4 Cremplar und ließ sich uzberg je im Besitz geensamtlie vertreten. Die plare, die zwei jungen ichsen, denn wir haben Tochter Rossi's ein Stück Kreuzberg unseres Wisäsie des„undändigsten in den bloßen Arm in erwunderung gesetzt hat, n; so sehr dehnt die in hier nach Arolsen. ir empfehlen. ldet: die Hochwürdigen d Caspers sind dier sion durch eine kraftesigen Pfarrkirche erwelcher jeden Morgen Morgens, 1½ Uhr Es sind gegenwärdie den Bedürfnissen sollen. Möge die Wirkung haben, wie * sen versprochen. BeKheinland und Westeinige Tage Aufet habe. Für heute ber ausdrücken, daß in ich bemerke nur ranz Gockel, welnag wohl die Urm nun ausgegebeungsgegenstände der l in Paderborn. chhandlungen vorräthig: con WestfälischeZeitung. N10s. Wc Erscheint mit Ausnahme von Sonn- und hohen Feierlagen täglich. Inserate werden mit 1 Sgr. die Aspaltige Zeile oder deren Raum berechnet. Sonntag, den 3. August 1852. Viertelj. Abonn.-Preis in Paderborn 1 Thlr. 7½ Sgr.; bei allen Postanstalten in Preuss. 1 Thir 15 Sgr.; im übrigen Deutschland 1 Thlr. 22½ Sgr. 5r Die Allianz der nordischen Höfe vom 20. Mai 1852.*) 8 Berlin, 31. Juli. Es ist bemerkenswerth, daß gerade in demselben Augenblicke, wo Napoleon und sein Gefolge— wenn auch in der friedlichen Absicht eine Revue abzubalten und Herrn Benazet am grünen Tische mit ihren Golostücken und Bankbillets zu bereichern— die Rbeingrenze überschritten haben, ein, wie es scheint, authentisches Aktenstück im Morning Chronicle veröffentlicht wird, das ganz geeignet ist, uns alsbald zu zeigen, wie weit der Präsident seinen vielbewunderten Fatalismus und den Trotz auf seinen Glücksstern treibt. Denn der Augenblick, den er selber als den richtigen zur Proklamirung des Kaisertbums bezeichnet hat, ist nunmehr bandgreiflich eingetreten. Die Parteien im Inlande und das Ausland bestreiten beide die Rechtmäßigkeit seiner Regierung. Das Manisest des Grasen ron Chambord greift dieselbe offen an und die heilige Allianz der drei nordischen Höfe erkennt sie nur als eine faktische an, der sie die legit me Herrschaft Heinrich V. nicht nur ale die einzig reo.mäßige, sondern auch als die alleinige Succession gegenüberstellt, welche— nach Napolcons Tod oder Fall— von ihr werde geduldet werden. Man muß sich wirklich durch den Abglanz vergangener Zeiten und eurch den Schall eines bloßen Namens arg täuschen lassen, um die Aeußerungen des gegenwärtigen Imperialismus in der Masse des französischen Volkes nicht widerwärtig zu finden. Hat man die Entstebung des jetzigen Bonapartismus aus nächster Näbe geseben, kennt man aus eigener Anschauung die Wurzeln cer Herrschaft Louis Napolcone; so mag man immerbin zugestehen, daß seine Militairdiktatur eiwas nothwendiges gewesen ist, ja man mag sie meinetbalben auch für etwas heilsames erklären: aber man wird sich demungeachtet eines gewissen Ekels nicht erwehren können, woenn man die Bemübungen der heutigen Franzesen sieht, die Zeiten des Kaiserreiches nachzuäffen, wenn man sie von Eroberungen, von Rbeingrenze und dergl. schwatzen hört. Die Gewalt Bonapartes— und das ist der Hauptunterschicd zwischen seiner und seines Obeims bistorischer Stellung— bat zur Grundlage nicht den Umstand, daß die Nation sich, wie im 18. Jahrbundert, zu einem überwältigenden Grade von Stärke und Energie aufgerafft bat, sondern das gerade Gegentbeil daven: sie ist der Absrannung und Schwäche in einem Grade verfallen, wie außer der Türkei vielleicht kein anderes Land. Der Staatsstreich ist gelungen, weil keine Partei mehr wußte was zu thun sei; weil jede vor dem Sozialismus zitterte obne ihn abwehren zu können; weil Alles so in Ohnmacht versunken war, daß man, um der Rube willen, Alles über sich ergeben ließ; weil die Franzosen wie die Kinder einem Namen und dem Adler nachliefen; weil Alle, die von Acmtern auf Staatskosten leben wollten— und das sind in jenem Lande, wo Unser geehrter Mitarbeiter, der sich einige Zeit in Paris aufgehalten hat, sieht zwar die französischen Zustande etwas schwarz, dech wird es von Interesse sein, den wichtigen Gegenstand von verschiedenen Seiten beleuchtet zu sehen. D. Red. man von individueller Freibeit nie einen Begriff gehabt hat, mehr als 99 Procent— sich nach einer Regierung sednten, welche längere Dauer und daber sichere Gebälter versprach; weil das Militair— in solchen Verhältnissen die allein entscheidende Gewalt— vor Begierde brannte, den Kammerschwäpern einmal den Daumen aufs Auge zu setzen. Ist ein Volk auf dieser Stufe der Depravation angelangt, so mag man immerhin sagen: es ist gut, daß sich jenscits des Rbeines ein Mann gefunden hat, binter dem die„große Nation“ herläuf, weil sonst ein Sozialisten= und Prätorianerchaos in reinster Gestalt entstanden wäre. Allein über den Imperialiemus der Masse karn man nur lachen, ihn nur als das Delirium der Toresschwäche betrachten. Oder was soll man sonst zu der Imrertinenz der„Patrie“, sagen, die sich nicht entblödet, mit Bezug auf das entbusiastische vire I’Empereur!(mit dem Louis Napeleen in Kehl empfangen worden sein soll) zu schreiben: wir wissen nicht, ob wir nach solchen Auftritten Baden noch als Ausland zu bezeichnen haben?! Solche Faseleirn erinnern allzusehr an den Schwinesüchtigen, der im letzten Starium seiner Krankbeit von den Reisen schwatzt, die er im nächsten Frübjahre unternehmen will! Die Allianz der nordischen Mächte schiebt nun, obwohl sie scheinbar das Kaisertbum gestattet, in der That einen unentsernbaren Riegel vor die ganze Kaisericee. Der Trattat unterschciret zwischen nationalen Verfassungefragen, in die man sich nicht einmischen wolle, und der internationalen Frage der legitimen und saktischen Regierungen, die ganz Europa anginge, da die Legitimität die einzige Grunslage der Ordnung sei und deren Erbaltung alle Staaten solidarisch interessiren. Sie haben daber, nach Anerkennung der bestebenden Verträge und nach dem Verzichte auf jede Eroberung Seitens des Präsidenten, gegen ein lebenslängliches Kaiserthum nichts einzuwenden; verpflichten sich aber, nach dem natürlichen oder gewaltsamen Ende von Louis Napoleons Militärherrschaft, zur Herstellung Heinrichs V. Das Verbei der Ereberungen nun raubt dem Kaisertbum allen Sieg, den es für die birnlose Masse bat, und das Verbot eine Opnastie zu begründen, macht für Napoleon selber die Kaiserlrönung eher zu einem Akte der Schmach als die Rubmes. Daß es aber nicht in der Macht des Präsidenten liegt, jene Drobungen, falls sie ernstlich gemeint sind— zu beseitigen, ist unsre feste Ueberzeugung. Wir werden den Kaiserenthusiasmus, ja den Bonapartismus überhaupt im Norden, Osten und Süden zerschmelzen seben wie Schnee vor der Frühlingssonne, in dem Augenblicke, wo Louis Napoleon nicht mehr der Repräsentant der„Ruhe und Ordnung“ für Frankreich und namentlich für die Beurgcoisie ist! OO : D e u t s c h l a n d. Berlin, 31. Juli. Das„u. B.“ widersprach schon vor einigen Tagen dem Gerücht, daß ein Personenwechsel in der Leitung der Staatsgeschäfte des russischen Kaiserreichs bevorstehe. Neuerdings wird dieser Lithographic„von einer Seite, der man eine genaue Kenntniß der bezüglichen Verbältnisse wobl beimessen kann“, die unzweideutigste Bestätigung der Berichtigung, indem man dieser Litbographie versichert: Der greise Staatskanzler bedürfe allerdings der Erholung, und die Anstrengungen seiner letzten Reise sollen dies Bedürfniß um so füblbarer gemacht haben; es sei jedoch nicht daran zu denken, daß derselbe den dringenden Wünschen des Kaisers entgegen sich jetzt von den Geschäften zurückziehen werde. Es soll nach der am kaiserlichen Hofe berrschenden Auffassung die Weltlage selbst im Jahre 1848 nicht so kritisch gewesen sein, als im gegenwärtigen Augenblick, une gerade diese Auffassung soll den Kaiser vorzüglich bestimmen, den in den Intentionen der russischen Politik aufs Tiefste eingeweihten und der Absichten und Meinungen der übrigen Kabinette kundigsten Staatsmann um jeden Preis in seiner Stellung zu erbalten. Die Rückkehr des Grafen Nessetrode nach Petersburg erfolgt um die Mitte des künstigen Monats; sein Aufenthalt in Berlin wird auf der Rückreise zwei Tage währen. — Wie die„N. Pr. Z.“ aus Frankfurt a. M. bört, bat die Bundesversammlung die an se gestellte Anfrage, ob sie die zur deutschen Flotte gehörige Dampfkorvette„Beemen“, auf die eine hamburger Kompagnie 100000 M. Bco. geboten, um diesen Preis ablassen wolle, mit Nein beantwortct. — Die mehrfach erwähnte Reise I. M. der Königin nach Ischl soll in möglichst einsacher Art erfolgen. I. Maj. bat das für die Reise besiimmte Gefolge möglichst reducizt. Der Besuch, den Se. Maj. der König seiner Gemalin in Ischl zu machen gedenkt, ist bereits festgesetzt.