ger wurde der in der 100 km (Köln) 1930 Schorn(Köln) Walter Löhwar für Bautz iit aussichtslos nen ging. Wie daß nur vier fmann mußte sen, und auch n Dortmunder Tempo ging Schwimmen, gen. Lohmam ien. Die entmit dem Sturz einen Versuch, ersch. wöchent! bestellungen d. bis zum 33. I. 7mal. AbZeitung nur 1#9. Monats. 147.(16.) Jahrgang zaren nun mit n seiner Hälfte scharfschuß von chalkes unreine ohlicher Strafer Wiener lag sortoli ziemlich egenheiten vergroßen Augenkann, aber die Am 7 Juli 1937 fielen auf der Marco=Polo=Brücke bei Lokowkigo in der Nähe von Peking jene Schüsse, die den japanisch=chinesischen Konflikt auslösten. Eine seit langem bestehende Spannung war durch ständige enzzwischenfälle bereits verschärft worden, nun gaben die Schüsse das Signal zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung. In Japan wie in China glaubte man zunächst, daß dieser Konflikt nur lokale Bedeutung habe. Niemand vermochte sich damals vorzustellen, daß die militärischen Auseinandersetzungen auch nach fünf Jahren noch andauern würden. Den heutigen Jahrertag begcht Japan während eines Ringens von weltgeschichtlicher Bedeutung um seine nationale Existenz und um die wirtschaftliche und politische Freiheit der Völker Ostasiens. Beide Kriege stehen in einem ursächlichen Zusammenhaug, denn die Vereinigten Staaten und England verlangten von Japan die völlige Räumung Chinas, um dans zu einem entscheidenden Stoß gegen die sapanische Ma überhaupt anzusetzen. Je mehr es Japan gelang, seine Posttion in Ostasten zu festigen, desto dösartiger wurde die Feindschaft der Anglo=Amerikaner. Als Japan im Juli vorigen Jahres mit der französischen Regierung den Vertrag über die gemeinsame Verteidigung Indochinas abschloß, erklärte Noosevelt die japanischen auf der Mitteldurch Burdensti 1g, die Schalke sogar noch zur # dech, deß uunnmehr dir große deutsche Ossensioe im en begonnen hot. Aus Grund der letzten Nochrichten aus schiedenen Quellen ergibt sich eiwa felgendes Bild: 1. Der Durchhruch an dem Doin im Raume schen Kursk und Bielgorod wird nunmehr auch von guter Ordnung an mehrere Stellen der drängt zu sein, sten Eckabschlag eller Gegenstoß doch zum Glück Bortolt wagte hießen, sondern Schalkes vierte m mit offenem lgreich durchzue keine weitere er achten Ecke einem Scharfloß das schöne I, das Schalte angeblich Dollarguthaben für eingefvoren. Ungefähr gleichzeitig wurden auch die Lieferungen von Petroleum, die für Japan lebensnotwendig waren, eingestellt, Niederländisch=Indien beteiligte lich an der wirtschaftlichen und moralischen Einkreisung, so daß sich Japan plötzlch in der scwersen Kriseseiner Geschichte Die japanische Regierung hatte lange versucht, den sich verschärfenden Konflikt friedlich beizulegen. Dieser Bestrebung entsprang der Brief, den der damalige Premierminister Graf Konope persönlich an Roosevelt richtete In völliger Unterschätzung der japanischen Militärkraft glaubte Roosevelt, die Zuschrift als ein Planmäßiger Verlauf der Operationen in züdlichen Abschnitt der Ortfront Juhrerhauplanorsier, 6. Juli. Das Ober=1 liche Truppenansammlungen im Raum füdlich von El er Wehrmacht gibt bekannt: 1 Alamein. Die Kraftfahrzeugkolonnen; die den Nachschudrationen im füdlichen Abscholtt der Ostfrout verkehr zwischen dem Küstengebiet und den am Nordrand mmäßzig. Sierke seindliche Kräftegruppen, die der Kattarasenke verschanzten Briten aufrecht zu erhalten Von eingeschlossen sind, stehen vor ihrer Ver= versuchten, wurden wiederholt mit schweren Vomden belegt. neute von Panzern unterstützte Gutlallungs. Es entstonden zahlreiche Brände und Explosionen in den Lowjels brachen zusammen. Die Lustwasse mit Munition und Treibstoff beladenen Kolonnen. Mehrere bit Kurken Kräften die Operalienen und führte Flakdatterien, die sich auf dem steinigen, nur mit Gestrüpp ganischen Verhandlungsitern verurteilt Chinasrieg entschloß sich - u S A. z u g e w o r f e n e n as sich inzwischen erchte an. Japon errang litärmacht. In diesem Ostasiens erhielt auch Gesicht. Wenn dieser früher einmal in der lär zu werden drohte, A: man weiß, daß die mit der in englischJäger fünf seindliche Flugzeuge, darunter vier vom Muster Spirfire, abgeschossen. bemühungen waren Nach viereinhal! Tokio, den von Gchollen Loniocom. die mbore Pfloster de. Seigr nach Wirksame Lustangriffe auf Ilugplätze Verlin, 6. Juli. Wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, wurden Flugplätze im Südwesten von Moskau in der Nacht vom 5. zum 6. Juli erneut von deutschen Kampfflugzeugen dombardiert. Treffer richteten in den Startbahnen und Gebäuden nachhaltige Zerstörungen an. Auch der Flugplatz Kalinin, nordwestlich von Moskau, war das Ziel weiterer deutscher Kampfflugzeuge. Das Rollfeld wurde an meheren Stellen durch Bombenvolltreffer aufgerissen. Der Eisenbahnverkehr der Bolschewisten westlich Moskau war während der letzten Nacht ebenfalls den lausenden Bombenangriffen ausgesetzt. Mehrere Züge, die mit wichtigem Kriegsmaterial zur Front rollten, entgleisten nach Bombenvolltreffern, wobei zahlreiche Wagen in Brand gerieten. Die Gleisanlagen dieser durch die Angriffe der letzten Tage empfindlich gestörten Eisenbahnstrecke wurden an vielen Stellen unterbrochen. Stellwerke und Bahnhofsgebäude erhielten schwere Beschädigungen. e, gehört bereits der Geschicht uf einer einzigartigen Milit Ringen um die Freiheit O rieg in China ein anderes ge den Feflachtehe kr schen Bevölkerung unpopulch heute das Gogenteil der Fall tige Auseinandersetzung mi kanischen Diensten stehenden ch zu Ende geführt werden nützlichen Partner in der deutsegs Jäger an der Ostfront bei nur drei eigenen VerIn Aegoplen dauern die Kümpfe um die ElAlamein-Ttellung an. Luftstreitkrüfte bomvardierten die Hesevenlagen von Alexaudrien und Port Said und grissen britische Panzer und Kraftwagenansommlungen an. Auf Malla verursachten Tages- und Nachlangrisse deutscher Kampfflugzeuge größere Brände in den Anlagen des Ilngplatzen La Venezia. *. Der„Rote „reichlich verwirrt“, Vormarsches beStern" in Moskau erklärt, die 9 was also eine Bestätigung des deutet. Nach einer Schweizer Darstellung Koßen die Deutschen zwischen Charkow und Kursk mit einer Masse von Tanks und Panzereinheiten vor, wie man sie bisher noch nicht gesehen hat. Südlich von Charkow wurde die Front an drei Stellen durchbrochen. Die„Times“ meint, trotz des seäten Beginns der Offensive sei ihre Gewalt nicht zu unterschätzen. Beide Parteien beabsichtigten, das Jahr 1942 als das „Jahr der Entscheibung“ anzusehen. 2. Zur Zeit wird auf einer Frontlänge von etwa 300 Kilometern halbwegs zwischen Moskau und dem Schwarzen Meer eine der gewaltigsten Panzerschlachten ausgetragen, die zemals seit dem Beginn des Krieges stattgefunden hat. Dabei entwickeln die Deutschen neue Methoden. Die Stukas, von denen Churchill kürzlich im Unterhaus behauptete, sie seien im modernen Krieg nicht Hasenschutzboote gegen Britenbomber Berlin, 6. Juli. Eine Hafenschutzflottille der Kriegsmarine hat zum zweiten Maie in kurzer Zeit beim Einflug britischer Flugzeuge in das norddeutsche Küstengediet einen Doppelabschuß erzielt. Die Boote der Flottille brachten von drei einfliegenden Kampfmaschinen zwei zum Absturz, darunter einen großen viermotorigen Vomber. Drei englische Flieger wurden gerettet und gefangengenommen. Mit diesem zweiten Erfolg erzielte die Hafenschutzflottille ihren 26. Flugzeugabschuß. Gufe Fortschritte im süclichen Operationeabschnin— Mehrere Ortschaften genommen herlin, 6. Juli. Wie das Oberkommando der Wehrmacht, des Feindes empfindlich gestört. Im Verlauf dieser hef en denschen Operulonen in füdichen Abschalt der Tyltlangelle LPro/8. utg ume ach fgeschiche Finagzeng. zul mittelt, in der densche Aagass in welleres währund dret weitere Fluazenge bei Erfolglose feindliche Danzervorstöße bei Ei Alamein Berlin, 6. Juli. Bei den Kämpfen in Nordafrika gelang es den deutsch=italienischen Truppen, wie das Oberkommando der Wehrmocht mitteilt, Abriegelungsvorstöße feindlicher Panzer, die in der Mitte der El=Alamein=Stellungen gegen die Einbruchsstelle der Achsentruppen gerichtet waren, abzuschlagen. Dabei wurden mehrere amerikanische Panzerkampfwagen vernichtet. Deutsche Kampf= und Zerstörerflugzeuge unterstützten die Kämpfe der Achsentruppen durch Angriffe gegen feindFeldflugplätze des Feindes am Boden zerstört wurden. „Soweit es in unserer Macht steht“ Charchit„auustef des Tschungsigg=dononentutter. Berlin, 6. Juli. Der britische Maulstratege Winston Churchill richtete antößlich des fünften Jahrestages des China=Konfliktes eine„Botschaft an das chinesische Volk“, in der er das Tschungking=Kanonenfutter zu weiterem sinnlosen Widerstand zu ermutigen versucht. Einleitend stellte der Kriegshetzer wehmütig fest, daß England und China jetzt erfahren hätten, was es heißt, allein gegen eine „Aggression“ standzuhalten und fährt dann fort:„Wir sind entschlossen, dem chinesischen Volk, soweitesin unse: rer Macht steht, jede materielle, moralische und geistige drang gegen starken Widerstand Infanterie weiter vor und vernichtete Der Sieger von Wolchow zum Generaloberst befördert Aus dem Führerhauplznarster, 6. Juli. Der Jührer beförderte den Oberbesehlshüber einer Armee, Geueral der Kavallerie Cindemann. in Wärdigung seiner Verdienste en. Bei der Zerschlagung rtillerie und Infanterie kkopfstellung, die jenseits ins gebildet worfen. Da den das schlucht14 bolschewistische Pan feindlicher Gegenangr wurde eine kleine deu eines schmalen, tief ein den war, von feindl eigenen sch artige Tal denen schw lichen Pan die Infant gen so wi Panzerkam ittenen 8 agger! nicht gelungen war, blieben die vorgeschoInfanteriekräfte in der Abwehr des feindbes ganz auf sich gestellt. Dennoch griffen die vordersten Panzer mit Sprengladunan, daß die an weitesten vorgedrungenen gen außer Gefecht gesetzt wurden, wodurch der Panzerstoß der Volschewisten ins Stocken kam und schließlich im Artilleriefeuer zerschlagen wurde. Zahlreiche Einzelerfolge wurden durch das Zusammenwirken des Heeres und der Luftwasse erzielt. So griff ein Schwarm deutscher Zerstörerflugzeuge an der Ormarstraße eine feindliche Kolonne an, die aus vier schweren Geschützen und 50 Fahrzeugen bestand. Die mit Bomben und dem Run der Bochehhe merasthene Lolom untichte u# Sie wurde jedoch am Ortsausgang von inzwischen vorgestoßenen Panzerspähwagen erfaßt. Nach kurzem, heftigem Kampf erbeuteten die deutschen Panzerbesatzungen. vier schwere Geschütze und 20 Fahrzeuge. : Die Lustwaffe belegte nicht nur die zurückweichenden Bolschewisten, sondern auch die Nachschubstraßen und Eisenbahnen im rückwärtigen seindlichen Gediet wirksam mit Bomben. Ueber 250 Fahrzeuge und Zugmaschinen blieben vernichtet auf den Straßen liegen. Durch die in mehreren Wellen erfolgenden Angriffe deutscher Kampfflugzeuge auf Brücken und Bohnanlagen im rückwärtigen feindlichen Gebist wurden der Nachschubverkehr sowie die Rückzugsstraßen Alle Hilfsverbände sofort an vmi. Ankara, 7. Juli. Wie aus Kairo berichtet wird, bereitet im beitischen Hauptquartier die Frage der Reserven immer größere Gorgen. Die aus Syrten, Palütina und Jrak eintreffenden Gilfsverbände würden, ohne daß ihnen nach dem Traasport Aud nur einen Augenblick Nuhe gelassen wardt, an die Front geworsen. Die Ausfülle seten unstwartet hoch. Dies bestätigt auch eine Nachricht des britischen Oberkommandos, wonach eine Verfügung erlassen wurde, daß alle Krankenhäuser und Privatkliniken Kairos verpflichtet sind, unverzüglich ihre Bettenzahl sowie die Anzahl der Aerzte und des Pflegepersonals anzugeben. Obwohl von den enklischen Militärbehörden bereits vor längerer Zeit zahlreiche Gebäude sowie Sommersitze reicher Aegupter außerhalb Kairos für Zu der Frage des eventuellen Einsates amerikanischer Truppen wird aus Kairo berichtet, daß hier zwischen den britischen und amerikanischen Militärstellen offenbar noch keine völlige Uebereinstimmung herrsche. Während das britische Oberkommande Wert darauf legt, die amerikanischen Truppen, soweit solche in kleineren Einheiten überhaupt sooon vorhanden sind, sofort an die Frout zu senden und möglichst große USX.