Druck und Berlag: Lipvische Staatszta. NS.=Verlag G.m. b. H., Detmold. Geschäftsst. u. Schriftl.: Detmold, Paulinenstr. 14, Fernr.: Sammeln. 2845. Postscheckk. 8592 Hann. Bankkonten: Deutsche Bank. Landesbank. Städt. Spark. Die„Lipp. Staatszeitung“ ersch. wöchentl. 7mal. Abbestellungen d. Zeitung nur bis zum 25. lid. Monats. ppischer Kurser Amtliches Organ des Gaues che Nationalesregierung Sonde rung Rechalenslerddernche listische Zeitung örden Anzeigenbreite! Die Zeile 13 J#. Textaus. 77 mm breit. 75 Rc. 8. 8. in Preisliste 8 gültig. Bezugspreist Monatl. bei Zuttellung d. Boten einschl. Bestellgeld 2 2N. 5. Zust. durch Post 2.42 M einschl. 63 S. Postgeb. Die Bebind. d. Lieferung rechts. kein. Anspruch auf Rückzahl. d. Bezugspr. Nr. 279 Bassssssn Detmold, Montag, 12. Oktober 1942 14.(176.) Jahrgang Briten gestehen ihr brutales Verhalten Die schändliche Fesselung deutscher Gefangener— Lächerliche Entschuldigungsversuche im Falle Serco— Bevorstehende Veröffentlichung einer umfassenden Gesamtdarstellung durch das OKW. Berlin, 11 Oktoher. Die britische Regierung hat am 10. Oktober zum Fall der Gefangenenfesselung eine amtliche Erklärung herausgegeben, die folgende englische Darstellung der Vorgänge enthält: „Beim Angriff auf Dieppe wurde ohne Befugnis ein Besehl des Inhalts herausgegeben, daß die Hände von Gefangenen, wo immer dies möglich ist, gebunden werden sollen, damit sie ihre Papiere nicht vernichten können. Auf die Beschwerde der deutschen Regierung hin gab das Kriegsministerium sofort, bevor noch irgendwie Zeit zum Nachforschen gewesen wäre, eine Erklärung heraus, wonach eine solche Anordnung, wenn sie herausgegeben sein sollte, zurückgenommen werden würde, weil die Regierung der Ansicht war, daß man aus einer solchen Anordnung herauslesen könnte, daß ohne Rücksicht auf die vorliegenden Umstände die Hände von Kriegsgefangenen gebunden werden sollten. Nach erfolgter Untersuchung wurde kein Beleg dafür gefunden, daß irgendeinem der Gefangenen, die von Dieppe zurückgebracht wurden, die Hände gebunden waren. Jedoch kam die Existenz der betreffenden Anordnung ans Tageslicht, und sie wurde zurückgenommen. Der Angriff auf Sereg wurde von einem Trupp von zehn Offizieren und Mannschaften ausgeführt. Sieben Mann des Trupps nahmen fünf Deutsche gefangen. Die Hände der Deutschen wurden gebunden, damit die Männer, die die Gefangennahme durchführten, sie durch Unterhaken der Arme abführen konnten. Keine schriftliche Anordnung oder sonstige Anweisung wurde herausgegeben. Die Gefangenen mußten nämlich auf dem Wege zu den Booten an von den Deutschen besetzten Kasernen vorbeigeführt werden, und Vorsichtsmaßnahmen waren daher erforderlich. Trotz der Vorsichtsmaßnahmen brachen vier der deutschen Kriegsgefangenen unter lauten Rufen aus und mußten erschossen werden, um zu verhüten, daß sie Lärm schlugen.“ Wie das Deutsche Nachrichtenbüre hierzu erfährt, wird das Oberkommando der Wehrmacht in Kürze eine amisersellung zur Behandlung r veröffentlichen. enlarischen Verdes Oberkommandes der Wehrmacht stellen wir zu der obigen amtlichen Erklärung der britlschen Regierung folgendes fest: Die britische Regierung gibt mit der obigen Erklärung erstmals zu, daß tatsächlich ein britischer militärischer Befehl zur Fesselung von deutschen Gefangenen genau in der Form bestand, wie er seinerzeit vom OKW. wiedergegeben wurde. Die britische Feststellung, es sei nach erfolgter Untersuchung kein Beleg dafür gefunden worden, sassende deutscher R daß irgendeinem der Gefangenen, die von Dieppe zurückgebracht wurden, die Hände gebunden waren, ist ohne Belang, weil derartiges niemals von deutscher Seite behauptet worden ist. Tatsächlich sind aber, wie vom OKW. am 7. 10. mit genauen Einzelheiten bekanntgegeben wurde, eine ganze Anzahl von deutschen Soldaten; die vorübergehend in englische Hände gefallen, während der Zeit ihrer angenschaft gefesselt worden. Hierüber liegen die gerichtsprotokollarischen Aussagen der betreffenden deutschen Soldaten vor. Darüber hinaus liegen photographische Aufnahmen über einen bei Dieppe in englische Gefangenschaft eratenen Arbeitssoldaten der OT. vor, der in gefeseltem Zustand den Tod gesunden hat. Abgeehen von diesen unwiderlegbaren Beweisstücken wird das englische Kriegsministerium auch wohl kaum glaubhaft machen wollen, daß ein von ihm existierend zugegebener Befehl einer militärischen Kommandostelle tatsächlich von den untergeordneten Offizieren und Soldaten nicht ausgeführt worden wäre. Zum Angriff auf Sereg gibt die britische amtliche Erklärung ebenfalls zu, daß die dort gefangenengenommenen fünf deutschen Soldaten Bem sefesselt wurden. Zu der britischen hemerkung, vier deutsche Gefangene seien ausgebrochen und hätten erschossen werden müssen, um zu verhüten, daß sie Lärm geschlagend hätten, wird von deutscher Seite festgestellt: Die gefangengenommenen deutschen Soldaten waren im Augenblick ihrer Gefangennahme zum Teil barfuß oder in Strümpfen und nur mit einem Hemd bekleidel. Es ist geradezu lächerlich, wenn die Engländer erklären, sie hätten sie beim Ausbruchsversuch erschießen müssen, damit sie keinen Lärm schlügen. Der Vorgang des Erschleßens hat zweiselles einen großeren Lärm verursacht. Die Engländer irren jedoch, wenn sie behaupten, sie hätten von fünf deutschen Soldalen vier erschossen. Talhlich haben sie nur zwei erschossen. Ein Soldat, der verwundet wurde, und ein weiterer sind ihnen entkommen. Diese beiden Soldaten sind nun durch einen glücklichen Umstand die einzigen überlebenden Augenzeugen dieses barbarischen englischen Verhaltens gegen wehrlose Kriegsgesangene. Ihre Aussagen sind gerichtsprotokollarisch fesigelegt worden. Die Sowjets erneut geworfen Weitere Fortschritte im Kaukasus— Groszny vernichtend bombardiert Aus dem Jührerhauplquariler, 11. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Nordwestleil des Kaukasus warfen deulsche Gebirastruppen, unterstützt durch Verbände der Luftwaff Jeind aus weiteren Höhenstellungen. Die als einge gemeldete seindlich Kräftegruppe wurde nach ver Ausbruchsversuchen auf engstem Raum zusammen Ihre Vernichtung stehl bevor. Am Terek wurden flerke seindliche Gegenangtisse abgewigfen. Zusammengefaßte und in der##### sortgesehzle Angeisse starter Lustwassenkräfte gegen das für die sowjelische Erdölgewinnung und=verarbeitung bedeutsame Groszny riefen schwerste Zerstörungen und gewaltige Brände hervor. In Stallugrad wurden bei sortdauernder Kampftätigkeit Bereitstellungen des Jeindes durch wirksames ArUlleriefener zerschlagen. Enklastungsangriffe der Sowsets Stadt scheiterten. An der Dausront wurden nördlich der Kleine Abteilungen als Träger des Kompfes Die Gebirgskämpfe im Kaukasus— Kampf mit der Bergwildnis und gegen den Feind Berlin, 11. Oktoder. Die Einschließung einer bolschewislischen Kräflegruppe im Nordwest-Kankasus ist nach Mitleilung des Oderkommandos der Wehrmacht der vorbildlichen Zusammenarbeit der hier eingesetzten Verbände der deutschen Gebirgssäger und der Lustwasse zuzuschreiben. Kleine Ableilungen sind die Träger des Kampfes in diesem Gebiet, denn Täler und Schluchten, häusige Nebelbildung und starke Bodenbewachung machen jede einheitliche Anriffsführung in breiter Froui unmöglich. Auch jeder Nachub von Munition und Verpflegung ist einzig auf den mühseligen Transport durch Trägertrupps und Mautliere angewiesen. Die Ueberwindung erheblicher Höhenunterschiede bei der Umfassung der gut ausgebauten und hartnäckig verteidigten Felsenstellung der Bolschewisten verlangte ein Höchstmaß an kämpferischer Leistung und bergsteigerischer Geschicklichkeit. Besonders die Gebirgsartilleristen hatten ganz ungewöhnliche Anstrengungen zu überstehen, die mit ihrem schweren Gorät über Geröllhalden und schwer passierbare Saumpfade den Stoßtrupps dichtauf folgten. Aber allen diesen Erschwernissen zum Trotz gelang es unseren Gebirgsjägern, die tiefgegliederten und von Bunkern durchsetzten Sperrlinien zu durchbrechen und in tagelangem Ringen um oft nur wenige hundert Meter Geländegewinn den Gegner auf engstem Raum einzuschließen. Mehrfache AusbruchsDas Eichenlaub zum Ritterkrenz verliehen Aus dem Jührerhaupiquariler, 11. Oktober. Der Jührer verlieh heute das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann Torlev. Bakaillonskommandeur in einem Infanlerie-Regiment, als 132. Soldaten und an Hauptmann Kümmel, Abteilungskommandeur in einem Panzer=Regiment, als 133. Soldaten der deutschen Wehrmaocht. Die Bellehenen erhielten vom Führer folgendes Telegramm:„In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Adolf Hiller“. Der Glückwunsch des Reichsmarschalts an Eichenlaubträger Jeldwebel Reinerl. Berlin, 11. Oktober. Reichsmarschall Göring richtete anläßlich der Verleihung des Eichenlaubs zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Feldwebel Reinert, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader und Sieger in 103 Luftkämpfen, nachstehendes Glückwunschschreiben: „Lieber Reinert! Ihre stolzen Kampferfolge, die Sie in die Reihe meiner siegreichsten Jagdflieger stellen, hat der Führer durch Verleihung der hohen Tapferkeitsauszeichnung gewürdigt. Dankbar und voll Freude spreche ich Ihnen meine Glückwünsche und meine besondere Anerkennung für Ihren tapferen Einsatz aus. Möge Ihnen bei weiteren Erfolgen im Kampf für den Endsieg unserer Wafsen das Soldatenglück so treu bleiben wie bisher.“ versuche und Entlastungsangriffe bolschewistischer Elitetruppen in benachbarten Kampfabschnitten wurden oft nur mit Handgranaten und leichten Infanteriewaffen unter schweren Feindverlusten abgewehrt. Sturzkampfflieger unterstützten nach Möglichkeit die Gebirgsjäger trotz heftigen Abwehrfeuers bolschewistischer Flak. Bei einem Angriffsflug gegen Artilleriestellungen nordostwärts von Tuapse wurden zwei zur Unterstützung anrollende Panzerzüge der Bolschewisten gesichtet. Nachdem die Führungskette durch Treffer in unmittelbarer Nähe des vorderen Panzerzuges seine Geschütze zum Schweigen gebracht hatte, stürzten sich die„Ju 87“ eine nach der anderen auf die fahrenden Panzerfestungen und erzielten so wirkungsvolle Treffer mit ihren schweren Bomben, daß die Züge gefechtsunfähig au den zerstörten Gleisen liegen blieben. bei einem örtlichen Unlernehmen zahlreiche seindliche Kampfstände zerstört, Gesangene und Wassen als Beute eingebracht. In der Zeit vom 29. September bis 9. Oklober wurden 356 Sowselflugzeuge in Luftkämpfen, 66 durch Flakarlillerie der Lustwasse, 19 durch Verbände des Heeres abgeschossen, 13 weitere am Boden zerstört, sodaß die Gesamtverluste 459 Ilugzeuge betragen. In Südefleuglans wurden bei Toge miliktärische Anlagen und Versokgungsbeiriebe mit Bomben schweten Kalibers angegriffen. Die britische Luftwasse verlor in der Zeit vom 1. bis 10. Oklober 127 Flugzeuge, davon 54 über dem Mittelmeer und in Nordafrika. Während der gleichen Zeit gingen im Kompf gegen Großbritannien 23 eigene Ilugzeuge verloren. Im Brückenkopf Werenesch hal sich bei den erfolgreichen Abwehrkämpfen der letzten Wochen das 2. Bakoillon eines mecklenburgischen Insanterieregiments besonders ausgezeichne!. Neue italienische A=Boot=Erfolge 20 000 BRT.-Trausaklausikdampfer versenkt und 17 000 Tonner schwer beschädigl. Rom, 11. Oklober. Der italienische Wehrmachlbericht vom Sonnlag hat folgenden Wortlaut: An der Front von El Alamein stärkeres Artilleriefener. In Lusikämpfen verler die feindliche Lustwasfe drei Flugzeuge durch deutsche und drei durch ilalienische Jäger. Von den letzteren wurden zwei von einem unserer Jäger, der einen seindlichen Verband von drei seindlichen Fiugzeugen kühn angriff, im Einzelflug abgeschossen. Bei der Bombardierung der kriegswichtigen Ziele von Malta durch unsere Bomber schossen deutsche Jäger zwei brisische Flugzeuge ab. In den letzten beiden Tagen sind vier unserer Flugzeuge :ug nicht zurückg.“— Jeindflug nicht 3 Eines unserer Allantik kgekehrt. U-Boote unler dem Befehl von Kapikänleutnant Guido Saccorde versenkle den englischen Transatlankikdampfer„Jronside“(20 000 BRT.) durch Torpedotreffer und beschädigte mit weiteren Torpedotreffern den Transallankikdampfer„Noa Hellas“, der ehemals den Namen„Tuscania“ trug(17.000 BRT.), schwer. „Volle Deckung“ Ein eindrucksvolles Photo vom Kampf unserer Soldaten an der Ostfront, das auf der zur Zeit in der Berliner Kunsthalle stattfindenden Ausstellung„Waffen-F im Bilde“ zu sehen ist. (14-PK.