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Die italienische Presse macht sich zum Dolmetsch der Gefühle des Volkes. indem sie— wie „Popolb d'Italia" betont—. daß die„größte Vernichtungsschlacht der Geschichte mit dem glänzendsten Sieg zum Abschluß kam". Es sei ein totaler deutscher Sieg. der alle Völker des neuen Europa erneut mit großer Freude erfülle, um so mehr, als er mit der Feier des Jahrestages der Unterzeichnung des Dreimächtevaktes zusammenfiel. Noch keine zwei Wochen nach der Vereinigung der Heere, so beton„Skamva“. wurde mit der Vernichtung von fünf sowietischen Armeen die größte Schlacht der Weltgeschichte gewonnen. Die finnische Zeitung„Helsingin Sanomat“ hebt hervor, daß die Gefangenen= und Beutezahlen zeigten, wie eine gut geplante Operation zur Vernichtung großer Massen geführt werden müsse. Der große deutsche Sieg, so äußert sich der Korrespondent von„Huvfudstadsbladet", eröffne im Osten neue Möglichkeiten. Es bestehe kein Zweifel, daß die sowjetische Armee nach so großen Verlusten beträchtlich geschwächt sein müsse. Das Madrider Blatt„Informaciones“ veröffentlicht eine Karte mit der Ueberschrift: „Wenn die Wünsche der Engländer in Erfüllung gegangen wären, dann stünden die Bolschewisten heute unweit der Pyrenäen.“ Die Karte zeigt, daß die bolschewistische Armee in der Gegend von Toulouse stände, wenn sie ebenso rasch vorgerückt wäre, wie die Deutschen im Osten. Das Blatt bemerkt dazu, daß in diesem Falle nicht nur Süddeutschland, die Schweiz und Frankreich von den Bolschewistenhorden überflutet wäre, sondern daß auch Spanien wieder wie im Jahre 1936 die Wafsen gegen das kommunistische Monstrum erheben müßte, das Spanien erobern und bolschewisieren wollte.„Wrriva“ schreibt, daß die Vernichtung der fünf Sowjetarmeen im Raum von Kiew viel größere Folgen nach sich ziehen werde, als die Machthaber in Moskau und London jemals in ihren schlimmsten Träumen befürchtet haben mögen. Die bulgarischen Zeitungen sprechen in ihren Ueberschriften von„der größten Schlacht in der Geschichte" und von der„Ersten Schlacht ihrer Art in der Geschichte" und heben hervor, daß die deutschen Truppen neue gigantische Operationen vorbereiteten. „Das Ausmaß des Sieges steht in der militärischen Geschichte einzig da“, schreibt„Paris Midi“ als erste Zeitung zur Entscheidungsschlacht von Kiew. Hervorzuheben sei aber bei dieser Gelegenheit das völlige Versagen Englands, das zur selben Zeit, als im Osten riesenhafte Kämpfe tobten, von seinem Gegner, vor allem zur See, die schwersten Schläge versetzt bekommen hätte, England könne sein Ziel nicht erreichen. London muß diesmal Berlin zitieren und erklären,„Die Deutschen brachten die Meldung, daß in der Ukraine 665 000 Sowiets gefangengenommen wurden.“ In dem krampfhaften Bemühen, diesen Erfolg wenigstens etwas abzuschwächen,„erweitert" man die Meldung durch völlig aus der Luft gegriffene Behauptungen. Ausnutzung des Erfolges in vollem Gange Die Insevr=Verteidigung aus den Angeln gehoben: Schlacht bei Kiew beendet 665 000 Gefangene and Führerhauptquartier, 29. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gab Sonnabend bekannt: „Wie bereits durch Condermeldung bekanntgegeben, ist die große Schlacht bei Kiew beenet. In doppelseitiger Umsassung auf gewaltigem Raum ist es gelungen, die Dujepr= Bertei digung aus den Augeln zu heben und fünf sowjetische Armeen zu vernichten, ohne daß auch nur schwache Teile sich der Umklammerung entziehen konnten. Im Verlauf der in engstem Zusammenwirken von und Luftwafse durchgeführten Operationen wurden insgesamt 665000 Gefaugene eingebracht, 884 Panzerkampfwagen, 3718 Geschütze und ungezählte Mengen an sonstigem Kriegsmaterial erbeutet oder vernichtet. Die blutigen Verluste des Gegners sind wiederum sehr hoch. Ein Schlachtensieg ist damit errungen, wie ihn die Geschichte bisher nicht gekannt hat. Die Ausnutzung dieses Erfolges ist in vollem Gange. Die Luftwaffe bombardierte Rüstungswerke im Raum um Tula sowie militärische Anlagen in Moskau. Im Kampf gegen die britische Versorgungsschifffahrt versenkten Kampfflugzeuge in der letzten Nacht aus einem Geleitzug ostwärts Hull zwei Frachter mit zusammen 15 000 BRT. Weitere Luftangriffe richteten sich gegen Hafenanlagen an der Süd= und Ostküste der Insel. Schwache Kräfte der britischen Lustwasse flogen in der letzten Nacht in die Deutsche Bucht und nach Westdeutschland ein. Durch Bombenabwurf entstanden unerhebliche Schäden.“ * Sechs Tage lang tobte in dem Raum von Kiew— Poltawa eine der größten Vernichtungsschlachten aller Zeiten. Eine Einkreisungsschlacht von riesigem Ausmaß wurde von den Deutschen gewonnen, nachdem tagelang die Welt den Atem angehalten und voller Erwartung dieser Riesenentscheidung entgegengesehen hatte. Cannae, Leuthen und Tannenberg erhalten ihre Fortsetzung mit dem Namen dieser Schlacht, der für ewige Zeiten mit großen Lettern in das Buch der Kriegsgeschichte eingetragen wird. Auf einer Fläche von rund 25000 Quadratkilometer traten die Deutschen an und holten zum entscheidenden Schlag gegen die Bolschewisten aus, nachdem die äußersten deutschen Flankentruppen nach Ueberwindung von 400 Kilometer sich die Hände gereicht hatten. Was noch vor Wochen und selbst vor Tagen Moskau mit aller Gewalt zu vertuschen suchte, ist trotzdem eingetreten: Budjennys beste Armeen wurden abgeschnürt und eingekesselt, wurden zusammengeschlagen von ununterbrochen vorwärtsdringenden deutschen Truppen und pausenlosen harten Angriffen der Luftwaffe. Dieser gewaltige Sieg war nur dadurch möglich, daß vom Oberbefehlshaber bis zum letzten deutschen Soldaten jeder erfüllt war von der Zuversicht und dem Glauben an einen vernichtenden Sieg, dessen gewaltige Größe dem deutschen Soldaten neuen unverwelklichen Lorbeer reicht. Kesseltreiben von Piriatin pk...., 29. September.„Es kocht im Kessel überall,“ sagte der Kommandierende General, als er von der Spitze des Panzerregiments zurückkehrte, das von Osten her gegen Pirjatin vorstieß, mitten hinein in den Feind. Unsere Panzer=Division stieß aus dem Südosten vor, die motorisierte Infanterie kam aus dem Norden. Und als die Spitzen beider Formationen kämpfend Pirjatin erreichten, hatten die Stukas sich bereits nach ihrer Art des völlig verwirrten Gegners angenommen und ganze Arbeit geleistet. Die unbarmherzigen Bomben und das Feuer unserer von auen Seiten heranrückenden Truppen verursachten unter den Sowjet=Divisionen ein entsetzliches Chaos. Hier gab es nur eine Parole: Rette sich, wer kann! Keiner der vielen Kommissare konnte den Zusammenbruch verhindern. Hunderte brennender Lastkraftwagen, vernichteter Panzer und Traktoren modernster Bauart versperrten die Straßen. Erbarmungslos blies der kalte Herbstwind Flammen und Rauch zum Himmel, Feuersäulen gleich standen lodernde Magazine. Unter Stuka=Treffern stürzten Kasernen zusammen und begruben ungezählte Tote unter ihren Trümmern. Wild gewordene Pferde rasten zitternd mit ihren Gespannen umher. Flakgeschütze richteten vergebens drohend ihre Rohre gegen die deutschen Maschinen. Unter dem Sausen und Krevieren der Bomben zerbrach jeder Wille zum Widerstand. Tausende von Soldaten drängten fliehend aus der Stadt heraus, Tausende von Fahrzeugen suchten in wilder Flucht nach allen Seiten dem Geschoßhagel zu entgehen. Die morastigen Sümpfe südostwärts der Stadt wurden vielen zum Grabe. Und die Maschinengewehre unserer Schützen hämmerten vom Norden, die Kanonen unserer Panzer zerfetzten vom Süden her jeden Widerstand. Gröhlende, betrunkene Troßsoldaten Budsennys, die sich in ihrer Angst und dem wüsten Durcheinander in Wodkakellern berauscht hatten, torkelten über verkohlte Leichen und krevierende Pferde uns entgegen. Durch die völlig von inund aufeinandergefahrenen Fahrzeugen verstopften Straßen mußten unsere Panzer sich gewaltsam hindurchbrechen. Aus den Winkeln, Häusern, Gärten und Gräben kamen die Bolschewisten hervor, hoben die Hände, schlotternd, zusammengebrochen, Geschöpfe der Angst. Sie waren hin= und hergeworfen worden und überall auf deutschen Widerstand gestoßen. E. M. Arndt Sowjet-Kriegsschiffe wirksam beschossen 23 britische Flugzeuge bei den Angriffsversuchen am Kanal abgeschossen Bombentreffer auf Schlachtschiffe dnb Führerhauptquartier, 29. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gab gestern bekannt: „An der Einschließungsfront vor Leningrad nahmen schwere Batterien des Heeres am 26. September sowjetische Kriegsschiffe im Hafen von Kronstadt und im Küstengebiet südlich davon unter wirksames Feuer. Ein Kreuzer wurde in Brand geschossen. Die Luftwasse bekämpfte Bahntrausporte und Eisenbahnanlagen im Raum um Charkow und Moskau sowie im Quellgebiet der Wolga. Kampfflugzeuge erzielten Bombenvolltreffer schweren Kalibers auf einem sowjetischen Schlachtschiff bei Kronstadt. Nachtangriffe der Luftwafse richteten sich gegen militärische Anlagen in Moskau. Im Seegebiet der Farder versenkte die Luftwasse am Tage zwei Frachter mit zusammen 3300 BRT. Bei Versuchen der britischen Luftwasse, am gestrien Tage die Kanalküste anzugreisen verlor der eind 23 Flugzeuge. Davon wurden 17 in Luftämpfen, vier durch Flakartillerie und zwei durch Einheiten der Kriegsmarine abgeschossen. Der Feind flog weder bei Tage noch bei Nacht in das Reichsgebiet ein.