B8 dann hinfort thätig einverstanden, vervon ihm, dem reuiReisepaß nach der vor seiner, Bekehrung Reise nach Berlin Nitreisenden zu verTitel führen, wie: mmon; Vernichtung der neuen Welt“, hkeit dafür und ist er, daß die Passagt sehen, ihn durch Las hier mit ihm Iserlohn zus Gege unserer Erzälrüder hinweggeden. Theokratie(Gotundsätzen, gestützt Deutung einzelner g seiner Lebensgeitwirkung bei dem flüssig war, allein theidigers, Herrn latur des Verbreen wurde,) so wie ig und gefaßt an jum großen Theil in Paderborn. nglücks, welches iner Reise nach denes Pferd geich dem hochersicherung, daß n angefangenen Lemgo wieder daß ich ganz 20. Oktober in t meinen schon richt anfangen Moldt. zu ca. 6000 jüglicher Güte, billigen-Preise Lüttig. neue Ausgabe Herders rken enformat eres 1853 im riptionspreis 14 Rtdir.“ Juni dieses ferung von 21 Sgr. der letzten aß die verdes nächsollständigen 0 v. HerUnterzeichsubscriptiorden. r Band 1 einer Buchüwell. n ist steis es Conp. echts0. und tigt, p. gr. Ain: 9.(FAre Möge der Erfolg Müh Nanhur. der. Bstesfände, 1 Tcheak-ank- had. Gerate rk estfälischeZeitung. Je 124. Erscheint mit Ausnahme des Montags täglich. Inserate werden mit 1 Sgr. die 4 spaltige Zeile oder deren Raum berechnel. Paderborn. Vierteij. Abonn.-Preis ia Paderhern 1 Thlr. bon 21 M.auü 1950 7½ Sgr.; bei allen Postanstalten in Preuss. 1 Thlr Samptag, den 21. August 1852. 15 Sgr.; im übrigen Deutschland 1 Thlr. 22½ Sgr. Er Jahrg. Der anglo=amerikanische Fischereiconflikt. Paderborn, 19. August. Obgleich die letzte amerikanische Pest die weitere Wegnahme von zwei amerikanischen Fischerschiffen gemeldet hat, so wie den Beschl an die Kriegs=Dampffregatte Mississippi, nach jenen Gegenden auszulaufen, trotzdem daß die nächste Post uns vielleicht schon neue Gewaltmaßregeln berichtet, so glauben wir doch nicht an ernstliche Feindseligkeiten. Demungeachtet mag es gut sein, noch einmal ins Gedächtniß zurückzurufen und präciser zu erläutern, was unser Londoner Correspondent gleich bei Ausbruch des Confliktes bemerkt hat. Wir brauchen nicht weiter zurückzugeben, als bis 1818, wo festgestellt wurde, daß die Amerikanischen Fischer von einem Theil der Küstengewässer der brittisch=nordamerikanischen Colonien ausgeschlossen sein sollen, wozu sie vor dem Ausbruch des letzten Krieges die Erlaubniß(liberty), nicht das Recht (right) gehabt hatten. Die Amerikaner durften also nicht sischen dis auf erei englische Meilen von den Küsten, Buchten, Flüssen, Häfen der sämmtlichen brittisch=nordamerikanischen Colonien bis zur Fundy=Bai, einschließlich, welche am Kap Ray, an der Küste von Neufugeland anfängt und sich bis BelleIsle und nördlich bis zur Küste von Labrador ausbehnt. Im Jahre 1845 wurde den Amerikanern noch die Fundy#Bai zum Fischfang gestattet. Die Fischer derselben hatten sich aber schon seit 30 Jahren nicht mehr an den Vertrag gebalten. Sie hatten gesischt, wo es ibnen beliebte. Wabrscheinlich wollte sich das Ministerium Derby jetzt in irgeno einer Weise populär machen. Es tritt plötzlich zur Wahrung der Schutzinteressen beittischer Colonien auf und läßt in der FundpBai ein amerikanisches Fischer=Schiff„Coral“ wegnehmen. Die Colonien selbst rüsten 6 Kriegscampfer aus und außerdem kreuzen 14 englische Kriegsschiffe. Der amerikanische Minister des Aeußeren, Webster, reklamirt. Die amerikanische Presse schreit nach Krieg, allein die brittischen Kriegsschiffe nehmen rubig noch zwei weitere Fischsohooner weg. Die Engländer scheinen also doch in idrem Rechte zu sein; denn sie behaupten, die Amerikaner innerhalb der drei Meiten von der Bai beim Fischen erwischt zu baben, während diese sich der Küste nur näbern kürfen, um Lebensmittel oder Wasser einzunehmen, oder zu kalfatern. Hier stoßen wir nämlich auf den streitigen Punkt. Es heiß: in dem Vertrag:„Die Amerikaner dürsen nicht sischen drei Meilen von den Buchten“ u. s. w. Die Letzteren werden gemessen von Lanespitze zu Landspitze. Das Wasser zwischen den zwei äußersten Landspitzen ist die Bucht. Es frägt sich nun, ob die Amerikaner sich drei Meilen von dem imaginären Strich, der von Landspitze zu Landspitze gezegen wird, entfernt halten müssen, oder immer nur drei Meilen vom Ufer. Ist das erstere der Fall, so wäre die Bestimmung sehr bart und könnte, da die englische Sprache zwischen Buchten und Baien nicht unterscheidet, bis zur Absureidät getrieben werden. In der deutschen Sprache unterscheiden wir nämlich zwischen Bai, dem größeren Meerbusen, wie die Bai von Biscaya, und Bucht, dem kleineren Landeinschnitt. Im englischen heißt Beides„Bap.“ Wenn die Engländer nun darauf beharren, daß die Amerikaner drei Meilen von der imaginären Linie, die von den beiden äußersten Landspitzen gezogen wird, entferut bleiben müssen, daß es also nicht genügt, daß sie bloß drei Meilen vom Ufer bleiben, so wird die Sache fast zur Absurdität, denn dann könnten die Engländer ganze Meerbusen, wie z. B. die Bai von Biscapa verbieten. Daß die Engländer selbst noch etwas zweifelhaft sind, können wir aus folgenden Worten er Times seben. „Der praktische Punkt belcher sich vornehmlich der Betrachtung auforängt, ist ein ech die Frage: welche sind die wirklichen Grenzen der Britt schen See=Jurisdiction und schließt das Wort„Bai“ die Amerikaner von allen Buchten oder Vertiefungen(inlets or recesses) des Oceans aus, oder nur von jenem Theil verselben, neicher drei Meilen von der Küste ist? Der. Ausbruck„Bai“ ist einer sehr elastischen, dehnbaren Deutung fähig. Johnson definirt ihn:„eine Oeffnung in das Land, wo das Wasser von allen Seiten eingescblossen ist, mit Ausnahme des Einganges.“ Territorialrichte debnen sich unzweiselhaft über solche Wasserstriche aus und ermächtigen den Staat dazu, welchem die Küste gehört; allein diese Regel ist streng genommen nur anwendbar auf Baien von geringerer Ausbebnung(was wir im Deutschen mit„Buchten“ bezeichnen) und nicht auf solche große Theile des Meeres, wie die Huoson=Bay, welche in Wahrbeit ein mittelländisches(Binnen?) Meer ist. Wir glauben, daß es der richtige Maßstat ist, diese Territorial=Rechte durch eine Linie festzusetzen, welche von Lanespitze zu Landspige gezogen werden mag und daß innerhalb dieser Linie ein Staat seine eigenen Gesetze und Verordnungen zur Geltung„bringen kann.— Der wichtigste Theil des Streites ercht sich um die praktische Anwendung der Bestimmungen des Vertrags auf die Fundy=Bay, zu welcher amerikanische Fischer seit 1845 Zutritt haben. Die Bai von Fundy ist ein Meereseinlaß von 30— 40 Meilen Breite; begränzt im Westen von Neu=Braunschweig und zum Theil vem Staate Maine, im Osten von Neu=Schottland. Ist nun der mittlere Theil dieser Bay amerikanischen und brittischen Fischern gleich zugänglich, oder sind die brittischen Kreuzer berechtigt, eine Grenzlinie zu bewachen, welche bindurch gezogen ist? Wir sind der Meinung, daß die englische Juriseiction von dem Dunkte an beginnt, wo beide Ufer der Bai brittisches Territorium sind. Die Bav von Funev mag deshalb, weil ein Theil ihrer Küste zum Staate Maine gehört, von der allgemeinen Regel des Vertrags ausgenommen sein.“ In dem Vertrage mit Frankreich sind die Bayen bestimmter#fnirt; nämlich bis 10 engl. Meilen Breite. So verhält es sich also mit dem streitigen Punkt. Wie nun auch die Sache von beiden Seiten ausgefasst werden mag, wir glauben doch bestimmt bei der Meinung bebarren zu können, daß sie friedlich gelöst werde, und troßz der Rocomontaden der Amerikaner kein Krieg daraus entstehen wird. Obige Zeilen waren bereits in der Druckerei, als die gestern mitgetbeilte Post aus Amerika und England eintraf und die oben ausgesprochene Meinung, welche übrigens die gesammte nicht amerik. Presse von Anfang an theilte, zu bestätigen scheint. Nach dem Morning Heralo würde die englische Regierung mit der amerikanischen eurch die Herstellung der gegenseitigen Fischereifreiheit ausschließlich der drei Meilen von der Küste, den Conflikt auf die vernünftigste Weise lösen. —O. Deutschland. * Berlin, 19. Aug. Die Zollkonferenzen werden morgen wiedereröffnet werden, roch nicht vom Ministerpräsidenten, weil Herr v. Manteuffel schon vorgestern Abend mit dem Nachtzuge nach Steitin gereist ist, um mit dem Dampfboot nach Putdus zu fahren und Sr. M. dem Könige Portrag zu halten. Er wird erst am Sonntag wieder dierher zurückkedren. Inzwischen wird es den eifrigen Bemübungen Würtemberas, welches sich uns sehr genähert hat, vielleicht gelungen sein, eine Verständigung zu wege zu bringen, so daß die Lösung in der längst von uns vorausgesetzten Weise wahrscheinlich demnächst erfolgen wird.