Besussbreis: Monatlich RM. 2.15, halbmonatlich RM. 1.08. wöchentlich Zur Zeit ist Preisliste 4 gültig. in Konkursfällen wird der bewilligte Rabatt Hauptschrift RM. 0.54. Selbsabholer RM. 1.84 oder RM 0.92 im voraus zahlbar. Einzelpreis binfällig.— Für die Aufnahme von Anzeigen an bestimmten Tagen und Plätzen.— Ve 10 Rot.— Bei Betriebsstörungen oder sonstigen Ereignissen, hervorgerufen durch auch für die durch Fernsprecher aufgegebenen und abbestellten sowie undeut! böhere Gewalt. können Ersatzansprüche nicht berücksichtigt werden— geschriebenen Aufträge wird keine Oewähr übernommen. Annahmeschluß: Ta Anzelgenorels: 1 mm Höhe 22 mm Breite 8 Rot. auvor 16 Uhr Erfüllungsort und Gerichtsstand Herne I. Westt. Rummer 15 Dienstag, den 19. Januar 1943 72. Jahrgang Stalingrad=Kämpfer in heldenmütiger Abwehr Fortdauernde schwere Kämpfe an allen Abschnitten der Ostfront] Sowjets fragen nichts nach Verlusten Erfolgreicher Einsatz der Lustwaffe Nordafrika: Starke feindliche Pan zerkräfte verlustreich abgewiesen dnb Aus dem Führerhauptquartier, 19. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gab gestern bekannt: Im Süden der Ostfrout hält die seit Monaten andauernde erbitterte Winterschlacht mit unverminderter Heftigkeit an. Die unter erneutem Kräfteeinsatz vorgetragenen Angriffe des Feindes wurden in schweren Kämpfen im wesentlichen abeschlagen oder in beweglicher Kampfführung durch egenangriffe und hartnäckig verteidigte Stützpunkte aufgefangen. Die unter schwierigsten Bedingungen kämpfenden deutschen Truppen im Raum von Stalingrad hielten in zäher Ausdauer und verbissenem ampfwillen weiteren starken Angriffen stand. Panzerjäger im Raum von Stalingrad PK=Kriegsberichter Dieck Bei örtlicher Kampftätigkeit im mittleren Froutabschnitt und südöstlich des Ilmensees wurden acht Panzerkampswagen abgeschossen. Durch zusammengesaßte Angriffe starker deutscher Luftstreitkräfte und schneller italienischer Kampfflugzeuge erlitt der Feind an den Schwerpunkten der Kämpfe im südlichen und mittleren Abschnitt der Ostfront wieder schwere Einbuße an Menschen, Waffen und Fahrzeugen aller Art. Massierte seindliche Ansammlungen wurden zersprengt und mehDie deutsch=italienische Panzerarmee in Nordafrika wehrte auch gestern in beweglicher Kampfführung starke feindliche Infanterie= und Panzerangriffe unter sehr hohen Verlusten für den Gegner ab. 20 feindliche Panzerkampfwagen wurden abgeschossen. Verbände der Luftwaffe unterstützten die Abwehrkämpfe. Bei Nacht wurden Nachschubhäfen in der Cyrenaika bombardiert.— In Tunesien wurden vereinzelte feindliche Angriffe örtlicher Bedeutung blutig abgewiesen. Die Luftwaffe bekämpfte bei Tage den Hafen von Bone und nachts einen Geleitzug nördlich Bougie. Sieben große feindliche Transportschiffe mit zusammen 25 000 BRT wurden hierbei schwer beschädigt, zwei davon mit rund 10000 BRT können als verloren gelten. In den gestrigen Abend= und Nachtstunden erlitt die britische Luftwaffe bei militärisch wirkungslosen Angriffen auf norddeutsches Gebiet und auf die Reichshauptstadt schwere Verluste. Nachtjäger und Flakartillerie schossen nach bisher vorliegenden Meldungen 25 feindliche Flugzeuge, vorwiegend viermotorige Bomber, ab. Außerdem wurden am Tage an der Küste der besetzten Westgebiete vier, im Nordseebereich drei weitere britische Flugzeuge vernichtet. In den gestrigen Abendstunden und in den heutigen Morgenstunden griffen starke Kräfte unserer Luftwasse London mit Spreng= und Brandbomben an und verursachten vor allem im Gebiet westlich des großen Themsebogens umfangreiche Zerstörungen und Brände. Sechs Flugzeuge kehrten nicht zurück. * 88 48 0 Sowjetischer Penzertriedhof im Raum von Stalingrad PK=Kriegsberichter Herber Juden und Churchill bezahlen de Gaulle Aufschlußreiche Beobachtungen, die der Graf de Manduit in London machte Von unserem diplomatischen Mitarbeiter om Berlin, 19. Januar. Der frühere französische Offizier Graf de Manduitt, der sich in London anfangs de Gaulle anschloß, sich dann aber zurückgezogen hatte, deswegen von den Engländern in Haft gehalten wurde und erst vor kurzem nach Frankreich zurückkehren konnte, gibt in einer Pariser Agentur aus seiner genauen Kenntnis des Alarmierende Nachrichten aus Aegypten Neue Verhaftungswelle und neue Forderung nach Kriegserklärung an die Achse Drahtbericht unseres ständigen Mitarbeiters ein Sohn des letzten osmanischen Sultaus und Kalisen Abdul Medjed, Prinz Farnk. re Ankara, 19. Januar. Aus Kairo sind in den letzten Stunden eine Reihe von alarmierenden Nachrichten gekommen, die auf neue schwere Erschütterungen in Aegypten schließen lassen. Die Regierung hat durch eine Verordnung die Bestimmungen des in Aegypten herrschenden Belagerungszustandes weiter wesentlich verschärft und sie bereitet mehrere Dekrete vor, die Nahas Pascha fast unbegrenzte Vollmachten auf politischem und wirtschaftlichem Gebiet einräumen werden. Im Zusammenhang mit der Verschärfung des Belagerungszustandes sind neue zahlreiche Verhaftungen angesehener Persönlichkeiten vorgenomrere Truppenunterkünfte vernichtet. Bei Nacht!* bombardierten Kampfflieger die seindlichen Nach= men worden, so u. a. von mehreren oppositionellen schublinien nordöstlich Moskau. 10 Transportzüge blieben nach Treffern liegen.— Südlich des Ladogasees halten die schweren Abwehrkämpfe an. Seit dem 12. Jannar 1943 wurden hier 229 Sowjetpanzer vernichtet oder bewegungsunfähig geschossen. Abgeordneten und von zwei Mitgliedern des Königshauses, so des Prinzen Abbas Halim und den Prinzen Mohamed Ali Ibrahim. Unter den Verhafteten, die zum Teil in ein Konzentrationslager eingeliefert wurden, befindet sich auch Angriffe deutscher Kampfflugzeuge Schwere Zerstörungen und zahlreiche Brände im Londoner Stadtaebiet Von Kriegsberichter Helmut Jacobsen pk 19. Januar. Auf den Gefechtsständen unserer Kampfflieger im Westen lag in der Nacht zum Montag die Zielkarte von London. Lange Monate hatte sie im Panzerschrank geruht. Unsere Flugzeuge verließen in den Abendstunden des Sonntags zum ersten Angriff ihre Einsatzhäfen und nahmen in großer Zahl Kurs auf London. Man hatte jenseits des Kanals ein böses Gewissen. Die Abwehr versuchte mit allen Mitteln, den Angriff abzuwehren. Vergebens richteten Hunderte von Scheinwerfern ihre arellen Strahlen gegen das herandröhnende Verhänanis. Vergebens legte die schwere Flak eine dichte Sperre von dunklen Sprengwolken vor das Ziel. Die Leuchtspur der leichten Flak konnte unsere Flieger genau so wenig aufhalten wie die nächtliche Jaad der einund zweimotorigen feindlichen Jäger. Der zusammengefaßte Angriff der starken deutschen Kräfte entlud sich mit voller Gewalt in Hunderten von Spreng= und Brandbomben. Eine Wolkenschicht, die über dem Kanal lag, hatte sich noch vor London aufgelbst. Unter dem klaren Sternenhimmel bot sich das Häusermeer von London bei hellem Mondlicht deutlich den AnGleichzeitig wird aus Kairo berichtet, daß England in der Vorwoche neuerlich der Regierung Nahas Pascha die Forderung nach einer Kriegserklärung Aeayvtens an die Achsenmächte übermittelt und sich bereit erklärt habe, nach einer Erfüllung dieser Forderung die„volle Souveränität Aegyptens nach dem Kriege“ zu garantieren. De=Gaulle=Kreises weitere interessante Informetionen bekannt. Er bestätigt, was auch bisher kein Geheimnis war, daß die sogenannten„freien Franzosen“ diesem Namen alle Ehre dadurch machen, daß sie sich finanziell von der englischen Regierung und von der„Liga gegen den Antisemitismus“, das heißt von den Juden, aushalten lassen. Von der britischen Regierung erhält de Gaulle nach der Ansicht des ehemaligen Chefs der französischen Mission in London täglich eine Million Pfund Sterling für den Verein der freien Franzosen, die es ihm ermöglicht, sein luxuriöses Leben als Spieler und Abenteurer fortzusetzen. Von jüdischer Seite ist ihm ein prächtiger Landsitz in Gloucestershire zur Verfügung gestellt worden. Den freigebigen Finanzjuden hat man für ihre Zuwendungen als Gegenleistung zwei Posten in der Emigranten=„Regierung“ gegeben, und zwar die„Ministerien der Finanzen und der Informationen“. Inzwischen haben aber die amerikanische Regierung und die amerikanischen Juden ihre Kapitalien in der Konkurrenzfirma„Darlan=Nachfolger“, angelegt, so daß sich der Streit zwischen diesen beiden„patriotischen französischen Unternehmungen“ in Afrika letzten Endes als Kampf der englischjüdischen gegen die amerikanisch=jüdische Hochfinanz charakterisiert. Verschwindet Flynn von der Bildfläche? Nach den Attacken des Senats möchte ihn Roosevelt ganz fallen lassen Drahtbericht unseres ständigen Mitarbeiters greifern dar. Die Themse mi, ihren Windungen. werden neue entzündet. an denen sich Dockanlagen und Werften ausbreiten. die Zentren des Handels und der Industrie. bildete mit dem Toben der entfesselten Abwehr ein einwandfreies Ziel. Im Sturz= und Gleitflug nahmen die Besatzungen der schweren Kampfflugzeuge ihr Ziel ins Visier. Die Bombenklappen reißen auf und