cu sind, so viel man körte twischt. Außerdem hat Betten, Kleieungsstücke, 1g. Dezember 1851 betrug 112 Seelen. hiesigen Arbeitshause l. 22. Dez. war Zuersonen, blieb Zugang Arbeitshause befindlich ken, 173 Hospitaliten, Hospitaliten und 42 eriunen. Durch das Filiale wurden am 203 Knaben, 109 1. 20 Knaben, 2 56 Kneben, zulamisgegeben 739 Kna" In Allem 2018 r. der k. k. geblogischen lie Hr. Bergratd##. dduktion in Europa ohle“ von Tayser ie Geiommtprckeitentner, von welchen ), auf die Verein. und auf Oestreich die Gesammt=Prorlich. ind dem stillen London ist der ttelst Canalbauten sitzungen in Nordn Oeren und ken , die böchste grePlan aus. irtal an die bführen. itung. Wege der SubInnen im Gerektion im biewie bei den Siationen gr urg eingesehen wriftlich, versiesta:„Schaute die Linie von I. Feduar c., n. ion. 9 * Versideren Sia=Ordre am und wilche ese Sehun u aus Erscheint wöchentlich dreimal ohne irgend eine Unterbrechung und zwar am Dienstage, Donnerstage und Sonntage, nach Umständen mit Veilagen. Bei wichtigen Ereignissen mit Extrablättern. Paderhorn, Sonntag, den 8. Februar Vberteiltliäbrücher Abomenentdpreis in Zohedorn 20 Ser., answürd durch die bekannten Lokal=Expeditionen bezogen inelus. Portoausschlag 25 Sar. Inserate werden mit 1 Szr. die 4spaltige Zeile oder deren Raum berechnet. Uebersicht. der Truppen. Dreoden,„Leihhibliotheken. Die 1. Kammer üder die Jagdfreiheiten. Kassel, Tancesionsentziebung. Wodlfelle Staatsverwaltung. Verbastung. Stuttgart, Ausiösung von Beitovereinen. Der Aicher'iche Prozer. Pdad. Stecte. bued urüichiche Bactebragemm. Bhllumung Wder Athernfung des Großen Raths. Frankreich. Paris, Aldbgrich, Arkahng. Grepzrianslen, Lesber Vorlaxenteröffnung. Ueber Palmerstons Entlassung. Belgien. Prüffel, das Constscat. Dektet und die franz. Bischöfe. Spanten. Maisand, Note gegen das franz Confiscat. Dekret. Der Schutzoll und der Ackerbau, von E. Fischer, praktischer Landwirth auf Haus Menzel bei Rüthen in Westphalen. Leipig, bei Brockhaus. 1 Frankfurt, 30. Jan. Unter den vielen Broschüren über materielle Fragen, wovon jetzt der deutsche Büchermarkt überschwemmt wird, verdient die oben angedeutete eines praktischen westphälischen Landwirthes besondere Aufmerksamkeit. Wir legen darum viel Werth auf diese Schrift, weil ein Agresom darin seine eigenen Erfabrungen zusammenstellt und woeil viese Erfahrungen ganz mit den Resultaten der Wissenschaft übereinstimmen. Gleich zu Anfang sagt Herr E. Fischer ganz treffend: „Bei den hohen Schutzöllen, wie sie im Zollverein den Landmann beim Verbrauche des Eisens und der Baumwollenwagten krssen„it es natürlich, daß sich die Kapitalien von der Tashnichschcft klungg nach den dohnmnten Fohril.=Anternche mungen wenden; daß der Landmann trot aller Mühen seinen Wohlstand nicht mehrt; der Ackerbau und der Wohlstand im Algemeinen wenig Fortschritte rachen; daß der Drang nach Auswanderung gerade in den Zollvereinestaaten unter der Aickerdan treibenden Klasse am schärfsten hervortritt, und daß der läneliche Arbeiter, der auf diese Weise eine ganz unverhättgißmäßig hohe indirekte Steuer zahli, trotz täglicher schwerer Arbeit kaum so viel verdient, als er allein an Brod verzehrt.“ Wie ein praktischer Mann zu thnen pflegt, beweist der Verfasser Alles genau mit Zablen. „Damit wir aber— fügt er hinzu— nicht in den Verdacht kommen, Parteizwecken zu dienen, oder rurch Illusionen blanden zu wollen, haben wir die allgemeinen Verbältnißzablen zugenommen, wie sie selbs von den Organen des Schuszel!=Prinzive aufgestellt wurden, Zablen, die darnach die Wobrheit kaum erreichen, sie wenigstens niemals übersteigen werden.“ „Aus jenen Berechnungen geht bervor, daß im Zollverein für jeden einzelnen Morgen Garten= und Ackerlandes jährlich: an Schutzoll vom Eisen... 1 Sgr. 3.8 Pf. an Schutzoll für die Baumwoll=Industrie 2„ 7.,„ an Vertheuerung des Zuckero.. 2„—„ an Ausgangezoll für Wolle und zwar—„ 4.8„ oder 13 Pf. für jedes Schaf Summa 6 Sgr. 3.,8 Pf. bezahlt werden.“ Wie viele Morgen Landes bringen diese Summe nicht als Rein=Ertrag, geschweige denn ale Neben=Abgabe, jährlich auf! Der Versasser hat etwa 1000 Stück Merino=Schafe auf seinem Gute. Diese 1000 Schafe bringen 20 Centner Wolle, wovon ein Ausgangezoll von 2 Thlr. für den Centner, also 40 Thir. für 20 Centner, entrichtet werden mus. Diese Ausgangssteuer, welche der Käufer tragen muß, drückt natürlich um so viel den Preis der Wolle herad. Den Verlust hat also der Landwirth zu tragen. Der Verfasser beweist ferner, daß der Schutz der Industrie meist auf Kosten des Ackerdaues geschiebt, daß dadurch nicht allein die Kopitalien, sondern auch die Arbeitskräfte dem Landbau entzogen werden. Er zählt die Nachtheile auf, welche darurch, daß ganze Strecken Landes öde liegen, nicht allein für den Wohistand, sondern auch für den Gesundbeitszustand eines Voltes erwachsen. Er theilt die Petition sämmtlicher landwirthschaftlichen Vereine des Königreichs Sachsen an die deutsche Rariokhl=Versamminsg von Jahre 1848 hir, Biche also lautete: „In Sachsen fehlt es nicht an Arbeit, sonvern an Arbeitern für die Landwirthschaft, welche die bei Weitem überwiegende Menge solcher gewährt, sie fehlen namentlich in den Industriebezirken.— Wo es an Arbeit nicht sehlt, bedarf er einer Mittel sie zu beschaffen.— Eine weit ausgedehnte Inbestrie ist nicht geeignet, eine körperlich kräftige Nation zu erzieben; die so sehr überhand nehmende Unfähigkeit zum Kriegsdienst, welche in den Indußtriebezirken immer mehr hervortrit, gibt die Belege hiefür.“ Es werden Kapitalien und Meuschen in Schwärmen von ihren dieherigen Beschäftigungen in die Fabriken gelockt. Jekermann will sich bei der Industrie betbeiligen, der Staat deschützt sie ja, der Staat gestehr ihr ja immer mehr Schus zu, *s werden ja immer mehr Prämien und Ausgangszölle verlangt, und der Staat ist so willig, was er heute nicht geben kann, das gibt er doch worgen. Kein Wunder, daß sich varum alle Kräfte solchen Unternebmungen zu= und vom Ackerdau abwenden. Was hilft es, daß man vor den Folgen des unnatürlichen Schutzspstems warnt, vor Handelskrisen, vor Einstellung der Arbeit, vor Arbeits= und Brotlosigkeit und vor dem Pauperismus? Was büst es, raß man davor warni, fa den Ackerbau, diese nährende Mutterdrußt, nicht zu vernachlässigen oder zu schwer zu belasten, ihm nicht die nothwendigen Arbeitskräfte und Kapitalien zu entzieben? Ee bört sa doch Niemand darauf, wenn man hervorhebt, doß im Kriez und in Handelskrisen der Ackerbau allein das Land und Boit nähren und erbalten muß. Was hilft's, daß, wäbrend mon sich vor der Dest des Pauperismus entsegt, die rein Ackerden treibenden Länder, wie Mecklendurg, Oldenburg, Hannover u. a. als Muster aufgestellt werden? Und warum sind diese Länder noch vom Pauperismue verschont? Weil dort keine Schupzölle gelten, weil dort die Arbeiter nicht von der Feldarbeit, welche sie steis emährt, in die Fabriken gelockt werden, wo sie verkrüppeln und nur dann und wann Brod und Ardeit finden. Man wundert sich, daß die Landwirihe nicht auch schon mit Schupferderungen dervorgetreten sind, voß ste nicht auch Einfubr= Verbote. für fremde, und Ausfahr=Prämien für ibte Pesuite Artangn. Wenn de Bauspek= Hahtliantn 100 Prozente Schutzoll in Auspruch nebrien, so können die Landwirthe wobl 2 Thir. Ausfabrprämie für jeden Scheffel Waizen verlangen. Das Getraide und die übrigen Lebenomien( im Inlande werden alssann theurer werden, die Consamenien werden Klage darüber führen; aber wer dört renn auf die Rlagen wegen der durch Schuhzoll venhrurten Zoummallet: und Eisenwaaren?———— Friedrich der Große suchte durch Belobnungen und BeGntlergge sühlige Lonemtrihe ire Land zu ziehen, un unlt rgener Gtrcken urdar zu machen. Heue ohe dünen de Mneggmgeseschetn, wüchr Sech usthrigen un b. dige Arbeiter und Landwirthe nach Amerika zu schaffen. In Os= und Wespreußen liegen ganze an sich fruchtbare Edenen brach und wüst, und harren vergebens auf die sie bestellenden Hände.— Warua bilben sch beine Colagsiatisans=Gesellschadten für Ae Schonnd und Poobentung Pieler Gogerten, worum 115 man die besten und unternehmenosten Kräfte in'e Ansland ziehen? Rach duer von Schrhillurn, die und gering unggschlagenen, Berechnung wird der Eisenbeoarf des pmenßischen Ackerbaues burch den Schutzzoll um 2,150,000 Thaltr vertheuert. Nach eben so gering angesetztem Ueberschlag ,miuß die ackerbautreibende Beoöikerung des Zolbvereins in Folge dro Schuaaler gentur der Ungegend 5 Röse. nd denselsen gegen ämien isnen dader kamen defür uus n zu Aufbesteus. 1852 ner. prräthig: Vereins 1000 zu 9 staatsormat. Sgr. br ge ell. Die Leibeigene von Poberezo. (Fortsetzung.) „Sie ist fodt,“ antwortete der alte Mann, sank zurück und errstel m ein tries Gelächter. Anielka weinte. Sie blickte trautig ant die verfallene Gestalt, die bleichen, magern Wangen, auf dener kaum noch ein Lebenezeichen zu spüren war. Es schien ihr, als sei er dlätzüick eingeschlafen, und da sie ihn nicht Ktören wolle, ging sie nach dem Wagen zurück, um die Geschenke zu holen. Als sie wieder kam, ergriff sie seine Hand. Sie war kalt. Der arme, alte Wienenwürer dalte seinen schten Aihem audgehaucht. Anielka ward fast bewußtlos in den Wagen zurückgebracht, der mit ihr schuell ins Schloß fuhr. Da kam sie etwas wieder zu sich, ader die Vgrachtung, daß sie nun ganz allein in der Welt stebe, brachte sie fast zur Verzweislung. Ihrer Herrschaft Verhetrathung und die Reise nach Florenz zingen wie ein Traum an ihr vorüber. Obgleich der fremde Andlick einer fremden Stadt sie nach und nach wieder zur Aufmerksamkeit weckte, konnte dies ihr doch keine Freude gewähren. Es war thr, als könne sie nicht mehr das Elend des Lebens ertragen. Sie flehte zu Gott um den Tod. „Warum süblst Du Dich so unglücklich?“ sagte Graf Leo einee Tages freundlich zu ihr. Ihm die Ursache ihres Elends zu enthüllen, wäre Tod für sie gewesen. „Ich will Dir eine Freude machen,“ fuhr Leo fert.„Heute Abend läßt sich eine berühmte Sängerin im Theater hören. Ichwill Tio fir bören lassen, und dann sollst Du mir zu Hause nachfingen, wras Du Dir kavon gemerkt hast.“ Amtelk geng. Es war eine neue Phase ihres Daseins. Sie vonntc als Kunstlerin jelbst ihren Kummer vergessen und mit ihker ganzen Saale in die Schönheiten der Kunst eingeben, die sie sei zum erstenmale in größter Vollendung ausüben hörte. In iher batzclopienden Lrust antwortete eine Saite diesen Tönen. WähEend der ganzen Laistung ward sie bald bleich und ziternd, während Thränen aus ihren Augen perlten, bald häte sie sich wieder am liebsten selbst zu den Füßen der Sängerin in der Ertase der Lewunderung gestürzt. Mit der Benennung Prima Donna rief diese das Publikam heraus, um den lautesten Beisall zu empfangen, und dabei siel Anielta ein, daß dies derselbe Name, den Justi= viani ihr selbst gegeben hatte. Konnte sie also nicht auch eine Periton Donna werden? Welch eine glänzende Bestimgung! Im Stande zu sein, die eigene Erregung Massen von entzückten Zubsrein mitzutheilen und in ihnen durch die Macht der Stimme Kummer, Liebe, Schiecken zu erwecken! Sonderkare Gedanken ftliegen, als sie wieder nach Hause getommen war, von neucm in ihr auf. Sie konnte nicht schlafen. Sie bitdete verzpeifelte Bläne. Enklich beschloß sie, das Joch der Tnechtichaft abzuwerfen, so wie die noch peinlichere Stlaveni der Lerjühte, die ihr Stolz verschmäbte. Da sie die Adresse der Prima Donna kannte, ging sie eines Morgens zu derselben. Veim Eintrten sagte sir auf funzößisch, aber ver Erregung ast ziternd:„Madame, ich bin eine arme Leibeigene einer polniden Hamiste, die vor einiger Zeit hier angekommen is. Ich bin gutstozen; schützen und beschirmen Sie mich. Man sagt, ich könne singen.