— der Gesabr einer Erdesserte Schießbaumnwendbar und bietet Festungswerken und oi dem Schießpulver und eine weit grörwähnte Offizier beErfindung der östn der 20 preußischen den Einnahmen desAntammenbeilung pro Meile Thlr. 4257 2059 2871 717 3739 1459 1899 2948 2791 3418 716 2482 2042 2232 3788 951 2966 975 1073 624 0 1. 0.2 965 63 55 0 0 0 : 1 05 0 rielbst beabich nahe bei Pesterutbore, Orundhücke. freier Hand g geraumer verkaufen. hrittagt 117 Schröden. tingung soerzet 30 ** 1226 Notur. 1April xpedition — feste geLänge uf. luf der wanzig agendr. wie 3 nthaler er ttace önigl. Franube R4n #ist= erigt 38. Erscheint wöchentlich dreimal ohne irgend eine Unterbrechung und zwar an Mittwochen, Freitage und Sonntage, nach Umständen mit Beilagen. Bei wichtigen Ereignissen mit Ertrablättern. Fünster Jahrgang. Paderborn, Freitag, den 26. März. 1852. Vierteljährlicher Abonnementspreis in Paderborn 20 Sgr., auswärts durch die bekannten Lokal=Expeditionen bezegen inelus. Pertoansschlag 25 Gar. Inserate werden mit 1 Sgr. die 4spaktige Zeile oder deren Raum berechnet. Uebersicht. Deutschland. Berlin, Tagesbericht. Insterburg, Sinken der Geireidepreise. Magdeburg, der ebemalige Handlungsdiener Ohm. Sinken der Geireidepreise. Verschiedenes. Keln, Eisenbahn betreffend. Verhandlung gegen Heren Claessen. Hannover, Abreise des Hru. Jacobi. Ministersrisis. Kiel, Fortschaffung der Archive nach Korenhagen Bremen, Ankunft des Hrn. Jacobi. Kassel, Sinken der Getreidepreise. Frankfurt, die Folgen des Schutzolls. Stuttaart. die Stellung der Linken. München, die Ministerkrifis beendigt. Wien, Tagesbericht. Ausland. Holland, Haag. die Stempelsteuer ermäßigt. Belgien, Brüssel, Freisprechung der Herausgebei des Bulletin francais. Schweiz, Bern, die Liquidirung der Kosten der Flüchtlingsverpflegung. Frankreich. Paris, neue Dekrete. Wahken. Großbritannien. London, Graf Walewokt wieder angekommen. Verschiedenes. Amerika. Ankunft des Dampsers Valtic in New=York. Verschiedenes. Berlin, 22. März. Aus der oberrbeinischen Kirchenprovinz war dem„Fr. I.“ vor einigen Tagen berichtet worden, daß Hr. v. Spcow als Vertreter Preußens den Ferderungen der Bischöfe in der in Korlerube stattgebabren Versammlung von Regierunge= Bevollmächtigten zugestimmt habe. Dieser Mittbeilung wird jegt in autdentischer Weise von dem ofsiziellen„Würtemberger Staars=Anzeiger“, dim ein Blick in die Protokolle der besagten Karlsruber Konferenz vergönnt war, widersprochen. Dr. v. Spcow habe sich in der 13. und vorletzten Konserenz wirklich eingefunden und sei eben noch zu rechter Zeit gekommen, um einen biträchtlichen Theil rer Protoselle über die gepflogenen Verbanklungen verlesen zu bören; außer Ar Hardug, geet sine Zehellgung an de dermahgen Kenferenz, nochkem rtrselbe bereits ihrem Schlusse nabe gekommen, einen mehr informatorischen Cbarakter werbe an sich tragen können“, habe er aber durchaus keine Erklärung abgegeben. — Graf Arnim bat in der zweiten Kammer einen Antrag eingebracht, welcher die sofortige Beratbung der aus der ersten Kammer Lerüder gesommenen Gemeinee=Ordnung ruich eine besondere Kommission bezweckt und nur zwei Punkte biervon ausnimmt, welche wegen der von der eisten Kammer mit Bezug bierauf zu beschließeneen Verfassungs=Aenderung auegesetzt werden sellen. Die vorberatbende Kommission bat die Dringlichkeit des Antrages anerkannt und empfiehlt denselben zur Annahme. Es kam bei der Diekussion rieses Antrages zur Sprache, ob derselbe, namentlich durch die Motivirung, daß„völlig unverbereitet“ der Beschluß, um dessen Wiederaufhebung es sich bandele, gefaßt worden sei, ein MißtrauensZwei Jahre später. (Ein Gedenkblatt für Schleswig=Holstein.) (Fortsetzung.) Die Quartiere waren im Allgemeinen schlecht; kaum daß man ein niedriges dumpfiges Stüdchen mit einem Gypsboden une etwas frisches Stroh erhielt, was Alles war, während dem man sich selbst verpflegte und natürlich erweise sich seine Portion auch selbst kochte. Willkommen war uns dieserhalb auch der am 20. Juni erfolgende Marschbefetl, worauf wir am folgenden Tage Aarbuus zum zu citen Male einen Besuch abstatteten, diesmal aber klüger waren und die Stadt besetzt tielten, und noch mehrere Stunden weiter nördlich in unsere Vorposten einschlossen. Der Aufenthalt in und um Aarbuus war nicht unangenehm; die Quartiergeder sp uchen meistentheits deutsch und kamen uns in den Erfüllungen unserer Wünsche schnell und anscheinene bereitwillig entgegen, obglech sicherlich Fuicht und Angst vor den preußischen„Kinderspiesen“ in den meisten Föllen die Triekkraft bei ihren Bemühungen gewesen sein mag. Dagegen gad es auch Ausnahmen und waren die Klagen der Soldaten zuweilen nicht unbegründet. So waren unmittelbar nach unserm Einrücken etwa 80 Wehrmänner in den Cafinosaal gelegt worden, weil tbeils die erforderlichen Diepontionen zur gleichmäßigen Vertbeilung der Einquartic= rung noch nicht getroffen worden, theils Einwobner die ihnen zukommende Mannschaft im Einverständniß mi der Einquartierungs= temmission nuch den leeren Räumen des Gesellschaftshauses gewiesen hatten, was im Ganzen bätte gebilligt werden können, w nn auch von Seiten der Stadt oder der betressenden Bewebner für eine regelmäßige Verrflegung oder nur Zuvereitung der gelieferten Portionen gesergt worden wäre. Auf eine desfallsige schon am folgenden Tage einlaufende Beschwerde erbielt ich den Auftrag, das Casinoquartier zu besuchen, um mich von den Verbältnissen möglichst genau zu überzeugen. Ich fand auch kald, daß nicht allein das Btetagesen jost ungeniebber purccht gesecht worden, sontern zuch votum gegen den Präsirenten der Kammer enthalte. Von Seiten der Antragsteller wurde diese Absicht bestimmt in Abrece gestellt. Der Antrag steht auf der heutigen Tages=Ordnung der zweiten Kommer. :— Die Vertagungs= Frage ist, dem„C. B.“ zufolge, jegt als durchaus entschieden anzuseden, indem die Vertreter dei einzelnen Fraktionen in einer bei dem Grafen Schwerin stattgebabten Versammlung sich nur über das Aussetzen der Sitzungen auf zwölf Tage(während der Osterserien) verstäneigt hoben. — Die in den Provinzen Preußen und Posen noch zahlreich vordandenen polnischen Flüchtlinge sollen vom 1. April ab einer strengeren polizeilichen Beaussichtigung unterworfen werden. Die Bebörden sind angewiesen worden, dieselben genau zu verzeichnen und auf's Strengste zu überwachen. Wer sich der Auslieferung an die russische Rezierung nicht aussetzen will, muß sich bis zu dem angegebenen Termine bei seiner Ortebebörde melden, von welcher ihnen Aufentdaltskarten ausgestellt werden. Es war dies bisher noch nicht in allen Kreisen gescheben: — Die„Zeit" schreibt:„Sicherem Vernehmen zufolge bat der Herr Minister für Hankel und Gewerbe 2c. an die Eisenbabn=Direktionen eine Versügung erlassen, in welcher auf die Nothweneigkeit hingewiesen wird, nur solche EisenbadaBeamte im: Dienste zu bebalten, resp. neu anzustellen, deren politische Zuverlässigtent außer Zweifel stebt. Es beißt in dem betreffenden Restripte, daß es bei der großen politischen Bereutung der Eisenbabnen von besonderer Wichtigkeit sei, daß nur politisch= zuverlässige Inciviruen bei deren Betrieb und Verwaltung beschäftigt werden, und dem Staate feindselige Elemenie datin keinen Eingang fincen; nach der Beschaffnbeit era Eisenbahn=Dunstes könnten selbst die untergeeronetsten Beamen für die Zwicke der Temokratie eine mehr oder minder gefährlsche Thätgkeu entwickeln: schon die Stellung der Schaffner reiche bin, um durch beimliche Besorgung von demokratischen Corresponrenzen die Verbindung zwischen der Demokratie der verschiedenen Stäcte zu unterbalten, und um politischen Emissäten und Flüchtlingen das Reisen und Fortkommen zu erleichtern 2c.