Dortmunder Zeitung Bierteljährlicher Abonnements=Preis 2 M 25 Anzeigen: Annahnse: : Adlu, Berlin, Breslau, Chemnt verhunden an r. ai.. a. e ,. Parzie, Krfart Teui. Hannover, Lübeck, Mannheim, Metz, Wien 2c. G. L. Daude& Co.: Frankfurt am Main, Berlin, Amsterdam, Paris 2c. Invalidendank: Berlin, Dresden. Leipzig. Th. Dietrich& Co. Cassel, Frankfurt a. M. Munchen, Nürnberg. Haasenstein& Vogler men, Danzig, Erfurt, Gen Dortmunder mit dem Anzeiger Insertions=Gebühren die einspaltige Petitzeile oder deren 29 4 ∆ Anzeigen: Annahme: Adolf Steiner: Hamburg. A. Ro C. Marowsky: Minden. Carl Schüffler.— E. Schlotte: Bremen. W. Thienes: Elderseld. Thisson: Barmen. Bernh. Arndt: Berlin. Barck& Co.: Halle a. Saale. D. Frenz Leo Frank: Köln. Joh. Noothaar: Hamburg. & Co.: Wien. G. D. Baedecker: Essen. Hagen. R. Wichelhosen: Iserlohn. Witten: Sonntags=Beilage:„Für Haus und Hof“, Blätter für Land=, Garten= und Hauswirtschaft. N 268. Sonntag, den 25. September 1881. 54. Jahrgang. Berlin, 23. September.[Tagesbericht.) Dem zum Vize= und Handelsagenten der Vereinigten Staaten von Nordamerika in Düsseldorf ernannten Herrn Henry Lewis ist das Exequatur namens des Reichs erteilt worden.— Se. Majestät der König haben allergnädigst geruht, den Regierungsrat Nöll in Koblenz zum geheimen Regierungsrat und vortragenden Rat im Miuisterium des Innern zu ernennen.— Das„ArmeeVerordnungsblatt" veröffentlicht folgende Allerhöchste Kabinettsordre, betreffend Anlegung von Trauer für den General der Infanterie v. Groß, gen. v. Schwarz= hoff:„Ich bestimme hierdurch, um das Andenken des dahingeschiedenen verdienstvollen Generals der Infanterie v. Groß, gen. v. Schwarzhoff, kommandirenden Generals des III. Armeekorps, zu ehren, daß die Offiziere des III. Armeekorps und des 4. ostpreußischen GrenadierRegiments Nr. 5 drei Tage Trauer anlegen. Das Kriegsministerium hat hiernach das Erforderliche bekannt zu machen. Karlsruhe, den 19. September 1881. ilhelm. An das Kriegsministerium.“— Der hiesige Geschäftsträger der Vereinigten Staaten von Nordamerika, Sidney Everett, hat dem Auswärtigen Amte angezeigt, daß infolge des Todes des Präsidenten Garfield Mr. Chester Arthur verfassungsmäßig sein Nachfolger geworden ist, den Amtseid geleistet und die Geschäfte übernommen hat.— Ins Ministerium des Innern sind vor einiger Zeit der Landrat Freiherr v. d. Reck und der Regierungsrat Nöll einberufen worden; der Letztere wohl infolge der Ernennung des bisher im Ministerium des Innern beschäftigten Landrats Magdeburg zum vortragenden Rat im Reichsamt des Innern. Für letzteres ist auch der Bergrat Mosler aus Schönebeck als Hülfsarbeiter(wohl für die Handelsabteilung) berufen worden. — Der„Germania“ wird von ihrem römischen Korrespondenten geschrieben: In den letzten Tagen hat der heil. Vater wiederholt Fremde aus verschiedenen Ländern in Audienz empfangen, darunter auch manche Deutsche geistlichen und weltlichen Standes. Denselben gegenber sprach Leo XIII. sich dahin aus, daß der Kulturkampf jetzt etwas nachzulassen scheine, da die Gegner der Kirche teilweise selbst einzusehen anfingen, daß sie ihr Unrecht gethan haben. Wenn gewisse deutsche Zeitungskorrespondenten von hier melden, es herrsche in den hohen kirchlichen Kreisen großer Jubel, so liegt in dieser Angabe wenigstens eine große Uebertreibung. Daß es unter der hiesigen Geistlichkeit, die höhere mit einbegriffen, ebenso wie in der katholischen Presse manche gibt, die keinen klaren Begriff von der kirchlichen Lage in Deutschland und von politischen Fragen überhaupt haben, darf niemanden auffallen, und diese mögen über jedes auch noch so geringe Zeichen einer Besserung in naive Freudenäußerungen sich ergehen, als ob schon alles so gut wie gewonnen wäre, grade so wie sie jeden Augenblick ein Vorzeichen zu erblicken vermeinen, daß für die katholische Kirche in Italien und insbesondere für den heiligen Stuhl vessere Tage in naher Aussicht stehen; aber mit diesen optimistischen Phantasiepolitikern darf man diejenigen sich beMänner nicht verwechseln, die von Amtswegen sic— ständig mit kirchenpolitischen Fragen zu beschäftigen haben. In den Kreisen der letzteren gibt man sich nun keineswegs schon sehr großer Hoffnungen hin, wenn man auch oh der spontanen durg d0 der sponlunen Wirderannaherung Pleugens Befriedigung empfindet und offen an den Tag legt. Hat man doch bis jetzt noch nichts wesentliches erreicht und kann deshalb die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen nur als ein Mittel angesehen werden, um leichter zu einer Einigung für die sachlichen Fragen zu gelangen.— In der heutigen Generalversammlung der berlin= anhaltischen Bahn waren 1164 Stimmen vertreten, davon wurden 1152 gegen die Regirungs vorlage und 4 für dieselbe abgegeben. waren ungültig.— Der„Kreuzztg.“. nend gut unterrichteter Seite geschrie Herrn v. Saburow in Barzin zum Ausgangspunkt weitgehender Kombinationen. Wir haben unsererseits, abgesehen von den persönlichen Beziehungen, welche der russische Botschafter mit dem Fürsten Bismarck haben mag, in seinem Besuche auf den Besitzungen desselben unmittelbar nach der danziger Zusammenkunft nichts auffälliges gefunden, da es gewiß in den Besprechungen, welche Fürst Bismarck mit dem Kaiser von Rußland und bessen Minister v. Giers gehabt, manche Punkte gegeben hat, welche noch eine weitere Erörterung mit dem russischen Botschafter veranlaßt haben mögen. Auch wir halten es für moglich, daß die sogenannte Auslieferungsfrage durch die Zusammenkunft eine neue Anregung gefunden hat, und daß damit eine gewisse Bewegung in der Diplomatie zusammenhängt. Für völlig gewagt dagegen halten wir die Ankündigung gewisser Retorsionsmaßregeln für die widerstrebenden Mächte. Ebenso glauben wir nicht, daß Herr v. Saburow für einen anderen Posten bestimmt sei, umsoweniger, als derselbe bekanntlich erst kurze Zeit am hiesigen Hofe akkreditirt ist und, so viel wir wissen, seine Aufgaben hierselbst mit allseitiger Zustimmung erfüllt hat.— Der„Nationalztg.“ wird aus Paris von gestern telegraphirt:„Um die Gerüchte zu widerlegen, daß der Finanzminister wegen der nicht gesetzlich bewilligten Mehrkosten der tunesischen Expedition Schwierigkeiten mache, wurde im heutigen Ministerrate beschlossen, durch die„Agence Havas“ eine offizielle Note veröffentlichen zu lassen, welche die finanzielle Lage richtig zu stellen bestimmt ist. Die Note bestätigt aber nur, was auch selbstverständlich, daß die erforderlichen, nicht in dem von den Kammern votirten Etat von 1881 vorgesehenen Kosten der Expedition vorläufig von dem Gesamtetat des Kriegsministeriums bestritten werden, der in diesem Augenblick noch nicht erschöpft, da er bis ende des Jahres berechnet ist. Diese eigentümliche Berichtigung wird voraussichtlich neue Angriffe gegen das Kabinett hervorrufen.