=Verbände herauroholer, seien die Amerikaner der Ansicht, daß es besser wäre, die britichen. Truppen aus Irak und Palästina noch in Lan Amaeihantet die weniger pischarlsche Sr: bei den Briten auf Bevenren 5 4 4 1 1 11 1 1 damit gleichzeitig die unerläßlichen Ausgangspunkte für seine offensioen Operationen gegen den Eldpazisik und Singaput gefunden. der japanischen Bevölkerung gleichzeitig hr Reich aufgehört hätte, eine freie und t zu sein, würde es auf Grund des angeldruckes China geräumt und alle anderen Süme Pcosepelto erfüllt haber. Japan braucht eine mit Rücksicht auf seinen zu kleinen Lebensraum vertrauensvolle enge Zusammenarbeit mit China; das is zugleich die Voraussetzung für den künftigen Wohlstand Ostastens ISA. errungenen Erfolge Siege über China dar. Zu Beginn des China=Krieges). velt bekanntlich gewisse Hoffnungen darauf, daß Japans Mimlitärmacht während der chinesischen Feldzüge mehr oder weniger ausbluten werde. Als er aber erkennen mußte, wie Japan nach der Besetzung aller wichtigen chinesischen Plätze bereits planmäßig den Neuaufbau in Angriff nahm, war es„mit der amerikanischen Geduld vorbei“. Was man sich vorher nur zuflüsterte, wurde jetzt offen in den USA.=Zeitungen ausgesprochen: Vernichtungskampf gegen Japan! Die von Waffen und sonstigem Kriegsmaterial nking wurde wesentlich gesteigert; daher er“ wachsende Bedeutung, nach Burmastraße war, alle anderen langte die—— nachdem es den Japaner gelungen Zufahrtswege abzuschneiden. Tschiangkaischek gab Roosepelt dafür die Versicherung, daß chinesisches Blut für die Interessen des Dollars fließen werde. Unter diesen Umständen echnen, d nicht mehr damit rei gime infolge von werde. Vielmehr wurde der Feldzug noch einmal in größerem Amfange beginnen mußte. Niemand unter den Feinden Tokios hätte es allerdings für möglich gehalten, daß Japan während und unmittelbar nach Ablauf der Pizifikkämpfe noch Kraft und Material genug besitzen würde, um sich erneut gegen die chinestsch=kommunistischen Truppen zu wenden, sie in erhöhtem Tempo zurückzuwerfen und durch konzentrierte Angriffe zu dezimieren. Neue Gebiete sind mittlerweile erobert. Tschungking ist durch die stündigen Angriffe japanischer Flugzeuge fast ungeworden und liegt seit einiger Zeit der Reichweite japanischer Insanterie. Nach hrelang geführten Einzelkämpfen nahmen im ner dieses Jahres die Operationen einen größeren Umfang an, indem die Japaner von verschiedenen Seiten her gegen das. *„ Unter Bese bewohn bar Verschlle gebiet Tschinangkaischeke vordrangen. Unter Beseitigung erbitterten Widerstandes stießen sie Hunderte Kilometern vor, überwanden schwieriges Gelände „ zu. Nach Schätzu nd von den Tsch Troierter Rumpf um Zeiseühohlen Bilder von der Eroberung von Sewastonai— Sinnlose Zerstörungen der Sowjets Berllu, 6. Juli. Wie berette bei der Schlacht um Sewastopol de natürlichen Höhlen arnielber. Wbteihin Su. onders heftige Kämpfe ab. Diese waren von Als Wohnungen und Kampfstellungen großen Felsenhöhlen waren die KomKomillien unbergebract, wührend dio einfacheren Höhlen Platz Komnnssaren von den um die großen natür! dan Volschewisten als mit ihren erung in gefunden hatten. Die Höhlen desaßen Schlafzimmer und Küchen. Andere Felsentunnels waren als Großschlachtereien, Großbäckereien, Lazarette, Lager und so weiter eingerichtet. Obwohl diese Höhlen fast alle eine Naturfelsdecke von hundert bis zweihundert Meter Dicke aufweisen, gelang es der schweren deutschen Artillerie und den schwersten Bomben der Sturzkampfflugzeuge, einige Eingänge ganz oder teilweise zuzuschütten. Das Ausräumen der unierirdischen Besestigungen blieb im wesentlichen den Pionieren und Infanleristen überlossen. Verschiedentlich sprengten die Bolschewisten durch Fernzündungen ganze Höhlensysteme in die Luft, wenn sie glaubten, daß die deutschen Angreifer nahe genug berangekommen waren. Bei einer solchen Sprengung fanden etwa eintausend Rotarmisten und etwa drettausend Zivilisten den Tod. durch eine Spi Eingeschlossenen ###.#re waren in d kanonen und und zu schieße agen von Gefangenen er Geschützen, Panzerabwehretwa achthundert SowjetZwilisten, Frauen und Kinwieder freiz im letzten### achshander! soldaten und etwa fünftansenb Zioilisten, Frauen der eingeschlossen. Daraufhin wurden gefangene wisten angesetzt, um den Eingang Ein Teil der Eingeschlossenen konnte Eient mstan noch besteu werven. Ebenso wie die Bolschewisten solche gegen den Ansturm der Angriffstruppen halten waren, sprengten, haben sie auch in was Artillerie und Sturzkampfflugzeuge nichtet hatten, zerstört. SpU. erwordet Verteidiger von Sewastopol blk Stellungen, die nicht mehr zu der Stadt alles, noch nicht verh. Rom, 6. Juli. Die GPU. hat den Chef der sowjetischen Generalstaber in Sewastopol, General Grilow, vor dem Fall der Festung erschossen. Nach einem Bericht der Agentur Stesani aus Sewastopol ist Grilow der GPU. durch den Festungskommandanten, General Petrow, der Sewastopol vor der Eroberung verließ, ausgeliefert worden. #od. Bei einem anderen Höhlensystem wurden Sprengung sämtliche Eingänge verschüttet. Die enen versuchten daraufhin, von innen her mit Beträchtliche Erfolge im Raum von Rschew Mehrere Ortschaften genommen— Feindliche Kräftegruppe aufgerieben 70 Sowjetpanzer und 20 Flugzeuge vernichtet Juli. Ver Berlin 6. Juli. Wie das Oberkommando der Wehrmacht zu der Vernichtung der letzten seindlichen Widerstandsgruppen südwestlich von Sewastopol ergänzend mitteill, hat sich bei diesen abschließenden Kämpfen ein Infanterie=Regiment durch die Erstürmung des mit schwerer seindlichen W vol ergänzend diesen abschließenden Kämpfen ein janterie=Regiment durch die Erstürmung des mit schr rtillerie bestückten Stützpunktes Maxim Gorki 2 besonders ausgezeichnet. Erst nach dem Fall dieser Besestigungen war es möglich, die Halbinsel restlos von Tausenden bis Prisheg Bolschewisten, die in ihren höhlen an der Steilküste und in ausgebauten Hinterzähesten Widerstand leisteten, zu säubern. Im Raum von Rschew haben deutsche Truppen trotz des durch starke Regenfälle grundlos gewordenen Kampfgeländes in motraftigen Sumpf= und Buschgebieten beträchtliche Erfolge errungen. So exkämpfte sich die Spitze breite, tief gestaffelte fügten dem Gegner große Verluste des japanischen Oberkommandos#in M und schungMillionen Mann gefallen, eine Gefangener, Vermißter und Ueberufer kommt hinzu. Das von japanischen Truppen besetzte Gebiet ist dreimal so groß wie das japanische Inselreich. Zur Beute gehören 15000 Kanonen und Maschinengewehre, 1 400 Autos und Tanks, 2 400 Eisenbahnwagen und 500 Küsten= und Flußschiffe verschiedener Größe. Die Japaner verloren an Gefallenen 106000 Mann. Tschungkings Widerstand dürfte, wie man in japanischen Kreisen immer wieder betont, keineswegs völlig gebrochen sein. Tschiangkaischek gebiete über ein Land mit ungeherten Menschenreserven. Bereits vor Beginn des China=Krieges besaß dieser Land das größte stehende Heer aller Nationen. Auch der Einfluß des früher allmächtigen Dollars ist heure in Tschungking noch keineswegs beseitigt, doch schwinde die militärische Kraft Tschlangkaischeks, weil die von den USA. gewährten Millionenkredite nicht mehr in Kriegsmaterial umgesetzt werden können. Chinas eigene Kriegoindustrie ist zu klein, sie reiche nur für die Weiterführung eines Guerilla=Kriegs aus; auch gewähre diese Kampfesweise den chinesischen, Banden im unwegsamen Gelände erhebliche Vorteile. Zuverlässigen alge verfügt Tschiankaischek no4 Insormationen zufolge verfügt Tschiankaischer noch über 30000 Mann gut ausgebildeter Soldaten, zu denen 300 000 Mann selbständig operierende kommunistische Truppen und zahllose Banden hinzukommen. Das bedeutet, daß am 5. Jahrestag des chinesischjapanischen Konflikts die Ma nicht gebrochen, wohl aber im inden noch Zwei Handelsschisse versenkl. Berlin, 6. Juli. Die USA.=Schiffahrtsbehörde mu neut die Tätigkeit deutscher U=Boote in USA.=Gewi bestätigen. So wurde ein USA.=Handelsschiff mittlerer 17 bestätigen. So wurde ein USA.=Handelsschiff mittlerer Tonnage an der Nordküfte Südamerikas und ein. Schiff kleiner Tonnage unter der Flagge Panamas im Golf von Mexiko versenkt. erzwang den Al gebiet, während lem Kampf weit einer Kampfgruppe den Weg durch breite, tief gestaffe. Minenfelder und starke Befestigungsanlagen hindurch, und den Austtitt aus einem unübersichtlichen Waldrend eine andere Angriffsgruppe in wechselvolweiter an Boden gewann und dabei zahlreiche Waldstücke von seindlichen Resten sähberte. Die Bolschewisten versuchten durch Gegenstöße, die von Panzern unterun ienr Buachiuon ir bnlen Tugen alter en. Nachdem diese Vorstöße unter schweren blutigen Verten für den Feind abgewiesen waren und eine örtliche Einbruchsstelle hereinigt war, erzielte der deutsche Angriff im Nachstoß weitere Erfolge, wobei in zahen Waldkämpfen mehrere Ortschaften durch umfassenden Stoß genommen wurden. Im Verlauf dieser Kampfhandlungen wurde eine eingeschlossene feindliche Kräftegruppe bei einem erfolguchsversuch vernichtet und eine deutsche Brüklosen Durchbru Kräfteg kenkopfstellung in heftigem Kampf erweitert. Starke Verbände von Kampf= und Sturzkampfflugzeugen belegten zur Unterstützung des Heeres im mittleren feindliche Stellungen und befestigte belegten zur sitt der Front pr große zeuge schwer beschädigt wur Die deutschen Jäger schützten die Kampf= und Sturzkampfflugzeuge bei ihren erfolgreichen Angriffen und schossen über dem Kampfraum in heftigen Luftkämpfen 20 feindliche Flugzeuge ab. ImponierendeLeistungen einer deutschon Wetter=Erknndungsstaffel. Berlin, 6. Juli. Eine Wetter=Erkundungsstaffel führte dieser Tage ihren 1 000. Einsatz durch. Die Staffel hat seit Kriegsbeginn durch ihre, bei jeder Witterung geflogenen allen Kriegsschauplätzen der militärischen r g r u n d l e g e n d e E r k e n n t n i s s e ü b e r d i e z u e r erhältnisse verschafft, sondern darüber Erkundungen an Führung nicht nur wartenden Wi hinaus auch u Truppenansamt kampfwagen u chen Flügen, die selbst bei wurden, haben die fliegenden Besatzungen zu den eingesetzten Metereologen hohen kämpferischen Mut und besonders fliegerisches Können bewiesen. Sehr oft mergegebe: tem Wetter durchgeführt von den feindlichen estandenen Luftkämpfe auszeichnungen. Franzosen in Südafrika interniert rd. Stockholm, 5. Juli. Die Regierung der Südafrikanischen Union hat, einer United=Preß=Meldung aus Prätoria zufolge, beschlossen, die Besatzungen der in südafrikanischen Häfen beschlagnahmten französischen Schiffe zu internieren. Diese Aktion ist die höchst demokratische Antwort auf die Weigerung der Seeleute, sich dem Verräter de Gaulle anzuschließen. Im übrigen dürfte diese Maßnahme im Zusammenhang mit dem kürzlich erfolgten Abbruch der ischen der Südafrikanischen Union sen. und Der Führer hat recht gehabt Ein Bekenntris der„New Vork Herald Tribune“. Genf, 6. Juli.