„Die Begegnung uuseies Königs mit dem Kaiser von Oesterreich“, sagt ras C. B. „wird nur bekräftigen, daß die Differenzen in der Zollfrage die Beziehungen zwischen den beiden erlauchten Personen nicht gestört haben. Es wird von dieser Begegnung vorauszutzen sein, daß sie eine Erörterung schwebender Specialfragen nicht mit sich führen, wobl aber dem Auslande die Gewißbeit geben wird, daß, wie groß orer gering die Differenzen zwischen den Rezierungen Oesterreichs und Preußen immer sein mögen, doch die Beberrscher der beiden deutschen Großstaaten zu enge Beziebungen haben, als daß das Ausland von obschwebenden Differenzen Nutzen hoffen könnte. Die Erzberzogin Sopbie betreibt übrigens zur Zeit die Verlobungsangelegenbeit ihres Sohnes, des Kaisers, mit der Prinzessin Sicouie von Sachsen sehr eifrig. Der Abschluß der Verbineung wird in Ischl eiwartet. —(C. B.) Man spricht bier von einer Zusammenkunft, die zwischen den Königen von Hannover und von Würtemberg im Laufe des künftigen Monats stattfinden soll. — Der Geb. Rath Stiebl, Decernent im Unterrichts= Ministerium für das Volksschulwesen, ist im Auft age des Ministers von Raumer nach der Provinz Westfalen abgereist. — C. B.) Der zur Zeit in Wien anwesende Fürst Victor von Waldeck soll demnächst auch beabsichtigen eine eheliche Verbindung einzugehen. — Die hier verweilende Gräfin Joa Hahn=Hahn bemübt sich, wie man hört, bis jetzt noch ohne großen Erfolg, die Theilnahme für ein von ihr zu begründendes Kloster zu erregen, das sittlich gefallene Märchen aufnehmen und wieder auf den praktichen Reund für st. einen che Einme von eser Zeit dsatz geIII. 2. er Kailäufig zn worsse von n Senflanzen ollamt= entweIs diesassen zu beroburg ndunfür 2. t. Waldwoll=Fabrikate. Auf der Breslauer Industrie=Auestellung befinden sich auch die berühmten Walowoll=Fabrikate des Herrn Fabius, der schon in London die Preismedaille erhalten und durch seine Schrift über die „Verwerthung der Kiefernadeln“ Mitglied der National=Akademie zu Paris geworden ist. Die hiesige Auestellung— schreibt die Cons. Z. f. Schl.— verdank: ihm die Veranschaulichung dieses Fabrikationszweiges in allen seinen Stadien, zeigt uns die Waldwolle seltst in der verschiedenen Abstufungen der Fabrikation und Qualität, so wie den gleichzeitig dabei gewonnenen„WaldwollErtraft“,„Waldwell=Oel“ und„Waldwoll=Seife“.— Der„Waldwoll=Ertrakt“ ist ein Ersatz für die Waldwollbrühe,wie sie noch in Humboldts=Au selbst verabreicht wird und früher auch versendet wurde; die hierbei ovwaltenden Umstände der großen Faßtagen, des schwierigen Transports und besonders, daß diese Brühe leicht in Gährung übergebt, fübrten zu Versuchen, diese halsamische Flüssigkeit in eine consistente unverdertliche und zur Versendung geeignete Form zu bringen und ist diese Condensirung vollkommen gelungen. Der Waldwell=Ertrakt wird in größeren und kleineren Flaschen von 2 Pfd. bis ½ Pfe.(eine Portion zu einem Bade), mit dem Fabrikstempel gesiegelt und etikettirt abgegeben, läßt sich leicht verschicken, sehr lange aufbewahren und hat so schon sohr starke Verbreitung nach den entferntesten Gegenden bin gefunden. Zumeist wud er ungewendet gegen ibeumatische, gichtische und nervore Leiden, Biustso wie Unterleitsbeschwerden 2c. Er enthält die wesentlichsten Bestaudtheile der Kiefernadel: Ameisensäure, ätherisches Oel und Harz und verbreitet beim Gebrauche ein angenehmes, stärkendes Aroma. Sein eigenthümlicher Wertb ergiebt sich schon aus den vielen Nachabmungen, die er nach der kurzen Zeit seines Bestehens erfahren bat, die ale keinesweges im Stande sind, den Ertrakt selbst zu ersetzen. Ce haben dergleichen Nachabmungen in Oberschlesien, im Thüringischen 2c. staitgehabt, weil dort die Nadeln sehr häufig sind und— wie jüngst ein Blatt sehr richtig erwähnte, viele Leute der irrigen Meinung sind, daß die Nadeln gleich einem Thee abgekocht, ihnen den Ertrakt vertreten können. Ein älteres, und darum schon allgemein bekanntes Waldwollprodukt ist das Waldwoll=Oel, welches während der Bereitung der Wolle dirckt aus den Kiefernadeln gezogen wird; es ist wasserhell und von kräftigem zum Theil terpentin=, zum Theil veilchenähnlichem Geruch. Seine Annendung ist eine von dem Extrakt verschiedene(wenn auch in manchen Fällen analog) und dient es vorzüglich zu Einreibungen gegen schmerzhafte Neivenleiden, Kopf., Gesichts-, Zahn- und Ohrenschmerzen, Rheuma, Lähmungen 2c., ist auch zum Theil schon innerlich von den Aerzten angewendet worden. Eben so ist dies Orl auch bewährt als Schutz gegen Metten, Wanzen 2c., wenn die betreffenden Gegenstände damit gestrichen oder besprengt werden; wir finden daber dies Produkt schon in sehr vielen Familien heimisch als Hausmittel und wollen nur noch auch des lechnischen Zweckes Erwähnung thun, indem es zur Bereitung seiner Lacke, chemischen Auslösungen 2c. ebenfalls zweckmäßig ist. Ein nicht minder heilsames, als allgemein praktisches Prooutt ist die erst seit kurzer Zeit produzirte Waldwoll=Seife, welche als ein hautstärkendes, reinigendes, gutschäumendes und angenehmene Waschmittel zu empfehlen ist, welches die Haut geschmeieig macht und erhält, wie ganz besenders für zu Erfrierung geneige Hände vortheilbaft ist. Wir unterscheiden bei der Walowolle drei Sorten: die starke, mittelfeine und feine. Die starke Waldwelle mird meist nur zu Pelsterungen von Matratzen, Wagen und Möbeln verwendet und hat sich wegen ihrer Vorzüge nicht nur im Privatgel rauche, sondern in Casernements, öffentlichen Anstalten und Möbelmagazinen schon zum Theil heimisch gemacht, unter denen wir besonders z. B. die hiesige Garnison, das Allerheiligen=Hospital, die Pestwagenbau=Anstalt und die vielen Eisenbahnen hervorbeben können. Die wesentlichen Vortheile dieses Materials sind: das der Gesundheit so zuträgliche Aroma, der Schutz vor Wanzen, Motten 2c., die Reinlichkeit, Dauerhaftigkeit, Wohlfeilheit. Der einzige Nachtheil, durch den es noch dem Roßhaar zurücksteht, ist die geringe Elastizität, doch ist es abgerechnet seiner obenerwähnten Eigenschaften ungleich besser als das so häufig angewendete Seegras, Werg 2c., und wenn nicht anders, so können wir es als ein bis jetzt vermißtes Mitteleing zwischen Roßhaar, Werg, Seegras und dergleichen willkommen heißen. Jenem Nachtheile suchte übrigens Herr Fabian durch ein neues V fahren zu begegnen, indem er die Waldwolle und Roßhaare auf irgend welche Weise vermischt, welches die Vortheile beider Polstermaterialien gewährt und schon darum, so wie der größeren Wohlseilheit wegen, der bloßen Roßbaarpossterung vorzuziehen ist. Einc auf diese Weise(½ Waldwolle, ½3 Roß= haare) gesertigte Matratze hat auch Heir Fabian neben einer nur mit Waldwelle geküllten ausgestellt, welche sehr schön und clastisch ist. Bei der Ostahn ist ebenfalls diese Polsterung mut Roßhaar und Waldwolle angeordnet und mit Vortheil angewendet worden, wie dies der für diese Bahn bestimmte, von Herrn Lud rs in Görlitz gefertigte und in der Halle ausgestellte Eisenbahnwagen zeigt. Eine andere vorzügliche Polsterung ist die Waldnolle mit Sprungfedern, in welcher Art ebenfalls eine sehr schöne Matrate ausliegt. Herr Fabian scheint überhaupt bemüht, dieses Produkt für viele Gegenstände auf vielfache Weise nutzba: zu machen. So sehen wir auch aus feiner Waldwolle von ihm die praktischsten Gegenstände ausgestellt, als: Hämorrhoidalkissen, Reglige=Jacke, Leibbinde, Unterreck, Podagrastiefel 2c., welche eben so wohl sauber gearbeitet, als sie auch, der Gesundheit zuträglich, ganz besondere für Leidende zu empfeblen sid. Ein Gleiches gilt von der ausgehängten Waldwoll=Decke, derer wir schon früher Erwähnung getban; es finden auch diese Schlafdecken eine immer allgemeinere Verdreztung wegen ihrer Annehmlichkeit, Wohlfeilheit und weil sie sich vorzuglich waschen lassen und sind darum jeder anderen Decke vorzuziehen. Gleich praktisch ist die Anwendung dieser seineren Wolle zu den Waldwollsoblen, welche in allen Fußdimensionen auf einer langen Karte ausgehängt find und besonders gegen Kälte und Nässe schützen, als Wag der Tugend zurückführen soll. Sie will dasselbe nicht vom vktommen Herzen“, sondern zum„gulen Hirien“, wie ale bergleichen Klöster beißen, nennen, — E: Rovelion dat een deuischen Regierungen die Aufbe. buns des tranzsischen Nachoruacke vorgeschlagen, aber durchpeg unbefriedigende Antworten erbalten. — der„Kürndt. Corresp.