— Der zum Deputirten der Vorstadt St. Denis an Stelle von Camille Sec erwählte ultra=radikale Charlatan Delattre hatte Louis Blanc das Projekt unterbreitet, die Deputirten der äußersten Linken sollten angesichts der drohenden Situation ein Komitee bilden, um über die Vorgänge in Tunis und Algier eine Untersuchung anzustellen und Licht zu verbreiteten, ein Vorschlag, der ersichtlich die Bildung einer Art„comité de salut publie“ bezweckte. Louis Blanc hat den Vorsitz in diesem Komitee angenommen und Delattre seine Parteigenossen auf morgen in das Fraktionszimmer des Palais Bourbon zusammenberufen. Karlsruhe, 23. Septbr.[Der König von Schweden] hat heute abend 6¼ Uhr über Franksurt a.., wo er mit der Königin zusammentrifft, die Rückreise nach Schweden angetreten. Der Großherzog, die hohen Neuvermählten, der Erbgroßherzog und der Prinz Ludwig gaben demselben bis zum Bahnhof das Geleite, wo auch die Hofstaale., die Minister, die Generalität und der Oberbürgermeister mit der städtischen Vertretung zur Verabschiedung sich einge8 Stimmen wird von anscheirieben: Verschiedene Der Alte schwieg erschöpft und seine Gestalt, die während dieser Worte höher, stolzer, jugendlicher erschienen war, sank gleichsam wieder in sin zusammen. agister Möller, der über das ganze Gesicht erglüte, holte zu zorniger Entgegnung tief Atem, aber von der Lancken schnitt mit einem plötzlichen energischen Beschluß allen weiteren Streit ab: „Die Sache muß bis morgen ruhen, ich sagt es schon zuvor. Gute Nacht, Magister, Ihr sollt gehört werden, wie sichs ziemt, aber bei hellem Tage und wenn mein eigen Haupt völlig frei ist! Gute Nacht, Theodosins, ruhe aus unter meinem Dache, Du bist, wie ich merke, allezeit der alte Trotzer und Zürner! Gute Nacht, Herr Gerhard Friesen, bedenkts wohl, was ich Euch riet, Ihr könntet es bald brauchen.“ Weder der Pfarrer von Altenkirchen, noch Meister Theodosius Corvinus entgegnete jetzt ein Wort mehr; beide Männer hatten sich feindselig von einander abgekehrt, aber sie strebten beide der Thür zu, die hinaus in die große Halle führte. Nur Gerhard Friesen nahm wahr, daß Fräulein Agnes in zärtlicher Bewegung und mit dem Ausdruck glückseliger Dankbarkeit den Hals ihres Vaters umschlang und daß beide, der Ritter wie seine Tochter, in dieser Umarmung ihren Gästen den letzten Gutenachtgruß zuriefen. Nun die drei Männer in die große Vorhalle traten, zitterte die Erregung der letzten Minuten noch so in inen nach, daß sie, als der Pfarrer die Thüre zum se aufriß und sich mit rauhem kurzen Gruß zum #en anschickte, erst jetzt wieder das Heulen des Windes, das Brausen der See vernahmen. So dicht und fest die Mauern des Herrenhauses waren, der Sturm fand den Weg hindurch, rüttelte an den schweren, hohen Thüren und füllte den nachtstillen Gang, den der Alte und Gerhard betreten, mit wunderbarem Geräusch. Ein donnerähnliches Getöse schien fern zu brechen und scholl dennoch deutlich in ihr so oft sie unter einem der klirrenden, halbrunden, sefaßten.—=* uer B ch. 45 bleigefaßten Fenster vorüberschritten. funden hatten. Der König sprach den Vertretern der Stadt lauten Dank aus für die ihm und dem Kronprinzen bethätigte warme Teilnahme und verabschiedete sich dann vön vem Großherzoge und ven Mitgliedern der großherzoglichen Familie in der herzlichsten Weise. Die Abreise der Prinzen Karl und Oskar von Schweden ist auf heute Nacht, diejenige des Kronprinzen und der Kronprinzessin von Schweden auf Sonntag=Nachmittag 3 Uhr festgesetzt. * H a m b u r g, 2 2. S e p t.[ V e r s a m m l u n g v o n Amerikanern.] Heute nachmittag fand im Warensaal eine sehr zahlreich besuchte Versammlung von amerikanischen Bürgern und Mitgliedern der Kaufmannschaft statt, um aus Anlaß des Todes des Präsidenten Garfield ihre Sympathie für denselben Ausdruck zu geben. Nach einer warmen, in englischer Sprache geIn ihrem Gemach war eine kleine Ampel angezündet, die hohen, schwellenden Betten winkten den wandermatten, totmüden Genossen einladend genug. Und doch war es beiden, als müßten sie das Lager scheuen. Schweigsam standen sie einander gegenüber: Meister Theodosius dem jüngeren Gelehrten scharf, fast mißtrauisch ins Antlitz spähend, Gerhard aber träumerisch und befangen vor sich hinblickend. Der alte brach zuerst das Schweigen: „Nun Gerhard— meines alten Freundes Töchterlein ist eine liebliche Blüte? sie kann es mit allen Huldinnen des Catull aufnehmen?“ Gewiß— Giordano Bruno hat sie nicht zu hoch gepriesen!“ Die Nennung dieses Namens schien dem Alten die Gedanken wieder zu erwecken, die er eben gewaltsam zu verscheuchen gesucht hatte. Ein= und zweimal öffnete er noch die Lippen und schloß sie wieder, dann wandte er sich plötzlich zu seinem jungen Freunde und sagte leise, eindringlich, fast beschwörend: „Hüte Deiner wohl, mein Gerhard! Du wirst nicht immer mit mir durchs Land fahren, Dein Herz wird nach Amt und Ehren, nach Haus und Hof, nach Weib und Kind verlangen. Finde was Du begehrst, aber kaufe er nicht zu hoch— nicht so hoch, wie Cornelius Lankenius! Gute Nacht, Gerhard! Ruhe fest, Gott weiß, wie bald wir wieder wandern müssen.“ Meister Theodosius hatte seine Kleider abgelegt und warf sich jetzt mit raschem Entschluß auf das weiche Lager. Gerhard hatte zürnend auffahren, ihm bitter erwidern wollen, aber er hielt an sich und nur eine Minute später hörte er an den tiefen gleichmäßigen Atemzügen des Alten, daß derselbe zur Stelle entschlummert war. So legte auch er sich nieder und lauschte noch einige Minuten dem Heulen des Sturms, dachte aller Erlebnisse des bewegten Tages. Das Letzte, was er sah, war das Bild, mit dem er aus dem haltenen Rede des Konsuls Bailey, worin derselbe einen kurzen Abriß des Lebens Garfields gab und die hohen Verdienste desselben hervorhob, versicherte der Vizepräsident der Handelskammer, Refardt, im Namen der hamburger Kaufmannschaft, die Trauerbotschaft habe nicht allein die Einwohnerschaft dieser Stadt, deren Bürger in vielen Beziehungen aufs engste mit der Union verbunden seien, sondern das ganze deutsche Volk aufs Tiefste bewegt; er sei aber überzeugt, daß die amerikanische Republik, welche schon manchen Sturm bestanden, auch diesen schweren Fall mannhaft überwinden werde. Hierauf hielt Spitzer aus Brooklyn zunschs in englischer Sprache an den Konsul, dann in Sprache an die anwesenden amerikanischen Mitbürger deutscher Zunge eine dem Verstorbenen feiernde, mit großem Beifall aufgenommene Rede. Eine von Macdonald an die Witwe Garfields vorgeschlagene Adresse war sofort mit hunderten von Unterschriften bedeckt und wird noch einige Tage zu weiteren Unter zeichnungen aufgelegt bleiben. Ausland. * Haag, 23. Sept.