-Kriegsberichter Baumann(Sch)) offenstellt und eingeseiner Arin die InRoosevelt auf der schiefen Ebene Von Werner Schulr. Lissabon. Wochenlang wurde das Antiinflationsgesetz Roosevelts in Washington und London als das große Heilmittel gegen das wirtschaftliche Chaos angekündigt, das die unvermeidbare Auswirkung einer weiterschreitenden Entwicklung in den Vereinigten Staaten lang ging das Tauziehen zwischen dem Weißen Haus bin und her, und das amerikanische wohnte einem Interessenkampf bei, der die innere rungslosigkeit und Schwäche der USA. schonung barte. Nun, nachdem erst wenige Tage seit der Verabschiedung des Gesetzes durch den Kongreß und seine Unterzeichnung durch den Präsidenten der USA. verflossen sind, macht man plötzlich die Entdeckung, daß die amerikanische Inflation damit nicht aufgehalten werden kann und ihren Weg weitergehen wird, trotz aller Preisregelungsverordnungen und Lohnstoppmaßnahmen, weil ihre Gründe wesentlich tiefer liegen als nur in dem Wettlauf der Löhne und Preise. Ehe noch Mr. Byrnes, der persönliche Vertraute und Freund Roosevelts, sein neugegründetes Amt der wirtschaftlichen Stabilisation überhaupt zusamm richtet hat, ergibt sich schon die Aussichtslosigkeit beit, und die Vereinigten Staaten treiben weiter flation hinein. Die Lücken und Dehnbarkeiten des Gesetzes lassen seine Wirksamkeit von vornberein als sehr zweideutig erscheinen, denn man betrachtet die Richtpreise, die dem Preisstand des 15. September entsprechen sollen, erst einmal mehr oder weniger als ein Experiment und läßt Abweichungen zu, ohne sich aber über eine Norm dafür klar zu sein und— was verhängnisvoller ist— ohne in der Lage zu sein, eine wirkliche Preiskontrolle durchzuführen, denn dazu fehlen ganz einfach die staatlichen Organe. Die Londoner„Timer“, die noch vor Meitigen Wochen große Hoffnungen in die sogenannte Antiinflationsoffensive Roosevelts setzte, ist inzwischen sehr pesstmistisch geworden. Sie stimmt für Mr. Byrnes bereits ganz offensichtlich einen Grabgesang an und verfehlt nicht, darauf hinzuweisen, daß man ihm nicht einmal Grundzüge oder Anweisungen für seine Arbeit auf den Weg gab, wahrscheinlich weil niemand in Washington sich darüber klar ist, wie sich die Arbeit einer Preisregelung und einer Preiskontrolle ohne einen eingespielten Verwaltungs= und Aussichtsapparat vollziehen soll. Entscheidend für die Aussichtslosigkeit dieses Antinflationsgesetzes ist aber nach der Ansicht der„Times“ nicht seine innere Zusammengehörigkeit, sondern seine Beschränkung auf eine Preisorientierung und einen Lohnstopp, während die eigentliche Ursache der Inflation selbst, der Grund des Heraufschnellens der Preise, unberührt bleibt. Diese eigentliche Ursache der Inflation ist— wohlgemerkt, immer dem Urteil des Londoner Blattes nach— das gewaltige Defizit der USA.=Staatskasse. Von den 76 Milliarden Dollar, die von der Regierung Roosevelts im laufenden, Jahre als Ausgaben eingesetzt sind, werden nur 25 Milliarden durch Steuern gedeckt, während 21 Milliarden Dollar durch Kriegsanleihen aus der USA.=Bevölkerung herausgeholt werden müssen. Es bleibt dann aber immer noch ein Defizit von 30 Milliarden, für die keine Deckung zu finden ist. Der einzige Ausweg ist, diese Summe von den anken zu„borgen“, und da die Banken allein nicht genügend Mittel zur Verfügung stellen können, müssen die Versicherungsgesellschaften, Sparkassen und Genossenschaften herhalten und ihre Sicherungsrücklagen Herrn Roosepelt in seinen Kriegskassenbeutel schütten, damit die jüdischen Rüstungsbetriebe der USA ihre Geschäfte machen können. Praktisch bedeutet das eine Auslieferung der Vermögen des kleinen Sparers an die jüdische Industrie, wobei nominell Dieser Krieg geht auch um unsere geistige Existenz Reichsminister Dr. Goebbeis sprach auf dem deutschen Dichtertreffen in der Weimarhalle Weimar, 11. Oktober. Nachdem am Sonnabendnachmittag Gauleiter und Reichsstatthalter Sauckel die vom Werbeund Beralungsami für das deutsche Schriftium beim Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda zusammengestellte Jahresschau des deutschen Schriftiums in der Jalkengallerie des Schlosses zu Weimar feierlich eröffnet hatte, fand das deutsche Oichlertreffen am Sonntagvormittag mit einer Kundgebung in der Weimarhalle, auf der Reichsminister Dr. Geebvels anläßlich der Eröffnung der Woche des deulschen Buches in einer großen Rede grundlegende Ausführungen an das geistige Deutschland machte, ihren Höhepunkt und festlichen Ausklang. Gauleiter und Reichsstatthalter Sauckel eröffnete die Veranstaltung mit einer Ansprache, in der er betonte, daß die im vergangenen Jahre mitten im Kriege erfolgte Gründung des europäischen Schriftstellerverbandes em schlagkräftiger Beweis dafür sei, daß auch auf dem Gebiet des kulturellen Schaffens eine neue und bessere Ordnung angestrebt werde. Während sich das mit Plutokratie und Bolschewismus verbündete Judentum vergeblich bemühe, die Kultur des Abendlandes zu zerstören, sei durch die Zusammenarbeit der europäischen Schriftsteller und Dichter ein Vollwerk entstanden, das man als eine wirkliche zweite Front im Kampf gegen den jüdischen Weltfeind und seine Verbündeten bezeichnen könne. Der Präsident der Reichsschrifttumskammer, Staatsrat Hanns Johst, der dann das Wort ergriff, wies darauf hin, daß die Welt, ob sie wolle oder nicht, nach siegreicher Beendigung dieses Krieges das großgermanische Reich werde anerkennen müssen. Zahlreiche Maßstäbe, die noch im 18. oder 19. Jahrhundert Geltung gehabt hätten, würden mit der Schaffung dieses Reiches zerbrochen. Das gelte naturgemäß in besonderem Maße für die Arbeit auf dem kulturellen Sektor. Wie der Führer in seiner letzten großen Rede gesagt habe, würden gewisse bürgerliche Staaten diesen Krieg nicht überleben. Nach dem Erwachen Europas sei es Aufgabe der Dichtung, sich mit dem Geist des Frontsozialismus zu verbrüdern und mit den Gesetzen des Nationalsozialismus auf der inneren Front zu verschwistern. Im Zeichen dieser aktivistischen Gesinnung werde die dichterische Kraft den Tod überwinden. Sodann trat, von den Teilnehmern der Veranstaltung stürmisch begrüßt, Reichsminister Dr. Goebbels an das Mikrophon. Dr. Goebbels erklärte eingangs, er nehme die willkommene Gelegenheit wahr, sich mit einigen grundlegenden Ausführungen an das geistige Deutschland von heute zu wenden, und betonte in diesem Zusammenhang, es sei kein Wort darüber zu verlieren, welch einen hervorragenden Anteil on der Vora,, zung zur erfolgreichen Durchführung des Krieges unsere Arbeiter und Soldaten haben. Ohne ihren rastlosen und opfervollen Einsatz wäre der Kampf der Wafsen ohne Frage sehr bald vor das furchtbarste Dilemma gestellt. Weniger aber machen wir alle uns klar, welch eine Last von Mühe, Sorge und Verantwortung auch der geistige Arbeiter in diesem Schicksalskrieg unseres Volkes zu tragen hat. „Wir stehen in diesem Kriege nicht nur für unsere materielle, sondern auch für unsere geistige Existenz ein. Die vor allem ist gemeinl, wenn unsere Jeinde sich in blutund rachegierigen Wutphankasien gegen uns ergehen; auf sle zielt ihr Sloß, well sie genau wissen, daß hler die eigentliche Wurzei unserer sich steis erneuernden nationalen Kraft liegt.“ Dr. Goebbels befaßte sich dann mit dem Unterschied zwischen Intellektualismus und Intelligenz. Unter Intellektualismus verstehen wir eine Art von Halbbildung, die zu viel weiß, um aus Instinkt, und zu wenig weiß, um aus Erkenntnis zu glauben. Sie ist nicht bis zu jener inneren Harmonie der geistigen Arbeit vorgedrungen, die ihr Wesen darin ausdrückt, daß sie Wissen und Charakter in eine sinnvolle Uebereinstimmung bringt. Einer kann wenig wissen und doch seine Kraft im Glauben und im Vertrauen finden. Seine Waffe ist der Instinkt. Der Schriftsteller, so fuhr Dr. Goebbels fort, ist der geistige Bahnbrecher seiner Zeit. Wer neben oder hinter seiner Zeit lebt, verliert damit auch das moralische Anrecht, zu seiner Zeit zu sprechen. Die geistige Sprache einer Zeit liegt unausgedrückt in ihrem Fluidum und in ihrer Atmosphäre. Der Dichter hat die Aufgabe, Fluidum und Atmosphäre faßbar zu machen. Es gehört schon hoher Mut und große Verantwortungsfreudigkeit dazu, sich als Künstler der geschichtlichen Gegenstände unserer Tage zu bemächtigen. Dies gilt insbesondere für die mit dem Kriegserleben und Kriegsgeschehen von heute befaßte Dichtung. Aus dem Umkreis der deutschen Wirklichkeit von heute sind im übrigen in unserer Dichtung große Stoffgruppen, wie etwa die der Stadt oder des Arbeiters, außerordentlich stiefmütterlich behandelt. Gerade in ihnen aber spielen sich bedeutsamste Lebensvorgänge der deutschen Gegenwart ab. Auch bergen sie stofflich und psochologisch größte Anreize, die unsere Dichter locken sollen, sich auch dieser Aufgaben anzunehmen. Hier gilt es, neben dem Willen zum Miterleben der Zeit Verantwortungsfreude und geistigen Mut (Fortsetzung auf Seite 21 stehen wicd. zur Inflaaufgebalten 816e der ung g der ie GeUSA, werden plötzlich leer ## was das bedeutet. Der Amerihei in seinem Haushalt nie eine Vorratswirtschaft betrieben, er var nlt weder in Kleidung noch in Gebrauchsgegenständen ein Stück zuviel gehabt. Das erschlen ihm eine purxrtebte Anlage, bie er grundsätzlich vermied. Nun macht sich das bitter bemerkdar und wird zu ernsten Schwierigkeiten in der großen Masse der Verdraucher führen, darüber binaus aber weiter einen starken Anreiz auf den ausüben. Neutrale Reisende, die in den letzten Wochen ans den USt, zurückgekehrt sind, berichten recht wufschlußreiche Einzelheiten, die keinen Zweisel darChaue Prig, fek. Die, Schsebungere züt zisbenierieg Waren. in Gummireisen. Benzin, Schreibmaschinen und anderen Artikeln haben heute bereits einen Umsang angenommen, gegen den sich die Polizei— wenn sie nicht selbst daran detelligt is— als völlig machtlos erweist. Roosevelt mag gegen die Inflation kämpfen, so viel er win: er ist im Kreislauf seiner Politik, die zu ihr geführt hat, eingefangen und kann ihr Gespenst nicht mehr bannen. Mit einer überraschenden Offenheit wird das auch von dem Washingtoner Berichterstatter der Londoner„Sunday Times“, Frank MacDermit, bestätigt, der Roosepelt vorwirst, bereits durch seine Maßnahmen des New Deal eine Reihe von Vorbedingungen für die jetzige Inflation geschaffen und nun seit Monaten bereits tatenlos ihrer Entwicklung zugeschaut zu haben. Dieses Eingeständnis von britiK Im AnimimaE KIEA. sur Seils isl außerst bemerkenswert und offenbart die wachsende Unzufriedenheit der Engländer mit ihrem Bündnispartner jenseits des Ozeans. MacDermit gibt auch zu, daß nicht nur die milltärischen Siege der USA. bisber ausieben sind, sondern daß auch die von der Churchillpropaganda schon so ost mit Pauken und Trompeten verkündeten wirtschaftlichen Siege Roosevelts erst noch in der Zukunft errungen werden müßten. Das ist ein kalter Wasserstrahl für die Briten, deren einzige Hoffnung bisher neben der Armee Stalins die Kriegsproduktion Roosevests war. Als letztes Mittel, das Unvermeidbare wenigstens aufzuschieden, fordern sie von Roosevelt ein sofortiges, noch rücksichtsloseres Anziehen der amerikantschen Steuerschraube, eine Wegsteuerung des gesamten Volkseinkommens der USA., soweit es die notdürftigste Befriedigung der Ledensbedürfnisse übersteigt. Das würde, glauben sie, wenn auch nicht auf die Bauer, so doch vorübergehend die Inslation zu einem kurzen Halt bringen. Aber gerade das ist es, was Roosevelt aus Furcht vor der innexpolitischen Reaktion se lange als nur irgend möglich aufschieben möchte, und was zu berichtigen der Kongreß angesichts der schon gezückden Stimmzettel nicht wagen kann. Mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet Bertia, Oktober. Der Ilhrer verlieh des Ritterrnen Kreuzes an Hauptmann Erich Odef s. Regiment: Luc. Betterioches in einer SturmOberlentuant Heimnt SpreckenOberleutnant Helmut Spreckenheimer ist am 20. Mai alo Sohn des Schlossers Johann S. in Arnsberg(Westsalen) geboren. Mitte September stürmte er an der Spitze rasch zusammengeraffter Kräfte eine vorübergebend verlorengegangene und vom Feind züh verteidigte Höhe, deren Besitz für die erfolgreichen Kämpfe an der Nordfront von Stalingrad von entscheidender Bedeutung war. Malta spürt wieder die Achsenlustwaffe Größere Bründe in kriegswichligen Aulogen. Berlin. 