94 MEK Zeitung Erscheint täglich. Vierteljährlicher Abonnements=Preis 2 M 25 g Mosse: Köln, Serlin. Breslau, Chemnitz. Hamh#re Maadeougg, München, Nürnberg, Stmaß. Borlin, Basel, Bremen, Danzig, Erfurt, Gen Mannheim, Metz, Wien 2c. S. L. Daube& Co.: Frankfurt am Main, Berlin, Amstersam, Paris u. Invalidendank: Berlin. Dresden. Leipzig. Th. Dietrich& Co.: Cassel, Frankfurt a. M. verbunden mit dem Insertions=Gebühren einspaltige Petitzeile oder deren die 9 Dortmunder Anzeiger e Adolf Steiner: C. Marowsky: A. Rolef: „ Fceinden. Carl Schüffler: E Schlotte: Bremen. W. Thienes: Eldebtel Thisson: Barmen. Bernh. Arndt: Berlin. Barck& Co.: Halle a. Saale. D. Frenz: Leo Frank: Köln. Joh. Roothaar: Hamburg. & Co.: Wien. V. D. Baedecker: Essen, S. Hagen. K. Wichelhofen: Iserlohn. Witten: C..A sam nden. * Sonntags=Beilage:„„ur Haus und Hof“, Blätter für Land=, Garten= und Hauswirtschaft. Montag, den 15. August 1881. M 221 54. Jahrgang.“ Die Vereinigten Staaten und die irische vollständig sicher zu sein. Nichts deste Mord=Berschwörung. und Sich pushrcg wacg.i Peiezogg— beis. Sechuden . sund sich plötzlich nach Kanada begeben. Sein RechtsSchon in die sechste Woche währt es, daß der Prä= beistand hat sich an den Staatssekretär Blaine mit der sident der Vereinigten Staaten an der schweren Wunde Forderung gewendet, Hartmann die Zusicherung zu erdarniederliegt, die ihm der Meuchelmord schlug. Die teilen, daß er nicht verhaftet werden würde. Mit Recht kräftige körperliche und geistige Konstitution Garfields hat Herr Blaine seiner Entrüstung über die Unverkämpft den Kampf ums Dasein mit bewundernswerter schämtheit dieser Forderung freien Lauf gegeben und Energie, was die vervollkommenste Pflege, was die was er zugefügt hat über die Möglichkeit, daß zur Kunst der ausgezeichnetsten Aerzte vermag, geschieht, Verhaftung und Auslieferung Hartmanns geschritten um dies kostbare Leben zu erhalten. Aber auch heute würde, wird für diesen nichts beruhigendes haben. Der noch ist es unmöglich, den nächsten Verlauf zu be. Boden der Vereinigten Staaten wird so von ihm berechnen; noch immer schwankt die Wage auf und freit sein und er wird seine Zuflucht auf englischen nieder und wenn die Hoffnung auf Heilung in den Boden wieder nehmen müssen. Gemütern der Bevölkerung das Uebergewicht behauptet. Nur langsam stellt sich die Solidarität der zivilidauernde Heimstätte auf ihrem Gebiete zu bereiten. Wir hoffen, daß sie in Interesse der Gerechtigkeit und Kultur die irische Mordverschwörung des General Gram zu gebrauchen— mit allen Mitteln austreten werden. Vestfalex, aber auch in Hessen, Thüringen, so Dresden haben sie bereits Stationen.— Ein vie Zweig des„Methodismus“, die sogenannten„verei ten Brüder“ aus Nordamerika, steht im Begriff, sechs Sendlinge nach Sachsen und Thüringen zu schicken. Als Resultat ihrer Wirksamkeit haben alle diese methodistischen Bestrebungen bereits zirka 20 000 Proselyten aufzuweisen, welche aus der Kirche ausgetreten sind; aber wie viele sind außerdem durch den Ausfluß ihrer Presse und ihrer Vorträge von methodistischen Irrtümern inficir., die nur noch nicht den Mut haben, den entscheidenden Schritt des Austritts zu thun. Fürstenzusammenkünfte am Bodenseen Der österreichische Kaiser hat nunmehr nacheinander mit dem deutschen Kaiser und mit den ersten Bundesfürsten Zusammenkünfte gehabt. Nachdem Kaiser Franz Joseph den Kaiser Wilhelm in Gastein aufgesucht hatte, ist er in München mit dem König von Sachsen zusammengekommen; er hat sodann den Großherzog von Baden in Mainau und den König von Würtemberg in Friedrichshafen aufgesucht. Ueber den Zweck dieser Konferenzen wird ein dichter Schleier gelegt; das Publikum wird aufgefordert, einzig Höflichkeitsbesuche in diesen sich, folg den Besprechungen zu sehen. Die Aeußerlichkeiten stimmen sehr wenig zu einer solchen Annahme: es ist sehr merkwürdig, daß der Kaiser Franz dem König von Sachsen in München einen stattet; der Großherzog von Baden war wenige Tage vor dem Besuche des Kaisers in Mainau nach Moritz abgereist; der kaiserliche Besuch in Mainau schien in Frage gestellt; der Großherzog kehrte aber von St. an den Bodensee zurück. Wenn die Verhältnisse dem Könige von Würtemberg gegenüber günstiger lagen, so übernahmen die Elemente den Versuch, sich dieser letzten Zusammenkunft zu widersetzen. Der starke Sturm erlaubte dem Kaiser nicht, in den Schloßhafen einzulaufen, er konnte schließlich am Stadthafen landen. Daß„Kaise. Fra.; Joseph weit davon entfernt ist, europäische Politik am Bodensee machen zu wollen, braucht man nicht erst hervorzuheben; er denkt so wenig daran, daß er mit vollem Recht selbst die ReminisPier##if#g#e bregenzer Zusammenkunft nicht scheut. Diese Zeit ist tot und begraben. Der Zweck dieser Fürstenbesprechungen ist jedenfalls auf ganz anderem Felde zu suchen. Englische Blätter haben bereits das Geheimnis verraten, wonach es sich um dynastische ssi#noeln soll, auch von anderer Seite sind uns solche Andeutungen zugegangen. Die„Germania“ ist die erste, die mit der Sprache herausrückt; sie behauptet, es handle sich darum, den Großherzog von Baden zum König zu machen! Seltsam eine solche seltst er, daß die Initiative dazu vom österreichischen Kaiser ausgehen sollte, seltsamer vielleicht rog, daß die unramontane Presse zur Verbreitung dieser Enthüllung benutzt werden sollte. Es ist nicht ganz unwahrscheinlich, daß die Nachricht der„Germania“ nur die öffentliche Aufmerksamkeit auf eine falsche Spur soll. Unte. den Zusammenkünften des Kaisers Joser, Leigt sich eine Lücke, welche nicht unbeachter Bleiben tunn; unter den Bundesfürsten, mit weln de österreichische Kaiser konferirte, fehlt König ice egaer. Die Ansicht, die der Köng die Wahl Münchens zur Zusammenkunft des Kaisers Franz Joseph mit dem Könige von Sachsen hegte, kann man aus der Meldung herauslesen, wonach König LudParis abgereist wäre. Unter welchen Gesichtspunkten und auf welche Titel hin Kaiser Franz Joseph in Angelegenheiten der baierischen Dynastie eine Initiative zu nehmen hätte und auf was diese Initiative hinausgehen könnte, darüber enthalten wir zus, alleg„Murmaßungen. Die Tochter des Kaisers, Gisela, ist bekanntlich mit einem nachgeborenen baierischen Prinzen verheiratet. Das Auftreten des Prinzen Ludwig von Baiern beim deutschen Schützenfeste kontrastirte ungemein mit der Reserve, welche die baierischen Prinzen sich, sonst aufzuerlegen pflegten und mußte schon deshalb auffallen. König Ludwig seinerseits befahl, die staatlichen Gebäude bei dem von seinem Vetter präsium das Wort Deutschland Berlin, 12. August.[Die Kaiserin.] Aus Koblenz schreibt man der„Elberf. Ztg.“ unterm 10. August: Es steht fest, daß am vorigen Freitage die Aerzte der Kaiserin befürchtet haben, es müsse zu einer zweiten Operation geschritten werden. Glücklicherweise hatte sich aber schon am Sonnabend der Zustand der hohen Kranken derart gebessert, duß die cehegte Befürchtung vollständig zurücktrat. Trotz der täglich fortschreitenden Besserung wird aber doch .e, de Bersirisen Siesien iae Puden Meichesz so,Ver, Wirsanteit ur beliupst wrden kaumn, wean Kasermg, der Kodle gesetert, und höshzer die Vereinigten Staaten sind, so lange Zeit alle Staaten, wenn alle ehrlichen Männer dagegen zu= an diesem Tage in Baden der Fall war, werden außer geführt werden konnten, während das Haupt desselben sammenhalten. In die Rüstung, welche die öffentliche dem Kaiser und dem Kronprinzen nebst Gemahlin der an jeder Regierungs=Thätigkeit gehindert ist. Nach Moral umgiebt, wird eine empfindliche Lücke gerissen, Großherzog und die Großherzogin von Baden. sowie und nach mur....och di Stockung geltend, die das wenn auch nur ein herragender Staat eine Gleichgül= verschiedene anvere hohe Herrschaften an dieser Feier Aussetzen des wichtigsten Rades in der Staatsmaschine tigkeit gegen den politischen Meuchelmord zur Schau teilnehmen. Wie man mir mitteilte, wird der Kaiser hervorbringt. Schon geraume Zeit vor dem Mord= trägt, die zwar keine Billigung ist, aber doch wie ein nebst Gefolge auf Schloß„Stolzenfels“, die kronprinz..„ war durch den Streit der Parteen im Senat halbes Verzeihen aussieht. Wir legen auf die mora=liche und großherzogliche Familie im Schlosse hierselbst der Thatsache, daß kein Staat einen wohnen, während die übrigen Herrschaften in den Gast#. noch das Fehlen der Entscheidung des Prä= Meuchelmörder auf seinem Gebiet straffrei duldet, ein hösen Wohnung neymen werden. ., U. be zeugung wird allgemein,##. stärkeres Gewicht, als auf den Fang und die Ab=I[Deutschland ein Missionsgebiet.] Unter dieser r gge. ärtige Zustand nicht mehr aufrecht er= strafung des Verbrechers. Wenn ein Schuldiger der Ueberschrift macht das in der Provinz Ostpreußen wurde in analogem gerechten Strafe entgeht, so bleibt eine einzelne That scheinende Gemeindeblatt auf eine Gefahr aufmerksam, d Verrretung den. ronprinzen ungesühnt, entzieht sich ein großer und leitender Staat von welcher die evangelische Kirche auch in Norddeutsch, i n d e n V e r e i n i g t e n S t a a t e n i n d e r V i z e= p r i n z i p i e l l s e i n e r P f l i c h t, d a s V e r b r e c h e n z u v e r f o l g e n l a n d a u g e n b l i c k l i c h b e d r o h t i s t, u n d w e l c h e f ü r d i e b e Pr ur der gesetzliche Substitut für den verhinderten wenn es in polischen Gewand erscheint, so erleidet das stellten Hüter und Leiter der Kirche eine dringende Präsidenten. Es ist, wie die„Nat.=Ztg.