= sagt: Auf Antrieb des Grosen Nessetrote bearbeitet der russische Gesanete am biesizen Hof. Baron v. Huoberg, eine Dentschrift über die dondelspolitische Prage, welche vor 14 Tagen mit einer Note allen deutschen Regierungen zugegangen is. Ueder den Indalt verselben veruiet noch nichzte. Dus Fartam setbzst ist vollionmen verbürgt. — duter den noch eng verbündeten Staaten der Darnsädter Redereintanst bört man dier Hessen=Darastadt ale densenigen bezeichnen, welcher am harinöckigsten dem von Preußen nine Hannover eingenommenen Standpunkt gegenübersteb. — Der Austrit der S1p peschen Fürtenibümer aue dem deutsch=österreichischen Postverein erfolgt, weil die darüber mit bude uun, iun. Ape eet ehoeste e. Psogenen Verhandlungen nicht zu einem Resaltat gelangen konnten.— — Die Vertriung der preußischen Regierung am päpaliden Hofe durch einen Protestanten ist— wie das„C. B.; eut demerit— schen seit lange Gegenstand der Ausechtung in kaiholischen Blätern gewesen. Es ist bekannt, weichen Agerifen seiner Zeit Ritter Bunsen sich ausgesetzt sab, und wie e denseilben enelich zu weichen genötbigt wor. Gleichwobt ig d Gurid Sigernte Aur Die Bagläglictif ur guste sgen Divlomatie in Rom bezüglich einzelner Fälle, wo prende Seteun un un. Blszrhgung dorn Zatunsatue en Preußzischen Gesandten deansprucht baben, laut geworden, Das Spiem der Verdächigung ist nichte desto weniger dis in die weucste Zeit fortgesetzt worden, und es ist dem„C. B.= Zufolge vollkommen hegründet, daß man aus Preußen selbst ee unternommen hat, die päpstliche Regierung zu Schritten zu verwögen, welche der Gesandtschaft einen konfessionellen Charater anszoprägen bezwecken würden. Gis setzt sollen diese Bestredungen noch keinen Ersolg gebabt haben. — Godr. v. Prnin, inltzt. Segeligns.=Sefrtairin Honnoper Sieseuger un in guich giguns eiln. un e Nehe, Sud u. S Aheägr usch eeen chuhe. Bekanntlich dat Herr von Oterstedt, der für diese Stelle ere eune, un Hau in Setählase eischeuile annedmen, sondern in Darmstadt eine andere Gelegenbeit seiner Verwendung abwarten zu kürfen.(N. Pr. 3.) der Miadzprshentie gohemn Butg ven fiarmn Gur. due der Laust der eingetroßen, und begad sich diesen Rac. witag nach Voisdam, um Sr. Mojestät dem Könige Vortrag zu halten. die Vesenge Auen Gregenhältaige Gan, 1. weit die wruecsten Nochrichten reichen, wever provisorisch verlangert, noch deßinitiv erneuert worden. Nach allem, was vier e die Veligen uns Die Henszispelichen Beichtn ur franzsischen Regierung an unterichteter Stelle beiaant ge.worden ist, bezweiselt man auch, daß eine nachträgliche Einigung zu Stande kommen kürste. Wie das„C. B.= ersährt. dar sich unsere Regierung bereits über die Gersichtepunkte, weide Velgien für diesen längst nicht mebe unerwasteten Fall de -Sigung ur Brhastungn dur die Hautst. un Perkehrbeziebungen zum Zeuveraine sestzubalten gezenst, Siverbeit verschafft. Da in wenigen Wechen der Zapunkt aneit, die zu welchem die bieder bestebenden Honselevertäge stlüneige werken müssen, wenn sie mit Ende dieses Jahree don erlschen sellen, müssen, wenn sie mit Ende diese Jaßder elien eun.— u. Perienelensgnien glschr i. Ermangelung der Kündigung schon mit Ende 2. J.— so kürfde. Sechunug. eunehee dtenr ie täher Saute. ginnen. Klantbat wird vrsichert, daß das dönische Genperre. ven de breis ziemich siß wegen 2es Anschluse an en Postverein engagirt habe. die Aluidr vns Laler,=Siauschriche in Hutsig, ministerium, Herrn v. Dommer=Esche, aus Westsalen, dürste nid dir tedrar Sitze voerhgeihast siod. Wie Roden drnnad in Peichichem Maßze ein Zazupredukt, weiches bis dahin ganz wershdiue Autrschtt getlichen vor, nunuche zum vielfsachen Ruten Aegeneintzeit verwender und grweritel. Her Havian dal nicht ue deite Serikaus bei uns popilair zu. machen vrkanden, sontern uid enseitben weit über unser Gauen Hiuaus Eingang zu verschaffen gewußt.(Aus der Zeit.) Piesbeuren. u. Augjüh 3 Bieden Bute in utenr be de Seeuge eun e uien Geguien eiun Gnene un Re-ue anun ee ie ea ahscehnhe. Ders ereienen. Auf einem der höchsten Punke der Gegend mit nen. Peaeae Atiig, eine ier euige Gent. ende eien Dacteshund azislagn und zbtickte in als er uin. eur, in einem bitzigen Geschs mit einem idm unbekannten VoSei ven der Griße einer Ganst. Der Kanpf zeg sich durch das nse bue u. u eun eaue ecehen ue u. richen Bliszic Hund und Begel Hnunterstürpzten, und lepzierer, dr ne ue un un, ud ae ueeg. eroen und nach Scheitingen mitgenommen wurde. Oier zeigte er Rene ue ue, u. u ie us en ethsente Ttetisct, elise er soglich der Nach zu und begann alstald ganz eide Gerden zu ieer u. u grghzrn, ehn sch zu weitzuensernten. 1. e am übend sich frchferig in seine Behausung zurückzutriben. Bei e er eu, ber e ie eaut, egzächr Geinusge. Sichitder Veltaene unter die Genung Scharbe oder Carboe gebört, und eie enden Raurforichem Felleanu Crbo ooer Carbo cormern der die Richtung der Eisenbaba von Münster nas Rbeine entschieden werden. Veural v. Wrangel dut deute üder Sicetin in Balei, Uuns mohrerer Ossiziere eie Reise nach Petersburg anzeireien. due Gu, Buedauheu, eer Gaereiehe Otat v. Walerse die zur Rückedr des General=Leutengute Peiuwpis die Geschäst des Oberkommandos in den Maiien. dus Danzig, 22 Juli, schribt die„Speuersche Zenunge: Gast gleichviel, wie von der Eröffnung der Ostbaba, sa in magder Beziebung noch mohr, verspricht man sich dier von der Antegung einee Kriegebasens. Man dat in jüngster Zeit an enischeiceneer Sielle sein Augenmerk auf unser Danzig und Een Saeperise gerichtert. Der Plau, anen entsprichinden Krigs. Posen anzulegen, Rebt, wie ich aus guter Quelle vernehme, in aa es g ue bog, egeene beunte, els auch die Waht des Saepersers ist so gut wie enischieren, n deue ue udue, Aan. e au, Seslisesun, dur Bestreitung der ersten Kosten der neuen Anlage zur Bewilligung vorgelegt werden. In der That aber durste die unvutebare Rähe der podibeschignen Haupthendtlestaet PreuPene, das bereits vorbandene(nicht erst, wie andern Oris, in Frichtende) Marinewerft und die verbältnitmößig geringen Koen, mit denen der Saepersae in einen stattlichen Kriegspasen emnzuwancein ist,(Schon Napoleon hatte dieses Projekt, und voren eennach— im Jahr 1811— Vermessungen angeeut und dr Se nautisch gesgenomwen; uur die balo daraut Toereitenen, Rapelon selbst besatigenden Ereignise, dineerieg die Ausführung des— nach dem Uitbeil ersahrener Seiapidur den uct alzusower zu raltstrenten— Blane.) zen grkachten See zu einem solchen vorzugsweise geeignet erscheinen lassen Breslan, 23. Juli. 23 Richtkatboliken baben wiederum e e. Auneue, Sauzgeeiegnatg ahgig. Trier, 26. Juli. Zuverlässigen Nachrichten zusoige ist der Eisendahn=Direktor Hädner zu Saarbrücken mit Ausiellung der perichen Entwürfe zum Bau einer Eisenbobn zwischen der erenburger Gränze, Trier und Sgarbrücken beoufiregt. Wesel, 30. Juli. Gestern Abend, nach vollstäneig einetriener Duntelbeit, kand unter Zuziehung der sämmichen bedse, u, Stazun, Oshzonr use Zen beigen Andate. Pese wenie und unseres Fommandanten, seroch mit Lueschluß Sesen aue, Begegge aus inr Gnaschen, Speiner Heide die Uiebung in einer ganz neuen Art oie RaKtienwertene statt. T seilde wird als eine durch einen preuß. Pruislerie=Otsizier kürzlich ersuncene wichtige Enteeckung in der Prillerite= und Foristiations=Wissenschaft bezeichnet und ra eseide algrmein noch niche eiagefübrt ist, als ein Gebeimniß u die Aegezegenen Ohzere betrachtet. Mit Rückicht vierauf eben dader auch die zur Berienung dieser Geschüswasse erererichen Monnschoften vorder zur Verschpiegendeit verieigt vercen sein und war anderen Personen durch ausgestellte Posten nd Wochen eer Zugang zum Exerzuerplatze aus ensem Grunge unterlagt. Von der boden Intelligenz und der auch im Ausance auerlonnten vorzüglichen Aueheleung unserer Arillerie art mit Recht erwariet wercen, daß auch bisse niue Enigefus zu einm Fortschrit auf der Bodn kriegswissenschaftlicher ud Gratgscher Beahtrbungen der preußzichen Arme bengt werden wire.