Besexsoreis: Monatlich RM 2.18, halbmonatlich RM 1.08. Einzelpreis 10 Rol.— Bet Betriebsstörungen oder sonstigen Ereignissen, bervorgerufen durch höhere Gewalt. können Exsatzansprüche nicht berücksichtigt werden.— Hauptgeschäftsstelle: Herne. V.-d.-Heydt-Str. 9.— Postscheckk. Dortmund 6342 Nummer 54 Zur Zeit ist Preisliste 4 gültg. In Konkursfällen wird der bewilligte Rabatt hintallig Für die Aufnahme von Anzeizen an bestimmten Tagen und Plätzen. auch für die durch Fernsprecher aufgegebenen und abbestellten sowie undeutlich geschriebenen Auftrage wird keine Gewähr übernommen. Annahmeschluß: Tags zuvor 16 Uhr.— Erfüllungsort und Oerichtsstand Herne I. Westt. Verleger: C. Holtmann und C.-Theo Holtmann(letzterer 2. Z. Wehrmacht).— auptschriftleiter: Willy Franke(a. Z. Wehrmacht): In Vertretung Albert Wemper.— Verantwortlich für Polltik allgemeinen Teil und Lokale: Albert Wemper.— Berliner Vertretung: Hauptschriftleiter Erich Wagner Sonnabend, den 4. März, und Sonntag, den 5. März 1944 73. Jahrgang Badoglio-Ränke schon vor Rom-Marsch Den Marschalltitel verdankt der Verräter nur dem Gesinnungsgenossen Nitti „Sowjetische Vertragstreue So hoch bei uns Deutschen das Wort Treue im Kurse steht, so gering wird es von den Sowiets geachtet und mißbraucht. Die jüdisch=bolschewistische Moral ist in der wandelbaren Anwendung des Wortes Treue auf Schritt und Tritt zu erkennen. Man bediente sich des Wortes sehr geschickt, wenn man den treuen Vertragschließenden nötig hatte, und entledigte sich des auf Treu und Glauben geschlossenen Vertrages, wenn die Brechung Vorteile für die Sowjets versprach. Seit der russischen Revolution hat Lenin die Treue(Leichtgläubigkeit) seiner Nachbarn ausgenutzt. Stalin hat seinen Vorgänger in der Vertragsbrechung noch übertrofsen. Wir sehen das am Ravallo=Vertrag, der von dem Juden Litwinow abgeschlossen wurde. Es war die Zeit der Abschließung von Einzelverträgen. Diese, man könnte sagen„Einfühlungsphase", wurde abgelöst durch elastisch=kollektive Bestrebungen in der Völkerbundspolitik. Hatte Litwinow seinem Meister im Kreml genug getan oder mußte ein aktiver arbeitender Genosse an die Spitze, genug. Litwinow wurde von Molotow abgelöst. Dieser Jude feierte seinen höchsten Triumph, den Völkerbund zum Nichteinmischen in den spanischen Bürgerkrieg zu bewegen. Der deutsch=sowjetische Vertragsabschluß lag wieder auf der Linie der Einzelvertragsabschlüsse. So hat es der Kreml verstanden, seine Außenpolitik stets mit einem Schleier des Geheimnisvollen zu umgeben, dadurch Unklarheiten zu schafsen mit dem Ziel, aus der internationalen Unsicherheit möglichst große Vorteile für sich herauszuziehen. Seitdem sich die Sowjetunion bemüht, internationales Vertrauen wieder zu gewinnen, spielen auch die internationalen Verträge eine große Rolle. Sie sind zu einem entscheidenden Instrument geworden auch für die Sowiets. Freilich ist die Kluft zwischen dem gegebenen Wort und seiner Einhaltung in den letzten Jahren schroff in die Erscheinung getreten bei den Völkern. Die Unterschriften des Kreml werden zur Zeit niedrig bewertet. Die von Moskau unabhängige Welt weiß, daß das gegebene Wort in Moskau nur solange Wert besitzt, wie es im Interesse der Sowjetunion liegt. Die Verträge mit den baltischen Staaten und ihre Auswirkung sind Musterbeispiele dieses verräterischen Verhaltens der Sowiets. In feierlicher Form wurde die Neutralität und die Staatshoheit von Estland, Lettland und Litauen zugestanden. Wer sich aber nicht an die Verträge hielt, waren die Bolschewisten. Liquidierungen, Verschleppungen, Terror und Mord traten an die Stelle der beschworenen und unterschriebenen Verträge. Das war die sowietische Auslegung des Wortes„Völkerbefreiung". Heute tarnt sich der Bolschewik mit dem demokratischen Mantel. Bei den Völkern, um die des Kremls Liebeswerben geht, werden die jüdischbolschewistischen Mordbanditen niemals ein williges Ohr und Gegenliebe finden, dafür war die Ernüchterung nach dem ersten Vertragsabschluß zu groß. Der deutsche Wall im Osten wird dafür sorgen, daß die Sowiets niemals wieder in die Lage kommen werden, ihr verräterisches Spiel mit den Baltenvölkern zu wiederholen. Das Wort eines Stalin hat für diese einmal betrogenen Völker keinen Wert mehr. Die harte Sprache der deutschen Waffen werden Verträge schmieden, die fester gegründet sind als pavierne, durchsetzt von jüdischbolschewistischem Geist. Die neuen Verträge sind durch die Rasse gegründet und mit dem Blut der iim ihre Freiheit kämpfenden Völker unterschrieben. 10—1. Von unserem ständigen Mitarbeiter sa Mailand, Anfang März. Es ist nur wenig bekannt, daß Badoglio, der schon im Weltkrieg eine traurige Figur abgab, seinen Titel als Marschall von Italien einem Gesetzentwurf der vorfaschistischen Zeit verdankte. Badoglio war damals der stellvertretende Chef des Generalstabes, und das Gesetz bestimmte, daß nur der Chef des Generalstabes und solche Generale, die selbst an der Front den Befehl über ihre Truppe führten, in den Marschallsrang erhoben werden konnten. Der damalige Ministerpräsident Ritti, der als Freimaurer eine Rangstufe unter Badoglio stand und sich bei ihm beliebt machen wollte, erließ ein Dekret, nach dem auch dem Vizechef des Generalstabes der Rang eines Marschalls zustand: Diesem Dekret verdankt Badoglio seinen Titel. „In 24 Stunden vom Faschismus betreien“ Dies schreibt Italicus(ein Pseudonym) in einer Broschüre, die in wenigen Tagen in einer Millionenauflage in ganz Italien verbreitet werden wird und in der mit Zitaten aus Dokumenten und Akten nachgewiesen wird, wie der Fall des Fascismus und der Verrat Badoglios schon vom internationalen Judentum und den Freimaurern systematisch vorbereitet worden war. Was den Marschall selbst betrifft, so wird festgestellt, daß Badoglio am Vorabend des Marsches auf Rom dem Heeresrat(der in Friedenszeiten den Generalstab vertritt) wörtlich erklärte, daß er, wenn man die Macht nur in seine Hand legen werde, Italien innerhalb 24 Stunden vom Fascismus befreien könnte. Die Bedingungen des Königs Nun wird man fragen, wie es möglich war, daß Badoglio trotzdem unter Mussolini eine so große Rolle spielen konnte. Der König habe, so erklärt Italicus, als er das Schicksal Italiens in die Hand des Duce legte, die einzige Bedingung gestellt, daß Badoglio im Amt zu lassen sei, eine Bedingung, die der Duce eingehalten hat, bis es ihm zu bunt wurde. Der griechische Feldzug war der Anlaß, daß Badoglio als Chef des Generalstabes abgesetzt wurde. Inzwischen aber hatte Badoglio seine Karriere gemacht, er war reich geworden; er hatte zwei wichtige Bundesgenossen, Federzoni, den späteren Präsidenten der Aendemia d'Italia == Geuf, 4. März. Während die Welt durch den erneuten Terrorangriff auf die Vatikanstadt einen weiteren Beweis für die verbrecherische Schamlosigkeit erhalten hat, mit der die Anglo=Amerikaner sich über alle völkerrechtlichen Bestimmungen und Grundsätze hinwegsetzen und ohne die geringste militärische Notwendigkeit auch neutrales Gebiet mit ihrem Bombenterror verletzen, gab der USA=Kriegsminister Stimson eine Erklärung zu den Luftüberfällen auf Rom ab, die geradezu als Musterstück von Heuchelei und Verlogenheit bezeichnet werden muß. Stimson weiß von nichts. Gr, der ja schließlich als Kriegsminister über alle militärischen Maßnahmen in allererster Linie unterrichtet sein sollte, erklärte der USA=Presse, er habe„keine Informationen über Berichte aus katholischer Quelle, daß die Sommerresidenz des Papstes, Castel Gandolfo, bombardiert worden sei.“ Stimson hält die USA=Presse scheinbar für ein Gremium von Einfaltspinseln denen man jeden Blödsinn vorsetzen kann, ohne Widerspruch fürchten zu müssen. Oder sollte er sie vielleicht doch so gut kennen, um zu wissen, daß sie ihm bei derartigen Schwindelmanövern nicht in den Rücken fällt? Jedenfalls muß man die Frechheit Stimsons bewundern, der so tut, als sei er ahnungslos, während durch die gesamte zivilisierte Welt eine Welle der Entrüstung über die Völkerrechtsbrüche und den Kulturbarbarismus der Anglo=Amerlkaner geht. Die Bombardierung von Kunstwerken aus Kulturstaaten leugnet Stimson selbstverständlich auch. Stattdessen erklärte und Graf Volpi de Misurata, der die Fäden der italienischen Finanz in Händen hielt. Zu diesem gesellte sich später Bottai, der vor dem Sturz Kultusminister war. Auf Vorschlag Federzonis, der damals das Kolonialministerium innehatte, war Badoglio zum Gouverneur von Libyen ernannt worden. Dieses Amt benutzte er, wie er selbst zugegeben hat, um sich ein Privatkapital von 5 Millionen Lire zu erwerben. Damit kehrte er nach Italien zurück und wurde zum Generalstabschef ernannt. Die chinesischen Vasen des Negus Nun folgte Ehre auf Ehre; er erhielt den AnnunziatenOrden, er wurde Marchese von Sabotino, Vizekönig von Aethiopien und Herzog von Addis Abbeba. Nachdem er in Aethiopiens Hauptstadt eingezogen war, setzte er Bottai als Gouverneur ein und widmete sich ausschließlich seinen„privaten Liebhabereien“, so unter anderem den berühmten chinesischen Vasen des Negus, die er später um 26 Millionen Lire an einen indischen Maharadscha verkaufte. Der Negus, Telegramm unseres re Istaubul, 4. März. Die neuerliche Ver schiebung der Rückreise des seit mehreren Wochen in Ankara weilenden türkischen Botschafters, Rauf Orbay, auf seinen Amtsposten ist jetzt von der englischen Regierung sehr auffällig und demonstrativ mit der Abbernsung Sir Knatchbull Huggesons beantwortet worden. Auch der englische Botschafter in der Türkei ist zur Berichterstattung berusen worden und er hat seine Flugreise über Kairo nach London so plötzlich und so eilig angetreten, daß angeblich nicht einmal mehr die Möglichkeit zu sen und historischen Gebäude und Denkmäler zu schonen“. Auch hier scheint der USA=Kriegsminister nichts von der sinnlosen Zerstörungswut der anglo=amerikanischen Luftgangster bekannt zu sein. Möge das die USA=Presse glauben und die für dumm verkauften USA=Spießbürger, sonst dürfte Stimson wohl kaum Gläubige für seine heuchlerischen Erklärungen finden. Immerhin liefert er einen neuen Beitrag zum Thema: Anglo=amerikanische Verlogenheit, hinter der sich die rücksichtslose Kriegführung der englisch=amerikanischen Kriegsverbrecher verbirgt. oam Berlin, 4. März. Nach der Zerstörung von Monte Cassino erklärten englische und amerikanische militärische und politische Stellen in aller Harmlosigkeit, die Luftstreitkräfte hätten strikten Besehl, kirchliches und vatikanisches Gebiet und Eigentum nicht zu verletzen. Angesichts der völlig ungerechtfertigten Bombardierung, zu der erwiesenermaßen kein militärischer Grund vorlag. ward diese dummdreiste Behauptung nicht nur eine Unverfrorenheit, deren nur die angelsächsische Heuchelei fähig ist, sondern auch eine Dummheit, weil sie die Welt an einem hervorstechenden Beispiel auf die gewohnheitsmäßige Lügnerei der feindlichen Agitation aufmerksam macht. Ein englisches Blatt brach denn auch in den be zeichnenden Ruf aus, die Zerstörung von Monte Cassino sei„zu früh“ erfolgt, womit das Bedauern ausgedrückt wurde, daß man für die Tat nicht einen Zeitpunkt gewählt hatte, in dem sie mit besserem Erfolg den Deutschen hätte in die Schuhe geschoben werden können. Wie die Engländer und Amerikaner grundsätzlich über die vatikanische Neutralität, die Exterritorialität der Vatikanstadt und über die Schonung kirchlichen Eigentums denken, zeigt der neueste Bombenangriff auf die Vatikanstadt, durch den eine Person getötet, mehrere Menschen verletzt und kirchliche Gebäude schwer beschädigt wurden. Daß die gemeinen Täter auch jetzt ihre Methode der frechen Ableugung beibehalten, geht aus den Aus führungen des amerikanischen Kriegsministers Stimson über die Grundsätze hervor, von denen sich die Luftwafse angeblich im Hinblick auf kulturelle und religiöse Stätten in Rom leiten ließen. Stimson erklärt, es sei die Absicht, diejenigen Teile der Städte, die die Deutschen nicht für militärische Zwecke benutzten, zu schonen. Die Antwort hier auf ist in dem Kommentur gegeden, den das Vati kanblatt„Osservatore Romano“ veröffentlicht, und in dem es auf die Erterritorialität der Vatikan stadt hinweist, die selbstverständlich jede Benutzung des Gebietes zu militärischen Zwecken ausschließt. Der Angriff stelle deshalb eine gewaltige Ungeder ihm das nie verzieh, verlangte deshalb, nachdem der Marschall zu den Engländern übergegangen war, dessen Auslieferung. Inzwischen war Bottai zum Gouverneur von Rom ernannt worden und hatte Badoglio bei dessen Rückkehr nach Italien eine fürstliche Villa geschenkt. Das Einkommen Badoglios betrug seinerzeit mehr als 1 Million Lire jährlich. Niederlagen und Verrat bezahlt! Dann kam der Krieg gegen Griechenland, der Badoglio verhängnisvoll wurde. Denn diesen Krieg führte er als Chef des Generalstabes so auffallend schlecht, daß seine Absicht, ihn zu verlieren, unverkennbar war. Weun er jedoch auch als Chef des Generalstabes abgesetzt wurde, so lebte jedoch sein Geist unter seinen Generalen weiter, er blied der aktive Führer der Truppe, die den Fascismus stürzte. Für seinen Verrat zahlt ihm der König eine hohe Prämie und ein fürstliches Einkommen und von England erhielt er noch eine halbe Million Lire. ständigen Mitarbeiters seiner vorherigen informativen A. prache mit den türkischen Stellen bestand. Damit sind also die diplomatischen Vertretungen der beiden Länder augenblicklich verwaist, denn die zurückgebliebenen Geschäftsträger kommen ja für entscheidende Verhandlungen nicht in Betracht. In wieweit Knatchbull Huggeson nach dem nicht mehr geleugneten Scheitern seiner letzten Aktionen in Ankara überhaupt noch in die Lage kommen wird, an einer Klärung der türkisch=englischen Beziehun gen mitzuhelfen, läßt sich hier zur Stunde natür lich nicht feststellen. Jedenfalls fällt es auf und die türkische Presse hebt das jetzt als bezeichnende Tat sache hervor, daß weder Churchill noch Eden in ihren letzten Erklärungen vor dem Unterhaus auch nur mit einem Wort das Verhältnis zur Türkei berührt haben, während die anderen neutralen Staaten doch wiederholt und in sehr weitem Maße in die Debatten gezogen wurden. Die Abreise Knatchbull Huggesons wird übrigens von einer Veröffentlichung des amtlichen türkischen Presse büros begleitet, in der festgestellt wird, daß die englischen Kriegsmateriallieferungen bis zu ihrer völligen Einstellung nach dem Abbruch der türkisch britischen Militärverhandlungen nur ein Sechstel der vereinbarten Mengen betragen haben, daß also England mit den Lieferungen im Rückstand ge blieben ist. rechtigkeit und eine offene Beleidigung dar, die keinen anderen Zweck verfolgen dürse, als immer mehr Schrecken unter der Bevölkerung zu verbrei ten. In der Erklärung des Kriegsministers Stim son findet sich auch der klassische Satz, die Politik des Kriegsministers im Falle der Zerstörung Monte Cassinos sei„bestimmt und klar". Gegen die Zerstörung kultureller, historischer oder kirch licher Stätten sollten alle möglichen Vorsichtsmaß regeln getroffen werden. Nach diesem nicht zu übertreffenden Zynismus kann man sich ungefähr denken, welche Antwort das amerikanische Staats departement dem Vatikan auf seinen Protest gegen Monte Cassino erteilen wird, dessen Text der vati kanische Staatssekretär Maglione am Donnerstag den heim hl. Stuhl akkreditierten Diplomaten be kanntgab. Die beiden demokratischen Regierungen, die in ihrer Provaganda von Frömmigkeit über fließen, werden den Protest selbstverständlich nur mit neuen Lügen und Entstellungen beantworten. Neue Ritterkreuzträger dnb Führerhauptquartier, 4. März. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberstleutnant Otto Sacher, Kommandeur eines Grenadier=Regiments: Hauptmann Albert Kunn, Führer einer Vanzeraufklärungs=Abteilung: Ober feldwebel Walter Frank, Zugführer in einer Schweren= Panzerjäger=Abteilung: Oberfähnrich Werner Krei, Zugführer in einer Panzerauf klärungs=Abteilung: Oberjäger Andreas Grei ner, Zugführer in einem Jäger=Regiment:## Sturmbannführer Hans Trauve: Bataillons kommandeur in einer F=Polizeikampfgruppe. Jahrestag der bulgarischen Befreiung ein Gosta. 4. März. Die gesamte Morgenpresse brachte gestern an führender Stelle mehrere Artikel zum Jahrestag der bulgarischen Befreiung. Die Blätter erinnerten an die zahlreichen Kämpfe, die das bulgarische Volk um seine Befreiung führen mußte und würdigten das große Wert der bulgarischen Freiheitskämpfer. er den USA-Pressevertretern,„die alliierten Streitkräfte im Gebiet von Rom würden ihr Möglichstes tun, um die religiöAdmiral Lötzew sprach in Helsinkt Der bekannte Marinesprecher des Großdeutschen Rundsunks, Vizeadmiral Lützow(links), traf zu einem Vortrag in Helsinki ein. Begrüßung durch den deutschen Marineattacht PK=Kriegsberichter Pietzow(Sch) Stimson stellt sich dumm— er weiß von nichts Dem USA-Kriegsminister ist vom Terror seiner Luftgangster angeblich nichts bekannt Die Türkei bleibt standhaft gegenüber England Der englische Botschafter in der Türkei plötzlich nach Hause beruten England und Amerika antworten mit Bomben Die Minister heucheln, die Lufigangster zerstören weiter die Valikanstadt Drahtbericht unseres diolomatischen Mitarbeiters Abwehrerfolge bei Rogatschew, Witebsk, Newel Schlag gegen größere Bandengruppen Hohe Verluste Im Osten— Stohtruppunternehmen bei Nettung und Aus dem Führerhauptquartier, 4. Marz. Das Oberkommando der Wehrmacht gab gestern bekannt: Im Südabschnitt der Ostfront herrschte gestern nur geringe örtliche Kampftätigkeit. Schlachtfliegerverbände grissen im Raum Polonnose—Schepetowka Truppenzusammenziehungen der Bolschewisten mit gutem Erfolg an. Nördlich Rogatschew setzte der Gegner nach Zuführung weiterer Divisionen seine bartnäckigen Durchbruchsversuche fort. In schweren Kämpsen errangen unsere Truppen unter Abschuß von 20 Panzern einen erneuten Abwehrerfolg. Bei Witebsk traten die Sowjets mit Insanterieund Panzerverbänden in zwei Abschnitten zum Angriff an. Bei der erfolgreichen Abwehr wurden südöstlich Witebsk von 18 angreisenden Pauzern 14 abgeschossen, wahrend nordöstlich der Stadt 17 durchgebrochene Pauzer durch Sturmartillerie und Panzerabwehrwassen sämtlich vernichtet wurden. Nordwestlich Newel halten die schweren Abwehrkämpfe an. Bei ihren erfolglosen Angrissen hatten die Bolschewisten hohe Verluste. Während südöstlich Pleskau seindliche Angrisse scheiterten, sind an der Narwa mit den angreisenden Sowjets noch heitige Kämpfe im Gange. Im Landekopf von Nettuno führten unsere Truppen zahlreiche Stoßtruppunternehmen mit gutem Erfolg durch. Kampffliegerverbände und Fernkampfartillerie trafen bei Anzio und Nettuno zwei Zerstörer und ein Transportschiff von 7000 BRT schwer. Bei einem Stotztruppunternehmen an der adriatischen Küste wurden drei seindliche Pauzer vernichtet und ein Munitions= und Betriebsstofflager mit seiner Besatzung in die Lust gesprengt. Leichte deutsche Seestreitkräfte beschossen mit beobachteter Wirkung den Hasen Bastia aus Korsika. In den Mittagsstunden des 2. März unternahmen nordamerikanische Bomberverbäude bei geschlossener Wolkendecke unter starkem Jagdschutz Terrorangrisse gegen west= und südwestdeutsche Orte. Trotz starker Behinderung durch die Wetterlage wurden 19 feindliche Flugzeuge abgeschossen. In der vergangenen Nacht warsen einige seindliche Störflugzeuge Bomben im rheinisch=westfälischen Raum. □ Berlin, 4. März. Deutsche Verbände führten dieser Tage einen erfolgreichen Schlag gegen größere Bandengrup. pen, die als Schrecken der Bevölkerung das Gediet der Pripjet=Sümpfe durch Ueberfälle und Plünderungen beunruhigten. Die Bolschewisten versuchten zunächst in das südwestliche See= und Moorgelände auszuweichen, wurden jedoch in zweitägigem Kampf überall zurückgeworfen und zersprengt. Unsere Grenadiere, die in dem urwaldähnlichen Sumpf= uns Waldgebiet schwierigste Geländeverhältnisse zu überwinden hatten, vernichteten dabei insgesamt 32 Bandenlager, sprengten 200 Bunker, hoben zwei größere befestigte Stützpunkte aus und brachten über 100 Gefangene ein. Die Beute an Waffen, Ausrüstungsmaterial und verschlepptem Bieh in dem von Banden freigekämpften Raum war beträchtlich. Drei Gewinne zu je 200 000 RM gezogen □ Berlin, 4. März. Am 22. Ziehungstag der fünften Klafse der zehnten Deutschen Reichslotterie fielen drei Gewinne von je 200000 RM auf die Nummer 130 519. ven verfüge. Lavai ging bann kurz auf die Dissidenten ein und erklärte, daß diesenigen, Die Bo: Popi, schewplamus mit. im Falle eines„alliierten“ Sieges den Bolschewiemus mit bringen würden. Was sich in Algier abspiele, sei zur, ein Vorspiel von dem, was man in Frankreich zu sehen Zum Schlus sagte Laval, er seze sich ein, um zu das Leben Frankreichs zu retten. Nicht auf die leichte Schulter nehmen London bekommt die krasse Wirkung der deutschen Luftwafte zu spüren □ Stockholm, 4. März. Trotz des krampfhaften Bemühene Churchills, die Wirkung der deutschen Luftangriffe auf London zu bagatellisieren, mehren sich in der englischen Presse Stimmen, die recht klein aufklingen und deutlich erkennen lassen, daß die deutschen Bomben eine nachhaltige Wirkung haben. Die deutschen Luftangriffe auf London, so schreibt„Dorkshire Post,“ dürfte die englische Bevölkerung keineswegs auf die leichte Schulter nehmen; im Gegenteil, sie müsse damit rechnen, daß die Deutschen sie weiter verschärfen würden, zumal der Gegner, wie sich jetzt herausstellte, seine Luftwaffe und die Methoden, die sie anwende, wesentlich verbessert habe. Man habe sich darauf gefaßt zu machen, daß England Die riesigen Verluste der Bolschewisten Die Folge An- und Abschwellen der Winterschlacht □ Berkin, 4. März. Das An= und Abschwellen der Winterschlacht im Osten erklärt sich aus den riesigen Verlusten der Bolschewisten. Der Feind sieht sich immer wieder gezwungen, seine schwer mitgenommenen Verbände aus der Front herauszuziehen, aufzufrischen und umzugruppieren. Dadurch wird der Fluß der feindlichen Angriffshandlungen fortgesetzt unterbrochen. Die wirkliche Höhe der sowjetischen Ausfälle ist nur zu schätzen, da für die Wirkung der Luftangrisse und des Vernichtungsfeuers unserer Artillerie auf Reserven und Bereitstellungen hinter der feindlichen Front nur Gefangenenaussagen vorliegen. Zahlreiche Meldungen einzelner deutscher Divisionen lassen aber erkennen, in welchen Bahnen sich die Verlustzahlen des Feindes bewegen. Wie verschiedentlich im Wehrmachtbericht gemeldet, geiffen die Bolschewisten südlich der Beresina auf schmalem Raum mit mehr als zehn Schützendivisionen an, um in die Tiefe des Raumes von Bobruisk einzubrechen. Ununterbrochen warfen sie ihre Regimenter, darunter sieben Strafkompanien und Sondereinheiten in den Kampf, wobei die bald in dichten Haufen, bald in Wellen angreifenden Verbände oft schon auf dem Eis und den Sumpfflächen des Vorfeldes im Feuer unserer Artillerie zusammenbrachen. Allein vor dem Abschnitt einen rheinisch=westfälischen Division wurden im Verlauf von vier Tagen 4000 gefallene Bolschewisten gezählt. Das bedeutet, wie auch durch übereinstimmende Aussagen zahlreicher Gefangener bestätigt wird, daß der Feind in diesem Abschnitt rund 15000 Mann an Toten und Verwundeten verloren hat. Bei Angriffen gegen einen der deutschen Stützpunkte hatte z. B. das vorstoßende sowjekische Schützenregiment so hohe Ausfälle, daß von den beteiligten Kompanien jeweils nur drei bis vier Mann übrig blieben. Wiederholt versuchten sowjetische Soldaten unter dem Eindruck dieser Katastrophe überzulaufen. Um solchen Absichten entgegenzutreten, drohten die Kommissare damit, dag die Angehörigen der Ueberläufer erschossen oder nach Sibirien verschickt werden würden. Den erst im Laufe der Kämpfe eintreffenden Reserven wurde außerdem erklärt, daß sie nur den Schwanz des Angriffskeiles bildeten und daher die bereits gestürmten deutschen Stellungen nur noch zu besetzen hätten. Alle diese Drohungen und Täuschungen verfehlten aber ihren Zweck. Die deutschen Grenadiere hielten ihre Linien gegen den Ansturm der sowjetischen Massen, verlangten vom Feind für jeden Meter des sumpfigen Urwaldes höchsten Blutzoll und machten schließlich alle Durchbruchsabsichten zunichte. Das gleiche Bild hoher feindlicher Ausfälle zeigten die jüngsten Kämpfe südöstlich Witebsk. Hier wurden in der Zeit vom 22. bis 27. Februar allein im Abschnitt einer deutschen Infanteriedivision 48 Panzer, 54 Geschütze, 56 Maschi nengewehre und nahezu 1000 Handfeuerwaffen vernichtet oder erbeutet. An gezählten Loten verlor der Feind im gleichen Zeitraum vor dieser deutschen Division 8600 Mann, was ebenfalls einem Gesamtausfalle an Loten und Verwundeten von nahezu 15000 Mann entspricht. Besonders eindrucksvolle Beispiele lieferten die Kämpfe der im mittleren Abschnitt der Ostfront eingesetzten 267. niedersächsischen Division. Gie wurde am Morgen des 29. Februar von vier dis fünf sowjetischen Schützendivisionen angegriffen. Trotz starker Vorbereitung mit Feldhaubitzen und Salvengeschützen und trotz Begünstigung durch dichten Nebel und unübersichtliches Waldgelände konnte der Feind jedoch keine Erfolge erzielen. Eine örtlich eingebrochene feindliche Gruppe wurde im Waldkampf auf engstem Raum zusammengedrückt und in ihrer Masse vernichtet. Die Artillerie zerschlug erkannte Bereitstellungen mit deckenden Salven, so daß diese Kräfte sich nicht mehr zum Angriff entfalten konnten. Wo es dem Feind gelang, in unsere Gräben einzudringen, warf ihn der sofort angesetzte Gegenstoß wieder zurück. Der vergebliche Ansturm kostete die Bolschewisten 331 Panzer, 33 Geschütze, sowie zahlreiche schwere und leichte Waffen. Ihre blutigen Verluste betrugen 1400 Mann an Toten und ein Vielfaches dieser Zahl an Verwundeten. Damit verlor der Feind seit Beginn der Kämpfe am 21. Februar allein im Abschnitt dieser einen deutschen Division mindestens 3200 Mann an Toten, das Drei= bis Vierfache dieser Zahl an Verwundeten, 44 Panzer, 67 Geschütze verschiedenen Kalibers und große Mengen wertvollen Kriegsmaterials. in den nächsten Monaten alle Härten und Leiden einer neuen Blitzmethode über sich ergehen lassen müsse. Der luftmilitärische Mitarbeiter der gleichen Zeitung stellt fest, daß die Deutschen mit ihren Luftangriffen immer bessere Ergebnisse erzielten und erlitten dabei außerordentlich geringe Verluste. Immer größere Verbände drängen bis London vor. Das seien Tatsachen, die deprimierend auf die Oeffentlichkeit wirkten. Man frage sich, ob diese Luftangriffe eines Tages auch über London hinausreichen und andere englische Städte trefsen würden. In diesem Zusammenyang ist auch ein Brief des Vorsitzenden und Sekretärs eines in White=Hall sitzenden Ausschusses„Zur Begrenzung der Bombenangriffe“ zu erwähnen, der vom„Manchester Guardian“ veröffentlicht wurde. Der Briefschreiber verweist auf die Ansicht weiter Kreise in England, die sich gegen den englischen Bombenterror wenden, weil er weder die erwünschte Verkürzung der Kriegsdauer bringe, noch mit der militärischen Notwendigkeit begründet werden könne. Außerdem habe der Einwand, die Deutschen hätten damit begonnen, keinerlei moralische Gültigkeit. Polltik der„guten Nachbarschaft“ □ Stockholm, 4. März. Der dem Kongreß Vorschlag des Präsidenten, die sogenannte Politik der„Auten Nachbarschaft“ in Zukunft nicht nur auf Südamerika zu orchrärten, sondern au die gange Velt enzsehgen erneuter Beweis der weitgesteckten imperialistischen Ziele der USu aufgesaßt. Das neue Programm dieser sogenannten guten NachbarPolitik, das Unterstaatssekretär Stektinius dem Kongres vorlegte, umsaßt den Austausch von Professoren, Wissenschaft lern, Journalisten, Pädagogen usw., die Errichtu genannter amerikanischer„Kultur"=Zentren in allen gen Hauptstädten der West und den Gebrauch Zeitschriften, Filmen