öffneten Fet des KartoffelGruß der Heiaten: Urlauber, fahren, junge ed nahmen und auch er im feldin den wenigen is noch fahren. Inschluß warten; eilchen und nickt or dem Bezirksem manchmal im Die Tür ist ger hallen eilende das Meldebüro. weis des Rotterd fragt nach dem m. Ich habe seitPaß, mit dem ich rchgelogen habe.“ id fragt schmunerr Larsen, alias ie Der 1655 Gehorst, Jetzt scheint hält den Zeigesters, blickt den H dann, an den *— n Richtigen geragung und beder Gefreite den dels wird plötzlich al über den Band, abei streifen seine Er fragt: 4. Juli 1885, gestellt, 1907 als die Augen. pf und fragt erMit drei Jahren nd unfähig zum ch seine Stimme hre erhalten und einer Frau in der eln: Wir müssen uns ken: Brasilien herüberjene, daß das Geendlich freundlichen Ausen eine Ausnahme mal fragen!“ ortsetzung folgt.) haften nachmittag. Am rnhalle in Remmigr RF.=Frauenschaft Da wichtige FraTeilnahme erwartet. scheinen. Gäste sind Todart ch ldenen Kranz. Eduard Bösken Nr. 33, auf zurück. Das erfreut sich noch Gemeinschaftsarbeier Jubilar nach häueinde Brennmaterial en beide in der Geeichen Leben— er u. Mehrere Kinder sr. Dem Jubelpaar sche. Auf der Landstraße die Leiche einer 55folgende Personalgroß, in gutem Erwarme Strümpfe, warzen Halbschuhen, die Arme lagen eindurch Herzschlag einPersonalpapiere fehlidentifiziert werden. staatsanwaltschaft in ehörde zu richten. Das Fest der silberMische und Frau ichen Glückwunsch! tleiter: August Prüßner erlag: Lipp. Staatsztg., 7. 2. ist Pl. S gültig iche ansprechend, sucht: strup. ut erhalten, zu kaufen : 659 L. St. kaufen oder leihen ges. Lukaschewit, Entrup 38. mmer sucht alleinstehende kausen oder zu leihen. durch Buchdruckere Humst erhalten, gesucht. ZuL. St., Bad Salzuflen. uschriften: 00285 L. St., 380 Bolt, 3X10 Amngebote: 487 L St. d. spät. ein gutes, neurad und RR.-Gewebr. ind, Lothe Nr. 42, bei .) ndwagen(gebraucht) zu na Dr. E. Otto& Co., detmold, Schloß. rau E. Ostendorf, Bad inenstr. 9, d. 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Die Bedindecuna der Lieterung Lippischer Kurier Nr. 55.— 12.(125., Johrgang. AMTLICHES ORGAN DER NSDAP AP. 885T UNT Lwppische Landeszeitung au Rückdadl des Bezugsgeldes Für fernmündl. aufgegebene Bläte D SAMTLICHER BENORDEN Detmold, Sonnabend Tonnlog, 3./4. Mörz 1945. Höhepunkt der schweren Kämpfe im Westen Ostschlacht weiter in der Zwischenphase Schwerbunkte der amerikanischen Angriffe westlich Köln und bei Trier (Drahtmeldung unserer Berliner Schriftleitung.) B. Berlin, 2. März. Die Schlachl im Westen des Reiches stellt an die Abwehrkraft der deutschen Truppen die höchsten Auforderungen und sorderl in jeder Stunde von jedem einzelnen Soldaten Einsatzbereitschaft bis zum letzten. Auf Besehl Eisenhowers und Montgomerys greisen die brilischen und amerikanischen Armeen mit allem an, was ihnen zur Verfügung steht, einschließlich der operativen Reserven, um eine Entscheidung im Norden der Westfront zu erzwingen und damit die von Churchill als so gefahrvoll bezeichnele Deppelbelastung der alliierten Kriegführung auf dem Kontinent und im Fernen Osten aufzuheben. In der jüngsten Entwicklung zeigt sich in der Westt immer deutlicher das operative Zusammenwirken en der britisch=kanadischen Kampfgruppe im Raum aas—Niederrhein und dem linken Flügel der amerikanischen Großoffensive zwischen Rhein und Nur. Aus den Kämpfen der letzten Tage hat sich eine deutsche Abwehrfront zwischen Goch und München=Gladbach herausgebildet und mit dem Zentrum Venlo einen bis an die Maos zurückhängenden größeren Bogen gebildet, gegen dessen Nordflanke britisch=kanadische Verbände jetzt aus dem Abschnitt Goch heraus in Richtung auf Geldern einen starken Druck ausüben, während der linke Flügel der 9. USA.=Aimee zwischen Roermond und München=Gladbach sich mit starken Kräften nach Norden zu entfalten versucht. Mit dieser kombinierten Aktion verfolgt das alliierte Hauptquartier zweifellos das Ziel, den bis zur Maas noch zurückfallenden deutschen Frontbogen— der frontal nur über die Maas mit großen Schwierigkeiten und Verlusten bezwungen werden könnte— durch strategischen Zwang zum Einsturz zu bringen und den gesamten niederrheinischen Raum nirdlich der Linie München=Gladbach—Neuß in die Hand zu bekommen. Die Nordflanke der amerikanischen Offensivfront verläuft über München=Gladbach und reicht nach Osten bis nach Neuß, das von den amerikanischen Spitzen ebenfalls erreicht wurde. Die nach Osten gerichtete Kampffront der amerikanischen Offensive verläuft aus dem Raum von Neuß nach Süden und lehnt sich im wesentlichen an den Flußlauf der Erft bis etwa in das Gebiet von Mödrath an, um dann in einem großen nach Südwesten führenden Bogen über den Raum von Zülpich das Quellgebiet der Rur zu erreichen. Der Schwerpunkt der amerikanischen Anstrengungen an dieser Front liegt in dem Abschnitt westlich Köln, und zwar im Gebiet der zwischen Düren und Köln verlaufenden Bahnen und Straßen. In Richtung auf Köln führen die Amerikaner starke Angriffe, mi denen sie die deutsche Verteidigungszone an der Erst zu durchbrechen suchen. Bei Bedburg konnten sie auf dem Ostufer des deutschen Abwehr aufgefangen wurden. In militärischen Kreisen werden die hier tobenden Kämpfe als besonders heftig gekennzeichnet Der Raum von Trier bildet einen zweiten Schwerpunkt der Kämpfe an der Westfront. Amerikanische Kräfte greisen hier seit Tagen aus dem Raum von Bitburg mn der Eisel und aus dem Brückenkopf an der unteren Saar umfassend die Stadt Trier an, die eine starke Sperre für die durch das Moseltal führenden wichtigen Verbindungslinien bildet. Während im Raum von Bitburg die Wucht der amerikanischen Angriffe nachgelassen hat und die operatioe Entfaltung des umfassend angelegten Angriffs mißlang, konnten die aus dem Raum von Zerf nach Norden und Nordwesten vordringenden amerikanischen Kräfte ostwärts Trier die Mosel erreichen und bis zum östlichen Stadtrand vorstoßen. Die weitere Entfaltung des aus dem Raum von Zers. in östlicher Richtung geführten Angriffe sing sich an der hen Abwehr im Tal der Ruwer, die in nähe von Trier in die Mosel fließt. Die Schlach im Osten steht weiterhin in der Zwischenphase, in der die Sowjets durch Operationen in Pommern und Schlesien an den Flanken die Voraussetzungen für eine Entfesselung der hinter der mittleren Oderfront angestauten Angriffsmassen erstreben. In Pommern versuchen die Sowiets in zwei Abschnitten nach Norden auszuweiten. Sie konnten einen schmalen Panzerkeil bis an die Straße Köslin—Schlawe vortreiben. Ihre Anstrengungen, die beiden Flanken des noch schmalen Einbruchsraumes auszuweiten, wurden dogegen durch deutsche Panzerkräfte durchkreuzt. Auf ostpreußischem Boden halten die deutschen Truppen den konzentrischen Angriffen starker sowjetischer Kräfte weiterhin erfolgreichen Widerstand. Im Süden der Ostfront, also im schlesischen Kampfraum, örkt die Angrenzung der Um versuchen die Sowjets jetzt verstärkt die Angrenzung Schlachtfelder nach Westen und Süden vorzuschieben. die füdliche Begrenzung, die bieher durch die Linie Zobten— Striegau—Lauban—Görlitz gebildet wurde, in Richtung auf das Riesengebirge vorzuschieben, griffen die Sowjets jetzt mit storken Kräften nördlich Zobten und bei Lauban an Sie vermochten die deutsche Abwehrfront bis an die Berghänge des Zobten zurückzudrängen konnten dagegen im Raum von Lauban nur unbedeutende Geländegewinne erzielen. Die westliche Begrenzung des schlesischen Kompfraumes wird weiterhin durch die Neiße=Linie gebildet, die besonders im Raum von Guben einem starken sowjetischen Angriffsdruck ausgesetzt ist, aber alle Uebersetzversuche der Gegners über den Fluß vereitein konnte. Die Rede eines politischen Falschspielers Roosevelt berichtet vor dem USA.-Kongreß— Unverschämte Beleichigung des deutschen Soldaten Berlin, 2. März. Nachdem Churchill vor dem Unterhaus inen Jalta=Bericht abstattete, hat nu auch der USA.= kräsident Rooseveit seiner Pflicht genügt, indem er dem Kongreß den von ihm erwarteten Bericht über den Befehlsempfang bei Stalin vorgelegt hat. Daß Roosevelt dabei nur das mitgeteilt hat, was er dem USA.=Parlament vorsetzen zu können meint und verschwieg, was wirklich in Jalta von den drei Weltverschwörern ausgeheckt worden ist, bedarf keiner besonderen Hervorhebung. Mit der ihm eigenen heuchlerischen und verlogenen Art hat Roosenelt kunstvoll alles verdeckt, was dem USA.=Volk unangenehm zu hören wäre. Dafür hat er ihm eine künftige Weltsicherheitsorganisation vorgegaukelt, die den großen Bereich seine: Phantasie kundtut. Er hat nur übersehen, daß ein Pfeiler. und zwar der stärkste dieses schewismus sein wür Frieden miteinander verraten. 65 P undtul. Er hal nurr übersehen, daß ein Pfeiser, er stärkste dieses Weltfriedensgebäudes, der Bolsein würde. Wie sich aber Bolschewismus und teinander vertragen sollen, bat Roosevelt nicht Es erübrigt sich, die phrafenreichen Ausführungen des Präsidenten im einzelnen zu behandeln. Seine ganze Rede heit bringen möchte, bold drohte er seine Schmähungen und Beschimpfungen gegen den Nationalsozialismus an. Dabei verstieg er sich zu der unverschämten Verleumdung, daß die deutschen Soidaten Jalta und Sewastopol, die er selbst gesehen habe, zum Schauplatz„hemmungsloser Zerstörung“ gemacht hätten.„Ich habe Sewastopol und Jalta gesehen". erklärte dieser freche Lügner,„und weiß, daß der deutsche Militarismus und der christliche Anstand gemeinsam keinen Platz auf der Erde haben.“ Das sagt der Oberbefehlshaber der amerikanischen Luftgangster, die deutsche Städte überfallen, Wohngebiete wehrloser deutscher Menschen in Schutt und Asche legen, die einen hemmungslosen Krieg gegen Frauen und Kinder führen, die Kulturstätten zerstören, Krankenhäuser boinbardieren und Kirchen schaden. Nur eine so verlogene Kreatur wie Roosevelt kann die Stirn haben, deutschen Soldaten„hemmungslose Zerstörung“ unterschieben zu wollen. Wann haben wohl je die russischen Gebiete eine solche Ordnung und solche Blüte erlebt, wann haben wohl die Menschen dort soviel Ruhe und Betreuung gefunden, wie in den Zeiten, da deutsche Soldaten das Land besetzt hielten? Ausländische Berichterstatter, die damals die russischen Gebiete gesehen haben, haben darüber mit Bewunderung geschrieben. Sie selbst strafen Roosevelt Lügen Roosevelt hat auch den„befreiten" Völkern wieder einmal Trest zugesprochen. Ihre„politischen und wirtschaftlichen Probleme“ will er mit seinen Verbündeten lösen, er will ihre Wirtschaft wieder in Ordnung bringen, die„durch die Naziplünderer an den Rand des Ruins gebracht wurde". Es ist also nicht wahr nach Roosevelt, daß Hunger, Elend und Arbeitolosigkeit in Frankreich, Belgien, in Italien und in dem von den Engländern besetzten Teil Hollands herrschen? Es soll nicht wahr sein, daß die Bevölkerung seit der alliierten Besetzung der Länder nicht einmal das Nötigste zum Leben hat, daß Kinder und Greise erfrieren und die Menschen in dumpfer Verzweiflung leben. Alle Berichte englischer und amerikanischer Korrespondenten und die Aussagen führender Politiker, die immer wieder zugeben müssen, das erlebt zu haben, sollen also gelogen sein? Nur so ein infamer Schwindler und Falschspieler wie Roosevelt kann den Mut haben, angesichts des Elends, das er und seine Mitverschwörer über die„befreiten“ Völker gebracht haben, sich als der große Beschützer dieser Staaten noch aufzuspielen. Geradezu widerlich muten Roosevelts verlogene Phrargenihe: sen über seine Weltfriedensorganisation an, wenn man weiß, daß er und seine jüdischen Hintermänner nichts anderes als die Macht des USA.=Dollars erstreben, wenn man sieht und erlebt, daß der Bolschewismus, der ja der Hauptträger dieses Weltfriedenssystems werden soll, seine Steppenhorden gegen die Kulturwelt anlaufmn läßt, wo sie morden, plündern, brandschatzen, Frauen schänden und hifflose Kinder abschlachten. Diese plutokratischen Ausbeuter und dieses dolschewistische Untermenschenaun, das sollen die Weltglücker und Friedensbringer sein, denen Roosevelt ein Loblied singt. Es lohnt nicht, sich mit einem folchen verlogenen politischen Hafardeur auseinanderzusetzen. Ein Eingeständnis Rooseveits soll aber nicht übergangen werden. Er mußte zugeben, daß in Jalta über den Krieg im Pazifik nicht gesprochen worden ist, also gerade dort, wo er die vitalste Frage des USA.=Volkes zu vertreten hatte, hat Roosevelt versagt und ist mit leeren Händen heimgekehrt. Schlesischer Volkssturm in der HKL. an der Ostfront. PK.-Aufnahme: Kriegsberichter Brosius, TO—EP(GBD) Erkenntnisse in der Krise# Von Hans Hertel Der Vogel Strauß ist dafür bekannt, daß er beim rannahen einer Gefahr den Kopf einfach in den ind steckt und sich dann einbildet, die Gefahr sei vorüber. Genau wie er verhielten und verhalten sich viele Menschen gegenüber dem Bolschewismus. Als der Führer 1920 seinen Kampf gegen diese Weltpest begann, wurden seine Warnungen nur von einer Minderheit ernst genommen. Es bedurfte sehr drastischer Vorgänge, bis wenigstens der größte Teil unseres Volkes die kommunistische Gefahr klar erkannte. Noch bis 1941 gab es sehr viele Volksgenossen, die den Kommunismus klar unterschätzten. Heute ist diese Gefahr überwunden, und niemand in Deutschland zweifelt mehr an der Wucht der bolschewistischen Drohung. Im Ausland ist das kaum anders. Manche Völker— wie die Finnen, Rumänen und Bulgaren— wiegten sich in der Hoffnung, daß die Bolschewisten gar nicht so schlimm seien und erleben nun, wie sie langsam aber sicher ihr nationales Dasein verlieren und abgeschlachtet werden. Dieser Anschauungsunterricht hat sogar die Schweizer und schwedische Presse zu nachdenklichen Betrachtungen geführt, und selbst im angloamerikanischen Lager mehren sich die Stimmen, die bolschewistischen WeltePolitiker-— der bolschewistischen Weltgefahr warnen. Wenn heute noch Politiker wie Churchill und Roosevelt mit den Bolschewisten pastieren, dann auch nicht deshalb, weil sie die Sowjetunion für schwach halten, sondern ihre Stärke fürchten. ihre Stärke fürchten. Im allgemeinen stehen wir heute vor der Tatsache, daß die Bolschewisten nicht mehr unterschätzt, sondern berschätzt werden. Das ist ein genau so Fehler. Man darf eine Gefahr nicht überviel weniger aber in den eigenen Angstern. Wir is u Limimer en, noch träumen vergrößern. ächlichen Kraft der Bol daß es vollkommen über durch Ueberschätzung ein Deutsche haben mit der tatschewisten so viel zu schaffen, flüssig ist, diesen Horden#psychologisches Uebe isches Uebergewiteck voraus. Die Mongolen galten, ehe man mit ihnen überhaupt in den Kampf gekommen war, als unüberwindlich, und es ist eine nicht gerade rühmliche, aber leider geschichtlich belegte Tatsache, daß damals große Teile der wehrfähigen Mannschaft noch vor dem Erscheinen der Mongolen von einem panischen Schrecken erfaßt wurden, die Waffen wegwarfen und flohen, anstatt die Mongolen totzuschlagen. Schließlich fanden sich aber immer wieder beherzte Männer, die den Mongolen entgegentraten, sie schlugen und damit Deutschland und das ganze Abendland vor dem Untergang bewahrten. So oft die Mongolen nach Europa vordrangen, so oft wurden sie zurückgeschlagen, Größte Erbitterung in der Abwehrschlacht im Westen Vordringen amerikanischer Panzer bis Neuß Erneuter starker Sowjetangriff am Zobten Aus dem Führerbauptauartier, 2. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der slowakischen Gebirgsfrout dehute der Feind seine Augriffe auf den Raum südlich Schemnitz aus und erzielte einzelne Einbrüche. Bei Altsobl zerschlugen Gebirgsjäger und Greuadiere die wiederholten Durchbruchsversuche der Bolschewisten. Nördlich des Zobten traten die Sowjets erneut mit starken Kräften und Schlachtfliegerunterstützung zum Angriff an. In harten Kämpfen konnten sie unsere Abwehrfront an die Berghänge zurückdrücken. Bei der Fortsetzung ihrer Augriffe nordwestlich Laubau erlitten feindliche Panzerkräfte bei unbedeutendem Geländegewinn wieder hohe Verluste. Unser Brückenkopf Guben wurde gegen zahlreiche sowjetische Vorstöße gehalten. An der unteren Oder blieb die Kampftätigkeit auf beiderseitige Aufklärung beschränkt. Nördlich Arnswalde draugen die Bolschewisten aus ihrem am Vortage gewonnenen Ihna-Brückenkopf in unser Hauptkampffeld ein. An den Flanken des feindlichen Einbruchsraumes in Ostvommern verbinderten eigene Pauzerkräfte auch gestern in beftigen Kämpfen eine größere Ausweitung. 72 sowjetische Panzer wurden hierbei vernichtet. Südlich Rummelsburg gewannen wir im Gegenangriff verlorenes Gelände zurück. Feindliche Pauzerspitzen draugen auf schmalem Raum weiter nach Nordwesten vor und erreichten die Straße Köslin—Schlawe. Gegen unsere Frout in Westpreußen blieben zahlreiche Einzelangriffe der Bolschewister Ar den Brennpunkten der Abwehrschlacht in Oktpreußen im Raum nördlich Mehlsack und nordwestlich Zinten bielten unsere tapferen Divisionen dem feindlichen Ansturm in auhaltend schwerem Ringen stand und vereitelten aue Durchbruchsversuche nnter hohen Verlusten für den Feind. Nordwestlich Königsberg wurde in kühnem Vorstoß ein beberrschendes Höbengeläude genommen. Die Sowjets verloren im Monat Februar 788 FlugIm Westen steigerte gestern die 1. kanadische Armee nach teilweise vierzehnstündigem Vorbereitungsfeuer ihre Augriffe zwischen dem Hochwald und der Maas. Dank der Standhaftigkeit unserer Truppen blieb der Feind jedoch in der Tiefe unseres Hauptkampffeldes liegen und verlor Iwischen Hazle und den Quelgebiet der Naer tett die Abwehrschlacht weiter mit der größten Erbitterung. Unsere Trupven stehen vor allem östlich und südbstlich Rbeodt in harten Kämpfen mit amerikanischen Banzern. die bis Neuß vordringen konnten. An der Straße Düren— Köln wurde der zum Durchbruch ausetzende Feind nach Ueberschreiten des Erft=Abschnittes zum Steben gebracht. Auch weiter südlich bis zur Urft=Talsperre wurden alle Angriffe des Gegners aufgefangen. In der vergangenen Nacht griffen stärkere Verbäude von Nachtschlachtfliegern den feindlichen Nachschubverkehr und Truspenausammlungen im Raum westlich Köln mit guter Wirkung an. Zwischen Schleiden und Bitburg führten die Amerikaner zahlreiche Ablenkungs= und Fesselungsangriffe, die ihnen nur örtliche Erfolge brachten. Südlich und östlich Trier sind heftige Kämpfe mit den aus ihrem Brückenkopf an der unteren Saar vorgebrochenen feindlichen Panzern im Gange, von denen 24 abgeschossen wurden. In Italien scheiterten erneute feindliche Vorstöße am Seuio. Vor Sarajewo in Kroatien wiesen unsere Truppen Augriffe starker feindlicher Bauden ab und festigten ihre Stellungen. Nordamerikanische Bomberverbäude zerstörten bei ihren gestrigen Terrorangriffen in Süd=, Südwest= und Südoftdeutschland wieder vorwiegend Wohnstätten der Bevölkerung. Schwere Schäden entstanden vor allem in den Stadtgebieten von Ulm. Ingolstadt und Reutlingen. Terrorangriffe der Briten richteten sich erneut gegen Mannbeim=Ludwigshafen und gegen Orte in Westfalen. In den Abendstunden warfen britische Flugzeuge Bomben auf die Reichsbauptstadt. Ueber dem westlichen Reichsgebiet wurden in heftigen Luftkämpfen und durch Flakartillerie 27 anglo=amerikanische Tiefflieger abgeschossen.— Im Monat Februar brachten Jäger und Flakartikerie der Luftwafse 918 anglo=amerikanische Flugzeuge zum Absturz. 4— Das Vergeltungsfeuer auf London wird mit nur geringen Unterbrechungen Tag und Nacht fortgesetzt. Auch die Hasenstadt Autwerven liegt dauernd unter dem schweren Beschuß unserer Fernwafsen. * Ergänsend zum Wehrmachtbericht wird gemeldet: Die tapfere Besatzung der Festung Graudenz, die seit dem 17. Februar eingeschlossen ist, hat unter ihrem tatkräftigen und entschlossenen Kommandanten, Genevalmajor Gricke, in ekstägigem beldenmütigen Ringen alle Angriffe unter hohen blutigen Berlusten für den Gegner abgeschlagen und dadurch gleicheeitig starke Kräfte der Bolschewisten gebunden. und das überdauerte alle Stürme. In Walstatt, solen entgegentrat, wurden Kadetten ausgebildet, unter eralfeldmarschall von Hindenersten Weltkrieg vernichtend geschichtliche Betrachtung Entwicklung der Ostfront, *: Ruhe z gegen, auf offenbart. stehen Reich dem Schlachtfeld bei Liegnitz, auf dem 1241 Herzog Heinrich II. den Mongolen entgegentrat, wurden 600 Jahre später preu ihnen der spätere burg, der die Russen im schlug. Aber nicht allein diese soll uns veranlassen, die wenn auch mit Ernst, so doch mit Ruhe zu betrachten Die bolschewistische Offensive geht dem Höhe nsive geht dem Höhepunkt entauf dem jeder Angriff die größten Schwächen Weit von der Ausgangsbasis entfernt, nun die Bolschewisten vor bedeutenden Nachchubschwierigkeiten. Sie haben langgestreckte, weite Flanken, an denen sie nicht immer gleichstark auftreten können. Diese weite Ausdehnung der Front hat sie gezwungen, alle verfügbaren Truppen nach vorn zu werfen, während hinter den bolschewistischen Linien leere Räume gähnen. Wir dürfen überzeugt sein, daß unsere Führung diese Situation ausnutzen wird. Vor allem müssen wir uns von der unsinnigen Vorstellung frei machen, daß die holschewistischen Menschenreserven unerschöpflich seien. Seit Teheran, wo Stalin die sowjetischen Verluste an Toten. Gefangenen und Schwerverwundeten auf 18 Millionen Mann bezifferte, haben die Sowjets ihre bedeutenden Geländegewinne mit schwersten Verlusten bezahlen müssen. Sie verloren stets ein Vielfaches unserer eigenen Verluste und können bei einem solchen Verlustverhältnis auf die Dauer keinesfalls die gleiche Angriffskraft behalten. Schon heute verwenden sie 16jährige Jungen und 60jährige Greise, bilden Frauenbataillone und bestreiten den Nachschub und das gesamte Nachrichtenwesen mit Frauen, während im Hinterland bereits die Zwölfjährigen in den Fabriken arbeiten. Einmal gehen auch die bolschewistischen Menschenreserven zu Ende. Genau so ist es mit dem sowjetischen Material. Aus eigenen Kräften konnten die Bolschewisten trotz ihrer Ueberlegenheit an Rohstoffen und Arbeitskräften nie u7 r, Maierial, übertreffen. Das gelang ihnen, nur werden ihr Material selbst an der Westfront und im Pazifik dringend benötigen. Was die Amerikaner inzwischen noch liefern, wird jetzt wieder von unseren U=Booten faßt. Unter diesen Un er sen Umständen ist es verständlich, daß tnis erdas die Hinzu kommt, daß wir der Masse des sowjetischen Materials die besseren Waffen entgegensetzen und damit auch im Material ein Verlustverhä zwungen haben und weiter erzwingen können, bolschewistische Ueberlegenheit ausgleicht. Das Musterbeispiel dafür ist das Verhältnis von Panzerfaust und dem sowjetischen T 34. Im Vergleich zur Panzerfaust hat er das 6000fache Gewicht, erfordert in der Herstellung die 15 000fache Zahl von Arbeitsstunden und das 25 000fache an Herstellungskosten. Es ist also möglich, auch die bolschewistische Materialüberlegenheit, die einmal sowieso aufhören wird, schon jetzt unschädlich zu machen. Die Kämpfe im Osten haben darüber hinaus aber stets bewiesen, daß der deutsche Soldat dem Bolschewisten überlegen ist. Während des ganzen Ostfeldzuges hat er sich gegen einen zahlenmäßig überlegenen Feind behauptet und damit den besten Beweis erbracht, daß es nicht auf die Masse der Menschen, sondern auf ihre überlegenen Kampfeigenschaften ankommt. Was schließlich die Führung angeht, so beweist es keine überlegene Führungseigenschaft, wenn Stalin mit Massen von Menschen und Material Erfolge erzielen konnte. Unsere Führung hat ihre Unterlegenheit an Menschen und Material stets durch ihre Führungseigenschaften ausgleichen müssen und gerade dadurch einen unwiverleglichen Beweis ihrer überlegenen Fähigkeit erbracht. Ihre Ueberlegenheit wird sich noch deutlicher zeigen, wenn eines Tages die beiderseitigen Kräfte etwa gleichstark geworden sind. Im Augenblick des deutschen Gegenschlages an der Ostfront wird aber auch offenbar werden, was hinter den sowjetischen Linien eigentlich los ist. Es ist bezeichnend, daß Stalin seine Deserteure heute schon nicht meyr erschießen läßt. Wir wissen, daß in allen Teilen der Sowjetunion bis zur Wolga und zum Kaukasus starke Partisaneneinheiten operieren, denen unter anderem der Armeegeneral Watutin zum Opfer fiel. Stalin lernt jetzt bennen, was Partisanenkrieg heißt. Vor kurzem mußte in Kiew ein Militäraufstand, an dem nur Kerntruppen beteiligt waren, blutig gen werden. Gleichzeitig wurden im Avertretende Kreml=Kommandant, der der Wache und drei Offiziere der Telephonzentrale verhaftet. Alles das beweist, daß in Innern der Sowjetunion, in der sich Millionen ihrer Wehrpflicht oder Arbeitsdienstpflicht entziehen, keineswegs alles in Ordnung ist und im Augenblick des ni Krei * 1 K ETI EK TATAIE schen Gegenangriffs Stalin auch schwere innere Fassen wir alle diese Gesichtspunkte zuammen, dann eraibt sich, daß wir bei allem Ernst der Lao: doch hoffen können. Jetzt kommt es vor allem darauf an, der bolschewistischen Gefahr mutig entgegenzutreten und damit die Wende zu erzwingen. Was im Weten uhglich wor, wied erst icht im. g. wo der Feind keine Luftüberlegenheit Rückschläge haben unser ganzes Volk wachgerüttelt. Der Feind im Osten wird erfahren, was das bedeutet. Eines Tages wird das Hakenkreuz doch über den Sowjetstern triumphieren! England brohen schwere Gefahren Bernon Verkleit zu der Rot in den besetzten Gebisten. Seuf, 1. März.„Krisen in Griechenland, Holland, Belgien und Serdien, Beschwerden General de Gausles, ditterer Streit zwischen den Poben, Uneinigkeit in Itollen, das sind wundervolle Gründe für jene Engländer und Amerikaner, die erklären, das Los vieler Europäer sei hoffnungslos“, schreibt Bemon Bartlett in„News Chroniele". Er weilt dann darauf hin, daß Millionen Europäer erfrieren und hungern, aber wie der reiche Mann, der den arwen Besucher inauswirft, weil die Schilderunng seinen Leides lästig ist, so seien die Engländer der erschüttternden Berichte aus Europa überdrüssig. Zwar kiüten auch die Engländer selbst Mangel und würden von Kriegssorgen bedrückt, aber man müsfe sich darüber klar sein, daß England von dem so naheltegenden Kontinent schwere Gefahren drohen, wenn die Not weiter um sich greise. Die drei Großmächte hätten in Jatta wohl Hüfe versprochen, ader es sei sehr die Frage, od diese Hüfe rechtzeitig genug eintreffe, un die geistige und körperliche Gefundhei der Völker wiederherzustellen. „Der Besucher mit dem Hut in der Hand“ :„Daliy Mall“ über brisische Demüligungen. Stockholm, 2. März. In einem Leitartikel nimmt die „Daily Mail“. Bezug auf eine Erklärung des Unterhausabgeordneten Petherick, der bei der Krimn=Dedatte Großbritannien mit einem Besucher verglich, der allzu oft mit dem Hut in der Hand in andere Länder gegangen sei. Das Blatt schreibt dazu, man dürfe diesen Ausspruch nicht als die Bemerkung eines„Unbelehrdaren" abtun, und verweist darauf, daß der Labour=Führer Greenwood das gleiche Argument vorgebracht habe. Solche Worte hätten durchaus ihre Berechtigung. Schon seit langer Zeit sei dem britischen Volk zum Bewußtsein gekommen, daß es mehr und mehr als der Junior=Partner unter den drei Verbünderen betrachtet wird. Englische Geistliche... Gens, 2. März. Der Bikar Maurice James des Ortes St. Clear. in Carmarthenshtre, wohin man Londoner Evakuierte gebracht hatte, verweigerte, wie der Londoner „Daily Mirror" berichtet, die Aufnahme von zwei klemnen Mädchen. Als ihm der Einquartierungsbeamte stattbessen zwei Jungen schickte, wies er diese ebenfalls mit Drohungen aus dem Hause. Als der Beamte dem Geistlichen Vorhaltungen mochte, daß doch kein vernünftiger Weigerungegrund vorliege, da er über genügend Räumkichkeiten verfüge, griff der Bikar dem Mann an die Kehle, schütelte in und schlug ihm schleßlich mit einem Stock bewußtlos Frankreich klagt seine„Befreier“ an Stockholm, 2. März. Die englische Zeitschrift„New Statesman and Nation“ gibt Aeußerungen emes Franzosen wieder, aus denen die Verditterung und Enttäuschung des französischen Voikes über das Ausbleiben der Hüfe, die ihm von London und Washington zugesagt wor, zum Ausdruck komnt. Die Worte des Franzosen zolgen, daß die„Befroier“ sich nicht im gertngsten unn die Not, das Elend und den Hunger im französischen Volke kümmern.„Wenn London und Washington nicht die Hüfe für Foankreich energisch betreiben, dann besteht die große Gefahr ernster Unruhen“, so beißt es in dem Bericht des Franzosen.