9n 1e. 5 anstRevisiansDie Abge ## des ##eordueten Sal- und Sickals sehese Beiträte. vollzahpich stand. ermes, Amtsblatt der Stadt Gevalsberg. Die Gevelsberger Zeitung erscheint werktäglich nachmittags. Bezugspreis: Jus Haus gebracht monatl. 4.50 Mk.; durch die 1„I□ 0„ 11 Post bezogen vierteljährlich 13.50 Mk.(Pystbestellgeld 57 Pfennig). ATa W Rotationsdruck und Verlag von Phli. Baltin, Gepelsperg. IOTOHPFAIZTAGGP ATRZeIGOT Schriftleltung u. Geschäftsstelle: Gebelsberg, Mittelstraße 49. Oeliererl=Anun, Anezeider Fernsprecher Nr. 58 u. 59. Telegr.=Adresse: Zeltung Gevelsberg.—4I O Postschließfach Nr. 63. Postscheckkonto, Köln 15503. Gegr. 1878 als Ennepetal=Zeitung. Anzeigengebühren: Für 1 mm Höhe(36 mus brest) k. Pio imt Reklameteil(75 mm breit)— Mk. einschließlich Anzeigeneuer. BetlagengebührMark das Tausend. Bel gerichtliche Bettreibung kommt jeder Nabatt in Fortfall. Zeit- und Platztschriften werden möglichst berücksichtigt, jedoch ohne Gewähr. Erüllungsort Gegelsherg, Aus unverlangten Einsendungen erwäch der Schriftleitung Geschäftsstelle keinerlei Verpflichtung. Nr. 74. Freitag, den 1. April 1921. 44. Jahrgan Bismarck. Dem Gedächtnis des größten deutschen Staatsmannes, Otto v. Bismarck, dessen 106. Geburtstag wir heute begehen, sind diese Zeilen gewihmet. Das was er, der Unvergängliche geschaffen hat ist weltpolitisches Geschehen, ist Geschichte geworden. Mögen die Stürme von ganz links und links über sein Werk, die deutsche Einheit, dahinbrausen, mögen vielfach in den Schulen unserer Jugend, in der Werkstatt, am Amboß und Schraubstock von rregeleiteten Reichseinheit, so wie sie von Bismarck geschaffen wurde. Wurzelwerk und Stamm der deutschen Eiche sind trotz aller Stürme der Zeit nicht morsch und fan geworden. Gewiß, es sind, Gott sei's geklagt, Zweige und Blätter von seindlicher Hand aus Bismarcks Baum herausgerissen worden, die, so hoffen wir zuversichtlich, eines Tages wieder von kundiger Hand aufgepfropft werden. Das alles aber soll uns nicht ebhalten am heutigen Tage das Gelöbnis abzulegen, in Bismarck's Sinn, und bismarck'schem Geist festzuhalten am deutschen Gedanken. el. Meldungen aus dem rheinisch=westfälischen Industriegebiet. Abbruch des Kampfes in Remscheid. Remscheid, 31. März. Die gestern abend auf Veranlassung der V. K. P. D. abgehaltene Versammlung der kommunistischen Betriebsräte beschloß den Wirrköpfen undurchführbare Welwerbrüderungsge Abbruch des Kampfes und die sofortige Wiederaufdanken gepredigt werden; wer sich den klaren Blick nähme der Arbeit. Die vom Arbeitgeberverband für auch durch die Wirrnisse unserer Zeit nicht hat trit Eisen= und Metallindustrie von Remscheid und Umgegend bei den wiederholten Aufforderungen zur ben lassen und trühen läßt, für den gibt es nur ein Arbeitsaufnahme gestellte letzte Frist war schon Ziel: der unveräußerliche Gedanke der deutschen gestern morgen abgelaufen. Im Interesse der gesamten Arbeiterschaft, insbesondere zur Herstellung des Arbeitsfriedens in den Betrieben, beschloß der Arheitgeberverband in einer außerordentlichen Hauptversammlung einstimmig, daß die Hetzer in den Fabriken, die ihre Arbeitsgenossen nicht nur in die Kämpfe hineingetrieben hätten, sondern sie auch trotz der zweimaligen Aussorderung des Arbeitgeberverbandes an der Wiederaufnahme der Arbeit verhindert haben, nicht wieder eingestellt werden sollen. Die ängstliche Entente. TU. Elberseld, 31. März. Die alltierten Besatzungstruppen haben die Grenzen vom Kölner Brückenkopf nach dem bergischen Industriebezirk durch Heranziehung von Verstärkungen abgesperrt, um das Uebertreten bewaffneter Banden zu verhindern. Im linksrheinischen Industriebezirk haben die Besatzungstruppen einen starken Patrouillendienst eingerichtet. Mißglückter Auschlag auf die Sonnborner Brücke. WTB. Köln, 31. März. Verbrecherische Elemente haben in der vergangenen Nacht die vor einigen Jahren erbaute große Eisenbahnbrücke bei Sonnvorn mit Dynamit zu sprengen versucht. Zum Glück ist ihr Vorhaben mißlungen. Die von der Schutzpolizei an der Brücke vorgefundene Bombe mit Dynamit war ausreichend, um die Brücke völlig zu zerstören. Von den Verbrechern sehlt noch jede Spur. Die Lage im Solinger Bezirk. Solingen, 31. März. Die beiden Hauptführer S.„ der kommunistischen Bewegung im Solinger Indueiner Kohlen aus Oberschlesten, Dies werde striebezirs, der Redakteur Plenge und der Parteisekreofort dazu führen, daß die Kohlenlieserungen auf tär Weber, die den ganzen Generalstreik veranlaßt ächti# des Spager Abkom ras an gragtreich; hatten, sind heute abend nach einer Haussuchung in möglich werden. Frankreich werde in diesem Falle der kommumistischen„Arbeiterstimme“ von den land ehnn###. besetzen. Das bedeute für Deutsch: Engländern verhaftet und nach Köln gebracht worden. land Chaos, Ruin umd Hungersnot und außerdein na In der Druckerei des Blattes sollen aufreizende FlugUürlich Zerstörung der Hoffnung auf eine Entschädt schristen hergestellt worden sein, die sowohl hier wie dung. Die Konferenz der Alllierten, die sich mit den im Düsseldorfer und Kölner Bezirk verbreitet wurden. befinitiven Feststellungen der Verhältnisse in Ober= Der Generalstreik ist übrigens hier jetzt vollkommen chleiien zu besassen haben wird, stehl vor einer wich= zusammengeprochen. Es wird wieder überall gearngen Aufgabe. Es könne nicht im Interesse Engquisitionen gekommen. Das Steinkohlenbergwerk Lötz ist von den Kommunisten besetzt. Mitglieder der neu gebildeten roten Armee nehmen Haussuchungen### die vor allen Dingen der Erlangung von Weisen gelten. Im Luganer Revier. Dresden, 31. März. Aus Lugan wird gemelbet, einer nach Tausenden zählenden Menge Arheitswilliger gestürmt und die Kommunisten angegrissen, von denen 6—8 schmer verwundet wurden. In den Kampf grissen belgische Besahungskruppen ein, die422r-3-#t, em um i.., Gme elwa 20 Kommunisten verhasielen. Die Arbeit doß infolge eg, Ferrogs, beg streitenden Toheiter aus dem Werte wurde sosort ausgenommen, schiedene Schaahteim aragarteunganer Abbruch des Streiks beschlossen. WTB. Essen, 31. März. Wie von kommunischiedene Schächte im Gersdorf=Lugauer Kohlenren#### in der vergangenen Nacht mit Sicherheitspolizei belegt wurden. Von Oelsnitz begab sich gestern ein Demonstrationszug nach den Schächten von Gersdorf tischer Seise mitgeleilt wird, hal die Streikleitung und Lugau, wo gestern jugendliche Teilnehmer e## —„„ folla Ai Oeffellener läschton Auch auf dor Kai „Nicht im Interesse Englands“. WTB. London, 31. März. Mil Bezug auf Oberschlessen schreibt die Westminster Gazette: Wenn ein beträchtlicher Teil des Kohlenreviers an Polen sallen würde, dann würde dadurch die dort befindliche hochwichtige