end ereignete sich hier u. Steinen war eine lief von einem Aburde von den Hörgens geschleudert, und weg. Dennoch schrie die Heffnung nicht unlängst über die der Provinz Westrch, daß der Geb. Ausführung beaufeses Jahres erfoldem am 13. künfziertenmal zur Verpro 3. Quartal räses designirt. In 6=Direktor Jakobi, er Appell.=G.=Rath der Direktion der sernahme der Bahn, em Marsche aus nde 7. Husarenhalten. verbundene Tonrd mit Einschluß ) F u ß u n d e i n e Dilettantin ch ihren Gesang welche ebenfalls sagirt worden, die Schöpfung“ vorBaß sind in ernheiten des Fedaß die äuß.re und alles aufgeihres Hierseyns der Tonballe ist itig, selbst aufnichts zu wundas F.st burch in Paderdern. kachricht, ad 6 bis New=Yerk be oft wahrzuneige übervorlässige Uefrachtern unter Fahrten im wanderer noch passiren, von scher, somit sohl kaum beten Zwischenauf portofreie Söhne ria, CapiSeptember: in Stuben ird zum 1. Wem? sagt II. 2. Crüwell A. L. Ritrdes g. chlag im serde lage ins kegiments. den Text gr. 118. Erscheint mil Ausnahme des Montags täglich. Inserate werden mit 1 Sgr. die 4 spaltige Zeile oder deren Raum berechnel. Paderborn, Samstag, den 14. August 18.2. Viertelj. Abonn.-Preis in Paderborn 1 Thlr. 7½ Sgr.; bei allen Postanstalten in 15 Sgr.; im übrigen Deutschland K Paderborn 1 Thlr. in Preuss. 1 Thir Hr Jahrg. 1 Thlr. 22½ Ser.„ Abonnements=Eröffnung auf ein halbes Quartal, (vom 15. August bis zum 1. Oktober,) zum Preise von 18¼ Sgr. für Paderborn und 22½ Sgr. bei allen Preuß. Postanstalten. Die Ersüllung unseres Versprechens, vom 1sten Juli an in der raschen Mittheilung der politischen und Börsen=Nachrichten mit den großen Zeitungen gleichen Schritt zu halten, hat zu unserer Genugthnung selche Anerkennung gefunden, daß wir von vielen Seiten aufgefordert werden, ein Abonnement auf das jetzt beginnende halbe Quartal zu eröffnen. Indem wir diesem Wunsche hiermit nachkommen, müssen wir die auswärts hinzutretenden Abonnenten bitten, das ganze Quartal zu bestellen, indem die Königl. Postanstalten nur Quartal=Bestellungen befördern. Dagegen erstatten wir diesen Abonnenten die Hälfte des gezahlten Abonuementepreises gleich nach erhaltener Anzeige in frankirter Sendung zu rück. Das Kapital. X Paderborn, 13. August. Die Weltgeschichte hat uns manchen schlagenden Beweis menschlicher Unvernunft in ihren Blättern verzeichnet, aber schwerlich ist jemals in diesem Punkte mehr prästirt worden, als von den französischen Socialisten. Daß wir weder ungerecht, noch zu schorf urtheilen, dafür legt ein einziger Satz Zeugniß ab, den sie aufgestellt haben, daß nämlich das Kapital der Arbeit feindlich sei, daß die Lösung der socialen Aufgabe darin bestehe, das Kapital zu vernichten.„Vernichtung des Kapitals“ wurde sofort unter den Arbeitern gepredigt, wurde ein Losungswort der Februarrevolution. Die armen Menschen hätten ebenso gut sagen können, die Lösung der socialen Frage sei der„Selbstmord“. Denn das Kapital ist eben die Levensbedingung der Arbeit und im modernen Staat eben so unentbehrlich, wie die Luft. Je mehr das Kapital wächst, desto billiger wird es, nach dem Gesetze und dem Verbältnisse von Angebot und Nachfrage, v. h. besto niedriger werden die Zinsen. Wo aber die Zinsen sehr niedrig werden, da suchen die Kapitalisten von ihrem Kapital dadurch böbere Zinsen zu ziehen, daß sie es in ineustrielle Unternedmungen stecken. Hierdurch, so wie überhaupt durch die Fülle des Kapitals an sich selbst vermehren sich die industriellen Unternehmungen, die Nachfrage nach Arbeitern steigt, und mit ihr der Arbeitslohn. Je größer also die Masse des Kapitals, desto befriedigender ist der Die Morlaken in Dalmatien. (Aus dem Familienbuch des österreichischen Llovd.) Mit der Benennung Moilaken, bezeichnet man alle Gebirgsbewohner der Kreise Zara und Spalato, welche von Viebzucht und Ackerbou leben. Ihre Anzahl dürfte sich beiläufig auf 150,000 Seelen belaufen, deren zwei Drittel der römisch= katholischen Religion, die übrigen der nicht unirten griechischen Kirche angehören. Sie haben in ihren Sitten und Gebräuchen so vieles Eigenthümliche, daß man sie durchaus nicht mit den Bewohnern der Küstengegenden und der Inseln Dalmatiens verwechseln darf. Im Kreise Ragusa jedoch, wo es keine Morlaken giebt, bezeichnet man spottweise nur die aus den benachbarter türkischen Provinzen eingewanderten Griechen der untern Volksklassen mit diesem Worte; überhaupt jeden rohen, ungeschliffenen Menschen. Der gemeinste Lastträger daselbst würde sich beleidigt finden, wenn man ihn Morlake nennte; denn er hält sich für besser. Auch im Kreise Catarro weiß man nichts von den Morlaken, man darf aber nicht glauben, daß darum die Gebirgsbewohner dieses Kreises civilisirter oder moralisch besser seien; im Gegentheil. Rücksichtlich der Abstammung behaupteten einige Schriftsteller, daß die Morlaken seytischen Ursprungs und aus der Bulgarei eingewandert seien. Das aber wird durch den rein seibischen Dialekt, welchen sie sprechen, vollkommen wiederlegt. Es sind echte Serben und Bosnialen. Als die Zeit ihrer Einwanderung wird ungefähr die Mitte des vierzehnten Jahrhunderts angenommen. Die Tradition sogt, daß sie sich freiwillig dem türkischen Joche entzogen und in die unbewohnten Hochlande Dalmatiens gewandert seien, da ihnen eine christliche Regierung milder, als die mohamedanische schien. Zwar sahen die Küstenbewohner des Landes ungern die Erscheinung und Ansiedelung dieser halbwilden FremeUinge, allein die Banc von Creatien und König Siegmund von Zustand der Arbeiter; denn es steigt durch die vermehrte Nachfrage nach Arbeitern nicht allein der Lohn an sich selbst, sondern durch die aus vermehrter industrieller Thätigkeit entstebende Concurrenz werden auch die Ineustrie=Erzeugnisse billiger und erhöben somit die Zahl der Genüsse des arbeitenden Standes. Die Erfahrung steht auch hier der Theorie überall zur Seite. Man vergleiche die Lage der Arbeiter in dem kapitalarmen Rußland und Oesterreich mit dem Zustande verselben im kapitalreichen Holland und England. Ueberall stoßen wir auf den Beweis, daß mit vermebrtem Kapital die Arbeitsklaft besser belohnt wird— die Lösung der socialen Frage näher rückt. —O0 Deutschland. * Berlin, 12. August. Die von der Elberfelder mitgetheilte Widerlegung der Gerüchte über den Rücktrin dee Herrn Justizministers findet ihre Bestätigung. Ich freue mich, so eben folgende Notiz in der„Dr. Z.“ zu lesen. „Die in mehreren Zeitungen verbreitete Nachricht von einem bevorstehenden Rücktritte des Justizministers Simons aus seiner gegenwärtigen Stellung ist sicherem Vernehmen nach ganz unbegründet.“ Die Ernennung des Hofratb Dönniges zum Ministerialratd ist eine Maßregel, welche nicht bloß in das Zollgebiet sondern sie scheint demselben Gedanken ihr Dasein zu verdanken, welcher der preuß. Regierung Maßregeln gegen die Uebergriffe der Jesuiten eegreisen ließ. Dönniges ist nämlich kein Anhänger der Letzteren. Auch Baiern scheint daher zu der Ueberlegung zu kommen, daß es von Oesterreich, dessen Kaiser mit vieler Emphase den Titel„Apostolische“ Majestät führt, und für welchen gewiss: Organe überall mit Sack und Pack ins Felo ziehen, mehr zu fürchten hat, als von Preußen, welches in einer Zei., wo es allein feststand, und den kleinen Reglerungen großmütdig Hülfe gewährte, auch nicht einmal einen Dank dafür begebrte, und die Rechte der kleinen Staaten mit fast allzu zarter Gewissenhaftigkeit schonte. Wenn nicht alles trügt, so scheint ein günstiger Wendepunkt in der Politik Preußens und der kleineren Staaten einzutreten. Man kommt glückticberweise zu der Einsicht, daß der ultramontanen Reaktion, welche alle Früchte der Bildung über den Haufen werfen will, Einhalt getban werden muß, wenn man nicht unter die Botmäßigkeit Oesterreichs gelangen will, für welches der Jesuitengeneral schon seine Schaaren ausgesendet hat. Wollen wir hoffen, daß die Umkehr eine entschiedene ist, denn wenn es dir jesuitischen Reaktion auch gelungen wäre, vollständig zu siegen auf den Trümmern der Civilisation, so hätte sie doch bloß dazu gedient, die furchtbarste aller Umwälzungen anzuschüren.