ktoria Stolp Stettin 5:0. Blau=Weiß nerva 93— 2:4; Orb1•4; Orpo. — Fortung 2:2: Sportdr.: Sportfr. — Sportog. mburg 6:2; siktoria WilI. Pauli— richsort 3:0: — Ellerbek k. Hannover pielvg. Göt3:5; 1. SV. sraunschweig der Bremen snabrück— Kremerhaven urg 4.1. hwarz=Weiß tenessen 3:7. :0; Viktorie — Vingst 05 Mudersbach Moselland 3V. Walk Kassel 2:3; 4; Herman's Offenbach intr. Frank— FSV. ckingen 2:3; urt 05 0•2; Neumeyer — Eintr.= Aschaffensburg 1:3; suwaren— lugsburg— Wien 2:1; — Admira sturm Graz kampf(Fr. sun Prädner taatszeitung. Pl. 2 galtig. ung der ). bei Mirät bild! Form. 1 naturstander iweiß C gegen ter druck und Verlag: Lippische Staatsitg. RS.=Verlag G.m. H., Detmold. Geschäftsn. k. Schriftl.: Detmold. Paulibenstr. 14, Ferur.: Sammeln. 845. Postscheckk. 8592 Hann. Bankkonten: Deutsche Bank. Landesbank. Städt. Spark. Die„Lipp. Staatszeitung“ Eersch. wöchentl. 7mal. Abbestellungen d. Zeitung nur bis zum 25. lib. Monats. tung KAAO Anzeigenbreise! Die 22=murZeile 19 N#. Textans., 77 um breit. 75 Af. 8. 8. in Preislise 8 gültig. Bezugsbreis: Monatl. bei Zustellung d. Boten, einschl. Bestellgeld 3 2u. d. Zust. durch Post 2.42 M einschl. 63###4. Bostgeb. Die Bebind. d. Lielerung rechts. kein. Anspruch auf Rückzahl. d. Bezugsor r. 280 Detwold, Dienstag, 13. Oktober 1942 14.(176.) Jahrgang bosevelt fühlt sich als neuer Kolumbus“ Aber Chiles Präsident ist anderer Meinung und sagt seinen Besuch ab Sowjetkräftegruppe vernichtet Der verkannte „Meine Mühen, um Indien die„Freiheit“ zu erkennt leider nlemand an!“ Karikatur: Key/Dehnen-Dienst. (Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung) Dr. H. G. Berlin, 13. Oktober. Roosevelt, der Wahnsinnige im Weihen Haus, fühlt sich als neuer kolumbus. In einer Hetzrede anläßlich des Kolumbuslages schloß er seine grotesken Ausführungen mit dem Hinweis. Kolumbus habe eine Welt entdeckt, die noch nicht bekannt war, aber heute gelte es, eine bereits bekannte. Welt wieder für die Freiheit— worunter Roosevelt in Wirklichkeit die Amerikanisierung versteht— zu entdecken. Er meint Europa. Hier irkt Noosevelt. Wenn er von der amerikaniNegersklaverei, iz und der Tataaten bis vor kurzem noch zwölf Millionen Arbeitslose hatten— das alles in einem„Lande der Freiheit, Demokratie, religiösen Duldsamkeit und des schönen Lebens“. In Wirklichkeit sind die imperialistischen Kriegsziele der Amerikaner allmählich allzu bekannt geworden. Erst jüngst hatte die USA.=Zeitschrift„Lise“ in einem offenen Brief an die Engländer diese Kriegsziele der Vereinigten Staaten ausgesprochen und den Hauptwunsch der Amerikaner erkennen lassen, einstmals das britische Empire zu beerben. Dieselben Wünsche haben die Amerikaner auch gegenüber Europa und Südamerika. Infolgedessen wollen sie sich schon heute in die Rolle der künftigen Weltherrschaft einspielen. Daß man diese Absicht auch auf dem amerikanischen Kontinent selbst erkennt, wird jetzt anläßlich des Konfliktes zwischen Chile und den USA sehr deutlich, wenn man ihn auch nicht überschätzen darf, da die kleine chilenische Republik sowohl wirtschaftlich als auch militärisch gegenüber den mächtigen Vereinigten Staaten von Nordamerika sich auf die Dauer natürlich nicht durchzusetzen vermag. Immerhin ist die Tatsache, daß jetzt der chilenische Präsident Nios in einem Telegramm in Noosevelt, der ihn nach Washington eingeladen hatte, diese Reise wegen des Konfliktes zunächst verschoben hat, ein stolzes Zeichen nationaler Würde. Die Ursache für die Absage lag in den beleidigenden Gegenangrire am Terck gescheiten— Bombardierung der Flugplätze Maltas fortgesetzt en des Feindes mit ihren BeOestlich von Leningrad wurden über die Newa vorgedrungenen Aus dem Führerhauptquartier, 12 Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Tsaoie eingeschlossene # wurde vernichtet. In arten Sebirgskkmpfen sind damit die Mes; einer sowetischen Garde=Division sowie Teile einer Gebirgsschätzen=Division zerschlagen, über vierhundert Kampfenlagen gerommen und zahlreiche Sefangene und Wasfen als Beute eingebracht worden. Die Säuberung des urwaldartigen Geländes von letzten Widerstandsnestern ist noch im Gange Südwestlich des Terek scheiterten Segenangrisse des Zeindes unter hohen Verlusten. In Stalingrad wurde eine seindliche Gruppe aufgerieben. Artillerie des Heeres versenkte ein größeres Wolgaschiff. Kampffliegerkräfte setzten die Zerstörungen wichtiger Bahnstrecken ostwärts der Wolga fort. An der Don=Frout wiesen die# Truppen mehrere örtliche Angrisse und versuche der Gowjets ab. Im mittleren und nörd! bei erfolgreichen Späh= und ichen Froutabscha Stoßtruppunter: Ucheriede itt ahlreiche Kampfanlage gen vernichtet. O ten Reste der in Abst In Luft ukte räude und Flugzeughoxen wurden beobachtet. üher der Insel brachten deutsche Jäger drei britische Jagdflugzeuge zum Absturz, zwei weitere wurden durch Besatzungen von Kampfflugzeugen abgebeitischen Flugzeugveebänden, die gestern bei Tage in grcber Hibe gegen die vortkraustiche und indische Küste vorstießen, schossen deutsche Jäger ohne eigene Verluste fünf seindliche Flugzeuge heraus. Bei Tageostörflügen einzelner beitischen Flugzeuge über nord= und nordwestdeutschem Gebiet hatte die Beord= und OstNacht abgein der letzten Verdostengsand mit guter Wirkung an. Aeußerungen, die der Unterstaatssekretär Sumner Welles kürzlich in einer Bostoner Rede über Chile getan hatte. Welles warf der chilenischen Regierung vor, sich nicht an die Abmachungen der Rio=Konferenz gehalten zu haben, und den Achsenmächten Vorschub zu leisten. Diese Unterstellung hat auch in Argentinien eine etnsprechende Wirkung auegelöst. Der argentinische Botschafter in Washington protestierte bei Welles und den achenmacht erstellung hat auch i Washington protestie Vor dem Austritt aus dem Kankasus Bedrohung der Hafenstact Tuanse— Erfolglose Entlastungsangritte— Sträflingskompanien der Sowjets in den Kampt geworren— Sudefendeutsche Jäger zeichneten sich aus Berlin, 12. Oktober. Im Nordwestleil des Kankasus gehl der Kampf der deutschen Truppen um den Auskrilt aus dem Gebirge. Den Volschewisten ist die große Gefahr bewußi, die ihrer Hosenstadt Tuapse durch die von Norden her über das Gebirge vordringenden deutschen Truppen drohl. Die unternehmen deshalb schwere, ader erfolglose Gegen- und Enklastungsangriffe, wobei sie im Küslengeblet dazu gezwungen waren, alle nur irgend verfügberen Einheiten, darunter Versorgungstruppen, kechnische Botaillone und sogar Sträflingskompanien, in den Kampf zu wersen. Der eigene Angrisf entwickelte sich jedoch p### weiter. Die auf der Paßstraße von Norden her deutschen Truppen hatten nach dem Wehrmachsbericht vom 12. Oklober eindrucksvolle Erfolge, zu denen das Oberkommando der Wehrmacht noch folgende Ergänzungen mitteilt. Nach schwierigsten Waldkämpfen konnten die deutschen Heeresverbände im Zuge umfassender Angriffe die Bolschewisten von mehreren vorgelagerten Bergrücken vertreiben, wobei schon am 7. Oktober von zwei Kampfgruppen allein 200 Bunker und feste Stellungen genommen wurden. Vergeblich leistete der Feind verzweifelten Widerstand. Dabei boten die unübersichtlichen Dickichte des Felsgebirges den Bolschewisten viele Vorteile, die jedoch durch Mut und Tapferkeit unserer Soldaten immer wieder ausgeglichen wurden. Als es den Bolschewisten zum Beispiel während überraschender Gegenstöße gelang, drei Züge unserer Jäger einzuschließen, griff der Stoßtrupp das bolschewistische Bataillone erneut an, während gleichzeitig die eingeschlossenen Jäger losschlugen. In diesem Kampf wurde der feindliche Einschließungsring völlig aufgebrochen, die bolschewistische Kampfgruppe vernichtet und damit zugleich das Angriffsziel erreicht. Bei den weiteren Kämpfen, die schließlich zur Einschlie: bung bolschewistischer Kräfte auf ihren Höhenstellungen hart an der Straße nach Tuapse führten, zeichneten sich sudetendeutsche Jäger besonders aus. Um die beherrschenden Bunkerstellungen an der Paßstraße zu nehmen, mußten sie durch ein wildzerklüftetes, mit dichtem Niederwald bewachsenes Gelände vorstoßen. In diesem Gewirr von Felfen und Sonn Generalleutnant bis zum Obergefreiten Sechs neue Ritterkreuzträger des Heeres. Berlin, 12. Oktober. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Generallentnant Erwin Jänecke. Kommandeur einer InsanterieDivision; Major Wilhelm Knetsch. Kommandeur eines Insanterie=Regimento: Hauptmann Konrad Luhme, Vataillonsführer in einem Insanterie. Regicent; Oberleutnant Klaus Hilgemann, Thef der Insanteriegeschütz=Kompanie eines Infanterie. Regimento; Oberfeldwebel Ernst Kruse, Jugführer in einem Panzergrenadier=Regiment: Obergefreiter Fritz Faust in einem Insanterie=Regiment. Ritterkreuz für bewährte Flieger Berlin, 12. Oktober. Der Führer verlieb auf Vor schlag des Oderbesehlshabere der Lustwasse, Reichmarschall Göring, das Ritterkrenz des Eisernen Kreuzes an: Oberleutnant Stey, Flugzeugführer in einem Sturztempfgeschwader, und Leatnant Kutsche, Flug zeugführer in einem Zerstörergeschwader. Baum und vor. en Dickichten schien duchstädlich jeder Block und jeder Feuer zu speien. Dennoch riß der hier kommandieren er die Jäger=Kompanien immer wieder mit wärts und nahm ohne Unterstützung durch schwere 61 feindliche Kampfanlagen, darunter Artillerie= u stellungen. Nach diesen vorbereitenden Kämpfen gelang dann am 9. Oktober der umfassende deutsche Angriff, der nach Vernichtung von weiteren 47 Kampfanlagen zur Einschließung der an der Straße nach Tuapse stehenden seindlichen Kräfte führte. Am 10. Oktober unternahmen die Bolschewisten vergebliche Ausbruchsversuche, bei denen sie 500 Tote und zahlreiche Gefangene verloren. Am gleichen Tage wurden durch deutsche Vorstöße der Einschließungsring weiter verengt Am 11. Oktober drangen dann die deutschen Truppen in den Kessel ein und räumten ihn bis auf vereinzelte Widerstandsnester auf. Damit wurde die Masse der 32. sowjetischen Gebirgsdivision aufgerieden. Mit diesem Erfolg, den die Luftwaffe durch rollende Angriffe mit herbeiführen half, wurde die zähe Ausdauer unserer Truppen belohnt, die durch ihre Unerschrockenheit und Tapferkeit trotz Urwald und Felswänden über 400 Kampfanlagen genommen und den Bolschewisten schwere Verlufte beigedracht haben. Für den Feind gibt es aber keine Ruhe. Immer wieder stoßen Kampf= und Sturzkampfflugzeuge in Richtung Tuapse vor, wobei sich die Luftangriffe am 11. Oktober vor allem gegen seindliche Flakstellungen richteten. im Namen seiner Regierung und forderte Behauptun „— sorverte ihn auf, nähere Beweise für sene Behauptungen vorzubringen. In der amtlichen Mitteilung aus Buenos Aires heißt es:„Mr. Welles tat dies nicht und entschuldigte sich mit militärischen Gründen.