„Teutschlands Anstrengungen vom Jahre 1942 find endlich gestartet“— schreibt„New York Herald Tribune“, wie von einem Alpdruck befreit. Die Deutschen und die Bolschewisten, meint das Blatt dann, stehen vor der Entscheidungsschlacht dieses Jahres, vielleicht auch diesee Krieges. Hitler hatte im April gesagt, im gegebenen Augenblick werde die Welt sehen, wer wirklich den erstarrten Winterkrieg gewonnen habe. Die Welt sieht es jetzt. Den Sowjets ist es offenbar nicht gelungen, die deutsche Offenstvkraft zu schwächen. Für uns in Amerika ist es„aufreizend“, daß wir so weit entfernt sind, und daß es so schwierig ist, in diesen: Kampf unsere eigene Stärke zur Wirtung u bringen. Wir können nur nach einer Verdoppelung aller Instrengungen, die helfen können,„rufen“. Ritterkreuz für hervorragenden Einsatz don bichaut i enen Jeteuteh, Kusdant. 9. reover, am 12. Februar 1892 Oderst Morih von Dr# als Sohn des Majors Otto von Dredber zu Oldenburg geboren, stieß mit unhaltsamem Angriffsschwung in der Spitze seiner Kampfgruppe nach, Erfüllung seines Auftrages — Bildung eines Brückenkopfes— unter hervorragendem persönlichem Einsatz in die Feindstellungen vor, rollte sie in harten Kämpfen auf und schnitt starken Kräften des Gegners den Rückzug ab.: Sein Geist lebt weiter Ritterkreuzträger F=Oberscharführer Köchle gefallen. 6. Juli. Bei den harten Frühjahrskämpfen des Ilmensees starh der Ritterkreuzträger rer Lu ion der Löchle, Stoßtruppfüh sen=#, den Heldentod. rer =Oberscharführ in einer Divisio =Oberscharführer Köchle wurde am 28. Januar 1921 als Sohn des Mauexpoliers Köchle in Nosels (Vorarlberg) geboren. Nach Beendigung seiner Schulit meldete er sich im Alter von 17 Jahren zur Waffen=;; und zog bereits ein Jahr später als t Schütze in den Polenfeldzug. Als MS.=Schütze kämpfte er im Westen und wurde schon in Frankreich zum# Unterscharführer befördert. Auf den Schlachtfeldern des Ostens wurde er zu einem Beispiel besten Soldatentums. Dauernd am Feinde stehend, bewährte er sich als Führer von mehr als 100 Stoß= und Spähtruppunternehmen und bei über zwanzig Sturmangriffen als leuchtendes Vorbild seiner Männer. Nun ist Ludwig Köchle gefallen. Ein junges Kämpferleben hat die Treue zu Führer und Volk mit seinem Blut besiegelt. Der Geist dieses unerschrockenen Soldaten lebt weiter. Lebhafte Artillerietätigkeit an der ägyptischen Front Rem, 6. Juli. Der italienische Wehrmachtbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut: An der ägyplischen Iront Tätigkeit molorisierter Abteilungen und beiderseitige lebhafte Artillerielätigkeit. Vorstöße seindlicher Panzerspähwagen wurden überall schnell zurückgeworsen. attenverbände der Achse griffen Truppenabseilungen und Jahrzeugkolonnen mit und zersprengten sie. Eine sehr wagen wurde in Brand geworf In en wurde in Brand geworsen oder schmer beschädigt. verschiedenen Lusikämpsen wurden 12 seindliche FlugLustwasse bombardierten die Hafenaulagen von Alexaudrien, Suez und Port Seid. Von den Operationen des Tages kehrten vier unserer Ilugzeuge nicht zu ihren Stützpunsten zurück. Die Versenkung des 5000-BRT.=Dampsers, dessen Torpedierung im östlichen Mitlelmeer der gesirige Wehrmachtbericht bekanntgab, wurde bestätigt. In der Näbe von Lentinl warf ein englisches Flugzeug Bomben ab, die weder Opfer forderten noch gestern einige Bomben ab, die weder Opfer forderten Schäden anrichketen. In Malla wirksame Bombenangriffe unserer Flugzeuge auf den Ilngplatz Micabba. Bei einem anderen Iusammenstoß zerstörten deutsche Jäger eine Spitfire. Jetzt das„fliegende Schlachtschiff“ „Neues amerikanisches„Wunderflugzeug“. sg. Buenos Alres, 6. Juli. Nach der„fliegenden Festung" hat die USA.=Technik ein neues„Wunderwerk" hervorgebracht, das„fliegende Schlachtschiff". Nach Meldungen aus Baltimore soll dort ein Monstreflugzeug dieses Namens *— durchgeführt ge do seinen ersten Prodeflug erfolgreich Das„fliegende Schlachtschiff“ soll 70 Tonnen schwer sein, eine Flügelspannweite von 56 Meter aufweisen, 150 Fahrgäste an Bord nehmen können und mit genug Treibstoff hri haben. W äste an Bord nehmen können und mit genug Treibstoff ür einen Nonstopflug Amerika—Europa—Amerika verehen sein.— Na, warten wir's ab! Die LSA. immer mehr ins Hintertreffen Gewaltige Lutttransportflotte soll Schiffskrise beheben— Aber wie die Schwierigkeiten meistern? Geuf, 6. Juli. Der bekannte amerikanische Militärkritiker W. Baldwin, schreibt im„Evening Standard“ vom 29. Juni zur Lage der Alliierten=Schiffahrt, die Schlocht im Atlantik tobe zu ungunsten der Verbündeten weiter. Sämtliche bisherigen Anstrengungen der amerikanischen Flotte, mit den feindlichen Unterseebooten fertig zu werden, seien fehlgeschlagen. Anfang Juni habe es zwar so geschienen, als sei die Versenkungsrate im westlichen Atlanür geringer geworden, doch hatten sich diese Hoffnungen später als trügerisch herausgestellt. Die Schiffahrtsverluste im Mai hätten beinahe alles bisher Dagewesene überstiegen, und die Ziffern für Juni seien für die Alliierten wahreinlich noch dernichtender. Dieser Tonnageverlust wirke besonders ungünstig auf den amerikanischen Kriegsbeiaus. Mit jedem neuen Monat gerate die USA. in hinsicht weiter ins Hintertreffen und sehe keinen Ausweg, der es ihnen gestatte, in größerem UmDie Schlagader des Empire Der Suezkanal, das„Genick“ Großbritanniens— Englands militärische Machtstellung Als die britische Regierung echt südisches Ramschgeschäft zwisch Großbritanniens, im Jahre 1875 durch ein sen dem damaligen Premier israelt, und seinem Rassegenossen Lionel Rothschild in den Besitz der 178000 Suezkanalaktien des ägyptischen Khediven Ismail Pascha kam, erklärte Disraeli im Parlament über den Zweck dieser von Rothschild finanzierten Transaktion:„Ich empfehle dieses Geschäft nicht als eine Handelsspekulation, obwohl ich glaubte, daß viele von denen, die mit wenig Gunst darauf gesehen ellen Ergebnis des Kaufes haben, wahrscheinlich vom finanziellen Ergebnis des Kaufes überrascht sein werden. Ich habe es immer getan und empfehle es jetzt als eine politische Transaktion und als eine, von der ich glaubte, daß sie das Imperium stärter machen wird.“ Wie so oft in der Geschichte des Empire haben hier jüdische Großfinanz und britische Plutokratie Hai auch Hand in Hand gearbeitet— zum Vorteil des eigenen Geldbeutels und zur größeren Ehre Seiner Britischen Majestät. Das Geschäft für die Rothschilds war nicht weniger ertragreich, als der finanzielle und politische Gewinn Großbritanniens. Die Rothschilds erhielten eine Provision von 2.5 v. H. und ferner 5 v. H. Zinsen, was, wie Gladstone im Parlament eingestand, mit Einrechnung aller Nebenbedingungen einer Jahresverzinsung von 15 v. H. gleichkam. Wie gewinnbringend sich die Regierung Seiner Majestät bei diesem Geschäft engagierte, geht allein aus der Tatsache hervor, daß zum Beispiel im Jahre 1935 die Dividende 60,1 v. H. des ursprünglich für den Kauf des ägyptischen Aktienanteils aufgewendeten Kapitalbetrages von 4076 622 Pfund betrug. Bereits 1905 war das Aktienpaket selbst 35 Mi Pfund wert. Die britischen Imperialisten haben dann in rer einmale killionen ter Ausnutzung ihrer errungenen finanziellen alles darangesetzt, auch ihre militärische M zu Jahr zu konsequenen Position achtstellung am So sehr man Suezkanal von Jahr zu Jahr zu verstärken. von britischer Seite zuerst den Bau des Kanals, von dem man mit echt britischer Engstirnigkeit eine Unterbindung des Weges nach Indien befürchtete, zu verhindern versuchte, so sehr hat sich der britische Omperialismus, nachdem einmal die wirtschaftlichen, militärischen und politischen Vorteile des Baues offenbar waren, auf die militärische Beherrschung der Kanalzone konzentriert. Der Kanal war bald, wie das rücksichtslose Vorgehen der Briten gegen jede ägyptische Selbständigkeitsregung bewies, nach einer Formulierung Bismarcks zum„Genick Großbritanniens“ geworden.— Die Briten betrachteten diese Lebensader ihres Weltreiches nicht nur, wie Gladstone sagte, als„kaufmänni Unternehmen“, sondern auch und vor allem als militä Bastion zur Sicherung des Seeweges nach Indien. Dest die brutale Unterdrückung jeder Bewegung, die dieser Macht stellung Großbritanniens gefährlich werden könnte. Als es im Jahre 1882 infolge des immer anmaßender werdenden Herrschaftsanspruches Englands zu einem Aufstand gegen die britischen Gewalthaber kam, zögerten die Engländer nicht, durch ihre Kriegsschiffe das ungeschützte Alexandria zwei Tage lang beschießen zu lassen. Gleichzeitig wurden Truppen zum„Schutz des Suez=Kanals“ gelandet, wodurch die Engländer mit einem Schlag in die Lage versetzt wurden, die Kanalzone unter ihre völlige militärische Machthoheit zu bringen. In der Folgezeit hat England nie daran gedacht, diese Machtstellung jemals aufzugeben, wenn es auch gelegentlich, wie zum Beispiel nach dem Weltkrieg, als das britische Protektorat über Aegypten aufgehoben wurde, Konzessionen machen mußte. Im ersten Weltkrieg hat England mit Argusaugen über die Sicherheit des Kanals gewacht und seine Streitmacht besonders verstärkt, als es einer deutsch=türkischen Armee von 20000 Mann unter General Kreß von Kressenstein gelang, bis nach Ismatla vorzudringen und sogar die Ueberchreitung des Kanals in der Nacht vom 2. auf den 3. Februar 1915 in Angriff zu nehmen. Ein furchtbarer Sandturm, der die technisch ungenügend ausgerüftete kleine. Armee fast lahmlegte, verzögerte das Unternehmen und ermöglichte den Engländern die Abwehr des geplanten Angriffs In diesem Kriege haben die ersten Luftangrisse der Achsenstreitkröfte im Februar 1941 zu Stockungen und Lähmungen des Verk des verkehr schaftliche Schwierigkeiten gebracht, so daß schon im herbst rs im Der infolge Kanal geführt. Kriegszustandes immer schwerer werdende Durchgangskehr hat die Suez=Kanal=Gesellschaft in starke wirtistliche Schwierigkeiten gebracht, so daß schon im Herbst 1940 die Dividendenzahlungen eingestellt werden mußten. Auch die Erhöhung der Kanalgebühren Anfang 1941 konnten den einmal begonnenen Prozeß nicht mehr