— Die Königin hat die hat an Danepulos' Stelle 6 Ministerium der Jüstiz uswärtigen Angelegenheidas Gesetz über die Orung. achmittag ereignete sich fe 15 Infanterie Reginus einem Zändnadelgedem andern bedeutend N 113. Erscheint mit Ausnuhme des Monlags täglich Inserate werden mit 1 Sgr. die 4 spaltige Zeile oder deren Raum berechnet. Paderborn, Sonntag, den 8. August 1852. ne Viertelj. Abonn.-Preis in Paderborn 1 Thlr. 7½ Sgr.; bei allen Postanstalten in Preuss. 1 Thlr 15 Sgr.; im übrigen Deutschland 1 Thlr. 22½ Sgr. cc Ir tung, in unserer Stadt, ht wurde, wird es doch 1 Gebäude in unmittelichsten Tagen beginnen. verschiedene Fabriken zekauft und wird schon "— n, 26. Juli:„Der nutlich in Concurs geTermin zur Anmeleidensten Hoffnungen chlagen. Früher vertwa 8—10 Procent würden. Wie wir anntlich bei uns idenrderung von 210,000 veise von 130= bis ung des gesammten beigebracht, mit dem en übrigen GläubiCreditoren es vorDennoch belauf.n auf nahe eine halbe allein sollen über unter der Residenzdie größte Niederaben möglichst ein, Berdienstlosigkeit. Il in Paderdorn. 5 Insel, auss Königl. 8. in Güter=Com000 M. Ferst, n,für 125,000 Gut von 550 r 11,000 Thl. von 2080 M. solzwerth und 45,000 Tbl., von 911 M. 12,000 Thl. 0 M. größzberechtigung „ sowie überri, Pachtunrwiesen werrnswalde. uchhandlung quelle en. Die Herrschaft der Meere. &a; Paderborn, 7. August. Während die deutschen Gelehrten sich darüber herumstritten, ob die Atlantis des Plato eine positire Nachricht oder eine bloße Hypotbese gewesen sei, hatten die Spanier, Franzosen und Engländer von der wirklichen Atlantis Besitz ergriffen. Während nach dem 30jährigen Kriege in den todtmüden Deutschland jene elende Zeit begann, wo die deutsche Nationalität in französischer Sprache und Sitten durch die höheren Stände unterging, während der Ceremonienstreit, ob dem Gesandten von Venedig, oder dem eines Churfürsten der Vortritt gebühre, die deutsche Welt beschäftigte, datten die Vortugiesen. Spanier, Franzosen, Holländer, Engländer in der neuen Welt ihre Colonieen gegründet, den Grunostein zu neuen Weltreichen Während man in Deutschland seinen Scharfsinn darauf verwendete, den Zopf genau nach französ. Schnitt zu tragen, den Haarbeutel genau nach der Pariser Mode zu haben und die Kinder französtsch plappern zu lassen, bevor sie deutsch konnten,— eigneten eie Engländer sich die Herrschaft der Meere an. Wäbrend man in Deutschland sich über den neuen Schnitt eines Pariser Fracko den Kopf zerbrach, und der Pbilister höchstens darnach sich erkundigte, was hinten in der Türkei vor sich ging, höchstens ein paar Tausend Auswanderer vom Rheine sich aus dem vermodernden Lande fortmachten,— da hatten sich neue Völker jenseits des Oceans gebildet, von denen man in Deutschland nichts wußte, bis ihr Freiheitskampf seinen Donner über das Meer sandte. Und als die Morgenröthe angebrochen schien, war sie eine blutige und Deutschland wieder das Schlachtsele, auf welchem die Kraft vergeudet wurde, welche für den Bau der Zukunft nothwendig war. Während die Engländer die übrigen Welttheile mit ihren Kräften befruchteten, wurcen die unsrigen in traurtgen Kriegen zerstört. So lam es denn, daß alle Welttheile, Amerika, Afrika, Asien, Australien in andere Hände und die Deutschen, wie der Poet bei der Theilung der Welt, zu spät gekommen sind. In diesem Jahrhundert ist endlich das Bewußtsein unserer Lage erwacht und der Wille sie zu andern. Wo der Wille ist, sind auch die Mittel nicht ferne. Das erste Wort, welches uns das Schicksal zurust, ist: wir müssen aus unseren verstaubten Kräb=Winkeln hinaus auf das Weltmeer. Auf diesem Elemente können wir das Versäumte wieder nachbolen. Dafür sprechen die Thatsachen. Wir brauchen nur anzuführen, daß nur die germanischen Völker berufen und geeignet scheinen, durch Colonisation die Kultur über die Welt zu verbreiten. Die romanischen Nationen sind in diesem Unternebmen gescheitert, ihre Kolonien kränkeln und können es zu keiner frischen Lebenskraft bringen. Ferner baden unsere Küstenbewobner, trotz der Zerrissenheit der deutschen Nauon, doch so viel Kraft bewahrt, um die deutsche Handeleflotte zur Dritten der Welt zu machen. Dieselbe zählt mehr Schiffe, als die französische. Trotz unserer Zerstückelung und nationalen Ohnmacht ist das deutsche Element in Nordamerika so bedeutend geworden, daß es in diesem Jahre schon die Wabl des OberDas Od. Sie kennen jetzt die wichtigsten Odquellen, wenigstens soweit es mir bis jetzt gelungen sie aufzufinden. Die Kristalle, Sonne und Mond, Magnete, Pflarzen, Thiere und Menschen, der Chemismus sammt Gährung und Verwesung, der Schall, die Reibung mit der Wasserbewegung, die Wärme, die Elektrieität, zuletzt die ganze Körperwelt in abgestufter Stärke— sie alle senden die merkwürdigen fühlbaren und sichtbaren Erscheinungen aus, die wir keinem der bekannten Dynamide einreihen können, die aber einen gemeinschaftlichen Gesichtspunkt darhicten, von welchem aus sie Zusammenbörigkeit erkennen lassen, und daher als eine für sich bestehende physikalische Disciplin behandelt werden müssen. Das Princip, das als ihnen zu Grund liegend gedach; werden muß, wollen wir nun nach einigen seiner Eigenschaften betrachten. Die nächste, auf die wir stoßen, ist die seiner Ueberführung von einem Körper auf den andern, d. i. seine Verladbarkeit. Ein Körper, der heiß oder der elektrisirt ist, macht einen andern, den man mit ihm in Berührung setzt, auch heiß, auch elektrisirt; man sagt dann die Dynamide lassen sich verladen. Aehnlich verhält sich das Od. Sie haben gesehen, daß ein Glas Wasser, an die Pole der Krystalle oder Magnete gehalten, oder mit einem geriebenen Glasstabe verbunden, oder in Sonne oder Mondlicht gestellt, in die blauen oder rothen Regenbogenfarden gebracht, odische Beschaffenheiten annahm. Sie können aber jeden andern beliebigen Körper jenem Glase Wasser unterschieben. Nehmen Sie ein Sückchen Holz, ein Knäuel Garn, Ihre Taschenuhr, eine Porzellanschale, einen kleinen Stein, ein Stückchen Zucker, wa“ Ihnen immerbin zufällig in die Hände gerathen mag, lassen Sie es erst eine sensitive Hand einen Augenblick fassen une prüfen, bringen Sie es kurze Zeit, einige Minuten vor einen odausgebenden Wol, und dann geben Sie es dem Sensiziven in dieselbe Hand zurück, er wird es verändert finden; er wird zagen, daß er es wärmer oder kühler zurückempfange. Und bemerbauptes jener mächtigen Staaten ohne Zweisel entscheidet. Daß also innere Kraft in uns liegt um das Versäumte nachzuholen und nicht allein in Europa sondern auf dem Weltmeere die gebührende Stellung einzunehmen, ist mit diesen Thatsachen schon angedeutet. Die Verhältnisse begünstigen uns aber jetzt noch mehr, und es kommt nur darauf an, daß wir die richtige Politik einschlagen. Durch die Aufbebung der englischen Navigationsacte wird unsere Rbederei außerordentlich begünstigt. Durch geringere Löhne, billigere Lebensmittel, wohlfeileres Bauholz sind unsere Rbeder in den Stand gesetzt, den englischen eine furchtbare Concurrenz zu machen. Die Klagen der englischen Schiffer, daß sie dieselbe nicht ausbalten könnten, sind schon sehr groß. Wenn wir nun eine vernünftige Handelspolitik einführten, wenn durch Freibeit des Verkedrs das Kapital nicht mehr auf Treibhäuser und Runkelrübenfabriken geworfen würde, sondern in den Ackerbau, in naturwüchsige Industrieen, in den Handel und die Schifffahrt flösse, wenn radurch Export und Import sich beträchtlich steigerte und die Zahl der Schiffe sich noch immer vermehrte, wenn alle Schleusen der Nationalkraft geöffnet in die Weltmeere sich ergössen und die Produtte alle. Welttheile, in Massen eingeführe, zu ihrer Bezablung eben solche Massen aus unserem Boden und unseren Händen dervorzauberten, wenn ladurch der Wohlstand der Nation vermebrt, ihre geistige Macht und physische Kraft ins Unendliche gesteigert, in freie Concurrenz mit den jetzt die Meere beberrschenden Angelsachsen träte, dann möchte das Resultat balo nicht medr ein für uns ungünstiges sein. Zu diesen Betrachtungen werden wir veranlaßt durch den zwischen Großbritannien und Nordamerika drobenden Conflikt wegen der Fischerei an den Küsten von Neusoundland. Wir glauben zwar nicht, daß jetzt ein ernstlicher Streit vor der Tdüre sei; allein wir halten ihn für den Vorboten eines Kampfes, welcher früher oder später zwischen den beiden Rivalen entbrennen wird. Wenn wir dann unseren Vortheil in solcher Zeit wohl zu nützen verstehen, können wir den größten Theil des Welthandels wieder an uns reißen. Eine kluge Politik würde aber ratben, uns jetzt schon für ein solches Ereigaiß, in wie später Zurunft es auch kommen mag, vorzubereiten. Dazu wären unter anderem zwei Maßregeln nothwendig: die Freiheit des Handels und die Nachahmung der amerikanischen Einrichtung, Hankelsschiffe so zu bauen, daß sie im erforderlichen Folle in Kriegeschiffe umgewandelt werden können. Eine Prämie den Rhedern gegeben, würde auf diese Weise eine weit größere, mächtigere Marine schaffen, als wenn jetzt Millionen in eine selbstständige Gründung derselben gesteckt wirden. Das sind einzelne hingeworsene Gedanken, die wir von Zeit zu Zeit näher ausführen wollen. 