— Meine Anschauungsweise findet ihre Bestätigung auch im C. B., welches schreibt: Die Ernennung des Herrn Dönniges im Ratbe des baierischen Ministerium des Auswärtigen ist, von ihm selbst, wie mon jetzt erfährt, schon vor längerer Zeit hierber gemeldet worden. Derselbe soll gleichzeitig andere Personalveränderungen, als vom Könige bereits beschlose sen, mitgetheilt haben. Der beabsichtigte Wechsel der baierischen Gesandtschaft in Rom soll aus der nämlichen Tendenz Ungarn betrachteten die Morlaken als Vormauer gegen die benachbarten Türken, und beschützten sie deßhalb. Ein Theil des von den erstern bewohnten Landstrichs wurde von den letztern erobert und ging in der Folge an die Venetianer über. Im Jahre 1647 nämlich, während des Krieges zwischen Venedig und der Pforte, erschien im Haupiquartier des ven#tianischen commandirenden Generals Leonhard Foscolo ein morlakischer Priester Namens Stephan Sorich, und bat ihn den Uebertritt von einigen hundert Morlaken=Familien auf das venetianische Gebiet zu gewähren, da sie entschlossen seien, sich der türkischen Herrschaft zu entziehen. Es wurde gestattet. In der Stille der Nacht verließen sie ihre Wohnungen und erreichten glücklich; den venetianischen Boden. Die Männer wurden sogleich bewaffnet und gegen den Feino geführt. Sie leisteten in den bald hierauf stattgefundenen Angriffen auf Novegradi, Nadin und Salona und während der Belagerung von Sebenico gute Dienste. Die venctianische Regierung aber hat für die Civilisation der Morlaken nichts geihan, so nie es überhaupt in ihrer Politik lag, die Finsternißz, welche in intellektueller Beziebung auf Dalmatien lastete, nicht zu lichten; denn sie gestatteten nicht einmal die Errichtung einer Buchdruckerei im Lande, und die dalmatischen Advokaten durften ihre Praris nur in Dalmatien und andern Colonien, nicht aber in Venedig selbst ausüben. Der Leitung von Dienern der Religion anheimgegeben, die eben so unwissend wie sie selbst waren, blieben sie unverändert bei den von ihren Vorältern überkommenen Begriffen und Gewohnheiten. Was die Herleitung des Wortes Morlak betrifft, so scheint mir die des Herrn Karadschitsch in seiner serbischen Grammatik die richtigste zu sein. Sie beruht auf folgender Ansicht. Die Bewohner des Festlandes Dalmatien sind theils Katholiken, theils Griechen. Der griechische Serbe nennt seinen katholischen Nachbar„Schokatz“, und dieser den Gricchischen Wallach. Also heißt Morlak oder bervorgehen, welche die Berufung des Herrn Dönniges ins Ministerium herbeigeführt hat. Man soll in München entschlossen sein, den Einflüssen einer spezifisch ultramontanen Partei durch Beschränkung ihres Terrains allmälig ihre Macht zu nehmen. — Das„C. B.“ läßt sich über das Heirathsprojekt Louis Napoleons, dessen Verwirklichung, allen Berichten aus Paris zufolge, ernstlich betrieben wird, wie folgt, verehmen:„Wir sind nicht davon unterrichtet, od es begründet ist, was die Zeitungen berichten, daß die Prinzessin, welcher der Präsident Herz und Hand zugedacht baben soll, diese Edre in der That abgelednt hat. Nur so viel glauben wir vermuthen zu eursen, daß, wenn die Angelegenbeit so weit gelangen sollte, um durch ein Ja oder Rein entschieden werden zu müssen, Einflüsse sich geltend machen dürften, welche eine Entscheidung im bejabenden Sinne erschweren würden. Ohne Zweisel wird die Lösung der Frage, wem die Herrschaft in Frankreich gebuhrt, dadurch nicht vereinfacht, daß der gegenwärtige Indaber verselben außer den Ansprüchen auf die Erbschaft seines Namens noch eine Prätendenz widerbelebt, die ven den mannigfachen Anwartschaften, welche auf europäische Throne in der Schwebe sine, gerade die am meisten zurückgedrängte ist. Es wird sicher an Interessen nicht seblen, zu deren Sicherung co nicht erwünscht sein kann, daß der Präsident von Frankreich auch in dem Hasse gegen das Haus Bernarotte als der Erbe seines Oheims und als der Vollstrecker seiner Wünsche auftrete.“ — Se. M. der König beabsichtigt, auf seiner, im nächsten Monat bevorstehenden, Reise durch die Provinz Preußen, auch Königsberg zu besuchen. — Nach den neuesten Nachrichten über die Fußreise Sr. k. H. des Prinzen Aldrecht durch das Tyroler Gebirge war rieset bei dem Besteigen der Gletscher, nicht ohne Gefade und migroßen Beschwerden verbunden. Se. k. H. suchte auf den ge fahrvollen Excursionen sowohl sein Gefolge, als auch den Fud rer, durch Voranschreiten zu ermutbigen. Am 3. August er reichte der Prinz, nach außerordentlichen Anstrengungen, den höchsten Gipfel des Gerpler Joches. Se. k. H. legte mitseiner Begleitung hintereinander drei Joche zurück, war noch nie vorgekommen sein soll. — Der Minister des Innern, Herr v. Westpbalen, wird sich am 17. von Bad Soden aus nach den bobenzollernschen Landen begeben. Ein Beamter des Miuisteriums des Innern begiebt sich am 16. mit den Organisationsalten von dier zu dem Minister. Es bdat ganz den Anschein, sagt die„N. Pr. Z.“ als würde die Organisation in diesem Land#e#theile einige Abänderungen erfahren, und zwar zu Gunsten der früheren Verwaltung. — In den verschiedenen Ministerien ist man gegenwärtig schon mit der Aufstellung des Etats für das künftige Jadr zur Vorlegung an die Kammern beschäftigt, obwobl wir eigentlich gegenwärtig keine Landesvertretung haben, va das Mandat der beiden Kammern verfassungsmäßig mit dem 7. d. M. erloschen ist. — In der hiesigen katholischen Kirche wird eine besondere Todtenseier zum Gedächtniß Napoleons nicht stattfinden. Dem Morlach so viel als ein am Meere(Mor) wohnender Wallach. Die Morlaken sind ein Gebirgsvolk und als solches haben sie gewisse Tugenden an sich, welche allen Gebirgsvölkern gemein sind und wodurch sich diese auffallend von den Bewohnern der Flachlande unterscheiden. Alle Gebrirgssöhne lieben das Land ihrer Väter und den Landesherrn, der es regiert, sind religiés; aber dabei auch abergläubisch. Auch die Morlaken waren der ehemaligen venetianischen Regierung Jahrhunderte lang treu ergeben. Mit gleicher Liebe hängen sie der gegenwärtigen Regierung an, odgleich sie jetzt mehr zahlen müssen, als sie ehedem gezahlt haben. Wäre es den regierungsfeindlichen Wühlern in dem verhängnißvollen Jahre 1848 gelungen, eine Revolution zu Stande zu bringen, so wären die kapferen Söhne der Berge gewiß, wohlbewaffnet wie sie sind, niederwärts gesttegen und den Iralianski zu Leive gegangen, bätten nebenher, wo es leicht sein konnte, einem gewissen communistsichen Gelüste nicht widerstehen können. Dagegen ist nicht zu leugnen, daß den Morlaken Flecken ankleben, welche den obenerwähnten Gebirgsvölkern deutscher Gauen nicht eigen sind, und daran ist theils die moralische Verwahrlosung Schuld, unter welcher sie früher geschmachtet hatten, theils der Einfluß des südlichen Climas. Wenn z. G. der Morlake den Mörder seines Weibes, seines Sohnes tortschlug, so hielt er das für kein Verbrechen, denn die Blutrache galt den Morlaken für etwas Erlaubtes und Rechtes. Die Sühnung eines durch Mörderhand gefallenen Verwandten durch den Tod des Mörders wurde vor dem Altar beschworen, ja sogar der Tradition nach von dem morlakischen Priester oder Popen gebeiligt, weit nach dem Volksglauben die Seele des Gefallenen keine Ruhe genieße, die sie gerächt oder durch Loskaufung bei dem sogenannten Blutgerichte gesühnet sei. Wenn ferner der an der türkischen Grenze wohnende Morlake den Türken niederschoß, der seine Heerden bestabl, s# glaubte er etwas Löblliches gethan zu haben; denn er betrachten Mme Vernehmen nach, ist der hiesigen katholischen Geistlichkeit eine auf Veranstaltung einer solchen Feier gerichtete Aufforderung auch gar nicht zugegangen. Man vermutbet, daß für das sonal der Gesandtschaft im Hotel des Hrn. v. Barennes ein Gottesdienst veranstaltet werden wird. — Der„St. Anz.“ enthält eine Verfügung des Ministers des Innern vom 30. Juli 2. J., die Benutzung der Jugd auf den öffentlichen Strömen betressend. Danach ist für neibweneig erachttt worden, auf den Stiömen selbstständige Jagebezirke nicht unter 300 Morgen zu bilden. — In Betreff der Anregung, welche von der niederländischen Regierung an deutsche Bundesregierungen wegen der Leitung der Auswanderung aus deutschen Staaten in niederländische Kolonien gelangt ist, bört das„C. B.