schütten Tausende von Kilogramm in die Nacht, die als Hammer auf London niedergehen. Während die Flugzeuge wieder heimwärts kurven, sehen die Augen der Beobachter die sprühenden Einschläge zwischen den Straßenschluchten, die aufflammenden Reiben der Brandbomben, das Flackern der entstehenden Brände, die neue Wunden im Herzen der Themsestadt aufreißen. Noch haben die Londoner keinen rechten Schlaf gefunden. noch überflutet nicht das Taaeslicht die Helle des Feuerscheins, als in den Montag=Morgenstunden erneut eine starke Welle unserer Kampfflugzeuge das gleiche Ziel heimaesucht. Noch stärker leuchtet und dröhnt die erregte Abwehr auf. Noch verbissener suchen die Nachtiäger ihre Beute; auch diesmal mit dem gleichen Mißerfolg. Zu den flackernden Bränden im ersten Angriff dp Stockholm, 19. Januar. Roosevelts Stellung ist durch die Affäre Flynn nicht gestärkt worden. Man hält es für möglich, daß der Präsident den unbequem gewordenen Parteigänger bei nächster Gelegenheit ganz fallen lassen wird. Es ist in Australien aufgefallen, daß die sonst sehr scharfe amerikanische Zensur alle Reden, die gegen Flynn im Senat in Washington gehalten worden sind, ungekürzt zur Wiedergabe im Ausland freigegeben hat. * Der Schieber Edward Flynn, dessen Beorderung nach Australien durch Roosevelt so viel Staub aufgewirbelt hat, ist zweifellos eine interessante„Persönlichkeit". Das zeigt allein seine politische Karriere: Bis zum Jahre 1917 ein Rechtsanwalt, betätigte sich der junge Eddie bald als Stadtverordneter. Seit 1921 fungiert er bereits als Leiter der demokratischen Partei im New Yorker Stadtteil Bronx. Fünf Jahre später amtiert er bis 1929 als Stadtkämmerer von New York. Damals hat Roosevelt aber den Gouverneursposten dortselbst inne. Die Busenfreundschaft Delano=Eddie dokumentiert sich in Flynns Ernennung zum Staatssekre tär des Staates New York. Und als sich beim Anlaufen des New Deal die Beziehungen zwischen Bundesregierung und Tammany Hall abkühlten, galt Flynn als Roosevelts politischer Vertreter in New York. Im August 1940 schließlich übernimmt Eddie Flynn den Vorsitz der demokratischen Partei und hat in solcher Eigenschaft Gelegenheit, sich für Roosevelts Freundschaftsdienste zu revanchieren. Als Leiter seiner Wahlkampagne paukt er den Präsidenten durch. Auch Eddie ist nun ganz obenauf und weiß seine Stellung skrupellos für persönliche Vorteile zu nuten. Als neuerlicher Propagandist seiner vierten Kandidatur von 1944 erschien er Roosevelt danach nicht mehr ratsam. Eichenlaub für Generalfeldmarschall von Kluge dnb Aus dem Führerhauptquartier, 19. Januar. Der Führer hat dem Generalfeldmarschall Günther von Kluge. Oberbefehlshaber einer Heeresgruppe, das Eichenlaub zum Ritterkrenz des Eisernen Kreuzes verliehen und an ihn folgendes Telegramm gesandt:„In dankbaxer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 181. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkrenz des Eisernen Kreuzes. Adolf Hitler.“ Drei neue Eichenlaubträger □ Berlin, 19. Januar. Der Führer verlieb am 18. Januar 1943 das Eichenlaub zum Ritterkreug des Eisernen Kreuzes an: Mator Karl Willig, Bataillonskommandeur in einem Grenadier=Reaiment. als 179. Soldaten. Hauptmann * Goebel. Führer einer Kampfarupve, als 180. Soldaten, Hauptmann Waldemar von Gazen. gen. Gaza, Führer einer Kampfarupve. als 181. Soldaten der deutschen Wehrmacht. Das Geheimnis der Zweimann-Sturmboote England will Französisch=Dahomey P n STanr. Ieisnun Gllalhuna Volltrefter auf 5 feindliche Sandelsschiffe □ Berlin, 19. Jan. Zu den im Wehrmachtbericht gemeldeten Erfolgen unserer Flieger in algerischen Gewässern wird noch mitgeteilt: Am Sonntag gegen 18 Uhr drang ein von Jägern begleiteter Verband schneller deutscher Kampfflugzeuge in die Bucht von Bone vor und griff im Hafen liegende feindliche Handelsschifse an. Schwere Bomben detonierten auf Frachtdampfern und in Kaianlagen. Zwei Handelsschiffe von zusammen 12000 BRT erhielten Volltreffer. Einem dritten Frachtschiff von 6000 BRT wurde durch eine Bombe, die unmittelbar neben dem Schiff einschlug, die Bordwand ausgerissen. In den Ver ladeeinrichtungen der Kais brachen mehrere Brände aus. Bei einem später durchgeführten erneuten Angriff gegen den Hafen von Bone wurden abermals die Schiffsanlegeplätze und Molen des Hafens durch Bomben schwerer Kaliber getroffen. In der Nacht zum Montag waren deut iche Kampfflugzeuge, die gegen die feindliche Versorgungsschiffahrt an der algerischen Küste eingesetzt waren, erfolgreich. Drei Handelsschiffe von zusammen 17000 BRT erhielten durch Volltreffer schwere Beschädigungen. Einen Transport Zwei Typen: Motorboot und U.Boot- Eine rein italienische Ersindung Drahtbericht unseres ständigen Mitarbeiters z Rom, 19. Januar. Ueber die Konstruktion der Sturmboote, die Italien bei den Ueberfällen auf feindliche Häfen verwendet, gibt das „Giornale d'Italia“ bekannt: Der eine Typ ist ein Motorboot, das mit hochexplosiven Sprengstoffen beladen ist. Die Besatzung(zwei Mann) sitzt auf einem Sprungfederbrett, das im letzten Augenblick vor dem Ueberfall auf das feindliche Schiff ins Wasser geschleudert wird. Im günstigsten Falle gerät die Besatzung in Gefangenschaft. Häufig aber wird sie von Splittern oder feindlichen Kugeln getötet. Bei dem Angriff auf Malta öffnete die Besatzung eines solchen Bootes den Zugang zum Hafen, indem sie ihr Schiff. ohne abzuspringen, in rasender Fahrt auf die Sperrgitter aufprallen ließ. Der zweite Typ ist ein winziges U=Boot, das nach dem System der „Mignatta“ erbaut wurde, die im Jahre 1918 in Tanger, 19. Januar.(Eigene Meldung.) Der britische Staatsminister in Westafrika Lord Swinton hatte eine Unterredung mit dem Generalkommissar von Französisch=Westafrika in Porto Novo in der französischen Kolonie Dahomey an der Goldküste. Ueber die Unterredung ist ein dem Sperrgitter hindurch in den Hasen eindrin=soffizielles Kommuniqué veröffentlicht worden, in gen, sich bis an das feindliche Schiff heranschieben, die Sprengladung, die in einem Teil des Bootes dem es heißt, daß die beiden in dieser Unterredung „gewisse Probleme zu lösen versuchen". Daraus untergebracht ist, an einem bestimmten Punkt be- geht offenbar hervor, daß die Pläne, die Lord festigen, und ehe die Explosion erfolgt, so rasch Swinton an diese Unterredung geknüpft hat, bis wie möglich zu entkommen versuchen. lsetzt noch nicht in Erfüllung gegangen sind. Diese * Pläne aber, so hört man in Tanger, gehen dahin, „ n. die französische Kolonie Dahomey an BritischLaut„Popolo di Roma“ handelt es sich bei den Rigeria anzugliedern als Ausgleich für eingesetzten Zweimann=Torpedos um eine rein Dakar. italienische Erfindung, die in allen ihren Teilen in Italien hergestellt wird. Die Besatzung] Meniastens die Juden erfreut! von zwei Mann befindet sich nicht im Innern, son=„ dern steuert es von zwei kleinen auf seinem Rük= Drahtbericht unseres ständigen Mitarbeiters ken befindlichen Sitzen aus. Vor jedem Sitz ist dp Stockholm, 19. Jan. Die„Kriegserklärung ein Wellenbrecher angebracht, unter dem sich die der Jrak=Regierung, die bekanntlich vollständig von mit Leuchtzifferblättern ausgestatteten Steuerun= den Engländern abhängig ist, an die Achsenmächte gen sowie ein Kompaß befinden. Die Besatzuna hat keinerlei militärische Bedeutung. Jubel aber den Hafen von Pola eindrang. Die aus zwei kann dadurch die Richtung auch bei vollkommener hat sie in den zionistischen Kreisen ausgelöst; sie ".„„—„„„„„ GI N„IL Mann bestehende Besatzung trägt Tauchanzüge und ist auf langes Unterwasserbleiben trainiert. Das Boot verfügt über alle wichtigen Navigations Instrumente. Besonders konstruierte U=Boote dampfer von 10000 BRT wurde die Bordwand bringen die kleinen Tauchschiffe bis in die Nähe aufgerissen. l des Hafens. Die Sturmboote müssen nun unter Teuer bezahlter Angriff auf Berlin Schwere Schlappe der Briten in der Montagnacht: über 20 Bomber abgeschossen □ Berlin, 19. Januar. Die britische Lusi= in entschlossen geführten Gegenangriffen die Bolwasse erlitt in der Nacht zum Montag— wie schon schewisten abzuschlagen. aus dem OKW=Bericht hervorgeht— bei ihren Noch größer ist die Leistung der Helden von Unternehmungen gegen das Reichsgebiet eine Stalingrad. Die Verhältnisse, unter denen sie schwere Niederlage. Die feindlichen Einflüge er= gegen die ununterbrochen anstürmenden Bolschefolgten zu Beginn der ersten Nachthälfte von wisten kämpfen, sind in diesem Raum besonders Norden her, in den mecklenburgisch=pommerschen Raum. Sofort starteten die deutschen Nachtjäger und bezogen die ihnen zugewiesenen Zonen. Kurz vor 20 Uhr versuchten die britischen Flugzeuge auf Groß=Berlin vorzudringen. Schlagartig setzte die Flakabwehr ein und legte einen dichten Sperrgürtel, der den Feind zwang, weit auszuholen. Aber auch seine Versuche, nun von Osten und Süden her über die Reichshauptstadt zu gelangen, blieben erfolglos. Nur vereinzelten feindlichen Bombern war es möglich, ihre Bomben ziel los auf Berlin, das der