Besugenrein Monatlich RM. 2.15. halbmonatlich Nut 1.98. Selbstobholer RM. 1.84 oder RM 0.92 im voraus zahldar. Einzelpreis 10 Pig. Erscheini täglich mit Ausnahme der Sonn. und Feiertage Regelmäßige Beilagen: Sport vom Sonntag. Unterhaltungsblatt Humor und Satire. Kunst=Wissen=Leden Für die Frau Hitler=Jugend. Die H. 8. erzahlt. Literariiche Rundschau. Technische Beilage. Das ichöne Westtalen.— Bei Betriebestörungen oder sonstigen Ereignissen. hervorgeruten durch höhere Gewalt. können Ersatzansprüche nicht berücksichtigt werden. Kreisblatt für den Stadtkreis Herne DauptseschaIteReile: Herue, von der Heydtstraße 9. Fernsprech- Anschlüsse: Sammel Nr. 511 41.— Orahtanschrift: Kartenberg Herne: Postscheckkonto: Nr. 6542. Amt Dortmund.— Geschaftostelle in Sodiagen: Mont=Cenisstraße 286(Fernrut Nr. 525 33): in Gertbe: Castroper Hellweg 506.— Hauptschriftleiter Erich Wagner: Stellvertreter: Erich Jansen.— Verantwortlich für Politik. Kultur und Wirtschaft: Erich Wagner: für Kommunalpolitik und den Herner Teil: Erich Jansen; für Unterhaltung. Nachbarschaft u. Sport: Alfred Rothnagel für den Bilderdienst: Erich Wagner, sämtlich in Herne; für die vermischten Nachrichten: Otto Pohle. Wanne=Eickel; für den Anzet genteil und Geschäftliches: Adolf Frasch. Herne. D. A. XI. 1936: über 5300. Berliner Vertr.: Gustav, Wittig, Berlin SW 61. Sprechst. d. Schriftl.: 16—17 Uhr(auß Freitags u. Samstags). Rotationsdruck und Verlag von C. Th. Kartenberg. Inh. E Holtmann, Herne Für unverlangte Einsendungen übernimmt die Schriftleitung keine Haftung. Zucücksendung erfolgt nur, wenn Rückporto beiliegt. Anseigenprets: 1 mm Höhe. 23 mm Breite 4 Npf. Textmillimeterpreis: 1 mm Höhe. 75 mm Breite 25 Rpt. Vereinskalender(im Textteil) 1 mm Höhe. 75 mm Breite 10 Rpf. Zurzeit in die Preisliste Nr. 3 gultig. Nachlaßstaftel 4.— Für die Aufnahme von Anzeigen an bestimmten Tagen und Plätzen. auch für die durch den Fernsprecher autgegebenen und abbestellten sowie undeutlich geschriebenen Aufträge wird keine Gewähr übernommen. Annahmeschluß: Cage zuvor 18 Uhr. Erfüllungsort und Gerichtsstand: Herne in Westialen. Samstag, den 5. und Sonntag, den 6. Dezember 1936 Delbos über Verhältnis zu Deutschland: zur Frankreich endlich Verständigung bereit? „Nichts für Beruhigung Europas nolwendiger als Annäherung“ *** Paris, 5. Dezember. Die Kammer stand am Freitag im Zeichen der groken außenpolitischen Aussprache. Schon lange vor Beginn der Sitzung waren die Tribünen bis auf den letzten Platz gefüllt. In der Diplomatenloge waren zahlreiche Vertreter ausländischer Mächte anwesend. Als erster Intervellant bestieg der kommunistische Abgeordnete Péri, der außenpolitische Schriftleiter der kommunistischen.„Humanité“, die Tribüne.= Er beschäftigte sich in längeren Ausfübrungen in ganz einseitiger Form mit den Vorgängen in Spanien und forderte die Regierung auf. die Initiative auf internationalem Gebiet zu ergreifen, um die regelrechten Beziebungen zum roten Spanien wiederherzustellen. Wenn sie dies nicht tue, werde sie später Entscheidungen von viel größerer Tragweite zu treffen haben. Er schloß seine Ausführungen mit der nochmaligen Aufforderung. die Nichteinmischungspolitik aufzugeben und dem roten Spanien die notwendigen Waffen zu liefern. lum nickt zustimmend Seine Ausführungen, die häufig auf der äußersten Einken durch Beifall unterbrochen wurden, stießen bei alles anderen Abgeordneten auf tiefstes Schweigen. Man stellte nur mit einiger Ueberraschung fest. daß der Ministerpräsident dem Redner zustimmend zunickte und sich sogar eine gewisse Zurückhaltung auferlegen mßte, um nicht auch Beifall zu klatschen. Paul Reymuds Alternative Im weiteren Verlauf erhielt der ehemalige Finanzminster Paul Mynaud das Wort. Er stellte fest, daß Frankreich die Rhteinmischungspolitik gegenüber Spa nien fortsetzen mse. Frankreich dürfe keine Politik der schlechten Lau####treiben. Der Redner zergliederte dann die Lage Fra##eichs vom Standpunkt der milltärischen Sicherheit And kam zu dem Schluß, daß Frankreich vor der### stebe, entweder ein allgemeines Abkom#n mit Deutschland zu schließen oder einer Er####terung des französischsowjetrussischen WAdnisses auf militärischem Gebiet zuzustimmen. Die###enwärtige französische Re gierung könne aber weoer zus eine noch das andere, weil sie nicht frei sei.„ Schluß regte Reynaud an. die Regierung moge# 1 die Unterstützung der Kommunisten verzichten und#i Mehrheitsgrundlage nach rechts verlagern. Nach A Ausführungen Rennauds, die von rechts bis zu de# Radikalen mit grotem Beifall ausgenommen wus, trat kurz nach 17 Uhr eine Sitzungsvause ein. Nach Wiederaufnahme der S#lang der Kammer sprach der rechtsstehende Abgeord#s Duvont. der die Polilik der Regierung beftig a##ff. weil sie zu sehr unter kommunistischem Einfluß#be. Er warf der Regierung vor. Frankreich mit###eren Ländern gerärgert zu haben. Auf die Ereigisch in Spanien ##gebend, zählte der Redner unter gkaßer Erregung Eer äußersten Rechten in langer Reibenftlge die furchtwaren Greueltaten der Roten auf. Die Fortsetzung dieser Politik, erklärte Duvont, werde unweigerlich zum Kriege führen. Delbos über die Westpakttrage Unter lebhaftem Beifall der Sozialdemokraten und der Linken sprach dann Außenminister Delbos. Er führte aus, eine große Unruhe bestehe in Eurona und die derzeitige Lage fordere von der Regierung eine Politik der Vorsicht und der Kaltblütigkeit. Frankreich sei klug genug, keinen Gewaltakt zu begehen. Es sei aber auch stark genug, um sich zu verteidigen. Frankreichs Handeln gebe immer Hand in Hand mit dem anderer Länder. England stehe hierbei an erster Stelle. Die Friedensliebe der euroväischen Demokratien bedeute nicht etwa Resignation, sondern den Willen, sich siegreich zu behaupten, wenn sie angegriffen werden sollten. Man kenne die Worte, die der englische Außenminister erst kürzlich im Unterhaus gesprochen habe. Ebenso wie England werde auch Frankreich seine ganze Streitmacht zu Lande, zu Wasser und in der Luft für die Verteidigung Englands zur Verfügung stellen, falls es unherausgefordert angegriffen würde. Portsetzung siehe 2. pol. Seite *e* Berlin, 5. Dezember. Gestern übergab die Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung der Oeffentlichkeit ihren achten Jahresbericht für die Zeit vom 1. April 1935 bis zum 31. März 1936. Zur Erläuterung wurde vor der Presse u. a. ausgeführt: Im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit ist in der Zeit vom 1. April 1935 bis 31. März 1936 wiederum ein großer Ersola erzielt worden. Betrug die Zahl der Arbeitslosen Ende März 1935 noch rund 2.4 Millionen, so wurden ein Jahr später nur noch 1 937 000 Arbeitslose bei den Arbeitsämtern gezählt. Das bedeutet eine Abnahme um 19.4 v. H. Je mehr die Arbeitslosigkeit verschwindet, desto weniger sind die Entwicklung bezw. der weitere Rückgang der Zahl der Arbeitslosen geeignet, Spiegelbild der Entwicklung des Arbeitseinsatzes und der Wirtschaftstätigkeit eines Volkes zu sein. Ein zuverlässigerer Gradmesser ist nunmehr die Entwicklung der Beschäftigtenziffer, die auch im Berichtsjahr nicht mit der Entwicklung Militär=Allianz„auf Zeit“ Von unserem Berliner Vertreter + Berlin, 5. Dezember. Nach zuverlässigem Bericht hat der französische Außenminister Delbos eine schriftliche Mitteilung Frankreichs an die Londoner Regierung gerichtet, wonach Krankreich die Verpflichtung zum„sofortigen, unbedingten und vollständigen Beistand“ übernommen hat. Nach den Locarno Verträgen verbürgt England die französische Ostgrenze, aber Frankreich nicht die UnRudolf Heh bei der Auslandsorganisation Der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, besuchte die Leitung der AuslandsOrganisation der NSDAP in der Tiergartenstraße zu Berlin. Weltbild, M. Die Wiedereingliederung der Arbeitslosen Der achte Jahresbericht der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung Neue Wege führten zum Erfolg Frankreichs Beistand für England Die Mittellung Delbos’ an der Arbeitslosenzahl korresvondiert, sondern wesentliche Abweichungen in Richtung einer stärkeren Zunahme der Zahl der Beschäftigten aufweist. So stieg diese Zahl um rund eine halbe Million stärker an, als die Zahl der Arbeitslosen gesunken war. Die verschiedenartige Entwicklung läßt den außerordentlich erfreulichen Schluß zu, daß nicht nur die sogenannte unsichtbare Arbeitslosigkeit weitgehend beseitigt werden konnte, sondern da es auch möglich war, den starken Jahrgang Jugendlicher ohne große Schwierigkeiten in das Erwerbsleben aufzunehmen. Die bereits im Jahr zuvor begonnene Einschränkung der öffentlichen Notstandsarbeiten konnte dank der gesteigerten Aufnahmefähigkeit der deutschen Wirtschaft verstärkt fortgesetzt werden. Infolgedessen ging die Zahl der Notstandsarbeiter innerhalb Jahresfrist von rund 350000 auf rund 220000 zurück. Besonders erfreulich ist auch die starke Abnahme bei den arbeitslosen anerkannten Wohlfahrtserwerbslosen. Der seit der Machtübernahme erzielte beispiellose Rückgang der Arbeitslosigkeit ist vor allem darauf zu rückzuführen, daß neuartige Wege zur Lösung der Arbeitslosenfrage beschritten wurden. die englische Reglerung versehrtheit Großbritanniens. Das ändert sich jetzt wesentlich, nachdem im Vorjahre die französische Regierung aus Anlaß des ostafrikanischen Konfliktes nur sehr zögernd ihre Häfen der englischen Flotte für gewisse Eventualfälle zur Verfügung gestellt hat. Die englisch=französischen Gegenseitigkeitsverpflichtungen sollen nur solange dauern, bis ein allgemeiner Westvakt geschlossen wird, an dessen Zustandekommen Frankreich kein allzu großes Interesse hat. Neben diesen Tatbeständen spielen gewisse französische Aeußerungen eine geringere Rolle. Es gibt eine Richtung. die von der Neuorientierung erwartet, daß der französische Sowietvakt zur zweiten Garnitur wird. im Sandschak Alexandrette Der syrische Druck auf die Min derheit# Blutige Zusammenstöße Besorgnis in der Türkei *r Ankara, 5. Dezember. Meldungen türkischer Blätter zufolge ist in dem zu Syrien gehörenden Sandschak Alexandrette. wo bekanntlich eine starke türkische Minderheit lebt, der Kriegszustand erklärt worden. Auf die dortige Bevölkerung wird, wie es in den Blättern weiter heißt, von Seiten der örtlichen Behörden ein starker Druck ausgeübt unter dem Vorwand, das sie sich weigere, an den Wahlen teilzunehmen. Unter der Einwohnerschaft des Gebietes herrscht wegen der Maßnahmen der Behörden große Erregung. Im Verlaufe einer friedlichen Protestkundgebung hat die Polizei das Feuer eröffnet, wodurch drei Personen getötet und 50 verletzt wurden. Die öffentliche Meinung und die Zeitungen in der Türkei nehmen an der Entwicklung in dem Sandschak lebhaften Anteil und verfolgen mit Beunrubigung die Wendung, die die Dinge durch die Haltung der örtlichen Behörden genommen haben. Nichteinmischung und Vermittlungsaktion Die Regierung beabsichtigt. noch im Laufe der Nacht vom Freitag zum Sonnabend die außenvolitische Debatte unter Stellung der Vertrauensfrage abzuschließen. da Delbos sich nach Genf begeben müsse. Dort beabsichtigt Delbos bekanntlich, mit Eden in Fühlung darüber zu treten, ob ein gemeinsamer Avvell an die europäischen Mächte möglich sein wird. jede Intervention in Spanien einzustellen. Mit diesem Avvell soll eventuell eine Aufforderung an die beiden kriegführenden Parteien in Spanien gerichtet werden, einen Waffenstillstand abzuschließen, um Vermittlungsverhandlungen zu ermöglichen. Wie es diesem Versuch gegenüber in Paris auch keinewegs an Skevsis fehlt. so scheint man ihn mit Rücksicht auf die öffentliche Meinung Englands und der Vereinigten Staaten doch durchführen zu wollen. Fortsetzung slehe 2. vol Seite Hingabe oder Willkür? Von Erich Wagner Der Erlaß des Reichsministers Goebbels, der die Kunstkritik als Kunstjustiz verbietet und sie damit auf ihre ursprüngliche Aufgabe einer verständnisvollen und kenntnisreichen Betrachtung zurückführt, bat in dem Teil eines Gebiets, in dem Unordnung und Disziplinlosigkeit sozusagen böchstes Gesetz zu sein schienen, mit einem Male Ordnung und Disziplin geschaffen. Betroffen wurde jener Kreis schreibender Wichtigtuer, die an allem und jedem etwas auszusetzen hatten, weil sie glaubten, sich nur durch eine systematische Opposition die Geltung verschaffen zu können, die sie für sich in Anspruch nahmen. Je deutlicher man hinter ihren Worten und Zeilen das Faltenlineament ihrer kunstvoll auf Sorge zusammengekniffenen Stirn zu sehen wähnte, umso größer war ihre Genugtuung; so batten sie das Empfinden, für das genommen zu werden, was sie sein wollten. Alles wußten sie besser, Eignung ersetzten sie durch den Lärm ihres Auftretens und Wissen als Voraussetzung jeder Meinungsäußerung durch gespreizte Arroganz. In äußerlich zwar bestechender. mitunter jedoch auch vor der geckenhaftesten Sprachverkrampfung nicht zurückschreckender Formulierung brannten sie die Raketen ihrer inhaltlosen, nichtssagenden, unnützen Worspiele ab: sie gaben sich wie die Pfauen: kokett und eitel. Sie wollten, daß man vor ihnen zittere. und nicht zu selten erreichten sie, daß gezittert wurde. Sie lebten die Wahrheit des Wortes vor, daß die Kritik leicht und die Kunst schwer sei, sie selbst allerdings glaubten, daß es wobl umgekehrt sei.„Das Verdienst mancher Schauspiele war", sagte Alfred Kerr. „Anlaß meiner Kritik zu werden“. Danach hielten sie es, und so entartete die Kritik. aus einer Berufung wurde ein Beruf. ein begehrter, ein mächtiger und doch ein wenig guter Beruf. Längst war die Kritik nicht mehr Anregung und Förderung, sie entfremdete sich der Kunst und wurde, immer mehr auf Wirkung abgestimmt, mit der Zeit eine unabhängige Einrichtung. deren Glaubensgrundsatz war, daß das Theater. wieder nach einem Ausspruch von Alfred Kerr, nur das Nebengeräusch der Kritik sei. Wen aber vertraten diese Kritiker? Ihre Zeitung? Eine durch die Uebereinstimmung der Haltung bezeichnete Richtung? Einen Teil des Publikums? Nichts davon, sie vertraten oft nicht einmal ihre eigene Meinung. Es bat Kritiker gegeben, die über ein und dieselbe Aufführung dreierlei vollkommen voneinander abweichende Kritiken schreiben konnten. Sie alle glaubten, der unerläßlichsten Bedingungen aller Kunstbetrachtung entraten zu können: der inneren Verbindung zur Kunst, der Achtung vor der Leistung. der nachempfindenden Intuition. Sie verkannten oder übersahen mit Absicht, daß jede künstlerische Darstellung eine Summe von Arbeit darstellt, die anzuerkennen auch dann noch ein Gebot ist, wenn ein Erfolg ausbleibt. Es gibt keine nachlesbaren Richtlinien für die Feststellung von Qualität, aber ebensowenig, wie sich an einem äußeren Erfolg letzter Wert ablesen läßt, ebensowenig braucht ein Durchfall allein die Schuld eines Stückes zu sein, und oft genug gab es in der Geschichte der Kunst Fälle, in denen sich später die abgelehnten und vergessenen Werke als kostbarster Besitz der Kunst eines ganzen Volkes oder eines ganzen Kulturkreises legitimierten. Gerade in diesen Tagen wurde uns am Beispiel Kleist die problematische Eristenz der Kritik demonstriert. Die Kritik hatte gegen Kleist gestanden, und jetzt, weit über bundert Jahr nach seinem Tode, erweist sich sein Werk als das größte und stärkste Gut unserer dramatischen Dichtung, dem auf dem deutschen Theater nichts Gleichrangiges mehr entgegenzustellen ist. Die Bochumer Kleist=Woche vermittelte indes nicht nur diese Erkenntnis und Bestätigung, sie brachte darüber hinaus auch einen zahlenmäßigen Erfolg, der, richtig erkannt und übertragen, in die Spielplangestaltung der deutschen Bühne ein festes und sicheres Element bringen sollte. Die Ablehnung, die Goethe damals Kleist erteilte, zeigt nur noch einmal an einem schon durch die Person des Kritikers höchst bemerkenswerten Exempel, daß nie die kritischen, fast immer aber die schöpferischen Leistungen Bestand haben und weiter haben werden. Mozart ist geblieben, obwohl ihn der 21jährige Goethe verrissen hatte, und die im pressionistische Malerei setzte, sich auch gegen Menzel durch, der sie als„Malerei der Faulen“ glaubte schmähen und abtun zu dürfen. Auf der anderen Seite ließen sich genug Beweise anführen dafür, daß die Kunstbetrachtung, wie sie sein soll und wie sie jetzt für den gesamten Bezirk publizistischer Beschäftigung mit den Dingen der Kunst als verbindlich erklärt worden ist, oft erst großer Kunst zum Durchbruch und zur Geltung verholfen hat. Kunstbetrachtung soll Aussage eines Erlebnisses sein. Hinweis und„angewandte Charakteristik“, wie es Friedrich Schlegel wollte. Sie soll nur noch geschrieben werden von Kunstschriftleitern, die neben der Sauberkeit der Gesinnung und der Fähigkeit. ihr Amt in nationalsozialistischem Geiste zu verwalten, den Nachweis einer ausreichenden Vorbildung mitzubringen haben. Das ist ein durchaus billiges Verlangen, wenn es auch nicht bedeutet, daß der spielreferent den Faust mit großer ausladender Gebärde sprechen oder der Overnspezialist den Cavaradossi mit dem Glanz Kievuras singen können müßte. Der neue Kunstschriftleiter wird nicht mehr Kunstrichter sein, er wird weder eine„Entmilitarisierung des Wallen stein" noch eine„republikanische Zurichtung des Hamlet“ fordern: aber wenn er auch gehalten ist, das Große und Bewährte nicht anzutasten, so ist er dennoch nicht zu einem schönfärbenden Büttel gemacht worden, der einen eindentigen Mißerfolg in einen Erfolg. Dilletantismus in Reife und Stümverei in Vollendung umaufälschen hätte. Wir für unser Teil haben es übrigens immer mit Herder gehalten, der am liebsten aufsuchte und bemerkte,„was liebenswert ist, nicht was Tadel verdient", und wir werden es auch weiter so einzurichten wissen. Denn dann suchen wir die wahre, große, beglückende Kunst auf. und darum gebt es. Das nämlich ist unsere Aufgabe: Dienst an der Kunst. Delbos vor der Kammer Fortsetzung von der I. ool Seite Das gleiche gelte für Belgien. Frankreich und Belgien seien sich einig darin, den Wert des Locarno=Abkommens zu bestätigen, und sie forderten Deutschland auf. binsichtlich des neuen Westvaktes in dieses Netz von Garantien in derselben Eigenschaft und mit denselben Versicherungen einzutreten. Wenn auch augenblicklich einige geringe Meinungsverschiedenbeiten zwischen Belgien und Frankreich bestünden, seien die gemeinsamen Interessen doch stark genug, um sie aus der Welt zu schaffen. Auf die Beziehungen zu Sowjetruhland eingebend, sagte der Außenminister, wir haben denselben freundschaftlichen Wunsch, unsere guten Beziehungen mit Sowjetrußland aufrechtzuerbalten, diesem großen Lande, das ebenso wie wir mit dem Werk des Völkerbundes verbunden ist. Die Kampagne, die gegen den französlsch=sowietrussischen Pakt gerichtet wurde. beeinträchtigt unsere herzliche Treue zum Vertrag vom Mai 1935 ebensowenig, wie zu dem vom November 1932. Das ist ein Friedenspakt, mit dem wir verbunden bleiben und dem die politischen Leidenschaften weder seinen Charakter noch seinen Wert nehmen können. Polen, ein Freund und Verbündeter, gehe mit Frankreich in allen Fragen zusammen, die in Eurova die Sicherheit beider Länder angingen. Ein Plan für Rüstungsbeschränkung Es sei unmöglich, sich nicht darüber klar zu werden. daß man durch die gewaltige Aufrüstung der Völker Konflikten und dem Ruin entgegentreibe. Im Geiste der Treue zum Völkerbund habe Frankreich seine Initiativen ergriffen und werde auch fortfahren, die Vorbeugungsmaßnahmen gegen den Krieg zu verstärken und die Vervflichtungen genauer festzulegen, die den Völkerbundsmitgliedern obliegen. Es werde einen Plan für die Rüstungseinschränkung vorschlagen, der die Veröffentlichung der Heeresausgaben und die Beschränkung der Luftstreiftkräfte vorsehe. Frankreich verzweifle nicht an einem untversellen Aufbau des Friedens. Getrübte Bezlehungen zu Italien Die Beziehungen zwischen Frankreich und Italien seien, wie man zugeben müsse, getrübt. Die Meinungsverschiedenheiten hätten ihren Grund in dem Wunsche Frankreichs, seiner Pflicht gegenüber dem Völkerbund treu zu bleiben. Warum solle man auch von einem großen Lande wie Frankreich Initiative verlangen, die man nicht von anderen fordern und die es nicht ergreifen könne, ohne sich selbst berabzusetzen? Das Verhältnis zu Deutschland Auf die französisch=deutschen Beziehungen eingehend. erklärte der Außenminister, daß nichts für die Berubigung Eurovas notwendiger sei als eine deutsch=franzölische Annäherung. Psychologisch sei sie möglich, denn Frankreich und Deutschland hätten auf den Schlachtfeldern gelernt, sich zu schätzen. Politisch gebe es keine Grenzfrage, die sie voneinander trenne, aber um sich verständigen zu können, müsse man Reibungen verhindern. Das einzige Hindernis für eine Annäberung sei, so behauptete Delbos, die„einseitige“ Aufhebung von Verträgen. Frankreich suche einen Boden der Verständigung auf wirtschaftlichem Gebiet und in einem neuen Westvakt. Es verstehe die Sorgen Deutschlands, aber Deutschland müsse auch Verständnis für die Sorgen Frankreichs aufbringen. Franikreich wünsche ausdrücklich den Abschluß eines Abkommens, das die ungebeure Gefahr der Blockpolitik abwende, die Frankreich energisch verurteile, weil sie einen euroväischen„Bürgerkrieg“ beraufbeschwören könnte. Was den Krieg in Svanien anbelange, habe die Politik der französischen Regierung die Zustimmung der größten Mehrheit des Landes. Sie habe noch nie ihre Sympathien für die spanische Revublik verheimlicht, aber wenn es sich um die Verantwortung für Krieg und Frieden handele, dann habe man nicht das Recht, gefühlsmäßigen Eingebungen zu folgen. Das Nichteinmischungsabkommen müsse verstärkt und praktischer gestaltet werden. Die französische Regierung dränge darauf, dahin zu gelangen, daß in Zukunft eine Verfehlung unmöglich werde. Zwei Regierungen hätten die Regierung von Burgos anerkannt, aber kein Ereignis scheine geeignet zu sein, den Standpunkt der französiEin neues Oratorium rEssen, Anfang Dezember. Im dritten städtischen Winterkonzert des Essener Orchesters, das im ersten Teil eine charaktervoll vertiefte, im Schlußsatz von den Frauenstimmen des Essener Musikvereins schön unterstützte Wiedergabe der „Dante=Sinfonie“ von Franz Liszt vermittelte, kam ein großes Chorwerk„Herbstfeier" des(früber an den Essener Folkwangschulen wirkenden) Komponisten Gerhard Frommel, zur Aufführung. Frommel, der jetzt schon als eine wesentliche Begabung im deutschen Komponistennachwuchs feststebt, verwendet für seine für gioßes Orchester, gemischten Chor und Baritonsolo geschriebene Komposition eine aus dem Fränkischen Koran von Ludwig Derleth zusammengestellte, um den Gedanken des Herbstes kreisende Gedichtfolge von dithvrambischer und kultisch gebundener Haltung. Die dreiteilige Arbeit, durch Orchesterzwischenspiele verbunden, folgt im Musikalischen sehr eng der dichterischen Vorlage in der seelischen Ausdrucksvertiefung, in der Ausnützung orchestraler Effekte bis zu tonmalerischen Wirkungen und setzt hierfür wie für die anspruchsvollen, oft humnisch gesteigerten Cborpartien einen großen Apparat ein, in dessen Bewältigung sich der Komponist ebenso erfahren zeigt, wie der Leiter der Aufführung Städtischer Musikdirektor Albert Bittner, sich ihn mit dem vorzüglich einstudierten gemischten Chor des Musikvereins und dem glänsend folgenden Essener Orchester gewachsen zeigte. Es gab daher eine in jeder Hinsicht wirkungsvolle, durch den Solobariton Jobannes Willus unterstützte Wiedergabe von hobem schen Regierung zu ändern. Die französtsche Regierung weide fortfahren, die Verteidigung ihrer Rechte und Belange im Mittelmeer durchzufübren. Auf wirtschaftlichem Gebiet prüfe Frankreich alle Fragen, die zwischen ihm und anderen Ländern schwebten. im Geiste der Colidarität. Die Ausfübrungen Delbos' wurden auf allen Bänken, ausgenommen die der äußersten Linken, mit lebhaftem Beifall ausgenommen. Frankreichs Beistand Fortsetzung von der I. pol. Seite Edens Bündnisbereitschaft Wenn jetzt der englische Außenminister Eden den Franzosen versichert hat, daß England ihnen unter allen Umständen beispringen werde(„im Falle eines un provozierten Angriffs“ pflegt man beute höflichkeitshalber hinzuzufügen), dann ist das in der augenblicklichen Situation Frankreichs soviel wie ein Stimulans und ein kräftiger Rippenstoß zusammen. Denn unter der roten Regierung Blum, unter der die Krise kein Ausnahme, sondern ein Dauerzustand ist und schon zweimal zu einer offenen Staatskrise wurde, bat man Leistungsrang. Der starke Schlußbeifall, der auch den anwesenden Komponisten oft bervorrief, dankte dem starken Einsatz für ein wesentliches zeitgenössiches Wer Dr Hans Georg Fellmann. Die Wiederholung der Kleilt-Woche begann Die am Freitagabend im Stadttheater Bochum mit einem kurzen festlichen Einleitungsakt begonnene Wiederholung der Kleist=Festwoche für die westfälische und rheinische Jugend hat unter der Jugend der beiden Provinzen einen großen Anklang gefunden. Auch die Schulbebörden des Rheinlandes zeigen großes Interesse für diese Jugendveranstaltung. Es liegen zahlreiche Beteiligungen dei Schuljugend des Rheinlandes vor. Reichsjugendführer Baldur von Schirach richtete an das Bochumer Theater ein Schreiben, in dem er die Wiederholung der Kleist=Festwoche eigens für die Jugend auf das lebhafteste begrüßt. Andre Gide schwört ab Die Gerüchte, die sich an die letzte Reise des französischen Dichters André Gide in die Sowietunion knüpften, haben nicht getrogen. Er bat. enttäuscht und ver bittert, die Irreführung erkannt, der er zum Opfer gefallen ist. In seinem Buche„Retour de I’U.R.SS.