00 Deutschland. * Berlin, 6. August. Die heutigen Zeitungen sind ganz leer.— Unter den in den letzten Tagen hier angekommenen Fremden finden sich besonders viele Mitglieder der polnischen ken Sie wohl, er wird es gerade in dem Sinn verändert finden, in welchem die Odquelle auf ihn gewirkt haben würde, welcher Sie den geprükten Gegenstand aussetzten, und nicht im entgegengesetzten, wie dies in solchen Fällen der Magnetismus im Eisen bewerkstelligt. Es findet also nichts anderes statt, als daß der odausgebende Pol den in seinen Wirkungskreis gebrachten indifferenten Gegenstand in denselben odischen Zustand versetzt hat, von dem er selbst überfloß. Dies ist Mittheilung, Verladung. Sie können dies auch auf der Leuchte prüfen. Führen Sie einen Kupferdrath mit dem einen Ende in die Dunkelkammer, das andere lassen Sie außerhalb derselben am Tageslichte, und bringen nun an dieses nach einander einen starken Krystallpol, einen Magnetpol, eine Ihrer Hände, oder gehen Sie mit einer Feile reibend darüber, oder stecken Sie ihn in ein Glas, worin Sie ein Brausepulver bruchtheilweise anmachen, oder halten Sie ihn über ein Kohlenfeuer, oder bringen Sie ihn in die Vertbeilungssphäre des elektrischen Conduktors— in allen diesen Fällen wird Ihr Senfitiver in der Finsterniß den Drath leuchtend werden und an seinem Ende ein rauchendes Flämmchen mit Funken versetzt so lange ausströmen sehen, als Sie die Einwirkung auf den Drath fortsetzen. Das auf den Drath verladene Od wird ihn in höhere Leuchte versetzen, wird aus seiner Endspitze für das sensitive Auge sichtbar ausströmen und sich in die Luft zerstreuen. Auf gleiche Weise geht aus Ihren Zingerspitzen, aus Ihren Fußzehenspitzen, aus Ihrem ganzen Leide fortwährend Odausströmung in die Luft; und diese Entweichung in dieselde ist nichts anderee als eine wahre Verladung von Od auf die Luft. Eine der stärtsten Verladungen dieser Art geschieht durch den Athem alles dessen was lebt. In den Lungen geht bekanntlich eine sehr lebhafte ch. mische Thätigkeit vor sich; Od tritt also nach seiner Regel in Bewegung und verlädt sich auf die Respirationsluft, die dann in starker Beladung ausgeathmet wird. Frau Cäcilie Bauer, die sehr kräftige, kerngesunde und dabei stark senfitive Gattin eines Gastwirihs in Aristokratie, welche es seit mehreren. Jahren vermieden, Berlin zu berühren. — Die„Deutsche Volksh.“ erfährt Einiges über die Lage der zwischen den Bischöfen der oberreihnischen Kirchenprovinz und den betreffenden Regierungen schwebenden Verdandlungen, das wir in demselben klagenden Tone wiedergeben, mit welchem es das genannte Blatt mittheilt.„Preußen dat die Stellung, welche die Hoffnung der Katboliken ihm anwies, nicht eingenommen. Von den übrigen Regierungen hat keine einzige sich zu einer so freisinnigen Auffassung erboben, um auch nur alles dacjenige, was bereits faktisch bestebet, rechtlich anzuerkennen. Die Kirche ist nirgend befriedigt, weder durch das Gemeinsame, wozu man sich geeinigt hat, noch durch die besonderen Beschlüsse der einzelnen Staaten in Betreff verjenigen Punkte, über welche eine Einigung nicht erlangt wurce. Kurbessen dat sich übrigens der Kirche am meisten genäbert, obschon es sich von dem lächerlichsten Zepf des rationalistischen Staatsrechts (Placet, Verkehr mit Rom) noch nicht losmachen konnte. Nächst Kurbessen ist Darmstart zu neunen; dann folgt Rassau, und binter Nassau steht Würtemberg, das non plus ultra von Illideralität Baden überlassend.“ — Als Se. Mas. der König am 10. v. M. am Bord des „Adler“. Sr. Maj. dem Kaiser von Rußland, welcher von Swinemünde kam, auf der Oder entgegensuhr, hatten die Schifse aller Nationen im Hasen, wie es überall ehreno Sitre ist, vom Topp geslaggt. Nur das dänische Pestramesschiff„Gleiser“ hatte, wie une nachträglich von medreren Seiten mißfällich bemerkt ward, es nicht der Mühe werth gehalten, seine Ftagge am Mast auszubissen. 2(S. Z.) Die„D. Volksh“ hält das Grimmsche Wörterbuch nicht für ein deutsch=nationales, sondern für ein durchaus protestantisches Werk, vor dem sie mit solgenden Worien warnt:„Es scheint uns sehr wünschenswerth, daß wir Katholiken in der Ausarbeitung eines großen deutschen Wörterbuchs den Protestanten auf dem Fuße folgen. Vielleicht wird der Voromäusverein diese Aufgabe ins Auge fassen. Einstweilen möge es genügen, die Katholiken, denen ihre Religion am Herzen liegt, vor diesem Grimm'schen Werk gewarnt zu haben, durch dessen Anschaffung sie die Herausgabe eines katholischen Wörteduchei erschmeren u. sugsecch ii den Binungereih iher Hamrite eine derjenigen Giftquellen leiten würden, welche in sofern die gefährlichsten sind, als sie unvermerkt und allmälig in unreisen Geistern das Licht der Wahrheit auslöschen.“ — Eine für die Presse nicht unwichtige Prinzipienfrage bat kürzlich ein Präjudiz des Obertridunals veranlaßt. Das Odertribunal hat den Grundsatz aufgestellt, daß die Vernichtung von Druckschriften nicht blos von der sechemonatlichen Verjährungsfrist des Preßgesetzes, sondern auch von der allgemeinen Verjährung strafbarer Handlungen überbaupt underührt bleibt. Nur die persönliche Strafbarkeit unterliege der Verjädrung. — Richard Wagner's bekannte Oper:„Der Tanndäuser“ wird, wie wir hören, im K. Opernhause als Frstvorstellung für den nächsten 15. Ottober einstudirt. Die Wadl dieser Oper ist um so erfreulicher, als sie beweist, daß man sich betreßs des Komponisten von kleinlichen Rücksichten fern hält. Der„Tannhäuser“ wird gegenwärtig auch in Leipzig, Frankfurt a. M. und Wiesbaden vorbereitet Wien, erzählte mir mit einer Aengstlichkeit: wenn si: in finsterer Nacht erwache und nichts zu erkennen vermöge, so sehe sie doch immer ihren schlafenden Mann und ihr Kind wie leuchtend neben sich liegen, und aus dem Munde von beiden gehen bei jedem Athemzuge leuchtende Dunstwolken empor. Das ist der odisch geladene Athem, den fast alle Senfitiven im Finstern wie Tabaktbölkchen aus ihrem eigenen Munde entsteigen sehen. “ Denken Sie sich nun zurück zu meinem ersten Briese in den gefüllten Wagen eines Omnibus oder der Eisenbahn, worin ein Sensitiver zwischen andern Menschen eingeklemmt sitzt, und dem die Rückwirkung alles gleichnamigen Odes peinlich wird. Nun wiro aber die Luft im enge geschlossenen Raum in ganz kurzer Zeil von den vielen menschlichen Gliedern und von dem Hauche sämmtlicher Lungen odisch vollständig geladen und überladen, nicht einen Atbemug kann der Gensitive mehr thun, mit welchem er nicht ebenso start chon geladene Luft einzöge, als auszuhauchen ihm unerläßliches Bedürfniß ist, und denken Sie sich jegzt in die Lage des Gequälten, wenn ihm das Oeffnen des Wagensensters verweigert wied. Er sitzt auf einer Folterbank, und Niemand erkennt seine Pein an. Sie aber werden von nun an ihm Ihr Mitgefühl und Ihre Hülfe zuwenden. Ebenso wird es Ihnen jetzt klar geworden sein, warum em böherer Sensitiver in vollen Gesellschaften nicht aushält, am allerwenigsten in Räumen, deren Plasond nicht sehr hoch ist. Oie Lust ist bald odisch überladen; ihm wird bange, heiß, unleidlich, und kann er nicht flieben, so wird er mißlaunise, gereizt und ärgerlich beim geringsten Anlaß. Je länger er weilen muß, desto höher steigt seine Verstimmung. So geht es den Sensitiven im Bette. Sie laden mittelst ihrer eigenen Odausströmungen ihre Pfüle und Decke. Dies wird halo wierig und beunruhigt sie. Sie wenden und dreben sich bin und her die ganze Nacht hindurch, kommen um ibre Beveckung, und erst wenn sie bloß liegen, werden sie einigermaßen ruhig. Ein Minsch von hoher Sensitivität ist immer ein unruhiges We * Berlin, 6. August.