“ Der frühere Präsident Chiles nimmt zu diesem aufonflitt in einem sensationellen Artibel wird, gelaubt mus seien vorüder, die deu. Banschren eine Bitihtr anderen amerikanischen Ländern gegenüber und wollten nicht auf Kosten anderer ihren eigenen Reichtum und Handel vermehren. Der Expräsident stellt dazu fest, daß die USA. anscheinend doch zu dem alten Imperialismus früherer Jahre zurückkehren wollten und schließt mit den Worten, ganz Chile nehme die Kränkung „wie einen Faustschlag ins Gesicht“ hin Aber Noosevelt offeriert sich als neuen Kolumbus und Weltbeglücker, ohne zu merken, daß er für seine Rolle weder das Format noch wirkliche Freunde hat! Gefesselte britische Moral Dr. A. H. Mit Riesenschritten geht das briti seinem Untergang entgegen, noch rascher aber scheint die sogenannte britische Moral zu versinken. Als das OKW. am 7. Oktober die Nachricht ausgab, daß die Briten bei ihrem Landungsversuch in Dieppe auf Grund eines ausgegebenen Befehles deutsche Gefangene gefesselt hatten, die vorübergehend in die Hände der Engländer gefallen waren, ging ein Entrüstugnssturm durch das deutsche Volk und alle anständigen Völker Europas und der Welt. Denn mit Recht erblickt man in einer solchen Haltung die Abkehr von jedem Grundsatz der Anständigkeit und jeder soldatischen Haltung, die das deutsche Volk nie verlassen hat, auch dann nicht, als es im letzten Weltkrieg von 1914 bis 1918 der Verlierer war. Seit aber England zur Erkenntnis kommt, daß es diesen Krieg nicht mehr gewinnen kann, läßt es immer stärker die Schranken fallen, die bisher noch üblich waren. Erst vor wenigen Wochen gab das OKW. eine scharfe Warnung an London, als auf dem afrikanischen Kriegsschauplatz ein Befehl erbeutet worden war, in dem die Briten die Weisung erhielten, den Gesangenen der Achsenmächte so lange Speise und Trank zu verwehren, bis sie sich zu den geforderten Aussagen entschlossen hätten. Das OKW. ließ bereits damals keinen Zweifel darüber, daß man deutscherseits in keiner Weise gewillt ist, sich mit derartigen schändlichen Methoden der Engländer abzufinden, sondern entsprechende Repressalien ergreifen werde. Damals nun leugnete die Regierung die Existenz eines derartigen Befehles ab, ließ ihn aber„für alle Fälle“ für ungültig erklären,„falls eine untergeordnete Instanz“ einen solchen ausgegeben hätte. Diese Warnung hat den Briten anscheinend nicht genügt. Denn es kam Dieppe und Sereg, wo sich die britische Heuchelei nunmehr in der eigenen Schlinge gefangen hat. Nachdem die britische Regierung die Veröffentlichung des OKW., die sich auf aufgefundene Dokumente und einwandfreie Zeugenaussagen stützte, einfach als falsch hingestellt hatte, mußte sie sich nun zu einer neuen Stellungnahme entschließen, die eine Bestätigung der deutschen Behauptungen darstellt. Es wird zugegeben, daß tatsächlich ein solcher Befehl zur Fesselung der Gefangenen existierte, nur versucht Churchill in echt britischer Verdrehungskunft die Tatsache, daß dieser Besehl ausgeführt wurde, dadurch zu verschleiern, daß er bekannt gibt, kein Kriegsgefangener wäre gefesselt nach England gebracht worden. Dies wurde vom OKW. auch nie behauptet, da die gefesselten Gefangenen wieder befreit werden konnten. Dieselbe Hinterhältigkeit des Eingeständnisses zeigt sich im Falle Sereg. London gibt nun zu, daß tatsächlich Gefangene erschossen wurden, will dies aber damit rechtfertigen, daß diese „schreiend flüchten wollten", dadurch hätte die Gefahr bestanden, daß der Feind„durch das Geschrei“ alarmiert werkonnte. Diese Verlogenheit ergänzt die Dieppe=Ausreden würdig, denn selbst jeder Engländer muß sich fragen, ob die Landungstruppen schon lautlos schießen konnten, denn normalerweise hat eine Schießerei denn doch ein „Ein düsterer Augenblick erreicht“. Churchill sprach in Edinburan— Der U-Boot-Krieg„das ernsteste Problem“ Stockholm, 12. Oktoder. Churchill hat wieder einmal etwas von sich hören lassen. Er mußte nach den Reden des Führers, des Reichsmarschalls und des Reichsaußenministers, die trotz aller Entstellungen durch die feindliche Agitation bei den Engländern doch ihren Eindruck nicht versehlt haben, unbedingt etwas unternehmen, um seine Landsleute zu beruhigen. Er benutzte also eine Flottenbesichtigung in einem schottischen Hafen dazu, um am Montagmittag in Edinburgh zu sprechen. Sprechen? Es war eigentlich mehr ein wüstes Geschimpfe, bei dem er offenbar beweisen wollte, daß ihm die Ausdrücke der Gosse nicht fremd sind. Sonst waren es die alten Töne, die wir von ihm kennen: Je mehr Siege die deutsche Wehrmacht an ihre Fahnen heftet, um so mehr freut sich Herr Churchill, denn diese deutschen Siege bedeuten ja britische Niederlagen. Und je mehr Niederlagen die Briten erleiden, um so näher sind sie dem Endsieg— das hämmert Churchill schon jahrelang seinen Hörern ein und er hofft, daß es ihm die Engländer nach so vielen Wiederholungen endlich einmal glauben werden. Allerdings muß er zugeben, daß der U=Boot=Krieg doch langsam recht peinlich an Englands Lebensnero greift; er nennt ihn sorgenvoll„das ernsteste Problem der Verbündeten“, und die einzige Hoffnung, die er den steiVormarsch der Ilmenseefront. und Die erfolgreichen Kämpfe am Ilmensee, in deren Verlauf die Bolschewisten über 3000 Gefangene mehr als die dreifache Anzahl an Toten verloren, spielten sich in einem außerordentlich schwierigen Gelände ab.— Begegnung zwischen Pak und einem Panzerwagen auf einer„Straße“ im Kampfgebiet. Nur mit Pferdevorspann oder Gleiskettenfahrzeugen kommt man in diesem grundlosen Morast vorwärts. PK.-Kriegsberichter Beissel— Sch. weiß natürlich ganz genau, daß die Versenkungen der beiden letzten Monate die Neubauten erheblich überstiegen haben. Und weil er dauernd daran denken muß, verplappert er sich denn auch am Schluß seiner Rede, indem er wörtlich ausführt:„Wenn man beide Seiten überblickt und gut und schlecht mit gleicher Ruhe nebeneinander abwägt, so müssen wir feststellen, daß wir einen harten und düsteren Augenblick im Kriege erreicht haben... Wir stehen immer noch tödlichen Gefahren gegenüber.“ Churchill blickt also, bei Licht besehen, doch gar nicht so hoffnungsfroh in die Zukunft.... Lustlose amerikanische Soldaten Ein aufschlußreicher Soldatenbrief. Geuf, 12. Oktober. In einem amerikanischen Soldatenbrief, den die amerikanische Zeitschrift „Nation“ vom 12. September veröffentlicht, heißt es u. a.: „Ich bin jetzt zwei Monate Soldat. Ich habe in dieser Zeit recht nette Filme über Sexual=Hygiene, Erste Hilfe, militärische Höflichkeitsformeln und die Kunst der Kriegführung gesehen. Auch aufmunternde Vorträge über unsere Kriegshelden bekamen wir zu hören. Es war immer wieder dieselbe Geschichte von Tapferkeit und Wagemut, die anspornen sollte. Zu keinem Zeitpunkt wurde auch nur das geringste darüber gesagt, warum Amerika sich überhaupt im Kriege beindet oder warum die amerikanischen Soldaten kämpen müßten. Die Tatsachen in diesem Kampf der Demoratien gegen den Faschismus sind uns ideenmäßig ein völliges Geheimnis. Was unsere militärische Ausbildung angeht, so kann ich nur sagen, daß wir alle ihr ziemlich lustlos gegenüberstehen, da sie geistestötend ist. Keiner meiner Kameraden strengt sich besonders an, und ein jeder beschränkt sich darauf, das zu tun, was besohlen wird, ohne dabei der Erfüllung seiner Aufgaben mit besonderer Liebe nachzugehen. Nie erlebte ich bisher, daß wir bei einem Ausmarsch ein Soldatenlied anstimmten, wie es sich doch eigentlich für Soldaten, die von ganzem perzen bei der Sache sind, gehört. Aber für uns und unsere Geisteshaltung ist das bezeichnend. Kriegseisterung gibt es unter den amerikanischen Rekruten * eimes fürkeres Siche als die Rase von„Menschen. Diese Haltung der anglischen Rogierung bestätigt alle nur die trauriee Wohrdelt der deutschen Behauptungen. die noch Ergänzungen in dem nächsten Tagmn erhalten werden Damit is wieder einmat vor aller Welt festgestellt, daß heldst moch hettischem Eingeständnio London nicht daren LU TEG venkl. sns iu dir prunitiosten volterrechtlichen Bestimmungen der Kriegführung zu halten, und daß es sich damit schon dem Riveau holschewistischer Ansichten von soldatischem Anstand nähert Diese Basis hat England in Wirklichtent### schon längst verlassen, schon zu der Zeit, als es einen ganzen Propagandaapparat einspannte, um Greuelmärchen deutscher Soldaten zu erfinden. Ja, der ganze plutokratische Nachrichtendienst wurde eingesetzt, um die größten Schandtasen, die durch holschewistische Horden allenthalben verübt wurden, in deutsche Greuelmärchen umzudichten und so den deutschen Soldaten zu beschmutzen. Die Massenmorde der Volschewiten in Lemberg, aus der Krim und in vielen anderen Städten, die von deutscher Seite durch reiches Bildmaterial belegt waren, wurden einfach den Achsenmächten zugeschrieden. Damit hat London allein schon einen Tiefstand der Gesinnung aufgezeigt, den man von einem anständigen Gegner nicht erwarten kann Der deutsche Solda hat sich auf allen Kampfplätzen als der ritterliche Kämpfer erwiesen, und nicht in einem einzigen Fall ist es den Feinden gelungen, das Gegenteil zu beweisen, sa selbst von feindlicher Seite mußte diese Haltung bestätigt werden, so durch viele Aussagen Schiffbrüchiger uff. Dasselbe gilt von unseren Bundesgenossen, den Italienern und Japanern. Die Beschießung von Lazarettschiffen, von Betdandplätzen; die Fesselung von Gefangenen, das sind nunmehr die Eigentümlichkeiten der briischen Kriegführung London mag sich winden wie es will. Unter dem Druck der deutschen Veröffentlichungen mußte es nunmehr den Tatbestand als solchen zugeben. Churchill hat damit ein klares Dokument für das gegeben, was man britische Moral nennt Wir werden darauf zu antworten wissen. Weitere Lügen aufgedeckt in der amllichen Erklärung der brilischen Regierung. Berlin, 12. Oktober. Aus den Aussagen der beiden überGcberbe beufics Geihste beses en edhens and des Tatel irvrnden denischen Veisnten, venen is getung, uu der Justl Sereg aus der englischen Gesangenschaft zu enkkommen, Glassicates bolenet bi. bie gmttlé. Everannt, die die amtliche ErKürung Rezierung vom 10. Oklober Lügen Die Briten haben bekanntlich behauptet, sie hätten die Hände der deutschen Soldaten aus dem Grunde gebunden, damit die Männer, die die Gefangennahme durchführten, sie durch Unterhaken der Arme abführen konnten. Demgegenüder haben die beiden deutschen Soldaten bei ihrer Vernehmung ausgesagt, daß sie nicht untergehakt wurden. Die fünf deutschen Gesangenen wurden durch je zwei Engländer gefesselt und abgeführt, wobei jeweils ein Gefangener allein vor zwei Engländern hergehen mußte. Der von den Engländern zum Rückzug benutzte Weg ließ ein Nebeneinandergehen von drei Personen auch nur an ganz wenigen Stellen zu. Die britische Regierung dat in ihrer Erklärung den feigen Mord an wehrlosen heutschen Gefangenen weiter damit begründet, daß die Gefangenen auf dem Wege zu den Booten an von den Deutschen besetzten Kasernen hätten vorbeigeführt werden müssen. Auch diese Behauptung ist falsch. Von der Stelle, wo die fünf deutschen Soldaten iere e rommen wrcden, bis ur Arleprhale dr Bot: te der Rückzugsweg an keiner weiteren Truppenuntert und auch nicht an anderen Gebäuden vorbei. Das einziee Gebände in Umkreis von hundert Metern ist ein eines, unbewohntes und baufälliges Haus, das noch nie mit Truppen belegt war. verlor 100000 Mann indischer Truppen gech. Bern, 12. Oktober. Nach einer Mitteilung eines Mitglieds des Exekutivrates des dritischen Vizekönigs in Indien betrugen die Verluste der unter englischem Kommando stehenden indischen Truppen bis heute: 2096 Tote, 8521 Verwundete und 2938 Kriegsgefangene, dazu kämen 84 833 Vermißte. Man nehme an, daß die meisten dieser Vermißten heute Kriegsgefangene seien. Damit hat Endland von seiner indischen Armee seit Kriegsbeginn beinahe 100 000 Mann verloren Dieser Verlust wiegt für die Briten um so schwerer, als es sich bei diesen ausgefallenen Truppen fast durchweg um gut ausgebildete Berufssoldaten handelte. „Oregon“ wird verschrottet Stockholm, 12. Oktober. Wie der„Exchange Telegraph“ meldet, gibt das USA.