er Maschinen gesuch dieser natzOllerdissen saate, lusgesetzten Geachs breche leicht, bestengel gebrovungen werden. vierans Veraue Brechmoschine ist gedörrt wer. Es sei dies kuthe in Egeln erke ausführlich ewesen und es auf dem Hausin dem genannsesche Maschine n bestetzt. Er Breuulin vor, ine in gleicher seres Material en wiesen dieß Flachs Schnigpeng. L. Schwingde. & Schwing= 96 ja zur Empgegenwärtige nnet sei. Heir bließlich, daß pe. Derselbe sei. Vorsteheuden heutige Vere Ergebnisse ei Versammweiter saver dieselben aderborn. t bekannDreußer“ un unter En" and ruse. gosen igt sein Schaucale ge#älischen it, nach rlaufen. #et, im 1nd am größ= Saal Küche, Pferde, bkeiten, uspret" und is zur vor eignet HandGeinkirte när. Eiinwe 910e gem, den eten terr. zu die den WesfälscheZeitung. Nils. Erscheint mit Ausnahme des Montags täglich. Inserate werden mit 1 Sgr. die A spaltige Zeile oder deren Raum berechnel Paderborn.. 1 Viertelj. Abona.-Preis in Pederborn 1 Thlr. „ 7½ Sgr.; bei allen Postanstalten in Preuss. 1 Thlr Samstag, den 18. September 1852. 15 Sgr.; im übrigen Deutschland 1 Thlr. 22½ Sgr. 5r Jahrg. Bestellungen auf die Westfälische Zeitung für das nächste, mit dem 1. Oktober beginnende, Quartal werden baldigst erbeten, auswärts durch die Wellington. ∆ Paverdorn, 17. September. Der alte, eiserne Herzog ist nun auch der langen Reide von Helden in das Grab gefolgt, welche die Kanonen jenes Mannes verschont hatten, der diese eisernen Männer auf den Schauplatz gerufen hatte und dessen Reffe nun ein tragi=komisches Schauspiel aus den Erinnerungen jener weiterschütternden Epoche zusammenbraut. Sie scheinen sich fast zu beeilen, unseren kleinen Schauplatz zu verlassen, die Helden jener gewaltigen Zeit und auch Wellington hat das Abschicdswort seines ebendürtigen Feindes und Zeitgenossen Soult gebört, der ihm mit Gerard und Excellmans vorausgegangen ist, dabin, wo man, wie dieser sagte,„die Reveille“ zu schlagen scheint. Wenn es Wellington auch nicht bestimmt war, wie dem noch älteren Radetzky, in seinem 84 Jahre noch einen Felozug zu leiten, noch den ganzen Tag auf dem Pferde einer Schlacht beizuwohnen, so war sein Feldberrntalent doch nicht minder gerühmt und man kann wodl sagen, daß keinem Generale der napolconischen Felozüge je solcher Weibrauch gestreut worden ist, wie dem alten Herzog, obgleich verselbe dem Erzherzog Karl an Feleherrntalent bei Weitem nachstand; dann dieser hielt oft Napoleon selbst siegreich die Spipe, odgleich der Legtere unumschränkter Gebieter seiner Heere, der Erzberzog aber in allen seinen Bewegungen durch den Hoftriegsrath in Wien gebemmt war. Artdur Wellesley, später Herzog von Wellington und Fürst von Waterloo, war der dritte Sohn des Grasen von Morwiggten und worde 1169 geboren, in denleiden Johre, weie ches Napoleon als sein Gedurtsjahr angad.“) Die protestantische Familie Wellesley war unter Heinrich VIII. aus England nach Irland übergesierelt; sie dieß ursprünglich Cowley, welchen Namen noch der jetzige englische Gesancte in Parie führt, und erbte die Güter und Titel der Wellesley. Der zweite Lord Cowley wurde Graf Morningion. Wellingtons Brüder zeichneten sich kaum minder aus, denn der Aelteste, welcher die Guter und Titel der Familie erbie, gelangte als glücklicher Vertheidiger der Politik des Ministeriume Pitt, so wie als Generalgouverneur von Ostineien zu bedeutendem Ansehen. Wellington erhielt seine Erziehung auf der Kriegsschule zu Eton, ging dann in die gleiche Anstalt zu Angers in Frank*) Napoleon soll nämlich schon 1768 geboren sein, wo Corsika noch unter der Herrschaft von Genua war. Erst 1769 gelangte es an Frankreich und deshalb soll Napoleon seinen Geburtstag verlegt haben, um geborner Franzose zu sein. * G. Gemäldeausstellung in Düsseldorf. (Fortsetzung.) Ganz anders wirkt aber das andere Bild desselben Künstlers. Läßt uns das eine in apathischer, durch Nichts erregbarer Gleichgültigkeit, so reißt uns dieses sofort zur lebendigsten Theilnahme hin. Die Darstellung pocht augenblicklich siegreich an unser Mitgefühl an; ein menschliches Interesse wird allsobald erregt und der Künstler nimmt alle unsere Sinne für seinen Gegenstand gefangen. Ja, das sind jene spanischen Guerillas, welche gegen die fremden Eindringler keinen offenen Kampf, keine offenen Schlachten, sondern mit Ueberfall von Hinterhalien aus, in Ueberzahl gegen eine versprengte Minderzahl mit Mord urd Gift kämpfen; jene leidenschaftlich durch ihre Priester fanatisirten, heißblütigen, gelenken Spanier, die, wie Hr. v. Hormayer sagt, ohne das Christentbun., vollständige afrikanische Beduinen waren. Das sind auch die ruchlosen Franzosen, die den armen Spaniern ihre geliebten Ketzergerichte, die geheime heilige Inquisition mit ihren Scheiterhausen und Kerkern geraubt haben. Wir sehen sie hier in vollster Thätigkeit. Gelungen, meisterhaft ist der Ausdruck des mit der Muskete bewaffneten Mönches im Vordergrunde, der Mittelpunkt des Bildes. Alles, was geschieht ist sein Werk. Er beherrscht die Gewissen, wie die Leiber, er liefert den Bedarf an Gedanken und Vorstellungen, giebk ihnen die Richtung und erhält sie vorsichtig in ihrer Bahn. Sein schwärmerisches, blasses Gesicht, die rollenden, dunkelglübenden, gebietertschen Augen, die auf den wahren, sichtbaren Erecutionsplatz hindeutende und befehlend ausgestreckte Hand, machen es uns augenblicklich klar, daß uns eine jener Thaten„ad majorem Dei gloriem“ von der wieder erschaffenden, wiederbelebenden Hand eines Künstlers vorgeführt ist. Ein wehrloser französischer Dragoner wird hier im sordergrund gebunden, mit Koibenschlägen und Bajonnettstichen, den gespannten Karabiner auf die Schläfe gehalten, an den Ohren, am Backendarte vorübergeschleift zum Richtplatze dorthin auf die Weese, unter die Bäume. Dort liegen auch schon die Lrichname reich und trat 1787 in ein englisches Infanterieregiment als Fähnrich. Im Jahre 1794 machte er den Feiozug in Holland mit, aber schen als Oberst=Lieutenant, da die Offiziers= stellen käuflich sino. Im Jahre 1797 begleitete er seinen ältesten Bruder nach Ostindien und zeichnete sich in dem Kampfe gegen Tippo Said aus, dem Sultan von Mysore, welcher sich mit den Franzosen zu einem Angriff auf die ostiadischen Besitzungen der Britten verdunden hatte. Er wurde dafür General=Major. Nachdem Sir Arthur Wellcelep(wie Wellington damals noch bieß), nach England zurückgekebri, als Parlamentemitglied für Newport einen Sitz im Unterhaus eingenommen, in Irland als Sekretär des Statthalters des Herzog von Richmond fungirt, den Lord Catycart in seiner Expedition gegen Kopenhagen begleitet und die Kapitulation verdandelt hatte, erdielt er endlich ein selbstständiges Commando in Portugal und da begann sein Feleherrntalent sich zu entwickeln, hier und im spanischen Kriege legte er den Grundstein zu seitlem Ruhme. Denn in jenen Felozügen ließ sich weniger durch Feloberrngenie, als durch Kaltblütigkeit, Ausdauer und Festigkeit auerichten, und diese besaß Willington in hohem Maße. Es gehörte ein eiserner Wille razu, um die damals zügellosen englischen und portugiesischen Truppen an Manneszucht zu gewöhnen; aber es gelang ihm und er schlug sich mit Erfolg mit den Marschällen Soult, Ney und Massena herum. Nach der Schlacht von Tolevera gegen Soult, in welcher zwar nicht viel entschieden wurde, belohnte ihn das englische Parlament mit einer Jahresrente von 2000 Pfund St. Der Prinzregent erbeb ihn zum Viecount Wellesley von Telovera; eie pottugiesische Regenischaft gab ibe den Titel eines Marquis von Bimieira. Belohnung folgte auf Belohnung, obgleich Willingien roch keine entscheidenden Siege ersocht. So wurde er nach einander Marquis von Torres Beeras, Grande von Spanien mit rem Titel eines Herzogs von Cruvad=Rocrigo. Das engtische Parlament votirte ihm eine weitere Jahresreute von 2000 Mtund, das Rützliche mit dem Angenchmen verbindend. Der englische Prinz=Regent machte ion zum Marquie von Wellesley und als Wellingion Bestz von Madrid genommen hatte schenkte ihm das Parlament 2mal nach einander 100.000 Pfund. Nach dem Siege von Vittoria 1813 ernannten die spanischen Cortes Willingion zum Herzog von Vitioria, und schenkten