“ ausführt, allgemeine Rechtsbewußtsein eine Erschütterung, deren Aufforderung zur Vorsicht und Aufmerksamkeit sein sollte #n. gerrwi#er##g, i. per. Lage, daß der Vize=[Folgen schwer berechenbar sind. Man kann England Es handelt sich nämlich um eine planmäßig unternombis jetzt von einer Aufgave nicht von dem Vorwurf freisprechen, daß es diese Seite mene Invasion und Aggression des Methodismus auf der el lugenscheinlich berufe ist. der Sache wenig beachtet hat. Die Fenier haben sich Deutschland. Der englisch= amerikanische Methodismus Auch hat sich in den Vereinigten Staaten noch keine offenbar an den nihilistischen Beispielen herangebildet; hält sich für verpflichtet, das evangelische Deutschland Stimme nnseres Bissens erhove., welche das Ein= die finstere Phantastik des Verbrechens, wie sie sich das Land der Reformation, dessen Theologie an Tiefe treten des Vize=Präsidenten verlangte. Eine still. an den schrecklichen und sensationellen Wirkungen des und Ernst der Forschung von keiner der Welt überschweigende aber unverkennbare Mißgunst, ein düsteres Dynamits weidet, ist auf russischen Boden gewachsen. troffen wird, zum Gebiete für eine missionirende ThäMißtr u. c11.m Gtwahlren der: Das Asyl, welches Hartmann auf englischen Boden fand, tigkeit zu machen. Auf einer Methodistenkonferenz wurde Nation und scheint ihn mit einer Art von Interdikt zu hat ihn bereits dort mit irischen Verschwörern zusam=folgende Aeußerung gethan:„Die Losung für Preußen belegen. mengeführt; ist er doch dort Hand in Hand mit ihnen heißt: Mehr Arbeiter, mehr Kapellen, mehr Missions####vurkeilung des Verorrrr a. man di. Oeffentlichkeit getreten. Allzuwenig Ernst haben geld! Früher oder später werden wir den alten Schlenhe entschlo,, augenscheinlich soll, eine die englischen Staatsmänner dieser Sache zugewendet, drian der Staatskirche mit ihren toten und ertötenden entscheidende Wendung in dem Befinden des Präsi= bis die Dynamitsprengungen im eigenen Lande, die Formen aus dem Sattel heben. Das Herz lacht uns abgewarte werd denn die Untersuchung selbst Sendung der Thomasuhren aus den Vereinigten Staaten im Leibe über die herrlichen Berichte aus Preußen, wo ist längst geschlossen. Was über den Mordanschlag ihnen die richtige Beleuchtung der Sache gegeben haben. Gott uns Länder. Herzen, Städte. Dörfer und die Inowvioualität des Mörders festzustellen war,] Mit Sorgs und Befangenheit sieht man jetzt die das Heil nicht von ##n am Tag des Verbrechens so gut gewußt englischen Behörden den Vorgängen unter den irischen Die Frucht zeigt, daß wir offenbar einen göttlichen Aufwie heute, es ist kaum etwas neues dazugekommen. Verschwörern in den Vereinigten Staaten folgen. Zu trag haben, in Europa und somit auch im Preußenlangen Wochen des Abwartens haben die ängst=seiner offiziellen Aufforderung an die Staatenregierung, lande zu missioniren.“ Die Methodisten Amerikas haben liche Spannung in den Vereinigten Staaten nur ge= gegen dies Treiben einzuschreiten, ist es anscheinend in ihren Missionskassen eine besondere Abteilung für De, Van Eescarnstieherers Steicaesig; noch nicht gekommen; an vertraulichen Besprechungen Deutschland und ein methodistischer Konvent hatte kürz. gegensieht. Au. der selbstzufriedenen Gleichgültigkeit, hat es keinesfalls gefehlt. Die Regierungen beider lich für die gesammte Heidenmission 937 m Jahreswomit die amerikanischen Staatsmänner revolutionäre Staaten haben alle Ursache, diese Umtriebe sehr ernst einnahme, für Deutschland dagegen 45000 3,„weil zu betrachten pflegten, sind dieselben auf= zu nehmen und die Vereinigten Staaten werden bis Deutschland eine allgemeine gewaltige Kraftanstrengung 9(d. ck. w. den, seit ver politische Meuchelmord auch an die äußersten Grenzen ihrer Gewalt gehen, um das bedarf“.— Nach einem von dem rheinischen Pfarrer in Washingron sein finsteres Haupt erhoben hat. ärgste zu hindern. Aber ob die Mittel ausreichen wer= Iinast gehaltenen und neuerdings als Braschs Beweis dafur hat das Auftreten des Stoats= den, über welche man in Amerika verfügt, das ist, öffentlichten Vortrage:„Separatisten und Sektirer“ sind sekretärs Blaine gegen den russischen Mordgesellen wie jetzt die Dinge liegen, mehr als zweifelhaft. Die es vier Zweige des Methodismus, die sich auf DeutschLeo Hartm nn gegeben. Mit schamloser Frechheit ist Zollbehörden in den Seestädten werden mit weit grö= land geworfen haben. Die englischen Wesleyaner treten S oek erschtrttug#####.#Sez kergr#orz## als bisber die Verschiffungen nach Eng= sam zahmsten auf; das Hauptarbeitsfeld ist Würtembera dessen Oberhaupt durch Meuchelmord auf den Tod land überwachen; aber was hilft diese Sorge, wenn mit seinen pietistischen Kreisen, wo sie bereits 8 verwunget Liegt., und hat sich., Le,.„Wardanschlggs der Fenierkongretz in Chieago in geheimen Sitzungen peuen. 133 Predigtstätten, 34 Prediger und 11 Missi. öffentlich gerühmt, den er vergeblich auf den indessen seine Gegenmaßregeln trifft und selbst die Priester= sonare haben. Aufdringlicher wirkt die bischöfliche Me Handen gemeuchelten russischen Kaiser ge deputation abwerst, welche von Fortsetzung der Ver=sthodistenkirche von Nordamerika. Diese hat zwei MisRemeee, Sescmee###########(brechen abzumahnen kommt? Mit bitterer Resignation sionsanstalten auf deutschen Boden. in Bremen und In die„Newyorker Zeitungen“ sandte er als Re= verzeichnen die englischen Blätter diese Vorgänge; auf Frankfurt a..: ihr Kircheneigentum an Kavellen und klame für seiue Persönlichkeit ausführliche Beschreibun= ihnen lastet das Gefühl, daß von England aus ähn Vereinshäusernrepräsentirt eine Wert von 1½ Millionen Unternehmungen, da er in Frankreich sein liches anderen Ländergebieten gebiten worden ist. Aber I; mit zirka 80 Predigern arbeiten sie auf 350 festen Spiel mit Gericht und Polize treiden konnte und die wie das Verbrechen seinen Weg in die Welt macht, so Stationen und 500 anderen Plätzen. Noch viel rückAgitation der Kommunarden die über ihn verhängte folgt ihm langsam doch sicher die Ide der Soli= sichtsloser verfahren die sogenannten Albrechtsleute, die Untersuchung zum Possenspiel gemacht hatte, da darität der Völker gegen das Verbrechen nach; die Deutschland geradezu in vier Missionsprovinzen geteilt er, in England au öffentlichen Meetings sich seiner Vereinigten Staaten, welche so furchtbar in der Per= haben; eine davon ist Norddeutschland, in der bereits Thaten rühmen durfte,#, e angefochten zu werden, son ihres Präsidenten getroffen worden sind, werden 10 mit Predigern besetzte Stationen unterhalten werden glaubte er in den Vereinigten Staaten seiner Sache heute weniger wie je geneigt sein, dem Mord eine Die meisten davon liegen am Niederrhein und in Gemütern der Bevölkerung das Uebergewicht behauptet, Nur Wiur 2ir Wolleu.. so muß man sich doch gestehen, daß jeden Augenblick firten Staaten gegen eine Verbrechensgattung her, die eintreten kann. Eo ist sehr meri= doch zweifellos internationaler Natur ist und die mit voller Wirksamkeit nur bekämpft werden kann, wenn alle Staaten, wenn alle ehrlichen Männer dagegen zusammenhalten. In die Rüstung, welche die öffentliche Moral umgiebt, wird eine empfindliche Lücke gerissen, wenn auch nur ein herragender Staat eine Gleichgültigkeit gegen den politischen Meuchelmord zur Schau trägt, die zwar keine Billigung ist, aber doch halbes Verzeihen aussieht. Wir legen auf die moralische Wirkung der Thatsache, daß kein Staat einen Meuchelmörder auf seinem Gebiet straffrei duldet, ein viel stärkeres Gewicht, als auf den Fang und die Abstrafung des Verbrechers. Wenn ein Schuldiger der gerechten Strafe entgeht, so bleibt eine einzelne That ungesühnt, entzieht sich ein großer und leitender Staat prinzipiell seiner Pflicht, das Verbrechen zu verfolgen vorer Ps Nat. x Auf der Rümmingsburg. Roman von Marie Widdern. geradezu hinreißend, mit den Grübchen in den dunklen Wangen, durch die nur verstohlen das Incarnat der Gesundheit leuchtete— und dazu blitzten die großen schwarzen Augen so übermütig und freundlich zugleich zu ihm hinüber, daß es schier anfing, in seinem Herzen zu prickeln und er am liebsten das herzige junge Wesen an seine Brust gedrückt hätte. Während sie allerlei tolle Einfälle zu Tage förderte und damit in hohem Grade ergötzte, gefiel es ihrer Frau Mama, mit Wohlgefallen und möglichsten Pathos zugleich, von der Sicherheit ihrer Hypotheken zu erzählen— wen sie damit regalirte, hätte sie im Augenblick selbst kaum sagen können, da in Wahrheit niemand auf das prahlende Gewäsch achtete,— ausgenommen der Herr Kanzleirat, und dieser doch auch nur des lieben Respekts willen... Die Theetassen klapperten, Röschen hate hinter Mamas Rücken das „ästhetische Spülwasser der Kanzleirätiv“, wie man in der Stadt Frau Ilses Gebräu nannte, in wirklichen Thee verwandelt, indem sie heimlich ein paar laubte Prisen von den besten Blättern hinzuschüttete, ja sie war mutig geuug gewesen, aus ihrer eigenen Tasche den Imbiß derart zu vervollständigen, daß das Ganze doch nicht gar so— subaltern aussähe,—. wie sie sich, ohne alle Ehrfurcht vor der erhabenen Stellung ihres Vaters, an die sich doch ein Ratstitel knüpfte, auszudrücken beliebte. Wie gesagt, man amüsirte sich wider Erwarten vortrefflich bei Kanzleirats, dank der Liebenswürdigkeit„braun Röschens“, ja selbst die kleine ernste Amata hatte ein paar Mal wirklich laut aufgelacht, was den Bruder förmlich erschrecken machte, konnte sich doch eben nicht darauf befinnen, sie so heiter gesehen zu haben. Einmal freilich, als Röschen etwas boshaft über die Vatermörder des Herrn Sekretärs im Nachbarbause herzog und dazu meinte in dieser Weise über die Nebenmenschen hergezogen würde, ja es machte sie beinahe traurig, daß gerade Röschen, die sie bisher förmlich entzückt, so böse „klatschen“ konnte— im nächsten Augenblick aber lächelte sie auch schon wieder. Kurt erbot sich ja, sie wie ein kleines Kind zu bedienen, er wollte ihr den Zucker in die Tasse werfen und die Sahne dazu gießen, was sie doch alles mit einer Sicherheit selbst besorgen konnte, die dem Uneingeweihten den Gedanken fast zur Unmöglichkeit machte, er hätte es hier mit einer Blinden zu thun. Eine halbe Stunde später hatte auch sie, wie die übrigen, ihren Thee getrunken und die Brödchen ver— jetzt saß sie ruhig, das Köpfchen gesenkt, auf ihrem Platz neben Kurt, die Serviette auf dem Schoße, aus der sie mit fabelhafter Geschwindigkeit merkwürdig geschickt die wunderlichsten Figuren formte— Gebilde ihrer Phantasie, denn der Natur und dem Leben konnte sie sie ja doch nicht abgelauscht haben. Da hoben sie plötzlich die beiden Augen zu Kurt, der sie teilnehmend beobachtet hatte.