9, Gaze und und dunkel kleine Gein grosser rarbeitung. 4180 wahl Rabatt. irderoben a Ranges für □ □0 □ * * 99 662 0D Erscheint tüglich ul Ausnahme der Sonn= und gesetzl. Feiertage. verbunden Abonnementspreis ## ins Haus, mit der täglichen Unterhaltungsbeilage und dem Sseitigen„Illustrierten Sountagsblatt 55 Pfg. beo Monat, durch die Post bezogen für 3 Monate 1,59 Mk. Rotationsdruck und Verlag, sowie für die Inserate veranwwortlich: Vikter Schauzer. Dortmund. mit dem Nr. 299. Lokal-Anzeiger für Faxd Dortmund u. Hörde. Mit Bekanntmachungen der städtischen# und Militär-, sowie anderer Behörden. Expedition: Dortmund, Prinzenstraße 9—11.— wermprech=Anschluß Nr. 160. Dortmund, Donnerstag, den 21. Dezember 1911. Inserate die 8 gespaltene Kolonelzeile oder deren Raum 25 Pio. Reklamen die 4 gespalteme Petitzeile oder deren Raum 60 Pio. Beilagen nach Uebereinkunft. Oei zwangsweiser Bettreidung der Insertionsgedühren du#ch Klage oder Konkursverfahren wird der Ravatt hinfällig. Für Aufnahme von Inseraten an bestimmt vorgeschriebene Glätzen übernehmen wir keine Garantie. Tagen und Für die Redaktion verantwortlich: Max Sonnemanu. Dortmund. 28. Jahrg. Erstes Blatt. s-Etagen. I. 8.- bis 35.I. 8.- bis 35.. 7.50- 25.I. 4.- bis 18.I. 4.- bis 12.I. 3.- bis 15.l. 3.- bis 25.3.- bis 22.1.- bis 8.□ □ Eine Mittelstandsfrage erster S. u. H. Berlin,20. Dezember. Aus gut unterrichteten Kreisen erhält die„Deutsche kournalpost“ folgende Information: Vor einiger Zeit pandte sich eine Anzahl von Reichstagsabgeordneten mit einer Eingabe um Bildung einer Detaillisten=Berufszenossenschaft an das Reichsamt des Innern. Es beseht jetzt die beste Aussicht, daß die Schaffung einer Dehillisten=Berufsgenossenschaft bis zur Beratung der Vesimmungen zur Reichsversicherungsordnung durch den Hindesrat beschlossen wird. Anfangs dieses Monats hat im Reichsamt des Innern eine Sitzung stattgefunden, in der außer eine Anzahl höherer Beamten des Reichsvrsicherungsamtes und Vertretern verschiedener interisserter Berufsgenossenschaften zwei bekannte Detaillstenvertreter teilnahmen. Die Besprechung hat die usreul'chsten Aussichten eröffnet. Gegen die Schaffung einer Detail=B. G. sprachen sich lediglich die Vertreter #er Legen=B. G. aus. Damit die Entscheidung möglichst bald spruchreif wird, sollen sämtliche Detaillistenterbände und die Handelskommern sich einheitlich zu den Fragen äußern, welches das Reichsamt des Innern uuf die Anträge der Detaillisten hin stellen wird. Es hendelt sich hier vor allen Dingen darum, die Definition des Begr'ffes„Detailgeschäft“ klar zu stellen und festzulegen da die Lagerei= B. G. diese Feststellung als sangeblich nicht möglich immer wieder in den Vorbergrund stellt. Dem Praktiker erscheinen diese Einwände konerbar, da nehl kein Betrieb leichter in seiner Eigenrt fenge stellen ist als ein Detailgeschäft. Es sind nun brundsätze arfgestellt worden, die nach dem Theoretiker imtliche Kennzeichen des Detailgeschäftes geben und kinen Zweisel mehr übrig lassen. Bei übereinstimnender Begutachtung dieser Frage ist naturgemäß der haupte.nwand beseitigt, da durch diese Kennzeichnung die Trennungsmöglichkeit vom Engros gegeben ist. Weiist es zweckmäßig, die Größe der Kleinhandelsbenebe nach oben abzugrenzen, damit die großen Watengeschäste, welche keine Mittelstandsinteressen mehr saben, sondern wirtschaftlich zum Großhandel gehören, nit dem Engroshandel in der Lagerei=B. G. verbleiben. Lurch die Normierung dieser Grundsätze ist die für den Detai handel so außerordentlich wichtige Frage einer Letail=B.=G. in das denkbar günstigste Stadium gelangt. bierdurch ist sie zur Mittelstandsfrage erster Ordnung lle oas größte Interesse der Reichsbehörde erweckt seworden, die das größte Interesse der Reichsbehörde sweckte und vom Reichsamt des Innern die dankensberteste Förderung erfuhr. Es wird daher nur einer unniütigen und übereinstimmenden Beantwortung seiins der großen Detaillistenverbände und der Hanselskammer bedürfen, um den Erfolg zu sichern und een Bundesrat zu bestimmen, aus sich die Gründung einer Kleinsendels=B. G. zu beschließen. Dem Bundesrat wird von Seiten der rheinisch=westfälischen Dekaillisten noch eine umsangreiche Denkschrift zugehen, die die bereits vorgelegte kurze Denkschrift aufs eingehendste ergänzen wird.— Die Information schließt mit folgendem Aufruf an die Detaillisten:„Die für den laufmännischen Mittelstand außerordentlich bedeutungsvolle Frage der Errichtung einer KleinhandelsVerufsgenossenschaft ist nun zum ersten Male in ein Stadium getreten, in dem jeder Detaillist die Pflicht hat, das seinige dazu beizutragen. durch Einmütigkeit die Lösung dieser wichtigen Frage zu fördern. Möge jeder an seinem Platze tun, was dem ganzen Kleinhandelsstande frommt. Nur übereinstimmende Gutachten über die einfache Abgrenzungsmöglichkeit werden enlscheidend auf den Bundesrat wirken, um ben langjährigen Wunsch der Detaillisten auf Errichtung einer Kleinhandels=Berufs=Genossenschaft zur Erfüllung zu bringen.“ Deutsches Reich. Die Doktortitel des Raisers. Wic der„Roland von Berlin“mitteilt, hat der Kaiser den Wunsch kundgegeben, es möge genug sein mit der Verleihung von Ehren=Doktordiplomen. Schon die Herren in Klausenburg. die dem Kaiser eine Abordnung nach Berlin schicken wollten, um ihn durch Ansprache und Handschlag zu promovieren, bekamen zu ihrer Enttäuschung die Weisung, ihre Diplome auf diplomatischem Wege nach Berlin gelangen zu lassen. Das war ein deutlicher Wink auch für andere Universitäten, und so ist anzunehmen, daß sich die Liste der akademischen Würden des Kaisers nicht so schnell weiter vermehren wird. Nette Hansabündler. Der Vorstand der Ortsgruppe Worms des Hansabundes beschloß, sich bei der bevorstehenden Reichstagswohl einer Stellungnahme gegen den nationalliberal=bündlerischen Kandidaten Freiherrn v. Heyl zu enthalten. Ter Beschluß, der in Anwesenheit von nur sechs Mitgliedern mit drei gegen drei Stimmen gefaßt wurde, hatte zur Folge, daß die drei fortschrittlichen Vorstandsmitglieder sofort ihren Austritt erklärten. Eine stürmische RammerParis, 20. Dez. Die gestrige Kammersitzung nahm einen öberaus stürmischen Verlauf. Der gemäßigte Republikaner Benoist erörterte in einer langen Rede die französisch=spanischen und die französisch=englischen Marolkkoverträge. Sodann ergriff Jaures unter großer Aufmerksamkeit das Wort. Er kitisierte die gestrige Rede Caillaux und meinte u. a. der Ministerpräsident irre sich, wenn er g'aube, daß Frankreich in der marokkanischen Staatsbank immer die Mehrheit haben werde. Diese Bank wird gewissermaßen einen großen europäischen Aufsichtsrat zur Kontrolle der wirtschaftlichen Gleichheit in Marokko bilden, da werde die Einmütigeit bald geschwunden sein. Die Deutschen würden sich in Marokko entsprechend ihrem gewohnten Vorgehen, festsetzen, sie hätten doch schon eine Gewerbeschule gegründet, und sich als machtvolle deutsche Kolonie in Südmarokko niedergelassen. Der große Fehler der marokkanischen Politik Frankreichs sei der gewesen, Deutschland ausschalten zu wollen. Deutschland mit seiner ungeheuren wirtschaftlichen Entwicklung und Bevölkerungszunahme sei genötigt, immer neue Absatzgebiete zu suchen. Das tragische Geschick Deutschlands sei, daß es immer zu spät gekommen sei. Die Hansa sei zugrunde gegangen, als der Seehandel und Kolonialerwerb der Portugiesen, Spanier und Franzosen aufblühte, Deutschland sei zerrissen gewesen, als ringsum mächtige einheitliche Staaten entstanden; erst später hat auch das deutsche Volk eine Besitzung erworben. Seit 40 Jahren habe es in Europa keinen Krieg gegeben, da müsse er sagen, daß die deutsche Diplomatie im Grunde genommen eine wesentliche Mäßigung gewahrt habe.(Widerspruch und Rufe: Agadir!) Keiner der drei großen Lenker Deutschlands, weder Bismarck noch die drei großen Kaiser, hätten geflissentlich den Krieg gewollt.(Lauter Widerspruch, Rufe: 1864, 1866, 1870!) Turch die 1901 und 1905 unterzeichneten Marokkoverträge habe die französische Tiplomatie die deutsche Empfindlichkeit verletzt, durch die Ratifizierung des Abkommens vom 4. November erkennt sie die Notwendigkeit an, Deutschland zu entschädigen.(Lärm.) Will vielleicht die Mehrheit des Hauses, indem es das Abkommen genehmigt, sagen, daß Frankreich dem Drucke Deutschlands nachgegeben habe. Nein! Frankreich gibt nur seinem eigenem Rechtsgefühl nach. Frankreich müsse die Zustimmung der Mächte zu dem Abkommen vom 4. November teuer erkaufen: Italien wurde mit Tripolis abgefunden, Oesterreich=Ungarn wolle nur seine Zustimmung geben, falls es in Frankreich eine Anleihe aufnehmen könne. Der Minister des Aeußern und der Ministerpräsident erklärten diese Sätze kategorisch als unrichtig. Sodann kam es zu einem scharfen Zusammenstoß zwischen Jaures und Techanel, welcher Jaures vorgeworfen hatte, daß er im Jahre 1902, beim Beginn der marokkanischen Politik Frankreichs, geschwiegen habe. Jaures erwiderte in sehr scharfem Ton: In der Politik muß man auf alles gefaßt sein, aber daß Dechanel mir eine Lektion politischen Mutes geben wird, darauf war ich nicht gesaßt.(Großer Lärm.) Jaures fuhr fort: In den Augen der Sozialisten sollte die französisch=englische Entente ein Vorspiel zu einer französisch=deutschen Entente sein. Wenn man der Entente Cordiale eine Spitze gegen Deutschland geben wolle, müsse er entschieden protestieren, wie auch, gegen die gefährliche Politik der Geheimverträge. Er werde einen Antrag einbringen, um in Zukunft derartige Verträge unmöglich zu machen. Er müsse au chdagegen Einspruch erheben, daß Treu und Glauben in der internationalen Politik immer mehr verschwinden. Oesterreich=Ungarn habe mit der Annexion den Berliner Vertrag verletzt, Italien sich mitten im Frieden, ohne einem Schatten eines Vorwandes, auf Tripolis gestürzt(Stürmischer Beifall auf der äußersten Linken. Viele Deputierte blicken nach der Diplomatenloge, wo der österreichische und der italienische Botschafter sitzen.) Frankreich sei an diesem Zustand mit Schuld, denn es habe sich im Jahre 1900 mit Italien darüber verständigt, daß Frankreich Marokko und Italien Tripolis nehmen dürfe.(Großer Lärm.) Ja, ich beklage, daß Franrkeich Anteil an der Verletzung beschworener Venträge hat.(Großer Lärm, Jaures wird vom Präsidenten der Kammer zur Ordnung gerufen.) Jaures fährt fort: Diese patriotische Entrüstung hat diejenige Partei ausgezeichnet, welche das Vaterland ins Verderben gestürzt hat.(Furchtbarer Tumalt, die Radikalen machen Miene, den Saal zu verlassen, sie kehren auf ein Zeichen Caillaux zurück.) Jaures wiederholt unter andauerndem Lärm, daß er die gegen die Nation begangenen Attentate tief beklage.— Hierauf wurde die Sitzung unter großer Erregung geschlossen.— Jaures setzt morgen seine Rede sort. Paris, 20. Dez. Der Zudrang zu der Sitzung ist heute wieder erheblich stärker als gestern. Als Jaures die Tribüne bestieg, um seine Rede über den französisch=deutschen Vertrag fortzusetzen, wurde er von der äußersten Linken mit Beifall und Bravorufen begrüßt. Er führte aus: Nach der Verletzung der Algecirasakte hälten Frankreich und Teutschland entwedet in Konflikt geraten oder eine Verständigung suchen müssen. Sodann konstatiere er, daß Frankreich und Deutschland sich verpflichten, ihre Landsleute wirtschaftlich zusammen arbeiten zu lassen. Es sei das erste Mal, daß zwei Staaten industriellen Unternehmungen einen nationalen Charakter geben und sich verpflichten, das ihrige zu tun, um ihre Landsleute zu associieren. Er fragte sodann, warum aus der Verständigung von 1909 nichts geworden sei. Dafür seien die verantwortlich, welche die industriellen und finanziellen französisch=deutschen Pläne für Uenza und Kongo zum Scheitern gebracht hätten. Ein wirtschaftliches Zusammenarbeiten von Angehörigen der beiden Völker sei nur möglich, wenn die Nationen daran teilnehmen. Frankreich Naris, 20. Tez. Nach einer Blättermeldung aus Toulon wurde in der Marinefeuerwerkerschule unter den Pulvervorräten des Panzerkreuzers Leon Gambetta in einer Kiste mit Kartuschen eine Schachtel gefunden, in der sich Sturmzündhölzchen befanden. Der Präfekt hat eine Untersuchung über diese bedenkliche Entdeckung angeordnet. T sten Preisen. leidung im Ven Handschuhe etc. 1. Kürschner, 1e 20 billigst berechnet.— Verbotene Pfade. Kriminalroman von Otto Viehofer. 21 —,Oh, Herre,— Herr Köster, das tut mich wirklich leid, daß Sie so lange wegbleiben wollen heute von uns!“ bedauerte aufrichtig und mit treuem Blick Frau Kohlnann.„Na, aber wenn Sie's so wollen, dann kann ich uchts für, aber der Himmel schenk' Ihnen denn man enigstens Sonnenschein den ganzen Tag.“ „Ich danke Ihnen, Frau Kohlmann.“ „Ja, ach ja, aber da will ich Ihnen nochsagen, Herre: da kommen Sie ja grad' vorbei an die böse Stelle, wo Ihr seliger Neffe umgebracht worden ist. Passen Sie man ganz genau auf, wo der große Baum steht rechts am Beg, da ist's gewesen; wohl viertausend lange Schritt soll's weg sein von hier. Da werden Sie sich das auch vohl noch mit ansehen?" Diese absichtlich unerbetene Orientierung kam dem Desiektiv wie gerufen, nun brauchte er draußen nicht erst inge herumzutasten. Er war der Frau für diesen Dienst hr dankbar, aber nur kurz erwiderte er:„Ja, ja, das berde ich noch tun. Und nun adieu einstweilen!“ „Adien, Herre!