voten, von denen 4 Mane in 5 a 6 Bahrzeuin 18 a 19 Stunden irt=Gesellschaft mit zwei esellschaft mit 5 BooBesellschaft mit 2 Boots=Gesellschaft mit 4 ihris=Gesellschaft mit =Gesellschaft mit 4 noch die Handlungsden Rhein und hr mit einem Boote naufwärts bis nach verschiedener ConHoch= und Nieweitem die besten Stinnes hat 350 und gebrancht per en, während die sogar bber 18 einer jeden Mam ihres Dampfmehr dem Condie Dampfugdie nach dem Mittehuchnsdie Construktien stungen. Die des Lekomotin= des Wassers ie erfüßken am guten Kessels, rquantum. ärberei Haunon Färden von mm. Barége, inten Kleiherren= s0d trennt sind, Manticker auch Bänämmtlichen rompt und Irtommen bicken der„ erlage#e-. K Frmseng Wieder u am igneten alt ist rtraut. er steie per onuch 6 d Uebersicht. Deutschland. Berlin, Tagesbericht. Cöln, der projektirte Brückenbau. Hannover, die ostfriefische Eisenbahn. Verschiedenes. Hamburg, H. v. Lengerke. Verhaftung eines vormaligen engl. Ober=Lieut. Meiningen, neue Vereidigung. Frankfurt, die kurhessische Verfossungsangelegenbeit. Mainz, Getreide=Einfuhr Karleruhe, Sammlung für die Notbleidenden. Freiburg, Petition um Wiedereinführung der Prügelstrafe. Ausland. Schweiz, Bern, die franz. Note. Italien. Turin, die Thronrede. Neapel, Besorgnisse vor Bornapartistischen Absichten. Frankreich. Paris, die Fusion. Dekret über den öffentlichen Unterricht. Verschiedenes. Straßburg, die Eisenbahn von Mühlhausen. Getreide=Ausfuhr nach Deutschland. Großbritannien. London, die Antikornliga. Wahlen. Die Aufhebung des Einfuhrzolls auf Getraide. ## Paderborn, 11. Mai, Schon im vorigen Herbste und zu Anfange des Winters wurde zu verschiedenen Malen die Forderung gestellt, die Einfuhrzölle auf fremdes Getraide und Hülsenfrüchte, wenn nicht für immer, doch wenigstens für dieses Jahr aufzuheben. Man börte nicht darauf. Was damals aber durch Bitten und Vorstellungen nicht erreicht wurde, dazu zwingt jetzt die Rotb. Die Einfuhrzölle auf Getraide sind bis zur nächsten Ernte in den Zollvereinestaaten beseitigt. Nun frägt es sich aber, kömmt diese Maßregel nicht zu spät? Ist sie geeignet, in den Gegenden, wo jetzt Theuerung und Hungersnotb herrschen, dem Uebel sofort zu sleuern? Sind nicht vorzugsweise die Gegenden, welche der Land= und Wasserstraßen und Eisenbahnen entbehren, von Noth und Elend heimgesucht? Gegenden, deren Lage es schwer macht, Produkte aus= und einzuBbee gost die Soanonercsterg bttriehe frrr Wreen nun diese Landstriche so schnell Nutzen ziehen können von dieser heilsamen Maßregel? Wieviel Zeit gebt verloren, ehe die Früchte dabhin geschafft werden, wo Mangel daran ist, um wieviel wird der Preis durch die Transportkosten erböbt? Die Bewohner dieser Gegenden werden nur dann Nutzen aus der verspäteten Aufhebung dei Zölle zieben, wenn in der Nähe noch Vorräthe aufgespeichert liegen, ist dies aber nicht der Fall, dann helfen ihnen diese Maßegeln wenig oder gar nicht.— Hätte man früher, zu Anfang des Winters schon, die Einfuhrzölle fallen lassen, dann waren die Vorräthe aus dem Innern des Landes nicht nach den Küstengegenden hin und an das Ausland verkauft worden, das fremde Getraide hätte die Küstenstaaten versehen, und der Preis wäre überall ziemlich gleich geblieben. Zugeständnisse eines alten Junggesellen. (Fortsetzung.) will alles thun, um Sie glücklich zu machen, will Sie auch nicht mehr bitten, mir vorzulesen. Ich will meine Arbeit weglegen und selbst Ihnen künftig vorlesen. Ich habe(geseben, wie Sie schweigsam waten und unglücklich aussahen, und habe nichts gesagt, weil ich glaubte, daß dies das Beste sei, da ich nicht wußte, was Sie so gestimmt habe, und Sie haben vielleicht gedacht, daß ich meine Theilnahme daran durch eine traurige Miene zeigen möchte, aber jetzt will ich mir Mühe geben, Sie recht heiter zu machen. Ich will mit Ihnen lesen und singen, und manchmal Dame mit Ihnen spielen, wie wir es sonst wohl thaten. Rein, nein, ich liebe dieses alte Haus und alles, was darin ist, und bin in meinem Leben noch nicht so glücklich gewesen, als seit ich hier bin“ Ich leate ihr die Hand aufs Haupt und küßte sie auf die Stirn, konnte aber nichts sagen. „Sie zittern ja“, rief sie aus,„das ist nicht bloßes Unwohlsein. Sie haben ergend eine Sorge auf dem Herzen, die Sie quält. Sagen Sie mir, was so drückt, vielleicht bin ich im Stande, Sie zu rrößten. Ich habe nicht so viel Erfahrung, wie Sie, aber manchmal kann auch ein junger Verstand dem ältesten und erfahrensten rathen. Vielleicht vermchren Sie auch Ihre Unruhe, indem Sie immer darüber hrüten, Sie denken darüber nach, bis Ihr Geist umwölkt ist, umnd können das Heilmittel nicht sehen, was ich, da ich zum ersten Male dahin blickte, doch vielleicht deutlich erkannte. Und noch dazu“, fuhr sie sort, als sie mich zögern sah,„werde ich auch unglück1ich bein, wen Sie mir es nicht offenherzig sagen, weil ich mir hunderterlei Uebles einbilden werde, das vielleicht schlimmer ist als das wahre? „Rein, Lucs“, antgegnete ich,„ich bin wirklich unwohl, ich habe das schon seit amger Zeit gefühlt, und diesen Abend besonders.— Ich muß zu Beit gchen, es wird nach einer Nacht Ruhe schon besser werden.“ Ich zündete ein Licht an, sagte ihr gute Nacht, verließ sie und Wir wiederholen es, die an sich heilsame Maßregel kommt zu spät, und dann ist sie auch nicht allgemein genug. Warum wird sie nicht auf alle Lebensmittel angewandt, wo dieselben auch gedeihen und woher sie auch kommen mögen? warum wird der Zoll auf Reis z. B. beibehalten? Wird die ärztliche Hülfe gleich beim Entstehen einer Krankheit in Anspruch genommen, dann ist die Hülfe um so leichter, wird sie aber erst dann angerufen, wenn das Uebel den höchsten Grad erreicht hat, dann kann der beste Arzt oft nichts mehr ausrichten. Hätte man die Freibeit des Getraide=Verkehrs früher eintreten und die Zölle fallen lassen, wir hörten jetzt nicht so viel über Hungersnoth klagen. —On Deutschland. Berlin, 10. März. Die„Nat.=Ztg.“ läßt sich über die Stellung der Demokratie zu dem beginnenden Klassenkampf zwischen Aristokratie und Beurgeoisie folgendermaßen vernehmen:„Die Anhänger der ständischen Gliederung mögen sich der Thatsache freuen, daß selbst unter den Mitgliedern dieser Kammern die ständische Gliederung ihr Recht behauptet, daß, wie die„Spen. Ztg.“ meldet, ein Verein für die bürgerlichen und bäuerlichen Interessen sich bildet, entgegen dem Verein fur die ritterschaftlichen Inieressen. Das Drei=Klasen=Wahlgesetz war die ständische Gliederung, aber noch maskirt, und in trauriger Gestalt. Der Karneval ist zu Ende, die Maoke fällt. Was Bülow=Cummerow 1848 Verein zur Beförderung aller Volksklassen nannte, heißt nun offen vor aller Welt: Verein zur Beförderung der ritterschaftlichen Interessen. Die ständische Gtiederung kann es nur zur Herrschaft des ersten Standes uber dtr anderen und über den Staat bringen. Das steht jetzt ats eine Thatsache vor aller Augen da. In Preußen wird derselbe Klassenkampf eingeleitet, der in England bevorsteht. Die„Kreuzzeitung“ hat die Bedrohung der Industrielords mit Maschinen=Zerstorung und Arbeiterstricke noch vor dem„Standard*, Lord Derby's Organ, in Anwendung gebracht. Das allgemeine Wadlrecht betrachtet den Klassengegensatz als einen schlechten, falschen Gegensatz; es betrachtet ihn als überwunden und giebt das Mittel, ihn saktisch und praktisch verschwinden und zur Ausgleichung kommen zu lassen. Die Demokratie ist in diesem Klassenkampf nieht Partei; sie ist weder für die Aristekratie gegen die Bourgeoisie, noch dafür, daß die Bourgeoisie sich auf die Stühle setze, von denen die Aristokratie sich erheben soll. Die Demokratie hat ihre Berübrungspunkte mit beiden, und mit beiden ihre Differenzen. Sie ist Gegner der Minoritätsherrschaft der einen so gut als der andern. In dem sich so organisirenden Klassenkampf handelt es sich nicht um die stahl mich zu Bett, aus Furcht, ich möchte, wenn ich länger bliebe, doch endlich noch mein Geheimniß verrathen. O, wie konnte ich den Gedanken an ihre freundlichen Worte ertragen, die qualvoller für mich waren, als der kälteste Hohn. Sie hatte gesagt, sie liebe mich wie einen Vater. Inmitten aller ihrer Freundlichkeit hatte sie von meinem Alter, von meiner Erfahrung gesprochen. Sah' ich denn wirklich so alt aus? Ja! Ich wußte, daß es nicht meine Jahre waren, die mich alt machten, sondern meine gesetzte Art und Weise, mein ernstes, nachdenkendes Gesicht, was selbst in meinen Jünglingsjahren mich zum alten Manne gemacht hatte. Bitterlich beschwerte ich mich über meinen Vater, der mich von der Kenntniß alles dessen