Herner C Zeitung Besegspreis: Monattich RM. 2.15, halbmonatlich RM. 1.08, wöchentlich Zur Zeit lst Preisliste 4 gültig. in Konkursfällen wird der bewilligte Rabatt Hauptscbrittleiter: Willl RM. 0.54. Selbsabholer RM. 1.84 oder RM 0.92 im voraus zahlbar. Einzelpreis hinfällig.— Für die Aufnahme von Anzeigen an bestimmten Tagen und Plätzen.— Verantwe 10 Rot.— Bei Betriebsstörungen oder sonstigen Ereignissen, hervorgerufen durch auch für die durch Fernsprecher aufgegebenen und abbestellten sowie undeutl böhere Gewalt. können Ersatzansprüche nicht berücksichtigt werden— geschriebenen Aufträge wird keine Oewähr übernommen Annahmeschluß: Ta Anzeigenorels: 1 mm Höhe 33 mm Breite 9 Rot. zuvor 16 Uhr Erfüllungsort und Oerichtsstand Herne 1 Westt Rummer 1 Sonnabend, den 2. Januar, und Sonntag, den 3. Januar 1943 72. Jahrgang Kampf nur bis zum Karen Siegel Wir sind entschlossen, ihn mit ganzem Fanatismus zu führen Der Aufruf des Führers: Niemals Kapitulation! Vorwärts! Ins neue Jahrl (Zu nebenstehender Zeichnung.)„Vorwärts!" Mit diesem Befehl auf den Lippen stürmt der Stoßtruppführer seinen Kameraden voran.—„Vorwärts!" Dieser Befehl gilt nicht nur allen Soldaten, sondern auch der Heimat, die geeint und stark unserer stolzen Wehrmacht den Rücken deckt. Ueberall, wo deutsche Menschen leben und kämpfen, wird es im neuen Jahre nur die eine Parole geven: Vorwärts! Zeichn.: Polizei=Kriegsber. Schleicher Stand der Winterschlachk am Jahresanfang Die letzten Wehrmachtberichte lassen das Scheitern der Feindpläne erkennen Drahtbericht unseres militärischen Mitarbeiters obg Berlin, 2. Januar. So wie in den Weihnachtstagen, lag auch am Jahresende der Schwerpunkt der Kämpfe im Osten im Wolga=Don=Gebiet, das heißt an der strategisch so außerordentlich wichtigen Stelle, deren Bedeutung auch die Bolschewisten seit langem erkannt haben. Nach dem Scheitern der großen Winteroffensive im Raum von Kalinin—= urovez hatten sie das Schwergewicht ihrer Angriffe weiter nach Süden verlegt. Im Vorgehen über den mittleren Don wollten sie einen Gewaltstoß in die Ukraine führen, um diese unter Abschneidung der deutschen Kaukasusarmee zurückzugewinnen; gleichzeitig begannen bekanntlich die “ s c h w e r e n A n g r i f f e z w i s c h e n D o n u n d W o l g a g e g e n die beiden Flanken der deutschen Stoßarmee, die Stalingrad und das Wolgaknie in Besitz zu nehmen bestimmt waren. Die strategische Bedeutung der beiden Aufgaben, die sich die Sowjets hier gestellt hatten, läßt die Härte der in diesem Raum im Gang befindlichen Schlachten begreiflicher erscheinen. Trotz schwerster Ausfälle an Toten und Gefangenen und ungeheuren Materialverlustes versuchten die Sowjets hier immer wieder ihr Ziel zu erreichen. Die Wehrmachtberichte der letzten Tage und ihre nebenstehenden Meldungen lassen übersehen, daß die breitgespannten Ziele des Gegners an beiden Kampfschauplätzen nach bescheidenen Anfangserfolgen aufgegeben werden mußten. Immer deutlicher erkennen wir aus dem Kampfverlauf an diesen Brennpunkten die deutsche Initiative dies trotz anhaltenden Einsatzes von Menschen und Material von Seiten der Sowjets. Die im Angriff und Gegenangriff hin und her tobende schwere Winterschlacht hat in ihrem schnellen Wechsel von Stoß und Abwehr nur die Einbußen der Bolschewisten an Waffen und Rotarmisten erhöht, ohne daß vom Gegner der Erfolg ausgebaut werden konnte. Die Lage der Kampflinien ist weder zwischen Don und Wolga, noch im großen Donbogen für uns klar erkennbar. Der Wehrmachtbericht nennt mit vollem Recht keine Namen, anderseits zeigen sie, daß die deutschen Truppen überall in diesen Räumen in den letzten Tagen in schwungvollen Einzelangrifsen Geländegewinn erzielten und dem Gegner Stützpunkte, Dörfer und Bunker entrissen haben. Längst ist der Durchbruch von unseren sofort eingesetzten Reserven abgeriegelt und selbst der starke Frost und die schweren Schneefälle haben die militärische Lage nicht zuannsten unserer Gegner verändern können. An der Kaukasusfront herrscht im Westkaukasus, also im Raum von Tuapse, im Oelgebiet von Maikop und an der ganzen Hochgebirgsfront nahezu vollige Kampfruhe. Im Osten, im Vorland des Gebirges am Oberlauf des Terek, wo der Gegner in den Weihnachtstagen heftig angriff, um unseren Truppen das Vordringen in das Oelgebiet von Grosnif zu verwehren, sind die feindlichen Offensivhandlungen abgeflaut. Dem letzten größeren Stoß am 27. Dezember, der von rund 50 Panzern unterstützt war und der unter Vernichtung zahlreicher Panzer und ihrer Begleitinfanterie zusammenbrach, sind keine ernsteren Kampfhandlungen mehr gefolgt. Deutsche Panzerjäger und Gebirgstruppen konnten sich vielmehr feindlicher ausgebauter Stellungen bemächtigen und diese gegen alle Angriffsversuche hartnäckig halten Ganz ähnlich ist die Lage an der gesamten mittleren und Nordsront, obwohl die Witterungs= und Geländeverhältnisse, die bartgefrorenen Sumpfflächen und die tragende Eisfläche der zahlreichen Wasserläufe hier überall den Sowjets die Bewegung ihrer Panzer und schweren Waffen erleichtert, ist es doch nirgends— außer am Ilmensee— zu größeren Kampfhandlungen gekommen. Sowohl bei Woronesch, wie bei Kalinin=Toropez ist die Initiative voll auf die deutschen Truppen übergegangen. Wenn es auch hier nur zu Kämpfen ohne größere strategische Bedeutung kam, so konnten sich doch unsere Truppen überall vorschieben und dem Gegner zu eigener Frontverbesserung stark ausgebaute Stellungen entreißen und diese gegen alle Gegenstöße halten. Südöstlich des Ilmensees sind zwar seit Tagen außerordentlich heftige Massenangriffe von schwerer Artillerie und Flugzeugen unterstützt im Gauge; diese sind jedoch Tag für Tag blutig in unserem konzentrischen Abwehrsener zusammengebrochen und nach erneutem heftigen Aufflackern der Angriffe am 28. Dezember in den letzten Tagen des Jahres zum Stillstand gekommen. Zusammenfassend läßt sich sagen, daß bei ungünstiger Wetterlage die Kämpfe an der Ostfront beim Jahreswechsel an allen Abschnitten der Ostfront außerordentlich heftig und mit Erbitterung geführt werden. Wo die Sowjets Offensiverfolge hatten, wurden diese operativ wieder abgeriegelt; an vielen Stellen haben unsere Truppen das Gesetz des Handelus wieder an sich gebracht. □ Berlin, 2. Januar. Der Führer erließ folgenden Aufruf zum neuen Jahre: Deutsches Volk, Nationalsoziallsten, Nationalsozialistinnen, Partelgenossen! Zum vierten Male zwingt mich das Schicksal, den Neujahrsaufruf im Kriege an das deutsche Volk zu richten. In diesen vier Jahren ist aber auch dem deutschen Volke klar geworden, daß es in diesem Kampf, der uns wie so oft in der deutschen Geschichte, von den habgierigen alten Feinden aufgezwungen worden war, wirklich um Sein oder Nichtsein geht, wenn in früheren Jahrhunderten dynastische Streitigkeiten die Welt mit ihrem Kriegslärm erfüllten, dann waren die Resultate eines solchen Kampfes für Sieger und Besiegte in ihren Folgen oft doch nur sehr bescheiden. Dennoch ist nach einem jahrhundertelangen Verfall des ersten Deutschen Reiches unser Volk infolge seiner inneren Zersplitterung und der daraus entsprungenen Ohnmacht von seiner einst achtunggebietenden Stellung in Europa heruntergesunken und für lange Zeiten nur zum Kulturdünger der anderen Welt geworden. Ungezählte Millionen Deutsche waren gezwungen, um das tägliche Brot zu finden, die Heimat zu verlassen. Gerade sie haben unbewußt mitgeholfen, jenen Kontinent aufzubauen, der nnmehr Europa zum zweiten Male mit Krieg zu überziehen versucht. Das Volk, das in seiner politischen Hilflosigkeit und unter dem Druck der materiellen Not sich immer mehr in das Reich der Gedanken flüchten mußte und endlich zur Nation der Dichter und Denker wurde, war für die übrige Welt eine genan so augenehme Erscheinung wie das von romantischen Ruinen ersüllte staatlich zerrissene und materiell bettelarme Italien. Der Hatz als Triebieder! Seit der preußische Staat aber aufhörte, nur der Degen fremder Mächte zu sein, und von erleuchteten Geistern geführt, sich seiner wahren Mission entsprechend anschickte, das deutsche Volk zu einen, begannen die Nutznießer des alten Zustandes, das neue Reich mit ihrem Haß zu verfolgen und in immer kürzeren Intervallen mit Kriegen zu überziehen. Je nützlicher die Argumente dafür waren, um so verlogener konnten sie sein. Einst hatte das fendale Frankreich das Deutsche Reich bekämpft unter der Führung des Hauses Habsburg, das bürgerliche Frankreich führte seine Kriege gegen das Deutschland unter der Führung Preußens, das Frankreich von 1939 hat wieder dem Reich den Krieg erklärt und dieses Mal nicht mehr dem kaiserlichen, sondern dem nationalsozialistischen Staat. England bekämpfte erst die parlamentarisch=konstitutionelle Monarchie, heute hetzt es gegen den deutschen Volksstaat, Amerika schloß sich dem Krieg im Jahre 1917 an gegen das damalige Deutschland Wilhelms II. Es hat den neuen Krieg provagiert gegen das Deutschland der sozialistischen Erneuerung. Rußland verwickelte Der Machtkampf in Alaier geht weiter Komplott gegen Giraud und Murphy- Churchell ernennt Nordafrika=Minister Drahtbericht unseres diplomatischen Mitarbeiters om Berlin, 2. Januar. Die Erwartung, die man in England nach der Ermordung Darlaus aussprach, daß dadurch die Atmosphäre in Nordafrika„gereinigt“ würde, hat sich nicht erfüllt. Die Eiterbeule des Verrats schwärt unter den Verschwörern selbst weiter, wie die Verhaftung von zwölf französischen Persönlichkeiten in Algier zeigt, unter denen sich mehrere politische Beamte und offenbar auch solche Verschwörer befinden, die bei der Ermordung Darlaus ihre Hand im Spiele hatten. Die Verhaftung ist von Girand angeordnet worden, der mit dem amerikanischen Beauftragten Roosevelts in Nordafrika, Murphy, durch das neue Komplott beseitigt werden sollte. Völlige Klarheit darüber besteht jedoch nicht, da bezeichnenderweise die Namen der Verhafteten geheimgehalten werden. Der unterirdische Krieg zwischen England und den Vereinigten Staaten um die Herrschaft in den geraubten französischen Kolonien dauert also in unverminderter Heftigkeit an. Beide Konkurrenten suchen ihre Machtpositionen zu erweitern, die 1SA, indem sie in den sogenannten französischen Reichsrat in Afrika den früheren französischen Botschafter in Buenos Aires, Peyrouton, wählen ließ. Dieser gehört zu den schwankenden Gestalten der französischen Politik und Diplomaten, die sich nach dem Zusammenbruch dem Marschall Pétain„loyal“ zur Verfügung stellten, bald aber begannen, die Politik der Regierung von Vichy zu unterminieren. Peyrouton war an dem Sturz Lavals am 13. Dezember 1940 beteiligt und wurde dann auf den hohen diplomatischen Posten in Buenos Aires kaltgestellt, den er jedoch dazu benutzte, mit der Regierung Roosevelts den Ein sall in Nordafrika vorzubereiten. Auf der anderen Seite hat Churchill zugleich mit einer Reihe von Umbesetzungen und Neuernennungen in den Staatssekretariaten den bisherigen parlamentarischen Staatssekretär im Kolonial= ministerium Burald McMillan zum Minister für Nordafrika mit dem Sitz im algerischen Hauptquartier in Algier ernannt. Die Wahl dieses für seine rücksichtslosen und robusten Manieren bekannten konservativen Parlamentariers zeigt, daß Churchill den Versuch machen will, der amerika nischen Hemdärmeldiplomatie in Nordafrika ener gischer als bisher entgegenzutreten. Diese Ab sicht verraten die übrigen Ernennungen im bri tischen Kabinett, durch die der persönliche Einfluß Churchills und das Gewicht der konservativen Partei weiter für den Kampf gegen den amerikanischen Imperialismus verstärkt werden soll; so durch die Ernennung seines Schwiegersohnes, Duncan Sandys, zum Staatssekretär im Kolonial= amt und des bekannten jüdischen Finanzmannes und konservativen Abgeordneten Strauß zum parlamentarischen Staatssekretär für die Planung des Wiederaufbaues in Stadt und Land. früher das monarchistische Europa in Kriege, es hat nunmehr seinen Weltkampf unter der Firma der bolschewistischen Staaten mit Hilfe der kapitalistischen Länder gegen Europa und das sozialistische Deutschland vorbereitet. Ganz gleich unter welchen Motiven sie diese Kriege aber angefangen haben, der innere Grund war stets der gleiche: Haß gegen ein starkes Deutsches Reich als Schutzmacht Mitteleuropas. Ablehnung der Lebensansprüche des deutschen und des italienischen Volkes und nicht zuletzt ein allgemeines kapitalistisches Interesse am Krieg überhaupt. Denn alle ihre Staatsmäner sind zugleich Inhaber der Rüstungsaktien ihrer Länder. Aus dem Blut der von ihnen gedungenen Söldner oder auch ihrer eigenen Soldaten wachsen die Dividenden. Was ist natürlicher, als daß vor allem die Macht, die fern jeder menschlichen Ethik steht und nur im Gold allein den Zweck des Lebens sieht, als HauptgeMinmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm Im Kampf südostwärts des Ilmensees Schwerer Granatwerfer beim Beschuß sowjetischer Stellungen. PK=Kriegsberichter Pospischil winner bei allen Streitigkeiten auch der größte Organisator der Kriege ist: das internationale Indentum ist seit jeher der Meister im Anstiften der Entzweiung der Menschen und Völker. Im Weltkrieg 1914/18 ist es dieser internationalen Koalition von Geschäftemachern und ihren jüdischen Hintermännern gelungen, das deutsche Volk durch ihre Phrasen zu benebeln und es mit Blindheit zu schlagen gegenüber der ihm drohenden Gefahr. Als es dann, im Innern durch die Revolution geschwächt, die Waffen niederlegte, glaubten einfältige Menschen, den Versprechungen dieser charakterlosen Feinde vertrauend, einen Frieden der Gerechtigkeit, der Versöhnung und der Verständigung erwarten zu dürfen. Der Name eines amerikanischen Präsidenten ist seitdem für alle Zeiten verbunden mit dem darauf folgenden größten Betrug der Weltgeschichte. Indem Wilson mit 14 Punkten es fertigbrachte, das auf dem Schlachtfeld unbesiegte deutsche Volk in seiner geistigen Haltung zu zersetzen, um es daraushin zu vernichten, hat er für alle kommenden Zeiten die dertsche Nation aber auch immun gemacht gegen jedeWi; holung derartiger Versuche. Das Wort eines amerikanischen Präsidenten gilt seitdem für die deutsche Nation jedenfalls nicht mehr als in den Vereinigten Staaten selbst: nämlich nichts. Unabhängig davon aber ist das deutsche Volk von heute nicht mehr das deutsche Volk der Jahre 1914/18. Aus dem einstigen bürgerlich=kapitalistischen Klassenstaat ist ein Volksstaat entstanden.Zwei Ideen walten Wenn ich selbst als Soldat des Weltkrieges aus dem damaligen Fronterlebnis die Grundlagen der Lehren meiner späteren nationalsozialistischen Auffassung erhalten habe, dann ist der heute tobende zweite Weltkampf als geschichtlicher Vorgang von einmaligem Ausmaß nur eine Erhärtung dieser Idcenwelt. Das dentsche Volk wird in diesem Kampf von seiner nationalsozialistischen Volksidee deshalb auch nicht nur nicht entfernt, sondern im Gegenteil von Monat zu Monat mehr auf sie verschworen. Schlacke um Schlacke einer alten, überlebten Gesellschaftsordnung fällt ab. Es kann kein Zweifel darüber bestehen, daß am Ende des Kampfes der nationalsozialistische Staat als ein unerschütterlicher und unzerstörbarer Block in Europa bestehen wird. Es soll sich aber auch weiter niemand darüber täuschen, daß dieser Staat den Kampf um die Existenz unseres Volkes mit einer anderen Energie führen wird als dies im alten Deutschland einst der Fall war. Wenn ich am 1. September 1939 vor dem Deutschen Reichstag erklärte, daß, ganz gleich, was noch kommen möge, weder Zeit noch Waffengewalt den heutigen Staat würden brechen können, dann weiß jeder Deutsche schon jetzt, daß an der Richtigkeit dieser Prophezeiung nicht gezweiselt werden kann. Und wenn ich weiter versicherte, daß die Hoffnung des internationalen Indentums, durch einen neuen Weltkrieg das deutsche oder andere enropäische Völker vernichten zu können, der schwerste Irrtum des Indentums seit Jahrtausenden sein wird, daß es jedenfalls nicht das deutsche Volk zerstören, sondern sich selbst ausrotten wird, dann wird auch darüber schon heute kein Zweifel mehr bestehen. Es werden diesmal nicht wieder ungestraft Millionen anständiger Meuschen durch eine fluchbeladene Rasse auf das Schlachtfeld getrieben und hingeopfert, damit das internationale Iudentum seine Geschäfte machen oder seinen alttestamentarischen Haß austoben kann. Daß aber diese Rasse die Haupturheberin dieses Krieges ist, kann am ehesten erwiesen werden durch die Tatsache der Verbindung scheinbar extremster Gegensätze im Kampf gegen die europäischen Nationalstaaten. Das Bündnis zwischen den erzkapitalistischen Staaten des Westens oder gar von Amerika mit dem verlogenen sozialistischen Scheinregiment des Bolschewismus ist nur denkbar aus dem Grunde, weil die Führung in beiden Fällen in den Händen des internationalen Indentums liegt, auch wenn die nach außen hin sichtbaren Persönlichkeiten dem scheinbar widersprechen. Aber der jüdische Gehirntrust Roosevelts, die jüdische Presse Amerikas, der jüdische Rundsunk dieser Länder, die jüdischen