“ — In Hannover wirk, zi abermals über die deutsche Flotte vorbandelt, die in der G.salt einer Noroserflotte erbalten bleiden soll. Die bieberigen Versuche waren fruchtlos nad es ist auch von diesem letzten Experiment in Hannover kein Erfelg zu erwarten, renn es werden eben so viele Sonderinteressen zur Geltung zu kommen suchen, als Bevollmächtigte anwesend sein werren. Einige Regierungen haben sich der Toeilnahme ganz enthalten, wadrend andere ihre Bubülfe von Beringungen abbängig machen weiden, welche das nothwender den Soldaten eingeräumte Saal viel zu eng und klein war, um 80 Mann aufzunehmen. Der herbeigerufene Gesellschaftsdiener und eine diepombele Waschfrau, die hechst wahrscheinlich von den Interessenten zum Kochen gedungen war, gaben mir die gewünschte Auskunft und Befriedigung nicht, und erst als ich die im unteren Theile des Gebäudes gehaltene Schenkwirtbschaft geschlossen und die Gäste freundlichst gebeten datte, die Stuben zu verlassen und Anstalten machen ließ, das bier stebende Billard abzuschlagen und zur Seite bringen zu lassen, um den Soldaten mehr Raum zu schaffen, wurde der Casino=Direktor herbeigerufen und demselben von mir die sofortige Abstellung der zur Klage Veranlassung gezebenen Uebelstände aufgegeben, wierigenfalls ich meine Drobung ausführen würde. Derselbe versprach denn auch alles Gute, und obgleich noch Manches zu wünschen übrig blieb, so wurde die Sachlage in der Folge doch besser und erträglicher. Währene der Zeit, daß wir nun in und um Aarhuus standen, siel außer einzelnen kleinen Vorposten=Neckereien nichts von Bedeutung mehr vor Der Ernst des Krieges schien gewichen und den eiplomatischen Verhandlungen das Felo geräumt zu haben, und wahrscheinlich in der sicheren Voraussicht eines nabe bevorstebenden Zriedeusschlusses schien man preußischer Seits auch nicht die geringste Veranlassung mehr geben zu wollen, unnützer Weise ihr Blut zu vergießen. Dänemark dachte aber anders. In der unglücklichen Nacht vom 5. zum 6. Juli öffnete es die Landthore von der Festung Friedericia und warf einige zwanzig Bataillone Infanterie unterstützt kurch das Festungsgeschür auf die beladerude schleswig=holsteinische Armee, die, dieses Uederfalles unvermuthet, trotz der herzdaftesten Gegenwehr, unter großem Verluste und Zurücklassung des meisten Belagerungsgeschützes, ihre Pesition aufgeben mußte. Der Kampf, welcher vier beim Leuchten der Feuerkugeln und dem Däm merlichte des Tages gekämeft wurde, war ein fürchterlicher. Schonungelos wüthete der Todesenzel unter beiden Theiten und ließ die einen von ihrem Könige und Generälen zum höctsten Fanatismus angeseuert, die andern im Gefühle für Kretheit und Reche dige Ergebniß einer desivitiven Uebereinkunft hemmen müssen. Es wird remnach bei den letzten Bundesbeschlüssen, d. b.sbei der Auflösung der Flotte bleiden. Wie dem„Hamd. C.“ beschrieben wird, waren dis zum 20. d. zu dieser Konserenz en Haanever eingetrossen: die Kommissarien von Boiern(Mnister=Resicent am hannoverschen Hofe, Graf v. Montgelas und Oder=Zollratd Meiner), Sachsen(Geb. Legationsrath Grünler). Hessen=Darmstart(Irbr. v. Münch=Bellingbausen), Braunschweig(Ober=Steuerraib Weoemeper), von den thüringischen Ländern(Geh. Staateratb Thon)., Lippe=Schaumburg(Geb. Kadinetsrath v. Strauß), Hamburg(Senater Dr. Klichenpauer), Bremen(Senator Duckwis), Lübeck(Senator Dr. Bredmer). Von Seiten Würtembergs, Barens, Kurbessens und Nassaus wird, wie es scheint, kein Kommissar erscheinen. Von Hannover ist der Geb. Legationsrath Neudourg als Kommissar deputirt, doch wird der Ministerpräsicent Frhr. v. Schele gleichfalle an den Konserenzen Theil nehmen. — Die zweize Kammer hat beute abermals über das Militär=Budget verbandelt und bierbei eine erueute Auflage der peisönlichen Streitigkeiten einzelner Abgeordneten geliesett. Die Amräge der Oppositien blieben auch beute in der Minverheit, während sich eine sehr überwiegende„Majorität für die mit den Regierungs=Propesitionen übereznstimmenden Kommissions=Anträge erklärte. Vorher bob die Kammer einen früher gefaßten Beschluß auf und erklärte sich dann mit 138 gegen 130 Stimmen für die sofortige schleunige Beratbung der Gemeinde= Ordnung zurch die nunmehr verstärkte GemeindeOrenungs= Kommission. — Der mit dem Zollvereins= Kongreß gleichzeitig bier abzuhaltende Kongreß schußzöllnerischer Ineustrieller ist, dem Vorrin.W“ zufolgs seinenmege gusgggeben: Nen, gtdaß auch rie Konferenz der Zacker= Fübrikänten einer Betbeiligung an diesem schupzöünerischen Kongresse gar nicht abgeneigt sei. — Die Reise des Königs nach der Grasschaft Moers ist in folgender Weise bestimmt: Die Abreise erfolgt von hier Mittwoch früh, in Dortmund wird der König Nachtlager ballen, Donnerstag mit der Eisenbahn nach Oderbausen und Rudrort, mit der Dampf=Fähre über den Rbein und mit Pferden die Moers reisen, und daselbst am Vormittag eintreffen. Freitag erfolgt die Rückreise bis Gütersloh, Sonnabend bis Cdarlottenburg. Im Reise=Gefolge werden sich der Ober=Kammerberr Graf zu Stollberg, Hof=Marschall Graf Keller, ein FlügelAcjutant und General=Stabsarzt Dr. Grimm befinden. Der kommandirende Generol=Acjutonk, General=Lieutenant Graf v. e. Gröben wird Sr. Majestät an der Grenze ven Westfalen empfangen. ohne Unterschied zu Hunderten hinsterben. Die aufgehende Sonne des 6. Juli schien licht durch die sonst so kernhaften schleswig=holsteinischen Bataillone; es fehlten viele, sehr viele der Braven, die der guten Sache so treu gedient, jetzt in den Feldern vor Friederieia und Bredstrup ihr Blut vergossen, oder in Morästen und Sümpfen auf eine noch viel fürchterlichere Weise ihr Leben geendet hatten. 7 Es war gescheben; ganz ohne Unterstützung mußte die schleswig=holsteinische Armee weichen, nahm jedoch schon in der Höhe von Veile wieder feste Stellung und erwartete mit neuem Muthe den Feind, der sich jedoc,„zerschossen und zerbauens“ wie auch er war, bald hinter die sicheren Sandwälle von Fri dericia wieder zurückgezogen hatte. Dänemark unterzeichnete nun mit der schon in der Hand gehaltenen, jept in Blut getauchten Feder den Waffenstillstand, und die Rechte der Herzogthümer sollten hinter verschlossenen Thüren erfochten werden, was mit Kanonen und Zundnadelgewehren zu erreichen nicht möglich war. In rer zweiten Hälfte des Monats Juli traten wir den Rückmarsch von Aarbuus an; einige Tage später berraten wir bei Kelding wieder schleswig'sches Gebirt, am 11. August Oberschritten wir bei Friedrichsstadt die Eioer und rückten wenige Tage darauf in der freien Stadt Hamburg ein, die nan auf lange Zen die Ehre unseres Besuches haben sollte. Der Rückzug durch die Herzogtbümer wird mir nie aus der Erinnerung kommen. Was man fühlte und sad, läßt sich nur füblen und kaun wiedersagen. Ließ man sich auch gegen uns in dem Sinne nicht aus, wie damals die meisten deutschen Blätter, gedeten, so sab man doch, wie unser Erscheinen nun keineswegs ein tröstliches und freudiges war, sondern nur Veranlassung zu uener Aufregung, neuer Trauer und neuem Samrrze gad. Ging auch der Mann mit stummer tiefer Resignation an uns vorüher, so daden wir aber auch Beisviele erledt, daß Frauen dei unserem Eintritt in die Quartierr Laut und Ditterlich weinten und sich zur Uevertkickung chres, Schmarze# für die Zeit unseres Daseine zurück. — 23. März. In Bremen drängem die Verhältnisse zur Entscheidung, der Bundeokommissar ist etner telegraphischen Depesche zufolge bereits dort eingetroffen, und wird wahrscheinlich nach dem letzten von um Bürgerschaft gesaßten Beschluß sofort zur Ausfübrung des Bundes=Beschluses und Umänderung der Verfassung vorschreiten. Die Bürgerschaft dürste nicht mehr zusammenkommen, denn eine dem„H. C.“ zugegangene telegrapdische Depeiche weldet den Austritt der Rechten, die zugleich einen Protest gegen den Beschluß vom 20. d. M. veröffentlichen wird. Die Militär=Exekution ist bekanntlich nur für eventuelle Fälle verbehalten; der Eintritt verselden wird erst von den Schritten der Majorität der Bürgerschaft oder von der Haltung der Einwohner Bremens gegenüber dem Vorschreiten des Bundeskommissars abhängen. — Dem„C. B.“ zufolge hatten die zu der bau. Flotten=Konferenz geladenen aber nicht erschienenen Regierungen die Betheiligung au sdrücklich abgelehnt. — Die zweite Kammer erledigte heute ohne Schwierigkeit das Militärbudget und begann die Beraidung wegen Abänderung der Versassungsbestimmungen, die Lehen und Fioeikommisse betreffend. Das Amendement Geppert hat viel Aussicht auf Erfolg, denn eie Opposition, die sich gegen jede Verfassungs=Genderung erklärt, kürfte auch in dieser Froge in der entschiedenen Minorität bleiben. Morgen(24.) wird die Verhandlung fortgesetzt werden. — Ueber die Vorverhandlungen in der Grundsteuerfrage berichtet doo„C. B.