“ Kiew- ein bedeutender Erfolg dnb Berlin, 29. September. Im letzten Drittel des Monats August griffen deutsche Kräfte die Truppen Timoschenkos an, warfen sie trotz zunächst zähen Widerstandes nach Süden auf Tschernigow, die Desna und den Seim zurück und erzwangen in kühnem Zugriff den Uebergang über die Desna und anschließend den Seim. Dadurch wurde das von den Sowjets zäh verteidigte Tschernigow unhaltbar und am 9. September von den deutschen Verbänden erobert. Das rund 75 Kilometer südostwärts gelegene Neshin fiel kurz darauf. Die wichtige zweigleisige Eisenbahn Kiew— Moskau war erreicht. Der stetig fortschreitende Angriff erreichte die gleiche Bahnlinie auch weiter ostwärts, südlich des Seim im Raume von Komotop und überschritt sie auch hier. Wenn auch die Witterungs= und Wegeverhältnisse denkbar ungünstig waren, so konnten sie die hier vorstoßende Angriffsgruppe, die die Ostflanke der ganzen Angriffsbewegung bildete, nicht am scharfen Vorgehen nach Süden hindern, Rommy und Lochwitza wurden erreicht. Dadurch war von Norden her die Möglichkeit geschaffen, den deutschen Angriffstruppen, die von Süden her kamen, die Hand zu reichen. Im Raum von Lubny, 125 Kilometer nördlich Krementschug, fand die erste Vereinigung der deutschen Nord= und Südgruppe statt, die sich dann 25 Kilometer weiter nördlich bei Schwitza zu einem festen eisernen Ring zusammenschloß, den die Sowiets nicht mehr nach Osten zu durchbrechen vermochten. Fünf bolschewistische Armeen waren jetzt Mitte September eingeschlossen. Während die deutschen Truppen sich nun nach Süden und Sübosten Zwölf Schiffe, ein Sicherungsfahrzeug! Ein 12 000 Lonnen=Tanker im Südatlantik von einem U.Boot versenkt Wieder 79000 BRT.! dnb Führerhauptquartier, 29. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gab gestern bekannt: „Aus einem von Gibraltar nach England gehenden Geleitzug haben deutsche Unterseeboote in mehrtägigen Augrifsen zwölf Schiffe mit 67.000 BRT. und ein Sicherungsfahrzeug versenkt. Ferner versenkte ein deutsches Unterseeboot im Südatlantik einen 12 000=Tonnen=Tanker. Die britische Versorgungsschiffahrt hat somit in den letzten Tagen wiederum 79000 BRT. durch Unterseeboote verloren: * 7690 Waggons mit je 15 Tonnen Gewicht, oder 128 Güterzüge zu je 60 Waggons wären notwendig, die Ladungsmenge, die so versenkt wurde. aufzunehmen. weiter vorkämpften, traten andere Kräfte zum Angriff auf die Befestigungsanlagen von Kiew am westlichen Dujepr=Ufer an. Die zusammengedrängten Massen der Bolschewisten, in die die deutschen Truppen immer neue Keile hineintrieben, spalteten sich rasch in verschiedene Teilkessel auf und zeigten bald Auflösungserscheinungen. Sie erlitten ungeheure blutige Verluste, mußten 665000 Gefangene und ein unübersehbares Kriegsmaterial hergeben. Eine der größten Vernichtungsschlachten nicht nur dieses Krieges, sondern aller Zeiten fand damit während der abgelaufenen Woche ihren Abschluß. Fünf Sowjetarmeen sind vernichtet, der Oberbefehlshaber einer, der 5., Sowjetarmee wurde gefangen, der Oberbefehlshaber der bolschewistischen Südwestfront, Generaloberst Kirvono, fiel. Die abschließenden Zahlen der Gefangenen und Beute, die die Sondermeldungen bekanntgaben, lassen ebensosehr die Größe dieser riesigen Vernichtungs= und Umfassungsschlacht sichtbar werden, wie die Masse des 135000 Quadratkilometer, also ein Viertel des Deutschen Reiches, bedeckenden Schlachtfeldes. 17 britische Flugzeuge im Kanalgebiet abgeschossen dub Berlin, 29. Sept. In den gestrigen Nachmittagsstunden erlitt die britische Luftwaffe bei Augriffsversuchen im Kanalgebiet abermals schwere Verluste. Deutsche Jäger schossen nach bisher vorliegenden Meldungen im Luftkampf 16 Jagdflugzeuge vom Muster Spitfire und einen Bomber vom Typ Bristol=Blenheim ab. Eigene Verluste traten nicht ein. Drei Sowjet=Schnellboote vernichtet dnb Berlin, 29. September. Am Eingang zur Rigaer Bucht machten vier bolschewistische Schnellboote den vergeblichen Versuch, einen Verband der deutschen Kriegsmarine anzugreifen. Der Angriff wurde mit schweren Verlusten für die Sowjets abgeschlagen. Von den vier angreifenden Schnellbooten wurden dabei drei vernichtet. Neuer Landungsversuch bei Schlüsselburg abgewiesen □ Berlin, 29. September. Am 25. 9. wiederholten die Bolschewisten einen Landungsversuch bei Schlüsselburg. Obwohl die Sowjets Kanonenboote zur Unterstützung ihrer Operationen herangezogen hatten, wurden alle Versuche, am Ufer Fuß zu fassen, abgewiesen. Frei Treffer schwerer Bomben auf Sowjet=Schlachtschiff dnb Berlin, 29. September. Im Laufe des 27. 9. wurden erneut Angriffe auf die im Hafen von Kronstadt liegenden Kriegsschiffe der Sowjets von deutschen Flugzeugen durchgeführt. Ein Sowiet=Schlachtschiff erhielt drei Treffer schwerer Bomben. Zum Angriff betrunken gemacht □ Berlin, 29. September. Im Nordabschnitt der Ostfront wies eine deutsche Division am 27. 9. stärkere Angriffe der Bolschewisten erfolgreich ab. Große Teil der angreifenden Verbände der Sowjets erhielten vor ihrem Einsatz beträchtliche Mengen von Alkohol ausgeschenkt, so daß sie teilweise in betrunkenem Zustand in den Kampf geschickt wurden Eine große Explosion in Moskau □ Berlin, 29. September. In der Nacht zum 28. 9. griff ein kleiner Verband deutscher Kampfflugzeuge kriegswichtige Ziele und Versorgungsanlagen von Moskau mit Erfolg an. Eine große Explosion und mehrere kleine Brände wurden beobachtet. Bei einem Angriff auf ein sowjetisches Nachschublager wurden das Hauptgebäude und drei Schuppen durch Bomben zerstört. Neue Ritterkreuzträger des Beeres dnb Berlin, 29. September. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres, Ge neralfeldmarschall von Brauchitsch, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Hauptmann Ring, Bataillonskommandeur in einem Infanterie=Regiment; Hauptmann Hupfer, Kompaniechef in einem Infanterie=Regiment, Oberleutnant Hopf, Kompaniechef in einem Infanterie=Regiment, Leutnant Lindenmann, Bataillonsadjutant in einem Infanterie=Regiment. Erfolge deutscher Abteilungen an der Sollum=Front dnb Ram, 29. September. Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonnabend hatte folgenden Wortlaut:„In Nordafrika haben deutsche Abteilungen bei Aktionen an der Sollum=Front englische Gefangene gemacht und Kraftwagen erbeutet. Trihat in Bengasi und Palermo waren Luftangriffen ausgesetzt. Es gab keine Opfer. Die Bodenabwehr hat in eBugasi zwei feindliche Bomber abgeschossen. Ein weiteres Flugzeug wurde von Jaadfliegern abgeschossen, und ein viertes Flugzeua wurde zur Landung innerhalb unserer Stellungen gezwungen. Die Besatzung wurde gefangen genommen“. Weiter wichtige Garantie des Gelingens Der Telegrammwechsel zwischen dem Führer, dem Dute und Fürst Konoye Die neue Ordnung dnb Berlin, 29. September. Aus Anlaß des ersten Jahrestages der Unterzeichnung des Dreimächtepaktes fand zwischen dem Führer, dem Duce und dem kaiserlich=japanischen Ministerpräsidenten Fürsten Konoye, sowie zwischen dem Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop, dem königlich=italienischen Minister des Auswärtigen Grafen Ciano und dem kaiserlich=japanischen Minister des Auswärtigen Toyoda ein Telegrammwechsel statt, in dem die Verbundenheit der im Dreierpakt geeinten Nationen zum Ausdruck kommt. Der Führer an den Duce: „Duce! An dem Tage, an dem sich vor einem Jahre Deutschland, Italien und Japan im Dreimächtepakt zusammengeschlossen haben, gedenke ich Ihrer in herzlicher Freundschaft. Der Dreimächtepakt hat sich als die Grundlage der zukünftigen Neuordnung erwiesen, zu der inzwischen zahlreiche weitere junge und aufbauende Völker ihren Beitritt vollzogen haben. Für die Aufgaben, die noch vor uns liegen, wird der Vakt auch weiterhin eine wichtige Garantie des Gelingens sein. Erst künftige Geschlechter werden erkennen, daß es die Entschlossenheit der im Dreimächtepakt geeinten Völker war, die die Welt vor der Ausbeutung durch raumfremde Mächte und der tödlichen Gefahr des Bolschewismus gerettet hat. Adolf Hitler.“ Der Duce an den Führer: „Führer, große und entscheidende Ereignisse haben sich im vergangenen ersten Jahre des Bestehens des Dreierpaktes vollendet. Ebenso große Ereignisse bereiten sich vor. Die im Pakt von Berlin vorgezeichnete neue Ordnung hat sich bereits siegreich ihre erste unerschütterliche Grundlage geDie Gezeichneten Das deutsche Volk hat jetzt einen endaültigen Strich gezogen zwischen sich und zwischen den Juden. Die betzerischen Betrüger, die immer wieder versuchten, unter der Maske der Scheinheiligkeit und Harmlosigkeit sich unter deutsche Menschen zu mischen, tragen nun das Kennzeichen, den Judenstern, der sie von allen anständigen Menschen unterscheidet. Sie haben jahrelang Deutschland beherrscht und ausgesogen. Nun haben sie die klar gekennzeichnete Stellung, die ihnen zukommt als fremden Parasiten in einem gesunden Volk. schaffen. Empfangen Sie, Führer, an diesem Jahrestag im Namen des faszistischen Italiens und in meinem eigenen meinen kameradschaftlichen Gruß. Mussollni.