14 1 *— Druck and Verleg: Lipvtsche Staatszta, NS.=Verlog C. m. v. O., Detmold. Geschöllon. u. Schriftl.: Detmold. DauliBaschescht: Khase Keot Landesbank. Städt. Spark. ersch, wächentk., Imal. A. ich. Monall. bestelln 513 Die 23emmTextans., 77 um brett..9 Ros. 8. 8. 10 Preislicte 8 gültig. Bezuaspreis: Monatl. bei Zustellung 9. Beten einschl. Bestellgeld 3 2. d. Zus. durch Bon 2.42 M einschl. 63 S. Bostgeb. Die Bebind. d. Lieterung rechts. kein. Anlor##c eu Rückzahl. d. Bezugsor. Nr. 245 me # 8. 1942 Ueberzeugende Beweise für die ungebrochene militärische Kraft Deutschlanas— Unsere Soldaten brechen jeden Widerstand— Der Jude Moisky:schreit verzweitelt nach Hilfe Wolgafluß zu. Leben und Tod hängen für uns o# Eer e eie Shet i ie berd (Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung) Dr. H. G. Berlin, 7. September. Die benders in Louden A Lieslel haben. Sind TAEPSLZ. Persit unf Se Sierrn die Kattowit fagle, die größeren Vunsichten für den Endsieg haben eis unfere Zeindbe. Jür Safos Ziel sohen Froai und Heimat alles ein. Es heißt schon etwas, wenn das Oderkommando der Wehrmacht wieder die Bersenkung von 17 Schifsen mit 108 000 Bruttoregistertonnen melden kann. Unsere U=Boote bleiben trotz der wachsenden seindlichen Abwehr weiter am Feind. Ihr Operationsraum wird immer aber jeder einzelne Mann dieser wahrhaft - Ar Lisse 5 von feinem die Erringung des ErGaislanu der Infankerist an der neue bedeutende Eroberung von 1 für die sowjetische sorgungsweg für die deutschen Truppen im Kaukasus über das Schwarze Meer weiter beträchtlich geöff rend also die Versorgungswege des Feindes auf den Ozeanen durch den hervorragenden Kampf unserer U=Boote immer schmaler werden, gestaltet sich das Nachschubproblem für die deutschen und verbündeten Truppen von Monat zu günstiger. Hierfür ist das Herz der Ohne die Bewäl Xampf um Stalingreb.— **" Dewbeis. tigung der überaus das Ringen um diese n“— ein sprechender Beweis. schwierigen Nachschude Die Härte der immer wie. Sie halten den bedeutend. Mosum Stalinlimmsten sei Stalinfür uns bieher nicht so e Kämpfe ist unvorstellber. Die der mue Entlastungsoperationen usgang der Schlacht für außero kau muß eingestehen, daß die deutsche Zange grad immer gefahrlicher wird. Am sch die Lage in Südosten der Stadt. Der Verlust würde die Sowjets sehr schwer tressen, obwohl man nicht etwa mit der Eroberung in zwei oder drei Tagen rechnen kann. Dafür sind die Kämpfe zu schwer. Der Feind wirft alles in den Kampf, was er an Menschen und Materialreserven nur heranschaffen kann. KE K. AAMAI "" Wührens sich dur beutschen und veroundeten Truppen Entscheidungen gefallen sind. Durch die trotzdem mit verbissener Tapferkeit durch das tiefgestaffelte Se Scue taue— g dunr den dur Moaiaun Nushauns an Woschest. a erdas 1 Armnee, in der es— keunzeichnend für die mili Wäh Lage— heißt:„Der Feind stürmt auf den alten Der Ring hielt jedem Ansturm stand Die schweren Kämpfe bei Stalingrog— Große Zohl von Sawjetpanzerwagen vernichtet Wellen dombardiert AI Sisssen KUG Sm in Besitz. Rac Mesaahme elinnst huelc Mlacssicen eer sheften Bülbreshn din due ppe gegen eine nohm üe uuch Brechen hartnäckig Slerhe mm 1n—in 1—. Hieisel wurven 10 ueiR einge salhltraichen Mamssus undurbühtdie Nordfronl zwischen Weien und Don harten Kämpfen eb. Der Jeind vertor dei nördlich und nordwestlich Stalingrubs 19 wagen, die vorwiegend von molerisierten kampfwageneinheiten vernichtel wurben. Im Südteil von Stalingrad drangen rumänische Truppen in eine zu einem Stützpunkt befestigte Ortschaft ein und konnten den gewonnenen Geländegewinn gegen verzweifelte Gegenstöße des Feindes halten. An einer Bahnlinie blieb der Angriff eines verstärkten bolschewistischen Infanterie=Regiments im Abwehrfeuer der deu unter schweren Verlusten für den Feind liegen. Wer= Verlustreiche Kämpfe für General Alexander. Römische Angaden über die Gefechte bei Ei Alame hn. Rom, 7. Septemder. In Aegypten hat sich die fechtstätigkeit, wie in Rom bekannt wird, nach einem zen Stillstand der Bodenoperationen auf den Mittelabschnitt der Front von El Alamein verlagert. Von dem Gefecht, das dort am Sonntag stattfand und im italienischen Wehrmachtbericht erwähnt wird, hat der englische Nachrichtendienst bisher keine Notiz genommen, da es für die Truppen Alexanders und Montgomerys wieder verlustreich verlief. In ven zustandigen romischen Kreisen wird zusammenfassend betont, daß die Operationen in der vorigen Woche ihr Ziel voll erreicht hätten. Es habe sich um einen Vorstoß stärkerer deutsch=stalsenischer Kräfte gehandelt, der den Zweck verfolgt habe, die Feindstellungen abzutasten und die Reaktionsfähigkeit der Engländer zu erproben. Der Feind habe nicht nur im Südabschnitt, sondern auch an der Küste beträchtliche Verluste erlitten. meer zu stören, erfährt man aus der Achse auf der Höhe der e für die Beeinträt Anfar= che Front hütten gungen erfahren. Es zur Annahme, daß die nahme, daß die Versorpageigrr er Ablentmgern in Aepphn unb b ber OhmenAEAMAPE gen Kampfpause nan wu der zufriebensteuens Ifl. 20 Lustalerme an einem Tag Bericht berichtet ein brit Malta. Die 250. Im„Daily Telegraph“ und öster am Tage oft nicht, ob das Healen warnung bedeute. r Matrose von seinen Erlednissen auf ∆ Giamahner har Bufel hätten fait Rin Wihmn gchalt. Brantiernel werde Alarm gegeben, und man wißse Erie Man müsse doch eigentlich glauben, daß die körperlichen und fetlischen Leiden der„Malteser das Maß des Erträglichen übersteigen. Aber, so erklärt der Brite zonisch=brutak, die Malteser hertzahälge 6) in die brittsche abb eine Dovers Kai=Anlagen schwer beschädigt c Tainsen a sbonischen Kampftageungen dombardtert Dover mit beiliger wurden Stahtr Wie das Oberkommando der leichte von Kalibers an re Bomben ins Ziel. Die Kaianlagen und mehrere Gebäudeblocks am en. r F l a k a b w e h r i h r e n stark beschädigt and schwer getroffe zeuge eine größere Hafenstadt an der englischen Nororante sowie militärische Anlagen in Mittelengland mit Sprengund Brandbomben In der vergangenen Nacht durchbrachen deutsche Kampfflugzeuge die Flak= und Ballonsperren des Hafengebiets von Sunderland. Spreng= und Brandbomben detonierten in mehreren Schiffswerften wurden wehrwirtschaftliche Anlagen innerhalb d diets getroffen und eine größere Anzahl nuerhei von Bränden Außerdem des Stadtgevom AusDas ist Wir haben schon oft solche Parolen gehört. Genutzt haben sie nichts. Die deutschen Soldaten brechen jeden Widersand. Daher sind die Sowjets gezwungen, immer wieder Hife von außen her zu sordern, wie es jetzt der jüdische Sowjetbotschafter Maitko in London bei einer Veranstaltung der sogenannten„Rußlandhilfe“ getan hat.„Wir kämpfen hart und haben große Verlufte", erklärte er, um dann fortzufahren, die Engländer sollten eine große Luftoffensioe gegen Deutschland eröffnen.„Bombardiert Nazi=Deutschland! Bombardiert es bei Tag und bei Nacht!“ Dies sei, so meinte Maiscy, eine der wichtigsten Aufgaben in diesem Kriege. Von einer zweiten Front auf dem Lande der sowjetische Botschafter bezeichnenderweise nicht geDas Abenteuer von Dieppe log ihm noch im die Forder Er beschränkte sich daher auf die Forderung nach isen. Die Bombenabwürfe auf deutsche Kulturund Ziotistätten können jedoch den Sowfets keine entscheidende milttärische Entlastung bringen, und was die Nebenabsicht der Briten anlangt, durch ihre Terrorflüge die Moral der deutschen Bevölkerung zu untergraben, so werden sie sich sihen von der gegenteiligen Wirtung überzeugt haven. Die Frunk, die pum Krago=Winterpzisonment 1941/42 Aber 123 Millionen Mark allein aus ihrem Wehrsold beiihrem Wehrsold H LaEFE LLSP gus-hhma. Hais gesteuert uns damn der Heilnal ein mitreißellder BII EE EEEI memes und ihrer Opferfreuvigren gegeven haben. Wir werden und KiniiEi laflm! Mirs ssimsshi. 1n emndet von ihnen nicht beschamen kansen! Was nonendig int, muß Das an die Göring=Aufruf deutsche Bevölkerung, un kommenden Winter den Verbrauch on Strom und Gas einzuschränken, um die Kriegswirtschaft zu entlasten. Joder einzelne prüfe daher genau und S I AuEi miin ann Dlis hmsti er dreses Gevol etunen tann. Der beul— hat selt 1990 hervorragende Leistunus A. Mre Wc h Rationen gehören. Erst jetzt und Rumänien auf dem Gebiet * Malhmid. Zer beihritten efogreicht Wege beschruten. Minister Funk meilte selbst in Bukarest. Wie wichtig derartige Abmachungen gerade im Kriege sind, bedarf keiner Unterstreichung. Um so selbstverständlicher ist es, daß wir auch im eigenen Lande mit dem noch zur Verfügung stehenden Material sparsam wirtschaften, vor allem auch mit Strom und Gas, die in erster Linie der Rüstung dienen sollen. Der entiduschte Vetter Von Werner Schuls, sich immer ernstere Gorgen um die Entwicklung der Produktionslage in den Vereinigten Staaten zu machen, deren Auswirkungen auf die Kriegsschauplätze der angelsächsisch=bolschewistischen Aklanz unvermeidbar sind. Während die Londoner Propaganda noch bis vor nicht allzu langer Zeit bie britische Bevölkerung mit Anpreisungen der unerschöpflichen amerikanischen Rüstungsproduktion über die Mißerfolge der britischen Kriegführung hinzutrösten versuchte, sieht sie sich jetzt gezwungen, einzugestehen, daß die Möglichkeiten Amerikos viel begrenzter sind, als man es sich je vorgestellt hatte. Die politischen Schwierigkeiten Washingtons tragen ebenfalls nicht zur Beruhigung der britischen Gemüter bei und die bekannte englische Wochenschrift„Tablet“ erklärt in ihrer letzten Ausgabe ganz unverhüllt, daß„das politische Bild Amerikas EIMFMMAMZEN I ET ales anbere ais erfreulich und vertraueneinfingenn sei und daß man Roosevelt in semem eigenen ausgiebig als einen„falschen Propheter“ Die Londoner„Times“, die in ihrem Urteil den Beteinigten Staaten gegenüber bishet von äußerster Vorsicht war und vor jeder noch so leichten Kriik zurückscheute, 551— lohn Lasah. Ills MashsaA1 b S.n mminuaten halt es segt bereits für angebracht, den Druen anzuraten, die Rüstungsproduktion Amerikas„sehr aufmerksam und kühl aus der Perspektive zu betrachten“. Bedauernd stellt das Londoner Blatt fest, daß die Vorwärtsbewegung der amerikanischen Kriegsanstrengungen„durchaus nicht gleichmäßig vor sich gegangen“ ist. Die Arbeiten in den neuen Tehehn und Shifoenechen de 16 in Bulben beieten. u— so hebt„Times“ hervor— abgebrochen werden müssen, da nicht genug Material zn ihrer Durchführung vorhanden war und sie nach der Fertigstellung wegen RohUeberall in den UISA, beklagt man sich bitter über den erschreckenden Mangel an Zusammenarheit und Planung der Kriegsorganisation, gibt das britische Blatt weiter zu — in den der ganz darüber klar, daß meder nierung noch eine allgemein dundun.. die herannahende Inflation aufhalten hann, solange die