“: Die Kommission zur Beratdung des Gesetzentwurfs hat ihre Arbeiten bereits begonnen, und ist von einem der äußersten Rechten angehörigen Mitgliede der Kommission beantragt worden, die Entschädigungsfrage in den Vorpergrund zu stellen und zunächst folgende Fragen zur Entscheidung zu bringen: a) wird entschädigt, b) wie hoch, c) in welchem Falle? Man ist, wie wir vernehmen, Seitens der Kommissien der Ansicht, diese Fragen erst beim Schluß der Debatte überbaupt zu entscheiden. Prinzzpaliter ist es Absicht der entschiedenen Rechten, für die volle Entschädigung bei Aufbebung der Grunestever=Befreiungen in allen Fällen zu stimmen, eventualiter will man die landeshertlichen Versicherungen daß von den Ständen keine neuen Steuern erhoben werden sollten, zum Titel für die volle 20fache Entschädigung genemmen wissen.— Die Gepperi= Bodelschwing'sche Fraktion pflichtet im Wesentlichen den Regierungsansichten bei, und wird, was eie nicht auf Dokumenten berubenden Grundsteuerfreideiten anlangt, von den Mitielfraktionen seibs eine Ermäßigung der 13½ fach intendirten Entschädigung bei Aufhebung aller Grugesteuerbefreiungen gewünscht. Die Opposition will sich auf Entschädigungen für die nicht burch Dokumente verbürgte Grunrsteuerfreideit gar nicht einlassen und wird gegen alle derartige Propositionen Kimmen. — Der Ministerpräsident legte der 2. Kammer im Auftrage des Königs einen mit der daunoverschen Regierung abgeschlossenen Staatsvertrag, betrrffend den Bau einer Eisendabn von Emden nach Münster 2c. zur verfassungsmäßigen Beschlußnadme vor. Er bedauert dabei, daß die Vorlage in einer so vorgerückten Zeit geschieht, es sei indessen nicht früder möglich gewesen, ra die Verhandlungen noch schwebten. Er bitet schließlich, die Vorlage der Kommission zu übergeben, welche den früher mit Hannover abgeschlossenen Staatsvertrag berathen hat, und befürwortet die möglichste Beschleunigung der Berathung. — In der zweiten Kammer hat der Abg. Geppert solgenden Antrag eingebracht: „Die Kammer wolle beschließen: statt des von der Kommissien zur Annahme empfohlenen Beschlusses der ersten Kammer, wodurch die Abänderung der Artikel 40 und 41 der Verfassungs=Urkunde herbeigeführt werden soll, folgenden Gesetz=Entwurf anzunehmen:„Gesetz, betressend die Abänderung der Artikel 40 und 41 der Versaßsungs=Urkunde. Art. 1. Die Art. 40 und 41 der Verfassungs=Urkunde vom 31. Jan. 1850 werden aufgehoben. An ihre Stelle treten folgende Behimmungen. Art. 2. Die Errichtung von Lehen ist untersagt. Der in Bezug auf die vorhandenen Lehen noch bestehende Lehnsverband soll durch gesetzliche Anordnungen aufgelöst werden. Art. 3. Die Bestimmungen des Art. 2 finden auf Thronle= hen und auf die außerhalb des Staates liegenden Lehen keine Anwendung? Insterburg, 19. März. Gestern Abend traf der Regierungs= Präsident v. Bpern auf seiner, wegen des an verschiedenen Orten des hiesigen Departements herrschenden Rothstandes, unternommenen Inspektions=Reise, aus der Gegend von Tilse kommend, hier ein. Nachdem derselbe die verschiedenen Berichte von Seiten des Landraths und Bürgermeisters in Empfang genommen hatte, wurde ihm von dem hiesigen patriotischen Verein eine Abenomnsik gebracht. Heute Morgen setzte derselbe seine Reise nach Masuren weiter fort. Wie wir vernehmen, wird der Präsident v. Bpern sechs Wochen in der Provinz verweilen, und sodann wieder nach Berlin zurückkebren, um seine Stelle in der zweiten Kammer wieder anzutreten. Was den Notbstand in diesiger Gegend anbelangt, so stellt es sich jetzt ziemlich deutlich heraus, daß von demselben im eigentlichen Sinne hier nicht die Rede sein kann, so wie, daß die Theuerung hauptsächlich nur auf künstlichem Wege herzogen und von uns ferne hielten. Gast jede Familie hatte einen Bruder, Sohn oder sonstigen Anverwandien zu beklagen, der nicht mehr in den dünnen Reihen der Armee zurückgekehrt war. Er war entweder todt ober lag ohne Hoffnung in den Lazarethen von Christiansfelde oder Hadersleben, in denen täglich so Viele unter den sorechichhen Quoler zahlnstacden.(Fonschung feigt.) Das ganze Königreich Dänemark soll auch von einem elektrischen Telegraphen= Ney überzogen werden, und zwar auch mit drei unterseeischen Linien durch den großen und kleinen Belt und durch den Kanal, der Geeland von Laaland krenat. beigsfürt worden 10. Oetrche i nich un be fieheen Kuckleuten, sondern auch bei vielen größern Grunebesitzern anzutreffen, und fangen die Preise besselben bereite an zu sinten. Lepieres scheint besonders dadurch herbeigtführt worden zu sein, daß die Kaufleute nunmehr selbst ihr Getreide zu Marite schicken und darurch die Preise herunterdrücken, so daß die Produzenten, welche ihre Vorräthe auf Spekulation so lange zurückhietten, jetzt gezwungen werden, ihre bisherigen Vorräthe wohlfeiler zu versilbern. Magdeburg, 20. Närz. Dem„Mogdeburger Correspondenten“ zufolge kam vorgestern Abend der aus dem Waldeck'schen Prozeß bekannte edematige Handlungsoiener Ohm hier an und meldete sich als obrach= und subüistenzlos zur Aufnahme in das Polizeigefängniß. Er ist am andern Morgen wieder entlassen, da kein Grund zu seiner längeren Internirung vorlag. Magdeburg, 21. März. Ganz unvermutbet sind dier in diesen Tagen die Preise aller Getreidearten so beremend heruntergegangen, daß, wenn nicht außer aller Berechtlung liegende Umstände eintreten, jede Besorgniß, die Nothstände des Jadres 1847 möchten in diesem Jahre wiederkehren, für unsere Gegend vollständig schwinden muß. Auch den darbenden Bewohnern unseres Eichsfeldes, sowie des Thüringer Waldes wird dieß plötzliche Sinken der Getreidepreise, und zwar doppelt, da nun auch die Gaben reichlicher fließen werden, zu Gute kommen. Freilich die unentbehrlichste Frucht, die Kurtoffel, kann den nothleidenden Bewohnern des Tbüringer Waldes auch durch die reichlichsten Spenden nicht geschafft werden; denn die in einem wärmeren Klima, als dem ihrer Berge, gewonnenen Kartoffeln gereihen dort nicht, und die im vorigen Jahre auf ihrem Boden geernteten sino längst verzehrt, so daß es an Aussaat dieser Frucht vollständig mangelt.— Auffallend war in unserer Stadt und Umgegeno die Anzohl von Selbstmorden in der letzten Zeit und zwar deßbald besonders, weil idnen nicht immer Noth und Subsistenzlosigkeit zu Grunde lag. So erschoß sich gestern Abends ein wohlhabender Privatmann, dem am Morgen desselben Tages ein Söhnchen gestorden war.— Der„Magbeburger Correso.“ freut sich, daß die Energie unserer Behörden jede Störung am 18. März durch offene oder geheime Demonstrationen unserer Demokraten unmöglich gemacht habe. Wir glauben, versichern zu können, daß es dieser Energie so wenig wie aller getroffenen Vorsichtsmaßregeln an jenem Tage bedurfte, da er werer den Demokraten nech den Nichtdemokraten im Mindesten einfiel, Störungen der Rube hier versuchen zu wollen.(F. I.) Köln, 23. März. Heute wurde vor dem ZuchtveliceiGerichte die bekannte Klagesache gegen den Abgcoreneten Claessen verhancelt. Die Anschuleigung lautete bekenntlich auf eleieigug, resp. Verläumdung der biesigen königlichen Regierung und des Präsidenten derselben. Gegen den Beschuloigten wurde eine Gelestrafe von 25 Thirn. auegesprochen. Gleichzeitig wurde der verantwortliche Redacteur dieses Blattes auf Gruno des§. 37 des Preßgesetzes zu einer Gelestrafe von 10 Thlr. verurtheilt. Hannover, 23. März. Generalmajor Jacobi ist gestern nach Bremen abgereist. — Eine hiesige Corr. der N. Pr. Zig. vom 21. bestätigt die Ansicht, daß trotz aller Vermittelungen und Verständigungen die Differenzen im Ministerium, die in der politischen Pathologie unter dem Namen Krisis geben,„leider nur momentan gehoben“ sine und somit ungeschwächt fortdauern. Der Corr. der Kreuzzig. schreibt wörtlich:„Seit einigen Tagen berischt in den böheren Regionen eine neue Spannung von noch größerem Gewicht, die nicht länger in Meinungsverschiedenheiten wegen des provinziallandschaftlichen Gesetzes allein, sondern vielmehr in divergirenden Ansichten über die Funkamentalprinzivien unserer Organisationen im Allgemeinen wurzeln sollen. Die Minister Gacmeister und Winetborst sino von neuem bei dem Könige um ihre Demission eingekommen, die ihnen jegzt wohl nicht länger abgeschlagen werden dürfte, da die Motivirung der betreffenden Gesuche keine Auesicht mehr auf Hebung jener Differenzen gewähren soll. Die Frage wegen ihrer Nachfolger im Dienste kann ich heute nur naiv dahin beantworten, daß Dr. Stüve und seine Partei zu sebr im politischen Kredit bei uns gesunken sind, als daß sie auf ein Porteseuille gegründete Hoffnung sich machen könnten.