„„„—„„„„„„ Lippische Staatszeitung Druck und Verlag: Staatszta. NS.=Verlag G. m. b. H., Detmold. Geschäitsst. u. Schriftl.: Detmold, Paulinenstr. 14, Ferur.: Sammeln. 2845. Postscheckk. 8592 Hann. Bankkonten: Deutsche Bank. Landesbank. Städt. Spark. Die„Lipp. Staatszeitung“ ersch. wöchentl. 7mal. Abbestellungen d. Zeitung nur lsd. Mei ippischer Kurser liches Organ Amtliche der Landen Sotischeat. 855 banz. Amttliches Organ des Gaues bis zum Monats. Nationalesregierung Nord der 2692R Anzeigenpreise: Zeile 13 J. Textanz., 77 mm breit, 75 A#. 8. 8. in Preisliste 8 gültig. Bezugspreis: Monatl. bei Zustellung d. Boten einschl. Bestellgeld 2 20. d. Zust. durch Post 2,42 M einschl. 63 R.# Postgeb. Die Behind. d. Lieferung rechts. kein. Anspruch auf Rückzahl. d. Bezugsvr. Nr. 152 Detmold, Sonntag, 7. Juni 1942 14.(176.) Jahrgang euer Großerfolg unserer L=Boot=Waffe 19 Schiffe mit zusammen 108300 BRT. versenkr— Nordafrika: 36 Feindpanzer vernichtet, 14 Flugzeuge abgeschossen Ostfront: Sowjetische Angriffe unter hohen Feindverlusten abgewehrt, zahlreiche Ortschaften genommen. Günstiger Verlauf der Kämpfe in der Marmarica Starke seindliche Einheiten geschlagen.— 36 feindliche Panzer zerstört. Rom, 6. Juni. Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonnabend hat folgenden Wortlaut: Die Operationen der Achsenstreitkräfte in der Marmarica nehmen weilerhin einen günstigen Verlauf. Slarke seindliche Einheiten, die, unterstätzt von Artillerie und Panzerspähwagen, versuchten, uns aus erreichten Stellungen zurückzudrängen, wurden geschlagen und unsererseits angegrissen. 36 Panzer und einige Dußend Lastwagen wurden zerstört und einige hundert Gefangene gemacht. Die Luftwasse entwickelle trotz der ungünstigen atmosphärischen Bedingungen eine wirksame Tätigkeit. 14 beitische Flugzeuge wurden abgeschossen, sechs zur Landung gemungn, dns burch Bodenstat getrassen und chgeossen. Drei unserer Flugzeuge kehrten von den Unternehmungen des gestrigen und vorgestrigen Tages nich zurück. Ein Beaufighter versuchte, die Insel Lampedusa zu überfliegen. Von der Flak getroffen, stürzte er ins Meer. Die beiden Unteroffiziere, die die Besatzung ausmachten, wurden gerettet und gefangengenommen. Ein Angriff, den mehrere Wellen englischer Flugzeuge in der vergangenen Nacht auf Neapel und Umgebung unternahmen, verursachte leichte Schäden. Einige Brände konnten sofort unterdrückt werden. Unter der Zivilbevölkerung ein Toter und ein Verwundeter. Der Angriff erreichte anschließend die Küste der Provinz Littoria, wo Leuchtraketen abgeworfen wurden. „Deuische A=Boot=Erfolge im stetigen Abnehmen begriffen“. Neue deutsche Soudermeldung beweist erhöhle Aktivitäl unserer A-Bool-Wosse. Berlin, 6. Juni.„Die U=Bootgefahr im Atlantischen Ozean von Kanada bis Florida ist in stetigem Abnehmen begriffen", erklärten einer Stockholmer Meldung zufolge am Freitag Beamte der USA.=Marinebehörden von der östlichen Seeverteidigungszone. Die neue deutsche Sondermeldung von der Versenkung von über 100 000 BRT. gerade in diesen Gewässern liefert den schlagenden Beweis von der erhöhten Aktivilät der deutschen U-Bootwasse. Wenn derartige Versenkungsziffern in den Augen dieser US A.=Marine-„Fachleute“ ein„stetiges Abnehmen" bedeuten, kann man ihnen dazu nur gratulieren, wie wir andererseits unsere kapferen und erfolgreichen UBoolbesatzungen zu ihrem neuen Ersolg von Herzen beglückwünschen. Kein sicherer Seeweg mehr für die englisch=amerikanischen Geleitzüge. Mailand, 6. Juni. An Hand großer Landkarten unterstreichen die norditalienischen Blätter die neuen Erfolge der japanischen Flotte und Luftwaffe. 3000 km nach Süden bis Sidney, 12 500 km nach Südwesten bis Madagaskar, 5000 km nach Nordosten bis Dutch Harbour und 5200 km nach Osten bis zu den Hawaiinseln, so heißt es in den Ausführungen der Zeitungen, hat der von den Vereinigten Staaten geschmähte Polyp seine riesigen Fangarme auszustrecken vermocht, der den Engländern und Amerikanern neue schwere Verluste zufügte und den hochtrabenden Reden eines Roosevelt und General Marshall die einzig richtige Antwort gab. Eine besondere Bedeutung kommt, so schreibt„Corriere della Sera“. dem überraschenden Angriff auf Madagaskar zu. Hierbei sei nicht nur der britischen Kriegsmarine ein weiterer schwerer Schlag versetzt, sondern es sei auch bewiesen worden, daß japanische U. Boote in den Gewässern des Indischen Ozeaus, also auf der Route des englischen und amerikanischen NachNach der nach dem Mittelmeer, tätig seien Absperrung des Mittelmeeres und der Bedrohung des Indischen Ozeans verbleibe den englisch=amerikanischen Geleitzügen kein sicherer Seeweg mehr. Lord Davies hat ein kurzes Gedächtnis Er will noch engere Freundschaft mit Stalin. Genf, 6. Juni. Auf einer englisch=sowjetischen Freundschaftskundgebung in Cardiff setzte sich dem „Manchester Guardian“ zufolge Lord Davies für eine enge Freundschaft zwischen England und der Sowjetunion ein. Dabei appellierte er an die Sowiets, die sich mit Großbritannien, den anderen Englisch sprechenden Völkern und mit Tschungking=China zusammentun sollen, um am Ende dieses Krieges bei der Gestaltung eines Weltfriedens entscheidend mituwirken. Denn am Ende des Krieges, so meinte er Lord, werde sich das Schicksal der Menschheit in den Händen der„vier großen freiheitliebenden Völker“. befinden. Und auf sie käme es dann an, verständnisvoll ein möglichst vollkommenes neues internationales System auszuarbeiten, das einen möglichst langen Frieden, wenn sich schon ein Krieg auf die Dauer nicht vermeiden lasse, gewährleiste. Lord Davies hat ein kurzes Gedächtnis. Er weiß nichts mehr von Stalin=„Freiheitsliebe“, dem Blutterror, von Roosevelts„Freiheitsliebe“, den Gewaltmaßnahmen gegen Ibero=Amerika, und von Churchills „Freiheitsliebe“, die sich lediglich dahin auswirkt, andere Völker, darunter auch Tschungking=China, vor deu englischen Karren zu spannen. In Nordafrika zum Gegenangriff angetreten Aus dem Führerhaupiquartier, 6. Juni. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekonnt: An der Einschließungsfroul von Sewastonel wurden die seindlichen Besestigungen durch flarkes Jeuer schwerster Arlillerie und zusammengefoßzte Luflangriffe bekämpft. Im Südabschullt der Ostfront schlugen deutsche und ungarische Truppen vereinzelle seindliche Angriffe unter biuftgen Verlusten für den Gegner ab. Im mittleren und nördlichen Fronkabschullt wurden mehrere im rückwärtigen Frouigebiet eingeschlossene Gruppen des Jeindes weiler zusammengedrängt und zahlreiche Ortschaften genommen. An der Welchew-Froul wurden starke seindliche Angriffe in schweren Kämpfen und im Iusammenwirken mit Sturzkampfverbäuden abgewehrt. Der Gegner hatie sehr hohe blutige Verluste und verlor 22 Panzer. Im Zinnischen Meerdusen beschädigte Marineartillerie ein sowjelisches Unterseeboot durch mehrere Treffer; mit dem Untergang des Bootes ist zu rechnen. In Nordafrika wiesen deufsch-italienische Truppen stärkere brisische Angriffe ab und gingen selbst zum Gegenangriff über. Die Briten verloren 36 Panzer, zahlreiche Kraftfahrzeuge und mehrere hundert Gesangene. In Luftkämpfen wurden 14 seindliche Ilugzeuge abgeschossen. In der letzten Nacht grissen Kampffliegerverbände das Hasengebiel von Todruk an. Wie durch Tondermeldung bekanntgegeben, versenklen deutsche Unterseeboole an der Ostküste Nordameriken, im Keribischen Meer und estwärts der Ankillen 19 feindliche Haudelsschisse mit zusammen 106 300 BRT. Vor der flandrischen Küfte versenklen Torpedoboole im Artilleriegesecht zwei britische Kanonenschnellboote. Bei Vorstößen britischer Luftstreitkräfte gegen die Küste der besetzten Westgebiele wurden am gestrigen Tage 22 feindliche Ilugzeuge abgeschossen. Britische Bomber griffen in der Nacht zum 6. Juni mehrere Orte in Westdeutschland an. In einigen Stüdten des Industriegebietes entflanden Brandschäden. Nachtsüger und Flakartillerie schossen 13 der angreisenden Bomber ab. Bei den Erfolgen deutscher Unkerseeboote in den amerikonischen Gewüssern hat sich das Boot des Korvettenkapttäns Harlenstein besonders ausgezeichnet. LSA.=Westküste in großer Aufregung * Kombinationen über die nächsten Angriffsmöglichkeiten der Japaner— Kriegsminister Stimson glaubt seine Landsleute warnen zu müssen Stockholm, 5. Juni. Unter der Ueberschrift„Sroße Aufregung längs der ganzen Külte der Stillen Ozeaue“ bringt„Nya Dagligt Allehanda“ eine United=Pres—: Franzisko. Danach hat der japanische sich Harbour und die Midway=Inseln lbevöl Ozear Uebe Meldung aus St. Franzisko. Danach hat der japani Augeiff auf Dutch Harbour und die Midway=Jusel unter der Zivilbevölkerung der ganzen Küste der Stillen Ozeaus eine große Aufregung hervorgerusen. Ueberall konnte man Kombinationen über die nächsten Angriffsmöglichkeiten der Japaner hören. Die Behörden verbreiteten eine Warnung des Kriegsministers Stimson, der darauf hinwies, daß das Land sich in unmittelbarer Angeisssgejahr befinde. Auch die amerikanische Presse spiegelt in ihren Kommentaren die erregte Stimmung in den USA. wider. So schreibt„Boston Herald“: Auch der dümmste Amerikaner muß jetzt begriffen haben, daß die beiden uns beschützenden Ozeane uns keine Sicherheit bei einem Angriff bieten. Eine Isolierung der USA. ist unmöglich. Der letzte Schatten eines Zweifels über unsere Situation und an unserer Verwundbarkeit ist sein daran erinnert hat, wie nahe sie an Japan liegen. „New York Sun“ meint, der Zweck der japanischen Angriffe sei noch z.oeifelhaft. Man müsse die Operationen gegen Alaska und die Midway=Inseln in einem weiteren Gesichtskreis sehen, dann nämlich seien sie ein Anzeichen dafür, daß der„Achsenvulkan“ kurz vor einem Ausbruch stehe.„Philavelphia sieht in den japanischen Angriffen die Beir die Tatsache, daß die Japaner immer noch fensive, die USA. dagegen immer noch in der Defensive sind. Eine Konferenz der Verzweifelten USA.-Generäle bei Tschiangkaischek— Stilwell führt immer noch das große Wort osch. Bern, 6. Juni. Die neuen japanischen Vorstöße an allen chinesischen Fronten haben Marschall Tschiangkaischek veranlaßt, die anglo=amerikanischen Generäle Stilwell. Brereton und Cheannault zu Besprehungen nach Tschungking zu rufen. Die Generäle — offensichtlich die einzige Hilfe, die USA. und Enzland heute den verzweifelten Tschungking=Chinesen schicken können— sind nach den letzten Meldungen bereits in Tschungking eingetroffen. „Zunächst möchte ich die Ursache unserer Niederlage ergründen, sodann wieder nach Burma zurückgehen, dann aber mit entsprechend ausgerüsteten Truppen“, erklärte der amerikanische General Stilwell, der Chef der in Burma geschlagenen Tschungking=Truppen, gegenüber Pressevertretern in Delhi kurz vor seinem ich Tschungking, wie der Korrespondent der berichtet. Es wird wohl Oeffentlichkeit verblüffend ... nn General Stilwell jetzt erklärt, noch nicht einmal gemerkt zu haben, warum er in bflug na Burma eigentlich so rasch und gründlich von den Japanern geschlagen wurde. Seine Zukunftspläne wird man unter diesen Umständen wohl selbst in Tschungking schwerlich ernst nehmen können. General Stilwell erzählte bei dieser Gelegenheit den Journalisten, daß er am 4. Mai die Flucht mit einer pruppe von 104 Personen, darunter seinem Stab, nach Indien angetreten habe. Die ganze Schar habe sich durch den Urwald hindurchkämpfen und über die eiskalten Pässe hinüberbringen müssen. Die Teilneh. mer dieser Gruppe hätten jeden Tag einige Stü ihres Gepäcks aufgeben müssen, bis sie schließlich nur noch ihre Kleider gehabt hätten. Dem Kampfgeist der chinesischen Truppen spendete Stilwell schließlich noch höchstes Lob. Sie könnten Ausgezeichnetes leisten, wenn sie gut geführt und ausgerüstet seien. Aber Tschunking brauche Flugzeuge und Flak. Stilwell unterstützte damit die tschungking=chinesischen Hilferufe nach USA. und London, die in den letzten Tagen nahezu stündlich dringender wurden. „Wir kommen surück!———“ „We come back!“ sagten die Tommies zu den Bewohnern auf Kreta, als sie vor einem Jahr fluchtartig die Insel verlassen mußten. Nun sind sie tatsächlich ein Jahr später wiedergekommen, aber nicht als Eroberer. sondern als Gefangene Rommels vom afrikanischen Kriegsschauplats.(PK.-Kriegsberichter Essig[Schl) Tschiang am Kreuzweg Von M. Th. Strewe. Marschall Tschiangkaischek steht schon wieder am Rundfunk, um seine verzweifelten Hilferufe in die Welt zu senden. Seine Gattin und politische Mitarbeiterin May ling wiederholte die Sendung in englischer venn sie ist für die Ohren der angeli ameMagazine“ erschienene Artikel von Frau Tschiang war eine überaus heftige Anklage gegen England. der sogar die notorische chinesische Höflichkeit vermissen ließ. Der Rundfunkruf des Marschalls ist eine einzige Anklage an die Adresse Roosevelts, dessen schen Bundesgenossen bestimmt, vor allem für das des Präsidenten Noosevelt. Der kürzlich in der rikanischen Zeitschrift„New York Times Maga; ferung m materials in jeder nur verfügbaren Menge beantwortet Mit Beginn des japanisch=amerikanischen Krieges trat verhältnismäßige Ruhe auf dem chinesischen Kriegsschauplatz ein. Erklärungen des japanischen Ministerpräsidenten Toso nach den ersten glänzenden Kriegserfolgen in Hawaii und an der Malaya=Küste Kompromisses unter Zugrundelegung des Programms des Fürsten Konoye vom Dezember 1939 zu einer Gemeinschaftsarbeit bei dem Aufbau des großasiatischen Wirtschaftsraumes zu kommen. Die Sirenenklänge aus Washington und London — Oberkommando auf dem ostasiatischen Kontinent, Milliardenanleihe, Leih= und Pachtgesetze mit unbeschränkter Lieferung von Flugzeugen, Waffen und Kriegsmaterial, Maschinenlieferung für den Aufbau der Rüstungsindustrie, englische Divisionen werden unter seinem Kommando kämpfen und amerikanische Kriegsschiffe Japan angreifen und die Blockade Chinas brechen— haben Marschall Tschiangkaischek betört. Heute teilt er dasselbe Schicksal mit den vielen in diesem Krieg durch Churchill und Roosevelt verratenen Hilfsvölkern. In schnödester Weise von seinen Alliierten im Stich gelassen, sieht er sich jetzt von allen Seiten von den wieder angreifenden Japanern umgeben, nachdem er selbst zum Ruhme Englands und der Vereinigten Staaten einige seiner wenigen modern ausgerüsteten Divisionen in dem verhängnisvollen Burma=Feldzug setzt. Sie rücken in Schantung, in Shansi und Honan, am mittleren Yangtse und von Canton aus entlang der Canton=Hankow=Bahn nach Norden vor. Neue Kriegsschauplätze sind entstanden oder wieder aufgelebt in den Provinzen Bünnan, Tschekiang und Fukien. Die Kriegsfurie bringt wieder Tod und Verderben über das unglückselige Land, das sie schon seit fünf Jahren in ihren mörderischen Pranken hält, nachdem 20 Jahre Revolutionskriege Land und Volk bis zum Weißbluten erschöpft hatten. Für die Treue, die der chinesische Marschall der angelsächsischen Treulosigkeit hält, tauscht er weiterhin papierne Versprechen ein und den Vertrag nach dem Leih= und Pachtgesetz, über den unter den obwaltenden Umständen sich selbst chinesische Zeitungen lustig machen. Dabei zeigt sich auch hier wieder der angelsächsische Pfeffersack, indem sich Noosevelt und Churchill schon jetzt für eine Nachkriegszeit ein Handelsmonopol auf dem chinesischen Markt zu sichern suchen. Tschiang hatte früher nie besondere Vorliebe für die angelsächsischen Völker gezeigt, hat aber immer dem deutschen Volke sein Interesse zugewandt, dessen Haltung im Weltkrieg und dessen wirtschaftlicher Aufbau in der Nachkriegszeit ihn stark beeindruckt hatten. im Gegensatz zu Er ist aber, ganz den vielen führengesunken? Tokio, 6. Juni. Wie die Zeitung„Jomiuri Schimbun“ erfährt, ist das in Diego Suarez torpedierte brikische Schlochtschiff vom Top„Queen Elizabeth“ inzwischen gesunken. Eine Bestätigung von underer Seite steht noch aus. Japaner versenken vier Feind=A=Boote Tokio, 6. Juni. Von Ende Mai bis Anfang Juni wurden in der Tokio=Bucht, in den Gewässern am Südende der Präsektur Wkayama(Linschotenstraße) sowie südlich von Kinschu mit Sicherheit vier feindliche U=Boote versenkt. Alle Vorteile waren auf Seiten der Verteidiger Admiral Suekfugn zum Angriff auf Sydney. Tokio, 6. Juni. Das Eindringen japanischer Spezial=UBoote in den Hasen von Sydney muß um so höher bewertet werden, als der Gegner angesichts der bitteren Erfahrung, die er in Pearl Habour hat machen müssen, zweifellos weitgehende Schutzmaßnahmen getroffen hat, erklärte Admiral Masanggu Suetsugu, der frühere Oberbefehlshaber der japanischen Hochseeflotte, in einer Unterredung mit einem Vertreter der„Schugai Schogio Schimpo“. Dazu komme noch, so führte der Admiral weiter aus, daß Sydneys Hafeneinfahrt außerordentlich schmal sei und daher der Verteidigung alle Vorteile gegenüber dem Angreifer habe. Die an dem Unternehmen teilnehmenden japanischen Offiziere und Mannschaften hätten nicht damit rechnen können. wieder lebend zurückzukommen. * „Dersen vr * bekannnich die Asesike. die 3 er noch zu Lehden Männern in Ching, gen gedlieben, und die Parole astaten“ sowig die Idee wirtschaftlichen unter Zurückdrängung Chinas beschrünkenden. Völker liegen auch ihm am Horzen, aber durch seine Frau May ling ist er dioher mit der ganz amerikanisch=orienkalischen Familie Gung verbunden. Der Vater von Frau Tschlang war chinesischer Baukier und war mit seiner Frau schon für die amertkanische Methodistengemeinde in Schanghai risch tätig. Die Alteste Schwester ist bekan Frau von Dr. Sun Pat=sen.„Ihre mehr nach der Sowjetunion als nach die zweite Frau San Pat=seno, die er noch zu zeiten seiner ersten Frau heiratete. Aus der ersten Ehe Suns sammt der Minister Sun=so, der das Haupt der pro=sowsetischen Partei in Tschungking ist und immer wieder versucht hat. Tschungking mit Moskan vertraglich noch enger zu binden. Die zweite Schwester von Frau Tschlang ist die Frau des gegenwärtigen chinesischen Finanzministers Dr. Kung, der ebenfalls seine ganze wissenschaftliche Erziehung in den Vereinigten Staaten genossen hat und Doktor einer amerikanischen Universität mn. Ebenso wie alle drei Schwestern, ist auch der einzige Bruder T. V. Sung durch eine Erziehung ganz auf Amerika eingestellt. Er ba. sich in der Finanzwelt einen guten Namen gemacht, indem es ihm gelang, den Wirrwart der chinesischen Finanzen nach der chinesischen Revolution so weit zu ordnen, daß die Aufstellung eines Etats möglich wurde. Sung ist zur Zeit in Amerika, wo er neben dem diplomatischen Theoretiker, dem bekannten Philosophen Hu Shia, als chinesischer Außenminister der eigentliche Drahtzieher in der chinestsch=amerikanischen Politik ist. Die eigentümliche Tatsache, daß nun schon Sung seit seiner Berufung als chinesischer Außenminister in Washington weilt und anscheinend nicht die bsicht hat, nach China zurückzukommen, zeigt, wie sehr China fast schon im Verhältnis einer Satrapie zu den Vereinigten Staaten steht. Sung, der vor einigen Monaten die Milliardenanleihe mit Amerika abgeschlossen hat und vor einigen Tagen den Vertrag auf Grund des Leih= und Pachtgesetzes unterzeichnete, wird mit allen Mitteln kämpfen, um die Abhängi keit Chinas von den Vereinigten Staaten beizube ten. Seine holt, ihre der Seite„— das Horn ihres Bruders blasen, zumal da ihre engen Beziehungen zu den englischen Missionaren in China und zu dem rein amerikanisch orientierten„Verein christlicher junger Männer“ ihr eine tatkräftige Hilfstruppe schaffen. Daran sieht man schon, wie schwet es für Tschiangkaischek ist, sich unter dem amerikanischen influß ein objektives Urteil zu bilden. Auf der anderen Seite sind es die chinesischen Kommunisten, die in den Provinzen Shenst und Shanst militärisch ausschlaggebend sind und sowieso mit der Kuomin=Partei sich ständig in den Haaren liegen, die auf Befehl von Moskau scharf gegen Tschiangkai Stellung nehmen, dem es noch LSA.