Zubaum. den 9. nnements CER kirchen'schen Capes Entree 5 Sgr. Schröder. : Verein tracht. 65 dachfeier: nutag den 9. in der Turuhall Dortmunder Erscheint täglich, mit Ausnahme der Sonn= und Festtage. Insertions=Gebühren: die einspaltige Zeile oder deren Raum 1½ Sgr. verbunden Vortmunder Ne 113. Dienstag den mit dem Anzeiger. 11. August 1874. Vierteljährlicher Abonnements=Preis: für Dortmund 20 Sgr., Auswärts bei den Kais. Post=Anstalten und durch unsere Boten 22½ Sgr. 4. Jahrgang. ie=Actien. irse.) ik Bk. enb. ein 102¼ G. 57½ G. 59¾ bz. B. 99 bz. G. 126¾ bz. G. 107½ B. esell. 41½ bz. G. lsch. 4½ bz. abrik 44 B. 77¼ bz. G. A[274⅞ bz. G. B[274⅞ bz. G. 113⅞ bz. 19. lsch. ent. b. brik Ges. irock =A. rein =V. Bg. gw. sell. Obl. 128½ bz. 68½ bz. 106 G. 51 bz. G. 73½ bz. 127¾ bz. 31 bz. G. 33 bz. B. 250¼ bz. G. 78¼ bz. G. 40½ B. 94¾ bz. 140¾ bz. G. 68 B. 71¾ bz. G. 59 G. 64 bz. 69¾ bz. 60 bz. G. 125 G 86¾ G. irg. 17 bz. G. s.29 bz. G. V. A B. =G. Act. .“ =G. =G. 3% erei fab. trie P% brik 89 B. 28 B. 71¾ bz. B. 40 bz. B. 28½ B. 85¾ G. 86½ G. 29⅞ bz. 20 bz. G. 64 G. 36 bz. G. 110¼ G. 54⅜ bz 60 bz. G. 71 bz. G. 41 bz. G. 65½ G. „ Politische Uebersicht. Berlin, 9. August. Der Kaiser ist um 5¾ Uhr mit dem Zuge der Anhalter Bahn über die Verbindungs=Bahn auf dem Potsdamer Bahnhofe ingetroffen, von einer großen Volksmenge enthusiastisch begrüßt. Nach 5 Minuten Aufenthalt fuhr er weiter nach Babelsberg. 1 Berlin, 9. Aug. Vom braunschweigischen Hofe ist nichts geschehen, in dem Gerüchte über die bevorstehende oder schon geschehene Verlobung es Herzogs von Braunschweig mit der Prinzessin Friedericke von Hannover ntgegenzutreten. Dieses Gerücht muß vielmehr Bestätigung finden, wenn nan sich erinnert, daß sich der Herzog nur deshalb uicht in früheren Jahren erheirathet hat, weil sein älterer Bruder, der Ex=Herzog Karl, drohte, in siesem Falle Dasselbe thun zu wollen, um für eine legitime Nachkommenchaft zu sorgen.— In einem anderen deutschen Kleinstaate, in welchem die hrbfolge uns einigermaßen bedenklich erscheint, in Sachsen=Coburg=Gotha, nacht augenblicklich der präsumtive Thronfolger, der Herzag von Edinburg, nit seiner jungen Frau eine Rund=Reise, doch gibt sich besonders in Gotha urchaus keine Begeisterung kund.— Die Nachricht, daß der Graf Otto u Stolberg=Wernigerode sich bereit erklärt habe, auf seine Regierungs=Rechte u verzichten, war leider verfrüht. Wie die„Magdeb. Ztg.“ mittheilt, varen bereits im Jahre 1869 auf Antrag des Grafen Verhandlungen einseleitet, welche dahin zielten, unter Aufrechterhaltung der sonstigen„Rechte" des gräflichen Hauses die Functionen des gräflichen Regierungs=Collegiums n Wernigerode auf eine königlich preußische Regierung zu übertragen. Diese zerhandlungen, welche inzwischen Angesichts der für nahe bevorstehend gesaltenen Einführung der Kreis=Ordnung eingestellt waren, sind vor einiger Zeit auf Antrag des Grafen wieder aufgenommen worden. Darauf wäre sie erste Nachricht von der Verzichtleistung des Grafen zurückzuführen. sird also dem Abgeordnetenhause doch nicht so leicht gemacht werden, die treis=Ordnung in Wernigerode einzuführen, denn auf die Prätensionen des rafen, welche bedauerlicher Weise von der Regierung begünstigt und vom serrenhause unterstützt werden, kann es nun und nimmer eingehen. Es uuß immer wieder betont werden, daß die Grafen von Stolberg niemals ine reichs=unmittelbare Stellung besaßen, also auch nicht einen Schatten von Recht haben, solche Ansprüche zu erheben. Nur die Zulassung der reußischen Regierung hat diese abnorme Lage für die Grafschaft Wernigerode seschaffen. — Das Kissinger Attentat hat den Ultramontanen Veranlassung egeben, selbst die Person des Kaisers in die Debatte zu ziehen. Sie scheuen sich nicht, erfundene Auslassungen für Worte des Kaisers aufzugeben und daraufhin ihr Lügengewebe weiter auszuspinnen. So hatte sich die „Kölnische Volkszeitung“ eine solche erfundene und erlogene Aeußerung aus Zien berichten lassen und schon eine Woche später konnte die„Germania“ nstatiren, daß diese ihrer Angabe zufolge„interessante Mittheilung" die unde in der katholischen Presse mache. Da die Nachricht aber von den fficiösen nicht weiter beachtet war, so folgerte das Jesuitenblatt, daß dieses Schweigen als Bestätigung gedeutet werden dürfe", und gab deßhalb die edachte Nachricht folgendermaßen wieder:„„... Hat doch, was ich verirgen kann, Kaiser Wilhelm selbst in Ischl geäußert, es scheine ihm, s ob das Attentat nicht ernst gemeint gewesen sei, denn man könne aus ner solchen Entfernung mit einer alten Pistole und mit Rehposten nimmer enschen tödten. Es scheine ihm, fügte der Kaiser hinzu, das Attentat entlich die That eines krankhaft überspannten Menschen, der von sich reden hen wollte.““ Hieran knüpfte die„Germania“ die Bemerkung,„es freue gemein, daß Se. Majestät ein so nüchternes und klares Urtheit behabe, während viele Andere, zu denen leider auch Fürst Bismarck sich von der Aufregung und Leidenschaftlichkeit hätte hinreißen lassen.“ shin hat sich denn der Minister des Innern veranlaßt gesehen, diesen Artikel zur Kenntniß des Kaisers zu bringen, urd der Kaiser hat nun denselben mit folgender eigenhändigen Bemerkung zuruckgesendet:„Die Anlage ist von Abis Zerfunden und ist eine Dementirung durchaus nöthig. Gastein, 5. Auaust 1874. gez. Wilhelm.“ Auch der„D. .=Anz.“ ist ermächtigt, jene Nachricht als„in allen ihren Angaben erfunden; zu bezeichnen. Berlin, 10. August. Zu Mitgliedern der Commission für einheitliche Ordnung des Apothekerwesens, welche heute hier zusammengetreten ist, sind ernannt worden:— Preußen. Dahrenstädt, Geheimer Ober=RegierungsRath und vortragender Rath im Ministerium der geistlichen, Unterrichtsund Medicinal=Angelegenheiten, Vorsitzender.— Dr. Kersandt, Geheimer Medizinal=Rath und vortragender Rath im Ministerium der geistlichen, Unterrichts= und Medicinal=Angelegenheiten; Dr. Lent, Arzt in Köln; Dr. Schacht, Apotheken=Besitzer in Berlin; Kobligk, Apothekenbesitzer in Berlin; in Berlin: Roeftel, Abbiheter in Landsberg u. W.— Bayern. Dr. Frhr. v. Gorup Besanez, Universitäts=Professor in Erlangen; Dr. Brunner, Kreis=Medicinal=Rath in Landshut:)r. Bedall, Apothekenbesitzer in München— Königreich Sachsen. Dr. Reinhard, Präsident des Medicinal=Collegiums in Dresden; Dr. Klinger, Bezirksarzt in Leisnitz; Carl Eduard Fischer, Administrator der Könialichen Hofavotheke in DresSessen. Pr. Wackirachb. Wver=Mebleinar=Kiltt, Darmstadt.— Großh. Sachsen. Dr. von Conta, Medicinal=Rath in CN„ E„„„* sen. Beno, Apothekenbesitzer in Straßburg i..; Pfersdorff, Apothekenesitzer in Straßburg i..; Kuhlmann, Apothekenbesitzer in Mühlhausen. Berlin, 10. August. Der neuernannte russische Botschafter für London, Graf Schuwalow, ist am Samstag Abend hier eingetroffen, begrüßte gestern die Majestäten auf Babelsberg und reiste in der Nacht nach Sankt Maurice in der Schweiz zu seiner Familie ab. Von dort wird er auf seinen Londoner Posten abgehen. * Karlsruhe, 10. August. Das Ministerium des Innern hat eine Berordnung erlassen, wonach allen katholischen Priestern, welche erst zur Zeit der landständischen Berathung der kirchlichen Ergänzungs=Gesetze geweiht worden sind, die Befugniß zur öffentlichen Ausübung kirchlicher Funktionen entzogen wird. * K i s s i n g e n, 1 0. A u g u s t. A m h e u t i g e n T a g e b e e n d e t F ü r s t B i s m a r c k seine Cur. Der Erfolg derselben ist nach Ansicht der Aerzte ein durchaus befriedigender. Die Abreise des Fürsten wird in den nächsten Tagen erfolgen. 