Parteiorganisationen usw., sie sind nichts anderes als das ebenso füdische Führungsgerippe der Sowjetunion. Soweit sich aber in diesen Staaten die wirklich nationalen Interessen auch nur im geringsten zu regen beginnen, treten auch sofort die schärfsten Gegensätze im Handeln und vor allem in der Zielsetzung des Krieges selbst auf. Dies geht dann so weit, daß die Kunst des vom britischen Intelligence Service so hoch entwickelten politischen Mordes als letzte Helferin dort einspringen muß, wo sich andere Wege zur Ueberbrückung der vorhandenen Difserenzen nicht mehr finden lassen. Unsere Gesichtspunkte Die Stellungnahme des nationalsozialistischen Staates wird in diesem gewaltigsten Kampf der Weltgeschichte nun von zwei Gesichtspunkten aus bestimmt: Dem einen: Wir haben weder Frankreich noch England oder gar Amerika irgend etwas getan, wir haben von diesen Ländern nichts verlangt, was einen Anlaß zu diesem Krieg hätte geberk können. Ja selbst jeder Friedensvorschlag im Krieg wurde von den internationalen Kriegsverbrechern schroff zurückgewiesen und nur als deutsche Schwäche ausgelegt. So hat man uns wie vor 25 Jahren nicht nur formal den Krieg erklärt, sondern den Kampf aufgezwungen. Dem anderen: Wir sind, nachdem der Krieg nicht vermeidbar war, entschlossen, ihn mit dem ganzen Fanatismus zu führen, dessen wir Nationalsozialisten fähig sind. Wir sind vor allem gewillt, ihn bis zu einer endgültigen und klaren Entscheidung zu führen, so daß uns und unseren Nachkommen eine Wiederholung dieser Katastrophe in Zukunft erspart bleiben wird. Hätte das deutsche Volk im Jahre 1918, statt den verlogenen henchlerischen Phrasen Wilsons zu glauben, den Kampf in eiserner Entschlossenheit weitergeführt, so wäre schon damals die seindliche Umwelt zusammengebrochen. Ein einmallger Vorgang Daß dies nicht geschehen ist, hat über unser Volk nicht nur namenloses wirtschaftliches Elend gebracht, Millionen Deutsche von der Heimat fortgerissen, sondern letzten Endes auch den heutigen Krieg verschuldet. Denn wir wissen es, daß man gerade in England und in Paris 1939 der Meinung war, das deutsche Volk würde vielleicht schon in kurzer Zeit wieder wie einst die Wafsen von selber strecken. Das deutsche Volk und die übrige Welt aber müssen es wissen, daß dieser Vorgang in der deutschen Geschichte nur ein einmaliger war. Wenn deshalb englische und amerikanische Inden verkünden, daß es die Absicht der Alliierten sei, dem deutschen Volke die Kinder wegzunehmen, Millionen junge Männer abzuschlachten, das Reich zu zersplittern und es auf alle Zeit zum wehrlosen Ausbeutungsobjekt seiner kapitalistischen oder bolschewistischen Umgebung zu machen, dann brauchen sie uns dies gar nicht erklären, denn wir wissen das ohnehin. Nur scheint man es in dieser anderen Welt nicht zu wissen, daß das nationalsozialistische Deutschland für ein solches Experiment nicht mehr geeignet ist, daßes weder beiegt werden wiro noch jemals zu kapitulieren gevenkt, sondern daß es im Gegenteilentschlossen ist, erfüllt von dem Geiste der größten Zeiten unserer Geschichts iesen Kampf nur mit einem klaren Siege zu beenden. Der sicherste Gerant für diese Gesinnung und die Stärke des dazu notwendigen Willens aber ist die nationalsozialistische Partei mit ihren Organisationen, und über allem das von ihr erzogene Volk. Das Recht, an diesen Sieg zu glauben, besitzen wir dank unserer eigenen Kraft, dem Mut unserer Truppen, der Treue und der Arbeit unserer Heimat sowohl als auch dank dem Wirken der mit uns verbündeten tapferen Völker in Europa und Asien. Wenn es der deutschen Wehrmacht und den mit nus verbündeten anderen Staaten im vergangenen Jahre gelungen ist, die Europa besonders bedrohenden Fronten des Bolschewismus noch weiter hinauszudrängen, dann hat die deutsche Heimat umgekehrt in Stadt und Land mit Männern und mit Frauen unter den schwersten Bedingungen ebenfalls etwas Einmaliges geleistet. Die deutschen und die verbündeten Soldaten aber sowie unsere deutsche Wirtschaft haben nicht nur den Lebensraum des kämpfenden Europa gewaltig erweitert, sondern ihn auch in einem großen Ausmaß bereits für sich erschlossen. Es wurde möglich, vor allem dank der Arbeit des deutschen Bauern und der deutschen BauersNun sitzen wir am längeren Hebelarm Reichsmmnister Dr. □ Berlin, 2. Jan. Reichsminister Dr. Goebbels hielt am Silvesterabend über alle deutschen Sen der eine Ansprache an das deutsche Volk. er kundan starke und mächtige Bundesgenosverbunden vo.., wie lange dieser Krieg wied Es hieß die Zeit verschwenden, dardauern wiro, Sp v e rzusteslen. Es mag sein, daß über Vermurungen uuid erbittertes Ringen bevoruns noc ein bartee un gx ig plötzlich wie er anslangen hat, auch einmal sein Ende finden wird. frau, unsere Ernährung sicherzustellen. Die Mil= führte u. a. aus: lionen, die in unserer Industrie tätig sind, haben„Als ich das letztemal am Sivesterabend zum nicht nur die Armeen mit dem notwendigen Ma= deutschen Volke sprach, war die Winterkrise im 127.2 en hat, auch einm Lämpft terial versorgt, sondern die Voraussetzung geschaf Osten auf den Höhepunkt gestiegen. Nur unter Wet nur an den Sieg denkt, nur für ihn kämpft sen für das in viel höherem Ausmaße geplante Aufbietung aller Reserven gelang es unseren##. pesn, der kürzt am meisten seine Tauer Aulausen unserer Rüstung. Was Amerika hier Trupven, dem infernalistischen Ansturm der bol J#ges Zeichen von Schwäche aber kann nur zu arbeiten beabsichtigt, wurde uns durch die phra= schewistischen Militärmaschine standzuhalten. Wir senreichen Schwätzereien seines Hauptkriegshetzers waren uns klar darüber, daß das Reich gerettet oft genug mitgeteilt. Was es wirklich leisten kann werden konnte und mußte, aber nur durch eine und geleistet hat, ist uns nicht unbekannt. Was stählerne Willenskraft seiner Führung und durch Deutschland und Europa letzten Endes aber lei eine nationale Kraftanstrengung des ganzen Volsten werden, wird auch unseren Gegnern im kome kes, insbesondere der Front, ohnegleichen. Der menden Jahr nicht verborgen bleiben." Führer hat diese geschichtliche Willenskraft aufgeDer Rückblick auf dieses Jahr großer Erfolge bracht und Front und Heimat zu diesem spontanen und gewaltiger Kämpfe verpflichtet die deutsche Ausbruch ihrer letzten Energien hochgerissen. Heimat, in erster Linie ihrer Soldaten zu geden. Gestählt und gefestigt kamen wir aus dieser ken. Wo immer sie stehen, haben sie dem Buch Prüfung heraus. Wir lernten zum ersten Male in der deutschen Geschichte neue Ehrenblätter einger diesem Kriege, daß kein Sieg von Format ohne fügt. Was sie an ruhmreichen Schlachten geschlae schwerste seelische und materielle Belastung errungen haben, wird durch die Sondermeldungen und gen werden kann und daß, wie Schliefen einmal durch die Wehrmachtberichte bekannt, was sie er= sagt, eine Schlacht ohne Krise keine Schlacht, sonleiden und bulden, kann aber die Heimat nicht er= dern ein Gefecht ist. Wenn einer vorher noch daran messen. gezweifelt hätte, ob uns der große Endsieg gewiß Und zu dieser Frout der Kämpfer gehört auch sei, hier lieferte ihm die Nation den letzten und die Frout derjenigen Männer und Frauen, die als überzeugendsten Beweis. Helfer und Helferinnen in ihr und hinter ihr Ein Gebiet etwa doppelt so groß wie das engtätig sind. Auch von ihnen wird besonders im lische Mutterland kam in diesem Sommer in unOsten oft Unvorstellbares verlangt und gegeben. seren Besitz. Wir nahmen dem Feind seine wichAllein indem sie alle diese Sorgen. Entbehrungen, tigsten Rohstoff=, Rüstungs= und Getreidezentren. Opfer und Leiden auf sich nehmen, wahren sie das Er erhielt damit einen Schlag, von dem er sich in Reich von einem tausendmat größeren Unglück, seiner weiteren Kriegführung überhaupt nicht mehr Sie behüten und beschirmen sie vor den Schrecken erholen kann. Das Problem des Raumes fand eines Krieges, die der Heimat selbst in den schwer= in diesem Jahr im Osten seine Lösung. Nun sitzen sten Bombenangriffen nur andeutungsweise bes wir am längeren Hebelarm. Während bis dahin noch vielfach die Dauer des Krieges am Mark unserer nationalen Kraft zehrte, ist von da an die Zeit unser Bundesgenosse geworden. Unser Kriegs.. arbeitet für Europa. Zeichnung: Hövker Deike wußt werden können. Der Beginn des neuen Jahres verpflichtet mich, im Namen des deutschen Volkes potential hat eine Erweiterung erfahren, die erst für all das Heldentum und die geleistete Arbeit einmal richtig ausgenutzt, dem Krieg die entschei der Heimat und der Frout zu danken. Denn ich dende Wendung geben wird. Das Jahr 1942 ist selbst bin nur einer der vielen, die Glieder dieses des Jahr einer weiteren Sicherung unseres SieVolkes sind. Was mich aus der Masse meiner ges geworden. Wir können jetzt nur noch verlie Volksgenossen hervorhebt, ist nur die Ehre, ihr ren durch eigene Schuld Führer sein zu dürfen. Im übrigen aber ist ihr Leid das meine genau so wie mein Stolz und Leib das meine genau so wie mein Stolz und#n geworden meine Freude dereinst der Stolz und die Freude wird mehr v Unterdes ist der Krieg zu einem globalen Rin Kein Erdteil und fast kein Land des ganzen Volkes sein werden. Der einzelne muß und wird wie immer vergehen, allein das Volk muß bleiben. Daß wir ihm im kommenden Jahr unsere ganze Kraft widmen, soll am 1. Januar 1943 unser Gelöbnis sein. Nur dann dürsen wir es wagen, wie immer unseren Herrgott zu bitten, daß er uns so wie bisher seinen Beistand nicht versagen möge. Der Winter mag schwer sein. Härter wie im von ihm verschont. Wir stehen vor dem in der Geschichte nur sehr seltenen Ereignis daß die Erde neu verteilt wird. Die Dauer des Krieges hängt von der Weite seiner Problematik ab. Wir stehen heute vor der teils günstigen, teils ungünstigen Notwendigkeit, in einem Gang alles—.In. Wn zu erledigen, wofür wir sonst Jahrzehnte und Ge- bester Mut sein, daß es hinter oir keinen weg mehr gibt. Jetzt muß das Mildeste an dir noch zum Härtesten werden. Wer sich schont, der kränzu seiner Verlängerung beitragen. Darum laßt uns mutig und unbeirrt durch die Zeitläufte unsere Pflicht tun und das neue Jahr mit derselben lämpferischen Gesinnung begrüßen, mit der wir das alte entlassen; dann wird es unser sein. wie das vergangene unser war. Wenn wir am heutigen Abend um das Vaterland versammelt stehen, dann gilt unser erster Gruß dem Führer. Mit ihm betreten wir das neue Jahr mit dem festen Willen, es uns ganz und gar zu erobern. Wir wissen, daß es kein leichtes werden wird. Kampf und Arbeit sei unsere Parole für das neue Jahr. Und über seine Eingangspforte schreiben wir für unser kämpfendes und arbeitendes Volk das Wort Friedrich Nietzsches: Du gehst deinen Weg der Größe! Das muß dein nerationen nurig gehabt hätten. Das Reich wird verteidigt von einer Front, die S#rners in: Purter wig## jeder Belastung gewachsen ist. Front und Heimat k““####g, vergangenen Jahr kann er uns nicht tresfen. Nach sind so eins geworden, daß man nach der Haltung hart ihm aber kommt die Stunde, da wir unter Zusam= kaum unterscheiden kann, wo der Soldat aufhört menfassung aller Kraft wieder antreien wonen, und wo der Zivilist anfängt. Zumal in den luft um der Freiheit und damit der Zukunft und dem bedrohten Gebieten hat unsere Bevölkerung mit Leben unseres Volkes zu nützen. Einmal wird einer bewundernswerten Haltung vielfach Belastungen und Gefahren auf sich genommen, die Vole mird dieses Mal als letz; sich in mancher Beziehung neben der Front zeigen ##. m### dürfen. Männer und Frauen und sogar Kinder den Kampsplatz behaupten. so wird, dann haben sich hier wahrhaft heldenmütig bewährt. schnen zum großen Aufban unserer Volksgemein: geseht und gen Jeich wird schaft und damit als einzig würdiger Dank für] Wir verlassen uns auf die sieghafte Kraft des ewigen deutschen Soldatentums, das seiner großen geschichtlichen Vorbilder würdig sein will und auch würdig ist. An unserer Seite stehen in Treue mit kelt zuletzt an seiner Schonung. Gelobt sei, was unsere toten Helden. Führerhauptquartier, am 1. Jannar 1943. Adolf Hitler. Berlin. Aus Anlaß des Jahreswechsels hat zwischen dem Führer und zahlreichen Staatsoberhäuptern und Regierungschefs des Auslandes. insbesondere der verbündeten Länder. ein telegraphischer Austausch von Neujahrsglückwünschen Tokio. In seiner Neujahrsbotschaft weist der Minister für Großostasien darauf hin, daß Jovan varallel mit den großen militärischen Erfolgen im ersten Kriegsjahr bereits eine bedeutende Aufbauarbeit in den besetzten Südgebieten geleistete habe. Bukarest. Zum Jahreswechsel richteten König Michael und Marschall Antoneseu Taaesbefehle an die rumänische Armee. Tagesbeichl des Führers an die deutsche Wehrmacht dnd Aus dem Führerhauptquartier, 2. Januar. Der Führer hat zum Jahreswechsel folgenden Tagesbefehl an die Soldaten der deutschen Wehr macht erlassen: Soldaten! Als ich den letzten Neujahrsaufruf an euch richtete, war im Osten ein Winter über unsere Front hereingebrochen, der einer Naturkatastrophe glich. Was ihr Soldaten der Ostfront damals erleben mußtet, das wißt ihr selbst. In sorgenvoll durchwachten Nächten waren meine Gedanken bei euch. Daß es gelungen ist, den uns zugedachten napoleonischen Zusammenbruch zu vermeiden, war ebenso sehr eurer Tapferkeit wie eurem soldatischen Können, eurer Treue wie eurer Standhaftigkeit zu verdanken. Ihr, meine Kämpfer der Ostfront, habt in diesem Winter Deutschland und darüber hinaus ganz Europa gerettet und mit euch jene Soldaten unserer Verbündeten, die Seite an Seite mit uns sochten. Während ihr aber in jenem endlosen Kampf gegen die Gewalten der Natur und die Tücke eines Feindes zäh und verbissen die europäische Front im Osten gehalten habt, liefen in der Heimat bereits alle Vorbereitungen zur Wiederaufnahme des Kampfes im Frühjahr. Gewaltiges habt ihr im Jahre 1942 erreicht. Die Krim wurde erobert und gesäubert, gefährliche Einbrüche des Gegners an zahlreichen Stellen der Front beseitigt. In den drei Schlachten um Charkow wurde die Bedrohung unserer südlichen Flanke aufgehoben und der Gegner vernichtend geschlagen. Eine neue Offensive gewaltigsten Ausmaßes nahm ihm die letzten Reste der Ukraine sowie seine Kohlengebiete am Donez weg. In diesem gewaltigen Raum, der bis zur Wolga reicht, kämpft ihr nun Seite an Seite mit den Truppen der verbündeten Nationen. Wie schwer auch im einzelnen dieser Kampf ist und sein wird und wie oft sich auch scheinbar die Waage des Erfolges zu unserem Gegner neigen mag, am Ende, das wißt ihr, wird als Abschluß der deutsche Sieg stehen. Denn mehr noch als früher hat in diesem Jahr die deutsche Heimat neue Waffen geschmiedet. Was in jahrelanger Arbeit vorbereitet wurde, beginnt nun in einem gewaltigen Rhythmus anzulaufen, um euch, meine Soldaten. nicht nur noch bessere, sondern auch noch mehr Waffen und Munition zu geben. Als Kämpfer selbst seid ihr ohnehin jedem anderen eurer Feinde überlegen. Trotzdem weiß ich— nicht nur als euer oberster Befehlshaber, sondern auch als einstiger Soldat selbst— mit wieviel Bitternis, Leid. Todesangst und Heldenmut auch die glorreichsten Siege verbunden sind. Denn am Ende ist es nur der Mensch als Kämpfer und damit der Soldak. der den Streit der Waffen entscheibet. In der Görings Tadesbeicht zum 1. Januar 1943 Soldaten der Luftwasse, meine Kameraden Wir treten in das neue Jahr mit der gleichen Siegeszuversicht wie am ersten Tage dieses gewaltigen Ringens um Freiheit und Größe unseres Reiches. Wer in Narvik standhielt. Kreta dem Feind emriß und die bolschewistischen Massen an die untere Wolga und über den Kaukasus zurückwarf. wird auch die letzte Schlacht gewinnen. Ihr. meine Kameraden, habt in großen und schweren Tagen des vergangenen Jahres im Kampf zur Luft und auf der Erde alle Zeit und an jeder Front bewundernswerten Mut und höchste Einsatzfreudigkeit bewiesen. Dafür danke ich euch stolz und bewegt als euer Oberbefehlshaber und auch als Sprecher der Heimat. Mein Dank gilt kerner allen Soldaten der Luftwaffe. die nicht das Glück haben, sich im Einsatz gegen den Feind bewähren zu können, aber auf anderer wichtigen Posten, besonders der Ausbildung in stiller Selbstverständlichkeit voll und ganz ihren Dienst für die Front tun. Was die Zukunft birat, wissen wir zur Stunde noch nicht. Eines jedoch ist gewiß, am Ende wird die Macht des deutschen Schwertes und der Verbündeten jedes Schicksal meistern und unseren Völkern eine schönere Welt erschließen. Im Geiste der gefallenen Helden geloben wir, bis zum letzten Atemzuge für unser ewiges Deutschland zu kämpfen. Mit diesem heiligen Versprechen grüßen wir an der Schwelle des neuen Jahres die Fahnen, unsere herrlichen Siegeszeichen. Es lebe Adolf Hitler, der Führer und Feldherr! Göring. Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches und Oberbefehlshaber der Luftwaffe Hand des Feiglings würde auch die beste W wertlos sein. Während ihr, meine Soldaten der Ostfront, schwerste Blutlast getragen habt, und mit euch die eingesetzten Männer und Frauen der euch fenden Organisationen, die selbst so oft gezwun sind, ebenfalls zum Gewehr und MG zu grei hat auch an allen anderen Fronten der deu Soldat seine Pflicht in höchstem Maße erfüllt. Von Nordorwegen bis zur spanischen Gre warten deutsche Divisionen auf den Angriff serer Feinde. Ob sie kommen und wo sie k men, können wir nur vermuten. Daßsie ab wenn und wie sie kommen, geschlag werpen, das wissen wir. In weni Stunden hat Dieppe den Engländern gezeigt, eine Landung der Feinde auf dem Kontinent zu ihrer blitzschnellen Vernichtung führt. werden an jeder anderen Stelle die gleichen fahrungen machen. Während unsere Soldaten denen unserer Verbündeten— besonders auch Nordafrika— im heldenhaften Kampfe stehen ben verräterische französische Generale und Ak rale den Waffenstillstand gebrochen und unter Verleling feierlicher Verpflichtungen und Ebi orte, seie, gegen ber ihrem eigenen Staatsol haupt, das französische Kolonialreich, das wir ## nkreich besassen hatten, unseren F den auszuliefern versucht. wenigen Tagen wurde daraufhin in Uel einstimmung mit dem Willen des Duce der! Frankre.os besetzt, die südfranzösische Mittelm samen Verteidigung eingerich wia###ische, Armee und Flotte entwaffnet, nis und Bizerta in unseren Besitz genommen. die Kührung di Position, die sicer, ia austar augpies in Nordafrika von n tiger, ja ausschlaggebender Bedeutung ist. von Deutschland. aten, so Fronten haltet sgatter Fronten aufrichtet Deutische Reich eure eigene ie geschichtlich einmaste diesem Kamp mit lel sestreiteräitte a—.—10.„Unterseboote und lie genüber der seindlich, Vexrschtungsergebnisse schifahrt, die aue nich Srhsbsen B.ke. S. ür. 89. eli 2 Nummer 1, 2. Blatt HERNER ZEITUNG Sonnabend, 2. Januar 1943 Mit neuer Frische in den Herner Werktag! Nach den Festen wird das Wort Arbeit wieder groß geschrieben! Wenn Weihnachten und Neujahr vorüber ist, tritt der Alltaa und mit ihm die Arbeit wieder in ihre Rechte. Vergnügt stellt man fest, daß ein paar Tage Ausruhen und Ausschlafen wahre Wunder gewirkt haben. Mit neuer Frische und Schafkensfreude geht man wieder an die täglichen Pflichten. Zu Hause stehen die ersten Tage des neuen Jahres im Zeichen des Abschieds vom Weihnachtsbaum. Bei den meisten steht er noch da, etwas avau und unansehnlich und emsig seine Nadeln auf den Boden schüttelnd. Aber nach alter Sitte bleibt er meistens bis zum Dreikönigstaa. dem 6. Januar. im Hause und wird erst dann feierlich„abgeputzt“ und zerhackt. In vielen Gegenden bildet la überhaupt erst der 6. Januar den endgültigen Abschluß der weihnachtlichen Festzeit. Die Arbeit wird nun, wie gesaat. wieder groß geschrieben. Nicht nur für alle im Berufsleben Schaffenden, nicht nur für die Hausfrauen. Sonnabend und Sonntag wird von 16.32—8.36 Uhr verdunkelt! sondern auch für die Kinder. Sobald nach Neujahr die Schule wieder beginnt. sind wir auch mitten in dem langen, schweren Vierteljahr. das bis Ostern keine Unterbrechung mehr bietet. Und wenn auch jetzt zu Ostern nicht mehr die Venetzung vor der Tür steht, sondern noch um ein vaar Wochen hinausgeschoben ist, so sind doch diese Winterwochen und=monate die Zeit. in der nun eben fleißig gelernt werden muß. Dabei machen die Kinder eine ganz ähnliche Erfahrung wie die Großen: in dieser Zeit fällt uns nämlich die Arbeit am leichtesten! Vielleicht liegt es daran, daß es keine Ablenkung gibt durch Sonnenschein und warme Luft, auch keine dadurch bedinate Ermüdung wie im Sommer. Man hat das Gefühl, daß die Wimertage im wahrsten Sinne die besten Arbeitstage des ganzen Jahres sind und daß man an ihnen auch das meiste schafft. Gerade in den ersten Tagen des neuen Jahres, nach der Erholung und Entspannung von Weihnachten und Neujahr, werden wir uns am stärksten bewußt, welcher Seaen in einem ausgefüllten Arbeitstaa lieat. von dem man abends rechtschaffen müde heimkommt, um noch ein vaar Stunden den wohlverdienten Feievabend zu genießen. Es bleibt eben das Beste an den Festen, daß sie doch nur als seltene Lichtpunkte in den Allvag eingestreut sind. Zahlung der Mietbethilfen Da ab 1. Januar 1943 die Gebäudeentschuldungssteuer nicht mehr erhoben wird, entfällt mit dem gleichen Zeitpunkt die Vorschrift der Verordnung über Mietbeihilfen, wonach u. a. die Land= und Stadtkreise die Beihilfen an die für die Erhebung der Gebäudeentschuldungssteuer zuständigen Steuerbehörden zu zahlen haben. Die Beihilfe ist, wie es in einem gemeinsamen Erlaß des Reichsinnenministers, des Reichsarbeitsministers und des Reichsfinanzministers vom 13. November 1942 heißt, ab 1. Januar 1943 regelmäßig an die Mieter zu zahlen. Große Meisterkurse für die Provinz Westfalen Vom 12. Janwar bis 21. Februar 1943 werden die großen Meisterkurse für die Provinz Westfalen in der Meisterschule des Deutschen Handwerks in Dortmund für Meister und ältere Gesellen abgehalten. Die Kurse erfassen folgende Berufsarunpen: Maler, Tischler, Bildhauer=Steinmetzen. Klempner=Installateure für Gas= und Wasseranlagen. Schneider und Schneiderinnen. Schuhmacher. Schlosser und Schmiede. Interessenten erhalten weitere Auskürfte sowie Prospekt und Anmeldeschein durch die Leitung der Meisterkurse in Dortmund, Brügmannstraße 25. Caurropagandalciter Brust aefallen Es ist unerschütterliches, schicksalerfüllendes Gesetz: Vor jedem Sieg, der uns stolz macht, steht das Opfer. Auch aus der Gauleitung der NSDAP Westfalen=Süd ist, wie schon so oft. wieder ein Opfer gebracht worden. Als Gefreiter d. R. in einem Panzer=Grenadier=Regiment fiel an der Ostfront in der Kalmückenstevve Gauprovagandaleiter Hermann Brust. Mit ihm hat die Gauleitung einen ihrer dienstältesten und besten Männer verloren. Mit ihm ist einer von jenen nationalsozialistischen Kömpfern dahingegangen. die leidenschaftlich und zäh den Forderungen einer revolutionären nationalsozialistischen Haltung dienten. Im Kampf der Partei ist er groß geworden. und in bedingungsloser Treue hat er im Kampf um die Freiheit unseres Volkes sein Leben geopfert. Geschäftszeit am 2. Januar Die Inhaber der offenen Verkaufsstellen des Einzelhandels— mit Ausnahme der Lebensmittelgeschäfte wie Kolonialwarengeschäfte. Metzgereien und Bäckereien— können am Sonnabend, dem 2. Junuar. ihre Betriebe geschlossen halten. Hierunter fallen auch die Handwerksbetriebe mit Ausnahme der Friseurgeschäfte. Für die aufzuhaltenden Geschäfte sind die Verkaufszeiten von 9 bis 13 Uhr und von 14.30 bis 18 Uhr. Bestandene Stenographenprütung Vor der Industrie= und Handelskammer im Bo chum bestanden die Stenotyvistenprüfung in 150 Silben Fräulein Elisabeth Krovla. Castroper Tapfer! Wir schreiten in einer Halle die Wände sind die Zeit. Wir schreiten im Zeichen ja alle der Ewigkeit. Gläsern stehen die Wände dem unerschrockenen Blick. Wir sehen Anfang und Ende. doch nie zurück! In dem unendlichen Werden besteht die Tat allein. Drum müssen immer auf Erden wir tapfer sein! Kurt Matzmann. Straße 359, die Kurzschriftprüfung in 150 Silben Fräulein Maria Cleves. Grabenstraße 19. für Anfänger Fräulein Ilse Schlosser. MontCenis=Straße. Die erfolgreichen Prüflinge sind Mitglieder des Ortsvereins Herne der Deutschen Stenografenschaft. Der Limmel im Januar Die Erde erreicht am 2. Januar. um 6 Uhr, den sonnennächsten Punkt ihrer Bahn mit einer Entfernung von 146 950000 Kilometer. Bis zum Monatsende erhöht sich diese Entfernung wieder um ¾ Mill. Kilometer auf 147 700000 Kilometer. Daß wir uns trotzdem gegenwärtig in der kältesten Jahreszeit befinden kommt von der Achsenstellung der Erde und der dadurch verursachten niedrigen Sonnenhöhe. Aber auch diese steiat im Januar schon wieder 5½ Grad und wächst bis zum 31. auf 1¾ Grad Mittagshöhe über den Herner Horizont. Dadurch verändern sich die Sonnenzeiten für Herne wie folat: Sonnenaufgang 1. Januar 8 Uhr 35 Min. 11. Januar 8 Uhr 32 Min. 21. Januar 8 Uhr 23 Min. 31. Januar 8 Uhr 10 Min. Der Mond geht als schwache Sichel ins Neue Jahr und erreicht schon am 6. um 14 Uhr die Neumondstellung. Am 13 um 9 Uhr folat das Erste Viertel in den Fischen, am 21. um 12 Uhr der VöllSonnenuntergang 16 Uhr 31 Min. 16 Uhr 43 Min. 17 Uhr 0 Min. 17 Uhr 17 Min. Kleinigkeiten aus dem Herner Alltag Allerlei Erlebnisse und Beobachtungen, gesehen vom Rande der Straße #PODO E gRR Or 4R 26 3 6 15 5R C 3 Anrempeln bei Dunkelheit Wir haben schon einmal im November in der H. auf die Rüpelei hingewiesen, die in dem Anrennen von älteren Personen besteht. Eine zeitlang schien es. als ob dieser Unsug ein Ende gefunden hätte. Wir haben uns zu früh gefreut. Es wird uns mitgeteilt, daß in den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr verschiedene junge Burschen auf der Bahnhofstraße in der Zeit von 18 bis 19 Uhr ihr Wesen trieben. Der Gewährsmann wurde förmlich angesprungen und trug eine ziemliche Beule im Gesicht davon. Jetzt scheint die Polizei ebenfalls schärfer gegen diese„Helden“ vorgehen zu wollen. Wie die H.3 in der Mittwochausgabe mitteilen konnte, wird gegen solche unnützen Burschen das Jugendschutzgesetz in Anwendung gebracht nach dem Arrest und Gefängnis ver hängt werden kann. Im Interesse der Jugendlichen, die oft nur aus vurem Mutwillen und im Eifer des Geltungsbedürfnisses zu ihrem Treiben veranlaßt werden. müßten die Erziehungsberechtigten ein schärferes Auge auf die ihnen unterstellte Jugend haben. Wie schütze lch mich bei Glatteis! Es handelt sich um eine alte Erfahrungssache unserer Vorfahren. Damals trug man auch in den kleinen Städten vielfach noch die Holzschuhe. Um nun im Winter bei Glatteis das Ausaleiten zu vermeiden oder zu behindern, zog man alte Strumpfsocken darüber. In unserer aufgeklärten Zeit lacht man vielleicht darüber. Aber was ist besser. Socken über die Schuh oder einen Arm= oder Beinbruch und beschädigte Kleider, die ebenfalls nicht zu ersetzen sind. Dabei ist die Sache aar nicht lächerlich. Man versuche es einmal bei der ersten passenden Gelegenheit. Vorher bastele man sich den Ueberziehstrumpf. Man nehme einen passenden Strumpf. schneide den Füßlina ab und besetze den Rand mit Band. Damit das ganze hübscher aussieht, kann man zu der Einfassung eine andere Farbe, wie die des Strumpfes ist, nehmen. Wer auf gutes Aussehen schaut oder aar eitel ist, der kann sich noch eine schöne rote oder arüne oder auch blaue Rosette oder ein Schleifchen vornauf setzen. Wir könnten uns nicht denken, daß solch ein Passant in den Straßen von Herne auffallen sollte. Die Unfallgefahren bei Glatteis würden aber herabgemindert. Das ist die Hauptsache. Die Vertellung von Geflügel Vor Weihnachten wurde in mehreren Geschäften in Herne Geflügel ohne Marken, also im freien Verkehr verkauft. Ueber die Art der Verteilung war man in Herne auf seiten der Käufer geteilter Meinung. Bei genauerem Hinsehen aber muß man eins bedenken: Die Händler hatten nur einen kleinen Teil Geflügel bekommen. Es blieb die Frage offen, wie diese Zuteilung gerechterweise an den Mann bringen? Da wurde durch das Los bestimmt, wer in jedem Falle Geflügel erhalten sollte. Nach unserer Meinung war diese Art die einzig richtige. Denn wenn ich ein Stück Geflügel auf zehn Personen verteilen soll. muß das Kaufobjekt zerstückelt werden. In diesem Falle hätte niemand etwas ordentliches bekommen. So aber hatte wenigstens eine Familie einen Braten. den Kohlenklau macht sich in Herne breit! Zustände, die man nicht für möglich halten sollte Wir sind der Auffassung, daß jedem Lebewesen. vor allem dem Menschen, soviel als möglich und erlaubt, Bewegungsfreiheit gegeben werden soll, sonst kann sich kein Lebewesen individuell entwikkeln. Wenn solch ein Wesen aber die Freiheit nicht vertragen kann, uno zu üpvia wird. muß es Dem Tisch, dem Arbeitsplatz gib Licht, den Kühlschrank brauch im Winter nicht! Sabotage gleich. Die besagte Frau hat große Wäsche. Um das Trocknen zu beschleunigen, werden Bodentür und Haustür sverrangelweit aufgesperrt. Ungeachtet, ob es draußen Stein und Bein friert oder gelinde Witterung herrscht. In dem Haus. in dem keine abgeschlossenen Etagen vorhanden sind. herrscht natürlich eine Hundekälte. Geht ein Bewohner hin und schließt die Türen. so werden diese von der Wäsche trocknenden Frau wieder aufgemacht. Nach den Angaben unseres Gewährsmannes soll sich die Hausfrau ebenfalls auf die Seite beizeiten gestutzt werden. Beim Menschen heißt der kälteliebenden Frau stellen. das, er muß in seine Schranken gewiesen werden,] Soweit der Inhalt des Briefes. Wir meinen muß nach der staatlichen Ordnuna sein Leben, sein nun doch, daß dieses Verhalten entgegen den BeTun einrichten. Wer das nicht kann oder will, muß die Folgen tragen. Da drucken die Zeitungen in jeder Ausgabe die Geschichten von Kohlenklau ab. Manche Leser und viele Leserinnen meinen, das sei nicht nötig, das mühungen der Behörden steht, nach denen alle Volksgenossen bestrebt sein sollen, an den für unser Wohl und Gedeihen so wichtigen Kohlenvorräten zu sparen. Die Gesundheit der Volksgenossen aeht ebenfalls bei einer kalten Wohnung in sei Papierverschwendung. Das diesem nicht so ist, die Brüche. Der Einsender möge Schunz und Hilfe beweist eine Zuschrift. Nach diesem Brief scheinen bei der Polizei suchen. Wir aber meinen in bezug bei der betreffenden Frau alle Vorstellungen und auf das Verbalten der waschenden Frau und der Ermahnungen über Kohlensparen nichts zu fruch= Hausbesitzerin: es aibt wunderliche Käuze auf der ten, denn wenn die Zuschrift stimmt. kommt das Welt! Der eine macht dem andern das Leben Verhalten der in Frage kommenden Frau einer schwer! man im Topf wiederfinden konnte. So wollen wir uns auch bescheiden, die in diesem Falle nicht zu den Glücklichen gehörten. Das nächste Mal werden wir sicher dabei sein. Mit neuer Hoffnung ins neue Jahr! Nach der Freude in den Weihnachtstaaen folgte das Abschiednehmen zu Silvester vom alten Jahr! In unserem Herne ging es still zu. abegesehen von ein paar Schreiern, die da meinen. durch ihr Schreien das Glück im neuen Jahre an ihre Person zu fesseln Die meisten unserer Mitbürger feierten zu Hause im Familienkreis, dabei wurden die Reste vertilat, oder, wer ganz vorsichtig war, zoa die Vorräte der Sonderzuteilung von Spirituosen jetzt erst auf und ließ sie nach innen rinnen. Das sonst übliche Bleigießen und sonstige Scherze unterblieben, da es an Rohmaterial fehlte. Es ging auch so. Am Neujahrsmorgen sah man denn nur klare Auge und dopvelt frohe Gesichter. Nun heißt es alle Kraft zusammen nehmen zum Endspurt der Heimatfront in der Bewältigung der gestellten Aufgaben. Bewahren wir uns im neuen Jahr den klaren Blick und den festen Willen, uns der Front würdig zu erweisen und es in den Taten den feldarauen Helden gleichzutun. wer Die H2 gratuliert Eisernes Kreuz. Das E. K. 2. Klasse erhielt der Jäger Alerander Cieslarczak= ein Sohn der Witwe Marianne Cieslarczak in Herne=Sodingen. 