ausgeschlossen hatte, was das Leben reizend macht, der mich zu dem Glauben verurtheilt hatte, ein Leben gleich dem seinen, für das beste zu halten, indem er alle Vergleichung vor mir verborgen, bis jetzt, we ich meinen Irrthum erkannte, es zu spät geworden, ihn zu verbessern. Ich blickte mit Widerwillen auf meine veraltete Kleidung: meine große Halsbinde, däs Haar auf meinem Haupte selbst war durch einen langen Zopf außer aller Mode gekommen. Mein ganzes Aeußere war das eines Mannes, der ein halbes Jahrhundert geschlafen hatte, außer daß ich ohne Flecken und Schmutz. Ich glaube, man hätte mich in einem solchen Anzuge bei einem Maskenballe ohne das mindeste Bedenken zugelassen und geglaubt, ich habe es ausdrücklich dafür angekauft. Aber eine neue Hoffnung keimte in mir auf. Ich wollte meine Lebensweise ändern, ich wollte versuchen, freundlicher zu sein, ich wollte neumodischere Kleider tragen, und wenigstens versuchen, nicht älter auszusehen, als ich wirklich war. Seit lange hatte ich nichts gekannt, das so erquickend gewesen wäre, als der Seelenfrieden, den mir diese Gedanken für einige Tage verliehen. Ich wunderte mich, daß das, was so nahe gelegen, mir nicht schon lange eingefall n war. Ich war träumerisch in meinem einsamen Wege dahin gegangen, ohne Nutzen über meinen Beängstigungen brütend, statt etwas Praktisches und Wirksames auszudenken. Jetzt aber gedachte ich anders zu handein und nicht zu verzweifeln. Fünfundpierzig Jahre warrn bei alledem kein groDemokratie. Deren Gegner machen sich daran, selbst die undemokratischen Elemente zu zerreiben und der Auflösung entgegen zu führen. Für's Erste kann es sein, daß die Demokratie die Nichtintervention beobachtet, aber es ist sehr möglich, daß sie interveniren muß, um eine unberechtigte Intervention im Interesse der Nichtinterventions=Poltik abzuwedren. Die Censusmänner wie die Herren vom alten und befestigten Grundbesitz werden sich schon überzeugen müssen, daß die Zeit der einen, wie der andern vorbei ist. In einer neuen, unseren preußischen Verhältnissen entsprechenden Ordnung der Dinze wäre Plotz für Alle. Der Streit um Vorrang, um Vorrechte, um Ausbeutung der Mehrheit, ruinirt nur die Streitenden und das Objekt des Streits. Die Entscheidung und der Vortheil fällt schließlich doch der Mehrheit zu.“ — Die Kommission der zweiten Kammer(Berichterstatter v. Bodelschwingh=Hagen) zur Prükung der von der ersten Kammer beschlossenen Abänderungen der Art. 40 und 41 der Verfassungs= Urkunde vom 31. Januar 1850, die Bestimmungen über Lehen und Fideikommisse betreffend, bat ihren Bericht erstattet; sie ist für Adoption des unveränderten Beschlusses der ersten Kammer und schlägt vor:„ die zweite Kammer wolle beschließen: daß die Artikel 40 und 41 der Verfassungs= Urkunde außer Kraft und an deren Stelle als einziger Artikel einfach die Bestimmung zu setzen sei: die Errichtung von Lehen ist untersagt. Auf Thronlehen findet diese Bestimmung keine Anwendung.“ — Zu der von dem„Allgemeinen Polizei=Anzeiger“ des kgl. sächsischen Regierungsraths Eberhardt gemachten Mittbeilung daß in London eine Gesellschaft von Dieben bestanden hätte deren Zweck gewesen wärt, deutsche Polizeibeamten durch Vorspiegelung von Verschwörung zu mistisicirea und ibnen Getd abzuschwindetn, bemerkt dir„Pr. B.:„Diese gänze Mittheilung ist, wie hier aus zuverlässiger Quelle versichert werden kann, rein aus der Luft gegriffen; und es muß wirklich befremden, daß ein Blatt, welches darauf Anspruch macht, einen gewissen amtlichen Charakter an sich zu tragen und den verschiedenen Polizeibehörden zur Anleitung zu vienen, sich zu solchen unwahren Mittheilungen herbeilassen kann. Der einzige Fall der bezeichneten Art, welcher in Lonvon vorgekommen ist, betraf einen Polen, Namen Ceczeryn, der den österreich=preußischen Polizeibeamten eine Geldunterstützung abzulocken suchte, indem er das Bestehen einer Fabrik falscher Banknoten vorspiegelte. Dieser Betrüger erreichte aber seinen Zweck nicht, indem er sofort entlarvt wurde. Andere Fälle dieser Art sind nicht und namentlich nicht bei den preußischen Beamten vorgekommen.— Die„Preuß. Zeitung“ weißt außerdem auf den vor einigen Tagen in Paris verhandelten Prozeß gegen den Lithographen Chernal und dessen deutsche Genossen hin, der„den eigentlißes Alter. Ich besann mich auf eine Menge Beispiele, wo Männer, wenn jenseits dieses Alters, welche junge Frauen gebeirathet nachher sehr glücklich mit ihnen gelebt hatten. Ich erinnerte mich eines unserer Vorsteher, der mit 60 Jahren ein junges, sehr schönes Weib genommen hatte, und wo jedermann sah, wie glücklich sie waren und wie sie Jahre lang ihren Mann liebte bis ein Schurke durch unmerkliche und künstliche Fallstricke ihre de gewann und sie mit ihm davon lief. Lucy würde aber das nicht thun; ich kannte die Trefflichkeit ihrer Natur zu gut, um vor einem solchen Resultate Furcht zu begen. Dann dachte ich daran, wie freundlich ich gegen sie sein wollte, wie ich alles studiren wollte, was einem jugendlichen Gemüthe nur Freude machen könnte, bis sie, wenn sie sähe, daß mein ganzes Leben nur ihr geweiht, mich zuletzt dech noch lieben würde. Ich malte mir unsere Lebensweise aufs sorgfältigste aus. Ich wollte mir mehrere Freunde einladen, uns zu besuchen, was wir dann erwiederten. An den Winterabenden wollten wir unser altes Damesptel treiben, und manchmal wollte ich sie mit ins Theater nehmen. Des Sommers wollten wir über Land gehen, Tage lang an stillen, schattigen Stellen weilen und im Dun keln nach Hause wandern. Süße Gedanken, die mich, bis ich einschlief, beschäftigten und dann zu anmuthigen Träumen wurden! Am folgenden Tage suchte ich meinen Schneider auf, der mit sichtlichem Staunen meine Befehle vernahm. Einige Tage nachher wurden mir die Kleider nach Hause gebracht, und ich legte meine Kniehosen, wie ich glaubte, für immer ab. Ich fand mich etwas unbequem in meinem neuen Anzuge. Meine Beine hatten sich so lange daran gewöhnt, Kälte und Unbeschränktheit zu füblen, daß mr die Pantalons beschwerlich waren. Doch war ich überzeugt, mich bald daran zu gewöhnen und ich sah darin wirklich einige Jahre jünger aus. Was würde mein Vater gesagt baben, wenn er an diesem Tage auf die Erde zurückgekehrt mich so gesehen hättel Meine Haare wollten sich jedoch gar nicht fügen. Vergebens legte ich sie auf die rechte Seite und bürstete sie seitwärts und nicht rückwärts wie ich dieher gethan. Fünf und vierzig Jahre lang waren ste in einer und derseiden Richtung gebürstet worden und es schten, chen Schlüssel zu den Prozessen, welche in Deutschland noch gegen verschiedene Gruppen derseilben Kogmunisten=Verschbrung schweben, bilde“. Diese Prozesse seien„dadurch verzögert worden, daß die detreffenden Originaldokumente sich sämmtlich in Paris befunden haben und dort für eine Absolvirung der betreffenden Untersuchung nicht entlehnt werden konnten.“ Jetzt werde wohl auch in Deutschland die Sache schnell zur Entscheidung gelangen. Berlin, 11. März. Die Preußische Zeitung theilt das Cirkularschreiben mit, durch welches die Zellvereinsstaaten zu der hier stattsindenden Zollvereinskonferenz eingeladen werden. Aus derselben entnehmen wir, daß Preußen einzig und allein nur Fortsetzung und Erweiterung des Zollvereins er: strebt und in den bis jetzt maßgebenden Prinzipien der Handelspolitik nichts ändern will. Es mag dies allerdings zur Beruhigung der süddeutschen Schutzöllner dienen sollen, aber leider ist nur zu viel Grund vorhanden, anzunehmen, daß Preußen wirklich dabei stehen bleiben, und sich die jetige Gelegenheit eine volkswirthschaftlich richtigere Handelspolitik einzuschlagen entschlüpfen lassen wird. Wir können und wollen aber nicht glauben, daß die Staaten des Steuervereins, die bereits die Vortheile des freieren Handels gekostet haben, dieser schupzöbnerischen Politik gutwillig folgen werden, sondern wollen vielmehr hoffen, daß es ihren Anstrengungen gelingen wird, den neugebildeten Zollverein in das richtige Fahrwasser, in die volkswirthschaftliche und politisch richtige Freihandelspolitik zu lenken. Aus diesem Grunde haben wir auch den Sepiembervertrag mit Freuden begrüßt, denn wenn er auch für den Augenblick dem Freihandel einen Markt entzogen hat, so ist doch durch denselben Letzterem für die Zukunft die Gewißheit eines vielmal größeren gegeben. — Ueber die Gerüchte von einer mit dem Freitagsvoium der ersten Kammer in Verhindung stehenden Kabinetsänderung bringen jetzt berliner Korrespondenzen in auswärtigen Blättern eine bestimmtere Mittheilung, der zufolge Herr v. Westphalen am 6. in der That ein Eotlossungsgesuch eingereicht dätte; der erbeiene Abschied sei indessen nicht bewilligt worden, und man versichere, Herr v. Westphalen habe sich entschlossen, vorläufig noch in seinem Amte zu verbleiben. — Wie die„K. Pr. Zig.