“ Frau Kohlmann begleitete ihren Pensionärnoch bis ür Haustür hinaus, und dann trippelte sie wieder in dre Küche zurück. Gemessenen Schrittes schlug nun der Detektiv einen emlich trockenen Fußpfad ein, der von der Schenke diet in die Straße einmündete, eben in jene Straße, auf er sich das entsetzliche Unglück abgespielt hatte, und die ach dem sieben Kilometer entfernten Kreisstädtchen M. hrte. Nicht etwa Zufall war's, daß er diesen Seitensad benutzte, sondern wohlweisliche Berechnung: er wollte icht am Schloß vorbeikommen. Legte er im allgemeiin jetzt, nachdem an der Unglücksstelle die Spuren des erbrechens aller Voraussicht fast vollständig vernichtet Mmußten, einerseits auf eine Inaugenscheinnahme weWert, so konnte er andererseits diesen Ort doch auch icht gänzlich umgehen. Es war ja immerhin möglich, B ein kluner Fingerzeig für ihn noch übrig geblieben Par. Nun nur Herbert Balthasor schon auf der Straße angelangt, und Schloß Trampitz lagbereits drei Kilometer hinter ihm. Da wurde er plötzlich überrascht durch lautes Hundegebell auf dem Wiesengelände jenseits des die Straße umsäumenden Gebüsches, dem ein dumpfes, fast rollendes Geräusch folgte. Und eine heisere Stimme rief befehlend:„Halt, Karo,'s ist genug, nicht weiter!“ Herbert Balthasar begab sich auf die andere Seite der Straße, blickte durchs Gebüsch und sah, trotz der vorgeschrittenen Jahreszeit— einen alten Schäfer mit seiner Herde. Von ferne schon erkannte der Detektiv den alten Mann als zu Schloß Trampitz gehörig, war er doch tags zuvor bei der Beerdigung des ermordeten Kutschers mit unter den Leidtragenden gewesen. Hei, der kam ihm jetzt wie gerufen. Anlocken wollte er ihn gleich, ihn in ein Gespräch verwickeln. Herbert Balthasar trat in der Richtung nach dem Schäfer von der Straße und jenseits des Gestrüpps, woselbst ein großer Stein lagerte. Auf diesen Stein setzte er sich nieder, als sei er schon ermüdet vom Wandern. Den Hut nahm er vom Kopfe und fuhr mit dem schneeigen Taschentuch über die völlig trockene Stirn, schonte aber die Perücke, die sein kriminalistisches Haupt beschwerte. Und stehe da, er hatte richtig kalkuliert: schon steuerte der Schäfer mit seiner Herde direkt auf ihn zu. Immer Schritt für Schritt, kam's näher, knabbernd, schnubbernd, prustend, vorn, die Peitsche in der Hand, der neugierige, alte Hirte, und hinten herum schweifwedelnd und warnend der brave Karo. „Guten Tag, Herr!“ grüßte auf einmal der Schäfer, und riß halb mit Respekt halb freundschaftlich seine verwitterte Mütze vom ungekämmten, filzigen Haupte. „Guten Tag, Schäfer!“ erwiderte Herbert Balthasar freundlich=ernst den Gruß. Und dann knüpfte er an:„Na, schönes Wetter heute, das muß Ihnen doch ordentlich wohl tun nach all den verflossenen Regentagen!“ „Ja, Herr, das tut's auch, der Körper ist mobil, und die Seele findet die Natur dann noch einmal so schön. Freu'n kann einen wirklich so'n Novembertag!“ „Freuen kann sich, wer die Freude hat, aber wemn die Trübsal kommt, dem hilft auch solch schöner Tag nicht auf!“ erwiderte scheinbar schmerzdurchzittert Herbert Balthasar. „Ach, ach. Sie meinen. Herr, Ihres Neffen wegen— na ja, das ist traurig, so etwas! Scheußlich ist's, daß es Leute gibt in der Welt, die solch guten Herrn, wie der Herr Baron einer gewesen, und so'n guten Menschen wie den Friedrich so mir nichts dir nichts überfallen und gleich totschießen. Nein, ein Herz hat so'n Mörder nicht, bei Gott nicht. Der Herr Pfarrer hat am Grab ganz recht gehabt, wenn er sagte, die göttliche Liebe flog in der Luft und sang ihr Lied durch den Mund des Sturmes, währenddem unten der Böse kam und zwei unschuldige Seelen zerriß. Nicht wanr, Herr, das ist gerade so, als wenn mein Hund so mir nichts dir nichts ein unschuldiges Lämmchen zerreißen würde, ein armes, munteres Tierchen, das ihm doch nie etwas Böses getan?“ Obwohl der Detektiv von der Weisheit eines Schäfers schon viel gehört, so hatte ihn dieser Mann da doch völlig überrascht. Nicht die verrufene, mühsam zusammengetragene, egoistische Schäferweisheit war's, was der da gab, sondern das war der ureigenste Quell, der abgeklärte Glanz einer absolut reinen, unschuldigen Kindesseele. Es war die Seele, die da floß aus dem Innersten heraus, und die nur hin und wieder ganz, ganz zart befruchtet wurde von dem Hauch wirklich edler Menschen. Ja, ein ganz klein wenig befruchtet hatte der Herr Pfarrer diesen Schäfer. Nun, und diese unschuldige, offene Seele würde auch noch weiter fließen, sie würde ihm, dem„Onkel aus Brüssel", vielleicht auch den Weg zeigen, den er weiter wandeln sollte im Irdischen, nicht den zu seinem Seelen heil, wohl aber den des Schreckens,— zum Schrecken einiger ruchloser Heuchler. Und so zog der Detektiv eine blanke Mark aus seiner Westentasche und köderte weiter:„Sie haben vollkom. men recht, Schäfer, Sie fühlen genau so wie ich, und obwohl ich mich im tiefsten Schmerze befinde, so freut mich das doch, eine mitfühlende Seele gefunden zu haben— da, für'n wärmenden Schnaps, wenn's wieder mal regnen und stürmen sollte. Aber nun erzählen Sie mir mal ganz genau, wie all das Schreckliche hier sich zugetragen hat— alles, von Anfang an, denn mir hat noch niemand hier ausführlich mitgeteilt, wie mein armer Neffe ums Leben gekommen ist, und die Polizei möchte ich doch nicht fragen.“ Gern hatte der Schäfer die blanke Mark aus der ihm entgegengestreckten Hand genommen, und sein Blick ging prüfend über die Herde, ob die auch noch in Ordnung sei. „Karo, paß auf, rings hol herum, immer ringsherum!“ instruierte er mit kreisendem Arm seinen Hund, und dann tellte er sich dicht neben den Detektiv und fing an zu erzählen. Aber der„Onkel aus Brüssel" hatte fortwährend Zwichenfragen gehabt, und auch jetzt wieder fragte er, den Blick schmerzlich auf das Gras vor sich gerichtet, nur so obenhin:„Nicht wahr, und die Frau Baronin war sehr unglücklich, als man ihr plötzlich die Nachricht überbrachte, der Herr Baron sei ermordet worden?“ „O, Herr, o, gnädiger Herr, die soll gleich ganz weg gewesen sein, in Ohn— Ohnmacht ist die gleich gefallen. Und der Herr Doktor mußte kommen noch in der Nacht. Viele Stunden hat sie gelegen ohne Besinnung; ja, so lag sie lange, und wie sie dann wieder zu sich gekommen, und das Gericht und die Polizei da war, da wurde sie gleich wieder bewußtlos. Und keiner durfte rein ins Zimmer, nicht mal die Jungfer!“ „Na ja,“ spann Herbert Balthasar weiter,„so etwas ist nicht so einfach. So wär's mir auch bald ergangen, als ich von dem Doppelmorde in den Zeitungen gelesen, als ich wußte, daß derjenige, der zusammen mit seinem Herrn gefallen war, mein Neffe sei.“ Der Detektiv hatte eine kleine Pause gemacht, und nun tastete er vorsichtig weiter:„Nun, und dann wurde es der armen Frau Baronin bald wieder besser?“ „Bald nicht, gnädiger Herr, erst nach ein paar Tagen.“ „Hm, na ja, nach ein paar Tagen erst, an welchem Tage denn?“ „O, das ist gewesen, grad als sie den Mörder gefangen hatten. Das soll die gnädige Frau Baronin gleich sehr beruhigt haben.“ Potztausend noch mal, fast wäre der Detektiv Herbert Balthasar vom Stein aufgesprungen und hätte mit ausgebreiteten Armen der Vorsehung gedankt, daß sie ihm einen neuen Fingerzeig gegeben hatte in dieser geheimnisvollen Sache. Ja, wahrhaftig, ein neues Gliedlein zu der Kette, die er schmieden wollte, war ihm soeben in den Schoß gefallen. Wie reihte sich das doch prächtig an die anderen. 197.18 Türkei. Saloniki, 20. Tez. Auf Niazi Bei, dem sogenannten Helden von Resna ist gestern bei der Abreise von Monastir ein Attentat verübt worden. Ein gewisser Halil stürzte sich auf dem Bahnhofe auf Niazi Bei, um ihn zu töten, wurde jedoch rechtzeitig daran gehindert. Es werden Ermittelungen angestellt, um die Personen festzustellen, von denen Halil gedungen worden ist. Konstantinopel, 20. Dez.„Tanin“ erfährt gur Hollumfrage, daß nach vorangegangener Verabredung zwischen Vertretern der ägyyptischen und der türkischen Regierung beschlossen worden ist, Hollum bis zur Bendigung des türkisch=italienischen Krieges durch Aegypten provisorisch mi itärisch zu besetzen.. Afrika. Paris, 20. Tez. Ueber die Besetzung der DOase Tjanet durch die französischen Saharatruppen wird offiziös gemeldet, diese Maßnahme sei durch den Abmarsch der türkischen Truppen von Ghat nach dem Norden von Tripolis veranlaßt worden, da infolgedessen in der Gegend Unruhen zu befürchten gewesen seien. Die Besetzung von Djanet sei übrigens nur vorübergehender Natur.. Seit langem erheben sowohl die Franzosen wie die Türken Anspruch auf die Oase. Asien Kalkutta, 20. Dez. Berichte aus Tibet über die letzten Ereignisse besagen, daß in mehreren Städten einschließlich Lhasa die chinesischen Soldaten revoltierten. Die erbrachen und beraubten die Schatzkammern und führten tausende von Pferden und Mauleseln mit fort; sie haben sich jetzt nach China gewandt. Tokales und Orovinzielles. Dortmund, 21. Dezember. — Das Adreßbuch der Stadt Dortmund für das Jahr 1912 ist im Verlage der Firma W. Crüwell soeben erschienen und zwar der Handlichkeit wegen in größerem Format. Auch der Inhalt hat mancherlei Bereicherung erfahren. — Beschränkter Geschäftsverkehr am Heiligen Abend. Die Tortmunder Handelskammer hat an den Minister für Handel und Gewerbe durch folgendes Telegramm um Aufhebung der Oberpräsidial=Verfügung gebeten:„Die Verfügung des Herrn Oberpräsidenten von Westfalen betreffend den 6 UhrLadenschluß am 24. Dezember dieses Jahres mag für andere, z. B. vornehmlich ländliche Gegenden durchaus angebracht sein, sie trägt aber den besonderen Industrie= und Arbeiterverhältnissen unseres Bezirkes keine Rechnung. Unsere ganze Kaufmannschaft ist der Meinung, daß diese Verordnung für sie eine ganz außerordentlich große Schädigung bedeutet, während das kausende Publikum diese Beschränkung als äußerst lästig empfindet. Die ergebenst unterzeichnete Kammer bittet daher Eure Exzellenz, geneigtest veranlassen zu wollen, daß jene Verfügung für unseren Bezirk aufgehoben und das Offenhalten der Ladengeschäfte bis 8 Uhr abends gestattet werde.“ Auch der Schutzverein für Handel und Gewerde, e. V., Dortmund, hat telegraphisch den Minister für Handel und Gewerbe gebeten, die Verfügung des Oberpräsidenten, betreffend den 6 UhrLadenschluß am 24. dieses Monats aufzuheben und die Freigabe des Handels bis 8 Uhr abends zu genehmigen. —* Der Hauptwochenmarkt am Sonnabend, den 23. dieses Monats dauert ununterbrochen bis 9 Uhr abends. Der erste Markt nach dem Weihnachtsfeste findet am 27. dieses Monats statt —“ Ter älteste städtische Beamte war der gestern verstorbene städtische Straßenmeister Herr Heinrich Landau. Geboren am 5. Mai 1846, befand er sich ununterbrochen seit dem 17. April 1873, also nahezu 40 Jahre, im städtischen Dienst. „—“ Niederdeutsche Bank. Im Konkurse der Niederdeutschen Bank und einiger Filialen sowie im Konkurse Ohm fand gestern Vormittag ein neuer Prüfungstermin statt. Die nachträglich angemeldeten Forderungen beziffern sich insgesamt wieder auf mehr als zwei Millionen Mark. So sind z. B. im Konkurse des Bankiers Ohm von den Tochtergesellschaften(Maschinenfabrik Altenessen, Tortmunder Brauhaus usw) rund eine Minion Mark nachträglich angemeldet worden, deren Rechtmäßigkeit der Konkursverwalter im heutigen Termine bestritt. Zwischen der Niederdeutschen Bank und der Lüner Bank Aktiengesellschaft ist das Verhältnis ein recht verzwicktes. Es ist bekannt, daß die Niederdeutsche Bank eine Reihe fauler Forderungen uf die Lüner Bank abschob, die nun voraussichtlich begenstand eines Prozesses sein werden, falls es zwischen dem Konkursverwalter der Niederdeutschen und dem der Lüner Bank wegen dieser Posten nicht zu einer Einigung kommt. In der Hauptsache handelt es sich dabei um eine Summe von 675000 Mark, die der frühere Tortmunder Handelsschuldirektor Müller der Löner Bank schuldet. Mülelr weilt in der Schweiz und da von ihm nichts zu holen ist, will sich der Konkursverwalter der Lüner Bank an der Masse der Nieverdeutschen in etwa schadlos halten. Wie mitgeteilt wurde, soll Direktor Müller neuerdings eine große Erbschaft gemacht haben, sodaß er möglicherweise für die Schulden doch noch haftbar gemacht werden kann. Ferner handelt es sich um einen Betrag von 130000 Mark, der der frühere Direktor der Niederdeutschen Bank Schmidt in den Büchern der Lüner Bank offen stehen hat; weiter um einen Betrag in Höhe von 132000 Mark, der auf einem Konto Silwiski gebucht ist. Dann spielen 200000 Mark Obligationen der Frankfurter Gummiwerke eine Rolle, die der Konkursverwalter der Lüner Bank für sich in Anspruch nimmt. Diese sind jetzt im Besitze der Berliner Handelsgesellschaft, an welche sie Ohm verpfändete. Der Konkursverwalter der Niederdeutschen Bank bestritt diese seitens der Lüner Bank angemeldeten Forderungen, sodaß der Konbirsverwalter dieser Bank erklärte. er werde unverzüglich die Feststellungsklage einreichen. Schließlich sei noch bemerkt, daß die Teutsche Treuhandgesellschaft Berlin noch 6000 Mark angemeldet hat und eine Firma in Lüdinghausen noch 12000 Mark. Einen erheblichen Druck dürfte auch die nachträglich angemeldete Forderung in Höhe von einer Million Mark seitens des Industriellen Mannesmann=Remscheid auf die Konkursdividende haben. Die Forderung wurde vom Konkursverwalter bestritten. Der persönlich anwesende Herr Mannesmann wunderte sich, wie es möglich sei, daß eine Forderung, an deren rechtmäßigem Bestehen kein Zweifel sei, bestritten werden könne. Der Konkursverwalter deutete an, daß eine Widerklage gegen Mannesmann in Vorbereitung sei. Auch in diesem Falle dürfte eine Feststellungsklage erfolgen, die Herr Mannesmann eventuell sofort einlegen will. In der zweiten Hälfte des Januar wird der große Gläubigerausschuß zusammentreten, der sich mit den Dingen um die Niederdeutsche Bank eingehend beschäftigen wird. —“ Des Kindes Schutzengel. In der Leopoldstraße wurde ein etwa achtjähriges Mädchen von einem Metzgerwagen überfahren. Während man die Person des betreffenden Metzgergesellen, der übrigens ordnungsgemäß gefahren haben soll, feststellte, erhob sich das überfahrene Kind anscheinend ohne Verletzungen und ging weiter. Als man nach ihm schaute, war es schon nicht mehr zu sehen. Es scheint somit von einem guten Engel begleitet worden zu sein. —“ Zusammenstoß. Gestern Abend stieß ein Automobil auf der oberen Hohenstraße mit einem in der Fahrt begrissenen Straßenbahnwagen zusammen, wodurch der Straßenbahnbetrieb über 45 Minuten gestört wurde. Selbstmordversuch. Ein 32 Jahre alter Arbeiter aus Eving sprang gestern Mittag in selbstmörderischer Absicht am Bootshaus in den Kanal. Er konnte durch einen Gendarmeriewachtmeister rechtzeitig gerettet werden. Der Lebensmüde wurde in das Krankenhaus gebracht. —“ Nepper. In den Tagen vor Weihnachten machen sich auf den belebten Straßen die Angehörigen der Nepperzunft breit. Sie machen sich an harmlose Passanten heran, bieten ihnen„echt goldene“ Uhren und Ketten zu Spottpreisen zum Kauf an, erzählen ihnen ein rührendes Lied über ihr momentanes Unglück und bringen meistens ihre Schundware an den Mann. Wenn die Käuser binterher die gekauften Gegenstände vom Fachmann taxieren lassen, hören sie zu ihrem größten Erstaunen und Schrecken, daß sie niederträchtig gepceilt sind. Also Vorsicht! Hohenlimburg, 20. Dezember. In der Cowenstraße stürzte das 7jährige Söhnchen der Familie Henselmann in einem Kessel kochenden Wassers, wobei es verbrüht wurde. Schwelm, 20. Dez. Die Stadtverordneten nahmen gestern zur Kenntnis, daß mit dem städtischen Fischverkauf bislang gute Erfahrungen gemacht wurden. Die 6000 Pfund Fische waren im Handumdrehen verkauft, die Leute rissen sich darum. Rheydt, 20. Dez. Heute morgen wurde auf dem Kabelwerk der verheiratete Schlossermeister Mactie Frentzen von einer in der Aufstellung befindlichen neuen Maschine, die plötzlich umstürzte, erschlagen. Elberfeld, 21. Tez. Die Witwe des Geheimrats Schöller hat der Stadt Elberfeld 20000 Mark zur Verpflegung erholungsbedürftiger Kinder überwiesen. Auch ein Scheidungsgrund. Clément Vautel, der im„Matin“ interessante Tagesereignisse zu glossieren pflegt, erzählt folgende amüsante Geschichte: Die Zeitungen berichten, daß ein Pariser Ehemann gegen seine Frau auf Scheidung klagt, weil sie nur am Rücken zuzuknüpfende Taillen und Blusen trage.