=Autofriedhöfe unter Sigatskontrolle Sellsame„Gummihoffnungen“— Stahlpreduktion überschrift Höchstpunkt rd. Llllsbon, 5. Juni Rodstoffmangel und Transportschwierigkeilen machen sich von Tag zu Tag mehr in der amerikanischen Produktion bemerkbar, so daß selbst die Kriegstreiber um Roosevelt die Undurchführbarkeit ihrer Rüstungspläne einzusehen beginnen. Sogar die jüdische „New York Times“ kann nicht verschweigen, daß in den letzten Wochen die für die USA.=Industrie grundlegende Stahlproduktion nicht mehr höher hinaufzuschrauben gewesen ei, sondern dereits wieder abzusinken begime. Während in letzten Aprilwoche die Stahlerz — letzten Aprilwoche die Stahlerzeugung angeblich bis auf 16 803 000 Tonnen hinaufgetrieben werben konnte, fiel sie in der ersten Matwoche wiederum auf 16 740000 Tonnen. Das seien— trotz aller Bemühungen, die Erzeugung zu steigern— nur 120 000 Tonnen mehr als in der gleichen Zeit des Vorjahres. Das Neuyorker Blatt läßt dabei durchdlicken, daß die Höchstgrenze der Produktion nunmehr erreicht und in Zukunft wohl Senkungen, nicht aber Steigezu erwarten seien. * Sammelaktionen von die rumgen zu erwarten seien. Inzwischen versucht man, durch Sammelaktionen Altmetallen einen Ausgleich zu schaffen und hat setzt Autofriedhöfe Amerikas, wie„New York Herald Tribune mitte Auto unter staatliche illen inn ik Hei Kontrolle gestellt. Die Besitzer dieser sollen innerhalb von 60 Tagen eine Durchstände vornehmen und alles brauchbare Metall abliefern. Kommen sie dieser Forderung nicht nach, so droht man ihnen mit Enteignung.„Herald Tribune“ muß aber von vornherein ankündigen, daß diese Anordnuig der gar nicht burchführder fel, da die dafür denötigten Metallardetter nicht mehr zur Verfügung stehen und der Rüstungsindustrie nnem ann man sie aus der Rüstungsindustrie nicht herausnehmen kann. Angesichts dieser Lage wird auch das Transportproblem von Tag zu Tag unlösbarer.„New York Times" beklagt von Tag zu Tag unlbsbaret.„New sich darüber, daß die Regierung nie der Eisenbahngesellschaften überwocht viel weniger Ladewaggons in diesen habe. Amer in den Sofort=Minhmum von 100000 Ladewaggons, die infolge Rohstoffmangels und Arbeiterknappheit nicht gehaut werden können.“ Gleichzeitig mocht„Nev York Herald Tribune“ aufseheneregende Mitteilungen über die amerikanischen Geaufseheneregeide Millenungen dder dn samtverhältnisse. Es fehlt danach nicht nur an Benzin und Gummi— es fehlt sogar an motorisierten Fahrzeugen, denn nr Onimm G Ar Ar alter, lio M— Binionon Bom. 95.vun-— 5.—.— Betrieb. Nach dem Urteil der Transportabteilung des Kriegsproduktionsamtes werde man in der nächsten Zeit mit Ee Sfhhan nau 15 Millionen Magen angschließlich aus dem Abbau von 15 Millionen Wagen ausschließlich aus Gründen der Ueberalterung und Betriebsunfähigkeit rech— haben und Gummtreifen zu Churchills Nachkriegspläne enthüllt ehmen, er in mehrjährigem Kampf endl ptmacht die 98 gegen Tschlangkaischek nicht vergessen ist, daß idlich im Jadre der Kommunisten in der Provinz zusammenschlug, und der von seinem ersten Voren die unter kommunistischem Einfluß gegründete Arbeiterorganisation in Schanghai im Jahre 1927 in Moskau den Namen„Schlächter von Schang= hai" erhielt. Starke Einflüsse sind innerhalb und außerhald Chinas mit der größten Energie am Werke, Marschall Tschiangkaischek unter dem angelsächsischen Banner zu halten. Zu verschiedenen Malen hat Tschiangkaischek in seiner politischen Laufbahn gezeigt, daß es für ihn kein Hindernis gibt, wenn er von der Notwendigkeit der Durchführung einer politischen Maßnahme Überzeugt ist. Er har, als die angelsächsischen Staaten dem um Unterstützung bittenden Dr. Sun Vat=sen in den schweren Revolutionstagen die Hilfe versagten, mit den Bolschewisten als Oberstkommandierender der hinesischen Armee zusammengearbeitet. Als er bei dem egreichen Vormarsch nach Norden nach Einrichtung er Kuomin=Regierung in Hankow den gefährli Charakter der Jusammenarbeit mit den Bolsch erkannte, hat er auf eigene Faust und un schwierigsten Umständen in Nanking eine neue Rezierung gegründet, die kommunistisch gefärbte in Hankow gestürzt und die Ausweisung der bolschewistischen Berater erzwungen. Sein letzter Hilferuf an Präsident Roosevelt zeigt seine weitere Enttäuschung über den Verrat seiner Alliierten und die klare und nüchterne Erkenntnis seiner eigenen verhängnisvollen Lage, nicht in let Kommt er nicht in letzter Stunde noch zu einem entscheidenden Entschluß, der ihn vom Kriegsdienst unter r Fahne der angelsächstschen Alltierten frei macht, so könnte leicht noch, ehe Japan sein militärisches Zie erreicht hat, eine Bewegung in Chna einsetzen. die mit anderen Mitteln eine Beteiligung Chinas am angelsächsischen Interessenkriege erzwingen würde. Ein Lustschloß in Kapstcar— Lord Selbourne kündigte im Oberhaus ein Empire-Parlament an hw. Stockholm, 6. Juni. In einer Oberhauserklärung über das Paradies, das die englischen Plutokraten angeblich für die Zeit nach dem Kriege vorbereiten— international beruhend auf den„vier Pfeilern“ England, USA., Sowjetunion und Tschungking— entschlüpfte Lord Selbourne eine kleine Indiskretion über die Churchillpläne zur Rettung des Empire. Selbourne kündigte an, daß eine tflösung des jetzigen Parlaments geplant sei unter Errichtung eines Bundesparlaments für England, Schottland und Nordirland, neben der Neuerrichtung eines besonderen Parlaments für das ganze Empire, in dem auch alle übriwähnten Phantasien zugrunde liegt, England mit seinen bösen ab sentralisierten Platz“, beispielsweise Kapstadt. Dieses große „De bie—*.— m—. rlament solle die Verantwortung haben für AußenVerteidigun.— politik und Verteidigung des Empire. Man darf fragen, gegen wen das Emptre dann eigentlich noch verteidigt werden soll, wenn, wie das doch den erVerbündeten über alle bösen Elemente in der Welt endgültig gesiegt haben sollte. Etwa gegen die eigenen Verbündeten? Das wäre ein wahrscheinlich überflüssiges oder größtenteils überholtes Unterfangen: Roosevelt ist jetzt bereits eifrig bemüht, Churchill alle weiteren Sorgen um das Empire abzunehmen. Auch das Empire=Parlament in Kapstadt dürfte sich als überflüssig erweisen. Die größten Feinde des Empire sind bekanntlich seine Verbündeten und — Churchill mitsamt seiner Londoner Kriegstreiberelique. Der samose Lord, der Staatssekretär im Blockadeministerium ist, erklärte ferner:„Wir müssen das deutsche Volk so behandeln, als ob es an einer Krankheit litte. Wir müssen Deutschland nicht gestatten, wieder aufzurüsten.“ Er fand damit eine neue Formulierung für ein von England allzu reichlich behandeltes Wunschthema Aber die Tatsachen den Schlachtfeldern erhärten täglich erneut, daß „freundlichen“ englischen Nachkriegspläne einen Streit um des Kaisers Bart bedeuten. Denn das deutsche Volk denkt gar nicht daran, sich behandeln zu lassen. Kommandeur des Freikorp# Dänemark gefalten Kopenhagen, 6. Juni. Der Kommandeur des Freikorps hagen, 6. Ju Dänemark, /#=Oberstu rmbannführer von Schalburg, hat am 2. Juni an der Spitze seiner Truppen den Heldenrichtet und bei dieser Gelegenheit sein Worten der Anerkennung für diesen tapferen däni Offizier, der sein Leden für eine große Aufge“ habe, eine große Aufgabe eingesetzt zum Ausdruck gebracht. Als Vertreter des Reichsführers## Himmler hat Fe Sturmbannführer Dr. Riedweg Frau von Schalburg die traurige Mitteilung von dem Tode ihres Mannes an der ihr auch der Parteiführer der DNSAP., Dr. Clausen, ren dem Heldentod von Schalburgs unterrichtet. An der Spitze seines Kampfgeschwaders gefallen Berlin, 6. Juni. Oberstleutnant Joachim Ha als Kommodore eines Kampfgeschwadere im gefallen. Die alte Jägergarnison Schlesien ist seine Heimat, wu er als St innischen Direktors am 17. März 1903 geboren wurde Hirschberg Sohn eines kaufn ist sten in der Luftwasse angestellt. Seit dem 1. August 1938 Major, gehörte er im Kriege zunächst dem Stab des Generals der Flieger beim Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, dann einer Küstenfliegergruppe an und wurde im Juli 1940 Kommandeur einer Kampfgruppe. Bei vorbildlichem eigenen Einsatz führte er sie in fast täglichen Angriffen auf London und eine große Anzahl weiterer wichtiger Ziele in England zu bedeutsamen Erfolgen, die vielfach in schneidigen Tiefangriffen erreicht wurden. Flugplätze, Industrie= und Dockanlagen wurden erfolgreich mit Bomben belegt. Nachdem schon der Wehrmachtbericht am 2. 10. 40 den Namen dieses dapferen Gruppenkommandeurs rühmend erwähnt hatte, erhielt Major Hahn am 21. 10. das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzer. Nach seiner Beförderung zum Oberstleutnant wurde er Kommodore der Kampfgeschwaders, an dessen Spitze er jetzt gefallen ist. Kubas Dikiator druckt sich Geld Ernste innere Zerwürfnisse auf der Insel. zeugnis erwarb. Er wollte Seeoffizier werden, trat 20jährig in die Marine ein, schied als Oberleutnant zur See aus dienst ar dem Marinedienst aus und wurde als Hauptmann in wa. Lissabon, 6. Juni. Ernste Schwierigkeiten bereiten sich auf dem von Washington unterdrückten Kuba vor. Der von Noosevelt gekaufte und gehaltene Machthaber Batista hat, um seinen dringenden Geldbedürfnissen nachzukommen, den Notenumlauf Kubas um 20 Millionen Dollar erhöht, obwohl die nationalen Parteien dagegen, wie„Diew York Times“ zugeben muß, schärfsten Protest einlegten und sich aus dem Schein=Parlament in Havanna zurückgezogen haben. Die herrschende Teuerung und Inflationsgefahr ist dadurch noch weiter verstärkt worden und droht zu offenen Aufständen zu führen. Lange vorbereitet— schnell zerschlagen: Briten eine Viertelstunde an Land Kleines deutsches Küstenschutzboot entdeckte die Angreifer— Zwei Infanteriestreifen nahmen die Briten in Empfang— Hals über Kopf mußten sich die Tommies zurückziehen Von Kriegsberichter Jochen Scheurmann. PK. Am Kanal, im Juni. Man sollte onnehmen, daß die so schmählich mißglückten englischen Unternehmungen gegen die nordfranzösische Küste auch in Großbritannien noch nicht vergessen sind. Trotzdem versuchte in der vergangenen Nacht erneut eine englische Kommandoabteilung, an der Kanalküste festen Fuß zu fassen. Das Ergebnis dieser Aktion, das, wie aus den Aussagen von Gefangenen hervorgeht, von langer Hand vorbereitet und durchgeführt wurde, war für die englische Kriegführung nicht rühmlicher als die vorhergegangenen. Die von den Sowjets so dringend geforderte Entlastung ihrer Front dauerte diesmal etwa eine Viertelstunde. In dieser Zeit kämpfte die deutsche Küstenwache die englische Abteilung nieder, so daß den Angreifern nur die Flucht übrig blieb. Hals über Kopf zogen sich rück unter Hinterlassung zahlreicher räte. Einigen Engländern gelang es in die Boote zu kommen. Sie wurüber die Tommies Waffen und nicht, schnell den von der gengenommen. tschen Streife überwältigt und gefanTommies wollten die Dunkelheit ausnützen. Auch diesmal nützten die Briten die Finsternis der Nacht aus, um ungesehen möglichst dicht an die Küste heranzukommen. Sie hatten jedoch nicht mit der Wachmkeit eines kleinen deutschen Schutzbootes gerechnet, s gerade in dem für die Landung vorgesehenen Abschnitt dicht unter der Küste patrouillierte. Sofort eröffnete seine Mannschaft das Feuer auf die schemenaften Schatten der englischen Schiffe. haften Schatten der englischen Schiffe. Fast gleichzeitig hatten auch zwei Infanteriestreifen die Engländer entdeckt. Elitzernd stieg eine Leuchtkugel hoch und erhellte für 4 u die Umgebung für Sekunden. Massiertes Feuer aus allen Infanteriewaffen der nächstgelegenen Stützpunkte schlug dem Angreifer entgegen. Leuchtspurgeschosse flogen zischend gegen die Boote. Die Engländer hatten jetzt die Abwehr erkannt. Krachend dröhnten die Abschüsse vor den Schiffen berüber. Maschinenpistolen hämmerten gegen die deutschen Stellungen auf den Jünen. Die Tommtes sprangen von den Schiffen und klut versuchten, durch die Fl ungen n S c h i f f e n an Land zu waten. Inzwischen waren längst die etwas zurückliegenden Kompanien und Bataillone alarmiert. Aber während sie ranmarschierten und zum Gegenstoß einsetzen wollten, war der Spuk auch schon vorüber. Kopfloser Rücksug. Das heftige Feuer der beiden Streifen mit ihren MG.'s und Gewehren, die sowohl die britischen Schiffe wie auch die an Land kommenden dunklen Gestalten ununterbrochen beschossen, hatte die Angreifer anscheinend doch überrascht. Völlig kraftlos versackte der Angriffswille der Engländer schon in der ersten Düne. Es war ihnen gerade noch gelungen, einen leichten Granatwerfer in Stellung zu bringen, als die deutsche Abwehr so stark wurde, daß der Rückzugsbefehl das einzige war, was ihnen das nackte Leben retten konnte. Bevor deutsche Artillerie und die sofort herbeigezogenen Verstärkungen ernsthaft in den Kampf eingreifen konnten, zogen sich die gelandeten Abteilungen fluchtartig zurück. Der Rückzug muß völlig kopflos und überstürzt vor sich gegangen sein. Als ein kleiner Stoßtrupv unter Führung eines Oberfeldwebels die Fliehenden verfolgte, konnte er in einer kleinen Mulde noch einige Engländer stellen. Schnell waren sie überwältigt und festgenommen. In höchster Not warfen die #ren Schiffen flieher".— Trotzdem gelang Treffer anzubringen. zu ihren Schiffen fliehenden Mannschaften Nebelbomben. Trotzdem gelang es einem Insanteriegeschütz, Hurricanes sollten ablenken. mandotrupps ab, obwohl die angreifenden Hurricanes auch die deutschen Schützenlöcher, Gräben und Bunker mit Bordwaffen beharkten. Wie später von einer etwas entfernteren Flakbatterie gemeldet wurde, ist eine der n Maschinen so schwer beschädigt worden, daß ürzte und zerschmettert liegen blieb. Dem britist iloten gelang es, trotz der niedrigen Höhe abzusprinEr wurde mit leichten Verletzungen in ein arett eingeliefert. Eine Viertelstunde, nachdem der erste Stille zerrissen hatte, war alles vorüber. Ei Morgen, als der zustellen, wie übe war. die gegen heraufdämmerte, war genau festrzt die Flucht vor sich gegangen Im englischen Granatwerfer steckte noch der Mündungsschoner. Das Meer war inzwischen weit zurückgetreten; Hunderte von Metern lag der Strand offen da. Ueberall, wo die Engländer versucht hatten, sich anzuschleichen, lagen nehen den Spuren ihrer Gummischuhe Waffen un lagen neben den Spuren ihrer Gummischuhe Waffen und Geräte: Gewehre, Sprengladungen, ein paar Handgranaten, Tornisterfunkgeräte, überall fanden sich stände der Tommies. Auf den Gewehren steckten noch die Bajonette, die zurückgelasse nen Maschinengewehre und Pistolen waren geladen. Zweifellos hatten sich die Tommies ihre Landung anders vorgestellt. Durch das unüberwindliche Feuer waren sie so überrascht worden, daß sie nicht mehr dazu kamen, auch nur einen Schuß aus dem Granatwerfer zu lösen. Die deutschen Soldaten fanden noch den Mündungsschoner auf dem Nohr stecken; daneben lagen die Behälter mit Munition, die nicht mehr geöffnet werden konnten. Nur mit einer kurzen Hose und einer Wollkacke bekleidet, das Gesicht mit einem dunklen Kopfschützer unkenntlich gemacht, so hatten die Engländer versucht, ihrem Bundesgenossen in Moskau Entlastung zu schaffen. Es war wieder ein glatter Fehlschlag. Deutsche Stellung am Kanal unerschütterlich. Die Gesangenen, die sofort eingehend verhört wurden, machten einen abgekämpften, müden Eindruck. Das verhältnismäßig kurze Gesecht hatte ihnen stark zugesetzt. Auch sie hatten bei ihrer Gefangennahme nicht mehr ihre Ausrüftung bei sich. Sicher hatten sie ihre Schiffe noch zu erreien: aber ihre Führer ten die Ankertrosse kappen lassen, um sich mit ter Geschwindigkeit in Sicherheit zu bringen. lieder einmal hat es der englische Generalstab für richtig gehalten, die mit so viel Vorschußlorbeeren bedachten sogenannten Kommandotruppen gegen die Kanalküste zu schicken. Die Erfahrungen, die seine Männer dabei gemacht haben, wird er wohl verwerten können. Sie werden nach und nach auch in England Kunde davon geben, daß die deutsche Stellung am Kanal unerschütterlich ist. Beton, Stahl und ein Wall einsatzbereiter Truppen werden auch in Zukunft jeden Landungsversuch im Keime ersticken lassen. Was wird nach dem Kriege? Von Hans Wendt. Stockholm den USA, ist es seit einiger Zeit Mode „Relanstgrttton nach don Eriege“ zu lutokratischen Politiker tummeln ihre der sie ange „hinreichend essern? Sie5 zuitschland ent In England und den, von der gerr:-i rmen. Die plutokratischen— antasie in einer fernen Zukunft, in der sie angeblich die Welt nach ihrem Bild gestalten und„hinreichend verdessern“ möchten. Wieso auf einmal verbessern? Sie haben doch gerade deshalb den Krieg gegen Deutschland entfacht, weil ihre eigene Welt angeblich so vollkommen war, daß nicht das geringste daran geändert werden dürfe. Die regierenden Herrschaften der Gegenseite daben inzwischen gemerkt, daß sie mit unterdrückter Reaktion und dem Festhalten an dem schlechten Alten selbst bei den eigenen, durch die Wirren des Krieges in eine gewisse Unruhe gebrachten Bölkern auf Schwierigkeiten stoßen. Außerdem müssen sie ihren bolschewistischen Verbündeten zuliebe, deren revolutionäre Ziele ihnen ja gut genug bekannt sind, Reformen vornehmen oder markieren, und schließlich müssen sie doch uns Deutsche fangen, unterwerfen, veredeln... wie weiland Wilson; sie kommen ja in allem ihrem Denken nie über 1918 hinaus. Der Zusammenfall dieser regen Betrachtungen üder unser künftiges Schicksal mit der Terrortaktik durch den Luftkrieg, der Attentatshetze in den besetzten Gebieten und anderen nach bolschewistischen Vorbildern gestalteten Anschlägen auf Europa ist nämlich kein Zufall. Zu einem sehr großen Teil ist all das— nach der eigenen Ausdrucksweise der Erfinder—„Nervenkrieg": das deutsche Volk soll anscheinend, und wenn möglich, zur Kapitulation gebracht, die Gesamtheit der eigenen Völker und vor allem der bolschewistische Bundesgenosse ermuntert, die lähmende Katstrophenstimmung des letzten Halbjahres in