Belucht. Gevelsberger Zeitung erschemt werktäglich nachmittagt, ###ugsprels: Ins Haus gebracht monast. 4200 K., durch die ans#es bezogen viertegghrs###, M.(einschl. M. Zeitungsgebähr) diationsdruck und Verlag von Phil. Bartin, Gevelsberg. cistleitung u. Geschäftsstelle: Gevelsberg, Mittelstr. 45. zmusprecher Ni. 58 u. 30. Telegramm=Adresse: Zeitung Gevelsbe##. Postschließfach Nr. 63. Postscheckkonto Köln 15.503. Gevelsberger Zeitung Amtsblatt der Stadt Gevelsberg. Gegr. 1878 als Ennepetal=Zeitung. General= Anzeiger Dienstag, 13. März 1923. Für 1 mm Höhe(36 mm breit##i für örisiche u. M. für auswärtige im Reklameteil(75 mm oreit *0 N. bezw. M. einschließl. Anzeigensteuer. Beilagengebühr 1200 M. je 1000. Bei gerichtlicher Beitreibung kommt jeder Rabai# Fortsall. Zeit= u. Platzvorschriften werden mögl. berücksichtigt, le ohne Gewähr. Erfüllungsort Gevelsbexg. Aus unverlangten Ein bungen erwächst d. Schriftl. od. Geschästsst. keinerlet Verpflichtung 46. Jahrgang Kurze Meldungen Die chinesische Regierung hat der sapanischen (gierung mitteilen lassen, daß sie den japanisch nesischen Vertrag von 1915 zu kündigen ünsche. Die Budapester Polizei ist kommunistischen mtrieben auf die Spur gekommen. Sie hat ehrere Personen, darunter den früheren Genestabschef der roten Armee, Bela Khun Strom" v e r h a f t e t. der italienische Ministerrat nahm den Ent us einer Verordnung an, wonach der Regieugskommissar für feindliches Eigentum ermächwird, das Angehörigen der ehemals feindMächte gehörende Eigentum, das dem aate anheimgefallen ist, zu veräußern. Wie der„Matin“ meldet, hat der italienische nisterrat den Beschluß, bezüglich Enteignung Besitzes früherer feindlicher Staatsangeyörigenehmigt. Nach einer Meldung aus Ingolstadt hat dort inntag abend ein Zusammenstoß zwischen Navalsozialisten und Sozialisten stattgefunden, bbei zwei Arbeiter durch Schüsse leicht verletzt nden. der englische Heereshaushalt für 1923/24 beist sich auf 52 Millionen Pfund Sterling gegenu 62300 006 Pfund Sterling im gegenwären Finanzjahr. Die Zahl der Offiziere und „I#nschaften erfährt eine Verminderung von mit###200 Mann. ###l#### der sapanische Minister des Aeußern erklärte, van werde sich bestimmt weigern, den chinehesaxanischen Vertrag von 1915 abzuändern, ch wenn Japans Pfandrecht auf Kwantun um Jahre verlängert wird. Samstag abend wurde in der Isar in Münn die Leiche des 64jährigen Schriftstellers schmann gefunden. Der ehemalige erste Bürgermeister von Ham1g. Dr. Predöhl, ist vorgestern einem Schlaganerlegen. Der durch den Tod Dr. Mayers freigeworue Pariser Botschafterposten soll vorläufig nicht werden, solange die Ruhrfrage nicht gere7 Deutsche aus Rache von den Frunzosen in Buer niedergeschossen Das französische Mord= und Blutregiment wird stündlich unerträglicher Die fränzösischen Offiziere nicht von Deutschen erschossen Ein französischer Verhandlungsfühler: Dieser Tage sind Nachrichten aus Paris, Der Kapitän der Emden“ I. Braunschweia, 13. März. Kapitän a. D. von Müller, der Jührer der nden“ im Weitkriege ist am Sonntag Abend Uller von 50 Jahren, in Braunschweig gestordänische Absichten auf ganz Schleswig? 8 Schleswig, 13. März. Die dänische Zeitung 9böl Posten“ bringt eine Mitteilung, in der sagt wirb, gewisse Kreise in Dänemart beschäfmit dem Gedanken, ein selbständiges seswig zu schaffen, das Nordschleswig, gegeenfalls die Kanalzone umfassen soll. Man mit Hilfe einer kommenden großpolitischen uppierung der Mächte diese Pläne verwirkin zu können. Eine Erklkrung Ludendorfss I Mänchen, 13. März. Ludendorff ersucht um Verbreitung folgender Erklärung: Im hen Reiche wird anlößlich der sent klar und etschrecklicher Weise zutage getretenen Wirtleit der Franzosen in Bayern, aus gewissen #en anscheinend als Ablenkungsmanöver verich wäre ein Opfer französischer Tätigkeit indem ich durch französische Spitzel begewesen wäre, Waifen aus München nach Un. zu verladen. Diese Wassen seien dann bei Absendung hier in München in die Hände der hosischen Spitzel gefallen. Ich erkläre, daß an sanzen Sachen, sowelt meine Person in Frage Mi, kein wahres Won ist. zum Tell auch über Umwegen aus neutralen Län dern zu uns gekommen, aus denen, wie unser Gewährsmann uns mitteilt, sich ergibt, daß in Frankreich eine starke Strömung am Werke ist, die eine Annäherung an Deutschland sucht. Wenn es sich auch um Versuchsballons und Fühler handelt, so werden wir doch gur daran tun, an diesen Stimmungen nicht vorüber zu gehen. Nur müssen wir uns davor hüten, sie allzu hoch einzuschätzen. Es scheint aber doch, daß bestimmte Kräfte hinter derartigen Bestredungen stehen. Nach diesen Mittetlungen ist von der Pfänderpolitik kaum mehr die Rede. Man spricht jetzt nur noch von den Sicherungen“ des schon seit 1914 in der gesamten Pariser, wie überhaupt französischen Presse in allen Abarten abgewandelten Thema von der Sicherung Frankreichs gegenüber Deutschland wird erneu ausgenommen. Deutschland, so heißt es da, müsse sagen, was es leisten wolle, und es müsse nach innen und außen Garantien für die Erfüllung dieser Leistungen geben. Insbesondere fordert die französische Oeffentlichkeit jetzt mehr als je zuvor eine gemeinsame Bürgschaft Englands und Amerikas für diese deutschen Verpflichtungen. Diese Gemeinschaftsbürgschaft soll sich nicht nur auf den Eingang der Gesamtsumme und auf die Innehaltung der Sachlieferungen usw. beziehen, sondern auch auf die Ratenzahlungen. Wir haben es hier ganz offenbar mit Fühlern zu tun und man möchte den deutschen Widerhall abwarten. Man muß aber darauf aufmerksam machen, daß diese Auffassungen, die mehr in industriellen und wirtschaftlichen wie in politischen Kreisen ihre Wurzeln haben, auch von englischen und amerikanischen Wirtschaftskreisen in der Tat gedeckt werden. In England wird immer mehr zu Deutschland gewendet, gefordert, daß Deutschand klipp und klar erklären soll, was es zahlen könne. Und auch in Amerika hören wir dieselbe Tonart. Sie verlangen also von Deutschland jetzt einen Wiederherstellungsplan, während man bisher die Vorschläge Deutschlands geflissentlich überging. Wir haben Grund zu der Annahme, daß der für Paris von Deutschland vorbereitete Wiederherstellungsplan sich kaum wesentlich von den englischerseits ausgearbeiteten Vorschlägen unterschieden hat. Es ist nun auch im Reichstage ausdrücklich festgestellt worden, daß es sich nicht um einen unverbindlichen Vorschlag, sondern um einen fest ausgearbeiteten Plan handelte, und daß die deutschen Wirtschaftskräfte sich bereit erklärt hatten, diesen Plan der Regierung durch ihre Bürgschaft zu decken. Vorausgesetzt ist bei gliedem elbstverständlich die erdgültige Losung der Biederherstellungsfrage. Denn es muß endlich einmal mit dieser Macht der Unruhe, wie sie durch die ständigen Drohungen mit Besetzungen. Sanktionen und dergl. in die ruhige Entwickelung Deutsch=lands und Europas gebracht worden ist ausgeräumt werden. Und das ist sa auch der tiefere Sinn der jetzigen Ruhrabwehr. In der letzten Zeit sind viel zu viel, wieder einmal zum Unsegen für die Welt, die politischen Kräfte in den Vordergrund getreten und die verstandsmäßigen, kühlen, geschäftlichen und wirtschaftlichen Auffassungen mußten zurückstehen. Solange aber wird es nicht besser werden, als bis nicht die Wirtschaftler sich an einen Tisch zusammensetzen und mit den gegebenen Wirklichkeiten rechnen, denen gerecht zu werden dann Aufgabe der Politiker sein muß. So lange nicht nach dieser Richtung hin gerade bei Frankreich ein grundsätzt. Wandel sich vollzieht, der sich auch ausdrücken muß in der Abkehr von der Gewaltpolitik und in der Anerkennung Deutschlands als eines gleichberechtigten Verhandlungspartners, dessen Freihett, Selbstbestimmung und Souveränität nach jeder Richtung hin erhalten bleiben muß, so lange wird es keine Ruhe und keine Ordnung in Europa geben Das geütrige Brüten in Brüssel w. Brüssel, 13. März. Ueber die Brüsseler Konferenz meldet Agence Belge, das Nachrichtenbro der