aufhalten. Die Auseinandersetzungen im Nahen Osten hatten weitere Schwierigkeiten, wie Abbau und Gehaltskürzungen des Personals, und Einstellung der Zahlungen an den ägyptischen Staat zur Foige. Nunmehr scheint sich die jahrzehntelange Ausbeutung der Weltwirtschaft durch die hochplutokratische Kanalgesellschaft an dem Raubinstitut selbst zu rächen. Die zunehmenden inneren Schwierigkeiten in Aegypten und der wachende Druck der Achsenstreitkräfte stellen die britische Krieg, im Nahen Osten vor völlig neue Aufgaben, die rch die Operationen japanischer U=Boote vor den Toren n Suez noch schwieriger werden. von Pioniere greifen ein Beim Beginn der großen deutschen Angriffsoperationen im südlichen Abschnitt der Ostfront mußten die in monatesten sch. Un langer Arbeit von den Bolschewisten schwer befestigten Stellungen durchbrochen werden. Zur Unterstützung der gegen die Bunker angreifenden Infanterie war ein Pionier= zug für den Durchbruchskampf mit eingesetzt. Im Angriff bekamen die Pioniere überraschendes Feuer von einem feindlichen Panzerkampfwagen, der so in einem Bunker eingebaut war, daß nur sein Geschützturm über das Gelände hervorragte, und der mit seinem Beschuß immer stärker die vordringende Infanterie gefährdete. Da sprangen ein Feldwebel und ein Gefreiter von schräg rückwärts auf den Panzer hinauf und legten eine Sprengladung an den Turm. Vergeblich! Die vom Regen durchnäßte Ladung zündete nicht. Noch einmal sprang der Zugführer trot des Kugelregens aus feindliechn Flankensen auf den Panzer und goß Benzin in die Seitenschlitze und in die nicht ganz dicht geschlossene Turmluke. Mit einer geballten Ladung wurde das Benzin in Brand nachden sich der Feldwebel durch einen schnellen nrung in Deckung gebracht hatte. Das brennende Benzin floß um den Panzer berum und drang in ihn hinein. Da öffnete sich die Turmluke und die Panzerbesatzung versuchte, Handgranaten wersend und unter dem Feuer von Maschinenpistolen, auszusteigen. Sofort wurden jedoch die Bolschewisten aus nächster Nähe niedergekämpft. So brannte der Panzer mit seiner Besatzung aus und ein schweres Hindernis für den in diesem Abrwärtsdringenden fange entsprechend ihrer Produktionssteigerung, Kriegsmaterial an die Fronten zu schaffen. Alles nur Mögliche werde getan, um der Schiffsverluste Herr zu werden und die amerikanische Kriegsmarine prüfe zur Zeit, wenn auch immer wieder erfolglos, zahlreiche neue Ideen. Man könne nur sagen, daß das Problem einer Begrenzung des Schiffsunterganges zu den kompliziertesten gehöre, mit denen man auf verbündeter Seite zu kämpfen habe. Hinzu komme in 31 neuester Zeit vor allem noch die Minengefahr längs der amerikanischen Küste. Die amerikanische Kriegsmarine verfüge bei weitem nicht über genügend Räumboote in den Gewässern des Atlantik, die die Tausende von Seemeilen lange amerikanische Küstenlinie vor Ausfahrt eines jeden Konvoys von Seeminen säubern könnten. Es biete sich also dem Betrachter, so stellt Basdwin fest, seltes Bild, nämlich eines ebenso unüb 4 ein recht verzweiseltes Bild, nämlich eines ebenso sehbaren wie ununterbrochenen Kampfes um die Hauptseeverbindungen der USA. und Großbritanniens. Seiner Auffassung nach bestände vorerst für die Alliierten nur wenig, ja man könne sagen, überhaupt keine Aussicht, die Unterseeboot=Gefahr zu bannen, zumal Deutschland von Monat zu Monat mehr Unterseeboote baue. Im„Evening Standard“ vom 30. Juni schreibt Donald Nelson, das amerikanische Kriegsproduktionsbüro hätte ausgerechnet, daß 40 000 20=Tonnen=Flugboote in der Lage seien, das an Transporten zu leisten, was von der den Verfügung stehenden HandelsAlliierten zur Zeit noch zur flotte bewältigt werde. Der amerikanische Kriegsproduktionsausschuß erwäge allen Ernstes, zur Behebung der Schiffahrtskrise eine gewaltige Lufttransportflotte zu schafSchiffahrtskrise eine gewaltige Lufttransportflotte zu schaffen. Man weiß nur noch nicht, wie man mit einer ganzen Anzahl von Schwierigkeiten beim Bau einer solchen Luftflotte, unter anderem der Materialbeschaffung, fertig werde. rd. 2 Halifor bei Eden 7. Juli Der englische Botschafter in ord Halifax, der soeben zu Besprechungen mit egierung in London ankam und, wie der englische * Eden Washington einer Regie Nachrichtendienst meldet, noch heute mit Außenminister Ed zusammentreffen wird, wird etwa einen Monat in England bleiben. In diesem Zusammenhang teilt London mit, daß Roosevelts Produktionsminister Nelson ebenfalls beab*, England zu besuchen. Es geht ihm, wie er beson*„„ bli ders betont, vor allem darum, einen persönlichen Einblick in die englische Kriegsproduktion zu gewinnen. Er empfindet offenbar die Notwendigkeit, in dem neuen Gastland ikon"—*— amerikanischer Truppen nach dem Rechten zu sehen. schnitt vor deutschen Angriff war beseitigt. Dr. Salazar 10 Jahre portugiesischer Ministerpräsident Lis am S. Ministerprä Finanzminis# „Diario de Noticias“ schreibt, damals habe Portugal diesen Regierungschef bekommen, der ihm von der Vorsehung bestimmt sei, und dessen einmalige Eigenschaften und sittliche Größe den friedlichen Aufbau Portugals gewährleisteten. „Seculo“ erklärt, seit zehn Jahren vertraue Salazar auf das portugiesische Volk und das Volk vertraue auf ihn. 6) Löschwasse Auf die Notwei Fabrikanlagen Wass Gefäßen in erheblich zustellen, wird nochn wird sich erreichen neten und im tägli Behälter, wie Eimer hierzu benutzt werde leeren kann in dies Die in manchen H benutzte Badewanne dige Bevor dige Bevorratung g zu füllen, muß grus einem für die Lösch Augenblick der Dru würde. Ehrenbezeign Das Oberkomm bezeigung vor dem Wehrmachtangehöri die auf dem Sch Vorbeigehen oder Linden in Berlin d auf dem Bürgerst des Ehrenmals der mal wird hierzu di Unbeschränkte 1# Deutsche Kriegs den Vereinigten S unbeschränkter Anz zum Gewicht von 45 cm und einem von 14 zusammen) Anschrift all Inschrift als„Krie Mail“, oder„Zivil Mail“, bezeichnet richtung des Luftp# Lustpostbrief am Entschädt Der Reichsinne schädigung erlassen Kurorten bei der nutztem Bettenrau entstehenden Ausf gewährt wird. Ein die Zahl der der zehn Prozent der übersteigt. Nicht der kurtaxpflichtig durch die mit Wirkung von über den Erlaß Wehrmachtangehör Verbraucherhö Ab 8. Die Preise dürfen Die Erzeugerprei 63 Gemüse: je 500 g bis 40: weißkohl bis 27: stens 200 g je Kobis 11: B=Ware 4 Obn: Erdbe Mad. Moukot bi Himbeeren, Sorte [Sveisefru gabe von je ½ k Grfl. II 8.9; run II 9,5: bei Abga rote, blaue I 12 lange gelbe I 13 RM. I 11,50: II gelbe I.12.50, II Speisefru 1942 bei Abgabe 11.5: II 8.4; run II 9.0: bei Abga rote, blaue I 11 lange gelbe I 1 RM. I 10.50: II gelbe I 11.50: II Mond-Aufgen 13 Copyright „Ja, das ist vom Schlage I ich vollkommen scheinliche gesche wissen sich in das Diadem zu und der, der es ihr, wäre imm ich käme dann du verstehst mic „Kein Wort ich will auch ni verwickelter zu mir klar, und! Fir einen anf ber in dieser ständig. Der 0 vor tausend Ae Was hast plötzl mit der Gräfir Mit dir hat der Warduhne mit ihm nicht Aber“, setzte er jetzt nicht. „Herr Quei silianer,„es t1 duhne gerade lernen müssen. bei allem— nicht einmal, und weltfremdzustande. Für Erzherzog aber den Einsatz — Seir dus Anerkrtu; en Drebder. 2. Februar 1892 e wung un der seines Auftrages r hervorragendem en vor, rollte sie rken Kräften des iter Köchle gefallen. rühjahrskämpfen Ritterkreuzträger Stoßtruppführer Heldentod. am 28. Januar schle in Nosels na seiner Schul17 Jahren zur später als ti„=Schütze kämpfte ankreich zum hlachtfeldern des besten Soldatenbewährte er sich und SpähtruppSturmangriffen n. Ein junges er und Volk mit s unerschrockenen tigkeit kront srmachtbericht vom molorisierter Ablerietäligkeit. Vorden überall schnell Truppenabteilunlengewehrteuer an Anzahl von Lastschwer beschädigt. 2 seindliche Flughambarblerfen bi. Sonwaroiris Sie 19 Port Seid. hrien vier unserer nrück. Dampfers, dessen der gesirige WehrIlugzeug pfer forderten noch unserer Ilugzeuge u anderen JusamSpitfire. lachtschiff“ rlaggeng! fliegenden Festung" inderwert" dervorNach Meldungen eug dieses Namens urchgeführt haben. konnen schwer sein, fweisen, 150 Fahrit genug Treibstoff p0—Amerika vereiten meistern? igerung, Kriegsmanur Mögliche werde verden und die amewenn auch immer a. Man könne nur nzung des Schiffsöre, mit denen man e. 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Die Behälter erst bei Fliegeralarm zu füllen, muß grundsätzlich vermieden werden, da sonst in einem für die Löschwasserversorgung entscheidend wichtigen Augenblick der Druck im Wasserleitungsnetz stark absinken Ehrenbezeigung vor dem Ehrenmal in Berlia. Das Oberkommando der Wehrmacht hat die Ehrenbezeigung vor dem Ehrenmal in Berlin geregelt. Für alle Wehrmachtangehörigen ist es eine selbstverständliche Pflicht, die auf dem Schlachtfeld gebliebenen Kameraden beim Vorbeigehen oder Betreten des Ehrenmals Unter den Linden in Berlin durch Gruß zu ehren. Beim Vorbeigehen auf dem Bürgersteig ist Ehrenbezeigung, beim Betreten des Ehrenmals der Deutsche Gruß zu erweisen. Im Ehrenmal wird hierzu die Kopfbedeckung abgenommen. Unbeschränkte Post für Kriegsgesangene in Amerika. zum Gewicht von 45 cm und einem von in 5 ka bei einer Höchstausdehnung bis . Höchstumfang(Länge, Höhe und Breite zusamimen), von 106 cm. Alle Sendungen müssen in der Anschrift als„Kriegsgefangenensendung"„Prisoner of War Mail“, oder„Zivilinterniertensendung",„Civilian Interned Mail" bezeichnet sein. Briefsendungen können gegen Ent Mail richtung des Luftpostzuschlags von 40 Rpf. je 5 g auch als am Post lung des Luftpostzuschla Luftpostbrief am Postschalter eingeliefert werden Entschädigung für Bäder und Kerorte. Der Reichsinnenminister hat Richtlinien für eine Entschädigung erlassen, die den Heilbädern, Seebädern und Kurorten bei der Inanspruchnahme von gewerblich genutztem Bettenraum für Lazarettzwecke für den hierdurch entstehenden Ausfall an Kurtaxe und Kurmittelentgelten gewährt wird. Ein Ersatzbetrag wird nicht gewährt, wenn die Zahl der der gewerblichen Nutzung entzogenen Betten zehn Prozent der Gesamtbettenzahl der Gemeinde nicht übersteigt. Nicht mitzuzählen sind die Fremdenbetten, die der kurtaxpflichtigen Benutzung durch die Kinderlandverschickung, durch die NSV. oder die Wehrmacht zu anderen als Lazarettzwecken entzogen sind. Die Bestimmungen gelten mit Wirkung vom 1. April 1942 ab. Die Anordnungen über den Erlaß oder die Ermäßigung von Kurtaxe für Wehrmachtangehörige usw. bleiben unberührt. Verbraucherhöchstpreise für Obst und Gemüse Ab 8. Juli 1942 in Reichspfennig. Die Preise bürfen nicht vom Erzeuger genommen werden. Die Erzeugerpreise können bei den Bürgermeistern der Gemeinden erfragt werden. Gemüse: Erbsen, Schotenerbsen und Zuckererbsen e 500 g bis 40; Pablerbsen und Markerbsen bis 26: Brübweitzkohl bis 27: Sommerwirsing bis 26; Kopfsalat mindestens 200 g je Kovf bis 7: mind. 250 g bis 8; mind. 300 g bis 11: B=Ware muß entsprechend billiger verkauft werden. Obst: Erdbeeren, bessere Sorten, je 500 g bis 60; Mad. Moukot bis 57; Johannisbeeren bis 31; GartenHimbeeren, Sorte Preußen bis 60. poveisefrudkartoffeln bis 8. 