“ mittheilt, hat das LandesOekonomie=Hollegium unlängst an die Vorstände der 310 landwirtbschaftlichen Vereine in Preußen ein auf den gegenwärtigen Mangel an Lebensmitteln sich beziehendes, im Ganzen beruhigendes Schreiben gerichtet, worin es unter Anderem heißt: „Wenn aber hier und da die Befürchtung wegen wirklichen Mangels sich geäußert, so erscheinen diese bis jetzt in keiner Weise begründet. Wahrscheinlich reicht das vorhandene Roggen= Quantum allein schon für den inländischen Bedarf aus, wenn bessen Verwendung sich auf die menschliche Ernöhrung beschränkt. Es würden aber nötdigenfolls die genügenden Vorräthe an Weizen und Gerste vollständig hinreichen, einen etwanigen Ausfall zu decken.“ Kön, 9. März. Der Baurath und Dombaumeister Zwirner und der königl. Wasserbau= Inspektor Schwedler von bier sind von Berlin zurückgekehrt, wo sie ihre Gutachten über dier dier drozektirte Grücke abgaben, aber keine weiteren Nachrichten über den Bau mitbrachten. Man darf indeß hoffen, daß die Berathungen über diesen Gegenstand nun im Ministerium bold stattfinden werden. Hannover, 8. März. Die Bundesversammlung hat bekanntlich die hannoversche Regierung auf die von den haunoverschen Provinzial=Ritterlaud schaften bezüglich der Versassunge.=Revision eingereichten Beschwerden zu einer Erklärung aufgesordert, nachdem schon früher eine vertraulicher Natur von Hannover an den Brsges=Prößpialgsandten in Fraukfart ergangen war, um die Unzuständigkeit der ritterschaftlichen Beschwerden nuchzuweisen. Auf die ossizielle Ausforderung der Bundseversammlung iß unn aber, sicherem Vernehmen nach, Res e c dle ob nichts als Funtuohpienzigjähriges aberwaliges jägliches Bürvien in eatgegengesepzter Richtung, sie in diese letztere bringen Könnte. Ich ging aus meinem Zimmer hinunter und verluchte zu thun, als od ich gar nicht daran dächte, daß etwas Ungewöhnliches in meinem Aeutern gergegahgen. Gs war Vearsammlungstag. Die Vorstcher und Beisitzer sahen mich staunend an, und würden ohne Zweifei grlacht huden, wenn die meisten derselben nicht seit vielen Jahren das Lachen hätten verlernt gehabt. Einer davon prustete aber doch, und einer richtere sogar eine ganz einsache Frage an mich, um sich von meinem gesunden Verstande zu Aderzeugen. Ich fühlte einige Verlegenheit, denn ich glaubte, es gehe ihnen gar nichts an, wenn ich einige Veränderungen in meinem Anzuge vornähme. Ich sagte jedoch nichts, sondern zing ruhig an mein Geschäft. Tom Lawion war schon da. Es hatte em erfreulicher Tag für ihn sein sollen, denn man hatte ihm eine Zulage bewilligt, aber er blickte mitleidsvoll auf mich und dachte sichtlich gleich den andern, daß ich tre geworden sel. Was mich jedoch über alles reichlich tröstete, war dige, daß Lucy die Verkaderung in meinem Anzuge une Wesen gestek. Ich lachte und scherzte mit ihr, und sie las mir vor und lang, wie de versprochen hatte. So ging es einige Zeit gut, aber kann kehrte etwas von meiner alten ruhelosen Act wieder zurück. Ic sat, wir pruig sie vermuthete, daß ich sie mehr liebe, als ein dloßer Hrrund, und fühlte, indem ich mich immer noch scheute, ihr die Wahrheit zu gestehen, daß ich es Jahre lang ohne weitern Erfolg so forttreiben könnte. Nach und nach versiel ich dader sicher in weine früßer Tpaurbgfet und wach wieher aurückhelterd und nachdentend. Eines Abende ging ich aus meinem kleinen Zimmer in den Garten hinunter und wanderte mit dem Hute in der Hand darin umcher, denn ich fühlte mich sieberhaft aufgeregt. In der Nacht war mein Schlaf durch Träume unterbrochen worden, die meinem Gezstache bein Ernachen zwar endalnen, oder ein Geficht von Adspannung nach sich ließen, das den ganzen Tag lang mir verbließ. Manchmal glaubte ich selbst, ich werde den Verstand ververen. Wir haten in diefer Zeit gerage viel zu ehun undich halte:1 wie der„Köln. 31g.“ aus Hannover geschrieben wird, kürzlich von der hannoverschen Regierung eine Rückäußerung nach Franifurt abgegangen, worin unter. Hinweisung auf die von Vonnover zu jeder Zeit geübte Erfüllung der Bundespflicht, auf die Ruhe und Ordnung, welche in Hannover herrsche und die selbst im Jahre 1848 aufrecht erbalten worden sei, die Competenz der„Bundesversammlung in dieser Angelegenbeit entschieden beanstandet wird, indem sie nur auf verfassungsmäßigem Wege zu entscheiden sei. Die bannoversche Regierung ist also in der Sache selbst auf keine Erklärung eingegangen, und es wird sich zeigen, ob sich die Bundesversammlung dabei berubigen wird. — 10. März. Bekanntlich haben die Eisenbahn=Bauarbeiten an der nach Münster zu führenden ostfriesischen Bahn bereits seit längerer Zeit an verschiedenen Punkten Ostfrieslands ibren Anfang genommen. Wie ich höre, ist jetzt auch der Befehl ertheilt, hald nach Ostern den Bau der Bahn an der Grenze bei Rheine gleichfalls in Angriff zu nedmen, und sollen um die nämliche Zeit die Arbeiten an der Verbindungslinie zwischen der Köln=Mindener und der Rhein=Ostfriesischen Bahn eröffnet werden. Die hier seit acht Tagen zwischen besonders dazu ernannten Commissarien wieder aufgenommenen Verhandlungen wegen des Anschlusses der hannoverschen Sürbahn an die kurhessische Bahn haben einen erfreulichen Fortgang genommen, und es ist Aussicht vorhanden, daß dieselben in den nächsten acht Tagen schon zum Abschlusse gebracht wrrden.(8.20 Hamburg, 9. März. Der ofterwähnte, dem siekalischen Prozeß entgegensehende v. Lengerke, ehemaliger Buchbalter der S erisce Pprie esceue:= Oepntarton, wire nächer Tagr sallit erklärt werden. So weit bis jetzt festgestellt worden, und seinen eigenen Geständnissen zufolge, beträgt die Summe seiner dreißigjährigen Unterschlagungen 150,000 Mark Banko. An diversen kleinern Schulden wird die betreffende Designation nur etwa 570 Mark Courant aufweisen, reren Tilgung abseiten der Kammer zu erwarten steht. Alles baare Vermögen des v. Lengerke ist mit Beschlag belegt, sein Haus soll verkauft, über dessen Inventar öffentliche Auttion gehalten werden. Meininzen, 7. März. Unser Militär, welches im Jahr 1848 nur den Eid auf die Verfassung geleistet, hat jetzt denselben speziell seinem Kriegsherrn, dem Herzoge erneuern müssen. Auch sieht man demnächst einer Verfügung an die Kirchen= und Schulämter entgegen, durch welche die sämmtlichen Schullehrer angewiesen werden, ihren Staatsbürgereid zu erneuen und in die Hand ihrer nächsten Vorgesetzten, der Ortsgeistlichen, Gehorsam anzugeloben.(D. A. Z.) VC. Frankfurt, 10. März. Nachdem am 1. März der Hangelevertrag mit Oldenburg in Hannover unterzeichnet worden ist, sind am 3. März die Einlarungen zu dem Berliner Zollkongres abgegangen. Derselbe wird gegen Mitte d. M. zusammentreten. Je näher dieser Zeitpunkt rückt, desto mehr Anzeichen stellen sich ein, daß selbst diejenigen Staaten, von denen man ein Entgegentreten befürchtete, einen andern Weg einschlagen und sich der Neugestaltung des Zollvereine mit Aufrichtigkeit hingeben werden. So wird versichert, daß die Kurbessische Regierung sich nicht mehr, wie früber, den östreichischen Zollprojekten unbedingt zuneigt und auf dem Berliner Kongreß einem feindseliggen Auftreten gegen den Zollverein entsagen werde. Aus Braunschweig vernimmt man, daß das dortige Ministerium in letzter Zeit sich in entschiedenster Weise für den Anschluß des Herzogtbums in seinem ganzen Unfange an den Preasisch=Hagneperschen Septembervertrag ausgesprochen hat. In der Sächfischen zweiten Kammer ist ebenfalls die Zoll= und Handelsfrage zur Srrache gekommen. Es ist dort anerkannt, welche große Verdienste sich Preußen um die deutschen Zou= und Handels=Angelegenbeiten erworben habe. Diese seien noch durch den Septembervertrag gesteigert, da verselbe als ein erfreulicher Fortschritt betrachtet werden müsse. Man könne daher nur den bevorstehenden Berliner Verhandlungen mit den wärmsten Wünschen entgegenseben, an einen haldigen, vollständigen Anschluß an Oesterreich dagegen nicht glauben, da die Verhältnisse zu verschieden seien. Ebenso hat sich die Badensche zweite Kammer mit Stimmeneinhelligkeit dafür ausgesprochen, daß der Zollverein als das letzte nationale Band Deutschlands erhalten werden, und daß man daher einer Partbei entgegentreten müsse, welche die Handelopolitik Preußens herabzusetzen suche, um einem Nebeigebilde zu Gunsten Oestreichs nachzujagen. Endlich wird auch in Bezug auf Baiern, welches bisber als eines der entschiedensten Vorkämpfer der deutsch=östreichischen Zoll= und Handelspläne galt, mehrseitig versichert, daß in neuester Zeit eine dem Zollverein günstige Wendung der Ansichten eingetreten sei.