„Ee genügt nicht, daß de Gaulle Frankreich Geduld predigt. Das Eisenbahnmatertal ist derartig knapp geworden, daß es nicht mehr ausreicht, um die Verteilung des Extstenzminimums zu sichern. Die französischen Kohlenbergwerke stehen still. Die versprochenen englischen und amerikanischen Lieferungen sind nicht eingetroffen. Aber während die fronglschen Binder und bie allem Aate in Bore errreren. d die Büros der anglo=amerkkanischen Städe überheizt. 18000 amerikanische Deserteure in Frankreich betreiden einen gigantischen Schwarzhandel und verstärken damit die ohnehin vorhandene feindliche Stimmung gegen Amerika. Japans Kriegspotential ungeschwächt Erew warnt vor vorzeitigem Optimismus im Pagifik. Gens, 2. März. Der stellvertretende USA.=Außenmintster Grew. der früher USA.=Botschafter in Toklo war, erklärte vor der Overseas=Organisation am Donnerstagabend, daß es den USA. trotz aller Fortschritte im Pozifik noch nicht gelungen sei, das sapantsche Kriegspotentlal zu schwöchen. Grew stellte laut Reuter fest:„Japan ist immer noch m der Lage, seine Produktion an Flugzeugen, Panzern, VonWnn Sicher eesihen ües ten ter diter ge schnell ersetzen und zwei weitere Millionen ausgeund phostsch geeigneter Soldaten zu den rufen. Japan hat bisher in jedem Jahr eine viertel Million neue Soldaten in den Kampf geworfen. Verstärkter Druck der 9. nordamerikanischen Armee Die I. kanadische Armee verler in fünf Tagen über 300 Panzer Berlin, 2. Mäm. Im Nordteil der Westhrout verfolgten die Angie-Ameritaner am Denuerstag mit allem Nachbrus ibten Blau weiler, Die Hampfchame von Gech und Inünmilelnnkss zmidsnm in laän mi. z.n. Verschältigen zu tantu. Dir erser kanadische Armee griff außer zwischen dem Hochwald und Weeze setzt auch östlich der Maas in der Gegend von A. serden an. Trotz hoher Verluste kam der Feind wieder nicht über einige begreugte Eindrüche hinaus. Sie wurden an neuen Widerstandsliuten ausgeglichen. Wiederholt ließen sich nasere Fallschirmjäger zunächst von seindlichen Panzerrabeln überroden, um bann die folgenbe Jusanterte niederzukämpfen und die eingebrochenen Panzer mit Pauzerfaust zu vernichten. Sie zerschossen dabei an einer Stelle 15 Panzer. Selbst der Gegner mut eingestehen, daß er gegen den anatischen Widerstand nuserer Soldaten und das guigeleitete Jener unserer schweren Waffen nur schrittweise vorwäckskommen kaun. Arfillerie zerschlug füdlich üdem inverhalb von 10 Stunden fünfmal die Vereitstellung zweier britischer Insankerie-Regimeuter und vernichtete dabei 16 Begleltpanzer. Die erste kangdische Armee verlor während der letzten fünf Tage mehr als 300 Panzer, was der Ausrästung von zwei vollfländigen Panzerdloifionen entspricht. Den nach Süden drängenden Kanadiern versuchte die neunte nordamerikanische Armee aus dem Raum zwischen Roermond und München=Gladdach entgegenzustoßen. Sie stärkte weiterbin ihren linken Angriffsflügel und überdie Straße Vanlo—Viersen nach Norden. Einige rüche fingen unsere Truppen an neuen Riegelstellungen hart nördlich dieser Straße auf. Bei der Bildung der Sperre wurden sie durch den zähen Widerstand unserer im Rücken des Feindes weiterkämpfenden Stügpunkte unterstätzt. Weiter südlich nadm unsere Artillerse die sich am Westrand von München=Gladbach und Rheydt erneut zum Stoß durch die Ortschaften dereitstellenden feindlichen Panzer wirksam unter Feuer. Um verlustreiche Straßenkämpfe zu vermeiden, setzte der Gegner zwischen Rhepdt und Grevendroich einen Umfassungsstoß nach Norden an und drang bis an die Bahnlinie München=Gladbach—Neuß vor. Dieser Angrifsokeil zog energische eigene Gegenangriffe, von Norden, Osten und Süden kommend, auf sich. Die Panzerkämpfe dauerten hier bei Nacht noch an. Zwischen Grevendroich und der Straße Düren—Köln hat sich der Feind nunmehr in breiter Front an die Erftsente herangeschoben. An den Hauptübergängen drückte er mit starken Kräften gegen unsere Sicherungen, um Brückenköpfe zu gewinnen. In Bedburg, Vergheim und anderen Ortschaften an der Erft entbrannten schwere Häuserkämpfe. Es gelang unseren Truppen, die Nordamerikaner in einem schmalen Uferstreifen abzuriegeln. Die feindlichen Uebersetzstellen, aber auch unser Sperriegel, liegen unter schwerem Artilleriebeschuß, der auch den Stadtbezirk Köln ergriff. Oestlich, südöstlich und südlich Düren sah sich der Gegner nach geringen Fortschritten meist rasch wieder abgerlegelt. Auch im Raum beiderseits Trier verstärkten die Nordamerikaner ihren Druck. Während sie in der Gegend von Bitburg und an der Koll im wesentlichen abgewiesen wurden, konnten sie auf dem Ostufer der unteren Saar. nach Norden vorstoßend, an den Stadtrand von Trier herankommen. Dort entbrannten aus eigenen Gegenangriffen schwere, noch in den späten Abendstunden anhaltende Kämpfe. Mit weiteren Panzerkräften versuchte der Gegner seinen Angriff auch nach Osten und Süden vorzutragen. In den Waldungen östlich Zerf wurde den ganzen Tag über erbittert gekämpft. Die feindlichen Angriffe nach Süden blieben erfolglos. Von den übrigen Abschnitten der Westfront werden nur örtliche Kämpfe gemeldet. Mit Hanzerfaust, Sturmgeschütz und pak Aus den Kämpten bei Schwarzwasser Berlin, 2. März. Als der 42jährige Kumpel einer oberschlestschen Kohlengrube, Ludwia Segetd aus Paulsdorf Nanowmk. unoche der Kriegsereignisse seiner Alden nicht mehr nachgehen konnte, meldete er sich als Freiwilliger bei einer Schijäger=Division. Der alle Oberjäger Segeth wurde als Zugführer eingestellt und machte auch gleich einen Angriff mit, den die Schijäger weit in die feindlichen Stellungen hineinführten. hier stellte sich ein volschewisttscher Panzer in den Weg. Segeth pirschte sich in dem seindlichen Graben an den Kompfwagen heran und trat ihm auf zehn Kllometer Entfernung mit seiner Panzerfaust so wirksam entgegen, daß der Tunn abflog. Der Angriff der Schtjäger Auf dem Bahndamm bei Schwarzwaffer, den die Schijäger besetzt hielten, lag den Morgen über seindliches Granatwerferfeuer, das darm kangsom abflaute. Plößzlich führten die Bolsch=wisten mit auen schweren Waffen einen heftigen Feuerschlag Dann rollten ihre Panzer auf der Straße längs des Bahndammes heran. Den ersten mußte der Gefreite Sedastian Möschel ungeschoren vorbeiziehen lassen, der in seiner Deckung log hinter ihm ein anderer Schijäger, den der Feuerstrahl seiner Panzerfaust gefährdet häue. Möschel schickte den Kameraden in eine andere Deckung und nahm nu den zweiten Panzer aufs Korn. Dem saß auf 25 Meter Entfernung die Panzerfaust zwischen Turia und Heck. Für den Bruchtell einer Setunde war der Enschuß als schwarzes Loch sichtbar, dann flog der Kampfwagen auseinander. Der erste Panzer, den der Gefreite hatte vorbetfahren lassen, konnte noch etwa dreihundert Meter weiterrollen, bis auch ihn das Schicksal in Gestat einer Panzerfaust erreichte. Das benachbarte Dorf Siebenkurfürsten hatten die SoSturmgeschütz unterstützen sollte, fand eine günstige SchußStellung, von der aus er in kurzer Zeit vier Panzer vernichten konnte. Darauthin verzogen sich die übrigen seindlichen Panzer schnell. Der Kern des bolschewisttschen Widerstandes war damtt zerschlagen. Nun griffen die Grenadiere an. Die Bolschewisten flüchteten in hellen Scharen und ließen in dem pantkartig geräumten Dorf viele Tote zurück Südlich Schwarzwassex rannten die Sowsets tagelang mu massierten Panzerkräften gegen die Stellungen einer rheurisch=westsältschen Infanteriedwoision an und holten sich immer wieder blutige Köpfe. Als sie neuerdings Panzer bereitstellten, zogen unsere Männer undemerkt vier schwere Panzerabwehrkanonen vor die eigene Hauptkampflinie und legten sich auf die Lauer. Als dann am Morgen der feindliche Angriff mit Artillerte und Saivenfeuer begann, rasselten die bolschewisttschen Panzer im Rauch der Einschläge und imn Bodennebel an unseren Paks ungesehen vorbei. Aber die Panzerjäger verloren nicht die Geduld. Am Abend kamen die feindlichen Kompfwagen von ihrem vergeblichen Angriff zurück, und num war die Sicht besser. Die Panzerabwehrkanonen eröffneten schlagartig das Feuer, und vier feindliche Panzer blieden liegen. Der Gefreite Christian Schiffer aus Wirkesdorf am Rhein schoß davon zwei ab ELAAE EIAI und beschäbigre einen ornien schwer. Starker Mann am Moskauer Sängelband Edens kläglicher Versuch, britische Stärke zu demonstrieten. Stockholm, 2. März. Im britischen Unterhaus gab er am Donnerstag noch ein kleines Nachspiel zur Polendebatte, bei dem Eden versuchte, Englands Stärke zu demonstrieren und so zu tun, als ob es noch einen englischen Standpunkt und eine englische Außenpolitir gäbe. Eden erklärte nämlich, Churchill und er hätten in Moskau die Vertreter jenes Lubliner Komitees kennengelernt und feststellen müssen, daß diese überhaupt keinen günstigen Eindruck machten. Es stehe außer Zweifel, so betonte Eden im Brustton der Ueberzeugung, daß England diesen Ausschut nicht anerkennen werde. Er wies darauf hin, daß oskau jetzt die Besprechungen des sowjetischen Außenministers mit den Botschaftern begännen.„Wir werden sehen“, sofügte Eden hinzu,„ob dort eine umsaßsende repröentative Regierung geschaffen werden kann. Wenn nicht, sann wird es bleiben wie jetzt!“ Damit war das kleine Schaustück von dritischer Stärke, das Eden der Weltöffentlichkeit vorzuspielen sich bemühte, schon zerplatzt. Wenn diese Ausführungen auch furchtbar stark klingen sollten, so waren sie in Wirklichkett doch das Gegenteil: Denn wenn es nicht gelingt, in Moskau zu einer Einigung zu kommen, dann bedeutet das nichts anderes, als daß an dem von Moskau in Polen geschaffenen Zustand nichts geändert wird. Auf verschiedene Fragen mußte Eden ferner die peinliche Tatsache zugeben, daß die Frau des polnischen Exilpremiers Arcilzewikt mit einigen weiteren Frauen, die in Polen für das Rote Kreuz tätig waren, von den sowjetpolnischen Machthabern verhaftet worden ist.„Natürlich werden wir diese Angelegenheit nicht mit dem Lubliner Komitee veryandeln, das wir nicht anerkennen“, so erklärte Eden,„sondern mit der Sowjetregierung.“ Dieser delikate Hinweis ist besonders aufschlußreich wegen der wahren Hintermänner des Lubliner Komitees. Rapola und Heimschulen wohlbehalten zurückgeführt. Berlin, 2. März. Der Inspekteur der Nationalpolitischen Erziehungsanstalten und Deutschen Heimschulen dat bekanntgegeden, daß die Jungmannen der Nationalpolitischen Erspchungsonstalten und Schüler und Schülerinnen der Deutschen heimschulen aus den zu evakuierenden Gebieten ohne Ausnahme wohlbehalten zurückgeführt werden konnten. 10 000 englische Bergwerks= und Hasenarbeiter im Streik. Stopholm, 2. März. 10000 britische Bergwerks= und Dockarbeiter sind am Donnerstag in den Streik getreten. Vierzig Bergwerke in Ayrshire, Eise und Lanarkshire mit 7000 Verßleuten sind damtt stillgelegt. Weiter traten 3000 Londoner Dockarbeiter in den Ausstand. Die Gewerkschaft und die Hasendehörde von London defürchtet laut Reuter, daß sich der Streik auch auf andere Docks, auf denen Nahrungsmittel und Kriegslieferungen verladen werden, ausdehnen könnte. Frout in der Eifel Von Kriegsberichter Harry Gchm. Elsolfront, 2. März.(PK.) Nach wochenlangem Froß, Schnee und Regen ist in der Eisel jetzt der Frühling eingezogen. Die Straßen trocknen allmählich ab. Nur in den Splittergräben und Stellungen steht noch das Wasser. Unter dem Bombenterror der Nordamerikaner hat das Land gedlutet. Weiter vorn im unmittelbaren Frontgediet sind Dörfer vom schweren Artilleriefeuer heimgesucht, und dort, wo Ortschaften und Städte im Laufe der Kämpfe mehrmals hren Besitzer gewechselt haben, zeigen nur noch en und Trümmer die Stadt an. Die Bevölkerung der Eisel, für die der Krieg schon einmal in so weite Ferne gerückt war, hat in diesem Winter ihre Opfer gebracht und viele Verluste gehabt. Aber sie ist trotzdem nicht von ihrer kargen Scholle gewichen und sieht mutig allen Gefahren entgegen. Das Leden in den Dörfern geht weiter Die Einquartierung in einigen Dörfern wechsekt häug. Für die verschmutzt und abgekämpft aus den Westwallunkern und Feldstellungen kommenden Soldaten ist die herzliche Fürsorge der Bevölkerung wohltuend und stärkt die Kampfmoral. Denn sie erkennen, daß die Heimat ungebrochen hinter ihnen steht. Aber auch für die Bevölkerung ist die Berührung mit der Fronttruppe immer wieder stärkend, denn die Haltung dieser Männer, die da vorn die Feinde aus Uebersee in harten Schlachten abgewehrt und ihnen große Verluste beigebracht haben, gibt der Bevölkerung Mut zum weiteren Ausharren. Ueber die Eisel draust in diesen Tagen wieder Sturm. Sie hat in den letzten Monaten viel gelitten, doch ist sie bereit. noch mehr auf sich zu nehmen und als Vollwerk des Reiches der Gefahr aus dem Westen mit aller Wucht entgegenzutreten. Neue Ritterkreuzträger der Wafsen=F5. Berlin, 2. März. Der Bührer verlieb das Ritterkrenz des Eisernen Kreuzes an: F=Obersturmführer Jobdun Beitb. Kompautefüdrer in der 5#Bauzer=Division.„Das Reich“, geberen am 27. Juni 1916 in Albersweiler(Pfalz). gefallen im Januar 1945; t=Hauptscharführer Siegfried Lüngen, stellv. Kompanieführer in der 5=FreiwillisenPausergrenadier=Division„Nordland", geboren in Burg bei Magdeburg: t#=Unterscharführer Cgon Fraui, Insführer in der 4h=Pauzer=Division„Wiking“, geberen in Mittellangenan(Gud.). Kurznachrichten aus aller Welt Das USA.