“ Sionora Teresina, eine waxmberzige, leidenschaftliche Ikalienerin, ward kurch diese kunstlose Innigkit angezegen. Ste erwiederte: aumes Kind! Sie müssen viel ausgestanden haben. Sie sagen, Sie können singen? Lassen Sie mich ewas hörn!“ und damu er. griff sie Anieltas Hand. Auielka setzte sich auf eine Otomane. Sie kalture die Hände über ihzrn Katen und Thränen Felem in u. en Schoot. Run betete sie mit klagender Stimme in zinster und Wüdher Setenaten in Sechgngs. Der Opemund an die del. Hunge frau schien Terefinen eine Inspiration. Wer hat Sie das gelehn?“ sragte sie voll Staunen. Antella erzählte ihre Geschichte, und als sie geendet batte sprach "* Sitverin ie bruntich mi i, Jet he ar, als Kanrn sie 64. des tene estdont. Bolche mür Bieites unbd dir beigrhen Bag Teresinas Gaßt. Am driten Tage nach der Oper setzee sich die *— K— Stogein po üir und togte:„ih halle Ste für ein sgen#ddden und wir wollen immer beitammen bieitben.: Antelka war außer sich vor Preidde. ü pellen und uie broonent. 9R 2c Sdoen da uchh. Kolelka?“ Sdmnen Eit mith nicht Anieko. Geben Sie win Zoht deten dinen wellenischen Namen: ut den ie urnne ich Sich Blonaunn. Ole tbmuecte Bormur din, dir ich jemals besaß, aber leider verler, dies so.“ Eo will ich eine zweite Gievanaa für sie werden.“ ud u. Verchad eondberte dorauf: Opfenet tung ich Bebeutem, Dich üir etentreen, un Oeaste mue um mr egrtriliern ober 1n bist Du in Sicherhett. Ich erfabre ehen, daß Deine Herrschaft nachVersecicer Becrchinen Ain Rich enchelt, uiche nach Polen abgereist ist.“ Von disem Augendlicke an begann für Anizlla ein neurs Lo. een. Eir brktam jeden Tag Unterriche im Singen von Teresinen und erhielt ein Engagemrat für kleinene Rollen bei der Oper in Seotn. Sie beiie leont ibr digrueh Eintommen und ung dieue Dienerin, sie, die bis dahin genöttigt gewesen war, sich Floß zu beditrnen, Schaell kernte sie kalienisch, se daß sie für eing, Cingevorne gelten konnte.“. 1.) 121 tin46gn=2 4csuuP 8.2126 Pri Zohr grrebngen unt dose Ao. Rena und vielfache Putic monn fercc aicht in Hleche, die küchem in veritichen Anielta gelangte zu großer Vollkommenbeit in ider Kunst und depn beit die Srime Senna un Uhmtussten, die bunch Bustlelden Simme vrder. Diche prunigg Epbredung unändene allerBrse ben hrantice Ghenstber Barhnat. Eie förte und handic zu singen, well sie ns nicht ertragen konnte, da Mitleid zu erregen, wo sie zuver Lewanderung fand. Die entchiet sich, atzpbrtem.) Dr.s sote ste in Balesk. sei mnmchr Betom Boterrch ant den oiten Bang, an Soneen seimt mucen. Die deuntt bin betahnten. Ain wieh uich un brarbe. 15h. unns 16 Sih uren Sche, beche 1ch Aun Grscht um Ghrhchz kotithgen Unaas ui in un da uul. zolls ihren Bedarf an Baumwollenwacren mit 7,246,250 Thlr. höher bezahlen. Auf Preußen kommt an Ausfahrzoll für Wolle allein die jährliche Summe von 590,564 Tdlr., rechnet man die Kasserund Zuckerzöhle noch hinzu, dann kann man sich einen Begriff davon machen, welche Lasten neben den hohen Direkten Steuern den Eckerbau noc niederdrücken heifen. Soviel für heute! Wir kommen aber später noch einmal auf dies werthvolle praktische Büchlein des praktischen Landwirtho zurück. Deutschlaud. Berlin, 4. Febr. In der zweiten Kammer hat man mit der Beratbung des Budgets begonnen. Heute wurden die Etats des Justiz=Ministeriums und der Verwaltung der Domainen, Forsten und direkten Steuern erledigt. Die Verbandlung schleppt sich im Allgemeinen mit Mattigkeit vorwäcts, din und wieder taucht eine Prinzipienfrage auf, um bald durch die Majorität beseitigt zu werden. Der Abg. Wenzel regte die Frage über die Schwurgerichte an, da die Kommission für gut gesunden hatte, nur in diesem Gerichtsverfahren Gründe für den Mehrbedarf an Kriminalkosten zu finden. Hr. Wengel gab noch eine Reihe anderer Motive an, welche der Kommission nicht entgangen sein können. Sein für das Bestehen der Schwurgerichte auf den Justizminister gesetztes Vertrauen, beantwortete dieser nicht. Ein Antrag Harkorts wegen Aufhebung der Grundsteuerfreiheiten wurde abgelehnt und in namentlicher Abstimmung angenommen. — Das„C. B.“ schreibt: In Betreff der Zeitungssteuer soll das in der Regierungsvorlage aufgestellte Besteuerungsprinziv in der Finanzkommission nicht überwiegende Zustimmung erhalten haben. Man scheint über keine Maßregel hinausgeben zu wollen, welche zu einem andern Zien, als zur Wiederberstellung der der Regierung durch die Aufhebung der vormärzlichen Intelligenz= und Zeitungsstempelsteuer entzogenen Einnahmen führen könnte. Einer Erhöhung dieser Einnahmen scheint man in der Kommission weniger abgeneigt. 9— 5. Fedr. Die Mitgliederzahl des Treubundes vergrößert sich jetzt in einer seit der Begrügdung desselben noch nicht dagewesenen Weise. In der am Freitag stattgefundenen Versammlung wurden gegen 150 neue Mitglieder ausgenommen und die Zabl der Vereinemitglieder beträgt schon über 4600. Die Aufnahme=Bedingungen sind jetzt übrigens gegen früher erschwert, und namentlich ist die Bürgschaft eines Vertrauensmannes für jeden neu Aufzunedmenden unerläßlich. An der von dem Treubunde ins Leben gerufenen Aussteuer=, Sterbe=, Unterstützungs= und Krankenkasse haben sich schon über 3100 Mitglieder beibeiligt. — Die„Ostsec=Zeitg.“ läßt sich aus Berlin schreiben: „Aus glaubwürdiger Quelle geht uns die Nachricht zu, daß zwar keine Mobilmachung der preußischen Armee Kattfinden werde, jedoch der Antrag beim Bundestage gestellt sei, ein Bundeskorpe von 200,000 Mann an der französischen Grenze aufzustellen. Dieser Antrag soll von allen größeren Staaten unterstützt sein und der Widerspruch einiger kleineren dürfte binnen Kurzem beseitigt werden.“ Wir müssen die Bürgschaft vorläufig dem genannten Blatte überlassen. Kiel, 4. Fedr. Graf Criminil ist gestern Abend hierher zurückgekehrt. Uaber die Modalitäten der Ausführung der Proklamation vom 28. v. M., die er mitbringen muß, verlautet noch nichts Näberes.— Die Proklamation des Königs von Däncmark ist von den Meisten mit der Resignation aufgenommen worden, die sich in das Unvermeidliche fügt und nur von der Zukunft Besserung hefft. Namentlich finden die Passus, Anielka schlang ihren Arm um Teresinas Nacken und küßte sie. „Ja,“ fuhr letztre fort, ohne an etwas andres zu denken, als an das glänzende Loos, das ihrer Freundin wartete; wir wollen nach Wien gehen und dort wirst Du verstanden und gewürdigt werden. Du wirst in der italienischen Oper singen, und ich werde Dir zur Seite stehen, unbekanne, nicht mehr gesucht und gefeiert, aber mich erfreuend an Deinen Triumphen. Sie werden Wiederbolungen meiner eigenen sein; denn bin ich nicht Deine Lehrerin gewesen? Werden sie nich: das Resultat meiner Bemühungen sein?“ Ward auch Anielkas Ehrgeiz angefeuert, so blieb ihr Herz doch mild und sie weinte innig. Kaum waren einige Monate vergangen, als das erste Auftreten der Donna Giovanna in der italieuischen Oper zu Wien das größte Aufsehen machte. Ihr außerordentlich großer Gehalt gewährte chi zugleich die Mittel zu einem ungewöhnlichen Aufwande. Das stolze Benehmen, das sie gegen alle ihre männlichen Bewunderer annahm, zog ihr immer neue herbei, aber inmitten ihrer Triumphe dachte sie oft an die Zeit, wo sich niemand um die arme Waise von Proberezo bekümmert hatte. Dieser Gedanke ließ sie die Schmeicheleien der Menge mit ironischem Gelächter aufnehmen, die feinen Redensarten derselben dünkten ihrem Oohre kalt und ihre beredten Blicke machten keinen Eindruck auf ihr Herz, das kein Wechsel ändern, keine Versuchungen gewinnen konnte. In der Fluth unerwarteter Erfolge übermannte sie ein neues Mißgeschick. Teresinas Gesundheit litt seit ihrer Ankunft in Wien immer mehr und im sechsten Monate der Bühnenherrlichkeit Anielkas verschied sie, indem sie ihr ganzes berrächtliches Vermögen dieser Freundin hineerließ. Jetzt Kand Anielka wieder allein in der Web. Ohnerachtet aller Ehren und Schmeicheleien kam das ehrmalige Gefübl des Verwaistseins wieder über sie. Es war ihr unmöglich, auf der Bühne zu erscheinen. Das Singen verursachte ihr schmerzliche Anstrengung. Sie ward gleichgültig gegen alles, was um sie her vorging. Ihren größten Trost fand sie in Unterstützung Armer und Verlassener, und besonders zeigte sie sich freigedig für junge verwaiste Mädchen ohne Vermögen. Sie hatte ute aufgehön, ihr Geburtsland zu tieben und erschten selten in Gesellschaft, außer der ihrerr Lanesmie. Wenn sie ja noch sang, so geschab es nur polnisch. (Vortsetzung folgt.) die das Oder=Appellationsgericht und die Zollverhälltnisse betreffen, nur spärlich Beistimmung.(0 C.) — Die Civildehörde beschränkt, wie den„H. R.“ geschrieben wird, bereits ihre Thätigkeit auf die allernothwendigsten lausenden Geschäfte, odgleich über die Bildung der neuen Verwaltung kaum noch die allgemeigsten Grundzüge feststehen. — Aus Elensburg berichtet die„Gr. Z.“:„Wie eo heißt, sind 3 Departementschess der hiesigen Regierung durch ein Schreiben des neuen Ministers für Schleswig nach Koppenhagen berufen und werden in diesen Tagen dabin abreisen.“ Ein Kopenhagener Blatt, das„Tagbladet“, brinat die Mittheilung, das 7., 8., 9. und 10., aus Schleswigern bestihende, Bataillon würde in kurzer Zeit nach Schleswig abgeben, um die dort in Garnison liegenden dänischen Truppen abzulösen. Hamburg, 4. Febr. Gestern Morgen wurden mit dem Personenzuge der Berlin=Hamburger Eisenbahn mehrere Arrestaten unter einer circa 40 Mann starken Bedeckung abgeführt. Unter denselben befanden sich die beiden hiesigen Bürger, Ruschack und Fischer, beide gefesselt und aneinnander geschlossen. Ebenso waren auch von den Militär=Gefangenen 10 bis 12 paarweise zusammengeschlossen. Außerdem befanden sich auch noch einige Kranke und Entlassene bei dem Transporte, welcher dem Vernehmen nach eirekt bis Prag geht, von wo aus die einzelnen Personen ihren Bestimmungsorten zugeführt werden sollen.— Die Gefangenen gehören zu den in das angebliche Rentsburg=Londoner Complot Verwickelten, welche nach Oestreich transportirt werden. — Siecherem Vernehmen nach meldet eine, Wien, 30. Jan, datirte, telegraphische Depesche, daß der Befebl zum Abmarsch der österreichischen Truppen aus Holstein, Lauenburg und Hamburg bereits ertheilt ist. Früheren Bestimmungen zufolge sollte der wirkliche Abmarsch ern vier Wochen nach Ertheilung des betreffenden Besehls erfolgen. Aeußerlichem Vernehmen nach hätte das k. k. Cabinet diese Bestimmungen indessen wieder aufgehoben. Auch bemerkt man heute bereits eine besondere Bewegung unter den hier einquartierten Truppen.(Fr. I.) Aus Thüringen, 3. Febr. In Sondershausen bat jetzt der Landtag den Geistlichen und Schullehrern die persönlichen Gemeindelasten wieder abgenommen. Ein Leitartikel in der offiziellen„Geraer Zeitung“ deutet darauf hin, daß die Regierung bei der neuen Organisation der Rechtsflege Oeffentlichkeit und Mündlichkeit einführen, von dem Institut der Geschwornen aber abgeseben werde. Dresden, 4. Febr. Die Inhaber von hiesigen Leibbibliotheken und Leseinstituten sind jetzt bedeutet worden, binnen 8 Tagen, unter der Produktion ihrer Bürgerscheine oder anderer obrigkeitlicher auf den Gewerbebetrieb gerichteter Bescheinigungen sich auf der Polizei im Büreau für Preß= und Vereinssachen zu melden. Zugleich haben sie dabei die Kataloge oder vollständigen Verzeichnisse der vorhandenen Bücher und Zeitschriften einzureichen. Diese Aufforderung ist an die Genannten unter Berufung auf die Bestimmungen des Reskripts vom 17. März 1800 und der Verordnung vom 13. Oktoder 1836 ergangen.