(Abends) Auch die neueste Pest ist ganz leer. Großfürst Constantin ist hier eingetrossen, sowie der russ. Kriegeminister Tschernischeff. — Wie der„A. Z.“ geschrieben wird, hat sich Oesterreich an dem letztgesaßten Beschuß der Bundesversammlung über die deutsche Flotte nicht betheiligt, weil es überbaupt an der Bildung der deutschen Flotte keinen Antheil genommen; Hannoper stimmte aber dagegen. — Um die Mitglieder der Darmstäcter, Koalition wieder zu einem gemeinschaftlichen Auftreten gegen Preußen zu gewinnen, ist von Oesterreich Graf Rechberg, bekannt als segenannter Bundeskommissär in Kurhessen, an die einzelnen Höfe geschickt. — Der Minister des Innern Herr v. Westphalen wird sich von Bad Soden zum Behuf einer Inspektion nach den Hohenzollernschen Landen begeben. — In Betreff der aus dem„C.=B.“ zu uns übergegangenen Notiz über ein neues Belgisches Anleben gebe uns die Mittheilung zu, daß die belgische Regierung der Gesellschaft, welche den Bau eer Belgisch=Holländischen Verbindungebadn übernommen und mit dem veranschlogten Capital nicht ausreichte, statt des verlangten Darledns eine Zinsgarantie bie zur Höhe von 200,000 Fr. bewilligt hat. Auf die Sicherheit dieser Zinsgaranne hin hat nun die Gesellschaft die Aufnadme eines vierprocentigen sogenannten Prieritäts=Anledne von 4½ Millionen Fr. versucht und ist dieser Betrag auch, nachdem ein derartiger Versuch an der Londoner Börse gescheitert, von zwei angesebenen hiesigen Banquierbäusern an der hiesigen Börse vollständig— natürlich vor der Hand auf Lieferung— zum Preise von 87 bis 89 pCt. untergebracht worden. — Wie wir vernehmen, ist der Redakteur der zu Köln erscheinenden„Deutschen Volkshalle“, Professor Müller, ausgefordert worden, Köln und den preußischen Staat zu verlassen. Herr Prof. Müller ist bekanntlich ein Baier.(N. P. Z.) — Bei der letzten Reise Sr. Majestät des Königs nach dem Rhein wurde Allerhöchstdemselben in Mailuse von einem Winzer ein Becher Wein eigenen Gewächses präsentirt, und der leutselige Monarch trank davon auf das Gereiben de: Rheinischen Weindauer. Den kleinen Zug hat ein spekulativer Gastwirth(Konst in Pfassendorff) sofort denugt, um das Stücksaß dieses Weins(1846ger Kreuzberger) an sich zu bringen, und zeigt nun dessen Aueschank unter der Benennung„Königssein“ an mit dem Motto:„Zerbrecht mir nur die Flasche nicht, mein König trank daraus!“ R. Dr. Z. Coblenz, 4. Aug. In Edrenbreitstein ist man im Stillen beschäftigt wegen der Auffindung der vermauerten warmen Quelle und trifft vielfache darauf bezügliche Vorkehrungen. Der Mann in Andernach. soll aber jetzt der königl. Regierung wegen seines Gebeimnisses in Beireff der Quelle Vorlagen gemacht baben. Köln, 5. August. Gestern schloß die Direktion der Rbeinischen Eisenbahn zwei ihrer Beamten rin, nämlich den Billetkassirer Zimmermann und den Billetcontroleur Leivole. Sie glaubte Unterschleife entdeckt zu baben, namentlich soll Mißbrauch eines Stempels, vermittelst dessen die gedruckten Formulare zu gültigen Passagierbilletten werden, stattgefunden daben. Vielleicht war es Milde, daß man dee Polizei nicht ins Spiel zog; inressen das Geschäftelokal scheint sich nicht besonders zum Gesängniß geeignet zu daben, denn diesen Morgen sind beide entsprungen. Dagegen ist einer der Beamten, der die Billette aus dem Dult des Direktors genommen haben soll, verdastet.(Düs. Z.) — Der königl. Gerichtshof in Berlin hat bezüglich des Conflicts der Köln=Mindener Eisenbahn= Direktion mit dem königlichen Handeleministerium folgendee Urtheil abgegeben: „Im Namen des Königs. Auf den von der tönigl. Regierung zu Köln erbobenen Kompetenz=Konflikt in der bei cem sen, wörtlich ein manrais coucheur, und muß es aus Naturell sein. Er lädt von sich selbst aus immer alle seine Kleider gleichnamig odisch mit dem Gliede daß sie bedecken. Kleider und Glieder in: gleichnamiger Ladung reagiren gegenseitig lauwidrig auf einander. Der Sensitive leidet also in der Nuhe beständig Belästigung, und findet nur in der Bewegung einige Erleichterung durch Fortschaffung von Od in die Luft. Er verträgt darum wenig Bekleidung, und alles will ihm immer zu viel werden. Nach beständigem Wechsel der Lage und der Beschäftigung fühlt er einen immerwährenden Drang. Das Od läßt sich nicht nur verladen auf alle andern Körper, er läßt sich auch durchleiten. Einen Beweis davon sind wir schon vorbeigegangen, als Ihr Sensitiver einen Stab in den Sonnenschein hielt. Das Od vom Sonnenschein(Heliod) ging durch den Stab hindurch in seine Hand. Setzen Sie aber einen künstlichen Stad zusammen, reihen Sie an einen Holzstab, eine Metallstange, an diese fügen Sie eine Wachskerze und zuletzt hängen Sie noch eine Seidenschuur daran; geben Sie diesen vierfach zusammengesetzten Stib am Holzende in die linke Hand des Sensitiven, und nachdem er innerhalb einer halben Minute sich damit vertraut gemacht, fassen Sie die Seidenschnur mit Ihren rechten Fingern. Nach einigen Sekunden werden Sie hören, daß der Stab kühl werde; legen Sie statt dessen Ihre linken Finger an, so wird er umschlagen und lauwidrig werden. Bringen Sie die Seidenschnur auf Krystallpole, in die Iris, in Mondschein, in ein Brausepulver, auf Schwesel, überall her werden Sie die dem Odquell entsprechenden Wirkungen zuleiten, sie werden durch alle die verschiedenen Leitungsstoffe der sensitiven Hand zufließen. Sie können auch Leitstangen aus Schwefel, aus Glas, Seide, Harz, Gutta Percha und jedem beliebigen idio=elektrischen Körper zusammensetzen, sie werden alle ebenso gut Od leiten wie Metalle. Es giebt keiner Isolator für dieses Dynamid. Darin liegt die Schwierigkeit die es jeder Untersuchung entgegenstellt. Bei alle dem ist es nicht einmal nöthig, daß Sie den Stad, dessen Ende der Sensitive in der Hand hält, mit den Odträgern wirklich in Contact setzen, es genügt sogar bloße Annäherung. Geben Sie ihm einen Glasstab in die Hand, und nähern Sie ihm am andern königl. Landgerichte zu Köln anhängigen Prozeßsache des 2c. zu Köln, Klügers, wider die königl. Steuerkasse zu Köln, Verklagte, betreffind die Aufbebung eines auf Entrichtung einer Gelostrafe gerichteten Zahlungs=Befehls und die Leistung einer Entschädigung— erkennt der königl. Gerichtshof zur Entscheidung der Kompetenz=Konflikte für Recht: daß der Rechisweg in dieser Sach: für unzulässig und der erhobene Kompetenz= Konflikt daber für begründet zu beachten.“— In den nächsten Tagen erwartet man hier den König Lurwig von Baiern. — Aus einem auswärtigen Staat soll die Nachricht an der Rheinischen Eisenbabn angelangt sein, man möge vorsichtig sein, damit an der Kasse keine Unterschleife ausgeführt würden. Gestern wurde wahrscheinlich vorauf hin eine Kassenrevision ausgeführt, nach deren Beenrigung zwei Eisenbahnbeamte es für gerathen fanden, sich von bier zu entfernen. In der morgigen Köln. Zig. oder in der nächsten Nummer werden, wie wir vernommen, schon zwei auf diese Angelegenheit Bezug habende Steckbriefe veröffentlicht werden. Ob Kassenresette vorbanden sind, darüber vernimmt man zur Zeit nichts; es kürfte ineeß sehr wahrscheinlich sein, daß manche Fahrbillete ausgegeben wurden, für wilche die Gelder in eine fremde Kasse flossen.(D. Z.) — Se. Eminenz der Cordinal=Erzbischof Jobannes von Geissel reiste diesen Morgen von dier ab nach dem Schlosse Erenkoben in der Pfalz, um den König Ludwig von Baiern zur Besichtigung unseres Domes einzuladen. — Heute Abend gegen 10½ Uhr hat man dem Kardinal durch Anlegung eines Kanenenschloges auf der Fensterbrüstung einige Fensterscheiben zertrümmert. Mülheim an der Ruhr, 4. August. Die Anstrengungen des Comites zur Verlängerung der Sellerbecker Eisenbahn ins Essener Kohlenrevier schienen in der letzten Zeit an der Weigerung der Gewerkschaft der Zeche Victoria Mathias, die von ihr erworbene Cenzession zur Anlage dieser Bahn gegen WieVererstattung der gebabten Auslagen 2c. an die Stadt abzutreten, scheitern zu wollen. Jezt ist indessen diese Angelegenbeit in ein anderes Starium getreten. Auf eine desfollsige Verwendung von bier aus bal der Herr Handelsminister der Gewertschaft der Zeche Victoria Maidias die Aufforderung zugeben lassen, bis zum 1. Januar des nächsten Jahres die Mittel zum Bau der Bahn nachzuweisen, resp. mit der Ausführung verselben zu beginnen; möchte dies nicht der Fall sein, rann sollte die betreffende Conzession einer andern son ertheilt und dieselbe der Gewertschaft von V. M. für erloschen erklärt werden.