=Marineministerium gab den Verluß der beiden U=Beote„Shark" und„Escolar“ bekannt. Sie seien von einer Patreuillenfahrt im Stillen Ozean nicht zurück. gekehrt. Beide waren erst 1944 in Dienst gestellt worden und batten eine Besatzung von 65 Mann. In Pretoria ist Donnerstag früb das Zentral=Magnein der südafrikanischen Armee in die Luft geflogen. Zwöl Curopäer und fünfzehn Eingeberene wurden getötet. In Euroväer und viersohn Eingeborene verletzt. Nach dem Rücktritt Radesens in in Rumänten der 75jährige Bardu Stirden mit der Bildung einer nenen Moskan wohlgefälligen Regierung betraut worden. Stirben hat in der Geschichte des rumänischen Verrais eine traurige Rolle gespielt. In Griechenland kam es am Donnerstag nordwesttich von Athen zu neuen Schießereien, bei denen mehrere Versonen verletzt oder verwundet wurden. Des dreizehnten Jahrestages der Gründung MandGuknos, des 1. März. wurde in Tokio durch feierliche Beranstaltungen am Geldenmal, dem Dasnkunischrein, gedacht. Zur 73. Kartenperiode Berlin, 2. März. Die Mitteilung über die 73. Kartengeriooe wnd dahin berichtigt, daß auf den Grundkorten für der von 6 bis 10 Jahren nur der eine vorhandene Brotabschnitt mit dem Ausdruck„500 Gramm R=Brot oder 375 Gramm R-Mehl“ ungültig wird, da, wie bereits mitgeteilt, die Brotration der Kinder von 3 bis 10 Johren nur um 500 Gramm gekürzt wird. Ferner bestimmt der Erlaß, daß auf den Gamdkarten für Vollsechstversorger bis zu 3 Jahren ebenfalls die beiden Großabschnitte über je 125 Gramm Nährmittel ungültig werden und auf sämtliche A-Brotabschnitte über 500 Gramm Brot wahlweise 375 Gramm Roggenmehl bezogen werden kann, da sich auf den meisten Grundkarten der 73. Zutetlungspertode nunmehr gültige Abschnitte, die zum Bezuge von Roggenmehl berechtigen, nicht mehr befinden. Schließlich ist nochmals darauf hinzuweisen, daß die Abschnitte der Grund= und Ergänzungskarten für die 72. Kartenveriode sämtlich bis Sonntag, den 11. März, Gültigkeit behalten. Der Jührer an den Kaiser von Mandschukue. Berlin, 2. März. Der Führer hat dem Kaiser von Mandschukuo zur Feier des Jahrertages der Staatsgründung am 28. Februar telegraphisch seine Glückwünsche übermirtelt. Verräkter an Front und Heimat zum Tode verurteilt. Berlin, 2. März. Vaul Johannsen aus Wiesbaden hat jahrelang regelmäßig den Londoner Sender abgehört. Er verbreitete die feindlichen Lügenochrichten systematisch an seiner Arbeitostätte und versuchte immer wieder, einige einer Arbeitskameraden im volkofeindlichen Sinne zu beeinflussen. Durch seine feindhörtge Propaganda ist Johannsen zum Verräter an der kämpfenden Front und der schaffenden Heimat geworden. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn deshalb zum Tode. Das Urteil wurde bereits vollstreckt Stimme des Ewigen Gedanken über eine Feldpostschrift. Von Frans Lüdtke. In einer Zeit, da so viel besten Gutes den Weg der Vergänglichkeit antreten muß, erhebt sich wohl drängender als sonst die Frage nach den ewigen Werten. Denn davon ist der deutsche Mensch seit je zutiefst überzeugt, daß es ein Ewiges, Unvergängliches glbt, dessen Kraft sich, In.33„Hieder offenbart, dessen Idee sich Form schafft, dessen Geistiges nach Gestaltung auch im Stoff ringt. Abnend sucht der Mensch nach Namen, nach Begriffen für dieses als ewig Erfühlte, ihn wissend Erfüllende. Er spürt darin den Hauch des Göttlichen und beugt sich, dankbar ob des Reichtums seiner Seele, vor jener Gewalt, die unser innerstes Leben prägte: unser Deutschsein. Wir fragen uns, gerade da man uns unser Bestes, unser Deutschsein, zerstören will: was denn dies Deutsche sei. Es ist nicht nur das Reich des gespannten politischen Raumes; denn dieser konnte erst werden, weil es in uns ein anderes Reich gab: das Reich der Seele, des Geistes, des Ewigen. In beiden beruht, was wir als deutsch empfinden, und keins ist ohne das andere: das innere Reich und das der Macht,— sie gehören zusammen, eins ohne das andere müßte verdorren. Beide gedeihen nur in der Freiheit. Nie kann das Ewige geknechtet sein, das deutsche Wesen ist nur in Freiheit möglich. Als Unfreie müßten wir uns selbst verlieren, mit unserm Reichtum auch unser Reich, mit unserm Vaterland auch unsere Seele, mit dem zeithaft Gestalteten das überzeitlich Ewige. „In uns ist alles.“ So ist das mit Bildern und Holzschnitten reich, geschmückte, stattliche Heft, und es bringt als Kronzeugen für das, was deutsch ist, die Geistesführer vieler Jahrhunderte. Da zeigt sich uns die ganze Köstlichkeit und Kostbarkeit einer unvergänglichen, im Göttlichen gegründeten Welt.„Wenn ein Ding auf den Eigennuttz, gerichtet ist, werden die Küaste und auch das Werk gefälscht; die Kunst und die Werke müssen aus der Liebe entspringen, sonst ist nichts Vollkommenes da.“ Dieses Wort des Patacelsus ist wie ein Leitsatz, der gewußt oder nicht gewußt durch die Jahrhunderte hindurch von dem zeugt, was ewig in uns ist— und was deshalb eine hassende, ungöttliche, sottwidrige Welt vernichten möchte. „Licht senden in die Tiefe des menschlichen Herzens— des Künstlers Beruf“, also bekannte Robert Schumann Bict sonden! Licht entfachen und erhalten, es stärken, zum Siege führen— wann wäre es notwendiger gewesen als in einer Zeit, da das Dunkle, Finstere, Lichtfeindliche Herr sein möchte einer ganzen Welt? Der Lichttröger aber muß sich selber prüfen, sich anschauen— wie etwa Aldrecht Dürer in seinem Erlanger Selbstbildnis, in dem er zu erschauern scheint vor der eigenen Tiefe, vor dem Geheimnis ureigenen deutschen Wesens. Abnt oder schaut er vielleicht dieses:„In uns ist alles“? Und sind nicht wie der junge Dürer wir alle? Erschauern nicht auch wir vor der Fülle, die ein Gott in uns gelegt hat? Erwächst aus der Ehrfurcht nicht der Wille zur Tat— ein Wille, der dauert, auch wenn und gerade wenn vieles um uns zerbricht? Mögen Dome stürzen unter den Bomben, Brunnen und Giebel zu Staub werden, mögen edelste Werke deutscher Kunst dem Wahnsinn einer diabolischen Welt zum Opfer fallen—„in uns ist alles“, und darum wird aus uns die vom Atem Gottes erfüllte Welt neu sich formen! „In uns ist alles.“ Zeugnisse vom Reichtum und Gesetz der deutschen Seele. 9. Folge von„Kunst Im Kriege, Gespräche zwischen Heimat und Front“, herausgegeben von Karl Cerfl, Leiter des Hauptkulturamtes der NsDAP., Schriftleitung Alwin Rüffer, Schriftgestaltung und Holzechnitte von Prof. Gampp. Erinnerung und Hoffnung Begegnung mit einem bekannten Planisten Von Kriegeberichter Heins Sponsel. (PK.) Auf dem kleinen Kompaniegefechtostand in der oberelsässischen Front sprach, der Leutnant von seinen Männern. In der Eite beim flackernden Schein des matten Lichts ordnete der Kompanietruppführer die eber eingelausene Post Halblaut sprach er die Namen vor sich hin, die er nur mit Mühe von den zerknitterten Umschlägen ablesen konnte. Es war die Stille der Erwartung und der Hoffnung, die das spräch für eine Weile zur Stille verurtellt hatte. Von draußen tackten die Maischinengewehre herein. Da fiel ein Name, den ich aus den Jahren des Friedens zu kennen glaubte. Und für eine Weile wandelte sich für mich der niedere Bunker aus Holz in die vom Licht aus vielen kristallenen Lampen durchglänzte Musiksohoen wlele sehzlich geleideto Menichen, SeidenKleider knisterten, und der wohltuende Duft mannigfacher Parfüms[ahlte von den Körpern aus. Dann stand ein Mann auf der Bühne, setzte sich an den großen schwarzen Flügel, wartete eine kurze Spanne, dis sich der Beisall gelegt hatte, und begann zu spielen. Ich erinnerte mich nach diesen langen Jahren noch, daß es ein Klavierkonzert Schuberts aewesen war. Der Name dieses berühmten Pianisten war eben im Bunker gesprochen worden. Der Leutnant klärte die schnell hingeworfene Frage mit einem Nicken des Kopfes: Ja, nun liege er wenige zehn Meter vorne in seinem Schützenloch. Ich nahm den Brief mit dem bekannten Namen und die anderen Briefe der Kameraden seines Zuges. In der ersten Abenddämmerung konnte der Weg zu den vordersten Schützenlöchern gegangen werden. Dann stand ich in der gefrorenen Erde neben ihm, neben einem der unzähligen Grengdiere, neben dem Pianisten, der hier nicht mehr und nicht weniger war als der Maschinenschlosser im Schützenloch links davon, als der Kaufmann im Schühenloch rechts. Ich sah sein Gesicht nicht, denn der Stahlhelm hing tief in die Stirne, und der Mond stieg erst mit halber Scheibe aus dem dunklen Kamm des Waldes. So blieb ich, bis die Nacht bell geworden war, im Schützenloch neven dem Grenadier. Wir sprachen von jenem Konzert und von dem Glanz der nunmehr zerstörten Halle. Doch fast dauernd war sein Gesicht nach vorne gewandt, dis er mit einem Malo den Stahlhelm abnahm, um das Lederfutter enger zu schnüren. Das Silberlicht des Mondes fiel von der Seite auf den Grenadier. Und während er mit den krostklammen Fingern an der Schleife der Schnur nestelte, konnte ich in seinem Gesicht lesen. Es war bärtig geworden und rauh von Regen, Sonne und Eis, auch magerer und älter erschien es mir: denn ich kannte noch nicht die Falten, die sich zwischen Nase und Mund zogen. Doch als er, für einen Augenblick m. zugewandt und ohne Helm, von seinen Plänen für die Zukunft sprach, wenige Worte nur, unzusammenhängend, fast wie ein Programm hingeworfen, war das Gesicht des Grenadiers wieder zu dem mir vertrauten Ausdruck zurückgekehrt, Und ehe er die dicken Handschuhe überstreifte, spielte er mit den Fingern über den vor ihm aufgeworfenen Erdwall. Diese Geste war wie eine Erinnerung und eine Hoffnung. Dann war wieder alles von ihm abgefallen, seine Hände lagen am Gewehr, sein Gesicht dämmerte unter dem Rand des Helms, und seine Augen schauten nach vorne zu dem Streifen zwischen der Brücke und dem hochragenden Baum. Kleine Kunstnotizen Schwere Schäden an der Unlverstiht Jena. Bei ihrem kulturschänderischen Anschlag auf die Goethestadt Weimar heben die vordanertanschen Auttgengser aich werinolle Aturstätten Jenas vernichtet. So fielen die im griechischen Palaststil nach Angaben Goethes erdaute Universitätsbibliothek mit ihren reichen Dokumentenschätzen, das unmittelbar neden der Universttät gelegene Riesbachsche Haus, in dem Friedrich Schiller am 26. Mai 1789 seine Antrittsrede hielt, das Botanische Uniperstäts=Institut und die Denkmäler namhafter Jenaer Professoren der sinnlosen Zerstörungswut der Luftgangster zum Opfer. Das Universitätsgebäude wurde beschädigt. Ein Illm über Krankheiten und ihre Merkmale. Nach dem Buch von Ernest Hentbaler gestaltete Korl v. Ziegelmayer für die Wienfilm den Kulturfilm„Kinderkrank= heiten“. Nach dem Grundsatz„Vorbeugen ist besser als heilen“ werden hier in angedeuteter Spielhandlung die Merkmale der wichtigsten Krankheiten(Masern, Scharlach, Diphtherie u. a.) dem Laien verständlich gemacht. Diese Merkmale zweifelsfrei erkennen zu können, ist für die Erhaltung der Volksgesundhett zweifelsfrei von großer Bedeutung. Der Film— dessen Aufnahmen von der Hand des Kameramannes W. R. Lach stammen— erfüllt also nsbesondere die wichtige Aufgabe der allgemeinen Aufklärung und wendet sich in dieser Mission an alle Volkskreise, vor allem an Eltern und Jugenderzieher, nicht zuletzt auch an die Jugend selbst. „Kolberg“-Zllm der Nation. Der Ufo=Fardfilm„Kolberg“, der kürzlich in der deutschen Allontik=Festung Lo Rochelle und in Berlin seine Uraufführung erlebte, ni me dem Prädikat„Iilm der Nation“ ausgezeichnet worden. Damit wurde diesem Filmwerk, das mit dem heldischen Kampf der Stadt Kolberg um ihre Freiheit einen undergeßlichen Abschnitt der deutschen Geschichte wochruft und heute für das schwere Ringen der Festung Deutschland von gleichnishafter Bedeutung ist, die döchste Anerkennung zutell. Ein Piattdeutscher Abend Die heimatliche Mundart zu pflegen und zu fördern, ist eine schöne, lohnenswerte Aufgabe, der man weit mehr Aufmerksamkeit zuwenden sollte, als es bislang geschah. Das Plattdeutsche, insbesondere unsere beimatliche Mundart, das lippische Platt, verdient es, daß sich auch die Städter damtt befassen und es nicht als eine Sprache des platten Landes abtun. Ursprüng'ich und derb, ja manchmal recht drastisch ist sie und darum so lebensvoll, weil ihr alles Gezierte und Gedrechselte, mit dem wir allzu leicht das Hochdeutsche überschwemmen, fern ist. Wie man denkt, so wird gesprochen: wahr und ungekünstelt. Für das Papier, also für das geschriebene Wort, ist es nicht geeignet. Es ist darum auch so schwer, echtes Plattdeutsch in eine schreibbare Form zu zwängen, es fehlt immer das Eigenartige der gesprochenen Sprache Und doch hat es immer wieder Schriftsteller gegeben, die es meisterhaft verstanden haben, das plattdeutsche Sprachgut in ihren Werken festzuhalten und so die Menschen, die diese Mundart besser sprechen als das Hochdeutsche, lebenswahrer und echter zu schildern. Die Bücher wirken aber um so nachhaltiger, wenn sie vorgetragen werden. Der Zudörer findet schneller und leichter ven Kontakt mit der Sprache und lernt so nedenbei ihre besondere Ausdrucksweise; denn dar Plattdeutsche verfügt über einen Wortschatz, den wir oftmals gar nicht ins Hochdeutsche übertragen können, weil er da häufig einen anderen Sinn wiedergeben würde. Die RS.=Frauenschaft unseres Kreises sieht es als ihre Aufgabe an, auch hier fördernd und mit gutem Beispiel voranzugehen. In dem Plattdeutschen Abend, der am Donnerstag in der Kreisfrauenschaftsleitung stattfand, sollte den Frauen das plattdeutsche Sprachgut wieder lebendig werden und sollte sie mit dem herzlichen Humor, ja der oft unfreiwilligen Komik der plattdeutschen Dichter bekannt machen. Die Abteilung Kultur, Erziehung, Schulung hatte ein Programm gewählt, in dem Lustiges und Ernstes, alles Begebenheiten aus dem täglichen Leben, zusammenklangen zu einem echten Lied unserer Heimat. U. B. Unsere Rezeptecke Unsere Hausfrauen wissen setzt, das sie in den kommenden Wochen mit noch weniger hausdalten müssen. Noch mehr gilt es, jede, auch die letzte Möglichbett auszuutzen und so sparsam, wie es nur eben gebt. mit Kartoffeln und Gemüse zu wirtschaften. Wie unsere Mütter im vergangenen Weltkrieg werden auch wir immer aufs Neue erfinderisch sein. Die Abteilung Volkswirtschaft— Hauswirtschaft des Deutschen Frauenwerks wird sich bemüben, allwöchentlich in der Rereptecke zeitgemäße Regeote zu bringen und bittet alle Hausfrauen um Mitarbett. Wir sind bankbar für jeden Ltuk und bitten, erprobte Rerepte, die sich auch jetzt noch durchführen lassen,## gefunden sind, schriftlich in der Kreisfrauenschafts Fürstengartenstraße 23. abzugeben. leitung. Wir bringen heute Anregungen für Grübstückssunven, da es bei der Kürung det Brotration noch mehr als vorder erforderlich sein wird, zum Frübstück eine Suppe zu Rund um das Hermannsdenkmal GräbRAGSasve mit wenig Karteffeln. In gann wenig Hen dünftet man ein paar Kräuter, frisch oder getrocknet, oder veraffeltes Gemüse, füllt mit Wasser auf. und bindet pro Teller mit einer mittelgroßen, seingeriebenen Kartofsel. Aufwerten mit frischen Kräutern oder Oiersch, alles seingebackt. Ewwas verändert in die Suvbe auch ohne Gett zuzubereiten. A. 1. Regsenvolkernschretjunpe(für Kinder untt Schrotzugabe, auch als Brei zu reichen), ½/ Liter Vollmisch mit zwei runden Eslöffeln Schrot Kochen bringen. Mit einer Prise Salz oder ein Eplöftel Zucker abschmecken, am Morden auf dem Kaffeewasser erwärmen, falls man keine Kochttste zur Verfügung bat. Roogenvollkornschrot muß lange auellen, er ist in den Bäckereten erhältlich. Berichtigte Verzeichnisse der Ledensmitteladschaltte. De b. Saei. e eie, Seihas eale lrsiäschllen. Kartenabschnte. Bei allen Wartenohrechenrxet- Neg Ernährungsamtes Detmold sind ab 6. März 1945 des berichtigten Verzeichnissen der in der 73. Zuteilungsperiode für ungültig erklärten Kartenabschnitte unentgeltlich zu beziehen. Den Lebensmittelhändlern, wird bringend geraten, sich die neuen Verzeichnisse schnellstene zu besorgen, um zu vermeiden, daß auf ungültige Abnitte Lebensmittel abgegeben werden. Unsere Glückwunschecke muifler und Stukendrok; Lemgo, Kloster. Ihr 75. vollendet Oberin Emma Thörner. Detmold, Elisabethstraße 25.