belgischen Regierung: Die Konserenz der Ministerpräsidenten von Frankreich und Beigien dauerte von 1 Uhr nachmittags bis 6 Uhr abends. Es wurden Maßnahmen beschlossen, die notwendig sind, um die Lieferungen von Kohle und Koks an Frankreich und Belgien zu beschleunigen. (Wenn das so einfach wäre! Schriftl.) Das aufgestellte Programm wird, nachdem die Anweiungen der beiden Kabinette erteilt werden, allmählich durchgeführt. Sodann wurden die mit der Tätigkeit der Finanzgebahrung der französisch-belgischen Eisenbahnverwaltung in Zusammenhang stehenden Fragen gebillig ud man kam über Vergeltungsmaßnahmen und Sanktionen überein, die im Falle neuer Anschläge auf die Besatzungstruppen anzuwenden seien. Ferner wurden Grundsätze über die Erteilung von Lizenzen über mit ausländischen Industriellen abgeschlossene oder erfolgte laufende Geschäfte aufgestellt. Schließlich wurde auf der Konferenz noch einmal die Einigkeit der leiden Regierugen dahin festgestellt, die Räumung des Ruhrgebietes und des neubesetzten rechterheinischen Gebietes nicht von einfachen Versprechungen Deutschlands abhängig zu machen, sie vielmehr in dem aße zurückzugeben, in dem Deutschland seine Wiederherstellungsverpflichtungen erfüllt. Beide Regierungen sind gleichmäßig entschlossen, diese Gebiete nicht zu räumen, bevor sie nicht von der Reichsregierung außer der Aufhebung der Strafbestimmungen zuverlässige Sicherheiten für die deutschen Staatsbürger erhalten haben, die mit den alliierten Behörden zusammenwirkten.(Diese widerlichen Phrasendrechsler! bri#tt.) Deutscher Standpunkt zu den fragzösischen Verhandlungsbedingungen t. Bertin, 13. März. Die kürzlich gebrachten französischen Verhandlungsbedingungen werden der T. U. von maßgebender deutscher Seite als unmöglich bezeichnet. Schon die Zumutung, daß Deutschland den Rechtsbruch der Ruhrbesetzung als im Rahmen des Versailler Vertrags stehend anerkennen soll, beweist nur, daß Frankreich nach wie vor gewillt ist, Deutschland rechtlos zu machen. die bisherige Sanktions= und Erpresserpolitik fortzusetzen, und eine fruchtbare Erörterung der wirtschaftlichen und politischen Fragen, die die Welt beimruhigen, auf der Grundlage der Gleichberechtigung zu verhindern. Der Ruhreinfall sst und blelbt ein Rechtsbruch. Daß die Frist der Rheinlandbesehung bereits läuft in wiederholt und zweifellos festgestellt worden. Die in Form eines Dittates angegebenen franzosischen Forderungen über ein Kohlen= und Erzabkommen zwischen dem Ruhrgeblet und Lothringen zeigen nur aufs neue, daß Frankreich an seiner Tattik festhält, unmögliche Jorderungen auszustellen, n dann neue Verfehlungen für Deutschland festzustellen. Keine Verhandlungen 1. Berlin, 13. März. Wie wir erfahren, sind alle Gerüchte über Verhandlungen und Vorschläge der Reichsregierung in der Ruhrfrage aus der Luft gegrifffen. Es sind bloher keine Vorschläge gemacht, noch ist der Reichsregierung bekannt, daß von privater Seite Verhandlungen geführt sind. Unerhöcte Schreckensherrschaft in Buer 1. Buer, 13. März. Der als Geisel fesigenommene Kaufmann Urnhold aus Buer överbrachte im Namen des Generals folgendes Schreiben: Der kommandierende General der 31. Urmeekorps gibt dem Magistrat bekann!, daß in dem Jalle, daß en Buer gegen einen Franzosen ein Mord verübt werden sollte, der ale Geisel fesigenommene Oberbürgermeister ohne Urleil erschossen werden wird. Der kommandierende General nimmnt die Verautwortung für die Tai auf sich. Es wird noch milgeteilt, daß seit gestern nachmittag 4 Uhr die Bevölkerung nur den Bsiegersteig betreten darf. Des weiteren darf die Bevölkerung die hände nicht in den Taschen haben. Die Arme müssen pendeln und die Handfläche zu sehen sein. Von 7 Uhr 30 avends darf niemand mehr auf der Straße, nach 7 Uhr abends darf seine Beleuchtung mehr in den Häusern sein. Es darf kein Licht mehr nach der Straße dringen. Vor dem Rathause in Buer stehen 5 Tanks. Mord a 3 Deutschen aus Rache i. Münster, 13. März. In Buer sind gestern 2 von außerhalb kommende Deutsche wegen Versloßes gegen die össenlliche Ordnung ohne weiteres von den Franzosen erschossen worden. In der Nacht zum Montag ist ferner ein deutscher stelminalbeamter von den Franzosen getölet worden. Die Ermordung der 3 Deutschen stehl offenbar im Zusammenhang mit der Ermordung der französischen Offiziere, da die französische Kommandantur jetzt geradezu darauf ausssehl, jene Bluttat zum Anlaß neuer schrecklicher Rachemaßnahmen zu machen und die Aufreizung der Ruhrbevölkerung auszubeuten. Die Lage ist äußerst gepanni, zumal es wirklich feststeht, daß die Ermordung der beiden französischen Uffiziere keinem Deutschen zur Last gelegt werder kann. Eine neue Meldug von heute mittag befagt hierzu weiter: 7 Deutsche niedergeschossen! t. Buer, 13. März.(Eig. Drahtb.) Sowell bis gestern mittag bei der Pollzei bekannl war, sind bisher insgesamt 7 Deutsche von den Franzosen aus purem Rachedurf niedergeschofsen worden. Darunter befinden sich die oben gemel3 Getöteten. Die Offizlersmörder keine Deutschen. t. Buer, 13. März. Nach den bieherigen Erinittelungen, die von der Stadtverwaltung eingeleitet wurden, kommt ein Deutscher als Täter bestimmt nicht in Frage. Nach einer anderen Lesart ist der Nord von Belglern begangen, die mit den beiden Franzosen in Streit geraten waren, nach einer anderen von den Burschen der beiden Offiziere. Zwischenfälle bei Hagen Eine französische Bluttat in Eckesey. l. hagen, 13. März. Gestern vormittag wurde in Herdecke ein Personenaute beschlagnhmt, mit dem die Franzosen über das Ziel hins bis Eckesey fuhren. Als der Jahrer den Verlum erkannte, wollte er in Richtung verdecke wieder wenden. Im gleichen Augenblick hatten viele Urbeiter das Auto umringt, worauf die Franzosen drohten, jeden niederzuschleßen, der sich ihnen nähere. Dann mußle der Fahrer Kehrt machen ad n ichneller Jahrt glng es zurück nach Verdecke. Am Grüntholer Weg schossen die Franzosen ihre Revolver auf die zurückbleidende Menge ab und trafen in zleinlich weiter Entfernung den nach Eckesen gehenden 70 Jahre alten Anstreicher= meister Wilhelm Asbeck, Sternstraße 18, in die rechte Brustseite. Die kugel konnte ärztlicherseits bald entfernt werden. Schwerverletzt wurde der Getroffene mit dem Krankenauto in das Allgemeine Krankenhaus übergeführt. Die Erregung über die Tat war ungeheuer. Ueble Belästigung einer Reichslagsabgeord. gesen. w. Hagen, 13. März. Sonntag abend gegen 6 Uhr wurde, die demokratische Reichstagsabgeordnete Frl. Lüders in Herdecke von Franzosen in ein Wachtlokal gebracht und dort durch nicht wiederzugebende Aeußerungen besästigt. Auch als Fräulein Lüders sich gegen die Anpöbelungen und die Durchsuchung ihres Gepäckes nachbrücklich verwahrte, schritt der französische Vorgesetzte nicht ein, ließ vielmehr seine Untergebenen gewähren. Näheres über die Schießerei in Doctmund. t. Dortmund. 1d. März. Ueber den Zwischenfall in Dortmund am Sonntagabend besagt ein amtlicher Bericht u. a. folgendes: Der deutsche(!) Begleiter der französischen Soldaten hetzte die Soldaten auf, sodaß diese auf die Menschenmenge eindrangen und gleichzeitig in einer Entfernung von 5—6 Schritten ein lebhaftes Feuer eröffneten. Hierbei erhielt Poltzeikommissar Schlüter einen Schuß durch die Schulter. Die Soldaten erhielten Verstärkung von der Kreuzschule, dem Hauptquartiere der Franzosen und säuberten die Straße durch Abgabe von Schüssen. Bel dieser Schleßerei wurde der Metallarbeiter Heinrich Gysels getötet; der Arbeiter Ernst Schull durch einen Brustschuß schwer verlegzt. Mehrere Personen erhielten schwere Schuß- und Stichverletzungen. Die französischen Soldaten(perrten alle Straßen ab und burchsuchten die Passanten nach Waffen. In der oberen Lange=, Wilhelm= und Friedrich= straße bis zum Gymnasium, wo die Franzosen ihr Quartier haben, wurde die Schleßerei fortgesetzt. (Hiernach ist es also nicht richtig, wie in der gestrigen Meldung behauptet, daß ein französischer Soldat den Tob sund, sondern— leider!