„Ich kann nicht mehr vom frühen Morgen bis zum späten Abend diese Blusen= und Taillenfron ertragen," erklärte er.„Ich verbringe meine ganze Zeit damit, meiner Frau die Taille zuoder aufzuknöpfen. Manchmal wechselt sie im Laufe des Tages die Toilette, dann habe ich natürlich doppelte Arbeit. Noch schlimmer ist es, wenn wir ins Theater gehen wollen. Meine Frau hat ein Prinzeßkleid, das inten zu schließen ist; es besitzt 49 winzige Knöpfchen— ich weiß es genau, denn ich habe sie gezählt. Natürlich muß ich armer Märtyrer diese 49 Knöpfe zuknöpfen und mich mit den niederträchtigen Knopflöchern, die nie so wollen, wie der Knopf will, abquälen. Und nicht selten kommt es vor, daß ich, wenn ich endlich beim 45. Knopf angelangt bin, merkte, daß ich mich geirrt und die Knöpfe mit gar nicht zu ihnen gehörigen Löchern zusammengebracht habe. Selbstverständlich sängt jetzt die amüsante Geschichte von vorn an. Da ich nun nicht Geld genug besitze, um mir ein Dienstmädchen zu halten, habe ich beschlossen, meiner Qual ein Ende zu machen. Wenn es eine Gerechtigkeit gibt, werde ich bald frei sein.“ Wir halten das, was der arme Mann vorbringt, wirklich für einen ernsten Scheidungsgrund. Ach, diese Taillen, die nur hinten zu knöpfen sind! Meine Nachbarin läuft jeden Morgen vom fünften Stock zur Portierfrau hinunter, um sich die Taille zumachen zu lassen. Und wieviel Frauen sieht man auf der Straße mit Taillen, die hinten zum Entsetzen aller moralisch denkenden Menschen sperrangelweit offenstehen. Die hinten zu knöpfende Bluse oder Taille ist nun einmal Mode, und diese lächerliche Mode akzeptieren selbst die wildesten Frauenrechtlerinnen und die revolutionärsten Ehemänner. Man wird sagen, daß sei ein frivoles Sujet für einen Zeitungsartikel, aber es ist gar nicht so frivol, wie man meint. Die Sache ist ein neuer Beweis für die große Wahrheit: wir empören uns gegen Mißbräuche, unter welchen wir kaum zu leiden haben, und ertragen geduldig alle Arten von Tyranneien, die um so verabscheuungswürdiger sind, als wir sie täglich über uns ergehen lassen müssen... Vom Weihnachtsbüchertisch. treiben und Husar Heinrich Wilhelm Kotzde ist als vortrefflicher Jugendschriftsteller bekannt, sodaß es einer besonderen Empfehlung dieser Buches nicht bedarf. „Das Licht“ ist eine ausführlich und allgemein verständliche Darstellung von Hugo Werth(A. Hartlebens Verlag in Wien und Leipzig. Geh. 8 Mark, geb. 9,50 Mark). Das anregend geschiebener Buch ist allen aufs wärmste zu empfehlen, die sich ein klares Bild von der Einheit der Naturerscheinungen verschafsen wollen. Der Verfasser zeigt, immer gestützt auf experimentelle Tatsachen, daß sämtliche Naturkräfte in einem engen Zusammenhange stehen und durch einander bedingt werden. Der Jugend in den Mittelschulen ist gleichsalls hierdurch die Möglichkeit gegeben, sich mit den verschiedenen Erscheinungen der Optik eingehender bekannt zu machen, und jedem, der seine Kenntnisse auf diesem Gebiete zu vervollkommnen sucht, wird das Werk hilfreich zur Seite stehen. Ein ausführliches Inhaltsverzeichnis und Sachregister ermöglichen eine rasche Orientierung über alle Einzelheiten dieser sorgfältigen und höchst interessanten Arbeit! Ein Gedenkbuch zur 200jährigen Wiederkehr des Geburtstages Friedrich d. Großen hat Rektor Dr. Wohlrabe im Verlag der Dürrschen Buchhandlung in Leipzig unter dem Titel„Vom Alten Fritz“ herausgegeben. Es galt ihm, erstens die leuchtende Gestalt des Königs dem Fühlen und Empfinden des Lesers mit der zeitgenossischen Prosa=Litteratur, vor allem mit den Schriften des Königs selbst, dem Wissen, Erkennen, Tenken des Lesers. Der erste Teil des Buches ist mit seinen Gedichten und Liedern eine Art Exos über Friedrich, denn er schildert seine Person, erzählt von seinen Taten. Ter 2. und 3. Teil ist ein„Erzählbuch“ vom reinsten Wasser. Unsere Jugend wird viel Freude an dem Buche haben und spielend Belehrung daraus empfangen. „Au f der Sonnseit“ ist der Gesamttitel lustiger Tiroler Geschichten von Rudolf Greinz im Verlag von L. Staackmann in Leipzig.(Brosch. 4,00 Mk., geb. 5,00 Mark.) Niemals haben lustige Tiroler Geschichten ehrlichen solchen Titel verdient als diese. Ob erfunden oder nur weitergegeben, dieses ganze anderthalb Tutzend erfreut sich einer köstlichen Naivität und Ursprünglichseit.—„Vom freudigen Schaffen“. ist eine Anthologie aus unseren Tagen von Julius A. Wentzel. Zwanzig erste Autoren haben sich darin Rendezvous gegeben. Das Gebiet dieser Anthologie erstreckt sich über ganz Deutschland und Oesterreich. Jeder der darin vertretenen Autoren gibt in Stoffwahl und Stil ein vollkommenes Bild seines Wesens, und somit bietet„Vom freudigen Schaffen“ mit seinen Beiträgen, die den Frohsinn, den nachdenklichen Ernst und den schalkhaften Humor vereinen, einen Einblick in das rege Schaffen unserer besten modernen Prosaschriftsteller, reizvoll in seiner Mannigfaltigkeit und zugleich ein kraftvolles Lebenslied! Im„Surtel und See“ bietet Pauk O. Mittelstaedt vier Erzählungen nach dem Leben unter dem Motto„Der größte Roman ist der des Lebens“(Verlag von Rudolf Eichler in Leipzig). Das Buch will weder ein stilistisches Kunstwerl noch ein epochemachender Roman sein; es bringt nur vier Skizzen, die den Leser einen kurzen und aleidoskopischen Einblick in das Leben und Treiben fremder Länder und Völker tun läßt. Es handelt sich größtenteils um eigene Erlebnisse des Verfassers, der damit in bester Weise über langweilige Stunden hinweghilft. Die Schwabengeschichte Ludwig Finckh's„Die Reise nach Tripstrill“(Verlag von Albert Langen in München) ist eine herzerfrischende Erzählung, die man mit dem innigsten Vergnügen liest. Wie einen die Wanderlust anfällt, wie er das Nesthockertum satt bekommt und hinauszieht in die Welt, fort von seinem Schatz, um dann nach vier Jahren als gemachter Mann heimzukehren und die Liebste zu freien, das ist mit prächtiger Laune geschildert. Im Verlag von Arel Juncker in Berlin erschien von den ausgewählten Werken Camille Lemonniers „Au s dem Leben von Sedan“ mit einem Vorwort von Bertha von Suttner(3,00 Mark, geb. 4,00 Mark). Ein Augenzeuge, ein Dichter von der Kraft Lemonniers geht in den Spuren des Krieges und schreibt seine Eindrücke nieder— Im Jahre 1870 entstand Am 18. d. Lungenentzündur dieses Buch: Ein Denkmal der Unmenschlichkeit, di. gewaltigste Tarstellung alter Schrecknisse des Kriegez der Zerstörung des Blutes, des Todes.— Bei ArJunker kam auch von Ludwig Huna der Soldatenroman aus jungen Tagen„Ofsiziere“ heraus, der in 4—„ 60* Monaten sechs Auflagen erlebte(4,50 Mark, gev. 6.01 Aorr Hoil Mark). Die Berl. Morgenpost schrieb u. a. darüber: A##toti“ VIEI! Huna weiß packend zu schildern. Besonders gelungen sind ihm einige Liebesszenen, wo er sich zu poetischer Höhe aufschwingt. Wo es sich um Natur handelt, oder um das Verhältnis der Vorgesetzten zum Soldaten da schreibt der Verfasser, der selbst Offizier war, mit dem Herzen. Es ist ein interessantes und sympathisches Buch, auf das hier ganz besonders aufmerksam gemacht sei. Kunst und im fast vollendet rühmenswerter I derem Diensteifer der Stadt seine I verlieren in dem bewährten Beam des Andenken b Dortmune Gießen, 20. Dez. Die Witwe des Historikers Wanken ist im Alter von 70 Jahren hier gestorben. Letzte Telegramme. Dr. Solf wird Leiter des Kolonialamtes. Berlin, 200. Dez. Wie Wolff Bureau vernimmt, ist die Ernennung des Gouverneurs Dr. Solf, der sei dem Rücktritt von Lindequists die Geschäfte des Reichs kolonia#amtes in Vertretung führt, zum Staatssekretä des Reichskolonialamtes in Aussicht genommen. Luftschiffahrt. München, 21. Dez. Der Flieger, Oberingenien# Hirth, hat seinen Etrich=Rumpler=Eindecker„Taufe“ au dem er den Kathreinerpreis von 50000 Mark im Flug über 702 Kitometer von München nach Berlin gewan dem deutschen Museum für Meisterwerke der Techni geschenkt. Ein neues Motuproprio. Rom. 20. Dez. Der Osservatore Romano veröffentlicht heute Abend ein Motu proprio des Papstes, wodurch das Brevier reformiert wird. Gasvergiftung. Prag, 20. Dez. Der Reisende Kalkanek, seine Gattin, der dreijährige Sohn, sowie das Logierfräusein wurden heute in der Wohnung bewußtlos infolge einer Gasvergiftung aufgefunden. Kulkanek, sein Sohn und das Fräulein starben. Frau Kulkanek ringt mit den Tode. Das Gas ist durch die Erde in den Keller und dann in die Wohnung gedrungen. Von der chinesischen Revolution. Haniou, 21. Dez. Es bestätigt sich, daß der frühere Generaldirektor der Hankuang=Eisenbahn, Tu anfung, in Tsechow ermordet worden ist. Standesamts-Nachrichten. Dortmund 1, vom 20. Dezember. Geburten. Ein Sohn: Schlosser Keil, Wester bleichstraße 16. Schutzmann Nokte, Ackerstraße 31. Kas sengehilfe Zarnitz, Kielstraße 56. Bergmann Fischer Westerbleichstraße 1. Kausmann Then Bergh, Knap penbergerstraße 12. Eine Tochter: Glasreinigungsunternehmer PeterKurzestraße 24. Bäcker Klinger, Schillerstraße 36. Kaufmann Hippert, Redtenbacherstraße 27. Kaufmans Schulte, Kaiser Wilhelm=Allee 2a. Sterbefälle: Grete Breselge, Richardstraße 11 10 Mon. Schlosser Heinrich Koch, Lindenstraße 4, Jahre. Heinrich Geng, Falkenstraße 8, 1 Jahr. Wal ter Schmidt, Fichtestraße 4, 1 Jahr. Ehefrau Lisett Bücker, Sunderweg 31, 61 Jahre. Heinrich Czellay Holsteinerstraße 17, 3 Jahre. Dortmund II, vom 20. Dezember. Geburten. Ein Sohn: Bergmann Osinski, Lortzingstraße 26. Rangierer Marondel, Papengarten 26. Arbeiter Wolkowiak, Kielstraße 32einhalb. Isoliecer Meinkowski, Borsigplatz 42. Eine Tochter: Bergmann Osinski, Lortzingstraße 26. Vierverleger Wellhausen, Oesterholzstraße 84, LonditBrune Oestermärschstraße 42. Arbeiter Kullaß, Sölde: Straße 92. Lagerarbeiter Sahrmann, Heroldstraße 65. Maurer Dunst, Oestermärschstraße 119. Todesfälle: Bergarbeiter Wladislaus Wycz liuski, Schlouerstraße 30 37 Jahre. Maria Meinert; Oesterholzstraße 19, 8 M. Robert Gruhn, Wamoeler Straße 401 1 Mon. Der stille Wunsch jedes Herrn ist, sich elegant und schick zu kleiden. Sie erhalten bei uns elegante neue, sowie wenig getragene und wieder tadellos in Stand gesetzte Anzüge, Ulster u. Paletots, teils aus 1. Abonnementshäusern stammend. Es liegt daher im Interesse jedés jungen Mannes wie überhaupt jedes einzelnen Herrn, bei Bedarf von Garderobe nur das„Kaufhaus für Herrengarderobe“ zu wählen. Clster, Paletots u. Anzüge 12.00, 15.00, 18.00, 22.00 Mark und höher. Im Verlag von Abel und Müller in Leipzig erschien„Der Feind im Land“ nach alten Berichten und Chroniken erzählt von Wilhelm Kotzde mit Bilderschmuck von Emil Heindorff(2,50 Mark). Um nur einigen Einblick in den Inhalt des Buches zu gewähren, seien die Ueberschriften der einzeknen Kapitel genannt: Im Torgauer Feld, Die beiden Hardtjäger, Die Franzosen kommen, Jochen Axmanns SauRaufhaus zur Herren-Garderobe 3682 Königswall 6, beim Hauptbahnhof. Frack- und Gesellschafts-Anzüge werden billigst verliehen. Sonntag bis 8 Uhr geöffnet. 4261 rauschiei Zum Bi unter den bschneiden! he bei Störung alles Pulver sichere bartnäck. Fällen. Unschä Nr. Nachnahmevers. ni sdorf. 