und des Rundfunks, um der Welt di Verhältnisse in den USA näherzubringen. Hinter diesem harmlos aussehenden„kulturellen“ gramm stehen aber sehr wichtige wirtschaftliche Interessen. Das„kulturelle" Programm soll lediglich der Vorläufer des amerikanisch=jüdischen Kapitals sein. Genau so begann sich die USA=Politik in Südamerika durch allerlei„kulturelle Institutionen häuslich einzurichten, bis hinter diesen Kultureinrichtungen der amerikanisch=jüdisch=plutokratische mann und hinter diesem wieder der amerikanische Politiker und Militär erschten. Hinter ihnen steht ebenfalls wieder die jüdische Befehlsstelle. So versucht das Judentum, das auch in diesem Krieg wieder der wahre Kriegstreiber ist, mit der betrügerischen Phrase von der Politik der„guten Nachbarschaft" und mit dem„kulturellen“ Schwindel seine wirtschaftsimperialistischen Welteroberungspläne durchzusetzen. Drastische Strafe für vergnügungssüchtige Drückeberger Drahtbericht unseres Mitarbeiters sa Norditalien, 4. März. Angehörige eines italienischen Bataillons, das von Cremona aus an die Front abging. veranstaltete eine Razzia in den Vergnügungslokalen der Stadt, griffen einige hundert junge Männer im wehrfähigen Alter auf und führten sie in die Galerie, dem gesellschaftlichen Mittelpunkt von Cremona. Nach Prüfung ihrer Papiere wurden ihnen die Köpfe kahlgeschoren. Das zahlreiche Publikum, das dem ungewöhnlichen Schauspiel beiwohnte, zeigte sich höchst befriedigt über die drastische Strafe für Drückeberger, die in einer Zeit, in der das Vaterland um Sein oder Nichtsein kämpft, ihrem Vergnügen leben. „Deutschland— Heimat unserer Kultur“ Die Hiller-Jugend im mu sischen Wettbewerb 1944 □ Berli n. 4. März. In seinem Neujahrsappell kündete Reichsjugendführer Armann die die Durchführung eines musischen Wettbewerbs der Hitler=Jugend für das Jahr 1944 an. Nach Abschluß der Vorbereitungen ruft die Hitler=Jugend nunmehr alle schöpferisch begabten Jungen und Mädel auf, sich ihrer Neigung und Begabung entsprechend an diesem Wettbewerb zu beteiligen. Die Jugend tritt in diesen Wettstreit der jungen schöpferischen Geister mit der Parole:„Deutschland — Heimat unserer Kultur“ und bekundet damit, daß sie als Blutsträger unseres Volkes zugleich auch Träger seiner schöpferischen Kulturkraft ist. In einer Zeit, wo unsere Feinde glauben, unsere Kultur durch die Zerstörung unserer Dome, Kunstwerke und Städte für immer vernichten zu können, bekennt sich die Jugend zu der ewigen Schöpferkraft unseres Volkes, die in ihr lebt und weiterleben wird. Sie will beweisen, daß mit der Erhaltung des deutschen Lebens auch unsere Kultur lg sein wird. Die Durchführung des musischen ewi Wettbewerbs zeigt schließlich, daß auch im fünften Kriegsjahr die nationalsozialistische Erziehungsform bestimmt wird durch die Einheit des soldatischen und musischen Emufindens. Der musische Wettbewerb der Hitler=Jugend. der eine Auslese und Förderung aller schöpferischen Begabungen in der deutschen Jugend bezweckt, wird in Gruppen und Einzelwettbewerben durchgeführt. Die Gruppenwettbewerbe umfassen die Musik=, Spielmanns= und Fanfarenzüge der Hitler=Jugend. ihre Chöre und Singgruppen, ihre Laienspiel=, Puppenspiel= und Volkstanzgruppen und die Erstellung von Kriegstagebüchern durch die Einheiten der Hitler=Jugend. Die Wettbewerbe in Einzelleistungen gliedern sich in die Sparten: Mu sik: Instrumentalsviel, Gesana. Kompositionen; ferner Dichtung, darstellende Kunst und Sprechkunst sowie bildende Kunst: Hier insbesondere für Spiele und Svielzeug. Zeichnen und Malen, Pla stik, Bauen, und Landschaft, Werkarbeit und Kunst handwerk sowie Lichtbild und Schmalfilm. An den Wettbewerben in Einzelleistungen können auf Grund freiwilliger Meldungen sämtliche für die einzelnen künstlerischen Fachgebiete begabten und interessierten Jungen und Mädel mit voll endetem 14. Lebensjahr. teilweise auch schon mit vollendetem 12. Lebensjahr teilnehmen. Die Führer und Führerinnen der zuständigen Einheiten sowie die Banne der Hitler=Jugend nehmen Anmeldungen zum musischen Wettbewerb bereits ab 1. März 1944 entgegen. Mackenzie King ist sehr besorgt lb Lissabon, 4. März. Der kanadische Ministerpräsident Mackenzie King hat in letzter Zeit verschiedene öffentliche Aeußerungen getan, die ganz und gar nicht mit der amtlichen Agitationslinie Londons und Washingtons übereinstimmen wollen. Zu den Kämpfen im Brückenkopf von Anzie erklärte er, daß der Krieg möglicherweise um Monate, wenn nicht um Jahre verlängert würde, wenn es den deutZeichnung Kraft Freudiges Ereignis In England Der Großpapa:„Ich bin schon so ungeduldig, mein Enkelchen zu sehen! Ist es ein blondes oder ein brünettes Babn?“ Die Hebamme:„Lassen Sie sich Zeit, Sir, es ist ein— alliiertes Babv!“ „Deutsche Armee unbeslegbar“ □ Paris, 4. März. Anläßlich eines Empfanges französtscher Handwerkskammer=Vorsitzender hielt Regierungschef Laval eine Ansprache, in der er sagte, daß die deutsche Armee nicht geschlagen werden könne, da sie über beträchtliche ReserMütter Beurens Jelslittenkalrt Von Arthur M. Freedrich Die Sonne glitzert auf dem Schnee. Sviegelblank ist der Abhang des Hügels, der inmitten der Stadt dem Altersheim einen weiten Rundblick bietet. Dunkle und hellere Punkte wimmeln gleich Ameisen auf der blendend weißen Fläche: das Jauchzen und Lärmen der Kinder klinat fröhlich in den heiteren Tag. In sausender Fahrt kommen Rodelschlitten den Abbang hinunter, flatternde Schals in leuchtenden Farben wehen hinter ihnen her: rotwangige Buben und Mädel schießen heran mit strahlenden Blicken wie Rennfahrer. Und wenn einmal ein Schlitten allzu scharf in die Kurve gelenkt wird, sich gar überschlägt seine leichte Last in hohem Bogen in den ausstiebenden Schnee wersend, dann wallt ein übermütiges Lachen hinauf und hinab, sich hallend in der winterlichen Pracht verlierend. Mögen Erwachsene dort unten noch so sehr basten und verdrießlich ob der Kälte ihres Weges kommen, mögen sie, weiß Gott. an Kummer und Sorgen, an den Tod denken— hier, vor diesem Kinderparadies verhält ein jeder für kurze Zeit den Schritt, und ein Mitfreuen erhellt die Seele, gibt sich erkennen in einen sinnigen, erinnernden Lächeln Auf der Anhöhe mag dort und da jemand mißmutig dreinsehen, weil er sich nicht auf der Glätte zu Tal wagen will, und knurrend des wetten Umweges über die Steintrevpe gedenken; die Jungen haben den am frühen Morgen fürsorglich hingestreuten Sand dadurch unwirksam gemacht, daß sie frischen Schnee herbeischafften und darauf schauselten. So scheint der Abhang wahrhaftig nur flinken Kinderfußen ungefährlich zu sein. Doch es gibt in dem Heim auf dem Berge keinen Menschen, der den Kindern ernstlich diese Freude wehren möchte. Was aber beginnst du. Mutter Behrend, da du aus der Stadt zurückgehumpelt kommst und zurück möchtest in dein warmes Stübchen dort droben auf dem Berge? Wäre sie nur erst daheim! Ihre dicksohligen Filzschuhe schützen kaum noch gegen die Kälte und der frische Ostwind pustet durch den Schulterumhang hindurch, als wäre dieser ein hauchdünnes Seidengespinst. Vorsichtig! Schritt für Schritt nähert sich Mutter Behrend dem Abhana. ängstlich darauf bedacht, daß ihr nicht so ein heransausendes Gefährt zwischen die müden Beine kommt. Guter Gott, wie soll sie zwischen diesen wimmelnden Hausen hindurch, wie soll sie über die Glätte hinweg nach oben kommen? Soll sie alte Frau trotz der Kälte den weiten Umweg über die vielstufige Steintreppe wählen? Ach a. Kinder müssen spielen; aber wie soll sie. die alte Frau, ins Heim aus den Bera kommen? Ein Junge, der. vausbäckig und leuchtenden Auges, seinen Rodelschlitten wieder bergan ziehen will, nähert sich ihr zutraulich:„Mutter Bebrend.“ sagt er,„ich führe Sie hinauf.“ Damit saßt er nach ihrer Hand. „Das geht doch nicht. Bengel.“ wehrt sie ihm mehr ratlos als bestimmt.„Immerzu kommen welche herunter und du kannst mich nicht halten, wenn mich so ein Dina anfährt. Nein. laß nur!“ Aber der Bub weiß Rat: er winkt mit beiden Armen, er pfeift und schon schießen alle Schlitten, die oben sind. ins Tal hinab, so daß der Abhang völlia frei wird von jedem störenden Hindernis. Aber auch setzt will Mutter Behrend von einem Aufstieg nichts wissen.„Ich breche mir noch in meinen alten Tagen die Beine auf dieser. Glätte. Laßt nur gut sein, ich gehe doch lieber die Steintreppe hinauf.“ Doch ebe sie sich aus dem Kreis der sie umringenden Kinder freimachen kann, hat ein Junge den größten von den Schlitten hinter sie gebracht, und schon fühlt sie sich behutsam auf diesen hinaufgedrängt. Zwei Jungen setzen sich zu thr. einer hinten, der andere vorn. Sodann packen ein Dutzend kleine Käuste wacker zu, und alsbald geht es mit der alten Frau und vielem Halloh die Anhöhe hinauf. Bevor Mutter Behrend sich recht besinnt, ist sie oben. „Ihr Rangen. ihr!“ schimpft sie, als sle, ganz verdattert, wieder auf eigenen Beinen steht.„Macht man solche Streiche mit einer alten Frau?“ Aber dann. als die Jungen ihr ein wenig verschamt den Weg freimachen, lächelt sie und fährt einem der Buben weich über das gerötete Antlitz. „Ihr seid doch alle brave Kinderchen!“ Dann eilt sie davon. „Wiedersehen. Mutter Behrend!“ schreien die Kinder wie aus einem Munde und alsbald versinken sie alle wieder in die beseeligende Freude des Wintersports. schen Soldaten gelingen sollte, den Brückenkopf einzudrücken. Für diese Prophezeiung mußte sich Mackenzie King von Churchill in dessen letzter Parlamentsrede zurechtweisen lassen. Dann machte der kanadische Ministerpräsident einige Andeutungen über neue engtische Forderungen an Kanada, die gerade, weil sie so unbestimmt gehalten waren, die Phantasie der englischen und amerikanischen Journalisten stark anregte. Die New Yorker Presse kommentierte diese Aeußerungen, indem sie aus Ottawa meldete, England habe alle Schiffe der kanadischen Fluß= und Küstenschiffahrt, etwa 4500 Boote, für den Invasionsangriff auf Westeuropa gefordert. Diese Meldung ist weder in London noch in Ottawa dementiert worden. Neuerdings hat nun Mackenzie King wiederum von der Möglichkeit eines langen Krieges gesprochen, indem er auf die milltärischen Erfindungen hinwies, die während dieses Krieges gemacht wurden, und von denen die meisten noch gar nicht bekannt seien. Diese Erfindungen würden, wenn sie erst einmal eingesetzt worden seien,„unzählige Menschenleben vernichten". Weiter erklärte Mackenzie King, er sei sehr besorgt über die lange Dauer des Krieges, denn je länger der Kampf anhalte, um so mehr Erfindungen würden gemacht, und niemand könne die furchtbaren Ergebnisse voraussagen, die sie auf dem Schlachtfelde verursachen würden. Von der gesamten englischen Presse dringt nur der„Daily Telegraph" diese Aeußerung des kanadischen Ministerprästdenten. Die anderen Zeitungen zogen es vor, ihren Lesern die Warnungen Mackenzie Kings zu verschweigen. Pläne, die das deutsche Schwert zerschlagen wird Drahtbericht unseres MitarbeiterII Genf, 4. März. Staatesekretär Hull wird in aller Kürze zu wichtigen Besprechungen in London erwartet. Auf seinem Programm für die britische Hauptstadt steht, wie man hört, vor allem der amerikanische Plan für die Behandlung Deutschlands nach dem Kriege. Hull soll den britischen Diplomcten den amerikanischen Standpunkt über die Deutschland aufzuerlegenden Waffenstillstandebedingungen mitteilen. Im Augenblick befindet sich Hull noch zur Erholung in Florida, wird aber in Washington erwartet, wo er vor seiner Reise nach London Fühlung nehmen wird. Unterstaatssekretär Habicht getallen □. Berlin, 4. März. Im Osten fiel als Hauptmann und illonsführer der Unterstaatssekretär im Auswärtigen Amt, Pg. Theo Hadicht. Damit hat ein kämpferisches Leben In treuester Pflichterfüllung für Führer und Volk seinen Abschluß gefunden. Pg. Habicht wurde am 4. April 1896 in Wiesbaden geboren. ***** — 9 1 C C. e Der Beweis Im Mittelalter bestand vielerorts die Gewohnbeit, den Arm eines Mannes, der eines Verbrechens beschuldigt war, In kochendes Wasser einzutauchen. Wenn die Brandwunden innerhalb von drei Tagen geheilt waren, wurde der Angeklagte freigesprochen. Nummer So, 2. Blel TUNO Sonnebend, 4. März 1944 Naeis die die Jints#ut? Wetten, daß du die Redensart:„Nach mir die Sintflut!“ auch schon gebraucht hast? Sie machte dir wohl keine Ehre, denn dem kommenden Schicksal gegenüber gleichgültig sein, das kann jeder. So etwa:„Ohne mich, bitte! Von mir aus kann es werden, wie es will, was geht's mich an? Laßt mich ungeschoren!“ Viele haben schon so dahergeredet, die keinen Mut zur Selbstverantwortung besaßen, vor allem in Zeiten, die keine Verantwortungsfreudigkeit kannten. Ist es dir, nachdem wir einen Krieg um unsere letzten und höchsten Lebensinteressen führen, wirklich gleichgültig, was aus unserem Volke wird? Soll es leben oder untergehen? Sollen unsere Mütter und Kinder verkümmern und verkommen wie im roten„Arbeiterparadies“.— oder fühlst du dich für die Erhaltung unseres Volkes mitverantwortlich? Du meinst, die Frage sei sehr schnell beantwortet, denn: gibst du nicht regelmäßig deine Spende für das WHW. um damit dein Verständnis für die nationalsozialistische Volkspflege zu bekunden? Gewiß, ja. Aber— Man kann spenden und damit das tun:„So bitte, aber nun laßt mich ungeschoren! Nach mir die Sintflut! Was kümmert's mich?“ Man kann aber auch so spenden, daß man die Verantwortungsfreudigkeit für unseres Volkes Lehen und Zukunft auf den ersten Blick erkennen kann. Fragt sich: Wie spendest du fürs WÖW? Was schenken wir unserem Museum? Eine Anregug, was ein Museum alles gebrauchen kann Die Frage ist beinahe müßig. Ein Museum ist Abnehmer für alle Gegenstände, die mit dem Leben des Menschen in Verbindung gebracht werden können. In dem in der Dienstag=Ausgabe veröffentlichten Schreiben unseres Museumsdirektors war die Bitte nach Büchern und dergleichen Dinge ausgesprochen. Wir wollen unsern Lesern helfen bei der Suche nach Stiftungen. Mancher Kleingärtner hat beim Umgraben seines Gartens in der Herner Feldmark gewiß schon ein altes Geldstück gefunden, das er nun sorgsam in der Westentasche aufbewahrt. Erfüllt in dieser Form der Fund seinen Zweck? Mag es sich um einen Pfennig oder einen guten oder Mariengroschen handeln, er wird im Ruhrtalmuseum allen Kreisen zugänglich.