Eisen=, Maschinen= und chemnische Industrie, die durch Deutschlands wissenschaftliche Methoden entwickelt worden waren, in Mitleidenschaft gezogen werden. Soweit sie in polnische Hände fallen würde, bedeute dies ihren Stillstand, denn bei der augenblicklichen nationalen Erlegung würden die Deutschen nicht in ihren Stellungen belassen werden, und die Polen wüßten nichts von den wissenschaftlichen Methoden dieser Industrie. Wenn ein beträchtlicher Teil der Kohlenfelder an Polen falle, werde Deutschland einen außerordentlich schweren Schlag erleiden, denn Deutschland bezieht jetzt 60 für den Westen in der vergangenen Nacht den Ab bruch des Strei ks beschlossen. Vom Mob erschlagen. Dutsburg, 31. März. Während der Unruhen auf Schacht 4 der Zeche„Rheinpreußen“ wurde die Wonfalls die Kesselfener löschten. Auch auf der Kai grube im Plutowschacht und dem Gottessegenver# schacht in Lugau kam es zu Ausschreitungen gegen Arbeitswillige. Wie beobachtet wurde, sind etwa Kommunisten von auswärts gekommen, die die Anstifter sein dürften. Bei den Gewaltakten wurden sochy# uz#., Gamertisch sshoamten Jugendliche vorgeschickt, während sich die Rädelssüthgung des rechtssozialistischen Gewerkschaftsbeamten..“ /1: Gutg.„an In der vergangen, Zimmer von einer aufrührerischen Menge gestürmt. Zimmer flüchtete auf die Straße. Hier wurde er von der Menge mit Latten und Knütteln niedergeschlagen, so dueß er tot liegen blieb. Belagerungszustand über Duisburg, 31. März. Die Besatzungsbehörde hat über Mörs den Belagerungszusland verhängt. Ein Anschlag auf das Dortmunder Rathaus. Dortmand, 31. März. Gestern abend gegen ½ 11 Uhr wurde am Eingang der Kämmereikasse in der Bergwortsstraße eine Sprengladung zur Explosion gebracht. Die linke Portalseite wurde beschäbigt und die Fensterscheiben zertrümmerl. Sonftige Beschädigungen ließen sich in später Abendstunde nicht seststellen. Wie die Poslzei mitteilt, konnte der Täter nicht gesaßt werden. Dorimund, 31. März. Der bekannse Kommunistenführer Adolf Meinberg ist nebst vielen Anhängern verhaftet worden. Die Aburteilung der Verbrecher. Hagen, 31. März. Die Aburleilung der Verbrecher, die in den letzten Tagen an den Taten der Kommunisten im hiesigen Gerichtsbezirk Anteil hatten, wird schon in den nächsten Tagen beginim Hintergrund hielten. In der vergangen. Nacht ist ein Lastauto mit Sicherheitspolizei eingetroffen, die eine Reihe von Gruben besetzten. Unter ihrem Schutz ist die Arbeiterschaft fast vollständig wieder eingefahren. Man rechnet mit einem baldigen Zusammenbruch des künstlich entfochten Streiks. Reichswehr für Mitteldeutschland. Golha, 31. März. Die Reichsregierung hal auf dem Truppenübungsplatze Ohrdruf 6000 Mann Reichswehr zusammengezogen zu etwa notwendig werdender Verwendung in Mitteldeutschland. Wiederaufnahme der Arbeit. Golha, 31. März. Dem gestrigen Beschluß folgend ist heute der Generalstreik eigelegt worden. Heute wurde in sämtlichen Betrieben gearbeitet mit Ausnahme eines einzigen, dessen Besitzer verreist war. Erfurt, 31. März. Im Laufe des gestrigen Tages wurde in allen Betrieben die Arbeit wieder aufge nommen. Das Rathaus, das Hauptpostgebäude, das Gas= und Elektrizitätswerk sind durch starke Polizeiabteilungen gesichert. Bremen, 31. März. Der Streik auf der Werft der Aktiengesellschaft Weser ist im Abflauen. Annähernd Zweidrittel der gesamten Arbeiterschaft, nen. Wie wir hören, wurde am hiesigen Landgericht 2500 Mann, erschienen heute morgen zur Arbeit, wofür diesen Zweck bereits ein außerorden! liches Gericht gebildet, in dem Landgerichtsrat Roebilug den Vorsitz führt. Seit gestern erfolgt die Einlieferung der Verhafteten in das hiesige Gefängnis. Im Lause des heutigen Vormitlags wurden dort mehrere Dutzend Festgenommene eingebracht. lands slegen, wird. daß die deutsche Industrie ruinsert Amerika und die Sanktionen. Eine Einspruchsnote. Essen. Essen, 31. März. Eine Anzahl Schwerverletzter ist mittlerweile den am Ostermontag bei dem Zusammenstoß zwischen der Sipo und den Demonstranten erlittenen Verletzungen erlegen, so daß sich die Zahl auf 25 erhöht. Im übrigen herrscht Ruhe. Zusammenstoß mit belgischen Truppen. Berlin, 31. März. Die neueste Note der Vereinigten Staaten an die Allierten, in der zum Ausbruck gebracht wird, daß Amerika sich nach wie vor Eisen,. 31. März. Zu einem Zwischenfall mit u Mitbestimmungsrecht für etwaige Veränderungen beigischen Besatzungstruppen, kam es auf der lintsalian utes von Versallles Higthehmen rheinisch gelegenen Zeche„Rheinpreußen“, auf der en wird, hat in politischen Kreisen in Deutschland die Belegschaft noch immer streit.. Die Kommunisten an dazu gegeven, auch an eine amerikanische hatten sich des Schachtes 5 bemächtigt und hielten ihn ervention gegenüber der Sanktionspolitik der Al; besetzt. Darauf rückten belgische Besatzungskruppen zu glauben. Von unterrichteter Seite wird heran und verfrieben die Kommunisten. Dann zogen erklärt, daß vorläufig noch kein Anlaß vorliegt, an eine derartige Stellungnahme Amerikas zugunsten Deutschlands zu glauben, da die amerikanische Regerung bereits zu erkennen gegeben hat, sie hielte die Entschädigungsansprüche der Alliierten an Deutschlund als eine im Rahmen des Friedensverftages zu lösende Frage, bei der die Alllierten den Versuch unternomnen hätten, auf friedlichem Wege mit Deutschland zu einer Einigung zu gelangen. Die weitere Entschädigung über diese Angelegenheit wird n Amerika dementsprechend als eine Aufgabe der Alliierten betrachtet, an deren Ausgang Amerika kein Intetesse hat. Demnach ist es verfrüht, an einen Einspruch der Vereinigten Staaten gegen die SankVonen zu glauben. Die Lage in Mitteldeutschland. Neue Hate durch schamlose Lügen. durch die Fortsetzung des Betriebes im vollen Umfange ermöglicht wurde. Hölz 1921. die Belgier wieder ab. Hierauf bemächtigten sich die Kommunisten wiederum des Schachtes 5 und hielten ihn besetzt. Auch auf den Schacht 4, von dem sie vertrieben waren, machten die Kommunisten Anstrengungen, wieder einzudringen. Arbeitswillige stürmen das bei Rheinhausen. Duisbura. 31. März. Das Kruppwerk bei Rheinhausen war heute morgen der Schauplatz eines hestigen Kampfes zwischen arbeitswilligen Arbeitern und den seil gestern das Werk besetzt halsenden Kommunisten, die gewaltsam jede Arbeit verhinderten. Heute morgen 6 Uhr wurde das Eingangsportal von Halle. 