“, daß nur eine geringe Beachtung verselben zu erwarten stebt. Es sell sich bei den betressenden Regierungen übereinstimmend die Ueberzeugung Geltung verschafft haben, daß es nicht geratben sei, die Auswanderung in mehr positiver Weise, als dico bis jetzt geschieht, zu fördern oder zu eirigiren. Den Eleven des Gewerde=Instituts ist eine Erleichterung bei der Ableistung ihrer Militsrpflicht gewährt worden, die denselben zu großem Vortheil gereichen dürfte. Eine frühere Bestimmung gestattete nur denjenigen Eleven des Instituts die Zulassung zum einjährigen Militärdienst, welche das Qualisi= cations=Zeugniß eines Gymnasiums oder einer höheren Bildungs=Anstalt aufzuweisen hatten, wenn sie nicht sonst dem betreffenden Examen sich unterwersen wollten. Eine kürzlich erlassene Verfügung des Kriegsministere bestimmt nun, daß sämmtlichen Eleven des Instiruts, sowie allen jungen Leuten, wilche die Berechtigung zum Eintrit in das Institut haben, es frei stebt, ihrer Militärpflicht eurch Absolvirung des einen Dienstjahrs Genüge zu leisten. — Ein Ossizier ritt gestern Nachmittag im Carriere vom Hofsäger=Eiablissement herkommeno die Thiergartenstraße entlang. Vor dem Hause Nr. 78 verselben lief sein Pferd auf einen Kutschwagen mit solcher Heftigkeit los, daß das Pferr sowobl als auch das eine der Kutschpferde zusammenstürzte, der Reiter auf das Straßenpflaster geschleudert, schwer verwundet und besinnungslos zunächst in ein Haus und dann nach dem Garnisonlazereib geschafft wurde. — Der gestrige Staats=Anz. enthält: 1) die Bekannimachung vom 7. August 1852— über die Allerhöchste Bestätigung des Statuts der unter dem Namen„Hersorder Verein für Leinen aus reinem Handgespinnst“ errichtete AktienGesellschaft; 2) die Bestimmungen in Bezug auf die in den Sälen des königl. Alademiegebäudes zu veranstaltende große Kunst=Ausstellung; 3) die Verfügung vom 30. Juli 1852— betreffend die Benutzung der Jagd auf den öffentlichen Strömen. — In neuester Zeit haben diejenigen Fabrikate der westsälischen Industriedistrikte, welche unter der gemeinsamen Benennung„Iserlodner Kurzwaaren“ bekannt sind, einen ausgedehnten Absat nach Nordamerika gefunden. Die Versendungen haben insbesondere seit der Ausdehnung der Dampfschifffahrt von Bremen aus zugenommen, da durch diese Erweiterung der Communication der Verkehr mit Nordamerika fast von allen Plackereien befreit ist, welchen derselbe früber bei dem Transit über England oder Frankreich ausgesetzt war. Es sind namentlich die Metallwaaren, die in den Fabriken von Iserlohn, Remscheir, Etberseld, Barmen, und in den Werkstätten der Kreise Hagen und Altena in unübertroffener Güte gefertigt werden, Gegenstand eines umsassenden Absatzes geworden. — Die gestern von Hrn. E. Godard veranstaltete erste Lustfabrt sand, von schönem Wetter begünstigt und unter unermeßlichem Zuerange von dem Hippocrom des Berliner Circustbeaters aus statt. Königsberg, 4. Aug. Die Cholera ist nun auch hier den Türken als den Erbseind seines Glaubens und seiner Nation. In den Zeiten, in welchen seine Vorfahren lebten, galt es als Gesetz, den Türken zu schaden; seine National=Gesänge und Sagen erinnerten ihn ja stets daran. Die Landessitte, steis die geladene Flinte auf den Schultern, die ebenfalls geladenen Pistolen und das scharf geschliffene lange Messer(Hangyar) in dem Gürtel stecken zu haben, der dem Morlaken steis vorschwebende Gedanke, daß er die Waffen nur zur Vertheidigung seines persönlichen Rechtes bei sich trage, sind noch heut zu Tage die Ursache der meisten Verwundungen und Tödtungen. Es braucht nicht viele Worte, einen Morlaken so zu erhitzen, daß er nach dem Messer greift und es in die Brust seines Gegners stößt. Davon erzählte man mir ein schauderhaftes Beispiel; die Geschichte trug sich im Jahre 1835 auf einer Insel der Kerka zu, wenige Miglien oberhalb des berühmten Wasserfalles bei Seardona. Da liegt das Franciskaner=Kloster Vissovaz, wo alljährlich am Portiuncala= Tage(am 2. August) Kirchtag gehalten wird. Bei allen Kirchweihfesten in Dalmatien herrscht die Sitte, den Nachmittag mit Schießen auf die Scheibe zuzubringen. Der Schütze setzte sich oder legte sich wohl gar auch ch auf den Boden; vor ihm liegt ein Stein und auf diesem das rothe Käppchen, um den Rückstaß beim Schießen zu vermeiden, und auf dieses stützt er den Fliutenlauf und schießt nach der Scheibe. Da gab einer der Morlaken ein Viertheil eines Hammels als Ziel zum Besten, da nach Morlakensitte bei Kirchtagen Hammel auf ernen hölzernen Siad gesteckt im Freien gebraten, dann mit dem Hangyar zerstückt den Umstehenden als ein seltener Gaumenkitzel zum Verkaufe geboten wird. Zwei Schützen trafen das Ziel. Nun entstand ein Streit; denn jeder der beiden wollte den besten Schuß gethan haben, und Eigenthümer des Preises werden. Von den Worten kam es zum Handgemenge. Einer der Morlaken griff zum Messer und erstach den Gegner; einen Panduren, welcher sich ihm näherte, um ibn zu arretiren, streckte er durch einen Pistolenschuß nieder, und dasselbe Loos hatte eine dritte Person, wenn ich nicht zrre, seine leibliche Schwester. Als der Wütherich überwältigt und gebunden wurde, stierte er starr vor sich hin und stellte sich, als ob er gar nicht wüßte, was er gethan habe. eingelehrt, doch tritt sie bis jetzt sehr sporadisch und nicht gerade bögärtig auf. Hosen, 6. August. Die Cholera ist in Posen, wie der „Schles. Zig.“ geschrieben wird, bis jetzt unerwartet mäßig aufgetreten. Die durch sie berbeigeführten Todesfälle übersteigen seit 14 Tagen noch nicht die Zabl 30; ebenso viele sonen mögen daran noch krank liegen. Genesungen sind nur wenige erfolgt. Halle, 9. Aug. Gestern Abend ist auf dem Wege zwischen dem Kessel und der Eisenbohn ein Mordansall auf den Rechnungsrath Stapel gemacht worden. Der Unglückliche erbielt 11 bis 12, mehr oder weniger gefährliche Kepswunden, so daß an seinem Aufkommen noch gezweifelt wird. Der Thäter ist noc nicht ermittelt worden.(M. Z.) Stettin, 10. August. Heute Vormittag 11 Uhr kam das Kaiserlich Russische Posteampfschiff„Wlaeimir“ mit 52 Passagieren. von Kronstadt bier an. Bald nach 10 Uhr war der „Geiser“ von KKopenhagen mit 17 Passagieren an Bero hier eingetrossen.(Nr. Pr. Z.) Köln, vom 11. August. Die Deputation aus dem Central=Dombau=Vorstande, welche von bier nach Lucwigeböhe an der Hardt entsandt war, den König Ludwig von Baiern zu einem Besuche einzuladen, ist heute zurückgekommen, und hat die Nachricht mitgebracht, daß sich der König schon im voraus freue, die Domstadt recht bald wiederzusehen, eine feste Zusage aber könne er jetzt noch nicht geben.— In der letzten Nacht habe mehrere Spitzbuben dem Herrn Salomon Oppenbeim auf seinem herrlichen Gute unterhalb der Stadt einen Besuch abgestattet. Nach ihrer Entfernung fehlte mehr als für 1500 Tdl. Silbergeschirr. Die Diede hatten sich in der Nacht in einem angrenzenden Gebäude eingefunden und nabmen dort, da sie nicht weiter vordringen konnten zunächst einige Flaschen Bordrauxwein in Beschlag, überstiegen cann das Eisengeländer des Oppenheim'schen Gartens und drangen in die Villa, webei sie sich einer Pflugschar und einiger Beecheie sen bedienten. Kaum batten die Diebe einen Setretär erbrochen und das vorgefundene Silber zu sich gesteckt, so erwachte der Pförtner, ging zum Saale, um nachzusehen, warum seine Herrschaft schon um 4 Uhr aufgestand.n, und vertrieb auf diese Weise die Diede, welche so eilig floben, daß sie ihre Brechinstrumente im Stich ließen. Man hofft durch dieselben ibnen auf die Spur zu kommen; außerdem dirst: das Silbergeschirr, das mit den Buchstaben S. O. bezeichnet ist, dabei seinen Dienst leisten, wenn man dasselbe nicht gleich umschmolz.— Vor cinigen Tagen wurde unweit Commern ein Reisender von vier Männern angegriffen und seiner Baarschaft von 196 Thlrn. beraubt.— Llute hat sich ein diesiger Wirth aufgehöngt. Motive zu diesem Selbstmorde sucht man bis jetzt vergebens zu erfahren.(Düss. Z.) — Das Amtsblatt der königl. Regierung zu Köln enthält folgenre Belanntmachung:„Nachdem die Direktion der BonnKölner Eisenbabn=Gesellschaft sich bereit erklärt hat, den von dem Herrn Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten auf Grund des§ 36 des Gesetzes vom 3. November 1838 angeordneten Spätzug von Köln nach Bonn verschriftsmäßig abgeben zu lassen, ist derselben die ihr unter dem 28. Juni c. von Oberaussichts wegen entzogene Betriebsverwaltung wieder übertragen worden. Kgl. Eisenbahn=Commissariat. — Es bat, schreibt man dem Frankfurter Journal von hier, keine Sensation erregt, daß der Hauptredakteur der„Deutschen Volksballe“, Professor Müller, des preußischen Staates verwiesen wurde, weil die Haltung dieses Organs fas: alle Parteien von Bildung verletzte. Coblenz, 11. August. Der Prinz Johann von Sachsen traf heute Mittag in Begleitung seiner beiden Kinder, des Prinzen Georg und der Prinzessin Sidonia auf einer Rheinreise begriffen, von Bonn kommend, dier ein.