— ist das Opfer wieder mal ein Deutscher! Schriftlt.) Französisches Eingeständnis der Bochumer Verwüstungen I. Paris. 15. März. Der„Tempo“ beginnt allmählich die Pariser Bevölkerung auf das Eingeständnis der schweren Verwüstungen der Franzosen in der Bochumer Handelskammer vorzubereiten. Er bringt einen Bericht des Berichterstatiers des„Daily Newo“. In diesem Bericht wird zugestanden, daß die französischen Truppen durch die lange Zeit, die lle in der Kaserne eingesperri waren, möglicherweise entnervt(1) woren, sich der Aufsicht entzogen und einen gewissen Schaden angerichtet haben. Diese Darstellung wird zwar durchaus nicht die Tatsache unwirksam machen, daß die Franzosen nia nur einen gewissen Schaden, sondern eine vonige Verwüstung angerichtet haben. Auch kann die lange Zeit der Truppen in der Kaserne deren Verantwortung nicht mildern, ganz abgesehen von dem schlechten Zeugnis, das dem franz. Militär dael ausgestellt wird. Bemerkenswert ist die Tatsache der Veröffentlichung dieses Berischtes als Anzeichen dafür, daß es den Franzosen nicht mehr möglich ist ihre dreiste Ableugnung fortzusetzen. Für den Ofsizier 3. für den Hund 1 Liter Vollmisch t. Berlin, 15. März. Aus dem Ruhrgebiet wird berichtet, daß nicht nur für die französischen Offizlere 3 Liter Vollmilch, sondern auch für jeden französischen Hund ein Liter Vollmilch für den Tag beansprucht wird. Für das deutsche Kind wird täglich ein Liter Magermilch als aubreichend bezeichnet. Die Lage An Ruhr und Rhein. t. Münster, 1d. März. Die Verkehrslage ist unverändert. Am 10. März wurde in Lünen aus einen im Stadtteil an der Lippe stehenden Posten ein Schuß abgegeben, ohne diesen jedoch zu treffen. Aus diesem Anlaß wurde über den genannten Stadttell der Belagerungszustand verhängt.— Bei Aussetzung eines Ausgewiesenen aus Vorhalle gab das bereits auf der Rückkehr befindliche Begleitkommando auf die den Ausgewiesenen umdrüngende Menschenmenge einen Schuß ab, wodurch ein Mann durch einen Bauchschuß schwer verletzt wurde.— In Bochum ist die Lage unveränbert; der Belagerungszustand besteht nach wie vor. Die Geschäfte im Innern der Stadt sind noch geschlossen. Oberbürgermeister Graff und sein Bürodirektor sind nach achttägiger am 9. März auf freien Fuß gesetzt worden. In Bochum fand eine ergehnislose Waffensuche Im Zentralgefängnis statt.— In Witten ist gestern morgen der Stadtbaurat Bewig aus unbekannten Gründen festgenommen worden. In Witten wurde das Polizeigefängnis beschlagnahmt. Eln Gefängnisbeamter wurde zur Räumung seiner Dienstwohnung aufgefordert.— In Bohwinkel und Wülfrath sind gestern morgen sämtliche deutschen Beamten einschließlich der Verwaltungs= und Kriminalbeamten ausgesetzt worden. Den Familien der Ausgewiesenen wurde die in 8 Tagen erfolgende Ausweisung angekündigt; ebenso sind die Polizeibeamten der Städte Belbert und Neviges ausgesetzt worden. In Neviges sind gestern mehrfach Kraftwagen beschlagnahmt worden.— In Linz a. Rh. sind anstelle des abgerückten Infanterieregimentes 151 75 Mann algerische Truppen eingetroffen.— In Hörde erschien auf den Phönixwerken am 10. März eine französische Abordnung um die Fabrikanlage zu besichtigen. Die Arbeiterschaft verhinderte dieses Vorhaben. Am Nachmittag erschien die Abordnung in Begleitung einer Kompagnie Infanterie wieder und verlangte die Bestandsaufnahme sowie die Einsicht in die Auftragslisten. Erneu zusammengerottete Arbeiter zwangen die Franzosen, das Werk zu verlassen. Nur eine Wache blieb zurück. Auf der Zeche Recklinghausen in Hochlar beschlagnahmlen die Franzosen gestern mehrere Wagen mit Kohle und führten sie ab. Bei der Besetzung der Zeche Westerholt am 11. März wurden die Koksvorräte durch Stacheldraht abgesperrt und später In Eisenbahnwagen verladen. Wegen der Besetzung der staatlichen Schachtanlage Westerholt und der Verletzung eines Maschlnisten durch einen Gewehrschuß beschloß die Belegschaft der drei staatlichen Schächte Westerholl, Bergmannsglück und Scholven in den Streik zu treten. Auf der Kokerei der Zeche Westerholt werden 10 fremde Arbeiter mit dem Verladen von Koks beschäftigt.— Die aus Witten ausgewiesenen und in Olsen ausgesetzten Pollzeioffiziere Oberleutnant Pforr, Leutnant Scheitt und Polizeioberst Scholz waren infolge eines Versehens In Dülmen anstatt in den Zug nach Münster in einen Zug nach Recklinghausen gestiegen. Auf dem Bahnhof Sinsen, wo sie von belgischen Soldaten erkannt wurden, wurden sie aus dem Zuge herausgeholt und Oberleutnant Pforr mit Gewehrkolbenschlägen zu Boden geworfen, Oberst Scholz wurde ebenfalls mißhandelt. Befretungsversuche mehrerer hundert Zechenarbeiter blieben erfolglos. Es gelang ihnen schließlich, Leutnant Scheitt vor den Velgiern in Sicherheit zu bringen. Ueber das Schicksal der beiden anderen Polizelbeamten konnte bisher noch nichts ermittelt werden.— Belgeordneter Kunz in Essen, der gegenwärtig die Geschäfte des Oberbürgermeisters führt, gestern Geschäfte des Oberbürgermeisters führt, ist gestern einem Gendarm im Dienstzimmer des Rathauses haftet und in Richtung Bredeney abgeführt worden.— In Oberstein(Nahe) wurde Samstag das Zollamt durch die Franzosen besetzt. Die Beamten wurden entlassen und die Zollkasse mit einem Barbestande von 0,31 M(!) beschlagnahmt. — In Duisburg wurde das Postamt gestern vormittag von französischen Truppen besetzt, weil die Hergabe von Telephonleitungen nach Königswinter und Honnef verwelgert wurde. Die Beamten wurden gezwungen, ihre Arbeitsstätte zu verlassen. Postdirektor Lachmann wurde verhaftet und nach Bonn gebracht, wo sich der Postdirektor Brückner bereits in Haft befindet. Gebäude wohnen etwa 170 Familien, meist Arbeiter und Angestellte, sowie vertriebene ElsaßLothringer. Infolge der herrschenden Wohnungsnot wird es unmöglich sein, die wohnungslosen Familien unterzubringen. Die Betroffenen sind also in dieser unwirtlichen Zeit mit Frau und Kinder und ihrer Habe kurzerhand auf die Straße angewiesen. Die soziale Gesinnung der Einbrecher Aus dem Muster eines von der französischen Unterabordnung der Feldeisenbahn in Mainz an mehrere Bahnhöse gesandten Einstellungsvertrages für angeworbene Arbeiter ist hervorzuheben, daß eine täglich 10=stündige Arbeitszeit verlangt wird, daß ferner die Besatzung für die Entschädigung im Falle eines Unfalls während der Arbeit sich bis auf weiteres alles vorbehält und vorläufig keine Gewähr für eine Entschädigung gibt.— Die deutsche Arbeiterschaft wird sich für ein so verlockendes Angebot bedanken. Das Wüten der Rechtsbrecher t. koblen1. 15. März. Eine Reihe von Angeklagten, die Ende Januar In Simmern bei Koblenz gegen den französischen Rhein= und Ruhreinbruch vaterländische Lieder gesungen hatten, wurde vom Pollzeigericht in Koblenz wegen Vergehens gegen die Sicherheit der Besatzungstruppen zu mehreren Monaten Gefängnis und hohen Geldstrafen verurteilt. Die etwa fünfwöchige Untersuchungshaft wurde nicht angerechnet. Die Verurtellten wurden gesesselt zum Hauptbahnhof Koblenz gebracht und einstweilen nach Kreuznach überführt. 1. Frankfurt a. M., 1d. März. Das Kriegsgericht In Mainz verurteilte den Staatsanwalt Rüffel wegen Ungehorsame(!) gegen die Fränzosen zu 2 Monaten Gefängnis und den Vorstand der Reichsbanknebenstelle Neustadt(Harz), Rothart, zu 2 Jahren Gefängnis und 20 Mill. A Geldstrafe. hingewiesen, daß Kriegsrecht Presserecht## Demgegenüber hatte Dr. Schwab betont, daß Redaktionsgeheimnis und die Freiheit der### in allen Kulturstaaten anerkannt würden. Es saßen noch drei Journalisten auf der klagebank., Von ihnen erhielten Redakteur helm Pesch beim„Niederrheinischen Tageb in Kempen 1 Monat Gefängnis und 100 00 Geldstrafe, Redakteur Karl Traut von der felder Zeituna“ 15 Tage Gefängnis und 300 A Geldstrafe, Redakteur Kaspar Dickmann „Kreselder General=Anzeiger 200000 A g strafe. t. Ems. 15. März. Nachdem der Verleger „Emser Zeitung", Fritz Sommer, und der antwortliche Schriftleiter Bruchhäuser ausgewi worden waren, übernahm Dr. med. Sommer Leitung des Verlages. Als auch er ausgen## wurde, sprang der dritte Bruder, Dr. fur. S mer, ein. Auch er ist ausgewiesen worden. Unternehmen ist damit dem Ruin preisgeges Deutscher Reichstag Die Lage in Süddeutschland. w. Karlsruhe, 15. März. Eine neue Gewalttat der Franzosen gegen die Bevölkerung von Offenburg wird gemeldet. Das Kasernengebäude, das durch die Stadtverwaltung zu Wohnungen umgebaut wurde, muß geräumt werden. In dem w. Dortmund. 