11. Oktober. Deutsche Kampfflugzeuge unternahmen Sonnabend mittag Störangriffe gegen die Inselkestung Malta. Im Gleitflug abgeworfene schwere Vomden verursachten in kriegswichtigen Anlagen und Truppenunterkünften größere Brände. Unsere Jäger sicherten die Angriffe, kamen jedoch zu keiner Feindberührung mit britischen Jagdflugzeugen, die offensichtlich dem Kampf auswichen. In den Morgenstunden konnten unsere Jäger bei Besleitschutz Ualienischer Flugzejuge über Morsa Seirocco inige Spitfires stellen. Nach einem kurzen Luftkampf stürzte einige Spitfires stellen. Nach einem kurzen Luftkampf stürzte eine Spitfire ab und schlug auf Land auf. Eine weitere Spitfire wurde am späten Nachmittag über Malta abgeschosson. In der vergangenen Nacht bombardierten deutsche Kampfflugzeuge den Flugpflatz Lueca mit gutem Erfolg. Dieser Krieg gehi auch um unsere geistige Existenz (Fortsetzung von Seite 1.) n, wenn es gelingen soll, in unserer Dichtung ein des ganzen Volkes zu geben. Die deutsche Schrifttumsführung ist bemüht, unseren Dichtern diesen Mut zur Gegenwart zu stärken. Sie wird in der Zukunft noch mehr als bisher dafür Sorge tragen, daß der Wille zur Zeit in unserer Dichtung nicht durch Engherzigkeit, Kleinlichkeit und Schulmeisterei von gußen ber gelähmt und damit den Autoren die Freude an der Gestaltung unserer Gegenwart vergällt m Neben der Dichtung, die unserenl Volke die edelsten Werte seiner Seele erschließt, kommt seit Kriegsbeginn der unterhaltsamen Literatur die größte Bedeutung zu. Ich habe zur Förderung des guten, unterhaltsamen Buches vor wenigen Wochen ein großes Preisausschreiben erlassen. Zur Teilnahme an diesem Wettbewerd rufe ich vor allem auch unsere Dichter auf. Sie erschienen in erner Linie berufen, das teilweise noch vorhandene Schlechte durch Besseres zu ersetzen und unserem Volke die gerabe heute dringend verlangte gesunde literarische Kost zu geben. Auch auf dem Gebiet der politischen Literatur und des Berichtschrifttums über den Krieg haben wir im letzten Jahre die eingeschlagene planmäßige Ordnung weitergeführt. Es wurde dafür Sorge getragen, daß zukünftig nur noch Werke herauskommen, die wirkliche Leistungen darstellen und mit dem Interesse einer breiten Oeffentlichkeit rechnen können. Auf dem Gebiete der Bücher über die Kriegserlebnisse an allen Fronten haben wir dafür gesorgt, daß nur die besten Darstellungen erscheinen und dieses Schrifttum im ganzen seinem Range nach den gewaltigen Leistungen angemessen ist, die der deutsche Soldat volldringt. Im Blick auf diese Produktion dürfen wir mit Freude feststellen, daß auch das vergangene Jahr eine große Anzahl ausgezeichneter und fesselnder Berichtbücher über den Krieg gebracht hat.“ Dr. Goebbels schloß seine Ausführungen mit einem Bekenntnis zur geistigen Ardeit und zu den ewigen Werten des Buches.„Möge Gesetz und Vorschrift, die uns Schicksal und Berufung sind, unser Denken, Dichten und Handeln destimmen. Dann wird das Wort eine Waffe sein im Geisteskampf unseres Jahrhunderts und das Buch ein Schwert, das den Nebel, der noch über unserer Epoche liegt, zerschneider. Nachdem der langanhaltende Beifall verklungen war, schloß der Leiter der Abteilung Schrifttum im Reichsministerium für Volkgaufklägung und Propaganda, Ministerial= dirigent Hägert, die Kundgebung mit dem Führergruß. Trotz Herbststürme und starker Abwehr Kriegsmarine versenkte 178509 BRT. in der vorgangenen Woche —— in n können. Insmit 178500 durch Unter— 11. Ottober. Die deutsche Kampf gegen die feindliche Versorgungs gangenen Woche neue, große Erfolge er gesamt wurden 31 seindliche Handelssch Brutteregisterlonnen versenkt, seeboote allein 27 Schisse mit 167 000 BRT., weitere vier Handelsschiffe mit 11 500 BRT. in kühn geführten Angrifhen deutscher Schnelldoote gegen den feindlichen Geleitverkehr an der britischen Küfte. Leichte deutsche Seestreitkräfte führten erfolgreiche Angriffe gegen britische Schnellbootverdände durch. Zwei britische Schnellboote wurden durch deutsche Minensuch= und Räumboote versenkt, davon eines im Rammstoß. Weder die schlechte Wetterlage, die schweren Herbststürme im ganzen atlantischen Seegebiet, noch die starke Abwehr des Feindes konnten die deutschen Unterseebote und Schnellboote daran hindern, aus feindlichen Geleitzügen wertvolle Sscen Anr ue osteh unr stehn. len, wie am 10. Oktober durch Sondermeldung beegeben, unmittelbar vor dem Hafen von Kapstadt 12 feindliche Handelsschiffe mit ihrer wertvollen Ladung den schlagartigen Ueberraschungsangriffen der Unterseeboote zum Opfer, weitere 10 Schiffe, darunter das 15000 BRT. große britische Kühlschiff„Andalueia Star“, wurden in den wett voneinander entfernten Seegebieten vor der Westküste britisch=amerikantschen Kottenstützrumtt Küste Südamerikas, im St.=Lorenz=Volf Freetown, vor der und im Nord=Atlantik versenkt. Die Kampfbedingungen, unter denen diese großen Erfolge erzielt wurden, sind für die deutschen Unterseeboote die denkbar schwersten. Oft weitad von ihren Stützpunkten, haben sie einen Gegner zu betämpfen, der alle verfügbaren achtmittel aufbietet, um seinen auf weiten Umwegen herangeführten Nachschub zu sichern. Wie wenig ihm dies gelingt, wie wenig er sich auch auf die schweren Stürme verlassen kann, die h. dieser Jahreszeit im Atlantik auftreten, hat erst kürzlich die fast völlige Vernichtung des amerikanischen Truppentransportes im nördlichen Aklantik bewiesen, bei dem drei große Truppentransportschiffe versenkt wurden. Auch die Versenkungszahlen dieser Woche sind ein neuer Beweis für den hohen Kampfgeist der deutschen Unterseebootbesatzungen, die mit schlechtesten Wetterverhältnissen ebenso fertig werden wie mit der verzweifelten Abwehr des Feindes. Auf der mehr als 10 000 Kilometer langen Wasserfront des Atlantik, vom Nördlichen Eismeer bis in die südafrikanischen Gewässer, vom St.=LorenzGolf bis an das Kap der Guten Hoffnung stehen die Unterseeboote am Feind und reißen Tag für Tag und Woche für Woche neue Lücken in seinen schon stark gelichteten Schiffsraumbestand. Harter Kampf Mann gegen Mann Der Brückenkopf von Rschew Schauplatz reger Gefechtstätigkeit Berlin, 11. Oktober. Im mittleren und nördlichen Abschnitt der Ostfront beschränkte sich die Kampftätigkeit auf örtlich begrenzte Stoßtruppunternehmungen, die der Festigung unserer jüngst errungenen Angriffserfolge galten. Schauplatz reger Gesechtstätigreit war nach Mitteilung des Oberkommandos der Wehrmacht der Brückenkopf von Rschew, wo seit Ende September nach glücklicher Abwehr eines bolschewistischen Einbruchsversuches die beiderseitigen Stellungen nur auf Rufweite voneinander entfernt waren. Hier traten deutsche Stoßtrupps im Morgengrauen nach kurzem Feuerschlag der Artillerie zum Sturm an und stießen tief in die feindlichen Stelgen. Die vordersten Linien wurden völlig überrascht. Mit fortschreitendem Angriff verstärkte sich der Widerstand der Bolschewisten, die im Schutze von eingegrabenen Panzern und mit starker Artillerieunterstützung zu Gegenstößen antraten. In den sich nun entspinnenden Kömpfen Mann gegen Mann setzte sich die innere Haltung und der hohe Ausbildungsgrad deutscher Infanterie und Sturmpioniere stellenweise zahlenmäßige Ueberlegenheit der Volschewisten wirsam burch. Nur m“ Handgranaten kämpfend, denn die Gewehre waren durch Sand und Schlamm unbrauchbar geworden, und unter lautem Hurra rissen die Führer ihre Stoßtrupps vorwärts. In zahllosen kleinen Einbrüchen wurden die feindlichen Gräben aufgerosst, Bunker von rückwärts gefaßt und mit geballten Ladungen ausgeräuchert, die völlig verstörten Gesangenen nach hinten abgeschoben. Wo die eigenen Nahkampfmittel nicht ausreichten, gingen im Mannschaftszug vorgerollte Pak= und Infanteriegeschütze in Stellung und vernichteten in direktem Beschuß die feindlichen Widerstandsnester. In einem Waldstück konnte eine Feindgruppe in Stärke von etwa drei Kompanien von geringen eigenen Kräften eingeschlossen werden. Von ihren Kommissaren angetrieben, unternahmen die Bolschewisten trotz ihrer hoffnungslosen Lage immer wieder Ausbruchsversuche über die von flankterendem deutschen Feuer bederrschten Waldwege und Lichtungen. Nur wenige konnvon diesem Akt blutiger Selbstvernichtung in deutsche Gefangenschaft retten. Deutsche Kampffliegerverbände unterstützten die Angriffsunternehmungen des Heeres durch Einsatz mit Bomben und Bordwaffen gegen Truppenansammlungen und Verkehrsziele südwärts Rschew. Sie vernichteten durch Volltreffer einen fahrenden Transportzug und beschädigten zwei weitere Güterzüge. Zur Sicherung eingesetzte deutsche und spanische Jagdflieger schossen ein bolschewistisches Flugzeug ab. Sowjet=Transportzüge flogen in die Lust Wirkungsvolles Bombardement unserer Lustwaffe. Alle Macht den Politruks 8le Lause dieses Feldzuges erliten und die sie mit dem ren militärischen Niederlogen, die die SowVerlust großer für ihre Ernährung und Industrie gleich ledenswichtiger Gediete bezahlen mußten, sucht Stalin die Schulbigen. In der Unzulänglichkeit, Unzuverlässigkeit und Unfähigkeit der Offiziere der Sowjetarmee glaubt er sie gefunden zu haben. Nunmehr überträgt er den politischen Kommissaren neben ihren bisherigen politischen Funktionen auch die militärische Führung der Sowjetunion. Damit sind praktisch alle Machtmittel, sowohl politischer als auch militärischer Natur, restlos in die Hände des Politruks übergegangen. Der„Beschauungsunterricht" nutzte „Der Glaube an die Unbefiegbarkeit der 1SA. eine bequeme Illusion.“ Genf, 11. Oktober. Im Oktoberheft der amerikanischen Monatszeitschrift„The American“ äußert sich der USA.= Senator Henry Cabbot Logde über seine Erfahrungen als Major bei den Kämpfen an der nordafrikanischen Front. Er würde, so heißt es u. a. in seinem Bericht, die Stunde segnen, in der einmal die amerikanische Regierung geschlossen die Schlachtfelder von Aegypten besuchen würde. Verchwunden wären dann all die bequemen Illuionen von der Unbesiegbarkeit Amerikas. Jedenfalls haten die Adteilungen, bei denen er, Logde, die Kämpfe in Nordafrika mitmachte, schwere Schläge des Feindes einzustecken gehabt. Ein gesunder Respekt vor der Kriegsmaschine Deutschen sei auf amerikanischer Seite die Folge gewesen. Die Amerikaner, die in Nordafrika kämpften, hatten seinerzeit miterlebt, daß das siegreiche deutsche Afrikakorps die alliierten Truppen und insbesondere die Briten vor sich her fast bis an die Tore Alexandriens trieb. Es sei erstaunlich, mit welcher uhrwerkartigen Präzision der deutsche Militärapparat funktioniere, in wie geschickte Führerhände er gelegt worden ei. Seine Erfahrungen, die er. Logde, in Nordafrika machte, hatten ihn davon überzeugt, daß die USA. und mit ihnen England sowie die übrigen Verbündeten den Krieg verlieren könnten. Die Deutschen besäßen ausgezeichnete Waffen, und sie seien größtentetls denen, die den alltierten Truppen zur Verfügung ständen, weit überlegen. Tiefangriffe auf britische Kraftfahrzeugansammlungen Berlin, 11. Oktober. Verbände deutscher Kampf= und Sturzkampfflugzeuge bekämpften am 9. 