(D. Z.) Hamburg, 8. August. Die Angelegenheit des Dr. HeiUebrigens fehlt es ihnen auch nicht an guten Anlagen und Fähigkeiten, welche nur geweckt und genährt werden dürfen, um nutzliche Glieder der Gesellschaft aus ihnen zu machen. Der Morlake ist went behender und sbeweglicher, als der schwerfällige deutsche Bauernbursche u. übertrifft ihn weit an Schlauheit und Verschmitztheit. Der Morlake, welcher sich in seiner Lebensweise kaum über das Thier erhebt, baut sich seine Hütte selbst, zimmert sich mit der Art seinen Stuhl, seinen Pflug, webt den Stoff zu seinen Kleidungsstücken, und weiß sie kunstgerecht zu färben. Die Weiber verfertigen die Kleider und machen allerlei Gewebe und Stickereien. Der österr. Regierung war die Aufgabe vordehalten, dieses verwilderte Bergvolk auf eine eolere Stufe der Menschenwürde zu führen. Das kann nur durch die Geistlichkeit ermöglicht werden, denn der nächste Rathgeber und Richter ist der Pfarrer, zu welchem sie ein underingtes Vertrauen haben, weil sie religiös sind. Die Absicht der Regierung gebt dahin, die nach und nach durch das Aussterben der Geistlichen alten Schlages erledigten Pfarrstellen durch den Nachwuchs der gegenwärtigen Gencration zu besetzen, aber ich bedaure jeden wissenschaftlich ausgebildeten jungen Mann, welchen das harte Loos trifft, Pfarrer in einem morlakischen Dorfe zu sein. Es gehört eine hohe Willenskraft und Resignation dazu, um sich mit dem Schicksal abzufinden und nicht der Verzweiflung anheim zu fallen. Man denke sich, Monate lang in einer Wildniß zu leben, ohne mit Menschen von Bildung verkehren zu können, ohne zu wissen, was in der Welt vorgeht, und dazu noch der Mangel an materiellen Bequemlichkeiten in Bezug auf Wohnung und Nahrung! Man wird es natürlich finden, daß sich jeder junge Geistliche sträubt, so lange er kann, wenn er von seinem Otdinariate den Befehl bekommt, vom Meere weg in ein Morlakendorf wandern zu müssen. Ich habe bisher nur von den Gemüths=Eigenschaften der Morlaken gesprochen, nun auch einige Worte über ihre physische Beschaffenheit. Die Morlaken sind ein schöner Menschenschlag. Ihr Knochengerüste ist stark, ihre Muskulatur kräftig. Im allgemeinen sind sie mehr hager als fett. Die meisten sind breitschultrig und haben eine stark gewölbte Brust. Ihre Hautfarbe ist weiß, aber se auf Steinwärder, der bekanntlich einen Confliet mit der Mannschaft dee dänischen Wachtschiffes„Elbe“ batte, ist in ein anderes Staeium getreten. Die ihm durch unsern Senat vom dänischen Marineministerium angebeiene Entschädigung von 30 Mark, 12 Thl. pr. Courant, hat verselbe ausgeschlagen und ist gegen das känische Marineministerium klagbar geworden. Ihm ist es weniger um eine Geldentschädigung als um eine angemessene Satisfaction zu thun. Er hat einen der tüchtigsten Altonaer Obergerichtsadvocaten sich zu seinem Anwalt genemmen.(Fr. I.) * Hannover, 10. August. Das Fremdenblatt weist unter den in den letzten Tagen hier angekommenen Fremden Herrn Thiers hebst Tochter aue Paris nach. Derselbe bat sich von hier nach Hamburg begeben; so meldet die Pr. Z. Der bekannte Thiers aber kann es nicht sein, denn der hat keine Kinder. — 11. August. Ueber die Stellung unseres Cabinets in der Zollvereinsangelegenheit wie in der allgemeinen Zellfeage ist so viel Irriges verbreitet, daß es wohl von Interesse sein dürfte, diese Stellung etwas genauer zu bezeichnen. Das Ministerium Schele hat den Septembervertrag von seinem Vorgänger, dem Ministerium Münchbausen, als Erbschaft übernommen und cieselbe ganz zu der seinigen gemacht, wie dies auch mit der Versassung, den Kammern und allen andern bestebenden Institutionen in gleicher Weise der Fall war. Das Ministerim hält demnach an dem Septembervertrag fest, bat aber gleichzeitig sich die volle Consequenz jenes Vertrags klar gemacht, daß nämlich Hannover dadurch vom Finanzzollsystem zum Schutzollspstem übergegangen sei.(D. A.) Brannschweig, 6. August. Kürzlich sind nach Anordnung der kirchlichen Oberbebörde die vor einigen Wochen gewählten Kirchen=Verordneten rurch die Geistlichen der Gemeinde feierlich im Hauptgettesvienst eingeführt und verpflichtet worden: das die Kirchenvorständen in den lutberischen Gemeinden des Landes betreffende Gesetz tritt damit in Kraft. Die Beibeiligung an den Wablen ist durchs ganze Land eine geringe gewesen.(N. Pr. Z.) Leipzig, 12. August. Auch in unserer Stadt wird, wie aus einer unten abgebruckten: Anzeige des hiesigen französischen Consulats erhellt, am 15. August Vormittags 11 Uhr eine Messe in der katholischen Kirche zur Feier des französischen Nationalfestes(Geburtstag des Kaisers Napoleon) stattfinden. (D. Allg.) Kassel, 8. August. Vor einigen Tagen sand wieder eine Sitzung des Kreisgerichts statt. Wie es beißt, sind die zum Theil auf Unwahrbeit beruhenden Denunciationen des Malers Richter der Gegenstand der Verbandlung gewesen. Herr Richter soll vorläufig dafür mit sechs Monaten Zwangsarbeit belegt worden sein. Auf die gegen ihn bei den ordentlichen Gerichten erhobene Anklage auf Erschwindelung und betrügliche Einbehaltung anvertrauter Gelder ist noch kein Spruch erfolgt. — Endlich ist das„Urtbeil des kurfürstlichen General=Aueitoriats vom 25. Juni 1832 gegen Schwarzenberg, Henkel und Gräfe, Mitglieder des bleibenden landst. Ausschusses",„in authentischer Revaction“, der Veröffentlichung durch den Buchhandel übergeben. Es bildet eine Broschüre von ca. 9 Begen. * Frankfurt, 10. August. Folgende Nachricht des„F. I.“ hat uns nicht wenig befremdet, da wir keinen Grund kennen, der Deutsche veranlassen könnte, das Gedächtniß des alten Napolcon zu feiern, dessen Thaten allen Deutschen nur in zu guter Erinnerung sein sollten. „Der nächste 15. August wird, so wie durch ganz Frankreich, so auch in unserer Stadt mittelst einer großen Kirchenfeier in der katholischen Domkirche festlich begangen werden. Es geschieht dies auf Veranstaltung des Gesandten der französischen Republik, Herrn v. Tallenap, der sich zu dem Behufe an den Vorstand der hiesigen Kirchengemeinde gewendet bat.“ — 11. August. Der kais. österr. Bundespräsidialgesandte von der Sonne gebräunt; denn das schirmlose Käppchen schützt nicht vor den heißen Sirahlen der dalmatinischen Sonne. Hals und Brust sind zum Theile auch entblößt. Sie haben meist schwarze oder dunkelbranne Haare und eben solche Augen, doch siebt man auch Blondköpfe, blauäugige Morlaken aber habe ich nie gesehen. Ihr Blick ist äußerst scharf und ungemein geübt im Erkennen der Gegenstände in großer Entfernung. Den Rauch in ihren kaminiosen Wohnungen, welcher meinen Augen stets beschwerlich ward, scheinen sie ohne Nachtheil ertragen zu können. Schöne gesunde Zahnreihen bemerkte ich bei allen, selbst bei Männern und Weibern im Greisenalter, und doch wissen sie nichts von allen unsein raffinirten Conservationsmitteln, und sie schonen ihre Zähne keineswegs. Ein Morlake würde es lächerlich finden, eine Nuß oder eine Mandel mit dem Hammer aufzuklopfen. Er meint dazu habe ihm Gott die Zähne gegeben. Ihre Stimme ist vell und stark, das Gebör äußerst scharf, denn ich hörte sie oft aus Entfernungen mit einander sprechen, wo ich keinen artikulirten Laut unterscheiden konnte. Ihr Tritt ist fest und sicher. Der Morlate bedient sich nie eines Stokkes und gebt in der finstern Nacht eben so sichern Schrittes, wie bei Tage, und zwar weit schneller, als unsere deutschen Bauern. Im Klettern über steile Felsen nnd Abbänge werden die Morlaken schwerlich von den Gemsejägern Tirols übertroffen. Ihre Körperkraft ist riesenhaft und setzte mich oft in Erstaunen, wenn ich an ihre schlechte Nahrung dachte. Nur dadurch läßt sie sich erklären, weil sie von Jugend auf geübt wird. Eine Last, welche der gewöhnliche Packträger ohne Schiebkarren nicht sortschassen könnte, packt der kräftige Morlake auf seinen Rücken und trägt sie meilenweit fort; denn er kennt solche mechanische Behelfe gar nicht. Der Morlake ist an alle Unbilden der Temperatur und des Klima's gewöhnt; er erträgt die Glühbitze des Sommers eben so leicht, wie die Kälte des Winters. Die Temperatur in den dalmatinischen Hochlanden ist zwar milder, als auf den Alpen und Karpathen, aber die Mark und Bein durchdringende Bora macht sie vielleicht empfindlicher, und diese bält oft mehrere Tage lang an, und wird Schafen und Ziegen nicht selten sogar tödlich, da man dort keine Ställe für das Vieh bat. gab vorg sidenz, de sabet von im Theat garnier w bei der k. ist nach# — W bessischen wetter erli anschlagt. 15,000 fl. Karler Berufungen versität Hei regierung, glücklichen blätter wir Professor B Gmelins S zweiten Klin Tübingen all es Stelle). medizinischen Lebrer der C welcher schon Heidelberg m nennungen zu tere Ernennun fessoren außer werden, sich a wenigstens sich stäcter Coalit Ministerpräside Beust; für Ba stadt die Mini Minister v. B. v. Wittgenstein mentechef des ran Theil. 