„ 388„ seinem Eisenbahncapital , a l s d i e V e r. S t a a t e n 2,10 pCt.(Wes.=Z.) Louis: St. Louis tritt kie der Erde zu werden, und der Industrie des partungen und würden, heinen.— Eingeführt Erzeugnisse und 25 pEt. Zuschlag für on 71,525,515 Dollar r, also ein Total= UmWechsel= Umschlag von Steinen 7000 Ctn. lieferten nur 409,000 eingeführten Weizens 1850 beinahe 580,000 und 48 Barken mit — 20 Ctn.) ein. 4005, darunter sehr eitbes Fallissement ist te haben sich, wie er. Dollar gehoben und ink und 10 Wechsel, w ä h r e n d n u r z w e i ür Deutschland negozen Union, so auch ug der Disconto bei eoft 10.— 2 pCl. zlicklichen Bedürfnisse selbst disconirt nur Consul E. C. Anell in Paderborn. Ir. ten, liegen gegen bereit. Näberes imissions= Bureau platz Nr. 31. in ide , d e r d u r c h U n zusammengetreiene ist, gegenwärtig edrängt lebt, sucht ichen Zinsen ein er Verpflichtung, stenzahlungen von bem Adreß= und schmitz, Marktollständige u. bücher flage. Preis F. age. Preis ith. 10 Sgr. lage. Preis 2 Rth. re. 1 Rth. Crüwell rborn. zen werden rald. belge. estf. Ztg. Ersckeint mit Ausnahme von Sonn- und hohen Feierlagen läglien. Inscrate werden mit 1 Sgr. die Aspaltige Zeile oder deren Raum berechner. Donnerstag, den 15. Juli 1852. Viertelj. Abonn.-Preis in Paslerborn 1 Thlr. 7½ Sgr.; bei allen Postanstalten in Preuss. 1 Thlr 15 Sgr. 1 im übrigen Deutschland 1 Thlr. 22½ Sar. Hr Jahrg. Ueber Hypothekenbanken. VII. Paderborn, 13. Juli. Die Rentenbanken nach dem Gesetze vom 4. März 1850. Die in Preußen bestebenden Hypotbekenbanken sind die Rentenbanken und die ritterschaftlichen Creeit=Institute der östlichen Provinzen. Bei den ersteren, die auf Grund des Rentenbanken=Gesetzes vom 4. März 1850 errichtet sind, ist der Staat Banquier. An den Staat zahlen die Bauern ihre Renten, um die Ablösungskapitalien zu verzinsen und zu amortisiren, der Staat ertheilt den Grundbesitzern die Ablösungskapitalien in Rentenbriefen, für deren Verzinsung und Rückzahlung er selbst nur allein einstebt, der Staat endlich verwaltet die sämmtlichen Geschäfte der Banken. Ader es ist nun einmal nicht die Sache des Staate, den Banquier zu spielen. Beamte, welche gewehnt sind, nur nach Instruktionen zu handeln, können unmöglich eine Bank gut verwalten, bei der es in ihren Geschäften darauf ankommt, sich jeden Augenblick den Verhältnissen des Capitalmarktes anzupassen. Man hat daher Alles in Voraus geregelt, man bat in dem Rentenbanken=Gesetze ein für allemal feste Normen für die Höhe des Zinefußes der Rentenbriefe, für die Höbe der von den Bauern zu zablenden Amortisatione=Rente gegeben, und der Zinsfuß der Rentenbriefe bleibt derselbe, mag der Zinsfuß des Capitalmarktes sich andern, wie er will, die Amortisations=Rente bleibt eine und dieselbe— entweder ½ oder 1 pCt. jährlich— die Verhältnisse des Schuldners mogen sich andern, wie sie wollen, es mag ihm leichter werden, eine größere jährliche Rente zu zablen, oder es mag ihm unmöglich werden, dieselbe Rente wie bisher jährlich abzutragen. Es ist den Rentenbanken unmöglich gemacht, sich den Berürfnissen des Verkehrs anzuschmiegen, und da sie in ihrer Geschäftsführung nichts andern können, wenn die Verhältnisse sich auch noch so sehr ändern, so kann es nicht fehlen, daß unter Umständen der Bauer schwerer belastet wird, als nöthig ist, unter andern Umständen der Gutsberr weniger bekommt, als ihm gesetzlich zugetheilt ist. Der Gutsherr soll nach dem Ablösungs=Gesetze als Abfindung en zwanzigsachen Wertb der abzulösenden Rente in Rentenbriefen erhalten. Da aber der Zinsfuß dieser Rentenbriefe, sie mögen ausgegeben werden, unter welchen Umständen sie wollen, auf 4 vEi. festgesetzt ist, so wird der Guteberr zu Zeiten, wo die Course der Staatspapiere niedrig steben, in Wahrheit weniger bekommen, als ihm das Gesetz zubilligen wellte, zu Zeiten, wo die Course hoch stehen, wird er mehr erhalten, und der Beuer also mehr zu zahlen haben, als nach der im Ablösungs=Gesetze bestimmten Ablösungssumme nöthig ist. Gesetzt, der Cours der 4prozentigen Rentenbriefe stellte sich auf 108, so erhielte der Gutsbesitzer, der sich für eine Rente von 5 Thlr. als Ablösung einen Rentenbricf von 100 Thlr. geben ließe, oa er diesen Rentenbrief für 108 Thir. verkaufen könnte, stan des 20fachen, fast den 22fachen Betrag der Rente. Zu derselben Zeit würde ein 3½ prozentiger Rentenbrief auf 100 stehen. Könnte alto die Rentenbank mit dem Zinsfuße ihre Rentenbriefe wechseln; so würde sie in diesem Falle statt der Aprozentigen 3½prozentige Rentenbriefe ausgeben, und der Bauer brauchte die Rentenbriefe auch nur mit 3½ pCr. zu verzinsen, sparte also bei Das Od. (Fortsetzung.) Im 15. Brief sagt der geniale Verfasser: Die Herrlichkeit des Regenbogens in des Tages Glanz hat schon oft Ihr Herz erwärmt; ich will es unternehmen, Sie zu einem Regenbogen in Finsterniß und Nacht zu führen. Ein schwacher Sensitiver gewahrt an beiden Krystallvolen im Dunkeln nichts als eine grauliche unbestimmte Welke, einen trüben Schein inmitten der allgemeinen Finsterniß. Ein Mittelsensitiver unterscheidet, daß die Helle am einen Pol blaugrau und blau, am andern gelb und gelbroth ist, gerade wie seine rechte und linke Hand. Ein höherer Sensitiver endlich erkennt, daß dieses Blau und Gelb nicht einfach ist, sondern daß innerhalb desselben noch allerlei andere Farben, grün, roth, violctt, weiß, durcheinander zucken, und jede der beiden Polflammen, genauer genommen, buntes Aussehen besitzt; dies jedoch so verstanden, daß diese letzteren nur als Nebenfarben, als untergeordnete Farbenflecke in dem allgemeinen Blau des einen und dem allgemeinen Roth des andern Pols auftreten. Es war ein sensitiver invalider Matrose, Friedrich Weidlich, der mich(Februar 1846) zuerst darauf aufmerksam machte, daß diese Farben nicht immer in unruhigem Treiben durcheinander spieler, sondern daß sie sich rubig über einander lagern und ordnen, wenn sie nicht durch den Lufizug meiner Bewegungen und des Atbems gestört und vermengt werden. Und al ich mich um die Lagerungs=Ordnung erkundigte, erfuhr ich, daß zu unterst immer Roth sich absetze, von vielem Rauch getrübt; daß auf diesem brandgelb, dann hochgelb, dann blaßgelb, sofort zeisiggelb, jetzt grün erscheine, daß dies in Blau übergebe, erst in helles, dann in dunkles und daß zuoberst veilchenroth erscheine, was endlich mit rauchigem seinen jährlichen Zablungen an die Rentenbank auf jede 5 Thlr. ½2 Thlr., d. h. den zehnten Theil. Ein anderes Mißverhältniß bei diesen staatlichen Rentenbanken besteht darin, daß der Staat als Schuldner der Rentenbriefe für Zinsen und Capital haftet. Der Credit, den man Jcmanden gibt, richtet sich nach seiner Zahlungsfähigkeit, nach seiner Willigkeit das Creditirte zu zahlen und nach der Schärfe des Zwanges, die man anwenden kann, um ihn zur Zablung willig zu machen. Der Zwang zur Zahlung fällt beim Staate ganz weg, und die Fäbigkeit zu zablen ist beim Staate viel mannichfacheren Wechselfällen unterworfen, als bei Privatteuten, da die Wechsel der politischen Verbältnisse auf ihn viel unmittelbarer wirken. Die Folge davon ist, raß die Capitalisten sich den Creeit, den sie dem Staate geben, viel tbeurer bezablen lassen, als den, welchen sie soliden Privatleuten gewähren, mit anderen Worten, daß die Staatep## ire in der Regel niedriger im Course steben, als die Pfandbriefe der Privat=Credit=Institute. Ein Blick auf den Börsen=Cours=Zeitel genügt, um dies mit Zahlen nachzuweisen. Nach dem Berliner Cours=Zettel wurden am 9. Juli 3½prezentige Staatsschuldscheine mit 9214, 3½prozentige Kur= und Neumärkische Pfandbriese mit 100 bezahlt. Die Capitalisten gaben also für 3½ pCt. Zinsen und Rückzahlung von 100 Thlr. Capital, wenn der Staat es versprach, 7½ Thlr. weniger, als wenn das Credit=Institut der Kur= und Neumärkischen Ritterschaft es ibnen versprack, mit andern Worten, sie borgten der Landschaft für 3½ pCt. Zinsen, während sie vom Staate fast 4 PCt. nehmen. Und dieser Unterschied hat stattgefunden, so lange Pfandbrief=Institute und Steat einander Konkurrenz machen. Bei den Rentenbanken sind, wie gesagt, nicht die Bauern, sondern