250. Mainzers Bekani Der am 20. August er Julius Lossin ße 9 wohnende Fr öffentlichen Armen in Aufenthalt ist un wir um Mitteilung Dortmund, den 14. Die Verwaltu Bekant Nach der Abrechnung phaltierung) der HüttDetmar- bis Bart legern zu leistende 91 Mk. Hierin sind keine Ko steiganlagen enthalten Die Abrechnung lieg er Bekanntmachung imt, Kleppingstraße Beteiligten auf. Dortmund, den 19. Oeffentliche nkommensteue Steu ffassend den Zeitraun 31. Auf Grund des# hiermit jeder b ## als 3000 Mk. ver Dortmund aufge Jahreseinkommen Zeit vom 4. J 2 dem Unterzeichn der Versicherung n Wissen und Ge Die oben bezeichne der Steuererklär besondere Auffor! angen ist. Die Einsendung ist zulässig, g# nders unb deshal es. Ründliche Erkärun Einem Amtszimmer, zwischen 11 und nen. Ver die Frist zur ng versäumt, hat nsteuergesetzes ne mittelberfahren er #lag von 5 Prozen ntliche unricht wissentliche Verscht ererklärung sind i mit Strafe bed emäß§ 71 des liedern eine in Pr gen Gesellschaft: der auf sie veranlag auf Gewinnante ift findet aber ndung, welche ein ser den von ihr Is bezeichnet hal de, welche eine B k, mögen sie umen von mehr Der nicht, binnen gelere Bezeichnung Gesellschaft m klärung einreich Vorsitzende ings-Komn menschlichkeit, die nisse des — Bei Arg er Soldatenroman heraus, der in Mark, geb. 6.03 eb u. a. darüber; esonders gelungen sich zu poetischer atur handelt, oder n zum Soldaten, Offizier war, mit und sympathisches ifmerksam gemacht nschaft. we des Historikers a hier gestorben. mme. lonialamtes. Bureau vernimmt, Dr. Solf, der sei eschäfte des Reichs, zum Staatssekretä genommen. ger, Oberingenieu# idecker„Taufe“ au 000 Mark im Flug nach Berlin gewam rwerke der Techni prio. atore Romano verroprio des Papstes, ird. nde Kalkanek, sein das Logierfräusein ußtlos infolge eine nek, sein Sohn und anek ringt mit den in den Keller und volution. ätigt sich, daß der lang=Eisenbahn, Tu rden ist. Am 18. d. M. verschied in infolge Lungenentzündung der Strassenmeister Herr Heinrich Landau im fast vollendeten 66. Lebensjahre. Mit rühmenswerter Pflichttreue und besonderem Diensteifer hat er nahezu 40 Jahre der Stadt seine Dienste gewidmet. Wir verlieren in dem Entschlafenen einen altbewährten Beamten, dem wir ein ehrendes Andenken bewahren werden. Dortmund. den 20. Dez. 1911. Der Magistrat: 4261 Dr. Eichhoff. bschneiden! Frauen Aufbewahren! ichten. Dezember. hlosser Keil, Wester Ackerstraße 31. Kas Bergmann Fischer Then Bergh, Knap unternehmer PeterSchillerstraße 36. raße 27. Kaufmans ge, Richardstraße 11 Lindenstraße 4, 4 8, 1 Jahr. Wal ahr. Ehefrau Lisett e. Heinrich Czellay Dezember. gmann Osinski, Lort del, Papengarten 26. 32einhalb. Isoliecer ski, Lortzingstraße 26. olzstraße 84, Londitheiter Kullaß, Sölde: ann, Heroldstraße 65. 119. r Wladislaus Wycz hre. Maria Meinert, rt Gruhn, Wamoeler k zu kleiden. sowie wenig land gesetzte us 1. Abonner im Interesse nes , bei Bedarf r Herrengarlüge nd höher. erobe 3682 verliehen. Oeffentliche Bekanntmachung. ikommensteuer=Veranlagung für das Steuerjahr 1912 fassend den Zeitraum vom 1. April 1912 bis zum 31. März 1913.) Auf Grund des§ 25 des Einkommensteuergesetzes hiermit jeder bereits mit einem Einkommen von # als 3000 Mk. veranlagte Steuerpflichtige im StadtDortmund aufgefordert, die Steuererklärung über Jahreseinkommen nach dem vorgeschriebenen Formular der Zeit vom 4. Januar bis einschließlich 20. Januar 2 dem Unterzeichneten schriftlich ooer zu Protokoll der Versicherung abzugeben, daß die Angaben nach im Wissen und Gewissen gemacht sind. Die oben bezeichneten Steuerpflichtigen sind zur Abder Steuererklärung verpflichtet, auch wenn ihnen besondere Aufforderung oder ein Formular nicht gangen ist. Die Einsendung schriftlicher-Erklärungen durch die ist zulässig, geschieht aber auf Gefahr des ders unb deshalb zweckmäßig mitttels Einschreibeee. Ründliche Erkärungen werden von dem Unterzeichneten inem Amtszimmer, Olpe 3, II Obergeschoß, vormitzwischen 11 und 12½ Uhr zu Protokoll entgegengenen. Ver die Frist zur Abgabe der ihm obliegenden Steuuung versäumt, hat gemäß§ 81 Absetz 1 des Einunsteuergesetzes neben der im Veranlagungs= und mittelberfahren endgültig festgestellten Steuer einen llag von 5 Prozent zu derselben zu entrichten. Gissentliche unrichtige oder unvollständige Angaben vissentliche Verschweigung von Einkommen in der ererklärung sind im§ 72 des Einkommensteuer# mit Strafe bedroht. bemäß§ 71 des Einkommensteuergesetzes wird von lledern eine in Preußen, Sachsen und Hessen steuerligen Gesellschaft mit beschränkter Haftung derjenige #er auf sie veranlagten Einkommensteuer nicht erhoben, auf Gewinnanteile der G. m. b. H. entfällt. Diese ift findet aber nur auf solche Steuerpflichtige dung, welche eine Steuererklärung abgegeben und ser den von ihnen empfangenen Geschäftgewinn Is bezeichnet haben. Daher müssen alle Stenerse, welche eine Berücksichtigung gemäß§ 71 a. a. 0. in, mögen sie bereits im Vorjahr nach einem ien von mehr als 8000 Mk. veranlagt gewesen Der nicht, binnen der oben bezeichneten Frist eine, pere Bezeichnung des empfangenen Geschäftsgewinnes Gesellschaft mit beschränkter Haftung enhaltende lärung einreichen. Vorsitzende der Elnkommensteuer-VerIngs-Kommission des Stadtkreises Dortmund. Dr. Boldt. Dortmunder A.-G. für Gas-Releuchtung. Westenhellwen 28. Fernspr. Nr. 1, 461, 765. rauschwbeiger Conserven empfichlt 424 Zum Buttermarkt“ unter den Wandelhallen Hultiolexfernzündung zündet und löscht von jeder Stelle aus. Dieselbe Bequemlichkeit wie beim elektrischen Licht. Ohne Zündflamme. Ständig grösstes Lager in modernen Beleuchtungsgegenständen in allen Stilarten, Reklame-Beleuchtungen. Sämtl. Gasapparate, Gasheizöfen, Gasherde. Reißouafferapoarate u. Basbadeeinrichtungen Vermietung sämtlicher Apparate bei billigster Berechnung. Hultiolsezaulgen kostenlos gegen geringe Abonnementsgebühr. Gaslicht mit Multiplexfernzündung ist die modernste, bequemste, hellste und billigste Beleuchtung. Fischcompagnie Rheinischestr. 3/— Teleph. 1608. Diese Woche billige Prei Große Schellfische Vid. 40 Pf. großmittel„ Psd. 30 Pf. im Schnitt„ Pid. 30 Pf. Bratschellsisch 8 Psd. 45 Pf. Cablian im Schn, Pfd. 30 Große Scholle Pfd. 40 Pf. Backsische groß Psd. 25 Pf. Bresen, alle Größ. 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Hierin sind keine Kosten für Grunderwerb und Bürsteiganlagen enthalten. Die Abrechnung liegt vom Tage der Veröffentlichung r Bekanntmachung ab 14 Tage im städtischen Tiesamt, Kleppingstraße 27 Zimmer 146, zur Einsicht Beteiligten auf. Dortmund, den 19. Dezember 1911. Magistrat. Aushebung für 1914. Alle im Landkreise Dortmund sich aufhaltenden Militärpflichtigen, die nicht im Landkreise Dortmund geboren sind, haben die Verpflichtung bei der Anmeldung zur Rekrutierungsstammrolle der Ortsbehörde ihres Wohnortes das Geburtszeugnis vorzulegen. Dieselbe Bestimmung gilt auch für diejenigen Militärpflichtigen, welche zwar im Landkreise Dortmund geboren, sich jedoch in einem anderen Standesamtsbezirke des Kreises anmelden. Die rechtzeitige Beschaffung dieser Zeugnisse wird hiermit in Erinnerung gebracht. Die für diesen Zweck aus den Standesamts=Register zu erteilenden Bescheinigungen werden kostenfrei ausgefertigt. Der Zeitpunkt der Anmeldung zu RekrutierungsStammrolle wird demnächst noch besonders bekannt gemacht. Dortmund, den 1. Dezember 1911. Der Landrat I. V. Göppert Mehrere Zeitungsboten (auch Invaliden) sofort gesucht. Dortmund, Prinzenstrasse 9. Tüchtige Kohlen-, Gesteinshauer u. Schlepper gesucht. 4354 Bergwerksunternehmer, Lütkehaus, Bochum, Fürstenstraße 41. Tücht. Eisendreher gesucht. 4966 Kirbera& Hüls. Maschinenfabrik u. Eisengießerei, Hilden bei Düsseldorf. Tüchtige Vorarbeiter 11 40 Erd- und Gleisarbeiter gesucht für den Eisenbahnbau Wesel=Friedrichsselo-Walium. Franz Nübel, Eisenbahn= u. Betonbaugeschäft. Baubureau: Friedrichsfeld bei Wesel. 4306 Tüchtige selbständige Elektro Monteure für Gleich= u. Wechselstrom, Hoch spannungsanlagen f. Nheinlan gesucht. 428 Offerten mit Zeugnisabschriftl Lohnansprüchen unten L. 2272 an Invalidendank, Annocen= Expedetion, Köln. 10 Jedige Männer gesucht zur Ausbildung f. ärzil Hilfspersonal, auch Frau und Fräulein kann sich melden. Dfferte an 4307 Fachlehrer Brinkmann, Bad Lippspriuge Aeußerst tüchtige Haushälterin per sofort gesucht in kinderlosen Haushalt. Gustav Kuhling Fleischermstr. Oberhausen,(Rhld). Tüchtige erfahrene Eisendreher für mittlere Bänke sowie ein Hobler u. Stosser für dauernde Beschäftigung sosort gesucht. 4126 Maschinenfabrik Sürth, Sürth bei Cöln. Station der Rheinuferbahn Suche für 1. Fedr. oder eir a später ein in allen häusl. Arr. sowie im Kochen, Nähen und Bügeln erfahrenes, evangel. Fräulein s Frau Wilh. Sohler, Mannheim, Angusta=Anlage 16. Abg. Fart.=Wohn. 3 Zimmer u. Mans, sofort zu vermieten. Oestermärschst. 48. I. Bekanntmachung. Der am 10. August 1873 zu Pyritz Kreis Stettin geborene Maurer Franz Hoppe hat seine hier wohnenden Kinder verlassen, sodaß dieselben für Armenrechnung in das städtische Waisenhaus untergebracht werden mußten. Sein Aufenthalt ist unbekannt. Im Ermittelungsfalle bitten wir um Mitteilung zu unserer Akte Ho 371. Dortmund. den 12. Dezember 1911. Die Verwaltung des Armenwesens. Lebende Karpfen Pfd. 110 Pf. Grosse Sendung feinste Ware! Gänse, Kühner, Enten, Nasen pp. Mutterberatungsstelle. Unentgeitlicher ärztlicher Rat über Pflege und Ernährung der Säuglinge. Sprechstunden Jeden Dienstag Nachmittag von 4½—6 Uhr Markt 12, Jeden Donverstag Nachmi tag von 41.—6 Uhr Ecke Oesterholz- und Hirtenstrasse. Dürfen wir Ihnen zu einem praktischen Weihnachtsgeschenk raten? Welches überall grosse Freude bereitet? Unsere Schuhe sind auf jedem Weihnachtstisch willkommen! Coulantester Umtausch nach dem Fest. Böhmers Vertauishäuser: Eigene Schuhfabrik! Herrich. Etagen m Süden von 5— 6 Zimmer sofort oder später zu vermieten Näh. Arneckestr. 8. 424. Abgeschl. 2. Stage, bestehend ans 5 Zimmer, per 1. Januar 1912 zu vermieten. Mietspreis Mk. 525 pro Jahr. Schubertstraße N.r 20. Kerrsch. 1. Stage Zimmer, Küche, Mans. und Zubeh. zu vermieten. Wittekindstr. 11 od. 15 pt. Korbwaren-Haus A. 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Auf jede einzelne Stimme kommt es an. Auch diejenigen wahlberechtigten Personen können wählen, die bei der Hauptwahl nicht gewält haben. Wahllokal: Mawick, Rheinischestraße 95. Gewählt wird am 21 und 22. Dezember von 10 Uhr vormittags bis 8 Uhr abends. 4262 Die Vorstände der vereinigten liberalen Parteien. Liberaler Bürgervereis. Fertschrittliche Volkspartel. Olympiatunnel. Allabendlich ab 7 Uhr: Monstre-Doppel-Konzert 30 Musiker dazu Regay’s Burlesken-Ensemble!! mit dem Riesenprogramm und der urkomische Hartmann mit seinem Künstler-Orchester. Stimmungsvolle Weihnachts-Dekoration. Entree 15 Pf. inkl. Steuer Nicht allein entspricht es dem Geschmack des Publikums, sich in den größten Lokalen zu bewegen, sondern der moderne Mensch sucht nach angestrengtester Tätigkeit ein angenehmes,ruhiges Lokal, wo er bei aufmerksamer Bedienung, tadellosen Getränken und bei allen Tageszeitungen und Zeitschriften sich erholen kann. 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In diesen Bureaus werden auch die Legitimationskarten zu der Eröffnungssitzung ausgegeben und alle sonst erforderlichen Mitteilungen in bezug auf diese gemacht werden. Berlin, den 16. Dezember 1911. Der Minister des Innern gez. von Dallwitz. Stadttheater Dortmund Donnerstag, d. 21. Dezemb. 1911 A. 28. 7½—10¾. Opernpr. Königskinder. Märchenop. v. Humperdinck Freitag, den 22. Dezember 1911 B. 28. 7½—10 SchauspielPr. Die Rabensteinerin. Schauspiel v. Wildenbruch. Cognac-Haus Hansa- Hof. Brückstr. Ausschank Spezialität: 4194 Französ. Cognac d. Firma Jos.Prunier& Co Sämtliche Liköre Ader Firma Hartwig Kan: t o r o w i c z, P o s e n. ∆ Inh. P. Overdick. Walhalla. Täglich: Weihnachts-Konzerte. Heute Tanzkränzchen. SchuhWaren billig. K. Eick& Comp. Dortmund. Balkenstraße 36-38 Micoialstraße 3 beim Bezirks-Kommando. der berühmteste Wahrsager Nur Gnadenort 12 I. Sprechz. tägl. bis 9 Uhr abends. 994F Jede Dame liebt ein zartes, reines Gesicht rosiges, jugendfrisches Aussehen und schönen Teint. 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Auch der Betrieb des Handelsgewerhes in offenen Verkaufsstellen darf nur während der vorbezeichneten Stunden stattfinden. Die Beschäftigungszeit und die Zeit des Gewerbe betriebes in offenen Verkaufsstellen darf nicht vor 7 Uhr Vormittags beginnen und wird durch die von der Polizeibehörde für die Zeit des Hauptgottesdienstes festgesetzte Pause unterbrochen. Münster, den 12. Dezember 1911. Der Oberpräsident der Provinz Westfalen: Veröffentlicht mit dem Bemerken, daß der Geschäfts. verkehr am 24. ds. Mts. von 8—9½ Uhr morgens und 11½ Uhr vormittogs bes 6 Uhr abends gestattet istDortmund, den 18. Dezember 1911. Die Polizei-Verwaltung. G. E. Baecker, Dortmunt Wein- und Spirituesen-Grosshaudlung Verkaufsstelle: Münsterstrasse 77 empfiehlt für die bevorstehenden Festtage: Rhein-, Mosel- und Saar-Weine von den billigst, Preisl. bis zu den feinsten Kreszenz### Deutsche und französ. Rotweine Medizinal-Krankenweine: Dalmatiner und Kraftblutweine, Malaga, Madeira, Sch Portwein, Samos. Vino Vermouth, Med.-Ungarweine Deutsche u. franz. Kognaks, Jamaika-Zu Arrak und Punsche in jeder Preislaad Spezidltiäk:„Unterofflzier Lehmang feinster Magenlikör, Mk. 2.60 per Literflasche. Ca. 100 Sorten Liköre in allen Preislagg Kornbranntwein v. Mk. I.00-2.00 f. M W TEEHAUESN Dortmund Märkischestrasse Nr. 70. Grüne Heringe 4 Ptd. 50 Pfg. Erse un Ausnahme der Abon #### ins Haus, mit de uind dem Sseitigen„Ill Monat, durch die P Rotetionsdruck und verantwortlich: Vil Nr. 295. St Das Junge extrafe 1 II III IV V Erbser Feinst Carott Gemis Kohlr Wirsi Grünl Spina Rosen Extra-Verkautstage für Jebendfrische Tatelfische Hochfeinen Angelschelltisch gross mittel kleine zum Brat Pfd. 40 Pf. 32 Pf. 15 Pf. Cabliau!