Regierung— ob sie will oder nicht— dazu gezwungen ist, den Geldumlauf ständig zu erhöhen. Der Egoiamus der einzelnen Klassen, denen man den Krieg als ein Geschäft ankündigte und die heute auf diesem Geschäft bestehen, de „Durch Worte, Taten und Heiraten“. die oech. Bern, 7. Septemder. Die amerikanische Zeitschrifresse glaubt, in ihrer Haltung immer weniger Rücksicht müssen. er die amerikanische Festsetzung treffen n englischen Kriegspartner nehmen zu müssen. rungen über die emerikanische Festsetzung in eng— Kolonien treffen mit Vorwürfen Auftraliens an Londoner Adresse allender, als viele der amerikanischen Zeitschriftenltzisten enge Beziehungen zum Weißen Haus in sington unterhalten. Alle Entlastungsangriffe abgewiesen Weiterer Bodengewinn vor Stalingrag— Erfolgreiche Kampfhandlungen am Ladogasse Aus dem Führe Oberkommando der Wie du tlge tier, 7. September. Das Sondermeldung Rowe Beute ist noch nicht zu der Schlucht u deutsche und rumänische eiter Boden. Der erz gibt bekannt: bekanntgegeben, ist die tt er, tette der nach dem Fall von hwarzmeerflotte nöch write, Deutoteiung Waffenerfolg errungen, Die Stalin in erneuerte unter#. — Funzerverbände seine schweren von Norden gegen die deutsche. Angriffe wurden blutig abewielen und 103 seindliche Panzer vernichtet. nzer und motorisierte Insanterie=Div““ eidender Antel. Tag und Rachtez anterhieran Bauzer vern Divisionen, Wbenden Bniel. Tao= und Bachangeftie denr Prstim Varlans der Racht Flauolähe apmirte der bombardiert. Medon warden zum Teil im Gegegenstoß abg wurden lich Möslan somte der Rachk Südlich des IImensees scheiterten Botliche mislen. Am WTn Ser Dib Festsetzung der USA. in Australien— Aufschlußreicher Bericht der Zeitschrift„Life“ gewann. In satter Breite wird vort darüber berichtet, wie aufgebracht die australische Oeffentlichkeit über England ist, von dem sie sich verraten kühlt. Australien habe für seine Treue gegenüber England, seine Geldaufwendungen, seine Truppen und Kriegsmateriallieferungen darauf gedaut, am Tage, wo dies notwendig sein sollte, den Schutz Englands zu erhalten. Als der Beschützer seinen Verpflichtungen nicht habe nachkommen können, seien Loyulität und alle anderen Bande gegenüber dem britischen Mutterlande auf eine harte Probe gestellt worden. Das bedeute aber nicht, so schreibt Browu, daß Australien jetzt bereit sei, den Strang nach England abzuschneiden. Man spreche aber von einer Bindung an die USA. Diese Meinungen seien für den Augenblick mehr das Ergednis von Bitterkeit, Enttäuschung und Furcht, doch durch „Worte, Taten und Heiraten drücken die Amerikaner Australien bereits ihren Stempel auf“. Er weist darauf hin, daß mit Ausnahme des„Sidney Morning Herald“ . edbungen den Amerkante er einen weiteren sehen möchte. Daß H. der Australier Nachkommen von Iren und nicht von Engländern sind, wird von ihm natürlich auch unterstrichen. Viele australische Politiker werden als englandseindlich bezeichnet. Zugegeben wird in der Reportage, daß die zahlreichen Schilderung der Reiseeindrücke, die ein New=Deal=Mitin VorderZeitschrift Brown eine dieser in Australien und vernichtet. Die Sowjets hierbel über 1299 Lote. Auf dem Ladogasee durch Bombeutreffer ein Bewacher und ein enkt, ein weiterer Bewacher und drei idigt. Im mittleren Abschnitt der Frout in Aegypten Win de Veicnr Petichrut eer eit. e Gesctne con liche Krüfte eingeschlossen un verloren hierbei über 1 200 wurden durch, Bombentreffe: Aier Sche Mötues gebrate. wirkungslosen. Tageostörflügen en Verbände der beitischen Luftwasse in der verzenen Nacht Westdeutschland an. Die Zivilberölsehatte Verluste. In Wohnvierteln mehrerer Orte, allem in Duioburg, entstanden Sach= und Gebäude. chäden. Nach bisherigen Meldungen wurden 11 der Bez. gebtete. A Se e ee Pet un Mitteleugland sowie Hasenanlagen an der englischen Nordostküste mit Bomben schweren Kalibers. In der Nacht bombardierten Kampfflugzeuge Werstanlagen in Sunderlaud; zahlreiche Explestonen wurden 247. is Geleitzügen und in von Amerika, im Atlantik Afrika in harten Nämpfen 17 Schiffe mit zulammen 103000 BNT. Heiraten und Freundschaften zwischen amerikanischen Soldaten und Australierinnen den Grundstock für Spannungen bilden. Auch die Siths in vollem Aufruhr Bloßer 200 Engländer gelbtel. Bangkok, 7. September. Nach Nachrichten, die aus Jndien hier eingetroffen sind, befinden sich in der beitischI.AM Breuin: Tlapbichab nun in 4— Moisges Prosig Paseiges fur in Som Julsicugaut Patiola die Siths im hellen Anfruhr. Es sind schon mehrere Bahnllaten gesprengt und biober 200 Engländer gelötel 2 Mill iese Nachrichten wirken um so überraschender, als der illionen Köpfe starke Volksstamm der Sikhs bisher „— en des stampt ster 65 als prodritisch galt und zum großen Teil die Soldaten des britisch=indischen Heeres stellte. Im jetzigen Freiheitsk haben aber auch die Siths erkannt, daß jede militä Dienstleistung für England Verrat am indischen Volke und daß die ganz.„Kraft des Landes zur Frreichung„ une dan dir hulige„Ktuft des Culices gu. Errel Unabhängigkeit eingesetzt werden muß. Daß die e. grhe pel ubeben hoben, bebenbt dnem voon soprten hlag für die englische Herrschaft. rd. Lissaden, 7. Morgen des Montags wieder bekanntes Flugzeug hatte sich,#wie lautbarung heißt, von Osten der amerikanischen Danmase a-f.— seilhen er. Neuyoer hatte am frühen einmal Fliegergfarm. Ein unewie es in der imtlichen Vernähert. Det dauerte nur burze Zeit. 1 14 11 Onen jede innere Bindung zu dem Krieg ihres Präsidenten gesunde nationale Lohnpolitik nicht nur sondern Überhaupt unmöglich.: As ist die wirklich unterrichteten Briten heute die Lage betrachten, huch wenn sie noch zurückschrecken, dem beittschen Volk die volle Wahrei über seinen Bundesgenossen einzugestehen. Bezeichnend g, daß der Berichtrrsatter des„Daily Expres“# eupork, C. B. R. Thompfen, in einem Kabelbericht an ein Blatt auch schön von emem Wandel des äußeren Aufretens Roosevelts spricht. Die selbstsicheren und prahlerischen Witze und Gesten des amerikanischen Kriegstreiber= präsidenten sind, so meint er, in den letzten Wochen weitgehend verschwunden. Roosevelt sei sehr ernst geworden und gestehe wohl oder übel ein, daß man bisher in den Vereinigten Staaten viele Fehler gemacht habe und viele Versäumnisse beflagen müsse.: Eine solche Erkenntnis des bisher so selbstzufriedenen, großsprechertschen USA.=Präsidenten— sofern sie wirklich vorhanden sein sollte,— genügt jedoch nicht, den in den Sumpf gefahrenen amerikanischen Kriegskarren wieder flott zu machen. Rogsevelt ist heute, wie der britische Journalist umfreiwilligerwesse, aber um so überzeugender darlegt, der Gefangene jener über Nacht aus dem Boden geschossenen Kriegsbürokratie, in der er sich persönlich eine politische Avantgarde zu schaffen gedachte, und die nun ein unüberwindliches Hemmnis für eine Vereinheitlichung der Kriegführung und Kriegsanstrengungen geworden ist. G. V. R. Thompsen verrät, daß man in ganz Amerika schon über diese Bürokratie Spottlieder singe, sich tatsächlich aber nicht von ihr befreien könne. In allen Staaten erzähle man sich folgenden, im Grunde sehr bitteren Scherz: Ein USA.= Fabrikant bekam den Auftrag, der Rüstungsindustrie beschleunigt 5 Kilo eines besonderen Rohstoffes zu liefern. Der Schriftwechsel, der ihm aus diesem Auftrag mit der Washingtoner Bürokcatie erwuchs und Monate in Anspruch nahm, wog schließlich— ohne daß der Auftrag zur Erledigung kam—.20 Kilo! Scherze sind sehr oft politische Symptome—„„ Auch„Manchester Guardian" befürchtete, daß es sich bei der Stimmung in Amerika heute nicht mehr nur um eine ungefährliche Kritik handelt.„Aufmerksame Beobachter der amerikanischen Politik“, so kabelt der Korrespondent des „Manchester Guardian“ seinem Blatt als wenig erfreuliche Voraussage für die Zukunft,„befürchten sehr ernstlich, daß die demokratische Partei bei den Novemberwahlen die Kontrolle des Kongresses verlieren könne oder daß der Rosevelt feindlich gesinnte Teil der Demokraten mit den RepuAlle Energie für den Endsieg! Spark Gas und Staam:— Ein Autruf des Reichsmarschalls Mieschreser 92. 1.25 Verlick, 7. Sepetmder. bat als Beauftragter für den stehenden Aufruf erlassen: Spart Strom und Gas! Strom und Gas sind unentbehrliche Hilfomittel für stschaft und Haushalt. Immer reichuns in den FriedensIndustrie, Landwirt licher und billiger wurden sie zeiten zur Verfügung gestellt. Jetzt sollen Strom und Gas vorweg der Rüktung dienen, denn sie gebraucht gewaltige Mengen davon. Für die Gewinnung der Nohstosfe der Rüstung in der Heimat wird Elektrizität und Gas in größtem Ausmaß eingesetzt. Diese Nohstoffe können wiederum nur mit Strom und Gas veredelt und zu Banze., Flugzeugen und sonstigen hochwertigen Waffen verarbeitet werden. Deshalb müssen alle, in erster Linie die Behörden und alle sonstigen Dienststellen, dann die Betriebe und ebenso die privaten Haushalte, sporsam damit umgehen. Deutsche Hausfrauen! Jede von euch kann durch freiwillige Einschränkung im Strom= und Gasverbrauch einen Beitrag für die Rüstung und damit für unseren Sieg leisten. Denkt daran, daß Strom und Gas ihr unnützen Leerwerden. Das bnis der schweren Arbeit des Bergmannes barf nicht dadurch verschwendet werden, daß ihr gedankenlos Licht brennen oder eure Rundfunkgercte laufen laßt und Warmmasser untzlos verbraucht. Wenn alle Haustranen mithelsen, wird durch bie kleinste Ersparnis in zelnen Haushält im ganzen viel erreicht. Männer und Frauen in den B könnt. jeder an leinem Arbeitspla vom Strom und Gas sorgen, wenn lauf bei den Maschinen ausschaltet, die Arbeit sorgfältig einteilt und die Geräte richtig bedient. Jeder einzelne soll mitdenken und mithelfen, dann wird für die Rüstung viel gewonnen. Deutsche Hausfrauen, Betriebsführer und Gefolgschaftemitgliedes! In den Ländern unserer Gognor sind überall Aktionen zur Einsparung von Strom und Gas im Gange, bei denen Zwang angewendet wird. Ich verlasse mich auf eure freiwillige Mitarbeit. Der Appell zur Einsichr und Hilfsbereitswaft des Deutschen wird auch hier genügen. Alle Energie für den Endsieg! gez. Göring Reichomarschall des Greßdeutschen Reiches. blikanern zusammen eine Koalition bilden werde, die start genug wäre, die Macht im Kongreß an sich zu reißen.