15. März. In Kastrop wurde der Postmeister Schröder aus Marten vom Polizeigericht zu 8 Tagen Gefängnis und zu 500 000 u Geldstrafe verurteilt. Die Gefangnisstrafe wurde durch die Untersuchungshaft als verbüßt angesehen. Die Staatsanwaltschaft hatte 1 Monat Gefängnis und 500000 AA Geldstrafe beantragt. Der Amtmann von Herten ist zu 2 Monaten Gefängnis und 200000 A Geldstrafe, der Oberbürgermeister von Buer wegen Verweigerung von Requisitionsscheinen auf Kohlen und Licht zu 10 Millionen A Geldstrafe verurtellt worden. t. Essen, 1d. März. Der Prinz von Lippe, über dessen Verhaftung wir s. Zt. berichteten, wurde von dem Werdener französischen Kriegsgericht zu 7 Millionen A Geldstrafe verurteilt, well man einen Totschläger bei ihm vorgefunden hatte. Kriegsgericht gegen Presserecht t. Krefeld, 15. März. Das hier befindliche belgische Kriegsgericht hat zum ersten Mal ein Urteil gefällt. 7 Eisenbahner und 6 Journalisten wurden von dem Urteil betroffen. Chefredakteur Peter von der„Niederrheinischen Volkszeitung“ in Krefeld und Redakteur Schippang von der „Neußer Zeitung“ wurden zu 100 000 A Geldstrafe verurteilt. Redakteur Dr. Schwab von der „Neuß=Grevenbroicher Zeitung" in Neuß erhielt 6 Monate Gefängnis und 100000 A Geldstrafe bei sofortiger Verhaftung. Als strafverschärfend betrachtete das belgische Kriegsgericht bei ihm, daß r sich welgerte, den Namen des Verfassers eines Aufsatzes anzugeben. Der Gerichtshof hatte darauf 31.. Sitzung am Montag. 12. März. Anfang nachmittags 2.20 Uhr. Am Regierungstisch Arbeitsminister Brauns. Der noch in der britten Lesung ausstehe Gesetzentwurf über die Anlegung gesetzlicher lagen der Aktiengesellschaften In Dollarschatzanwe sungen des Reiches wurde ohne Aussprache angenommen. Die Sitzung stand im Zeichen der Wohnungsbauabgabe. Der Ausschußantrag, der nach vielen Monmühevoller Arbeit zustande gekommen ist, eine Abgabe zur Förderung des Wohnungsbe in Höhe vom 30fachen der Friedensmiete Alle Redner waren der Ansicht, daß zur Zei Aufhebung der Wohnungszwangswirtschoft nicht möglich ist, da sie zu ungeheuren Steigerungen, die das 30-, sondern das 260fache der Friedensm betragen würden, führen würde. Diese St rungen kann keine Regierung verantwon Auch die Abwälzung des Wohnungsbaues au Unternehmer ist wegen der außerordentlich ge gerten Baukosten nicht durchführbar. Die Baukosten sollen vom Staat ver#i# werden. Auch die Fracht erfährt eine Erm gung auf 50 v. H. Infolge der Aufkäufe der Händler ist es kleinen Käufern fast unmöglich, Holz zu beimen. Die Abgabe beträgt 1500 v. H. Nutzungswertes, wozu noch ein etwaiger Zusch der Gemeinden in gleicher Höhe kommt. Das Reich hat für Wohnungsbauzweck Milliarden, die Reichskredithilfsgesellschaft 4 Milliarden A zur Verfügung gestellt. Die Bautätigkeit muß unter allen Umstär aufrecht erhalten werden, um dem hygien und sittlichen Verfall vorzubeugen. Sozialrentnern, Kriegsbeschädigten, hs# terbliebenen, Kleinrentnern und Pensiondren soll die Abgabe erlassen, kinderreiche Jamilien ermäßigt werden. Das Haus konnte seine Beratungen über es Kapitel nicht zu Ende führen und vertagte auf Dienstag 2 Uhr: Weiterberatung, klei Vorlagen. Schluß 7 Uhr. Die Hypothekenrückzahlungssverre von Rechtsausschuß abgelehnt Berlin, 12. März. Am 9. d. M. beschält sich der Rechtsausschuß des Reichstages aus laß eines Ar durch Gesetz 1922 eingetre jünf Juhren zu gestatten. dieser Gelege gierung zur der damit ur wertung der sprache heit diesen 2 der Antrag lehnt. Ange nur lose zu ordneten En richte zur b wertung bei nissen(Alter wüunsch. 2 Reichsregier Preußen im tigt, bedarf Die nüt 1. Paris Tagung des stattfinden. auch wieder Ferti t. Auf de tag das gre nenschiff d Länge von die amerika Berichtersta Nachden Speisung u in allernäch in den lin gesamt wer ausschuß fü und Westfa Der Ar war in der dustrie und Einfluß de nisse. Die Wirtschafts Absatzman Verkehrsve Betriebsein sich zahlen Umfange. 2 Für Für drahtlic Aurahngt Holland Dänemark Schweiz Frankreich Italen England! P Amerika 1 2 Die 2 biet begin Noch Fräulein Chef Roman von Hanna Aschenbach. 22)(Nachdruck verboten.) 5. Kapitel. Claus Steffens blickt der straff aufgerichteten Gestalt nach, die sich mit gleichmäßig festen Schritten entfernt. „Den. habe ich unrecht getan. Einem, der zu viel in der Krone hat, gehorchen die Beine nicht so stramm. Donnerwetter, ist das ein Mann Das Rauhbeinige, Zerfahrene paßt unbedingt nicht zu der Figur. Am Ende—“ von einer plötzlichen Erkenntnis erleuchtet schlägt sich der grübelnde Mann so gegen die Stirn, daß der Zylinder einen Rück nach rückwärts bekommt und von der blanten Fläche des Hinterkopfe— der brave Korrespondent hatte im Kampfe des Lebens weldlich Haare lassen müssen— abrutscht. Sich mehrfach überschlagend, sucht er sich ein molliges Plätzchen im feuchten Straßenschnee, der ihn überall aufummmt und mit weichen Armen umfängt. Ganz zerknirscht über das Ergebnis seiner allzuheftigen Beweisführung wirft der Besitzer der treulosen Angströhre noch einen ängstlichen Blick auf die zum Glück wohlverhüllten Schlafstubenfenster im ersten Stock, dann setzt er befreit aufatmend dem Flüchtling nach. Doch o wehl übel ist der stolzen Manneszierde der kurze Freiheitstraum betommen! Beschmutzt, verbeult, durchweicht zeigt sich das klagliche Korpusbellkte den entsetzten Augen seines Herrn, das blasse Gespenst der Furcht in dessen Heldenbrust entfesselnd. Wie sollte er es wagen, vor den Augen seiner gestrengen Ehehälfte zu erscheinen? Ihrem Inquisitorblick entging so leicht nichts. Was aber konnte sie nicht alles denken, wenn sie seines Hauptes Schmck in diesem Zustand entdeckte? Sie besaß ohnehin solch blühende Phantaste. Ein anklagender Blick aus den bebrillten Augen sucht den gestirnten Nachthimmel ein Blick, de. Bände erzählt: Ehestand— Wehestand Eifrig werden Taschentuch und Bartbürstchen In Bewegung gesetzt, die arg zugerichtete Angströhre präsentabel zu machen, denn sie in dieser Verfassung Frau Linas Blicken auszusetzen— niel Lieber barhäuptig im Durchzug der Straßenecke sich den Stockschnupfen holen mit seiner verlockenden Aussicht auf ungezählte Tassen füßen Fliedertees und turmhohe Federbetten, als in dem Busen der Frau, deren Herr er sein sollte, den Verdacht zu erwecken, als hätte er in der Trunkenheit Bekanntschaft mit dem Straßengraben gemacht. Endlich hat der Unglückshut Aussicht, unbeanstandet passieren zu können, endlich kann der Wackere die Klingel ziehen. Minuten verstreichen. Der Wartende übt eine wiedersehensfreudige Miene, obschon die sparsame Stadtverwaltung die Laternen bereits verlöscht hat, und der im Kalender angekündigte Mondschein evenfalls streikt. Endlich öffnet sich droben ein Fenster, die bizarren Umrisse eines papillotengespickten Frauenhauptes werden sichtbar, und dazu ertönt eine Stimue in solch durchdringenden Gutturaltönen, daß der uneingeweihte Zuhörer unwillkürlich fragen würde:„Wo ist der Wachtmeister?" Unser guter Claus Steffens hat die Lösung dieses Verierrätsels längst jenem Blatt seiner Lebenserfahrungen einverleibt, welches das Leitwort trägt:„Der Wahn war kurz, die Reue ewig lang.“ Da er aber einer von denen ist, die ihr Hauskreuz mit Grazie zu tragen wissen, so beeilt er sich auch jetzt, das polternde:„Findest du dich auch endlich heim, alter Nachtschwärmer?“ zu überhören. „Bitte, liebes Linchen, laß mir den Schlüssel herunter,“ sagt er freundlich.„Aber erkälte dich nicht, es ist sehr frisch.