“ bekennt er freimütig seinen Irrtum. In der Einführung heißt es:„Wenn ich mich zunächst getäuscht habe, so wird es jetzt das Beste sein, meinen Irrtum sobald als möglich zu bekennen, denn ich bin verantwortlich für jene. die ich in diesen Irrtum hineingezogen baben das offene Verbrüderungssptel mit dem Bolschewismus drinnen und draußen bis zur äußersten Grenze getrie ben. Und gerade in dem Zeitvunkt, in dem man in Paris unter der Einwirkung des zunehmend ungünstigen Echos in der Welt angefangen batte, etwas bedenklich gegenüber der Unterstellung unter die Moskauer Regie zu werden. kommt plötzlich ebenso unbegründet wie unerwartet die Edensche Erklärung über die englische Rückendeckung für Frankreich. Das muß für die Roren in Frankreich natürlich den Wert einer britischen Blankovollmacht haben. Mit einem Schlage ist für die Regierung Blum das bedrobliche Gespenst der Isolierung Frankreichs durch die Edensche Versicherungen verschwunden. Man kann wirklich nicht sagen, daß sich Eden mit dieser„unprovozierten“ Erklärung um Europa verdient gemacht hätte. 20 ganze Rekruten aus London Ob das englische Volk freilich die beflissene Bündnisbereitschaft seines Außenministers bedingungslos aufbeißt, erscheint zum mindesten fraglich, wen man bört, daß jetzt bei der Rekrutenwerbung in London sich ganze 20 Rekruten aus dieser Viermillionenstadt meldeten. von denen nur 9 trot berabgesetzter Anforderungen brauchbar waren... mag. Es darf in diesem Falle keine Eigenliebe geben, die mich davon abhalten könnte, und übrigens besitze ich nicht viel davon. Es gibt in meinen Augen Wichtigeres als mich selbst, Wichtigeres als die Union der Sowjetrepubliken: die Menschheit, ihr Schicksal, ihre Kultur...“ Durch ein großes und berzliches Interesse füblt sich André Gide auch heute noch mit dem Schicksal des russischen Volkes verbunden, aber er hält darauf, seinen Irrtum zu fühnen. Es ist zu wünschen, daß seine Erkenntnis jetzt eine ebenso breite Wirkung haben werde, wie ehemals sein Irrtum, denn Gide hat mit Romain Rolland jene Rolle unter den Intellektuellen Frankreichs ausgelöst, die in der Sowjetunion den Anbruch einer neuen Zeit seben wollte. Der Herr im Hintergrund Ein Stadttheater ehrte in diesen Tagen Kleist burch eine Aufführung des„Käthchens von Heilbronn". Der Abend war als Festvorstellung gedacht, und desbalb viele Gäste geladen. Am Tag der festlichen Aufführung drängte es sich im Verwaltungsbüro des Theaters. Leute von der Bühne und andere hatten noch hundert Fragen. Währenddessen stand still wartend beiseite ein Offizier. Alle anderen drängten, er wartete. Bis er dann allein noch übrigblieb, und so auch die Reihe an ihn kam. Er sagte der Beamtin, er hätte gern noch eine Karte für die Festvorstellung.„Haben Sie ein Einladung?"„Die habe ich leider vergessen!"„Ja — das ganze Haus ist schon besetzt.“ Der Bürgermeister hat mich hierher geschickt.„So.— Wie ist denn Ihr Name?“,„von Kleist". Es sand sich dann doch noch ein Blatz. Ausgleich der Nahverkehrsinteressen Die Tagung der Reichsverkehrs gruppe Schienenbahnen In Berlin Zwei wichtige Probleme *er Berlin, 5. Dezember. Die Reichsverkehrsgruppe Schienenbahnen hielt am gestrigen Freitag in der Krolloper in Berlin eine aus dem ganzen Reich stark beschickte Tagung ab. Im Mittelpunkt dieser Tagung stand am Vormittag eine Rede des Reichsverkehrsministers, der u. a. ausführte: „Ich möchte diesen Anlaß benutzen, um über zwei Verkehrsprobleme zu sprechen, welche die Mitgliedsverwaltungen dieser Reichsverkehrsgruppe und die von den Bahnen berührten Gebiete in gleicher Weise angeben. Das erste Problem ist die Frage nach der künftigen Stellung der nebenbahnähnlichen Klein bahnen. Sie fühlen sich in ihrer wirtschaftlichen Betätigung dadurch beeinträchtigt, daß sie meist böhere Tarissätze im Personen= und Güterverkehr zu zahlen haben, und sie haben den begreiflichen Wunsch, daß Ihre Bahnen möglichst bald in das Netz der Reichsbahn eingefügt werden. Dies gilt auch für die Anlieger der privaten Bahnen des allgemeinen Verkehrs. Ich habe für diese Wünsche der Anlieger volles Verständnis. Ich kann es andererseits der Reichsbahn nachempfinden, wenn sie gegen die Uebernahme dieser Bahnen starke Bedenken finanzieller Art hat. Ich glaube, daß man den Gemeinden in diesen Verkehren auch in Zukunft eine gewisse eigene Verkehrsvolitik nicht versagen kann. Der Bau und Betrieb von Straßenbahnen, die Gestaltung der Tarife, die Einrich= tung von Vorortstrecken, die Errichtung von Kraftfahrlinien und der Einsatz von Omnibussen sind Fragen. die— jede für sich— umstritten sind und von den verschiedensten Gesichtspunkten aus behandelt werden können. Die Gemeinden haben sich bemüht, die Aufgaben im Sinne des Gemeinwohls durchzuführen und werden es im nationalsozialistischen Staate mehr als bisber tun. Die Gemeinden müssen sich aber— und darin liegt das zweite große Problem— darüber klar sein, daß sie auf diesem Gebiet, wo sie zunächst allein maßgebend erscheinen. nicht die einzigen Verkehrsträger sind, sondern tatsächlich nur die Maßnahmen der großen Verkehrsanstalten der Deutschen Reichsbahn und der Deutschen Reichspost ergänzen. Die Gemeinden müssen bei ihren verkehrspolitischen Maßnahmen mit den großen Verkehrsanstalten Füblung halten und dürfen für ihre örtlichen Bedürfnisse keine Maßnahmen treffen, welche die vom Reich getragenen und unterhaltenen Verkehrsunternehmungen in ihrer Politik durchkreuzen. Auf der anderen Seite müssen auch die Deutsche Reichsbahn und die Deutsche Reichspost auf die Verkehrsunternehmen, insbesondere die Straßenbahnen der Gemeinden, Rücksicht nehmen Wenn nur von der Reichsverkehrsgrupve Schienenbahnbau in einer ausführlichen Eingabe Wünsche vorgetragen sind, welche auf eine stärkere Berücksichtigung dieser kommunalen Verkehrsunternehmungen binwirken, so entnehme ich daraus, daß zwischen den großen Reichsverkehrsanstalten und den gemeindlichen Verkehrseinrichtungen nicht diejenige Zusammenarbeit hergestellt ist, welche für die Lösung der Verkehrsfragen in den dicht besiedelten Gebieten notwendig erscheint. Ich sehe die Lösung des Konfliktes darin. daß ich die Reichsverkehrsanstalten mit den Reichsverkehrsgruppen Schienenbahnen und Kraftfahrgewerbe zusammenführe und alle Fragen, in denen die verschiedenartigen Aufgaben miteinander im Widerspruch geraten, in einem„Nahverkehrsausschuß" unter meinem Vorsitz erörtern lasse. Ich bin überzeugt, daß es nicht allein bei dem einen Reichsverkebrsausschuß bleiben wird, in diesem werden sich wohl nur genevelle Grundsätze und Richtlinien herausarbeiten lassen. Aber man braucht nur an die Verhältnisse im Ruhrgebier zu denken, um zu erkennen, daß auch in einigen Einzelgebieten des Reiches ein dringendes Bedürfnis nach Einrichtung solcher Ausschüsse besteht. Voraussetzung für den Erfolg dieser Arbeitsmethode ist der unbedingte Wille zur Sachlichkeit auf allen Seiten: die Nahverkehrsausschüsse werden die Hoffnungen, welche man auf sie setzt, nur erfüllen können, wenn sie ohne die geringste Rücksicht auf das eigene Interesse der einzelnen Verkehrsträger die bestmögliche Verkehrslösung verfolgen. Ich weiß, daß vielfach Verstimmung darüber bestebt, daß es bisher noch nicht möglich war, zu einem wirklichen Ausgleich der Nahverkebrsinteressen durchdringen. Die Nabverkehrsausschüsse sollen das Mittel sein, um auch in diesem Teil des deutschen Verkehrslebens eine gerechte und klare Ordnung zu bringen. Reglerungsbaurat Wehrspan sprach Der Vizevräsident des Deutschen Gemeindetages, Dr. Zeidler, überbrachte die Grüße des Präsidenten, Reichsleiters Fiebler, und des geschäftsführenden Präsidenten Dr. Jeserich. Hauptgeschäftsführer Direktor Diplomingenieur Willenberg berichtete über die Frage, des Wettbewerbs zwischen Straßenbahn, Reichsbahn und Kraftwagen im Personenverkehr der Großstädte. Direktor Dr.=Ing. Blum=Hannover hielt einen Vortrag über die Auflockerung der Großstädte. Regierungsbaurat a. D. Wehrspan, WanneEickel, erörterte die Frage::„Können die privaten Eisenbahnen eine sozialistische Aufgabe erfüllen?" Staatsrat Direktor Stanik. Hamburg, trat der Ansicht entgegen, daß eine Ermäßigung der Fahrvreise ein Mehr an Fahrgästen nach sich ziehe. Zu dem Thema„Verkehrssorgen— öffentliche Sorgen“ sprach sodann Oberbürgermeister Liebel, Nürnberg. Gruhtelegramm des Führers Den mit großem Beifall ausgenommenen eingeben den Ausfübrungen folgte das Schlußwort des Vorsitzenden, Stadtrat Engel, der bei dieser Gelegenheit auch ein vom Führer und Reichskanzler auf eine Grußadresse eingelaufenes Antworttelegramm bekanntgab, das folgenden Wortlaut hat: „Den Vertretern der in der Reichsverkehrsgruppe Schienenbahnen zusammengeschlossenen deutschen Verkehrsverwaltungen danke ich für die mir heute von dieser Arbeitstagung übermittelten telegraphischen Grüße, die ich mit den besten Wünschen für ihre weitere Arbeit aufrichtig erwidere.“ Die Aufhebung der Versalller Bestimmungen über die deutschen Ströme dnd Berl in, 5. Dezember. Auf Mitteilung der Reichsregierung vom 14. November 1936 von ibrem Entschluß, die Versailler Bestimmungen über die deutschen Ströme als für sie nicht mehr verbindlich zu betrachten, haben einige der unterrichteten Regierungen Antworten erteilt. In diesen nehmen sie in verschiedener Weise zu den Ausführungen der deutschen Note Stellung. Dazu sei gesagt: Die Rede Delbos' ein Ansatz? Wenn der kranzösische Außenminister in seiner Rede vor der Kammer, an Deutschland gewandt, auch nichts eigentlich Neues erklärt hat, so ist diese Rede doch bemerkenswert durch den Zeitpunkt, in dem sie gebalten wurde. Bachlich kann es in Deutschland nur begrüßt werden, wenn auch der Außenminister einer ausgesprochenen Linksregierung die Notwendigkeit einer Verständigung und die Bedeutung einer solchen Verständigung vor allem für den euroväischen Frieden betont. Der deutsche=Standpunkt ist seit langem bekannt; denn der Führer hat immer wieder die deutsche Bereitschaft gerade zu Verbandlungen mit Frankreich erklärt. Die Wiedereinführung der Wehrpflicht und die Remilitarisierung des Rheinlandes haben nicht zuletzt auch den Sinn gebabt, die Bahn für solche Verhandlungen freizumachen. Wenn jetzt der kranzösische Außenminister seinerseits die Notwendigkeit einer endlichen Vereinigung des deutsch=französischen Verhältnisses unterstreicht, so nehmen wir in Deutschland diese rung mit Genugtuung zur Kenntnis. Allerdings— en wir ihm nicht folgen, wenn er sagt, das einzige„Hindernis“ einer solchen Verständigung seien nach französischer Auffassung einseitige Vertragsaufhebungen'. Der deutsche Schritt vom 7. März ist aber, das ist immer wieder betont worden, erst das Ergebnis fortgesetzter Vertragsbrüche der anderen Seite gewesen. Wenn Frankreich nun wirklich entschlossen sein sollte, auf die deutschen Bereitschaftsversicherungen zu antworten, so darf man sicher sein, daß in Deutschland eine solche Wendung mit Freude ausgenommen und daß alles getan werden würde, deutscherseits einen Erfolg eventuell sich entwickelnder Verbandlungen zu sichern. Allerdings müßte sich erst zelgen, ob hinter der Erklärung Delbos der ernsthafte Wille der französtschen Regierung zu einer entscheidenden Aussprache steht. XV2 * Heute-„Tag der nationalen Solidarität“ Nationale Solidarität bedeutet ein Bekenntnis zum leichen Schicksal und Lebensgesetz, unter das die Geamtbeit des deutschen Volkes, unter das groß und lein, arm und reich, gestellt sind. An diesem Tage vielt es keine Rolle, ob einer im Berufsleben Minister. Schauspieler, Straßenseger oder Rohrleger ist. s spielt nur eine Rolle, daß jeder sich ausnahmslos inmal zu einer ganz bestimmten Aufgabe bekennt: sem nicht durch eigene Schuld unter den Schwierigeiten und Härten des Winters leidenden Volksgenossen dilfe zuteil werden zu lassen. Deutschland kennt beseits seit Jahren das Bild und die Einrichtung des Tages der nationalen Solidarität". Man kann wohl agen, daß selten soviel frobe Gesichter auf den Strasen zu sehen sind und ein so kameradschaftlicher Ton m Verkehr der unbekanntesten Volksgenossen unterinander Platz greift, wie in den vaar Stunden, in enen die führenden Männer der Bewegung. des Staaes, aller Behörden und Schaffensgebiete für das Vinterbilfswerk sammeln. In solchen Stunden beweist ich der unermeßliche erzieberische Wert, der vielleicht ioch höber zu veranschlagen ist, als das materielle Ersebnis. Im deutschen Winterbilfswerk offenbart es ich immer wieder, daß es nicht allein darauf ankommt. vas gegeben wird, sondern wie etwas gegeben wird. lus dem Bewußtsein einer durch nichts zu erschütternden, auf Tod und Leben gefügten Gemeinschaft enttehen erst die großen Segnungen dieses Werkes, von senen Hunderttausende unserer Volksgenossen zu erzähen wissen. Gerade in den Anfangsjahren unserer iationalsozialistischen Aufbauarbeit muß wohl betont verden, daß Armut keine Schande ist. Die Tatsache tämlich, daß das ganze deutsche Volk um die Früchte eines Fleißes, seiner Sparsamkeit und seiner Tüchtig leit gekommen ist, ist nur zurückzuführen auf seine rühere falsche volitische Führung. die sustematisch die kräfte des Volkes teilte, grupvierte und gegeneinander sichtete, sich sich gegenseitig austoben ließ, anstatt sle tleichgerichtet auf ein gemeinsames, allen dienendes Ziel zu lenken. Auch der„Tag der nationalen Solisarität“ ist ein Stück Wiederautmachung für die Fehler der Vergangenheit. Das deutsche Volk ist wahrhaftig sitter genug für seine politische Blindheit und Schläfeigkeit gestraft worden. Es kann und muß heute dankzar sein, daß die nationalsozialistische Bewegung ihm die Augen geöffnet und es wachgerufen, ihm seine eigeren schöneren und edleren Fähigkeiten gezeigt hat und iun einer sicheren, hoffnungsvollen Zukunft entaegenführt. In diesem Sinne bedeutet jedes dem WinterAlfswerk gegebene Opfer auch einen Dank an die voitische Führung, einen Dank letzten Endes an Adolf Hitler. in dessen Person alle Fähigkeiten und Kräfte des Volkes. alle Leistungen der Partei und alle Fortschritte im Leben Deutschlands ibren höchsten und schön; uuind Reichsleiter mit der Sammelbüchse **r Berlin, 5. Dezember. Der Tag der nationalen Solidarität steht vor der Dür. Zum dritten Male geben Reichsminister und Reichsleiter und viele führende Persönlichkeiten aus Partei und Staat, Wirtschaft Wissenschaft und auf allen Gebieten des öffentlik Lebens mit der Sammelbüchse auf die Straße, um aktiv einzurethen in das Winterhilfswerk des deutschel Volkes. Reichsminister Dr. Goebbels sammelt vor dem Hotel Adlon. während Ministervräsident Göring in der Passage Unter den Linden die Sammelbüchse schwingen wird. Der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, steht von 16 bis 17 Uhr auf dem HermannPlatz in Neukölln, am anschließend in Moabit weiter zu sammeln, Von den übrigen Reichsministern sammeln Freiberr von Neurath in der Leipziger Straße. Dr. Gürtner vor dem Neuen Kriminalgericht, Dr. Frick und Frau am Wittenberg=Platz vor dem Kaufhaus des Westens, Dr. Schacht in und vor der Börse, Graf Schwerin von Krosigk in der Tauentzinstraße Ecke Nürnberger Straße und Reichsarbeitsminister Seldte auf dem Leipziger Platz Ecke Hermann Göring=Straße. Frau Goebbels bat ihren Standort vor dem Postamt im Torhäuschen auf dem Leipziger Platz gewählt, Frau Göring wird vor der Berolina auf dem Alexanderplatz die Spenden der Berliner entgegennehmen. Durch die ganze Siadt verteilt werden die Bewohner der Reichshauptstadt die Reichsleiter der NSDAP., die Staatssekretäre, die Männer aus dem Stab des Führers, der SS. und der Polizei und aus den Gliederungen der Bewegung bei vorem Apvell an das goldene werz des Berliners finden, und an diesem Dage besonders gern ihren Teil zum Gelingen des WHW. beitragen. Zweites Blalt Nr. 286 Sodinger Zeitung Herner Zeitung S T Samstag, den Geriher Zeitung 5. Dezember 1936 Wir sammeln und wir geben 1200 Sammler im Kreise Herne-Castrop-Rauzel Tag der nationalen Solidarität (!) Herne, 5. Dezembe. Heute herrscht in der gansen Stadt reges Leben. Ueberall erklingt der bekannte Ton, den die Sammelbüchsen des Winterhilfswerkes erschallen lassen, sobald man ein Geldstück in sie bineinwirft. Die Büchsen sind heute in lebhafter Tätigkeit. Und die Sammler sowohl wie die Volksmenge sind sich voll der Bedeutung des Tages bewußt. Ueber diesem Sammeltage, dem Tage der nationalen Solidarität, liegt ganz besondere Freude. Eszlammeln SA., SS. und die Angebörigen vieler an### Parteiorganisationen, unter ihnen viele führende Pönlichkeiten aus Staat, Wirtschaft und Kulturleben, kein Wunder, daß sie beute alle von dichten Menschenmassen umdrängt sind, und daß jeder sein Scherflein in die Sammelbüchse des WHW. werfen will. Niemals sind wir so stark wie heute vom Gefühl der Zusammengehörigkeit, des Füreinandéreinstehens, erfüllt. Wir wissen es, daß sich am heutigen Tage viele Tausende von Sammelbüchsen füllen, daß allein die Sammlung dieses einen Tages und wieder ein gutes Stück vorwärts bringt in unserem großen Kampf gegen Hunger und Kälte. Nichts wirkt stärker als das Vorbild. So wie heute alle Sammelnden im Dienste der Volksgemeinschaft freudig Stunden um Stunden mit der Sammelbüchse straßauf, straßab laufen, um für ihre notleidenden Volksgenossen Gaben zu erbitten— so empfinden auch die Tausende und Abertausende, die heute durch die Straßen fluten, den Ruf, der an sie selbst ergeht: ihr Scherflein zu geben für jene, die Not leiden— für unser Volk, das heute eins ist und in dem einer für den anderen einsteht! Nicht einer vermag sich der Forderung dieses Tages zu entziehen. Jeder spürt an diesem Tage um so stärker das Band, das sich um alle deutschen Menschen schlingt: wir sammeln und wir geben, und unser Werk gilt jenen, die Not leiden und die wir vor Hunger und Kälte schützen wollen! Es ist das große Werk der Liebe und der Opferbereitschaft, das das ganze deutsche Volk einmütig zusammenstehen läßt und uns freudig Opfer bringen läßt für unser Volk. Die Sammlung In Herne In Herne gelangt die Straßensammlung von 16 bis 19.30 Uhr und in den Gaststätten ab 20 Uhr zur Durchführung. Um den Erfolg zu erhöhen, haben sich die Herner Musik= und Werkskapellen in anerkennenswerter Weise in den Dienst der Sache gestellt. So spielen in der Zeit von 16 bis 19.30 Uhr u. a. die Kapelle„Shamrock“ in der Nähe der Evangelischen Hauptkische. Ecke Steinwea, die Gauinspektionskapelle vor dem Hause der Firma Gebr. Sinn, die Kapelle der Flottmann=Werke vor dem Hause der Firma Leitner& Co., die Kapelle der Gewerkschaft„Friedrich der Große“ am Bahnhofsvorplatz. Jeder gibt am Tag der nationalen Solidarltät! (Maeschke, M.) Wir geben der Erwartung Ausdruck, daß auch in diesem Jahre die Herner Volksgenossen durch ihre Gebefreudigkeit wieder ein vorbildliches Zeugnis ablegen werden von ihrer gemeinschaftsveebundenen Gesinnung und von ihrer im Vorjahre so glänzend bewährten sozialen Hilfsbereitschaft. Keiner stehe zurück, jeder spende zum„Tag der nationalen Solidarität“! 32 Herner Unterprimaner gehen ins Abitur Die jetzigen Schüler der Unterprimen können schon am Schluß des Schuljahres zum Abitur zugelassen werden Zwölsjährige Schulzeit (1) Herne, 5. Dezember. Reichsminister Rust bat vor kurzem angekündigt, daß die Neuordnung des höheren Schulwesens die zwölfjährige Schulzeit einführen wird. Da aber die Verlängerung der Dienstzeit beim Heer für die jetzigen Jahrgänge eine sofortige Neuregelung der Ausbildungszeit erheischt und der Erfolg der Arbeitsschlacht des nationalsozialistischen Staates sich bereits dahin auswirkt, daß in vielen akademischen Berufen ein erhöhter Nachwuchsbedarf eingetreten ist, bat der Reichserziehungsminister durch Erlaß vom 30. November angeordnet, daß die jetzigen Schüler der Unterprima der böheren Schulen für Jungen bereits am Schluß dieses Schuljahres die Reiseprüfung ablegen, und zwar in der Woche vom 15. bis 20. März. Dabei fällt die schriftliche Prüfung fort. In einigen wichtigen Fächern ist mit den Unterprimanern auch der Lehrstoff der Oberprima in den wesentlichsten Gründen zu erarbeiten. Die erforderliche Zeit wird durch verschiedene Einzelmaßnahmen gewonnen. Um einer Ueberlastung der Lehrer und Schüler vorzubeugen, hat der Stellvertreter des Führers veranlaßt, daß sie vom Dienst in der Partei und ihrer Gliederungen bis zum Ende des Schuljahres sofort befreit werden. Für die nachrückenden Klassen werden Uebergangsmaßnahmen getroffen. Die jetzigen Obersekundaner werbereits Ostern 1938 die Reiseprüfung ablegen. Auch #r die Schüler der jetzigen Oberprima, die in der Woche vom 1. bis 6. Februar 1937 die Reiseprüfung ablegen. fällt die schriftliche Prüfung fort. Diese Anordnungen tragen naturgemäß den Cbarakter von Uebergangs maßnahmen. Jedenfalls wirken sich diese Maßnahmen für Herne so aus, daß im Frühjahr des nächsten Jahres 32 Unterprimaner ins Abirur gehen, und zwar 9 von der U 1 OR., 8 von der U1 RG. und 15 von der U 1 G. Außerdem sind 32 Abituranwärter der Oberprimen da, nämlich 9 der O1 OR., 7 der O1 RG. und 16 der O1 G. Einstellung von Freiwilligen in das Heer im Herbst 1937 (!) Das Generalkommando des VI. A. K.