“ Inzwischen aber führt der innere Machtkampf zwischen den zivilen und militärischen Stellen der Rüstungsproduktion zu immer neuen Zusammenstößen und Schwierigkeiten bei der Rohstoffverteilung und hemmt die Produktion. Der britische Traum von dem großen und starken Vetter jenseits des Kanals, der wie ein goldener Zauberprinz die Rettung aus jeder Nor bringen sollte, ist, das sieht man nun in England ein, ausgeträumt. Es ist die wenig angenehme Aufgabe der britischen Berichterstatter in den Vereinigten Staaten, jetzt tropfenweise ihren Landsleuten beizubringen, daß es keine goldenen Prinzen mehr auf dieser Erde gibt. Auch nicht in den USA. Englands Kanonenfutterpolitik im Frak Eine Abrechnung des von den Briten vertriebenen irakischen Ministerpräsidenten herrschaft zu 1, daß die N Berlin, 7. September. Zu der Meldung über den dieser Tage mit unüberbietbarem Hohn ausgeführten Telegrammaustausch zwischen Churchill und dem von England nach der blutigen Nieberschlagung des Freiheitskampfes im Jrak als Ministerpräsident eingesetzten" Nuri Said nimmt der von den Briten vertriebene rechtmäßige irakische Ministerpräsident Raschid Ali al Gailani in dem folgenden Artikel Stellung: Parallel zu den kriegerischen Entwicklungen im Osten d im besonderen zu dem raschen Vordringen der deutschen "„„ und verbündeten Streitkräfte lische Interesse für den Irak. Es war immer britische Art, neues Kanonenfutter für seine mörderische Habgier in der Welt zu suchen. Jetzt gilt es, nachdem England alles auf dem europäischen Kontinent verloren hat, und seine Hilfevölker eins nach dem anderen im Stiche ließ, auch den Jrak für die Verteidigung der britsichen impérialistischen Interessen einzuspannen. England glaubt dieses teuflische Vorhaben um so leichter verwirklichen zu können, je länger die Macht im Jrak zur Zeit in den Händen einiger englandhöriger Männer liegt, wie Nuri=As=Said und der Regent von Englands Gnaden Abdul Ilah. Im Rahmen dieses Propagandazuges wandte sich Churchill kürzlich in einer Botschaft an Nurj=As=Said, in der er seinem Bedauern Ausdruck gab, daß er nicht in der Lage war, Bagdad während seiner Reise nach Moskau besuchen zu ronnen. Nachdem er dem illegalen Ministerpräsidenten und dem Regenten sein Lob für ihre in den letzten 15 Monaten für englische, gegen die Rechte der Araber gerichtete Interessen geleistete Arbeit aussproch, kam er auf die Ernennung von General Sir Henry Maitland=Wilson zum neuen unabhängigen Kommandeur im Jrak und Iran zu sprechen. Zweifellos wollte sich Churchill durch diese Geste einen Weg zum Herzen der Iraker bahnen. Anscheinend hal er vergessen— wie die Engländer so manches gern vergessen— daß der Riß zwischen dem Jrak und England viel zu tief ist, um durch eine solche G##e überbrückt werden zu können. Das trakische Volk trägt heute noch das Trauerkleid um seine teuren Söhne, die ihr Leben für das Vaterland gaben, um es von der britischen Terrorherrschaft zu befreien. Es sind kaum vier Monate vergangen, daß die Nachricht von der Hinrichtung der drei Helden des irakischen Befreiungskrieges vom Mai vorigen Jahres die grabische Welt erschütterte. Was Churchill als eine Besserung der Lage im Jrak bezeichnet, sind wohl die serienweise veröffentlichten Listen, die die Namen derer tragen, die täglich auf englisches Betreiben von ihrer Arbeit ausscheiden und den Weg in die Konzentrationslager antreten müssen, wo heute Tausende von Vertretern aller Volksschichten auf die Stunde ihrer Befreiung warten. Oder etwa die tiefe Beunruhigung und die wuchtige Reaktaon, die die kürzlich von Nuri=As=Said gehaltene Ansprache auslöste, in der er von der beabsichtigten Beteiligung des Jraks am Kriege gegen die Achse sproch. Die Empörung im Volke führte zum Rücktritt eines Ministers und der drohenden Haltung des Generalstabschefs des Heeres, sowie zur Weigerung einer Division, nach dem Norden des Landes zwckes Manöverübungen abtransportiert zu werden in der Befürchtung, von dort aus für englische Zwecke eingesetzt zu werden. Die Lage im Jrak ist heute alles andere als„gebessert“ zu bezeichnen. Was die Antwort Nuri=As=Saids auf diese Botschaft Churchills betrifft, so erübrigt sich jede Aeußerung, denn von einem Verräter wie er, der während der bewaffneten nationalen Erhebung des Jraks als erster aus dem Lande vertrieben wurde und sich in englische Hände begab, um späten an der Spitze der englischen Truppen in den Jrak tung der Freiheit seines Vaterlandes Irak zur Knechzurückzukehren, ist alles Unwürdige und Verräterische zu erwarten. Der Verrat Englands an den Arabern ist zu einem Begriff britischen Wortbruchs geworden, und wie einmal ein englischer Sieg unsere Niederlage way so ist es der Wunsch eines jeden Arabecs, die englische Niederlage zu erleben, denn darin liegt unser Sieg. Der Irak hat im Mai vorigen Jahres sein letztes Wort durch die Waffen sprechen lassen. Er bleibt auch bei diesem Wort, bis alle Bestrebungen der Araber verwirklicht und ihre Selbständigkeit und Einigkeit Tatsache geworden sind. Neue britische Bluttat in einem indischen Gefängnis 30 „Leichtverletzte“ im Distriktsgefängnis bei Allghaboa— Streik auch bei den großen Kohlenbergwerken von lharia Bangkok, 7. September. Kaum hat sich die Welt von ihrem Entsetzen über die Niedermetzlung der indischen Freiheitskämpfer im Gefängnis von Dacca erholt, kommt eine ganz ähnliche Meldung aus Allahabad. In dem berühmten Distriktgefängnis von Naini bei Allahabad, wo schon in früheren Jahren Tausende von indischen Patrioten ihre Teilnahme an der Gandhi=Bewegung gebüßt haben, wo u. a. auch Nehru mehrfach eingekerkert gewesen ist, hat das Gefängnispersonal gegen Gefangene, die sich ihrer unwürdigen Behandlung nicht fügen wollten, zu Gummiknüppel und Schußwaffe gegriffen. Angeblich hat es diesmal nur 30„Leichtverletzte“ gegeben; wahrscheinlich ist wohl, daß man angesichts des verheerenden Eindrucks, den die Meldung aus Dacca in der ganzen Welt gemacht hat, es diesmal rätlich fand, zunächst nur mit einem Teitgeständnis herauszukommen.. In Dacco wie in der Allahabad handelt es sich bezeichnenderweise um Gefangene, die aus Bengalen dorthin geschafft worden waren. Die bengalische Jugend ist die fortscheittlichste Indiens und marschiert an der Spitze der Nationalbewegung; die Folge ist, daß sie seit Jahrzehnten unter einem System besonderer Notverordnungen schmachtete, und ihre aktivsten Vertreter der Gegenstand besonders scharfer britischer Terrormaßnahmen sind. Allmählich schließt sich die Kette der Streikmeldungen, die sich auf die gesamte indische Großindustrie beziehen. In voreiliger und unbegründeter Genugtuung über ein vermeintliches Nachlassen der Freihheitsbekundungen gab die englische Zensur nach und nach ihr Geheimnis preis, daß die Baumwollindustrie von Bombay, Ahmedabad, Indore, Madras, die Jute= und Rüstungsindustrie von Kalkutta, die Eisen= und Stahlindustrie von Maisur(Südindien und Orissa)(Tata=Werke), sowie eine Unzahl von Verkehrsbetrieben in allen Landesteilen vom politischen Streik erfaßt sind. Zuletzt endlich gelangt über englische Nachrichtenquellen auch die Tatsache ans Licht der Welt, daß der Streik auch auf die Kohlenbergwerke von Iharia(Orissa) übergegriffen hat. Dies ist begreiflich, denn Iharia liegt nicht weit von dem großen Rüstungsbetrieb der Firma Tata. Neun Zehntel der indischen Steinkohle wird in Iharia mit einer Belegschaft von 150000 Köpfen gewonnen, die aus den verschiedensten Teilen Indiens stammen, vor allem auch aus Bengalen, und daber politisch stark„infiziert“ sind. Vom sozialen Gesichtspunkt sind die unter englischer Regie stehenden Kohlenbergwerke dadurch bemerkenswert, daß dort weibliches Personal und Kinder in großer Zahl unter Tage beschäftigt werden. Daß eine Belegschaft, die den Segen der fremden Zivilisation in solcher Form kennengelernt hat, sich an den nationalistischen Demonstrationen beteiligt, kann nicht überraschen. Unter dem Druck der Straße „Dally Worker“ zum ersten Mole wieder erschienen. Berlin, 7. September. Am Montag ist, wie aus einer Reutermeldnug hervorgeht, die englische kommunistische Zeitung„Daily Worker" nach 19 Monaten Verbotszeit zum ersten Male wieder erschienen. In seiner Ausgabe stellt das Blatt, wie aus der Reutermeldung weiter ersichtlich ist, für seine zukünftige Arbeit ein Programm auf, das die Forderung nach sofortiger Eröffnung der zweiten Front enthält, eine Stärkung der Bündnisse der Vereinigten Nationen unterstreicht und die Wiederaufnahme der Verhandlungen mit Indien, dessen Recht auf eine nationale Regierung gefördert werden solle, verlangt. Wie erimerlich, hatte die britische Regierung unter dem Druck der Straße und nicht zuletzt auch auf Einwirkung des Sowjetdotschafters Maisky das Verbot dieser Zeitung aufheben mülsen. Wenn sich nun heute das Reuterbüro dazu herabläßt, dem Wiedererscheinen des„Daily Worker“ und seinem Programm Ausführungen zu widmen, dann ist das nur dem Bemühen zuzuschreiben, dem Blatt gezwungenermaßen zu bescheinigen, sich in der Verbotszeit zu einem anständigen Organ entwickelt zu haben. Es wäre auch peinlich, durch ein Totschweigen des Wiedererscheinens dieses Blattes indirekt einzugestehen, eine innerpolitische Niederlage erlitten zu haben. Was aber die britische Regierung von der wirklichen Politik, die der„Daily Worker“ auf sene Fahnen geschrieben hat, hält, hat sie zur Genüge in den Unterhausdebatten der letzten Monate vor Augen geführt. Indenstern in Bulgarien Ausgabe bevorstehend.— Kommissariat an der Arbeit. rd. Sofic, 7. September. Verschiedene Durchfühgegen Komrungsbestimmungen zu der neuen Verordnung die Juden wurden von dem neugegründeten missariat für Judenfragen bekanntgegeben. Personen üdischer Abstammung dürfen künftig nur noch in bestimmten Hotels und Gaststätten zweiter und dritter Klasse wohnen. In den nächsten Tagen wird mit der Ausgabe der jüdischen Abzeichen begonnen, und zwar müssen alle Personen jüdischer Abstammung ab 29. September den gelben Judenstern oder=kreis an der linken Brustseite tragen. Die äußere Kennzeichnung der jüdischen und gemischten Geschäfte und Unternehmen muß bis zum 18. September durchgeführt werden. Der heiße Kampf um Stalingrad: terie=Regichents, und Mese VoID. Bataillenskommandeur eziment. Fernze verlieh der Führer auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Lustwasse, Reichsmerschall Göring, das Rittertrenz des Eisernen Nreuzes an Feldwebel einem Jogdgeschwader. Dank und Anerkennung Der Reichsmarschall an Oberst Vormann und Hauptmann Druschel. Berlin, 7. September Reichsmarschall Göring richtete anläßlich der Verleihung des Eichenläubes zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberst Vormann, Kommodore eines Kampfgeschwaders, folgendes Glückwunschschreiben: „Lieber Vormann! Stolz und dankbar beglückwünsche ich Sie zu der von Ihnen vom Führer verliehenen hohen Tapferkeitsguszeichnung. Gie ist die verdiente Würdigung Ihrer Führungseigenschaften und beldenhaften Waffentaten, mit denen Sie als einer meiner bewährtesten Kampflleger in Polen und in Norwegen, im Kampf gegen die Westmächte wie gegen die Sowjetunion schlachtenentscheidende Erfolge errangen, die Ihnen bei weiterem beispielhaftem Einsatz an der Spitze Ihres siegreichen Geschwaders in alle Zukunft treu bleiben mögen.