— Am Sonntag begrühen wir zwei 75jährige, und zwar Wilbelm Stoffels aus feld und Witwe Schmitz(gedürtig aus börsterbruch Nr. 120. 85 Jahre alt wird die Witwe Marte Gertz, Detmold, Exterstraße 11. Ihren 79. Geburtstag feiert Witwe Wilhelmine Straut, ged. Klein, Detmold, Woldemarstraße 7. Allen jubilaren gelten unsere herzlichsten Glückwünsche. Wir verdunkeln heate: Sonnenaufgang 7.95 Uhr. Bonnenuntergang 18.08 Uhr. Wo bleibt die Zeitung? Diese Frag hier und da schon mal auf, wenn die Zeitung nicht zur wohnten Zett auf dem Frühstückstisch liegt. Ein verpaßter Anschluß, ein reparatutbedürftiges Anto, ein erkrankter Bote u. a. m. können die Ursachen sein. Verlag und Schriftleitung bemühen sich— das können wir wohl ohne Beweihräucherung behaupten— nach besten Kräften für ein pünktliches Erscheinen, aber auch in diesem strebenden Semüben können schon mal durch Stromeinsparung und Verzögerung in der Nachrichtenübermittlung Ausfälle und Verspätungen entstehen. Die Landeshauptstadt und die nahegelegenen Ortschaften sind noch am besten daran. Doch soll der Zeitungsleser auch in den entlegeneren Bezirken wissen, daß Verlag und Schriftleitung ihre Aufgabe nicht darin erschöpfen, die Zeitung am Erscheinungsort herauszuhringen, sondern die ganze Sorge geht immer dahin, alles einzusetzen, damkt auch aue Winkel der Landes beliefert werden. Der Leser darf gewiß sein, daß wir uns bewußt sind, keine Detmolder, sondern eine Zeitung für das ganze Land Lippe zu sein. Und wenn in der heutigen Zeit schon mal vergeblich nach der Zeitung Ausschau gehalten wird, dann bitten wir, für die Sorgen der Verkehrseinrichtungen, für die Schwierigkeiten im Autobetriebe und in den örtlichen Verteilerstellen Verständnis zu haben. In einer Zuschrift wird die Behauptung aufgestellt daß es einer berufstätigen Frau nicht möglich sol, bei ihren abendlichen Einkäufen bevorzugt bedient zu werden. Das ist ein Irrtum. Ein Wort zum Betriebeobmann, ein Gang zur Arbeitsfront, dann erhält der Haushaltsausweis den entsprechenden Vermerk, und wir glauben nicht, daß ein Geschäftsmann im Lipperland dann die vorzugsweise Bedienung ablehnen würde. Außerdem ist es ohnehin bekannt, daß die Abendstunden vorzugsweise den Berufstätigen vorbehalten sind. Ein anderer Leser macht den Vorschlag, den Roman fortzulassen und dafür andere Nachrichten zu bringen. Wir haben für diesen Wunsch Verständnie, können ihn aber nicht erfüllen. Unser derzeitiger Roman ist mit Bedacht gewählt worden, denn einmal spielt die Handlung in unserer Heimat, zum anderen ist Lippe als das Land der Ziegler der geeignete Boden für diesen Roman, dessen Hauptträger ein lippischer Ziegler ist. Der Roman, der noch über viel Spannungomomente verfügt, hat— wie viele Aeußerungen und zahlreiche Zuschriften beweisen— in allen Teilen des Landes eine freudige Aufnahme gefunden. Ob die Sache mit Ewald und Elfriede noch ein gutes Ende nehmen wird? Können Sie schweigen? Wir auch! W. I. Ein Blick auf die Kurzmeldungen aus den lippischen Städten Detmold Hochstapler=Manieren. Die seit einiger Zeit hier in Detmold ansässige Marieluise Kirchmann legte von Anfang an ein Wesen an den Tag, das man nicht anders als mit dem Ausdruck „Hochstaplerin" bezeichnen kann. Ihren sämtlichen Bekannten und Mitarbeitern log sie das Blaue vom Himmel herunter, ihre Ausbildung war einmalig, ihr Verlöbnis„aus dem Rahmen fallend", und ihre Herkunft phantastisch. Der Krug geht aber so lange zum Wasser, bis er bricht. Nachdem sie auf ihrer Arbeitsstelle gestohlen, Bekannte um schwarze Kleidungsstücke „erleichtert“ und schließlich sogar auf dem Wirtschaftsamt einen Bezugschein erschwindelte mit der Angabe, sie habe ihre Eltern bei einem Terrorangriff im Westen verloren, wurde sie entlarvt. Der Denkzettel der Strafkammer, die am Donnerstag gegen die Hochstaplexin verhandelte, war eindeutig genug: sie erhielt wegen des Diebstahls, des Betruges und des Vergehens gegen die Verbrauchsregelung=Strafverordnung eine Gefängniestrafe von zwei Jahren. Besondere Milderungsgründe bewahrten sie davor, daß sie nicht als Volksschädling abgestempelt und mit Zuchthaus bestraft wurde. Delmold. Gut davongekommen. H. St., die als dritte Frau wegen Hehlerei am Mittwoch vor dem Amtsgericht in Detmold unter Anklage stand, hatte zwar keine Zigaretten an sich genommen, aber ein Huhn, eine Autobatterie und ein kleines Moiorrad, alles Sachen, die ihr Sohn„organisiert“ hatte. Ven dem Huhn hatte sie nichts gegessen, von dem Motorrad nichts gesehen, doch die Helligkeit, die die Autobatterie im Zimmer und am Weihnachtsbaum verbreitete, konnte sie nicht hinweglügen. Man hatte auch wohl zu Hause die Vernehmung schlecht„geüdt“, denn in der Hauptverhandlung ergaben sich sehr viele Widersprüche. Sie wurde wegen Hehlerei in zwei Fällen zu sechs Wochen. Gefängnis verurteilt, da sie bereits wegen Diebstahls vorbestraft ist und für den Rest dieser Strafe Bewährungsfrist bekommen hette. Die Reststrafe von acht Wochen wird sie nun auch noch verbüßen müssen. Detmold. 17 und 4— 400. Nenenn Ste 17 und 4? Es ist auch verboten. F. J. und H. B. aus Detmold sowie die G. M. aus Klüt vergnügten sich gerade damit, als plötzlich die Poltzei auf der Bildfläche erschien, die Namen der Spieler notierte, Geld und Kartenspiel beschlagnahmte. Vor dem Einzelrichter wurden aus 17 und 4 gleich 400: F. I. erbielt 200, H. B. und G. M. erhielten je 100 RM. Geldstrafe, denn Glücksspiele sind verboten. Detmold. Hehlerei. F. St. datte mehrere militärische Gegenstände, drei Paar Socken u. a. m. behalten, obwohl sie wissen mußte, daß diese Sachen aus Diebstählen stammen mußten. An Stelle einer an sich verwirkten Gesängnisstrafe von einem Monat kam ste mit einer Geldstrafe von 200 Reichsmark noch glimpflich davon. Bad Salzusten. Lebensmittelkarten. Die Verteilung der neuen Lebensmittelkarten ist um eine Stunde vorverlegt.„Nähere Einzelheiten sind aus der Bekanntmachung des Bürgermeisters, die wir im Anzeigenteil veröffentlichen, zu entnehmen. Bad Calzuflen. Beratungsstunde. Eine ärztlich geleitete Mütter= und Säuglingsberatungsstunde findet am Mittwoch von 14.30 bis 16.00 Uhr in den Räumen der NSV. statt. Schötmar. Kartenausgade. Die Ausgabe der Lebenamittelkarten findet am Dienstag und Mittwoch statt. Nähere Einzelheiten stehe Bekanntmachung des Bürgermeisters. Blomberz. Mitarbeiter gesucht. Der Reichsluftschutzbund in unserer Stadt bedarf noch der Mitarbeit vieler Volksgenossen. Wer von den Umquartierten ist bereit, mitzuarbeiten? Erwünscht sind in erster Linie Volksgenossen, die bereits in ihrer Heimat mittätig waren. Aber auch alle anderen sind herzlich willkommen. Meldungen sind bei G. Humboldt abzugeben. Außerdem wird darauf hingewiesen, daß die Blocleiter und Luftschutzwarte alle Zugezogenen zu erfassen und in die Listen einzutragen haben. Blomberz. WHW.=Betreute. Die Auszahlung der Unterstützungen an die vom Kriegswinterhilfswert betreuten Völksgenossen erfolgt am Mittwoch von 15 bis 17 Uhr in der NSV.=Dienststelle. Für den Ubrigen Publikumsverkehr bleibt das Büro an diesem Tage geAus den Ortsbaueenschaften 5 Heidenoldenders. Sie wollte nicht hören. rau Sch., die bis vor kurzem bei Frau J. S. wohnte, atte sich von dem Treiben in dem Hause anstecken lassen und monatelang ein Verhältnis mit einem Ausländer unterhalten. Sie setzte das Verhältnis auch noch fort, als sie bereits von einer amtlichen Stelle belehrt und verwarnt worden war. Am Donnerstag wurde sie von der Strafkammer Detmold zur Verantwortung gezogen und erbielt eine Gefängniestrafe von drei Monaten, weil sie in gewissenloser Weise die Fürsorgepflicht an ihrem Töchterchen vernachlässigt und das sittliche Wohl gefährdet hatte. Hörste. Im Silberkranz. Das Fest der silbernen Hochzeit feiern heute die Eheleute Konditor Johann Hommert und Frau Ernestine, geb. Schulte. Herzlichen Glückwunsch Hörste. Parteiversammlung. Am Sonntag findet um 16 Uhr in der Gaststätte Ostmann eine wichge Ortegruppenversammlung statt. Erscheinen aller Parteigenossen ist Pflicht. Hörstmar, Einsatzbereite Jugend. Zwölf Jungen aus Hörstmar und Umgebung(Lehrlinge und Schüler) befanden sich vor einigen Tagen zufällig in der Nähe eines Bombenwurfs, durch den eine Landstraße unpassterbar wurde. Die Jungen erkannten die Gefahr, die durch die Erdmassen für den Fahrzeugverkehr während der Dunkelheit entstehen konnten. Sie eilten kurzentschlossen nach Hause, dolten sich Schanzzeug und machten sich mit beispiellosem Eifer daran, die Straße wieder freizumachen. Diese Arbeit wurde auch in fünfstündiger Arbeit,geschaft.„Am Sonntag liehen sich die Jungen ein Pferdefuhrwerk und schafften die Erde wieder in den Trichter zurück und richteten Das Haustamt einer Stadtverwaltung is gewissermechon die Zentrale einer Stadt, durch die alle Fäden gehen müssen, und der verantwortliche Beamte ist— mit einem Seitenblick auf die Wehrmacht— der la des Bürgermeisters. Nicht nur die Dezernate füllen ein Tagewerk, sondern alle Fragen und Probleme, die die Stadtverwaltung außer dem gewohnten Nahmen zu lösen hat. Er muß organisieren und improvisieren können, mit allen Dingen des täglichen Lebens und einer Verwaltung auf das tiefste vertraut sein, er trägt gewissermahen auf zwei Schultern, da er als der 1. Bürobeamte in engster Tuchfühlung sowohl mit den anderen als auch mit dem Bürgermeister lebt. In Friedenszeiten haben die zwölf Dezernate, die im Hauptamt vereinigt sind, mehrere Sachbearbeiter, verantwortliche Inspektoren, im Kriege schafft.. muß das einer schaffen, mit einigen Hilfskräften selbstverständlich. Zu den Dezernaten des Hauptamtes gehoren die städtischen Werke, die Kriegswerkstatt, die Zentralbeschaffungsstelle, die Ländereien(KleinpachtEine Warnung In einigen Gegenden unseres Landes sind in den letzten Tagen von seindlichen Flugzeugen Lebensmittelmarken(insbesondere Fleisch= und Buttermarken) sowie gesälschte 50=Mark=Scheine abgeworsen worden, um unsere Ernährungslage zu unterhöhlen. Es wird nochmals mit allem Nachdruck darauf hingewiesen, daß derjenige, der solche Marken oder Banknoten findet und nicht sofort bei der nächsten Pels#rg oder Parteidienststelle abliesert, als Volksg behandelt und in besonders schweren Fällen mit dem Tod bestraft wird. land, Gelände für Behelfsheime, in Detmold auch noch das Grt Herberhausen), die Schulen, die Personalabteilung, Organisation, das Städtische Verkehrgamt u. a. m. Verkedreamt? wird mancher fragen. Das Aufgaben#iet hat sich im Kriege vollkommen verlagext und st fast vollkommen im Dienst der Soldaten und ster Frauen. In einem Monat wurden an dieser telle allein 1069 Auskünfte erteilt und 800 bis 900 Zimmer vermittelt(davon allein 300 bis 400 für Frauen, die ihre Männer in den Lazaretten besuchten). Sobald der Frühling kommt, beginnen dann auch die Führungen für die Verwundeten, die allmonatlich stattfinden und die den Ehrengästen unserer Stadt die Schönheiten unserer Heimat zeigen. Das Hauptamt trägt seinen Namen zu recht! doch sind die anderen nicht minder wichtig, was unsere nächsten Betrachtungen lehren werden. W. L.. chen gestohlen. Einem Landwirt wurden 60—70 Dosen Fleisch, Obst und Gemüse entwendet. Ein Einbruch in das Kinderheim brachte den Dieben keinen Erfolg, da er infolge der Wachsamkeit der Schwestern vereitelt wurde. Die Bevölkerung wird aufgefordert, ihre Aufmerksamkeit diesem lichtscheuen Gesindel zuzuwenden und der Gendarmerie bei der Ermittlung der Täter behilflich zu sein. Sachdienliche Mitteilungen sind dem nächsten Gendarmerieposten zu melden. Kurse Sportnotizen Sviele des BV. Leidenoldendort. Die 1a=Schülermannschaft spielt gegen Heildgenkirchen=Verlebeck um 9.90 — Die 1a=Jugend fährt nach Schlangen. Anstod dort 16 Uhr Uhr. um An alle, die reisen müssen! erkennung. Hölsen. So geht das nicht! V. St. war ihr Fahrrad gestohlen. Um nun nicht zu Fuß zu ihrer Arbeitsstelle zu gehen, revanchierte sie sich und stahl einer Mitbewohnerin das Fahrrad, um den Schaden auszugleichen. Der Amtsrichter in Detmold belehrte sie mit Nachdruck; an Stelle einer an sich verwirkten Gefängnisstrafe von zwei Monaten erhielt sie eine Geldstrafe in Höhe von 300 Reichomark Wiembeck. Nächtliche Eindrüche. Auch in unserem Dorf haben sich in letzten Zeit nächtliche Einbrüche ereignet. In einer Gaststätte wurden aus der Küche u. a. ein Brot, ein Pfund Butter, eine Schachtel Streichhölzer, eine Schachtel Schuhereme und ein kleines goldenes KettFeindliche Terrerflieger führen auch Tiefangriffe auf Personensüge durch. Wenn alse die Behnbeamten die Reisenden auffordern, die Wagen wegen drohender Angriffegefahr au räumen. so lst dieser Aufforderung ruhig und schnell nachsukommen! Frauen, Kinder und Gebrechliche durch die Türen- Männer aus den Fenstern- so geht es am schnellsten! Gepäck bleibt im Zug. nur des Notwendigste wird in einer leichten Tasche mitgenemmen. Und danni niemels am Zug etchen bleiben! Sofort ins Gelände verstreuen und einzeln oder in kleinsten Trupps etwa 800 bie 400 Meter vom Zage entfernt Deckung nehmen! Abwarten. bis die Behnbeamten das Zeichen zur Rückkehr geben. Neugier kann sehr gefährlich werden! n#echseiden! Aufheben! Veitere Ratschläge felgen an dieser Steile Ewald Wulfhorst und seine Frauen Roman von E. H. Wilbelm Meyer-Mölleringhof. Copyricht by Verlag Prits Tauchnits Halle a. d. 8. (81. Fortsetzung.) Mit einem älteren Hauptmann kommt er zurück, der den Heizer aufmerksam mustert. Ewald hat sich soldattsch aufgerichtet, das Gesicht hat die natu. iche Bräune wieder gewonnen, den Blick des Offiziers hält er ruhig aus. Auf die Frage: „Sie möchten gern in den Krieg?