— Gestern wurde eurch die Pelizei eine weidor Persen zur Host une Untersachung getzacht, weische noch em Ankause wedrerer Morttpaaren Kaut bäaren Gelaze amn Eramptor der bekonnen Cigaren=Eine in der Formn und eusern edarstäcktichen Ansipt zuss funf Tholer=Schaties an den Monn zu bringen wawie. Der Betrug wurce jeroch dale undn du d aun u eean ag. uich erlanmt, als gesmtuich einen Vezug ausaget baule. (r. 3) Röln. 25 Juli. Die Tust. 3/g. screibt: Ais er Könz Eer Seigter au seiner Rückreise von Wieedacen sich anen Tag in Köln aufdielt, besichtigte er, ven preußischen und beigischen Oisizieren bezlaitet, eie ringe um Köin lugengen Foris. Sti te nun eigene sichere Ueherzeugung, sei es Vorsicht ooer Politik, der König äußerte sich noch immer besorgt vor franSüischen Angrissplänen und schien soger an die Geschichte ren Kehlack als der eigentliche Pelikan oder Kror zans. Gr fndet sic kast in allen Meren und kommt in einzelnen Kolonien, setst Hoellan, Jüland und Holteig vor, wo er in an der See gelige. ven Wätern und Feisen nistei, dea Fischereien sehr schädlich ig. ud dechaite aug in Halstin fast ganz ausgeronet wurde. In Sding wind er beiannlic gzäbnt und zum Fischen zbgrichet: in um den Hale gelegier Riag verhindert dac Verschlucken der Fi. de, die er seinem Herren bringt. Gleiches soll in früheren Zeuten in England stattgefunden haben. — Jn den Fosten=Bergwerken bei Poguery, in der Näbe von Mons, hat das Gas in einem zugemauerten Stollen über der Erde Heuer gesangen, durch welchen Zufall, weiß man nicht, und Prannte am 29. Juli schon 48 Stunden lang in biauer, mehrere Huß bober Klamme fort. Hunderte Menschen strömen bin, um das onerbare Schauspiel anzustaunen. Man will versuchen, das Feuer mit teruchtem Thon zu Jämpfenz wenn dies nicht gelingt, durch eine Ueberschwemmung. Man befürchtet eine Erplosion. (ietoria ragia) So den gfabren wit, daß die änigl. Wasseriüie um botanischen Garten in. Tübingen unter der sachkuneigen Leitung ihres eifrigen Pflegers, Hen. Hochsteiter, im Geunde Aeseue de us uriben Glüthenhosen zu bisenr Sszson, un. de sich in etwa 14 Tagen zur Blütbe entfalten und gewiß eine sroße Anzabl Besucher herbeilocken werden. Bei der jüngern Schweier dieser Psanze, weiche Hr. Hochstetter an Hrn. Neubert in Stutigart abgetreten dat, wird dieses freudige Eleigniß wohl erst im Sepiember stattfinden. denn Pird, unter wich lepterem Nawen, nanise Crmoren gr Lescion bekannt K. Gr ist eitnas grißer und sclatr als eine Sus bet vetzitgzenungras aus ud bstzteien wanger sehzube. — Wie wrenitg Verthoven von der Welt wußte und sich um Lonveniionelle Formen und irdische Dinge bekümmerte, zeigte sein Kenperes in der Zeit, wo er am meisten componirte. Die Mode nd den derite an den ,„Roniteur= gsondten Einegleibungs eist zu glauben. Wie Sie sich erinnern, heasschigt m Seseien iu enger Zut bei Aawergen in gresße 8a, auiauschlagen, in welches sich im Notbfalle die ganze beigisch Vimee zurückzicben töante. Ekenso wire man sich daran eruuern, taß der König von Beilgien gesogt bat: die belgische dure werte unter gewissen Ansänden die Avanigaroe der preußischen sein. Rostock, 27. Juli. Nachrem die biesige KaufmonnsLomsianite an 19. v. M. den Beschlus gefaßt, die im Jahr ebe en ud un u aehe e Belae ue. ereidhe Veue gzabten Geder und geleiseten Belräze zur Hälite der biesizen Gevertschule, zur andern Hälsie ener er in erichenen Sxemanuschulte zuzupesen.— dut uun - Sesenich un. Bugeng eus Aus us Jurz uule d Einwentung gegen diesen Beschluß machen oeer iore Veträge zurückoetlangen wollen. Wer im bestimmten Termine un Sesug, un eune uls bein Ginanen. geschlossen. Hamburg, 24. Juli. Ein nicht geringer Theil der vor rdemn nach Amerig gusgewanderten Euxopamüben scheint sich deiur nouen Heinat nicht richt zu gelallen. Im Lausever sien Woche wurcen namlich an 600 Rückwanderer von Neuen dier unds in Bremen grwarttz bereits sins 100 verselben dier eingetroffen. F. P.=Z.) Hannover, 27. Juli. Die Verbanklungen bezüglich de e dene Butn, euüeene Sungrtige ungn Ausfädrung der Eisendohnen von Emden nach Münster, und en der Voin Mindener Eisenbabn über Osnobrück und Rheidie ur deuiharichen Grage Baurg Feienalich urtran. dr. Aus den. Inbalt des deßfallsigen stäneischen Erwiederungeschreibens, der jetzt bekannt wird, erbellt, daß zwischen er Enden. Minsterschen Bohn und den micerländschen Prebeosden Oder Bsel und Draibe nur eine einzige Verdingungeddus enesigs und die Boba Zon Abeine ohne Uaweg auf Nunster grfübrt werden soll. Wos die zur Auefübrung des Kanzen Plaus erforeerlichen Gelomittel betrifft, so ist eg den Ständen nicht wenig öberrascheno grwesen, daß die früher dewilligte Summe von 7.256.628 Tbir. ungeachtet der jetzt— ertlich zum erbeblichen Nachtbeil der unmittelbar beibeiligten Pegenen aussallenden Bahnstrecke von Lingen nach nabrück, bei weitem nicht ausreicht. Sraufurt 2. Jut. Cohr, Buls, uis a un. Dr. Jucho, der einen Tbeil des Arcios der Reichsvrsammuus auibewahrte, vom Polizeiamte in eine Gelestrafe von 50 fl. eencmmen wegen angeblich fortgesetzter Weigerung, die„Urkunde esice, Hulchzursehang, beichze nan in seinn Oiaten Kaudt, deraugzugeben.„Der Gerechte muß viel leiden“, denn Juch ur euigppiung eundeur Riun, einun, ir roch Zucho mue im Besitz seuer Urkunde gewesen, sondern deu: Pedieu: Sior Zur Bisete mit uch Satgent uns die Schgriz genommen, wo sit, nebst sieben Ksten voll der vichtigten Documente der National=Versagmlung an einen Pobckannten Orte gusbewahrt wire.— Nach der Dr. 3. nd u. uug, eer ie unsz Aeg en. Bueun u. apeunfrngn etgaih unr an Geshn: E er Bumdibur Cealdlen aberälige Verhanstinn. gen angetnüpst werden. — don Migusl von Vortugal und Algzarve, der seit eiin Vidr zuwvg unier setiuem Samiltennamen Braganzg im Stiase Lungensalbelo Hof bält, but den Gesaneien von O.ertich, Prusen und Rutzlano beute ossziell anzeigen lassen, de die Rovign Keibac, same Gemalin(gtoine Pinzesin und, e ezu Pcsheh hos un ue Baen. eseuseuz woren s6t, ren er hiertich alle sine Suceise ereidi auf eir Krouen ven Vortuzel une Aigarve, se wie nede ue. Aundu aun iu. beheshei en daun “6 Beaganza vorbehalte. Mehrere portugicsische Granden und dnrecie Conmusten waren schen einige Zeit vor der Eutzinis uu Schiof Sungnfeibele zingeitefin. Eßlingen, 25. Juli. Wir trogen über die gräßliche deut ven beute Nachmittag noch Feizentes nach: Dr. Nameds Wodung s u dr buschusten Straße der Siart, auf er donain Brucke, der Kepele gegenüber. Der Mörter mute iu dur Thar und von dersilben zurüick an ren gegen ven Pauestur gesßacten Zimmertbüren der Bewohner res unteren Stecke vortei, auch eie Zimmerwvüren des Krilten Siacke ein geshunr, währns eie Tdat in zweiten ver sich ging. enpeie dom un 1“, Ubr mit dem Eisenbobnzuge von Alt. sicd zutück, mechrere Personen batten stiner gebart, die er e benu, us Aus Dengaliecen schenr Laut, vus in Simmer wor, Losselbe aber wirker verlicß. Nach einiger Zeut oie es einen Mann, der die Treppe herabtam, od er beim Pern Doiter gewesea fet, erbit aber de Antwort von ihm: “ wuise noch eumnmal zu idm binauf. Als as eben sich umeiecn voly, scour Dr. Kampele besiz, wos sroch nichte Stenes war. Es gilte so schnell als möglich an sein Zimver, kune Lassaltbe aber verschlossen, den Schlüssel von Außen ickene. Als as denselben derumerebie und bineinlam, fand " don in leainem Blute schwimmend bewußilos auf dem BoEen brgens. Es machte Läcm, ee waren viele Leute um und un, man kleierte ibhn aus und brachte idn zu Beite. Imn Ru * Sr Hemstrausen zu tragen, kannte er nicht. Eine Freundin Seite iom Oderbemten mit diesem Schmuck schicken lassn, damit er büder un un, Schan Mdun. Taszut uo Kuns u. Lammerlappen“, fragte Beeihoven.„Ach ja, zum Warmhalten!“ 910 er sich selbst die Antwort und stopfie diesen Putz unter die W ste. Verschtigung: Am Ende ker letzten Nummer soll es unter Sponten beißen: die Reg. hut den franz. Flüchtlingen Sevillg ale Aufenthalt angewiesen. waren eine 2 auch das C Kurz vor seit einen Augend Christoph Leit nigstene. Es ausgeschickt. befindet sich a Ein Christian säbig. Ein 4 Zeit ortsabwe beschäftigt. 3 Dr. Rampold Weiteres feblt, sen. Rampold zurückgezogen, Praxis auch? nische Journal läßt ein hübsch staunen, groß diese freche The viele Personen sie übereinstimm selben haben ste solche berausg Holzspälter glei chen beschäftigt pitels Rastatt. sind, geistliche sie im Sinne## den verstorbenen sels versammelt, ibnen bevorstehe dabin, eine sehr um Nachlaß der mit motivirten, jedoch nur aus damals berrschen gene geistliche E, zu sehr blos stell senbeit Rotb litt künftigen Fällen leisten zu wollen. drucken zu lassen Nachabmung liche zu geist nderen Straf gelobungen v# Rünchen, 2 gung zu einer gen Hochschule Zwecke bereit ldet bat.— 2 deim bei der D Häusern neber ne wedte und Haus eines in zierte, einen I — Der zwische en des deutsch=5 e und am 1. A trag wird, nach Verkebreanstalten ch Großbritannie rn, sowie umgeket Schweiz. bekannten Antrag des Militärdirektor Stocf ergab sich aus der der Berner Regierung Ständchen nur deßwee musik abwesend ist un wollte. Die Versamm schweizerischen Tur stark mit 30 Fahnen Stadt war der eidgenö Gestern Morgen erschiabzubolen.