=Flottendepartement bekannt, daß das historische Schlachtschiff„Oregon“ zugunsten der nationalen Metallsammlung verschrottet werden soll. Nach einer Reuter=Meldung aus Neuyork hat der Oberbefehlshaber der„großen Armer der Republik“, Demser, eine Anordnung unterzeichnet, nach der alle Kanonenkugeln und Metallornamente von den Gräbern der Kriegsveteranen überall in Amerika gesammelt und zu Material für Kriegsgerät eingeschmolzen werden sollen. Ein dunkler Fleck auf Englands Waffenehre Der rorlles gpechelterte Norchiesnmgpeerueh de bottaches Eelogeminietetbune Komnte. Dag Mlau scherachs daodastermeite. as dandal uch dan ronnte. Das Bialt schreidt doshafterweise. es handele sich ba(Orahtbericbt unseres Beriines Schriffleitung.) Dr. H. G. Berlin, 13 Oktober. Die Stockholmer Zeitung„Svenska Dagbladet" nennt in einem Leitartikel die Tatsache, daß das englische Kriegsministerium nunmehr die deutschen Anklagen in der Hauptsache bestätigen muß, einen„Fleck auf Englands Waffenehre“. In der Tat### den Briten nichts anderes übrig geblieben, als jetzt, nachdem sie Stein und Bein das Gegenteil geschworen hatten, plötzlich ganz offen einzuräumen, daß wirklich ein britischer Besehl existiert hat, die deutschen Gesangenen zu fesseln. Die Versuche, sich mit gewundenen Erklärungen um diese Angelegenheit herumzudrücken, sind auso restlos gescheitert. Wenn sich jetzt die Engländer vor allem auf eine juristische Erklärung der Angelegenheit zurückziehen und sich dabei auf die Genser Konvention stützen wollen, so ist von beutscher Seite hierzu nur zu erklären, daß nicht nur die militärische und moralische, sondern auch die juristische Seite der Angelegenheit, zu der von deutscher Seite aus in den nächsten Tagen noch weiteres Material beigebracht werden wird, vollkommen einwandfrei unsere Auffassung bestätigt. In ihrer Verlegenheit, die nachweisbar verlogene Erklärung des englischen Kriegsministeriums irgendwie zu bemänteln, lenkt die Londoner„Times“ vom Hauptthema mit der Frage ab, was wohl die Deutschen zu dieser Aktion Das Blatt schreitt dgohasterweise, es handele bei erstens um den Wunsch,„den Haß gegen die Briten anzufachen, und zweitens um den Wunsch, uns davon abzuschrecken, weitere Handstreiche gegen den Kontinent zu unternehmen“. Diese Mettode, dem Gegner unlautere Beweggründe für kein Handeln in die Schuhe zu schieben, ist echt britisch. Mögen die=Engländer glauben, was sie wollen, müssen sich auch diesmäl von der Tatsache überzeugen, an der deutschen Soldatenehre nicht zu rütteln ist und wir jede Missetat auf diesem Gebiete sosotzt und unnachlichtlich ahnden. Daß wir dabei lediglich von feststehenden Zeugenaussagen ausgehen und uns auf vereidigte Tatsachen stützen, hat sich auch setzt wieder erwiesen. Im übrigen haben die englischen Eingeständnisse nach schwedischen Meldungen selbst in englischen politischen Kreien gemischte Gefühle ausgelöst. Soweit die Sonnagsblätter diese Eingeständnisse überhaupt veröffentlichen, unterstreichen sie krampfhaft die offiziösen Behauptungen, wonach die Fesselung von Kriegsgefangenen im Laufe einer Kampfhandlung in der Genfer Konvention nicht ausdrücklich verboten sei. Andere Blätter wieder beobachten in dieser Frage ein verlegenes Schweigen. Ueber die Entwicklung selbst liegen aus London nur widerspruchsvolle Meldungen vor. Sowjets erfinden Siege auf dem papier Bolschewistische Lügenmeldungen zur Einkesselungsschlacht am Ladogasee widerlegt Berlia, 12. Oktober. In der Einkesselungsschlacht südlich des Ladogasees wurden nach Meldungen des Oberkommandos der Wehrmacht vom 3. und 6. Oktober sieben bolschewistische Divisionen vernichtet und darüber hinaus weitere Divisionen und Brigaden schwer angeschlagen. Bei den vernichteten Divisionen handelt es sich im einzelnen um die 19. und 24. Gardedivision sowie die 191., 259., 265., 294. und 374. Schützendivision. Schwer angeschlagen wurden die 16., 24., 98. und 122. Panzerbrigade, das 501. und 507. Panzerbataillon sowie die 22., 23., 33., 53., 187. und 140. Schützenbrigade. Bei diesen Kämpfen erlitten weiterhin die 11., 327., 372. und 376. sowjetische Schützendivision schwerste Verluste. An diesen vom Oberkommando der Wehrmacht gemeldeten Tatsachen können bolschewistische Falschmeldungen und Dementis ebensowenig ändern, wie das Verfahren der Kommissare, neu herangeführte Truppen mit den Nummern der vernichteten Truppen zu versehen, um so die Existenz der aufgeriebenen feindlichen Verbände zu beweisen. Die bevorstehende Veröffentlichung weiterer deutscher Berichte und Kampfschilderungen vom Ladogasee wird die wirklichen Tatsachen stärker untermauern, als sie die jüdisch=bolschewistischen Lügen zu verschleiern vermögen. Auch die sattsam bekannte Methode der Bolschewisten, Siege auf dem Papier zu erfinden, hat neue Blüten getrieben. Seit längerer Zeit meldeten die Bolschewisten von der Leningrad=Front Erfolge im Raum von Sinjawino, einem Ort weit hinter den deutschen Stellungen. Da den Bolschewisten ihre sogenannten Erfolge offenbar selbst unheimlich geworden sind, haben sie soeben schleunigst eine deutsche Offensive erfunden, die aber den deutschen Truppen keine Erfolge gehracht habe. Immerhin gibt diese neue Lüge den Briten die Möglichkeit, von hohen deutschen Verlusten in diesem Abschnitt zu phantasieren. An diesen ganzen Meldungen von holschewistischen Ergen und abgewehrten deutschen Angriffen ist kein ort wahr, so daß auch die behaupteten Verlustzahlen der deutschen Truppen jeder Grundlage entbehren. Sowjet=Flintenweib hetzt in Kanada Bolschewistischer Agitakionsauftakt in Toroute. osch. Bern, 12. Oktober. Kanada hat im Rahmen der „alliierten Zusammenarbeit“ jetzt der bolschewistischen Agitation die Tore wie die anderen britischen Dominien edenfalls breit öffnen müssen. In Toronto fand dieser Tage in Maple Leaf Garden eine bolschewistische Kundgebung mit 18 000 Teilnehmern statt, auf der das sowjetrussische Flintenweib Pawlescheniko und der Chef der kommunistischen Organisation das Wort ergriffen. Letzterer erinnerte in einer kurzen Ansprache die Alliierten an die dringende Erfüllung ihrer Besprechen und fügte hinzu, eine verstärkte Hilfe für die Sowjets sei„verzweifelt notwendig“. Der Flintenmegäre, die abends, als Ehrengast Roosevelts im Weißen Haus in Washington geweilt hatte, wurde von dem kangdischen Bundesstaat Ontario ein Gewehr als „Ehrengeschenk" überreicht. Diese Versammlung war ohne Zweifel kein schlechter Austakt für die Wiederaufnahme der Tätigkeit der kommuistischen Parteichefs in Kanada, die nach dem Abhalten dieser Kundgebung von der kanadischen Bundesregierung wieder auf freien Fuß gestellt wurden, nachdem sie in den letzten Jahren von dieser strafverfolgt worden waren. Der Kleinkrieg in Stalingrad Berlin, 12. Oktober. In der Ruinenstadt Stalingrad, in den grauen und roten Steinbauten, in dem Eisengewirr der ven Oronster und Bouber gerschmeiterten Febeitten, gett der Kleinkrieg weiter. Man kämpft um versteckte Maschinengenchrucer un zit zcamte Scharschühestellungen un Barrikaden und Sprengtrichter. Wieder einmal war in den Trämmerfeldern ein bolschewistisches Widerstandsnest erkannt, das, überreichlich mit Munition versehen, verzweiselt kämpfte. Trotz aller tückischen Gefahren dieses Schlachtfeldes konnten nach den beim Oberkommando der Wehrmacht vorliegenden Meldungen deutsche Infanteristen in erfolgreichen Unternehmungen vorwärtskommen und schließlich das Widerstandsnest mit seiner Besatzung, darunter mehrere höhere Offiziere und Kommissare, am 11. Oktober vernichten. Als sich das Schicksal dieser Kampfgruppe zu erfüllen drohte, unternahmen die Bolschewisten Entlastungsvorstöße, die helfen konnPanzerabwehr= dem Widerstand ein Ende. Auch die Angriffe unserer Flieger sind zu Einzelkämpfen geworden. Durch die Brandwolken stoßen die einzelnen Flugzeuge dort zum Angriff herab, wo einzelne vorgeschobene Geschütze, eingebaute Panzer oder Scharfschützennester erkannt werden konnten. Immer wieder klaffen neue gähnende Trichter, wo eben noch feindliche Geschütze oder Maschinengewehre feuerten, wo eben noch Munitionsstapel lagen oder Reserven ihren Stellungen zustrebten. Qualm, Staub und Nebel nahmen den Flugzeugen mehr und mehr die Sicht. Darum stießen sie weiter nach Süden und Südosten vor, wo sie, von gehindert, Betriedsstofflager und Bomben trafen und vernichteten. sistischen Flugzeugen unaterialdepots mit ihren Schwere und schwerste Bomben auf Sunderland Der Sceted., Beier eehen er beien Berlin, 12. Oktober. In der Nacht zum 12. Oktober bombardierten nach Mitteilung des Oberkommandos der Wehrmacht deutsche Kampfflugzeuge bei guten Sichtverhältnissen den bedeutenden Versorgungshafen Sunderland an der Ostküste Großbritanniens. Gegen 22 Uhr erschienen die ersten deutschen Flugzeuge über der Mündung des Wear=Flusses, an dessen beiden Ufern sich die Stadt Sunderland hinzieht. Sofort legten zahlreiche Flakdatterien Störungsfeuer über das Hafengelände. Die Kampfflugzeuge überflogen jedoch die Flaklperren und warfen schwere und schwerste Bomben auf Wersten, Schiffsplätze und andere kriegswichtige Einrichtungen im Stadt= und Hafengebiet. Von den knapp eine Stunde dauernden Luftangriffen kehrten alle eingesetzten: Kampfflugzeuge zu ihren Startplätzen zurück. Weitere zunehmende Spannung in Indien ep. Toklo, 12. Oktober. Nach den neuesten Meldungen aus Indien haben sich die Dinge in den Provinzen Bihar und Orissa devart zugespitzt, daß die Regierung in NeuDelhi sich genötigt sah, Truppen von der Nordwestgrenze Indiens und sogar von der Frontlinie an der indisch=burmanischen Grenze zur Bekämpfung der Aufstandsbewegung in diesen Provinzen heranzuziehen. 22 Beiten abgeschossen Bteiteniiges Ucbert verientt feindlicheNem, 12. Oktober. Der itglienische Wehrmachtborich vom Möntag hüt folgenden Wortlaut: An der soyptischen Frout beschränkte Artillerie. und Spähtenpptätgleit, Wier feindliche Klugzenge wor ven von den glardatterien eines wodenverbanden brei weitere in Lufträ Bomben= und grifsen am gestrigen..— Flugplätze von Malte im Kampf mit: den pon benischeg Fliegern und schen Jägern, die anßerdem zahlreiche andere seindliche Ringgeige ult BE.Zeuer delenten, abgsschesten. Drei unserer Flugzeuge kehrten nicht zu ihrem Stütz. pupkt zurück. Eines unserer U=Voote unter dem Pesehl von Kapi. tänlentnant Raoul Galetti versenkte im mittleren Mittelmeer ein feindliches U=Boot durch Torpedotresser. Achsenlustwaffe im Angriff Bomben= und Bordwassenangrisse gegen britische Panzeranlomminngen und Rahltenbtrmssperte. Berlin, 12. Oktober. Leichte deutsche Kampfflugzeuge unternahmen am 11. Oktober an der ägyptischen Front während des ganzen Tages Bomben= und Bordwaffenangriffe auf britische Panzeransammlungen und Nachschubtransporte vter den Nlamein=Tielungen. Ohne Rückscht auf de eindliche Flak= und Jagdabwehr drangen unsere Kampflieger gegen die rückwärtigen Verbindungswege vor und bekämpften die in dem felsigen Gelände südlich der Köstenstraße festgestellten britischen Panzerkampfwagen und Troßfahrzeuge. In den Ansammlungen detonierten schwere Bomben. Brände und Explosionen vernichteten zahlreiche Kraftwagen. Unsere Jäger schützten die Angriffe der Kampfverbände und zwangen die zur Abwehr aufgestiegenen britischen Jagdflugzeuge zum Abdrehen. In mehreren Wellen über Malta Britische Ilugplätze wirksam angegriffen. Berlin, 12. Oktober. In mehreren Wellen griffen am 11. Oktober deutsche Kampfverbände die britischen Flugstützpunkte auf Malta an Im Schutze deutscher und italienischer Jäger durchbrachen die„Ju 88“ das ihnen aus zahlreichen Vatterien entgegenschlagende Abwehrseuer und trafen die Abstellplätze und Betriebseinrichtungen des Flugplatzes Halfar mit schweren Bomben. Nach Angriffen gegen die Flugplätze Lucca und Gudia entstanden in den Platzanlagen größere Brände, die noch aus weiter Entfernung von unseren Kampffliegern beobachtet wurden. Zwischen deutschen und britischen Jagdflugzeugen kam es im Verlauf dieser Bombenangriffe wiederholt zu erbitterten Luftkämpsen. Messerschmitt=Jäger stellten nördlich von La Vaketta in großer Höhe ein Dutzend Spitfires zum Kampf. Nach