10. im nördlichen Abschnitt der Ostfront rückwärtige Eisendahnverbindungen der Bolschewisten. Schwere und schwerste Bomben zerstörten Stellwerke, Betriebseinrichtungen und Gleisanlagen und legten damit den feindlichen Nachschubverkehr in diesem Gebiet für lange Zeit lahm. Sechs mit Munttion, Panzern und anderem Kriegsgerät beladene Transportzüge flogen nach Bombentreffern in die Luft. An diesen Angriffen waren kroatische Jagdflieger erfolgreich beteiligt. England schweigt zu den A=Boot=Erfolgen Dafür Riesenrummel um den Verzicht auf die Exterritorialrechte m China hi. Stockholm, 11. Oktober. In Ermangelung eigener militärischer Erfolgsmeldungen und offensichtlich zur Uebertünchung der neuen deutschen U=Booterfolge— die nach Churchillscher Gepflogenheit jenseits des Kanals wieder völlig totgeschwiegen werden— fährt man in London und Washington fort, den eigenen„großmütigen“ Verzicht auf die in der Praxis längst verlorenen Extorrialrechte in China als eine politische Sensation ersten Ranges zu feiern. Der britische Nachrichtendienst behauptet dazu mehr kühn als überzeugend, daß die englisch=amerikanische Erklärung in Tschungking„mit Enthusiasmus“ aufgenommen worden sei, als ob sich die Welt einreden ließe, daß diese Geste für Tschungking=China auch nur die geringste Bedeutung haben könnte. Tschiangkaischek und Roosevelt wechselten phrafenreiche Telegramme. Wendell Willkieokonnte dagegen Tschiangkaischek persönlich nicht mehr seine Glückwünsche aussprechen, denn er hatte Tschungking inzwischen in Richtung USA. verlassen. Dafür verbreitete der britische Nachrichtendienst am Sonnabend die Mitteilung, daß der tschungking=chinesische Botschafter in London, Dr. Wellington Koo, aus England abgereift sei, um seiner Regierung Bericht zu erstatten. Vielleicht erhielt Wellington Koo in London den Auftrag, in Tschungking als betrübliches Post=Skriptum zu der englisch=amerikanischen Verzichtserklärung die Mitteilung zu überbringen, daß die Materiallieferungen künftig noch spärlicher fließen werden. Inzwischen schreibt sich die englische Presse hre tes: geisterung über das Ergebnis von Herzen. Die „Times“ steigert ihre Heuchelei bis zur einzigartigen Offenbarung, daß die„Zeit für die privilegierten Völker jetzt ein für allemal vorbei“ sei. Neue Gerüchte um Cripps Churchil suchl den Sändenbock für versehlle Indienpolilik. hi. Stockholm, 11. Oktober. Die Indiendiskussion kommt in England nicht zum Schweigen. Die Verärgerung über die Hilflosigkeit der amtlichen Indienpolitik droht wieder zu einem neuen Vorstoß gegen Sir Stafford Cripps zu führen. Jedenfalls haben sich die Gerüchte über eine Veränderung der Stellung Cripps' in der Regierung in der letzten Zeit verstärkt, wie die schwedischen Blätter aus London melden. Diese Gerüchte werden bisher von der englischen Presse nicht aufgegriffen— so teilt der Londoner Korrespondent von„Aftontidningen“ mit—. aber am Sonnabend machte der kommunistische„Daily Worker“ einige Andeutungen (die in diesem Falle vielleicht nicht so unrichtig sind). Das kommunistische Blatt schrieb, daß die englische Regierung während der letzten Zeit sehr unpopulär geworden sei, und zwar 1. durch ihre Weigerung, die Kohle zu rationieren — wobei sie allzu sehr Rücksicht auf die großen privatkapttalistischen Interessen nehme—, und 2. auf Grund ihres Unvermögens, die Indienfrage zu lösen. Die Zeitung meint weiter, es beständen starke Gründe zu der Annahme, daß die Gerüchte über ein Ausscheiden von Cripps aus der Regierung richtig seien. Berlin, 11. Oktober. An der ägyptischen Front waren Verbände leichter deutscher Kampfflugzeuge am 10. Oktober den ganzen Tag über zu Tiefangriffen gegen britische Kraftfahrzeugansammlungen und Panzerbereitstellungen hinter der Alamein=Front eingesetzt. In pen Mittagsstunden waren Flakstellungen und Panzerkolonnen südlich von El Ruweisat das Ziel unserer Flieger. Mehrere Vatterien stellten nach Bombentreffern das Feuer ein. Auf der Küstenstraße ostwärts von El Alamein angegriffene Kraftfahrzeugkolonnen erlitten schwere Ausfälle. In Luftkämpfen unserer Jagdflieger mit dritischen Flugzeugverdänden wurden bei El Alamein zwei feindliche Flugzeuge ohne eigene Verluste abgeschossen. Roosevelts neue„Hilfe“ für Stalin Auba almmt die diplomatischen Beziehungen zur Towselunlen wieder auf. Lige, 11. Oktober. Der kubanische Ministerpräsident###d verannt, daß Kuba die diplomatischen Beziehungen mit der Sowjetunion wieder herstellen werde. Roosevelt hat also Stalin wieder eine„großartige“ als Ersatz für die zweite Front zukommen lassen. Hilfe Cagones aus dem Chikagoer Zuchthaus ausgebrochen. Stockholm, 11. Oktober. Nach einem Londoner Eigenbericht von„Svenska Dagbladet“ gelang es einem bekannten Gangster Chikagos, der als Nachfolger Al Capones bezeichnet wird, mit dreien seiner Kumpanen mit gezogenem Revolver sich aus dem Joliet=Gefängnis in Chikago zu befreien. Er war zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt worden. Betrogene Betrüger sind empört Englische Schimpfreaktion auf den„offenen Brief an das britische Volk“ Stockholm, 11. Oktober. Der von der USA.=Zeitschrift fortune“ veröffentlichte und auch von der Wochenzeitfrift„Lise“ übernommene„offene Brief an das britische ilk“, in dem die nordamerikanischen Erdschaftshoffnungen auf die Masse des zerdröckelnden britischen Empires fast unverhüllt zum Ausdruck kommen, hat in England naturgemäß große Bestürzung und Empörung hervorgerufen.„Daily Herald“ umgürtet sich mit Zorn und spricht von einem„extravaganten Kommentar". Es sei ei„geradezu beleidigender Unsinn“, wenn die Amerikaner das britische Volk anklagten,„den Kampf in diesem Kriege zu führen, um das Empire zusammenzuhalten“. Die„hystekischen Verallgemeinerungen“ des Briefes trügen nicht zur Lösung dieses schwer zu lösenden Problems bei. Aus dem Ton dieser Erwiderung ist unschwer zu ersehen, wie tief dieser giftige USA.=Pfeil gesessen hat, der gerade erst in diesen Tagen wieder durch die USA.= Garnison auf den Bahrein=Inseln, die durch Sumner Welles erneut unterstrichenen Südamerikagelüste Washingtons, die „Sowjetrückzug in die Außenbezirke“. Bittere Londoner Geständnisse zum Kampf um Stalingrad hi. Stockholm, 11. Oktober. Am Sonnabend wußten die Ssinstad, a Verichte aus der sowietischen t nur mit verstärkt durchbrechender Nervosität eine negative Feststellung an die andere zu reihen. Schon die Ueberschrift:„Stalingrads Verteidiger ziehen sich in die nördlichen Außenbezirke zurück“, verriet deutlich, daß in dem unnkämpften bolschewistischen Bollwerk an der Wolga die Ergebnisse durchaus nicht so verlaufen, wie man in London noch am Freitag erhofft hatte, als man von angeblich„wiedereröffneten Geschäften“ Stalingrads sprach. Besonders ein neuester, düsterer Reuterbericht aus Moskau wirkt auf die neuerstandenen britischen Hoffnungen wie ein scharfer Frost auf verfrühte Frühlingsblüten. In ihm wurde erneut eine deutsche Ueberlegenheit in der Luft und auf der Erde eingestanden, die England in dn letzten Tagen längst nicht mehr wahrhaben wollte.„Nach dem Druck einer deutschen Infanteriewoge nach der anderen und nach den deutschen Luftangriffen mußten Stalingrads Verteidiger sich in die nördlichen Außenbezirke der Stadt zurückziehen. Nichts deutet darauf hin, daß die deutsche Offensive nachläßt“, stellt Korps habe sich der Einschließung, die im südlichen Teil Korps habe sich der Einso Stalingrads droht, entziehen können. ngtabe Größte Bestürzung dürfte aber in London eine andere Vorgänge in Australien und nicht zuletzt durch eine von der „Washington Post“ gebrachte Meldung, daß jetzt der größte Teil der amerikanischen Rüstungsproduktion der USA.= Armee vorbehalten bleibe, eine sehr reale Untermalung erhält. Die Erkenntnis, daß England, welches bisher stets den europäischen Kontinent für seinen Vorteil kämpfen ließ, nun dank Churchills Totengräberpolitik selbst für die Vereinigten Staaten die Kastanien aus dem Feuer holen soll, ist auch wirklich recht bitter. „Immer noch einige übric“ Feststellung des Reuter=Korrespondenten hervorgerufen haben:„Gegen den ständigen Strom der deutschen Bombenflugzeuge können die Sowjets nur eine kleine Anzahl moderner Jäger einsetzen, an denen jetzt deutlicher Mangel herrscht. Dazu taucht am Sonnabend eine weitere östliche Sorgenquelle für London am verdüsterten Horizont auf, Reuter gab lakonisch folgende Moskauer Mitteilung weiter:„In Moskau wurde am Freitagabend bekanntgegeben, daß die deutschen Truppen in die Salzsteppen des Kalmückengebietes westlich des Kaspischen Meeres eingedrungen sinds. In der Nacht zum Tonnlag explodierte in Belsaft vor der Polizeikaserue, einer Rentermeldung zufolge, eine Bombe. Eine Polizeibeamter wurde verleht und ist, später Anox über die A-Bool=Gefahr.— Von der Sondermeldung korrigierl. rd. Bern, 11. Oktober. Der nordamerikanische Marineminister Knox hat regelmäßig das Pech, eine Prophezeiung über den U=Bootkrieg abzugeben, wenn kurz darauf eine deutsche Sondermeldung ihn überführt, daß sein Optimismus nichts taugt. Auf der Rückreise von Brailien, dessen Regierung während seines Aufenthaltes beehlsgemäß dem Lande eine Zwangsanleihe auferlegte, rach sich Knox äußerst befriedigt über die Anpassungshigkeit Brasiiliens an die Politik Washingtons aus. Der neue Bundesgenosse werde außerdem mit allen verfügbaren Mitteln an dem Kampf gegen die feindlichen U=Boote teilnehmen. Die Luftstützpunkte Belem, Natal und Recise seien vorzüglich angelegt und ausgerüftet. Auf eine Frage der Pressevertreter, ob der Krieg gegen die Achsen=U=Boote noch nicht gewonnen sei, erklärte Knox, teils herablassend, teils zurückhaltend, es seien„immer noch einige übrig“. Mittlerweile wird Knox die deutsche Sondermeldung zu Gesicht bekommen haben. Er dürfte danach wissen, daß mehr U=Boote als je unterwegs sind. Fliegeralarm in Neuyork rd. Stockholm, 11. Oktober. Die Nervosität in den Vereinigten Staaten hat sich unter der Wucht der Ereignisse in den letzten Monaten beträchtlich gesteigert. In der Nacht zum Sonnabend wurde, wie eine englische Meldung besagt, in Neuyork wiederum Fliegeralarm gegeben. Die Luftwasse traf unmittelbare Schutzmaßnahmen. Die Ursache des Alarms war ein einzelpes Flagzeug, das sich von der (h Ein Brief, nur ein in ihm stecken— eine Es gab eine nicht ferne der Brief wie etwas 1 hat ihn verdrängt und es auch, so einfach in Aber mit dem Ernst de zu Ehren gekommen 2 Haus, der kleine, zerknt schen, Gatten oder Soh des Jungen oder Mäd des Volkes schlägt heut die Reichspost täglich zu Aber es gibt auch Haus gebracht wird, de weil es an jeden gerich große Herz des Volkes Es sieht nüchtern aus der sachlichen Aufschrift nationale Arbeit“. Abe zur Pflicht. Wir dürfen Zuversicht zugreifen, in graus Schücsglahrief en den. Denn er ist in# wir heute erleben, ein ren Briefe. Ja, er geh brief und zum Heima gelesenen Worte stehen: so gut, wenn das gnseiner Maknung zum Opfer, das die großen Und so wollen wir gleich seinen greifbaren Denn abgesehen von de ziehung der Prämiense behält, hat er ja allen Liebesgaben Zu den Kriegsar Kreuzes gehört auch im feindlichen Ausla Frauen und Kinder. richten vermittelt, wer Fortbildung verfolgt, u des internationalen Ko zur Verfügung gestellt, Zeit Liebesgaben vers# solche Liedesgabensend Wechen gene, und zwe Frauen und Kinder, Frauenlager in Engla ländisch=Westindien, R Ostindien, Palästina, Ostafrika, Südrhodesten stellung der Sendung leiten, die Erinnerung Kindern durch Wort u gen. Selbst die für trugen diesem Leitgeda Volkstrachten gekleidet mitgeschickt. Daneben gewünschte Näh, Sto rial für Bastelarbeiten zur 2# Der Generalbevoll eine Anordnung zur erlassen. Alle in Hei Gleichgestellten sind 5 arbeit, die im Bereich führen. Das Abwe arbeit Beschäftigten du teile wird untersagt. stellt, wenn sich Heim gelte versprechen lasse arbeitszweig üblich in arbeit, nicht nur für Neuer Reisezugse In der Nacht von der Deutschen ReichKraft. Der Rundfu# Reichsprogt 16.00 Uhr.— Vert! Uhr.— Tänzerische bis 18.30 Uhr.—# Uhr. Deutschlaud und Schumanns 4. Unterhaltsame Weise bis 21.00 Uhr.— 8 Sinfonte von Brahm Verdunkelung v Mondaufgang 9.47 der Neuter=Korrespondent wörtlich fest. Als einziger kläg= gestorden. Ein anderer Pollzeideamter soll ledensgefährlich Küste her der Stadt näherte: Es wurde später festgestellt, licher„Erfolg“ der Sowjets wird behauptet, ein sowjetisches verletzt sein.. daß es sich um eine eigene Maschine handelte. Ein wesentlicher Ehrungen im Gau stellung in Warendo den Dichter und sei die Kenntis des Mi im deutschen Schriftt schlüsse finden. Wer war Herm uns, daß er ein Wes Henrich Löns, gedor ster, Lehrer und Org Familienbilder, auf gibt dann einen u Münster und Göttir denten im Kreise sei ein Strafmandat der Beleidigung und## freilick Dinge am sich damals um die Seine geistigen Ani sche, H. St. Chambe Droste. In seinem zwecken an der Wi von Hutten. Einer Silesius— hier ist zuspüren. Daneben Blick fesseln. Ein## pionier Dr. Carl! wir die Werke des Tierbüchern bis zun hängen Originalbri# besonders viele an ist die Broschüre 1893. Sie enthält damals mit einen Rahmen einer An „Löns im Schriftt bald nach dem He Ein Brief an alle Ein Brief, nur ein kleiner Brief. Was kann nicht alles in ihm stecken— eine kleine Freude, ein graßes Glück? Es gad eine nicht ferne Zett, da uns haftigen Großstädtern der Brief wie etwas Allmodisches vorkam. Die Postkarte hat ihn verdrängt und der Fernfprecher. Wie dequem ist es auch, so einfach in die Strippe plaudern zu können! Aber mit dem Ernst des Krieges ist auch der Brief wieder zu Ehren gekommen Welch eine Freude trägt er uns ins Haus, der kleine, zerknitterte Feldpostdrief des lieben Menschen, Gatten oder Sohnes um den wir dangen, der Brief des Jungen oder Mädels vom Arbeitseinsatz! Das Herz des Volkes schlägt heute in der gewaltigen Brieffracht, die die Reichspost täglich zu bewältigen hat. Aber es gibt auch ein Briefchen, das uns nicht ins Haus gebracht wird, das aber doch jeder bekommen kann, weil es an jeden gerichtet ist. Denn durch dieses sucht das große Herz des Volkes sein Echo im Herzen jedes einzelnen. Es sieht nüchtern aus mit seinem grauen Umschlag und der sachlichen Aufschrift:„Reichslotterie der RSDAP. für nationale Arbeit“. Aber dieser„Absender“ ist ein Mahner zur Pflicht. Wir dürfen ihn nur nicht versäumen, müssen mit uversicht zugreifen, immer wieder... Dann wird der graue Schicksalsbrief einmal zum Glückdringer für uns werden. Denn er ist in der großen Schicksalsgemeinschaft, die wir heute erleben, ein Bruder der anderen, der persönlicheren Briefe. Ja, er gehört zu diesen anderen: zum Frontbrief und zum Heimatdrief, in denen die immer wieder gelesenen Worte stehen:„Es geht gut!