“ Kiel, 21. März. Dem Vernehmen nach ist die Verfügung getroffen worden, daß die auf Gottorf befindlichen Archive resp. der schleewig=holsteinischen Regierung une des Obergerichts beziebungsweise nach Kopenhagen und nach Flenoburg gebracht werden. Kassel, 22. März. Nachrichten, welche aus verschiedene Kreisen der Provinz Niederhessen einlaufen, und auf eine möglichst zuverlässige Aufzeichnung der vordandenen Getreidevorräthe sich gründen, setzen es außer Zweisel, daß in unserer Provinz keineewegs ein Mangel an Brosfrucht besteht, raß vielmehr bis zur nächsten Ernte binreichend Getreide vorbanden ist, wobl aber daß Verdienstlosigkeit und Mangel an den Mitteln zur Anschaffung der Lebenesbedürfnisse einen augenblicklichen Rotdstand begründet haben, welcher besonders die ärmeren Voiksklassen drückt, wozu denn die hoden Fruchtpreise (die jezt übrigens stark im Fallen begriffen sine) das Ibrige beitrugen. Das kurfürstl. Ministerium dat sofort einen Vorlag von 7680 Thlrn. zum Ausbau der Sontraer Straße zur Dieposition gestellt, um damit den armen Tagelöhnern in der gegenwärtigen Jahreszeit die Mittel zum Lebensunterdalt zu grhtres.(Ka.0 Frankfurt, 21. März. Es wird bier seit kurzem für Rotbleidende auf medreren Stellen unserer benachbarten Staaten collectirt, und ragegen läßt sich vom Stanepunkt der allgemeinen Menschenliede nicht das Geringste einwenden. Die deieherden Rohlädunder fer don seichen Aniusigeng chere lich=wahrdast dedürstig. Nur eine ausgeichen#r oder nachbaltige Hülfe für jeue versprechen wir uns eavon nicht. Das Ucdel, um geffn Haläng g# sich banscit, onigieisf keineewege dlos in der lepzten Rißeras, ist weit tiefer eingewurzeit, als Manche zu glauben scheinen, und kann burch einzelne Almosenspenden lange nicht gehoden werden. Es sehlt den Noihleiteneen jetzt überhaupt an Kaurkraft und auch die billigsten Lebenomittel würden ibnen schon zu ibeuer sepg. Es sedlt ibnen an Gelegenheit zum Erwerb und Vereienst, und das entspringt besondere earaus, daß ras Gebiet der ökonomischen Bewegung zu sehr verstopft ist. Daran dat rer leidige Schuzkram einen bedeutenden Antheil, das zeigt sich jetzt deutlicher als je. Die Herren, welche an der Spite des Schutzkrams stehende und lohnende Arbeit in Menge versprochen, wo sine die jeyr? Für sich haben sie wohl zu sorgen gewußt, die Sorge aber für Diesenigen, zu deren furchtbaren Verormung sie so fleißig beigetragen haben, die überlassen sie— Andern! Ee ist auch nicht wahr, daß die lepzte Mißernte allein durch Elementareinflusse zuwege gebracht worden ist. Der Schupkram drückt den Lanewirih(im Zollverein) mit am stärtsten, wie der Ockonom Fischer in seiner Broschüre„Der Schupzoll und Ackerdau“ döchst schlagend- nachweist. Er kann zu wenig daran wenden, seinen Acker productiv zu machen: Das ist das Hauptgebeimniß der Sache! Stuttgart, 18. März. Das Fr. J. läßt sich von bier Folgendce uder die Stellung der Linken in unsrer Kammer schreiben: So wenig man sich gegenwärtig auch in Würtemberg um Politik kümmert, so baben doch die beiden Verhandlungen der Kammer der Abgeerdneten vom 15. und 16. l. Mis.(Aufbebung der Grundrechte und Proteste der Linken betressene) große Sensation dervorgebracht. Daß diese Kammer, nachdem die Mehrbeit bei ihrem Eintritte sich gegen die Wiederderstellung der abgeschofften Standeoverrechte seierlich verwahrt, nachdem sie in zwei Abstimmungen auf der Güttigkeit der Grandrechte behart hatte, nun Loch vieselben in Bausch und Bogen abgeschafft dat, konnte nur Denjenigen nicht überraschen, welche die Mittelpartei, wie sie in jener Kammer sitzt, genauer kennt. Mit Ausnahme von etwa 15 Männern, welche mit Römer, Reyscher und Duveiney geben, besteht diese Partei größtentbeile aus Mitgliedern, welche bei idrer Wahl nur in dem Bewußtsein, daß sie sonst keinen Aubang finden würden, die Römersche Fahne aufgesteckt haben und welche, wie z. B. der Abg. Wiest von Ehingen, der tüchtigste unter ibnen, Diener des jeweiligen Systems oder ohne alle politische Farde und Bilcung sine. Diesen Männern gegenuder ist der entscheirende Grune: wie wird es die Regierung aufnedmen? Sie scheuen sich nicht in untergcor#neten Punkten gegen die Regierung zu stimmen, wenn Römer es für recht hält; aber sie wenden sich von ihrem Herrn und Meister ab, sohalo die Regierung entschieden auftritt und von der Annah###e ihrer Vorlagen das Besteben der Kammer abbängig macht. So läßt sich auch nur aus der ziemlich unverblümt von drei Ministern ausgesprochenen Drobung mit Auflösung dis Annahme des Wiest=Barnbülerschen Ratragee erliären, welcher ren Protest der Linken für undegrüncet erklärt und auespricht, raß eieser Protest mit der Theilnabme an den Verdandlungen der Kammer im Wiederspruch stebe. Schon die Rücksicht auf die der Mittelpartei in allen idren Schattirungen angehörig Commissionemebrheit mußie die Mittelpartei abbalten, jen m Autrage beizustimmen, nachdem der Deputationschef der Justiz gegen den Berichterstatter Revscher in so derder Weise augetreten war, wie solches saum je erbört worden ist, worauf aber Revscher gebudrend geantwortet hat. Ueberhaupt legten die Minister bei dieser Verbanelung eine Hestigken an den Tag, wilche wenig für die Richtigkeit idrer Behauptungen spricht und welche Schoder zu den Worten veranlaßte:„einen Ton, wie den heutigen, hat man von dem Minisartische no# nie gehört; doch es sino ja gestern die Grundrechte abgeschafft worden.“ Daß die Linke ren Ministern nichts schuldig dlied, läßt sich denken, nur beging sie dadurch einen Febler, daß sie auf die inquisitorische Art und Weise des Ministertisches immer wieder sich zu Antworten derbeiließ, was freilich nur in der woblgemeinten Absicht gescheben, auch nur den Schiin des Vereachtes zu beseitigen, als könne oder woll. man nicht antworten, welchen Schein zu erregen die Minister und ihre Anhänger sich immer wieder angelegen sein ließen. Daß die Regierung ihren Zweck bei der Sache nicht erreicht hat, ist klar. Die Linke bleidt nach wie vor in der Kammer. Sie ist eingetreten, um, wie der ministerielle Abg. v. Teuffel sich richtig ausgedrückt hat, zu verbindern, caß so wenig als möglich Böses geschehe und um den einzigen Plat zu behaupten, wo eine Wirksamkeit für ihre Ansichten noch möglich ist. Doß die Herren von der Abgeordneten=Kammer, weiche ein in der parlamentariichen Geschichte unerbörtes Urtbeil über die Minderheit ausgesprochen bat, auch andere Ansichten baben als die Linke, verstcht sich von seldst. Sie legi daber jenem Artbeile weder einen rechtlichen noch einen moralischen Wertd bei. Die Linke hat andere Begriffe von Rechi, Edre und Pflicht, als eine Kammermehrheit, welche durch die Drobung mit Kammerauflösung zu Aufhebung der Grundrechte sich ha: bestimmen lassen. Je mehr die Regierung in dieser Kammer Boden gesaßt dat, um so stärker ist die Pflicht der Abgeordneten der Linlen, mit Ueberwindung ihres persönlichen Gefühles auf dem Boden stehen zu bleiden, ren sie einmal eingenommen haben. Der Aerger ihrer Gegner über diesen Enschlus ist rer deste Beweis dafür, daß idr Entschluß ein richtiger ist. München, 19. März. Die„Volksbötin“, der man in neuester Zeit— wir wissen nicht, mit welchem Rechte— ossiziöse Juspirationen zuschreibt, demerkt aus Veranlassung der Ministerkrise:„ue war ein Verdienst um Orstreich, um Deutschland, um Bopern, um die Rube Europas überdaußt, det mon Oogerns Uhichen Nochher ztnher Büheangestengangtegrabell) Aber im Inte ene östreichisch in diesem Aug diehen. Bapern land; es bat nicht zugeben, Einigung als nigen versteht, wagt, einen Ve in Wirksamkeit am Besten, unt und im Stone der Hand geben Vortbeile des 3 die Erfahrung bis man ihn fa — Die M Landtages beseit lich für so lang zugesagt.