7 eneigte um 2 1 Berathung eine auf Preußens 4 Conserenzen vor man, es werde Uebereinstimmun Enthaltung von zu suchen sei, da wollen, sondern Fassung der Kisst München. daß die Ernenau# tet gekommen und erregen. Man ko ohne Grund, Her präsicenten v. d. was die Zollverei# Ratb in dem von ernannt. Bemerke nung nicht von denn derselbe bat Arußern noch nich daß die Person der Partei, die man in zu sagen ein De dieser Partei, insbe nicht müde werden, schmähen und zu ve den selben auszuhetzen Umständen die Erne großer Bedeutung bi einerseits vielfach bei zung erregt, zumal als den Vorläufer de — eine Ernennung, vererst doch nicht als München, 9. A schaft bat beute folgen sche Gesandtschaft zu wohnenden Franzosen ermöglichen, iore Gebei reich bei Gelegenheit! Himmel senden wird, danken, die er über da auf die Regierung und zurufen, den 15. Augus wigslirche dahier, ein wird.“ Diese Anzeige Sprache abgesaßt. Da wohnenden Franzosen au sche Anzeige wobl für 7 sein möchten, das„Nati — Auf den von der in Betreff der Bebandlu leichterung dabin erzielt senden baierischen Untertb. tertbanen bei dem Eineri# Visa nicht mehr berürfen, stätigung einer k. Polizeib mannschaft in Osterreich Confliet mit der de“ hatte, ist in ein unsern Senat vom tschädigung von 30 egeschlagen und ist ar geworden. Ihm s um eine angeen der tüchtigsten n Anwalt genomnblatt weist unter 1 Fremden Herrn elbe bat sich von dr. Z. Der benn der hat keine res Cabinets in neinen Zellftage n Interesse sein czeichnen. Das rag von seinem Erbschaft übernacht, wie dies Uen andern befall war. Das vertrag fest, hat Vertrags klar Finanzzollsystem ) nach Anord= n Wochen gelichen der Geund vervflichtet ischen GemeinKraft. Die Land eine geabt wird, wie französischen 1 Uhr eine französischen ) stattfinden. (D. Allg.) ) w i e d e r e i n e sind die zum des Malers Herr Richgearbeit beordentlichen betrügliche uch erfolgt. neral= AueiHenkel und 5“„In aus den Buch. 9 Begen. 1 des„F. Grund kendes alten nur in zu Frankreich, beufeier in Es geanzösischen fe an den algesandte ben schütze ne. Hals st schwarze siebt man e gesehen. ennen der n kaminlich ward, e gesunde Weibern raffinirneswegs. ne Manhm Gott 6 Gehör einander e. Ihr es Stoktes, wie Bauern. Norlaten staunen, läßt sie st, weltschassen ägt sie nicht e6 Klibleicht, inischen 1, aber cht emd wird t keine gab vorgestern ein diplomatisches Diner in seiner Sommerresivenz, dem Riedhof.— Die bier anwesende Erzherzozin Elisabet von Oesterreich wohnte gestern Abend der Vorstellung im Theater bei.— Die franz. Generol Lamoriciere und Cdangarnier weilten vorgestern in unseter Stadt.— Der Attache bei der k. preuß. Gesandtschaft, Graf Stolberg=Wernigerode, ist nach längerer Abwesenheit dier wieder eingetrosfen. — Wie man vernimmt, ist der Schaden, welchen die kurbessischen Orte unserer Nachborschaft kürzlich durch das Hagelwetter erlitten, von den Behörden auf circa 200,000 fl. veranschlagt. Der kurbessische Staat wird zur Abhülfe der Noth 15,000 fl. geben.(Fr. I.) Karlsrube, 7. August. Die wichtige Angelegenbheit der Berufungen von Gelebrien und tüchtigen Lebrern an die Universität Heidelberg ist nun durch die Bemühungen der Staatsregierung, so wie der Universität Heidelberg selbst zu einem glücklichen Ende geführt. Schon eines der nächsten Regierungsblätter wird unter Anderem folgende Ernennungen bringen: Professor Bunsen in Breslau als Professor der Chemie(an Gmelins Stelle), Professor Hasse in Zürich als Vorstand der zweiten Klinik(an Pfeusers Stelle) und Professor Arnold in Tübingen als Professor der Anatomie und Physiologie(an Hänles Stelle). Es sind somit die sämmtlichen Lehrstellen in der medizinischen Fakultät wieder besetzt. Der als ausgezeichneter Lehrer der Chemie bekannte außerordentliche Prosessor Delffs, welcher schon seit einer Reibe von Jahren an der Universität Heidelberg wirkt, ist zugleich mit den oben ausgesprochenen Ernennungen zum ordentlichen Professor ernannt worden. Weitere Ernennungen von Privatdecenten zu außerordentlichen Professeren außer denen von Dr. Chelius und Dr. Brackenhöft werden, sich an vorstehende Ernennungen anschließene, vorerst wenigstens sicherem Vernehmen nach, nicht stattfinden. Sch. M. Stuttgart, 11. August. Zu der Conferenz der Darmstärter Coalitionestaaten sind hier eingetroffen: für Baiern Ministerpräsident v. d. Pforten; für Sachsen Minister v. Beust; für Baden Minister Frhr. v. Rüct; für Hessen=Darmstadt die Minister v. Dalwigk und v. Schenk; für Kurbessen Minister v. Baumbach und für Nassau Ministerpräsiden: Fürst v. Wittgenstein. Würtembergischer Seits nimmt der Departementechef des Auswärtigen, Staatsrath Frhr. v Neuratb daran Theil. Die erste Sitzung begann beutr früb 9 Udr, eneigte um 2 Uhr und soll in derselben Hauptgegenstand der Berathung eine gemeinschaftliche Antwortenote der Coalition auf Preußens Eeklärung in der letzten Sitzung der Berliner Conserenzen vor der Vertagung gewesen sein. Hier glaubt man, es werde zu einer gemeinsamen Antwort die nöthige Uebereinstimmung erzielt werden, da Würtembergs und Badene Enthaltung von der Kissinger Antwortsnote keineswegs darin zu suchen sei, daß beide Staaten von der Coalition abfallen wollen, sondern nur in einem formellen Bedenken gegen die Fassung der Kissinger Antwort.(F. I.) München, 8. August. Der„Fr. Pestz.“ berichtet man, daß die Ernennung des Hrn. Dönniges Vielen sehr unerwartet gekommen und allerdings auch geeignet sei, Sensation zu erregen. Man war bisber immer gewohnt, und wohl nicht ohne Grund, Herrn Dönniges als einen Gegner des Ministerpräsicenten v. d. Pforten zu betrachten, und dies namentlich, was die Zollvereinsfrage betrifft, und nun wird verselbe zum Ratb in dem von Hrn. v. d. Pfordten geleiteten Ministerium ernannt. Bemerkenswirth möchte hierbei sein, daß die Ernennung nicht von dem Ministerpräsidenten gegengezeichnet ist, denn derselbe hat seit seiner Rückkehr das Portefeuille des Arußern noch nicht wieder übernommen. Bekannt ist auch, daß die Person des Herrn Dr. Dönniges den Leitern jener Partei, die man im Allgemeinen die Ultramontanen nennt, so zu sagen ein Dorn im Auge ist, und daß die Blätter dieser Partei, insbesondere der hier erscheinende„Volksbote“, nicht müde werden, Herrn Dönniges auf die gemeinste Art zu schmähen und zu verdächtigen und geradezu das Volk gegen denselben auszuhetzen. Kein Wunder also, daß unter solchen Umständen die Ernennung des neuen Ministerialratbs als von großer Bedeutung betrachtet wird, und daß, während dieselbe einerseits vielfach befriedigt, sie andererseits geradezu Bestürzung erregt, zumal man bereits so weit gebt, diese Ernennung als den Vorläufer der Ernennung zum Minister zu betrachten — eine Ernennung, die nur gerade nicht als unmöglich, aber vererst doch nicht als wahrscheinlich erscheint. Rünchen, 9. August. Die hiesige französische Gesandtschaft bat beute folgende Anzeige veröffentlicht:„Die französische Gesandtschaft zu München hat die Ehre, die in Beeiern wohnenden Franzosen zu benachrichtigen, daß, um es ihnen zu ermöglichen, iore Gebeie mit jenen zu vereinigen, welche Frankreich bei Gelegenheit des Nationalfestes vom 15. August zum Himmel senden wird, um dem Herrn für die Wohltbaten zu danken, die er über dasselbe ausgegossen, und um den Segen auf die Regierung und die Person des Prinz=Präsidenten berabzurufen, den 15. August, 11 Uhr Vormittags, in der St. Ludwiaslirche dahier, ein feierliches Tedeum abgehalten werden wird.“ Diese Anzeige ist in französischer und— deutscher Sprache abgesaßt. Da anzunehmen ist, daß alle in Baiern wohnenden Franzosen auch französisch versteben, so ist die deutsche Anzeige wohl für Deutsche bestimmt, die patriotisch genug sein möchten, das„Nationalfest vom 15. August“ mitzufeiern. (N. C.) — Auf den von der baierischen Regierung gestellten Antrag in Betreff der Bebandlung des Paßwesens ist eine weitere Erleichterung dabin erzielt worden, daß die nach Oesterreich reisenden baierischen Untertbanen und umgekehrt österreichische Untertbauen bei dem Eintritt nach Baiern, des gesaurschaftlichen Visa nicht mehr dekürfen, wenn durch eine glaubwüreige Bestätigung einer k. Polizeibebörde in Batern oder Bezirksbauptmannschaft in Osterreich nachgewiesen erscheint, gaß durch die Nothwendigkeit der Reise die zureichende Zeit zur Einbelung des betreffenden Visa nicht mehr erübrigte.(U. Abrz.) — Es beißt, das sich die Könige Max und Otto demnächst nach Ischl begeben, wo wahrscheinlich Beratbungen wegen der Thronfolge Griechenlands gepflegen werden sollen.— Herr v. d. Pfordten hat(wie sich die„Augsb. Postztg.“ melden läßt) einen Entwurf einer an Pieußen abzugebenden Erklärung ausgearbeitet, der sich auf die Erbaltung dre Zollvereins stützt, aber von Preußen die Eröffnung der Unterhandlungen mit Oesterreich über die Zolleinigung fordert, sobald die Zollvereinskonferenzen in ein bestimmtes Stadium getreten sind. Zugleich sollten bei der Ratifikation der Zollvereinsverträge die Unterhandlungen mit Oesterreich bis zu einem gewissen Punkte gereift sein.