10. August. Die Kreistage der sechs lothringischen Kreise Diedenhofen, Saargemund, Forbach, Chateau=Salins, Saarbrück und Bolchen haben sich heute an den resp. Hauptorten der genannten Kreise constituirt, nachdem im Ganzen 43 von 54 Vertretern den Eid auf den Kaiser und die Reichsverfassung geleistet hatten. * Wien, 10. August. Die„Wiener Tagespresse“ meldet, daß ein Circularschreiben der deutschen Regierung, welches die Anerkennung der gegenwärtigen Regierung in Madrid befürworte, am Sonnabend hier eingetroffen sei. Das Circularschreiben beschränke sich darauf, den europäischen Cabinetten die Erwägnng nahe zu legen, daß es opportun sein dürfte, die spanische Republik nunmehr anzuerkennen. * Rom, 10. August. Der Jesuitenpater Theiner ist heute gestorben. '§ Beitrag zur Geschichte der authentischen Quellen bearbeitet zur 50jährigen Jubelfeier am 22. dieses Jahres. Rom, 10. Aug. Die Regierung ist nunmehr auch in der Hauptstadt gegen die Internationale vorgegangen und sind 8 Führer derselben verhaftet worden. Auch aus Floremz und anderen Städten werden weitere Verhafag belegt anisation ## S t a d t e d e r R o m a g n a v e r h a l t e n su#., ruhig. Bei den in Imola vorgenommenen Verhaftungen leisteten die Landbewohner sogar freiwilligen Beistand. * Neapel, 10. August. Im weiteren Verfolg der gegen die Internationale eingeleiteten Untersuchung fanden auch hier bei mehreren Beamten der römischen und süditalischen Eisenbahn Haussuchungen statt, in Folge deren zwei Beamte der Südbahn verhaftet wurden. Auch sind eine Anzahl aufrührerischer Schriftstücke mit Beschlag belegt worden. ..5, 9. August. Aus dem Meerbusen von Biscaya wird die Ankunft von Kriegsschiffen gemeldet, die verschiedenen Mächten angehören. — Nach dem„Moniteur“ geht das französische Kanonenboot„Oriflamme“ am 13. d. M. in See. um die in den spanischen Gewässern kreuzenden französischen Schiffe zu verstärken und der Ueberwachung der spanischen Küste weiteren Nachdruck zu geben.— Das legitimistische Journal„Union“ meldet, Marschall Serrano hätte den dabei interessirten Mächten angezeigt daß er für den Meerbusen von Biscaya den Blokadezustand zu erklären beabsichtige. Das Blatt will wissen, seitens des englischen Cabinets sei darauf erwiedert worden, daß es in diesem Falle sofort die Carlisten als kriegführende Macht anerkennen werde. 10. August. Der„Agence Havas“ geht aus Versailles von heute die offiziöse Mittheilung zu, der deutsche Botschafter, Fürst Hohenlohe, habe dem Minister des Auswärtigen, Herzog von Decazes, am Sonnabend angezeigt, daß die deutsche Reichsregierung die(Absicht habe, die spanische Regierung anzuerkennen. Es sei dies mündlich geschehen. Eine darauf bezügliche Note seiner Regierung habe der Botschafter nicht zurückgelassen. Barcelona, 10. August. Nach eingegangenen Meldungen erschienen die Karlisten ganz unerwarteter Weise in einer Stärke von ungefahr 2000 Mann in unmittelbarer Nähe der Stadt, und ist dieselbe, da sie von Regierungstruppen zur Zeit gänzlich entblößt ist, lebhaft beunruhigt.— Die Carlisten ziehen auf dem Lande alle dienstfähigen Männer ein. Dortmund, 10. August. Wegen des in Ihrem Blatte erschienenen Artikels über die Aufhebung der hiesigen Berg=Hypotheken=Commission ist gegen alle Subalternbeamte der betr. Behörde um deßwillen eine Disciplinar=Untersuchung angestrengt worden, weil der Artikel einen Tag früher im Druck erschienen gewesen, als der Referent Hr. Bergrath Schnackenberg sein Elaborat an den Berghauptmann Prinz Schönaich=Carolath hatte abgehen lassen. Die Behörde wußte darin nur eine„Verletzung des Dienstgeheimnisses" zu suchen, indem es ihr undenkbar erschien, daß ohne Verralh seitens eines Beamten des Oberbergamts die Thatsache zum Wissen Ihres Correspondenten hätte gelangen können. Daraufhin hat nun am 10. d. Ihr Correspondent an die zuständige Behörde folgendes Schreiben gerichtet:„Mir wird aus verlässiger Quelle die Nachricht, daß wegen eines von mir verfaßten, in der„Dortmunder Zeitung" und anderen Blättern veröffentlichten Artikels eine Disciplinar=Untersuchung gegen die Subalternbeamten der Berg=Hypotheken Commission eingeleitet worden ist. Um gänzlich Unschuldige vor Bestrafung zu schützen, erkläre ich hierdurch, und bin bereit dies eidlich zu erhärten, daß mir der Artikel von keinem Beamten des hiesigen Oberbergamts zugekommen ist. Ich ersuche Sie, hierven gütigst amtliche Notiz nehmen zu wollen.“ Hoffentlich wird hierdurch die Maßregelung Unschuldiger ihre Endschaft erreicht haben. 24. August Vagabonden. it Gesang. Anfang der B4 8 Uhr. 10. Auck. 187 igenner, d mit Gesang. isschlüssel it Gesang. Anfang 8½ Uhr. FI Böck karde. den 9. d. Herrn LL lichst einladet Schützenverei# errn Wilb. u am 9. Aug den Geburtstage 's, über den gas Kirchhof schalle e Vrrehreri Schon in früheren Zeiten wurde von Dortmunds Junggesellen alle n Jahre ein Vogelschießen mit vielem Pomp gefeiert. Zur Theilnahme in war damals jeder Junggeselle über 14 Jahre verpflichtet, denn„Dortnds Söhne waren alle weyrpflichtig“ und keiner durfte sich einer slchen Kriegsübung entziehen. Die Junggesellen hielten sich für berechtigt, on Jedem ihres Standes über 14 Jahre,„der sich seit dem ersten Rühren r Trommeln bis zum Feste in der Stadt befunden, den gewöhnlichen Festitrag von 40 Stübern und persönliche Theilnahme an dem Feste fordern können.“ Es war Gebrauch, Jeden, der nicht als Magistrats= oder geistche Person ausgeschlossen war, und sich ihrer Gesellschaft entzogen hatte, *:t Gewalt zu ergreifen, auf einen Tragbaum zu setzen, zum tadtweinhause zu tragen und daselbst in einen mit Wasser efüllten Bottich zu tauchen, der dort während der Dauer des estes aufgestelt war. Im Jahre 1755 artete diese Sitte in einen Exceß aus, der die Junglen in einen Prozeß verwickelte, durch welchen sie, um die Kosten zu s, ein 7 Morgen großes zum Schützen=Fonds gehöriges Stück Land üßern mußten. Die Sache schlief während des siebenjährigen Krieges Ueber den Exceß selbst ist Folgendes bekannt: „Der Prior des hiesigen St. Catharinen=Jungfrauen=Klosters hatte seinen 14jährigen Burschen gegen das Ersuchen der Offiziere unrechter Weise von dem üblichen Aufzuge zurückgehalten. Die JunggesellenSchützen wurden daher bald schlüssig, ihr Recht an dem Burschen auszuüben, wobei sie von Magistratsmitgliedern unterstützt wurden. 70 Mann zogen zu dem Zwecke unter Anführung ihrer Offiziere durch das offene Thor in den Klosterhof; die Offiziere begaben sich zum Prior, um die Herausgabe ihres Opfers zu fordern. Diese wurde jedoch verweigert. Unterdessen drangen immer mehr Junggesellen in das Kloster ein, drohten dem Bischof mit der Faust und dem Degen, zerschlugen Stanketten und Scheiben, schüttelten im Garten das Obst von den Bäumen und riefen:„Entweder den Prior oder den Jungen.“ Selbst auf den regierenden Bürgermeister hörten die Tumultuanten nicht, sondern zogen mit 7 Tambouren an der Spitze lärmend durch das Kloster und drohten, die Nonnen weazuführen. Schließlich schoben einige Ichützen dem Prior den Tragbaum unter, trugen ihn in den Hof hinunter und warfen ihn hier in eine Pfütze. HierVor Nachdruck wird gew. auf lieferte der Prior den Burschen aus, der gutwillig zum Stadtweinhause folgte und mit den übrigen drei Klosterknechten dem Feste beiwohnte.“ Wie schon erwähnt, wurde den Excedenten ein Prozeß angehängt, der jedoch ohne Erfolg blieb. Die Feste hörten bald auf, Waffenübungen zu sein, sondern sind als Volksfeste weiter gefeiert. Vom Jahre 1777 indessen kamen sie lange Zeit in's Stocken, ohne daß sich ein andrer Grund als die Kriegsjahre finden ließe. Erst nach 47 Jahren, 1824, wurden die Schützenfeste durch einen Aufruf*) froher Söhne Dortmunds wieder erneuert. In**) wenigen Tagen *) Dieser Aufruf, verfaßt von Herrn Heinr. Köppen, lautet wörtlich wie folgt: „Das Vogelschießen, wer kennt nicht dieses Volksfest! Wer hat nicht schon das fröhliche Leben und Treiben in diesen Tagen, in den benachbarten Oertern mit einigem Vergnügen zugesehen, wo Alles sich gemeinsam erfreut, aller Unterschied der Stände aufhört und jeder, der nicht vor unserm Herrgott zum Duckmäuser gestempelt ist, den Becher der Fröhlichkeit mit vollen Zügen genießt. Und Ihr Söhne Dortmunds, der Ort, wo dieses Fest einst so glänzend gefeiert wurde, was habt Ihr jetzt daran aufzuweisen? Seit 40 Jahr tief geschlummert, regt es sich endlich aus dem langen Schlaf und überall wurde der Wunsch laut: möchte doch dieser Tag der Freude auch in unsern Mauern wieder einkehren.