blikum mache ich ergeierselbst mit GenehmiLommissionsau n einschlagenden Gend Unterbringung othekarische Sicherheit, Verkäufen, sowie in Vermiethungen von ern, Gärten, Wiesen, hütern, Geböften und n von Anstellungen itdiensten, sowie GeEinziehung von rtigung von außergeen; Uebernahme von en empfehle, gebe ich 1, billigen und reellen rage werden frauco 92. * Nr. 570 im Hause drn. C. Peters. hiffahrt. sellschaft. der Landungs= utz: n Cöln um 5¾ Ubr Frankfurt) Mauunem Tage, im Anschluß an die von Münster, Pader2, Dortmund u. f. lenz, Anschluß an den um de von Berlin in #nden Zug und in nschluß an den um in Deuz eintresUzug von Berkin, m 10% Ul Adends ch Bonn gedenden kannheim. Boot um 11 Uhr 10 Uhr Morgens stag, um 12 Uhr Direktion. sind sofort zu agt die Exped. ing ram=Markt end. im Markt zu in ugust uirch zur öffent2. rstand . Krummel. e Bitte.“ er durch Unimmengetreiene !, gegenwärtig ingt lebt, sucht n Zinsen ein Verpflichtung, zahlungen von m Adreß= und mitz, Markte von Paannehmbaren laufen. ne Commisis, Marktchenmädchen äberes durch au von J. N 90. Erscheint mit Ausnahme von Sonn- und hohen Feiertagen tüglich. Inserate werden mit 1 Sgr. die Aspaltige Zeile oder deren Raum berechnet. Paderborn, Dienstag, den 13. Juli 1852. Viertelj. Abonn.-Preis in Paderbora 1 Thlr. 7½ Sgr.; bei ellen Postanstallen in Preuss. 1 Thlr 15 Sgr.; im übrigen Deutschland 1 Thlr. 22½2 Sor. Er holz steben zum VerDie Candidaten zur Präsidentschaft von NordAmerika. ∆ Paderborn, 11. Juli. Als die Nachricht eintraf, daß General Pierce von den demokratischen Delegaten in Baltimore zum Candidaten ernannt sei, theilten wir unseren Lesern sofort eine biographische Stizze dieses bis dahin in Europa wenig bekannten Mannes mit. Die Whigs haben wider alles Erwarten den General Scott zu ihrem Candidaten aufgestellt. Ueber diesen können wir kurz sein, denn er wird allen unseren Lesern vom mexikanischen Kriege her, der 1847 beendigt wurde, noch in frischem Andenken sein. Dieser Felozug scheint überhaupt bestimmt zu sein, das amerikanische Staatsleben mit neuen Persönlichkeiten zu versehen, dens Pierce verdankt demselben ebenfalls einen Theil seines Rufen und sogar ein Präsident hatte ihm bereits seine Wahl zu verdanken— Taplor. Scott batte das Commando der Operationen in Süd=Mexiko mit Worths Division. Unter seinem Oberbefebl wurde Vera=Cruz genommen, die Schlachten von Cerro=Gordo und Churubroko geschlagen und die Stadt Mexiko im Sturm crobert. Er wird jetzt als der beste General der amerikanischen Armee angesehen und führt in der That deren Oberbesebl. Nicht so beliebt sind bingegen seine persönlichen Eigenschaften und seine politischen Ansichten. Was die Ersteren betrifft, so ist er rauh und abstoßend und seine Letzteren haden zu beftige Gegner. Wie wir schon neulich in unserem Tageeberichte anführten, ist Scott sowohl Abolitionist, als Anhänger der Partei der sogenannten Natives (Eingeborenen). Die Abolitionisten wollen bekanntlich die sofortige Aufhebung der Sclaverei in den südlichen Staaten der Union. Daher hat Scott die Südländer gegen sich. Sollte er sich nun auch zu einem Compromiß herbeilassen, so werden doch nur Wenige aus Abneigung gegen die Demokraten für ihn stimmen. Ohne ein solches Compromiß, d. h. ein Versprechen Scott's, diese Sachen einstweilen auf sich beruhen zu lassen, kännte sogar der Fall eintreten, daß die Südländer selbstständig für einen eigenen Candidaten stimmen. Hat Scott als Abolitionist die Südländer gegen sich, so ist er als„Native“ den Deutschen verhaßt. Die Natves sind nämlich jene brutale, bei jeder Gelegenheit Excesse hervorrufende Partei, welche neidisch auf das Gedeihen namentlich der Deutschen, die Einwanderer auf 20 Jahre vom Bürgerrechte ausgeschlossen wissen will. Da im Grunde genommen nur die Indianer Natives sind, so hat diese Partei wenig Halt und verschafft sich nur durch ihre Robheit und Gewaltthätigkeit einiges Gewicht. Sie gibt sich besonders damit ab, die Feste der Deutschen gewaltsam zu stören, wobei sie im vorigen Jahre einmal von den deutschen Turnern in Newpork tüchtig heimgeschickt worden ist. Nun sind die 5 Millionen Deutsche in den Vereinigten Staaten meistens Demokraten und würden schon aus Prinzip einen Wbig nicht wählen; aber auch die Whigs unter ihnen, wenn sie nicht ganz amerikanisirt sind, werden gegen einen Native stimmen. Erwägt man auf der andern Seite das bescheidene Wesen und den von allen Parteien anerkannten edrenhaften Ruf des demokratischen Candidaten Pierce, so steht Scott gegen diesen auch als Person im Nachtbeil. Da somit die Sache der Wdigs sowohl im Prinzip nicht die Majorität des amerikanischen Volkes jetzt für sich hat, wie Das Od. Scit März d. J. veröffentlicht die Allg. Zig. eine Reihe von Briefen, in welchen ein Naturforscher( v. Reichenbach) ein bisher unbekanntes Dynamid, eine neue Weltkraft in allen ihren Erscheinungen behandelt, welchen er den Namen„Od“ gegeben hat. Die Entdekkung ist keine Sache der Hypothese mehr, sondern durch mannichfache Anwendungen und Beispiele in den verschiedensten Nüancen bewiesen. Es fällt damit wie Schuppen von unseren Augen und wir treten in eine neue feinere Welt, welche unseren blöden Blikken bisher verborgen gewesen war. Einzelne Erscheinungen des früheren sogenannten thierischen Magnctismus gehören in dieses Feld. Das ist aber nicht genug: alle bisher für Ausgebürten überspannter, nervenschwacher, furchtsamer Menschen betrachteten Erscheinungen stellen sich als wirklich vorhanden dar und werden auf die natürlichste Weise erklärt. Kurz der Aberglaube selbst erweiet sich als auf positiven Thatsachen beruhend, welche sich jetzt auf die einfachste Weise erklären. Nicht jeder Mensch aber ist gleich unter dem Einflusse dieser Weltkraft(weshalb so viele über Ahnungen, Geistergrscheinungen, Sympathie, Antipathie er hog genue omne lächeln) sondern nur die sogen. Seusitiven, welche sich wieder in Geung:, Mittel= und Hoch=Sensitive unterscheiden. Da der geistvolle Verfasser jener Aufsätze schon an seinem 16. Briefe angelangt ist, so sind wir nicht im Stande alle wiederzugeben; aber unsere Pflicht ist es, ernstlich darauf aufmerksam zu machen. Deshalb wollen wir wenigstens einige Beispiele aus jenen lichtvollen Darstellungen mittheilen. In seinen Erscheinungen stellt sich uns das Od nämlich dar, als eine feine dem Elektro=Magnetismus ähnliche Weltkraft, welche, wie Alles in der Welt, seine Gegensätze, seinen vositiven und negativen Pol in sich birgt. Die linke Seite des Menwir in unserm letzten Artikel auseinandergesetzt haben,— da zweitens auch die Persönlichkeit des demokratischen Candidaten im Vortheil vor den Candidaten der Whigs ist, so läßt sich, wenn nicht ganz eigenthümliche Ereignisse dazwischen treten, mit Gewißheit annehmen, daß der nächste Präsident der Vereinigten Staaten von Nord=Amerika— General Pierce sein wird.— Deutschland. * Berlin, 10. Juli. Der diesige Korrespondent der D. Allg. Z. glaubt, daß die Conferenzen in den nächsten Tagen vertagt werden würden. Die Coalition wird formell eine Antwort auf Preußens Erklärung geben, in der That aber ist bereits von Seiten der wichtigsten Glieder derselben die vertrauliche Mittheilung hierber gelangt, raß man sich auch mit der bestimmten Zusicherung eines Handelsvertrags mit Oesterreich begnügen und auf die Zusicherung der Zolleinigung verzichten würde. Oesterreich hat inzwischen den Coalitionsstaaten wirklich die bioberigen Zolleinnahmen garantirt; auf wie lange und in welchem Münzfuße, unter welcher Sicherstellung ist jeroch nicht bekannt. Da die österreichische Regierung ihrer eigenen Bank Hppothekarsicherheit auf die Salinen gegeben hat, so hofft man, daß sie gegenüber den fremden Staatskassen nicht abgeneigt sein werde, ein ähnliches Arrangement zu treffen. Alle Gerüchte über preußische Bermittlungsversuche in der Zollfrage sind Erfindungen, Prrußen wird vielmehr durch ein freisinniges Handelssystem sich von der Abhängigkeit jeder Art reiten und an höchster Stelle hat eben die Garantieanerdietung Oesterreichs an die Coalitionsstaaten den Verracht bestärkt, daß diese Staaten durch die österreichische Zolleinigung ihre Selbstständigkeit verlieren sollen. Mit dieser Behauptung stimmt die Sp. Zig. in so fern überein, als zwar gegenwärtig Unterhanolangen zwischen Preußen und der Coalition behufs Herbeiführung einer Verständigung schwebend seien, die preuß. Regierung aber von ihrem Programm nicht abweichen werde, also nar Hanbelsvertrag nicht Handelseinigung mit Oesterreich. Die Sp. Zig. meint ferner, daß