(F. J.) — Ueber die Beförderung Dönniges wagen unsere ultramontanen Blätter nur schuchtern ihren tiefen Unwillen auszusprechen. D. wird indeß zunächst im Kabinet verbleiben und außer dem Referate über die Regierungsvorlagen eine direkte Thätigkeit im Ministerium nicht zu äußern haben. Sein Avan= cement ist während v. d. Pfordten's Unwoblsein von dem Minister=Verweser contrasignirt worden.(F. I.) Aschaffenbura, 11. August. Nach einer Privatnachricht aus Orb vom 9. ist der gestern gemeldete Brand dortselbst in der Scheuer des Lorenz Schopp ausgebrochen und bat über 70 Gebäulichkeiten in Asche gelegt. Menschenleben sine indessen keine zu beklagen, wohl aber bedeutende Verletungen vorgekommen.(Asch. Z.) Würzburg, 9. August. Nach dem nunmehr allerböchst genedmigten Beschluß der Generalversammlung der Mainzdampfschiffabrtsgesellschaft von 10. Mai erbalten die Aktienbesitzer dieses Jahr eine Dividende von 10 fl. pr. Aktie, zablbar bei der hiesigen Dampschiffahrtseirektion; die Ageninren sird zur Vermittelung der Zahlungen angewiesen.(N. K.) Wien, 10. August. Die neueste telegeaphische Depesch ist aus Osen vom heutigen Tage datirt und meldet die am 5. in Szigeth erfolgte Ankunft des Kaisers. Die Schnelligkeit, mit welcher der Kaiser zu reisen pflegt, ist in manchen Fällen wirklich staunenswerth. So war es vor einigen Tagen an der außerstersten Grenze Siebenbürgens und hat seit dem 1. v. M. eine Strecke zurückgelegt, zu welcher gewöhnliche Reisende sechs Wochen denöthigen würden.— Das Abendblatt der„Wiener Zeitung“ veröffentlicht das Programm zum feierlichen Empfang des Kaisers in Wien. Der Abend dürste danach die Festlichkeiten des Tages überbieten, die Staet und sämmtliche Vorstädte, insbesondere der Praterstern, die Ferdinandsbrücke, der Donaukanal und der Stephanstburm werden festlich beleuchtet sein, auf den Hügelreihen, welche Wien umgeben, werden Freudenfeuer angezündet werden.— Man erwartet auch nach der Rückkehr des Kaisers die Aufhebung des Belagerungszustandes. — 11. August. Die heutige„Wiener Zig“ entbält einen Erlaß des k. k. Finanzministeriums vom 31. Juli 1852, wirksam für sämmtliche Kronländer, womit die Legierung des Münzsilbers für Thaler, Gulden, Zwanziger und ehner auf zehn Perzent festgesetzt wird.— Dem Sektionsraide im Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Bauten, Dr. Karl August v. Steilbeil ist die angesuchte Entlassung aus dem österreichischen Staatsdienst genehmigt worden.(N. Z.) Ausland. Schweiz.— Bern, 10. August. Auch der Ständerath hat heute die Freiburger Angelegenheit behandelt und sich mit 29 gegen 9 Stimmen für einsache Tagesordnung entschieden. Der Nationalrath behandelte in zweiter Beratbung das Budget. — Die Telegraphenlinie von Bern nach Lausanne und Genf wird diese Woche fertig werden. In der Gegend von Posieur wurden die Telegraphenstangen und Dräbte wiederholt beschädigt.— Am 7. d. hat die Uebergabe der Verwaltung und des Vermögens der Bourgeoisie von Valangin an den Regierungskommissär Grandpierre zu Handen des Staates stattgefunden. Sämmtliche Archive, Titel, Siegel und, Panner wurden auf das Schloß von Neuenburg gebracht, wo die Liquidationskommission ihre Sitzungen halten wird. Basel, 8. August. Der hiesige Polizeidirektor macht heute öfsentlich bekannt, daß in Folge von Mittheilungen Seitens der französischen Behörde die Polizeivorschriften bezüglich der Pässe bei Anlaß der zu Paris stattfindenden Festlichkeiten besonders genau werden gehandhabt werden. Italien.—* Rom. Der Corriere merkantile spricht von Unterhandlungen, welche angeknüpft seien, um die fremden Besatzungen in den röm. Staaten zu reduciren, und so zwar, daß nur 2 Tausend Franzosen in Civita=Veechia und ein Corps Oesterreicher in Ancona bliebe.— In Sicilien bleibt General Filangieri Gouverneur. Spanten.—* Madrid. Die neueste Post meldet, daß ein Dekret vom 1. August, durch das die Kapitalien, welche der St. Ferdinandbank von den conscriptionspflichtigen jungen Leutengezahlt worden sind, um sich vom Militärdienst zu befreien, dem öffentlichen Schatze einverleibt wurden, sehr gut aufgenommen worden ist.— Sie sollen gegen 51 Millionen Realen(22 Sgr.) betragen und wird eine solche Summe der Reg. viel Credit verleihen. Man spricht wieder von Ministerwechsel. Frankreich.— 2 Parié, 11. August. In einigen Kreisen haben sich die Republikaner doch gerührt bei den letzten Departementswahlen; denn in St. Etienne ist Sain, ein altes Mitglied des Berges in der National=Veisammlung, gewähl worden, und Jules Favre in Lvon zum zweiten Mal. Auch an einigen andern Ortea sind die Regierungs= Candidaten unterlegen, doch war die Betheiligung der Opposition nur eine partielle. Eine Thatsache, mit welcher man sich heute hauptsächlich beschästigt, ist ein Brief Proudhons an den Präsidenten, wodurch er die Freilassung seines Buches durchsetzte. Der Brief soll nämlich eines seiner ercenerischsten Machwerke sein. Proudhon ruft darin ins Gedächtniß zurück, daß er der Feind Louis Napolcons gewesen; er malt den Schmerz, welchen er bei dem Schlage gefühlt habe, den die Republik am 2ten Dezember erhalten, drückt die Hoffnung aus,(welche er nicht lassen könne) Louis Napolcon noch als Werkzeug der Revolution dienen zu schen und schließt ungefähr mit folgenden Worten:„Es ist nur ein Mann von Kopf und Herz in Ihrer Regierung nöthig, um mein Buch freizulassen. Sollte es nothwendig sein, bis zu Ihnen zu geben, um ibn zu finden?“ Eine schlaue captatio benevolentise. In einem post-scriptum fügt er hinzu, daß der Schrecken vor der Polizei so groß sei, daß er selbst nicht ein einziges Eremplar des Buches von seinem Drucker habe erhalten können. Die erste Auflage ist übrigens schon vergriffen.— Im neuen Staatsalmanach ist Fialin de Persizuy als„Graf“ aufgeführt.— Der Präfekt der Derdogne hat dem Regirrungsblatt:„Echo de Vesone“ eine Warnung ertheilt. Der Resacteur Paul Düpont sucht Jenen nur bei der Regierung zu verklagen und seine Versetzung durchzusetzen.— Sonst bilden die Vorbereitungen zum Feste die Hauptunterhaltung. Louis Napoleons hat sich den Spruch Cäsaro panem ei Circenses recht zu Herzen genommen; allein es ist nur der Haken dabei, daß das eine das andere ausschließt. In Rom ging das wohl wo man vom Raube der Welt lebte. Allein bei uns müssin die Spiele mit durch Arbeit hervorgebrachten Produkten, die in Geld verwandelt werden, bezahlt werden. Die Feste verschlingen unproduktiv Kapital, welches sonst produktiv angelegt worden wäre und neues Kapital geschaffen hätte. Die Feste vermindern also die Mittel, welche das Brod schaffen. Auzerdem schafft auch nur die Freiheit Arbeit und Brod, jene zu vernichten ist aber Napoleons Ziel, also wird ihm die Losung„Feste und Brod“ niats helfen.— Diesen Morgen sind in der Straße Bouroonnais mehrere Arbeiter auf seltsame Weise verunglückt. Sieben Arbeiter waren damit beschäftigt, in einem Keller zu graben, als sie auf einen alten G.aden stießen, dessen Eristenz sie nicht kannten. Ein Theil des Gewölbes stürzte in den Graben und brachte die darin verstockten Dünste in Aufruhr, welche mit ihrem mephitischen Gestanke die Luft dergestalt verpesteten, daß die zunächst stehenden Arbeiter sofort von Asphyrie ergriffen umsielen. Andere, welche sie heraustragen wollten, kamen nicht wieder zurück. Niemand wagte sich mehr hinein. Mit einem Apparat der Pom: piers brachte man endlich die Arbeiter heraus. Drei derselben waren aber schon todt und die Anderen wurden nur durch rasche ärztliche Hülfe gerettet. Pariser Börse vom 12. 4 1/2% F. 105, 15. 3% F. 75, 50. Belaten.— Brüssel, 12. August. Die Königin von Großbrittanien ist nebst hoher Familie im Schlosse zu Lacken angekommen(D. T. d. K. Z.) Großbritanien.—* London, 11. August. Die englischen Zeitungen, welche heute die gewöhnliche Post verfehlten und erst am Schlusse unseres Blattes ankommen, enthalten nichts Neucs, außer ausführlichen Berichten über die Angelegenheiten am Kap, aus denen wir morgen das Wesentliche mittheilen wollen. Börsen=Course der Staatspapiere und Actien. Berlin, den 12. August. Die flaue Stimmung der Börse hielt heute an, und die Course fast aller Eisenbahnen, namentlich aber von Düsselders= Elderselder, stellten sich von Neuem wesentlich niedriger, Preutz. Fonds fest, ausländische matter. Frankfurt, den 12.=August 1852. Oesterr. 5 Metallig. in Süber bei N.) 94½ G. Osterr. 5% Metalligne. 81½ P. desgl. 4½2% 02 73%, P. 73%.% bez. G. desgl. 4% 65½ P. desgl. 1% 16 28 9. Kurhessische 40 Thlr. Loose# 34½ P. ¼ G. Friedr. Wildelm Norddabn exel. Zinsen 50- G. Spanische 3% exel. Zins. 4419.2 bez. Badische 35 Fl. Loose. 