1 2 lenleiter finden s ein. iche Teilnehmer am Anreisetag, le„Zur Reichs. Rädel treten am Ill am Heim an. erk. Ortsaruppe „Docon" Pflichtimen. ert. Ortsgruppe leiterinnen sinhr in der alten erstag, 20 Uhr, Vollzähliges sitag: Bega. rleberk: Freitag: Kohlstädt: Freidendorf: Sonnsiederholt in den igsten eine Reise er und Koblenz Pfinastmontag mit den Mädels aus. ellen. er: August Prüßner sche Staatszeitung. Z. Jsf Pl. 8 gültig usweise gelangt er Gesamtmenge) zur Verteilung. en eingetragenen staben 9—3 am itt den AufangsMai 1942. Landrat igsamt Abt. B runer. rbescheid anam 10. Mai 1942 am 15. Mai 1942 am 1. Mai 1942 am 1. April 1942 Tagen an die auses, zu zahlen. idung geschritten nnover 8367 und se Detmold.) die Stadtkasse. s Detmols wird der auf Bürgerpflichtigen für die 1942(Fälligkeitsntlich angemahnt. binnen 7 Tagen 9 des Landrats= ablungsfrist werltungszwangsverm= und Zwangsflichtigen zur Last. : H a n n o v e r N r. Kreissparkasse in die Kreiskaffe. usfallende Müll22. Mai 1942. Bürgermeister. satersaal) kert Berlin(Cello). 2.50 RM. d Mietusch Sonnabend ng-, Resenkebl-, moßanzen empfichlt Liemergrund. S Lemgo. nschließlich 2. Juni nehmigung Ossen. Friseurgeschäft. Istraße 14. grauer, Sonntag be. Abzugeben in Bage. t zwei Schlüsseln tbstraße, Twete, Alexanderplatz. n Belohnung abwischen Staatsztg. edenes ür einige Wochen Preisangebote an ortmund, HeroldPolstersessel von detmold mit? An2491 an die Liv2776. krankes Kind gebolt werden.) An217 an die Lipp. eschäftsstelle Lage. kleine, hat ein2flammig: elektr. ichsieder Kellner, sodelschwinabstr. 2. leiner(von klein. anden gekommen. asse 20 I. erkehr 1 se. sucht 45jährig. ann mit 20 000 b. estehendem Unterwelcher Branche. Nr. 00490 an die ing. Geschäftsstelle Lippische Staatszeitung Druck und Verlag: Lipvische Staatsztg. NS.=Verlag G.m. b. H., Detmold. Geschäftsst. u. Schriftl.: Detmold, Paulinenstr. 14, Fernr.: Sammeln. 2845. Postscheckk. 8592 Hann. Bankkonten: Deutsche Bank. Landesbank, Städt. Spark. Die„Lipp. Staatszeitung" ersch. wöchentl. 7mal. abbestellungen d. Zeitung nur bis zum 25. lid. Monats. ippischer Kurser Amtliches Organ des Gaues Amtliche Nationalder Landesregierung Westfalen Mord der 26DA listische Zeitung ämtl. Behörden Anzeigenpreise: Die 22=mmZeile 13 Kes., Textanz., 77 mm breit, 75 Rcs. Z. Z. in Preisliste 8 gültig. Bezugspreis: Monatl. bei Zustellung d. Boten einschl. Bestellgeld 2 M. b. Zust. durch Post 2,42 M einschl. 33 R# Postgeb. Die Behind. d. Lieferung rechts. kein. Anspruch auf Rückzahl. d. Bezugspr. Ne 138 Freitag, 22. Mai 1942 14.(176.) Jahrgang KAeiachslose Tage. in Australien? Der Vertreter Qusenlands im australischen Ausschuß für Fleischpreduktion, Norman Burke, erklärte, daß ein Rückgans von 25 v. H. in der Fleischerzeugung Australlens eintreten werde. Der Landwirtschaftsminister von Queenland, Buleock, fügte hinzu, die Einführang von sleischlosen Tagen könnte auch in Australlen notwendig werden. Mit einem durehschnittlichen Bestand von über hundert Millionen Schafen und mehr als zwanzig Millionen Rindern verfügt Australlen vor allem Im Hinblick auf seine geringe Bevölkerung von nur sieben Millionen über den größten Viehbestand der Welt, der zu Friedenszelten eine jährliche Fleischausfuhr im Werte von rund swölf Millionen Pfund erlaubte. Die geplante Fleischrationlerung enthüllt daher ein Versagen auf dem Geblete der Kelegswirtschaft, wie es nur in Ländern mit einer derart ausgesprochenen Überalistischen Wirtschaftspolitik überhaupt denkbar ist. Front und Heimat unlöslich verbunden Reichsmarschall Göring:„Front und Heimat, sie müssen erfüllt sein von der gleichen Gesinnung, von der gleichen Treue, von dem gleichen Pflichtgefühl:— Aus der Treue des Führers erwächst uns die Verpflichtung zu fortgesetzter Einsatzbereitschaft selerlichen Staalsalt im skanzlei durch ganz Deutschkittmochnachmittag deutsche u, Bauern und Bäuerinnen Berlin. 20. Mai. Arbeiter, Bauern und Soldaten kämpfen für den deutschen Sieg. Das war der mächtige Dreiklang, der aus dem feierlichen Staatsakt im Mosaiksaal der Neuen Reichskanzlei dur land klang, als am Mitt Arbeiter und Arbeiterinnen, mit dem Kriegsverdienstkrenz 1. Klasse ausgezeichnet wurden und erstmals in der deutschen Geschichte ein deutscher Arbeiter, Obermeister Hahne, das vom Führer gestiftete Ritterkrenz des Kriegsverdienstkreuzes erhielt. Zum ersten Male in der deutschen Geschichte präsentierten deutsche Soldaten vor den Vertretern der eutschen Arbeiterschaft und erwiesen ihnen damit eine Ehrung, die symbolisch die unlösliche Verbundenheit zwischen der kämpfenden Frout und der kämpfenden Heimat widerspiegelte. Auch in den beim Staatsakt gehaltenen Neden, auf die wir bereits kurz hinwiesen, klang dieser harmonische Akkord immer wieder auf. Reichsmarschall Hermann Söring und Reichsminister Speer würdigten die Verdienste des deutschen Rüstungsarbeiters, der genau so wie der Soldat an der Frout in diesem Winter in harten Arbeitsstunden dem deutschen Soldaten die Waffen schmiedete, die ihn jetzt in die Lage versetzen, in den kommenden Kämpfen des Sommers 1942 den Reind erneut zu schlagen, während der mit dem Ritterkreuz ausgezeichnete Gefreite Krohn als Sonderheauftragter des Führers den Dank der Frout an die Arbeiterschaft zum Ausdruck brachte. Reichsminister Spoer führte in seiner Rede aus: Unsere Soldaten an der Front begrüßen mit Begeisterung die neuen Waffen, die ihnen in diesen Tagen und Wochen zugestellt werden. Sie freuen sich über die technischen Neuerungen, die unsere besten Waffeningenzeure gefunden haben, und über die Präzision und Sauberkeit in der Ausführung, wie sie eben nur der deutsche Facharbeiter— als einziger in der Welt— schaffen kann. Wir hatten einen schweren und harten Winter, und dieser Winter hat nicht nur an der Front, sondern auch in der Heimat Schwierigkeiten aller Art bereitet. Es war unser aller bange Frage, wie diese Schwierigkeiten sich auf die Fertigstellung der Waffen auswirkten. Ob die Zulieferungen im notwendigen Umfange sichergestellt sind und ob der Abtransport der fertigen Einzelteile zu den Montage=Werkstätten rechtzeitig und in genügendem Umfange erfolgt, ob die Versorgung mit Kohle und mit Arbeitskräften genügend bleibt und ob nicht letzten Endes die Energie des deutschen Arbeiters unter den vielen Erschwernissen dieses Winters erlahmen wird. Niemals darf durch ein Versäumnis in der Heimat. das uns wegen einer Bequemlichkeit einer Notwendigkeit ausweichen ließ, an der Front auch nur eine Granate oder eine Waffe fehlen. Die Waffen und die Munition sind die Träger des Kampfes. Das Schicksal der Front, das Leben unserer Soldaten, auch unserer nächsten Angehörigen, hängt damit unmittelbar von unserer Leistung in der Heimat ab. Die Frühsahrlieferungen sind beendet: sie rollen unterdessen in ungeahnten Massen zur Front. Es ist damit ein wichtiger neuer Abschnitt in dem Rüstungsprogramm eingetreten. Neue Fertigungen sind in Angriff genommen und werden den Ausstoß an Waffen und Munition in den nächsten Wochen wiederum erheblich steigern. Der Führer hat sich immer wieder berichten lassen, ob die von ihm geforderten Zahlen in den einzeinen Monaten erreicht werden konnten. Sie können sich denken, daß die Ansprüche des Führers an die Rüstungswirtschaft hoch und die von ihm verlangten Lieferungen daher nur äußerst schwer zu erreichen sind. Es hat sich, von Monat zu Monat steigernd, das unerwartete Bild ergeben, daß diese vom Führer verlangten Zahlen nicht nur erreicht, sondern immer mehr übertroffen wurden. Die letzte, für einen gewissen Abschnitt der Waffenlieferungen abschließende Meldung, ergab nirgendwo einen Minderausstoß, fast überall eine Mehrlieferung von einem Drittel bis zur Hälfte, und auf einigen wichtigen Gebieten sogar eine Verdoppelung der vom Führer ursprünglich verlangten und erwarteten Leistung. Der Führer ist über dieses Ergebnis tief beeindruckt. Alle Leistungen der zentralen Stellen, auch die meines Ministeriums, der Betriebsführer und der Betriebstechniker müssen hierbei weit in den Hintergrund treten gegenüber den unerhörten Leistungen, die hier der deutsche Arbeiter vollbrachte. Sein bedingungsloser Einsatz ist auch diesmal ohne Beispiel und bewunderungswert— ein Einsatz, der nicht, wie das Ausland betonen wird, durch Zwang, sondern der in dieser Höhe nur durch reiwilliges, begeistertes Mitschaffen jedes einzelnen erklärt werden kann. Wir alle wissen, daß jede Waffe und jedes Kriegsgerät, das zusätzlich geschaffen wird, unseren deutschen Soldaten den Kampf um den Sieg leichter macht. Wir wissen gleichzeitig, daß diese zusätzliche Leistung unjähligen von deutschen Soldaten das Leben schenken * Es ware vermessen, wenn ich Ihnen— deutsche Arbeiter und Betriebsführer— den Dank für diese einmalige Leistung selbst aussprechen wollte; auch ich und meine Mitarbeiter sind nur und wollen nur ein Teil des deutschen Arbeiterheeres sein, das in unermüdlicher Arbeit für die Front die notwendigen Waffen geschaffen hat und auch weiterhin mit der letzten Hingabe schaffen wird. Den Dank all der Soldaten, die nun mit euren Waffen ausgestattet werden, kann auch daher nur die Front selbs zum Ausdruck Die Schlacht bei Charkow dauert an Weitere 63 sowjetische Panzer vernichter— Malta wieder im Bombenhagel Auf Malta wurden Flugplätze des Feindes bei Tag und Nacht mit Bomben belegt. Vor der Südostküste Englands beschädigten leichte Kampfflugzeuge am Tage ein Handelsschiff mittlerer Größe. In der Zeit vom 11. bis 29. Mai verlor die beitische Luftwasse 151 Flugzeuge, davon 33 über dem in Nordafrik Aus dem Führerhauptquartier, 21. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Raum von Charkow dauert die Schlacht an. Von starken Panzerkräften unterstützte Angriffe des Gegners scheiterten unter schwersten Verlusten. Weitere 63 feindliche Panzerkampswagen wurden vernichtet. Die Luftwafse griff mit starken Kräften und großem Erfolg in die Erdtämpfe ein. Auch im Raum südöstlich, des Ilmensees wurden feindliche Angriffe verlustreich abgewiesen. Die 9. Flakdivision vernichtete in den Kämpfen im Raum um Charkow bis zum 29. Mai 197 feindliche Panzer. Das Flakregiment 91 erzielte im Osten seinen 101., die 1. Abteilung des Flakregiments 12 ihren 100. Panzerabschuß. Mittelmeer und in Nordafrika. Während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 42 eigene Flugzeuge verloren. Leutnant Reichwald schoß am 18. Mai mit einem schweren Flakgeschütz in wenigen Minuten sechs angreifende sowjetische Panzer ab und erzielte damit im Ostfeldzug seinen 27. Panzerabschuß. Sturm im Whisky=Glas im Unterhaus Cripps verteidigt Churchill—. Hore Belishas Kritik Dr. H. G. Berlin, 22. Mai. Das englische Unterhaus hat sich nach zweitägiger kritischer Aussprache üb die Kriegslage in gereizter Stimmung verlagt. Churchill war der Debatte ferngeblieben, wofür er gehässige Bemerkungen einiger Abscorducter hinnehmen mußle; doch ist dies alles nur els Starm im Phisky-Glas anzusehen. Criops verteidigte die Kriegspolitik Cdurchills. Kein anderer als er sei der richtige Mann. Diese Bemerkung richtete sich gegen die Opposition, die eine zentralistische Kriegführung mit Sitz in London verlangte. Bei der Weite des Kriegschauplatzes, meinte Cripps, käme eine solche Zentralisation nicht in Frage. Cripps mußte die ueberlegenheit der deutsch=italienischen Angriffe auf Malta zugeben. Im April allein hätten 5000 feindliche Einsätze gegen Malta stattgefunden. Die Deutschen und Italiener hätten in Europa und die Japaner im Pazifik den Vorteil der sogenannten inneren Linie, das heißt. daß sie imstande wären, ihre Truppen rasch von einem Peripherie bewegen müssen". Auch der folgende Satz spricht zum anderen zu werfen,„während wir uns ständig an de: Bände:„Rückschläge auf dem Schlachtfeld sind nicht immer das Ergebnis von Nachlässigkeit und Dummheit, können vielmehr davon herrühren, daß der Feind stärker als wir selbst ist.“ Das ist ein bemerkenswertes Eingeständnis der militärischen Schwäche Englands. Eine treffende Ergänzung lieferte hierzu Shinwel!, der eine parlamentarische Gruppe im englischen Unterhaus vertritt. Nach Reuter erklärte er:„Ich glaube zwar, daß Rußland die Nazis ohne Hilfe schlagen kann, aber es ist eie i eur unr ur un. besiegt ist, zweisle ich daran, daß das britische Weitreich Schlag überlegen wird.“ Diesen Satz hat alle-kein u Minister ausgesprochen, sondern ein maßgevender englischer Abgeordneter! Auch der frühere Kriegsminister Hore Belisba meinte in der Unterhausaussprache, es sei vielleicht doch besser, nicht darauf zu vertrauen, daß die Sowjets allein den Krieg für England gewinnen könnten. Er richtete in diesem Zusammenhang einen heftigen persönlichen Vorstoß gegen Churchill und trat dabei für die Trennung der politischen und militärischen Leitung der Kriegführung ein. Die Unterhausaussprache zeigt, daß man sich im englischen Kriegskabinett weder über die Frage der militärischen Kriegführung noch über andere Probleme wie etwa Produktionssteigerung im klaren ist. Trotz der heftigen Kritik an Churchill nach einer„langen Liste von Katastrophen“ für die er verantwortlich ist, bleibt aber sein Prestige unerschüttert, wie ein konservativer Abgeordneter meinte. Dies ist bezeichnend für die schlechte Lage Englands, dessen Totengräber der gleiche Churchill ist. bringen; denn für sie habt ihr schließlich Tag und Nacht gearbeitet. Ich habe daher den Führer gebeten, daß ein Soldat der Frout von ihm heute hierher befohlen wird, um euch diesen Dank auszusprechen. Er hat den Träger des Ritterkreuzes, Gefreiten Krohn, hierzu bestimmt. Er wied im Auftrage des Führers das erste Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes einem deutschen Arbeiter überreichen und in diesem Arbeiter die stolze Leistung der gesamten deutschen Arbeiterschaft ehren. Gefr. Krohn, der Beauftragte des Führers der dann, wie schon berichtet, die Ueberreichung des Ritterkreuzes vornahm, führte dabei aus: „Wenn ich heute auf Besehl des Führers im Namen der gesamten deutschen Wehrmacht einem Kameraden aus einem Rüstungsbetrieb das erste Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz überreiche, das in diesem Kriege verliehen wird, dann bringe ich damit aus übervollem Herzen den Dank aller deutschen Soldaten zum Ausdruck für die wunderbaren Waffen, die die deutschen Rüstungsarbeiter uns schmieden. Ich weiß, daß wir ohne diese Waffen keinen der vielen Siege und Erfolge hätten erringen können, die uns das Kriegsglück in diesen Jahren schenkte. Wir haben unsere soldatische Ueberlegenheit über den Feind an allen Fronten auf dem Lande, auf dem Wasser und in der Luft immer wieder den deutschen Rüstungsarbeitern zu danken, die mit ungeheurem Fleiß, mit einer phantastischen Präzision und mit derselben Einsatzbereitschaft, von der wir Soldaten beseelt sind, für den Sieg Tag und Nacht gearbeitet und gewerkt, gedacht und erfunden haben, um uns immer bessere, immer wirkungsvollere und immer schönere Waffen zu schenken. Reichsminister Speer hat soeben als Chef der deutschen Rüstung die Arbeit der deutschen Rüstungsarbeiter fachmännischer gewürdigt, als ich es sagen könnte. Wir Soldaten an der Front haben diese Waffen eingesetzt und wissen deshalb besser als jeder andere, was sie wert sind und.was sie bedeuten. Ich bin stolz darauf, daß der Führer deshalb mich, als einen unbekannten Soldaten aus den vielen Millionen, die heute mit der Waffe in der Hand vor dem Feind stehen, beauftragt hat, diese Gedanken der Front hier zum Ausdruck zu bringen. Im Namen des Führers überreiche ich Ihnen, Obermeister Hahne, deshalb das erste Ritterkrenz des Kriegsverdienstkreuzes und spreche Ihnen dazu die berzlichsten Glückwünsche des Führers aus. Diesen Glückwünschen möchte ich die aller Froutsoldaten anschließen, und zum Schluß auch meine eigenen, denn ich bin mir bewußt, daß ich ohne die Waffen, die die deutschen Rüstungsarbeiter uns in die Hand gegeben haben, niemals das Ritterkrenz des Eisernen Kreuzes errungen hätte. Nach dem feierlichen Akt der Ueberreichung der Kriegsverdienstkreuze ergriff Reichsmarschall Hermann Göring das Wort zu seiner großen Rede. „Deutsche Volksgenossen! Ein einmaliger Staatsakt hat soeben stattgefunden, wie er bisher in der Geschichte unseres Volkes und noch viel weniger bei anderen Völkern bekannt ist. Aber dieser neue und einmalige Staatsakt zeigl, wie sich die Auffassungen über den Wert der Arbeil und die Bewertung der Leistung des Arbeiters und der Arbeiterin im nationalsoziaUstischen Staat grundsätzlich gewandelt haben. In der Demokratie, die wir selbst in der Systemzeit erleben mußten, wurde der Arbeiter bis zum letzten ausgenutzt. Seine Arbeitskraft wurde nur für den persönlichen Profit verwendet, der nicht ihm, sondern fremden Aktionären zugute kam, und das Ziel seiner Arbeit war, diese Aktien und ihren Wert steigen zu lassen. Noch weit schlimmer ist das Los des Arbeiters im Zeichen des Bolschewismus. Hier herrscht Unterdrückung und rücksichtslose Vernichtung des Arbeiters, und das Endziel war die Vernichtung aller Kultur. Das sogenannte „Paradies der Arbeiter und der Bauern“ kennen jetzt Millionen deutsche Volksgenossen und unter diesen Millionen deutschen Volksgenossen, die heute an der schwersten aller Fronten kämpfen und siegen, befindet sich so mancher, der früher einst selbst der Anschauung des Kommunismus gehuldigt hat. Wie viele glaubten in der vergangenen Zeit, wo der Arbeiter wirklich keine Hoffnungen hatte und wo es schwer für ihn war, an ein Vaterland zu glauben, sich diesem Fanatismus und der bolschewistischen Idee in die Arme werfen zu müssen. Jetzt sahen sie dieses„Paradies" und konnten die„Errungenschaften des Bolschewismus und Kommunismus" selbst an Ort und Stelle feststellen. Und in vielen tausend Briesen haben diese ehemals Verblendeten nun geschrieben und immer wieder anerkennen müssen, daß nur der Nationalsozialismus allein dem deutschen Arbeiter und seiner Arbeit den wahren Wert beimißt, und daß nur in der Volksverbundenheit unseres Staates das wahre Leben auch für den Arbeiter und den Bauern zu finden ist. Denn der Nationalsozialismus hat als einen seiner wichtigsten Punkte die Anerkennung des Arbeiters, des Bauern, seines Fleißes, seiner Arbeit und eines Werkes auf sein Programm geschrieben, und das iel war nicht mehr der Gewinn für einzelne, sondern die Blut und Arbeit In dem feierlichen Staatsakt, der die Verleihung des Ritterkreuzes zum Kriegsverdienstkreuz an einen deutschen Arbeiter umrahmte, ist die Verbundenheit von Front und Heimat besonders sichtbar zum Ausdruck gekommen. In einer von herzlichem Verständnis für alle Sorgen und Nöte des Volkes getragenen Rede hat Hermann Göring die unzertrennliche Einheit hervorgehoben und ihre tiefere Bedeutung erläutert. Wir müssen uns heute oftmals fragen: Ist es nicht eine Selbstverständlichkeit, daß die Heimat alle nur möglichen Kräfte aufbietet, um dem Soldaten an der Front ihre Lage zu erleichtern, daß der deutsche Arbeiter in den Rüstungsbetrieben seine besondere Sorgfalt dafür verwendet, die Waffen gut und brauchbar zu gestalten, die der Soldat an der Front— und wer weiß, vielleicht ist es sein eigener Sohn— in die Hand bekommen soll, um damit sein und des ganzen Volkes Leben zu verteidigen? Und doch ist es nicht immer Selbstverständlichkeit gewesen. Es war vor 25 Jahren, als jüdische Agenten im Solde des Feindes den deutschen Munitions= und Waffenfabriken den deutschen Arbeiter zum Streik aufriefen und ihn unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in den Glauben versetzten, daß er damit dem Kriege eher ein Ende bereiten und eine glüklichere Zeit herbeiführen könne. Damals kam den deatschen Frontsoldaten, die in hundert Schlachten dem Feind Trotz geboten hatten, manch derber Fluch auf die Lippen, weil die Munition fehlte. die der Feind im Uebermaß besaß, weil die ausgeleierten Rohre der Geschütze nicht mehr ausgebessert werden konnten. Zähneknirschend mußten sie die Stellung preisgeben, die sie vier Jahre lan verteidigt hatten, und das alles, weil die Heimat in wahnsinniger