— Apfünd. Pfd. 25 FFraich Nordsee-Scholle groß Pfd. 42 Pf. Bratscholle Psd. 26 Pf. Goldbarsch Pfd. 24 Pf. Rotzunge Pid. 65 Pf. Scharbenzunge Pfd. 34 Pf. Steinbutt Psd. 100 Pf. Schweiz echter ausge Deuts Holländer Holländer EdamerF Tilsiter K Bekar Flußhecht Pfd. 100 Taselzander Psd. 105 Seezunge Psd 170 Im Schnitt(ohne Abfall) ff. Cabliau Pfd. 30P ff. Salm Pid 100 ff. Heilbutt Pfd. 110 Lebende Karpten Schleien Rheinaal Pfd. 110 Pfd. 180 Pfd. 160 Soeben eingetroflen: 2 Waggon Marinaden (aus garant, nur feinster Rohware hergeste alle Sorten und Dosengröße vorrätig, Sämtliche Räucherwaren täglich frisch. Jaierstraße 14. Rbehlocbesrast Fernruf Nr. 217 Wrmr Srm Der Kriminal Bei Gott, wo wai sich derart zu dten irgend ein gg auch hier die 2 prer Nähe haben, si nd Eingang kontri kommen, weil sie rmutete. Teufel i, denn die Baro nden, ihm in die nter ihrem Dach so echt gespi üter Letzt darang orläufig auf alle id seine Sprache, äter einmal, wen tade, ihr doch no bbedingt notwenk hfallen, der staatlic hilte, vorstellen, le Fälle. Und da war iht ##sträuch hinter gguete ihm ein ein höherer Geh „Verzeihung, u beartig seinen H E# die Untersucht k vor mir zu hab „Jawohl, meit Ohne seinen! ein steifes Pap dem Kriminalk „Bitte, inform Kriminalkomn 0 plötzlich weite u Papier sah mlich schlanken bende Photogr 4222 „Dortmun Grosshandlung erstrasse 77 enden Festtage: Saar-Weine in feinsten Kreszenze## ös. Rotweine enweine: 8 laga, Madeira, Schei h. Med.-Ungarweine 3. Jamaika-Zus in jeder Preislag er Lehman 0 per Literflasche. e in allen Preislag 1.00-2.00 f. M Erscheint täglich un Ausnahme der Sonn= und gesetzl. Felertage. Abonnementspreis # ins Haus, mit der täglichen Unterhaltungsbeilage #ind dem Sseitigen„Illustrierten Sonntagsblatt 55 Pig. pro Monat, durch die Post bezogen für 3 Monate 1,50 Mk. Rotetionsdruck und Verlag, sowie für die Inserate verantwortlich: Vikter Schauzer. Dortmund. verbunden mit dem Inserate die 8 gespaltene Kolonelzeile oder deren Raum 25 Reklamen die 4 gespaltere Petitzeile oder deren Raum 60 Beilagen nach Uebereinkunft. Nr. 299. Lokak-Anzeiger für Sease Dortmund u. Hörde. Mit Bekanntmachungen der städtischen### und Militär-, sowie anderer Behörden. A.stn us Oldizen woernicdmen Dir Vhe Solautr. Expedition: Dortmund, Prinzenstraße 9—11.— Fernsprech=Anschluß Nr. 160. Dortmund, Donnerstag, den 21. Dezember 1911. bei zwangsweiser Beitreidung der Insertionsgebühren d###ch Klage oder Konkursverfahren wirh der Nabatt hinfällig. für Aufnahme von Inseraten an bestimmt vorgeschriebenen Für die Redaktion verantwortlich: Max Sonnemanu. Dortmund. 28. Jahrg. Gustav Süssrahm-Tatel-Margarine 32 P. Das Beste zum Backen, Braten, Kochen. R. P. Pflanzen-Butter(Margarine) 90 Pl. Das Beste zum Butterbrot. ebensmittel! Süssrahm-Rutter Allerfeinste Paketware Allerfeinste ungesalzene Gute gesalzene Gemüse Dortmund Märkischestrasse Nr. 70. Junge Erbsen extrafein I II III IV V Erbsen m. Carotten I II. III Feinste junge Carotten Carotten, geschnitten Gemischte Gemuse Kohlrabi Wirsingkohl Grünkohl Spinat Rosenkohl 45 27 Bohnen 2 Pfd. Dose Pfg. Schnittbohnen allerfeinste o. Fäden 50 Schnittbohnen Langschnitt 48 " f s t e. H a n d s c h n i t t 4 5 fste. Holländer 40 „ junge 35 Brechbohnen allerfeinst. junge 50 feinste holländer 40 „ j u n g e„ 3 5 Waschsbohnen I..... 55 II 50 Perlbohnen I.. 55 II 50 Dicke Bohnen I..... 80 II 60 0 55 feinste Luxemburger 80 1 Pfd. Dose Pfg. 30 Spargel Stangenspargel I II Brechspargel Kopfspargel 1 „ II Köpfe I II 2 Pfd. 1 Pfd. Dose Dose Pfg. Pfg. 170 90 155 83 138 73 120 65 100 53 140 75 130 70 120 65 110 60 90 50 85 48 60 35 120 65 100 55 ½ Pfd. 38 Früchte 2 Pfd. 1 Pfd. Dose Dose Pfg. Pig. Mirabellen 75 43 Melange 110 60 Birnen weiss 85 48 „ rot 70 40 Weichselkirschen(r. o. St.) 120 65 Kaiserkirschen(r. m. St.) 70 40 Herzkirschen(schwarzm. St.) 65 38 Erdbeeren 120 65 Reineclauden 70 40 Pflaumen t o. St. 60 35 „ 1/1 m. St. 50 30 Stachelbeeren 70 40 Heidelbeeren. 70 40 Apieimus(Kompott) 60 35 Aepfel. 4tlg. geschnitten. 70 40 Preisselbeeren(Glas 36 Pf.) 75 Marmeladen(verschied. Sorten) Glas 55 Pig. Schweizerkäse echter, allerfeinstes Produkt ausgesucht feinste Ware i Deutschland hergestellt Holländer Käse I 100 85 120 100 Holländer Käse II Heringe 50 Pfg. Edamer Käse Tilsiter Käse das feinste, was der Markt bietet! Münsterkäse Limburger , k l e i n e D e l i k a t e s s k ä s e , Q u a l. I „ Q u a l. I I Schlosskase 1 Stück Mainzer 1 Stück Harzer 9 Stück " Delikatessküse" 3 Stück Camembert-KA Allerfeinste franz. Pfg. ½ Schachtel 55 „„ ¼„" 80 Edelweiss(d.beste deutsche Camenbert) 60 Gandersheimer(vollfett) 25 Soldiner 18 Schwäb. Kaiserkase besonders feinschmeckond." 12 Alle Camembert-Arten haben einen essbaren Schimmelbelag, der dem Käse den eigentlichen foinen Geschmack verleiht. Wurstwaren Cervelatwurst Plockwurst Mettwurst allerfeinste Braunschweiger westfälische I westfälische II Presskopf, Ia. Qualität (echt hessischer.) 160 u. 170 Pf. " 9 8— 1 6 0 P f. 120 Pf. 95 Pf 70 Pf. 105 Pf. Leberwurst I. allerfeinste Hausmacher 120 Pf. Qualität II 85 Pf. Qualität III 65 Pf. Rotwurst I Thüringer.. 70 Pf. II III Siedewürstchen Frankfurter Holberstädter " 60 Pf. " 50 Pf. Paar 28 Pf. Paar 20 Pf. S Bekannte Geschätte in allen Stadtteilen. Gustav kautstage che Tatelfische ngelschelltisch 80 ######er f. kleine 15 zum Brate Pf. me Verbotene Pfade. Kriminalroman von Otto Viehofer. ie ie Wricr mren.c. 20 Flußhecht Pfd. 100 Tafelzander Psd. 110 Seezunge Pid Im Schnitt(ohne Abfall ff. Cabliau Pfd. 30P ff. Salm Pld 100 ff. Heilbutt Pfd. 110 leien Rheinaal 180 Pfd. 160 Bei Gott, wo war es denn sonst Sitte in so hohen Krein, sich derart zu interessieren für den entfernten Ver1 DEA 05 Pyndten irgend eines seiner Domestiken! Klar zu Tage Jund. F Id. 40 1 u auch hier die Absicht: die Baronin wollte ihn in rer Nähe haben, sie wollte ihn beobachten, seinen Ausi Eingang kontrollieren, weil er ihr nicht geheuer vorkommen, weil sie ganz richtig einen Spion in ihm ermutete. Teufel noch einmal, da hieß es auf der Hut m. denn die Baronin würde sicher Mittel und Wege nden, ihm in die Karten zu gucken, auch ohne daß er ster ihrem Dache weilte. Der„Ozikel aus Brüssel" sßte so echt gespielt werden, daß auch die Baronin zu iter Letzt daran glaubte. Aber ausweichen mußte er ihr brläufig auf alle Fälle, verbergen vor ihr sein Wesen nd seine Sprache, denn es konnte sich ereignen, daß er äter einmal, wenn auch unter völlig veränderter Mastade, ihr doch noch näher treten mußte. Aber eins war bedingt notwendig: er mußte sich, um ihr nicht auffallen, der staatlichen Kriminalpolizei, die da im Schlosse silte, vorstellen, denn kollidieren würde er mit der auf lle Fälle. Und da war ihm das Glück hold: gerade als er am esträuch hinter der Schloßmauer angelangt war, behuete ihm ein Herr, dem er ohne weiteres ansah, daß ein höherer Geheimpolizist sei. „Verzeihung, mein Herr,“ sprach er ihn an und lüfKeartig seinen Hut,„habe ich vielleicht die Ehre, den er die Untersuchung führenden Herrn Kriminalkommisvor mir zu haben?"„ „Jawohl, mein Herr, von Behlow ist mein Name. * Ohne seinen Namen zu nennen zog der Privatdeteka 09· AAT en steifes Papier aus seiner Brusttasche, und reichte HFHSDDEdem Kriminalkommissar hin. UTATEVT. Bitte, informieren Sie sich, sagte er nur. Aetuntualkommisstar von Beissom nahm das Pauser 0 plötzlich weiteten sich seine Augen. Denn obenau auf U Papier sah er die Photographie eines bartlosen, Eilich schlanken Mannes, und darunter las er:„Vorsende Photographie stellt den Privatdetektiv Herbert wird er den b ucht, dem Vorhördlichen BeiSSse Balthasar aus Berlin dar. Es zeiger dieses überall und immer stand zu gewähren.“ Bescheinigt hatte diese Legitimation der Polizeiprä sident von Berlin. ingetroflen: Marinaden ster Rohware herges Dosengröße vorrätig, Räucherwaren h frisch. abe 1-J. Rheinischestrabe Fernruf Nr. 217 Forschend und halb zweifelnd hatte sich nun der Blick des Kommissars auf den vor ihm Stehenden gerichtet, aber schon hatte er begriffen. „Ach so, Sie befinden sich bereits in unnatürlicher Hülle, Herr Herbert Balthasar?“ „Jawohl, Herr Kommissar, und soll ich Ihnen die Echtheit meiner Person noch deutlicher vor Augen führen, so brauche ich nur die Brille zurückzuschieben und meinen Rock zu öffnen.“ „Bewahre,“ reichte Kriminalkommissar von Behlow die Legitimation zurück,„ist gar nicht nötig, Herr Balthasar, weiß schon, weiß schon, daß Sie es sind. Aber sagen Sie einmal, Sie verschwanden einst so mir nichts Dir nichts von der kriminalistischen Bildfläche in Berlin, trotzdem Sie so mit Erfolg gearbeitet hatten? Und um alles in der Welt, was führt Sie denn nun plötzlich hierher?“ „Ja, Herr Kommissar, das hatte und hat alles seine guten Gründe.“ Und nun erzählte Herbert Balthasar dem Kommissar die ganze Erbschaftsgeschichte, und wie er zuletzt die fragliche Klausel durchbrochen habe und hierher gekommen sei. Da war Kriminalkommissar von Behlon denn doch aufs peinlichste berührt, ja, er fühlte sich tief verletzt bis ins innerste Mark. Er sollte auf falscher Fährte sein, er sowie der Untersuchungsrichter? Ausgeschlossen war das, unumstößlich fest stand es, daß Wenzel Koczmierski der Doppelmörder war!— Nun, Herbert Balthasar sollte seinen Willen haben, spähen sollte er und spüren soviel er nur immer wollte, bald würde er sich festgebissen haben an den Sohlen Wenzel Koczmierskis.“ „Ich werde Ihnen nichts in den Weg legen,“ sagte ziemlich kühl endlich der Kommissar,„im Gegenteil, wenn Sie meiner Hilfe bedürfen sollten, werde ich Sie unterstützen, wie es meine Pflicht erheischt. Niemand soll hier erfahren, wer Sie sind, Sie bleiben eben immer nur der „Oukel aus Brüssel!“ „Ich danke Ihnen vielmals, Herr Kommissar, aber bitte, grollen Sie mir nicht, wenn ich wirklich zu einem anderen Resultate gelangen sollte, als Sie!" „I, wo werd' ich doch, Herr Balthasar, ich wünsche Ihnen sogar viel Glück dazu!“ Der Kommissar hatte, wenn auch mit innerem Widerstreben, dem Privatdetektiv die Hand gereicht, und war dann hinter der Schloßmauer verschwunden. Herbert Balthasar setzte nun seinen Weg fort zu der kleinen, etwa noch vierhundert Meter entfernten Schenke, in der er sich eingemietet hatte. Ja, ja, nun war's wieder nicht recht, daß er den Herren in den Kram paßte. Aber danken würden sie es ihm zu guter Letzt, danken dafür, daß er Wenzel Koczmierski ihren Händen entriß und ihnen anstatt seiner einen— oder vielleicht auch mehrere andere zuführte. Ha, er brauchte keinen Hund, viel weniger zwei— wie die da im Schlosse—, spüren wollte er schon selber. Witterung hatte er bereits ein wenig genommen, und morgen sollten seine Fühler weiter tasten— tasten den Weg entlang, der zum„Tatort“ führte.— Herbert Balthasar war an der Schenke angelangt, und er begab sich gleich auf sein Zimmer, das, gänzlich fern dem Wohn= und Schlafraum seiner Wirtsleute, zu ebener Erde gartenwärts belegen war. Drinnen mußte er sofort Licht machen, denn es war mittlerweile dunkel geworden. Schnell trat er dann vor den kleinen Spiegel, um sich zu überzeugen, ob an„Onkel Köster" noch alles in Ordnung sei. Ja, es saß noch alles fest an seinem Körper— und kleidete ihn auch. Das graue Haupt= und Barthaar, die blaue Brille, das runde Bäuchlein: ganz der sich emporgearbeitete Mann. Ja, die Brille deutete darauf hin, daß „Onkel Köster“ früher nicht nur mit den Händen, sondern auch mit den Augen gearbeitet hatte, daß sie hineingesehen hatten in die Folianten, bis ihnen das Sehen vergangen war. Der Detektiv machte sich nun, in der Erwartung, seine Wirtin werde ihm den noch ausstehenden Nachmittagskaffee hereinbringen, im Zimmer ein wenig zu schaffen, allein der ersehnte braune Trank kam nicht. „Nun, um so besser,“ murmelte da Herbert Balthasar,„um so besser, daß man sich hier um mich gar nicht kümmert!“ Er begab sich nach der Schenke, und als er da niemand vorfand, direkt nach der Küche. Was er hier fand, war wohl verlockender Kaffeeduft, aber immer noch keine Wirtin. Da trat er denn in den kleinen Hof hinaus:„Frau Kohlmann!— Herr Kohlmann!" Und stehe da— aus dem Kuhstall kamen die braven Leutchen angelaufen, und die wackelnde Wirtin fand der Selbstvorwürfe nicht genug:„Herr Jeses, Herr Jeses, unser Herre hat ja noch keinen Kaffee, und hat doch all soviel Schmerz um seinen armen Neffen! Vater, Vater, worum hast Du mich denn das nicht gesagt!“ Und mit einem Male war ste in der Küche an der großen Kaffeekanne, die sich in der heißen Röhre gewärmt hatte, und der„Vater“, kam schon mit einem Körbchen voll harter Semmeln aus der Schenkstube gestürzt:„Nehmen's man nicht übel, Herr, das soll nicht wieder vorkommen!“ „Aber lieber Herr Kohlmann, wo werd' ich doch! Nein, nein, lassen Sie sich auch für die Zukunft nur nicht stören in Hof und Garten, das geht vor, ich kann mich schon melden, wenn ich etwas brauche! Denn für meine Nerven und für meinen Kummer ist's nur gut, wenn die Beine ein bißchen in Bewegung sind!“ „Na, na, denn ist man gut!“ freute sich die Schenkwirtin, die eben aus der offenen Küche trat, in den Händen das Tablett mit dem warmgestellten, noch dampfenden Kaffee. Herbert Balthasar griff nach Tablett und Semmelkörbchen, und ehe sich's seine Wirtsleute noch versahen, war er damit in seinem Zimmer verschwunden. Dort saß er dann, schlürfte den dünnen, braunen Trank und schmiedete Pläue für den kommenden Tag. 12. Kapitel. „Die Sonne scheint so schön, Frau Kohlmann," streckte „Onkel Köster“ am andern Morgen seinen grauen Kopf durch die Küchentürspalte,„und da will ich einmal einen ungestörten Spaziergang machen. Um zweites Frühstück und Mittag sorgen Sie sich heute meinetwegen nicht, denn ich weiß nicht, wann ich wiederkomme. Es ist möglich, daß mich meine Beine sogar bis zum Städtchen tragen, und da wird man dann wohl für mich einen kleinen Bissen übrig haben.".. 