“ Der Führer an Fürst Konoye: „Am Jahrestag des Abschlusses des Dreimächtepaktes möchte ich den herzlichen Gefühlen der Verbundenheit mit der großen Nation des Ostens Ausdruck verleihen, die mich und das deutsche Volk erfüllen. An dem Ringen des japanischen Volkes um die Sicherheit seiner Existenz und der unverbrüchlichen Lebensrechte der ostasiatischen Völker unter der Führung Japans nimmt das deutsche Volk lebhaften Anteil. Ich bin gewiß, daß Japan im Zusammenwirken mit den ihm im Dreierpakt verbundenen Völkern die Ziele erreichen wird, die eine gesicherte und blühende Zukunft des japanischen Volkes und des gesamten Ostasien verbürgen. In diesem Sinne grüße ich Eure Durchlaucht am heutigen Tage. Adolf Hitler.“ * Der japanische Ministerpräsident an den Führer: „Aus Anlaß des ersten Jahrestages des Abschlusses des Dreimächtepaktes übermittle ich Eurer Erzellenz meinen herzlichsten Glückwunsch und gebe zugleich meiner tiefsten Hochachtung Ausdruck für den von dem von Eurer Exzellenz geführten Deutschen Reich Schlag auf Schlag errungenen Erfolg bei der Erreichung der Neuordnung in Europa. Konoye.“ Dreimächtevakt=Presse bei Ribbentrop □ Berlin, 29. September. Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop empfing aus Anlaß des ersten Jahrestages der Unterzeichnung des Dreimächtepaktes am Freitag nachmittag in Berlin die führenden Persönlichkeiten der deutschen Presse und die Berliner Vertreter der Presse der im Dreiernakt verbündeten Mächte. Zweite japanische Offensive in Kwangtung □ Shanabai, 29. Sept. Während die Japaner auf Tschangscha, die Hauptstadt der Provinz Hunan, vormarschieren, traten sie auch in der Provinz Kwangtun zur Offensive an. Insel im Finnischen Meerbusen besetzt □ Berlin, 29. September. Von finnischer amtlicher Seite wird mitgeteilt, daß am Freitag, dem 26. September, finnische Truppen nunmehr auch die Insel Konevitsa besetzt haben. Neurath vorübergehend durch SS.=Obergruppenführer Seydrich vertreten A Berlin, 29. September. Der Reichsprotektor in Böhmen und Mähren. Reichsminister Freiberr von Neurath, hat sich genötigt gesehen, beim Führer einen längeren Urlaub zur Wiederherstellung seiner angegriffenen Gesundheit zu beantragen. Mit Rücksicht darauf, daß die gegenwärtige Kriegszeit den vollen Einsatz des Reichsprotektors verlangt, hat Herr von Neurath den Führer gleichzeitig gebeten, ihn bis zur Wiederherstellung seiner Gesundheit von seinen Geschäften als Reichsprotetkor vorübergehend zu entbinden und während dieser Zeit einen Vertreter für ihn zu bestellen. Der Führer hat unter diesen Umständen nicht umhin gekommt, dem Ansuchen des Reichsprotektors zu entsprechen und hat den =Obergruppenführer Hevdrich für die Dauer der Erkrankung des Reichsministers von Neurath mit der Führung der Geschäfte des Reichsprotektors in Böhmen und Mähren beauftraat. Ministerpräsident Elias wegen und Landesverrat verhaftet! Prag, 29. September. Auf Anordnung des stellvertretenden Reichsprotektors,=Obergruppenführer Heybrich, ist der Ministerpräsident der antonomen Protektoratsregierung, Ingenieur Elias, wegen Hoch= und Laudesverrats verhaftet und dem Volksgerichtshof zur Aburteilung überwiesen worden. Gleichzeitig wurde er seines Amtes enthoben. * Kaviar, Sekt und— Mitrophone in Sofas! Unser Brüsseler Mitarbeiter besuchte das„Palais" des sowietischen Botschafters Von unserem eigenen sta Unsauberkeit war Trumpf ih Brüssel. Ende September. Roubinin, so lautete der Name des SowjetBotschafters in Brüssel, bewohnte in unmittelbarer Nähe der belgischen Hauptstadt eine schloßähnliche Villa, in einem herrlichen Park gelegen. umgeben von hohen Mauern. Hier lebte Roubinin mit Anhang fünf Jahre lang im Lurus, hielt große Tafel und volitische Gespräche. Bei ihm verkehrten Politiker des alten Schlages, Kavitalisten und Juden sowie verschiedene skrupellose„Journalisten", die für ihre Handlangerdienste fürstlich bezahlt wurden. Alle diejenigen die den glänzenden Festen beiwohnten, die der Bolschewist in regelmäßigen Abständen veranstaltete, waren begeistert von dem, was sie gesehen und gehört hatten, waren entzückt von dem zuvorkommenden Wesen des Hausberrn, vom Champagner, der in Strömen floß. vom russischen Kaviar. der kiloweise herumgereicht wurde und von den, den Gaumen kitzelnde Dutzende Gänge, die diese Feste einrahmten. Die Empfangssalons dieses kommunistischen„Paradies“ im Kleinen, waren angefüllt mit Lurusgegenständen jeder Art. An den Wänden hingen kostbare Gemälde der Meister Jordaens' und Rubens. Alles nur Fassade. Grenzenlos war das Mißtrauen vor Lauschern und Spähern. Die hohe Mauer des Parkes erhielt noch ienen weiteren Aufsatz aus Stacheldraht. Ich weiß nicht ob es stimmt, daß gewisse Sofas im Salon Mikrophone enthielten um die Gespräche der Besucher abzuhören. Schon möglich. Allerhand Gerüchte gingen um diese geheimnisvolle Villa um. Als einmal ein Sektkorken mit Getöse an die Decke sprang, so erzählte gelegentlich ein Journalist, erhoben sich mehrere Gäste erregt und einer habe spöttisch gesagt:„Aha. das Mikrophon ist sicher explodiert". Diese Aeußerung wurde verstanden und der Unvorsichtige hinauskomvlimentiert. Ich hatte kürzlich Gelegenheit, die Privaträumlichkeiten dieses jetzt verwaisten kommunistischen Paradieses zu besichtigen. Eine bemerkenswerte, aber nicht überraschende Feststellung ist die„vorbildliche“, Unsauverkeit die hier herrschte. Man kann sich kaum einen Begriff von den Zuständen machen. in denen sich die einzelnen Zimmer befinden. Aufgerissene Parkettböden, wahrscheinlich als Brennholz benutzt, eingetretene Türen, beschmierte Wände, zertrümmerte Badezimmereinrichtungen, zerbrochene wertvolle Kristalle, kennzeichnen die Art der„Menschen". die hier hausten, aber nach außenhin die„hohen Herrschaften“ markierten. In allen Ecken und Enden lie gen Zigarren= und Zigarettenstummel, zerbrochene Gläser und Flaschen. Seit Jahren ist dieses waus nicht mehr gereiniat worden. In den Schlafzimmern sind Seile gespannt die zum Trockenen der Wäsche und zum Aufbängen von Kleidern benutzt wurden. Schlimm sieht es in der Küche aus. Speisereste, leere Konservendosen. bis an den Rand gefüllte Gläser, die aus Aschenbecher dienten. Gemüseabfälle und Kartoffelschalen liegen durcheinander. Von den mit Dreck beschmierten Wänden nicht zu reden. Daß es in diesem Hause von Ungeziefer, von Ratten und Mäusen wimmelte, soll nur nebenbei bemerkt werden. In dieser schloßähnlichen Villa sind sage und schreibe einhundertfünfzig Fensterscheiben zerbrochen. Kurz nach dem Einzug der Bolschewisten in die Wohnung. Ende 1935, waren in einem Flügel des Hauses bauliche Veränderungen vorgenommen worden. Welchem Zweck die betonierten mit Panzertüren versehene Räume dienten, ist nie in die Oeffentlichkeit gedrungen. Ein Privatgefängnis? Daß die GPU. auch in Belaten ihr Handwerk trieb, war ja längst bekannt. In diesem Flügel haben, vor ihrer Abreise. die Bolschewisten gründlich gehaust. Die Zerstörungen sind derart, daß Monate notwendig sind um diesen Teil des Hauses wieder zu restaurieren. Am Boden liegen die herausgebrochenen schweren Panzertüren. die Mauern sind durch die Hitze der in diesen Räumen verbrannten Geheimdokumente geborsten. Alles was nicht niet= und naaelfest war, wurde einfach zertrümmert. Eiskaltes Grauen packt den Menschen bei der Ueberlegung, daß dieses bolschewistische Gesindel Eurova aivilisieren wollte. Joseph Hermann. 6 Pu. Morde auch in Kiew aufaedeckt pk., 29. Sept. Durch Zufall fanden deutsche Soldaten bei Kiew eines der Massengräber, wo die Henkersknechte der GPU. ihre bedauernswerten Opfer verscharrt haben. Oberleutnant G. gab davon sofort Meldung an seine höhere Dienststelle. Mit einigen Offizieren und Männern der Feldgendarmerie sind wir bald selbst Augenzeuge des schauerlichen Fundes. Die toten Körper wurden freigelegt, ein Mann liegt in der Grube mit eingeschlagenem Schädel, die Haut von den Fußsohlen gezogen, eine Frau daneben, schmerzerfüllt das Gesicht einer zu Tode gepeinigten. Andere Leichen liegen darunter. An einer zweiten Stelle, etwa fünfzig Meter weiter weg, soll eine weitere Stichprobe gemacht werden. Wieder warfen die Sxaten Schaufel um Schaufel des feinen Sandes zu einem kleinen Hügel, wieder der Leichengeruch, wiederum stoßen wir auf schrecklich verstümmelte Körper. Ein dritter Versuch an anderer Stelle des etwa 15000 Quadratmeter großen Geländes führte zu dem gleichen Ergebnis. Wieder Leichen von Menschen, die hier von den GPU.=Henkern mit unmenschlicher Grausamkeit gemordet wurden Jetzt haben wir die Gewißheit, daß hier das ganze Gelände ein einziges Massengrab ist, in dem vermutlich der Kiewer Chef der GPU. Hunderte von gemordeten Männern und Frauen hat verscharren lassen. A. Peter Kollmus Artillerietätigkeit an den Landfronten Nordafrikas dnb Rom, 29. September. Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonntag hat folgenden Wortlaut: „In Nordafrika Artillerietätigkeit an den Landfronten. Im Verlauf von Angriffen auf Benghast und Bardia wurden drei feindliche Flugzeuge brennend zum Absturz gebracht. Ein viertes Flugzeug ndigen Korrespondenten ine Aaufri gin ägreig nat die tavfere Garnison v..J: Flucht geschlagen hat, wobei sie ihnen icsen bschntten„„arifsversuche wirksam abgewiesen. Fluazeuge unternahmen Angriffe au sind. Die Bodenabwehr von Cagliarschoß ein vo.: L### weiteres wurde von der Bodenbraltar kommenden englischen Flotenverband im Gange.