“ Seine holde Ehehälfte lacht spöttisch auf, während sie das Unterpfand ihrer Herrscherwürde an einer Leine in die Tiefe läßt. „Ach, wie fürsorglich! Scheinst ja ein sauberes Gewissen zu haben! Na warte, komme mir nur erst unter die Augen, da werden wir gleich sehen, was die Glocke geschlagen hat.“ Der Gatte hüstelt verlegen, während er des Hauses Schlüssel, den er nur für die flüchtigen Minuten des Türöffnens in die Hände bekommt, ehrfurchtsvoll in Empfang ntat. Droben fllegt das Fenster mit lautem Krach zu. Er muß sich beeilen, denn nichts haßt Lina, die teure, geimmiger— und sie haßt mancherle an ihm— als auf ihn warten zu müssen. Und während er hastig öffnet und wieder schließt und, sich der Schuhe entledigend, auf den die Treppe emporklimmt— seine Frau wünscht es lo aus Rücksicht auf die Mitbewahner des Hauses, während sie selbst sich in ihren äutgeräuschvollen Bewegungen nicht den ringsten Zwang auferlegt— hält er immet Schlüssel fest umklammert. Ach, einmal den haben, das Wahrzeichen der Hausherrnwürde verteidigen; einmal beweisen, daß er ein Mam trotz der jahrelangen Fügsamkeit unter Herrschsucht um des lieben Friedens willen; ihr den Fuß auf den Nacken setzen, ihr, die häusliches Leben zum Martyrium gemacht. Und wieder wie vorhin auf der Straße, er der kraftvollen Siegfriedgestalt de Prokuristen nachgeschaut, komnrt ihm das ständnis für dessen Wesen wie eine Offenbart Der stolze Mann empfindet es als eine Dem gung, sich der Herrschaft eines Weibes zu bei Der Graukopf, der sich da im Dunklen wie Verbrecher die Trpepe hinauftastet, errötet## voll. Und die brennende Scham entzündet## lich einen wilden Zorn in ihm, eine Empöre wie er sie nie gekannt und selbst nie für möt gehalten. Ein Zittern läuft durch den has Körper, die Hände ballten sich zur Faust. einem kräftigen Ruck verschwindet der Sch in der Hasentasche. Im nächsten Augenbllck der ergrimmte Ehestandsdulder unbekümmer die Rückseite seines guten Wintermantels, au schmutzigen Stiege und versteht die halb erstan Füße wieder mit der so schnöde entzogenen kleidung. Dann, mit ein paar dröhnenden S# ten den wankenden Mut neu anfachend, stat auf die Wohnungstür zu, als diese mit Krach aufgerissen wird. (Fortsetzung folgt.) merung. benrand? temnacht. den ihr st ter dem k regt zart und beleb durch alle Winterge Der F wieder fr erdigen Aeckerne Wenn hinbrause Regenpre mene Hil zählt. B denn alle März. Im Unsichtba nimmern sind's da Die u flora. unendlich gonnen. beeten, 6 erfreuen mone, d Bachesra ferner Blühen sehr ball loß eines Antrages Dr. Düringer und Genossen, durch Gesetz die Rückzahlung der vor dem 1. Jan. 1922 eingetragenen Hypotheken für die Dauer von fünf Juhren nur mit Zustimmung des Gläubigers zu gestatten. Der Reichsjustizminister legte bei dieser Gelegenheit den Standpunkt der Reichsregierung zur Frage eines Sperrgesetzes und zu der damit untrennbar verknüpften Frage der Aufwertung der Hypotheken dar. Nach längerer Aussprache schloß sich der Ausschuß mit großer Mehrheit diesen Ausführungen an. Demgemäß wurde der Antrag auf Erlaß eines Sperrgesetzes abgelehnt. Angenommen wurde lediglich ein hiermit nur lose zusammenhängender Antrag des Abgeordneten Emminger, der die Mitwirkung der Gerichte zur billigen Berücksichtlgung der Geldentwertung bei gewissen samilienrechtlichen Verhältnissen(Altentelle), Unterhaltungsansprüche u. a. wüunsch. Die Angelegenheit, mit der sich die Reichsregierung ohnehin aus Anlaß eines von Preußen im Reichsrate gestellten Antrags beschäftigt, bedarf noch weiterer Erörterung. Die nächste Tagung des Völkerbundes 1. Paris, 13. März. Die nächste ordentliche Tagung des Völkerbundes wird erst am 12. April stattfinden. Auf der Tagesordnung steht u. a. auch wieder die Ruhrfrage. ziere“ unangenehm beinerkbar zu machen. In den Gasthöfen haben diese Leute stets die Zimmer im dritten Stock für sich belegt, da sie sich in den tieferen Stockwerken von der Straße her nicht sicher fühlen. Vor einiger Zeit gelang es nun zwei Berufseinbrechern in Essen, die infolge der Beseitigung der Polizei jetzt gute Tage haben, bei einem derartigen„Offizler" einzubrechen, wo sie eine unerwartet reiche Beute an Uhren, Ringen, weiblichen Schmuckgegenständen, Ohrringen und Nadeln machten, die der wackere„Offizier“ am Tage vorher selbst erst geraubt hatte. Ebenso eine auf dem gleichen Wege erlangte erstaunlich große Fülle deutschen Papiergeldes. Die Ueberraschung des seinerseits Beraubten war etwas peinlich, aber sie stieg noch, als er am nächsten Tage alle Schätze mit der Post wieder erhielt nebst einem mit ungeschickter Hand geschriebenen Brief: „Verzeihen Sie, daß wir bei Ihnen eingebrochen sind. Wir wußten nicht, daß Sie französischer Offizier sind. Von Kollegen nehmen wir aber nichts. Wir Einbrecher müssen auf Solidarität halten. Wir schicken daher alles Geraubte wieder zurück. Glückauf!“ Die Unterschrift fehlte. Aus aller Welt Fertigstellung eines neuen Schiffen. t. Auf der Mindener Eisenbetonwerft lief Freltag das größte in Eisenbetonarbeit erhaute Binnenschiff der Welt vom Stapel. Es hat eine Länge von 67 Metern und fast 900 Tonnen. Auch die amerikanische Presse hatte zu diesem Ereignis Berichterstatter entsand. Kinderspeisung. Nachdem unlängst im engeren Ruhrgebiet die Speisung um 100 v. H. erhöht worden ist, erfolgt in allernächster Zeit eine gleiche Vermehrung auch in den linksrheinischen besetzten Gebieten. Insgesamt werden dann durch den Deutschen Zentralausschuß für die Auslandshilfe E. V. in Rheinland und Westfalen täglich 250000 Kinder gespeist. Wirtschaftlsches Der Arbeitsmarkt in Westfalen und Lippe war in der vergangenen Woche unverändert. Industrie und Handwerk stehen weiter unter dem Einfluß der ungünstigen wirtschaftlichen Verhältnisse. Die Hauptschwierigkeiten in den einzelnen Wirtschaftszweigen liegen weiter in Rohstoff= und Absatzmangel als Folge der vielfach gestörten Verkehrsverbindungen mit dem unbesetzten Gebiet. Betriebseinschränkungen und Entlassungen halten sich zahlenmäßig in verhältnismäßig geringem Umfange. Amll. Berliner Devisenkurse. Für je1 der Landeswährung in Mark. r drahtliche 10. März1 12 März Geldn Holland 1 Fl Däuemark 1 Kr. Schweiz Frankreich 1 Fr Italen 1 Lire England! Pid. S Amerika 1 Dallar 8224.38/8265.62 3950.10/5962 90 880.27/3899.73 2146.871253.43 987.52 992.48 7755 982.45 10797.8 20902. 8224 38 8265.62 3957.503977.42 3880.273899.73 261.83 1268.17 997.55 982.45 97755 98245 20762.9 20807.4 168.74 1.125 81.— 81.— 81.— 20.43 4.20 Der Beobachter Die Aufhebung der Schutzpolizel im Ruhrgebiet beginnt sich auch für die französischen„OffiAus Stadt und Land Nachdruck aller mit besonderem Zeichen versehenen Nachrichten is nur mitsgenaner Quellenangabe gestattet. Sprechstunde der Scheiftleitung 4—5 Uhr nachm. Gevelsberg, 15. März. Der innere Wert Mancherlei Prozesse der letzten Zeit haben von neuem bewiesen, daß man allgemein noch viei zu sehr Gewicht legt auf den äußeren Wert eines Menschen, auf seinen Namen, seine tatsächlich oder vermeintlich feine Herkunft, sein Benehmen, nicht zuletzt seinen etwaigen Titel. Vor der feilsten Dirne, wenn sie nur als Dame vol. Welt aufzutreten versteht, macht selbst der Kundige einen Knix, und jeder Herr Graf, auch wenn er ein bekannter Lebemann, Spieler und Nichtstuer ist, bekommt Kredit im Uebermaß. Wie oft schon hat der Schein getrügt, wie oft war die Schale hohl und leer! Man sollte wahrlich danach trachten, sich mehr Menschenkenntnis anzuschaffen und ausschließlich sein Urteil gründen auf den inneren Wert des einzelnen. Der Menschenkenner findet die Unterschiede schon heraus. Der Sohn auch des einfachsten Mannes verdient mehr Achtung und Förderung, wenn er durch Fleiß und Pflichteifer in die Höhe strebt, als der aus hohem Stande stammende Jüngling, der nie die Schule des Lebens kennen lernte und keinen anderen Ausweis für seinen Persönlichkeitswert besitzt als eben seinen klingenden Namen, seine Herkunft. Das alles sind zwar Binsenweisheiten, die jeder ohne weiteres anerkennt, nach denen aber trotzdem nur die