Verblendung nicht mehr begriff, daß die geguerische Propagande die Hirne vernebelt hatte, daß ihre Lage weder durch Kompromisse noch durch Kapttylation hätte gedessert werden Lönnen, sondern nur durch hen Sieg der Wassen. Das ganze deutsche Volk hat dann an diesem Mißverständnis in den folgenden Jahren zu tragen gehabt. Es ist noch nicht allzu lange her, daß die Folgen dieses Fehlschlusses, all das Elend und Unglück, Revolution, Inflation, Arbeitslosigkeit überwunden werden konnten. Deutschland hat seine Lehren daraus gezogen und es hat, als der Führers aufrief, den Weg zur Gemeinschaft gefunden. Es hat auf den Trümern wieder aufgebaut und neue Werke des Friedens geschaffen. Heute aber kommt der Feind mit denselben Sirenengesängen. Er glaubt, diesen Krieg auf die gleiche Weise wie einst noch einmal gewinnen zu können. Die Kundgebung in der Reichskanzlei am vergangenen Mittwoch hat darauf eine Antwort gegeben. Die Heimat läßt die kämpfende Front nicht im Stich. Reichsminister Speer hat in seinem Rechenschaftsbericht ausdrücklich bestätigt: Der deutsche Arbeiter hat in diesem Winter mehr als seine Pflicht getan. Er hat alle Anforderungen des Führers erfüllt und darüber hinaus Werke und Waffen geschaffen, die die Schlagkraft der deutschen Wehrmacht bedeutend erhöht haben. Die Front hat dafür ihrerseits der schaffenden Heimat ihren Dank abgestattet. Hermann Göring würdigte die Leistungen des deutschen Arbeiters. Er sprach von dem Stoßtrupp der Arbeit, der genau so wie die Stoßtrupps vor dem Feinde sich aus Männern zusammensetzt, die gewillt sind, mehr zu leisten als die anderen und Vorbild zu sein. Er sprach aber auch von dem Kampf draußen, von den Gefahren und Strapazen der Front, von der übermenschlichen Leistung der Winterschlacht, von dem Genie des Führers, das in entscheidenden und kritischen Stunden das Schicksal gemeistert hat. Der Soldat des Ostheeres ist in diesem Winter hart geworden, und die gleiche Härte fordert Hermann Göring heute von der Heimat. Dieser Krieg ist ein Schicksalskampf, der, wie der Führer so oft errlärte, für Jahrhunderte die Zukunft des deutschen Volkes entscheiden wird. Hier müssen deshalb alle anderen Gefühle hinter dem Willen zurücktreten, diesen Kampf durchzustehen, wie lange er auch dauern mag und welche Opfer er von uns noch fordert. Richts von dem, was die Heimat an täglichen Sorgen, an Mühen und Unzuträglichkeiten überwinden muß, ist so schwer wie die Anforderungen, die in den zurückliegenden Wintermonaten an den deutschen Soldaten gestellt wurden. Er hat manches unmöglich Erscheinende gemeistert, und so wird und muß auch die Heimat alle nur auftretenden Schwierigkeiten überwinden. Die Front kettet das Blut der gefallenen Kameraden, die Heimat der Schweiß der Arbeit zusammen. Beide stellen die zu allem entschlossene Gemeinschaft der deutschen Nation dar. Zusammenballung aller Kräfte für die Gesamtheit der deutschen Volksgemeinschaft und für die Nation. Das große Autbauwerk des Führers Es ist das große und gewaltigste Werk unseres Führers gewesen, daß er in den friedlichen Jahren, beginnend mit seinen sieben Männern bis zu den Hunderttausenden und Millionen, jenen einzigartigen Kampf um die Schaffung der Volksgemeinschaft geführt hat. Und diese Volksgemeinschaft besitzen wir nun heute. Sie ist unser größtes Glück; sie stellt aber auch unsere größte Kraft dar. Unter Glück deshalb, weil wir nun empfinden, daß es nicht einzelne Stände und Berufe und Klassen und Religionen gibt, sondern daß es nur ein einziges gewaltiges Zusammenhalten im Rahmen unserer Volksgenossenschaft gibt. Wie alle fühlen uns nun als Mitglieder dieses einen großzen Volkes. In jedem einzelnen sehen wir nun wieder den gleichberechtigten Volksgenossen und über allem stehl die Gewißhelt, daß wir alle nur gemeinsam verwälrskommen, oder, wenn es sein muß, gemeinsam unlergehen können. Es war die Absicht des Führers in friedlicher Arbeit dieses Werk weiter auszugestalten und auszubauen. In wiederholten Reden hat der Führer schon angekündigt, wie die(Fortsetsung nächste Seite) Front und Heimat unlöslich verbunden die eln 40 (Portsetzung von Seite 1.) er Ausbau der Volksgeweinschaft und insonderheit, wie auch der Einhau des deutschen Arbeiters und Bauern in diese Volksgemeinschaft immer weiter ausgestaltet werden sellte Zu dieser Arbeit brauchte der Führer Frieden, und ein ganzes Bestreben war es nur, diesen Frieden zu erten, um im Ausbau dieser Volksgemeinschaft und im fbau einer wundervollen neuen Kultur Werke von unvergänglichem Ausmaß für sein deutsches Volk schaffen zu können. Aus diesem Grunde richtete der Führer, wie ihr alle wißt, immer wieder neue Vorschläge an die anderen Staaten Es waren Vorschläge, die an die allgemeine Vernunft appellierten, Vorschläge, die darauf abzielten, daß an Stelle gegenseitigen Zerfleischene in der Welt in friedlichem Ausbau große Werke geschaffe Unabdingbare Rechte sen werden sollten. die benische Nalmn=undbosngogs, walen, uns keiner nehmen und niemand bestreiten konnte, und die auch wieder Recht werden mußten. Dazu zählten in erster Linie der Anschluß unserer Ostmark, in der 6 Millionen deutsche, nur deutsche Menschen wohnten, dann die Sicherung jenes großen Teiles bis Deutschtums in der Tschechei und schließlich die Eingliederung des rein deutschen Danzigs. Es waren dies selbstverständliche Forderungen, es war ein heiliges Rocht, das durch die Gemeinschaft des Blutes verbrieft war, ein Recht, an dem kein vernünftiger Staatsmann vorbeigehen konnte. Eigentlich hätten diese Staatsmänner von sich aus dafür sorgen müffen, diese für die Einigung Europas so wichtigen B genteil einzugehen, begann s######. Augenblick, da unsere Fahne, das Hakenkreuz, als Siegeszeichen über Deutschland emporstiog— die Einkesselung des Reiches von allen Seiten. Und wenn wir näher hinsahen, wer denn nun diese Staatsmänner waren, die diese Einkesselung betrieben, so konnten wir hinter ihnen immer wieder die Fratze des Juden sehen, der überall gegen Deutschland hetzte, gegen ein Deutschland, das nichts anderes wollte als in kriedlichem Aufbau das Reich aus Not und Elend wieder zu stolzer Höhe aufzurichten. Es waren dieselben Staaten, die schon einmal vor Jahren gegen das Reich angetreten waren, die auch seiner Zeit das Aufblühen des Reiches nicht ertragen konnten und dann aus Neid und Mißgunst das damalige Deutschland überfielen. Ihr alle wißt, welche furchtbaren Zeiten der Schmach, der Schande und der Ohnmacht wir dann durchleben mußten. Tiefer und tiefer sanken wir hinab. Das deutsche Volk drohte sich aufzulösen: Bruder stand gegen Bruder, Schwester gegen Schwester! Und das Ausland, das seindlich gesinnte, triumphierte über das der Vernichtung anheimgegebene Reich. In lehzler Stunde aber kam der Führer, kam seine kapfere Bewegung und das schler Aumögliche geschatz. Das Anfaßzbare wurde Wirklichkeil: aus Ohnmacht und Schande wuchs ein neues Reich, eine neue Nation, stol ker denn je zuvor. Und wiede das Emporfteigen dieses neu ches mit Reid und mißgnust wurde die Gesohr, so daß u gegen das Reich, eine neue Nation, stolzer und ftürUnd wieder wurde uun von allen Seiten deutschen Volkes und Reirachtei. Größer und größer neuen dent beir ... wiederum der Gegner nur suchle, um gegen das neue Deutschland vorzugehen. Die Voraussetzungen hierfür glaubte er geschaffen zu haben in jenem Völkerbund, der in erster Linie die Abrüstung des völlig abgerüsteten Reiches weiter forderte. Der Führer sah sich schließlich gezwungen, diesen eigenartigen Verein, der nichts anderes als die Demütigung und Vernichtung Deutschlands wollte, zu verlassen. Er entschied sich dafür, nunwehr Deutschland sene Rüstung zu geben, die Voraussetzung sein sollte, jeden Kamp zu besteben, wenn er eines Tages dem deutschen Volke aufgezwungen werden sollte. Für jeden Kampt gerüstet Gewaltig war die Rüstung, die nun einsetzte. Ganze Rüstungszweige mußten neu aufgebaut werden, denn in jenem Schandvertrag von Versailles waren Deutschland alle Waffen genommen worden, die für die Führung eines Kampfes allein entscheidend waren. Jetzt wurden sie neu aufgebaut, und in wenigen Jahren wuchsen Fabriken um Fabriken In kürzester Zeit wurden wieder 6 ½/8 Millionen Arbeitslose in den Arbeitsprozeß eingegliedert. Jeder stand wieder an seinem Platz. Wieder drehten sich die Räder, wieder sausten die Hämmer und ein gewaltiges Arbeiten begann in der Sicherung des Reiches. Gleichzeitig mit dem Aufbau der Rüstung schuf der Führer die neue deutsche Wehrmacht. Aus dem kleinen 100 0010 Mann=Heer, das uns jener Schandfriede ließ, wurde wieder ein gewaltiges Volksheer, bildete sich wieder aus dem deutschen Volk heraus eine neue Merine und schließlich eine neue strahlende Luftwasse. So wurden auf der einen Seite das deatsche=Volk und seine Männer, vor allem seine Jugend wieder herangezogen zum edelsten aller Berufe für den Deutschen, wieder die Waffen tragen und führen zu 1. Und die anderen wurden herangezogen, diese Wasse dürfen. Und die anderen wurden herangezogen, diese Wa zu schmieden und das deutsche Schwert wieder zu schärsen. Das neue Schwert hat sich bewährt Und heute nun stehen wir wieder im Kampf, und dieser Kampf hat Ausmaße angenommen von einer Größe, daß man wohl sagen darf: Noch niemals stand Deutschland in einem gewltigeren Kriege denn in dem jetzigen. Zwei Fronten sind es, die wir vor uns sehen: die Front drauhen und die Front in der Heimat. Die Aufgabe der Front drauhen ist es in all diesen Jahren gewesen und wird es bis zum endgültigen Sieg bleiben, die Heimat zu schützen und den Sieg zu erringen, Jahre hindurch kämpfen nun eure Söhne, eure Brüder, eure Männer, um die Heimat zu schützen. In gewaltigen Schlägen und Siegen überrannten sie den Gegner. In wenigen Tagen wurde Polen niedergeworfen. Ein blitzartiges Zufassen sicherte uns Norwegen als Voraussetzung gegen einen englischen Ueberfall. Und dann trat die nit fliegenden Fahnen und unerschütutsche Wehrmacht mit fli terlicher Siegeszuversicht an senem 10. Mai 1940 zum großen Sturm an. In