87 Jahre alt. Die Witwe Elisabeth Stunk, Herne, Kronenstraße 38, vollendet heute ihr 87. Lebensjahk. Auch unsern Glückwunsch! Silberne Hochzeit. Sonntag begehen die Eheleute Karl Schöpf und Elise aeb. Landwehr, Vinckestraße 23, das schöne Fest der Silbernen Hochzeit. Dem treuen Abonneten auch unseren Glückwunsch. Mond-Aur und Huilergouch in Jo##ichr 1443 mond im Krebs und am 29. um 9 Uhr das Letzte Viertel in der Waaae. Im ersten Monatsdrittel ist also nicht mit Mondschein zu rechnen. Im zweiten Drittel wird es viel Mondschein geben und im dritten Viertel beschränkt sich der Mondschein auf den Morgen. In der Nacht vom 16. auf 17. findet eine Bedeckung der Hnaden durch den Mond statt. Die Planeten sind alle sichtbar. Merkur kann nach Sonnenuntergang bis etwa 15. im Südwesten gefunden werden. Venus ist ebenfalls in der Abenddämmerung zu suchen. Mars dagegen geht etwa 2 Stunden vor der Sonne auf. bleibt aber ziemlich lichtschwach, so daß er nicht besonders auffällt. Anders ist es bei Juviter. der am 11. in Oppositionsstellung zur Sonne gelanat und daher als auffälliger Stern in den Zwillingen die ganze Nacht sichtbar bleibt. Ebenso ist es mit Saturn, der sich in den Hyaden im Stier beweat. Zwischen Hyaden und Plejaden kann auch Uranus aefunden werden. Die Heizung der Reisezüge der Reichsbahn und das Verhalten der Fahraäste In der kälteren Jahreszeit ist es keine Seltenheit, daß bei der Reichsbahn Beschwerden über mangelhafte Heizung der Reisezüge einlaufen. Es dürfte nun interessieren, daß bei der Prüfung der eingegangenen Beschwerden in den weitaus meisten Fällen nicht die Eisenbahn der schuldige Teil war. sondern fast regelmäßig die Ursache zur Klage durch das Verhalten einzelner Reisender herbeigeführt wurde. Allgemein wird bekannt sein, daß die Wärme aus einem gutgeheizten Zimmer bei gleichzeitiger Oeffnung der Türen und Fenster durch den entstehenden Luftzug in kurzer Zeit entweicht. Dieser Vorgang wird nun beim Reisen auf der Eisenbahn mit erhöhter Wirkung herbeigeführt, daß in den ja ebenfalls geheizten Seitengängen der Schnellzüge die Fenster hier und dort nach Abfahrt des Zuges offen stehen bleiben. Im Winter und bei kaltem Wetter wird bei diesem Zustand während der Fahrt die kalte Außenluft mit Gewalt in den Seitengang gedrückt. und zwar auch durch alle folgenden Wagen bis zum Zugschluß. Diese starke und kalte Zugluft in den Seitengängen der Wagen dringt auch schnell durch die Fugen der Abteiltüren, zumal dann wenn in den Abteilen die Deckenentlüftungsanlagen oder auch die beiden kleinen Entlüftungsklappen über den Außenfenstern nicht geschlossen sind und ein freier Durchzug möglich wird. Auch wenn nur ein Seitengang fenster. besonders in einem der vorderen Wagen, während der Fahrt offensteht, kann in kurzer Zeit eine spürbare Abkühlung im ganzen Zuge festgestellt werden. Der Fahraast. der den Temveraturabfall im Abteil zu spüren bekommt. klagt aus Unkenntnis der Ursache und der Möglichkeit einer Selbsthilfe dann über mangelhafte Heizung des Zuges, obgleich der Grund in dem Verhalten jener Fahrgäste zu suchen ist, die es nicht für nötig halten ein Fenster, daß sie vielleicht bei einer Verabschiedung auf dem Bahnhof im Seitengang geöffnet haben. nach Abfahrt des Zuges wieder zu schließen. Ein solches Verhalten ist heute unbedingt zu vermeiden, andererseits muß ein devartiges Verhalten als grobe Rücksichtslosigkeit bezeichnet werden, denn derjenige, der so handelt, schädigt nicht nur seine Mitmenschen, sondern verstößt auch gegen die Anordnungen in der Energieeinsparung. die für alle Volksgenossen bindend sind Man kann auch nicht sagen, daß das Fensterschliesen allein Sache des Zuaversonals sei: denn die Verhütung der Folgen kann hier nur durch sofortiges Handeln jedes einzelnen erreicht werden. Aehnlich liegen die Dinge bei überheizten Abteilen. Auch hier ist es falsch. Fenster und Türen aufzusperren und die Wärme schlagartia fast ganz entweichen zu lassen. Richtig ist, den Hebel der Dampfheizung, der an der Abteilwand oder in der Mitte des Fensterbrettes angebracht ist. herumzulegen, also auf„Kalt“ zu stellen, dann die Deckenentlüftung und. wenn das nicht genügt. die kleinen Luftklappen über dem Fenster zu öffnen. Jede Radikalkur wird hier aber, zumal bei starkem Frost, zu einer schnellen und zu starken Abkühlung, jedoch nur langsam wieder zu einer angenehmen Erwärmung des Abteils führen Auch die Reichsbahn muß heute Eneraie sparen. Elektrizität. Gas. Dampf erwachsen überwiegend auf der Basis der Kohle. Die Reichsbahn heizt ihre Züge mit Dampf. Svart sie Dampf durch sachliche Behandlung der Heizeinrichtungen und der beheizten Räume, dann spart sie Kohle, spart eigene Kahlentransvorte und spart Wagen und Brennstoff für die Rüstungsbetriebe. Kleine Herner Stadtnachrichten Die Anmeldung neuer Schüler und Schülerinnen für die Unterstufe der Städtischen Handelsschule zu Ostern 1943 werden in der Zeit vom 5. bis 9. Januar 1943 im Geschäftszimmer der Städt. Berufsschule entgegengenommen. Näberes ist aus der heutigen Bekanntmachung zu entnehmen. Volks= und Brauchtumsgruppe. Der nächste Singabend der Volks= und Brauchtumsarupve findet am Sonnabend. dem 2. Januar. 19.30 Uhr. in. Saale Borgmann statt. Die dort vorgesehene Feier fällt aus. „Anf der Alm da gibts ko Sünd“. Am 4. Januar. 16 Uhr. Gastspiel der Tegernseer Bauernbühne „Auf der Alm da gibts ko Sünd“, im Saalbau Strickmann. Herne. Shamrockstraße 44. Eintrittskarten sind in der KdF=Verkaufsstelle. Herne, Bahnhofstraße 45. erhältlich. Kellerbrand. Am Tage vor Neujahr wurde die Feuerwehr nach der Bahnhofstraße gerufen, wo in einem Geschäftshause im Keller Lagergegenstände in Brand geraten waren. Die Wehr löschte den Brand in kurzer Zeit. Ein gefährlicher Sturz. Die, Ehefrau M. aus dem Baukauer Stadtteil rutschte auf der Straße aus und schlug sich die Schlagader am Arm durch. Sie mußte in das Krankenhaus eingeliefert werden. KEA Vereinfachung der Quittungskarten Eintragung der Arbeitsverdienste und Beschäftigungszeiten Nach der zweiten Lohnabzugsverordnung sind in der Invalidenversicherung vom 29. Juni 1942 ab und in der Angestelltenversicherung vom 1. Juli 1942 ab für versicherungspflichtige Gefolaschaftsmitglieder regelmäßig keine Beitragsmarken mehr zu verwenden. Dafür hat der Arbeitaeber, da für die spätere Feststellung der Rentenleistungen die Beschäftigungszeiten und die Höhe der bezahlten Beiträge nachgewiesen werden müssen. eine Bescheinigung auszustellen. In diese sind nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses. spätestens aber nach Ablauf des Kalenderfahres einzutragen: 1. die Zeit. in der der Arbeitgeber den Versicherten in diesem Kalenderjahr beschäftigt hat. 2. der gesamer Entaelt, den der Versicherte in dieser Zeit von dem Arbeitaeber erhalten hat Alle Arbeitgeber haben daher nach dem 31. Dezember 1942 diese Eintragungen vorzunehmen. Um den vorzeitigen Umtausch der Karten alten Musters zu vermeiden, haben die Bescheinigungen. soweit nicht bereits neue Karten ausgestellt sind. auf besonderen Einlagezetteln zu erfolgen, die bei den Ausgabestellen(Polizeibehörden. Krankenkassen usw.) erhältlich sind. Die alten Karten dürfen vor Ablauf der gesetzlichen Umtauschfrist von drei Jahren erst umgetauscht werden, wenn auf dem Einlagezettel für Eintragungen kein Raum mehr ist. Die jetzt vorzunehmenden Eintragungen haben sich auf die Beschäftigungszeiten und Entgelte von 29. Juni 1942 ab in der Invalidenversicherung und vom 1. Juli 1942 ab in der Angestelltenversicherung zu beschränken. weil für die Zeiten vorher die Beiträge noch durch Verwendung von Marken entrichtet sind. Die Beschäftigungszeiten sind genau einzutragen. Unterbrechungen der Beschäftiauna sind nur einzutragen, wenn kein Entaelt weiter gezahlt wurde(Krankheitszeiten, unbezahlter Urlaub) und wenn sie mindestens eine Kalenderwoche bei Invalidenversicherungspflichtigen, mindestens einen Kalendermonat bei Angestelltenversicherungspflichtigen betragen haben. So ist in die Quittungskarte einer Hausgehilfin, die von Montag. dem 23. November. bis Sonntag. dem 6. Dezember 1942 erkrankt war. als Beschäftigungszeit einzutvagen: 29. Juni bis 22. November 1942 7. Dezember bis 31. Dezember 1942. Handelt es sich im gleichen Falle um einen Angestellten, so hat die Bescheinigung zu lauten: 1 Juli bis 31. Dezember 1942. Entgelt ist in den Karten die Summe aller in der eingetragenen Beschäftigungszeit gewährten Bar= und Sachbezüge aufzuführen. die als Gegenleistung für die geleistete Arbeit gegeben wurden und als heitvagspflichtiger Entaelt im Sinne der Sozialversicherung aufzufassen sind Zum Entaelt gehören beispielsweise auch die Familienzuschläge. Gewinnanteile. Weihnachtszuwendungen. die Ausfallvergütung für freie Station. Wohnung oder Kost. sowie Ueberstundenvergütungen, diese jedoch ohne die sogenannten Mehrarbeitszuschläge, die nicht Entaelt sind. Für die Sachbezüge ist der amtlich festgesetzte Wert einzusetzen. Eiserne Sparbeträge sind vom Entaelt nicht abzusetzen, obwohl sie kein betragspflichtiger Entaelt sind. Für eine Hausgehilfin mit einem Barlohn von 48 RM und mit freier Station im amtlich festgesetzten Wert von 42 RM monatlich, die von ihrem Monatslohn 13 RM eisern spart, ist der Eintragung der volle Entaelt von 90 RM monatlich zugrunde zu legen. also für die Zeit vom 29. Juni bis 31. Dezember 1942 ein Arbeitsverdienst von 540 RM einzutragen. Die Eintragungen sind möglichst umaehend am Jahresbeginn vorzunehmen, damit den Versicherten keine Nachteile entstehen. Wochenspruch der NSDAP: Nicht auf das Beste, auf dein Bestes kommt es an.“ Arndt Die Wochenschau: Die neue Deutsche Wochenschau beginnt mit Bildern aus der Menestadt Leipzig, die ein Gruß der Heimat an die Front sein sollen. Aus der Heimat sehen wir dann weiter Aufnahmen aus dem Berliner Sportpalast. Der Reichsmarschall spricht vor dem jungen Offiziersnachwuchs des Heeres, der Kriegsmarine und der Luftwaffe.— Ein weiteres Bild zeigt uns den Schutz der Heimit durch unsere Flakartillerie.— Im Führerhauptquartier treffen der italienische Außenminister Graf Ciano und der Chef des italienischen Generalstabes, Marschall Cavallero, ein wo sie von Reichsaußenminister von Ribbentrop begrüßt werden. Der Führer empfängt die Abgesandten des Duce zu längeren Besprechungen.— Nun schwenkt die Kamera zum Kriegsschauplatz In Tunesien. Der Pflug des tunesischen Bauern durchfurcht den Boden. Ein friedliches Bild. Im Schutze der deutschen Waffen kann die Bevölkerung der von unseren Truppen besetzten Gebiete ruhig ihrer Arbeit nachgehen. Wir begleiten den Ritterkreuzträger General Fischer dem inzwischen vom Führer das Eichenlaub zum Ritterkreuz verliehen worden ist, auf einer Fahrt zu den vorderen Stellungen im Raum von Tebour. da. Ueberall begegnen wir den Zeugen der ersten Niederlage der anglo=amerikanischen Landungstruppen— zerschossene Panzer zerschlagene Waffen und tote Briten und USA Soldaten. Vom afrikanischen Kriegsschauplatz aus führt uns die neue Deutsche Wochenschau hinauf zum hohen Norden der Ostfront. Vorgeschobene Posten sichern den Stellungsbau, der mit Spitzhacke und Spaten im tief gefrorenen Boden viel Mühe kosten. Auch der Tarnanstrich der Geschütze wird erneuert. Neu eingetroffene Stahlhelme werden weiß gestrichen. Der Kompaniemaler hat darin eine solche Fertigkeit erlangt, daß ein vorbeikommender Kradmelder den Stahlhelm gleich auf dem Kopf geweißt bekommt. Schneller gehte nicht. Auch sonst bekommen wir einen Einblick in das tägliche Leben unserer Soldaten im hohen Norden der Ostfront, Generaloberst Dietl besichtigt Stellungen der Hauptkampflinie und gibt Anweisungen zu ihrem weiteren Ausbau; Ritterkreuzträger General Weißenberger zeichnet am Jahrestag der Befreiung Finnlands tapfere finnische Soldaten mit dem Eisernen Kreuz aus. Wir sallen neue Füme in Herke LICHTBURO HAB MICH LIEB! Ein Marika=Röck=Film ganz besonderer Art. Eine Augenweide in der Ausstattung. ein Ohrenschmaus in der Handlung. Es han. delt sich um ein Abenteuer mit Liebe und vielen heiteren Situationen. Eine Ballettkünstlerin wird durch viele verpaßte Gelegenheiten zum Star. Während der verwirrenden Zufälle verlobt sich die hübsche kleine Ballettratte oder will es vielmehr, mit einem Aegyptologen, der wohl von Mumien Ahnung hat, aber nicht von kleinen hübschen Mädchen. Der Freund stößt ins Horn und will den Gelehrten vor der Ehe retten. Kommt der in der Tänzerin an den Unrechten. Zum Schluß gibt es zwei verliebte und verlobte Paare. Wie gesagt, ein hübscher Unterhaltungsfilm. anziehend in Ausstattung und Ausführung. — Dazu einen Kulturfilm und die neueste Deutsche Wochenschau. pront und Heimat, SCHAURURO MASKE IN BLAU Schneid, ungarisches Feuer und Lebendigkeit sprühen aus diesem Film, die Clara Tabody den Zuschauern vermittelt Wolf Albach Retty mimt den liebenswürdigen Frechdachs einen brum. migen Alten stellt Hans Moser dar der unter der frostigen Maske eine sonnige Herzensgüte verbirgt usw. Dieses gibt in der Handlung ein seines Ragout von Schwung und Rhythmus von Witz und Temperament umrahmt von Musik, Tanz und Liebe, das ganze übergossen von jenem Gewürz, das nur der schötzen kann, der es an der Ursprungsstelle genossen hat, in Ungarn: Paprika.— Neben diesem humorvollen Film wird noch ein Kulturfilm und die neueste Deutsche Wochenschau gezeigt. OLORA-PALAST FÜNF MILLIONEN SUCHEN EINEN ERBEN Auch dieses Lichtspieltheater hat sich einen Lustspielfilm verschrieben und nicht den schlechtesten. Wir nennen nur den Namen Heinz Rühmann, der in einer Doppelrolle auftritt, und alle Besucher werden ahnen was da an Tollität ausgeheckt wird. Aber auch die anderen Künstler suchen es dem Hauptdarsteller gleichzutun. So zieht ein Lustspiel an uns vorüber auf der Leinwand, das den trüben Alltag vergessen und das neue Jahr mit frohem Lachen anfangen läßt.— Auch hier wird neben einem Kulturfilm die neueste Deutsche Wochenschau geboten. ALHAMBRA OBERWACHTMEISTER SCHWENKE Gustav Fröhlich als Oberwachtmeister Schwenke muß man gesehen haben. Ist der Film auch schon älterer Herstellung, so nimmt das doch nichts von seiner Zugkraft. Die Besucher werden auf jeden Fall zufrieden gestellt. Dozu sehen wir die neueste Deutsche Wochenschau. APOLLO EINER FÜR ALLE Das Apollo-Theater hat sich zwei Filme aus dem Fronterleben verschrieben, die beide gleich interessant und packend auf die Zu. schauer wirken werden.„Einer für alle“ berichtet den Heldenkampf unserer U.Boote dazu ein Film aus der Tätigkeit unserer Nachrichtentruppe:„Melder durch Beton und Stein". Der letzte Film wird besonders auf unsere Jugend eine große Anziehungs. kraft ausüben. Bietet doch gerade die Nachrichtentruppe für unsere Jugend ein seld der Betätigung auch bei den Pimpfen und in der HJ.— Daneben sehen wir einen Sportfilm und die neueste Deutsche Wochenschau. Albert Wemper. Aus der Bewegung Kreisleitung der NSDAP. Herne Castrov=Raurel Sonnabend, den 2. Januar. 17 Uhr, Führerbesprechung. 18 30 Uhr Dienstappell der Dienststelle Kreisleitung im Hotel Schmitz, Bahnhofstraße. Das Hochzciisschilf von Washington : C L i n n M e r c e r s a b e n t e u e r l i c h e F a h r t Es ichlite an weißen Frauen Asa Svin..., gglichen hreihundert Da. den Sparguthaben Leg z ihren Männern komdie auf au, e schiehlich die Reise doch noch kb Lissabon, im Dezember 1942. Als eigentlicher Begründer und Förderer des großen nor uan wollten, wu amerikanischen Staates Washingion im außer- mi sten Nordwesten der USA wird ein gewisser Ala Shinn Mercer gefeiert. Es ist bekannt, dar Roosevelt die Führung der Welt anstrebt uno diesen Anspruch mit den hervorragenden zivilisatort schen und kulturellen Leistungen der ner sowie mit der Behauptung begründet, daß die USA das„ideale Beispiel“ für die polit Staatsform der übrigen Länder der Welt liefere. Es lohnt sich deshalb. an die Wiege eines der wichtigsten Staaten dieses anspruchsvollen Landes zu treten, um sich die Herkunft der Männer anzusehen, die heute ihre Hände nach der ALeltherrschaft ausstrecken Keine weihen Frauen In Puget Sound! Asa Shinn Mercer kam in der Mitte des vori gen Jahrhunderts von Ohio nach einer abenteuer lichen Wanderung nach Puget Sound. Hier betei Abenteuerliche Seelahrt in aller Heimlichkeit geschehen. Aber §“ Continental“ in New York die Anker liche die on mtzen bunderte von Ruderbooten mit e.“. t„.Ln und ihre Schuldscheine schwenkenden Proteiterengen, Tcgiff, Mercer hatte sich vorsichtshelber Kohlenbunker versteckt und kam erst botver m. Tee zum Vorschein, um sich seiseder an bo u, widmen. Das stellte sich schon e·h Farier Zeit als sehr schwierig beraus. Denn die„Continental“ war zwar mit einem Harmonium für die abendlichen Hymnen, aber in bezug auf das Essen und den sonstigen Komfort sehr unauf das enen-###n Bei dem für diese Seite de Geschäfts verantwortlichen Herrn Holladay hatte offensichtlich die Galanterie nicht über die lichen nnrrtunn. 