allerwenigsten handeln! * et. Mit den hiesigen unglaublichen Bahnhofsverhältnissen sich zu beschäftigen, hätte man tagtäglich Veranlassung. Vor längerer Zeit haben wir von uns aus in einer persönlichen Besprechung bei der Reichsbahndirektion Elberfeld nachdrücklich auf die Mißstände hingewiesen, ganz abgesehen von den mancherlei berechtigten Beschwerden, die hier in der Zeitung regelmäßig erscheinen. Alles war bisher ohne Erfolg. Besonders die merkwürdige Sperre vor allein auf der Nordseite des hiesigen bergisch=märkischen Bahnhofes ist, worauf wir in der obigen Besprechung auch aufmerksam machten, bei starkem Andrang stets eine Quelle von Unmut und Aerger für die Reisenden. Das drängt und quetscht sich Im März Noch liegt grau die ganze Welt in Nebeldämmerung. Vom Regenschleier überweht. Am Grabenrand klebt noch die Eiseskruste der langen Winternacht. Im Weiher spiegeln die knorrigen Weiden ihr struppiges, noch kahles Haupt. Doch unter dem kosenden, mildwarmen Strahl der Sonne regt zart sich neues Leben. Die junge befruchtende und belebende Kraft gärt und quillt. Sie dringt durch alle Poren und strebt aus ihrem düstern Wintergrab dem Licht entgegen. Winterswende. Der Frühling naht! Mit der Mocgenluft wehl wieder frischer, reiner Odem und der Duft aus erdigen Schollen steigt von eben gepflügten Aeckern empor. Die Heimaterde grüßt den Lenz. Wenn auch noch manchmal eisige Winde dahinbrausen, und Schneegestöber, Hagelschauer, Regenprasseln dem sterbenden Winter willkommene Hilfe bringen, seine Tage sind dennoch gezählt. Bald wird seine letzte Kraft erlahmen, denn alle engenden Wintersesseln zerbricht der März. Im Frühlingsdrang erneuert sich die Welt. Unsichtbar und scheu wirkt, webt und schafft voll nimmermüder Emsigkeit die Natur. Werdetage sind's da draußen Die wunderbare Entwickelung zeigt die Märzslora. Schneeglöckchen hat verheißungsvoll mit unendlich seiner Stimme das Frühlingslieb begonnen. Krokus und Hyazithen, auf Blumenbeeten, Gräbern, zart abgetönt in hellen Farben, erfreuen das Auge. Im Busch erscheint die Anemone, das Marienblümchen auf der Wiese, am Bachesrand die goldige Sumpfdotterblume. Und ferner noch das liebliche Beischen. Ein reiches Blühen hebt nun an. In glühenden Farben wird ehr bald die Ar sich zeigen, wenn auch die Bäume und Sträucher knospen. Im Morgengrauen grüßt uns vertraut die Vogelstimme. Mit diesen Frühlingswerdetagen im März kommt ins grambeschwerte, leiderfüllte Menschenherz Sehnsucht nach bescheidenem Glück und stillem Frieden. Welterneuerung wünscht es inbrünstig und erbettelt es vom alltragenden, allgewaltigen Schicksal, das keinen Teil hat am wütenden, unversöhnlichen Haß der Völker. FSch. Auch ein„Kriegsberscht“. Von grimmigem Westfalenhumor zeugt ein Zettel, der im Ruhrgebiet von Hand zu Hand geht und den militärischen Kräfteaufwand der Franzosen gegen die Bevölkerung ins Lächerliche zieht. Er lautet: Großes Hauptquartier, 8. Februar 1923. Nördlicher Friedensschauplatz. Die große, am 11. Januar eingeleitete Umjassung des Ruhrgebiets ist abgeschlossen. Einzelne Vorstöße auf unbefestigte Orte dienten lediglich zur Sicherung des bisher Erreichten. Der gestrige Sturm auf die Bahnhöfe Wanne und Herne führte zu einem vollen Erfolg. 8000 Schienen, 33 685 Schwellen, 83 Weichen, zahllose Laschen, Bolzen und Schrauben und leere Waggons fielen in unsere Hände. Die Bevölkerung vermochte keinen Schritt des verlorenen Bodens wiederzugewinnen. Gefangene werden— sobald die neubesetzten Bahnhöfe durch Tanks gesichert sind— morgen gemacht. Süblicher Friedensschauplatz. Keine Ereignisse von besonderer Bedeutung. Frankreich kann mit Befriedigung und Stolz auf die unvergleichlichen Leistungen der mir unterstellten Truppen blicken. Degout. (Degout zu deutsch: Ekel.) zwischen den schmalen Spalt, der nach Oeffnen des einen Türflügels— der zweite wie auch die zweite Tür bleibt geschlossen!— als Sperre dient, während das von der Eisenbahn aus öffentlichen Mitteln angeschaffte Sperrehäuschen unbenutzt abseits auf dem Bahnsteig herumsteht und vermodert. Der geöffnete eine Türflügel wird nicht einmal festgehakt, sondern schlägt immer wieder zu, wodurcher in nicht gerade sanfte Berührung mit den Ressenden kommt, die darob häufig in lautes Schimpfen ausbrechen. Es ist uns in der Tat unbegreiflich, warum hier nicht endlich einmal nach den vielen Beschwerden, eine durchgreifende Aenderung jeder unwürdigen Zustände vorgenommen wird. Aber die Reichsbahndirektion scheint sich garnicht daran stören zu wollen. Da ist unsere Nachbarstadt Schwelm doch besser daran, denn dort hat die Eisenbahnverwaltung auch infolge der andauernden Beschwerden in der Presse kürzlich ordentlich aufgeräumt. In Gevelsberg, wo letzteres ebenso nötig ist, bemerkt man leider nichts davon. Freilich, wo die Bevölkerung so gleichgiltig ist wie hier und den doch gewiß notwendigen Bestrebungen des Verkehrsvereins so wenig Anteilnahme entgegenbringt, daß sie wichtige Versammlungen nicht einmal besucht, ist nicht viel zu machen.— Erwähnt sei noch, daß am letzten Sonntag nachdem der mit der jetzt üblichen starken Verspätung eingetroffene letzte Zug von Hagen wieder eine sehr große Zahl von Fahrgästen hierher gebracht hatte, ein großer Tell der letzteren auf das Gequetsche an der Sperre großmütig verzichtete und auf verbotenen Wegen aus dem Bahnhof entwich. Fürwahr, was für erbauliche Zustände sind das — Bei der Schlußprüfung an der Realschule, die gestern abgehalten wurde, erhielten folgende Schüler das Zeugnis der Reise für OII einer Oberrealschule: Gerhard Bohner, Heinrich Buchholz, Werner Dannert, Heinrich Dmoch, Wilhelm Dörken, Walter Erlemeyer, Wilhelm Heimann, Walter Hiby, Alfred Krefting, Emil Lobeck, Rudolf Mankel, Hermann Müller. Friedrich Ruenstroth, Ewald vom Schemm, Walter Schweinsberg, Karl Schwick, Otto Spiecker, Walter Steuernagel, Gustav Tepel, Kurt Wolff. — Gleiche Milchpreise in Westfalen und Rheinland. Vom Meiereiverband für Westfalen und Lippe wird bekanntgegeben: Der Westfälische Milchpreisausschuß ist sich grundsätzlich darüber klar, daß eine einheitliche Regelung des Milchpreises für das besetzte Gebiet unbedingt erforderlich ist. Es wurde beschlassen eine Abordnung zu wählen, die zusammen mit dem Reichs= und Staatskommissar für das besetzte Gebiet, dem Oberpräsidenten und unter Hinzuzlehung der maßgebenden Stellen der Rheinprovinz die setzung eines einheitlichen Milchpreises versuchen soll. Dieser Preis soll ab 10. März in Kraft treten. Ist eine Herabsetzung des bisherigen rheinischen Preises nicht möglich, so tritt auch für Westfalen der jetzige Preis des Rheinlandes in Kraft. Tritt die Abordnung bis zum 10. nicht zusammen, so gilt von diesem Tage an als Erzeugerpreis 580 Mark, als Molkereispreis 700 A. Die Verkaufspreise für Milch an den Verbraucher dürften trotzdem Unterschiede aufweisen, da die Frachtkosten nach den verschiedenen Städten verschieden sind. — Obige Beschlüsse haben den Erfolg, daß in Westfalen nun eine weit höhere Preissteigerung eintritt als im Rheinland. Vielfach wird nun schon 1000 e für ein Liler Vollmilch verlangt, was einem Dollarstand von 28.000 M(in Wirklichkeit steht der Dollar aber auf 20.000!) im Verhältnis des Friedensstandes entspricht. — Zucker für März. Im Monat März gelangen auf die Zuckermarken A und B je ½ Kilogramm Mundeucker zur Beliferung, sodaß jedem Verbraucher zusammen 1 Kilogramm Zucker zusteht. Die Belieferung eines Abschnittes mit ehr als eienem Pfund ist nicht zulässig. — Aus der Angestelltenversicherung. Das Ruhegeld besteht aus einem Grundbetrag und einem Steigerungsbetrage, dazu tritt eine Teuerungszulage, die jährlich 9000 A beträgt. Der Grundbetrag ist für alle Gehaltsklassen 720 M. Als Steigerungsbetrag werden gewährt für jeden Beitragsmonat: In Gehaltsklasse 1: 5.40 c, 2: 10.80 K. 3: 21,60 M, 4: 39,60 K, 5: 61,20 4l, 6: 90 4, 7: 126 M. 8: 180 M, 9: 270 M, 10: 378 K, 11: 504 M. 12: 648 M, 13: 792 A; in der bisherigen Gehaltsklasse A: 0,55 M. B: 0.85 K. C: 1.15 J. D: 1,50 J, E: 2 A. F: 2,50 Jl. G: 3 M. H: 4 M, J: 5 J, K: 10 M, L: 15 K, M: 30 K, N: 50 M, O: 75 K. P: 100 K.