§ 61 der letztgedachten Verordnung hatte jedoch eigentlich wohl nur im Interesse der Censurkollegen die Beibringung der Kataloge und Bücherverzeichnisse angeordnet. — Aus sicherer Quelle erfahren wir, daß in Sachsen zunächst die unter dem Kinanzm nisterium stehenden Beamt n sämmtlich soweit sie nicht schon neuere Unisormen tragen, vergleichen erhalten werden. — Wie man erwartet hat, sprach sich gestern die erste Kammer für die Herstellung der früheren Jagsfreibeiten durch die Annahme des folgenden Antrages mit allen gegen seche Stimmen aus:„In Verbindung mit der zweiten Kammer an die hobe Staatsregierung den Antrag zu stellen:„noch auf dem jetzigen Landtage ein Gesetz vorzulegen, durch welches denen, welchen die Jagdbefugnisse in Folge der Publikationen der Grundrechte des deutschen Volkes entzogen worden sind, diese zurückzugeben zugleich aber auch den Eigenthümern der belasteten Fluren nicht blos ausreichende Garantie wegen Schadloshaltung bei entstchenden Wildschäden gewährt, sondern auch das Recht, zu jeder Zeu auf Ablösung der Jagdgerechtsame mitlelst Stimmenmehrheit provoziren zu können, eingeräumt, und die Ausüdung der Jagd in polizeilicher Hinsicht definitiv geregelt wird.“ Das Ministerium erklärte seine Bereitwilligkeit und wollte nur seine Vorlage verzögern, bis es die Ansicht der Kammern über diesen Gegenstand kennen gelernt habe. Sondershausen, 2. Febr. Auch der biesige Landtag hat jetzt Bedenken gegen die vorgelegte Revision der Verfassung erboben. Dieselben sind ganz besonders durch die von der Staatsregierung vorgeschlagene Bestimmung dervorgerufen worden, daß zur Vornahme von Verfassungs=Veränderungen nur einmalige Abstimmung und einfache Stimmenmehrheit genügen solle. Auf diese Bestimmung ist der Landtag vorläufig nicht eingegangen, sondern will erst abwarten, ob die projektirten Verfassungs=Aeuderungen auch seinen Wünschen entsprechen.(8. 8=) Kassel, 4. Fedr. Die Konzessionsentziebungen gedören bekanntlich zu den Strafmitteln der rettenden Staatsweisbeit und haben sich überall eingefunden, wo diese derrscht. Nur bei uns fehlten sie bie jetzt. Wie von verschiedenen Seiten der berichtet wird, hat dieser Mangel jedoch bereits seine Endschaft erreicht. Zunächst sind die Wirthschaften beerobt. Die Theilnahme ihrer Inhaber an oppositionellen Handlungen und die Bereitdaltung der Lokale für demokratische Versammlungen während der Jahre 1848 und 49 haben der Konzessionsentziehung schon zum Anlaß gedient. Wie wenig dabei durch Fügsamkeit, so sehr diese auch gewünscht wird, der Besitz der Konzession sicher gestellt werden kann, ist kürzlich den Bewohnern einer kleinen bessischen Weserstadt an einem Beispieie gezeigt worden. Ein Bierbrauer hatte in seiner Scheutwirid= schaft die Bildnisse von Kossutb, Kinkel, Rodert Blum und anderen hängen. Ihm wurde doher aufgegeben, die Vortraits zu entfernen, widrigenfalls man das Lokal schließen werde. Obgleich der Mann geborchte, so ist die Konzession ihm später doch entzogen worden, und, weil er zugleich Vorsteder des Gemeindeausschusses war, hat man ihm bei Auflösung des Letztern die passive Wahlfäbigkeit für denselben noch obendrein entzogen, und zwar auf die Dauer von 9 Jahren. — Die neuen Organisationen aus dem Jahre 1851 haben es zu ihrer Empfeblung genommen, daß sie die Verwaltung wohlfeiler zu machen die Bestimmung trügen, so auch die des Gerichtswesens. Was nun die Obergerichte angedi, so lehrt die Erfahrung das Gegentheil. Die Staatskasse freilich mag sparen, das leugnen wir nicht; aber die Recht suchenden Parteien haben vermehrte Kosten, denn die Anwälte — um nur das Eine zu erwähnen— haben jetzt weite Reisen und längeren Aufenthalt. Aehnlich verhält es sich mit den Ersparungen, die bei den Schwurgerichten gemacht werden. Sie kommen der Staatskasse zu Gute, nicht den Privaten, die zum Amte der Geschwornen berangezogen werden. Sie legen allerdings den Zeit= und Mittelverlust auf die Schultern derer, welche ihn tragen können; aber sie verengern auch den Kreis derer, die zum Amte eines Geschwornen derufen werden, sie schließen die Urtheilsfähigkeit und Ehrsamkeit aus, wenn sie nicht Steuern genug zahlt. — Seit einer Woche sind in Hanau, wie in Kassel, die Schwurgerichte wieder in Thätigkeit. Hier ist die Bereitwilligkeit zur Uebernahme der Funktionen nicht graß gewesen, tretz der sorgsamen Auswadl. Viele der Berufenen baben Protestgedanken gehabt und sie nur fallen lassen, weit sie der Meinung waren, dadurch das Institut zu schützen. Einer dat abgelehnt, weil man ihm für 9 Jahre die Wahlfähigkeit zu Gemeindeämtern entzogen habe. Wenn man diesen Grund nicht anerkann: hat, so war in den Gedanken des Bürgers gewiß mehr Folgerichtigkeit, als in denen, welche den Grund verworfen haben. Wer zur Berathung der städtischen Verwaltung untüchtig erklärt ist, wie soll der sich richterliche Würdigkeit zuschreiben?. Als privatgeschäftliche Ausreden nicht gebeifen, soll der erwähnte Bürger endlich erklärt haben, daß er auch das Gesetz, welches die Schwurgerichte umgestaltet, nicht anerkennen könne. Da haben Sie unsere Urrebellen, den Gedanken, das Rechtsbewußtsein und das Gewissen. Die Gedanken kann man nicht erschießen, das ist das Unglück jeder Restauration. — Der Brief, welcher beim Rovokaten Atoberg in Karlshafen mit Beschlag belegt worden ist, hat für seine Ausfertiger unangenehme Folgen mit sich gedracht. Gestern zwischen 3 und 4 Uhr Nachmittags satz man den Polizeikommiffar Müller mit Gefolge nach dem Gedäude der velptechnischen Schule sich verfügen, um den Professor Winkelbtech aufzusuchen. Da verselbe nicht aufgefunden wurde, so fand eiwa eine Stunde später eine Durchsuchung seiner Papiere statt. Eo heißt, der Prof. Winkelblech sei auf einige Tage verreist. Nach wiederholten Erkundigungen zu schließen, die man eingezogen hat, ist es wahrscheinlich, daß man mit Verdaftung umgedt. In dem aufgefundenen Briefe, welcher geschrieden worden ist, als allseitig anerkannt wurde, daß Deutschkand bei der alten Bundesverfassung nicht bleiben könne, soll die Außforderung entbalten sein, Vereine zur Belebrung über deutsche Verfassungsverhältnisse zu bilden. In jener Zeit war Prof. Winzetblech# noch Mitglied des demokratischen Vereins, aus dem er jeroch sehr hald ausschied, ohne in einen andern zu treten, weil er überhaupt von der Betheiligung an Verhandlung politischer Tagesfragen früh zurücktrat. Auch in die Kammer trater nicht wieder ein, nachdem sein Kampf gegen die Neuhessen für ein demokratischeres, von Trennungen und Censusbestimmungen freies Wahlgesetz ohne Erfolg geblieden war, den die neubefsische Parteidisziplin verhinderte. Durch seine vollswirihschaftlichen Studien ein Geaner des liberaten Systems, kam er eft in die Lage, mit den Feudalisten gemeinsam gegen die Anträge der Mehrheit anzukämpfen. Um aber zur Gegenwart zurückzukebren, hole ich die Veranlassung zur Nachsuchung bei Hru. Alsberg nach. Dieselbe bat sich glaubwürdigen Mittheilungen zufolge auf die Vermuthung beschränkt, er lese verbotene Blätter und theile ihren Inhalt Andern mit. Der Brief dat dann der ganzen Sache erst einen weitern Umsang gegeden.— Die unwinterliche Witterung ist dem Gesundbeitezustande unserer Stadt nachtheilig. Es breiten sich nervöse Krankbeiten aus. Im Kadettenhause ist wegen der Erkrankung von 15 Zöglingen der Unterricht bis zum 28. Fedr. ausgesetzt worden. — Vorgestern wurde bei dem Amtsadvokaten Aldoberg zu Carlsbafen durch den Landratb Auffarth von Hofgeismar in Begleitung von Gensdarmerie Haussuchung gebalten, derselbe sodann verhaftet und in's Amtsgefängnit abgeführt.— Wie verlautet, hat die Haussuchung erst nur nach verbotenen Zeitungen Statt gefunden; man soll nun zwar nicht diese, wobl aber andere Papiere und Briefschaften gefunden haben, welche den Verhafteten und noch mehrere andere Personen compromittiren. Darmstadt, 2. Febr. Ueber den Vorschlag, die Todesstrafe wieder einzuführen, ist in zweiter Kammer Bericht erstattet und zwar— zum großen Erstaunen Vieler— von der Mehrbeit des Ausschusses für den Vorschlag.— Der Ausschuß, welcher den Gesetzentwurf wegen Abänderung ees fur die beiden diesseitigen Provinzen erlassenen Assisengesetzes vom Oktober 1848 zu beratben hatte, hat sich in seiner Mebrbeit rahin einverstanden, daß die Zuständigkeit des Schwutgerichts weit mehr beschränkt werde, schlägt das Entsprechende vor, und knüpft den weiteren Antrag an, die Staatsregierung zu ersuwen, wenn möglich eine nur auf Mündlichkett und Oeffentlichkeit des doch in bwornen er Regie derung be der rorges derheit der das ausfü nahme drs elben abzu Stut anzeiger, Haul, Gem Ellwang n unter dem gerschaft“, Llub; gebil Ihre Fort## Jede fernere gungen ist a niß bis zu fängniß bis 200 Fl. zu 1 — In Schnißer, von den Gese mann ist d Freieslebe Unterstützung meisten ander: Schweiz ein reaktionäres Kamm so sehr beralen!“ die6 friedliche Bürge und sogar Flinte auf das Hülfebmissär von Mer lang, 10 der Ri Die Namen der wurden mehrere Dolchmesser gefu Masse Schmäbsch Der Prozeß ist e Aus der S. sprechen mit reput telois“, stellt das stitutionen des La burgischen Freihei „ genüber den neuen Staats, und die n litäten und einem Neuenburgische Ra die früheren Zustät daß die bürgerliche Herrschaft unserer! war als jetzt.“ D Sprache vor 1848 war. Der„Rerut auf die den Veränder er diese Veränderun pagnie des Pasteurs ten das Recht, die der Syuode zu wäh blikain,“ und bat die trifft, so ist sie seit worden, und der St schüsse. Die Gemein tem Sinne mehr, hat Freiheit gewonnen, so und Staatsrath verkö gierung schließt:„D Schule, noch die Gem men, durch die Kirche das ist es, was ihr zu —* Bern, 1. das Gesetz die Stimmgeben gestattet. Nach „Derner Zeilung“ die 13.760— ein gewiß sultat. Frankreich. beschlossen sein, daß Al wird, die blos aus Tru reits arclimetisirt haben bedeutende Stärke haben 14,000 M. verlangt. — Zwei Cardinäle Senatoren verweigert u der Orleans'schen Güter — Der Senats=P. 200,000 Fr. und außert gegen das Gehalt seiner lieten. — Ein Präfekt, der der jetzigen Rezierung ue# bören, wie* ausrrücklich erklärt, und dir lepten Bregierungsmaß Stelle verloren. Cabit, von dem Pelizei r ach Calais abgefi schiffen mußte. —* Paris, 4. Feo setzgebenden Körper ist ve Wahlen finden gemeinder einem Beispieie geeiner Scheutwirid= ober! Blum und anen, die Portraits bließen werde. Obnzession ihm später Vorsteder des Geuflösung des Letzn noch obendrein Jahren. Jahre 1851 hasie die Verwaltrügen, so auch ergerichte angedi, Staatskasse freir die Recht suin die Anwälte jetzt weite Reiält es sich mit gemacht wernicht den Prigezogen werden. lverlust auf die er sie verengern schwornen deruind Ehrsamkeit in Kassel, die die Bereitwiliß gewesen, trot baben Protestsie der MeiEiner dat abhigkeit zu GeGrund nicht ürgers gewiß drund verworVerwaltung Würdigkeit cht gebeifen, daß er auch , nicht an1, den GeDie Genglück jeder erg in Karls= e Ausfertiin zwischen eikommiffar ptechnischen aufzusuD etwk eine statt. Es rreist. Nach eingezogen umgedt. vorden ist, der alten Forderung rfassungsindetblech er jeroch weil er politischer ater nicht für ein nmungen neubefrihschaftmer eft Anträge zurück#i Hru. rilungen ie Blätat dann — Die unserer n aus. Zöglin= 1. roberg eismar " derrI.