12 Rugfztaier zu siegen vermocht. Nachdem den Frauen late er sich als Holzfäller an der Lichtung der rie. Prostig Zen lang nichts anderes als gekochte Bohsigen pazifischen Urwälder und erkannte schon nach gen uind Salzwassertee vorgesetzt worden war. ginkurzer Zeit, wie es in seinen Memoiren heißt, die Rot seiner Kameraden. Es fehlte an weißen Frauen. In den Blockhütten hausten die Männer mit„schmutzigen Indianerweibern inmitten einer Schar halbblütiger, verkommener Kinder und sehn ten sich nach der echten, idealen Lebensgefährtin. Asa Marcer beschloß, sie ihnen zu beschaffen. Er trat mit seinem Plan an den Gouverneur und die gesetzgebende Körperschaft des jungen, erst im Entstehen begriffenen Staates heran und erhielt sofort ihre Einwilligung. Aber es fehlte an Geld in der Staatskasse. Mercer ließ sich nicht ent mutigen. Im Herbst des Jahres 1865 machte er sich auf seine große Reise. Er hoffte, die Unterstützung des USA Präsidenten Lincoln zu finden Doch als er eines Morgens in Washinaton eintraf hing die Stadt voller Trauerfahnen. Lincoln war in der vorhergehenden Nacht ermordet worden Pöllig niedergeschlagen drang er zu dem neuen Präsidenten Johnson vor. Johnson. sein Kahinett und viele Senatoren erteilten ihren Segen für seinen außergewöhnlichen Plan. Aber Geld gaben auch sie ihm nicht 300 Mädchen gehen auf die Reise Wie Mercer schließlich in den Besitz eines Truppentransportschiffes gelangte, ist eine Geschichte für sich, die ein anschauliches Bild von den eigenartigen Methoden der„USA=Gründerzeit“ vermittelt. Eine Rolle spielen dabei der General Ulnsses Grant, sein Quartiermeister, der seinen Vorgesetzten bei der ihm befohlenen Auslieferung des Truppentransporters glatt und ungestraft den Geborsam verweigerte und ein fragwürdiger Rechtsvertreter Holladay, der gleichzeitig eine Postkutschen=Linie nach Puget Sound, sowie eine billigere, aber drei Monate längere Schifffahrtsroute um das Kap Horn betrieb. Mercer war auf ebenso schwierigen Umwegen in den Besitz von 80000 Dollar gekommen, die restlos für seinen Werbefeldzug um die Heiratskandidatinnen und den von Holladay doch noch zustandegebrachten Ankauf des Schiffes draufgingen. Als alles geregelt zu sein schien und sich 500 unternehmungslustige Frauen gefunden hatten, setzte in der New Yorker Presse eine Kampagne gegen Mercers Hochzeitsschiff ein. Die vorher in den Kirchen von Boston abgehaltenen Gebete für diese„sich einer großen Aufgabe opfernden Mädchen“ waren vergessen. Der„New York Herald“ veröffentlichte dunkle Anschuldigungen gegen die ehrlichen Absichten der Männer von Puget Sound und behauptete schließlich. Mercer werde die Frauen niemals in den Hafen der Ehe, sondern höchstens in eines der berüchtigten Hafen=Häuser führen. Zweihundert Mädchen fuhren weinend wieder in die Heimat. Die anderen hielten bei Mercer aus. Das Schiff konnte jedoch nicht zur festgesetzten Zeit abfahren. Holladay annullierte seinen Vertrag mit Mercer und dieser war nicht nur um 80000 Dollar. son dern auch um alle anderen Hoffnungen ärmer. Zu spät erkannte er, wie er in seinen Memoiren beteuert, daß er in die Hände eines gemeinen Betrügers gefallen war. Holladay hatte die Presse Auch gen die letzten Reste der Etikette verloren. sonst erwies sich die„Continental“ trotz ihrer romantischen Bestimmung nicht als ein Märchenschiff. Ehe der Amazonenstrom erreicht war, mußte der erste Matrosenmaat wegen Mordes an einem seiner Kameraden in Ketten gelegt und eine der Frauen in ihre Kabine eingesperrt werden, weil die fünf männlichen Mitglieder der Besatzung keine Zeit mehr zur Ausühung ihres Berufes fanden. Auch Mercer traf seine Wahl unter den Tamen. nachdem er aus dem Kohlenbunker aufgetaucht war und Gelegenheit zur Ueberprüfung seiner Fracht gefunden hatte. Aber in San Francisco, wo das Schiff nach 96 Tagen ankam, wurde Mercer wieder einmal aus allen Himmeln gerissen. Schon von weitem schallte wüster Lärm über das Wasser und ehe das Schiff im Hafen vor Anker gehen konnte, war es von hunderten von Ruderbooten umgeben, in denen unternehmungslustige Männer von San Francisco herbeigeeilt waren, um sich der kostbaren Fracht zu bemächtigen. Mercer verteidigte seine Frauen bis zum äußersten. Unter seinen Fausthieben stürzten mehrere Aufdringlinge, die an den Schiffstauen über die Reeling zu klettern versuchten, in das Meer. Die wohl oder übel am Ufer Zurückgebliebenen brachen daraushin in Jubel aus und die Ordnung konnte mühsam wiederhergestellt werden. In seinen Memoiren behauptete Mercer, daß dieser Ansturm durch die über den Zweck seiner Mission ausgestreuten Skandalgeschichten inspiriert worden sei, die dem Hochzeitsschiff nach San Francisco vorausgeeilt waren Dazu kam. daß der geschäftstüchtige Herr Holladan von New Vork aus dem Kavitän der„Continental“ die Weiterfahrt verbot, denn auch in San Francisco waren Frauen, ob tugendhaft oder nicht. in jenen Zeiten knapp. Mercer aab seine letzten beiden Dollar für ein verzweifeltes Telgramm an den Gounerneur des Staates Washington aus. Er erhielt umgebend eine lange(lückwunsch-Collektinantwort, aber von Geld wurde darin nichts erwähnt. Sut angekommen Irgendwie arrangierte Mercer dann dort die Weiterreise für wenigstens vierzig Frauen auf einem Holzschoner, nachdem er die anderen zum geduldigen Ausharren verpflichtet hatte. Indessen, das Unheil verfolgte ihn von Hafen zu Hafen. Kurz vor dem Ziel riet ihm eine mitfühlende Seele. Seattle so zu betreten, wie er New York verlassen hatte, das heißt im Kohlenbunker. Denn auch bis Puget Sound waren inzwischen die böswilligen Gerüchte gedrungen, und der Holzfäller hatte sich ein gewaltiger Zorn wegen des schlechten Rufes bemächtigt, der ihnen angeblich von Mercer besorgt worden war. Weiter sickerte im ganzen Land durch daß Mercer die ihm vor seiner Abreise anvertrauten, zur Anlage im Osten bestimmten Privatgelder restlos für seine Mission verbraucht hatte. „Toch Mercer zeigte sich wieder auf der Höhe. Als der Schoner in Seattle einlief, stellte er sich, kampagne gegen ihn gestartet, um die Reise bis umringt von seinen Frauen, an den B: das ütber die festgelegte Zeit hinauszuschieben und ihn Schiffes und schwenkte mit triumphierender Geso um sein Geld zu prellen. Mit neuen, von Mer= bärde seinen Hut eer irgendwie zusammengebrachten Geldern sowie der am Quai wartenden Holzfäller verwandelte Ist Sria Danne Ein Kriminalromen GOHI von H Elisaberh Ngrx Seitang. Urheberrechtsonuts: Literarisches Büro Neues Leben Bernan Obb 77 „Das wohl! Er kann der Empfänger des Postlagerbriefes„A. Z.200“ sein. Es wäre dann möglich daß er am Abend des 16. August zur„hohen Fichte“ fahren wollte. Und dann wieder wäre es denkbar. daß er irgendwie mit dem Fall Danne in Verbindung steht. nicht als handelnde Person bei dem Mord: aber irgendwie sonst.“ Das Telephon rief. und Burkhart griff nach dem Hörer. „Kriminalinspektor Burkbart!“ „Hier Kommissar Müller. Polizeidirektion. Herr Inspektor. wir haben den Eukel! Ein Arbeiter auf dem Güterbahnhof hat ihn in einem Viehwagen entdeckt. Fast wäre er uns doch entschlüpft.“ „Wo befindet er sich jetzt?“ „Hier. im Polizeiarrest.“ Ich komme sofort noch einmal zur Direktion. Ich will noch heute abend mit Eukel reden!" Inge seufzte:„Nun willst du wieder fort, Vater?" Burkhart hing ab.„Das muß sein! Ich denke, daß ich um neun wieder da bin.“ „Aber erst etwas essen!" „Ich esse später!“ Er lief schon hinaus und machte seinen Wagen fertig. Es gab einen schnellen Abschied. Dann litt sein Auto in schneller Fahrt der Stadt enthegen. Gespannt sah Burkhart auf die Tür. durch die Kommissar Müller Heinrich Ensel hereinführte. seindselige, nechende Augen scheuten ihm entgegen. Zögernd kam Heinrich Eukel näher, ein großer. kräftiger Mensch. dessen Züge Rücksichtslosigkeit und Durchtriebenheit verrieten. Burkhart deutet auf den Stuhl ihm gegenüber. „Setzen Sie sich!“ Eukel blieb jedoch stehen und murrte:„Ich wünsche jetzt schleunigst zu wissen, barum man mich hierher gebracht hat. Ich lege Beschwerde ein!" „Das dürfen Sie ruhig tun. Setzen Sie sich jetzt.“ Widerwillig kam der Verhaftete der Aufforderung nach. Burkhart stellte seine Personalien fest. Er fragte ihn über seine Vergangenheit aus und hörte— was er schon wußte—. daß Eukel die letzten sechs Jahre auf Gut Marienhof als Verwalter tätig war. „Sie waren aber auf Marienhof nicht sonderlich beliebt.“ „Das kann ich nicht ändern.“ „Wie kam es eigentlich, daß Sie die Stellung auf Marienhof erhielten?“ „Ich habe ja gute Zeugnisse.“ „Sind Sie nur auf Ihre Zeugnisse bin angestellt worden? So besonders gut waren die doch gar nicht.“ „Es hat mir niemand eiwas Schlechtes nachsagen können.“ „Ich habe Sie etwas gefragt. Antworten Sie darauf!“ „Na ja. mein Vater hatte einmal dem alten Herrn Danne einen großen Dienst erwiesen. vor vielen Jahre, und deshalb— „Ihr Vater ist jetzt tot?“ „Ja“. „Der alte Herr Danne wollte also mit dieser Anstellung eine Dankespflicht erfüllen, und sein Sohn Paul ließ es dabei, als er da: Gut übernahm. Sie hatten eine gute Stellung und Sie hat ten auf Marienhof einen guten Herrn. Eukel. Aber Sie haben das Ihnen entgegenbrachte Vertrauen schlecht belohnt. Sie haben Gelder unterschlagen.“ Heinrich Eukel fuhr auf. Er ballte die Hände zu Fäusten. „So. bin ich also deshalb angezeigt worden? Hat Danne noch vor seinem Tode Anzeige gegen mich erstattet?“ „Paul Danne hat nicht daran gedacht. Sie zur Anzeige zu bringen. Und auch seine Angehörigen haben jetzt nach seinem Tod noch keine Anzeige gegen Sie erstattet. Aber ich weiß um Ihre Lumperei.“ „Dann geht Sie das auch nichts an! Und ich verlange, daß Sie mich freilassen!" „Nur gemach! Ich wollte zunächst feststellen. daß Sie sich Verfehlungen zuschulden kommen ließen, und daß Sie Paul Danne viel zu danken hätten, da er non der Anzeige absah. Sie aber waren nur in Wut. nicht wahr, daß er hinter Ihre Schliche kam, daß er sich erlaubte. Ihre Unterschlagungen aufzudecken.“ „Ich habe keine Lust, mich mit Ihnen darüber zu unterhalten! Aber Sie haben es auf mich abgesehen— „Kommen wir zur Sache! Sie verließen das Gut Marienhof und begaben sich zur Stadt Warum meldeten Sie sich in Löhndorf nicht ordnungsmäßig ab?“ Weil ich nicht wußte, ob ich nicht bald wieder draußen wohnen wurde.“ „Und hier in der Stadt suchten Sie sich in der Schlossergasse eine Stube. Aber warum gaben sie nicht ihren richtigen Namen an. Sie nannten sich Hans Erl.“ „Das aeht niemand etwas an!“ „Sie werden sich noch belehren lassen müssen men das etwas angeht!— Warum verstecken Sie sich?“ „Ich versteckte mich gar nicht.“ „Natürlich versteckten Sie sich! Sie ließen sich och mit meinem Bart mache l. Und wenn mich die Augen sch: werde ich wohl eine Brille tragen dürfen.“ „5„ wallten sich nicht erkennen lassen! doch in######tiren sich nicht finden der Räge sein3s“ sein!— Warum wollten „Das aeht Sie alles gar nichts an!“ „Warum sagen Sie nicht:„Sie wollten Braut zuliebe in der Nähe bleiben?“ A#n#— isch habe gar keine Braut.“ „Ich wüßte nicht.“ Komm habe ia Priete Gan ainen Schwindeleie sen, in der sie von der Mutter Anna Uhle en, in der di, an die Tochter schreibt, daß mistseng##peiert, nicht so kurgerband übe Wary, sind Eie““ ennenternen möt des Mäbels gefak=zen sebt nicht zu der wenn ich morgen früh nicht au; und(olag“ alle Zier etwis erlebens.“ nn Sie sich weiterhin so fleaelba 45 bieun ui (Fortsetzung so sich in fähe Begetsterung. Alle Pläne seiner Lonchung waren vergessen. Eine Mütze nach der anderen wirbelte durch die Luft und der Hafen ertönte von brausenden Hochrufen Mercers persönliches Schicksal versank in Einsamkeit und Armut, wie das so häufig bei Männern seiner Art der Fall ist. Aber das Amerika von heute hat seinen Ruhm gesichert. Denn, wie es kürzlich in einer nordamerikanischen Zeitschrift hieß, ihm und nur ihm habe der Staat Washington sein Wachstum und seine Bedeutung zu verdanken Die Enkel jener Frauen seien heute die geachtetsten und prominentesten Männer Washingtons. Sekabke#ill an Wüncken Reuanche nehmen Frankfurter Stadtel in Paris- Bratislava Preßburg Gast des Dresdner SC Das Sportprogramm für das erste Wochenende im neuen Jahr zu 1943 ist zwar nur wenig umfangreich, doch verzeichnet es für Be unsere westdeutschen Sportfreunde einige interessante Veranstal. k3 tungen. Im Fußball werden in Westfalen und im Mosel land die Meisterschaftsspiele fortgesetzt, während es am Nieder. rhein und in Köln=Aachen einige Freundschaftstreffen geben wird Das stärkste Interesse wird man wohl unstreitig dem Renanchespiel Fr Schalke 04 gegen München 1860 entgegenbringen, das morgen im Kölner Stadion durchgeführt wird. Beide Vereine werden bemüht sein das stärkste Ausgebot auf die Beine WDestfalia wilt endgüktig in Jiekerkeit! Aber Alemannia Gelsenkirchen ist ein starker Gegner— Viermal um zwei Punkte Preßburg und dem Berliner Meister Blau Weiß das die slowakischen Gäste vor 10000 Zuschauern im Poststadion mit 3:2 (3:1) knapp aber verdient gewinnen konnten. Der Erfolg der Gäste war vor allem der überragenden Leistung in der ersten Halbzeit zuzuschreiben, gelang es doch den Preßt halb von 20 Minuten Blau We zu geben. eßburgern, innereiß mit drei Toren das Nachsehen „Der e Fußballsonntag im neuen Jahr bringt gleich wieder vier Meisterschaftsspiele im Lande der Roten Erde. Obwohl dem Titelverteidiger Fl Schalke 04 die Westfalenmeisterschaft kaum noch zu entreißen ist, hält die Spannung im Gau Westfalen doch weiterhin an. Der Zweikampf zwischen der Spog Röhling= hausen und dem ViL Altenbögge um den westfälischen Vizemeinter“ rückt immer mehr in den Vordergrund aber auch in der Abstiegsfrage ist noch keine endgültige Klärung er. Das Punktespiel FC Schalke 04 gegen Bf Bochum 4s mußte FSV Frankfurt war besser auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden Auf der„Alm“] Der FSV Frankfurt empfing am Neujahrstag die am Niederin Bielefeld tritt die Arminiaelf gegen Svoa Röh= rhein führende Mannschaft von Westende Hamborn zum Sewer“e werd.““ Auf seden Fall werden die Biesefelder ner, Freundschaftskampf. Die Frankfurter hatten in dem flämischen süchen für die 0:3=Niederlage aus dem Hinspiel Revanche zu Stürmer Relis und dem Leipziger Gastspieler Doenel wertvolle nehmen. Der Neuling TuS Horst=Emscher ist inzwischen Verstärkung zur Stelle, so daß der 3:1(0:0) Sieg zustandekam. in arge Bedrängnis gekommen; selbst zu Hause wird er es geen den spielstarken VfL Altenbögge sehr schwer haben. bringen. Ob die Königsblauen für die 0:2=Niederlage in erlin an dem Tschammerpokalsieger München Revanche nehmen ninen erscheint noch fraglich. Der SK Bratislava Preßburg absolviert sein zweites Deutschlandspiel deim Dreodner SC. während die Frankfurter Stadtvertretung bei der Pariser Soldatenelf zu Gast ist. Im Handdall gibt es neben den Punktespielen einen H3 Vergleiche kampf zwischen Westfalen=Süd und Mosselland in Dortmund Der Eissport ist wieder mit mehreren Großveranstaltungen vertreten In Köln laufen am Samstag und Sonntag Lydia Beicht Inge Jeli Madleine Müller und Gerdom=Braun, während Köln und Hamburg sich im Eishockey gegenüberstehen. Die Eishockeymannschaft der Düsseldorfer EG ist am Samstag noch in Mannheim zu Gast, wo auch Martha Muselik ihr Können zeigen wird und am Sonntag spielen die Düsseldoxfer, in Garmisch=Partenkirchen gegen den deutschen Meister Sc Rießersee. Die Wiener EG beendet ihre Neujahrereise in Zakopane. Die H3= Schwimmer der beiden westfälischen Gebiete kämpfen In Erkenschwick, wo Olga Eckstein und Paula Tatarek ihr Können im Kunstspringen zeigen werden An Beruse dorkämpfen in Herzogenbusch nimmt deutscherseite der Geraer Müller teil. Bei den internationalen Radrennen in Zürich sind Lohmann und Schorn beteiligt während schließ. lich vom Pferdespor; zu melden bleibt, daß Gelsenkirchen seine Trabrennen ohne Pause fortsetzt rminia Marten erwartet Borussia Dortmund. Wenn die Borussen das Hinspiel auch glatt mit 8:2 gewinnen konnte i, so ist die Frage nach dem Sieger diesmal vollständig 1. FE Nürnberg hat schon 28 Punkte Der 1. FC Rürnberg steht in Nordbayern mit 28:0 Punkten offen, zumal der Tabellenletzte inzwischen Verstärkungen erhal. an der Spitze der Tabelle vor den dichtauf folgenden Schwein ten hat. Recht reizvoll verspricht die Auseinandersetzung am Schloß Strünkede zwischen Westfalia Herne und Alemannia Gelsenkirchen zu werden. Die Herner wollen sich durch einen Sieg weiter in Sicherheit bringen. TuS Horst=Emscher— VfL Altenbögge Westfalia Herne— Alemannia Gelsenkirchen Arminia Bielefeld— Spog Röhlinghausen Arminia Marten— Borussia Dortmund Mlt einem Sleg ins neue Jahr! Der Bereichsligist Westfalia konnte in den letzten Wochen des alten Jahres wertvollen Boden gutmachen. Das neue Jahr wollen die Strünkeder mit einem Sieg eröffnen. Dieses Vorhaben ist aber nicht leicht zu verwirklichen, da morgen mit Alemannia Gelsenkirchen eine spielstarke Mannschaft am Schloß Strünkede aufmarschiert Die frühere„Gelsenauß=Elf“ nimmt mit 12:12 Punkten augenblicklich den fünften Rang in der west. fälischen Gauklasse ein. Auch das Torverhältnis von 23:18 läßt erkennen, daß die Gäste besonders in der Abwehr recht stark sind. Die besten Abwehrspieler sind unstreitig der bekannte Torhüter Sockel und der zuverlässige Mittelläufer Bartsch. Im Hinspiel lieferte Westfalia bekanntlich in Gelsenkirchen ein großes Spiel, unterlag aber damals durch einen überraschenden Torschuß des alten Kämpen Vatter knapp mit 0:1. Für morgen sind die Herner nun besser gerüstet. Sie treten wieder mit einer sehr starken Mannschaft an, zumal auch die beiden Gastspieler Göthe und Volz wieder zur Stelle sind. Für den Angriff bedeutet besonders die Mitwirkung des Urlaubers Idkowiak eine besondere Verstärkung. Man darf somit ein spannendes, Spiel im Westfalia=Stadion erwarten. Wenn die Herner zu ihrer besten Form auflaufen, können sie vielleicht einen knappen Sieg und zwei wertvolle Punkte erringen. Die Anstoßzeit ist vom Gau auf 15 Uhr festgesetzt wornen Die ersten Tschammerpokalsplele Mit dem ersten Sonntag im neuen Jahr setzt der Wettbewerb um den Tschammerpokal ein. Von den Herner Vereinen greifen morgen aber nur VfL Herne und KS6 Germania Herne ein. Die VfLer erwarten auf ihrem Gelände in Horsthausen den STB Werne und haben berechtigte Aussichten die erste Runde slegreich zu überstehen. Wesentlich schwieriger dagegen hat es die Kriegsspielgemeinschaft Germania die den Nachbarn Teutonia Riemke aufsuchen muß Im Zillertal hängen die Trauben schon immer recht hoch. Ob Germania diese Hürde nehmen kann, erscheint uns doch recht fraglich. SV Sodingen benötigt dringend Punkte In der Staffel Gelsenkirchen der 1. Klasse wird die Meisterschaft morgen mit drei Spielen fortgesetzt. Der wichtigste Kampf steigt in Wanne=Eickel, wo die Reichsbahnelf gegen den Tabellenführer Union Gelsenkirchen antreten muß. Recht schwer wird es TB Eickel bei dem Sportverein Beckhausen haben. Der Sportverein 1912 Sodingen erwartet schließlich auf dem Gelände an der Mont=Cenis=Straße die vom Abstieg bedrohten Preußen aus Wanne=Eickel. Für die Sodinger ist dieses Spiel besonders wichtig, da im Falle einer Niederlage die Abstiegsgefahr näher rückt. Zu Hause müßten die Sodinger aber gegen den Tabellenletzten zu Sieg und Punkten kommen können. Bratislava beslegte Blau-Weiß Berlin Der Fußballbetrieb in der Reichshauptstadt beschränkte sich am Neujahtstag auf ein Freundschaftsspiel zwischen Bratislava furtern mit 26:2 Punkten. Am Neujahrstag wurde der BfL Nürnberg mit 7:1 klar geschlagen, obwohl der Lokalrivale den ersten Torerfolg erzielte. Lazzarl außer Gefecht Lazzari zog sich bei der Boxveranstaltung in Rom am Silvesterabend einen Knöchelbruch zu, so daß er für einige Monate außer Gefecht gesetzt ist. Das Schwergewichtstreffen zwischen Martin und Lazzari nahm einen unerwarteten Verlauf. Lazzari brach sich in der dritten Runde den rechten Fußknöchel, trat wohl zum vierten Gang nochmals an doch mußte er nach kurzem Schlagaustausch aufgeben. Van Dam schlug Walter Müller Im ausverkauften Amsterdamer Konzertgebäude wurden deutschniederländische Berufsboxkämpfe veranstaltet. Das Haupttreffen sah den niederländischen Mittelgewichtsmeister Lue van Dam in zehn Runden knapp aber verdient nach Punkten über den Geraer Walter Müller erfolgreich. Ebenfalls im Mittelgewicht schlug Posno, den in Leipzig lebenden Kroaten Franz Machovic über acht Runden nach Punkten und im Leichtgewicht behielt Nol Klein über Ködderitsch in acht Runden nach Punkten die Oberhand. Dee Ulere Stucliesreat mackt Ituclien Von Christoph Walter Drey Als der Konditor Knutschke noch sein ff. italienisches Speiseeis und süße Kuchen feilhielt, zählten fast alle Bewohner der kleinen Stadt zu seinen Gästen. Infolgedessen pflegten auch die Schüler und Schülerinnen der höheren Lehranstalten soweit sie sich schon völlig„erwachsen“ fühlten, mit bedenklicher Regelmäßigkeit bei Herrn Knutschke ihr Taschengeld in Leckereien anzulegen. Und dabei soll sich dann von Tisch zu Tisch und von Eisvortion zu Eisvortion schon manche Jugendliebe angesponnen haben.