ihm die Herrschaft Seito ei Rema; er wurde englischer Feldmarschall und nach der ersten Restauration 1814 Herzog von Wellingion und Marquis von Duero, während ihm der König von Spanien für Gehaltsrückstände die Kron=Domäne Firee de la Frontera verlich. Zugleich hatie ihm das engl. Parlament wieder 400,000 Pfund zum Ankauf von Ländereien geschenkt. Als Napolcon, wieder von Elba landete war Wellington an Castlereagb's Stelle brittischer Bevollmächtigter in Wien. Er trat der Achterklärung gegen Napolcon bei und schlug daun die bekannte Schlacht von Waterloo, nach welcher ihm der König der Niederlande den Tit## eines Herzoge von Waterseiner Kameraden erschossen im Grase, oder hängen erdrosselt an den Bäumen. Ein letzter kniet auch dort so eben nieder um den Todesschuß zu empfangen, und von der rechten Seite her, wo der Ueberfall Stat gefunden hat, der die Opfer der Mönchswuth zu Kriegsgefangenen machte, nahen noch die letzten Gruppen Gefangener unter Gebärden und Handlungen der unempfindlichsten Wuth und des blutdürstigsten Hasses zur Todesstätte getrieben. Wir empören uns über diele entsetzlichen Gräuet, über diese furchtbare Verblendung, über diese durch nichts zu rechtfertigende Unsittlichkeit, aber wir sollen uns eben über j.de Unsittlichkeit, über alles Schlechte emporen, und diese von dem Künstler in uns hervorgerufene Regung ist gerade sein bester Triumph. Wir können, wir mögen wollen oder nicht, das Bild nicht vergessen; es hefiet sich unwiderstehlich in unsere Seeie. Nur freilich der wiorige Anblick, der durch das brutale Schleifen schon vom Backenbarte herabgeträufelnden Blutstropfen auf dem weißen Bandelier hätte vermieden werden müssen, und auch eine vollig künstlerische, aesthetische Lösung der vom Maler übernommenen Aufgabe ist nicht erfolgt. Wir verlangen, was von Wirllichkeit erst in jahrelanger Aufeinanderfolge der Geschichte gewährt wird, von der Dichtung gewissermaßer einen momentanen Ersatz für die sieberhafte Aufr zung, in die sie uns versetzt hal, eine Beruhigung für das in uns so schmerzlich empörte Gefühl. Mag die Geschichte sie in Wahrheit erst spär entdeckbar oder gar nicht bieten und mag es für den Wahrheit liebenden Dichter schwer, ja oft geradezu unmöglich sein, sie zu finden und darzubieten; das menschliche Herz, das sich der mächtigen Einwirkung des Dichters hingiebt, bestehi gleichwehl unaufhörlich auf diesem Verlangen, und ich glaube im vorliegenden Falle krine große Kühnheit zu behaupten, daß eine einzige französische Compagnie, aus der Ferne auf den Schauplatz der Metzeleien näher rückend, diese Wirkung schon hervorgebracht, das so wohl begründere Verlangen gewährt haben wurde. Die von den alten Arsthetikern so unumstößlich geforderte„poctische Gerechtigkeit“ llege tiefbegrknert im menschlichen Gemüthe. Auch der eine der Spanier, der im Vorloo und bedeutende Kronländereien schenkte; das brittische Parlament ihn hingegen mit weiteren 200,000 Pfund belohnte. Dieser Sieg trug Wellington eigentlich die meisten Lordeeren ein und wurde bis an sein Lebensende von englischen Schriftstellern oft bis zum Ekel eingeräuchert, welche ihm und den Engländern allein den Sieg von Waterloo zuschreiben, wädrend ohne die zeitige Ankunft Blüchers die brittische Armie doch verloren war, und wenn man von Sieg sprechen will, die Preußen ihn fast allein davon trugen, obgleich er ihnen, ohne den hartnäckigen Widerstand der bei ihrer Ankunft ermüdeten englischen Truppen allerdings nicht möglich gewesen wäre. Als Politiker war Wellington Hochterv und die Starrbeit, mit welcher er an den Glaudenssätzen verselben festhielt, dat ihm viele Feinde zugezogen. Eine Darstellung seiner politischen Laufbadn müssen wir uns vorbehalten. Zum Schlusse wollen wir nur noch auf Eines aufmerksam machen. Das Glück begleitete diesen Mann bis an sein Libensende und giedt uns die Lehre, raß Genies wohl nach dem Tode unsterblich werden, daß die Güter dieser Levens aber hauptsächlich jenen mittelmäßigen Größen zu Theil wercen, welche mit Kaltdlütigkeit, Aasdauer und Festigkeit unbeugsam ihr Ziel verfolgen. Deutschland. * Berlin, 16. Sept. Während sogar das„Journal des Devats in einem, wahrscheinlich aus diplomatischer Feder geflossenen Artikel, sich für die Erhaltung dis Zollvereins ausspricht und sich überhaupt der preuß. Auffassung mehr hinneigt, giebt die Hannoversche Zeitung offendare Soaberdunsegelüste zu erkennen und zeigt deutlich, daß es den kleinen deutschen Regierungen weniger um das matcrielle Wohl ihrer Länder zu thun is, als um ihre kleinliche Eisersuch: gegen Preußen zu befriedigen. Die offizielle Hannoversche Zeitung sogt nämlich gerade bgang„daß Hannover keinen vorddzutschen Zellkund wolle, während es doch durch seine bisder niedrigen Zölle viel mehr darauf hingewiesen wäre, als auf den schunzöllinerischen Zollverein. Also Hannover gehört mehr zu den Feinden Dreußeas, obgleich es in der Jesuitenfrage mit ihm zu gehen scheint. Gut, lasse sich Preußen dadurch nicht irre machen; im Noihsall bleibt immer noch Hamburg da und mit ihm das Weltmeer. Wir wollen dann seben, wer zu kurz„kommt. Die Haunoversche Zeitung sagt nämlich: „Es ist richtig, daß Hannoper keinen norddeutschen Bund wollte und wünschen kann. Ein solcher Bund würde auch schwerlich lange währen. Eine ganze Reihe von Gründen spricht rawider. Er würde um so unstattnehmiger deim Fedlen besonders von Hessen sein. Allein eine sofortige Zolleinigung mit Oesterreich oder die Feststellung eines Zeitpunktes über den Eintritt desselben liegt gleichfalls nicht in Hannovers Interessen Hannover kann nach meinem Dafürhalten nut wünschen, daß für jetzt nebst dem Abschlusse eines Handelovertrags mit Oesterreich die beabsichtigte Einigung des Zoll= und Steuervereins dergrunde, uns zunächst, den Franzosen schleifen hitft, hätte etwas weniger athletisch ausfallen därfen; wir glauben auch ohne diese Ueberfülle von Körperkraft doch schon, daß diese vielen, bis zur Raserer aufgehetzten Spanier den wenigen gefangenen Franzosen überlegen sind. Ein anderes Bild eines jungen erst seit Jahren aufgetauchten und seirdem mit Recht zu großen Hoffnungen berechtigenden Künst. lers behandelt einen uns näher liegenden, tiefer in unsev eigen Fleisch und Blut einschneidenden Gegenstand. Es ist das die„Vernichtung des Kieler Turner= und Studentencoeps bei Flensburg“ von Georg Bleibtreu. Hat er schon in seinem frühern Bilde Schlacht bei Koldingf sieghaft gezetge, daß der modernen Kunst auch die modernen, unkleidsamen Trachten und vollende die zweiseriigen geichstrnjee Sichmüntachte deie uniteraindichee Hinderniß dieten können, so zeigt er uns in diesem, daß auch das sonst theilnahmlos lassende Bild einer modernen Schlacht und ihres gleichmäßigen Mordens auf Commando, unter der Hand des ächten Künstlers mit einem geistigen Hauche durchglüht, ihr serienlos maschinenhaftes Wesen mit einem menschlich bewegten, in und nachbebenden Puloschlage Oegabt, und die Irer eines noch im Unterticgen großen Kampfes selbst in den engen Rahmen eines Bildes concentrirt werden kann. Aus diesem Palverdampf, aus diesem Schlach: tengraus hervor bricht das ganze tragische Geschick eines Brudervolkes mit Allgewalt über uns herein, und heißt uns über die engen Rahmen des Bildes hinaus Gegenwan u. Zukunft des genzen: Kampfes auf einmal erfassen, von dem uns die Schöpferhand des Künstlers nur einen Theil vorführt. Es ist der 9. April 1848. Noch hat Deutschland an dem Kampfe der Halbinfel keinen Theil genommen, aber die Bluthe des rigenen Landes, die begeisterte Jugend der Hochschulen und die Turnerschaar sind am Ersten freudig unter die Waffen geeilt, und sie trifft am Ersten das bittere, Lunkle Verhängniß. E# ist kein Zweifel, der Feind ist ihnen an matrriellen Kräften und an Anzahl unendlich überlegen, und fte. werden untergehen, sie wrrden vernichtet wer eintrete. Ob es in zweiter Linie sein„Zurückziehen in seine frühere Lage“ wünschen müßte, ist eine Frage, die einer genaueren Erörterung und Verhandlung bedürstig erscheint, mobei sich die fernere Frage erheden würde, od es nicht bei der Wendung, welche die Dinge fast zu nehmen scheinen, noch geratdener für Dreußen wäre, auf Beseitigung des Sepiemder=Vertrages zu denken. Ich habe dabei den möglichen Hall ver Augen, daß die Sechen auf die äußerste Spipze getrieden würden.