(W. Kdo. VI) teilt unter Bezug auf die in der Presse vom 11. 10. veröffentlichte Bekanntmachung des Reichskriegsministeriums„Eintritt als Freiwilliger in die Wehrmacht“ mit: Wer im Oktober 1937 als Freiwilliger in das Heer eintreten will, muß sein Einstellungsgesuch baldmöglichst an den Truppenteil einsenden, bei dem er eintreten will. Bewerber die mit der Absendung ihres Einstellungsgesuches bis zum Jahresende und länger(Meldeschluß 15. Januar 1937) warten, lausen Gefahr, von dem Trupventetl ihrer Wahl infolge Besetzung aller Freiwilligenstellen nicht mehr angenommen zu werden Die Wahl der Waffengattung ist dem Bewerber freigestellt. Es sei darauf hingewiesen, daß die Infanterie die vielseitigste Waffe ist. Bei ihr befinden sich Schützenkompanien, Maschinengew-hrkompanien, Insanterie=Geschütz=Kompanien, Panzerabwehr=Kompanien. Nachrichten=Züge und Reiter=Züge. Sie verfügt auch über motorisierte Einbeiten und zablreiche pferdebespannte Teile. Die Wehrmeldeämter und polizeilichen Meldebebörden erteilen darüber Auskunft, welche Unterlagen dem Einstellungsgesuch beizufügen sind. Einstellungsanträge an höhere militärische und staatliche Dienststellen sind zwecklos. Sie verzögern nur die Bearbeitung der Anträge zum Nachteil der Bewerber. Tagung der Gauinspektion in Herne (!) Auf Anordnung des stellvertretenden Gauleiters, Parteigenossen Vetter, findet am Montag, dem 7. Dezember, vormittags 11 Uhr, eine Tagung der Gauinspektion I statt, und zwar in Herne, Koopmanns Gaststätten, Bahnhofstraße 1 d. Zur Teilnahme an dieser Tagung sind verpflichtet: Kreisleiter, Kreisamtsleiter und sämtliche Ortsgruppenleiter mit ibren Stäben. Stellvertretender Gauleiter Vetter„und Gauinspekteur Meister werden auf dieser Tagung zu den Politischen Leitern sprechen. Regelung der Arbeitszeit zu Weihnachten n Die Lage der Weibnachtsfeiertage und des 31. Dezembers bringt es mit sich, daß in der Weibnachtswoche verschiedene Betriebe die Arbeit ganz oder teilweise ruben lassen. Zur Vermeidung eines Verdienstausalls für die Beschäftigten hat daber der Reichs= und Preußtsche Arbeitsminister folgendes für zulässig erklärt: An den Werktagen der Monate Dezember 1936 und Januar 1937 dürfen ausgeglichen werden: a) der Ausfall von Arbeitsstunden, der am 21., 22., 23., 24., 28., 29., 30. und 31. Dezember 1936 und am 2. Januar 1937 oder an einzelnen dieser Tage eintritt, b) ein zusäelicher Arbeitstag als Ersatz für die fortfallenden Weibnachtsfeiertage, c) ein zweiter zusätzlicher Arbeitstag für Betriebe, die regelmäßig wöchentlich bis, zu 30 Stunden böchstens arbeiten. Sofern von der Genehmigung Gebrauch gemacht wird, ist zu beachten: 1. Die Dauer der Vor= und Nacharbeit darf zwei Stunden täglich nicht überschreiten. 2. Die Besonderen Schutzbestimmungen für Frauen und Jugendliche bleiben unberührt. 3. Es ist ein Verzeichnis zu führen, aus dem die innerhalb des festgesetzten Ausgleichszeitraumes vom Betrieb vor= oder nachgearbeiteten Arbeitsstunden zu ersehen sind. Dieses Verzeichnis ist für die Einsichtnahme durch die Gewerbeaufsichtsbeamten bereitzuhalten. Sofern in anderer Weise für den Ersatz des Verdienstausfalles der Beschäftigten gesorgt ist, darf von der Genehmigung kein Gebrauch gemacht werden. Des Sonntags darf der Ausgleich nur dann vorgenommen werden, wenn das zuständige Gewerbeaufsichtsamt Bochum eine besondere Genehmigung für den einzelnen Betrieb erteilt haf. Eine zusätzliche Verpflichtung zur Zahlung eines Mehrarbeitszuschlages für die durch die Ausnahme herbeigeführte Verschiebung besteht nicht. Zwecksparen zu Weihnachten (!) In mannigfacher Form wird überall in der Welt für bestimmte Ziele gespart. Besonders Weihnachten gibt Veranlassung, schon monatelang vorher Rücklagen anzusammeln, um am Festtag selbst liebevoll ausgewählte Gaben verteilen zu können.. Wäbrend in einzelnen Ländern oder Landesteilen das Sparen des einzelnen überwiegt, sind in anderen Gegenden eigene Weibnachtssparvereine aufgezogen worden.„Solche Weibnachtssparvereine spielen z. B. in den Vereinigten Staaten von Amerika eine gewaltige Rolle. Weit mehr als eine Million Sparer sind Mitglieder amerikanischer Weihnachtssparklubs. Kurz vor Weihnachten beben die Vereinskassierer das bis dabin von den Sparkassen verwaltete Geld ab und bringen es an die Vereinsmitglieder zur Auszahlung. Auch in Deutschland. insbesondere im Norden und Nordwesten, gibt es tausende verartige Sparvereine, die in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Sparkassen tätig sind. Gleichviel ob der einzelne Volksgenosse solchen Sparvereinen angebört oder ob er selbst für as Weihnachtsfest beharrlich Mark auf Mark legt, die Hauptsache ist, daß überhaupt gespart wird. Ein Sparkassenbuch erweist sich als treuer Helfer auch bei der Ansammlung von Beträgen, die am Weihnachtsfest dazu dienen sollen, durch Geschenke Freude zu bereiten. Handarbeitsausstellung der Hinterbliebenen=Abteilung der (!) Die Hinterbliebenen=Abteilung der NSKOV. veranstaltet vom 4. bis 8. Dezember im Hause FranzSeldte=Straße 5, eine Handarbeits=Ausstellung. Sämt liche Handarbeiten sind von den Kziegerfrauen in ihren gemeinschaftlichen Handarbeitsstunden selbst hergestellt worden. Der Eintrittspreis ist so niedrig gehalten, daß es jeder Volksgenossin möglich ist, die Ausstellung zu besuchen, der Reinertrag fließt dem WHW. zu. Rätsel um eine germanische Erdburg Nachrichten über die Erdburg am Schloß Strünkede Vor 20 Jahren eingeebnet H. A. R. Herne, o. Dezember. Unsere Heimatfluren geben uns manches Rätsel aus vergangener Zeit auf, die zu lösen nicht so einfach ist. Bei manchen wird wahrscheinlich niemals eine zufriedenstellende Lösung möglich sein. Höffentlich trifft das nicht für jenes Erdwerk zu, das sich bis vor erwa 20 Jahren in dem Winkel zwischen Germanen= und Forellstraße in westlicher Richtung befunden hat. Von diesem Erdwerk hören wir zum ersten Male in Herne von dem verstorbenen Altbürgermeister Schaeser, der darüber einige Nachrichten hinterlassen hat. Er schreibt folgendes:„In der Nähe der jetzigen Forellstraße finden sich unweit der Burg Strünkede die Reste einer verschollenen altgermanischen Ringburg; sie liegt in„Läkmanns Busch“. Von den drei konzentrischen Ringwällen mit vorliegenden Gräben, aus denen die Wallburg bestand, tst die äußerste größtenteils eingeebnet. Die beiden Innenwälle sind besser erhalten. Mi Wasser versorgten die Gräben die A##ecke, die von Skrünkede her der Emscher zufließt. Bei der Ringburg. stand der Siuhl des Freigerichts zu Strünkede.“ Das wären die einzigen Angaben über diese interessante Erdburg(abgesehen von denen im Heimalbuch von Rektor Decker), wenn nicht im Jahre 1899 Prof. Darpe ausführliche Angaben in einer in Münster erscheinenden Zeitschrift veröffentlicht und sogar eine Skizze dieser Erdburg hinzugefügt hätte. Aus diesen Veröffentlichungen ist denn auch Näheres zu ersehen. Die Angaben Darves wollen wir im Wortlaut wiedergeben: „Ziemlich gut erhaltene Reste einer bis dahin ganz unbekannten altgermanischen Ringburg entdeckte ich am 11. Juni 1896 unweit der Burg Strünkede in der Baukauer Mark bei Herne, etwa 8 Minuten links von der Kunststraße, die von Bochum über Herne nach Recklinghausen führt. Sie liegt in„Lakmanns Busch“ dort, welchen man von der gleich hinter Strünkede von der Kunststraße auslaufenden Weidestraße(ietzt Forellstraße) ber erreicht. Mir ging die Nachricht zu, dort befänden sich Befestigungen, welche das meist fremde, zugezogene Volk Kosakenschanze nenne. Wie erstaunte ich an Ort. und Stelle, als ich unter jungen Eichen einer verschollenen alten Wallburg gegenüberstand!" Mit dieser einleienden Schilderung mit etwas versönlicher Note beginnt Prof. Darve. Darpe berichtet dann weiter über das Aussehen der Wallburg: Die Bergmannswohnungen an dem nördlich vom Wäldchen hinführenden Feldwege und der ringsum betriebene Landbau haben von den drei konzentrischen Ringwällen mit vorliegenden Gräben, aus denen die Wallburg bestand, den äußersten größtenteils beseitigt und verwischt oder eingeebnet: an jene Häuser stoßende Teile des Walles sind noch zu erkennen. Von den Resten des Außenwalles gelangt man über ebenen Boden an den vor dem zweiten lmittleren) Walle liegenJeder bringe sein Opfer! * Aufruf zum Tag der nationalen Solidarität Die Erkenntnis, daß jeder seine Lebenserfüllung allein in der Gemeinschaft seines Volkes findet, verpflichtet und zwinat uns gebieterisch zum Einsatz und zur Ovserbereitschaft für unser Volk. Einsatzbereit werden am kommenden Sonnabend die Männer der nationalsozialistischen Bewegung bis hinauf zu den höchsten Amtsinhabern des Staates ihre Staatbürgerpflicht im Dienst für die Gemeinschaft erfüllen. Herner Volksgenosse! Auch an Dich wird der Sammler herantreten, auch von Dir wird das Opfer für den unverschuldet notleidenden Volksgenossen gefordert. Denke daran, daß Dein Opfer niemals etwas mit Almosengeben oder Mitleid zu tun haben darf. Ein Ovser trägt immer einen wirklichen Verzicht in sich, darum überlege, ob Deine bisherige Gabe an das Winterhilfswerk ein wirklicher Verzicht war und dann erst lege Dein Opfer auf den Altar des Vaterlandes. Der Tag der nationalen Solidarität ist der sichtbare Ausdruck für unser gemeinsames Wollen und des unerschütterlichen Zusammenstehens: es gilt, die solidarische Haftung der Gemeinschaft für jedes ihrer Mitglieder zu beweisen. Richte Dich danach und erfülle Deine Pflicht! den Graben, welcher noch jetzt zehn Schritte in der Breite mißt und fast ganz erhalten ist. Der Mittelwall hinter jenem Graben erhebt sich noch jetzt, nachdem die Regengüsse von mindestens 1200 Jahren ihn verwaschen haben, in Höhe von 6—7 Fuß und bat eine Breite von 20 Schritten. Jenseits des nun folgenden innersten Grabens dessen Tiefe noch Wasser füllt, erhebt sich der innersté Ringwall noch jetzt zzu 12 bis 14 Fuß Höhe. Inmitten dieses Ringes, dessen Durchmesser jast 60 Schritte mißt, befindet sich für den Wasserbedarf der Verreidiger oder Bergung von Schätzen eine Vertiefung. Ihre Wasserspeisung erhielten die Gräben der Ringburg von einem aus den Wiesen und Sümpfen südwestlich vom Schlosse herkommenden. Bache, welcher, um den Friedhof des Schlosses sich windend, nach Nordosten hin der Emscher zueilt. Ein breiter Graben, welcher vor sieben Jahren zugeworfen ist, verband den Bach(„de Becke“) mit den Gräben der Wallburg. Durch Stauung des Baches wurde neben Füllung der Gräben die Ueberschwemmung der Umalbung, besonders nach der im Osten verlaufenden Straße hin, welche den Emscherbruch durchschneidet, erreicht. Ob der Boden der * s b u r g W a s s e n u n d s o n s t i g e G e r ä t e b i r g t, w ä r e b e i Ungestaltung des Bodens zu ermitteln. Eine ähnliche Ringerdburg, die jedoch trümmerhafter uns überkommen ist, entdeckte ich bei Coesfeld auf Borgmanns Hofe in der Bauerschaft Gaupel, zwischen Coesfeld und Varlar usw.“(Darve ist in Coesfeld Gymnasiallehrer gewesen und dort auch gestorben.) Soweit Prof. Darpe, der erste ernsthafte Heimatforscher von Herne, Bochum usw. Es sei uns die Bemerkung gestattet, daß bedauerlicherweise Darpe Jahrzehnte lang keinen Nachfolger gefunden hat, was sich natürlich für unsere Heimatforschung recht ungünstig ausgewirkt hat. Durch die ziemlich eingebende Beschreibung Darpes wissen wir, wie die Erdwallburg an der Burg Strünkede ausgesehen hat. Auf diese Mitteilungen fußen die Angaben des Oberbürgermeisters a. D. Schaefer. Aber auch Rektor Decker berichtet von dieser Erdwallburg in seinem Heimatbuch, und zwar auf Seite 19. Er schreibt: „Reste einer Ringerdburg waren bis vor einigen Jahren im Lakmannsbusch zu sehen. Es wird, wie alle Erdwerke in hiesiger Gegend, eine sächsische Verleidigungsstelle gewesen sein. Eine in Münster ausbewahrte Zeichnung läßt die Anlage deutlich erkennen.: Sie bestand aus drei konzentrischen Ringwällen mit vorliegenden Gräben, die mit Wasser gefüllt wurden. Zwei Zugänge, die die äußeren Ringwälle dürchschnitten, führten zum inneren Wall, in dem während des Kampfes die Frauen, Kinder und die Habe verborgen waren. Die Gräben wurden an den Zugangsstellen mit Hölzern überbrückt. Der äußere Wall diente als Verteidigungsstelle.“ Die Mitteilung Deckers ergänzt den Bericht Darves insofern, als er von zwei Zugängen spricht. Ursprünglich war sicherlich nur ein einziger Zugang vorhanden, wie an allen Wallburgen, denn an dem Zugang spielten sich im Ernstfalle die Hauptangriffe ab und hier mußten die Verteidiger ihre besten und Hauptkräfte ansetzen. Der zweite Zugang wurde sicherlich später von der Bevölkerung angelegt, die das ziemlich umfangreiche Erdwerk nicht umgeben wollte, anderseits aber nicht durch die Gräben waten und die Wälle ersteigen mochte. So ist denn bewiesen, daß sich in Herne=Baukau tatsächlich ein Erdwerk befunden hat. Welche Bewandnis es nun mit dieser Anlage gehabt hat. ob sie wirklich bis in frühgeschichtliche Zeit reichte, ist schwer zu sagen. In der Fortsetzung wollen wir uns damit einmal beschäftigen Wie dem auch sei, es ist geradezu unverständlich, wie man dieses Erdwerk einebnen konnte, zumal das Geländestück erst vor 4 Jahren in Kultur genommen worden kst. Heute befinden sich dort Kleingärten. Nur durch eine großzügige Ausgrabung könnten weitere Erkenntnisse von dieser Wallburg erlangt werden. H. A. Rannius Der Kreisleiter der NSDAP Herne=Castrov=Rauxel:: Der Niever. Der Oberbürgermeister der Stadt Herne: Meister. MdR. Gauinspekteur. Kreisbeauftragte Boat. des WOW: Schwurgerichtsveriode (1 Die am Montag am Landgericht Bochum beginnende diesjährige 5. Schwurgerichtsveriode wird nur von kunzer Dauer sein. Sie hat sich mit vier Straf fällen zu befassen. Es stehen eine Strafsache aus Wanne=Eickel wegen Körververletzung mit Todesfolge und drei Strafsachen wegen Meineides aus Wattenscheid. Sickingmühle bei Recklinabausen und Recklinghausen=Sütd an. Die heutige Rummer umfaßt 24 Seiten Heute vor ... 22 Jahren begann die Schlacht bei Limanowa in Galizien.— 1757: Sieg Griedrichs des Groben über die Oesterreicher bei Leuthen.— 1791: Wolfgang Amadeus Mozart in Wien gestorben(geboren 1756).— 1835: Der Dichter August Graf von Platen=Hallermund In Syrakus gestorben(geboren 1796).— 1848: Auflösung der preußischen Nationalversammlung. Morgen vor ... 20 Jahren wurde Bukarest eingenommen.— 1849: Generalfeldmarschall August von Mackensen in Hausleipnitz geboren.— 1864: Der Schriftsteller Rudol Stratz in Heidelberg geboren.— 1800: Der Schriftsteller Rudolf Herzog in Barmen geboren.— 1869: Der Polarforscher Otto Nordenskiöld in Hesselby geboren (gestorben 1928).— 1855: der Schriftsteller Albrech: Schaeffer in Elbing geboren.— 1892: Der Ingenieur Werner von Siemens in Cbarlottenburg gestorben(geboren 1816).— 1914: Einnahme von Lodz in Polen. Adventskranz Tage, da ob allen Dingen Liegt ein seierstiller Glanz— Tage, die sich liebreich schlingen Nun zu einem sinn'gen Kranz. Dessen frommes Lichterweben Glutend in die Herzen brennt. Kündend, daß nun unser Leben Steht im Segen des Advent. Kranz der über Tor’ und Türen Hängt als Sinnbild. demutfromm! Nichts kann tiefer jetzt uns rühren Als dein wundersam Willkomm! Kranz. der Hütten und Paläste Nun zu Friedensstätten weiht— Führst uns bis zum nahen Feste Durch die Wunder heil'ger Zeit. Kranz. du gnadenreich Verbünden Mit der Liebe Jesu Christ. Der. ein Feuer anzuzünden. Einst zur Erde kommen ist— Der, da er sein Werk vollendet. Einen Kranz von Dornen sab— Kranz, drin Liebe sich verschwendet— Bethlebem und Golgatha! Ellv Wagner. Bergjungknappen an die Front Aufruf des Reichsbetriebsgemeinschaftsleiters Padberg (!) Der Leiter der Reichsbetriebsgemeinschaft Bergbau. Parteigenosse Padberg, erließ zum Reichsberufswettkampf 1937 einen Aufruf an alle deutschen Bergiungknappen im Alter von 14 dis 21 Jahren. In diesem Aufruf beißt es, daß auch die deutschen Bergjungmänner in dem großen Wettstreit, in dem nicht Stand, Konfesion oder Herkunft, sondern eigene Arbeit und eigene Leistung entscheiden, mitkämpfen sollen. Alle deutschen Bergmänner vom Berajungknappen bis zum Betriebsführer— haben an der Sicherstellung der deutschen Rohstoffversorgung bervorragenden Anteil und sind in erster Linie mit dazu auserseben, auf Grund beruflichen Könnens, persönlicher Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft die wirtschaftliche Unabhängigkeit Deutschlands zu erkämpfen und sicherzustellen. Reichsamtsleiter Padberg schließt seine Ausführungen mit einem Aufruf an die Jungbergmänner und Jungwapven aller deutschen Gaue, daß sie ihre Einsatzbereitschaft für Deutschland, für den Kampf um die deutsche Rohstoffversorgung beweisen sollen, indem sie beim 4. Reichsberufswettkampf mit allen Kräften mitkämpfen. Ausstellung des Kunstmalers A. Kempmann (!) Gegenwärtig zeigt der Herner Kunstmaler A. Kempmann in der Franz=Seldte=Straße eine Ausstellung eines großen Teils seiner Gemälde. Die geschmackvolle und. künstlerische Ausführung gefällt bei jedem Bild: ausgelegt sind Stilleben, Motive aus Herne, Köpfe bedeutender Staatsmünner usw. An die 00 Vilder erfreuen das Auge des Beschauers. Der Kursus für die Fachschaft Schuhmacher beginnt am Dienstag, dem 8. Dezember, abends 8 Uhr in der Werkstatt des Fachschaftswalters Hugo Kessebohm, Castrop=Rauxel 1, Bornstraße 23. Interessenten können sich noch bis zum Beginn des Kursus melden. Die Gebühr beträgt 10 RM., wovon die Hälfte bei der Anmeldung und der Rest acht Tage später zu zahlen ist. Kursusleiter ist der Kreisfachgruppenwalter August Kleemeier. Kanarien=Ausstellung (!) Vom 5. bis 9. Dezember d. J. findet im Lokale Heinrich Franke, Herne, Bahnhofstraße 7, eine große Kanarien=Ausstellung statt, verbunden mit Prämiierung und Gratisverteilung von Kanarienbähnen. Sinn undZweck dieser Veranstaltung ist, die Besucher mit unserer einheimischen Vogelwelt vertraut zu machen sowie sie zum Schutz und zur Pflege derselben anzuhalten, ferner un gie unermüdliche Arbeit, die unsere kleinen Sänger in der Bekämpfung von Insekten und Kerbtieren draußen in der Natur leisten, aufmerksam zu machen. Es wird besonders darauf hingewiesen, daß eine große Schau aller inländischen Vögel, Biologien, Schmetterlinge des In= und Auslandes, Vogelschutz usw. gezeigt wird. Allen Schulen, Jugendorganisationen, Eltern, Lehrern, Erziehern usw. wird der Besuch dieser Ausstellung empfohlen. Adventsstunde im Reichskolonialbund Frauenabtellung (!) Der Reichskolonialbund veranstaltet in der Westfalenschänke am Montagnachmittag eine Adventsstunde mit verschiedenen künstlerischen Darbietungen. Jubllarfeier bei Constantin der Große (!) Die Gewerkschaft Ver. Constantin der Große veranstaltet am heutigen Nachmittag im Saale der„Kaiseraue“ in Bochum=Grumme eine Jubilarfeier. Welche Kakteen sammelt der Herner? Zur Weihnachtszeit blühen die Epiphyllen Blühendes Afrika unter Glas (1) Herne, ö. Desember. Wenn unsere beimischen Blumengärten, dem Machtwort der Natur gedorchend, ihre Pforten schlieben, dann entfaltet sich in dem mit Dampfrobren geregelten Klima der Gewächsbäuser ein künstlicher Frübling, dem die Blumenmärkte idre winterliche Blütenpracht verdanken. Zu den bäufigsten Treibhausbewobnern gebören die Kakteen und Sukkulenten, die um die Mitte des vorigen. Jahrbunderts von Afrika und Amerika nach Eurova kamen und vor allem in Deutschland festen Fuß faßten. Kakteenzüchtereien gibt es in allen Teilen des Deutschen Reiches, die nächste unserer engeren Heimat befindet sich in Duisburg=Wanheimerort, die neben der Versorgung Deutschlands auch noch teilweise Ausfuhren vornimmt. Die Kakteenliebhaber haben sich in langen Jahren allerdings gewisse Kenntnisse in der Zucht und Pflege dieser Pflanzen erworben, die es ibnen ermöglicht, selbst zu zieben. Im Austausch werden die zablreichen Stecklinge von den Besivzern gewechselt, so daß der Markt an sich nicht mehr in dem Maße wie früher in Anspruch genommen wird. Welche Arten von Kakteen in Herne bevorzugt werden? Nun, da kann man keine reinliche Unterscheidung 150 Mark Geldstrafe + Herne, 5. Dezember. Der schwere Verkehrsunfall, der sich am 12. September 1936 in der Kreuzung der Vincke=, HermannLöns= und Baumstraße in Herne zutrug und schließlich den Tod eines bei dem Unfall verletzten Radfahrers herbeigeführt bat, stand am Freitag vor der Großen Strafkammer des Landgerichtes Bochum zur Verhandlung. Der fahrlässigen Tötung und des Vorstobes gegen die Straßenverkehrordnung war ein Fahrer aus Herne angeklagt. Der Verhandlung wohnte ein ärztlicher Sachverständiger und der Verkehrssachverständige des Polizeipräsldiums Bochum bei. Der Angeklagte unternahm an dem besagten Tage mit seinem Autoomnibus eine seiner regelmäßigen Fahrten zur Zeche Julia. In seinem Wagen hatte er 28 Bergleute, die zur Schicht fuhren. Als er in die Kreuzung der Vincke=, Hermann Löns= und Baumstraße kam, sab er plötzlich vor seinem Wagen einen Radfahrer, der nach der Gewohnheit mancher Radfahrer den Kopf tief über seine Lenkstange gebeugt hatte. Der Radfahrer wurde von dem Wagen erfaßt und noch 21 Meter mitgeschleift, bis er schwerverletzt zur Seite geworfen wurde. Der Wagen konnte dann nach weiteren 45 Metern zum Halten gebracht werden. Der verletzte Radfahrer Kordon aus Herne wurde einem Krankenbaus übergeben, wo er am 14. November nach einer am Vortage überstandenen Operation verstarb. Der Angeklagte hatte in der Kreuzung das Vorfabrtsrecht. Der Radfahrer war aus der Hermann Lönsstraße gekommen und wollte wohl geradeaus fahren, was der Autolenker nicht wahrnehmen konnte. Der Radfahrer muß dann von dem Kotflügel des Autobusses erfaßt worden sein. Der Angeklagte betonte in der Verhandlung, daß er den Radfahrer vorber nicht gesehen habe. Zu der Verhandlung war eine große Zabl Augenzeugen geladen worden, die jedoch in ihren Aussagen keine klare Darstellung des Vorfalls, der sich in Sekunden abgesplelt hatte, geben konnten. Was aber in der Verhandlung festgestellt wurde, ließ den Schluß zu, daß„der Radfahrer sich in der Kreuzung nicht so benommen hat, wie man das im Verkehr verlangen muß. So hat er auch nicht das Vorfahrtsrecht des Autobusses beachtet. Auf seiner Bremsfahrt nach Eintritt des Unglücks streifte eine nach dem Unfall von einem Insassen des Autobusses geöffnete Tür einen an der Straße haltenden Kraftwagen, der betrefsen, denn e wird so ziemlich alles gezogen, was aufzutreiben und nicht allzu teuer ist. Jetzt, zur Weihnachtsseit, sind insbesondere die Evipbollen(Gliederkakteen) besiebt, weil sie zur Weibnachtszeit blüben. Im Sommer werden sie mäßig feucht gebalten, im Herbst dagegen sehr trocken, damit der Knospenansatz besser vonstatten geben kann. Im November wenden sie warm gestellt und blüben dann gerade zur Weibnachtszeit. Zahlreiche Kronenbäumchen werden auf Peirescia veredelt. Auch Agaven und die Echinoptis(Kugelkakteen) erfreuen sich der Beliebtbeit, von den teureren Pflanzen seben wir in Herne viel die Alve vaniegata(Tigerkaktee). Das sind aber noch längst nicht alle Sorten dieser exotischen Pflanze: wir nennen noch den Negerfinger, den Schnapskopf. den Igelkaktus u. v. a. Bei der Preisbewertung der Kakteen gebt es wie mit den Briefmarken. Nicht ausschließlich auf Größe und Buntbeit des Eremplars kommt es an, sondern auf den „Sammler= und Liebhaberwert", der sich nach allerhand Seltenbeitsmerkmalen richtet. Die bekannten Bischofsmützen sind, weil sie in Massen gezogen werden, sehr billig. Tigerzungen. Tigerrachen oder Ondenssterne kosten etwas mehr. Veredelte Weibnachtskakteen sind schon teurer. Je eigenwilliger sich eine Pflanze in ihrem Wuchs benimmt, um so höber ist ihr Platz auf der Preisliste. schädiot wurde. Auch ein Insasse desselben erlitt leichte Verletzungen. Diese Folgen konnten aber dem Angeklagten nicht zur Last gelegt werden. Jedoch war bei der Nachprüfung des Autobusses, die nach dem Unfall durch die Polizei erfolgte, festgestellt worden, daß die Bremsvorrichtung des Wagens des Angeklagten nicht in Ordnung war. Sie hatte nicht ein Drittel der vorgeschriebenen Bremsstärke. Doch war dieser Uebelstand nicht die Ursache für den Eintritt des Unfalles. Auch behauptete der Angeklagte, daß er bei der Fabrt in der Kreuzung von der Sonne geblendet worden sei. Er selbst füble sich nicht schuldig am Unfall. Sein Fahrtempo habe nur 30 Kilometer in der Stunde betragen. Der ärztliche Sachverständige des Krankenhauses, in welches der Verletzte geschafft worden ist, erklärte als eigentliche Todesursache des Verletzten eine im November eingetretene Nierenvereiterung und Blasenlähmung. Die eigentlichen Unfallverletzungen bätten sich in einem Heilungsprozeß Zahlreiche Neubauten (1) Herne. 