— Die groß ergibt sich daraus, daß in das Innere der Sch — Die Herzegü vo Wetter dieses Sommer Sie fuhr von Geldau, nach Brunnen und beg berger Bad will sie ber den Rigi zu besteig de Geneve“: Die Ruhe bloß die Stadt, welche der Behörden der Willki eine unruhige Physiogn. Volk vollständig zu ihre die Regierung in Sold ihre Befehle und Gegenl Kantons zum andern, un is auf die Angestellten Ein einziges Wort von Stunden 10,000 Bürger baren sie in den Gxenze andlen Einverleibung ern, beadsichtigt m en ein großes Laa ie die ganze beigisch man sich daran ergt bat: die belgische die Avantgarde der Kaufmanns= sefaßt, die im Jahr ses in Rostock für geleisteten Beiträge indern Hälfte ener sen,— hat nun und Jede, welche machen oder ihre bestimmten Termine ren Einreden auser Theil der vor müden scheint sich Im Laufe der anderer von Neu100 derselben en bezüglich res vertrags wegen Münster, und brück und Rheinutlich vertrauschen Erwiede, d a ß z w i s c h e n ändischen PreVerdineungs= Anweg auf ieführung des so ist es den die früher beder jetzt— betbeiligten n nach Osvie ich böre, chsversammse von 50 fl. 1„Urkunde sen Händen den“, denn sein mag n, sondern ttgart und n voll der an einem Dr. 3. rung vor Regierunn Dlunwaren eine Menge Aerzie und Chirurgen zur Stelle, ebenso auch das Gericht. Er verschied nach etwa zwei Stunden. Kurz vor seinem Ende stellte sich ein Erbrechen ein, er kam einen Augenblick zu sich, sprach aber nichts als den Namen Christoph Leitenberger von Ruith. So verstand man es wenigstene. Es wurde natürlich sogleich Pelizei zur Fahndung ausgeschickt. Nach der Auskunft des Schultbeißen in Runth befindet sich aber ein Mensch dieses Namene daselbst nicht. Ein Christian Leitenberger erscheint einer solchen That nicht säbig. Ein Georg Leitenberger, Maurer, ist schon längere Zeit ortsabwesend, bei den Eisenbahnbauten im Unterlande beschäftigt. Zwei goldene Uhren und ein Gelebeutel, welchen Dr. Rampold stets bei sich zu tragen pflegte, seblen, ob noch Weiteres fehlt, wird sich erst später mit Gewißheit sagen lassen. Rampold war ein Mann von ungefähr 56 Jahren, lebte zurückgezogen, fast einzig der Wissenschaft, die er außer seiner Praxis auch durch viele schriftstellerische Arbeiten für medizinische Journate zu fördern suchte. Er war ledig und binterläßt ein hübsches Vermögen. Groß waren Schrecken und Erstaunen, groß bei der ganzen Bevöllerung der Abscheu über diese freche That. Bemerkenswertb ist noch, daß, während viele Personen einen Mann, über dessen äußere Erscheinung sie übereinstimmen, in das Haus bineingeben oder vor demselben haben steben sehen, keine nzige sich findet, die einen solche herausgeben sah, obwodl die Straße belebt war, ja 4 Holzspälter gleich nebenan die ganze Zeit über mit Holzmachen beschäftigt waren. Aus Baden, 28. Juli. Diejenigen Geistlichen des Kapitels Rastatt, welche durch Erlaß des Erzbischofs verurtbeilt sind, geistliche Exerzitien in St. Peter darum zu üben, weil sie im Sinne der Regierungsanordnung Trauergottesrienst für den verstorbenen Greßberzog bielten, waren gestern in Rethensels versammelt, um gemeinsame Schritte zur Abwendung der ihnen bevorstehenden Strafe zu beratben. Sie einigten sich dabin, eine sehr unterwürfig gebaltene Bitte dem Erzbischefe um Nachlaß der angesetzten Strafe einzureichen, welche sie damit motivirten, daß sie zwar pater peccarimus rufen mußten, jedoch nur aus gutem Herzen und aus Uebereilung bei der damals berrschenden Aufregung gesündigt bätten; daß gezwungene geistliche Exerzitien sie in den Augen ihrer Gemeinden zu sehr blos stellten; daß die Seelsorge während ihrer Abwesenbeit Rotb litte, und daß die feierlichst gelobten, in allen künftigen Fällen einzig und allein nur dem Erzbischofe Folge leisten zu wollen. Zugleich wurde beschlossen, diese Eingabe drucken zu lassen und sie an alle übrigen Kapitel des Landes zur Nachabmung zu schicken, ra nicht weniger als etwa 110 Geistliche zu geistlichen Exerzitien in St. Peter, 150 andere zu anderen Strafen und zu schriftlichen unbedingten Gebersamsgelobungen verurtheilt sind.(Schw. M.) München, 28. Juli. Das Ministerium bat seine Einwilligung zu einer Privatversammlung unter den Docenten der biesigen Hochschule für die Kieler Professoren gegeben, zu welchem Zwecke bereits vor längerer Zeit sich dabier ein Komitce Zebildet bat.— Aus der Pfalz wird mitgetheilt, daß in Deidesbeim bei der Durchreise König Ludwigs an den bedeutendsten Häusern neben den Landesfarben die schwarz=roth=goldene Fahne webte und man an der Spitze einer derselben, welche das Haus eines in der politischen Welt wohlbekannten Mannee zierte, einen Immortellenkranz erblickte.(N.=Z.) — Der zwischen Preußen und England auf den Grundlagen des deutsch=österreichischen Postvereins kürzlich abgeschlessene und am 1. August in Wirksamkeit tretende neue Pestvertrag wird, nach einer Bekanntgabe der Generaldirektion der k. Verkehreanstalten, auch auf die Corresrondenz aus Baiern nach Großbritannien mit Iiland und den übersecischen Ländern, sowie umgekehrt, Anwendung finden. Auslan d. Schweiz.—. Bern, 29. Juli. Der Nationalrath hatte den bekannten Antrag des Irn. Thuy, wegen des angeblich vom Hrn. Militärdirektor Stocß verhinderten Ständchens, zu bebandeln. Es ergab sich aus der Mittheilung des Hru. Blösch, daß kein Mitglied der Berner Regierung irgend etwas von der Sache gewußt, und das Ständchen nur deßwegen unterblieb, weil der Chef der Garnisons= musik abwesend ist und das Corps unter keinem Fremden spielen wollte. Die Versammlung schritt ehne Weiteres zur Tagesordnung. Die schweizerischen Turner sind am Dienstag Abend etwa 300 Mann stark mit 30 Fahnen in Lausanne eingezegen; die Section dieser Stadt war der eidgenössischen Fahne mit Musik entgegengekommen. Gestern Morgen erschien daselbst die Genfer Section, um den Zug abzubolen.— Die große Zahl der fremden Reisenden in der Schweiz ergibt sich daraus, daß von Basel in einer Woche 1208 Personen in das Innere der Schweiz befördert wurden. "— Die Herzegi von Orleans hat(leider bei dem schlechtesten Wetter dieses Sommers) der Urschweiz einen Besuch abgestattet. Sie fuhr von Goldau, wo sie Nachtlager gehalten, über Schyz nach Brunnen und begab sich nach Altorf. Hier oder in Stachelberger Bad will sie mit ihren Söhnen zusammentreffen, um nachber den Rigi zu besteigen.— Aus Freiburg berichtet das„Journal de Geneve“: Die Rube kehrt allmälig in unsern Kanten zurück; bloß die Stadt, welche durch die Sorglosigkeit und das Uebelwollen der Behörden der Willkür der Bürgergarde preisgegeben ist, bat noch eine unruhige Physiognomie. Die Führer von Posieur haben das Volk vollständig zu ihrer Verfügung; für 1000 Gendarmen, welche die Regierung in Sold hat, haben sie 1000 freiwillige Emissärc; ihre Befehle und Gegenbefehle verbreiten sich von einem Cnde des Kantons zum andern, und ihre Aufsicht und Herrschaft erstrecken sich is auf die Angestellten der Regierung, bis in die Staatskanzleien. Ein einziges Wort von ihrer Seite würde genügen, um binnen 24 Stunden 10,000 Bürger nach Freiburg zu bringen, und doch bebarren sie in den Grenzen der Gesetzlichkeit, und vermeiden fortwährend und.3 ans Ende die Falle, worin man sie gefangen seben möchte. Spanien.— Madrie, 23. Juli. So unwahrscheinlich die Nachricht auch klingt, versichert das„Diario Eepagnol," das Don Carlos wieder seine Prätendentenrechte geltend mache, und daß sein Sohn Graf Montemolin sich ganz damit einverstanden erkläre.— Der Herzog und die Herzogin von Montpensier sind den 19. zu Ferrolles von England einenoffen. Belgien. Brüssel, 28. Juli. Die„Emancipation“ berichtet, daß Viktor Hugo gestern die Weisung erhalten, das belgische Gebiet zu verlassen. Als Motiv seiner Ausweisung wird eine sehr bestige Flugschrift angeführt, welche er kürzlich gegen Louis Napelcon derausgegeben. Er wird in den nächsten Tagen das Land verlassen. Frankreich.— 2“ Parié, 31. Juli. Die Ernennung Fould's zum Staatsminister wird Ihnen gestern schon auf telegraphischem Wege bekannt geworden sein. Mit Fould, als Schlußstein des neuen Ministeriums, scheint, und damit stimmt auch eine Acußerung des Moniteur überein, ein Kabinet gebildet zu sein, welches auch für das Kaiserthum ausreichen, von längerer Dauer sein soll, wie weit überhaupt L. Napelcons Wirthschaft von Dauer sein mag. Fould, fast, der einzige, wenigstens der berühmteste Finanzmann Frankreichs, zugleich sehr reich, freigebig, mit glänzendem Aufwande sich umgebend, von fürstlichen Gewohnheiten und einem in Frankreich so hochgeschätzten seinen Repräsentationstakte, ist er der Mann der Vourgeoisic, die auch seine Ernennung mit einem bedeutenden Steigen der Börse begrüßte. Bemerkenswertb sind deswegen auch folgende Worte des Moniteur:„Durch die Spezialität der Auswahl, welche der Präsident getroffen hat, wollte er seiner Regierung die Bedingungen von Stabilmät und Zukunft geben, welche in dem„Seiste“ der Constitution liegen,(mit dem Geiste der Const. ist nämlich auch die„Form“ des Kaiserthums nicht unverträglich). Wir können hoffen, für lange Zeit diese Personenwechsel nicht wiederzuseben, welche Störung und Unentschiedenheit in die Geschäfte bringen.