— De Starnbergersee 5 d. Tann und GDaß Hofial sterium zurücktritt verändert, keiner kann mit aller C Wie deute glaubn der und Ministerium nicht minder prin, den Augenblick sch sichert; man darf renzpunkte, welche Nach dem„ dieser Tage ras sen, um zum Proi Wien, 20. , daß bis zur neuen Wablen der Gemei für die Stadtkomm Saakties vorzulege dem Kaiser und# loben. Der„Oesterr. Zeitungegerüchten, brachte Rachrichti in eine Entziebung Velkshalle“ ist nur die jetzt der Pestoeb Die Schweizer schen Pestvereine Be schluß eines Postver nambefte Ermäßigung — Die Güter drs einfach sequrstrirt wu Besig der königlichen nahme zur eigenen men. Graf Casimir garn. Die verzügligh tat, Bicske, Awa ein Nähe von Dotis. Man liest in Pr boher Ministerialveror kunft bei ihren Instrit haben, und neben de anzusetzen haben, ob Sücstave, Ruthene u. 2 Holland.— nem, Herr Thorbecke, und Dresden angetreten. Gemahlin ist eine Deusa nen, wollen doch Manch denken, welches nicht befr Thorbicke die eigentliche S in unseren Verhättnissens deutschen Staaten noch so senheit wird ctwn 14 Tag In ihrer heutigen gegen 7 Stimmen einen bestehende Gesetz bezüglich Anderem die Stempelsteuer ermäßigt. Belgien.— Bri hof von Brabant am Sonn ausgeber des„Bulletin fral det. Die Geschworenen bat und d dausennüe, fragrin Schweiz.— Benr die an ihn gerichtete Rekla Kosten der Flüchtlings=Verp mit dem Gegenstand beschäft der Forderung von Bern üb a. W., statt 40,742 Fr. a. den Bundesrath auf die Ursa aufmerksam gemacht und ion zeichnen, um mit dem hiersei veihältnißz zu reguliren. — Das„Journal de Zerwürfnisse mit Frankreich 5 Correspendenz mit dem Präsi getragen; der General gewinn Farleut seines Veterlaudes. oder eavon nicht. Das ortgalet leinetmege ringewurzeit, als urch einzelne Almo9 feblt den Nothauch die billigsten sepn. Es fedlt ihinst, und das entder ökonomischen Per leidige Schuz= sich jetzi deutlicher des Schutzkrams versprochen, wo rgen gewußt, die eren Verormung sie— Andern! nie allein durch Der Schugtram u stärtsten, wie Schupzoll und zu wenig da: Das ist das läßt sich von unsrer Kamauch in Würbeiden Ber15. und 16. ste der Linken is diese Kamsich gegen die rechte seierlich der Gültigden in Bausch n nicht überKammer sitzt, ännern, welbestebt diese idrer Wahl bang finden und welche, tigste unter e politische veer ist der eurnehmen! gegen die hält; aber so#bals die bwe ihrer act. So Prei MiRanghee den Preicht, raß ingen der auf die rig Comm AuJustuz F augeworauf legten an den n spricht in Ton, och nie geschafft g blieb daß sie es imdur in in dee st antre Anie Reklar einrichtig B5. 6 eine die pare nderdie beile Die ale mers men ge der dem den. este angelegenbeii) die Thüre nicht vor der Nase zuschlagen ließ. Aber im Interesse Gaperns liegt weder eine preußische noch ene östreicdische Hegemonie. Die bandelep#litischen Dinge sind in diesem Augenblick auf einen Punkt der Entscheirung gediehen. Bapern ist das zusammenbaltende Prinzip in Drutsch land; es bat jede Zersetzung zu verhüten und darf also auch nicht zugeben, daß der Zol.verein vorfliegt und die östreichische Einigung als Borinsag zuruckbleibt. Wer Beices zu vereinigen versteht, das wird der rechte Mann sein. Es ist gewagt, einen Vertrag zu schließen, der erst in sieben Jadren in Wirksamkeit trin. Oestreichs Finanzen steben leider nicht am Besten, und wer weiß, ob es nach Jahren nock Willene und im Stonde ist, Vortheile zu bieten, wie wir sie jetzt aus der Hand geben, wenn wir aus dem Zollverein scheiden. Die Vortheile des Zollvereins liegen auf piatter Hane, sind durch die Erfahrung bestätigt; es erfordert also ernstes Bedenken, bis man ihn fabren läßt. — Die Ministerkrisis ist vorläufig für dir Dauer des Landtages beseitigt. Sämmtliche Herren Minister daben nämlich für so lange ihr Verbleiben im Amte für ganz bestimmt zugesagt.— Der König wird sich demnächst nach Berg am Starnbergersee begeben, webin ion die Herren Lönniges, v. d. Tann und Geb. Dr. Gietl begleiten werden. Daß Hoftath Dönniges, wenn das gegenwärtige Ministerium zurücktritt, seine bisberige Stellung am Hofe nicht verändert, keinerfolls ein Port=feuille erhält oder annimmt, kann mit aller Gewißheit jegzt schon angenemmen werden.— Wie deute glaubwürdig verlautet, so ist über die wichtige Frage der Zollvereinsangelegenbeit eine Verstäneigung zwischen Kiene und Ministerium in Auesicht; die Entscheidung über andere nicht minder prinzipielle Punkte wird erst später erfolgen. Für den Augenblick scheint also der Bestand des Ministeriums gesichert; man darf als ganz sicher annehmen, daß die Difserenzpunkte, welche obwalteten, ausgeglichen sind. Nach dem„Auged. Tagblatt“ dat der D. Herr v. Böck dieser Tage das Stift zu ei. Stephan in Augeburg verlassen, um zum Protestantismus überzuireten. Wien, 20. März. Eine kaiserliche Verordnung bestimmt, , d a ß b i s z u r n e u e n R e g e l u n g d e r G e m e i n d e= V e i b ä l t n i s s e d i e Wablen der Gemeinde Vorstände auf dem Lande den Bizirks., für die Stadtkommunen den Kreis= oder Lan###sbebörgen zur Sanktion vorzulegen seien. Die Gewäblten haben die Treue dem Kaiser und die Erzöllung ihrer Pflichten eielich zu geloben. Der„Oesterr. Corresp.“ widerlegt deute eine Reide von Zeitungegerüchten, darunter aber auch eine von idm selbst gebrachte Rachricht, indem sie das Verbei der„R. Preuß. Z.“ in eine Entziebung der Postretits medisizirt. Die„Deutiche Velksballe“ ist nur konfiszirt, aber weder verboten, noch ihr bis jetzt der Postoebit entzogen worden. Die Schweizer Regierung dat mit dem östrrichisch=deutschen Pestvereine Verhanelungen angeknüpft, welche den Abschlutz eines Postvertrages zum Zoicke haben, zoo#urch eine nambefte Ermäßigung des Schweizer=Briesportos erzielt würde. — Die Güter des Grafen Casimir Battbyany, welche bieder einfach segurstrirt wurden, geben nunmehr vollstäncia den Besig der königlichen Kammer über, n 7= nahme zur eigenen Verwaltung bereite men. Graf Casimir Batthpanp besaß fu garn. Die verzüglichtten iren Sitlos tat, Bicske, etwa eine Meite von Ofen. Kio Ber, der Nähe von Dotis. Man liest in Prag am schwarzen bober Ministriewperorenung die He 5. in Zukunft bei ihren Instriptionen auch ibre Nationattlat anzugeben haben, und neben der Rubrik: Geburtsort, Vaterland, auch anzusetzen haben, ob Deuticher, Czeche, Italiener, Magpar, Sücstave, Ruthene u. s. wr. Ansland. Holland.— Haag, 18. März. Der Minister des Inner, Herr Tvorbecke, hat heute Morgens eine Reise nach Berlin und Dresden angeireten. Obgleich Zamilien=Angelegenheiten(seine Gemahlin ist eine Deutsche) dieser Reise zu Grunde zu liegen scheinen, wollen doch Manche bei derselben auch an politische Motive denken, welches nicht befremden dürfte, wenn man bedenkt, daß Hr. Thorbecke die eigentliche Seeie unseres Ministeriums ist, und daß es in unseren Verhättnissen sowohl zu dem Bunce, als zu den einzelnen deutschen Staaten noch so Manches zu ordnen giebi. Seine Abwesenheit wird ctwa 14 Tage währen. In ihrer heutigen Sitzung bat die zweite Kammer mit 47 gegen 7 Stimmen einen Gesetz=Entwurf angenommen, welcher das bestehende Geietz bezüglich der Stempelsteuer modisizirt und unter Anderem die Stempelsteuer für die Zeitungen u. s. w. beträchtlich ermäßigt. Belgien.— Brüssel, 22. März. Der vor dem Assisenhof von Brabant am Sonnadend verhandelte Prozeß gegen die Herausgeber des„Bulletin francais“ wurde heute fortgesetzt und beendet. Die Geschworenen haben die Herausgeber, die Herren Thomas und d'haussonville, freigesprochen Schwecz.— Bern, 20. März. Der Bundesratb bat auf die an ihn gerichtete Reklamation wegen endlicher Liquidirung der Kosten der Ftüchtlings=Verpslegung geantwortet, daß er sich wirtlich mit dem Gegenstand beschäftige, daß seine Rechnung aber nicht mit der Forderung von Bern übereinstimme, indem sie ner 36,105 Fr. a. W., statt 40,742 Fr. a. W. betrage. Der Reg.