— Zu den Leistungen der Angestelltenversicherung treten als Ergänzung die Steigerungen der Invalidenversicherung für anrechnungsfähige Beitragswochen dieser Versicherung. Für Kinder unter 18 Jahren erhöht sich das Ruhegeld für jedes von ihnen um jährlich 960 M. Das gleiche gilt für elternlose Enkel, deren Unterhalt der Ruhegeldempfänger ganz oder teilweise bestritten hat.(Angesichts der ungeheuer hohen Beiträge sind diese unzulänglichen Leistungen geradezu kümmerlich Schriftl.) — Ueber den Steuerabzug vom Lohn und Gehalt, der ab 1. März eine Neuregelung erfahren hat, besteht vielfach noch Unklarheit. Wir geben nochstehend eine kurze Uebersicht der Abzüge: Die Gesamtermäßigung beträgt: monatl. wöchentl. täglich 4800 M 1152 M 192 A 5600 M 9600+ 8800 4 unverheitatet verheiratet verh. mit 1 Kind verw. mit 1 Kind verh. mit 2 Kindern 13600 A verw. mit 2 Kindern 12800 4 verh. mit 3 Kindern 17600 J 4224 M 704 M verw. mit 3 Kindern 16800 M 4082 J 672 A jedes Kind mehr 4000 M 960+ 160 M — Zum Reichsversorgungsgesetz liegt der Regierungsentwurf einer Novelle vor, der für die Militärversorgung der Beschädigten und Hinterbliebenen sehr wesentliche Verbesserungen bringt und deshalb auch für einen weiteren Personenkreis von großer Bedeutung ist, weil das Reichsversorgungsgesetz auch für verschiedene andere Gesetze(Wehrmachtversorgungsgesetz, Personenschädengesetz, Unruhschädengesetz) maßgebend ist. Wir wollen deshalb an zwei Beispielen die Bedeutung des Entwurfes klar machen: 1. Höchstgebührnisse eines Stechen in Berlin, der gelernter Arbeiter war: Grundrente 2000 M. Schwerbeschädigtenzulage 2000 M, zusammen 4000 A, einfache Ausgleichszulage 1000 M, zusammen 5000 M, Ortszulage der Klasse A 25 v. H. gleich 1250 M, zusammen 6250 M., Höchste Pflegezulage 4000 K. (Anfangsstufe 2000 M), zusammen 10 250 M. Dazu Teuerungszulage für Januar, die sich entsprechend der Reichsbeamten jeweils ändern soll, zurzeit voraussichtlich rund 400 v. H. gleich rund 40000 M, zusammen rund 50000 A. Dazu wegen mangelnden Nebeneinkommens höchste Zusatzrente von 4000 M. die für Januar durch eine Teuerungszulage mindestens auf den vierfachen Betrag, also auf 16,000 MA, erhöht wird. Die Gebührnisse betragen dann zusammen rund 66 000 Mark. 2. Gebührnisse einer Witwe mit zwei Kindern In Ortsklasse A. Die Witwe erhält 50 v. H. Jede Halbwaise 20 v. H. der Vollrente, die mit einfacher Ausgleichszulage(Beruf des Vaters gelernter Arbeiter) 5000 A beträgt. Rente also 90 v. H. von 5000 M gleich 4500 M. Ortszulage 25 v. H. gleich 1125 M, zusammen 5625 M. Teuerungszulage rund 400 v. H. für Januar gleich rund 22000 M, zusammen 27.600 A. Dazu wegen mangelnden Nebeneinkommens Zusatzrente für die Witwe viermal 2000 A, gleich 8000 M, für die Waisen achtmal 1000 M gleich 8000 M, zusammen 43600 A. Der Entwurf bringt eine Abfindung der Renten von 20 v. H. durch eine einmalige Zahlung von 36000 M. die für den 1. Mai in Aussicht genommen ist. Er behält die Ruhensbestimungen bei, und zwar unter erheblicher Milderung für die Witwen. Leider genügen die eingesetzten Summen weder bei dem Siechen, der dauernder Pflege bedarf(Beispiel 1), noch bei der Witwe, die durch die Sorge für die Kinder am Erwerb außer dem Hause verhindert ist(Beispiel 2) zur Bestreitung der notwendigsten Lebensbedürfnisse. Die Verbände der Kriegsbeschädigten und Kriegerhinterbliebenen müssen sich deshalb mit aller Kraft dafür einsetzen, daß die in Betracht kommenden Beträge wesentlich heraufgesetzt werden. — Das Aufspringen auf schon fahrende Züge. In letzter Zeit mehren sich die Fälle, daß Reisende auf fahrende Züge aufspringen, selbst dann, wenn die Züge schon ziemlich schnell fahren. Hierin liegt ein Verstoß gegen den§ 31(2) der Eisenbahn=Bau= und Betriebsordnung, nach welchem es verboten ist, solange ein Zug sich in Bewegung befindet, eigenmächtig die Wagentür zu öffnen, ein= oder auszusteigen, auch der Versuch oder die Hilfeleistung hierzu, die Trittbretter und Plattformen zu betreten, soweit letzteres nicht ausdrücklich gestattet ist. Reisende, die gegen diese Bestimmungen verstoßen, zetzen sich neben der Gefahr für Leib und Leben der Bestrafung wegen Bahnpolizeiübertretung aus. Die Eisenbahnbediensteten sind angewiesen, in jedem Falle Anzeige zu erstatten. — Eine Gefolgschaft des sungdeutschen Ordens ist jetzt in Gevelsberg gegründet worden. — Der Hagener Presseverein, umfassend den Bezirk von Gevelsberg bis Iserlohn, Wetter bis Lüdenscheid behandelte in seiner letzten gutbesuchten Sitzung u. a. sehr eingehend die Pressearbeit im besetzten Ruhrgebiet. Hinsichtlich der Theater= und Konzertkarten stellte die Versammlung fest, daß allgemein für die Besprechung und Berichterstattung über Veranstaltungen jeweils 2 Plätze(die, wie früher schon hier ausgeführt, keineswegs als geschenkte Freiplätze zu gelten haben und auch nicht als solche bezeichnet werden dürfen!) den betr. Schriftleitungen zuzustellen sind. llene. I. Die Zusammenschlußverhandlungen. Die Durchführung der von Amtmann Burmann seit langem geforderten Vereinigung der drei Gemeinden des Amtes Ennepe zu einer Gemeinde Milspe war bisher durch den Widerstand Oelking= hausens verzögert worden, weil die Bevölkerung Oelkinghausens befürchtele, von der größeren Gemeinde Mühlinghausen an die Wand gedrückt zu werden. Nunmehr hat die Gemeindevertretung von Oelkinghausen einstimmig ihre grundsätzliche Zustimmung zu der geplanten Vereinheitlichung im Amte Ennepe gegeben. Haßlinghausen. !! Aufhalten der Kohlenfuhren durch die Franzmänner. Seit gestern morgen werden von der Kontrollstelle Cronsfeld an der Straße Haßlinghausen—Barmen die Kohlenfuhren aufgehalten. Französische Streifwachen durchstreifen die Gegend und suchen die Landstraßen nach Kohlenfuhren ab. 1344 M 2304 M 2112+ 3264 M 3072 4 224 M 384 M 352 4 544 M 512 1 Posizeibericht. Mehrere Personen, darunter einige aus Gevelsberg, verübten in den beiden letzten Nächten derartigen ruhestörenden Lärm, daß sich die Polizei ihrer annahm und die Personalten feststellte. Westfalen, Rheinland, Nachbargebiete Versammlung der leitenden Angestellten Die Ortsgruppe Hagen und Umgebung der Vereinigung der leitenden Angestellten(Vela) hielt Freitag unter starker Beteiligung eine Versammlung in Hagen ab. Der Verbandsführer Dr. H. Schäfer=Köln hielt einen mit lebhafter Zustimmung ausgenommenen Vortrag über„Organisierte Solidarität— eine vaterländische und berufliche Notwendigkeit". Nach eingehenden Ausführungen über Einschaltung und Mitwirkung der leitenden Angestellten in der deutschen Abwehr an Rhein und Ruhr betonte der Redner die Unproduktivität der französischen Gewaltpolitik. Denn in unbedingter Uebereinstimmung mit den Massen der Arbeitnehmer hätten alle führenden und verantwortlichen Gruppen der Wirtschaft, Unternehmer vie Oberbeamte der Privatbetriebe, den unzerstörbaren Willen, nie für eine politische oder wirtschaftliche Fremdherrschaft zu arbeiten. Aber auch in dem Gedanken an die weltgeschichtliche Größe unserer augenblicklichen Abwehraufgabe dürfte man den Blick nicht verlieren für die Notwendigkeiten innerer Fortbildung und neuen Aufstieges der deutschen Wirtschaft. Soziale Differenzierung sei die Voraussetzung alles zivilisatorischen Fortschrittes, auch der deutschen Aufbauwirtschaft. Leider würde die Bedeutung der Persönlichkeit im Wirtschaftsleben heute unterschätzt. Daraus ergebe sich leider vielfach ein sozialer Abstieg der geistig=selbständigen Berufe, die als Nivellierung in den Einkommensverhältnissen der Oberschicht der Arbeitnehmer ihren bedenklichen Ausdruck fände. Hochwertige Arbeitsleistung habe aber eine höhere Lebenshaltung und die anspornende Aussicht auf persönlichen Arbeitserfolg zur Voraussetzung. Nicht vorrechtsüchtiger Kastengeist, nicht rücksichtssoser Gruppenegoismus habe die leitenden Angestellten auf den Plan gerufen, sondern nur die Erkenntnis, daß die wirtschaftliche Persönlichkelt des leitenden Angestellten, dem heute die entscheidende Verantwortung auf dem Gebiet der intensiven Wirtschaftsführung zufalle, in Gefahr sein, restlos vom Zuge zum Massenhaften erdrückt zu werden, daß damit aber auch die wertvollsten Antriebe des wirtschaftlichen Fortschrittes gelähmt, wenn nicht zerstört würden. An die mit lebhaftem Beifall ausgenommenen Ausführungen schloß sich eine rege, im wesentlichen dem Redner zustimmenade Aussprache. * Siegen. Eine Reihe namhafter hiesiger Firmen des Textilhandels haben sich nach einer großen Anzeige in den Siegener Blättern entschlossen, in Anpassung an die heutige allgemeine Lage und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse, umfangreiche Preisermäßigungen vorzunehmen. Turnen, Spiel und Sport Fußball. Die Sonntag auf dem Lichtenplatz ausgetragenen Freundschaftsspiel Lichtenplatz 1. u. 2.