7. 1942 bei Abgabe von je ½ ka weiße, rote, blaue, Rof., Grkl. I 12.5, Grkl. II 8.9; runde gelbe I 13.0, II 9.,2, lange gelbe I 13.5, II 9,5: bei Abgabe von 2.5 kg und mehr je ½ ka weiße: rote, blaue I 12.0; II 8.4; runde gelbe I 12.5: II 8.7; lange gelbe I 18,0; II 9,0: je 50 kg weiße, rote, blaue RM. I 11,50: II 7,90; runde gelbe I 12.—, II 8.20; lange gelbe I. 12.50, II 8.50. Sveisefrühkartoffeln vom 9. 7. bis 15. 7. 1942 bei Abgabe von je ½e ka weibe, rote blaue Rof. I 11.5: II 8.4; runde gelbe I 12.0; II 8.7; lange gelbe I 12.5: II 9.0; bei Abgabe von 2.5 kg und mehr je ½/8 ka weiße, rote, blaue I 11.0; II 7,9; runde gelbe I 11.5: II 8.2: lange gelbe I 12.0; II 8.5 je 50 ka weiße, rote, blaue RM. I 10.50: II 7.40; runde gelbe I 11.—: II 7.70; lange gelbe I 11,50; II 8.—. Die Lage auf dem Gemüsemarkt Das Sommergemüse wird eine Besserung der Versorgung bringen Prieg eer We Schon in den Jahren vor dem Kriege stieg der Gemüseverbrauch stark an, weil der Wert des Ge müses für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Menschen mehr und mehr erkannt wurde. Im Kriege hat die Rationierung der wichtigsten Levensmittel erneut zu einer anhaltenden geradezu sprunghaften Steigerung des Gemüseverbrauchs geführt Zahlreiche Haushaltungen, die früher kein oder nur wenig Gemüse verzehrten, haben jetzt den begreiflichen Wunsch, sich lausend mit Gemüse versorgen zu können. Wo früher tagelang überhaupt kein Gemüse verlangt wurde, würde man setzt gern mittags und abends Gemüse auf den Tisch haben. Ein starker zusätzlicher Mehrbedarf ist schließlich durch die Anforderungen der Wehrmacht, der Werkküchen und der sonstigen Einrichtungen für die Gemeinschaftsverpflegung entstanden. Bei der Lentung des Anbaues von Gemüse ist auf diese Entwicklung frühzeitig geachtet worden. Im Jahre 1939 wurden in Deutschland 140000 Hektar Gemüse angebaut. Die amtliche Parole, den Gemüsebau dem Mehrbedarf entsprechend auszuweiten, wurde befolgt. Die Gemüseanbaufläche ist heute mehr als doppelt so groß wie im Jahre 1939, eine Leistung, die in Anbetracht der kriegsbedingten Produktionsschwierigkeiten und im Hinblick auf die natürlichen Grenzen des Gemüseanbaues hohe Anerkennung verdient. Daneben wurde die Selbstverforgung aus Haus= und Kleingärten znergisch gefördert. Neben der Steigerung der deutschen Erzeugung wurden alle Möglichkeiten der zusätzlichen Versorgung durch Einfuhr aus dem Ausland ausgeTrotzdem ist die um Teil sehr unde erzlicher empfunden, der Märkte mit Gemüse as wird im Volk um so man bei der unzureichenden Kartoffelversorgung eine Entlastung von der Gemüseseite her wenigstens vom Juni d. J. ab erwartete. Der schon seit ngem anormale Witterungsverlauf hat diese Erwartungen gemacht, die Herbstaussaaten für das Frühjahrssind zum großen Teil im Winter erfroren: Die rovegetation setzte sehr spät ein. Infolgedessen ist nbauausweitung für Gemüse in erster Linie dem Sommer= und Spähtgemüse, aber weniger dem Frühgemüse zugute gekommen. Das im Frühjahr angebaute Gemüse konnte sich infolge der dauernd kühlen Witterung nicht gut entwickeln. Aus diesen Gründen war der Mangel am Gemüse gerade in der letzten Zeit besonders stark fühlbar. Alljährlich ergibt sich in der Zeit zwischen der Beschickung des Marktes mit Frühgemüse und Sommergemüse eine Versorgungslücke; normalerweise tritt sie bereits Ende Mai, Anfang Juni auf. In diesem Jahre kam sie infolge der anormalen Witterung später und hält länger an. Doch kommt jetzt endlich das Sommergemüfe. Die Märkte erhalten schon, allerdings nur in geringen Mengen, u. a. Erbsen. Das wird sich noch weiter bessern. Insbesondere wird Herdstgemüse verstärkt auf den Markt kommen, weil der vermehrte Anbau sich hauptsächlich auf die späten Wurzelgemüse erstreckt. Eine jede Nachfrage deckende des außersolkes wohl zu #### so mehr empfinden es die mit der Lebensmittelversorgung betrauten amtlichen Stellen als ihre Pflicht, für eine gerechte Verteilung des auf die Märkte gelangenden Gemüses zu sorgen. Das setzt aber voraus, daß sich keiner rücksichtslos über die Notwendigkeit hinwegsetzt, die allgemeine Versorgung der Bevölkerung mit Gemüse dem normalen Verteilungsapparat, d. h. dem Handel und den Märkten zu Überlassen. aus der Landeshauptstadt Mond-Aufgang Mond-Untergang 15.30 Erhöhte Pflichten und Selbstverantwortung Reichsredner Willy Koch sprach in Detmold. Die Ortsgruppen Detmold=Süd und Detmold=West vereinten sich gestern abend im Saale des Hauses der Deutschen Arbeit zu einer sehr stark besuchten Kundgebung, in der Reichsredner der RSDAP. Willy Koch (Hamburg) sprach. Nach der Aufnahme neuer Parteigenossen nahm der Redner des Abends das Wort und ellte in eindringlichen Worten die erhöhten Pflichten und die Selbstverantwortung der Parteigenossenschaft heraus. Er legte dar, daß die Haltung des deutschen Volkes und damit der erfolgreiche Ausgang des Krieges vor allem durch die Haltung der Partei und letztlich jedes einzelnen Parteigenossen maßgebend bestimmt werde. Die große Aufgabe, die jeder Parteigenosse im Schicksalskampf der Nation zu erfüllen hat, wurde dabei mit aller Deutlichkeit umrissen. Auch über verschiedene aktuelle Fragen, wie die Einschränkung des Reiseverkehrs und Probleme der Volksgefundheit, sand der Redner treffende Worte, die ihren Eindruck auf die große Zuhörerschaft nicht verfehlten. Pg. Koch schloß seine Ausführungen mit einer Mahnung, jederzeit Vordild zu sein und so tatkräftig zur Erreichung des Endsieger beizutragen. Die Versammlung, an der auch Kreisleiter Wedderwille teilnahm, begleitete die Darlegungen mit lebhaftem Beifall. 3000 Besucher im Freibad. Am letzten Sonntag war das Freibad an der Werrestraße das Jiel vieler Detmolder. Es herrschte den ganzen Tag über Hochbetrieb. Neben dem Aufenthalt in dem kühlenden Wasset wurden auch Luft= und Lichtbäder in großem Maße genommen. Alt und jung verbrachte somit einige Stunden in den schönen Anlagen des Freibades. In den Abendstunden konnten rund 3000 Besucher als Ergebnis des ganzen Tages festgestellt werden. Ein schöner Beweis dafür, daß mit der Schaffung dieser Anlage vielen Detmoldern ein großer Wunsch erfüllt worden ist. Faheradzusammenstöße. Während ein Fahrradzusammenstoß am Sonnabend an der Ecke Paulinenstraße] Bruchstraße mit einem Sturz auf die Straße endete, fanden sich am Sonntagabend an der gleichen Stelle zwei Radfahrer auf der Straße wieder. Hierbei gab es jedoch Hautabschürfungen und Materialschaden, wobei einer der Beteiligten sein Rad forttragen mußte. Der Juli läßzt sich gut an. Zwölf Personen sind es, die zu Beginn dieses Monats ein Aufgebot beim hiesigen Standesamt beantragt haben. Der Gitterkasten im unteren Vorflur des Rathauses gibt hierüber Auskunft. Frauen, helft in der Nähstuhe! Die Mitglieder der NS.=Frauenschaft Deutsches Frauenwerk und des Deutschen Roten Kreuzes, Ortsgruppen Detmold, werden zur Mithilfe in der Nähstube aufgefordert. Die Mitglieder der Ortsgruppe Nord helfen heute, die der Ortsgruppe Ost am Mittwoch, die der Ortsgruppe Süd am Donnerstag und die der Ortsgruppe West am Freitag. Der Garten in Blau. Am Ende unserer Straße liegt vor dem großen Hause ein wohlgepflegter Steingarten, an dem sich wohl jeder freut, der vorübergeht, und den man jetzt den Garten in Blau nennen könnte. Zwar hat er noch immer, wie fast das ganze Jahr hindurch, seine dichten grünen Polster, schimmert jetzt wie Sommerschnee das Steinbrechbeet, leuchtet feurig die große Lilie, aber das Blau schlägt doch alles aus dem Felde. Da sind die lilafarbenen Alpenastern, die niedrigen Felsglockenblumen, die ein dichtes Polster blauer Becher bilden und die Knäuelblütige Glockenblume, die mit ihren dichtblumigen Köpfen Bällen vom dunkelsten Blau blumarten st Blumen. Die noch heute bei uns vereinzelt auf dem Königsberg und dem Hiddeser Berg, wo nun auch die andern Arten der Familie zu finden sind: die Rundblättrige, die Nesselblättrige, die Pfirsichblättrige, die Ranunkelblättrige Glockenblume. Sie alle, die wir in ursprünglicher Form oder in Züchtungen auch in unseren Gärten finden, bilden einen schönen Schmuck unserer Berghalden und Vexcheine und enshlen von dimmelblaten SommerBeseitigung von Winterschäden. Zur Zeit wird eine Mauer am Wallgraben, in der Nähe des Bruchberges, einer gründlichen Korrektur unterzogen. Die Mauer muß zum Teil durch die entstandenen Winterschäden entfernt und neu errichtet werden. die Ortsg um 20 Uhr in der der Reichsredner Koch Partei, sowie die Angehörigen der Gliederungen und Verbände werden erwartet. Auch die übrige Bevölkerung in zu dieser Versammlung eingeladen. Aus dem gelehene pen 1 und2 der Gemeng—— ren Umständen aus Mittwoch, den 8. Juli, 20 Uhr, verlegt werden. Die Nachschulung findet im Waisenhause statt. schaftsabend der Frauen. Es wird nochmals an in Gemeinschaftsaber rauenschaft— #-Ost, erinnert, der beginnt. Zahlreiche Beden heutigen Gemeinschaftsabend der NS. Deutsches Frauenwerk, Ortsgruppe um 20.15 Uhr im Café Schmidt teiligung wird erwartet. Deutsches Rotes Kreuz, Vereitschaft Lemgo. Heute beginnt um 20.30 Uhr im DRK.=Heim(Ecke Breite Straße) ein neuer DRK.=Kursus. Anmeldungen werden heute noch entgegengenommen. Besörderung. Der beim hiesigen Bahnhof beschäftigte Hilfsweichenwärter Fritz Siekmann, von hier, wur.e zum Weichenwärter ernannt. Bad Salzusten Kurthealer. Einer der größten Erfolge der letzten Spielzeit, das Volksstück„Junger Wein in alten Schläuchen“ von Heirz Steguweit, wird heute, Dienstag, 20 Uhr, im hiesigen Kurtheater wiederholt. Schchtmngr Mitgliederversammlung, Hotel Oeffentliche Korf fand eine Ort den redner Kreisleiter Meyer(Cloppenburg) über „Fragen der Gegenwart" unter besonderer Herausstellung der Pflichten der Heimatfront. Der Redner verstand es ausgezeichnet, in fesselnder Weise die Zuhörer auch auf Aufgaben zu lenken, die auch in den kleinsten Zellen zu erfüllen sind, um das große Ziel, das sich der Führer gesteckt hat, zu erreichen. Politische Leiter! Am Mittwoch, 8. Juli, um 20.15 Uhr findet im Hotel Junkerhaus ein Sprechabend statt. Jugendgruppe. Am heutigen Dienstag um 20 Uhr Heimabend. Es ist dringend erwünscht, daß alle Mitglieder hieran teilnehmen. Kilian=Vorfeier. Am Sonntagnachmittag sand auf dem Platz an der Uferstraße eine Kilian=Vorfeier statt. Es fanden sich sehr viele Besucher ein, besonders waren viele Kinder vertreten, die an dem Markttrubel eine große Freude hatten. Karusselle, Schaubuden, Verkaufsbuden verschiedener Art und auch die Kasperlebude boten viel abwechflungsreiche Unterhaltung. Die Hauptkirmestage sind der Mittwoch und Donnerstag dieser Woche. Der Rundsunk am Dienstag Reichsprogramm: Aus der Welt der Oper von 16.00 bis 17.00 Uhr.— Musik zum Feierabend von 17.15 bis 18.30 Uhr. Sommerliche Lieder und Spielmusiken von 20.15 bis 21.00 Uhr.— Schöne Melodien aus Wien von 21.00 bis 22.00 Uhr. Deutschlandsender: Konzert aus Gaarbrücken von 17.15 bis 18.30 Uhr.