gewaltsame Zuversicht gewandelt werden. Im englischen Oberhaus wetteiferten dieser Tage die Lords mit Vorschlägen, wie man Deutschland im Falle seiner Niederlage am besten und dauerhaftesten unschädlich machen könne. Das deutsche Volk— alle Sinne auf den Kampf gerichtet— wird allenfalls einen Blick grimmigen Lächelns für jene Narern übrig haben, die sich und ihren Stammesbrüdern weismochen möchten, sie glaubten an das, von was sie phantafieren: an die Möglichkeit, siegen und Deutschland wieder für Jahrzehnte unter militärische Kontrolle und Besetzung zu bringen, ein Ueber=Versailles zu errichten, gleichzeitig aber dem deutschen Volk vorzugaukein, daß es ihm wirtschaftlich keinesfalls allzu schlecht gehen würde und was dergleichen Unsinn mehr ist. Daß sie diesmal, wenn sie uns nur besiegen könnten, aus dem Wort von dem„Zwanzig Millionen Deutsche guviel“ multiplikatorische Wirklichkeit machen würden, daran haben wir keinen s fin Bickestten ketbnr die wenr tent buth r die deutsche Jugend züchtigen oder sonst aus uns n brave demokratische Sklaven machen könnte, sind ja nur dazu bestimmt, der plutokratischen Darstellung jenes „Friedens“, wie ihn ein bolschewistisch=plutokratischer Sieg über Europa heraufführen würde, eine grinsende Maske vorzubinden, ungefähr mit den scheinheiligen Zügen eines Lord Halisax... Nein, der Tatbestand ist ganz einfach: siegt Deutschland, wird ein desseres Europa aus den Trü mern erstehen, siegen die anderen, versinkt alles im Chaos Sie brauchen sich da gar nicht in geistige Unkosten zu sturzen und keine„Verbesserungs“= oder Veredelungskurn zu erfinden. Wir wissen Bescheid, und schon deshalb werden alle Anstrengungen der Gegenseite vergehlich sein, uns, sei es mit Terror, sei es mit Zukunftsschalmaien, klein zu kriegen. Aber für die anderen selbst, für die Gestaltung ihrer eigenen Welt, soweit dies noch Kriegsende noch von ihnen abhängt, dafür haben die Zukunftsbetrachtungen im feindlichen Lager immerhin einen gewissen dokumentarischen Wert. Auch hier ist natürlich sehr viel Bluff und Humbuz dabei. Die plutokratischen Diktatoren möchten ihre Völker glauben machen, daß sie noch dem Kriege eine Art Paraies erleben würden. Sie sehen mit Sorge die Zeit für soziale Gärung, für Erwartungen kommen, denen sie natü.lich in keiner Weise freien Lauf lassen wollen. Daß es mit dem alten England und auch seinem alten Lebensstil day.n ist, endgültig und unwiderruflich, haben jedoch selbst Engländer inzwischen gemerkt. Der Zusammenbruch des englischen Weltbildes geht aber noch viel weiter. In welche.. Maße, daron zeugt die folgende melancholische Betrachtung im Leitartikel einer viel gelesenen illustrierten Zeitschrift Englands:„Zweifellos würden wir alle gern Ladies oder Gentlemen mit unbegrenzter Freiheit sein, dauernd Coktails trinken, wunderbar essend oder Aluto fahrend, ohne auch nur einen Finger zu rühren. Aber wir entdeckten, daß unser Traum nicht Wirklichkeit werden kann.“ So war in Wirklichkeit das britische Lebensideal. Es ist nun aus mit diesem Traum. Nach desem Kriege wird den Plutokratien ein solches Drohnendasein nicht mehr möglich sein. Am allerwenigsten dann, wenn es nach den Wünschen Stalins geht. Aber auch das scheint der DurchschnittsenglänI. Wie predigt doch der fromme der nicht mehr zu begreifen. Probst von Canterbury, Johnsson, von dem die neueste Nummer der in Schweden herausgegebenen bolschewistischen Propagandazeitschrift„Sowjetnyt" stolz einen großen Namensartikel veröffentlicht?„Der Kommunismus verwirklicht die christliche Bruderschaft. Die Sowjetunion hat einen großen Schritt in dieser Richtung unternommen, sowohl theoretisch wie praktisch. Der kommunistische Angriff auf den Idealismus und der kommunistische Kampf für Gemeinschaft enthält ein Element echter Religiösität. und verdient dafür die Anerkennung der Christen.“ Die Betrachtungen des englischen Klerikers in dem schwedisch=sowsetischen Organ gipfeln in folgenden Sätzen:„Rußlands tiefgehende Wandruft Veränderungen hier und da hervor. Sie braucht ja nicht unbedingt auf die gleiche Art versucht zu werden. Die Wandlung kommt, und es ist besser, wir selder führen willig Veränderungen durch, als das wir dazu gezwungen werden, weil nichts anderes übrig bleibt.“ Die Bolschewisten haben das christliche Bekenntnis zu einer kommu—„„„„ A bei den in werden. nichts zu dgültig gesicherte Existenz durch Sieg oder Untergang. Die Zukunft der anderen liegt im tiefen Dunkel. Rekonstruktion? Nein!— Dekonstruktion; so oder so. Sowjet=Batterien zerschlagen Leichte deutsche Kampfflugzeuge gegen seindliche Artilleriestellungen und Panzerkampfwagen erfolgreich. Berlin, 6. Juni. Wehrmacht mitt Wie Oberkommando der griffen im Laufe des 5. Juni fflugzeuge bolschewistische Artilleim nördlichen Flugzeuge ihre die befohlenen auf die beso sie zu Tiefangriffen mit in feindlichen Batterien mitteilt, leichte deutsche Kampf riestellungen und Panzerkamp Abschnitt der Ostfront an. Nach Bomben aus wenigen Metern Ziele geworfen hatten, gingen Bordwaffen über. Durch Treffer wurden mehrere Geschütze zum Schweigen gebracht und in unmittelbarer Nähe gelegene Munitionsstapel in Brand geschossen. Die Angriffe der leichten deutschen Kampfflugzeuge erfolgten so überraschend, daß die feindliche Abwehr erst einsetzte, als die deutschen Flugzeuge ihren Auftrag bereits durchgeführt hatten. An einer Stelle griffen die deutschen Flugzeuge gexade in dem Augenblick an, als sich der Feind mit Panzerkampfwagen zu einem Angriff gegen einen vorgeschobenen deutschen Stützpunkt entwickelte. Dabei wurden zehn feindliche Panzerkampfwagen zerstört. Die übrigen Panzerkampfwagen fuhren in ihre Ausgangsstellungen zurück. 305 Toderopfer in Köln. Köln, 6. Juni. Die im OKW.=Bericht vom 3. Juni gemeldete Totenzahl in Köln auf Grund des Luftangriffe in der Nacht zum 31. Mai hat sich bedauerlicherweise von 200 auf 305 erhöhl. Der Diersbar hin. Es war zwe Weide. Aus## reifender Frucht. nicht. Ein Unde und Dröhnen in dem einem ganz lang hatte er e Widerwärtigkeit fallen. Nun schie so weit. Er legte die! die üppig grüne der dunklen Wo ward. Für ihn wanderung. Nie über das Kirch war jeder Schi Drüben aber, in Gefahrvolle, das bringen kann. Er seufzte#i braucht. Vater u Zutun von dann gegen die Weist reckte sich. Was zugedacht hat ar ohne eines andet Eines Tages heit allein. Alle Schäferdasein a ausprobiert hatt blieb ihm also, übrig, als den! War dieser so erst recht das Gerede und eige über sich ergeher alles wissen, nat Geburt,-Wohnor mal durchgemach mit Ohrensausen dann packte er i! der Diersbauer in Kästen, Schr Berg sonderbar FreieSt Beifahrer und e Elaschenspülen für Angebote unt. Ni Livv. Staatssteg., Wachmann sofort ten unter Nr. 005 Staatsztg., Gesch. Junge zum Küh Räker, Augustdorf Aeltere, erfahrene Hausbälterin z. 1. frauenlosen Beam schulpflichtigen Kin gen Erkrankung d# Angebote unt. Nr. vische Staatszta., Für kinderr. Prir dem Lande eine in für bald gesu Uebereinkunft. An 2786 an die Lipp Junges Mädchen Wäschelegen, Man für halbe Tage. Schlüter, Detmold, Telephon 2926. Suche für sofort jäbriges Kinde Mädchen. Frau derbagen 1. Bost Berufswechsel. Da ren Beruf ergreif Hausgebilfin in erstellung in Eta Bad Salzuflen, tagshilfe. Angebot an die Lipp. Sta schäftsstelle Bad# Hausgebilfin, nich ren, sofort gesuc H. Hanke, Bad E Kindermädchen fu fort gesucht. Char. Hotel Quellenhof, Junges Mädchen Haus wegen Erk: zigen für sof. gest werth, Bielefeld, Kinderliebes Schu treuung eines ein für einige Nachm Detmold. Ernststr Halbtagshilfe, evt Woche, für moder haushalt gesucht. delstraße 29. Frau oder jung Hilfe in der Küc Friedenstal. Detu Putzfrau vor= ode sucht. Frau Had Lortzingstraße 6. Stellen Verwalter sucht kerem Hof. Ang 2769 an die Lipp Pensionär sucht halbe Tage leich Leichte schriftl. Ar sonstiges. Schriftl Nr. 2755 an die Junge. staatlich pflegerin sucht S Landhaushalt ern Ableistung des 5# ist, müssen minde (1 unter 8 Jahren Angebote unt. Lipvische Staatss Das Ohrensausen/ Schumz von Wühelm Cael=Maeder Fir Sechuer set echeilchich bmmach ur 16 n. Es war zwar lichter Tag. Die Schafe hatten gute eide. Aus den Roggenkämpen stieg der Geruch reifender Frucht. Aber froh war der Alte darum doch nicht. Ein Unbehagen plagte ihn, ein ewiges Pochen und Dröhnen in den Ohren, ein Reißen, Sausen, von dem einem ganz dumm im Kopfe wurde. Sein Leben lang hatte er Sturm. Regen und allen menschlichen Widerwärtigkeiten Trotz geboten, ohne in Krankheit zu fallen. Nun schien seine Kraft erlahmt. Nun war es so weit. Er legte die Lippen hart auseinander und sah über die üppig grünende Heide in den Horizont, wo über der dunklen Wohld die Spitze des Kirchturms sichtbar ward. Für ihn bedeutete sie das Ende seiner Weltwanderung. Nie in seinem langen Leben hatte er sich über das Kirchdorf hinausgewagt. In seiner Heide war jeder Schritt Gewohnheit, sicheres Schreiten. Drüben aber, in der Ferne, lauerte das Unbekannte. Gefahrvolle, das die Seele aus dem Gleichgewicht bringen kann. Er seufzte tief. Niemals hatte er einen Arzt gebraucht. Vater und Mutter waren ohne eines Menschen Zutun von dannen gegangen. Was vermag der Mensch gegen die Weisung des Schicksals? Der Diersbauer reckte sich. Was der Herrgott seinen Menschenkindern zugedacht hat an Gutem oder Bösem erfüllt sich auch ohne eines anderen Hand. Eines Tages jedoch stand der Alte mit seiner Weisheit allein. Alle Heilmittel, die er in seinem gesegneten Schäferdasein an Menschen und Tieren mit Erfolg ausprobiert hatte, versagten am eigenen Leibe. Was blieb ihm also, um Linderung zu bekommen, anders übrig, als den Weg zu tun, vor dem ihm graute! War dieser schon eine Ueberwindung ohnegleichen, so erst recht das geduldige Sichfügen, mit dem er das Gerede und eigenartige Gebaren des gelehrten Mannes über sich ergehen lassen mußte. Der aber wollte auch alles wissen, nach allem fragte er, nach Namen, Stand, Geburt,-Wohnort und Krankheiten, die er schon einmal durchgemacht habe, nach tausenderlei Dingen, die mit Ohrensausen nicht das geringste zu tun haben. Und dann packte er ihn in einen allmächtigen Stuhl, in dem der Diersbauer wie ein Häufchen Unglück versank, um in Kästen, Schränken, Schubladen zu kramen. Einen Berg sonderbarer, nie geschauter Dinge baute der Frau Achtermaler macht auch einmal ein kleines Späßle. Doktor auf, ehe er, einen ungeheuerlichen Spiegel im Gesicht, sich zu dem Alten niederbeugte. Dem stockte der Atem, das helle Grausen wandelte ihn an, wie er sich o hilflos ausgeliefert sah, und der geheime Vorwurf, warum er nicht daheim geblieben sei, erwachte von neuem. Denn urplötzlich war das Sausen in den Ohren verschwunden, urplötzlich konnte er hören. Er atmete auf, als er nach der umständlichen Prozedur wieder auf den Beinen stand. Heimatluft wehte ihn an. Wohltuend strich der Duft von Aeckern und Wiesen zu ihm herüber. Er brummte. Fünf bare Reichsmark hatte er für eine Viertelstunde Behandlung auf den Tisch legen müssen, fünf harte, blanke Stücke. Und was hatte der Arzt dafür getan? Einmal ins linke, einmal ins rechte Ohr geguckt, ihm ein Glas ganz gewöhnliches Brunnenwasser gegeben und dann mit einem Gummiball in die Ohren geprustet, daß ihm der Schädel noch brummte. Und nun sollte er in drei Tagen wiederkommen?... Der Diersbauer holte tief Atem und spie weit aus. Das Wasser, das er hatte schlucken müssen, schmeckte übel. Erst als er sich beim Kirchenkrüger ein Maß Branntwein zugute getan hatte, ward ihm wohler. Nach drei Tagen war er wieder auf dem Wege. Trotz mancherlei Bedenken ließ sich nämlich eine gewisse Besserung nicht ableugnen, und— fünf Mark hin, fünf Mark her— er war seiner Gesundheit auch was schuldig. Im Arztzimmer wiederholte sich das langatmige Spiel von damals: das geheimnisvolle Suchen und Hantieren, das Aufsetzen des Spiegels, das steife Sitzen im Stuhl, das kein Rütteln oder Wenden erlaubte, und die Untersuchung, die er, ohne ein Sterbenswörtchen dazu sagen zu dürfen, still wie ein Kind über sich ergehen lassen mußte. Das Uebel habe sich schon wesentlich gebessert, sagte endlich der Arzt, indem er ihn prüsend ansah, aber zur Vorsicht wolle er die Ohren doch noch einmal durchpusten, besser sei besser! Der alte Dierobauer horchte auf. Was sagte der Arzt? Besser sei besser?... Er nickte: Tja, tja, er solle nur kräftig blasen, damit sich nichts festsetze. Der Arzt greift also nach dem Wasserglas, um es dem Bauern zu reichen. Der aber schaut ihn mißtrauisch an, plötzlich lacht er laut auf:„Nee, nee, Herr Doktor, keen Water!“— und zieht wahrhaftig ein Fläschchen aus der Tasche und setzt es an den Mund. Der Arzt stutzt. Schließlich har er doch zu bestimmen, was seinen Patienten dienlich ist. Der Diersbauer aber läßt sich nicht überreden, wehrt ab, fängt von neuem an zu lachen und nickt ihm zu, er solle das Wasser nur sparen, das könne er von der Rechnung absetzen. Und während der Arzt den Gummiball ins Ohr steckt und drinnen einen Höllenlärm entfesselt, zuckelt der Diersbauer an seiner Flasche und schluckt, bis der andere, seines Erfolges sicher, ihm Einhalt gebietet. Worauf der Bauer abermals lacht:„Nee, nee, Herr Doktor, eenmol köhnt wi noch, en lütt bäten is'r noch inne!“ ... und wahrhaftig das ganze Ort echten Flensburger Rum, bis auf den letzten Tropfen vertilgt... Stunde der Versuchung Von Cheistoph Walle Derz Johann Sebastian Bach, trotz seiner Jugend schon wohlbestallter Organist von Arnstadtewurde vom Wanderfieber gepackt. Er ließ sich kurzen Urlaub bewilligen und durchreiste die deutschen Lande, um die Meister des Orgelspiels persönlich kennenzulernen und an ihrem Können seine Fähigkeiten zu messen, und vor allem, um zu lernen, zu lernen! Denn er war überzeugt, nur ein kleiner Stümper zu sein an den Registern des Herrn, den seine Seele lobpreisen wollte. So kam Bach endlich auch in die reiche Hansestadt Lübeck zu Buxtehude, dem derzeitigen hochbetagten Marienkantor, der bereits seit langem Ausst nach einem würdigen Nachfolger. Der Altmeister nahm den jungen Organisten gastfreundlich auf. Er ließ sich von seinem Streben berichten, nahm ihn mit in die Marienkirche und spielte dem jungen Manne dessen eigene Kompositionen vor— mit der sauberen, am Herkömmlichen haftenden Technik des alten Mannes. Bach durfte hernach auch präludieren. Als er zum ersten Male die Register zog, die Flut der Töne in den mächtigen Wölbungen der Marienkirche hallte, vergaß er sich selbst, seinen Lehrmeister und die Welt— er überließ sich seinen Phantasien und schuf, getragen von der unter seinen Händen aufquellenden Musik, ein Dulce juhilo, eine Fuge, einen Choral, als sei es nichts — ihm aber schien es, als sprängen alle Tore des Himmels vor ihm auf. Nachdem er zu Ende gespielt, ließ er wie erschöpft die Hände sinken— nur mühsam fand er in die Wirklichkeit zurück. Sein Blick fiel auf den noch immer lauschenden Meister. „Begnadet“, sagte der junge Komponist begeistert, „ist derjenige, der hier seines Amtes walten darf, Meister! Dieses Instrument kennt keine Grenzen! Darauf kann man alle Lust und alle Leidenschaften, Preie Stellen Beifahrer und eine Frau zum Flaschenspülen für sofort gesucht. Angebote unt. Nr. 0418 an die Lipp. Staatsztg., Gesch. Lemgo. Wachmann sofort gesucht. Zuschriften unter Nr. 00550 an die Lipp. Staatszta., Gesch. Bad Salzuflen. Junge zum Kühehütten gesucht. Räker, Augustdorf Nr. 109. Aeltere, erfahrene und zuverlässige Haushälterin z. 1. Juli für einen frauenlosen Beamtenhaushalt mit schulpflichtigen Kindern gesucht wegen Erkrankung der jetzigen Hilfe. Angebote unt. Nr. 0420 an die Lipvische Staatsztg., Geschst. Lemgo. Für kinderr. Privathaushalt auf dem Lande eine junge Hausgebilin für bald gesucht. Gehalt nach Uebereinkunft. Angebote unt. Nr. 2786 an die Lipv. Staatszeitung. Junges Mädchen(1. Frau) zum Wäschelegen, Mangeln usw., evtl. für halbe Tage. Dampfwäscherei Schlüter, Detmold, Meierstraße 21, Telephon 2926. Suche für sofort für mein dreijähriges Kind ein kinderliebes Mädchen. Frau Anna Könia. Hedderbagen 1. Bost Heider. Berufswechsel. Da ich einen anderen Beruf ergreise, suche ich eine Hausgebilfin in angenehme Dauerstellung in Etagenhaushalt in Bad Salzuflen, evtl. auch Halbtagsbilfe. Angebote unt. Nr. 00552 an die Lipp. Staatszeitung, Geschäftsstelle Bad Salzuflen Hausgebilfin, nicht unter 20 Jahren, sofort gesucht. Schlachterei 6. Hanke, Bad Salzuflei. Kindermädchen für Kleinkind sofort gesucht. Charlotte Düsterwald. Hotel Quellenhof, Bad Salzuflen. Junges Mädchen für Küche und Haus wegen Erkrankung des jetzigen für sof. gesucht. Wilb. Dingwerth. Bielefeld. Am Markt 12. Kinderliebes Schulmädel zur Betreuung eines einjährigen Kindes für einige Nachmittagsstunden ges. Detmold. Ernststraße 24. Halbtagshilfe, evtl. dreimal in der Woche, für modernen Einfamilien= haushalt gesucht. Detmold, Bandelstraße 29. Frau oder junges Mädchen zur Hilfe in der Küche gesucht. Hotel Friedenstal, Detmold, Schanze. Putzfrau vor= oder nachmittags gesucht. Frau Hadtstein, Detmold, Lortzingstraße 6. Stellengesuche Verwalter sucht Stellung auf arökerem Hof. Angebote unter Nr. 2769 an die Lippische Staatszta. Pensionär sucht für Stunden oder halbe Tage leichte Beschäftigung. Leichte schriftl. Arbeiten, Bote oder sonstiges. Schriftl. Angebote unter Nr. 2755 an die Livv. Staatszta. Junge. staatlich geprüfte Kinderpflegerin sucht Stelle zum I. Okt. Landhaushalt erwünscht. Da es die Ableistung des praktischen Jahres ist, müssen mindestens zwei Kinder (1 unter 8 Jahren) vorbanden sein. Angebote unt. Nr. 2778 an die Livvische Staatszeitung. .— Tränen meinen Nachchon in jungen Jahren Buxtehude aber umarmte den Jü standen in seinen Augen:„Jetzt habe folger gefunden, einen, der sch großer ist als ich.“ An einem Sonntag durfte Johann Sebastian den Lübeckern vorspielen. Die Hansestädter glaubten, in einem Meere des Wohllauts zu ertrinken. Sie fühlten sich erhoben und verwandelt unter diesen Tönen aus einer anderen Welt. Bach mußte tags darauf zum Konsistorialrat kommen. Man bot ihm das Amt des Marienkantors an. Schon wollte Johann Sebastian zusagen, als der Rat ihm gemütvoll zublinzelte:„... und mit der Bedingung des Meisters seid Ihr einverstanden?“ „Welche Bedingung gibt es da noch?“ „Oh, nur eine geringfügige. Das Töchterchen des Kantors soll versorgt sein— deshalb erwartet Euer Vorgänger, daß Ihr es ehelicht, so er Euch sein Amt überläßt!