— otenen diese haben, comToericht von Ausfür vom rbeit ichte und rsulichkeit des Verfahrins gebaute Organisatien der Strafgerichte noch in dieser Sessien vorzulegen. Was die Wadl der Gechwornen betrifft, so ist„die Mehrbeit res Ausschussee mit per Regierung darin einverstanden, daß das Gesetz einer Aenderung bedarf; dagegen ist sie nicht ganz einverstanden mit der vorgeschlagenen Art und Weise der Wabl.“ Die Minderheit des Ausschusses hat ein„Sondergutachten“ beigefügt, das ausführt, daß schon der Geist des Märzedikts die Annahme des Gesetzentwurfs verbiete, und darauf anträgt, denselben abzulehnen. Stuttaart. 3. Febr. Nach einer beute im„Staatsanzeiger,, erschienenen k. Verordnung sind die in Stuttgart, Hau, Gemünd, Göppingen, Reutlingen, Ochringen, Eßlingen, Ellwangn unter dem Namen von Volksvereinen, in Heilbronn unter dem Namen„der(demokratische) Verein zur freien Bürgerschaft“, in Geislingen unter dem Namen„der DemokratenClub“ gebildeten Vereine und ihre Verzweigungen aufgelös't. Ihre Fortdauer wird als staatsgefährlich hiermit verboten. Jede fernere Theilnahme an diesen Verein und ihren Verzweigungen ist an den Stiftern und Vorstehern mit Kreiegefängniß bis zu Einem Jahre, an den übrigen Genossen mit Gefängniß bis zu vier Wochen oder mit Gelobuße von 50 bis 200 Fl. zu bestrafen 2c. — In Ludwigsburg ist heute Becher, der Exabgeordnete Schnitzer, Buchbändler Griesinger und GrafUexküll von den Geschwornen nichtschuleig erklärt worden. Hausmann ist der Aufforderung zum Hochverrath und Aufruhr, Freiesleben, Rösler und Frasch der Aufforderung zur Unterstützung res badischen Aufstandes für schuleig erklärt. Die meisten andern sind freigesprochen.(Fr I.) Ausland. Schweiz.— Tessin. In Coldrerio wurde am 28. Jan. ein reaktionäres Bankett abgehalten, wobei den Theilnehmern der Kamm so sehr schwoll, daß sie unter dem Geschrei:„Tod den Liberalen!“ die Straßen durchzogen und fich Beleidigungen gegen friedliche Bürger erlaubten. Als der Tumult immer größer wurde und sogar Flintenschüsse auf die Patrioten abgefeuert wurden, schickte auf das Hülfebegehren der Bürger von Coldrerio der Bezirks=Commissär von Mendrisio eine Milizpatrouille hinüber, der es auch gelang, 10 der Ruhestörer zu packen und ins Gefängniß zu bringen. Die Namen der übrigen wurden aufgezeichnet. Bei den erstern wurden mehrere bis an die Mündung geladene Pistolen und viele Dolchmesser gefunden; ebenso in ihrem Versammlungsorte eine Masse Schmäbschriften gegen die Regierung und die Freisinnigen. Der Prozeß ist eingeleitet und wird nähere Aufschlüsse verschaffen. (Schw. N.=Z.) Aus der Schweiz, 1. Februar. Die Neuenburger Royalisten sprechen mit republikanischer Offenheit. Ihr Organ, der„Neuchatelois“, stellt das Parteiprogramm auf:„Erhaltung der alten In„ stitutionen des Landes in Kirche, Schule, Gemeinden, in den neuenburgischen Freihetten und der neuenburgischen Nationalität,— ge„ genüber den neuen Doktrinen, welche die individa=lle Allmacht des Staats, und die neuenburgische Nationalität den fremden Nationalitäten und einem kosmopolitischen Interesse unterordnen.“(Die Neuenburgische Nation zählt 70,679 Köpfe.) Weiterhin werden die früheren Zustände gepriesen:„uns wenigstens kommt es vor, daß die bürgerliche und politische Freiheit des Volkes unter der Herrschaft unserer Monarchie von Gottes Gnaden weit gesicherter war als jetzt.“ Der Neuchatelois vergißt dabei, daß eine solche Sprache vor 1848 den Republikanern bei weitem nicht gestattet war. Der„Rerublikain", das Organ der Regierung, antwortet auf die den Veränderungen seit 1848 gemachten Vorwürfe dadurch, daß er diese Veränderungen einfach aufführt. Die alte abgelebte Kompagnie des Pastcurs wurde aufgehoben, und die Gemeinden erbielten das Recht, die Pfarrer, die Kirchenältesten und die Mitglieder der Synode zu wählen. Ist dies unevangelisch, frägt der„Republikain,“ und hat die Kirche dadurch verloren? Was die Schule betrifft, so ist sie seit 1848 in jeder Beziehung bedeutend verbessert worden, und der Staat gewährt den Gemeinden ansehnliche Zuschüsse. Die Gemeinden sind zwar keine politische Körper in altem Sinne mehr, haben aber an wirklicher Selbstverwaltung und Freiheit gewonnen, so wie das ganze Volk durch die im Großrach und Staatsrath verkörperte Selbstregierung. Das Organ der Regierung schließt:„Die Republik bat weder die Kirche, noch die Schule, noch die Gemeinde verletzt; sie hat euch das Mittel genommen, durch die Kirche die Schule und die Gemeinde zu beherrschen; das ist es, was ihr zurücksehnt!“ —* Bern, 1. Februar. Gestern war der letzte Tag, bis wo das Gesetz die Stimmen zu Abberusung des großes Rathes abzugeben gestattet. Nach einer Minimalberechnung schätzt die radikale „Berner Zeitung“ die Gesammtzabl der abgegebenen Stimmen auf 13,760— ein gewiß für die radikale Parrei höchst günstiges Resultat. Frankreiw.— Paris, 3. Febr. Es soll jetzt definitiv beschlossen sein, daß Algerien fortan seine besondere Armee haben wird, die blos aus Truppen bestehen soll, welche sich im Lande bereits acelimetisirt haben. Die neue Expeditions=Colonne wird eine bedeutende Stärke haben; wie man versichert, hat Gencial Randon 14,000 M. verlangt. — Zwei Cardinäle sollen die Ausübung ihrer Funktionen als Senatoren verweigert und sechs Bischöfe gegen die Dekrete wegen der Orleans'schen Güter protestirt baben. — Der Senats=Präsident Jerome Bonaparte wird als solcher 200,000 Fr. und außerdem sein Gehalt als Marschall bezieben, dagegen das Gehalt seiner Stelle als Gouverneur der Invaliden verlieten. — Ein Präfekt, der einfältig genug war, zu glauben, daß es der jetzigen Rezierung wirklich darum zu thon sei, die Wahrbeit zu bören, wie er der Prinz=Präsident in seinem Briefe an Maupas anetrücklich erklärt, und der sich über den schlechten Cindruck, den eir letzten Regierungsmaßregeln gemacht, offen aussprach, hat seine Stelle verloren. — ddott, von dem man lange nichts gebört, ist eben von der Pelizei 1 ac Calais abgeführt worden, wo ei sich nach England einschiffen mußte. — Paris, 4. Fedr. Das neue Wahlgesetz für den gesetzgehenden Körper ist veröffentlicht.(Siehe das Beiblatt.) Die Wahlen finden gemeindeweise statt; jeder Wähler hat nur einen Deputirten zu bezeichnen; algemeines Stimmrecht, erweiterte Ausschließung von Unwürdigen; das Militär ausgeschlossen; Ausschließung der besoldeten Beamten von dem gesetzgebenden Körper, das sind die Hauptbedingungen desselben. — Paris, 4. Febr. Der beutige„Moniteur“ enthält ein Dekret, wodurch die Wahlbezirke zum gesetzgebenden Körper festgestellt werden, sowie verschiedene Ernennungen in der Marine. — Aus dem Inhalte des Wahlgesetzes noch folgende Bestimmungen: Die Versammlung der Wähler findet am Hauptorte der Gemeinde statt, wo, je nach den Oertlichkeiten, mehrere Sektionen errichtet werden können. Die Abgeordneten können wegen der im Schooße des gesetzgebenden Körpers ausgesprochenen Ansichten weder zur Untersuchung gezogen noch angeklagt oder verurtheilt werden.— Wähler sind, ohne Census=Bedingung, alle Franzosen, welche 21 Jahre alt sind und welche keine der gesetzlichen Unfäbigkeiten trifft. Die Wahllisten, welche für das präsidentliche Scrutinium am 20. und 21. Dezember gedient haben, sind für die Wahlen des gesetzgebenden Körpers gültig. Fünf Departements werden ein jedes nur einen einzigen Repräsentanten, 27 werden deren zwei, 30 drei, 16 vier, 5 fünf, das Departement Untere=Seine sechs, das Nord=Departement acht und das Seine=Departement neun ernennen. Die Wähler sind für Sonntag den 29. Februar zusammenberufen. —* Paris, 5. Febr. Der Staats=Organismus, welchen L. Napoleon für das gerettete Frankreich mit seinen aufgeklärten Freunden ausgeheckt hat, wird nun bald in allen seinen Theilen ins Leben treten und die angefangenen Rettungsversuche fortsetzen, und läßt sich mit manchen„unparteiischen“ französischen Journalen, denen Prophetenblick abzusprechen, politischer Wahnsinn wäre, und der nie ihre Richtung verändernden„Kölnerin“, mit unmaßgeblicher Sicherheit behaupten, daß diese Versuche lange und glückliche Resultate herbeiführen werden. Das Wahlgesetz ist unn endlich auch erschienen und sind die Wähler zusammenberufen. Der Staatsrath ist fast vollständig bis auf einige noch zu ernennende Glückliche. Der Senat wird bald seine Thätigkeit beginnen, oa bereits viele Senatoren ihre Plätze im Sitzungssaale des Lurcmburg bezeichnet haben. Dieser Senat wird eine ähnliche Stellung haben, wie der unter Cäsar Augustus Oktavianus, der, wie große Geschichtsschreiber behaupten, aus einem Präsidenten der römischen Republik römischer Kaiser geworden sein soll, und von dem die römischen Adler herrühren sollen, die man in Deutschland später gefunden. Uebrigens ist die Nachricht merkwürgig, daß in dem Sitzungssaale des Senats die Bildsäule des Kaisers Napoleon aufgestellt werden soll, in der eigenthümlichen Situation, wie derselbe in dem prachivollen Kaiserkostüm der eben gegebenen Verfassung ewige Treue schwört und dabei sinnreich auf das achte Gebot verweist. Ein bezeichnender Fingerzeig für den neuen Senat.— Nun, L. Rapoleon wird schon wissen, was er thut; von ihm zu verlangen, daß er auch wisse, was geschehen werde, wäre zu viel für einen Menschen aus Staube geboren. Den Clerus, welcher, wie das Gerücht sagt, über die Orleanssche Confiskation„etwas aufgebracht ist, sucht L. Napolcon jetzt dadurch zu besänftigen, daß er seine nächste Sorgfalt einer großen Organisation der geistlichen Orden widmen will, über welche er schon mit Rom in Correspondenz stehr. Die Urselinerinnen hat er bereits aus Belgien hierber berufen. In der Kapelle der Tuillerieen liest jetzt täglich ein Geistlicher der Kirche St. Roch eine Messe. —** Paris, 5. Febr. Durch eine Verfügung der Minister des Kriegs, der Justiz und des Innern ist an die Generalprokurateren eine Instruktion erlassen, welche in Betreff der gefangenen Insurgenten im Wesentlichen bestimmt: Der Wille der Regierung ist es, daß in möglichst kürzester Frist über das Loos sämmtlicher politischen Gefangenen entschieden werde, welche bei den Aufständen und Unruhen seit dem 2. Dezember betheiligt gewesen. Die weniger Compromittirten sind sofort zu eutlassenDas Aburtheilen der übrigen wird einem gemischten Tribunal, aus Beamten verschiedener Gattung bestehend, anvertraut. Diese Beamten werden aus den Bezirken genommen, in welchen die zur Untersuchung kommenden Fällen sich ereignet haben. Alle Behörden, welche bis jetzt Untersuchungen wegen der letzten Ereignisse geführt, haben ihr Verfahren einzustellen und sind alle gesammelten Dokumeute der Departementspräfektur zu übersenden, um den Departemental=Commissionen zugestellt zu werden. Die Commissionen bestehen aus dem böchsten militärischen Befehlshaber, dem höchsten Justizbeamten und Präsekten des jedesmaligen Departements. Die Entscheidungen geyen auf: 1) Verweisung vor die Kriegsgerichte; 2) Deportation nach Cayenne; 3) Deportation nach Algerien; 4) Ausweisung aus Frankreich; 5) Zeitweise Entfernung aus dem Gebiete der Republik; 6) Internirung; 7) Verweisung vor's Zuchtpolizeigericht; 8) Versetzung unter die Ueberwachung des allg. Polizeiministeriums; 9) Freilassung. Die unparteiischen Journale werden in dieser Instruktion wieder„Humanität“ des sog. Prinz=Präsidenten finden. Tiese Humanicät besteht aber einzig und allein darin, daß diese Massen=Inhaftirung etwas zu viel Geld kostet. — Der„Conststutionnel“ bringt eine telegraphische Depesche aus Madrid, wonach am letzten Montage ein Attentat auf die Königin Isabella verübt und dieselbe leicht verwundet wurde; die Königin blieb nach diesem Borfalle durchaus ruhig und gefaßt. (T. D. d. K. Z.) Großbrikannten.