Sicht zum Teil durch starke Nebelbildung entzogen war, zu werfen. Zu dieser Zeit begann auch die Katastrophe für die britischen Bomber. Bereits beim Anflug waren einige Bombenflugzeuge samt ihrer Bombenlast zum Absturz gebracht worden. Beim Rück flug aber kleinen bisher als 20 Bombenflugzeuge von Nachtjägern und Flatartillerie der Luftwasse abgeschossen worden. Wie die gestrigen Feststellungen und Besichtigung der einzelnen Absturzstellen ergaben, handelt es sich bei den vernichteten feindlichen Bombern vorwiegend um viermotorige Flugzeuge, darunter 10 Lancaster, 4 Stierling, 4 Halifax, 1 Manchester und ein weiteres Flugzeug nicht erkannten Musters, das in See stürzte. Damit verlor der Feind wiederum etwa 150 Mann fliegenden Personals. Nur ein Teil der Besatzungen konnte sich aus den brennend abstürzenden Flugzeugen retten. Der Schaden, den die planlos abgeworfenen Bomben anrichteten, ist im Verhältnis zu der schweren Niederlage der feindlichen Luftverbände als gering zu betrachten. Der größte Teil der Bomber, die in das Gebiet um Groß=Berlin vorgestoßen waren, wurde vernichtet. Dieser Erfolg ist um so höher zu bewerten, als die Witterungsverhältnissen im Reichsgebiet die Abwehr erschwerten. ungünstig und schwierig. Dennoch bewährte sich ihr vorbildliches Soldatentum auch am 17. Januar aufs neue. Ihre besten Helfer waren die schweren Waffen, die ihnen nicht nur das Halten der Kampfstellungen ermöglichten, sondern ihnen auch ermöglichten, in kühnen Vorstößen dem Feind ent gegenzutreten und ihm schwere Verluste beizubringen. Als sowjetische Panzer und Infanterie aus einer Talsenke hervorbrechen wollten, führten Flak der Luftwaffe trotz rasendem feindlichen Feuers in die völlig deckungslosen und verschneiten Gelände auf und vernichteten in direktem Beschuß zahlreiche Panzer. die dicht vor den Flakstellungen brennend liegen blieben. Nach schnellem Zielwechsel nahmen die Kanoniere dann die Insanteriemassen unter Feuer und zerschlugen sie durch Salven von Sprenggranaten. Mit dem erbitterten Ringen an der Südfront Dunkelheit und unter Wasser einhalten. Der An- meinen, es sei jetzt endlich gelungen, jene Kreise trieb des Sturmkampfmittels ist völlig geräuschlos der englischen Politik, die sich weniger für jüdische und gestattet wie bei einem U=Boot die Fahrt so= als für islamische Politik interessieren, mit Hilfe wohl an der Oberfläche als auch unter Wasser mit samerikanischer Memöranden zu besiegen. Ein beliebiger Geschwindigkeit. Die beiden Besatzunas=larabischer Staat sei gezwungen worden, aktiv mitglieder stecken in Taucheranzügen, die mit in den Krieg gegen die Achsenmächte einzutreten. Sauerstossapparaten ausgerüstet sind. Das Sturm= kampfmittel wird von der Besatzung bis unmit Salomonische Kompromißlosung! telbar an das Ziel gebracht. Dort— das ist der am Berlin, 15. Jan.(Eigener Drahtbericht.) wesentliche Unterschied zwischen dem Sturmkamz', Einem Stockholmer Blatt zufolge sollen sich die mittel und einem gewöhnlichen Torpedo— Ist die Alliierten nunmehr über die Streitfrage Giraud— Mannschaft den Vorderteil des„Fahrzeuges“, der de Gaulle einig geworden sein. Es heißt, daß man die Sprengladung enthält, vom Heck los. Dieser Vorderteil wird vermittels einer besonderen Vorrichtung am Kiel des feindlichen Schiffes angebracht. Sodann wird der Zeitzunder aus gelöst, der diesen nunmehr in eine Mine verwan delte Torpedo im gegebenen Augenblick zur Erplosion bringen wird Der jetzt von seiner gefahrvollen Sprengladung befreite Hinterteil des Sturmkampfmittels tritt dann schleunigst in unlergetauchtem Zustand die Rückfahrt an, um zu seinem U=Boot-Mutterschiff zurückzukehren. Die Hetel Mottarone einem Großfeuer zum Opfer gefallen * Mailand, 19. Jan. Einem Großfeuer ist das auf dem 1500 Meter hohen Mottarone bei Stresa Besatzung dieser Sturmkampfmittel besteht durch=gelegene Hotel Mottarone=Vetta völlig zum Opfer weg aus Freiwilligen, die besonders tüchtig und leistungsfähig sind. Es handelt sich vielfach um Berufstaucher, die sich durch ein längeres Training auf ihre äußerst schwierige und gefahrvolle Auf gabe vorbereiten. Abschluß des Lippetreffens in Münster Reichsminister Alfred Rosenberg sprach über den Sinn unseres Kampfes □ Münster, 19. Januar. Als Abschlußkund gebung des Lippetreffens sprach am Sonntagnach der gelang es nur einer verhältnismäßig können aus den übrigen Abschnitten der Ostfron: mittag Reichsleiter Alfred Rosenbera in der Zahl über See zu entkommen. Nach den un„noch die schweren Abwehrrampfe im ur: Stadthalle von Münster über den gegenwärtigen vorliegenden Meldungen sind nicht weniger###clich, des„Laoogasces vergi#chen####t: Kampf des Reiches, den Sinn dieses Kampfes und Auch dort halten unsere Truppen bei bitterer Kälte den starken feindlichen Angriffen, die von heftigem Artilleriefeuer, zahlreichen Panzern und starken Fliegerkräften unterstützt werden. stand Englische Felduniformen als- Löhne Drahtbericht unseres ständigen Mitarbeiters London meldet: 22 Flugzeuge vermih! □ Stockholm, 19. Januar. Reuter meldet amtlich:„Ein starker Verband von schweren Bombern der britischen Luftwafse griff in der Nacht zum Montag Berlin an. 22 Bomber werden vermißt. Reuter über den Angriff auf London □ Stockholm, 19. Jan. Reuter muß in seinem Bericht über den Luftangriff auf London in der Nacht zum Montag zugeben, daß die deutschen Flieger die überaus starke Flaksperre durchflogen hatten, obgleich die Feuervorhänge, die von allen Teilen Londons aufstiegen,„besonders bemerkenswert" gewesen seien. Reuter schreibt, daß die deutschen Flugzeuge sehr niedrig und sehr schnell flogen.— Reuter bemüht sich zwar, die angerichteten Schäden möglichst gering erscheinen zu lassen, gesteht aber ein, daß es„im Distrikt von London an verschiedenen Plätzen Opfer“ gab und „einige Leute“ unter den eingestürzten Gebäuden begraben wären. dp Stockholm, 19. Januar. Die Engländer haben mit der islamischen Bevölkerung in Algerien, wie ein Bericht im„Manchester Guardian“ zeigt, keineswegs gute Erfahrungen gemacht. Die Araber sollten zu Wegebauten und Brückenverbesserungen für die englischen oder amerikanischen Truppen herangezogen werden; aber sie wiesen das Besatzungsgeld zurück und hatten auch Hemmungen, erhöhte Löhne in französischer Valuta entgegenzunehmen, weil sie bemerken mußten, daß die Waren lager katastrophal zurückgegangen sind und damit die Aussicht, etwas für ihre Löhne erstehen zu können. Die Engländern wußten sich schließlich nicht anders zu helfen, als daß sie die Araber mit englischen Felduniformen bezahlten, die freilich vorher umgefärbt werden mußten, damit keine Irrtümer entstehen. Roosevelt will Nachkriegsdiskussion ew Berlin, 19. Januar.(Eigener Drahtbericht.) Einer Meldung der New Yorker„Time“ die Aufgaben unserer Generation. Der Reichs minister, der von den Tausenden stürmisch begrüßt wurde, legte dar, daß in diesem totalen Kriege Lebensgefühle, Staaten, Traditionen und Weltanschauungen miteinander ringen, die zum Teil seit Jahrhunderten schon die Geschicke der Völker bestimmten. Die Gesetze des Krieges seien für den einzelnen hart. Aber wir hätten nur die eine Wahl gehabt: entweder das ganze Gefüge der No vemberrepublik auf die Dauer hinzunehmen und das durch Arbeits= und Wehrlosigkeit ausgeplün derte deutsche Volk der Gier unserer Feinde zu überlassen oder den entscheidenden Kampf aufzu nehmen. Hätten wir die andere These hingenommen, dann hätten wir unsere 2000jährige Geschichte verloren. Lebhafte Zustimmung fand der Minister, als er in diesem Zusammenhang betonte, daß der Natio nalsozialismus genau so wie er innenpolitisch Ernst gemacht habe, auch in außenpolitischen Fra gen bitteren Ernst mache.„Wir kennen unsere Feinde und wissen, daß das Weltjudentum uns nicht verziehen hat, daß seine Macht an einer Stelle nach 150 Jahren gebrochen wurde. Wir mußten uns deshalb innerlich auf eine schwere Auseinandersetzung vorbereiten. 80 Millionen Deutsche begreifen jetzt, daß es sich um einen Schicksalskampf des gesamten Volkes handelt und daß wir nicht irgendwelche Hoffnungen auf Huzufolge bemüht sich Roosevelt darum,„Churchill zu manttät von unseren Gegnern zu erwarten haben.