[Prinz Friedrich.] Die Beisetzung der Leiche des verstorbenen Prinzen Friedrich ist in sehr imposanter Weise vollzogen worden. Nach einem religiösen Akte im Schlosse de Pauw und dem rührenden Abschiede der prinzlichen Verwandten wurden die sterblichen Ueberreste zunächst nach dem Palais im Haag und sodann in großem Zuge nach der Königsgruft in der Kirche zu Delft geleitet. An demselben nahmen der Köng, der Prinz von Oranien, der Fürst von Wied, der Kronprinz von Dänemark, Prinz Albrecht von Preußen, der Erbgroßherzog von Sachsen und die außerordentlichen Repräsentanten der fremden Höfe teil. So waren vertreten Rußland(durch den Fürsten Orlow), Mecklenburg, Oesterreich, England, Schweden=Norwegen, Frankreich, Rumänien und die Türkei. Der Leichenwagen war bedeckt mit den OrdensInsignien ds Verstorbenen und mit Blumenkronen. In der Kirche zu Delft waren zahlreiche Behörden, Mitglieder des diplomatischen Korps, Deputationen, darunter diejenigen der preußischen und russischen Regimenter, deren Chef der Verstorbene gewesen, zugegen. Hofprediger Koetsveld hielt die Leichenrede. * W a s h i n g t o n, 2 2. S e p t.[ D e r P r ä s i d e n t Arthur] hat heute mittag im Kapitol in Gegenwart des Kabinetts, der obersten Richter, mehrerer Senatoren, Kongreßmitglieder und Generäle den Eid in vorgeschriebener Form geleistet. In der von dem Präsidenten verlesenen Ansprache gibt derselbe seinen Gefühlen des Schmerzes und Abscheus anläßlich des Attentats auf den Präsidenten Garfield Ausdruck und hebt die Vorzüge, desselben rühmend hervor. Die edelmütigen Bestrebungen desselben, die von ihm vorgeschlagenen Maßregeln zur Abschaffung der Mißbräuche, zur Herbei m die Hebu führung von Ersparungen, um die Hebung der Wohlfahrt, wie um die Erhaltung der freundschaftlichen Beziehungen dem Herze ## zu den anderen Nationen werden stets in em Herzen des Volkes fortleben und von ihm, seinem Nachfolger, zum Vorteil des Landes verwertet werden. Die auswärtigen Beziehungen seien durch nichts bedroht, die Ruhe sei zumal jetzt ein Erfordernis und bestehe keine Veranlassung, eine außerordentliche Session des Kongresses einzuberufen. Er sei von der Größe und dem Ernste seiner Verantwortlichkeit durchdrungen; die durch die Konstitution ihm auferlegte Aufgabe habe er mit dem Vertrauen auf den göttlichen Beistand übernommen und indem er seine Stütze in den Tugenden, dem Patriotismus und der Weisheit des amerikanischen Volkes suche.— Eine Proklamation des Präsidenten setzt den kommenden Montag als allgemeinen Trauerund Bußtag an letzten Sonntage im Kühnschen Saale beschäftigte sich zum großen Teile mit der wirtschaftlichen Frage. und hier ist auch einer der Haupt=Angelpunkte, welcher die hiesigen Liberalen von der Fraktion der Fortschrittspartei trennt. Wir glauben, daß die Frage, ob Schutzzoll, ob Freihandel, nach dem starren Prinzipe nicht zu lösen ist und ebenso wenig, wie wir den einseitigen Schutzoll für das allein richtige halten, können wir den Freihandel um jeden Preis als empfehlenswert anerkennen. In wirtschaftlicher Hinsicht läßt sich nimmermehr eine Parteischablone anlegen, hier müssen stets die individuellen Verhältnisse den Ausschlag geben und das ist es, was wir in der Taktik der Fortschrittspartei stets vermißt haben. E Wenn wir dieses rastlose, blinde Arbeiten zu gunsten des allein seligmachenden Manchestertums sehen, dann fällt uns jenes, allerdings nicht von der Fortschrittspartei ausgegangene Wort ein, welches früher einmal zitirt ist: was kümmert es uns in Berlin, wenn ihr in Westfalen Not leidet! Mag dieses Wort nun wirklich gesprochen sein, oder nicht, jedenfalls aber hat man das Gefühl, ols wenn der Geist, der in den oben zitirten Worten weht, aus so mancher freihändlerischen Behauptung herausklingt. Wir wollen hier nur ein Beispiel anführen. Als der letzte westfälische Städtetag wegen der erdrückenden Ziffern der Kommunalsteuern sich an den Minister des Innern wandte, da sagte die fortschrittliche und freihändlerische„Boss. Ztg.“ vom 9. September in einem Leitartikel zur Antwort Puttkamers zunächst sehr richtig, daß die erschreckenden Ziffern von 400, 500, 600 Prozent der Klassensteuer und Einkommensteuer und 200 Prozent der Realsteuer nicht erst infolge einer neuen Entdeckung bekannt geworden seien, vielmehr hätte der Minister des Innern schon seit Jahren darauf aufmerksam werden können und sei darauf aufmerksam gemacht worden. Auf die Worte des Ministers aber von dem Ausbleiben des Zuzugs wohlhabender Personen in die Industriestädte und von der Gefahr der Entvölkerung an den besser situirten Klassen sagt das Blatt aber mit kühler Ruhe wörtlich: Wer nicht muß, zieht natürlich nicht in solche Städte, wo man genötigt ist, die Leistungsfähigen bei der Tragung der öffentlichen Arbeiten übermäßig zu belasten, und wer irgend kann, wird sich einer solchen übermäßigen Belastung zu entziehen suchen und nach solchen Orten verziehen, wo die Last nicht so unerträglich drückt. Geht es so weiter fort— und wir können uns recht gut vorstellen, daß es im Laufe der Zeit dahin kommt— so könnte man es erleben, daß die Bevölkerung solcher Städte zuletzt der Hauptsache nach oder wenigstens überwiegend nur aus Fabrikanten und ihren Arbeitern bestände, und wir meinen richtige Verhältnis hergestellt wäre. Wenn das der Trost ist, der uns von jener Seite geboten wird, dann danken wir ergebenst, denn wohin wir kämen, wenn die besitzenden Klassen die Arbeiter mit den Fabrikanten sich selbst und ihrem Schicksale überließen, das wird sich hier leicht jeder selbst sagen. Sehen wir die kolossalen Ausgaben für die Schulen und die Armenpflege an und denken uns, daß das alles der aroßen Arbeiterbevölkerung und denm „„ wemigen Hadlilänten aufzubringen auferlegt würde, dann würde eben, wenn es nicht schon früher geschehe, der ganze kommunale Kram bei der ersten geschäftlichen Krise einfach über den Haufen fallen, die Stadtkasse machte Bankerott und für Schule, Armenwesen 2c. könnten andere Leute aufkommen.— Mit dieser Art des manchesterlichen„Gottes Wasser über Gottes Land laufen lassen“, können wir uns nicht einverstanden erklären und man wird es uns nicht übel nehmen können, wenn wir nicht irgend einem von gewisser Seite beliebten Prinzipe zu gefallen, dessen Berechtigung wir durchaus bestreiten, zu grunde gehen wollen. Wir wollen durchaus nicht alle Heilmittel, die großen Gemach des Hauses geschieden, und als die Lampe erlosch, leuchteten in seinen Halbtraum hinein die blauen Augensterne, die vorhin se auf seinem Gastfreund geruht hatten. Viertes Kapitel. Kaum drei oder vier Stunden mochten verflossen sein, seit die Wanderer Ruhe gefunden, als zuerst Gerhard, danach der Alte durch ein seltsam Getös erweckt wurden, welches das Herrenhaus von Vitte erfüllte Sie hörten das hohle Brausen der See mächtiger als zuvor, der Sturm prallte in stärkeren, rasch wiederholten Stößen gegen die alten Mauern. Aber es waren nähere Laute, die ihren Schlummer gestört hatten. Der Schall rauher Männerstimmen, fester Tritte klang vom Flur.rein— deutlich unterschied Gerhard den Ruf v. d. Lanckens, des Hausherrn. Er richtete sich noch halb schlaftrunken empor. Mit gewaltiger Erregung, die ihn mehr ermunterte als jeder Zuruf des jungen Freundes vermocht hätte, schleuderte Meister Theodosius die schützenden Decken hinweg und raffte nach seinen Kleidern: „Der Lanckenius hält sein Wort nicht! Sie ziehen aus bei Nacht und Nebel, die vermeinte Hexe zu fangen.