— Träume am Sommerabend von 20.15 bis 21.00 Uhr.— Unterhaltsame Kleinigkeiten von 21.00 bis 22.00 Uhr. 50 Jahre Sonntagsruhe Der Zeitgeist schritt allmählich vorwärts Der 3. Juli 1892 war ein denkwürdiger Tag für den deutschen Kaufmann. An ihm trat das Gesetz über die Sonntagsruhe zum erstenwal in Kraft. Bis dahin hatte es im Handelsgewerbe ein gesetzmäßiges Recht auf Sonntagsruhe nicht gegeben, und so wurde in den Kaufmannsgeschassen am Sonntag genau so durchgearbeilet wie an edem Wochentage. Dabei war aber auch der Arbeitstag an sich damals noch ein ganz anderer als heute, wo die Arbeitszeit und die Ruhepausen gesetzlich geregelt sind, denn fast alle Läden, zum mindesten in den Städten unseres pperlandes, waren von 7 Uhr früh bis abends 10 Uhr ununterbrochen geöffnet, und selbst richtige Pausen zum Einnehmen der Mahlzeiten gab es nicht. Der Laden blieb auch während der Tischzeit geöffnet, und oft mußte das Essen unter fortwährenden Störungen hinuntergewürgt werden. Ebensowenig stand den Angestellten ein Recht auf irgendwelchen Erholungsurlaub zu, und es war für sie von etwas Großes, einmal am Sonntagabend oder sonst i besonderen Anlässen einige Stunden„frei“ zu bekommen. Große Aufregung rief auch im Lipperland zunächst der 9=Uhr=Ladenschluß bei den Inhabern von Kaufhäusern und den Ladenbesitzern hervor. Ein großer Teil hat sich erst viel später zu dieser„Einschränkung der Geschäftszeit“ entschließen können. Allmählich schritt der Zeitgeist aber doch vorwärts, und so herrschte denn auch über die Notwendigkeit dieses nur eine Meinung, die schließlich darin gipfelte, daß dieser Tag der Ruhe, wenn richtig benutzt, der Arbeit nur zugute kommen könne. So war denn der erste Tag des Heumonds 1982, der 3. Juli, für die gesamte Handelswelt Deutschlands ein„großer Tag“, an dem es auch im Lipperland schon lebhaft herging. Die Gaststätten, denen man als Kaufmannsangestellter nur in den späten Abendstunden einen Besuch abstatten konnte, waren gefüllt, denn es galt, diese„Freizeit" feierlich zu begehen. Mit der„Kreissäge" oder dem„steifen Hut“ auf dem Kopfe ging's aber auch in den Teutoburger Wald und andere Wander=Waldgebiete, wo nach ausgedehnten Spaziergängen die Waldwirtschaften das Ziel vieler dem Kaufmannsstand angehörigen Angestellten wurden. In überschäumender Fröhlichkeit lieißen sie dann den lippischen Korn und den„Schoppen“ wie auch die„Berliner Weiße" oder den„Schorle=Morle“ in die durstige Kehle fließen, die hinter dem„Vatermörder“ eingezwängt war.— Der „blaue“ Montag erlebte um diese Zeit seine Auferstehung auch bei den Kaufmannsgehilfen. Dabei war damals die Sonntagsruhe noch keineswegs vollständig, sondern morgens und mittags waren die Läden noch einige Stunden geöffnet, damit das liebe Publikum doch ja nicht zu kurz käme. Erst später gab es absolute Sonntagsruhe und die Krönung der Freizeit erfolgte erst durch das nationalsozialistische Deutschland. EET• 31 Copyricht by Knorr& Hirth Kdt.-Ges München „Ja, das ist sie. Und Gott sei Dank sind ihr Männer vom Schlage Johann Sylvesters nicht gewachsen. Da bin ich vollkommen beruhigt. Ja, selbst wenn das Unwahrscheinliche geschähe und so etwas wie ein schlechtes Gewissen sich in ihr regte— sie ist gar nicht in der Lage, das Diadem zurückzugeben, denn sie hat es nicht mehr, und der, der es hat, gibt es ihr nicht, und selbst, gäbe er's ihr, wäre immer noch niemandem damit geholfen, denn ich käme dann und ließe alle beide verhaften: Ich hoffe, du verstehst mich.“ „Kein Wort verstehe ich“, sagte Schitznagl matt,„und ich will auch nichts mehr verstehen. Die Sache scheint viel verwickelter zu sein, als ich jemals dachte. Nur eins wird mir klar, und das tut mir sehr leid. Ich habe dich immer für einen anständigen Menschen angesehen, Warduhne. Aber in dieser Angelegenheit benimmst du dich sehr unanständig. Der Erzherzog weiß ohnehin nicht aus und ein vor tausend Aengsten, und da kommst auch du noch daher! Was hast plötzlich du, Warduhne, mit der Baronin— oder mit der Gräfin Dorival, wie sie jetzt heißt, zu schaffen? Mit dir hat der Erzherzog überhaupt nicht gerechnet.“ Warduhne zuckte die Achseln.„Mag sein. Auch ich hatte mit ihm nicht mehr gerechnet— zumindest nicht ernsthaft. Aber“, setzte er lächelnd hinzu,„sei getroft, Ich tu's auch jetzt nicht. „Herr Quevedo“, wandte sich Schitznagl an den Brasilianer,„es tut mir leid, daß Sie meinen Freund Warduhne gerade von seiner allerschlechtesten Seite kennenlernen müssen. Er hat einen schrecklich harten Schädel. Und bei allem— ich bin überzeugt— liebt er diese Person nicht einmal, kann sie gar nicht lieben! Nur Phantasten und weltfremde Träumer wie Johann Sylvester bringen das zustande. Für Warduhne ist es eine Art Sport, für den Erzherzog aber das Leben. Dies, indes, will er nicht einehen, der Worduhne.“ „Od, sprich nicht so“, versetzte Warduhne,„ich empfinde alles Mitgefühl für Johann Sylvester. Daß er diese Frau liebt, erscheint mir gar nicht außergewöhnlich, denn sie ist liebenswert in höchstem Maße. Nur liebt er unglücklicherweise die gleiche Frau wie ich, du wirst verstehen, daß ich sie ihm kompflos nicht überlassen kann. Er kämpft gegen den Hof und gegen mich, sagst du mit bitterem Vorwurf. Ich meinerseits aber kämpfe gegen den Erzherzog und den Hof. Das ist ein freies Spiel der Kräfte.“ Warduhne verstummte und blickte auf die Uhr.„Ich muß jetzt gehen. Du weißt jetzt, Schitznagel, was du dem Erzherzog zu sagen hast. Versichere ihn meiner aufrichtigen Wertschätzung und teile ihm mit, daß ich in jeder erdenklichen Weise bereit bin, seine Pläne zu unterstützen. Nur diese Frau möge er aus seinem Gedächtnis streichen. Sie gehört mir. Tut er es nicht, dann um so schlimmer für ihn.“ Warduhne stand auf. Schitznagl schüttelte den Kopf, daß man meinen mochte, die Sommersprossen könnten in Schwärmen aus seinem Gesicht springen.„Völlig dunkel und unverständlich“, stellte er fest.„Ich bin noch jung und man hat mich gelehrt, ehrfürchtsg zu sein vor den Aelteren. Allein, daß zwei soignierte, ene Männer sich wegen so einem blonden Dienstmädchen—“ Er hob die Hände hoch und ließ sie wieder fallen.„Das geht mir nicht in den Kopf. Und alles nur, weil sie geheimnisvoll und rätselhaft ist. „Du irrst“, sagte Warduhne spöttisch und streckte ihm die Hand hin,„weil ihre Augen so grün sind.“ „Sehr amüsant“, meinte er, Herr Quevedo lächelte. „diese Affäre.“ „Sonja“, sagte der Mann neben Martina und griff nach ihren Händen,„wie glücklich bin ich, daß du wieder da bist!“ Martina entzog ihm wütend ihre Hände.„Lassen Sie anhalten! Lassen Sie sofort anhalten! Ich will aussteigen! Ich kenne Sie nicht! Ich bin nicht Ihr Dienstmädchen Sonsa, das ein Diadem gestohlen hat!“ Zugleich streckte sie in flatternder Hast ihren Arm aus, den Wagenschlag zu öffnen, allein der Erzherzog, indem er die Hand auf ihre Schulter legte, riß sie zurück. „Bist du verrüßt?“ stieß er erschrocken hervor,„es könnte dein Tod sein!“ ein paar dummen Worten dich mir entziehen, all das, was zwischen dir und mir besteht, nichtig erklären. Ich flehe dich an. in diese ern,„din meinen. Brust des Erzherzogs klirrten und Martina hin und her geschleudert wurde. „Himmel“, rief Martina,„hören Sie denn nicht? Ich will aussteigen! Ich din nicht—“ „Sei still!“ Die weiche und dunkle Stimme des Erzerzogs bebte ein wenig.„Ich habe alles auf dich gesetzt, sonja, mein Leben, mein Schicksal. Du kannst nicht mit 4—— ntziehen, kannst nicht für null und dieser alles entscheidenden Stunde, sei nicht klein und gewöhnlich. Das würde nur Wiverstände in mir wachrufen, die dir möglicherweise gefährlich werden könnten. „Soll das eine Drohung sein?“ fragte Martina. „Ja, eine Drohung“, antwortete er sachlich. „Erstens“, erwiderte Martina ohne nicht die Frau, die Sie vor sich zu h bin—“ „Und zweitens?“ unterbrach er sie. „Sie glauben mir nicht?“ „Sprich weiter, Sonja“, versetzte er gereizt,„es ist alles sehr neu und interessant.“ „Ich heiße nicht Sonja!“ brach Martina los,„#ch hab' dieses Theater satt! Ich lasse mir nicht beständig von irgendwelchen Männern die Pistole auf die Brust setzen! Ich habe nichts gestohlen, und ich kenne Sie nicht! Wer sind Sie? Was wollen Sie von mir? Ach, schweigen Sie und seien Sie, wer Sie wollen! Ich habe nichts mit Ihnen zu schaffen! Ich bin die Gräfin Dorival!“ „Du bist—“ „Duzen Sie mich nicht!“ schrie sie und stampfte mit dem Fuße auf. „Verzeihung“, sagte er kühl.„Ich sehe Sie in einer neuen Rolle. Allein ich din Ueberraschungen von Ihrer Seite gewöhnt. Bitte sprechen Sie weiter. Erstens, sagten Sie, Sie seien die Gräfin Dorival— als ob es von irgendeiner Bedeutung wäre, welchen Namen Sie zur Zeit führen. Aber bitte, ich hab's zur Kenntnis genommen. Und zweitens, also?“ „Zweitens? Zweitens wünsche ich, daß Sie mich in Ruhe lassen.“ „Und was haben Sie mit Warduhne zu schaffen, wenn ich fragen darf?“ „Soviel wie mit Ihnen, nämlich nicht das geringste. Es beginnt mir schrecklich auf die Nerven zu gehen, daß unKonst und Wissenschaft Paul Clemen erbielt den Voerres Preis. Zum sechsten Male verlieb die rheinische Friedrich=Wilhelm=Universität Bonn den volksdeutschen Josef von Goerres=Preis aus der Johann=Wolfgang=von=Goethe=Stiftung in einer akademischen Feier. Erstmalig wurde ein Bonner Forscher geehrt, und zwar der Nestor der rheinischen Kunstgeschichte, Gebeimrat Pros. Dr. Paul Clemen. Jilm„Deutsches Lied" uraufgeführt. In Köln wurde der von der Ufa während der Hundertjahrfeter des Kölner Männergesangvereins gedrehte Kulturtonfilm„Das deutsche Lied“ uraufgeführt. Man erlebt in diesem Film die zur Ebrung des Jubelvereins angetretenen 1700 Kölner Sänger mit dem rheinischen Sängergruß„An mein Vaterland“ von Werner Eak und Beethovens„Die Himmel rühmen“ in gesanglicher Wucht und Eindringlichkeit. nterbrochen Leute daherkommen, mich„Sonje“ nennen und ir freundlichst in Aussicht stellen, verhaftet, eingekerkert, wierteilt auf alle Fälle aber allergründlichst vernichtet rzüglich um den Hals Und alles das, weil unter mir gevierteilt zu werden, wenn ich ihnen nicht unverzüg alle, diesen wildfremden Männern. ich irgendeiner obskuren Hochstaplerin ähnlich sehen soll. Es wäre zum Lachen, wenn es nicht zum Weinen wäre.“ „Kennen Sie Wanduhrne von früher?“ fragte er sachlich. „Ich“, versetzte Martina, indem sie mit ihren letzten Kräften ihre Stimme scharf und beißend machte,„ich bin heute zum erstenmal in meinem Leben in Wien. Ich kenne weder Herrn Warduhne noch Sie.“ „Aber Sie wissen doch, wer ich din?“ fragte er mit leichtem Spott. „Irgendein Erzherzog vermutlich“, sagte sie aczelzuk: kend.„Warduhne hat mir alles mögliche erzählt. Auch die Sache mit dem Diadem.“ „Was will dieser Warduhne von Ihnen?“ „Ich schätze, es wird nichts anderes sein, als was auch Sie von mir wollen.“ „Und?“ fragte er mit einem herausfordernden Unterton. „aas— undd“ „Warduhne ich unmäßig reich“, erwiderte er mit spürbarer Bitterkeit.„Es müßte ein merkwürdiger Zufall sein, daß ausgerechnet Sie an Warduhne geraten.