“ veranlassen, seinen Widerstand gegen die baldigen] Zwei Grundsätze stellte Alfred Rosenberg für Diskussionen der Nachkriegsprobleme aufzugeben“. den schweren Schicksalskampf des Volkes heraus: Es müsse dahin kommen, daß alle diese Fragen im „Mat der großen Vier", dem außer Roosevelt und Churchill noch Stalin und Tschiangkaischek zugezählt werden, besprochen würden. „Man kämpft bis zum letzten nur für etwas, was man innerlich wert hält, dafür zu kämpsen. Die ganze Nation muß innerlich ihre eigene Substanz in voller Ueberlegung bejahen und überLin Shih Liang gab den Kopf dafür Aber die amerikanischen Krieasschieber gingen im Transportskandal frei aus ∆ Schanghai, 19. Januar. Aus gut informierten Kreisen Tschungkings wird bekannt, daß die Flak unterstützt die Kelden von Stalingrad Untersuchung über die Unterschlagungen des Lei Eint umterslaßt dir Heiden von Siunnpen= zerz der Transportverwaltung„Central Trust“ Zu den Kämpfen im Süden der Ostfront erfahren wir noch: Hier stehen unsere Heeresverbände un seit zmei Monaten in erbitterten Abehrkämpfen, bei denen unsere Soldaten unter den schwersten Bedingungen, bei klirrendem Frost und tiefem Schnee, dem fortwährend angreifenden beind die Stirn bieten. In dem harten Ringen iben die Sowjets anhaltend sehr schwere Verluste an Menschen und Waffen hinnehmen müssen, aber immer wieder füllten sie die Lücken an ihrer Angriffsfront mit neuen Kräften und führten ihre sorstöße oft mit dicht aufeinanderfolgenden Wellen ind starker Panzerunterstützung fort. Um dem Druck der massiert gegen die deutschen Linien anLin Shih Liana. weitere Kreise gezogen hat, als sich zunächst aus der Urteilsverkündung entnehmen ließ. Als Leiter der Transportabteilung hatte Lin Shih Liang die Ueberwachung des Transports der Kriegsmateriallieferungen aus den Vereinigten Staaten über die Burmastraße unter sich. Die britischen und amerikanischen Sachverständigen benutzten, wie jetzt bekannt wird, nicht nur ihre einflußreichen Stellungen dazu, um als sogenannte Berater Tschiangkaischeks Riesengehälter zu beziehen, sondern sie fanden auch Zeit, eigene Geschäfte zum Nachteil kriegsnotwendiger Materiallieferungen zu machen. Für die Gewäh rung von Vorzugsrechten für den Transport prirennenden Bolschewisten zu begegnen, gingen un= vater Güter hat sich ein ganzes Netz von beratensere Truppen an verschiedenen Abschnitten zur beweglichen Kampfführung über. Wo es zur Vernieidung von Ausfällen zweckmäßig erschien, wichen sic aus, ließen die seindlichen Vorstöße in dem niesgestaffelten Verteidigungssystem auf die Widerstandsnester und Itsttzpunkte auflaufen, um dann den„Sachverständigen“ gebildet, von denen Li Shih Liang nur ein Glied war. Da die britisch= amerikanischen Sachverständigen nicht unter chinesischer Gerichtsbarkeit stehen, konnten nur Lin Shih Liang und Hsu Lin Hu, ein Direktor der Verwaltungsabteilung des Centraltruchs, ersaßt werden. Die Vollstreckung des Todesurteils an Li Shih Liang zeigt, daß die Kosten wieder einmal die Chinesen zu tragen haben. 470 Jahrfeier der Münchener Universität □ München, 19. Jan. Am Sonnabend fand in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste die Feier des 470jährigen Bestehens der Münchener LudwigMaximilians=Universität statt, deren Mittelpunkt die Gründung des Instituts für Innerasienforschung und die Verleihung der Ehrendoktorwürde an den anwesenden großen Forscher Dr. Sven Hedin bildete. An der Feierstunde nahmen auch hohe Persönlichkeiten der Regierung, der Partei und der Wehrmacht teil. Professor Dr. Walter Wüst, der Rektor der Münchener Universität, gab in der Festansprache ein fesselndes Bild von der Geschichte der Universität und von den markanten Ereignissen in ihrem Werdegang. Als Krönung des Tages bezeichnete er den Entschluß der Errichtung eines Instituts für Innerasien= forschung unter dem Namen des Forschers Sven Hedin. Feierstunde in der Postsparkasse Wien * Wien, 19. Jan. Mit einer schlichten Feierstunde beging am Montag die Postsparkasse Wien ihren 60. Geburtstag. Reichspostminister Ohnesorge und Reichsleiter von Schirach nahmen u. a. daran teil. Der Präsident des Postsparkassenamts Wien, Dr. Nirschl, gab in seiner Festrede einen umfassenden Rückblick auf die 60jährige Geschichte der Postsparkasse. Seit der Heimholung der Alvenund Donaugaue ins Reich sei die Zahl der Sparer von 300000 auf annähernd 9 Millionen gestiegen. Der vielfältigen und verantwortungsvollen Arbeit der Postsparkasse diene als Richtschnur der von Dr. Coch im Jahre 1883 ausgesprochene Leitgedanke: Alles für die Volksgemeinschaft! Hungernde Indern plündern Getreidelager □ Stockholm, 19. Januar. Die Nahrungsmittelknappheit in Indien trieb, wie aus einer Reutermeldung hervorgeht, die Einwohner von Nasik in der Provinz Bombay dazu, mehrere Getreidelager zu plündern. Verschiedene Polizisten wurden dabei verletzt. Die Behörden forderten militärische Hilfe an und erließen ein Ausgangsverbot zwischen 21 und 8 Uhr. Die Polizei hat Schießbefehl erhalten. 50 Personen, darunter auch Frauen, sind verhaftet worden. Berlin. Die spanische Falange=Abordnung, die den Kämpfern der Blauen Division 20 Waggons Liebesgaben an die Ostfront brachte, ist nach viertägigem Aufenthalt in der Reichshauptstadt wieder nach Madrid zurückgereist. Stockholm. Bei der gegenwärtig in London tagenden Jahreskonferenz der zionistischen Vereinigung Großbritanniens und Irlands wurde die englische Regierung aufgefordert, die Einwanderung der Juden nach Palästina zu erleichtern. Wir hören im Ründeunie: Dienstag. Reichsprogramm: 15.80 bis 16.00 Uhr: SoPooursmh. 15.80 bis 15.00 Uhr: Solistenmusik von Schubert bis Kornauth 16.00 bis 17.00 Uhr: Opernsendung„(Operzhage Könsesbegg). 17.15 bis 18.30 Uhr „Wer Zeitspiegel. 19.20 Uhr: Frontberichte. 19.45 bis 20.00 Uhr: Hano Fritzsche Deutsche Jugend singt Quanz. 21.00 bis 22.00 Uhr: Auslese schöner Schallplatten. 22.20 bis 22.30 Uhr: Sportnachrichten.„Deutschlandsender: 17.15 bis 18.30 Uhr: Stuienilchs„ Musik, von Dvornk dis Smetang. 20.15 bis 21.00 Uhr: Volkstümliche Unterhaltung. 21.00 bis 22.00 Uhe: Zeitgenöff! Tanzmusik. beide Generäle als Militärs, nicht aber als Politiker ansehen werde. Es ist sehr die Frage, ob dieses salomonische Urteil auch nur einem von beiden zusagen wird. Und: Wer kann dann noch überhaupt als Politiker angesehen werden? gefallen. Bisher wurden sechs verkohlte und unkenntliche Leichen geborgen, doch bleibt zu befürchten, daß unter den rauchenden Trümmern noch weitere Opfer liegen. Der Schaden beläuft sich auf rund 5 Millionen Lire. zeugt sein, daß ihr inneres Wesen, ihre Geschichte und ihr Charakter wert genug sind, damit 80 Millionen Deutsche dafür eintreten.“ Es gehe weiter nicht um eine abstrakte Doktrin, sondern um eine ganz konkrete Tatsache der deutschen Geschichte.„Weil wir den 9. November 1918 als schwärzesten Tag der deutschen Geschichte und als Ausgangspunkt unseres Kampfes nehmen, glauben wir auch, daß die ganze deutsche Nation diesen Kampf verstehen kann, denn der Auftrag des Schicksals an die deutsche Nation heißt, den Glauben an seine nationale Substanz zu erhalten. Heute erleben wir das Emporsteigen des deutschen Reichsgedankens in einer Form, wie er im Bewußtsein der deutschen Geschichte noch nicht dagewesen ist.“ Mit lebhafter Zustimmung dankten die Zuhörer an den Höhepunkten der Rede dem Reichsminister für seine Darlegungen. 9 0 3 verceu „Der alter V in gewi gedankei ohne w gedanke zum zit noch lat Recht d gegen d hapert daß die losigkeit ßen. 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Das soll heißen: die Lässigkeit in gewissen Dingen machen es zur alltäglichen gedankenlosen Uebung. gewisse Dinge im Leben ohne weiteres Nachdenken zu tun. Ueber dieses gedankenlose Sichgehenlassen kommen wir leicht zum zivilen Gewohnheitsrecht. Das besagt aber noch lange nicht, daß dieses Handeln auch mit dem Recht der Verpflichtung gegen die Allgemeinheit, gegen den Staat in Einklang zu bringen ist. Hier hapert es. In den meisten Fällen wird es so sein. daß die eigene Bequemlichkeit oder auch Gedankenßen. Solange wir in Friedenszeiten lebten wo es auf eine Handvoll Kohlen. auf ein vaar mehr oder weniger Kilowattstunden nicht ankam. fiel die Eigenbrödelei vieler Volksgenossen nicht ins Gewicht. In Kriegszeiten muß dieser Solotanz nach der eigenen Pfeise aber aufhören. Jetzt kann und darf nicht jeder tun und lassen, was ihm beliebt. Hier entscheidet das Wohl der Allgemeinheit, das des Staates. Das gilt in erster Linie im Einsparen von Kohle direkt und indirekt. Kohlenklau geht um. schreiben die Zeitungen alle Tage. Madame Leichtsin aber kehrt sich nicht daran. In ihren Räumen wird gefeuert sinnlos und ohne Bedacht. Die Küchenherdvlatte Heute wird von 16.55—8.26 Uhr verdunkelt! ist so rot, als schäme sie sich ihrer Herrin. Damit die Hitze schneller zum Schornstein hinausfindet. hat Madame Leichtsinn aus Schönheitsrücksichten das Ofenrohr verkürzt und führt es aleich vom Ofenzug in den Schornstein ein. Unsere Vorfahren machten es anders. Sie verlängerten die Ofenröhre und führten sie zur Ausnutzung der Wärme durch zwei Zimmer. Man sparte damit für ein Zimmer die Heizung bezw. den Ofen. Dabei ist Madame Leichtsinn alle Tage erkältet. Was Wunder, wenn sie sich den ganzen Taa in einem überheizten Zimmer aufhält. Zur Luftverbesserung macht sie das Oberlicht auf. aber nur einen kleinen Spalt, damit es Zualuft aibt. Dieser ist ja für die Erkältung förderlich. Das Fenster für eine kurze Zeit ganz zu öffnen. daran denkt die Madame Leichtsinn mit ihrem Keuchhusten nicht. Auch eine Verdampferschale setzt Madame Leichtsinn nicht auf den Ofen. Die Luft wird trocken. die wiederum der Lunge von aroßem Vorteil ist. Kommt der Februar mit dem wechselvollen Wetter, sitzt Madame Leichtsinn in einer