der Staat Schuldner der Rentenbriefe. Man nennt das die vom Staate übernommene„Garantic“ und bat des Lobens kein Ende gefunden, weil der Staat diese Garantie übernommen hat. Aber einmal ist diese„Staate“= Garantie nicht zu rechtfertigen, weil der„Staat“ hier nur der Gelebeutel der Steuerpflichtigen bedeutet und nicht abzuseben ist, wesball der Bieleselder Spinner, der Iserlohner Nadelarbeiter und der Solinger Messerschmied für die Schulden des polnischen Bauern einstehen und dieselben bezahlen soll, wenn dieser banqucreut macht. Wenn dieses Prinzip überall gelten soll, so möchten am Ende die Fabrikarbeiter umgekehrt wieder auf die Gefahr der Bauern Schulden machen wollen, und wenn am Ende der„Staat“, v. h. die Steuerkasse, für alle die „Garantie“ übernehmen wollte, so mögte des Schuldenmachens auf fremde Rechnung bald kein Ende sein. Abgesehen davon ist aber das Geschenk der Staategarentie ein sehr zweiceutiges. Denn der Staat tritt als Selbstschuldner ein, und die Schuldner müssen den Credit bezahlen, nicht als eb sie, sondern als ob der Staat borgte. Wenn nun aber der Staat geringern Credit. hat als sie, so müssen sie also den ihnen gewährten Credit der Vermittelung und Garantie des Staates wegen theurer bezahlen als sonst. Die Rentenbriefe stehen wirklich verhältnißmäßig nicht höher als die Staatsschuldscheine, und die Aprozentigen Pfandbriefe der Posenschen Ritterschaft steben um 5 pCt. besser als die Aprozentigen Rentenbriefe derselben Provinz. Man wird uns gegen diese Beweisführung einwenden, daß dieser Schaden nur eingebildet sei, da die Ritterschaften, Dunst sich verliere und alles mit vielen kleinen hellleuchtenden Fünkchen oder Steruchen untermischt sei. Was ich von diesem Mann zuerst erfuhr, das sagten mir seitdem viele Seusitwe in tausend nächtlichen Versuchen. Was ist aber dies anderes als die Farben=Ordnung des prismatischen Spectrums? Die Erscheinung einer lichter Iris in asoluter Finsterniß..... welch ein wunderbarer Anblick! Alle Hochsensitiven schilderten ihn als das Prachtvellste, wessen sie je in ihrem Leben ansichtig geworden. Einen starken Magnetstab stellle ich lothrecht auf, seinen gen Südpot nach oben; eine röthliche Tinte beherrschte alle die Regenbogenfarben, die sich in der Ruhe über ihm lagerten Ich kehrte ihn um, seinen gen Nordpol nach oben, ein bläulicher Farbenschein lag über der gedämpften Iris. Der Querschnit des Stabs an den Polen betrug einen Quadratzoll. Um diese Fläche zu verengen, setzte ich eine spitze, eiserne Kappc darauf; die Licht=Emanation wurde dünner, leuchtender und viel länger, aber die Regenbogen=Ordnung der Farben blieb. Statt der Einspitzen setzte ich eine Eisenkappe mie zwei Zinken auf; nun sprangen Leuchten aus beiden, aber aus der einen eine ganz blaue, aus der andern eine gelbrothe. Endlich setzte ich eine Kappe mit vier Zinken auf; jetzt zeigte jede Zinke eine andersfarbige Leuchte; die erste trug ein dlaues Flämmchen, die zweite ein gelbes, die dritte ein rothes, die vierte ein weißgraues; alle vier stiegen lothrecht nebeneinander von den vier Ecken des Magnetstabes empor. Es war mir also gelungen, einige Farben dieser räthselhaften Iris von einander zu trennen und jede für sich ron den andern so zu sagen unabhängig aufzustellen. Drebte ich den Stab langsam um seine Verticalare, so zogen die Farben nicht mit ihm, sondern dr beharrten auf ihrer Stelle und wenn die Zinke mit dem ursprünglich gelben Flämmchen an die Stelle gelangt war, wo zuvor die mit dem blauen sich befunden d. b. Gesellschaften großer und zum Theil reicher Grundbesitzer, welche insgesammt für jeden Pfandbrief haften, zwar mehr Credit hätten als der Staat, daß aber äbnliche bäuerliche Pfandbrief=Institute, wenn auch eben so alle Bauern einer Provinz die Gesammt=Garantie für jeden Pfandbrief übernähmen, nicht so großen Credit genießen würden, weil sie eben kleine Grundbesitzer und viele davon, wie die zahlreichen Subbestationen bewiesen, zahlungsunfähig seien. Wir halten indeß dieses Raisonnement noch immer für sehr fraglich, können indeß von einem nähern Eingehen darauf(was doch am Ende nur cuf Vermuthungen binauslaufen würde) abseben, weil wir gar keine Freunde dieser von den Schuldnern des Institutes zu übernehmenden Gesammtgarantie sind. Nach unserm Vorschlage sollen nämlich nicht, wie bei der in den östlichen Provinzen bestebenden Privar=Institution dieser Art, die Grundbesitzer, r. b. die Schuldner, zugleich Inhaber der Bank=Institute sein, denn das Bankgeschäft liegt diesen eben so fern, wie dem Staate, sondern Aktien=Gesellschaften sollen die Inhaberinnen der Hypothekenbanken, Gläubigerinnen der Grundbesitzer und Schuldnerinnen der Pfane= briefe sein. Darüber das nächste Mal. OlOISDeutschland. * Berlin, den 15. Juli. So ehen gebt mir aus anscheinend guter Quelle die Nachricht zu, daß in nader Zukunft eine bedeutende, wenn auch schon längst erwartete Wendung in der Zollfrage eintreten werde. Nach meiner Quelle stänke nämlich eine Einigung zwischen Preußen und der Coalition in naher Aussicht, wonach die letztere sich zu einer provisorischen Rekonstituirung des Zeuvereins verstände, und Preußen dereit sei, nach diesen die Unterbandlungen mit Oesterneich aufzunehmen. Als Ergänzung mögen Sie die gestrige Mittheilung der Sp. Zig. ansehen, wonach Preußen bereit wäre, Garantien wegen eines mit Oesterreich abzuschließenden möglichst ausgedehnten Zouvertrages zu geben. Gewisse Blätter werden vielleicht von einem Siege Preußens reden, und den Muno recht voll nehmen, bebaupten, Preußen habe sein Programm durchgeführt. Freilich war das Programm Preußens so angeiban, daß für Oesterreich und die Coalition nur ein etwas klarer Blick dazu gebörte, um es bestens zu acceptiren. Daß Preußen darauf beharrte, nicht vor Rekonstitnirung des Zellvereins auf Unterhandlungen mit Oesterreich sich einzulassen, war eine rein formelle Frage, und nur dann von Wichtigkeit, wenn das Verhältniß zu Oesterreich vor Rekenstituirung des Zollvereins im Ungewissen blieb. Jetzt aber, wo von Preußen mehre Garantien gegeben worden in Betreff eines ausgedehnten Handelsvertrages mit Oesterreich, ist die Hauptfrage, welcher Inhalt des Handelsvertrages rann garantirt werden soll. Der Begriff eines Handelsvertrages ist ein sehr weiter; ein solcher kann zwar die bandelepolitsche Autonomie Preußens unangetastet lassen— wenn überhaupt die Autonomie Preußens nach Rekonstituirung des Zeuvereine auf schutzöllnerischer Grunelage, welche dem schunzöllnerischen Prinzip, d. b. der süddeutschen Staaten und durch sie Oesterreich die größte Macht im Zollverein gibt, noch„unangctastei“ genannt werden kann—, er kann aber auch Bestimmunhatte, so war das Gelb in Blau übergegangen, das Blau in Grau, das Grau in Roth u. s. f. Die Farben waren also nicht vom Stab allein abhängig, sondern standen noch in Verband mit irgend einem äußern Verhältniß. Die Bedeutung desselben war bald aufgefunden, es waren die Himmelsgegenden, welche auf die Farben des Stabes Einfluß ausübten. Das blaue Licht stand immer auf der Zinke, welche gen Nord gerichtet war, das gelbe auf der gen West, das rothe auf der gen Süd und das grauweiße auf der gen Ost. Ich mochte den Stab mit seinen vier Zinken drehen, wie ich wollte, die Farben derselben wichen nicht, sondern blieben in derselben Himmelsrichtung gegen einander aufgestellt. Stat der vier aufrechten Zinken befestigte ich auf meinen steheuden Magnetstab eine horizontale viereckige Eisenplatte von einem Quadratfuß Fläche. Kaum lag sie auf dem Pol, so strömten von allen vier Ecken eben so farbige horizontale Leuchten aus, wie von den vier Zinken verticale ausgegangen waren. rehte ich die Platte um einen halben Quadranten, so traten an ihren Ecken die Mischfarben auf: in Nordwesten grün, in Südwesten orange, in Südosten grauroth, in Nordosten violett. Nun griff ich zu einer runden Eisenscheibe und legte sie auf den stehenden Magnetstab. Es tauchte das schöne Bild eines KreisRegenbogens aus der Finsterniß auf. Rund um den Rand der Scheibe herum strömte Licht aus. Es ging von Nord aus durch alle Schattirungen des Blau in alle des Grün und von da gen West in die des Grüngelb, des Gelb, des Oranienroth, gen Sud Hochroth, Grauroth, dann gen Ost in Grau über, im Nordosten sonderte sich ein ziemlich scharf abgegränzter roider Streifen aue, und zuletzt, Norden sich nähernd, traten die reinen blauen Tinten wrieder ein. Hrrhl. hm 15.