— Ballspielverein Herne=Süd 1. u. 2. endeten 8:1 für Lichtenplatz bezw. 1:1. Das Spiel der 1. Mannsch, sah in der 1. Halbzeit fast gleichwertige Leistungen, sodaß es jeder Partei vergönnt war, einen Treffer anzubringen. Nach Halbzeit war„Lichtenplatz“ fast dauernd überlegen und konnte in regelmäßigen Abständen noch 7 mal einsenden. Die Gästemannschaft zeigte nicht das, was man von guter A=Klasse wohl erwarten konnte. Lichtenplatz 2.— Ballspielverein Herne=Süd 2. 1:1. F. C. Hagen=Eppenhausen 4.— Lichtenplatz 3. 4:1. Turn- und Rasensportverein Kabel 1. Jgd.— Lichtenplatz 1. Jgd. 5:2. Turn= und Spielverein Westfalia weilte zum Rückspiel beim Ballspielverein Plettenberg. Westfalia konnte nach schönem Zusammenspfel einen Sieg von 5:1 davon tragen. Westfalia 2.— Voerde 2. 1:1. Schriftium Ausführliche Besprechung nach Ermessen der Schriftleitung. Recken und Strecken. Nutzbringende Körperübungen für Vielbeschäftigte und Stubenhocker von Christian Silberhorn, Leiter der Privatturnanstalt München. Mit 76 Strichzeichnungen. Gr. 1 MA. München 1922. Verlag Gesundheitswacht A.=G. Je stärker unsere kulturellen Verhältnisse den menschlichen Körper in ein Arbeitssoch zwangen, das ihn nahezu die Hälfte seines Lebens in gebückter Haltung mit eingeengtem Brustkorb verbringen läßt, desto unerläßlicher ist die Notwendigkeit, immer wieder auf die Pflege körperlicher Uebungen hinzuweisen. Die Uebungen in vorliegender Schrift, von einem bewährten Fachmann zusammengestellt, vermeiden alles Kraftmeiertum und jede Uebertreibung; sie geben an der Hand von 10 Uebungsgruppen reichliche Abwechselung für jedermann, sowie Anwelsung zur Zusammenstellung eines Uebungsystems nach freier Wahl und persönlichem Kraftmaß. Letzte Drahtnachrichten vom Dienstag mittog. Zwei Alpenjäger die Mörder der französischen Offlziere in Buek. t. Buer, 13. März.(Eig. Drahib.) Die deutschen Ermittelungen nach den Mördern der beiden französischen Offiziere haben folgendes ergeben: Die beiden französischen Offizlere trafen schon am Abend in der Hochstraße gegenüber einer Gastwirtschaft zwei französische Alpenjäger. In der Wirtschaft hielt sich u. a. auch ein Rechtsanwall mit seiner Frau auf. Die Wiriln hat gehört, daß sich draußen zwischen den 4 Franzosen in französischer Sprache eine Unterredung entwickelle, die, je länger sie dauerte, immer erregier wurde. Plöhlich fielen zwei Schüsse und unmittelbar darauf traten die drei in die Tür. Sie sahen die beiden französischen Offiziere tot am Boden liegen und in einiger Entfernung konnten sie gerade noch die beiden flüchlenden Alpensäger duvonellen sehen. Dasselbe sahen 2 deutsche Zeugen, die im selben Augenblicke aus dem gegenüberlie. genden Hause traten. Protokollarisch stellten sie fest, daß die Schüsse von den belden Alpenjägern abgegeben worden selen: Ein Irrtum ist völlig ausgeschlossen. Reise belgischer Sozialisten ins Ruhrgebiet. t. Brüssel, 13. März.(Eig. Drahlb.) Der Generalrat der belgisch=sozialistischen Partei hat beschlossen, eine Abordnung von 8 Mitgliedern ins Ruhrgebiet zu entsenden, um die dortige Lage zu untersuchen. Das Eisenbahnabkommen von England noch nicht anerkannt. t. Paris, 13. März.(Elg. Drahtb.) Reuter veröffentlicht folgende Note: Es ist unrichtig, daß der bei den Verhandlungen zwischen den Generalen Payof und Godley vereinbarte Vertrag über die Benutzung der Eisenbahnen im englischbesetzten Gebiet von der englischen Reglerung angenommen worden ist. Er ist vielmehr noch nicht anerkannt worden und wird es auch vielleicht nicht werden. Beschlagnahmte Beamtengehälter. t. Witten, 13. März.(Eig. Drahlb.) Bei der Verhaftung der Schutzpolizeibeamten beschlagnahmten die Franzosen 3 Millionen R. die zur Auszahlung von Gehältern für die Beamten bestimmt waren. Die Festgenommenen wurden in Olfen ausgesetzt. Wiederum eine Absage an die Franzosen. t. Essen, 13. März.(Elg. Drahlb.) Die französische Besatzungsleitung hatte die Beamten und Angestellten der Reichsbahnb#rektion ausgefordert, ihre Personallen in eine Liste elntragen zu lassen. Außerdem sollten sie sich einen frauzösischen Personalausweis beschaffen. Die Beamten und Angestellten haben dieses Anslanen einmütig abgelehnt. Belagerungszustand in Koblenz. w. koblenz, 13. März,(Eig. Druhlb.) In der Nacht zum Sonntag wurde auf die sonderbündlersche Gutenbergdruckerei zum 3. Mal ein Ueberfall ausgeführt. Die Druckerei- und Setzmaschinen sind vollständig zerstört worden. Der Verlagsdirektor hatte, als die Täter gerade das Gebäude verlassen wollten, einen Schuß abgegeben, worauf die Polizel erschlen und einen der Täter sestnehmen konnte. Von der franzosischen Besatzungsbehörde in Koblenz wurde der Belagerungszustand verhängt. Die Bevölkerung darf von abends 10 Uhr bis morgens 6 Uhr die Straßen nicht mehr betreten. Umschwung in Italien? w. London, 13. März.(Eig. Drahlb.) Der Sonderberichterstatter des„Daily Chronicle“ berichtet, er erfahre, daß die italienische öffentliche Meinung jetzt dem Ruhrunternehmen weit seind. licher werde. Wahrscheinlich werde vonseilen Italiens ein Druck unangenehmer Art ansgeüh werden, da Italien beginne, die Wiekung der Ruhrunternehmung zu fühlen. Austritt des Abg. Geißler aus der Volkspark. 1. Berlin, 13. März.(Eig. Drahlb.) Der Abgeordnete Geißler hat gestern abend der Reichetagsfraktion der Deutschen Volkspartei seinen Austritt aus der Fraktion mitgeteilt und zwar mit der Begründung, daß am Samstag von der Frak. tion ein Bericht an die Presse gegeben worden ist, der den Gang der Verhandlungen im Falle Geißler nicht richtig wiedergibt und daß diese Meldung geeignet sei, das Ansehen des Abgeordneten Geiß. ler in der Oeffentlichkeit herabzusetzen. Vorschußzahlungen an die Beamten. t. Berlin, 13. März.(Eig. Drahtb.) Bei der gestrigen Besprechung über die Beamtenbesol dung im Reichsfinanzministerium wurde von den Gewerkschaftsvertretru ausgeführt, daß die Beamtenschaft die Vorschußzahlung nur als einen Notbehelf ansehe und daß ein Ausgleich geschaffen werden müsse, um die Beamten nicht in eine noch größere Rot geraten zu lassen, falls eine neu Teuerung eintritt. Es wurde eine Vereinbarung in diesem Sinne getroffen. Verantwortlicher Schriftleiter für den redaktionellen Tell: edrich Schmidt, für den Anzeigenteil: Wilhelm Herkenräder, beide in Gevelsberg. Theaterspielpläne Stadttheater Barmen. Dienstag 7½ Uhr: Das gelbe Zelt. woch 7 Uhr: Die Fledermaus. Donnerstag 7¼ Uhr: Norma. Freitag 6½ Uhr: Wilhelm Tell. Samstag 5 Uhr: Die Meistersinger von Nürnberg Sonntag 11 Uhr: Der Scheiterhausen; 3 Uhr: Der Evangelimann; 7 Uhr: Der liebe Augustin. Studttheater Elberseld. Dienstag 7¼ Uhr: Norma. Mittwoch 7½ Uhr: Das gelbe Zelt. Donnerstag 7½ Uhr: Iphigenie auf Tauris. Freitag: Geschlossen. Samstag 6½ Uhr: Wilhelm Tell. Sonntag 3 Uhr: Flachsmann als Erzieher: 7 Uhr: Der Mustergatte. husten wochenlang, nehmen Sie ronchiol sofort ist Ihnen wieder wohl. Niederlage: Adler-Apotheke, Gevelsberg i. W. Statt jeder besonderen Anzeige. 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