=Rath bat nun den Bundesrath auf die Ursache dieser Mißrechnung von seiner Seite aufmerksam gemacht und ihn ersucht, einen Rechnungsführer zu bezeichnen, um mit dem hierseitigen gemeinschaftlich dieses Rechnungsverhältnißz zu reguliren. — Das„Journal de Geneve“ meldet, zur Beilegung der Zerwürfnisse mit Fraukreich bade der Genera! Dufour durch direkte Correspondenz mit dem Präsidenten Louis Napolcon wesentlich beigetragen; der General gewinne damtt neue Anspruche auf die Dankharleit seines Vaterlaudes. Frankreich.—* Parn, 23. März. Der Moniteur hat endlich sein Schweigen gebrochen und bringt heute wieder drei ziemlich wichtige Dekreie. Durch das erne eerselden werden die Beziebungen des Staatsraths, des Senats und des legislativen Corp## zu dim Präsicenten geregelt und die Beringungen, unter welchen sie ihre Arbeiten zu erledigen festgestellt. Diese Bedingungen degränzen fur diese drei Korper und namentlich für das legislative Korps die Freiheit der Bewegung auf das Acußerste, obgleich denselben schon in der Verfassung eben kein gar zu großes Feid bewilligt worden war. Von den beiden andern Dekreien bezieht sich das eine auf den von allen Beamten innerhalb eines Monats zzu leistenden Gid des Gehorsams gegen die Verfassung und die Treue für den Präsidenten, das andere auf die nothigen Bedingungen der Wahl zur Ratbskammer und zum Vorstande der Advokaten.— In Paris sino wieder vielfache Vrihaftungen vorgenommen worden, und man spricht von äußerst strengen Masregein, welche gegen jeden Versuch der Ruhestörung genommen werden sollen. In Lyon ist der Regierungekaneidat in der Wahl unterlegen, und der Kandidat der Sozialisten, Heir Hénon, welcher schon in der Wahl vom 29. Febr. die meisten Stimmen für sich hatte, jetzt desinitiv gewählt worden. Großbrikannien.— London, 20. März. Graf Walewöki, der französische Gesandte, ist gestern auf seinem Posten hier eingetroffen. Der Fond der Anti Korn=Gesetz=Liga betrug bis zum gestrigen Datum 63,100 Pfund Sterl. Es laufen täglich neue Subskriptionen ein. Die„United Service Gazette“ bemerkt: Der ganze LandesVertbeidigungs=Plan gegen den auswärtigen Feind ist, wie wir bören, dem energischen Lord Hardinge anvertraut, welcher sich in der Muße, die ihm seine Felezeugamieienste lassen, fleißig mit der Ausarbeitung eines klaren und durchgreifenden Reformplanes beschäftigt. Man wird sich erinnern, daß Seine Lordschaft die Organisation der preußischen Landwehr bewundert und der Einführung einer ähnlichen Landmacht in England steis das Wort gereder hat. Es läßt sich dah.r erwarten, daß er die jetzige erwünschte Gelegenheit zur Durchführung oder jedenfalls Empfehlung seines Lieblings=Gedankens benutzen wird. Wieder eine Neuwahl— die des Viscount Galvey, eines der neuen Lords in Waitig(Kammerberr)— hat gestern in East Retford and Bassetlaw— ohne Opposition stattgefunden. Dagegen ist Loid Raas noch immer nicht seines Parlamentssitzes gewiß. In Coleraine(Irland) hölt man seine Niederlage für nichts weniger als unmöglich. Seine Lordschaft würde in dem Falle wahrscheinlich Irland, für welches er als erster Sekretär im Cabinet fungirt, aufgeben und einen recht„faulen“ altenglischen Burgflecken aufsuchen. London, 22. März. Es wäre unnütz, den Streit der Parteiorgane über die Frage, wer in der Freitag=Abends=Schlacht gewonnen oder verloren hat, zu verfolgen oder die Klagen der ministeriellen Blätter über, resultailose Wortverschwendung im Parlament buchstäblick zu nehmen. Ohne Resultat waren die Debatten nicht. Auflösung— Berufung an die Nation— Versammlung des künftigen Parlaments und zwar im Lauf dieses Jahres sind zugesagt und die Kriegsrüstungen zu dem bevorstehenden Kampf haben von beiden Seiten in aller Stille begonnen. Man weiß, daß die ministerielten Mitglieder bereits ihre Wählerschaften bearbeiten, als ging es ums Leben; daß sie dabei mannigfache Vortheile haben, ist unläugbar. Der Regierungseinfluß in einer Unzahl Burgflecken ist so wenig eine Chimäre, daß sich eie Tories ihre sicheren Gewinnste an den Fingern abzählen, und selbst von nicht toryistischer Seite bört man die Besorgniß aussprechen, daß es den Protektionisten gelingen dürfte, zurch die offizielle Corruption eine nennenswerthe Majorität ins Unterhaus zu führen. Amerira.— Newyork, 6. März. Die neuesten Congreß- Debatten sind ohne alles Interesse. Webster ist nach Washingion zurückgekebrt. Seine letzte Rede in Newyork war ein großes Meisterstück, und hat ihm manchen neuen Anhänger gewonnen. Es mögen nicht weniger denn 5000 Zuhörer anwesend gewesen. sein. Die Arkunft des Dampfers„Baltie“ von Wasbingron wurde wie ein großes Ereigniß gefeiert. Die Senatoren machten sich einen Tag lang Ferien, um am Bord des Schiffes zu gehen. Es hatte seche Meilen von der Stadt Anker geworfen, und unter den Nojabilitäten, welche die Gastfreundschaft des Kapitäns in An., ruch nahmen, waren der Präsident selbst mit den Staats=Sekretären, dann der spanische, russische, englische, französische und brafilianische Gesandte. Es waren zu Einer Zeit über 2500 Gäste an Bord, und die Küche konnte am allerwenigsten diesem Andrange Genüge leisten. Der Dampfer„Hermann“, der beim Auslaufen aus Newyork beschädigt wurde, mußte in die trockenen Docks zum Repariren gebracht werden. Versuche, welche unter der Aufsicht von Regierungs=Beamten mit einem unterseeischen Fahrzeuge angestellt wurden, sielen günstig aus. Das Schiff wurde für eine Viertelstunde unter Wasser gebraucht. Es bewegte sich mit drei Mann an Bord in einer Tiefe von 25 Fuß ganz nach dem Willen des Erfinders, eines Mr. Lambert Alerandre. Kossutb hatte am 27. v. Mis. Cincinnati mit dem Dampfer „Visconsin“ verlassen, und war in Louiseville, wo ein Concert zum Besten der ungarischen Sache veranstaltet worden war. (Han. Pr.) Börsen=Course der Staatspapiere und Actien. Wechsel- Course. Bezlin, den 23. März: Preuß. Brief. Courant. Geld. 143½ 142⅞ 6 24% S 81% 101% 992 56 18 131½ 130% 897 81 101% 99 8 56 12 106½ Berlin, 23. März. Das Geschäft war heute besonders in BerUin=Hamburger, Mecklenburger, Düsselderf=Elberselder und PoiedamMigdeburger zu besseren Ceursen sehr bedeutend; in den übrigen Retien sai eine erhebliche Veränderung statt. Preußische Fends anhaltend begehre; ausländische meist höher bezahlt. " Paderboin, den 25. März. Tilgungsk. Obligat. 101 1% G. 101 3/% Br. Ausl. Lo'or 5 Thlr. 15 Sgr. 25 Fr. Stück 5 Thir 22½ Sar. Wilhelmod'or 5 Thir. 18 Sgr. 20 Fr. Stücke 5 Thir. 12½ Sz. Berlin, 23. März. Spiritus loco ohne Haß 24½ a 25¼ Thlr. bez. mit Faß 24¾ Thlr. Br., 24½ G. März dito. März=April dite. April=Mai 24 a 25 a 24½ Thir. bez., 24¾ Br., 24½ G. Mai=Juni 24 3/8 a 25¼ Thir. bez., 25½ Br., 25 G. Juni=Juli 27 a 26 1/ Thir. Br., 26 bez. u. G. „ Marktbericht. Gaderborn, den 24. März. Weizen(der preuß. Schesse 2 Thh. 29 Egr. Reggen 2 Tbir. 20 Sgr. Gerste 1 Thl. 29 Kg. Haser 1 TdI 1 S. Kartosseln 1 Thl. 7½ Sg. Erbsen 2 Thl. 22 Sg. Linsen 2 Thlr. 27½ Sgr. Bohnen, 2 Tdir. 4 Sgr. Butter a Pfd. 5 Sgr. S Pf. Heu pr. Cer. à 110 Pfund 25 Sgr. Strod, pr. Schock a 1200) f 5 Toir.— Sgr. Pl. Neuß, den 23. März. Weizen nach Qualität 2 Thir. 29 Ser. bis 3 Thlr. 3 Sg. Roggen 2 Thir. 12 Sg. bis 2 Thl. 14 g g. Wintergerste 1 Thir. 24 Sg. Som.= 1 Thir. 24 Sg., Buchweizen 2 Tol 2 Sgr. Hafer 1 Tdlr. 1 Sar. Erdsen 2 Thir. 15 Sa. Rübsaamen 3 Tdl. 4 Sgr. Kartoffeln 1 Thlr. 3 Sgr. Heu pr. Crr.— Thir. 20 Sar. Strod v. Schock 4 Thir. 5 Sgr. Ein Schwarzbrod von 13 Pfd. 10 Sgr. 4 Pf. Neus, den 23. März. Kleiner Samen 3 Thir.— Sg. Rüdöl per Ohm 282 Pfd. ohne Faß 27 Thlr. 15 Ser. dito per Mai 27 ¾ Tdir. dito per Oktober 29 Tdlr. 15 Sgr. Leinöl per Ohm— Tolr.