“ Bach verabschiedete sich eiligst, er müsse die Sache einen Tag bedenken— und am gleichen Tage fuhr er davon, vergaß aber nicht, zuvor seinen Abschiedsbesuch bei Buxtehude und dessen„Töchterlein“, einer angejahrten, spitznäsigen, vom langen Warten auf den Freier schon säuerlich gewordenen Jungfrau, zu machen, die nicht nach seinem Geschmacke war. Er kehrte denn doch lieber nach Arnstadt zurück, wo man ihm ob seiner Urlaubsüberschreitung gehörig anhauchte— aber vergaß er auch niemals die Schönheit der Orgel der Marien= kirche, und mochte es im thüringischen Städtchen auch eng und dumpf sein, es war hier ein ander Leben, wo das Bäslein mit lachenden Augen den Vetter begrüßte. Und als er an die Pickelnase der Jungfrau Buxtehude dachte, da ward ihm so froh, daß er das Bärbel küßte. So wurde das Eis der Schüchternheit gebrochen und Rätselecke Bilbenbauknsten. auf— der— des— doch— fal— gen— im— kir — len— stehn— stcht— vor— wer. Die alphabetisch geordneten Silben sind so in die leergebliebenen Fächer einzutragen, das ele, im Zusammenhang mit den bereits vorhandenen, ein Zitat von Rückert ergeben. Stufenrätsel. aBaaa—6c—d—ee..—hh— PP —F FF—— ttt— n— v. Die Buchstaben sind so in die waagerechten Reihen zu setzen, daß sich Wörter folgender Bedeutung ergeben: 1. Mitlaut, 2. Wiesenniederung, 3. Zeichen, 4. Gewässername, 5. Pferd, 6. soviel wie Antrieb, 7. deutscher Opernkomponist, 8. Geheimpolizist, 9. gefallener Krieger in Walhalla.— Die Anfangsbuchstaben neunen bei richtiger Lösung eine afrikanische Baumart.“ Auflösungen aus voriger Ausgabe Magisches Kreuz: 1. Klettgau, 2. Katzbach. 3. Rotbarbe, 4. Zigarren. Kastenrätsel: 1. Dillingen, 2. Indium, 3. Nutria, 4. Silberwurz, 5. Leitmotiv. 6. Arter, 7. Karlben, 8. Entspannung. 9. Nachtigal.— Dinslaken. ATTOFKOKONITONOATTOPAKOGE! Kein Opfer, sondern eine selbstverständliche Pflicht ist es, die entbehrlichen Kleidungsstücke und herumliegenden Flicken und Lumpen abzugeben zur Alttieder und Iransteibeenrtun Die heutige Ausgabe umfaßt 6 Seiten Verlageleiter: Eduard Preißler. Hauptschr iftleiter: August Prüßner (a. Z. Münster). I. V.: Kerl Kubl Verlag: Lipplsche Steatszeitung. G. m. b. H., Detmold, Paulinenstraße 14— 2. Z. ist Pl. 8 gültig. Wohnungstausch Ostseebad— Bad Salzuflen. Biete sonnige 2 Zimmer, Küche und Veranda in gutem Hause. Miete 30 RM. Suche in Bad Salzuflen 3—4 Zimmer. Angebote an E. Wilkens, Ablbeck, Seebad, Schulzenstraße 8. Biete Herrenfahrrad und Kastenanhänger, suche Kinderwagen und Nähmaschine. Angebote unt. Nr. 2743 an die Livv. Staatszeitung. Wohnung, 2 od. 3 kleine Zimmer, in Detmold od. nächster Umgebung gesucht. Angebote unter Nr. 2758 an die Lipptsche Staatszta. Tauschwohnung. Suche in biddesen od. Detmold eine 3=Zimmer=Wohnung. Geboten werden 4 Zimmer mit Garten und Stall. Angebote unt. Nr. 2771 an die Lipp. Staatss. Straße 357. Briefe an die Lipv. Staatszeitung unter Nr. 2766. Detmold oder Umgegend ein gutes Etagen=Haus und ein kleines Einfamilienhaus, kann auch Fachwerk sein, mit großem Garten geg. Barzahlung zu kaufen gesucht. Angebote zu richten an Ewald Westermann, Bochum=Harven. Motorrad, gut erhalten, bis 200 cem, zu kaufen gesucht. W. Het, Pivitsbeide 152. Dobermann, 1½ Jahre alt, mannfest, eignet sich auch als Polizeibund, hat zu verkaufen Schubert, Domäne Brake(Lippe). Kautgesuche Gebrauchte Couch oder gut erhal tene Bettstelle m. Matratze, Wasch garnitur, Beranda=Tisch u. Stüble, Korbsessel zu kaufen gesucht. Angebote unt. Nr. 2729 an die Lipp. Staatszeitung. die Livvische Staatszeitung, Geschäftsstelle Bad Salzuslen. Damenstiefel, lange, Größe 39/40. la, dunkelbraun, zu kauf. gesucht. evtl. Tausch. Angebote unter Nr. 0414 an die Lipp. Staatszeitung, Geschäftsstelle Lemg. Achtung. Zwecks dringender Reise Mantel und Kleid oder Kostüm, Größe 44, zu kaufen gesucht. An gebote unter Nr. 244 an die Lipp. Staatszeitung, Geschäftsst. Lage Herrenfabrrad gesucht, gut erhalt. Detmold, Meierstraße 16 I. Damenfabrrad, gut erhalten, zu kauf. gesucht. Detmold, Meierstr. 1. Kleiderschrank, ein= ob. zweitürig. zu kaufen gesucht. Angebote unter Nr. 2748 an die Lipp. Staatsztg. Wer verkauft an eine kinderreiche Familie eine Sportkarre? Pivitsbeide B. G. 2. Kinderwagen zu kaufen gesucht. Angebote unt. Nr. 2775 an die Livvische Staatszeitung Korbkinderwagen, gut erhalten, zu kaufen gesucht. Griemert, Hörsterbruch 76. Gut erhaltene Sportkarre zu kauf. gesucht. Angebote unter Nr. 0421 an die Lippische Staatszeitung, Geschäftsstelle Lemgo. Kleiderschrank, guter, gesucht. Angebote unt. Nr. 2791 an die Lipp. Staatszeitung Gebrauchtes Schlafeimmer, m. Matratzen, zu kaufen gesucht. Preisangebote unter der Nr. 2779 an die Livvische Staatszeitung. Koffer, mittlere Größe, gesucht. Angebote unt. Nr. 2734 an die Lipvische Staatszeitung. Wäschemangel, gut erhaltene, ges Lohmann. Forsthaus Belle, Tel. Steinheim 370. Sportkarte und Laufställchen, gut erhalten, zu kaufen gesucht. Schötmar, Paulinenstraße 6. Sportkarre, größere, Kinderfahrrad für Jungen gesucht. Witwe Meter, Hiddesen, Heidenoldendorfer Straße 175. Einspännerkutschwagen, leichter, oder Ponywagen, neu oder gebraucht, gesucht. H. Vetter, Jägerborn b. Bösingfeld, Ruf 214. Teppich, 2X3 m. oder größer, gesucht. Heiden 133. Spieluhr. Truhe und antiker Schrank, Zinkteller, Ziungesätze. Angebote unt. Nr. 2746 an die Livvische Staatszta. Kastenwagenräder, vier. Detmold, Bruchstraße 28, oben. Dauerbrandofen und kleiner eiserner Ofen gesucht. Angebote unter Nr. 2757 an die Lipp. Staatszta. Gaskocher, zweiflammia, gut erhalten, gesucht. Brinkmann, Detmold, Meterstraße 6. Koblenberd. Gasberd, Zimmerofen, zu kauf. gesucht. Angeb. an Schule Windhof bei Lage. Küchenberd, gebrauchter und gut erhaltener, zu kaufen gesucht. Angebote unt. Nr. 2760 an die Lipp. Staatszettung Neuer oder gut erhaltener Gasberd mit Backofen zu kaufen ges. Angebote unt. B. an die Buchdruckerei A.& C. Welchert, Lage, erbeten. Bettstelle mit Matratze, 1½schläfr. gut erhalten, zu kaufen gesucht. Angebote unt. Nr. 240 an die Livvische Staatszeitung. Gesch. Lage. Anzug. Größe 48(Schrittlänge 82 em) zu kaufen gesucht. Angebote an die Lipvische Staatszeitung unter Nr. 2767. Kovfkissen, Oberbett, evtl. Stepodecke, zu kaufen gesucht. Schriftl. Argeb. unt. Nr. 242 an die Lipp. Staatszeitung, Geschäftsst. Lage. Gartenbank kauft H. Franken, Heidenoldendorf. Bächerregal, ca. 80 cm breit, 250 em hoch, gesucht. Welchert, Detmold, Bandelstraße 29. Klavier, gut erhalten, zu kaufen gesucht. Angeb. unt. Nr. 241 an die Livv. Staatszta., Gesch. Lage. Schifferklavier. Preisangebote unt Nr. 2788 an die Lipp. Staatsztg. Akkordeen, klangrein, mit od. ohne Kasten, zu kaufen gesucht, evtl. auch mit Noten. Angebote an die Lipp. Staatsztg. unter Nr. 2783. Brockbaus=Lexikon, 1928/35, in 20 Bänden, gesucht. Angebote unter Nr. 2740 an die Livx. Staatsztg. Fußbodenbretter, dirka 10—15 am, auch gebraucht. Angebote unt. Nr. 2711 an die Lipp. Staatszta. Bauer, größeres, für Wellensittich zu kaufen gesucht. Hurhage, Schötmar. Uferstraße 4. Henwender und Damenfahrrad zu kaufen gesucht. Heomann, Brüntorf Nr. 8, Post Kirchbeide. Kaufe vier Legehühner. Strobmever, Friedrichsböhe 100. Zwei Kaniuchen, gute Zuchtrasse. Angebote an die Livvische Staatsseitung unt. Nr. 2784. Eine Milchziege oder Milchschaf, evtl. mit Lamm, zu kaufen ges. Telephon Lemgo Nr. 316. Größeres Stangenschwein, ca. 120 Pfund, zu kaufen gesucht. Lemgo, Kluskampstraße 30. Verschiedenes Erteile Unterricht in Deutsch, Matbematik und Englisch, 1. bis 4. Jahr. Schriftl. Anfragen unt. Nr. 2761 an die Lipp. Staatszeitung. 41 FAML IEN-ANZEIGEN Statt Karten.— Manfred.— Die gläckliche Gebart eines gesunden ankbarer F haltere zeigen in dank Preude an Leutnant Augast Bunte und Freu Erna, seb. Rawisch.— Z. Z. im Felde, Ems bei Rbeda, den 1. Juni 1942, z. Z. Städt. Krankenhaus Gütereloh. Unser Stammhalter ist angekommen. In dankbarer Preude AnneUese Broser, geb. Lübke, Prits Breuer. Lemgo(Lippe), Paulinenstraße 12, z. 2. Krankenhaus Wolfische Stiftung, den 5. Juni 1942. Heidemarte. Die Gebart eines gesunden Mädchens zeigen in dankbarer Freude an: Werner Blenke und Frau Gerda, geb. Altenbernd. Detmold(Frauenheim), 5. Juni 1942. Ihre Verlobung geben bekannt: Elisebeth Sehröder, Helmut Bieker. Detmold, Richthofenstr. 67, Sachsenstr. 5, z. Z. Wien, im Juni 1942. Es grüßen als Verlobte: Hllde Webel, 1 Erich Schmitz. Voßlheide, Wiembeck, 7. Juni 1942. Ihre Verlobung geben bekannt: Margot Hagemann, Albrecht Wagener, Feldw. in einer Luftnachr.-Abt.— Schwarza (Saale), Billinghausen, z. Z. im Osten, Im Mai 1942. Ihre Verlobung geben bekannt: Paula Gerke. Werner Helmann. Lütte(Kr. Lemgo), Lemgo, Pfingsten 1942. Ihre Vermählung geben bekannt: Walther Strunk, Oberleutnant und Staffelkapitän in ein. Fliegerkorps, Annemarte Strunk, geb. Seyerlein, stud. med. Dresden, im ai 1942. Wir haben uns vermählt. Frits Dux. Magdalene Dux, geb. Middeke. Maspe bei Blomberg, Siekholz bei Schieder, 7. Juni 1942. Ihre Vermählung geben bekannt: Wil" Mathilde** heim Kordfunke, Mathilde Kordfunke, geb. Burmeier.— Wülfer, Retzen, 7. Juni 1942. Ihre Vermählung geben bekannt: Karl Klein, Feldwebel im Feuerwerkerdienst, Rie Klein, geb. Schmalen. Schötmar, Stolberg/Rhld., Cockterillstraße 62.— 7. Juni 1942. Statt Karten. Für die uns zu unserer Verlobung erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche danken wir herzlich. Lieschen Häppe, WIlh. Klöpping. Detmold, im Juni 1942. Für die uns anläßlich unserer Vermäh lung in so reichem Maße erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir recht herzlich. Hermann Pannheret und Frau. Emmy, geb. Klaas. Heiligenkirchen 28, im Juni 1942. Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten danken wir hiermit allen recht herzlichst. Brune Mumereit und Fran, geb. Brand. Bad Salzullen, 1942. Im Juni Allen denen, die uns zu unserer Vermählung durch Glückwünsche, Geschenke und Blumen ertrenten, danken wir herzlich. Friedrich Horst und Frau Mathülde, geb. Brunsmeler. Belle 1. L. 1942. im Juni Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche danken wir herzlichst. Karl Stahlhut und Freu Elfriede, geb. Adam. Bega, im Juni 1942. Für die uns zu unserer Vermählung erwiesenen Glückwünsche danken wir herzlichst. Martin Plischewehl, Klars Plischewekl, geb. Prüßner. Hiddesen, Im Juni 1942. Unsagbar hart traf uns die trauri traurige Nachricht, daß mein geliebter, herzensguter Mann, unser treusorgender Vater, mein lieber Sohn und Bruder, unser lieber Schwiegersohn, Schwager und Soldat Onkel, der Josef Budna Truppführer in einem Sanitätssturm, am 3. 5. 1942 im Osten im Alter von 39 Jahren den Heldented fand. Er flel Im Glauben an den Sieg Großdeutschlands und für seinen geliebten Führer. In stiller Trauer: Martha Budna, geb. Linneweber, nebet 3 Kindern und Angehörigen. Detmold, Marienstraße 44. Auch wir trauern mit den Angehörigen um einen lieben und treuen Arbeitskameraden. Der Betriebsführer und die Gefolgschaft der Deutschen Reichsbahn, Bahnmeisterei Detmold. . T i e f e r s c h ü t t e r t e m i c h d i e Nachricht vom Chefarzt eines Kriegslazarette, daß mein geliebter, guter Mann, der treusorgende Vater unserer Kinder, mein lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Soldat Hermann Krüger im Alter von 41 Jahren gestorben ist. Er folgte seinem Bruder, der in Belgien rpht, nach zwei Jahren. In unfaßbarem Schmerz: Frau Emilie Krüger, geb. Busch/ Annellese und Hildegard als Töchter! Wwe. Auguste Krüger 1 Heinrich Busch und Frau als Schwiegereltern und alle Verwandten. Lemgo, Im Mai 1942. Mit den Angehörigen trauern auch wir um einen unserer besten Arbeitskameraden, der treu und ehrlich stets seine Pflicht erfüllte. Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten. Betriebsführer und Gefolgechalt der Firma Wilhelm Meyer, Baugeschäft, Lemgo. Hart und schwer traf uns de Nachricht, daß mein lieber Mann, mein herzensguter Vater, mein guter Sohn und Schwiegersohn, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, Parteigenosse SA.-Rottenführer Gottlieb Koch Obergefreiter in einem Baubataillon, am 1. Mai 1942 im 45. Lebensjahre im Osten den Heldentod fand. In tiefer, stiller Trauer: Frau Minna Koch, geb. Landermann# Irmgard Kech und alle Anverwandten. Helpup und Greste, Im Mai 1942. . In soldatischer Pflichterfüllung del am 24. 4. 42 im Osten, getroffen von einer keindlichen Granate, für Führer und Großdeutschland unser lieber, unvergeßllicher Sohn, unser lebensfroher Bruder, Schwager. Neffe und Vetter, Soldat Willy Winter Flammenwerfer in, einem PionierBatl., im blühenden Alter von 27½ Jahren. Als Soldat haben wir ihn nicht geseben. In tiefem Schmerz: Kenrad Winter und Frau Wilhelmine, geb. Papenbera 1 Ludwis Winter Jakob Tak nebst Frau Erna, geb. Winter, und Kinder 1 Soldat Heinrich Volland nebst Frau Mimi, geb. Winter, und Kinder] Gefreiter Fritz Winter, z. 2. Im Westen, nebet Frau und Kindern Heinrich Winter nebet Frau und Kind! Obergefr. Karl Winter, z. 2. In Lübeck Aenae Winter und Verlobter Wiltried Meier Gustchen Winter und alle Anverwandten. Hummerbruch, Lage, Trassenheide auf Ueedom, Bösingfeld, Wellentrup (Kachtenhausen), Lübeck, Bad Nauheim und Bocholt, im Juni 1942. Heute nachmittag 3.45 Uhr entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit mein berzensguter Mann, mein treu sorgender Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel Gustav Bicker Im Alter von 50 Jahren. Er folgte seinem lieben Sohne nach 9 Wochen In die Ewigkeit. In tiefem Schmers: Freu Auguste Bicker, geb. Hörder Heiene Dreimann, geb. Bicker Frits Dreimann und alle Anverwandten. Ehrentrup, Lage i. I..(Pottenhauser Straße 115), den 5. Juni 1942. Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 9. Juni, nachm. 3½ Uhr, vom Trauerhause aus statt. Trauerfeier eine halbe Stunde vorher. Am 26. Mai verunglückte tödlich in Brevilly bei Sedan mein lieber, herzensguter Mann, der treusorgende Vater meines Kindes, mein Heber Sohn, unser guter Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Landwirt Fritz Drawe im Alter von 42 Jahren. In tiefem Schmerz im Namen aller Hinterbliebenen: Freu Adele Drawe, geb. Pollmann. Istrup b. Blomberz, Siebenhöfen, Billinghausen, den 5. Juni 1942. Die Beisetzung erfolgte auf dem Heldenfriedhof in Sedan. Statt besonderer Anzeige Heute mittag entschlief sanft nach Gottes Willen meine innigstgeliebte, treusorgende Mutter, unsere herzensgute, liebe Schwester und Schwägerin Frau Bertha Schwöppe geb. Winter im Alter von 56 Jahren. In tiefer Trauer: Hllde Schwöppe Mimi Winter! Oberpostinspektor Theoder Winter Studienrat Eduard Schwöppe- und Familie. Detmold(Sachsenstr. 1), Münster und Siegen, am 5. Juni 1942. Die Beerdigung flndet statt am Montag, dem 8. Juni 1942, um 14½ Uhr, von der Friedhofskapelle aus. Trauerteier vorher.— Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand zu nehmen. Heute nachmittag 3 Uhr verschied im Landeskrankenhause meine liebe Frau, meine gute Tochter, unsere liel Schwester, Schwägerin und Tante Sophie Bolte geb. Möller im 53. Lebensjahre. In stiller Trauer: Chr. Belte nebet Anverwandten. Ratsick, den 5. Juni 1942. Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 9. Juni, nachm. 2 Uhr, vom Trauerhause, Ratsiek Nr. 82, aus statt. Durch feindliche Fliegereinwirkung Anfang Juni 1942 habe ich meine liebe Frau, die Mutter meiner 5 Kinder, unsere liebe Mutter, Schwiegertochter. Schwester, Schwägerin u. Tante Aonne Wind geb. Maurer im 39. Lebensjahre und meine beiden Kinder, unsere lieben Schwestern Gisela, geb. 18. 9. 1927, und Aenne, geb. 20. 1. 1936, verloren. Der Verlust trifft uns schwer, aber wir wissen, wofür wir unssere Lieben hergeben multen. Albert Wind und Kinder Aunellese, Albert und Klein-Heide, nebet allen Angehörigen. Bookholzberg. Stiftung„Stedinssehre“, den 4. Juni 1942. Trauerfeier am Montag, dem 8. Juni 1942, 10.30 Uhr, in der Friedhofskapelle Bookholzberg. Wir haben einen großen Verlust zu beklagen. Stiftung„Stedingsehre“ un die Gelolgschaft. AMTLICHES Am Donnerstag, dem 4. Juni, entschlief sanft und unerwartet unsere liebe kleine Holdemarte im zarten Alter von fast 11 Monaten. In tiefem Schmerz: Heinrich Pape u. Frau Anne, geb. Ludewig Waltraud Pape als Schwesterchen. Pivitsheide, Lage und Ehreen, den 6. Juni 1942. Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 7. Juni, nachm. 4½ Uhr, vom Trauerhause, Pivitsheide V. L. Nr. 75, aus statt. Nach längerer Krankheit verschied ngel in Halle(Saale) meine liebe alteste Tochter, unsere unverseßliche Schwester, Schwägerin, Tanie, Enkelin und Nichte Hildegard Dittmer im Alter von 34 Jahren. In tiefer Trauer: Priedrich Dittmer Marlis Dittmer! Gertrud Boberz. geb. Dittmer 1 Irene Dittmer Heinz bers Hms-Peter Boberg Her Verwandte. Brinkmann und Lemgo(Hamelner Str. 49), 5. Juni 1942. Die Beisetzung findet in aller Stille statt. Statt Karten. Für die vielen Beweise herzlicher Tellnahme während der Krankheit und bei dem Heimgange unserer lieben kleinen Irene sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden, für die trostreichen Worte des Herrn Superintendent Brüns sagen wir allen auf disem Wege unseren innigsten Dank. Rudelf Garnjest und Frau Uttl, geb. Niewald. Detmold, Lagesche Str. 75. Juni 1942. Statt Karten. Für die vielen Beweise der Teilnahme in Wort, Schrift und Geleit sowie für die zahlreichen Blumenund Kranzspenden beim Hinscheiden unserer lieben Mutter sagen wir unsern herzlichsten Dank. Geschwister Böke. Lüdenhausen, Lemgo, Köthen(Anhalt), Oenabrück, im Mai 1942. Für die vielen Beweise aufrichtiger —— vuien Deweise aufrichtiger Teilnahme in Wort und Schrift, für die zahlreichen Blumen- und Kranzspenden beim Heimgange meines lieben Mannes sowie für die trostreichen Worte des Herrn Superintendent Everbeck sagen wir unseren tiefempfundenen Dank. Frau Lina Tölle, verw. Sielemann, geb. Klütmeier, nebst allen Angehörigen.— Lerngo, im Juni 1942. Statt Karten. Für alle uns erwiesene Liebe und Teilnahme in Wort und Schrift, für die zahlreichen Blumenund Kranzspenden beim Heimgange unserer lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Heinrich Faßhauer, Kinder und Angehörige. Bad Salzullen, Im Juni 1942. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme in Wort und Schrift an dem so schweren Verlust, der uns durch den Heldentod meines selieb ten Mannes, unseres unverseßllichen Sohnes getroffen hat, sagen wir auf diesem Wege unseren tiefempfundenen Dank. Lin Heißenbers, geb. Loke# Familie Heinrich Helßenberg. Brakeliek, 27. Ma 1934. Bekanntmachung. Betr. Speisekartoffelversorgung. Die Großverbraucher(Gemeinschaftseinrichtungen, Gaststätten, Fremdenheime usw.) können schon jetzt für die Zeit bis zum 16. August 1942 mit Speisekartoffeln versorgt werden. Entsprechende Anträge sind bis zum 11. Juni 1942 bei den unterzeichneten Ernährungsämtern(für Bad Salzuslen bei der Ernährungsstelle daselbst) zu stellen. Antragsvordrucke sind bei den gleichen Stellen anzufordern. Detmold, Brake i. L., den 5. Juni 1942. Der Landrat— Ernährungsamt Abt. B— J. B.: Dr. Petri. Der Landrat— Ernährungsamt Abt. B— Gruner. Biehmarkt in Detmold. Der nächste Viehmarkt findet am 1.. Juni 1942 statt. Detmold, den 4. Juni 1942. Der Bürgermeister. Kram= und Viehmarkt in Lase. Der nächste Kram= und Viehmarkt findet am Mittwoch, dem 10. Juni 1942, statt. Der Bürgermeister als Ortsvoltzeibebörde. Grasverpachtung in den städt. Obstgärten am Berge und Maßbruch am Montag, dem 8. 