“ Dem Gruppenkommodore eines an der Ostfront eingesetzten Schlachtgeschwaders, Hauptmann Druschel, sandte der Reichsmarschall aus dem gleichen Anlaß das folgende Schreiben: „Lieber Druschel! Ihre stolzen Erfolge als Schlachtflieger hat der Führer durch Verleihung des Eichenlaubes zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes gewürdigt. In Polen, im Westen, auf dem Balkan haben Sie durch Ihren heldenhaften Einsatz den Feind in der Luft und vor allem auf der Erde vernichtend getroffen. Ich beglückwünsche Sie dankbar und voll Freude zu der hohen Tapferkeitsauszeichnung und spreche Ihnen für Ihre hervorragenden Leistungen meine besondere Anerkennung aus.“ Erfolgreiche Lusttätigkeit an der ägyptischen Front Berlin, 7. September. Nach Mitteilung des Oberkommandos der Wehrmacht wurden am Sonntag an der ägyptischen Front britische Artilleriestellungen von leichten deutschen Kampf= und Sturzkampfflugzeugen in mehreren Wellen angegriffen. Volltreffer brachten mehrere Geschütze zum Schweigen. Auch seindliche Panzer= und Kraftfahrzeugansammlungen waren wiederholten deutschen Luftangriffen ausgesetzt. Nach den Bombenwürfen entstanden ausgedehnte Brände. Der Wüstenflugplatz von Burg el Arab wurde mit Bomben schweren Kalibers belegt, die in den Flugplatzanlagen und abgestellten Flugzeugen beträchtliche Schäden anrichteten. Der Luftraum über der ägyptischen Front wurde am Sonntag von deutschen Jägern erfolgreich gesichert. In Luftkämpfen fielen 15 britische Flugzeuge den deutschen Jägern zum Opfer. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt. Von deutschen Armeen eingekreist Deutsche Flogzeuge unbestrittene Herren zwischen Don und Wolga Von Kriegsberichter Kurt Teege. Das große und harte Ringen um den Raum echen Den und Welga gent seinem Ende entgegen. machen die Belschewisten verzwellelte Versuche, u— den Ansturm des deutschen Heeres enfzuhalten, aber es gelingt ihnen nicht. Stallngrad ist seit Stunden ven deuischen Armeen eingekreist. Ein koster Ring lst ven der Landselte her um Stalingred gelegt, im Oeten aber echiebt eich der breite Strem zwischen die Stadt und das im Augenblick vielleicht nech Rettung verspreehende jenseitige Uler. (PK.) Die deutschen Flugzeuge sind die unbestrittenen Herren zwischen Don und Wolga. Harte Einsätze waren notwendig, um diesen Vorteil zu erringen. Immer wieder slogen die Kampfgeschwader, die Sturzkampfflieger, Zerstörer und Jäger nach Osten. Ohne Pause stürzten sie sich auf den Feind, der hier eine Flak aufgefahren hatte, wie noch an keiner anderen Stelle in diesem Kriege. Bombe auf Bombe hagelt auf die Verteidigungslinien und Batterien. Im Tiefflug werden sie angegriffen und vernichtet. Unsere Jäger schossen ein Flugzeug nach dem anderen in großen Luftschlachten ab. Meter um Meter den Sowjeis entrissen. Das bolschewistische Verteidigungssystem wurde durch die Luftwaffe zerstört, die in treuer Verbundenheit mit dem Heer einem sich hartnäckig zur Wehr setzenden Gegner Meter um Meter entreißen mußte. So wurde der Infanterie und den Panzern der Weg geebnet, der sie schließlich bis an Stalingrad heranführte. Noch ist der Kampf nicht beendet. Die Bolschewisten haben aber sich zurückziehen müssen und find nun eingekreist, einmal in Stalingrad selbst, dann aber noch in einem weiten Gebiet, das sich von der Wolga bis fast zum Don hinzieht. Noch im Morgengrauen waren wir zum ersten Male über der Front und sahen, wie sich über Nacht der Ring geschlossen und um Stalingrad gelegt hatte. Ueberall dort, wa wir gestern noch Angriffe und Feldstellungen bombardiert hatten, standen jetzt deutsche-Truppen und Fahrzeuge. Von dem grauen Boden leuchtete das Rot der ausgebreiteten Erkennungsfahnen zu uns herauf. Weit vorgetrieben bis an den westlichen Stadtrand von Stalingrad waren um diese Zeit schon die deutschen Panzerspitzen. Erfokgreiche Kämpfe im Südteil der Ostfront Weiterer Bodengewinn an der Terek-Fronr— Zum Fall von Noworossijsk Stellungen an. Sämtliche Gegenangriffe brachen im Feuer der zusammengefaßten Waffen unter blutigen Verlusten für den Feind zusammen. Die sich hieraus ergebenden Rückzugsbewegungen der Bolschewisten wurde von deutschen Zerstörerflugzeugen in mehreren Wellen während des gestrigen Tages mit starker Wirkung angegriffen. Zahlreiche Troßfahrzeuge und Lastkraftwagen blieben brennend aus den Straßen liegen. Die Kämpfe im Kaukasusgebirge halten weiter an. Das Gebirgsgelände und schlechte Wegeverhältnisse stellen an die Marschleistungen der Insanterie, sowie die Zugleistungen von Pferd und Kraftfahrzeugen höchste Anforderungen. Munitionswagen müssen meist zehnspännig, Geschütze zwölfund sec zehnspännig hochgezogen werden. Dabei müssen die Infanteristen mit in die Speichen greisen, damit die Hindernisse überwunden werden können. An der Terek=Front gewann der deutsche Angriff nach Brechen hartnäckigen feindlichen Widerstandes weiter an Boden. Der Feind verteidigte sich mit starker Artillerie in tiefgegliederten Stellungen. Ein ———„"„ Berlin, 7. September. Zu den Kämpfen auf der KubanHalbinsel und im Kaukasusgebiet teilt das Oberkommando der Wehrmacht ergänzend mit: Auf der Taman=Halbinsel wurde die Säuberung des Gefechtsfeldes von versprengten Feindresten beenbet. Die Beutezahlen erhöhten sich nach bisher vorliegenden Meldungen auf 51 Geschütze, 76 Lastkraftwagen, 10 Traktoren, mehrere Feldküchen, zahlreiche Maschinengewehre leichter und schwerer Art, viele Handfeuerwaffen, Munition und sonstiges Kriegsgerät. Der Verlust der Seefestung Noworossifsk ist für die Bolschewisten ein schwerer Schlag. Nachdem die Krimhäsen, vor allem Sewastopol, dem Feind nicht mehr zur Verfügung standen, gewann Nowarossifsk als Kriegs= und Handelshafen an Bedeutung. Dazu beherbergte die Stadt in ihren Mauern eine umfangreiche, überaus wichtige Rüstungsindustrie, in der namentlich Geschütze aller Art, wichtige Granatwerfer. Munition und Kraftfahrzeuge hergestellt wurden. Es ist daher nicht zu verwundern, daß die Bolschewisten verzweifelte Gegenangriffe darchführten, um die Stadt wieder in ihren Besitz zu bringen. Unter rücksichslosem Einsatz von Truppen aller Art rannte der Feind gegen die deutschen Entlastungsvorstoß, den die bolschewistische Infanterie, von 40 Panzerkampfwagen unterstützt, durchführte, wurde abgewiesen. Der Feind verlor dabei zehn Panzerkampfwagen. Ju 88 bahnen der Infanterie den Weg. Jedes Haus unten ist eine Festung. Sie zu vernichten ist unsere Aufgabe. Nur wenige hundert Meter vor den angreifenden deutschen Truppen stürzen wir mit unserer Ju 88 und werfen die Bomben in die seindlichen Verteidigungsstellungen. Staub geht hoch; da auch ein dicker schwarzer Rauchpilz: eine Bombe saß mitten in einem Schuppen, in dem Benzin lagerte, das nun in die Luft geflogen ist. Reden uns und hinter uns setzen andere Flugzeuge zum Sturz an, um ihre Lasten abzuwerfen. Gern bätten wir bei aufgehender Sonne noch einige Kurven gedreht, um dieses einmalige Schauspiel des deutschen Angriffs auf Stalingrad noch stärker mitzuerleben. Aber die Zeit Drängt, jede Minute ist kostbar. Keinen Augenblick dürfen die Bolschewisten zur Ruhe kommen. Auf dem Flugplatz wartet man bereits auf uns. Während wir schnell einen Schluck heißen Kaffee zu uns nehmen, werden unsere Vögel schon wieder beladen und betankt. Alle arbeiten mit Hochdruck. Wir wissen, es geht dem Ende der Schlacht und unserem Sieg entgegen. Panseraufmarech der Sewjets serschmettert. Wieder sind wir über der vordersten Linie. Sie hat sich hier bereits weiter nach Osten vorgeschoben. Das Ziel wird ausgemacht, die Bomben fallen. Das gleiche Bild wie beim ersten Anflug. Noch schnell ein paar Feuerstöße aus den Bordwaffen, dann geht es zurück zum Einsatzhafen. In den Vormittagsstunden versuchen die Bolschewisten mit über bundert schweren Panzern die Flanke unserer Truppen bei Stalingrad einzudrücken. Durch die Sprengwolken der leichten Flak stoßen wir nach unten. In den holschewistischen Angriff hinein fallen hier unsere Lasten. Der Angriff des Feindes ist zunichte gemacht. Seine bereitgestellten Kräfte sind aufgerieben oder haben sich zurückziehen müssen. Heiß brennt die Sonne, als wir am frühen Nachmittag erneut starten. Die Spitzen der deutschen Truppen stehen bereits am Stadtrand von Stalingrad. Wir fliegen bis zur Mitte des Stromes und kurven von dort auf das Zentrum mit den hohen Gebäuden und dem großen Platz ein. Unten lodern Brände. Ruinen ragen gegen den Himmel. Die Flak schießt. Wir **„„„„ ne mußten wir uns fliegen und einen ausgiebigen Blick auf Stalingrad zu werfen. Hart wird im Augenblick noch unter uns gekämpft, genau so hart und schwer wie an all den vorangegangenen gen. Nun aber stehen wir vor dem Ziel. Rurnen ragen gegen den Himmel. Die Flar schießt. schenken ihr kaum Beachtung. Vor zwei Tagen mußten uns noch durch sie hindurchschlängeln, heute kann sie nicht mehr daran hindern, quer über die Stadt zu flie Gefecht an der Aegyptenfront Schwere brisische Verluste.— Feindliches A-Booi versenkt. Rom, 7. September. Der italienische Wehrmachtbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut: Ju Abschamn Aillr der Aegppirafronl kam e gestern zu einem Gesechl, in dem dem Gegner empfindliche Verluste beigebrucht wurden. In Luftkämpfen wurden 15 Flugzeuge von deutschen Jägern, zwei von Ilakbatterien von Landeinheiten abgeschossen. Ein weiteres Ilugzeug wurde von der Abwehr von Todruk gekrossen und stärzte bei Daroid ab. Ueber Spra(Cykladen) wurden drei seindliche BombenEkase Milleime—n än n Sasm Aitkeren Aineimerr Nrachr der einem Angan um einen unserer Geleilzüge die sofert einsehzende Abwehr der beglestenden Jahrzeuge vier englische Terpedoflugzeuge zum Absturz. Die Ilngzeuge stürzten las Meer. en auferen Itor Vitaminisierte Lebensmittel Der. Reichsminister des Innern und der Reichsernährungsminister haben eine gemeinsame Verordnung über vitaminisierte Lebensmittel erlassen, die am 1. Oktober 1942 in Kraft tritt. Lebenamittel, deren Vitamingehalt ganz oder teilweise, auf einem Zusatz von natürlichen oder synthetischen Vitaminen oder von besonders Litaminreichen Stoffen oder auf der Anwendung von chemischen, physikalischen oder biologischen Verfahren beruht— vitamtnisierte Lebensmittel— dürfen hierach mit einem Hinweis auf ihren Bitamingehalt nur dann verkauft oder int den erkehr gebracht werden, wenn sie beim Reichsgesundheitsamt angemeldet worden sind. Der Reichsinnenminister ist ermächtigt, den Verkehr mit vitaminisierten Lebensmitteln bestimmter Art allgemein oder im Einzelfall zu untersagen oder zu beschränken. Vitaminisierte Lebensmittel dürfen ferner nur in Packungen oder Behältnissen feilgehalten oder in den Verkehr gebracht werden, auf denen die durch chemische, physikalische oder biologische Verfahren erzeugten Zitamine nach ihrer Art, die zugesetzten Vitamine nach Art und Menge, außerdem in allen Fällen der Name oder die Firma des Herstellers sowie Ort, Monat und Jahr der Herstellung deutlich sichtbar angegeben sind. Besprechungen für Werkscharführer. Am Dienstag, 8. September, 17.15 Uhr, finden in Dermold im„Haus der Deutschen Arbeit“(Schulungsraum); am Mittwoch, 9. September, 17.30 Uhr, in Lage im Hotel„Alter Keller“(Schulungsraum); am Donnerstag, 10. September, im Lemgo. 