“ Denn es ginge nicht so gut, wenn das graue Glückebriefchen nicht wäre mit seiner Maknung zum gemeinsamen Einsatz, zum kleinen Opfer, das die großen ersparen und erleichtern hilft. Und so wollen wir ihn zu den anderen stecken, ob er nun gleich seinen greifsbaren Gewimn abgeworsen hat abgesehen von der letzten Chance, die ihm ziehung der Prämienscheine am 30. November 11 behält, hat er ja allen schon Hilfe gebracht. 107= Liebesgaden für deutsche Zivllgesangene. Zu den Kriegsardeitsgebieten des Deutschen Roten Kreuzes gehört auch die Mithilfe bei der Betreuung der im feindlichen Ausland internierten deutschen Männer, Frauen und Kinder. In besonderen Fällen we richten vermittelt, werden ferner Wünsche für Fortbildung verfolgt, weiterhin werden über die des internationalen Komitees vom Roten Kreuz werden NachAus= und Delegierten Geldmittel Ssaten, itte kürzlich wieder für 2000 deutsche gene, und zwar besonders für internierte deutsch Frauen und Kinder, abgegangen. Beschickt wurden die Frauenlager in England, Vermudas, Britisch= und Niederländisch=Westindien, Niederländisch=Guyana, NiederländischOstindien, Palästina, Aegypten, Uganda, Belgisch=Kongo, Ostafrika, Südrhodesten und Australien. Bei der Zusammen: Wie werde ich Nachrichtenhelferin der Lustwasse? Site. Haß unserer Feinde tritt immer deutlicher Die hemmungslosen Angriffe guf die 9 ür ein deredtes Zeugnis sewußtsein seiner Verantwortung für die deutsche allen Fronten täglich ar un Erscheine bemmungslosen Angriffe guf die deutsche Zivildevöl rung legen hierfür Im Bewußtsein Zukunft segzt der deutsche Soldat an un.... aufs neue Blut und Leden für die Heimat ein. Auch die deutsche Frau ist bereits in großer Zadl in den Krlegseinsatz eingeschaltet worden. In unzähligen Betrieben hat sie die Arbeit des Mannes auf sich genommen und erfüllt sie im vollen Bewußtsein ihrer Verpflichtung für die Zukunft des deutschen Volkes stolz und gewissenhaft. Manche deutsche Frau und manches deutsche Mädchen ist aber noch nicht so für die Kriegsaufgaden und damit für die Zukunft unseres Volkes eingesetzt, wie es die Größe der Zeit verlangt. Jeder Mann, der für den Frontdienst verwendet werden kann, muß durch eine weibliche Arbeitskraft ersetzt werden. Jede Frau und jedes Mädchen sich zur Ehre anrechnen, einen Mann ersetzen und Beitrag zum großen Schicksalskampf des deutschen lkes leisten zu dürfen. Eine besonders gute Gelegenheit zum Kriegseinsatz der rau bietet der Dienst als Luftnachrichtenelferin. Wie werde ich Luftnachrichtenhelferin? Diese Frage soll hiermit beantwortet werden:.. Die Luftwaffe stellt fortlaufend Luftnachrichtenhelferinnen ein. Die Verwendung der Luftnachrichtenhelferinnen erfolgt als Fernsprecherinnen, Fernschreiberinnen, Funkerinnen, Helferinnen im Flugmeldedienst und als Schreibkräfte, Wirtschaftshelferinnen und Gesundheitspflegerinnen bei sogenannten„Führungsgruppen“ der LuftnachrichtenBesandere werberinnen so Jahre alt sein. erfocher! 100 Sprache in Wort Wendigkeit werden verlang Die Bewerberinnen werden abteilun Dien Nach) in beso Dienst onderen Ausbildungsbesetzten Gebieten oder in den Gebieten befreundeter Nationen in geschlossenen Einheiten(größeren und kleinen Gemeinschaften) eingesetzt regelt sich nach dem Behördentarff(TO. Abfindung sie ist innerhalb der einzelnen Bei Die A.). Sie verschieden, je nach Ledensalter, Wohnort, Trennung Elternhause und nach der Zahl etwa anzurechnender Verdienstjahre. Bei Einsatz außerhalb des Reichsgebietes treten zu diesen Bezügen freie Unterkunft und Verpflegung sowie eine Barentschädigung von täglich 1,90 RM. und höher. Neben der interessanten und vielseitigen Tätigkeit bestoht Gelegenheit, Land, Leute und Sprache anderer Gebiete und Länder kennnzulernen.. Bewerberinnen, die zur Zeit im Haushalt, in der Landwirtschaft und in Sozialberufen(Lehrer und Gesundheitsdienst) tätig sind, haben im allgemeinen keine Aussicht auf Berücksichtigung ihrer Bewerbung. Gegebenenfalls ist die Entscheidung über eine Freigabe bzw. Dienstverpflichtung beim zuständigen Arbeitsamt zu beantragen. Einzelheiten sind bei der nächsten Luftwaffendienststelle zu erfragen. Dort sind auch Merkblätter erhältlich, die näheren Aufschluß über den Dienst als Ln.=Helferin vermitteln. Bewerbungen werden bei jeder Luftwaffendienststelle entgegengenommen. Kurznachrichten aus den lippischen Städten stellung der Sendung ließ man sich von dem Ge leiten, die Erinnerung an die Heimat zu stärken und den Kindern durch Wort und Bild deutsches Leben nahezubringen. Selbst die für die Kleinkinder mitgesandten Puppen trugen diesem Leitgedanken Rechnung und waren in deutsche Volkstrachten gekleidet. Auch deutsche Liederdücher wurden mitgeschickt. Daneben enthielten die Sendungen besonders gewünschte Näh, Stopf= und Handardeitsmaterial, Material für Bastelarbeiten, Unterhaltungsspiele usw. Auordnung zur Sicherung kriegswichtiger Heimarden. Der Generalbevollmöchtigte für den Arbeitseinsatz hat eine Anordnung zur Sicherung kriegswichtiger Heimardeit erlassen. Alle in Heimarbeit Beschäftigten und die ihnen“ Gleichgestellten sind verpflichtet, kriegswichtige Heimarbeit, die im Bereich ihrer üblichen Tätigkeit liegt, auszuführen. Das Abwerben der mit kriegswichtiger Heimarbeit Beschäftigten durch höhere Entgelte oder sonstige Vorteile wird untersagt. Schließlich wird auch unter Strafe gestellt, wenn sich Heimarbeiter für ihre Arbeit höhere Entgelte versprechen lassen, als sie in dem betreffenden arbeitszweig üblich sind; dies gilt für jede Art von Heimarbeit, nicht nur für die kriegswichtige. Neuer Reisezugfahrplan der Deutschen Reichsbahn. In der Nacht vom 1. zum 2. November 1942 tritt bei der Deutschen Reichsbahn ein neuer Reisezugfahrplan in Kraft. Der Rundfunk am Montag, 12. Oktober. Reichsprogramm: Solistenkonzert von 15.00 bis 16.00 Uhr.—„Vertraute Melodien“ von 16.00 bis 17.00 Uhr.— Tänzerische Weisen und Charakterstücke von 17.15 bis 18.30 Uhr.—„Für jeden etwas“ von 20.30 bis 22.00 Uhr. Deutschlandsender: Regers romantische Sutte und Schumanus 4. Sinfonte von 17.15 bis 18.30 Uhr.— Unterhaltsame Weisen aiter klassischer Meister von 20.15 bis 21.00 Uhr.— Faust=Ouvertüre von Wagner und 4. Sinfonie von Brahms von 21.00 bis 22.00 Uhr. Verdunkelung von 18.45 Uhr bis früh 7.48 Uhr. Mondaufgang 9.47 Uhr— Monduntergang 19.49 Uhr. Detmold Hohes Alter. 80 Jahre alt wird heute Frau verw. Matbilde Kesting, Leopoldstraße 37. Sie erfreut sich einer beneidenswerten Gesundheit und geistigen Frische und nimmt an allen Zeitereignissen den denkbar lebhaftesten Anteil. Zu ihrem Ehrentage sprechen wir ihr unsere herzlichsten lückwünsche aus. Silberne hochzelt. Das Fest der silbernen Hochzeit seiern am heutigen Montag die Eheleute Regierungs=Ober= spektor Richard Herrmann umd Frau Erna, geb. Ziemann, Auf den Bohnenkämpen 6 wohnhaft. An dem Ehrentag, nehmen vier Generationen teil, alle im gleichen Hauswohnhaft. Ausgabe von WhW.=Wertgnischeinen. An die vom Kriegswinterhilfswerk betreuten Volkegenossen der Landeshauptstadt werden heute, Montag, und morgen, Dienstag, =Wertgutscheine ausgegeben. Nähere Einzelheiten enthält die gestrige Sonntagsausgabe. Bad Salzutlen Heilere Kunst im Theatersaal. Einen„Bunten Abend“ unter dem Titel„Heitere Kunst“ veranstalten am Donnerstag im Theatersagte Margarete Eilers, Dortmund(Sopran), Marthel Besely, Dortmund(Tanz), Kurt Lange, Düsseldorfer Opernhaus(Bariton), Franz Meurer, Detmold(Tcompete), Die Künstler treten Überwerden auch hier ihr Pubern Tite! Theatersa 11 Besely, aus(Bar Güntber Schulz, Berlin(Klavier). all mit größtem Erfolge auf und u likum aufs beste unterhalten. Lemge Stadtdüchere! Lemgo. In der Zeit vom 12. bis 19. Oktober findet die Woche für das deutsche Buch statt. Bei dieser Gelegenheit wird auch auf die Stadtbücherei Lemgo und ihren Bestand an wertvollem Schrifttum hingewiesen, der jedem Volksgenossen zugänglich ist. Ein Besuch in der Stadtbücherei Lemgo wird sich für alle Freunde eines guten Buches lohnen. Die Stadtbücherei Lemgo ist am Dienstag und Freitag jeder Woche von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Nähstube Lemgo-West. Am Dienstag, 13. Oktober, nähen die Mitglieder des Deutschen Frauenwerks zusammen mit der Ortsgemeinschaft des Roten Kreuzes in der Nähstude Rampendahl 17 von 15 bis 18 Uhr. Auch Nichtmitglieder sind willkommen, da viel Arbeit vorliegt. Lage Oeffentliche Versammlung der RSDAP. Die hiesige Ortsgruppe der RSDAP. veranstaltet am kommenden Donnerstag, 15. Oktober, eine öffentliche Versammlung in der „Reichskrone“, auf die wir schon heute aufmerksam machen. Als Redner des Abends ist Parteigenosse Willi Heinicke, der aus dem Arbeitsbereich der RSDAP. in den Niedervölkerung ist hierzu herzlich eingeladen. RS.-Frauenschaft Deutsches Frauenwerk. Die Zelle näht am morgigen Dienstag um 15 Uhr in der Nähstu Bergstraße 5. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten, viel Arbeit vorliegt. Blomberg Ein Buch aus der Volksbüchere.. Aus Anlaß der Buchwoche wird auf die Städtische Vosksbüicherei hingewiesen. Gie tst im kleinen Rathaussaale untergebracht 1400 Bände, die neben guten Romanen aus Geschichte, Erdkunde und dem pra Anlaß der Buchumdet und Varhellungen bis Uhr. 2 den Herbstes eine Dichterlesung hafter deutscher Autor aus ußer einer Einschreidegebühr Leser keine Kosten. Es ist 's ist geplant, veranstalten, inen Werken zu iigenen Apf. entflegen im Lause des in der ein namlesen wird. Hervorragende Leistungen in Milch und Fett“ 2011„Jutta“ 54 WH., Leistung in 8 Jahren 22 974 k0 Milch, 3,71% Fett, 852 in Fett und 6 Kälber. Besitzer: Blomev## Beck. 2017„Frieda“ BK. 28 292. Leistung in 12 Jahren die Leistungsfähigkeit dieser Rasse. Im leistungsbuch finden Kühe Aufnahme, die a mehr Jahre alt sind. Neben der Langlebigkeit bei eine Mind."* dazu hohe! der letzten Zeit dabei eine Mindestzahl und dazu hohe Milch 1 etzten Zeit! züchteten Tiere ingledigkeit werden an lebend geborenen Kälbern = und Fettleistungen verlangt. In konnten die folgenden in Lippe geingetragen werden: 1949„Edda“ 46 174 WH., Leistung in 10 Jahren 31 472 kg Milch, 3,.52% Fett, 1 109 lg Fett und 7 Kälder. Besitzer: Hilker, Greste. 1953„an“ 47 351 WH., Leistung in 11 Jahren 27641 kg Milch, 3.50% Fett, 940 kg Fett und 8 Kälber. Besitzer: Meyer, Wiembeck. 1995„Mia“ BK. 7218, Leistung in 87 525 kg Milch, 3.49% Fett, 1 310 11 Kälber. Besitzer:— % Me ren 0 kg Fett und ede, Berenbrock. 