— London, 4. Febr. In der gestrigen Sitzung des Unterhauses gab Lord John Russell die Erklärung ab, er habe der Königin die Entlassung Lord Palmerstons angerathen, weil dieser gegenüber dem französischen Gesandten Walewsti eine vollständige Billigung des Staatsstreiches vom 2. Dezember v. J. ansgesprochen habe, ohne vorher die Krone über diesen Schrite zu konsultiren. Lord J. Russell bemerkt hierbei indeß weiterhin, L. Napoleon scheine auch ihm durch den Staatsstreich im Interesse Frankreichs gebandelt zu haben, und mißbilligt deshalb das seineselige Auftreten der englischen Presse.— Lord Palmerston gibt seine Unterredung mit Herrn Walemski zu, bestreitet aber, daß dieselbe einen offiziellen Cbarakter gehabt habe.— Ferner wurde der AdreßEntwurf auf die Thronrede angenommen.(T. D. d. K. Z.) — London, 3. Fedr. Die Königin bat das Parlament eröffnet, und wurde nach Verlesung der Thronrede die Antwortsadresse beantragt.(Siehe das Veiblatt.) Belgien.— Orlissel, 3. Febrnar. Die Ratisikation des zwischen Holland und Belgien am 20. Septbr. v. J. in Haag gelchlossenen Handelsvertrags dat am 31. Januar stattgefunden. Auch entbält der Moniteur dic Verordnungen, wodurch die in Folge des Vertrags ubthig gewordenen Aenderungen des belgischen Zolltarifs in Kraft gesetzt werden. — Das„Joural de Brurelles“ will aus guter Quelle erfahren, raß die französischen Bischöfe sich durch den Artikel des Konsiskationsdekreks vom 23. Jan., der von dem Erlös der Orleansschen Güter 5 Millionen zu Ruhegehältern für arme Geistliche auswirft, sehr angenehm berührt fühlen. Es sollen mehre dieser Prälaten bereits theils schriftlich, theils persönlich in Berathung darüber getreten sein, welches Verfahren Ehre und Gerechtigkeit ihnen bei dieser Gelegenheit einzuhalten gebieten. Spanten.— Madrid, 29. Jan. Die„Nacion“ versichert, daß in einem vorgestern Nachts abgehaltenen Ministerraibe beschlossen worden sei, eine nachdrückliche Note gegen das Dekret bezüglich der Güter der Familie Orleans, so weit dasselbe die der Herzogin von Montpensier angehörigen Güter betrifft, an Leuis Napoleon zu richten. Der Privat-Sekretär des Herzogs von Montpensier ist, wie die„Nacion“ weiter mittheilt, als Ueberbringer dieser Protestation unseres Cabinettes unverzüglich nach Paris abgereis't. Die hiesigen Blätter sprechen sich sehr kräftig gegen jenes Dekret aus, und darunter auch der„Orden" das Organ des Ministeriums. Börsen=Course der Staatspapicre und Actien. Berlin, den 5. Februar. Amsterdam. 250 Fl. dito„ 250 Fl. Hamburg.. 300 Mt. dito„ 300 Mk. London 1 Lst. Paris„ 300 Fr. Wien im 20 Fl. Fuß 150 Fl. Augsburg 190 Fl. Breslau„ 100 Thlr. Leipzig in Courant im 14 Thlr. Fuß„ 100 Thlr. Frankfurt a/M. südd. W. 100 Fl. Petersburg. 100 SRel. Kurz. 2 Mt. Kurz. 2 Mt. 3 Mi. 2 Mi. 2 Mt. 2 Mr. 2 Mi. 8 Tage 2 Mi. 2 Mt. 3Woch. 143 143½ 151½ 150½ S 23½ 82½ 101⅞ 99½ 56 18 142¾ 151½ 150 6 22½ 8 ½ 81⅞ 101% 997 9 99⅛ 56 14 106¾% Geldesurs. Köln, den 5. Februar 1851. 101½. G. 55 Sgr. Preuß. Frd'or Aust. Pistolen Napoleons dor Hol. 106. St. 5 Fr.=Stücke Paderboin, den 7. Februar. Tilgungsk. Obligat. 102% Br. Ausl. Lo'or 5 Thlr. 14½ Sgr. 5 Thir. 20 Fr. Stück 5 Thlr. 12 Sg. Wilhelmsd'or 5 Thir. 17 Sgr. Marktbericht. Gaderborn, den 6. Fedr. Weizen(der prenk. Scheffel 2 Thlr. 19 Sgr. Roggen 2 Tdir. 13 Sar. Gerste 1 Thl. 19 So. Haser Thl 24 S. Kartosseln 1 Tbl. 3½ Sg. Erbsen? Thl. 18 eg. Linsen 2 Thlr. 22½ Sgr. Bodnen, 2 Thir.— Sgr. Butter 2 Psd. 5 Sgr. 10 Pf. Heu pr. Crr. à 110 Pfund— Sgr. Stroh, pr. Schock a 1200 Kl — Thir.— Sgr. Pf. Witten, den 5. Februar. Weizen 2 Thr. 23 Sgr.— Roggen 2 Thlr. 19 Sgr.— Pf. Gerste 1 Thlr. 24 Ser.— Pf. Hafer — Tdir. 28 Sgr.— Pf. Buchweizen 1 Thir. 22 Sgr.— Pf. Erdsen 2 Thir. 20 Sar.— Pf. Bodnen 2 Thlr. 10 Sgr.— Pf. Rapsamen 2 Thlr. 25 Thlr.— Pf. Rübsamen 2 Thlr. 20 Sgr. Pf. Kartosseln 1 Thir. 6 Sar.— Pf. Butter 6 Sgr. 6 Pf. Heu pr. Centner 22 Sgr.— Pf. Stroh pr. Schock 5 Thir.— Sar.— Pf. Neuß, den 6. Febr. Weizen nach Qualität 2 Tblr. 23 Ser. bis 2 Thir. 27 Sz. Roggen 2 Thir. 12 Sg. bis 2 Thl. 14 Eg.„Wintergerste 1 Thir. 20 Sg. Som.= 1 Thkr. 20 Sg., Buchweizen 1 Thl 26 Sar. Hafer— Thir. 28 Sar. Erbsen 2 Thir. 15 Sa. Rübsaamen 3 Thl. 1 Ser. Kartoffeln 27 Sgr. Heu pr. Ctr.— Thir. 20 Sgr Strob v. Schock 4 Thlr. 20 Sar. Ein Schwarzbrod von 13 Pfd. 10 Sgr. 4 Pf. Neutz, den 6. Febr. Kleiner Samen 2 Thlr. 25 Sa. Rübel per Ohm 282 Pfd. ohne Faß 28 Thir.— Ser. dito per Mai 28 1/ Thir. dito per Oktober— Thir.— Sar. Leicöl per Odm— Thir. 4 Sgr. Rübkuchen per 1000 Stück Stampf 30 Thl. Preßkuchen, per 2000 Psund 25 Thlr. Leinkuchen v. 2000 Pfund 54 Thlr. Branntwein, per Ohm zu 123 Quart zu 47%(ohneMaklergeld) 18 Thlr.— Sgr. Gereinigtes Oel 29 Thir. Bersonal=Chronik. Der Kreisrichter Gebrken in Rierberg ist an das Kreisgericht in Lippstadt mit der Funktion als Gerichts=Commissar in Geseke versetzt worden. Paderborn, 6. Febr. Hinsichtlich der Tuch=Anschaffungen für die Armee stebt in allernächster Zeit eine durchgreifende und namentlich für Westfalen und die Rheinprovinz bedeutende Aendrrung bevor; im Ministeriam wenigsteus ist darüber bereits Beschluß gefaßt und eie betreffenden Bekanntmachungen in den Provinzen werden ungesäumt erfolgen. Bisher wurden bekanntlich die Tuch gmmen sah beionie roten und secten Preiten dineckh vom Mesche achemmnt hechadt toeien# bce Gecht geittlietlich de einzeinen Wlliche-Iutendantunen Adhertasten in e be ude un, Aeee. Boas piten, uis uile Tuch orliefent werden soll. Es ist diese Maßregel sowohl im Interasse des Staates als der einzelnen Provinzen und Gewerke beSeelten de diermand beser ei bie Prpknsteitehteden die Beriiähe eir uund die Aechumgetthtesiech der Tuchgrurch und Bohrklanten in d Prinen u wihhigen imn Stande I8. Demnach Achermitrund Peesieest bni.-Gemsdernt in Müahter die Bocheschecheng e Setu g. eun u. sehet, Bitche iun den ue. u ie. Oecthien und ur Mragpmsenz ur. Scheln, usbeuten ader, da dier in der Regel nur feinere Tuche fabzizirt werden, bei wangeindem Ledarf in den Proviagen Sachen und Brandenbung, Dir nächte Tuctzüiesferung, und zwar für das Jahr 1853, wird den in Wärz des laufenden Jahres in dieser neuen Weise ausge. schrieben werden. Paderhorn, 7. Febr. Folgender Ueberblick über den Betrieb der Münster=Hammer Eisenbahn iherilen wie unsern Lesern mit: De Münkter=Hammer Eisenbabn, eröffust am 26. Mai 1848. dur nun dereits das drüte gelständige Vetricbssahr zurückgelegt. Die Einnahme des ersten vollständigen Betriebsjahres 1849 gestattete schen auf das Siammakien=Kopial 27, pCt. Zinsen zu zadien. Im zweiten Hetriebsjahre überstieg die Einnahme die vom ersten un mebr als 70.000 Thlr. und es konnte schon für das zweite Persichsiehr Slie vbl. Soten uut dut Stommahier=Kanidal gegelt werden. Wiederum hat die Einnahme des versiossenen Jahres 1851 ie ven 1830 um über 8000 Tülr. öberstiegen. Die Versonenfr. suenz des Jahres 1850 blieb weit binter der vom Jahre 1849 und der vom verstossenen Jahre ebenfalls noch um einige Hundert Reiender grgen 1850 zurück; dagegen hat sich der Güterverkehr schon im Jahre 1850 gegen 1849 bedeutend gehoben und auch der des verstossenen Jahres üihersteigt den von 1850 wieder um sas 100.000 Str. In Jahr 1851 wurden 127,290 Personen befördert; imn Jahre 1850: 127,594 und in dem Jabre 1849: 144.182. Im Johre 1848 wurden von der Fröfnung bis zum Schlusse des Jahre an Versonen befördert: 134,990; as wurden sonach in diesem weit düirerm Zeitraum dennoch mohr hefördert, als in den beiden de Laers-chuchn. 1850 us 1481. Da Oautns ur m Johre 1850 beförderten Güter überstieg das vom Jahre 1849 um 43/802 Str.; im sorigen Jahre keting das Quantum der befsrenen Güter 5514,008 Cir. Die Gesammt=Einnahme betug in verigen Jahre 89,.974 Thir. 7 Sgr. 2 Pf. gegen 81,626 Tdlr. 17 Sgr. 4 Pf. in 1850. r äus dem Waldeckschen, 5. Fodr. Die Proklamation, in Peicher der tunge Kürk von Waldck den Anrit seiner Regierung hinausschiebt, hat folgende zu beherzigende Stelle: Io(nämlich der junge Kürst) habe aber den dringenden Bsd er ue. ue. Autech ue. eschen Gehent. Aenderungen auf einem Wege derbeiführen zu können, der auch die Grwisen derjenigen meiner Unterthauen nicht dechwert, die sich an das Staats=Grundgesetz gebunden halten.“— Sollie den nicht Jeder, der weiß, was ein Eid ist, sich an Sreu: Spuxzufch standin butni i. uod guns un ue. bedennen der Wension, die sot und Hüüle des Regtemmatrathe und Lürgermaisters Beyer aus Potsdam in Aroisen fabrizirk weren, den Ständen mit ihrem Eide„die Versassung aufreche zu erhalten“ unvereinbar scheinen; wie dann? Eisenbahnen.] Von der Adria, 23. Januar. Wie in Loypten, so scheinen die Engländer jetze auch in der europäischen Türkei den Bau einer Eisenbahn in die Hände nehmen zu wollen. Den leopten Nachrichen aus Konstantinepel zufolge sol, die Pforte edr orneigt sein, den darüber ihr gemachten Anerbietungen zu wil. fohren. Der englische Plan geht mit wenig Worten dahn: die Donau einerseits mit dem abriatischen Mere, andrerseits mit KonKantinopet zu verbinden. Belgrad soll der Ausgangspunkt werden. Von da läust die Bahn das Thal der Morava aufwärts dis zur Hauptstadt Mösiene, die Nissa. Hier theilt sie sich westlich in der Richtung auf Stutari, der Hauptstadt Albauiens, und östlich in der Richtung nach Sophia, der Hauptstadt Bulgariens. Bei Sopbig mus sie den Balkan übersteigen und führt dann über Philipopel und Kortanopel nach Konstantinopel. Der Plan ist, wie ein Blie auf die Karte lehr, mit vielem Scharffinn entworfen, und wäre eewis gerignet, die todten Kräfte und Schätze der Türkei lebendig nd Fruchthringend zu machen. Die Schwierigkeiten des 108 deutsche Neien unsasenden Baues find allrdings sehr groß, aber durchuu nicht unübzgphblih, Die Bahn z. B. von Velgrad die Se. PNia, und von Philtppopel nach Konstantinopel ist Thalgegend uns Kluches Land. Lodenerwerd und Baumutertalien, was Stein un eetriff, würden wenig kosten, und wie schwach auch Serbien u Gutgaren beovötent siod, se sehit es bagegen Kumelten ui einen großen Städten nicht an zahlreichen Bewobnern. — Stertin, 29. Jan. Heute sand eine außerordentiche Ge. Ws-ersächt enr Astienihnr in Pteech-sien Atenene e: Ee kam in drsetben zur Geschlusnahue über den Anta, der Setd-uchehn ue uen Stucht un ir Gutuich. von 1. Sebnar d. J. geselle Frist— zur Erlägung daurder. der Stat de Bohn mit Ertöhung der Zusen zu 3½, 26. auf 87. 26t. ale Eigenthum übernehnen oder die Vernaltung nach den # bpnungen des Staats kermgerahr korfichern wolle— Lie uum 1: Fedrnar 1853 auezudehnen. Nach lüngerer Debatte, wortn he. onders hervorgehoben wurde, daß der Staat durch übergroße Herabsetzung des Frachttarifs den Ertrag der Bahn verringere, wurde n Sese uer e ge is Sendie enlherne, Sriuzgtene u. un 1. Shnur 16is bulung Die. Prendische Hanbelsmarine.) Das ungaugere Johr war für die Khederei kein günstiges, die Frachten, namentich u der Oitse, waien durdgängig sechr niedrig und in den wrißen bäilen gerlutdringend. Die preußische Rhedeei verior im enten Jadr burch Serverluß 31 Schiffe mit 3908 Las, durch Veriauf nach dem Auslande 5 Schife mit 1440 Lost, im Ganzen 39 Stübhe nit. 5b4s Lot. Auf prrchischen Meiten wuren gedant 5 Sahiste mit gatt Lach. Ge warn alse Ende 1851 4 Saife Paniger, dagegen war die Tragfähigkeit der verhandenen Schiffe um 54 Last vermebrt. Der Bestand betug 1851 878 Stife mit 130/047 Last, Anfangs 1852 874 Schiffe mit 130.911 Last. Im Neubau waren begriffen am 1. Januar dieses J. 9 Schiffe mit 1700 Last. Pariser Firniß für Schuh und Stiefel.] Mannehme en Sitre aute stwarze Dinr, 10 Loth pulberisirten Gandiezuckr und 12 Latz prlverisürten Gummi grabieum, mische und rührdtse Masse so lange kalt durcheinander, bis Alles aufgelöst is. Dann abi man sie 24 Stunden steben, siltrire sie durch dichtes Leinen und ede unter beständigem Umrühren gropfenweise ½, Quart winen Spirkus zu. Die Masse wird in dichtverschlossenen Klushen zum Gebrauch aufbewahrt. Ain unsere verehrlichen auswärtigen Abonnenten und Expeditionen. ene n u u. ue au ae a e. en u.. aeee. esdes Bu.s buz# Die Enchion dr Meschl. Schtug. Zur Genügung mehrseitig geäußerten Wunsches, soll die gesellige Versammlung der Herren Mitglieder Sonntag, den 8. d. M. im großen Saale der Harmoniegesellschaft statt finden. Diesmal abermals zur Probe. Paderdorn, den 5. Febr. 1851. Die Direction der HarmonieGesellschaft. Dr. M. Strahl, Königl. SanitätsBath in Beriin, nie beimtiel ben Amgreichaber P2 aae Ta 4sge, itshe ud gtsg. liebel aller Art, mit Eeziehung auf die GoldW188- 86a gemg.