„Ich wollte Sie schon den ganzen Abend darum bitten, mir doch etwas von der Rümmingsburg zu erzählen— ach, Sie glauben gar nicht, wie sehr ich mich für Ihre Verwandten interessire ... Es ist doch gar zu schade“, setzte sie dann traurig hinzu,„daß ein Verkehr zwischen dem alten und dem neuen Schlosse so ganz zur Unmöglichkeit geworden.“ „Und weshalb denn so ganz zur Unmöglichkeit?“ fragte Kurt schnell.„In Wahrheit weiß ich mir diese sektsame Feindschaft gar nicht zu deuten.— Mein Oheim hat sich doch jedenfalls nicht auf unserm Stammsitz halten können, und wenn er das Gut verkauft, so gehört doch eine eigene Engherzigkeit dazu, den Mann zu hassen, auf den sein Besir übergegangen ist, eine Engherzigkeit, die ich dazu noch ganz und gar harakter. Kommerzienrat ja genau das gleiche Gefühl hegt wenn nicht noch in erhöhtem Maße.“ Die Blinde hatte soeben aus dem weißen Linnen auf ihrem Schoße etwas einem Schiffe ähnliches gebildet und strich jetzt mit der Hand wie liebkosend darüber hin.„Mir gehts wie Ihnen“, sagte sie dann, Soscher scheeu ud atchet, weshalb die beiden Männer sich so glühend hassen. Aber ich kenne es eben nicht anders. Als Papa die Mama heiratete— vor zirkg zehn Jahren, war er eben in Besitz des Ritterguts gekommen. Damals, ich erinnere dessen noch sehr genau, obgleich ist erst sieben Jahre zählte, war das Verhältnis zwischen den beiden Herren genau wie es heute ist, wenn nicht noch feindplötzlich inn., und da ihr Gesicht mit einem Mal einen so merkwürdig veränderten traurigen Ausdruck annahm, konnte Kurt nicht umhin, erschrocken ihre Hand zu nehmen und sie teilnehmend nach dem zu fragen, was sie im Augenblick so bewegte. so recht von Belang eigentlich nicht", erein flüchtiges Rot zuckte leise über ihr Gesicht,„nur so eine Erinnerung aus der ersten Zeit unseres Aufenthalts in Rümmingsselde— aber erzählen will ich sie Ihnen doch, wenn auch auf die Gefahr hin, daß Sie mich kindisch schelten werden, weil ich mich so lange mit dergleichen herumtrage.“ „Ich kann Sie im voraus versi ich das nicht thun werde.“— . Sie lichelte, wilde, dann faltete sie behutsam die Serviette so wieder zusammen, wie sie auf ihrem Kuvert gelegen und begann:„Man hatte mich, 19 em gar so schwächliches kleines Ding war und E.## meine beste Arzenei, fast die ganzen Tage hindurch, nach unserer Ankunft auf dem Sylosse in Wald und Feld umhergeführt, so daß ich mich bald aude Ke gtsen Sicherbeit überall zurecht 23) Wie viel Kummer machten dem alten Mann nicht schon die Gebrechen seiner beiden jüngsten Kinder— das unheilbare Gallenleiden seiner Frau?... Dazu hatte sich der Kanzleirat in unserer skeptischen Zeit doch noch den Glauben an eine ewige Gerechtigkeit bewahrt, und in einsamen Stunden, wenn er über das traurige Geschick seiner jüngeren Töchter nachdachte, mußte er sich immer und wteder sagen:„Das ist meine Strafe, o mein Gott, weil ich meiner Jugend das treueste Herz, das ich je hätte auf Erden finden können, und dem ich alles, alles war, von mir gestoßen, weil die Wandelbarkeit alles bestehenden sich früher und abschreckender an ihr geltend machte, als durch die allmähliche Zerstörungskraft der Zeit und des Alters“. Aus Eitelkeit, weil er sich schämte, eine pockennarbige Frau an seine Seite zu stellen, hatte er dem guten Hannchen entsagt, um dann doch, nur wenige Monde später, unbekümmert ein Mädchen an den Altar zu führen, welches jahrelang die Zielscheibe allgemeinen Spottes gewesen, nur— des leidigen Goldes wegen. Aber zu derlei Gedanken kam der kleine Mann heute nicht, diesem ehrenden, vornehmen Besuch gegenüber drängten sie sich höchst bescheiden in den Hindergrund, überhaupt war auch die Heiterkeit der kleinen Tafelrunde ganz und gar nicht dazu angethan, Reflexionen zu wecken. Das lachte und sckerzte ja um ihn herum, als gelte es, ein besonderes Fest zu feiern, und die ganze improvisirte Gesellschaft war wie elektristn.... Erich vor allem schien ganz aus dem Häuschen, er war entzückt von dem Liebreiz des braunen Röschen, das ihm, endlich heimgekehrt, gegenüber saß, und er konnte im Stillen nicht geuug über die Veränderung stannen, die hier die Jahre hervorgebracht — sie war freilich immer ein aumutiges Geschöpfchen gewesen, die braune Rose, jetzt unerwie chern, Amata, daß er e im Leben stolz immer erschien sie (Fortsetzung folgt.) der Herr s u5 * scschech e hichlee ese ecehhee ehe ece scsce as chce cchche eeecee ssccs ease e echeth an e beshchtelanschlch daie bet iche ie bescehescähice e schece esc e es Aaudt erschat Prski Wlen do Achr si ba ier Ausail tasd ier Aüsitges Lescht“ Hot Aatersaihs al. ui. 1lck se=cenen. bun in bescheu Wsehen de Ahsh ou, Aut icheuen. Kmnasch die ensgtalse de Kantaid bertahte Rseghrsche. Je. Kerts eldkr e e ce. Mlchs hechehe bersch lach do eich e ier hnegrehete, eice beheie e eäie esteh ee schließung des Veliziontuntericht; Beschrinktung derlset, dabei keits bosticg u ven unp;, ausernt von dem anstat bereits nachmittags in Eroügung gezogen werden. Sminskratben und Ausdehung der Boltischen, Den,.is. esgernetgen Ankhriest, der Vershobtuag und: London, 12. Aug.(Uiterhaus., Untertralisation! Diese Refornen sollen nicht im Sime! Geiste allgemeinen Amsturgze=, I. 14., hosfe ich, daß staatssekretkr Dille erilchrt auf eme Anfrage des Radikalismus und des Doktrinarismus bewirktsdes heberfals— und dann denke 19, Vente,. Aiz, des ser wisse nichts davon, daß Persien emen Teil des jüngst werden alo gegen die„Theoreiter des Absoluten“, 19, Liseg. Te3 Jeten wahz Her Glerechtiaket wir wieder: Ruslaud einverleibten Gebietes in Mitelasien beanalig die Antransigenten und gegen die Liberalen vom Rechts, der Bahrheit un.. vereinigen werden die spruche, von Persten seien England keine diesbezäglichen alten Schlage. Judes fud die Andentungen über die fiaden, wir aus neue mit uns vereingen werden die sPruge2, von Peanra dke worhen, nuch baße Eroland Kusfährung der Refornen so unllar gchalten, daß esloetrennten Brno..(Gambeita. In einer Privat=skeinen Vorschlag genacht und Rußland keinn an Hinterthüren und Verzögerungsgründen für den! Paris, 15. Ang,[Gampertn.) V..tg Berscht schlag abgelehnt darüber, daß England bei der AbOportunisnus nicht seht, wenn er derselben bedarf, versammlung i Vehevw, Zandatez. Er wies zunächst stecklung der neuen rusischepersischen Grenze vertreten Da Contans sich ossen für Ganbetas Programa süber die Ausübung semnes Mianoge, Lutatur gewinscht sein solle.— Von Richie wurde ene Resolution gegen erlärt und Ferry die Bübung einer Regierungsmehr idie Beschuldigung vv.—(.aten Legislaturperiode vor= seinen Handelspertrag mit Frankreich beantragt, welcher beit, die nicht die Ganbettas würe, ausgegeben hat, so hove un, iue gn, die inander.: Dienächste Legislaur sspezifische Zölle an die Stelle von Wertzölen setzen werden die Wahlen von seiten der Regierung ganz zu genommenen Akte auseinander, Lure her Armee, der die gegenwärtigen Zöle erhöhen, der Regierung nicht eunten des Polas Bouhon oeleiuet verden. Eine)wuye ehe, besern, und der Verwaltug vornechnen. Idie volle Freihzeit fütr Vehandlug der Prümienfrage KHartei Greoy gbt es nicht mehr. Die„Frane“ fragt:. Trche, der.„Aligatprischen Miltärdienst, der für belassen oder die Regierung absolut linger als em Bas bedentet die Büdung eines auf Wahl und Un. Er ei sy, erzehregrtund onareganisten der gleiche Jahr binden würde.— Unterstatssekrethe Dille erabsetbaorkeit begrkadeten Richtertandes: Sie bedeutetlau, uug—.—..üähig freiwillgen Dienst Uöme;Kärte dem Antage Richies gegenüber, Die Veoisrung Bichdung eines unterwürigen Gerichtspersonalz, seim müsse, De, E, sgti nicht geger eine Herabsetzung halte feft an ihrer friheren Frilkrung, daß sie keinen Pesehachr eheen bechehe ben, eeeu. Asien u de Munsher aansor Kaden der Antenasher, Moatzishe, Mictz de uecteaig seier Ritast bie Seihnien, wickte be den Aehehe bun dn. Loshe Hulehur Zach hers Aad hesfenichde beshiche el. e eaie er ied die esteäieck seceie Sashe. Sache Aiescehe e che besih.. egenge Her Stche beeeh He alutenon Ganbeatat sea: Der ,Rakonal“ bemerntsFantrcgzwrnge se und busb srunte..I. u. den wagen werden selen. 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Keischer en ichen Sich ie in che echiene ue inzlich fern bleiben zu wollen, und war er doch zuf forder:„.zzitiger“" Gambetta fordert eine teilweise Re= Geistes gelöst werden mürden, Nur das Schwert sonne 6 6“— zur irischen Landbill zurückzuweisen.