— In manchem Bauern= aber auch Bürgerhaus liegen in einem verschiedenen Winkel, verstaubt oder auch vielleicht als Kälkeimer gebraucht, Feuerlösch= eimer herum. Auch diese alten Zeugen aus Urgroßvaters Zeiten sind wert. im Museum aufgehängt zu werden. Wenn der Feuerhaken nicht als Vitzebohnenstange gebraucht worden ist. kann dieser ebenfalls dazu kommen. Was sehr wichtig ist, sind die alten Gesang= und Lesebücher. Wenn in der Kreisstadt schon eigene. Lesebücher waren, so hatte das Land. der Kreis, ebenfalls solche. Auch Rechenbücher fallen darunter. Da die Alten im Geldausgeben für Bücher sehr sparsam waren, so ist es doch wohl möglich, daß solche Bücher, die Kleine Geschichte am Rande einer großen Stadt Sechs Uhr abends. Büroschluß. Der Regen strömt rücksichtslos. Man eilt nach Haus. Pessimisten auf ihren zwei Beinen, Optimisten warten auf die Straßenbahn und erhoffen sich einen Platz. Die Menge staut sich am Rathausplatz. Mitten unter ihnen steht Elke, ein paar Regenspritzer tropfen ihr mitten auf die Nasenspitze. Elke schüttelt sich ein wenig und schiebt sich vorsichtig hinter den Rücken eines rundlichen Herrn unter dessen weitausladenden Regenschirm. Die Bahn naht, brummt in der Kurve. Man nimmt Startstellung ein. Gewitzte wissen bereits, wo nach einigem Umrangieren die Wagen zum Stehen kommen, sie knäulen sich an den bekannten Stellen zusammen und warten es ab, mit äußerer Ruhe getarnt. Andere laufen aufgeregt neben den rangierenden Wagen einher und werden zu ihrer Entrüstung immer wieder von der hellen Stimme der Schaffnerin,„noch nicht einsteigen!" zurückgewiesen. Nun ist es so weit, man drängt, schiebt,— hier kommt es auf persönlichen Einsatz an, die Gewandtesten und Kräftigsten bekommen die Eckplätze. Marktnetze werden aufmunternd in die Kniekehlen der VorScherl. deren gestoßen, Kinoer weinen. Dicht hinter dem rundlichen Regenschirmbesitzer hält sich Elke und läßt sich schieben. Man soll es nicht für möglich halten, schließlich haben alle einen Platz, oder zum mindesten ein Plätzchen gefunden. Halteriemen für die Stehplatzinhaber reichen nicht aus; das macht nichts, in den Kurven hält man sich am Rockkragen des Nebenmannes oder wird gehalten durch den allseitigen Gegendruck. Ein Aufatmen geht durch die Menge, der Wagen setzt sich in Bewegung. Jawohl, er fährt bis zum Stadtrand durch. Elke beobachtet gespannt die junge Schaffnerin, wird es ihr gelingen, sich einen Weg durch die drangvolle Enge zu bahnen?„Noch jemand ohne Fahrschein, bitte?“, die Schaffnerin steht lachend vor Elke, an ihrem Rockaufschlag blinkt das Zeichen des Kriegshilfsdienstes des Reichsarbeitsdienstes. Elke stutzt, das Gesicht kommt ihr doch bekannt vor, wo hat sie es nur schon einmal gesehen? Während sie in ihrer Tasche nach dem Fahrgeld sucht, überlegt sie angestrengt. Als sie den Fahrschein zusammenfaltet, weiß sie es plötzlich wieder. Im Urlaub war es, damals in den Bergen bei ihren Verwandten auf dem Bauernhof. Ein Arbeitsmaidenlager war in der Nähe, und die kleine Schaffnerin arbeitete beim Nachbarbauern auf dem Felde... Im Augenblick ist es nicht möglich, mit ihr ein paar Worte zu sprechen, aber bis zur Endstation wird sich schon ein ruhiger Augenblick finden. .... vor einem halben Jahr war es, Elke hatte gerade ihr Sportlehrerinnenexamen gemacht und ruhte sich in den Bergen von den Examenssorgen aus. Da stand sie oft in der Nähe des Lagers und beobachtete die Maiden bei der Leibeserziehung auf der weiten Bergwiese. Damals schon kam sie die Lust an, mitzumachen.... Die gesammelte Feuchtigkeit eines Regenschirms ergießt sich in Elkes Schuh. Die Straßenbahn rüttelt und schlingert. Allmählich gibt es etwas Luft. Elke balanziert nun durch den Wagen und knüpft mit der Schaffnerin ein kleines Gespräch an. Auch sie erinnert sich an die Begegnung im Sommer. Seit 6 Wochen ist sie nun schon mit vielen Kameradinnen in der Stadt. Ja, sie haben sich schnell eingelebt und es macht auch Freude, ein halbes Jahr als Schaffnerin Dienst zu tun. Zwischendurch reicht sie einer Mutter ihre drei Kinder aus dem Wagen, nennt einem ständig hustenden Herrn ein Mittel zu Lösung des Katarrhs und ruft genauestens ihre Stationen aus.„Menschenkenntnisse sammelt man“ sagt sie„und die Hauptsache ist, daß man feinen Humor de hält. Sie glauben gar nicht, wie ein freundliches Gesicht und einige muntere Worte in einer überfüllten Straßenbahn eine heitere Atmosphäre schaffen.— Bahnhofstraße!— Ueberhaupt, man weiß, wofür man arbeitet, jede eben so gut und soviel sie kann. Meine Kameradinnen denken genau so.“„So, Ihre Kameradinnen denken genau so? Wo haben Sie übrigens das Sportabzeichen gemacht?“„Im Lager; ja, darauf hat unsere Lagerführerin geachtet, daß wir alle tüchtig voran kamen in der Leibeserziehung.— Vorsicht, bitte, da will jemand aussteigen!— Na, unsere Führerin, die hatte ja auch selbst den Bogen raus.“„Sie war wohl Sportlehrerin?“„Nein, sie war nur auf einem mehrwöchigen Lehrgang auf einer Führerinnenschule und dann lag es ihr eben sehr.— Mit dem Hund müssen Sie bitte hier vorn bleiben. — Aber an den Schulen sind natürlich ausgebildete Lehrkräfte. Ach, überhaupt unsere Schulen sind schön. Wir haben da im Sommer'mal an einem Sportfest teilgenommen, das war wunderbar!“„Ich habe es mir schon oft überlegt, ich würde sehr gern auch Führerin im Reichsarbeitsdienst werden. Aber ich kann mich nicht endgültig verpflichten.“ „Ja, bitte, hier rechts herum geht's zum Wirtschaftsamt!— das brauchen Sie ja auch gar nicht, werden Sie doch Sonderführerin auf Kriegsdauer.“ Die Bremsen knirschen, die Schaffnerin geht durch den Wagen und ruft die Entstation aus, dann versieht sie ihren Dienst umsichtig beim Umkoppeln der Wagen. Soldaten laufen Sturm um einen Platz. „Alles besetzt! Abfahren!“. Elke sieht dem kleinen grünen Licht der Bahn nach, der Regen schlägt ihr ins Gesicht.— Sie denkt an das Lächeln der kleinen Schaffnerin mit dem Kriegshilfsdienstabzeichen und in ihr reift ein Entschluß.... Marie Luise Dieter. Aufgeklärte Geschäftseinbrüche in Bochum letzter Zeit wurden im Stadtgebiet Bochum mehrere größere Einbrüche in Metzgereien, Lebensmittel= und Tabakwarengeschäften ausgeführt, bei denen erhebliche Mengen Fleisch= und Wurstwaren, Fette, Lebensmittel= und Tabakwaren gestohlen wurden. Der Kriminalpolizei ist es gelungen, die Täter zu ermitteln und festzunehmen. Es handelt sich um mehrere Ostarbeiter, die in einem Gemeinschaftslager in Wanne=Eickel untergebracht waren. An dieser Stelle sei den Geschäftsinhabern sowie auch allen anderen Volksgenossen geraten, mehr für die Sicherung ihrer Geschäfte bzw. ihres Eigentums Sorge zu tragen. Sehr viele Diebstähle ließen sich vermeiden, wenn das Eigentum besser ge schützt würde. Die Volksgenossen denken aber dar über nicht nach, ob die Sicherheitsvorrichtungen ausreichend sind. Im eigensten Interesse wird empfohlen, sich durch Anbringung besserer Schutz vorrichtungen zu sichern. Zuckerabnahme letzter Termin 5. März Wie bereits mitgeteilt, muß vom Verbraucher der Zucker für die 59. und 60. Zuteilungsveriode bis zum 5. März abgenommen werden, da mit die sem Tage die Abschnitte der Reichszuckerkarte sowohl für die 59. Zuteilungsperiode wie für den 60. Versorgungsabschnitt ihre Gültigkeit verlieren. Die Durchführung dieser Maßnahmen hat bisher keine Schwierigkeiten mit sich gebracht. Um auf jeden Fall Mißverständnisse und Nachzügeleien zu vermeiden, sei aber noch einmal auf den Verfalltermin vom 5. März aufmerksam gemacht. einen interessanten Einblick in eine längst vergangene Zeit gewähren, noch in vielen Familien vorhanden sind. Auch Erbauungsbücher geben Aufschluß über die alte Zeit. Von alten Bibeln, in die gleichzeitig aus den leeren Blättern die einzelnen Geschlechter Familienaufzeichnungen gemacht haben. also Familienchroniken vergleichbar sind, werden sich die Besitzer wohl schwerlich trennen können. Das ist verständlich. Aber alte Gesangbücher, von denen in unserer Gegend bis in die neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts das Buch für Cleve. Ravensberg und Bera in Benutzung war. werden wohl eher den Besitzer wechseln können und man wird leichteren Herzens abgeben wollen. Auf jedem Bauernhofe, bei jedem Dorfschmied usw. befand sich eine Schußwaffe. Oft war sie vererbt von dem Stammesvorgänger. Denn die„gute alte Zeit“ war unruhig. Waren keine großen Schnapphähne vorhanden, so liefen kleine im Lande herum, um die Dorseinwohner zu bestehlen und zu brandschatzen. Noch zu Anfang des 19. Jahrhunderts mußten vreußische Husaren zur Aushebung der Räuberbanden in der Mark aufgeboten werden. Vor etwa 50 Jahren noch wurden diese Donnerbüchsen zum Neujahrsanschießen verwandt. In der Regel handelte es sich um sogenannte Reitervistolen. Es befindet sich manches interessantes Stück darunter. Auch für solche Sachen ist das Museum williger Abnehmer.— Nachdem der Kaffee sich eingebürgert hatte, wurde es das Lieblingsgetränk nicht unr der Frauen. Die Kaffeekannen waren wahre Prachtstücke der Zinngießerkunst. Man hatte Kranenkannen und sogenannte Wippkannen. Heute stehen diese Gebrauchsgegenstände als Zierstücke in der besten Stube. Warum? Dort sieht sie niemand. Im Museum kann sich die heranmachsende Jugend einen Begriff von einem Kaffeetrinken vergangener Zeiten machen, in der man sich den Kaffee aus dem Kranen laufen ließ, wie der Wirt das Bier.— Selbstverständlich sind Kleidungsstücke wertvoll. um das Bild zu runden. Aber solche Gegenstände werden wohl den Motten anheimgefallen sein. Vielleicht liegt noch ein alter Krinolin in irgendeiner Ecke. wenn er nicht bei der Entrümvelung verschwunden ist. Wir gaben in unseren Zeilen nur eine Anregung, was solch ein Museum alles braucht. Schließt eure Herzen auf und gebt das alte handgeschmiedete Schloß ebenfalls mit ab. Auch dieses Zeichen einer hochentwickelten Schlosserzunft wird dem Direktor Brandt willkommen sein. w—r. Kleine Herner Stadtnachrichten Besörderungen. Der Unteroffizier Josef Haake aus Herne=Süd wurde zum Feldwebel befördert. — Der Unteroffizier Walter Ruvert aus HerneMitte wurde zum Feldwebel befördert. 79 Jahre alt. Heute vollendet der Berginvalide Heinrich Kraft, Wiescherstraße, sein 79. Lebensjahr. Der Geburtstagsjubilar wurde in Bochum geboren und hat 47 Jahr lang seine Kräfte der Zeche Shamrock 1=2 zur Verfügung gestellt Trotz seines hohen Alters macht er sich jetzt noch in einem Fuhrbetrieb nützlich. Die Kriegerkameradschaft Alt=Herne darf ihn zu seinen ältesten Mitgliedern zählen. Auch wird er der älteste SA-Mann in unserer Stadt sein Wir aratulieren herzlich in der Hoffnung. daß er einen langen und frohen Lebensabend verbringen möge. Goldene Hochzeit. Die Eheleute Josef Jäger und Frau Elisabeth. geb. Euteneuer. Im Uhlenbruch 15, können morgen das schöne Fest der goldenen Hochzeit feiern. Das Jubelpaar hat besonders im Stadtteil Sodingen einen großen Be kanntenkreis, der ihm die Glückwünsche darbringen wird. Auch wir schließen uns diesen an. Der Polizeipräsident in Bochum läßt den Eheleuten durch einen Vertreter die Glückwünsche der Preußischen Staatsregierung übermitteln. Silberne Hochzeit. Die Eheleute Wilhelm van Ackeren und Frau. Elisabeth, geb. Filtgen, Schachtstraße 11, feiern heute das Fest der silbernen Hochzeit. Wir gratulieren. Käsezuteilung. In der 60. Zuteilungsveriode bleibt die Käsezuteilung unverändert gegenüber der vergangenen Periode. Näheres siehe Bekannt machung im Anzeigenteil. Verteilung von Bienenhonig. Wie bereits ge meldet, erhalten Kinder 500 Gramm Bienenhonig. ebenso werdende und stillende Mütter. Eine Be kanntmachung im Anzeigenteil besagt das Nähere. Bezugscheine für Spinnstoffe und Lederwaren. Eine Bekanntmachung im Anzeigenteil enthält die Ausgabeorte und Zeiten für die einzelnen Be völkerungsgruppen. Wir weisen darauf bin. Hochherzige Spende. Auf der Silberhochzeit der Eheleute Merkler. Ludwigstraße 38, wurde die schöne Summe von 120 RM gesammelt, die dem Deutschen Roten Kreuz überwiesen wurden. Betriebsunfall. Der Werksarbeiter M. aus Herne=Mitte erlitt in einem auswärtigen Betrieb einen Armbruch. der die Ueberführung in das Krankenhaus erforderlich machte. Fragen aus dem Kriegsschädenrecht Für Sachschäden ein vollständiger, für Nutzungsschäden ein angemessener Ausgleich In einer Gemeinschaftsveranstaltung der Verwaltungs= und Wirtschafts=Akademie Essen, des Hauses der Technik, Essen, des NS=Rechtswahrer= bundes und der Gauwirtschaftskammer Essen wurde die Essener Vortragsveranstaltung über das Kriegsschädenrecht fortgesetzt. Hauptgeschäftsführer Dr. Krey von der Gauwirtschaftskammer Essen wies darauf hin, daß durch die Entwicklung der Rechtsprechung des Kriegsschädenrechts und durch die praktische Abwicklung der einzelnen Schadensfälle eine Reihe rechtlicher und betriebswirtschaftlicher Probleme aufgetaucht sei. die einer Klärung bedürften. Als erster Redner sprach Oberverwaltungsrichter Dr. Ritgen vom Reichskriegsschädenamt über Rechtsfragen aus dem Kriegsschädenrecht. Hiernach wird für Sachschäden ein vollständiger, für Nutzungsschäden ein angemessener Schadensausgleich gewährt. Die Entschädigung für vollständig zerstörte und in Verlust geratene Sachen werden auf der Grundlage der Wiederbeschaffungskosten, für nur beschädigte Sachen unter Zugrundelegung der für eine sachgemäße Instandsetzung erwachsenden Kosten berechnet. Die Zugrundelegung der Wiederbeschaffungskosten bedeute eine wesentliche Besserstellung des Geschädigten gegenüber den