197,18 Zweites Blatt. Sitzung der Stadtverordneten Dortmund, den 20. Dez. Die Sitzung wird um 6 Uhr abends durch den Stadtverordneten=Vorstehen Geheimrat Tewaag eröffnet: Tagesordnung: 1. Beschlußsassung über die Gültigkeit der Wahlen zur Gemeinedeuertretung bezüglich der Herren: Maurer Fritz Kahl, 3. Abt, 5. Wahlbezirk, Kaufmann Alex Treeder, 3. Abt., 6 Wahlbezick (Erganzungswahl bis 1917), Stadtverordneter Joh. Gronowski, 3. Abt., 5. Wahlbezirk. (Ersatzwahl bis 1913), 2. Abteilung: Metzgermeister Johann Feuerbaum, Kaufmann G. Lindner. Kaufmann L. Sternau, Apotheker V. Hermann, Direktor K. Ruppel, Gelbgießermeister E. W. Vogel(inzwischen verstorben), 1. Abteilung: Direktor K. Bormann, Braueresdirektor Dr. Alfr. Mauritz, Regierungsrat Georg Melchior, Fabrikam Wilhelm Pahl, Brouereibesitzer Dr. Aug. Meininghaus, Direktor A. Vögler, Brauereibesitzer Dr. Arnold Cremer(letzterer als Ersatz bis Ende 1913), Stadtvetord. Karl Wolters, 2. Abteilung des Wahlbezirks Körne. Gegen die Wahl Gronowsskis ist Protest eingelaufen Die übrigen Wahlen werden für gültig erklärt. Die Beschlaßsa'sung über die Wahl Gronowskis wird ausgesetzt bis nach Erledigung des Protestes. Z. Es wird vorgeschlagen und beschlossen, daß für den kurz nach seiner Wahl von der 2. Abteilung auf 6 Jahre gewählten Gelbgießermeister Vogek eine Ersatzwahl vorgenommen wird. Herr Stadtverordnete Haarmann führt dazu aus, daß ein Beschluß gar nicht zu fassen sei, weil eine Wahl ohne weiteres vorgenommen werden müsse. 3. Als Schiedsmann für den 15. Bezirk wird Herr Witt Hermann Sobbe auf 3 Jahre wieder gewählt. Als dringlich kammt der Magistrat mit dem Antrage, zu genehmigen, daß bei der hiesigen Städtischen Sparkasse zur Befriedigung laufender Bedürfnisse ein mit jährlich 4einviertel vom Hundert zu verzinsendes vorübergehendes Darlehn bis zum Betrage von 600000 Mark ausgenommen werden barf unter der Beringung der Rückzahlung bis zum Schlusse des laufenden Rechnungsjahres.— Zur Begründung dieses Antrages führt der Magistrat aus: Infolge der jüngst getätigten größeren Grundankäufe werden die vorhandenen Vaimittel der Kämmereikasse zur Bestreitung der nicht unerheblichen laufenden Bedürfnisse zum bevorstehenden Quartalswechsel— Gehälter, Zinsen, Tilgungsraten und dergleichen— voraussichtlich nach diesem Zeitpunkt erschöpft sein, so daß es notwendig ist, anderwett Barmittel bereitzustellen, um für alle Fälle gerüstet zu sein. Die Städtische Sparkasse hat sich bereit erklärt, zu diesem Zwecke einen Betrag bis zu 600000 Mort gegen Zahlung von 4einviertel Prozent Isnsen pro anno darzuleihen mit der Maßgabe, daß Rückzchlung vor Schluß dies Etatsjahres erfolgt. Die Rückzohlung wird aber aller Voraussicht nach schon Mitte Februar 1912, nachdem der Kämmereikasse durch die Zahlung der Steuern wieder genügend Mittel zugeflossen sind, erfolgen können. 4. Magistrat beantragt: 1. von der landesh. Genehmigung zur Annahme der Erbschaft Mende durch die Stadt Dortmund Kenntnis zu nehmen, 2. die in der Spalte „Bemerkungen“ des Abzuges der landesherrlichen Genehmigung mitgeteilten Zusagen des Magistrats nachträglich zu genehmigen, 3. den vorliegenden Entwurf der„„Bestimmungen über die Verwaltung und Verwertung des Mende'schen Nachlasses“, sowie 4. die Nachsuchung der Anerkennung als„milde“. Zuwendung zu genehmigen, 5. die Finanzkommission zu ermächtigen, bis zum Zusammentreten des im Paragraphen 5 der vorliegenden Bestimmungen vorgesehenen Stiftungskuratoriums alle diejenigen Geschäfte namens der städtischen Vertretungen und des Stiftungskurator'ums selbstständig zu erledigen, welche durch den vorerwähnten Paragraphen 5 der Bestimmungen künftig dem Stiftungskuratorium übertragen werden sollen. Der Mendesche Nachlaß hat einen Nominalwert von etwa 853000 Mark. Die Jahreszinsen sollen a) zur Förderung der Bestrebungen auf dem Gebiete der Jugendfürsorge, b) zur Gewährung von Untecstützungen für die Ausbildung unbescholtener aber unbemittelter Personen verwendet werden. An die Mendesche Zuwendung sind folgende Bedingungen geknüpft: Die Stadt Dortmund ist verpflichtet, entweder durch Kapitalzuführungen aus städtischen Mitteln das Stiftungskapital ständig zu vergrößern oder zur Errreichung der angestrebten Ziele m't Jahreszuschüssen, namentlich aus Sparkassenüberschüssen, zu beteiligen. Die Stadt hat serner an zwei Nichten des Erblassers, Johanna u. Auguste Reißaus in Witten eine lebenslängliche Rente von je 1200 Mark, an die Witwe Mathilde Fischer, geb. Detering in Oranienburg, den Buchbinder Hermann Detering in Halle a. S. und die Ehefrau Hermine Löber geb. Detexin in Charlottenburg eine einmalige Kapitalabsindung von je 5000 Mark, sowie der Aufwärterin des Erblassers, Witwe Drewel in Dortmund ein Kapital von 2000 Mark zu zahlen. Außerdem ist der Stadt die Verpflichtung auferlegt einen Beitrag zu den Kosten der Ausbildung des Seminaristen August Ellbracht zum Volksschullehrer zu leisten. Wir aus den weiteren Vemerkungen hervorgeht, hat sich die Stadt bereit erklärt, a) dem mit dem Erblasser im 4. Grade verwandten Kaufmann Julius Barck in Halle a. S eine jährliche Rente von 1000 Mark bis zu seinem Tode und evk., an seine überlebende Ehefrau bis zu deren Tode zu zahlen, und zwar unter Verwendung einer von dem Erblasser vor seinem Tode den Geschwistern Reißaus(1. Spalte 7) behufs Unterstützung des Julius Barck übergebenen und seitens der genannten Geschwiner der Stadt zur Verfügung gestellten Summe von 5000 Mark, b) dem mit dem Erblasser im 5. Grade verwandten, bereits testamentarisch mit einem Legat von 5000 Mark bedachten Hermann Detering eine lebenslängliche jährliche Zusatzrente von 250 Mark bis zu seinem Tode, evtl. auch seiner überlebenden Ehefrau bis zu deren Tode zu gewähren, e) der mit dem Erblasser gleichfalls im 5. Grade verwandten Witwe Mathilde Fischer, geb. Detering gegen Verzichtleistung auf die Auszahlung des ihr testamentarisch vermachten Kapitals von 5000 Mark eine lebenslängliche Jahresrente von 500 Mark zu gewähren. Herr Stadtv. Sternau erstattet Bericht und empfiehlt Annahme der gesamten Vorlage, die beschlossen wird. 5. Antrag des Magistrats, vom vorläufigen Finalabschluß der Kämereikasse für das Jahr 1910 Kenntnis zu nehmen und zu genehmigen, daß dem Erneuerungsfonds der Badeanstalten der Betriebsüberschuß des Westbades mit 7612,65 Mark und einem zu bildenden Gewinnausgleichsfonds des Wasserwerks 200000 Mark überwiesen werden, wird stattgegeben. Bermerkt sei, daß gegen den Voranschlag ein Ueberschuß von 530 286,16 Mark erzielt worden ist. Davon ist zunöchst ein Betrag von 146 241,11 Mark abzuziehen, dessen Entnahme aus dem bisherigen Erneuerungsfonds des Elett:#zitätwerkes, wie im Etat vorgesehen, nicht notwendig gewesen ist. Von den gesammelten Ueberschüssen der vorhergehenden Jahre in Höhe von 1577874,68 Mark sind, nachdem 440000 Maik zur teilweisen Deckung der außerordentlichen Ausgabe für 1910 verwendet worden sind, noch vorhanden und treten mithin hinzu 1137874,68 Mark. Danach betragen die Gesamtüberschüsse bis Ende 1910 1 521 919,73 Mark. Von diesem Betrage sind zur Herstellung des Gleichgewichts in den Etat für 1911 eingestellt 700000 Mark, sodaß, wenn das Rechnungsjahr 1911 weder einen Ueberschuß noch einen Fehlbetrag ergäbe, Ende 1911 an Ueberschüssen der Vorjahre mindestens 821 919,73 Mk. zur Verfügung stehen. Dem Bericht des Herrn Stadtv. Sternau gemäß wird die Vorlage genehmigt. 6. Dem Erbbauvertrag mit dem Kaufmann Friedrich Betorf in Dortmund auf Verleihung des Erbbaurechts an einen rund 12 700 Quadratmeter großen Grundstücke des Hafens, wird zugestimmt. 7. Magistrat beantragt, die Stadtverordneten wollen: I. ihre Zustinmung erteilen a) zum Erlaß des vorliegenden Gemeindebeschlusses über die Bildung und Verwaltung des städt. Grundstücksfonds, b) zum Erlaß der vortiegenden Verwaltungsordnung für die Gruadstücks=Deputation, 2. den Haushaltsplan für den Grundstücksfonds für das Jahr 1912 feststellen in Einnahine und Ausgabe a) des Ordinariums mit 423.000 Mark, b)) des Extroordinariums mit 100000 Mark, 3. den Magistrat ermächtigen, die Genehmigung für die Aufnahme einer Anleihe von 20 Millionen Mark für Zwecke des Grundstücksfonds zu einem möglichst billigen Tilgungssatze zu beantragen, 4. die Aufhebung der z. Z. bestehenden Grunderwerbskommission beschließen. Der vorgelegte Gemeindebeschluß gibt als Zweck des Grundstückssonds an: a) eine einheitliche Verwaltung desjenigen städt. Grundbesitzers herbeizuführen, der nicht bestimmten städtischen Zwecken dient, o) zur Tucchsuchung einer gesunden Boden= und Wohnungspolitik den zum Grundstücksfonds gehörigen Grundbesitz zu verwerten und durch geeignete Ankäufe innerhalb des Stadtgebietes und seiner Umgebung zu vermehren. Der Grundstückssonds wird aus den Kämmereigrundstücken und den Grundstücken des Armenfonds in einer Gesamtgröße von rund 280 Hektar, aus einem Betrage bis zu 20 Millionen Mark, der dem Fonds je nach Bedarf von der Kämmereikasse als Darlehn überwiesen wird, und aus künftig dem Fonds weiter zu überweisenden Grundstücken und Geldbeträgen gebildet. Die Schulden des Fonds bilden: die seitens des Fonds von der Kämmereikasse eingeforderten Beträge bis zum Gesamtbetrage von 20 Millionen Mark und die Hypothelen und Restkaufgelder im Gesamtbetrage von 2229 636 Mark. Der Fonds hat der Kämmerekkasse für die Uebernahme der Grundstücke am 1. April 1912 die Pausalsumme von 6100000 Mark zu zahlen. Diese Summe wird ihm als Darlehn belassen. Zu städtischen Sicuern wird der Fonds nicht herangezagen. Herr Stadtv. Pahl erstattet folgenden Bericht: Seit Anfang dieses Jahrhunderts hat sich die allgemeine Erkenntnis durchgerungen, daß der Städtebau, wie er in den letzten 30 Jahren des vorigen Jahrhunderts sich entwickelt hatte, nicht von Vorteil für die Schönheit und Wohnlichkeit der Städte gewesen ist. Im allgemeinen waren es einzelne Unternehmer, welche große Grundstücke aufkauften und dann durch Ausschachten der Bauplätze und Besetzen mit hohen Mietskaseinen, darauf bedacht waren, dieselben möglichst für sich lukrativ zu gestalten. Hierbei wurde sehr wenig auf Anlage schöner Plätze, kunstvoller Fassaden etc. Wert gelegt. In Erkenntnis dieser Sachlage waren es zuerst die amerikanschen Städte, welche daizu übergingen, mit der alten Gewohnheit zu brechen und neue große Bebauungspläne von großer Schönheit aufzustellen. In Deutschland half man sich zuerst mit sog. Bauoidnungen. Aber auch diese waren nicht in der Lage, grofen Einfluß auf die Allgemeingestaltung der Städte zu gewinnen. Ganz anders aber gewannen dieselben Städte Einfluß auf den Ausbau ihrer Städte, welche duzu übergingen, selbst Grundbesitzer zu werden. durch die Gründung sog. GrundstücksfondsVor allem waren es Frankfurt, Düsseldorf, Charlottenburg, Chemnitz, Essen, Stettin und einige andere. Frankfurt ging schon im Jahre 1897; Charlottenburg und Düsseldorf bereits 1902 dazu über. Frankfurt begann im Jahre 1897 mit 513 Hektar mit 30000000 Mark und besaß im Jahre 1909 1252 Hektar mit 85 000000 Mark Wert. Franifurt hat sich auch zur weiteren Entwicklung rielfach lei Baugesellschaften durch Uebernahme von Aktien beteiligt. Diese Stadt ist auch schon kazu öbrrgegangen, 2te Hypotheken auf kleinere Häuser zu geben. Der Erfolg von Frankfurt ist im allgemeinen bekannt. Es dürfte auch interessieren, daß diese Stadt für das Jahr 1911 allein von dem Grundstücksfonds 00000 Mark erhielt als Beitrag zu ihren allgemeinen Verwaltungskosten. Die Stadt Düsseldorf grünocte ihren Fonds im Jahre 1902 mit 83 Hektar und besitzt heute 700 Hektar im Wert von 22300000 Mk. Im Jahre 1911 kaufte der Grundstücksfonds allein für 4000000 Mark Grundstücke und verkaufte für 3600000 Mark. Zu den allgemeinen Verwaltungskosten trug hier der Fonds im Jahre 1910 91000 Mark bei. Im Jahre 1911 50000 Mark. Besonders bemerkenswert ist bei dieser Stadt, daß trotz des hohen Buchungeneites von 22.800000 Mark bis jetzt aus Anleihe=Mitteln nur 13400000 genommen worden sin.. Wie segensreich dort der Grundstücksfonds gewirkt hat, geht wohl besonders klar daraus hervor, daß dieser Fonds sogar Grundstücke zu Schulen und Essentlichen Plätzen der Stadtverwaltung hat gratis zur Verfügung stellen können. Der Grundstücksfonds ist im allgemeinen als eine Immobilien=Bank anzusehen, weiche sich nicht allein mit der Verwaltung des augenblickichen Grundbesitzes der Stadt beschäftigen soll sondern welche auch Grundstücke kaufen und verkaufen wird; um dadurch den Grundstücksmarkt zu beherr: schen. Von besonderer Wichtigkeit ist es auch, vaß die Stadt alsdann beim Verkauf solcher Grundstücke in der Lage ist, Bedingungen zu stellen, wie die Baugestaltung vi# genommen werden darf, wie die Fassaden mit den Nachbarhäusern in Einklang zu bringen sind, und in der Lage, die Benutzung der Giebelmauern zu Reklamezwecken von der besonderen Genehmigung des Oberbürgermeisters abhängig zu machen. Ferner wird sie auch bei Verkaus solcher Grundstücke kurze Termine zur Bebarung derselben stellen, damit diese nicht wieder hinterher der Spekulation anheim fallen. Kurz es handelt sich um die Lösung einer wichtigen sozialen Aufgabe. Da, wie gesagt, es sich um die Gründung eines Immebilien=Geschäftes handelt, so wird der Fonds auch gehalten, so seine Buchführung und Geschäfte zu verwalten, wie eine Privatbank oder eine Terraingesellschaft d. h. nach vollständig kaufmännischen Grundsätzen und einer Rechnungslegung mit Gewinn= und Veriust=Konto auf Grundlage der kaufmännischen Buchführung. Es ist dies das erste Mal bei unserer Stadt, daß die reine kaufmännische Rechnungslegung hier zur Anwendung gelangen soll; vor allem ist es erforderlich und erfordert noch viel Arbeit, die Anlegung des Inventars und Einrichtung der gesamten Verwaltung. Zu diesem Zwecke ist auch der dringliche Antrag vom Magistrat gestellt worden, die erforderliche Deputation hierfür zu wählen. Die allgemeine Begründung befindet sich in Ihren Händen, sodaß ich daraus weiter nichts verzutragen brauche Redner geht sodann auf den Antrag im einzelnen ein und empfiehlt dessen Annahme. Herr Stadtv. Müller hat nur gegen die Bestimmung des Verwaltungsfonds starke Bedenken, wonach der Grundstücksfendsverwaitung das Recht zustehen