6. 42. Beginn: 13.30 Uhr nachm. am Försterhaus. Lage 5. Juni 1942. Der Bürgermeister. Freibad Werreauger. Das Bad ist ab heute geöffnet von 9 bis 12 und 14 bis 19 Uhr. Lage, den 5. Juni 1942. Der Bürgermeister. Bekämpfung des Kartoffelkäsers. Die Nutzungsberechtigten von landwirtschaftlich und gärtnerisch mit Kartos# feln und Tomaten genutzten Grundstücken mache ich hierdurch darauf aufmerksam, daß sie nach§ 1 der 9. Verordnung zur Abwehr des Kartoffelkäfers vom 22. 4. 1941 auf das Auftreten des Kartoffelkäsers und seiner Larven an den genannten Kulturpflanzen zu achten haben. Bei der unmtttelbaren Gefährdung unseres Stadtgebietes durch diesen Schädling hat die Ortsvolizeibehörde nach 8 2 Abs. 1 der genannten Verordnung eine wöchentliche Ueberwachung aller mit Kartoffeln und Tomaten genutzten Flächen angeordnet. An jedem Montag einer Woche hat diese Ueberwachung zu erfolgen, und zwar so lange die Schädlinge Nahrung finden, d. b. als oberirdische Teile der genannten Kulturpflanzen auf der Anbaufläche zu sehen sind. Der seldmäßige Anbau wird von durch die Ortspolizeibebörde aufzustellen den Suchkolonnen überwacht. Kleinstanbauflächen sind dabei nur schwerlich zu erfassen, Gartenanbauflächen(umfriedete Grundstücke) gar nicht. Die Nutzungsberechtigten von Kleinstanbauflächen sind daber verpflichtet, sich wöchentlich davon zu überzeugen, ob ihre Anbauflächen durch Kolonnen überwacht werden. andernfalls haben sie das selbst an je dem Montag in der Zeit von 9 bis 12 Uhr sorgfältig zu tun. Die Nutzungsberechtigten von gärtnerisch genutzten Grundstücken, die eingesännt sind, haben dies ohne weiteres zu tun, da hier keine Kolonnen eingesetzt werden können. Die Polizeiorgane sind zur Kontrolle dieser Ueberwachungen angehalten. Nichtbefolgung dieser Anordnung wird bestraft. Jeder verdächtige Fund ist der Ortsvolizeibebörde umgehend zu melden. Bei der nahrungspolitischen Bedeutung der Kartoffel wird von jedem Volksgenossen größte Sorgfalt erwartet. Detmold, den 4. Juni 1942. Der Bürgermeister. —— Echen-Nutsbeis. verkauf am Freitag, dem 15. Juni, morsens 10 Uhr, im Gesthaus Friedenstal in der Schanse bei Deimeld.— I. Roviertäreterei Hiddssen: Distr. Gr. Halsen 134: Nr. 1—13 8.12 im(einzein), Nr. 20—68, 153—155— 50 Stck. mit 33.63 fm(in 3 Losen von zirke 7, 11 u. 13 im). Distr. Wehrwepegrund 21. Nr. 160—174— 14 Stek. mit 9.15 fm (einzeln), Nr. 176—193— 19 Stck, mit (einzeln), Nr. 175—193— 19 S 22.66 im(1 Lea). Distr. Joh. Am Nr. 200—230b= 33 Sick. m. 15.80 frn (einzeln), Nr. 291—315— 85 Stck. mit 13.95 Im(in 5 Losen von zirke 2—4 km), Nr. 321—358 38 Stck. mit 23.95 im(2 Lose mit zirka 10 u. 13 fm), Nr. 417 bis 481— 62 Stck. mit 43,36 fm(in 4 Losen von zirka 8—14 fm). Distr. Sehoren 1Ab: Nr. 1—15= 15 Stck. mit 7,05 Im(einseln), Nr. 17—26— 10 Stck. mit 2.65 Im(1 Los), Nr. 30—74, 171— 46 Stck. mit 33.67 im(in 3 Losen von zirka 6 bis 14 fm).— II. Revierförsterei Meinberg. Distr. Röbn 1178: Nr. 3601—3610 10 Stek. mit 7,76 Im(einzeln), Nr. 3630—3653— 24 Stck. mit 24,26 fm(2 Lose von zirka 11 und 12 Im). Distr. 121e: Nr. 2381—2401 21 Stck. mit 18.77 km(1 Los), das. Nr. 18001—18023 = 23 Stek. mit 21,22 fm(1 Los). Distr. Mittelhain 115e: Nr. 215—219= 5 Stck. mit 3.56 fm(1 Los); das. 1195: Nr. 361 bis 385= 25 Stck. mit 17,09 fm(2 Lose von zirka 14 u. 2 fm). Distr. Maßbruch 1094: Nr. 4601—4614— 14 Stek. mit 7,63 Im(einzeln), Nr. 4621—4635= 15 Stck. mit 4,84 im(1 Los), Nr. 4641—4760— 120 Stck. mit 85,05 im(9 Lose von zirka 6—12 fm). Distr. Meinberger Eichholz 1644: Nr. 3361—3364— 4 Stck. mit 1,83 Im(einzeln), Nr. 3365—3400 36 Stek. mit 16,37 tm(2 Lose von zirka 9 u. 7 Im): das. 162a: Nr. 2704—2726— 23 Stck. mit 16.35 fm(2 Lose von zirka 11 u. 4 im). Distr. Beinkerhols 108e: Nr. 621—636— 16 Stck. mit 13.86 fm(1 Los). Distr. Buchenge 105a2: Nr. 2931—2933 = 3 Stck. mit 2.35 im(1 Los). Schwichere Eichen— zirka 40 Stck. mit zirka 18 fm— liegen noch in den Distrikten 101c, 106c. f. 111a, 112a, 113a, 117a, c, 120a, c. 1225; vergl. Aufmaßliste — III. Revierförsterei Bexten: Distr. Mühlenhagen 83e: Nr. 756—763- 8 Stek. mit 3,13 fm(einzeln). Distr. Niedernheis 795: Nr. 791—804— 14 Sick, mit 5.82 im(einzeln), das. 8be: Nr. 561—566 = 6 Stck. mit 2,91 fm(1 Los); das. 825: Nr. 1133—1151— 18 Stck mit 9.80 km(2 Lose von zirka 6.80 u. 3.00 fm); das. 81b: Nr. 1031— 1 Stck. mit 0.54 im: das. 84b: Nr. 751—752-- 2 Sick. mit 1.15 fm. Distr. Diekebruch ei: Nr. 1214 bis 1280— 67 Stck. mit 23.95 fm(in 5 Losen von 1,91—6.65 km). Distr. Schwashei 1605: Nr. 2761—2767— 7 Stck. mit 4,03 fm(1 Los), Nr. 3821—3830 10 Stek. mit 4,61 fm(1 Los). Distr. Heerser Lieth 76e: Eschen: Nr. 235 bis 242— 4 Stck. Nutzhols mit 3.29 fm, 0.30 rm Nutzscheite(1 Los).— Aufmaßllisten mit Losangaben gegen Bezahluns der Schreibgebühren von dem Revierförster Töberich beim Forstamt Hiddesen. STELLENMARKT Vers.-Inspekter von bekannter Lebensversicherung gesucht. Evtl. wird Nichtfachmann eingearbeitet. Gehalt, Spesen, Provision. Bei Bewähruns Uebernahme in die Altersversorgung.— Vertreter. haupt- und nebenberuflich, ebentalls wänscht. Betätigung in all. Sachsparten möglich. Rücksprache nach Andressenangabe an den Oberbeamten Carl angabe Brandes, Blelefeld, Langenhagen 31. Tüchtiger Meister aus der Holzbranche gesucht, der in der Lage ist, einen Maschinenpark selbständig zu betreuen. Neuzeitliche Werkwohnung mit Bad vorhanden. Gehalt nach Uebereinkunft. Gute Aufstiegsmöslichkeiten. Angebote unter Nr. an die Lipp. Staatszeitg. Platzmeister, der in der Güteklassen sortierung bewandert ist, und Abtellungsleiter für Maschinenraum und Tischlerei gesucht.(Herstellung zur Zeit Einrichtungsgegenstände für die Wehrmacht, Friedensproduktion Schlafzimmer. Briioner Möbelfabrik, G.—. b. H., Brilen 1. W. Telephon 450. Betr. Pflichtjahrschulung. An den nachstehend aufgeführten Tagen#inden Schulungen für Pflichtjahrmädel statt. Die Pflichtjahrmütter werden gebeten, die Pflichtjahrmädel zur Teilnahme an einer der Versammlungen freizugeben.— Am 8. Juni 1942 in Blomberg, Hotel Deutsches Haus, um 9.30 Uhr: am 8. Juni 1942 in Schwalenberg, Künstlerklause, um 14 Uhr; am 9. Juni 1942 in Schötmar, Hotel Korf, um 9.15 Uhr: am 9. Juni 1942 in Lage, Amtsbaus, um 14 Uhr; am 10. Juni 1942 in Detmold, Gellers Gaststätt., um 14.30 Uhr; am 11. Juni 1942 in Lemgo, Röding, Leopoldstraße, um 9.30 Uhr; am 11. Juni 1942 in Hobenhausen, Gastwirt Böke, um 14 Uhr; am 12. Juni 1942 in Bösing= feld, Gasthous Hue, um 14 Uhr. Kreisbauernschaft Lippe. für des Büro des Betriebsobmannes in einem größeren chemischen Werk baid möglichst sesucht. Bewerber mösgen Kenntnisse in allen Büroarbeiten haben. zuverl#ssig, charakterfest und mit der sozial. Menschenführung vertraut sein. Angeb. mit handgeschriebenem Lebens lauf, Lichtbild, Zeugnisabschriften, Gehaltsansprüchen sowie des frühesten Eintrittstermins erbeten unter V. 691 an Ala-Anzeigen-Ges., Hannever. Für unseren Zeitungsversand euchen wir sofort eine geeignete Kraft zum Abzählen der Zeitungen. Arbeitsbeginn um 2 Uhr morgens. Lippische Staaiszeitg., NS.-Verlag. G. m. b. H., Detmold, Paulinenstraße 14. Köche und Köchinnen für Lasersroßküche eines größeren In dustrieunternehmens baldmögl. gesucht. Angeb. mit handgeschrieb. Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisabschriften, Gehaltsansprüchen sowie des frühesten Eintrittstermins erbeten unter W. 692 Ala-Anseigen-Ges., Hannever. AUTKLEIDER-UND SPINNSTOFF: SAMMLUNG 1942 1.— 13. JUNI Das ist Frau Beckers Trainingekleid, es stammt aus Ihrer Mädchenzeit. Inzwischen ward Frau Becker dick, nun paßt’s nicht mehr, das gute Stück. 0 0 Hier trägt Frauschustz er. frisch gebläut. Was glauben Sie, urre die sieb freut? Sie führt den Kran tagaus, tagein, Im Trainingsanzug geht das fein! DER REICHSREAUFTRACTE DER NSDAP FOR ALTMATERLATERFASSUNG Für in- und Ausland Wachpesten gesucht unter günstigsten Bedingungen. Schriftliche Bewerbung an den Bieledelder Heinsschutn, Bielefeld. Zeite esträger(in) für unseren Verteller Semliosen P. bezirk Aemlsssn-Fahrenplats zum 1. Juli d. J. gesucht. Meldungen an die Lipp. Staateeltung, NS.-Verlag, G. m. b. M., Detmeld, Paulinenstraße 14. Saatkarte ßein (gelbfleischige) ab unser. Lager Detmold sofort liefer bar. Lipp, Hauptessenschaft e. G. m. b. H. Tel. 2741. und Maschisanschreiberinnen für großes Industriewerk baldmöst, gesucht. Für den Posten kommen auch Wh. ng von Zeugnissen, Lebenslauf, d und Gehaltsansprüchen unter U. 698 an Ala-Anzeigen-Ges., Mannover. Laborantinnen mit Vorbildung für interessante Tätigkeit für Grollwerk in Norddeutschland esucht. Unterkunft in unseren Ledigenleimen. Angebote mit handgeschriebenem Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisabschriften und Gehaltsansprüchen sowie Angabe des frühesten Eintrittstermins erbeten unter A. 694 an Ala-AnzeigenGes., Hannover. Familienbetreuerin. Wir suchen eine entsprechend geschulte Kraft für unsere Werkswohnsiedlungen zur Hilfe der Hausfrau. Diese Familienbetreuerin muß ausgebildet sein bzw. Erfahrung haben In Krankenpflege, Haushaltshilfe und Säuglingspflege. Angebote mit handseschriebenem Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisabschriften und Gehaltsansprüchen und Angabe des frühesten Eintrittstermins erbeten unter Z. 6e3 an Ala-Anseigen-Ges., Hannover. Suche zum 1. Juli tüchtige Verbäuferin. Jul. Brockhausen, Lemge, Feinkost und Weinhandlung, Telephon 7°6. Rheinmetall-Bereig sucht: Einen Einkäufer(Hotter Korrespondent, gewandt im mündlichen und schriftlichen Verkehr mit Lieferanten), Einkaufsassistenten in ausbaufähige Stellung, Sachbearbeiter(in) für Rohstoffstelle(vertraut mit Kontingentierung und Materialbewirtschaftung), Terminbearbeiter(innen) für telephonische, schriftliche und persönliche Verhandlungen mit den Lieferanten, und Karteiführer(innen) für Auftragskartei usw. Bewerbungen von Darnen und Herren, auch aus anderen Branchen, unter Beifügung eines handgeschriebenen Lebenslaufs, Zeugnisabschriften und Lichtbild unter Angabe der Gehaltsansprüche und des frühesten Antrittstermins erbeten an Rheinmetall Borsig Aktiengesellschaft, Gefolgschaftsabteilung. Berlin-Marienfelde. Alteingeführte Firma eucht für sofort zuverlässige und ehrliche Betin(Nebenverdienst) zum Austragen von Zeitschriften. Angebote unter H 107 an Jak. Vowinckel, Anz.-Mittler, Hannover. Zu sofort oder 1. Juni zuverlässiges Erstmädehen sesucht. Frau Dr. Marx, Bethel bei Bielefeld, Burgsteig 7. Serviertrau oder-fräulein, nicht unter 25 Jahren, sofort sesucht. Hetel„Zum Stadtwappen“, Lemge. Wegen Verheiratung meiner jetzigen Hausgehllfin, nicht unter 18 Jahren, zu sofort gesucht. Frau Steeckel, Lemgo, Hotel„Zum Stadtwappen“. Welbliche Arbeitskräfte für leichte Arbeiten gesucht. Tölle&am Ce., Möbel fabrik, Detmeld, Dorotheenstraße. Suche für Tageskonditorei eine tüchtige — Stütze zuverlässige Stütze mit Kochkenntniss., welche nachmittags auch die Kaffeeküche mit übernehmen kann, In gute Dauerstellung. Kendlterei R. Braune, Inh. H. Wortmann, Detmold, Tel. 2016 Nettes, sauberes junges Mädehen zur *Fene und Erlernung für Küche und Haus gesucht, sowie freundliches junges Mädchen zum baldigen Efntritt fürs Bülett gesucht H. Geller, Geller's Gaststätten, Detmeld VERSCHIEDENES NSG.„Kraft durch Freude“, Kreis Lippe. OoeinDie Kreisdienststelle der NS.-Gemei schaft„Kraft durch Freude“. Detmold, sucht für diesen Sommer eine Anzahl Quartiere mit voller Verpfleg. Nähere Auskunft ertellt die Kreisdienststelle, Paulinenstraße 48. Treckene Keller- oder Lagerräume für baldigst zu miet, gesucht. Sinalee A0. Detmold, Fruchtsaftpresserei u. Prucht rik. Fa essenzenfabrik. Fernruf 2026 und 3325. Sache einen Betrieb(Ziegelei, Kalk werk. Möbelfabrik oder ähnlichen Be trieb), welcher zur Zeit noch arbeitet oder sofort in Betrieb genommen werden kann, gegen Barauszahl. Angebote 2763 unter Nr. 2763 an die Lipp. Staatszig Geschäftehaus in Detmold zu verkauf. H. Eichmeyer, Immobilien, Lage i. L. Fernruf 746. Möblierte Zimmer für das Personal des Lippischen Landestheaters ab sofort gesucht. Angebote an das Theaterbüro. Kotten sofort geger kaufen Kasse an gesucht. Angeb. erbittet Frits Michel, Bleisfeld, Welle 9. Ruf 1554. Blomberg. Suche 3—4-Zimmer-Wohnung, evtl. kleiner. Angebote erbittet Hansen, Stadtsparkasse, Blemberg. Deutliche Handschrift vermeidet Fehler in Ihren Anzeigen Min! Suche Ia Milch schaf, evtl. mit Lamm. Fr. Birkelbach, Bad Salzuflen, Pischerskamp 2 Tel. 2845. Stellen noch einige Frauen u. Mädehen für leichtere Arbeiten ein. Konder-Holzwerk Karl Baumgart, K.-G. emge Suche freundliches, schulentlassenes Mädel zur Betreuung meines Kindes im Geschäftshaush. Angebote unter Nr. 2793 a. d. Staataz#g Lageristin sowie Freuen u. Mädchen für leichte Arbeiten (letztere auch für halbe Tage) stellen ein Busse& Feleberg. Schuhfabrik, Schötmar. VERANSTALTUNGEN Festkonsert num 50jährigen Bestehen des MGV.„Elstracht“, ac zagl4.#un 1942, vorm. 10 Uhr, im Hol Frankfurt“. Lieder und Kammermuslk. Mitwirkung: Bielefelder Streichquartett. Harfenquartett von Beethoven Werk 74 und Streichquintett Werk 163 von Schubert. Karten im Vorverkauf in den Buchhandl. Knöner, Luwe und Getßen. Kriegerhanneredechaft 1873, Lemsge.— Sonntag, 7. Juni 1942, 9 bis 12 Uhr, **"„ A n F KIII Sohmar.——.————.— Schleßen für alle Kameraden(Wett*-"—-llvertr. Kam.kampfschießen). Der stellvertr Führer: Wrenger. 167. ZuchtviehAbsatzveranstaltung Freitug, den I. Juni 1942 in den Versteigerungshallen in HAMMTWESTP.) Zuchttlere, darunter 200 gekörte Bullen 50 hochtr. Kühe u. Rinder sowie Kühe in Milch Beginn der Versteigerung: 10.g9 Uhr Auskunfe und Ketalog kostenfrei durch die Westf. Herdbuchgesellschaft für die Zucht des schwarzweißen Tieflandrindes, Hamm(Westf.), Haus Kentrop, Telephon 2577 Bruchleidende tragen das seit Jahrzehnten best. bewährte Spezihlband. Tas u. Nacht tragbar, Ohne Feder, ohne Eisenbügel. Für schwere Brüche die Patente 532 082, 664 367. Leib- und Nabelbandagen, Suspensorien. Haben Sie Vertrauen, warten Sie nicht, bis es zu spät ist. MaßaniertigungGarantieschein. Eugen Frei& Co., Stuttgart-S. Gebelebergetraße 23. Köstenlos zu sprechen in Detmold: Hotel Fürst Leopold, Dienstag, 9. Juni. v. 8 bis 12 Uhr. GESCHAFTLICHES Vom 10. Juni 1942 ab ist mein Anwaltsbüre verläufig geschlessen. Vertretung durch Detmolder Rechtsanwälte. Rechtsanwalt Nacke, Lemge. Vor dem 13. Juni können keine Reparaturen angenommen werden. Schuhhaus Hubert Gockel, Detmold, Lange Straße 36. Mit behördlicher Genehmigung ist der gun Laden der Westfälischen Blindenarbeit. Zweigstelle Detmold, Schülerstraße 6/8. am Sonnabendnachmittag jeder Woche geschlossen. Kirchliches ½ 10 Uhr Vorbereitung zur Feier des hl. Abendmahls; 10 Uhr Gottesdienst, anschlieBend Abendmahlsfeier: 11 Uhr Kindergottesdienst. HEIRAT Einheirat in eröDeren landwirtsch. Betrieb bietet idealdenkende Dame, Ende 20, einem gebildeten Herrn bei gesenseitigem Verstehen. Näheres unter D 213 durch Briefbund Treuheif, Geschäftsstelle Hannsver 14. Schließlach 20. Wünschen Sie Neigungsehe mit oder ohne Vermögen? Wir senden Ihnen unverbindlich, diskret, bei Einsendung von 1 RM. als Arbeitsprode zahlr. Vorschläge und ca. 100 Bilder oder 250 Bilder gegen 2 RM. 8 Tage zur Ansicht. EesBriefbund, Bremen, Postfach 791. 40 Wehnungstausch. Biete in Bad Salzullen schöne, abgeschlossene Wohnung mit allem Komfort in guter Wohnlage. bestehend aus 4 Zimmern, Badezmmer, Küche, Wintergarten. Mansarde und Zubehör. Suche in Bad Salzullen eine ähnliche Wohnung. Angebote unter Nr. 00551 an die Lipp. Staatszeitung. Ged S.“ schäftsstelle Bad Salzuflen. Rattengilt wieder vorrätig. BahnhofsDrogerte Schötmar. Mehrere neue Drehstrom-Motoren. bis 5,5 PS, ab Laser lieferbar. Fr. Plöger. Bentrup bei Detmeld. Tel. 2655. Suche in Bad Salzuflen kleines Einlamilienhans zu kaufen. Dr. Witt, Warnemünde, Gartenstraße 63. Für die vielen Beweise liebevoller Teilnahme durch Wort und Schrift beim Heimgange unseres lieben Ernst, für die vielen Kranz- und Blumenspenden, für die trostreichen Worte des Herrn Pastor Lübke sowie für das ehrenvolle Geleit der Kriegerkameradschaft und der Hitler-Jugend sprechen wir auf diesem Wege allen unseren herzlichen Dank aus. Im Namen aller Angehörigen: Fritz Kieo und Frau. Heiden, Im Juni 1942. Statt Karten. Allen denen, die uns zum Heimgange meines lieben Gatten und ünseres treusorgenden Vaters ihre Teilnahmie durch Wort, Schrift und zahlreiche Kranzependen bewiesen haben, sagen wir auf diesem Wege unsern tiefempfundenen Dank. Besonderen Dank Herrn Pfarfer Kottmeyer für die trostreichen Worte. Freu Witwe Hulda Heusdert und Kinder. Bad Meinberg. Im Jani 1942 Briefmarken, etwas für Sammler, gibt ab: Klisch.-Exp.-Kontor, Flscher, Nordhausen, Arnoldstraße 4. Je 100 Stück durchweg 2 RM. Perconenkraftwagen, nur stärkere Typen. über 2300 ccm Hubraum, kaufen laufend„Ahag“, Automobil-HandelsGesellsch. Breme, Walsroder Str. 9/15, Ruf 84091. Moderne Persenenwagen, in- und ausländische Fabrikate, bis 5 Liter, kauft Kasse ab Standort Gebrauchtwagen Kurfürstendamm 156. Berlin-Halensee, Ruf 9754 12. Drechslerkantel gesucht. Angebote unt. —.„ Lis-*" Nr. 2634 an die Lippische Staatszeitung. Tragende Rinder und Geschirrkühe zu verkaufen. Diekmann, Detmold, Pinneichenstr. 20. Stallung Hornsche Str. 31. Prime Herdbuch-Deekbullen, Genossenschaftsbullen, vierjährig, zirka 15 Ztr., lammfromm, mit gutem Leistungsnachwels, hat abzugeben, weil Deckperiode hier beendet S. Lemmeremeler, Herbrechtsdert bei Lüdenhausen. Ruf Nr. 205 Hohenhausen. — Weiften 61 Iaben Sie schon darüber nachgedacht, daß das eigene Haus mit Garten eine Ideale Altersversorgung darstellt? Es gewährt nicht nur freie Wohnung, sonern auf Wunsch als Mehrfamilienhaus auch einen zusätzlichen Betrag zu den Lebenshaltungskosten. Wir bieten: Vollfinanzierung für Bau oder Kauf, bequeme monatl. Ein- und Rückzahlungen, unkündbare Tilgungs-Hypotheken, Versicherungsschutz. Fordern Sie heute noch unsere illustrierten Aufklärungsschriften an. Deutsche Union-Bausparkasse. Dertmund, Hansaplatz 278e. Betriebsleiter, gesch., gut aussehend, w. Wiederheirat mit geb. Dame, verträglich, mit fraul. Wesen, durch Frau HöllerHagemeister, Bielefeld, Ravensberger Str. 29. Ruf 3441 Verloren: 1 Wagenplane, 1 Quersäge auf dem Wege Pivitsheide— Dörenschlucht—Lopshorn— Hartröhren. Wilhelm Verher. Plvitcheide. Fernruf 3429 Detmold. Mein Geschäft bleibt vom 15. Juni bis einschl. 