“ Neuer Angriff englischer Flieger auf das Lazarett in Bardia I Berlin, 29. September. Nachdem bereits am Abend des 23. September ein britisches Bombenflugzeug nach mehrmaligem Ueberfliegen das Lazarett in Bardia mit Bomben belegte= wiederholten britische Flugzeuge am 27. 9. ihre Angriffe auf Lazarett und Hauptverbandsplatz. Während dem ersten Terrorangriff der Briten auf das Lazarett in Bardia 7 verwundete italienische Soldaten zum Opfer fielen, forderte das neueste Verbrechen der britischen Luftwaffe weitere 14 Tote und 14 Verletzte als Opfer. Halbinfel südlich Otschakow gesäubert dnb Berlin, 29. September. Die Halbinsel südlich Otschakow, auf der sich die Bolschewisten zu halten versuchten, wurde in mehrtägigen Kämpfen gesäubert. Nach zum Teil heftigen Nahgefechten wurden die Säuberungsaktionen am 27. September abgeschlossen. Ritterkreuz für erfolgreiche Kampfflieger dnb Berlin, 29. September. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen an: Hauptmann Linke, Gruppenkommandeur in einem Kampfgeschwader; Hauptmann Freiherr von Jeust, Gruppenkommandeur in einem Kampfgeschwader; Hauptmann Günzel. Gruppenkommandeur in einem Kampfgeschwader. Zwei Todesurteile für Rundfunkverbrecher □ Berlin, 29. September. Zwei besonders krasse Fälle von Rundfunkverbrechen fanden in der letzten Zeit ihre Sühne durch Todesurteile, die der Schwere der Vergehen allein gerecht wurden. So verurteilte das Sondergericht beim Landgericht Nürnberg=Fürth den 1892 in Nürnberg geborenen Johann Wild und das Sondergericht in Graudenz die Haushälterin Pelagia Bernatowicz zum Tode. heute beginnt die Bochumer Dittagung kn Bochum, 29. September. Die vom Gau Westfalen=Süd ausgerichtete Osttagung, der eine ganz besondere Bedeutung zukommt, wird am heutigen Montag in der Bochumer Verwaltungsakademie beginnen. Zur Einleitung fand gestern unter der Leitung von Gaupresseamtsleiter Pg. Löbbert eine Pressevorbesprechung statt, bei der Gauschulungsleiter Pa. Dr. Schwarzschulz und #auftragte für die Festigung des deutcei. Volkstums im Osten##=Gruppenführer Greiselt über die Aufgabe im Osten sprachen. Unsere Obst= und Gemüsebauern tagten Schen Tartmun d, 2. September. Im„Deutschen Haus“ fand am Sonntag die Jahreshaupkür Mestasen.#. von= und Gemüsebauverbandes ilen und Lippe statt, die überaus stark bebräsdent Dr a. esans ersitzende Regierungsdie Vertreien den u.. begrühte insbesondere die Vertreter der Partei, an ihrer Spitze GauleiterStellvertreter Vetter, des Staates und der Stadt erstattete den muirncoig den Zeitraum seit 1938. Landgeirtschaftsrat Friedel(München) bielt einen Iscßreiche, anregenden und von vorzügnüse, Lirnih(SsFürb egleitsten Vortrag über„GePietsche%###e nationalsozialistische Neuheit führte er eine Kreuzung kohl sie Halthartei #####. Hastbarkeit uno vom Wirsing die Form gung und Verpoeie Hinweise für die ErzenFrizstern. Saoe Pemuse und Gewürzwän: Ga. leitex=Stellvertreter Vetter erganze unterstahung legeit, des Verbandes seine die emnpfangenen u. leihen werve, er selbst bratmeter Boden Apregungen danron. Kein Quasahl enge## dürfe noch brachliegen. Er empder ReDgsrsarmen grveit mit den Ortsgruppen belfe dem Führen i. v Gartenbau mithelfe, der Volkes Zukunft. Anker des Columbus=Schiffes gesunden? o; bat in Einwohr“ von zin„Zur einer verlassenen PionAnker gefunden. Nach einar:. einen sehr alten, verrosteten 896 dieser Anker von einem Fasurs.I““,lenigenellt werden, Maria“, sammt. of Anker ger.Columduz. Schiff, der„Santa Columbus=Flotte, die„Kinta“ u„“ ag e Fahrzeuge der in dem Columbus.=Museum a. und die„Kinn, besinden sich der„Santa Naria“ kommt au.2.... Der Fund des Ante“s in diesem Jaher eine argg, Wlegei, da in dem Mitsenn beckte veranstaltet werden sol. ed. Ausstehung brühmier ent Bombenüberraschung durch Westfalia! Labellenführer Vorussia Dortmund ließ in Röhlinghausen einen Punkt Auch Bochum jetzt mit Sieg Herne, 29. September. „###mend die Begegnung Schalke 04— Gelsenguß als Freundstanden die übrigen vier Treffen ####im Zeichen der Meisterschaft. Heiß ging es I.%#shausen und Borussichk Dortmund her. Obwohl, die Dorimu, der durch August Lenz erheblich verstärkt wa. TIs. 9es, B#estfalto Herne klar mit 134 zu beugen. Perteg.:## sich dem B/B. Bieleseld mit 1:2 geschlagen Zochum 48 feierte in Altendbage mit S3=% t##ten Sieg der Sanon. Rosendahl als linker sauter scho g#.##chum die Führung. Paßgang machte das 0•2, Brodzinstt an der Reibe, der auch den vierten Erfolg anbrachte. Für den Platzverein schoß Volz 1 das Gegentor. SpBg. Herten— BfB. Bielefeld blinghausen., Vorussia Dortmund B/L. Altenbögge— BfL. 48 Bochum Arminia Bielefeld— Westfalie Herne Schalke 04— Gelsenguß Gelsenkirchen(Ges.) * Urlauber verstärkten Westtalla „auf dem gefürchteren Gelände in Bielefeld hatten sich gestern mialstalden S#####er zu diesem Punktekampf eingefunden. Die Bielefelder Fußballgemeinde erlebte ein böse Ueberraschung, da ihre Mannschaft im ersten Heimspiel eine klare 4:1=Niederlage hinnehmen mußte. Dem Schiedsrichter Kavlan(Hamm) stellten sich folgende Mannschaften: Armini: Hörtermann; Kretschmer— Schlips; Biermann— Kranefeld— Kleinjung: Österhoff—. Berning— Waschkowitz— Hellweg— Oberwetter. Westfalia: Sträter; Oleinid— van Haren; Kroll— Rik. las— Krickau; Wahle— Michalski— Silz— Sopart— Joswiak. Sofort nach dem Anstoß der Herner kam es zu einem spannenden Kampf. In der ersten Minute hatten die Gastgeber großes Glück, da ein von Michalski geschossener Ball von der Innenkante des Torpfostens ins Feld zurücksprang. Wenige Minuten später köpfte Silz knapp über die Querlatte. Die Herner lagen bald klar im Angriff, aber im Sturm war das Spiel zu engmaschie Kranefeld konnte immer wieder rettend einspringen. Kurz vor der Strafraumlinie unterlief ihm dann aber ein Handspiel doch wurde der Strafstoß von Silz in die Abwehrmauer geschossen. In der 22. Minute kamen die Bielefelder überraschend zum Führungstor. Von der Eckfahne aus zog Hellweg den Ball hoch vor das Tor; durch die Sonne geblendet, erreichte Sträter diesen Drehball nicht. Die Herner nahmen nun eine Umstellung vor Kroll übernahm die Sturmführung, während Michalski rechter Läufer spielte. Nach schöner Vorarbeit von Krickau schoß Joswiak in der 25. Minute den Ausgleich. Bis zur Pause wurde Bielefelds Hüter stark beschäftigt, doch hielt er die tollsten Sachen. Nach der Pause wurde der Druck der Herner noch stärker. Nach einem gefährlichen Eckball rettete bei Bielefeld abermals die Torlatte. Erst in der 75. Minute, nachdem die Westfalen im Sturm nochmals die Plätze gewechselt hatten, fiel durch Silz der Führungstreffer. Die Arminen warfen alle Mannen nach vorne. Kranefeld und Schlips erschienen im Angriff. Aber Westfalias Hintermannschaft arbeitete aufmerksam. Niklas und seine Kameraden schafften das Leder immer wieder nach vorne. Auf Vorlage von Kroll schoß Wahle in der 81. Minute den dritten Treffer, und so war die Entscheidung gefallen. Zwei Minuten später beschloß Silz mit dem 4:1 den Torreigen. Das Aufrücken wurde den Arminen zum Verhängnis, zumal sich Westfalia nicht auf das„Mauern" verlegte, sondern im Angriff blieb. Der Sieg ist in jeder Beziehung verdient und fand auch bei den Arminen Anerkennung. Die Herner Elf hat sich tapfer geschlagen. Guter Kameradschaftsgeist und ein eiserner Wille führten zu einem sicheren Sieg. Die Urlauber Sträter, Riklas, Kroll und Silz waren in großer Form, aber auch die übrigen Leute standen keineswegs zurück. Einen Versager gab es diesmal nicht. Bielefeld hatte die gleiche Mannschaft zur Stelle, die in Altenbögge 13:4 Sieger blieb, doch gestern scheiterte der Angriff an der starken Herner Hintermannschaft. FC. Schalke 04— Gelenguß Gelsenkirchen 4:1 Schalke spielte ohne seine Prominenten. Diese sah man hinter der Rampe fleißig mit den Büchsen sammeln. Wer möchte daran zweifeln, daß Kuzorra, Szepan und die vielen anderen für das einen stattlichen Betrag ersammelten? Von der ersten Garnitur waren im Treffen des WHW.=Spieles nur sechs Mann vertreten, denen aber der Sieg über Gelsenguß nicht allzu schwer fiel. Gelsenguß hatte keinen besonderen Tag, besonders der Sturm erwies sich als recht schwach. So konnte die Elf einfach nichts werden. Die 1000 Zuschauer hatten nicht lange auf die Führung von Schuh zu warten aber Hornig erzielte westig später den Ausgleich. Noch vor dem Wechsel vermochte Kalwitzki erneut in Führung zu gehen. Nach Wiederbeginn brachte Sopatka seine Farben mit 3:1 in Front, und eine Viertelstunde vor dem Ende hatte Hinz einen vierten Treffer erzielt. Fußball in den Bereichen Ostpreußen: Asco Königoberg— Wacker Königsberg 4:2. Oberschlessen: FC. Kattowitz— Vorw.=Rasensp. Gleiwitz 1:0, Preußen Hindenburg— Germania Königshütte 2:4, Tus Lipine— Hindenburg 09 11:2. Beuthen 09— Bismarckhütter SpBg. 1:5, Tus Schwientochlowitz— RSG. Myslowitz 2:1.— Sachsen: Chemnitzer BC.— Polizei=SB. Chemnitz 8:2.— Riederrhein: Duioburg 48.99 Turn Düsseldorf 6:0, Rot=Weiß Essen— Hamborn 07 8:1, BfL. Benrath— Rot=Weiß Oberhausen 2:3, Fortuna Düsseldorf —Tus Helene Altenessen 0:0, SSv. Wuppertal— Schwarz=Weiß Essen 4:1.