— Nun wohlan, laßt uns diese günstige Stimmung benutzen, nur Einigkeit, und wir werden bald den gewünschten Erfolg sehen. Der Plan ist das Vogelschießen 1) auf dem 24. August als den uralten Wahltag dieses Festes, zu feiern, 2) Dasselbe auf eine wenig kostspielige Art und 3) den Sitten unserer Zeit gemäß auf eine anständige Art einzurichten, 4) nur Solche zuzulassen, welche bereits das 18 Jahr zurückgelegt haben. Die obrigkeitliche Behörde wird gewiß gern Ihre Zustimmung dazu geben, in der Voraussetzung, daß Alles in Ruhe und Ordnung von Statten geht.— Und nun Ihr Cameraden, gebt die Beistimmung zu diesem fröhlichen Unternehmen durch Eure Namensunterschrift. zu erkennen, ist der Erfolg günstig, so versammelt Euch am kommenden Sonntag, den 25. Juli, Nachmittags 4 Uhr, auf dem Junggesellenplatz am Sonnenschein, wo dann der vollständige Entwurf dieses Festes zu Eurer Genehmigung vorgelegt und über die nähere specielle Einrichtung berathschlagt werden soll.“ **) Beschreibung des Schützenfestes der Dortmunder Junggesellen am 24. August 1874 auf vieles Verlangen zur Erinnerung des vergangenen und zur Erweckung des künftigen Festes gedruckt. Tremonia 1824. Buchdruckerei der Nedelmann'schen Kinder. hatten sich über 400 Junggesellen zur freiwilligen Theilnahme eingeschriebe deren Zahl bis an 500 wuchs. Man fand darunter Jünglinge von 18 Jah ren und unverheirathete Männer von mehr als 50 Jahren, ja sogar lie sich, der Seltenheit wegen, ein noch ziemlich kräftiger unverheiratheter Greis der schon dem Vogelschießen von 1770 und 1777 beigewohnt hatte, zu dritten Theilnahme bewegen. um 5. Juli wurde die Mannschaft auf den alten Sammelplatz berufen Offiziere gewählt und das Schützencorps in 4 Compagnien Infanterie un 1 Eskadron Cavallerie abgetheilt. Das Offiziercorps bestand aus einen Commandanten nebst 2 Adjutanten, 4 Capitäns, 1 Rittmeister und 1: Lieutenants. Zwei alte Fahnen waren noch vhrhanden, die eine mit de Jahrzahl 1599.*) Noch zwei neue sollten hinzugeschafft werden un Dortmunds Jungfrauen waren sofort bereit, die eine derselben, sowie di Standarte für die Cavallerie, ebenso reich als geschmackvoll zu sticken. Mö gen diese schönen Handgebilde durch sorgfältige Aufbewah rung auch noch nach 2 Jahrhunderten in den Händen unsere Jünglinge prangen. Mit dem ersten August fingen die Uebungen an(fährt die Beschreibun von damals fort), wozu von nun an die Cavallerie durch Trompetenschal und die Infanterie durch Trommelschlag versammelt wurde. In kurzer Zei sah man keine ungelenkige Bürgermiliz mehr hereinziehen, sondern man glaubt wirkliche Soldaten zu sehen. Die schöne militärische Haltung der Mann schaft, die Genauigkeit oder Gewandtheit ihrer Bewegungen entzückte selbs alle Militärpersonen. Unverkennbar hatten die vielen bereits gedienten junger Leute unter dem Schützencorps diese schuellen Fortschritte bewirkt. Jeder mann war nun aber auch im Voraus überzeugt, daß der dies malige Aufzug nicht den mindesten Anstrich einer lächerlicher Nachäffung haben werde. Alles wurde mit Ernst und Ordnung betrieben und so gestaltete sich das Ganze würdevoll. Der Bar tholomäustag(24. August) nahte heran als derjenige Tag, an dem auch Dortmunds Vorfahren dieses Fest von jeher begangen hatten. Allein ein schon mehre Tage vorher eingetretene ungünstige Witterung schien beinah das Fest vereiteln zu wollen. Noch am Sonnabend vorher, wo Nachmittags die gestickte Fahne und Standarte aus den Händen der versammelten Jung frauen vom Offiziercorps feierlich in Empfang genommen wurden und noch am folgenden Tage regnete es fast ununterbrochen. Erst am Montag begann der Himmel sich aufzuklären und nun schritt man mit freudiger Hast zu Werke, um in den Straßen, wodurch der Zug gehen sollte, Ehrenbogen zu errichten. Den Dienstag begrüßte die Sonne mit ihren milden Strabler und alles jubelte über die Heiterkeit der Witterung. (Fortsetzung folgt.) *) Fahne der 3. Compagnie. * Dortmund, 9. August. Der„W. Prov.=Ztg.“ wird aus Osna brück geschrieben:„Bei den Sprengungen in Steinbrüchen wird meistentheils, ja fast überall, die alte, bekannte Sprengmethode angewendet. Wie viele Nachtheile dieselbe hat und wie viele Unglücksfälle dabek vorkommen, weiß man. In den hiesigen Steinbrüchen kamen in kurzen Zwischenräumen verschiedene vor. Es sollte daher längst die Sprengung durch den elektrischen Funken allgemein eingeführt sein. Dieselbe beseitigt nicht allein jede Gefahr, sie bietet auch außerordentliche Vortheile. In den bei Ibung gelegenen Steinbrüchen des Herrn P. A. Kellinghausen hierselbst wurde der erste Bersuch damit vor etwa 3 Monaten gemacht. Derselbe lieferte ein so günstiges Resuliat, daß die Sprengungen dort nur noch anf diese Weise vorgenommen sprengungen dort nur noch auf diese Weise vorgenommen werden. Die dort zur Anwendung kommende Methode ist sehr einfach. Es werden für jede Sprengung 5 Sprenglöcher gebohrt und mit Pulver gefüllt. Hierauf wird ein Holzstab, an dem sich eine mit Knallquecksilber gefüllte Hülse befindet, in das Bohrloch versenkt, sodaß die Hülse mit dem Pulver in Berührung kommt. An dem Stabe befinden sich auch die Leitungsdrähte, die ein Bohrloch mit dem andern verbinden und gewissermaßen bis zu dem elektrischen Apparat eine Kette bilden. Sind die Vorbereitungen zur Sprengung bis zu diesem Punkte gediehen, so wird durch den Apparat(Herr K. wendet Reib=Electricität an) die Electricität entwickelt, die Kette wird am Apparat geschlossen und im nämlichen Moment vollzieht sich die Sprengung des Verletzten bei der Strafmessung zu berücksichtigen. Immerhin kann aber! 8 Arnsbera, 12. August. Se. Majestät der KKönig haben stets nur die Person, nicht das Amt selbst als Beleidiater erscheinen, da der Rendanten der Haunt=###: ger, Mconig haben den stets nur die Person, nicht das Amt selbst als Beleidigter erscheinen, da der Rendanten der Haupt=Justiz= und Kreisgerichts=Salarienkasse. Rechnaugemeur, den Abschitt 14 32, Grugde legende Vegriff der Beleidigung Nath, Woeste hier den Wotsen Adlerorden vierter Klas zu verachg auf. dem Steinsplatze gefunden und auf dem Polizei=„Laura“, wenige Minnten von der Stadt, eine starke Soolquelle au II. Ser. II. S. v. St. 3¼ g. do. Lit. B. do. do. Lit. C. IV. Ser. V. Ser. VI. Ser. Die Resultate derselben sind, wie schon oben angedeutet wurde, uußerordentlich günstige. Während bei der gewöhnlichen Sprengmethode die gewonnenen Steine sehr unregelmäßige Formen haben, verhältnißmäßig klein sind und viel Abfall ergeben, erhalten die nach der beschriebenen Methode gewonnenen eine beinahe regelmäßige Form und die Dimension der Steinstücke sind derbeinahe regelmäßige Form und die Dimension der Steinstücke sind derartig, daß aus ihnen ein weit werthvolleres Material erzeugt werden kann. (I 18 dif.....„“ X als Object desselben stets einen Menschen voraussetzt.l geruht. e. Dortmund, 10. August. Eine Brieftasche mit verschiedenen Zeug= Minden, 10. August. nissen ist am 8. d. M. auf, dem Steinsplatze gefunden und auf dem Pölizei„Laura Amte ahgegeben.....„„„„(gethan. 11. August. Zu dem heute Vormittag um 11 Uhr## Osnabrück, 7. August. Wie ich Ihnen vor Kurzem mirtheutzgn uu#f der er Syndicus André hierselbst einen Ruf nach Chemuitz für derV## Oberbürgermeisterposten erhalten. Seine Bestätigung verzögerte sic Aach.=Dusselo,, verschiedenen Gründen und namentlich dadurch, daß er, als Ausländer do.:: Gmee, 8. Mesmem# nie schlische, Prüfung nicht bestanden hatte und durch die sächsische Regierun consch die Verhandlungen und theilte von dieser Prüfung dispensirt werden mußte. Dies ist nun geschehen un malige Prüfung des Projekts in Folge Herr SyndicuskAudré als Oberbürgermeister von Chemnitz bestätigt.