ausländischen und früheren deutschen Regelungen, die im allgemeinen die Entschädigung nach dem allgemeinen Verkehrswert der Sachen berechneten. Die Zugrundelegung der Wiederbeschaffungskosten bedeute demgegenüber einen wesentlichen Fortschritt, da sie dem Geschädigten den vollständigen Schadensausgleich ermögliche. Wenn hiernach die dem Einzelgeschädigten entstehenden Sachschäden auf Kosten der Volksgemeinschaft vollständig ausgeglichen werden sollen, so solle anderseits durch die geltende Regelung unbedingt vermieden werden, daß der einzelne Betroffene auf Kosten der Allgemeinheit unangemessene Vorteile erzielt. Das könnte in Frage komEin Ausschnitt aus dem alten Herne Geht man die breite impo sante Herner Bahnhofstraße hinauf, so gelangt man kurz hinter der Hauptkirche in die Gustloffstraße. Eben haben wir das brandende Leben jener breiten Straße verlassen, jetzt stehen wir in ländlicher Stille. Im Schnee wirkt diese Einsamkeit noch eindringlicher. Um so schöner aber macht sich dieser Ausschnitt auf unserem heutigen Foto. Ein stiller Winkel aus Alt-Herne Foto: Wemper men, wenn der Geschädigte in jedem Fall schlechthin nach den reinen Wiederbeschaffungskosten entschädigt werden würde, auch für Sachen, die schon stark abgenutzt oder veraltet und deshalb erheblich weniger wert waren als neuwertige Sachen. Um berartige unangemessene Vorteile zu vermeiden, sehe die Kriegssachschädenverordnung vor, daß die zunächst nach den reinen Wiederbeschaffungskosten berechnete Entschädigung um einen angemessenen Betrag gekürzt werden kann, wenn die in Verlust geratenen Sachen für den Geschädigten erheblich weniger wert waren als die neuwertigen Ersatzsachen. Anschließend behandelte der Redner praktische Fragen des Nutzungsschädenrechts. Ausgehend von dem Begriff des Nutzungsschadens wurden die verschiedenen Möglichkeiten des Scha denausgleichs— die Nutzungsentschädigung nach der zweiten Nutzungsschäden=Anordnung— und die Voraussetzungen für die Anwendung des Ent schädigungs= bzw. Beihilfeverfahrens erörtert. Die Berechnung der Nutzungsentschädigung für ent gangene Einnahmen erfolge unter Zugrundelegung der Erträge eines Vergleichsjahres, d. h. in der Regel des letzten Geschäfts=, Kalender= oder Steuerjahres. An alle Jugendlichen im Alter von 10 bis 14 Jahren Sonnabend, 15 Uhr: KLV=Vorappell. an dem alle Jugendlichen im Alter von 10 bis 14 Jahren teilzunehmen haben. Die Antrittsorte sind wie folgt festgesetzt: Herne-Nord Schule Bismarckstraße. Herne=Mitte: Oberschule für Mädchen. Herne=Süd: HJ=Heim, Jean=Vogel=Straße, Herne=Sodingen, Börnig und Holthausen an der Schule Vellwigstraße. Sonderzuweisung von Trinkbranntwein Im Monat April sollen— wie von der H.8 schon gemeldet— alle deutschen Verbraucher über 18 Jahre wieder eine Sonderzuteilung an Trinkbranntwein(½ Flasche= 0.35 Liter) erhalten. Das Nähere regeln die Ernährungsämter durch öffentliche Bekanntmachungen. Gleichbleibende Kartoffelversorgung Wenn auch in den einzelnen Erzeugergebieten unterschiedlich, so entwickelte sich doch eine für diese Jahreszeit noch immer günstig anzusprechende Kartoffelverladung. an der fast alle Ueberschußgebiete beteiligt waren. Berlin wurde von Mecklenburg. Pommern. Niedersachsen und Ostvreußen beliefert, während die mitteldeutschen Verbraucherzentren mit Lieferungen aus Sachsen=Anhalt. Wartheland und Pommern versorgt wurden. Auch für die nächste Zeit ist mit gleichbleibenden Kartoffeltransvorten zu rechnen. Grüße aus einem RADL.„Schleswig=Holstein, meerumschlungen“, hat eine Reihe Herner Mädel in einem RADL ausgenommen. Die Arbeitsmaiden aus froher Runde und in bester Stimmung senden der alten Heimat und ihren Lieben auf diesem Wege beste Grüße. Irmgard Böttcher und Thresi Böttcher. Radierungen in der Kleiderkarte unzulässig Kennst du die richtige Postleitzahl? Nach der Anordnung XI/43 der Reichsstelle für Kleidung und verwandte Gebiete über die Beschränkung des Bezugs und der Lieferung von Spinnstoffwaren vom 14. Dezember 1943 ist bekanntlich die 4. Reichskleiderkarte für Erwachsene gesperrt. Nach§ 1 Absatz 5 der Anordnung kann in jedem Kalendervierteljahr bis zu 0.80 am Meterware zu Reparaturzwecken und in jedem Kalenderhalbjahr bis zu 100 Gramm Strickwolle bezogen werden. Die Lieferungen sind, im Raume der Sonderabschnitte 8. 9 und 10 zu vermerken. Es mehren sich nun die Fälle, daß die von den Geschäften gemachten Eintragungen von Inhabern der gesperrten 4. Reichskleiderkarte ausradiert werden. Es wird besonders darauf hingewiesen. daß Radierungen in der Kleiderkarte unzulässig sind und strafrechtliche Verfolgung nach sich ziehen. 186. Lichtburg:„Akrodat schö—5—u...“ Mit dem Lobis=Film„Akrobat schö—5—n...“ erscheint eine seit langem nicht mehr gezeigte Filmart, nämlich die Groteske, wieder einmal auf dem Spielplan der deutschen Fllmtheater. Charlle Rivel. wohl der berühmteste Artist der Gegenwart— es gibt kein Großstadt=Variete der Welt. in dem die Rivels noch nicht aufgetreten sind— steht im Mittelpunkt dieses neuartigen Films, mit dem er die Geschichte seines berühmten„Akrobat sch5—5—n...“ erzählt. Clara Tabody die Soubrette des Berliner Metrovol=Theaters, Karl Schöndöck Käthe Dieckhoff sind unter Wolfgang Staudtes Spielführung seine Partner. Auch in Herne ist ein Publikumserfolg gesichert. Schauburg:„Die schwache Stunde“ „Die schwache Stunde“ ist der amüsante Bericht von der beinahe vollzogenen Eheirrung einer bezaubernden kleinen Frau, der von ihrem gescheiten Mann und ihrer welterfahrenen Mutter eine ebenso heilsame wie amüsierende Lehre erteilt wird. Hannelore Schroth ist die kleine Frau, Paul Richter der kluge Mann und Hilde von Stolz seine unwahrscheinlich ideale Schwiegermutter, während Fritz Odemar als abenteuerlustiger Tenor die Register der Komik zu ziehen hat. Regisseur dieses Bavaria=Films ist Otto Pittermann. Gloria=Theater:„Wir tanzen um die Welt“ Eine Gruppe ausgesucht hübscher Mädel erobert sich nicht nur die Welt, sondern auch in dem Tobis=Film„Wir tanzen um die Welt" die Herzen der Zuschauer. In diesem Filmwerk ist an Sensationen und Ausstattung nicht gespart, das Ganze ist umwittert von einem kriminalistischem Zug und läßt niemals in der Spannung nach. Ein frischer und lebendiger Geist weht durch diesen Film. Charlotte Thiele... voll Charme und Energie; die schöne Irene von Meyendorff, die interessante Carola Höhn, die blonde Ruth Eweler, die kecke Charlott Daudert, die muntere Edith Oß— jede einzelne ... ausgezeichnet. Dieser Film wurde ausgezeichnet mit dem Prädikat: Künstlerisch wertvoll! Alhambra=Theater:„Das unheimliche Haus“ Diesem französischen Film gelingt es, mit erschütternder Eindringlichkeit die Erziehungsschuld einer Generation und deren weittragende Auswirkung in Frankreich aufzuzeigen. Trägheit, Verweichlichung, Grotmannssucht und allmähliches Verkommen sind die Zeichen, unter denen diese Jugend aufwächst. Mit geradezu unheimlicher Eindringlichkeit zeichnet der französische Charakterdarsteller Raimu einen Anwalt, der trotz seiner Verkommenheit schließlich zum Ankläger gegen die Schuld einer Generation wird. Apollo=Theater:„Zwei in einer großen Stadt“ Ein recht unterhaltsamer Film wird mit„Zwei in einer großen Stadt“ auch im Apollo-Theater gezeigt. In diesem bekannten Film spielt Monika Burg die Hauptrolle. Auch diesem Film wird in Herne ein Erfolg nicht versagt bleiben. Josef Beith. Briefkasten Erbschaft: Der Pflichtteil besteht in dem Geldanspruch auf die Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils. In Ihrem Falle betrüge der Pflichtteil also 1200 RM. H. C. 33: Die Adresse eines Graphologen ist uns nicht bekannt. Wir werden uns aber weiter erkundigen. G. K.: Die gemachten Abzüge für Steuern usw. sind richtig berechnet. Bunker: Die Bragesteller müssen sich wegen Errichtung eines Bunkers und Gestellung von Arbeitskräften an das Stadtbauamt Herne, Sparkassengebäude, Zimmer 43, wenden. Viele Briefschreiber waren manchmal im Schwindel über die Einsetzung der richtigen Postleitzahl. Besonders in den Fällen, wenn es sich um ein kleineres Dörschen an der Grenze des Postleitbezirkes a handelte. Dann entstand die Frage: gehört das Dorf oder die kleine Grenzstadt zum Bezirk a oder b? In vielen Fällen setzte man eine Zahl„nach dem Gefühl“ ein. wobei aber stets noch der Zweifel blieb, ob man die Sache richtig gemacht hatte. oder ob die Zustellung des Briefes durch die Unkenntnis und vielleicht Unrichtigkeit verzögert würde. Um diesen Zweiseln und den viel geäußerten Wünschen des Publikums zu begegnen und entgegenzukommen, hat die Reichspost soeben ein Verzeichnis der deutschen Städte von 25 000 Einwohner an auswärts herauszugeben. Untenstehend veröffentlichen wir die Namen. Nach diesem Verzeichnis ist es leichter, die richtige Postleitzahl zu ermitteln. Denn in der Nähe einer Mittelstadt wird das Dorf oder die Kleinstadt wohl schon liegen. Um allen Wünschen gerecht zu werden. müßte eigentlich das ganze deutsche Ortsverzeichnis oder die Orte von 10000 Einwohner an aufwärts abgedruckt werden. Das geht aber nicht wegen Raummangel. Go mögen sich unsere Leser die Namen ausschneiden und zweckmäßig aufkleben, damit sie im Bedarfsfalle zur Hand sind. 28 Nachen 81 Ablen 55 Allenstein 10 Altenburg(Thür.) 130 Ambera(Oderpf.) 130 Anodach(Mittelfr.) 15 Apolda 130 Achaffendurg 19 Aschersleben 10 Aue(Sachsen) 130 Augeburg 110 Auffig 7a Baden Baden 22 Bad Godesderg 22 Bad Kreuznach 13a Bamberg 10 Bauzen 13a Bayreuth 1 Berlin und Vorort 19 Berndurg La Beuthen(Oberschlesien) 5b Bialystok 21 Biele, eld 21 Bocholt 21. Bochum 22. Bonn 91 Bottrop 2 Brandendurg(Havel) 20 Braunschweig 23 Bremen 8 Breslau 8 Brieg(Bezirk Breslau) 5a Bromberg 115 Brünn 11b Budweis 19 Burg(Bezirk Magdeburg) 21 Castrop=Rauxel 20 Celle 10 Chemnitz 13a Coburg 2 Cottbus 10 Crimmitschau 24 Cuxhaven ba Banzig 16 Darmstadt 23 Delmenhorst 19 Dessau 22 Dinslaken(Niederrhein) 10 Böbeln 21 Dortmund 10 Dreeden 22 Düren 22 Düsseldorf 22 Duisburg 2 Eberswalde 11a Eger 15 Eisenach 5o Elding 23 Emden 15 Erfurt 13a Erlangen 22 Eschweiler 22 Essen 14 Eßlingen(Reckar) 24 Flensdurg 2 Forst(Lausitz) 18 Frankenthal(Pfalz) 16 Frankfurt(Main) 2 Frankfurt(Oder) 10 Freiberg(Sachsen) 170 Freiburg(Breiegau) 10 Freita! 14 Friedrichshofen 2 Fürstenwalde(Spree) 13a Furth(Bayern) 16 Fulda 11a Gablene(Reiße) A Gelsenkirchen 15 Gera 16 Gießen 21 Gladbeck 10 Glauchau va Gleiwitz 8 Glogatt 6 Gnesen 14 Oöppingen 9 Görlitz 20 Göttingen 20 Goslar ba Gotenhafen 15 Gotha 5a Graudenz 136 Oraz 4 Greisswald 15 Greiz Gründerg(Schlesien) 2 Guden 3 Gastrom 21 Güteroloh 2 Hagen(Westfalen) 19 Halderstadt 10 Halle(Geale) 24 Hamdurg 30 Hameln 31 Hamm(Westfalen) 16 Hanau 20 hernover 176 Heidelderg 14 beidendeim(Dreue) 14 Beilbeenn 2 derord u derne 21 Herten(Wertalen) 20 Hildesdeim de Hindendune(Oberschlesien) 8 Hirchdeng(Riesengebirge) 1se bei(Soale) 6 Sode mielde 2 Lomberg(Riederrbein) 2 hürtd(Bestrk KoIn) 2 Vdar Oberstein 110 Iglau 150 Ingolstadt 130 Innedruck 55 Insterburg 21 Iserlohn 90 Jägerndorf(Ostsudetenland 15 Jena 18 Kaiserslautern 6 Kalisch 1Ia Karlsbad 176 Karlsruhe(Baden) 16 Kassel 9a Kattowitz 135 Kempten(Allgäu) 24 Kiel 125 Klagenfurt 22 Koblenz 22 Köln 55 Königsberg(Preußen) 9a Königshütte 4 Kbolin 19 Rö hen(Anhalt) 4 Kolberg(Ostseebad) 175 Kolmar(Elsaß) 11a Komotau 17a Konstanz 7a Krakau 23 Kreseld 12a Krems(Donau) 18 Landau(Pfalz) 2 Landsberg(Warthe) 135 Landshut(Bayern) 10 Leipzig 7a Lemberg 12a Leoben 8 Lezlau 22 Leverkusen 8 Liegnitz 125 Linz(Donau) 6 Litzmannstadt 7a Ludlin 3 Luckenwalde 14 Ludwigsburg 18 Ludwigshafen 24 Lüdeck 21 Lüdenscheid 24 Lüneburg 21 Lünen 22 Luxemburg 115 Rühr=Ostrau 10 Magdeburg 16 Mainz 17a Mannheim 16 Marburg da Marienburg(Westpreußen) U Marl(Kreis Recklinghausen) 10 Meißen 50 Memel 10 Merseburg 2 Winden(Westfalen) 22 Moere 15 Mühlhausen(Thüringen) 170 Mülhausen(Elsaß) 22 Müldeim(Ruhr) 130 München 22 M. Gladbach 21 Münster(Westfalen) 10 Raumburg((aale) 8 Reiße 24 Neumünster 18 Reunkiohen(Saar) 2 Neurupz in 22 Neut B Neustreliß 15 Nordhausen 18a Nürnberg 2 Oderhausen(Rheinland) 16 Offenboch(Main) 23 Oldendurg(Oldenburg) 115 Olmütz 9a Oppeln 3 Oranienburg 28 Osnabrück 21 Baderborn 11b Pardubis 135 Passau 17a Pforzheim 11b Pilsen 18 Pirmasens 10 Pirna 10 Plauen(Vogtland) 22 Porz 6 Posen 2 Potsdam 110 Prag 2 Prenzlau 115 Proßnitz 19 Quedlinburg 10 Radebeul 7a Radom 2 Rathenow 9a Natidor 14 Ravensberg 211 Recklinghausen 134 Regensburg 10 Meichenbach(Bogtland) 11a Reichenberg(Sudetenland) 22 Remscheid 14 Reutlingen 21 Rheine(Westfalen) 22 Rheinhausen 23 Rheyd: 10 Riesa 5e Riga 8 Rostock 18 Gaarbrücken 1 Coerlautern 125 Salzburg 20 Solzgitter 21 t. Bölten bleswig neidemühl önedeck(Elde) " Schweidnitz 13a Schweinfurt 8 Schwerin(Mecklenburg) 21 Siegen Soeft 22 Solingen 2 Sorau(Lausitz) da Sofnewitz 18 Speyer 4 Stargard(Pommern) 19 Stendal 4 Stettin 125 Steyr 2 Stolberg(Rheinland) 4 Stolp(Pommern) 4 Stralsund 175 Straßburg(Elsaß) 13a Straubing 14 Stuttgart 4 Swinemünde 11a Teplitz=Schönau 5a Thorn 55 Tilsit 22 Trier 95 Troppau 14 Tübingen 14 Ulm(Donau) 22 Geldert(Rheinland) 22 Biersen 125 Billach 18 Bölklingen(Saar) 9 Waldendurg(Schlesien) 21 Wanne=Eickel 7a Warschau 21 Wattenscheid 3a Weiden(Oberpfalz) 15 Weimar 10 Weißenfels 125 Wels 23 Wesermünde 12a Wien 12a Wiener Neustadt 16 Wiesbaden 23 Wilhelmshaven 8 Wismar 31 Witten 10 Wittenberg(Lutherstadt) 2 Wittenberge(Bez. Potsdam) 16 Worme 13a Würzburg 23 Buppertal 10 Zeit 10 Zittau 5a Zoppot 13 Zweidrücken 10 Zwickau(Sachsen) Eigene Postleitzahl nicht vergessen! Der Reichspostminister teilt mit: Der vor kurzem in den Tageszeitugnen veröffentlichte Aufruf Postleitzahl“ hat allenthalben starken Wiederhall gefunden. Dem Reichspostministerium sind daraufhin so zahlreiche Zuschriften zugegangen, daß Sonnabend und Sonniag wird von 18.14—7.09 Uhr verdunkelt! die Einzelbeantwortung nicht möglich ist. Die Vorschläge über einen weiteren Ausbau der Einrich= tung werden z. Z. auf ihre Zweckmäßigkeit und Durchführbarkeit geprüft. Wichtig für die rasche Einbürgerung, der für die Post und die Postbenutzer gleichermaßen bebeutungsvollen Postleitzahl ist und bleibt, daß auch der Absender seine eigene Postleitzahl auf den Sendungen und im Koof seiner Briefe usw. angibt. Hilfsmittel in Gestalt eines Ortsverzeichnisses und einer Postleitgebietskarte sind in Vorbereitung. Westdeutschland Plunderer zum Tode verurteih Köln. In der Person des 48jahrigen Baul Oberschruft aus Elsig bei Luskirchen stand jetzt wieder ein Vlündeter vor dem Kölner Vondergericht. Der bei einem unternehmer deschäftigte Angeklagte war von seiner Zirma als Vorarbeiter dei Spreugung verstörter Hauser und bei Aufräumungsarbeiten in Köln eingesetzt worden. Es war ihm wiederdolt ausdrücklich gesogt worden, daß er bei den Aufräumungsarbeiten etwe gesundenen Gegenstände adenliefern habe Am I5. 