11 Jahr Fett u Einen fosten Plotz in der gtehmern den Büln den ron das sin ue brue hiun n ihe Schn r werden konnte, stellt der Energie und Organisationsseines Leiters, Oberschulletter Lohreutz, das beste Zeugnis aus und rückt die durch ihn geweckte Musiwurden saufs beste unterhalten. Das lste Stück der Vortragsfolge, ein für Violine, Cello und Klapier, recht n. brachte neben dem Larabetto aus . einen Ausschnitt aus recht frisch vor von Beethoven einen erlnharcher Volk“ einen mer wieder geschieht, Briese denen sich ehemalige Schüler ren Konzerte erinnern Begeisterung ihrer früheKarl Sauerländer. hoher Sleg der Lemgder Haudballer. Im dritten Pflichtspiel um die Handballmeisterschaft von Westfalen weilte der MSV. Lemgo am gestrigen Sonntag ford, wo er auf den MSB. Herford traf. Der MSV. 1. der acht Tage vorher mit 4:19 Toren gegen den Gütersloh unterlegen war, mußte durch die Hanse: städtzr eine zweite hohe Niederlage in Kauf nehmen. Bei umgoer Elf klappte das Zusammenspiel überraschend gut. Sie siegte sicher mit 14:4 Toren. Damit hat der MSV. ein Torverhältnis von 38:19. Punkte und ein Torverhältnis von Aus den Ortsbauernschaften Alemissen. RSDAP, und Ernteeinsat. Der von der Ortsgruppe Asemissen organisierte Ernteeinsatz hat auch in diesem Jahre gut geklappt. Alle Bovölkerungskreise deteiligten sich hieran. B“ muß der Ernteeinsatz der B9M., SA. und RSRK. danken, daß die in diesem Jahre Erdsen frühzeitig gepflückt und au los eingebracht werden konnte. stellten auch die 53., SA. und in mühevoller Arbeit in den Freistunden verdienten Lohn dem Roten Kreuz bzw. der RSV, zur Verfügung.(100) Werl=Aspe. Mütterberatungsstunde. Am Mittwoch, 14. Oktober, um 15 Uhr, findet in der Schule in Knetterheide Mütterderatung statt für die Gemeinden Werl=Aspe, Wülfer=Bexten und Nienhagen. Die Beratung findet für Säuglinge und Kleinkinder statt. Belle. Eröffnung der Volksbücheret. Unsere Gemeinde erhält mit dem morgigen Dienstag eine Volksdücherei. Sie ist in der Schule untergedracht und wird am genannten Tage um 20 Uhr feierlich aus Anlaß der Woche des deutschen Buches eröffnet. Reelkirchen. Hohes Alter. Am heutigen Montag 2VI:„Frieda“ BK. 28 292. Leistung in 12 45 214 56 Milch, 3,43% Fett, 1550 ln Feit u 9 Kälber. Besitzer: Levenig, Berenbrock. 2019„Grets“ 50 136 WH., Leistung in 9 Jahren 27 253 bg Milch, 3.78% Fett, 1016 ag Fett un 7 Kälber. Besitzer: Böckhaus, Böckhaus. 2020„Lilli“ 66297 WH., Leistung in 8 Jah 25 460 kg Milch, 3.41% Fett. 869 kg Fett und 6 Käll Besitzer: Wächter, B 2048„Marlies" 5 und und ver. „Marlies“ 53 052 W5., Leistung in9 Jahren 33 828 kg Milch, 3.63% Fett, 1227 ka Fett und 6 Kälben. Besitzer: Rethmeies, Billinghausen. 2050„Ottie“ 65 184 WH 27 591 kg Milch, 3./44%/ Fett, Besitzer: Tasche, Ahmsen. in 8 Jahren kg Feit und 5 Kälber. Aus den Nachbargebieten Loeft. Feuer im Dampfsügewerk. Auf dem Gesüinde eines Dampfsägewerks an der Röitenstraße brach in der Nacht zum Donnerstag ein Brand aus, dem ein großtenteus aus morschem Holz bestehender Bahschuppen zum Opfer siel. Glücklicherweise waren in dem Schuppen der Brandnacht keine Holzoorräte aufgestapelt. Einige Maschinen älteren Datums und sonstige maschinelle Anage,„die zum Teil jedoch noch verwendder füch, wurden Saihen Bcdhe die in gellürk. Haunover. Todesstrafe für Kaninchendieb. Das Sondergericht in Hannover verurteilte den 64jährigen Johann Possel als Volksschädling zum Tode. Possel hat viele Geflügel= und Kaninchendiebstähle begangen und war lange Zeit hindurch der Schrecken der Kleintierbesitzer. Hunderte von Höner= und Kaninchendiebstählen hat er in der Zeit vom September 1941 bis Juli 1942 in der Stader und hardurger Gegend verübt. Aus der Bewegung N5DAP., Orlsgruppe Heiden. Am Mittwoch, 14. Oktoder, 20 Uhr, findet in der Gastwirtschaft Linke eine Besprechung aller Politischen Leiter, sowie der Führer und Führerinnen der Frauenschaft, BDM. und H3. statt. Mädeischar Pleitsheide B. C. Alle Mädel treffen sich Dienstag, abends 20 Uhr, am Kohlpott. Wir gehen ins Sozarei. Jugendgruppe Delmold-Oft. Die Mitglieder nehmen am Gemeinschaftsabend, Dienstag, 13. Oktober, 20 Uhr, im Hotel Stadt Frankfurt, geschlossen teil. MIS Löns und seine Welt Kostbarkeiten einer nordwestfälischen Ausstellung Ein wesentlicher Bestandteil der diesjährigen LönsEhrungen im Gau Westfalen=Nord war eine große Ausstellung in Warendorf, die in den Kostbarkeiten ihrer Stücke den Dichter und seine Welt widerspiegelte. Wer sich die Kenntis des Menschen und die Stellung des Dia um ers n„deutschen Schrifttum demüht, konnte hier wertvolle AufWer war Hermann Löns? Der Stammbaum verrät uns, daß er ein Westfale war. Der älteste Vorfahre, Dierich Henrich Löns, gedoren am 11. 10. 1723 in Eickel, war Küster, Lehrer und Organist. Die Ausstellung zeigt interessante Familienbilder, auf denen der junge Löns erscheint, und gibt dann einen Ueberblick über die Universitätsjahre in Münster und Göttingen. Hier sehen wir den jungen Studenten im Kreise seiner Freunde. Mit Vergnügen liest man ein Strafmandat der Polizei, das Löns wegen Ruhestörung, Beleidigung und Widerstand mit Buße belegt. Dies sind freilick Dinge am Rande, denn der Student Löns müht sich damals um die Erkenntnis des innersten Weltgrundes. Seine geistigen Anreger und Freunde sind: Goethe, Nietzsche, H. St. Chamberlain, Wilhelm Busch, Peter Hille, die Droste. In seinem Studierzimmer hing, mit einem Heftzwecken an der Wand befestigt, ein einziges Bild: Ulrich von Hutten. Einer seiner Liedlingsdichter war Angelus Silesius— hier ist die mystische Quelle seines Wesens aufzuspüren. Daneben stehen Männer der Tat, die seinen Blick fesseln. Ein solcher war der große deutsche Kolonial pionier Dr. Carl Peters. In der dritten Abteilung wir die Werke des Dichters, angefangen von den hei Tierbüchern bis zum Wehrwolf=Roman. hängen Originalbrief elg Fülle von Lebensbeschreibungen, Erinnerungsbüchern, Gedenkschriften, wissenschaftlichen Untersuchungen ist hier vereinigt. Dann folgt die gesamte Musikliteratur, in der Hauptsache Vertonungen des„Kleinen Rosengartens“. Hier hängt auch eine Kopie der Vertonung des berühmten Matrosenliedes von Herms Niel, das in dieser Fassung zum Kampfund Siegeslied gegen England geworden ist. Wertvolle Erinnerungsstücke finden wir in dem aufgebauten Studierzimmer des Dichters. Hier fehlt weder der Schreibtisch, noch der Sessel, weder die Studierlampe noch der Federhalter. Selbst Handschuhe, die er getragen, Kragsstücke finden des Dichters.# essel, weder die Handschuhe, die watten, die er gebunden und Krüge, aus denen er getrunken, hat Sammlerfleiß zusammengetragen. Besonders wertvoll erscheint die große Käfersammlung aus der Studentenzeit, die uns die Naturliebe und Naturkenntnis des Dichters eindrucksvoll vor Augen führt. Den größten Teil dieser Erinnerungsstücke, zu denen noch das nicht ausgestellte Schlo“ zimmer von Löns gehört, erward Prof. Dr. Apffelstaedt, der Jugendfreund des Dichters, im Auftrage der Stadt Münster, für das künftige Löns=Haus in der elterlichen Wohnung auf der Johanniterkommende, Apffelstaedt steuerte aus seiner eigenen Sammlung-rund 150 Handschriften bei, iit„Zur Procidensfaung 1889. Aus der Leit darunter die frühe Studentenarbeit Westfalens“ aus dem Dezember 18 des Löns=Biographen Dr. Deimann seien das Kriegstageduch somie wertvolle Handschriften und malerische Ber biblio! intere bibliothek. Einz.... die mit Herzblut geheiligte Taschenuhr, die ein Kamerad Aus Grabbes letzten Tagen jungen Jahre. Nur so ist es auch stion Dietrich. ig sehen errlichen Ueber den Büchern hriginalbriefe des Dichters an Freumnde, darunter besonders viele an Pros. Dr. Apffelstgedt. Eine Seltenheit ist die Broschüre„Die menschliche Tragödie“, erschienen 1893. Sie enthält die ersten Gedichte von Löns, der sich damals mit einem Kreise gleichgestimmter Freunde im Rahmen einer Anthologie vorstellt. Die vierte Abteilung, „Löns im Schrifttum“, bezeugt, wie stark man sich schon bald nach dem Heldentode mit Löns beschäftigt hat. Eine Einsam und arm ist Christian Dietrich Grabbe am 12. September 1836 in Detmold gestorben; doch seine Seele war überreich erfüllt von inniger Liebe zu Land und Leuten seiner Heimat.„Ein Dummbart wär ich, wollt ich was ohne mein Volk“ heißt es in seiner„Hermannsschlacht“. Die Gedanken um dieses dramatische Werk erfüllten ihn schon in Düsseldorf im Jahre 1835. Bis zum letzten Atemzuge arbeitete er in Detmold an diesem großen völkischen Vermächtnis, das er aus ärmster Verlassenheit dem deutschen Volke schenkte. Kaum einer der Detmolder Bürger mit Ausnahme der ihn treu umsorgenden Mutter fand den Bes, zu dem um Tod und Leben ringenden 3öjährigen Wenn die Glocke der Haustür schebderte, war es nur der Briefträger, der Christian Dietrich Grabbe die Post brachte von seinen wenigen Freunden im fernen deutschen Vaterlande in seine äußerst bescheiden eingerichtete Wohnung Unter der Wehme 7“. Für ihn, den damals 19jährigen Zostboten Ernst Freitag. der 1887 als Gastwirt und aufmann in Billingbausen in Lippe gestorden ist, Christian Dietrich Grabbe das große Erlebnis seiner ch zu erklären, stian Dietrich Grabbe ihm den schlichten Eichenstul erbte, aus dem er in den letzten Tagen Le vergen seines kurzen, unbens saß und an der„Hermannsschlacht“ arbeitete. ruhigen Dieser Stuhl, so erzählte mir der lippische Schulleiter Robert Horstbrink aus Breitenbeide dei Lage, befindet sich heute noch— nach mehr als hundert Jahren — im Besitze der Familie und steht jetzt in der Wohnung des Kohlenhändlers Wilhelm Horstbrink in Leopoldshöhe bei Detmold, der den Grabbestuhl von seiner Mutter erbte. In der Familie Horstbrink entsinnt man sich heute noch, daß der Großvater oft von Grabdes letzten Tagen erzählte. U. a. wußte er davon zu berichten, daß Gradbe oft in Gedanken versunken auf dem Stuhle am Tische saß, mit verschtedenfardigen Bohnen seine Bühnenfiguren stellte und den Text der„Hermannsschlacht“ vor sich hin sprach. Niemand hörte ihn... Erst 100 Jahre später wurde das Ledenswerk dieser einsamen Dichters dem deutschen Volke erschlossen. Arse Tänzel. Feldrocke des Gefallenen entnahm und an Ernest nberg, die verständnisvolle Freundin des Dichte Sasserberg. sandte. ers, ist in dieser Ausstellung nahezu alles Wichtige und Wesentliche, aber auch Schöne und Liebenswerie von dem Heidedichter und Weltkriegssänger Hermann Löns ter und Welt vereinigt, so daß die E kommende die Spur wird. sänger Hermann te auf der Johanniter= seines Biesens und Ercbennseen geger Erster nordwestfälischer Bach-Tog dung mit der Schaumburg=Lippischen Landesregierung und der Stadt Bückeburg am 15. Novemder 1942 den ersten Bach=Tag in Bückeburg durch, der die große Bach=Tradition der Stadt Bückeburg zu neuem Leben bringen sonl und einen wertoollen bauernden Beitrag zur Bach=Pflege im Gau Westfalen=Nord bilden wird. Die künstlerische Gesamtleitung der Bach=Tage des Gaues Westfalen=Nord liegt in den Hfinden des Landesleiters der Reichsmusikkammer, Va. Daude. Detmold. Für den ersten BachTag wurden zur Mitwirkung für die beiden Bach=Konzerie gewonnen: Prof. Dr. Karl Hasse, Direktor der staatl. Musikhochschule in Köln, als Vortragender, Staatskapellmeister Kurt Strieaber von der Dresdener Staatsoper als Dirigent der Orchesterwerke, ein Kammerorchester aus jedern der Dresdener Staatskapelle und namhafte en. Von den Solisten des Gaues wirken die BieleLohmann und Fritzkurt Bielefeld mit. Der erste Bückeburg wied gleichzeitig ges der rd geben. dirigent der Mitgliedern der Dresbener Staatskapelle Solisten. Von den Solisten d felder Konzertpianistin Irene Wedner vom Stadttheater nordwestfälische Bach=Tag in Bückeburg wir den Höhepunkt der Bachfeiern anläßlich der deutschen Hausmusik 1942“ im Gau Westsalen hen Verdienste um die deutsche 1 27 P 9 1 8 40 K1 890 5 45 2 41 50 1 A K4 Sekollie war eum Werlrert 0: 2 in Nachteit Zum Schluß jedoch hütten die Knappen 4:2 gegen Westtalla Herne geslegt Dur Prkhauur derz, Schalt= 04 spomte am Hermer Schloß 10 000 im Mückteand las — Ruckstand lag. die Folter, als er tn ##te, Sleize zue imal miüt seinen Sch trotze Pe Bestege der einer Vomerne mit 0:2 Merane, husen bezwungen. Aber den letzten 45 Minuten lief die Schalker Angriffsmaschine hohen Teuren, und Eppenhoff, Kalwitzki und Urban sorgten für einen sicheren Schalter Sieg. — führenden Els von Röhlinghausen sind damit die Knappen aber keinen Schritt näher gekommen, denn sie blieb gegen Gelseuguß 2:1 siegreich und führt nun mit 9:1 Punkten vor Schalke mit 7:1 Punkten. In Südwestdeutschland waren die Niederlagen zweier Gaumeister die erstaunlichsten Resultate. Der 1. FC. Kaiwurde in Sgargemünd von der TSG. mit 2:5 hat nunmehr fünf Verlustpunkte aufzuwetsen, Ludwigshafen nach ihrem 2:0=Si leg über Oppau mit 8:0 Punkten klar führt. In seinem ersten auswärtigen Spiel mußte auch der Meister von