“ — Frl. Franzioka Wagner, eine Schwester unserer berühmten Primadonna, dis jetzt Mitglied des großherzoglichen Hoftheaters zu Schwerin, trifft in Kurzem zu einem Gastrelleneyelus auf der Hofbühne hier ein. — Vom 1. Oktober ab wird der Barptonist Hr. Steinmüller aus Hannover am Hoftheater auf Engagement gastiren. — Am Freitag, den 17. d. M. tritt Fräul. Marie Taglioni zum ersten Male wieder im Ballet„Satanella“ auf. Das Engagement der Tänzerin am Wiener Kärntduerthor=Theater nimmt am 1. Dezdr. seinen Anfang. — Gestern wurd: mit der Auslieferung des Invenkars des ebemaligen Königstädtischen Theaters an Hru. Cerf begonnen. Das Inventar, welches unter den bereits mitgetheilten Bedingungen an Hru. Cerf verkauft worden, bestebt nicht nur aus den vordandenen zahlreichen Maschinerien, Dekorationen, Garderobestücken 2c., sondern auch in dem vollständigen zum Zuschauerraum gehörigen Material, wie Bänke, Gallerien, Rampen 2c. — Der erste gegen den Redakteur des„Dreußischen Wochenblattes“, Hru. v. Jaemund, erhobene Dreßprozeßz, in welchem derselbe auf Grund zweier in dem gedachten Blatte verösientlichter Artikel„Gutgesiuni“ und„die Preßgesetzgebung“ wegen Schmädungen und Aufeindungen der Regierung gemäß §. 101. des Strafgesetzduchs vom diesigen Kriminalgericht zu 50 Tdir. Geleduße event. 4 Monaten Gefängniß verurtbeilt worden wer, kam heute in der Appellationeinstanz beim Kriminal=Seuat des Kammergerichts zur Verbandlung. Die Vertheidigung des Angeklagten führte der Aevokat=Anwalt Dorn, die Oberstaatsanwattschaft wurde durch Herrn Seibe Jelbst vertreten. Hr. Dorn beleuchtete den Inhalt der beiden inkriminirten Artikel und bob namentlich hervor, daß der erstgedachte eine humoristische Abhandlung über diejenigen Beamten enthalte, welche im Sinne der Regierung für gutgesinnt gälten, was man in heutiger Zeit voun müsse, um dabin gerechnet zu werden, daß derselbe eigentlich nicht auf die Regierung, sondern auf eine kleine bekannte Partei im Staate abziele, und daß der zweite Artikel nichts weiter als eine Rechtsausführung über die Preßgesetze und deren Haubhabung seitens der Regierung sei, die nicht strafbar sein könne, de nur Ansichten dadurch dokumentirt werden sellten. Er beantragte die Freisprechung seines Klienten. Der Oberstaalsanwalt nahm auf die frühern Entscheidungsgründe Bezug und stellte seinen Autrag auf Bestätigung des ersten Urtels. Der Gerichtshof erkannte dann auch demgemäß. — Beim Obertridunal kam heute der Prozeß gegen den Literaten Buhl wegen des Casanova zur Eutscheidung. Derselbe war bekanntlich in erster Instanz vom Kriminalgericht wegen Verbreitung eines unsittlichen Wertes zu 30 Thalern Geld=, evenk. sechs Wochen Gefängnißstrafe verurtheilt und gleichzeitig die Vernichtung deo ganzen Werkes ausgesprochen worden. Das Kammergericht batte dies Urtel in zweiter Instanz bestätigt. Die Richtigkeite=Beschwerde hatte namentlich ausgeführt, daß nur die inkriminirten Stellen des Werkes vernichtet zu werden brauchten, das Obertribunal trat dagegen dieser Ausführung nicht bei, sondern bestätigte die frühern Erkenntnisse und auch die ausgesprochene Vernichtung des ganzen Werkes. — Der König wird neueren Bestimmungen zusolge schon am Senntag nach Frankfurt a. O. abreisen, und am 21. und 22. nach Sanesouct zurückkedren. — Alexander v. Humdoldt verlebte seinen Geburtstag in Tagel. den. Aber in werden nicht untergehen obne heldenmüthige Gegenwehr, ohne verzweifeltes Ringen bis auf den letzten Mann und sie leisten diese Gegenwehr. Schon ist es zum letzten Handgemenge gekommen. Mit zerschossenem Arme noch steht hier der Oberst Micheisen, mit der Linken eben noch vielleicht zum letzten Hieb tief ausholend, dann immer dichter und„dichter herandrängt die stupide Masse auf die zusammengeschmolzene eriesene Schaar, und hier im Vordergrunde liegen die letzten Leichen, die letzten auf den Tod Verwundeten; hier wüthet das letzte Ringen. Die Munition ist ausgegangen, die Säbel sind schon zum Theil zerbrochen; es bleibt nichts übrig, als ihr Leben Mann gegen Mann so theuer als möglich zu verkaufen. Ein Ringkampf hat sich entsponnen. Der zartgebaute, doch gelenkige Siudent hat seinen Gegner von vier Erderhöhungen niedergewersen. Das rechte Knie ist wider seine Brust gestemmt, der linke Fuß mit aller Macht in den Boden eingestampft, die ganze Kraft der Muskeln, das ganze Grwicht der Körpers auf ihn eingedrückt. Mit beiden Händen umspannt der Jüngling seinen Hals, das Blut stockt gebemmt in seinen Zügen, seine Augen rolleu verdunkelt in Wuth und Todessampf, tndeß die langen blonden Locken des Jünglings in Winde wehen. Er sucht ihn zu erorosseln,— aber das Bajonnett des Redenmannet wird ihn im selben Angenblicke durchdohren. Nur noch winige Augenblicke und alles ist vordei, der letzte Kämpfer wird stumm im Felde verbluten, und ein wilder Judelschrei gräßlich durch die Lüfte gittern. „Es ist dasselbe Loot, Es sind dieselben alten Mächte; Die Namen ind verändert bloß: Doch find's dieselben„Helden lobebaren.“ Es ist dasselbe Schicksal auch— Wie stolz und frei die Zahnen fliegen, Es muß der Held nach altem Brauch Den thierisch rohen Mächten unterliegen.“ — Der Erzbischof v. Paris, Mous. Sibour, hai Berlin bereits verlassen und ist nach Köln abgereist, von wo er nach Paris zurücktebren will. — Auch mehrere preußische Offiziere werden sich zu den in Ungarn stattfindenden Manövern begeden. * Padervorn, 17. Sept. Abends 5½ Udr. So eben ging die erste Locomotive auf der nun vollendeten Strecke der Wardurg=Paderdorner Eisenbadn, von dier nach dem 1½ Meile entfienten Neuenbeken. Königsberg, 13. Sept. Gestern Abend hatte ein Theil der polizeilich geschlossenen freien Gemeinde eine Versammlung, die von der Polizei ausgelöst wurde. Da ein Theil der Anwesenden den„Abgeordneten der Obrigkeit nicht Folge, vielmehr thätlichen Widerstand leistete, mußte Militärwache requirirt werden, welche 7 Personen verhaftete und ins Polizeigefängniß abführte.(P. Z.) Bremen, 15. Sept. In der zweiten Sitzung des Kirchentages erstattete Professor Hengstenberg ein umfassendes Riferat über„das Verhalten der evangelischen Kirche in Hinsicht der römisch=katholichen Missionen". Es war dies jedenfalls neben dem nachfolgenden Resumé über die darüber entsponnene Debatte von Stadl das Hervorragenöste aus den Verbandlungen des diesjährigen Kirchentages. Die von Hengstenberg beantragten Erklärungen wurden zum Beschluß erhoben. Sie lauten, wie folgt: 1) Die Versammlung begrüßt mit berzlicher Freude das edle, durch das Beispiel der beiligen Schrift und der Refoimation empfodlene Werk einer allgemeinen Kirchenvisitation, welches der preußische Obertirchenratb in die Hand genommen, erfleht für dasselbe den reichen Segen des Herrn der Kirche und wünscht, daß aller Orten der Geist der Kirchenobern zu gleichem Werte erweckt werde. 3) Die Versammlung erkennt die von den kirchlichen Behörden zu organisirende Reisepreeigt als ein eringendes Bedürfniß der Kirche an. 3) Die Versammlung wünscht dem Werke der Reiseprerigt, welches von freien Vereinen unternommen wird, die auf dem Grunde des Bekenntnisses der Kirche stehen, ein kräftiges Gebeihen. Zugleich wurde folgender Antrag von Stahl aus Berlin angenemmen: „Der Kirchentag erklärt, daß die bürgerliche Obrigkeit in den deutschen Staaten das Oberaussichtsrecht über die katbolische Kirche überhaupt und insbesondere in Betreff der gegenwärtigen Missionen sestdalten und da, wo es für die Erdaltung des religiösen Friedens noth ist, zum Schut der evangelischen Kirche kräftig dandhaben möge.“ Pastor Ortd aus Berlin hielt nun Vortrag„üder das Verhalten der evangelischen Kirche bezüglich der gemischten Ehen.