kalten Wohnung. Die Kohlenvorräte sind aufgebraucht. Dann wird gejammert über unzureichende Kohlenzuteilung. Dann wird geklagt, daß wir auf der Kohle sitzen und keine bekommen. Sich an die eigene Brust schlagen und die eigene Schuld bekennen, das fällt Madame Leichtsinn nicht ein. Kesselheizer Immerzu tut das aleiche. Ihm ist es die größte Freude und nach seiner Ansicht ein Zeichen seiner Tüchtigkeit, wenn der Rauch des großen Schornsteins den Schein der Sonne trübt. Er bedenkt jedenfalls nicht, daß die meisten Kohlen unverbrannt durch den starken Zug zum Schornstein hinausfliegen und der Nachbarschaft ein verräuchertes Aussehen aeben. Bei Frau Unbedacht ist jeden Taa Festbeleuchtung. Nicht, daß alle Tage große Kaffeevisite wäre. Nein. die Gedankenlosigkeit svielt hier wieder die große Rokle. Zu der Gedankenlosigkeit kommt die Bequemlichkeit. Frau Unbedacht hat einen großen Haushalt. Alle Arbeiten kann sie nicht allein verrichten. Sie hat Hausangestellte. Da verläßt das Küchenmädchen ihren Bereich, um die obere Wohnung aufzusuchen. Hurtia stürmt sie die Treppe hinauf. Fleißig ist das Mädel, es ist eine Lust, ihr unbemerkt zuzuschauen. Das wäre ka lobenswert, wenn das Mädel nicht vergessen hätte, die Küchenbeleuchtung auszuschalten. Da ist die hochkerzige Lampe über dem Küchentisch, zweitens die ertra helle Lamve über dem Herd. Der Kaffee ist gekocht, ebenfalls die Morgenmilch. Der elektrische Kocher aber nicht abgestellt. Auf dem Korridor brennen ebenfalls die Lampen Die beschäftigten Personen des Haushalts sind schon lange fort. Die Garderobenbeleuchtung brennt aber lustig weiter. Da nun unsere Maid in der oberen Wohnung ebenfalls sehen muß, sehr gut sogar. werden ebenfalls zwei Lamven angezündet. So brennen die Lampen lustig weiter für die Winterfliegen, damit sie ungestört den besten Schlupfwinkel zur Eiablage finden können. Das Elektrizitätswerk wundert sich, warum bei Frau Unbedacht der Stromverbrauch so anschwillt. Bei Herrn Unbedacht aber der Kamm über die hohen Stromrechnungen schwillt Wenn Frau Unbedacht sich einmal aus ihrer Bequemlichkeit aufraffen und zu ihren Hausgebilfinnen sagen. voer noch besser. selbst mit gutem Beispiel vorangehen würde, das und das geht nicht, die jungen Mädel auf die nationale Wichtigkeit des Einsparens von Strom und damit von Kohle aufmerksam machen würde. wäre das alles auf die einfachste Weise behoben. Aber Bequemlichkeit und selber machen bezw. machen lassen. sind zwei schwere Aber In den größeren Betrieben sollte man einen Beleuchtungsmann anstellen, der nichts anderes tut. als darauf achten, daß jede unnötige Lampe zum Erlöschen kommt. Dieser Posten würde sich bezahlt machen. Am Werkplatz muß selbstverständlich Helligkeit herrschen. Aber auf Fluren. Gängen die nur dem Durchaana dienen. ferner an einem gewissen Oertchen, genügen Sparbirnen. Hier braucht man keine Festbeleuchtung und Zeitunglesen kann man zu Hause. Das Erfordernis unserer Zeit ist Kohle sparen. Es ist nicht das Wichtigste.„eisern sparen!“ Kohle sparen ist viel wichtiger! Das Wort von der letzten silbernen Kugel, daß sie den Siea verbürge, stimmt wohl. Durch Kohle sparen gelangen wir schon zu den silbernen Kugeln, um den Endsteg zu erringen. Es aeht aber nicht an und führt zu keinem Enderfolg, wenn wir auf der einen Seite eisern sparen, das heißt, an jedem Zahltag unseren Anteil abführen, dabei aver zu Haus im eigenen Heim das Haupterfordernis außer Acht lassen: das Sparen an Kohle! * Wer will, daß der Sieg ein deutscher Sieg ist, und wer wünschte das nicht, der svare an dem kostbaren Grundstoff der deutschen Wirtschaft, au der Kohle! Wer Achtung! Hausfrauen! Diebstahl von Hand= und Einkaufstaschen! In den Abendstunden des 14. Januar erbot sich ein Mann in Wehrmachtuniform einer Volksgenossin in Herne das Netz mit Wäsche und die Handtasche zur Straßenbahnhaltestelle zu tragen. Auf dem Wege dorthin verschwand er unter Mitnahme der Gegenstände. In der Handtasche besand sich außer Geld eine Kennkarte, ausgestellt für Frau Malak, und eine Kleiderkarte für Stanislaus Malak. im Netz ½ Meter Schürzenstoff. Beschreibung des Täters: Große, schlanke Fiaur. Uniform, Feldmütze, kein Mantel; trug Orden. Sachdienliche Angaben erbittet die Kriminalvolizei oder jede andere Polizeidienststelle. Eine Denkwürdigkeit von Herne Das Denkmal Kaiser Wilhelms I. auf der Schaeferstraße wurde jetzt von seinem hohen Steinsockel heruntergeholt und einem nützlicheren Zwecke zugeführt. Das Denkmal. das mitten auf der Schaeferstraße stand, war immer schon, besonders seitdem der Autoverkehr so gewaltia zugenommen hat, den Fahrern ein Dorn im Auge. Es wird nunmehr, wenn der Steinsockel der Spitzhacke zum Opfer gefallen ist, beseitiat. Er stand genau 50 Jahre an dieser Stelle. Das Denkmal sollte. nach der Ansicht der damaligen Volksgenossen,. der Jugend und der kommenden Generation die Gestalt des in Versailles gekrönten ersten Kaisers immer vor Augen führen. Dieser Gedanke fand damals in der gesamten Bürgerschaft überall Anklang, so daß die Svenden reichlich flossen und ein öffentlicher Wettbewerb ausgeschrieben werden konnte. In ihm blieb der Bildhauer Alois Maner aus München Sieger. Das Denkmal wurde in der Ruvvschen Erzaießerei in München gegossen und am 24. September 1893 feierlich eingeweiht. Die ganze Stadt pranate damals im Fahnenschmuck. Die Feierlichkeit erhielt noch durch die Teilnahme des damaligen Obervräsidenten von Westfalen, Freiherrn von der Recke von der Horst ihre besondere Bedeutung. Chorfeier: Heiliges Vaterland Die Herner Sängerschaft unter Bittscheidt Vom deutschen Vaterland zu singen, war von ieher Aufgabe und Herzenssache unserer Männergesangvereine: in friedlichen Zeiten und erst recht im Kriege. So gina denn auch die Herner Sängerschaft, aus sieben Vereinen zusammengeschweißt, mit Hingabe und Begeisterung an die Gestaltung einer Chorfeier. deren Plan Rektor Konsek entworfen hatte. Dort' an den Fronten Kampf hier im Strickmannsaal Gesana.„Nach solchen Opfern diese Lieder?" Das war auch der Herner Sängerschaft erster Gedanke, der nun im Liede von Uhland und Kreutzer empfindungsstark und tonschön aufklang. Und was Rudolf Alerander Schröder im„Deutschen Schwur“, dem Vaterland gelobend zuruft: Du sollst bleiben. Land! wir vergehn!. das hat der Bochumer Ehrenchormeister Rudolf Hoffmann den Sängern in gewählten und erhabenen Akkorden fachkundig in den Mund gelegt. Trunks„Morgenrot. Deutschland“ für Männer und Kinderchor mit Orchester ist von starker äußerer Wirkung. Kraft zeigen, ist nicht schwer: Kraft haben, das gilt mehr. Das größte Männerchorwerk des Abends, die Kantate„Heiliaes Vaterland“ von dem süddeutschen Komponisten Franz Philipp, erlebte hier eine sehr gute Erstauffübrung: Musikdirektor Bittscheidt=Essen hatte allen Fleiß aufgewandt, um den acht Chorliedern tonale Festigkeit, dynamische Farben und seelische Vertiefung zu geben und die Sängerschaft aina willig auf Zeichengebung und Führung ein. Karl Bröaers„Nichts kann uns rauben“ vielfach vertont. ist auch von Philipp überzeugend erfaßt. Im Arndtschen„Gelöbnis“ bringt der Schulchor der Gräff= und Forellstraße den cantus firmus einstimmia in scharfer Plastik und hält auch tapfer durch, als dann der Männerchor darunter sein Rankenwerk webt. Im Ruf der Fackelträger und im Ruf des Führers herrscht mannhafte Einstimmigkeit; so formt auch Philipp den hohen glutvollen Fanatismus gleichermaßen in Tönen. Das wertvollste Stück der Kantate ist der Männerchor „Totenklage". Dichtung von Maria Kahle: hier ist Wort und Ton adäquat: tiefes Leid und bittersüße Rückschau wechseln im Trauertakt. düster und weich in Silchermanier. sehr flüssia. Die Herner Sängerschaft gab dieser Liedverle die vornehme Fassung: mit ihr wetteiferte der Kinderchor im temperamentvollen„Aufbruch der Jugend“ und im orchestral gestützten„Dankchoral“. so daß hinreißende Wirkungen voll innerer Kraft erzielt wurden. Fritz Günzel. Mitglied der Essener städtischen Bühnen, entflammte als kundiger Sprecher, als Meister des Wortes die Herzen der Hörer: in vier Dichtungen. voran„Was ist des Deutschen Vaterland?