— — Nach einer Mittheilung der„Kasseler Z.“ ist in der letzten Bundestagssitzung vom 6. d. auch die kurbessische Versossungsangelegenbeit, so wie die der freien Stadt Bremen zur Sprache gekommen. Dieser Mittheilung zufolge wären die„Verhandlungen über die erstere bereite so weit gedieben, daß dieselbe in nächster Bälde einem im Interesse des Landes günstigen und wünschenswerthen Ausgange entgegen geführt werden dür te.“ Mainz, 8. März. Die„Rhein. Bl.“ schreiben:„Wie rir aus zuverlässiger Quelle erfabren, sind in den Monaten Januar und Fedruar l. J. 223,169 Scheffel Getreide und namantlich 87,716 ½/ Scheffel Waizen, 128,367½ Scheffel Roggen und 7085 Scheffel Gerste über Emmerich eingeführt worden. Auch werden in neuerer Zeit aus der Gegend von Emmerich, Cleve, Wesel und Neus bedeutende Quantitäten mit Tom Lawton bis zum Abende gearbeitet, wo ich ihn verlassen, indem ich durchaus nicht mehr im Stande war, meine Aufmerksamkeit auf das zu richten, was mir vorlag.(Zorisetzung folgt.) Getreide nach dem Mittel= und Oberrheine verladen und in Holland sollen sich noch große Vorrätbe definden. Eden so sellen in unserer Gegend auf dem platten Laude in den Hänn ebebeuen Sienur, Ad. zuteguut, Serestegtet: titäten noch vorhanden sein. Ein eigeatlicher Mangel an Gereide kann hiernach wohl um so weniger befürchtei werden, die die nunmehr erfelgie Aufhebung des Eingangezelles auf ansländisches Getreide ohne Zweifel nicht ehne wesentlichen Einfluß auf die Zufuhren aus Holland bleiben wird.“ Karlsruhe, 9. März. Nach der Veröffentlichung im Peutigen„Tugolalt“ ist dier bis heute für die Notbleidenden des Landes die Summe von 7292 fl. 20 kr. eingegangen. Freiburg, 8. März. Von hier ist heute eine Petition aen die zweite Kammer abgegangen, welche die Wiedereinfüdrung der kösperl. Züchtigung ale Strafart beantragt. Wien, 8. März. Nach einem hier sehr verbreiteten Gerücht sollen sämmtliche Besitzer von größeren Büchersammlungen aufgeferdert werden, ein Verzeichniß ihrer Bücher an die Bebörde einzuliefern, in welchen denselben angedeutet wereen solle, welche Bücher dieselben in ihrem Besitze haben dürsen und weilche sie an die Behörde abzuliefern haben. Ee soleue de Bdhugne Bsgn Besengrhchang. ie diter Beziehung wiederholt kundgemacht und mit aller Strenge durchgeführt werden. Die Maßregel wird dadurch motivirt, daß troß aller Gzmühungen der Behörden noch immer eine große Anzabl von Büchern mit destruktiven Tendenzen in Privatbesit gelangen und eirkuliren.(N. Dr. 3.) Auslaud. Schweiz.— Vermn, 8. Mäy. Der Tert der franzößschen Note an den Bundesrath, wie er nun aus deutschen Blättern in die Schweizer Presse übergegangen ist, erregt bedeutendes Aufsehen. Die Forderungen, welche sie enthält, noch mehr aber die Sprache, die sich hier ein fremder Beamter dem obersten Beamten der Eidgenossenschaft gegenüber erlaubt, hat das Nationalgefühl der Schweizer auf das Empfindlichste verletzt. Selbst streng konservative Blätter erlären, kein Staat, der auf Selbstständigkeit Anspruch mache und dieselben laut Recht und Verträgen besitze, könne die von Frankreich gestellten Forderungen erfüllen; wenn der Bundesrath alle Flüchtlinge, welche der französische Gesandte jetzt oder später bezeichne, ausweise, so würdige er sich zur Polizei einer fremden Macht berab und opfere das kostbarste Gu der Eidgenossenschaft, ihre Unabhängigkeit. Mit Ungestüm verlangt die Presse die Veröffentlichung der Antwort des Bundesrathe, zumal bereits in ausländischen Journalen allerlei Versionen über dieselbe koursiren und Glauben finden. Basel, 8. März. Das„Journal des Debats" bespricht in einem längeren Artikel die Schweizerfrage und behauptet, die Nachricht von einer Handelsblokade der Schweiz, der eine militärische Okkupation durch Oestreich und Frankreich folgen werde, sei ungenau. In diesem Falle hätte Frankreich die Kantone Genf und Waadt und Oestreich den Kanton Tessin besetzt. Die„Debatshalten diese Nachrichten für ungenau oder zum wenigsten doch für verfrüht. Es seien wohl Vorstellungen über gewisse Punkte gemacht worden, sie glauben aber nicht, daß irgend ein Vertrag abgeschlossen oder unterzeichnet worden ist. Sie hoffen, daß die franzößische Rezierung genau die Tragweite und Folgen berechnen wird, welche die Maßregeln, welche man ihr vorgeschlagen hat, nach sich ziehen müßten. Italien.— Neapel, 24. Febr. Man bemerkt hier(sehr: verfrühte) Besorgnisse von Bonapartistischen Jocen und Absichten. Schon verbreitet sich die Nachricht, daß die Marquise Pepoli, die Tochter Murats, von der hiesigen Regierung 7 Millionen Franken erhalten werde,(2) eine alte„Forderung des Vaters an Neapel, welche neuerdings durch den Cousin der Marquise, den Präsidenten, geltend gemacht worden sei. Diese Tochter des Erkönigs lebt in Bologna und hat einen Theil ihres Vermögens verloren. Eine Tochter von ihr hat den Fürsten Ruspoli in Rom, eine andere den Grafen Taddini in Bologna geheirathei. Turin, 4. März. Die wichtigsten Stellen der heute vom Könige gehaltenen Thronrede sind folgende:„Die Session von 1851, deren Arbeiten Sie mit beständigem Eifer geleitet, ist eben so vortheilhaft für den Staat, wie ehrenvoll für das Parlament ausgefallen. Das Budget, der Hauptstützpunkt im reprasentativen System, ist zum erstenmale geregelt; die ökonomischen Freiheiten sind durch Gesetze sauktionirt, durch Verträge bestätigt, die Finanzen im Wachsen, die öffentliche Sicherheit befestigt— dieses Alles legt Zeugniß davon ab, daß Ihre Thätigkeit würdig den Bedürfnissen des Staates und meiner Erwartung entspricht. Die neue Session wird unter diesen Auspieten gleich fruchtbar an günstigen Erfolgeg sein. Die freundschaftlichen Beziehungen meiner Regierung mir den auswärtigen Staaten erhalten sich unverändert. Meine Minister werden Ihnen neue Verträge mit Schweden und Frankreich vorlegen; die Regierung dieser großen Nation berritt mit uns den Weg derselben ökonomischea Prinzipien, welche die Freundschaft der Staaten vermittelst des wechselseitigen Vortheiles befestigen. Sie werden Ihnen ferner wichtige Gesetze über die Reformen der Verwaltung, über den Unterricht und andere wichtige Gegenstände der inneren Verwaltung vorlegen. Es wird unsere Pflicht sein, die Restauration unserer Finanzen eifrig zu vollführen, wozu wir aufs Neue Ihre Mitwirkung verlangen. Es ist die Pflicht jeder Regierung, dem bürgerlichen Stande der Familien Sicherheit zu leihen. Das Geset(Civil=Ebegesez), welches Ihnen zu diesem Behufe vorgelegt werden wird, knüpft sich, obwohl es rein bürgerlichen Charakiers ist, an religiöse und moralische Interessen, die zu schützen Ihrem Gewissen anheimgestellt ist. Meine Herren Seualoren und Deputirten! das Vertrauen zwischen dem Fürsten und dem Volke ist bei uns unbegränzt. Gleiches Vertrauen setzen wir in die Tapferkeit und Treue unseres Heeres.“ Der König schloß die Thronrede mit folgenden Worten:„Ergeben den Instirutionen, die heute vor vier Jahren mein erhabener Vater schuf, wollen wir ausharren auf dem betretenen Wege, uns stützend auf wechselseitiges Vertrauen—. das meinige gründet sich auf Ihre freiwillige, kräftige Unterstätzung, das Ihrige auf meinen loyalen und festen Willen.“ — 6. März. Die k. Thronrede findet diesmal keinen allgemeinen Beifall; man findet einige Worte unklar, räthselhaft, zweideutig und ärzert sich über das Compliment, welches Victor Emanuel den Franzosen macht, indem er sie„Grande Nazione“ nennt, Dazu kommt noch, daß der Ugterrichtsminister Barini, welcher sich keiner Geliedthett ersfremt, er Thronrede abfaßte! H. Farini schreide sbrigens Beweite ge Könige der mit diesem werden, so nig UrfachKönig den mer wählte tazzt(vom erste Zoll d stand. Pin gedrängtere lement in a. der Präsiden überschmenm Steuern, Ad — Aus (Des Dampf! Wetter schlee bedenklich den aus Rizza in Brenk mehrjährige 1 Zommen nicht gegen so viele schen und selb und Wasser so Familie Orkra poleon hat al Farben eingese sal hat diese 90 Zusion ist fe leon p#rbunden sind diesem Bu Diese neue Anhang überall in der Marine. ner und Schrift poleon nicht lau mit Füßen, verf spricht und denk nur Diener, die ausbeuten. Auch diese! ten werden also genheit gegen ihn Dazu komm als man es gesteh Wer das lock für den ist es kein französischen Dikta — s Paris Dekret, welches vo vollständige Reorge stellt. Nach dem D Autorität auch in er hat das Recht, glieder des Unierich Professoren der Fakt zurwissenschaftlichen für lebende orientali reaus und der Steri die Aoministratoren zu ernennen und nat ten Anstalten bleibt der Professuren, doch berücksichtigen. Der und bestebt aus 29 M Räthen, 5 Bischöfen, gliedern des Instituts 2 Mitgliedern des un ren, Beaufsichtigung de spektoren beauftragt un ren und 2 für die Ele Der Moniteur bri Mitglieder des oberster 3 Senatoren: Troplong räthe: Baroche, Charleder des Episkopats: Ca von Paris und von To leans;— 3(im Dekri Confessionen: die Consi illerat, so wie der Vicestoriums Franck;— 3! talis, Delangle und Rog ron Thenard, Saint Ma 8 General=Inspektoren: 9 verrier, Brongniart, Bera rea unabhängiger Unterr laget.