(..3 n Behörde an die K. Regierung stattfinde. Elberfeld, 9. August. Durch die Nachlässigkeit eines Aufsebers nete der Herr Landrath von zunächst mit, daß die noch eines Berichts der städtische merkt habe, verwendet Herr Kellinghausen Reib=Electricität. Da sich dieselbe jedoch bei feuchtem Wetter im Freien nicht oder doch nicht in genügender Weise erzeugen läßt, so würde sich die Anwendung galvanischer Electricität für die obigen Zwecke als praktischer erweisen.“ * Dortmund, 9. August. Die Einrichtung freiwilliger Feuerwehren ist seit einiger Zeit in ganz Deutschland in erfreulicher Zunahme begriffen— gewiß ein bedeutsames Zeichen der Zeit, da diese Institute wesentlich mit den großen Prinzipien zusammenhängen, welche heute die Welt bewegen, nämlich mit der Selbstverwaltung und der Selbsthülfe durch Association. Auch in Baiern hat sich neuerdings die Zahl der freiwilligen Feuerwehren ganz erheblich vermehrt. Da dieselben vorkommenden Falls die ihnen obgeprüft worden sei. Der Hr. Landrath und Hr. Rocholl erklären diesen Protest dann über eine Herr Rocholl geht aber mit seinen Behauptungen so mißglückte glücklicher Weise, denn kaum schwebte der Gefangene L. in der weit, daß er von dem Herrn Landrath, den er zum Zeugen für die Wahr= Luft, als die Schnur, entweder weil sie zu dünn war, oder weil der Ge heit seiner Behauptungen angerufen hatte, im Wesentlichen corrigirt wird. fangene W. zu stark dieselbe anzog, riß und L. die hat#### den Seitenhof des Aeresthantes heus ie Beiden sich vom Dache auf die Erde niederzulassen und nicht allzu hohe Mauer das Weite zu suchen. Der Versuch licher Weise, denn kaum schwebte der Gefangene L. in de do. III. E. Düss.=Elbf.=Pr. I. do. II. S. Dortm.=Soest l. S. 9 do. II. S. 9 Hess. Nordbahn /1 Ruhr.=Cref. 1. S. do. II. S. do. III. S. 9 Crefelder =Mindener I..1 III. E. do. 3½ gar. svulen, während der Herr ranorath und der Herr Ober=Bürgermeister, sowie sämmtliche Interessenten behaupten, vor dem Termine von dem UeberführungsProject nichts gewußt zu haben.— Herr Speer übergibt dann ebenfalls so gings heute Morgen wie ein Lauffeuer durch unsere Stadt einen Protest, der aber wegen der hauptsächlich durch den Herrn Rocholl glaubliches Gerücht, welches sich auch bestätigt und die ganze hervorgerufenen Störung nicht zu Ende gelesen werden kann. Herr Fritzschaft auf die Beine und sogar auf die Pferde gebracht be### verwegenen Gefangenen hinter Schloß und Riegel. *s Elberfeld, 10. August.„Hiebighäuser ist ausgebrochen“, ein fast un„„„ Schutzmannsogar auf die Pferde gebracht hat. Ihre RecherStade interpe...t Herrn nuun, vegen seines Verhaltens in dieser chen waren jedoch bis jetzt erfolglos und wird man einen so geriebenen SpitAngelegenheit. Herr Rocholl protestirt darauf gegen die vielen gegen ihn buben, der jeden Schlupfwinkel in der Umgegend von Barmen=Elberfeld kennt und die Rheinische Bahn öffentlich ausgesprochenen Verdächtigungen. Er nicht so bald wieder einfangen, um so mehr, da er sich schon vorher mehrere erklärt ferner, dem Project, die Ueberführung in einer lichten Weite her= Monate der Polizei zu entziehen wußte, ohne sich indessen seiner Streiche zustellen, nicht zustimmen zu können, dagegen aber den Vermittelungs= szu enthalten. Originell ist die Art und Weise, wie er die goldene Freihei zu üben und die etwa erforderlichen Verbesserungen herbeizuführen, erscheint es dem Minister angemessen, jene Feuerwehren von Zeit zu Zeit unter Mitwirkung eines Sachverständigen einer Inspection zu unterwerfen, bei welcher Gelegenheit auch die übrigen auf das Feuerlöschwesen bezüglichen Einrichtungen der betreffenden Gemeinden, insbesondere die Löschgeräthschaften und die Löscbordnungen, einer näheren Prüfung unterstellt werden könnten. In einem Erlasse vom 2. Juli d. J. macht der Minister hierauf mit dem Beifügen aufmerksam, daß der Vorsitzende des Landausschusses der bairischen Feuerwehren, Oberinspector Jung in München, sich bereit erklärt habe, etwa an ihn gelangenden Einlädungen der Behörden zur Mitwirkung der Vornahme der erwähnten Inspectionen und Prufungen zu entsprechen, und daß aus— Hun zugestanben.— D demselben eintretenden Falls jede erforderliche Unterstützung bereitwillig zu prangt im Flaggenschmuck leisten sei.— Wir möchten eine ähnliche Anordnung auch für den preußischen II. E. do. Lit. A Lit. B IV. E. V. Em. feld=K. Kempener II. Emission inische II. E. v. St. g. III. E. v. 58 u. 60 do. v. 62 u. 64 do. v. 1865 do. 1869 u. 71 ein=Nahe 11 E. gar. 9 S. Jor. f. Rheut4%. Westf. rmer.=A g. .=Märshietennt 1 do :„ z u i s t.= G e s. „„„„ statt=Wärter besinnen konnte, war Biebichhäuser auf der Mauer und davon. Nach finden und man will daher, um im Bau rascher vorschreiten zu können, pro=seiner andern Wendung soll von seinen Vertrauten von Außen her ein Seil visorisch die Zwischen=Mauern ausführen lassen, um mit einem Geleise über die Mauer geworfen sein, an dem er hinaufkletterte.— Ob er jetzt Versprechen wahr machen will, welches er bei seiner Verurt können. Mehrere der Interessenten sein Versprechen wahr machen will, welches er bei seiner Verurtheilung den die Feststellung einer Maximal=Frist—.! Geschwornen gab, nach Amerika auswandern zu wollen, sobald er wieder — aus. Sodann wird die Fragesfrei sei?! Staat empfehlen, wo man unseres Erachtens den freiwilligen Feuerwehren überhaupt eine größere Aufmerksamkeit zuwenden müßte. Wiederholt ist auf den Feuerwehrtagen zur Sprache gekommen, daß zur Förderung und Unterstützung der gemeinnützigen Bestrebungen der Feuerwehren auch der Staat einzutreten habe, und sind auch bereits derartige Anträge an die Staatsregierung gelangt. F. Dortmund, 10. August. Da der Fest=Ball des vom TurnVerein„Eintracht“ am 2. d. M gefeierten Stiftungsfeste so sehr überfüllt war, daß es den Mitgliedern, wollten diese nicht die auswärtigen Gäste zurücksetzen, sozusagen als unmöglich erschien, an dem Tanze sich zu betheiligen, so wurde mit Freude der Beschluß begrüßt, der dahin ging, am verflossenen Sonntage eine Nachfeier. bestehend in einem Damen=Kränzchen abzuhalten. So fanden sich denn auch am gestrigen Abend in dem von der Decorations=Commission mit vielem Fleiße äußerst geschmackvoll decorirten großen Saale der Turnhalle etwa 250 Mitglieder des Vereins ein. Dem verlockenden Programm„Damen=Kränzchen“ hatten selbstredend die Damen nicht widerstehen können, vielmehr erschienen dieselben in solcher Anzahl, daß später kaum noch ein Plätzchen in dem Saale zu erobern war. War der Verlauf des Hauptfestes ein so schöner, so reihte dieses Kränzchen sich würdig an und bildete einen passenden Schluß. Die Stimmung war eine durchaus gemüthliche, und glauben wir die Nachfeier am treffendsten zu schildern, wenn wir sie mit einem Familienfeste vergleichen.— Wie man uns mittheilt, haben sich seit dem 1. d. Mts. wieder 15 junge Leute zur Aufnahme in den Verein gemeldet, und soll die Zahl der activen Turner auf 248 angewachsen sein. Rufen wir dem Turnverein„Eintracht", der durch den regelmäßigen Turnbetrieb in der Halle, ebenso aber auch beim Stiftungsfeste bewiesen hat, daß die edle Turnsache würdig von ihm vertreten wird, ein kräftiges„Gut Heil" zu. + Dortmund, 10. August. Ein als Raufbold und gewaltthätiger Bursche nur zu sehr bekannter Maurer aus dem Papengarten wurde in der Nacht vom Samstag zum Sonntag wiedermal wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung zur Haft gebracht. Derselbe schlug nachdem er in Güte aus einem Schenklokale, in dem er das große Wort führen wollte, herausgelobt, dem Wirth, wie dieser ihm draußen vor dem Hause wegen seines Lärmens und Tobens Ruhe bot, seine Pfeife auf dem Kopf entzwei und verletzte denselben hierdurch nicht unerheblich. Später warf er dem Verletzten mit Stücken von Ziegelsteinen von der Straße und vom Garten aus als Gratiszugabe noch fur 5 bis 6 Thlr. Fensterscheiben ein. Hoffentlich blüht demselben hierfür seiner Zeit ein ordentlicher Dentzettel. * Dortmund, 11. August. Gestern Abend 11¼ Uhr kamen mit dem letzten Berg.