— e Sede ue Bugene un Bungeng e e i ir at eaun u. esishsen, musden er Aurchisct, Le Ataig, Al heusgzi denten, Lisender niht Achaiche Adagte un. ue waste alanse uiche e de der Beie be en enise ur Ande# ir bus nde pesiauneterschen Spuahze uch einad us de u.., Uchereisiunmung dere Seisen die voun Fm beris Fater angenchete Aase. b eed an becheu un i. bue lish be de Aüer ahhechansh elich acke ehrlic ie eiste ai Sase u. Pi, eisteie i. Den e e, aeche. Ae e. eiesse We ud eseiäc hheage elsche hich eeseh ee hche esche ie ese ie e e u e. Lasen an den dte waiche aul sior Sicheung Ktact, fon. Dungsoihzung Dd gi. Leshe, Sße eilf rods ereiche mnusche Tashs= Kaunsdeue Kiecel Pesch ans e besden, Speben dn Acseanz u en... zad beade, Prste Hecheik went undsktat der Maitsihe, erheats. Pezen Wacke wunden ieshen Dik uch eden aden Ostetsten a. bie Guenge bue e bengdnge agng u Hachsebeated, Der Verach luzt burn, bech, wen Beader nederishen Verdoch, un guaguengen Brauo saun denr Butg und de Khaigte unsh Petersturg de. euen Somerhun ien dies lester, vuneuig u. de. e. Tauns auls Augheit sogt, er woile der uit fümischen Beisal und lung ur 2., eishen utfüihen vo besechen demn euitsichen Lasernauenen e. a..4., Laher wride den Huasei Seuak Aons unden, in Du. M. Sihlez, I. Prie usen uihe Aunterte, sen Badat uicht estlnt hobe, tis aum Setende dutenden Belach Ghuslalten u. ten Feste ohne Schmuck zu lassen. Die Wahlerfolge Ultramontanen haben dieselben mit einem Eifer seelt, einen Wechsel im Ministerium hervorzurufen ihre Blätter weisen mit besonderer Bitterkeit darhin, daß König Ludwig sich niemals zu einem tramontanen Ministerium herbeilassen würde. OrdVermögensverhältnisse, der Erbberechtigun*, Verehelichungen sind die Dinge, welche die Aufrksamkeit fürstlicher Häupter in Anspruch zu nehmen legen. In den baierischen Verhältnissen werden solche agen allerdings mehrfach nahe gelegt, Wir maßen s nicht an, in die Geheimnisse der fürstlichen Becechungen eindringen zu wollen; wohin die von dem nser Franz Joseph genommene Initiative zielen mag, sie ihren Flug hoch oder nieder nimmt, so kann sie ihren Resultaten auf die Dauer nicht verborgen eiben: doch schon heute deuten nicht alle Zeichen auf Verlin, 13. Aug.(Tagesbericht], Der neu nannte Präsident der Provinz Hessen=Passan otho zu Eulenburg, sowie der Hofmarschall der der Graf otho zu Eulenburg, sowie der Hofmarschall des Kroninzen und der Kronprinzessin, Vize=Ober=Zeremonieneister, Graf zu Eulenburg, sind heute früh aus Osteußen hier eingetroffen.— Bezüglich des neuen Lanossa“=Artikels der„Augsb. Allgem. Ztg.“ bemerkt *„Kreuz=Ztg.“: In bezug auf die Gesamtheit der uslassungen bemerken wir, daß der Verfasser jedenus zu sehr von oben herab die Regierungs=Politik itifirt, und daß nach den wiederholten und ausdrückhen Kundgebungen der Regierung, zumol bei den erhandlungen über das Juli= Gesetz, von gornherein cht zu befürchten steht, in Preußen werde das staathe Recht gegenüber der römisch- katholischen Kirche waigen Prätensionen des Ultramontanismus geopfert erden.— Dasselbe Blatt schreibt ferner: Die Verindlungen mit Rom wegen Wiederbesetzung des ischofsstuhls in Trier sollen, wie man hört, zu der eit begonnen haben, als Se. Majestät der Kaiser id König in Ems war, und die Verhandlungen bollsich unter Vorwissen und ausdrücklicher Beilligung Sr. Majestät. Wir geben diese Notiz im Mitls. geleichnet uv. Ses, ausgetbprachene Erwartung de Bildug ene weode 19 vun Woindye, u aunr Bischal ian Teier odminsteaide Vezentralgenen uns eunnur un. evoenun ,v Lenzzuigung unterbreiten werde.—ssator“, Das ganbetsische„Para; Göbt. u. sen igung Vertascht. Er emnächst empfangen. Spuller als Präsident der Gruppe Vereins in der Wahlversammlung des 3. ArrondisseAusland. ments rund heraus sagte, wenn der Senat von seiner 18 Auaust.[Der Kaiser] ist(Spullers) Stimme abhinge, so würde derselbe auf der Innsbruck, 13. August. 19e: Taiisteus Sielle angeschafft werden. Wie begrenzt und vorestern Nachmittag unter dem Hutel der Bevöterung Speue, uoges, 4 die, Revisson sich denken mag, so verKacde ud as dien Han uit der Schmuns ehe einem Telegramm an den Bürgermeiter seinen Au.)Pterogen zid, geschenkt bekommen und sie eiligs zum 9 alr u, g, egehehe gechge iun Veriot, u Werzseie, aoihk.2 erschske. Ase Anene u mileste betioden; dnr uns 13ad hon Vareshelucg berliger Kien Kasiese besehene eub in Gange, wehrer: Versonen lagen aus, den)loen Paxs, 13. August.(Gambetta, Der Schluß senerherd in der vunmiteboren, Duy, der Scheigter.“ Pori, Zede, Gambettas lautet ausführlicher folbelche unter den Duche am Blitzahleter arbeieren, der genrigen.. a Lulunst geßört Fronkreich nur sich sehen zu baben. Das Feuer grisf sehr kasch um hoh, selher gpvez, wird weder die Pläne der Ehrgeizigen veil die Löschvorrichtungen versagten. feioe wurde durch unbeschreiblichen Tumult unterbrochen.— vr.„... 8 August.[Der letzte ondete, leßhaften Befallizes= und den Rusen: Staatsprozen war vorehmlich gegen den Ersutan 53 lcbe die Repacklife 2es lebde Ganbetale repubikanschen Zeitungen betont sweder konsptrire, oder von Verschwörern im Ange gesei, das Fräfghtiug, eines neuen Kavinens Dr wv eryreg, 1., des Mordes Abdul Aziz hingestellt worden. Es men.— Im Süden von Tuny, den T, wiever buge, V.., außerdem, daß Mahmud Damad und Nuri Sscheäce echo de e ce che ee cc s woszrungen vorgenommen..... Die„Opi, That scheint es, daß eine neue Untersuchung im Paein langes Schreiben des Staats= laste eröfnet worden sei, aus der hervorgehe, mone: veröffentischt em lounge, Sopern.u, derselbe die rad Briefe an die Schildwachen, die vorseinem Palaste aus einem herzlichen Einvernehmen Italiens mit Deutsch= am Ufer des Bosporus stehen, have gelangen i— der Furie des böhmischen Mägdekrieges nicht, was mir in der tschechischen Geschichte imponiren ist wohllihrem Tode m der Burte bes vonmisgen urog., diese Eöante, und noch weniger eimen Grund für die Herschsich enfsesselte, Sieben Jahre lang hielten es biesel wonre, uno„Gande Hf, Wenzelsktrone das deutsche le. Dis echese Pecheslane ud aule Keunger s. that de Ziska und Prokope doch wieder ausgeblasen, sequenzen der deutschen Politik. Wenn unser Kanzler Ee. bich aalschdon Aulsdlalon derlangen wilche, nitza dach bas ohotp gtch,#######itet murde man die läßt, ist verantwortlich, daß aus demselben Prinzip De haist MAeganten beiten de sehste bas des eale d uit do den o) Auat: baengen der dige. konnten, ohne sich das Genick zu brechen, denn man sbrut, die es anzuzweifeln wagt, daß unsere Politik den hatte hier den Beweis für die Dauerhaftigkeit der Rasse, beiderseitigen Vaterländern zum Heil und Segen gemi“ mit den Deutschen konkurriren reicht. Uebrigens haben meine Tschechen noch lange oe bem., Schreider Fabriteius, leicht wie ein nicht so viel Radau gemacht, wie Ihre Antisemiten, erholte sich am schnellsten und lief sporn= womit keineswegs gesagt sein soll, daß wir nicht aufs Hederkiek, erholte viog am spyreuy.....— Bericht ltiefste beklagen, was in Prag und in Hiuterpommern sreichs nuch Wien, un dem vvgr sgter here, ergauf sHtatgefunden hat. Encial Ich kaun nicht anders, Sie kähmischer Erde entbranpt, gibt es nicht Namen von können nicht anders und Ihr Sohn Wilhelm, ein schaechlschem Klaug und der gewalige Wallenstein war treflicher zunger Mamn, der zu den schönsten Hoffnunin böhmischer Herr, doch aus denschem Geschlecht sgen berechigtgkonn auch micht anders Der Rest ist Schweigen. Ich weiß beim besten Willen.# 40 c Rudolf Menge.. ### Berliner Kleinigkeiten. habe ich niemals leiden können, und daran Ee wird veiter gehept, sowoht I. vo,„hisert,.Hinko der Freitnechtr, schon in sungen Jahren mit trmigen Brog, auf dem der Ltup zrterßen Teise von Erbiterung nich erfüllte, denn es war witklich eme sen Geschichte ruht, als in dem hintersten Teile von Erbitterung ut:“ die das Tschechentum repräsentirte, interpommern, wo auch veil Staut, aber beine., wise,„ud lontertaft in Spiel und Garderobe, und sellst sichte vorhanden R. Wenigstens ist mnr guicht belannt, asch vun., Luue sharzitg, oder wie se sonst beisen mag. de Veuhentger,„Sihtgich egenach haben. 6— verlor in osener Szene emen falschen Zopf. Ausder Summelsburger sich bemerlich gemacht boben,—. f. Mgreingenommenheit, die das erwecke, soll man indesen enm durch veottondre, Wapten, I gucg feaige hischz bos Vote,gy, daß ich nicht gern bereit sein wirde, Staumen der Zeitgenosen eregten, bog keine bistor, Z. Jaug d Vorzüige der Tschechen anzuerkemner, aber ich Entwicklung verraten und selbst für Runterpommerscge aug., höchstens bei den sogenannten böhmischen Sertcltus. a6 Pratrnshaunt Hlen sellen, Tpy, Beres. ve. v.., caitberzgpstlberden, sonst it ales wvog beser Lähu hueh sichechischen Selbstaefüibls sich imitirt, von den Edelsteinen an, welche die böhnische doer, Hosden Alerike, Pe le..38. aer Laeshen sichetische weleihiche, sie de Sianig lung 5 Nur. 9 der bese.ldz; ge, der voden den zich hat senzeser Zeit„uralte: Handscheisten angesertiet und Reponut auf der lungen Hruiche,), ketper iu, o untergeschoben wurden. Sie beginnt für die Tschechen ner Tscheche ung zer, beinen Srunp v„Eetz Hahmnische bistorisch zu werden mit der weisen Königin Libusa, Schung, Diegrnge Kaltexr mnder begesepute böhulsche u.—.jur u derslben Zei in Böhmnen Korite, als eode erbiut i, verbont., buchen Pest ald Bildner im nachbarlichen Resengebrge der Verggest Rübezahl klement, das überal in der Komichef. seit als vuoner v..—...