“ „Welcher Argwohn gegen den Ritter!“ rief Gerhard dagegen.„Haltet Ihr Euren alten Freund, der uns so wohl aufgenommen, nicht höher?“ „Du hast recht— hast recht!“ murmelte der Alte mit hörbar unschlüssigem Tone. „Und wenn selbst geschähe, was Ihr fürchtet", fuhr Gerhard fort,„was vermöchten wir dagegen zu thun?“ „Du hast wiederum recht— hast zugenommen an Alter und Weisheit vor Gott und den Menschen", sagte der Alte jetzt mit bitterem Spott.„Jungfrau Agnes scheint anderer Meinung als Du— hörst Du nicht draußen ihre bittende Stimme?“ In der That vernahmen die Lauschenden jetzt deutlich, wie die klangreiche Stimme des jungen Mädchens mit einer gewissen Hast sagte: „Ich muß Dich begleiten, Vater! Ich war mit Dir schon manchesmal am Strand, ich ertrüge es nicht hier allein zu sein.“ „Der Sturm ist heute wilder als sonst, Kind!“ entgegnete v. d. Lancken.„Doch mags sein, es sind nur wenige hundert Schritte. Hülle Dich wärmer in eine der Decken und nimm Anke oder Suse mit Dir örst Du? Sie feuern drüben schon wieder einen Notschuß ab! Unsere Gäste lassen wir ruhen— sie sind zu erschöpft und des Strandes unkundig.“ Aber schon hatten sich beide Männer angekleidet und der Alte öffnete rasch die Thür nach dem Flur wo sich im ungewissen Schein zweier großen Windlichter eine Schar von Knechten um v. d. Lancken gesammelt hatte. Sie trugen Stangen, Taue und allerlei Gerät, was den Binnenlandsbewohnern fremd war und schickten sich eben an, nach der Weisung des Gutsherrn durch eine Pforte des Flurs, die ins freie Feld führte, im geschlossenen Zuge das Haus zu verlassen. Sowie Herr Kornelius des alten Gelehrten ansichtig ward sagte er bedauernd: „Dacht ichs doch, daß wir Euch emporlärmen würden. Es ist nichts, Theodosius— ein Schiff ist vom Sturm in die Wiek getrieben worden und scheint zu stranden. Wir wollen zur Hülfe nach dem Ufer herunter, legt Euch ruhig nieder, Ihr könntet nichts dabei thun.“ „Sind wir ganz unnütz, wo selbst eine zarte Jungfrau, wie Eure Tochter, den Sturm nicht scheut?“ fragte Gerhard, der inzwischen auf die Schwelle getreten war, entgegen.= Der Gutsherr ließ seinen Blick von der gebrochenen Erscheinung des alten Thedosius wohlgefällig auf die jugendlich=kräftige Gestalt Gerhards hinübergleiten und sagte rasch: „Gewiß, wenn Ihr durchaus dabei sein wollt, an Arbeit wird es keinem fehlen: Du aber, wein Alter mußt hübsch zurückbleiben, Du hast schon die Tage daher Deinen sechzig Jahren schlimmer zugesetzt, als gut ist.“ des Gutsherrn zu dem Mädchen hin, seine Augen blitzten, als er ihre Schönheit aus den groben Wollenhüllen, mit denen sie sich gegen Sturm und Wetter geschützt hatte, hervorleuchten sah. (Fortsetzung folgt.) 18 ## dustrieller Bedeutung, welche unter so kolossalem Steuer dem Vorstande, dem Ar druck wird, unle und wenigen Personen dieses Verei ner, sie sind jedoch keine Heißsporne, die den für allein seligmachend halten. Betrachten n Vorstand des Vereins näher, so werden aar nichr Luft. uns in das Brckusteroen drfwir finorn., daß von den Mitgliedern desselben nur einer kanchester=Schablone spannen zu lassen, in welchem einen leicht erklärlichen Einfluß besitzt. Man spricht der Kleine ansgereck wird und dem Großen die Beine auch, schon davon, daßz der Vorstzende dei Vereige ween und ihr zurückgebliebenen Arbeiter und Fabrikanten die Bewo allein bezahlen müßt, daß ihr schwarz werdet, dann seid Fortschritt für auein end„. I in den normalen Zustand eingetreten. Wir haben wir uns den Vorstand des Vereins näher, so werden der ger icht Aest. grus ie Lo, Prectstessert, der vir Manchester=Schablone haebe, w rd, damf er unter die Theorie paßt, wir gewisser Vorkomunisse in dem Vorstande sein Amt hald nicht bewährt, se habe;, nur an deren menge wollen nicht, daß alles über einen Kamm geschoren niederlegen werde. Wir können dem Blatte nur den bildung gelegen. Schließlich ergänzte Herr### reien auf dem Lande. Bezüglich des Antrages des Herrn Wagner sprach sich Redner für Beibehaltung von Sennerinnen für kleinere Verhältnisse und für männliches Personal bei größeren Anlagen aus. Herr Wagner betonte noch, daß er kürzlich mehr als 10 Molkereien besucht, wo er nur das eine Urteil gehört:„Nur mit männlichem Personal ist etwas zu erzielen“ Herr Landrat von Borries=Herford sprach sich gegen Verdräugung des weiblichen Personals aus. Herr Bömer, Schriftführer der Gesellschaft, hat das Schwarpsche Verfahren eingeführt und dabei so gute Resultate erzielt, daß er dasselbe aus voller Ueberzeugung jedem empfehlen könne. Herr Wiemann betonte, wenn sich Frauen bei der Molkerei elhaften Ausagner seinen Molkerei, weshalb der Vorstand lle zuerkannt hätte. Nachdem ausgesprochen und betont, daß n den Kinderschuhen stecke, entspräsident, die Anlage sei auf waren und wie sie jetzt sind. Früher war machung: Wie vorauszusehen, hat der fortschrittliche bei den so miedrigen Löhnen nirgends Arbeit vorhan=(Reichstagstanditgt, Herr Rechtsanwalt, Lenzwann, ver, Prst, aus kei die Errichtung von Meiereien zu wänschen den, alle Augenblicke mußten Feierschichten gemacht wer= sucht, mit advokatischen Redekünsten die Thatsache in Ti.rmit war die Generalversammlung bendet, den, ganze Werke kamen zum Stilliegen und das An= Abrede zu stellen, daß er öffentlich die Aeußerung ge].sDas Fabressesl des landwirtschaftlichen Kreisgebot von Arbeitern war so groß, daß ganze Scharen than:„er strebe die Republik an“. Die zu seiner Ent= vereins hat heute früh am Fredenbaum begonnen, mit dem: die unser lange und den andern hilft nichts traurig in odesfälle. Wilhelmine, X. des Zimmermanns Karl Nolte, Wilhelmsstraße 42, 2 J. 4 M. 8 L. Elfriede, T. des Fabrikarbeiters Friedrich Abhoff, Jakobsstraße 6, 9 M. 23. I. August, S. des Tagelöhners Peter Schulte, Altmühlenweg 37, 1 T. Adele. T. des Lackirers Eduard Ueckerann, Josefsstraße 8, 1 J. 2 M. 9 T. Ehefrau des Tagehners Dietr. Hülsdau, Christiana geb. Humbach, Wöstenhof 11, 59 J. 11 M. 9 T. Theresia, X. des Berat zoelöhners Gerhard Reismann, Tremoniastraße 58, ¼ Std. Gewerbe, Handel und Verkehr. Neut, 23. Sept.