(D. Z.) Von der Ruhr, 4. August. Das untere Ruhribal relebte gestern einen froden Tag: Essen, Werden und Keitwig feierten das Fest der 50jähr. Angehörigkeit an Preußen. Bremen. Wir vernehmen neuerdings— meldet dat berliner„Corresp.=Bureau“— daß sich in der bremer Todten= bunds=Angelegenheit die mehr erwähnte Verbindung der in Untersuchung befindlichen Indiviouen nur mit sranzösischen Revolutionärs in soweit herausgestellt hat, als französische Ardeiter Theilnehmer des Todtenbundes gewesen und auch bei ibrer Rückkehr nach Frankreich mit diesem in Verdindung geblieden sind. Verbindungen des Todtenbundes mit bekannteren Persönlichkeiten scheinen nicht vorhanden gewesen zu sein. Die ganze Verbindung charakterisirt sich immer mehr als eine spezisische Arbeiter=Verbindung.— Sobald die Verhandlungen die des Interessanten immerhin genug bieten sollen, geschlossen sein werden, werden, wie wir hören, die Akten der Bundesversammlung zugesertigt werden. Hansestädte. In der„Zeil“ finden wir unter Bremen, 29. Juli, folgende Angaben:„Der Bundeskommissarius Hr. Fischer dat eine„Beschreibung der zu veräußernden deutschen Flottenschiffe“ in deutscher, englischer und französischer Sprache veröffentlicht. Die Schiffe sind die Dampffregatten„Hansa“ (Approximativpreis 300,000 Thlr.) und„Erzberzog Johann“ Ende Ihre Fingerspitzen, ohne ihn irgend zu berühren. Alsbald werden Sie erfahren, daß Sie, zwar etwas schwächer, jedoch qualitativ ganz gleiche Wirkung auf Stab und sensitive Hand ausübten. Bringen Sie einen Krystallpol, eine Katzenpfote, eine Gabe in Glas eingeschmolzenes doppelchromsaures Kali, ein Stück Schwefel, eine Flasche gährenden Weinmost nur in die nächste Nähe eines solchen Stabes, und sogleich wird die sensitive Hand die entsprechende Reaction empfinden. Dies stimmt überein mit den leuchtenden Ausströmungen aus allen diesen Odquellen. Gute Leiter, wie Metalle, Glas, Seide, werden von jeder stärkern Verladung oder Durchleitung leuchtend, und umgeben sich entlang mit einer lichten Dunsthülle, moge durch wirkliche Berührung oder nur durch Annäherung auf sie ein gewirkt werden. New=York, 25. Juni. Vor dem Gericht der General Sessions wird jetzt eine Untersuchung gegen George Bowne, ein Mitglieo jener weitverzweigten Fälscherbande, geführt, deren Inhaftirung im Monat Januai v. J. das lebhafteste Interesse in der hiesigen kaufmännischen Welt hervorrief. Das Haupt dieser Bande war Capt. Augustus Rowe, ein Mann, welcher seit mehreren Jahrzebnden als geachteter und anscheinend wohlhabender Bürger in dieser Stadt gelebt hat. Bowne war sein Helfershelfer, und mit ihm waren White, Ayres Smith und andere verbündet, durch deren vereinte Kunstgriffe Cbecks bis zu einem ungebeuren Belaufe gefälscht und in Umsatz gebracht wurden. Die Mittel, deren sie sich beeienten, um ihre Fälschungen durch die Banken bezahlt zu erhalten, waren eben so schlau berechnet, wie auch frech ausgeführt. Sie überreichten z. B. die Checks dem ersten, besten, etwas beschränkt aussehenden Mann oder Knaben, gaben ihm einige Schillinge und schickten ihn mit der Fälschung in die Bank, während sie in einem sicheren Versteck in der Nähe das Herauskommen des Boten bewachten. Sahen sie ihn allein beraus kommen, das Geld in der Hand tragend, oder letztere in der Tasche haltend, woraus sie schließen konnten, daß das Erperiment gelungen, so gingen sie alsbald auf ihn zu und nahmen Besitz von dem Erlös der Checks; wurde aber der Bote, was nicht selten geschah, von einem der Angestellten der Bank begleitet, der (Pr. 190,000 Thlr.), die Dampffregatten„Der königliche Ernst August“(Preis 130.000 Thlr.),„Greßberzog von Olcenburg“(Dr. 110,000 Thlr.),„Frankfurt“(Dr. 110,000 Thlr.),„Bremen“(Pr. 80,000 Tblr.),„Hamburg“(Preis 75,000 Thlr.),„Lubeck“(Pr. 70,000 Thlr.), die Fregatte „Deutschland“(Pr. 20,000 Thlr.), 27 Kanonenböte(Pr. a 4000 Thlr.) Der Schätzungepreis sämmtlicher Schiffe ist cemnach auf 1,213,000 Thlr. pr. C. angegeben. Arolsen, 4. August. Sicherem Vernehmen nach wird unser junger Fürst in den nächsten Tagen die Regierung antreten. Daß er den Ständen binsichtlich der gewünschten Erhöhung seiner Civilliste, in richtiger Würdigung der ärmlichen Verbältnisse unseres Ländchens, nachgegeben hat, wird dem in der letzteren Zeit fast wankenden Vertrauen zu rem jungen Regenten wieder eine Stütze geben.(Fr. J.) Kassel, 2. August. Wir baben einen sowobl in Beziebung auf die Persen, als auf die mit derselben verknürften Erinnerungen böchst interessanten Besuch gebabt. Der russische Kriegsminister Fürst Czernischeff war gestern Abend hier angekommen und ist beute, nachdem er die Sehenswüreigkeiten von Wilbelmeböbe in Augenschein genommen, wieder abgereist. Die hiesige Staet batte sich vor 39 Jahren seines Besuchs unter ganz andern Umständen zu erfreuen gehabt. Es war drei Wochen vor der Schlacht bei Leipzig, als Fürst Czernitscheff auf seinem kühnen Zuge im Rücken der großen französischen Armee mit seinen Kosacken vor Kassel erschien, den König Jerome und seinen schwelgerischen Hof zur Flucht nötdigte und nach drei Tagen den energischen General Allix zur Capleula= tion zwang. Freilich war die Einnahme Kassels nur der Vorbote unserer Befreiung gewesen, deun Czernitscheff zog wieder ab, Jerome und seine Franzosen kehrten wieder zurück und erst die glorreichen Tage von Leipzig machten der„plaisante rie d'un royaume de Westsalie“ für immer ein Ende. Ale der Fürst an der Spitze seiner Schaaren in die Stadt einzeg, erfreute sich Jevermann an seiner männlich schönen ritterlichen Gestalt; jetzt ist er ein 70jähreger Greis, welcher der Metamorphose des Alters nicht entgangen ist.(F. P. Z.) Mainz. 4. August. So eben erhalten wir die Nachricht, daß unser Großherzog den zwischen der Staatsregierung und der Verwaltung der bessischen Luewigseisenbahngesellschaft abgeschlossenen Vertrag unterzeichnet und genehmigt bat. Die Einzahlungen von Seiten der Staatsregierung werden nun ohne Zweifel bald erfolgen.(M. I.) * Darmstadt, 4. Juli. In Uebereinstimmung mit der vorgestrigen Nachricht unseres s## Cerrespondenten in Darmstadt erklärt auch die offizielle Darmst. Z. die Gerüchte über eine Veränderung im Ministerium für„aus der Lust gegriffen.“ Aus Frankfurt, 5. August, bringt die„Kass. 3.“ eine Nachricht, für welche wir nicht einstehen möchten: ein neuer Vermittlungsvorschlag in der Zolfrage zwischen den Staaten des Steuer= und des Zollvereins ist in letzter Zeit gemacht worden. Er scheint Aussicht zu haben, eber zu dem erwünschten Ziele allgemeiner Verständigung zu führen, als die bioder gestellten Anträge; er geht dabin, zwischen din Staaten des Steuer= und Zollvereins eine Uebergangsperiode von mebreren Jahren festzusetzen, während welcher Periode die Steuervereinestaaten zwar noch eine gesonderte Gruppe bilrcten, idre Tarifsätze mit denen des Zollvereins sofort aber auf möglichst gleichen Fuß brächten. Die Erhebung der Zölle geschäbe im Steuerverein unter Controle von Zollvereinsbeamten, wie umgekehrt un Zollverein unter Contrele von Steuervereinsbeam= ten. Auf diese Art würde sich die Consumtion in beiden Zollgruppen auf sichere Art ermitteln und der richtige Maßstab zur Vertheilung der Revenuen bei der künftigen Zokeinigung sinden lassen. Ohne eine solche Uebergangeperiode dürfte e#, glaubt man, völlig unmöglich sein, einen richtigen Maßstab zur Vertheilung dieser Revenuen aufzustellen, und setztes sich der die Fälschung entdeckt und darauf bestanden hatte, daß der wirklich Schuldige ihm gezeigt werde so blieben die Schurken in ihrem Versteck, bis das Ungewitter vorübergezogen. Viele ungerechte Bestrafungen haben auf diese Weise statigefunden; die Ueberbringer der Checks, nicht im Stande, den Schuldigen zu finden, wurden inhaftirt und trotz ihrer Unschuldsbetheuerungen für das Verbrechen verantwortlich gehalten und ins Staatsgefängniß gesandt. Niemals hatten die wirklichen Mitglieder des verbrecherischen Bundes die Kühnheit, selbst auf die Bank zu gehen; sie bedienten sich immer der Unkundigen, und sind deshalb um so mehr der schweisten Strafe der Gesetze würeig. Nicht weniger schlau waren die von ihnen angewandten Mittel, der