“ Nach kurzer Berathung wurde über diesen Gegenstand solgender Beschluß gesaßt: „Der Kirchentag beschließt eine Ausprache an die evangelischen Christen deutscher Nationen ergeben zu lassen, um sie vor Eingedung gemischter Ehen mi: römischen Katboliken zu warneu und denen in solcher Ebe ledenden ihre Pflichten ans Herz s legen; ferner, wenn ein evangelischer Ebegatte bei Eingeung einer gemischten Ede eine solche Gleichgültigkeit gegen eine Confession dekundet, eaß er nicht mindestens die evangeische Erziedung der Kinder seines Geschlechts sich sichert, soll einem solchen die Trauung verweigert werden, und wenn er innerhalb seiner Ehe demgemäß verfährt, so hat die evangelische Kirche mit einem kirchlichen Disciplinarverfahren gegen ihn einzuschreiten.(Z. f. N.=D.) Osnabrück, 13. Sepibr. Auch bei une ist selbstständig eine Bewegung entstanden gegen das Staatsverdot, welches den katdolischen Theelogen das Stuvium auf außerdeutschen Ledranstalten(collegium germanicum) untersagt, enthalten in einer königlichen Verorcnung vom 6 Juli 1845. Der hiesige Piusverein hat auf Veranlassung, daß zweien Theologen die nachgesuchte Erlaubniß, das collegium germanicum besuchen zu dürfen, vom königlich bannoverschen Ministerum d. g. u. U.=A. verweigert wurde, mit einer Bittschrift an das königl. hannorersche Gesammtministerium sich gewandt, ist darauf aber in folgender Weise abschlägig beschieden worden: „Die von dem Hru. Domkaplan Schade und Genossen(den Pius=Verein zu nennen, scheint beanstandet zu werden) an das königl. Gesammtministerium gerichtete Vorstellung vom 26. Juli hat uns nicht veraulassen können, auf die Frage wegen Zurücknahme der Verordnung vom 6. Juli 1845 den Besuch außerdeutscher Lehranstalten von Seiten katholiicher Theologen betreffend, näher einzugehen.— Hannover, den 23. August 1852. Köuigl. haunov. Ministerium d. g. u. U.=A.(gez.) v. Reiche.“(D. Volksd.) Köln, 14. Sept. Die Preceeur gegen Dr. Becker und seine 8 oder 9 Mitgefangenen wird im künftigen Monate vom 4. bis 16. vor den Geschworenen zum Ende gelangen. (Fr. I.) Dresden, 12. Geptbr. In Betracht der Zollangelegenheit glaudt die Mehrzahl der Kaufleute und Fabrikanten in Leipzig und Sachsen, raß die Auflösung des gegenwärtigen ZoUvereins unmöglich sei.(8. J.) 15. Sept. Wädreno Leipzig sich eines ausgeDanken wir dießmal dem dichten Pulverdampf, der alle übrigen Scenen des Dramas unsern Augen entzieht. Danken wir vor Allem dem wackeren Künstlern wie im Ganzen für seine Gabe, so im Besondern für die Sorgfalt und Energie, mit der er die Kämpfenden nicht allein äußerlich, sondern auch charakteristisch in ihrem ragenhaften Typus und in ihrem Typus der Civilisation unterschieden dargestellt hat. Wenn Vergleiche nicht etwas sehr Mißliches hätten. so würde ich versucht sein, in ihm einen zukünftigen deutschen Horace Vernet zu hoffen. (Schluß folgt.) zeichnete Gesundbeitszustandes ersreut, scheinen sich sonderbarerweise in entferntern Kreisen Gerüchte vom Gegentbeite zu verbreiten. So haben wir mehrere Briefe von angesedenen Kaufleuten in Westsalen gelesen, welche die hiesige Messe zu besuchen haben und besorglich aufragen, in welchem Theile von Leipzig die Cholera am heftigsten auftrete. Wir erklären diesen und etwaigen ähalichen anderweiten Besorgnissen gegenüber, daß sie völlig grundlos sind, daß in Leipzig keine Spur von Cholera sich zeigt und daß, wie gesagt, die Sterblichkeit im Verbältniß zu der Einwohnerzahl(64,000) eine höchst geringe ist.(D. Aug. Z.) Rendsbura, 10. Sept. Aus dem Kriegsministerium ist der Besehl ausgegangen, daß die in Rendsburg befindliche Unteroffizierschule für Artilleristen aufgelöst und eine solche Schule allein in Kopenbagen besteden soll. Die Anzohl der Eleven ist auf 80 bestimmt, wovon indessen 15 Jngenieur=Eleven sein sollen, und die Hälste von diesen sollen vermeintlich Kopenhagener(?) bleiben, die andere Hälfte dagegen aus Fredericia und Rendeburg kommen.(N. Z.) Kassel, 14. Sepiember. In dem Ausschreiben des Finanzministeriums bedufs des Anlehns von 1½ Millionen Thaler ist es aufgefallen, daß die preußischen Cassenscheine nicht für die Einzablungen zugelassen werden. Indessen soll ein neulicher Vorfall Veranlassung geworden sein, daß den kurhese sischen Rentereibeamten die fernere Annahme preußischer Scheine überdaupt untersagt worden. Es war nämlich bei einer kurbessischen Renterei, wie man erzäblt, ein falscher preußischer 50 Thaler Cassenschein vereinnahmt. Bei der HauptstaatsCasse dadier als ein solcher erkannt, veranlaßte sieselbe:: Ersatzreclamaton bei der preußischen Regierung, weil in Foige Uebereinkunft das gebeime charakteristische Kennzeichen der echten Cassenscheine Dreußens nicht allen Cassenbeamten mitgetheilt werden darf, und nur wenigen Cassenbeamten dabier dasselbe anveitraut ist. Die preußische Regierung soll sich over zu dem Ersat nicht bereit gefunden baden, und deshald von der Direction der Hauptstaatskasse an die betreffenden Beamten die Weisung ergangen sein, binfort preußische Kassenscheine nicht an Zahlungsstatt anzunedmen. — Der Bicedürgermeister der Resicenz, Henkel, welcher dekanntlich, wegen Richtbeachtung der Sepiemberverordnunges in seiner dienstlichen Stellung, zu 1 Jahr Festung verurtheilt wurde, dat seine Strafzeit zu Spangenberg bald vollendet und fehrt im Aufang nächsten Monats hieher zurück. — In einzelnen Kreisen, namentlich unter Staatsdienern, circulirt, dem Vernedmen nach, ein Verzeichniß von einer Auzahl Personen, vor denen man sich in Acht nehmen müsse, vo sie etwaige Aeußerungen vort hinterbrächten, wo dieselben mißliedig machen, wenn nicht noch schlimmere Folgen haben könnten. — Der Major v. Ende vom Leibgarderegiment ik von der Stelle einee Mitgliedes des Generalauditoriats entbunden und dagegen der Major v. Kaltenborn, Commandeur des Jägerdataillons, zum Mitgliede desselben ernannt worden. (Zig. i. R.=D.) — Der unserm Ministerium des Arußern und des kurfürstlichen Hauses vorstehende Freiderr Alexander v. Baumbach dat sich heute Morgen nach München begeben. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die Darmstäcter Verbündeten in jener Stadt einen Beschluß in Betreff der letzten preußischen Erklärung biratden werden. Aus der Wabl des Orts kürfte man wohl auf die Absicht schließen, die Entschiedenheit der dairischen Regierung in dieser Frage zur Geltung zu bringen. — 16. Die Kasseler Zig. schreibt: Die nach dem Ausschreiben des Finanzministeriums vom 13. 2. M. am gestrigen Tage begonnenen Zeichnungen zu dem Anleben von 1½ Millionen Thalern haben sicherm Vernehmen nach einen äußerst befriedigenden Anfang genommen, was um so bemerkensweriber erscheint, als die israclitische Geschäftswelt wegen der Feier idres Neujahrsfesteo für gestern von einer Betheiligung abgehalten war. Frankfurt, 16. Sept. Unter den seit längerer Zeit bier verweilenden Fremden von Rang befand sich auch der älteste Sohn des Herzogs von Wellingion, Marquis of Duro. Dieser verließ aber gestern Vormittag in aller Eile untere Stadt, um nach England zu eilen, da ihm eine von dort erhaltene Oepesche die plötzliche Erkrankung und später erfolgten Tod seines Vatere meldcte. — Die dier versammelten Apotheker vereinigten sich beute Nachmittag 3 Uhr zu einem gemeinschaftlichen Mittegessen in dem schönen„Harmoniesaole“, welchre etwa 300 Gedicke zählte. Für Morgen ist ein Ausflug nach Wilhelmsbad vorgeschlagen. Darmstadt, 14. Septbr. Heute Abend sind der Herr Ministerialp#ancent Freiderr v. Dalwigk und der Direktor des großb. Finanzministeriums Freider v. Scheuck zu einer Conferenz mit den Ministern der übrigen sogenannten Coalitions= staaten nach München ogereist.(M. I.) Wien, 14. Sept. Der Kaiser ist beute nach Pesid abgereist und wird zwischen dem 22. und 24. September wieder zurückkebren, um den Fetrüdungen beizuwohnen, welche die im Marchfelde konzentrirten Truppen ausführen werden. Die Königin von Preußen dat, wie biesige Blätter melden, ihre Weditdätigkeut wäbrene idrer Anwesenbeet in Ischl auf die Beeürfugen des ganzen Salzkammergutes ausgebednt.— Das neue Vereinsgesetz dat jigt eie Sanktion des Kaisers erbalten Aus Este wird berichtet: Von 25 deo Raudeo mit bewassarter Hand überwiesenen und eurch kriegsgerichtlichen Spruch zum Tode verurtbeilten Incivieuen wurden 18 bingerichtet, die übrigen milderneer Umstände halder zu je 10— 15— 20jähr. schwerem Kerker begngeigt. — 15. Sert. Du beutige„Wiener Zeitung“ entbält eine „Verordnung des Chess der odersten Polizei=Behörde vom 8. September 1852, wirksam für den ganzen Umfang des Kaiserstaates, betressend das Verbot des Journats„Fränkischer Kurier“,„weil es eine mit der Aufrechthaltung der öffentlichen Ruhe und Ordnung unvereinbarliche Richtung in einer gegen die österreichische Regierung gehässigen Weise an den Tag gelegt hat.