bedeutende Differenzen in der Tariffrage erst dann den großen Kampf zwischen dem schutzzöllnerischen Süden und dem Norden des Zouvereins herbeifähren würden, wenn einmal die Prinzipienfrage entschieden ist. Eine rasche Entscheidung sei aber um so mehr nothwendig, als Handel und Industrie unter der Ungewißheit täglich mehr leiden. Am 11. Juli wird der jetzt regierende Regent von Baden zum Besuche am hiesigen Hofe eintreffen. In hochgestellten Kreisen legt man auf diesen Besuch ein besonderes Gewicht und hofft wohl nicht ohne Grund, daß er Veranlassung werde, die in der handelspolitischen Frage zwischen Preußen und Baden obschwebenden Differenzen auszugleichen. S. M. der König ist in Stettin mit ausnehmender Feierlichkeit empfangen worden. — Se. Majestät der König und Se. Majestät der Kaiser von Rußland sind heute Mittag am 1¼ Uhr auf dem Stettiner Eisenbahnhof eingetroffen und haben sich unverweilt nach Potsdam begeben. Se. Excellenz der Herr Ministerpräsident und Se. Excellenz der Herr Handelsminister hatten sich schen selbst ist positiv odisch, die rechte negativ odisch, oder umgekehrt. Legt man z. B. die rechte Hand in die rechte Hand eines Sensitiven, so wird er, da gleichnamize Pole sich berähren, ein abstoßendes, d. h. ein lauwidriges Gefühl wahrnehmen, das ihn treibt die Hand zurückzuzlehen. Legi man die Rechte in die linke Hand eines Sensitiven, so fühlt dieser eine angenehme Kühle und läßt seine Hand gern in der andern ruhen. Daher kommt eo, daß viele Menschen, da man sich gewöhnlich die Rechte giebt, das Händeschütteln nicht leiden mögen. Solche Beispicte führt der Verfasser zu Hunderten an, nennt auch die Namen vieler seiner Sensitiven. In seinem letzten Briefe berührt derselbe den Rapport der menschlichen Längenare, welche odischer Beschaffenheit ist, zur Erdare, welche dieselbe Kraft in höherem Maße enthalten muß. Er sagt: Mit Unterdrückung der Beweisführung will ich Ihnen in Kürz octroyiren, daß ich den Menschen nach oben, dem Gehirn zu, odnegativ, nach unten, in der Richtung der Extremitäten, odpositiv gefunden habe. Dieß vorausgestellt, ditte ich Sie in die Mitte eines Zimmers vier Stühle zu setzen; von dem einen richten Sie die Lehne nach(magnetisch) Nord, vom andern nach West, vom dritten nach Süd, vom vierten nach Ost. Und nun fragen Sie einen guten Sensitiven, ob es ihm gleichgüttig sei, auf welchem von diesen vier Sitzen er einige Zeu ruhen müsse? Wenn er sich auf allen herumversucht hat, wird er Ihnen den Ausspruch thun, daß er sich am behaglichsten auf dem fühle, auf welchem er den Rücken nach Rord und das Gesicht nach Süd kehre, und am wißbehaglichsten auf dem, auf welchem er den Rücken nach West und das Gesicht nach Morgen richte. Ueber die Eigenthümlichkeiten der andern Sitze will ich hinwegeilen, dagegen Sie einkaden, den Versuch, den Sie mit dem Sitze Ihres Sensitiven machten, auf sein Bett Auszuedehzum Empfange der Allerhöchsten Herrschaften nach dem Stettiner Bahnhofe begeben, — Der königl. preußische Bundestagsgesandte, Geb. Legationsrath von Bismarck, hat sich gestern Abend nach Frankfurt a. M. begeben. — Die jüngsten Erlasse über die Organisation der böchsten epangelischen Kirchenbehörde, namentlich die Zusammensetzung des Oberkirchenraths aus Mitgliedern der beiden in der Union vereinigten Confessionen mik Betonung des konfessionellen Gegensatzes, haben in densenigen kirchlichen und theologischen Kreisen, welche auf Aufrechtdaltung der von des dochseligen Königs Majestät begründeten und mit Sorgialt gepflegten Union einen vorzugsweisen Werth legen, einen Widerspruch hervorgerufen, dem eine Beachtung an entscheidender Stelle wohl nicht versagt werden dürfte. Außer dem Beschlusse der bonner evangelischen Kirchen=Conserenz für Rheinland und Westfalen haben sichrem Vernehmen nach in diesen Tagen die Mitglieder der lheologischen Fakuttät zu Halle und namhaste Prefessoren anderer Fakultäten, unter diesen Heinrich Leo, Karl Witte, Ulrici, Eiselen und der Universitätsrichter Schere, in Verbindung mit den angesebensten Geistlichen der Stadt und mehreren Mitgliedern des Magistrats, auch dem Oberbürgermeister Geh. Regierungsrath Bertram, einen Protest überreichen lassen, in welchem ste ihr„schmerzliches Erstaunen“ über die erwähnten Erlasse ausfprechen und es beklagen, daß das Recht der Union durch dlesetben verletzt, 14 aufgeboden sei. Angesehene Beamte und Eiwohner der Stadt Halle, unter diesen auch der Abgeordnete Jacob, Mitglied der Ersten Kammer, haben sich der Erklärung angeschlessen,(Zeit.) — Die in letzter Zeit so außerordentlich häusig vorge# kommenen Uebertritte vom Protestantismus zum Katholizismus haben die Aufmerksamkeit des evangelischen Kirchenraths nothwendig auf sich ziehen müssen und denselben veranlaßt, durch ein Cirkular=Rescript von sämmtlichen Superintendenten ein Gutachten über die Ursachen dieser Erscheinung einzufordern, um danach die Mittel zur Abhülfe bemessen zu können. auf Aalaß der Iesuiten=Risson in der Stadt Brandegturg kund gegeben. Die von dem Oder=Kirchenraibe angeordnete Kirchen=Kollekte hat nich. nur eine sehr erhebliche Summe eingetragen, sondern es sind auch in Folge der durch die Kollekte an den Tag gelegten Theilnahwr der Bewohner Brandenburge für die Sache des Priztestantismus weitere Schritte gescheben, um von dort aus der Jesuiten=Missionen entgegen zu wirken. Der Verwaltungsrato des Gustav=Adolphs=Vereins hat eine Haus=Collekte ver##astaltet und einen Aufruf im Intcresse derselben vertheilen lassen. — Das sbefinden Ihrer Maj. der Kaiserin von Rußland hat sich seit ihrer ersten Anwesenheit erheblich gebessert, und wird Ihre Mij. im Stande sein, die Rückreise zur See zu machen. — Der Fürst Nikolaus Ghika aus Jassy ist nach Hamburg, der kais. östr. außerordentliche Gesandle und bevollmächtigte Minister am kais. russ. Hofe, Graf v. Mensdorff=Pouill;, nach Wien von hier abgereist. — Auf mehrfache Vorstellungen hin, hat sich das Ministerium, dem Vernehmen nach, veranlaßt geseben, eine möglichste neu. Legen Sie ihn hinein, und rücken Ste ihn mit seinem Bett nach einander in die vier Weltgegendent. Sie werden bald von ihm bören, daß er nur in der Lage behaglich sich fühle, wo rr mit dem Kopf nach Nord und mit den Füßen nach Süd gerichtet fei. Die Erklärung liegt auf der Hand; die obere Körperhälfte ist in Beziehung auf die Längenare odnegativ, der Nordpot der Erde odpositiv. Sind sie einander zugekehrt, so giebt dieß eine ungleichnamige, also angenehme Paarung. Die untere Körperhälfte in odpositiv und macht mit dem negatwven Südpol der Erde einen ungleichnamigen Gegensatz. Jede andere sitzende oder liegende Lagerung ist minder angemessen, und mehr oder weniger unangenehm, kauwidrig, beunruhigend. Es giebt welche unter meinen Sensitiven, die immer mit dem Compatz reisen seit, sie diese Belehrung von mir empfingen, und in jedem Gasthof ihre Bettstätte nach der Nadel richten: Hochsenfitive habe ich durchaus unfähig gefunden, in emer andern Lage als in der Nord= Süd=Richtung Rutze zu gewinnen. Aber auch auf mittlere und selbst auf Niedersensitive, z. B. den französischen Sprachlehrer in Wien, Hrn. Delhez, hat die Venlage einen solch mächtigen Einfluß, daß sie nicht nar über ihre Nachtrube, sondern in Folge dessen über ihr augemeines Wohlbefinden entscheidet. Ein senfitiver Gefunder muß alsd als diätetische Regel sich merken, daß sein Lager mit dem Kopf durchaus nach Nord gerichtet sein sell; ein sensitiver Kranker aber wuß schlechterdings und vor allem andern in diese Richtung gebracht wirden; ohne sie ist jedes andere Bemühen um seine Heiiung und jedes Mediemiren geradezu vergeblich. Jetzt kann ich mit Ihnen auch wieder in die Kirche zurück, in der ich Sie in meinem ersten Briefe bei ven ohnmächtig Gewochrnen verlassen habe. Im christlichen Kirchenbau bat man den von den heidnischrir Vöttern zu und herübetzekbinmtenen Grbrnuch a. Beschleunigung der Veröffentlichung der statistischen Ausweise über Handel, Gewerbe und Verkehr zu empfeblen. — Der feineselige und gehässige Ton, welcher in einigen Organen der österr. Regierung und in den Blättero anberer, von Oesterreich abhängigen, heutschen Staaten gegen Preutzen berrscht, bat die Aufwerisamkeit biesseitiger Behördens wir da# C. B. erfährt, soon vielfach auf sich gezogen.. Es soll jedoch uubrüdlich abgichnt monen son den Narrgichttzeinhen welches vie österr. Regterung gegen die anti=österr. Presse zur Anwendung bringt, sich diesseits anzuschließen. — Vor einiger Zeit wurden in hiesigen Zeitungen Mittbeilungen gemacht über die Folgen der Anwendung von Arsenitsarden zu Zimmer=Malereien. Die ärztlichen Wahrnedmungen, welche von verschiedenen Seiten kundgegeben wurden, erregten die Aufmerksamkeit der Gehörden und haben, wie in der letzten Sitzung der Gesellschaft für wissenschaftliche Medizin, vor der die Angelegenheit zuerst zur Srache gebracht worden war, Dr. Waldeck sen. mitthellte, Anlaß gegeben zu strengerer Handhahung der über die Unzulässigkeit von Arsenitfarben bereits bestehenden Verordnungen. — Die„Köln. Zeitg.