- Anwichn Bohgumeliänte. Leten, wit einem Anhenge? Wem daran gelegen ist, sich über die Venutzung geamegiwanscher keösle zu Heitmeckten und über die eleckrische Wirksamkeit der Goldbergerschen Sehen ernouer iu undgrichtrn, dem ziebt atige Schrift, die bei Louis Graen in Paderborn und 4. 9. Wällner in Gütersloy unentseitlich zu baben ist, zuverlässigen und katerefsanten Aufschluß. Gasthof=Verkauf. Wegen vorgerückten Alters und kränklichen Körverzustandes Headsichtige ich mein fost in der Mitte von Barmen(am Markig) gelagenie Haus mit Hinterhaus und einer Brauerei. vorin seit länger ale 25 Jahren Gaswiridschaft geführt, aus freier Hand zu verkaufen. Dasselbe eignet sich auch seiner schönen Lage wegen zu manchen anderen Geschäften. Liebhaber wollen sich persönlich bei mir melden. Barmen, im Januar 1852. Peter Hrezeimaun, Gastwirth. Ahotbeke=Verkauf. Eine der besten Apotheken der Rheinprovinz kann ich zohlungssähigen Käufern anweisen. d. k. C. Marenart. Bonn. Dreis=Verzeichnisse der Oetäame, Viarsträucher, Tepfpsianzenund Garten=, Feld=, Wald= und Blumensaamen, sind bei mir und in der Expedition dieser Zeitung gratis zu haben. Kürten, Sunseärne. Hamm, den 6. Fedr. 1852. in junger gebildeter Oekonom aus guter Familie, der sich seit 3 Jahren der Landwirthschaft praktisch und tbeoretisch gewidmet dat, und mit den empfehlendsten Zeugninen versehen ist, sucht unter bescheidenen Ansprüchen dis Ostern eine Stelle als Verwalter oder Unterhalfen. Gefällige Anträge werden unter B. C. No. 77. bei der Exped. d. Zig, erbeten. 11. 2. in Sattler=Lehrling wird gesucht, von wem? sagt die Exped. d. Bl. nll. 2. Die erste Haupwerloosung der badischen Kihtr. 20 Prämien=Scheine sindet für das Jahr 1852 am 28. Februar d. J. statt. Der Ankauf dieser Staste=Obligationen ist als eine solide und sichere Kapital=Anlage sehr zu empfeblen, indem dir Räckzahlung auf dem Wege der Verloosung mit 3½% Zinsen berechnet ist, wobei Prämien von fl. 50,000, fl. 40.000 Kr. 2c. gewonnen werden. Die geringste Prämine beträgt fl. 42. Wir erlassen bis zum 1. März d. J. Oristol= Oeitgatont=Loose a 22 pient. Thlr. und kaufen dieselben auf Verlangen nach gesch=bener Verloofung mit einem Diekonto von 13 Sgr. per Thir. zurück. Jede weitere Auskunft, so wie der amtliche Verloosungsplan wird gratis ertheilt. Moriz Stiebel Söhne. Dangaters in Jranhfart a.#. N. S. Wir halten uns gleichzeitig mit dem Anund Verkauf aller Arten von„Staatspapieren, Anlebensloosen, Wechseln u. empsohlen. VI. 3. Geschwefelten RadirGummi Köln= Mindener Eisenbahn. Bei unseren Güter=Expeditionen auf den nachbenannten Stationen lagern seit längerer Zeit die naßtolgend begeichneten Güter, deren Eigerahsirner nicht zu ermitteln gewesen sind: in Düsseldorf: Nr. 3, 1 Kond Glasscherben, 285 Pfd., in Duisburg: 19 8 1 Bauen Hopte, 62 in Dortmund: * Tersling, Nr. 455, 1 Pack lere Säcke 55 Pfd., 3 N. 16, 1 Kuphaut, 11 Pfd., K Nr. 104, 1 leete Kiste, 1. I Nr. 6, 1 dito, F. Nr. 449, 1 dito, # ½ Tonne Seife, 9 Drahtfenster, s Nr. 297, 1 Korb Eisenwaaren, 138 Pfd., C k Nr. 1801, 1 Kord Krüge(2Leinöl) 35 Pfe, V Nr. 1, 1 Kübel Pech, 52 Pfd., 1 Pack, 4 Stangen Eisen, 65 Pfd., in Hamm: B Nr. 267, 1 Faß Lauge, 320 Ppd, in Oelde: ##r“ 1 leeres ½ Ohmfaß, in Rheda: 4 S Nr. 4901, 1 Kiste Rägel, 73 Pfd. Wir fordern die Eigentbümer dieser Güter auf. sich als solche innerhalb vier Wochen, von heute ab, bei den genannten Güter=Expeditionen gebörig zu legitimiren und die Güter unter Einrichtung der Fracht und Kosten gegen Quitung in Empfang zu nehmen, und bemerken, daß wir nach Ablauf von gestellter Frist annehmen werden, die Eigeathümer der aledann noch lagernden Güter verzichteten auf ihr Eigenthumsrecht und willigten in den Verkauf derselben zum Besten unseres Beamten=Untertühungsbante. Köln, den 1. Februar 1852. Die Direktion. ie Oekonomie und Weinwirthschaft der diesigen Ressourcen=Gesellschaft soll auf seche Jadre aus freier Hand vermietbet werden. Die Bedingungen sind im Locale der Gesellschaft, o wie bei unserem Schriftführer einzuseben, und sind wir auch bereit, dieselben auf Ersordern gegen Exstattung der Copialien zu übere senden. Qualisteirte Unternehmuer, welche sich über ihre dieponideln Mittel auszuweisen vermögen, wollen sich bei der unterzeichneten rection in portofreien Briesen melden. Minden, den 24. Januor 1857. Die Oireetton#er Ressonree=Gesellschaft. So eben ist erschienen und bei W. CrypeI und J. Wesener in Paderborn zu haben: Der Liebesbote. Semmlung ausgewählter Liebesbriefe für alle Verhältnisse passend. Von Marie Faust. Motto: Ja, Lieb' ist Himmelslicht und Wonne, Ein Strabl von jener ewigen Sonne, Den mit den Engeln wir empfingen, Und von den Stat enpergichwinger. Lord Byren. Als Anhang: Stammbuch=Aufsätze und Blumentprache. Preis 4 Sgr. Der Erzähler. Sammlung von Anterhaltungen für Preis: 3 Sgr. Gesucht. Ein geübter Dlesten= Walzmeister findet Beschäftigung in der Gußstahlfabrik bei Maver& Kühne in Bochum(Westfalen.) dee Stüick zu 6 pf., 8 Pf., 9 Pf. und 1 Sar. bei W. Crüwell. veröffentli. sten Bestil 1) Je tirten. Es von Wähler sammtzahl ist daher 26 tirten zum durch ein D eingetheilt, a Diese Tabell erwählt einen und allgemei gen sich im H durch eine Ve gelbelt wrder ordert. Die der Gemeinde durch ein Dek raum zwischen der Wahl=Ver Mohl=Operatto der allein über ersten Abstimm solute Mehrheit Stimmen, die d ler gleichkommt, die Ernennung die Anzahl der eine gleiche Anze Deputirten procle Deputirte muß d halb 10 Tagen lensmeinung zu Todesfall, Entlas sammlung, welche naten einberufen. der im gesetzgeben angeklagt oder ger einen Deputirten: oder folgenden W. gesetzgebenden Kön Fall des Ergriffenn als mit Bewilligun verfolgt oder verha Titel II. B 12) Wähler si 21 Jahre alt und Rechte sind. 13) 2 den Maire angeferti alle Wähler, die seit wohnen, so wie dieje gungen vor dem dest den. 14) Die aktive den in den Listen d ihrem Abgange zur 9 können nur dann für votiren, wenn sie sich wo sie eingeschrieben Listen werden nichte ihrer politischen, bürge den Diebstahl, Betrug, lichkeit, Beschimpfung griffes gegen das Eige Verurtheilten u. s. w., * w Zote Wyote eegelln„ Gabe der Natur, ihre S nicht erregt haben. So von edlem Slolze glänzen Piano mit frster Hand, u und zarten Brust mit reiz polnische Meiodie ertönen. jed#s Herzens Schlag war Der Grsang war zu noch nicht. Giovanna rub seie und senkte die Augen blickte sie einen der Gäste, e den Wiederftlängen, die seine Zeistreutbeit zu beben, Glovanna.„Erlauben Sie nen einen Landsmann, den Gienuuge sicherte, e! Redaktion, Druck und Verlag von Wild. Cräwell in Paderborn. 1. B. von Belgrad bis Se. intinopel ist Thalgegend und aterialten, was Stein und wie schwach auch Serbien es dagegen Rumelien mit sen Bewobnern. eine außerordentliche Getargard=Posener Eisendahn ßnahme über den Antrag taate von der Gesellschaft — dur Erklärung dgrüder, r Ziusen zu 3¼. pCt. auf die Verpaltung nach den führen wolle— bis zum igerer Debatte, werin beat durch übergroße HerBahn verringere, wurde stimmen die Verlängeruag 353 bewilligt. ne.] Das vergangene die Frachten, namerntlich ig und in den meisten berei verlor im letzten 8 Last, durch Verkauf Last, im Ganzen 39 Zerften wurden gebaut Ende 1851 4 Schiffe vorhandenen Schiffe um 851 878 Schiffe mit it 130,911 Last. Im J. 9 Schiffe mit tiefel.] Man nehme riuirten Eandiezucker nische und rühre diese ufgelöst is. Dann ch dichtes Leinen und ½ Quart reinen enen Fluschen zum tartal an die 1bführen. eitung. ialien zu überuer, welche sich zuweisen, verrzeichneten Dielden. 52. ee. GesellV. Crsvell zu haben: ote. briefe end Wonne, Sonne. singen, schwingen. yron. und r. ister able u.) Beilage zu Nr. 18 der Westfälischen Zeitung. Sonntag, den 8. Februar 1852. Frankreich.— Paris, 3. Febr. Das im„Moniteur“ veröffentlichte organische Wahldekret lautet in seinen wichtigsten Bestimmungen dahin: Titel l. Vom gesetzgebenden Körper. 1) Jedes Departement hat auf 35,000 Wähler einen Deputirten. Es erhält jedoch jedes Departement, worin der Ueberschuß von Wählern 25,000 beträgt, einen Deputirten mehr. Die Gesommtgahl der euirien zum bevorsehenden gesehgebenden Körzer ist daher 261. Algerien und di. Colonieen ernennen keine Deputirten zum gesetzgebenden Körper. 2) Jedes Departement wird durch ein Dekret der Exceutip=Gewalt in eben so viele Wahlbezirke eingetheilt, als es der beigefügten Tabelle zufolge Deputirte hat. Diese Tabelle wird alle sünf Jahre revidirt. Jeder Wahlbezik erwählt einen einzigen Deputirten. 3) Das Wahlrecht ist direkt und allgemein. Die Abstimmung ist geheim. Die Wähler vereinigen sich im Hauptorte ihrer Gemeinde. Jede Gemeinde kann jedoch durch eine Verfügung des Präfekten in eben so viele Sectionen eingetheilt werden, als es die Zahl der eingeschriebenen Wähler erordert. Die Verfügung kann den Sitz der Sectionen außerhalb der Gemeinde verlegen. 4) Die Wahl; Versammlunzen werden durch ein Dekret der Executio=Gewalt einberufen. Der Zwischenraum zwischen der Verkündigung des Dekreis und der Eröffnung der Wahl=Versammlungen beträgt mindestens 20 Tage. 5) Die Wohl=Operationen werden durch den geschgebenden Kürzer gepröült der allein über ihre Gültigkeit entscheidet. 6) Niemand ist bei der ersten Abstimmung zum Deputirten erwählt, wenn er nicht die absolute Mehrheit der abgegebener Stimmen und eine Anzahl von Stimmen, die dem Viertel der im Wahlbezirk eingeschriebenen Wähler gleichkommt, vereinigt hat. Bei der zweiten Abstimmung findet die Ernennung nach der relativen Mehrheit Statt, welches sonst die Anzahl der Abstimmenden sein mag. Wenn die Candidaten eine gleiche Anzahl von Stimmen erlangen, so wird der ältere zum Deputirten proclamirt. 7) Der in mehreren Wahlbezirken ernannte Deputirte muß dem Präsidenten des gesetzgebenden Körpers innerhalb 10 Tagen nach der Gültig=Erklärung der Wahlen seine Willensmeinung zu wissen thun. 8) Bei Vacanzen durch Optiren, Todesfall, Entlassung oder andere Umstände wird die Wehl=Versammlung, welche die Vacanz zu besetzen hat, innerhalb sechs Monaten einberufen. 9) Die Deputirten können zu keiner Zeit wegen der im gesetzgebenden Körper ausgesprochenen Meinungen verfolgt, angeklagt oder gerichtet werden. 10) Keine Schuldhaft rann gegen einen Deputirten während der Session und der sechs vorhergehenden oder folgenden Wochen vollstreckt werden. 11) Kein Mitglied des gesetzgebenden Körpers kann während der Dauer der Session, den Fall des Ergriffenwerdens auf frischer That ausgenommen, anders als mit Hewilligung des gesetzgebenden Körpers in Eriminalsachen verfolgt oder verhaftet werden. Titel U. Von den Wählern und Wahl=Listen. 