schwerem Feuerwechsel stürzten zwei britische Jagdflugzeuge aus 3000 Meter Höhe über Marsa Scirocco ab und schlugen auf Land auf. Schiffsexplosion in Gibraltar Sobolage=Akt britischer Matrosen? La Linea, 12. Oktober. Am Sonntagabend ereignete sich an Bord eines in Gibraltar am Kai liegenden britischen Handelsschiffes eine schwere Explosion. Das Schiff stand bald darauf in hellen Flammen und wurde, um ein Uebergreisen des Feuers auf die Warenspeicher zu vermeiden, von mehreren Schleppern in die Hasenmitte geführt, wo es mit seiner Ladung unterging. Ueber die Ursache der Katastrophe bewahren die englischen Behörden strengstes Stillschweigen, doch herrscht bei der spanischen Grenzbevölkerung, die dem in der Dunkelheit dramatisch aussehenden Unkergang beiwohnte, die Vermutung vor, daß es sich um den Sabotageakt von englischen Matrosen handelt, die gegen ihren Willen gezwungen wurden, durch gefährdete Gebiete zu fahren. Anser Funkdienst meldet: Das argenkinische Außenmiaisterium keilte in einem Bericht mit, daß der Washingioner Botschafter Espil Staatssekretär Sumner Welles gebeien habe, konkreiere Angaben über seine kürzlichen Aeußerungen zu machen. Welles habe dieses Ersuchen abgelehnk mit der Begründung, daß ihm das„aus militärischen Gründen nicht möglich“ sel. Nach einer vordamerikanischen Meldung versenkle ein lapanisches Unterseebool an der Westküßte einen nordamerikanischen Tanker. Der Dampfer ging in Flammen auf, die Besatzung konnte sich retten. Die englische Regierung sah sich gezwungen, eine amlsiche Untersuchung über die Arbestsleistung in den englischen Häfen vorzunehmen. Arsache dafür ist der starke Rückgang der Abserligung der Schiffe. In einem dordöstlichen englischen Hasen erhiellen die Gewerkschaftsführer eine strenge Verwarnung, in Inkunft stärker auf die Arbeilsdiszizln der ihnen angeschlossenen Mitglieder zu achlen. Im Zuge der Uebertragung der gesamten militärischen und polisischen Macht an die politischen Kommissare wird die Sowselarmee, wie aus einer Tatz-Meldung hernorgehl, AIs ersten Schub in Kürze zweihundert neue Regimenisommandeure und sechshundert Bakaillonskommandeure aus den Reihen der Kommissare und Politruks erhalten. Kampf um Stalingrad in der Hauptsache entschieden: Kein einziges Haus ist unzerstört Die deutsche Wacht an der Wolga— Kampt um die Trümmer der toten Wolgastadt Von Kriegsberichter Oswald Zenker. (PK.) Nach einer englischen Melhung aus Moskau Stalin den sowjetischen Streitkräften in Stalingrad en Befehl erteilt, nunmehr zur Offensive überzugehen. Jeder kleinste Hügel, der den Deutschen wieder abgenommen werden könne, bedeute, daß kostbare Zeit gewonnen werde, und jeder gewonnene Tag sei von entscheidender Bedeutung für den Ausgang der Schlacht um die Stadt. Die Tage, die Stalin durch die skrupellose Aufforderung und Preisgabe der Verteidiger Stalingrads, der Massen der unglücklichen Bevölkerung und der ganzen Stadt selbst gewinnt, mögen für die Hofpoeten des Kreml von einiger Bedeutung sein; denn sie liefern den Stoff für sowjetische Heldenlieder. Für den Ausgang der Schlacht von talingrad sind sie weder von entscheidender noch überhaupt von einer Bedeutung: denn diese Schlacht ist, nachdem weit über die Hälfte der Stadt von den deutschen Truppen schon genommen und besetzt ist, in der Hauptsache bereits entschieden. Es wird für die Kriegsgeschichte völlig belanglos sein, ob um Stalingrad eine Woche oder einen Monat gekämpft wurde. Und noch viel weniger kann heute davon die Rede sein, daß die Bolschewisten in Stalingrad oder aus Stalingrad heraus zur Offensive übergehen. Wir entreißen ihnen einen Häuserblock und einen Straßenzug nach dem anderen und sind nunmehr auch in das Industrieviertel eingebrochen. Auch die Massenangriffe der Bolschewisten, gegen die nördlich Stalingrad verlaufende Riegelstellung zwischen Don und Wolga sind seit vier Wochen ausnahmslos unter schweren Verlusten für die Sowjets abgewiesen worden. lst eine tote Stadt. Es sind Phrasen und dünne Sprüche, die Stalin om Stapel läßt. Die Stalingrader Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Man stelle sich eine Stadt vor, die vier bis fünf Kilometer breit, sich zwanzig Kilometer an der olga entlang erstreckt. In dieser Stadt ist kein einziges Wohnhaus, kein öffentliches Gebäude, keine Fabrik, kein Lagerschuppen des Wolgahafens, kein noch so bescheidener Restteil auch nur eines einzigen Bahnhofes mehr ganz. Die ganze Stadt ist zerschossen, zertrümmert, zersetzt und demoliert. Das ist das Werk unserer Luftwaffe, unserer Artillerie und auch der Flieger und der schweren Waffen der Sowjets. Stalingrad ist eine tote Stadt! Sie ist so furchtbar zusammengehauen worden, wie keine andere Stadt der Sowjet=Union. Wenn sie jemals wieberaufgebaut werden soll, muß sie von den Grundsteinen aufgebaut werden Um diese Trümmer und in diesen Trümmern wird gekämpft. Die Straßen der Unterstadt, die Verwaltungsbezirke, Plätze und öffentlichen Gebäude sind durch meterdicke Barrikaden abgeriegelt. In Mauertrümmern und Schutthaufen kleben die Kampfstände der Scharfschützen. Jeder Abzugsschacht der Kanalisations= und Kabelschächte ist ein Schützenloch. Im Gewirr der unterirdischen Gänge kriechen die Bolschewisten wie die Ratten von einem Stützpunkt zum anderen Kleine Erdbunker und Einmannlöcher verschlucken die Verteidiger vom Boden. Kellerlöcher sind mit Sandsäcken ausgemauert. Man sieht den Gegner nicht; man hört nur die pfeifenden Gewehrschüsse und das Tacken gedeckter Maschinengewehre, deren Schall sich an geborstenen Mauern bricht Verendendes Leben in den Schutthaufen des Krieges. Auf den Straßen und Plätzen, in den Höfen, in Schuppen und Remisen, in eingestürzten Wohnräumen, in Kellern und in Bunkern— überall liegen Leichen herum. Niemand hat vorerst Zeit, sie zu beerdigen. Die zioilen Bewohner gehen mit abgestumpften und grauen Gesichtern daran vorüber. Sie hausen selder wie die Maulwürfe unter und in der Erde; in Kellern, Erdlöchern und Bunkern haben sie Unterschlupf gesucht. Sie stecken wie die Zieselmäuse der Donsteppe dann und wann den Kopf aus dem Loch und ziehen ihn schnell wieder ein, wenn über die Wolga die Granaten der sowjetischen Artillerie herüberheulen. Stalingrad ist die Stadt der von den Bolschewisten gemordeten toten Seelen. Hier sterben die Menschen nicht mehr; sie verenden langsam und gehen ein. In den Schutthaufen des Krieges erlischt das Leden. Die Stadt wird auf Befehl der militärischen Dienstellen völlig evakuiert. Das ist die einzige mögliche Maßnahme, um wenigstens den Teil der Bevölkerung, der diese vier schweren Wochen des Kampfes um Stalingrad überlebt hat, am Leben zu erhalten. Nun ziehen endlose Flüchtlingsströme, täglich tausende zerkampte und ausgehungerte Sowjetproletarier, nach Westen. Die deutsche Wehrmacht fängt sie in Lagern auf, verpflegt sie, stellt ihnen leere Lastkraftwagen zur Verfügung, damit sie schnell aus der Kampfzone herauskommen. Ich schreite stundenlang durch diese menschenleere zertrümmerte Stadt. Ihre ausgekohlten Straßen sind unheimlich, obwohl die Sonne über dem Chaos der Zerstörung scheint. In der Halle eines ausgebrannten Warenhauses liegen an die 70 schwerverwundete Bolschewisten, sinnlose Opfer des gestrigen Kampftages, die noch nicht abtransportiert werden konnten, da die Bolschewisten, auch die Sanitätsfahrzeuge trotz der weithin sichtbaren RotenKreuz=Flagge beschießen. Gang durch die schwarzen Straßen. Ich stehe vor der Ruine eines großen Gebäudes im Zentrum der Stadt. Ueber der Toreinfahrt ist eine Marmortafel angebracht, deten Text in poetischen Worten daran erinnert, daß Josef Stalin in den Junitagen des Jahres 1918 die Stadt betrat, um die Sache des„Jungen Rußlands“ zu verteidigen. Es steht wörtlich so da: die Sache des jungen Rußlands! Die Völker der Sowjetunien werden den Tag noch verfluchen, an dem dieser große politische Massenverdrecher geboren wurde... Das Parteihaus ist ausgebrannt. An der Fassade der Straßenfront kleben noch die Stukkaturen, lange Friese mit Hammer und Sichel aus Gips. Die Gipslöwen, welche die Aufgangstreppe des Theaters flankieren, sind geborsten. In den Treppenhäusern des zusammengebrochenen Baues hängen noch die Hinweizschilder zu den Luftschutzräumen, die aber teilweise eingestürzt sind. In den Kellerräumen eines GPU.=Gefängnisses hat das tapfere niedersächsische Regiment, dessen Soldaten am 14. September in todesmutigem Sturmangriff als erste bis zur Wolga durchbrachen, seinen unterirdischen Gefechtsstand. Der Kommandeur ist verwundet worden, aber er geht nicht ins Lazarett. Was diese Soldaten und die ganze Division, die sich selber die„Glückhafte Division“ nennt und als Erkennungszeichen ein vierblättriges Kleeblatt mit den gekreuzten niedersächsischen Pferdeköpfen gewählt hat, geleistet haben, das Worten gar nicht zu beschreiben. Es ist ein einziges erschütterndes Heldenlied des Kampfes deutscher Männer, die aus Rot und Verzweiflung, aber mit der ungebrochenen Siegesgewißheit im Herzen, mitten im Ziel der großen Offensive nach zwei Wochen gegen bestialische Hinterhältigkeit und wilde, blutgierige Verschlagenheit mit dem letzten übermenschlichen Aufgebot ihrer Kraft kämpften, bis sie den letzten Fetzen des Sieges an ihre zersetzten Fahnen geheftet hatten. Deutscher Wall an der Wolga. Nun hält diese Division die Wacht an der Wolga in Stalingrad. Ihre Soldaten sind unsichtder. Aber aus sicheren Deckungen starren die Läufe der MG., die Rohre der Pak und der Insanterie=Geschütze— ein einziger harter, stählerner Wall am nächtlich rauschenden Strome, der nicht nur durch unsere Waffen, sondern auch durch die Kraft der deutschen Herzen gehalten wird. Von Norden her dröhnt der Donner der Geschütze, Stukas stürzen sich heulend auf die hundertmal bombardierten Rüstungswerke. Aus den qualmenden Riesenrauchwolken drennender Oeltanks der Naphtadase rieselt der Ruß in Flocken über die tote Stadt. Der letzte Akt des schaurigen Schlachtendramas in Stalingrad hat begonnen. Die Stadt, in der fast eine halbe Million Menschen wohnten, dieses Zentrum der sowjetischen Rüstungsindustrie an der Wolga, die Schlüsselstellung zwischen Zentral=Rußland und dem Kaukasus, der wichtigste Schwerpunkt der ganzen Sowjetfront, diese Stadt ist dem Tode, der völligen Vernichtung und dem Untergang geweiht. W E Deutsche Arzneimittelversorgung gesichert lich, daß jahr die Dauer der K mittelsektor immer mehr und der lich zur orntgen nommen. Er betont, daß es diesem Gebiet nicht gibt, daß wetterhin sichergestellt ist, wenn eift. Für den gesamten ziilen im vierten Kriegsauf dem Arzneir macht. Um seder * sung Stellung gergen ernsterer Ark auf ie Versorgung auch n sichergestellt ist, wenn nicht Unvernunft Platz in Sektor gibt es festKontingente an Arzneistoffen, die örtlichen Apothekerkammern nach genauen durch die Bereche verteilt werden. Neben der engeren Bewirtschaftung unterliegen fast alle Stoffe einer Aussicht der zuständigen Reichostellen, Transportschwierigkeiten, wie sie im letzten Winter auftraten, können natürlich immer einmal vorübergehend ein Hindernis bilden. Die Arzneimittelbewirtschaftung ist inzwischen in das Stadium der Arzneimittelplanung getreten, des planmäßigen Einsatzes der Produktion. Weitere Nationalisterungemaßnahmen sind zu erwarten, ebenso Abhilfe in der schwierigen Verpackungsfrage, die verschiedentlich bemmend bei der Versorgung geworden ist. Um den überstarken Arzneimittelverbrauch einzuschränken, wurde die Rezeptpflicht für gewisse Mittel eingeführt. Darüber hinaus muß das Publikum immer wieder im Sinne einer Eindämmung überreichlichen und ungesunden Verbrauchs aufgeklärt