soll, im einzelnen bis zu 50000 Mark, und im Jahre bis zu 300000 Mark selbstständig anzulegen, was man nur bui plötzlichen Fällen gestatten dürfe. Redner stellt namens seiner Freunde einen entsprechenden Antrag, Herr Oberbürgermeister Dr. Eickhoff wendet sich dagegen, weil dei bemängelte Paragraph der Stadt ermöglichen solle, kaufmännisch zu handeln, Herr Stadtv. Beuckelmann II hat die gleichen Bedenken wie Herr Mölier. Die Stadtverordneten dürfen von ihren Rechten nichts aufgeben. Weiter bemängelt Redner die Bestimmung über die Beschlußfähigkeit der Deputation, die der Vorsitzende durch sein Fehlen jederzeit verhindern könnte. Er stellt den Antrag, daß die Deputation bei Anwesenheit von 6 Mitgliedern beschlußfähig sei. Herr Siadtv. König ünterstützt namens seiner Freunde der in dem Magistratsantrag ausgedrückte Vorhaben, wünscht aber, die Deputation zu verstäcten und zwar auf 13 Mitglieder zu bringen. Auch Herr König möchte der Kommission nicht so weit gehende Richte geben, um sie vor übler Nachreden zu schützen. Herr Stadtv. Möller spricht nochmals im Sinne seines Antrages. Herr Stadtv. Melchior kann die geäußerten Bedenten nicht teilen. Es sei erforderlich, der Deputation möglichst großen Spielraum zu lassen. Herr Stadtv. Duevner kann sich nicht dazu entschließen, durch Annahme des Paragraphen 7 der Verwaltungsordnung ein Recht der Stadtverordnetenversammtung aufzugeben. Er ersucht, die Beschlußfassung über tiesen Paragraph auszusetzen, im übrigen die Vorlage anzunehmen, falls seinem Ersuchen nicht stattgegeben weiz einen Eventualantrag anzunehmen, daß di. einen Erentualantrag anzunehmen, daß die Deputatz. nur mit meidrittel Mehrheit beschließen dürfzu eidrittel Mehrheit beschließen dürfe. Stadtv. Raude ist gegen allzu große Einschränkung Befugnisse und allzugroße Mitgliederzahl der Deoutation, wenn man deren Tätigkeit nicht beeinträchtigen wolle. Er wendet sich deshalb gegen verschiedene vorgebrachten Bedenken und gestellten Anträge, ha# arm in havttno has Er jedoch nichts gegen eine Verminderung der Summbelrag von 36514 his zi me cher der Donutation freio Gand bis zu wecher der Deputation freie Hand gegeben werden soll, und zwar auf 30000 Mark. Im übrige beantragt er Streichung einer Bestimmung. Stadtv. Suhrmann hält auf Grund seiner Erfahe. ungen in der Grunderwerbskommission die Summe von 50 000 Mark für zu niedrig. Er erinnert an verschiedene Fälle, die nicht nach Wunsch der Stadt ausgelaufen sind, weil die Kommission zu beschränkte Befugnisse hatte. Die Beschlußfassung mit zweidrittel Mehrheit wünscht auch Herr Suhrmann. Herr Stadtverord= neter Köster plädiert für Annahme des Paragraphen 7 in der Megistratsfassung. Herr Stadtrat Dr. Crgmer begründet diese Fassung und wendet sich gegen den Antrag Beuckelmann hinsichtlich der Beschlußfassung der Deputation. Solle diese erfolgreich für die Stadt arbeiten, müsse sie freie Hand haben. Im Interesse des allgemeinen Wohles könnten die Stadtverordneten sehr wohl auf einen Teil ihres Rechtes Verzicht leisten. Der putation mü jedas Vertrauen, das sie unbedingt brauche, entgegengebracht werden. Herr Stadtv. Beuckelmann II hat den Vorredner verstanden, daß der Magistrat immer bei der Beschlußfassung vertreten sein müsse, Er ist anderer Ansicht. Herr Oberbürgermeister Dr. Eichhoff konstatiert, daß nur der Vorredner Hern Stadtrau Di Crämer so falsch verstanden habe. Her Stadiv. Hilgering, unterstützt den Antrag Doepner wendet sich aber gegen die auf Beschräntung der Devutotion gerichteten Anträge. Herr Stadtv. Doevner zeht seinen Vertagungsantrag zurück. Heer Oberbürgermeister Dr. Eichhoff erklärt, daß der Ma gistrat den auf Abstimmung mit zweidrittel Mehrheit gerichteten Antrag zustimmt.— Die Vorlage wird unter Ablehnung der Anträge Königs und Möller jedoch Berückichtigung des Antrages Doepner und des Antrages Raude, daß die Deputation in eiligen Fälien nach Anhörung des Vorstandes der StadtverordnetenVersammlung unbegrenzt verfügen kann, angenommen. In die Deputation werden vorgeschlagen die Herren, Köster, Mauritz, König, Bickhoff, Hilgering, Paht, Ruhfus und Suhrmann, Herr Stadtv. Hilgering schlägt Vertagung der Wahl vor. Herr Vorsteher Tewagg begegnet dem Vorschlage mit dem Hinweis, daß die Sache deinglich sei. Die vorgeschlagenen Herren werden gewählt. 8. Der Magistrat stellt den Antrag, 50000 M. aus dem Erneuerungsfonds des Hafens für die Beschaffung einer 4=4 gekuppelten Tenderlokomotive und für die Anbringung einer elektrischen Entlastungsvorrichtung an der Gleiswage auf dem Hafenbahnhof zu bewilligen. Heir Stadt. Köster berichtet und empfiehlt Genehmigung, der erfolgt. 9. Erste Lesung des Etats der städtischen Straßenbahn für 1912 obschließend im Ordinarium mit2 317000 Mark und im Extraordinarium mit 1386 500 Mark Herr Siadtv. Springorum erstattet Bericht. Neueingestellt ist ein Fonds von 30000 Mark. für die Witwen und Waisen, zu dem verschicdene nicht zur Ausgabe geemmene Posten geschlagen werden sollen. Herr Stadtv Möller hat an dem Straßenbahnbetrieb verschiedenes auszusetzen. Zum letzten Male„vorläufig“ protestiert er gegen die Schneiderei der Straßenbahn. Herr Hasenbring fragt, ob es nicht möglich set, daß die Hafenbahn über das Straßenbahngel## fahre. Herr Stadtv. König bringt Beschwerden über die Rücksichtslosigkeit der Verwaltung zum Ausdruck und verlongt feste einzuhaltende Regeln über das Aussteigen, das willkürlich einmal so, das andere mial### kommandiert werde. Das Personal beschwere sich auch über mangelnde Rücksichtnahme. Herr Stadtv. zur Hellen vertritt die Forderung des Nördlichen Bürgervereins auf Schaffung einer Ringlinie für den Norden, die sich sehr gut rentieren werde. Die Pendelstrecken brächten der Stadt nichts ein.— Der Etat wird in erster Lesung genehmigt. 10. Erste Lesung des Etats des Elektrizitätswerkfür 1912, abschließend in Einnahme und Ausgabe im Ordinarium mit 3081 555 Mark und im Extraordinarium mit 1900000 Mark. Herr Stadtv. Schweckendieck berichtet über den Etat und weist dabei auf die erfreuliche Entwicklung des Elektrizitätswerkes hin. Von Herrn Suhrmann sei angeregt worden, das Elektrizitätswerk ebenso wie das Wasserwerk und die Straßenbahn zur Entschädigung für Benutzung der Straßen heranzuziehen. Diee Anregung unterliege nech der Prüfung durch den Magistrat und die Finanzdeputation.— Herr Stadtv. Benckelmann 2 regt Verbilligung des an Private abzugebenden Stromes an, wodurch die Benutzung nach Sachverständigen=Gutachten sich wesentlich steigere. Des weiteren ersucht er um Herabsetzung der Zählermiete und fragt an, ob bei Beleuchtung der Hansastraße mit den Anliegern wegen Anbringung der schweren Masten auf den Grundstücken der Anlieger Verhandlungen gepflogen worden seien, wie es die Straßenbahn getan.— Der Herr Referent plädiert für Beibehaltung der bisherigen Zählermiete und Herr Tirktor Doevke bemerkt, daß die Masten im Einverständnis mit dem Bauamt aufgestellt worden seien und entfernt würden, wenn man feste Stützpunkte an Häusern bekomme. Der Etat wird genehmigt. 10. Maylsirat bea ##r Ausgaben ligen: a) für 999,69 Mark wenige b) für das Etatsia das Etatsjahr 191 3651 485,91 Mark, und Crweiterungsfo ven wird zn den Erläuterunge zstrat am Schluß:, gaben der Jahre 190 igung der Stadtkol vorden," h., daß 1911 kein Extraord uf, das die Meinung stadtkeilegten sei nich ##l 1909 das Gesel und dem Landkre peil ferner die Decku usnahmslos aus k ungsfonds erfolgen, Finan kommission, i sholt erörtert word wir hatten uns, als Sitzung zur Sprac s, daß die Genehn mmlung erforderlich ngsbeputation ange beschlüsse hat sich d herrn Direktor Dör mmehr für richtiger nit dem Etat für Berichterstatter Herr nier Hinweis auf: strats Genehmigung 2. Erste Lesung! Rleiesselderkasse für Zusgobe im Ordin ##raordinarium mit herr Stadtv. Borr ig sragt, ob auf d en Anträge berei trat Tillmann zu keinem endgülti ig des Gebührental genehmigt. 5. Dem Magistrats m für die städtisch Virtschaftsjahr 191 umt. 4. Magistrat beant er ds. Irs. zuzust efestigung der Han Kingswall— wir Anleitung des als vom 6. April 190 eiträgen in Höhe1 gezogen werden so Der Antrag wird Ein Dringlichkeitsa ür die Erneuerung ewilligen, wird an Schluß 8 Uhr. 9 en Jahres. S. es 2 BBestes Feßgeschenk Auf Wunsch in künstlerischer Weihnachtspackung. Gesunde Pflege des Kindertusses. Elegant und dauerhaft. Viele in- und Auslands- Pe ac -Schuhgesellschaft m. h. H. Verkaufs Nürnber Schuhgesellechaft m. b. A. M 14.50 17.60 1900 22.60 Für Kinder. je nach Grösse: M 3.60 5.50 8.75 10.25 12.75 Chesalle-Normel-Gummischuhe, best. Pabrikat„Metzeler“. Dortmund Westenhellweg 24, Tel. 865 Essen, Duisburg, Düsseldorf, Aschen, Köln. Unsere Veib, aß die Deputatiog hließen dürfe. ße Einschränkung d. ederzahl der nicht beeinträchtigen gen verschiedene ellten Anträge, hat erung der Summe Hand gegeben werMark. Im übrigen estimmung. Herr drund seiner Erfahr. sion die Summe von erinnert an verschieh der Stadt ausgezu beschränkte Befuglit zweidrittel Herr Stadtverord= e des Paragraphen 7 Stadtrat Dr. Cräwendet sich gegen den e Beschlußfassung der h für die Stadt arIm Interesse des Stadtverordneten sehr Verzicht leisten. Der sie unbedingt brauche, Stadtv. Beuckelinden, daß der Magivertreten sein müsse, berbürgermeister Dr. der Vorredner Hern verstanden habe. Herr den Antrag Doep uuf Beschräntung der derr Stadtv. Doevzurück. Heer Oberklärt, daß der Mazweidrittel Mehrheit ie Vorlage wird unter und Möller jedoch doepner und des Anion in eiligen Fälien er Stadtverordneteni kann, angenommen. eschlagen die Herren, , Hilgering, Pahl, dtv. Hilgering schlägt Vorsteher Tewoagg m Hinweis, das die igenen Herren werden Antrag, 50000 M. Hafens für die BeTenderlokomotive und schen Entlastungsvordem Hafenbahnhof zu und empfiehlt Geneyer städtischen Straßendinarium mit2 317000 mit 1386 500 Mark. um erstattet Bericht. 30000 Mark. für die chicdene nicht zur Ausen werden sollen.— dem Straßenbahnbeum letzten Male„vorchneiderei der Straßenst, ob es nicht möglich as Straßenbahngel## ingt Beschwerden über altung zum Ausdruck Regeln über das Auso, das andere nial s## nal beschwere sich auch Herr Stadtv. zur des Nördlichen Bürgeringlinie für den Norwerde. Die Pendelein.— Der Etat wird des Elektrizitätswerks hme und Ausgabe im rk und im Extraordiieck berichtet über den erfreuliche Entwicklung 1 Herrn Suhrmann sizitätswerk ebenso wie dahn zur Entschädigung m.uziehen. Diee Anfung durch den Magi— Herr Stadtv. Beng des an Private abch die Benutzung nach wesentlich steigere. Des ng der Zählermiete und er Hansastraße mit den er schweren Masten auf Verhandlungen gepfloStraßenbahn getan.— Beibehaltung der bisDirktor Doepke beinverständnis mit dem i und entfernt würden, Häusern bekomme.— Maglsirat beantragt, Ausgaben des Elektrizitätswerkes zu 1) für extraktrizitätsw a) für das Etatsjahr 1909 999,69 Mark weniger 166 503,45 ist, 1 123496,24 5) für das Etatsjahr 1910 1277989.67 Mark, das Etatsjahr 1911 1250000,00 Mark zusam3651 485,91 Mark, 2. zu genehmigen, daß der betrag von 3 651 485,91 Mark dem Abschreibund Erweiterungsfonds des Elektrizitätwerkes enten wird in den Erläuterungen zu dieser Vorlage sagt der trat am Schluß:„Daß zu den extraordinäcen saben der Jahre 1909, 1910 und 1911 die Ge zigung der Stadtkollegien nicht vorher eingevorden,“ h., daß in den Etats für 1909, 1910 1911 kein Extraordinarium enthalten ist, beruht luf, daie die Meinung herrschte, die Genehmigung stadtkeilegten sei nicht erforderlich, weil einmal ab zil 1909 das Gesellschaftsverhältnis zwischen der und dem Landkreise Dortmund in Kraft trat, weil ferner die Deckung der extraordinären Ausga ausnahmslos aus dem Abschreibungs= und Erungsfonds erfolgen, den Etat nicht belasten sollte. Finanzkommission, in deren Sitzung diese Frage holt erörtert worden ist, war anderer Ansicht. pir hatten uns, als die Sache gelegentlich in unSitzung zur Sprache kam, auf den Standpunkt t, daß die Genehmigung der Stadtverordnetenmmlung erforderlich sei. Dem hat sich die Verggeseputation angeschlossen. Die Erledigung dieeschlüsse hat sich durch den schweren Jagdunfall herrn Direktor Döpke derart verzögert, daß wir nehr für richtiger hielten, die Vorlage erst gleichnit dem Etat für 1912 zu bringen. Berichterstatter Herr Stadtv. Schweckendieck, nter Hinweis auf die eingehende Aufstellung des istrats Genehmigung empfiehlt, die erfolgt. 12. Erste Lesung des Etats der Kunatisations= llesesselderkasse für 1912, abschließend in Einnahme kusgobe im Ordinarium mit 908000 Mark und aordinarium mit 470000 Mark. herr Stadtv. Bormann berichtet. Herr Stadtv. ig sragt, ob auf die im vorigen Jahre von ihm ten Anträge bereits etwas geschehen sei. Herr rat Tillmann antwortet, daß die Deputation zu keinem endgültigen Beschlusse über die Abäna des Gebührentarifs gekommen sei. Der Etat genehmigt. 3. Dem Magistratsantrag, den Hauungs= und Kuli für die städtischen Waldungen in Eversum für Virtschaftsjahr 1911=12 zu genehmigen wird zuit. 14. Magistrat beantragt, dem Beschluß vom 21.Noer ds. Irs. zuzustimmen, wonach die durch die efestigung der Hansastraße— von Westenhellweg kingstall— wirtschaftlich bevorteilten Anlieger Anleitung des als Rechtsnorm erlassenen Ortsgevom 6. April 1903 aus Paragraph 9 K. A. G. eiträgen in Höhe von 50 v. H. der Gesamtkosten jezogen werden sollen. er Antrag wird angenommen. fin Dringlichkeitsantrag, beim Schlacht= und Viehir die Erneuerung eines Ueberhitzers 900 Mark villigen, wird angenommen. Schluß 8 Uhr. Nachste Sitzung am 3. Januar ten Jahres. Der Virs=Skandal oder die heilige Medizin im Automaten! Die„Aerztliche Rundschau“ bringt in ihrer Nr. 42 den Weck= und Mahn=Ruf eines denkenden Arztes, der weiteste Verbreitung zum Nutzen unseres Volkes verdient.