9. fand der Angeklagte nun unter den Trümmern ein aus 85 Teilen bestedendes Die Miese, zwar nicht wohlgenährt, well sie sich fast vor Groll verzehrt, ist doch kein Kostverächter. Sie will das beste Stück volh Schwein, und packt der Meister Rindfleisch ein, dann heißt’s:„Einschlechter Schlächter!“ einen Photoapparat im Lederetui und verschiedene Kleinigkeiten. Der Angeklagte eignete sich die Sachen an und schaffte sie nach und nach in seine Heimat Elsig, wo er sie im Keller versteckte. Aus Anlaß eines von ihm zugegebenen Treibriemendiebstahls hielt man die Haussuchung bei ihm ab und fand bei dieser Gelegenheit auch die vorbezeichneten Gegenstände. Der Angeklagte war achtmal, darunter zweimal wegen übler Grabschädungen, vorbestraft. Für einen solchen Menschen, der bei seiner neuen Tat gewissenlos die Kriegsverhältnisse ausgenutzt hatte, um sich an dem Gute der vom Bombenterror beimgesuchten Volksgenossen aus Habaier zu bereichern konnte nach dem gesunden Volksempfinden nur die Todesstrase in Frage kommen, auf die das Sondergericht antragsgemäß erkannte. Elgenartiger födlicher Untall Mülbeim. Durch einen merkwürdigen Umstand kam bier eine 42 Jahre alte Frau ums Leben. Als sie auf dem Balkon ihrer in der zweiten Etage gelegenen Wohnung Panvosseln ausklopsen wollte, rutschte sie auf dem Schnee aus und sürzte über das niedrige Geländer auf den Hof, wo sie tot liegen blieb. Aus der Pewegung REDAV Tagung des Kreisringes am Sonntag, 10.30 Uhr, bei Grünendahl. Anstelle der verbinderten Kreisprovagandaleiters Va. Wiemann spricht Stadtamtsrat Va. Bau. mann aus Dortmund. Erscheinen aller Beteiligten ist Pflicht Ortoarnspe Herne=Süd: Sonntag. 10.30 UUhr, bei Schulte fr. Kamplade, Feldkampstraße 93, Zellenversammlung der Zellen 8. 9 und 10. Ortsgruppe Herne=Constantin: Sonntag, 10.20 Uhr, Appell für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei Stork, Steinweg 5. Deutsches Frauenwerk Ortsgruppe Friedrich der Große: Montag, 15.30 Uhr, spricht die Gauabteilungsleiterin Krau Dr. Schmidt im Lokale Grünendahl, Bahnhofstraße 156 zu den Grauenschaften Briedrich der Große, Horsthausen. Baukau und Stadtgarten. Thema„Der Sieg des Lebens ist der Sieg der Welt. Jugendaruppe NS Frauenschaft, Kreis Derne Castrov= Rauzel. Conntag, 10 Uhr, Werkarbeit, Kaiser=WilhelmStraße 375. Achtung! Volkogenossen der Ortsgrupve Constantin! Jeden 2. und 4. Mittwoch jeden Monats findet in der Dienststelle der Ortsgruppe. Mont=Cenis=Straße 22, um 18.80 Uhr, eine Sorechstunde für alle Volksgenossen der Ortsgruppe statt: erstmalig am 8. K’äm: dort wird jedem Volksgenossen in allen Gragen Rat und Auskunst erteilt: insbesondere über Kliegerschäden und Umquaktierungs fragen. Auf Altenhammer Roman einer Ehe# Von Dina Ernstberger 9 Auf einmal begann die Hand, die das Tuch hielt, zu gittern. Die Base setzte sich und starrte eine Weile vor sich hin. Dann steckte sie das Tuch zu unterst in ihre Rocktasche und ging hinunter. Die Kleinmagd war ganz erstaunt, als sich die Base beim Frühstücken mit ihr über alles mögliche unterhielt und sogar nach dem Familiennamen der schwarzen Kathrin fragte.„Die ist doch dem Schuster Eismann seine Tochter,“ sagte sie. „Wissen Sie denn das nicht?“ Die Base gab ihr keine Antwort darauf und ging hinaus. Die Kleinmagd war beleidigt.„Sie ist halt eine verbissene alte Jungfer. Erst stellt sie sich her und fragt mich aus nach jedem Dreck und dann läßt sie mich auf einmal sitzen und gibt gar keine Antwort mehr.“ Als Lenz mit seinen Nappen wieder vor dem Gutshaus vorfuhr, saß Stine nur allein im Schlitten. Sie hielt ihr Taschentuch vor den Mund und hustete heftig. Die Base schlog, als sie das Schlittengeläute hörte, ein warmes Tuch um den Kleinen und ging mit ihm unter die Haustüre. „Wo ist der Herr!“ fragte sie Stine. „Wir können mit dem Essen nicht auf ihn warten; er ist zum Frühschoppen gegangen und kommt erst spät heim.“ Ihr Atem ging kurz und keuchend. Gie nahm Hut und Pelz ab und ließ sich müde in den Lehnstuhl neben dem Ofen nieder. Ihre Hände legte sie auf die Brust. „Die Luft war so kalt,“ sagte sie zur Base, die mit besorgtee Miene vor ihr stehn blieb.„Ich din es nicht mehr ewöhnt. Ein erneuter Hustenanfall nötigte sie, stille zu sein.„Und r geht ins Wirtshaus und läßt Sie allein daheim,“ knurrte Si= legte den Buben ins Bettchen und gab ihm einen burstel in die Hand.„Schön brav sein, Josefle, das Mutter! krank.“ Dann zog sie Stine die Stiefel aus und steckte r warme Schuhe an die Füße. „Dee Festtag kann noch so groß sein, für die Lumperei uß er herhalten,“ begann sie wieder. Sie sagte das mehr 2ch hauns u dein Gheifior se un nicht Gtlasctnen. setzte Stine.„Die Männer sind so. Andere halten auch Frühschoppen.“ Die Base war eben im Begelff, in die Küche zu gehen. Sie hatte schon die Hand auf der Türklinke ltegen. Bei Seiner Worten kam sie noch einmal heran. „Ja, aber alles zu seiner Zeit, Frau. Und alles mus einen Anfang haben und auch ein Ende. Wenn ein Frühschoppen eine Art haben soll, dann darf man nicht das Mittagessen darüber versäumen. Wenn er aber gar dauert bis zum andern Tag in der Frühe, dann ist das eine Lumperei, eine versoffene Mette. Golang Altenhammer steht, war das nicht Mode da, sonst wäre schon lang kein Stock mehr auf dem Gut. Dann wäre der Christian vielleicht in Reichmannsdorf der Flurer over der Nachtwächter. Da könnte er dann über die Frühschoppen der alten Stocks nachdenken, anstatt Frühschoppen halten!“ Sie wischte mit ihrer Schürze aufgeregt am Ofenaufsatz herum, als ärgerte sie die dünne Staubschicht, die dort lag. Als Stine nichts erwiderte, ging sie hinaus in die Küche, um den Festbraten zu tranchieren. Stine hörte, wie sie draußen mit den Mägden schimpfte. Sie ist doch recht grantig, die alte Base, dachte sie. Go arg, wie sie es mit dem Christian macht, ist es doch nicht. Was ist denn dabei, wenn er das Mittagessen versäumt? Er ist ja doch auch in die Kirche gegangen. Als aber das Gansviertel, das für den Christian warm gestellt war, beim Abendessen noch unberührt in der Röhre stand, wurde Stine nachdenklich und still. Und als nun gar die große Kastenuhr in der Stube die Mitternachtsstunde kündigte und sie noch immer lauschend und wartend im Bett saß, drückte sie den blonden Kopf tief in die Kissen und weinte sich in den Schlaf. Am nächsten Tag mußte Lenz wieder zu Fus in die Kirche nach Reichmannsdorf gehen. Ein anderer Schlitten und ein fremder Brauner stand vor der Türe des Gutshauseo. Der Postdote aus Reichmannsdorf, der die Briefe und Zeitungen nach Altenhammer brachte, eiß die Augen auf, als er den Doktorschlitten dastehen sah. „Ist gewiß die Frau Stock wieder krank!“ fragte er die Base in der Küche. Die Base schenkte ihm sein Glas Schwarzbeerschnaps ein und, weil Weihnachten war, legte sie noch einige Zuckerplätzchen dazu. „Nicht viel gerade“, sagte sie dabei.„Der Heer hat sich seinen Fuß ein bißchen vertreten.“ Die Küchenmagd eäusperte sich, als wollte sie den Postboten auf etwas aufmerksam machen. Hinter dem Rücken der Alten gab sie ihm einen Wink, das dies nicht wadr fet. „Dann kann er wohl heuto noch ger nicht in die Rose kommen?“ fragte der Postbote lauernd. Die Base schüttelte den Kopf.„Heute nicht und länger nicht! Das tut nichts. Man muß auch daheim bleiben können!" Da legte er zwei Briefe, die in seiner Tasche ganz odenauf lagen und die Ueberschrift:„Eigenhändig zu übergehen“ trugen, ganz zu unterst hin. Die Küchenmagd nahm den Wassereimer und ging damit in den Hof hinaus. Auf den Postdoten=Heiner hatte sie es schon langs abgesehen, denn er war ein Angestellter und noch unverheiratet. Die Rann aber hatte keinen Schatz und wollte gern einen. So einen mit einer blauen Kappe und einem silbernen Schild auf der Stirn, wie der Bezirksamtmann einen hatte, war den anderen vorzuziehen. Wenn sie den Postboten sah, klopfte ihr das Herz, weil sie dann immer an die Kartenschlägerin denken mußte, und an den Angestellten, der ihr vom Schicksal noch beschert werden sollte. Als er zum Haus herauskam, stand sie schon wartend am Brunnen.„Wie nur ein Mensch so lügen kann“, sagte sie. „Er hat sa gar keinen kranken Fuß, der Heer. Einen Rausch hat er gehabt, sonst nichts.“ Dann schmiegte sie sich ganz nahe an Heiner, weil das, was sie ihm vertraute, kein anderer Mensch zu wissen brauchte. Haarklein erfuhr er, daß der Stock im Rausch vor der Haustür liegen geblieben war und erfroren wäre, wenn der Hofhund nicht durch sein Winseln den Lenz aufgeweckt hätte. Det sei dann aufgestanden und hätte den Heren in die Stube getragen. Da sei er wohl aufgewacht, aber er hätte seitdem so fürchterliche Schmerzen im Bein, daß Lenz den Doktor holen mußte.... * Vor dem Bett des Hausherrn stand indessen der Doktor und fühlte den Puls. „Im Bette llegen bleiben, Heer Stock. Bettwärme ist da am besten. Kein Bier krinken, nur ja kein Bier; Milch und Tee löschen auch den Durst. Die helle Schadenfreude blitzte aus seinen kleinen Augen hinter der goldenen Beille hervor. Der Kranke ächzte. Das Bein eiß und zuckte, daß er kaum das Deckbett darauf leiden konnte. „Herr Ooktor, das halte ich nicht aus, wenn das lange dauert,“ fagte er ingeimmig, mit dem gesunden Fuß das Deckbett zur Seite werfend. Der Doktor stand eben am Tisch und schrieb ein Rezept. „Was halten Gie nicht aus, Heer Stock! Das Teetrinken?“ Ganz harmlos klang die Frage. Stine fah aber doch, wie unter dem langen Bart die Lippen spöttisch zuckten. „Das auch. Das Bettliegen aber gleich zuerst.“ Der Doktor drehte den Bleistift zwischen den Fingern. „Stehen Gie auf, wenn Sie können oder wenn Gie glauben, vom Aufstehen wird es besser.“ sogte er mehr belustigt wie teilnehmend Dann trat er an das Bett und klopfte seinem Patienten auf die Achsel:„Wegen dem Aushaltenkönnen machen Sie sich nur keine Soege, Herr Stock; das lernt sich schon. Das Kranksein ist auch eine Schule. Da lernt sich so manches, wenn man einsieht, daß man nicht mit dem Kopf durch die Wand kann.“ Er drehte sich um und sah Stine an.„Wie steht es denn mit Ihrer Gesundheit, Frau Stock?“ „Wenn das viele Husten nicht wäre, könnte ich zufrieden sein.“ Er nickte:„Ja, das viele Husten,“ sagte er ernst und fuhr nachdenklich fort:„Es ist doch merkwürdig, wie selbstlos manche Frauen sind und wie geduldig sie Krankheiten zu tragen wissen. Brauchten oft selbst dringend Pflege und pflegen noch andere mit Geduld. Meine Frau war auch so. Ich habe es ihr gedankt. Andere opfern sich und bekommen als Dank nur Roheit und Krankung. Das ist ditter! Leider gibt es solche Lümmel genug, die sich einbilden, die Frau sei nur zum Quälen da.“ Er toat an das Bett und reichte dem Kranken die Hand. „Also, schön im Bett liegen bleiben und Tee teinken. Herr Stock, damit das Reißen nachläßt. Ich schaue mich schon wieder um.“ bett mit einem Fluch zur Seite und versuchte aufzustehen. Aechzend sank er wieder in die Kissen zurück. Co ging nicht. Stine kam in das Schlafzimmer zurück. Christian lag mit dem Gesicht der Wand zugekehrt wieder ruhig im Bett und ließ ihre teilnehmenden Fragen undeantwortet. Go kam Neujahr heran. Mit dem Bein war es nun doch so weit, daß er wenigstens außer Bett sein konnte. Wenn jetzt immer der Postbote kam, mußte er zu ihm ins Zimmer hinaufkommen War er dann oden fertig und hatte dem Heren Stock all die Reuigkeiten aus Reichmannsborf erzählt und daftr keinen Wein und seine Zigarcen probiert, dann wartete sicher lm Hof in einer Ecke die Rann mit einer Wurst oder einem Stück Oürrfleisch. Gie hatte bei der Kartenschlägerin erfahder Heiner wirklich und wahrhaftig der Angestellte fei, der ihr zukommt, und seitdem ging Heiner niemals mit leerer Tasche aus Altenhammee hinaus. uin ein palhtele und un unr grch in 16ichn I, kommt das Schicksal und wirft einem Prügel unter die ne, Go ging es auch der Rann mit dem Heiner. Fortsetzung folgt. DER SPORT Sport kennt keine Müdigkeit Vielseltiges Programm am Wochenende Mit der Monatswende vom Februar zum März richtet sich auch der Blick des Sportlers schon dem berannaben. den Frühling zu, das den Turnern und Sportlern in absehbarer Zeit wieder die größere Betätigung im Freien gestatten wid. Das kommende Wochenende bringt für die Schiläufer noch einmal ein Großereianis in Gestalt der deutschen Meisterschaften im Abfahrts= und Torlauf, die an traditionsreicher Stätte in St. Anton entschieden werden. uch die Veranstaltungen auf dem blanken Eise geben ihrem Ende entgegen. Als größere Verinstaltung eibt es an diesem Wochenende im Reichsgebiet nur den Besuch des neuen alten Eisbockenmeisters BSC in Düsseldors. während in Amsterdam eine Großveranstaltung der H3 mit den Spitzenkräften der deutschen Eislauftugend vor sich geben soll. Tonangebend im Terminkalender bleibt nach wie vor der Hutzball, in dessen Punktespielen weitere Gauentcheidungen in Aussicht stehen. Dazu gesellt sich wiederum ein stattliches Rahmenprogramm mit dem Duisburger aukampf Niederrbein— Hamburg, dem