5. Dezember. Viele Straßen sind im Lause des letzten Jahres ausgebaut worden, manche Baulücke ist geschlossen worden. So u. a. auf der Schaeferstraße, wo zahlreiche Neubauten entstanden. Schmucke Häuser sind dort gebaut worden, verschiedene Bauten werden in der nächsten Zeit fertiggestellt. Vor jedem Neubau wurde ein kleiner Vorgarten angelegt. Sollte die Neubautätigkeit. wie zu wünschen ist, weiterhin anbalten, dann dürften auch die übrigen nicht gerade schönen Baulücken der Schaeferstraße verschwinden. Vor allem nimmt die Bautätigkeit auf der Körnerstraße und„Auf der Insel" schnelle Fortschritte. Diese beiden Straßen, die erst im vergangenen Jahre ausgebaut wurden, sind heute schon zum großen Teil bebaut. Es bandelt sich durchweg um Zweifamilienhäuser schlichter, aber sehr gefälliger Bauart. Auch auf der früberen Strünkeder, der jetzigen Bahnhofstraße, ist manche Baulücke geschlossen worden. befunden, so daß man habe sagen können, der Mann komme durch. Man könne wohl annehmen, daß infolge der durch die Verletzungen berbeigeführten Schwächung der körperlichen Widerstandskraft des Mannes die erwähnten Krankheiten zu dem schließlichen Ausgange geführt habe. Die Niereneiterung mit ihren Folgen sei auf einen bei dem Verletzten vorgefundenen großen Harnstein zurückzuführen. Einen Zeugen, der den Verletzten zum Krankenhause brachte, sagte dieser, er habe geradeaus fahren wollen, sei jedoch nicht mehr vorbeigekommen. Der Staatsanwalt war der Ansicht, daß die Verbandlung einen Beweis der Schuld an dem Unfall auf Seiten des Angeklagten nicht erbracht habe. Der Radfahrer habe sich in der Kreuzung nicht den Verkehrsvorschriften entsprechend benommen und trage wohl Mitschuld an dem Unfall. Dieser Meinung war auch der Verkehrssachverständige. Doch habe der Angeklagte gegen die Verkebrsordnung verstoßen. Er durfte nicht mit einem Wagen fahren, dessen Bremsen so erhebliche Mängel zeigen. Seine Pflicht wäre es gewesen, vor Antritt der Fahrt den Wagen genau nachzuseben, was er nicht getan habe. Wegen dieses Verstoßes beantrage er 50 Mark Geldstrafe. Die Verteidigung erklärte, daß sie mit der Ansicht des S###atsanwaltes bezüglich der Nichtschuld des Angeklan###an dem Unfall übereinstimme, nicht aber bezüglich#hes Verstoßes gegen die Verkehrsordnung. Hier musse doch beachtet werden, daß der Angeklagte den Wagen drei Tage vor dem Unfall einer Revaraturwerkstatt zum Ueberholen gegeben habe. An dem Unfalltage habe er dann die erste Fahrt mit dem überholten Wagen unternommen. Der Angeklagte habe sich da doch mit Recht sagen müssen, daß alles an dem Wagen in Ordnung war. Wenn dieses nicht der Fall gewesen, könne man ihm daraus doch keinen Vorwurf machen. Er beantrage daber auch die Freisprechung des Angeklagten von diesem Punkt der Anklage. Das Gericht war der Ueberzeugung, daß der Nachweis von der Schuld des Angeklagten an dem Unfall nicht gegeben sei, wesbalb von diesem Punkte der Anklage der Angeklagte freizusprechen sei. Nach Ansicht des Gerichtes sei aber ein Verstoß gegen die Verkehrsordnung in dem mangelhaften Zustand der Bremse des Wagens gegeben. Dieserhalb erfolgte eine Verurteilung zu 150 Mark Geldstrafe. Es entschuldige den Angeklagten nicht, den Wagen vorher zur Reparatur gegeben zu haben. Wenn er zur Beförde rung in seinem Wagen 28 Bergleute fahre, so sei es seine Pflicht, vor Antritt der Fahrt den Wagen genau nachzuprüfen, ob er Mängel besitze. Daß er dieses nicht getan, stelle eine strafbare Versäumnis dar. Derartige Zuwiderbandlungen, die sich im Verkehr gefahrdrohend auswirken könnten, müssen im Interesse der Sicherheit des Verkehrs und der Menschenleben streng bestraft werden, was das Gericht auch in der Höbe der Geldstrafe zum Ausdruck gebracht habe.+ Hauptmann Marx: (1) Gestern starb plötzlich, nach sehr kurzer Krankheit, Hauptmann Marx vom Wehrbezirkskommando. Hauptmann Marx, war seit Mai dieses Jahres in Herne, wo er an den Aufbauarbeiten des biesigen Kommandos wesentlichen Anteil nahm. Er genoß nicht nur im Kreise der Offiziere sowie den ihm Unterstellten größte Achtung und Wertschätung, sondern hatte sich auch im Verkehr mit der Herner Bevölkerung durch sein liebenswürdiges und verbindliches Wesen schnell Sympatbien erworben. Nun bat der Tod seiner Arbeiein Ziel gesetzt. Wilhelm Wehrenbrechts letzte Fahrt (1) Gestern nachmittag wurde der Eisenbahnassistent i. R. Wilhelm Wehrenbrecht aus dem Friedhof an der Kirchhofstraße zur letzten Ruhe gebettet. Ein großes Trauergefolge gab ihm das letzte Geleit. Der Heimgegangene war in Herne und weit über Herne hinaus eine bekannte und beliebte Persönlichkeit, er erfreute sich besonders auch bei seinen Berufskametaden größter Wertschätzung. Die Andacht im Sterbehause und die Gebete am Grabe hatte Pastor Niedermeier übernommen. Er kennzeichnete den Verstorbenen als einen frommen und gottesfürchtigen Mann, der auch ein guter und echter Deutscher war. Alle, die Webrenbrecht gekannt haben, werden ihm ein Andenken auch über das Grab hinaus bewahren.— Ertrunken. (1) Am 2. Dezember gegen 19 Uhr geriet eine männliche Person aus Herne in der Dunkelheit in den Landwehrbach und ertrank. Die Leiche konnte geborgen werden. Nach den bisberigen Feststellungen dürfte Unglücksfall vorliegen. Grubenunfall (!) Der Bergmann K. A., Wiescherstraße, erlitt auf einer hiesigen Schachtanlage einen Beinbruch und mußte dem Bergmannsheil zugeführt werden.— Zusammenstoß (!) An der Ecke der Gabelsberger= und Breddestraße fuhren gestern abend kurz nach 6 Uhr zwei junge Radfabrer zusammen. Beide kamen zu Fall. Einer von ihnen erlitt Verletzungen an den Händen, die Rader wurden beschädigt. Durch die Bergmannssiedlung wurden insgesamt fün Wohnhausblocks errichtet, von denen drei schon bezogen, zwei noch im Bau sind. Der alte Bahndamm, der früher als Müllabladestelle benutzt wurde, ist in eine kleine Gartenanlage umgewandelt worden, und die Eisenbahner haben sich manch schönes Gärtchen angelegt. Auf der Brunnenstraße sind mancherlei Veränderungen festzustellen. Jenseits der Zechenbahn von Sbamrock lag früher die chemische Fabrik, die beute in ein Werksfürsorgeheim umgewandelt worden ist. Auch die Anlernwerkstätten und die Turnhalle sind hier untergebracht. Daneben erstrecken sich noch einige kleine Wohnhäuser. Ein großes Gelände bier an der Straße. das krüher durch einen eisernen Zaun abgegrenzt wurde, ist heute von der Hibernia mit Häusern bebaut worden. Schmucke Vorgärten sind angelegt worden. Das alte Pförtnerhaus wird abgebrochen, an seim Stelle wird ein neues etwas weiter zurückgeban: Durch diese Bauarbeiten erhält diese Straße eikreundlicheres Aussehen. 60 Ministerpräsident Generaloderst Hermann Börlng zum Winterhilfswerk: Opfervillen und Opferfreude eind der Ausdruck unseres Dankes an den Pührer. Wie in den vergangenen Jahren wollen vir auch in diesen Vinter duroh die Tat beweisen und der Velt seigen, daß in netionalsozialistischen Deutschland Jeder Einzelne nicht an sich selbst, sondern nur an das woh l des ganzen Volkes denkt und danach handelt. Von der Anklage der fahrlässigen Tötung freigesprochen Der schwere Verkehrsunfall an der Ecke Vincke- und Hermanns-LönsStraße vor Gericht Straßen ändern ihr Gesicht Viele Baulücken in Herner Straßen werden geschlossen Obel-Großhandlung HEINRICA BIELING. Recklinghausen, Königswall 10/14. Telefon 2746/47 Limousine OABWERK - Limousine Automobil schon so populär wie OPEL KADETT. Man sprach nicht nur in Fachkreisen von ihm. Die Automobilkäufer hielten zurück- man warfete auf den OPEL KADETT, obwohl ihn noch niemand gesehen hatte oder Bestimmtes von seinen technischen Vorzügen wußte. Heute meldet sich der OPEL KADETT zur Stelle, als eine ausgereifte und auf hunderttausenden von Kilometern erprobte und bewährte Konstruktion. Technische Vorzüge, auf die die Käufer dieser Preisklasse seit Jahren gewartet haben, sind im OPELKADETT vereint. e *„ sprechen für sich selbst! EINIGE SEINER HAUPTVORZUGE: -Selbsttragende Gansstahlkarosserie Sie bietet ein Höchstmaß von Sicherheit, ist absolut wetterfest, muhelos zu pflegen und praktisch unbegrenst haltbar. Ihre Konstruktion in Verbindung mit der windschnittigen Form bedeutet Verminderung der Totlast bei erhöhter Schnelligkeit und niedrigen Kraitstottverbrauch. e Viertakt-Vierzylinder Motor Die Weiterentwicklung des hunderttausendiech bewährten OPEL 1,1 Lir. Motors. Elastisch, stark und zuverlässig. Kurbelwelle dreifach gelagert. Der Fallstromvergaser mit eingebautem Krattstoftilter sichert sofortigen Start bei jeder Temperatur und wirtschaftlichste Ausnutzung des Brennstoffes bei allen Geschwindigkeiten. Kraftstoffiank hinten. e Leistung des OPEL KADETT Gestoppte Spitzengeschwindigkeit 95 hm Std · OPEL Synehron-Federung Die ideale und bewährte Federung, die die Straßenunebenheiten verschluckt und auch den schlechtesten Weg zu einer vorbildlichen Fahrbahn ebnet. Die völlige Unabhängigkeit der Lenkung von der Federung sorgt dafür, daß der Fahrer die Unebenheiten der Straße nicht mehr als Stoß in der Lenkung fühlen kann. Zum ersten Male wurde bei einem Wegen dieser Preisklasse die berühmte OPEL SynchronFederung eingebaut. e Hydraulische Bremsen Oeldruckbremsen mit gegossenen Bremstrommeln. Bei leichtestem Druck gleichmäßige Wirkung auf alle vier Räder. Die gegossenen Bremstrommeln ergeben eine bisher unerreichte, gleichbleibend starke und sichere Wirkung. e Zugtreie Entlüttung Auch ein ausschließlicher OPEL-Vorzug. Sie gewährleistet ein ständiges Absaugen und Erneuern der Luft im geschlossenen Wagen, ohne daß es jemals zieht. e Großer Kotferraum Staub- und wasserdicht abgeschlossen. Von innen zugänglich. „ Die Allgemeine Finanzierungs-G. m. b. H. erleichtert Ihnen die Anschaffung. Fragen Sie den Opelhändler nach den Vorteilen des Versicherungs-Dienstes der OpelAutomobil-Versicherungs-A. G. ADAM OPEL A. G. RUSSELSHEIM A. M4 Die schneidige, windschnittige Karosserle- der leistungsstarke VierzylinderViertakt-Motor- die bewährte OPEL Synchron-Federung und die hydraulischen Bremsen zählen zu den wertvollsten Errungenschaffen der modernen Autotechnik.-Weiche Polstersessel gewähren vier Personen bequemen Sitz im bestgefederten Raum. Die berühmte OPEL Zugfrei-Enflüftung und ein grosser Kofferraum vervollständigen das Bild eines wahrhaft sgroßen Wagenst. Der OPEL KADETT ist das Ereignis des Automobiljahrs 1937 Auch Sie müssen den OPEL KADETT sehen und Probe fahren. Wenden Sie sich biffe an Ihren Opelhändler! Sportblatt Oor 9 iniig Schalke bei den Bochumer Germanen jeden Fall werden die Höntrover die günstige Gelegenbeit benutzen, um durch einen Sieg den„Schlußlicht"= Platz wieder verlassen zu können. Nur drei Meisterschafts kämpfe in der Gauliga Schalke dringt weiter vor Gau Niederthein (1) Herne, 5. Dezember. Sensationen im Kampf um die Tabellenführung wird die westfälische Fußball=Gauliga auch in dieser Svielzeit kaum erleben. Dafür ist das Können der Schalker Meisterelf zu ausgereift, dafür sind die Nachwuchsleute. die von der Ermeisterelf eingesetzt werden können, zu gut und schließlich sind die Gegner— wenigstens nicht im Augenblick— so stark, um die Gelsenkirchener ernstlich zu gefährden. Vielleicht gelingt es einer Elf des westfälischen Zehnerfeldes einmal, in einer„schwachen Stunde“, den Schalkern einen Punkt abzuringen. aber zu mehr wird es kaum reichen. Auch der erste Dezembersonntag wird dafür eine Bestätigung bringen. keine überragende Leistung, obwohl man damit zur Tabellenführung kam. Immerhin wird das für den Gelsenkirchener Neulina ein großer Ansporn sein, diese Stellung so lange wie eben möglich gegen den Schalker Ansturm zu balten. In Erle wird die Aufgabe schon schwer genug sein, aber keineswegs unlösbar. Wir rechnen daber mit einem knappen, aber doch sicheren Sieg der Gäste. SV Höntrop— Sus Hüsten 09 Germania Bochum— Schalke 04 Die Sauerländer haben auswärts bisber nur einen Punkt erobern können. Das war bei den Bochumer Germanen, als es mit knapper Not noch zu einem 2:2 langte. Daber sprechen die Aussichten kaum für einen Hüstener Erfolg. eher schon dafür, daß es wie in Bochum auch hier zu einer Punkteteilung kommt. Auf Der Gau Niederrbein bringt wieder eine größere Lokalbegegnung in Düsseldorf, wo sich Tur.u und VfL. Benratb gegenübersteben. Die Form spricht klar für die Benrather, die auch gegen die durch Umstellungen in der Form schwankende Turu zu einem klaren Siege kommen müßten. Schon die bessere Besetzung der Angriffslinie müßte den Ausschlag geben. Turu kommt mehr und mehr in Gefahr und muß sich nun bald zusammenreißen, wenn es sich zum Besseren wenden soll. Der VfL. Preußen Krefeld kann sehr leicht zu Hause den SSV. Elberfeld schlagen. Seine verbesserten Leistungen in den letzten Spielen gaben zu erkennen, daß die Krise nun endlich überwunden ist. Dutsbura 99 wird es gegen Hamborn 07 nicht leicht haben und darf sich in keinem Falle auf das schlechte Benrather Ergebnis stützen. Die Hamborner sind technisch besser und können damit den kämpferischen Vorteil der 99er ausgleichen. Man erinnert sich noch deutlich der guten Rolle, die Germania Bochum in der letzten Svielzeit innebatte, als Schalke 04 ebenfalls mit den Svielen noch weit im Rückstand war, und die Bochumer so lange Zeit führten, um am Ende doch abgelöst zu werden. In diesem Jahre hat die Bochumer Elf nicht so überzeugen können, obwohl sie nach Minuspunkten gerechnet noch klar in der Spitzengruppe steht und auch bleiben sollte. Für Schalke 04 wird die Angelegenheit zwar nicht zu einem Spaziergang werden. aber an eine Ueberraschung darf man doch kaum glauben. Immerhin wird man aber abwarten müssen, in welcher Aufstellung die Gelsenkirchener anrücken. Kreisklassen machen bald Halbzeit! Morgen stehen wieder sehr spannende Spiele auf dem Programm Vor Tabellenverschiebungen X Herne, 5. Dezember. SV Erle 08— SV Rotthausen Für die Gäste bedeutet die Begegnung am Erler Forsthaus das letzte Hinspiel. Aus den bisherigen icht Spielen wurden zehn Gutpunkte herausgeholt. also Allmählich neigt sich die erste Serie ihrem Ende zu. Die Vereine versuchen darum, bis zu ihrem Abschluß noch möglichst erfolgreich zu sein und sich günstige Positionen zu verschaffen. So werden wir auch morgen wieder interessante Treffen seben, in die auch beimische Mannschaften verknünft sind. Auch sehr schwer: Witten 92— VfB. Börnig Nach der Niederlage in Schwelm müssen die Börniger vorsichtig sein Es kann gelingen X Hern.e, 5. Dezember. Nachdem der VfB. Börnig schon am letzten Sonntag gemerkt hat, daß die Auswärtsspiele doch nicht so leicht zu gewinnen sind, wie man es sich manchmal denkt, stebt ihm morgen erneut eine sehr schwere Auseinandersetzung in Witten mit dem FC. 92 bevor. Wie schon gegen Schwelm möchten wir auch diesmal den Börnigern zu größter Vorsicht und zugleich stärkstem kämpferischen Einsatz raten, denn sonst könnten eotl. wieder zwei Punkte verloren gehen. Die starke Deckung Wittens hat schon immer vermocht, den durchschlagskräftigsten Stürmerreiben Halt zu gebieten. Hervorragend ist der Tormann, der seinem Verein schon manch einen wichtigen Punkt rettete. Auch morgen wird er im Verein Gaukampf der Boxer Niederrhein-— Westfalen siehe 3. pol. Selle mit seinen schlagsicheren Vorderleuten dafür sorgen, daß Börnigs Angriff nicht zu oft das Schwarze trifft, daß der Herner Sturm vielleicht sogar bundertprozentig kapitulieren muß. Da auch die übrigen Mannschaftsteile große Erfabrung in diesen Svielen in die Waagschale werfen können, wird sehr schwer vorauszubestimmen sein, welche Elf das bessere Ende für sich behält. Eine großartige Leistung brachten die Wittener noch am letzten Sonntag zustande, da es ihnen gelang, den bisher auf eigenem Plätze ungeschlagenen Wattenscheidern beide Punkte abzuknöpfen. Diese Tatsachen sollte die Börniger veranlassen, mit ganzer Kraft und allem Ernst an diese Aufgabe heranzugeben, denn es wird von nun an jeder Punkt schwer zu erkämpfen sein. Den Glauben an Börnig lassen wir uns aber vorerst noch nicht nehmen. Die Elf hat als Neuling schon soviel vortreffliche Leistungen gezeigt, daß wir nicht glauben können, daß es damit plötzlich zu Ende sein soll. Allgemein waren auch die Leistungen gegen Schwelm recht gut, doch verstand man sich nicht auf die Eigenarten der fremden Umgebung. Morgen wird das schon etwas anders sein, wenngleich wir auch das Wittener Pflaster für ebenso gefährlich wie das Schwelmer halten. Es wird eben alles an dem Sturm liegen, der doch viel mehr und viel genauer schießen muß. Die binteren Reiben haben sich auf die Schnelligkeit der Wittener Stürmer einzurichten, damit nicht zu viel Unheil angerichtet wird. Nehmen sich alle Börniger Aktiven etwas vor, geben sie mit Schneid und Wucht an ihre Aufgabe, dann seben wir um den Ausgang nicht schwarz. Hoffentlich wird es auch so, denn: die Spitzenstellung winkt! Gruppe Bochum: Tura Altenvoerde— Wattenscheid 09=30 Westfalia Bochum— SXP Werne MBV Linden— Preußen Bochum Gruppe Gelsenkirchen: Schwarzgelb Gladbeck— Sportfreunde Gladbeck TB Eickel— Union Gelsenkirchen Viktoria Recklinghausen—. SL Röblingbausen Gelsenguß Gelsenkirchen—. BfB Bottrop Gelsenkirchen 07— Union Recklingbausen BV. Herne-Süd— SV. Holsterhausen Die Platzbalter seben seit einigen Sonntagen ihre Aussichten steigen. Eigene Siege und Niederlagen der führenden Mannschaften machen der Elf berechtigte Hoffnungen, so daß wir auf die weitere Entwicklung der Dinge sehr gespannt sind. Die Süder befinden sich in bestem Zuge, und wenn die Stürmer erst schußzsicherer geworden sind und energischer angreifen, dann werden sich auch weitere Erfolge einstellen. Morgen hat die Mannschaft wiederum die besten Aussichten, zum Sieg zu kommen. Holsterhausen hängt anscheinend an einer Pechsträhne, die sich auch in diesem Sviel unvorteilhaft auswirken kann. Das letzte Spiel gegen Sodingen ging hoch verloren, wenn nicht alles täuscht, wird man auch morgen ohne Punkte den Heimweg antreten müssen. Immerhin sind die Holsterhausener aber als Kampfmannschaft bekannt, die gerade Favoriten zum Straucheln bringen kann. Das wissen auch die Süder, die sich trotz besserer Papierform vorseben müssen. Rasensport— Reichsbahn Wanne Obwohl die Rasensportler in ihrer Form zurückgegangen sind, glauben wir nicht, daß sie morgen erneut Federn lassen wollen. Auf eigenem Platz ist die Holthauser Mannschaft immer sehr gefährlich gewesen, und da sie als barte Elf in körperlicher Hinsicht ein großes Plus hat, werden sich bi# kleinen, aber sehr flinken Wanner morgen schon die größte Mübe geben müssen, wenn sie nicht geschlagen werden wollen. Rasensport muß sich darüber klar sein, daß Reichsbahn in technischer Hinsicht besser ist, daß die flinken Stürmer auch zu schießen verstehen. Wir glauben aber, daß Rasensport willens ist, diesmal wieder mit besseren Leistungen und demnach mit einem Sieg aufzuwarten, den wir auch von ihnen erwarten. Preußen Wanne— SV. Fortuna Ein Sviel, das für die Gestaltung der Tabelle von größter Wichtigkeit ist, steigt morgen in Wanne. Die Preußen haben sich durch gute Form und Wahrnebmung aller Chancen eine sehr ordentliche Stellung verschafft, die zu halten für sie nun oberstes Gebot ist. Seit langer Zeit stehen sie erstmalig wieder im Mittelpunkt des Interesses und versuchen. Anschluß nach oben zu bekommen. Morgen will eine aufstrebende Herner Mannschaft sie auf diesem Wege aushalten. Der Neuling Fortuna hat bislang gleichfalls gute Leistungen gezeigt. den 5. Dezember 1936 ohne allerdings die gewünschten Erfolge damit zu erzielen. Schußpech, starke gegnerische Hintermannschaften und andere unliebsame Dinge verhinderten sie, so daß Fortuna beute nur in der Mitte stebt. Für Preuden sind die Herner allerdings sehr gefährliche Gegner. Ihr technisch gutes Sviel, ihr solides Können wird auch die Wanner vor schwere Proben stellen, die noch lange nicht gelöst sind. V/B. Gertbe— Wanne 11 Teutonia Riemke— SuS. Gertbe Die beiden Gertber Mannschaften sehen sich; vor schwere Aufgaben gestellt. Der V/B. kan guten Leistungen einen Erfolg berausbolen, für aber sollte Teutonia zu schwer sein. en lit II. Kreisklasse SC. Constantin— SVg. Schwarz-Weiß Dieses erste Lokalspiel der zweiten Klasse siebt zwei gleichwertige Gegner vor sich. Sowohl Gastgeber als auch Gäste schnitten bis jetzt sehr gut ab, so daß wir dem weiteren Verlauf der Dinge mit Rube entgegensehen. Das morgige Sviel wird seine Reize auf jeden Zuschauer ausüben, zumal die Form bei beiden Einheiten die gleiche ist. Die Platzvorteile können für Constantin den Ausschlag geben, allerdings ist Schwarz= Weiß die Mannschaft, die auch auswärts gewinnen kann. SC. Viktoria— Sportfreunde Hansa Bei dieser Paarung balten wir es mit den Horsthausern. Die Elf. die die Tabellenführung innehat, sollte in ihrem Bestreben auf Festigung der Position einen Schritt weiter kommen. Zu der besseren Papierform tritt vor allem der Platzvorteil. Wenn auch die Leute von der Gaveg in letzter Zeit Fortschritte gemacht haben, so glauben wir aber doch an einen klaren Sieg Viktorias. VIL., Falkenhorst— Constantin Bochum Die VfL.er melden ihre Mannschaft in bester Form. Wenn jeder Spieler morgen seine Pflicht tut, so sollte auch ein Sieg über den alten Bochumer Widersacher möglich sein. Immenbin müssen sich die Hiesigen darüber klar sein, daß Constantin ein schwer zu schlagender Gegner ist, möglich ist ein Sieg trotzdem aber doch in den Vormittagsstunden auf dem VfL.