— Wie es heißt, soll### 6 Millionen betragen. Das Joumnal„la Pur Differenzen der französische chem Wege ausgeglichen seizu Besorgnissen wegen Stöt lich wird wohl England sie entscheidendes Auftreten die lustigen Präsidenten zu Nich *§ Paris, 11. März welche heute die allgememne eem einen würde Herr v Pcrnt, augenblicklich Präfekt d. nister des Innern ersetzt wer nächsten Tagen ein Dekret zu strengste verboten wurde, irge nale zu bringen, das das Re tes ist. Man will natürlich Klage wegen der Konsteztrung zu gleicher Zeit ist es aber au von Unumschränktbeit Louis zm Begriff steht, da er selbst heine verladen und in de definden. Eden soten Londe zu den Hänebeutende Getreidequanatlicher Mangel an Geer befürchtet werden, Eingangezolles auf scht ehne wesentlichen bleiben wird.“ Veröffentlichung im ür die Nothleidenden 0 kr. eingegangen. t heute eine Petition * die Wiedereinfühft beantragt. ser sehr verbreiteten ößeren Büchersammniß ihrer Bücher an ben angedeutet werBesitze haben dürern haben. Es solersuchung in dieser iller Strenge durchirch motivirt, daß immer eine große nzen in PrivatbeTert der französideutschen Blättern bedeutendes Aufh mehr aber die obersten Beamten Nationalgefühl der streng konservaändigkeit Anspruch besitze, könne die nn der Bundesdie jetzt oder späizei einer fremer Eidgenossenst die Presse die mal bereits in eselbe koursiren bespricht in eitei, die Nachne militärische de, sei ungene Genf und De„ebate“ sten doch für Bunkte gemacht g abgeschlose französische wird, weiche ch sich ziehen erkt hier(sehr Absichten. Pepoli, die ien Franken an Neapel, Präsidenten, gs lebt in ren. Eine andere den e vom Kövon 1851, en so vorn ausgeven Syeiten sind anzen im lUes legzt dürfnissen Session Erfolgen mit den Minister vorleen Weg er Staawerden saltung, inneren uration Ihre dem 6 Gergelegt rakters Ihrem Denuist bei ferkeit mit vier dem das ung, allveimaunt. eibe * Brigert einen vertrehlichen Aigl, venon ZAsserehmentef zussache Beweise gab. Die ministeriellen Organe wollen mit Gewalt dem Königs den Beinamen„der Loyale“ octroyiren, weil die Thronrede mit diesem Adjectivum schließt. Sollte dieser Beinamen historisch werden, so würde Hr. Farini als Verfasser der Thronrede nicht weUrfache haben, sich zu freuen.— Für den Senat erneueme der König den Cavaliere Manno als Präsidenten. Die zweite Kammer wählte Pinelli wieder mit 86 von 125 Stimmen. Hr. Nattazzt(vom linken Centrum) ward Vite=Präsident: es ist dies der erste Zoll der Dankbarkeit Cavours für den wiedergewonnen Beistand. Pinellt dat, nachdem er den Präsidentenstuhl bestiegen, um gedrängtere Kürze beim Reden, und drohte widrigenfalls das Reglement in aller Strenge anwenden zu wollen. Gleich darauf ward der Präsidententisch mit einer wahren Fluth von Gesetzrorschlägen überschwemmt. Handelsverträge mit Schweden und Frankreich, Steuern, Iremitristratipreformen, Unterrichtswesen u. f. w. — Aus Sardinien fehlen bis diesen Mittag alle Nachrichten. Das Dampfschiff„Giorgio“ blieb 3 Tage zurück. Freilich war das Wetter schlecht und der Wind conträr, aber dennoch schüttelt man bedenflich den Kopf, zumal neue Truppensendungen nach Sardinien aus Rizza und Sovona sich bestätigen. Krankreich.—*“ Paris, 10. Murz. Was durch wedrithrige Unterhandlungen, wos durch ein frauliches EntgegenLommen nicht gelungen, das haben die Maßregeln L. Napolcons gegen so viele bedeutende Männer der orleanistischen, republikanischen und selbst der legitimistischen Partei durchgesetzt. Wie Feuer und Wasser so waren sich die Legitimisten und Orleanisten, und die Familie Orkrans und der Herzog von Bordeaur abgeneigt. L. Napoleon hat aber alte Minister, Generäle und Abgeordnete aller Farben eingesperrt und verbannt, und das gemeinschaftliche Schicksal hat diese Männer einander näher gebracht und befreundet. Die Zusion ist fertig! Die Royalisten haben sich gegen L. Napoleon verbunden, und selbst ein Theil der gemäßigten Republikaner sind diesem Bunde beigetreten. Diese neue vereinigte Partei hat Geld, Talente, Einfluß und Anhang überall; im Heere, im Beamtenthum, in der Bourgeoisie, in der Marine. Sie hat bedeutende Generäle, Staatsmänner, Redner und Schriftsteller. Gegen diese vereinigten Kräfte wird L. Napoleon nicht lange Stich halten können. Er tritt jede Intelligenz mit Füßen, verfolgt und bestraft Alles, was nicht für ihn ist und spricht und denkt, wie er selbst. Er hat keine Freunde, sondern nur Diener, die sich vor ihm fürchten, oder Schmeichler, welche ihn ausbeuten. Auch diese kann er nicht mal alle befriedigen, die Unbefriedigten werden also sich gekränkt fühlen— und bei erster bester Gelegenheit gegen ihn die Waffen kehren. Dazu kommt die Krankheit L. Napoleons, welche ernster ist, als man es gesteht. Wer das lockere Leben kennt, das er jahrelang geführt hat, für den ist es kein Geheimniß mehr, daß die physischen Kräfte des französischen Diktators erschöpft sind. —'s Paris, 10. März. Der heutige Moniteur bringt ein Dekret, welches vorläufig den öffentlichen Unterricht rezelt, und die vollständige Reorganisation desselben durch ein Gesetz in Aussiot stellt. Nach dem Dekrete ist der Präsident der Republik die oberste Autorität auch in Betreff der Leitung des öffentlichen Unterrichts, er hat das Recht, auf Vorschlag des Unterrichts=Minister, die MitSlleder det Uniegrichzis=Rathes, die General=Inspektoren, Rektoren, Professoren der Fakultäten, so wie des College de France, des naturwissenschaftlichen Unterrichts im Jardin des Plantes, der Schule für lebende orientalische Sprachen, die Mitglieder des Längen=Bureaus und der Sternwarte zu Paris und Marseille, so wie endlich die Aoministratoren und Conservatoren der öffentlichen Bibliotheken zu ernennen und nach Belieben wieder abzusetzen; den ebengenannten Anstalten bleibt zwar ein Präsentations=Recht bei Besetzung der Professuren, doch ist der Präsident nicht gebunden, dasselbe zu berücksichtigen. Der Unterrichts=Ratb wird auf ein Jahr ernannt und bestebt aus 29 Mitgliedern, nämlich: 3 Senatoren, 3 StaatsRäthen, 5 Bischöfen, 3 Mitgliedern des Kassationshofes, 5 Mitgliedern des Instituts von Frankreich, 8 General=Inspektoren und 2 Mitgliedern des unabhängigen Lehrerstandes. Mit der besonderen Beaufsichtigung der Unterrichts=Anstalten sind 16 General=Inspektoren heauftragt und zwar 8 für die höheren, 6 für die mittleen ud 2 füir de. Pemeptoz,=Kanterichtsansolten. Der Montteur bringt gleichzeitig die Ernennung der einzelnen Mitglieder des obersten Unterrichts=Rathes. Sie sind folgende: 3 Senatoren: Troplong, Poinsot, Elie de Beaumont;— 3 Staatsräthe: Baroche, Charles Giraud, Michel Chevalier;— 5 Mitglieder des Episkopats: Cerdinal=Erzbischof von Rheims, die Erzbischöfe von Paris und von Tours, die Bischöfe von Arras und von Orleans;— 3(im Dekret vergessene) Vertreter der nichtkatholischen Confessionen: die Consistorial=Präsidenten Rudolf Cuvier und Juillerat, so wie der Vice=Präsident des israelitischen Central=Consistoriums Franck;— 3 Mitglieder des Cassationshofes: Graf Portalis, Delangle und Rocher;— 5 Mitglieder des Institus: Bavon Thenard, Saint Marc, Girardin, de Sauley, Morin, Selut; 8 General=Inspektoren: Burnouf, Rapaison, Risard, Dumas, Leverrier, Brongniart, Berard und der Abbe Daniel;— 2 Direktorea unabhängiger Unterrichts= Anstalten: Abbe d'Alzon und Bellaget.