werden. Es ist unsinnig, im Sommer Vitamin=Aktionen durchzuführen, wenn Obst und Gemüse zur Verfügung stehen. Es sind immer wieder die gleichen Artikel, die zu reichlich verlangt werden, und bei denen leider häufig das nicht begründete Bedürfnis erst durch die Werbung erweckt wurde. Ohne diese würden Mittel mehr als genug für die Volksgenossen da sein, die sie nötig haben. Auch Hamsterkäufe müssen unter allen Umständen vermieden werden. Beim Lebertran beispielweise ist das Kontingent für alle notwendigen Fälle ausreichend. Au die Versorgung mit Verbandmitteln ist gesichert. Dur vernünftige Einstellung des Publikum und enge Zusammenardett von Arzt und Apotheker werden alle Schwierigreiten gemeistert werden. Spielzeug gegen Kinderkleiderkarte Ein Erlaßz des Reichswirtschaftoministers. Der Reichswirtschaftsminister hat in einem Erlaß über die zuständige Organisotlon die Genehmigung erleilts Spelzeug nur gegen Vorlage und Abstempelung der KinVerkleiderrart Sozugeden, um eine möglichst gereihee Verteilung der vorhandenen Werenbestände zu sichern. Die Einschrünkung des Verkaufs gegen Kinderkleiderkarte ist sedoch für des in den Wochen vor Weihnachlen noch vorhandeue und für die Durchführung des Weihnachlsverkaufs bereitzustellende Spielzeug aufzuheden. Da es sich hier nur um eine Ermächüigung des Ministers handelt, erfolgt die Durchführung nur auf Orund entsprechender örilicher Abweisungen, wie sie in Hamburg, Nordhausen und anderen Lenkung der Wohnraumverteilung. Durch eine Verordnung des Reichomerschalls ist der Reichserbeitsminister ermüchtigt worden, Bestimmungen zur Cenkung der Wohuraumvertellung zu erlassen, insbesondere auch über die Vermietung freiwerdender Wohnungen. Die Verordnung kritt am 1. November in Kraft und ist bis zum Herbst 1945 befristet. Sie gilt auch in den eingegliederten Istgetöcken. Der Rundfunk am Dienstag, dem 13. Oktober Reichsprogramm: Operumelodien von 16.00 bis 17.00 Uhr.— Froher Klang vom Elbestrand von 17.15 bis 18.90 Uhr.— Von Wald und Flur in alten Volksweisen von 20.20 bis 21.00 Uhr.— Unterhaltungs= und Operettenmelodien von 21.00 bis 22.00 Uhr. Deutschlandsender: Werke von Brahms, Mosart und Hermann Reutter von 17.15 bis 18.30 Uhr.— „Gute alte Bekannte“ von 20.15 bis 21.00 Uhr.—„Eine Stunde für dich“ von 21.00 bis 22.00 Uhr. W h. mmmmmmmmnmnnnmm Unsere Glückwunschocke monnn Das 75. Lebensjahr vollendet am heutigen Dienstag der Oberpostinspektor i. R. Wilhelm Gerntrup, Detmold, Lützowstraße 8; ferner werden heute der Elektromeister Friedrich Dirkomöller, Detmold, Danziger Straße 9, und der Oberschullehrer i. N. Wilhelm Krome, Detmold, Klusstraße. 3, 70 Jahre alt. Wir gratulieren! Verdunkelung von 18.43 Uhr bis früh 7.50 Uhr. Mondaufgang 11.04 Uhr— Monduntergang 20.27 Uhr. Lippe stellt den besten Schäfer Wesisalens Leistungshüten der Landesbauernschaft— Schäfer und Hunde im Examen Mehr und mehr schien das Bild des Schäfers mit seiner Herde, das durch Jahrhunderte zur weiten westfällsch=niedersächsischen Landschaft gehörte, verschwinden zu wollen Zur Zeit der Machtübernahme hatte die Schafzucht in den meisten westfälischen Kreisen einen verheerenden Tiefstand erreicht. Das neue Deutschland schuf auch hier schnell Wanbestfa nen und zwar im Regierungsbezirk Münster um 137,8 Prozent, im Regierungsbezirk Minden um 55,9 Prozent und im Regierungsbezirk Arnsberg, der nach der Kopfzahl an der Spitze liegt, um 52,6 Prozent. Hand in Hand mit der Aufwärtsentwicklung der Schafzucht mußte die Sorge um einen tüchtigen Schäfernachwuchs gehen. Von der sachgemäßen Betreuung der„Pfennigsucher", wie der Volksmund die genügsamen Herdentiere nennt, bängt nicht zuletzt der lohnende Erfolg und der volkswirtschaftliche Nutzen ab. Der Schäserberuf ist gewiß nicht so gemütlich und romantisch, wie man ihn sich nach stimmungsvollen Bildern vorstellen mag. Da träumt der Schäfer, auf den Schäferstab gestützt, ins Weite, während ringsum, vom treuen Herdenhund bewacht, seine hundert und aber hundert Schafe friedlich weiden. Nein, der Schäfer, muß seine Tiere nach er Richtung hin betreuen, er muß alle Bemühungen auf eine Wollertragssteigerung richten, vor allem muß er seine Pfeglinge im wahrsten Sinne des Wortes hüten. Wie er sie hüten soll, das zeigte das Leistungshüten mit Landsiegerprüfung für Herdenhunde der Landesbauernschaft Westfalen in Schwenningdorf im Kreise Herford, zu dem sich die besten Schäfer Masts=“—.— diedenen verschied häfer Westfalens, die Sieger in den Bezirkswettbewerben, zusammengefunden hatzehlreicher ten Die Veranstaltung wurde in Gegenwart Schafbesitzer und vieler Gäste durchgeführt. Wenn man einmal eine Einzelprüfung von Anfang an verfolgt, erkennt man sofort als das entscheidende Momen! das Zusammenwirken von Schöfer und Hund. Ohne den vom Schäfer selbst dressierten und gehaltenen einsatzfähigen und willigen Herdenhund ist es schwer, mit auszukommen. beginnt mit dem Austreiben aus dem Pferch. Wie der Schäfer hier an die ihm und seinem Hund fremden Schafe herangeht, wie er seinen Hund einzusetzen weiß und wie er die Tiere nach dem Ausstallen auf den Weg zur Weide bringt— das zeigt sofort den Mann vom Fach, das gibt sofort den Dreiklang: Schäser, Hund, Schafe. Der Weg zur Weide ist gespickt mit manchen ücken, wie sie die natürlichen Verkehrsgegebenheiten des Hütens eben mit sich bringen oder mit sich bringen könnten. b es nun eine Dreschmaschine ist, die sich auf der schmalen Landstraße breit in den Weg stellt, ob eine kleine Brücke mit der Herde zu passieren ist— immer müssen Schäfer und Hund blitzschnell wissen, wie sie sich am besten„aus der lemme“ ziehen. Aufmerksam verfolgen die Wettbewerbsrichter dann das Abhüten der Weiden, die Heimkehr zum Pferch und das Einstallen. Bewertet wurden je für sich die Leistungen des Schäfers und des Hundes. Sieger im Schäfer=Leistungshüten wurde mit 88 Punkten(Höchstpunktzahl 100) Karl Meier (Kr. Lippe). Es folgen: mit 75 Punkten Heinrich Nolte (Kr. Höxter), mit 69 Punkten Gustav Meier(Kr. Herford), mit 67 Punkten Theodor Klaer(Kr. Arnsberg), mit 38 Punkten Josef Mengeringhausen(Kr. Meschede) und mit 32 Punkten Heinrich Hassel(Kr. Lippstadt).— Die Leistungen der Hundt waren(in der Reihenfolge): Karl Meier, olte, Klaer, Gustav Meier, Mengeringhausen und Hassel. 5 Kurznachrichten aus den lippischen Städten Detmold Detmolder Frauen, denkl an die Nähstube! In der Mülenstraße 9 finden in dieser Woche wieder Nähstunden der RS.=Frauenschaft und des Deutschen Frauenwerks statt. Genäht wird jeweils ab 15 Uhr, und zwar Ortsgruppe Nord am Dienstag, Ortsgruppe Ost am Mittwoch, Ortsgruppe Süd am Donnerstag, Ortsgruppe West am Freitag. Alle Frauen und Mädchen, die sich für ein paar Stunden freimachen können, sind willkommen. Es muß viel Arbeit erledigt werden Aus der Straßenbahn gefallen. In der Elisabethstraße siel am Sonntagnachmittag ein junger Mann in Höhe er Kissinger Straße aus der Straßenbahn. Der junge Mann blieb einen Augenblick liegen, stand dann auf und lief der Straßenbahn, die in Richtung Heidenoldendorf fuhr, wieder nach. Zum Glück hatte er bei dem Sturz keine nennenswerten Verletzungen davongetragen. Singwettstreit auf dem Marktplatz. Am morgigen Mittwoch um 17 Uhr findet auf dem Marktplatz eirSingwettstreit statt. Nöheres Einzelheiten darüber veröffentlichen wir der morgigen Ausgabe. Lemg0 e 5 Verschmutzung des Begawassers. In den letzten Wochen Badebetriebes in unserer Flußbadeonstalt mußte leider Verschmutzung des Begawassers festgestellt werden, die erufen wurde Gelegenheit genticher noe in der des Bade eine Verschmutzung des Begawassers festgestellt gerkeilos bunc Anbulfriemnigern hernorgenhen muche Dle rstehende Winterzeit gibt nun sicher Gelegenheit, die vorhandenen Kläranlagen der Werke einer gründlichen Reinigung zu unterziehen, damit die Mißstände in der nächen Badesaison nicht wieder auftreten. Im übrigen ist im reibad jetzt nach Beendigung der Saison dafür gesorgt worden, daß der Winter mit Eisgang und Hochwasser so gut wie keinen Schaden anrichten kann. Scharlachschutzimpfung. Die zweite Scharlachschutzimp0 für Kinder findet am morgigen Mittwoch von 15 is 18 Uhr im Saale des Hotels„Zum Stadtwappen“ statt. Bad Salzutlen Appell der Polikischen Leiter. Die hielt einen Appell ab, der von allen Poll erbittet die Schutzpolizei=Dienstabteilung. kanntgabe einiger Anoron DAF. und der Beauftragte für die RSROG. Aufgaben innerhalb ihrer Organisation. hohes Alter. Der Invalide Karl Sielemann, wohnhaft Ahornstraße 135, kann am heutigen Dienstag auf das hohe Alter von 87 Jahren zurückblicken. Unseren herzlichsten Glückwunsch und alles Gute für die Zukunft. Kellerdrand. Die Feuerwehr wurde am Sonntag nach einem Hause an der Wenkenstraße gerusen, da dort ein Kellerbrand ausgebrochen war. Durch das rasche Eingreisen der Feuerwehr konnte der Brand im Keime erstickt werden. Schöfmar D Mädchen, mein Mädchel:.. im Liodischen Landestbeater Wenn es die Absicht der Intendanz gewesen ist, die neuen Operettenkräfte nach den leichteren Auftakten nunmehr auch in einer anspruchsvollen Aufgabe herausz n und ihnen so Gelegenheit zu geben, ihr wirklic Können darzutun, so hätte die Wahl nicht besser getro werden können als mit der Einstudierung dieses Singspiels von Franz Lehár. Nicht allein, daß es unseres Wissens überhaupt die erste eigene Aufführung des Werkes in Detmold ist— vor mehr denn einem Jahrzehnt hat es das Kurtheater Bad Oeynhausen hier einmal gegeben—, so daß es unserem Publikum als Ganzes so gut wie unbekannt gewesen sein wied, auch die musikalische Faktur erhebt es über die Bezirke einer bloßen Operette hinaus in die Bezirke des echten Singspiels, wenn nicht gar einer Spieloper. Zwar fehlen auch hier, wie niemals bei Lehär, schlagerhafte Nummern wie die Tanzduette, aber diese sind nicht die stärksten musikalischen Stücke der Partitur, auch wenn sie beim Publikum mehr als die gehaltvolleren Gesänge einschlagen. Unser Orchester unter der einfühlsamen Hand Alfred Fürchs arbeitete die noble, farbige Grundhaltung der Partitur wirksam heraus und ließ den Singspielcharakter des Werkes klar erkennen. Zu bedauern blieb nur wieder, daß voreilige Beifallspender ihm die Nachspiele verdarben. Auf den gleichen idyllischen Grundton war auch die von Otto Will=Rasing besorgte, bunt bewegte Inszenierung abgestellt, für die Willibald Mohr einen heimeligen szenischen Rahmen geschaffen hatte. Die Handlung gibt natürlich nicht die wirkliche Geschichte des Liebesidolls zwischen Goethe und dem Pfarrerstöchterlein von Sesenheim wieder. Diese wäre ohnehin auf der Bühne nicht darstellbar. Man muß sich also eine gewisse Verfälschung der eigentlichen Historie und im letzten Aufzug auch eine deutlich wahrnehmbare„Alt=Heidelberg“. Stimmung gefallen lassen. Für die beiden Hauptrollen hat das Landestheater zwei sehr geeignete Darsteller einzusetzen. Sigrid Schäfer war eine lieblich anzusehende, holde Blume, eine überzeugende Verkörperung des„Heiderösleins“. Dazu kam der reine Klang ihrer seinen, angenehm ins Ohr fallenden Stimme einer derartigen Aufgabe sehr entgegen. Ihre Friederike war also darstellerisch wie stimmlich ein ungetrübter Genuß. Ernst Clemens=Baler stand dahinter nicht zurück. Die ungemein schwierige und heikle Aufgabe, den jungen Goethe darzustellen, löste er zunächst nach der darstellerischen Seite hin mit einer glaubhaften äußeren Erscheinung des jungen Gottes, dessen strahlendes Auge bereits den späteren Olymskündigte. Hinzu kam, in Einkla ier ant g damit auch die Einklang blied. Der meta Erzeugerpreise für Odst und Gemise ## 1. Oktober 1943 in Reichspfennig. e: Galatgurken über 13 em je 500 g bis 8: Olu 8r. 1 lumenkobl Gr. 0 über 33 cm Auflage Durchm. je emüfe: umenkobl Gr. 0 über——„.