HessenRassan, Kickers Offenbach mit 0:1 bei Wormatia Worms kiederlage einstecken Beachtung verdienten der Erfolg des BIR. Mannheim beim Freidurger FC., bei dem Danner allein lechs Tore schoß, und der 3:0=Sieg der Straßburger#Männer beim FV. Hagenau. Hier zeichFritz Keller als dreifacher Torschütze aus. In Kurse SB. Kassel 3:2 über den Ortsrivalen Sport hat bereits 12:0 Punkte erreicht. Auch Eimsbültel geschlagen. Nachdem im Gau Hamburg bereits der HSV. eine Niederlage einstecken mußte, die er durch ein 11:0 über Barmbecker SG. gutzumachen versuchte, wurde nun auch Eimsbüttel klar mit 2:6 von Altona 93 besiegt, so daß die Elf schon vier Verlustpunkte hat. In Sachsen dagegen gewann der Dresdener SC. auch sein sechstes Spiel. Diesmal wurde der BfB. Leipzig mit 4:1 besiegt, so daß der DSC. schon ein Torverhältnis von 38:4 aufzuweisen hat. Viktoria Aöin in Front. Am Mittelrhein hat nunmehr Viktoria Köln die Spielvereinigung Sülz abgelöst. In der Radrennbahn des Stadions fiegte Viktoria verdient 2:0 über die ehemalige Meisterelf, deren Sturm diesmal weniger überzeugte. Durch einen Sieg in gleicher Höhe über Düren 99 hielt der BfR. Köln Anschluß. Am Niederrhein hatte Schwarz=Weiß Essen das Pech, Westende Hamborn in stärkster Besetzung anzutreffen und verlor deshalb sicher 1:5, während Helene Altenessen bei der Pause in Krefeld zwar 1:3 gegen die Union im Nachteil war, zum Schluß aber überzeugend 7•3 gewann. Im Gau Moselland besiegte TuS. Neuendorf die Germania Mudersbach 6:0. Jupp Gauchel schoß allein drei Tort. Der Meister Stadt Düdelingen blieb 4:0 über Moselland 07 fiegreich. Blay=Weitz Beelin schlug Tasmania. Rund 35 000 Zuschauer wohnten am Sonntag den sechs Meisterschaftskämpfen der Berliner Fußballgauklasse bei, von denen allein 20 000 in Neukölln einen beachtenswerten 2:0=Sieg des Titelverteidigers Blau=Weiß über den bisher noch ungeschlagenen Neuling Tasmania erlebten. Nicht weniger eindrucksvoll war der 6:0=Erfolg, durch den Tennis Vorussia den Berliner SV. 92 besiegte und sich damit die ersten Pluspunkte sicherte. Der„Clud“ schoß achl Tore. Im Gau Nordbayern sind nur noch der 1. FC. Nürnberg und Schweinfurt 05 ungeschlagen. Die nunmehr mit 12.0 Punkten führenden Schweinfurter besiegten die RSG. Weiden 2:0. Der B/R. Schweinfurt hatte dagegen einen schwachen Tag und unterlag dem„Club“ mit 0:8. Morlock und Uebelein waren die erfolgreichsten Spieler der NürnIn Südbayern rasteten 1860 München und der Wacker. Durch einen Sieg von 3:1 über den B/B. München rückte der BC. Augsburg auf den kabellenplotz vor. Rumäulen gegen Kroalien 2:2(2:1). Vor rund 20000 Zuschauern und in Anwesenheit ihrer beiden Sportführer, Oberst Moldeanu und Misko Zebic, trafen sich in Bukarest die Nationalmannschaften von Rumänien und Kroatien im fälligen Länderspiel im Fußball. Die Kroaten zeigten das technisch feinere Spiel und führten auf Grund besserer Leistungen zur Pause noch mit 2:1 Toren. Die Rumänen wechselten in der Pause zwei schwächere Spieler aus und konnten nunmehr gleichziehen, so daß ber 0.—*o daß der Kampf mit 2:2 unentschieden endete. Auch die Natieralhandballer wurden geprüft. Die in Brieg zu einem Lehrgang zusammen Nationalhandballspieler traten gegen den niederst Gaumeister LSV. Reinecke Brieg zu einem Probespiel an. Die Nationalen gewannen sicher mit 16:5(8:3) Toren. Am Donnerstag erfolgt ein weiteres Uebungsspiel, das für die Aufstellung der Mannschaft gegen Ungarn am 18. Oktober bend ist. in Budapest maßgebend Ein dreißigjähriger Rekord siel. In Vordeaux stellte der Franzose Lalanne einen neuen Landesrekord im 10000=Meter=Lauf mit 30:22,8 Minuten auf. Damit fiel ein über 30 Johre bestehender Rekord, den Frankreichs großer Langstreckenläufer der ersten Vorweltkriegszeit, Jean Bouin, am 16. November 1911 mit 30:58,8 Minuten aufgestellt hatte und der damals auch als Weltrekord galt. Zius schwamm neuen Europa-Rückenrekord. In großartiger Form befindet sich zur Zeit der französische Rückenschwimmer Lucien Zms, der in Troya einen neuen Europarekord im 400=Meter=Rückenschwimmen mit der Zeit von 5:15,6 Minuten schwamm. Zins unterbot mit dieser Leistung die offiziell noch von Heinz Schlauch(Deutschland) 5:21,8 Minuten und auch Leistung des Schweden Byoern Borg aus dem Jahre von 15:15,9 Minuten. Merater Milltonen-Kennen entschieden Wie schon in den vergangen auch dieser ochte große Preis einer riesigen Anteilnahme. 2 nen sieben Jahren, so begegnete 3 Ita von Meran in ganz Italien Wie immer, ist mit diesem herMillionen= ausragenden pferdesportlichen Greignis eine Lotterie verbunden und mit lebhafter Spannu., erwartete bhafter Spon man die drei neuen Millionäre. Zum Abschluß der Rennzeit hatte, die Meraner Bahn noch einmal einen Rekordbesuch der herrlichen Maia=Bahn mit ihren 2000=Meter=Gipfeln als unvergleichliche Kulisse starteten zu dem im Mittelpunkt stehenden großen Preis von Meran 21 Pferde, darunter auch Christian Webers Ripaton, der allerdings vor einer ungeheuer schweren Aufgabe stand. Ripaton war gut abgekommen und wurde in der rechten Diagonale schon nach vorn gebracht. Als dann das Feld in die Tribünengerade einbog, stürzte Ripaton an einer Hürde, wobei sein Reiter E. Zibelmann sich eine leichte Gehirnerschütterung zuzog. Der Favorit Monte Franco setzte sich nach diesem Zwischenfall an die Spitze, kam aber wie später Don Pasquale, Sesamo und Lo Spartano zu Fall. Das Feld führten dann Ruwenzori und Tabula Rasa an. Ruwenzori begrub seine Aussichten durch einen Sturz an der vorletzten Hürde. Dadurch war der Weg zum Sieg für Tadula Rasa frei, der mit anderthalb Längen gegen Amoretto und dem weitere drei Längen zurückliegenden Fabio sicher ausfiel. Webers Gabernet kam unter Reiter Herold im Gondarpreis im Werte von 25000 Lire über 2800 Meter am Schluß des Zehnerfeldes ab und konnte sich nur bis auf Platz vorar' den sechsten vorarbeiten. Lohmann fiegte in Mailand. Zu einem schönen Erfolg kam der deutsche Meisterfahrer Lohmann bei den Rennen auf der Mailänder Vigorelli=Bahn. Im Gesamtergebnis wurde er überlegener erster Preisträger vor den Italienern Battesini, Marini, Muti und Guerra. Im Fliegerkampf war Astolfi gegen den Niederländer Derksen erfolgreich. Berliner-Boxer slegten entscheidend. Einen hervorragenden Erfolg hatte die Sportgemeinschaft Dresden mit ihrer Amateurboxveranstaltung am Sonntag im Zirkus Sarrasani zu verzeichnen, denn nicht weniger als 5000 Zuschauer erlebten packende und technisch hochwertige Kämpfe, in denen sich besonders die Berliner -Boxer auszeichneten. rrophif Europäischer Sportkongreß erst später. Der für die Tage vom 20. bis zum 24. Oktober in München geplante Europäische— „Europäisch der neue ) g e h a l t e n e E u r o p a b e s t l e i s t u n g v o n ch. die noch nicht anerkannte bessere hoern Borg aus dem Jahre 1939 Fuliballnationate sehosen ziehen Tore n o n g r e ß, a u f d e m u. a. uropäische Sportverband aus der Taufe gehoben werven sollte, ist aus kriegsbedingten Gründen verschoben worden. Der neue Termin wird zu gegebener Zeit veröffentlicht werden. Acht. Schweiz in vor dem Fußball=Länderkampf rn traten die in Ludwigsburg um gegen die Reichstrainer Herberger versammelten deutschen Nationalspieler in der Stuttgarter Adolf=Hitler=Kampfbahn zu einem Uebungsspiel gegen den württembergischen Meister Stuttgarter Kickers an. Obwohl unsere Spitzenspieler mit 7•0(4:0) zu einem eindeutigen Erfolg kamen, waren die 8000 Zuschauer ihren Leistung nicht ganz mit gen zufrieden. Zwar wurde techirten Sturm fehlte oft jede Festigkeit. Etwas hemmend mögen die ungünstigen Verhältnisse gewesen sein, denn selbst die eingespielte Flanke Willimowski=Klingler kam selten gut zum Zug, während Krückeberg sich als harter, einsatzbereiter und gefährlicher Mittelstürmer erwies. Lehner war neben Rohde topper sehr standfest während auf der Gegenseite Sing als Halblinker abermals kam, wiwie man es von ihm als Außennicht so zur Geltung läufer erwartet hätte Sehr flott war das Spiel in den ersten 45 Minuten, zumal hier die Kickers das Tempo mitmachten, doch einige Gelegenheiten ausließen. Schöneres Zusammenspiel brachte die Nationalelf durch Willimowski, Walter und zweimal Krückeberg bis zur Pause mit 4:0 in Führung. Sing spielte auch nach dem Seitenwechsel in den Reihen seiner Vereinskameraden und fiel durch sein einsatzbereites und unermüdliches Arbeiten auf, doch hatte die Nationalelf fest das Heft in der Hand. Näch einer Viertelstunde erhöhte Walter auf 5:0 und dann entschloß sich Herberger, den für Lehner nach der Pause eingesetzten Hamburger Adamkiwiez als Sturmführer für Krückeberg einzusetzen, während Lehner wieder rechtsaußen erschien. Adamkiwiez und Walter schossen noch je ein Tor, obwohl die Nationalen nicht mehr so schwungvoll Ihre„Vermähluns geben bekannt: Weres c e A 10. eldwebel in einem Inf.-Rgt. im Osten, Klärchen Rehäuser, geb, Hoffmeister, Vermühlte.— Lemgo, Oktober 1942. Wir danken für die Glückwünsche anläblich unserer Vermählung: Oberleutn. Friedrien Nlewald und Frau Edith, geb. Pries.— Neumünster(Plöner Straße 41), im September 1942. Für die Glückwünsche zu unserer Vermählung danken wir herzlich. Ei Höthher, z. Z. Wehrmacht, Lette Höthher. geb. Köhne.— Lemgo, Breite Straße 41. WI 145 danken für die Glückwünsche anh unserer Verlobung. Eise Siemens, Herbert Lammeck.— Broke(Krügerkaran 194) Recklinghausen(Maibach ddtt in Schicher 166. ### Unsagbar hart und schwer traf uns die noch unfabbare Nachricht von seinem Oberleutnant, daß mein lieber jüngster Sohn, unser herzensguter Bruder, Schwager, Onkel, Nesle und Vetter, der Gefreite in einem Intenterie-Regiment Heinrich Roker Inhaber der Ostmedaille, im blühenden Alter von 21 Jahren am 2. Septetnber bei den schweren Kämpfen Im Osten, getreu teinem Fahneneid sein junges Leben für Führer und Vaterland hingeben mußte. Er folgte seinem Schwager, der auch im Osten ruht, nach 11 Monaten. Ia tiefer Trauer: Feits Reker als Vater 1 Frits Reher. z. Z. im Osten, ups. Fmz„Ellriede, geb.„Hußuer Wilhelm Reker und Frau Minna. Reineke Frits Hußner und F. Hennl, seb. Reker 1 Guster Bläute und Frau Aetuste, geb. Reker Kane Reker# Friede Pock, geb. Reker Fritz Kaufmann, z. Z. Im Osten, und Freu Mimmi, geb. Reker 1 und alle Anverwandten Sonneborn, Barntrup, Herford, Rethen. Gelsenkirchen. 5. Oktober 1942. Statt besonderer Anzeige Hart und schmerzlich traf uns traurige, noch unfalbare Nach richt, daß mein lieber, hoffnungsvoller ältester Sohn, unser unvergen lieher herzensguter Bruder Albert Krieger Gefreiter in einer Panzerjäger-Abtig., Inhaber des E. K. II, am 28. August bei den schweren Kämpfen nördlich von Stalingrad im Alter von 22½ Jahren für Führer und Großdeutschland gefallen ist. Auf dem Heldentriedbof seiner Division wurde er zur wigen Ruhe gebettet. Durch sein unsenhaft frisches Wesen, seine jederzeit pflichtbewußte Einsatzbereitschaft war er bei seinen Kameraden und Vorgesetsten sehr beliebt. Ia tielem Schmerg: Frau Auguste Krieger, geb. Poppe buguste Krieger Reinhard Krieger. z. Z. Wehrm. Bed Lippsprinse, Frankreich, u im OkOrigen trauern Betriebe— Geroigsenaft Lernso. der Firme om Oberstabsarzt erhielt ich die hrise Nachricht, deß mein inhigstgeliebter, berzensguter Mann. unser lieber Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Obergefreite Horbert Brahdt am 26. 8. 42 auf dem Hauptverbandplatz an den Folgen seiner echweren Verwundung verstorben ist. Er ruht Heldenfriedhof im 0 auf einem Heldenfriedhof im Osten. In tielem Schmerz: Frau Line Brandt, #eb. Rehss, und alle Anverwandten. Oesterholz, Im Oktober 1942. Die Trauerfeier andet am 18. 10. 42 in der Kirche zu Schlangen statt. ## Von seinem Kompaniechef hielten wir die erschütternde und Gaurige Nachricht, daß unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Schütze Holmut Spriek bei den schweren Kämpfon im Raum von Rschew am 30. S. 42 den Heldentod fand. Im blühenden Alter von last 19 Jahren gab er sein Leben für Führer. Volk und Vaterland. Es war uns nicht vergönnt, ihn als Soldat zu schen. Erst ver ¾ Jahren erhielten wir die traurige Nachricht, daß bein Bruder Albrecht bei den Kämpfen im Raum von Kursk am 9. 12. 41 vermilt wurde. In tiefer, stiller Trauer: Gastay Spriek ven, and Frau Gustav Spriek lan, und FroaI H-Untersturmführer Walter Spriek, z. Z. im Felde, nebet Braut! Obergeir. Feits Spriek, z. Z. im Felde, und Fran! Erich Spriek und alle Anverwandten. Wüsten, Im Oktober 1942. ####m 13. 