„Und dieserhalb und außerdem“ fühlt sich Studienrat Mückler bemüßigt. sich einmal das sowohl holde als auch gefahrvolle Treiben bei Knutschke anzusehen, um sich ein Urteil über die Sitten seiner Schutzbefohlenen zu bilden. Mückler findet vor: ein reizendes Lokal. freundlich und hell, jedoch nur einen Jüngling und einige alte Damen, die behaglich Eis schlecken. Vor ihm zwei Tische sind unbesetzt. Am dritten sitzt ein junges Mädchen. Es hat den Kopf über ein Buch gebeugt. Die Lesende trägt ein malvenfarbiges Kleid. Einmal steht sie auf. um in die Telephonzelle zu gehen— sie kommt bald zurück mit einem schwebenden. berückenden Schritt. der Mückler zwingt, sie immer wieder anzustarren Und nun lächelt sie ihm gar vertaut zu— er nickt verlegen einen Gruß. der erwidert wird. Mein Gott. denkt er— das Mädel kenne ich doch? Als die junge Dame ihr Buch aus der Hand legt und ihre erstaunlich dunklen Augen auf ihn richtet, faßt er sich ein Herz. geht an ihren Tisch. verbeugt sich: „Verzeihung, mir scheint, wir müssen uns kennen?“ „Selbstverständlich. Herr Studienrat! Ich bin die Barbara Uhlig— ich war zwar nur ein halbes Jahr bei Ihnen auf dem Lyzeum. aber in der kurzen Zeit habe ich Sie genug geärgert!“ Das sagte sie mit einer so natürlichen Unbefangenheit und einer so herzerwärmenden Stimme, daß der Herr Studienrat nicht anders kann. als in ihr Lachen einzustimmen. „Aber erlauben Sie mal— so schlimm war es nun wieder nicht! Danach übersiedelten Sie nach Köln?" „Ja ganz recht. Sie warnten mich noch— niemals würde aus mir etwas rechtes. Und jetzt bin ich wieder in die ulkige kleine Stadt gekommen, durch Zufall!" Das Mädchen, dem er alles Schlechte vrophezeit hatte, ist inzwischen, wie Mückler erfährt. eine Art Berühmtheit geworden; es soll das neue Buch eines in der Stadt lebenden Schriftstellers illustrieren. Am Ende sagt Mückler benommen: „Ich möchte Sie sehr gern wiedersehen. Fräulein Uhlig— aber wie und wo? Zu mir kann ich Sie nicht einladen ohne Ihren Ruf zu gefährden: denn ich bin ja immer noch Junggeselle....“ Barbara Uhlig lacht. „Dabei hatten Sie schon vor fünf Jahren in unserer Klasse den Spitznamen„Hagestolz“! Sie merkten nicht einmal, wie die kleine Pausin für Sie schwärmte.... Mückler erschrickt förmlich „Aber ich bitte Sie!“ „Warum halten Sie das für so schlimm? Und wiedersehen können wir uns doch sehr einfach hier — ich komme jeden Nachmittag auf ein Stündchen in die Konditorei...“ Mückler erscheint nun auch jeden Nachmittag. Er merkt gar nicht, wie sehr ihm die Plauderstunde zum Bedürfnis wird— er merkt nur, daß Barbara Uhlig ihn zuweilen mit einem vieldeutigen Lächeln von der Seite mustert. und einmal ertannt er sich dabei, daß er ihr— sie war doch schließlich einmal seine Schülerin. die Hand küßt Tage darauf sprechen sie ganz zufällta von der Ehe. Mückler gesteht, daß er. nachdem er einmal als ganz junger Mensch eine bittere Enttäuschung erlebte, vor allem Weiblichen eine Scheu empfindet. Barbara Uhlig sagt offen und ehrlich. der richtige Mann sei ihr noch nicht begeanet „Und wie.“ fragt Mückler.„müßte der„Richtige“ aussehen?“ Ehe sie noch antworten kann, fährt er unversehens auf:„Das ist doch unerhört- da soll doch * Zornadern schwellen auf seiner Stirn, seine Augen weiten sich. er starrt zu einem Tisch in der Ecke, wo gerade ein junger Mann weltveraessen einem Mädel einen herzhaften Kuß aibt. Nun fahren die beiden jungen Menschen erschreckt auseinander.„Das also“ keucht er,„aeht hier vor— eine Schülerin meiner Klasse noch dazu—“ Als er ausspringen will. fühlt er, wie sich eine Hand auf seinen Arm legt:„Bester Studienrat. warum so aufgeregt?“ fragt Barbara Uhlia. Und da sitzt er auch schon wieder— ein so berückender Mund lächelt. Barbara neigt sich zu ihm— und er weiß nicht, welcher Wirbel ihn in diese Trun kenheit hineinschleudert. Mückler erwacht nach einem beseligenden Bewußtsein: er hat Barbara Uhlia geküßt und ihr Kuß bat ihm Antwort gegeben.. „Wozu die Aufregung?" fragt sie lächelnd. „Willst Du die Jugend tadeln, wenn sie sich müht. das Leben nicht zu versäumen?“ „Nein.“ antwortet er benommen,„ich fange an. von ihr zu lernen!“ „Dazu. mein Lieber wirst Du nun viele Jahre Gelegenheit haben— aber heute sollst Du wieder wissen, daß Du Dich noch lange nicht zu den Alten zählen darfst" Und so wurde die Konditorei Knutschke wieder einmal Ausgangspunkt einer Liebe. Dieses Mal hatte die kleine Stadt noch mehr als sonst zu tun. sich zu wundern. Aber deshalb wurde das Ebepaar Mückler trotzdem restlos glücklich. So was soll nämlich auch vorkommen.... Westdeutschland Belm Verlassen des Hofes Iulich. Ein Verkehrsunfall ereignete sich bei dem Gut Erzelbach bei Tötz. Der 40jährige Knecht Mathias Küpper aus Hasselsweiler wollte mit einer Fuhre das Gut verlassen. In dem Augenblie, als er auf die Landstraße fuhr, wurde er von einem aus Richtung Linnich kommenden Lastkraftwagen überfahren und erlitt so schwere innere Verletzungen, daß er im Krankenhaus starb. Tannen die Krone abgeschnitten Aus dem Bergischen. In einer zwischen Remscheid und Lüttringhaufen gelegenen Tannenschonung im Morsbachtal wurden an einem der letzten Abende von rund 35 Tannen die Kronen abgeschnitten. Ganz abgesehen davon daß eine solche Freveltat den Tätern keinerlei Nutzen. sondern höchstens eine empfindliche Strafe eintragen wird ist eine solche sinnlose Tat umso bedauerlicher, als ja die jungen Tannen dadurch in ihrer Entwicklung ungemein gehmmt werden. Schuldentrei Riederlahnstein. Nach dem Rechenschaftsbericht über die Finanzlage der Stadt, glich sich der Haushaltsplan für das laufende Rechnungsjahr in Einnahmen und Ausgaben aus. Nachdem im September d. I. die Stadtkasse die letzte Anleiheschuld tilgen konnte, ist seit Jahrzehnten erstmalig die erfreuliche Tatsache festzustellen, daß die Stadt schuldenfrei ist. Stockholm. Im USA=State=Devartement ist nunmehr das am 3. Dezember angekündigte„Ami für sremde Gebiete“ errichtet worden Helsinki. Ministerpräsident Ranaell aab am Freitag anläßlich des Jahreswechsels in seiner Rundfunkansprache einen Ueberblick über die Leistungen der finnischen Nation im verflossenen Jahre. Fendel-Organverträge mit der Hibernia genehmigt Die ao. HB. der Badischen AG für Rheinschiffahrt und Seetransport. Mannheim, stimmte dem Gewinn. und Verlustausschlußvertrag mit dem Hauptaktionär, der Bergwerksgesellschaft Hibernia AG., Herne, ab 1. Januar 1942 unter Uebernahme der Gewährleistung einer Vergütung von jährlich 6 Prozent auf die übrigen Aktien zu. Die gleichzeitig abgehaltene ao Hauptversammlung der Mannheimer Lagerhaus.Gesellschaft, Mannheim, und der Rheinschiffahrt AG. vorm. Fendel Mannheim, erteilten ebenfalls ihre Zustimmung zu diesem Vortrag mit der Hibernia. Was jeden vom FELDPOST PACKCHEN wen muß: bis 100 g keine Zulassungsmarke(Versand gebührenfrei) über 100 g bis 250 g eine Zulassungsmarke(Versand gebührenfrei) über 250 g bis 1000 g eine Zulassungsmarke und 20 Rpf Freigebühr über 1000 g bis 2000 g zwei Zulassungsmarken und 40 Rpf Freigebühr Anschrift gut lesbar schreiben, besonders die Feldpostnummer Doppel der Anschrift in das Feldpostpäckchen legen. Päckchen widerstandsfähig verpacken, Hohlräume ausfüllen. Leicht verderbliche Waren, feuergefährliche Gegenstände (Zündhölzer, Benzin usw.) gehören nicht in Feldpostpäckchen! Deutsche (# Reichspost Gelsenkirchen Die voikstümlichen Trabrennen Sonntag, den 3. Januar 1943 Beginn: 13 Uhr e TRENNEN Straßenbahnverbindung Linie 17 ab Gelsen kirchen Hbht ca 3 Min ab Fasen ca 30 Min Bei Dunkelheit imme: rachts uehen! Waschpulververluste! Kein Gramm dart ungenutzt verlorengehen! Was aber ist immer wieder die Verlustursache? Fehler beim Enthärten! Fragen Sie sich stets: Nahm ich die richtige Menge DALLI-Bleichsoda? Ließ ich DALLI-Bleichsode eine halbe Stunde wirken? Habe ich, wie es richtig ist, das Waschpulver erst nach dieser halben Stunde zugegeben? DALL Niedereage 2 . KOH „Ratibor Oberpegel usw.“- so was ist Musik für Kohlenklau's Ohren. Wie der Deibel hinter der armen Seele ist er hinter uns her, daß wir ja unsere Rundfunkapparate nicht abschalten, wenn auch kein Mensch zuhört. Da werden doch ordentliche Kohlenmengen sinnlos verpufft! (Strom ist ja verwandelte Kohle!) Aber Pustekuchen, Herr Kohlenklau! Wer fällt auf so einen albernen Trick heute noch rein?- Du und ich und wir alle doch bestimmt nicht. Wir wissen, daß ein Rüstungswerk monatelang mit Kohlen versorgt werden kann, wenn jeder von uns seinen Rundfunkapparat nicht unnötig laufen läßt. Wieder mal hat Kohlenklau den kürzeren gezogen! Aber hüren wir uns trotzdem vor ihm! (Gaueut. iekt-Aucht er atrchee Jachen! Jeder Heimattreund lieft die„Herner Zeitung Mutti, da ist noch Kaffee übrig! Kochst Du uns daraus wieder so einen guten Pudding wie neulich nach dem Mondamin-Rezept? Rezept: Man mischt### Liter Kaffee aus Kaffee. Ersatz mit 1/4 Liter Milch. sußt mit 50 g Zucker. glbt eine Prise Salz dezu, rührt 1 Päckchen Puddingpulver(Sahne oder Vanille) nach Gebrauchsanweisung mit Milch an und kocht daraus einen „Spitzbohnen“- Pud ding. Das Pudding-Aroma mischt sich dabei mit dem des Kaffees zu einer angenehmen Einheit Mondamfn-G.m.b.H. Berlin-Charlottenburg 9 Helft Werteerhallen Holft Brändeverhdten 48P*. —*** Unerwartet erbielten wir die traurige Nack nier richt, daß unser innigstgeliebter, unvergeß r, UUng ∆ licher, jüngster Sohn, unser herzeneguter, lebensfroher Bruder, Schwager, mein lieber herzensguter Freund, Onkel, Reffe, und Better Unteroffizier und Gruppenführer Pg. Heinz Landwehr am 9. 12 1942 den Heldentod im Großdeutschen Freiheitskampf gefunden hat. In höchster Pflichterfüllung ist er, getreu seinem Fahneneid, für Führer, Volk und Vaterland im Alter von 27 Jahren auf dem Felde der Ehre geblieben. Seine letzte Ruhestätte fand er auf einem Heldenfriedhof. Wer ihn gekannt, wird unseren Schmerz verstehen In tiefer Trauer: Heinrich Landwehr und Frau, Johanna ged. Ryenhuis/ Obergefr. Johannes Landwehr, z. Zt. im Felde Hedwig Gehrbruch. geb. Landwehr Kläre Heuser, geb. Landwehr Friedel Landwehr Hanny Landwehr Heinz Sehr. bruch und Kinder Helga und Edith Gefr. Willi heuser, z. 8t. im Felde/ Affz. Karl=Heinz Förstner, z. 8t. im Felde Edith PeterHerne(Marienstraße 5), den 28. Dezember 1942. 5 Hart und schwer traf uns die schmerzliche Nachricht, daß unser herzensguter Sohn, unser lieber Bruder, Enkol. Reffe und Vetter, der Gefreite Willl Jablonowski Inh. des E. R. 2. Kl., des Sturmabzeichens, der Ostmedaille und des Verwundetenabzeichens im blühenden Alter von nahezu 20 Jahren bei den schweren Kämpfen im Osten den Heldentod fand Wir werden ihn nie vergessen In tiefem Schmerz: Wilhelm Jablonowsti und Frau MarineGefr. Heinz Jablonowski, z. Zt. Kriegsmarine bedwig Jablonowski und Angebörige Herne(Im Pratort 5), Wanne=Eickel, Ostpreußen und Sachsen, den 30. Dezember 1942. 0 Mein lieber Mann, der treusorgende glück. liche Vater meiner Kinder, unser lieder einziger Sohn und Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel, Vetter und Reffe Grenadier Karl Porsfeld kehrt nicht mehr heim. Er starb am 1. Dezember 1942 infolge seiner am 30. November 1942 bei den schweren Kämpfen im Osten erlittenen Verwundung, kurz vor Vollendung seines 81. Lebensjahres. Nun ruht er in fremder Erde; dorthin gehen unsere Gedanken in Liebe und Treue. In stiller Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Elfriede Porsfeld, ged. Schwertseger Gert und Karlchen als Kinder Herne(Jobststraße 27 f), den 23. Dezember 1942. Gott der Herr nahm am 14. Dezember nach schwe. rem Leiden, meinen lieben Mann, unseren guten Vater den Plarrer I. R. Heinrich Luhmann im Alter von 75 Jahren zu sich in den ewigen Frieden. In tiefer Trauer: Clara Luhmann, und Kinder ged. Beuhoff Die Beerdigung fand statt am 11. Dezember auf dem Friedhof zu Gleidorf. Unserem lieben Vater und Großvater Priedr. Eichler, Herne. Mont-Cenis-Straße 399, zu seinem 84.Oeburtetage die herslichsten Glück- und Segenswünsche Die dankbaren Kinder und Enkelkinder Herne, den 2. Januar 1943 —„ Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Heldentode unseres lieben verstorbenen Sohnes und Bruders sagen wir allen unseren herzlichen Dank. Familie Joh. Ridder Herne, im Dezember 1942. Für die uns erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche anlAßlich unserer Vermählung danken wir bestene Walter Halerkamp und Frau irmgard geb. Lücking Herne. Im Dezember 1942 26. 12. 1942 Horst-Reiner Wir freuen uns von Herzen und sind dankbar über die glöckliche Geburt eines gesunden Stammhalters Eise Malessa, geb. Hücker Willl Malesse, zZt. Krlegsmarine W. Pfings mann Ingenieur V. D. I. Wanne-Eickel— Tel. 40 468 Abtig. feste Treibstoffe liefert: Generater-Holz Gen.-Gastor Gen. Braunkohlenbriketis Gen.-Holzkohle Gen.-Holzkohlenstaub Gen.-Anthrazit Gen.-Schwallkoks Gtatt Karten Für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anlAßlich unserer Vermählung sagen wir allen unseren herzlichsten Dank Steian Maserak und Frau Eise, geb. Schirmer Herne. im Januar 1948 C Dieter Die Geburt eines gesunden Stammhalters zeigen hochertreut an: Annellese Wels: geb. Gebing Max Weiss Danksagung! Für die vielen Beweise liebevoller Teilnahme beim Heldentode unseres einzigsten lieben Sohnes und lieden Bruders Friedrich, sagen wir unseren herzlichsten Dank. Max Hüggenberg und Frau, Angela geb. Wolf Margot und Waltrand Herne(Teutoburgiastr. 8). im Dezember 1942. C Herne, 30. Dezember 1942 Bochumer Straße 168 Dank Danksagung. Für die liebevolle Anteilnahme bei dem Heldentod unseres lieben Sohnes und guten Bruders, sagen wir allen unseren herzlichen Familie Siegmund Herne, im Januar 1943. nebst Anverwandten Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten danken wir herslich Richard Burhaus und Frau Margarete, geb. Meißler Herne, Im Desember 1942 eut Karien Für die uns erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche anläßlich unserer Vermählung, sagen wir hiermit uneeren horzlichsten Dank Will Hllbrenner und Frau irmaard, geb. Augustin Herne, Im Dezember 1942 . D a n k s a g u n g S t a t t K a r t e n Für die zahlreichen, herzlichen Zeichen der ∆ Teilnahme beim Heldentode unseres unvergeßlichen Lothar, sprechen wir hiermit un. seren" innigsten Dank aus. Familie Fuhrmann Herne, im Dezember 1942. C Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten danken herzlich Gustav-Adolf Willuwelt und Frau Annellese, geb. Schramm Herne, Im Januar 1943 X 8 Danksagung! Für die vielen Beweise inniger Teilnahme eim Heldentod unseres lieben Sohnes und Bruders, des Obgfr. Erich Moekelmann sagen wir hiermit allen unseren herzlichsten Dank C Wilhelm Ohnesorge und Frau Marie geb Kuhmichel zeigen in großer Freude und Dankbarkeit die Geburt Ihres ersten Kindes, eines gesunden Junden an. Wetter a. d. Ruhr. Hochstr 21 den 22. Dezember 1942 Ihre Vermählung geben bekannt Max Döl Hilde Döll geb. Kropp Oessau Herne, Hochsr. 3 z Z. Dessau. Neue Reihe 11 2. Januor 1943 anzschule OIEL Herne, Bahnhotstraße 66 Ruf 52065 Anfänger-Kursus beginnt Sonntag. den 3. Januar 14 Uhr und Oienstag, den 5. Jonuor 19.30 Uhr Ruch eine kurze Ruhepause wird zur erquickenden Erfrischung, wenn wie bei einer Casse Pfesserminztes uns schnell von „ nerrösen Spannungen erholen. Der eegelmäßige Pfesserminzgenuß, den uns DE HILLERS PFEFFERMINZ, EXTRASTARK, ale gute Bewohnheit lehrte, Ist wirklich geeignet zur Ermunterung und Beledung. 