— Der Ministerpräsident hat vom Könige die Erlaubniß zur Anlegung des ihm verliehenen Großkreuzes des niederländischen Löwen=Ordens erhalten. — Die provisorische Wablverordnung für die erste Kammer hat schon am 4. die Sanktion des Königs erhalten, und stebt deren Publikation in den nächsten Tagen bevor. Die Vorlagen, welche den Kammern nach ihrem Zusammentritt in Betreff auf das künftige Wablsystem gemacht werden sollen, werden sofort nach dem Wiederbeginn der regelmäßigen und vollständigen Konseils, also wobl noch in der ersten Hälfte des September, zur schließlichen Berathung gelangen.— Der Minister des Innern wird nicht vor den letzten Tagen des Monats hier eintreffen. Er wird frühestens den 28. erwartet. — Das„C. B.“ erwähnt eines Gerüchts, nach welchem eine Zusammenkunft des Kaisers von Oesterreich mit dem Könige von Baiern bevorstehen soll. Als Ort der Zusammenkunft wird Karlsbad bezeichnet. — Gegen die Anlegung eines Kriegshafens bei Danzig oder in Swinemünde sollen von den verschiedensten Seiten Bedenken der beachtenswertbesten Art erhoben worden sein. Namentlich wird hervorgehoben, daß ein Hafen bei einem der genannten Orte weder die erforderliche Tiefe, noch in Folge der häufig eintretenden Versandung die Aussicht habe, für die Dauer dem Zwecke seiner Anlegung dienen zu können. Dagegen wird die Aufmerksamkeit auf einen zwar nicht innerhalb der Grenzen der preuß. Monarchie belegenen Punkt gelenkt, der jedoch ohne Zweifel leicht zu aequiriren sein würde,— auf die Insel Pöl bei Wismar. Man erinnert in Bezug auf die erforderliche Erwerbung dieser Insel Seitens der preuß. Regierung an die Erwerbung Bremerhavens. Pöl soll in der That von der Natur mit allen jenen Bedingungen versehen sein, welche die Einrichtung eines geschützten und den Kriegszwecken entsprechenden Hafens vorauesetzt.(C. B.) — Die Abreise Sr. Majestät des Königs aus Putbus stebt noch nicht fest, und dürfte nach der„Sp. Zig.“ frübestene in zehn Tagen erfolgen. Der König ist von seinem Aufentbolte auf der an Naturschönheiten so reichen Insel so befriedigt, daß er dem Fürsten Dutdus bereits versprochen hat, im nächsten Jahre wiederzukommen. Auch am vergangenen Sonntag hatte die Anwesenbeit Sr. Majestct zablreiche Fremde besonders Gutsbesitzer aus der Provinz Pommer, nach Potdus geführt. — Die aus Baren= Baden hier eingegangenen Nachrichten melden, naß der Prinz von Preußen königl. Heheit bereite den usischen Kriegsdampfere„Komschaffo“ nach rück.— Generok Prittwig hei von Kälter Kurort verlassen und sich zunächst nach Frankfurt a. M. begeben hat. Von hier kehrt der Prinz über Koblenz, Düsseldorf, Münster, Minden 2c. am 22sten d. Mis. zu uns zurück. — Ihre königl. Hoheit die Prinzessin von Preußen wird noch bis gegen das Ende d. Mis. in Baden=Baden verweilen, alsdann aber nach Coblenz gehen, und sich von hier aus, wie wir bereits gemeldet haben, zur Feier ihres Geburtstages nach Weimar begeben. — Bei der Eröffnung der Bahnstrecke von Bromberg nach Danzig erwiederte Se. M. der König auf die von dem Handelsminister v. d. Oepot gehaltene(und von uns bereits mitgetheilte) Eröffnungsrede Folgendes:„Ich freue mich, daß die Bahn beendet ist, wünsche aber auch, raß sich der Brückendau über die Weichsel dei Dirschau seiner Vollenzung nohn möge, damit man bald von der einen Grenze meines Landes die zur andern auf Eisenbahnen fahren, und damit auch Ostrru#en bald an den Segnungen Theil nehmen könne, die dem Handel und dem Wohlstande durch die Eisenbahnen erwachsen.“ — In einer sehr bolzarmen Gegend der Monarchie, in dem Torgauer Kreise, ist vor Kurzem ein Braunkodlenlager ausgefunden worden, ras die bedeutendste Ausbeute verspricht. — Der Borsigsche Garten ist, seindem die Vicloria regia dort blüht, von mehr als zehntausend Personen besucht worden. Die Einnahme ist übrigens nicht allein für die in der Vorsigschen Fabrik invalide gewerdenen Arbeiter, sondern für arbeitsunfähige Maschinenbauer im Allgemeinen bestimmt. — Die vorgestern erschienene neueste Broschüre des Dr. Constantin Franz:„Die Staatskrankbeit“ wurde von der Polizei spfort mit Beschlag belegt. Dr. Franz ist seit Kurzem als expeeirender Secretär im Ministerlum des Auswärtigen angestellt worden. * Berlin, 19. August. Die„#. Pr. 3.“ wiederholt, daß die Landtage sämmtlicher 8 Provinzen am 5. oder am 12. Sept. eröffnet werden.— Se. Maj. der König wird am 24. von Putbus nach Stettin zum Manöver des 2. Armeecorps sich begeben.— Am 27. fährt Prinz Friedrich Wilb. am Bord des rus Swinemünde zurt von Rußland einen Ehrensäbel erhalten. — Schon seit ein paar Monaten führt der diesige Fabrikbesitzer Fonrobert in seinem Wagen, dessen Räder stant mit Eisen mit Guttapercha umkränzt sino, ohne daß dieser ven Herrn Fonrobert neuerfundene Beschlag sich durch den längeren Gebrauch abgenußt hat: Da' sich so die neue Erfindung bewährt, wird es an Nachahmung nicht feblen. — Wie schon früher medrere andere Personen, so kam in diesen Tagen ein an den Augen leidender junger Mann zur Operation aus der Havannah nach Berlin. — Nächstens wird man nicht mehr bloß aus Flinten und Büchsen Spitzkugeln schießen, sondern auch aus grobem Geschütz. In dem Arsenal von Wollwich ist nämlich so eben der Guß und die Bohrung eines großen Mörsers drendigt worden, der 114 Ctr. wiegt und gezogen ist. Er ist länger als die gewöhnlichen Mörser und für ein kegelsörmiges Geschoß nach Art der Spitzkugeln bestimmt. Man wird am Seeufer von Shonburyneß damit Versuche anstellen. Düsseldorf, 10. August. Am gestrigen Sonntag wurde eine fremde Dame in einem sehr zahlreich besuchten öffentlichen Gartenlokale hierselbst von einem erst vor wenigen Tagen von einem Garderegimenze zur hiesigen Garnison versetzten Offizier gröblich beleidigt. Der Begleiten der Dame nahm diese in Schutz und es setzte eine sehr lebhafte Sceue zwischen diesem und dem Beleidiger ab; die Umstehenden verhinderten weilere Excesse. Die Sache ist sowohl bei der Civil= als bei der Militairbebörde zur Anzeige gebracht, und es wird dim Offiz er, der entschieden Unrecht har und über dessen Benehmen siod die öffentliche Meinung mit der größten Indignation ausspricht, wohl nichts Anderes übrig bleiben, als den Abschird a mhmen. Derselbe soll sich in trunkenem Zustande besunden haben.(F. J.) Steele, 15. August. Es ist erfahrungogewäß, das tiese Schächte die Körperkraft der Bergtrute eurch die bedeuteno anstrengende An= und Ausfahrt auf gewöhnlichen Fabreen sehr rasch abnutzen, und es namentlich ven ältern, en der Regel besonders tüchtigen Bergleuten stor schwer, ost unmößlich wire, tiefe Schächte zu befahren und vort ihren bergmännischen Arbeiten obzuliegen. Aus viesen Gründen sino häusige Versuche gemacht, durch mechanische Fahrkünste riesen gcoßen Nacktveilen zu begegneu, und das An= und Ausfahren der Bergleute zu erleichtern.