Unterschriften reicher Kaufleute habhaft zu werden. Zu diesem Zwecke ließen sich die Mitglieder der durchaus verdächtigen Bande von bochstehenden Bekannien, denen sie ihre Armuth vorstellten, in hiesigen Handelshäusern vorstellen, um ein Engagement ansuchend und einen so geringen Lohn fordern, daß ihre Bitte gewöhnlich gewährt wurde. Auch kam es ihnen natürlichnicht auf die Stellung an, welche sie in solchen Geschäften bekleideten, und während sie in einigen Kommisstellen erhielten, begnügten sie sich in andern mit der mehr untergeordneten Beschäftigung als Portier und selbst Karrenführer. Es wurde ihnen selcher Weise sehr leicht möglich, Rechnungen 2c., weiche mit der Namensunterschrift der Kaufleute versehen waren, zu uuterschlagen, und selbige wurden dann sofort an das Haupt der Bande, Capitain Rowe, überliefert, der in Folge jahrelanger Uebung die schönsten Facsimiles ausführte. Im August vorigen Jahres fand ein Ereigniß statt, welches den endlichen Umsturz der Bande derbeiführte. Edmund Woodruff, ein gewandter junger Mensch und Sohn eines angesebenen Polizeibeamten in Philadelphia, wurde von Rowe in Cape May, am Delaware, angetroffen, und da Rowe bald einsah, daß er sich des jungen Mannes als tüchtigen Werkzeuges bedienen könnte, veranlaßte er ihn, ihm nach dieser Stadt zu folgen. Hier angekommen, verschaffte Rowe ihm eine Anstellung als Barkceeper im„Newhaven House,“ wo er auch selbst logirte und, nach langem vergeblichen Wirken und fortwährendem Zureden, gewann er ihn für seine Pläne. Woodruf wurde nun immer zum Einziehen des Geldes abge* Gefa zu u weitg beider erleid S Kamn der E Es er „Sich lebhaft das al Hierau thum, Mill. die Erf beiter, gelegth mertung Kurzem Vorspieg Hause v leitet wo sters Gi väterliche nicht wie dächtige geblich al von dem Milt die erlaue guels, vo Kind besi: Von jüngst in der idnen Großherze besondere von diesem Ulm. polo in Ef Arbeiter ist Gestaltsbese übereinstimt Carlsb Griechenlan Münch eine Nachrie heute durch Vertheieigun sache, daß e arrest, in die ärztliche Unt Frohnleichnau zimmers mit mitangeseben den protestan erlösen. — 3. Aug terrichtete„V aus Rom die derungen des des Fiben. v. — Ocute v stedt gegen se Staatsanwalt theieiger, und verworfen. sandt und war Zweck seiner Sen Präsentirung ein die Fälschung en obgleich nicht un Händen seiner M er sah auch, wie den waren und er überliefern. Zahl und nach einem le nats, die Untersuc seiner Verurtheilun der Bande werden ruff, der als Zeuge welche Glauben fin suchungen wird das reien der Bande g — Der Constitu aus Constantinopel. des Sultans gegen ist bekanntlich seit e musik des Sultans. kürzlich bei seinem 5 —„Sire, es wäre Wobnung hätte.“— der Sulian.—„M wohne im Gasthof.“ —„Und womit, Sit meine Baumeister un weiter ist, so schicke## sich ein prachtvoller### einen geräumigen Bai Besporus ausgesucht wieder sah, sagte er z atten„Der königliche „Großberzog von ankfurt“(Pr. 110,000 „Hamburg“.(Preis Thlr.), die Fregatte Kanonenböte(Dr. a itlicher Schiffe ist cemeben. ernehmen nach wird n die Regierung ander gewünschten Erdigung der ärmlichen en hat, wird dem in sen zu rem jungen J.) n sowohl in Beziererselben verknürften ebabt. Der russische rn Abend bur angesenswüreigkeiten von dieder abgereist. Die ines Besuchs unter ibt. Es war drei Fürst Czernitscheff großen französischen ien, den König JeFlucht nötbigte und Illix zur Capleula= assels nur der Voritscheff zog wieder wieder zurück und in der„plaisante er ein Ende. Ale die Stadt einzog, schönen ritterlichen wrlcher der Meia§. D. 3.) wir die Nachricht, zatsregierung und ihngesellschaft abbmigt bat. Die ung werden nun immung mit der enten in Darme Gerüchte über 6 der Lust ge„Kass. 3.“ eine dien: ein neuer u den Staaten r Zeit gemacht dem erwünschals die bioder n Staaten des e von mebreren die Steucrverbilecten, idre auf möglichst le geschäbe im nien, wie umervereinsbeamn beiden Zolldtige Maßstab Zokeinigung ode dürfte ee, gen Maßstab setztel sich der iß der wirklich in ihrem Verrechte Bestraerbringer der wurden inhaferbrechen verst. Niemals Bundes die n sich immer weisten Strae von ihnen e habhaft zu der durchaus nen sie ihre en, um ein dern, daß ihn natürlichäften bekleien, begnügeschäftigung elcher WeiNamensunund selbige ain Rowe, n Facsimieigniß statt, Edmund angesebelape May, er sich des te, veraugekommen, Newhaven ergeblichen seine Plädes abgesandt und war immer so glücklich, ohne Verracht zu erwecken, den Zweck seiner Sendung zu erfüllen, bis an 19. Januar, während der Präsentirung eines Chick von 400 Dodl. auf die Cheminal Bank, die Fälichung entdeckt und der Arrest ausgeführt wurde. Woodruff, obgleich nicht unschuldig, war dennoch nur ein Werkzeug in den Händen seiner Meister. Er sah das Schreckliche seiner Lage ein; er sah auch, wie seine Jugend und Unerfahrenheit gemißbraucht worden waren und erklärte sich bereit, seine Verführer dem Gesetze zu überliefern. Zahlreiche Arretirungen wurden alsbald vorgenommen und nach einem langen Verhör wurde, während des vorigen Monats, die Untersuchung gegen Kapitain Rowe begonnen, welche mit seiner Verurtheilung endete. Bowne und die übrigen Mitglieder der Bande werden einem ähnlichen Schicksal nicht entgehen; Woodruff, der als Zeuge gegen sie auftritt, spricht Worte der Wahrheit, welche Glauben finden müssen, und durch das Resultat der Untersuchungen wird das Piblikum, welches so lange von den Betrügereien der Bande gelitten hat, befriedigt werden. — Der Constitutionell erzählt in seinem Feuilleion Folgendes aus Constantinopel.„Eine wahre Anckoote mag die Freigebigkeit des Sultans gegen die Künstler beweisen. Der Bruder Donizeiti's ist bekanntlich seit einigen Jahren Ober=Kapellmeister der Militärmusik des Sultans. In einem Gespräch erkuneigte sich der Sulian kürzlich bei seinem Kapellmeister, wie es ihm in Stambul gefalle? —„Sire, es wäre das irdische Paradies, wenn ich eine bessere Wohnung hätte.“—„Dein Haus ist also nicht bequem?“ fragte der Sultan.—„Mein Haus? Sire! Ich habe kein Haus, ich wohne im Gasthof.“—„Nun gut, so lasse Dir ein Haus bauen“. —„Und womit, Sire? Nicht mit Märschen und Tänzen kann ich meine Baumeister und Maurer bezahlen.“—„Wenn's nichte weiter ist, so schicke sief nurZzu mir“. Einige Monate später erbob sich ein prachtvoller Pallast unter den Augen Donizetti's, der sich einen geräumigen Bauplatz auf einem der frerndlichsten Hügel des Besporus ausgesucht hatte. Als der Suttan seinen Kapellmeister wieder sah, sagte er zu ihm:„Ichhoffe, daß es Dir nun zu Hause Gefahr aus, einen Theil Deutschlands auf Kesten des andern zu übervortheilen. Während der Uebergangepcriode würde ein weitgreifender Handelevertrag die Handelsverdindung zwischen beiden Zellgruppen in liberalster Weise zu vermehren und zu erleichtern trachten. 3. August. In der heutigen Sitzung der Kammer der Abgeordneten wurde das Hundeabzabengesesetz in der Endabstimmung mit 37 gegen 32 Stimmen abgelehnt. Es erhob sich nun eine längere Debatte, namentlich über die „Sicherheitshunde,“ an welcher auch Staatsrath von Linden lebhaft Theil nahm, bis man sich zu dem Ausweg vereinigte, das abgelehnte Gesetz an die Kommission zurück zu verweisen. Hierauf wurde die Erhöhung der Steuern von Grundeigenthum, Gefällen, Gebäuden und Gewerden von seitherigen 2 Mill. auf 2,600,000 fl. genehmigt. Naumburg, 4. August. In der hiesigen Gegend hat man die Erfahrung gemacht, daß? während der beißen Tagen Arbeiter, welche sich in den Ruhestunden in die Sonne schlafen gelegt hatten, am Blutschlage gestorden sind. Möge diese Bemerkung Andern zur Warnung dienen!