31. März. Zu der Aufhebung des G##ßen Hauptquartiers der Kommunisten in Halle m den die Halleschen Nachrichten, daß die Sichtung i vorgefundenen Materials das Bestehen eines schoseit langem vorbereiteten Planes ergeben habe. Fust sämtliche bekannten Kommunisten aus ganz Deut land sind in den Mitteldeutschen Putsch verstrickt. WTB. Liebenwerda, 31. März. Im Laufe des Auch das Auftreten des Max Hölz ist durch die# gestrigen Tages wurden die in Großmehlen verhaf= schlagnahmten Dokumente festgestellt worden. H. teten Landwirte Höcke, Siegesmund und Weise in= war der Anführer der kommunistischen Banden folge des behördlichen Eingreifens in Freiheit gesetzt. Sangerhausen und erstattete von dort aus se' In der gestern abend in Vochwitz abgehaltenen Volks= Meldungen nach dem Hauptquartier in Halle. versammlung wurde von besonnenen Elementen zum Wie das Tageblatt berichtet bestätigen auch? Abbruch des Streiks und zur Wiederaufnahme der Aussägen der Gefangenen des Leunawerks, de Arbeit geraten. Die Syndikalisten erklärten. sich Hölz eine hervorragende Rolle im Aufruhrgebiet diesem Beschlusse nicht fügen zu wollen und den spielt habe. Die meisten Verhafteten erklären, da Streik auf eigene Verantwortung wetter zu führen, sie von Hölz gezwungen worden seien, in die RotDie heute morgen aus Berlin eingetroffenen kommu Armee einzutreten. Unter den Veihafteten befand nistischen Hetzer sagten aus, daß morgen die Eisen= sich auch der Vorsitzende der Kommunistischen Partei bahner in den Streik treten und der Generalstreik in Sangerhausen, Andrae, der, wie er jetzt eingesteht. ausgenommen werden würde. lwährend des Putsches am 15. 5. 20 die Reichsban: Obwohl die Eisenbahner den kommunistischen und die Darmstädter Bank in Sangerhausen geplünStreikwahnsinn energisch ablehnten und von der Re= dert hat, gierung tatkräftiges Eingreifen forderten, behaupten] Der verhaftele Gemeindevorsteher von Hornburg also gewissenlose Elemente, nur um den Massen neuen gab zu, die Leute seiner Gemeinde in die Rote Armee Mut einzuflößen, daß ein Generalstreik der Eisen= hineingepreßt zu haben. Er habe die seinerzelt abbahner einsetze und damit dem kommunistischen gelieferten Wassen zwar eingesammelt, jedoch nicht an Putsch zum Erfolge verhelfen würde. den Landrat abgeführt, sondern an seine kommunlEin Putsch in Liebenwerda,cen Parieiganger verteist Halle, 31. März. Der Regierungskommissar Buckwitz, 31. März. Die Lage im Braunkohlen= Hörsing hat einen Aufruf erlassen, in welchem die revier des Kreises Liebenwerda hat sich seit gestern Polizeistunde auf nenn Uhr festgesetzt wird. Wer verschärft. Es hat sich ein Aktionsausschuß gebildet, mit Wassen angetroffen wird, läuft Gefahr, erschossen der die„Räterepublik“ ausgerufen hat. Die Be= zu werden. Das Zusammenstehen von mehr als drei triebe streiken. Der Ausschuß sucht die Verwaltung Personen auf der Straße ist verboten. Der Schiffder Betriebe zu übernehmen. Bei Buckwih sind drei fahrtverkehr auf der Saale ist eingestellt. Der Landgüter von den Aufständischen besetzt und die!„Großkampf“ und der„Rote Kurier“, den am Besitzer weggeschleppt worden. Auch sonst ist es in Sonnabend die Kommunisten anstelle des verbotenen dieser Gegend zu mehrfachen Plünderungen und Re„Großkampf“ erscheinen ließen, ist verboten. 41 Ablehnung kommunistischer Streikhetze. WXB. Jena, 31. März. Die Arbeiterschaft der Firma Karl Zeitz hat heute früh die Arbeit geschlosen wieder aufgenommen. Der Antrag der Kommunisten, im Betriebe eine Abstimmung über den Generalstreik vornehmen zu lassen, wurde vom Betriebsrat glatt abgelehnl. Auch die kleinen Teilstreiks sind verpufft. Der Kampf hat erst begonnen. Det„Kämpfer“, das Organ des Bezirks Sachsen der PKPD., straft die beruhigenden Mitteilungen der Regierung über ein Abflauen der Aufruhrbewegung in Mitteldeutschland Lügen, Das kommunistische Blatt schreibt wörtlich: „Es ist Schwindel, daß der mitteldeutsche Kampf zusammengebrochen sei, daß um Verhandlungen gedettelt würde und daß alles schon„erledig!“ wäre. Die Meldungen selbst der bürgerlichen Presse beweien diesen neuen Betrug. Der Kampf hal erst besongen! Werftbetriebe in Bremen stillgelegt. WTB. Breinen, 31. März. Durch eine gewaltsamen Eingr s1 kommumistischer Arbeste ist der Betrieb der Werft=Akllengesellschaft Weser### t wie lahmgelegt, do die Streikenden die Ki#station Nr. 1 der Werst betriebsunfählg gemacht haben. Berlin. Berlin, 30. März. Gesterr nachmittag kurz nach drei Uhr wurden auf einen Vorortzug kurz vor dem Einlausen in den Bahnhof Gesundbrunnen 6 Schüsse abgeseuerl, die ader sämtlich nur die Oberteile der Wagen deschädigten. Die Schußpollzei nahm sofort ein Stran vor, doch konnte bisher keine Spur von dan Tätern entdeckt werden. Berikn, 81. März. Die Belohnung für die Ermittlung der Urdeber des Anschlages auf die Charlottendurger Eisenbahnbrücke und das Elektr# tätswerk Unterspres wuirde von 30 000 auf 60000 Mark erhöht. Reichskanzlers Dank an dee Schutzpolizei Berlin. 31. März. Dem Oberpräsidenten der Provinz Sachsen ist folgender Erlaß des Reichskanzlers und des preußischen Ministerpräsidenten zugegangen: Irregeleitete Elemente unseres Volkes haben in den versch edensten Teilen Deutschlands versucht, die staatliche Ordnung aufs schwerste zu erschüttern und die allmähl'che Gesundung unseres darniederliegenden Wirtschaftolebens zu stören. Besonders in der Provinz Sachsen haben diese Treibereien zu ollenem bwaffnetem Aufruhr geführt. Durch das taskräftige Eingreiten der Schuhvollzei## es gelungen, die dem Staate und der gesamten Bevölkerung drohende Geahr zu beseillgen. Die der Schutzpolizei gestellte Aufgode war nicht leicht. Infolge der von der Entente verlangten örtlichen Bindung der Kräfte war eine Jusammerzlehung ausreichender Pollzeikörper aufs äußerste erschwert. Es galt daher, schwach an Zahl, mit völlig unzureichender Vewaffnung, die sich der Enterteforderung anpassen mußte, einen Gegner niederzukämpfen, der, von gewissenlosen und sanatischen Führern geleitet, on Kräften weit überlegen. mit Wassen aller Art wohl ausgerüstet war und der vor keinem Terror zurückschreckte. Die Aufgabe ist. wenn auch iiter beklagenowerten Opfern. gelungen. Die Schatzpollzel hat bewiesen, daß sie ern festes strumen in der Hand der Regierung ist. In dauernden tagelangen Märschen und unter fortgesetzten Kampfhandlungen hat die Beamtenschaft ihre ganze Kraft eingesetzt und ihr Treugelöbnis zur Versaltung restlos erfüllt. Nur den opferwilligen Leistungen der Beamtenschaft und der umsichtigen Fährungst der Erfolg nruschreiden. Im Namen der Reichsregierung und der preußischen Staatsregierung prechen wir allen beteiligten Beamten unseren Denk und unsere Unerkennung aus. Der Dank an die Polizeitruppe. WTB. Magdeburg, 31. März. Der Oberprästdent Hörsing richtete in seiner Eigenschaft als Regierungskommissar an den Polizeiobersten v. Klüber folgendes Danktelegramm: Nach Niederwerfung des Aufstandes und der gestrigen Besetzung der aufständischen Operationsbais des Leunawerkes spreche