18.00 Uhr, im Gasthof„Blitzkrug“, Werkscharführer=Besprechungen statt. Es ist Pflicht aller Werkscharführer und WerkfrauenDie gefährliche Tollkirsche. Ein neuerlicher Todesfall durch den Genuß von Tollkirschen erinnert an die Gefährlichkeit dieser lockenden Frucht. Eine Frau befand sich mit ihren Kindern beim Beerensuchen. Die Kinder— im Alter von 4 und 6 Jahren— fanden Tollkirschen und verzehrten sie, ohne daß die Mutter es bemerkte. Das jüngere Kind mußte sich bald nach dem Genuß der giftigen Beeren erbrechen und konnte ährend das gerettet werden, während das 6jährige Kind stard. Drei 49 000=RM.=Gewinne und 500 000=RM.=Prämie. von je 500000 RM. der Nummer zugeschlagen. Die Lose wurden in Achtelteilung ausgegeben. Der Rundfunk am Dienstag, 8. September Reichsprogramm: Adolf Steiner spielt mit Margott Jahnen Griegs Cello=Sonate von 11.00 bis 11.80 Uhr. Overnsendung von 16 bis 17 Uhr. Volkstümliche Sing= und Spielmusik von 20.20 bis 21 Uhr. JobannStrauß=Konzert als Aufnahme aus den Salzburger Festspielen von 21 bis 22 Uhr. Deutschlandsender: Werke von Trunk, Richard Strauß, Kranz Liszt, Hugo Wolf u. a. von 17.15 bis 18.30 Uhr. Unterhaltsames Orchesterkonzert von 20.15 bis 21 Uhr. Tänzerische Musik unserer Zeit von 21 bis 22 Uhr. Unsere Glückwunschecke Mmmmmm Das 75. Lebensjahr vollenden am heutigen Dienstag der Rentner Gustav Rößling, Detmold, Feldstraße 39, und der Salzsieder August Wehmeier, Bad Salzuflen; das gleiche Alter erreichte am Sonntag Frau Witwe Amalie Dux aus Reelkirchen; ferner wird Frau Minna Wieneke, Detmold, Meiersjelder Straße 21, heute 70 Jahre alt. Wir gratulieren! Mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Für hervorragende Tapferkeit im Osten wurde der Unteroffizier August Hausmann aus Kleinenmarpe mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet; ferner erhielten das Eiserne Kreuz 2. Klasse der Obergefreite Rudolf Kötter aus Oesterholz, der Obergefreite Rudolf Kirmöller aus Heidenoldendorf, und der Gefreite Willi Obermeier aus Blomberg. Unsere herzlichsten Glückwünsche! h. morgen früh Mond-Aufgang 3.40(C Mond-Untergeng 18.38 Ehestandsdarleben im Kriege Neue Auweisungen des Reichösinanzministers Der Reichsfinanzminister hat durch einen neuen Grlaß wichtige Kriegserleichterungen für die Ehestandedarlehen gewährt. Nach einer bestehenden Anordnung ist die Bewilligung des Ehestandsdarlehens zu überrrüfen und gegebenenfalls zu widerrufen, wenn ein Ehestandsdarlehen drei Monate nach der Bewilligung nicht in Anspruch genommen worden ist. Bei dem kriegsbedingten Mangel an Möbeln und angesichts der Unmöglichkeit, während des Krieges dem„Wohnungsdefizit wirksam zu Leibe gehen, werden die Finanzämter gegenüber dieser Drei=Monatsfrist großzügig verfahren. Nur Nun sind in der letzten Zeit bei den Finanzämtern. besonders der luftgefährdeten Gebiete, viele Anträge eingegangen, die Aushändigung der Bedarfsdeckungsscheine bis zur Beendigung des Krieges oder bis zur Entlassung des Ehemanns aus dem Wehrdienst zurückzustellen. Diese Anträge hängen ebenfalls mit den erwähnten kriegsbedingten Mangelerscheinungen zusammen, die die erwünschte Verwertung der Bedarfsdeckungsscheine nicht immer gestatten. Darüber hinaus erstreben diese Anträge aber auch eine Sicherstellung der Bedarfsdeckungsscheine vor dem Verlust durch feindliche Fliegerangriffe. Denn es ist an sich— mangels ordnungsmäßiger Nachweismöglichkeit von Bedarfsdeckungoscheinen, die durch verlorengegangen,#a###icht,vorgesehen. Der Bei — der Er fina orengega nzministe ter hat sich einverstanden erklärt, daß Ausbewährungsantrügen durch die Finanzämter entsprochen wird. Bereits ausgegebene Bedarfsdeckungsscheine können nicht zurückgenommen werden. Aber auch hierdurch ist eine Schädigung nicht zu befürchten, weil die Verwendung der Bedarfodeckungsscheine nicht an eine Frist und innerhalb des Deutschen Reiches auch nicht an örtliche Grenzen gebunden ist. Den Anträgen, die Tilgung der Ehestandsdarlehen bis zur Verwendung der Bedarfedeckungsscheine auszusetzen, kann grundsätzlich nicht entsprochen werden. Es bestehen aber schon besondere Erleichterungen für Söldaten und ihre Familien, Bei Einberufenen nämlich brauchen Ehestandodarlehen dann und solange nicht getilgt werden, wie die Familie Familienunterhalt bekommt. Ein enksprechender Antrag ist in diesen Fällen bei dem zuständigen Finanz= amt einzureichen. Trotz Unterbrechung der Tilgung werden aber selbstverständlich auch in dieser Zeit die anteilmäßigen Kürzungen des Ehestanddarlehen bei Geburten gewährt. Beim Tode von Soldaten wird der Rest des Ehekandsdarlehens ohne weiteres erlassen, wenn aus der Ehe Kinder hervorgegangen sind. Ist das nicht der Fall, so wird geprüft, oo eine Niederschlagung des Darlehens in Frage kommt oder nicht. Auch sonst werden Kriegsauswirkungen bei den Ehestandsdarlehen großzügig gewürdigt; so kommt eine Niederschlagung des Darlehens auch bei schwerer Kriegsbeschädigung in Frage. Aus den lippischen Städten Detmold WhW.=Beirenung 1942/43. Alle diejenigen Volksgenosund Volksgenossinnen aus Detmold, die seitens des Winterhilfswerkes im Winter 1942/43 betreut werden wollen, werden gebeten, sich am Mittwoch, dem 9., oder Donnerstag, 10. September, in der Zeit von 8 bis 12 oder von 15 bis 18 Uhr in der RSV.=Dienststelle, Wiesenstraße Nr. 3, zwecks Anmeldung und Ueberprüfung einzufinden. Diejenigen, die bereits 1941/42 betreut wurden und wieder betreut werden wollen, bringen zur Anmeldung ihre letzte Ausweiskarte mit. Die genannten Termine sind einzuhalten. Sonderlehrgang der Richard-Wagner=Schule. In der it vom 19. bis 27 September 1942 findet ein neuer inderlehrgang der Richard=Wagner=Schule Detmold statt. An dem Lehrgang nehmen auf Erlaß des ReichsarbeitssUhrers 36 Gaumustkührer teil, und zwor u. o. ans den rheitsgauen Brandenburg, Danzig, Westpreußen, Sudetengau, Franken, Baden und Württemberg. Trockene Bäume werden entsernl. In diesen Tagen sind städtische Arbeiter damit beschäftigt, die an den verschiedenen Straßen stehenden trockenen Bäume zu entfernen. * gegebener Zeit werden die eitstehenden Lücken mit Bäumen, die sich der jeweiligen Umgebung anpassen, 861100 Goldene Hochzeil. Das weiten Kreisen der Alten Hansetadt Lemgo bekannte Ehepaar Heinrich Höthker und frau, geb. Kuhlmann, begeht am heutigen Dienstag das eltene Fest der goldenen Hochzeit. Wir gratulieren herzichst und wünschen dem Jubelpaar noch recht viele Jahre gemeinsamen Ledens und alles Gute. Die Radfahrwege beuugen! Aus Kraftfahrerkreisen mehren sich in letzter Zeit die 2 Radfahrer, die sowohl di Beschwerden darüber, daß zur Benutzung der Straße keinerlei Veranlassung vor, denn wie uns mitgeteilt wird, sind die beiden Radfahrwege im besten Zustand. Also Radfahrer, benutt die Radfahrwege! Bad Salzusten Ein Obstdied ermittelt. Während der letzten Tage wurden hier immer wieder Obstdiebstähle festgestellt. Jetzt gelang es, einen der Diebe zu ermitteln. Es handelt sich einen Bewohner der Salzestadt, der durch Diebstahl nicht weniger als zweieinhalb Zentner Obst in seinen Besitz gebracht hat. Das gestohlene Gut wurde beschlagnahmt. Die Strafe wird auf dem Fuße folgen. Bestandene Meisterprüfung. Frau Clara Strüwing, Tochter der Eheleute Adolf Becker von Bad Salzuslen, bestand vor der zuständigen Prüfungskommission in Bielefeld ihre Meisterprüfung als Putzmacherin mit der Note„gut“ Schätmgr 90 Jahre alt. Am heutigen Dienstag vollendet Witwe Hermine Gronemeier, Neue Straße 6, das 90. Lebensjahr. Eine unserer ältesten Mitbürgerinnen feiert also heute Geburtstag, und sie zählt vor allem zu den Volksgenossinnen, die von ihrem Leben sagen können:„Und ist es köstlich gewesen, so ist es Mühe und Arbeit gewesen!“ Denn Oma Gronemeier hat ein arbeitsreiches Leben hinter sich. Ihre Ehe wurde mit zwölf Kindern gesegnet, von denen noch zehn leben. Außer den Kindern werden neunundzwanzig Enkelkinder und zehn Urenkel der Oma zum Geburtstag gratulieren Den vielen Gratulanten sch“.“ wir uns hiermit an und verbinden damit die besten für den ferneren Lebensabend. 90 Jahre all geworden. Das hohe Alter von 90 Jahren erreichte am gestrigen Montag Frau Witwe Dorette Brand, wohnhaft Untere Straße. Die Altersjubilorin ist noch verhältnismäßig rüftig. Sie versieht täglich ihre Hausarbeiten und tätigt sogar Einkäufe. Oma Brand, die Trägerin des Mutterehrenkreuzes ist, verbringt ihren Lebensabend bei ihrem ältesten Sohn. Wir gratulieren nachträglich herzlichst und wünschen noch manches Lebensjahr reich an Sonnenschein und Freude. Meldeschluß. Die Vorbereitungen sen der RS.=Gemeinschaft„Kraft Oerlinghausen Am 10. Seplember ist M die Ringveranstaltungen rch Freude“ sind in vollem Gange. Da sämtliche Plätze zur Auslosung kommen, müssen die Anmeldungen für die RoF.=Veranstaltungen bis zum 10. September erfolgen. Die Einzeichnungslisten liegen in den Geschäften Blume, Langewart und Riggemann, ferner beim KdF.=Ortswart Steinmeyer aus. Neues aus den Ortsbauernschaften Jerxen-Orbke. Uebungsabend für RLB.