“ (Fortsetzung folgt.) E5 # 4 1 15 1 Neues aus den Ortsbauernschaften In der Zelluloidwarenfahrik der Firma Küstermann am Sonnal verursochte. Die ursache ist noch unbekannt. Das Fahrikgebäude und das Lager an Fertigwaren sind stark in Mitleidenschaft, gezegen und zum großen Teil vernichtet worden. An der Bekämpnahmen die Feuerwehren aus Lage, Hagen und Holzhausen tell, die infolge Wassermangels auf große Schwierigkeiten stießen. Es gelang ihnen trotzdem, das Feuer auf seinen Herd zu beschränken. Gegen 13.30 war die größte Gefahr beseitigt. Uhr Jerxen=Orbte. Uebungsabend der LaienLelferinnen. Heute indet um 20 Uhr in dei Schule ein Uebelngsabend der Laienhelferinnen RLB. statt. Vollzähliges Erscheinen wird erwartet. im Holzhausen bei Sylbach. Großkundgebung der Partei. Am Mittwoch findet um 20 Uhr im asthof„Jum Löwen“ eine Großkundgebung der Ortsgruppen Holzhausen und Waddenhausen statt. Es pricht der Reichsredner RSKK.=Sturmführer Koch nburg). Für sämtliche Parteimitglieder und die igen der Gliederungen und Verbände ist er Pflicht, an dieser Kundgebung teilzunehmen. Aber auch die übrigen Einwohner von Holzhausen und Waddenhausen sind herzlich eingeladen. Müssen, Medizinisches bestanden. Der Sohn der W hier, Heinrich Wöstenfeld, b dersität, Göttingen sein medizini gleichzeitig promovierte er zum Müssen, Medizinisches Staatsexamen bestanden. Der Sohn der Witwe Wöstenfeld von *— bestand an der Unidizinisches Staatsexamen; ##ig promovierte er zum Doktor der Medizin. Herzlichen Glückwunsch! Großenmarpe. Rundgebung der Partei. Am Mittwoch, dem 8. Juli, findet bei Gastwirt Noltemeier eine öffentliche Kundgebung der hiesigen Ortsgruppe der RSDAP. statt. Es spricht der Gauredner Fritz Schröder, Schulrat in Hagenow(Mecklenburg) und ihrer der Partei und ihrer Gliederungen geladen. Die Veranstaltung beginnt Aus der Bewegung 98., Olieserasfelgichaft 1/55, Detmold. Die Scharen 1 bis 4 treten morgen, M#ittwoch, um 19.40 Uhr, am Gom90. Ellegererseloschaft A55, Echer Lage. Die Schar tritt beate um 19.30 Uhr am Bahnhof an. 93. Gefolgschaft 41, Lemgo. Die Gefolgschaft tritt heute um 20 Uhr auf dem Kastantenwall an. Nachrichten=Gefolgschaft A/55, Lemgo. Beibe Scharen treten am Mittwoch um 19.45 Uhr am Rondell an. BDM. und BDM.=Werkschar Dörentruv. Alle Mäde! aus Dörenrrup, Spork= Wendlinghausen treten heute um 20 Uhr auf dem Sportplatz in Spork mit Turnzeug an. RS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk, Ortsgruppe Ehrsen=Breden. Mittwoch, pünktlich 20.30 Uhr, Gemeinschaftsabend bei König. Um vollzähliges Erscheinen toird gebeten. Schreibmaterial ist mitzubringen. RS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk, Ortsgruppe Lage. An der Ortsgruppenversammlung am heutigen Abend um 20 Uhr in der„Reichskrone" nehmen alle Mitglieder Unsere Kurzgeschichte Der Spinnenesser Vm Alsed Semerau teil. RS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk. Ortsgruppe Blomberg. Mittwoch, 20.15 Uhr, Gemeinschaftsabend im „Kaiserhof". Es spricht die Kreisabteilungsleiterin„Grenzland— Ausland“. Es ist Pflicht aller Mitglieder, daran teilzunehmen. Gäste willkommen. RS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk und Jugendgruppe Detmold=Nord. Unser Gemeinschaftsabend ist am Donnerstag, 30 Uhr, im Haus der Arbeit. Papier und Bleistift für Rezeptnotierungen mitbringen. Gäste sind berzlich eingeladen. RS.=Frauenschaft— Deutsches Franenwerk. DetmoldSüd. Heute, 20 Uhr,„Erste Hilfe“ im Leopoldinum. Verbandmaterial nicht vergessen! RSROV. Kameradschaft Heidenoldenders. Morgen, Mittwoch, 20 Uhr, Monatsappell. Der berühmte Berliner Arzt Ernst Heim, der den Doktoren“, wie ihn der alte Blücher im heiter Toaßt als Kollegen begrüßte, kammte aus dem Meiningenschen Dorfe Solz. wo die Heims noch in den stebziger Jahren gleichsam wie Erdpfarrer Lchen. Sein Vater, ein Magister vom besten alten Schrot und Korn, war ein Original. Der älteste seiner Söhne wurde, nachdem er als Erzieher des Herzogo Ernst seine Aufgabe vollendet, in das Konststorium berufen. Nun kam es nicht selten vor, daß der alte Magister wegen starrsinnigen Benehmenvon der geistlichen Behörde zur Verantwortung oder Strafe gezogen wurde. Go sollte er einst wegen ungeeigneter Schreibweise einen Verweis erhalten. Als er nun in den Sitzungssaal trat und seinen Sohn mit am grünen Tisch sitzen sah, wandte er sich, auf ihn deutend, mit den Worten an den Präsidenten:„Tut mir erst einmal da den dummen Jungen heraus!“ Und es half nichts, man mußte dem Alten willfahren. Es war gewiß ein mutiges Stück Arbeit des Magisters und seiner Frau, mit einer Einnahme von nicht viel über dreihundert Talern im Jahr sechs Söhne studieren zu lassen. Das erklärt die patriarchalische Einfachheit, die in seinem Hause herrschte. Zur Winterszeit diente das ziemlich beschränkte untere Zimmer als Wohn=, Studier=, Schul=, Kinder= und Gefindestube zugleich. Als der Siebenjährige Krieg allerlei Kriegsvolk in das stille Solz führte, erschien auch eines Tages ein Stabsarzt mit einem großen, von breiten goldenen Tressen eingefaßten Hut als Einquartierung im Pfarrhause. Er machte auf den jüngsten Sohn des Der Magister erwiderte:„Du bist wohl nicht gescheit; Junge, dazu hätte ich kein Geld. Da würdest du ja mehr kosten als alle deine Brüder zusammen.“ eines Morgens tut er bein Frühasteg ue. Trade, up: „Ich will Doktor werden!“ Eindruck. Solch ein Mann Der Kleine lißz sich aber nicht abschrecken.„Doktor will ich werden. Doktor will ich werden!" Das war: das Verlangen, mit dem er immer wieder den Vater bestürmte. Da dachte der Magister daran, daß der Junge eine natürliche Scheu vor Spinnen hatte.„Dummer Junge“, sagte er,„wie kannst du Doktor werden? Du fürchtest dich ja, wenn du eine Spinne nur siehst, und ein Doktor muß Spinnen essen können, sonst ist er kein rechter Doktor!“ Betrübt zog der Junge ab. Aber von dem Tage an sah die Magd, wie er täglich in Scheune, Holz= und Viehstall und Küche auf die Spinnenjagd ging. Nach vierzehn Tagen trat er wieder vor den strengen Vater, ein großes, rings mit wohlgenährten Spinnen gespicktes Butterbrot in der Hand:„Siehst du. Vater, es ist mir schwer geworden, aber ich kann's jetzt. Und darauf verzehrte er, scheinbar mit großem Behager, bis zum letzten Rest das spinnenbelegte Brot. wahr, nun kann ich Doktor werden?“ Das rührte das Herz des Vaters:„Nun, meinetwegen, du Spinnenfresser! Für einen Pfarrer bist du doch zu leicht, zu einem Quacksalber bist du gut genug. Du wirst den Leuten schon weismachen, willst!“ So wurde Ernst Heim Doktor. Magisters, Ernst, großen Kmmmmmmmmmmm Spertaahtlaus vom SpBe. Oörsmar— B/B. Detmold 8:4(3:1). Am letzten Sonntag führte die 1. Jugendmannschaft des VfB. Detmold gegen die 1. Jugend der Svielvereinigung Hörstmar in Hörstmar das Rückspiel aus. Nachdem sich die obigen Mannschaften in Detmold mit 4:4 trennten, konnte die Detmolder Mannschaft dieses Mal einen Sieg mit 4:3 davontragen. Es war ein flottes Spiel, bei dem es an vielen snannenden Augenblicken vor beiden Toren nicht fehlte. Gleich vor Halbzeit ging der BfB. Detmold durch den Rechtsaußen Bobbenkamp mit 1:0 in Führung. Dann aber legten die Gastgeber tüchtig los und brachten die Detmolder Hintermannschaft in harte Bedrängnis, sie konnten innerhalb zehn Minuten drei Tore schießen. Bis zur Halbsett stand es 3:1 für Hörstmar. Nach der Halbzeit aber wurde das Zusammenspiel der BfB.er besser und konzentrierter: der Detmolder Mittelstürmer Sprick konnte durch zwei schöne Tore den Ausgleich berstellen. Nachdem noch mancher Angriff auf das Hörstmarsche Tor rollte, gelang es dem Halbrechten Reineke kurz vor Schluß, den verdienten Siegestreffer für seine Mannschaft anzubringen. * Am Donnerstag spielt die 1. Jugendmannschaft(verstärkt) gegen die 1. Mannschaft des Luftwassen=SB. Detmold. Man darf wohl sagen, daß der Detmolder Nachwuchs in letzter Zeit wieder tatkräftig in den Vordergrund getreien ist. Es muß anerkannt werden, daß die Jugendlichen die spielstarke Luftwassen=Mannschaft als Gegner verpflichten. Das Spiel findet um 19.30 Uhr auf dem Sportplatz des LSB. an der Siegfriedstraße statt. "* — 1. Jod. Herrinsbausen 1:0. 2. 55h. Bl. Salusten— 2. Jod. Hereingbausen 121. einem Freundschaftsspiel gegenüber. Die ersatzgeschwächte Calzufler Jugend flegte in einem überlegenen Sviel, das jedoch stark unter der Hitze litt. knapo aber verdient mit 1:0 Toren.— Die 2. Jugend vom BfL. verlor nach gleichwertigem Spiel mit 1:3 Toren. LAV. Pivitsbeide— Germania Schötmar(1. Jod.) 9:2 abgebrochen. LäB. Pivitsheide— Germania Schötmar(2. Bod.) 831. Auf dem TV.=Platz in Pivitsbeide trafen sich am Sonntag die beiden obigen Mannschaften zu einem Freundschaftskampf. Es kam zu einem spannenden Spiel, welches die zahlreich anwesenden Zuschauer im höchsten Grade befriedigte. Das erste Spiel, das von den beiden 2. Jugendmannschaften ausgetragen wurde, war im ganzen flotter und ausdauernder, wie das der 1. Mannschaft. Das zweite Spiel mußte leider abgebrochen werden, so daß die immer mehr aufkommenden Pivitsheider den Torverlust nicht mehr ausgleichen konnten.(59) vark in schaften Kanden sich auf dem Sportplatz am Stadtdie beiden ersten JugendmannSB. Herringhausen und BIL. Salzuflen in Deutscher Tennistriumph in Ankara. Der erste Start deutscher Tennisspieler in Ankara gestaltete sich alles in allem zu einem großen Erfolg für den deutschen Tennissport. Zu den Endspielen am Sonntag war die Gemahlin des türkischen Staatsoberhauptes Ismet Inöut erschienen, die den Geschehnissen mit sichtlichem Interesse folgte und mit Beifall für die Deutschen nicht karate. Engelbert Koch gewann den Ankarapokal mit 6:4, 6:2, 6:3 gegen Dr. Kurt Cgert(Innsbruck), das Doppel mit Egert 7:5, 6:2, 6;2 gegen die türktschen Meister Fehmi=Hassan und das gemischte Dopvel mit Frau Böckina von der Deutschen Botschaft 7:5. 