=Platz in Horsthausen. Carolinenglück— Fortuna Wanne III. Kreisklasse SV. Herne 16— Bruchstraße Von den Baukauern erwarten wir morgen restlosen Einsatz und Ausnutzung jeder Gelegenbeit, damit sich durch Siege auch die Tabellenvosition bessert. Alle-Herren-Pokal-Spiele Der morgige Sonntag stebt im Zeichen des Pokalkampfes der A.=O.=Mannschaften. Da auf dem Germania=Sportplatz kein Meisterschaftsspiel steigt, wird die A.=H.=Mannschaft Germania II. die Stifter des Pokals ist, drei Spiele austragen lassen. Es steben sich sehr gute Kenner gegenüber. Schon am vorigen Sonntag konnte man zwei sehr schöne Sviele seben, die Viktorianer schlugen die Reichsbahn Wanne 3:2; im zweiten Treffen hat Germania I die Westfalia II mit 7•0 geschlagen. Dies ist ein Beweis, daß auch in den AH.= Mannschaften noch gutes Material steckt und daß es sich lobnt, die Pokalspiele zu sehen. Vormittags spielt Germania 1]— Sportverein Sodingen, nachmittags Schw.= Weiß— Westfalia II. Germania!— Schwarz=Weiß 1. Jugendspiele: Westfalia A! Jugend— Jahn Holsterhausen A 1 J. Westfalia A II Jad.— Germania Herne A 11 Jgd. BfL.=Falkenhorst B 1 m.— Preußen Wanne B 1 J. BfL.=Falkenhorst A 2 J.— SV. Sodingen A 2 J. In Herten: B 1 Jad.— Spielvereinigung Herten B! Jad. Gruppe Dormund: Sportfreunde Dortmund— Arminia Marten Union Hasve— TB9 Mengede Alemannia Dortmund— SC Hörde Der verpahte ko-Sleg Schwergewichtsmeister Arno Kölblin zeigte in seinem Kampf beim Kampfabend der Deutschlandhalle vier Runden lang gegen Pancho Villar eine fast vorbildliche Leistung. Dann schlief er buchstädlich ern. und so konnte sich der Svanier vor dem Niederschlag reiten. Weltbild. M Boxkampftag in Herne und Sodingen Der BSK. 22 Herne emplängt die Boxfreunde 29 Hörde Ein kampfstarker Geqner v Herne, 5. Dezember. Am Sonntagabend trägt der Boxklub 22 Herne im großen Saale des Evangelischen Vereinsbauses seinen letzten diesjährigen Klubkampf im eigenen Ring aus. Als Gegner ist der bekannte Boxklub„Boxfreunde 29 Hörde“ verpflichtet worden. War dieser Verein bereits in den früheren Jahren sehr kampfstark, so konnte er im letzten Jahre sogar von Sieg zu Sieg eilen. Die Herner Boxer sind bekanntlich im eigenen Ring ganz besonders kampfstark. Besonderes Interesse dürfte dieser Kampfabend noch dadurch bervorrufen, daß die Herner Staffel zu diesem Kampfabend nur mit eigenen Leuten antritt. So erhalten die Besucher einmal ein klares Bild über die augenblickliche Kampfstärke der Herner Staffel. Auf Wunsch des Best 22 bat der Gau Westsalen von einer Aufstellung der Kämpfer Röttger I und Richter 1 amm Sonntag zum Repräsentativkampf gegen den Gau Niederrhein in Elberfeld Abstand genommen, wodurch die beiden Kämpfer für den Herner Kampfabend zur Verfügung stehen. Die einzelnen Paarungen sind wie folgt zusammengestellt: Jgd.=Papiergewicht: Scheiba(22)— Fetting(Hörde 29). Hier treffen sich zwei gute Techniker im Ring. Der Hörder war in letzter Zeit recht erfolgreich und wird Scheiba zur Hergabe seines ganzen Könnens zwingen. Jad.=Feder: Röttger II(22)— Borchers(Hörde 20). Röttger II hat sich durch eifriges Training wieder in seine alte Form gebracht. In Borchers trifft 110 er auf einen guten Gegner und wir sind daber gespannt, ob der Herner den Sieg erkämpfen kann. Bantam: Röttger I(22)— Stobbe(Hörde 29). Der Herner vertritt den Kreis Bochum bei den Bezirksmeisterschaften und bat hier nochmals Gelegenbett, seine Form einer ordentlichen Prüfung zu unterzieben. In Stobbe steht ihm ein erstkla siger Bantamgewichtler gegenüber, der geradletzter Zeit gegen bekannte Leute erfolgreich Ring stand. Trotz allem geben wir dem Hern den Vorzug. Feder: Hendzelek(22)— Schwenkler(Hörde 29). Der junge Herner konnte in der Seniorenklasse bereits zu schönen Erfolgen kommen. Im Klubkampf seines Vereins gegen Boxring 31 Ablen konnte er im fremden Ring einen so alten Ringsuchs wie Lorenz einwandfrei nach Punkten schlagen. Schwenkler soll nun für den Herner ein besonders starker Gegner sein. Leicht: Richter II(22)— Trawinski(Hörde 29) Der Herner kämpft erst seit einiger Zeit in der Seniorenklasse. Durch sein hartes Training hat er sich in eine gute Form gebracht, besonders verfüct er über eine ansprechende Schlagkraft. Wegen Aufstellungsschwierigkeiten der auswärtigen Mannschaften kam Richter II gegen Ablen 31 und Siegfried Gronau leider um seine Kämpfe. In Trawinski erhält er nun einen gleichwertigen Gegner und wird sich ein erbitterter Kampf um den Sieg abwickeln. Welter: Mustal(22)— Braß(Hörde 20). Ein hartes Tressen steht dier bevor. Musial mußte n letzter Zeit mehrfach gegen erstklassige Gegner in den Ring steigen und lieferte stets farbige 87 be. be Ru Welter: Di Ab ges hal äb dur ein Bei gut Tal mei Rin leb mel dies schn gese Mittel: In geg ei sleg sich Gest Sie sage Halbschr Rich alte Rich For Der C steht mo dem Plar Abschluß schaft ver deshalb sonders 62C., de zeigt dat. Der SC. der BfL. Germane Können nung alb Wattensch Herner Auf der nerzeit e gen nach Clubs an den Hern der die 2 machte. v Durchsch völlig vor der stets 9 9 Der Ru läßt die 3 falenballe ren denn Mannschaf ger großer von Sieg schärfsten Schiindel die in Bel „Drei Stu kannten. in Berlin Rennens reif füre daß Merke „Dreb“ fä fübren! Seite habe 2 zu erannschafsie, so Preube GegKönnen llen, die ebt zwei eber als daß wir ntgegenuf jeden en Einnen für chwarz= ewinnen Horstnnehat. Position Pavier= auch die gemacht en Sieg Form. so sollte versacher en darchlagenber doch Horstrestlosen mit sich Pokal= 1 Ger" w i r d es Poen sich Sonnie Vikzweilit 7•0 n A5. es sich It GerSchw.= Beiß 1 Al S. II Jgd. B 19. 2 J. tber gen kann. bei den ils GeFrüfung erstklaf abe eich Hernk ung a½ ne ). asse bebkampf nnte er bs wie chwenkstarker In der augendlicklichen Form dürften sich beide Kämpfer ziemlich gleichwertig sein. Wer der bessere Boxer ist, wird erst nach Ablauf der drei Runden seltsteben. Welter: Kubiak(22)— Heß(Hörde 20). Dieser Kampf dürkte vielleicht der spannendste des Abends werden. Kubiak befindet sich in einer ausgezeichneten Form. In der Wanne=Eickeler Stadthalle war er bei den Kreismeisterschaften dem vortäbrigen Mittelgewichts=Gaumeister Ories I ein durchaus gleichwertiger Gegner, obwobl er diesem einen dußerst knappen Bunkvsieg überlassen mußte. Bei einem Revanchekampf räumen wir dem Herner gute Cbancen ein, da er nun die Kampfweise des Taktikers Pries genau kennen wird. In dem Stadtmeister Heß stebt dem Herner ein alter erfahrener Ringsuchs gegenüber, der sich nicht leicht geschlagen jeben wird. Wir hatten Gelegenheit, den Hörder mehrmals im Ring zu seben und immer lieferte dieser gute Kämpfe. Immerbin dürfte es für Heb schwer sein, den Sieg des talentierten Herners zu gefährden. Mittel: Onasiek(22)— Lerbs(Hörde 29). In diesem Kampf sind die Siegesaussichten ausgeglichen. Beide Kämpfer verfügen über eine gans enorme Schlagkraft und beendeten manchen Kampf siegreich durch Niederschlag vor der Zeit. Es dürste sich ein ungemein barter Kampf, so ganz nach dem Geschmack des Publikums, abwickeln. Wer nun Sieger bleiben wird, läßt sich im voraus unmöglich sagen. Halbschwer: Richter 1(22)— Bohne(Hörde 20). Richter I konnte in der letzten Zeit nicht zu seiner alten Form auflausen. Wir glauben aber, daß Richter I sich wieder rechtzeitig in die gewohnte Form bringen wird. Dies ist auch unbedingt notwendig, da der sompatdische Herner demnächst den Kreis Bochum bei den Bezirksmeisterschaften vertreten muß. Wir wollen hoffen, daß Richter I auch in diesem Jahre den Gaumelstertitel eckämpfen wird. In Bohne erhält Richter I einen schlagstarken Gegner. Kämpft der Herner jedoch in der alten Art und bringt er die so gefürchteten Schläge und besonders seine Auswärtsbaken ins Ziel, lo sollte es für seinen Gegner ziemlich kritisch werden. Sodingens Boxer empfangen Gäste Sportir. Dortmund-Körne= BSK. 30 Sodingen Nachdem der BSK. 30 in letzter Zeit mehrere auswärtige Kampfverpflichtungen erledigte, stellt sich seine Staffel nunmehr wieder im heimischen Borgmannschen Ring zum Kampf. Als Gegner ist die bekannte Ibelmannschaft aus Dortmund=Körne verpflichtet worden. Namen wie Thurau, Disselhoff, Brann haben im Gau einen guten Klang, so daß guter Sport garantiert werden kann. Die Parrungen sind folgende: I=Papiergewicht: Kanetzki— Joswiak J=Bantamgewicht: Bauks—. Glebsattel =Mittelgewicht: Thurau— Nötbe S=Federgewicht: Braun— Burgatb S=Leichtgewicht: Bik— Ceranna S=Weltergewicht: Disselboff 11— Chmielewski S=Mittelgewicht: Disselhoff 1— Stratmann S=Schwergewicht: Jaworsk!— Voniatowski Einigkeit Herne-— Horst-Emscher Am Sonntag haben die Herner„Einigkeit“ die starke Mannschaft von Horst=Emscher zu Gast. Die Herner müssen schon in voller Stärke antreten, wenn sie ehrenvoll abschneiden wollen. Herner Handballer im Punktekampf Westtalia und VIL.-Falkenhorst auswärts VfB. Gerthe beim HXC. k Herne, 5. Dezember. Der Handball=Meisterschaftskampf der Kreisklasse steht morgen wieder alle drei Herner Vertreter auf dem Plan. Allmählich nehmen alle Mannschaften gegen Abschluß der 1. Spielserie die Lage ernst. Jede Mann schaft versucht ihre Posttion günstig zu beeinflussen und deshalb werden die Jetzten noch ausstehenden Sviele besonders hart und erbittert durchgekämpft werden. Der HTC., der bisher noch keine besonderen Leistungen gezeigt dat, empfängt auf eigenem Platz den BfB. Gerthe. Der SC. Westfalia muß nach Bochum=Ehrenfeld und der BfL./Falkenhorst ebenfalls nach Bochum zu den Germanen. Beide Mannschaften haben hier volles Können unter Beweis zu stellen. Eine weitere Begegnung gibt es zwischen dem Turn=Club Wanne und T# Wattenscheid 01 in Wanne=Eickel. Herner Turn-Club— VIB. Gerthe Auf dem Westfalen=Gelände mußten die Gertber seinerzeit eine sehr hohe Niederlage einstecken, aber morgen nachmittag auf dem Gelände des Herner TurnClubs an der Düngelstraße ist das noch zweifelhaft. Bei den Herner Turnern scheint der feste Zusammenhalt. der die Mannschaft in der letzten Spielsaison sehr stark machte, verloren gegangen zu sein. Die produktive Durchschlagskraft der vordersten Mannschaftsteile ist völlig von der Mannschaft gewichen, so daß man bisder stets im Kampf um die Punkte den kürzeren gezogen hat. Man muß schon den Gästen, die eine besonders eifrige Mannschaft stellen, eine auf allen Posten stark besetzte Mannschaft gegenüberstellen. Besonders hat die Hintermannschaft auf den wieselflinken Sturm der Gäste stark acht zu geben. Vielleicht gelingt es den Hernern dadurch morgen, einen weiteren Punkt zu gewinnen. Germanla Bochum— VII. /Falkenhorst Hoffentlich ist den Grün=Weißen aus Horsthausen die kleine Ruhevause im Kampf um die Punkte gut bekommen. Der Platz in Bochum ist reich an tückischen Einflüssen und das sollte den Hernern zu denken geben. M't einer ersatzgeschwächten Mannschaft wird gegen die Bochumer Einheit nicht viel zu bestellen sein. Für die Herner. die eine günstige Tabellenposition anstreben wird deshalb nur ein Sieg in Krage kommen dürfen. Oder sollte die letzte Meisterschaftsschlappe in Wanne keine Ueberraschung gewesen sein? Tamd. Bochum-Ehrenfeld— SC. Westtalla Ihr gutes Können stellten die Bochumer am letzten Sonntag in. Herne unter Beweis, in dem sie den HTC. mit 6:1 auf eigenem Platz glatt schlagen konnten. Die Herner sind sich deshalb der Schwere des Sviels wobl bewußt. Obschon die Herner Mannschaft auf fremdem Platz antreten muh, hat sie bei ihrer augenblicklichen Durchschlagskraft Erfolgsaussichten. Vor allem denkt man im Herner Lager daran, den Anschluß an die Spitzengruppe zu halten. Die starken um die Mannschaftsr Wieder Essen 88 (1) Herne, 5. D Die letzte Meisterschaft im Olymviajahr Sonntagvormittag Deutschlands starke 2 Essener Caalbau zum Kampf an der Eiser einigt. Es ist das vierte Mal. daß in der der Endkampf um die Deutsche Mannse schaft im Gewichtheben steigt. Wie war jabre? In Augsburg standen sich am 5. L chen 60, Augusta Augsburg und Essen 88 gegenüber. Im Süden war vorber nur einem Zweikampf München—Augsburg. gingen sozusagen als krasse Außenseiter — und erwiesen sich dann als die Best vopragende Gesamtleistung von 3650:M dabin noc von keiner Mannschaft erzie# Nach zehn Jahren ist der Saalbau m platz des Endkampfes. Zum 15. Male wird der— ausgekämpft. Wiederum steben die 88er gegen zweifache Gegnerschaft aus Bayern an der Hantel. Wir stellen hier die Staffeln vom Bantam= bis zum Schwergewicht noch einmal vor: München 1860: Schuster, Wölvert, Endres Huttner, Gietl. Straßberger; Spvag. Freising: Bumberger, L. Ismayr Popp. Grätz, R. Ismaur, Manger: Essen 88: Verlei, Kannwald, Jansen, A. Wagner H. Gottschalk, Bierwirth. Die vorjährige Meisterleistung der 88er mit 3650 Pfund ist inzwischen nur von ihnen selbst(3695 und Tunsere Leser! keitungsboten zieben die Abonnementsden lausenden Monat ein. Wie perehrlichen Leser. die mübevolle SOoten uu un Pet unterstützen und die recht bald einzulösen. Ifl. darauf aufmerksam, daß *" nur gegen Ausbändirsehenen Quittung entSSs JcZeitung "— S*„ zelzeninern SSEEESSS Verreichndenen — irden *• *•S die Meineschon am letzten Sonn befestigen werden. Es spielen: Wests. Somborn— MSV Hindenburg Minden 28 Jahn Werdohl— Eintracht Dortmund Bereits am Mittwoch. 9. Dezember, tragen die Mindener Pioniere ein weiteres Punktetreffen beim MSV Münster aus, um möglichst bald das zu Anfang der Spielzeit verlorene Terrain auszuholen. Oberbefehlshaber des Heeres Irhr. v. Fritsch zum Winterhilfswerk: In jedem echten Deutsohen wohnt von Jeher soldatisches Fühlen und Denken. Untrennbar damit verbunden ist wahre Kameradschaft: der WiIIe zum Helfen in der Not. Jeder Deutsche beweist seinen soldatischen Geist, venn er dem Volksgenossen hilft und sich mit ganzer Kraft für das große Winterhilfsverk des Führers einsetzt Il Das Urteil im Essener Mordprozeß Filbrandt zu zwölf Jahren Zuchthaus verurteilt Die Urteilsbegründung 9 9 Drei Stunden“ in der Westfalenhalle Holländer, Belgier und Deutsche Im Wettkampf Beste Klasse am Start (1) Herne. 5. Dezember. Der Ruhm der Kunstläufer und Eisbocken=Matadoren läßt die Radfahrer nicht ruhen, zumal sie in der Westfalenballe die älteren Rechte haben. Und so marschieren denn am Sonntag zum Start des internationalen Mannschaftsfahrens in der Westfalenballe all die Träger großer Namen auf, wie Pilnenburg— Slaats. die von Sieg zu Sieg eilen, Deneef— Debrunker zu ihren schärfsten Rivalen zäblen und die beiden Holländer van Schiindel— von den Broek. eine Bombenmannschaft die in Belgien bewundernswerte Erfolge errangen. Die „Drei Stunden“ sind eine Rechnung mit vielen Unbekannten. Zims— Küster und Funda— Pützfeld, die in Berlin in wesentlichen Abschnitten des Berliner Rennens das Feld ganz allein beherrschten, sind jetzt reif für einen Sieg. aber wie leicht wäre es möglich, daß Merkens— Hürtgen jetzt endlich den richtigen „Dreb“, fänden und mit einem Sieg nach Köln zurückführen! Hürtgen ist der Stratege, den Merkens zur Seite haben muß, um in Mannschaftsfahren mehr als durchschnittliche Plätze zu erreichen. Der Weltmeister und Olympiasieger hat keine Spur von der gewaltigen Spurtkraft verloren, die ihn auf die Höben radsportlichen Ruhmes geführt hat. Zu den Mannschaften, die berufen scheinen, in die Entscheidung des Rennens ein zugreifen, gehören auch Goebel—Wals. Die übrigen Mannschaften sind rein westfälische Paarungen, besonders interessant dadurch, daß darin auch die beiden neugebackenen Dortmunder Steber Kliewik und Siebelhoff vertreten sein werden. Kliewfki bildet mit Weckerling ein starkes Paar und Siebelboff bat mit dem schnellen Ungetbüm als Partner sehr gute Aussichten. Besonders erfreulich, daß auch die Ueberraschungsmannschaft der 100 Kilometer, Bremer— Markuse, wieder dabei ist. Der Dortmunder Straßenfahrer Bautz hat sich mit Wengler verbündet, dev in der kurzen Zeit seiner Berufsfahrer=Laufbahn bereits zur ersten deutschen Klasse aufgerückt ist. Schmidt— Tertilte waren die Sieger des 100=Kilometer=Rennens in der Halle Münsterland. Sie wollen in Dortmund den Beweis erbringen, daß sie den Anschluß an die internationale Klasse erreicht haben. Clausmeyer— Sagurna haben Außenseiter=Chancen. O Essen, 5. Dezember. Am Donnerstag mittag wurde in dem Prozeßz gegen den wegen Mordes angeklagten Bernhard Filbrandt aus Buer=Scholven das Urteil verkündet. Der Angeklagte wurde zu 12 Jahren Zuchthaus verurteilt: außerdem wurden ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von zehn Jahren aberkannt. Die erlittene Untersuchungshaft wurde vom 1. April 1936 ab angerechnet. Der Staatsanwalt hatte bekanntlich die Todesstrafe beantragt. In der Urteilsbegründung wurde u. a. ausgeführt, das Gericht sei davon ausgegangen, daß es nach 16 Jahren außerordentlich schwer sei, völlig objektiv festzustellen, was sich am 10. Februar 1920 am Bahndamm von Lissau ereignet habe. Dem Gericht sei aber völlig klar, daß die Angeklagten heute noch genau wüßten, was damals gescheben sei, denn eine solche grausige Tat präge sich für Lebenszeit tief in das Gedächtnis ein. Wenn das Gericht nicht die Höchststrafe ausgesprochen habe, dann aus der Erwägung heraus, daß Filbrandt nicht der Haupttäter gewesen sei. Er habe sich nach der Tat 16 Jahre tadellos geführt, habe eine Familie gegründet und sei in keiner Weise wieder straf fällig geworden. Wäre der Angéklagte damals schon völlig auf der Bahn des Verbrechers bewesen, dann würde es das nicht fertiggebracht haben. jährige Witwe Lina Baumann in der Küche ihrer Wohnung in Dortmund, Kapellenstraße 26, mit schweren Schädelverletzungen tot ausgefunden. Es liegt Raubmord vor. Der Täter ist noch unbekannt. Der Regierungspräsident in Arusberg hat für die Ermittlung des Täters eine Belohnung von 1000 RM. ausgesetzt die nur für das Publikum bestimmt ist und unter Ausschluß des Rechtsweges verteilt wird. Wer kann zu dieser Tat sachdienliche Mitteilungen machen? Angaben, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden, erbittet die Mordkommission der Kriminalvolizeistelle Dortmund im Polizeipräsidium Dortmund. Zimmer 98 oder jede nächste Polizeidienststelle. Maschinenfabrik durch Großfeuer zerstört □ Uedem(Kk. Kleve). Aus bisher nich nicht geklärter Ursache brach ir' den Abendstunden des Montag in einer Fabrik landwirtschaftlicher Maschinen Feiler aus, das bei dem sturmartigen Wind schnell um sich griff. Außer der Ortswhr wurden wegen Gefährdung der anliegenden Gebäude die Feuerwehr von Kevveln und Kleve alarmiert, die den Brand mit fünf Schlauchleitungen und Motorspritzen angriffen. Die große Fabrikballe wurde vollständig zerstört. Auch die Lagerund die Bilroräume wurden von den Flammen in Mirleidenschaft gezogen. Das Werk, das gut mit Aufträgen verseben war, beschäftigte zur Zeit 150 Arbeiter. Mit den Aufräumungsarbeisen wurde sofort begonnen, so daß die Produktion bald wieder ausgenommen wenden dürfte. 1000 Mark Belohnung Sei kreu und opferbereit em Tag der natlofür die Ermittlung des Dortmunder Raubmörders nalen Solldarltät, denn auch deine Opfer brinC Dortmund. Wie wir bereits gestern berichteten,#en Licht und Glanz In das kleinste Haus zum wurde am Donnerstag, dem 3. Dezember 1950, die 6u-1 Weihnachtstest! E Damen-Schlüpler Kunstseide gerauht Gr. 42 1.45 0.95 Herren Hoko Hosen 1 Herr-Elasatrhemden 4 Damen-Schlüpter Herren Hakohemden mit Doppelbrust. zweifädig Mako sweifädig Mako 195 Mako, mit schönen Eineätsen Wolle gestrickt Porolastik, Gr. 42 165 145 295 195 2.75 Demen-Hemden Mako Interlok 90 Hoifen Normal Hosen prima wollgemischt. Gr. 4 Herr.-Hemohosen Mako Interlok 15 0.95 S 135 110 3.95 Damen Unterrieh-Schlüpfer Mako, weis und farbig Gr. 42 0.75 0.68 HetronNormal Hemden voradgliche Qualität Gr. 4 Herten Plüsch Hosen zweitädig Nako 45 2.25 Knaben Schlöpfer wollgemischt. mit Elastikrand 45 HERNE mußte Gegner farbige Damen-Unterkleider Wolle gestrickt... Gr. 42 5.90 1.90 Damen-Unterkleider Kunstselde, mit Innenfutter Gr a 195 1.75 Damen-Garnituren wolle mit Kunstselde gestr. Gr. 4c Schidpfer 1.45 Heme 1.45 Damen-Garnituren Wolle mit Baumwolle gestr. Gr 44 Schldpfer 1.95 Hemd 1.75 Der helfer des Kumpels Sonderausstellung„Bergbaumaschinen“ in Essen eröffnet Planvolle Weiserentwicklung O Essen, 5. Dezember. Am Freitag wurde in Essener Haus der Technik die gemeinschaftlich mit der Ständigen Gewerbeschau durchgeführte Sondersoan„Bergbaumaschinen“ eröffnet. Nach einleitenden Ausführungen des Oberbürgermeisters der Stadt Essen, Dr. Reismann=Grone, sprach Venwerksdirektor Dr. Ing. W. Roelen Duisburs Hamborn) über„Entwicklung und Stand des unterirdischen Maschinenbetriebes im Ruhrberghau", wobei der Redner davon ausging, daß gleichlausend mit der stets fortschreitenden Betriebszusammenfassung unter Tage sich im letzten Jahrzebnt der unterirdische Maschinenbetrieb entwickelt hat. Auf allen Gebieten des Grubenwesens wurde die Maschine zum Helfer des Bergmannes und Schrittmacher des Fortschritts. Bei der Koblengewinnung fanden Abbaubämmer, Schräm= und Kerbmaschinen immer mehr Anwendung und schalteten die Gewinnung von Hand fast restlos aus. Im Streckenvortrieb wurden die Leistungen durch Verbesserungen der Bohrwerkzeuge und Einsatz von Lademaschinen gesteigert. Die schwierige Frage des Bergeversatzes konnte, wo es auf dichten Versatz ankommt, durch maschinelle Versatzverfahren befriedigend gelöst werden. In der Abbauförderung wurde die Schüttelrutsche immer mehr vervollkommnet: ihre große Leistungsfähigkeit wurde noch überboten durch das Förderband. Vom Abbau bis zum Schacht gebt in Großbetrieben der Strom der Förderung ohne Unterbrechung. Der Förderwagen ist dabei im wesentlichen auf die Hauptsoblen beschränkt. Hier erfolgt die Füllung der Wagen an orstfesten Ladestellen, die von Streckenbändern, Seiger= oder Schrägförderern, Becherwerken oder Wendelrutschen beschickt werden. Mit der Zunahme der Maschinen unter Tage ist auch die Kraftversorgung in neue Bahnen gelenkt worden. Zu der altbewährten Preßluft ist der elektrische Strom getreten, der neben der Leistung und Wirtschaftlichkeit auch der Grubensicherbeit durch Grubenbeleuchtung und Meldeeinrichtungen große Dienste erworben hat. In der schnellen Folge der technischen und maschinellen Neuerungen ist der Mensch, der deutsche Bergmann, keineswegs vergessen worden. Der Erfolg zeigt sich nicht zuletzt in der Unfallstatistik, die seit 1928 in allen Unfallarten, bei denen maschinelle Einrichtungen eine Rolle spielen, durchweg eine Abnahme der Unfallzissern nachweist. Im Anschluß bieran vermittelte der Direktor der Ständigen Gewerbeschau, A. Fischer, einen Ueberblick über die Sonderschau„Bergbaumaschinen“, der erkennen ließ, daß Maschinenindustrie und Bergbau eng zusammengebören. Sodann erfoigte die gemeinsame Besichtigung der Ausstellung„Bergbaumaschinen“ in der Ständigen Gewerbeschau. In der Empfangsballe der Gewerbeschau ist zunächst ein großes Modell unserer neuesten und größten Schachtanlage, der Zeche Zollverein, aufgebaut. Die eigentliche Sonderschau beginnt mit der Gewinnung und den dabei verwendeten Maschinen. Abbaubämmer, Bohrbämmer, Schrämmaschinen, Einbruchkerbmaschinen. Koblensägen zeigen den Stand der Entwicklung. Ein Gebiet, das den Bergmann heute besonders beschäftigt, ist die Frage des Versatzes und seines günstigsten Einbringens. Ganze dafür gebaute Maschinenanlagen, einzelne Arbeitsvorgänge geben auch hier ein Bild von dem Fortschritt der letzten Jahre. Der Ausbau in Holz und Stabl sowie neuzeitliche Arten der Strebbeleuchtung bilden den Beschluß der ersten Abteilung. Reichsschatzmeister der nsond. Schwarz zum Winterhilfswerk: n 9 Evangelischer Kirchenzettel Sonntag, den 6. Dezember 1936(2. Advent). Gernee Hauptkirche: 8.30 Uhr Frühgottesdienst, Pfarrer Vohwinkel: 9.45 Uhr Hauptgottesdienst, Pfarrer Helmich: 11.15 Uhr Kindergottesdienst, Pfarrer Helmich: 13 Uhr masurischer Gottesdienst mit Abendmahlsfeier, Pfarrer Schneider: 15 Uhr Taufen, Pfarrer Helmich. (Die Tausen sind in der Woche vorher beim Bezirkspfarrer anzumelden.) 