weniger als 6 Wochen rollte hier ein gewaltiges Kriegsgeschehen ab. Das stolze Frankreich zerbrach und sah Deutschland als Sieger im Westen. Bald darauf hörten wir von deutschen Siegen in den Wüsten Afrikas. Kurze Zeit darauf zwang uns der Verrat auf dem Balkan, dort einzugreifen. Auch hier lag der Feind nach wenigen Wochen am Boden. Den Abschluß bildete jenes unerhörte kühne und überaschende Angriffsmanöver auf die schwerbefestigte Insel Kreta, aus der der Engländer in wenigen Tagen herausgeworfen wurde. Und dann kam der Kampf gegen England, zunächst nur auf der See und in der Luft. Unentwegt und pausenlos schlugen wir zu. Und wenn heute an manchen Orten im Deutschen Reich englische Angriffe Verwüstungen angerichtet haben, dann kann ich dazu nur eines versichern, so schwer auch diese Zerstörungen für uns sind, so schwer jeder Verlust wertvollen und kulturellen Gutes uns trifft, und vor allen Dingen so schwer uns jeder Verlust an Menschen leiden läßt, so ist das doch nichts gegenüber dem, was der Feind an schweren Schlägen hinnehmen mußte. Es wird einmal die Zeit kommen, da auch das offenbar wird. Erst dann wird man erkennen können, wie ungleich auch hier die Verhältnisse lagen und wie auch hier Deutschland dem Gegner überlegen war. Der Entscheidungskampf gegen die Sowjets In dieser ganzen Zeit war es das Bestreben des Führers, mit Rußland zu irgendeiner Verständigung zu kommen, denn der Führer wollte dem deutschen Volk jeden unnötigen Kampf ersparen. Scheinbar ging Rußland darauf ein. Aber schon bald mußten wir erkennen, daß das dolschewistische Rußland diese Zeit nutzte, um seine Rüst listung weiter ausz enden, die niemals ihresgleichen gehe heute gefragt wird: wie war es mögicht Ube nig ung, die euch bewegen, ist dort drüben so wahnsinnig eschuftet worden, sondern nur, weil der Mensch dort sais bedeutet, weil der Arbeiter dort nichts ließlich, dazu beluen und zu vollhat. Und wenn nun heute gefragt wird lich, daß die Sowjetunion eine solche große Rüstung ausbauen konnte, dann kann die Antwort nur lauten: N aus jenen edlen Gefühlen für Volk, Vaterland und Fül run 7 anderes ist als Sklave. Nur unter Maschinengewehren und mit der Peitsche vurden die Arbeiter Sowjetrußlands an ihre Ardeitsstätte getrieben. Dabei war es gleichgültig, ob der Arbeiter in der Lage war, die Waffen ferugzustellen oder nicht, waren sie nicht fertig, verfiel er dem Tode. Ein Morden, wie es die Welt nicht gesehen hat, ging durch dieses Rußland. An dieser Rüstung klebt das Blut Millionen russischer Arbeiter und Arbeiterinnen. Rücksichtslos, wie dieser Dschingis=Khan in diesem Winter, bar jeder militärischen Vernunft, immer wieder seine Negimenter gegen den deutschen Wall anbrausen uns zusammenkartätschen ließ, genau so rücksichtslos und ohne jedes Bedenken, ohne Rücksicht auf Menschen schuf er seine Rüstung. Ganze Dörfer wurden nachts umstellt und die Bewohner in die Fabriken getrieben. Die Kinder wurden in irgendeine Anstalt gebracht und durch die Bolschewisten erzogen. Ehepaare wurden auseinandergerissen, die Männer hierhin, die Frauen dorthin verschickt, nie wieder bekamen sie sich zu sehen. Das war die bolschewistische Methode, zu arbeiten und anzupeitschen. Und so unterscheidet sich unsere Arbeit, der Einsatz unserer deutschen Arbeiter und Arbeiterinnen, unserer Bauern und Bäuerinnen weiß Gott grundsätzlich von jener Methode, die dort in dem„Paradies der Arbeiter und Bauern“ üblich war und heute noch üblich ist. Was auch immer die Lügenpropaganda des Auslandes sagen mag, jeder einzelne von euch weiß, daß wir gewiß jetzt viel vom deutschen Arbeiter verlangen und verlangen müssen und ebenso vom Bauern und der Bauersfrau. Aber nie wurden in Deutschland Maschinengewehre aufgestellt, um deutsche Arbeiter zur Arbeit zu treiben Denn der deutsche Arbeiter gehl aus eigenem Antrieb, aus der Leidenschaft des Herzeus heraus, zur Arbeit, um für seinen Jührer und seine Wehrmecht die Wassen zu schaffen. Man braucht ihn nicht zu kommandieren, und man braucht ihn nicht zu peitschen, wie dort drüben. Darum mußte der Führer einen Entschluß fassen, als er erkannte, wie der Bolschewist seine Rüstungen immer mehr verstärkte, wie aus tausend Panzern zehntausend, und aus zehntausend zwanzig= und dreißigtausend Panzer wurden und ebensoviel Flugzeuge, und wie wir erkannten, daß in den neu erworbenen Gebieten Polens allein in einem Jahr fast tausend neue Flugplätze von den Bolschewisten angelegt wurden. Mit klaren Augen und mit der ihm angeborenen Genialität sah der Führer, daß das ja alles nur geschah, um im gegebenen Augenblick Deutschland zu üverfallen und zu vernichten. Langsam schoben sich die Bolschewistenkolonnen erst im Norden gegen Finnland vor. Im Süden nahmen sie die Positionen Rumäniens ein. Und weiter und weiter hätten sie sich, im Norden über Skandinavien und im Süden über den Balkan, herangeschoben, um Deutschland aus dieser Zange den letzten Stoß zu geben. Glauben Sie mir, liebe Vosksgenossen, unser Führer hat schwere. Der war es, klar welche geersten Schritt zu kun, der unabänderlich gesan werden mußle. Als das seststand, da allerdings führte dann der Jührer diesen ersten Schleg, ait sener Krofi und sener Genlalstäht, mit der dur ähren amdit. fagren weig. Der größte Sieg gegen den russischen Winter In unerhörten Siegen wurde die russische Wehrmacht überrannt und zerbrochen, 1 500 Kilometer tief und mehr drangen wir in den russischen Raum ein. Und als gerabe zu einem neuen gewaltigen Stoß ausgeholt werden sollte, da trat uns em neuer Feind entgegen, nicht die bolschewistischen Divisionen, nicht die bolschewistischen Waffen, es waren die Elemente, die nun wider uns waren. Ungeahnt und plötzlich brach der Winter herein, in drei Tagen ungeheure Kältegrade erzeugend. Und nun kam ein Winter, wie wir ihn in der schichte deutscher Kämpfe wohl noch nicht erlebt haben. Jetzt mußte sich die Bewährung unserer Front im russiFrschen Winter erweisen. Es ist leichter, im siegreichen Vor0 siegr wärtsstürmen Siege an die Fahnen zu heften, als im en Wrchekunch von Beicd und Genete ur en und doch nicht zu versagen. Es war keine Front in Sinne, wie wir alten Weltkriegskämpfer sie aus dem Stellungskriege kannten, hier mal ein Schützenloch, dort ein Schützenloch, hier ein Dorf leicht befestigt oder ein Waldrand. Nein, ein unendlicher Raum von vielen tausend Kilometern spannte sich von dem letzten Soldaten im hohen Norden bis zum südlichsten Teil der Front, Sümpfe, Seen, reißende Flüsse dazwischen Und dann plötzlich war das Land still geworden, die reißenden Ströme waren zu Eis erstarrt und ebenso Sümpfe und Seen. Eine einzige weiße Decke des Todes dehnte sich über das unendliche Land. Und während vorher noch natürliche Hindernisse erlaubten, an manchen Fronten mit schwächeren Kräften zu kämpfen, war es nun den Russen in einzelnen Vorstößen möglich, über die zugefrorenen Flüsse, Seen und Sümpfe während der Nächte in den Rücken der deutschen Front zu gelangen. Hiobsbotschaften folgten auf Hiobsbotschaften. Partisanengruppen sprengten Bahnen und lauerten dem Nachschub auf. Die wahnsinnige Kälte ließ unsere Truppen fast erstarren. Es wurde notwendig. auf schnellstem Wege unseren Soldaten warme Kleidung zuzuführen, aber diese Kälte hinderte auch die Bahn daran. Die Schienen sprangen bei eisiger Kälte, die Lokomotiven konnten nicht mehr fahren. Ganze Tage lang blieb die Front ohne Nachschub, ohne Munition, ohne Nahrung, ohne Kleidung, und doch lag tagelang der tapfere Musketier da draußen im eisigen Schnee, die Finger klamm; faßte er den Gewehrlauf an, blieb die Haut daran hängen. Motore versagten, sprangen nicht mehr an. Panzer fuhren sich im hohen Schnee fest. Und so kam eines zum anderen. Die Front lernte zum ersten Male jenen schauerlichen russischen Winter kennen in einer Stärke und in einem Ausmaß, wie er seit einem Jahrhundert nicht gewesen ist Jedem von euch ist ja bekannt, wie einst der große Korse, Napoleon I., von Moskau aus den Rückzug antrat, wie im russischen Winter seine ganze große Armee bis auf den letzten Mann vernichtet wurde. Ein einziges gewaltiges (Fortsetzung auf Seite 3) Deutsche Gegenangriffe gewinnen an Boden Weiterhin harte Kämpfe im Raum von Charkow— Sowjets verloren in 13 Tagen im Südabschnitt 759 Panzer Berlir, 21. Mai Wehrmacht mitteilt, rch die überleg in en oeische ungen, in einem Abschnitt, stärkeren feindlichen Kräfte ssen worden war, ihre Ang du gezwungen, Wie das Oberkommando der wurden im Raum von Charkow ene deutsche Abwehr die Bolschewisten eie ie Suute. en immer wieder angriffe am 20. 5. einzustellen. Dagegen führte der Feind an einer anderen Stelle heftige Angriffe unter Einsatz von zahlreichen Panzern, von denen viele bei der erfolgreichen Abwehr vernichtet wurden Die deutschen Gegenangrriffe konnten trotz zühen feindlichen Widerstandes weiter Boden gewinnen. Dabei wurein Waldgelände und mehrere Höhenstellungen dem Feinde entrissen. Besonders schwere Kämpfe entwickelten sich in den späten Abendstunden bei einem gegen starke seindliche Panzerkräfte geführten Waldgefecht, das ein Verlauf nahm. Wie der Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht am Donnerstag bekanntgab, verlor der Feind am 20. 5. im Raum von Charkow wiederum 63 Panzer, so daß sich die Gesamtzahl der seit dem 12. Mai in diesem Kampfgebiet abgeschossenen Panzer auf 501 erhöhte. Zählt man die in den Kämpfen auf der Halbinsel Kertsch abgeschossenen 258 Panzerkampfwagen dazu, so ergibt sich, daß die Bolschewisten in den letzten 13 Kampftagen allein im Südabschnitt der Front 759 Panzer durch Waffenwirkung des Heeres verloren. Dazu kommen noch die von der Luftwafse vernichteten oder schwer beschädigten mehr als 220 Panzer, so daß also der Gegner bei den letzten, für die deutschen Truppen erfolgreichen Kämpfen eine außerordentliche Schwächung seiner Panzerkräfte erfahren hat. Blutigste Verluste der Sowjets Hüllenwerk Woskow und Fort Jenikale zwei am hefligsten umkämpfte Punkle der Halbinsel Kertsch. Berlin, 21. Mai Wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, sind nach dem siegreichen Abschluß der Kämpfe auf der Halbinsel Kertsch die deutschen und rumänischen nen für die deutschen Truppen günstigen Truppen gegenwärtig noch dazu eingesetzt, versprengte Reste des geschlagenen Feindes aus dem zerklüfteten Felsgelände, aus Höhlen und Steinbrüchen herauszuholen. Die Säuberungsaktion steht vor ihrem Abschluß. Bei der Sammlung und Sichtung der Kampfbeute stößt man auf wahre Berge von gefallenen Bolschewisten, so bei dem Hüttenwerk Wojkow und beim Fort Jenikale. An diesen beiden Punkten wurde bis zuletzt gekämpft. 