39 P. 38¼ G. Seldeon Köln, den 12. August 1852. Berlin, en 12. August. Spiritus leco ohne Has 24½ Thir. dez., mit Faß 23“ a 23 Thir. verk., 23 Br. u, G. p. August do Augus=Sepiemder 22⅛ a 21½ Thir. verk., 21½ Tblr Br., 21½ B. Sept.=Oktoter 20¼ u 20 Thir. verk., 20 Br., 19¾ G. Okiober= Novemder 19 Thlr. verk. u. Br., 18% G. Spiritus ansänglich sehr angenehnt, schließt ruhiger und mit billigeren Preisen. — In der letzten Versammtung des Vorstandes des„Vereins zur Beförderung des Flachs= und Hansbaues in Preußen" berichtete der Vorsitzende, Geh. Ober=Finanzraih Hr. v. Viebahn über die Seitens des Vereinsvorstandes geschehenen Schritte zur Hebung des Hanibaues. Es ist eine Thatsache, daß in Preußen nur ein kleiner Theil des Bedarfes an Hanf produzirt wird, und daß namenilich Provinzen, wie Westfalen, welche Hauf in großen Quantitäten verarbeiten, auf auswärtige Bezugsquellen angewiesen sind. Der geringe Anbau des Haufes ist nun nicht sowohl durch die Bodenbeschaffenheit und klimatischen Verhältnisse bedingt, als vielmehr einer mangelnden Keuntniß des Kulturverfabrens und der Zubereitung der Faser zuzuschreiden. Mit Rücksicht auf diesen Umstand hat der Verein es für zweckmäßig erachtet, auf ein verbessertes Verfahren in diesen Richtungen an denjenigen Orten hinzuwirken, wo bisher noch am meisten Haufbau getrieben wurde. Dies geschicht in Westfalen, und es sind die Erträge des dortigen Hanfbaues sowehl quantiiativ wie qualitativ als sehr günstige anzusehen. In Folge einer an den Vorstand des Minden= Ravensbergischen landwirthschaftlichen Hauptvereins gerichteten Aufforderung hat sich derselbe jetzt bereit erklärt, seinerseits alle Schritte zur Hebung und Förderung der Hanfkultur zu unterstützen, und zwei Landwirihe jener Gegend in Vorschlag gebracht, welche sich nach Baden begeben sollen, um in den dortigen Hanswirthschaften den Anbau, Erndie und Zubereitung des Hanfes kennen zu lernen. Nach dem mit diesen Landwirtden getroffenen Uebereinkommen werden dieselben nach ihrer Rückkehr einen umfassenden Bericht erstatten und künftig allen Haufbauern persönliche Auskunft und Anlettung geben. — In der„Breslauer Zeitung“ wird kohlensaure Magnesia als das untrüglichste und zuverlässigste Mittel, die Cholera zu heilen und zu vertreiben, bezeichuet, vorausgesetzt, daß es zur rechten Zeit (d. h. wenn Kollern oder Schmerzen im Unterleibe, Uebelkeit oder Erbrechen und Durchfall die ersten Symptome der Cholera verkünden) angewandt wird. Die kohlensaure Magnesia wird gepulvert, in% Lotbportionen beliebig mit Wasser gemischt, in ½ Kündigen Zeiträumen so est eingenommen, bis Aufstoßen erfolgt, d. b. bis das im Magen enthaltene Uebermaß von Säure gesättigt und so die Ursache der Krankheit gehoben ist, wozu selten mehr als höchstens 1 solcher Portionen oder 1 Loth nötbig ist. — Die amerikanischen Damen sind nicht so hülfsbedürftig, wie ihre Schwestern in der alten Welt und wissen sich nötdigenfalls selbst Recht zu schaffen, ohne erst die Vermittelung des stärkeren Geschlechts in Anspruch zu nehmen. Ein Beispiel davon wird aus New=Orleans berichtet. Ein Fräulein Rebecca Bernstein hatte sich von einem gewissen Joubert entführen lassen, war aber durch Besehl des Gerichts gezwungen worden, wieder zu ibren Verwandten zurück zukehren, denen es gelang, sie von der Verwerflichkeit der Mittel zu überzeugen, durch die der junge Mann sie getäuscht hatte. Sie faßte nun, fast bis zum Wahnsinn erbittert durch die Schmach, die er ihr angethan, unterstützt von einigen Verwandten den Entschluß, eremplarische Rache an ihm zu nehmen. Sie suchte Joubert, der Kaufmann ist, eines Sonntags in seinem Laden auf und lud ihn zu einem gemeinschaftlichen Spaziergange ein, indem sie ihm zugseich sagte, caß es ihr gelungen sei, aus dem elterlichen Hause zu entfliehen. Der Vater Joubert's, der Gefahr fürchtete, wollte seinen Sohn nicht gehen lassen, aber dieser erklärte, daß er es mit der ganzen Welt aufnehmen wolle, wenn seine Nebecea bei ihm sei, zog seine besten Kleider an und verließ mit dem Mädchen seine Wohnung. Sie gingen nach der Ecke der Annunciations= und Racestraße und in einiger Entfernung folgten ihnen drei Freunde des Mädchens, welche diesem im Falle der Noth beispringen sollten. Unterwegs theilt ihr Joubert mu, daß er einem Freund 1000 Pfd. angeboten habe, unter der Bedingung, daß er ihm beistände, sie nochmals aus dem Hause ihrer Eltern zu entführen. Während sie sich unterhielten, nahm Redecca plötzlich ihren Hut ab, warf ihm in heftigen Worten sein ehrloses Benehmen vor, sagte ihm, daß sie von der Falschheit seines feierlichen Eidschwurs überzeugt sei und zeg dann rasch, daß es ihm unmöglich war, bei Seite zu treten, ein Pistol hervor und drückte los. Die Kugel fuhr ihm durch die linke Wange und zerschmetterte die Backzähne. Joulert wankte, aber das Mädchen zog in seiner Verzweiflung noch ein zweites Pistol, hirlt es ihm dicht vor das Gesicht und drückte abermals los. Diesmal versagte die Waffe jedoch, und die Freunde des Mädchens, die Gewalt von Joubeir fürchteten, eilten jetzt herbei, um sie zu unterstützen. Einer derselben trat mit dem Pistol in der Hand vor den Verwundeten hiu und bot ihm einen ehrlichen Zweikampf an, aber Rebecca erklärte, daß sie sich selbst Recht verschaffen wollte, entriß ihrem Freunde das dritte Pistol und versuchte noch einmal, ihren Verführer zu erschießen. Joubert zog sich zurück, wie das wüthende Märchen auf ihn losging und verdankte seine Rettung nur dem Umstande, daß Rebecca mut der Waffe nicht umzugehen wußte. Es begann jetzt eine Unterbandlung, und Joubert erklärte vor der versammelten Menge, daß er mit Rebecca, seitdem diese das elterliche Haus verlassen, nur zweimal zusammen gewesen sei und beide Male in Annesenheit dritter Personen. Er sprach die größte Reue über seine verbrecherische Absicht und seine früheren Täuschungen aus und gab zu, daß ihm nur nach Verdienst geschehen. Da diese Erklärungen den Betheiligten genügend erschienen, fuhren sie in einem Wagen. von dannen und überließen es Jouvert, sich seine Wunden verbinden zu lassen. Als der Skandal fast zu Ende war, kam ein Polizeidiener dazu und wollte das Mädchen verhaften; da aber Joubert erklärte, er hätte keine Anklage gegen sie zu machen, und habe verdient, was ihm widerfahren, so sah sich der Polizeimann nicht veranlaßt, weiter einzuschreiten. — In einem französischen Dorfe batte ein Oekonom in einem mit Mauern umgebenen Raum 250 bevölkerte Bienenkörbe. An diesen Raum gränzte ein Pachthof, dessen Besitzer vorige Woche die an den Mauern besindliche fette Erde als Dünger benutzen wellte und deshalb einen Wagen mit Pferden dahin schickte. Der Knecht, der auf dem Hofe etwas vergessen halte, band die Pferde an und entfernte sich. Sei es nun, daß die Arbeiter, welche die Erde aufluden, die Bienen störten, sei es, daß die schwüle Gewitterluft sie erzürnte, genug, sie stürzten sich, wie auf Commando, aus allen 250 Körben zugleich auf die fünf Pferde. Im Augenblick waren dieselben am ganzen Körper mit einer 10 Centimeter hoben Lage Bienen bedeckt, und Nasen und Ohren vollgestopft von den erzürnten Insekten. Als der Knecht wiederkam, lag bereits ein Pferd todt am Boden und die andern wälzten sich wüthend unter den tausenden von Stichen, die jeden Augenblick erneuert wurden. Der Hülferuf des Knechtes brachte eine Menge Personen herbei, aber Keiner konnte helfen, denn der Erste, der sich gewagt hatte, wurde ebenfalls sofort von den wüthenden Bienen angefallen und reticte sich nur mit Mübe in einem naben Teiche, wo er mehrere Male untertauchte. Endlich wurden zwei Feuerspritzen herbeigeschafft und damit nach heftigem Kampfe die Bienen verjagt. Aber der Sieg nutzte nichts, binnen einer Stunde fielen auch vier übrigen Pferde eines nach dem andern todt dahin, in ihrem Falle noch eine Masse ibrer Mörder erdrückend. Der Bienenzüchter verlor bei dieser Affaire an Bienen ein Capital von 15000 Frs. und außerdem mußte er als Schadenersatz für die 5 Pferde 2500 Frs. bezahlen. Bemerkenswerth ist noch, daß dieselben Bienen wenige Tage vorher 17 Gänse auf ähnliche Art getödtet hatten. * Paderborn, 13. August. Sonntag den 15. August wird des Abends im Saale des hiesigen Harmoniegebäudes unter der Direktion des Herrn Musikdirektors Biermann ein Coacert gegeben werden, auf welches aufmerksam zu machen ein Freund der Musik sich erlaubt. Die Auswahl der Stücke:„die Jubel= Ouvertüre“ von Weber, und„die Schöpfung“ von Haydn, die Mitwirkung der Musik des Königl. 