=Märk. Eisenbahnzug 110 verunglückte westpreußische Auswanderer an, die aus Brasilien zurückkehrend, Weiterbeförderung begehrten. Statt von Aachen, von wo die Leute gestern früh durch Vermittlung der Polizei abgereist waren, wurden sie erst von Hagen hierhin gemeldet. Für ihre Unterkunft konnte hier also fast gar Nichts vorbereitet werden. Gleichwohl bekamen sie im hiesigen Stationsgebäude, wo ihnen auf der KölnMindener Seite der Wartesaal 3. Klasse geöffnet wurde, Kaffee und Brod. Um 2½ Uhr fuhren sie mit dem Köln=Mindener Zuge weiter, zunächst nach Hamm, bis wohin die hiesige Polizei für sie das Fahrgeld zahlte. Unbegreiflich ist uns, weshalb nicht in Aachen oder spätestens in Elberfeld dafür gesorgt worden ist, daß diese ganz mittellosen Menschen auf Staatskosten direct bis in ihre Heimath gebracht wurden. Frauen und kleine Kinder bildeten die Mehrzahl. Dortmund, 11. August. Zum Capitel der Beamtenbeleidigungen hat das Obertribunal folgenden Rechtsgrundsatz aufgestellt: „Object der einem Beamten(einer Behörde) in Ausübung ihres Berufes oder in Beziehung auf diesen Beruf zugefügten Beleidigung ist nur die Person des Beamten, nicht das Amt oder die Amtsehre.“ Ein Redacteur war wegen Beleidigung eines Richtercollegiums deshalb freigesprochen,„weil die qu. Aeußerungen nichts enthielten, was geeignet wäre, als Geringschätzung oder Verachtung den Personen der Richter gegenüber zu dienen.“ Der Oberstaatsanwalt rügte in seiner Nichtigkeitsbeschwerde, daß dies Erkenntniß den Begriff der von der büegerlichen Ehre zu unterscheidenden Amtsehre verkenne, wenn es davon ausgehe, daß eine Beleidigung eines Richters nur dann vorliege, wenn der Angriff gegen seine amtliche Thätigkeit zugleich als Verachtung oder Geringschätzung seiner Person sich kennzeichne. Das Obertribunal hat diese Beschwerde verworfen. Das deutsche Strafgesetzbuch kennt, so heißt es in der Entscheidung, abweichend von vielen anderen Gesetzgebungen, kein besonderes Vergehen„Beleidigung der Amts= oder Berufsehre“, sondern nur allgemeine Vorschriften über Beleidigungen, wobei dem Richter ausreichender Spielraum gewährt ist, die persönlichen Eigenschaften den Bahnhof Dortmund erreichen zu wollen zustimmen, bedingen sich aber die zu einem Jahre vereinbart wird betreffs der Wasserleitung bei der Ueberführung im Antrages erledigt. Schließlich wird von Herrn Rocholl die Erhöhung der Ueberführung Strafe verurrheitte Fulder Kurt Eirrig#mee unauf 15 Fuß zugestanden.— Die Märkische Straße(vor dem Neuthor) mittag kurz nag 8 Uhr aus dem Königlichen Arresthause während des üblichen Spazierganges innerhalb des östlichen Gefängnißhofes entsprungen, Kanischerber#iltimo Zweifelsenlk schres Pstalt Frage Sinne des MagistratsUeber diesen Vorfall schreibt die heutige„Elb. Ztg.“: „Der wegen vielfacher Diebstähle hierselbst zu 10=jähriger Zuchthaustrafe verurtheilte Färber Karl Biebighäuser aus Barmen, ist heute Vor.. odem Kreise Dortmund, 8. Aug. Bekanntlich wurde die Thei= indem ein zu 2jähriger Haft verurtheilter Gefangener, Namens Davoine lung des bisherigen Amtes Hörde in die beiden Aemter Barop und Hellweg den 2c. Biebighäuser an derjenigen Stelle des inneren Gefängniß=Raumes die Ver-lauf die änßere Rinamanerwand hoh und aun###ne amet.“ öcht vier Wr.“ *— FEITerten Gefängniß=Kleidung und ohne Kopfunso Augenallwohin Amtssitz sein solle. In Folge dieser Bestimmung fand nun gestern unter fentlich geling es den Sicherheits=Beamten, ein so ba, gefährliches Vorsitz des Landraths von Rynsch in der Schule zu Brakel eine abermalige dividium, wie Biebighäuser, das im Verein mit vielen Spießgesellen vom Wahl statt; diejenigen Gemeinde=Verordneten, die früher für Courl gestimmt September 1873 bis zum April 1874 zu Elberfeld, Barmen, Neviges hatten, entschlossen sich fur Brakel und murde letzterer Ort mit 14 gogan! Schmelm und Altena oe Weihe uan Mieha#0 6 Stimmen zum Auctions=Commissar angeboten. X. der in vor. Nummer dieser Zeitung mitgetheilten Ausschreibung der erledig= missars Abel wieder herbeigeschafft wurde. Die erkleckliche Summe hatte ten Pfarrstelle in Räumland, Diöcese Wittgenstein, bringen wir hiermit eine ein Commis der Bank im Keller seiner Eltern vergraben. Statt des Die Aufforderung zur Bewerhnna um eine pakannte Lehrerstelle zur Kenntnis lbes war ein anderer Bankheamter vorhaftst und act..... Düsseldorf, 10. August. Einer hiesigen Bank wurde ein Betrag von Aus dem Kreise Dortmund, 9. August. Als Gegenstück zu 22,000 Thlrn. entwedet, welcher jedoch durch die Umsicht des Polizei=ComAufforderung zur Bewerbung um eine vakannte Lehrerstelle zur Kenntniß. bes war ein anderer Bankbeamter verhaftet und acht Tage festgehalten Die Magdeburger Zeitung vom 22. Juli 1874 enthält folgende„Bekannt=worden, der nun auf freien Fuß gesetzt ist. Der Dieb ging gestern im# machung. Die Lehrerstelle in Ackendorf hiesigen Kreises, mit welcher ein Sonntagsstaat spazieren. 8 9977* anschlagsmäßiger Gehalt von 177 Thlr. 10 Sgr. verbunden, ist vakant.!.„ Röln, 8. August. Zur Feier des deutschen Liedes wird der RheiniQualificirte Bewerder wollen sich bei uns melden. Der Emeritus bezieht nische Sängerbund am 30. d. Mts. in Düsseldorf ein großes Concert 70 Thlr. Emeritengehalt.(Diese werden selbstverständlich bis zu dessen Tode veranstalten, an welchem die„Concordia“ von Aachen, der„Männergesangvom Lehrergehalte in Abzug gebracht.) Gardelegen, den 11. Juli 1874. Der verein“ und der„Orpheus“ von Barmen, der„Liederkranz“ und die„PoMagistrat als Schulpatron. Howeg.“ Die freie deutsche Schulzeitung sagt: lyhymnar von hier, die„Conkordia“ von Düren, der„Orpheus" von „Zu Vorstehendem noch etwas hinzuzufügen, halten wir für überflüssig. Elberfeld, der„Liederkranz“ von München-Gladbach und der„Quartett Recht weite Verbreitung der Bekanntmachung wäre wohl wünschenswerth." Verein“ von Düsseldorf mit im Ganzen 400 Sängern sich betheiligen werWir unsererseits wissen nicht, wen wir mehr bedauern sollen, die Gemeinde. den. Neben den Vorträgen des Gesammt=Chores werden einzelne Nummern welche eine derartige Hungerstelle anbietet, oder den Lehrer, der sie annimmt. des Programms von den durch das Loos bestimmten Vereinen:„Concordia Nachmit“ rissen. del Wir 5* nahme. Dortmund, Emil? Veräan Am Donner Morgens werden auf dem A. Multhau halle, am Osten Fußboden= B holz, Schutzde 3 Hobelbänke, Pferde, 2 Fr wagen(Halone 1 Pferdestall gegen Baarzahlu Dortmund, 9. 6602 1 Hörde, 8. August. Schon wieder haben wir über einen höchst bedauerlichen Unglücksfall auf der hiesigen Hermannshütte zu berichten. Der frühere Metzger, jetzt Hüttenarbeiter Stern, welcher mit Kesselstochen auf der Hütte beschäftigt war, wurde heute Morgen gegen 3 Uhr von einem von der Gicht(Bühne) herabrollenden über 100 Pfund schweren Stück Gußeisen, welches in einer Höhe von etwa 50 Fuß herabfiel, derart auf den Kopf getroffen, daß er sofort bewußtlos zusammensank. Ein anderer, neben ihm stehender Arbeiter, wurde von demselben Stück Eisen an der Schulter erheblich verletzt. Stern wurde sofort in das hiesige Hütten=Krankenhaus geschafft, und ist, wie man hört, bereits verschieden; derselbe hinterläßt eine Wittwe mit einem Kinde in äußerst dürftigen Verhältnissen zurück. Aplerbeck, 4. August. Am gestrigen Abend fand man das Kind des Müllers Mehring von hier im Mühlengraben als Leiche. Wevelinghoven, 8. August. Gestern Nacht ist hierselbst der Kgl. Notar Herr Hubert Hilgers, 68 Jahre alt, gestorben. e Hamm, 8. August. Ernannt sind: a. der Kreisgerichts=Director von Klocke zu Iserlohn zum Appellationsgerichts=Rath bei dem Appellationsgerichte in Magdeburg; d. der Kreisgerichts=Rath Morsbach in Schwelm zum Director des Kreisgerichts zu Flatow W.