— m 1. Din 4% Hicrauf ließ ich mir eine hohle eiserne Kugel machen, groß ge den entbalten, welche Oestereich einen direkten Einsluß auf die Hanelepolitik Preußene gewähren, und Kann häue sa Oesterreich den größten Theil seines Hauptzweckes erreicht. der der Hand ater läme e auf die Wierrichtung de Zollvereins dinaue, was Sie und ich bereits wiederbolt vorcusgesagt haben.(Die Nachricht stimmt auch mit der Acuserung ker D. u. Z. übereia, welche wir gestern mitgetbeilt. Die Rer.) Pesde u. u. u. Sunh un ehen. #urs: Sonderehausen, welcher kürzlich bei dem Paderborner Wetrennen mit Oindernissen den Arm sich ausgefalen, ist zum Wunder i. ulle Bu. 4. Auzahüurgunie besnent uer. en.— Iu Gerreff des Papiergelees anderer deutscher Stagten it in der Presse der Wunsch luut geworden, daß die Reeierung weniger kurch ein Verbet, als durch regelmäßige stoetschr Miutbelungen über die Menge des ausgegebenen Pa. Piergelces das Publikum warnen und zu eigener Vorsicht verenlaser wöge. Die„Zeit, enispricht nun diesem Wunsche ne be, Paag, an en euse hallage. Naßregeiln gegen jederzeitig nicht realisiebaree Popiergeld möchten Kaugtlsche Angaben über seliche Leuische Umlauseminel von Interesse sein. Nicht weniger als 18 deuische Staaten baben e-beieins un 7 Banlnarn gmisin; Birzs Geuuer uch be-Auie eudg Sertehz, Csäischsen. Der Buag, serer beläut sich auf eirea 44 und der lepzterer eirea 54 Nu. Thir. I3n Vauns seuer it zu bemerten, boß sch ie Mobrzaht der Staaien erst nach dem März 1848 zu ihrer Smision enschlossen daben, um eamit sinanziellen Verlegeneien azuteilen. Dann ver 1817 gab is ur in Pruißen Sehe Suaee une atende Calfeachise en eVie- Bunzus un ur Aahnl. Cihen. Berningr eien. bohn=Gesellschaften. 1846 wurde auch in Weimar und Mein Jnd un, Sahge us un wiein Pannover zu momentanen Berürfnissen Papiergeld emitirt. Nur die Harsehäets, Htenburg, der Staat Honnovr, eie Lippe, also fast sämmtliche nordeeutsche Gebiete baben noch keiweritei Popitrgelo, werer in der Form von Kasnscheinen noch den Vankvotn auszuweisen. Von den emitirten Kassenschei: vn dennen auf Drußen 30842.347 Thlr. oor 1.29 Ths. Pie Kop'; auf Sachsen 7.000.000 Tbir. Kosnbilleie une aud Zaur. Gianhahzsichon, uer 407 Alst. ve dan. aut eie Staet Honnover 200.000 Tbir., auf Boven 2.000.000 o Searge Hasons 1.30g00 Lse; us dste. Dornktast 2.000.000 H.; auf Hessen=Kassl 2.500.000 Thlr., der 331 Tür. pro Kopf; auf Weimar 600.000 Thlr.: auf Neituingen 600.000 Tolr.; auf Altenburg 500.000 Thlr.: en Sohurg= Goiba 600.000 Thr.; auf Rudeistart 200.00 Ndir: Raut 300.000 Thr.; auf Dessan 1.000000 den 19/87 Thir. pro Kopf; auf Kötben 500.000 over 11.62 Thlr. desd es. Seauzton, Bungud Ais. eeseageslgen iue 2odad Eisntobn. Kasnscheine vor 1025 Tülr. ure Kovizs auf Frautfart 4.000,010 J.;z auf Würtemberg 3.000.000 e de un us uun, Baleten uns Daichnsäet. Luscheinen kommen auf Prußen: Roten der preus. Banl 21.900000, Roten der ritterschaftlichen Bank in Pommern 1.000.000, Roten der stäetschen Bank in Bresion 1.000.00, Toten der Bonk bes berliner Kossen=Vereins 1.000.000 Tolr, ochwand au, Dasthztsfashzier Kin. u. 6. cingezogen werden, nicht mitzäblen); auf Boiern: Noten der Peterscen Oppotzek= und Wechselbank 8.000.000 Fl.; auf Sachsen: Roten der Leipziger Bank unbestimmt(aber auf bunen uu,, Sischier un Ghuagr Staatetaul: 3.000.000 Thlr., Roten der Oberlausitzer Hovotbekenbank: 500,000 Thlr., auf Nassan: Roten der nassauiue Lusetug Aln. B. uf Sauscheigz, Gat. ud der Leszicpoobhen, Gestansgenhalten 600cgo zur. Bas se-heuige, zgd Tisz aul Gshaloie d Niu uu. u. Sanlutn ur Lpauz, Desur Gun. n enedu, Ban u. Aauher Gun ad uen. dr S. un 32 Sch., oor 24 Sg.— Osteriche Staats. peviergelo und Ganknoten, die allein mehr ausmachen ale Kumtiche popierne Aulausmitel allr übrigen reutschen Staaten zulangengerechurt, lönnen natürlich dier niche in Benor kenuen. Wag die Sicherbeit berist, se sud die 84. ne de Auie ud beubten drmern ud uict gunz uniasen deune, ee e eue ae eun Autshan un dun Gane Seus ue die. Lut. Ju bun Zurmn durch se Busturch bfthälge festres dun Pieis, ui Aufendaht fehsich dtermielt. en ie ui einem Volaschen Aparai von Zink und Süberlauen Sure iun Guzg Artiahen Geunte, Auhen nur dusen uiche odor. Im Augenbick, als ich den Eisenstab in einen Elestro. Poouet verwandell haut, sahzen meine Senstiven die schwebende Sroet leugtend in bunten Harben aus der Binsternis beraustreien. üis vue Oertäg, Bunge h. Aegutegnlicht. Die aagalche. e Nen vurn Nau vun Bel u. Be, De gen Bertus grig, fe Der eb, ur. Shurnz Hastybh, gn eid uid gn Sthtwit graurot, gen Ost grau, gen Veriost rotgestreift mit vier ertdrndem Blau. Die Karben büktien schtlich feine Linien ane en der arim, vernut burch se eue dunlere Liale. Die gane Ssoet wor in einen seinen leuchtenden Dunstreis gebält. Dieotere eregetor Hälte bersag durchaus einen mebr bläulichen Schein über de der Keortin, der unter epeside einrn mehr rähichen. 3. nd u e eng, u. uege.#ee ee. and, Klieg eine ins Blaue zehende Lichtsäule über die Kugel hand. ed enver, beg dann nac alln Seiten um, wie ein geifneter Eiegenschtrm, und krömte ringsum über die Kogel Hinab, in einem Pestand von 2—3 Zolen von ihr. Vom andern Vol, dem unten Sctndlichen gen Stiepele, ging ein gleicher Feuerbüschel in röidlichen dus eostun an dr Kagl Kaauf. Behe ursafernen und erier, s0, ehe sie den Acquator der Kugel erreichten. e- eeedun, un a ul ur Aagt einr Gemail. 8. e be Beoedun, Auage ue eshte uinrchn. es zuit ainemn Rord. und amem Süepel, mit den dazui gehirigen enscheine mittelt daarem Fonds meistens nicht oder nur sehr ering funeint, nur werden diesalben von den Steuerämtern ven angenommen. Die Panknoten hoben in Preußen 3., Voicmn 1., in Sachsen“, und 1, in Desan 4, Bagrenterlage, während sie in Nassau blos„mit einen entsprechenten baaren Reservesond; verschen zu sein brauchen. — Die uae dat den Augriß der R. Pr. 3, aufgrremmen und erwirert derselben heute mit folgenden Worten: Wir daben schon neulich auf die Verwanetschaft aufmertsam ermacht, die zwischen den Schreibern der Kreuzzeitung und den Jestuitemn behtebt.— Gelaantlich gehört es zu ven Lehren der Schüler Lepalas,„daß jece Mittel Lurch den guten Zweak sebeiligt werce.: Die N. Pr. Z.: pnlichtet dem nicht bei enen die arst noch einen Scheit peuer. Sie scheint un Klauden, kaß eie Verwerflichkeit ihrer Ziele in demselben Gra“ wilcer beurtbeilt werken wire, in welchem die Insamie ibFer Mintel zunimmt. Weil der Minister=Präscent sich nicht zum wiltürlichen Werlzeuge eines fanatischen„Irvingianersnd seiner tbeils von eigenem Fanaismus, tbeils von der Schlaubeit Anderer betrogenen Buncesgenessen bergiebt und wvei er nicht idnen zu Gefollen die Dpnastie und das Vaterane an den Rand ree Verdeibens bringt, soll Herr v. Maneussel,— wie die Koterie sich auserückt— ggestürze= und Einer der Ienigen„auf den bürsaukratischen Studt; gesetzt peicen. Das Ziel iu gu, aber— Lie Miutel siad noch besr:. Die Kreuzzeitung, das Lieblingslind gewisser Leute, bat 0 nicht gescheut, das erste Blatt zu sein, weibhes die Vereächtigung aussprach, daß die preuß. Regierung geneigt ein tönne, in der dandelepoltischen Frage, eie nationgle Edre une Seltstänvigleit gewerren ist, nachzugeben, und die sde Position, die sie jept einmmmt, zu verlosen, Es liegt in der zunerbitlichen Consaguenz= Lises Blatte, daß ee auch uit Eicser Verägtigung sortjährt. So wiererbolt es denn in eiuer gehtrigen Nummer Eie Jusiunation mit der Vemertung, ie von die sey die beatschuige Rchziebigsel gescheitert si. eslie wedr au der Hestigtent Oistrriche, wie an dersenizen der preuß. Rezierung läge! Wir glauben gern, daß die Aufisfung ris Zelverans für die„N. B. 3.