=Laien= helferinnen. Heute(Dienstag) um 20 Uhr findet in der Schule ein Uebungsabend der Laienhelferinnen des Reichsluftschutzbundes statt. Teilnahme aller Block= und Laienhelferinnen ist Pflicht. Sabbenhausen. Photos an unsere Soldaten. Die Schulkinder von Sabbenhausen haben fleißig Heilkräuter gesammelt. Von dem Gelde, das sie dafür einlösten, haben sie im Frühjahr fünfzig Lichtbilder unseres Dorfes anfertigen lassen. Diese Lichtbilder bilden den Grundstock zu unserer Dorfchronik, an der auch unsere Soldaten Anteil haben sollen. Monat um Monat wird nun allen zu den Waffen gerufenen Männern des Dorfes jedesmal eine andere Aufnahme aus der lieben Heimat zugesandt. Viele Erinnerungen werden dabei bei den Vätern und Brüdern und die Gemeinschaft mit der Front erhält einen ren Ausdruck. Unsere Soldaten freuen sich sehr über e Bilder. Das bezeugen die Briefe, die nun Woche um Woche an die Schulkinder einlaufen. Rischenau. Im hohen Alter noch hinter dem Pflug. Am gestrigen Montag vollendete der Justizoberwachtmeister 1. R. August Devpemeier in seltener Frische seinen 75. Geburtstag. Deppemeier verbringt seinen Ledensabend in seinem Heimatort. Hier verrichtet er bei seiner Nichte alle landwirtschaftlichen Arbeiten vom Frühjahr bis zum Herbst. Wie ein geborener Bauer führt er den Pflug auch noch in seinem jetzigen hohen Alter und ist damit vielen Vorbild. Zum Geburtstag gratulieren wir nachträglich noch herzlichst und wünschen alles Gute für die Zukunft. Obs und Gemöse Ab 8. Sedtember 1942 in Reichspfennig. Diele Preite 1 Die Erreugerpreise können bei den Bürgermeistern der Gemeinden erfragt werden. Gemüse: Stangenbohnen je 500 a bis 30: Stangenwachsbohnen bis.32: Buschbodnen bis 24: Wachsbohnen bis 28; Gurken, deutsches Erzeugnis bis 30: Giulegegurken 3—6 cm bis 36; 6—9 cin bis 31: 9—12 cm bis 81: 12—15 cm bis 16; 15—18 cm bis 12: 3—6 und 6—9 m zu al. Tellen gem. bis 32; 9—12 und 12—15 cm zu al. Teilen gem. bis 17; Salatgurken, über 18 cm bis 10: Blumenkohl, Größe 0 über 32 cm Auflagedurchm. je Kopf bis 54: Dr. I über.25 cm Auflagedurchm. bis 51; Gr. II über 18 cm Auflagedurchm. bis 42: Gr. III über 10 cm Auflagedurchm. bis 16: Kohlrabi über 12 cm Durchm. je Stück bis 19: 10 em Durchm. bis 11: 7 cm Durchm. bis 0; 4—7 cm Durchm. bis 7; 2—4 em Durchm. bis 5: Weißkohl je 500 g bis 6: Rotkohl bis 8: Wirsing bis 9; Möhren ohne Laub bis 10; Porree, Gr. II über 15 mm Durchm bis 25: Radielchen nicht über 2 em Stiellänge bis 56: Radieschen(mindestens 15 Stück) je Bund bis 8; Rübstiel je 500 g bis 9: Rote Bete bis 7: Kopfsalat mindestens 200 g je Kopf bis 7: 250 g bis 8: 300 g bis 11; Endiviensalat bis 11: Spinat je 500 g bis 15; Schnittlauch mindestens 20 g je Bund bis 7; Tomaten je 500.g bis 20: Zwiebeln mit Lauch 10 Stück im Bund je Bund bis 26; Perlzwiebeln(Silberzwiebeln) je 500 g bis 30: Einmachzwiebeln, gelb, unter 2.5 cm bis 16: Speisezwiebeln bis 18; Pilze Pfifferlinge. Mittelware bei Abg. d. d. Handel bis 70; bei Aba. d. d. Samml. 60; Steinvilze und Champignons bei Abg. d. d. Handel bis 75: bei Abg. d. d. Samml. 65. Obs: Aepfel Weitzer Klar, Viktorig und Zigeunerapfel IA 40: A 33: B 21: O 10 je 500 g: Cor Orange Renette je 500 g IA 65; A 56: B 40; O 10; Preisgruppe 1 (Ananas-Renette) IA 53: A 43: B 33: O 10: Preisgr. II (Schöner aus Boskop) IA 87: A 31: B 21: C 10; Preisgr. III(Baumanns Renette) IA 33; A 23; B 21: C 10; Preisgr. IV(Boikenapfel) A 22; B 15: C 10; Preisar. V (Cellini) A 17: B 12: C 10: Fallobst, Aepfel und Birnen A 10: Birnen, Preisgr. I(Alexander Lucas), II(Bosc's Flaschenbirne), III(Andenken an den Kongreß), IV (Clairgeaus Butterbirne), V(Kochbirnen): Preise wie bei Aepfeln. Pflaumen, Preisgr. I je 500 g bis 42: II bis 86: darunter Althanns Reneklode. Gerstetter, Mirabelle von Flotow, Zimmers Frühzwetsche bis 38; Preisgr. III bis 30; darunter Rinens Frühofl. Katalon. Spilling, Erstuger Frühswetsche und frühe Fruchtbare bis 32: Preisgr. IV se 500 g bis 27: Preisgr. V bis 15: Pfirsiche, Gr. I über 6 em bis 70; Gr. II unter 4.5 cm bis 55. Antragsfrist für die Ausbildungsbeihilfe. Mit dem neuen Schuljahr werden viele Schüler in die mittleren und höheren Schulen neu ausgenommen. ohne Rücksicht auf die Kinderzahl Frauen und bestimmten Grup ten und Versel rt, ferner alleinstehenden von Schwerbeschädigsind besonders die die Schwerbeschädigten ruppen sehrten Begünstigt Witwen von Gefallenen und d für ihre Kinder. Die Speisekartofselversorgung. In der laufenden Woche gelangen 3,/5 Kilogramm Speisekartoffeln an die Nomalverbraucher zur Ausgabe. Aus der Bewegung RS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk, Pivitsbeide V. L. Heute, Dienstag, Zusammenkunft aller Blockfrauen= schaftsleiterinnen und Amtswalterinnen um 20 Uhr in der Schule. RS.=Frauenschaft— Deutsches Frarenwerk,#i#desen. Mittwoch, 9. September, um 20 Uhr, im Waldbeim Gemeinschaftsabend. Die Mitarbeiterin für Volkswirtschaft Hauswirtschaft wird den Abend ausgestalten. Zahlreiches und pünktliches Erscheinen ist Pflicht. BDM., Gruppe 48/55. Die Mädel der Schar Dörentrup=Spork und Wendlinghausen treten am heutigen Dienstag um 19.45 Uhr in der Badeanstalt Dörentrus an. Wir schwimmen für das Leistungsabzeichen. BDM., Gruppe 49/55. Die Mädel der Schar Humseld und Bega treten am heutigen Dienstag um 20 Uhr in der Babeanstalt in Dörentrup an. Wir schwimmen für das Leistungsabzeichen. Mädelgruppe 2/55. Alle Mädel treten am Dienstagabend. 19.30 Uhr, an der Badeanstalt(Werrestraße) zum Schwimmen(Leistungsabzeichen) an. Mädelschar Pivitsbeide V. T. Dienstag: Sportabend. Jugendgruppe Olddesen. Die Jugendaruppe nimmt geschlossen an dem Geeinschaftsabend der Brauenschaft am 9. Septembex, 20 Uhr, in Dienstkleidung teil. Mädelwerk Lemgo, Arbeitsgemeinschaft Kochen. Das Kochen beginnt wieder heute um 20 Uhr. Briefkasten L. M. 23. Da alle Wohnungen dem Kündigungsschutz unterliegen, kann der Vermieter die geschützten Räume nur bei Botliegen eines gesetzlichen Kündigungsgrundes und nur in der im Gesetz vorgesehenen Form der gerichtlichen Kündigung bew. der Mietaufbebungsklage, aufkündigen. Einer der gesetzlichen Kündigungsgründe ist dringendes Interesse des Vermieters an der Erlangung des Mietraumes wegen Eigenbedarfs. Hierbei werden jedoch auch die berechtigten Belange des Mieters berücksichtigt und wenn der Ehemann zur Wehrmacht einberufen ist, kann kaum angenommen werden, daß der Hausbesitzer mit seiner Klage durchdringen wird. Sie können es also zunächst rubig einmal auf die gerichtliche Entscheidung ankommen lassen. Am besten teilen Sie dem Hausbesitzer diesen Standpunkt mit, damit er daraus seine Schlüsse zieht. Jedenfalls aber können Sie nur dann zur Räumung gezwungen werden, wenn Ihnen eine passende Ersatzwohnung nachgewiesen wird. H E R MANNWEIOK tanztin den Tod Ein rätselvoller Ausdruck kam in Strobels Blicke, wäl rend er mit sorgender Stimme, weich, behutsam und tri stend sagte: „Ich wußte ja, daß du dich erregen würdest, wenn du die Nachricht hörtest, deshalb wollte ich es dir erst morgen früh mitteilen... ja, Mario lebt nicht mehr, Elisabeth... du darfst dich aber nicht zu sehr aufregen, hörst du... Er betrachtetes ihr bleiches, verstörtes Gesicht, aus dem alles Leben geflohen zu sein schien. „Ich rede zwar daher, als ob ich nicht selbst vor Schmerz mich kaum zu fassen wüßte“, fuhr er fort,„ich kann ja selbst an das Grauenhafte noch immer nicht glauben, mer meine ich, es sei ein schwerer Traum... ich könnte wahnsinnig werden bei dem Gedanken, daß Mario uns genommen ist.. was sollen wir ohne ihn anfangen?... Er hatte, während er sprach, Elisabeth wieder an sich gezogen; aber sie löste sich jetzt aus seinen Armen. Etwas Statres war in ihren Mienen, ihrer ganzen Haltung. „Mario lebt nicht mehr?“ sagte sie mit spröder Stimme, die von weither zu kommen schien. Mit seltsam steifen Schritten ging sie zum Diwan zurück, auf dem sie sich niederließ. Sie wollte das Unfaßliche, Grauenvolle, das wie ein Blitz auf sie hereingebrochen war, nicht glauben; sie wollte Näheres erfahren, ihren Mann fragen.. aber der hals war ihr wie zugeschnürt. Strobel, der sich ihr gegenüber gesetzt hatte, sagte verwundert: „Du frogst sa gar nicht, wie das mit Mario so rasch gekommen 15 Sie machte eine hilflose Geste, konnte aber auch jetzt noch nicht sprechen Da schilderte er ihr, wie Mario während der Vorstellung, gerade als er den Todestanz ausführte, unsicher, unruhig geworden und plötzlich leblos zu Boden gesunken kei. Der Theaterarzt, der Mario untersucht habe, habe zuerst Herzschlag angenommen; nachher sei aber der Verdacht in ihm aufgestiegen, daß Mario vergiftet worden sei. Ein Beden lief durch die Gestalt Elisabeths. „Vergiftet?..“ wiederholte sie tonlos.„Von wem sollte Mario vergiftet worden sein?“ Strobel zuckte mit den Schultern. „Das weiß heute noch kein Mensch, vielleicht wird man es auch nie erfahren. Die Kriminalpolizei hat übrigens den Fall schon in Händen, es war eine große Aufregung im Barieté, das kannst du dir vorstellen, ich bin bereits über die näheren Begleitumstände von Marios Tod vernommen worden, für morgen din ich wieder vorgeladen, bis dahin hofft man, festgestellt zu haben, ob tatsächlich eine Vergiftung vorliegt. Elisabeth machte eine leidenschaftliche Bewegung des a Wahnsinn!" Das Mario vergiftet haben? Strobel lachte stieß sie hervor.„Wer sollte Er hatte doch keine=Feinde!“ bitter auf. „Keine Feinde? Du kennst das Leben nicht, Elisabeth! Feinde hat jeder, auch wenn er nichts von ihnen weiß, und gerade ein Künstler wie Mario, der diese märchenhaften Erfolge hatte, der vom Publikum, vor allem von den Frauen, verwöhnt, vergöttert wurde— er sollte keine Neider, keine Feinde dahern“ Elise Elisabeths Augen zogen sich schmerzhaft zusammen. „Vielleicht hast du recht", antwortete sie leise, hilflos. Strobel sah vor sich hin; ein starrer Ausdruck trat in Strobel seine Blicke „Was wußten wir eigentlich von Mario?“ sprach er grübterisch.„Im letzten Jahre hat er sich ja, fast ganz von uns zurückgezogen. Er ist seine eigenen Wege gegangen, vielleicht ist es ihm hier bei uns zu einfoch, zu still zugegangen; es hat mich oft geschmerzt, daß er uns so zur Seite gesetzt hat.. schließlich habe ich ihn doch zu dem gemacht, was er war, aber wozu soll man darüber sammern... jetzt ist ja alles vorbei...“ Als sei er ganz in diese bitteren, enttäuschugsvollen Gedanken verstrickt, ging Strobel im Zimmer hin und her. Nach einer Weile setzte er sich ans Klavier; er schlug ein paar Akkorde an, dann begann er zu spielen. Es war kein Zusammenhang, kein Sinn in der improvisierten Musik. Melodien wurden angefangen und wieder abgebrochen, es war wie ein Suchen, ein grüblerisches, vielleicht auch ängstliches Tasten... Bionlich löste sich aus diesem seltsamen, bizarren Spiel etwas, klang auf und rauschte dahin: die leidenschaftliche, bis ins Innerste aufwühlende Begleitmusik zum„Tanz in den Tod“. Den schmalen Musikerkopf zurückgelegt, mit abwesenden Blicken, ließ Georg Strobel die Musik, die er für Marios Todestanz komponiert hatte, wieder erklingen. Seine Frau hatte er vergessen; die Umwelt war ihm versunken. Nur in der Musik, die unter seinen Händen erklang, lebte er. In seinen Zügen zuckte es, während er die Töne in wilder, verzehrender Wucht auftürmte und immer lauter das Grauen vor dem Tod der aus schrie... Plötzlich brach er im Spiele ab. Vom Diwan her, wo wie ein Schatten Elisabeth Strobe! an der Wand lehnte, war ein Stöhnen an sein Ohr gedrunge7 „Sagtest du etwas, Elisabeth?“ „Wie kannst du jetzt das spielen, Georg Er nahm die Hände von den Tasten. „Du hast techt..“ Langsam erhob er sich und ging zu Elisabeth hinüber. In seinen Blicken, die sich in das Antlitz seiner Frau verkrampften, lohte verzehrender Schmerz. „Du sollst nicht weinen, Elisabeth“, sprach er schwer: fällig,„mit Weinen und Klagen machen wir Mario nicht wieder lebendig...