4.000 Gefangene und 1800 Tote verlor der Gegner allein bei dim Hüttenwerk. Mit Sturmbooten in den Rücken des Feindes Kompanie unter Leutnant Friedrich verhinderte Sowjetflucht Berlin, 21. Mai. Bei den letzten Kämpfen auf der Halbinsel Kertsch, die mit der Vernichtung der dort kämpfenden bolschewistischen Streitkräfte endeten, zeichnete sich besonders die 5. Kompanie eines Infanterie=Regiments unter Führung von Leutnant Friedrich aus. Der Feind war bereits auf der ganzen Linie geschlagen und flutete zurück. Seine einzige Rettung bestand noch darin, über die Meerenge von Kertsch auf das gegenüberliegende Ufer zu entkommen. Deshalb flüchteten die geschlagenen Bolschewisten auf die Hafenbuchten zu, auf die bereits überlasteten Schiffe und Boote, die sie in Sicherheit bringen sollten. Aber hier, auf den vollgepfropften Schiffen, fanden sie ebensowenig Sicherheit, wie vorher in ihren Bunkern und Stellungen, die von den deutschen Sturzkampffliegern zerschlagen worden waren. Immer wieder wurden die flüchtenden Schiffe und Boote von deutschen Sturzkampfflieern angegriffen, und manches Schiff, vollbeladen mit flieinden Bolschewisten und Kriegsmaterial, versank in der eerenge. Während eine Hafenbucht nach der anderen durch gutliegendes Artilleriefeuer und Angriffe der Sturzkampfflieger vom Feind gesäubert wurde, konnte beobachtet werden, wie der Feind unter dem Schutz eines kleinen Forts mit stärkeren Kräften noch eine Hafenbucht hielt, von der er hoffte, noch rechtzeitig das gegenüberliegende Ufer zu erreichen. Leutnant Friedrich sah diesen Feind. Er sah, wie auf kleinen Schiffen die Truppen verladen wurden, die so der Gefangenschaft oder der Vernichtung entgehen konnten. Das mußte verhindert werden. So beschloß Leutnant Friedrich, dem Feind den Weg zu verlegen, und dazu gab es nur eines: er mußte die Mole in seine Hand bekommen. Keine Zeit war mehr zu verlieren. Ueberlegen, handeln war eins. Hinein in die Sturmboote und ran an den Feind. Und so jagten die Sturmboote davon, direkt auf die Mole des kleinen Hafenbeckens zu. Geduckt lagen die Männer auf dem Boden, jeder Nerv war angespannt, denn jede Sekunde konnte die Entscheidung bringen. Würden die Bolschewisten sie entdecken? Würden sie rechtzeitig das Ufer erreichen? Warum schoffen die Burschen nicht? Diese Minuten und Sekunden waren quälend für jeden dieser Männer, die wußten, was ihr Einsatz bedeutete. Da— endlich: der Leutnant sah sich um und gab ein Zeichen. Jetzt— jetzt— ein harter Stoß, alles wurde durcheinandergewirbelt, aber im Bruchteil einer Sekunde wußte jeder: wir sind da. Raus aus dem Kahn und ran an den Feind. Die Bolschewisten waren völlig überrascht, als sie plötzlich im Rücken deutsche Soldaten auf sich zuspringen sahen. In ihrer Verblüffung dachten nur wenige an Gegenwehr. Die meisten hielten die Hände hoch. Und so wurde der Gegner nach kurzer Gegenwehr überwältigt. Die Mole war im Besitz der deutschen Kompanie— und dem Feind damit die Möglichkeit der Flucht abgeschnitten. Heute Staatsakt für Gauleiter Növer Berlin, 21. Mai. Dor vom Jührer für den verstordenen Sawieller und Reichostailgaiier Cori Röver audserduele Stautsakt siudel um heutigen Freitag um 15 Uhr im Mosalksaal der Neuen Reichskanzlei stallt. Der Siasisakl wird vom Nach Au r Neuen Grchtenicher des Staatsaktes werden die Beendigung der Parteiführung, des Staates und der Wehrmacht itzen sowie die Spitzen des Gaues Weser=Ems, Gliederungsführer der Bewegung und der Stab des Gaues Berlin der NSDAP. sowie der Auslandsorganisation der RSDAP. dem toten Gauleiter das Geleit zum Lehrter Bahnhof geben. Von dort erfolgt in einem Sonderzug die Ueberführung in die Hauptstadt des Gaues Weser=Ems, Oldenburg. Ritterkreuz für tapferen Jagdflieger Berlin, 21. Mai. Der Jührer verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshalbers der Lustwasfe, Reichomarschall Göring, das Ritterkrenz des Eisernen Kreuzes an Leuinant Beißwenger, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader. Leutnant Hans Beißwenger, am 8. November 1916 zu Mittelfischbach, Kreis Caildorf, geboren, hat sich in 265 Feindflügen durch den rücksichtslosen Einsatz seiner Person in zahlreichen Luftkämpfen im Kampf gegen England, auf dem Balkan und an der Ostfront als einsatzfreudiger Jagdflieger bewährt und 47 feindliche Flugzeuge sowie einen Fesselballon abgeschossen. Italienische A=Boote vor der Ein Tauker und zwei Dampfer mit zusammen 29 000 BNT. versenkt. Rom, 21. Mai. Der italienische Wehrmachtbericht vom Donnerstag hat folgenden Wortlaut:. Lebhafte Tätigkeit von Aufklärungs= und Kampfflugzeugen det Achse in Nordafrika und über Malta. Eine Spitfire wurde im Luftkampf abgeschossen. Im östlichen Mittelmeer erzielten unsere Flugzeuge mehrere Bombentreffer auf einen Frachter mittlerer Tonnage, der schwer beschädigt wurde. Im Atlantik haben unsere in der Nähe der amerikanischen Küste operierende U=Boote neue Erfolge erzielt. Ein unter dem Befehl von Korvettenkapitän Enzo Grossi stehendes U=Boot versenkte einen unter voller Ladung fahrenden 12000=BRT.=Tanker sowie einen 10000=BRT.=Dampfer. Ein anderes U=Boot unter dem Befehl von Kapitänleutnant Marce Renedin in 7000-BRT. versenkte einen 7000=BRT.=Dampfer. Englische Befürchtungen um Kalkutta osch. Bern, 21. Mai. Die englischen Meldungen aus Neu=Delhi lassen eine zunehmende Besorgnis um Bengalen erkennen. Man befürchtel, Japan könnte versuchen, sich besonders in der Gegend von Kalkutta festzusetzen, wobei man mit der Möglichkeit mehrerer gleichzeitiger sapanischer Ablenkungsvorstöße an anderen Stellen der indischen Küste rechnet. Die britisch=indischen Streitkräfte wurden in einem Sonderkommando in Bengalen Generalleutnant Beres Fort Peirs unterstellt, der in den vergangenen zwei Wochen mit General Wavell die vorbereitenden Maßnahmen in dem ihm unterstellten Bezirk inspiziert hat. Der durch die Ereignisse in Ostasien mißtrauischer gewordenen englischen Oeffentlichkeit erklärt man jetzt, Wavell und Beres Fort Peirs würden alle Lehren aus dem Feldzug in Burma und Malaya berücksichtigen und dementsprechende Maßnahmen ergreifen. Als ein Beispiel für eine derartige Anpassung an die japanischen Methoden berichtet man, daß die britischen Truppen mit Gummisohlen=Schuhen ausgerüstet worden seien, um besser an den Gegner heranschleichen zu können. ach dem Beispiel der japanischen Stoßtrupps würden die englischen Truppen in Ostasien jetzt mit möglich wenig Gepäck ausgerüstet werden. Nach wie vor rechnet man in den englischen Meldungen stark auf die bald beginnende Monsunregenzeit, die den eg zwischen Burma und Bengalen in ein Schlammfeld verwandeln soll. Auf der anderen Seite befürchtet man aber, die Japaner könnten in dem weitverzweigten Delta von Kalkutta besondere bei Hochwasser mit Schiffen und Booten aller Art operieren. Aus diesem Grunde mußten die Fischer in dieser dicht bevölkerten Gegend ebenso wie in den anderen Küs und sonders den schafften. Diese M. völkerung um so drückender geworden, als die Versorgung mit Fisch damit mehr oder weniger ausfällt. „Eine geradezu faschistische Wirtschaft ist nötig“ Hoover verleidigt die diktatorischen Vollmachten Roosevells. Stockholm, 21. Mai. In einer von Reuter verbreiteten Rede über„die Beschränkung der Freiheit in Kriegszeiten“ erklärte der frühere USA.=Präsident Hoover vor dem Rat der nationalen Industriellenkonferenz, es sei erforderlich, daß Roosevelt diktatorische wirtschaftliche Vollmachten habe, damit die Vereinigten Staaten den Krieg gewinnen. Eine„geradezu faschistische" Wirtschaft sei nötig, um im totalen Krieg erfolgreich zu sein. Hoover fügte hinzu, man müsse sich darauf gefaßt machen, daß die wirtschaftliche der Krieg Freiheit, solange der Krieg dauert, immer geringer werde. Es ist immerhin ein bemerkenswertes Eingeständnis, wenn die gerade von nordamerikanischer Seite stets in besonders gehässiger Weise bekämpften„Wirtschaftsmethoden der totalitären Stagten jetzt als Allheilmittel für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten angepriesen werden, in die der Kriegshetzer Roosevelt die Vereinigten Staaten gestürzt hat. Dabei übersieht Hoover in seinem kapitalistischen Denken allerdings vollkommen, daß es mit den„Methoden" allein nicht getan ist, sondern daß es vielmehr die völlig neue Gesinnung ist, die auch das Wirtschaftsleben der jungen Völker revolutioniert hat. Während der Plutokrat Roosevelt seine raffiniert erschwindelten Vollmachten lediglich dazu benutzt, um sich persönlich und seiner Judenelique möglichst große Profite aus dem Blutgeld des von ihm angezettelten Krieges zu sichern, kennt die schaffende Heimat der Dreimächtestaaten kein anderes Ziel, als der kämpfenden Fron in immer wachsender Zahl die besten Waffen zu liefern und unter Anspannung aller Kräfte zur Erringung des Endsieges beizutragen. Japanische K.=o.=Offensive gegen Tschungking Mit vier starken Armeen gleichzeitig auf dem Vormarsch Dr. H. G. Berlin, 22. Mai. Der Sender T hat einen neuen Hilferuf um Unterstätzung an die Alliierlen gerichtet und in einem Sonderbericht erklärt, daß die =e.