ich zugleich im Namen des Ministers des Innern Ihnen und allen Polizeibeamten den verbindlichsten Dank und die vollste Unerkennung aus. Der rasche Erfolg ist Ihrer umsichtigen und eneigischen Führung ebenso zu danken wie der ausopferungsvollen Tatkraft der Polizeitruppen selon, die trotz der großen körperlichen Anstrengungen mit frischer Begeisterung die Aufständischen angriffen und diese zerrieben. Diese Leistung ist um so höher einzuschätzen als die Gegner numerisch stärker und fechnisch besser ausgerüttet waren. Dem Masor Folle und der ihm unterstellten Truppe, die vom ersten Tage an den Ansturm im Aufruhrgebiet erfolgreich aufhiellen, bitte ich noch meine besondere Unerkennung auszusprechen. Die Namen der Gefallenen und deren Heimatad#essen, die Namen der Verwundeten und deren letiger Aufenthalt sind mir möglichst umgehend zu melden, um den Hinterbliebenen und den Verwundeten meine Teilnahme unminelbar übermitteln zu können. Eine Deikschrift über den Putsch. Berlin, 31. März. Wie wir erfahren, veröffentlicht die preußische Regierung in der nächsten Woche eine Denkschrifl über die politischen Unruhen der letzten Zeit und über die von der Regierung ergeisenen Maßnahmen, die vor dem Aufstande der Kommunisten zu seiner Nitderwersung getroffen wurden. Eine neu: Rote an Bayern. Der Calwüffnungslermin am 31. März. Berlin, 31. März. Von den in der Pariser EntWließung gestellten Fristen für die Entwafinung der Emobuerwehren läuft die nächste heute ab Die Reiw#regeerung nahm nachdem ihre Ennwendungen von der Enteme zurückgewiesen wurden, mit Rücksicht auf die Bestimmungen des Friedensvertrages und die internationale Lage den Standpunkt ein daß die Entwaffnung der Einwohnerwehren rechtsgemäß durchzuführen sei. Im ganzen##ich wird es auch noglich sein, die Frist zum 31. März, die sich auf die schweren Waffen und einen Teil der leichten bezieht, einzuhalten. Nur Bayern scheintin Verzug zu bleiUm den Widerstand gegen die Polizel bei der Wafsenabgabe durch die Einwohnerwehren in Bayern zu beseitigen, unternahm die Reichsregierung am 25. März nochmals durch ein vom Bizekanzler Dr einze persönlich üverbrachtes Schreiben bei der hanrischen Regierung die ernstesten Schritte und führte die Gründe auf aus denen die Reichsregierung die weitere Durchführung der Entwaffnung der Einwohnerwehren trotz aller Bedenken für notwendig hält An dem Tage, an dem das Schreiben überreicht wurde, brach der Aufstand in Mitteldeutschland aus Die Reichsregierung ließ durch ihre Vertreier der Münchener Regierung sofort erklären, duß die Reichsregierung dieles Umstandes mui den Organisattonen der Schutzpolizei und der Reichswehr Herr haltung der Entwaiinung der Einwohnerwehren nach Auffassung der Reichsregierung nicht notwendig mache. Die endgültige Aeußerung der bayrischen Regierung liegt noch nicht vor. Die Reicheregierung hält gegenüber der bayrischen Regierung an dem Standpunkt fest, daß die völlige Entwaffnung der Einwohnerwehren durchzuführen ist. Die Bayrische Mittelpartei lehnt die Auslösung der Einwohnerwehr ab. Nürnberg. 31. März. Die bayerische Mittelparlei(deutschnationale Volksparte! In Bayern) nahm auf ihrem 3. Parteitag in Nürnberg folgende En# schließung zur Einwohnermehrfrage an: „Der Parte tag der bayrischen Mittelpartei spricht dem Ministerpräsidenten von Kahr und dei bayr schen Regierung seinen Dank aus für ihre nachdrückliche Wahrung der bayrischen und der allgemein deutschen Interessen. Er erwartet von der bayrischen Regierung insbesondere, daß sie getreu ben Verlautbarungen des Min sterpräsidegten in der Einwohner= wehrfrage ihren bisherigen, die Auflösung ablehnenden Standpunkt beibehalten wird. Der Parteitag sieht in der Einwohnerwehr eine unbedingte Lebensnotwend gle 1. für die Sicherheit Bayerns und damit auch des deutschen Reiches. Er wird gerade durch den neuesten Ausbruch des kommunistischen Wahnsinns in der Ueberzeugung bestärkt, daß eine unnach giebige bayerische Reglerung durch ihre Stellungnahme die Interessen ncht nur Bayerns, sondern auch gerade des gesamten deutschen Valerlandes voll wahrk, en Gegensatz zu jenen, die in Furcht vor dem äußeren Feinde und auch aus innerpolitischen Rücksichten dem deutschen Volke den letzten Schutz nehmen wollen. Der Ministerpräsident und die bayerische Regierung dürfen daher vertrauen, daß sie auf dem engeschlagenen Wege die unbedingte Unterstützung der bayerischen###telpartei finden werden.“ München, 31. März. Staateminister a. D. Dr. Helfferich nahm in Nürnberg an dem Parteitag der Deutschnationalen Volkspartei teil und erklärte Bayern als den Eckstein des Deutschlums im Reichsgebäude. Die Wiederaufbaufrage Nordfrankreichs. WTB. Paris, 31. März. Der deutsche Botschafter in Paris, Dr. Mayer, ist heute nachmittag in Paris angekommen und hat die Geschäfte der Botschaft wieder übernommen. In der heutigen Kammersitzung erwiderte auf n Anfrage, ob Deutschland Angehote zur Wederherstallung der Kampfzone gemacht und deutsche Arbeter und Material angeboten habe, Minister Louchéur, die französische Regierung habe 14 Tage nach der Unterzeichnung des Friedensvertrages eine Beratung zwischen Sachverständigen veranlaßt. Die Vertreier oer deutschen Gewerkschaften hätten der französischen Reg enumg eine Note überreicht, die zum ten überraschende Klauseln enthalten habe Außer den Bedngungen über die Hygiene hätten die demichen Syndikate unzlässige Forderungen gestellt. Man sollte den deutschen Arbeitern das Streikrecht gewähren und ihnen außerdem, während die Landbevölkerung Frankreichs in Ruinen wohne, nicht nur Schlafzimmer. Badezimmer, sondern auch Konversat ons= und Gesellschaftszimmer stellen. Die Generaldirektion der Baugenossenschaft hätte diese Bedingungen 1919 zurückgewiesen und die französische Regierung habe sie nicht annehmen können. 