“ In dieser Beziehung können wir über einen sehr glücklichen Versuch auf der unserer Stadt gegenüber liegenZeche„Gewalt“ berichten, deren liefer Schacht die reen genannten Uebelstände seit längerer Zeit sehr entschieern dervertreten ließ. Die verehrliche Gewerkschaft dieser Zeche dat einen Kostenaufwand von ca. 14,000 Ridir. zur Beseitigung verselben nicht gescheut, und hat denn jegt auch ille Ztcy * * un ler igen lich: olide heile. otbekchern, entgerer 1.5 gt). mache Octser von Rheda ir erpeDreinischen die Monats, ihren Versuch gelungen und ihren Bergleuten eine sehr bedeutende Erleichterung verschafft zu haben. Vor einigen Tagen wurde die auf der Friedrich=Wilhelms=Hütte zu Muhlheim an der Ruhr construirte Fahrkunst auf der Zeche„Gewalt“ in Betrieb gesetzt, und lieferte ein sehr günstiges Resuttat, indem die Fabri ohne alle Gesohr und Anstrengung geschab, und zwar so, daß in einer Zei von 50 Minuten eine Belegschaft von 300 Mann in eine Schachtieufe von ca. 130 Lachtern ein=, und auch bei dem Schichtmachen wieder auegelassen werden konnte.— Es ist dies die erste Fahrkunst, welche im Westsälischen Oberbergamt=Distrikt in praktische Anwendung gebracht wird, und die verebrliche Gewerlschaft der Zeche„Gewali“ und Peren tüchtige Betriebebeamten verdienen alle Anerkennung, zur Erleichterung und Schonung ihrer Vergleute so Wesentliches geleistet zu baben. Möbte ihr Beispiel bei den tiefen Schächten der anderen Zechen unseres Bergamts=Bezirks bald Nachahmung finden.(R. u. R. Z.) Cleve, 16. August. Ich erfülle hiermit mein Versprechen, Ihnen eine kurze Mittheilung über den Verlauf unseres Sängerjestes zu machen. „Der Himmel war uns nicht gewogen, und wenn er auch nicht gerade einstürzle, so geß er doch von frühester Morgenröthe, bis sich der Tag neigte, einen permanenten Regen hernieder. Schone# Mittel das, um dem Feste einen fröhlichen Anstrich zu geben, und dennoch war die Stimmung unserer deutschen Sänger eine recht vergnügte; es entwickelte sich nur ein fröhlicheres Treiben und herzliches Aneinanderschließen.— Sie fragen, warum ich nur von den deutschen Sängern rede? Ich kann das leider nur, weil die Herren Holländer, bis auf wenige Ehrenmänner, schmählicher Weise ausgeblieben waren, ohne sich abzumelden, wie es andere ordentliche Leute gethan. Dies Verfahren richtet sich von selbst und man war allgemein darüber entrüstet. Nicht einmal die zahlreich verlangten Stimmen sandten die Herren Niederländer zurück. Mit dem niederrheinisch=niederländischen Sängerbunde ist es nun wohl aus— weit eher als sich erwarten ließ. Die holländischen Lieder sielen bei den Aufführungen, auf den Antrag des holländischen Festeirigenten, Hru. Cravevanger, aus, und nur das holländische Volkslied wurde aus Rücksicht auf die wenig erschienenen Holländer gesungen. Die Gesammt=Aufführungen am Sonntag Abend waren gut, und namentlich gesielen aus dem zweiten Theile der Chor mit Arie und Ductt aus Ferdinand Cortes und das schöne Rheinlied von Panny. Die Urtheile der Sachkenner werden nicht auf sich warten lassen; ich enthalte mich dessen, als nicht dazu berufen, gerne und bemerke nur, daß donnernder Beifallsruf die Sänger lohnte. Die Tenorsolo's irug Herr Steinhaus von Elderfeld vor; ich habe lange keine so schöne Stimme gehört. Bei den Einzelvorträgen zeichneten sich die Liedertafeln von Crefeld, Elberfeld und Solingen aus. Erstere feiert bald ihr 25jähriges Bestehen und Sie können wobl denken, daß man nach so langem Bestehen etwas Ordentliches leisten kann. Die Weseler„Concordia“ trat gleich nach dem von allen Sängern wiederholten Panny'schen Rheinlied mit einem Doppel=Quartent auf; viel zu wenig für eine Stadt wie Wesel, sie müßte mir 8 mal 8 Sängern kommen. Gestört wurden die Sänzer durch den im Augenblicke heftig auf das Dach fallenden Regen und die große Unruhe im Zeite. Den Schluß machte die Liedertafel von Kanten. (Düss. Z.) Trier, 16. August. Der„Courrier“ von Luxemburg bringk in seiner letzten Rummer ein Schreiben, welches ein Luremburger Handelshaus von einem Pariser Handelsfreunde erhalten hat. Das Schreiben lautet:„Wenn Sie Mitglied der Handelskammer des Großherzogthums sind, oder selbst wenn Sie es nicht sein sollten, muß ich Ihnen Allen, den großen Kaufleuten und Grundbesitzern, den Raih geben, sich zu vereinigen, um Protest zu erheben oder eine Vorstellung einzureichen wegen Ihrer Eisenbahn; denn in diesem Augenblicke giebt es Einflüsse in Paris und Brüssel, welche sich bestreben, die Eisenbahn von Arlon über Longwy zu leiten, um nach Metz zu gelangen, verstcht sich ohne die Route ven Thionville nach Metz zu umgehen, welche letztere dis zum 1. Oktober 1853 fertig sein wird. Wenn Lurrmburg sich nicht ermannt, so wird man von Thionville über Longooy nach Arlon gehen. Diese Nachricht habe ich aus guter Quelle von Paris; denutzen Sie dieselbe, wenn Sie es für gut finden.“ Der„Coureier“ knüpft an dieses Schreiben die Bemerkung: Das beste Mittel, um die Bahn über hier zu leiten, das ist sowohl für Preußen wie für uns: die Fortsetzung der Bahn zu liefern und dadurch den Weg anzudeuten, den sie nehmen muß; denn wenn jetzt die Luremburg=Compagnie sich berilt, die Linie bis Arlon herzustellen, und sie findet daug die Fortsetzung über Longwy fertig, so wird sie sich beeilen, diese anzunehmen, um ihre Bahn nutzbringend zu machen, und Frankreich wird sich mit Belgien gann bald einigen. Deshalb muß das Luremburger Gouvernement mit Preußen und Belgien sich auf das Schnellste verbinden, um augenblicklich die Gemütber zu deruhigen, und dann die Früchte zu sichern, die voraussichtlich unsere Richtung mit sich bringen wird. Preußen muß handeln— und die Lösung der Frage wird günstig sein. (S. u. M. Z.) Bremen, 19. August. Wir erfahren, daß ein diesiges Handelshaus, die Herren Rössings und Mummy, das Schiff der deutschen Flotte„Deutschland“ erstanden hat. Dabei soll sich die erfreuliche Aussicht eröffnen, daß die Leitung des Schiffs einem ehemaligen Oßizier der deutschen Marine übergeben werde.(W. Z.) Aus dem Herzogihum Meiningen, 17. August. Vorigen Sonnabend wurde der Chef deo bibliographischen Instiiuts in Hilodurghausen, Herr I. Meyer, wegen Beleidigung und Verleumrung des Oderappellationsgerichtes zu Jena in contumaciam zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt, nachrem derselbe vorher schon zweimal vergeblich gelaren, auch riesmal nicht erschienen war, sondern dem Gerichtehof schriftlich die Mutheilung gemacht hatte, daß er auf eines seiner Kohlenbergwerke verreisen werde. Er hatte dem Oberappellationsgericht schuld gegeben, daß es in seiner Untersuchung wegen Majestätsbeleidigung des Königs von Preußen von Parieihaß dieuirte Erkenninisse gefällt.(F. P.=Z.) Kassel, 16. August. Der„Nürnd. Corc.“ berichtet: Die Beschaffung von Geldmitieln zur Deckung der augenblicklichen Finanzuoid stößt auf Schwierigkeiten, die man bei der Zusammeusezung dieser Kammern nicht erwartet hatte. Dresden, 16. August. Gestern sand zur Feier des Geburtetages des Kaisers Naroleon beim Französischen Gesandten in Dreoden ein großes Diner statt, bei welchem die Eingeladenen, worunter auch die Minister, in greßer Uniform erschienen.— Die Meißner Vorzellansabrik hat bekannn## treß rem über die ganze Welt verbreiteten guten Rufe ihrer Erzeugnisse bis jetzt dem Staate einen kaum nennensweriben Gewinn abgeworfen. Theilweise mag dies an der Schwerfälligkeit ihrer Verwaltung gelegen haben, zum Theil aber auch ist der Mangel an Gewinn die Folge großartiger Diebereien, die man endlich vor etwa erei Monaten entdeckt hat. Die Menge des seit langen Jahren gestoblenen Vorzellans und die Ausdehnung des ganz kaufmännisch erganisirten Betriebes soll unglaublich sein und scheint nicht eben für die Umsicht der Verwaltung zu sprechen. Ein großer Theit der Beamten und Arbeiter der Fabrik und ihrer Niederlagen zu Leipzig und Dresden sind deebalb in Untersuchung und Haft, ebenso biesige u. auswärtige Händler, von denin es nur wenigen gelungen ist, gegen nambafte Caution aus dem Gesängniß entlassen zu werden. Nech fortwährend finden neue Vrrhaftungen statt; erst vor wenigen Tagen wieder dier in Dresden.