= OssenJapauer gegen Ching eine 8. lve eingeleitet hätten. Talsächlich floßen die „ feogen die sapanischen Truppen mit vier starken Armeen gegen Tschungking-China m gegen T vor, und zwar mit der Armee„Burma“, mit der Armee „Indochina“, mit der Armee in der Provinz Pscheklang und vierteus mil der Armee im Stromgebiet des Gelben Slusser, Zwar hal der furchtbare Monsamregen in Burma und große Telle der Burmasttaße unpassierbar gemacht. Trotzdem wagt man in London nicht vorauszusagen, in welchem Umsange diese Wetterlage den Alllierten In Burma und in der Provinz Bännau eine Enklaftung bringen werde. Jedenfalls sei nunmehr mit der seit langem vorbereileten sapanischen Offensive am Vangiseklang zu rechnen. der japanischen Truppen Inzwischen macht der Vorstoß d in der Tschungking=Provinz Tschekiang bedeutende Fortschritte. Der Fluß Tung wurde erreicht. Nordöstlich von Hangtschau wurde eine zweite Operation der Japaner in *— Bezüglich dies=dieser Provinz eingeleitet. Bezüglich dieser Operation erklärte Tschiangkaischek:„Wir müssen uns auf- schwerste Kämpfe vorbereiten; die Zukunft ist sehr ernnt. Wir brauchen dringend Hilfe, vor allem Bomber und Jäger, motorisierte Geschütze und Maschinengewehre.“ Dieser neue Hilferuf Tschiangkaischeks wurde auf der letzten Tagung des Pazifik=Kriegsrates in Washington behandelt, aber schließlich lediglich dem Generalstab zur„laufenden Berücksichtigung" zugeleitet. Infolge der Entwicklung, die auf eine vollständige Iso: lierung Tschiangkaischeks hinausläuft, sind die Tschungkingnoten in den letzten zehn Tagen um 15 Prozent gefallen. In Nanking wurde der Kurs der Tschungkingwährung zweimal herabgesetzt, was die Bevölkerung zu Masseneinkäufen bewog und Preissteigerungen bis zu 30 Prozent zur Folge hatte. Herford.„Ge Chese. Zwei er aus Herford und vor dem Amtsg stahls zu verantw in Bad Oeynhat Arbeit gut, wurd gnügungen nach, halb erschlossen indem sie ihrer zubehörteile und sich bald; sie werk Das Treiben de führten„auf eige ten sich den Erli gewaltsam bei de heraus. Schließli dem sie sich Zut: auch selbst ihren nender Höhe aus der Verdacht, daß geführt haben, b Sicherheit nicht einem Jahr mög Liesborn. S Daß Raubvögel sonst instinktmäß hier die Haltung hinter einigen S Schutz suchten, a beschäftigt war. blick, als der Spe die kleinen Böge griff mit der H# Fänger durch Sa den zusetzte, festz Der Reichsprograt Rudolf Horn ben in einem Klavier dien aus„Hans Marschner,„Eur konzert von 16.0 abend“ von 17.15 dem Volksleben Tanzstücke und bis 22.00 Uhr. 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Zwei erst 19 Jahre alte Burschen, Karl Eilbracht aus Herford und Stmeon Handera aus Rehme, hatten sich vor dem Amtsgericht Bielefeld wegen fortgesetzten Diebstahls zu verantworten. Sie waren beide in einer Autofirma in Bad Oeynhausen beschäftigt, verrichteten zunächst ihre Arbeit gut, wurden aber dann bunnnelig und gingen Vergnügungen nach, für die ihre Geldmittel nicht reichten. Deshalb erschlossen sie sich eine„zusätzliche Einnahmequelle", indem sie ihrer Firma Motorradreisen, Schläuche, Autozubehörteile und Kraftstoff entwendeten. Abnehmer sanden sich bald; sie werden sich später noch zu verantworten haben. Das Treiben der Burschen aber ging noch weiter. Sie führten„auf eigene Rechnung" Reparaturen aus und teilten sich den Erlös. Eines Abends brach einer von ihnen gewaltsam bei der Firma ein und holte zwei Autoreisen heraus. Schließlich besorgten sie sich einen Dietrich, mit dem sie sich Zutritt zum Kassenraum verschafften, um sich auch selbst ihren„Lohn“ in ihnen„angemessen“ erscheinender Höhe auszuzahlen. In der Beweisaufnahme blieb der Verdacht, daß die Burschen noch weitere Diebstähle ausgeführt haben, bestehen, doch konnte man ihnen das mit Sicherheit nicht nachweisen. Die Gefängnisstrafe von je einem Jahr möge ihnen eine eindringliche Warnung sein. Liesborn. Sperber mit der Hand gesangen. Daß Raubvögel in der Jagdleidenschaft auch einmal eine sonst instinktmäßig vermiedene Gefahr verkennen, bewies hier die Haltung eines Sperbers. Der Raubvogel jagte hinter einigen Singvögeln her, die in einem Gartenstrauch Schutz suchten, an dem ein französischer Kriegsgefangener beschäftigt war. Dem Franzosen gelang es in dem Augenblick, als der Sperber neben ihm in den Strauch einfiel, um die kleinen Vögel zu schlagen, den Räuber im raschen Zugriff mit der Hand zu sangen und ihn, obwohl er dem Fänger durch Schnabelhiebe und Krallen stark an den Händen zusetzte, festzuhälten und gefangen zu nehmen. Der Rundfunk am Freitag Reichsprogramm: Der einarmige kriegsverletzte Vianist Rudolf Horn beweist sein künstlerisches Leistungsvermögen in einem Klavierkonzert von 11.00 bis 11.30 Uhr.— Melodien aus„Hans Sachs“ von Lortzing,„Hans Heiling“ von Marschner,„Euryanthe“ von Weber u. a. im Nachmittagskonzert von 16.00 bis 17.00 Uhr.—„Musik zum Feierabend“ von 17.15 bis 18.30 Uhr.— Bunte Klanabilder aus dem Volksleben Hamburgs von 20.20 bis 21.00 Uhr.— Tanzstücke und Overettenweisen aus Hamburg von 21.00 bis 22.00 Uhr. Deutschlandsender: Mark Lotbar dirigiert eigene Werke in der„Schönen Musik zum späten Nachmittag“ von 17.3°) bis 18.30 Uhr. Anschließend erklingt Musik aus der Serenade und der„Venettanischen Suite“ von Wolf=Ferrari.— Das Stroß=Quartett mit dem Pianisten Friedrich Wührer stellt sich in der Sendung von 20.15 bis 21.00 Uhr vor.— Zum Geburtstag Richard Wagners von 21.00 bis 22.00 Uhr wenig bekannte Werke des Meisters. Neues aus den Ortsbauernschaften Vorbildlicher Einsatz einer lippischen kinderreichen Mutter. Die deutsche Frau legt täglich Beweise für ihren vorbildlichen Einsatz im Kriege ab. In einem Betrieb der Bekleidungsindustrie in Lippe arbeitet heute noch eine Frau im Alter von 62 Jahren, die täglich einen Weg von 9 Kilometer zur Arbeitsstätte zurücklegen muß. Sie ist seit zehn Jahren Witwe, Mutter von 11 Kindern, von denen fünf Söhne im Felde stehen, und Trägerin des Ehrenkreuzes der deutschen Mutter. Ihr jüngstes Kind ist noch in der Lehre und muß von ihr noch unterhalten werden. Jetzt Huflatlichblätter und Sänsesingerkraut sammeln! Während das Sammeln der Huflattichblüten bereits abgeschlossen ist— auch der Waldmeister muß größtenteils erfaßt sein— ist augenblicklich besonderes Augenmerk zu legen auf das Gänsefingerkraut, d. h. in denjenigen Kreisen unseres Gaues, in denen es in genügender Menge vorkommt. Weiter kommt die Sammlung der Huflattichblätter. Bei dieser Blattart ist darauf zu achten, daß sie ohne Stiele gesammelt wird. Auch müssen die Blätter eine Mindestgröße von etwa 7 Zentimeter haben, damit die Sammlung sich lohnt. Es muß erwartet werden, daß alle Schulen sich an dieser volks= und kriegswirtschaftlich sehr wichtigen Aufgabe beteiligen. Ploitsheide B. H. Ein rüstiger Alter. In seltener körperlicher Frische kann heute der Landwirt August Steinmeier in Pivitsheide V. H. seinen 83. Geburtstag feiern. Steinmeter verrichtet noch täglich seine seit Jahren gewohnte Gartenarbeit. Wir gratulieren recht herzlich und wünschen für den ferneren Lebensabend alles Gute! Boßheide. Vier Geschwister 320 Jahre alt. Der im nahen Haselbeck wohnende Invalide Fritz Höltke und seine drei Geschwister, ein Bruder uno zwei Schwestern, die in Cappel, Bösingfeld und in Bega wohnen, erfreuen sich bei bester Gesundheit eines hohen Alters. Alle vier Geschwister erreichen zusammen 320 Jahre, das ist ein Durchschnittsalter von 80 Jahren. Da kann man wohl von einem gesunden Geschlecht sprechen. Alverdissen. Bunter Abend von KdF. Um der Bevölkerung von Alverdissen und Umgebung wieder einmal ein paar frohe Stunden zu bereiten, findet am 28. Mai um 20.15 Uhr hier ein„Bunter Abend“ statt, den die RS.= Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ veranstaltet. Es wird ein gutes Programm von erstklassigen Kräften geboten, so daß jeder Besucher auf seine Kosten kommen wird. Der Beginn der Veranstaltung ist so, daß auch noch diejenigen Volksgenossen rechtzeitig kommen, die die Extertalbahn benützen müssen. Nach Schluß der Vorstellung läuft dann ein Sonderwagen. Gekalr für das teönigeblaue Trilcot FC. Kaiserslautern der große Außenseiter— Die Walter-Eif ohne Lampenfieber Die Gaufilmstelle zeigt: „Heimkehr.“ Freitag: Bega; Sonnabend: Humfeld: Pfingstsonntag: Schwelentrup; Pfingstmontag: Wendlinghausen. „Dorf im roten Sturm.“ Freitag: Heiligenkirchen: Sonnabend: Hörste; Pfingstsonntag: Augustdorf; Pfingstmontag: Pivitsbeide. „Kampfgeschwader Lützow.“ Greitag: Oesterholz: Sonnabend: Heimathof; Pfingstsonntag: Lipperreibe: Pfingitmontag: Kachtenhausen. „Der liebe Augustin.“ Freitag: Heidenoldendorf; Sonnabend: Horn. Vor drei Jahren nannte man die Els des Westmarkmeisters, den Betzenberger FC. Kaiserslautern, noch die „Betzenberger". Ein Jahr später hießen sie kurz die„Lauterer". Jetzt führen sie den Beinamen„Die Walter=Elf“. In diesem Namens=Wechsel ist die ganze Entwicklungsgeschichte der Mannschaft eingeschlossen, die am Pfingstsonntag Schalkes Gegner in der zweiten Vorrunde zur deutschen Fußballmeisterschaft abgeben wird. Die„Betzenberger“ wie man die Pfälzer nach dem roten Sandsteinselsen getauft hat, auf dem sie ihre stattliche Sportplatzanlage errichtet haben, galten nur in ihrer engeren Heimat etwas. Als „Lauterer" war ihr Ruf schon weitergedrungen. Man sprach da schon im ganzen Gau Südwest mit Respekt von ihnen. Die„Walter=Elf“ aber kennt ganz Fußball=Deutschland. Der„Fußball=Rastelli“ hat eine talentierte, spritzig und schwungvoll spielende Mannschaft in eine wirkliche Meisterschaft verwandelt. Sie hat sich in einem bewundernswerten Siegeszug die Bereichsmeisterschaft erkämpft und schuf die Sensation in der ersten Vorrunde, als sie den in schwersten Schlachten erprobten SV. Waldhof mit 7:1 in Grund und Boden spielte. Sieben zu eins, seitdem ist für viele die Elf des FC. Kaiserslautern der große Gebeimtiv. Sie hat Pfingtten einen schweren, einen unsagbar schweren Gang vor sich. Aber sie hat mehr als reine Außenseiter=Chancen. Kommt Fritz Walter auf Touren und springt der zündende Funke von ihm auf seine Kameraden über, so wird es bei den königsblauen Trikots Schweißtropsen regnen. Ihre Routine in entscheidenden Kämpfen bedeutet zweifellos ein Riesenplus. Aber die Lauterer lassen sich als gute Pfälzer nicht so le##### düpieren. Sie sind zäh wie Flickleder und bart wie Granit. Mau kriegt sie nicht so leicht klein. Sie vertragen etwas