— Ebenso sind vor Kurzem Fälle vorgekommen, daß junge Mädchen unter falschen Vorspiegelungen von fremden Personen aus dem elterlichen Hause verlockt und— Gott weiß— zu welchem Beruf verleitet worden sind. Die 15jährige Tochter des Leinwebermeisters Gölter zu Großpötewitz ist auf diese Weise aus dem väterlichen Hause verlockt worden und bis zur Stunde noch nicht wiedergekehrt. Eine der Verleitung junger Mädchen verdächtige Person, Namens Minna Döhler, 17 Jahre alt, angeblich aus Camburg, zwischen hier und Jena, wird deßhalb von dem hiesigen Landgerichtsamte steckbricflich verfolgt. Miltenberg, 5. August. Heute Morgen um 9 Uhr ist die erlauchte Prinzessin von Braganza, Gemohlin Dom Miguels, von einer Tochter!! entbunden worden. Mutter und Kind befinden sich wohl. Von der Murg, 2. August. Das Gesuch, welches die jüngst in Rothenfels versammelten Geistlichen um Erlassung der idnen angesetzten Strafe wegen des Trauergottesdienstes für Großherzog Leopeld an den Erzbischof richteten, und durch eine besondere Deputation aus ihrer Mitte überreichen ließen, ist von diesem abschläglich beschieden worden. Ulm, 4. August. Der als des Raubmords an Dr. Rampolo in Eßlingen verdächtige, vorgestern gesänglich eingezogene Arbeiter ist bereits wieder auf freien Fuß gesetzt, da seine Gestaltsbeschreibung mit der des vermutheten Thäters nicht übereinstimmt. Carlsbad, 2. August. Gestern Abend ist der König von Griechenland hier angekommen. München, 2. August. Durch verschiedene Blätter ging eine Nachricht, deren Inhalt man bezweifeln konnte, die aber heute durch die offizielle„Neue Münchener Zig.“, welche eine Vertheieigung versucht, bestätigt wird. Es ist sonach Thatsache, daß ein Leipziger Kaufmann zu 24 Stunden Polizeiarrest, in die Kosten der Verhandlung und in eine stottgehabte arztliche Untersuchung verurtheilt worden ist— weil er die Frohnleichnams=Prozession aus dem Fenster seines Gastbosszimmers mit bedecktem Kopfe und einer Cigarre im Munde mitangeseben hatte. Erst dem sächsischen Gesandten gelanges, den protestantischen Kaufmann nach einigen Siunden Haft zu erlösen. — 3. August. Wie der in solchen Dingen sonst wohl unterrichtete„Volkebote“ versichert, bringt der hiesige Erzbischof aus Rom die päpstliche Weisung mit, an den Freisinger Forderungen des baperischen Episcopats festzuhalten; die Mission des Fiben. v. Verger sei gescheitert. — Heute verhandelte das Stadtgericht den von Dr. Dingelstedt gegen seine Verurtheilung eingelegten Einspruch; der Staatsanwalt beanstandete dessen Erbebung durch den Vertheidiger, und da D. selbst nicht erschien, ward der Einspruch verworfen. Wien, 4. August. Auch das jetzige Gerichtsverfabren wird in Oesterreich bii Gelegenbeit der neuen Justizorganisation einem nochmaligen„Läuterungsprozeß“ unterwerfen und wahrscheinlich vierbei auf een alten Zustand des inquisitorischen Verfahrens zurückgegangen werden. —. Das Militärstandgericht zu Szegedin publicirt wieder ein gegen einen Räuber gefälltes, auf den Tod durch Pulver und Blei lautendes und bereits vollzogenes Urtbeil.— Aus den Donaufürstenthümern berichtet man dem„Llopo“ von einem furchtbaren Orkan, der dort gewüthet und mehrere Schiffe umgestürzt habe. Viele Menschen verloren ihr Leben. Börsen=Course der Staatspapiere und Actien. Berlin, den 6. August. Bei geringem Geschaft konnten sich on Grufse rir umen nilhl bihaupten, sondern stellten sich von Neuem wieder etwas niedriger. Auch Preuß. und ausländische Fonds wurden billiger begeben. Wechsel-Course. Berlin, vom 6. August 1852. 82¼ P. 73% enw. ½ bez. u. G. 65½ P. 16½ 9. 34% 9. ½ bez. Frankfurt, den 6. August 1852. Oesterr. 5 Metallig. in Silber bei R. 93⅜ G. Osterr. 5% Metallique desgl. 4 ½/% desgl. 4% desgl. 1% Kurbessische 40 Thlr. Loose Friedr. Wilbelm Nordbahn exel. Zinsen 50¾ P. ½ bez. Spanische 3%/ excl. Zins. 45% P.% G. Badische 35 Fl. Loose 39½ P. 38% G. Berlin, den 6. August. Spirktue leco ohne Faß 24 Thlr. bez., mit Faß 22¾ a 22½ verk., 23 Br. 22½ B. August dito. August=September 21¼, und ½ Thlr. verk., 21% Br., 21½ G. Sept.=Oktoder 20¼ a 20 Thlr. 20¼ Br., 20 G. Oktober=November 19 Thlr. verk., Br. u. G. Spiritus wenig verändert. Geldcours. Köln, den 6. August 1852. Briese. Geld. Briefe. Geld. Preuß. Frd'or Ausl. Pistolen Napeleons'der Hol. 106. St. 5 Fr.=Stücke gefällt. Jetzt darfst Du Dich nicht mehr über Dein Haus beklagen.“— O, Sire, Ihnen verdanke ich dieses Haus, an dem ich viel Freude hätte, wenn ich es bewohnte.“—„Weshalb bewohnst Du es nicht:“—„Weil es nicht möblirt ist, und die Tapezierer 200,000 Frs. verlangen, um es nach meinem Geschmack einzurichten.“—„Du hast mich nicht verstanden, ich habe Dir gesagt, Du sollst Dir ein Haus bauen lassen, deine Tapezierer bezahle ich auch, wie ich deine Maurer bezahle“.— Kurz, Donizetti bewohnt sein Haus. Er erbielt Weine für seine Keller, Pferde für seine Ställe, Ambra für seine Tschibucks und Neger zur Bedienung. Es ist offenbar, daß die Türkei noch immer das Land der„Tausend“ und eine Nacht“ ist. — Der Schw. M. erzählt vom Generallieutenant v. Hirschfeld folgendes Geschichtchen:„Nach der Jenaer Capitulation ging er nach England und von da nach Spanien, um in die deutsche Legion einzutreten. Dort bieb ihm eines Tages ein feindlicher Dragoner die Nase durch, so daß er mit einem: Ach Gott! zusammenbrach. Der Dragoner war aber ein Deutscher, ein Nassauer, den der heimathliche, um nicht zu sagen vaterländische, Laut rührte. Er trug daber Sorge für den Verwundeten und machte, daß er ins Spital kam. Als Hr. v. Hirschfeld lange Jahre darauf in Koblenz in Garnison stand, begegnete er zu Lahr einem Bauern, dessen Züge ihm noch im Gedächtniß geb'ieben waren, es war der Urheber seiner Narbe an der Nase und dann sein Wohlthäter. Sie erkannten sich beide, und Hr. v. Hirschfeld sicherte dem braven Rassauer monatlich 5 Thlr. zu. — Ein Engländer der längere Zeit in Diensten des Kaisers von Siam stand, beschreibt dies asiatische Reich in einem in London erschienenen Werke, wir bemerken darin unter andern folgende Stelle. „Ich wunderte mich sehr, als ich die Häuser einiger Einwohner betrat, zu sehen, wie eine große Ratte ruhig im Zimmer umherlief und an den Beinen des Hausherrn ganz vertraulich berankrech. Statt das Thier zurückzustoßen, nahm er es auf und liebkosete es, wobei ich zum ersten Male und zu meiner größten Verwunderung Marktbericht. Goderborn, den 7. August. Weizen(der preuß. Schessel 2 Thl 14 Sa. Roagen 2 Tbir.— Sar. Gerste 1 Thl. 21 Sg. Haser Thl. 29 Sa. Kartesseln Thi. 23 S. Erdsen— Thl.— Sa. Linsen— Thir.— Sar. Bohnen,— Thir.— Sar. Butter a Pfd. 5 Sgr. 10 Pf. Heu pr. Ctr. a 110 Pfund, 15 Sgr. Strod, pr. Schock a 1200 Kl — Thlr.— Csr.— 2l. Neuß, den 6. Avg. Weizen nach Qualität 2 Thlr. 11 Ser. bis 2 Thir. 15 Sg. Roggen 1 Thur. 24 Sg. dis 1 Tdl. 28 Sg. Winergerste 1 Thir. 11 Sg. Som.= 1 Thir. 11 Sg., Buchweizen 1 Thl. 18 Sar. Haser 1 Thlr. 3 Sar. Erdsen— Thir.— Sa. Rübsaamen 3 Thl. 1 Sgr. Kartoffeln— Thlr. 19 Sgr. Heu pr. Crr.— Thir. 20 Sar. Strod v. Schock 4 Thlr. 5 Sgr. Ein Schwarzbrod von 13 Pfd. 8 Sgr. 4 Pf. Neus, den 6. Aug. Kleiner Samen 2 Thlr. 25 Sg. Rüböl per Ohm 282 Psd. ohne Faß 29 Thlr.— Sgr. dito per Mai— Thir. dito per Oktober 29 Thlr. 15 Sgr. Leinöl per Ohm— Tole.— Ser. Rübluchen per 1000 Stück Stampf 32 Thl. Preßkuchen, per 2000 Pfund 26 Tdlr. Leinkuchen v. 2000 Pfund 56 Thlr. Branntwein, per Ohm zu 123 Quart zu 47%(ohneMaklergeld) 14 Thlr. 25 Sgr. Gereinigtes Oel 30 Thir. Getreide mit wenigem Geschäft. Rüböl flau. Ausland. Schweiz.— Bern, 4. August. Der Nationalrath debattirt noch immer über die Freiburger Angelegenheit und wird kaum vor morgen zur Abstimmung kommen. — Das Schicksal der Posieur=Petition, sagt die„R. Z. Z.“, kann keinem Zweifel mehr unterliegen, seitdem man den Antrag des Bundesraths kennt. Die Verwerfung ist sicher. Die Stimmen sind gezäblt.— — Aus Schaffhausen erfährt man, de' bei der Nachricht von der Realisirung der badischen Eisenbabn von Basel durch Schaffhausen nach Konstanz, sämmtliche Zünfte der Stadt den Beschluß gefaßt haben, ihre Zunftgebäude zu veräußern und ihr sämmtliches Vermögen, mit Ausnahme der Wittwen= und Waisenfonds, der Regierung zur Unterstützung der Eisenbahnbauten durch den Kanton zur Disposition zu stellen. Neben vielen Privaten, die gleiche Offerten machten, werde auch der Stadtrath eine bedeutende Summe zu gleichem Zwecke darleiben. — Im Unterengardin(Graubünden) haben sich auf einmal fünf Bären gezeigt; einer derselben ist erlegt, ein zweiter von einer Kugel gestreift worden. In diesem Berglande und in Bregaglia berischt die Vieyseuche. Frankreiw.— 2 Parié, 5. August. Außer der Unterhaltung, welche Proudhons Werk noch bietet, von dem wir weiter unten sein eigenes Urtheil bringen, ist es sehr stille bier. Das schöne Wetter hat Paris geleert.