“ von Ernst Moritz Arndt, aab er gemessen und sorglich gefeilt den alle beseelenden Gedanken um Ostland. Endkampf und Volk beredten Ausdruck; leider verschwieg die Vortragsfolge die Namen der Dichter. Orchestralen Glanz entfaltete der Musikzug unter Führung von Musikmeister Deutzmann. Beethovens dritte Leonoren=Ouvertüre erlebte in den Florestan= und Fidelio=Motiven, wie im Trompetensianal und im Jubel der Befreiung eine klare Gestaltung. Die sinfonische Dichtung„Moldau“ aus dem Cyklus„Mein Vaterland“ des böhmischen Komponisten Friedrich Smetana(man betone die erste Silbe) wirkte wie in lebendes Bild von der keck sprudelnden Quelle zum Fluß. zum schiffbaren Strom. auf dessen Wellen Melodien des Volkes tanzen, bis zum fernen Gruß der Stadt Prag. Webers„Euryanthe"=Ouvertüre, romantisch=schillernd. erstanden in eitel Farbenpracht. Das niederländische Dankaebet verlieh der Chorfeier den volksgemeinschaftlich weihevollen Ausklang. Adolf Prümers. Die HZ gratuliert 79 Jahre alt. Der Schreinermeister i R., Joh. Buschmann, Kirchstraße 75. wird heute 79 Jahre alt. Der Geburtstagsjubilar. der einem alten Sodinger Geschlecht entstammt. hat bei den Hacketäuern gedient. Nach seiner Entlassung vom Militärdienst gründete er im Jahre 1889 sein Geschäft. das auf seinen Sohn übergegangen ist. Er ist im Stadtteil Sodingen eine geachtete Person, die sich in allen Kreisen großer Wertschätzung erfreut. Wir schließen uns den vielen Glückwünschen an. Silberne Hochzeit. Die Eheleute Theo Golz und Frau Elisabeth geb. Bergedick. Gustloffstraße 18. feierten gestern ihre Silberne Hochzeit. Wir gratulieren nachträglich! Die rollende Straßenlamve Eine praktische Erfindung wurde in Amsterdam gemacht, mit der man sich auch bei Dunkelheit ohne Gefahr auf der Straße bewegen bann. Der Erfinder hatte eine alte Dynamomaschine eines Fahrrades an einem Rollerrad befestigt. Beim Gehen wird der Dynamo in Bewegung gesetzt und erzeugt genügend Strom, um den Weg zu erhellen. Durch eine Kurbel kann das Rad auch mit der Hand bewegt und damit auch im Steben Licht erzeugt werden. Reiszuteilung aufheben Reis für bestimmte Krankheitsfälle dringend erforderlich In der jetzigen Zuteilungsperiode gibt es diesmal eine Reiszuteilung. Darüber wird die Hausfrau sehr froh sein. weil sich ihr damit eine Gelegenheit bietet, einmal ein anderes Gericht auf den Tisch zu bringen und mit dieser zusätzlichen Zuteilung eine Mahlzeit reichhaltiger zu machen. Aber bevor sie den Reis verwendet, sollte sie überlegen, daß es sehr zweckmäßig ist. einen Teil davon für besondere Fälle zurückzubehalten. Es gibt Krankheitsfälle, besonders Magen= und Darmstörungen, bei denen nur leicht verdauliche Speisen vertragen werden und hierzu gehört unbedingt der Reis. Als Wasserreis gekocht hat er außerdem auch eine stopfende Wirkung. So wird die Sonderzuteilung an Reis in einem Krankheitsfall bessere Dienste tun. als wenn sie ohne dringenden Bedarf sofort verbraucht wird. für die aktive Offizier=Laufbahn der Luftwaffe Angehörige des Geburtsjahrganges 1925. die sich für die aktive Offizierslaufbahn der Luftwaffe, Flieger, einschließlich Ingenieurlaufbahn, Flakartillerie. Luftnachrichtentruppe. Fallschirmtruppe, Division Hermann Görina bewerben wollen, müssen bis spätestens 31. Januar 1943 ihr Bewerbungsgesuch bei der dem Wohnort des Bewerbers nächstgelegenen Annahmestelle für die Offizierbe werber der Luftwaffe einreichen. Merkblätter mit Bewerbungsformularen sind bei den Annahmestellen für Offizierbewerber der Luftwaffe anzufordern. Annahmestelle 2 für Offizierbewerber der Luftwaffe. Hannover, Escherstvaße 12. Eine wildgewordene Kuh mußte getötet werden. Am 15. Januar. gegen 15 Uhr. wurde eine von einem Viehhändler geführte Kuh auf dem Overweg wild. Da die Straßenpassanten hierdurch erheblich gefährdet wurden. ein Einfangen der durch die Straße rasenden Kuh jedoch nicht möglich war. wurde sie von Polizeibeamten durch 3 Kovfschüsse getötet. Variet für Mont=Cenis Die Varieté=Veranstaltung für die Gefolgschaft der Zeche MontCenis findet nicht heute um 18 Uhr, sondern schon um 17.30 Uhr im Saale Borgmann, Herne=Sodingen statt. Konzert Jan Steurs. Die infolge technischer Schwierigkeiten ausgefallene Veranstaltung mit der Kapelle Jan Steurs wird am Mittwoch, dem 27. Januar. 17 Uhr. im Saalbau Strickmann, nachgeholt. Die alten Karten behalten ihre Gültigkeit. Neue Eintrittskarten sind noch in der Kdf=Verkaufsstelle. Bahnhofstraße 45. zu haben. Bestandene Prüfung. Friedrich Karasch, Berastraße 118, und Heinrich Siebert. Flottmannstraße 72, bestanden vor der Handwerkskammer in Dortmund die Meistervrüfung als Maschinenbaumeister. Ist Sria Danne Eio Kriminalromon- a alaenfoin!) von H. Elisabeih Narx Selrnialg. Urheberrechtschutz Literarisches Büro Neues Leben Bernan Obh „Ich werde also vorderhand darauf verzichten müssen, von Helwig zu erfahren, was ihm Paul Danne etwa über die Vergangenheit seiner Frau anvertraute. Ich hätte Helwiag aern aehört“ „Ich weiß, daß du dringend danach verlangst, mit Helwig zu reden. Und wie gern würde dir Helwig wohl antworten! Er hört zu. was man spricht. Sein Gehör arbeitet. Es wäre möglich. daß irgendeine neue schwere Gemütsbewegung seine Lähmung aufheben könnte. wenigstens zum Teil. Freilich wäre das ein Wagnis: denn ebensogut könnte in einem solchen Fall sein Tod eintreten. Sein Herz arbeitet nicht befriedigend.“ * Drinnen in der Stadt auf der Polizeidirektion. ließ Burkhart sich zunächst berichten, was bei den von ihm neuerdings veranlaßten Ermittlungen in Erfahrung gebracht worden war. Da aab es manches, das ihn befriedigte. Nur in dem einen Punkt blieben die Bemühungen der Kriminalpolizei ergebnislos: Adam Zett konnte nirgends aufgefunden werden. er war unauffindbar.— Hernach saß Anna Uhle Burkhart in seinem Dienstzimmer gegenüber. Er sah sie prüfend an. „Wenn ich Sie heute zu einer neuen Vernehmung hierher bestellt habe, so rate ich Ihnen vor allem, mir meine Fragen stets sogleich wahrheitsgetreu zu beantworten. Ich habe Ihnen bereits bewiesen, daß Schwindeleien bei mir nicht verfangen. Sie bringen sich damit unter Umständen nur in eine recht unangenehme Laae Er zeigte ihr nochmals die Photoaravhie Adam Zetts. „Ich frage Sie wiederholt: Kennen Sie diesen Menschen? Haben Sie ihn in letzter Zeit gesehen, etwa zusammen mit Eukel? Aber bleiben Sie ja bei der Wahrheit! Wenn ich Sie heute einer erneuten Schwindelei überführe, muß ich Sie in Haft nehmen.“ Anna Uhle machte einen ziemlich ängstlichen Eindruck. Sie versicherte:„IIwh kenne diesen Menschen ganz bestimmt nicht. Ich habe ihn auch nicht zusammen mit—. mit Herrn Eukel gesehen.“ „Und Enkel hat Ihnen gebenüber nie den Namen Adam Zett erwähnt?“ „Nein.“ „Auch nicht den Namen Luhr?“ „Nein.“ „Wie oft war Eukel heimlich bei Ihnen, nachdem ihn Herr Danne seines Postens als Verwalter auf dem Marienhof enthoben hatte?“ „Nur dies eine Mal. am 16. Auaust.“ „Bleiben Sie bei der Wahrheit! Sie haben Eukel gesehen und gesprochen, des öfteren nach seinem Weggeng vom Marienhof!“ Das Mädchen rückte unruhig auf dem Stuhl hin und her. „Aber doch nicht draußen auf dem Gutshof!" „Ich frage Sie. ob Sie Enkel überhaupt des öfteren gesehen haben! Wo. das werden wir dann schon noch feststellen.“ „Ja. dann—. Im Gasthof„Goldener Löwe“, im hinteren Wirtsgarten. sprach ich mit ihm.“ „So. so! Er hatte da schon die äußerliche Veränderung mit sich vorgenommen. nicht wahr? Zudem sprach er ein absonderliches Deutsch, so daß ihn weder der Wirt noch die Kellnerin erkannten. ovwonl er früher auch schon in diesem Gasthof am Rande der Stadt Einkehr hielt.— Gingen Sie in den Wirtsgarten hinein?“ „Nein.“ Ich habe doch wenig Zeit. wenn ich mit dem Rad zu Besorgungen nach der Stadt fuhr. Ich — wählte den Fahrwea hinter dem Wirtsgarten vorbet.“ „Aha, und dort sprachen Sie mit Eukel! Es aibt da hohe Sträucher. hinter denen er sich sicherlich versteckt hielt. Und der Gasthof„Goldener Löwe“ ist tagsüber nur schwach besucht.— Eukel hatte Sie dorthin bestellt?“ „Bei seinem Weggana von Marienhof taate er mir. daß er immer Dienstaas und Freitags zwischen neun und zehn Uhr vormittags dort auf mich warten werde.“ Sie schien nun doch Angst zu haben, daß Burkhart seine Drohuna wahrmachen und sie in Haft nehmen könnte, so bald sie schwindelte. Darum gab sie jetzt alles zu. Burkhart fragte weiter:„Und worüber sprachen Sie mit Enkel?" „Ueber dies und jenes. Er wollte mich ab und zu einmal sehen.“ „Eukel erkundigte sich bei Ihnen aber auch über die Verhältnisse auf Martenhof?“ „Er fragte nicht viel.“ „Er schimpfte mächtig auf Herrn Danne?“ „Nein.“ „Was wollte er denn vom Marienhof wissen?“ „Nur. ob schon der neue Verwalter da set.“ „Sonst nichts? Erkundiate er sich nicht bei Ihnen, an welchen Tagen und vor allem an welchen Abenden Herr Danne und seine Frau vom Marienhof fern sein würden?“ „Ich kann mich nicht erinnern.“ „Ja. das eine Mal. am 16. Auaust.“ „Nein. auch schon früher! Wie war das am Tag der Tausendjahrfeier? War Eukel nicht an diesem Abend draußen bei Ihnen?“ „Nein. Da war ich ja aar nicht auf dem Marienhok. Ich gina abends mit der Köchin auch zur Stadt, um die Illumination anzuschauen.“ „So. so! Da mag es an jenem Abend sehr einsam auf dem Marienhof gewesen sein. was?“ „So viel ich weiß, weilte abends nur der Diener Karl im Herrenhaus.“ „Erinnern Sie sich, ob das Fenster in Ihrer Stube offen stand, während Sie fort waren?“ 9a! Es war doch ein heißer Tage gewesen. „Bemerkten Sie etwa bei Ihrer Rückkehr, daß iemand in Ihrer Stube gewesen war?“ „Nein.“ „Sie wissen, daß die junge Frau Danne zwei Schlüssel zu ihrer Schmuckkassette besaß?" „Nein. davon weiß ich nichts.“ „Aber es aibt einen zweiten Schlüssel, nicht wahr?“ „Ich habe bisher nichts davon gehört.“ „Ist es nicht so, daß Sie sich von dem Schloß der Schmuckkassette einen Wachsabdruck verschafften, und daß Sie den hernach Eukel aaben?