= nicht schnell genug — dir ue Nau. Pruhschz, peiche füir die Rönige vo, Preußen zulepzt mit Drampurg und Schievelbein fürlieb nimmt, en u ugn gezung aise Versasanz Pfollamint und Hr. Wagner zum„Ober=Engel“ ernannt wird, der bis doe Vian aus Boßzr Nach ucht Bedauzungen dt, die vuid u. Sapuserah use Veshhsestgog. den astreisen“, sondern die es in ihrem Munde wirklich sind — das nimmt uns einigermaßen Wunder. Hat doch die 3. die Verantwortlichkeit der Mizister als eine Lugeniecdre belämpft— ein Kampf, in dem wir ihr beisseben, arer wir, odne uns zu verbehlen, daß wenn man auf einem eichen Stauepunte die praußsche Regierung verrähige une onäd, dieser Vorwurf böber reicht, als bie zum MiniserPräsicenten.„Landgraf Lurwig werde bart!“ Pusetaus ulen., Wernthenteun uid aud u. stätigt eurch die A. Z. welche schon wenige Tage früber die Nachricht erdielt, daß man„neuereinge Schritte getban habe, beiche auf ein Annähren Preußens an die Staaten der Cogvien schließen lass. Derselbe Corr. der A. Z. bespriche auch die Angrifse der N. Pr. 3 und bemersti u. a.: die bandelspolitischen Ansichten und Hestrebungen des Hrn. v. Manteufberden kewpet von König wie vom Prinen von Drusen seideit und gutgeheißen. Der selisame Zwiespalt der sich iege zwischen der Kreuzzeitung und dem Minister=Präsidenten erboden, in kaum dem Verdachte zu entzieben, daß ihm rein verönliche Motive zu Grunce liegen. Es wir0 Ihnen bekannt ein, Laß Asessor Wagner zu seiner Exeuipation im Oswalos= den Proecs anfübrte, Hr. v. Manteuffel habe die bekannte, geigen den Seehandlunge Präsioenten Bloch gerichtete Brodür ver drur Veröstentlichung gugzebeißen. Dise Anzat“ durch eine settens des Herrn v. Manteuffel sowobl an Hrn. Hloch ale an den Staatsanwalt abgegebene Erklärung als eive Unwabrbeit erwiesen, und Or. Wagner wire in Folze gefen cum einer mehrmonatlichen Gesängnißstrafe entgeben. — Prinz Louie Napolton sel, sohald er die preußische Grenze berüdrt, dem Vernehmen nach, von dem Oberpräsicenten v. Kleist=Retzow empfangen werden. — Uinter dem Vorsitz des Vicepräsioenten Göße verbanelie beut eae Obertribunal den Prozeß Hassnpflug. Der edue bu Beuig ue, Bchigestschorteiausten. esl idn dai der Appelaion der Bewets er Unschule zum Theil abgeschnitten worden war. Die Verbonelung begann 10° uy, Drr,Stans=hupolt Berzuam ertienut nue esics er uir ur Aiehztzstherzsodourte guge guschen Prunse an. Nach mehrstündiger Veratbung publizire um 4 tür der Präsioent das Urtel, weiches auf Freispregung eie besischen Ministers von dem Verdrechen der Fäschung lautet. — Am gestrigen Tage kam ein Mann hier an, um von magnetischen Kräften ausgerüstet und auf den Prüfstein des Odichtce gelegt. In der That sieht man, daß die Ergebniß in öberraschendem Maße denen des Nordlichtes und Südlichtes unseres Plavetein ähnlich sind. Näbere Vergleichung haiten sie bei einer weitern Parallelißirung, ale hier gestattlich ist, se vollkommen gut aus, daß die Annahme: das Nordlicht sei posives Odlicht, alle Wahrscheinlichtet für sich gewinnt. bebe ue, un u. Balcz. Sicztungen uicht eisaltg sine, kondern sich bei genauer Betrachtung in eine regelmäßige Jris auflösen. (Da der Gegenstand das Interesse des Publikums in hobem Prade erregt, so werden wir mit den Mittheilungen über genselben fortfahren.) der üder Hanburg nas Auerika sich zu bggeben, der seilt 30 Jaodren und 3 Menaten in Zuchthäusern Strafe für verschie, ene Oervrechen erkiöh vu. Otzsech ur, se lguage er auf eiem Geate gevoesen, Keus mit den Gestzen iu osienen Kriege Seteot, se gur und tadellos hat versalbe sich auf den ZuchtPustern grührt. Von seinen Vorgesepten ist er depals al Ein Lurchaus gebesserter Mensch entlassen worcen. Mucherpristent v. Naneusel dat gestrn worgen ein Kenige i Vosram Vortag gchalten. Anch deute ie ue e Au e u. echen Buscke Basdenzgechrt. dies Sechiurn der Bulerig ven Radene Bies ven en derzen grlov. Gestern wohnte sie mit dem Kaif rder busdueiung u. Aehanlese An uns eidin Bune n. euen Dolauie im Theauter. Dozegen war die Kaiserin und er Danz=Regeant von Baren, ieperer wegen„Unwostlseine peibincert, an der Königl. Tasel zu erscheinen. Als die Kaierin nach eem Diner, von der Königin begleitet, vor den Srosien Nuschelsaat im neuen Dalais vorfabr, konn e das vort Ssäitig vertomuete Bubilum sich von dem verzältnisussig eiuen Seriuen der Kauseria durch Augenschein Vberzengen. de de ven dem Pizen von Preußzen aus vim Wagen a. elict war, eilte sie nicht sofort in den Saal, sondern verde dues ung Mlun u ur. Prigenn, Gun u. Preunelich die Bücke auf dem anwesenden Pubikum rußen ließ. Voun eien Srtien berzich begrüß und vierer grüßeng, giung : kann in den Saal, an dessen Eingang sie der König deGubte. Die Lestimmungen über die Abreise des kaistrlichen Pauries kno, wie uns mitgethellt wird, dahin geöndert, daß eeseibe schon am nächsten Mitwoch Morgens 10 Uhr erfolden(en. Das Ledariefest der Kaiserin wiro worgen im Treise der tönigl. Hamilte in Parez geseiert.— General v. Vrangst dat die Diensteistung bei dem Kaiser übernommen, anc ist der General Graf Walderse zur Dispostion vig Kaisere. — Die Ernennung eines besondern Commissarine dee Bundrs zur Regilung der Verfasungs= Angelegenbeiten in Frankfurt a. M. sell nach glaubwürdigen Nachrichten nun roch n Kürze devorsteben und Oesterreich, Las vieber eine Oo, nung der Dinge in seinem Wunsche, aber ohne ein soscheg Pervortreten des Bundes berieb, sie besonders bevorworten. — Iu weilchem Grad dr Seidenbau geignet ist, einen lobnenden Nedenerwerd für die Landschullebrer und sogenannen lleinen Leute arzugeben, zeigt eine Minheilung in dem Jahresbericht dee Vereins zur Beföreerung des Seidenbaues in der Mark und der Nieverlausitz. Nach verselben sino von er besigen Georg Gobinsben Seizenhanelung in den Jadzen 1834 bie 1851 von 159 Prsenen, wiche Seienzuche tricben, 1837 Pfund 14¼, Loth Seide angekauft und mit /.676 Thr. 11 Sor. 3 Pft. bezabit worten. Der Preie r Seite betng in ven 18 Johrra purchschninlich 6 Toir. 10 Sor. pro Pfuno; es kamen auf jede Person 11¼, Pfuno Seice und 737, Thlr. als Durchschninsatz einer Jahreseinnahme. Einzeine fleißige Züchter, namentlich Schullebrer auf cem Lande, erzielten rurchschnittliche Johreseinnabmen von 108 Thir. Wenn man erwägt, daß diese Einnahme innerbalb iner sehr kurzen Frist(6— 8 Wochen) und zwor ia einer Jahreszeit erworben wird, in welcher wegen dringender Feloarbeit der Schulbesuch der Kindeer auf eem Lande ein beschräntter ist und raß die eigentliche Arbeit des Seidendaubetrietes ohne Störung der amtlichen Funktionen ees Tehrere bewirkt werden kann; daß die Seidenzucht für den Lebrerstand eine angemessene Beschäfigung ist und zugleich Gelegenbeit giedt, denselben weiter zu verbreiten; so muß anerkannt werden, doß die Hebung und Zörderung die Seienbaues die Mäglichteit darbietet, der greßen Anzahl schlecht potirter Lebrerstellen auch dem allerbilligiten Wege eine materielle Verbesserung zu gewähren. Verlin, 13. Juli.(Abende.) Auf den schafen con der„Zeit: von deute Morgen ist auch sogleich die That gefelgt. Die neueste Nummer der„N. Pr. Zig“; ist polizeilic mit Beschlag belegt worden.— Nuch cem Correstonenten der O. u. 3. wure eine Vertagung der Consenenzen nach erfelgter Antwert der Coalitien von selbst eintreten. Direibe wieerspricht aber wieder der Bebauptung der Zeu: Zellgarantie sei von Oesterreich nicht versprochen worden. Dereibe fügt indesen sehr ernst binzu, Laß die Coolition immer nech zwischen Oesterreich und Preußen schwanke, raß aber Oesterreich nie auf einen bloßen Handels= une Zelvertrag eingehen könne. — Ein ofizicller Korrespendent der„Augeb. Abendzig. eat der Sendung des Hern v. Rechow an muchrere süddeutsche Dose denselten Zweck unter, den die Mission des Herrn von Bismaick=Schönbausen nach Wien zur Aufgabe erhalten batte. Beiee sollen in Bezug auf die Zel= und Handelsfrage die wahren Absichten Preußene auf vertraulichem Wege ins gebsrige Licht setzen. — Nach der„Deutsch, Volksh.