18 Uhr Beicht= und Abendmahlsseier, Pfarter Helmich. Kapelle Horsthausen: 9.45 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Bohwinkel(Taufen): 11.15 Uhr Kindergottesdienst. Waldschule Konstantin: 10 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Kiebl: 11 Uhr Taufen; 11.15 Uhr Kindergottesdienst. Evangelisches Krankenhaus: 8.45 Uhr Gottesdienst Pfarrer Kiebl. Lutherhaus: 9.45 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Schaub: 10.45 Uhr Taufen; 11 Uhr Kindergottesdienst. Amtswoche: Pfarrer Helmich. Vorsitz im Presbuterium: Pfarrer Kill. Gemeindebibelstunden: Konfirmandenhaus am Alten Markt: Mittwoch 20 Uhr. Pfarrer Schaub. Lutberhaus: Mittwoch 20 Uhr, Pfarrer. Kiehl. Waldschule Konstantin: Mittwoch 20 Uhr, Pfr. Kill. Evgl. Krankenhaus: Donnerstag 20.30 Uhr. Pfr. Kill Bezirk Bahnhof: Mittwoch 20 Uhr, Pfr. Vohwinkel Gemeindehaus Hoheneick: Mittwoch 20 Uhr, Pfarrei Helmich. Horsthausen: Mittwoch 20 Uhr, Pfarrer Hartmann Evangelisch=kirchliche Frauenhilfen: Constantin: Donnerstag 16 Uhr. Mitte: Donnerstag 15.30 Uhr. Bezirks=Jungmütterabend: Bahnhof: Donnerstag 20 Uhr Adventsfeier. Süd: Donnerstag 20 Uhr. Gemeinschaften: Evangelisch=kirchlicher Blaukreuzverein, Alter Markt: Sonntag 15 Uhr Blaukreuzversammlung. Wochenstunden: Dienstag 20 Uhr Bibelstunde. Donnerstag 20 Uhr Singen. Freitag 20 Uhr Posaunenchor. Evangelische Gesellschaft, Bergelmanns Hof 10: Sonntag, 13,15 Uhr Sonntagsschule; 15 Uhr Adventsfeier. Mittwoch 15.30 Uhr Frauenstunde: 20 Uhr Jugendbund für EC. Donnerstag 20,15 Uhr Gemischter Chor. Freitag 20 Uhr Bibelbesprech= und Gebetsstunde Evang.=lutb. Gebetsverein. Goetbestr. 30a: Sonntae 15 Uhr Gemeinschaftsstunde. Montag 20 Uhr Jugend bundstunde. Donnerstag 19 Uhr Bibelstunde. Evang.=lutb. Gebeisverein, Düngelstraße. Sonntat 14.30 Uhr Versammlung: 18.30 Uhr Jugendmissions stunde. Mittwoch 19 Uhr Bibelstunde. Ostvreuß.=evang. Gebetsverein. Lutberhaus: Sonnta14 Uhr Versammlung. Kirchenchor: Hauptkirche: Montag 20 Uhr im Konfirmandenhaus Baukau: Sonntag(2. Advent) 10 Uhr Gottesdienst, anschliebend Beichte und Feier des heiligen Abendmahls, Pfr. Niedermeier: 11.30 Uhr Kindergottesdienst; 12.15 Uhr Taufen. Mittwoch, abends 8 Uhr, Adventsgottesdienst. An allen vier Adventssonntagen ist im Anschluß an den Gottesdienst Beichte und Feier des beiligen Abend mahls. Bladenborst: Sonntag 10 Uhr Gottesdienst, 11 Uhr Kindergottesdienst. Sodingen: Sonntag 10 Uhr Gottesdienst(Chor), Pfarrer Ruwisch, auschließend Beichte und Feier des heilig. Abendmahles: 11,15 Uhr Kindergottesdienst; 12.15 Uhr Tauffeier: 5 Uhr Adventsfeier im Gemeindehaus. Donnerstag 8 Uhr Bibelstunde in der Kirche und in der Schadeburg. Gertbe: Sonntag 10 Uhr Gottesdienst, Schaefer; 11.15 Uhr Kindergottesdienst. Harven: Sonntag 10 Uhr Gottesdienst im„Lobetal“; 16 Uhr Evangelisation des Missionsvereins. Hiltrop: Sonntag 9.30 Uhr Gottesdienst, Fortmann: 10.45 Kindergottesdienst: 11.45 Uhr Daufen. Hofstede= Riemke: Sonntag 8.30 Uhr Mübge: 10 Uhr Mübge: 11.15 Uhr Kindergottesdienst, Pitsch; 12 Uhr Taufstunde. Eickel 2- Holsterhausen: Sonntag 10 Uhr Gottesdienst, Hilfsprediger Schumacher: 11.10 Uhr Kindergottesdienst: 12 Uhr Taufen Mittwoch abend 8 Uhr Adventsgottesdienst in der Kirche. Donntagnachmittag 3.30 Adventsfeier der Frauenbilfe; abends 7.30 Uhr Helferkreis. Eickel: Sonntag 8 Uhr, Pastor Maennel; 10 Uhr, Pastor Kurras(Vorbereitung und Feier des beiligen Abendmahls): 10 Uhr Krankenhaus, Pastor Maennel: 11.30 Uhr Kindergottesdienst, Pastor Kurras: 12.30 Uhr Kirchentaufen, Pastor Maennel.— Kirchentrauungen in der Woche nach dem 6. Dezember: Pastor Maennel. Crange: Sonntag 9.30 Uhr Hauptgottesdienst, Präses D. Koch (Einweihung der Kirche): 11.15 Uhr Festkindergottesdienst: 12.15 Uhr Taufen; 16.30 Uhr Nachfeier zur Einweibung in der Kirche. Wanne Christuskirche: Sonntag 8.30 Uhr Frühgottesdienst Missionsinspektor Flicker: 10 Uhr Hauptgottesdienst, Missionar Dörmann aus Nias(Helferinnenchor); 12.30 Uhr Taufen: 14 Uhr Missions=Kindergottesdienst. Lutherkirche: Sonntag 10 Uhr Hauptgottesdienst, Missionsinspektor Flicker: 11 Uhr Beichte und Abendmahlsfeier, Pastor Liz. Naunin: 11.45 Uhr MissionsKindergottesdienst: 12.45 Uhr Taufen. Vereine und Versammlungen Sonntag 16 Uhr im Saale des Gemeindebauses, Hindenburgstraße 243, Gemeindefeier aus Anlaß des Missionsfestes(Posaunenchor und Frauenchor Nord). Röblinghausen: Sonntag 8 Uhr Frühgottesdienst, Pastor Tigges: 9.30 Uhr Hauptgottesdienst, Suverintendent Krahn, 11 Uhr Kindergottesdienst; 12.30 Uhr Taufen, Superintendent Krahn: 15.30 Uhr Großväterabend im Gemeindebause Christuskirche der Baptisten=Gemeinde Manteuffelstraße 13: Sonntag 9.30 Uhr Bibelstunde, Luk. 11; 10.45 Uhr Sonntagsschule und Bibelklasse: 16 Uhr Predigt=Gottesdienst, Prediger Milbredt; 17.30 Uhr Feier des„Herrn Abendmahles". Von Montag ab Evangelisation. Redner: Prediger Rockschies, Berlin. Montag 20 Uhr:„Durch Gnade zur Freiheit". Dienstag 20 Uhr:„Durch Wiedergeburt zum Reiche Gottes.“ Mittwoch 20 Uhr:„Durch Gottes Wort zum starken Charakter.“ Donnerstag 20 Uhr:„Durch das Gefängnis ins Paradies." Freitag 20 Uhr:„Durch Erniedrigung zur Erhöhung.“ Alle Stadtbewohner sind zu diesen besonderen Versammlungen bezlich eingeladen. Mittwoch 15 Uhr Kinderstunde: 16.30 Uhr Frauendienst, Prediger Milbredt. Neuapostolische Gemeinden: Herne, Stammstraße 36. So vorm. 9—11 Uhr und abends 7 Uhr Gottesdienst, 2.30—3.30 Uhr Sonntagsschule. Herne=Horsthausen, Ludwigstraße 96. Jeden Dienstag abends 7 Uhr, Gottesdienst. Herne=Riemke, Auf dem Dahlacker 42. So vorm. 9 Gttd., nachm. 4: GGttd., 2.30—3.30: Sonntagsschule. Herne=Börnig, Bahnhofstraße 106. Hinterhaus, Eingang durch den Garten. So vorm. 9: Gttd., nachm 4: Gttd., 2.30—3.30: Sonntagsschule. Recklinghausen=Süd. Forellstraße 14. So vorm. 9: Gitd. nachm. 5: Gttd., 2.30—3.30 Sonntagsschule. Gerthe. Harpener Straße 69r. So vorm. 9: Gttd und nachm. 4: Gttd., nachm. 2—3 Sonntagsschule. Habinghorst, Kronprinzenstraße 53. So vorm. 9 Gttd. und nachm. 4: Gttd., nachm. 2—3 Sonntagsschule. Wanne=Eickel. Holsterhausen, Dorstener Straße 252: So nachm. 4: Gttd., von 2—8 Sonntagsschule. Ickern. Lo vorm. 9: Gttd. und nachm. 4: Gttd., 2.30 bis 3.80 Sonntagsschule. Röhlinghausen, Ecke Kurfürstenstraße und Füsilierstraße. Wirtschaft Stephan, Seitensaal. So vorm 9. Gted. und nachm. 4: Gted. Castrov=Rauxel 1. Bahnbofstraße 16, Hinterbaus. So vorm. 9: Gttd. und nachm. 5.30: Gttd., 2—3 Uhr: Sonntagsschule. Wanne=Eickel, Königstraße 21, Hintersaal. Sonntag 10: Gird. und nachm. 5: Gitd., nachm. 2—3: Sonntagsschule. Christliche Versammlung. Herne, Stammstraße. Versammlung Sonntag nachmittags 4 Uhr und Donnerstag abends 8.80 Uhr. Sonntagsschule vorm. von 11—12 Uhr Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage, Schaeferstaße 28. Jeden Sonntag, morgens 10 Uhr. Sonntagsschule. Abends 7 Uhr Abendmahlversammlung. Dienstagabend 7 Uhr Fortbildungsverein. Katholischer Kirchenzettel Sonntas, 6. Dezember(2. Adventssonntag). St.=Bonisatius=Pfarrei: 6 Uhr erste beilige Messe: 6.30 Uhr heilige Messe mit vol. Gesang: 7.15 Uhr Frühmesse mit Predigt: 8.20 Uhr beilige Messe mit Predigt für die höheren Lehranstalten: 9.15 Uhr: Kindermesse. mit Predigt: 10.15 Uhr Hochamt mit Predigt: 11.30 Uhr letzte beilige Messe mit Predigt: 14.30 Uhr Rosenkranzbruderschaftsandacht mit Prozession und Segen; 18 Uhr Adventsandacht mit Segen. Gemeinschaftliche bl. Kommunion ist für die Knaben der Schule Kaiser=Wilbelm=Straße, das Männer=Apo stolat, die Kolvingsfamilie, alle Männervereine, den Kreuzbund und den polnischen Rosenkranzverein. Die Krankenwoche hat Herr Vikar Kamper. Dienstag. 8. Dezember:(Unbefleckte Empfängnis) 6 Uhr erste hl. Messe: 6.30 Uhr bl. Messe mit polnischem Gesang: 7.15 Uhr Frühmesse mit Predigt: 8.20 Uhr bi Messe mit Predigt für die höheren Schulen: 9.15 Uhr Kindermesse mit Predigt: 10.15 Uhr feierliches Leviten. Hochamt mit sakramentalem Segen: 11.30 Uhr letzte bl. Messe mit Predigt: 14.30 Uhr Muttergottesandacht mit Segen; 18 Uhr Festandacht mit Segen. Herz=Jesu=Pfarrei: Sonntag 6.30 Uhr beilige Messe: 8 Uhr Frühmesse und Predigt: 9.15 Uhr Kindermesse mit Predigt: 10.15 Uhr Hochamt mit Predigt: 14.30 Uhr Christenlehre und Andacht für alle Kinder: 17 Uhr Herz=Jesu=Bruder= schaftsandacht mit Predigt. Prozession und Segen. Im Constantinstift ist um 7.45 Uhr bl. Messe mit Predigt. Gemeinschaftliche hl. Kommunion um 6,30 Uhr für alle Männer der Psarrei, einschließlich Männerapostolat und Arbeitervereine, 19.45 Uhr der Kinder der Schule Gräffstraße. Die Krankenwoche hat Herr Vikar Steden. Möntag ist von 16 Uhr ab Gelegenheit zur heiligen Beichte. Dienstag, 8. Dezember.(Unbefleckte Empfängnis! Dieser Tag ist ein gebotener kirchlicher Feiertag. Die Gottesdienstordnung ist wie am Sonntag. St.=Marten=Pfarrei: Sonntag: 6.30 Uhr beilige Messe mit Volksgesang: 7.30 Uhr heilige Messe mit Volksgesang für die polnisch sprechenden Pfarrangebörigen: 8.30 Uhr heilige Messe mit Volksgesang, Predigt und gemeinschaftlicher beiliger Kommunion der Mädchen der Schule Bismarckstr., des St.=Josef=Arbeitervereins und des Männeraposto= lates: 10 Uhr Hochamt mit Predigt zu Ebren des beiligsten Herzens Jesu für den Völkerfrieden.— Näch der 8.30=Uhrmesse ist eine kurze Versammlung des Männerapostolates.— Sonntag beginnt die religiöse Woche: das Nähere darüber wird in den beiligen Messen bekanntgegeben. Die Kinder der Schule Bismarckstraße besuchen die hl. Messe um 8,30 Uhr, die Kinder der Schule Forellstraße das Hochamt.— Um 8.30 Uhr ist auch heilige Messe mit Predigt in der Kinderschule an der Hasenstraße.— 14.30 Uhr Christenlehre für die Kinder. 18 Uhr Adventsandacht. Dienstag, 8. Dezember.(Unbefleckte Empfängnis): 10 Uhr Levitenamt mit Aussetzung; sonst ist die Gottesdienstordnung wie an Sonntagen. St.=Josephs=Pfarrei: Sonntag 7 Uhr Beichtgelegenbeit: 7.30 Uhr beilige Messe mit Predigt und gem. heiliger Kommunion der Männer, ferner der Mädchen der Schule 8: 8.45 Uhr Polenmesse mit Predigt und gemeinschaftlicher heiliger Kommunion der Polen: 10 Uhr Hochamt mit Prediat: 14.30 Uhr Franziskus=Xaverius=Vereins=Andacht: 15.30 Uhr Polenandacht: 17 Uhr Adventsandacht für die Erwachsenen. Auf dem Gebiet des Abbaues und der A####### streckenförderung sind es vor allem die Förderbänder. die in ihrer verschiedenen Art des Antriebes für Preßluft und Elektrizität gezeigt werden. Neue Arten des Schachtausbaues und der Schachtförderung. Sicherheitsvorrichtungen bei der Schachtförderung und weitere Ergänzungseinrichtungen sind zusammenhängend dargestellt. Zum Gebiet der Wetterführung gehört u. a. das Modell der größten Grubenventilators, weiterbin die tragbaren Lampen der Bergleute, Schlagwetteranzeiger u. a. Daran schließt sich die Wasserhaltung mit Pumpen und verschiedenen Antrieben an. Eine ganze Abteilung ist der Grubensicherheit gewidmet. „Schlager auf Schlager“ Der Dulsburger Rosenmonlagszug O Duisburg. In einer Sitzung der Großen Duisburger Karnevalsgesellschaft, an der auch der Hamborner Elserrat und die neu gegründete Narrenzunft Duissern teilnahmen, wurde die Gestaltung des Rosenmontagszuges 1937 besprochen. Er. soll unter dem Leitwort steben:„Schlager auf Schlager". Schon in dieser ersten Sitzung wurden so viele Wagen und Gruppen aus### det, daß man schon beute feststellen kann, daß der# mende Rosenmontagszug den vorjährigen übertref# wind. Auf dem Hamborner Altmarkt wird am Fastnachtssonntag eine Narrenparade stattfinden. Lautsorechei auf allen Plätzen werden Karnevalsschlager und Ansprachen der Stimmungskanonen verbreiten. Mehr als bisher sollen die jungen Künstler für den Rosenmontagszug berangezogen werden. Durch Zusammenfassung aller Kräfte boffe man, das vorjährige finanzielle Ergebnis— rund 650000 Mark— noch zu übertreffen. Vereinskalender Reichskolonialbund. Abteilung 4, feiert in der Westfalenschänke, Bahnbofstraße, am 7. Dezember, nachmittags 4 Uhr, seine Adventsstunde mit verschiedenen künstlerischen Darbietungen und ladet alle seine Mitglieder und Gäste berzlichst ein. Unkostenbeitrag 0.30 RM. Saalöffnung 3 Uhr. Wiederbolung des Programms am 14. Dezember, abends 20 Uhr und im gleichen Lokal. Dienstaa, 8. Dezember.(Unbefleckte Empfängnis): 7 Uhr Beichtgelegenbeit: 7.30 Uhr beilige Messe mit Predigt und gemeinschaftlicher bl. Kommunion der Jugend: 8.45 Uhr Polenmesse mit Predigt: 10 Uhr Hochamt mit Predigt und Segen; 14.30 Uhr Vesper. Peter. und Paul=Pfarrei Börnig=Sodingen: Sonntag 6.15 Uhr beilige Messe mit Predigt: 7.15 Uhr heilige Messe mit Predigt: 8.30 Uhr Cboralbochamt mit Predigt: 9.45 Uhr beilige Messe für die Polen; 11 Uhr heilige Messe mit Predigt: 14.30 Uhr Andacht mit Prediut und Opfergang der Kinder: 18 Uhr Abendandacht.— Gemeinschaftliche beilige Kommunion der Männer, besonders der Arbeitervereine sowie der Wilhelmschule. Dienstag, 8. Dezember.(Unbefleckte Empfängnis): 6.15 Uhr hl. Messe mit Predigt; 7.15 Uhr heil. Messe mit Predigt: 8.30 Uhr Hochamt mit Predigt: 9.45 Uhr hl. Messe mit Predigt für die Polen: 11 Uhr letzte bl. Messe mit Predigt: 14.30 Uhr Christenlehre; 18 Uhr Abendandacht. Dreifaltigkeits=Pfarrei Holthausen: Sonntag 7 Uhr Frühmesse mit Predigt: 8.30 Uhr bl. Messe mit Predigt: 10.30 Uhr Hochamt mit Predigt: 13.45 Uhr Andacht für die voln. Rosenkranzbruderschaft 14.30 Uhr Adventsandacht.— Gemeinschaftliche heilige Kommunion haben in der Frühmesse die Mitglieder des Arbeitervereins, alle übrigen Männer der Pfarre sowie der Mittelklassen der Friedrichschule. Die Kollekte am heutigen Sonntag ist in allen beiligen Messen für unsere eigenen kirchlichen Bedürfnisse. Dienstag, 8. Dezember.(Unbefleckte Empfängnis): 7 Uhr Frühmesse: 8.30 Uhr heilige Messe mit Predigt: 10.30 Uhr Hochamt mit Predigt und Segen; 14.30 Uhr Muttergottesandacht. St.=Elisabeth=Pfarei, B.=Gerthe: Sonntag 7 und 8.30 Uhr heilige Messen mit Predigt: 10 Uhr Hochamt mit Predigt: 14.30 Uhr Christenlebre. 15.30 Uhr polnische Rosentranzandacht. Dienstag, 8. Dezember.(Unbefleckte Empfängnis): 7 und 8.30 Uhr bl. Messen mit Predigt: 10 Uhr Hochamt mit Predigt und Segen; 14.30 Uhr Muttergottesandacht. Pfarrvikarie zum hl. Joseph, B.=Hiltrop: Sonntag 7.30 Uhr Frühmesse mit Predigt: 10 Ühr Hochamt mit Predigt: 14.30 Uhr Christenlehre mit Andacht. Dienstag, 8. Dezember.(Unbefleckte Empfängnis): 7.30 Uhr Frühmesse: 10 Uhr Hochamt: 14.30 Uhr feierliche Vesper. Haus Nazareth, Wanne=Eickel: Sonntag 7 Uhr beilige Messe mit Predigt: 9 Uhr bl. Messe mit polnischer Predigt und polnischem Gesang: 10.30 Uhr Hochamt m. Predigt: 15 Uhr Adventsandacht. Dienstag, 8. Dezember.(Unbefleckte Empfängnis): 7 Uhr hl. Messe mit Predigt: 9 Uhr Hochamt mit Predigt: 10.30 Uhr Hochamt mit Predigt; 15 Uhr Andacht zur Muttergottes. St.=Franziskus=Pfarrei, Wanne=Eickel: Sonntag 7 Uhr beilige Messe mit Predigt: 9 k Hochamt mit Predigt: 10.30 Uhr letzte beilige Messe ur Predigt. Die Nachmittagsandacht fällt aus. 17 Uhr St.=Barbara=Feier. Dienstag, 8. Dezember.(Unbefleckte Empfängnis): 7 Uhr bl. Messe mit Predigt: 9 Uhr Hochamt mit Predigt und Aussetzung: 10.30 Uhr letzteh l. Messe mit Predigt; 14.30 Uhr Muttergottesandacht. St.=Franziskus=Pfarrei Riemke: Sonntag: 6.15 Uhr bl. Messe, gemeinsch. bl. Kommunion des polnischen Rosenkranzes; 7.15 Uhr bl. Messe mit Predigt und gemeinschaftlicher hl. Kommunion der Alten Schule, des Vinzenzvereins, des Männerapostola= tes, des Bergmanns= und St.=Josephs=Vereins, sowie der gesamten Kolvingsfamilie: 8.30 Uhr hl. Messe mit Predigt: 9.30 Uhr Hochamt mit Predigt: 11 Uhr letzte bl. Messe mit Predigt; 14.30 Uhr Christenlehre und Abventsandacht: 16 Uhr voln. Rosenkranzandacht. Dienstag, 8. Dezember.(Unbefleckte Empfängnis): Die Gottesdienstordnung ist wie an den Sonntagen. 14.30 Uhr Muttergottesandacht; 20 Uhr Marienfeier dei gesamten Pfarrjugend Wochentags: 6.45, 7.40, 8.20 beilige Messen. Montags: 17—19 Uhr Beichtgelegenheit wegen des Feiertages. Dounerstaa: 17.30 Uhr Gebetsapostolat. Ie größer die Opter sind, die Ihr dafür hingebt, umsomehr verteidigt Ihr den Besland dieser Gemeinschaft und damit wieder eure eigene Existenz!„Nallonale Solldarlihl“ durch den„Soziallsmus der Tal!“ Wie cahren neue Filme i# Herne. An unsere Leser! Straße um 2 Meter gesunken (1) Bei einem Gang durch unseré Stadt kann man an den Häusern überall die Zeichen von Bergschäden feststellen, da viele Mauern mit breiten Rissen durchzogen sind. Nirgends aber machen sich die Schäden so sehr bemerkbar wie gerase auf der Rottbruch= und Holsterbauser Straße. Hier ist die Straße derart gesunken, daß verschiedene Häufer der Stadtrandsiedlung bereits schief stehen. Wie wir berichteten, mußten im Frübjahr zwei Häuser abgebrochen werden, da sie infolge ständigen Erdsenkungen so schief standen, daß mit ibrem Zusammenbruch gerechnet werden mußte. Als man vor einigen Tagen auf der Holsterbauser Straße, die bekanntlich eine Verlängerung der Shamrockstraße ma mit Vermessungsarbeiten beschäftigt war, mußte die Feststellung machen, daß die Straße sich um zwei Meter gesenkt hat. In der nächsten Zeit will man nun mit den Ausgleichsarbeiten an der Straße beainnen, wofür umfangreiche Erdbewegungsarbeiten erforderlich werden. □ Ein Lichtbildervortrag über Tennis (1) Im Hotel Smienrooff' fand gestern abend vor Mitgliedern des Tennisklubs Grün=Weiß Herne und des Werkstennisvereins Hibernia ein außerordentlich lehrreicher, durch Lichtbilder ergänzter Vortrag des Tennislehrers Volkmann statt; der Vortragende schilderte zunächst Behandlung des Balles und Lauf, dann, von Zeitlupenaufnahmen instruktiv unterstützt, die Stellung des Spielers zum Ball, die Durchführung der Schläge und schließlich Fragen taktischer Art. Der Vortrag fand bei den etwa 50 Zuhörern ein so lebhaftes Interesse, daß man bedauern mußte, daß der Kreis der Zubörer nicht noch größer war. Wann wird die Mont=Cenis=Stlaße ausgebesser!? (!) Eine grobe Gefahrenquelle für den gesamten Fahrzeugverkehr bildet die Mont=Cenis=Straße zwischen der Bahnbofstraße und dem Stadgarten. Die Straße ist hier buchstäblich mit Schlaglöchern übersät, die schon so manchem Fahrer zum Verhängnis wurden. Besonders die Radfahrer haben unter der schlechten Beschafsenheit dieser Straße zu leiden, und Gabelbrüche sind hier sehr häufig. Auch das Pflaster an der Wiescherstraße weist grobe Schlaglöcher auf. Für die Instandsetung der beiden genannten Straben wären die Fahrzeugbenuter dankbar. 4 Gleisarbeiten. (1) Größere Gleisarbeiten werden jetzt am Bahndamm in der Näbe des Bahnboses vorgenommen. Bei diesen Arbeiten handelt es sich besonders um Gleisverschiebungen: gleichzeitig werden verschiedene Schwellen ausgewechselt und der Unterbau wird verstärkt. Bei diesen Arbeiten bat eine gröbere Anzahl Erwerbsloser Beschäftigung gesunden. 62 Vor ein Personenauto gefahren. (!) Zu einem Zusammenstoß zwischen einem Radfabrer und einem Personenauto kam es in den gestrigen Vormittagsstunden an der Ecke der Rudolf= und Mont=Cenis=Straße. Die Schuld an diesem Vorfall traf den Radfahrer, der noch vor dem Auto über die Straße wollte. Er stürzte und erlitt leichtere Verletzungen. Nicht an Fahrzeuge hängen! (1) Wie gefährlich das Anhängen an schnellfahrende Fahrzeuge ist, mußte gestern nachmittag ein Radfahrer auf der Rottstraße erfahren. Um schneller und müheloser zum Ziel zu kommen, hatte er sich an ein Lieferauio gebängt. Als dieses plötzlich abstoppte, stieß der Radjahrer gegen die bintere Verschlußklappe. Er erlitt schwere Lovsverletzungen, so daß er sich in ärztliche Bebandlung begeben mußte. Verkehr im Wanne=Eickeler Hafen am 3. Dezember (!) Umschlag im Westbasen 8325 t Brennstoff, 1000 t sonstige Güter. Kleinbabnförderung 9325 t. Preußisch=Süddeutsche Staatslotterie (!) Die Ziehung der 3. Klasse der laufenden(48./274.) Lotterie findet am 11. und 12. Dezember 1936 statt. Schluß der Erneuerung 4. Dezember 1936. Rätsel-Ecke Silbenrätsel: ar— ba— be— bruck— chen— damp— dorn — e— e— ei— fer— for— fül— in— inns— ka— le— ler— ma— ment— mi— nach— nek— n1— on— pi— rad—?e— rett—1i— rob— rös — se— si— stel— tät—tar— te— ter— ti— tur— 1— ver— der— vol. Aus vorstehenden Silben sind 16 Wörter zu bilden, deren erste und vierte Buchstaben, beide von oben nach unten gelesen, einen Spruch von Goetbe ergeben.— (st= ein Buchstabe.) Die Wörter bedeuten: 1. männlicher Vorname, Wasserfahrzeug, 3. Kopfbedeckung, 4. Pflanze, 5. Ausunst, 6. Insekt, 7. Grundstoff, 8. Göttertrank, 9. Bilungsanstalt, 10. Wafse, 11. Märchenfigur, 12. Stadt m Oesterreich, 13. Stadt in Thüringen, 14. Schreibgcrät, 15. Säugetier, 16. Straspredigt. Auflösung (unseres gestrigen Silbenrätsels.) 1. Walachei, 2. Arkansas, 3. Hartebeest, 4. Rosmarin, 5 Erlau, 6. Farmer, 7. Roßlau, 8. Eisen, 9. Undset, 10. Niete, 11. Diktator, 12. Salzburg, 13. Chevreau, 14 Adalbert, 15. Fichtelgebirge, 16. Taurien.—„Wahre Freundschaft ist nur unter Guten.