— Köln=Aachen: Gaumannschaft— Nachwuchsmannschaft 3:1.— Baden: Mannheim Waldhof—. Rürnberg( Fürth 2:6. Münchener Städtesieg über Wien Zum WHW.=Städtespiel hatte Wien den Meister Rapid entsandt, der als Wiener Stadtvertretung ein ganz annehmbares Spiel zeigte. Die Münchener Elf. bei der im letzten Augenblick noch zwei Augsburger. Schüßler und Betzner, eingesetzt werden mußten, siegte mit 5:4. Kroatien schlug Slowakei 5:2 In Agram kam es am Sonntag zum Rückspiel der Fußball=Nationalmannschaften von Kroatien und der Slowakei, die vor drei Wochen in Preßburg sich 1:1 unentschieden getrennt hatten. Diesmal versöhnte die kroatische Elf ihre Landsleute mit einem großartigen 5:2=(3:0)=Siege. Zwei Siege unserer Vor einer großen Aufgabe standen die Mädel des B9M. am Wochenende in Turin beim Rückkampf gegen die Mädchen der italienischen Gil, die schon bei dem ersten Zusammentreffen in Breslau gezeigt hatten, daß sie über hervorragende Könner, namentlich auf dem Gebiet der Leichtathletik, verfügen. Und dennoch lösten die deutschen Mädchen beide Aufgaben, wobei sie im Schwim: men sogar das Kunststück fertig brachten, in allen Wettbewerben die beiden ersten Plätze zu belegen und somit das hervorragende Ergebnis von 48:18 Punkten herauszuholen. Wie ausgezeichnet die Leistungen der deutschen Schwimmerinnen waren, ergibt sich aus der Tatsache, daß die hinter ihnen einkommenden Italieneeinnen noch zwei Landesrekorde aufstellen konnten. Im 100 m Rücken schwamm Scherl 1:26, über 200 m Brust Tereile 3:26. In der Leichtatbletir waren die Italienerinnen durchaus ebenbürtig. Nach Abschluß des ersten Tages, der den Hochsprung und das Diskuswersen brachte, lautete das Punktergebnis 11:11, und noch vor dem letzten Wettkampf führten die Gastgeber mit 29:26 Punkten. Die abschließende Staffel über 4mal 100 m sicherte der deutschen Mannschaft aber doch noch mit einem Vorsprung von nur einem einzigen Punkt den Gieg in der Gesamtwertung. Zwei italienische Jugendbestleistungen im Diskuswersen und Speerwersen zeugen von der steten Verbesserung des Könnens der Jugendlichen der Gil. Sodingen schoß 5 Tore gegen Witten 92 In der 1. Klasse scheinen jeweils die Platzvereine am stärksten zu sein Eickel übernimmt die Führung pl Herne, 29. Sevtember. Abermals wurden in der 1. Fußballklasse alle sechs angesetzten Spiele durchgeführt. Im Kampf um die Tabellenführung hielt der T B. Eickel den MBV Linden sicher mit 4:2 nieder. S B. Sodingen holte auf eigenem Platz mit einem 5:0. Bombensieg zwei Punkte von Witten 92. Ebenfalls sicher fertigte der SB Höntrop als Platzverein die Mannen von Engelsburg Bochum ab, wayrend Preußen Bochum den SV. Herbede mit 4:2 nach Hause schickte. Der SC. Dablhausen überraschte durch einen 2:1=Sieg über Wattenscheid. Lediglich Mannesmann Witten blieb als Platzverein geschlagen SC. Dahlhausen— Wattenscheid Preußen Bochum— SB. Herbede Mannesmann Witten— Altenbochum SB. Höntrop— Engelsburg Turnerbund Eickel— MVV. Linden SB. Godingen— Witten 92 Sodingen nie In Gefahr! 2:1 4•2 1:6 4:1 4:2 5:2 Im ersten Heimspiel dieser Meisterschaftsserie bewiesen die Sodinger vor etwa 800 Zuschauern, daß auch in der 1. Klasse mit ihnen zu rechnen ist. Die Wittener kamen keinen Augenblick für einen Sieg in Frage. Sofort nach Beginn, es waren erst drei Minuten vergangen, war es Sodingens Mittelstürmer, der Wittens Schlußzmann zum ersten Male schlagen konnte. In der 30. und 35. Minute schoß der gleiche Spieler die 3:0.Führung heraus. Nach Wiederbeginn versuchten die Wittener zwar mit aller Gewalt, zu Toren zu kommen aber die sicher spielende Hintermannschaft der Sodinger war auf dem Posten und konnte den eigenen Sturm immer wieder auf die Reise schicken. In der 55. Minute wollte der rechte Verteidiger Wittens durch Handspiel ein sicheres Tor verhüten, der verhängte Clfmeter wurde von Sodingens Linksaußen sicher verwandelt. Kurz vor dem Schlußpfiff konnte dann Sodingen zum fünften Male erfolgreich sein und als sicherer Sieger den Platz verlassen. Germania unterlag Reichsbahnern Der Auffakt in den unteren Klassen In der 2 und 3. Klasse fiel gestern der Startschuß zur Meister. schaft. Die ersten Ergebnisse lassen erkennen, daß wieder mit den Wanner Vereinen gerechnet werden muß. Die Herner Germanen bezogen auf eigenem Platz von den Reichsbahnern eine 2:4=Niederlage, während Holsterhausen seinen Castrop=Rauzeler Gast sicher schlug. Wer als Favorit zu gelten hat, kann hier noch nicht gesagt werden, ebenso in der dritten Klasse, wo Lohmanns Sieg schloß Bochums Pforten Der Meister krönte seine diesjährigen Erfolge auf der Heimatbahn Begeisternde Steherrennen * Bochum, 29. September. Zum Kehraus hatte die Nadrennbahn in Bochum noch einmal ein volles Haus. 6000 Radsportfreunde sahen prächtige Kämpfe der Steher, die Meister Walter Lohmann auf der Heimatbahn in großer Fahrt sahen. Nach einem vier Runden langen Kampf mit Merkens kam er im ersten Lauf endlich an dem führenden Kölner vorbei an die Spitze und siegte, aber im zweiten Lauf jagte er Toni Merkens in den letzten zehn Runden vergebens und mußte mit dem zweiten Platz zufrieden sein. Im dritten Lauf zeigte dann der Meister ein geradezu begeisterndes Können, nun war ihm keiner mehr gewachsen. Doch der Sieg schien ihm zu entgleiten, als er zwölf Runden vor Schluß mit großem Vorsprung einen Reisenschaden hatte. Aber trotz des Radwechsels kämpfte er sich wieder zur Spitze durch und holte sich noch den stürmisch umjubelten Sieg Großer Herbstpreis über 190 Kilometer: 1. Walter Lohmann (Bochum) 99,900 km. 2. Kurt Schindler(Chemnitz) 99.680 km, 3. Toni Merkens(Köln) 99,120 km, 4. Jean Schorn(Köln) 97.820, 5. Hans Zims(Köln) 97,700.— Zweisitzer=Mehrkampf: 1. Kleinhaus Biest(Dülken=Viersen) 15.5 Punkte, 2. Nowack Fesse(Bochum) 12.5 Punkte. Zu spät gestartet und doch gewonnen Mit einer großartigen Leistung wartete der Chemnitzer Straßenamateur Werner Richter beim reichsoffenen Schweinfurter ai Eri: 5 von den 4 angesetzten Spielen nur eins zur Durchführung kam Die ersten Ergebnisse: 2. Klasse: Germania Herne— Reichsbahn Wanne 214 Constantin— Herne=Süd 325 abinghorst— Fortuna Herue 233 Isterhausen— Blau=Weiß Castroy 512 rin Castrop— Castrop 92 132 3. Klasse: Börnig— Sportfreunde Schwerin 5:2 Wanne 1911— Rasensport Holthausen ausgefallen TuS Harpen— BfL. Herue ausgefallen BV. Hiltrop— Friedrich der Große ausgefallen Als Gastgeber mußten sich die Germanen von bahn Wanne die ersten Punkte abknöpfen lassen. Die Gäste verstanden es besser, ihren Sturm geschlossen ins Feld zu schicken. Bis zum Halbzeitstand konnten die Germanen zwar den Gleichstand(2:2) halten, dann aber mußten sie mit 2:4 die ersten Punkte an die Reichsbahner abgeben. Die Nachwirkungen einer langen Fußballpause bekamen die Leute aus der Herner Mark gestern bitter zu spüren. Nur die sicher und verstärkt spielende Hintermannschaft der Constantiner konnte bis zur Halbzeit das Spiel offen halten, aber nach Wiederbeginn setzten sich die Süder immer mehr durch. Unsere Voraussage, daß in der kommenden Serie mit den ortunen zu rechnen sein muß, bestätigte die nördliche kannschaft, die auf fremdem Platz Habinghorst bezwang. In Holsterhausen kamen die Blau=Weißen keinen Moment für einen Sieg in Frage. Schon bis zum Halbzeitstand schafften sich die Holsterhausener eine sichere Rückendeckung. Zum ersten Meisterschaftstreffen in der 3. Klasse hatten die Börniger Schwerin Castrop zu Gast. Bis zum Halbzeitpfiff lagen die Sportfreunde schon mit 1:3 im Hintertreffen. Auch als in der Mitte der zweiten Spielhälfte zwei Spieler von Börnig des Spielseldes verwiesen wurden, mußten sich die Gäste beim Schlußpfiff mit 5:2 geschlagen bekennen. Kubiak Punktsieger in Magdeburg Zu den größeren Veranstaltungen für das WHW. am Wochenende zählte der Sportabend in der Stuttgarter Stadthalle unter dem Titel„Eine Stunde Turnen— eine Stunde Boxen". Die Nationalturner. Oberfeldwebel Stadel, Eugen Göggel und die Brüder Wied, gefielen dabei mit ihren Kürübungen an den Geräten und im Bodenturnen. Schöne Kämpfe lieferten die Boxer. Europameister Nürnberg fiegte über den deutschen Jugendmeister Bühler nach Punkten. Seidel(Berlin) schlug Aeckerle(Stuttgart) nach Punkten, und auch Trittschak(Hannover) blieb in einem 100. Kampf Punktsieger über Ranz(Stuttgart). Schmeichelhaft war das Unentschieden für den 32jährigen Stuttgarter Held in seinem Kampf gegen Mittelgewichtsmeister Karl Schmidt(Hamburg.— In Magdeburg starteten gleichfalls Turner und Boxer im Dienste des WHW. In der Turnriege standen u. a. Krötzsch und Müller von bekannten Sportlern. Bei den Boxern tat sich der deutsche Jugendmeister im Leichtgewicht, Gar(Magdeburg), hervor und schlug den Brandenburgischen Bereichsmeister Tathe nach Punkten, Petri(Kassel) gewann gegen Poneck(Magdeburg) entscheidend in der dritten Runde durch Abbruch, und im Mittelgewicht schlug Kubiak(Herne) den Dessauer Grünwald nach Punkten. Rundstreckenrennen über 148 km auf. Richter erschien zu spät am Start und nahm das Rennen erst auf, als das Feld schon zwei Minuten davon war. Er jagt mit dem zurückgefallenen Keßler hinter seinen Mitbewerbern her, fand sehr bald Anschluß und siegte dann noch im Endspurt nach einer Fahrzeit von 4:05:01 gegen Kittsteiner-Herpersdorf, Anger=Berlin, Pfannenmüller. Herpersdorf, Hiltl=Nüenberg und Reßler=Herperodorf. Trabrennen zu Recklinghausen Auf der Trabrennbahn auf der Hillerheide bei Recklinghausen wurde am Sonntag das letzte Trabrennen dieser Saison durchgeführt. In der Hauptsache konnten sich die Favoriten durchsetzen. Die Ergebnisse: I. Anneliese=Rennen: 1. Granate(E. Jung), 2. Angerdorn, 3. Aachen, 4. Alcazar. Sieg 42; Platz 12, 11, 13, 25. EW. 1,82,6. — 2. Rosenrot=Rennen: 1. Majoratoherr(R. Lörcks), 2. Feodosia, 3. Doublette, 4. Quilee. Sieg 49; Platz 17, 14, 16, 33:10. EW 156.