#. u, allu großer Schlaukopf war, Pioner der hetzeren Enwicklung erschen.,..4 häte sie sich doch zu ihm auf die Schnekoppe Lande Böhnen schon zur Römerzeit seshaft, von denslonf. Vov, I. Lus Mamn zu wäthsen, den üre Gend. Prandungen der Völterwanderung fortgespült, aber bald)Pese,, Pnterm Pfluges fuden würden. So wurdeder i Aondtest uo ur.,) Der Lchenichast Odhe Haner Frimnislon Tbatg dmn Bohzein, und Lauen, Aich rschofthich, ue hiev ur Fichade vielleicht nicht weriter 44wischen Arisokrate aue gewiss rustiale i Deutschtum würe der Tscherg vielicht., veneri m..—, Ehrensache, denn die ischechischen Magnaten piommen, alst sein Bruder, Der. Kxlot, be.) aber fad auch heute noch die Bauern des osterreichischen Ae Son eent uitburkee Przcht Seteliche in Sien Thechesie, un dasht becie Wemente mutht, r ich soch imner nochz in Verdatzt srest, Talgichte, u. essen,—, Hause der englischen Lords zum Schmuck gereichen uuid von Sese, beitwr, Uhrung, v. Frgg, nach gaz windern. Acbusas Wadl war aber Bikturt bon dr nd vor. 6 * * * welche diese gegen eine erhaltene Bestechung an ein bestehendes Murad=Komitee übermittelten. In dieser Form scheint die Sache gewiß eine Erfindung zu sein. Auf der anderen Seite ist es wahr, daß der„Fetwa Emini“, welcher sich geweigert hatte, den Fetwa für Hinrichtung Midhats und seiner Genossen zu geben, Gast nach Yildiz=Kiosk berufen worden sei, und daß ihm daselbst so große militärische Ehren erwiesen wurden, das einige glauben, er sei ein Staatsgefangener. Sechs Ulemas, die im Quartier„Sultan Mahomed" wohnen, sind positiv verhastet worden. Außerdem sollen noch mehrere Diener im Palaste Murads verhaftet worden sein. Man erfährt bei dieser Gelegenheit die folgenden retrospektiven Details, welche auf die jetzige Situation ein ganz neues Licht werfen. Als der Sultan Murad Symptome geistiger Störung manifestirte und der Ministerrat beschlossen hatte, das dem Scheri zufolge sofort ein neuer Sultan installir werden müsse, wandte sich Midhat an Abdul Hamid und bot ihm den Thron unter der Bedingung an, daß er denselben wieder an Murad abtreten müsse, falls der letztere wieder seine geistigen Fähigkeiten erhalten sollte. Abdul Hamid weigerte sich und Midhat antwortete, daß der Ministerrat sich an seinen Bruder Redid Effendi wenden werde, falls er diese Bedingung nicht annehmen sollte. Auf den Rat seiner Umgebung ging alsdann Abdul Hamid darauf ein und unterzeichnete ein diesbezügliches Dokument. Kurze Zeit hierauf wurde Midhat ins Exil nach Europa geschickt, nachdem er sich geweigert hatte, das Dokument zurückzugeben, und erklärt hatte, daß er sein Recht besitze, daß es sich aber in den Archiven der Pforte vorfinden müsse. Der letzte Prozeß und die jetzigen Verhaftungen verfolgen nun den augenscheinlichen Zweck, Murad in der öffentlichen Meinung zu vernichten. Hoit en wir dem Marl Sprechens airn. Maut.(reprit Lagelöhner 8,„olle., die Wohnung des Invo= welche im vergangenen Jahre in Ihrer Wirtschaft oder in Secscseschheste esseiscelsce seshsers ss ches hichsehece =[Oefsentliche Gesundheitspflege.] Im An- tungsfestes, zu welcher sich die Vereine„Eintracht“ und konsums gemacht und die Eisenbahn=Verwaltungen ersucht das Zentral=Komite der„Allgemeinen deutschen#Tremoma“ von Dortmuno, Wellinghofen, Schüren, Barop, worden, entsprechende Mitteilungen wegen der durch die Ausstellung auf dem Gebiete der Hygiene und des Rettungs Neu= Erengeloanz, Höchsten, Berghofen und Aplerbeck eine Eisenbahnen von außerhalb hier eingeführten, oben speziell wesens, Berlin, 1882“ ist, veranlaßt durch den nieder= pesusoen datten. Am Vorabend des Festes sand ein Pech= angeführten Konsumartikel zu machen. Man sieht, an Gründrheinischen Verein für ösfentliche Gesundheitspflege, für die lackelong statt, in welchen, sich die für die hiefigen Verhält= lichkeit für eine zu machende Vorlage für die StadtverordnetenProvenzen Kheinland und Westfalen ein Komitee gebildet nisse gewiß bedeutende Zahl von 110 Fackeln befanden. Verfammlung fehlt es nicht. Hoffentlich aber überlegen es worden, welches zu einer ausgiebigen und würdigen Ver= Tach dem Fackelzuge ward im Vereinslokale ein gemütlicher sich unsere städtischen Behörden zweimal, ebe sie dem Wunsche tretuag der Westprovingen auf der Auzstellung anregen soll. Kommers veranstalte, der vom Präsek, Herrn Baerst, eröfnet des Haus= und Grundbesiter= Vereins nachkommen Dem Komitee, in welchem Sr. Exzellenz der Herr Ober= wurd.. Das Lokal war schön ausgeschmückt und erwähnen Mehl und Fleisch sind unseres Erachtens Artikel, die auch präsident von Kühlwetter den Vorsitz führt, gehören außer wir von den angebrachten Sinnsprüchen den folgenden: ohne eine einzuführende Kommunalsteuer schon teuer genug Fachleuten, hervorragenden Industriellen und Vertretern der! Frisch im Hanveln, sind und die als unentbehrliche Lebensmittel dem armen großen Städte die Spitzen der Verwaltungsbehörden beider! Fromm im Denten, Manne nicht etwa noch mehr verteuert werden dürfen. Ob Provinzen an. In seiner letzten Sitzung bestimmte das! Proktig Bo########d Tragen, aber die Einfüruhng eines Kommunalsteuer=Zuschlages auf Komitee diejenigen Personen, welche als Kommissare des=". grei im Reden und Fragen, Branntwein überhaupt zulässig ist, dürfte nach der gegenselben für die einzelnen Gruppen fungiren werden. Für die!. sind die vier P, das müßt Ihr merken, wärtigen Gesetzgebung sehr zweifelhaft sein. Will man aber nachgenannten Gruppen und innerhalb ihres Dienstbezirkes... Die können zu allen Dingen stärken. den Wein zur Kommunalbesteuerung beranzieben, so würden wurden die Unterzeichneten gewählt. Gruppe 14. Fabriken, Das Fest hatte gestern leider sehr unter der Ungunst der wir den am liebsten preisgeben, weil dadurch nicht der arme Lahoratgrien(—., Sulwer, Feuerwerts=), Hüegnperkte, Witerung in laven, rranere es doch ast der ganzen Nach= Mann, sondern nur der wohlhebende und riche zu neuen einschließlich der Arbeiterwohnhäuser und Kolonien.— mittag. Beim Preisturnen errangen Preise: 1. beim Gerät= Ausgaven kommen würde, die derselbe unzweifelhaft gern Bentilation, Heizung, Wasserversorgung, Entwässerung, Des= turnen; Baua II., Tremonia=Dortmund, den., Kalle, Ein= leistet, weil er sich bewußt ist, überall da einzutr ter wo infektion, Beleuchtung und Telegraphie. Wasch= und Bade, tracht=Dortmund, den., Lepy, Eintracht den 3. und Kühn, es das Gemeinwohl erfordert. Sollte dadurch aber wirklich anstalten für Arbeiter. Arbeiter= Küchen und Speisesäle. Tremonia, den 4. Preis; 2. im Schweizerschwingen: Hobert eine Mehreinnahme für unseren Stadtsäckel entstehen, dann Abort=Anlagen. Schutzmittel gegen Nachteile und Gefahren de. I. Stickvorn den 2. und Corbinus den 3. Preis, letztere plaidiren wir nicht etwa für Erfüllung der Wünsche des Ausnutzung der Abgänge und un= drei Turner gebören sämtlich dem Turnverein Eintracht an, Haus= und Grundbesizervereins, sondern für eine Entlastung chädlichmachung derselben. Vorkehrungen gegen Verun=I)e( Sölde, 12. Aug.[Einbruch.] Nachdem es eine des armen Mannes, dem die jetzige direkte hohe Kommunalreinigung der Flußläufe durch Fabrikabgänge. Vorrich= zeitlang in bezug auf Diebereien ruhig gewesen ist, scheint steuer von 250 Proz. neben Kirchen= und Schulsteuer nach tungen gegen die Verbreitung von Rauch und schädlichen nunmehr wieder eine Diebstahls=Periode angezogen zu sein, gerade eine große und fast unerschwingliche Last ist Basen. Gruppe 34. Schutz gegen die Gefahren beim Ma= denn vor einigen Nächten wurde wieder in dem Keller des Iserlohn, 7. Aug.[Selbsthülfe.] Die„Lenne=.“ chinen=, Mühlen= und Dampfkesselbetrieb.— Schutzvorrich= Verwalters Heusemann zu Vellinghausen vermittelst Aus= schreibt: Eine voll berechtigte und dabei erfolgreiche Selbsttungen an Maschinen aller Art(Fahrstühle, Riemenscheiben, brechens einer eisernen Kellerfensterstange eingedrungen. hülfe spielt sich seit einiger Zeit in dem benachbarten Dorfe 2c) Mittel zur Verhütung und Beseitigung 9 Schwarzbrode, jedes 20 Pfund schwer, und ein Fäßchen Dröschede ab. Dortigen Oekonomen wurden von den Metzdes Kesselsteines. Allarmfignale zur Anzeige des niedrigsten mit etwa 10 Pfund Butter führten die Einbrecher aus. gern für gemästetes Stallvieh derart geringe Gebote gemacht Wasserstandes in Kesseln. Automatische Speisevorrichtung 8 Schwerte, 14. Aug.[Schützentag.