12) Wähler sind ohne Census=Bedingung alle Franzosen, die 21 Jahre alt und im Besitze ihrer bürgerlichen und politischen Rechte sind. 13) Die Wahl=Liste wird für jede Gemeinde durch den Maire angefrtigt. Sie begreift in glphabetischer Reihenfolge: alle Wähler, die seit mindestens sechs Monaten in der Gemeinde wohnen, so wie diejenigen, welche die Alters= und Wohnsitz=Bedingungen vor dem definitiven Schluß der Wahl=Liste einreichen weren. 14) Die akiven Mittärz= und Marine=Mannschaften werden in den Listen derjenigen Gemeinden eingetragen, wo sie vor ichrem Abgange zur Armee oder zur Flotte gewohnt hatten. Sie können nur dann für die Deputirten zum gesetzgebenden Körper votiren, wenn sie sich im Augenblicke der Wahl in der Gemeinde, wo sie eingeschrieben sind, anwesend finden. 15) In die WahlListen werden nicht eingeschrieben: die durch gerichtliches Urtbeil ihrer politischen, bürgerlichen oder Wähler=Rechte beraubten, die webesbd, Loni, ue geiz Msbruich, Verishzunz in eit. lichkeit, Beschimpfung der öffentlichen und religiösen Moral, Angrines gegen das Eigenthums=Prinzip und die Rechte der Familie Verurtheilten u. s. w., im Ganzen 17 Kategoricen, die meistens auch durch die früheren Wahlgesetze ausgeschlossen waren. 16) Fünf Jahre lang nach Ablauf der Strafe werden ferner diejenigen ausgeschlossen, die wegen Rebellion und Beleidigungen gegen die Agenten der öffentlichen Macht, Beschimpfung eines Geschwornen ser. Geader mnchcht Lich. den Heusthesautent mehr als einmonatlichem Gefängniß verurtheilt worden sind. 17) Die Wahl=Listen, die zum Votum vom 20. und 21. Dez. 1851 gedient haben, werden bis zum 31. März 1853 gültig erklärt. 18) Die Wahl=Listen sind permanent und einer alljährlichen Revision unterworfen. 19) bis 24) enthalten Vorschriften über das Verfahren bei Reklamationen. 25) Die Wahl findet das ganze Jahr hindurch nach der abgeschlossenen revidirten Liste Statt. Titel II. Von den Wählbaren. 26) Wählbar find ohne Pohnorts; Bedingung alle Wähler, die 25 Jahre alt sind. 27) Für unwürdig, gewählt zu werden, sind alle unter 15 und 16 bezeichneten Individuen erklärt. 28) Der Eigenschaft als Mitglied des gesetzgebenden Körpers geht jeder Deputirte verlustig, der während der Dauer seines Mandats eine Verurtheilung erleidet, die dem Vorstehenden zufolge das Recht der Wählbarkeit aufhebt. Die Absetzung wird vom gesetzgebenden Körver nach Einsicht der Documente ausgesprochen. 29) Jede besoldete öffentliche Funktton ist mit dem Deputirten=Mandat unverträglich. Jeder besoldete Beamte, der zum Deputirten ernannt wird, gilt in Folge seiner bloßen Aufnahme in den gesetzgebenden Körper für verabschiedet, wenn er sich vor Prüfung seiner Vollmachten nicht anders bestimmt hat. Jeder Deputirte gilt durch die bloße Annahme besoldeter öffentlicher Funktionen für aus dem gesetzgebenden Körper ausgetreten. 30) Die folgenden Staatsbeamten könneu innerhalb 6 Monaten nach ihrer Absetzung, Entlasung oder anderen Vexänderung ihrer Stellung in ihrem ganzen Amtsbezirke nicht gewählt werden: die ersten Präsidenten und General=Prokuratoren; die Präsidenten der Civilgerichte und Prokuratoren der Republikz; der Ober=Befehlshaber der Nationalgarden des SeineOepartements; der Polizei=Präfekt, die Präfekten und Unter=Präfekten; die Erzbischöfe, Bischöfe, Generai=Vicare; die Generale, welche Militär=Bezirke und Unter=Bezirke befehligen; die SeePräfekten. Stel V. Itzatßeeiumungen. 31) bis 52) bestimmen ziemlich strenge Geld= und Gefängnißstrafen für Betrug beim Einschreiben in die Wahl=Listen oder beim Votiren, für Erscheinen in den Wahl=Versammlungen mit offenen oder versteckten Waffen, für versuchte Fälschung, die Wahen durch Persprechen, Vestrafung, Drohungen oder Gewalithaten, e- Beuen unr Lelebug, Bizgrgeitingen, ar. chrei und drohende Kundgebungen, für versuchte Verhinderung der Wahl=Operationen durch gewalisamen Einbruch in die Versammlungen u. s. w. Titel V. Allgemeine Bestinmungen. 53) Für die Wahl des Präsidenten der Republik wird ein besere, Gutez de Zuesziugungnse der Arms rgetan. 85) Ein Detret wird die Revisionsweise der Wahl=Listen und die Zusamrtensetzung, Befugnisse und Verfahren der Wahl=Versammlungen regela. Gegeben im Tuilerieen=Palast, 2. Febr. 1852. Louis Rapoleon. Der Minister des Junemn, F. de Persigny. Hierauf folgt die(nach ihrem Inhalte schon mitgetheilte) Tabelle, welige die Zahl der Deputirten angibt, die jed. Departement zu ernennen hat. Es folgt sodann ein Dekret e die dur iud Wese der jährlichen Roisen dr Wastlisten. Die Augmerzungen oder neuen Einschreibungen sinden mmer vom 1. die 10. Jan. jedes Jahres, die Erledigung der Leschwerden bie zum 31. März Statt, bis wohin die die Liste in Kraft bleibt. Der Maire leitet das Geschäft nter Ueberpachung des Präfekten; der Friedensrichter bildet Neue Aeieng un ien Noinr. Gi anbern De Baste a w e r d e n u n e u n d r u m e e e u n i h n u u n u— u u Gabe der Natur, ihre Stimme vernachlässigt hätte, würde diese sie nicht erregt baben. So spiclte sie denn mir gerötheter Wange und von edlem Stolze glänzenden Augen die ersten Noten auf dem Bano mit fester Hand, und ließ aus ihrer anscheinend schwachen nine zarten Prust mit reiner, sonorer und klagender Stimme eine Peinische Meiodie ertönen. Thränen traten in viele Augen, und sedis Herzens Schlag ward schneller. Der Grsang war zu Ende, aber das bewundernde Schweigen soch nicht. Giovanna rubte erschöpft auf der Armlehne ihres Seseic und senkte die Augen zu Boden. Als sie sie wieder erhob, erdlickte fir einen der Gäste, der so starr auf sie schaute, als horchie e den Wiederklängen, die in ihm noch nicht verweht waren. Um eine Zestrutheit zu beben, führte ihn der Herr vom Hause zu Clovanna.„Erlauben Sie mir, Eignora,“ sagte er,„daß ich Ihven einen Landsmann, den Grafen Leo Roczonski, vorstelle.“ Wenime wrorks. Eie vrdmgte seh Tchrriternd, Feiete Uer 9„„ lehrt. Roszynski, unfähig, den Ausdruck einer tiefinnigen Bewunderung länger zurückzuhalten, ergriff begeistert ihre Haend und rief: „Ich liebe Sie!“ Sie gntzog ihm ihre Hand, blieb einige Minuten schweigend vor ihm stehen und sagte,dann langsam, deutlich und spöttelnd: „Ader ich Sie nicht, Graf Roszonsti.“ Leo sprage von seinem Sluhle auf. Er drückte die Hand auf seine Stirn und blicb stumm. Giopanna war kalt und rubig.„Es ist eine Strafe des Himmels,“ fuhr andlich der Graf fort, als spreche er mit sich selbst,„weil ich meine Pflicht nicht gegen ein weibliches Wesen erfüllt habe, das ich freiwillig, aber ohne Ucherlegung wählte. Ich tbat ihr Unrecht und werde nun dafür bestruft.“ Giovanna wendete das Augegatf“ h#“. Leo juhr fort:„Jung und mit noch ungerührtem Herzen vermählte ich mich mu einer Fürstin, die 10 Jober ülter wor dls ich, von errantnischem Gerüübe und finsterer Laune. Sie Sehandelte mich wie ihr untergeordnet. 1852. r Abonnementspreis in Paderborn 20 Sgr., auswärts durch l=Expeditionen bezogen inelus. Portoaufschlag 25 Sgr. In1 Sgr. die 4spaltige Zeile oder deren Raum berechnet. u ½ Thlr. das macht 1,205,000 Thlr. aus, ferner 10 Pfund Rindfleisch zu 1/10 Thaler, das macht ) T h a l e r a u s; f e r n e r e n d l i c h 1, 1 0 0, 0 0 0 T b a l e r f ü r nes, so haben wir die Summe von 7,516,250 Thad. Diese Summe ist, wie man siebt, um wenig diejenige, welche die landwirthschaftliche Bevölkerung Schutzzoll oder Steuer für die Baumwollenwaaren brauchs entrichtete, und das ganze eigentliche Resutrach, daß der Landmann den Absatz seiner aumwollenfabrikonten nur dadurch erzielt, daß er so gut wie umsonst ihm hingiebt. Man wird gessen, daß ein solcher Markt für den Landmann nicht eine Contridution ist.“ Preußen leben mindestens 9½ Millionen Menschen rbau, für diese beträgt also die durch den Schutzoll ifene Mehrausgabe für Baumwollenwaaren jährlich 0 Thaler und für den einzelnen Morgen Land eine ung von 2 Sgr. 7 Pf. sich nun aber die Baumwollenindustrie des Hülfe dieser großen(Schutzoll=)„Opser, welche sie n der Consumenten verschlingt, in entsprechender Weise imnet? 1! gewiß nicht! denn sonst wäre die Ausfuhr von lenwaaren von Jahr zu Jahr gestiegen. Die Aus1g aber im Jahre 1834 77,128 Centner, im Jahre r nur noch 70,266 Centner. in eine Classe von Staatsangebörigen auf Kosten aln bevorzugt sein, wenn sie mehr Rechte genießen und Pflichten und Lasten tragen will, so ist es wobl an zu. fragen, wowit sie diese Bevorzugung verdient da#s sie diese Opfer von Gemeinwobl verlangt? Weitze le dem Staate geleistet, daß sie auf solche Vorrechte macht? Ob der Staat und alle Steuerpflichtigen hutzölle und Prämien bezahlen sollen, was eine kleine n ihrem eigenen Interesse unternimmt? Ob der Staat sei, um die Geschäfte Weniger auf Kosten Aller zu schwersten Lasten und Abgaben ruhen auf dem Ackersenn Bankerotte, Handelskrisen, Kriege uns heimsuin schließt der Industrielle seine Werkstatt zu und entArbeiter. Und die brodlos gewordenen Arbeiter suu nach Unterkommen und Nabrung auf dem Lande. dwirth bestellt fort und fort seinen Acker, mag er im erbeert, mag seine Saat von den Elementen zerstött Seine Arbeit beginnt ohne Unterbrechung steis aufe Mögen ihn zur Zeit der Theuerungen Auefohrverdete nag der Staat ihm ein Minimum des Preises für odukte vorschreiben, er pflügt und säet und erntet doch mögen, das meine Eltern mit so vieler Mühe aufgehäuft erschwendete sie, und schämte sich doch in Betracht meiner derkunft nach meinem Namen genannt zu werden. Glückfür mich liebte sie Verguügungen und Besuche über alles. würde ich, nur um von ihr hinwegzukommen, em Sptenoch etwas Schlimmeres geworden sein, so aber blieb ich elben Grunde zu Hause, denn dort war sie am seitensten. aus Langeweile, dann aber aus wirklichem Wohlgefallen iftigung, ergab ich mich den Studien. Durch Lesen bildete Leist und Herz. Ich ward ein ganz anderes Wesen. Eijate nachher starb mein Vater und meine Schwester beiraLuthauen, während meine Mutter in ihrem hohen Alter hren Idcen ganz unfähig war, meinen Kummer zu verstrs meine Frau daher in die Bäder reisete, um ihre zerrürindheit wieder heizustellen, ging ich, in der Hoffnung, einer früheren Bekannten und Freunde zu finden, hierder. Sie— vanna erröthete plötzlich, als set sie entdeckt. Doch schnell sich wieder und fragr wesch wit rihtgen Scherge: Odnstreitig zählen Sie doch nicht auch mich unter Ihre früderen Bekanmen?