— 3. Florentine=Rennen: 1. totes Rennen zwischen Wanderpreis(E. Jung) und Edler(C. Forthmann), 3. Diakon. Sieg 15 und 15; Platz 12, 13, 13. EW 28.— 4. Robena=Rennen: 1. Caprivi(F. Knies) 2. Ende, 3. Henni Mochester. Sieg 13; Platz 11, 13, 14. EW 64.— 5. Gerta=Rennen: 1. Micky Williams(F. Thomas), 2. Diskont 3. Madir Shah. Sieg 15; Platz 11, 12, 13. EW 44.— 6. Reine=Worthy=Rennen: 1. Däumling(W. Dahl), 2. Admiral, 3. Zollern, 4. Belisar. Sieg 87; Platz 18, 13, 25, 53. EW 176.— 7. Tosca=Rennen: 1. Mister Roberts(G. Krämer), 2. Verwisch, 3. Mein Stolz, 4. Rotwein. Sieg 366; Platz 30, 30, 45, 25:10. EW 680. Pepper k.o.-Sieger Die bereits am Sonntag vormittag auf dem Hansaplatz in Dortmund durchgeführten Amateurboxkämpfe für das KriegsWHW. erhielten durch die Mitwirkung der früheren deutschen Meister Pepper und Schmedes eine besonderes Gepräge. Rund 3000 Zuschauer umsäumten den Ring und spendeten reichen Beifall. Nur zwei Treffen fanden ein vorzeitiges Ende, u. a. siegte Rudi Pepper, der seinen kurzen Soldatenurlaub in seiner Heimat verbringt, im Halbschwergewicht über Roski(Edelstahl) in der dritten Runde durch Aufgabe des Gegners. Federgewicht: Schelkmann(Hoesch) besiegt Reichert(B.=Gerthe) nach Punkten; Strangfeld 2(Herten 07) besiegt Quabeck(Hagen 10) nach Punkt. Leichtgewicht: Schmedes(Edelstahl) hoher Punktsieger über Weinhold(Hüls); Kraft(Hoesch) Punktsieger über Reuter(Boxfreunde Hörde), Mainzer(Hoesch) Punktsieger über Hoog(DSC. Hagen). Welter: Lohöfener(Edelstahl) unterliegt Kaak(Recklinghausen) nach Punkten. Schüler lief 1:59.2 In der schönen Jahn=Kampfbahn in Hamm lieferten sich am Sonntag die Gebietsmannschaften von Westfalen und Nordsee einen Leichtathletik=Vergleichskampf. Die westfälischen Jungen traten ohne den dritten deutschen Jugendmeister Deitenbeck und den Gebietsmeister im Stabhochsprung, Hoffmeister(Dortmund), an und kamen mit Ausnahme des 100. und 1500 mLaufes sowie des Dreisprunges in allen übrigen Wettbewerben zu Erfolgen. Ueber 800 m zeigte sich der Bielefelder Schüler, der Sieger von Breslau und des Länderkampfes in Mailand, in bester Form und lief die 800 m in der guten Zeit von 1:59,02 Minuten. In der Gesamtwertung blieben die Westfalen mit 107:67 Punkten Überlegener Sieger. Das tremde Gesicht Roman von CAREN ROMANVERTRIEB ALB. LANGEN- GEORG MULLER, MUNCHEN „Also aut". sagte er. in dem er Rock und Weste auszog und den weißen Kittel überstreifte, den ihm die Schwester reichte.„Dann also los...!“ Ganz von selber legte er sich auf den Overationstisch, wo ihn die Schwester, sichtlich erleichtert, mit ein paar raschen, geübten Griffen festschnallte: erst die Beine— rechter Arm, linker Arm. Dann alles sauber mit sterilen Tüchern abgedeckt und das Gesicht mit alkoholgetränkten Wattebäuschen abgerieben, bis die Haut wie poliert glänzte. Doktor Alland stand— eine unbewegliche weiße Gestalt— noch immer neben dem Instrumententisch, als ginge ihn das nichts an. Er schien plötzlich selbst bedrückt, beinabe abwesend. Der Ausdruck seiner Augen hatte etwas grüblerisch Horchendes. Die Schwestern warfen einander heimlich erstaunte Blicke zu. Was heute nur los war! Erst dieser komische Patient. und jetzt war der Doktor selber so sonderbar. * Der alte Portier hatte die drei Herren nicht aufhalten können, die eben aus dem Auto gesprungen und dann gleich in großer Eile an ihm vorbei die Treppe zum ersten Stock hinaufgestürmt waren. Aergerlich lief der Alte binter den dreien her: „Aber das aeht nicht! Wo wollen Sie denn bin, die Herren.. Er keuchte vor Aufregung und mußte auf dem ersten Treppenabsatz stehenbleiben, um zu Atem zu kommen. Die drei merkwürdigen Herren schienen gut Bescheid zu wissen, zielbewußt eilten sie den Gang entlang, der zum Operationssaal führte. Einer Schwester. die ihnen erstaunt entgegentrat, warf einer von ihnen die Frage bin:„Doktor Alland schon im Operationssaal?“ „Ja, aber er darf doch jetzt auf keinen Fall geströt werden! Die Stimme der Schwester schnapvte vor Entrüstung über. Man hatte sie einfach beiseitegeschoben, ohne auf ihren Einspruch zu achten. Da— unglaublich—. da rissen sie wahrhaftig einfach die Tür zum Operationssaal auf...! Na. das würde einen schönen Krach geben! Wenn der Herr Doktor es mit der Wut bekam... Aber der Herr Doktor dreht sich merkwürdigerweise nicht einmal um bei dem scharrenden Geräusch der Tür. Er scheint noch immer auf etwas zu horchen, aber es ist jetzt deutlich, daß er mehr nach innen lauscht als auf irgendein Geräusch der Außenwelt. Als sich eine Hand plötzlich auf seinen Arm legt, weicht er rasch mit einer unwillkürlichen Bewegung zurück und ist sofort wieder bei der Sache. Aergerlich braust er auf: „Wie können Sie mich ohne Handschube anrühren? Sie sehen doch, ich bin schon steril!“ Aber wie er aufblickt, sieht er in ein unbekanntes Gesicht. Was wollen diese Leute hier? Noch ehe er etwas Zorniges ausrufen kann, hört er eine kalte Stimme sagen:„Sie sind verhaftet, Doktor Alland!“ Der blendend helle Overationssaal verdunkelt sich, verschwimmt in einem kreisenden Nebel... Da ist jemand, der ihn hält, aut so. Gleich ist es vorüber. Frank Alland richtet sich gewaltsam auf. Er weiß, jetzt ist alles verloren. Alles war umsonst. Alles, was sie getan und gelitten haben— Evelyn und er—. alles umsonst! Das ist das einzige. was sein Gehirn in diesem Augenblick zu fassen vermag. Sonst begreift er von alledem nichts. Was heißt das überhaupt— ihn will man verhaften. und um diesen angeblichen Kühlmann, da kümmert sich die Polizei gar nicht? Da bört er neben sich die befehlende Stimme des Beamten zu der völlig erstarrten Schwester sagen: „Schnallen Sie sofort den Kriminalinspektor Benteli dort vom Tisch ab!“ Langsam kommt unter all den weißen Tüchern das noch immer recht blasse Gesicht des angeblichen Küblmann zum Vorschein. „Sie hätten sich auch ein bißchen mehr beeilen können, Herr Kommissar. Bei einem Haar bätte ich mir die Nase overieren lassen müssen“. brummt er vorwurfsvoll. Aber der Angeredete antwortet ihm nicht, sondern verläßt schweigend mit dem Verhafteten den Saal. Der Herr Kriminalinspektor Benteli sieht den beiden nach und wendet sich dann mit einem Ausdruck, in dem sich Befriedigung und Bedauern mischt, an seinen noch zurückgebliebenen Kollegen: „Eigentlich schade um ihn— alles in allem doch ein anständiger Kerl! Aber Anast genug hab ich ausgestanden. Kein Vergnügen, so als Ovferlamm dazuliegen und zu warten, bis man mir das Gesicht zerschneidet!“ Die Erinnerung an diese bochnotveinliche Prozedur jagt ihm noch jetzt einen gelinden Schauder über den Rücken. Er hat es eilig. in seine Kleider zu kommen und diesen ungemütlichen Ort zu verlassen. Im Vorbeigehen wirft er noch einen letzten mißtrauischen Blick auf den Instrumententisch, wo alles noch immer in schöner, blitzender Ordnung daliegt: Häfchen, Zängchen, Pinzetten. Klammern, Skalvelle. Aber die Schwester, die eben noch sorasam damit hantierte, ist schon davongestürzt, um rasch im Schwesternzimmer die unfaßliche Neuigkeit zu verbreiten: der Chef. der geliebte, verehrte Chef Doktor Alland verhaftet...! * Der Prozeß gegen Doktor Alland erreate beinahe die gleiche Sensation wie damals seine Verhaftung. Schon längst vor Beginn der Verhandlung war der Gerichtssaal bis auf den letzten Platz des Zuhörerraums gefüllt. Auf den Pressebänken drängte sich ein ungewöhnliches Aufgebot von Berichterstattern. Man spürte deutlich die verhaltene Spannung eines nicht nur neugierigen, sondern wirklich anteilnehmenden Publikums, das sich diesmal nicht aus den gewöhnlichen Gerichtssaalbesuchern zusammensetzte. Vom Moment der Verhaftung an hatte die Oeffentlichkeit diesen seltsamen Fall mit leidenschaftlichem Interesse verfolgt. Die ersten Berichte der Zeitungen, unter lavidaren Ueberschriften wie „Bekannter Chirurg als Helfershelfer internationaler Verbrecher entlart“, hatten zunächst nur die übliche, mit angenehmem Gruseln gepaarte moralische Entrüstung erweckt. Fortsetzung folgt Aus dem Dunkel ins Osram-Licht! Neu! Osram-Krypton- Lampen zu 23, 40 und 60 Wait! Dunkelheit draußen— da soll es daheim schön hell sein! Die neuen Osram-Krypton-Lampen zu 2;, 4o und 60 Watt zeigen den Weg zu richtiger Ausnutzung der verfügbaren Elektrizitätsmenge, sie geben silberweißes Licht, sind dabei aber äußerst sparsam im Gebrauch.