— Vor einigen Tagen bemerkte Abends gegen 10 Uhr auf eem Artillerie=Exercirplatze die Schilewache 2 Männer, die unter dem Schutze der Dunkelbeit bemübt waren, in die Helzwand des kortigen Laboratoriums ein Loch zu bodren. Die Schilewache versuchte mit einigen schnell berbeigebolten Kameraden die beiden Männer zu fangen, die jedoch rilig davon liesen und auf einen in der Näbe stebenden Wagen sprangen, mit dem sie in vollem Jogen davonfuhren. Als man dem die Wache befebligenden Offizier den Vorfall melden wollte, fand man die Thüre zu seiner Baracke von außen verrammelt. Seitoem ist die Wache verstärkt, von den beiden Unbelannten sehlt aber noch jede Spur. Es scheint, daß sie beabsichtigt haben, das Laberaterium in die Luft zu sprengen.— Wie wir bereits früher mitgetbeilt, beabsichtigt die Sächsisch=Bödmische Dampfschifffabris=Gesellschaft die Fabrten idrer Schiffe stremabwärts bis nach Riesa auszurehnen, und soll die Eröffnung verselben am 21. August erfolgen. Hierdurch ist denjenigen Reisenden, welche eine Wasserfabrt im schönen Eldibale der Eisenbahnfahrt vorzieben, Gelegenbeit gebeten, von dier ab die Dampsschiffe zu benutzen und eennoch venselben Tag per Eisenbahn Chemnitz, Leipzig 2c erreichen zu tönnen.(K. Z.) Mainz, 18. Aug. Von den verschiedenen Dampfschleppschiffahrtegesellschaften, Schiffern und Rbedern des Rbeins ist bei der gegenwärtigen dier tagenden Centralrheinschifffahrtscommissien wiederbolt ein Protest gegen den Bau der projektirten massiven steinernen Brücke über den Rbein bei Köln, ale der Schifffahrt nachtheilig und den Bestimmungen der Rheinschifffahrteconvention zuwider, eingereicht worken, worin um Schutz der gefährdeten Rechte und Interessen und um Aufrechtbaltung des Besitzstandes gebeten, sowie gegen jedes einseitige Vorschreiten zur Ausfübrung jenes Vorhadens Verwahrung eingelegt worcen ist.(F. P.=3.) Frankfurt, 18. August. Se. königl. Hoheit der Prinz von Preußen ist heute Abend gegen 7 Uhr mit dem MainReckar=Badnzuge dier eingetroffen und hat sein Absteigequartier im russischen Hofe genommen. — Nachrichten, die uns aus Stuttgart zugehen, bemerken über das wahrscheinliche Resultat der Stutgarter Conferenzen: Der Fortsetzung des Zollvereins und der Annahme des Vertrags vom 7. September mit Hannover und Oldenbure sollen die Coalitionsstaaten sich entschieden geneigt zeigen, und ihrerseits die Bereitwilligkeit zur Formulirung dieser Grundzüge in einem neuen Vertrage nur davon abhängig erklären, daß dort die Unterhandlung wegen Abschluß des Handelsvertrages mit Oesterreich eröffnet, dieselbe gleichzeitig mit den Conferenzen über die oben erwähnten beigen Punkte geführt und gleichzeitig zum Abschluß gebracht werde.(F. Y. 3) — Zu der in den Frübstunden des heutigen Tages vor Sr. königl. Hebeit dem Prinzen von Preußen abgehaltenen Parade war, entgegen den gestrigen Bestimmungen, nur der preuß. Theil der Besatzung ausgerückt; den übrigen Truspentheilen wurde gestern Abend noch Contreordre gegeben. Se. königl. Hoheit ist heute Vormittag 11 Uhr auf der Taunuseisenbabn nach Mainz gereist und wird nach Inspektion der vortigen preußischen Besatzung zunächst nach Kodlenz sich begeogn.(§. 9. Z.) Göttingen, 17. August. Gegen Ende September wird die deuische Philologenversammlung in unsern Mauern tagen. Stuttgart, 18. August. Ihre königl. Hoheit die Prinzessin Wasa nebst deren Tochter, der Prinzessin Carola Wasa, ist gestern Abend von Mannheim kommeno hier eingetroffen und setzte heute früh idre Reise über Donauwörth nach Wien soit.(5. J.) München, 16. August. Der Herr Ministerpräsident Dr. v. d. Pforeten hat heute die Staatoministerien des königlichen Hauses und des Aeußern, sowie des Handels und der öffentlichen Arbeiten wieder übernommen.(F. P.=Z.) — 17. Aug. Ihre Maj. die Königin von Schweden wird uns morgen Mittag schon wieder verlassen und sich zunächst zu einem Besuch der Kaiserin=Mutter von Oesterreich nach Salzburg begeben. Ihre k. Hoh. die Frau Herzogin Max in Baiern degab sich gestern von Pessenhofen nach Venedig. Graf Nesselrode war dieser Tage auf Schleß Hobenschwangau bei König Max zum Besuch. Der k. k. österreichische Gesandte an unserem Hofe, Graf Esterhazy, begab sich diesen Abend nach Jichl.(u. Z.) Wien, 15. August. Der„Salzb. Corresp.“ vom 14. d. M. bringt in einem längern Corresponcenz=Artikel aus Pesth aus der Reise des Kaisers folgende Episode:„Ee war im Primatialpalast zu Grau, als der Kaiser das Bilkniß des berühmten ehemaligen Kardinals und Fürstprimas Pazman sah und sogte:„Der war auch ein Jesuit, von den Jesuilen erwarte ich verzüglich eie katdolische Erziehung der Jugend; Parum habe ich die Gesellschaft restituirt.“ Der Primas wur nicht wenig überrascht, selcde Worte zu bören, und dies um so mihr, ea die Restituirung erst nach geraumer Zeit erfolgte u. man sche“ geneigt war, an der Wiedereinführung des Ordens zu zweiseln. Er nährte aber schon längst den Wunsch, nach Tyrnau, wo einst ein großes Jesuitencellegium bestand, diesen Orden zu berufen, und glaubte nun, eie erwünscht ste Gelegenbeit benützen und dem Kaiser seine Bitte vortragen zu sellen. Schüchtern bat eemnach der Primas denselben um die Bewilligung, nur zwei oder drei Jesuiten nach Tyrnau berufen zu kürfen, und der Kaiser sprach:„Zwei oder drei sind zu wenig, sie müssen mehrere Schulen im Lande übernehmen und Missionen hatten.“ — Aus Ischl wird telegrapbisch gemeldet, daß der Kaiser im besten Wehlsein beute d##seltst eingetreffen ist. Fünfkirchen, 13. August. Das Convict in Tyrnau hat der Primas den Jesuiten übergeben. Ausland. Italien.— Neapel, 9. August. Der kais. russische Staatskanzler, Graf v. Nesselrode, wird hier für einige Wochen zum Besuche erwartet. Smprna, 9. August. Die türkische Flotte ist nach Rhodus gesegelt, Räuberbanden treiben ihr Unwesen in der Umgebung foitwährend arg. Zwei junge Europäer, welche sich mit der Jagd belusti#en, wurden von Räubern gefangen genommen und nur gegen ein Lösegeld von 70,000 Piastern freigelassen. grankreich.— 2“ Paris, 18. August. In verschiedenen Departements haben die Präfekten Bürgermeister abgesetzt, weil sie bei den Wahlen für die Generalräthe gegen den Regierungskandidaten gestimmt haben. Das wird ohne Zweifel ihre Gesinnung ändern und die Partei Napoleons verstärken! Die servile Brutalität der Präfekten gegen die Journale ist endlich so weit gegangen, daß die Regierung selbst sich bewogen fübli, zu deeretiren, daß die Präfekten vor der Verhängung einer Warnung immer erst die Meinung des Ministers einzuholen haben.— Der Moniteur verschweigt noch immer die Namen der Amnestirten. Sonst ist nichts zu melden, als die Beschreibung des Balles der Marktweiber der Halle, der zwar nicht dem Glanze nach, aber in allem Uebrigen dem Namen entsprochen hat. Die Pracht dieser ungebeuren Halle war fabelhaft. Massenhafte Vergoldungen warfen den Glanz von 20,000 Gasflammen zurück, deren Strahlen von den Perlen mehrerer Springbrunnen ausgefangen wurden, die ihr Wasser zur Erfrischung glitzernd in die Luft schleuderten. Zwei großartige Orchester waren an den beiden Enden der Halle, vier Restaurationen waren in permanentem Belagerungszustand und gaben zu mancher Unordnung Veranlassung, welcher selbst die Starken der Halle, die als Hersteller der Ordnung bestellt waren, nicht immer steuern konnten. Es war aber auch eine schöne Auswahl von Gesellschaft da, deren Sitten und Sprache ihrer Kleidung entsprach. Da sah man einen Mischmasch von Toiletten, daß die babylonische Verwirrung als Ordnung dagegen hätte erscheinen müssen. Diese 20 tausend Männer und Weiber mußten das ausgesuchteste Gesindel von Paris gewesen sein, und kein Wunder ist es, daß der„PrinzHeiland“, wie ihn Lawoestine nannte, nicht erschien. Da erblickte man Blousen, wie man sie sonst nur in der Rüe Mouffetard antrifft, Calikokleider, die kaum ordentlich zusammengeflickt waren, die Haare halb zerzaust, und Hüte(von denen gatürlich keiner abgezogen wurde) wie sie nur London bei Nacht produciren kann. Alles dieß gemischt mit reicheren Toilettenstücken: Diamanten und Blumen auf schlecht gekämmten Haaren, in denen noch Federn stacken, seine Spitzen auf einem schmutzigen Nacken; Kleider aus Brokat für 15 Franken den Stab und Schuhe mit doppelten Sohlen. Die Männer, die Hände in der Tasche, zuweilen ein Priemchen im Munde, den Hut auf dem Kopf, und was für einen Hut, schreien die Frauen an. Das feinste Wort, das ihren Lippen entschlüpft ist:„Hallo, be— Du!