1921 haben die Verhandlungen zwischen dem allgemeinen Arbeiterverband(C. G. T.) und den französischen Sondikalliten zu gleichen unannehmbaren Bedingungen geführt, weil für die deutschen Arbeiter das französische Gewerkschaftsrecht verlangt worden war. Loucheur erstare den deutschen gorderungen habe die französische Regerung nicht zustimmen können. Man habe sich bemüht, für den Wideraufbau von Deutschland Material zu erhalten; das sei an dem diplomanichen schlechten Winen Deutschlands gescheitert. Nur fün Milliarden habe man verlangt. Die erfolgten Liefermigen deleesen sich auf nur 4 Muionen Mark. Die deutsche Reg erung habe immer doppelt so hohe Preise verlangt, als im Innern Deutschlands gezahlt Eine Kundgebung der hessischen Handelskammern. Darmstadt, 31. März. Die hessischen Handels kammern des unbesetzten Gebiets erklären in einer Entschließung, daß sie die sogenannten Sanktioner als eine Gewaltmaßnahme empfinden, die jeder Rehlsgrundlage entbehre. Sie erhöben deshalb nach. drit klichst Protest gegen ihre Anwendung. Nu unter dem Druck der Gewalt nähmen Handel und Industrie den aufgezwungenen Wirtschaftskampf auf und seien entschlossen, die Opfer, die dabet gesorder würden, zu tragen. In diesem Kampfe bestehe für jeden deutschen Kaufmann die unabweisbare Pflicht, daß er den Bezug von Waren der Gegner unterlasse und selbst Waren an die Gegner nur gegen volle Voransbezahlung liesere. Die hess' schen Handelskammern des unbesetzten Gebiets wüßten, daß die Wirtschaftskreise des besetzten Gebiets unter dem Druck, der durch die Errichtung der neuen Zollgrenze erstehe, besonders zu leiden hätten, und daß deren deutsche Gesinnung aus eine harte Probe gestellt werde. Das Treugelöbnis der Handelskammern des besetzten Gebiets beantworteten sie mit der eindringlichen Ausforderung an alle durch sie vertretenen Kreise der Industrie und des Handels, die wirtschaftlichen Beziehungen zum besetzlen Gebiel— auch wenn Opser gefordert würden— in verstärktem Maße aufrecht zu erhalten und dadurch den beutschen Brüdern westlich des Rheins tatkräftig zu helfen, die ihnen auferlegten schweren Lasten zu tragen. Deutscher Einspruch beim Völkerbund gegen die Besetzung rechtsrheinischer Städte. WTB. Berlln. 31. März. Gestern ist in Gen dem Generalsekratariat des Völkerbundes eine neu Denkschrist der deutschen Regierung über die Ausdehnung der Besetzung im Westen zugestellt worden. Die Denkschrift hat folgenden Wortlaut: Die Truppen der All ierten sind nach der Besetzung von Duisburg, Ruhrort und Düsseldorf weter vorgerückt und haben die Orte Walsum, Ratingen, Belbeck und Marxloh, sowie die Bahnhöse Mülheim, Speldorf und Oberhausen=West besetzt. Nach den vorliegenben Meldungen über die Truppenbewegungen scheint noch eine weitere Ausdehnung der Besetzung beabsichtigt zu lein Dedeutsche Reg erung erhebt Protest gegen diese Fortsetzung der Verletzung von Recht und Vertrag. Sie stellt das Verlangen, daß das von ihr bereits beantragte Schlichtungsverfahren gemäß den Artiseln 12 bis 17 der Völkerbundsakte auf die neuen Maßnahmen der Alliierten ausgedehnt wird. Der letzte Habsburger auf ungarischem Boden. Ugerkannt über die Grenze gekommen. Wien, 31. März. Nach Feststellungen der Wiener Polizeidirektion traf Kaiser Karl am 25. 3. abends mit dem Pariser Expreßzug über StraßburgSalzburg auf dem Westbahnhof in Wien ein. Vom Westbahnhof fuhr der Ko###- mit einem noch nich festgestellten Auto fort und dürfte vermutlich bei dem Grafen Erdösy in der Landskrongasse übernachtet haben. Am 20. März fuhr der Kaiser in Begleit### des Grasen Erdösy bei Herzberg in Steiermark über die österreichische Grenze nach Rotenturm. Bein Grenzübertrit von Oesterreich nach Ungarn leginmierte er sich mit einem auf falschem Namen lautenden Paß, der ihn als Mitglied des Roten bezeichnete. Da das Aussehen des Kaisers veränder war, wurde er weder in Salzburg noch in Herzbet von den Grenzorganen erkannt. Budapest. Budapest. 31. März. Die tschechische, jugossavische und rumänische Regierung haben in Budapest Die Briefe der Prinzessin. Bau E. Pd Oppenheim. 46)(Nachdruck verbeten.) Er schüttelte ihm lange und herzlich die Hand und verließ dann rasch das Lokal, ohne von Berger, der ihnen den Rücken zukehrte, demerkt zu werden. Heinz, der seine innere Erregung nur mühsam bemeisterte, bezahlte den Kellner und schickte sich ebenalls zum Aufbruch an. als das Pärchen, dessen Aufmerksamkeit er gern zu ertgehen wünschte, sich erhob und der Ausgangstür zuschritt. Heinz wartete, dis sie auf die Treppe hinausgelangt waren und winkte, dann einen Vikkolo z ssch deran. „Fbigen Sie den Herrschaften, und wenn sie in eine Droschke steigen sollten, suchen Se die Adresse zu hören, die sie dem Kutscher angeben.“ sagte er hastig, dem jungen Menschen, einen Taler in die Hand drückend. Nach kaum fünf Minuten war er wieder zur Stelle. „Die Dame ist allein fortgefahren." meldete er. „Nach dem Eldorodo=Theater. Der Harr ist zu Fuß weiler gegangen.“ Jehn Minuten später desand sich Heinz Holljelden aus dem Wege noch dem Eldorado=Theater. 18. Kapitel. Der gadbetreßte Pförtner des Eldorado=Theaters. dem der zunge Schriftsteller dem Aussehen we dem Rumen nach bekannt war, bereitete seinem Eintritt keine Schwierigke ten, ovwohl der Jugang zur Bührie um diese Tageszeit außer der dei den Proben Beschäftigten nur wengen Auserwählten gestattel war. Man war eden mit der Vorbereitung eines neuen großen Ausstattungsstückes beschäftigt, und die zume st recht hübschen Damen, die als Tänzerinnen oder Choristinnen darin tätig lein sollten, standen in dem zur Bühne führenden Gang hier und da gruppenweise beseinandet, unter Plaudern und Lochen den Beginn ihrer Szenen erwartend. Zahlreiche neug erige Bicke aus glänzenden Augen folgten dem eleganten, jungen Manne, dessen äußerer Erscheinung es diese männerkundigen Jüngerinnen der leichtgeschürzten Muse leicht genug ansehen, daß er nicht zu denen gehörte, die sonst hier hinter den Kulissen des Eldorado=Theaters auf bequeme Eroderunden auszugehen pfsegten. Heinz Hollfelden aber schenkte diesen lockenden Blicken ebensoweng Beachtung, als dem verheißungovollen Lächeln, dem er hier und da begegnete, während er seine Augen sucherd von einer Gampe zur anderen schweiten ließ. Ihm stand der Sinn wahrlich nicht nach holden Abenteuern, und ihn beschäftgte einzig die Sorge, ob es ihm gelingen würde, die Gesuchte zu Anden, nach der er nicht fragen konnte, weil er ihren Namen nicht kannte. Schon war er nach sängerem, vergebichem Umherspöhen nahe daran, die Hoffnung aufzugeben, als ein lautes, ungeniertes Luchen seinen Blick einem ziemlich versteckten, halodimllen Wnlei pllenkte, in welchem er bei schärserem Hinsehen das hallgefärdte Haar der gesuchten jungen Dome ausschimmern zu schen glaubte. Sie stand da in lebhaftem Gespräch mit einigen männlichen Kollegen und schien sich lo treiflich zu unterhalten, daß Heinz Bedenken trug. sie 0 ohne weiteres in dieser Unterhaltung zu sören. Er wandte sich darum an einen Theaterbediensteten, den er in der Nähe herumlungern sah, ob sie einem Unbekannten eine Viertelstunde opfern möge. Der Mann, der ein gutes Trinkgeld witterte, verzog das Gesicht zu einem verständnisvoll freundlichen „Die bonde Mieze meinen Se? Na. darauf können Sie sich verlassen. Für neue Bekanntschaften ist die immer zu haben.“ „Die Dame führt vermutlich noch einen anderen Namen als den, den Sie soeben nannten?