(Der Arbeitspreis beträgt ohnchin meist nur noch 8 Rpf. und weniger für die Kilowattstunde!) Eine Osram-Krypton-Lampe 4o Watt/zzo Volt ist fast viermal so hell wie eine OsramLampe 1; Watt/azo Volt. Das ist der Erfolg der Edelgasfüllung. Die Form der Osram-Krypton-Lampen ist besonders für Beleuchtungskörber mut flachen Schalen geeignet. Achten Sie beim Kauf euf den Namen Osram OSRAM-KRYPTON-LAMPEN berbeii— n hleiner gefallisee Deren Sobald der Sommer sich seinem Ende zuneigt und die ersten kühleren Winde oas naven des Herbstes verkünden, ist die Zeit der Erika gekommen. Immer noch blüht die Heibe— für uns am nächsten erreichbar hinter Recklinghausen und Sinsen, ein lockendes Ziel für alle Herner, die am Wochenende mit dem Fahrrad hinausfuhren in Gottes schöne Natur. Immer wieder ist es für uns eine Freude, wenn wir die malerischen Flächen mit den zahllosen bunten Blüten bewundern können. Die Natur hat es bei dem Heidekraut so weise getroffen, daß sich immer wieder neue Blütentrauben erschließen, wenn die älteren im Verblühen sind. Das Heidekraut ist ein schöner Schmuck nicht nur am Waldrande oder auf großen Heideflächen, auch in der Vase nimmt sich die blühende Heide schön aus. Und wer von einem Svaziergang heimkehrt, ein gepflücktes Sträußchen Heidekraut in der Hand. dem wird es niemand verargen. Schlimm aber sind die Spaziergänger, die des Guten nicht genug bekommen können und die Heide in großen Büscheln ausreisen. Mitunter kommt es vor, daß selbst das Wurzelwerk aus der Erde gerissen und damit der gesamte Heidebusch verwüstet wird. Wir alle wollen uns in der Hauptsache an der blühenden Heide in ihrer einzigartigen Farbenwirkung erfreuen. Die neue Wochenschau Die neue deutsche Wochenschau aibt einen Eindruck von den Umfassungskämpfen bei Kiew, wie man ihn in dieser Eindringlichkeit bisher noch nicht gehabt hat. Das Zusammenklingen von Dokumentaraufnahmen, den belebenden Worten des Sprechers und der Kartenzeichnungen setzt jeden Besucher in die Lage. sich zu vergegenwärtigen, daß die Leistungen, die unsere Wehrmacht im Osten vollbringt, nicht nur einmalia sind. sondern auch eine stetige und klare Entwicklung der deutschen Kriegskunst dokumentieren. Die ungebeuren Räume, die bei diesen Kämpfen überwunden werden müssen, spielen anscheinend nur für die Technik und die Organisation unserer Truvven eine Rolle. Die scheinbare Einfachheit der Planung wird zur ungeheuren Aufgabe bei der praktischen Durchführung. so daß der Filmstreifen zualeich Bericht ist, aber auch der Heimat einmal wieder vor Augen führt, welche ungeheuren historischen Entwicklungen wir gerade jetzt erleben, so daß die Pflichten der Heimat jedem einzelnen gering erscheinen mussen, der miterlebt, was die Front. die eine starke und freudig arbeitende Bevölkerung zu Hause braucht. täglich immer wieder keistet. Die Jugend würdiger Nachwuchs der Partei Herner Litlerjungen und B9M.=Mädel wurden in die Partei ausgenommen Verpflichtung zur Tat or Herne, 29. Sevtember. Die Jugend=Dienstverordnung. nach, der alle Jugendlichen von 10 bis 18 Jahren vervflichtet sind, in der HJ. Ehrendienst am deutschen Volke zu leisten, hat sich, wie gestern in den fünf Ueberweisungsfeiern der HJ. und des BDM. in die Partei und deren Gliederungen festgestellt werden konnte, auch in Herne fruchtbringend ausgewirkt, den festgelegten Anforderungen wurde auch unsere Jugend gerecht. Wir besuchten die Feier der Ortsgruppen Herne=West und Herne=Alten höfen im Saalbau Strickmann und konnten fest stellen, daß alle Politischen Leiter und Leiterinnen und Parteigenossen in vollzählicher Stärke angetreten waren. Der Saal und die Bühne waren sinnvoll ausgeschmückt: Lorbeerbäume. Blumen und die Führerbüste schmückten die Bühne, während an den Saalwänden die Hakenkreuzfahnen prangten. Nach dem Fahneneinmarsch eröffnete das Jungvolk mit dem Fanfarenruf die Feier. Die angetretene Jugend wurde vom kommissarischen Bannführer Porsfeld dem Hoheitsträger Heinrich Landwehr gemeldet. Der dem Sinne nach folgendes ausführte:„Wir sind, heute angetreten, um unsere Jugend nach dem Willen des Führers in die Partei und deren Gliederungen aufzunehmen. In jedem Jahre sollen 15 v. H. der Jungen und 5 v. H. der Mädel in die Partei aufgenommen werden. Diesen Anforderungen kommen wir heute nach. Für uns kommen nur die besten in Frage. Sie werden die Idee des Führers wirksam vertreten helfen und allen Grundsätzen der Partei gerecht werden. Die Partei ist kein Selbstzweck, sondern sie bedeutet Einsatz für Volk und Vaterland. Sie hat gegenüber anderen Volksgenossen keine Vorrechte, sondern Pflichten, und die Parteigenossen haben Vorbild zu sein. Gehorsam, Treue und Kameradschaft sind ihre Merkmale. Nicht Lippenbekenntnisse, sondern Taten werden von ihnen gefordert. Unsere jungen Parteigenossen werden sich diese Merkmale zu eigen machen". Musikstücke vom HJ.=Musikzug, rezitierte Führersprüche, gemeinsame Lieder und Lieder der Singschar der NS.=Frauenschaften umrahmten die Feier, die von Pa. Landwehr mit dem Sieg=Heil auf den Führer und unsere siegreiche Unsere Reichsbahn im herbstverkehr Schnellste Be= und Entladung das Gebot der Stunde Auf jeden Wagen kommt es an! ro Herne, 29. September. Der Güterverkehr bei der Deutschen Reichsbahn erreicht bekanntlich im Herbst seine größten Ausmaße. Die Ernte muß eingebracht werden und die völkerung soll vor Einsetzen des Frostes mit Feldund Gartenfrüchten sowie auch mit Breunstoffen versorgt sein. Neben der Erfüllung dieser Aufgaben sind der Reichsbahn jedoch durch die Umstellung von der Friedens= aus die Kriegswirtschaft weitere große Ausgaben erwachsen, die sich durch die riesige Ausdehnung des Eisenbahnnetzes und die zahlreichen Transporte nach dem Westen und Süden sowie nach den ausgedehnten Gebieten im Osten noch gewaltig vermehrt haben. Den Anforderungen, die jetzt an die Reichsbahn gestellt werden, vermag diese nur dann gerecht zu werden, wenn sie bei ihren Maßnahmen zur Beschleunigung des Wagenumlaufs von allen Verkehrsteilnehmern verständnisvoll unterstützt wird. Jeder zur Beladung bereitgestellte Wagen, der leer stundenlang auf die Anfuhr des Gutes durch den Versender wartet, oder jeder beladen eingetroffene Wagen, dessen Entladung der Empfänger verzögert, wird für diese Zeit zwecklos dem Verkehr entzogen. Auch das Rangiergeschäft in den Entladestraßen wird erschwert, da z. B. die nicht sofort entladenen Wagen beim Abholen der pünktlich entladenen Güterwagen erst wieder ausrangiert und dem Ladestrang dann erneut wieder zugeführt werden müssen. Obwohl bereits früher durch Rundfunk und auch Presse wiederholt auf die gesetzliche Verpflichtung zur pünktlichen Be= und Entladung der Güterwagen hingewiesen ist, muß immer wieder eine mehr oder weniger große Säumigkeit beim Ladegeschäft festgestellt werden. Jeder Versender und Empfänger sollte aber wissen, daß es heute auf jeden einzelnen Wagen anrommt, um Volk und Wirtschaft rechtzeitig mit Lebensmitteln und allen sonstigen Gütern zu versorgen. Wehrmacht geschlossen wurde. Freudia stimmten alle Teilnehmer mit ein in die Lieder der Nation. Morgendliche Feierstunde in Sodingen Anläßlich der hundertjährigen Wiederkehr des Tages. an dem das Deutschlandlied entstand, fand gestern im Borgmannschen Saale in Sodingen eine wohlgelungene Morgenfeier der NSDAP.=Ortsgruppe Sodingen in Verbindung mit dem Volksbildungswerk statt. Vor Beginn der eigentlichen Feierstunde nahm der Ortsgrupvenleiter Pg. Wessel die Ueberweisung des Nachwuchses aus der Hitler=Jugend und dem BDM. in die Partei für den Ortsbereich Herne=Sodingen vor. In markanten Ausführungen gab der Ortsgruvvenleiter dem Nachwuchs Richtlinien für sein sväteres Verhalten innerhalb der großen Gemeinschaft mit auf den Weg. Die musikalische Umrahmung der darauffolgenden Feierstunde lag in Händen des bekannten Streichquartetts Umbach. während die gesangliche Seite von dem Männeraesanaverein „Concordia“ unter der seines Dirigenten Wiese Mit Variationen über das die wohlgelungene Feier. sicheren Stabführung durchgeführt wurde. Deutschlandlied schloß D463 Bestandene Meisterprüfung Vor der Prüfungskommission der Handwerkskammer Dortmund bestand ihre Meistervrüfung als Damenschneiderin Maria Langenbruch aus Herne. berner Sonntag- kurz gestreift Auch unter den Kriegssonntagen in der Heimat aibt es„schöne“ Tage. Immer, wenn neue Kunde vom siegreichen Vordringen auf den Krieasschauplätzen kommt. wenn unsere Siegeszuversicht- eine Entladung findet und wenn dann noch der Geist der Volksgemeinschaft über die Straßen zieht— so wie gestern, wo jeder Herner wieder frohen Herzens seine Opfexpfennige für die klavvernde Sammelbüchse bereithielt— immer dann verspüren wir jenes erhebende Gefühl. das uns den Sonntag im Kriege leicht, hoffnungsvoll, schön macht... Ein recht buntes Leben und Treiben herrschte gestern in unserer Stadt. Die Sportler sammelten für das WHW. und daß dabei die Jugend den Ton angab. war selbstverständlich. Aber für„Farbe“ soraten die grünberockten Schützen, die wohl auch zu den Sportvereinen gehören, und sie ließen es auch an der nötigen Musik nchit fehlen; denn wir hörten den Spielmannszug von Baukau an verschiedenen Stellen der Bahnhofstraße konzertieren. Der Hauvtertraa der gestrigen Sammlung dürften wohl die Sportveranstaltungen gebracht haben. In Herne waren es hauptsächlich die Fußballspiele. aus denen alle Einnahmen dem WHW zuflossen. Nebenbei, so lassen wir uns erzählen, sollen auf verschiedenen Plätzen die Svieler während der Halbzeitvause auch noch die Büchsen geschwenkt haben. Für eine Reihe junger Herner Menschen hatte der Taa auch noch eine andere Bedeutung: sie wurden aus der HJ. und dem B2M. in die Partei überwiesen. Damit beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt; sie werden als reife Kräfte das Werk des Führers mittragen helfen und der nächsten Generation ein Vorbild sein. Die Ueberweisungen fanden in einzelnen Ortsgruppen statt: in Sodingen schloß sich noch eine gediegene Feierstunde anläßlich des 100.