“(Nat. Z.) Anslaud. Schweiz. Das Kloster Einsiedeln ist mit dem dortigen Bezirk in Streit gerathen. Die sehr reiche Abtei gibt ihr Gesammtvermögen, mit Inbegriff des in andern Kantonen und auswä tigen Staaten auf 1,320,000 Schwyzer=Gulden an und weigert sich zudem von dem auswärtigen Vermögen, welches zu 400,0100 fl. veranschlagt ist, die Steuer zu entrichten, während laut Verfassung und Gesetz und der ausdrücklichen Weisung des Kantonsrathes die übrigen Bürger auch ihr auswärtiges Vermögen ohne Weiteres zu versteuern haben.(Schw. B.) Frankreich.—* Parls, 15. Septd. Der Moniteur hat nun das vom M. Chronicle, wegen eines abgeschlossenen Handelsvertrages mit England, gebrachte Gerücht sormell für unrichtig erklärt. Unsere Zweifel waren also begründet. Wer kann auch Ludwig Napoleon eine so durchgreifend reformatorische Maßregel zutrauen.— Auch hier beschäftigt man sich viel mit dem Tode des Herzogs von Wellington und die Reiseberichte Ludwig Napolcons weiden fast davon absordirt. Aus den offiziellen Berichten, andere hat man bis jetzt noch nicht, ist nichts herauszulesen, als daß die Beamten und die Geistlichkeit auf den Triumphbögen die Inschrift applici:t haben:„L. Napoleon, dem Retter der Gesellschaft und den. Beschätzer der Religion.“ Außerdem viele:„Es lebe Napoleon, rt lebe der Kaiser.“ Man macht zugleich die Bemerkung, daß die Präfckten schon einen Schritt weiter gehen. Bei der Straßburger Reise redeten sie den Präsidenten mit dem Titel„Hoheit“ zum ersten Mal an. Dießmal heißt es schon„Kaiserliche Hoheit.“ In Bourges hat Bonaparte ein ihm angebotenes Bankett abgelehnt. Er hat nur die Katbedrale besucht und sich da, vom Cardinal empfangen, auf die Kniee geworfen. Heute Mittag soll Napolcon schon in Nevers angekommen sein. Alte Soldaten des Kaiserreichs, die aus der Umgegend versammelt waren, sollen namentlich ganz verzweifelt:„es lebe der Kaiser" gerusen haben. Es giebt doch keine Lächerlichkeit, die nicht schon ein französisches Blatt behauptet häne. Das Journal des Devats hat heute einen Anikel, in welchem es die Möglichkeit eines Bruches zwischen Oesterreich und Preußen bespricht und die fabelhafte Behauptung aufstellt, daß Radowitz aus Haß gegen Oesterreich eine geheime Correspondenz mit Kossuth gepflogen hätte. Ein anderes Gerücht hingegen ist wahrscheinlicher, daß nämlich der Fürst Schwarzenberg Papiere hinterlassen habe, unter welchen Vertragsprojekte und Pläne zu einer Veränderung der Karte Europas. —(Teleg. Dep.) Der Prinz=Präsident ist heute ½3 Uhr Nachmittags in Lyon angekommen. Charles Dupin, Präsident des Generalraths, wiederholte in den bewillkommnenden Worten den in der Adresse des Generalratbs ausgesprochenen Wunsch nach Stabilität. Der Prinz=Präsident äußerte am Schlusse seiner Antwort: Wenn es allgemeinen Inicressen gelte, suche er der öffentlichen Meinung vorzuschreiten; er folge ihr aber, wenn es persönlich scheinenden Interessen gelte.(K. Z.) Pariser Börse vom 16. 4 1/2% F. 103, 75; 3% Z. 77, 60. Großbritannien.— 2 London, 15. Septbr. London, dieses schöne kleine Dorf, wie die Engländer humoristisch sagen, konnte ich heute wieder kennen lernen in seiner Größe. Ich gehe etwas später aus, als gewöhnlich, und was sehe ich: Gruppen auf den Straßen, lebhaft diskuttirend, Haufen um einen Mann, der die Times in der Hand, mit dem Finger auf eine Stelle ihrer riesigen Seiten deutet.„Was giebt es?“„Telegraphische Depesche“ war die Antwort auf meine Frage.„Also ist es wieder losgegangen in Paris?“„Rein, Wellingion ist todt, wissen Sie das noch cht?“„So das nur,“ antwortete ich abgekühlt und suchte mir ein Eremplar der Times zu verschaffen. Der Herzog von Wellington ist gestern um 3½ Uhr auf Walmer Castle bei Dower gestorben, nachdem sich erst am Morgen ein Unwohlsein eingestellt hatte. Ich fand es natürlich, diese Nachricht zuerst aus der Times zu erfahren, aber gar nicht natürlich fand ich es, daß Times schon im Stande gewesen, einen Leichensermon von zwei Spalten, als Leitoder Leid=Artikel zu machen und zu drucken, ehe ich überhaupt noch etzwas davon wußte. Aber halt, der Herzog ist za gestern schon gestorben; die Nacht über konnte man das also ganz gut abmachen. Und ich greife wieder zur Times. Was sehe ich aber da; die bei solchen Gelegenheiten übliche Biographie ist auch schon darin, eine, zwei, drei, vier, fünf, sechs Spalten— zwölf, achizehn, ein und zwanzig Spalten der Times und noch verweis't sie für den Schluß auf die nächste Nummer. Die Spalte hat 190 Zeiten und die Zeile ungefähr 40 Buchstaben. Macht also dieser Theil der Biographie ungefähr 10 Druckvogen in gewöhnlichem Romanformat. „Wer hat den Aufsatz nan geschrieben? Das ist gewiß eine interessante Frage.“ Aus einem Buche abgedruckt kann ihn die Times nicht haben. Nun brauchen aber zehn gewandte Schriftsteller wemigsteus 5 Stunden, um solche 10 Druckbogen zu schreiben; wir wollen vom Studium gar nicht sprechen. Der Aufsatz ist aber zu sehr aus einem Gusse, als daß man glauben könnte, er sei von verschiedenen Bedern zusammengestoppelt. Es bleiben also nur zwei Vermuthungen übrig: entweder hält sich die Times eine Vorrathskammer für solche Gelegenbeiten; und hier konnte sie es, weil der Herzog von Wellington doch nicht lange mehr leben konnte, oder einer ihrer Redakteure hatte die Concepttonskraft, in rascher mündlicher Rede den Aufsatz den 12 Stenographen zu Jiktiren, welche die Tunes sich hält, und welche sofort denselben den Setzern entzifferten. Jedenfalls ist diese Erscheinung eine Curiosität. „Eine drollige Betrachtuag bei dem Tode eines so großen Mannes!“ werden Sie sagen; allein ich vermuthe, daß Sie schon durch den Telegraphen längst von dem Ereigniß in Kenntniß gesetzt sind, ebe mein Brief in Ihre Hände kommt und daß Sie den erforderlichen„ceid=Artikel“ schon parat haben. Groß war der Mann gtwiß und wenn er nichts weiter vollbracht dätte als seinen Marsch nuch Madrid, die Schlacht von Waterloo und die Emaneipation der Katdoliken! (Hier giebi unser Correspondent eine kurze diograpbische Skizze, die aber dasselbe enthält, was wir schon im Leitartikel ni dergeschrieben.) Times hat nur die telegr. Depesche selbst mit einem Trauerrande umgeben, während die übrigen Zeitungen sich ganz schwarz eingerahmt haben. Das Morning=Chroniele giebt folgendr Erzählung: „Gestern Morgen erhob sich Se. Gnaden, dem Auschein nach, in guter Gesundbeit. Vormittags ging er aus, um seinen gewöhnlichen Spaziergang bei dem Schlosse zu machen, aber kurze Zeit nach seiner Zurücktunft wurde er von heftigen Convulsionen ergrissen. Man glaubte anfangs, daß diese nur von einer vorübergehenden Unordnung des Magens herrührten, welche: er wieder Herr werden würde; und die Aerzte Sr. Guaden, Dr. Macarthur, de Walmer und H. Hulte, Chirurg von Deal, die sofort gerufen waren, verschrieben ein Brechmittel. Dieses hatte jedoch nicht den gehoffien Erfolg, und nach einer raschen Folge der heftigsten Convulsionen gab der Herzog um 3¼ Uhr seinen Geist auf. Vor seinem Tode schien er im Zustande von Fühllosigkeit zu sein und war unfäbig zu sprechen. Vor 9 Jahren hatte er einen ähnlichen Anfall gehabi, aber damals war seine Constitution noch kräftig genug, um zu widerstehen.“ Der M. Herald zeigt an, daß das Parlament in den ersten Tagen des November zusammenberufen werden wird. Dasselde Blatt erklärt die Nachricht des M. Chronicle, über einen Handelsvertrag mit Frankreich für verfrüht. Durch der elektrischen Telegraphen erhält die Times die Nachricht von der Ankunft einer neuen Post aus Newyork vom 4. mit dem Atlantic. In der Havannah dauern die Unterdrückungsmaßregeln der Regierung fort. Namentlich die Presse wird hart mitgenommen: Die Pressen der„Stimme des Volkes“ sind versiegelt und die Verleger und Redakteure des letzteren Blattes verhaftet worden. Täglich wird eine große Anzahl von Personen verhaftet und die Aufregung steigt dadurch. Auf die Denunciation eines französischen Cicolen bin, wurde eine Abtbeilung Cavallerie von 50 Mann nach einem Kaffeehaus geschickt und überraschte da 140 Personen über der Ansertigung von Patronen. Am 23. v. M. erwischte die Polizei eine Anzahl von Personen, welche noch nach der Unterdrückung der„Stimme des Velks“ eine Nummer derselben druckten. Es hieß sie sollten am 1. September erdrosselt werden. Der königl. Postdampfer Dee, welcher am 24. in der Havannah ankam, um zwei Passagiere aus Land zu setzen, mußte Quarantäne haiten, weil er sich in St.