——— bis 23: Gr. I über 25 em Aufl. Durchm. bis 29: über 18 cm Aufl. Durchm. bis 25: Gr. III über 10 cm Aufl. Durchm. bis 8: Kohlrabi über 10 cm Durchm. je 500 g bis 6: über 7 cm Durchm. je Stück bis 5: 4—7 em Durchm. bis 4: 2—4 em Durchm. bis 2: Kürbis je 500 g bis 6: Weitzkohl bis 2.8: Eiuschneidekohl bei Abdabe von 25 ka und mehr je 50 ke 210: Rotkohl je 500 a bis 4; Wirfing bis 4: Mödren, Rautaiser bis 5: andere rote Sorten bis 4: Vorree Gr. I über 30 um Durchm. bis 14: Gr. II über 15 mm Durchm. bis 11; Radieschen mind. 15 St. je Bund bis 5.5: Rübstiel je 500 g bis 5: Rote Bete bis 4: Kopfsalat über 150 g je Kopf bis 4.5: über 200 g bis 7; Endiviensalat bis 400 g bis 3; von 400—600 a bis 5: über 600 g bis 8: Sellerie Gr. 0 über 12 cm Durchms bis 19: Gr. I mind. 10 cm Durchm. bis 14: Gr. II mind. 8 cm Durchm. bis 9: Gr. III mind. 5 em Durchm. bis 5: Steckrüben geputzt je 500 g bis 2.5: Spinat bis 8; Tomaten bis 15: Verlzwiebeln(Silberzwiebeln) bis 21; Einmachzwiebeln gelb, unter 2.5 cm bis 11: Speisezwiebeln bis 12: B=Ware muß entsprechend billiger verkauft werden. Ob,st: Aepfel= und Birnenpreise unverändert. Hausswetsche(blaue Pflaume, Hauspflaume, Erntepflaume) Königin Viktoria, Washington je 500 g bis 16: sonstige Spillinge, Haferschlehen und Kriecheln bis 8: Pfirsiche Gr. I über 6 cm bis 47: Gr. II unter 4.5 cm bis 87. Gesellenprüfungen in Lage Die Prüfung umfaßte die praktische und theoretische Ausbildung und erstreckte sich auf zwei Tage. Neun Lehrlinge des Kreises Lemgo erhielten nach feierlicher Lossprechung den Gesellenbrief. In seiner Ansprache ermahnte der Prüfungsvorsitzende zu ernster Weiterarbeit. An der Prüfung nahm der Sachbearbeiter für das Berufs= und Fachschulwesen, Direktor Köller(Lage) teil, der eindringlich auf die Notwendigkeit der Berufsertüchtigung und Leistungssteigerung in dem verantwortungsvollen Berufe sowohl für den Krieg wie für die Friedensarbeit hinwies und den—..“.: nermeister Frohi Ausbildung des Nachwuchk Mit dem Gedenken an die Frontkämpfer und der Führerehrung schloß Obermeister Böhmer die Gesellenprüfung resonange Lage Zeitgeschehen gesuchl. Für einen anzur aus Anlaß der Hundertjahrfeier der iuar 1943 aufgenommen werden soll, Bilder aus dem fertigenden Film, der Stadt Lage im Januar 1943 aufgenommen werden soll, len der Stadt noch verschiedene Bilder aus dem ZeitDiejenigen Volksgenossen, die im Besitz solcher #r sind, werden gebeten, sie der Stadt lechweise für den genannten Zweck zur Verfügung zu stellen. Benachrichtigungen sind im Zimmer 10 des Rathauses abzugeben. Oerlinghausen Eröffnung der Ringveranstaltungen. Am Sonntag, 18. Oktober, um 19 Uhr eröffnet die hiesige Ortsgruppe der RS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ mit dem Lustspiel „Flitterwochen“, das von Mitgliedern des Lippischen Landestheaters aufgeführt wird, ihre Veranstaltungsfolge des Winterhalbjahres 1942/43. Die bestellten Abonnements können bei den Eintragungsstellen abgeholt werden. Einzelkarten sind in den Buchhandlungen Gebrüder Blume, Ferdinand Langewort und Heinrich Riggemann, Adolf=Hitler= Straße, zu haben. Blomberg Ueberreichung von Reichsspertabzeichen. Am Donnerstag, 15. Oktober, um 20 Uhr findet im Gasthaus Sölter eine Versammlung, verbunden mit einer Jahn=Gedenkfeier und Ueberreichung von Reichssportabzeichen, statt. Alle Sportkameraden des RSRL. sind zu der Feier willkommen. Bad Meinberg Letztes Konzerl der Aapelle Baule. Vor einem vollen Haus gastierte am Sonntag die Kapelle Baule aus Lemgo zum letzten Male in dieser Saison in Bad Meinberg. Das gebotene Programm erfreute alle Besucher und brachte Kapellmeister Baule und seinen Schülern reichen Beifall. Jugend sammelt Kastanion. Dem Aufruf zum Sammeln der Kastanien kommt die Jugend Bad Meinbergs sehr eifrig nach. Manche Kinder haben diese Früchte schon in großen Mengen gesammelt und zur Ablieferung gebracht. reiche und namentlich in der Mittellage sehr ergiebige Tenor Clemens=Balers fand sehr gute Wirkungsmöglichkeiten, die vor allem in dem mehrmals wiederholten Glanzstück„O Mädchen, mein Mädchen, wie lieb ich dich“ voll ausgenützt wurden. Mit frischer Natürlichkeit und Anmut spielte Gerda Wonner die lebhafte Schwester der Friederike und zeigte dabei auch eine bemerkenswerte musikalische Sicherheit, die gie Schulung und echtes Saubretentalent verrtet Herber Jaro war ein munterer, auch vor einer Portion Groteskkomik nicht zurückschreckender Studiofus Lenz, wobei man jedoch nicht etwa an den echten wild=genialischen Lenz denken darf Aus der stattlichen Reihe der übrigen Darsteller seien noch erwähnt Hermine Hecht, Else Hähnel, Gunhilde Rissen, Walter Kristen als Weyland, Otto Will=Rasing als Pfarrer Brion und Richard Beron als Karl August. Auch den hübschen Tänzen(Hanna Reiprich) sei das verdie iente Lod nicht vorenthalten. Erich Meinhard. H E R MANNWEIO K Mariotanzt in den Tod Irgendwo mußte die Dame doch aufzutreiben sein! Ob er sich einmal in dem Varieté, in dem Mario zuletzt aufgetreten war, erkundigte? Die Artisten hatten ja inzwischen oft gewechselt, aber das Garderobenpersonal sah und hörte allerlei... vielleicht daß man da etwas von der Dane wußte... Oder wenn er einmal den Kapellmeister Strobel aufsuchen würde? Es war kaum anzunehmen, daß Mario, der die Freundschaft mit der bewußten Dame so geflissentlich geheimgehalten hatte, ausgerechnet Strobel davon erzählt haben würde; immerhin konnte man einmal einen Versuch machen, wenn nichts dabei herauskam, war man eben um eine Enttäuschung reicher... Hirschmann, der, als er diesen Entschluß faßte. gerade in einem schattigen Kaffeehausgarten saß, wohin er sich vor der Mittagshitze geflüchtet hatte, ließ sich vom Kellner das Adreßbuch geben. Er notierte sich die Wohnung Strobels und machte sich dorthin auf den Weg. Ob es Zweck haben wird? dachte Hirschmann skeptisch, als er nachher in dem Hause, in dem Strobel wohnte, die Treppen hinaufstieg. Vielleicht wäre es gescheiter gewesen, in dem gemütlichen Café sitzen zu bleiden! Er läutete im dritten Stock, wo das Schild mit Strobels Namen angebracht war. Hirschmann hörte, wie drinnen leichte Schritte sich güberten. Dann wurde die Korridortüre von einer jungen Frau geöffnet. „Was wünschen Sie!“ fragte sie. 13. Es war einer sener seltsamen Augenbsicke, die Hirschmann schon manchmal in seinem Beruf erlebt hatte: da er mit hellseherischer Kraft begabt zu sein schien und den Menschen, der vor ihm stand und den er bis dahin noch niemals gesehen hatte, als den erkannte, der er in Wirkkeit war Se auch jetzt. Auf viele junge Damen hätte die Beschreibung, die er vom Portier des Hotels Stüber erhalten hatte, gepaßt: schlanke Gestalt, schmales Gesicht, dunkle Augen und blonde Haare... Aber der alte Detektiv wußte, in einer Erkenntnis, die ihn blitzschnell durchflutete, daß er hier die Frau vor sich hatte, die er seit Tagen suchte. Er brauchte alle Selbstbeherrschung, die er sich in einem langen Leben anerzogen hatte, dazu, die junge Dame von seiner Betroffenheit, seiner maßlosen Ueberraschung, nichts merken zu lassen. „Ich möchte Herrn Kapellmeister Strobel sprechen", sagte er, und seine Gedanken arbeiteten plötzlich ganz ruhig. „Mein Mann ist ausgegangen.“ Mein Mann!... Sie war Strobels Frauk Strobels Frau... die Geliebte Marios? „Wann kommt Herr Strobel zurück?“ „Es ist unbestimmt, vielleicht gegen Abend.“ Hirschmanns Blicke hatten sich in das Gesicht der fungen Frau verkrampft. Glücklich sah sie nicht aus! Wenn diese Züge ni trogen, waren schweres Leid, schwere Kämpfe über d Frau hinweggegangen „Dann werde ich vielleicht heute abend nochmals vorbeikommen“, antwortete der Detektiv und ging wieder die Treppe hinab. Strobels Frau war Marios Geliebte gewesen... daher die Zusammenkünfte in dem Hotel Stüber... in Marios Pension, wohin Strobel täglich gekommen war, hatten die beiden sich nicht zu treffen gewagt... zu groß war dort die Gefahr gewesen, daß Strobel etwas davon erführe. Hirschmann blieb in der düsteren Hausfahrt jäh stehen. Wie die Räder einer komplizierten Maschine griffen seine Gedanken ineinander... immer klarer, schärfer trat das Ergebnis hervor... Der erste Gedanke des Detektivs war, Rechtsanwalt Offensandt von der ungeahnten Wendung, die die Dinge genommen hatten, z verständigen. Aber dann rief er zunächst den Portier Krause an. Er wollte, bevor er weiteres unternahm, ganz sicher gehen. „Sie müssen sofort zu mir kommen, Krause!“ sagte er und bezeichnete dem anderen den Treffpunkt, wo er ihn erwarten würde. „Ich kann jetzt beim besten Willen hier nicht abkommen!“ „Sie müssen! Und wenn Ihr ganzes Hotel zum Teufel geht, ich brauche Sie sofort!“ „Es geht nicht..“ „Sie werden sich schon für eine halbe Stunde freimachen können! Es soll Ihr Schaden nicht sein, Krause! Nehmen Sie ein Taxi auf meine Kosten! Aber beeilen Sie sich, so gut Sie können!“ Nach etwa zwanzig Minuten kam der Portier angeiahren. „Wo brennt es denn?“ fragte er, als er den Wagen verließ „Ich glaube, ich habe die Dame, die wir suchten, gefunden! „Ist's die Möglichkeit?“ „Ich will aber, daß Sie sich selbst davon überzeugen, ob es wirklich die Dame ist, die seinerzeit in Ihr Hotel gekommen ist!" „Kann geschehen! Wo ist sie?“ „Sie wohnt in dieser Straße, im vierten Haus von hier aus, im dritten Stock. Georg Strobel steht an der Türe." Krause kratzte sich hinter den Ohren. „Wie soll ich denn an sie herankommen?“ „Haben Sie keine Ideen, Mensch?... Sie gehen hinauf, läuten, und wenn Frau Strobel erscheint, fragen Sie sie irgend etwas, vielleicht ob Sie ihr morgen einen Staubauger vorführen können oder ob ein Maler Schulze im Hause wohnt, Sie können sie auch, wenn Ihnen das lieber ist, um ein Almosen bitten— die Hauptsache ist, daß Sie die Frau zu Gesicht bekommen!“ Krause war bei diesem Vorschlag nicht ganz geheuer zumute, aber schließlich willigte er doch ein, hinaufzugehen. „Einen Augenblick noch!“ sagte Hirschmann. „Glauben Sie, daß die Frau Sie wiedererkennen wich?“ „Möglich wäre es schon, da sie mich ja einige Male im Hotel gesehen hat!“ „Dann setzen Sie sich im Hauseingang diese schwarze Brille auf: ich möchte unter allen Umständen vermeiden, daß die Frau Verdacht schöpft.“ Hirschmann ging auf der Straße hin und her; nach wenigen Minuten kam der Portier zurück. „Sie ist es! Sie ist es ganz bestimmt!“ stieß er eregt hervor, auf seiner roten Stirne Kunst und Wissenschaft Alte Gemälde im Brucknerstift Florian entdeckt. Bei der Sichtung der Kunstschätze des Brucknerstiftes Florian wurde eine Reihe wichtiger Gemälde entdeckt. U. a. wurde eine Gruppe von Entwürfen zu barocken Deckengemälden aus dem 18. Jahrbundert aufgefunden. Auf dem Dachboden wurde ein großes Altarblatt entdeckt, den bl. Augustinus darstellend, das von Bartolomeo Altomonte stammt und von diesem auch gezeichnet ist. Die besten Bilder von der See. Das Preisgericht der Ausstellung„Das Meer— Bilder deutscher Maler" im Künstlerhaus Berlin gab den ersten Preis dem Maler Leonhard Sandrock für sein Bild„Fischdampfer holt sein Netz“ in Höhe von 8000 RM. Der zweite Preis von 6000 RM. wurde Michael Mathtas Kiefer und der dritte in Höhe von 4000 RM. Diesenbach zuerkannt. Frau Strobel Sie erkannt?“ „Ausgeschlossen! Das hätte ich sonst merken müssen!" Nun mußte gehandelt werden. Hirschmann rief Rechtsanwalt Offensandt an. Der Anwalt war aber, wie man in seiner Kanzlei mitteilte, an diesem Morgen nach Dresden gefahren, von wo er erst am Abend zurückkehren werde So lange wollte Hirschmann nicht warten. Er ließ sich mit dem Kriminalgericht verbinden. Vielleicht konnte er Kriminalrat Vertram, der die Mordaffäre bearbeitete, sprechen.