“ Uebrigens sind die neuen Minister so ziemlich als die geschäftgewandtesten Leute bekannt, welche„Louis Vuonaparte“ überhaupt haben kann. Was die alten Minister betrifft, so sind sie, wenn mir der Ausdruck gestattet ist, fast mit einem Fußtritte beseitigt worden und sie schmellen daher mit dem Elysee. Obgleich es in Frankreich bald zu den ehrenvollen Ausnahmen gehört, nicht decorirt zu sein, so beneiden die Franzosen dech Jeden, der das rothe Band im Knopfloch trägt. Diese kindische Eitelkeit der Angehörigen der„großen Nation“ ist von einem so eben entlarvten Abenteurer, einem polnischen Flüchtling, 15 Jahre lang auf eine sehr amüsante Weise ausgebeutet worden. Unter dem Namen eines Fürsten von Gonzagne, einer ital. Familie, welche schon längst ausgestorben und dem Titel eines Herzogs von Mantua, Fürsten des heiligen römischen Reichs, Offizier der Ehrenlegion, Großkrenz des Stanislausordens, Ritter des Ordens de virtute militari in Pelen, eines Großherrn des Erlöserordens, des preuß. Verdienstordens u. s. w. hatte das Individuum auf einem großen Fuße gelebt und einer Menge von Narren gegen d'e Gebühr von 500 Franken, zuweilen aber für weit beträchtlichere Summen die verschiedensten Orden verschafft, über deren Vergebung er, wie er vorgab, zu verfügen batte. Sogar der König war seiner Zeit von ihm düpirt worden. Im Jahre 1846 hatte man aber entdeckt, daß dasselbe Subjekt unter dem Namen eines Grasen Manizouski, als poln. Flüchtling eine Staatsunterstützung erbielt. Er kam in Ungnade und hielt sich erne Zeit lang verborgen. 1848 wußte er sich als polit. Märtyrer geltend zu machen und nachber sing er sein altes Geschäft wieder an und zwar bei der kindischen Eitelkeit der Franzosen mit gutem Erfolg. Mochte er nun gedacht haben, ein Abenteurer passe zum Anderen, oder aus der Erfahrung wissen, daß man mit großer Frechheit sehr weit komme, genug vor einigen Tagen fuhr er mit Orden übersät am Elyseé vor und verlangte vor Louis Napoleen gelassen zu werden. Der Dienst habende Adjutant aber hatte keine Ursache von dem„üblichen“ Mißtrauen abzuweichen und wieß ihn ab. Der Pseudofurst gebährdete sich entrüstet und etwas unprinzlich, so daß der Verdacht so groß wurde, daß man bei der Polizei Erkundiguig einzog. Man erhielt ein solches Sündenregister, daß der freigebige Ordenspender, der Tröster eitler Bourgeois nun gefangen sitzt und über die Veränderlichkeit menschlicher Geschicke erbauliche Betrachtungen anstellt.— Es beißt, daß die in den letzten Jahren so um sich greifende 20 Centimes Broschüren=Literatur mit einem solchen Stempel belegt werden soll, daß sie vernichtet wird. — Hier ein erbauliches Erempel wie frei die Wahlen der Räthe in den Departementen sind. In einem Journal in Angouleme stebt folgender„offizieller“ Artikel:„In den Kantonen Baignes, Mansle u. s. w. haben die Feinde unserer Institutionen es gewagt, zu den Wahlen die Candidatur ven Männern vorzuschlagen, die aus politischer Eraltation dem Erwäblten der Nation den Eid der Treue verweigert haben. Das ist ein Akt der Feindseligkeit gegen die Regierung und eine Injurie gegen die Würde der Wahlkörperschaft, welche zu unterdrücken Pflicht der Verwaltung ist.— Die„Patrie“ erklärt den von M. Chronicle mitgetheilten Vertrag der nordischen Mächte für ein Machwerk dieses Blattes. — Der Gemeinderath von Paris hat heute 90,000 Fr. für das Augustsest bewilligt. Die Patric enthält folgende nähere Angaben über dieses Fest: Musikbanden spielen während des Tages an mehreren Orten. Auf der Seine werden Schifferkämpfe Statt sinden, wobei die Uebungs=Fregatte, mit 100 Matrosen von Cherbourg bemannt, eine Hauptrolle spielen wird. Von 11 Uhr Mittags bis Abends 7 Uhr werden Scheinangriffe stündlich sich erneuern und mit einer Enterung der Fregatte schließen. Vor dem Palaste des gesetzgebenden Körpers wird ein Feuerwerk, den Uebergang über den St. Bernbard darstellend, abgebrannt werden. Der Platz Vendome und die Straße de la Pair und Castiglione werden decorirt und die Boulevards, die Tuilcrieen, so wir der Eintrachtsplatz illuminirt. Die elyseeischen Felder werden ebenfalls festlich geschmückt und des Abends durch 150 Adler und Kronen darstellende Flammen erleuchtet. Auf dem Triumphbogen, am Ende der elyseeischen Felder, wird sich ein ungeheurer Adler 100 Spannweite erheben, am Tage in Marmor und des Abends in Feuerlinien erscheinend. Auf dem Markte der Unschuldigen wird den Damen der Halle ein Ball gegeben, zu dem 20,000 Personen eingeladen werden sollen. — Die Haupt= Ursache des Rücktrittes des Ministers des Auswärtigen, meldet ein Correspondent der Köln. Zig., ist eine Meinungs=Verschiedenheit mit dem Prinz=Präsidenten in Beireff der orientalischen Frage und die der heiligen Orte, welche durch eine neuere Note Rußlands in ein neues Stadium getreten sein soll. Sedann ist es sicher, daß es Herrn von Turgot seiner Zeit vom Präsidenten übel genommen worden ist, daß er Hru. Granier de Cassagnac in seiner Unterredung mit dem belgischen Gesandten zu sehr(trop haut) desavouirt hat,— eine Thatsache, die gewiß von Bereutung ist. Hr. v. Turgot wurde veranlaßt, seine Entlassung einzureichen; allein der Präsident bot ihm in Betracht der vielen geleisteten Dienste das Staats=Ministerium an, weiches Hr. v. Tur, g o t a b e r n u r d a n n a c c e p t i r e n z u w o l l e n e r k l ä r t e, w e n n e r z u g l e i c h zum Präsidenten des Ministerrathes ernannt werde. Diesem Wunsche konnte der Präsident sich nicht fügen, da er sich bekanntlich den Vorsitz des Ministerratts selbst vorbebalten hat.— Der Rücktritt des Ministers der öffentliche Arbeiten hat nicht die geringste politische Bedeutung: der Nachfolger des Hen. Lesebvie=Durufle war bekanntlich schon früher mit diesem Deparment betraut, und wird Hr. Magne in eer That als ein zu diesem Posten äußerst fähiger Mann betrachtet.— Beinahe noch mehr, als mit der Minister=Krisis, beschäftigt man sich heute in allen politischen Kreisen mit dem diplomatischen Documet, welches die gestrige Nummer des Mornig Ehroniele veröffentlicht hat. Die„Presse“ hatte es gestern Abends zuerst gewagt, dieses Actenstück nachzudrucken, und erwartete dafur heute beinahe ein Avertissement, welches aber glücklicher Weise bis um eine Stunde noch nicht eingetroffen ist. Nach dem, was ich übrigens von gut unterrichteter Seite höre, wäre das Document ein Fabrikat und würde der Moniteur solches morgen in einer offiziellen Note erklären. Es wäre dies abzuwarten. — Die Hauptstelle eines Schreibens Odilon=Barrots an die Wähler des Departements Aisne lautet: Heute, wo auf den Ruinen der constitutionellen und parlamentarischen Regierung meines Landes sich, nicht als zeitweilige Dietatur, sondern als bleibende Regierung die absoluteste Gewalt erhebt, die vielleicht in Eurova eristirt, wo Frankreich... neuerdings von der zügellosesten Freiheit zur unumschränktesten und aller ernstlichen Controle entbehrenden Gewalt übergegangen, wo die lügnerischen Formen des allgemeinen Stimmrechts... in Abwesenheit aller freien Crörterung, jeder Vereinigung und Verständigung unter den Wählern den von der Regieung bezeichneten Candidaten im voraus den Sieg sichern und die Wahlformalitäten nur dazu dienen, um mit einem falschen Freiheitschein die traurige und erniedrigende Realität des Despotismus zu verhüllen: welche Mitwirkung konntet ihr von mir für eine solche Regierung fordern? Was könnte ich Gutes wirken? Die indirekte Zust mmung, welche ich durch meine Eidesleistung der Zerstörung unserer alten und kestbaren Freiheit gäbe, würde sie nicht zehn mal mehr schaden, als meine Anwesenheit im General= rath nützen könnte? — Aus Paris schreibt man der neuen Preußischen Zeitung: Es scheint im Ministerratbe ernstlich die Rede davon gewesen zu sein, den Grafen von Chambord zum Verkaufe seiner Liegenschaften in Frankreich einzuladen. Bei der Stellung, die auf seine Veranlassung die Legitimisten gegen die Regierung eingenommnen haben, darf man mit Gewißheit vorderseben, daß jene Einladung früher oder später erfolgen wird. Für den Augenblick soll man es zwrckmäßiger finden, die Sache hinauszuschieben. Großbritannten.—.* London, 31. Juli. Gestern und beute sind die englischen Blätter ganz leer. Die Times gaben gestern ihr Urtheil über das Aktenstück des M. Chronicle.“ Es felgt unten. Heute entbalten die Times nichts Erhebliches, außer einer neuen Post aus Amerika, deren Nachrichten wir unter dieser Rubrik bringen. — Die Times, welche wie bemerkt, gestern ihr Urtheil über den Vertrag der drei nordischen Mächte abgegeben, hält ihn zwar dem Inbalt nach nicht widersprechend mit ihren frühern Mittheilungen u. den Ansichten der Mächte; jedoch bezweiflen sie die Aechtheit des veröffentlichten Aktenstückes.