— Die Wahlen, bei welchen es sich vollkommen bestätigt, daß die Regierung nur mit greßer Mühe die stimmfähige Zahl zusammentrommeln konnte, erhalten kaum noch einiges Interesse rege. Die Sitzung der Generalrätbe ist heute durch ein Dekret des Präsidenten auf den 23. d. bis zum 7. Sept. anberaumt. Der Moniteur widerspricht der Nachricht der amerik. Blätter, daß auf Tahiti eine Revolution ausgebrochen und die Königin Pomare durch franz. Autorität wieder eingesetzt worden sei. Die Bewegung sei auf einer Insel entstanden, welche weder der Herrschaft Pomare's noch dem Protektorate Frankreich's unterworfen sei. — Preudhon selbst, sagt ein Correspondent der N. Pr. Z., analysirte sein Buch vor einigen Tagen irgendwo mit folgenden Worten:„Ich prüfe darin de Situation der Regierung und aller Parteien. Keines kennt seinen Berechtigungsgrund und weiß, woher es kommt und wohin es gebt. Ich sage ihnen dies Alles und noch manches Andere. Meine Bemerkungen sind strenge, aber nützlich sind sie. Den Präsidenten schone ich nicht mehr wie seine Gegner, obgleich ich die guten Dinge, die er vollbracht hat, eingestehe. Meine Ausdrucksweise ist rücksichtslos. Die Schriftsteller wissen noch nicht, wie weit sie in dieser Beziehung gehen können. Ich wollte es erfahren. Wird mein Buch hier nicht freigegeben, so lasse ich es in Belgien drucken.“ — Das Telegraphische Correspondenzbureau in Berlin berichtet unter dem 4. August aus Paris, daß nach einem umlaufenden Gerücht ein Soldat auf den Präsidenten der Republik einen Mordversuch gemach: habe und augenblicklich erschossen set. Da indessen spilere Berichte aus Paris Nichts von diesem Grrüchte erwähnen, so hat man allen Grund anzunehmen, das dasselbe salsch ist. Pariser Börse vom 6. 4 ½% F. 104, 80. 3% G. 75, 10. Großbritannien.— London, 5. Aug. Das Morning Chroniele bält in einem Schreiben seines, allerdings noch anonymen, Gewährsmannes die Richtigkeit seiner Mittheilung über den geheimen Vertrag der nordischen Mächte aufrecht. Dieser schreibt jenem Blatte, daß der Beweis in der Quelle liege, aus welcher er das Document erhalten, in der Wahrscheinlichkeit seiner Eristenz und in der Schwäche der Widerlegungen, welche es widerfahren. (Die Preuß. Z. hat doch derb genug dementirt. D. R.) Außer den sehr wichtigen Verhandlungen im amerikanischen Congreß über die Fischereiangelegenheit in Neufundland ist die Sache in ein wichtigeres Stodium getreten durch ein Aktenstück, welches Webster dem Boston Courier zur Veröffentlichung übersandt hut. Es ist dies ein Brief des amerikanischen Gesandten in Lenvon Everett an den amerikanischen Staatssekretär Buchanau vom 26. April 1845, worin es beißt:„Lord Aberdern#* ihm am 10. März eine Note geschickt, in welcher es hies,###. die engl. Regiehörte, daß es in Bangalore(Stadt in Siam) Sitte sei, Schoßrat= ten zu haben, die jung eingefangen und dann geflegt werden, bis sie durch das gute und viele Futter eine unförmliche Größe ethalten. Diese Schoßratten werden ausdrücklich dazu gehalten, um das Haus von ähnlichen Unziefer ihrer Art rein zu halten, und sie sind so böle, daß wenige Häuser, wo man sie hält, von Mäusen und Natten heimgesucht werden.“ — Zu Jefferson(Ohiostaat) lebt ein alter, wunderlicher Kanz, der großes Vermögen hat. Unlängst stard ihm seine Frau. Da ließ er aus Cincinnati 200 Fässer fectige Dinte und alles aufzutreibende Dintenpulver aufkaufen und nach Jefferson bringen, um damit die springenden Wasser seines Gartens und die Cascaden und die davon fortlaufenden Bäche schwarz zu kärben und so seiner Trauer Ausdruck zu geben. Er ist von den Anwohnern der Bäche und des Crand=River verklagt, weil sie das Wasser nicht brauchen können, und die Fische alle fortziehen; er hat große Summen bezahlt, setzt aber seine Schwarzsärderei immer fort. — rung zu dem Entschlusse gekommen sei, den amerikanischen Fischern das Recht zuzugestehen, ihre Beschäftigung in der Fundy=Bai zu verfolgen. Es sei etwas ungewiß gewesen, ob nach Lord Aberdeens Note die Bewilligung sich auf die Fundy=Bai beschränke, oder auch auf die übrigen Küsten der englisch=amerikanischen Besitzungen sich erstrecke, womit indessen die Prinzipien der Regierung der V. St. übereinstimmen würden. Lord Aberdeen antwortete, daß die Bewilligung sich vor der Hand auf die Fundy=Bai erstrecke, daß er aber die Sache dem Colonialminister vortragen wolle. Everett schließt damit, daß er darauf ausmerksam macht, daß die Fischerei in der Fundy=Bai erlaubt, die an den übrigen Küsten noch Gegenstand der Berathung sei.“ Da nun, wie ich Ihnen schon vorgestern schrieb, ein amerikanisches Schiff in der Fundy=Bai von englischen Kreuzern weggenommen worden ist, so gewinnt die Sache ein ernsteres Ansehen, wenn auch Webster sich nur der Sache als Köder bedient. Bei dem eifersüchtigen Nationalgefühl der Amerikaner wird die englische Regierung, wenn die Sache sich so verhält, zu einer glänzenden Genugthuung sich versteben müssen. Nach dem Halifar Courier kreuzen 13 engl. Kriegsschiffe an jenen Küsten, die gewiß mehr kosten, als England Prosit davon haben könnte.— Nach einem Memorial, welches von Boston dem Präsident Fillmore überreicht worden ist, beschäftigt jene Fischerei 2,100 Schiffe, 30,000 Seeleute und zwölf Millionen Dollar Capital. Der New=Yorker Corresp. der Times hält die Fischereigeschichte für ziemlich ernst, glaubt, daß, wenn ein Krieg daraus entsteben sollte, derselbe ein sehr populärer werden würde, und sagt, daß Fillmore und Webster sosort energische Schritte thun würden. Belaten.—* Brüssel, 6. August. Die Independance hat ein Schreiben von einer gut unterrichteten Person aus Wien erhalten, welche nicht allein die Authenticität des vom M. Chronicle veröffentlichten Documentes leugnet, sondern auch jede Existenz eines Vertrags solcher Art. Ohne Zweifel hätten Verabredungen zwischen den nordischen Höfen über den Gegenstand, um welchen es sich handelt, stattgehabt, vor wie seit dem 20. Mal; aber dieselben hätten nur auf europäische Eventualitäten abgezielt, welche aus dem oder jenem Ereigniß, das in Frankreich vorfiele, sich ergeben möchten; niemals hätten ne aber die Absicht aufgestellt in die inneren Angelegenheiten Frankreichs sich einzumischen. Die österreich. Reg. würde dazu nie ihre Hand bieten. Uebrigens hält man in Wien das veröffentlichte Document für eine Art Versucheballon oder einen Fühler um die Absichten der Mächte herauszulocken. Aus diesem Grunde würde Oesterreich dieser Publication kein öffentliches Dementi geben. Es begnügt sich den Artikel des Lloyd zu inspiciren, welchen das Document für apokryph erklärt bat. Hollano.—* Haag, 4. August. Der Handelsvertrag mit Frankreich ist einstimmig von der Kammer verworsen worden. * Spanien. Die Gerüchte über Staatsstreiche haben sich gelegt. In der Politik ist es stille; bingegen herrscht ein wahres Eisenbahnfieber,— das größte Glück für das Land.— Türkei.—* Konstantinopel, 22. Juli. Der Sultan hat einen neuen Orden mit 5 Abtheilungen gestiftet und die obersten Würdenträger sogleich damit geschmückt, auch Omer Pascha und FuadEffendi, die französischen Renegaten. Asien. Persien. Aus Teheran ist die Nachricht eingelaufen, daß der italienische Insurgentenoffizier Materassi und seine Begleiter von Nasredin Schach mit vieler Zuvorkommenheit empfangen worden seien und wurde ihnen sogleich freie Wohnung zur Verfügung gestellt; sie sind, was Besoldung und Ansehen betrifft, viel besser daran als die österr. Instruktionsoffiziere, welche, ganz verlassen, eines Schutzes entbehren, während jene von dem englischen Gesandten, Obersten Shiel, beschützt werden. Auch andere Italiener, welche in Rom gegen die Franzosen gekämpft hatten, befinden sich in Teheran, wo sie als Iustruktoren ein Unterkommen zu finden suchen, und wohl leicht finden werden. Personal=Chronik. Der bisberige Lehrer zu Plettenberg, Rektorats=Kandidat Peter Habbecke, ist zum Rektor an der neu errichteten Rekterat=Schule in Limburg, Kreises Iserlohn ernannt; der bisherige Auskultator Bernhard Veltmann ist zum Appellationsgerichts=Referendarius ernannt; der bisherige Kreisgerichts=Seeretär Eppiur zu Bochold ist zum Deposital= und Salärienkassen=Rendanten beim Kreisgericht zu Vorken ernannt; die Rechtskadidaten Ignatz Freiherr v. Landsberg= Steinfurt, Johann Engelkamp und Clemens Hausmann sind zu Auskultatoren ernannt. Der bisherige Pfarramts=Kandidat Gottlieb Weihe aus Spenge ist als Pfarrer an der vereinigten evangelischen Gemeine zu Werdobl bestätigt. Am Gomnasium zu Hamm ist die neu errichtete vierte ordentliche Lehrerstelle dem Kandidaten des höheren Schulamtes Karl Theedor Breiter übertragen; an