“ „Gew ß! Hoimeister he#ßt lie— Marie Hofmeister! Aber hier am Theater und bei den Herren, die sich abends auf der Bühne herumtreiben, ist sie Hollfelden bedeutete ihn, seinen Auftrag ausujühren. Er konnte beobachten, wie sich de Choristin neugierig nach ihm umsah, als der Mann die Bestellung ausgerichtet hatte, und wie sie sich dann von ihren Kollegen mit einigen raschen Worten verabsch edete, die jene seyr he ter zu stimmen schienen. Graz#ösen, wiegenden Schrittes und mit steundliche: Mient kam sie auf ion zu. „Sie münschen mich zu sprechen, mein Herr?" Heinz heeit es für angezeigt, sie we eine Dame zu behandein, obwetl sie vermiulich gar keinen Anpruch durauf machte. „Ich hobe um Entschuldigung zu bitten, mein Fräulen, daß ich Se hier aufgesucht habe,“ sagte er nach höflicher Begrüßung,„aber ich häte sonst wenig Hoffnung gehal Se zu finden. Wollen Sie die Güte haben, mir eine kurze Unterredung zu bewilligen?“ Die blonde Mieze sah ihn etwas verwundert an So feierlich und sörmlich pflegten hier un die unerfahrensten Reuinge zu reden. Und dieser Heer mit dem hübschen, geistvollen Gesicht hatte doch nicht t rade das Aussehen eines schüchternen Gimpels. Aber sie besaß Gewandtheit zenng, sich mit Anstand in ede Situation zu Inden, und so nahm auch sie vor erst die Allüren einer winklichen Dame an. „Ich glaube nicht, daß meine Szene früher als in einer halben Sumde darankommen wird,“ erwiden sie in tadellos vornehmer Haltung.„Aber ich d### mich inzwischen ncht aus dem Theater entternen Wir müßten also schon in einer der Parter###### Platz nehmen, wenn es sich um etwas so Dringendet handelt.“ „Ganz wie Sie besehlen, mein Fräulein!" Seöffnete eine der kleinen Türen, die aus dem Seitergang in den Zuschauerraum führten und#n seiden###schelnd voran in die halbdumtle Loge, derer Porstersitze jetzt mit greuen Leinwandhüllen bedech „Bitte, ich bin ganz zu Ihrer Verfügung.“ Henz nannte ihr seinen Namen, aber sie nichte dazu wie semond, dem man etwas schon Bekanntet erzählt. „Ich würde auch ohne Vorstellung gewußt haber, mit wem ich mich unterhafte,“ erklärte sie oisenderzig.„Dern wir sind uns schon früher begegnet, wern Sie sich auch vielleicht nicht daran erinnern.## war nämlich an einem ncn sehr angenehmen Ort. Sie hatte die leßzten Worte lochend dern es war ihr un Grimde ouchaus nichts datn gelegen, den steisen Konversationsion lange festzuhalten. Und Heinz mußte froß der schlechten Belch# tung wahrnehmen, wie herausfordernd schalthafti ihre schwal untermalten Außen andl zien. (Fortsetzung folgt.) nen gemeinsamen Scheitt unternommenis er: ant, daß sie jeden Verluch einer Wiederkey! der sahsburger mit den schärfsten Mitteln v#####teln 17165= Nachmittags fand in Prag eine Sitzung des il errates statt, in der eine scharfe Bewachung ein eihe von Gebäuden, darunter das Haupttelegraphen= das Gebäude der österreichischen Banken gezen ## ige monarchistische Aktionen beschlossen wurde. monarchistische Bewegung ist bisher noch nicht vorget##en. In Budapest durften die Zeitungen dem Aufenthalt Karls auf ungarischem Boden Wort erwähnen. In der Stadt herischt vollUimene Ruhe. Sprechsagl. Der Kommunistenputsch. Auf das Eingesandt in Nr. 73 der Gevelsberger Zeitung unterzeichnet von vielen Gevelsbergern, habe ich folgendes zu erwidern: Das ganze Schrelben zeugl davon, daß die vielen Aus Stadt und Land. Gevelsberg, 1. AprilEin Erfolg der Kommunisten. Die„Volksstimme“, schreibt in ihrer gestrigen Ausgabe unter obiger Ueberschrift:„GBestern erschen in Gevelsberg ein Auto mit Waffen, begleitet von Saa und einem Staatsan#lt. Die Waffen sollten In G#####berg abgtsladen und unter der „Bürgerschaft“ zum Schutz gegen die Kommunisten Gerelsberger keine Ahnung von der Lage gehebt havertellt werden. Genosse Oettinghaus protestierte ben, jetzt, nachdem die Gefahr beseitigt ist, kann jegegen die Abladung der Wassen und drohte mi dem der kritisieren, Stillegen des Elektrizitätswerks. Da die anwesende Ich behaupte, daß die Polizei in vollem Umfange Behörde zugab, daß Oettinghaus die Stillegung des ihre Pflicht getan hat. Es ist alles veranlaßt worWerks durchsetzen könne, wenn er wolle, zog die den, was zu veranlassen war um den Putsch zu verSipo mit den Waffen wieder ab.“(Kommentar eiteln. überflüssig.) Seitens der Polizei war festgestellt, daß sich die Kommunisten del Höhner, Haßlinghauser Str. gegen — Zum Kommunistenputsch. Wie wir erfahren, 12 Uhr nachts sammelten. Die Regierung in Arns Ausschneiden und ausbewahren! Landbevöskerung und Militär für den König. Wien, 31. März. Die Landbevölkerung wandert Scharen nach Steinamangen unter Vorantragung Bildern des Kaisers Franz Joseph und des Ex ###s Karl. Bei den Kundgebungen des Volkes ucht jeweils Graf Julius Undrassy namens des igs. Die Garnison von Steinamangen sei schon nit gewesen, gegen Budapest zu marschieren. Der Stadt deteitigt gewesenen personen geyer a0 fesctze tragt, sämtliche Vorgänge der Schutzpollzei mitzule izig erhob aber Einspruch, um unnötiges Blutser= ssommen und dem Gericht vorgeführt.(len. Dieses ist auch sofort geschehen. Als der Kömezen zu vermeiden. Er verlangte dagegen, daß!— Dienstiuender Arzt am Sonnabend nachmittag munistenzug von ca. 300 Perlonen von Haspe genoch einmal mit Budapest in Verbindung und Sonntag ist Geheimrat Dr. Dörken. meldet wurde, ist die Schutzpolizei ebenfalls benachsind von den an dem Kommunistenputsch in hiesiger beft, hettc der Schutzpollzei in Hagen den Schutz der enen# av Stadt Gevelsberg übertragen. Wir waren beaufStadt beteiligt gewesenen Personen bisher 60 festge= fragt, sämtliche Vorgänge der Schutvollzei mitzutel30 Pig 40 Pig 40 Pig. 60 Wg 60 Pig. 80 Pig. 120 Pig 15 Pfg. 30 Pig. 60 Pig 80 Pfg. 100 Pfg. 10 Pig 60 Pig 80 Pig. 100 Pfg. 060 Pig. 80 Pig. lte. Daraufhin stellte Graf Andrassy der unRegierung in Budapest eine Art Altima lam. Als Unterhändler des Reichsverwesers Horthy ien der Außenminister Dr. Garz und andere Mi„ier in Steinamangen eingetroffen. Zwischen diein und dem Grasen Andrassy seien Verhandlungen in Bange. Die Legitimisten hätten den Eindruck, ## die ungorische Regierung bereits eine nache #gere Hallung einnehmen. Wien, 31. Mäiz. Noch den letzten Meidungen zeuern abend 9 Uhr in Steinamangen tatsächlich Aintärdiklatur für ganz Westungarn ausgerufen ein. Die Armee des Obersten Lehar in Sürke von 16000 Mann, also ungefähr die Hälfte ganzen ungarischen Armee, soll aus den Exkönig meidigt worden sein. Der Gouverneur von Westun. Graf Sigray, soll sich ebenfalls auf die Seite m Exkönigs Karl gestellt haben. In Wien war an vormittag eine Bestättgung dieser Nachricht ich nicht eingetroffen. Es wird behauptet, daß auch i Gernisonen in Ungarn sich bereits für König ## ertschieden haben. Zur Stunde läßt sich Talnoch nicht mitteilen, doch steht fest, daß für ter Fall, daß