“ dat der Kaiser bereie eie Aushebung des im Jahre 1848 ergangeulc Patentes, die Ausweisung der Jesuiten aus Oesterreich betressend, sanctionirt. — Die zwischen Wien und Kebl seit längere Zeit schon bestebende telegr. Verbineung über München, Stuttgart und Karterube wiro demnächst eine Verlängerung bis Straßbürg erdalten, ramit eine ununterbrochene Verbindung zwischen Wien und Paris=Loncon hergestellt werde. — Iu der am 10. Kaligebabten Sitzung der Zolleonserenz wurcen die Heratbungen über den Sepiembervertrag und eie diesem angeschlossenen preuß. Vorlagen dis zu Ende besprochen, und es bleidt jedenfalls zweifelhaft, womit die Zeit bei etwa ferner stautfingenden Sitzungen auszufüllen sei. Hannover, 13. Juli. In der heutigen Sitzung de, Verfassungs. vom 1. Aug ziallaneschaft Für 0 Stüve und auch Lindem. Die den erklärt, einverstanden — Es nächst bis zu Trier, Innern vom Verleger der kurs gegen die selbe betreffend August v. J. Italien Gesetz den Bau votirt, indem er Frankre ste ist in der jes gelang zu beschä heute ist es ein weniger, nebmlich Damen in den C zugelassen werden lich die Damen z daß diese sich nich ten. Diese Anor tergraben, denn E die Frauen sind. — Der„M gesetzgebenden Kör setze.— In seine Sorgfalt der Regimei hat. Bekannt senbahnen weit bin gegenwärtige Regie st and der Nation puls gegeben, inden zum Ausbau der§ Linien betragen ein Einschluß der in m burger Eisenbahn, 3 b#eiben mithin noch nicht mehr als 71 9 liche Eisenbahnen F Zeit in den Händen sionen auf 99 Jahre Eisenbahnen an sich zuzahlen haben, derei werden kann. Auße gen die Zinsen für di tirt, so daß er möglic t ages Interessen von er nie eine Nutznießun d.e Gegner des Conc — Der„Univer der heidnischen Classik richt fort, und hat „Patrie“ gefunden. — Die„Gazette maligen Direktor der# des verstorbenen König sichert, daß Louis Phili mehr als 11½ Mill. France" nachzuweisen Revenüen hatte. Sie be trotz der Consiscation ei Vermögen von 100 Mi — Die Entlassung reicht hat, wird von der auch nicht glaubt, daß Partei nachfolgen kann. — Proudhon hat, schüre gegen die„Rother erscheinen soll. Börse vom 12. J 4½% unverändert 10. veri: 22 3/8. Eisenbahn Fr. Bascl. 296 1/8. Großbritanni heute waren nach der Tim ministerielle, 41 liberal-ko giebt zwar 224 Liberale u an; allein ich glaube, daß kann. Die ministerielle P weil die Whig's Candidate lich für das Toryministerin jenigen, welche die Wbige zu den Radikalen(Cobden) Ich kann bei dieser Gelegen merksam machen, der sich in ich so eben erhalte, eingeschl don mit 2,4000,000 Einwob haben aber vergessen, daß es mitglieder wählt, hingegen u ner Zevölkerungezahl von be Städte von London, wie We eigene Orte waren, allmälich sind. Mit allen seinen Vor Das äncert aber ihre übrige? sten Gegensätze noch nicht ein stellung durc Daten ergänzen lich eine Volkszählung im B die jetzige Parlamentswahl ablamentsreform. Acte von 1831, u begeben, der seit 30 in Strafe für verschied er, so lange er auf ben in offenem Kriege sich auf den Zuchtn ist er deshalb al worden. hat gestern morgen V. Anch heute ist inübergefahren. Rußlano wird von mit dem Kaisr der erschien Abende im die Kaiserin und wegen Unwohlseins nen. Als die Kaibegleitet, vor dem hr. konn e das dort verbättnißmäßig schein überzeugen. dem Wagen geal, sondern verreppe, indem sie iblikum ruhen ließ. grüßend, ging e der König bedes kaiserlichen a geandert, daß 10 Uhr erfolvird morgen im — General v. r übernommen, Disposition des nmissariue des elegenheiten in ichten nun doch her eine Ord* ein solches evorworten. net ist, einen ind sogenannilung in dem Seidenbaues en sino von den Jab= Seieenzucht st und mit Der Preis b 6 Thir. 1½ Pfund Jahreseinllehrer auf n von 108 innerhalb in einer der Feldein bedenbaubeLehrers ehrerstand elegenbeit int werues die ter LedVerbesscharfen ie That polizeiresionnenzen D.r: die Dermmer aber einische von atte. die bö i1s die rt. on 10 9 1 * 0 * Verfassungsausschusses ist die Fraze debattirt, ob das Gesetz vom 1. Aug. 1851, betreffend die Reorgonisation der Provinziallandschaft, aufzubeben oder nur zu suspendiren sei Für das Erstere sollen die Regierungsmitglieder nebst Stüve und Lebzen; für das Letztere Elissen, Wynecken u. s. w., auch Lindemann gestimmt haben. Die Herren Minister haben, wie man sagt, sehr entschieden erklärt, daß sie mit der Suspension des Gesitzes nicht einverstanden sein können. — Es geht das Gerücht, die Kammern würden demnachst bis zum Herbst vertagt werden. Trier, 10. Juli. Durch Erlaß des Ministeriums des Innern vom 28. v. Mts. ist der, von dem Buchdrucker und Verleger der„Trier'schen Zeitung“ Hru. Walthr erhobene Rekurs gegen die Konzessionsentziehung verworfen und der dieselbe betreffende Beschluß der k. Regierung zu Trier vom 12. August v. I. bestättgt worden. Aussan d. Italten.— Turin, 9. Juli. Der Senat hat heute das Gesetz den Bau der Eisenbahn von Turin nach Novara betreffend votirt, indem er alle Amendements verworfen hat. Frankreic.—** Paris, 12. Juli. Das Unbedeutendste ist in der jetzigen politischen Ebbe im Stande, die Pariser Tagelang zu beschäftigen, ja in Aufregung zu versetzen. Gestern und heute ist es ein kaum glaublicher Umstand, nichts mehr und nichts weniger, nehmlich, als daß der Präsident befoblen hat, daß keine Damen in den Ehrenzug bei Eröffnung der Straßburger Eisenbahn zugelassen werden sollen. In der jetzigen Langweile hatten nehmlich die Damen zu Tausenden die Direktoren um Billete bestürmt, daß diese sich nicht mehr zu retten wurten und Nap. um Hülfe baten. Diese Anordnung wird den Credit des Letztern aber sehr untergraben, denn Sie wissen, von welchem Einfluß hier in Frankreich die Frauen sind. — Der„Moniteur“ enthält die Promulgition mehrerer vom gesetzgebenden Körper votirten und vom Senat genehmigten Gesetze.— In seinem halbamtlichen Theile hebi der Moniteur die Sorgfalt der Regierung hervor, welche sie den Eisenbahnen gewidmei hat. Bekanntlich ist Frankreich lange Zeit in Bezug auf Eisenbahnen weit hinter England und Deutschland zurückgeblieben. Die gegenwärtige Regierung hat der Errichtung dieser für den Wohlst and der Nation so wichtigen Verbindungsmittel einen neuen Impuls gegeben, indem sie an verschiedene Gesellschaften Concessionen zum Ausbau der Hauptlinien ertheilt. Die bis jetzt concessionirten Linien betragen eine Strecke von 6,983 Kilometres, wovon mit Einschluß der in wenig Tagen zu eröffnenden Strecke der Straßburger Eisenbahn, 3,979 Kilometres bereits befahren werden. Es bleiben mithin noch 3,004 Kilometres zu bauen, wozu der Staat nicht mehr als 71 Millionen Franken beizusteuern hat. Sammiliche Eisenbahnen Frankreichs werden sich sonach tür eine sehr lange Zeit in den Händen von Privaten befinden, da die meisten Concessionen auf 99 Jahre lauten. Will der Staat nach dieser Zeit die Eisenbahnen an sich bringen, so wird er enorme Capitalien zurückzuzahlen haben, deren Betrag als eine todte Staatsschuld betrachtet werden kann. Außerdem bat der Staat in den spcziellen Verträgen die Zinsen für die Mehrzahl der angelegten Capitalien garantirt, so daß er möglicherweise bei etwaiger Unzulänglichkeit des Ert ages Interessen von einem Capital zu zahlen haben wird, wovon er mie eine Nutznießung hatte. Dies sind die Einwendungen, welche d.e Gegner des Concessionssystems von jeber gemacht haben. — Der„Univers“ kämpft unverdroßen für das Ausschließen der heidnischen Classiker von dem Gymnasial= und: Seminarunter= richt fort, und hat einen unerwarteten Kompfgenoffen an der „Patrie“ gefunden. — Die„Gazette de France“ streitet sich mit Hrn. Vavin, ehemaligen Direktor der Orleansschen Domainen, über das Einkommen des verstorbenen Königs, Louis Philipp herum. Herr Vavin versichert, daß Louis Philipp nach Abzug der Verwaltungskosten nicht mehr als 11½ Mill. Einkünfte besaß, während die„Gazette de France" nachzuweisen sucht, daß er jährlich mindestens 25 Mill. Revenüen hatte. Sie behauptet auch, daß den Prinzen von Orleans, trotz der Consiscation eines Theils ihrer Güter, immer noch ein Vermögen von 100 Mill. Franken bleibe. — Die Entlassung, welche das Belgische Ministerium eingereicht hat, wird von der Regierung hier gerne gesehen, wenn man auch nicht glaubt, daß jetzt schon ein Ministerium der kutholischen Partei nachfolgen kann. — Proudhon hat, wie man sagt, im Gesängnisse eine Broschüre gegen die„Rothen“ vollendet, die bereits in wenig Tagen erscheinen soll. Börse vom 12. Juli: 3% gestiegen 5 C. 72 Fr. 25 C. 4 12% unverändert 103. 