„ Vertram meldete sich am Apparat. „Sie sind es. Herr Hirschmann? Was„ gibt es Neues?“ te er. kurzen Worten berichtete der Detektiv, wie er die eimnisvolle Fremde, die er seit Tagen fieberhaft gesucht hatte, nun heute durch einen Zufall gefunden habe. „Donnerwetter!“ war alles, was Kriminalrat Vertram in der ersten Ueberraschung sagen konnte Darauf, in höchster Erregtheit: „Ich komme sofort hingefahren, bleiben Sie in der Nähe der Strobelschen Wohnung!“ Sie brauchten nicht lange auf Vertram zu warten „Eigentlich müßte ich auf Sie höllisch neidisch werdin, Herr Hirschmann!“ sagte Vertram und drückte dem alten Manne die Hand.„Diesmal haben Sie das Rennen ge(Fortietzung folgt.) Hirschmann wehrte eb. dur RSDAP, hatte für den ns das Ortsgruppenbereiches in — Reuigkeiten aus den Orisbauernschaften Sade sein 8o. Sodemaltähr. der Nericher fri. R 3 1: dere sein 80. Bebensjahr, der Reniner UrIA KO1• druch Nr. 47, wurde 75 Jahre alt. Wir gratubträglich und wünschen sernerhin alles Gute. 40 M0 15 Ernte des Dorses sombolisch in## atte, dankle dieser der versammelt Haer, versammelten Bauernreichte dem ter. eine ood) abge sechelten Burei zu des deutschen Volkes RS.=FrauenFrauenwerk führen am morgigen im Hotel Waldheim einen Gemeinittwoch um 20 schaftsabend durch. Es wird nicht nur die Teilnahme aller Frauen, sondern auch der Mitglieder der Jugendgruppe erwartet. Heiligenkirchen. Von der Orgendgruppe. Der für den heutigen Dienstag vorgesehene Heimabend fällt aus Der Kochkursus beginni am kommenden Donnerstag, 15. Oktober, um 20 Uhr in der Detmolder Mütterschule. Abfahrt mit der Straßenbahn um 19.30 Uhr. Augustdorf. Jugendsußdall. In Augustdorf standen sich die Jugendfußballmannschaften von SV. Augustdorf und RSB. Hörste gegenüber. Die Gäste zeigten den bessenut 933 Toren. Bis 2u, ez; 23 gewechselt. . Unsere Alten. Zwei unseter Allen konnten am gestrigen Montag ihren Geburtstag feiern. Der 66. Loßdruch lieren nachträglich „Prsech Hodes Akter. Heute volendet der RentWehrmann, Humseld Nr. 122 wohnhaft, das hohe Alter von 85 Jahren. Wehrmann nimmt noch an allen Geschehnissen regen Anteil. Sein Wunsch ist, den Sieg der neuen Deutschlands über seine Feinde noch zu erleden. Wir gratulieren Opa Wehrmann herzlichst und Gute zum Gale zum Eebensubend. wünschen alles Bösingseld. Kammermusikadend. Der Reichsarbeitsdienst für weibliche Jugend in Bösingfeld veranstalugend in Hotel„Stadt Hannover“ einen ist die gesamte Bevölkerung die Verauste" tet am heutigen Dienstag im Kammermusikabend. Hierzu ist des Fleckens herzlichst eingeladen. Die Veranstaltung beginnt um 20.15 Uhr. Bösingseld. Parlesestunden in der Volksbücherei. Zur Woche des deutschen Buches vom 12. bis 19. Oktober ist in unserer Volksbücherei die Bücherausgabe am Dienstag, Donnerstag und Freitag von 17 bis 18 Uhr. Vorlesestunden für die Jugend: Dienstag von 16 bis 17 Uhr für Mädel und Buben von 7 bis 10 Jahren, Donnerstag von 16 bis 17 Uhr für BDM. und H3. von 10 bis 16 Jahren. Die Bücher werden in dieser Woche unentgeltlich ausgeliehen. Aus der Bewegung RSDAv., Ortsgrupne Ehrsen. Heute, Dienstag,— Sprechabend der Politischen Leiter im Saale des Gast== wirts König Gesundbeitsstelle. Der Feldscherkursus für Lage 2 fällt am 14. 10. 42 aus. Nachr.=Gef. 255. Lemgo. Beide Scharen treten am= Mittwoch, 14. d. M., um 19.45 Uhr, aus dem Kastanien== wall an. RS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk. Orts# 1 gruppe Humfeld. Am Donnerstag, 15. Oktober, ist Gemein== schaftsabend im„Deutschen Haus“. Die Teilnahme aller= Mitglieder ist Pflicht. 25 Jugenbaruppe Detwold=Nord. Heute, Dienstag, 20 E2 Uhr, Singen im Horst=Wessel=Haus. Das letzte Regiment Eine Geschichte von preußischer Fahnentreue= Von Oskar G. Foerster Kampf im Mühlenhof geht zu Ende, die Reste des aufgeriebenen Regimeßts werden von den Franzosen entwaffnet, ein paar Verzweifelte rennen über die Brücke — dem Feind in die Hände... Alles ikt verloren!„Rettet die Fahnen!" Die beiden Junker wissen, daß ionen keine Zeit mehr bleibt. das Tric vier der Stange“ rust Plateg, dem Kameraden zu.„Wir schwimmen durch die Saale!“ „Ihr kommt nicht durch!“ warnt ein: entnant,„der Strom ist hier reißend, ihr g Aber die beiden haben schon die Fahne en Stangen gerissen, schleudern die Stan 1 22 Drei Tage nach der unglücklichen Schlacht von Jena und Auerstedt verteidigten preußische Nachhuten die Saalebrücken bei Halle gegen den nachdrängenden übermächtigen Reind In der Dölauer Heide, zwischen Weinbergen und Wäldern, nördlich von Halle, kämpft am Morgen des anterieregiment Treskow als sen die Franzosen. Der immt allmählich. Ver teilen eilen giments ehen in eiserner Nuhe, zu zwei Karrees zusammengezogen, an der Saale und erwarten den Feind. Kanonendonner aus Halle verstummt allmählich erenate und Rüchtlinge aus allen Truppenteile . Nur die beiden Bataillone des Neg stehen in eiserner Nuhe, zu zwei Karrees zusam zogen, an der Saale und erwarten den Feind. Um die westräusene In der westsälischen Gauliga kamen am Sonntag in den beiden Staffeln Süd und Nord insgesamt sechs TrefWitten 12:7, TuS. Holstenhausen verlor gegen EinDortmund 5:9 und die SOG. Recklinghausen schlug Sportring Gevelsberg mit 10:7 Toren. In der Stafsen zum Austrag, die jedoch keine besonderen Ueberraschungen brachten. In der Staffel Güd schlug die Reichsbahn Recklinghausen TuS. Eilve 10:3, Genrichshütte die Reichsbahn Witten 10.0 6—.—-—* tracht den Sportring Gevck#r, 10•7 To.—— sel Nord gab es den bereits gemeldeten 14:4=Sieg des Lemgo gegen den MSs. Hersord auf Herforder Boden, ferner einen hohen Sieg von LSV. Güterslob gegen den TV. Altenbagen mit 16:3(4:1). Die Tabelle der Staffel Nord: mpV. Güterslob SV. Lemao. 3 06/07 Bielefeld. 1 TV. Altenbagen 3 MSV. Herford 2 Hindenburg Miuden Am kommenden der Meister wobei die 06/07 Bielefeld— — MSB. Lemgo, TV. Altenhagen— MeV. Herford. Bier Tressen nach der Pause. Am Wasserschloß Strünkede in Herne gab es bis zum Wechsel bei dem Herner Anbang recht frobe Gesichtek, denn „ihre“ Els datte sich bis zur Pause eine seine 2:0=Bührung erkämpft. Im zweiten Akt aber, als die Köuigsblauen aufdrebten, war es um die Herner Abwehr geschehn; in kurden Abständen stelen vier Schalketore, und damit waren 3 2 0 0 0 0 0 1 1 0 0 1 0 2 2 44:15 38:19 6:6 15:38 8:38 6:0 4•2 1:1 1:5 0•4 Sonntag, 18. Oktober, greift erstmals eister Hindenburg Minden ein. Es gibt drei Kämpfe, die Mannschaften wie folgt gevaart sind: SpBa. Bielefeld— LSV. Gütersloh, Eindeuburs Minden zwei weitere Punkte fällig. Rund 10000 Zuschauer sahen die Knappen in folgender Besetzung in das Spielfeld einlausen: Flotho; Ebert, Schweißfurth: Kempen, Tibulfki, Kanthak: Kalwitzki, Szepan, Eppenhoff. Kurorra und Urban. Eine Besetzung, die fast friedensmäßig genannt werden kann.— Die Herner Spieler nahmen den Kampf gegen die Meisterelf recht ernst, kämpften ohne Hemmungen in der ersten Halbzett und machten der Schalker Hintermannschaft viel zu schaffen. Die Schalker Spieler enttäuschten in der ersten Halbzeit, machten aber nach dem Wechsel alles wieder gut. Der Tabellenstand am 11. Oktober 1942. Der Staub wirbelt unter Tausenden von Pferdehusen auf, der Boden dröhnt unter dem Ansturm der Eskadronen. Doch an den Bajonetten des Regiments bricht sich der gewaltige Strom, fließt vorbei, zurück, löst sich in viele kleine Bäche auf. Indessen gelingt es dem Feind, den Wald mit Infanterie und mehreren Batterien zu besetzen. Unter Granat= und Kartätschenfeuer führt Oberst das Regiment durch sumpfige Wiesen Cröllwitz Feindliches Artillerie= und Schützenfeuer reißt große Lücken in die geordneten Reihen. Im Sumpf bleiben sämtliche Geschütze stecken. Hinter Häusern und Hecken des Dorses setzen die E finden sie sich, nachdem die Hälfte des Regiments gefallen oder verwundet ist, auf einem großen Hof der Papiermühle am Saaleufer eingeschlossen. Die Franen umzingeln das Gelände und dringen in den Hof, im Augenblick von Kämpfenden so vollgepfropft ist, daß niemand mehr schießen kann. In kurzem, heldenmütigem Gefecht fällt der Oberst, = mit ihm säst alle Offiziere. Fünf Offiziere und Fahnen= junker verteidigten noch die schmale Saalebrücke, aber = auch am anderen Ufer stehen die Franzosen „Rettet die Fahnen!“ ruft sterbend der Major von Schmettau. Die Junker von Kleist und von Platen, kaum der Kindheit entwachsen, blicken um sich. Der Snmnnmnnpmnemitinmnneniintinniintiininiinintiineitiniettttu verwundeter geht unter!“ ntücher von ngen in den che Regeugüsse angeschwollen lwärts stürzt, und wickeln sich die den Stangen Fluß, der durc ist und rauschend Tücher fest um den Leid. „Und wenn wir untergehen!“ ruft Kleißt,„so sollen unsere Fahnen mit uns versinken. Dem Feind lassen wir sie nicht!“ Die Junker bahnen sich mit dem Degen einen Weg zum Strom. Am Fenster der Mühle winkt der alte Mühlenbesitzer Kefer ihnen beschwörend zu. Unten an der Mühle drehen sich noch die beiden großen Räder, die jeden, der in ihre Nähe gerät, zermalmen müssen. : Die fahnenumhüllten Junbker eilen durch den Hagel von Kugeln, die der Feind ihnen nachsendet, ans Ufer, umarmen sich und stürzen sich mit dem weithin: schallenden Ruf:„Es lebe der König!“ in die Fluten. Vom anderen Ufer her schießen die feindlichen: Schützen nach den todermutigen Jünglingen. Aber die Fluten der Saale reißen sie schnell mit sich, einige: Male leuchtet noch das Rot der Kreuze auf den hellen Fahnentüchern aus dem gischtigen Wasser auf, dann reißt der Strom die Junker unter die Wasserfläche.... Die letzten des tapferen Negiments Treskow wurden gefangen. Aber die Fahnen dieses letzten Regiments fielen nicht in die Hände der Sieger. Zwei Die Gaufimstelle zeigt: „Die schwedische Nachtigall.“ Dienstag: Remmighausen: Mittwoch: Herrentrup.„Der Strom.“ Diendtag: Holzbausen bei Sylbach: Mittwoch: Leowoldshöbe.„Stukas.“ Dienstag: J1 Bavenhausen Kohlstädt: Mittwoch: Beldrom. ylbach: Mittwoch: Leowoldshöhe.„Stukas.“ Istrup und Lüerdissen: Mittwoch: Selbeck und en.. reitet für Deutschlaud.“ Dieustag: ipsdie Kreuz und quer Letztes Halali der Forstmanns. Ein 62jähriger Revierförster aus dem Forsthaus Haina bei Gießen wurde im Morgengrauen auf der Hirschjagd in seinem Revier von einem Schlaganfall betroffen, unmittelbar nachdem er einen kapitalen Hirsch zur Strecke gebracht hatte. Neben seiner erlegten stolzen Beute schloß der Jäger seine Augen für immer. Man fand ihn erst nach Stunden neben dem toten Hirsch liegen Riesige Sipowand stürzte in die Tiese. Im Gi, bruch in Beefenlaublingen(Saalekreis) geriet steile Nordwand überaschend ins Rutschen. Tausende von Quadratmetern Gips und Gesteinsmassen stürzten unter großem Getöse in den etwa 120 Meter tiefen Bruch. Leider wurden dabei auch vier Menschen mit in die Tiefe gerissen und lebendig begraben. Ein Einsamklienhaus rutschte mit in den Abgrund, während drei weitere Häuser so stark gefährdet sind, sie geräumt werden mußten. Vom Strahl der Gartenspritze getötet. Ein Erbhofbauer in Zodel bei Penzig in Schlesien wurde von einem Strahl aus! anlage unvermutet so h # aus dem Abflußrohr seiner Berieselungs. ig ins Auge getroffen, daß ihm dies im Krankenhaus entfernt werden mußte. Hinzutretende schwere Entzündungen verschlimmerten das eigenartige Unglück derart, daß der Bauer trotz aller Bemühungen der Aerzte seinem schmerzhaften Leiden erlag. Mit zwei Bränten am Standesamt. Das hat sich tatsächlich zugetragen, und zwar dieser Tage in dem schwäbischen Städtchen Neuburg an der Donau in Bayern. Dort heirateten an einem und demselben Tage zwei Brüder, die in einem Neuburger Sägewerk arbeiteten, zwei Schwestern aus einem benachbarten Dorf. Einer der beiden steht an der Front und konnte daher nur ferngetraut werden. Aus diesem Grunde erschien sein in der Heimat verbliebener Bruder nicht nur mit seiner eigenen Braut, sondern auch mit der seines abwesenden Bruders, seiner zukünftigen Schwägerin. Es war also ganz in Ordnung und durchaus gesetzmäßig, wenn er mit zwei Bräuten vor dem Standesamt erschien. Die beatise Ausgabe umfaßt 4 Seiten. Verlagzleiter: Rduard Preißler. Hauptschrittleiter: Ausust Prüßner (2. Z. Monsterd I. V.: Karl Kahl. Verlegt Lippiecbe Staatszeltung. G. m b. f., Dstmeld, Paulinenstraße 14.