29. Juni geschlossen. Färberel Kirchhoß, Inhaber Rudolf Grotebrune, Lemge. Größere Mengen Reikohl- und Weißkohlpflansen abzugeb. Rittergut Papenhausen, Fernruf Lemgo 920. I., Z. und 3. Hypotheken, bei sofortiger Auszahlung, auf städt. u. ländl. Hausbesitz auszuleihen. Paul Fleege, Immobillen, Bielefeld, Brandenburger Str. 21, Telephon 4550/51. HelleymhnestIk Massage— Pußpflege Hanne Hasenkamp Heilgymnastin Detmold, Richthofenstraße 32 Telephonische Be tellung 2226 Eier wie Im Sommer legen Ihre Hühner in 8—10 Tagen durch Füttern v. „Wibo“- Hierlegepulver Für 10 Hähner täglich 1 Teelöffel □möregete Wilh. Borsdert Lage Langestr. 84 fohren heißt Brennstoff sparen Generalvertr. für Lippe: H. BLANKE& SOHN DETMOLD Exterstr. Grabenstr., Ruf 3356 Ausstellung: Paulinenstr. 25 KLEINE ANZEIGEN Sonniges Zimmer an Dauermieter abzugeben. Näheres unter Nr. 00560 an die Lipv. Staatszeitung. Geschäftsstelle Bad Salzuflen. Drehstrommotor, neuwertig, 10 PS, 220/380 Spannung, gibt ab Korte, Kachtenhausen. Stahlmatratzen, 2 gut erhaltene, je 20.— RM. Detmold, Spitzenkamptwete 21 I. Kinderwagen, gut erhalten, zu verkaufen. Preis 35.—, RM. Elkenkamp, Helpup 53. Hausgebilfin wegen Verbeiratung meiner jetzigen z. 1. od. 15. Juli gesucht. Kochen u. Einkochen kann gründlich erlernt werden. Voll. Familienanschluß. Frau B. Becker, Detmold, Lange Straße 59. Pferdegeschirr zu verkauf.(25 RM.). August Hasselmann, Holzhausen bei Sylbach. Stangenschwein zu verkauf. Albrecht Hülsmann, Helpup 170. Breeches= oder Reithose, möglichst grau, Gr. 48—52. Angebote unter Nr. 2795 an die Liov. Staatsztg. Kleine Wohnung (3 Räume) von ruhigem Mieter gesucht, eotl. Mithilfe im Geschäft, Haus od. Garten. Angebote an die Lipp. Staatszeit. unter Nr. 2797. Hand=Waschmaschine, Wringmaschine, Kinder=Handwagen zu kauf. gesucht. Frau Gröne, Detmold, Heidenoldendorfer Straße 3. oben. Grasmäber, gebrauchter, zu kaufen gesucht. Wilhelm Schlink, Fissenknick bei Bad Meinberg. Großes, schön möbliertes Zimmer(2 Betten). fließ. Wasser, für Wochen zu verm. Schriftl. Anfrag. unt. Nr. 2800 an die Livv. Staats:. Dauerallesbreuner zu kauf. gesucht Angebote unt. Nr. 2794 an die Lipp. Staatszeitung. Kohlenbadeofen, neu oder gut erhalten, kauft sofort E. Schröder, Waddenhausen, Tel. 543 Lage. Ein= oder Zweisamilienhaus gegen bar zu kauf. gesucht. Angebote unt. Nr. 2796 an die Lipp. Staatsz. Pferd, älteres, zu kaufen gesucht. Angebote: Postfach 7, Horn. Registrierkasse. neu od. gebraucht, gesucht. Detmold. Lange Str. 59, Fernruf 2937. Welche Hausgebilfin oder Zimmermädchen in Bad Salzuflen tauscht mit gleicher Stellung in Bielefeld? Zuschriften unt. Nr. 00559 an die Lipvische Staatszeitung. Geschäftsstelle Bad Salzuflen. Jacke, blaue, gefunden Klüter Str. H. Deppe, Klüt 81. Wer kann alle 14 Tage 1 oder 2 Tage zum Ausbessern u. Stovfen von Wäsche und Strümpfen ins Haus kommen? Detmold, Lange Str. 59. # Mit guten Fast gleichzeitig u Eingang zur Sammel eichen Paketen h sofort, und ir beide lachen. „Nanu, waren S hier?“ meinte die ein exist kam, da habe ich geda ich sie abgebe. Ich he als ich dann sehen mu angebracht hatten, die besaßen. Da habe ich daß ich so schlecht übe sehen Sie, das ist triumphierend ihr P Auspacken. Die ander „Mir ging es wie noch bringe. Mir hat so den Eindruck guten Straßenanzug a jetzt ein anderer viel mag meinen Anzug a bin ja jetzt Soldat, gibt's auch wieder ein sagte da die registrierte und unwil Frauen mitangehört h zeugen immer wieder um die große Sache, ein gutes Beispiel, w Und damit nahm sie n der beiden Frauen in litäten der Aufnahm kleider= und Spinnsto der Bescheinigung für Kriegsverdienstk. Im Auftrage de Schürmann wurd genosse Müller in lippischen Arbe II. Klasse überreicht. Der Redner stellte die Wichtigkeit der### Sektor der Rüstung u Der Ausgezeichnete weil er neben seiner stungsbetrieb jeden M lichen Tätigkeit sowie Bauernhof seines A melkt und somit an wesentlich mitwirkt. Der Betriebsführ Ausgezeichneten und über die dem Arbei obmann ist, zuteil gen gezeichnete, ein alter mit Ergriffenheit und als bisher dem Füh zu helfen. 69 000 im In einem Betrieb der Schmied Johanne durchschnittliche und a rend seiner augenbl auszeichnet. Meyer u sammen zwanzig Kil legen. In den zeyn IBetrieb die Treue hi Kilometer auf dem 2 gelegt. In dieser Zei kommen. Sportgruppenwettb Der jährlich stattf hat jetzt auch im Gar her haben sich nicht: meldet. In den Spo meinschaft„Kraft dur stellt, sammeln sich di des Gedankens der übungen. Im Sport nächst die einzelnen# dann im Spätsomme Verlegung der Dier Die Dienststellen d# Dienststelle falen=Nord, NS.=Bun Westfalen=Nord, sind nach Münster(We 21312, verlegt worden. Wir bitten die Vol Angelegenheiten und ir an das Amt für Tech an obige Anschrift zu: Speisekartof Wir verweisen an Ernäherungsämter, u stätten usw.) für die Speisekartoffeln anfor Gebührenvergünftig helferinnen. Wenn d durch ihren Einsatz 1 niich auf die sie Anspruch auf D0 gezeichnet mit webel Gustav Sies nen Kreuz II. Klasse mold, Unteroffizier Obergefreiter Leopo Heinrich Osterma Glückwünsche! Mmmmmm Unsere Mmm Sein 70. Lebens Erfkamp. Detmol tulieren! dem Eiser Wegen Tapferkeiit dem Mond-Aufgang Conntag, 7. Juni 1942 Lippische Staatszeitung 14. Jahegang Mit gutem Beispiel voran! Fast gleichzeitig wollten zwei Frauen durch den Eingana zur Sammelstelle für Altkleider und Spinnstoffe. In dem Augenblick, da sie mit ihren etwas umfangreichen Paketen aneinanderstießen, entschuldigten sie sich sofort, und im nächsten Moment mußten sie beide lachen. „Nanu, waren Sie nicht bereits heute morgen hier?“ meinte die eine, und die andere:„Gewiß, aber Sie doch auch. Ihnen ist es sicher so wie mir ergangen, als ich heute früh mit der alten Jacke meines Mannes — die Hose existiert ja längst nicht mehr— hierher kam, da habe ich gedacht, was für Wunder ich tue, daß ich sie abgebe. Ich habe jedoch große Augen gemacht, als ich dann sehen mußte, was alles die anderen Leute angebracht hatten, die bestimmt nicht mehr wie wir besaßen. Da habe ich mich doch ein wenig geschämt, daß ich so schlecht überlegt und nachgesehen habe, und sehen Sie, das ist der Erfolg.“ Damit hob sie triumphierend ihr Paket auf den großen Tisch zum Auspacken. Die andere tat desgleichen. „Mir ging es wie Ihnen. Da sehen Sie, was ich noch bringe. Mir hat nämlich der junge Mann heute früh so den Eindruck gemacht, als er seinen noch ganz guten Straßenanzug abgab und lachend sagte: den trägt jetzt ein anderer viel besser zur Arbeit, und außerdem mag meinen Anzug auch noch einer nötiger haben, ich bin ja jetzt Soldat, und wenn wieder Frieden ist, gibt’s auch wieder einen neuen.“ „Ja“, sagte da die Frau, die die gesammelten Sachen registrierte und unwillkürlich das Gespräch der beiden Frauen mitangehört hatte“, so wie dieser junge Mann zeugen immer wieder neue Beispiele von Verständnis um die große Sache, und sie geben dazu noch andern ein gutes Beispiel, wie ich es an Ihnen jetzt erlebe.“ Und damit nahm sie mit freundlichem Dank die Pakete der beiden Frauen in Empfang, um nun die Formalitäten der Aufnahme in die Bestandsliste der Altkleider= und Spinnstoffsammlung und die Ausstellung der Bescheinigung für die Spende zu erledigen. M. K.=G. Kriegsverdienstkrenz für lippischen Arbeiter. Im Auftrage des Gauobmannes Parteigenosse Schürmann wurde durch Kreisobmann Parteigenosse Müller in einem Rüstungsbetrieb einem lippischen Arbeiter das Kriegsverdienstkreuz II. Klasse überreicht. Der Redner stellte in einem Appell den Sinn und die Wichtigkeit der Arbeit heraus, die gerade auf dem Sektor der Rüstung und der Ernährung geleistet wird. Der Ausgezeichnete erhielt das Kriegsverdienstkreuz, weil er neben seiner schweren Arbeit in einem Rüstungsbetrieb jeden Morgen vor Beginn seiner betrieblichen Tätigkeit sowie des Abends auf einem größeren Bauernhof seines Wohnortes acht bis zwölf Kühe melkt und somit an der Sicherstellung der Ernährung wesentlich mitwirkt. Der Betriebsführer würdigte die Verdienste des Ausgezeichneten und freute sich mit seiner Gefolgschaft über die dem Arbeitskameraden, der sein Betriebsobmann ist, zuteil gewordenen Auszeichnung. Der Ausgezeichnete, ein alter Gefolgsmann des Führers, dankte mit Ergriffenheit und bat die Gefolgschaft, noch mehr als bisher dem Führer bei seinen schweren Werken zu helfen. 69 000 im Weg zur Arbeitsstätte. In einem Betrieb im Ostteil des Gaues arbeitet der Schmied Johannes Meyer, der sich durch eine überdurchschnittliche und gewissenhafte Arbeitsleistung während seiner augenblicklich zehnstündigen Arbeitozeit auszeichnet. Meyer muß täglich einen Weg von zusammen zwanzig Kilometer zur Arbeitsstätte zurücklegen. In den zehn Jahren, in denen er seinem jetzigen Betrieb die Treue hielt, hat er also mehr als 60 000 Kilometer auf dem Wege von und zur Arbeit zurückgelegt. In dieser Zeit ist Meyer noch nie zu spät gekommen. Sportgruppenwettbewerb im Gau Westfalen=Nord. her haben sich nicht weniger als 70 Sportgruppen gemeldet. In den Sportgruppen, wie sie die NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ in den Betrieben erstellt, sammeln sich die aktivsten Kräfte zur Vertiefung des Gedankens der Gesunderhaltung durch Leibesübungen. Im Sportgruppenwettbewerb werden zunächst die einzelnen Kreisentscheide durchgeführt, denen dann im Spätsommer der Gauentscheid folgt. Verlegung der Dienststelle des Amtes für Technik. Die Dienststellen des Amtes für Technik, Gau Westfalen=Nord, RS.=Bund Deutscher Technik, Gauwaltung Westfalen=Nord, sind von Gelsenkirchen, Augustastraße 4, nach Münster(Westf.), Schloß, Fernruf 21310 und 21312, verlegt worden Wir bitten die Volksgenossen, die in technopolitischen Angelegenheiten und in Fragen der Erfinderbetreuung sich an das Amt für Technik wenden wollen, ihre Anfragen an obige Anschrift zu richten. Speisekartoffeln für Großverbraucher. Wir verweisen auf die heutige Bekanntmachung der Ernäherungsämter, wonach die Großverbraucher(Gaststätten usw.) für die Zeit bis zum 16. August 1942 Speisekartoffeln anfordern können. Gebührenvergünftigungen der Jeldpost für die Stabskellgrinnen. Wenn die Stabshelferinnen der Wehrmacht ihren Einsatz von der Familie getrennt sind, haben sie Anspruch auf die Gebührenvergünstigung der Feldpost. uunmn Unsere Glückwunschecke Mnmmm. Sein 70. Lebensjahr vollendet am Sonntag Fritz Erfkamp, Detmold, Krumme Straße 20. Wir gratulieren! Mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet Wegen Tapferkeit vor dem Feinde wurden ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse: Feldwebel Gustav Siesenop, Brüntrup; mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse Leutn. Erhard Richter. Detmold, Unteroffizier Erwin Bentemann, Heiden, Obergefreiter Leopold Büker, Lage, und Gefreiter Heinrich Ostermann, Lieme. Unsere herzlichsten Glückwünsche! Mond-Aufgang 2.11(0 Mond-Untergang 14.22 Ohne Difziplin keine gerechte Verteilung Keine Schleichwege benptzen— Tauschhandel und Aberpreise unverantwortlich ist strafbar?— Die kluge Hausfrau weiß, wo die Grenze liegt Es besteht kein Zweifel, daß die Gesamtheit des deutschen Volkes die neuen Lebensmittelkürzungen in vorbildlicher Disziplin zur Kenntnis genommen hat und daß es auch vielen schon gelungen ist, sich mit den neuen Nationen verhältnismäßig gut einzurichten. Trotzdm darf nicht übersehen werden, daß es auf der anderen Seite immer noch einige gibt, die sich den Pederngen der Gegenwart entzsehen mächten und endwelche Hintertürchen oder Schleichwege suchen, um sich zusätzliche Lebensmittel zu beschaffen. Die hohen Geldstrafen, die Zuchthaus= und Todesstrafen, die in letzter Zeit gegen Lebensmittelschieber und Wucherer ausgesprochen worden sind, zeigen, daß der Staat mit aller Strenge des Gesetzes gegen die Schädlinge der Volksernährung vorgeht. Von seiten der Frauen wird vielleicht eingewendet, daß die Uebertretungen und Ungenauigkeiten, die einige von ihnen begehen, viel zu klein und unbedeutend seien, um mit den großen, gesetzlich bestraften Vergehen verglichen werden zu können. Und doch liegen sie in derselben Linie. Denn jede, noch so nebensächlich erscheinende Unkorrektheit wirkt sich, wenn sie von vielen begangen wird, schädigend auf die Gesamtlage aus. Nur eiserne Disziplin aller Volksgenossen gewährleistet das reibungslose Funktionieren unserer Verteilung und die Sicherstellung der Volksernährung. Man muß sich immer wieder klarmachen, daß unser ganges Volk mit einer großen Familie zu vergleichen ie aus einer gemeinsamen, heute nicht sehr reichlich, aber immerhin für alle ausreichend gefüllten Schüssel ißt. Wenn nun manche Familienmitglieder, schon bevor das Gericht zubereitet wird oder die gerechte Verteilung an alle beginnt, daraus naschen, müssen andere, die sich korrekt und zutückhaltend verhalten, leer ausgehen. Und wenn sich dann auch noch die anderen, die bisher leer ausgegangen sind, das gleiche Recht des Vorgreifens nehmen würden, wäre jede Sicherung und gerechte Verteilung ernstlich in Frage gestellt. Es gibt eine Reihe von Menschen, die sich diese einfachen Zusammenhänge bisher nicht klargemacht haben. Sonst könnte es nicht vorkommen, daß Städter auf die Bauernhöfe gehen und dort für landwirtschaftliche Erzeugnisse überhöhte Preise anbieten. Sie überlegen sich nicht, daß sie dadurch die Markt= und Preisordnung eine der bedeutsamsten und erfolgreichsten Maßnahmen der nationalsozialistischen Wirtschaftsführung, stören und durchbrechen und den Bauer in Versuchung führen, seiner Ablieferungspflicht nur mangelhaft nachzukommen. Ebenso werden auch zuweilen Versuche unternommen, den Kaufmann und die Verkäuferin zur Abgabe zusätzlicher, rationierter Waren zu bestimmen. Das Mitbringen kleiner Aufmerksamkeiten geschieht zumeist nicht nur aus reiner Menschenfreundlichkeit, sondern oft mit dem Hintergedanken, sich irgendwelche Vorteile zu sichern. Dieses Verhalten kann, wenn es erfolgreich ist, zu einer Störung des gerechten Verteilungssystems führen. Eine weitere Durchbrechung der Marktordnung ist die Unsitte mancher städtischen Hausfrauen, Obst und Gemüse in großen Mengen direkt beim Erzeuger am Stadtrand zu kaufen. In den Sommermonaten der vergangenen Jahre konnte man immer wieder solche Vorgänge in Obstplantagen und Großgärtnereien im Weichbilde der Großstädte beobachten. Es können dann nicht die Mengen abgeliefert und in den Läden verteilt werden, mit denen man ursprünglich gerechnet hat, und diejenigen Frauen, die beruflich zu sehr in Anspruch genommen sind oder solche Hamsterfahrten ablehnen, müssen leer ausgehen. Wenn man sich solche und ähnliche Beispiele einmal in Ruhe überdenkt, wird man bald erkennen, wo die Grenze liegt zwischen dem, was untragNeues aus der Landeshauptstadt Der Sportappell der Betriebe. Der Sportappell der Betriebe kommt auch in diesem hre zur Durchführung. Er bildet nach den Worten r. Leys die Demonstration des Lebenswillens aller Schaffenden. Der Sportappell zerfällt in drei Teile, und zwar den Frühjahrswaldlauf, Wettbewerb des guten Willens und den Mannschaftswettbewerb. Die Wettbewerbe werden einzeln gewertet. Eine Gesamtwertung ist nur bei den Betrieben möglich, die an den drei einzelnen Wettbewerben teilgenommen haben. Zur Zeit wird in den nordwestfälischen Betrieben der Frühjahrswaldlauf— zu dem noch Anmeldungen entgegengenommen werden— durchgeführt. Festkonzert des Mäunergesangvereins„Eintracht“. ur Feier seines 50jährigen Bestehens veranstaltet der Männergesangverein„Eintracht" Detmold am Sonntag, 14. Juni, 10 Uhr vormittags, im Hotel„Stadt Frankfurt“, ein großes Festkonzert. Die Vortragsfolge bringt außer Männerchören insbesondere auserlesene Genüsse für Kammermusikfreunde. Das Bielefelder Streichquartett spielt eingangs das Harfenquartett in Es=dur Werk 74 von Beethoven und beschließt das Konzert mit dem herrlichen, in Detmold noch nicht gehörten Streichquintett in C=dur Werk 163 von Schubert. Erfolgreicher Modellflieger. Für die ersten Ausscheidungswettkämpfe im Reichswettbewerb der Modellfluggruppen hatte das Gebiet Westfalen aus jedem Bann eine Mannschaft einberufen, die in Mannschaftskämpfen die Besten des Gebietes ermittelten. Siegreiche Mannschaft wurde die des Bannes 259 Herne. Es folgten die Banne Bochum, Schaumburg und Paderborn. In der Leistungsgruppe A l(HJ. mit Segelflugmodellen) war Friedrich Hersemann, Bann Lippe, erfolgreich. Bitamine durch Kräuter, Wildgemüse und Salale. Diese Parole gibt das Deutsche Frauenwerk allen Volksgenossen in einem Schaufenster an der Langen Straße. In dem betreffenden Fenster sind Pflanzen ausgestellt, die wild wachsen, aber der menschlichen Ernährung nutzbar gemacht werden können. Ein Blick in das Fenster sollte besonders für unsere Hausfrauen von Nutzen sein. Sofortige Strafvollstreckung angeordnet. Ein empfindlicher Denkzettel wurde dem 65 Jahre alten Wilhelm Weeke aus Detmold erteilt, der sich wegen Beleidigung vor dem Amtsgericht in Bielefeld zu verantworten hatte. Der bereits vierzehnmal vorbestrafte Angeklagte hat sich schon wiederholt auf diesem Gebiet recht unliebsam bemerkbar gemacht. Um einer Soldatenfrau eins auszuwischen, schickte er ihr eine offene Karte mit den übelsten=Beleidigungen. Zwar versuchte er vor Gericht, dieses„Mißverständnis" durch seine Erregbarkeit zu entschuldigen, hatte aber damit wenig Glück, denn das Gericht schickte den üblen Patron auf ein Jahr ins Gefängnis und ließ ihn nach der Verhandlung gleich abführen. Aus dem Meldebuch der Polizei. In der Zeit vom 29. Mai bis 6. Juni 1942 wurden im Bereich der Schutzpolizei Detmold folgende Vorgänge registriert: Zur Anzeige gelangten: drei Gespannführer, die an ihren Pferdefuhrwerken keine Namensschilder angebracht hatten, ein Kraftfahrer, welcher an seinem Anhänger ein anderes Kennzeichen führte als am Triebwagen, eine jugendliche Person, die ein Kleinkraftrad fuhr, ohne im Besitze eines Führerscheines zu ein und auch die Zulassung für das Fahrzeug nicht bei sich führte, ein ausländischer Arbeiter, der eigenmächtig seine Arbeitsstelle verlassen hatte und sich in Detmold aufhielt, ein Geschäftsinhaber, der die Höchstpreise für Gemüse überschritten hatte, ein Kohlenverteiler, bei dem ein Untergewicht der abgewogenen Kohlen für die Hauslieferung festgestellt wurde. In Polizeigewahrsam wurde eine Person genommen. Außerdem mußten wegen der verschiedensten Uebertretungen 67 Personen gebührenpflichtig verwarnt werden, davon 59 wegen Uebertretung der StVO. und acht wegen leichter Verstöße gegen die Gewerbeordnung. Allerlei aus Bad Salzuflen Witwe Lnise Mayer 191 Jahre alt. Die älteste Einwohnerin unserer Badestadt, Frau Witwe Luise Mayer, geb. Kaulbach, Hermannstr. 