„Thomas keinen Gesundheitsschein hatte geben lassen. Da der, Pilot zu lange ausblieb, so rannte das Schiff auf den Sand und saß noch am 26. fest.— Die Verheerungen des in der letzten Post genannten Sturm's sind noch gröher, als man anfangs geglaubt bat. In Augusta(Georgien) wird der Schaden auf 1 Million D. geschätzt. Die Leuchtthürme an der Chandelier=Insel wurden hinweggeschwemmt.— Der Baumwollenmarkt ist sich gleich geblieben. Getreide ist gesunken. Spanten— Madrid, 4. Sept. Murillo hat wieder ger fiegr, die Königin hat das Projekt aufgegeben die Monovole außzuheben, und Mon ist nach Frankreich abgereist. Die Krißis ist alto dießmal wieder ruhig für die Minister abgelaufen, nicht aber so für viele Beamte, die der Aushebung der Monopole das Wort gesprochen haben. Wie man bört, ist es Murillo's Entschluß, alle diejenigen von ihrer Stelle zu entfernen, die nicht seinen Ideen Zeige leiste. So despotisch wie jetzt unser Ministerpräsidgot aufzutreten gedenkt, hat selbst Rarvacz zur Zeit seiner höchsten Macht nicht gehandelt. Mehrere hohe Hofbeamte beabsichtigen ihre Stellung niederzulegen, weil ihnen die immer größer werdende Macht des Advocaten, wie sie Murillo nennen, ein Gräuel ist. Wie in Andalusien, so tauchen auch in Aragon Banden auf. In der Nähe von Ternek, durch Manzanera und noch andere Orte zog eine Schaar von ungefähr 100 Mann zu Fuß und 20 Pferden, die alle gut bewaffnet waren. Sie bezahlten alles, was sie forverten, und ließen bei jeder Gelegenheit Cabrera hoch leben; die Bevölkerung nahm theilweise Antheil an diesem Hoch, und schleppte so iel Wein und Biod herbei, daß vier Maulthiere damit bepackt ur eden mußten. Guardias Civics und Truppen verfolgen diese Bande. Am 31. August war sie in Alcotes, und soll nach dem Bericht des General=Capitäns von Aragon bereits zu 200 Mann herangewachsen sein. Hier gleng heute das(natürlich falsche) Gerücht, Cabrera sei selbst in Aragon. Isturiz, unser Gesandter in London, ist beauftragt über Cabrera's Thun und Treiben Auskunft zu geben.— Die Wasserleitungen sind fertig, und in Zukunft wird Madrid keinen Mangel mehr daran leiden. Aus den damit angestellten Proben und chemischen Untersuchungen hat sich ergeben, daß das Wasser sehr gesund ist, und sich besonders zum Kochen eignet. Es ist dieß ein wadres Glück für die Bewohner der Hauptstadt, die aus Mangel an Wasser oft große Noth litten.(Allg. B.) Dänemari— Kopenhagen, 13. Sept. Der Reichstag wird am 4. Oktbr. eröffnet werden. Hollano.— Haag, 12. Sept. Die bisherige Session der Generalstaaten wird den 18. d. geschlossen, während der König bereits den 20. die neue Session eröffnen wird. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die erste Kammer den von der zweiten bereits genehmigten Gesetzentwurf über die russische Schuld gut heißen wird. (Aach. B.) * Portugal. Nachrichten bis zum 9. aus Lissabon melden, daß die Zeitungen von Oporto einen heftigen, feindseligen Ton gegen die Regierung eingeschlagen haben, in Folge der jüngsten Maßregeln in Beziehung auf den Weinhandel. Sogar Leben und Eigenthum des Ministers des Innern sollen bedroht sein, welcher große Besitzungen am Douro hat. Die Rezierung hat erklärt, die energischsten Maßregeln zu ergreifen. Die Kaiserin von Brasillen und ihre Tochter Amalie sind in Madeira am 29. glänzend empfangen worden. Vermischtes. — Danzig. Am 7. d. Mis. fand sich ein großes bageres Weib in mittlerem Alter und von sehr gelder Gesichtsfarbe bei der Wittwe P. im Stadtgebiet ein, deren Tochter, unverehelichte Juliane P., seit längerer Zeit an Magenkrämpfen leidet. Diesen Zustand muß jenes Weibstück wohl gewußt haben, cenn sie bot der Julikne P. sofent an, sie für drei Thaler von allem Uebel zu kuriren. Mutter und Tochter gingen mit ihr zusammen in die Stube, erstere mußte Rum und Essig herbeiholen, was die Unbekannte unter ein Kraut gegossen, das sie mit sich führte und das sie der Kranken zur Räucherung verordnete. Alsdann mußte diese ihre gesammte Baarichaft, etwa 40 Thlr., die Mutter aber Mehl herbeidringen, aus welchem ein Teig gekuctet wurde. Nachdem altdann von dem fremden Weibe die Stubenthür und die Fenster verhanzen werden hat sie jenen werthvollen Teigklumpen in ein in der Stube stehendes Spind verschlossen und den Schlüssel an sich genommen. Die beiden P.“ mußten wäbrend bessen beten und einen Eid keisten, von Allem was geschehen, nichts zu verrathen. Am fblgenden Tage kehrte die Unbekannte zurück, öffnete das Spind, langte den kostdaren Teigklumpen beraus, gab der Kranken ein Stückchen derselben zu essen, kegre ihn alsdann wieder hirein und unter Veeschluß, mit dem Versprechen, nach 48 Stunden wiederzukommen. Natüirlich hat sie dies nicht gehalten, vielmehr fanden die ängstlich gewordenen P.'s, als sie nach 5 Tagen das Spind erbrachen, zwar einen Teigklumpen, doch in demselben statt der 40 Tdlr. einen mehrere Pfund schweren Stein. Die Unbekannte hatte ihn sehr geschickt hinein zu escamotiren gewußt. Das anne Mädchen, statt geheilt zu werden, leidet seit dem Verkuste ihres Ersparten an periodischer Geisteszerrüttung. 3ua2 3 10 J u un ung 807#nm dan 1 Börsen=Course der Staatspapiere und Actien. Berlin, den 16. Sepihr. 3f.1 Br.1 Gid. Freiw. Anl. N. Pr. Sch.=Vr. dito von 1852 Si=Sch.=Sch. Bank=Anthl. Prämiensch. d. Sceh. à 50 Aach=D=EAkt. Bergisch=Mrk. desgl. Prior. desgl. II. Serie Cöln=Mindner desgl. Prier. desgl. UI. E. Düssel.=Elbers. desgl. Prier. desgl. Prier. Prinz Wilhelm 45 3½ 102¾ 944 52¼ 103¼ 113½ 102¼ 94 ¼ 106¾ 92% 104 102¾ 112½ 103% 95 98 31.1 Br.] Gld Wechsel- Course. Berlin, vom 16. Septdr. 1852. Amsterdam bite" Hamburg bite London Paris Wien im 20 Gl. Jus. Augsburg Breslan Leipzig in Courant im 14 Thhr. Juß 1121## Franksurt a/M. südd. W. Petersburg. 250 fl. „ 250 61. 300 Mr.— " 300 Fr. 12 Mi. 15 NKke. H 35. 8Tage. 100 Tblr. 12 Mi. 100 Fl. 12 Mt. 100 SRtl. 3Woch. Preut. Courant. Beies. Geld. 143 142 7/8 8 80½ 8 98% 56 18 108% Frankfurt, den 16. Septhr, 1852. Oesterr. 5 Metallig. 14 Süher bei sa 94¼ O. Osterr. 5% Metalligue„ 82% b. Kardesische 40 Tolr. Lose.HttlIchastr Pz. Friedr. Wildelm Norddahn grel. Zinsen 49 P. Spavische 37 gpck. Ziul.3 NI 427. 9. d. Badische 35 Fl. Loose 2 Jur n 191) 38% P.% G. #d den 16. o ur e. September 1852. Geld. Preuß. Frdor I. 5.20. 3.20.— Ausl. Pistoles. I. 5,16, 9 9,16, Napoleone ok 5,13, 8 5.13, Hol. 10G. St. 705,19, 81 5,19, 5 Fr.=Stücke 71,10, S1 1,10, 6 Franz, Krtdir. Brad. Kridir. 25 Fr.=Stücke Livre=Stert Briese. Geld. Berlin, den 16. Sepihr 4 Thir. verk., mn 1.17, 1.16, 1,16, 9 6.22, 6.24, Spiritus leco vone Haß 23¾ Thir. verk., mit Fas pr. September 23½ a 23⅞ Thir. bez. b4 Br. 23½ G. Sepidr.=Oktoder 21¾ Thir. Br., 21½ bez. u. G. Oktober=November 20 Tdir Dr. 19 ½/ bez. und G. Nov.=Dezbr. 30 1/2 Thlr. Br., 19 G. April=Mai 19½1 2 19¾ Thlr. bez., 20 Br. 19% G. Marktbericht. 110 154 Plin Wirten, den 16. Sepibr. Weizen 2 Thr. 15 Szr.— Pf. Roggen 2 Tdir. 3 Sgr.— Pf. Gerste 1 Thir. 18 Sgr.— Pf. Haser — Tdir. 20 Sgr.— Pf. Buchweizen 1 Thir. 24 Ser.— Pf. Erdsen 2 Tvlt. 18 Sar.— Pf. Bohnem# Thlr. 15 Sar.— Pf. Rapsamen 3 Tblr.— war.—Pf. Rübsamen 2 Thlr. 15 Ser. Pf. — Thir. 20 Sar.— Pf. Batter 7° Sgr.— Pf. Heu vr. Centner 20 Sgr., Pl. Stroh pr. Schock 5 Thik.— Szr.— Pf. 8! 