— 2. Z. ist Pl. 8 gültig. hausen! Detmeld, u. X. sai b. Kossel, 11. Okteber 1943. Sanderah: üchich unurer Pr.—.—.— einem Inl.- Nart.— Wosten I.I., m or. 1942. Wir danken für die Glückwünsche anläßlich unserer Vermählang, Albrecht Dallmenn und Frau Eriha, seb. Helweg. Elverdissen(Kr. Harford), im Oktober 1942. Hart und schwer traf uns die #noch unfaßbare, schmerzliche Nachricht, daß unser füngster lieber. guter, allzeit tröhlicher, unvergeßlicher Sohn, Bruder, Enkel, Neffe, Vetter und NSKK.„Sturmmann, der Schütze Alfred Löhr am 25. S. 42, kurs ver Vollendung seines 19. Lebensjahres, in treuer Plichterfüllung bei den schweren Kämpfen im Osten In tiefem Schmerz: Fran Luise, geh. Kor Löhr, Gefreiter. z. 7. alle Anverwandten. Asemissen Bielefeld, 1. Oktober 1942 Mit den Angehörigen trauert um einen lieben und pflichttreuen Ar beitskameraden Betriebegemelnschaft C. A. Dellus a— ist. 8 Osten und Plötzlich und unerwartet starb nach kurszer, echwerer Krankbeit, zwei Tage ver seinem 75. Gebartstage, nach einem arbeitsreichen Grobvater. Vater, Schwiegervater, bruder, Schweger und BESSRS Friednal Koner Im Namon 2. gu. tpesshücer### Loßbruch, Lemgo, Ladeburg, Bieleleld und Berlebeck, 10. Oktober 1942. Die Beerdigung ündet am Mittwoch, dem 14. Oktober, nachm. um 15 Uhr, vom Trauerhause, Loßbruch Nr. 47, aus statt. Nach langem, schwerem mit Geduld ertragenem Leiden starb— 10 10. 42 mein herzensguter Mann, unser treusorgender Vater, Steinbruchpächter August Möller Im 58. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Freu Miune Müller, geb. Marz, Ernst und Edith# und Rischenau Nr. 31, den 11. Oktober 1942. Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 14. Oktober, 15 Uhr, vom Trauerhause aus statt.“ Statt besonderer Anzeige Am Donnerstagabend verschied plötzliet und unerwartet unser lieber 5. und Bruder Rudi Koch In tiefem Schmerz: August Keen Frau Lieschen, geb. Bartels 1 Gerbard und Harald Koch 1 und alle Hörstmar, Büllinghauserheide, den 16. Oktober 1942. Die Beerdigung üindst am Dienstag. dem 18. Oktober, um 15 Uhr vom Trauerhauss aus statt. Die Beerdigung ven Frau Kleine, geb. Rottschäfer, fndet nicht in Jerzen, sondern am Mittwoch um 4 Uhr vom eiterlichen Hause in Heßloh Nr. 31 aus in Helden statt. Pfert und echwer ###leist noch undal Kad main Junigstgel hwer traf uns die bis Ast noch unlaßbare Nachricht, mein innisstseliebter, herzensMann, memn ganzes Glück, meines Kindes herziger Papi, unser lieber, gater Sohn. Schwiegersohn, Bruder. Schwager, Onkel und Vetter. der Obersefreite Lebrecht Tacke am 15. 8. 42 im biühenden Alter von fast 30 Jahren in den echweren Kämpfen im Oeten den Heldentod fand. Er ruht mit zwei seiner lieben Schwäger in fremder Erde In unsagbarem Schmers: Frau Erika Teeke, geb. Schumann, und Töchtereben Gerlinde Familie Gustav Tacke Famille Wilo,„ Sehumann nebet allen Angebörigen und allen Anverwandten. Schötmar und Herford Oktober 1942. Mit den Angehörigen trauern wir um einen lieben, pflichtgetreuen Arbeitskameraden. Betriebsführer und Geleigsehaft der Fa. Gebrüder Deppe, Möbelfabrik, Knetterheide. . Tief erschüttert erhielten wir die noch unfaßbare Nachricht, daß am 5. September unser lieber Sohn, unser lieber Bruder, Schwager, Enkel, Neffe und Vetter, der Obersefr. Hoinrich Runksmeler im blühenden Alter von 23 Jahren auf dem Kriegsschauplatz in Sowjetrußlland bei den Kämpfen um Stalingrad sein Leben für Führer. Volk und Vaterland ließ. Er wurde auf einem Heldenfriedhei sur letz Ruhe gebettet. In tiefer Trauer: Wilhelm Runksmeler und Preu, geb. Depping# Wilhelm Rankemeler als Bruder, z. Z. im Felde 1 Heinrich Rüsse, a. Z. im de, und Frau Adele, geb. Runksmeler, nebet Kindern Herbert Ebher. z. Z. im Felde, und Freu Anna, geb. Runksmeier und alle Anverwandten. Brosen, Detmold, Oktober 1942. Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß entschlief heute morgen 5 Uhr Im Landeskrankenhaus Detmold plötzlich und unerwartet nach einem arbeitsreichen Leben mein innigstgeliebter, guter Mann, unser lieber, guter Vater. Schwiegervater, Schwiegersohn, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Hoinrich Geise Im 63. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Frau Friederike Gelse, geb. Topp/ Erich Geise und Frau, geb. Wesemann Werner Geise und Frau, geb. Kublenkord/ Rudelf Gelse Miana Geise, geb. Ewert und zwei Enkelkinder. Istrup, Blomberg, 11. Oktober 1942. Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 14. Oktober, nachm. 4 Uhr, vom Trauerhause, Istrup 98, aus statt. Nach langem, echwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden entschlief heute früh 0.15 Uhr meine liebe, herrensgute Mutter. Schwiegermutter und Großmutter, unsere treue Schwester. Schwägerin und Tante, Frau Auguste geb. Pott. Im tielem Schmerz: eie Enkeit Bad Salzuflen, den 10. Oktober 1942. Die Beerdigung ündet em Dienstag. dem 13. Oktober. 16% Uhr, vom Treverhause, Ahornstr. 41, aus statt. (echof Rodolf-Brandes-Alles. Trauereine halbe 8e— ante, Frau Rege Lebensjahre, :: Adell Regel und Bermpoßl 7 Gerda albe Stunde vorher. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgange unserer kleinen Entschlafenen danken wir auf diesem Wege. Pamille Hel Loge, den 7. Oktober 1942 Geschäftliches Deutscher Bauerndienst, Tierversicherungs-Gesellschaft a. G. zu Berlin. Als größte Tiervereicherungs-Gesellschaft Deutschlands, Zentralanstalt des Reichsverbandes der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaft„Raiffeisen bieten wir günstige Versicherungsmöglichkeiten für Zuchtund Nutztiere in der Tieriebens-, Trächtigkeits-, Zuchttierjahres- u. Transport-Versicherung.— Zahlen des Geschäftsjahres 1941: Prämienaufkommen über 20,9 Million. RM., Deckungssumme rd. 2 MilHarden RM., über 536000 Tiere wurden entschädigt. Sehnelle Schadenbearbeitung. Auskunft erteilt die Landesverwaltungsstelle Münster, Urbanstraße 7, Fernspr. 25284, sowie Bezirksstellenleiter H. Schlingmeler, Wüsten, Fern ruf Bad Salzuflen über Nr. 3150. Saatkartoffein,„Sieglinde“, Verkauf auch ohne vorherige Bestellung am Mittwoch, 14. Oktober 1942, ab 12 Uhr vom Lager Bahn hof. Wilhelm Tille, Horn(Lippe) Pflanzkartoffein frühe u. mittelfrühe, sind für unsere Kunden aus Heiligenkirchen, Berlebeck, Schling. Fromhausen und Hiddesen abholbar Mittwoch, den 14. Oktober, von unserem Lager Orbker Straße 39(Stuckfabrik Strobel). Schafmeister u. Wistinghausen, Detmold, Elisabethstr. 24. Fernruf 2013. Kaufe mehrere 100 Zentner Kartoffeln auf Bezugschein, gelbfleischig, zum Einkellern. Sehröder, Detmold, Lange Straße 93. Tel. 3330. Die Fabrikräume meiner früheten Essigfabrik, Firma Hermann Wilh. Knöner, sollen für Großhandel in Essig, Senf. Gurkenkonserven und Sauerkraut verpachtet werden zum 1. Januar 1943. Auskunft erteilt W. Knöner, Detmold, Lagesche Straße 52. Elnmachhäfen für Pflaumen, Pflaumenmus, Gurken, Eier usw. in den Größen 5, 7½ u. 10 Liter. Schraub- u. Geleegläser, Flaschen, ½ Liter, für Saft u. Tomatenmark. Johannes Siehl, Herford, Lübberstraße. Fernruf 4335. Theater# Fllm Konzert len ein Pensionshaus für 10 bis 15 Gäste zu kauen oder zu vach ten gesucht. Angebote: 4705 L. St. Venioren blaue, mit wichtigen Pavieren am 8. 10. im Verkehrsauto von Salzuflen u. Lemgo verloren. 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Angebote mit Bild, das zurückgesandt wird, erbeten an Professor Oppermann in Hannover-Kirchrode. tese! abzugeben, andernfalls Anzeige erstattet wird. Kurtheater Bad Salzuflen. Heute, Dienstag, 10 Uhr. 1. Aufführung in der Dauermiete und freier Verkauf:„Friederike“, Singspiel von Frans Lehár. Detmolder Lichtsplele. Das neue musikalische Filmlustspiel aus dem sonnigen Süden:„Sehnsucht“. Estrelita Castro, Roberto Rey, Alberto Romea, Miguel Ligero.— Deutsche Wechenschau Kulturfllm.— Beginn: 15.30, 17.10, 19.30. Für Jugendl. üb. 14 Jahre zugel. Kurtheater-Lichtspiele Salzuflen. Mittwoch 16.30 u. 20 Uhr. Donnerstag 16.30 Uhr.„Ehe men Ehemann wird“, ein lustiger Film voll Musik, mit Heli Finkenzeller, Ewald Balser, Erich Fiedler, Maria Paudler, Rudolf Carl. Jugendliche nipht zugelassen. Wittekind-Lichtsptele Schötmar. Dienstag bis Donnerstag 20 Uhr. Ein heiteres Spiel um das Glück zweier Paare.„Meine Tante— deine Tante“, mit Ralph Artur Roberts, Johannes Heesters, Olly Holzmann, Kate Kühl, Walter Lieck, Eduard Wenck u. a. Eine Fülle von Musik unzählige überraschende Pointen— zahlreiche humorvolle Situationen. Ein Lustspiel von Format. Jugend liche nicht zugelassen. Central-Lichtspiele Lage. Anfang: 20 Uhr. Hansa-Lichtsplele Lemgo. Anfang: 17 u. 20 Uhr. Bis einschließlich Donnerstag. Zarah Leander:„Die große Liebe“, mit Grethe Weiser, Viktor Stahl, Paul Hörbiger, Hans Schwarz jr. u. v. a. Zarah Leander— umgeben von dem verwirrenden Zauber, von der heiteren Spannung und von der erregenden Romantik des Varietémilieus, dessen Atmosphäre seit je von kleinen und großen Geheimnissen erfüllt scheint!— Für Jugendliche zugelassen. Palast-Theater Lemgo. Dienstag bis Donnerstag. Anfang: Dienstag u. Donnerstag 20 Uhr, Mittwoch 17 u. 20 Uhr. Wiederaufführung! Ein Pilm der großen Besetzung, voll Abenteuer und Sensation und Musik für das Herz.„La Paloma“, mit Jessie Vihrog. Charles Kullmann, Fritz Kampers, Leo Slezak. Jugendliche ab 14 Jahre zugelassen. te restlichen Eintellerungsscheine für rden in der nächsten Woche in der Spetsekartoffeln werden in Woche Waisenhausschule, Zimmer 3, in der Zeit von 8 bis 12 Uhr täglich ausgegeben. Hausbaltsausweise und die bisher ausgegebenen Bezugsausweise für Kartöffeln sind dazu vorzulegen. Lemgo, 10. 10. 42. Der Bürvermeister.— Kartenstelle. Vom 10. Oktober 1942 bis 15. Mai 1943 finbet der Wochenmarkt am Dienstag und Sonnabend jeder Woche von 8 Uhr vormittags bis 18 Uhr nachmittags statt. S.s#. ben, 9. Oktober 1913. Der Bürgerweiner als Ortsvollzeidebörde. Kammerlichtspiele Bad Salzuflen. Dienstag bis Donnerstag, 16.30 u. 20 Uhr. Der ausgezeichnete WienFilm der Bavaria-Filmkunst „Brüderlein fein“. Marte Harell, Winnie Markus, Hans Holt, Jane Tilden, Hermann Thimig. Paul Hörbiger, Karl Skraup. Das dite. reizende Wien wird in diesem Film lebendig, das Wien eines Ferdinand Raimund, einer Therese Krones, jenes Wien der Biedermeierzeit, in dessen Lachen eine heimliche Träne mitschluchzte. Für Jugendliche über 14 Jahre zugelassen. 8T ELLENMA Suche ordentl. Mädehen für ge pflegten, ruhigen Haushalt. Frau Leichsenring, Schötmar, Uferstraße 13. Eln Kassenbote, älterer Mann, auch Beschädigter, zum Ablesen der Gaszählerstände u. Kassieren der Geldbeträge für dauernd gesucht. Näheres Geswerk Lemge. Fliesenleger, auch Kolonnen, für Arbeiten hoher Dringlichkeitsstufe auf einer Großbaustelle im Altreich stellt ein W. Linnen becker, Fliesenfachgeschäft, Bad Salzuflen. Alt. Ehepaar sucht nette kleine Wohnung in Detmold, Salzuflen, Vlotho oder Umg. Angebote an Hinrich Stöter, Bremen, Kronprinzenstraße 48. Kochplatte, elektr., gegen Heizsonne oder Heizofen zu tausehen. Angeb. an Postfach 7 Horn. 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