“ erklärt bei Gelegenbeit der Zeitungssteuer, sie werde auch ferner bewadren„den Geist res besonnenen, aber bebarrlichen Fortschrikts, jenen Geist, der nur ein Ausfluß des Glaubehs an eine böhere Bestimmung der Menschheit ist.“ Die„Auged, Allg.“ interpretirt diesen Geist nach dem Dumont'schen Wörterduch dahin, daß„ die ganze Einrichtung der Zeitung dis zum zweckwierigsten Geiz auf Raumersparniß; gerichtet worden sei.(N.Dr.3.) — Das„C. B.“ gibt heute eine Uebersicht über die Lage der Zollfrage, worin sie Felgendes mittheilt. Die süddeutschen Regierungen, welche auf die Garantiefrage das Hauptgewicht legen, wollen abwarten, bis zwischen ihnen und Oesterreich ein spezieller Abschluß über die Garantie erfolgt ist, ehe sie Dreußen gegenüber eine bestimmte Ecklärung abgeben. Wichtiger ist die Mittheilung, daß Preußen keineswegs bloße Zusicherungen, sondern bindende Erklärungen für die Genebmigung des September=Vertrages, resp. den Verbleib im Zollverein, verlangt, ebe es dem Wunsche nachgiebt, mit Oesterreich in Verhandlungen wegen des Handelsvertrages zu treten. Solche „hindende Erklärungen“ sino übrigens, wie wir dem„C. B.“ bemerken, keines wegs der formellen Rekonstituirung des Zellvereins gleichzuachten. Endlich versichert das„C. B.“, das es außer allem Zweifel ist, daß sich Hannover wie Oldenburg unter allen Umständen durch den September=Vertrag gedunden glauben. — Bei den oft erwähnten neulich abgeschlossenen Verhandlungen mit Hannover über die gegen Salzeinschwärzungen in die Zollvereinsstaaten auf hannorerschem Gebiete vorzutehrenden Kontrollmaßregeln ist man, rem„C. B.“ zufolge, übereingekommen, rücksichtlich einzelner bannoverscher Städte von jeder Beschränkung des freien Verkebrs ganz gbzuseben. — Die Verfolgangen der im Großherzogtbum Baden lebenden Lutheraner haben sich nach den glaubhaften Berichten, welche hierhem gelangen, noch vermehrt, seitdem das System der Landesbehörden die Zustimmung der Kammern erlangt hat. Nachdem der Paster Eichborn aus der Hast entlassen werden mutzte und es kein gesetzliches Mittel mehr gibt, um seinr Thätigkeit zu bindern, ist von der Regierung den sämmtlichen Eienbahn= Stationsbeamten aufgegeben worden, demselben keine Fahrbillets verabfolgen zu lassen. Ihm selbst ist jede Entfernung von Durlach aufs Strengste verboten; für den Fall einer Uebertretung dieses Verbots ist ihm durch die Polizeidehörde die Festnahme und Transportirung in den entlegensten Ort des Großherzogihums angebroht worden. ann.— Das„C. B.“ vört, daß die Idee, eine konservative Rhein=Zeitung zu gründen, eine schon seit längerer Zeit gebegte ist. Herr v. Kleißt=Rezow interessire sich zwar für die Sache, doch scheine die Begründung eines eigentkichen Regierungsorgaus nicht intentirt zu werden. Es soll sich noch um die nothwendigen Aktienzeichnungen handeln. ..— Von Hanburg aus wird die Nachricht der„Wes.3.“, daß die dortige Kaufmannschaft sich vereinbart habe, verschiedene Sorten deutschen Papiergeldes als volle Zahlungsmittel nicht anzunehmen, dementirt. An der Börse steht der Cours dieses Regel aufgenommen: den Altar auf die Morgenseite zu stellen, so daß dadurch das Schiff auf die entgegengesetzte Seite kommt. Die Versammlung sitzt bei dieser Anordnung so, daß sie mit dem Gesicht dem Altar zugewendet, also mit dem Rücken nach Westen gerichtet ist. Daß ist aber, wie sie sahen, gerade die Richtung, welche ein Sensitiver am allerschlechtesten verträgs. Seine oepositive Linke ist dann dem odpositiven Nordvol der Erde zugekehrt, seine oduegative Rechte gleichzeitig dem odnegativen Südpol derselben. Er sitzt also unter dem doppelten Einfluß gleichnamiger Nahrungen, und dieß vermag er nicht zu ertragen. Dauert es eine Zeitlang an — Stunden eines ganzen Gottesdienstes über— und ist die Seusitivität nicht schwach, so kommt über ihn eine Mißbehaglichkeit über die andere, es wird ihm heiß, Unruhe und Bangigkeit befällt ihn, er wird von Migräne oder Uebelleit, daun von Magenweh gepeinigt, und kann er nicht entfliehen, so fällt er endlich ohnmächtig nieder. Dieß sehen wir täglich in großen Kirchen, und daran ist nichts anders Schuld, als die unzweckmäßige Baustellung. Aber dieß dehnt sich auch auf das tägliche häusliche Leben aus. Kein Szuhl, lein Sopho, kein Sitz darf so gestellt sein, daß derjenige, der ihn einnimmt, den Rücken nach Abend kehrt, wenn er ein Sensitiver ist. Ja sogar das Stehen mit dem Rücken nach West wird ihm unleidlich. Der Ingenieur= Masor Hr. Philippi, ein guter Mittelsonsitiver und erfahrener Seemann, bedarf zu Schiff keinee Compasses um jederzeit die Himmelsgegenden bestimmen zu können; er drebt sich nur stehend langsam um sieh, selbst und fühlt alsbald deutlich heraus, wo West und wo Nord liegt. Jeder sensitive Secmann wird dies bald lernen, und den Pol nach demselben Gesetze finden, nach welchem der sensitive Quellenmann rinnendes Wasser herauesühlt. 1 g. 1 Diese Dinge greisen so weit im allgemeinen Leben, daß sie z. Papiergeldes eben so hoch, wie vor. 4 Wochen. Aeberhaupt wichr did Sommeres=Kollestam ine solche Verdnhurung zur öffentlichen Kenntniß gebracht haben. — Auf die in mehreren Btättern verbeitete Nachricht, daß in Hamburg eine große Zahl von Kaufleuten überein gekemmen seien, andalt=dessauische Kassenscheine nicht weiter in Zahlung anzunchmen, hat das herzogl. dessauische Staatsministerium an den anhatt=dessauischen Konsal in Hamburg ein Schreiden rlassen, worin dasselbe die große Sicherheit dieses Papieres, die vielleicht solche von allen coursirenden Papieren übersteige, darzuthun sich bemüht.(L. Z.) — In Bezug auf die Frage wegen Uebernahme der Garantie seitens Oesterreichs für die bisherigen Zolleinnahmen der Coalitionestaaten auch in den neuen Verhältnissen erfahren wir, raß Oesterreich allerdings im allgemeinen sich zu der Uebernahme einer Garantie bereit erklärt hat, daß aber im Speciellen noch über die Höbe und den Modus der Garanticlei= stung Verbanelungen schweben. — Das„C.=B.“ sagt: Eine Entscheidung in Zoll=Angelegenbeiten wird von unterrichteten Personen vor dem nächsten Monat nicht erwartet. Man wird hier wohl auch noch einige Zeit hingeben hassen, ebe man den kurzen Präclusiviermin anberaumt, der in Aussicht gestellt ist.— Das Bestreben der österreichischen Regierung in der Zollfrage bleibt darauf gerichtet freie Conserenzen herbeizuführen. — Der k. österreichische außerordentliche Gesandte und bevollmächtigte Ministerzam k. russischen Hofe, Graf v. Mensdorff-Pouilly, ist aus St. Petersburg bier angekommen. — Bei großen Paraden(Revuen) 2c war es bisber den Generalen, welche Chess von Regimeniern sind, freigestellt, in gestickter Uniform oder im Waffenrock ihr Regiment vorbeizuführen. Allerböchsten Orts ist nunmehr bestimmt worden, daß bei Militair=Couren, großen Paraden und Besichtigungen die obengerachten Generale, desgleichen der Kriegeminister, der Chef des Generalstabes der Armee, der General=Inspetteur der Artillerie und der Ebef der Ingenieure und Pioniere in der gestickten Generals= Uniform, bezichungsweise im Waffenrock der Generale, zu erscheinen und nur bei Hof=Couren, Bällen und Diners und außerdem nach ihrem Belieben die Unisorm reip. ihres Regimeuts, des Kriegsministeriums, des Generalstabes 2c zu tragen haben, mit der Maaßgabe, daß die Cbefs der Linien=Kürassier=Regimenter bei den Hoffesten zur Unisorm iores Regimente mit weißen Beinkleidern hohe Stiefeln anlegen dürfen. Wenn indessen die Regiments=Chefs vergleichen Paraden 2c. als Zuschauer beiwohnen und debei ihre Regimenter verführen, so haben sie die Uniform verselben anzulegen, so wie auch den fremden Fürsten, welche Chefs von Preußischen Regimentern sind, das Tragen der Regiments=Uniform für alle Fälle anheimgestellt bleibt.