“ antwortet er:„Zu Befehl, Herr Hauptmann! Deshalb komme ich von drüben.“ Der Offizier schüttelt bedauernd den Kopf: „Leider können wir Ihnen nicht helfen! Ihre Strafe e er ie. eeäiches un in Sthtu. de zur unvermeidlichen Folge. Aber ich freue mich, es unter den Zuchthäuslern auch ehrliebende nner gibt.“ Bei diesen Worten führt er den Zeigefinger an den Mützenrand und kehrt in sein Dienstzimmer zurück. Der Gefreite hat inzwischen die Papiere wieder zusammengepackt und schiebt sie dem Ziegler zurück. Das Wort„Zuchthaue" hat ihm das Blut in die Wangen getrieben. Wie oft wird er ihm noch weiter im Leben begegnen! Er reißt sich zusammen, steht verläßt den Raum mit kurzer Wendung. blickt ihm—*— ihm nach und sagt zu dem GeHamm und r Feidwebel freiten: „Schade, ein anständiger, draver Ker!! So über das Meer zu kommen, um sich totschießen zu lassen! Das tun noch lange nicht aule, die bisher mit dem Zuchthaus nichts zu tun hatten. Den Verführer seiner Frau hat er niedergeschossen! Ich wüßte nicht, was ich tun würde, wenn mir dasselbe begegnete!“ Er sieht den Soldaten mit finnenden Augen an und denkt an seine junge Frau daheim. Ewald hat sofort die Stadt verlassen und läuft ziellos durch den Buchenwald bergan. Nur jetzt nicht mit Menschen zusammentreffen! Jeder muß ihm doch ansehen, daß er eben erst Zuchthäusler genannt wurde und nicht würdig ist, mit der Waffe zu dienen! Vor allem möchte er keinem aus seinem Dorfe begegnen. Er will irgendwohin, wo ihn niemand kennt und leiner von seiner Schande weit. Vorher möchte er aber seinen Jungen sehen! Vielleicht kann er sogar mit ihm in aller Heimlichkett sprechen. Ob Reinhard ihn erkennen wird? Länger als zwei Jahre war er in der Fremde, und ein Kindergedenken geht nicht in die Tiefe! Mag es sein wie es will! Bevor er wieder davongeht, will er den Jungen sehen. Nun'er ein Ziel hat, beschleunigt er die Schritte. Die Dörfer meidet er. Als sich ein Wildgatter ihm in den Weg stellt, überklettert er es, wie er es als Knabe gemacht hat. Nach Stunden lichtet sich der Wald. Nur noch hundert Schritt, dann wird er sein Elternhaus vor sich haben. Er wirft sich in das Kraut. um den fliegenden Puls zu beruhigen und um zu überlegen, wie er unbemerkt so dicht an das Haus gelangen kann, daß er den Jungen zu sehen vermag. Nur sehen möchte er ihn, aufs Sprechen will er verzichten. Jetzt erst nimmt er wahr, wie der Buchenwald über ihm in roten Flammen steht, wie das Laub der Heidelbeersträucher leuchtet und wie am Rande des Forstes die Birken den bleichen Sterbemantel übergeworfen haben. Die Obstdäume im Garten seiner Kindheit haben zum Teil schon die bunten Blätter über den Rasen verstreut, und der alte Kirschbaum schimmert im Purpurkleide. Es ist ihm, als hätte er niemals die Heimat verlassen, so sehr ist ihm alles rings um sein Geburtshaus vertraut und lieb. Selbst die Brennholzmeiler Peters stehen an der gewohnten Stelle, und er lauscht, ob er nicht den Schlag des spaltenden Beiles vernimmt. Er mag den Vater nicht wiedersehen. Wie soll er ihm beibringen, daß ein Wulfhorst unfähig zum Wehrdienst ist, ihm, dem Veteran von Anno stebzig! Er ist, näher ans Haus geschlichen und hat sich am Grenzwall des Forstes unter die überhängenden Zweige geduckt. Nach einer Weile hört er eine frische Kinderstimme und horcht jetzt angespannt und voller Erwartung. Dann vernimmt er im Hause Schritte, die sich der Gartentür nähern. Die Klinke der Tür kreischt auf wie sie immer, so lange er denken kann, gekreischt hat. Ein Knade in hellem Haar, mit frischem Gesicht, einen Korb in der Hand, stürmt zum Apfelbaum, auf dem die letzten roten Paradies in der Sonne glänzen. Hinter ihm kommt leichtfüßig eine Frau, deren Gesicht durch die herabhängenden Aeste verdeckt ist. Er muß sich tiefer ducken, um ihr Antlitz zu sehen, und erkennt Elfriede. Sie hat den Pflücker in der Hand und mahnt den Jungen zum langsamen Gehen. Nun sieht er sie deutlich. Sie ist etwas voller geworden, doch wie sie jetzt den Pflücker mit beiden Armen nach oben streckt, da erkennt er, daß sie schlank und biegsam geblieben ist, daß ihre Wangen Farbe gewonnen haben und daß die Augen vor Schaffensfreude strahlen. Ewald kann sich an dem fröhlichen Tun der beiden nicht satt sehen, wie der Pflücker auf und nieder fährt, und wie der Junge die Aepfel im Korbe sammelt. Doch setzt genügt ihm nicht mehr das Schauen, er muß und will seinen Sohn auch sprechen. Es ist ein Glück, daß Elfriede dabei ist! Die allezeit Hilfreiche muß ihm auch jetzt wieder helfen. Er pfeift langgezogen durch die Zähne, wie sie sich als Kinder gerufen haben. Das Mädchen horcht, stellt den Pflücker zur Erde und blickt zum Forste, aus dem der Pfiff schon wieder und zum dritten Male ertönt. Blässe und Röte wechseln auf ihren Wangen; sie hat den Pflücker fallen lassen und geht mit vorgestreckten Armen erst langsam, dann immer schneller auf den Grenzwall zu. Der Junge ruft ihr, was sie im Walde wolle, und folgt ihr zögernd, doch sie hört ihn nicht und hat nur den einen Gedanken:„Ewald ist da, er ist wiedergekommen! Hinter dem Walde ruft er nach mir!" Aus dem Haselbusch hebt sich ein gebräuntes Gesicht und zwei Augen glänzen, von denen sie nicht weiß, ob e freundlich oder traurig blicken. Ewald springt lber den Wall und hält sie an beiden Händen. Da löst sich, die Spannung des Mädchens, und seine Augen füllen sich mit Tränen: „Wie wird sich dein Vater freuen, daß du wieder da bist!“ Jetzt ist Reinhard herangekommen. Ewald läßt die Hände Elfriedes fahren und hebt den Jungen mit beiden Armen hoch, so daß Auge in Auge taucht. Dem ersten fragenden:„Vater?“ folgt ein jubelndes Erkennen:„Mein lieber Vater!“ Blut bekennt sich zu Blut; der Junge wirft die Arme um den Nacken der Mannes und drückt die weiche Kinderwange gegen den harten Kopf des Vaters. 5 sich in Ewalds Zlicke e sich an die beiden drängen und rme schmiegen! Doch der hat nur Blicke für seinen Sehr und ist von seiner knabenhaft herden Anmut entAls Elfriede ihn bittet, ins Haus zu kommen, verfinstert sich sein Gesicht. Nein, er will sich nicht aufhalten! Er ist nur vorbeigekommen, um Reinhard zu sehen. Nun er ihn so blühend und gesund gefunden hat, will er irdgendwo Arbeit suchen. Beim Militär wollen sie den Juchthäusler ja nicht haben, und nach Brasilien zurückzukehren ist nicht möglich. Da muß er in einem Winkel Deutschlands untertauchen, wo ihn niemand kennt. Er sagt das in steigender Bitterkeit. Es tut ihm gut, daß er die trüben Gedanken der letzten Stunden in Worten von sich geben kann. Das erleichtert den Krampf, der ihm selt diesem Morgen die Lippen verschlossen hat. Er würde sich gern einmal mit Elfriede rüber aussprechen. Sie wird ihn verstehen und auch begreisen, daß er Peter den Schmerz und die Schande ersparen will, daß sein Einziger nicht würdig ist, das Gewehr zu tragen. Darum soll sie dem Vater nichts davon lagen, daß er hier gewesen ist, und auch Reinhard soll dem Großvater nichts verraten! Elfriede schüttelt traurig den Kopf; nur um Reinhards willen ist er gekommen! An ste hat er gar nicht gedacht, obwohl kein Tag verstreicht und keine Nacht, da ihre Gedanken nicht bei ihm weilen! Und nun will er aufs Geratewohl wieder in die Fremde gehen, irgendwohin, bloß um sich vor sich selbst und seiner Vergangenheit zu verstecken. Ein tiefer Mitleid um diesen gehetzten Mann erfaßt sie. So sehr sie sich über das Wiedersehen gefreut hat, ware er doch lieber in Brasilien geblieben, wo er in seiner Arbeit Ruhe und Befriedigung gefunden hat Reinhard hat seinen Vater an die Hand genommen und zieht ihn, der willenlos folgt, zur Seitentür. Der Flur und die Diele nehmen den Heimkehrer auf. Es ihm, als müßte jeden Augenblick die Mutter ihm aus der Stube entgegeneilen. Doch er horcht vergebens auf die leisen, schlürfenden Tritte Rielchens. Ein junger, rascher Schritt lpringt über den Estrich, Alfriede öffnet die Tür. und Reinhard zieht ihn in die Stube. (Fortsezung folgt.) Prosessor Dr. Apffelstaedt 82 Jahre Professor Dr. Max Apffelntaeot, seit Oktober vorigen Jahres durch den Luftterror in seiner Vaterstadt ünster i. W. heimatlos geworden, vollendet am 4. März Salzuflen sein 82. Ledensjahr. Als rztlichen Instit tituts aus eig Miteigenen an der noch unvollständigen UniKünster i. W. heimatlos dieses Jahres in Bar Begründer des Zahnärztli teln, der ersten Klinik ar versität, ist er einer der tatkräftigsten Vorkämpfer für den Ausbau der westfälischen Landeshochschule zur Volluniversität. Auch durch seine Stiftungen für das Annette=Drostevon=Hülshoff-Museum(Rüschhaus), das Theater, Stadtarchiv und die Musikschule und anderes mehr hat er sich große Verdienste um die Provinzialhauptstadt erworben Durch die Zuwendung seiner Freiligrath=Sammlung ermöglichte er auch der Landesbibliothek in Detmold die Grundlegung einer dem Grabbe= und LortzingArchiv ähnlichen Einrichtung Apffelstaedt ist auch bekannt als Besitzer der größten Sammlung von handschriftlichen, literarischen, graphischen und sonstigen Andenken an Hermann Löns, dessen ältester Frcund und Berater er gewesen ist. Nach Erlangung des Reifezeugnisses am Realgymnasium studierte er in Münster und Berlin Kunstgeschichte und neuere Sprachen und war anschließend am S. JohnsCollege in London als Lehrer tätig, arbeitete aber gleichzeitig am Britischen Museum. 1890 nach Münster zurückgekehrt, ging er mit Beginn des Sommersemesters in München zur Zahnheilkunde über, machte 1893 in Berlin sein Staatsexamen und ließ sich noch im selben Jahre in Münster nieder. Nachdem er sich 1896 noch i Chikago unter Professor Heskells weitergehildet hatte, erhielt er 1907 den Lehrauftrag für die gesamte Zahnheilkunde. Im Weltkrieg errichtete er an seiner Klinik eine Station für Kopf= und Kieferverletzte, die, wie die zahnkranken Soldaten, kostenlos behandelt wurden; daneben wurden zahlreiche Kollegen zu Feldzahnärzten von ihm ausgebildet. Apffelst # 0 r unter ienste das EK. II. Klasse am weiß=schwarzen Bande verlieh. Nach erfolgter Machtübernahme durch den Führer ernannte ihn die Deutsche Studentenschaft zum Ehrenmitglied, die Stadt Münster zum Ratsherrn wegen seiner Verdienste auf kulturellem Gebiete. Am 80. Geburtstage wurden dem Jubilar in einer vom Gauleiter Dr. Meyer geleiteten Rathausfeier große Auszeichnungen zuteil. Gau, Stadt und Fakultät überreichten ihm künstlerische Gaben. die Universität ernannte ihn zum Ehrenbürger und der Musir al Fenstee? emm Auf seiner Reise nach Amerika sollte Nikolaus Lenau Lobith, der hokändischen## clländtschen Grenzstodt am Rhein, umkehren, weil sich sein Paß nicht in Ordmung Vergebens bot der Dichter seine ganze Beredsamkeit auf. Der Beamte, der die Pässe zu prüfen hatte, zuckte nur die Achseln und berief sich auf seine Vorschriften. res übrig, els sein Gerhe) up hrez. 1 So blieb dem Gepäck aus dem Zollhaus in einen lassen. Er erklürte dem Wirt sein Mißg. sich dann dei ihm ein, bis ihn ein Schiff aus Lobith wierzten von ihm ausgebildet. Apffelstaed hatte Anteil an der Errichtung der Akademischen General von Watter, der ihm für seine Rei rer der Zahnärzte zum Ehrenmitglie närzteschaft. der DeutDie Gauflimstelle zeigt: (“ Jugendl. ab 14 J., e nicht zugelassen.) Programm vom 4. bis 11. März. 1. Spielstelle Detwold: stebe Anseigenteil. 2. d# Die Nacht in Benedig.“ Sonntag: Horn; Montag: Leopoldstal. 3. e9„Auton der Letzte.“ Dienstag: Holsbausen bei Horn: Mittwoch: Heibigenkirchen: Donnerstag: Pivitsbeide: Sonnabend: Remmiabausen: Sonntag, 11. 3.: Horn. 4.*„Die Degenbards." Sonntag: Augustdorf: Montag: Heimathof: Dienstag: Hörste: Mittwoch: Billinahausen: Donnerstag: Ehlenbruch: Freitag: Helpup: Sonnabend: Asemissen: Sonntag, 11. 3.: Leopoldshöbe. 5.*„Die Zaubergeige.“ Sonntag: Leese(14 Uhr); Brake(20 Uhr); Montag: Boßbeide: Dienstag: Donoo; Mittwoch: Dörentrup; Donnerstag: Humfeld; Freitag: Bega: Sonnabend: Alverdissen: Sonntag, 11. 3.: Sonneborn(14 Uhr), Selbeck(20 Uhr). 6.*„Die beiden Schwestern.“ Sonntag: Elbrinxen(14 Uhr), Rtschenau(20 Uhr); Montag: Hummersen; Dienstag: Niese: Freitog: Schwalenberg. 7.*„Gefährlicher Frühling.“ Mittwoch: Benvors=Harkemissen: Donnerstag: Talle: Freitag: Kirchbeide: Sonnabend: Wüsten: Sonntag, 11. 3.: Reven. 8.“„Die 3 Codenas." Sonntag: Langenbolzhausen; Montag: Hobenhausen: Dienstag: Almena: Mittwoch: Laßzbruch; Donnerstag: Meierberg. Kreisleitung Livve, Kreisfilmstelle. er heimwärts führen konnte. Nachdenklich stand er nun in seinem Zimmer am Fenster und blickte auf die Straße mit den winkligen Giebelusern und den alten Bäumen hinaus. Er grollte dem Schicksal, dessen Laune jetzt seinen Weg hemmte. Was trieb ihrf denn hinaus in die Wildnis von Sovanne und Urwald? Suchte er vielleicht das Abenteuer um seiner willen? Suchte er es, um sein Leben damit zu cen? Sein Leben gehörte seinen Träumen. Sie wollte in eine neue Schule schicken". Er fühlte„etwas in schlummern, das vielleicht der donnernde Ruf des gara wecken würde; denn in der Natur lebte und webte seine Kunst“. Seitdem er sich ihrer Macht verschrieb, die in lächelnder Glorie über dem Leben thronte, hatte er sich nichts geschenkt, kein Leid und keine Mühsol, und nur nach dem getrachtet, was ihr und ihrer Vollendung diente. Wohl hatte er zuweilen dieser unselig=seligen Fron geflucht, wenn ihm einmal das Behagen eines sorglosen Friedens winkte; aber er war ihr dennoch treu geblieden... Lenau fuhr sich über die hohe, zerklüftete Stirn mit dem braunen Haar, das sich am Scheitel schon lichtete, und griff nach seiner geliebten Geige, die ihn, als seine vertrauteste Freundin, auf allen seinen Reisen begleitete, weil er das Bedürfnis hatte, sein Gemüt von Zeit zu Zeit in Musik zu baden und zu reinigen. Während der Bogen über die Saiten strich, beseelten sich seine Augen unter den dunklen, unruhig zuckenden Brauen mit einem tiefen Feuer. Silbern perlten die Töne unter seinen Fingern hervor und steigerten sich zu einem holden Sturm von Rhythmen, wenn er aus den Melodien, die er sich zum Troste spielte, in ein freies Phantasieren hinüberglitt. Vergessen schritt er dabei auf und ab m leinem Zimmer, hob und senkte die Geige am Kinn und wiegte den Körper leicht im Takt der Musik. Manchmal von Witll Zedse 7 Kset Shmmm. A. Merumerhafer Fuscharue fer sunh aun Büggte der Bürgermeister von Lobith früher selder mit Leidenschaft ergeden hatte. Er stutzte, als er die Geigenklänge vernahm, diieb unter dem haldgeöffneten Fenster stehen und richtete den Kopf lauschend m die Höhe. Sein Gesicht verzückte sich zusehends und blühte auf wie eine Blume, die man in Wasser stellt. Als die Musik zu besinnen in den dem Wirt nach dem hmt becht r abbrach, ging er ohne sich lange vein und erhundigte sich bei Gast.