“ „Das ist nicht wahr!“ Anna Uhle fragte erregt:„Will Frau Danne mich etwa verdächtigen? Soll ich sie vielleicht bestohlen haben?" „Durchaus nicht, ich frage nur. Ich möchte nämlich annehmen, daß Eukel nicht nur dem Gewehrschrank in Herrn Dannes Arbeitszimmer einen Besuch abstattete, sondern daß er sich auch in besonderer Weise mit der Schmuckkassette beschätiate.“ (Fortsetzung folgt.) Aus den Kriegerkameradschaften Die Kriegerkameradschaft der ehem. Baltikum. und Freikorp###kampfer hielt am Sonnabend im Lokale Möller ihren gur besuchten Jahreshauptappell ab. Der Kameradschaftsführer Köster de grüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und gedachte einleitend der gefallenen Helden und der Loten der Bewegung. Köster hielt sodann einen Vortrag über die Kriegslage im Osten und Afrika. Nach dem Jahresbericht beantragte der Kassen. prüfer Roßburg die Entlastung des Kassenwarts Buchtenkirchen, die einstimmig erfolgte. Dem Fechtwart wurde für seinen Fechtbericht besondere Anerkennung und Dank gezollt, stand er doch mit seiner Tätigkeit an zweiter Stelle innerhalb der 29 Herner Kriegerkameradschaften. Kamerad Höwing gab den Schießbericht, der eine lebhafte Tätigkeit aufzeigte. Auf das Kriegswinterhilfswerk=Opferschießen und die Kleinkaliberwettkampfschießen machte er besonders aufmerksam. Die Vorarbeiten hierfür wurden getroffen. Kriegerkameradschaft Alt=Herne. Bei Koopmann sand am Sonntag vormittag der Jahreshauptappell der Kriegerkamerad= schaft AltHerne statt. Der Kameradschaftsführer Bongert eröffnete den Appell mit den besten Wünschen für das neue Jahr und erledigte sich seiner Aufgaben für die viertelstündige politische Arbeit. Es folgte die Berichterstattung über die Arbeiten im verflossenen Jahre. Der Kreisschießwart, Kamerad Paul Hoffmann, prach über die Schießen im verflossenen Jahre und gab die Schießen für dieses Jahr bekannt. Er gab der Erwartung Ausdruck, daß sich die Schießtätigkeit in diesem Jahre noch mehr teigern moge. Dem Kameradschaftsführer überreichte er im Auftrage des Gaues Westfalen die silberne Ehrenschießnadel. Mit einem Vortrag vom Kameradschaftsführer über das Thema „Deutsche Haltung“ wurde der Appell beendet. Die Kameradschaft der ehem. Unteroffiziere kam am Sonntag bei Padberg zu dem Jahreshauptappell zusammen. Nach der Uebermittlung der Neujahrswünsche der Bundes= und Kreisführung hieß der Kameradschaftsführer den Ortsgruppenleiter Pg. Landwehr herzlichst willkommen. Landwehr hielt einen interessanten Vortrag über das Thema„Der Sinn des Krieges". Der Schriftwart sprach über die Ereignisse des Krieges im Vorjahre. Er erstattete auch den Jahresbericht. Der Kassen-, Schieß. und Fechtbericht schlossen sich an. Der Kameradschaftsführer sprach allen Funktionären seinen Dank aus, und schloß den Appell mit dem Wunsche, daß auch in diesem Jahre die Tätigkeit der Kameradschaft fruchtbringend sein möge WDer inar Türonameister im Mittekgewicht? Hein Domgörgen und Jupp Besselmann holten diesen Titel für Deutschland Neuer Oberlandesgerichtspräsident In Hamm Hamm. Der Führer hat auf Vorschlag des Reichsministers der Justiz den Generalstaatsanwalt Hans Semler zum Oberlandesgerichtspräsidenten in Hamm ernannt. Oberlandesgerichts präsident Semler wird sein Amt am 1. März antreten. Generalstaattanwalt war er mit Wirkung vom 15. Oktober 1936. Oberlandesgerichtspräsident Hans Semler ist am 7. Januar 1902 in Bielefeld geboren. Er trat im November 1922 in München der RSDAP bei und gründete 1923 in Bielefeld die erste Ortsgruppe der RSOAP. Sein Wiedereintritt in die Partei erfolgte im Mai 1925 mit der Mitgliedsnummer 16 148. Seit November 1922 gehört Oberlandesgerichtspräsident Semler der SA an, in der er heute als Stendartenführer im Stab der SA Gruppe Westfalen ist. Seit dem 1. Januar 1942 ist er Gauführer des Na tionalsozialistischen Rechtswahrerbundes und Gaurechtsberater. Verkehrsunfal Bochum. Am 15. Januar gegen 18.15 Uhr, kam es auf der Herner Straße, in Höhe der Fröbelstraße, zu einem Zusammenstoß zwischen einer Straßenbahn und einem Fuhrwerk. Das Fuhrwerk wurde zur Seite geschleudert und schlug um. Zwei auf dem Fuhrwerk sitzende Männer wurden auf die Straße geschleudert. Einer davon wurde lebensgefährlich verletzt, während der andere leichte Verletzungen erlitt Einbrecher zum Tod verurteilt Lüffeldors. Der 50jährige Emil Quack wurde bisher hauptsächlich wegen Eigentumsdelikten im ganzen 24mal bestraft und mit hohen Gefängnis. und Zuchthausstrafen belegt. Ein weite res Mal erschien er vor dem Sondergericht. Er hatte im Sep tember und Oktober 1942 in Beckerath bei Wickrath, in Ober druch, in Sinz und in Dülken Einbruchsdiebstähle begangen und Kleidungsstücke, Lebensmittel, Kleider., Raucher= und Lebensmit telkarten gestohlen. Da es sich bei ihm um einen unverbesserlichen Einbrecher handelt, verurteilte ihn das Sondergericht als gemeingefährlichen Gewohnheitsverbrecher im Sinne des Gesetzes vom 4. September 1941 zur Aenderung des Strafgesetzbuches zum Tode. Die Europameisterschaft im Mittelgewicht bei den Berufs. boxern, die am 20. Januar in Hamburg von Jupp Besselmann gegen den Niederländer Luc van Dam verteidigt wird, ist in den mehr als drei Jahrzehnten ihres Bestehens immmre sehr umstritten gewesen. Der erste Europameister dieser Klasse war im Jahre 1912 Frankreichs großer Meistervoxer George Carpentier, der vor Mar Schmeling der bedeutendste Vertreter des kontinentalen Boxsports gewesen ist. Carpentier be hauptete sich bis zum Jahre 1914 und ging dann in die schwereren Klassen über. Längere Zeit waren englische Boxer im Mittelgewicht an der Spitze, bis dann der Kontinen: durch die Vertreter der 3BU. wieder die Führung übernahm. Zwei Deutsche holten sich bisher diesen Titel; vein Domgör gen 1931 und Jupp Besselmann im Jahre 1942 In den Jahren von 1912 bis 1942 hat es folgende Europa meister im Mittelgewicht gegeben: 1912 George Carpentier (Frankreich), 1914 Pat O Keese(England), 1916 Bandsman Blake (England), 1918 Tommy Gummer(England), 1920 E. B. Balzac (Frankreich), 1921 Guß Platts(England), 1921 Johnny Basham (England), 1923 Roland Todd(England), 1924 Bruno Frattini (Italien), 1925 Tommy Milligan(England), 1925 Rene Davos (Belgien) 1927 Molina(Frankreich), 1928 Mario Bosisio(Italien), 1928 Leone Jacovacei(Italien), 1929 Marcel Thil(Frank. reich), 1930 Mario Bosisio(Italien), 1931 Poldi Steinbach(Oesterreich), 1931 Hein Domgörgen(Deutschland), 1933 Ignacio Aara (Spanien), 1933 Gustave Roth(Belgien), 1934, Marcel Thil (Frankreich), 1938 Gustave Roth(Belgien), 1938 E. Tenet(Frankreich). 1938 Bob van Klaveren(Niederlande) 1938 Christoforides (Griechenland), 1939 E. Tenet(Frankreich), 1942 Jupp Besselmann(Deutschland). Die deutsche Boxsportgemeinde hofft, daß Deutschland durch einen Sieg von Jupp Besselmann über den Niederländer Lue van Dam weiterhin im Besitz dieses Titels bleiben wird. Kein Box-Länderkampf gegen Dänemark Die dänischen Meldungen über die Austragung eines BoxLänderkampfes Dänemark— Deutschland am 14. Fedruar in Kopenhagen haben sich als verfrüht erwiesen, da dieser Termin von deutscher Seite nicht angenommen werden konnte. Der in Aussicht genommene Länderkampf der Amateurboxer wird erst zu einem späteren Termin vor sich gehen Ringerprüfungskämpfe In Berlin Am kommenden Sonntag vormittag werden in Berlin Prü. sungskämpfe der Ringer als Vorbereitung auf den Länderkampf mit Italien am Monatsende in München veranstaltet. Im Rahmen dieser Kämpfe wird eine Begegnung zwischen dem dänischen Halbschwergewichtsmeister Gunnar Nielsen(Kopenhagen) und dem Deutschen Meister Liebern(Berlin) durchgeführt. An den Prüfungskämpfen selbst beteiligen sich folgende Ringer: Reinhardt, Block. Reschke, Rettesheim, Hertling, Wicke, Krauskopf, Müller, Wenz, Bartnischak. Weiterhin Berutstuhball in Italien Im ialienischen Fußball soll eine schärfere Trennung zwischen Berufsspielern und Amateurspielern durchgeführt werden, um die kleineren Vereine vor Abwanderungen ihrer Spiele zu schützen Nachdem das Berufsspielertum zuerst durch die Bestimmung begünstigt wurde daß es den Vereinen freigestellt wurde, ob sie ihre Spieler bezahlen wollten oder nicht, soll jetzt eine Begrenzung des Berufsspielertums in die Wege geleitet werden. Im übrigen wird aber der Berufsfußball weiterhin bestehen bleiden. Burgstern-Noris unterlag In Berlin 2:6 Burgstern=Noris, die Fußballelf einer fränkischen Division, die sich im deutschen Fußball schon einen guten Namen erworben hat. weilte am Sonntag in der Reichshauptstadt. Gegen die Berliner Stadtmannschaft gelang es den Soldaten diesmal nicht, ihr bestes Können zu zeigen. Wenn ihnen auch nicht Schwung und Angriffslust fehlen, so spielten die Reichshauptstädter weit geschlossener, und die 10000 Zuschauer im Poststadion erlebten einen freudig ausgenommenen Sieg von 6:2(3:1) der Berliner Vertretung, deren junge Hintermannschaft sich großartig schlug und deren Angriff voll überzeugte. Im Vorspiel