(Pr.; c. der Gerichts=Assesser Schevers in Duisburg zum Kreisrichter bei dem Kreisgericht in Lüdenscheid mit der Funktion als Gerichts=Commissarius in Altena; d. der Gerichts=Assessor Seidenstücker in Essen zum Kreisrichter bei dem Kreisgerichte zu Lüdenscheid; e. der Referendar Alberi cennecke hier zum Gerichts=Assessor; k. der Appellationsgerichts=Büreau=Assistent Kissing zum Sekretair und der Kreisgerichts=Büreau=Assistent Kochs in Hattingen zum Büreau=Assistenten bei dem Appellationsgerichte in Hamm. - Arnsberg, 8. Augnst. Der Bauführer Hoene zu namm ist auf Grund seines vorgelegten Qualifications=Zeugnisses am 13. Juli als solcher vereidet worden.— An der katholischen Volksschule zu Witten, Kreises Bochum, sind angestellt worden: 1) der Lehrer Westhaus zu Dortmund srovisorisch, 2) die Lehrerin Koch zu Störmede definitiv, 3) die Lehrerin Heidfeld zu Siegen provisorisch. 9 Arusberg, 8. August, Im Regierungs=Bezirke Arnsberg sind olgende Stellen erledigt: 1) die Kreis=Physikats=Stelle des Kreises Brilon; — 2) die Kreiswundarzt=Stellen: a des Kreises Iserlohn, b des Kreises Meschede,— 3. die Kreis=Thierarzt=Stellen: a des kreisthierärztlichen Bezirks Brilon=Meschede, d des kreisthierärztlichen Bezirks Olpe=Altena.— Bewerbungen um diese Stellen sind, unter Einreichung der erforderlichen Zeugnisse und eines Lebenslaufes, binnen 6 Wochen an die Regierung in Arnsberg zu richten. von Aachen,„Liederkranz“ von hier und„Orphens“ von Elberfeld, allein gesungen werden. * Koblenz, 10. August. Der hiesige katholische Leseverein, eine Vereinigung von Mitgliedern des Mainzer Katholikenvereins, ist heute polizeilich geschlossen worden. Saarbrücken, 10. Aug. Die Einweihung des Denkmals auf dem Winterberg, zur Erinnerung an die Schlacht bei Spichern, hat gestern unter Theilnahme einer zahlreichen Zuschauermenge programmäßig stattgefunden. An dem Festzuge, welcher sich aus der Stadt auf den Winterberg bewegte, haben an 10,000 Personen Theil genommen. Viele Kriegervereine aus der Rheinprovinz und aus der Pfalz, sowie zahlreiche Deputationen von preußischen und bayerischen Truppenabtheilungen, welche vom Kriegsminister von Kameke geführt wurden, befanden sich im Zuge. Nach der Weibrede des protestantischen Geistlichen Zillissen aus St. Arnual hielt der Vorsitzende des Comitees, Advokat Boecking aus Saarbrücken, eine Ansprache über die Entstehung und Bedeutung des Denkmals. Die Rede schloß mit einem Hoch auf den Kaiser. Der Regierungspräsident von Wülffen aus Trier verlas darauf eine Kabinetsordre des Kaisers, nach welcher den Städten Saarbrücken und St. Johann in Anerkennung der von ihnen bewiesener patriotischen und opferfreudigen Haltung in den Jahren 1870 und 187“ die Erlaubniß ertheilt wird, preußische Fahnen in ihren Stadtwappen zu führen. Die Feierlichkeit schloß mit einem von dem Regierungspräsidenten ausgebrachten Hoch auf die Armee. terichtl Am 13. " Nachmitt werden am Roder phier 4 Ziege — und demnächst in lenweges hier: 1 6 Pferde, 15 heitswagen, „ Zubehör, 50 „ 200 Rüststang segen Baarzahlung Dortmund, den 6573 Im Auftrage K D. Scharmann deren an der Kuhst sitzung, Flur 15, 9 nebst aufstehendem? am Dienstag, d Nachmitta an der Behausung Surmann an de neistbietend zum Ve Dortmund. 1. A. 278 Eisenbahn=Stamm=Actien, Eisenbahn=Prioritäts Obligationen, Bank= und Industrie=Actien. Berlin, 10. August.(Schluß=Course.) AP Wagen Berg.=Märk. Cöln=Mindener dito" Lit. B Hannov.=Altenb. dito II. Serie Münst.=Ensch. Rheinische do. Lit..(gar.) Rhein=Nahe Bergisch=Märk I. Ser. 105 G. 58 bz. G. 60¼ G. 99 bz. G. 132½ bz. 107 G. unter der zegen Mangel an kaufe ich 8 junge eit Geschirr un dagen. Höchsten b. Hörde, 6584] D. 42½ G. 4 bz. B. Ein einfach freund immer ist zu verr selbst eine frenndlich eer. 8 König haben den nkasse, Rechnungs. klasse zu verleihe, sich auf der Zech, Soolquelle auf. Kurzem mittheilt, für der jung verzögerte sich er, als Ausländer sächsische Regierun nun geschehen um bestätigt.(W..3 nes Aufsehers geuchungs=Gefangen 85¼ bz. B. 85¼ bz 79½ bz. 100½ bz. 100 bz. G. 100 bz. G. 103 bz. G. II. Ser. II. S. v. St. 3 ¼ g. do. Lit. B. do. do. Lit. C. IV. Ser. V. Ser. VI. Ser. VII. Ser. Aach.=Düsseld. I. E.— do. II. do. III. E. Düss.=Elbf.=Pr. I. do. II. S. Dortm.=Soest 1..93 B. uchungs=Gefangen#.. oo. 1I..99½ G. sem Königl. Arres Hess. Nordbahn 103¾ B nem Speicherrau Ruhr.=Cref. S Fensters entfen 99. 111 S 003, G atten die Gefang, w do. 1II. S. 99¾, G. packen von Papier=Crefelder nen Schnüren be#=Mindener niederzulassen und zen. Der Versuch 100¾ G. Berg.=M. Bergw. G. I. E. 103 G. angene L. in der ser weil der Geichtliche Höhe auf Füße verstauchte. mer eilten sofort Arresthause und ß und Riegel. ausgebrochen“, tadt, ein fast uninze Schutzmannit. Ihre Rechergeriebenen Spitzen=Elberfeld kennt, n vorher mehrere n seiner Streiche goldene Freiheit ndungen existiren. und 9 Uhr mit t. Als nun die fand, machte er der Gefängniß und davon. Nach zen her ein Seil .— O b e r j e t z t Verurtheilung den sobald er wieder friger Zuchthaus, i s t h e u t e V o r ise während des ofes entsprungen, Kamens Davoine efängniß=Raumes alf, an der eine hicht und Bretter h E r r e i c h u n g d e r ecke zu schreiten, und ohne Kopfald, wie Augenlagen, allwohin t wurden. Hofgefährliches Inpießgesellen rom irmen, Neviges, schwerenden Umzeitigst wieder III. E. do. 3½ gar. 105¼ bz. 94¼ G. 94¼ G. 100 7/8 bz B. 94¾ bz. G. 94¼ II. E. do. Lit. A Lit. B IV. E. V. Em. feld=K. Kempener II. Emission inische II. E. v. St. g. III. E. v. 58 u. 60 do. v. 62 u. 64 do. v. 1865 do. 1869 u. 71 in=Nahe I1 E. gar. H E. gar f. Rheitck“. Westf.69 bz. G mer.=B a.[81 bz. G. —. wietennt. /85% bz. G. 9. F zu gi.=Ges./81 bz. G. Dr. 8. Lu.=.88 B. .# Stion= Kuic 179½ bz. Ranischerh#####ltimo 179 bz. Zweifelssens= Bt. 65 G. #stalt 82 bz. B. Ko 94¾ G. 87¼ G. 100¾ bz. B. 100¾ bz. B. 100¾ bz. B. 103¼ B. 102¾ G. 102¾ G. 82 bz. Bochum. Bergwerk A /274 G. do. do../274 G. do. Gußstahl[113½ bz. G. do. do. ig.— Courl[129 bz. G. D. Bgw.=Act.=Gesellsch. 65¾ bz. B. Dortm. Bergw.[105½ bz. G. do. Union[51 7/8 bz. G. Essen, Bergwerk Cent.[73½ bz. G. Gelsenkirchen Bergw.[129¾ bz. Hagener Gußst.=Fabrik[34 bz. G. Harkort Bergwerke[33 ½ bz. B. Harpener Bergbau=Ges./251 bz. G. Hibernia und Shamrock 78 bz. Hochdahl 40 bz. Hörder Bg.= u. Hütt.=.94¼ bz. ölner Bergwk.=Verein 142 bz. Köln=Müsener Bgw.=V. 68 bz. G. Luise Tiefbau Stk.=Bg. 71 bz. G. Märk.=Westfäl. Bergw. 59 bz. Massener Bergw.[63 bz. Menden u. Schwerte, G. 67½ bz. G. Neu Oeger(60 B. Pluto, Bergwerk=Gesell. 125¼ G. Pr. Bgw.=.=Prt.=Obl. 86¾ G. Ritterburg Steink.=Brg. 12 bz. G. Siegena Schwefelkies 29¼ bz. G. Siegrhein. Bergw.=V. 87 B. Stadtberger Hütte[28 B. Steinhauser Hütte.A /71 ¾8 bz. B. Steinhauser Hütte L../40 bz Stolberger Zink.=A../28½ B. do. St.=Pr.=Act. 85¾ G. Industrie, Handel und Verkehr. Berlin, 6. August. In dem zweiten Vlatte der Nr. 209 der Kölnischen Zeitung vom 30. Juli findet sich eine der Essener Ztg. entnommene Mittheilung, welche wörtlich mit folgendem Satze beginnt.„Aus Westfalen, 27. Juli. In Deutschland, besonders Preußen, werden bekanntlich die Klagen immer lauter, daß der preußische Handels=Minister bei Submissionen auf Eisenbahnschienen die ausländische Industrie gegen die heimische in Vorzug brächte.