— Ser. Rübkuchen per 1000 Stück Stampf 30 Thl. Preßkuchen, per 2000 Pfund 27½ Tdir. Leinkuchen p. 2000 Pfund 56 Thlr. Branntwein, per Ohm zu 123 Quart zu 47%(ohneMaklergeld) 17 Thlr. 10 Sgr. Gereinigtes Oel 28½ Thir. Provinzial=Zeitung. * Paderborn, 23. März. Wir haben heute leider schon wieder über einen Unglückssall zu berichten. Die Magd des hiestgen Metzgers Kirchhof, welche ein Bund Stroh von dem Boden olen sollte, wollte letzteres durch die Boden=Luke binunterwersen. Wahrscheinlich dat sie sich dabei etwas zu weit übergelegt und das Gleichgewicht verloren, eenn sies stürzte über das die Luke einfriedigende Geländer auf das unter derselben befindliche Pflaster und verletzte sich den Kopf dergestalt, daß wenig oder gar keine Hoffnung auf Erhaltung ihres Lebens vorhanden sein soll. Aus Brakei wird mitgetheilt, daß daselbst der Kreisrichter Evers zu Lichtenau mit 49 von 85( timmen zum Abgeordneten für die zweite Kammer gewählt set. Um denjenigen, die nicht wissen, welcher Richtung der neue Deputirte angehört, darüber den nöthigen Aufschluß zu geben, wollen wir das„Westfälische Volksblatt“ sprechen lossen:„Ich gratulire den Wählern und den Gewählten; sie haben sich einen Vertreter ausgesucht, der sie in religiösen und kirchlichen Fragen nicht hinter das Licht führen wick; denn so viel ich den Gewählten kenne, ist er ein ächter Katholik, der überall mit den sogenannten„Ultramontanen“ stimmen wird, wo es sich um unsere Religion und Kirche handelt.“ In Stadiberge ist am 18. März ein Haus mit allen Mobilien, und am 23. sind in Thülen zwei Häuser bis auf den Grund abgebrannt. Verkehrs=Zeitung. [Lotterie.] Bei der heute angefangenen Ziebung der dritten Klasse 105ter Könaglicher Klassen=Lorterie siel 1 Gewinn von 1000 Thlr. auf Nr. 2766; 1 Gewinn von 300 Thlr. auf Nr. 37417; 4 Gewinne zu 200 Thlr. sielen auf Nr. 8256, 9243, 39137 und 79768, und 11 Gewinne zu 100 Thlr. auf Nr. 3556, 11416, 12047, 20245, 34436, 36089, 55566, 59747, 59977, 64451 und 71507. Berlin, den 23. März 1852. Königl. General=Lotterie=Dircktion. Bekanntmachung.] Das unserer Bekanntmachung vom 5. d. M. deigefügte Verzeichniß der in der zweiten Verleosung gezogenen Schuld=Verschreidungen der Anleibe vom Jahre 1848 enthält einen Drucksehler, indem von den Appoinis zu 1000 Rtbir. nicht die Nummern 3166 bis 3176, sondern nur die Nummern 31645 bis 3170 gezogen worden sind. Berlin, den 19. März 1852. Haupt=Verwaltung der Staatsschulden. (gez.) Natan. Köhler. Rolcke. Gamet. [Eisendabnea.] Berlin, 22. März. Wie wir re nchmen, ist dinnen Kurzem eine bedeutende Veränderung des Ganzes der Züge auf den meisten preußischen, sowie auf den mit denselben in Verdindung stebenden übrigen deutschen Eisenbabnen zu erwarten. Die Thatigkeit, welche von den betreffenden königlichen Behörden, sowie von den Direktionen der Eisenbahn=Gesellschaften gegenwärtig in dieser Beziebung entwickelt wird, läßt für das allgemeine Verkehrs= Interesse nur günstige Resultate hoffen. Zunächst wird für den Postverkehr eine wesentliche Verbesserung der Verbindungen in der Richtung nach Westen und zwar darurch hergestellt werden, daß die Zahl der läglichen Eisendahnzüge zwischen Berlin und Köln * • um einen Zug vermehrt und somit eine täglich er hergestellt werden wird. Die Züge sollen dann eise coursiren: emtilge Züge sol Zug dung auf dieser Lini in folgender# Abgang aus Berlin um 7 Uhr 30 Minuten früh(Schnellzug), 12 Uhr Mittags, 10 Uhr Abends; Ankunft in Köln um 10 Uhr Abends, 9 Uhr Vormittags, 5 bis 6 Uhr Abends; Abgang aus Köln um 6 Uhr 30 Minuten fröh(Schnellzug), 11 Uhr Verminags, 10 Uhr Abends; Ankunft in Berlin um 9 bis 10 Uhr Abends, 10 Uhr Vormittags, 5 bis 6 Uhr Abenes. Der erste Zug(7 Uhr 30 Minuten früh) aus Berlin und der letzte Zug(10 Uhr Abende) aus Köln werden wie bisher, so auch künftig, die Haupt=Verbindung nach und von Frankreich und England vermitteln, wobei nur zu bedauern ist, daß dann durch diese deabsicht gte Veränderung des Fahr=Plancs die französischen und englischen Briese nahe an drei Stunden verspätet hier eintresfen werden. Eine gleich wichtige Verbesserungffär den Personen=Verkehr ist für die Linie nach Frankfurt a. M. zu hoffen, da beabsichtigt wird, den gegenwärtig um 10 Uhr 15 Minuten Abends von hier abgebenden Eisenbahnzug einige Stunden früher, etwa um 7 Uhr Abends, abzusenden und denselben so zu beschleunigen, daß dessen Ankunft in Frankfurt a. M. jedenfalls vor Beginn der dortigen Börse und wo möglich so zeitig erfolgt, daß dort noch der Anschluß an den gegen Mutag abgehenden Zug nach Heidelberz(Straßburg, Basel) erreicht wird. In der Richtung von Frankfurt a. M. nach Berlin wird die Abfertigung des Nachtzuges wie bisher um 7 bis 8 Uhr Abends Kattfinden, derselbe wird ater ebenfalls in der Beförderung so beschleunigt werden, daß die Ankunft in Berlin schon 12 Uhr Mittags erfolgen kann. Obgleich die Correspondenz= und Reise=Verbindung zwischen Berlin und Wien bereits in einer den Wünschen des Publikums eithhrechende Welt geertosk 6. d werden dot aud Air zueckmäßige Veräuderungen in der Weise beabsichtige, daß der um 11 Uhr Abenes von hier über Breslau abgehende Zug nach Wien eizige Stunden früher abgefertigt und in der Beförderung so beschleunigt werden soll, daß dessen Ankunft in Wien schon am nächsten Tage Abends, etwa nach 24 Stunden erfolgen kann. Derselbe wurde dann in Wien dem an demselben Abende von dort nach Triest abgehenden Zuge sich unmittelbar anschließen. Ueder die Einrichtung eines dritten täglichen Personen= Zuges zwischen Berlin und Hamburg, dessen Abfertigung von beiden Endpunkten gegen 11 Uhr Vormittags erfolgen soll, sowie wegen Eiaführung von Nachtzügen auf dieser Bahn, schweden seit längerer Zeit Unterhonelungen. Schließlich hören wir auch noch von einem projektirten Schnellzuge nach Stettin, der den Weg in etwas über zwei Stunden zurücklegen soll, dessen Einrichtung sich jedoch noch bis zum Herbste verzögern dürste.(N.=Z.) [Die Volta'sche Säule.] Paris, 12. März. Ueber die Volta'sche Säule in Paris und die Preiskonkurrenz von 50,000 Francs.— Mit Anerkennung wird in mehreren wissenschaftlichen Journalen Frankreichs und Deutschlands eines kürzlich erlassenen Dekretes Louis Napolcons gedacht, weiches auf die weiteren Entdeckungen durch die Vokta'sche Säule und ihre praktische und ökonomische Anwendbarkeit auf Medizin, Chemie, Mechanik, Wärme, Licht, Physiologie 2c. einen Konkurrenz=Preis von 50,000 Francs setzt. Bereits sollen Preis=Konkurrenten aus Nah und Ferne mit erheblichen Resultaten hervorgetreten sein, und es dürfte noch vor den anberaumten 4 Jahren zu einer Entscheidung des wissenschaftlichen Prodlems kommen. Dadurch, daß die französische Regierung die Wirkungen der Voltaschen Säule auch auf die praktische Mebizin angewendet wissen will, erweitert sie um ein Bedeutendes den Kreis der Konkurrenz. Wir erfahren aus zuverlässiger Quelle, daß der bekannte Physiker Hr. Pulvermacher aus Oestreich, einen wesentlichen Einfluß euf die erwähnte, die Medizin betreffende Bestimmung genommen. Seine elektrischen Präparate haben von Seiten der medizinischen Fakuliät in Paris die ehrenvollste Approbation erhalten, und seine weiteren Forschungen durch die Voltasche Säule dürften eine Evoche in ihr.# Wietsamkeit und Aewendbarkeit bilden.— Wie bedeutungsvoll die Resultate der wissenschaftlichen Bemühungen Hrn. Pulvermachers für die praktische Medizin sine, dürfte aus den zunächst Kattfindenden Vorträgen des berühmten Arztes Orftla dervorzehen, welcher die Präparate des Hrn. Pulvermacher(elektro magnelische Keiten) zum Gegenstande eines besonderen Kursus machen wird. Wir werden seiner Zeit darüber Bericht erstatten. [Der Ernteertrag.] Der Handelsbericht der Herren Silber une Comp. zu Elbing vom 6. d. M. giedt folgende interressante Zusammenstellung: Aus der folgenden Nachweisung üder die auf einem Güter=Complerus der ergiedigsten Gegend dieser Provinz während der Jahre 1846— 1850 stattgefundenen Aussaat von Reggen, des davon gehabten Erdrusches, des eigenen Bedarfs und des zum Verkauf gebliebenen Bestandes, wird der Ausfall an Reggen zu veranschlagen sein, der bei den Zufuhren von der letzten Ernie sich beraus stellen wird. Wäbrend der Jahre 1846—49 verringerte sich die Aussaat in Folge dei veriesseren Lüngungdustandet und det deibald omgrbßerten Weizenbaues; 1850 vergrößerte sie sich durch Ankauf und Urbarmachung neuer Flächen.