9111! Provinzial=Zeitung. Münster, 13. Septbr. Dre westfälische Provinziallundtag ist nun in unserer sogenannten Provinztalhauptstadt wieder in Thätigkeit, aber wenn der„Merkor“ nicht öber seige Eröffnung berichtet hätte, wüßte man es kaum. Man sieht nichts dovon, man hört nichts davon. Wenn der Oberpräsident irgend eine Auzahl von Beamten aus der Provinz herverufen hätte, um ein Gmachten abzugeben, würde man wichr Interesse daran nehmen, als an den Bebungen der Provinzialstände. Die Eröffnung Freilich bot einiges Interessante. Zuerst hatten wir nicht andert geglaupt, als daß dig Propositionen den ganzen Plan darlegen würden, wie auf gesetzlichem Wege des Ständische an Stecr zu Hiastirutionellen zu reaktiviren. Run aber enthalten die Propositionen blos die Entzirksommission, eine Verordnung über ein Haspelmaß, und Hinweisung auf die Vortagen über die tuutfende ständische Geraattung. Die Siädte=, Landgemeende., Kreit= und Proviuzial=Ordn##g#in allerdings wichtig genug, aber bereits Jo. oft auf der Tagekördnung gewesen, daß die Grundsühe, von denes oie Minister dübei ausgehen, Einlänglich bekannt siud: Die Gemeindercdnung vion 11. März ist aber in den größern Städten und Gemeinden der Provinz, soviel wir wissen, fast überall' eingeführt, ihre Umänderung wird wieder einen Aufwand von Zeit und Mühe verursachen, und über die alte revidirte Städteordnung wird man doch nicht mehr — zprückkehren- Löunen, Besondrres Gewicht wird in den Propositionen gelagt auf die provinziellen Eigenthämlichkeiten, und die Stände werden gufgefordert,„auch Vorschläge über die Eintheilung der Weblbgick unier gecgerien Verütschilgeng der biöberigen Wahlverbände, der Landschaftegränzen und sonstigen eigenthümlichen Besechungn, wie de burc Allerschs Zolonmengeßeretelt, besendere Landesort und Gemeinschaftlichken der Interessen gegeben sind, zu machen.“ Das würde, wenn man die Sache Kreng nehmen wollte, für Westfalen eine einigerwaßen deikliche Arbeit sein, bei welcher die Hülfe eines in den elten Geschichten der Bistbümer und Dungstien der Provinz bewanderten Archwvars am Platze sein möchte. Es bestanden dier die Bischüner Münster, Baderdorn und Minden, die Abtei Gorvey, die Grafschaften Ravensberg, Rieibera, Rbede, Mark, Tecklepburg, Steiniurt, Wugenstein, die Aatheile des kölnischen Erzbisthuuns, die Reichsstadt Dertwund, die Hemschaften Anholt und Gebmen, das Land Delbrück u. s. w.; alle diese großen und kleinen Gebiete sind zwar jetzt unter einen Hut gebracht und befinden sich auch dem Anscheine nach besser dabei als vorher, aber wenn es denn doch einmal auf„histortsche Zusämmenhörigkeit“ ankommen soll, dann haben die Bewodner des kkeinen, wie des großen Gebiets gleichen Anspruch darauf. Will man aber eine strenge Einshritung machen nach geionderr Londeden und Orweinschaftache keit der Interessen“, so möchte die Gränze zwischen den Bereichen der Doxfverfassung und der Hofverfassung, des Ackerbaues und der Industrie, des Münsterländers, Markaners, Sauerländers u. s. w. sich noch schwieriger ziehen lassen. Eine Gruppesbildung nach Landesart und Interessen, wo diese wirklich verschieden sind, hat gewiß immer noch vieles für sich, wenn sich die Grenzlinien auch nur noch im Allgemeinen ziehen lassen; wir sind aber gespannt darauf, wie die Provinzialstände diese Aufgabe lösen werden. Ein Theil derselben scheint in der Thak Aufgaben erwariet zu haben, die er für bedeutender hält. In der Erwiederungsrede des Landtagsmarschalle ist ein ziemlicher Grad von Verstimmung merklich. Seine, regsten Wünsche und Hoffnungen vom vorigen Jahre sind dem Anscheine nach nicht in Erfüllung gegangen, es ist wenigstens bis jetzt nichte Näheres über die Resultate des vorigen Londtags bekannt gewerden.“ Daher, scheint es uns, zicht auch durch die Brust des energischen Eiserers für altständische Institutionen ein leises Gefühl, daß die Kändische Kraft und Herrlichkeit umwiederbringlich dahin sei. Er sieht wehl ein, die Stände müssen etwas anderes werden, als sie vor 1848 waren, wo sie dem Sturme kaum einen Hauch von Wieerstand entgegensetzren. Aber der Blick des Ständefreundes trübt sich, wenn er sich nach den Glementen zu kraftvollen Kändtschen Büdungen umschaut. Er gewahrt gar zu viele leere Stellen. Und wären zeue Elemente wirklich da, was sind und was bleiben die Stände, wenn sie nicht die alte Selbstbertlichkeit, das alte Selfgovernment wieder erhalten? Und wird oder kann die Staatsregierung ihnen diesen Autheil an der politischen Gewalt wieder abtreten? Schwerlich.(Nat. Z.) * Btelefeld, 10. Sept.(Verbesserung des Flachsbaues.) (Schluß.) Die Versammlung erkennt die Nothwendigkeit, kräftig auf Vermehrung und Verdesserang des Blachsbaues und auf Verdesserung der Flachsbereinug hinzuwirken, um dadurch eben sowohl eine Vervollkommnung der Leinen=Zabrikation als eine Ausfahr von Blachs zu erreichen. Der Flachsbau wird am sichersten befördert und vermehrt, wenn sein Ertrag erdöhrt wird. Der Ertrag des Flachsbaues muß sich nothwendig verbessern, wenn der Werig des Gewächses vergrößert und dessen Verwerthung erleichtert wird. Der Werth des Blachses wird erdöbet durch eine richtige Kultur desselben. Seine Verwerthung ist nur durch eine zweckmäßige Bereitung zu erleichtern. So weit sich allgemeine Regeln ausstellen lassen, erkennt die Versammlung das nachstedende Verfahren als sichtig an und empfiedlt solches unter Berücksichtigung der Witterung und Bedenbeschaffenheit für die diesige Gegend zur Beselgung. 1) Flachsacker. Es ist sedlerhaft, den Lein in mageren Acker zu säen. Guter, langer, ergiediger Flachs ist nur von einem Lande zu erwasten, welches im guten Düngungszustande ist. Alter Geil hat entschiedenen Vorzug vor frischer Düngung. Weizen mit mäßiger Düngung. Weizen mit stärkerer Dungung, dann Hafer. Brache, Weizen und Haser, wie vorstehend, sind als Vorfrucht besenders greignet. Saatzeit. Die Erfahrung lehrt, daß bei der Beschaffenbeit des bieüigen Klimas und Bodens früde Aussagt in der Regel nur im Gartenlande zulässig ist, mit Vortheil früh, namentlich Bainistflachs, sien läßt. Die rechte Saatzeit für Zeldland im Allgemeinen ist die Zeit vom 8. bis 18. Mai. Im Kreise Hersord mochte der 15. bis 31. Mai eben so richtig sein. Aussaat. Um langen Flachs zu erbalten und das Lagern desselben zu verdindern, ist es zweckmäßig, den Lein etwas weniger dicht zu säen, als in hiesiger Gegend udlich ist. Man pflegt dier nämlich 1 Tonne auf 240 Rurden(2 Scheffelsaat) zu säen. Die Versammlung erkennt dagegen als richtig an, je nach der Kraft des Bedens 1 Tonne auf 270 bis 300 Ruthen(2¼ bie 2½ Schesselsaat) zu säen. 4) Iuländischer Leinsaamen. Vielsache Erfahrungen stellen 2) 3) außer Zweisel, das von biesigen Samen eben do guter Flachs zu erzielen ist als ven russischer Saat. Die Versammlung ewpsieblt den Gebrauch diesigen Samens, hält aber den gegenseitigen Austausch des selbst gewonnenen Samens für sehr zweckmäßig und nach Verlauf von 3 bis 4 Jahren auch die Erneuung desselben durch russischen Leinsamen für nothwendig. 5) Samengewinnung. Um den Samen zur Aussaat gebrauchen zu können, muß man die völlige Geldreise desselben abwarten, ebe der Flachs gezogen wird. Dieser wird beim Zieben in kleinen Handvoll niedergelegt und demnächst in s. g. Schragen ungebunden aufgestellt. Erst wenn der Flachs oö#ig lusttrocken, wird er in größeren Hausen auf dem Felde aufgeschichtet und etwa 4 Wochen zum völligen Nachreisen des Samens stehen gelassen. Dieser Flachs wird dann im Herdste, besser noch im nächsten Früdjahr gerottet. Ersahrung lehrt, das auf diese Weise behandelter Blachs dem grun gerotteten in keiner Weise nachsteht. Die Versammlung empfiehlt daher dieses zur Samengewinnung unerläßliche Verfahren. 6) Bleichen durch Ausbreiten vor der Rotte. Ersahrung lehrt, daß der Flachs sich leichter reinigt und eine gute Farbe gewinnt, wenn er vor der Rotte zur Bleiche ausgelegt wird. Die beste Zeit zur Bleiche ist der April, zur Rotte der Mai. Die Versammlung erkennt dieses Verfahren als zweckmäßig an und empfieblt solches zur Befolgung. 7) Gergsalt.„Reinlichkeit, Sorgfalt, Ordnung, Gleichmäßigkeit und Regelmäßigkeit in Behandlung des Flachses gleich vom Zieben an, erleichtern die nachfolgende Bereitung und vermindern den Absall ungemein. Dieß gilt vornehmlich, wenn der Flachs durch Maschinen bereitet werden soll. Die Behandlung auf dem Felde, besonders in der Rotte, muß den Maschinen vorarbeiten und ihre Wirkung erleichtern. Dadurch wird Zeit und Arbeit erspart, die Schönheit und semit der Werth des Flachses erhöbet. 