“ * „Für mich war Mario wie ein jüngerer Bruder“, sagte Georg Strobel zu Kriminalrat Bertram, dem er am fol—.= in dessen Büre—— senden Tag in dessen Büro gegenübersaß.„Außer meiner rau besitze ich keinen Menschen, der mir so nahe stand wie er!“ „Wie lange kannten Sie Mario schon!" „Seit fünf Jahren.“ So lange arbeiten Sie zusammen?“ „War Mario, als Sie ihn kennen lernten, schon der große, berühmte Künstter?“ Strobel verneinte. „Mario war damals ein kleiner, unbedeutender Tänzer, der in minderwertigen Kabaretts und ähnlichen Vergnugungslokalen auftrat. In einem von diesen satz ich ihn zum ersten Male; ich war an jenem Abend für einen erkrankten Kollegen als Klavierspieler eingesprungen. Mario, der sich damals noch mit seinem vollen Namen Mario Arcani nannte, rie einige Tänze vor; es waren verrückte Sachen, die m Publikum mehr Heiterkeit und Spott als Gefallen erKunst und Wissenschaft Svielzeitbeginn in Bielefeld. Die neue Spielzeit nimmt im Stadttheater Bielefeld thren Anfang mit einer Neuinszenierung von Shakaspeares„Hamlet“ in der Bearbeitung und Iuszenierung von Intendant Dr. Alfred Kruchen. Die Titelrolle spielt Oskar Schättiger. Am darauffolgenden Tage geht in neuer Einkudierung Beethovens Oper„Jidelio“ in Szeue, unter der musikalischen Leitung von Dr. Haus Hoffmann. Regie: Heinrich Altmann. Die Titelpartie singt Gisela Behm, den „Klorestan". Fritzkurt Wehner. Als erste Gesellschaftskomödie gelangt„Ich brauche dich“ von Schweikart in der Inszenterung von Obersptelleiter Karl Bock zur Erstaufführung. Bühnenbildentwürfe: Franz Hosenfeldt. regten. Ich merkte aber sogleich, daß hinter dem tollen Zeug, das Mario zum Besten gab, tänzerisches Können und eigenartige, ja geniale Einfälle steckten. Nach der Vorstellung unterhielt ich mich mit Mario; auf meine Frage, wo er tanzen gelernt habe, lachte er. Nirgends! war seine Antwort. Er war, wie er mir dann erzählte, seinen Eltern, die bei einem Zirkus beschl.#igt waren, davongelaufen und produzierte sich nun seit einem Jahre in Berlin in allen möglichen Lokalen als Tänzer." Strobel machte eine kurze Pause. „Auf meinen Rat gab Mario das Auftreten in dem obskuren Kabarett auf; ich brachte ihn zu einem tüchtigen Lehrer und griff. ihm, da ich mir nun einmal in den Kopf gesetzt hatte, etwas Rechtes aus ihm zu mochen, finanziell unter die Arme, soweit dies bei meinem damaligen bescheidenen Einkommen möglich war. Wie rasch es dann mit Mario voranging, können Sie sich kaum vorstellen, Herr Kriminglrat! Der Lehrer hatte nicht die geringste Mühe mit ihm; er brauchte nur zu wecken, was an Können, an tänzerischen Instinkten vorhanden war. In kurzer Zeit wußte der Lehrer ihn nichts mehr zu lehren! Von da ab datiert unser gemeinsames Arbeiten. Wir ersannen immer neue Tänze, die so recht Marios Eigenart herausstellen sollten, ich schrieb die Musik zu diesen Tänzen. Es kamen die ersten Versuche in der Oeffentlichkeit; sie hatten Erfolg. Engagements folgten und häuften sich bald. Marios Name wurde mehr und mehr bekannt. Wir gaben eigene Tanzabende und wurden an große Barietés engagiert; in kurzer Zeit gehörte Mario zu den berühmtesten und bestbezahlten Tänzern der Welt!“ "(Fortsetzung folgt.) Aus den Nachbargebieten scheutte üblichen und t Keftee und Spinnstaf onders udler Vottsschädling batte aus Oer bei Recklingk. der volländischer Grund seiner Beziehungen varen und andere Artikel, Der der Hand, zu besorgen. D ere diermit sell Mitte 1941 einen schwunghaften Handel. Dabei schaacte er sich nicht, das Zwei= und Dreifoche der zu nehmen. Es sanden sich en genug, die ihm die Ware lagte über große Einkünfte ne eigentliche Berufstätigkeit dem verbotenen Handel zu 1. In dem 44jährigen Rudolf Macht aus Sinsen fand er beld einen willfährigen Helsershelfer; der deim Adsatz der Ware behilflich war. Er bekam von Minten nur eine verhöltnismäßig geringe VerDas Sandergericht Dortmund, vor dem sich beide geklagte setzt zu verantworten hatten, verurteilte Minten einer Zuchthausstrafe von 6 Jahren und einer Geldise von 5.000 RM. Bei Macht wurden persönliche Verüsse mildernd berücksichtigt; er kam mit 5 Jahren Zuchtund einer Geldstrafe von 1 000 RM. davon. Außerden Angeklagten die bürgerlichen Ehrenrechte #7. die Dauer von 6 buw. 8 Jahren aberkannt. Dos Geließ keine Zweifel varan, boß mit aller Streugt gegen egschädtinge vorgegangen werde, die in geden Krieg dazu denutzen, um ihre seldstZiele zu verfolgen. Brlr. Tir Apfelbenn nit Sannen 3 gartenkolonie Große Dahlkamp an der Woldecker Straße, jenseits des Kanals, kann man jetzt im Spätherdst einen Apselbaum(Schnurodst) beobachten, der in voller Blüte dastehl und die Bewunderung aller Vorübergehenden auslöst. Der Apfelbaum meint es zwar gut; aber ob's nicht doch etwas zu spät ist? der hamm. Unglück auf der Reichsautobodn. An Tankstelle der Reichrautobahn in Rhynern ereignete sich auf seltsome Weise ein schwerer Unglücksfall. Als Anhänger eines Mödellastzuges ein Reisen geplatzt war, wurde ein Reservereisen ausgepumpt. Hierbei platzte der Reisen, wodei ein esserner Ring einem der Hohrer, gegen Unsere Kurgeschichte ## So##### ∆ Das Bienenfestmahl Eine Geschichte von Norbeit Jacques * B.u. EIIIEIN Remian bebeutende ürbeit, vernntsu aufs Land maßte, nur eine Stallwasserleitung war zu reparieten. Emil, der Lehrjunge, fuhr mit dem Rad dir, grsetzte dmn Haha, der##.burcherfrüß, hatte Das Wasser konnte wieder abgestellt und die nicht sehr ergiebige Quelle Wüusch, Ph gab dem Honig mit. für die Ute er gelegentlich zurückdie Sache wieder ling ein Glas mit zwei Meisterin. Das leere Glas bringen. Es wurde in ein diches Papier gepackt, Emil verstaute es neben seinem Werkzeugkasten unter die Klammern des Gepäckhalters und radelte den Schönbühl G## wieder hinunter nach Lindau. Er kostete die Bedeutung wurde ein Reservereisen aufgepumpt. Hierbei platzte der aus, daß er etwas auf dem Rade hatte, durch dessen der Kahrer gegen# Besitz er sich von recht vielen Leuten, an denen er vorbeifuhr, unterschied. Am die Auslieferung und das -de des Träumchens hinauszuzögern, steuerte er nicht überden Kopf schlug. Schwer verletzt brach der zusammen und mußte sogleich ins Krankenhaus geführt werden Beckum. Zur Hohen Tatra. In diesen Tagen fuhren wieder 75 Jungen des Kreises Beckum zur Hohen Tatra(Slowakei). Hier erwartet sie ein sechsmonatiger Aufenthalt in einer landschaftlich ganz besonders schönen und sehr gefunden Gegend. Settallee 04 übernalum die Seitze Die ersten Meisterschaftsspiele im Gau Westtalen Der Startschud zur Kriegsmeisterschaft 1942/13 im Gau Weitsalen int gefallen. Der erste Spielsonntag brachte vier Punktesptelt und gleich zwei Ueberraschungen. Meister Schalte 24 feierte über Arminia Bielefeld in 75 Minuten einen sichrven 6:3=(3:0)=Sieg und übernahm sofort am ersen Conntag die Tabellenspitze. Borussig Dortmund hatte gegen Westsallia Herne eine gute zweite Halbzeit, erzielte gam Schluß vier Treffer und setzte sich sofort an die zweite Stelle hinter Schalke 04. VtL. Altenbögge lieferte auf eigenem Platz ein recht ausprechendes Sviel und schickte die aus Gelienkirchen mit einer 112=40:1)=Nieder= lage nach Hause. Auch die Niederlage von BfL. Bochum 48 kommt etwas überraschend. Die Spielvereinigung Röhling= bausen kämpfte frisch und unverzagt und legte die Bochuaer zum Schluß mit 3:1(2:1) berein. Das war der Hutbal=Auftakt im Gau Westfalen.“ SC. Schalle trinmpbierte über Arminia Bielefeld 6:0. Einen guten Start hatte der Altmeister SC. Schalke: 04 zu Hause gegen Armina Bielefeld vor 2000 Zuschauern. Kritz Szevan war wieder mit von der Partie, und das besonders im Angriff stark bemerkbar. Auch der Kautbak(Hamborn 07) zeigte wieder ein gutes schot auch wieder einige Treffer. Eine Viertelübe vor Schluß mußte dann die Begegnung wegen höberer Gewält abgebrochen werden. Schalke spielte mit: Kurella: Hinz Ebert: Kempen, Schweißfurt, Zwickhöfer: Kanthak, Szevan, Eppenhoff, Kuzorra, Zeidler==Arminia Bieleseld verzichtete auf die restlichen 15 Minuten Spielzeit, #e. hes die Begegnung als normal ausgetragen gewertet Tub. Herst=Emscher zweiter Sauklassenvertreier. Nun ist auch am ersten Septembersonntag in der Grupve II bei den Ausstiegspielen zur westfälischen Gauklasse die Entscheidung gefallen. Bei der ersten Auseinandersetzung dem Anwärter TuS. Horst=Emscher und Teutonia stadt triumphierte die starke Els von der Emscher haus— mit 7:0(2:0) und sicherte sich dadurch den Aufstieg die westfältsche Gauklasse. Das Zehnerfeld in Westfalen in damit komplett. Leichtabtleten in Malms Das Ereignis des zweiten Tages des internationalen Sportfestes in Malmö wan der 200= Meter=Lauf. Der deutsche und der schwedtsche Meistex, Harald Mellerowicz und Lennart Strandberg, lieferten sich einen herrlichen Kampf, der in einem toten Rennen bei 21.4 Gekunden ausklang. Rudolf Harbig nahm über 800 Meter eine kugppe Niederlage in Kauf. Allerdings wurde unser Weltrekordläufer von dem in 1:53,5 flegenden Bertil Andersson nur um eine Zehntelsekunde geschlagen. Der Deutsche Dieter Giesen kam auf den vierten Platz. Eine ganz ausgezeichnete Leistung bet der deutsche Meister Karl Storch im Hammerwersen mit 57,12 Meter. Schwedens Rekordmann Eriksson kam auf 54,78 Meter. Dem Kieler Rolf Seidenschnur wurden die 5000 Meter zu lang, so daß er nach halbem Wege aufgab. Meisterschaftsspiele in den Svortgauen. Berlin Mark Braudenburg: B/B. Pankow— Minerva 93(Fr.=Sp.) 4:2; Union Oberschönweide— Viktoria 89 (Fr.=Sp.) 2:5. Sachsen: Dresdner SC.— Orvo Chemnitz 6:1: Ehemnitzer BC.— Fortuna Leipzig 1:3; Planitzer SC.— Rieger SB. 9:0: Döbelner SC.— Sportlust Zittau 6:1: BB. Leipzig— BC. Hartba 1:4. Mitte: SV. Defsau 05— BfL, 96 Halle 7:31 Wacker Halle— SG. 98 Defsau 0:10; SC. Erfurt— 1. SV. Gera 1:3: Sportverg. Zeitz— Spielverag. Erfurt 133; 1. SV. Jena— Sportfreunde Halle 8:4. Hamburg: Barmbecker SG.— Altona 03 1:3; Wilhelmsburg 00— Orvo Hamburg 1:3: St. Georg Sverber — Viktoria Wilhelmsburg 0:3; Viktoria— HEBC.(Fr.= Sp.) 7•0; St. Pauli FC.— Komet Hamburg(Pr.=Sp.) Weser=Ems: ASB. Blumenthal— Werder Bremen 0:3; Bremer Sportfreunde— Bremer SV. 0:3: PfL. Osnabrück — Osnabrück 1897 3:1. Niederrhein: Städtespiel Essen— Bochum 10:3; BfL. Benrath— BfL. Preuben Krefeld(Fr.