— Die neueste Nummer des „Instiz=Ministerialslatles“ enthält in ibrem amtlichen Theile: 1) eine allgemeine Verfügung vom 17. v. M., wodurch die Gerichte angewiesen werden, in angemessener Weise dahin zuwirken, daß die Pupillen= und Deposital=Gelder statt bei der Bank in anderen Papieren zum höheren Zinefuße, namentlich in Staatsschuldscheinen, Obligationen der Staats=Anleibe, Rentenbriefen, garantirten Eisenbahn=Actien oder auf sichere Hypotbeken untergebracht werden. — Der Polizei=Präsident Herr v. Hinkeldep wird binnen kurzem auf 6 Wochen in ein Seebad geven und während dieser Zeit durch den Oder Regierungs=Rath Herrn Lüdemann vertreten werden. Hannover, 9. Juli.(Zig. f. N.) Die Nachricht der „H. P.“, daß den Militärmusikern das Blasen des Fahnenliedes der Bürgerwehr:„Was ist des Deutschen Vaterland,“ beim Ausmarsche untersogt sei, mag irrthümlich vaher entstanden sein, daß am ersten Tage der betreffende Oberadjutant unverantwortlicher Weise die nöthige Anordnung versäumt haben soll. Am zweiten Tage erklang das Lied von den Bürgerwehrmusikern unter dem Jubel der Wehrmannschaft, der sich am dritten Tage noch steigerte, als auch die Musiker des Militärs mit einstimmten; wodurch die uns auch sonst bekannte Irrigkeit jener Nachricht deutlich wiederlegt ist. — Wie wir hören, sind in der vorgestrigen vertraulichen Sitzung der zweiten Kammer sowohl der mit Oldenburg wegen B. über die Stellung eines Möbels, einer Maschine, eines Claviers entscheiden. Eine sensitive! Dame spielte in meinem Hause öftees Piano. Aber es war ihr dabei nicmals behaglich, und sie wußte nicht warum ihr an meinem sonst guten Justrumente sitzend, jedesmal Unwohlsein anwandelte. Bei einigem Rachsinnen darüber entging mir nicht länger, daß die Saiten des Flügels im Meridiane sich befanden u. die Spielerin vor dem Gene=Südpole derselben, mit dem Rücken nach Süd gekehrt war. Sie saß also vor den odpositiven Polen eben so vieler lanzer Magnete als Stahlsaiten gegen sie heraufgespannt waren. Dieß konnte sie unmöglich vertragen, sie wurde nach längerm Verweilen ohnmächtig vom Stuhle gefallen sein. Ichkehrre oas Clavier um., so daß die Dame im Norden desselben und vor lauter Gen-Nordpolen soß; nun war augenblicklich alles gut, und sie spielte jetzt mit Wohlbehagen und Lust. Nicmals also darf ein flügelförmiges Fortepiano so stehen, daß der Spieler im Süden oder Westen desselben zu sitzen kommt, kein Sensitiver wird davor sich wohlbefinden. Ich kenne einen Mann der ein braver Hauswirth und fleißiger Weber, dabei ziemlich sensitir war. Er zog in eine andere Wohnung, und von der Stunde an schmeckte ihm sein Webstuhl nicht mehr. Er hatte kein Sitzleder mehr auf seinem Siuhl, gerieth ins Weinhaus und in die Bierschenke, vernachlässigte seine Arbeit und ging zu Grunde. Der Webstuhl stand in der alten Wohnung in Nordrichtung, in der neuen in Westrichtung für den Rücken des Arbeiters; dies letztere konnte er nicht aushalten; die odische Pein, deren Grund er nicht kannte, ader deren widrigen Sollicitationen er nicht zu widerstehen vermochte, drachte den armen Mann ins Verderben. Tausende, welche ihr Leden sitzend gewinnen müssen, Handarbeiter, Nähende, Schreibende, Beamte, Künstler, besonders Maler, welche das Licht von Norden einfallen lassen und dann mit dem Rücken nach West sitzen müssen, und auf diese Weise Beitritte zum Zollverein als der mit Peeußen in Betreff der Westbahn eingegangcge Vertrag zum ersten Mal genehmigt worden.(Wel.=Z.) Aus den Osnabrückschen, 5. Juli. Schon seit 14 Tagen bemerkte man hier und dort an den Blättern einzelner Kartoffelbüsche jene ominösen schwarzen Flecke, weltbe seit 1845 nicht aufgebört haben, die Gemühter immer von Neuem wieder zu beunrubigen. In den letzten 8 Tagen hat auf einzelnen Feldern dieses Uebel ausnehmend rasch überhand genommen und schen haben wir mehrere Kartoffelnstücke geseben, auf denen das Laub gänzlich abgestorben war. Das Wiederauftreten der Kartoffeltrankbeit ist also bei uns, in den süd östlichen Theilen des Lanedrosteibezirkes, keinem Zweisel mehr unterworfen. Lünebura, 8. Juli. Ich kann Ihnen die für jeren Patrioten gewiß ertreuliche Nachricht mittheilen, daß der als ein ausgezeichneter Offizieer bekannte und jüngst auch durch sein Werk über den schleswig=bolsteinischen Krieg berühmt geworrene Major Lütgen, welcher zuletzt das erste Jägercorps in der schleswig=holsteinischen Arme commandirte, von unserer Regierung als Direktor der hiesigen Keitenstrafanstalt angestellt ist. Derselbe war früber in hannoverschen Militärdiensten. Saalfeld,(S.=Meiningen) 5. Juli. Am 25. v. M. wurden bei drei hiesigen Einwobnern, Oberlebrer Müller, Gerder Richter und Seifensieder Schmidt, durch Beamte biesigen Justizamtes, Haussuchung nach sdemokratischen Schriften gebalten, in Folge deren auch die beiden Letztern auf die hiesige Frohnfeste gebracht wurden. Bei Letztgenanntem sind neben compromittirenden Correspondenzen eines höher gestellten Beamten auch eine sehr genaue Buchführung über alle von ihm geführten demokratischen Correspondenzen, ein genaues Verzeichniß der Mitglieder des Märzvereine, ein gewissenhaft geführtes Protokoll über alle in demselben geführten Verbandlungen und außerdem eine getreue Copie aller erhaltenen und abgesandten demokratischen Schriften von diesigen und auswärtigen Demokraten gefunden worden. Kassel, 9. Juli. Auch unter den Mitgliedern der ersten Kammer haben sich Bedenken wegen des zu leistenden Lanostands=Eides erhoben; namentlich sind es die Superintendenten, welche darauf nicht eingehen wollen. Frankfurt, 9. Juli. Herr Aug. Petermann, ausgezeichnet durch Wissen und Können im Gebiete der Geographie ist zum Geograpben der Königinn Victoria ernannt worden, und hat damit deutscher Tüchtigkeit einen glänzenden Sieg bereitet. Er verdankt diese Ernennung wesentlich einem: wohl durchbachten Plan zur Aufsindung Franklins, nach welchem vielleicht schon diesen Herbst, längstens aber nächstes Frühjahr ein Schiff von England aus mit dem Golfstrom und zwischen Spitzbergen und N. Semlia durch nach der Behringstraße hin dirigirt wird. — Das Journal veröffentlicht den Preßgesetzentwurf, wie er von der Mehrheit dee Fachmännerausschusses der Bundesversammlung angenommen ist. Er unterscheidet sib von dem früher von der Minerva veröffentlichten. Wir werden darauf zurückkommen Belgard, 7. Juli. Gestera Nachmittag ward unsr Stadt von einem schrecklichen Unglücke beimgesucht. Auf i“ alten Cörliner Verstadt brach in den hinter den Häusern(rechter Seite) gelegenen Scheunen Feuer aus, verbreitete sich bei dem heftigen Nerd=Ostwinde mit furchtbarer Schnelligkeit und verzehrte innerhalb weniger Stunden den größten Theil dieser Vorstadt. Die sogenannte Schnackenburg bis auf einige Häuser, die ganze rechte Seite der Vorstadt, bis auf 8 Häuser, die linke Seite bis Schmidt Collatz, der Rosenbof, selbst— durch Flugfeuer— ein Haus auf dem Vorwerk, wurden ein Opser der Flammen. Die„Colonia“ und„Steitiner Natio= nal=Versicherungs= Gesellschaft; siund bei dem Braude zumeist betheiligt, auch die„Borussia“. Einige 40 Häuser und circa 50 Scheunen sind verbrannt. Wien, 9. Juli. In Hermannstadt macht man Vorbereitungen, den Kaiser ebenso glänzend zu empfangen, als in Pesth.— Jellachich ist wieder einmal hier angetommen.— Der Kaiser verweilte gestern in Kremnitz, um die Bergwerke und Münzstätten zu besichtigen. Heute geht die Reise in südlicher Richtung auf der Gebirgestraße Wagen über Benece#, Aranzos=Maroth nach Verbely und von dort auf der Haupitstraße nach Neutra, der Hauptstadt des Comitates, wo Se. Majestät im bischöflichen Schlosse absteigt und uber Nacht verweilen wird. Neutra ist gleichsam der Mittelpunkt des Slovakenthums in Ungarn. — Die Nachricht über angebliche Unterhandlungen, welche mit Oesterreich wegen Erwerdung des Fürstenthums Monaco angeknüpft seien, stellt sich als undegründet heraus. — 10. Juli. Der Kaiser ist heute Nacht 1 Uhr zum Besuch der Königin von Sachsen hier angekommen, wird aber heute Abend wieder nach Osen zurückkehren, um der auf morgen Sonntag anberaumten Einweihung des Henti=Denkmals beizuwohnen. — Der Kaiser hat, wie der Llovd in Erfahrung bringt, den Bau der Eisenbahn von Szolnok sowohl nach Debreczin, als nach Großwardein angeordnet, und gleichzeitig die Untersuchung der Trace von Großwardein nach Siebenbürgen durch das Körösthal bewilligt. Der Unterbau von Czegled nach Szegedin wird noch im Lause dieses Monats vollendet, und um die Arbeitslust gebracht wurden, sind die unschuldigen Opfer der bisherigen Unkeuniniß dieser verborgenen phhysischen Verhältnisse geworden. — In London war am 4. d. die Hipe so stark, das die Sennenstrablen, durch die Glasscheiben eines hölzernen Gebäudes concentrirt, dieses in Brand setzten und die Flamme dasselbe vernichtete, ehe Hülse herbeigeschafft werden konnte. die Bahn übergeben Szegedin