[Getreidemarkt.] Am heutigen Getreidemarkte blieben Preise sämtlicher Fruchtgatlungen undie Lohne knd leider noch nicht gettegen, vu, Nach, zierunasform, abichon se für Deutschland nicht passe Die Ausstellung von landpirtsch=ftlichen Produten ist nicht verändert Hafer, neuer, aste Arbeiter finden volle Beschäftigung umd g2 Vh. Evste. Lugker.ster Far Shentchland fach nach seiner Ansicht eine se gahlreich, beschickt, Wit, im Vrgangenen zur Airzher burg g9 2a, gEtg9t Dw, Krrchen. u frage nach ihnen, die eine baldige Steigerung erhoffen(also für Deutschland paßt nach seiner Ansyy;#as. Jahren, dingegen ist die Ausstellung an Geräten und kerdem schaffen verschiedentlich Ueberschichten weniger vernünftige). können auf jeden Unbefange Maschinen reichhaltiger, hat doch die Firma Mayer und Jedenfalls aber ist die ganze nen, der den Herrn Rechtsanwalt Lenzmann kennt, Komp. in Kalk bei zoln allein 15 GetreidereinigungsSumme der Löhne, welche jetzt gezahlt werden, ganz nur komisch wirken, jedenfalls beweisen sie zur Gentige, maschinen ausgestellt. Die Firma ist im Besitze 25 M. zweite Sorte dert. Weizen, neuer läßt. Außerdem schaffen verschiedentl einen Nebenverdienst. 15 Getreidereinigungs= ni auf el geringer geworden sind als früher. Wir sepen Gebachtnistreue bresen gsch Fimmmiz die Thatfac des Festes berichten wir in nächster Nummer. cht übertrieben rosig in die Zukunft, allein wir hoffen weitere Probe zu stellen, wird biermit die Thatsache]'setraßenbahn] Samstag=Morgen war auf eine fruchtbringende Weiterentwicklung in unserer in Erinnerung gebracht, daß derselbe seiner Zeit vor Strecke Steinsplatz=Fredenbaum beide Lokomotiven Industrie, zu der der Zoll das Vertrauen zurückgebracht Zeugen das eiserne Kreuz eines bei Wörth schwer ver= und lad= kuhr mit vier hintereinander hängende hat. und damit auch eine Besserung in der Lage der wundeten Mitbürgers einen Küchenorden genannt hat. hat, und damit auch eine Gesserung in bes*.** Man darf gezpannt sein, ob Herr Rechtsanwalt LenzSorte unverände 23,50—25,50 M, Landroggen, neuer 20,00—21.00 M, Gerste— A. Buchweizen— M. Hafer 17,00 M. Rudsen 27,50 M, Raps 29,00#4l. Kartoffeln 10,00. WeizenVorschuß 36,50 4 per 100 kg. Kleien 5,90#4, Heu 6,00 4 Die Besucher der Ausstellung per 50 kg. Roggenstroh per 600 kg 50,00 M. Rüböl per 100 Kilo in Partien von 100 Zentnern 63. dito faßweise 65#. Gereinigtes Oel per 100 kg 3 4 höher als Rübbl. Preßkuchen per 1000 Kllo 150 4 * Köln, 23. Sept.[Getreidemarkt.] Weizen dieen auf der naer loto 25.00, fremder loko 24,50, per November 24,75, in Dienst per März 23,85. Roggen loto 21.00, per November 18,80, fer loko 16,00. Rücdi loko 31.00, und jede fuhr mit vier hintereinander hängenden Wagen. per März 17,85. Hafer loko 16,00 e e e e Ee e SDD genannt hal. Gegen 11“„ Uhr fuhr der Herr Regierungspräsident v. Rosen, per Oktober 29.60, per Mai 29,90 Man darf gespannt sein, ob Herr Rechtsanwalt Lenz= begleitet von Herrn Landrat von Rynsch, Bürgermeister Berlin, 22. Sept.[Marktbericht.] Weizen, gute Dese Arschauung von der Sache trmnt uus auch wonn auch vr., Weiähler.(cit, werden natätrlich auch Straßendaßa, den Heren Dulzeue und Numnenhos, zum Corn 21.00— 21.50 L, Koagen, anu. Cort. 1909 Presieg, ue- Prscheischete et kenr elichen der us„uid slunsten Karstenlschangen bruaen Pozrtscn, ve aul. Lche elie easbenschialten seiten. Leiti ent. Sekr. 133.-=-2. Mielset isc ch mit Ausnahme eines kleinen Unfalls in der Weiche bei Kummer, 7,00 M, geringe Sorte 14.20—14.50+ Hafer, gute Sort wo die hinteren Wagen entgleisten. Der Regierungs= Prär 16,40—16,90#, Mittelsorte 15,00—15,60., geringe Sort: sident verwunderte sich, als man ihm sagte, daß das bei 13.60 14,50 M. Richt=Stroh— M. Heu— K. Erbsen auf dem Parteitage zu jielefel“ den bedingungslosen die etwa noch folgenden Veröffentlichungen bringen.) Freihandel in ihr Programm gestellt hat. Wir werden es immer für falsch halten, daß Deutschland einseitig Wo D Fortschritts= f Dortmund, 24. Spt.[Rechtsanwalt) Sicherem zwei Geleisen nicht hätte vorkommen Lönnen, warum denn 2200—3200&am, Speisehohnen, weiße, 24./0—4000 4, einen Produten verschtlieben. Wbo dr. Horzsgeng,(Vernehnen nach ist der Her Statsanpalt Tewaag von un dieser geraden Stell nicht zvei Gelaise lgen, und Kinsen 8000.5000 a. Katoseln 438—575 4 pr partei, der wir za volitisch am nächten srezen,=9er bier aus der Staatsanwelischaft ausgetreten und hat bereis sprach sich im übrigen sehr anerkennend über die Bahn aus. 100 Kilz, die Reaktion eintritt, da werden wir stets neven 19 Leine Abmeldung eingereicht. Derselbe wird sich hier als Her Herr Präsident hatte auf der ganzen Fahrt aus dem kämpfen. aber wir werden nicht mit ihr gehen, Wo sie Rechtsanwalt etabliren. Bekanntlich ist auch Herr Affessor Vorderperron des ersten Wagen gestanben und die Arbeit. Litterarisches Politik und freihändlerisches Sehnen vermengt und Dohn zur Rechtsanwaltschaft übergetreten.. der Maschine genau besichtigt.— Auch find bereits zechs! Steierurischev darum werden wir Herrn Louis Berger wählen. 1[Generalversammlung der Landeskultur: Güterwagen eingetroffen. S Dortmund. 24. Sept. Dr, Sraukturte, Zz. geg, sanmalten sich zachlriche Rütglieder in der„Lortmunder Bekgmann) Tinpen Schaltz ist wieder ausgewact, rag= stellungen der Alten von F. Bäsler. Deite Ansage. in ihrem Leitartikel im Morgenblatt vom 28., Sey= Meierei“ zur Besichtigung. Esswaren u. a. erschienen die dom sein werkwürdiger Zustand 33 Stunden gedauert. Er 44 Bogen gr.“. sagt in ihrem Leitartikel im Morgenblatt vom 29. Sep= Meierei“ zur Besichtigung. Ess waren u. a. erschienen die dem kein werkwürdiger Zustand 33 Stunden gedauert. Er 44 Bogen gr.°. Mit tember:„Es vergeht kaum eine fortschrittliche Wahler Herren Regierungspräsident v. Rosen, Landrat v. Rynsch, selbst hat von diesem ganzen Zeitraum nicht die geringste schnitten. Neue Ausgabversammlung ohne geharnischten Protest der Kandidaten der Dircktor der Landeskulturgesellschaft v. Hövel, der Di Exinnerung und klag' nur über ein dumpfes Gefühl in den 1. Lieferung Bogen 1— Mit 32 in den Text gedruckten HolzNeue Ausgabe in 8 Lieferungen à 50 4. Die a Bogen—6 mit 7 Illustrationen ist soeben Böb auf Sliedern. Er kann aber bereits wieder umbergeßen und ausgegeben. Verlin, K. v. Deckers Verlag, Marguardt und Parole: gegen Bismarck ausgegeben und damit bekundet, Caldenhof, Bürgermeister Arncke, Stavtrat Sonnenschein, dürfte demnächst auch seine Arbeit in der Grube wieder Schenck..„. Saee amtennme. daß sie den Stura des Reichskanzlers als das Ziel Ehrenamtmann Schulze=Bellinghausen=Stockum, Ehrenamt= aufnohmen. Was die Ursache des bewußtlosen Zustandes! Vorrätig in der E. L. Krügerschen Buchhandlung in es fs fo, S.