“ Sie fassen sie um die Taille und schleppen sie zum Tanze, gleich als wenn sie sie zur Thüre hinaus werfen wollten. Und ein Wohlgeruch durchsäuselt die Halle. Prrr, ich habe genug. Eine schöne Sauce ist es, mu der L. Nap. die Gesellschaft retiet. Alle gebildeten Arbeiter ziehen sich zurück. Paris, 19. August. Der Minister des Innern, Hr. v. Persigny, ist auf 2 Monate verreis't. Pariser Börse vom 19. 4 ½% F. 104, 80. 3% F. 75,85. Großbritannien.— London, 18. August. Die Königin kam gestern Muttags glücklich in Osborne wieder an. Türker.—* Konstantinopel, 6. Arg. Da. Ministerium hat einen ernsten Wechsel erfahren. Der Groxvezier Reschid=Pascha u. der Großmeister der Artillerie Achmet Feihi=Pascha sind abgesetzt worden. Der Erste ist ersetzt durch Ali=Pascha, den Minister des Auswärtigen, der Letztere durch Fuad=Efftndi(Französichen Renegaten).„Der Grund davon soll sein, daß Beide sich fortwährend in den Haaren lagen, weil Ersterer ein Freund der Reformen und Fethi-Paschah ein fanatischer Anhänger des Alten ist. Der Sultan wollte den Letzteren los sein und entfernte Beide um nicht zu verletzen. Da aler die Zurückbleibenden Anhänger der Reformen sind und Reschid=Pascha natürlich großen Einfluß unter ihnen besitzt, so glaubt man, daß er bald wieder erboben werden wird. China.“ Canion, 20. Juni. Einem Privatbriefe, der mit der letzten ostindischen Post angekommen und uns gütig mitgetheilt worden ist, entnehmen wir folgende interessante Mittheilung: „Mit der Revolution in China, worüber deutsche und englische Blätter berichten, ist es gar nichts; die ganze Geschichte beschränkt sich auf Unruhen in Trangsi, hervorgebracht durch eine Räuberbande, welche mit den kaiserlichen Truppen um ihr Leben kämpft und das Land verwüstet. Letztere erlitten im verflossenen Monat eine bedeutende Niederlage, haben jetzt den Sunton river in der Provinz blokirt um den Insurgenten keine Lebensmittel mehr zufließen zu lassen. Man hofft nun den Spekiakel bald deendet zu sehen.“ Amerika* Ein soeben aus Westindien in Southampton angekommenes Dampfschiff bringt die neuesten Nachrichten von der Landenge von Panama und von Californien. Der Dampfer„Magdalena“ hat hier 1 Mill. Dollars Fracht am Borde. Die Panama Eisenbahn ist bis Barbacoa fertig, wo der Fluß Chagres überbrückt werden muß, was noch 5 Monate Zeit erfordert. Die Züge gehen jeden Tag, doch ist wegen der Cholera die Arbeit an der Bahn aus Mangel an Arbeitern unterbrochen.— Auf Jamaica herrschen die Blattern noch. Von da gehen Viele Pflanzer nach Australien, vom Golde angezogen. In Californien ist der Handel in Flor und stets noch im Zunehmen begriffen. Nach Ale und Porter ist starke Nachfrage, so wie nach Wein und kann diese kaum befriedigt werden. Auch geräuchertes Schweinfleisch aus den östlichen Staaten gebt stark ab. Der Markt war im Ganzen nie in einem besseren Zustande, als gegenwärtig und versprach nie so gute Aussicht für die Zukunft. Das Kapital arbeitet stark und wirft sich in neue Unternehmungen. Eine neue Goldbergwerk=Gesellschaft „Neuveau monde“ Igeht frisch ans Werk. Finanz=Ministerium. Bei der heute fortgesetzten Ziebung der 2ten Klasse 106ter Königl. Klassen=Lottcrie fiel 1 Gewinn von 3000 Thlr. arf Nr. 79,357; 1 Gewinne zu 800 Thlr. auf Nr. 79,535; 1 Gewinn zu 500 Thlr. auf Nr. 68,120; 1 Gewinne zu 200 Thlr. auf Nr. 17,234, und zwei Gewinge zu 100 Rthlr. fielen auf Nr. 8979 und 60,771. Berlin, den 19. August 1852. Königliche General=Lotterie=Direktion. Marktbericht. Witten, den 19. August. Weizen 2 Thr. 18 Sgr.— Pf. Roggen 2 Tdir. 3 Sar.— Pf. Gerste 1 Thlr. 15 Sgr.— Pf. Haser 1 Tdir. 3 Sgr.— Pf. Buchweizen 2 Thir.— Sgr.— Pf. Erdsen 2 Tdlr. 18 Sar.— Pf. Bohnen 2 Thlr. 15 Sgr.— Pf. Rapsamen 2 Tdir. 25 Sar.—Pf. Rübsamen 2 Thlr. 15 Sar. Pf. Kartossel. — Thir. 22 Sar.— Pf. Butter 6 Sgr. 6 Pf. Heu pr. Ceniner 20 Sar. Pf. Streb vr. Schock 5 Thlr.— Sar.— Pf. Dem Kaufmann Heinrich Muermann zu Minden ist die landespolizeiliche Erlaubniß ertheilt worden, an Stelle des früheren Agenten Kaufmann Julius Büchter hierselbst, eine Agentur der Feuer=Versicherungs=Bank für Deutschland zu Gotha, für Minden und Umgegend zu übernehmen. Die Agentur des 2c. Büchter ist erloschen. Dem Steuer=Empfänger Horstmann zu Minden ist die landespoltzeiliche Erlaubaiß ertheilt worden, an Stelle des früheren Agenten Kaufmann Julius Büchter hierselbst, dessen Agentur erloschen ist, eine Agentur der Gothaer Lebens=Versicherungs=Bank für Deutschland zu übernehmen. Dem Steuer=Empfänger Große zu Salzkotten ist die Verwaltung der Gemeinde=Kassen von Schwelle, Boke und Hoerster übertragen. Der Seconde=Lieutenant a. D., Fahrenkamp, ist zum Buchhalter bei der Regierungs=Haupt=Kasse zu Minden ernannt worden. Dem Johann Heinrich Schmitz zu Padervorn ist die landespolizeiliche Erlaubniß ertheilt worden, eine Agentur der vaterländischen Zeuer=Versicherungs=Gesellschaft zu Elberfeld, Für Paderborn und Umgegend zu übernehmen. 5 Hamm, 20. August. Die U.... sche Sparkassen=DesektenAngelegenheit ist endlich gestern zum Abschluß gekommen und ergiebt einen Auefall von 9000 Riblr., der jedoch größtentheils aus dem Nachlaß des verstorbenen Rendanten zu decken sein wird. — Der Finanzminister hat erneut bei dem Justiz=Minister im allgemeinen die Verminderung des Personals bei den Appellationsgerichten in Anregung gebracht, und solches durch Mangel an ausreichender Beschäftigung bei denselben zu motiviren gesucht.— Vor einiger Zeit theilte ich Ihnen das Spezielle eines, auf biesigem Köln=Mindener Bahnhofe verübten, erheblichen Diebstabls an Kaufmannsgütern mit, u. erwähnte dabei der ausgezeichneten Dienstleistungen hiesiger Polizeibeamten zur Entdeckung der Thäter, mit dem Bemerken, daß, um jene zu belohnen, die Direktion der Köln=Mindener Eisenbahn=Gesellschaft jedem derselben ein Douceur von 2 Rthlr. habe wollen auszahlen lassen, was jedoch abgelehnt worden. Es freut mich, Ihnen jetzt ferner mittheilen zu können, daß von Königl. Regierung zu Arnsberg durch Anweisung vom 11. d. M. den Polizei=Officianten Bergmann und Gens'darmen Tölle, jedem eine Gratifikation von 10 Rthtr, bewilligt worden ist für, wie sie sich ausdrückt,— ausgezeichnete Dienstleistung bei Verfolgung der Diebe, welche im November v. J. auf dem hiesigen KölnMindener Bahnhofe eine bedeutende Entwendung verübt, und mit Rücksicht auf die Zurückweisung jener Numeration.