6, kann am Sonntag, 7. Juni, ihr 101. Lebensjahr vollenden. Oma Mayer, in der sorgfältigen Obhut ihrer Tochter und ihres Schwiegersohnes, Polizeirat a. D Jung, fühlt sich geistig noch sehr rüstig und folgt mit lebhaftem Interesse den Ereignissen der heutigen großen Zeit. Hoffen wir, daß es der Jubilarin vergönnt ist, auch noch den deutschen Sieg zu erleben. Den vielen Gratulanten schließen auch wir uns an und wünschen für den ferneren Lebensabend alles Gute. Ritterkrenzträger Hauptmann Unger spricht. In einer Großkundgebung spricht am 20. Juni im Hotel Luisenhof der Ritterkreuzträger Hauptmann Unger. Wir weisen heute schon auf die Kundgebung hin. Die Gliederungen und angeschlossenen Verbände werden gebeten, den Tag in ihrem Dienstplan vorzumerken. an den Salzsiederflecken Uflen grenzte, einen Sünder, den sie hängen wollten. Ob aus Sparsamkeitsgründen oder wei weiß was, die Schötmarer konnten jedenfalls noch nicht einen Galgen ihr eigen nennen. Was nun tun?— So bewegte sich denn eines frühen Morgens der traurige Zug nach der Richtstätte. Hier aber hatte sich bereits der Ufler Rat eingefunden und verwehrte den Nachbarstädtern die Exekution. Mit heiligem Ernst und zornerrötend rief einer der Ratsherren die vielsagenden Worte aus:„De Galgen, de is für us und unsre Kinner!“ Viele Jahre sind seitdem ins Land gezogen. Aber der Galgenstreit zwischen Salzuflen und Schötmar ist im Volksmund lebendig geblieben, wie so manche andere Begebenheit. Der Galgenstreit zwischen Salzuslen und Schötmar. Wer den Wartesaal des Bahnhofes von Bad Salzuflen betritt, dem wird als aufmerksamer Betrachter gewiß das in bunten Farben gehaltene Bild über der Eingangstür auffallen. Es ist eine recht eigenartige Darstellung. Das Bild zeigt eine Szene unter einem Galgen und erinnert an ein köstliches Geschichtchen, das die Alten der Stadt gern zum besten geben. Und hier die Geschichte. Um das liebliche Stadtbild nicht zu verunzieren und zum anderen, weil es so üblich war, hatte man draußen vor den Toren der Stadt den Galgen errichtet.— Nun hatten die Schötmarer, deren Siedlung Einsteigedieb wieder an der Arbeit. In der Nacht zum Sonnabend, 6. Juni, wurde in der verlängerten Ahornstraße ein Einsteigediebstahl ausgeführt. Der Dieb stieg durch ein offenstehendes Fenster in die Wohnung ein und entwendete eine Geldbörse mit einem größeren Geldbetrag. In der gleichen Nacht war der Dieb noch an einer anderen Stelle am Werk, doch wurde er dort gestört. Die Kriminalpolizei bittet nach diesem erneuten Einsteigediebstahl die Bevölkerung, alle zu ebener Erde gelegenen Fenster während der Nachtstundn zu schließen, um dem Dieb die Möglichkeit des Einsteigens zu nehmen. Kurse der Deutschen Lebensrettungs=Gesellschaft. In diesem Jahre führt die Ortsgruppe Bad SalzuflenSchötmar der Deutschen Lebensrettungs=Gesellschaft wieder Kurse zur Erlangung des Grund= und Leistungsscheines durch. Meldungen für die Kurse, die in Kürze beginnen, werden am Sonnabend, 6. Juni, von 17 bis 19 Uhr im Freibad Bad Salzuflen angenommen. Neuigkeiten aus der Stadt Lage Von der Turn= und Sportgemeinschaft. Der stellvertr. Sportgauführer des Sportgaues Westfalen=Lippe hat den bisherigen kommissarischen Vereinsführer der Turn= und Sportgemeinschaft e. V., Lage,—gust Pohle, Lage, Lange Straße 56, als Vereinsführer bestätigt. Wer sind die Täier? In der letzten Zeit wurden die in der Nähe der Bahnbrücke am Mühlenbrink befindlichen Porzellanglocken der Telegraphenmasten wiederholt zerstört. Die Erneuerung ist immer mit erheblichen Arbeiten verbunden, die in erster Linie auf das bergige Gelände zurückzuführen sind. Alle Spaziergänger des Mühlenbrinkes werden gebeten, Wahrnehmungen sofort an die Schutzpolizei zu melden, damit dem Täter das Handwerk gelegt werden kann. Eröffnung des Freibades Werreanger. Nun konnte auch das städtische Freibad Werreanger für den Sommer 1942 eröffnet werden. Das Bad ist sauber hergerichtet und macht den bekannten guten Eindruck. Sicher werden wieder viele Lagenser und Däste unserer Stadt während der warmen Tage in dieser Anlage Erholung und Ausspannung suchen und finden. Abrechnung für die DRK.=Sammlung. Die Abrech= nung der Sammellisten für die DRK.=Sammlung am 7. Juni erfolgt nicht in der Dienststelle der RSV., sondern in der Sparkasse der Stadt Lage, worauf alle Sammler und Sammlerinnen hingewiesen werden. Der Sprung ins kühle Bad. Auf allen Badeplätzen herrscht jetzt wieder fröhliches Baden, und wer Lust an lustigem Tummeln hat, findet sich gern am Sprungturm ein.(Scherl-Bilderdienst-M.) bar und strafbar ist, und dem, was sich noch rechtfertigen läßt. Jeder anständige Mensch hat ein deutfühl für Recht liches Gefühl für Recht und Unrecht, und wenn er es betäubt, quält ihn das schlechte Gewissen. Wer sich wirklich in manchen Fällen über die Grenzen nicht ganz im klaren ist, sollte sich folgenden Grundsatz zu eigen machen: Jeder Tausch oder unzulässige Kauf, der Mangelware zu noch größerer Mangelware macht, ist ein Vergehen gegen die Gemeinschaft. Es ist also jeder Tausch oder unzulässige Kauf zwischen Verteiler und Verteiler und zwischen Verteiler und Verbraucher strafbar, weil dadurch Verschiebungen entstehen, die sich an einer anderen Stelle als Mangel auswirken. Gegen ein Tauschen oder Verschenken von gewissen kleinen Zuteilungen zwischen Verbraucher und Verbraucher ist dagegen nichts einzuwenden, da ja die Warenmengen, im großen gesehen, dieselben bleiben. Keiner von uns soll sich später einmal den Vorwurf machen müssen, daß er in schwerer Zeit die verwaltende Gewissenhaftigkeit des Staates sabotiert habe. So wie mit aller Schärfe des Gesetzes gegen die Schädlinge der Volksernährung im großen vorgegangen wird, so sollte jeder einzelne mit aller Härte und Schonungslosigkeit sich selbst fragen, ob er auch im kleinen sich stets so korrekt verhält, daß sein Handeln vor seinem Gewissen und vor den Forderungen der großen Zeit auch im letzten bestehen kann. Dr. H. Z. Bannsportfest am 14. Juni in Lemgo Am Sonntag, 14. Juni, wird auf dem Jahnplatz in Lemgo, wie bereits kurz mitgeteilt, das Bannsportfest des Bannes Lippe durchgeführt. Es erfolgen die Ausscheidungen der besten HJ.=, B0M.=, DJ., und IM.=Mannschaften des Reichssportwettkampfes. Die besten Einheiten werden auf Grund der Ergebnisse vom 31. Mai vom Bann einberufen. Erstmalig werden in diesem Jahre Einzelausscheidungen für Jungmädel und Pimpfe ausgeschrieben. Tellnahmeberechtigt sind Jungmädel und Pimpfe, die zwischen dem 1. 9.27 und dem 31. 8. 29 geboren sind. Die Anmeldung für die Einzelwettkämpfer und Wettkämpferinnen muß bis zum 13. Juni bei der Banndienststelle verliegen. Die Wettkämpfe werden nach den amtlichen Bestimmungen des RSRL. und der Sportordnung der HJ. durchgeführt. Das Sportfest nimmt den ganzen Tag in Anspruch. Früh 7.45 Uhr ist Antreten auf dem Jahnplatz, um 8 Uhr Eröffnung, anschließend Morgenfeier. Die Wettkämpfe dauern sodann bis in den Nachmittag hinein und werden mit der Siegerehrung beschlossen. Nähere Einzelheiten über die Bannmeisterschaften und die einzelnen Wettbewerbe sind bei den einzelnen Einheitsführern und=führerinnen zu erfahren. Wochenspruch der NSDAP. „Möge die deutsche Nation nie vergessen, daß die Härte eines Volkes nicht dann erprobt wird, wenn die Führung sichtbare Erfolge aufzuweisen hat, sondern In Stunden scheinburer Mißerfolge.“ Adolf Hitler. Schätmer la Geld in Kindeshand. Findet da ein sechsjähriger sunge in einem Briefumschlag, der in einem Schranke ag, einen Geldschein über 20 RM. Wenn der Kleine den Wert des Scheines auch nicht beurteilen konnte, so wußte er doch, daß man auf einen Geldschein etwas kaufen konnte. Er hatte vielleicht in der Familie auch mal gehört, daß man bei einem Kaufmann einen solchen Schein gegen anderes Geld eintauschen konnte. Und so ging der Knirps zu einem Kaufmann und ließ den Geldschein wechseln. Dann kaufte er auf einer anderen Stelle für 10 Pfennig Eis, und den Rest des Geldes verwahrte er auf seine Art, woraus sich dann eine Tragikomödie entwickelte, die zu großen Aufregungen in zwei Familien führte. Und das alles, weil man einen Zwanzigmarkschein nicht vorsichtig genung aufbewahrt hatte. Schout die Fahrräder! Es muß sehr häufig beobachtet werden, daß Kinder mit Fahrrädern; die erwachsenen Personen gehören, in der Stadt spazierenfahren. Dagegen wäre in normalen Zeiten nichts einzuwenden, vorausgesetzt, daß der Straßenverkehr dadurch nicht beeinträchtigt wird. Aber heute müssen auch die Fahrradbereifungen geschont werden. Es dürfte deshalb angebracht sein, daß die Eltern den Kindern das Spazierenfahren mit Fahrrädern verbieten. Blomberg Vom Heimatverein. Kommenden Montag findet um 20.30 Uhr im Gasthof zur Burg eine Hauptversammlung des Heimatvereins Blomberg statt. Zu ihr sind nicht nur die Mitglieder des Vereins, sondern alle Heimatfreunde herzlichst eingeladen. Der Rundfunk am Sonntag Reichsprogramm: Gisela von Collande, Hannelore Schroth und Gustav Knuth sprechen im„Schatz= kästlein“ von 9.00 bis 10.00 Uhr sommerliche Dichtungen — Volkstümliche Tonstücke von 11.30 bis 12.30 Uhr.— Maria Pierenkämper, Heinrich George, Horst Casvar, Paul Wegener und Claus Clausen in Szenen aus„Prinz Friedrich von Homburg“ von Kleist von 14.20 bis 15.00 Uhr.— Schuberts D=dur=Sinfonte, dirigiert von Wilhelm Furtwängler, von 18.10 bis 19.00 Uhr.— Querschnitt durch die Berliner Kunstwochen von 20.15 bis 22.00 Uhr.— „Bunte Bilder und Geschichten“ von 22.30 bis 24.00 Uhr. Deutschlandsender: Tonbilder aus Stadt und Land von 17.15 bis 18.00 Uhr.— Das Strub=Quartett spielt von 19.00 bis 19.30 Uhr.—„Bachscher Familientag“ von 20.15 bis 21.00 Uhr. — Aus der Alten Hansestadt Lemgo Eine Stätte der Erholung und Entspannung. Nun ist für alle Freunde des Schwimmsportes die Zeit da, sich im Frei= und Luftbad töglich eine längere oder kürzere Zeit tummeln zu können. Wieder hat die Stadtverwaltung keine Mühe gescheut, das Schwimmbad das zwar nicht modern ist, dafür aber den Anspruch erhebt, sehr schön zu sein in beste Ordnung zu bringen, damit es auch im Sommen 1942 allen Anforderungen entspricht. Auch das Luftbad befindet sich in einem schönen Zustand, hat doch Bademeister Kreimeier keine Arbeit zur Beseitigung der Winterschäden unterlassen. So ist denn die Gesamtanlage wieder eine Stätte halb der alten Hansestadt, die jedem 4 Tut innerh Besucher Erholung und Eentspannung bringt. Tut der Wettergott sein Ubriges dazu, dann bleiben wohl keine Wünsche offen. Lieblich singt die Nachtigall... Wer in diesen Junitagen in der Dämmerung noch einen kleinen Spaziergang durch die Außenbezirke unserer alten Hansestadt unternimmt, kann jetzt an mehreren Stellen die herrlichste aller gefiederten Sängerinnen vernehmen. Schon seit einiger Zeit erfreut sie uns mit ihrem wohlklingenden Gesang. So hört man sie, um nur zwei Stellen zu nennen, in der Nähe der Bismarckstraße und im Klostergarten. Dort im Buschwerk und den Laubbäumen, da hat die Nachtigall einen ihrer Lieblingsplätze. Die Dämmern graues Tuch breitet sie ein. Hin und wieder grauen Himmelszelt. In mischen sich wohlklingen derholten und gedehnt ereingebrochen. Wie ein alles aus und hüllt es mmert ein Sternlein am blaßdiese feierliche Abendstimmung ende Töne. Mit einem oft wienten„wild“, dem Lockruf der Nachtigall, beginnt sie ihr schönes Frühlings= und Liebeslied in pen Abend zu flöten. Es ist schwer, ihr Liedlein in allen Einzelheiten zu beschreiben. Zwischen fröhlichem Schmettern und der sanften Schwermut melancholisches Flötens klingen viele Zwischen= und Uebergangstöne. Es ist wirklich verwunderlich, wie solch ein kleines Wesen diese kräftigen Töne hervorbringen kann. Verklungen ist das Lied. Schnell hüpft die kleine schüchterne Sängerin über den Boden, schwingt sich von Zweiglein zu Zweiglein, und beginnt an anderer Stelle das gleiche Lied. Jugendgruppe Lemgo plaut Wanderung. bea Die Jugendgruppe Lemgo beabsichtigt am Sonntag, dem 14. Juni, eine Wanderung durch das Silberbachtal Diejenigen Kameradinnen, die an der dur ren. Wanderung teilnehmen wollen, melden dies der Jugendgruppenführerin. Im übrigen treffen sich alle Kameradinnen am Dienstag, dem 9. Juni, um 20.15 Uhr an der Oberschule für Mädchen, wenn möglich mit Turnzeug. Neues aus den Ortsbauernschaften Et kann“= nich teo kumen... Mahnung an de Klüngeligen. De Geust es willig, doch dat Fleusk es schwack! Dat es de Hiussegen van Muinken Hoppensack. 'n warmet Harte hät et, dat es wohr, dat Gieben, dat fällt Muinken aar nich schwor, Doch werd mol sammelt: Tuig, Flasken, Knoken, Uisen, hät't merstens nich'n Stücksken upteowülsen, un es de Frist pobui, röpt et:„Ochotte! Ek kam teo rechter Tüit wier nich teo Potte! Te Klotten stitt't näo in den Ecke n— sczade!"... Muinken, din kümmst teo'r eugnen Luike näo teo lade! (Beerdigung) Niu well't vanda' näo olle Ecken lüften un Kleier, Büxens, Westens, Lumpen stiften, dorteo näo'n Teppich, Büstenhäoler un tweu Müssen. Et sall müt bleos mol lüssen! Fritken. Ob't dorteo kümmt? Heidenoldendorf. Neuer Handwerksmeier. Der Maler Fritz Hildebrand von hier bend vor dem Prüfungsausschuß in Bielefeld die Meierprüfung. Unseren Glückwunsch! Grastrup. Bestandene Meisterprüfung. Vor dem Prüfungsausschuß in Bielefeld legte der fer die MeisterTapezierer Gottfried Beiner von hier d prüfung mit Erfolg ab. Wir gratulieren! Kachtenhausen. Ein Planschbecken im Erntekindergarten. In unserem vor einigen Tagen eröffneten NSV.=Erntekindergarten herrscht jeden Tag frohes Leben. Zirka 40 Kinder werden täglich von der Leiterin des Kindergartens bestens betreut. Um den Kindern während ihrer Anwesenheit im Kindergarten noch eine besondere Freude zu machen, wird jetzt ein Planschbecken angelegt. Mit der Fertigstellung ist in Kürze zu rechnen. Die Kinder Wieviel Sand für Brandbomben? Hier spricht der Reichsluftschutzbund, Gruppe Westfalen. Frage: Wieviel trockener Sand gehört ei in eine Sandtüte, die zur Bekämpfung von Brandbomben bestimmt ist? Die Angaben darüber sind sehr unterschiedlich. In dem Merkblatt„Front gegen Feuer“ heißt es 3 bis 5 Kilogramm, in der Luftschutzsoule heißt es„wenigstens 5 Kilogramm", und in einer Zeitung las ich, daß zur Bekämpfung einer Brandbombe etwa 10 Kilogramm Sand benötigt würden. Was ist denn nun richtig? Antwort: Um eine Brandbombe mit einer einzigen Tüte Sand vollkommen unschädlich zu machen, wäre es notwendig— wie ein Versuch zeigt—. das die Tüte 10 Kilogramm trockenen Sand enthält. Diese„ideale“ Menge erweist sich jedoch in der Praxis als zuviel, da man schon beinahe ein Athlet sein muß, um 10 Kilogramm am ausgestreckten urm so lange über die sprühende Brandbombe halten zu können, bis der Boden durchgebrannt ist und der Sand herausrieselt. Von einer Frau kann man diese sportliche Leistung schon keinesfalls verlangen. In der Praxis bestens bewährt, haben sich Sandtüten mit fünf Kilogramm Inhalt. Jede Selbstschutzkraft kann mit ihnen umgehen. Allerdings sind mindestens zwei Sandtüten können es übrigens kaum erwarten, bis sie im Wasser spielen dürfen. Silixen. Silberne Hochzeit. Die Eheleute Ernst Dreier und Frau Karoline, geb. Kirchhof, können am Sonntag. 7. Juni, das Fest der silbernen Hochzeit feiern. Wir gratulieren! Durch Fliegen bedingte wirtschaftliche heitliche Schäden sind größer, als im allg genommen wird. Sie bestehen in der Hauptsache in der die Haustiere gegen Fliegen! und gesundallgemeinen anbestehen in der Hauptsache in der uhestörung von Mensch und Tier und in der Uebertragung von Infektionskrankheiten. Durch die Beunruhigung der Tiere leidet ihr Wohlbefinden und ihre Leistung. Die Tatsache, daß Infektionskrankheiten in den heißen Sommermonaten fast regelmäßig ansteigen, obwohl gerade in dieser Jahreszeit die Lebenobedingungen der Haustiere bedeutend besier sind als im Winter, läßt den Rückschluß zu, daß den Fliegen doch eine erheblich größere Bedeutung bei der Uebertragung von Infektionskrankheiten zukommt, als allgemein angenommen wird. Aus den Nachbargebieten 2 Im Stall lassen sich die Fliegen durch Klebstoff, Fliegengifte und Räucherung vernichten. Außerdem empfiehlt es sich, das Licht in den Stallungen durch blauen Anstrich der Fenster zu dämpfen, indem man Kalkmilch mit Wäscheblau vermischt, und die Stallwände mit weißem Kalk zu streichen, wobei auf 12 kg Weißkalk noch 150 g Lysol hinzugesetzt werden. Sehr wichtig ist neben der direkten Bekämpfung der Fliegen die Vernichtung der Fliegenbrut im Stallmist, die durch Umschichten der Mistes unter gleichzeitigem Bemit Ka gießen kalkmilch erfolgen kann. Hersord. Herfox der Schulen sammelten am besten. In Herford erzielten die Schulen bei der Schulsammlung in Altmaterialien im ersten Verteljahr 1942 ein besonders gutes Ergebnis. Mit einer Durchschnittspunktzahl von 34.27 Punkten je Schüler nehmen die Schulen der Stadt Herford die erste Stelle in der Aufstellung des Landeswirtschaftsamtes Westfalen über die Gesamtergebnisse der Schulsammlungen in Westfalen=Nord und=Süd ein. Das beste Ergebnis erzielte das Friedrichs=Gymnasium in Herford. Bielefeld. Gestohlene Fleischwaren ausgekauft. Die Eheleute Paul Flasbeck in Bielefeld glaubten, mit den ihnen zugeteilten Fleischmengen nicht auskommen zu können. Sie ließen sich deshalb von Schlachtergesellen über ein Jahr lang in jeder Woche Pakete mit Fleisch und Wurstwaren im Gewicht von 8 bis 10 Pfund auen händigen. Die Schlachtergesellen hatten das Fleisch ihrem Arbeitgeber gestohlen und suchten mit dem ihnen von den Angeklagten gezahlten Erlös die Ausgaben für ihren leichtsinnigen Lebenswandel zu bestreiten. Die Eheleute Flasbeck kannten das Treiben der jungen Leute, scheuten sich aber nicht, immer wieder die Fleischpakete anzunehmen. Der Ehemann Flasbeck wurde für sein verwerfliches Tun vom Sondergericht Bielefeld wegen Kriegswirtschaftsverbrechens und Hehlerei zu einer Zuchthausstrafe von zwei Jahren und zwei Jahren Ehrverlust verurteilt. Die Ehefrau Flasbeck erhielt neun Monate Gefängnis. Bielefeld. Schornsteinfeger und Lehrling vergiftet. Bei der Reinigungsarbeit in den Fuchszügen einer Heizung im Hause der KommerzBank fanden der Schornsteinsegermeister Elges und der Lehrling Krumsiek den Tod durch Vergiftung. In den Fuchszügen, in denen sich die beiden befanden, müssen sie noch vorhandene Kohlenoxydgase überrascht, eingeschläfert und getötet haben. Kurze Zeit vorher war der Maurer Borgstedt auf der Kellertreppe bewußtlos aufgefunden worden. Liesborn. Ausbrecherbande im Waldlager aufgestöbert. Drei Ausländer, die wegen strafbarer Handlungen verhaftet und im Beckumer mtsgefängnis untergebracht worden waren, hatten die Freiheit durch Ausbruch wiedergewonnen. Sie trieben sich in der Gegend herum und machten sie durch Einbrüche unsicher. Bei einem Einbruch bei einem Bauern in der Bauernschaft Winkelhorst setzte sich die Landwache auf die Spur des Täters, der auch in der nächsten Nacht gestellt werden konnte. Es handelte sich um einen der ausgerückten Häftlinge. Durch sein Geständnis kam man auch auf die Spur der anderen, die ihr Lager in den Waldungen bei Sünninghausen hatten. Der Wald wurde umstellt und das Lager ausgehoben, die beiden Insassen ergriffen die Flucht, doch konnte der eine noch festgenommen werden. In