dem Gymnasium zu Hamm ist dem Kandidaten des höheren Schulamtes und der evangelischen Theologie Karl Dietrich Heinrich Paulsieck die Stelle eines dritten ordentlichen Lehrers übertragen. Der Referendarius Julius Roeber ist aus dem Departement des Königlichen Kammergerichts in das des Appellationsgerichts zu Münster versetzt. Der Auskultator Wilbeim Nursch ist aus dem Justizdienste unter Vorbehalt seines Wieder=Eintritts in denselben entlassen. Der Kreisgerichts=Seeretär Lehmeyer zu Werne ist gestorben. Verantwortlicher Redakteur: W. Crüwell in Paderdern. Ic unterbalte ein Commissions=Lager von Mehl aus der Dampfmüdle bei Bielefeld, und empfehle solches zur geneigten Abnahme bestens. A. Ferarri. Hausverkauf. #r Das hierselbst auf der Neubrückenstraße sud. Nr. kat. 179 belegene, ###s3 dem Herrn Dr. med. Reer gebörige Haus nebst Nebenhaus und dem dahinierliegenden schönen und großen Garten mit 100 tragbaren Obstbäumen, nebst einer Wäsche und Bleiche, soll am Donnerstage den 12. August curr. Nachmittags 4 Uhr an Ort und Stelle mit dem Meistgebothe verkauft werden. Das Haus ist massiv erdaut, entbält 20 wohnliche Gelasse, großen Kellerraum, 4 Kamine, 2 Brunnen mit gutem Wasser, Stallung, R mise, Packhaus und 7 geräumige Böden. Es eignet sich vorzugsweise zur Wirthschaft, Korngeschäst,(welches seit Jahren darin betrieben) Brau=Brenn= und Färderei, überbaupt zu jeder Fabrickanlage. A. Lemin dierselbst gibt nädere Auskunft und kann der Zuschlag bei einem annehmbaren Gebothe in termino erfolgen. Münster, den 28. Juli 1852. fl. 2. Bekanntmachung. In der Familien=ErziehungsPension eines Lehrers an einer böberen, öffentlichen Unterrichts=Anstalt in HessenCassel sind für solche Knaben, welche diesige Schulen besuchen sollen, mehrere Plätze, welche sofort unter billigen Bedingungen besetzt werden können, vakant. Reflektirende erbalten auf nachfragende frankirte Briese gez. V. W. Z., welche die Expedition d. Blatts sofort besorgt, nähere Auskunft. Bei W. Crüwell und Jos. Wesener in Paderborn und A. L. Witter in Soest ist zu haben: Kubik=Tabellen für geschnittene, beschlagene und runde Hölzer, nebst Geld= und Potenz=Tabellen von Dr. G. L. Königl. Preut. Staatsrath und Oder=Landsorstmeister, Prosessor Honorarius a. der Friedr.=Wilb. Universität zu Berlin, Ritter des rothen Adlerordens, Mitglied vieler gelehrten Gesellschaften. 6te vermehrte Auflage. Mit Holzschnitten. eleg. gebunden. Preis 2½ Thir. Rhein-Dampfschiffahrt. Düsseldorfer Gesellschaft. Tägliche Abfahrten von der Landungsbrücke zu Deutz: um 5 Uhr 25 Min. Merg.(von Coln um 5% Uhr Mergens bis Frankfurt) Mannheim in einem Tage, . 1"—„ Nachmittags, im Anschluß an die ersten Züge von Munster, Paderborn, Hamm, Dortmund u. s. w. die Coblenz. = 9" 30 Min. Abends, im Anschluß an den um 9 Udr Abends von Berlin in Deus eintreffenden Zug und in Bonn im Anschluß an den um 10 Uhr Abends in Deutz eintrefsenden Schnellzug von Berlin, mittelst des um 10¾ Uhr Abends von Cöln nach Bonn gehenden Zuges, dis Mannheim. Von Bonn fährt außerdem ein Boot um 11 Uhr Morgens, nach Ankunft des Zuges 10 Uhr Morgens von Coin, die Mainz. Von Düsseldorf nach Rotterdam(London) Mentag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag, um 12 Uhr Nachts. Düsseldorf, 1. Juli 1852. Die Direktion. In den Buchhandlungen von Wilh. Crüwel! und I. Wesener in Paderborn und A. L. Ritter in Socst ist zu haben: Die Bürgerliche Sartenkunst, oder praktische Anleitung zur zweckmäßigsten Anlage, Eintheilung und Bestellung der Haus= und Wirth= schafts=Gärten, Nebst einer umfassenden Zusammenstellung der hiezu tauglichsten Bäume, Sträucher und anderer Zierpflanzen, mit Angabe ihrer der Art ihres Wuchses und ihrer Belaubung, der Blüthezeit und Farbe u. a. m. Ein Handbuch für Gartenbesitzer jeden Standes und Gewerbes, insbesondere aber für Handelsgärtner und Solche, die sich der Gartenkunst wiemen wollen. * Von Eduard Schmidlin, Fürstl. Zeil'scher Obergärtner. Mit vielen Gartenplänen nebst Kostenüberschlägen, Zeichnungen zu Frühbeet= und TreibereiEinrichtungen und anderen Figuren. Zweite vermehrte und verbesserte Auflage. Preis 3 fl. 36 kr. oder 2 Thlr. (Tin in allen Arbeiten erfabrener KupferC schmiede=Gehülfe kann sogleich in Arbeit treten bei A. Hagemann III. 2. in Paderborn. Ritterguts=Verkauf. Erbtbeilung halber soll ein im Regierungsbezirk Merseburg belegenes Rittergut mit einem Areal von 3400 Morgen, schönem Schloß und massiv. Wirtdschafte gebäuden, Brennerei, Brauerei und Ziegelei, bei 50 hie 60.000 Thlr. Anzahlung vekauft werden. Auch wird ein Gut im Wertbe von 80 bis 100,000 Thlrn.— wobei sich jedoch Holz befinden mun.— an Zadlungsstatt angenommen. Von den Erben ist bevollmächtigt und wird Reflektirenden das Näbere mittheilen der Hof=Agent Trenck in Magdeburg. Auswanderern zur Nachricht: daß jeden Monat von hier ab 6 bis 10 gute Dreimaster nach New=York 2c. obgehen. Die unterzeichnete Agentur, welche oft wabrzunehmen Gelegenheut hatte, wie Unkundige übervortheilt werden, vermittelt nur zuverlässige Ueberfahrtsverträge bei soliden Schiffsbefrachtern unter billigen Bedingungen.— Daß die Fahrten im Vergleich zu Bremen, wo der Auswanderer noch erst Bremerhafen und die Nordsee zu passiren, von hier aus viel nayer, ungefährlicher, somit wohlfeiler und bequemer, braucht wohl kaum bemerkt zu werden. Noch warnend vor allen sogenannten Zwischenagenten und Aufdringlingen, ertbeilt auf portofreie Anfragen nähere Auskunft kostenfrei. Die Agentur G. A. Wundermann& Söhne in Antwerpen. Abfahrten am 15. August: Viktoria, Cavitain Waslington. Am 1. September: Probus, Cap. Weeks. Il. 2. Bekanntmachung. Am 10. August Nachmittags 3 Uhr sollen im Pfandhause zu Verne 3 Kühe öfsentlich gegen baare Zahlung versteigert werden. Salzkotten, den 3. August 1852. Henze, A.=C. Capitalien verschiedener Größe sind unter den liberalsten Bedingungen durch das Arreß= und Commissions=Bureau von J. H. Schmiß zu Padervorn, Marktplatz Nr. 31. zu haben. Gute, glatte und preiswürdige Conzept=, Schreib= u. BriefPapiere empfiehlt zu billigen Preisen: Wilh. Crüwell in Mehrere möblirte Zimmer zu vermiethen, wo? sagt die Exped. v. Blattes. II. 2. Einen zugelaufenen Hühnerhund kann der Eigentbümer gegen Vergütung der Insertionegebühren und der Fütterungskosten in Empfang nehmen, Wo? sagt die Expes. dieser Zeitung. Bekanntmachung. Donnerstag, den 12. August curr. Nachmittags 2 Uhr, will der Colon Kückmann auf der Lindenstraße zu Dorfbauerschaft sein bei Delbrück belegenes Colonat öffentlich meistbietend in einzeilnen Parzellen, sowie das fast neue, zweckmäßig eingerichtete und in gutem baulichen Zustande sich befindende Wohnhaus entweder zum Abbruch oder zum Stehenbleiben und für letztern Fall nebst Nebengebäuden, Gruneflächen der Gebäulichkeiten, Hofraum und Obstgarten unter sehr vortheilbaften Bedingungen verlaufen. Bei annebmlichen Geboten wird der Zuschlag sesort ertbeilt. Kaufliebdaber können die naveren Verkaufebedingungen bei Unterzeichnetem erfahren. Der Verkauf beginnt auf der Lindenstraße an Ort und Stelle. Parerdorn, den 6. Aug. 1852. I. H. Schmitz, Commissionär. Generalbevellmächtigter. Mehrere Gärten und Wohndäuser sowie D# eine Zeugrelle steben durch das I. H. Schmitz'sche Acreß= u. Commissions=Bureau in Padervorn, Markiplatz Nr. 31, unter sehr annehmdaren Beringungen zu verkaufen. So eben ist erschienen und bei Wilh. Crüwell und I. Wesener in Paderborn, und A. L. Ritter in Soest zu haben: Organisation und Geschäfts- Verwaltung der Preußischen Gerichte. Sammlung der hierauf bezüglichsten Verordnungen, Regulative, Instruktionen und Ministerialverfügungen. Mit erläuternden Bemerkungen unter Benutzung der Akten des Justizministeriume herausgegeben von Schering, und Schulze, Justizrath. Rechnungsrath. Preis ged. 1 Thlr. Bei W. Cruwell in Paderborn ist steis vorräthig: Prozeßvollmachten v. Buch 6 Sgr., p. Stück 4 Ne1 Druck und Verlag von Wild. Crüwell in Paderdorn.. Am 5. stes feierlich Tag in der den Datum ses achte A ten der Tin der rührene berichtet, wi ersten Tempkeiten des zu , z u f ü r c h t e n, „ lastes von 1 schied zwische ger im Enin lich mehr arc Monument 5 einem der sch eingebegt von erhabene Stel der Geschichte dieser mächtig welches mitten beus jedem de es Wahrheiten " Genüsse, zu d werden kann. 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