— Die Regierung weiß die Dienste ihrer Organe besser zu würdigen, als die Direktion einer Privat=Gesellschaft, welche ohne dieselben einen Verlust von 5 bis 600 Rthlr. zu vergüten gehabt haben würde. dem, Ihnen communicirten, Progamm des, am 4. und 5. künftigen Monats hier stattfindenden ersten westfälischen Musikfestes werden Sie ersehen haben, daß der Anfang des Conzerts am ersten Tage auf 1 Uhr, und am zweiten Tage auf drei Uhr, Nachmittags, abgeändert, resp. desinitiv festgesetzt worden ist. Diese Abänderung steht in besserem Eiklange mit den hier eintreffenden Eisenbahnzügen. Den werthen Gästen, welche das Fest mit ihrer Gegenwart bechren wollen, dürste, insefern sie nicht zu den activen Mitgliedern gehören, zu empfehlen sein, zeitig bei dem Hrn. Kaufmainn Böcker, oder bei einem ihrer hiesigen Bekannten, die Zabl der Plätze, welche sie wünschen, falls sie in uummerirten Sitzen bestehen sollen, zu bestimmen und belegen zu lassen, eben so auch, wenn sie zu übernachten gedenken, die Legis in den Gastböfen voraus zu bestellen. Ueber das bevorstchende Fest theile ich Ihnen ferner mit, daß Mad. Schumann ein Notturno für Piano von Chopin, ferner: Lieder ohne Worte von Mendelssohn; Fräulein Schloß, die Arie aus dem Oratorium von Mendelssohn:„Warte auf den Herrn“, sod ann Scene und Arie aus Faust von Spohr, vortragen werden. Hohen Genuß wird uns endlich das Violoncell=Solo des Hrn. Giesenkirchen, Schülers von Servais in Brüssel gewähren. Hr. Hartmann in Köln hat seine active Betheiligung an beiden Conzerten ebenfalls bestimmt zugesagt. Dr. Liezt in Weimar schreibt: daß er auf seiner intendirten Reise Hamm an einem der Festtage zu berühren suchen, und als Gast bei mir einkehren werde, wie er mir bereits früher zugesagt hatte.— Die Special=Commissionen sind in voller Thät gleit, und die Bürgerschaft scheint sich für das Fest ebenfalls lebhaft zu interessiren. Fackelzug, Illumination, Wasserfahrten und sonstege Vergnügungen werden vorbereitet. Was Hamm vermag, wird es den lieben Gästen gern bieten, sie werden gevoiß herzlich empfangen kund willkommen sein. Die von dem Hru. Böcker erbaute Tonhalle, wenngleich noch nicht ganz vollendet, wird täglich ven Einheimischen und Auswärtigen zahlreich besucht; sie macht dem Erbauer und Unternehmer alle Ehre. Möge der Erfolg Müh Arbeit und das Gewagte des Unternehmens krönen.— Camen, 20. August. Mit dem Oesitze des Rittergurcs Reck im Küchspiel Camen ist zu zugleich das Patronat=Recht über Ar dazu gebörende ev. Hauskuche verbunden. Besitzer sind gegenwärtig die Freiherrn v. Viucke, Söhne des verewigten und unvergeßlichen Obeipräsidenten. Nach dem Tode des letzten Pfarrers an jener Kirche wurde dessen Sohn, der Rektor Senger zu Camen, mit Verwaltung des Pfarr=Amtes betraut, die verselbe seit vielen Jahren geführt hat, wie es sich übrigens von selbst versteht, unter Belassung des gesammten Einkommens der Pastorat, das nicht unbedeutend ist. Nach dem Tode seiner Mutter, welche das Pastorathaus bis dabin bewohnte, und nach der Bestimmung der Gutsbesitzer die Posterat=Einkünfte bezog, verpachtete der in Camen wehnende Rektor Senger die Pastorat. Auf Grund der darüber geflogenen Verhandlungen, wobei auch andere Thai=Umstände zur Sprache kamen, wurde letzterer von der Pfarr=Verwaltung entbunden, womit natürlich auch der Verlust des Pfarr=Einkommens verbunden ist. Die Stelle ist einträglich und wird viele Bewerber sinden, falls sie nicht gänzlich eingezogen oder verringert werden kann. 8° Arolsen, 19 August. Fürst Georg Victor ist endlich bier eingezogen. Bekanntlich hatte derselbe erklärt, mit der Märzverfassung, mit welcher beitäufig bemerkt, das Land seit vier Jabren sich recht zufrieden fühlte, nicht regieren zu können und die Regierung nicht eher antreten zu wollen, bis dieser Stein des Ansioßes beseitigt sein würde. Da nun sogar die Lan desvertretung sich hierin willfährig gezeigt hat u. nachdem also dem Fürsten Georg Victor durch Hinwegräumung unserer freisinnigen Versassung der Weg geebnet, erklärte sich derselbe endlich bereit, die Regierung anzutreten. Ueber die Festlichkeiten selbst will ich kurz binweggehen, da derarsige Solennitälen überall einen ziemlich gleichen Character zeigen. Montags, 16. d. wurde Sr. Durchlaucht der Fürst, von Vonn kommend, an der Landesgrenze von einem Theil des Militärs, welches zu diesem Zweck durch Einberufung aller Beurlaubten rervollständigt war, sowie von Devutationen der Landes= und Ortsbebörden empfangen. Unter Glockengeläute in der Residenz aulangend, begrüßte den Fürsten der am Markwplatz aufgestellte Gemeinderatb mit einer Anrede u. einen Hoch, worauf derselbe sich durch die mit Ebrursorten, Laub= u. Blumengewinden geschmückten Straßen inmitten des im Spalier aufgestellten Militärs zum Fürstl. Residenzschloß verfügte. Die Liedertafel, welche der längst vergessenen Sitte, das Fürstl. Haus bei allen-festlichen Gelegenbeiten zu besingen, wieder eingedenk wor, brachte dem Fürsten Abends ein Ständchen.— Unserer Nachbarstadt Mengeringhausen, welche eine glänzende Illumination veranstaltet hatte, wurde das Glück nicht zu Theil, die selbe von Sr. Durchlaucht bewundert zu sehen: Dienslags Beeidigung des Militärs und Abends prachtvolle Erleuchtung der Stadt, bei welcher dann eine unzäblige Minge gebeimer Wünsche Gelegenheit fand, in Transparentschrift dem Fursten in die Augen zu leuchten. Mittwochs Ball mit officiellem Haarbeutek, wobei es jedoch der städtischen Behörde verdacht ist, daß dieselbe durch Erbebung eircs übermäßig hohen Entrittsgeldes Vielen die Theilnahme an deen Vergnügen verleidete. Der Fürst Georg Bictor hat nun durch Erlaß eines Patents die Regierung verfassungsmäßig angetreten. Ob die Hoffrumngen, weiche das Land auf ein solches Exeigniß gesetzt, werden verwirklicht werden, wird die nächste Zukunft lehren. Verantwortlicher Redakteur: W. Crüwell in Paderbern. Bekanntmachung. Zufolge böherer Bestimmung sell die Chaussengeld=Einnahme, der zwischen Pakerborn und der Lippeschen Grenze belegenen Barriere Marienloh am 13. September v. J. Vormittags 10 Uhr zur öffentlichen Verrachtung vom 1. Januar k. J. ab, ausgesetzt werden. Pachtlustige werden dazu mit dem Bemereingeladen, daß die Verpachtung in dem Empfangs=Lokale der gedachten Barriere statt sinden wird, wo auch die betreffenden Licitations= und Contralts= Bedingungen zur Einsicht bereit liegen. Paderdorn den 17. August 1852. Königl. Haup= Sicuer= Amt. II. 1. (Secht Häuser, an sehr gelegenen Straßen der Stadt Paderborn, sich zu verschiedenen Geschäften eignend, sowie mehrere Gärten, steben aus freier Hand zu verkaufen, ferner stehen verschiedene Wohnungen für Familien und einzelne Herren zu vermietben. Alles Näbere tbeilt mit das Adreß= und Commissions= Bureau von J. H. Schmiß zu Paderborn Marktplotz Nr. 31, durch welches auch Capitalien, gegen hppothekarische Sicherheit, zu haben sind. (Grühte, tüchtige Bruchstein=Maurer, sowie Handarbeiter, finden gegen guten Lohn Beschäftigung am Bekeviadukt“ B-— Vorzüglich gute Siegellacke, das Pfund u 4 Sgr., 10 Sgr., 12½ Sgr., 17½ Sgr., 1 Thir. 5 Sgr. und 2 Thlr.; die Stange à 1 Sgr., 2 Sgr., 3 und 4 Sgr. sind zu haben bei W. Crüwell in Parerdorn. Reisender gesucht. In einer Hauptstadt am Rbeine wird für ein Manufakturwaaren=Geschäft en gros ein Reisender israelitischer Religion gesucht. Gut Befäbigte, am liebsten die bereits in dieser Branche gereist, wollen ihre Offerten unter Anfübrung ihres bisherigen Wirkens unter A.& J.=I= 1 bei der Expedition d. B. einreichen. III. 1. Meistbietender Verkauf. Nächsten Donnerstag und Freita den 26. und 27. von Morgens 9 Uhr und Nachmittags 2 Uhr an, sollen in dem Gastbofe des Herrn Daltrop dierselbst für einige tausend Thaler galwanische Gold= und Silber=Waaren, welche den mossiven Gold= und Silber= Waaren an Kunst und Arbeit nichts nachgeben, nebst einer Anwahl Waaren in Neusilber und Messing öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung verkauft werden. Die zum Verkauf kommenden Gegenstände stehen im Verkaufslokale zwei Tage vor dem Verkaufstermine von 9 Uhr Morgens und 2 Uhr Nachmittags an, zur Ansicht offen. Paderborn, den 18. August 1852. Block, Aukt.