höchsten E erhielt die Proipo die Durch fahrt Unga ge, welche Lande vorl ten vertrug nicht den 1# sem Augenb nok an mas Getreide m und Produc den heute ib z. B. gehen aus der Th weiterer Ver Ungarn netz durch da haben, wiee bunderts bew hundert wirk sein. Eine derer Boden tigen Tage. nach nordam Die eisernen aus dem gese — Seiti Se. M. der die Auswande Agram bericht über die Gren bitten. Jeke wegen, ist verg wenigstens für träge für eine fließen, nicht ar Schweiz. heute in der Eise sellschaftsbau sich mung:„Der Ba Eidgenossenschaft thätigleit, überlasse Neuenburg. der Nepublikaner runter 7000 Kan tonen. Für die 2 Karten gelöst und — Die gemü den noch gut erinn Witzerung einen be den Vierwaldstätter nachdem sie durch worden war. Es den, der in der gan der Berner Ztg. wu 15 Telegraphenstan ran zerbrochen. Italien.Civilehe wurde geste 35 Stimmen angeno Marguts Arconati heftige Opposition de Kammer vermindert vorgebracht; so melde zweite Abstimmung in bau in Sicilien, dere aufschiebend ausgefall Palermo zurückverwies nach Frankreich zurück der Lombardei laufen venna ist ein übelber## nem seiner Feinde in nicht einem österreichise folgenden Tage ließen untform den Mann in rabiniers, welcher den! sen zu weigern. Man Die Einen sagen, die deren, es seien Ungarn lässigen Führer sich ver das Leben retteten.— agent von einem Steinn Die österreichische Behör dividuen verhaften. St# gestellt, welches 4 davon Galteren verurtbeilte. 1 vergeblich, der Befebl, Da war die Stadt am b der Einwobner hatte Foi ren geschlessen. Die 4 D Unschuld beiheuernd. Die erhielten, war, von italier Uiniers erschossen zu werde der Delegat der Provinz machung: Es kann nicht geduld lager länger geschlossen bie lruten„ Ladril= Inhabern unter Androhung der stren, Diesem Befehle muß bis werden. Peeußen in Betreff der ersten Mai genehmigt Juli. Schon seit 14 den Blättern einzelner welche seit 1845 ner von Neuem wieTagen hat auf einzelsch überhand genomfelnstücke gesehen, auf r. Das Wiederaufso bei uns, in den es, keinem Zweisel ihnen die für jeren heilen, daß der als üngst auch durch sein g b e r ü h m t g e w o r d e n e ercorps in der schlesunserer Regierung angestellt ist. Deriensten. Am 25. v. M. hrer Müller, Gerb Beamte hiesigen Schriften gehaln auf die hiesige intem sind neben ber gestellten Beber alle von ihm genaues Verzeichvissenhaft geführVerbandlungen tenen und abgeund auswärtigen liedern der er6 zu leistenden s die Superinmann, ausgeder Geographie kannt worden, enden Sieg beb einem: wohl welchem vielFrühjahr ein und zwischen ringstraße hin zentwurf, wie der Bundessib von dem erden darauf pard unsr . Auf i.“ usern(recheie sich bei illigleit und Theil dieser einige Häu8 Häuser, selbst— burden ein ner Natiode zumeist und circa in Vorben, als in umen.— Bergwerke se in südBenede Hauptwo Se. acht veres Stodlungen, enthums heraus. hr zum ird aber uf mor. intmals bringt, reczin, Unterdurch nach und Opfer rhältnnenntrirt, Hülse die Bahn im nächsten Frühling oder Sommer dem Verkehübergeben werden können. Die Fortsetzung der Bahn ven Szegedin nach Temeswar ist mit der oben erwähnten allerhöchsten Entschließung gleichzeitig angeordnet worden. Ebenso erhielt die Verlängerung der Eisenbahn von Treviso nach Codroipo die allerhöchste Bewilligung. Durch keine andere Maßnahme hätte desser für die Wohlfahrt Ungarns Vorsorge getroffen werden können. Die Erfolge, welche bisher über den Nutzen der Eisenbahnen in jenem Lande vorliegen, sind außerordentlicher Art. In früheren Zeiten vertrugen die Produkte aus den Theißgegenden manchmal nicht den tbeuern Transport nach dem Pester Markte; in diesem Augenblicke gehen die Erzeugnisse jener Distrikte von Szolnok an massenweise bis zu dem Nordseegebiete. Ungarisches Getreide wird jetzt von allen Stärten an der Elde bezogen, und Producte, welche niemals als Ausfuhrartikel galten, sinden heute ihren Weg aus jenem Lande in das Ausland. Sr z. B. gehen jetzt große Extrazüge mit lebendigen Schweinen aus der Theißgegend nach Hamburg, von welcher Stadt ihr weiterer Vertrieb stattfindet. Ungarn wird nach wenigen Jahren, wenn das Eisenbahn= netz durch dasselbe gezogen sein wird, einen Fortschrit gemacht haben, wie er zu frühern Zeiten nicht im Lause eines Jahrbunderts bewerkstelligt werden konnte. Binnen einem Jahrhundert wird die Situation des Landes gänzlich verändert sein. Eine andere und bessere Bodencultur, ein anderer Bodenwerth wird dann existiren, wie am heutigen Tage. Der Wohlstand des Landes wird steigen eher nach nordamerikanischem wie nach europäischem Maßstabe. Die eisernen Schienen werden die Zauberrutben sein, welche aus dem gesegneten Lande alle seine Schätze hervorlocken werden. — Seitdem es in der Militärgränze bekannt ist, daß Se. M. der Kaiser am 15. d. daselbst eintreffen werde, haben die Auswanderungen der besnischen Christen, wie man aus Agram berichtet, im hohen Grade zugenommen. Alles strömt über die Grenze, um den Kaiser zu sehen und um Hülfe zu bitten. Jede Vorstellung, die Flüchtigen zur Rückkehr zu bewegen, ist vergebens, und die Behörden haben vollauf zu thun, wenigstens für die Unterkunft zu sorgen, da Unterstützungsbeiträge für eine so große Zahl, wenn sie auch sehr reichlich zufließen, nicht ausreichen. Auslan d. Schweiz.—* Bern, 8. Juli. Der Nationalrath hat heute in der Eisenbahnfrage mit 69 gegen 22 Stimmen für Gesellschaftsbau sich erklärt. Angenommen wurde ferner die Bestimmung:„Der Bau und Betrieb von Eisenbahnen im Gebiet der Eidgenossenschaft bleibt den Kantonen, beziehungsweise der Privatthätigleit, überlassen.“ Neuenburg. Nach dem Bund betrug die offiziell erhobene Zahl der Nepublikaner an der Versammlung von Valangin 9500, darunter 7000 Kantonsbürger und 2500 Schweizer aus andern Kantonen. Für die Bourgeoißieversammlung hatten 3000 Ropalisten Karten gelöst und von diesen waren 2400 in Valangin erschienen. — Die gemüthliche Hofbrücke zu Luzern, welche allen Reisenden noch gut erinnerlich sein wird, da sie selbst bei ungünstiger Witterung einen bedeckten Spaziergang und herrliche Aussichten auf den Vierwaldstättersee bot, ist nun vollständig abgetragen worden, nachdem sie durch sortschreitende Ausfüllungen ganz überflüssig geworden war. Es ist an ihrer Stelle ein geräumiger Platz entstanden, der in der ganzen Schweiz nicht seines Gleichen bat.— Laut der Berner Ztg. wurden bei Burgdorf letzten Sonntag Nachts bei 15 Telegraphenstangen ausgerissen und die gläsernen Isolatoren daran zerbrochen. Italien.—* Turin, 6. Juli. Das Gesetz über die Civilehe wurde gestern in seiner freisinnigen Fassung mit 94 gegen 35 Stimmen angenommen. Am Ende der Diskussion legte der Marguts Arconati eine Protestation dagegen zu Protokoll. Die heftige Opposition der klerikalen Partei hat die Partei=Nüancen der Kammer vermindert und gerade diese große Stimmenmehrheit bervorgebracht; so meldet ein Correspondent der„Ind. belg.“— Die zweite Abstimmung im Ministerrath von Ncapel über den Straßenbau in Sicilien, deren wir neulich erwähnten, ist ungünstig, d. b. aufschiebend ausgefallen. Das Projekt ist an die Consulta von Palermo zurückverwiesen. Der französische Ingenieur ist deshalb nach Frankreich zurückgekehrt und erwartet da eine Lösung.— Aus der Lombardei laufen immer noch traurige Berichte ein. In Ravenna ist ein übelberüchtigtes Subjekt verhastet worden, weil es einem seiner Feinde in der Straße einen Dolchstoß versetzt hatte,— nicht einem österreichischen Soldaten, wie man gesagt hatte. Am folgenden Tage ließen sich vier Männer in österreichischer Ossiziersuntform den Mann im Gefängniß ausliefern. Der Chef der Karabiniers, welcher den Posten kommandirte, wagte es nicht, sich dessen zu weigern. Man hat seildem nichts mehr von ihnen erfahren. Einen sagen, die Männer seien verkleidete Italiener; die Anderen, es seien Ungarn gewesen, welche desertiren und einen zuverlässigen Führer sich verschaffen wollten, in einem Manne, dem sie das Leben tetteten.— In Forli, im Kirchenstaat, war ein Polizeiagent von einem Steinwurf getödtet oder beinabe getödtet worden. Die österreichische Behörde ließ hierauf 8 der That verdächtige Individuen verhaften. Sie wurden unmittelbar vor ein Kriegsgericht gestellt, welches 4 davon zum Erschießen und 4 zu lebenslänglichen Galeeren verurtbeilte. Die städtischen Autoritäten verwandten sich vergeblich, der Befehl, die Sentenz zu vollziehen, wurde gegeben. Da war die Stadt am bestiminten Tage— verlassen. Die Hälfte der Einwobner hatte Forli geräumt. Thüren, Fenster, Läden waren geschlessen. Die 4 Verurtheilten gingen muthig zum Tobe, ihre Unschulo betheuernd. Die einzige Gnade, welche sie verlangten und erbielten, war, von italienischen und nicht von österreichischen CaraUiniers erschossen zu werden. Am folgenden Tage, 25. Juni, erließ der Delegat der Provinz und der Stadt Forli folgende Bekanntmachung: Es kann nicht geduldet werden, daß die Läden und Waarenlager länger geschlossen bleiben. Wir beseblen demnach allen Kaufleuten, Ladrn= Inhabern und Spekulanten Forlis ohne Ausnahme, unter Androhung der strengsten Strafe, ihre Läden sofort zu öffnen. Diesem Befehle muß bis heute Nachmittag 5 Uhr Folge geleistet Der apost. Delegat, G. Milesi. Wie es scheint, hat diese Verfügung nur theilweise die gewünschte Wirkung gehabt. Denn am 28. Juni fühlte sich der östreichische Mititär=Commandant veranlaßt, eine Bekgauntmachung zu veröffentlichen, kraft deren über 72 Kau leute, welche dem obigem Besehle nicht nachgekommn waren, e#eltstrafen von 15 bis 200 Fics., die unter Androhung der Verhaftung vinnen zwei Tagen entrichtet werden sollen, verhängt werden. In Modena, schreitt ein Correspondent der„Indep.“, sei der Zustand ganz erträglich. Die Administration sei sparsam und liberal. Die französischen und piemontesischen Blätter, welche in anderen Staaten verboten, fände man hier in den Caffeehausern. Sogar Flüchtlinge hielten sich da auf. In Parma hingegen sei der Zustand unerträglich. Der Herzog Karl III. gebe sich nur den Einflüsterungen eines Engländers, Ward, hin, der früher in Lucca Stallknecht, in den Ställen seines Vaters, war. Jetzt ist er einziger Minister.— Die Eisenbahngesellschaft zur Verbindung Livornos mit Bologna, Verona, Mantua, Modena, Venedig hat sich constituirt. Die Arbeiten werden nächstens beginnen. Oesterreich arbeitet sehr auf einen italienischen Zollverein hin. Florenz, 5. Juli. Ein neues Unterrichtsgesetz ist soeben veröffentlicht worden. Als Basis des Unterrichts werden die Lehrsätze der Moral und der Religion festgestellt. Die Bischöfe werden den religiösen Unterricht leiten und überwachen; im Uebrigen sind die Entscheidungen des Ministeriums maßgebend. Eine möglichst gleichartige Unterrichtsmetbode soll festgehalten werden. In den Elementarschulen wird der Unterricht tarfrei, in den höheren Schulen gegen ein angemessenes Lehrgeld ertheilt. Die Loyrbücher werden, so weit sie die Religion betreffen, von den Bischöfen, sonst von der Regierung ausgewählt. Auch die Privatschulen werden unter Aufsicht der kirchlichen und weltlichen Bebörden gestellt. Turin, 7. Juli. Der König V. Emannel hat das Unglück gehabt heute einen Sohn zu verlieren, der zu früh, im 6. Monate, geboren wurde. Er lebte nur einige Minuten, erhielt aber doch die Taufe.— Die Kammern haben vor ihrer Vertagung, die morgen erfolgt, noch ein Dutzend Gesetzentwürfe berathen. Padua, 4. Juli. Gestern um 5 Uhr Nachmittags brach in der hiesigen vom großen Pra della Valle unweit gelegenen Husarenkaserne eine furchtbare Feuersbrunst aus. Obwohl nebst dem Pompierkorps auch ein großer Theil der Bevölkerung mit dem Löschen sich beschäftigte, so konnten doch von der Caserne nur die Pferde durch ihre zeitliche Loslassung gerettet werden. Das Feuer dauerte bis zur Mitternachtsstunde und von geistigem Stoffe, der sich in einem angrenzenden Gewölde in großer Masse befand, genährt, raffte es bald auch drei daueben liegende Häuser weg. Die Bewohner der letzteren hatten kaum Zeit das Werthvollste zu reiten, sonst wurde ihre ganze Habe ein Raub der Flammen, die auch ein krankes 80jähriges Weib nicht schonten.— Heuer dürften schwerlich die von den Paduanern so sehr beliebte Corsa dei Seggioli(Wettrennen einsitziger Wagen) im Pra della Valle stattfinden. Einige Neckereien, die gar in thätliche Beleidigungen ausarteten, zwischen den in den Cquipagen Fahrenden und jenen für die Wettfahrt sich Einübenden, gaben Veranlassung zur Untersagung. HingegenZzwitd das Wetirenhen der Jockey's und der Brighe am 21. laufenden M. abgehalten werden. Der Fremdenzulauf ist hier ein großer; zihlreiche Gäste begeben sich zu den heißen Bädern von Abano, wo auch die verschiedenartigen Unterhaltungen, vorzüglich an Sonnund Feiertagen, die Paduaner anlocken.— Unsere Felder prangen in üppiger Saatfülle; man verspricht sich auch die beste Weinernte. Frankreiw.—** Paris, 10. Juli. Von hier nichts Neues, als einige Anektoden, und die Ebbe kann Monate lang sortdauern. Paris ist schon das Petersburg des Westens geworden. Eine Erscheinung ist indessen doch interessant, daß nehmlich schon zwischen L. Nipoleon und seinen selbstgeschaffenen Creaturen der Conflikt zu beginnen scheint. Der Moniteur scheint wenigstens in einem seiner Artikel ein Mißverständniß zwischen der Regierung u. dem Senate vorauszusetzeu, von dem man bisher noch nichts gehört hatte. Der Senat scheint nehmlich so unartig gewesen zu sein, einigen Gesetzen auf den Grund zu gehen, die der gesetzgebende Körper berathen hatte, und von denen er nach der originelten Constitution Napoleons nur die Verfassungsmäßigkeit zu prüfen hat. Der Moniteur weist daher den Senat in seine Schranken zurück und bringt die Commissionsberichte des Senats nicht, indem er dieselben als nicht vorhanden betrachtet. Nemlich der Staatsrath hat die vom Legislativ=Körper zurückgehenden Gesetze zu prüfen. Doch ist das Alles ziemlich gleichgültig, unter welcher Louis Bonaparte dekretirt.— Die Daily=News bringt die Nachricht, daß die franz. Negierung mit der englischen wegen Herabsetzung des Zolles auf franz. Weine in Unterhandlung getreten szi; Frankreich würde zu einer entsprechenden Gegenleistung sich verbindlich machen.— In Algier ist wieder Alles ruhig. Belgien.— Brüssel, 10. Juli. Einem Gerüchte zufolge hat unser Ministerium gestern nach dem Ministerrathe dem Könige seine Entlassung eingereicht. Großbeitannien.— London, 10. Juli. Das Ministerium ist in den Städten und Burgflecken glänzend unterlegen. Es setzt zwar auf die Grafschaften noch seine größte Hoffnung; aber es scheint ihm auch da nicht besser zu gehen. Die Schutzzöhlnerpartei ist in den letzten Zügen; sie köst sich auf und ihre Anbänger laufen unter dem einen oder andern Vorwande über. Die Times zählen in ihrer heutigen Nummer 187 liberale und 38 conservativ=liberale(Peeliten) Mitglieder. Dagegen nur 81 Ministerielle. Der M. Herald zählt zwar die Peeliten zu seiner Partei, worin er sich sehr verrechnen mag und bringt einige Wahlen mehr; aber doch sind nach seiner Zählung nur 118 ministerielle gegen 185 Oppositionsmitglieder. Bemerkenswerth für den Stand der Dinge ist es, daß die haltlose Mittelpartei der Pecliten ihren Candidaten hat durchfallen sehen, ebenso viele Mitglieder im Parlamente verloren hat. In Irland gehen die Wahlen unter beftigen Auftritten vor sich. Namentlich werden die Stockporter Unruhen zur Agitation benutzt und es cirkulirt in dieser Beziehung ein Plakat mit der Aufschrift:„Erste Früchte der Proklamatton des Lord Derdy.“ Ermordung von irischen Katholiken und Veedtennung katholischer Kapellen.“ Der Inhalt des Piakats ist dem Titel emsprechend und es läßt sich denken, welche Aufregung dadurch hervorgebracht wire. — Auch in Irland ist die Wablbewegung in vollem Gange. Am vorigen Sonnabend macht sich zu Westport die gereizte Stimmung ds Votkes in einem thätlichen Angriff auf einen Sprößling des adetigen Hauses von Mayo Lust. Der junge Artstokrat wurde mit Koth und Steitwürfen begrüßt, bloß weil man ihn in Gesellschaft eines derby Candidaten gesehen hatte.— Morgan John O'Connell zieht sich nach 15jährigem Dienst im Parlameit desinitiv zurück.— Der Telegraph meldet aus Dublin vom 8. Juli, Abends 7 Uhr:„Am Postgebäude in Britain= Strect ist eine Wabl=Rauferei ausgebrochen; ein Policeman ist, wahrschein lich todlich, verwundet“.— Zu Wigan in Lancashire ist es am heutigen Tage gleichfalls zu einer heftigen Wahlschlägcrei zwischen Orangisten und Katholiken gekommen. Man hat Militär aus Preston requirirt und sehr viele bewaffnete Tumultuanten sind verhastet worden. Druckfehler. In Nummer 89. der Westf. Zig. lese man auf Spalte 6 unter Wien statt:„in der Bergwerke Schemnitz“ „Bergstadt Sch.“ und statt: nach Besichtigung der„Bergstädte“ —„Bergwerke“. Auch war der Artikel„aus Essen" über statt unter„Köln“ gesetzt. Börsen=Course der Berlin Staatspapiere und Actien. , d e n 1 0. J u l i. 3s.1 Br. 1 Gid. 3f.1 Br. 1 Gld Wechsel- Course. Berlin, vom 10. Juli 1852. Preuß. Courant. Brief. s Geld. Riga, den 3. Juli. Die Witterung in vergangener Woche war sehr abwechselnd, bald heiter, dann wieder trübe, mitunter statker=Regen. Temperatur dabei fortwährend warm, also im Allgemeinen der nächsten Erndte nur ersprießlich. Von Flachs waren Landzufuhren bemerkbarer. Folgende Preise sind bezahlt: Wm. Spanisch 42 u 43 No., Fhpme. 