=Sp.) 6:2. dessen=Nassan: Frankfurt: Gaukampf Hessen Nassan— Moselland 3:3: Wormatia Worms— Union Niederrad 5:1: SV. 98 Darmstadt— SpBa. Neu=Isenburg 4:0. Weitmark: BfR. Frankenthal— 1. SC. Kaiserslautern 2:2: 8V Gaarbrücken— Borussia Neunkirchen 1:1: TSc. 81 Ludwigshasen— SC. Altenkessel 5:1: TSG. Saargemünd— 8V. Metz 2:4: TSG. 89 Oppau— Tura Ludwigshafen 2:1. gleich in die Werkstätte, sondern in einem Umweg dem Bahnhof zu und meinte, jedermann sehe ihm nach und ahne, was das braune Papier neden dem Werkzeugkasten herge. So trat er, die magere Brust vom Besitzerstolz geschwellt, in überkeckem Schwung in die Kuroe an der Maximilianstraße. Er mußte mit einem Fuß dem Steuern nachhelfen. Dabei gab es auf dem Gepäckschalter einen Ruck, das Glas verließ die Klemme zwischen dem Instrumentenkasten und der Schnappfeder und segelte, selbständig geworden, auf den Asphalt. Wohl hörte Emil einen dumpfen Knall hinter sich. Er setzte auch schon die Pedale zum Bremsen rückwärts, indem er sich zugleich umdrehte, um zu schauen, woher er käme. Aber er hörte und sah kurz hinter sich den großen Omnibus. und dieser, ohne zu bremsen, weiter auf ihn zukam, drückte Emil wieder die Pedale und schaute, daß er aus der Bahn des Kraftwagens heraus und davonkam.... Der Omnibus fuhr achtlos auf das Glas zu. Dieses war durch den Sturz vom Rade wohl geborsten, doch das dicke Papiet hielt seinen Inhalt zusammen. Das Vorderrad des Wagens zermahlte es. Das Hinterrad aber fischte mitsamt dem Scherbenmehl den klebrigen Brei auf, trug ihn mit jeder Amrundung des Rades weiter und walzte so. wie der Stempel eines Niesen, den Honig auf der Asphalt zu einem langen, breiten Band aus. Seine Bahn, breit, dunkel glänzend und an dem heißen Tag gleich heftig aufduftend, bedeckte eine lange Strecke hin die Straße In den Straits und auf den Sundainseln wächst im Urwald an den Küsten die Durianfrucht, in der eine teuflische Süße sitzt. Wenn sie zum Reisen kommt, erzählt man sich, geht deren Ruf bis zu den Küsten der nächtten Ipseln. und die Bienen kommen in Millignenvölkern über die Meeresarize zum Schmaus. zweite Mabd hatte gerade den Wiesen den Bärenklau, die reiche Zonigquelle des Monats genommen, und die Bienen mußten oft weit fliegen, sich neue Weiden zu suchen. Aus den Aetherwellen fingen plötzlich die winzigen Antennen ihter Gaumen das Signal auf, und sie folgten ihm gleich. Vom Hoyerberg, vom Schönbühl, über das weite Reutin zu der Bäuerlingshalde über Land, vom Schachener bis Wasserhurger Ufer und auf der anderen Seite bis nach Lochau, vielleicht Bregenz, über Wasser... peilten sie die Stelle an, an der das Wunderbate geschehen war. Das gleißende, duftende Band besetzte sich in zusehender Eile... eine Million... zwei Millionen... vier Millionen... um zwei Uhr fünfzehn waren die fünf Millionen wohl erreicht Fünf Millionen Schlemmer! Die Sonne funkelte erregt auf den azurnen Flügeln. Der Verkehr stockte. Es kümmerte sie nicht. Wie ein zartes, fernes Pumpen scholl ihr Saugen, eingebettet in das hell kreisende Sirren, mit dem die Beine und Flügel in unstilldarem Behagen sich wetzten. Der Lärm ihrer Schwelgerei, ihres Geschmatzes und Geschlürfes, ihres Prassens und Geschlemmes war eine phärische Tischmusik zu dem ungeheuren Gelage. Was die Polizei anstellte, um die Straße von den Verkehrssündern wieder für ihren Zweck freizubekonmen, denn dieses homerische Festmahl begab sich mitten in der Stadt, interessiert hier nicht. Um vier Uhr fuhr ein Hydrant auf und schwemmte einen Korb voll der letzten Prasser, die sich von dem goldenen Ueberfluß nicht zu trennen vermochten oder an ihm zugrunde gegangen waren, in die Kanalisation. Um diese Zeit auch kam von einem Gang der Meister in die Werkstätten zurück, in der Emil dem Abhandenkommen des Glases zerknirscht und beunruhigt nachging. Der Meister hatte einer Viertelstunde dem gewaltigen Gastmahl zugeschaut, zu welchem das verlorene Glas Honig die Bienenvölker eingeladen hatte. Er erzählte in der Werkstätte die Begebenheit auf seine Weise, indem er bedeutend mehr Interesse für den Honig und seinen Verlierer als für das Außergewöhnliche des Schauspiels an den Tag legte, das die Bienen an der verkehrsreichen Ecke der Stadt gegeben. Da hoffte Emil, daß seine Arbeit in dem Bauernhof eine gute Arbeit war, die lange hielt. Denn er wußte nun, woher in der Kurve der Knall gekommen, und er beschloß, bei sich zu behalten, daß er der Gastgeber der Bienen war. Das war das Ende der Sage von dem: Glas Honig in Lindau. Baden: 8B Darlanden— Freiburger SC.9:2: Städtespiel Pforsheim— Angsburg 1:6. Elsat: 8C. Kölmar— Mars Bischheim 2:0; Elsatz— Schwaden 6:2. Württemberg: Union Böckingen— Stuttgarter Kickers 8:5: SSB. Reutlingen— BfB. Stuttgart 1:4; BfB. Friedrichshafen— BfR. Aalen 1:3: SV. Feuerbach— SSB. Ulm 0:0. Nordbavern: Post SG. Jürth— 1. FC. Nürnberg 0:8; Eintr.(Franken Nürnberg— Neumeyer Nürnberg 2:2; RSG. Weiden— SpBs. Fürth 2:1: Schweinfurt 05— 1. 8C. Bamberg 5:1. Südbavern: Bayern München— Jahn Regensburg 10:1: EC Baluwaren— Wacker München 2:4: T86. Augsburg— VV. München 0:6. 1. Klasse. Staffel Minden:(Untergruppe Bieleseld). VIB. Bielefeld— SpVa. Schildesche 11:1(6:0); BV. Oeynhausen— WSV. Union Herford 1:6(0:2): TV. Friesen Milse— Bielefeld 06107 0:2(0:1). De „Ich klage an.“ Dienstag: Augustdorf: Mittwoch: Hörste. „Immer nur du!“ Dienstag: Botheide: Mittwoch: Brake. „Der lausende Berg." Dienstag: Glashütte bei Schieder und Leese: Mittwoch: Lothe und Ehrsen=Breben.„Das füindies Dors.“ Dienstag: Hakedahl; Mittwoch: Mosebeck. Mürchenfilm„Das lapfere Schnelderlein.“ Mittwoch: Mosebeck; Donnerstag: Diestelbruch. Die beutinn Augebe umtunt Heuptechrittteiter: Augus Preßner Verlausleiter: Eduard Preißier (a. Z. Münster). I. V.: Kerl Kuhl Verlag: Lippiecbe Staatsseitung. 6. mb. fl., Oetmeld. — S 7. in N. 8 gaitig. FAMLLIEN-ANZEIGEN Geburt ihres 4. Kindes und 3. Sohnes. Detmold, den 6. September 1942. Die gückliche Geburt unseres vierten Kindes zeisen wir in dankbarer Preude an. Elly kirehen, Zahnarzt Panl Reden Wosten 104, z. z. Hoffmannstift. -Wilhelmsime Mit großer Freude geben wir die Geburt unseres ersten Kiodes, einee„vesuggen Mädchens, bekannt. Elere Heinsister, gen. Gleisvick, Karl Hetmeister.— Berzen(Norwegen) Lemgo(Ostertor 6), im September 1942. Die gläckliche Geburt unseres zweiten Töchterchens zeigen wir in dankbarer Freude an. Lilli Trasssmeler, geb. Lammersmeief, August Tramameler. Lütte, z. Z. Krankenhars, den 4. Sept. 1942. ihre Verlobung geben bekannt: Sieglinde Kesh, Heien Nennenberg.— Schötmar (Lippe), Heidmanstraße 5/ Hattingen Die V mit Herrn erlobung errn Prita geben bekannt: — Lage 1. L. er 1942. usen, im September ihrer Tochter Elisabeth sslek beehren sich anzuzeigen Hermann Klene und Frau Elise, geb. Linneweber. Eliesbeth Klene, Prits Krumeick grüßen als Verlobte.— Alverdissen(Goebbelsstraße 31), im September 1942. Wir geben unsere Verlobung bekannt: Prast Werteraur Ner iuf TRchaer (Westf.), im September 1942. Wehee. bekandt: Riehers — Heiden, 8. September Liesenlehann, geb. September 1942. Hart und schwer traf uns die schmersliche Nachricht, daß am 12. Juli mein gelichter Mann, Ingrids treusorgendet. liebevoller Vater, unser lieber, guter Sohn und Schwiegersohn, mein geter einziger Broder, unser Schwager, Oubel, Nefle und Vetter Adolf Ahlswede Gefr. in einem Inf.-Regt., im Alter von 39 Jahren, nach seinem ersten kurzen Einsatz. im Oeten, in treuer Pflichterfüllung sein Leben für Führer und Vaterland hiffgeben mußte. In ptiller Trauer: Marte Ahlewede, geb. Bute, und Töchterehen Ingrid Familis Beinr. Ahlswode# Famille Heinr. Bate. im August 1942. Mn den Angehörigen trauern auch wir um einen lieben, treuen Arbelt: hameraden, dem wir ein stetes Andenken bewahren werden. 5 führuns und Gefelgschalt der Loeseldsteles Mäbelfabrik. e aurum asioun ur u. schmerzliche Nechricht, daß unser Uieber, guter einziger Sohn und Bruder, Schwager und Onkel, der Matr.-Geir. Hoinrich Koch ver seinem 21. Gebartstane im auf See seis Leben lassen In tiefer Trai Kloe leche N-Rottt. gch. Koch, z. Fride Koch. Lemge, im August 1942. Auch wir trauern um unseren früheren Mitarbeiter und guten Kameraenn, dem wir ein ehrendes Andenken Si Saielnfabess bewanrn werden. Sourienaraarer 8. — d e e P a. G e b r. S c h l l Am 6. September 1942 starb nach kurzer, Schwerer Krankheit im Alter von 57 Jahren mein lieber Bruder und Schwager, der Schneidermeister Willelees Holler In stiller Traper: Femille K. Heiler. Lage, den 7. September 1942. Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 9. September 1942, nechm. 3 Uhr, vom Trauerhause, Lange Straße 6, aus statt. Trauerfeier 2/ Stunde vorher. Dem Herrn über Leben und Tod hat es gefallen, heute nachmittag 3½ Uhr meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante 15# Marthe Söllwold geb. Scherfeld, hn Alter von 50 Jahren zu sich in die Ewiskeit abzurufen. In tiefer Trauer im: Namen aller Hinterbliebenen: Heinrich Süllwold Süllweld Wihma SallMegéolene weld. Hohenhausen, den 6. September 1942. Die Beerdigung findet am Donnerstag. dem 10. September, nachm. 3 Uhr, vom Trauerhause aus statt. Nach einem tapleren, aber gern gelebten Leben starb gestern plötzlich durch Unglückstall im Ostseebad Kellenhusen meine liebe letste Schwester, unsere zuletst sehr einsanfe, aber immer noch fröhliche Schwägerin und Tante Im seb. Küster. aller Trauernden: August Küster. burg. Bösingfeld, Hannorer, Reckungen, Altealzwedel, Detmold, Löhne, Burgsteinfuft, den 5. September 1942. Die Beisetzung fiudet am Mittwoch, dem 9. September, nechmittags, auf dem Strangrieder Friedhof in Hannover statt.. Nach schtjähriger glöcklicher Ehe nahm ein bitteres Geschick mir meine liebe Frau und Kamneradin und unsere herzensgute Tochter. Schwieger: tochter. Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Hanna Brüntges geb. Küster, im Alter von 38 Jahren. Sie starb zusammen mit ihrer Tante durch Unglücksfall im Ostseebad Kellenhusen. In tiefer Trauer: Walter Brüniges, Düsseldort# Familie Angust Küster, Bösingfeld 1 Familie Jchann Brüntges. Issum Bösingleld, den 5. September 1942. Die Beisetzung erfolgt in Bösingfeld am 10. September, nachm. um 11 Uhr. vom Trauerhause aus. Für die wohltuende Teilnahme an unserm Verlust danke wir berzlich. Famille Paster i. R. 1 7.— Hiddesep, im September 1942. STELLENMARKT Nr. 0650 an die Lipp. Geschäftsstelle Lemgo. Abschlüssen. Herren aus Ständen wollen sich melder Nr. 4005 bei der Lipp. Staa Detmold. Bohnungstanied in Detmold, 3½ immer und, 1. Küche. 46/7 RM. schw. varf bis 00.— Um. koAufrage., zunächst ur an R. Willer. Det sche Straße 72. Hv., r. Zimmer, Detmold oder Umgegend, dringend von alleinst. Ehepaar in mittleren Jahren gesucht, evtl. Hauskauf. Augebete unter Nr. 4127 an die Lipvische Staatszeitung. Dame sucht 1—2 reundl. möbl. Zimmer in gutem Haust. Preisangebote unter Nr. 4092 an die Lipp. Staatszeitung. Junge Frau mit 3jähr. Mädel sucht ab 15. Januar für 2 Monate Pension in Detmold. Angebote mit Preis unter Nr. 4005 an die Lipv. Staatszeitung. 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