und schlagen schnell und wuchtig zurück. Wenn aber Schalke den Faktor Lampensieber in seine Kalkulation einbeziehen sollte, so würde sich das böse rächen. Kanonenfurcht ist den Kaiserslauterern ein unbekannter Begriff. Sie haben Drabtseil=Nerven und wissen um ihre eigene Kraft und Stärke sehr wohl Bescheid. Nur zwei Dreißigjährige stehen in ihren Reiben. Das sind der repräsentante Mittelläufer Schaub, ein hagerer Energiemensch, und der Verteidiger Flohr, der eine erfolgreiche Metamorphose von Stürmertalent zum Klasseverteidiger durchgemacht hat. Alles andere zählt zum„jungen Gemüse", Fritz Walter nicht ausgeschlossen. Das „Fritzche", das Kaiserlauterer Fußballwunder, zählt auch erst knapp 22 Jahre. Aber er gehört eigentlich schon mit zu den„Alten“ der Westmark=Meisterelf. Er kam schon als knapp Siebzehnjähriger in die„Erste" und ist ebenso schnell ihr geistiger Führer und Dirigent geworden wie er sich seinen Stammplatz in der Nationalelf sicherte. Fritz Walter spielt in seiner Elf Mittelstürmer, aber nur nominell. In Wirklichkeit spielt er die Rolle des„Mädchens für alles“. Er fischt die verlorengegangenen Bälle in der Deckung auf. er bringt das Leder in verwirrenden Dribblings nach vorne. Er pendelt einmal nach rechts, einmal nach links, er tritt Freistöße und Eckbälle und schietzt höchst persönlich auch die meisten Tore für seine Mannschaft. In der Nationalelf übt Fritz Walter die Funktionen aus, die ihm vom Reichstrainer Herberger übertragen wurden. In seiner Elf hält er alle Fäden in der Hand. Der torstrebige Basler und der Exmannheimer Adam tragen als aufbauende Halbstürmer die eigentliche Angriffslast, am rechten Flügel stürmt in alter Erische der wieselflinke Marker und auf der anderen Seite wirkt Fritz Walters jüngerer Bruder Ottmar, der drauf und dran ist, in die Fußstapfen seines schon so berühmt gewordenen Bruders zu treten. Jergens und Liebrich, zwei sehnige Burschen, haben sich als Außenläuser sein herausgemacht. der Arbeitsdienstmann Kohlmever hat sich zu einem forschen Verteidiger entwickelt und der Bierbrauer Baumann ist ein guter Torwart=Tropfen. Er ist lang wie ein Grenadier und gewandt wie eine Katze und greift energisch zu, wenn's brenzlig wird. „Betzenberger“.—„Lauterer"—„Walter=Elf“— niemand weiß, was jetzt kommt. Als Zwischenstation wäre der Titel„Schalke=Bezwinger" nicht schlecht. Unmöglich ist es nicht, daß die Pfälzer ihn als Andenken aus Gelsenkirchen mit in die fußballtolle Heimat nehmen. Heinz Ott. Verstärkte Adm ra-Elf nach der Türker In der Woche nach Pfingsten wird eine verstärkte Admira=Els eine Reise nach der Türkei antreten. Admira selbst in durch sieben Spieler vertreten, die üörigen Kräfte, durchweg Soldaten, wurden vom Reichstrainer Herberger ausgewählt. Admira stellt Neutzner(Tor), Schillina. Gerbart, Hanreiter, Klael, Mirtschitzka und Zebetmater, dazu kommen der Torhüter Devhle(Stuttgarter Kickers), die Stürmer Maleckt, Pöbler(beide Hannover 98), Gauchel (Koblenz=Neuendorf), Urban(SC. Schalke 04), Schalepki (Vorwärts Rasensport Gletwitz) und Arlt(Riesaer SB.). Die Reise beginnt am 26. Mai in Wien, so daß mit dem ersten Spiel bereits am Sonntag, 31. Mai. in Istanbul zu rechnen ist. Die acht großen Spiele am Pfingstsonntag. Das herausragende Festtagsereignis im deutschen Sport ist em Pfingstsonntag die zweite Vorrunde zur deutschen Fußballmeisterschaft. Nachdem schon neun Meister ausgeschieden sind, stehen noch 16 Mannschaften im Kampf um die„Viktoria". Der Spielplan lautet: FC. Schalke 04— 1. FC. Kaiserslautern Werder Bremen— Eimsbütteler TSV. Kickers Offenbach— BfL. 99 Köln A=Straßburg— 1. FC. Schweinfurth 05 SV. 05 Dessau— Blau=Weiß Berlin Planitzer SC.— Sp Ba. 02 Breslau Vienna Wien— Germania Königsbütte V/B. Königsberg— Orpo Litzmannstadt Jedes dieser 8 Spiele bedeutet einen Göbepunkt. Aber zweifellos steht der Kampf zwischen Schalke und dem 1. 3C. Kaiserslautern an der Spitze. Dieses Treffen könnte auch ein Endspiel sein. Hier, wie in allen anderen Spielen wird die Tagesform entscheidend sein. Es ist nicht ausgeschlossen, daß sich einige der sogenannten„Außenseiter" durchsetzen. Der deutsche Schwergewichtsmeister Adolf Heuser wird aller Voraussicht nach seinen Titel am 20. Juni in Berlin gegen Richard Vogt, den Bormeister im Halbschwergewicht, verteidigen. Gisela Mauermayer, unsere Olompiakandidatin und dreifache Weltrekordinhaberin, wird in den kommenden Sommermonaten als Uebungsleiterin in Krakau tätig kein. Italiens und Schwedens Amateurboxer trafen sich am Sonntag in Mailand in einem Länderkampf. Die Italiener gewannen diese Begegnung im Gesamtergebnis mit 11:5 Punkten sehr sicher. 42 Nachwuchsfußballer aus den Gebieten Westfalen, Ruhr=Niederrhein und Düsseldorf waren in der Jugendberberge Menden zu einem Spitzenkönner=Lehrgang zusammengerufen worden. Beim Abschlußturnier wurden Leistungen erzielt, die als vorbildlich bezeichnet werden. Briefkesten (Jeder Anfrage ist die jeweilige Bezugsqulttung beizufügen.) Nr. 10 Detmold. Die Mieterin hat selbstverständlich die Pflicht, beim Verlassen des Hauses den Schlüssel mitzunehmen, damit sie bei der Rückkehr auch wieder ins Haus kommen kann. Die Mieterin kann sich ja auch, wenn sie nur in den Garten geben will, die Tür zum Keller aufschließen. Die Kellertür kann natürlich, wenn der Schlüfsel innen stecken bleibt, damit er immer zur Hand ist, beliebig verschlossen werden. Nr. 190. Wir halten es für richtig, wenn Sie sich wegen Ihrer Fragen einmal an die Deutsche Arbeitsfront, Kreiswaltung Detmold, Horst=Wessel=Haus, wenden. Von dieser Stelle werden Sie die richtige Auskunft erhalten. Nr. D. 81. Es handelt sich hier um Wortabkürzungen nach einem bestimmten System, um bei Telegrammen Kosten zu sparen. Frau M. St. Wenn die Ehe kinderlos war, steht der Ehefrau die Hälfte des Nachlasses sowie der bewegliche Hausrat zu. Im vorliegenden Falle kann die Ebefrau alsd einen Betrag von 5000 RM. für sich beanspruchen, natürlich vorausgesetzt, daß die Auszahlung vor dem Tode des Ehemannes fällig war. Die bentige Ausgabe umfaßt 6 Seite. Verlagsleiter: Edaard Preißler Hauptschriftleiter: Aukust Prüßner (a Z Manster) I V.: Karl Kuhl Verlag: Lippische Staatsscitung. G. m. b. H., Detmold, Paulinenstraße 14.— 2. Z. ist Pl. 8 gültig. Volksfest in Detmold auf dem Kronenplatz Vom 24. Mai(Pfingsten) bis Sonntag, den 31. Mai 1942 Täglich geöffnet: Karussele— Schau- und Schleßhallen— Verkaufsstände aller Art Reichs-Drot- oder-Kuchenkarten sind mitzubringen. Arbeits- und Fahrgemeinschaft in der Wirtschaftsgr. Ambuiantes Gewerve AHEEE Unser Pfingsttestprosramm: Ein neuer großer Film HEIMATERDE = mit Viktoris von Ballaske. Viktor Staal, Käthe Hanck, Theoder Lees, Paul Dahlke, Karl Kuhlmann = Deutsehe Wechenschau! Kullurkilm Beginn: 15.10, 17.15, 19.30 Uhr. 2 Pfingsttage: 13.40, 15.10, 17.10, 19.30 Uhr. Für Jugendliche über 14 Jahre sugelassen! Von Freitag, den 22., bis einschl. Sonntag, = den 31. Mai, bleiben die Landestheater-Lichtspiele wegen der Wagner-Festwoche geschlossen. Simmmmmmmmmammmmmmmming Kurtheater-Lichtspiele Bad Salzullen, Porkstraße Unser Plingstprosrammt Hinel In den lustigen Militärfilm, der die Herzen höher schlagen läßt, der Jubel auslöst! Soldaten- Kameraden mit Hans Richter. Frans Nieklisch, Ralph Arthur Reberta, Herti Klrehner, G. Stark-Getettenbauer u. a. Freitas bie Montag täglich 16.30 und 20 Uhr. Jugendliche haben Zutritt! Kam mer-Lichtspiele Bad Salzullen Bie Pfngismontan einschl. täglich 16.30 und 20 Uhr, Pfingsten 14, 17 und 20 Uhr. Der Spitzenflim der Tobie Der grosse König mit Otte Gebühr, Kristina Söderbaum u. G. Fröhlich. „Hler ist ein packendes Sselengemälde des groben Königs gestaltet und darüber hinaus in der dramatischen Geschichte der Müllerstochter ein Stück deutschen Volksschicksals geschildert, das ergreifend zu uns spricht!“ Für Jugendliche zugelassen! Villekind-Lichtspiele Schötmar Freitag bis Montag 20 Uhr, Pfingsten 17 u. 20 Uhr. Heiterkeit ohne Ende in dem neuen reiz. Lustsplel Sonntagskinder mit Carola Höhn, Jch. Rlemann, Grete Weiser, Rudoll Platte, Thee Lingen, Ureule Deinert u. a. Ein lustiges Sptel von Glück und Liebe! Für Jagendliche über 14 Jahre ungelassen! Schauburg-Lchtspiele Blomber Sonnabend bis einschl. Montag. 19.45 Uhr. Sentag und Montag(Pfingsten), 14.30 und 17 Uhr. Das spannende Filmschauspiel: Alarmstufe V mit Hell Finkenzeller, Ernet ven Klipslein, Bruno Hübner, Ernst F. Fürbringer. Ch. Dalye. Ein spannender Kriminaiium— eine konfliktreiche Liebesgeschichte— ein überraschendes Abenteuer auf dem Münchener Oktoberfest. Wochenschau! Kultartilm. Jugendliche aicht zugelassen! Hania-Lichtlpiele, Lemgo Unser Festprogramm! Freitag mgsz.: Freitag 20 Uhr, Sonnabend 17 u. 20 Uhr. Beide Festtage 15, 17.30 und 20 Uhr. Wiederauffahrung Der Mustergatte mit Heinz Rühmann, Leni Marenbach, Hell Finkenseller, Hans Söhnker, Werner Füllerer u. a. Heinz Rühmann als Nustergatte, man könnte meinen. daß diese Rolle eigens für ihn erfunden wäre. So genau deckt eie sich init dem schauspielerischen Wesen dieses hervorragenden Komikers. Für Jugendliche nicht ungelassen! Palast-Theater Lemgo Ab Freitag ein neuer Großflim der Bavaria-Filmkunst. Anfang: Wochentags 20 Uhr, Sonnabend 17 u. 20 Uhr. Pfingstsonntag u. Pflngstmontag 15, 17.30 u. 20 Uhr. Gehelmakte W. B. mit Alexander Gelling. Eva Immermann, Günther Lüdere, Herbert Hübner und anderen Künstlern. Dieser Film, der den unsterblichen Erfinder des Unterseebootes, Wilhelm Bauer, zu seinem Helden mecht, läßlt das leuchtende Vermächtnis einer sieghaften Waffe und eines unbeirrbaren Glaubens lebendig werden. Jugendliche haben Zutritt! Impfung in der Stadt Bad Salzusten Die diessährigen Impfungen finden am Freitag dem 29. Mai 1942, in der Gastwirtschaft Grzenia, Mauerstraße 1a(Eingang Hochstraße), wie folgt statt: für Wiederimpflinge von 9.30 bis 11.00 Uhr vormittags für Erstimpflinge von 11.00 bis 13.00 Uhr vormittags Die Nachschau erfolgt am Freitag, dem 5. Juni 1942 für Wiederimpflinge von 9.30 bis 10.30 Uhr vormittags. für Erstimpflinge von 10.30 bis 12.00 Uhr vormittags. Die vorstehend aufgeführten Zeiten sind nur für diejenigen Impflinge maßgebend, denen keine besonderen Impfaufforderungen zugestellt worden sind. Sämtliche im Jahre 1941 bew. 1930 oder früher geborenen, aber noch nicht mit Erfolg geimpften Kinder sind zu den Impfterminen pünktlich vorzustellen. Bad Salzuflen, den 19. Mai 1942. Der Bürgermeister als Ortsvolizeibebörde Central-Lichtspiele, Lage Unser Festy Anfanges.: Freitag 20 Uhr: Sonnabend 17 und 20 Uhr; beide Feiertage 15, 17.30 und 20 Uhr. Plin der Natlen Der grobe Könlg mit Ote Gebühr. Kristina Söderbaum, Gustar Fröhlich. Hane Nleisen, Paul Wegener, Paal Henckels, Hllde Körber und anderen. Das wechselvolle Geschick des großen Feldherrn im Siebenjährigen Krieg, das tragische Schicksal des menschlich einsamen Königs und Kämpfere wird hier mit ergreifenden Zügen gezeichnet. Für Jugendliche zngelassen! Geld- bzw. Panzerschrank zu kaufen gesucht. Lippische Staatszeitung. NS.