Endsviel um Westfalens Gußstahlglocke in Soest zwischen Schalke 04 und Bochum, dem Privatsviel Bayern München— 1. FC Nürnberg= und dem Treffen Augsburg— Gauel Schwaben. Auch im Hanoball und Hockey geht es ietzt in den meisten Gauen den Entscheidungen entgegen, nachdem durchweg die Gruppen= und Staffelsleger festgestellt sind. Co wird im Niederrhein=Hockey im Sviel HC Ublenhorst— Etuf Essen der zweite Gruppensieger der Männer ermittelt. Im Handball ist neben den Punktekämpfen das 8. Hallenturnier in Gütersloh mit bester westfälischer Besetzung zu nennen. Aus dem Lager der Turner interessieren die Gebietsmeisterschaften der HJ von Westsalen=Süd in Lüdenscheid, während vom Schwimmsvort das Westsalen=Schwimmfest in Arusberg berauszugreifen ist. Im Boren und in der Schweratbletik steben die Hitlerjungen in diesen Wochen in den schweren Grupvenkämpfen um die Teilnahmeberechtigung an den deutschen Jugendmeisterschaften. Beim Boxturnier in Metz treffen die Jungen von Köln=Aachen auf Moselland, Baden und Westmark, während in Flensburg die Jungen von Westsolen=Süd gegen Nordmark, Hamburg und Nordmark anzutreten haben. Im Ringen gibt es einen Städtekampf Stuttgart— Frankfurt a. M. und ein Ländertreffen Finnland— Schweden, während bei den Faustkämpfern noch Osnabrücks Besuch in Recklinghausen sowie eine Wehrmachtsveranstaltung in Gent(mit Eurovameister Karel Sys) und Schwedens Titelkämpfe in Stockholm zu verzeichnen sind. Der Radsvort kommt mit einer Doppelveranstaltung in der Westfalenhalle zu Wort, wo Steber= und ein 100=km=Mannschaftsrennen international besetzt sind. Im Fechten ragen die Städtekämpfe Preßburg— Wien (Männer und Krauen), Magdeburg—Leipzia—Berlin (Frauen) und Ostbannovers Gaumeisterschaften berans, wahrend es im Tischtennis neben den NiederrbeinBereichsmeisterschaften in Grevenbroich mit der Paarung Wien— Preßburg gleichfalls ein internationales Ereignis gibt. VII. Altenbögge erwartel Borussla Dortmund Außer der Endrunde um den Kriegs=Erinnerungspreis von Westfalen kommen noch zwei Meisterschaftsspiele zum Austrag, die beide von Bedeutung sind. Der vorjährige „Vizemeister“. VfL Altenbbgge empfängt zu Hause den diesjährigen„Herbstmeister“, Borussia Dortmund zum fälligen Rückspiel. In der Kampfbahn Rote Erde trennten sich Ende des Jahres die Mannschaften 1:1. Da beide Vereine noch Anspruch auf den zweiten Platz hinter Schalke 04 erheben, darf man auf den Ausgang des Spiels recht gespannt sein. Die Kriegsspielgemeinschaft Bielefeld muß noch gegen Vi# Alemannia[Merkur Dortmund das Bunktespiel aus der ersten Serie nachholen. Für den Abstieg ist dieser Kampf von allergrößter Bedeutung, da belde Mannschaften zur Zeit den Schluß in der Tabelle bilden. Auch in diesem Tressen wird es heiß bergeben; die Chancen sind verteilt. Gußstahlglocke für Schalke 04? KSO Bochum ist In Soest Endsplelgegner Zum zweiten Male wird am Sonntag im NERL=Gau Westsalen=Lippe das Finale um den Ehrenvreis des Gaues, die gestiftete„Gußstablglocke“, ausgetragen. Diese Fußballsviele um den Kriegs=Erinnerungspreis wurden im Lande der Roten Erde im Jahre 1941 eingeführt, und ollen über die Kriegsdauer fortgesetzt werden. Besivzer der „Gußstablalocke“ ist zur Zeit der&a C Schalke 04. Das erste Endspiel gewann om 26. April 19=2 der Westsalenmeister in Minden mit 1:0 gegen Union Herford, und muß nun den Pokal auf der Svielwiese in Coest gegen die neue Kriegsspielgemeinschaft(Vis 48 Preußen) verteidigen. Nach den Leistungen der letzten Zeit gemessen, müßten die Königsblauen vom Schalker Markt auch dieses Endsviel gegen Bochum klar gewinnen, so daß die Trophäe für ein weiteres Jahr bei„Mutter Thie. mever“ am Schalker Markt ihren Plavz haben dürfte. Die Rundenspiele nahmen auch in dieser Spielzeit einen pannenden Verlauf. Zum Schluß hatten sich der Titelverteidiger 8C Schalke 04. Vfr Altenböaae und BfL Bochum 48 für die Schlußtressen durchgesevt. Bei der Auslosung hatte der VsL Bochum 48 großes Glück und kam durch Kreilos ins Finale. Im Hammer Stadion bestritten die Vorschlußrunde Schalke 04 und Vfr Altenbögge. Heiß wurde um Sieg und Niederlage gestritten, aber zum Schluß behaupteten sich die Schalker mit 3:2 und zogen ins Endspiel ein. Den Kampf um den Kriegs=Erinnerungsvreis werden die Endspielgegner sehr wahrscheinlich mit folgenden Einbeiten bestreiten: a C. Schalke 04: Flotho; Daraaschewiki, Bera 2; Kantbak, Tibulfki, Schweißfurht; Kalwitzki, Szevan, Winkler, Kuzorra und Klodt 2. K SG, Bochum: Lasarski; Schneider 2: Trawny; Müller, Andreas, Grasedick; Ananias, Kalinka, Schneider 1, Schlieds und Sandkübler. Zweiter Titelgewinn des LsV Hamburg! Nach der Fußballmannschaft wollen nun auch die Hockenspieler des LSV Hamburg Meister des Sportgaues Hamburg werden. Der Titel ist den Soldaten sicher, wenn ste am 5. März den Meister Uhlenborster H6 schlagen. Giegl Ublenhorst, so wird ein besonderes=Entscheidungsspiel mit dem LSV notwendig. In Schledwig=Holstein ist die Meisterschaft bereits zu Gunsten des Zlensburger HC ent. shieden. Westialen-Meisterschaft Im Handball Die Meisterschaftsspiele zur westsälischen Oandvall=Meisterschaft geben dem Ende entgegen. Der Gauobmann für Spielreiben hat bereits die beiden Endspiele um die Westsalenmeisterschaft 1943/44 angesetzt, so daß Ende des Monats auch der Meister im Handball dem Reichsfachamt gemeldet werden kann. Das erste Endspiel findet am 12. März zwischen dem Staffel=Sieger von Süd. SGOP Recklingbausen und dem Nordmeister, sehr wahrscheinlich LSV Gütersloh, statt. Das Rückspiel ist für den 26. März angesetzt worden. Ist ein drittes Entscheidungsspiel notwendig, so kommt dieses auf neutralem Platz am 2. April zur Durchführung Termingemäß siebt das Meisterschaftsprogramm für kom. menden Sonntag folgende Sviele vor: Staffel Sud: TC Wanne— Sportring 38 Gevelsbera, ATB Dorstseld— Eintracht Dortmund, Rd. Recklinghausen— Rb. Witten und SGOP Recklinahausen— SLB Menden. Staffel word: WSG Bielefeld— L88 Detmold. Westialenringer In Wilhelmshaven Nach den Borern machen nun auch die westsälischen Rin. ger einen Abstecher zur Wasserkante. Die Kriegsmarine Wilhelmshaven richtet hier einen Gauvergleichskampf im Ringen zwischen den Vertretungen von Weser=Ems und Westfalen aus. Westsalen entsendet vom Bantam= bis Schwergewicht folgende Staffel: Herbert(Witten 07), Weikart(Hörde 04), Glod(KSV Hohenlimburg), Perbandt (Hörde 04), Büngener(Hörde 04), Peuster(Arminius Marten) und Höhmann(Witten 07) Die Gaustaffel von Weser=Ems stützt sich in erster Linie auf die besten westfälischen Ringer, die als Matrosen für Wilhelmshaven starten. Es sind dies u. a. die Meisterringer Block, Hertling und Gocke sowie Laudien. Glückt Niederrhein die Revanche? Hamburg mit acht LsV.ern in Dulsburg Der Niederrbein=Fußball hat einen großen Tag. Dem vor vier Wochen in Hamburg ausgetragenen Freundschaftstreffen der Auswahlmannschaften von Hamburg und Nieder. rhein folgt nun an diesem Sonntag im Duisburger Wedau=Stadion bereits das Rückspiel, womit den Fußballfreunden an Rhein und Ruhr wieder ein sußballsportliches Ereignis größerer Bedeutung bevorsteht. Der Hamburger Fußballsport spielt seit dem Aufstieg des LSV zur deutschen Spitzenklasse wieder eine führende Rolle und stellt für jeden deutschen Sportgau einen Gegner dar, der so leicht nicht zu bezwingen ist. Das haben vor vier Wochen an der Alster auch die Niederrbeinspieler bei ihrer 1:4=Niederlage erfahren. Daß die vom Niederrhein aber ihren alten Ruf besonderer Einsatz= und Kampffreudigkeit zu wahren wissen, haben sie trotz der glatten Niederlage in Hamburg bewiesen. Für Duisburg hossen die Verantwortlichen eine stärkere Niederrhein=Vertretung zusammenzubrignen. Doch kann auch diesmal erst die Bereichsauswahl an Ort und Stelle zusammengestellt werden. Der Kreis der eingeladenen Spieler ist noch etwas weitergezogen worden, er umsaßt nun folgende bewährte Kräfte: Köster für das Tor, Kusche, Meining, Fleck, Driesen, Leonardt, Wessel und Wasko als Verteidiger, Nowack, Pflaum, Kreienbera, Wessel, Wasko und Buttler als Läu. ser, Dokter, Leisch, Hetzel, Rosenbauer, Gawliczek, Bert, Arens und Freibeuter als Stürmer. Die Hamburger Gau=Auswahl hat durch die Einstellung von Paul Janes noch eine Bereicherung erfahren. Die Mannschaft wird mit Jürissen: Janes, Miller; Lipke, Seeler, Gebhardt: Zahn, Döller, Gornick, Heinrich und Lotz antreten. Daß diese Els, in der der LEV Hamburg mit nicht weniger als acht Spielern vertreten ist, eine geschlossene Einheit darstellen wird, ist jedem Fußballfreund klar. Der Vorteil der heimischen Umgebung und der Rückhalt bei den Zuschauern werden der Niederrbein=Elf hoffentlich soviel Impulse vermitteln, daß sle ohne Oemmungen an ihre Aufgabe herangebt und ibrem Ruf als letztem Reschsbund=Pokalsieger auch unter den erschwerten Zeitverbalinissen gerecht werden kann. Merkwürdige Zeltrechnung Der Heidelberger Mediziner Kranz Naegele erhielt eines Tages den Besuch zweier auslandischer Kollegen, als gerade eine aus dem Odenwald stammende Dienstmagd in den Klinik=Horsaal gebracht wurde. „Wann sind Sie gedoren?“, fragte Naegele. „Us de Daach, wu der Hölserlips keppt worren is“(auf den Tag, wo der Hölzerlips geköpft worden ist). Es war dies, wie man später unter einigen Schwierigkeiten feststellte, ein Rauber aus dem Odenwald, der vor zwanzig Jahren in Heidelbera hingerichtet worden war.„Wann sind Sie eigentlich aus dem Odenwald nach Heidelbera gekommen?", fragte Naegele etwas sauer weiter.„Acht Daach später als wie der Schuckebimbes usgeknippt worren is“. Es war dies ein weitbekannter rheinischer Dieb, der vor zwei Jahren ausgeknüpft worden war.„Nun. Sie Gaus“ fragte Negele nun nervös.„Sie wird hoffentlich wenigstens das Datum angeben können, wann es mit Ihrer Krankbeit angesangen hat?“„Uf selbigen Daach, wu de Beckesachs keppt worren i9". Das war eine Mörderin aus dem Odenwald, die vor ungefähr sechs Wochen hingerichtet worden war. Da hatte Raegele genug und ging schweigend zur Diagnose über. Die Studenten lachten erheblich, und die Ausländer, die kein Wort verstanden hatten, wunderten sich sehr über die veranügte Klinik. Rätsel-Scke Silbenrätsel Aus den Silben: an— as— be— bir— bir— blind— brück — buh— ca— darm— de— der— e— el— elb— er— fund— ge— ge— gu— häu— be — ho— ho— la— län— laub— Ii— lis— lu— Iu— lungs— na— neu— no— os— pa — rich— sand— ser— sef— si— sor— stein— tann— ur— ves— je— sind 18 Wörter zu bilden, deren Anfangs= und Endbuchstaben von oben nach unten gelesen die vier großen„B“ der deutschen Musik ergeben(ck = 1 Buchstabe). Die Wörter bedeuten: 1. Teufel, 2. Jurist, 8. römischer Kaiser, 4. Ackersenf. 5. Wurmfortsatz, 6. griech. Landschaft, 7. Aus ruhzeit, 8. Oper von Richard Wagner, 9. Hauptstadt von Hawar, 10. Stadt in Hannover, 11. römischer Kaiser, 12. deutsches Gebirge, 13. Hunderasse. Auflösung zum Kreuzworträtsel: Waagrecht 1 Taebris, 5. Dill, 6. Idar, 8. Nota, 10. Albe, 12 Emu, 13. Pol, 15. Amt, 16. Skelett, 19. Krawall 22. Ina, 24. Lat, 25. Oer, 27. Tara, 29. Mine, 30. Bari, 81. Harz, 32. Tabelle.— Senkrecht: 1. Titus, 2. Ala, 8. Jda, 4. Salat, 5. Dom, 7. Rom, 8. Neuzeit, 9. Sol, 11. Etagere, 13. Pedal, 14. Legat, 17. Kar, 18. Tal, 19. Karat, 20. Wal, 21. Loire, 23. Nab, 20. Enz, 28. Ara, 29. Mal. Auflösung zu: Aus zwei mach eins: 1. Mur— Illo= Murillo; 2. Tra—Versen— Traversen. Wie kören im Ründkunke: Connabend. Reichsprogramm: 8.00 bis 8.15 Uhr: Zum Hören und Behalten: Wolfgang Amadeus Mozart, ein Lebensbild. 9.05 bis 9.30 Uhr: Wir singen vor— und ihr macht mit, Rundfunkspielschar Prag, Singeleiter Willi Träder. 11.30 bis 12.00 Uhr: Ueber Land und Meer(nur Berlin, Leipzla, Posen). 12.35 bis 12.45 Uhr: Der Bericht zur Lage. 14.15 bis 15.00 Uhr Allerlei von zwei bis drei. 15.00 bis 15.30 Uhr: Musikalische Kurzweil. 15.30 bis 16.00 Uhr: Frontberichte. 16.00 bis 17.00 Uhr:„Musik, die das Herz erfreut“, aus Operette und zeitgenössischer Unterhaltung. 17.15 bis 18.00 Uhr: Heitere Kleinigkeiten. 18.00 bis 18.80 Uhr: Volkstümliche Melodienfolge mit dem Breslauer Rundfunkorchester, Leitung E. T. Tovitz, einer Bläsergruppe, dem Förstertrio und einem Chor(Förster). 18.30 bis 19.06 Uhr: Der Zeitspiegel. 19.15 bis 19.30 Uhr: Frontberichte. 20.15 bis 22.00 Uhr:„Melodien in Dur und Moll“ mit bekannten Kapellen und beliebten Solisten. 22.15 bis 24.00 Uhr: Tänzerische Weisen zum Wochenende. Deutschlandsender: 17.15 bis 18.00 Uhr: Werke von Handn und Mozart. 18.00 bis 18.80 Uhr: Solistensendung„Auch kleine Dinge können uns entzücken“. 19.00 bis 19.15 Uhr: Marianne Granz: Frauen in Forschungsstätten. 20.15 bis 22.00 Uhr: Beschwingte Musik aus Over und Konzert. Countag. Reichsprogramm: Herbert Wilbelmi spielt Orgelwerke von Böhm, Corelli=Walther und Bach. 8.80 bis 9.00 Uhr: Lieder und Tänze aus deutschen Gauen. 9.00 bis 10.00 Uhr:„Unser Schatzkästlein“. 10.10 bis 11.00 Uhr„Kor deinem Fenster“, bekannte Ständchen. 11.05 bis 11.30 Uhr: Cbor- und Spielmusik aus alter und neuer Zeit von der Rundsunkspielschar Berlin, Leitung Willi Träder. 11.30 bis 12.30 Uhr: Heitere Melodienfolge, 12.40 bis 14.00 Uhr: Das deutsche Volkskonzert. 14.15 bis 15.00 Uhr:„Bunte Rbythmen“ von der Kapelle Erich Börschel. 15.00 bis 15.30 Uhr: Friedrich Domin erzählt ein altdeutsches Volksmärchen. 15.80 bis 16.00 Uhr: Solistenmufik. 16.00 bis 18.00 Uhr: Was sich Soldaten wünschen. 18.00 bis 19.00 Uhr: „Unsterbliche Musik deutscher Meister“, Schubert: Unvollendete, Lied= und Kammermusik. Ausführende: Die Wiener Philharmoniker unter Leitung von Karl Böhm, das Streichquartett, Michael Raucheisen und Hans Hotter, 19.00 bis 20.00 Uhr: Der Zeitspiegel am Sonntag. 20.15 bis 22.00 Uhr:„Vorbang aus!“ Unterhaltung mit zahlreichen Colisten und Orchestern. Deutschlandsender: 9.00 bis 10.00 Uhr: Unterhaltsame Klänge 10.10 bis 11 Uhr: Vom großen Vaterland:„Deutsche Märchen in schwerer Zeit“, eine Sendung von Martin Borrmann. 