=Com. (Tin zehn Gesach großes Colonatsgebäude fast E neu und zweckmäßig eingerichtel, unmittelbar vor der Stadt Detbrück belegen, steht sofort zum Abdruch zu verkaufen. Die Bedingungen sind sehr vortbeilhaft und ertheilt Auskunft darüber das Acreß= und Commissions= Burcau von J. H. Schmit zu Parerborn, Markiplatz Nr. 31. Neue holländ. Vollheringe per. Stück 2 ½/8 Sgr. bei Die Rlagdeburger,=Temerversicherungs=Geselschaft deren Grundkapital von einer Million, durch Beschluß der General=Versamplung der Aktionäre vom 1sten Januar 1853 ab auf Vier Millionen Thaler Preuß. Courant erböbt wird, übernimmt zu billigen, festen Prämien Versicherungen gegen Feuersgefahr sowohl in Städten, als auf dem Lande, auf bewegliche und unbewegliche Gegenstände. In der Billigkeit ihrer Prämiensätze steht dieselbe gegen keine andere solide Anstalt nach, auch gewährt sie bei Versicherungen auf längere Dauer bedeutende Vortheile. Bei Gebäude=Versicherungen ist dieselbe dereit, durch Uebereinkunft mit den Hppotbekgläubigern deren Interessen für den Fall eines Feuerschadens auf's Vollständigste zu sichern, in welcher Beziehung dieselbe besenders vorsergliche Einrichtungen getreffen dar. Die unterzeichneten Vertreter der Gesellschaft nehmen Versicherupgs=Antröge gern entgegen und ertheilen über die näheren Bedingungen steis bereitwillig Auskunft. G. Asprion in Minden...7“1! 2 H. A. Gaffron in Bielefeld. W. Dörrbecker in Blotho. 5 17%1 Sim. Löwenstein in Rietberg. C. F. Jungeurt in Petershagen.. F. A. Daniels in Salzkotten A. Jörgens u. Biermann in Bünde. Theod. Weidner in Warburg. W. Wellmann in Lübbecke. Ernst Budde in Herford. Fr. Eickhold in Wiedenbrück. W. Berens in Lichtenau. Büreau zum Schutze der Auswanderer von F. W. Geilhausen in Coblenz, (als selbstständig von der Königl. Preuß.=Regierung genehmigt). „ Diejenigen Passagiere, welche gesonnen sind, nach Ameriku zu reisen, mache ich darauf aufmerksam, daß sie während der Monate August, Septrmber, October und November d. J., Erwachsene für 32 Thlr. und Kinder von 1 bis 12 Jahren für 26 Thlr. preuß. Cour. frei ab Rheda via Liverpool nach New=Vork oder New=Orleans von mird erpedirt werden können. Die Beförderung erfolgt durch die ausgezeichneten Dreimaner Postschiffe 1. Klasse der rühmlichs bekannten##mettkanischen Blac-Star-Linie, haltend 2 bis 3000 Tonnen Gehalt,„ für dienaußer mir und meinen Agenten in hiesiger Gegend Niemand das Recht hat, Passagiere anzunehmen und zwar nach New=York: am t., 6., 11,, 16., 21. und 26. jeden Monats, (Abreise von Rheba jeden Mittwoch und jeden Sonntag), nach New=Orleaus: wöchentlich 1 Mal,(jeden Mittwoch). In den obigen Preisen ist 1. die gesetzliche Seekost nämlich: 25 Pfd. Schiffszwieback, 10 Pfd. Weizenmehl, 20 Pfd. Reis, 12½ Pfd. Schinken, 25 Pfd. Erbsen, 5 Pfd. Sprop, 5 Pfd. Zucker, 1% Pfd. Thee, und täglich 3 Quart Trinkwasser; 2. das Umladen der Effekten in Duisburg, Rotterdam und Liverpool; 3. auf dem Postschiffe 14 Q=F. Raum pro Kopf, Bettstelle, Apotheke und ärztliche Behandlung, freier Transport des ganzen Reisegepäcke, in den Küchen zum Kochen, Kohlen und Licht; 4. das ametikanische Kofpgeld und 5. die freie Beköstigung während des Aufenthalts in Livervool in einem deutschen Gasthofe mit einbegriffen, weshalb die Auswanderer im Hafen keinen Wirthshaus=Ausgaben unterworfen sind. In dieser Beziehung nehme ich auf meinen Prospektus und die hier nachfolgenden Danksagungen ergebenst Bezug. Der obige Seeproviant, zu welchem sich die Passagiere noch einige Pfund Fleisch, Butter und etwas Dürrgemüse am ratblichsten aus der Heimnth mitbringen können, wird in wöchentlichen Raten in natura geliefert und haben solche den Vortheil, denselben in vorhandenen geräumigen Ruchen ganz so zubereiten zu können, wie sie es in ihrer Heimath gewohnt waren. Die Postschiffe der BlakStar=Linie werden durch erfahrene Capitäne geführt, die Bemannung zeichnet sich durch eine humane Behandlung aus und läßt die innere Einrichtung der Schiffe für den Gesundheitszustand der Passagiere durchaus nichts zu wünschen übrig. Dieselben dürfen erst dann auslaufen, wenn die Beamten der Königlichen Seepolizei amtlich constatirt haben, daß den Vorschriften des Parlaments in jeder Beziehung genügt worden sei. Einer genauen Erfüllung der übernommenen Verbindlichkeiten dürfen sich die Auswanderer versichert halten und werden keine Versprechungen gemacht, die nicht erfüllt werden können.— Jeder größere Transport wird durch einen zuverlässigen Conducteur von Rheda aus bis auf das Seeschiff bealeitet. Die Reise über Liverpool nach Amerika ist die kürzeste, billigste und sicherste und hat das Angenehme, daß die Passage durch den bei widrigen Winden oft sehr gefährlichen Canal vollia vermieden wird. In 3 bis 4 Tagen erreicht man von Rbeda aus Liverpool und befindet sich meistens andern Tages schon auf offener hoher See, weshalb ein längerer Aufenthalt im Hafen selten vorkommt.— Diejenigen Passagiere, welche sich einem bereis contrahirten Transporte von circa 300 Personen aus dem Kreise Bielefeld und Herford zur Abfahrt am 15. Septbr. von Rheda und 21. Septbr. von Liverpool nach New=Orleans noch anschließen wollen, ersuche ich, sich sowohl mit dem Ueberfahrtskontrakte, als mit dem erorderlicher. A.u4 penderungs=Cousene und dem vorschriftsmäßigen Reisepasse recht bald zu versehen. Die Abfahrten nach New=Orleane finden pro September, Oktober und November c. von Rbeda aus jeden Mittwoch Statt, und haben zu denselben gleichfalls zahlreiche Anmeldungen stattgefunden. Außerdem befördere ich am 1. und 15. jeden Mts. Auswanderer über Bremen, Hamburg und Antwerpen, je nach dem Willen der Passagiere. Nachzahlungen finden durchaus nicht statt. Behufs Contrakts=Abschluß, sowie Ertheilung jeder näheren Auskunft und Prospekte, wende man sich gefälligst an den von mir bevollmächtigten, concessionirten Haupt=Agenten Herrn. i1 C. L Lütkemever in Herford. Solide und thätige Geschäftsleute, welche eine Agentur zu übernehmen Willens sind, belieben sich unter Angabe ihrer Referenzen an mich nach Coblenz zu wenden. Coblenz, im August 1852. F. V. Geilhausen. Herrn Geilhausen in Coblenz! Ehe wir uns hier an Bord der prachtvollen Dreimaster=Schiffe„Ashburton" und„Malbal“ nach New=York einschiffen, wollen wir uns mit diesen Zeilen an Sie wenden, um Ihnen den herzlichsten Dank für die treue Erfüllung aller Verpflichtungen zu sagen, die Sie gegenüber uns in Ihren Contrakten übernommen haben. Die Reise auf dem Rheine, die Aufnahme in den verschiedenen Häsen an jenem Fluß, sowie in Rotterdam, serner die schnelle Beförderung von dorten nach Hull in England, und von da nach Liverpool bezeugt, mit welcher Umsicht Sie für die Auswanderer gesorgt haben, und wie Ihnen daran gelegen ist, dem Auswanderer den größtchöglichsten Schutz und schnellste Beförderung angedeihen zu lassen. Wir bitten, von diesem Zeugnisse unserer Zufriedenheit den ausgebreitetsten Gebrauch zu machen, damit Sie für Ihre Mühen belohnt, der Auswanderer aber vor den berüchtigten Winkel=Agenten geschützt wird, und Ihre Agentur mit dem Vertrauen benützt, das Ihre Handlungsweise hervorruft. Noch müssen wir bemerken, daß das Emigranis=Home hier eine wirkliche Wohlthat für die Auswanderer ist, und namentlich die Weise des Contrakts loben, daß wir von unserer Ankunft bis zur Abreise frei logirt und verköstigt worden, wodurch wir vor allen Extra=Ausgaben gesichert waren. Lieverpool, den 31. März 1852. Heinrich Conrav Ehlscheid aus Honnefeld. Johann Philipp Jung aus Hardert, Johann Peter Phillivsen mit Familic aus Buch, Elisabeth Wickert aus Buch, Jakob Dahm, Schief rdecker aus Pünderich, Peter Valmund, J. B. Winter, Eltville, H. Semmler, Eliville, F. Reiser aus Rhens, Perer Klöppel aus Wassenach, Heinrich Andre aus N.=Zissen, Heinrich Andre aus N.