„Führen Sie mich Vielleicht kann ich dem Manne Richt lange darauf verkieß der Bürgermeister mit Lenau den Gasthof. Er begab sich mit ihm nochmals zum Zollhaus, wo er sich für den Dichter verbürgte und ihm die Passage über die Grenze“ erwirkte.„Richt ur, Pe „eide kleiner Münze gemacht und für ein Stubenglück verkauft... Danken Sie mir akso nicht! Es gebührt sich, daß die Sendungslosen denen nach Kräften helfen, die sich und ihrer Sendung auch um den Preis eines schweren Lebens treu bieben“ „Haffage üder die Glelise Eiwitin. Brisur Vm. ihrer schönen Possagen auf der Geige“, sogte er### „Ich habe auch einmal“, setzte er wehmütig hinzu, Träume gehaht wie Sie. Ader ich habe sie zu Und so ge Niembs am Geie ebenso durch st hatte, die Reise es, daß Nikolaus Lenau oder Nikolaus dler von Strehlenau, wie in seinem Paß sten Tag, nachdem er noch viele Stunden in des Bürgermeisters verbracht und ihn Dichtungen wie durch sein Geigenspiel Bürgermeister nur als Laune des Schicksols erscheint, erweist sich rieb er dem konnte, von der er sich versprach.„Was uns r später aus Amerika, fortsetzen### res Reisen seiner Kunst versprach.„Was uns als das listige Werk des Gottes, der mit allen Mitteln den heiligen Brand m uns zu schüren und wach zu halten versucht...“ Dreußische Soldaten General Heinrich von Thümen war bis zu seinem letzten Atemzuge Soldat. Am Morgen seines Todestages empfing er noch den Besuch eines Neffen, der damals ein junger Kadett war und in ehrfürchtiger Scheu nur auf Zehenspitzen an das Lager des Oheims zu treten wagte. „Junge!“ fuhr ihn da der General an,„hast du nicht auftreten gelernt? Los, zeige, daß ein Soldat aus dir wird!“ Und er ließ, seiner Schmerzen nicht achtend, den Jungen ein paarmal um sein Krankenlager marschieren.„Siehst du“, sagte der General,„so ist's richtig. Ein Soldat scheut den Tod nicht!“ Bei Torgau erhielt ein preußischer Oberst eine Kugel ins Bein. Man trug ihn auf den Verbandplatz, wo sich drei Wundärzte vergeblich bemühten, das Projektil aus der Wunde zu entfernen. Sie fanden es nicht. Der Oberst zuckte trotz seiner Schmerzen nicht mit der Wimper. Ja, er sah den Chirurgen aufmerksam zu, wie sie da mit den Messern an seinem Beine hantierten. Nach längerer Zeit fragte er:„Was suchen Sie eigentlich, meine Herren?"— „Halten zu Gnaden, Herr Oberst, die Kugol natürlich!“— „Aber, warum haben Sie das nicht gleich gesagt?“ grollte der alte Haudegen,„die Rugel habe ich ja in der Tasche!" Als der greise Moltke seinen 90. Geburtstag beging, unter den Ehrungen auch eine Adresse der ——„„ Urk befand Preußist Akademie der Wissenschaften mit der Urkunde über die Ernennung des Siegers von Sedan zum Mitglied der Akademie. Nachdenklich betrachtete der Feldherr die Unterschriften der Adresse und meinte:„Ich sehe hier lauter berühmte Namen.“ Er lächelte ein wenig nachdenklich und fügte hinzu:„Es ist mir eine Ehre, Ihr Mitglied zu sein, aber ich bin doch das Mitglied, das am wenigsten fleißig ist.“ ri. Man kann es auch so lesen. Wir hatten Schulzeugnisse bekommen. Sei es, daß wir zuviel Zeit für andere Dinge nötig gehabt hatten, sei es, daß der Frühling nicht nur unsere Herzen, sondern auch unsere Köpfe mit Problemen angefüllt hatte, die nicht undedingt zum Lehrplan gehörten, jedenfalls stand manche 4# aus dem Blatt vermerkt. Nun, es war ein Zwischenzeugnis. Bis zur nächsten Versetzung war noch allerhand zu retten. Aber ziemlich bedrückt war ich doch. Hans aber, mein Freund und Schulbankgenosse schon durch manche Jahre hindurch, sah sich das Zeugnis eine Weile befinnlich an, nahm dann einen Bleistift, zog einen dicken Querstrich unter die vielen Ziffern und addierte. „Alles in allem doch eine ganz anständige Summe, die wir da zusammengebracht haben,“ sagte er schließlich, und es war eine gewisse Anerkennung aus seiner Stimme zu hören. Bieger. Rätselecke Oprossenzütert. ••"— 1 f a a— b— c—d d—•.... g— h h,— 1 11— k— 11— mmmmmm=nanh= p 0— P P— PrFFFF—sSS:—1—aunn. Vorstehende Buchstaben sind so in die Figur einzusetzen, daß die waagerechten Reihen Wörter folgender Bedeutung ergeben. Bei richtiger Lösung nennt die mittlere Senkrechte einen Schießplatz in Brandenburg. I. Kunstrichtung des 17. Jahrhunderts, 2. Nagelerkrankung, 3. zweisitziges Fahrrad, 4. Halsschmuck des Pferdes, 5. Seewesen, 6. Verschlußvorrichtung, 7. Nachahmungen von Edelstein, 8. Teil der Hand, 9. ägyptischer König, 10. Stadt in Westfalen, 11. Wurzelende des Baumes. Auflösungen aus voriger Ausgabe Wortfragmente. Ringfinger, Elvira, Sekundant, Taubenei, Allegro, Usbeken.— Restauration. Kreus und quer Sechs Monate altes Kind als Lebensretter. In einem Lager ausländischer Zivilarbeiter hat der Inilarbeiter hat inkt eines sechs Monate alten Kindes zwölf Personen Frauenschlafra Leben gerettet. In einem Frauenschlafraum war kurz vor dem Schlafengehen der Ofen noch einmal mit Kohlen gefüllt und dann abgestellt worden. Dadurch entstanden Kohlenoxndgase, die sich über den ganzen Raum verbreiteten. Da die zwölf Bewohner bereits fest im Schlaf lagen, war für sie alle Lebensgefahr gegeben. Ein sechs Monate altes Kind, das bei seiner Mutter in dem Raum schlief, wurde aber unruhig und begann zu schreien. Dadurch wurde die Mutter geweckt und bemerkte nun die Gase. Sofortiges ärztliches Eingreisen konnte die zum Teil schon bewußtlosen Schlafen vor dem sicheren Tode bewahren. hatten zur Erntezeit 1944 Getreideähren sich auf diese Weise Geflügeffuter zu itten, um Deutschlands erste Kriegswerkstätte für Korbflechten. Die RS.=Frauenschaft in L. hat die erste Kriegswerkstätte im Deutschen Reich für das Korbmacherhandwerk eingerichtet, um dem Mangel an Korbflechtern angesichts des starken Verschleißes an Körden abzuchelfen. Unter Anleitung eines 67jährigen Meisters arbeiten 40 Frauen in vier Schichten jeweils am Vor= oder Nachmittag. Jede Frau stellt m einer Schicht einen Kord her. Verlagsleiter: Eduard Preißler. Hauptschriftleiter: August Prüßner (3 2 Münster). I. V.: Erich Meinhard. Verlas: Lipp. Staatsztg.. G. m. b. H., Detmold.— RPK. U/875.— 2. Z. ist Pl. 8 gültig. Carl-Ernst Velthaus * Panzer-Grenadier i. c. Stoßbrig., in, mulite unser lieber einziger Sohn, am 4. 1. nach nur kurzem Einsatz Im Westen für die Preiheit in Großdeutschlands Schicksalskampf sein junges Leben lassen. In tiefer Trauer: Carl Velthaus a. Fran Charlotte, geb. Fischer. Detmold, im Februar 1945. #. Herbert Schröder * Obergetr., EK. 2, silb. Inf.Sturmabz., Verw.-Abz., Ostmed., mnein geliebter Mann, Sohn u. Bruder, ist am 11. 1. 1945 im Alter von 32 Jahren im Südosten gefallen. Martha Schröder, geb. Vorwerk, Wwe. Johanns Schröder, geb. Lange, u. Angeh.— Detmold, Unter der Wehme 7. Seelenamt 6. 3., 7.30 Uhr. % Priedrich Bean Gefreiter, mein innigstgeliebter Mann, unser herzensguter Vater, land im Osten am 1. 12. 1944 im Alter von 42 Jahren den Heldentod. In tiefem Schmerz: Ellriede Beau, geb. Herdt, Günter Beau, im Felde, Klein Friedhelm u. alle Anverw. Als teuerstes Vermächtnis meines Mannes wurde Klein Friedhelmn am 18. 11. 1944 geboren. Fran Eltriede Beau. Detmold, Grenzstraße 4. X Frits Linnenbecker Flugzeugf., Obfw., Inh. d. EK. 1 u. 2, d. gold. Frontflugsp. u. a. Ausz., mein geliebter Mann, Sohn u. Bruder, fand am 23. 1. 1945 im Alter von 30 Jahren den Fliegertod. In tiefem Leid: Leni Linnenbecker, geb. Ebel, Familie Linnenbecker. Heiligenkirchen, Bad Salzuflen. Trauerf. Heldengedenkt., Bad Salzufl. Helmut Langejürgen Pion.-Fallschirmjäger, unser geliebter Junge und Bruder, mußte Im Alter von 18 Jahren am 25. 12. 1944 im Westen sein Leben lassen. In tiefem Schmerz: August Langejürgen u. Frau Minna, geb. Redeker, Brüder Wilfried u. Herbert, Großeltern und alle Anverwandten. Meierberg, Humfeld, Februar 1945. K. Ewald Schlingmann — blingma Feldw., Inh. d. KVK. 2 m. Schw. u. Westw.-Abz., mein herzensguter Mann, unser liebevoller Papi, mein einziger Sohn u. Bruder, mußte sein Leben im Alter von 37 Jahren auf dem Balkan am 2. 12. 1944 lassen. In tiefem Leid: Auguste Schlingmann, Kinder, Mutter u. Angeh. Großenmarpe. Trauerf. Lappel. . August Fritzemeler * Uffz., mein lieber Mann, unseres Töchterchens treusorgender Vater, unser lieber Sohn u. Bruder, land am 4. 12. 1944 im Alter von 35 Jahren in Italien den Heldentod. In tiefem Schmerz: Liselotte Fritzemeler, neb. Sommer, Familien Aug. Mengersen und Otto Sommer. Lemgo und Züllichau, Februar 1945. #Peits Brinkmann mein lieber Mann, unser guter Sohn und Bruder, starb am 3. 1. 45 Im Westen für Deutschlands Größe und Zukunft im 37. Lebensjahre den Heldentod. In tisfer Trauer im Namen aller Angehörigen: Marie Brinkmann, geb. Kiko. Blomberg, im Februar 1945. X. Wilhelm Neuwohner Obergefr. I. e. Pion.-Batl., unser lieber jüngster Sohn u. Bruder, mein guter Zwillingsbruder, starb einen Tag vor seinem 33. Geburtstag, am 4. 12. 1944, den Heldentod. In tiefem Weh: August Neuwehner und Frau Auguste, geb. Kölling, Geschwister und alle Anverwandten. Hagen 49. Im Februar 1945. I. Hans-Jürgen Jahlen Udz., Inh. d. Verw.-4 Otto Ottomeyer ist Amein lieber, auter Mann, unser treu1945 im 20. Lebensjahre#sorgender Vater, unser guter Brueiheit Groß-der, entschlief sanft nach kurzem Leiden im Alter von 67 Jahren. In tiefer Trauer: Marg. Ottomeyer. geb. Schlafke, Hans, Gert u. Gerda Ottomeyer und alle Angehörigen. Detmold, Bruchstraße 16, 1. 3. 45. Beisetzung findet in aller Stille statt. Im Westen far die Preiheit deutschlands getallen. In stiller Trauer: Famille Heinrich Plaßmeler, Detmold, Werrestraße 10, Im Namen aller Angehörigen. X. Otte Gebhard Amtsgerichtsrat, Uflz. I. c. Ld.Schtz.-Batl., mein geliebter Mann, dlel am 8. 2. 1945 in den Kämpfen an der Ostfront. Dr. med. Irmgard Gebhard, geb. Bunnemann, Klaus, Otte, Jechen. Lage, Im Februar 1945. # Erwin Fehring Reiter I. c. Reiter-Schwadron, unser lieber ältester Sohn u. Bruder. land am 19. 1. 1945 im Osten im Alter von 23 Jahren den Heldentod. In stiller Trauer: Frits Fehring u. Frau Auguste, geb. Henning, Lisa. Frits(im Osten) u. Karl-Heins als Geschwister. Sylbach, im Febrear 1945. . Reinhard Spilker ∆ Uflz. u. Flugzeugführer, mußte Im Alter von 24 Jahren sein Leben für seine geliebte Heimat dahingeben. In tiefer Trauer: Lieselette Spilker, geb. Pölz, Reisberd, Fem. Heinrich pllker. Geschwister u. alle Anverw. Morgenröthe 1. Vogtl., Schuckenhaum. Trauerf. 11. 3. in Leopoldshöhe gealter Wehmerer C Obergren., unser lieber Sohn u. Bruder, wurde am 13. 1. 1945 im Westen im Alter von 18 Jahren von uns genommen. In stiller Trauer: Heinr. Wehmeyer Frau Marie, geb. Heidbrede, seine 3 Brüder u. alle Anverwandten. Dörentrup-Neuenkamp 204. rteier—* Trauerfeler 25. 3. in Hillentrup. Walter Wieneke mein lieber Mann, unser guter Vater, Sohn und Bruder, ist am 27. 2. zütslich verschieden. n stiller Trauer: Elee Wieneke, — Familie geb. Null. und Kinder. Wieneke, Familie Null. Detmold, Remmighausen, 3. 3. 1945. Beisetzung erfolgte in aller Stille. Johanne Cramer geb. Kirchhof, unsere gute Mutter und Großmutter, ist am 1. 3. 1945 im 70. Lebensjahre sanft entschlafen. Ihr Leben war Arbeit und Fürsorge. In stiller Trauer: Die Kinder, Enkelkinder und Angehörigen. Pivitsheide V. L., 2. März 1945. Beerdigung Sonntag, 14 Uhr, vom Trauerhause, Nr. 212, aus. Elisabeth Kottmeyer geb. Meier zu Evenhausen, meine geduldige, immer fröhliche Frau, unsere unvergeßliche Mutter, durfte heute früh nach langem, schwerem Leiden in Frieden heimgehen. Bad Meinbers, 2. März 1945. Pastor Frits Kottmeyer und Söhne. Beerdigung Mittwoch, 9 Uhr, Trauerfeier eine halbe Stunde vorher. Emille Westerheide geb. Spilker, unsere liebe, gute Mutter. Tochter u. Schwester, ging am 28. 2. Im Alter von 47 Jahren für immer von uns. Sie folgte unserem lieben Vater nach last 7 Monaten. In unsagbarem Schmerz: Elfriede, Else u. Eriks als Kinder u. Verw. Bexten Nr. 1.— Beerd. Sonnabend 14.30 Uhr. Trauerf. ½ Std. vorher Trauerfeier für den gefallenen Feld18—webel Max Hahn am 1. Ostertage In der Marktkirche, Detmold. Trauerfeier für den gefallenen Uflz. Ernet Sprenger am Heldengedenktag. 11. 3. 1945, 7.30 Uhr. in der ref. Kirche zu Horn. Karl Koke mein treusorsender Mann und Vater. hat heute nach kurzer Krankheit im Alter von 47 Jahren die Augen für immer geschlossen. In tiefem Schmerz: Frau Anguste Koke und Tochter Elisabeth, Eltern und Geschwister. Brakelsick, 28. 2. 45.— Beerdigung Sonntag, 14 Uhr, v. Trauerhause aus. Frits Vathauer Schneidermeister, mein lieber Mann, unser treusorgender Vater u. Großvater, wurde uns durch ein tragisches Geschick im 70. Lebensjahre entrissen.— In stiller Trauer: Wilhelmine Vathauer, geb. Welle, und Kinder, z. Z. im Felde. Tintrup. 1. 3. 1945.— Beerd. Montag. 15 Uhr. vom Trauerhause aus. Anna Maria Schneider geb. Kommraus, mein geliebter Lebenskamerad, unser treusorgende Mutter und Schwester, ging heute in ihre himmlische Heimat ein. In tiefem Leid: Philipp Sehneider, Emmi Krecke, geb. Schneider. Ottl Schneider. Z. Z. Detmold, Gartenstr. 16, 28. 