8) Brech= und Schoingmaschinen. Die Versammlung findet im Gebrauche der Brech= und Schwingmaschinen eine außerordentliche Erleichterung für den Landwirth in der bioher so lästigen Bereitung des Flachses. Sie sieht darin ein wesentliches Mittel, den Flichsdau zu vermehren und seinen Ertrag zu vergrößern. Sie erkennt idnen den Vorzug zu vor den bisher üblichen Werkzeugen und wünscht ihre allgemeine Einführung und Verdreitung. Ersadrung lehrt, daß ihre Anwendung durchaus unschädlich ist und daß, wo der mit ihnen bearbeitete Flachs eiwas zu wünschen übrig läßt, dietz nicht Schuld der Maschinen, sondern Lolge der Eigenschaft des Flachses, seiner mangeldaften Behandlung oder der unvollkommenen Uebung der Arbeiter ist. Ruo. Delius,. G. Friedhoff. Vorsitzender der Handelskammer. Seeretair der Gnadensonds=Commission. Verantwortlicher Redakteur: W. Crüwell in Paderdorn. Cür einen erfabrene Silberarbeiter: 0 Gehülfen istin Rünker eine dauernde Condition osfen. Zu erfragen bei der Expedition dieses Blattes in Münster and Paderborn. Westfälische Eisenbahn. Bekanntmachung. Die Anlieferung res zum Oberbau der Eisenbahnstrechke zwischen Paderborn und Warburg noch erforderlichen Bettungsmatgriale, aus 2656 Schachtruihen zerkleinerter Kalkstrine destehene, soll in sechs einzelnen Loofen im Wege der schriftlichen Submission verdungen werden. Die speziellen Lieserungs=Beringungen und Bedarfs=Nachweisungen können in dem hiestgen Abtbeilungs=Büreau, sowie in den Seetions=Büreaus zu Wardurg, Willedaressen, Neuenbeerse und Altenbeken, währenk der Geschästestunden täglich eingesehen werden. Die Sadmissionen sind versiegelt unter der Aufschrift: „Offerte wegen Lieferung von Bettungsmaterial“ bie Montag, den 20 September d. I. Vormittags 10 Uhr, an den Unterzeichneten einzusenden, da zu dieser Stande die eingegangenen Auerdietungen in Gegenwart der etwa erschienenen Sudmittenten eröffget werden sollen. Später eingebende Offerten können keine Berücksichtigung finden. Padervorn, den 13. Sepiember 1852. Im Auftrage der Köaiglichen Dircktion der Westfälischen Eisenbahn. Der Sse- tuspette Weiedaant. N. 2. — — In den Buchhaublungen von Wilh. Crüwell und Z. Wesener ia Paverdorn und K. L. Ritter in Sorst ist zu haben: Reueste Anciennitäts- Liste der höheren Beamten für die Justizverwaltung im Königreich Preußen(mit Ausschluß derer im Bezirke des Appellabandgerichtahetee zu Ghle). Preis 7½/8 Ser. Vom 1sten Oktober an wird der Allgemeine Anzeiger für Rheinland Westphalen außer den vielseitigen Handelsberichten sechsmal wöchentlich alle Tagesereignisse von Interesse bringen. Wir werden uns auf eipfache, kurze Mittheilung der Thatsachen beschränken, es dem Leser Averlassear, sich je nach keiner politischen Ansicht den Commentar dezu selbst zu bilden. Provinzial= und Lokalangelegenheiten, Assisen und Gemeinderathsverhandlungen, Theaterberichte mit besonderer Rücksicht auf die hiesigen Theater 2c., werden hinfüro gebührende Beachtung finden, und ist dafür gesorgt, daß streuge Unparteilichkeit in jeder Beziedung obwalte. Um dem belletristischen Theile des Blattes mehr Interesse zu geben, bringen wir in Zukunft die neuesten Werke lebender Schriftsteller und beginnen mit dem Romane„Die Freideuter.“ vom Verfasser der allseits so günstig aufgenommenen„Emerikanischen Stizzen.“ Als Handels=Organ für Westeeutschland ist der„Allgemeine Anzeiger“ anerkanntermaßen schon jetzt das beste und zuverläßigste Blatt, wir werden auch ferner diesem Theile alle Aufmerksamkeit widmen, und bemerken für biejenigen Geschäftsleute, denen der Inbalt noch nicht bekannt sein sollte, daß über Getreide, Orl, Spiritus, Colonial=, Material= und Fardwaaren, Robbrorulte, Metalle 2c. täglich die genauesten Berichte von allen deutschen und auswärtigen Märtten, und zwar sofort bei Eingang der betreffenden Posten, mitgerbeilt werden. Geld=, Aktien- und Wechselkourse von Köln und den Haupt=Börsenplätzen, sowie die für Rbeinl.=Westpdalen so wichtigen Kölner Waarenpreise werden ebensalls, so oft Aenderungen in denselden eintreten, notirt. Das Blatt erscheint wöchentlich sechomal in einem Begen klein Folio und kostet in Köln und Deutz inel. Stempel und Traggeld 27½ Sgr., auswärte bei allen Postanstalten inel. Stempel 1 Tdir. 2½ Ser. vierteljährig, wodei noch jeder Abonnent das Recht hat, im Lause d.s Quartals 20 Zeilen gewerbliche Anzeigen unentgeldlich inseriren zu lassen. Die Insertionsgebühren betragen pr. Petitzeile orer deren Raum 1 Sar. Bestellungen wolle man gefälligst auswärts bei den nächsten Postanstalten, in Köln und Deuz bei der Expeoition unter Goleschmidt 13 machen. Köln, im Septbr. 1895. Die Redaktion. Große Bücher=Versteigerung in Frankfutt a. M. Am 4. Oktober und an den folgenden Tagen wird zu Frankfurt a. M. eine aus mehr als 11,000 Werken bestebende Sammlung von Büchern und von Pracht=, Kunst= und Kupferwerken durch die geschwornen HH. Ausrufer öffentlich versteigert. Der äußerst interessente Katalog enthält die von den verstorbeuen Herren: Dr. Hr. C. Nägele, Geh. Rath und Presesser in Heidelberg, Dr. J. Ph. Benkard, Kirchen und Consinorialrath hier, Dr. 8. W. Carové, der Pbilosophie Dottor und Licentiaten der Rechte in Heidelberg, und Joh. Val. Meidinger, Buchhändler hier, binterlassenen Bibliotheken, vorzugsweise gedartshülflichen, tbeologischen, philosophischen und belletristischen Inhalts, außerdem aber auch noch die besten und ausgezeichnetsten Werke aus fast allen Wissenschaften. Zu boden is dieser Katalog in Frankfurt a. M., sowie auswärts bei den bekannten H0. Commissionären und sonst auch durch alle Buchhandlungen zu bekommen. Krankfart a. M., im September 1852. G. kKt; mbeil. Mehrere möblirte Wohnungen sind zu vermiethen. Näheres in der Expedition dieser Nächsten Montag den 20. d. Mts. D# Nachmittags um 2 Uhr soll in der Wohnung des Unterzeichneten(Königsstraße Nr. 356) eine große Quantität Bremer u. Hamburger Cigarren, in ganzen, ½ und % Kisten, össentlich meistbietend gegen gleich. baare Zahlung verkauft werden. Paverborn, den 13. Sept. 1852. Block, Ankt.=Com. Bekanntmachung Die städtische Ziegelei zu Steinheim wird mit dem Ablauf des Jahres 1853 pachtlos und soll am Donnerstag, din 14. Oktober d. I. Vormittags 10 Uhr, anderweit, meistdietend verpachtet werden. Die Pachtbedingungen sind auch vor dem Termine bei dem Unterzeichneten einzusehen. Steinheim, den 13. Septbr. 1852. Der Bürgermeister Vahle. In den Buchdandlungen von W. Crüwell und I. Wesener in Paverborn und A. L. Ritter in Soest ist vorräthig: Gesetz über das Postwesen, vom 4. Juni 1852. nebst Reglement und Zusammenstellung der Bestimmungen über den Preußischen Posttarif, vom:1. Juli 1852. Amtliche Ausgabe. Preis 4 Szr. Montag, den 20. d. Vormittags 9 Uhr, sollen in dem von Harthausen'schen und Tilly'schen Forst=Dißr. Spellerberg eine thie geschnittenes Buchen=Rupholz, bestehend in Balken, Schwellen, 3“ und 4 zölligen Bohlen und Schaalen, öffentlich meistdietend verkauft werden; die Zusammenkunft ist deim Tilly'schen Försterdause. Steindecke, den 13. September 1852. u. 2. Der Förster Noack. Druck und Verlag von Wilh. Erkwell in Paderbern.: R1l Beste tung fü ber beg erbeten, Roch nie bei der Nat Herzog von Mann, und welche hatte, furcht, welc terliche Kall Willenskraft Eigenschaften des Genie's Erfolg ein staatsmännis es auch, we immer großt ein so kühler de aus den Truppe zu u alle Umständ Enthusiasmu# immer die so in unbesonne den Sieg an schem Genie Benutzen der weniger auf persönlichen Minderzahl# Generel, er daten; allein deren Präcisio kraft er berech Toces. Er von Knalleffek rung jeder sei Wegen der es, Wellingto: Repräsentanten Allein trot genoß, machte zum großen F der Masse deRespekt, den u lich den Solde mit und wollt Deswegen war Jahren waren Einen künstl gewähren die„ gen Krieges dur ten. In der# Anfänge eines( Bauernhaus, vor sen rasch über d ziehen; der klare trennt; im Vor davor eine hölzer in lebendigem, in gestrecktem G. verlassenen Stell der auf der Brü Hand tod. barnie lassene Trommel, dem Ufer; der## leicht dahin getri friedliche Stille d schwüle Sommer Moment, wirken der ins Gedächtn dem Eindruck vor Noch viele and die Aufmerksamkei würde aber die m sie einzeln und s## wähnung einiger Geselschap, wel