“ „Ich weiß nicht. Ich bin ganz an mir irre geworden. Es ist wahrbaft seltsam. Seit dem Augenblicke, wo ich Sie bei dem Grafen Seika satz, ergriff mich ein gewaltiger Instinkt der Liebe; ncht ein nrues Gefihl, sondern als id eine gruss verdargene langverschwiezene, unentwickelte Empfindung plötzlich in eine nicht zu bändigende Leidenschaft ausgebrochen wäre. Ich liebe, ich beie Sie an. Ich Hier unterbrach ihn Giovanna— nicht durch Sprechen, sondern mit einem Blicke, der ihn bestürzte, erschütterte. Stolz, Hobr, Ironte lag in ihrem Lächeln. Gatyre schwebte um ihre Lippen. Nach einer Pause antwortete sie langsam und beionend:„Lieden Sie mich, Graf Boszpne### „Dies ist mein Loos. Und trotz Ihres Hobus werde ich. nicht dagegen ankämpfen. Ich jühle, es ist meine Bestimmung, Sie im lüserungen nach bestimmten Proben und sesten Preisen direkt vom istic ererie=Seachmumt deheldt Hotoen u dicier Gecilt ausschließlich den einzelnen Militär=Intendanturen überlassen, in deren Ressorts diejenigen„Montirungs=Depois gehören, für welche Tuch geliefert werden soll. Es ist diese Maßregel sowo teresse des Staates als der einzelnen Provinzen und E selossen, de niemand bester als die Proninstelbehirden ushe und die Leischungesichtgseit der Tuchgruec und Zohe den Provinzen zu würdigen im Stande ist. Demnach die Intendantur des 7. Armeekorps in Münster die Tuch für das Montiuungs=Depot in Düsseldorf. Dieselbe hat darf in Westfalen und der Rbeinprovinz zu bestellen, aber, da hier in der Regel nur feinere Tuche fabrizin u mangelndem Bedarf in den Provinzen Sachsen und Bu# Die nächste„Tuchlieserung, und zwar für das Jahr 18 schon im März des laufenden Jahres in dieser neuen Wi schrieben werden. Paderborn, 7. Febr. Folgender Ueberblick über d der Münster=Hammer Eisenbahn theilen wir unsern Leser De Münster=Hammer Eisenbahn, eröffnet am 26.! hat nun bereits das drütte vollständige Betriebsjahr zurücke Einnahme des ersten vollständigen Betriebsjahres 1849 schon auf das Stammaktien=Kapital 2 ¾ pCt. Zinsen Im zweiten Betriebsjahre überstieg die Einnahme die: um mehr als 70,000 Thlr. und es konnte schon für? Berricbsjahr 3½ pCt. Zinsen auf das Skammaktien=Kapil werden. Wiederum hat die Einnahme des verflossenen Ja die von 1850 um über 8000 Thlr. überstiegen. Die Pe quenz des Jahres 1850 blieb weit binter der vom Jahre der vom verflossenen Jahre ebenfalls noch um einige Husende gegen 1850 zurück; dagegen hat sich der Güterver im Jahre 1850 gegen 1849 bedeutend gehoben und auch verflossenen Jahres übersteigt den von 1850 wieder um sas Ctr. Im Jahre 1851 wurden 127,290 Personen besö Jahre 1850: 127,694 und in dem Jahre 1849: 144,1 Jahre 1848 wurden von der Eröffnung bis zum Schlusse res an Personen defördert: 134,990; es wurden sonach weit kürzern Zeitraum dennoch mehr befördert, als in d vollen Betriebsjahren 1850 und 1851. Das Qnantun Jahre 1850 beförderten Güier überstieg das vom Jahre An unsere vere Die auswärtigen Abonnenten de betreffenden Filialexpeditionen nunmehr Paderborn, den 2. Februar 185 143,862 Ctr.; im vovigen Jahre betrug das Quantum der beförderten Güter 554,098 Ctr. Die Gesammt=Einnahme betrug im vorigen Jahre 89,974 Thlr. 7 Sgr. 2 Pf. gegen 81,626 Thlr. 17 Sgr. 4 Pf. in 1850. Zur Genügung mehrseitig geäußerten Wunsches, soll die gesellige Versammlung der Herren Mitglieder Sonntag, den 8. d. M. im großen Saale der Harmoniegesellschaft statt finden. Diesmal abermals zur Probe. Paderborn, den 5. Febr. 1851. Direction der HarmonieDr. M. Strahl, Königl. Sanitäts Ratz in Berin, die Heilmittei des Aneneschages gegen rheumatische, gichtische und nervöse Uebel aller Art, mit Beziehung auf die Boldberger'schen galpano=elertrischen RheumatismusKetten, mit einem Anhange.“ Wem daran gelegen ist, sich über die Benutzung electro=galvanischer Kräfte zu Heilzwecken und über die glectrische Wirksamkeit der Goldberger'schen Ketten genauer ze unterrichten, dem zieht ahige Schrift, die bei Louis Gra+n in Paberborn und A. H. Wällner in Gütersloy unengeltlich zu haben ist, zuverlässigen und interesinten Aufschluß. Gasthof=Verkauf. Wegen vorgerückten Atters und kränklichen Körverzustandes beabsichtige ich mein fost in der Mitte von Barmen(am Markte) gelegenes Haus mit Hinterhaus und einer Brauerei, worin seit länger als 25 Jahren Gastwirihgeführt, aus freier Hand zu verkaufen. Dasselbe eignet sich auch seiner schönen Lage wegen zu manchen anderen Geschäften. Liebhaber wollen sich persönlich bei mir melden. Barmen, im Jonuar 1852. J. Peter Brszeimann, Gastwirth. Apothere=Verkauf. Eine der besten Apotheken der Rheinprovinz kann ich zahlungssähigen Käufern anweisen. D. L. C. Marquart. Bonn. Versammlungen betreffendes Dekret zeichnet sich durch folgende Harakteristische Bestimmungen aus: Die Wahl=Versammlungen dürfen sich nur mit der Wahl beschäftigen, Behufs deren sie versammelt sind. Alle Discussionen, alle Deliberationen sind ihnen untersagt. Die Wahl=Versammlungen oder die Sectionen werden durch den Maire unter dem Beistand des Gemeinde=Vorstandes oder von ihm bezeichneter Wähler präsidirt. Er allein kann bewaffnete Macht herbeiholen lassen, deren Besehlshaber ihm zu gehorchen verpflichtet sind. Die Abstimmung dauert zwei Tage; sodann werden die Urnen versiegelt, Tags darauf die Stimmzettel abgezählt, das Resultat proklamirt und an den Unter=Präfekten befördert, durch den es zum Präfekten gelangt. Am Hauptorte des Departements findet wieder die allgemeine Abzählung Statt, deren Resultat durch die Hände des Ministers des Innern dem gesetzgebenden Körper zugeht, der in letzter Instanz entscheidet.(K. Z.) Großbritannien.— London. Die Königin hat am 3. Februar das Parlament in gewohnter feierlicher Weise eröffnet. Nachdem sie im Hause der Lords angekommen war und auf dem Throne Platz genommen hatte, verlas sie folgende Rede, welche ihr der Lord=Kanzler knieend überreichte: Mylords und meine Herren! Die Zeit ist gekommen, wo, dem Brauche gemäß ich mich wieder Ihres Rathes und Beistandes bei der Vorbereitung und Annahme der Maßregeln bedienen kann, welche das Wohl des Landes erheischen mag. Meine Beziehungen zu den auswärtigen Mächten sind nach wie vor der freundschaftlichsten Natur. Die verwickelten Angelegenheiten der Herzogthümer Holstein und Schleswig haben meine Aufmerksamkeit noch immer in Anspruch genommen. Ich habe allen Grund, zu erwarten, daß der im verflossenen Jahre zu Berlin abgeschlossene Vertrag binnen Kurzem in seinem ganzen Umfange zur Ausführung kommen wird. Ich bedaure, daß der unglücklicher Weise vor länger als einem Jahre an der Ostgränze des Vorgebirges der guten Hofnung ausgebrochene Krieg noch immer fortdauert. Es werden Ihnen Papiere vorgelegt werden; welche Ihnen volle Auskunft geben werden über den Fortgang des Krieges und über die Behufs seiner Beendigung ergriffenen Maßregeln. Während ich mit aufrichtiger Genugthuung die in dem größeren Theile Irlands herrschende Ruhe beobachtet habe, muß ich Sie zu meinem großen Bedauern davon in Kenntniß setzen, daß gewisse Theile der Grafschaften Armagh, Monagban und Louth sich durch Verübung von Freveln der ernsthaftesten Art ausgezeichnet haben. Die Gewalt der bestehenden Gesetze ist schleunig zur Anwendung gebracht worden, um die Uebelthäter zu entdecken und ein die besten Interessen des Landes gefährdendes System von Verbrechen und Gewaltthätigkeiten zu unterdrücken. Meine Aufmerksamkeit wird sich auch in Zukunft diesem wichtigen Gegenstande zuwenden. Meine Herren vom Hause der Gemeinen! Ich habe verfügt, daß die Veranschlagung der Ausgaben des laufenden Jahres Ihnen vorgelegt werden soll. Ihre Lopalität und Ihr Eifer giebt mir das Vertrauen, daß Sie die hinreichende Vorsorge für die Bedürfnisse des Staatshaushaltes treffen werden. Da, wo, im Vergleich zu dem vorigen Jahre, das Budüber und saame dieser E wirth hat verseh chen 5 Unter G 77. b Ei Di der da für das Der A solide indem loosung Prämi wonnen fl. 42. Ortgtae kaufen Verloof per Th der am R. S. Wir halten uns gleichzeitig mit dem Anund Verkauf aller Arten von Staatspapieren, Anlebensloosen, Wechseln u. empsohlen. VI. 3. get erhöht ist, werden Ihnen Erklärungen gegeben werden durch welche Sie, wie ich hoffe, die Ueberzeugung gewinnen werden, daß diese Erhöhung im Einklange steht mit einer friedlichen Politik und mit den Vorschriften einer weisen Sparsamkeit. Mplords und meine Herren! Die Verbesserung der Rechtspflege in ihren verschiedenen Zweigen hat fortwährend meine sorgfältigste Aufmerksamkeit in Anspruch genommen, und zur Förderung dieses Zweckes habe ich Gesetzvorschläge entwerfen lassen, welche auf den Berichten der verschiedenen Commissare fußen, die ernannt worden sind, um Thätigkeit und Einrichtungen der höheren Gerichtshöse und Aequitätshöfe zu prüfen. Da Nichts in höherem Grade zum Frieden, zum Woblstande und zur Zufriedenheit eines Landes beiträgt, als die rasche und unparteiische Rechtepflege, so empfehle ich diese Maßnahme ernstlich Ihrer reiflichen Ueberlegung. Die Akte des Jahres 1848, durch welche die Wirksamkeit einer früheren Akte, die Neu=Seeland Repräsentativ=Einrichtungen verleiht, aufgehoben wird, erlischt kurz nach dem Beginne des nächsten Jahres. Mit Freuden gebe ich mich dem Glauben hin, daß die Nothwendigkeit, sie zu erneuern, nicht vorhanden ist, und daß kein Grund mehr besteht, weßhalb Neu=Seland der Genuß von Repräsentativ=Einrichtungen versagt sein sollte. Die Form dieser Einrichtungen werden Sie jedoch in Erwägung zu ziehen haben und die Nachrichten, welche uns seit dem Erlaß der betreffenden Gesetze zugegangen sind, sowie die dadurch erworbene Kenntniß der dortigen Zustände werden Sie, wie ich hoffe, in Stand setzen, zu einer für jene wichtige Colonie wohlthätigen Entscheidung zu gelangen. Es gereicht mir zu großer Genugihuung, daß ich Ihnen mittheilen kann, wie die großen während der letzten Jahre Statt gehabten Steuerermäßigungen keine verhältnißmäßige Verminderung des National=Einkommens zur Folge gehabt haben. Die Einkünfte des verflossenen Jahres haben vollkommen ausgereicht für die Bedürfnisse des Staatshaushalts, während die Steuerermäßigungen bedeutend zur Erleichterung und zum Wohlsein meiner Unterthanen beigetragen haben. Mit Dank gegen den allmächtigen Gott erkenne ich an, daß Ruhe, gute Ordnung und williger Gehorsam gegen das Gesetz im Allgemeinen im ganzen Lande herrschen. Es scheint mir, daß der gegenwärtige Zeitpunkt geeignet ist, um ruhig zu überlegen, ob es nicht ratbsam sein mag, mit der in der vorigen Regierung erlassenen, auf die Vertretung der Gemeinen im Parlamente bezüglichen Akte die Veränderungen vorzunehmen, durch welche sich eine vollständigere Verwirklichung der Grundsätze, auf die sich jenes Gesetz gründet, am besten enzielen läßt. Ich hege das vollste Vertrauen, daß Sie bei jeder solchen Erwägung standhaft an den anerkannten Grundzügen der Verfassung festhalten werden, durch welche die Prärogative der Krone, die Befugnisse beider Häuser des Parlaments und die Rechte und Freiheiten des Volkes in gleicher Weise gesichert sind. Nach Ablesung dieser Rede verließ die Königin nebst ihrem Gefolge das Parlamentsgebäude. Redaktion, Druck und Verlag von W. Crüwell in Paderborn. Geschwefelten RadirGummi das Stück zu 6 Pf., 8 Pf., 9 Pf. und 1 Sgr. bei W. Crüwell. e inne Wwigten in den Vertauf derselben zum Besten unseres Beamten=Unterstützungsfonds. Köln, den 1. Februar 1852. Die Direktion. Die Oekonomie und Weinwirthschaft der hiesigen Ressourcen=Gesellschaft soll auf seche Jahre aus freier Hand vermietbet werden. Die Bedingungen sind im Locale der Gesellschaft, so wie bei unserem Schriftführer einzusehen, und sind wir auch bereit, dieselben auf ErforJevermann. Preis: 3 Sgr. Gesucht. Ein geübter Platten=Walzmeister findet Beschäftigung in der Gußstahlfabrik bei Mayer& Kühne in Bochum(Westfalen.) Ne 1 Erschei Dienstage, wichtigen Ei Redaktion, Drusk und Verlag von Wilh. Cräwell in Paderborn. Deutschland tung. K Darmste Aus Thl burg, der München ein nahmen Ausland. St Naths. Ci. auf die K Amerika. II. Der Se praktischer Im: Jal Grundsatz auf pro Centner) des bei dem 2 ben werden. waaren des 3 Durchschnittspr geringer sein, keit geschehen „Mit Rück soll der Tarif Ist dieses ger geworven, e zu werden, wie Zellionferenzen diesen Congressen nen Waaren ern und jetzt ist abe ches damals mit 2 Thaler kostet. Die geringen 50 Thaler für de Stoffe, womit sich lande mit 45 Th. Zoll vertheuert al Die bessern Sorter ner wi den durch erböht, während di von 200 bis 300 PEt. veribeuert wer pfinblichsten die ger Die Ein Jahr wars gen, als der Graf Se der sich damals in W Gesellschaft bat. Es mahlin, die ihr sehr v# schlagen. 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