8. Husaren=Regiments, der Fleiß und Eifer, welcher auf die Einübung der einzelnen Stücke verwandt ist, die zahlreiche Besetzung der Stimmen berechtigen zu der Hoffnung, daß den Kunstfreunden ein Genuß bevorsteht, wie er denselben fur lange Zeit nicht geboten ist. Die Einnahme ist zum Besten der hiesigen Musik bestimmt. Bei gehöriger Theilnahme wird nach dem Concerte getanzt werden. * Paderborn. In dem eine Stunde von hier entfernten Dahl ist am hellen Tage ein Diebstabl von Goldsachen verübt worden. Ein der That verdächtiger Maurergeselle wurde hier verhaftet und sind bei ihm die gestohlenen Effekten vergefunden worden. Verantwortlicher Redakteur: W. Crüwell in Paderdorn. Harmonie- Musik auf Behrenteich. Das ganze Musik Corpe des 8ten HusarenRegiments wird nächsten Sonntag den 15. d. M. in meinem Garten ein Concert geden, wezu ich mir erlaube ergebenst einzuladen. Entrée 2½ Sgr. A. Casparl. Annonce. (ie Besitzer des adlichen Guts Halte im Fürstenthume Ostfrieeland haben sich, durch ihr vorgerücktes Alter veranlaßt, entschlossen, dasselbe im nächsten Herbste zum öffentlichen Verkaufe zu stellen, und erlauben sich, die Aufmerksamkeit des Publikums schon jetzt auf die Erwerdung dieses, eben so angenehm gelegenen, als in merkantilischer und industrieller Hinsicht höchst wichtigen, Guts zu leiten. Es liegt an der südlichen Gränze dee Amte Weener, an der Hauptpoststraße nach Lingen, Holland, Frankreich und England, unmittelbar an der Ems, dem Ausflusse des Papenburger Spbltiefs gegenüber und etwa 10 Minuten von dem projektirten Papenburger Bahnbose, wehin eine Land= und Wasserstraße führt, entfernt, und bilret gerabe den Winkel, wodin die größten Handelsschisse aus der See gelangen können, und wo die Waaren, welche für das Innere Deutschlands nach Osnabrück, Münster und den Rbeingegenden bestimmt sind, umgeladen und mit der Eisenbabn oder in kleineren Schiffen weiter versandt werden müssen. Es enthält außer dem Herrenbause mit Gärten und Gedölz, noch Gebäude für das Hauptsteueramt, die Postspedition und die Gastwirth= schaft, sodann eine große Holzschneiremüble, eine Schmiede, eine Schiffezimmerwerste, einen Kaltpfen, ein Packhaus, ein Fährhaus und sonstige Gebäulichkeiten für die auf dem Gute beschäftigten Arbeiter, sowie zwei Wirtbschaftsgebäude zum Betriebe der Landwirthschaft. Dazu gebört die Fährgerechtigkeit in ihrem ganzen Umfange, welche eine reine jährliche Einnadme von mehr als 500 Tdir. gewädrt. Die Ländereien zu etwa 220 Morgen bilden ein abgerundetes Ganze, besteben aus gutem Marsch= oder Thouboden, und sind deßhalb nicht nur zum Betriebe der Lauewirthschaft sehr geeignet, sondern gestatten auch wegen ihrer Näbe am Emsstrome und an der Westdahn die Anlage von Fabriken und kaufmännischen Etablissements aller Art, weshalb auch bier die Speditionsgeschäfte für das Innere Deutschlancs im großen Umsange betrieben werden. Sollte sich das Gut in seinem Ganzen nicht verwertben lassen, so wird es in dem näber zu bestimmenden Verkaufetermine in einzelnen Theilen ausgeboten werden. Uebrigens sind die Besitzer des Guts gerne erbötig, jede weiter etwa gewünschte Nachricht darüber zu ertheilen. Weener, den 27. Juli 1852. Tholen, Notar. Cramer, Notar. Verkauf einer großen Herrschaft. Eine große höchst angenehme in der Provinz Schlesien belegene Herrschaft, mit einem Arcal von 10,742 Morgen incl. 8678 M. vorzüglich gut bestandener Forst, enthaltend 170,000 incl. 30 bis 40,000 Klafter Nutzholz, nahe am schiffbaren Fluß gelegen, landschaftlich mit Ausschluß des Holzbestandes auf 150,000 Thir. abgeschätzt, mit vollständigem Inventar, welche außer diesen und dem ökonomischen Betrieb noch verschiedene andere sehr erbebliche Erträge liefert und außerdem ein angenehmes, durchaus nicht störendes HypotbekenVerdättniß entbält, bin ich zu verkaufen beauftragt. Der Kaufpreis mit einer baaren Anzahlung von 60— 70 Mille ist 275,000 Thlr. und ist das Nähere zu erfahren bei C. Platzmann, in Berlin Schutenstr. 73. NB. Außerdem din ich mit dem Verkauf veschiedener anderer Rittergüter von 30,000 Thir. an die zu 600,000 Thir. steigend, beauftragt, auch mit allen erforderlichen Details, Behufs Ertheilung reelier Auskünfte versehen. Im Verlage von Friedr. Vieweg und Sohn in Braunschweig ist erschienen und in den Buchbandlunzen von Wilb. Crüwell und I. Wesener in Paderborn und A. L. Ritter in Soest zu baben: Neues und vollständiges Handwörterbuch der deutschen und englischen Sprache. Mit genauer Angabe von Genitiven, Pluralen und Unregelmäßigkeiten der Substantiva, Steigerung der Adjektiva und der unregelmäßigen Formen der Verba, die sowohl der alphabetischen Ordnung nach als auch bei ihren Wurzeln aufgeführt sind; nebst Bezeichnung der Aussprache und steter Anführung der grammatischen Construktion. Von Dr. F. W. Thieme. Vierte Stereotyp: Ausgabe. 8. Zwei Theile. 51½2 Sogen. Preis: 2 Thir. In engl. Halbfranzband 2 1/8 Thlr. Auf 6 auf einmal bestellte Exemplare 1 Frei=Exemplar. Obwobl bereits viele englische Wörterbücher existiren, und unter ihnen manche, welche sich durch sehr schätzenswerihe Eigentbümlichkeiten äußerst vortheilhaft auszeichnen, haben wir es doch nicht für unnötbig oder überflüssig gehalten, die Anzabl verselben durch ein neues zu vermehren. Wir empfehlen bier dem Publikum ein englisches Wörterbuch, welches Berürfnisse befriedigt, die noch von keinem bisher erschienenen Wörterbuche weder in dem Maße, wie in diesem, ooer überhaupt auch nur befriedigt wurden. Wenn wir beim Erscheinen der ersten Auflage die Hoffnung aussprachen, daß diese wirklich auszeichnenden Eigenschaften unsers Wörterbuchs, Eigenschaften, die es für den Deutschen wie für den Engländer, beim Gebrauche im Leben, für die Literatur und den Unterricht gleich praktisch und vorzüglich erscheinen lassen, ihm eine weite Verbreitung sichern würden, so ist dieselbe bereits in Erfüllung gegangen, indem wir hiermit einen vierten, sorgsam revidirten Abdruck zur Anzeige bringen. Der Preis ist möglichst billig gestellt, die tppographische Einrichtung, Druck, Papier 2c., vortrefflich, die Schrift, obwohl Perlschrift, um die größte Vollständigkeit bei mäßigem Raume und wohlfeilem Preise zu sichern, dennoch klar und leicht lesbar. III. 2. S in großer, brauner, langbariger Hühnerhund, der auf den NaWaldo dört, ist entlaufen oder gestodlen. Wer denselben in der Expedition v. Bl. abliefert, erhält eine angemessene Belohnung. II. 2. Eine im besten Betriebe befindliche Brauerei in einer Stadt der Uckermark soll mit dem dazu gehörigen Roßwerk, großem Garten, über 140 Morgen vorzügl. Acker und Wiesen, so wie 2 Scheunen, für den Preis von 14,000 Thl., bei 6000 Thl. Anzahlung, verkauft werden. Es werden jährl. über 60 Wiep. Malz verdraut. Kostenfreie Auskunft ertbeilt W. E. Seidel in Neustart E.=W. Gute, glatte und preiswürdige Conzept=, Schreib= u. BriefPapiere empfiehlt zu billigen Preisen: Crüwell in Paderborn. Für meine Leibbibliothek sind folgende neue Werke angeschafft und werden auch an Nichtabonnenten per Tag und Band für 1 Sgr. verliehen: Görgep, Artbur. Mein Leben und Wirken in Ungarn in den Jahren 1848 u. 1849. Bodenstedt, Friedrich, die Völker des Kaukasus und ihre Freiheitskämpfe gegen die Russen. Ein Beitrag zur Geschichte des Orients. Mit 7 Tafeln Abbildungen und einer Vignette. Bodensteot, Tausend und ein Tag im Orien:. 2 Bände. Gutzkow, Carl, die Ritter vom Geiste. Roman in 9 Bänden. Hackländer, Namenlose Geschichten. 3 Br. Sternbera, A. v., der deutsche Gilblas. Komischer Roman in 2 Bänden. W. Crüwell. Druck und Verlag von Wilb. Crüvell in Paderdorn. N 1! Aboni (von zum Prei 22½ Die Er Juli an in litischen den groß zu halten Anerkennung aufgefordert beginnende Indem 1 müssen wir d bitten, das Königl. Posta fördern. X Abonnente Abonneme ner Anzeic rück. In einem neue ritt, worin derselt ser Männer aufül Ladd vor. „Der Ursprung freundend als wat genannten christlich barbarischen gericht alters ist. Es wa genwärtige Ausübn den Wilden und 4 stand in der absurt Prüfung der Geschi Alle wahren Christe das Gottlose einer einzelne Persöntichke gänzlich verblendet Nationen angewand Ende anders als na Es ist richtig, dat es ist nicht„wahr“ christlichen Kirche en Gen (A Da die größte Wahrs tische Präs.=Cand. Mr. shire in Neu=England, ten Staaten von Ameri der ganzen Welt sein, so gane der Presse etwas N eit zu hören. Frank Pierce, wie sein ist Legion— ist über 9 wenn auch nicht sehr mu voll, schön und woblwoll Charakters, schier helle schung, eine sein geformt welches jetzt mit Eisengra gender Verstand blinkt i den mit gewissen wohlgel teressanten Ausrruck giebl blick macht, ist der eines gesunden Sinnes, gepaor schen Leidenschaften völlig in seinem Antlitz, doch Minuten, wenn man mit zu Hause. Er ist würdi, Manieren und dabei ler stark abgeprägt in seinem Charakters. Jedermann lich vollendet wie feiner M der Berge seiner Heimath