“ Lichtburg „Wenn die Lerche singt“ Wir haben in den letzten Jahren eine große Anzahl von Filmen kennengelernt, in deren Mittelpunkt ein großer Sänger oder eine große Sängerin stand, deren Kunst mit Hilfe des Films nun auch denen näber gebracht wurde, denen es sonst vielleicht nie vergönnt ist, sie unmittelbar zu erleben. Diese Filme waren recht unterschiedlich in Auffassung und Durchfübrung, sie lassen sich aber im Wesentlichen auf zwei Generalnenner bringen: Einmal ist der Künstler, dem dieser Film gewidmet ist, alleiniger Mittelpunkt des ganzen Werkes und die Handlung ist nur geschaffen, um ihm Gelegenheit zu geben, seine Kunst zu beweisen, sei es nun durch die filmische Wiedergabe von Teilen aus bekannten Overn und Operetten, durch vopuläre Arien und Lieder oder durch eigens für den Film geschaffene Schlagerlieder. Die andere Art der Auffassung will den Eindruck verwischen, daß der Film allein um des Künstlers willen geschaffen wurde, und exreicht dies dadurch, daß sie einen Ausgleich zu schaffen sücht zwischen dem sängerischen Element des Films und der filmischen Handlung, und zwar so, daß beide Teile auf ihre Kosten komen. Das durchzuführen stößt meist auf erhebliche Schwierigkeiten und es bedarf der Hand eines tüchtigen Regisseurs, hier die„goldene Mitte“ zu finden. Das ist Carl Lamac in dem Film„Wenn die Lerche singt“ glänzend gelungen. Die herrliche Stimme einer großen Sängerin und eine spritzige, mit goldigem Humor durchtränkte Handlung geben dem Film seine eigene Note. Die Handlung bat den Rhythmus einer Lebar=Overette, dessen Weisen ihr auch die musikalische Grundlage geben. Zwei junge Menschen, die für reich gebalten werden müssen, selbst aber arm sindst oder sich wenigstens dafür halten, baben zueinander gefunden, aber der böse Traum, daß ihre Verbindung für eine Geldbeirat gehalten werden könnte, treibt sie wieder auseinander, bis sich schließlich alles zum guten Ende aufklärt. Beide haben aber, bevor sie sich kennenlernten, den Entschluß gefaßt, das Nichtstun aufzugeben und sich der Arbeit zu widmen, die„sie“ im feurigen Ungarwein— sie eröffnet an der Autostraße eine Weinschenke— und„er“ im Benzin — er baut die dazugebörige Tankstelle— gefunden haben. Einige Lieder nach Motiven Franz Lehars bilden mustkalische Höbepunkte von seltener Schönheit. Aber in der Schenke und im berrschaftlichen Schloß kommt= auch das lustige Element nicht zu kurz: der Bursche Pista und die Zose Anna sind das zweite Paar und die Verwirrungen und Verwechslungen, die sie hineintragen, entfesseln Lachstürme. Eine Garde bewährter Filmkünstler ist eingesetzt, um der Handlung eine vollendete Darstellung zu geben. Voran Martba Egaertb und Hans Söhnker, Lucie Englisch und Rudolf Carl. schließlich sei auch Fritz Imhoff nicht vergessen. Alfred Nothnagel. Glorla-Palast: „Wenn der Hahn kräht“ „Wenn der Hahn kräht“ ist eine köstliche Bauerngeschichte voll Saft und Kraft; in der sich bäuerliches Leben in seiner ganzen Ursprünglichkeit widerspiegelt. Carl. Froelich hat das gleichnamige Bühnenstück des besonders durch den„Krach um Jolanthe“ bekannt gewordenen Autors August Hinrichs verfilmt und in einer glänzenden Inszenierung. eine Milieu=Komödie. geschafsen, die ungeziert und mit erfrischender Eindeutigkeit das Leben anpackt. Es handelt sich darin um den„gestörten Sündenfall“ und derjenige, dem es vassiert, ist der Gemeindevorsteher Jan Krevenborg, ein Mann mit der Moral eines derb=gesunden und vollsaftigen Bauern. Er hat das Pech, bei einem seiner Abenteuer einen Schuh zu verlieren, der ihn beinabe verraten hätte. Denn als Bauer darf er sich zwar allerhand erlauben, aber nicht so viel als Gemeindevorsteber und erst recht nichts als Ebemann. Heinrich George spielt diesen Gemeindevorsteher kräftig und däftig. Carsta Loeck ist wie in„Krach um Jolantbe“ einfach großartig, Fritz Hoopts als dumm=schlauer Knecht ausgezeichnet, Marianne Hoppe als resolutes Mädel und Hans Brausewetter als tüchtiger Tierarzt ebenfalls. Um sie herum gruppieren sich wundervolle Gestalten, natürlich, offen, ohne ihre Worte auf die Waagschale zu legen. Eine Filmkomödie, die auch in der Zweitaufführung ihre Wirkung nicht verfeblen wird. Erich Jansen. Seueralfelomarschall von Blombeeg zum Winterhilfswerk: Im Vinter-Hilfsverk des Deutschen Volkes 1936/37 kann und soll das deutsche Volk beweisen, daß es eine wahrhaft soldatische Haltung viedergefunden hat. „Einer für Alle und Alle für Einen“ sei heute nicht nur soldatisches Lebensgeset: sondern die Parole für die ganse Nation . Unsere Zeitungsboten zieben die Abonnementsbeträge für den lausenden Monat ein. Wir bitten unsere verehrlichen Leser. die mübevolle Arbeit unserer Boten zu unterstützen und die Abonnementsquittung recht bald einzulösen. Ferner machen wir böfl. darauf aufmerksam, daß die Abonnementsgelder nur gegen Ausbändigung der mit Namen versehenen Quittung entrichtet werden dürsen! Verlag der Herner Zeitung Jeder Kleintierhalter muß mitarbeiten Feierliche Eröffnung der Reichskleintierschau Das große Ziel O Essen. 5. Dezember. Die 4. Reichskleintierschau wurde am Freitag im Beisein zahlreicher Vertreter des Reichsnährstandes, der Reichsbauernschaft, der Partei, der Reichs=, Staats= und städtischen Bebörden und der Wehrmacht feierlich eröffnet. Oberbürgermeister Dr. Reismann=Grone wies in seiner Begrüßungsunsprache darauf bin, daß Ausstellungen wie diese gerade in dem dichtbevölkerten Ruhrgebiet stets besonderen Anklang fänden, und besonders stark besucht und erfolgreich seien. Das liege nicht nur an dem ungeheuren Verbrauch des Industriegebietes, sondern vor allem auch an der Liebe und Pflege, die die Industriebevölkerung den Kleintieren, vom Karnikel bis zur„Bergmannskub“, der Ziege, zuteil werden läßt. Go werde denn auch die Ruhrbevölkerung mit Begeisterung dem Ruf zur Mitarbeit an den Aufgaben des Vierjahresplanes folgen. Der Vertreter des Landesbauernführers Rheinland, Landesobmann= Ilbe t=Moers, stellte mit Genugtuung fest, daß mit der Veranstaltung der 4. Reichskleintier schau im Herzen des Industriegebiets die gerade in diesem Gebiet auf beachtlicher Höhe stehende Kleintierzucht die verdiente Anerkennung finde. Die Grüße des Reichsbauernführers und Reichsernäbrungsministers Darré überbrachte der Generalinspekteur des Reichsnährstandes und Präsident des Reichsverbandes der deutschen Kleintierzuchter. Vetter. Er erinnerte an die kürzlichen Goslarer Ausführungen des Reichsernährungsministers und des Staatssekretärs Backe, der als Beauftragter des Ministeprästdenten Göring die Aufgaben der deutschen Lauern und auch der Kleintierhalter im Rahmen des Vierjahresplanes bekannt gab. An alle Kleintierhalter, an die Landarbeiter, Siedler und Kleingärtner richtete der Redner die Forderung, die ihnen zuteil werdenden Erleichterungen in der Haltung von Kleintieren durch Mebrarbeit und Steigerung der Erträge zu lohnen, nicht nur zum eigenen Wohl, sondern zum Wobl der gesamten deutschen Volkswirtschaft. Zu fordern sei der restlose Einsatz aller, um durch Vermehrung der Kleintiererzeugnisse die Ernährungs= und Rohstoffgrundlage des deutschen=Volkes zu verbessern und zu sichern. Der Redner gab sodann im einzelnen die Forderungen bekannt, die zu verwirklichen auf allen Gebieten den deutschen Kleintierhaltern für die nächsten vier Jahre aufgegeben ist. In der landwirtschaftlichen Geflügelhaltung gelte es, die Leistung je Henne um 40 Eier im Jahr zu steigern. Wenn man bedenke, daß beute schon manche Geflügelzuchtbetriebe statt einer Durchschnittsleistung von 90 Eiern je Henne und Jahr 200 Eier und mehr erzeugen, sei das durchaus nichts Unmögliches. Würden von den in landwirtschaftlichen Betrieben gehaltenen 56 Millionen Hennen nur 10 Millionen zu dieser Leistungssteigerung gebracht werden, so bedeute das ein jährliches Mehr von 400 Millionen Eiern, was unter Zugrundelegung des Erzeugerpreises einen Wert von 32 Millionen Mark ausmacht. Auch bei den städtischen Geflügelhaltern lasse sich die Leistung je Henne und Jahr durch restlose Ausnutzung sämtlicher Haushaltsabfälle um 20 Eier und insgesamt bei den 5.6 Millionen Hennen der städtischen Geflügelhalter um 112 Millionen Eier jährlich steigern Zur Hebung der Honig- und Wachserzeugung gelte es, die Zabl der Bienenvölker, die schön in diesem Jahre um 200000 vermehrt worden sei, jährlich um weitere 170000 Völker zu steigern. Das ergebe bei einer Leistung von je 10 Kilogramm nach vier Jahren eine Mehrerzeugung von über 100000 Dopvelzeninern Honig im Jahr, eine Zahl, die durch eine leicht erreichbare Leistungssteigerung bei den bereits vorhandenen Bienenvölkern auf 170 000 Doppelzentner erhöht werden könne. Eine der wichtigsten Forderungen sei die Vermehrung und *slHypothekenfonderungen und Grundbuchschulden die um den Erfordernissen des Bilanzformblattes unspotbekenbanken zu entsprechen, erstmalig gesonwogt der Bilanz ausgewiesen und zwar mit 22,64 derRM., während sie im Vorjahre mit 26,2 Mill. eln den langfristigen Ausleihungen enthalten Millict Sleven##trsekv E#R tie il s#este erzeugung von insgesamt 850 Millionen Liter im Jahr. In der Kaninchenhaltung soll durch Umstellung des bisher wirtschaftlich recht ungünstigen Zahlenverhältnisses zwischen dem Bestand an männlichen und weiblichen Tieren und durch Steigerung der Jahresnachzucht je Häsin von durchschnittlich sechs auf zehn Jungtiere der Anfall an Kaninchenfleisch auf etwa eine Million Dopvelzentner vermehrt werden. Durch Qualitätsverbesserung und verstärkte Ausnutzung würden sich die Verkaufserlöse aus Kaninchenfellen zudem um 34 Millionen Mark jährlich steigern lassen. Die größte Leistungssteigerung aber dürfte auf dem jüngsten Gebiet der Kleintierzucht, im Seidenbau, durch stärkere Anpflanzung von Maulbeerbäumen möglich sein.— Besondere Aufgaben erwüchsen auch für die Zucht der Reisebrieftauben und in der Pelztierzucht, für die in stärkerem Maße noch das Abfallfleisch der Schlachthöfe zur Verfügung steben müsse. Das gesteckte Ziel, so schloß der Redner, könne aber nur erreicht werden, wenn sich die nesamte deutsche Kleintierzucht bis zum letzten Kleintierhalter klar sei über die groven Aufgaben, die das gewaltige Aufbauwerk des Führers an jeden einzelnen stelle:„Groß ist das Ziel und weit ist der Weg, aber stark und unerschütterlich ist unser Wille!" Mit einem Schlußwort übergab Hauptabteilungsleiter II im Reichsnährstand, Dr. Brummenbaum, die Ausstellung der Oeffentlichkeit. Verwertung der Küchenabsälle zur Schweinemast ** Berl in, 5. Dezember. Der Reichs= und preußische Minister des Innern Dr. Frick hat an die Kommunglaufsichtsbehörden, Gemeinden und Gemeindeverbände einen Erlaß gerichtet, in dem es u. a. heißt: „Der Beauftragte für den Vierjahresplan, Ministerpräsident Generaloberst Göring, hat die NS.=Volkswohlfahrt beauftragt, die von ihm angekündigte Verwerdung der Küchenabfälle zur Schweinemast sofort in Angriff zu nehmen und durchzuführen. Die erfolgreiche Bewältigung dieser Aufgabe hat eine tatkräftige, verantwortliche Mitarbeit der Gemeinden zur Voraussetzung. Ich erwarte daher, daß die Bürgermeister sich der gestellten Ausgabe mit allem Nachdruck annehmen und im Rahmen der gesetzlichen und finanziellen Möglichkeiten zu ihrem Gelingen beitragen.“ Beteiligung der Krupp=Gefolgschaft am Fahresgewinn O Essen. Wie die Friedrich Krupp AG. ihrer Gefolgschaft mitteilt, ermöglicht es das wirtschaftliche Ergebnis des am 30. September abgelaufenen Geschäftsjahres, den Werksangebörigen des Gesamtunternehmens eine besondere Zahlung zuzuweisen. Ebenso wie im Vorjahre gilt auch in diesem Jahre die Zuwendung als einmalige Zahlung, deren Höhe sich nach der Däuer der Zugehörigkeit der Werksangehörigen zur Firma richtet: sie beträgt für Arbeiter 10 bis 50 RM. und für Angestellte 10 bis 25 Prozent des Monatseinkommens. Empfangsberechtigt sind nur Gefolgschaftsmitglieder, die am 30. Septembei 1936 in den Diensten des Unternehmens standen. Den Werksangehörigen, die vorübergehend wegen Arbeitsmangels aus der Firma ausgeschieden sind, wird ihre frühere Werkszugehörigkeit angerechnet. Bücher Zeitschriften „Der Deutsche Rundsunk Funk Post". Das große Programmblatt zum kleinen Preis. Verlag Rothgiebei u. Diesing A.=G., Berlin N 4. Vor uns liegt das neueste Heft der Programmzeitschrift„Der Deutsche Rundsunk Funk Post“. Die vorzüglich gedruckte Zeitschrift bringt auch diesmal wieder eine Fülle des Unterhaltenden und zahlreiche Illustrationen zum Wochenprogramm der deutschen Sender. Auf die Auslandsorogramme des Heftes, lohnt es sich besonders hinzuweisen: die Besitzer von Großemplangern werden das umfangreiche europäische Programm der Zeitschrift sehr begrüßen. Geschäftliches Unserer heutigen Auflage liegt eine Beilage der Firma C. und A. Brenninkmener bei, auf welche wir unsere Leser auch an dieser Stelle hinweisen. TELEFUNKEN erschlie ßf Ihnen mit jedemseinersechs Empfangsgeräte eine Welt voll Musik. Dastreffende Beispiel: Telefunken T623W u. GW, das 3-Röhren-Musikinstrument der Rundfunktechnik für RM 225,-bzw. 248.-.Seine Vorzüge sind der musikgetreue Hochwirkungsgrad-Lautsprecher, die 9.khz-Sperre gegen Uberlagerungstöne, die 75-Sender-Skala und die vereinfachte Bedienungsweise. Ihr nächster Rundfunkhändler erwartet Sie zur unverbindlichen Vorführung! Eduard Kremer Elly Kremer geb. Walter Vermählte Herne, den 6. Dezember 1936 Slepenetr. 18 Bochumerstr. 45 D Ihre Vermählung geben bekannt: Erich Langendorf Friedel Langendorf geb. Pieper Herne, den 4. Dezember 1936 Franz-Seldte-Straße 74 Leo Kniec Ilse Kniec geb. Brennholt Vermählte Bonn a. Rh. Herne Kölnstr. 195 Bochumerstr. 50 a im Dezember 1936 d Senking wendung und schatteten die Gewinnung von Hanrestlos aus. Im Streckenvortrieb wurden die Lei gen durch Verbesserungen der Bohrwerkzeuge und satz von Lademaschinen gesteigert. Die schwierige des Bergeversatzes konnte, wo es auf dichten Versat kommt, durch maschinelle Versatzverfahren befried gelöst werden. In der Abbauförderung wurde Gemälde-Ausstellung und Verkauf- Franz-Jeldtestr. 2 a A. Kempmann Herne. Bahnhofstraße 3 Total-Ausverkauf wegen vollständiger Geschäftsaufgabe Auf 00 Anzüge e Mäntel- Hosen 30% Neuhaus& Co. Bahnhofstraße 79 wiro geveten, ihren Schuuvfen zu Hause auszukurieren, um nicht aus der Stimmung zu reißen und womöglich noch anzustecken. Warum geht sie nicht in die Drogerie Husemann, Vonder- Heyrl Str., wo es vorzügliche Mittel gegen Grivpe, Erkältung u. Schnupsen gibt? 3. Beisviel: Dr. Finke's Tee. Hustentropfen u. z. Schwitzen Dehus=Rum=Verschn. kräftig und wirklich aromatisch. Ein Kinofreund. Wer einmal M. Brockmanns gewurzte Jutterkalkmischung Zwerg=Marke gefüttert hat, bleibt dabei u. kauft noch Original=Brockm 15 Garantie. marke Die günstige Wirkung dieses zuverlässigen Beifutters erklärt M. Brockmanns„Ratgeber“. Neue(10.) Ausgabe mit neuseitlichen Fütterungsratschlägen kostenlos in den Verkaufsstellen. oder von M. Brockmann Chem. Fabrik, Leipzig=Eutritzsch. Lest Eure Heimatzeitung und Ihr seid stets gut unterrichtet Lichtburg Ein rauschender Weltertolg! mit Marta Eggerth Hans Söhnker Lucie Englisch Wochentags Beglon der Vorstellung 3 Uhr. Sonatags 2 Uhr Dasfest des Schehkens Sür Zun * In anerkannt guten Qualltäten. Damen-Sport-Mäntel 17.50 25.— 35.— Mäntel mit Pelz. 29.— 49.— 69.— Regenmäntel 9,50 12,50 15.— Damen-Klelder 19.50 25,50 35.50 Aparte Seidenkleider 15.50 19,50 22.50 Strickkleider 18.50 22,— 26.— Bleyle- und Kübler-Kleidung in gröhter Auswahl Damen-Pullover 4,95 7.50 9.75 Damen-Westen 9.50 15.— 25.— Damen-Seldenschals 1.25 2.50 4.50 Damen-Schlüpfer 4,50 6,90 7,90 B. D. M.-Kleidung nach Vorschritt Kleler Müniel Loden-Müniel Rodelanzüge Jungvolk-Hosen 3,95 6.50 Jungvolk-Blusen 9,80 10.50 11.50 Mädchen-Mänter 7.50 9.50 15.— Mädchen-Strickkleider 6,50 9,50 12,50 Mädchen-Pullover 2.75 4.50 6.— Rodelgernituren Kletterwesten AEELE CHLLKLTEEUEEE EEE LI tadttheater Bochum —7 Der 1936: Kleist=Feitsviele 1936 für diee deutsche. Jugend: Samst., 5. Dez. 11—12,45 Uhr: „Ampbitryon“. 19—21,15 Uhr: „Rob. Guiskard" —„Der zerbroch. Krua Sonnt., 6. Dez., 11—13 Uhr: „Pentbesilea" 19—2145 Uhr: „Das Käthchen von Heilbronn" Montag, 7 Dez., 11—13.15 Uhr: „Die Hermannsschlacht" 19—21,15 Uhr: „Prinz Friedrich von Hombura" Dienst., 8. Dez., 20 bis 22.45 Uhr NSKG Kulturring 2 u. freier Verkauf: „Das Käthchen von Heilbronn". Schauspiel von H. v. Kleist Mittw., 9. Des., 15.80 bis 18 Uhr: Außer Vorm: „Der gestiefelte Kater". Märchen von A. Waaner, Preise 0.25—1,20 RM. 20.30 bis 22.30 Uhr. Vorm. B 9: „Penthesilea", Trauersviel von H. von Kleist. Donnerstaa. 10. Dez., 20—21,45 Uhr, Vorm A 9: „Amphitrvon“. Lustspiel von H. v. Kleist. Freitag. 11. Dez., 20 bis 22,45 Uhr, Vormiete C 9: Gastsviel der Kölner Oper! „Martha", Rom.=kom. Over von Flotow, Samst., 12 Dez., 16 bis 18.30 Uhr, Geschl Vorst. f. d. Fa Gebr. Eickboff: gestiefelte Mont., 14. Dez., 19—23 Uhr, Vormiete B 10: Gastspiel der Kölner Over! „Carmen“. Over mit Ballett von G. Bizct Vorvk. in Herne: Stücks Buchhandl. Bahnhofstraße 40. „Der Kater". 20—22,30 Uhr, Brauner Ring 3: Zum ersten Male „Neun Offiziere“". Schausviel von Geora Fraser. Sonntag, 13. Dezember, 15 30 bis 18 Uhr, Außer Vormiete: „Der gestiefelte Kater". 20 bis 22 Uhr, Blauer Rina 4: „Penthesllea“. Manustripte vornehml. Namen und Zahlen stets deutlich schreiben Das beir Blatt darf nur auf einer Seite beschrieben sein. VereinsSatzungen liefert preiswert die mit Linotype-Setzmaschinen arbeitende Buchdruckerei C. Th. Kartenberg,. Herne Inh. C. Holtmann. Fernruf 51141 Pabrikniederlage In Herne: Drog. Dickehaze. Bahnhofstr. Olückauf Drog. W. Jansen. a. d. Evgl. Kirche F. Klische, Dros. z. Kreuz. E. Huse mann. v. d. Heydtstr. 25. Fachdrog W. Kottsiener. Sodingen: Drog. Dicke bage. Kirchstr. 16. Holthausen: H Berninghaus. Castroper Straße 328 Bochum-erthe: Löwen-Drogerie nenn sie mit Keßeroht gepffagt sind Lebewohl zegen Hühneraugen u. Hornhaut Blechdose(8 Pflaster) 68 Pig., in Apotheken u. Drox Sicher zu haben Dros. z. Kreuz. P Klische, Bahnhofstr. 56 u. Bahnhofstraße 145: Drogerie Hegeler. H.-Oöringstr. 12: Drog. W. Jansen bei der eval Kirche: Fach-Drog. W. Kottsleper. Bahnhofstr. 82a: Drog. K Mastholl. Wiescherser. 35: ab RN Re E Eie E E IE. EEN . S E IEEC E EH MIKNIIHLEI Eine Zierde 1. jedes Helm s1nd„100“Qualltäta-Stand Wand-, Tisch-, Küchen- u. Kuhsck, Uhren. auch Taschea. u. Armbanduhron, a. los. Werke. Niedere Preise und Ratenzahlung Natalon für InteresseUhron freil Versand an Private 160 Schüss! Uhrenfabrikatios. Schwenntn gen a. A.. Schwabstr. 90.64 Inserieren bringt Gewinn viel Freube Die glückliche Wahl des Geschenkes verdoppelt die freude. Die Kunst des Schenkens in den Dienst der Schönheit gestellt, erhöht den Wert der Gabe. Geheimnisvoll trägt jeder unter den vielen Päckchen ein ganz besonderes nach Hause, und wenn dann die Hüllen fallen, zeigt es sich: Schönheitssinn schuf in zwei Seelen einen Gedanken! Simi Spezial, mild, mit Kampfer und Hamamelis gehört bei ihr und bei ihm zu den Lieblingen der Toilette=Geheim= nisse. Das verrät schon ihr sammetweicher Teint und seine wohlgepflegte Haut am Morgen wie am Abend. Auf dem Gabentisch ist Simi Spezial, mild, mit Kampfer und Hamamelis der hochgeschätzte und unentbehrliche Festgenosse, der auch den Werktag zu einem Feiertag macht. Flaschen zu 2,07, 1.40 und 0.85.A in allen einschlägigen Geschäkten. Der übergang zur 12jährigen Schulzeit Der Erlaß des Reichserziehungsminist ers I Bereits von Ostern 1937 ab Die Regelung der Prüfungen e* Berlin, 5. Dezember. Der Erlaß des Reichserziehungsministers Rust zur Einführung der zwölfjäbrigen Schulzeit hat folgenden Wortlaut: Die Durchführung des Vierjahresplanes sowie der Nachwuchsbedarf akademischer Berufe erfordern es, die von mir angekündigte zwölfjährige Schulzeit schon von Ostern 1937 ab einzuführen. Vorbehaltlich einer endgültigen Regelung bei der Neuordnung des böberen Schulwesens ordne ich daber folgendes an:: Die Schüler der Untervrima der höheren Schulen für Dungen legen am Schluß dieses Schuljahres die# 40 Rei##rüfung ab, und zwar in der Woche vom 15. bis Dimitroff in Paris? 20.Närz 1937. Die schriftliche Prüfung fällt fort. Für die Zulassung, die mündliche Prüfung und die Form des Reisezeugnisses gilt die Reiseprüfungsordnung in siungemäßer Anwendung.. spruch en Angestellten Rechnung zu tragen, werden zu Verkaufssonn agen vor Weihnachten grundsätzlich die Sonntage erklärt, die in die Zeit vom 8. bis 24. Dezember fallen: Infolgedessen sind im Jahre 1936 Verkaufssonntage der 18. und 20. Dezember. Das Ehepaar Beinhorn=Rosemeyer auf dem Fluge nach Kapstadt *rs Berlin, 5. Dezember. Ellv BeinbornRosemever startete Freitag früb um 8.45 Uhr gemeinsam mit Bernd Rosemever zu einem Flug nach Sildafrika, wo Bernd Rosemever an mebreren Autorennen für die Auto=Union teilnehmen wird. Die beabsichtigte Flugstrecke verläuft über Kairo und beträgt 14000 Kilometer. 1. Die Stundenzahl der übrigen Fächer ist auf ein Mindestmaß zu beschränken. Dabei kann mit Ausnahme der Fremdsprachen und der Leibesübungen nötigenfalls auf einzelne Fächer ganz verzichtet werden. 2. Die bisberigen Arbeitsgemeinschaften fallen fort. 3. Die Zahl der Unterrichtsstunden für die Schüler kann um böchstens 5 Wochenstunden vermehrt werden. Da die Verhältnisse an jeder Schule verschieden sind: überlasse ich die Einzelregelung den Schutleitern. Ein Lehrerwechsel in den Klassen Sexta bis Obersekunda ist möglichst zu vermeiden. Die Pflichtstundenzahl einzelner Lebrer darf vorübergebend erhöht werden, soweit nicht die Mehrstunden durch andere Lebrkräfte gedeckt werden können. Um einer Ueberlastung der Lehrer und Schüler vorzubeugen, hat der Stellvertreter des Führers veranlaßt. daß sie vom Dienst in der Partei und ihren Gliederungen bis zum Ende des Schuljahres sofort befreit werden. Unter Hinweis auf diesen Erlaß des Stellvertre= ters des Führers empfehle ich, bei den dortigen Parteidienststellen umgehend die Beurlaubung zu beantragen. II. Uebergangsmaßnahmen für die nachrückenden Klassen werde ich unter besonderer Berücksichtigung des Lehrernachwuchses demnächst treffen. Schon jetzt weise ich darauf bin, daß die Obersekunda Ostern 1938 die Reiseprüfung ablegen wirö. Daher ist sofort, ohne daß die Stundentafeln geändert werden, ein Teil des Untervrimalehrstoffes in zweckmäßiger Sichtung und Verteilung in die O II einzubezieben. III. Die Schüler der Oberprima legen in der Woche vom 1. bis 6. Februar 1937 die Reiseprüfung ab. Auch füe sie fällt die schriftliche Prüfung fort. Die danach freiwerdenden Lehrer sind gegebenenfalls für den Jusatzunterricht der Unterprima einzusetzen. Diese Regelung ist lediglich eine Uebergangsmatznahme, die für die endgültige Gestaltung der Reiseprüfung nicht maßgebend ist. Für die hier angeordneten Prüfungen gilt mein Ausleseerlaß in vollem Umfange. Bei Jungen, die Mädchenschulen besuchen, ist in gleicher Weise zu verfahren. Da an den Jungenschulen Oberprimen Ostern 1937 nicht eingerichtet werden Können, sind die Schülerinnen der Unterprima solcher Schulen sofort in die Gemeinschaft der künftigen Primaner zu überführen, sofern nicht die Zahl der Mädchen die Einrichtung einer Oberprima rechtfertigt. Auch in diesem Falle nehmen die Unterprimanerinnen nicht an dem Sonderunterricht der Jungen teil. sondern sind nach dem Normalplan weiter zu unterrichten. gez Rust. Verkaufssonntage vor Weihnachten *** Berlin, 5. Dezember. Um den Erfordernissen eines guten Weihnachtsgeschäftes sowie den berechtigten Bedürfnissen der in der Zeit vor Weihnachten stark bean*** Paris, 5. Dezember.