— Freund= daß erstere unter Berücksichtigung des Umstandes, daß letztere der Kessel. Sicherheitsventile. Manometer 2c. Indem wirliche Antwort.] Statt eines vollständigen Schützenfestes nich wie vor für 1 Pfd. ausgeschlachteten Rindfleische. den beteiligten Berufskreisen hiervon Kenntnis geben und hatte man beschlossen, hier in diesem Jahre einen sogenannten verändert 60—65 4 fordern, glaubten, bessere Werte eruns zu weitergehender Auskunft gerne bereit erklären, richten Schützentag am 13. d. zu feiern. Als Festlokal war der zielen zu können, wenn sie selber das Vieh schlachteten und wir die dringende Bitte an die Industriellen und Gewerbe= Freischütz ausersehen und die Kapelle der paderborner Husaren im einzelnen zu billigerem als dem Tagespreise verkauftentreibenden Rheinlands und Westfalens, daß sie die Aus= zur Ausführung der Konzerte und Tanzmusiken engagirt Es geschieht dieses denn auch seit etwa 14 Tagen in aetellung recht zahlreich und möglichst vollständig beschicken worden. Es hatte hier und da einige Mißstimmung erregt wissen Zwischenräumen und findet das zu 40 4 abgegebene möchten. Wir hoffen umsomehr und um so bestimmter auf daß letztere nicht im Orte stattfinden sollten. Weniger diese Fleisch einen solch raschen Absatz, daß schon wenige Stunden eine rege und ausgedehnte Beteiligung der rheinisch=west= als das schlechte Wetter vielmehr war wohl die Veranlassung, nach Abschlachtung rein ausverkauft ist. Eine anfangs vorälischen Industriekreise, als die vorjährige düsseldorfer Aus= daß beim Auszuge der Schützen sich keine erhebliche Teil= her erlassene Bekanntmachung ist schon nicht mehr erforderstellung, welche dem staunenden In= und Auslande ein Bild nahme zeigte. Der Vormittag wurde mit Scheibenschießen lich und unterbleibt daher in letzter Zeit. Dabei sollen die unserer gewerblichen und industriellen Leistungen vorführte, um 10 Preise zugebracht, an dem sich nur etwa 50 bis Oekonomen mit dem erzielten Erlös durchaus zufrieden sein das hier in Betracht kommende und zur Ergänzung jenes 60 Schützen beteiligt haben. Am Nachmittage wurde es leb So verwertete z. B. einer der Herren ein Stück Rindvieb. notwendige Muterial im höchsten Maße vere hafter im Walde, zumal einige Stunden die Sonne recht für das ihm von Metzzern 40 Thaler gebeten waren, zum nachlässigt hatte,— als ferner eine ganze Reihe der jetzt in golden glänzte. Die Leistungen der Kapelle fanden unge= Preise von 40 4 für das Psund im Einzelverkaufe mit Rede stehenden Dinge wegen ihres innigen Zusamm.nhanges teilten warmen Beisall. Ein Ball im Pavillon des Frei 60 Thaler. mit brennenden Tagesfragen eine erhöhte Wichtigkeit erlangt schütz und einer in der Stadt bildeten den Schluß der zur Trier, 9. Aug.[Angeschossen.] Die„Tr. Landeshaben— und weil überdies eine zeitlich und örtlich ebenso Zufriedenheit aller Teilnehmer verlaufenen kleinen Festlich= zeitung“ meldet:„Bei der heute vom 130. Regiment abgepassende Gelegenheit, die arbeiterfreundlichen Thaten und keit.— Ein schon ziemlich herangewachsener Schuljunge er= haltenen Schießübung oberhalb Zewen wurde mit scharfen Bestrebungen unserer Industrie, ihr zur Ehre, andreren zu dreistete sich dieser Tage seinem Lehrer, der ihm darüber Vor= Patronen geschossen. Ein Soldat der 1. Kompagnie erhielt Nacheiferung, vor der ganzen Nation zur Darstellung zu haltungen machte, daß er trotz aller Ermahnungen ihn auf einen Schuß in das Knie, ein zweiter erhielt einen Streifbringen, sich schwerlich wieder bieten wird. Dabei wollen der Straße nicht grüße, die in diesem Falle gewiß noch nicht schuß. Ersterer mußte in das Militärlazarett gebracht werden wir empfehlen, daß die Herren Aussteller, wo es nur immer vorgekommene Antwort zu geben:„Sie grüßen mich ja auch Kassel, 10. August.[Erkrankungen unter den angängig ist, sich nicht auf Zeichnungen und bildliche Dar= nicht.“ Was ihm hierauf zu Teil geworden ist, so daß er[ Pferden des Husaren=Regiments.] Unter den Pferstellungen beschränken, sondern diese durch Modelle ergänzen doch dazu sich verstand, von nun ab zuerst zu grüßen, be= den der beiden in der Garde du Korps=Koserne hierselbst oder ersetzen mochten. Osthues, königl. Gewerberat für darf wohl keiner weiteren Auseinand ersetzung. kasernirten Eskadrons unseres Husaren=Regiments ist, wie den„gler nt, bezirk Arnsberg.„ever, königlicher Geri f Bochum, 12. Aug.[Einführung einer indi: die„Heff. Morg.=Ztg.“ berichtet, die Influenza ausgebrochen. werberat für den Reaierungsbezirk Minden und Münster. srekten Kommunalsteuer.] Man schreibt uns: Der Die Jnfluenza ist unter Umständen eine sehr gefürchtete Gewerberat für den Regierungsbezirk Vorstand des hiesigen Haus= und Grundbesitzer=Vereins hat seit Pferdikrankheit, welche die Tiere seuchenartig befällt und Aachen und Trier. Theooul, königlicher Gewerberat für seinem Bestehen eine äußerst rege Thätigkeit entfaltet. Wir haufig viele Opfer unter denselben fordert. Sie äußert sich und soblenz. Wolff, königlicher wollen davon absehen, die einzelnen Teile derseiben speziell seyr verschieden und ist gepart oft mit Brustfellentzündung, Gewerberat für den Regierungsbezirk Düsseldorf. aufzuführen und nur bemerken, daß dieser Verein es für ost mit Lungenentzündung, oft mit Erkrankung des Darmes „ d.[Zu„bevorstehen.,., Stadtveroroneren=(geboten erochtete, dem Fürsten=Reichskanzler s. Z. zu em= und der bever 2c. Konstant ist stets hohes Fieber, welches Wahl.] Wie man uns mitteilt, werden gegenwärtig, pfehlen, auch mindestens einen Delegirten aus seiner Mitt= die Höhe von 41“ C. erreicht. Die Erkrankung der Pferde nachdem bis Ende vorigen Monats die sogen. Bürgerrolle in den einberufenen Volkswirtschaftsrat abordnen zu dürfen. des Husaren=Regiments soll nur eine leichte sein, es herrscht zur allgemeinen Einsicht offen gelegen, die Abteilungslisten Diese Empfehlung aber blieb unbeachtet und es konnte der die gastrische Form vor, obgleich bei einer Eskadron bereits aufgestellt. Demnach wählen in der ersten Abteilung die bereits in petto gehaltene Delegirte sein Licht nicht leuchten über 40 Tiere erkrankt und sehr durch die Krankheit mitjenigen Bürger, welche an Einkommen=, Klassen=, Gewerbe=, lassen. Wie einseitig die Bestrebungen dieses Vereins sind, genommen sind. Zu den am Sonnabend beginnenden ReaiGruns=, Gebäude= und Kommunalsteuer mindestens 661,16 4 geht schon allein aus der Thatsache hervor, daß man ohne mentsübungen werden die beiden fraglichen Eskadrons nicht zahlen, während jeder, der in der zweiten Abteilung wählt, Rücksicht auf die Zeitverhältnisse die Wohnungsmieten nicht mit herangezogen, und wird auch die Teilnahme derseiben ovigen Steuern mindestens 184,80 A aufbringen muß. unerheblich gesteigert hat. Was würden die Mitglieder des am Manndver fraglich werden. Alle ül zen, welche also weniger ahlen, wählen in der Vereins sagen, wenn sich im Gegensatz zu dem Haus= und I84n Em preeren Weret.(Grundbesitzer=Verein ein Wohnungsmiets= und Landpachts= Königlich preutzische Klassen=Lotterie. .. leosahl] Am vergangenen Samstag hat man, Verein gründete, der es sich ebenso einseitig zur Aufgabe]—„.(Ohne Gewähr.) legenheit des Wochenmarktes, wieder einmal einer gestellt hätte, die Haus= und Grundbesitzer zu— chikaniren?] Berlin, 13. Aug. Bei der heute beendigten Ziehung Frau im Gedränge ein Portemonnaie mit Inhalt aus der Doch genug davon! Jetzt hat nun der Vorstand unseres der 4. Klasse 164, königlich preußischer Klassen=Lotterie fiele Manteltasche entwendet. Haus= und Grundbesitzervereins durch den letzten, bei uns 1 Gewinn von 30000 4 auf Nr. 13345. * Dorstfeld, 15. August.[Das Schützenfest.]]versammelt gewesenen Städtetag in Erfahrung gebracht, daßI 2 Gewinne von 15 000 auf Nr. 18779 29 198 welches der hiesige Verein während der letzten 3 Tage feierte, einzelne Gemeinden statt der direkten Kommunalsteuer in= 3 Gewinne von 6000 M auf Nr. 20271 66 696 76 051 hatte leider viel von dem Regen, der besonders am gesteigen direkte Kommunalsteuern eingeführt haben, und daß die! 28 Gewinne von 3000 K auf Nr. 1281 5144 10034 Tage fortwährend herniederrieselte, zu leiden, der Besuch Stadt Düsseldorf in neuester Zeit eine Biersteuer ins Leben 13 106 19 998 22 607 26182 26 758 26 838 29384 war deshalb auch am ersten Tage nicht so zahlreich, wie es gerufen hat, von der aber wahrscheinlich kein Mensch erbaut 40141 40 817 49682 50 792 52 388 53852 54 182 wohl im Interesse des Vereins zu wünschen gewesen wäre, sein wird, und schon ergreift er die Initiative und bean= 54 485 55 716 57.816 58276 60 773 65 864 70 525 Am Freitag=Abend fand unter strömenden Regen die Auf= tragt bei unseren städtisch n Bebörden, statt Heranziehung 76 100 76 148 82 103 87 142. setzung des Königsvogels auf dem Festplatze statt, der leider der Grund= und Gebäudesteuer die Einführung einer Kon=] 29 Gewinne von 1500 M auf Nr. 3067 5020 7350 über eine Viertelstunde von Dorfe entfernt liegt. Infolge sumsteuer. Darnach soll der arme Mann also genau so 8275 14 456 17746 17860 18622 22443 23816 des Regens war dazu der Weg nach dort in einen so schlech= belastet bleiben, wenn er nicht zufällig Haus= und Grund= 24 850 32 670 37770 46 968 47 654 54 775 55 527 ten Zustand geraten, daß es den Schützen beinahe gegangen besitzer ist, wie bisher; nur den letzteren sollen Vorteile zu 57 655 61 266 65 828 73 572 74123 86 288 89 389 wäre wie unseren braven Truppen gelegentlich eines Kaiser= geführt werden und zwar hauptsächlich wiederum auf Kosten 89 800 90182 92228 92470 94133 mandvers bei Straßburg, wo dieselben im Lehme die Stie der ärmeren Volksklasse. Unser Magistrat hat nun zunächst! 68 Gewinne von 600 e auf Nr. 2197 3929 4576 feln verloren. Wenn unsere Oekonomen, die ja doch zum in Düsseldorf Nachfrage gehalten und ist von dort aus die 6618 7679 10882 11387 12 775 13199 15.085 größten Teile dem Schützenvereine angehören, jeder ein paar Auskunft ergangen, daß die dortigen Brauer 50 Prozent 16 900 17181 18639 19 653 21 178 26 227 32273 Karren Kohlenschlacken von der Zeche auf den Weg gefahren Zuschlag zur Maischsteuer als Kommunalsteuer zahlen und 32 991 33 867 34 115 36 386 36531 40139 44 350 hätten, denn wäre dem Uebelstande gewiß abgeholfen worden. die Wirte das von auswärts eingeführte Bier mit 65 4 145075 48920 50418 51 911 52124 52 548 52 855 Am Sonnabend früh konnte sich der Festzug auch erst eine pro Hektoliter versteuern müssen. Es ist dabei ein ganz er 52 967 54 154 55 822 56 555 59.050 60 911 61132 Stunde später in Bewegung setzen, weil es so furchtbar rege heblicher Kontroll=Apparat vorgesehen, der einen ziemlichen 61 620 61 663 64124 64418 66 725 67227 67483 nete. Der Zug war trotz des schlechten Wetters recht im= Kostenaufwand erfordert und dessen Sicherheit und Zuver= 67836 68 340 74016 74 226 76 831 79 969 80 506 posant, befand sich doch in demselben das ganz=Offizierkorps lässigkeit noch lange nicht erprobt ist. Viel Freude wird 81 612 84 357 84 484 85729 87211 87338 88 733 zu Pferde. Nachdem einige Straßen durchzogen, wurde Herr daher sowol die stödtische Behörde in Düsseldorf als auch 88 783 89 026 89 166 90 186 90 960 91229 94417 Ehrenamtmann Teusemann abgeholt. Auf dem Festplatze das Publikum an dieser Bier=Konsumsteuer nicht haben: 94 565 94.870 hielt vor Beginn des Schießens auf Ersuchen des Vorstandes denn selbstverständlich werden Brauer und Wirte die neuHerrn Ehrenamtmann Deusemann die Festrede und sagte entstandene Ausgabe ihren Kunden und Gästen auferlegen, Witterungsbericht etwa folgendes: Schon seit flanger Zeit hat Dorstfeld so daß es fraglich wird, ob volkswirtschaftlich nicht viel von 6 Uhr morgens des 14. bis dahin des 15 sich den Ruf erworben, daß es seine Feste, mögen dieselben mehr Unheil als Segen durch die neue Kommunalsteuer ente Vor Herrn Chemiker Dr. Kansser patriotischer oder geselliger Natur sein, stets in der schönsten stebt. Unser Magistrat hat nun an die sämtlichen Kauf De eette dr. Ta!