“ So weit in dieser Mittheilung dem preußischen Handels=Minister eine Bevorzugung der ausländischen Industrie zur Last gelegt wird, ist dieselbe absolut erfunden, indem unter der Geschäftsleitung desselben nicht eine einzige Schieuenlieferung Seitens des Ministeriums an ausländische(nichtdeutsche Lieferanten vergeben worden ist. Die unterzeichnete Verwaltung nimmt hierbei auf die wiederholt über Beschaffung von Betriebsmitteln, Schienen 2c. zur öffentlichen Kenntniß gebrachten Notizen Bezug, wonach im Laufe dieses Jahres bis Mitte Juni von den Staats= und unter Staatsverwaltung stehenden Eisenbahnen für 10 3/8 Millionen Thaler Schienen und kleines Eisenzeug, und zwar ausschließlich bei deutschen Werken bestellt worden sind. Die Verwaltung der Eisenbahn=Angelegenheiten im Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten. Dresden, 10. August. Nach dem hiesigen„Börsen= und Handelsblatt“ weist die demnächst erscheinende Semestralbilanz des Chemnitzer Bankvereins einen Bruttogewinn von ca. 50,000 Thaler auf, so, daß bei nur gleich günstigen Erträgnissen im 2. Semester eine Jahresdividende von 6 pCt. würde zur Vertheilung kommen können. Marktberichte. Neuß, den 10. August 1874. Bielefeld. Sp.„Vorw.“/86½ G. Dortm. Brauerei=.=G. 30 bz. do. Brückenbau=.=G. 20 G. Hammer Waggon 40% 70 B. Harkort Brückenbau 39 G. Ravensberger Spinnerei 110¼ G. Rh. Westf. Ind.=Ges. 52½ bz. G. Westphalia, Wagg.=Fab. 61¼ bz. G Westf. Draht=Industrie, 70 bz. do. Glashütte 60%— do. Union Wittener Waffen=Fabrik 66½ 42 bz. B bz. G Weizen 100 Kile 3 Landroggen 1. à 100 Kilo) 2. Gerste Winter= 100 Kilo) Sommer1. Qual. Thlr. 8 16 7 28 7 10 6 18 6— 6 15 Qual. Thlr.— Buchweizen 1. n 100 Kilo 2. Rübsen(Avcel) 100 Kilo„ 8 24 Raps„ 9 6 Kartoffeln„ 2 20 Heu per 50 Kilo„ 1 18 Roggenstroh per 100 Kilo— 1 15 Rüböl höher. Kuchen unverändert. Wetter: bewölkt. Am heutigen Getreidemarkt betrugen die Zufuhren ca. 250 Sack, wobei Preise aller Fruchtgattungen unverändert blieben. * Köln, 10. August. Getreidemarkt. Wetter: Regen. Weizen höher, hiesiger loco 8, 7½, fremder loco 7, 7½, pr. Novbr. 6, 28, pr. März 6, 26½, pr. Mai 6, 27. Roggen höher, hiesiger loco 6, 15, pr. November 5, 4, pr. März 5, 3½, pr. Mai 5, 4. Rüböl behauptet, loco 10 3/16, pr. October 9%0, pr. Mai 10 9/10. Leinöl loco 11 * Berlin, 10. August. Weizen fester, per Sept.=Octbr. 72¾, pr. April=Mai 211,00. Roggen fester, per Septbr.=Octbr. 53, pr. AprilMai 158,50. Ruböl fest, loco 17 ⅝8, pr. Sept.=Oct. 17 ¾, pr. AprilMai 58,00. Spiritus höher, loco 28,05, pr. August 28,03, pr. Sept.=Oct. 21,26. Wetter: schön. * Stettin, 10. August. Getreidemarkt. Weizen pr. August 81, pr. September=October 72, pr. April=Mai 210 Mk. Roggen pr. August 50½, pr. September=October 51 ¼, pr. April=Mai 156 Mk. Rüböl 100 Kilogr. pr. September=October 16 1/12, pr. April=Mai 18 1/3. Spiritus loco 27½, pr. August und pr. August=September 27 1/8, pr. SeptemberOctober 24½ bez. * Breslau, 10. Auanst. Getreidemarkt. Spiritus vr. 100 Liter 100% pr. August 26 7/16, pr. August=September 25½, pr. Septbr.=Octbr. 23½. Weizen vr. August 85. Roggen pr. Auaust 55, pr. SeptemberOctober 54¼, pr. April= Mai 158 Mk. Rüböl pr. August 17 7/122 pr. Sept.=Oct. 17 7/12, pr. April=Mai 58 Mk. * Bremen, 10. August. Petroleum ruhig, Standard white loco 10 Mk. 35 Pf. * Amsterdam, 10. August. Getreidemarkt.(Schlußbericht). Weizen unverändert, per. November 304. Roaaen loco geschäftslos, pr. October und März 190½. Raps per Herbst 349 Fl. Rüböl loco 31¼, per Herbst 32, pr. Frühjahr 34½.— Wetter: Regen. * Antwerpen, 10. August.(Schlußbericht). Getreidemarkt. Weizen unverandert. Roggen ruhig, inländischer 21½. Hafer behauptet. Gerste gefragt, Odessa 21. Petroleum=Markt. Raffinirtes, Type weiß, loco 26 bez. u. Br., pr. August 25½ bez., 25¾ Br., pr. September 26¼ bez. und Br., pr. September=December 27¾ Br., pr. October=December 28½ Br. Ruhig. * London, 10. August. Getreidemarkt.(Schlußbericht.) Weizen mitunter theurer, Mehl und Frühjahrsgetreide ruhig, hiesiges bestes Mehl 4 su. niedriger. Neuer rother englischer Weizen 54—56, weißer 56—60 sh. Wetter: Regnerisch. * London, 10. Aug. Die Getreidezufuhren vom 1. bis zum 7 Aug betrugen: Engl. Weizen 671, fremder 45,588, engl. Gerste 52, fremde 2880, engl. Malzgersie 10,384, engl. Hafer 100, fremder 50,795 Ortrs. Engl. Mehl 7690 Sack, fremdes 485 Sack und 14,908 Faß. * Glasgow, 10. August. Roheisen. Mixed numbers warrants 88 Sn. 6 0. Telegraphische Depesche der„Dortmunder Paris, 11. August. Die Morgenblätter melden die Flucht Bazaines von der Jusel Sainte=Marguerite in der Nacht von Sonntag auf Montag. Es heißt, er verließ das Fort mittelst Leiter und Stricke, worauf er ein italienisches Schiff gewann. Die dunkelste Nacht, Unwetter und Sturm unterstützten die Flucht. 1 Verkau Am Donne Morgens“. 19. werden auf dem 9n3% Ie te des Herrn ein Betrag von es Polizei=ComSumme hatte Statt des Dieage festgehalten# A. Multhaup“ Girm halle, am Osteniazeshh Fußboden= Bu=etost„ chcise Fichel 5- fesigegm#.„ 1 Pferdestall zun veseschtrr, ing gestern im gegen Baarzahlung1 werden „Dortmund, 9. Aug7 ird der Rheini= A K 6602.374. Concert ein „Männergesang= “ u n d d i e„ P o Orpheus" von der„Quartett= betheiligen werizelne Nummern n:„Concordia“ Elberfeld, allein Leseverein, eine ist heute polikmals auf dem it gestern unter stattgefunden. erberg bewegte, vereine aus der en von preußiegsminister von : W e i h r e d e d e s der Vorsitzende prache über die loß mit einem ffen aus Trier er den Städten nen bewiesener 870 und 1871° stadtwappen zu ungspräsidenten Srioritäts Actien. .) Herichtl. Kauf. Am 18. d. 1 Nachmitt i am Ziegelörde Geunagen her. i Mach I 6 Pferde, 1 Kutschw 4 Arbeitswagen, 9 Hod#e mit " Zubehör, 50 Tonnk, 200 Rüststangen, 604isaden segen Barzahlung verkauft“ Dortmund, den 8. Augl74 86578 Im Auftrage ider Fraulittwe Scharmann hier,### ich deren an der Kuhstraße beleg sitzung, Flur 15, Nr. 219, Naum nebst aufstehendem Wohnhause, am Dienstag, den 11. d. Nachmittags 5 Uhr, an der Behausung des Wirths ern Surmann an der Kuhstraßeer neistbietend zum Verkaufe aussetze Dortmund, 1. August 1874. 2781 Nolle, PferdeWagenverkauf Beim Bohlen= und Bretter= 2c. Verkauf am 14. d. Mts., Nachm. 2 Uhr, hierselbst werden auch 7000 Qu.=Fuß 5/44ge eichene Bretter ausgesetzt. Eichlinghofen, 10. Aug. 1874. 6631 Baumeister. Landverpachtung. Hombr ch. Sonnabend, 15. August, Nachmittags 5 Uhr, wird derjenige Haidetheil des Hrn. einrichs in Renninghausen, welcher in diesem Herbst pachtlos wird, fernerweitig auf 6 Jahre beim Wirth Hrn. Niehaus im Hombruch verpachtet. Eichlinghofen. 6632 Baumeister. tung. Mittwoch, 19. August, Nachmittags 5 Uhr, soll das Grundstück „auf'm Krähenbruch“ des Hrn. Reinold hierselbst fernerweitig auf 6 Jahre verpachtet werden. Zusammenkunft beim Wirth Holthaus. Eichlinghofen, 10. Aug. 1874. 6633 Baumeister. Die Lieferung eines schmiedeeisernen Gitters um das Krieger=Denkmal der Gemeinde Kirchhörde soll in Submission vergeben werden. Schriftliche Offerten mit Angabe des Preises und einer Skizze beliebe man an den Unterzeichneten portofrei einzusenden. Löttringhausen, den 10. August 1874. 6626] Der Vorsteher Schmidt. Für ein Colonial= und Manufacturwaaren:Geschäft wird ein junger Mann oder junges Mädchen von ordentlicher Familie in die Lehre gesucht. Eintritt bis zum 1. Nov. Bei wem, 6382 Ein zuverlässiger Jauwächter gesucht von Freyse, Baumeister, 6586] Schwanenwall 6. Ein mit guten Schulkenntnissen versehener junger Mann wird als Lehrling gesucht. Carl Schwartz, 6622 Weißenburgerstraße 8. Ein zuverlässiger der mit großem Fuhrwerk fahren ann, wird gesucht von Korff, Dorstfelder Brücke. Ein Knabe von 15—17 Jahren, mit guten Zeugnissen versehen, wird als Hausknecht in einer Wirthschaft gesucht. Zu erfragen in der Exp. 6609 Zwei tüchtige, solide Schreiner finden gegen hohen Accordlohn dauernde Beschäftigung in der Stearin LichterFabrik von 6617 Overbeck& Sohn. 2 ordentliche Arbeiter können sofort eintreten bei Heinrich Schlueter, 6629 Kalkbrennerei v. d. Burgthor. Tüchtige Anstreicher=Gehülfen für die Arbeiten am Oberbergant sucht 6630 A. Acquistapace jr. Tanbenstraße 3. zum sagt die Exp. d. Ztg. 105 G. 58 bz. G. 60¼ G. 99 bz. G. 132½ bz. 107 G. 42½ G. 4 bz. B. 44 B. unter der Hand. zegen Mangel an Beschäftigung verkaufe ich 8 junge Arbeitspferde nit Geschirr und 10 Frachtdagen. Höchsten b. Hörde, im Aug. 1874. 