2. Trauerf. Dienstag, 9 Uhr, Friedhofsh. Hermine Siekmann unsere liebe Tochter, lst am 1. 3. nach langem Leiden im 38. Lebensjahre sanit entschlafen. Im Namen aller trauernden Hinterbliebenen: Wilh. Siekmann. Bäckermeister i. R. Lemgo, Hamelner Straße 25, 1. S. 45. Beerdigung Montag, 17 Uhr. vom Krankenh. aus. Trauerf. ½ Std. vorh. Margarethe Griemert unsere liebe Schwester, Tante und Schwägerin, starb unerwartet am 23. Februar im 72. Lebensjahre. Im Namen der Angehörigen: Frau Eise Menzel. geb. Griemert. Bad Salzuflen, Ahornstraße 15, I. Beerdigung fand auf Wunsch der Entschlafenen in aller Stille auf dein Ehrser Friedhof statt. Hermine Linnemann entschlief sanft nach langem Leiden im Alter von 62 Jahren. In stiller Trauer: Hermann Linnemann und alle Angehörigen. Schötmar, Adolf-Hitler-Straße 36. Beerdigung Montag. 8 Uhr. vom Friedhof in Ehrsen aus. Sonntagsjunge, degard GroneGeboren: Hans-Erhardt, ein geb. 25. 2 1945. Hildegard wald, geb. Weber, Hptfw. HanGronewald, 1. Z. im Osten.— Humfeld, z. Z. Wolfische Stiftung. Lemgo. Verlobte: Erika Drewes, Hermann Nauloke, Oberfeldwebel I. e. Ers.-Batl.— Diestelbruch, z. Z. Faulensiek#. 2. Wehrmacht, Im Februar 1945. Martha Bayon, Georg Hannemann, z. Z. Laz.— Lemgo 3. März 1945. Emme Austmann, Horet Silvester. -Mann.— Pottenhausen# zur Zeit Oerlinghausen. Irmgard Wittenberg. Georges Delville.— Schötmar, 4. März 1945. Vermühlte: Hans Georg, Gutzmann. Hauptm. u. Abtigs.-Kdr., Maria Gutzmann, geb. Geyer.— Wiesbaden, Parkweg 2, 3. März 1945. Uflz. Karl Goldberg. Lina Goldberg. geb. Kessemeier.— Hameln(z. 2. Urlaub) Siekhols, 3. März# AMTLICHES Der Unterricht in den Fachklessen der Haushaltsiehrlinge in der Kreisberulsschale Lege findet zunächst nicht statt. Bekanntmachung. Betr.: Tabakwarenversorgung. Die bisher gültigen Rauchermarken mit dem Aufruck„% Abschnitt“ und„% Abschnitt“(braune Marken mit rotem Hoheitsadler) verlieren mit Ablauf des 4. März ihre Gültigkeit. Eine Belieferung dieser Rauchermarken nach dem 4. März 1945 darf nicht mehr erfolgen. Nach dem 4. März 1945 sind nur noch die Rauchermarken mit dem Aufdruck„V Abschnitt“ und„Ein Abschnitt“(braune Marken mit grünem Hoheitsadler) galtig. Detmold Brake I. I., en 28. Februar 1945. Die Landräte — Wirtschaftsämter—. Ausgabe der Lebenemittel- u. Raueherkarten. Die Ausgabe der Lebensmittel- und Raucherkarten(73. Zut.) für den Stadtbezirk Detmold erfolgt am 5., 6., 7. und 8. März. Die Abholzeiten und die Verteilungslokale sind die gleichen wie bei den früheren Zuteilungsperioden(s. Anschlag an d. Eingangstür der Alten Schule). Die Abholzeiten sind unbedingt einzuhalten. Die Nachausgabe erfolgt nur am Montag, 12. März, von 7.30 bis 12.30 Uhr. Alle volkssturmpflichtigen Männer, d. h. solche Im Alter von 18 bis 60 Jahren, müssen den Ausweis d. Zugehörigkeit zum Volkssturm vorlegen. Infolge Prüfung der Kartoffelabgabe wird die Ausgabe nicht so schnell wie bisher vor sich geben; die Bevölkerung wird gebeten, hierauf Rücksicht zu nehmen. Detmold. den 2. März 1945. Der Bürgermeister. Bekanntmachung, Mittwoch, 7. 3. 1945, Verteilung der neuen Lebensmittel- und Raucherkarten. Die Verteilungsstellen sind dieselben wie das letzte Mal. Der Beginn der Verleilung wird diesmal um eine Stunde vorverlegt. Es ist deshalb darauf zu achten, daß die Verteilung diesmal schon um 13 Uhr(anstatt 14 Uhr) beginnt, so daß z. B. für Verbraucher mit der früheren Abholzeit von 15.30 Uhr diesmal als Abholzeit 14.30 Uhr gilt. Bezügl. der Speisekartoffeln wird auf die früheren Bekanntmachungen hingewiesen. Kann ein Verbraucher beim Empfang der Lebeusmittelkarten nicht nachweisen, daß er seiner Ablieferungspflicht(durch Abgabe von Kartoffeln oder Rücksabe von Scheinen) nachgekommen ist, so wird die Brotration vertügungssemäb gekürzt. Pad Salzutlen, 1. März 1945. Der Bürgermeister, Wirtschaftsstelle. Die Ausgabe der Lebenomittelkarten für die 73. Zuteilungsperiode erfolgt ausschließlich in den Dienstraumen der Wirtschaftastelle, und zwar am Dienstas von 8 bis 10 Uhr für die Bezirke I, 2 und 3, von 10 bis 12 Uhr für die Bezirke 4, 5 und 6, von 14 bis 16 Uhr für die Bezirke 7, 8 und 9. von 16 bis 18 Uhr für die Bezirke 10, 11 und 12, am Mittwoch von 8 bis 10 Uhr für die Bezirke 13 und 14, von 10 bis 12 Uhr für die Bezirke 15 und 16: an Familien, die Ziegen halten, erfolgt die Ausgabe der Lebensmittelkarten nur am Mittwoch von 14.30 bis 16.30 Uhr. Haushaltungen, die Kartoffeln nicht voll einsekellert haben, müssen die Bezugsausweise für Kartofteln vorzeisen. Schötmar. den 1. März 1945. Der Bürgermeister— Wirtschaltsstelle. GESCHXFTLICHES Nechidienst der Detmolder Apetheken. Vom 3. bis 10. Märe# A theke sar Rese.(Täglich gehend geöffnet.) Die Kurmittelabgabe In Bad Salsullen(Bäder, Inhalationen, Trinkbrunnen) erfolgt ab Mittwech, 28. Februar, und zwar montags, mittwochs und freitags von 7.80 UIhr. Die Verwaltung des Staatsbades Salzullen. bis 12 Saathaler und Saatbohnen in jeder Menge ab Lager sofort lieferbar Paul Neittng, Barntrup, Greßenmarpe und Schleder. VERANSTALTUNGEN (° Jugendl. ab 14 J.,*“ nicht zugel.) Detmold, Haus der Deutschen Arbeit(Gaußlimstelle). Sonnabend, 19. Sonntag u. Montag 15 u. 19 Uhr: Zwei Welten. STELLENMARKT Angesteilte. 25 Jahre, zuletzt in Verwaltung tätig, mit Kenntnissen in Steno und Maschinenschreiben, sucht, da früher schon Sprechstundenhilfe, Stellung bei Arzt, in Sanatorium oder med. Institut in kleinerem Ort, nach Möglichkeit mit Wohngelegenheit, sofort oder später. Angebote: 673 Lipp. Staatszeitung. Tüchtiger Zlegelbrenner gesucht. B. Beumer, Damptziegeleien, Ahlen (Westf.). Telephon 385. Dienststelle in der Landeshauptstadt sucht: Lagerverwaiter, Schuster, Köchln und Wirtschaltsleiterin. Dienstantritt sofort. Bewerbung. gesuche an Lipp. Staatszeitung. 671. Mehrere Lagerarbeiter stellt sofort ein: Valetta-Werk, Bad Salzullen. Suche ordentliche LandarbeiterFamille zum 1. März oder 1. April 1945. Gute Wohnung. Lohn nach Uebereinkunft. Sehemm. Gat Siekhel, über Schieder. Kraftfährer und Beifahrer eucht zu sofort oder später: August W. Bebe, Zahrling für die Dauerbackwarenlabrikation(Zuckerbäcker) stellt ein zum 1. April 1945: C. Pecher A.-G., Keksfabrik. Deimold, Klüter Straße. Lehrling zum 1. April 1945 gesucht. Tischlermeister Fr. Tappe, Blomberz. Petersilienstraße. Schmiedelehrling sucht W. Beerenemeler, Detmold, Mühlenstraße 8. Müller-Lehrling für Kunden- und Handelsmühle zum 1. April gesucht. Bentruner Mühle(Po:t Heepen). Lehrling zum 1. April 1945 gesucht. 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Zuschriften: 00285 L. St., Bad Salzuflen. kleiner, zu kaufen gesucht. A. Möller, Lothe 107, üb. Steinb=— Kaufe für Lothe 107, Ab. Steinbeim W. . Seit. S. ege wertiges Motorrad und RR.-Gewehr. Heinrich Altenbernd, Lothe Nr. 42, bei Steinheim(Westf.). Eheanbabsung die Hekonus die Bekanntschaft einer Hame oder Witwe zwecks späterer Heirat, mögl. aus Lemge oder Umgebung. Zuschriften: 026 Lipp. Staatszeitung, Lemgo. Unterrlebt Ertelle Privatunterricht, evtl. auch Sammelunterricht für Grundschüler und OberDeutsch, Fraaz., Englisch, Gede. Thisbürge=—— schüler: schichte, uslen, Erdkunde. 24. ürger, Bad SalzUnterricht und Nachhilfe an Volksschüler in Detmold wird erteilt. Angebote: 663 Lipp. Staatszeitung. Zwei Schülerinnen der Klasse V suchen sggoslicgen Peivotonterricht. Angebote: Lipp. Staatszeitung. Pachtgesuehe Barten- oder für Gemüseanbau geeignetes Ackerland, 1—2 Scheffelsaat, Nähe Detmold, zu pachten, evtl zu kaufen gesucht. Angebote: 652 L. Gt. Junges Wirtsehepaar sucht Gaststätte zu pachten. Angebote: 405 Lipp Staatszig. Verloren— Gefunden Regenumhang, roter, Lietholzstraße die Apotheke verloren. Begen hohe Belobnung abzugeben bei Altstaedt, Bad SalzWlen, Tasstraße 17 a. Radel, B0M., auf rotweißrotem Band, 8. oder 9. 2. Detmold, Horn, Leovoldetal oder Bad Meinberg, Blomberg verloren. Gegen„Belohnung abzugeben undbüro Detmold Beille mit Putztuch, Firmeneindruck (Giese, Essen-Kray) und Etul verloren. Gitte gegen Belohnung im Fundbüro, Detmold, abzugeben. Kinder-Kleiderkarte am 24. 2. innerhalb der Stadt verloren. Wiederbringer erhält Witwe, Ende 50er-Jahre, zuverlässig und gute Belohnung Mengedoht, Blomberg, tüchtig im Haushalt, Garter(Nähkennt-]Bom Larntruper Straße 38. n-Lederhandschnt Damen-Lederhandschuh, hellbraunen, gefüttert, am 26. L. 45 aus dem Wege Lagesche Straße, Doktorweg, Schloßplatz verloren. Gegen Gelohnung abzugeben: Detmold, Adolfstraße 7. Am 24. 2. 1945 von Köln nach Herford zwilchen Oeide und Rheda Fahrrad und zwel Mäntel abhanden gekommen. Bitte die Sachen umgehend bei Wilhelm Schmidt, Dortmund, Scharnhorststraße 93, abliefern. Damenuhr am Sonntag Richthofenstraße geden: Köhler, Detmold, ugeben: I. Stage. delb., dunt gestreift, am ebBe19., dunt gesteilt Hemdsegeschüft) handen gekommen. Abzugeben gegen lohnung: Geschäftsstelle Lemgo. Kinderhandtäschchen mit Inhalt(Puppe, ein weiteres Täschchen und Vortemonnale usw.) im Luftschutzkeller der Landesbrandversicherungsanstalt abhanden gekommen. Da wertvolles Andenken, bitte gegen gute Belohnung abzugeben: Detmold, Lagesche Straße 16. verloren. eldstraße 29 gesche Straße 16. Tlieder- Erinnerungsabzeichen Abzugeben: Detmold, Feldstraße Ig. Münsterländer, blau=grau, am 19. 2. 1945 entlaufen. Wiederbringer erhält gute Belodnung. Thiele-Burre, Detmold, Schillerstraße 9 a, Telephon 8403. Herrentaschenuhr gefunden. Abzuholen: Frau Eke, Lage, Ottenhauser Straße 15, z. 8. Heiden 4. Versehledenes Wer kann Auskunft geben über meinen Flachwagen, der mir in der Nacht vom 22. zum 23. gestohlen ist? Vor Ankauf wird gewarnt. Strate, Heidenoldendorf 24. Fahrrad vertauscht am Montag, 26. 2., In Schötmar(Arbeitsamt). Bitte melden: Bod Salzuflen, Lange Straße 51. Wer stopft Strümpfe und Socken? erfragen: 394 L. St., Bad Salzuflen. Dr Kron f.—. f...— Welche Frau wäscht und bügelt Herrenwäsche? Dentist Kurt Klose, Bad Salzuflen, Roonstraße 28, Villa Lindenhof. Ehalselongue oder Beit leihweise oder zu kaufen gesucht. Schriftliche Angebote: 667 Lipp. Staatszeitung. KIRCHLICHE NACHRICHTEN Detmold. Res. Stadtkirche. 7.15: Konfirmation I, anschl. Abendmahl(v. Genden); 10: Ndr.(Gemeindesaal); 16.30: Bad.-u, 1(Pordmann); Mittwoch, 17: ass.-And. f. alle Gemeind.(v. Senden). Detmold. Marktkirche. 8: Konflrmation II (Schreck), anschl. Abendmahlsfeier(Vorbereitung: Sonnabend, 17 Uhr); 14 bzw. 2 Std. n. Ende des Vollalarms: Prüfung 1(Kramer) Detmold. Ev.=Inth. Gemeinde. Sonntag, 7.15:„Leus.(eichors), anschl. Abendm., Konf.(Eichorst), kein Kindergottesd.; Mittwoch, 7. 3., 17: ####t Pass.=Andacht f. a. Gemeind.(v. Senden). Evang. Gemeinschaft. Detmold 8: Einsegnungsfeier(Bethke); Lage 15.30 (Scheide): Blomberg 15.30. Landeskrankenhaus. 9: Rüter. Hiddesen, 10.45: Kindergetteepsens. 9g vitsheide. 9.45: Jürges, anschl. Ndr. ugustdorf. Sonntag, 17: kath. Gottesdienst in der Kirche. Lemgo. St. Rikolal u. St. Marien(in der Nikolaikirche). 10: Gottesd., anschl. Beichte u. Abendmahl, Kollekte(Hettling), 13.80: Kindergottesdienst, 15: Gottesd.; Donnerstag, 17. Gem. Pass.-Gottesd. Brafe. Sonntag, 4. 3., 10; Gottesd.; 11.30: Kindergottesdienst: Donnerstag, 20.30: Chor. Lage. Rei. Gemeinde. 3: Keller(Konfirmation u. Abendmahlsf. in d. Kapelle in Oggenhausen). 17.15: 1 Markt). —“. Kapell Müller(Kirche Lage. Luth. Gemeinde, Bruchstr.(Müller, Lieme). 8: Gottesd., anschl. Kindergottesd.; Dienstag, 17: Bet- u. Bidelstunde: Freit., 17: Gem. Pass.-Gottesd. Syldach: 9.30: Metger. Lage. Ev.-freik. Gemelnde. 15.30: Bibelstunde. Bad Salzuslen. Res. Gemeinde. 10: Frerichs(Abendmahl): 11.15: Kinder; 16.30: Gottesdienst, Metger(Abendmahl); Mittwoch, 16.30: Bibelstunde; Donnerstag, 15: Frauen. Bad Salzuflen. Luther. Kirche. Sonn: K o n f., a n s c h l. A b e n d m a h l ö. 17: tag, 5: Konf., anschl. Adendmahl(T#0); 8.30: Kindergottesd.; 17: Gottesd.(Over); Mittwoch, 16: Frauenhilfe; Donnerstag, 15.30: Mütterstunde: Freitag, 17: Pass.= Gottesdienst, anschl. Abendmahl. Schötmar. 8: Thiele(Konfirmation II), anschl. Vorbereitung u. Abendm.; 13.30: Kinder; 15: Prüfung III(Thiele): Freitag, 17: Bibelstunde Ahmsen. 4. 8., 15.30: Bibelstunde. Wälfer. 4. 3., 7.30: Bibelstunde; 6. S., 15: Frauenstunde. Ehrsen. 7. 3., 7.30; B'belstunde. Gergkirchen. 9.80: Prüfung, 10: Konfirmation u. Abendmahl(Ohnesorg) * ch) Freitag, 15: Pass.-Gottesd.(Hirsch Druck und Verlag:? Staatserttung RS. Im. b. O. Dermol schäftsstelle und S# tung: Detmold. De Ktraße 14. Gernr.: S nummer 2945 Sot Ban Deutiche Bauk Kr kasse. Städtische S: Die Lwotsche Staat erscheint wöchentkich Nr. 54.— 17.(179 Einer der vie Uebersee-Einsatz alle Sacunft 4. März. 1 bekannt, daß im der *— mete 1S sickt worden t der Fall sei Diese Mitteilung amerikanischen Jugen jüdischen Hintermänn Dabei hatte Roosevnischen Bätern und geben, daß niemals Krieg geführt würde sprechen, das Rooser hat, nachdem es ihm zuschleichen. Heute k seits des Meeeres au Nicht für ihre Zukm zu dem Zweck, den winne zu sichern un Ausbeutung zu erob Deutsche Gens, 4. März. im Osten und West Wesentlichste außer wortb im„Catho Propaganda glaube das deutsche Volk al davon einen schneller spreche. Sie vergest ondern daß dies ar lliierten ausgelegt lange nicht erlegt. wieder aufflammend ders klar. Der Man für die Alliierten, Faktor in der allge soviel wie möglich a daß für die allierte reits wieder begänn stiegen. O0 2 Druck auf di Brasilien verkündet! . 4. März. ion in Me Delegati lüdamerikanischen Beziehungen aufgen überreden. Der bra die Wiederaufnahm kündet. Er erklärte der Beziehungen zu niemals stattgefunde el 1917. Er kete Beziehungen fu 7 Worte unersch Berlin, 4. März kampf konnte dus## eines der Zehnlauf keit in der Festung 07 sch la schen densachstliches Beker legte. Es war Niedden Großdeutschen das Reich und den: auch noch schwerere ein Junken Kraft i Gauleiter diger Breslaus nich am Atlantik, gleich schwerer ist, da sie städten auf fremder Ffront entfernt hielt au, am Zobten, st Dioisionen in der A sich jedoch einer Fr mal gestellt habe, w tik=Stützpunkte die: big zu sprechen. Ga „Heute kennen! Gründe. 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