(Eine Desavouirung ist bis jetzt noch nicht erfolgt.) Die Times sagen:„Wir glauben nicht recht an Acchtheit des von einem unserer Collegen mitgetheilten Actenstückes, und müssen, bis wir eine posititivere Bekräftigung erhalten, die Eristenz eines solchen Vertrages stark bezweifeln; denn er wäre ein Act so unpolitischer Unbesonnenheit, daß man ihn mit der bisherigen Haltung Europas, Louis Napoleon gegenüber, nicht in Einklang bringen konnte. Wir sehen keinen genügenden Grund, warum die stemden Mächte die Ansprüche des Grafen v. Chambord ausschließlich und voreitig anerkennen sollten, bevor irgend eine Partei unter den Franzosen selbst den Bersuch gemacht hat, ihn zurückzurufen. Wir können uns kaum etwas denken, was so geeignet wäre, die Annahme des erblichen und unbeschränkten Kaisertitels zu beschleunigen, wie der Versuch von Seiten des Auslandes, die, nach L. Napolcons Behauptung, ihm durch den Volkswillen übertragenen Rechte zu umgränzen und festzustellen. Wenn endlich das Kaiserreich proclamirt wird— woran nicht zu zweifeln ist— würde dieser öffiziefe Streich nur als Vorwand zur Unterbrechung der friedlichen Beziehungen Europas dienen und könnte zu den bedenlichsten Folgen führen. Aus diesen Gründen haben wir einigen Argwohn gegen die Richtigkeit der erwähnten Mtttheilung; den obgleich der von uns setbst im Frübjahr veröffentlichte russisch=österreichische Schriftenwechsel ohne Zweifel zu denselben Schlußfolgerungen führte und ähnliche Entschlüsse herbeiführen dürfte, so können wir uns doch kaum denken, daß die Souveräne und Staatsmänner des Nordens den unüberlegten Entschluß fassen konnten, nicht nur die Punkte der beil. Allianz, sondern der Coalition von Pillnitz durch einen feierlichen Vertrag zu erneuern. Wir zweifeln nicht, daß die drei nordisch n Höfe über die künftige Politik Frankreichs Erklärungen gewechselt, und für den Fall einer Angriffs-Bewegung von Seiten Napeleons's über gemeinsame Taktik sich vollkommen geeinigt und verständigt haben; aber starken Grund haben wir, zu zweifeln, daß irgend welche positive Punkte als Richtschnur und Begränzung ihrer künftigen Politik im Voraus genommen worden sind; und für noch fraglicher halten wir die Eristenz eines Vertrages, welcher gerade die Gefahren, denen er begegnen soll, herausfordern und hervorrufen könnte." Dailo News und Globe wollen der Enthüllung des Chronicte auch keinen blinden Glauben schenken. Letzteres Blatt deutet sogar auf die Möglichkeit, daß der Bertrag in der angegebenen Fassung von bonapartistischer Seite veröffentlicht worden sei, weil seine Wirkung auf den französischen Volksgeist nur dem Kaiserreich in die Hand arbeiten könne. Andere Blätter sind überzeugt, daß der Vertrag jedenfalls von der nordischen Diplomatie desavouirt werden wird. * Amerika. Mit dem“Washingion“, der am 17 New=Dork verließ, treffen folzende Nachrichten ein: Der Illinois hatte am 16. 2,200,000 Dollars aus Californien gebracht. Sechs Bergwerkgesellschaften haben eine Dividende von 18—47% per Monat bezogen, so bedeutend ist die Ausbeute, wo Kapital und Wissenschaft zur Gewinnung des Goldes Hand anlegen. Der Hantel ist in Flor in San. Kranzisko. Auf der Landenge, an der Napy Bay ist die Cholera ausgebrochen.— In Ecuador ist ein neues Ministerium eingesetzt, welches Flores nicht unterstützen will. Odgleich dieser durch einen Dampfer Verstärkung und 3000 Dollars, freilich wenig, von Lima erhielt, hat er doch noch keinen Angriff gemacht.— Auf Tahiti ist der Bürgerkrieg wirklich ausgebrochen und die Republik proklsmirt. Die Königin Pomare hat sich auf ein französ. Kriegsschiff geflüchtet. Börsen=Course der Staatspapiere und Actien. Berlin, den 31. Juli. 4 1—"— Freiw. Anl. N. Pr. Sch.=Vr. dito von 1852 Bank=Antbl. Peämiensch. d. Seeh. à 50 Bergisch=Mrk. desgl. Prior. ###gl. II. Serie Cöln=Mindner desgl. Prior. desgl. II. E. Düssel.=Eibers. desgl. Prior. desgl. Prior. Prinz Wilhelm— Berlin, den 31. Juli. Bei sehr geringem Geschäft erfuhren die Ceurse der Aktien im Allgemeinen keine erbebliche Veränderungen, bebaupteten sich ober durchgängig sest. Preußische und ausländische Fends unverändert. Wechsel-Course. Berlin, vom 31. Juli 1852. Geldrours. Köln, den 31. Juli 1852. Amsterdam.. 250 Fl. dito„ 250 Fl. Hamburg. 300 Mt. dito„ 300 Mt. London 1 Let. Parie„ 300 Fr. Wien im 20 Fl. Juß„ 150 Fl. Augsburg 150 Fl. Breslau 100 Thlr. Leipzig in Courant im 14 Thir. Fus„ 100 Thlr. Frankfurt a M. südd. W. 100 Fl. Petersburg. 100 SRll. Kurz. 2 Mt. Kurz. 2 Mi. 3 Mi. 2 Mi. 2 Mt. 2 Mi. 2 Mi. STage. 2 Mi. 2 Mi. 3Woch. 107% 142½ 142 152% 151¾ 6 237 80 85% 101% 89% 99½ 99 56 16 107% Frankfurt, den 31. Juli 1852. Oesterr. 5 Metallig. in Silber bei R. 92¾ G. Osterr. 5%, Meialigue 82 P. 81% G. be gl. 1% 16½ p. Kurbessische 40 Thlr. Loose 34% P. ¾ G. Friedr. Wilbelm Norddahn exel. Zinsen 51 G. Spanische 3% exel. Zins. 4538 P. 1/16 G. Badische 35 Fl. Loose 39 P. 38¾ G. Berlin, den 31. Juli. Spirius leco ohne Hatz 22¾ u. 23 Thlr. bez., mit Faß 21“ 24 bez. Juli dus., Jouli=Auguß 21 S 217, 8 215 Tdlr. Ve. 24 Br. 21¾ G. Auguß. Sepuemder 20% Thlr. Br., 207, bez., 20, G. Sept.=Okteder 19% Tdir. Vr., 19“, bez., 19¼ G. Okteber=Novemder 18⅞ Thir. Br., 18¼ G. Provinzial= Hamm. Am 28. d. Mis, feierte Se. Erellenz der Herr Linanz=Minister, Freiherr v. Bodelschwingb, auf seinem Rittersitze Heyde das Fest der silbernen Hochzeit im Kreise seiner Familie und Verwandten. Die Stadt Hamm ließ dem Jubilar einen, mit dem städtischen Wappen und einer passenden Devise verzierten, silbernen Pokal ale Souvenir üerreichen; sie hat aber auch alle Ursache, sich der beiden Herren Minister von Booelschwi zb dankbar zu erinnern, und ihnen nicht allein ein Denkmal im Herzen ihrer Bewehner, sondern auch ein öffentliches, sichtbares Denkmal zu gründen, eben dadurch, daß einer gemeinnützigen städtischen Anstalt, einer Straße oder einem öffentlichen Platze, zum bleibenden Andenken der Name v. B. beigelegt würde. Die Zahl der Mitwirkenden bei dem, in den ersten Tagen des künftigen Monats hier stattfindenden Musikfeste beläuft sich bereits au 300, darunter die, als eine der ersten Pianistinnen Deutschlands bekannte und berühmte Mad. Schumann zu Düsseldorf. Die Vorübungen beginnen bereits am 1. k. M. Für das Unterkommen der aktiven Miüglieder des Festes ist Sorge getragen, und sind die Bürger den Wunschen des Comites in dieser Beziehung auf das bereitwilligste entgegen gekommen. Die Musik=Direktoren Breitenstein zu Dortmund und Peisch zu Arnsberg werden das Technische des Festes letten. Das Programm wird nächstens in den öffentlichen Blättern erscheinen.— Am Sonnabend war in dem Lokal des von der Königl. Regietung zu Arnsberg als nachahmungswertbes Muster belobten GewerbeLese=Vereins von dem Hr. Dr. Haedenkamp ein neuer elektrischer Telegrapb aufgestellt, um die Mitglieder von der Schnelligkeit und Sicherheit, womit der Apparat arbeitet, zu überzeugen. Eine ausführliche Beschreibung desselben würde den Raum dieses Flattes überschreiten, daher ich denen, die sich für die Sache interessiren, nur empfehlen kann, die Gefälligkeit des Dr. Haedenkamp in Anspruch en nehmen. Der Apparat ist im Besitz unseres Mitbürgers, des, kurch seine Leistungen in der Mechanik vortheilhaft bekannten Friedr. Baumann. Wünster. Bei näherer Besprechung der beabsichtigten 50jähr. Jubeifeier der Besitznahme des Münsterlandes, im August des JahFe 1802, bat man, im Algemeinen ohnehin dort dagegen, anzeführt, daß solche damals nur theilweise erfolgte, das ganze Münsterland daber sich jetzt nicht daran betbeiligen kang. Es wird dader dicse Heier, da erst im Jahre 1815, durch den Wiener Trattat, das ganze Münsterland der Krone Preußen zusiel, bis zum Jahre 1865 gusgesetzt bleiben.(H. A.) Briton. In der vorigen Nr. d. Bl. war irrthümlich unter en Herm Misionarten der Name Caspers angefühet. Ge mus beißen 8. Marimilianus.(S. A.) Verantwortlicher Redakteur: W. Crüwell in Paderborn. Den 8. und 9. August findet die Feier unseres diesjährigen Schützenfestes statt, wozu Freunde des geselligen Vergnügens ergebenst einladet. Niebeim, den 28. Juli 1852. Der Vorstand. II. 1. 1 Westfälische EisenBekanntmachung. Die dem Eisenbahn= Fiskus gehörigen Immobilien: 1. Flur IV. Nr. 181/141 Steuergemeinde Bonenburg, Hofraum von 8 Ruthen 40 Fuß Fläche, nebst aufstebendem, unvollendetem Mübien: Gebäure, 2. Flur IV. Nr. 142 im Rotte, Wildland von 50 Rutden 75 Fuß Inbalt, sollen unter den, im Termine zu veröffentlichenden Bedingungen versteigert werden. Eo ist hierzu ein Lizitationstermin auf Montag den 9. August Vormittags 10 Uhr im Bureau der Section I. b. zu Willebadessen anberaumt, zu welchem Kauflustige mit dem Bemerken eingeladen werden, daß dasebst auch schen vorber die Verkaufs Bedingungen eingesehen werden können. Parerborn, den 28. Juli 1852. Der Abtheilungs=Baumeister. Weishaupt. Ilm Freitag den 13. ds. Mts., 3½ *e Uhr Nachmittage, wird die Einweihung unserer neuen Synagoge Statt finden. Die Feierlichkeiten werden mit einem Ball am 14. d. Mts. beschlossen, wozu wir ergebenst einladen. Herford, den 1. August 1852. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. S. Junkermann. (ie vom Herrn Rechtsanwalt Mantell bewohnte untere Etage meines Hauses, bestebend aus 4 Wohnungs=Piccen neöst Mägdeund Bodenkammer, Keller und Holzgelaß und Trockenboden, steht vom 1. Oktober v. J. ab zu vermietben. Parerborn, den 26. Juli 1852. Jacke, Caleulator. Annonce. (Die Besitzer des adlichen Guts Halte im & Fürstenthume Ostiriceland haben sich, durch idr vorgerücktes Alter veranlaßt, entschlossen, dasselbe im nächsten Herbste zum öffentlichen Verkaufe zu stellen, und erlauben sich, die Aufmerksamkeit des Publikums schon jetzt auf die Erwerbung diesee, eben so angenehm gelegenen, als in merkantilischer und ind#ustrieller Hinsicht höchst wichtigen, Guts zu leiten. Es liegt an der südlichen Gränze dee Amte Weener, an der Hauptpeststraße nach Lingen, Helland, Frankreich und England, unmittelbar an der Ems, dem Aueflusse dee Popenburger Sphltiefs gegenüber und etwa 10 Minuten von dem projektirten Papenburger Badnhose, wedin eine Land= und Wasserstraße führt, entfernt, und bildet gerade den Winkel, wobin die großten Handeloschiffe aus der See gelangen können, und wo die Waaren, welche für ras Innere Deutschlands nach Osnabrück, Münster und den Rbeingegenden bestimmt sind, umgeladen und mit der Eisenbahn oder in kleineren Schifsen weiter versandt werden müssen. Es enthält außer dem Herrenhause mit Gärten und Gebölz, noch Gebäude für das Hauptsteueramt, die Postspedition und die Gastwirihschaft, sogann eine große Holzschneidemüble, eine Schmiede, eine Schiffezimmerwerste, einen Kaltesen, ein Packhaus, ein Fährbaus und sonstige Gebäulichkeiten für die auf dem Gute beschästigten Arbeiter, sowie zwei Wirthschaftsgebäude zum Betriebe der Lancwirihschaft: Dazu gebört eie Häbrgerechtigkeit in ihrem ganzen Um fange, welche eine reine jährliche Einnadme von mehr als 500 Tdlr. gewährt. Die Ländereien zu etwa 220 Morgen bilden ein abgerundetes Ganze, besteben aus gutem Marsch= oder Thonboden, und sind deßbald nicht nur zum Betriebe der Landwirtbschaft sehr geeignet, sondern gestatten auch wegen ihrer Nade am Emsstrome und an der Westbahn die Anlage von Fabriken und kaufmännischen Erablisseiments aller Art, weshald auch dier die Speditionsgeschäfte für cas Innere Deutschlanes im großen Umsange betrieben werden. Sollte sich eas Gut in seinem Ganzen nicht verwerthen lassen, so wird rs in dem näber zu bestimmenden Verkaufetermine in einzelnen Theilen ausgeboten werden. Uebrigens sind die Besitzer des Guts gerne erbötig, jede weiter eiwa gewünschte Nachricht darüber zu ertheiten. Weener, den 27. Juli 1852. Tholen, Notar. Cramer, Notar. III. 1. E 6 sind 3 mödelirte Zimmer an einer genen Straße zu vermichten. Fischer, Kürschner. geleAuswanderern zur Nachricht: daß jeden Monat von hier ab 6 bis 10 gute Dreimaster nach New-York 2c. abgehen. Die unterzeichnete Agertur, welche oft wahrzunehmen Gelegenbeu hatte; wie Unkundige übervortheilt werden, vermittelt nur zuverlässicke Ueberfahrtsverträge bei soliden Schiffebefrachtern unter billigen Bedingungen.— Daß die Fabrten im Vergleich zu Bremen, wo der Auswanderer noch erst Bremerhafen und die Nordsee zu passiren, von hier aus viel nayer, ungefährlicher, somn wohlfeiler und bequcmer, braucht wohl kaum bemerk zu werden. Noch warnend vor allen sogenannten Zwischenagenten und Auforinglingen, ertbeilt auf portofreie Anfragen nähere Auskunft kostenfrei. Die Agentur G. A. Wundermann& Söhne (n. Antwerpen. Abfahrten om 15. Auzus: Viktoria, CapiVaeitngton. Am 1. Spienber: Probus, Cap. Weete. an Bekanntmachung. Der dahier in Untersuchung befangene David Jung von Hobleborn hat bei dem Kurfürstlichem Landratdsamt zu Kassel angegeben, am 19. 2. M. hobe er auf der Straße von Wardurg nach Paverborn einem Juden, welwen er um einen Almosen angesprechen, den Gelebeutel aus der Hand gerissen, rer Beutel sei om serech von Jenem mut Hülfe eince binzugekommenen zweiten Mannco wieder abgenommen, und später diese Angabe Labin abgeändert, raß er nur nach dem Beutel gegriffen dabe, um een Juren zum Almosingeben zu nöthigen. Die zur Ermittelung der gedachten Personen angestellten Nachsorschungen sind odne Erfoig geblieben und es werden diehalb dieselben viereurch aufgefordert, die erforderliche Auskonst über jenen Vorfall anber oder bei der nächsten Gerichtebebörte zu ertbeilen, wilche um die Weiterbeförderung anber ersucht wire. Schmaltaleen, am 31. Juli 1852. K. H. Justizamt hiers. Hahn. vdt. Fuckel. Bei meiner im Herbste 2. J. bevorstehenden Rückreise nach Nord= Amerika ersuche ich alle diejenigen, welche rabin Auftrage oder Bestellungen zu machen haben, sich an mich zeitig zu wenden, damit ich dieselben prompt und sicher besorgen konn. Münster, den 10. Juli 1852. Franz Noer, Naudrückenstraße No. 179. Kaltwasserheilanstalt zu Wolfsanger bei Cassel. Durch den entschieden günstigen Erfolg, welchen die Unterzeichneten durch den Gebrauch der ur in der Jal.Waser= Heilanstalt zu Wosse, anger im laufenden Jahre in ihren verschiedenen Leiden, namentlich gichtischer, rheumatischer und nervöser Art, erfadren haben, füblen sich dieselben gedrungen, Ffür die unermürlich sorgfältige und umsichtige ärztliche Bebandlung, welche den wesentlichsten Antbeil an der erfolgreichen Kur gebabt hat, diermit ibren Dank öffentlich auszusprechen, und Leidenden ähnlicher Art die Kaltwasser=Heilanstalt zu Wolssanger vorzugsweise zu empfehlen. Wolfsanger, 1852. Hünersdorf, Landrath a. D. zu Kirchhain, Namens seiner Frau. C. Paar, Gegenschreiber. Schnittger aus Oldendorf. C. H. Lösch, Geb.= Registrator aus Hannover. Wilhelmine Meissel aus Hannover. Rentmeister Cornelius aus Roßbach. L. Hoffmann, H. Kochenkörffer, D. Franke. M. Berger, F. Scheel, W. Pfeiffer aus Ermschwerdi. Theodor Meissel. Fisseler, Rentmeister aus Gilsa. A. Straube. J. Arthes. G Scheel. C. Siebrecht. Beste. Mateeee Nothwendiger Verkauf. Kreisgericht Hörter. Das im Dorse Lüchtringen und der Lüchtringer Feldmark belegene Gut, der Erben ees verstorbenen Wilbelm Drüke, Vol. XV. Fol. 1, 232 und 689 des Hppothekenbuchs des Kreisgerichts zu Hörter, welches ohne Rücksicht der darauf rubenden Lasten, Abgaben und Renten, jekoch mit Berücksichtigung der öffentlichen une Communal=Lasten, einschließlich der Gedäulichkeiten, indeß ohne Brennerei=, Buh=, Seio= und Wirzschost= Iuventeriun auf 17,378 Thlr. abgeschätzt ist und einen Flächenraum von 158 Mergen 85 Rutben 5 Fuß enthält, zufolge der nebst Hypeibekenschein und Bedingungen im Bureau einzusehenden Tare, soll am 27. Oktober 1852 Vormittags 10 Uhr an erdentlicher Gerichtsstele theilungsbalber subbastirt werden. Das Gut selbst liegt im Regierungebezirk Miaden, Kreie Hörtce, ¾4 Stunden von Höxter une ¾ Stunden von Holzminden, ohnfern der schiffbaren Weser. 11. 2 Bei W. Crüwell in Parerborn ist steie vorrätbig: Prozeßvollmachten v. Buch 6 Sgr., p. Stück 4 Pf. Ne 101 Druck und Verlag von Wilh. Cruwell in Paderborn.: „Eine Corp# noch einen Körf lisches Sprüchn zeichnen, mit w Beschlüssen und findet dies inde dung, da die welche auch Cor billigkeit und H Wir haben 5 tbekenbanken die Unter dieser Ve die Inhaber der sitzer, also der sollen. Die erstere 8 züge zu haben. begründet werder daß den Grundt die Hände nehme Allein diese Vor uns von Vorthei Schube, Häuser, selbst machten. und wenn er all ist mir deshalb o der machen zu le und Mühe darau Tischler einen Tif lös einen Rock ka cent wohlfeiler nen, färden, webe selber einen Rock Wenn die Gri wollen, so müssen für jeden einzeln Einzelne übernimt und Amortisation der betheiligten G Schuld desselben: Gefahr beliebt ma sie kann leicht bei marktes sehr ernst wenigen Wochen durch die übernom ben glauben, wied Hat eine Aktien jeder Schuldner u die Garantie für Aktiengesellschaft; antwortlich, zwisch Pfandbriefe besteht Mit einen mei magnctischen Briefe ben zu Leibe gegange gesucht, in welcheme noch einen solchen S des Odes in der Na Mechaniker, Hrn. Er mer(October 1851) mit dem Od in pumpenglocke, faßte behutsam an. SowiJe stärker der Schlag ein Magnethuf, kling von starkem, ein schne geschlagen, wurde so ler Schein verbreitete, strichenen Violine wu: Resonanzboden leuchte für sich odglühend. se rund um sich her, sie Jedes Trinkglas, wel#flegt, wenn man Bei eine um so heller je h Sie zeigte ein merklich testen war jedesmal ge In solche Glocker sensitive Hände stecken, berübrten. Schlug fand sich die Linke t# sühlswirkung trat also