Exkönig Karl an der Spiße der Trup## von Steinamangen nach Budapest gehen sollte, um dlutgen Konflikten kommen würde. Seitens Tschechoslowakei und Südslaviens werden an den bereits militärische Vorkehrungen getroffen. Die Spannung in Ungarn. Wien, 31. März. Gestern wurden in Wien gelbe Augblätter verteilt, die die Bevölkerung auffordern, in Lea timistenpartei beizutreten. In den FlugAinern heißt es. daß es Aufgabe aller anständigen Neuichen#e#, König Karl nach der Kaiserstadt Wien #ickzurusen. In der Umgebung des Königs gibt un sich der Hoffnung hin, daß die Majorität der ##sgalversammlung sich für den König entscheiden reide wedurch die Entente vor eine vollendete Tat#gestellt würde. Für den Fall, daß die NationalKriammlung sich gegen Karl entscheiden sollte, würde Könie an der Spitze der Truppen den Versuch Persönsiches. Stadtbaumeister Kindler von richtigt worden. Es wurde uns mitgeteilt nichts zu hier wurde in Neuwied a. Rh. einstimmig zum be=unternehmen. Wir rechneten damit, daß die Schutzsoldeten 1. Beigeordneten gewählt. In dieser Eigen= polizei sofort eintressen würde. Es wäre uns beim schaft hat er den Bürgermeister an erster Stelle zu rechtzeitigen Erscheinen von 30 bis 40 Schutzpollzeivertreten.(beamten leicht gewesen, den ganzen Putsch zu ver— Freiwillige Jeuerwehr. Die bereits vor eini hindern. Der hier entworfene Plan war dann glatt gen Monaten ron der Freiw. Feuerwehr unserer durchführbar. Wir hätten auch mit 10 Beamten die Stadt für Samstag, 2. Avril mit den passiven Mit Wmuches Hödner nehmen können, aber dar viel nam den mannigfalersproch ist aus nahelleaufgeschoben worden. us die Rü dung un dey m um mandensaal Elberfelder Str. 49 Uhr im Konfir=Ha solli mit 10 grabiner Westfalen und Rheinland Schwelm, 1. April. Vor einigen Tagen spielWas nun den Ueberfall auf die Wache betrifft, so war es doch wohl Wahnwitz gegen die Menge vorzugehen, ohne auf sicheren. eechnen zu können. Die Pollzei hat sich lange genug gemtigert, die Walfen abzuliesern, erst als kein Ausweg mehr vorhan„„ den war, haben wir die Wassen abgegeben, aber so, ten mehrere Kinder auf dem Gelände der früheren daß niemand erwas damit anfangen konnte. Rennbahn am Schwelmer Brunnen. Beim Herum= Ledigun die Schutzpolizei ist Schuld daran, daß Ueitern guf den Hügeln der Zeche der Harkortschen#s In Gevelsberg soweit gekommen ist. Wäre diese Bergwerke kam ger z#rka 14jährige Robert R. zu Fall rechtzeutg erschienen, so wäre der ganze Puisch veresund rutschte einen Abhang hinab ins Wasser. Die zest worgen anderen Kinder liefen, als sie das Unglück sahen, da:„arum stellten sich die vielen Gevelsberger mit von. Ein in der Nähe wohnender Polizeiwacht; der Courage nicht auf der Pol##e#wache meister, der davon hörte, begab sich dann mu mey; gung? 30 Mann hätten genügt. Aber wo waren reren Männern nach der Unglücksstelle. Man zog diese Herren? Auf der Straße sah man in der fragden Kleinen unter schwierigen Verhältnissen aus dem lichen Nacht überhaupt keine Personen die Wasser. Der Tod war aber längst eingetreten aussahen der Polizei Hille zu leisten ebungsversuche waren ersolalos. Nachher kritisieren kann jeder aber besser machen st etwas anderes. Für solche Fälle ist die Gevelsberger Polizei zu Gültig vom 1. April 1921 ab. Es beträgt die Gebühr für: die Postkarte im Ortsverkehr im Fernverkehr den Brief im Ortsverkehr bis 20 Gr. über 20 bis 250 Gr. den Brief im Fernverkehr bis 20 Gr. über 20 bis 100 Gr. über 100 bis 250 Gr. die Drucksache bis 50 Gr. über 50 bis 100 Gr. über 100 bis 250 Gr. über 250 bis 500 Gr. über 500 bis 1000 Gr. die Drucksachenkarle das Geschäftspapler bis 250 Gr. über 250 bls 500 Gr. über 500 bis 1000 Gr. die Warenprobe bie 250 Gr. über 250 bis 500 Gr. die Mischlendung(Drucksachen. Geschäftspapiere u. Warenproben b. 50 Gr. 60 Pig. über 250 bis 500 Gr. 80 Pig. Für nicht oder unzureichend freigemachte Postkarten und Briese wird das Doppelte des Fehlbetrages erhoben. Nicht freigemachte Drucksachen, Geschäftspapiere und Warenproben werden nicht befördert für unzureichend freigemachte Sendungen ist das Doppelle des Fehlbetrages zu entrichten. für das Päckchen bis 1 Kgr. das Paket bis 5 Kgr. einschleßlich in der Nahzone in der Fernzone über 5 bis 10 Kar einschließlich in der Rahzone in der Fernzone über 10 bis 15 Kgr. einschließlich in der Nahzone in der Fernzone üer 15 bis 20 Kgr. einschließlich in der Nahzone in der Fernzone Für dringende Pakete wird die dreisache, für sperrige Pakete die doppelte Gebühr erhoben. die Postanwellung bis 50 Mk. einschl. 50 Pfg 2 Mi. 3 Mt. 4 Mi. 6 M 8 M 12 Mi. 16 Mk. 18 Mt. 24 Mt er 50 bis 250 Mk. einschl. schwach und auch nicht bewaffnet. Die Polizeibeamten haben nach jeder Richtung hin ihre Pflicht getan und weisen den Vorwurf der Feigheit entschieden zurück. Renisch, Krim. Oberwachtm. Der s entschiedenste erklärt, daß man jedem Versuch Restauration der Habsburger in Ungarn mit #m entgegemtreten würde. Die Ausrufung der Mtärdiktatur in Steinamanger ist gestern abend An Glockengeläute bei Illuminierung der Stadt erEs ist wahrscheinlich, daß der Exkönig Karl Sieinamanger zunächst den Verlauf der morgigen Stug der ungarischen Nationalversommlung abwird. Eagland duldet keine habsburgische Monarchie. NTB. Londou, 31. März. Wie Reuter erfährt, e britische Regierung unter keinen Umständen vislt, die Wiedererrichlung der habsburgischen nachie gestatlen, da sie sich vergegenwärtige, 3die W##einsetzung Karls zu den verschiedeninerationalen Verwickelungen führen und den den Mitteleuropas gefährden wärde. Wiederbelebungsversuche waren erfolglos. * Bochum, 31. März. Die schon in einem früheren Bericht geäußerte Auffassung, daß der kommnistische Vorstoß in Rheinland=Westfalen als men abgeschlagen gelten könne, wird durch die jüngsten Berichte durchaus bestätigt. Auf der Zeche Präsident in Bochum, die als eine Art unsonistische Hochburg gilt, streikten in der gestrigen Frühschicht nur noch 200 Mann. Sonst ist die gesamte Bergarbeiterschoft des Bochumer Bezirks bei der Arbeit. Nach Meldungen, die beim alten Bergarbeiterverbande Der Kommunsstenpussch eingingen, ist auch in den übrigen Revieren der... Streik vollkommen beerdet. Somiro aus den Be Zunächst wünschen wir, daß die vielen Geveiszirken Dortmund, Hörde, Hamm, Castrop, Gelsen, herger mutigen verren ihre Namen nennen, dam kirchen, Gladbeck, Recklinghausen und Buer berichtet sie in Zukunst bei ähnlichen Anlässen in Anspruch daß dort sämtliche Belegschaften eingefahren sind, genommen werden können Vorgussetzung ist na—. türlich, daß sich diese Herren auch in ihren Wohnuntwa alle möglichen Mauserückgekehrt ist.