17 S Herne, im Januar 1943. Familie Moekelmann Für die Glückwünsche zu unserer Verlobung herzlichen Dort Sleghilde Hemmerich E. Petzhofer. Ultz Herne, Im Dezember 1942 Nach einem inhaltereichen Leben voll Mühe und Arbeit, nahm der treue Gott. heute abend 19.45 Uhr, meinen sehr lieben, guten Mann, unseren geliebten, fürsorgenden Vater, Schwiegervater, Groß. und Urgroßvater Gottlieb Kleinschmidt im vollendeten 74. Lebensjahr selig in seine Arme. Er entschlief im Frieden seines Herrn nach einem kurzen schweren Krankenlager. Berta Kleinschmidt, geb. Täuber Adolf Ruhwald und Frau, Emilie ged. Kleinschmidt/ Emil Kraus und Frau, Wilhelmine geb. Kleinschmidt] Auguste Helling, ged. Kleinschmidt/ Enkelkinder und ein Urenkelchen Herne(Rudolfstraße 14), Bleifeld(Rhld.), Gelsenkirchen, den 29. Dezember 1942. Die Beerdigung findet am Sonnabend, dem 2. Ja. nuar 1943. nachm. 14.45 Uhr, von der Christuskirche, Herne, Manteuffelstraße 13, aus statt. Trauerandacht eine halbe Stunde vorher. Plötzlich und unerwartet verschied nach kurzer Krankheit heute abend mein innigstgeliebter Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater, der Invalide gnatz Gajewiak im Alter von 88 Jahren. In tiefer Trauer: Frau Wwe. Kathrina Gajewiak, geb. Pichel nebst Kindern und Anverwandten Herne und Wanne=Eickel, den 29. Dezember 1942. Die Beerdigung findet am Sonnabend, dem 2. Januar 1943, um 3.15 Uhr, vom Trauerhause Bismarckstraße 30 a, aus statt. Das Seelenamt ist am gleichen Tage 8.10 Uhr in der St.=Marten=Kirche zu Baukau. Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zuging, diene diese als solche. C Ihre Vermählung geben bekannt: Statt Karten Für die vielen Beweise inniger Teilnahme, sowie für die zahlreichen Kranzspenden beim Heimgange meines lieben Mannes und unseres guten Vaters sagen wir allen unseren herzlichsten Dank. Frau Wwe. Elfriede Hallerbach, geb. Diekötter nebst Kindern und Anverwandten Herne, im Januar 1943. Für die uns anlaß ich unserer Verlobung erwiesenen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten danken wir allen recht herzlich Lenl Handke, Walter Nickel Herne, Im Januar 1943 Für die uns entgegengebrachte Teilnahme beim Hinscheiden meines lieben Mannes und unseres guten Vaters sagen wir unseren herzlichsten Dank. Maria Langensiepen, geb. Multhaup und Kinder Herne, im Dezember 1942. C Für die uns anläslich unserer Verlobung erwiesenen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten danken wir allen recht herslich Kläre Rezepka, Otto Lucke Uftz d. Luftwaffe Herne, Im Januar 1943 Stadt Herne. Amtliche Bekanntmachung Anmeldung für die Städt. Berufsschule(Handelsschule) Die Aufnahme neuer Schüler und Schülerinnen für die Unterstufe der Städt. Berufsfachschule(Handelsschule) soll jetzt erfolgen. Anmeldungen werden in der Zeit vom 5. bis 9. Januar 1943, täglich von 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr im Geschäftszimmer der Städt. Berufsschule, Schukstraße 39, entgegengenommen. Bei der Anmeldung ist das Abgangszeugnis der Volksschule bzw. das Reifezeugnis für Klasse 5 der Oberschulen vorzulegen. Für die Aufnahme kommen nur solche Volksschüler und Schülerinnen in Frage, die das 8. Schuljahr mit gutem Erfolg absolviert haben. Von denjenigen Schülern und Schülerinnen die erst Östern 1943 aus der Volksschule zur Entlassung kommen, ist eine Bescheinigung des betr. Schulleiters vorzulegen, aus der hervorgeht, daß sie das 8. Schuljahr mit gutem Erfolg absolvieren werden. Alles Nähere, insbesondere der Prüfungs. termin, wird bei der Anmeldung im Geschäftszimmer der Berufsschule bekanntgegeben Herne, am 29. Dezember 1942. Der Oberbürgermeister. Statt Karten Für die uns anläßlich unserer Verlobung erwiesenen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten danken wir allen recht herzlich Gertrud Kalthoft Herne, Im Januar 1943 Huge Bausen Danksagung. Für die uns in unserem Schmerz entgegengebrachte Teilnahme, sowie für die zahlreichen Kranzspenden beim Heimgange unserer lieben Else, sagen wir hier. mit allen unseren herzlichsten Dank. Familie Georg Zierenberg Herne(Gneisenaustraße 14), im Dezember 1942. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für die zahlreichen Kranzspenden beim Heimgange unseres lieben Entschlafenen sagen wir allen, besonders Herrn Pfarre. Bohwinkel unseren herzlichen Dank Frau Wwe. Elisabeth Möllere Theodor und Elfriede als Kinder Herne(Kanalstraße 16), im Dezember 1942. Statt Karten. Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme und für die vielen Kranzspenden beim Tode meines lieben Mannes und unseres guten Vaters sagen wir allen unseren herzlichsten Dank. Frau Josefine Fabri und Kinder Herne, im Dezember 1942. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Tode unseres lieben Entschlafenen sagen wir allen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Frau Sophie Moddemeyer und Kinder Neueintragung HRB. 218 des Amtsgerichts Herne am 16. Dezember 1942.„Dorn=Hilfe, Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ mit dem Sitz in perne. Der Gesellschaftsvertrag ist am 8. Dezember 1942 festgestellt. Gegenstand des Unternehmens: Ausschließlicher Zweck der„Dorn=Hilfe“ ist die freiwillige einmalige, wiederholte oder laufende Unterstützung von Gefoleschaftsmitgliedern und ehemaligen Gefolgschaftsmitgliedern der Firma Gewerkschaft Dorn mit dem Sitz in Herne in Westfalen, so wie deren Angehörigen bei Hilfsbedürftigkeit, Berufsunfähigkeit und im Alter. Das Stammkapital beträgt 20 000— RM. Geschäftsführer sind der Fabrikdirektor Karl Leissing, der Assessor Dr. Helmut Leissing und der Prokurist Theodor Holtstraeter aus Herne. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinschaftlich vertreten. Als nicht eingetragen wird noch veröffentlicht: Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen durch den Deutschen Reichs= und Preußischen Staatsanzeig. Evangelischer Kirchendienst Sonntag, den 3. Januar 1943 Herne. Hauptkirche: 8.30 Uhr Frühgottesdienst, Pfarrer Barner; 10 Uhr Hauptgottesdienst, Pfarrer Barner; 12.30 Uhr Taufen.— Dienstag, 17 Uhr Betstunde. Waldschule Konstantin: 10 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Vohwinkel. Kapelle Horsthausen: 10 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Kill. Lutherhaus: 10 Uhr Lesegottesdienst, Diakon Tripp. Amtswoche: Pfarrer Kill, Mont=Cenis=Straße 5. Borsitz im Presbyterium: Pfarrer Kiehl, Bochumer Straße 115. Baptisten=Gemeinde: Sonntag 10 Uhr Bibelstunde; 11 Uhr Sonntagsschule; 15 Uhr Gottesdienst. Prediger Reploeg. Bankan: Sonntag 10 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Kiehl aus Herne; 11.15 Uhr Taufen. Mittwoch, 6. Januar(Epiphaniusfest) 17 Uhr Epiphanius. vesper. Sodingen. 3 Uhr Frühgotteodienst in der Schadeburg, 9.45 Uhr Hauptgottesdienst in der Kirche, Pastor Ruwisch; 11 Uhr Tauffeier. Riemke: 9.45 Uhr Hauptgottesdienst. Pastor Pitsch; 11 Uhr Kindergottesdienst; 12 Uhr Taufstunde. Holsterhausen: Sonntag, 3. 1. Gottesdienst, Stadtmissionar Benecke, Herne; 11 Uhr Kindergottesdienst; 12 Uhr Taufen. Reuapostolische Gemeinden: Sonntag, 3. 1. vorm. 9 Uhr, nachm. 15 Uhr. Herne, im Dezember 1942. Statt Karten Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Glückwünsche and Aufmerksamkeiten danken wir allen recht herzlich Erich Sentlieben und Frau Berta geb. Witte Herne, Im Januar 1943 Für die Glückwünsche und Autmerksamkeiten zu unserer Vermählung sagen wir unseren herzlichsten Dank Peter Schuster und Frau Len! geb. Krekeler Herne, Im Januar 1943 —. Für die un ensich unteter Vermähung erwiesenen Glückwünsche und Autmerksamkeilen danken wir allen recht herzlich Max Grell und Frau Ingeborg geb. Tausenfreund Herne, Im Dezember 1942 C Für die erwiesenen Aufmerksomkeiten, anläßlich unserer Verlobung danken wir hiermit allen herzlich Margrei Marks 1 Helnz Herr Herne, im Dezember 1942 2 Für die Teilnahme, Geschenke und Karten zu unserer Verlobung danken wir recht herzlich. Das Brautbaar: Lieselotte Fuhrmeister Erhard Gillum Herne, Im Dezember 1942 Neue Schuhe drücken! Werden nach dem Fusgerormt! Eigenes System! Zitas schin Bahnhofstraße Eeke Friedrichstraße Frau Romba, Duisburg Merkatorstraße 114 Ehevermittlung aller Kreise.— Wegen besondererUmetände erneut für einige Zeit geschlossen Jupp Abels -Ob.-Scharführer in einem Inf-Regt Anita Abels geb. Miara z. Z. im Felde Herne Schachtstraße 5 2. Jonuor 1943 (Verschiedenes) 300 Mark aus Privathand zu leihen ges. Sicher. heiten vorhanden. Zu erfrag in der Herner Zeitung M.Brockmanns gewürzte Fulterkalkmischung ZWERG-MARKE sparsam verwenden) deshalb nie in das Tränkewasser geben, sonder stets unter das Futter mischen. Wer führt für einen mittl. Gast. stätten. und Beherbergungsbetrieb d. vorschriftsmäßt. gen Bücher? Angeb. unt. D 45 an die Herner Zig Wer gibt Tertianer Rachhilfe und beaussichtigt die Schulbücher? Angeb. unt. D 46 an die Herner 8ta. Vulkanisieren Seesten Hecte Vulkanisier-Betrieb Auch mit wenig viel Erfolg? — Gerode Niveo-Creme ist so beschaffen, daß man auch im Winter mit weniger zufrieden sein wird. Aber stets drauf ochten: Vernünttig verfahren, Nivea sporen! 606 Ingenleur-Schule La Die moderne höhere Lehranstolt für alle fechnisch veronlagten Söhne Eleutrotechn Hoch. u Te Eigene Lohrworkslatten Aostenlose Berat Bei Stockschnupfen S.pird bergestell von der gleichen Sirme, die Bitte machen auch Sie einen Versuch! Originaldosen zu 50 Org.(Inhalt Jetzt noch krättiger als bisher! NIEHAGES Kaffee-Seastz-Wlischung mit Kaffee-Zusatz— 1 Esslöffel auf 1 Lir. Wasser ergibt schon ein kräftiges, oromatisches, wirklich kaffeeähnliches Getrönk Die frische Röstung machts! Aug. Niehage Kaffee-Ersatz-Fe brik Ermäßigter Preis: 250-gr-Poket 23 Pf. 2.11P C bänden das höchste. Ihr Soldaten des Heeres aber und der Waffen=F. die ihr mir unmittelbar persönlich unterstellt seid, bleibt nach wie vor das Rückgrat dieses ganzen gewaltigen Ringens. Eure Tapferkeit, eure Treue, euer Pflichtbewußtsein und eure Standhaftigkeit sind die Grundlagen des endgültigen Sieges. Besonders di Grenadiere und Jäger der Regimenter der Insanterie= und Panzerdivisionen des Heeres und der Standarten der Waffen= haben nicht nur die chwersten Verluste getragen, sondern auch die höch sten Leistungen vollbracht. Wenn wir am Beginn des neuen Jahres den festen Entschluß fassen, unter keinen Umstanden vor unseren Feinden zu weichen. sondern sie solange zu bekämpfen, bis der endgültige Sieg unser ist, dann geschieht es zuerst im Gedanken an unsere lieben Kameraden, die allein für diesen Sieg bisher ihr Leben lassen mußten. geschieht aber auch mit dem Blick auf das deutsche Volk, seine Gegenwart und seine Zutunft. Was die Gegner mit unserem Volk vorhaben, wurde in zahlreichen Zeitungen und öffentlichen Reden angekündigt. Was der Feind im Osten im Falle seines Sieges mit uns machen würde, das wißt ihr selbst. Was wir nun demgegenüber zu tun entschlossen sind, werden diese Gegner selbst noch kennen lernen. Indem wir uns unserer Toten an den Fronten erinnern. gedenken wir aber auch der Tapserkeit der Heimat. Sie sind ihrer Soldaten nicht unwürdig. Alle Versuche des Gegners, seine verruchten Angriffe gegen Frauen und Kinder, alte Kulturstätten oder friedliche Wohnhäuser, haben das deutsche Volk nicht zersetzt, sondern im Gegenteil zu jenem Haß geführt, der notwendig ist, um einen solchen Kampf mit Aussicht auf Erfolg führen zu können. Denn selbst als wir in diesen Krieg getrieben wurden, haben wir — besonders gegenüber unseren westlichen Gegnern— den Begriff des Hasses nicht gekannt. Wir hatten von ihnen nie etwas gefordert, was sie verletzen oder gar beleidigen hätte können, nichts verlangt, was ihnen gehörte, unser einziger Wunsch war, mit ihnen in Freundschaft zu leben. Unsere Soldaten haben, nachdem England und Frankreich uns den Krieg erklärt hatten, beldenhaft gekämpft, und trotzdem war der Haß im deutschen Volke auch dann nicht vorhanden. Die Trümmerstätten unserer alten Dome, zahlreiche tote und verwundete Frauen und Kinder, die planmäßigen Angriffe auf unsere Lazarette usw., sie erst haben nun eine Sinnesänderung im deutschen Volk erzielt. Herr Roosevelt und Herr Churchill haben Deutschland nunmehr hassen gelehrt. So arbeitet das deutsche Volk heute in Land und Stadt mit verbissenem Grimm, mit dem einzigen Entschluß, daß dieses Mal der Krieg jenes Ende nimmt, daß für die nächsten hundert Jahre den Feinden Deutschlands die Lust vergeht, uns wieder zu überfallen. Und die Völker, die ihr Schicksal mit dem deutschen verbunden haben, stehen der gleichen Frage auf Leben und Tod gegenüber. Guade Gott Europa, wenn das jüdisch=bolschewistisch=kavitalische Komplott gelingen wurde! Europa wäre endgültig verloren, in ihm aber liegt eure eigene Heimat, meine Soldaten, für die ihr kämpft. Das Jahr 1943 wird vielleicht schwer sein, aber sicher nicht schwerer als die zurückliegenden. Wenn uns aber der Herrgott die Kraft gegeben hat, den Winter 1941 auf 1942 zu überwinden, dann werden wir diesen Winter und das kommende Jahr erst recht überstehen. Eines aber ist sicher: In diesem Kampf kann es nunmehr keine Kompromisse mehr geven. Was Europa braucht und auch die übrige Welt, ist nicht ein Zustand, in dem alle 20 oder 25 Jahre die jüdischkapitalistischen Hyänen sich wieder gegen den friedlichen und vor allem den sozialen Ausbau einer neuen Welt wenden können, sondern eine lange Ruhezeit der ungestörten Entwicklung. Deutschland aber benötigt vor allem die Voraussetzungen zum Aufbau einer von außen nicht mehr bedrohten nationalsozialistischen Volksgemeinschaft. Wenn dieser Staat und das übrige Europa dann zugleich in ihrer räumlichen Begrenzung die Grundlagen der sicheren Ernährung besitzen sowie über jene Rohstoffe verfügen, ohne die menschliche Kulturen heute nicht mehr denkbar sind, dann werden einst zu den Gräbern unserer gefallenen Kameraden Generationen wandern, um ihnen zu danken für das Opfer, das sie dem Leben der Nachwelt gebracht haben. Indem wir für dieses Ziel des Lebens und der Freiheit unserer Völker und nicht für Geld und Geschäfte kämpfen, glauben wir, den Herrgott wieder bitten zu dürfen, uns auch im kommenden Jahr wie in den vergangenen seinen Segen zu geben. Führerhauptquartier, am 1. Januar 1943. Adolf Hitler. An die Kriegsmarine Ein großes und hartes Jahr unserer deutschen Geschichte ist zu Ende gegangen. Ein härteres wird folgen. Es soll uns im Gedenken an das Vorbild unserer gefallenen Kameraden bereit finden zu neuer Tat. Auf stolze Erfolge blicken wir zurück. Ihnen gleiche und größere an die Seite zu stellen, sei uns höchste Pflicht. Der Führer wies uns einst den Wea aus tiefstem Zusammenbruch zu neuem Aufstieg. Mit gleichem Vertrauen, mit Mut und Zuversicht folgen wir ihm heute auf dem Wege zum Siege, den wir als tapfere Soldaten erkämpfen wollen. Heil unserem Führer! Raeder. Großadmiral. Oberbefehlshaber der Kriegsmarine. Neujahrsbefehl des Reichsführers SS Männer der Waffen= und der Polizei! Im vergangenen Jahr 1942 habt ihr treu eurem Wort und Eid eure Pflicht erfüllt. 1934, das vierte Jahr des Krieges. in dem um die Existenz unseres Volkes und um die Größe des Reiches gefochten wird, hat uns ebenso treu. tapfer und gehorsam als unbeugsam. unnachgiebig und unerschütterlich zu finden. In gläubigem Herzen und immer auten Duts werden wir auch in diesem harten Jahre dem Manne dienen, dem wir uns als des Volkes Fübrer verschworen haben. Adolf Hitler. Feldkommandostelle. 31. Dezember 1942. H. Himmlex. Reichsführer und Cbef der deutschen Volizei. Stolze Bilanz des deutschen Seekrieges Im Jahre 1942 wurden 8 940 000 BRs vernichtet und 450 Schiffe beschädigt und Aus dem Führerhauptquartier, 2. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gab gestern bekannt: Im Terek=Gebiet, in Stalingrad und im großen Donbogen erlitt der Feind bei der Fortsetzung seiner vergeblichen Angriffe wieder hohe Verluste und verlor 38 Panzer.— Im mittleren Frontabschnitt warfen deutsche Truppen im Gegenangriff den Feind aus mehreren Ortschaften und Stellungen und vernichteten bei der Abwehr feindlicher Gegenstöße 13 Panzer. Südlich des Ilmensees erneuerte der Feind seine Angriffe unter Einsatz zahlreicher Panzer Sie wurden sämtlich abgeschlagen und dabei acht Panzer vernichtet.— In der Zeit vom 21. bis 31. Dezember wurden an der Ostfront 742 Sowjetpanzer durch Verbände des Heeres vernichtet, erbeutet oder bewegungsunfähig geschossen. In Libyen und Tunesien beiderseitige leb hafte Stoßtrupptätigkeit. In Tunesien zerstörten schnelle deutsche Kampfflugzeuge und Jagdflieger auf dem Flugplatz Bone sechs feindliche Flugzeuge am Boden Weitere Flugzeuge, sowie zwei Han delsschiffe nördlich Bone wurden beschädigt, Sturz kampfflugzeuge erzielten Volltreffer in Bahnhofs anlagen und Transportkolonnen des Feindes. Ein deutsches Unterseeboot versenkte in der Nacht zum 1. Januar im Mittelmeer nordöstlich Cypern einen Zerstörer der„Jervis"=Klasse durch zwei Torpedotreffer.— Britische Flugzeuge warfen gestern abend Brandbomben über westdeutschem Gebiet ab. Die Bevölkerung hatte Verluste. Ein mehrmotoriges feindliches Flugzeug wurde abgeschossen. Außerdem verloren die Briten an der Kanalküste ein weiteres Flugzeug.