dem Lager fand man einen Vorrat an zusammengestohlenen Lebensmitteln, wie Brot, Geflügel, Fleisch und Milch sowie Kleidungsstücke. Der dritte der Ausbrecher entkam noch einmal. Münster. Beim Zimmerbrand schwer verletzt. Auf der Ritterstraße entstand in den Abendstunden ein Zimmerbrand, dessen Ursache nicht festgestellt werden konnte. Die Feuerlöschpolizei löschte Brand. Zwei Personen wurden bei dem Feuer schwer verletzt. Gronau. Kind mit der Kipplore in den Todgerast. Ein neunjähriger Junge hatte sich in Wer ist eigentlich Stammkunde? Soziale Gesichtspunkte bei der Verteilung von Mangelware von diesem Umfang erforderlich, um eine Brandbombe völlig abzudecken. Es müssen also immer zwei Sandtüten von je fünf Kilogramm Inhalt beisammenstehen, in den Wohnungen, vor den Türen usw. Wollen wir die bisherigen unterschiedlichen Zahlenangaben vergessen und fest einprägen: Die Sandtüte soll Sand enthalten! Kilogramm trockenen fünf Das amtliche Organ des Werberats„Wirtschaftswerbung“ veröffentlicht eine Klarstellung des Sachbearbeiters der Fachgruppe Nahrungs= und Genußmittel, Dr. E. Heinia, zu der Frage der Stammkundeneigenschaft. Es ist bereits wiederholt vom Reichswirtschaftsministerium, vom Reichskommissariat und kürzlich auch vom Reichsgericht festgestellt worden, daß eine angemessene Bevorzugung des Stammkunden gegenüber dem Laufkunden bei Verteilung von Mangelware grundsätzlich durchaus berechtigt ist. Für die Praxis wichtig ist aber die gesetzlich nicht zu klärende Frage, wer eigentlich als Stammkunde zu gelten hat. Wie der Referent betont, darf der sogenannte„gute“ Kunde allein seines großen Bedarfs und seiner Zahlungsfähigkeit wegen noch nicht als Stammkunde angesehen oder bevorzugt werden. Auch der„alte“, z. B. der sogenannte Friedenskunde, der schon immer in dem betreffenden Geschäft kaufte, braucht deswegen allein noch nicht unbedingt Stammkunde zu sein, wenngleich er es meistens wird. Nach allgemeiner Einzelhandelspraxis gehört vielmehr derjenige eindeutig zu den Stammkunden, der in dem betreffenden Geschäft regelmäßig seine Einkäufe tätigt, also nicht nur hin und wieder mal vorbeikommt. Daß der Kunde deswegen mehrere Male in der Woche zum Einkaufen kommen müßte, kann bei den heutigen Kartenvorschriften nicht verlangt werden, zumal die meisten Hausfrauen und die Berufstätigen schon aus Zeitmangel ihre Einkäufe mit einemmal erledigen. Erst recht kann heutzutage nicht mehr entscheidend sein, wieviel der einzelne Verbraucher insgesamt uft; denn das wird durch die Lebensmittelkarten usw. vorgeschrieben. Unter diesen Umständen ist allgemein, und zwar auch amtlich anerkannt worden, daß für die Stammkundeneigenschaft vor allem die Tatsache entscheidend ist, ob der Kunde seine Lebensmittelkarten in dem Geschäft einlöst oder nicht. Nun hat der Kunde häufig das Bestreben, an möglichst vielen Stellen Stammkunde zu sein. Er läßt deshalb die Karten seiner Familie auf verschiedene Geschäfte verteilt eintragen. Deshalb kann, nach der Betrachtung, ein Stammkunde auch nicht verlangen, daß er genau so viel Mangelware erhält wie ein anderer Stammkunde. Ein kinderreicher Haushalt ist z. B. unbestritten von jeher mengenmäßig anders behandelt worden als eine Junggesellin oder ein kinderloses Ehepaar. Das Gebot der gerechten Verteilung verlangt eben weitgehend gerade auch eine Berücksichtigung der sozialen Begleitumstände des Einzelsalles. Genau so verlangt di überall mit der angt die gerechte Verteilung, daß nicht gleichen vollen Menge der Haushalt berücksichtigt wird, der bei verschi. verschiedenen Geschäften seine Karten abgibt und daher die Möglichkeit hat, an diesen mehreren Stellen als Stammkunde auch bei der bevorzugten Verteilung von freier, knapper Ware berücksichtigt zu werden. Die sicherste Gewähr für eine wirklich gerechte Warenverteilung an den einzelnen Stammkunden im Verhältnis zu allen anderen Stammkunden hat deshalb der Kaufmann nur dann, wenn alle Karten bei ihm und nicht ein Teil woanders abgegebn worden ist. Auch, wer nur einen Teil seiner Karten abgibt, kann also in dem betreffenden Geschäft Stammkunde sein. Dem Kaufmann aber muß das Recht zugebilligt werden, die zuzuteilenden Mengen nach sichts den erwähnten Gesichtspunkten unterschiedlich zu bemessen. einem Steinbruch bei Venlo die dann in Fahrt geriet und Der Junge wagte nicht mehr abzuspringen mit der Lore mit voller Wucht gegen eine Lokomotive. Dabei wurde der Knabe auf der Stelle getötet. auf eine Kipplore gesetzt, einem Steilhang zujagte. hr abzuspringen und raste Heeßen. Geheimnisvolle Einbruchs. kette. Die Kriminalpolizei befaßt sich hier zur Zeit ganz besonders mit einer geheimnisvollen Kette von ruchsdiebstählen. Seit nun schon zehn Jahren werden in der Gemeinde Heeßen Einbrüche ausgeführt, bei deneu zunächst immer nur Damenschuhe entwendet worden And. Daher ist der Einbrecher bisher auch stets als„Schuhdieb" bezeichnet worden. In letzter Zeit hat der Einbrecher es jedoch auch auf Damenkleider, Toiletteartikel und Spirituosen abgesehen. Da meistens es sich bei dem Einbrecher um einen in rankhaft veranlagten Mann hannimmt an exueller Beziehung G delt, der Frauen gehörende Sachen bevorzugt. Auf die Ergreifung des Einbrechers ist eine Belohnung von 500 Mark ausgesetzt worden Mit der Leitung des Sauamtes für Volkswohlfahrt beauftragt. Im Rahmen einer Arbeitstagung der Kreisamtsleiter des Amtes für Volkswohlfahrt in Münster gab Gauamtsleiter Degenhard seinen Mitarbeitern bekannt, daß für die Dauer seiner Abwesenheit der Gauleiter den Gauschatzmeister Mietz mit der Leitung des Gauamtes für Volkswohlfahrt beauftragt hat. Die Arbeitstagung selbst, auf der Gauamtsleiter-Degenhard als Hauptziel die Förderung der deutschen Familie durch die NSV. herausstellte, vermittelte den Teilnehmern das Rüstzeug für eine weitere segensArbeit reiche Arbeit der RSV. Kurze Sportnotizen Die Glowakei und Kroatien stehen sich am 7. Juni in Preßburg in einem Fußballänderkampf gegenüber. Die Kroaten entsenden zu diesem Spiel wieder ihre verstärkte Meisterelf Gradjanski Agram. Auf der Heimreise txeten am 14. Juni in Budapest die Kroaten gegen Ungarn zum Länderspiel an. Der Tennisländerkampf Italien gegen Deutschland in Mailand steht nach dem ersten Tag 1:1. Der Italiener Del Bello siegte über Rolf Göpfert leicht mit 6:3, 6:2, 6:1, doch stellte anschließend Engelbert Koch gegen Italiens Meister Cucelli mit 6:3, 6:3. 0:6, 10:8 das Ergebnis auf 1:1. Kroatien führt am ersten Tag 2:9. Eine große Ueberraschung im Rom=Pokal=Wettbewerb ist aus Aaram zu melden, wo Kroatten in der Begegnung mit Ungarn nach dem ersten Spieltag völlig verdient in Fübrung liegt. Aus der Bewegung REDAP., Ortsgruppe Detmold=Nord, Zellen 01, 02. 05. Dienstag, 9. Juni. 20 Uhr, Zellenabend im„Haus der Deutschen Arbeit". Sämtliche Parteigenossen, Angebörige der Gliederungen und angeschlossenen Verbände, 63. und B2M. nehmen teil. Motorgefolgschaft 2/55. Lage. Die ges. Gesolgschaft tritt am Sonntag, 7. d. M., 7 Uhr, am 5J.=Heim an. Tadellose Untform, sämtl. Ausweise(Sparkarte), Verbandspäckchen, Sportzeug und Brotbeutelverpflegung. RS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk, Lage. Die Zelle 7 näbt am Dienstag um 15 Uhr in der Nähstube Bergstraße 5. Die Gaufilmstelle zeigt: „Mein Leben für Irland.“ Sonntag: Heiligenkirchen(15 Uhr), Berlebeck(20 Uhr), Elbrinxen(15 Uhr) Glasbütte bei Schieder(20 Uhr), Bentors=Harkemissen(15 Uhr) und Erder(20 Uhr): Montag: Giddesen, Eschenbruch und Lüdenbausen: Dienstag: Sonneborn und Laßbruch bei Almena. „Stnkas.“ Sonntag: Schwelentrup(15 Uhr) und Humfeld(20 Uhr): Montag: Alverdissen: Dienstag= Bega. Briefkasten (Jeder Antrage Ist die jeweilige Bemgaqulttung beizufügen.) Frau J. N. Jawohl, der Soldat kann eine Ebeschei—„„.chtan dungsklage einreichen und sich durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen. E. M. B. 9. Nach Ablauf des Monats, in dem die Prüfung bestanden wurde, kann der junge Geselle den Gesellenlohn beanspruchen. M. B. Grundsätzlich ist der Mieter berechtigt, einen elektrischen Kochberd in seiner Wohnung aufstellen zu lassen. Er muß diese Arbeit jedoch durch einen Fachmann ausführen lassen, so daß Schäden vermieden werden. Sie lassen also die Anlage zweckmäßig durch einen Fachmann nachprüfen. Stellt dieser fest, daß die Schäden auf die unsachgemäße Ausführung der Arbeiten zurückzuführen sind, so können Sie den Meister in vollem Umfange veraniwortlich machen. Ist jedoch die gesamte elektrische Anlage im Hause defekt, so sind Sie als Hausbesitzer verpflichtet. die entsprechenden Arbeiten vornehmen zu lassen. Nr. 100 Lieme. Es ist zweckmäßig, wenn Sie sich in Ihrer Angelegenheit an die Landesregierung Livve, Abt. 1, Detmold, Kassenstraße. wenden. St. B. 105. Jawohl, Ihre Tochter kann beanspruchen, daß man ihr den ihr zustebenden Bohnenkaffee sowie den Trinkbranntwein ausliefert. 9078 J.HUFSCHITED 30) Die Schwester bedeutete ihr, zu folgen, und führte sie einen langen Gang hinab. Da ging es doch nicht zur Station ihres Mannes? Nein, es ging zum Schwesternzimmer, wo die Schwestern ihre Mittagsmahlzeit einnahmen. „Schwester Lutetia“, sagte Hansis Führerin,„hier ist eine Dame, die zu Gawein möchte.“ Eine sanfte Stimme kam:„Es geht nicht. Dr. Achenbach hat streng jeden Besuch verboten.“ „Das gilt aber nicht für mich“, sagte Hansi lächelnd und trat vor.„Sie kennen mich sicher noch, Schwester Lutetia? Ich soll etwas mit Gawein besprechen, im Auftrage meines Mannes.“ Eine Gestalt erhob sich und löste sich aus der Reihe der andern, zwei große, sehr schöne blaue Augen sahen in das Gesicht der Frau. „Frau Doktor!“ sagte Schwester Lutetia. „Ja. Mein Mann und ich wollen zusammen in der Stadt essen, und er muß vorher noch etwas Dringendes erledigen. Darum hab' ich ihm den Gang hierher abgenommen.“ Die Oberschwester antwortete nicht, sie ging mit Hanst aus dem Zimmer, einen kurzen Gang rechts hinad, öffnete eine Tür. „Bitte!" Ein schmales Zimmer, ein schmales Bett mit einem anscheinend Schwerkranken darin— Hansi riß sich zusammen. Die schöne Oberschwester war hinter ihr eingetreten und hatte die Tür zugezogen. Der Mann drüben regte sich nicht. Hansi holte tief Atem, ehe sie sagte: „Verzeihen Sie, Schwester— aber ich soll allein mit dem Patienten sprechen.“ Schwester Lutetia äußerte kein Erstaunen, sie schien gediesem Patienten immer eine kurzem, kaum merklichem wohnt zu sein, daß es mit diesem Bewandtnis hatte. Nach besondere Bewandtnis hatte. Na Zögern zog sie sich zurück. Hanst wartete noch einen Augenblick, dann trat sie näher an das Bett. „Herr Gawein!“ sagte sie leise. Nichts verriet, daß der Kranke sie gehört hatte. Vorsichtig trat sie beran und traf auf zwei aufmerksame Augen, eren Ausdruck so lebendig war, daß sie angesichts sichts fast der sondavor zurückmöchte Sie ie Frau des igen totenähnlichen Ruhe des Ges fuhr. „Herr Gawein“, sagte sie noch einmal,„ie etwas fragen. Ich bin Johanna Achenbach Doktor Achenbach.“ Etwas in dem verfallenen Gesicht zuckte. „Die Frau von Dominik?“ sagte der alte Mann. „Wirklich die Frau von Dominik? Er hat eine Frau?“ Sie trat einen Schritt zurück.„Ja, die Frau von Herrn Doktor Dominik Achenbach“, sagte sie,„Frau Doktor Johanna Achenbach.“ Er nickte leise vor sich hin. „Frau Doktor Johanna Achenbach— Hannerl heißt man's. Ich bin froh, daß du zu mir gekommen bist, Hannerl. Schön dist, sehr schön. Glücklich wird der Dominik sein, daß er dich hat. Sicher bist ebenso gut wie schön— icher.“ Phantasierte der Alte? Aber seine Augen sahen klar und ruhig aus. Sie begann wieder:„Ich wollte Sie fragen, Herr Gawein— man hat mir Briefe geschickt und mit der Enthüllung schlimmer Familiengeheimnisse gedroht, und mein Mann ist auch ganz verstört—“ Sie wartete, sein Gesicht zeigte Verwunderung. kann denn Briefe schicken und drohen?“ flüsterte „Wer er.„Wer weiß denn etwas außer mir? Niemand, gar niemand mehr außer dem Fräulein Eleonore—“ „Und was wissen Sie, Herr Gawein?“ fragte Hanst schnell und geradezu. Tante Eleonore! Also die wußte es auch „Hat er dir denn nichts gesagt, dein Dominik?“ fragte Josef Gawein. Sie war entschlossen, die sonderbare Anrede nicht zu hören. „Nein, er hat mir nichts gesagt. Er ist so verstört, ich sagte es schon—“ Sein Gesicht zeigte einen grüblerischen Zug.„Komm näher!“ sagte er endlich und dann mißtrauisch:„Bist aber auch wirklich seine Frau und nicht eine Fremde?“ ens ein Kind mitsammen haben nachdem man sie mir doch ge„Ich kann es Ihnen schwören, wenn Sie wollen", erwiderte sie ungeduldig, kam ganz nahe heran und setzte sich auf die Bettkante. Er sammelte sich, wahrscheinkich, um alles ganz genau zu sagen, oder um Kraft zu bekommen für eine längere Rede. „Tut mir leid, daß er so verstört ist“, sagte er dann langsam und genau,„ist aber wohl meine Schuld. Hab' ihm damals gesagt, er sei der Sohn vom Sutter, dem Einbrecher— hab' mir nicht genau überlegt, was das für ihn heißen muß, hab' gedacht, es würde ihn mehr treffen, wenn er hört, er sei unehelich geboren. Und er ist auch der Sohn von der Helene, die mit dem Georg Sutter verheiratet gewesen ist, mit dem Hallodri— aber der Vater bin halt gewesen zu dem Kind— ach, gar so arg glücklich bin i gewesen, daß wir wenigstens ein Kir werden, die Helen und ich, nommen hat—“ Hanst saß starr, keines Wortes mächtig, auf der Bett: kante und starrte in das verwüstete Altmännergesicht. „Wurden damals zwei Buben fast zugleich geboren bei der Frau Singer, der Mutter von der Helen, die Hebamme gewesen ist in Berlin— das eine war unser Kind, das von der Helene und mir, und das andere— das andere—“, er stockte, er forschte in den Gesichtszügen der jungen Frau, er besann sich, schließlich fuhr er fort:„Das andere gehörte der Frau Geheimrat Achenbach. Und dies andere starb fast gleich nach der Geburt. Und da hat die Helene, ohne mich zu fragen, unser Kind der Geheimrätin abgetreten als das ihre, weil die Geheimrätin doch so arg gern eins hat haben mögen und die Helen auch nicht hat gern wollen, daß der Bub aufwächst unter dem Einfluß vom Georg Sutter—“ Wieder entstand eine lange Pause, die Kräfte des Alten waren anscheinend, erschöpft.„Hat mir weh getan“, sagte er nach einer Weile, noch fast unhörbar.„Konnte es aber nicht ändern, wenn der Sutter einverstanden war, der gesetzliche Vater. Hätt' ihn gern für mich gehabt. Und setzt sab' ich gar so arg Sehnsucht nach mei: das ucht nach meinem Kind— gelt, verstehst doch? Ich will ihm nicht ins Geheg kommen, freundlich nur freundlich ansehen soll er mich und manchmal„Vater“ zu mir sagen— allweil hab' ich mir das ausgemalt, auf allen Landstraßen und wenn ich winters zur Nacht irgendKunst und Wissenschaft Freiburg bringt Romantiker-Woche. Als siebente Freiburger Musikwoche findet vom 27. Juni bis 9. Juli 1942 unter der Gesamtleitung von Bruno Vondenhoff eine„Romantiker-Woche“ statt. Als Gäste sind neben den Dirigenten Hans Pfltzner und Prof. Hermann Abendroth Guila Bustabo, Professor Max Strub(Violine), Prof. Walter Gleseking. Prof. Hermann Reutter (Klavier), Voba Wackers, Professor Carl Erb(Gesang und das Strub-Quartett gewonnen worden. „Und wer sind Sie?“ fragte Hansi schließlich nach einer ganzen Weile,„ein— ein Landstreicher?“ „War net immer einer", flüsterte der Alte,„zueist war ich Diener beim Herrn Baron von Bruck, waren fast miteinander wie Freunde, hab' ihn arg gern gemocht—“ Hansi stand auf, langsam wich sie bis zur Tür zurück. Also war es keine Finte gewesen. Nicht den Sohn des Geheimrats Achenbach hatte sie zum Mann gehabt, sondern den unehelichen Sohn eines Kammerdieners und seiner Geliebten, die mit einem Einbrecher verheiratet gewesen war. „Gelt, magst mich vielleicht auch ein bissel?" flüsterte Gawein. Aber er sprach schon in ein leeres ein, Hansi war nicht mehr da. X. Der Besuch der Frau Doktor Achenbach hatte Anton bler in eine noch schl. Gabler in eine noch schlechtere Stimmung versetzt, als er sonst in diesen Tagen, in denen Haugk immer noch nicht wieder erschienen war und Lisl wie ein Automat unter ihrer Schminke lachte, ohnehin hatte. Er begab sich wieder an den Bartisch, wo er Andreas traf, beschäftigt, sich einen Cocktail zu mischen. „Das tun die vornehmen Leute immer vor dem Essen“, sagte er. „Und warum tun Sie es denn?“ fragte Anton Gabler grob.„Es wäre weit gescheiter, Sie gingen endlich mal wo ins Heu gekrochen bin, heimlich, und hab' doch so gefroren— da ist mir dann wieder ganz warm geworden.“ grob.„Es wäre weit gescheiter, Sie gingen endlich mal hin und versuchten, aus dem Alten im Krankenhaus herauszubringen, was denn nun eigentlich los ist. Wir stehen ja wie die Narren da, faseln und wissen nicht was!“ (Fortsetzung folgt.) lag: Staatszta. NS.=Verlag Sata. NS.=Verlag b. H., Detmold. Gesch u. Schriftl.: Detmold. nenstr. 14, Fernr.: Sam 2845. Postscheckk. 8592 Bankkonten: Deutsche Landesbank. Städt. Die„Livv. Staatszei ersch. wöchentl. 7mal. bestellungen d. Zeitun lid. M. bis zum 25. Der große erbeute Aus dem Führerh mando der Wehrmach Im Südabschnitt birgstruppen und ung des Jeindes ab. Im mittleren und Ring um die im rück Gruppen des Feindes reugl. Jeindliche Ge bluti vere en blutig abgewiesen. der Jeind an mehrerer scheiterten an der we kampfverbände unterst des Gegners, der weil In Nordasrik schen und lialienischen ken Luftstreitkräften, geworsen und mit Te nichtet. Der Gegner Geschütze und Krafisat Damit betragen die 1 Beginn der Schlacht 10000 Gesange Geschütze und einige## Im Kaualgebi gen Tage ohne eigene Das Stadtgebiel Nacht zum 7. Juni Der verstärkte beschrä Berlin, 7. Juni. Wehrmacht vorliegradt nen Woche der Kaniz Golf von Mexiko, wa den 11# der deutschen Unterseel wasse in Lustwasse in den wei seindliche Versorgungs An der Ostküste und im Golf von Me delsschiffe mit 108 300 bootangrifsen zum Or der Bersenkungen in Brände der getroffener aus beobachtet werder stärkten Unterseebootkr allen Gebieten spürbe bereits von einer„Se häuft die Regierung lichen Versagens der schwerend machen sich □ für=Ober Berlin, 7. Juni. 1 treienden Reichoprolek ral der Polizei Reint angeordnet, das in B Ferner hat der Namen„Reinhar! führer und Chef der erläßt hierzu folgenden „Der Führer hat 1942 im Andenken an die er im Kampf fü =Obergruppenführer Heydrich“ verliehe Möge die Stand immer würdig erweise Trauerfeier In Anwesenheit der Prag, 7. Juni. 2 18 Uhr im Ehrenhof den ermordeten Stell der Sicherheitspolizei und General der Po der neben den nächste Reichsführer 1 Hein Dr. Hacha mit der! Zahl von führenden Wehrmacht teilnahme von Kranz= und Blu Oberstgruppenführer luege herzliche Wi Verdienste des Versto Während das Lie der Reichsführer schließend erfolgten gruppenführer und 0 Staatssekretär 1·0 außerdem einen Kra Neurath niederlegte, Nach Verklingen der greifende Feier ihre parade durch die St von wo aus die stert führers Heydrich nach