11.40 bis 12.30 Uhr Beliebte Konzertmusik: Schubert, Beethoven, Gluck. Mozart und andere. 15.30 bis 18.00 Uhr:„Tiesland“, Oper von d'Albert, Leitung Robert Hefer. 20.15 bis 21.00 Uhr: Meisterwerke deutscher Kammermusik von Beetboven, Weber; Elln Nev und die Kammermusikvereinigung der Berliner Philbarmoniker. 21.00 bis 22.00 Uhr: Abendkonzert dee großen Hamburger Rundsunkorchesters unter Leitung von Richard Richter mit dem Chor der hamburgischen Staatsoper. Evangelischer Kirchendienst Sonntag, den 5. März 1944. Herne: Hauptkirche: 8.30 Uhr Frühgottesdienst, Pfarrer Steil; 10 Uhr Hauptgottesdienst mit Beichte und Abendmahl, Pfarrer Steil; 11 Uhr Taufen: 11.20 Uhr Kindergottesdienst: Freitag, 17.30 Uhr Passionsgottesdienst mit Adendmahlsfeier. Waldschule Konstantin: 10 Uhe Gottesdienst, Diakon Tripp; 11 Uhr Kindergottesdienst. Kapelle Horsthausen: 10 Uhr Gottesdienst, Diakon Kunstmann: 11.20 Uhr Kindergottesdienst. Lutherhaus: 10 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Kill; 11.20 Uhr Kindergottesdienst Amtswoche und Vorsitz im Presbyterium: Pfarrer Kill, Mont=Cenis-Straße 5 Evang. Freiktrche, Manteuffelstraße: 10 Uhr Gottesdienst. 16 Uhr Gottesdienst Prediger Reploeg. Baukan: Sonntag(Remniszere) 10 Uhr Gottesdienst, Stadtmissionar Benecke aus Herne; 11.15 Uhr Kindergottes. dienst: 12.15 Uhr Taufen. Freitag 18 Uhr dritter Passions= gotiesdienst anschl Beichte und Abendmahl. Sodingen: 8 Uhr Frühgottesdienst in der Schadeburg, Pfarrer Barner: 9.45 Uhr Gottesdienst mit Beichte und Abendmahl Pfarer Barner; 11 Uhr Taufen: 11.20 Uhr Kindergo tesdienst: Donnerstag, 17.30 Uhr Passionsgottesdienst mit Abendmahlsfeier. Niemkei 9.45 Uhr Hauptgotteodienst. Pastor Pitsch: 11 Uhr Taufstunde; Mittwoch, 17 Uhr Passionsgottesdienst mit Beichte und Abendmahl. Holsterhausen: 10 Uhr Gottesdienst Pfr Steil; 11 Uhr Kindergottesdienst: 12 Uhr Taufen. Mittwoch 17 Uhr Passionsandacht Ost Neuapostolische Gemeinde: 9—17 Uhr. Versicherungen aller Art Kraftfahrzeug Cransport-(See- Fluß- Land) Reisegepäck— Garderobe— Feuer— Wasserleitung Sturm— Eindruch Glas- Haushalt— Haftpflicht — Unfall Leben Montage— Maschinen— Bau. wesen— Betriebsunterbrechung Sachgemäße Bearbeitung Heinrich Geck General=Vertreter der„Agrippina“ Gers. Bahnhofstraße 43. Ruf 52364 Feldpost Schachtein und Versandkartons H. Rienter Eisen- u Haushaltungswaren Nerne. 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Selbst eine„kleine Verletzung kann eitern, Schmerzen verursachen und zu ihrer Behandlung kostbere Zeit in Anspruch nehmen. Derum auch kleine Wunden schützen mit einem Stück I Gut erhaltener Kinderwagen zu kaufen gesucht. Franz Hücker, Herne Wiesenstraße 24. Harmonium zu kaufen gesucht. Schriftl. Ang. u. K 84 a. d. h. 8tg. Vermeiden Sie Anzeigen telefonisch zu bestellen: in besonderen Ausnahmefällen nimmt die Geschäftsstelle der Herner Zeitung" telefonische Anzeigenbestellungen an, allerdings ohne Verantwortung arsant Im Gebrauch und in wenigen Minuten zu bereiten: die gedeihliche Säuglingsnahrung aus dem vollen Korn: Pauly Nährspeise C komilien-Nlochrichten Reiner, Alfred! 25 2. 1944. Die glück. liche Geburt ihres zweiten Sohnes zei. gen hocherfreui an: Erna Sturm, ged. Kontak, Hugo Sturm, z. Z. im Felde perne, Bochumer Str. 75, z. Z. Deutsch. Krone, Städt. Krankenhaus, Privat. Ale Berlobte grüßen: Luise Schnei. der, Herne, Schulstraße 17, z. 8. Frankreich, Jakob Sommer, Wachtmei, ster in einer Flakvatterie, z. Z. im Felde, im März 1944. Ihre Vermählung geben bekannt: Obergefr. Hermann Koch, z. 8. Ur. aub, Jemgard Koch, geb. Kappenberg, Herne, Ochsenkamp 7, 4. März 1944. ce Vermählung geben bekannt: huge von der Heydt, Uffz. in einem brend.=Regt., z. Z. Urlaub. Bildegard von der Heydt, ged. Schmidt, Herne, Hofstraße 6, 4. März 1944. für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Silber. hochzeit sagen wir allen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank Josann Merkler und Frau, Anna geb. Knaak. Herne, Ludwigstraße 38. der Zukunft ist des Binzelhaus im Garten. Auch Sie können es erlen gen durch Beuspervertrag der„Loon berger“. Sparen im Kriege bedeutet bevorzugtes Bauen nach dem Siege Pordern Sie Druckschrin B 7 a. Aufkldrungvon Leonberger Bausperkasse AC., Leonberg Stuttg.(Deutschlands zweitgrößte privete Bausperkasse) FI 1 Jahr C □ KdF-Theater A Herne, Bahnnofstr. 10— Vom 1.—15 Mörz 1944 Ein Programm, wie es sein sol!! Steptans-Kombination Luft-Sensation Gott forderte von mir ein großes Opfer In der Vorfreude auf ein baldiges Wiedersehen erhielt ich die erschütternde Nachricht, daß mein lieber guter stets um mich besorgter Junge, mein lieber un. vergeßlicher Zwillingsbruder, mein Uieber Schwager, unser treuer Reffe und Vetter Oberfeldwebel Hans Niggemann Kompanieführer in einem PanzerGren.=Regt., Träger der Eisernen Kreuze 1. u. 2. Klasse, des Panzerkampfabzeichens, Verwundetenab zeichens u. a. m. im Alter von 28 Jahren den Heldeutod, wie sein Vater im Weltkrieg, für sein geliebtes Vater. land und seinen Führer im Osten erlitten hat. In unsagbarem Schmerz: Frau Wwe. Josefine Niggemann Oberfeldw. Jos. Riggemann, im Osten, z. 8. Urlaub und Frau sowie die übrigen Anverwandten Herne(Bahnhofstr. 18), Kl. K5 nigsdorf, Düsseldorf, Rheinhausen, Binsebeck i. W., im März 1944. Die Exequien sind am Dienstag, 7. März 1944, um 8(10 Uhr) in der St. Bonisatius=Kirche, wozu alle Bekannten herzlichst eingeladen werden. lahrungsmitlek weeise einteilen Gerode jetzt, wo wir nicht im Oberfluß schweigen können, muß olles vollwertig verbraucht werden. Auch zugefeilte Eier sollten nur dann Verwendung finden, wenn es unbedingt nötig ist. Monche: Ei in Garansel eingelegt, erfüllt zur rechten Zeit einen noch besseren Zweck! In CARANTOL halten sich Eier 1 Jeht leng Statt jeder besonderen Anzeige. V. Wir erhielten die traurige Nachricht, daß mein über alles geliebter, treusorgen. der Gatte, mein lieber Papi, unser einziger Sohn, mein lieber Schwiegersohn, unser herzenzguter Bruder, Schwager, Onkel, Reffe und Better SS. Unterscharführer u. 88=Werk. meister in einer Pol.=Div. Rudi Schröder im blühenden Alter von 28 Jah. ren am 16. Februar 1944 einer schweren Krankheit, die er sich auf dem Balkan zugezogen hatte, erlegen ist. In stiller Trauer: Irmgard Schröder, geb. Dietzel und Töchterchen Familie Paul Schröder Wwe. Auguste Dietzel und sonstige Anverwandten Herne(Berninghausstr. 46, Dün. gelstr. 62), Serbien, im März 1944. Die Beisetzung findet am Montag, dem 6. März 1944, um 15.00 Uhr. von der Kapelle des Südfried. hofes, Wiescherstraße, aus statt. Während„Sse“ im Postdienst hilft. geben die Haushaltpflichten weiter. Auch das Waschen gehört dazu. In ihrer Abwesenheit weicht vor dem Waschtag die Wäsche in Henko. Nach dem Einweichen wird sie gut durchgestampft. Dabei geht ohne Reid. und Bürstarbeit viel mehr Schmutz heraus. Längeres Einweichen mit Henko hilft Arbeit und Waschpulver sparen. Man braucht zugleich weniger Kohle Alle diese Vorteile hat man durch richtige Ausnutzung von Henko! 1. 8 ben Ambark Original 2 Greß Cocilette Lukew Soloränserin 4. Bert Friemel Reck-Akt 5. Anno v. Schiekl.-Oble Die Sängerin m. d. 4 Sümmen 6. Tele Oelleres Wurt-Sensation 7 Chy Beo Hur.. Erstkl. Antipodenarbeit 8. 5 Nawal’n(Maracces) Gesang- und Musikalschau 9. Ursel und Silvie Eltner Drahtseil-Akt 10. Cecllelte Luken Solotänz.— Kepelle Tyiger Täglich 17.00 Uhr Milweche Sennabenos u Senatags 14 30 u. 17 Un. DIE DEUTSCHE ARBEITSFRONT NSG„KRAFT DURCH FREUDE“ Merne—Castrop-Rousel SPGELSERKIREHEN * ie der Trebersentraie den Woslens.— Gelsenkirchen finden such om kommenden SONNTAO, dem 5 Morz 1944, wiederum die volkstümlichen u Mieressonten Trebrennen stett. Sie erreichen vom Houptbohnhof Gelsen kirchen die Trobrennbahn mnn der Linte17 Beginn der# llh: Rennen um 2 UI Die fägliche frische Röstung macht's Niehages Kaftee-Ersatz-Mischung kräftider, aromatischer, wirklich kaffeeähnlicher Geschmock jetzt noch feiner als bisher! 250 Gramm 23 Rpig GLORIA Theater Eine ganz große Sache Wir tanzen um die Welt Mi Cerole Höhn Lucie Höflich 1 Charlotte Thiele rene v. 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Mi., 8. 3., 16.30—18.30 Uhr, B 15, Preise IV.„Feuer im Herbst“. Do., 9. 3., 16.30—18.45 Uhr, A 14, Preise IV„Götter auf Urlaub“, Komödie von Paul Helwig. = 10. 8., 16.30—19.15 Uhr. Geschl. Vorst. f. d. 5J.„Ayatari“. Vorverkam in Fr. Stücks Buchhandlung Herne Bahnhofstraße 32. MARS-LUMOGRAPH Kucet f#r jeden Zweck den r##tigen STAEDTLER- Stibt wöhlen und diesen bis zum lettten Ren verbrauchen, hilft mit zu: Oeckung des kriegswichtigen Bedarfen. LICHTBURG Täglich 1.00, 3.00, 5.00 Uhr Bin TOBIS-Film mit CHARLIE RIVEL CLARA TABODY KARL SCHÖNBÖCK KXTHE DYCKHOFF HANS JUNKERMANN H. H. SCHAUFUSS FRITZ KAMPERS Musik: Friedrich Schröder Spielleitung. Woltgang Staudte Ein heiterer Film vom Variete voller Komik, Witz. Tanz, Meik und grotesk verkleideter Lebensweishelt Wochenschau— Kulturtllm Jugendliche nicht zugelassen Kehlenklau's Helfershelfer Nr. Strecken? #icht leicht möglich. 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Mürz. 15 Uhr im Saale Multhaup, H.-Sedingen, Mont-Cenis-Straße 245 Kinder unter 14 Jahren kein Zutritt Kartenvorverkauf: Bäckerei Anlaut und Buchhdig. Flunkeri, H.-Sodingen Steuerbegünstigte Lebensversicherung mit Einmalzahlung unverbindliche Anfragen mit Angabe des Geburtsdatums an„Der Anker", Allg. Vers.=A.=G. gegr. 1858. Gen.=Agt. Bochum Alsenstraße 58, U., Ruf 650 92. Lüßtschutzkucken In neuer rorm eingetrotten H. Riehter Eisen- und Haushaltungswaren Herne, Bahnhofstr. 117, Tel. 5072g DANKSAGUNGEN . F ü r d i e i n n i g e A n t e i l nahme beim Heldentode “ meines lieben Sohnes Josef Bogt sage ich allen meinen herzlichsten Dank. Josef Vogt. Herne(Querstraße 28), im März 1944. Statt Karten! Allen, die uns in unserem schweren ∆ Leid beim Heimgange unserer lieben Tochter Erika ihre Anteilnahme bekundeten, sprechen wir auf diesem Wege unseren iungisten Dank aus. Franz Kozlowski und Frau. Herne(Altenhöfener Str. 128), im März 1944. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden meines lieben Mannes, unseres guten Vaters, sagen wir allen unseren herzlichsten Dank. Frau Anna Kochanski und Kinder. Herne, im Februar 1944. Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme beim Hinscheiden meiner lieben Frau und Mutter sagen wir allen auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Heinz Kuhn und Sohn. Heene, Bahnhofstraße 33. im März 1944. wohlschmeckend, nahrheft, bekömmlich Frau ROMBA Dulsburg Merkatorstraße 114/I. Rut 250 Kr die langfährige erfolgreiche Ehevermittlung aller Kreise Kinobesitzerin, 57 jahre, ledig, bietet Einheirat Kautmann. 56 Jahre, 3 eigene große Betriebe Unverbindl. versönliche Beratung täglich, auch Sonntags. v. 10—6 Uhr. Montags geschlossen IN DIE HAUSAPOTHEKE gehört nur, was zur ersten Hilfe dient. Arzneivorräte gehören in die öffentliche Apotheke, damit sie denen zugute kommen, die sie gerade brauchen. Wenn jeder ROCHE ARZNEIMITTEL nur kauft, sobald er ihrer wirklich bedarf, dann ginge nicht mancher leer aus. Runderneuern, Vulkanisieren Stiebling Herne Kaiser Wilhelm-Str. 15-11 Erich TODias Fernsprecher 502 2 Spedition. Fracht, Höbeltransporte. Lagerung. Verpackung Stadt Herne. Amtliche Bekanntmachungen Käseverteilung in der 60. Zuteilungsperiode In der 60. Zuteilungsperiode bleibt die Käseversorgung gegenüber der 59. Zuteilungsperiode unverändert. Es gelangen daher an die Verbraucher zur Ausgabe: Auf Käsead. mnitt 1 und 2 aller Reichsfettkarten sowie auf Käseab. schnitt 1. und 3. Woche der Wochenkarten für ausländische Zivilarbeiter je 62.5 g Käse oder 94 g Sauermilchkäse je nach Vorratslage und Auslieferungsnotwendigkeit. Den Kleinverteilern werden auf Grund der zur Abrechnung vorgelegten Käsebestellscheine nur Bezugscheine über Käse ausgestellt. Herne, den 3. März 1944. Der Oberbürgermeister: i. B. gez. Meyerhoff. Verteilung von Bienenhonig Im Anschluß an die Bekanntmachung des Landevernährungsamtes Abt. B vom 25. 2. 1944 wird angeordnet, daß an werdende und stillende Mütter der Bienenhonig von 0.500 kg auf Grund des Abschnitts 5 des Bezugsausweiser für Obst für werdende und stillende Mütter auszugeben ist. Der Abschnitt ist bei der Belieferung von den Kleinverteilern abzutrennen und demnächst mit dem Ernährungsamt abzurechnen. Die zur Ausgabe von Bienenhonig zugelassenen Kleinverteiler haben im Schaufenster ihres Lokals einen entsprechendn Aushang anzubringen. Herne, den 3. März 1944. Der Oberbürgermeister: i. B. gez. Meyerhoff. Im Monat März 1944 werden an allen Ausgabestellen Anträge auf Erteilung von Bezugscheinen für Spinnstoffund Lederwaren von Volksgenossen mit den Anfangsbuchstaben A—L entgegengenommen. Es wird ganz besonders darauf hingewiesen, daß eine Abfertigung außerhalb der Buchstabenfolge— ausgenommen Sterbefälle und Fliegerschäden— unmöglich ist. Die Entgegennahme der Anträge erfolgt in der Zeit von 8—12 Uhr und von 15—17 Uhr, und zwar am Montag, den 6. März 1944, Buchstabe A. Dienstag, den 7. März 1944, Buchstabe Ba—Be, Mittwoch, den 8. März 1944, Buchstabe Bf—Bn Donnerstag, den 9. März 1944, Buchstabe Bo—Bz, Freitag, den 10. März 1944, Buchstabe C. D, Montag, den 13. März 1944 Buchstabe E, Dienstag.den 14. März 1944, Buchstabe F Mittwoch, den 15. März 1944, Buchstabe Ga—Gi, Donnerstag, den 16. März 1944, Buchstade Gk—Ge, Freitag, den 17. März 1944, Buchstabe Ha— Montag, den 20. März 1944, Buchstabe Hk— Dienstag, den 21. März 1944, Buchstabe 1 3, Mittwoch den 22. März 1944, Buchstabe Ka—Re, Donnerstag, den 23. März 1944. Buchstabe Kf—Ko Freitag, den 24. März 1944 Buchstabe Kp—Rs, Montag, den 27. März 1944, Buchstabe Rt—sz Dienstag den 28. März 1944, Buchstabe L. Herne, den 1. März 1944.— Der Oberbürgermeister: I. B. gez. Meyorhoff. 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