stellten die fachkundigen Zuschauer fest, daß die Nürnberger Altmeister=Elf mit Stuhlfauth, Popp, Winter, Kugler, Schmidt, Strobl usw. noch heute hervorragend spielen kann. Aber das Glück stand diesmal mit der mit Sobek, Herbert Nürnberg und Rene Deltgen kämpfenden Künstler=Elf der„Dase" bei, die durch einen Treffer Hanne Sobeks 1:0(1:0) gewann. Niederthein— Westtalen in Dulsburg Das Spiel der Fußballmannschaften von Niederrhein und Westfalen, das ursprünglich für den 81. Januar in das Stadion Niederrhein in Oberhausen angesetzt war, wird nun am gleichen Tage in Quisburg durchgeführt werden. Die Mannschaften werden erst kurz vor dem Spiel aufgestellt werden können. Wiener Städtespiele gegen Prehburg Der deutsche Sportverkehr mit der Slowakei bringt mit Genehmigung der zuständigen Stellen auch eine Wiederaufnahme der Fußball=Städtespiele Wien gegen Preßburg. Der Wiener Fußball wurde in Preßburg immer hoch geschätzt und ist jederzeit ein guter Lehrmeister gewesen, so daß man in der Slowakei über die neuen Begegnungen sehr erfreut ist. Keine Leichtathlefik-Länderkämpfe Im Laufe dieses Jahres werden aus kriegsbedingten Gründen voraussichtlich keine Leichtathletik=Länderkämpfe zur Austragung kommen. Dagegen werden Starts ausländischer Leichtathleten in Deutschland keine Beschränkung erfahren, so daß internationale Prüfungen möglich sind. Wiens starke Männer an der Hantel In Wien wurden am Sonntag die Einzelmeisterschaften der Wiener Gewichtsheber ausgetragen. In vier Gewichtsklassen wurden neue Meister gekrönt: Fritz Malecek(Reichsbahn SG) im Bantam(250 kg), Josef Graner(Cerusker) im Feder(240 kg), Hans Hipfinger(Reichsbahn SG) im Mittel(315 kg) und Ferdinand Hartl(1. Meidlinger As) im Halbschwer(322!; kg) sind die weiteren Titelträger für das Jahre 1943. Tischtennismeisterschatten von Westtalen Die Tischtennis=Meisterschaften der Bezirksgruppe West in Westfalen, die die Kreise Münster, Emscher=Lippe und Recklinghausen umfaßt, wurden am Sonntag in Bottrop im Einzel und Doppel entschieden. Mit 200 Nennungen war die Veranstaltung gut besetzt. Die Ergebnisse: Einzel. Männer A: Müller (Blau Gold Münster)— Brinkmann(Blau Gold Münster) 0:3, Klasse B: Sauer(Münster)— Bedernhofer(Bottrop) 3•0.) Doppet A: Jansen Kamann(Bottrop)— Müller Brinkmann(Münster) 3:2. Frauen A: Eßling(Münster)— Brockschneider(Münster) 3:2. Doppel A: Eßling Brockschneider(Münster)— Bürker Kaiser(Sinsen) 3:0. Billardmeisterschaft In Leipzig Die Spiele um die Deutsche Billardmeisterschaft im Zweiballcadre mit 45 cm Abstrich in Leipzig nahmen mit Favoritensiegen von Reicher, dem Titelverteidiger aus Dresden und Altmeister Lütgehetmann(Frankfurt M) ihren Anfang. Reicher besiegte Unshelm(Magdeburg) mit 400:118 und erzielte dabei die Tageshöchstserie von 125; gegen Dr. Jeitter(Frankfurt) war Reicher mit 400:154 erfolgreich. Lütgehetmann schlug Dr. Jeitter mit 400:197 und Unshelm mit 400:364. Thielens(Gelsenkirchen) mußte durch den Wiener Kocian mit 397:400 eine überraschende Niederlage einstecken. Lohmann und Schorn nach Zürich Das nächste internationale Radrennen in Zürich findet am 81. Januar statt. Auch diesmal sind Walter Lohmann und Jean Schorn wieder mit von der Partie. Im Kampf um das„Blaue Band von Zürich" zählt zu Schorns Gegnern außer zehn Schweizern, ein starkes Aufgebot von Italienern und Nieder ländern, von denen Coppi, Schulte und Derksen erwähnt seien. Lohmann hat es in einem Steherrennen mit von der Voort (Niederlande) und den Schweizern mit Theo Heimann an der Spitze zu tun. Achterteld und Krause bleiben unvergeßlich! Mit Ferdinand Achterfeld und Willi Krause sind zwei treue Sportkameraden nicht mehr unter uns. Der frühere Westfaliastürmer Krause, der vor allen Dingen eifrig an dem Aufstieg der Immer noch das beste Paar! Gerda Strauch und Günther Noack(Berlin) verteidigten auf der Düsseldorfer Kunsteisbahn auch in diesem Jahre die Deutsche Meisterschaft im Paarlaufen erfolgreich. Das Meisterpaar verwies die Geschwister Herta und Emil Ratzendorfer(Wien), Ria Baran Paul Falk(Berlin) und Hedy Nähle/K. Müller (Dortmund Köln) auf die Plätze. Bei der gleichen Veranstaltung stellte sich Kurt Sönning aus Mannheim als Sieger im Reichs. wettbewerb der Junioren vor. Scher! Westfalia zur Gauklasse mitgearbeitet hat, fiel im Osten und starb den Heldentod für Führer und Vaterland. Achterfeld war nicht nur aktiver Spieler des Sportvereins 1912 Sodingen, sondern selbst Mitgründer dieses Sportvereins. Er ist am Samstag nach längerer Krankheit infolge eines Blutsturzes gestorben. Die Herner Sportgemeinde wird diese beiden Sportler nicht vergessen! Große Lebensmitteldiebstähle Düsseldorf. Unter Ausnutzung der gegen Fliegergefahr getroffenen Verdunkelungsmaßnahmen hatten nachts in einem Lebensmittelgeschäft, in das sie durch ein offenes Oberlicht eingestiegen waren, der 34jährige Heinrich Bünnagel und der 51= jährige Walter Rosenkranz etwa 100 Pfund Butter, 80 Pfund Käse, 35 Pfund Wurst, 10 Pakete Tabak, eine ansehnliche Menge Speck, 140 Pfund Mehl, 10 Liter Oel und 30 RM. Wechselgeld gestohlen und die Waren zu erheblichen Ueberpreisen an den 49jährigen Theodor Hesemann verkauft. Die drei genannten Männer erschienen deshalb vor dem Sondergericht, das Bünnagel und Rosenkranz wegen schweren Diebstahls in Verbindung mit Verbrechen gegen die Volksschädlingsverordnung und die Kriegswirtschaftsverordnung zu vier Jahren Zuchthaus verurteilte. Für beide wurde da sie erheblich vorbestraft und gemeingefährliche Gewohnheitsverbrecher sind, die Sicherungsverwah. rung angeordnet. Hesemann wurde wegen Hehlerei und Vergehen gegen die Kriegswirtschaftsverordnung zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Dies und das Woher das Wort„Pantoffelheld"? Das Wort„Pantoffelheld“ stammt noch von den mittelalterlichen Bräuchen bei der Verlobungsfeier. Damals war es üblich, daß der Bräutigam, sobald die Braut zum Zeichen ihres Einverständnisses den Verlobungs. ring angenommen hatte, seiner Zukünftigen auf den Pantoffel trat. Die Braut zog dann den Fuß zurück, so daß der Pantoffel dem Manne blieb. Verlor er später, im Laufe der Ehe, die Herrschaft über seine Frau, dann nahm ihm diese den Pantoffel wieder ab und durfte von da ab das Regiment im Hause führen. Damit war der Mann„unter ihren Pantoffel“ gekommen. Nach langem, schwerem Leiden verschied am Sonnabend, dem 16. Januar 1943, mein lieber Mann, unser guter Bruder Schwager und Onkel Postasftstent i. N. Heinrich Althaus im 69. Lebensjahr. In stiller Trauer: Frau Auguste Althaus, geb. Kuhmichel und Anverwandte Herne(Auguststraße 10), den 18. Januar 1943. Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 21. Januar 1943, um 3 Uhr, vom Trauerhause aus statt. Nach schwerem mit großer Geduld ertragenem Leiden entschlief Sonnabendnachmittag mein innigstgeliebter Mann, unser herzensguter Vater, Schwiegervater. Großvater, Bruder, Schwager, Onkel und Vetter Karl Wildemann im Alter von fast 53 Jahren. In tiefem Schmerz: Frau Grete Wildemann, geb. Ramp Karl Wilde. mann z. Zt. im Felde Edeltrand Schuster, geb. Wildemann Margret Wildemann Ingeborg Wildemann Bernhard Schuster/ Hannelore und Edeltrand als Enkelkinder Herne(Sedanstraße 25), Wanne=Eickel, Herten, Recklinghausen=Süd, Wülfrath, Berlin, den 18. Januar 1943. Die Beerdigung findet statt am Mittwoch, dem 20. Januar 1943, nachmittags 15.45 Uhr. vom Trauerhause Herne, Sedanstraße 25. Gestern 0.30 Uhr verschied nach kurzer, schwerer Krankheit, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Johanna Sladeczek geb. Fichna im Alter von 72 Jahren. In tiefer Trauer: Karl Sladeczek Familie Peter Kurth nebst Anverwandten Herne(Wiescherstraße 167), den 18. Januar 1943. Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 20. 1. 1943, nachmittags 4 Uhr, von der Friedhofskapelle an der Wiescherstraße aus statt. Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zuging, diene diese als solche. hre Vermählung bekannt ben Paul Grochowski Matr-Obergefr. Lieselotte Grochowski geb. Elener z. Z. Kriegsmarine Meuselwitz Thr Straße der SA39 19. Januer 1943 SCHAUBURGI GLoeia-Patast Nur 3 Tage! Sie lachen Tränen über so viel Ulk in dem ausgelassenen, quitschvergnügten Film Nehme nach längerer Krankheit meine Tätigkeit als Hebamme wieder auf Frau Saathoff Herne, Flottmannstr. 71 (Verschiedenes) Die erk. Person, welche am 18. 1., Gut erhaltenes zwischen 6 u. 6.30 Uhr, ein H.=Fahr= Klavier rad v. Hofe d. Kro. zu kaufen gesucht. nenstr. 38 an sich Angeb. un.. E 38 nahm a. dabei a.i. 4 an die Herner 8ig Eine Fahrt ins Blaue Mit Ida Wüst, Paul Henckels, Fr. Genschow, Paul Heidemann, Hilde Krüger. sa Vermehren Man kommt aus dem Lachen nicht heraus, wenn Ida Wüst zeigt, wie mon Männer behandeln muß Neueste Wochenschau Kulturilm d. 2 Stock obigen Hauses beobachtet wurde, wird hiermit aufgefordert, dasselbe innerh. 48 Std. wieder zurück. zubringen. skaufen gesucht. H.=Gummi=Ueber. Angeb. unt. 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