“t. und großartigsten Weise zu feiern wisse; dies hat seinen leute, Branntwein= und Bierhändler und an die Gast=,— Semperatur Grund darin, daß alle Stände und Berufsarten durch zahl Schank= und Speisewirte folgende Verfügung abgelassen, svon 6 Uhr Morg. bis von 6 Uhr Abends bis reiche Beteiligung dahin wirken, die Feste zu verherrlichen. deren Inhalt für sich selbst spricht:„Bochum, 21. Juli 1881. 1 6 Uhr Abends. 1 6 Uhr Mora Auch bei dem Schützenfeste sei dies der Fall gewesen, man Es ist bei uns von dem hiefigen Verein der Haus= und ni drigste...+12.1·K(9 6em... 10 habe sich nicht in Nord und Süd geteilt, sondern jeder, der Grundbesitzer der Antrag eingebracht worden, zur Vermine.=24=.==25 t 1a“ 8. C=3. es nur könne, habe sich daran beteiligt. Es müsse besonders derung der Kommunal= Einkommensteuer, die bisher unt hochste....+16,8° C.(13,4°.)+ 14,3° C.(11.20.) hervorgehoben werden, daß die zahlreichen Vereine ihr Haupt= Zugrundelegung der direkten Staatssteuern(Einkommen=, mittl. Tagest fest in diesem Jahre nicht gefeiert, sondern zu gunsten des Klassen=, Grund=, Gebäuse= und Gewerbesteuer) zur Erhebung grometerst Schützenfestes zurückgetreten seien, damit dasselbe nicht durch gekommen ist, eine indirckte Kommunalsteuer einzuführen. KAk#.— zu viele Feste geschädigt werde. Redner führte sodann auf,### ist dabei zunächst eine s. g Konsumsteuer in Anregung hochster... daß schon die alten Kulturvölker, die Griechen und Römer gebracht. Da uns nun jeder Anhalt fehlt, welche Beträge niedrigster... Volksfeste abgehalten, ebenso hätten schon unsere Vorfahren eine derartige indirekte Steuer etwa einbringen könnte, wir mittlerer ihre Schützenfeste geseiert. Warum sollten aber auch nicht aber nicht blos zur eigenen Stellungnahme zu dieser tief diejenigen, welche jahraus jahrein zum Wodle der Familie, einschneidenden Frage, sondern auch zur Erstattung des deszum Wohle der Gemeinde wirkten, sich nicht auch einige fallfigen Gutachtens für die Stadtverordneten=Versammlung.vaimsutlic.-##...— Tage der Freude bereiten, um dann, ein jeder ohne Aus= eine geordnete Grundlage haben müssen, so ist es für uns Verantwortlicher Redakteur: Rudolf Versen in Dortmund. nahme, wieder mit neuen Kräften seinem Beruf= nachzugehen. wünschenswert, zu wissen, welche Quantitäten a) an Wein.! Schiffsbericht.— In einigen Stunden würde der neue Schützenkönig vorhan= b) an Branntwein, c) an Bier, d) an Mehl und e) an(Mitgeteilt vom Norddeutschen den sein und da die Festgenossen wüßten, daß er, wer er Fleisch etwa im vergangenen Jahre in hiefiger Stadt kon= Bremen 13. Ang.(Telegramm.) Der Nasdamps auch sein mige, sich des errungenen Sieges freuen würde, sumirt sind. Wir ersuchen Sie deshalb ergebenst, uns ge des Norddeutschen Llovd„Elbe“ welcher am 3. S. so sollten dieselben sich mit ihm freuen, aber auch ein jeder fälligst, wenn auch nur annäherungsweise, diejenigen Quan= Brenen abgegangen, ist bereits gestern mitternacht in Nemdahin streben, daß diese Feier nicht getrübt würde und Ord= täten an Wein, B anntwein und Bier gest. anzugeben, vork angekommen. rnag i Te nung und Gesittung vorherrsche und das Fest ohne jeden— Mißton verlaufe. Redner gedachte hierauf mit herzlichen 75#20: Worten Sr. Majestät des Kaisers, der sich je so gerne mit 1 Ein gelegenes Fröhlichen freue und seinem Volke Freude wünschte. Geschäftshaus Festgenossen stimmten jubelnd in das Hurrah ein und mit zwei Schaufenstern intonirten unter Begleitung der Giesenkirchenschen Kapelle und Garten in Eikel bei Bochum, welches die Volkshyum. Herr Ehrenamtmann Deusemann gab besonders für Päckerei u. Wirtschaft ge: hierauf den ersten Schuß namens des Kaisers auf den zianet, billig 1. verm., en Königsvogel ab, und hatte lo isicher gezielt, daß der## WSpLat gizel#.i 86. a. der Teil eines Flügels herabfiel. Hierauf nahm das Königs= A: worce, Eitel bei schießen seinen Fortgang. Der Königsschuß, der programmäßig um 1 Uhr fallen sollte, fiel erst um 6 Uhr und Herr Oekonom Wilhelm Große=Schmittmann der glückSchütze, der dann im Triumph auf den Thron geleitet wurde. Als Königin erkürte der noch unverheiratete scher sich Fräulein Jakobs. Ueber diese passende herrschte allgemeiner Jubel. Im übrigen verlief Hörde, 14. Ang.(Ueberfall] Eine richt haßliche Herrschaftl. Wohnung, Szene spielte sich gestern abend in der Düsteren Gafse hier= zwei Etagen nebst Garten auch geteilt selbst ab. Der vor kurzem aus dem Zuchthause zurückge zu vermieten. die als 21 * Dortmund, 15. Aug.[Zur Wahl.] Wir brachten an dieser Stelle vor einigen Tagen einen Artikel über die Kandidatur des Hrn. Louis Berger für die bevorstehende Reichstagswahl. Darauf schrieb der hombrucher Anzeiger in seiner Nummer vom Samstag: „Gombruch, 12. Aug. Aus zuverlässigster Quelle wird uns soeben mitgeteilt, daß unser bis heriger Reichstagsabgeordneter Herr Louis Berger fernerhin kein Mandat zum Reichstage wieder annehmen wird. Herr Berger hat diese Aeußerung dem Herrn Vorsteher der Gemeinde Menglinghausen gegenüber gethan und auch noch hinzugefügt, daß er, Herr Berger, dem liberalen Bürger=Verein zu Dortmund diese seine ernstliche Absicht bereits schriftlich mitgeteilt habe. Die„D..“ schildert diese wirkliche Thatsache als„Gerücht", welches offene und geheime Gegner des Herrn Berger im Stillen verbreiteten. Unseres Erachtens kann dann von einem Gerücht doch keine Rede mehr sein, wenn der Beweis der Wahrheit für obige Aussage durch maß. gebende Zeugen angetreten werden kann. Was es mit diesem Beweise der Wahrheit auf sich hat, zeigt wohl am besten der nachfolgende Brief: * Barov. 13. Aug. In der heutigen Nummer des„Baroper Allgemeinen Anzeigers“ befindet sich ein Artikel— Abgeordneten=Wahl betreffend— in welchem behauptet wird, ich hätte gesagt, der Herr Abgeordnete Berger hätte eine Wiederwahl zum Reichstags=Abgeordneten definitiv abgelehnt. Der Herr Louis Berger war am 9. v. M. hier anwesend und auf meine Frage an Herrn Berger: wie steht es denn eigentlich mit der bevorstehenden Reichstagswahl, erklärte mir derselbe:„er wünsche allerdings für diese Reichstags=Periode verschont zu bleiben, würde aber, falls eine andere passende Persönlichkeit vom liberalen Wahl Komitee nicht in Aussicht genommen würde, eine auf ihn fallende Wahl nehmen.“ Diesen Ausspruch des Herrn Berger habe ich allerdings im Freundes=Kreise wiedergegeben und finde ich heute total entstellt im baroper Anzeiger. Trotzdem ich sofort den baroper Anzeiger zur Berichtigung aufgefordert habe, fühle ich mich dennoch verpflichtet, auch der Redaktion der„Dortmunder Zeitung" den wahren Sachverhalt unverzüglich mitzuteilen, um zu verhüten, daß Unwahrheiten, sowohl meine Person, als wie auch die gute Sache unmotivirter Weise in ein Klatschgerede bringen. Indem ich Ihnen anheim stelle, von diesen meinen Aeußerungen passenden Gebrauch zu machen, zeichne unanHochachtungsvoll Lenhoff, Gemeinde=Vorsteher von Menglinghausen. :[Beförderung.] Herr Postpraktikant Bauer hierselbst ist zum Postsekretär befördert. §[Personalnotizen.] Der Rechtskandidat August Geselbracht von hier ist zum Referendar ernannt. Der Büreau=ässistent Kammrath von hier ist seines Dienstes entlassen. "[Der rührige Böttcherverein] beging gestern Feier seines 11. Stiftungsfestes. Gegen 12½ Uhr bewegte sich der Festzug, an dessen Spitze ein auf einem mit 4 Pferden bespannten Wagen ruhendes kolossales Faß gefahren wurde, durch einige Hauptstraßen der Stadt nach der Hobertsburg. Daselbst konzertirte der dortmunder Orchesterverein in vortrefflicher Weise und mit Eintritt der Dunkelheit ging es zurück nach der Stadt, woselbst im Saale des Gewerbevereins der Festball abgehalten wurde. Das Fest verlief in schönster Weise. s[Bürgerschützenverein.] In der am SonnabendAbend im Keggemannschen Lokale abgehaltenen Versammlung des Bürgerschützenvereins wurde zunächst zur Wahl dreier Vorstandsmitglieder geschritten. Es wurden gewählt die Herren Fleischermeister Kreutzberg, Brauereidirektor Brügmann und Bäckermeister und Gastwirt Scholland. Die vorläufige Feststellung der Abrechnung über das Schützenfest hat einen Ueberschuß von 700—800 A ergeben; viele Mitglieder befürworteten nun, bei der am nächsten Sonntag stattfindenden Nachfeier ein gemeinschaftliches Pfefferpotthastessen zu arrangiren. Mit Rücksicht auf die Kassenverhältnisse und da die Nachfeier immerhin 400—500 kosten wird, ußte davon jedoch Abstand genommen werden. Am Abend Nachfeier wird hingegen en Biwack veranstaltet, bei