— An der englischen Ostküste wurden wichtige Hafenanlagen durch deutsche Kampfflugzeuge bei Tage bombardiert. Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, versenkten deutsche Ueberwasserstreitkräfte in monatelangen Kämpfen auf allen Meeren 31 feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 187000 BRT. Diese Erfolge wurden bisher nicht bekanntgegeben. Durch Kampfhandlungen der Kriegsmarine wurden im Monat Dezember 1942 78 Schiffe mit 447 800 BRT versenkt, davon 72 mit 431 300 B97T durch Unterseeboote. Einschließlich der gestern gemeldeten Erfolge unserer Ueberwasserstreitkräfte betragen die im Monat Dezember gemeldeten Versenkungserfolge der deutschen Kriegsmarine 109 Handelsschiffe mit 634 800 BRT. Durch die Kriegsmarine wurden 10 Schiffe und durch Verbände der Luftwafse weitere 18 Schiffe beschädigt. An Kriegsschiffen wurden im Dezember von Unter= und Ueberwasserstreitkräften ein Kreuzer, neun Zerstörer, eine Korvette, zwei Unterseeboote und ein Sicherungsfahrzeug, von der Luftwaffe ein Zerstörer und ein Geleitboot versenkt. Im Jahre 1942 hat die deutsche Wehrmacht aus der britisch=amerikanischen Handelsflotte versenkt: Von Einheiten der Kriegsmarine 1283 Handelsschisse mit 7955 000 BRT, davon 1 208 Schifse mit 7586 500 BRT durch Unterseeboote. Durch Verbände der Luftwasse wurden 167 Handelsschisse mit rund 985 000 BRT versenkt. Damit haben Kriegsmarine und Luftwasse zusammen im vergangenen Jahr 8 940 000 BRT vernichtet. Außerdem wurden durch die Kriegsmarine 149 Schisse, durch die Luftwasse 301 Schiffe beschädigt. Mit dem Totalausfall auch eines Teiles dieser Schifse ist zu rechnen. 117 sowjetische Flugzeuge in 2 Tagen abgeschossen gewann weiter — Gegenangriff Raum Aus dem Führerhauptquartier, 1. Januar Das Oberkommando der Wehrmacht gab am letzten Dezembertag bekannt: Im Terek= und Dongebiet wurden feindliche Angriffe in harten Kämpfen abgewehrt. Die Sowjets erlitten hohe blutige Verluste und verloren wieder zahlreiche Panzer. Der deutsche Gegenangriff gewann weiter Raum. Mehrere Ortschaften wurden erstürmt. Verbände der Luftwaffe griffen wirksam in die erbitterten Erdkämpfe ein. Dabei wurden am 29. und 30 Dezemder im Süden der Ostfront insgesamt 51 sowletische PanzerKampfwagen durch Bombenvolltreffer vernichtet. Transportverbände der Luftwasse versorgten vorgeschobene Kräftegruppen Bei den bisherigen schweren Kämpfen an der Donfront hat sich eine Panzerkompanie der Infanterie=Division„Großdeutschland“ besonders ausgezeichnet. Im mittleren Frontabschnitt zerstörten eigene Stoßtrupps zahlreiche seindliche Bunker. Gegen den vorgeschobenen Stützpunkt Welikije Luki rannten die sowjetischen Angriffskolonnen von allen Seiten an An der unerschütterlichen Haltung der Besatzung brachen alle Angriff unter schweren feindlichen Verlusten zusammen. Sildostwärts des Ilmensees wiederholte der Gegner seine erfolglosen Angriffe mit schwächeren Kräften als an den Vortagen. An der Wolchow=Front wurden örtliche Angeiffe der Bolschewisten, zum Teil schon in den Bereitstellungen, zerschlagen. Deutsche Jäger schossen am 30. Dezember im nördlichen Abschnitt der Ostfront gegen zahlenmäßig überlegenen Gegner 45 sowjetischen Flugzeuge ab. An diesem Erfolg war eine Jagdgruppe mit 32 Luftsiegen hervorragend beteiligt. Bei den heftigen Luftkämpfen am 29. und 30. Dezember verloren die Sowiets insgesamt 117 Flugzeuge. An der Eismeerfront wurden die Luftangriffe auf Kandalakscha fortgesetzt und weitere Zerstörungen in den Bahnhofsanlagen erzielt. Sturzkampfflug. zeuge zersprengten sowjetische Truppenansammlungen westlich der Kola Bucht. Auch das Hafengediet von Murmansk wurde bei Tag und Nacht bombardiert. In Libnen beiderseitige Stoßtrupptätigkeit. Verbände von deutschen Sturzkampfflugzeugen und leichten Kampfflugzeugen erzielten Volltreffer in motorisierten Kolonnen des Gegners. Mehrere Panzerspähwagen und zahlreiche Kraftfahrzeuge wurden vernichtet. In Tunesien verstärkte sich der Artilleriekampf. Der Feind wurde aus einigen Stellungen herausgeschossen. Schnelle deutsche Kampfflugzeuge zerstörten auf einem feindlichen Flugstützpunkt sechs mehrmotorige Bomber am Boden. Auch der Nachschubverkehr des Feindes wurde schwer getroffen Ein deutscher Fernkampfverband griff in der vergangenen Nacht überraschend den Hafen Casablanca an der westafrikanischen Küste an. Zahlreiche Spreng= und Brandbom. ben verursachten große Brände die beim Abflug in die Wilste och aus großer Entfernung beobachtet wurden. Im ö stlichen Mittelmeer versenkte ein deutsches Unterseeboot einen britischen Zerstörer, einen Seeschlepper und einen Leichter Dasselbe Boot griff vor Bengast einen beitischen Geleitzug von vier großen Schiffen an, die durch sechs Zerstörer gesichert waren und versenkte daraus drei Transporter von zusammen 22000 BNT. Bei Tagesvorstößen feindlicher Flugzeuge gegen die westfranzs. sische Küste wurden acht feindliche Flugzeuge, darunter sieben viermotorige Bomber, abgeschossen. Schnelle deutsche Kampfflieger bombardierten am Tage Anlagen der englischen Sudkuste. Kein Mensch kennt sich mehr aus! Die phantastische Ueberorganisation der Washingtoner Regierungsstellen Drahtbericht unseres ständigen Mitarbeiters kb Lissabon. 2. Januar. Das USA=Marineministerium bezog kürzlich in Washinaton ein neues Hochhaus, das 40000 Menschen aufnehmen soll. Am Tage vor dem Umzug machte sich ein Witzbold den Spaß, offiziell aussehende Memoranden an die Offiziere des Ministeriums zu schicken. in denen unter anderem folgendes stand:„Alles umziehende Personal muß sich mit Schlafsäcken. Nahrung und Wasser für acht Tage. mit einem Komvaß, Buschmesser. Revolver und mit Rollschuhen ausrüsten. Das Personal wird gewarnt. vor der riesigen Ausdehnung der Korridore nicht in Vanik zu fallen. Ausgebildete Pfadfinder sind eingesetzt. Die Zeitschrift„Time“. der wir diesen Bericht entnehmen, sagt dazu. das neue Gebäude habe Korridore mit einer Ausdehnung von acht Meilen Humorlose Admirale haben den Nachrichtendienst der Marine beauftragt, die Autoren dieser Memoranden herauszufinden. Diese Geschichte hat die Runde durch die gesamte USA=Presse gemacht und bedeutet Wasser auf die Mühlen der unzähligen Kritiker des aufgeblähten Verwaltungsavparates. den das New=Deal=System dem Land gebracht. Die Zeitschrift„Readers Digest" stellt fest, daß die Washingtoner Zentralverwaltung jetzt 2571 500 Angestellte beschäftige, 280 Prozent mehr als im ersten Weltkrieg. Die Zahl aller in der Bürokratie Beschäftigten beträgt demnach 5589 182. also eine halbe Million Menschen mehr, als gegenwärtig in der Wehrmacht dienen. Bezeichnend für die Moral unter den Bürokraten des Washingtoner Wasserkovfes ist nach der Zettschrift die Tatsache, daß der Verkauf von Kriegsanleihen unter den Beamten des Weißen Hauses und des Kriegsministeriums aleich Null ist. Bei einer Sammlung für das Rote Kreuz hat Washington kürzlich nur 550000 Dollar aufgebracht, was umgerechnet auf den Kopf der Bevölkerung die niedrigste Quote in ganz USA gewesen ist. Roosevelt empfing Genf. 2. Januar. Präsident Roosevelt empfing die von General Giraud entsandten Delegierden im Weißen Haus wobei sich das Gespräch um die Schwierigkeiten des Nachschubs für die amerikanischen Truppen in Nordafrika drehte. Roosevelt sprach Londoner Meldungen zufolge die Absicht aus. auch die französischen Truppen in Nordafrika zu versorgen, mußte jedoch zugeben, daß er nicht einmal für die amerikanischen Truvpen genügend Schiffsraum zur Verfügung habe. Feindliche Vorstöße in der Sahara abgewiesen * Rom, 2. Jan. Der italienische Wehrmachtbericht vom Freitag teilt u. a. mit:„In der Libyschen Sahara wurden Vorstöße feindlicher motort sierter Abteilungen durch das sofortige Eingreifen unserer Besatzung von Gatrun abgewiesen. An der Hafeneinfahrt von Bone wurde ein feindlicher Geleitzug von deutschen Jagdflugzeugen augegriffen. Zwei Handelsdampfer mittlerer Größe erhielten Treffer von schwerkalibrigen Bomben und müssen beide als verloren angesehen werden. Im Atlantik versenkte am 29. Dezember eines unserer 1=Boote den Dampfer„Argo“(5 500 BRT). Ein anderes Unterseeboot versenkte versenkte am 21. bzw. am 26. Dezember die bewaffneten Handels dampfer„Queen City“ bzw.„Bona Aurora“ mit zusammen 9925 BRT. Folschirmjägergruppe gefangengenommen = Rom, 2. Jan. Der italienische Wehrmachtbericht vom Donnerstag meldete u. a.: Im Gebiet der Syrte Tätigkeit vorgeschobener Abteilungen. Eine englische Fallschirmjägergruppe unter dem Befehl eines höheren Offiziers wurde gefangengenommen. Im mittleren Mittelmeer wurden zwei feindliche U-Boote von unseren Tor pedobooten versenkt. Banden=Kämpfe in Meriko □ Stockholm, 2. Januar. Nach USA=AgenturMeldungen aus Meriko=Stadt haben bewaffnete Banden in drei Städten des Staates Zacatecas gewütet. Sie hätten erst von Reservisten und Zivilpersonen nach blutigen Straßenkämpfen vertrieben werden können. Die Ursache sei noch in Dunkel gehüllt. Innenminister in Rio de Zaneiro di Santiago de Chile, 2. Jan.(Eigene Meldung.) In Rio de Janeiro ist der chilenische Innenminister Raul Morales Beltrami zu Besprechungen mit den Politikern Brasiliens eingetroffen. Helsinki. Auch der Oberbefehlshaber der finnischen Armee. Marschall Mannerheim. richtete anläßlich der Jahreswende an seine Soldaten einen Tagesbefehl Helsinki. Der finnische Staatsvräsident Risto Ruti richtete an das finnische Volk einen Neujahrsgruß. in dem er seinen Dank und Anerkennung der ganzen Nation für die feste Entschlossenheit im Kampf um die Zukunft zum Ausdruck bringt. Tokio. Im Kaiserlichen Palast fand am Neufohrstage der traditionelle Emrfang durch den Kaiser und die Kaiserin statt. Rom. Der italienische Gesandte im Haaa. Ambrosetti. ist tödlich verunglückt Rom. Vier französische Eisenbahner wurden in Algier unter der unbewiesenen Anklage der Sobotage sofort erschossen. Tanger. Nach einer Meldung der arabischen Nachrichtenagentur Radio Mondart hat Milton Eisenhower, der Bruder des USA=Generals Eisenhower, erklärt, daß rund 1000 Franzosen und Mobammedaner verhaftet wurden. Neue Ritterkreuzträger □ Berlin, 2. Januar. Der Führe verlieb das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberst Dr. Wilhelm Göller, Kommandeur eines Festungsvionierstabes: Mator Gerhard Feuker. Bataillionskommandeur in einem mot Grenadier=Regiment: F=Obersturmführer Harrn Polewacz, Bataillonskommandeur in einem 6=Grenadier=Regiment: P=Obersturmführer Markus Faul= haber. Kompanieführer in einem=Grenadier= Regiment: Oberleutnant d. R. Walter Mir. Kompaniechef in einem Grenadier=Reaiment: Leutnant Geismann. Flugzeugführer in einem Kampfgeschwader: Leutnant Karl Halmer. Ordonnanzoffizier in einem Gebirgsjägerregiment: Oberfeldwebel Haugk. Flugzeugführer in einem Zerstörergeschwader: Feldwebel Friedrich Banach. Zugführer in einem Panzerreaiment: Oberwachtmeister Richard Schramm. Zugführer in einer Sturmgeschütz=Abteilung. Oberfeldwebel Helmut Hauak und Feldwebel Friedrich Banach sind aus Gelsenkirchen, Leutnant Johannes Geismann aus Hattingen Ruhr gebürtig. Armann an die deutsche Jugend □ Berlin, 2. Januar. Als Sprecher einer begeisterten und stets begeisterungsfähigen Jugend verweist Reichsjugendführer Artur Armann in seiner Neujahrsbotschaft auf die Notwendigkeiten dieses Krieges. die Leben und Wirken der nationalsozialistischen Jugend ausgeprägter noch im neuen Jaher bestimmen. Nüchtern und unpathetisch ist die Rechenschaft über die im Zeichen des Osteinsatzes und Landdienstes geleistete Arbeit des Jahres 1942. Sie bestimmte die Ausrichtung aller Jungen und Mädel auf den deutschen Osten. Dieser Schicksalsraum ist— wie die Botschaft des Reichsjugendführer feststellt— so mit seiner Geschichte und Kultur zu einem inneren und geistigen Besitz der Jugend geworden und Italien Tokio. 2. Januar. In seiner Neujahrsbotschaft an das japanische Volk gibt Premierminister Tojo seiner Genuatuung darüber Ausdruck, daß Deutschland und Italien ihre Bande mit Japan im letzten Jahr festigten. Gleichzeita beglückwünscht er die Verbündeten zu den errungenen großen Erfolgen. Finnische Rückblicke auf 1942 * Helsinki, 2. Januar. Am letzten Tage des Jahres 1942 gaben sämtliche Blätter Rückblicke auf die Kriegsgeschehnisse, die Wirtschaftslage, die innerpolitischen und kriegsbedingten Maßnahmen. In den Aufsätzen wird betont, daß das verflossene Jahr einen im allgemeinen zufriedenstellenden Verlauf und eine bessere Entwicklung nahm, als sie bei der letzten Jahreswende zu erwarten stand Britische Kriegsschiffe in Oschibuti di Stockholm, 2. Jan.(Eigene Meldung.) Britische Kriegsschiffe sind in Dschibuti in Französisch=Somaliland eingelaufen, wird amtlich aus London gemeldet. Damit hat England das Rennen um den Besitz dieser französischen Kolonie vor den USA gewonnen. Die Vorbereitungen für die endgültige Uebernahme der seit langer Zett belagerten Kolonie hatte London in aller Heimlichkeit in Kairo getroffen, um die Amerikaner nicht schon vorher auf den Plan zu locken. In London betrachtet man die Besetzung als kleine Entschädigung für Französisch-Nordafrika. Giraud bekennt Farbe: Chef ist Roojevelt Geuf, 2. Jan. Reuter meldet: Einem Tagesbefehl des Generals Giraud zufolge hat Präsident Roosevelt den General gebeten, den Streitkräften unter seinem Kommando die Glückwünsche der Vereinigten Staaten zu übermitteln. In seiner Antwort versicherte der General, daß die traditionelle Freundschaft zwischen den Vereinigten Staaten und Frankreich und die Zusammenarbeit mit den Alliierten zum Erfolg führen müßten. De Egulle wird auf Reisen geschickt Gens, 2. Jan. In Ottawa wurde nach einer Reutermeldung bekannt, daß sich General de Gaulle nach seinem Besuch in Washington nach Ottawa begeben wird. Der Beamte des kanadischen Außenministeriums erklärte, sie seien nicht in der Lage, den Zeitpunkt seines Kommens anzugeben. 40 000 Todesopfer in Benaalen ∆ Bangkok, 1. Januar. 40000 Inder wurden am 16. Oktober bei dem gewaltigen Wirbelsturm in Bengalen getötet, wie der Hinduführer Pandit Mavina in einem Aufruf zu Spenden für die Opfer der Katastrophe bekannt aab. Deutsch türkisches Kreditabkommen □ Berlin, 2. Jan. Wie bereits im Juni v. J. bekanntgegeben worden ist, haben die deutsche und die türkische Regierung vereinbart, daß Deutsch land der Türkei einen Kredit von 100 Millionen Reichsmark zum Einkauf von Kriegsgerät zur Verfügung stellt.— Am 31. Dezember ist der endgültige Kreditvertrag unterzeichnet worden. Wie kören im Ründeunte: Connabend. Reichsvrogramm: 16 bis 18 Uhr: Frohe Fahrt ins neue Jahr, zwei bunte Stunden. 18 bis 18.15 Uhr: Politische Hörszene. 18.30 bis 19 Uhr: Der Zeitspiegel 19.20 bis 20 Uhr: Frontberichte und politische Sendung. 20.15 bis 21 Uhr: Das deutsche Tanz. und Unterhaltungsorchester. 21 bis 22 Uhr Die lustige Stunde 22.20 bis 22 30 Uhr: Sportnachrichten. Deutschlandsender: 17.10 bie 18.30 Uhr; Beethoven Dvorak Brahms. 20.15 bis 22 Uhr: Szenen aus„Dee fliegende Holländer“ und Konzertmusik. Sonntaa. Reichsprogramm: 9 bis 10 Uhr:„Schatzkästlein“ mit Theodor Loos und Max Eckard, der Kammermustkvereinigung der Staatsoper u a. 11 80 bis 12.30 Uhr: Johann Strauß=Konzert Leitung: Herbert v. Karajan. 12.45 bis 14 Uhr: Das deutsche Volkskonzert. 14.30 bis 15 Uhr: Gustav Waldau erzählt drei Märchen. 15 bis 16 Uhr: Unterhaltungskomponisten im Waffenrock. 18 bis 19 Uhr: Ph. E. Bach. Mozart, Reger Leitung:„Joseph Keilberth. 19 bis 19.15 Uhr: Frontberichte. 19 90 bis 20 Uhr: Sport und Musik. 20 15 bis 23 Uhr:„KlingendeKaleidoskop“.— Deutschlandsender: 15.80 bis 15.5 Uhr: Fantassen für Klavier(Else C. Krauß). 18 bis 19 Uh Operette und Ballett. 20.15 dis 21 Uhr: Klassisches Sollbenke21 bio 23 Uhr: Opernkonpert der Dreodner Soa#teope: A"—* SAAAN 4111411 1: 111:! Gloria-Palast Leineg Rühmaren in der Doppelrolle in einem seiner besten und lustigsten Filme Fünk Hikionen euchen einen Seben Ferner wirken mit: Leny Marenbach, Vera v. Langen Oskar Sima, Heinz Saliner Olge Limburg, Anton Pointner 1 1 Jugendliche zagelassen WOCHENSCHAU— KULTURPILA Wochenschau 2.00 4.00 6.00 Uhr Haupttilm 2.25 4.20 6.25 Uhr Haben sie alles vereichert? Gefunden Versicherungen jeder Art duren Aneberak# W. Idelberger###ins un#. wanz-Seidte-Str. 27 Ruf 51862 Sti: oricc# Die Bühne der Gaunaupistadt Zochum Intendant: Pros Dr 8 Schmitt Sa., 2. I., 16.30 bis 19.45 Uhr, KdF. Ring 2 „Maria Stuart“ 20., 3. I., 16.30 bis 19 45 Uhr. Außer Vormiete „Egmont“ Mo. 4. I. 17—19.45 Ut: Rot 5 „Der Rer) der Sar#nt: rinnen“ D#. 5. 1. 17 bis 30.15 Urr Geschl Vorn. Boch Veren „Maric Stnar: Dr. 6.— 17 45 Uhr Vors k. den Boch. Verein 11 Tamenstift“ Bunte Bühne Pregramwleige 1.— 75 Jonsat läglich nochmog:: S0 u obench.**. Sonntaas nore- 3 Uh ebence#0 n Frevon: teine Postelluner Start ins neue Johr F###on Sürrt zeig die einpalner Aummerr an 1. Jeaur Cdnacma aanflegte Canzbunk Beig 1. Bmit unt Rariner untdastiam. Can. ihr nn Orsch 1. 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