=Zissen, Heinrich Jakeb Kunz von Ohlweiler, Nikolaus Deuler ven Briedel, Johann Monreau mit Frau und 6 Kindern, Bullay, Konstanz Sehnen aus Briedel, Bock, Engeldert Elingshausen aus Urmitz, Johann Joseph Reis, Wittib 4 Kinder aus Briedel, Friedrich Heinrich Schneller Familie aus Oberhonnefeld, C. Zuttmann, Ludwig Meitsch aus Wetzlar, Franz Heigenbahn mit Frau und 3 Kindern aus Bieberich, Henriette Paul und Maria Paul aus Bieberich, Catharina Weber und Elisabeth Weber aus Blasbach, Balthasar Münch aus Wetzlar, Friedrich Bläsius Hetzerath, Nikolaus Schneider aus Schweich, Jakob Museler aus Bekond, Nikolaus Heider aus Schweich, Johann Joseph Barblen aus Pohldach, Nikolaus Hell aus Mehring, Mathias Oberbillig aus Cönen 6 Personen, Peter Dollendorf aus Cönen 6 Personen, Simon Rünz aus Urmitz, im Namen von anderen 150 Auswanderern. Zur Beglaubigung odiger Unterschriften: J. Hamilton Parr, Notary Public Liverpool. Ich bescheinige biermit, daß Vorstebendes die mir wohlbekannte Unterschrift des hiesigen Publie Notar, J. Hamilton Parr, und ist derselben vollen Glauben zu schenken. Nr. 2092. Liverpool, 2. April 1852. (L. S. O Burchardt, Königl. Preuß. Consul. Ganz per Dampf von Rheda und Duisburg nach New=Fork in circa 14 Tagen. Am 2. Septbr., 23. September u. 21. Oktober c. von Rheda resp. Duisburg, Am 8. Septdr., 29. Septbr. u. 27. Oktober c. von Liverpool nach Philadelphia durch die prachtvollen Seedampfer„Cily of Manchester“ und„Cily of Glasgow,“ haltend je circa 2000 Tonnen. Die Abfabrten sind pünktlich und die Ueberfabrtspreise für die Cajüten und das Zwischendeck äußerst billig. Derselde beträgt für das elegant eingerichtete Zwischendeck, in welchem jeder Passagier seine eigene Schlafstelle empfängt, ab Rbeda 60 Thaler für Erwachsene und 80 Tdaler für Kinder von 1 bis 12 Jahren, inel. der vollständigen, gut zuderetteten Seekost. Näderes bei C. L. Lütkemeyor in Herford und F. W: Geilhausen in Coblenz. Zeuauisse. Dem Herrn Friedrich Wilhelm Geilhausen, 32 Jahre alt, zu Oberrieferoth, im Siegkreis, Regierungsbezirk Cöln, g.boren, und hier wohnhaft, wird auf sein desfaltiges Erfuchen hierdurch amtlich bezeugt, daß er sich als ein gewissenhafter und redlicher Bürger bisber geführt, und in keiner Weise zu einer polizeilichen Klage Veranlassung gegeben hat. Coblenz, den 28. Januar 1850. (L. S.) Der Oberbürgermeister und Polizei=Direktor: Bachem. Dem Herr Friedrich Wilbelm Getlhausen hierselbst wird auf sein Ersuchen gern und der Wahrheit gemäß bezeugt, daß er dem unterzeichneten Pfarrer als ein wohlgesinnter, ordentlicher und in allen Beziehungen achtbarer Mann bekannt ist, daß er an der kirchlichen Gemeinschaft fleißig Theil nimmt, und in seinem Wandel als redliches Glied der Gemeinde sich erwiesen hat. Coblenz, den 22. Juli 1851. (I., S.) Der evangel. Pfarrer: Schütte. Herrn F. W. Geilbausen in Coblenz! So eben im Begriff, mit dem schönen Dreimaster=Postschiffe, 1. Klasse„Roscius“ nach NewYork eingeschifft zu werden, können wir nicht unterlassen, Ihnen noch ein freundliches Lebewohl zu sagen. Wir sind vollkommen mit Ihrer Beförderungsweise zufrieden, und hoffen auch, da Ihre contraktlichen Verpflichtungen gegen uns in jeder Beziehung erfüllt worden sind, mit Gottes Hülfe glücklich das Ziel unserer Reise zu erreichen. Auch nicht die geringste Ursache zu irgendwie einer Klage liegt vor, weshalb wir unsern sämmtlichen Landsleuten, welche nach Amerika übersiedeln wollen, ganz aufrichtig anrathen, sich getrost und mit guter Zuversicht Ihrer Besörderung anzuvertrauen. Der uns von Ihrem Bureau zur Begleitung mitgegebene Conducteur hat bis zu dieser Stunde mit unermüdetem Fleiße recht gut für uns gesorgt, und sind wir verpflichtet, demselben hiermit unsern wärmsten Dank abzustatten. Im Emigrants=Home sind wir recht gut bewirthet werden, und ist dieses Etablissement mit Recht und in jeder Bez ehung zu empfehlen. Wir halten es für unsere Pflicht, Ihnen hiermit unseren aufrichtigsten Dank abzustatten, und sagen Ihnen bei unserm Scheiden von Europa noch ein herzliches Lebewohl. Peter Hörter, Adolph Komp, Joseph Komp, Mattes Joseph Spies aus Treis, im Namen 46 Auswanderer von Treis, Krei Cochem, Peter Rascop aus Wolsfeld, R. Hentges aus Niederweis, B. Mehr aus Irrel, Jako. Mehr aus Niederweis, im Namen von 33 Auswanderern aus dem Kreise Bittburg, Phillipp Hahn aus Weierbach, Jakob Hahn aus Weierbach, Jakob Edinger aus Oberjeckenbach, Johann Peter Butscher aus Zaubach, für die 14 Auswanderer aus dem Kreise St. Wendel, Matthias Pielen aus Hesweiler, nebst 5 Personen aus Hesweiler, Kreis Zell. Ich bescheinige hiermit, daß sich vorstebende Emigranten, als: Peter Hörter, Adolph Komp, Joseph Komp, Matthias Joseph Spies, Peter Rascop, N. Hentges, B. Mehr, Jakob Mehr, Phillipp Hahn, Jakob Hahn, Jakob Edinger, Johann Peter Butscher, Mathias Pielen bei mir genügend legttimirt, und vorstebende Unterschriften von denselben, in meinem Beisein, am Bord des Schiffes„Roscius" nach New Vork gescheben. Nr. 2005. Lieverpool, 15. April 1852. 21 Sch. (L. S.) O. Burchardt, Königl. Preuß. Consul. Wir Endesunterzeichnete füh'en uns pflichtgedrungen, kurz vor unserer Einschifsung nach NewOrleans durch das schöne und gros Dreimaster=Postschiff 1. Klasse„Queen“ Capitain M. Cartney, und bei dem Scheiden von Europa, dem Inhaber des Bureau's zum Schutze der Auswanderer, Herrn F. W. Geilhausen in Coblenz, unsein aufrichtigsten und innigsten Dank für die uns gewordene Behandlung resp. Beförderung abzustatten. Die Firma des Herrn F. W. Geilhausen„Bureau zum Schutze der Auswauderer“ ist mit Recht so zu nennen; die mit ihm abgeschlossenen Contrakte sind in jeder Beziehung auf das Pünktlichste erfüllt worden, wörtlich gleichlautend haben wir vom Tage unseres Eintreffens vier, bis zur Einschiffung freie Kost und Logis in Emigranis=Home erhalten, und ist dieses Etablissement wohl zu empfehlen, so daß auch nicht der geringste Grund zu irgendwie einer Klage vorliegt, und können wir daher auch getrost und mit Gottes Hülse dem sichern und glücklichen Eintreffen, an dem Ziel unserer Reise entgegensehen. Nicht allein als einen Akt der Dankvarkeit, sondern auch mit Recht müssen wir daher allen unseren Landsleuten, die nach Amerika übersiedeln wollen, eie Besörderungsweise des Hrn. F. W. Geilhausen als eine streng reelle und gewissenhafte anempfehlen, und rathen Jedem, sich mit guter Zuversicht seiner Leitung anzuvertrauen. Wir warnen aber auch zugleich alle Auswanderer, sich vor den so vielfach umhertreibenden Agenten zu büten, die durch billige Preise und allerlei Versprechungen oder jedes andere schlechte Mittel dem harmlosen Auswanderer zu locken suchen! welchen Betrug derselbe erst im Hafen, aber leider zu spät und doppelt bart fühlt. Nochmals dem Herrn Geilbausen unsern wärmsten Dank, und sagen wir diesem sowohl, als allen unseren Landsleuten ein berzliches Lebewohl! Liverpool, den 20. April 1852. David Dreyoeppelt mit 6 Personen aus Ellingen, Johann Nikolaus Krev mit 3 Personen aus Ellingen, Johann Chiistian Krey mit 7 Personen aus Harderl, Johann Georg Anbäuser mit 4 Personen aus Hardert, Friedrich Schäfer mit 6 Personen aus Hardert, Johann Wilhelm Kurz mit 7 Personen aus Hardert, Johannes Heß mit 7 Personen aus Hardert, Johann Phillipp Anbäuser mit 4 Personen aus Hardert, Friedrich Wilhelm Putterbach mit 5 Personen aus Hardert, Johann Wilhelm Rüdig mit 1 Person aus Hardert, Heinrich Muscheid aus Melsbach, Friedrich Stauß mit Schwester aus Weilburg, Nassau, Wilhelm Dillenberger mit 1 Person aus Schupach, Wilhelm Jost mit Frau und 2 Kinder aus Schupach, Nassau, Wilhelm Weicker mit Frau und 2 Kinder aus Schaldt. Wir sämmtlich Unterschriebenen wünschen, daß vorstehendes Zeugniß zur öffentlichen Kenntniß gebracht weide. Ich bescheinige hiermit, daß vorstehend Gesagtes in meiner Gegenwart den folgenden Emigranten, als: Davld Dreydoppel, Joh, Nikolaus Krey, Johann Christ. Krev, Joh. Georg Anhäuser, Friedr. Schäfer, Job. Wilh. Kurz, Johannes Heß, Johann Pbillipp Anhäuser, Friedr. Wilh. Putterbach, Johann Wilh. Rüdig, Heinrich Muscheid, Friedr. Stauß, Wilh. Dillenberger, Wilh. Jost, Weicker, verlesen, selbige sich bei mir genügend legitimirt und dann in meinem Beisein unterzeichnet haben. Nr. 2107. Liverpool, 20. April 1852. 21 Sch. (L. S.) Burchardt, Königl. Preuß. Consul. (Fortsetzung folgt.) Druck und Verlag von Wilb. Crüwell Paderdorn.: