sten der Trainage, der Besder Bodenchemie zum ren, Turnips u. s. w. Jahr hat sich für den g gestaltet; er vertheilte Üvereins und Rußland, günstig auf die Nachgangszoll, insofern die n auf 60 Kopeken für Zeinen auf 41) Kopeten ben Leinen, welchen es Waaren aus den Goueigte. Diese witd nun sre ersetzt. Aber in dem groveren Sorten stieg. Doch zeigte sich im Betriebsamkeit.— Im tner rob leinen Garn Maschinengarn, 1851 Wahrscheinlich ist auch 1, daß die Garne mehr n sind, was bei strensungen geschehen dann engarnen, welche über zogen wurden, ist nicht den im vorigen Jahre auf die groben Leinen erten von 10 bis 14¼ 5 bis 19¾ Tbkr. 24 er nur 13 pCt. Die bis 10 pCt. unter hnebin schon käcgliche igert. Obige Stückbis dahin das Beste 1845 beträgt aber selskt in Paderborn Verkauf zu 9 sich mit einer deund kkeiner Pol. d. M. dier veroblikum bestens. 2. und Viktor. äbe ven Riebeim fänger gesucht. ür eine durze Zeit echnen. Nädere dieses Blattes. nstalt am Rhein. der Arzt: KreisWoche, alles #urch. Die WinApril. König'. Kreisvor 4 Jahren mit 2. Etagen Ke: r, Hofraum dand gegen anufen, we? sagt er die nöthige Lebrlingsstelle in Pavervorn: er, welcher sich sintliches Begegen gutes r Bade= und Evers. Ansorderungen len, surdt dalBabrene oder Bosthofe eine ausmeisterstelle inter der Aiesbaden. sich wegen Inlage. Arreß= und ). Schmitz 524. Ueberischt. Deutschland. Berlin, Tagesbericht. Stettin, Congreß der Rbeder. Arolsen, Verfassungsangelegenheiten. Kiel, Ausschlietzungen von der Amnestie. Hamburg, Verurtheilungen. Die Vertretung der Freihandelspartei bei den Berliner Zollkonzerenzen. Bremerhaven, Ueberlieferung des(Gesion und Barbarossa an Preußen. Karlsruhe, Polizeiverordnung. Lesefäle der Handwerker. Verschiedenes. München, Abreise des Herrn Dönniges. Die Antwort auf die Freisinger Ferderungen. Wien, Tagesbericht. Ausland. Schweiz, Bern, zur Abberufungsfrage. Solothurn, ein bischöflicher Erlaß. Italien. Rom, franz. Forderungen Piaceca, Grausamkeit. Frankreich. Paris, die Ausführung des Dekreis vom 22. Januar. Großbritannien, London, Motion betreffend Umgestaltung des engl. Finanzwesens. Die Times über den Fürst Schwarzenberg. Der Hausirhandel. In den östreichischen Handelskammern macht sich durchweg eine Bewegung zu Gunsten des Hausirhandels geltend. Man will größere Befreiung desselben von den gesetzlichen Beschränkungen, weil er den Absatz eines sehr großen Theils der gewerblichen Provukte an die Consumenten vermittelt. Man sieht ein, daß sich Produzenten im Abnehmen bei einer freien Bewegung dieser Art des Zwischenhandels besser stehen, und eeshalb ist auch die Gesetzgebung schon beschäftigt, das Hausirgewerde zu erleichtern. Bei uns dagegen geht keine Kammersession vorüber, wo nicht zahlreiche Petitionen für Beschränkung, ja für das Verbot des Hausirbandels einlaufen. In der gegenwärtigen Session liegen der zweiten Kammer von Seiten der Gewerberäthe zu Teier, Bunzlau, Rativor, Aachen, Bromberg und Soest Anträge vor, welche geradezu verlangen, daß der Hausirhandel regelmäßig verboten werde. In der That, man sollte fast glauben, daß man in Oestreich in der volkswirthschaftlichen Bildung weiter vorgeschritten sei, als in dem wegen seiner„Verständigkeit“ gerühmten Norddeutschland! Oder sollten wir uns täuschen, sollte in Norddeutschland die Kultur so weit vorgeschritten sein, daß der Hausirhandel kein Bedürfniß mehr wäre? Man kann diesen Einwand leicht machen; denn es versteht sich von selbst, raß kein Bedürfniß nach wandernden Kaufleuten mehr da ist, wenn in jedem Dorfe ständige Kaufleute alle Waaren, weiche der Bauer bedarf, feilbieten. Wenn kein Bedürfniß nach dem Hausirwesen verhanden, so würde sich der Hausirhandel von selbst verbieten, man brauchte nicht um gesetzliche Beschränkungen zu bitten, denn dem Hausirer, der die Waare nur in kleinen Quantitäten Eine Verheirathung nach neuester Mode. Eine Begebenheit von heute. (Schluß.) Das Mädchen erschrack jetzt; sie erröthete nicht, sie wurde vielmehr blaß:—„Madame, ich bitte sehr um Verzeihung, Sie werden doch nicht— in unserem Kontrakt macht das doch keinen Unterschied, und ich glaube, ich habe immer meine Schuldigkeit gethan.“ —„Nach unserem Kontrakt habe ich eine Ladenmamsell gemiethet. Sie sind jetzt verheirathet, eine verheirathete Dame hat die Schuldigkeit, bei ihrem Mann zu sein, und kann nicht mehr hinter meinem Ladentisch fungiren.“ „Wenn's weiter nichts ist“, rief Pauline erfreut.„das soll Sie gar nicht geniren. Ich werde nach wie vor meine Zeit aushalten.“ —„Aber ich will keine Verheirathete, sage ich Ihnen nochmals und Ihr Mann———„Der reist heute Abend schon nach Amerika. Sie brauchen wirklich gar nicht auf den zu reflektiren. Ich habe ihn deshalb schon ausbezahlt, und nun sehe ich ihn nicht mehr wieder.“ Man sah sich verwundert an:„Ja, aber wie ist denn das?“ —„Das ist die einfachste und natürlichste Sache, Madame,“ erwiederte Pauline.„Ich bin schon kange in der Aussteuerkasse eingekauft, und da, wie jetzt alle Welt sagt, es mit der sehr wackelt, und es ungewiß ist, ob sie künftiges Jahr noch zahlen kann, so habe ich mich rasch entschlossen und geheirathet, ehe es zu spät ist. Mir wäre es ja im Leben nicht eingefallen, aus einer so guten Kondition zu treten, darum kann mir auch niemand vorwerfen, daß ich leichtsinnig gehandett, sondern ich habe mir einen sichern Mann gesucht, auf den ich mich verlassen konnte. Es ist nicht ein solcher unreeller Mensch, der das Geld nimmt und mich dann auslacht und bleibt. Rein, ra sah ich mich wohl vor; es ist ein rechtschaffener Mann, der wirklich nach Amerika auswandert, und hat schon bezahlt und den Transportschein in der Tasche. Ich habe ihm nur 80 Thaler gegeben, 10 vorber, damit er sich einen anständigen Rock kaufte, und 70 Thaler nach der Trauung. Ich kriege aus der Kasse 500 kauft, und für den Absatz jedes Loths Stecknadeln weite Wege machen muß, kostet sein Handel verbältnißmäßig viel mehr, als der: Kändigen Kaufmanne, er würde also die Conturrenz mit diesem kein Jahr lang ertragen können. Aber es wird Niemand im Ernst behaupten wollen, daß schon in jedem Dorfe bei einem ständigen Krämer Alles zu haben sei, dessen der Bauer bedarf. So lange Hausirer bestehen und im freien Verkehr einen Vervienst haben, der sie ernährt, sind sie Beoürfniß, aus dem einfachen Grunde, weil im freien Verkehr Niemand mehr zablt, als er zu zahlen nothig hat. Ja, die petitionirenden Gewerberäthe erkennen ee selbst an, daß der Hausirhandel Bedürfniß sei; sie verlangen nämlich das Verdot des Hausirhandels, damit das stehende Geweibe eine gedeihliche und bequemere Lage bekomme. Die Hausirer machen also dem„stehenden Gewerbe“ Konkurrenz, und diese wollen sich der unbequemen Konturrenz durch liche Maßregeln entledigen, um— den Bauern desto höhere Preise abnehmen zu können. Wir wollen damit nicht sagen, daß die ständigen Kaufleute der Stäete den Bauern eben höhere Preise werden abnehmen können, als diese jetzt den Hausirern bezadlen. Aber der Preis, den der Bauer bezahlt, besteht nicht blos in dem Gelde, welches er dem Kaufmanne giebt, sondern auch in den Wegen zur Stadt, die er machen muß, um die Waaren zu kaufen, in dem Verluste an Zeit, in dem Zehrgelde, welches er in der Stadt dem Wirthe zahlt, in der größeren Verleitung zum Trunk, der er in der Stadt ausgesetzt i7. Wenn man bedenkt, daß ein Hausirer, der ein Dorf regelmäßig besucht, den Einwohnern vielleicht hundert Arbeitstage und 20 Tdlr. Zehrgeld erspart, und daß er vielleicht 50 bis 100 Dörfer bereisen muß, um aus den Pfennigen und halben Pfennigen, die er bei jedem Amsage verdient, für sich und für seine Familie daheim ein karges Einkommen zusammen zu suchen, so wird man sich ungefähr eine Vorstellung davon machen, wie ungeheuer für zahlreiche Dörfer der Nutzen des Hausirhandels ist. Man kann nicht einmal blos von Dörfern sprechen; wir kennen viele kleine Städte, wo herumziehende Kaufleute und Hausirer dringendes Bedürfniß sind, weil der stebende Handel zu wenig ausgebildet, um den Einwohnern alle ihre Bedürfnisse zu billigen Preifen befriedigen zu können. Ee gibt zahlreiche kleine Städte, deren Einwohner, wenn sie etwas Rechtes kaufen wollen, die kostspielige Reise nach der nächsten größeren Stadt nicht scheuen, weil sie sicher sind, dort allemal das Neueste und Geschmackvollste in der besten Auswahl zu finden. Ist es daher nicht ein großes Ersparniß für sie, wenn anstatt daß 50 Familienväter jeder einmal nach der nächsten Stadt reisen, ein Kaufmann einmal zu ihnen kommt? Bei einem Verbote der größern Beschränkung des HauThaler, es bleiben mir also 420 Thaler übrig, und ich glaube, er ist ein ganz gutes Geschäft gewesen, gegen das Niemand was sagen kann.“— Klar war die Sache allerdings; der Schleier, der darüber gehangen, hatte weder mit der Romantik, noch mit der Sentimentalität etwas zu schaffen; es war eine Geschäftssache, gegen welche die Frau Conditorin wahrscheinlich nichts einzuwenden hatte. In wiefern die Moral etwas dagegen zu sagen hane, die, welche die Ehe zur religiösen Handlung, und sogar zum Sakrament erhoben, und die, welche über die Rechtlichkeit in Geschäftshandlungen wacht, das ist eine andere Frage. Bezüglich der ersteren kann man fragen: was belfen alle eure Gesetze zur Erhaltung und Heiligung der Ehe, was eure Ebescheidungs=Verbote, wenn ruch die Sitre nicht hilft? Denn was wollt ihr Gesetzgeber thun, um den Abschluß einer solchen Ehe zu hindern, die von vorn herein im Sinne beider Contrahenten null und nichtig ist? Die andere Frage ist noch bedenklicher, und sie beschäftigt im Augenblick einen großen Theil von Berlin. Wenn Pauline eines Betruges schuldig ist, sind viele Hunderte mit ihr in gleichem Falle. Viele haben scon gesündigt, viele sündigen in diesem Augenblick, und noch mehrere erklären öffentlich, durch die Zeitungen, daß sie in den nächsten Tagen und Wochen sündigen wollen, und die Obrigkeit attestirt es. Mehrere Hundert junge Mädchen und Frauen, alle eingekauft in der Berliner Aussteuer= und Heirathskasse, haben eben ihren Entschluß der Behörde verkündigt, daß sie sich ehelich zu verbinden gesonnen seien, und fordern nun ihre kontraktmäßige Aussteuer.— Es ist ein fauler Fleck, diesmak nicht unbedingt in unserer Sitte und unserem Gemefnwesen, nur im Afsoziattonstrieb, der in seiner Hast, unsere Zustände zu bessern, nicht richtig gerechnet hatte. — Der vor mehreren Jahren errichtete Aussteuer= und Orirathsverein sollte die Heirathen erleichtern und armen Mädchen es möglich nachen, durch ihren Verdienst sich selbst eine Mitgift zu erwerben. Um dieser wohlthätigen Absicht willen erhielt er die Bestätigung der Regierung in Ausdrücken, wriche von vieken Brtheitigten als eine sirhandels werden viele Waaren unverkauft bleiben, weil die Konsumenten, für welche sie produzirt sind, dieselben gar nicht zu Gesicht bekommen würden. Es gibt ganze Industriezweige, welche auf den Hausirhandel basiren. Es gibt ganze Landstriche, welche keine andre Erwerbsquelle haben als die Fabrikation gewisser Waaren, welche sie durch den Hausirbandel vertreiben. Wir brauchen nicht weit zu geben, um solche Gegenden kennen zu lernen, welche, von der Natur vernachlässigt, auf den hausirenden Kleinhundel angewiesen sind, um ihre Bedölterung dürftig zu ernähren. In der Gegend von Brilon, in Titmaringhausen und Deifeld sind etwa 2000 Familienröter, also fast ein Viertel der Bevölkerung, auf den Hausirhandel angewiesen. Die Gegend des kablen Astenberges, wo die Gemeinden Siedlingbausen, Silbach, Winterberg, Nittersfeld, Grönebach, Hilofelo u. a. liegen, ist der Boden unfruchtbar, der Ackerbau unergiebig und mühevoll; in vielem Orten wird nichts als Hafer und Kartoffeln gewonnen; der wohlhabendste Bauer, der 2 bis 3 Pferde hätt, in nicht: Stande seinen Lebensbedarf vollständig zu gewinnen, und schickt seine jüngeren Söhne zum Haustren in fremde Länder. In Wildich (Kreis Heiligenstadt) teben neun Zeyntheile der Bevölkerung vom Hausirhandel. Aehnliche Beispiele könnten wir noch in großer Zahl anfähren. Der Hausirbandel ist die letzte Erwerbsquelle, zu welcher vorzüglich die Bewohner solcher Gegenden greifen, welche rurch die Natur vernachlässigt sind. Wollte man also den Ferderungen jener Gewerberäthe nachgeben, so würde piesem Landstriche die letzte Erwerbsquette genommen, ibre Bewohnet würden dem bodenlosen Etende preisgegeben. Und welchen Grund führen die Bittsteller an?— Es soll ein„kräftiger Bürgerstand erziekt werden“.— In dir Thar, man sollte gläuben, ein Bärgerstand wäre dann kräftig, wenn er auf eigenen Füßen stände, und nicht auf die Krücken drakonischer Verbotsgesetze sich zu stützen brauchte, wenn er durch eigene Thätigkeit, eigenen Spekutationsgeist sich nährte, und nicht des Rains von Tausenden steißiger Menschen bedürfte, um sich nothrürftig zu halten. Das Verbot der Konkurrenz der Hausirer erzeugk auf der einen Seite, bei den davon Betroffenen, namenloses Elend, auf der andern Seite, bei den davon Begünstigten, Trägheit, Mangel an Spekutationsgeist, 5tonomische Schwäche. Ist denn das Haustrgewerde wirklich ein so vorzügliches, daß es den Neid von Kaufleuten verdiente, welche durch Bildung und Capttalbesitz ohnehin so viel vor ihren wandernden Coneurrenten voraus haben? Der Haustrer wanderk von Dorf zu Dorf, von Hüne zu Hütte durch Wind und Wetter, überall seinen kleinen Kram ausbieteno und anpreisend, hier schnöbe abgewiesen, dort von Hunden empfangen, setzt er rastlos seinen Stab weiter, um der Roth sein kümmerliches Dasein abzugeGewährleistung ausgelegt wird. Was die Regierung gut heißt, muß doch gut sein, sie weiß Alles, sie hat es zu vertreten: das ist noch der Glaube in der Masse. Deutsch übersetzt heißt es: wir sind zu faul zum denken, und es ist gur, daß die Regferung dafür da ist. — Man hatte sich verrechnet, man hatte nach den bisherigen Verheirachungen eine Wahrscheinlichteitsrechnung angelegt und vermeint, daß man mit bestimmten regulirten Beiträgen für die kommenden Fälle auskommen werde. Aber es fanden sich immer mehr Heirathlustige zu den sicher dotirten Mädchen. Die Gesellschaft ist auf Gegenseitigkeit gegründet, man sah sich also zu immer höheren Ausschreibungen genöthigt. Sie überstiegen schon vor einigen Monaten um viele Hundert Prozent den ursprünglichen Ansatz. Kein Wunder also, daß die Berheiligten eitten, sich durch eine Verlobung von der immer drückender werdenden Last zu befreien, und zum Schaden der Anderen sich selbst zu retten suchten. In diesem Stadium steht der erzäblte Fall der Limonadiere Pauline. Seitdem aber ist man im Sturmschritt weiter geeilt. Die Spekulation wetteiferte mit der Nothwehr. Der Verein, um sich vor den Anträgen zu retten, rier alle Mitglieder zusammen und es wurden restringtrende Maßregeln vorgeschlagen, z. B. daß die Beitragende erst nach einer Reihe von Jahren und nach ordnungsmäßig geleisteten Prämien zur Empfangnahme berechtigt sei, daß es eine wirkliche Verheirathung sein müsse, d. k. keine, wo der Mann in Amerika, die Frau in Guropa lebt, daß die Auszahlung auch in diesem Falle nur eerminweise in einer Reihe von Johren erfolgen sofle u. s. w. In stürmischer Versammlung kam man zu keinem Beschluß. Aber einige Tage baranf warh vir Direktion mlit so vielen angemeldeten Brautschaften üverstährmt, haß nur der kleinste Theil der Conwibuenten einstweiten unverhetraihet bleiden wollte oder mußte. Und sollten diese Unglücklichen ihre glücklicheren oder„rascheren“ Vereinsschwestern ausstatten?. Einstweilen blieb dem geplagten Direktorium kein anderer, als drr grsetzliche Auswes in Folge bleser Anmertungen er#rd=ordtuhr s5 hobe neue Veiträge auszuschreiben, rus voraussichtlich die unensasten im Stande seln wer winnen, durch zahllose Gänge und zahllose Mühen bringt er seine Gewerbesteuer auf, seine Zeche in den schlechtesten Kneipen, den Zuschuß für den Untervalt seiner daheim arbeitenden Familie, und er kann von großem Glück sagen, wenn es ihm gelingt, ein kleines Kapital zu ersparen, welches sein Alter erleichtert. Ist das wirklich ein so beneidenswerihes Loos, daß im Regierungsbezirke Trier[380 Hausirer= Familien der Mebrzahl nach an den Bettelstab gebracht werden müssen, um 476 ständigen Kaufleuten einen kleinen Zuschuß zum Gewinn zu verschaffen? Sollie es nicht vielmehr im Interesse der Humanität, der Produktion und Consumtion gerathen sein, den Hausirhandel von seinen Beschränkungen zu befreien, seine Lasten zu erleichtern? Man führt endlich noch einen Grund für die Beschränkung des Hausirhandels an, die Hebung der Sittlichkeit, Hierauf erwiedern wir nur zweierlei. Einmal fragen wir, ob es denn„sirttlich“ ist, seinen Nebenmenschen zu eigenem Vortheile in seinem rechtmäßigen Erwerbe beschränken zu wollen? Dann aber leugnen wir, daß unter den Tausenden von Hausirern mehr„unsittliche“ Menschen sind, als in andern Erwerbszweigen, und geben zu bedenken, daß das Verbot des Hausirens Elend erzeugt, und das Elend die ergiebigste Quelle der„Unsittlichkeit“ bildet. O Deutschland. Berlin, 13. April. Die hiesigen Zeitungen beschäftigen sich hauptsächlich noch mit den Dormstärter Konferenzen, doch ist nichts Neues darüber bekannt geworden. So schreibt die„Nat.=Ztg.“: Ueber die Resultate der in Darmstadt gepflogenen handelepolitischen Minister=Berathungen gehen zablreiche, aber sich zum Theil wieersprechende Nachrichten ein. Wir sind indessen geneigt, diesen Widerspruch in den Ansichten zu suchen, die man über den weiteren Erfolg der zu Stande gekommenen Uebereinkunft haben kann. Wenn wirklich, wie es mehrsach heißt, festgesetzt worden ist, die Rekonstituirung des Zollvereins und die Aufnahme des Steuervereins unter gleichzeitigem Vorgehen in der östreichisch=deutschen Zelleinigung zu erstreben, so würde sich eine Ersolglosigkeit in dem Falle derausstellen, wenn an dem Widerspruch Preußens die Gleichzeitigkeits=Idee scheitern muß. Man kann weder ohne Preußen den Zollverein rekonstituiren, noch in denselben den Steuerverein aufnehmen, und noch weniger also ohne Preußens Zusimmung Beides mit der östreichisch,= deutschen Zolleizigung herbeiführen. Aber selbst hierin hat nicht einmal Uedereinstimmung geberrscht, denn es wird mehrfach bestätigt, daß Baden gar nicht zustimmte, während andere Regierungen zurückhaltend waren; so soll Rassau nur mit Einschränkungen und den„billigen Rücksichten“, die es seiner Lage zu schenken hat, beigetreten sein. Ueber das Verhalten Würtembergs hört man versichern, das es vorzüglich von der Absicht geleitet werde, einesiheils für die Aubabnung eines größeren Zollgebiets die Hand zu bieten, anderntheils aber mit Vorsicht zu Werk zu gehen und zunächst dem Zollverein, als einer erprobten Zolleinigung, diejenigen Umgestaltungen zu verleihen, welche nicht nur seine Exweiterung ermöglichen, sondern auch Würtemberge spezielle Interessen fördern.— Die„Fr. Postz.“ beeilt sich in einer Darmstädter Corresp. der Nachricht zu widersprechen, daß auch Graf Thun der Konserenz beigewohnt habe, er sei nur— zu einem Diner— von Frankfurt nach Darmstadt gekommen. — Dem„Fr. I.“ wird aus Stuttgart geschrieben:„So viel scheint sicher, daß die sürdeutschen Regierungen und Sachsen in Betraff der Präjudizial=Frage einig sind, daß, wosern Bevollmächtigte von Hannover und Oldenburg an der Berliner Konferen; Theil nehmen, auch ein östreichischer Bevollmächtigter mit gleichem Rechte zuzulassen sei.“ — Der Hundeskommissar in Bremen, General Jakod, bat bereits der Bundesversommlung über seine Mission Berich; den, sie zu leisten. Damit wäre der Bankerott erklärt und der Verein von selbst gesprengt. Indeß ist einige Aussicht vorhanden, daß man sich noch verständigt, und ein paar Hundert Ehen aus Rothrecht rückghngtg genacht warden. Die Regierung ist jetzt wirklich, etwas spät, eingeschritten und hat die Bestätigung neuer Vereine der Art auf Gegenseitigkeit von der Bedingung abhängig gemacht, daß der Ausweis, woher die Bekiehtgung der Aensichtugg scher ennammen werden kune, nacher genügend geführt sei. Der Untergang des„Birkenhead“. Die telegraphische Hiobspost, welche am 6. April in London anlangte, und mehrere Hundert Familien in Trauer stürzte, erhält jetzt in den offiziellen Depeschen eine nur zu entsprechende Ausführung. Das Unglück ereignete sich 2 oder 3 englische Meilen von der Küste Südafrikas, am 26. Februar. Um 2 Uhr Morgens, bei geitem Wloseihiege und heiern Zimme diet die Dampftreggtte, welche mit einer Geschwindigkeit von 8%, Faden die Stunde fuhr, auf einen unter dem Namen Point Danzer bekannten Feisen. Der Commandant, Captän Salmond, beging den Fehler, sich zu nah an der Küste zu halten, und epferte dadurch nicht weniger als 454 Menschenleben. 638 Personen befanden sich an Bord, und nicht mehr als 184 wurden gerettet. Der Stoß auf die Klippe brach im Nu ein so furchtbares Leck in den Schiffsboden, daß die Leute im untern Truppen=Verdeck in ihren Hängematten ertranken. Die Uebrigen Unglücktichen hatten einen Todeskampf von 20 Minuten zu bestehen. Während dieser schreckensvollen Frist geschah Alles, was Muth und Kaltblütigkeit nur leisten konnten. Die Soldaten wurden auf das Hinterdeck beordert und stellten sich so kapfer in Reih und Glied, als wären sie auf dem Paradeplatz gewesen; einige wurdei en die Numpen beorden, andere an die Padkostendootr.„Heder“, berichtet Capitän Wrigbt vom Olsten Regiment, ein überlebender Angeazeuge,—„jeder that, wie geheißen, kein Laut, weder Schret noch Seufzer wurde gehört, bis das Fahrzeug in die Tiefe zing. Alle benahmen sich, als hätten sie Besehl zum Einschiffen abgestattet und in seinem Berichte erklärt, daß die Verhältnisse dieser Stadt auch ohne militärische Hülse geregelt werden dürften.— * Eine telegraphische Depesche aus Wien meldet die Erneunung des Ministers Bach zum Ministerpräsidenten. Mehr als durch alles Andere wird durch diese Ernennung die Obsicht ausgedrückt, weder in der innern noch in der äußern Politik Oestreichs eine Aenderung eintreten zu lassen, indem Herr v. Bach mit dem verstordenen Fürsten Schwarzenberg die eigentlichen Träger der Politik des jetzigen Kabinets, der Centralisations=Politik, waren, und ja auch nach ihnen das Kabinet seinen Namen führte. — Von dem Abgeordneten v. Forstner ist der ersten Kammer ein Antrag, betreffend nie Einführung der Civilehe, zugegangen. Er ist, da er nicht die hinreichende Anzahl von Unterschriften gesunden hatte, als Petition behandelt worden und wird als solche zur Erörterung kommen. Nach dem von der Kommission durch den Fürsten Reuß erstatteten Bericht gab sich in derselben durchaus keine Neigung kund, durch Befürwortung dieses Gesetzentwurfs der Einführung der Civilebe in denjenigen Landestheilen, wo sie noch nicht zu Recht bestebt, auf irgend eine Weise Vorschub zu leisten, und so wurde ohne alle weitere Diskussion mit 7 gegen 2 Stimmen beschlossen, der Kammer den Uebergang zur Tages=Ordnung anzuempfehlen.— Die Nachrichten der„N. Dr. Ztg.“ über die Eröffnung der hiesigen Zollkonferenzen, welche dieselben nöch einige Tage hinausschob, scheinen nun coch die richtigen gewesen zu sein, denn auch von Seiten der„Nat.=Zig.“ wird jetzt der schon früher mitgetheilten Nachricht der„Voss. Zig.“, nach welcher die Zollkonserenzen schon am 14. beginnen sollten, auf das bestimmteste widersprochen. Stettin, 8. April. Heute findet bier der schon früher angekündigte Kongreß von Deputationen der Rbedcreien sämmtlicher Ostsceehäfen statt, um über gemeinsame Schritte gegen die Eisenzölle zu beratben. Arolsen, 8. April. Nachdem Geh. Rath Beyer von seiner Reise zum jungen Fürsten aus Bonn zurückgekehrt ist, wird unsere reorganisirte Verfassung nicht lange mehr auf sich warten lassen und die Stänce dürften zu deren Genehmigung balo eingerufen werken.(Pprm. W.) Kiel, 9. April. Man vernimmt jetzt mit Gewißheit, daß auch alle in Nichtaktivität stehenden schleswigschen vormärzlichen Offiziere von der Amnestie ausgeschlessen sind. Hamburg, 9. April. Das Erkenniniß gegen diejenigen unserer Mitbürger, welche der Verleitung östreichischer Soldaten zur Desertion beschuldigt wurden, ist gestern erfolgt. In Bezug, daß dieselben zumeist auch des Briefwechsels mit den deutschen Flüchtlingen in London verdächtig sind, wesbald sie auch schon im verflossenen Sommer in Uatersuchung gewesen, ist die Strafe etwas sehr hoch gefallen und sind 4 von ihnen (gegen 2 konnte das Erkenntniß gestern noch nicht publizirt werden) resp. zu 12=, 6=, 3= und 1monatlicher Gefängnißhaft verurtheilt worden. Die 17=wöchentliche Untersuchungshaft ist ihnen nicht angerechnet worden.— Mehrere Literaten und Arbeiter in Altona und dem nahen Eimsbüttel wurden am Mittwoch Morgens gegen 4 Uhr von den untergebenen Polizeioifizianten des Polizeimeisters v. Warnstedt aus dem Schlafe gestört. Es wurde bei ihnen nach einer gefährlichen Correspondenz mit dem ehemaligen östreichischen General v. Hauch, der bekanntlich unter Messenhauser im Oktober 1848 in Wien ein Commando gehabt und später flüchtig geworden ist, gesucht, aber nichts gefunden.— Wenn auch unser Freihandelsverein keine Deligirte nach Berlin zur Zollkonferenz sendet, so wird das Freihandeleprinzip doch nicht minder gut dort vertreten sein, denn, wie wir vernehmen, werden die HH. Eogar Roß, Ellissen und Gutike aus Stettin, welche den Vorstand des Centralvereins für Handelsfreiheit bilden, während der Dauer der Zollkonferenz in Berlin anwesend sein. erhalten, anstatt zu Grunde zu gehen. Nur muß ich sagen, ich habe nie eine Einschiffung gesehen, bei welcher so wenig Lärm oder Verwirrung herrschte.“ In aller Ruhe wurden die Weiber und Kinder unter das Zeltdach auf dem Hinterdeck, und von da über Bord in den Kutter geschafft, der sich sogleich bis auf 150 Fuß von dem todtgeweihten Dampfer entfernte, so daß glücklicher Weise alle Weiber und Kinder gerettet wurden. Nach Erfüllung dieser ersten Pflicht aber ging Alles quer und schief. Der Rauchfang und der Vordermast stürzten um, da das Schiff in der Mitte barst, und während Einige von den Trümmern erschlagen wurden, fielen andere in die Fluth und in den Rachen der ringsum lauernden Haifische. Mit Ausnahme des einen Kutters, in welchem die Frauen waren, und eines Gigs(Seekabriolets), gelang es kein Boot loszumachen; bald war das Takelwerk im Wege, bald der Nagel eingerostet. Solcher Unstern ist leider die Regel in den letzten Momenten eines Schiftbruchs. 15 Minuten nach dem Stoß brach der Bug ab; 2 Minuten später ging der Rumpf, hinter der Maschine, kreuzweis auseinander und das Hiniertheil sank. Die Spitze der Maststange und einige Ragen, welche noch über Wasser ragten, bildeten pie letzte Hoffnung der Ertrinkenden. 45 Personen, die sich an eine Raa geklammert hatten, sischte um 2 Uhr des nächsten Tages der Schooner Lioneß auf: gegen 200 Personen aber, die sich an Stücke Treibholz und Bruchstücke des Vorderkastells klammerten, trieb der Wirbel des sinkenden Wracks gegen Point Danger zu, wo sie sich in dem dichten und ungeheuer langen Seegras versingen. Capitän Wright glaubt, die meisten dieser Unglücklichen hätte das eine der Jooie retten können, wenn es nach Landung der ersten Schiffbrüdigen zurückgekehrt wäre. Capitän Salmond hat die Katastrophe icht überlebi. Er sprang vom Hintertheil in die Flutb und schwamm ach einem 20 Jarde entfernten Bruchstück des Vorderkastell=Decke, Is ihm ein schwerer Sparren auf den Kopf siel und er unter— Ein neuer Planet. Der Astronom Hind macht in der„Times“ bekannt, daß der — 10. Aprit. Die„Börsensolle“, theilt beute folgendes Schreiden aus Wien mit:„Wien, 8. Aprit. Es freut mich Ihnen heute eine Nachricht mittheilen zu Wanen, welche nicht ermangeln wird, unter den Bewohnern Homburgs einen erfreulichen Eindruck hervorzubringen. Der Kaiser hat nämlich in einem Schreiten an den Hamburger Senat demselben seinen Dank ausgesprechen für die gute Aufnahme, welche die östr. Truppen in Hamburg gefunden haben, mit dem Hinzufügen, daß er diesen Dank nicht besser zu betbätigen wisse, als darurch, daß er von seinem Begnadigungsrechte Gebrauch machene, dem Wunsche des Hamburger Senats gemäß, den in Haft befindlichen Schneider Ruscsaf begnadigen lasse.:(Wie wir vernehmen, ist das vorerwähnte Schreiben heute, am 10., dem Senate überreicht worden.) Bremerbafen, 10. April. Die Uebergabe der Schiffe Bartarossa und Eckernsörde an die preuß. Kommissarien dat heute Mittag 12 Uhr hier stattgesunden. Kaxlsrube, 10. Aprl. Von Seiten des Ministeriums des Innern ist an sämmtliche Polizeidebörden des Landes ein Erlaß ergangen, wodurch dieselben aufgesordert werden. mit der größten Strenge darauf zu achlen, daß die Bäcker steis angemessine Brosvorräthe halten und das Brod auch das gehörige Gewicht und die vorgeschriebene Qualität habe, so wie bäusige Visitationen anzuordnen und die dagegen fehlenden Bäcker mit unnachsichtlicher Strenge zu bestrafen.— Von der Bergstraße wird gemeldet, daß die Auswanderung nach Amerika in fast berenklicher Weise im Steigen begrisfen wäre. Einige der Auswanderer jedoch haben nicht Amerika, sondern Australien als das Ziel idrer Wanderung sich ausgesucht und zwar in Folge der günstigen Nachrichten, die von einigen dort angesiedelten Badensern hierher gelangt sind. Dieselben treiben dort den Rehenbau, und siehen sich, ra der Wein ausgezeichnet gedeibt, sehr gut. Ueber die in unserem Großherzogtbum bestebenden sehr nützlichen Lesesäle für Handwerker läßt sich das„Fr. I.- folgendes schreiben:„Zu den zweckmäßigen Einrichtungen, welche in unserer Zeit in mehreren größeren und kleineren Städten unseres Landes in das Leben gerufen worden sind, gebören unstreitig die Lesesäle für Handwerksgesellen und Lebrlinge. Die älteste Anstalt dieser Art, die und bekannt ist, ist die in Karlsruhe. Im Ganzen waren 338 Theilnehmer eingeschrieben und zwar 102 Gesellen, 58 Lehrlinge und 178 Schüler. Im Durchschnitt waren in den Abenden 24—30 Gesellen, 120— 140 Lehrlinge und Schöler da. Der Saal der Lehriing; und Schüler war oft überfüllt, was die Handhabung der Orenung sehr erschwerte. Es wird deshalb der Gemeinderath einen weiteren dritten Saal für den nächsten Winter berrichten lassen. Beim Schlusse des Winterhalbjahrs wurden 16 Preise an Gesellen und 14 an Lehrlinge verabreicht. Diese Anstalten sino nur für den Winter und dader jetzt überall geschlossen. Ueberall jedoch ist Gesellen und Lehrlingen die Möglichkeit gegeben, auch während des Sommers Bücher aus den diesen Anstalten gehörigen Bibliotheken zu erhalten.“ München, 8. April. Der„A. 3.“ schreibt man: Geheimer Legitationsrath Dönniges bat gestern Abend München verlassen, um die Reise nach Paris anzutreten, wohin er in besonderem„Auftrag Sr. Maj. des Königs eine temporäre Mission erbalten.(Nach der„A. Abz.“ ist Dönniges mit Gmonatl. Urlaub abgereist.) — 10. April. Wie wir hören, ist vorgestern bereite die unlängst im Staatsrath beratbene königl. Antwort auf die Frepsinger Forderungen des baierischen Episkorats expedirt worden. Es sollen darin mehrere Eonzessionen gemacht werden sein, indem z. B. bei königl. Ernennung zu geistlichen Aemtern vorher das Gutachten der Bischöfe erbolt werden soll, dann verschiedene, sonst den Kreis= und Centratstellen vorbehaltene Thätigkeiten künftig von den Districtsbehörden geübt werden u. dgl. Der Hauptstein des Anstoßes für die„Freiheit der Kirche," das placedum regium, ist incessen unverrückt geblieben. * Wien, 11. April. Die Hppotbesen, über den wahrscheinlichen Nachfolger des verstordenen Fürsten Schwarzenberg mehren sich von Tage zu Tage. Im allgemeinen scheint man zu glauben, daß der von London hierder berufene Graf Beul Schauenstein das Portefeuille des Aeußeren erhalten würke, während für den Vorsitz im Conseil eine Menge Kandidaten genannt werden. So spricht man von dem Baron Kübeck, von dem früheren Handelsminister v. Bruck, von dem Präsidenten der Bundespersammlung Grasen Thun und noch von mehreren andern für diesen Posten, wogegen einige Z itungen versichern, daß die Stellung eines Ministerpräsidenten ganz unterdrückt worden, und den Sitzungen des Ministeriums Herr v. Bach in seiner Eigenschaft als ältestes Kabinetsmitglied präsioiren würde.— Die hiesige Zollkonferenz dat nach der Oestr. Cor. am 7. ihre erste Sitzung nach der Vertagung gehalten. Dieselbe wurde durch den Ministerrath Dr. v. Hock mit einer Rede eröffnet, in weicher er auf die Verdienste des verstorbenen Ministerpräsidenten um Oestreich und Deutschland Professor de Gasparis in Neapel die Entdeckung eines neuen kleinen Planeten ihm angezeigt habe. Der den 17. März entdeckte kleine Planct gleicht in seiner Helligkeit einem Sterne zwischen der 10ten und 1tten Größe. Hind hat schon am 29. Januar am Hmnel einen Stern beobachtet, den er sofort für einen Planeten ansah und mit jener Entdeckung des italienischen Astronomen für identisch hält. Nachher hat ein wolkiger Himmel und Mondschein ihn an weiteren Forschungen verhindert, dis er am 20. März wieder einen Stern 1tter Größe erdlickte, denselben, wie Hind meint, den Gasparis den 17. in Neapel beobachtete. Hind bedauert, daß die Ungunst des Wetters ihm hinderlich gewesen, die Reihe der„englischen Planeten“ um einen zu bereichern, und bemerkt, daß mehrere andere Planeten während der letzten 4 Jahre aus demselben Grunde sich seinen Vorschungen entzogen haben. binn Poli tenti würd Agen Die Kaise im R ten zu Fürstphan deren Boul reits i tes üb Der in debit fl — De nigen 2 umfasser Neuigkel Minister stig Se meinen, auch das haben;. Situation Abstimmu so wird d weise aus zusammen. nur möglic des allgem Wenn auch entweder Partei in langem sieb und außerb muß sich de Radikalismi welche Versi mit allen z1 keit, das Bi machen woll „Rittet vin wird die nälange kanne zustand kom — Sol Februar d. I schen Jura g lichen sich nie ton Bern das den gedletet, sie, so lange ohne alles Tr den auch das geben. Italie rücht, daß der darauf beständ Resormen audg den römischen nichts darauf h glerung auf der gelangen. — Um de die innern Missi tel zu erleichtern aller intestirt ger von Rechtswegen erben nicht ohne mit dem Haupter “ T u r i n, 1 gen Diskussion, u kammer in der he mit 114 gegen 2. rität befestigt wiel Frage über die B lung des Minister — Piacenza. folgende Barbarei Elementarlehrer B die Erlaubniß, ibr dürfen, was ihnen alle Schüler dem L am Grabe einige## nicht die geringste Tage wurde der Se und zu 8-jähriger# Der Herzog ließ 4: von der Polizei per Lehrer wurden gerüff Unterricht an den hö suspendirt!! Frankreich. wurde im legielativen tei, sit ist jedoch noch Gründe. weshalb diese Die Ausführung des fiekation der Orleanss gestern bat die Regiert Neuilly genommen. daß von Sciten der R aller Seiten so sehr ar regeln schreiten würde, le“ thellt deute folgendes Aprit. Es freut mich zu Wanen, welche nicht Homburgs einen erDer Kaiser hat nämlich Senat demselben seiAufnahme, welche die aben, mit dem Hinzuzu bethätigen wisse, digungsrechte Gebrauch Senats gemäß, den begnadigen lasse.“(Wie breiben heute, am 10., Uebergabe der Schiffe uß. Kommissarien hat Seiten des Ministezeibebörden des Lanaufgesordert werden, daß die Bäcker steis Brod auch das geualität habe, so wie gegen fehlenden Bäfen.— Von der nderung nach Amebegrissen wäre. Eimerika, sondern Ausich ausgesucht und se von einigen dort Dieselben treiben Wein ausgezeichbestebenden sehr das„Fr. I.“ folrichtungen, welche kleineren Stäcten in sind, gebören und Lebrlinge. nt ist, ist die in ner eingeschrieben 78 Schüler. Im Gesellen, 120— er Lehriing; und ig der Orenung rath einen weiberrichten lassen. Preise an GeAnstalten sind schlossen. Ueberlichkeit gegeben, iesen Anstalten ibt man: Geend München wohin er in ine temporäre Dönniges mit ru bereits die vort auf die gats expeditt emacht weru geistlichen werden soll, illen vorbeirden geübt die„Frei1 unverrückt den wahrwarzenberg cheint man Braf Beul en würke, kand idaten n Kübeck, m Präsinoch von Z itungen ganz unme Herr smitglied nach der gung gev. Hock nste des itschland kleinen le kleine r 10ten H'mnel ab und ch hilt. veileren Stern ris den st des neten“ aneten Vorhinwics und zugleich die Versicherung anfägte, daß an der desselben, die lediglich nur die Durchführung der Intentionen des Kaisers bezweckt hätte, nichts lgeändert werden würde, da der Kaiser besohlen habe, den kais. eiplomatischen Agenten die dahin zielende Willensmeinung kund zu geben.— Die übliche Fußwaschung bei Hofe wurde am 8. von dem Kaiser persönlich, zum ersten Mal seit seiner Thronbesteigung, im Rittersaale der Hofburg vollzogen. Die zwölf Greise zählten zusammen 1012, die Greisinnen 1025 Altersjahre. Der Fürst=Erzbischof verrichtete die gleiche Ceremonie bei St. Stephan an zwölf alten Bürgern und Pfründnern zu St. Marx, deren Gesammtalter sich auf 1017 Jahre belief.— Graf Boul Schauenstein passirte gestern früh Prag und muß bereits in Wien eingetroffen sein; noch verlautet nichts Bestimmtes über seine Ernennung zum Minister des Auswärtigen. Der in Augsburg erscheinenden„Postzeitung“ wurde der Postdebit für den ganzen Umfang der österr. Menarchie entzogen. — Den Redaktionen der hiesigen Blätter ist bereits vor einigen Tagen ein Cirkular zugekommen, in dem denselben eine umfassende Sichtung der von den Journalen veröffentlichten Neuigkeiten zur Pflicht gemacht wird. — 12. April. Der Minister Bach ist zum Leiter des Ministerratds ernannt. Die Börse war in Folge dessen günstig gestimmt. Ausland. Schweiz.—* Bern, 10. April. Gutmäthige Politiker meinen, die Abstimmung über die Abberufungs=Frage werde, wie auch das Resultat ausfalle, eine gemäßigte Regierung zur Folge haben; dieses sei eine unabweisbare Ferderung der gegenwärtigen Situation. Ich glaube gerade das Gegentheil. Unterliegen in der Abstimmung die Radikalen, bleibt also die gegenwärtige Regierung, so wird diejenige Fraktion der conservativen Partei, welche vorzugsweise aus dem Patriziat, dem Stadtbürgerthum und der Geistlichkeit zusammengesetzt ist, vorwärts drängen und so weit rechts gehen, als nur möglich. Verfassungs-Revision und durch dieselbe Beschränkung des allgemeinen Stimmrechts wird eine der ersten Forderungen sein. Wenn auch Blösch und seine Freunde nicht wollen, so werden sie entweder fortgeschoben oder müssen zurücktreten. Ob die raditale Partei in diesem Fall so viele Widerstandskraft hat und nach jahrelangem sieberhaftem Kampfe dennoch nicht weicht, sondern innerhalb und außerhalb des Ratbssaales zu retten sucht, was zu retten ist, nuß sich dann zeigen. Siegt aber in der Abberufungs=Frage der Radikalismus, so wird ebenfalls die Fraktion der Emmenthaler, welche Versöhnung wollen, nichts ausrichten, sondern Stämpfli wird mit allen zu Gebote stehenden Mitteln das Patriziat, die Geistlichkeit, das Bürgerthum in den Städten für alle Zukunft unschädlich machen wollen, indem er ihnen, wie er im großen Rath sagte, die „Mittel nimmt, Revolution zu machen.“ Allem Anscheine nach wird die nächste Regierung ein Uebergangs=Regiment sein, und noch lange kann es dauern, bis Bern wieder in einen gesunden Normalzustand komme. — Solothum. Der Bischof Salzmann hat bereits unterm 14. Februar d. J. folgendes Schreiben an die Geistlichkeit des katbolischen Jura gerichtet:„Ich wünsche und rathe, daß die HH. Geistlichen sich nicht in weltliche Wahlen mischen. Weil aber im Kanton Bern das Staatsgesetz unter einer Geldstrafe auch den Geistli= chen gebiectet, bei den Wahl=Verhandlungen zu erscheinen, so mögen sie, so lange dieses Gcsetz noch fortbesteht, dabei sich einfinden, aber ohne alles Triebwerk ihre Stimme ganz still, ohne irgend Jemanden auch das Mindeste zu sagen, nach bestem Wissen und Gewissen geben. Italien.—* Rom, 4. April. Es gebt hier das Gerücht, daß der Präsident der französischen Republik beim Papst: darauf bestände, daß die zu Gaeta versprochenen administrativen Reformen ausgefühit, und daß namentlich der Code Napoleon in den römischen Staaten eingeführt werde. Indessen scheint doch nichts darauf hinzudeuten, daß die Wünsche der französischen Reglerung auf dem Punkte wären zu dem gewünschten Resultate zu gelangen. — Um der Propaganda eine erweiterte Thätigkeit, zumal für die innern Missionen in Europa, durch die Beschaffung neuer Mittel zu erleichtern, will der Papst ihr künftig die Hinterlassenschaft aller intestirt gestorbenen Cardinäle, Prälaten und Weltgeistlichen von Rechtswegen zusprechen, und wo dieß bei Anmeldung von Miterben nicht ohne Verkürzung geschehen könnte, doch das Institut mit dem Haupterben in ganz gleiche Rechte treten lassen. * Turin, 10. Aprik. Nach einer langen und ziemlich heftigen Diskussion, welche 5 Sitzungen ausfüllte, hat die Deputirtenkammer in der heutigen Session den Handelsvertrag mit Frankreich mit 114 gegen 23 Stimmen genehmigt. Diese bedeutende Majorität befestigt wieder die durch die schwache Senatsmijorität in der Frage über die Befestigung Cacales, schon ziemlich wankende Stellung des Ministeriums Cavour=Azeglio. — Piacenza. Die„Gazzetta del Popolo“ von Turin erzählt folgende Barbarei aus Parma und Piacenza: Kürzlich starb der Elementarlehrer Bocella. Seine Schüler fragten die Polizei um die Erlaubniß, ihrem geliebten Lehrer die letzte Ehre erweisen zu dürfen, was ihnen jedoch abgeschlagen wurde. Trotzdem wohnten alle Schüler dem Leichenbegängniß bei und einer derselben sprach am Grabe einige Worte der Dankbarkeit für den Verstorbenen, die nicht die geringste politische Anspielung enthielten. Am folgenden Tage wurde der Schüler, der am Grabe gesprochen batte, verhaftet und zu 8-jähriger Galeerenstrafe nebst 50 Stockprügeln verurtheilt. Der Herzog ließ 4 Jahre nach. Auch die anderen Schüler wurden von der Polizei verfolgt und mebrere mußten sich flüchten; die Lehrer wurden gerüffelt. Am 29. März ward durch ein Dekret der Unterricht an den höheren Schulen von Piacenza bis auf Weiteres suspendirt!! Frankreich.—-5 Paris, 13 April. Für heute wurde im legielativen Korps die Botschaft des Prösidenten erwarlei, sie ist jedoch noch für einige Tage ausgeschoben worden. Die Gründe, weshalb dieser Ausschub stattgefunden, sind nicht bekannt. Die Ausführung des Dekrets vom 22. Januar, betreffend die Konfiskation der Orleansschen Güter ist nunmehr ein sait accompli, denn gestern bat die Regierung im Namen des St aats Besitz vom Schlosse Neuilly genommen. Noch bis zum letzten Moment erwartete man, daß von Seiten der Regierung nicht zur Ausführung dieses von aller Seiten so sehr angefochtenen und entschieden mißbilligten Maßregeln schreiten würde, indeß die Retha####digkeit Geld zu machen scheint den Sieg davon getragen zu haben und so sieht sich denn jeder um so herber enttäuscht. Dieser Ausführung der Dekrete vom 22. Januar gegenüber kontrastirt gar seltsam die in den Journalen veröffentlichte Liste von verschiedenen an Senatoren verliehenen Dotationen.— Gestern hielt der Präsident wieder eine Revue über einen Theil der Pariser Besatzung ab, bei welcher, wie natürlich, die ihm ergebenen Soldaten es an dem Ruf:„Es lebe der Kaiser!“ nicht feblen ließen. Man versichert übrigens, daß dieser Ruf besonders auf der für den 5. Mai anberaumten Heerschau sich wird hören lassen.— Der Fürst v. Canino hat nunmehr dem Befehle des Präsidenten Folge geleistet und sich in Civita Vechia eingeschifft. Am 7. hatte er bereits Livorno berührt, so daß er wahrscheinlich heute oder morgen wieder in Paris eintreffen wird. *8 Paris, 13. April. Dem legislativen Corps, welches bis jetzt gar nichts zu thun hatte, weshalb auch seine Sitzungen in der Regel nur wenige Minuten dauerten, ist durch den Präsidenten H. Billault die Mittheilung geworden, daß in den nächsten Tagen ihm das Budget für 1853 zur Prüfung vorgelegt werden würde.— L. Napoleon hat mehrere Mitglieder seiner Familie mit Dotationen, die jedoch auf seine Civilliste eingeschrieden sind, bedacht. Die Höbe der den Senatoren bereits offiziell bewilligten Dotationen erreicht bereits eine jährliche Ausgabe von einer Million.— Bei Gelegenheit der Besitzergreifung des Schlosses Neuilly hat die Regierung zu Gewaltmaßregeln ihre Zuflucht nehmen müssen. Der Inspektor des Schlosses hatte die Thore und Gitter verschlossen und mußten dieselben, da er sich weigerte sie zu öffnen, mit Gewalt gesprengt werden. Wie es heißt, soll diese Angelegenheit vor den Tribunalen weiter verfolgt werden. Großbrikannien.— London, 10. April. Der Herzog von Wellington begab sich vorgestern nach Woolwich, um den Schießübungen der Truppen mit der Miniee=Flinte beizuwohnen. Der alte Herr erschien auf dem Schießplatze zu Pferde, untersuchte die Gewehre und die durchlöcherten Schießscheiben, und schien für die neue Waffe sehr eingenommen zu sein. Jetzt, da der Arbeiterstreit zu Ende ist, wird Birmingham in kurzer Frist die von der Regierung schon längst bestellten 50,000 Flinten zu liefern im Stande sein. Am 23. April will Colonel Thompson eine Motion vor das Haus bringen, welche eine totale Umgestaltung des englischen Zinanzwesens bezweckt. Es handelt sich nämlich darum, Angesichts der zu befürchienden Goldenwerthung, die legale Goldwährung abzuschaffen und ein limitirtes, uneinlösbares Staatspapiergeld auszugeben, welches der Summe der vom Staate jährlich zu erbebenden Steuern gleichkommen soll, dessen Ausgabe=Quantität somit nach dem Steuer=Voranschlage von der Regierung nach Umständen modifizirt werden kann. Diese Angelegenheit kam seit Robert Peel schon wiederholt in der Presse und auf Meetings zur Sprache, fand aber bis jetzt noch keinen Eingang im Parlamente. Die Entdeckungen in Californien und Australien geben einen neuen Impuls, mit diesen Ansichten bervorzutreten. Sie zählen manchen Anhänger im Unterhaus, darunter vor Allen Muntz aus Liverpool. Von den Ministern sollen Henley und Disraeli für die Ausgabe eines solchen limitirten Staatspapiergeldes gestimmt sein. — Die„Times“ schreibt dem Fürsten Schwarzenberg einen Nekrolog, aus dem eine Stelle für Deutschland und namentlich für Preußen von Interesse ist. Vor 18 Monaten sind die Urtheile des Blattes als Rechtfertigungen für die preußische Politik citirt worden. Hören wir, wie es heute spricht, wo die Gelegenheit unwiederdringlich vorüber ist: „Der deutsche Bund war unterdessen beinahe in ein preußisches Kaiserreich mit republikanischen Institutionen verwandelt; die kleineren Fürsten kämpften mühsam für ihre Eristenz; selbst die Könige waren von einer Union verschlungen, welche das Bundesrecht erseten sollte, und die Krone Preußens schien auf dem Punkte, durch die Reoolution mehr zu gewinnen, als Friedrich II. durch das Schwert gewonnen. Da entwickelte der Fürst Schwarzenberg eine Unerschrockenheit, Thätigkeit und Gewandtheit, die von triumphirenden Erfolgen gekrönt wurden. Durch den Bregenzer Traktat knüpfte er das Band zwischen Oestreich und den südlichen Königreichen enger; er löste Sachsen allmälig von dem preußischen Bündniß und bestimmte Hannover zur Neutralität. Mit dieser Unterstützung und auf der unbestreitbaren Autorität des Bundesrechtes fußend, rief er den Bundestag wieder ins Leben, und während Preußen noch seine Existenz bestritt, war seine Autorität schon angerufen und hart an den preußischen Grenzen in der Ausführung begriffen. Mit gleicher Kühnheit und Geschicklichkeit wurden beim Anbruch des Winters ungeheure Truppenmassen in alle deminirenden Positionen Deutschlands geschoben, von der Weichsel bis zum Rheine, Hessen besetzt und der Krieg in Schleswig durch kaiserliche Truppen beendet, und doch war kein Schlag geführt, das Wiener Kabinet hatte allein durch militärische Kraft=Entwickelung und diplomatischen Einfluß alle Resultate eines Krieges gewonnen“— Mehr kann auch der Rundschauer nicht sagen. —.* London, 12. April. Bei Gelegenheit eines vom LordMayor, wie zu Ostern üblich, dem Lord Derby zu Ehren gegebenen Festes hat letzterer in einer Antwort auf den Toast des Lord Mayors erklärt, daß er gesonnen sei, nicht anders als mit Zustimmung der öffentlichen Meinung die Zügel der Regierung zu behalten, und daß das Cabinet deshalb nächstens an das Volk appelliren würde. Die Auslösung des Parlaments ist somit in Bälde zu erwarten. Wechsel: Course. Berkin, vom 13. April 1852. Preuß. Courant. Brief. 1 Geld. 142 7/ 142½ 151½ 150% 6 24½ 80 82 101½ 88% 99¼ 86% 56 14 106⅞ Frankfurt, den 13. April 1852. Oesterr. 5% Metallique 79¾ P. ½ ½ bez. u. G. desgl. 4½% 76½ ¾ 71 bez. u. G. desgl. 4% 62½ G. desgl. 3% 47 G. desgl. 2½%. 41 G. desgl. 1% 15% G. Kurhessische 40 Thlr. Loose.. 35½ etw. 37 bez. u. G. Friedr. Wilbelm Nordbahn exel. Zinsen 45% bez. u. G. Spanische 3% exel. Zins. 43½18 P. 43 bez. 42 17 G. Badische 35 Fl. Loose 38 bez. u. G. Berlin, 13. April. Spirituc loco ohne Faß 25 Thir. bez. April 24¾ a 24 Thlr. verk, 24 Br. u. G. April=Mai dito. Mai=Juni 24¾ a ½ Thlr. verk., 24½ Br., ½ G. Juni=Juli 25½ a 25 Thlr. verk., 25½ Br., 25 G. Juli=August 25¾ a ½ Thlr. verk., 26 Br., 25½ G. Spiritus leco preishaltend, Termine billiger verkauft. Marktbericht. Paderborn, den 14. April. Weizen(der dreuß. Schefsel 2 Thlr. 25 Sgr. Roggen 2 Thir. 15 Sar. Gerste 1 Thl. 27 Sg. Haser 1 Thl. 1 S. Kartosseln 1 Thl. 5 S. Erbsen 2 Thl. 28 Sg. Linsen 2 Thir. 25 Sgr. Bohnen, 2 Thir. 8 Sgr. Butter a Pfd. 5 Sgr. 10 Pf. Heu pr. Ctr. à 110 Pfund 25 Sgr. Strod, dr. Schock u 1200 K 5 Tolr.— Sgr. Pl. Herdecke, den 12. April. Weizen lie Sorte 3 Thlr. 3 Ser. orte 3 Thlr. 1 Sar. Ite Sorte 3 Tdir.— Sg. Roggen 11 Serte 2 Thir. 19 Sgr. 24e Sorte 2 Thlr. 16 Sgr. Zte Sorte 2 Thir. 13 Sgr. Gerstette Sorte 2 Thle. 2 Sgr. 21e Sorte 1 Thlr. 29 Sg. Zte Sorte 1 Thlr. 27 Sgr. Haser ite Sorte 1 Thlr. 10 Sg. 2ie Sorte 1 Tdlr. 2 Sgr. Zte Sorte Thir. 27 Ser. Schwarzbrod a 11 Pf. 8 Sgr. 2 Pf. Neuß, den 13. April. Weizen nach Qualität 2 Thlr. 26 Sgr. bis 3 Thlr. Sg. Roggen 2 Thir. 8 Sg. bis 2 Thl. 10 Eg. Wintergerste 1 Thlr. 24 Sg. Sem.= 1 Thir. 24 Sg., Buchweizen 2 Thl 1 Sgr. Hafer 1 Thlr. 1 Sar. Erdsen 2 Thir. 15 Sa. Rüdsaamen 3 Thl. 1 Sgr. Kartoffeln 1 Thlr. 2 Sgr. Heu pr. Ctr.— Thir. 20 Sgr. Stroh v. Schock 4 Thlr. 5 Sgr. Neut, den 13. April. Kleiner Samen 2 Thlr. 27. Sg. Rüdöl per Ohm 282 Pfd. ohne Faß 27 Thir. 15 Ser. dito per Mai 28 Tdir. dito per Oktober 29 Thlr. 22½ Sgr. Leinöl per Ohm— Toir.— Eer. Rübkuchen per 1000 Stück Stampf 30 Thl. Preßkuchen, per 2000 Pfund 27½ Thir. Leinkuchen v. 2000 Pfund 56 Thlr. Branntwein, per Lhm zu 123 Quart zu 47%(ohneMaklergeld) 17 Thlr.— Sgr. Gereinigtes Oel 28½ Thir. Provinzial=Zeitung. Herford, 12. April. Die diesmaligen Schwurgerichts=Sitzungen sind vor einigen Tagen beendigt.— Es ist erkannt in nicht weniger als 40 Untersuchungssachen gegen 64 Angeschuldigte auf 152 Jahre 10 Monate 24 Tage Zuchthaus, und auf 23 Jahre 11 Monate 11 Tage Freiheitsstrafe, 30 Personen sind zu Zuchthausstrafe verurtheilt worden. Am 31. v. M. wurde ein Prozeß verhandelt, der wegen Persönlichkeit der Angeklagten ein besonderes Interesse erregte. Eestanden nämlich vor dem Schwurgerichte der Kaufmann Brotzmann und der Gastwirth Derberg zu Minden, beide der Hehlerri angeklags.— Dieselben hatten von zwei Böttgergesellen, die wegen gewaltsamen Diebstahls mit auf der Anklagebank saßen, einige gestoblene Flaschen Wein gekauft.— Die Geschworenen sprachen aber einstimmig das Nichtschuldig aus. Gütersloh. Die Gelegenheit der Anwesenheit Sr. Majestät des Königs hier wurde von den Interessenten der Herforder Aktiengesellschaft zum Ankauf und Verkauf der Leinewand von Handgespinnst benutzt, um Allerhöchstdenselben für die Förderung dieses zu errichtenden Instituts zu gewinnen.— Es begab sich zu dem Ende eine Deputation hierher, bestehend aus dem Pastor Ameler, dem Oekonomen Humfeld und den bäuerlichen Gutsbesitzern Dallmann und Meyer Jost; Letzterer hat Sr. Majestät dem Könige den Nothstand der Spinner und Weber im Raven.sbergischen lebhaft und eindringlich in plattdeutscher Mundart geschildert. Er hat besonders hervorgehoben, daß wenn keine baldige Aenderung eintrete, die Auswanderung der kleinern Grundbesitzer und der noch etwas besitzenden Heuerleute immer mehr zunehmen würden so daß die Armen allein zurückblieben, die eine Alle erdrückende Armensteuer in Arspruch nehmen müssten. Schließlich gab er an, daß der Fürst von der Lippe sich mit 10,000 Rthir. bei dem Institute für den Betrieb des Handels mit Leinewand von Handgespinnst betbeiligt hätte, und er hat Sr. Majestät ein Gleiches zu thun.— Der König soll an dem dreisten Auftreten des Meier Jost sein besonderes Wohlgefallen gehabt und die Zusage gegeben haben, daß die bezeichneten Verhältnisse einer besonderen Untersuchung unterworfen werden sollten. Börsen=Course der Staatspapiere und Actien. Berlin, den 13. April. Verkehrs=Zeitung. [Verordnungen.] Der„Staats=Einzeiger“ enthän drei Königs Schlans=Odres durdh weiche 1) der Aon einer Sdausee von Eschach an der Köln=Olper Staaesstraße über Immekerpel dis zur Engelskrchen=Wipperfüncher Gemeiner=Chausse bei Lindlar genehmigt, den betreffenden Gemeinden dos Recht der Erpropriation, ferner zur Entnahme der Bau= und Unterbaltungs=Materialien und zur Erhebung der Ehausseegeilder unter den genohnichen Bedingengen und Modalitäten beigelegt wird. Ein zweiter Allerhöchster Erlaß vom 17. März d. J. betrifft den Bau einer Aktien=Chaussee von der Coblenz=Lütticher Bezirksstraße bei Mayen über Plaidt bis zur Köln= Mainzer Staatsstraße in Andernach, mit einer Zweigstraße von Plaidi bis zur KölnMainzer Staatsstraße an den Retterhöfen in der Richtung auf Nruwied, und die Verleihung der stokalischen Vorrchte, io wie drs Chausseegeld= Erhebungs=Rechts an die betreffende Aktien=Gesellschaft. Ein dritter Allerhöchster Erlaß vom 24. März bestimmt, daß die dereits um ein Drittel ermäßigte Ruhrschifffahrts=Abgabe vom 1. April d. J. ab anderweit um ein Viertel des jetzt zur Hebung kommenden Betroges herabgesetzt und zugleich, daß die in der Abtheilung C. des Tarifs vom 23. März 1839 angeordnete Abgabe von unbeladenen, se wie von den mit weniger als 8 Ctur. Steinkohlen oder anderen Gegenständen beladenen Schiffsgefäßen, nicht weiter erhoben werden soll. — Mittelst Cirkular=Verfügung des Ministers für Handel 2c. Hru. v. d. Hepot, ist den sämmtlichen Königl. Regier gen eine Instruktion für die Baubeamten zur formellen Behandlung:. Landbau=Projekte zugegangen. Die Instruktion bestimmt, daß das vollständige Projekt zu einem siskalischen Landbau nicht nur eine gründliche Einsicht in alle Theile und wesentliche Verhältnisse des Baues gewähren, sondern hauptsächlich auch als Richtschnur für die Ausführung dienen, und aus den Zeichnungen, dem Spezial=Anschlage und dem Erläuterangs=Bericht bestehen muß. [Polizeiliches.] Es ist den Gastwirthen neuerdings wiederholt das Gesetz in Erinnerung gebracht worden, wonach sie verpflichtet sind, von Personen, die ein Gewerbe umherziehend betreiben, wenn dieselben über Nacht aufgenommen sein wollen, sich den Gewerbeschein für das laufende Jahr vorzeigen zu lassen, und wenn dies nicht geschehen kann, davon der Ortspolizeibehörde sofort Anzeige zu machen. Wenn das betreffende Gesetz den Fall der Unterstützung der Gewerbeschein=Kontrolle seitens der Gastwirthe auch nicht vorgesehen, so sollen doch dieselben, falls sie der ihnen aufgelegten Verpflichtung nicht nachlommen, wie für eine Uebertretung des Gesetzes, für welche nicht bestimmte Strafen festgesetzt sind, in eine Geldstrafe von 10 Silbergroschen bis zu 10 Thalern genommen werden. — Berlin. Dem Gewerberathe ist jüngst eine Denunzietion von der Polizei=Anwaltschaft zur Begutachtung übergeben worden, welche von den hier eristirenden Siebmachern ausgegangen ist. Dieselben denunztren gegen einen hiesigen Tischler und Formermeister, welcher sich mit Anfertigung und Einrichtung der Drahigewebe zur Papierfabrikation, sowie der Zuckerbutformen beschäftigt und sich dabei eines mechanischen eisernen Webstuhles bedient, auf welchem auch andere feine Drahtgewebe gemacht werden. Der Gewerberatt hat in seiner Antwort an den Polizeianwalt sich dahin ausgesprochen, das das in Rede stehende eigenthämliche Geschäft kein Zweig de wihngeftihlerr Sichrabrrebanburih, fendemn froigenahlicher Natur sei. [ZöIe.] Paris, 10. März. Der„Moniteur“ publizirt ein Dekrei, welches die Einfuhrzölle auf Wolle und Talg modisizirt. Wolle zahlte bisher bei der Einfuhr ohne Unterschied der Herkunft 20 pEt. und in fremden Schiffen oder zu Lande 22 pCt., Rinderoder Hammel=Feit oder roher Talg eben so 10 und 13 Fr. per 100 Kil. Diese Tarifsätze werden wie folgt reducirt: für Wolle 15 pCt. ad valorem, für Tolg auf 6 Fr., für die Produkte von Ländern jenseits des Cap Horn oder des Cap der guten Hoffnung in Vranzösischen Schiffen; in fremden Schiffen oder zu Lande eingeführt, bleibt der bisherige Zell von 22 pCt. für Wolle und 13 Gr. für Talg bestehen. [Eisenbahnen.] Ein Schreiben aus St. Petersburg vom 13. Februar 1852 im„Courrier du Havre“ kündet einen ungeheuren, großartigen Plan der Russischen Regierung an. Sie hot beschlossen, das Projekt, eine Eisenbahn zu bauen von Chartoff nach Thoodosia, zur Ausführung zu bringen, und den Vorschlag einer Privatgesellschaft zu diesem Zweck angenommen, mit einem Kapital von 50 Mill. S.=Rb., dem sie die Garantie von 3 pCt. Zinsen bewilligt hat. Chartoff, die Hauptstadt im Gouvernement der Slobodischen Ukraine, auf 50° N. Br.(Moskau auf ungefähr 56 und Peiersburg auf ungefähr 60) liegt 1030 Kilom. S.=O. von Petereburg und der Hafen Theodofia oder Kaffer auf der Krimm am schwarzen Meer unweit der Straße, die ins Asof'sche Meer führt, auf 45°. Von Petersburg nach Moskau eristirt bekanntlich schon eine Eisenbahn. Man denkt gegenwärtig in Rußland auch auf Anlegung einer Eisenbahn von Moskau nach Chartoff(Moskau, Cbartoff und Theodosia liegen beinahe nach Süden von einander, Chartoff 6° von Moskau und Theodosia 5° in gerader Linie von Chartoff), so daß endlich eine direkte Verkehrslinie zwischen Petersburg und der Krimm errichtet und die Russische Hauptstadt in eine Kommunikation von einigen wenigen Tagen mit dem schwarzen Meer und Odessa getreten sein wirg. Welche Folgen für Rußland und Europa wird eine solche Eisenbahn haben? [Holzmesse zu Kösen.] Von der Saale, 7. April. Was die Leipziger Messe für den Buchhandel, und die Fruchtmärkte für den Getreidehandel sind, das ist die. Holzmesse zu Kösen für den gesammten Holzhandel vom ganzen Thüringer Walde herad. Seit ungefähr vierzig Jahren bestehend, hat sie immer mehr an Ausdehnung zugenommen. Allemal mit dem Palmsonntage beginnend dauerte sie in der Regel vierzehn und mehrere Tage. Der Hauptvertrieb erstreckte sich von Kösen bis zu dem Dorfe Almreich, unfähr eine Stunde, und die Saale war in der Zeit mit Flößen fast ganz überdeckt. Der Abschluß der Geschäfte und die Leistung der Zahlungen fand früher regelmäßig in der Mitte jener Strecke auf dem Pforta gegenüberliegenden Fischhause statt, das die eigentliche Börse war. Seit einigen Jahren aber hat die Messe diesen gemeinschaftlichen Centralpunkt verloren, und die Verkäufe werden mehr vereinzelt abgeschtossen, hauptsächlich weil der Umfang so zugenommen hat, daß die Flöße schon eine Stunde oberhalb Kösen liegen und die Geschäfte bereits dort beginnen. In diesem Jahre hatten sich zum ersten Male auch Holzlieferanten aus Baiern eingefunden. Mit dem vorigen Jahre verglichen war jetzt winiger dolz vorbanden und der Verkehr auch weniger lebhaft. Das meiste Holz ist von den an der Saale wohnenden Holzhändlern aufgekauft worden, aus deren Händen nun die Bauenden ihren Bedarf entnehmen müssen. Trotz der geringeren Quantität stellten sich heuer die Preise auch etwas billiger, als voriges Jahr; ein Stamm, der damals mit 2 Thalern bezahlt wurde, war jetzt für 1½ bis 1 ¾ Thaler zu kaufen. Der Grund lag theilweise schon darin, daß die bairischen Holzhändler billiger ausboten, als die andern, was sie um so eher thun konnten, weil sie, wie verlautete, mit großem Vortheile einen nicht unbedeutenden Wald in Baiern angekauft hatten. Mehr aber ist der Grund in dem höheren Stande der Getreid preise zu suchen. Hierin liegt auch der Grund, warum die diesmalige Messe im Wesentlichen schon nach den ersten drei Tagen ihres Beginnens zu Ende war, und jetzt eigentlich nichts mehr davon zu sehen ist. Was Bretter und Bohlen betrifft, so wurden sie nach Verhältniß ihrer Qualität verkauft, doch unterschieden sich die Preise im Ganzen wenig von den vorjährigen. Verantwortlicher Redakteur v. Podbielski in Paderborn. Ersch Mittwoche wichtigen Deutschla Schiffer derung. nover, Landtag burg, Dresd chung d Tageibe Ausland. Gerüchte nien. zu Oestr Etablissement. Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich wich dier als Zimmermeister niedergelassen habe, und bitte mich mit recht vielen Aufträgen von Neubauten und Reparaturen, wie überhaupt alle in mein Fach schlagenden Arbeiten resp. Mühleubauten, beehren zu wollen. Ferner erlaube ich mir zu gleicher Zeit zu bemerken, daß ich als Taxaior, von alle Arten Gebäude gerichtlich vereiret bin. Paderborn, im April 1852. Heine, Wohnhaft bei Maurermeister Reineke nl. 1. auf den Bußdorf. Eltern welche ihre zur weitern Ausbildung lieber einem engren Homillenkreise, als einer Erzsiehzungsalt übergeben wollen, diene zur gefälligen Nachricht, daß ich junge Damen in mein Haus zu nehmen beabsichtige. Dieselben erhalten in allen hämslichen Beschäftigungen und weiblichen Arbeiten gründliche Onleitung; sollen sie in der Musik und im Zeichnen de. weiter geführt werden, so ist auch dazu Gelegenheit. Schon früher wurde ich von verschiedenen Seiten dazu aufgefordert, jetzt werde ich dem Wunsche nachkommen. Die schöne und gesunde Lage der Stadt Menden mit romantischer Umgegend, eine große, geräumige und luftige Wohnung nebst Garten unterstützen die Kräftigung der körperlichen Gesundheit der mir anvertrauten jungen Damen. Meuden bei Iserkohn. Auguste Eddinghaus. Losssansusenesenssgg Großer Pferde=Verkauf zu Driburg Unterschriebene empfehlen sich mit einer bedeutenden Auswahl großer und kleiner Polnischer Pferde, dis zum 21. C. M. hier verweilend, einem hochgrehrten Dublikam bestens. Driburg, 12. Aptil 1852. B. Heinemann und Viktor. NI. 2. On einen Gasthof in Paderdorn wird ein anständiges Mädchen zur Besorgung für Leinen und Wäsche gesucht. Die Expedition sagt wo? (Ein erfahrner Buchbiuder=Gehülfe kann sofort eine anhaltende Conditlon erhalten bei F. A. Lder in Srasterg. Bekanntmachung. Die Neue„Berliner Hagel=Assecuranz=Gesellschaft" beehrt sich beim Beginn der Versicherungs=Periode das landwirthschaftliche Publikum rarauf aufmerssam zu machen, daß sie gegen feste Prämie, wobei durchaus keine Nachschußzahlungen stattfindet, die Versicherungen der Feldfrüchte gegen Hagelschaden übernimmt, und den Verlust durch Hagelschlag, der die bei ihr Versicherten trifft, gleich nach erfolgter Feststellung daar vergütigt. Der Sicherheitsfonds, mit welchem die Gesellschaft in diesem Jahre für ihre Verdindlichkeiten haftet, besteht aus dem vollständigen Stammkapital von 500,000 Thlr., wezu noch die einzunehmenden Prämien kommen. Im Regierungsbezirk Minden sind bei nachgenannten Agenten die Höbe der Prämiensätze zu erfahren, und die erforderlichen Antragsformulare, sowie Verfassungs=Urkunden zu haben In Paderborn bei Herrn M. Paderstein& Söhne,(Haupt=Agent. und durch vieseiden bei Herrn H. Metzler. „„ J. H. Eichwald. „„ Ernst Gerlach. „„ G. Dieckmans. „„ H. E. Pleßmann,(im Fürstenthum Lippe=Dettmold.) Carl Schneider,(im Fürstenthum Waldeck.) In Fürstenberg „ Hörter„ „ Holzbausen„ „ Versmold„ „ Dettmold„ „ Aroisen„ Berlin, im April 1852. Dircktion der Neuen Perliner Hagel-Assecuranz=Gesellschaft. Feugn=Wersicherungs=Gesellschaft Colonia. Folgen## sind die Resultate der in der am 3. April d. I. stattgehabten GeneralVersammlung abgelegten Rechnung für das Jahr 1851: Grundkapttal.. 3,000,000 Thlr. Gesammte Reserven... 985,826„ Prämien=Einnahme für 1851 700,958 Tdir. Zinsen=Einnahme für 1851.. 71,515„ 777,473" Die am 31. Dezember 1851 laufende Versicherungssumme beirug 334,308,428 Thaler. Vollständige Abschlüsse liegen bei den Unterzeichneten so wie bei allen bekannten Localagenter der Gesellschaft zur Mittheilung an Jeden, bereit. Bielefeld, den 8. April 1852. der sich für die Anstalt interessirt, Die Haupt=Agentur: Velhagen& Klasing. Die Chüringische Hagelschäden-Versicherungs-Gesellschaft zu Weimar concessionirt für das Königreich Preußen lt. Urkunde vom 14. Mai 1850, mit einem Actienkapital von 100.000 Thlr. überaimmt Versicherungen gegen Hagelschlag auf alle Felderzeugnisse unter den liberalsten Bediagungen.— Die Anstalt steht unter der Aussicht des Staates, und wird von einem aus 12 Mitgliedern bestehenden Verwaltungsrathe und einer Direktion verwaltet.— Die Schäden werden bis zu ½ 2tel berab vergütet.— Von den Ueberschüssen der beiden letzten Jahre ist der Reservefonds auf 4737 Thlr. 22 Sgr. 8 Pf. angewachsen.— Weiteres besagt das Statut und der Prospektus, welcher Letztere gratis verabreicht wird. Anträge zu Uebernahme einer Spezial=Agentur für Paderborn und an sonst geeigneten Orten in der Provinz, wo noch keine Agenturen bestehen, wolle man baldigst am Unterzeichneten gelangen laffen. Olfen, den 13. April 1852. B. Feldböhmer, n. t..„ Haupt=Agent für Westfalen. (Tine Auswahl von neuen Möbeln, als: E. Seitetäre, Sophae, Beitstellen, Cemmoden, Kleider=, Eck= und Küchenschränke, Tische, Stüdle, Spiegel, sowohl sein polirt als auch gesirnißt, ferner: Kosser von eichen und kannen Holz, sowie auch bequeme lederne Reisekoffer und Kisten, sind aufs billigste zu haben, bei I. M. Mosberg, in Padervorn. Für Auswanderer! „Solosmibig. Nach New=York, Rew=Orleans, Baltimore, Philadelphia, Voston, Charleston, Quedeck 2c. 2c. werden Reisende wöchentlich viermäl über England befördert durch Morris& Comp, Hamburg, Stubbendut Nr. 34. Solide und achtbare Leute, die die Agentur für uns zu übernehmen gewilligt sind, belieben sich in frankirten Briefen an uns zu wenden. D. O. EEE Bekanntmachung. Für die Chaussirung des Parrallelweges von Station 525 bis Station 542,25, das ist vom Heisingschen Garten am Liboriberge bis zum Bahnhofe bei Paverborn, und zur Auspflasterung der Grabensohle von der Statien 498,9 bis Statien 509, das ist unsern der Casseler Chaussee, linis des Planums der Westfälischen Eisenbahn, ist die Anfuhr von 1. 106 Schachtr. Kaltsteinbruchsteine zur Packlage, 2. 58 Schachtr. desgl. zur Schüttlage, 3. 18„„ zu Rinnenpflaster auch Berrsteine, 4. 44.„ zur Auspflasterung der Grabensohle erforderlich. Die Leistung soll auf Grund der schriftlichen Submission übertragen werden und steht Termin auf Montag, den 19. April d. mittags 4 Uhr im Jackeschen Hause in der Eselsgasse. Die weiteren Bedingungen für die Anfube des Steinmateri##s sind im Büreau des Unterzeichneten zu ersehen, und werden Fuhr=Unternehmer aufgefordert, sich zu melden. Im Uebrigen wird bemerkt, daß auch kleinere Fuhr=Unternehmer an der Anfudr partipieiren können, Da Leistungen für fünf Schachtruthen noch angenommen werden. Parerdorn, den 11. April 1852 Der Scktions=Baumeister Jacobi. in bisherig satzes, und das Einlar das Progra preußische 9# Allerd Anfangs de ohne sie zu als vollende ßen überhau tik anfangen volkswirthsch seiner Zollve sie das Ein! Druck und Verlag von Wilh. Cräpell in V. erbern. des Zollschut mit ibnen f. mäßig scho#z tragsmäßig v zum Besten tbun, insofer sein Beto ein Nach de Seite bin, 15 dem Vertrag Herrschaft der was ihnen ebe im Steuervereit wohlstand und praktischen Ber darbot. M. Schützen Professor S ausgezeichneten 2 wo er den Einfli Staats und des seinen Landsleuter „Kein Volk das französische. 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