## Wit mohr oder weniger mann Deusenann, Oetonomierat v. Laer u. Namentlich der..1en, die, wie wir nochmalt wiedrholen, durch die ver: Dortnund, Wistenhelweg 43. ihrer Opposion betrachtet. Mit mehr, oder weniger ony— zungsprösitent besichigte auss eingehendste die 221.4224.n, zum Teil sehr schmerzhafte Manipulationen Autwand von Entrütung erläten die ferzschezhti gen von Heren Wienann erklärten Einrichtungen der vorläase(nan läcß ihm zu Ader, hänselte ihm tengenden Siegeli Priefkasten der Redaktion. Redner diese Behauptung für eine verleumderische Un m' zwei Zentrifugen arbeitenden Anstalt. Nachdem die lack auf die Brust, ritzte ihm die Haut der Fußflächen 2c)] Nr. 9. Wir können eine derartige Sache nicht wahrheit, die von den Gegnern ersonnen sei, um der 2. ren von der Besichtigung der Molkerei zurückgekehrt waren, nicht gehoben werden konnte, dürfte rätselhaft bleiven. Hörensagen bringen, sondern müssen es ganz ger Partei eins anzuhängen“ 2c. 2c. Das demokratische sand im Kühnschen Saale die General=Versammlung der] m Castrop, 23. Sept,[Feuer.] Gestern abend gegen. Uhnan dem.... vallin L1. Smsanal.: Rei dem Land= Verantwortlicher Redakteur: Rudolf Versen in Dortmund. Aee„„„ m Castrop, 23. Sept.[Feuer.] Gestern abend gegen Blatt führt dann aus, daß man mit der Parole gegen Landestultur:Gesellschaft, statt, die gegen 5 Uhr von dem 7 Uhr erionten plötzlich die Feuerfignale: Bei dem Landan a e# t h ben monn. Acnst,. piste Plaßmann in Oberkastrop war ein in der Scheune Schiffsbericht. (Mitgeteilt vom Norddeutschen Lloyd in Bremen.) kanzler werde einer liberalen Majornar weichen, musse bei der Landeskultur=Gesellschaft verweile. Es gehe daraus Lal#ern d. Prand verursacht haben.— Ein Kuhhirt ausi° Bremen, 23. Sept. zer Postdampfer„Elbe“, Kapt. der Gedanke liegen, er würde sich von einer solchen#xvor, dgs der Herr Regierungspräsident ein warmes Inter;######inde, schon über 50 Jahre alt, ist wegen Verbrechens C. Leist, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am Majorität seine Politik vorschreiben lassen. Die Demo=1#, a; den Bestrebungen der Gesellschaft nehme, wofür ihm!"..§ 176 Abs. 3 verhaftet und in das Gesängnis zu 14 Septbr. von New=York abgegangen war, ist kratie habe sich schon vor den Wahlen 1878 zu der oner Dank gebühle, den die Anwesenden durch Erheben Horrmund abgeführt worden. morgens wohlbehalten in Southampton angekommen und sor.. aud ie Her. pos Bosen Bismarck den Reichskanzler besser beurteile, als wenn Präsidenten derselben, Herrn Freiherrn von Hövel eöffnet, wirte Plaßmann— man es binstelle, als seien System und Person zer= wurde. Derselbe stellte zunächst den Anwesenden den Herrn gernder Kornhaufen in Brand geraten. Die Wehr war trennlich. Unaleich ferner als die Annahme, der Reichs= Regierungspräsidenten von Rosen vor, welcher, seit er an die raich zur Stelle und gelang es derselben, das Feuer bald zu trennlich. Ungleich ferner als die Annahme, der Ge##chr Tant, der Regierung von Arnsberg berufen, zum ersten male—aicken. Dem Vernehmen nach sollen Kinder mit Streich kanzler werde einer liberalen Majorität weichen, müsse.1 hax Landeskultur= Gesellschaft verweile. Es gehe darang erstiaen..— 2 uumm— FiMIEI V n menicns um han efner unichen„„ a den Rücktritt Bismarcks gefordert hot, voer, v ge der Landwirtschaft seine volle Aufmertsamkeit widnen. Nachdergleichen nur angedichtet wegden, 7z. Ipur 5e bieler dem Herr Landrat von Rynsch die Erschienenen namens des Standesamt Dortmund. Anmeldungen vom 23. September 1881. Aufgeoote.(Hiefige): Dreher Friedrich Wagener mit hat nach Landung der für dort bestimmten Passagiere, Post und Ladung 7 Uhr abends die Reise nach hier fortgesetzt. Derselbe überbringt 135 Passagiere und volle Ladung. Zur gest. Beachtung. Um mit dem Druck unserer Zei Um mit dem Druck unserer Zeitung Moge, erstattete Duls von grem uin ergrmrgigeWuun Panaunane#### frühzeitiger beginnen zu können, ersuchen halt= rd gegen das Zeugnis dieser kann kein Rai= gemeinen sei wenig erfreuliches zu berichten, hätten doch die Dorstfeld mit Wilhelmine Henriette Eise Fliege zu Dorft wir unsere geehrten Inserenten, uns Berger verlesenen Stellen aus der„Oektiner, W= müht gewesen, durch Unterricht, Belehrung und Begun(Zwillinge). Bergarbeiter Withelm Kuckelre, alberstr. I. Operee zeitung" bez. der„Parlamentarischen Korrespondenz der„ gung auf besondere Zeige der Landwirtschaft einzuwirken. Frauer narl Neft, Knappenbergerstr. 30. Fabrikarbeiter einzuliefern. Fortschrittspartei“ der Herren Richter und Parisius uno zwar besonders auf Viehzucht, Molkerei und Futterbau. Harl Nehring, Unions=Vorstadt, K Str. 15. 1 Tochter: Sonntags=A mitgeteilt, fährt es fort:#####. Der Körnerbau müsse im hiefigen Bezirke immer mehr dem Bergmann Wilhelm Kuhlmann, Langestr. 55. Fuhr=Unter:## bei der bi Unseres Erachtens hat Herr Berger den unwider= Futterbaue und der dadurch vermehrten Viehzucht weichen, neymer Wilhelm Kleimann, Adlerstr. 40. Zimmermann#.####n der„Dartm saalichen Roweis für seine Behauptung erbracht unds es doch im Körnerbau dem Landmanne nicht möglich, Heinrich Heinemann, Ostrandweg 13. Fabrikarb. Heinrig Die Exped. der„Dortm. leglichen Beweis für seine Behauptung erbracht und sei er voch n.....— Auslande zu konkurriren. Schefers, Kesselst aße 113. Buchhalter Gerhard Heffeling, daait fiehzt fert, des de Horscheihtepatet iun urech“ De. Zole uchung pe 18061, Plicht, lerder mit eimem Manherstr. 8a. Fabelkarbelter, Julius Hausen, Haduez, v, wenn de es behtreitet, sieg dur Prgrot;:—9egen, Destit von 20917≈ argen 48923&ap Ueberschuß im Vor= mählenweg 28. Lagerarbeiter Heiur. Lamm, Rikolaistr. 18. #er fort mit Bismarck“, jemals erhoben zu haben. Jahr, an——-=.— birt 4 hat sie erhoben, als an Wahlen noch nicht zu Pinsen„ Für die Sonnabends= und Sonntags=Ausgaben unserer Zeitung bleibt bisherigen Annahme der Inserate. oder Sie denken Die Einnahme setzt sich zusammen aus 3151 und Beiträgen von Mitgliedern, an Staatszuschüssen war, aber im Gedächtnisse bleibt der Eindruck“““.4 zur Besolbung des Wanderlehrers, 525 c etatssolcher Schlagworte und so darf man sich nicht wun= mäßigen Zuschuß, 2000 4 zur Förderung, der„Vereins: dern, doß aucd das der m Frage bonmende u be sr hen Gosreosagendea, uod 1500 L. zur, Foederung Bahtbewegung bineintönte........ Iu, Mollerei=enossenschaften. Der Veitrag der NachenAlso die Thatache, daß der Fortschrit sich em, Banchenr Feuerverscherungs= Geseaschaft, welge von mal dafürengagurt hat, den Sturz des Geichgtgnugen den zu hiesigen Bezieke, Versicherten jährlich einen heibeizuführen und daß dies zu einer Zeit geschehen henummten Prozentsatz abzuführen hat, ist in diesem Jahre ist, da die Opposition weniger Unruhe zu solch schroffer##t nur 1311 K, angenommen, da der Satz von Jahr zu Stellungnahme hatte, als heute, steht aktenmäßig fest Jahr fallt, weil die Zahl der Neuverncherunge, uner und wird nicht aus der Welt zu schaffen sein. Ge= mehr sinkt. Die Gesamt=Einnahme beläuft sich auf 12 800.4, silt sie dem Forschrit heaute nicht mehr, so wird wescher eius 9leish,adzenr 336 2, 8 Soher ser cheschasi. er beienmnen mößen, doß er sich übereit oder Heirtssogun, zsch ½2, W, zeu dis Heraiasate habez wrozulengnen wird die Sache voch Verge, Kositen zex wissenschaftlichen Unternebmungen 4320 K und Beweisführung n cht mehr sein, ohne daß die Ehr., die Fö.rderung der Vereinszwecke 4750&ap. Für die Zwcklichkeit Schaden leidet“......... der Zweigvereine, haben leider nur 100 K ausgeworfen Das Zeugnis dieses noch weiter nach links als die werden Uönnen, da die Kassen: Verhältnisse kine höhere Fortschrittspartei stehenden Blattes wird man doch für Summe genatteten. Sollten aber Vereine für durchaus unbefangen gelten lassen müssen. unausschiebbare Zwecke Unterstützungen bedürfen, so sollten Aus dem Amte Barov. 