34 No., Iyme. 33 Ro., Zwme. 37¼ à 38 Ro., Sptr. 34½ a ½ No., Me. 29 Ro., Pmc. 30 Ro., Fhmc. 31 No., Wpme. 34 Ro., Hbg. 28 Rr., P##a. 16 a 26½ Ro., Bg. 25 a 25½ Re., Rd. 19½ 4 20 No., Prd. 20½ u 21 Re. Für einzelne Parthien und Sorten sind obige Preise wit ½ Ro. pr. Berk. gerne überschritten und blied der Markt im Allgemeinen sest; der Umsatz kann auf en. 3000 Berk. angenemmen werden. In Oauf war das Geschäft nicht ohne Leben, die Preise von 88 Ro. für Rein=, 85 Ro. Ausschuß und 83 Go. Paß= vollkemmen behauptet bei 56% Sorten; einzeln Ausschuß= 87 Re., Paß. 84 No., Marine Rein= 91 à 93 Ro., schwarzer langer Paß= 84 Re., gew. schwarzer Paß= 77 Ro. anzunehmen. Feine Waare nach Qualität, Reinmit 97—92 Ro., Ausschuß 91—89 No., Paß= 92—88 Ro. bezahlt. Im Allgemeinen wird um 1 Ro. höher gehalten. Das Geschäft in Roggen, wenn auch nicht bedeutend, bleibt immer noch etwas belebt; es wurde 115/16 W Kurischer zu 67% Ro., 117,18 * Russischer zu 63 a 63½ Ro., so wie 115/16 T. Ruß. zu 61 Regenemmen; zu letzterem Preise für gleicher Gewicht blieben Geber. Von Gerste ist nur Kurische Waare, 106/7 W zu 77 Ro. gemacht. Von Schlagleinsamen nur etwas in Steppen=Waare zu 25½ (17) Ro. gemacht und wird fest und 26¼(17½) No. gebalten; geringe Gattung hat Nehmer zu 22½(15) Ro. und ist nur zu 23½ (15%) Ro. zu haben. WII Hamburg, den 9. Juli.(Wechenbericht). Das Geschäst in Colonialwaaren bleibt im Lause der Woche hauptsächlich auf den Abzug für reellen Bedarf beschränkt, nur in Corinthen und Rosnen, so wie in den letzten Tagen auch besonders in Zink, fand ein besenders lebhafter Umsatz zu steigenden Preisen statt. Disconto 3½ 4 4%. Cassee. Im Laufe der vergaugenen Woche sund ein ziemlich regelmäßiger Umsatz statt, welcher bei größerem Augeboi von Brasil und Demingo noch erheblicheren Umsang erreicht haben würde; Prrieticound ungewaschener Laguayra= wurde vun Eignern eber#ewas wittiger erlassen; reell ordin. Brasil= bleibt unverändert 3¾ 5 3 33/14 6. udtirt. Die Verkäufe seit acht Tagen bestehen in 3100 S. Brasil= zu 3½ a 4½ 6., 5500 S. Laguapra= zu 4½ a 5¼ f., 250,00 E Portorice= zu 5½ à 5% f. und 800 S. beschäd. Dymingo= in Anction zu 3¼14. 7 Zucker. Anser Markt für rober blieb im Lause dieser Weche bei mäßigem Umsaz ziemlich gut bedauptet. Verkauft wurden en. 1000) A. brauner und gelber Havana= und 500 S. weißer Siams.„Die Nou= rungen sind unverändert, für Havana 157/8 a 17 7, weiß n 17 20 1/18. Badia=, braunen 117/14 a 13 11/16, weißen 14 7/18 a 17 3/% Mi. Raffinirter blicb lebhaft, zu vellen letzten Preisen. Deutige Netirungen für biesige Rassinade 3½ a 2½, do. Dumpf-Melis und Raffinade 2% à 3½, Desländ Melis und Lumpen(gebackt) 2 7/16 u 2½, seine Helländ, und Belg. Melis und Raffinade 2,0·3 f. Reis wenig oder nicht verändert; der Absatz Im kienen Handel bleibt gut und hat etwa 130 T. Carckina= und 1000 E. estind. ealtungen in Anspruch genemmen. Aus erster Hand sanden nur ungefähr 3000 S. Arracan-, kurzich p.„Undine= von Akvad importirt, unter der Hand Nehmer. Notirungen: Carolina=, geschälter 13 a 15, neuer 11 a 13, jähriger 11 a 12, Bruch 9 a 10 Miz Java= 6 a 8, geschälter 8½ a 10, Bruch 6½ a 8 Mk.; Patna 3¾ a 10½, Bengal= 7 a 8 Mark. Baumwolle war wenig belebt. Nordamerik. in Folge der festen Fhaltung der Eigner ohne Umsätze; von andern Sorten wurden circa 200 B. Laguapra= zu eg. 4% und 45 B, Tortola= zu ca 5½ f. verkauft. Notirungen unverändert: ordinary 5½ a 5 3/16, middl. 5 a 6, good middl. 5 a 6, foir 5% a 5⅞ f. Häute. Es zeigt sich im Allgemeinen eber mehr Kauflust; seit 8 Tagen sind 7400 kr. Montevides= und 800 beschädigte Bahia=, letztere in Anktion zu 1 a 3½ f. verkauft. Taback. Die Umsätze aus erster Hand bestanden aus 148 Ser Havana=, 45 Ser. Bara=Cuba=, 530 Ser. Domingo=, 41 P. Laguapra, 600 B. Brastdlüttern, 76 P. Portoriko=, und 120 P. Cumana= zu angemessenen Preifen. In Auktion wurden 111 Ser. theile beschädigte Oavana=Einlage durchschnittlich zu 8 1/ f. Bko. p W verkauft. Farbehölzer. Umsätze von Bedeutung kamen nicht vor; die gestern in Auktion verkauften 56,000 W Gelb=, geringer Qualität, gingen zu 1½ a 2 Mk. ab. Preise der verschiedenen Gattungen sind ohne Verängerung. Indigo. Für den nöthigen Consum Einiges gekauft, Preise sehr sest. Von den kürzlich direkt von Calkutta zugeführten 70 K. sind 50 Transttogut; die übrigen 20 K. sind noch nicht zur Ansicht und werden möglicherweise in Auktion gebracht werden. Cochenille. Mehreres umgesetzt und halten Inhaber aus bessere Preise. Gewürze. In allen Gattungen wenig Handel. Cassia lignen bleibt gut behauptet; von flores haben wir nur noch sehr kleinen Vorratd.— Ingber vernachlässigt.— Macis=Blüthen und Nüsse etwas öher gehalten.— In Nelken geht wenig um.— Pfeffer gut preishaltend, Batavia= und Sumatra= 3½ a 4 f.; die Vorräthe erster Hand werden noch immer aus dem Markt gehalten.— Piement ist bei Bedarf nur schwer zu dem notirten Preise von 5½ f. zu kausen und die Meinung sehr günstig. Früchte. Der im vorigen Bericht angegebenen Ursachen wegen waren auch in dieser Woche Corintben der Gegenstand lebhafter Spekulationen und haden sehr ansehnliche Partdien zu 1 à 1½ gesteigerten Preisen Hände gewechselt. Netirung heute für neue Zante= 13½ a 14, alte 7 a 10 Mk.— Auch in Smyrna=Rosinen sind recht bedeutende Meinungskäuse unternemmen und hat man 1 a 1¾ Mk. höhere Preise bewilligen müssen; neue Smyrna= heute 10 a 10½ Mk. notirt. Cacao. Wir hatten gute Frage für die hauptsächlichsten Gattungen und ist zu bestehenden Notirungen nur noch wenig zu kaufen. Talg höber. Für hiesigen Schlachthaus= ist bei Parthien willig 28 Thir. zu bedingen. Pottasche unverändert. Kasan= wird auf 13½ Mk., Amerikan. auf 16½ a, 17 Mk. gebalten. Oel. Rüböl in leco bleibt zu 21 Mk. gesucht, p. Okt. wurde bedeutend zur Deckung und auf Spekulation zu 22 und 23¼ Mk. gekauft.— Leinöl lebhaft zu steigenden Preisen gefragt; für leco ist 19½ n 20 Mr., für Lieferung von 19 bis 20 Mark bewilligt worden.— Hanföl angeucym; ca. 300 Ctr. in leco und 400 Ctr. auf Lieferung sind zu 21 Mk. begeben.— Palmöl fester: circa 100,000 F ma sanden zu 19 a 20 Mk. willig Rehmer. Unser Getreidemarkt ist in Felge des warmen trocknen Wetters in sehr flauer Stimmung.— Wseizen ab auswärts wurde 4 a 5 billiger verkauft.— Roggen ohne Umsatz und nominell: 118/120R ab Preußen 64 u 67 Thlr.— Gerste ab Däncmark 116 F bedang 56 Thlr.— Haser sehr undeachtet; 88,90 F ab Dänemark zu 37 Tdir. Bko. pro Last verkauft und 82 a 84 28 zu 35 a 36 Thlr. Bko. p. Last zu haben.— Bohnen und Erbsen ehne Handel.— Von Rappsaamen fehlen Anerbietungen und die Kauflust ist nicht mehr so lebhaft. Provinziol=Zeitung. Unna, 8. Juli. Unser heutiges Krieger= und Landwehrfest ist dem Programme gemäß in einer Weise und mit einer Ordnun gefeiert worden, die nichts zu wünschen übrig ließ. Der Besuc war so zahlreich, daß fast alle innern und äußern Räume des Fest locals gefüllt wurden; dennoch ist die gemüthliche Heiterkeit und Freude durch nichts gestört worden und die schönen und gut ercutirten Vorträge der Knappschaftsliedertasel sowie die Anrede wurden mit Aufmerisa rkeit und Beifall angehört. Auch wurde von der ganzen Festversammlung ein gedruckt vertheiltes„Neues Preußenlied“, nach der bekannten Melodie, gesungen; es war dasselbe, welches in Barmen auf dem Feste am 18. v. Mis. vorgetragen wurde.) Das Festlokal war von den hiesigen Damen sinnreich ausgeschmückt und besonders anziehend waren das Transparent im Zelte und die betreffenden Portraits und Scenen aus der vaterländischen Kriegs=Geschichte, welche unter der Linde angebracht waren. Am Stern= und Vogelschießen mittelst Federbüchse haben auch viele der Anwesenden Theil genommen. Die Bewirihung war prompt, billig und gut; Speisen, Weine 2c. ließen nichts zu wünschen übrig. Der Verein hat sich fortwährend der regsten Theilnahme und Anerkennung zu erfreuen, welches auch durch eine große Zahl(circa 50) neuer Mitglieder kund gegeben wurde. Verantwortlicher Redakteur: W. Crüwelk in Paderdorn. Mittwoch den 14. d. Mts. mittags 4 soll der Stalldünger auf hiesigem Kasernenhofe öffentlich meistbietend verkauft werden. Königl. Garnison=Verwaltung. Die zum Betrieb eines Goldarbeiter= und Juvelier=Geschäfts erforderlichen completten Geräthschaften werden zu kaufen gesucht; auch können eiwa vorräthige Waaren oder ein vollständiges Geschäst mit übernommen werden. Nähere Auskunft ertheilt der Unterzeichnete. Lage im Fürstenthum Lippe. ostgehilfe, II. 1. C. Rohde. Nothwendiger Verkauf. Kreis=Gerichts=Commission zu Nieheim. Die aus folgenden Grundstücken Flur 3 Parzell=Nr. 169, bestehende Besitzung des Gastwirth Ferdinand Rintelen zu Nieheim, abgeschätzt auf 5295 Thlr., zufolge der nebst Hyp.