3% Spanische 44¼ rite. Converi: 22 3/8. Eisenbahnen: Nord. 635 Fr. Straßburg. 620 Fr. Basel. 296 1/8. Großbritannten.— Londen, 12. Juli. Bis heute waren nach der Times 342 Wahlen bekannt; darunter 103 ministerielle, 41 liberal-konservative und 198 liberale. Der Herald giebt zwar 224 Liberale und 139 Conservative von allen Nüancen an; allein ich glaube, daß man sich auf die Times besser verlassen kann. Die ministerielle Presse gibt sich den Anschein von Triumph, weil die Whig's Candidaten verloren haben, allein das ist wahrlich für das Toryministerium nur um so schlimmer, denn alle diejenigen, welche die Whigs verlassen, gehen nur noch weiter links— zu den Radikalen(Cobden), welche schon gegen 100 zählen sollen. Ich kann bei dieser Gelegenheit auf einen kleinen Irrtham aufmerksam machen, der sich in die Nummer 87 Ihres Blattes, welche ich so eben erhalte, eingeschlichen hat. Es heißt da nämlich: London mit 2,400,000 Einwohnern wähle nur 4 Abgeordnete. Sie haben aber vergessen, daß es London City ist, welche 4 Parlamentsmitglieder wählt, hingegen nicht so viel Einwohner zählt. Zu jener Bevölkerungezahl von beinahe 2½ Mill. gehören auch die VorStädte von London, wie Westminster und Southwark, die früber eigene Orte waren, allmälich indessen London einverleibt worden sind. Mit allen seinen Vorstädten wählt London 14 Abgeordnete. Das äncert aber ihre übrige Aufstellung nicht. Sie haben die schroffsien Gegensätze noch nicht einmal angeführt. Ich will Ihre Aufstellung durch Daten ergänzen: Im Jahre 1851 wurde bekanntlich eine Vollszählung im Vereinigten Königreich vorgenommen; die jetzige Parlamentswahl aber geschicht auf der Basis der Parlamentsreform. Acte von 1831, da Lord John Russells Bill zu einer weitern Resorm des Wahlrechts, die er in der letzten Session kurz vor dem Sturz seines Ministeriums eingebracht, mit diesem zu Boden fiel Indessen welches Mißverhältniß, bei der in den letzten zwanzig Jahren so rasch gestiegenen Bevölkerung, besonders der Fabrikstädte und Fabrikbezirke, zwischen Seelenzahl und Vertreiung obwaltet, erhellt aus folgenden Angaben: Arundel, mit 2748 Einwohner sendet 1 Mitglied ins Parlament; Birkenhead(Liverpool gegenüber), mit 24,175 Einwohnern, ist unvertreten. Lyme Regis, mit 3516 Einwohnern, wählt einen Repräsentanten; Burcley, mit 20,828 Seelen, wählt keinen. Ashburton, mit 3432 Emwohnern, ist vertreten; Stalepbridge, mit 20,760 Einwohnern, nicht. „Wir können,“ sagt die Times,„nicht alle einzelne Beispiele aufzählen, und erwähnen nur, daß der neue Census, außer den genannten Orten, 5 unvertretene Städte von mehr als 13,000 Seelen enthält, 5 deßgleichen mit einer Einwohnerzahl zwischen 12 und 11,000; 12 deßgleichen mit mehr als 10,000; 5 deßgleichen mit mehr als 9000; 6 mit mehr als 8000; 13 mit mehr als 7000; 17 mit mehr als 6000; 26 mit mehr als 5000 Einwohnern. Die Namen der Städte mit einer Bevölkerung von 2000 bis 5000 Seelen, die im Parlament unvertreten sind, füllt drei enggedruckte parlamentarische Folioseiten. In der Hauptstadt London haben 4 große Kirchspiele, Chelsca mit 56,538, Kensington mit 44.053, Hammersmith mit 17,760, und Fulham mit 11,886 Einwohnern, keinen Repräsentanten.“ Dasselbe schreiende Mißverhältniß zeigt sich hinsichtlich mehrerer Grasschaften, besonders der starkbevölkerten Manufacturbezirke Lancashire und Yorkshire. Man betrachte folgende Gegenüberstellung, wo auf beide Columnen je 30 Parlamenismitglieder kommen: Parlaments= Parlaments= Die Freihandelspresse warnt das Ministerium Derby diese„unvertretene Macht“ im Lande, die sich früher oder später Geltung zu verschaffen wissen werde, ja nicht zu überseben oder gering zu schätzen, denn— wenn es auch der Regierung gelingen sollte, mit den jetzigen Wählerschaften eine protectionistische Majorität zu gewinnen— so stehe jene Phalanr der Handelsfreiheit als Reserve dahinter. Man kann in der That nicht zweiseln, daß eie Frage weiterer Parlamentsreform, die in den letzten Jahren, trotz des Manchesterer Vereins unter Cobdens und Hume's Leitung, von der Nanon mit Kaltsinn behandelt wurde, in naher Zukunft, vielleicht schon im nächsten Parlamentsjahr, sehr in den Vordergrund treten werde; obgleich nachgerade viele Leute glauben: in England vermöge und wirke das Vereins= und Versammlungsrecht und die Preßfreiheit heutzutage mehr als das Parlament, und dieses müsse, wic es auch zusammengtsetzt sei, mit oder gegen Willen der öffentlichen Meinung, dem Druck von Außen folgen. Amertra.—* New=York, 30. Juni. Henry Clay ist endlich seinen Leiden erlegen. Dieser große Staatsmann starb am 29. Diese Nachricht brachte das Dampfschiff Europa am 11. Morgens nach Liverpool. Henry Clay war am 12ten April 1777 in der Grafschaft Hannover in Virginien geboren. Er gehörte zur aristokretischen Partei und war kriegerisch gesinnt; hingegen stand er als vollendeter Gentleman und Staatsmann bei Allen in hoher Achtung.— In New-York herrschte große Aufregung unter den Irländern, da der Staatsanwalt für die Auslieferung des aus Australien entflohenen Thomas Kayne ist, welcher wegen Mord deportirt worden war. Webster ist im Begriff eine Reise nach England zu machen. Die Nachrichten von San Franzisko lauten noch immer sehr günstig. Der Verkehr mit Europa ist im Steigen. Die Baumwollenpreise haben etwas nachgelassen.— In Vera=Cruz in Meriko gehen Gerüchte, daß General Präsident Arista einen Staatsstreich beabsichtige, um die absolute Gewalt zu usurpiren. Die Genehmigung des Tehuantepeevertrags mit Oberst Sloo bestätigt sich noch nicht. Aus Brasilien läuft die Nachricht ein, daß die beiden Häuser in Rio de Janeito die Grenzstreitigkeit der Provinzen Parano und Maranham geendet habe. Ebendaselbst wurden 9 Pferde Sir Smith's(Cap) versteigert. Die süddeutsche Post ist heute ausgeblieben. Börsen=Course der Staatspapiere und Actien. Berlin, den 12. Juli. Berlin, 11. Juli. Die Börse war heute günstig gestimmt und die Ceurse meist eiwas böher als vorgestein. Preußische und ausläudische Fends ohne Veränderung. Wechsel-Course. Preus. Couraut. Berlin, vom 10. Juli 1852.### 1 Brief. s1 Geld. Bremen, den 12. Juli. (Wochen=Bericht bis 10. Juli Abends.) Tabacke. Von Nordamerika. sind begeben: 96 F. Bay. erd. braun und couleurig; 34 F. Marpl., braun, mittelbraun und serubsartig; 150 F. Virginy, ord., gut ord. und ord. fett; 91 F. Kentucky, erd., gut ordin., leicht Schneide=, Spinn= und Cigarrengut; 488 J. Stengel, Birginy ordin., mittel und sein. Westind. und Südamerik.— Von Harang neuer Ernte wurden in Auction 45 Ser. von 16 à 84 Gr., Durchschnitt ca. 33 Gr. und 30 Ser. alter Waare von 15 u 43 Gr., Turchschnitt ca. 26 Gr. gekauft, „wie auch aus der Oand 23 Ser. mitte! Deckblatt und Einlage Rehmer sanden; von Cuba sind 93 Ser. bladige und mittel Einlage und von Domingv 396 Ser. sein mittel, mittel und gut ord. Deckblatt, zu bestehenden guten Preisen umgesetzt; Celumbia in Biatt. blieb begebrt und fanden davon 1055 P., sowie von Columb. in Rellen 23 P. Nehmer: außerdem sind noch begeben: 98 K. Seedleaf, 78 P. Pertorico in Bl., 50 Kd. Varinas in RU., 80 Kb. do. in Bl. u. 55 K. Fleiida. „assee blieb preishaltend und Inhaber waren sehr zuruckhaltend, so daß das Geschäft auch in dieser Woche wenig Lebbaitigkeit zeigte; bei beschränkter Auswahl sind begeben: 17 F. 36 Bll. Jamaica zu 9 à 10 Gr., 500 B. Brasil zu 8 a 8½ Gr. 200 B. Bakivia und Java zu 9 a 10 Gr. 100 S. Dominge zu 8 7/ a 8 1/8 Gr. Zucker. Von rohom sanden 320 K. blonde Havana zu 5 Gr. und 261 K. braune do. zu 4 Gr. Nehmer; sowie von, Raffinirtem 5000 Brode Melis und Raffinade und 500 Topfe Candis. Baumwolle nicht gefragt; wir notiren nach Liverpooler Classisica= tion: ord. to good 9 a 11 Gr., middling## good middling 11% a11% Gr., middl. fair vo fair 12 a 13 Gr. Thee ohne Verkäuse und auch in Reis gingen nur kleine Parthien für den Bedarf um; Carod. 4 u 6 Thlr., Arracan und Bengal 3 a 4 Thlr. notirt, Java auf 3¼ a 3½ Thlr. gehalten In Farbehölzern sind 60mes Cuba Geld=, AU ms Manzanilla do. und 35/mI Jamaica do. begeben; man notirt: Camp. Blau= 1# 2 Thle., Dom. und Jam. 1 a 1 7/8 Thir.; Cuda Geld= 2% a 2¾ Thlr., Tampico 1 a 2 Thlr., Manzanilla 1 a 2 Thlr. Gewürze. 