23. Sept. Man schreibt dieselben doch etwas erhalten, da dann das Kapit. Iswie Gn urcder Nonüe Prisch üer une ür B. bain. Ve Von, grag-ir, ,: Lusa Launf Bekanntma gpung vöikterung wegen des Verhalten des hiesigen Lokal=[Khend: Luggt Die. Basl der der Landeikaltor= Gesell chaft Beldll —#i Es sei durch:] Im Auftrage des kgl. Halptsteuer sse der Land= Amts zu Dortmund werden sebeseneneebenfenen Durch die glückliche Geburt eines kräftigen Knaben wurden hocherfreut.“(9296 Fritz Schröder und Frau, Bertha geb. Böcker. Heute morgen starb nach schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere Schwieger= u. Großmutter, Christina Hülsdau geb. Humbach. Dortmund, 23. Septbr. 18°1. Die trauernden Hinterbliebenen. Beerdigung: Montag früh 8½ Uhr, vom Sterbehause Wüsten hof 11 aus. völkerung wegen des Verhalten ber hiesetzen.2# Hartmund die Zahl der der Landeskult blatte, des„Baroper Anzeigers“, in der jetzigen Beit, angehhrenden Mitglieder eine sehr geringe sei. Der weitans größte Teil der Bevölkerung des Amtes aus wünschensweit und läge nur im Inter aus wünschensweit ist gemäßigt liberal und steht in seinen Anschauungen wirte, sich der Gesellschaft anzuschließen. Geien doch die am Dienstag, den 27. d8. Mts., ganz auf dem Standpunkt des Abgeordneten Berger, landwirtschaftlichen Vereine die einzigen Faktoren, welche, vormittags 10 Uhr, der einen Schutzzoll auf Eisen für die hiesige Gegend zur Vertretung der Juteressen der Landwirtschaft auch dem im Pfandlokale bei Wirt Th. Cordes . eins OeFirakae#ult, der„Barover Anzeiger“ Ministerium gegenüber berechtigt seien. Von einer Seite im Hombruch die nachbezeichneten gefür ane Sehenstoge botz der,„Soppe,#.— tzien die landpirschaflichen Verine angesordert worten, Bändeten Sachen, nänsich; 1 Betisielscheint aber sich in Gegensog v, e,pse z. 4eren sich in die Polik zu mischen. Vom Khein der sei eine mit Malrate, 6 Rohrkähle, 1 Tisch, stellen, denn er bewegt sich in durchans feaigrypähzigsen Hegenahreßf ergangen. Beides sei falsch, die landwirte II Spiegel“ 4 Binsensadte u. I. B, Fahrwasser und stellt sich auf einen sehr radikalen..“..— Mreine ronnten in bestimmten Fällen, wo es sich öffentlich versteigert. Standpunkt. Wir haben garnichts einzuwenden, wenn un, wirtschaftliche Fragen handele, ebenfalls ihre Meinung] Dortmund den 24. Sept. 1881 Verkaufsanzeige Freitag, den 30. morgens 9 Uhr, soll der Rest des zur C. W. Frombachschen Konkursmasse gehörigen Eisenwaren-Tagers und außerdem ein vollständig neues Real mit über 120 Schubladen gegen Barzahlung verkauft werden. Das Lager enthält: Oefen, Sprungherd, stählerne Schaufeln u. Grabeschüppen, Hobel, Hobeleisen, Beitel, Fitschen, Schlösser, diverse Ketten, sowie Grabeschüppenstiele, Harken 2c. 2c. Castrop, im September 1881. Der C. W. Frombachsche Konkurs-Verwalter: Hosson. 9305 er seine Spalten mit Reden und Aussprüchen des Iube#n jedoch müßten die Vorstände immer dafür wirken, daß die Abgeordneten Richter und Konsorten füllt, aber die Vereine nicht ein Tummelplatz der Prrieien Wrede, Vollziehungsbeamter. hiesigen Leser werden auch verlangen, daß ein unpar= ein Boden, auf dem alle sich vereinigten. Hierauf hielt wird, und daß das Blatt sich nicht in Schmähungen setzig: Lage des Molkerei=Bewexorr,„##z##eureer: Der Verkauf verfallener Pfänder bese bung, hn vn, u., ier, Aian. iu Lei slaun, Bostalem zux die Peur 13 Tächklne r am 28. und 29, Sept. kr. im Saale des Rheinischen Hofes hier statt.„„ 19106 A. Eick& Comp. der Anzeiger ein Auefluß der Gesinnung des 15“. Ausbildung von tüchtigen Sennen und Abschaffung der früheren libirolen deutschen Vereins, jetzigen fortschritt Seynerinnen, Veranstaltung von Ausstellungen der E lichen Bürger und Bildungsvereins sei und von dem neßh, der Molkerei für jeden Regierungsbezirk. Am Schlusse Marstand desseäben inspirirk werde. Wenn das zu des Vortrages stellte Herr Waaner den Antrag: Die Generattreffend ist, so mag hier bemerkt werden, daß dieser versammlung ermächtigt den Vorstand, mit allen Kräften Montag den 26. September kr., nachm. 4 Uhr, soll der vorzügliche 3. Schnitt des Grases in der Dortmunder=Wiese, südl der Emscher, verkauft werden. Sammelplatz bei Wir. Bierbrodt resp. Steinernbrücke. 9201 Rentei Brünninghausen. Kartoffeln-Verkauf. Am Mittwoch, den 28. Septbr., nachm. 4 Uhr, werde ich im Wambeler= Holz 1 Morgen sehr gut geratene Kartoffeln(teils„Sieberhäuser) gegen bar ev. Kredit verkaufen. Zusammenkunft an Ort und Stelle. W. mbel. C. Ewringmann. Bekanntmachung. Am Montag den 26. September, morgens 10 Uhr anfangend, sollen in Cörne 3 Morgen gute Kartoffeln weistbietend gegen gleich bare Zahlung verkauft werden. Zusammenkunft bei dem Wirt Heinke daselbst. Dortmund, 24. Sept. 1881 Menke, 93044 Gerichtsvollzieher. Auf Zeche Ewald bei Herten, Kreis Reckling= hausen, finden infolge Erweiterung des Betriebes 150 Arbeiter dauernde und lohnende Beschäftigung. Für gutes und billiges Unterkommen ist geforgt. 5. 1015 1 tüchtigen Modellschreiner Ein Schneidergeselle gesucht. *" Prinzenstr. 4. sucht Eisengießerei Dortmund, 19308„ W. Ugé. Ein stadtkundiger, fleißiger und solider Mann, sucht, um Beschäftigung zu haben, unter ganz bescheidenen Ansprüchen eine Stelle als Bote für eine Kasse, ein Beschäft oder dergl Derselbe kann genügen e Kaution stellen. Offerten u. Nr. 9285 werden bis ende Septbr. an die Exped. d. Z. erbeten. 40 Dortmund, cen. Das Konkursverfahren über das Vermögen des Kaufmann S. Hannessen zu Dortmund wird, nachdem der in dem Vergleichstermine vom 26. Juli dieses Jahres angenommene Zwangsvergleich durch rechtskräftigen Beschluß vom 26. Juli d. J. bestätigt ist, hierdurch aufgehoben. 9298 d, den 20. September 1881. Amtsgericht. Der Geschäftsfreund, Abth. II. 9307 Dortmund. Prospekt und ausführlicher Tarif stehen Interessenten gratis-franco zu Diensten. Auskunft auf Deutschland: =44.50, 2b. 4 35, 50.=465, 1004120.„„„ O Bürean: Schwanenwak 9. Zwangsversteigerungs=Patent. Die im Grundbuche von Dortmund, Band 42, Blatt 68, auf den Namen des verstorbenen Maurer Philipp Heine zu Dortmund eingetragenen, jetzt dessen Wittwe und deren Kinder Heleue, Anna, Anton und Bernhard Heine, vertreten durch ihre Mutter als Vormünderin, gehörigen Grundstücke, Flur 11, Nr. 1299/469. 