=Schein und Bedingungen in der Registratur einzusehenden Taxe, soll am 11. Februar 1853 Vormittags 9 Uhr an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden. Alle unbekannte Realprätendenten werden aufgefordert, sich bei Vermeidung der Präclusion spätestens in diesem Termine zu melden. Bei Wilh. Crüwell und I. Wesener in Paderborn, und A. L. Ritter in Soest ist zu haben: Der kleine Franzos und kleine Französin, oder faßlicher Unterricht in kürzester Zeit französisch lesen, verstehen, schreiben und sprechen zu lernen. Nach einem neuen Plaue bearbeitet, und besonders zur Uebung des Gedächtnisses, Schärfung des Sprachtaktes, Erleichterung der Hertigkeit im Sprechen, Erweckung der Lust zu lesen und praktischen Beschäftigungen der Lernenden herausgegeben von Prosessor am Collegium Heinrich IV. in Paris. Reise= und Eisenbahnkarten auf Leinwand gezogen in elegantem Carton, als: CTisenbahn=Karte von Mittel=Europa. Mit Angabe der Dampfschiffahrts=Verbindungen Nach den besten Materialien entworsen und gezeichnet. Preis 27 Sgr. Post=, Reise= und Eisenbahn=Karte von Deutschland, der Schweiz, den Riederlanden und Belgien nebst Theilen der angrenzenden Länder. Bearbeitet von F. Handtke. Preis 2 1/ Thlr. Meise=Karte von Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien, nebst angrenzenden Ländern. Von H. Kunsch. Preis: 1 1/10 Thlr. Wieselbe unaufgezogen in Carton: Preis 15 Sgr. Göpel's Eisenbahn=, Post= und Reisekarte von Deutschland, den Niederladen, Belgien, der Schweiz und den Nachbarstaaten bis London, Hayre, Genua, Warschau und Kopenhagen, Bearbeitet von J. A. Bühler. Preis: gefelzt und in Papier=Umschlag cartonirt 18 Sgr. Aufgezogen und in Cambriedecken geb. 1 1 Thlr. empfiehlt dem reiselustigen Publikum zur geneigten Abnahme Paderborn, im Juli 1852. W. Crüwell. Cöln-Münster-Hage.- Versicherungs-Verein. Conzessionirt von Sr. Maj. dem Könige von Preußen. Dieser Verein, auf Gegenseitigkeit mit festen Prämien ohne Nachzahlung beruhend, schützt seine Glieder, welche Versicherer und Versicherte zugleich sind, gegen Verluste durch Hagelschlag. Die Prämien für die Versicherung sind denen der billigst versichernden Actiengesellschaften gleich gestellt. Ein zur Deckung der vorkommenden Schäden nicht erforderlicher Ueberschuß in den Prämien wird den Versicherten gutgerechnet. Seit drei Jahren dehnte der Verein seine Wirksamkeit über alle Provinzen unseres Staates und einige Nachbarlande aus, erfüllte all seine Verbindlichkeiten gegen die Versicherten auf die pünktlichste und loyalste Weise und bewährte vollständig seinen gemeinnützigen, auf das Wohl des Landmannes gerichteten Charakter. Auch in diesem Jahre wird der Verein mit der Aufnahme von Versicherungen gegen Hagelschaden durch die nachstehend genannten Agenten fortfahren, welche auf das Bereiteste alle gewürschten Aufschlüsse über das Institut geben. Die Direktion. Bezugnehmend auf vorstehende Bekanntmachung, nimmt für den Regierungs=Bezirk Minden Versicherungen entgegen der Haupt=Agent F. W. Franke. Außerdem die Herren Kreis=Agenten: H. Roesener in Paderborn; Ferd. Rinteln in Warburg; Auctions=Commissar Henze in Salzkotten; Privat=Secretair Gottlob in Peckelsheim; Joh. Aug. Bauer in Lichtenau; F. A. Wulff in Beverungen. Cartonage-Fabrik, lithographische Anstalt und Congreve-Druckerei, Lager feiner weißer und bunter Papiere, so wie pharmacentischer Atensilien RUHL& WERNER, vormale J. B. Rühl. Hofbuch- und Kunsthändler Ihrer Klajestät der Königin von Preußen in Coblenz Wir beehren uns hiermit die ergebene Anzeige zu machen, daß wir unsere seit mehreren Jahren auf hiesigem Platze bestehende Cartonage=Fabrik bedeutend erweitert haben. Durch Uebernahme und Benutzung großer und billiger Arbeitskräfte, durch theilweise selbst eigene Produktion der erforderlichen Robstoffe und endlich durch vergrößerte Einrichtungen in unserer Stein= und Congreve Druckerei sino wir im Stande allen Anforderungen in Bezug der Qualität, Mengen, Raschheit der Lieferung und vorzugsweiser Billigkeit unserer Fabrikate in jeder Hinsicht zu entsprechen, und erlauben uns besonders die Herren Besitzer von NadeinStahlfedern=, Zündhütchen=, Bisouterie=, Gold= und Silberwaaren, Parfümerie=, Confituresund chemischen Jabriken von Seiden, Sammet=, Batist= und Spitzen=Manufakturen, von Arznei=, Droguerie= und Kurzwaaren=Handlungen, die Herren Apotheker 2c. 2c. auf dieselben ergebenst aufmerksam zu machen. Coblenz, den 18. Juni 1852. Rühl& Werner. (Eine neue schöne Auswahl SonnenschirE me und Regenschirme zu berabgesetzten Preisen. Paderdorn, Juli 1852. M. Jonas Katz Söhne. (Eine Ladenmamsell und 1 Küchenmädchen E suchen auf Michaeli Stelle. Näberes durch das Adretz= und Commissions=Bureau von J. H. Schmit, Marktplatz Nr. 31. D. K., L. K. und O. v. W. senden Grüsse an Th. K. und kehren Donnerstag Abend 6½ Uhr nach B. zurück. Schützenfest in Hamm! Unser diesjähriges Schützenfest wird am 17., 18. und 19. Juli gefeiert. Da binsichtlich der dazu gehörenden Einrichtungen keine Kosten gescheut sind, und am letzten Tage das hiesige Wettrennen damit verbunden ist; so erlauben wir uns, Freunde des geselligen Vergnügens hiermit freundlichst einzuladen. Hamm, den 27. Juni 1852. Der Schützen=Vorstand. Agentur=Gesuch. Ein in Amsterdam wohnender Geschäftsmann, welcher Holland mehrmals im Jahr bereist, wünscht Agenturen in deutschen Industrie=Erzeugnissen für dieses Land zu übernehmen.— Näheres unter A. B. bei Herrn Mannel& Schleucker, Kalverstraat, Amsterdam. In meinem Verlage ist so eben erschienen und in allen Buchhandlungen vorräthig, in Paderborn bei I. Wesener und W. Crüwell, in Socst bei A. L. Ritter: Leuthen, von C.§. Scherenberg. Zweite Auflage. gr. 8. eleg. geb. 25 Sgr. eleg. geb. 1 Thlr. 10 Sgr. Prachtband 1 Thlr. 15 Sgr. Der Dichter von„Waterloo“ veröffentlicht hier als einen Vorläufer seines Epos Friedrich II. den sechsten Gesang desselben als ein selbstständtges in sich abgerundetes Gedicht. Die erste Auflage war schon wenige Tage nach dem Erscheinen vergriffen. Berlin, im Mai 1852. Franz Duncker, W. Bessers Verlagshandlung. Bekanntmachung Den großen Vieh= und Kram=Markt zu Arolsen betreffend. Der große Vieh= und Kram=Markt zu Arolsen wird in diesem Jahre am Aten und 5ten August abgehalten werden, welches hierrurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Aroisen, den 3. Juli 1852. Der Gemeinde=Vorstand Steineck. J. J. Calm. F. Krummel. Auf den 1ten Oktober d. J. wird die untere Etage unsers auf der Det###l##1 molder Straße sub Nr. 747 belegenen Wohnhauses mietblos und kann von da an von einem neuen Mietber bezogen werden. Die Etage besteht aus 6 Zimmern, Küche, Keller, Remise und Stallung nebst zugehörigem Bodenraum. Paverborn, im Juli 1852. IlI. 3. Gebr. Bachmann. Druck und Verlag von Wild. Crüwell in Paderdorn. E Gewöhn rer Waare, i und diese nog wieder hergese Liebhaber bill ger Zölle spre Natur, scher auszusprechen, hat sich seiner der Frankfurte dem freilich# der Nationalö mindestens klä dennoch komme gesprochen, die doch rurch Er Geruch eines wenigen Jahre dem Volfe dies ten,— nicht piellen Bedeutu „englische Agen cker, theures Ei entgegenbielt, n gegen theures## scheinheiliger Ri einer Antwort teresse an der E nisse verändert. Pbrase„natione daß nicht bloß fortgesetzt werdei Inlandes aus 5 berarf; daß also Eisenschmelzen, „nationale Arbei 20 Mal mehr K Industrien,— schon an anderer baudwerk allein Baumwollenindu haupt Alles dat der Natien arbei Kreisen, daß wen stalt von hoben dustriezweig in 9 auch für sich in wenn man dieß a duktion so vertheu Stande wäre mit Auslande hervorge konturriren, folglic sich immer mehr ten Farben schilder die Lust anwandel Im vorigen Bi das Gefühl behandel Gesicht. In einem ander abgeschiedenen Seeler ibren Gräbern um diesseits noch angin funden haben? Sie denn diese Geister w vernehmen. Sie wei daß es nicht Jederm Abgeschiedenen zu sel wissen, ob ich mit de chen könnte. Fräulei ein, in einer recht si bei Wien geführt zu Gräbern feurige Ersc chenhöfen von Wien beweglichen Leuchten! gen hin und her, fast daten. Einige waren Boden kriechend, wie den Reiben der jünger feurige Bewachung. auf sie zu. Mit ihrer stalten; sic erkannte, d #en. Da wagie sie