682 S. Pfesser, pr.„E. M. Arndt= von Batavia zugeführt, fanden zu festen Preisen Nehmer; leichter gilt 7½ a 4½ Thir., schwerer 8½ a 8½ Gr. Piment bei Kleinigkeiten höher bezahlt und Jamaica mit 11¼ a 11 ½ Gr. notirt. Fruchte. Corinihen wiederum sehr begehrt und wurden zu steigenden Preisen 250/m umgesetzt, wobei man für beste Waare die 6 Thir. anlegte.— Smyrna Rosinen ebenfalls gerragt und sind davon 200 F. zu 4 5/12 Thir. gerauft; man verlangt jetzt fest 4 ½ Thlr. Von Wenind. Honig sind zu vorigen Preisen 15 Tierc. begeben; Notirung 6 a 7 Gr. In Droguen gingen 14 K. Gummi=elasticum, 193 P. Casia Fistula und 4 Sck. weißen Pfesser um. Ven Harz sind 800 F. gekauft; Amerik. 1 a 2 Thlr. Für Häute, namentlich leichte Süramerik., erhielt sich ferner Kauflust und die hohen Preise und günstigen Nachrichten von den Ver. Staaten, hatten eine Verschiffung von ca. 10,000 St. leichter Buen. Apces, Rio Grande 2c., dabin zur Feige.— Felle, Hirsch= ohne Umsätze, da es an Aufträgen feblt. Lobe für den Bedarf mit 54 Gr. bezahlt. Heringe. 48 T. aller Sorten wurden gekauft, sowie auch angebrachte 25 T. Norw. Feti= meist in Auction abgingen. Ven Pottasche sind 15 F. Petersb. und 10 F. Amerik. Steinzu vorigen Preisen genommen. Fettwaaren. Der Umsatz zu festeu, theils selbst höheren Preisen, beläust sich auf 40 T. raff., 50 T. Newfoundl. Thran, 50m. rohee und ger. Rüböl, 15/m& Leinöl und man notirt: Thran, Südsee pr. 6 Stk. 23¼ a 23½ Thlr., pr. 216 F 23 Thlr., Berger blauker 30 Thlr. pr. To., Leber= 25 Thl.; Rüböl 10¼ a 10% Thl. für robes, Lein= 91/2 a 97/12 Thlr., Palm= 8 a 9 Thlr., Cecosnutz, wovon 20m. 2 zugeführt, 11 a 12 Thlr. Getreide bei dem schönen Wetter mit wenig Umsatz.— Vor Rocken fanden nur kleine Parthien zur sofortigen Versendung Nehmer, indeß wurde auch direkt Mehreres vom Lager zur Ausfuhr verwandt; Preise sind wenig verändert, indeß zeigte sich bei Parthien dazu keine Frage. Heutige Preise sind;# 171 Weizen. Han., Brschw. 115 a 125 Bedung. Weser 110 a 125 B. Elb.=, Dän. u. Holst. 110 a 115 B. Rocken. Ostseeischer, getr. 71 a 80 B. Kinigsb., Danziger 85 a 87 B. Odesster, 88 a 90 B. Oberländischer 88 u 90 V. Sandrocken 85 B. Awerik. 90 B. Gerste. Oberländische 75 a 80 B. Niedl Winter 70 B. Semmer 65 B. Hafer. Oberländ. 48 a 50 B. Niederl. Grütz und Futt. 44 a 55 B. Bohnen. Groß und mitt. 75 a 80 B. Kleine 80 a 85 Br. Erdsen. Koch=, gelde 90 a 95 B. Marktbericht. derborn, den 14. Juli. Weizen(der dreuß. Schefsel 2 Thlr 18 Sgr. Reggen 2 Thle. 2 Sar. Gerste 1 Th1.120 So. Haser Toi. 29 ½ S. Kartosseln 1 Thl. 18 S. Erbsen 2 Thl. 10 S. Linsen 2 Thlr. 18 Sgr. Bohnen, 2 Thlr. 6 Sgr. Butter a Psd. 6 Szr. 8 2j. Heu pr. Crr. à 110 Pfund 17½ Sar. Strod, pr. Schock a 1200 K 4 Thlr. 25 Sgr.— 2. Neuß, den 13. Juli. Weizen nach Qualität 2 Thir. 10 Sgr. die 2 Thir. 14 Sg. Roggen 1 Thlr. 23 Sg. dis 1 Th. 25 Sg. Winergerste 1 Tblr. 15 Sg. Som.= 1 Thir. 15 Sg., Buchweizen; Tdl. 21 Sar. Haser 1 Thle. 3 Sgr. Erbsen 2 Thir. 4 Sa. Rüdsaamen 3 Tbl. 11 Sgr. Kartoffeln 1 Thlr.— Sgr. Heu vr. Cir.— Thir. 20 Sar. Strod v. Schock 4 Thlr. 5 Sar. Ein Schwarzbrod von 13 Pfd. 8 Sgr. 4 Ps. Neuß, den 13. Juli. Kleiner Samen 3 Thlr. 7 Sg. Rühöl per Ohm 282 Psd. odne Jaß 29 Thir. 15 Sgr. dito per Mai— Thir. dito per Oktober 31 Thlr.— Sar. Leinöl per Ohm— Tdlr.— Sgr. Rübluchen per 1000 Stück Stampf 32 Thl. Preßkuchen, per 2000 Pfund 27 Tdir. Leinkuchen v. 2000 Pfund 56 Tdlr. Branntwein, per Ohm zu 123 Quart zu 47%(ohneMaklergeld) 14 Thir. 20 Sgr. Gereinigtes Ort 30¼ Thir. Provinzial=Zeitung. 1f Minden, den 11. Juli. Das hiesige Freischießen endete heute. Dasselbe war durch das äußerst gute Wetter begünstigt, sehr zablreich besucht, wiewohl die Wärme während dieser Zeit erwas drückend war, so war diesem durch confortable eingerichtete Zelte und vor denselben angebrachte belaubte Bäume 2c. vorgebeugt. Die polizeilichen Funktionen wurden wie neulich von der Regierung bestimmt und wie auch früher geschehen, von den aus der Bürgergarde organisirten Wachen wahrgenommen, was zwar auch überflüssig war, denn der brüderliche und einheitliche Sinn auf diesem Volksfeste, wo Reich und Arm an gleichen Vergnügungen Theil nimmt, läßt derartige Auftritte nicht auftauchen, daß strenge Maßregeln ergriffen werden müßten. Wiewobl nun alles auf diesem Feste nach Wunsche ging, so brachte doch ein Fall— daß das Militair von der Theilnahme an demselben abgehalten wurde, eine Mißstimmung unter die Bürger. Es war nämlich in den früheren Jahren dem Militär erlaubt, den Festplatz während des Abende nach Belieben zu besuchen, wohingegen dasselbe diesmal sich nur bis Abends 9 Uhr dort aufhalten durfte, was namentlich einigen Wirtheu, welche auf den Zufpruch des Militärs gerechnet hatten, einigen Schaden verursachte. Die Kartoffelkrankheit soll sich in hiesiger Gegend schon wieder an einigen Stellen zeigen. Hamm, 14. Juli. Ungerne ergreife ich die Feder, wenn ich Geschebnisse mitzutheilen habe, welche an Verruchtheit des Charakters, Bosheit oder Rachsucht eines Menschen Zeugniß geben sollen. Vorlängst wird dier einem Schneidergesellen von seinem Meister gekündigt, weil ihm die nöthigen Kenntnisse feblten. Neidisch darüber, daß sein Schlafkammerad, ein geschickterer Geselle, bleiben, er dagegen den Dienst verlassen soll, sucht er sich VitriolOel zu verschaffen, welches er seinem schlafenden Cameraden über das Gesicht gießt. Dieser erwachte und glaubt Gesichts=Krämpfe zu haben, läßt schleunigst den Arzt herbeiholen, der nicht wenig erstaunt ist, den Unglücklichen mit verbrannter Stirne und einem verletzten Auge, das er wohl verlieren wird, anzutreffen, die Ursache des Schmerzes gleich erkennt und das Nöthige anorenet. Der Thäter ist festgenommen, hat die That eingestanden, und auf Befragen noch binzugesetzt: daß er de verderblichen Folgen der Anwendung jenes Aczmittels auf den menschlichen Körper vorher wohl gewußt habe! Vorgestern unternahm der hiesige Post=Secretair v. L. mit dem Forst=Cleven einen Wettkampf im Schwimmen, wodurch jener beinahe ein Opfer übermäßiger Körper=Anstrengung geworden wäre, indem er einem Blutflurz bekam, zur Stadt getragen werden mußte, und lebensgefährlich darnieder liegt. Die seit zwei Jahren bei dem, eine Meile von hier entfernten Derfe Pelkum mit großer Anstrengung und nicht geringen Kosten angestellten Bohr=Versuche zur Erreichung eines Salzstockes, sind bis jetzt resultatlos geblieben. Man glaubt, daß derselbe eher weiter in östlicherer Richtung aufzufinden sein werde, und schließt solches aus dem Umstande, daß das Ergebniß der westlich bei Heeren, ehnweit Camen aufgeschlessenen Quelle bereits von 7 auf 4 pCt. berabgesunken sei, die reichhaltigeren Salzquellen aber höher hinauf bei Werl, Sassendorf 2c. sich hefänden.— Jetzt kann ich Ihnen die bestimmte Mittheilung machen, daß das Oder=Tribunal auf die, gegen das Verdikt der dritten Jury, von dem des Vatermordes angeklagten Kaufmann Heinr. Specht zu Dortmund eingelegte Richtigkeitsbeschwerde erkannt, und die Sache vor eine neue Jury gewiesen hat. Das hienige Appellationsgericht hat sich nur noch darüber auszusprechen; ob die Sache vor dem biesigen oder vor einem anderen Schwurgericht zur Verhandlung kommen soll.— Das am vergangenen Sonntage vom Musik=Corps des 15. Inf. Rgts. auf hiesigem Schützenplatze veranstaltete InstrumentalKonzert hatte sich, unzweifelhaft der großen Hitze wegen, keines zahlreiches Besuchs zu erfreuen. Die Kleider=Pracht der anwesenden Damen schien ihren Glanzpunkt erreicht zu haben, und machte sich besonders bei den Töchtern aus der zahlreichen Classe der Gewerbtreibenden bemerkbar. Dazu in jedem kostbaren Gewande eine Schönbeit! Was will man mehr? 69 Münster, 42. Juli. Vielleicht möchte es für Ihren Leserkreis von Interesse sein, eine stattstische Angabe über den Cffectiv= bestand der hiesigen Diöcese muzutbeilen. Derselbe umfaßt jetzt: l. 1) Die Krankenschwestern des heiligen Franciscus auf der Hölle bei Telgte. 2) Das Kloster der Congregation der Töchter vom beiligen Kreuze, nach der Regel des heiligen Augustinus, auf dem ehemaligen Schlosse Aspel bei Recs; verbunden ist damit ein Pensionat für die weibliche Jugend. 