#locher ats Versteg aufsuchen oder sogar mit gepackten Koisern das Stadtgebiel verlassen. Es gibt hier in Theater und Musik Gerelsberg einen großen Perionenkreis zu diesen Thenter und Munn. gehören auch zwelsellos die vielen Gevelsberger, die Städt. Schauspielhaus Hagen. allein am Biertisch oder bei Großmutter auf der Der Intendanz ist es nach längeren Verhandlun, Holzkiste einen großen Ton anschlagen, aber nur gen gelungen, die Altum der Berliner Staatsoper, dann wenn alles vorbei ist und sich die drohenden Fräulein Karin Branzell, die heute wohl die Wolken verzogen haben beste Vertreterin ihres Faches ist, für ein nur einman neomen, nach Budapest zu ziehen. In den Krei zosleibe Silt vom Eisener Bezif, wo auch die Beleg, gen aufhalten und nicht eiwe r tschechischen und südslawischen Politiker wird 59f1.dr, Lstgg,#ren zeche Mathias Stinnes 1— socher ais Versteck aufsuchen dus entschiedenüt## erklärt, daß man sodem Nersuch Arbeit zurückgekehrt ist. liges Gastspiel am Sonntag, den 3. April als Azucena in Verdis„Troubadour“ zu verpflichen. Ebenlo ist es der Imendanz gelungen, Herrn wältigen? Nein! Konnten 10 Beamte mit kleinen Pistolen, eine Gewehren, Handgranaten und Maschinengewehren bewaifnete Bande von 300 bis 400 Köpfen über100 Pig über 250 bis 500 Mt. einschl. 150 Pfg. über 500 bis 1000 Mk. einschl. 200 Pfg. über 1000 bis 1500 Mt. einschl. 300 Pig über 1500 bis 2000 Mt. einschl. 400 Pig. die Jahlkarte bis 50 Mt einschl. 25 P'g. über 50 b's 500 Mk. einschl. 50 Pfg. über 500 bis 1000 Mk. einschl. 100 Pig über 1000 bis 2000 Mt. einschl. 150 Pig. über 2000 Mt. 200 Pig. das Telegramm für jedes Wort 30 Pfg. mindestens 300 Pig. Dringende Telegramme kosten die breisache Gebühr. Päckchen, Pakete, Postanweisungen. Zahlken##n und Nachnahmelendungen müllen frankiert werden. Einschreibgebühr 1 Mr.: Postaufträge außerdem 50 Pig Vorzelgegebühr; für die zweite Vorztigung von Postaufträgen und Nachnahmen 50 Pfg. Verlsicherungsgebühr dei Wertöriesen außer der Gebühr für eine gleichartige eingeschriebene Sendung für se 1000 Mk. Wertangabe oder einen Teil von 1000 Mt. 1 Mk., bei Wertpaketen bis 500 Mk. einschl. 1 Mt über 500 bir 1000 Mk. einschl. 2 Mk., über 1000 Mk. für se 1000 M! Wertangabe oder einen Tell daron 2 Ml. Ellbestellgebühren für Brielsendungen im Ortsbestellbezirk 1.50 Mk., im Landbestellbezirk 3 Mt: für Patete Im Ortsbestellbezirk 2.50 Mk., im Landbestellbezirk 5 Mt. Ortsverkehr ist der Verkehr innerhalb des Ortsund Landbestellbezirks des Aufgabepostortes. Schroder, den Heldentenor des Oper is Köln, der bei seinem letzten hiesigen Ga###l als Stolzing in„Die Meistersinger von Närnberg“, einen durchschlagenden Ersoig bei Publikum und Presse erzielte, für die Partie des Wanrico zu gewinnen. Besonders sei betont, da diese Vorstellung zu Gastspielpreisen ohne jeglichen Zuschlag stattfindet. Haue es Zweck sich zur Wehr zu setzen? Nein! War ein durchgreisender Erfolg zu erwarten? Nein! Wollen diese Herren darüber mal nachdenken.— Im übrigen warer Schutzpolizei und Regierung leit Tagen von dem Lausenden in Kenntnis gesetzt was unzählige Ferngespräche beweisen. Becker, Kommissar. u. ROHNESSEL 80 am bren. Meter 8.90,7.90 soirte sümtliche Baumtollwaren billigst. Adam Kemmier“ Teisphon 21.“ Iichel-Pollereff Lehrling Morgennädchen 1oTE Mit 20 Rabott 5. Horn, 73 Wir erhletten einen Waggon harzreiches Fichtenholz um Feueranmachen, garaner trochen, an Oerlang geschnitren, gespalten und gebündel und geben deslelde villigs an. Veis hrenweisem Bezug krei Haus. für dauernde Beie=cfisofort gesucht. Friedr. Bockhocker, Herdjabeik und Eisengleßerei. ZeichnerLehrling mit guter Schulbildung ucher es Bo sofortigen Einternt W. Krefft A=6, Gere spera. Eln prop reMorgenmädchen für haus ime Arben gesacht. Frau Reinh. Backhaus, Hagener Str. 65. für meine Buchbindere gesucht Sd Jaslenrath, Nittelstraße 44. Mädchen Mädchen sucht Stellung Bahnholdraßze 17. #) höherer Shlbienr der e#ng. 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Sachverständigenausschusses folgender Beschluß Meidekarten sind auf der Ortskehlenstelle. Mugefaßt: teistr 48 unentgenlich zu haben. Auf die Friedensmiete vom 1. Juli 19141 Korten welche bie uum 5. Aprll noch nicht abkann im Bezirk der Stadt Gevelsberg für Wohn= geholt worden sind, werden an diesem Tage der Kohräume ein Teusrungszuschlag in Höhe von 35% lenwirtschaftsstelle in Hagen zurückgesandt. und für Geschäftsräume in Höhe von 50% er=1 Geveisberg, den 1. Aprt 1921. Bullordem dor übriga glänzande Filmtail: Die Nacht und der Leichnam. Kriminaldrama in 6 Aklen. Heiratsbüro Süßbein. Lustspiel in 3 Akten. hoben werden. NB. Es wird sowohl den Mietern wie Hausbesitzern empfohlen, In ihren Mietverträgen die Friedensmiete vom 1. Juli 1914 fesezulegen. Gevelsberg, den 24. März 1921. Der Bürgermeister. I. V.: Müller. Nachtragsumlage für das Eteuerjahr 1920. Zur Deckung der nachzuzahlenden Provinztal= steuer wird für das Steuerjahr 1920 in den Gemeinden Mühlinghausen, Oelkinghausen und Schweflinghausen gemäß den Beschlüssen der Gemeindevertretungen vom 29. bezw. 24. März 1921 eine Nachtragsumlage erhoben. Diese befrägt in den Gemeinden Mühling= hausen und Oelkinghausen 50% der steatlich veranlagten Gewerbesteuersätze der Gewerbesteuerklassen I, II und III, und in der Gemeinde Schweflinghausen 100% der staatlich veranlagten Grund=, Gebäude=, Gewerbe= und Betriebssteuer. Milspe, den 30. März 1921. Der Amtmann: Burmann. Die Gemeindevorsteher: Bangert, Heilendeck, Sturm. Zwangsversteigerung. Samstag, den 2. Aprll er., mittags 12 Uhr werde ich bei der Wirtin Fräulein maria von Schwedier zu Geneisberg-Rirgena einen kiefernen Küchenschrank öffentlich meistbietend gegen Barzahlung versteigern Knöfler, Gerichtsvollzleher in Schwelm. liefert schnell, bilig u. sauber Baltin, Mittelstraße. Ortskohlenstelle. Kindersterbekasse„Hoffnung“. Filiale: Geveisberg, Mitt. tstraße 27. Am Sonnlag, den J. Aoril, findet im Kasseniohe nachmiltags von 4—6 Uhr Auflage und Aufnahme neuer Mitglieder statt. Der Dorsfand, (1 ulmänni sche Privatschule Hilgers Darmen, Stennertstraße 5. am Bahnhof Rittershansen Das neue Schulsahr beglant Ostern Kurse in allen Abtellungen ier schulenllassene Mädchen und Knaben. Sonderkarse für Töchter und Prauen zuf Mitardest m eigan Kantor Schneilfördernde wahltrete Nachmittag- u. Abendburse. All- Lehrmittel frei. Prospckte umsnnet Aalaat des Filnprogiarms: Mochenlags 7 Uhr. des Gaslspiels 8½ Uhr. Sonntag Autand 3 un. chatte morgen früh 1 WDaggol Soester Brot Grosser Posten KLEIDERSTOEEE eingetreffen. Einlge Deispiele aus meinem Sonderangebot P’rima Chertot für Kostüme reine Woll-, 11O dr. Prima Purill fur Kostüme reine Wolle. 130 hr. 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