6:4 gegen Krau Parkan— Dr. Egert. Die Preisverteilung nahm ein Staatssekretär des türkischen Auswärtigen Amtes vor, der in seiner Ansprache den Wert der deutsch=türktschen Sportfreundschaft unterstrich. Die Deutschen fuhren am Montag nach Istaubul, wo sie noch einmal gegen die besten türkischen Spieler antraten. Faust in Amerika Anekdote von Gerda Wachsmuth. Als gegen Ende des vorigen Jahrhundert die berühmte deutsche Schausptelerin ugnes Sorma eine Gastspielreise nach Amerika unternahm, mußte sie, bald nach ihrer Ankunft, erfahren, was es mit dem Kunstsinn der Neuen Welt auf sich hatte. Es war am Tage vor der Aufführung. Man hatte Goethes„Faust“ angesetzt, und die Voranzeigen des Theaters priesen Agnes Sorma als das„beste Gretchen der Welt“. Sie selbst saß in ihrem Hotelzimmer, ein wenig müde von den hundertfältigen Eindrücken der letzten Wochen und innerlich sehr einsam. Sie fühlte sich allein in einem Hotel, das zwanzig Stockwerke hatte. Und es war ihr eine Unterbrechung in dieser bedrückenden seelischen Einsamkeit, als ein Besucher gemeldet wurde. Bielleicht, dachte sie, ist es ein kunstverständiger Mensch, vielleicht ein Deutscher, vielleicht gar— wer kann es wissen, die Welt ist klein— ein Breslauer; in Breslau din ich geboren... Der Besucher, der sich als Arthur Sullivan auswies, war weder das eine doch das andere. Er war eine Enttäuschung. Er zeigte eine hastende Geschäftigkeit, die verwirrte und belastete. And es war ein Zeichen dieser Geschäftigkeit, daß Sullivan ohne Umschweife den Zweck seines Kommens ansteuerte: Madame spiele, wie er gehört habe, das Gretchen im „Faust“— das sei ein gutes Stück, soviel er wisse, eine unterhaltsame Sory. Allerdings ein wenig altmodisch, es komme ein Spinnrad darin vor! In Amerika habe man bessere Sachen als diese Spinnräder. Er, Arthur Sullivan, erlaubte sich da, auf die wunderbare einmalige Erfindung der Nähmaschine hinzuweisen. Und er erlaube sich weiter, darauf hinzuweisen— hier legte Arthur Sullivan ein kleine, eindrucksvolle Pause ein, ebe er fortfuhr: er erlaube sich darauf hinzuweisen, daß Madame ihr Glück machen könne, wenn sie sich in den„Faust“=Aufführungen hatt des Spinnrades einer hochmodernen, fabriknenen Nähmaschine bedienen werde. Gretchens Klage, diese Worte, die ein Schubert vertont, zum Gerassel einer Nähmaschine statt zum traulichen Surren des Spinnrades! Agnes Sorma faßte er nicht, sie wurde plötzlich noch müder, als sie gewesen. Mit schneller Bewegung schob sie den Scheck und den Fabrikvertrag zurück, mit dem man sie verpflichten wollte, allabendlich die Erzeugnisse dieser Firma vorzuführen.„Danke“, sagte sie schroff,„ich bin eine deutsche Künstlerin und fühle mich der Kunst, nur dieser, nicht aber irgendwelchen Geschäftszwecken verpflichtet. Als Sullivan gegangen, legte Agnes Sorma die Stirn an das Fenster. Es schien ihr plötzlich so aussichaslos, Goethe zu spielen in einem Land, in dem jeder nur das Geschäft und den geldlichen Vorteil sah. Dann aber wußte sie, und dieses Wissen gab ihr Trost und Rückhalt, daß es bei ihrem Spiel nicht um die Gesinnung und innere Bereitschaft dieser oder jener ging, sondern allein um die deutsche Kunst und um den Die beutige Ausgabe umfußt 4 Seilen. Verlausleiter: Rduard Preißler. Hauptschr Iktleiter: August Prüßner (a. Z Manster). I. V.: Karl Kahl Verlag: Lippische Staatszeitung. G. m. b. H., Oetmold, Paulinenstraße 14.— 2. Z. ist Pl. 8 göltig. FAMLL IEN-ANZEIGEN wurde unstunser à. Kind. Marblen, geschenkt. In dank— Freude: Veits., Köster. and i Ilse, geb. Rupprecht, Lemgo, . Wolffsche Stiftung, den 5. z. Z. Juli 1942. Es grüßen als Verlobte: Annellese Harms, Helns Gadau.— Lemgo, Magdeburg. im Juli 1942. Für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung danken wir herzlich. Friedrich Noltensmeler und Frau Paula, geb. Hollmann. Heidelbeck, im Juni 1942. Für die zahlreichen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten zu unserer Vermählung danken wir allen recht herzlich. Albrecht Depping. Annellese Depplug, geb. Brinkmeier.— Kirchheide in Lippe, Im Juni 1942. Herzlich danken wir, auch im Namen unserer Eltern, für die Hehen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche zu unserer Vermählung am 9. Juni 1942. OberBibiacgernt geh Tampemann. Bech. linghausen Bega(Altrosgenhof). im Juni 1942. Für die uns auläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche danken wir herglich. Biegiried Kunte u. Frau Else, geb. Engelkeer: Lüerdissen, im Juni 1942. . Unerwartet traf uns hart und ###schwer die unfaßbare Nachricht, daß mein innigstgeliebter Mann, der glückliche und liebevolle Vater unserer kleinen Elke, unser lieber Sohn und Schwiegersohn, Bruder und Schwager Erich Relland am 10. Juni im Osten im 33. Lebensjahre für sein Vaterland den Heldentod fand. In tiefem Schmerz: Lisa Relland, geb. Koch, u. Tächterchen Eike/ Paul Reilasid u. Freu Friede, geb. Gottschalk Hermenn Kech u. Frau Luise, geb. Gronemeier! Obergefr. Kurt Reiand, z. Z. Im Felde, u. Frau! Obergefr. Werner Reiland, z. Z. Lazarett, Fran! Obergefr. Heins Rellend, z. Z. Lasarett, u. Früu] Familie WIlbeim Hahne u. Frau Wilme, geb. Koch! Gefr. Her mann Kech/ Heinz Koch. Lemgo, Chemnitz, Talheim, Juli 1942. Wir trauern um unseren tüchtigen Abteilungsleiter und lieben Arbeitskameraden und werden ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren. Betriebsführer und Gefolgschalt der Firme Geb: Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heldentode meine: lieben Mannes sage ich auf diesem Wege. im Namen aller Angehörigen meinen tiefempfundenen Dank. Frau — Despe.— Detmold(Lagesche 9), im Straße Juni 1942. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heldentode meines geliebten Mannes, unseres treusorgenden Vatere, danken wir recht herzlich. Dera Scheffs, geb. Schäfer, Laneo Juni 1942. Am 4. Juli entschlief nach kurzer. Vater, Schwiegervater, Großvater und Schwiesersohn Sirelanstaltsdir. I.#. Albreehrr Rerh In tieler Trauer: Marthe Reth, geb. Wulfert! Dr. med. Derothen Reth. Mannheim! Dr. rer. pol. Elisabeth Roth, USA. Dipl.-Ing. seb. Roth; Hamburg Frank, geb. Ro Era Kelb, geb Albrecht Reth. Hiddesen, Post Detmold(Schanze). Beerdigung Mittwoch, den 8. Juli, ½11 Uhr, vom Trauerhause aus. Trauerfeier ½ Stunde vorher. Am Sonntag, dem 5. Juli, nachmittags um 16 Uhr, entschlief nach kurzem, schwerem Leiden unser heißgelehler Enhel und Püneescha under masvoller Sohn, mein lieber Bruder, Enkel, Neffe und Vetter Hoinz Hagenböhmer im blühenden Alter von 14½ Jahren. In tiefer Trauer: Familie Berkel als Groß- und Pflegeeltern/ Heinrich Hagenböhmer und Frau Annellese, geb. Hetnrich 1 und Anverwandte. Stadenhausen, Rodenberg am Deister, Waddenhausen, Sillzen, Bielefeld, Rütenbrock, Bochum, Stukenbrock, Holzhausen und Hagen in Lippe, den 6. Juli 1942. Die Beerdigung Andet am Mittwoch, dem 3. Juli, um 16 Uhr vom Trauerhause, Stedenhausen 9. aus statt. Beisetzung auf dem Friedhof in Waddenheusen. Trauerteier vorher. Mit den Angebörigen trauern auch wir um einen treuen Arbeitakameraden, dem wir stets ein ehrendes Andenken bewahren Firma Heppe e fabrik, Lase in Lippe. Am Sonnabendabend verstarb im Landeskrankenbaus nach langer. schwerer Krankheit- unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Henny Meyer geb. Bunte, im Alter von 49 Jahren. Im Namen aller Hinterbliebenen: Helarich Düllmann und Frau Margarethe, geb. Meyer Heinrich Meyer und 2 Enkelkinder. Blomberg, den 6. Juli 1942. Die Beerdigung findet statt am Mitt woch, dem 8. Juli 1942, nachmittagt 5 Uhr, von der Leichenhalle In Blomberg aus. Heute abend erlöste Gott der Ilerr von ihrem langen, echweren Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester. Schwägerin und Tante Pauline Käller verw. Koch, geb. Gaus. Fritz Köller 1 Wilhelm Cerdameler und Freu Minna, geb, Koch! A Kech und Frau Martha, geb. R Wilhelm Kech und Frau Gei geb. Sievers! Eraa Wellbsum, geb. Koch 1 Hermine Kech! H Kech und 13 Enkelkinder. Werl, Freiburg, Knetterheide, Hörter. den 4. Juli 1942. Allen denen, die uns beim Heldentode unseres lieben, unvergeßllichen Sohnes, Brudere, Schwagere, Onkels. Vetters und meines lieben, unvergeßlichen Preundes Willi Steinhage ihre Anteilnahme in Wort und Schrift entgegenbrachten, sagen wir auf diesem Wege unseren tiefempfundenen Dank. Famille Heinrich Steinhage nebst Angehörigen Hilde Selle als seine Freundin.— Siekholz, im Juni 1942. Häckselmaschine, für Kraftbetrieb, neu oder altzu kaufen gesucht. Kölling. Lage, Lemaver Str. 3. Heute, Dienstag, 20 Uhr:„Junger Wein u eh eaer, Velkastäck von Heinz Steguweit. Gasberd, 1= oder 2flammia, zu kausen gesucht. Bad Salzuflen, Hindenburgstraße 1, 1. Etage. Kutschwagen, gut erhalten, zu kauf. ges. Kluckhuhn. Kluckhof. Post Eickernkrug, Telephon 350. Sommeranzug. Gr. 46, zu kaufen gesucht. Angebete unter Nr. 303 11. die Lipv. Staatszeitung. Geschst. Lage. Zimmer, in Lage oder Umgeb. von junger Frau gesucht. Angeh. unt. Nr. 301 an die Lipp. Staatsztg. Geschst. Lage.: THRATER: FIIM:VERANSTALTUNGEN Landestheater- Lichtspiele. Nur noch bis einschl. Donnerstag. Tägl. 19.30 Uhr. Willi Forste„Wiener Bluf“, nach Motiven der Operette von Joh. Strauß. Willy Fritsch, Maria Holst, Hans Moser, Theo Lingen, Dorit Kreysler, Fred Liewehr, Paul. Henckels, Hedwig Bleibtreu. Deutsche Wochenschauf Kulturfllm. Jugendliche über 14 Jahre zugelassen. Detmolder Lichtspiele. Ein herzerfrischendes Lustspiel:„Der verkaufte Großvater“, mit Josef Eichheim, Winnie Markus, Oskar Sima, Elise Aulinger, Carl Wery, Erna Fentsch u. a.— Deutsche Wochenschaul Kulturfilm. Beginn: 15, 17.15, 19.30 Uhr. Für Jugendliche nicht zugelassen! *— Mmter i. R. sucht in De:mold oder Umgebung eine Wohnung von etwa e Zimmern od. ein ähnlich großes Einfamittenhaus zu mieten, letzteres auch zu kauf. Angeb. unter Nr. 3238 an die Livp. Staatszeitung. Pensionür(zwei Personen) sucht 4=Zimmer=Wobnung(bis 30 RM.) i. Detmold oder näherer Umgebung. Tauschwohnung in Hannover steht zur Verfügung. Augebote unter Nr. 3233 an die Lipp. Staatszeitung. 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In dieser„Kleinen Residenz“ da tut sich was, das wird jeder lachend bestätigen wollen— und er wird das gern tun.— Dienstag und Donnerstag nur 16.30 Uhr, Mittwoch 16.30 und 20 Uhr. Hanss--#chtsblele Lemgo. DiensMittwoch 17 u. 20 Uhr. Wiederaufführung„Der laufende Berg“, mit Fritz Kampers, Maria Andergast. Paul Richter, Hansi Knoteck, Josefine Dora u. a.— Ein romantischer Film aus der herrlichen Welt der Bayer. Alpen.— Für Jugendliche zugelassen! alast-Theater Lemge. Dienstag bis Donnerstag. Anfang: Dienslag und Donnerstag 20 Uhr, Miltwoch 17 und 20 Uhr. Eine köstliche Wiederaufführg., ein Lacherfolg, wie er nur selten vorkommt!„Moral“, mit Fita Benkhoff, Joe Stöckel, Jupp Hussels, Ursula Beinert. Die lustige Geschichte eines großen Skandals in einer kleinen Residenz.— Für Jugendliche nicht zugelassen! Tischdeek- u. Servierkursus, verbunden mit Anstandslehre. Für Frauen u. Töchter beg Donnerstag. 9. Juli, is Hotel„Deutsches Haus“, Lage, unt. bewährt. Leitg. ein Zwöch. Tischdeck- u. 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Anfangszeit: 20 Uhr. Wiederaufführung„Oberwachtmeister Schwenke". Gustav Fröblich, Marianne Hoppe, Karl Dannemann, Walter Steinbeck, Sybille Schmitz u. a. Die spannende Schicksalsgeschichte eines Berliner Schupos.— Für Jugendliche nicht zugelassen! VERSCHIEDENES Nähmaschinen(Schnellnäher für Wäsche), gut erhalten, zu kaufen gesucht. Angebote mit Preisen unter S 605 an Anzeigenmittler Jak. Vowinckel, Bielefeld. Rundfunk-Koffer-Empfänger und elektr. Backröhre für 220 Volt zu kaufen gesucht. Elektrohaus Karl Tiemann, Detmold, Exterstraße 1. Wer bringt per Achse einige leichte Gegenstände von Dortmund nach Lage i. L. gegen entsprechende Vergütung mit? Angebote unter Nr. 300 an die Lipp. Staatszeitg., Geschäftsstelle Lage. Wo wird in den nächsten Monaten eine Wohnung frei? fragt Hansen, Stadtsparkasse. Arbeitspferd(Hannoveraner) od. 1 Paar Paßpferde zu kaufen gesucht. Zuschriften an Schließfach 1077 Bielefeld. Wir suchen einen gammibereiften Wagen oder Untergestell. 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