„Im Bereich des 18. Armeekorps, nachgewiesen in den Kasernen Frankfurt a. M., Wiesbaden, Butzbach und Gießen, sind Automaten aufgestellt worden, aus welchen jeder Soldat ein prophylactisches Mittel gegen Geschlechtskrankheiten für 20 Pfg. erstehen kann. Und zwar ist die Aufstellung dieser Automaten nach ärztlicher Befürwortung von dem kommandierenden General des 18. Armeekorps, von Eichhorn, empfehlend angeordnet worden. Vor mir niegt eine Schachtel aus solch einem militärischen Automat. Aeußerlich steht auf derselben:„Viro, Berliner Hygiene=Gesellschaft, Frankfurt a. M.“ Im nern befinden sich zwei Tuben mit einer Gebrauchsanweisung, die an dieser Stelle nicht wiedergegeben werden kann. Die Aufstellung dieser militärischen Automaten zeigt mit erschreckender Deutlichkeit, wohin wir steuern. Wird diese Verfügung des 18. Armeekorps auf alle Truppenteile ausgedehnt und bleiben diese militärischen Automaten auch nur eine Zeitlang jedem Soldaten zugänglich, so droht unserem deutschen Heere physische und moralische Verseuchung. Weiß nicht jeder Student der Medizin,(weshalb nicht der ärztliche Befürworter? Wgr.) daß es kein absolutes Mittel der Prophylaxe gegen Geschlechtskrankheiten gibt? Der arme Soldat aber, der im Vertrauen auf pseudo=ärztliche und militärische Autoritäten hin sich jetzt gegen alle Gefahren geschützt glaubt, wird direkt zur Ausschweisung angereizt. Dr. med. Strünckmann.“ In den Empfehlungszetteln der Viro=Gesellschaft heißt es z. B.: 1. Es wird um Uebersendung von 5000 Stück ViroTuben an die Kantine S. M. S. Moltie ersucht. Kiel. Dr. N., Marinestabsarzt. 2. Im Besitz Ihres Schreibens vom 11. d. M. bestelle ich für das Kaiserliche Kommando S. M. S. Hertha und für dessen Rechnung 900 Stück ViroTuben in Einzelpackung und 100 Viro=Creme zu dem für die Marine akkordierten Minimalpreis. Kiel. Dr. N., Marinestabsarzt. 3. Flensburg, den 22. Jänner 1907. Umgebend 200 Schachteln Viro zu Verkausszwecken in der Kantine. S. M. S. Blücher. Wo bleibt die Aerztewelt? Wo bleiben die staatlich geschützten Gesundheitshüter? Oder sagen sie auch in diesem Fall: Das Maß der Aufklärung bestimmen wir? Daß es mit der Sittlichkeit im deutschen Volk, besonders im Heere sehr schlecht bestellt ist, das wissen wir; es beweisen's die vielen und immer wieder erhobenen Klagen über den ständigen Rückgang und die immer auffallender werdende Entartung unseres Volkes. Daß aber die heilige Medizin, und mit ihr im Bunde der Staat, kein anderes Mittel weiß gegen diese überaus traurigen Zustände als solch ein zweifelhaftes, die Sittlichkeit und den Charakter untergrabendes, das Laster befürwortendes Mittel, das ist kennzeichnend für Beide. Wer verhindert es, daß diese Automaten nicht demnächst auf dem Hauptbahnhof in Frankfurt a. M., an den Straßenecken der Kaiserstraße und berüchtigter Vierlel erscheinen oder mit staatlich=medizinischer Befürwortung dort Aufstellung finden. Es könnte diese Anordnung beim Schüßenses“ im Jahre 1911 vorbeugend wirken, und dürfte staatlich=medizinisches Bedauern noch so weit gehen, diesen Vorschlag nicht schon damals beim Turnerfest und anderen großen Festlichkeiten verwirklicht zu haben. Weshalb sollen sie nur auf den Kasernenhöfen und in den Kantinen der Kaiserlich deutschen Marine Aufstellung finden? Wenn schon, denn schon! Ich empfehle als Ueberschrift über diese Automaten:„Nach Einwurf von 20 Pfg. erscheint der beste Schutz gegen dzie Folgen jeder Unsittlichkeit und Ausschweifung! ViroIdeal!“ Was sagt denn Ehrlich=Hata dazu? Glückseliges deutsches Volk! Verkauft und verraten! Die Prostitutions=Mißwirtschaft wächst uns ohnedies über den Kopf. Wir versinken beinahe in dieser Lustdirnen=Luft. Und der Staat? Er hat bislang nicht nur zugesehen, er hat diese Kulturschande nicht nur stillschweigend gutgeheißen, er unterstützt sie jetzt sogar offensichtlich mit Hilfe ärztlicher Besürwortung. Wo bleiben die Führer unseres Volkes? Was sagen die Reichstagsabgeordneten zu diesem Skandal? Und was die Herren im Landtage? Und die Behörden? Tarf die Kraft unseres Volkes weiter durch solch gefährliche Mittel gebrochen werden? Erkannte Laster werden niemals, auch nicht durch staatlich=medizinische Befürworler beseitigt. Wagt sich einer in einen Sumpf, mit zerrissenen Stieseln, so wird er ebenso sicher darin versinken, als wenn er sich vorher aus dem Automaten die neuesten Stiefel besorgt hätte. Man könnte mir den Vorwurf machen, ich sei nicht sachverständig und hätte deshalb zu schweigen. Ich frage, welcher Arzt läßt sich in Glaubenssachen von staatlich anerkannten Sachverständigen, d. h. Theologen oder Priestern, vorschreiben, was er zu glauben hat? Keiner. Und wir sollten uns von einer anderen Gruppe unseren Glauben in Gesundheitsfragen vorschreiben lassen und zwar Dinge, die mehr nach chemischer Fabrik und Geschäft, als nach Wissenschaft und Medizin aussehen? Wo sind die einwan dfreien Beweise, daß dies Mittel nicht nur völlig unschädlich, sondern unbedingt zuverlässig ist? Sie sind noch nicht geliefert. Und mit Hilfe solcher Mittel spielt man mit der Gesundheit des Volkes und reißt auch die Zurückhaltenden in den Strudel der Gemeinheit? So lange die Beweise nicht einwandfrei vorliegen, verlangen wir zum Nutzen unseres Volkes die Beseitigung dieser den Charakter schändenden und die Gesundheit unseres Volkes untergrabenden Automaten. Wegener=Frankfurt a. M. Vermischtes. Aussöhnung des Königs Alfons mit der Infan in Eulalia. König Alfons von Spanien empfing am Montag die Söhne der Insantin Eulalia, die Infanten Alfons und Louis Ferdinand von Orleans. Die Unterhaltung hatte einen sehr herzlichen Charakter und dauerte mehrere Stunden. Nach der Verabschiedung begaben sich die Infanten nach dem Bahnhof, um die Reise zu ihrer Mutter nach anzutreten. Der freundliche Empfang beweist, daß der König mit der Infantin Eulalia ausgesöhnt und der Zwischenfall somit beigelegt ist. Die Strandung der„Delhi“. Seit Montag ist man nach einem Telegramm aus Tanger mit der Bergung der Goldbarren beschäftigt, die sich an Bord des gestrandeten Dampfers„Delhi" befinden. Die Post ist bereits vollständig geborgen. Ein englisches Kriegsschiff bleibt zur Bewachung dauernd in der Nähe des Wracks stationiert Die Herzogin- von Fise mit ihrem Gemahl und ihren Töchtern, die sich an Bord des gestrandeten Dampfers Delhl“ befanden, haben sich zur Ueberfahrt nach Gibrartar an Bord des britischen Kreuzers„Hampshire" begeben und werden die Fahrt nach Aegypten auf dem Pundo=Dampfer„Macedonia“ fortsetzen. Tanzdiners sind das Neueste, was die gesellschaftliche Mode Amerikas bietet. Auf jeden Gang eines opulenten Diners folgt ein Tanz. Man sieht, das ist eine Art Verdauungsgymnastik, die für alle Naturen jedoch nicht passen dürfte. An neuen Tänzen ist besonders der„Truthahnschritr“ erwähnenswert. Das„B. T.“ beschreibt ihn folgendermaßen: „Der Tanz setzt sich aus einigen neuen Pas und Walzerschritten zusammen. Nachdem das Paar einige Drehungen gemacht, durchquert es den Tanzsaal mit besonderen Stechschritten, die nach der Beschreibung den Eindruck machen, als hätte ein Truthahn gerade ein gutes Mahl hinter sich und fühle sich sehr„fit“. Jedem Leser bleibt es nun überlassen, sich den Truthahn in dieser Verfassung vorzustellen.“ Das Kronprinzenpalais in Berlin, in dem der üngste Hohenzollernprinz geboren wurde, stammt aus dem 17. Jahrhundert. König Friedrich Wilhelm III., der Vater des alten Kaisers, wohnte und starb darin, 1840. 1858 erhielt es Kronprinz Friedrich Withelm, der spätere Kaiser Friedrich, der nach einem Umbau in jedem Winter dort Aufenthalt nahm. Der heutige deutsche Kronprinz nahm darin ebenfalls nach seiner Verheiratung den Winterwohnsitz. Außer dem Kaiser gibt es heute zwanzig männliche Mitglieder der preußischen Hohenzollern, aber nur zwei weibliche, die als Hohenzollernprinzessinnen geboren sind und diesen Namen auch führen, die Kaisertochter Viktoria Luise und die Prinzessin Viktoria Margarete, Tochter des Prinzen Friedrich Leopold, Vetters des Kaisers. Die Schwestern des Kaisers sind die Erbprinzessin von Meiningen, Prinzessin Adolf von Schaumburg=Lippe, Kronprinzessin von Griechenland und Prinzessin Friedrich Karl von Hessen. Die Ehen der beiden jüngeren schon vermählten Brüder des deutschen Kronprinzen, der Prinzen Eitel Friedrich(vermählt 1906) und August Wilhelm(vermählt 1908) sind bisher kinderlos geblieben. Nur wenige Hohenzollern sind geborene Berliner, unter ihnen aber der Kaiser. Der deutsche Kronprinz ist, wie die meisten Familienglieder, in Potsdam geboren. Neue Bismarck=Erinnerungen sind in diesen Tagen aufgetaucht. Dem Geh. Regierungsrat Scharlach in Münden, einem Korpsbruder Bismarcks, sagte der „tolle Junker“ einmal:„Weißt du, Scharlach, ich werbe entweder der größte Lump oder der erste Mann Preußens." Das ist so recht bezeichnend für diese ebenso wuchtige, wie seltsame Natun— alles oder nichts, Höhe oder Tiefe!— Die Kompromisselei wandte er nur an, wenn sie ihm politische Erfolge versprach. Wie der vornehme Aristokrat Bismarck mit dem Landadel seinen heiteren Spott zu treiben beliebte, geht aus einer Briefstelle an Scharlach hervor:„Ich werde lederne Hosen tragen, mich zum Wollmarkt in Stettin auslachen lassen, und wenn man mich Herr Baron nennt, werde ich mir gutmütig den Schnurrbart streichen, und um zwei Taler wohlfeiler verkaufen; zu Königs Geburtstag werde ich mich besaufen und Vivat schreien, übrigens mich häufig anreißen, und mein drittes Wort wird sein: Auf Aehrel superbes Pferd!“ Aus dem Gerichtssaal. Amberg, 20. Tez. 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Januar 1912 beginnt je ein neuer achtdöchiger Meisterkursus für Schneider, Schuhmacher, Bauind Möbelschreiner, Holz- und Dekorationsmaler und, alls genügend Anmeldungen vorliegen, auch zu verselben Zeit für Klempner und Installateure für Gas= und Wasseranlagen, Kunstschmiede und Bauschlosser, sowie Stellmacher und Wagenschmiede im Gebäude der Handverker- und Kunstgewerbeschule in Dortmund, Brügmannstraße 25. Aufgenommen werden Meister und solche Gesellen, die sich in Kürze selbständig machen wollen und die Gesellenprüfung abgelegt haben. Gesellen, welche diese Prüfung noch nicht nachweisen können, aber an einem Meisterkursus teilnehmen wollen, tun daher gut, sich sofort zur Ablegung der Gesellenprüfung zu melden. Anmeldungen zu oben erwähnten Meisterkursen sind bis spätestens 15. Dezember ds. Is. unter Beifügung eines selbstgeschriebenen Lebenslaufes, eines amtlichen Führungszeugnisses und der Ausweise über die Lehrlings=, Gesellen-, Militär= und evtl. Meisterverhältnisse an den unterzeichneten Leiter der Kurse einzureichen. Das Unterrichtsgeld beträgt 20 Mk. für den Kursus. In der Regel erhalten die Teilnehmer reichliche Beihilfen zum Lebensunterhalt. Geschäftszimmer des Leiters: Dortmund, Brügmannstraße 25 im Gebäude der Handwerker= und Kunstgewerbechule. Die westsälischen Handwerkskammern sind zu weiere Auskunftserteilung gern bereit. Dormund, den 9. November 1911. Das Kuratorium der Der Leiter: Meisterkurse. Dr. Eichhof! Regling Oberbürgermeister. Direktor. Für Weihnachts-Geschenke empfehle mein großes Lager in 4216 Weiss, Woll u. Trieotagen zu enorm billigen Preisen. Josef Biergans Nachf. Telef. 7875. DORTMUND, Hansastr. 80. Telef. 7375. Grüne Rabattmarken. Grüne Rabattmarkon. Bücher werden In Zahlung genommen. Flechten näm, und trockene Schuppenflechte skroph. 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Sie laen jede Minderun berungsgewalt, zweit , drittens für ein mokratie einzutreten Die Pille ist wi#usführt, wer sie ver ehr und nichts wer politischer Beziehr Minderung käiserlic onsemativen glattwe niechen Machtmittel err v. Heydebrand all die Inpretation inne vorbeholten, d tüch. Im liberalen ttion dulden.— A se Jolltarif“, die ##llen der Agrarier aistengesetz auch de beralismus sich sel „Frißz Vogel ol Die Frage ist n inen Revolver den mzeinen Kandidater erden schwerlich gei illen die Grundbe #ufen. Was aber enn in den Stunde niervative Vertrau lämmerlein tritt,s sorte der Bibel wtziglich Ding ist. ch, zumal wenn es ist daher mit ei# en, daß etliche ne bei fressen als ür ein einziges Mi iillngen von vol ige Erklärungen„ haft sie so scharf icht mehr umfallen Herr v. Heydeb al gehl's aufs Ge igsberg nur konse eralen schlucken se dr er läßt sie al rde fallen, und ü dann die„Desr Us im Remen de diesmal geht's wi Bekanntmachung. Unter Bezugnahme auf die Ober=Präsidial=Poliz Verordnung vom 27. April 1889 betreffend die Benutzu von Hundefuhrwerken bringen wir hierdurch zur öffentlich Kenntnis, daß wir zur Untersuchung der Hunde, Geschl und Wagen Termin auf Mittwoch, den 27. Dezember ds. Irs. u Donnerstag, den 28. Dezember ds. Irsnachmittags von 1 bis 2 Uhr, im hiesigen städtisch Viehhofe angesetzt haben. In einem dieser Termine sind die Ziehhunde geschirrt und mit Wagen vorzuführen. Wird alles vorschriftsmäßig befunden, so wird der Erlaubnissch ausgefertigt, bezw. wird der bereits früher erteilte mitzubringen ist, verlängert. Wer nach dem 31. d. Mts. noch einen Hund Zugtier verwendet, ohne im Besitz eines gültigen laubnisscheines zu sein, hat Strafe bis zu 30 Mark#“ entsprechende Haft zu gewärtigen. Dortmund. den 12. Dezember 1911. Die Pollzeiverwaltunz. Krimina Und nicht wal mgekommen?“ „Stimmt so, gl serren aus der gri „Nun ja, denn hen hier gewesene barons, so wärer kommen.“ „Ach, gnädige tens geritten, nur sie per Wagen.“ „Soso! Und m „Dann kame ziger Herr.“ „Und unter d lingende Namen en?“ „O fa.“ „Und wie hi Stadt kamen die, „Ja, Herr, do ens noch der Di Nun, den k aus dem Grund ch habe ja au erren, denn ich interhalten woll der Freund— d gen bewegte. U en, wir sind nah ebsteigen. Abern sicht verraten, h schlen von unser „O, das tu' ## sofort mein Das beruhig keichen seines an