chem den Schützen Speisen und Getränke auf Kosten der reinskasse verabreicht werden sollen. Zur Nachfeier wird oon Nichtschützen ein geringes Eintrittsgeld erhoben, welches auch zur Teilnahme an dem Festballe berechtigt. :[Zur Vereinigung der hiesigen Feuervehren.] Wie wir erfahren, hat die Feuerlöschkommission n ihrer letzten Sitzung beschlossen, die Vorstände der beiden freiwilligen Wehren, sowie die Vorstände der Feuerlösch= abteilungen zu einer gemeinschaftlichen Sitzung einzuladen, in welcher über die Vereinigung der gesamten Wehren beraten und event. Beschluß gefaßt werden soll. :[Straßenbahn.] Wie wir mitzuteilen in der Lage sind, werden in allernächster Zeit die Fahrten von allen Punkten aus so frühzeitig beginnen, daß Schüler und chülerinnen von auswärts den Weg nach den Schulanstalten ait der Straßenbahn zurücklegen köanen. Es dürfte ein frühzeitigeres Abfahren auch im Interesse vieler Beamten liegen, welche entweder außerhalb wohnen und in der Stadt beschäftigt sind oder die in der Stadt wohnen und außer: halb ihrem Berufe obliegen. Die neue Linie DorstfeldFunkenburg hat in der vergangenen Woche eine durchschnittTageseinnahme von 150—200 ergeben; gestern wird selbe bedeutend höher gewesen sein, da die Wagen fast rchgehends gut besetzt waren. Gestern machte sich aber auch Misere der Eingleifigkeit der Anlage geltend, denn gegen auf der Linie Körnerplatz=Dorstfeld von einem planmäßigen Betriebe keine Rede, manchmal währte es über eine halbe Stunde, ehe ein Wagen nach Dorstfeld kam, dann trafen wieder 2 bis 3 zugleich ein. Diese Uebelstände werden ja wegfallen, wenn das Personal sich mit dem Fahrplane genau vertraut gemacht haben wird. 3[Ein betrübender Unfall] traf am Sonnabend Herrn Kaplan E. aus Kirchlinde in Huckarde, woselbst er eine Beerdigung vornehmen wollte. Herr E. erhielt nämch plötzlich einen Schlaganfall, sodaß die Aerzte die ernftesten Befürchtungen hegten; hoffentlich gelingt es aber ihrer Kunst, Herrn., welcher sich im kräftigsten Mannesalter zefindet, ganz wiederherzustellen. :[Zum Morde in Merklinde.] Bezüglich der die ganze —6 Uhr Morg.+ 14,0° C.(11.2“.) Regenmenge 751,2— Höhe der Regenschicht in 750,6— Menge des auf „ 11 gm gefäll. Reg. in ccm " von 6/2 748,8 min 6200 Schwanenwall 25 ist per 1. November eine herrschaftlich eingerichtete Wohnung zu mieten. 27590 Dortmund. W. Schumacher, Kuhstraße 19. Eine abgeschl. Etage v. 5 Zimmern u. Zubehör steht auf den 1. Aug. kr. zu vermiet. 6476 N. Weiherstr. 25. Ein kautionsfähiger Wirt sucht sofort ein gangbares Restaurant oder eine Gastwirtschaft mit Inventar zu übernehmen, auch wäre der Ausschank einer guten Brauerei erwünscht. Offerten unter F. 7811 Exped. d. Zig. Zu vermieten: den Die 1. Kampstr. Ne. 83 schöne 1. Etage, —8 Räume, geteilt oder im ganzen. 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August Kr., nachmittags 4 Uhr: Beratung des Zentralvorstandes m Dhentatg, dnr. Jezach., Abgeordneten und Gäste in der Aula der Gewerbeschule. 4 Uhr: Fe gottesdienst in der Keinoldi=Kirche. Fesprediger: Herr Pfarrer es Ache ashe de Vogengzie der uie. Leneue e.. blr Nach ecslash inr Bersamalung gtellge Vriaigung in den Kluuen des Kasio. Mittwoch, den 17. August Kr., morgens 7 Uhr: Festgeläute und im Anschluß daran Choralmusik von dn e Besemalung der Fehgnosen in Gortan und in dn Bunan der WI. Pciachs Pelcnehente Pergleuen Shoue u he en Fas ehun egerdr, Gnig eupoeheur I eib, Mll, e ie nedad er eaice eace ie e tge u uur ce Kaice een. gn e. aesehe cesche. opoden Lhezetnchehtoht, ostach euie, it.- Kscg. Kant Wdte. Bchzischlseice Saiz Setihzesenechen eursotng d. Sechalter Garey. des Kersichdak.- Phoikaeds=Kbda Pertoe Heliche Ligantause, Bl, uuy—.a heu. 18. Zugast kr., Vorläusige Anzeige. ae a che bege, elichen Basaugeche e. uihe die ervs uachaitage 3 Abe: Judie satliche Der=sDienstag, den is. Anause kr., Schihe eiche che. bei Neuralgie, Nervenschwäche, Appe= Rindfleisch, billige,. 2s„, g.## Komitee.... 6e: giuche Nach demselben gesellige titlosigkeit; als Kräftigungsmittel Leguminose, Revaienla* Paß, 6 Uhr: Seistliches Konzert in der Vein=erzen##;„ Nach demiet“en“.—] Am Tage des Castroper Wette euteaut. Kr. 413. 74.#. 1,##.,#.### Bu#,#.., Baaingung in iunr Mlan eier Gertenr bu Aaius uens bon ui ee Seseche ulaaute Aduue Tbin u ut fun ue Vu greitag, ber 19. Auzak ur., O WEE EDI lechn 2. 18. K 4 uu, 2 SierssauntustenährA. Aufegel. Anz Ep. Srziehgruighe, Bike. ue- G K ONZERET Dasselbem Lebertbran, lichter#. kolade, für schwache Mähgg, A nach der Dechenhöhie und Hohen=Aimburg. Das Nühere hier vordaulich als Leberthran, fast ge 1 2 stillende Frauen, bei Schwuy m# mitgekeilt werden. 17206 gern genommen(nach Dr. DE Blutermut, Rekonvaleiz, Päßien Dortmund, im August 1881. Liebe 3 Malzextraktoläuchen, 25 Liebes 15el ab 955 lbslicher Forv(3. v. Jes ze— kantz. 1/, Ko.Dose. 4 1/40. 15 Johen beodsibri, Kundernahze Hseligt bei rgelmähigen Serguche „Nien wole aus Liebos Pehpeanate sealen P. s4e. Zwangsversteigerungs=Patent. Die in Srundbuche von Detunad, Band 7, Blatt 193, auf den Rste n e ee e eeen Se! 2153, 2154, 222r, 2156,96 und 2157/98, der Steuergemeinde Vortmund, Pit arste Pu5e,.eutir“, falten in Weae der Zwangsvoltretung Antrag eines Gläubigers 11. Okt. d. Durch die Geburt eines kräftigen Knaben wurden erfreut. 4195 Dortmund, 14. August 1881. A. Heller, Pfarrer, Therese Heller, geb. Waldeck. Nr. 97, 851/146, 6 gegeben von der rühmlicht bekannten tyrol. Konzert=SängerGesellschaft Ph. L. Bentz, im Nationalkosiüm. Anfang abends 8 Uhr Entrie 30 4. — Til. v.., vormittags 10 Uhr, ob Pie doer de Sicaen als Velange u. Rastalguode Siangsnaten u. au am im dessen GeschäftsEs hat dem Allmächtigen gefallen, meinen innigstgeliebten Mann und unsern unvergeßlichen Vater Beinr. Winter Dertaund, den 18. Lng. 181. Die trauernden Hinterblichener. Die Beerdigung findet Mittwoch, morgens 8½ Uhr vom Sterbehause, Münsterstraße 118, statt. in 95 de beie u der eienerelt, beslanbigte Aschrikt dur Teuhalße Kete en. Ssch e ie Selche dlace Lechce eian ee. aber bis zum Erlaf Das Arteil über die Erteilung des Zuschlages sol 14. Okt. d.., vormittags 11 Uhr, der hiesigen Gerichtsstelle verkündet werden. Königliches Amtsgericht Wenkers Konzert=Saal. 16. Münsterstraße 16. Haupteingang: Montag, den 15. August 1881: Zweitee Gastspiel des sensationellen Künstlerpares Moers. Schellin u. Willles in ihren unübertroffenen Leistungen als Jongleure, Eliquilibristen, 2c. 2c. Auftreten sämtlicher engagirter Künstler. Anfang 8 Uhr. Ende 11 Uhr. 7794 Entree 50 4. zu Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß lieber 97790 am Paul 7815 an Pennekamps Kaisersaal. 12. Münsterstrasse 12. Täglich: großes heute morgen im Alter von 3 Jahre 7 Monat gestorden ist. Um stilles Beileid bitten Dortmund, 14. August 1881. Fr. Kemmerich und Frau, geb. Wasserfall. 8 Konzert u. Vorstellung. Auftreten sämtlicher Spezialitäten. Anf Wochentags 8 Uhr, Sonntags 7 Uhr. Bekanntmachung. Am Dieustag, den 1o. Aug. kr morgens 9 Uhr soll bei dem Landwirt Schulte Ellinghausen: eine Kuh, * zu Lünen auf dem 10½ Uhr in Marktplatze: um 2 meistbietend gegen gleich bare Zahlung verkauft werden. I116 1881 Dortmund, den 15. August 1881. Menke, Gerichtsvollzieher. 7793 und Ball Bekanntmachung. Dienstag den 16. d. Mts., vormittags 10½ Uhr, sollen im Pfandlokal des Wirts Herrn Aug. Lähnemann zu Asseln 1 Glasschrank, 6 Stühle, 1 Tisch, 2 Schweine u. s.., ferner: statt, wozu ergebenst einladet Merklinde, im August 1881. 17802 Witwe W. Kleffmann. Das Fest-Komitee. Am odio hohto 2. Leihersteriy, welche an der Haupirsanmignag dei Lasiov:] Freiaetsft und le. Vages e aidsicder vul ich strait u Kutais in FenerHerren Lehrer bringe. Vortmun),„äuigl. Kreisschulinspektor: Brockhaus. willige wehr. Dienstag den 16. August kr abends 8 Uhr: * um 11½ Uhr vormittags.. Pfandlokal des Wirts Herrn Wissele Ien Angeln(Südschleswig) edde uie.1 Städtische Handels=Schule(Pensitonar), Iu. un un iuns zusßez, estaht auntasthen eu. Ssihstrei hut e Rend u une eneau, Sensthurt r. Saur u. Maaeah, eihe d. aur skanshah bigen ueat= hihech les aes eanue deunen Lehisie. 5. e ene Abueu n Aid, Sahle ul Aepheaheah ie herse Lausihgrnz) Palieno duts aie bonsin bich uit, Wiesz, Vaise hsche l inie seseniceh Knabeninstitut und Handelsschule, FrankenSleak thal,(Ptaiz) u. Aiuzschesgoshersalsen Leichesete. Je haste Plage, mäßige Denc.— Prospellus und Jahresbericht durch die Vorstandschaft A. Bertololy. mittel. Gesamt-Uebung. im 7798 Der Hauptmann. Mittwoch=SchießGesellschaft. Am Sonnabend, den 20. August, nachmittags 5 Uhr Scheibenstand: General-Versammlung. Tages=Ordnung: Preisschießen. am Ziehung bestimmt am I. Oktober. Triersche obrigkeitlich genehmigte Prämien=Lotterie. Ein Goldbarren 25000 M Ein Goldbarren 15 000„ Ein Silberbarren 10 000„ den baren Geldwert, Der Vorstand. 78144 Gewerbe=Verein. Zur Beachtung Die Bibliothek ist von heute 17780 Der Vorstand. Wenckers Garten wird zum Besuch empfohlen. 7271 Gründlichen Unterricht in der engl. u. frz Sprache, sowie in den übrigen Fächern einer höheren Mädchenchule erteilt Paula Goeker, Bornstraße 22. Anmeldungen werden vom 15. September an entgegengenomme. eräucherten Rheinlachs, zekochten 1X Schinken, Schinkenrolade, Cerve###latwurst, Zungen in Büchsen ff., alle Sorten feinere Käse, Sardinen à Thnile, russ. Sardinen, Anchovis, Helgoländer Hummer, extraf. Nizza Olivenöl, Ia. Wein=Essig u. Gewürze zum Einmachen, sowie alle anderen Delikatessen u. 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