— Wie es heißt, soll von jetzt an die Civilliste des Präsidenten 6 Millionen betragen. Das Joumal„la Presse“ glaubt mittheilen zu können, daß die Differenzen der französischen Regierung mit der Schweiz auf gütlichem Wege ausgeglichen seien und daß dieselben keinen Grund mehr zu Besorgnissen wegen Störung des Friedens darböten. Wahrscheinlich wird wohl England sich der Schweiz angenommen und durch entscheidendes Auftreten die Machinationen Oestreichs und des kriegslustigen Präsidenten zu Nichte gemacht haben. Paris, 11. März. Zwei Gerüchte sind es hauptsächlich, welche heute die allgememne Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Nach eem einen würde Herr v Persigny in Kurzem durch H. de Vincrni, gugenblicklich Präfekt der Rhone, in seiner Stellung als Mimiter des Innern erfetzt werden, nach dem andern wäre in den nachsten Tagea ein Dekret zu erwarten, durch welches es auf das strengste verboten wurde, irgend etwas vor das Forum der Tribunale zu bringen, das das Resultat eines präsidentschaftlichen Dekre106 Ir. Man wic natürlich durch dieses Dekret einer unangehmen Nlagt weeen ker Zenschhrung der orlennütichen Aüter vorbeugen zu gleicher Zeit ist es aber auch ein Beweis, bis zu welchem Grad von Unumschränktbeit Louis Napoleon seine Gewall auszudehnen im Begriff steht, da er selbst nicht erlauben will, daß von seinem Machlshruche en die Getete und Gerüche ahneklirt werden darf. Eine schöne Republik das, wo kein Gesetz und Recht, sondern nur der Wille des Einzelnen gilt, doch die Franzosen haben es ja so haben wollen, es ist nicht mehr als billig, daß sie nun auch die Folgen ihrer Wahl tragen.— Die Debars bestätigen die Nachricht, daß die Streitigkeiten zwischen Frankreich und der Schweiz beigelegt sind. Aus dem=Eisaß, 9. März. Die geringe politische Bewegung, welche die Wahlen zum gesetzgebenden Körper hervorgebracht, ist nun auch vorüber. — Die Eisenbahn von Müblhausen nach Besancon wird nun auch zu Stande kommen. Es haben sich bereits sehr bedeutende Kapitalisten gemeldet, welche die Ausfübrung dieser Linie übernehmen wollen. Es ist wahrscheinlich, daß die Regierung die nämlichen Fainoongen geritg, wiche be für die Spratung=Pesfeibunger Bahn bewilligt hat.— Die Getreidepreise sind noch immer im Steigen begriffen. Die Ausfuhr nach Deutschland ist sehr stark, seitdem der Eingangszoll an der deutschen Gränze aufgeboben wurde. Man erwartet im Laufe dieser Woche noch viele Schiffe mit Getreideladungen, die aus dem südlichen Frankreich kommen und der größte Theil des Proviants wird wohl ebenfalls nach Deutschland ausgeführt werden. Großbrikannten.— London, 8. März. Die Bandmänner=Vehme in Irland nimmt von Tag zu Tag einen gefährlicheren Charakter an. Sie verbreitet sich durch alle Schichten der Gesellschaft; ihre Drohungen werden respektirt, weil sie selten unausgeführt bleiben, und ihr Arm reicht weit, wie in den Zeiten des alten geheimen Gerichts. Es fehlt in englischen und irischen Blättern leider nicht an fraurigen Beispielen, um diese Behauptungen zu beweisen; dem deutschen Leser genüge es, zu erfahren, daß Gutsbesitzer und andere Individuen, die sich den Haß der agrarischen Uebelthäter zugezogen haben, gegenwärtig es nur dann wagen können, ihre Wohnungen zu verlassen, wenn sie bis an die Zähne bewaffnet sind, daß sie bei weiteren Erkursionen gezwungen sind, sich von bewaffneten Constablern begleiten zu lassen. Aber selbst bis in das Innerste der Häuser dringt die Rache des geheimen Gerichts, und der Herr darf seinem Diener nicht mehr trauen, wofern dessen Treue durch langjährige Dienste nicht über jeden Zweifel erhaben ist. Durch den Kauffahrer„Windsor“ haben wir Nachrichten vom Cap bis zum 9. Januar, somit 12 Tage später als die letzte Post. Die Berichte vom Kriegsschauplatze sind etwas weniger alarmirender Natur, obwohl von einem entscheidenden Manöver noch immer nicht die Rede ist. Am 21. und 23. Dezbr. hatten die britischen Truppen dem Feinde 13,000 Stück Hornvieh abgejagt; die Fingoes halten treu zu den Engländern. Major Wilmot, der im Fort Peddie kommandirte, war am Neujahrstage, als er eine Attaque im Gehölze des Fischflusses gegen den gefürchteten Sandilla unternahm, an der Spitze seiner Colonne getödtet worden. Im Ganzen sollen die Truppen, so wie die Colonne, an Vertrauen gewonnen haben, und Sandilla von seiner drohenden Position zurückgewichen sein. Letzteres bedarf jedoch noch sehr der Bestätigang. Der„Standärd“ schmeichelt sich mit der Hoffnung, daß der Friede auf dem Cap geschlossen sein wird, noch bevor der neuernannte General Cathcart dort angekommen ist. So werde Sir Harry Smith auf eine glänzende und für das allgemeine Wohl erfreuliche Weise sich an Earl Grey rächen, dessen Sprache gegen den dedienten Feütbernn keines wohlenggener Geulleman, geschweige eines Ministers würdig war.„Daß die Regierung Derby's dem Sir Hamy Gerechtigkeit widerfahren lassen wird, kann Niemand bezweifeln; seinen whigzistischen Verfolger hat die Gerechtigken bereits ereilt.“ — 9. März. Der Fond der Auti, Korn=Liga wächst schnell an Von Mr. Pillington, Parlamentsmitglied für Blackburn, und von Mr. B. Oliveira in London wurden wieder 1000 Pfd. Sterl. (die höchste Summe, die gestattet ist) beigesteuert. Im Ganzen beliefen sich die Subskriptionen bis gestern auf ungefähr 40,000 Pf. Die Liga findet in ihrer Agitation auch von anderen Vereinen und Körperschaften nachahmende Unterstützung. So hielten gestern die Direktoren der Commeretal=Asoziation von Manchester eine außerordentliche Versammlung, und beschlossen zwei Petitionen an beide Häuser des Parlaments, und eine Denkschrift an„den sehr Ehrenwerthen den Grafen v. Derby“ mit der Bitte, daß Ihrer Majestät Regierung sich offen über ihre künftige Handelspolitik erklären möge. Die Petition an das Unterhaus soll William Brown Eeg. M. P., die an das Oberhaus dem Herzog von Newaastle zur Ueberreichung und Befürwortung anvertraut werden. Die Neuwahl Disraelis findet am nächsten Freitag, wahrscheinlich ganz ohne Opposition statt. Rothschild soll gesonnen sein, bei der wahrscheinlich nahe bevorstehenden allgemeinen Parlamentswahl wieder als Candidat für die City aufzutreten. Es heißt, daß Capitän W. Peel, Sohn Robert Peels, bei den bevorstehenden Wahlen als liberaler Candidat für Westminster auftreten wird. Das Andenken an seinen Voter würde ihm daselbst eine große Partei sichern. Börsen=Course der Staatspapiere und Actien. Berlin, den 11 März. Wetis=Kaufe Berlin, vom 11. März 1852. 3s.1 Br. Gid. 3f.] Br. Gld Berlin, 11. März. Das Geschäft war in den meisten Aetien, besonders in Mecklenburger, sehr beiebe, und wenn auch die Couos= im kaufe des Geschästs schwankten, so schlossen sie dech wieder jester, Dreusische Fonds seßt und ihells höher, ausländ sche ehne weientliche Brächtrung. Amsterdam bito Hamburg dito London Parie Wien im 20 Fl. Buß Augsburg Breslau. Leipzig in Courant im 14 Thlr. Juß Franksurt a/M. südd. W. Petersburg. Ge Preuß. Courent. Brief. 1 Geld. 143½ 142¼ 1511. 1507 6 24½ 80% 81⅞ 997 99½ 99½ 56 12 106% I o cours. Köln, den 11. März 1852. Briese. Geld. Briese. Geld. Preuß. Frd'or Ausl. Pistolen Napoleone dor Hol. 10G. St. 5 Fr.=Stücke Berlin, 11. März. Spiritus loco ohne Faß 26 u. 25 11/16 Thlr. verk. mit Faß 26 Thlr. bez. März 26 Thlr. Br., 25% G. März=April 25% Thir. verk. 26 Br., 25¾ G. April=Mai 25½ a ½ Thlr. verk., 26½ Br., 26 ½ G. Mai=Juni 27 a 26¾ Thlr. Br., 26½ perk. u. G. JuniJuli 27¼ a ½ Thlr. Br., 27¼ a ½ G. Spiritus leco unverändert, Termine billiger erlassen. Marktbericht. Gaderborn, den 13. März. Weizen(der dreus. Scheffel 3 Tdn. 1 Sgr. Roagen 2 Thir. 20, Sar. Gerste 1 Tbl. 29 Sg. Haser 1 Thl 1 S. Kartosseln 1 Thl. 5 Sg. Erbsen 2 Thl. 26 Sg. Linsen 3 Thlr.— Sgr. Bohnen, 2 Thlr. 6 Sgr. Butter a Pfd. 5 Sgr. 5 Pf. Heu pr. Ctr. à 110 Pfund 26. Sgr. Stroh, pr. Schock u 1200 J 4 Thir. 25 Sar. Pf. Witten, den 11. März. Weizen 3 Thr. 1 Sgr.— Roggen 2 Thlr. 18 Sgr.— Pf. Gerste 1 Thir. 25 Sgr.— Pf. Haser — Thir. 28 Sgr.— Pf. Buchweizen 2 Tbir.— Sgr.— Pf. Erbsen 2 Thlr. 20 Sgr.— Pf. Bohnen 2 Thlr. 15 Szr.— Pf. Repsam:n 2 Tdlr. 22 Sgr. 6 pf. Rübsamen 2 Thlr. 15 Sar. Pf. Kartesseln 1 Thlr. 12 Ser.— Pf. Lutter 6 Sgr. 6 Pf. Heu pr. Ceniner 22 Sgr.— Pf. Stroh vr. Schock 5 Thlr.— Sgr.— Pf. Neuß, den 12. März. Weizen nach Qualität 3 Tdlr. 5 Ser. bis 3 Thlr. 9 Sg. Roggen 2 Thir. 14 Sg. dis 2 Thi. 16 Sg. Winteigerste 1 Thlr. 24 Sg. Som.= 1 Thir. 24 Sg., Puchweizen 2 TII Sgr.“ Hafer 1 Thlr.— Sar. Erdsen 2: Tdir. 15 Sa. Rübsaamen 3 Thl. 2 Sgr. Kartoffeln 1 Thlr. 3 Sgr. Heu spr. Crr.— Toli. 20 Sgr. Stroh v. Schock 4 Thlr. 5 Sgr. Neuß, den 12. März. Kleiner Samen 3 Thlr.— Sg. Rüböl per Ohm 282 Pfd. ohne Faß 27 Thlr. 22½ Szr. dito pers Mai 28 ¼ Tbir. dito per Oktoder 29 Thlr. 22½ Sar. Leinöl per Ohm— Thir.