592/89, Steuergemeinde Dortmund, mit Gebäuden, insgesammt vermessen zur Größe von 86 Quadrat=Meter, sollen im Wege der Zwangsvollstreckung auf Antrag eines Gläubigers am 25. Novbr. d.., vormittags 10 Uhr, am hiesigen Amtsgericht, Zimmer Nr. 27, versteigert werden. Der für die Gebäudesteuer ermittelte Nutzungswert der aufstehenden Ge bäulichkeiten beträgt 420+4. Die von den Bietern auf Verlangen zu hinterlegende Bietungskaution be trägt 1050 M Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts und die etwa noch eingehenden Abschätzungen und andere, das Grundstück betreffende Nachweisungen sind(ebenso wie die gestellten Kaufbedingungen) in unserer Gerichtsschreiberei III. einzusehen. Alle diejenigen, welche Ei Dritte Prima Lindemannsche Margarinbutter, pr. Pfd. 68 und 58 4, empfiehlt 9313 Rheinische=Straße. Homöpathische Kuren. Zur Heilung jeder gefährlichen Krankheit bin ich täglich zu sprechen. 92931 Der Urin wird chemisch untersucht. H. Ravenschlag, Westen hellweg 116 SAngts„Vorschläge erhalten HeiHerrals= ren aller Stände und reiche Damen sofort durch Inst.„Frigga“, Berlin, Bülowstr. 102. (Größt. In 4) Statur g. 20 4 Marle. — Neu! Schwanenpuder, der vortreffl. aller Toilettepudres. Echt in Dortmund b. Herren Guten Kuh= u. Pferdedünger zu verkaufen. Rheinischestr 117. Auftreicher=Lehrling gesucht. C. Rellensmann, Ostwall 18. Anstreicher- Gehülfen gesucht, gleichzeitig ein Lehrling, am liebsten von außerhalb, unter gewissenhalter guter Erziehung. Stemplowsky, Maler= und Anstreichermei er, 9297„ Viktoriastraße 13. sen. Alle diejenigen, welche Eigentum oder anderweite, zur Wirksamkeit gegen er Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetragene **— geltend zu Realrechte auf die zur Zwangsversteigerung stehenden Realitäten„ machen haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Ausschließung vor oder im Versteigerungstermine, spätestens aber bis zum Erlaß des AusschlußUrteils anzumelden. Das Urteil über die Erteilung des Zuschlages soll am 29. Nobvr. d.., vormittags 11 Uhr, an der hiesigen Gerichtsstelle verkündet werden. Dortmund, den 17. September 1881. 9299 Zwangsversteigerungs-Patent. Das im Grundbuche von Dortmund, Band 43, Blatt 4, auf den Namen der geschiedenen Ehefrau Küfermeister Wilhelm Heiner, Ida geb. Voortmann hier, früher dem Mühlenbesitz. Tillmann Voortmann hier gehörige Grund1386„„— 2. stück, Flur 25, Nr.(60) 1185 Steuergemeinde Dortmund, vermessen zur Größe von 18 Are 80 Quadr.=Meter, soll im Wege der Zwangsvollstreckung auf Antrag eines Gläubigers Feines Stanbigern„„„ 1 Klempner-Lehrling am 25. Novbr. d.., vormittags 9½ Uhr, gesucht. Bornstraße 41. prx.ts Dachdeckergehülfen finden dauernde Arbeit bei 19229 Jod. Kohl, Vaerstgasse 5. Es wird ein junger, ordentlicher Kellner gesucht. Restauration Middelmann 9263i in Bochum. am hiesigen Amtsgericht, Zimmer Nr. 27, versteigert werden. Der für die Gebäudesteuer ermittelte Nutzungswert der aufstehreiden Gebäulichkeiten beträgt 840 4 Die von den Bietern auf Verlangen zu hinterlegende Bietungskaution beträgt 2100 M Auszug aus der Steuerrolle beglaubigte Abschrift der Grundbuchtabelle und die etwa noch eingehenden Abschätzungen und anderen, das Gtundstück betreffenden Nachweisungen sind(ebenso wie die gestellten Kaufbedingungen) in unserer Gerichtsschreiberei III. einzusehen. Alle diejenigen, welche Eigentum oder anderweite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht einge Adonnements-Einladung auf den am 1. Oktober beginnenden achtzehuten Jahrgang des Daheim. Deutsches Familienblatt mit Illustrationen. Nebst illustrirter Beilage: „Aus der Zeit für die Zeit“ und„Baheim-Anzeiger“. Preis in wöchentlichen Nummern pro Quartal 2 Mark. Preis in dreiwöchentlichen Heften pro Heft—. 50 Pf. Bei Beginn des neuen, 18. Jahrganges des„Daheim“ laden wir alle Familienkreise, in welchen sich das Bedürfnis nach einem gediegenen und interessanten Unterhaltungsblatte geltend macht, zum Abonnement ein. amm. Gamiliaahle“ d. Das„Daheim“ ist das auf positiver Weltanschauung beruhende Familienblatt des deutschen Hauses und verfolgt die Aufgabe, unter Aneignung alles Interessanten und Hervorragenden aus dem Gebiet der schönen Künste, der Geschichte und des täglichen Lebens, die unverrückbaren Fundamente des deutschen Geistes= und Familienlebens zu pflegen und allen destruktiven Bestrebungen entgegenzuarbeiten. Indem es alle Gebiete des menschlichen Wissens und Forschens in den Kreis seiner Betrachtung zieht, sorgt es durch eine populäre, anziehende Darstellungsweise ebenso für erfrischende Unterhaltung wie für gediegene Belehrung seiner Leser. Wöchentlich erscheint eine Nummer; dieselbe bringt 1. Hauptblatt mit spannenden Novellen, Romanen und mannigfaltigen Artikeln zur interessanten Unterhaltung und Bereicherung der Kenntnisse, brillanten Illustrationen,(wirklichen Meisterwerken der Holzschneidekunst); 2. 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Realrechte auf die zur Zwangsversteigerung stehenden Realititen geltend zu machen haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Ausschließung vor oder im Versteigerungstermine, spätestens aber bis zum Erlaß des Ausschluß Urteils anzumelden. Das Urteil über die Erteilung des Zuschlages soll am 29. Novbr. d.., vormittags 11 Uhr, an der hiefigen Gerichtsstelle verkündet werden. Dortmund, den 17. September 1881. 9300 Für Dortmund nimmt Bestellungen, welche prompt ausgeführt werden, die C. L. Krügersche Buchhandlung, Westenhellweg 43, entgegen. Solon& Co., kgl. sächs. patentirte und prämüirte erste Metall=Särge=Fabrik, Berlin., Kommandantenstraße 31, Auf gleich ein evang. Mädchen gesucht.: Viktoriastr. 9. Ein zuverl, älteres Mädchen, welches gut kochen, waschen und alle Hausarb. gründl. versteht, sowie perfekt nähen kann wird ges. Stiftsstr. 15. Ein vollständig renovirte zweite (5 Zimmer, 2 BodenC zimmer und Kellerverschluß) zun 1. Nov ev. früher preis wert zu verm. Näh. 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Acker, groß 11 Are 77 Meter, 398/68, bei der Mark, Hofraum mit aufstehendem Gebäude, groß 22 Are 89 Meter, 69, bei der Mark, Acker, groß 0,4 Are 16 Meter, 399/70, bei der Mark, ucker, groß 11 ure 42 Meier, 71, bei der Mark, Acker, groß 58 Meter und 72, bei der Mark, Acker, groß 0,1 Are 0,8 Meter; Prins Hendrikkade 161. 9018 ∆ B) die in der Steuergemeinde Lindenhorst belegenen Grundstücke: 1. Flur 6 Nr. 313/11, im Söppel, Hofraum, groß 0,1 Are 99 Meter und 2.„ 6„ 314/11, im Söppel, Acker, groß 98 Are 44 Meter, öffentlich zum Verkauf aussetzen. Die Grundstücke liegen in einem Komplexe zusammen, eignen sich teilweise auch zu Bauplätzen, und sollen im Ganzen, in zwei abgemessenen Teilen und eventuell auch einzeln zum Verkauf ausgesetzt werden. Die Kaufbedigungen sind auf dem Büreau des Unterzeichneten einzusehen. Kauflustige werden eingeladen. Dortmund, den 23. September 1881. Der Justiz=Rat und Notar: von Basse. 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