— Außer dem pro 1851 angenommenen eigenen Bedarf, werden noch mindestens 1500 Scheffel für die auf den Gütern wohnenden Familien reservirt und von dem verkäuflichen Bestande in Abzug gebracht werden, weil diesen die Kartoffelernte fehlgeschlagen ist. Die größeren Zufuhren von Roggen sind aber nach gewöhnlichen Ernten von den bäuerlichen Besitzern herangebracht, die jetzt schon größten Theils in der Nothwendigkeit sind, sich ihren Bedarf an Brotgetreide zu kaufen. Haus=Verkauf. häuser im Ganzen oder einzeln am 16. April dieses Jahres Nachmittags 3 Uhr in ihrer Wohnung meistbielend zu verkaufen. Das größere der beiden Häuser enthält 25 Piecen, worunter ein großer Saal, es gehören ferner dazu mehrere sehr gute Keller, zwei Böden, Hofraum, eine Scheune nebst Stallung und Wagenremise, ein großer Garten nebst Gartenhaus und in ersterem ein Brunnen. Das kleinere Haus hat 19 Pieren, sehr gute Keller, zwei große Böden, Stallung, Hofraum und zwei kleine Gärten. Diese Gärten können mit dem Garten des Hauptbauses in Verdindung gebracht werden. Letzteres eignet sich zu jedem Kaufmanns- oder Fabrikgeschäfte, sowie zur Betreibung einer Gast= oder Schenkwirtbschafe Die Verkaufobedingungen können bei dem Rechts=Anwalt Krönig zu Paderborn eingesehen werden. Gebote werden auch unter der Hand ebendaselbst angenommen. Der zweidritte Theil der Kaufgelder kann gegen 4½ prozentige Verzinsung steben bleiben. Beiangenehenen Uebote gfelgt der Zeschlagim Termiae. Paberborn, den 24. März 1852. Giermit die Anzeige, daß wir mit dem heutigen Tage dem Herrn E. Bonne ia Rbeda eine Agentur„betreff Auswanderung“ übergeben haben. Bremen, 12. März 1852. §. Wschelhausen& Com. Schiffseigenthümer u. Rheder. Auf vorstebende Anzeige mich beziehend, wird es für Auswanderer, deren Weg über bier führt, von Rugen sein sich an mich zu wenden; indem ich nicht allein bei deren Hierkunst für gute und billige Quartiere sorgen kann, sondern auch bei Beschaffung der Gepäcke zur Bahn bedülflich sein werde, was dem Undekannten oft sehr viel Mühe und Zeit kostet. Auch kann ich denjenigen, die nach Amerika wandern, mit guten Ratbschlägen und Anweisungen zur Hand gehen indem ich selbst vort gewesen bin. Rbeda, den 12. März 1852. m. 3. C. Bonne. Am Samstag den 27. d. Mis. Morgens 10 Uhr soll auf dem a Kasernenhofe zu Rendaus ein an Hartschnausigkeit leidendes 5 Jahre altes Königl. Dienstpferd öffemtlich meistdietend gegen gleich baare Zablung verkauft werden. Das Commanvo-der 1. Escadr. #s 8. Husortn=Reziuente. Zrei möblirte Zimmer werden zum 1. April gesucht, von wem? sagt die Expedition derser Zeitung. u. 2.Rhedaer Natur=Bleiche. Reflektirende wrrden ersucht die Leinen an den Herrn Spediteur M. J. Bracht in Paderdern gelangen zu lassen, welcher deren freie Beförderung nach und von hier übernommen. m. i.: H. W. Stuchtey. Vorläufige Anzeige. Einem geehrten Publikum die Anzeige, daß Unterzeichnete mit Anfangs April d. J. einen Cursus in der neuesten Doppel=Strickerei odne Ravtl, für Damen und junge Märchen, eröffnen wird, es werden verfertigt: Fenstervorsätze, Reise= und Arbeitetaschen, Kinderkleider, Röcke, Handen, Handschuhe, Geledörsen, Herren=Köppchen 2c. 2c. Paberdorn, im März 1852. Ehefrau Julie Gerhard, III. 2.: aus Cöln a/R. Bei F. Edner zu Ulm erschien so eben und in Paderborn bei Wilb. Crüwell und Jos. Wesener vorrätbig: Das Ende der Welt im Jasre 1869! Diestedenlepzten Pofaunen oder Wehen —„ 170 Anfang und ihr Ende. Nach den Schriften des alten und neuen Testaments klar bewiesen. Nebst einem Anhange wichtige Sibyllinische Weissagungen vom Jahr 1850—1860. Preis 12 Sgr. (Ein hübsches früber zum Schützenfeste geE= brauchtes Zelt von eirca 80 Fuß Länge, steht billig zu verkaufen bei F. W. Kölling. Bekanntmachung. Die Besitzer von PrioritätsObligationen der Friedrich=Wilheims=Nordbadn benachrichtigen wir hiermit, daß die am 1. April d. I. fälligen Zinsen dieser Obbegationen vom genaanten Tage an nicht blos bei unserer Hauptlasse dahier, sondern auch bei den Heiren Gedrürer Arons in Berlin, insosern sie vor Ablauf des Monats April daselbst präsentirt werden, erboben werden können. Kassel, 10. März 1852. Die Direction der Friedrich=Wilbelms=Nordt ahn. Freiwilliger Verkauf. Der Unterzeichnete beabsichtigt am 29. d. M. Morgens 10 Uhr in seiner Behausung 1) 24 kräftige Arbeits=Pferde nebst Geschirr von 4 bis 10 Jahren, 2) 2 paar elegante Wagen= Pferde von 5 bie 7 Jahren, 3) 12 starke 2 rädrige Steinkarren, 4) 1 sechszölligen starken Wagen, 5) 2 fünfzöllige starke„ 6) 4 vierzöllige„„ öffentlich meistdielend zu verkaufen. Vogelsang bei Hagen, den 21. März 1852. . 2. Friedr. Bölling. Bei W. Crüwell und I. Wesener in Paderdorn ist wieder vorrätbig: Das illustrirte Frauenzimmer. Humor, Satire und— Wahrheit. Mit 23 Holzschnitten. Vierie, verdesuerte und vermehrte dullage. Preis 10 Sgr. Mastvieh=Verkauf. Mittwoch den 31. März, werden auf der Domaine Eilbausen bei Aroisen zwanzig Stück seite Ochsen, gleichzeitig auch 2 tragende, antangs May melt werdende Kübe, sowie 3 junge Zuchtbullen, Allganer und Simmenthaler Rasse, meistbietend verkauft. V. Schreiber. ost=Dampfschifffahrt zwischen Bremen und New=York. Los amerianiche Beß=Damzsschift„Hermann“ soll auch in 1852 monatlich von hier nach NewDork abgeben und seine Fahrten wie folgt beginnen, Dampfschiff„Hermann“ von Bremen am 26. März. Nährres bei: C. A. Heineken u. Ep. in Bremen. Die Bestellungen auf das am 1. April beginnende neue Quartal der täglich zwei Mal erscheineneen Zeitung für Norddeutschland (Hannoversche„Morgenzeitung) bitten wir zeitig bei den lödl. Pestämtern aufzugeben, ramit die Zusendung prompt erfolge. Preis quartaliter 1 Tdlr. 11 Sgr. excl. Postausschlag. Inserate, die Petitzeile 1 Ser., sinden im Königreiche Hannover eine bei weitem größere Verdreitung in dieser Zeitung, als eurch irgend ein anderes Blatt. Harnover, im März 1852. Expedition der Zeitung für Norddentschland. Wichtig für den Handelstand und alle Geschäftsleute. Der in Köln 6mal wöchentlich erscheinende Allgemeiner Anzeiger ür. Sheinland. WBesephalen bringt täglich die raschesten und zuverlässigsten Berichte über die Getreide=, Oel= und Spirikuspreise von allen auf dieselben influirenden deutschen und ausländischen Märkten, die Kölner Waarenpreise, Berichte über das Waarengesa äft und Preise der Colonial= und Zeitwaaren, Häute, Farbstoffe, Metalle 2c. von Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen, Lendon, Haore, Hamburg, Liverpool, Glasaow 2c., ferner wöchentlich Berichte aus New=York, Neu=Orleaus und Südamerika über die dortigen Landesprodukte, Handel und Schiffahrt, sodann Rhein= und Seeschiffahrtsberichte, die WechselGeld= und Fondscourse der Hauptdörsepplätze, und endlich Nachrichten für den gewerdlichen Verlehr, Landwirthschaft, Belletristik und Tageserreignisse. Bestellungen nehmen alle Postanstalten in Deutschland zum Preise von 1 Thlr. virrteljährig, an. Wir bitten aber bei Bestellungen gefälligst genau auf den Titel„Allgemeiner Anzeiger“ zu achten, damit keine Verwechselung mit dem sogenannten„Kölnischen Anzeiger“ Kautfindet. Anzeigen aller Art finden die größte Verbreitung und werden die Peritzeile oder Raum mit nur 10 Pf. berechner. Jeder Abonnent hat außerdem das Recht, im Laufe des Quartals unentgeldlich 24 Zeilen Anzeigen inseriren zu lassen. K öln, im März 1852. Die Expedition. Redaktion, Druck teud Vorlag von Wilh. Er#vell in Podesbern. Freitag den 26. März Abends 8 Uhr General-Versammlung Gewerbe=Vereins; im Buse'schen Locale. N 39 Erscheint# Mittwochen, Fre wichtigen Ereign Unt Sand gese Hauptaugen sein. Die dagegen aus Escheinunge Die bleiben, nem Aufschlag ko oder auch du Pad Deutschland. Ber bauten. Coble denburg, Verfo ausschusses. Da Togebericht. Auslaud. Schwei fungsfrage. Fra änderungen. Kaise London, Parlam Japan, Verschieden Berlin, 24. aus Darmstadt fole der hiesigen Regier nover gesandte Bai Instruktion erhalten liche Weise für die tuell zu Gunsten be# aussprechen und ein von Hessen, unter 2 Seiten der anderen stellen.“ — Wie auch v zweiten Kammer der Abänderung der auf den Verfassungs= Be schluß eröffnet nun Kammer. — Ueber das e zweiten Kammer die dem die von der Kal Die Abstimmung in treff zweier Zusatz= Be Versosungs=Kenderun, Von Herrn Geppert die Publikation des 8 ten Artikel und von — In der nächst: abend den 27. d.) ko Artikels 65(die Bildu Aumung. — Den in Hans gen wohnt auch der Col tum consultativum bei. — Die daierische längerer Zeit die Kosten gebedte Exckution, so w# zogen wurde, der Bund dirselbe sofort dem Kurde mittelung an seine Regie der kurbessischen Regierun Gigenstaud noch nicht er