=— Ser. Rübkuchen per 1000 Stück Stampf 30 Thl. Preßkuchen, per 2000 Pfund 27½ Thlr. Leinluchen p. 2000 Pfund 56 Thlr. Branntwein, per Oom zu 123 Quart zu 47%(Ihue Maklergeld) 17 Thir. 10 Sgr. Geeinigtes Oel 28 2/ Thir. F Altenbeken, 9. März. Hier ist in voriger Woche ein Verbrechen verübt, welches nur eine Furcht der herrschenden Meinung genannt werden kann. Eine Dienstmagd-hat ihr neugeborenes une heliches Kind auf eine schauderhafte Weise ermordet, indem sie, da der Versuch, es durch Würgen zu tödten, fehlschlug, dasselbe unter einem Kissen erstickte. Die Verdrecherin ist. in den Händen des Gerichtes und soll bereits Alles gestanden haben. Man kann nicht glauben, daß ein so unnatürliches Verdrrchen gescheben könnte, wenn nicht die Furcht vor der Schande und der Wrachtung, die ein„gefalienes“ Frauenzimmer bei uns-verfolgen, es fast unwrrhnüggühte maht. Ole Gorgm wegen der Frrühtng dines solchen Kindes sind emestheils bei unsern Gesetzen gewöhnlich ohne Grund, und können anderntheils unmöglich mächtig genug sein, um in einer derartigen Weise alles Gefühl zu ersticken. Aus Lage, 7. März, wird gemeldet, daß sich dort ein Agent braßilischer Plantagenbesitzer aufhalte, der unter dem Versprechen goldener Berge die Leute zur Auswanderung nach Brafilien zu bewegen sucht. Die„Wage“ stellt dieses Treiben als eine neue Art von Sklavenhandel in gebährendem Lichten der, und es läßt sich hoffen, daß ihre kräftige Warnung guten Erfolg habe. Welche Schlüsse lassen sich aber aus dem Umstande, daß sich doch immer Unglückliche finden, die auf trägerischen Versprechungen bauen, ausz unsere einheimische Verhältnisse ziehen! Verkehro=Zeitung. [Fondsbörse.]. VG. Frankfurt, 10. Febr.: An der tbiesigen Fondsbörse hat sich seit der vorigen Woche nichts Renmenswrmhes geändert; Neigung zur Hausse bleibt jedoch vorderrschend Es hat sich nichts schlechter, wohl aber mehreres besser gesteltti— Man glaubt hier einer weitern Steigerung um socher entgegensehen zu können, als die Pariser Bank ihren Diskonto nun wirklich auf 3 pCt. herabgesetzt hat. [Srucht=Märkte.] Die Aushebung der Zölle. für. fremdes Getraide hat sich bier im Süden nur eines momentanen und kaum bemerkbaren Einflusses zu erfreuen gebabt. In Mainz wie bier sind die Preise völlig stehen geblieben. Dieselben können aber bei dem anhaltenden, bedeutenden Bedarf, den vikle Gegenden zeigen leicht noch böher steigen, wenn nicht ansehnliche Zufuhren von außen eintreffen.*) Bereits seit einiger Zeit fehlen huer und da Kartosfeln und Roggen ganz. Pess#rires mit Engkond.) Peria, 10. Mär. Drrcßen neggiirt in diesen Angerblickt einen für dir Bechindungen Deutschlands mit England und den überseeischen Ländern äußerst wichtigen Postvertrag, demzufolge das Perto für Briese von Enzland aus nach Preußen und umgekehrt auf einen gleichmäßigen sehr niehrtgen Got brrabgeicht wirken und weicher uur Prreisintigng der neulic mit den Gerntgten Staater adgeihlossenen Verrfabarung dienen soll. Letztere hat das Porto für den einfachen Brief auf 14 Sgr. festgesetzt. Durch den ersteren Vertrag, zu dem den übrigen Staaten dieses Postvereins der Beitritt offen gelassen ist, würde das Pono für den einfachen Brief auf 5 Sgr. 6 Pf. berabotihr“.20 [Meitorationen und Deichbauen für Weg*) Eind dereits im Anzugs.(Siehe unter Strasdugz.) Die Reraktion. falen:] Für die Provinz Westfaten sind veranschlagt: 1) zu Mellorationen in der Gemeinde Niederlaephe ein Vorschuß von 7000 Thlrn.; 2) zu Deichbauten bei Schlüsselburg in der Schleitmarsch 15,000 Thir.; 3) zu Ent. zässerungen im Lübbeker Kreise, welche schon seit 1847 schweben, 10,000 Thlr. [Bekenntmachungen.] Das Königliche Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten hat auf der Londoner Gewerbe=Ausstellung von 1851 folgende Maschinen und Modelle von Maschinen: Ein Assortiment Maschinen zur Erzeugung von wollenem Streichgern, Einen mechanischen Webestuhl für wollenes Tuch, Eine mechanische Vorrichtung zum Schmieden in Gesenken, Eine Maschine zum Pressen von hohlen Ziegeln, Drainröhren, Eine Maschine zur Anfertigung von haufenen Tauen, Eine Maschine zum Flechten von Bandschuhen, ferner: Ein Modell einer Scheer=Maschine für baumwollene Garne, Ein Modell einer Schlicht=Maschine für daumwollene Garne, und Ein Modell eines mechanischen Webestuhls für baumwollene Genehe, ankaufen und dieselben für einen Zeitraum von vier Wochen in den Räumen des Königlichen Gewerbehauses, Klosterstraße Nr. 36, zur Besichtigung Seitens der dabei hetbeiligten Gewerbetreibenden aufstellen lassen. Während jener Frist werden an jedem Wochentage von 9 bis 12 Uhr Vormittags der Geheime Regierungs=Rath Wedding oder der Werkmeister Stutzer die erforderlichen Erläuterungen geben. Berlin, den 8. März 1852. Die Königliche technische Deputation für Gewerbe, Oesterreich. Das unterzeichnete Ministerium hat auf der Industrie=Ausstellung in London folgende landwirthschaftliche Maschinen und Geräthe ankaufen lassen: 1) Ein Göpelwerk von Barret Exall ei Andrews. 2) Eine Dreschmaschine von denselben. 3) Einen Satz Bedford=Eggen von densel“ iu. 4) Einen Preis=Pflug von Busby. 5) Einen Pflug von Ransome und May. 6) Einen Patent=Pflug von Howard. 7) Einen Rübenschneider von Samuelson. 8) Eine HäckselschneideMaschine von John Gillet. 9) Eine Patent=Egge von Croskill (Scarisier des Lord Ducin). 10) Eine Butter=Maschine von Smith. 12) Eine Zorprtglemgs-Reichloe von Homnch und Sohn. 42) Einen Ortkuchen=Brecher von Garret ei Son. 13) Eine HeuwendeMaschine von Smith. 14) Ein Pferde=Rechen von Howard. 15) Eine Drainröhren=Presse von Whitehead. 16) Einen Rübenschneider von Burgeß und Key. 17) Eine Stahlmühle zum Getraidequetschen von Whilmoe und Chapmann. Nr. 1 bis Nr. 14 sind bereits hier eingetroffen, Nr. 15, 16 und 17 werden binnen Kurzem erwartet. Diese Gegenstände werden in der Maschinenbau=Anstalt des Herm 8. Woblert hier, Chausseestraße Nr. 29, mehrere Monate lang aufgestellt bleiben und können dort von einem Jeden täglich, mit Ausnahme des Sonntags, unentgeltlich besichtigt und nach Belieben abgezeichnet werden. Berlin, den 9. März 1852. Ministerium für landwirthschaftliche Angelegenheiten. Im Allerhöchsten Auftrage: Bode. Verzeichniß der in der zweiten Verloosung am 5. März 1852 gezogenen, zur baaren Einlösung am 1. Okt. d. J. gekündigten Schuld=Verschreibungen der freiw. Staats=Anleide v. J. 1848. Lit. A. a 1000 Thlr.: 191—195, 346—350, 381—385, 396—400, 426—430, 586—590, 1096—1100, 1126—1130, 1206—1210, 1346—1350, 1366—1370, 1561—1565, 1771— 1775, 4806—1810, 1846—1850, 4851—1855, 1871—1875, 1936—1940, 2016—2020, 2026—2030, 2206—2210, 2211— 2215, 2216—2220, 2226—2230, 2326—2330, 2331—2335, 2466—2470, 2551—2555, 2591—2595, 2606—2610, 2736— 2740, 2871—2875, 2916—2920, 2921—2925, 2951—2955, 3166—3176, 3236—3240, 3256—3260, 3266—3270, 3271— 3275, 3321—3325. 3376—3380, 3521—3525, 3586—3590, 3616—3620, 3621—3625, 3866—3870, 3992—3996, 4037— 4041, 4052—4056. 4082—4086,(4117—4121, 4277—4281, 4282—4286, 4302—4306, 4352—4356. Lit. B. a 500 Thlr.: 121—130, 151—160, 201—210,321 —330, 531—540, 1011—1020, 1361—1370, 1621—1630, 1721—1730, 2031—2040, 2501—2510, 2541—2550, 2761— 2770, 2771—2780, 2821—2830. 3141—3150, 3241—3250, 3341—3350, 3521—3530, 3741—3750, 3751—3760, 4051— 4060, 4161—4170, 4301—4310, 4431—4440, 4481—4490, 4541—4550, 4601—4610, 4611—4620, 4751—4760, 4771— 4780, 4981—4990, 5181—5190, 5211—5220. iS C. e 100 Stie. 40.100-20 b-2100 3851—3700, 3901—3950, 4201—4250, 5151—5200, 5201— 5250, 5451—3300, 5851—5900, 6131—6200, 6651—6700, 8901—6950, 7001—7050, 7451—7500, 9251—9300, 9501— 9550, 9701—9750, 10,301—10,350. 11,051—11,100, 12.951 —13.000 13.651—13,700, 14.951—15.000, 45,951-—16.000, 18/391—16,750, 18251—18.300, 48,351—48400, 19.201— 19.250, 19.651—19.700, 20,201—20,250, 21,851—21.700, 22.001—22.050, 25.901—25.950, 27851-—27.900, 28151— 20200 2840—2. 2800—20 2035—30.100. 39.601—30,650, 31351—31.400, 33201—33.250, 33.651— 33.700, 34.101—34,150, 34.151—34.200, 35,301—35.250, 37951—37,100, 37401—37450, 37551-37,.600, 38.051— 38.100, 38.301—38.350, 39,601—39.650, 39.951—40.000, 13.351—42.400, 42,701—42.750, 42,901—42.950, 43,651— 43.700, 44051—44,100, 44.501—44,550, 45851—45.900, 45204—45.950, 46,151—46.200, 46,951—47.000, 48.051— 48.100, 48.651—48,700, 51,201—51.250, 53,351—53.400, 53,/891—53,.850, 54,301.—54.350, 55,151—55.200, 55,501— 55,550, 55,601—55,650, 57,301—57,350, 58,701—58,750, 60,401—60450, 60,751—60800, 60,.951—61.000. u. v. 1 50 Thlr.: 1401 10, 5 9g 301—.0. 0- 490. 