65841 L. Wiebecke. Ein einfach freundlich möblirtes immer ist zu vermiethen, auch ist nselbst eine frenndliche Schlafstelle Hubertsgasse 4. 2 erfahrene Klempner= Gehülfen finden gegen hohen Lohn dauernde Beschäftigung bei Gustav Walbruch, 6539 Klempnermeister, in Hombruch bei Barop. 1 kräftiger Laufbursche sucht W. Stutznäcker, Friedhof 18. Ein selbstständiger Bä# wird auf gleich gesucht. Wo, sagt die Exp. Tüchtige 3 Modellschreiner finden dauernde Beschäftigung beim Bochumer Verein für Bergbau und Gußstahlfabrikation. Zwei evangel.(6589 Dienstmädchen gegen 40—50 Thli. Loyn gesucht. Näheres in d. Exped. d. Zeitung. Einige Frauen oder Mädchen finden dauernde Beschäftigung gegen hohen Lohn. Wo, sagt die Ext 6443 Ein ord. Mädchen auf sofort gesucht, oder auch auf Nachmittag ein Mädchen gegen hohen Lohn. 6613 1 Zu erfragen in der Exp. 6614 Ein ordentliches, in Küche und Hausarbeit erfahrenes Mädchen findet sofort oder pr. 1. October Stelle. 6615 Näheres Bornstraße 9. „Ein Mädchen auf einige Stunden gesucht. Rheinische Straße 34. Ein junges Mädchen, flotte Verkäuferin, welches seit 5 Jahren in einem Colonial= und Specereiwaaren=Geschäfte thätig gewesen ist, sucht anderweitiges Placement.[6627] Franco=Offerten sub S. S. bes. d. Exped. d. Ztg. Ein braves Mädchen für Küche und Hausarbeit gegen hohen Lohn gesucht. Brückstraße 27. 2 Parterreräume, geeignet für ein Ladenlokal, Bureau oder Comtoir, sind zu sogleich oder später zu vermiethen. Günstige Lage. Näheres in der Expedition d. Ztg. 6566 3 fein möblirte Zimmer sind mit oder ohne Frühstück zu vermiethen Westenhellweg 73. Ein geräumiges Geschäfts- Lokal nebst Familien=Wohnung an gelegener Straße Dortmunds wird für ein Colonialwaaren=Geschäft zu miethen, event. ein größeres Colonial= waaren=Geschäft zu übernehmen gesucht. Offerten unter S. Nr. 100 besorgt die Exp. d. Ztg. 6581 In der Nähe des Steinsplatzes an der Münsterstraße sind pr. 1. Nov. mehrere Wohnungen zu vermiethen. Näheres bei Hultkötter, Brückstr. 17. Herrschaftliche Eine erfahrene Wohnung. Kaiserstraße 26 ist die Belle=Etage, Elise Kalthoff, 6 Räume mit Wasserleitung, 2 Bodenstuben, Waschküche und Garten, zum 1. November zu vermiethen Näheres in der Exp. 6466 Eine kinderlose Beamten= Familie sucht zum 1. November 1 Wohnung von 3 Räumen, möglichst mit Wasserleitung. Offerten unter A. 38 werden in der Exped d. Ztg. erbeten. 6535 Möblirte Wohnung für einen Herrn mit Frühstück und Mittagstisch Friedhof 18. Per sofort ein günstig gelegenes Ladenlokal auf einige Monate zu vermiethen. Die Exv. sagt wo. 6616 1 möbl. Zimmer mit Frabstück in der Nähe des Neuthors auf sofort oder später zu miethen gesucht. Adressen unter W. 10 besorgt die Exp. d. Ztg. 6612 Dorstfelder Br. im Plücker'schen Hause. Fliegensänger wieder angekomrten. C. H. Nordalm, 6620]„Westenhellweg 99. Hühnerhund (durchaus par force dressirt, durchaus fest vor Hühner, durchaus hasenfrei, deutscher Race) zu kaufen gesucht. Fr.=Offerten mit Angabe des Preises sub Litr. B. S. an die Exped. dieser Ztg 6582 Eine 5zöllige und 30 Fuß lange kupferne Wasserpumpe wird zu kaufen gesucht.(6510 Von wem, sagt die Exped. dieser Zeitung Von Donnerstag auf Freitag Nacht ist mir aus Schulte=Witten Weide eine tragende Ruh, schwarz mit weißen Flecken, entkommen. Ich bitte Jeden, welcher zur Auskunft im Stande ist, um gefl. schleunigen Bescheid.(6621] Dorstfeld, den 8. August 1874. Sußmann Rosenberg. Auf sofort ein ordentliches Mädchen gesucht. ünsterstraße 22. auf halbe Tage gesucht Münster Am Sonntag Abend zwischen Baroper Bahnhof und Zeche Glückauf eine goldene Broche verloren. Der Finder wird um Rückgabe an Rechnungsführer Dauber gegen eine Belohnung ersucht. Aufforderung. Den Schlosser Wilh. Nauenburg fordere ich auf, seine Uhr binnen acht Tagen abzuholen, wiedrigenfalls ich sie als mein Eigenthum betrachte. Heinrich Feltmann, Schenkwirth. Treibstraße. Ich fordere hiermit den Franz Füting aus Recklinghausen auf, mir binnen 8 Tagen das Kostgeld zu bezahlen, widrigenfalls ich seine Kleider als mein Eigenthum betrachte und verkaufe. Ernst Schimm. Ich fordere den Brunnen=Arbeiter Conrad Kaisel auf, sein rückständiges Kostgeld binnen 3 Tagen zu zahlen, sonst werde ich die zurückgelassenen Sachen als mein Eigenthum berrachten. Friedr. Nordhaus. Wir warnen das Publikum vor den jungen Leuten, die sich an der Brückstr., Ostenhellw.= Ecke aufhalten, und sich als Dienstmanner ausgeben. Sie haben kein Schild und keine rothe Mütze. Die vereinigten Dienstmänner mit Schild und rother Mütze. N* Pormer-Vinmena. eitigrgenkaufendes 2 7 Dortmunder Bürger=Schützen=Verein. Liste 6628 7 Appelt am Mittwoch den 12. August. 1. Compagnie bei Wirth W. Ernst. 3.„„„ 5. Schaefer. *.„„„ Heinke. L.„„„ Fritz Wencker. Artillerte„„ L. Wencker. zum Einschres, lagt osen.echund von Vereinb=Anglegenheiten. . Der Vorstand. Baroper Krieger-Fest. seiert der hesige Krieger=Veren ui. den 16. August., 8. Stiltungs-Fest bei Herrn Wirth Eisenhuth zu Groß=Barop nach folgendem PROGRAMH: Somr- Mar a uthrz. 1: Antündigung des Festes durch KanonenKroßer Zapsenstreich. Morgens 5 Uhr: Reveille. Um 9 Uhr: Antreten um I1 ücher: I. Preinsisgkel, Zug durch die Genende zum Festlakale. s whr, Großes Leszer cheßens für die Vereinsmitglieder. Um 2. ggex:, Sroges Fesiessen a Coupert 25 Sgr. Während dem Schaßen Concert und Tasel-Musik. Nach dem Essen Fortsetzung des Concerts bis 7 Uhr. Alsdann Beginn des FEST-BALLES. Vereinslolal, Zug durch die Genetnde zum Fesseu— Um 8 Uhr: Concert. Um 7 Uhr: Kühn's Lokal in Dortmund. Donnerstag den 13. August 1874: Außerordrntlich Grosses Militär-Concert Leidt=Kaerde= Hrenadier=Reginent Kr. 15, uter persönlicher Leitung des Königl. und Großherzogl. Musikdireetors Herrn Theodor Adam aus Darmstadt. (50 Mann in Gala-Aniform). Uhr.— Eanapreis 12½ Sgr. a Person. Crüwell, Dortmunder Amonern=CErvedion,., L. Krügers.2. Schmidt, Eigarenhondlung und imn Conert koeal Streschmusche, Ales Frou westag. an.. itar= und Streichmusik. Alles Nähere besagt der Tageszettel. Es findet nur dieses eine Concert und zwar bei günstiger Witterung im Garten statt. Der Unternehmer: E. O. Küpper. Geschäfts=Verlegung. Am 1. d. M. verlegte mein Geschäft in Haus= und Küchengeräthen, Kurz= und Spielwaarz owie noch fünf Millarden anderer Artikel von der Kampstraße nach Brückstraße Nr. 64 in das Haus des Lederhändlers Herrn C. A. Landfermann Jul. Bergmann Kronenbura. Mittwoch den 12. August e. VIII. Abonnements-“ la. ger. Speck, westf. Schinken, feinste Braunschweiger Cervelatwurst, empfiehlt„ 6249 A. Rhée, Westwall(Lindenallee). Verein„Couleur“ Don 11..A**„ nach folgendem Programm: Concert— Hose 9 Uhr: Aning des wnor Pent.-Kallen Thaler. Eine eingeschite Danae. Spr. Jm Lal u. Verion! Frische Eier, holländer, schweizer u. Limburger Käse empfiehl„ 6250 A. Rhée, Westwall(Lindenallee). Erscheint täglich, m Sonn= und Insertionssie einspaltige Zeile 1½ Anfang 3 Uhr. Cencert Entree 5 SA. Mennigen. diesen Ne 114 Feinster Entree für Contert 5 Sgr, für Ball 10 Sgr., Festkarten 25 Sgr Damenkarten 5 Sgr. Der Festzua bewegt sich am 1. Tage vom Vereinslokale nach der Seslt der Seariahe en Veslekalke an 2. Tage durch den übrigen Die Bewohner werden ersucht, durch Bekränzen der Straßen und Beflaggen der Häuser zur Verschönerung des Festes beizutragen. Der Vorstand. Bezugnehmend auf obige Annonce erlaube mir anzuzeigen, daß ich diPreäater Phaid Ponmnen haübe und werde ür gute Speisen und, Gler, W. Eisenhuth. Deutsches Bauhandbuch. ie systematische Zusammenstellung der Resultate der Bauwissenschaften allen Hüswisensganen in ihrer Anwendung auf das Entwerfen und de Ausfsährung der Bauten. Veransaltet von den Herausgebern der deutschen Banzeitung und des deutschen Bag=Kalerigrs, Mit mechteten tausend Holschnitten und einer Maßtabelle.9 1. Theil. 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