„Figaro“ bringt ohne näbere Quellenangabe und als einzige Pariser Zeitung die Nachricht, daß sich der Sekretär der 3. Internationale, Dimitroff, seit Donnerstag in Paris aufbalte. Die erreichten Stellungen befestigt. *** Salamanca, 5. Dezember. Der Heeresbericht des Obersten Befehlshabers in Balamanca meldet am Donnerstag, daß an der Biscaya=Front das Artillerie= und Maschinengewehrfeuer etwas heftiger gewesen sei als in den vergangenen Tagen. An der Alava=Front dauerte der Druck des Gegners im Abschnitt von Villarreal an. Die roten Milizen hatten sehr grobe Verluste. Von der 7. Division wird gemeldet, daß die nationalen Truppen an der Madrider Front die in den vergangenen Tagen erreichten Stellungen befestigt haben. In Asturien hat der Druck des roten Gegners auf die nationalen Stellungen nach seinen gescheiterten Angriffen nachgelassen. Durch einen Handstreich der nationalen Truppen konnte eine Anzahl von Gefangenen gemacht werden, die berichteten, daß die Roten im Laufe des Mittwoch über 1000 Mann verloren haben. 51 nationale Spanier in Aliceante erschossen **= Paris 5. Dezember. Nach aus Sevilla vorliegenden Meldungen haben die Ro en tif Alicante trotz der Eingaben der konsularischen Vertreter 51 nationale Spanier, die als Geiseln festgehalten worden waren. erschossen. Wie es heißt, soll diese furchtbare Bluttat als Vergeltungsmaßnahme für die Bombardierung der Stadt durch na ionaltstische Flieger verübt worden sein. Der Bürgermeister von Altcante habe angeblich erklärt, daß er den Forderungen der anarchistischen Elemente nicht mehr länger habe Widerstand leisten können. Spanische Banknoten müssen abgestemrelt werden *** Berlin, 5. Dezember. Entgegen einer früheren Verlautbarung wird nunmehr von zuständiger Stelle endgültig darauf hingewiesen, daß die in Deutschland laufenden spanischen Banknoten, bis zum 9. Dezember bei den spanischen Konsulaten im Deutschen Reich(nicht, wie fälschlich bekanntgegeben, bei der Reichsbank oder einer anderen Devisenbank) zur Abstempelung abgegeben werden müssen. Nach einem Erlaß der spanischen Nationalregierung, die sich auf alle im Auslande befindlichen spanischen Banknoten bezieht, muß diese Abstempelung zur Vermeidung von Verlusten bis zum 9. Dezember vorgenommen werden. König Carol kommt nach Warschau = Warschau, 5. Dezember. Die amtliche Polnische Telegraphen=Agentur PAT. verbreitet eine rumänische Meldung, nach der sich König Carol in Kürze zu einem Staatsbesuch nach Polen begeben werde. Die nzelbeiten habe Außenminister Antonescu bei seinem arschau bereits besprochen, der Zeitpunkt zorerst noch nicht fest. Gleichzeitig wird niche Telegraphenagentur PAT eine Partna wiedergegeben, daß Antonescu mit irtschaftssachverständigen nach Berlin und zwar schon Anfang der kommenden Wirtschaft für alle Der„Kadett“ auf dem Markt Ein neuer Opel-Wagen Rüsselsbeim. 5. Dezember. Nach einer zweijährigen Pause bringt Ovel einen neuen Wagen beraus: Der Wagen„Kadett“. der als Cabriolet=Limousine wie auch als Limousine 2100 Mark kostet, der sowohl konstruktiv als auch preismäßig zwischen den bekannten Typen„P 4“ und„Olympia“, stebt. ist in der die Motorisierung tragenden Klasse der kleineren Gebrauchswägen als eine bedeutungsvolle Neue rung und Bereicherung anzuseben. Es erschien dem e sche te Nachrichten erei wieder in Betrieb op=Raurel, 5. Dezember. Die seit dem 1930 stilliegende Kokerei der Zeche Bikaurel ist wieder in Betrieb genommen Volksgenossen haben damit wieder Arfunden. Werkphoto. Werk angebracht, für die 2000=Mark=Preisklasse, von der sich der„P 4"=Top mittlerweile immer weiter entkernt hatte und in die der„Olumpia“ nicht bineingebracht werden kann, einen neuen Wagen zu schaffen. und zwar folgerte man so: Von 10 zugelassenen Personenwagen gehörten 1931 rund 4 Wagen der 1= bis 1.5=Liter=Klasse, also der Klasse des„P 4“ und des „Olympia“, an. 1936 waren es rund 7! Man sieht: der Automobilbedarf verlagert sich in ungewöhnlichem Ausmaß auf diese Klasse. Der„Kadett“ hat die selbsttragende Stahlkarosserie, bei der Fahrgestell und Aufbau zu einem Ganzen vereinigt sind, und die in 132 912 Wagen erprobte Opel=Synchron=Federung mit ihren bekannten Ausgleichseigenschaften. Der„Kadett" erhält den bekannten 1.1=Liter=Motor, der im„P 4“ und seinen Vorgängern bereits in 158 515 Exemplaren Verwendung gefunden hat. Landesbank der Drovinz Westialen Die Bilanz der Landesbank der Provinz Westfalen zum 31. Dezember 1985 weist aus Gläubiger mit 27,6 Millionen RM. Die Verminderung in dieser Position von 111,8 auf 27,6 Mill. RM. beträgt unter Berücksichtigung der Uebernahme des Akzeptkredites durch die Landesbank und Sparkassenzentvale für Westfalen(Girozentvale) mit 7,6 Mill. RM., sowie einer Kreditaufnahme für die vorzeitige Befriedigung eines Gläubigers aus der Auswertungsmasse mit 700000 RM. und einer Umgrupvierung von 6.6 Mill RM. Bankengläubiger, die im Vorjahre unter„langfristige Anleihen und Darlehen“ ausgewiesen wurden, jetzt aber erstmalig ihren Niederschlag in dieser Position gefunden haben, insgesamt 99,1 Mill. RM. Der Hauptvosten der befriedigten Gläubiger entfällt auf die westfälischen Sparkassen mit rund 74.5 Mill. RM., während der Restbetrag sich auf Banken, Kommunen, Provinzialverband und Anstalten bezieht. Verpflichtungen aus der Annahme gezogener und der Ausstellung eigener Wechsel(Arbeitsbeschaffungsakzepte) werden mit 5.33 Mill. RM. ausgewiesen gegen 67.41 Mill. RM. im Vorjahre. Die eigenen Akzeptverbindlichkeiten der Vorjahrsbilanz mit rund 60.5 Mill. RM. sind im Ge schäftsjahr 1935 bis auf einen Betrag von 7,6 Mill RM. zur Rückzahlung gelangt, der in eine Buchkreditlinie umgewandelt und daber unter Gläubiger ausgewiesen ist. Langfristige Anleiben und Darlehen betragen 162,11 gegen 191.97 Mill. RM. im Vorjahre. Dei Rückgang berubt darauf, daß rund 11,5 Mill. RM. eigene Emissionen dem Emissionskonto wieder zugeführt wurden. Außerdem wurden 4.5 Millionen RM eigene und fremde Anleiben planmäßig getilgt. Eine weitere Verminderung ist durch die Rückerstattung des Schatzanweisungskredites in Höhe von 4.5 Mill. RM. an Reich und Preußen eingetreten. Desgleichen wurden 6.6 Mill. RM. Bankengläubiger, die im Vorjahre noch unter Anleihen ausgewiesen wurden, in die Position „Gläubiger“ übergeführt. Das Betriebskapital erscheint nach der im Berichtsjahr vorgenommenen Herabsetzung mit 2.8 gegen 7.8 Mill. RM. im Vorjahre. Die Ermäßigung diente zur Stärkung der Gewinn= und Verlustrechnung, zur Bildung der erforderlichen Rückstellungen und Wertberichtigungen. Auf der Aktivseite der Bilanz erscheinen eigene Wertpapiere mit 72,66 gegen 192.5 Mill. RM. im Vorjahre. Hier ist eine Verminderung um rund 120 Mill. RM. eingetreten, die in erster Linie durch Verwendung, der Umschuldungsobligationen zur Gläubigerbefriedigung ihre Erklärung findet. Außerdem wurden, soweit angängig, die Wertvapiere veräußert, um damit Akzeptverbindlichkeiten der Landesbank abzudecken. Schuldner werden mit 12,5 gegen rund 38.5 Mill. RM. im Vorjahre ausgewiesen. Die Verminderung um 26 Mill. RM. berubt teilweise auf echten Rückflüssen bezw. auf Verrechnungen mit Kreditoren und letzten Endes auf Vilanzumgruppierungen. Hypothekenforderungen und Grundbuchschulden werden, um den Erfordernissen des Bilanzformblattes für Hypothekenbanken zu entsprechen, erstmalig gesondert in der Bilanz ausgewiesen und zwar mit 22,64 Mill. RM., während sie im Vorjahre mit 26,2 MillRM. in den langfristigen Ausleihungen enthalten waren. Schuldner betragen 12,45 Mill. RM. Langfristige Ausleibungen sind gegenüber dem Vorjahre um 14.5 auf 89.2 Mill. RM. zurückgegangen. Diese Ermäßigung ist jedoch nur zum Teil durch echte Tilgungen und Umschuldungen bedingt. Ein wesentlicher Betrag in Höbe von rund 7 Mill. RM., der die Darlehen aus Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen betrifft, ist entgegen der Vorjabrsbilanz unter der Position Schuldner ausgewiesen worden. Der Gewinn= und Verlustrechnung, die in der Endsumme mit 23,63 Mill. RM. schließt, gleicht sich in Aufwendungen und Erträgen aus. Die Bilanz der Westsälischen Landes=Bausparkasse zum 31. Dezember 1935 weist aus Sparbeträge mit 1,24, Sparbeträge aus gestundeten Verträgen mit 0.09, Zeitrenten mit 0.45 Mill. RM. aus. Auf der anderen Seite sind verzeichnet Guthaben bei der Landesbank und Sparkassenzentiale für Westfalen (Girozentrale) mit 0.42, unverzinsliche Schatzanweisungen mit 0.09, eigene Wertpapiere mit 0.25, Baudarlehen nach Abzug der Tilgungen mit 1.08 Mill. RM. Die Gewinn= und Verlustrechnung weist einen Ueberschuß von 10 036 RM. aus, der zur Stärkung der Sicher beitsrücklage verwandt wird. Die Bilanz des Westfälischen Pfandbriefamtes für Hausarundstücke weist die am 81. Dezember 1935 im Umlauf befindlichen Hypotbeken pfandbriese mit 25,68 Mill. RM. aus, andererseits betragen die dem Pfandbriefamt zustehenden Hypotheken (sämtlich in Deckung 26,06 Mill. RM. Die Gewinnund Verlustrechnung weist einschließlich 6541 RM. Vortrag einen Bruttogewinn von 61 830 RM., so daß nach Abzug der Verzinsung der Stammeinlage ein Be trag von 16 830 RM. zum Vortvag verbleibt. Hitler=Jugend sammelt Bucheckern eute und morgen Sammelaktion] Der Speiseölgewinnung zugeführt des Sammlerlohnes *r* Berlin, 5. Dezember. ister Generaloberst Göring hat r den Vierjahresplag angeamte Hitler=Jugend Gonner und Sonntag, den 6. Dezember. dern Bucheckern sammelt. sem Jahre in vielen Gegenden bemast, die nur zu einem verschwinVerfüngung unserer Waldungen ereiseölgewinnung zugeführt außerorentnlich bochwertiges und Oel liefert, wird man das ErgedSammelaktion in allen Volksn und die Erleichterung unserer r willkommen beihen. Der Reichsforstmeister hat alle seine Dienststellen angewie sen, die Sammelaktion in jeder Weise zu unterstützen. Ministerpräsident Generaloberst Görina hat veranlaßt, daß der Sammlerlohn, den die Oelmühlen den Sammlern von Bucheckern bezahlen, von 18 auf 25 RM. je 100 kg Bucheckern erhöht wird. Damit wird für das Sammeln von Bucheckern ein verstärkter Anreiz gegeben, der dazu führen wird, daß diese in größerem Umsange als bisher der Verarbeitung auf Oel zugeführt werden. Die Oelmüblen wenden in die Lage versetzt werden, den Sammlern von Bucheckern den erwähnten Betrag zu zahlen. Jur Vermeidung einer Benachteiligung können diejenigen Sammler, die seit dem 7. 7. 1936 bereits Bucheckern geliefert und hierfür einen Sammlerlohn von nur 18 RM. je 100 kg Bucheckern erhalten haben, be*=#en hnen be lieferten Oelmüblen den Unterschiedsbetrag gegenüber dem neuen Kauspreis nachfordern. Sport-Nachtrag Westfalen siegt in Düsseldorf Amateurböxer im Gaukampf gege Niederthein (!) Düsseldorf, 5. Dezember. Der Boxkampf der Amateurstaffel der beiden Nachbargaue Westfalen und Niederrhein wurde am Freitagabend in der Düsseldorfer Rheinhalle vor mehr als 2500 Zuschauern durchgeführt. Die westfälische Mannschaft erkämpfte sich einen knappen, aber verdienten Punktslea, zumal sie im Bantamgewicht die Punkte kampflos abgab. Dafür gab es einen zweiten Weltergewichtskampf zwischen Brocking und Radomski (Schalke), den der Schalker überraschend für sich entschied. Die übrigen acht Kämpfe zeigten folgende Ergebnisse: Fliegengewicht: Paluschek(Niederrhein) unterliegt nach Punkten gegen Strangfeld(Westfalen): Bantamgewicht: Madrak N.) erbält kampflos die Punkte: Federgewicht: Heese(N.) unterliegt nach Punkten gegen Gäuserig (W): Leichtgewicht: Brancht(N.) Punktsieger über Jakubowski(W): Weltergewicht: Knoth(N), unterliegt nach Punkten gegen Murach(W): Mittelgewicht: Isenburg(N) Punktsieger über Juschkewitz(W): Halbschwergewicht: Kloth(N) Punktsieger über Richter(W): Schwergewicht: Reinke(N) gibt in der ersten Runde gegen Schnarre(W) wegen Augenverletzung auf. Unsere Voraussagen für heute: Engbien: 1. Scotch Hat— Frago 2. Maitland— Drilleste 8. Toledo— Royal Conde 4. Farm— Intrevide 5. Soda— Noroc 6. Tribut— LAurelien. und für morgen: Mülbeim=Ruhr: 1. Roswitba— Kastanienblüte 2. Heidekönig— Sinflut 3. Maruka— Mitbra 4. Kriegsslamme— Agatbon 5. Mogul— Pieta 6. Eilwerk— Gassenjunge. Auteuil: 1. Jacobi— Maori 2. Aleso— Samovar 3. Stall O. de Rivand— Inare 4. Rochy Conde— Gold Ring 5. El Demonio Chateau Chinon 6. Sabre au Clair 2— Pol Plolum. Was ihr In diesem Winter gebi, das gebi Ihr nicht der Reglerung, das gebt Ihr dem deutschen Volke: d. h., Ihr gebt es euch selbst. Am „Tag der nationalen Solldarität“ kämp:t alc ganze Nation gegen Hunger und Källel Tagelang und halbe Nächte Welcher Apparat hat den schönsten Klang?- Die größte Trennschärfe?- Beste Betriebssicherheit? Heute kann ich Ihnen mit Sicherheit sagen, welcher Apparat für denkbar wenig Geld Ihre Wünsche voll und ganz erfüllt! Alle Neuschöpfungen der führenden Fabrikate am Lager! Ferner ein Posten z. T. erheblich preisgesenkter Apparate z. B. „Wega“ S-Köhren m. Sperrkr. 85. Mk. Schaub„Neckar' m. eingeb. Sperrkr. und Leselampe 123.-Mk. Schaub„Baden“ 2 Kreiser m. dyn. Lautsprecher, eingeb. Sperrkr. 177,-Mk. Nur solange Vorrat! Alle Geräte bis 10 Monate Ziel. Das große Fachgeschäft HANSA-RADIU nur Bahnhofstr. 41 Kur 32392 18.40 Junge deutsche Erzählkunst. E. Schaper: Des Vaters Mühle 19.00 Gar fröhlich zu singen, so beben wir an! Ein frobes Wettsingen zwi, schen Jungen vom Wulfshof und Mädeln aus Lövenich. 19.45 Neues vom Film. 20.00 Erste Abendmeldungen. 20.10 Die Westd. Wochenschau. Zusammenstellung: Dr. Bernbard Ernst. 21.00 Andante und Adagio. Heut' machen sie die Hörer froh. Eine unterhaltsame Stunde mit schöner Musik. 22.00 Zeit, Wetter, Nachrichten. 22.30 Das Schatzkästlein. 28.00 bis 24.00 Von Breslau: Musik zur„Guten Nacht“. Es spielt die Schlesische Orch.= Gemeinschaft. Leitung: Fr. Weißhaupt. Soester stuten Stiepeler Stuten u Schwarzbrot wöchentl. 2 x frisch Seivals Heiariehstr. 1. Fiaa: Seidte Su.4 Kleine Anzeigen gehören in die Derner Zeitung. Reichssender Köln Samstag, 5. Dez. 6.00 Morgenlied— Wetterbericht für den Bauer. 6.05 Von Stuttgart: Leibesübungen. 6.30 Von Breslau: Frübkönzert Ausführende: Das Rundfunkorchester. Leitung: E. J. Tovitz. Mitwirkende: Dr. O. Frederich singende Säge. Mischa Ignatieff, Balalaika. Am Flügel: Kurt Hattwig. 7.00 Von Breslau: Nachrichten, anschl. aus Köln: Morgenlied— Morgenruf. 8.00 Kalenderblatt, anschl.: Zeit. Wetter, Wasserstandsmeldungen. 8.10 Hilde Bremus: Frauenturnen. 8.30 Blasmusik. Beliebte Märsche. Es svielt das Tromveterkorps SA.=Reiter=Standarte 71 Köln unter Leitung von Sturmfübrer M. Meier. 9.80 Sendevause. 9.45 Zeit, Nachrichten. Wasserstandsmeldungen. 10.00 Von München: Die Sendlinger Bauernschlacht. 10.30 Lieselotte Hoppe: Kindergarten. 11.00 Richard Heinemever: Was ist los im Sport? 11.10 Sendepause. 12.00 Von Stuttgart: Buntes Wochenende. Die Kavelle Theo Hollinger. Der Gaumusikzug des Reichsarbeitsdienstes 27 unter Gaumusikzugführer Vogel. Solisten: Karl Spittel, Flöte. Kurt Dörflinger, Saxophon. Alfred Kuntzsch, Klavier. 13.00 Mittagsmeldungen und Glückwünsche. 13.15 Von Stuttgart: Fortsetzung des Konzerts. 14.00 Mittagsmeldungen. 14.15 Wochenendkonzert. Schallvlatten. Zusammenstellung: Ernst Kalthoff. 15.15 Jungmädel singen und erzäblen: Die merkwürdige Geschichte von einer füßen Stadt, knusperigen Leuten und verrutschten Rosinen. 15.45 Wirtschaftsmeldungen. 16.00 Zur Unterhaltung. Es spielt das Kammerquintett. Fritz Baur, Baß. Michael Agnes, Klavier. 16.50 Das Reibeisen. Daß' sowas gibt Eine Jagd auf Kitsch, bei der man nach Gefallen beulen oder lachen kann. Von R. Schneider=Franke. Spielleitung: H. Cassimir. Aufnahme vom Reichssender München. 18.00 Der neue Funkplan. Was bringt der Reichssender Köln in der nächsten Woche? 18.05 Kleine Musik. Schallplatten. 18.20 Wie kam er rein?— Wie geht das aus? Der Nikolaus im Rundfunkhaus! Ein lustiges Hörsviel von G. P. Gatb. Spielleitung: H. Häuschen. 19.00 Alte Musik zum Feierabend Es wirken mit: Der Aachener Madrigalkreis. Leitung: Josef Kuck. Carl Eugen Koerner, Violine Will Smit, Violine. Hans Haaß. Klavier. 19.45 Momentaufnahme. 20.00 Erste Abendmeldungen 20.10 Fideler Wochenschluß des Reichssenders Köln mit dem lustigen Kleblatt. Mitwirkende: Kläre Oansen, Sovran. Elisabeth Reichelt, KoloraturSopran. A. Weikenmeier, Tenor. W. Schneider, Baß=Bariton. Die sechs frohen Sänger. Das Große Orchester des Reichssenders Köln unter Leitung von Otto Jul. Kühn. Der Kammerchor des Reichssenders Köln unter Leitung von Jofef Breuer. Spiélbuch: Heinrich Runte. Zusammenstellung und Leitung Gustav Kneip. 22.00 Zeit. Wetter, Nachrichten. 22.30 bis 24.00 Von Leipzig: Und morgen ist Sonntag. Zum frohen Wochenende tragen bei: Paula Mara, Sopran. Das Freundorfer Duo: Jorgo Chartofilax, Mandoline. Hans Hendrick=Wehding und die Kavelle Heinz Putsche. Sonntag, 6. Dez. Hafenkonzert. 6.00 Von Hamburg: an Bord des Luxusdampfers „Reliance“ der HamburgAmerika=Linie von Antritt seiner Weltreise. 8.00 Zeit. Wetter, Wasserstandsmeldungen. 8.05 Kleine Erinnerungen von Wilhelm Schussen. Sprecher: P. Württbenberger. 8.15 Musik am Sonntagmorgen. Das Westd. Kammer=Orchester unter. Leitung von Hermann Hagestedt. Margret Flecken, Mezzo=Sopr. R. Fritzsche, Flöte. Hans Haaß. Klavier. 9.45 Sendevause. 10.00 Von Leipzig: Tragt Eure Herzen in den Morgen. 10,30 Karl Schmitt=Walter singt. Wilh. Backhaus spielt! Schallplatten. 11.00 Von Hamburg: Ernte des Meeres. Ein feuchtkaltes Sviel um den Fisch in vielen Szenen. 12.00 Von Berlin: Musik am Mittag. Kleines Funkorchester. Leitung: Willi Steiner. Mandolinen=Orch. Napoli. Leitüng: Willi Rosenthal. Akkordeon=Duo W. Glahe. 13.00 Ein Wort an die Hörer. 13.10 Glückwünsche. 13.15 Von Berlin: Fortsetzung des Mittagskonzerts. 14.00 Lustiger Rätselfunk. 14.30 Der Kievenkerl packt aus. Für jedermann etwas: Für Kleingärtner und Kleintierhalter, für Bauer u. Bäue rin. Auf der Reichskleintierschau in Essen. Ferner: Kohlereien durch sechs Provinzen. Leitung: Dr. K. Holzamer. Fahrschule Schneider Herne, Altenhöfenerstraße 1 für alle Klassen. 15.15 Neue Volkserzähler der Heimat und zwischendurch Musik. J. Hüsch: Das Nachhausekommen. Phil. Faust: Meine Kelle. 16.00 Nette Sachen aus Köln. Mitwirkende: Hanne Graebener, Sopran. Ludwig Matern, Tenor. Anton Zbik, Bartton. W. Schneider, Baß=Bariton. B. Hühnerfürst, Fagott. Kurt Schäffer, Violine. Leo Kowalski,Klavier. Mitglieder des Großen und Kleinen Orchesters. Der Kammerchor des Reichssenders Köln. Leitung: Josef Breuer. Das Kleine Orchester des Reichssenders Köln. Leitung: Leo Eysoldt. Sprecher: Lotte Ftivsche, Martha Walter. Hans August Herten, Paul Avel. Spielbuch und Leitung: Günther Bungert. 18.00 Wo bist du. Kamerad? Funkappell alter Frontsoldaten. 18.30 Emil Roosz spielt! Schallplatten. 18.40 Fr. Griese: Das deutsche Dorf. 19.00 Kammermusik. 19.30 Aus Düsseldorf: Kunstturnkampf Niederrhein— Nordmark. 19.45 Sportvorbericht. 20.00 Ein Abend bei P. Lincke. Mitwirkende: Lotte Loeffel, Sopran. Melitta Wittenbecher, Soyr. Fr. Eugen Engels, Tenor. W. Schneider, Baß=Bariton. Der Kammerchor des Reichssenders Köln. Leitung: Josef Breuer. Das Große Orchester des Reichssenders Köln. Leitung: Otto Jul. Kühn. Zusammenstellung: H. Hoppe. 22.00 Zeit, Wetter, Nachrichten. 22.30 bis 24.00 Von München: Tanzmusik. Es spielt das Münchener Tanzfunkorchester. Leitung: Carl Michalfki. Monlag, 7. Dez. 6.00 Morgenlied— Wetterbericht für den Bauer. 6.05 Von Stuttgart: Leibesübungen. 6.30 Von Frankfurt: Frühkonzert. Ausfübrende: Gaumusikzug des Arbeitsdienstgaues 24 Mittelrbein=Koblenz. Leitung: Musikzugführer W. Kapvelt. 7.00 Von Frankfurt: Morgenlied— Morgenruf. Nachrichten, anschl. aus Kö ln: 8.00 Kalenderblatt. Zeit, Wetter. Wasserstandsmeldungen. 8.10 Hilde Bremus: Frauenturnen. 8.30 Froher Klang zur Arbeits pause. Hans Bund und sein Orchester 9.00 Ratschläge für den Küchenzettel der Woche. 9.30 Sendevause. 9.45 Zeit, Nachrichten. Wasserstandsmeldungen. 10.00 Von Stuttgart: Rauvelzchen. Winterliches Märchenspiel von Ludwig Hofmeier. 10.30 Richard Heinemever: Was brachte der Tportsonntag? 10.40 Sendepause. 11.50 Bauer merk auf. Was will der LandjugendAustausch? 12.00 Die Werkpause des Reichssenders Köln. 13.00 Mittagsmeldungen und Glückwünsche. 13.15 Mittagskonzert. Es spielt das Große Orchester unter Leitung von O. Julius Kühn. Kläre Hansen, Sopran. Grete Ackermann, Alt. Fr. Eugen Engels, Tenor. 14.00 Mittagsmeldungen 14.15 Forts. des Mittagskonzerts 15.00 Für unsere Kinder: Die Singestübchen. 15.30 Sendepause. 15.45 Wirtschaftsmeldungen. 16.00 Vom Deutschlandsender: Musik am Nachmittag. Es spielt das Unterhaltungsorch. des Deutschlandsenders. Leitung: Otto Dobrindt. 16.50 Aus der Musikgeschichte unseres Sendegebiets. Carl Leibl. Ein vergessener Kölner Komvonist. Eine Hörfolge von Professor Walter Bombe. Mitwirkende: Das Große Orchester und der Kammerchor des Reichssenders Köln. Leitung: Otto Jul. Kühn. Egbert Grave, Klavier. 17.30 Schaffende Heimat. Der Kumpel baut sich ein Haus. Besuch bei einem Neusiedler in Ibbenbüren. Neuer Arbeitseinsatz. Aus Altem ward Neues. In der Anschulungswerkstätte Krefeld. Funkberichte aus unserem Werktag von H. Häuschen. 18.00 Kleine Musik. Es spielt das Kammerquintett. Heinrich Schlenkhol Sesrrsgferung en Tager Grabenetr 16 o Kohlen m Koks Briketts Anthrazit WI EAEESSCEE TEEEEE EEE SEEETEEENRTEIENS EEEE SEETTEE TEEE ONEENCLLEEE S EEEEE TEEEESEEEE ESEEEEETNETNNEETEEE IISEEERENEEAT Am Sonntag, dem 13. u. 20. Dez., von 14-19 Uhr geöffnet Ein Radiogerät unterm Veihinachtsbaum, das ist das schönste Geschente! inige Beispiele aus der Fülle meiner Auswahl mud-Netzgerät mit gutem Lautsprecher 49.50 Der gute Volksemplänger 76.— (auch auf 18 Raten, Anzahlung RM. 7.25). Mende-, Nora-, Telefunken-Fernempfänger mit Sperrkreis, Stationsskala usw. (Stromverbrauch nur etwa ¼ Pfg. je Std.) 139.— bis 143.— A. E. G., Mende-, Nora-, Schaub-, Loewe-, Philips-, Saba-Fernempfänger mit volldynamischem Lautsprecher 151.— bis 161.— Mende-, Körting-, Saba-, Telefunken-, Loewe-, Staßfurt-, Nora-Zweikreiser mit großer Trennschäffe und allen technischen Neuerungen 198.— bis 225.— Blaupunkt-, Saba-, Körting und TelefunkenSuperhet-Empfänge4 1 256.— bis 381.50 Besonders empfeh geschenk ist die Sehoer Moder eine Spezialität C. Th. Pabrikniederlage og. Dickehage. Bahn ox. W. Jansen, a. Klische. Drog. z. K gn. v. d. Heydtstr. Kottsieper. Sodinge ge. Kirchstr. 16. rninghaus, Castrof Bochum-Gerthe: Lé Lebewohl gegen Hühne haut Blechdose(8 Pfla Apotheken u. Drog Drok. z. Kreuz. P Klisci u. Bahnhofstraße 145: ler. H.-Oöringstr. 12: bei der evzl. Kirche: Kottsleper. Bahnhofstr Mastholl. Wiescherstr. 80A keicht, mitd SCHIRIN vollmundig, würzig MEISTERDANKAEge mild. charaktervoll 50 und 25 Stk.Pack. vorrätig. Grosse Auswahl in 10 Stk. Pack. von Rm. 19° an aufwärts FRMUZT Herne, Bahnhofstr. 40, Recklinghausen-Süd, Bochumerstraße 128 Markt 10. Tel. 3405