8301—8400, 13,001—13,100,16,/801, 16,900, 18.022— 18.121, 18,522—18,621, 20,.342—20,441, 21,342—21,441, 21,642— 21,741, 220421—22/141, 22,442—22,541, 22,642 —22,741, 23,342—23.441. Lit. E. à 20 Thlr.: 3501—3750, 6001—6250, 11,001— 11,162 und 11,164, 11,166—11,252, 12,503—12,752, 12.753 – 13.002. Lit. F. à 10 Thlr.: 7001—7500 und 8001—8500. Verzeichniß. der in der zweiten Verlosung am 5, März 1852 gezogenen, zur baren Einlösung am 1. Okt. d. J. gekündigten Schuld=Verschreibungen der Staats=Anleibe v. J. 1850. Lit. A. à 1000 Thlr.: 700—710, 2421— 2425, 2516— 2520, 3226—3230, 4886—4890. Lit. B. 4 500 Thlr.: 8212—830, 4741—4750, 5741—5750 8721—8730, 11,091— 11,100, 11,541— 11,550, 12,231— 12,240, 12,521— 12,530. Lit. C. à 200 Thlr.: 626—650, 12,726— 12,750, 14,226 —14,250, 17,851—17,875. Lit. D. à 100.: 3951—4000, 17,301— 17,350. N6 3 Erschein Mittwochen wichtigen Ere Deutschland. öffenlichen Erfurt.# der Leörer Lurembu Plön, die Weimer, Leivzig. Schrrangche Wiesbade Autnandern wapirrung. Müuchen, Se Antwort des Tuein, NaStraßen. Erkationen. Bei sammlung der Bekanntmachung. Am 6. April o., Morgens 10 Uhr, sollen auf Bertelsmeier's Hofe zu Nesthausen bei Neuhaus sämmtliche Baumaterialien des Kolonathauses, bestedend aus: 4200 Kubikfu fast neuem ganz reinen Eichenbolz; 590 Quadratfuß eichen Beschußdielen: 8000 Stück Dachvfannen; Fenster, Thüren, steinerne Krippen 2c. so wie eirca 30 Stück Eichen, einige Erlen und Pappeln auf dem Stamme öffentlich meistdietend gegen baare Bezahlung verkauft werden. Paderborn, den 14. März 1852. Der Rechuu#gs=Ratt, u. 1. in uu. Rose. E s wird ein gebrauchtes, aber noch gutes Fortepiano zu kaufen gesucht von M. J. Bracht. Am fürstlichen Marstalle zu Detmold steh □ ein ganz neuer, vollständig ungebrauchter eilssigziger Omnidus zum Verkauf. Derselbe ist sehr elegant blau lackirt, ruht auf Drucksedern, ist bell ausgeschlagen, mit Hemmmaschine verseben, und wird fortgegeben, weil er den Localverhältnissen nicht entspricht. Er ist in der Gille'schen Fabrik in Brannschweig gefertigt, fährt sich sehr leicht und eignet sich besonders zu Personen=Transporten von Eisenbahnen. Hierauf Reflektirende wollen sich direkt an das Marstall=Departement zu Detmold wenden. Apotheken=Verkauf. Die sub. Nr. 4 am hiesigen Markte ihelegene, mit einem Realprivilegio versehene Apotbeke der kürzlich verstorbenen Herrn Qustav Heidenreich, welche einen bedeutenden Geschäftsumsatz hat, soll am Mittwoch den 7. April d. Nachmittags 2 Uhr, an Ort und Stelle öffenklich ran den Meißthietenden verkauft werden. Von den Erbeu mit der Leitung dieses Geschäftes beauftragt, lade ich Kauflustige zu diesem Termine mit dem Bemerken ein, daß ich auf Verlangen über die Kaufbedingungen auch schon vor dem Termine Auskunft ercheilen werde. Cöiben, im Herzogihum Auhalt=Cbihen, den 8. März 1852. Der Rechts=Nawalt, D. Wehr. Voterländische Seuer=Verscherunge-Geselschaft in Elberfeld. Das Protokoll der 31. Genural=Versammlung betrifft den Jahres=Bericht und die Wahlen. Der Geschäftestand der:Gesellschaft war am 1. Jaauar 1852 folgender: Dos(euskrade Verscherunge=Kapiel brräst..:.... Thir. 125084.536 Die dagegen Prhende Prämien=Reserve beträgt In 1851 hatte die Gesellschaft an Brandschaden zu tragen Aus dem Gewinn=Resultat des Jahres 1851 wird eine Dividende, von Thlr. 17=— auf jede Actie, verm gadereit. e... und in besondere Reserve gestellt....... Das Gewährleistungs=Kapital der Gesellschaft beträgt.. 179.125 107,754 34,000 10.000 2.000,000 Die Gesellschaft gewährt nach§. 11 ihrer Bedingungen den Hypothekar=Forderungen Schutz. Das Statut der Gesellschaft, deren Bedingungen, die Jahres=Abschlüsse, überhaupt Alles, was Verfassung und Geschäftsführung betrifft und Interesse für ein verehrliches Publikum haben könnte, liegt bei dem unterzeichneten Haupt=Agenten zur Einsicht offen; auch wird derselbe so wie die Agerten seiner Haupt=Agentur: Herr Rentmeister C. Alemann= in Brakel für die Kreise Paderborn, Hörter u. Warburg. Herr J. W. Laufkötter in Salzkotten. „ I. C. Koch„ Detmold. „ C. D. Grimme„ Salzuften. " J. B. Rehorst„ Wiedenbrück. Verotwillig jede passende Erltichterung bei Versicherungs=Einleitungen gewähren. Lippstadt, im März 1852. Hermann Epping, Haupt=Ageni. Bei W. Crüwell und I. Wesener in Paderdorn ist zu haben: Unterweisendes Austerbuch zur richtigen Abfassung von Briefen und Geschäftsaufsätzen aller Art für die verschiedenartigen Vorkommnisse im Liben. Freuabschafte, Hamilien=Geschäftsvertes: von A. Winter. Oberlehrer an der Bürgerschule zu Kirchberg. Vielfach erweiterte und vermehrte Auflage. Preis 20 Sgr. zwischen Bremen und New=York. Dat emeitensche Beh=Dannsalf zdermann“ oll auch in 1852 monatlich von hier nach Newdork abgehen und seine Zahrten wie folgt beginnen, e TA emmt on dorm aun 1. C. A. Heineken u. Cp. in Bremen. überseeische Geschäfts=Bureau von Zitz, Kapp u. Froebel, : Chatam Street Nr. 47, Dr. Müller=Melchiors, General=Agent, besorgt alle Erbschafts=, Rechts= und VermögensAngelegenheiten, welche eine in Europa und Amerika zusammenwirkende Thätigkeit verlangen, gibt über Niederlassung und Ankunft in allen Staaten von Nordamerika sichere, auf eigene Wahrnehmung gestützte, Auskunft, discontirt und verkauft Wechsel nach allen Plätzen der Union, namentlich NewYork, zu den billigsten Sätzen und besorgt Ueberfahrten von Deutschland aus nach Nordamerika zu den reellsten Preisen. Anfragen und Aufträge aus Europa werden nur berücksichtigt, wenn sie in portofreien Briefen an den General=Agenien gerichtet werden. Apotheker. Ein Pbarmaceut, welcher vor Kurzem das Staats=Examen absolvirte, sucht gleich oder für den ersten April eine Verwalter= oder Gehülsenstelle. Näbere Auskunft errdeilt auf Franco= Briefe Herr G. J. Moll in Köln. Nothwendiger Verkauf. Königliche Kreisgerichts=Commissian Werl. Die dem Kaufmann Jacob Kutb in Köln zugebörigen, in der Steuergemeinde Ruhne gelegenen Realitäten, welche die Schulten=Kolonie in Blumentbal bilden und im Hypothekenduche wie folgt bezeichnet sind: Flur 1. 14, 15, 16, 18, 20, 22, 25, 26, 27, überhaupt tarirt zu 9571 Rihzir., worauf jedoch gutsheirliche Gefälle haften, die auf den Ankäufer übergehen, allein noch uäher festzusetzen sind, weil einige abgesplissene Realitäten auch damit belastet sind, zufolge der nebst Hypothekenschein und Bedingungen in der Registratur einzusehenden Tare soll am 21. Mai 1852, Morgens 11 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle subhaftirt werden. Werl, 30. Oktober 1851. Königl. Kreisgerichts=Commissien. So eben erschien bei A. Bagel in Wesel und ist in Paderborn in den Buchbandlungen von W. Crüwell und I. Wesener zu haben: Seit fünf Jahren bewährtes Mittel zur Verbütung der Kartoffelkrankheit und zur Erzielung einer reichen Kartoffel=Erndte. Herausgegeben von G. v. d. Crappen. Preis 4 Thaler. Die mit diesem Mittel während fünf Jahre erzielten Resultate, welche von Behörden sowohl als andern glaubwürdigen Männern documentirt sind, wurden in einem besondern Hefte abgedruckt und ist solches gratis in allen Buchhandlungen zu erhalten, damit sich jeder Käufer vorher von dem seitherigen Erfolge desselben überzeugen könne. Höhere Stadtschule zu Lippstadt. Die hiefige höhere Stadtschule umfaßt bereits fünf Klassen, in welchen die Schüler bis zur Reise für die Prima einer vollständigen höheren Bürgerschule herangebildet werden. Das neue Semester beginnt Freitag den 16. April. Neu eintretende Schüler sind bis zum 15. April bei dem unterzeichneten, von der königl. Regierung provisorisch mit Führung des Rectorats beauftragten Lebrer anzumelden. Lippstadt, den 7. März 1852. Ostenderf. (Tin im guten Zustande befindlicher FrachtE wagen steht billig zu verkaufen, bei wem? sagt die Exped. dieser Zeitung. Di Die Ansich steller des achtze sie auch dald alt In der königliche Feitzt es ausbrüd „Da die C bet gehmrnatge genstaup für dat dac anfere Wüntet keit varauf verwa Getreide verbeizus und der Consume freie Cirkulation* eine Nothwendigke sotemahragein gen freie Cirkalation 5 daß das deste und nopols zu bemmen kurrenz im Get strengen Gebote da zu idrer mübsamen wichtigsten Theile u erkennen zu geben.“ gegen den freien Ver welche hier und dort von dem ein= oder a die k. Orbonnanz un Eine im darauf nanz erweiterte die daß die Kornausfuhr auf einen bestimmten gen verdoten sei und Preis deselben wieder senmer voorm. Einheimis treide einzujühren und Die Breident der eah Sechltraigtel zösischen Wärkten der. Siste#rmigtelt, tragen immer das Ihri, nem Orte wohlfeiler ist mehr oder weniger durch Im Jahre 1740. nicht gesteltet war, kostel Fraucs und in Angouleme der Preise war aber alle Die Ordonganzen immer gelten sollten, wur ungültig erklärt, der freie und es wurde nur noch Aeecherten Hanbeielenden v. 9. das Monopel wurk Erst unter der Regin dardel eine gewisse Freibei lertnlangen antgebohen. Amgagend von Parie anser: Aller Vorrath uu Redaktion, Druck und Verlag von Wilh. Crävell in Poderbern.