9. 42 erhielten wir die harte, tieftraurige Nachricht, daß unser lieber, guter Sohn, unser einziges Kind, der Obersefreite Wilhelm Diekthann In den schweren Abwehrkämpfen bei Rschew am 6. 8. 42 im Alter von fas: 28 Jahren gefallen ist. Er war ausgezeichnet mit dem E. K. II, Infanterie-Sturmabzeichen, Verwundetenabzeichen und der Ostmedaille In unfalbarem Schmerz: Seine trauernden Eltern. Lemgo(Loisenstraße 9). Oktober 1942. Wir erh ∆ paniechef ganz unerwartet die schmerzvolle Nachricht, daß nach lelten von seinem KomGottes heiligem Willen am 24. Aug. 1942 mein lieber, hoffnungsvoller Sohn, unser herzensguter Bruder, mein lieber Schwager, unser guter Vetter und Neffe, mein innigstgeliebter Verlobter, mein lieber Schwiegersohn, der Gefreite August Eikenkamp Inhaber des Kriegsverdienstkreuzes II. Klasse und des Verwundetenabzeichens, bei den schweren Kämpfen im Osten. im Alter von 29 Jahren sein junges Leben für sein geliebtes Vaterland gab, wie sein lieber Vater Im Weltkrieg 1914/18. In tiefer Trauer: Wwe. Wilbeimine Elkenkamp, geb. Schönebäumer Uflz. Albrecht Elkenkamp und Frau, geb. Göke 1 Schwester Irmgard und Anverwandte Lieschen Schuls als Verlobte und Familie Wwe. Seheip. Blomberg. im Oktober 1942. Wir trauern um einen lieben, fleiligen, stets pflichtbewußten Arbeitsameraden, dem wir ein ehrendes Gedenken bewahren werden. Der Betriebsführer und die Gefelgechaftsmitglieder der Fa. Blemberger Sitsmöbelindustrie, c. G. m. b. H., Blombers(Lippe). Statt besonderer Anzeige Heute morgen um 2 Uhr ent## eanft nach langem, echwerem L. treusorgende Mutter, tneine Techter, Schwiegertochter, liebe Schwester, Schwägerin Tante, Frau Minne Kloino geb. Rottschäfer. Im 37. Lebena In tiefer Trauer: Peul Kleine/ I. Kleine 1 Famille Heinrich Re schäfer Familie Wilh. Kleine nebel Angehörigen. Jerzen, den 10. Oktober 1942. Die Beerdigung und Trauerteier andet am Mittwoch, dem 14 ahre. in Jerzen statt. liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter. Uj großmutter, Schwägerin und Tante Konradine Blanke geb. Brand. im 82. Lebensjahre. In stiller Trauer: Schötmar, den 12. Oktober 1942. Die Beerdigung findet am Dien um 5 Uhr nachmittags, vom Tr. bause, Kirchweg 18, aus statt. wurde heute nachmittag unsere liebe, mutter und Großmutter Wilhelmine Kohde geb. Schild, im 72. Lebensjahre erlöst. In stiller Trauer: Wilhelm Deppermann und Frau Frida, geb. Kehde Hermann Kehde und Frau Lina, geb. Pohl I und 4 Enkelkinder. Lemgo, den 10. Oktober 1942. Die Beerdigung findet am Mittwoch um 3 Uhr von der Friedhofskapelle aus statt. Trauerfeier eine Stunde vorher. Für alle Beweise der Teilnahme beim Heldentode meines lieben Mannes danke ich im Namen aller Angehörig. Annellese Christa Deppe. geb. Heise. mold, Oktober 1942 — Hiddesen b. Detmold, Oktober 1942. herzlicher Teilnahme in Wort Schrift, die uns bei dem Helden aller Ansehörigen. Wwe. Lina Maris. — Berlebeck, Im Oktober 1942. Statt Karten. Für die vielen Beweise inniger Teilnahme, für die zahlreichen Blumen- und Kranzspenden beim Hin scheiden meihes lieben Mannes, unseres lieben Vaters, sowie für die lieben Trostworte zum Heldentad ineines unvergeßlichen Sohnes, underes geliebten Bruders, Schwagers und Onkels danken wir auf diesem Wese recht herzlich. Fres Laise Nahlsienn Familie Ernst Mahlmann# Familie Rudelf Tölks.— Detmold, im Oktober 1942. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heldentode unseret Im Osten gefallehen Schnes Rudolf sagen wir berzlichen Dank. Pemille Hermann Duese nebet Anverwandten. Bussenbers b. Sommertell. Okt. 1942. Allen denen, die ans beim Heldentode unseres lieben zweiten Sohnes August ihre Anteilnahme in Wort und Schrift entgegenbrachten, danken wir recht herzlich. Im Namen aller Hinterbliebenen: August Schweppe.— Schôtmar, im September 1912. Wir danken herzlich für die allerseits liebevolle und herzliche Teilnahme beim Heldentode meines geliebten, unvergeßllichen Mannes. Imn Namen aller Angehörigen: Freu Berta Heise, geb. Mischer.— Z. Z. Bad Meinberg. Im September 1942. All denen, die uns in unserem groBen Schmerz beim Heldentode unseres lieben, unvergeblichen dritten Sohnes, Bruders und Schwagers ihre Anteilnahme in Wort und Scheift bekundeten, für die zahlreichen Kranzund Blumensbenden sowie für die trostreichen Worte des Herrn Superintendent Dassel sagen wir allen auf diesem Wege unseren herzlichsten n Nai Dank. Im Namen aller. Angehörigen: Festlie Walter von der Haar.— Schötmar(Mühlenwen 19), im Septemnber 1942. F##lsball in Zalllen esteteg: Wertelg Deme— Schalteot 2.6. Emscher— Verussia Dortmund 5:2: Arminia Morten— Arminia Bielefeld 1:9. Pommern: LSV. Parow)— LSV. Dievenow 2:3; Phönix Köslin— Hubertus Kolberg 3:5; Viktoria Stolp — Germania Stolp 3:1; LSV. Stettin— VfL. Stettin 5:0. Berlin=Mark Braudenburg: Tasmania— Blau=Weiß 0:2; BSV. 92— Tennis Borussia 0:6: Minerva 93— SV. Marga 7:1; Lusthansa— Hertha BSC. 2:4; Orbnungspolizei— Wacker 04 1:1. Sachsen: VfB. Leipzig— Dreodner SC. 1:4; Orpo. Chemnitz— Planitzer SC. 1:6; BC. Hartha— Fortung SV. 2•2; SportLeipzig 5:1; Döbelner SL.— Riesaer lust Zittau— Chemnitzer BC. 1:2. Mitte: SC. Erfurt— Dessau 05 2:2 abgebr.; Sportfr. Halle— SpVg. Erfurt 0:1; 1. SV. Jena— Sportog. eitz 1:4. Hamburg: Altona 93— Eimsbüttel Hamburg 6:2; Hamburger SV.— Barmbecker SG. 11:0; Viktoria Wilhelmsburg— Orpo. Hamburg 1:5; FC. St. Pauli— Viktoria Hamburg 1:2 Schleswig=Holstein: Holstein Kiel— Friedrichsort 3:0; Kilia Kiel— Phönix Lübeck 7:1; Comet Kiel— Ellerbek 2:4: Orpo. Lübeck— Fortuna Glückstadt 2:1. Südhaunover Braunschweig: Reichsb.]Eintr. Hannover — WSV. Celle 1:2; TuS. 07 Hildesheim— Spielog. Götel— Linden— Straßburg 0:3: FV. Walk tingen 7:1; LSV. Wolfenbüttel— Linden 07 3:5; 1. Sd. Göttingen— Arminia Hannover 3:7; Eintr. Braunschweig — Hannover 96 2:1. Weser-Ems: Bremer Sportfreunde— Werder Bremen 1:4: Schinkel 04— Osnabrück 97 1:4; BfL. Osnabrück— ASV. Blumenthal 5:2; Wilhelmshaven 05— Bremerhaven 93 9:0; Bremer Sportverein— VfB. Oldenburg 4:1. Niederrhein: Westende Hamborn— Schwarz=Weiß Essen 5:1; Union Krefeld— Tus. Helene Altenessen 3:7. Köln-Aachen: BfR. Köln— Düren 99 2:0; Viktorie Köln— SpVg. Sülz 07 2:0; LSV. Bonn— Vingst 05 1:2; Alemannia Aachen— Bonner FV. 2:2. Maselland: TuS. Neuendorf—. Germania Mudersbach 6•0; SpVg. Andemach— FV. Engers 3:1; Moselland Luxemburg— Schwarz=Weiß Esch 4:0 Elsaß: FC. Hagenau— H Straßb — FC. Kolmar 3:1. Kurhessen: BC. Sport Kassel— SpV. Kassel 2:3; BfL. 60 Marburg— SpVg. Niederzwehren 5:4; Hermannia Kassel— Borussia Fulda 1:2. Hessen-Nassan: Wormatia Worms— Kickers Offenbach 1:0; Rot=Weiß Frankfurt— Hanau 93 3:1; Eintr. Frankfurt— Darmstadt 98 3:2: Opel Rüsselsheim— FSV. Frankfurt 2:3. Württemberg: TSG. 46 Ulm— Union Böckingen 2:3; BfR. Aalen— SSV. Reutlingen 1:4. Nordbavern: RSG. Weiden— Schweinfurt 05 0:2; BfR. Schweinfurt— 1. FC. Nürnberg 0:8; Neumeyer Nürnberg— SpVg. Fürth 4:6; FC. Bamberg— Eintr.= Franken Nürmberg 2:2; Post Fürth— Viktoria Aschaffenurg 1:4. Südbayern: VfB. München— BC. Augsburg 1:3; TSG. Augsburg— LSd. Straubing 3:2; Basuwaren— München— Bayern München 2:9; Schwaben Augsburg— Jahn Regensburg 4:0. Donau=Alpenland: Wiener AC.— FC. Wien 2:1; Wacker Wien— Austria 0:2; Reichsbahn Wien— Admira 0:2; SC. Wien— Floridsdorfer AC. 2:1: Sturm Graz — Vienna Wien 1:5: Rapid Wien— LSd. Kampf(Fr.= Sp.) 3:2. Die heutige Ausgabe umfalt 4 Seiten. Verlagsleiter: Eduard Preißler Hauptschriftleiter: August Prüßner (: 2 Monster). I. V.: Kerl Kuhl Verlag: Lippische Staatszeitung. G m. b H., Detmold, Paulinenstraße 14.— 2. Z. ist Pl. 2 gültig. Kleine Anzeigen Freie Steilen Bäckerlehrling zum 1., 4. 1943 ges. L. Eikmeier, Lemgo, Papenstraße. Putzbilfe. ein= bis zweimal in der Woche, gesucht. Lemgo, Braunauer State b. Tüchtige Hausgebilfin, Eintritt 13. Okt. od. 1. Nov., sucht Gasthaus Klugbardt. Detmold. 9 Wohnungsgesuch. Gesucht für kof. od. 1. November od. 1. Dezember 1942 4—6 Zimmer, Küche, Diele, Bad. Heizung, evtl. 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Bücher u. a., wünscht Bekanntschaft eines gebildeten, lebenslustigen, netten Maoels(bis 24 Jahre) mit gleichen Interessen zwecks späterer Heirat. Bildzuschr. (zurück) erbeten: 4646 L. St. Junggeselle, Ende 30, 1,76 groß, dunkel, schlank, wünscht die Bekanntschaft eines netten, sollden Mädels im Alter von 29 bis 35 Jahren, am liebsten vom Lande, zwecks späterer Heirat. Zuschriften mit Bild: 467 L. St., Lage. Dame, evg., Mitte der 40er, solide, mit ruhigem Wesen, sucht die Bekanntschaft eines soliden Herrn mit gut. gesicherter Existens(Alter bis 55 Jahre). Zuschriften mit Bild, welches auf Wunsch zurückgesandt wird: 466 L. St., Lage. Heirat. Kaufmann, Mitte der 40er Jahre, stattl. Erscheinung, wünscht Mädel in den 30er Jahren kennenzulernen. Einhetrat erwünscht, jedoch nicht Bedingung. Vermögen vorhanden. Anonum zwecklos. Zuschriften unter Nr. 4700 an die Lippische Staatszeitung. Dame, 36 J., 1,68 groß, rotblond, Aussteuer vorhanden, Loz.=Bild., viels. interessiert, wünscht aufrichtigen, charakterfesten Herrn in guter Position zwecks Neigungs= ebe kennenzulernen. Alter bis 46 Jahre. Zuschriften: 4678 L. St. Preissenkung Reese Backwunder kostet ab 21. 9. bei gleicher Qualltät nur noch 6 Pfg. Roese-Gesellschaft. Hameln Die Natur als Vorbild! Die Mlich enthält jebennwichAige Miseralstoffe in besendert get verdaulicher Form. I Weiterföhrung dieter naturgggebenen fer en etstanden Krästerkuren gegen Basedow und Kropf Seit 15 jahren bewährt Verlangen Sie kostenlos Broschüre Friedr. Mastreiter Krailling bei München luck und Verlag: Lippische taat Bitg. NS.=Verlag G.m. Detmold. Geschäfton Schriftl.: Detmold, Paulir. 14, Ferur.: Sammeln Postscheckk. 8592 Hann. zankkonten: Deutsche Bank, landesbank. Städt. Spark. die„Lipv. Staatszeitung“ ersch. wöchentl. 7mal. Abbestellungen d. Zeitung un sis zum 25. 1ib. Monats. ir. 280 (Drahtbericht unsere Dr. H. G. Berlin, 13. nnige im Weitzen### olumbus. In einer Hetz ages schloß er seine gro# eis, Kolumbus hab bekannt war, aber bekannte. Welt wieder Roosevelt in Wieklichkei eht— zu entdecken. Er Hier irtt Roosevelt. schen Freiheit spricht, so der Indianer=Ausrottung sache entfinnen, daß die völf kurzem noch zwölf Mil as alles in einem„La zeligiösen Duldsamkeit Wirklichkeit sind die im Amerikaner allmählich jüngst hatte die USA.= nen Brief an die Englär einigten Staaten ausgesp Amerikaner erkennen I Empire zu beerben. 2 Amerikaner auch gegenü Infolgedessen wollen### der künftigen Weltherrse Daß man diese Absich Kontinent selbst erkennt, fliktes zwischen Chile: wenn man ihn auch n kleine chilenische Repuauch militärisch gegenül Staaten von Nordameri nicht durchzusetzen verme daß jetzt der chilenische gramm in Roosevelt, de laden hatte, diese Reise verschoben hat, ein stolz Die Ursache für die Ab Bedrohung der Ha der Sowjets in Berlin, 12. Oktober. 3 der Kampf der deutschen Gebirge. Den Bolschewift die ihrer Hosenstadt Tuay das Gebirge vordriugend unternehmen deshalb schEnklastungsangriffe, wob zwungen waren, alle ul darunter Versorgungstru, gar Sträflingskompanien, Der eigene Angriff weiler. Die auf der Paßf deutschen Truppen batten 12. Oklober eindrucksvoll mando der Wehrmacht u Nach schwierigsten### Heeresverbände im Zuge wisten von mehreren vo wobei schon am 7. Oktob 200 Bunker und feste S geblich leistete der Feint boten die unübersichtlich Bolschewisten viele Vor Tapferkeit unserer Sol! wurden. Als es den Be überraschender Gegenstöß einzuschließen, griff der taillone erneut an, währ Jäger losschlugen. In liche Einschließungsring wistische Kampfgruppe Angriffsziel erreicht. Bei den weiteren Kö ßung bolschewistischer Kr an der Straße nach Tuc deutsche Jäger besonders kerstellungen an der Paß ein wildzerklüftetes, mi Gelände vorstoßen. In Generalleutnant Sechs neue Rit Berlin, 12. Oktobe Ritterkrenz des Eiser Erwin Janecke, 1 Division; Major Wi eines Insanterie=ne Luhme. Vataillon Regicent: Oberleutn der Infanteriegescht Regiments; Oberfeld einem Panzergr in Fritz Faust in eine Ritterkreuz Berlin, 12. Oktobschlag des Oberbefeh marschall Söring, das an: Oberleutnant Sturzkampfgeschwader gführer in einem zeugf