3) Die Schwestern von der göttlichen Fürschung; a, im Mödchen=Waisenhause zu St. Mauritz, b, im Bürger-Waisenbause zu Münster, c, im Waisenhause zu Coesfeld, 3, im Collegium Ludgerianum zu Münster. 4) Das Kloster vom guten Hirten zu St. Mauritz, zur Rettung gefallener Personen weiblichen Geschlechtes. 5) Das Kloster der Schwestern unser lieben Frau in Cocsfeld zur Erziehung und zum Unterrichte der weiblichen Jugend. 6) Die Genossenschaft der barmherzigen Schwestern im Clemens Hospital zu Münster; zur Verpflegung der Kranken. Mit dem Mutterhause stehen in Verbindung die Töchterbäuser zu Ahaus, Lembeck, Cleve, Warendorf, Geldan, Straf=Anstalt Münster, Bocholt, Borken, empen, Dülmen, Emmrich, Hüls, Darfeld, Cranenburg, Beckum, Recklinghausen, Gohlensfeld, Anhalt St. Tönis, Calcar, Rheine. 7) Das Ursulinerinnen=Kloster zu Dorsten, verbunden mit einem Pensionat. UI. 1) Die Mitglieder der Gesellschaft Jeiu: Residenz Ostenfelde, Kloster in Münster nebst Pensionat und das Noviciat zu Friedrichsburg bei Münster. 2) Die Kapuziner zu Werne mit lateinischer Schule. 3) Die Franciskaner zu Dorsten, Warendorf. 4) Die Erereitien=Häuser zu Freckenhorst, Göttenderf, Velen. Diese 7 Frauen= und 4 Männer=Genosenschaften beschäftigen sich mit Kranken=, Waisen=, 2c. Pflege, Rettung Gefallener, Unterricht und Erziehung, Seelsorge, Missionen unv Exercitien, wirken besonders durch Aushülfe in der Seelsorge. Unter den Clerikern sind vom Adel: v. Senden, v. Korf, v. Ketteler, v. Böninghausen, Graf v. Galen, v. Meurer. v. Dipenbrock, v. Bostel v. Münstermann, v. Hora, Bachoven v. Echt. In den Pfarren des Regienungsbezirks Münster sind 143 Geistliche, die in der Stadt Muster geboren sind. Die Diöcese bat 355 Pfarren. Die theolegisch philosephische Akademie wird von 302 Studirenden besucht. Verantwortlicher Redakteur: W. Crüwell in Paderborn. Einladung zum Pall auf Sonntag, den 18. Juli 1852, im Cursaale am Mineralbrunnen zu Driburg von Ferd. Hancke. Bekanntmachung. Am 15. Juli c. 10 Uhr sollen im biesigen Pfandhause 3 Kübe, 2 Schweine, 1 Tisch, 3 Stühle, 1 Kosser, 1 Uhr und verschiedene Modilien öffentlich gegen baare Zahlung steigert werden. Salzlotten, den 12. Juli 1852. Henze, A.=C. Bei Wilh. Crüwell und I. Wesener in Paderborn, und A. L. Ritter in Soest ist zu haben: Der kleine Franzos und kleine Französin, oder faßlicher Unterricht in kürzester Zeit französisch lesen, verstehen, schreiben und sprechen zu lernen. Nach einem neuen Plane bearbeitet, und besonders zur Uebung des Gedächtnisses, Schärsung des Sprachtoktes, Erleichterung der Fertigkeit im Sprechen, Erweckung der Lust zu lesen und praktischen Beschäftigungen der Lernenden berausgegeben von A. Prosesser im Collegium Heinrich IV. in Paris. — Preie s Sg. 6,000 Thlr. in keinern und größeren Posten, liegen gegen Hppothek zum Ausleihen bereit. Näheres Entfernten Verwandten und Freunden die traurige Nachricht, daß heute früh 6 Uhr unser 2½ jähriges Töchterchen Josepha am Zahnen, nach beigetretener Gebirm= Entzänkung, gestorben ist. Wiedenbrück, den 13. Juli 1852. Die trauernden Eltern Heinrich Oebbecke, Auct.=Comm. Antonette Oebbecke, geb. Happe. durch das Adreß= und Commissons=Burcau von J. H. Schmitz, Marktvlan###. J1. in Paverborn. Verding des Neubaues einer Kirche zu Medebach. Zufelge Verfügung der Königl. Regierung soll der Neubau einer massiven und gewölbten Kirche nebst Tburm in der Stadt Merebach am 28. Juli d. J., Vormittags 10 Uhr, im Gastbause des Herrn Schetier daselbst öffentlich an den Mindestsordernden, zuvörderst im Einzeln nach den verschiedenen Hnadwerks- Arbeiten und demnächst im Ganzen verdungen werden. Die zur Ausführung dieses Baues erforderlichen Arbeiten und Maierial=Lieferungen bestehen in: Zu diesem Termine werden Unternehmer mit dem Bemerken eingeladen, daß sie sich vor demselben über ihre Qualification und über idre Kautions=Befähigung. durch gehörig beglaubigte Atteste auezuweisen haben, andernfalls jede Theilnahme verweigert werden muß. Die beireffenden Kosten=Anschläge, Pläne und Beeingungen liegen beim Unterzeichneten dis zum 25. e. Mie., täglich von Morgens 9 dis 12 Uhr, und Nachmittags von 3 die 5 Udr zur Einsicht bereit. Arnoberg, ren 4. Juli 1852. Der Bau=Inspektor, Kronenberg. Verding des Neubaues einer Kirche im Dorfe Calle bei Meschede. Zufolge Verfügung der Königl. Regierung soll der Neubau einer massiven und gewölbten Kirche nebst Tburm im Dorfe Calle bei Meschede am 26. Juli d. J., Vormittags 10 Uhr, m Gastbause des Herrn Vornweg daselbst öffentlich an den Mindestfordernden, zuerst im Einzeln nach den verschiedenen Handwerks=Arbeiten und demnächst im Ganzen verdungen werden. Die zur Ausführung dieses Baues ersorderlichen Arbeiten und Material=Lieferungen bestehen in: Thlr. Sgr. Pf. im Ganzen 27469 3 6 Zu diesem Termine werden Unternehmer mit dem Bemerken eingeladen, daß sie sich vor demselben über ihre gebörige Qualification und Kautions=Befäbigung durch gebörig beglaubigte Atteste auszuweisen haben, andernfalls jede Theilnahme verweigert werden muß. Die betressenden Kosten=Anschläge, Pläne und Bedingungen liegen beim Unterzeichneten bis zum 25. v. Mis., täglich von Mergens 9 dis 12 Uhr, und Nachmittags von 3 bis 5 Uhr zur Einsicht bereit. Arneberg, den 4. Juli 1852. Der Bau=Inspektor, Kronenberg. Verding res Neubaues einer Kirche in Niedermarsberg. Zufolge Verfügung der Königl. Regierung soll der Neubau einer massiven und gewöldten Kirche nebst Tdurm in der Stadt Nievermars= berg am 30. Juli d. I., Vormittags 10 Uhr, im Poelmannschen Gastbause daselbst öffentlich an den Mindestfordernden, zuvörderst im Einzeln nach den verschierenen Handwerks=Arbeiten und demnächst im Ganzen verdungen werden. Die zur Ausführung dieses Baues ersorrerlichen Arbeiten und Maierial=Lieserungen Zu diesem Termine werden Unternehmer mit dem Bemerken eingeladen, daß sie sich vor remselben über ibre gehörige Qualisication und über ibre Kautigne=Befäbigung durch gehörig beglaubigte Atteste auszuweisen haben, andernfalls jede Theilnahme verweigert werden muß. Die betreffenden Kosten=Anschläge, Pläne und Bedingungen liegen beim Unterzeichneten bis zum 25. d. Mis., täglich von Morgens 9 bis 12 Uhr, und Nachmittags von 3 bie 5 Uhr zur Einsicht bereit. Arneberg, den 4. Juli 1852. Der Bau=Inspektor, Kronenberg. Mit dem die Zabl der a nen artstokratise und die Leitung nur den demokr wollen. Henry sich mehrmals# Whig an der S ner Weltmann, mit großen Tale mehr als 30 Ja didaten für die Lennoch nie die winnen, deren C ner Eigenthümlig Wichtigkeit ist. men Leidenschaftei chen, verhaßt; na will nicht sagen, auch selbst nicht v öffentlichen Cbaral Von Henry Clay Jugend Duellank von seinen Gegnei genügte, um noch stig für ihn stande noblen Passionen 1 nehmen. Aber wie seiner eminenten G fluß aus und wurk keinahe vergöttert. welches mit seinem legte er in einer U len nieder: daß da Washington ihm b weichen möge. Henry Clap w Countv, in Virginie würdigen Unabhängi eine Periode, welche Ohne der furchtbaret chen wir uns bloß z als er geboren wurd schen zählte, raß nie Zeitraum so rasch in Schen vor 50 bahn. Mit dem 20. Kentucky, wo er sich er Kentucky eine Con Staaten aufnehmen. ihn dieser Staat zum seinem Tode blieb. riode war er im Repi Sprecher gewählt. In Mit dem unten fol „odisch=magnetischen Briwir hoffen, daß die The sprochenen„tieferen Eing bewegen wird, haben wir wir unsere Mittheilungen Gegenstand von einer m Wir werden daher die fr Reihenfolge nach und nat wird sich erst recht verstet sich bezieht, nachgebolt sin demselben nur einige Beis odische Beziehung äußert „sensitiven“ Menscheu, z. Gesichte, Kälte= und Wär Wirkungen bringt der Ver bei, und es ist höchst inter die uns täglich vorkommen oder an deren Dasein man ben wollte, in einfachen Wir heben hier einige solch Mädchen z. B. flieht mane That fast unerklärliche Erse jenen Mitallen, die am me reagiren. Nähert sich ein pfindet er über seinen Körp gegossen; es ist ihm, als o# füchlt sich weggetrieben, und Druck und Verlag von Wild. Crüwell in Paderdorn.