„Geburtstages“ des Deutschlandliedes an. Weitere Förderung des Heimatwanderns Die Arbeit des Sauerländischen Gebirgsvereins ruht auch im Kriege nicht Herbst=Bezirkstagung des E6V. hg Herne, 29. Sevtember. Im„Bürgerkrug“ in Wanne=Eickel hielten die SGVer des Bezirks Emscher=Livve am Sonnabend eine gutbesuchte Herbsttagung ab. an der auch die Herner Ortsgruppen teilnahmen und die einen anregenden Verlauf nahm. Die erhöhte Förderung des Heimatwanderns in der Zukunft war der Hauptgegenstand der Betrachtungen. Bezirksführer Riechmann gedachte anläßlich der Siegesmeldung von der größten Schlacht der Weltaeschichte um Kiew unserer todesmutigen und siegaekrönten Soldaten, die uns allzeit mahnen, in der Heimat in höchster Einsatzbereitschaft die Pflicht zu tun. Viele SGVer tragen den Waffenrock. In der Heimat aber pflegen die SGVer nach barter Tagesarbeit Wanderlust und Naturliebe, sie erwandern die schöne Heimat, die ein unversieabarer Kraftquell ist. Am 12. Oktober nehmen auch die SGVer des Bezirks an der Heldengedenkfeier auf dem Kohlbera teil. Die Abteilungen wurden ausgefordert. die Feldpostanschriften aller Wanderkameraden anzugeben, um auch in der Zukunft innigsten Kontakt mit ihnen zu haben. Bei dem Rückblick konnnte der Bezirksführer darauf hinweisen, daß auch in diesem Jahre viel zur Förderung des Heimatwanderns aetan worden ist. Höbevunkt war die Bezirks=Sternwanderung, die am Himmelfahrtstage nach Recklinghausen führte. Dann hatten die Abteilungsführer das Wort, die von dem Schaffen Kunde gaben. Im Vordergrund stand die Wanderarbeit. Es gab Abteilungen. die konnten bereits die Durchführung von 30 und 35 Wanderungen in diesem Jahre melden. Einiae Abteilungen hatten einen beträchtlichen Mitgliederzuwachs melden. Im Mittelpunkt der Tagung standen Ausfübrungen von Hauptgeschäftsführer Schult=Iserlohn, die sich in erster Linie mit praktischer Werbearbeit beschäftigen. Der SGV. vereine 337000 Mitglieder; im goldenen Jubiläumsjahr müsse die Mitgliederzahl auf 40000 anwachsen. Die Heimat=. Volkstumund Wegearbeit des SGV. sei enorm und verdiene eine weitere Ausdehnung. Wanderfreund Schult schloß mit dem Aufruf an alle Abteilungen. trotz der durch den Krieg bedinaten zwanasläufigen Schwierigkeiten alles daran zu setzen, um die Heimatarbeit des SGV. auf immer breitere Grundlagen zu stellen. Bezirkswanderwart Kusch(Gelsenkirchen) konnte auf die umfangreiche auch in diesem Jahre ausgeführte Arbeit des Wegeansschusses hinweisen. Bezirksschatzmeister Pohl (Wanne=Eickel) aab ebenfalls wertvolle Anregungen. Der frühere Bezirksschriftwart und heute in Litzmannstadt tätige Wanderfreund Lenzen (Wanne=Eickel) vertiefte den Sinn der im SGV. betriebenen Heimatarbeit und zeigte interessante Perspektiven für die Zukunftsarbeit auf. Nach einer fruchtbaren Aussprache wurde die Tagung geschlossen. der Bewegung Deutsches Frauenwerk Friedrich der Große Dienstag, den 30. September, probt die Singschar um 17.80 Uhr bei Grothaus. Deutsches Frauenwerk Constantin Zu einer wichtigen Besprechung kommen der Ortsgruppenstab sowie die Zellen. und Blockfrauenschaftsleiterinnen am heutigen Montag um 16 Uhr bei Voortmann, Schillerstraße, zusammen. Deutsches Frauenwerk Herne=Stadtaarten Alle Zellen. und Blockfrauenschaftsleiterinnen kommen Dienstag den 30. September, nachmittags 4 Uhr, in der Geschäftsstelle, Heinrichstraße 3, zu einer wichtigen Besprechung zusammen.— Untere Jugendgruppe trifft sich ebenfalls am Dienstag abend 7.45 Uhr im Heim, Heinrichstraße 3. . G o t t d e m A l l m ä c h t i g e n h a t e s g e f a l l e n, a m # 3. September 1941 auf dem Kriegsschauplatz um Kiew meinen lieben, unvergeßlichen Mann, unsern herzensguten Sohn und Schwiegersohn, unsern lieben Bruder, Schwager, Reffen und Vetter, den Gefreiten Norbert Schlottmann im Alter von fast 29 Jahren zu sich in den Himmel zu nehmen. Er gab, wie auch sein Vater 1914, sein unges Leben in treuer soldatischer Pflichterfüllung für sein Vaterland. In tiefem Schmerz: Maria Schlottmann, geb. Kreitz Feuerwerker Heinz Schlottmann, z. Z. im Felde, Wwe. Anna Schlottmann, Maria Schlottmann Familie Anton Kreitz Herne(Düngelstr. 58) und im Felde, 27. Sept. 1940 Das feierliche Seelenamt findet Dienstag, den 30. September, um 8 Uhr in der Herz=Jesu=Kirche statt. Tieferschüttert erhielten wir die traurige Nachricht, daß unser herzensguter Sohn, unser lieber Bruder, Schwager, Onkel, Reffe und Vetter, der Gefreite in einem Panzer=Jäger=Rgt. Fritz Bierwagen Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse im blühenden Alter von 28 Jahren bei den schweren Kämpfen im Osten in soldatischer Pflichterfüllung für das Vaterland den Heldentod gefunden hat. Getreu seinem Fahneneid opferte er sein junges Leben, nachdem er sich schon in Frankreich und im Balkanfeldzug als tapferer Soldat eingesetzt hatte Wer ihn gekannt, weiß, was wir verloren. In tiefem Schmerz: Familie Berthold Bierwagen Herne(Joseftnonstr. 69), im Folde, Berlin, GroßRäschen, Treulande den 25. September 1941. Gekräftigte Nerven Neben anderem ist hierfür wichtig: B enausscheidung, gute Verdauung und Vornnn—— it vielen Jahren bekannte Mineralsalz=Kräuterpulver Heidekrast.— Zu in Apotheken, Drogerien und Reformhäusern. 40 Tage= Moidouna!! g 1.80, Doppel=Packung 3.30(Pulver oder Tabletten). Heluchrall Schlackenausscheidun das seit haben Packung — ein gesteigertes Wohlbefinden.— Verbesserte Blutbeschaffenheit, lebhafte gute Verdauung und Darmtätigkeit.— Versuchen Sie Geschäftsverlegung Mit dem heutigen Tage verlege ich meine= = Fillale In Herne-Sodingen vom Denkmal zur Mont-Cenisstr. 286 =(gegenüber dem Eingang zur Zeche Mont-= = Cenis. August Niehage Herne und Herne-Sodingen = Kaffee- Rösterei und Feinkost. Für die anläßlich des Heldentodes unseres Sohnes und Bruders Feldwebel Otto Vogelsang erwiesene Teilnahme sagen wir im Namen aller Angehörigen unseren herzlichsten Dank. Otto Vogelsang und Frau, Hen Familien-Drucksachon liefert die Buchdruckerei C. Th. Kartenberg. 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S. 41 an die Herner Zeitung. EINTLTNTTTE AI-LLIIT I Prorn 4Chen lah. Schneider, Wesbadm Amtl. Bekanntmachungen, Stadt Wanne=Eickel Aussoneiden! Aufbewahren! Alphabetische Reihenfolge der Abfertigung an den Kartenstellen(Nebenstellen) des Wirtschaftsamtes Wanne=Eickel im Monat Oktober 1941. Die Abfertigung der Volksgenossen erfolgt in den einzelnen Kartenstellen des Wirtschaftsamtes während der Oeffnungszeiten von 9—14 Uhr nach Buchstaben an folgen. den Tagen: Mittwoch, 1. Oktober, Buchstaben A—Be; Donnerstag, 2. Oktober, Buchstaben Bf—B Schluß und C; Freitag, 3. Oktober, Buchstaben D—E; Sonnabend, 4. Oktober, geschlossen; Montag, 6. Oktober, Buchstabe F: Dienstag, 7. Oktober, Buchstabe G; Mittwoch, 8. Oktober, Buchstabe Donnerstag. 9. Oktober, geschlossen; Freitag, 10. Oktober, geschlossen; Sonnabend, UI. Oktober, geschlossen; Montag, 13. Oktober, Buchstaben 3—1: Dienstag, 14. Oktober, geschlossen; Mittwoch, 15. Oktober, Buchstaben K—Km; Donnerstag, 18. Oktober, Buchstaben An—R Schluß Freitag, 17. Oktober, Buchstabe 8; onnabend, 18. Oktober, geschlossen; Montag, 20. Oktober, Buchstabe M; Dienstag, 21. Oktober, Buchstaben N—O; Mittwoch, 22. Oktober, Buchstaben P—O; Donnerstag, 23. Oktober, Buchstabe R: Freitag, 24. Oktober, Buchstaben S—Schi(einschl. Sp); Sonnabend, 25. Oktober, geschlossen; Montag, 27. Oktober, Buchstaben Schk—Sch Schluß; Dienstag, 28. Oktober, Buchstaben St—T; Mittwoch, 29. Oktober, Buchstaben U—B; Donnerstag, 30. Oktober, Buchstaben W—8; Freitag, 31. Oktober, geschlossen. Zur Sicherung einer reibungslosen Abfertigung der Antragsteller sind die Kartenstellen angewiesen, die vorerwähnte Buchstabenfolge genauestens einzuhalten. Wanne=Eickel, den 26. September 1941. Der Oberbürgermeister: Günnewig. Abgabe neuer Haushaltsausweise Die Ausgabe eines einheitlichen für die Provinz Westfalen eingeführten Haushaltsausweises an alle bezugsberechtigten Haushaltungen ist für Mittwoch, den 1. Oktober 1941, von 15—18 Uhr vorgesehen. Die Ausgebe erfolgt in den Klassenzimmern der Schulgebäude, in denen bisher auch die Lebensmittelkarten zugeteilt wurden. Der Ausweis verfolgt den Zweck eine gerechte Verteilung der knappen nicht bezugsbeschränkten Waren sicherzustellen. Die amtliche Bekanntmachung darüber wird in den nächsten Tagen erfolgen. Wir weisen aber jetzt schon darauf hin, daß alle Haushaltungsvorstände in ihrem eigensten Interesse um die pünktliche Abholung der Ausweise bemüht bleiben. Wanne=Eicel, den 26. September 1941. Der Oberbürgermeistes.