-Verlag GmbH., Detmold. Hautflechte Achtet auf Wasserrohrbrüche! Der ungewöhnlich hohe Wasserverbrauch in Detmold lätzt unentöeckte Rohrbrüche vermuten. Wir bitten alle Hausbesitzer, ihre Leitungen in einer Zeit, wo kein Wasser verbraucht wird, abzuborchen und, wenn sie ein Rauschen darin wahrnehmen, ihre Leitung durch einen Fachmann nachprüfen zu lassen. Wassergeldnachlässe für Rohrbrüche können wir nicht gewähren. Wir bitten ferner, mit Rücksicht auf die Anwohner der böher gelegenen Straßen nach Möglichkeit mit dem Wafferverbrauch zu sparen. Für die Meldung von Hauptrohrbrüchen zahlen wir angemessene Belohnung. Städtische Gas= und Wasserwerke Detmold. Schillgemeinde Blomberg Die diesjährigen Schulanfänger sind bis zum 1. Juni d. J. in der Zeit von 9 bis 12 Uhr im Rathaus. Zimmer Nr. 12, anzumelden. Schulpflichtig sind alle Kinder, die bis zum 31. Okt. 1942 das 6. Lebensjahr vollenden, soweit sie nicht durch amtsärztliches Zeugnis vom Unterricht zurückgestellt sind. Die Schulleitung. Gemeindeverwaltung Heidenoldendorf Die Lebensmittelkarten für die 37. Zuteilungsvertode werden am Sonnabend, dem 23. 5. 42, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr in der Gastwirtschaft Hesse ausgegeben. Der Bürgermeister. Um die Auszählung und Verteilung der Lebensmittelkarten für die 37. Zuteilungsveriode an die Kartenausgabestellen(Bürgermeister) zu ermöglichen, blei ben die Diensträume des Ernährungsamts Abt. B und des Wirtschaftsamts in Detmold, Lortzingstraße 3 und Wiesenstraße 22, am Freitag, dem 22. Mai 1942, für den Publikumverkehr geschlossen. Detmold. den 21. Mai 1942. Der Landcat. I. V. Dr. Petri. Berichtigung In der gestern erschienenen Anzeige„Oeffentliche Anmahnung“ muß es nicht heitzen: Postscheckkonto der Kreissparkasse, sondern: Postscheckkonto der Kreiskasse: Hannover Nr. 458 93. Detmold. den 22. Mai 1942. Die Kreiskasse. oft gullender Hautflechts leiden, versuchen Bie es doch einmal mit einem einfach anzuwendenden Mittel, das schon vielen geheifen hat. Näbere Auskunft u. Auschrtft der Apotheke. tel 6s-—— War maller. Bad Wolßer Niruch iei Dreste. Alleinstehende ditere Dame sucht gegen entsprechende Bezahlung 2 Zimmer zum Selbstmöblieren mit voller Verpflegung in gutem, modernem Hause(Zentralheizung u. mögl. fließend. Wasser). Angebote unter Nr. 2475 an die Lipp. Staatareitung. Für meinen Ringtausch biete ich in Detmold erstkl Ganzetage (5 Räume, Küche und Bad). Interessenten aus anderen Städten mit ähnl. Wohnung bitte ich um Angebot. Hell, Slegmar-Schönen 1, Schließfach 10. Grundstück 2000—4000 gm, zu kaufen gesucht. Angebote unter Nr. 2515 an die Lippische taatszeitung. Wo ist Burnus heute vordringlich? Die Nachfrage nach Burnus kann heute nicht immer voll befriedigt werden. Verwenden Sie es also nur dort, wo es Ihnen am meisten hilft: bei Leib- und Küchenwäsche, sowie bei empfindlichen Geweben. Gerade bei dieser Wäsche zeigt Burnus, was es kann: es löst den Schmutz schon U beim Einweichen auf und nimmt □ Ihnen die halbe Wascharbelt ab. E Ix-LEELE BURNUS· GMBH: DARMSTADT Vertriebsgesellschen der Röhm 8 Hoes Ombfl. * , G e s t e r n a b e n d u m 1 9 U h r v e r s c h i e d n a c h kurzer, schwerer Krankheit im Standortlazarett Detmold unser einziger, hoffnungsveller Sohn, mein lieber Bruder, mein innigstselicbter Bräutigam. Schwiegersohn, Schwaper und Nafle, der A-Rottenführer Willy Obermann im blühenden Alter von 30 Jahren. In tiefer Trauer: Wilhelm Obermann und Frau Marte, geb. Schierholz Annl Obermann! Margerete Jasper Hermann Jasper und Frau Rebert Siebmann, z. Z. im Osten. Lage, Holzhausen bei Sylbach, den 20. Mai 1942. Die Beerdigung findet am Sonnabend, dem 23. Mal, um 15 Uhr. vom Trauerhause(Werrestraße 8) aus statt.- Trauerteier vorher. Hart und schwer traf uns die unfaßlbare, schmerzliche Nachricht, daß unser lieber jüngster, hoffnungsvoller Sohn, unser herzensguter Bruder, Schwager, Onkel, Vetter und Neffe, mein über alles geliebter Freund, unser guter Arbeitskamerad, Parteigenosse und Sturmmann Im SA.-Sturm 31/55, der Gefreite Willi Steinhage Inhaber des E. K. II am 13. 4. 42 im blühenden Alter von 22 Jahren im fernen Rußland den Heldentod für Führer, Volk und Vaterland starb. Er folgte seiner lieben Schwester Hedwig nach zwei Jahren. Sein und unser sehnlichster Wunsch war ein trohes Wiedersehen in der Heimat. Wer ihn gekannt hat, weiß, was wir verloren haben.— Wenn einst die Friedensglocken läuten, kehrst du nicht zu uns zurück. In tiefem Schmerz und stiller Trauer: Heinrich Steinhage und Frau Auguste, geb. Bolwie! August Steinhage und Frau Mathilde, geb. Hasse Heinrich Steinhage. z. Z. im Felde, und Frau Elisabeth. geb. Altenbernd# Albert Steinhage und Frau Elisabeth, geb. Eubel Karl Steinhage, z. Z. im Felde, und Frau Lina, geb. Meier Kurt Bieling. z. Z. im Felde, als Schwager# Hilde Solle als seine Freundin] Betriebsführer und Gefolgschaft der Firme Brede& Schwarz, Blomberg. Siekholz, Castrop-Rauzel, Blomberg, den 14. Mai 1942. Die Geburt unseres ersten Kindes. eines sesunden Jungen, seigen wir in dankbarer Preude an. Eleonere Hilker, geb. Neubeck Willl Hllker, Oberleutnant Detmold, Goethestraße 12, z. Z. Göttingen, Privatklinik Neu-Bethlehem, 18. Mai 1942 Ihre Vermählung geben bekunnt Hoinrich Bentomann Lisa Bentemann geb. Humfeld Helden Bentort 22. Mai 1942. Am 2. Pänssttage von 10 bis 12 Uhr Schleßen auf dem Schützenplatz. Zu diesem Schießen hat jeder Kamerad zu erscheinen. 60 Wellgeng 13. ö. 1942 In Dankbarkeit und Freude geben wir die glückliche Geburt unseres Stammhaltere bekannt. Elisabeth-Charlotte Lange geb. Frenzel Werner Lange, Elektroingenieur Schulzendorf(Kreis Teltow), Finkenweg 8/10. Ihre Vermähluns geben bekannt Karl Fricke Martha Fricke geb. Begemann Retzen Vollhagen bei Schötmar bei Kirchheide 22. Mai 1942. Für in- und Ausland wachposten gesucht unter günstigsten Bedingungen. Schriftliche Bewerbung an den BleleBielefeld. lelder Heimschutz. Wachmünner für den beseizten französischen Raum sucht zu günstigen Bedingungen „Bewa“, Oenabrück, Schillerstraße 17. obung 1 mit Herrn Dr. Berthold Kellermann, z. Z. Unterarzt(Z), bei der Luftwaffe, beehren sich anzuzeigen Aug. Thoren und Frau Sophis, geb. Bente. Kein Empfang. Ihre Verlobung geben bekannt lise Thoren Dr. Berthold Hellermann Detmold, Wiesenstraße 12 Ratingen b. Düsseldorf, Wallstr. 23 (z. Z. Wehrmacht) " Im Mai 1942. Ihre Vermählung geben bekannt Hans Borck Milly Borck geb. Wagener Wittenburg z. 2. Schötmar 22. Mai 1942. Schötmar Für meine Im Vorort von Hannover Gsg n wird zu sofort oder spät. ges.: dogfahrer für 25-PS-Lanz-Bulldog, evtl. kann auch Führerschein hier erworben werden, Gespannführer 1 Wirtschafterin die einen größeren Landhaushalt selbstähdig führen kann. Angebote mit Zeugnisabschriften u. Angabe der Gehaltsansprüche an Gustar Penning, Hannover, Podbielskistraße 14. Ihre Vermählung geben bekannt: Obergefreiter Kurt Hary Lilli Hary geb. Herzog Dortmund-Dorstfeld Hiddesen z. Z. Detmold bei Detmold, Obere Straße 139 22. Mai 1942. Mehrere Arbeitskräfte für leichte Arbeiten in Wechselschicht, auch für helbe Tage: 1—2 Arbeitsburschen zum Anlernen als Facharbeiter stellt ein Lippische Celluloldwaren-Fabrik Knigge& Lindloff, Schötmar, Asper Straße 11. Ihre Vermählung geben bekannt Hart und schwer traf uns die unfallbare. schmerzliche Nachricht, daß unser lieber, unvergeßlicher Sohn, unser lebenstroher Bruder und Schwager, mein guter Onkel, unser langjähriger getreuer Gespannführer, der Gefreite Rudolf Brächtker Inhaber des E. K. II am 27. April im Alter von 22 Jahren für Führer, Volk und Vaterland gefallen ist.— Du warst von deiner frühsten Jugend den Eltern stets ein Hoffnungsstern, durch deine Freundlichkeit und Tugend hatten wir dich alle gern In tiefer, stiller Trauer: Friedrich Brächtker und Frau Sephie, geb. Reese/ Hermann Meier und Frau Martha, seb. Brächtker Gefreiter Gustav Brächtker, z. Z. im Felde, und Frau Lenchen, geb. Bevermeier Lina Meier als Nichte! Familie Karl Pohlmeler. Sommersell und Selbeck, im Mai 1942 Ganz unerwartet erhielten wir von seinem Kompanieführer die tieftraurige Nachricht, daß unser lieber, herzensguter jüngster Sohn, Bruder, Schwager und Nefle, der Soldat Wilhelm Führing am 24. 4. 42 bei den schweren Kämpfen im Oste: in soldatischer Pflichterfüllung im fast vollendeten 21. Lebensjahre den Heldentod für Führer, Volk und Vaterland gefunden hat.— Ruhe sanft in Frieden, still von uns beweint, bis der Himmelsfrieden ewig uns vereint. In tiefem Schmerz: Hermann Führing und Frau Christine, geb. Bökehof! Ogfr. Hermann Führing un., z. Z. im Felde, und Frau Else, geb. Schröder! Ogfr. Ernst Führing, z. Z. im Felde, nebst Braut Gerda Kürschner. Waddenhausen, Hardissen und Unna, im Mai 1942. Theodor Eynck Erna Eynck geb. Rettberg Pivitsheide V. L. 186, 22. Mai 1942. Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen Walter Schröder Unteroffizier Lenchen Schröder seb. Boberg Waddenhausen Lage z. Z. im Felde I. Lippe 22. Mai 1942 Zeitungstrager(In) für einen Teilbezirk Lemgos(Wil mersiek, Langengraben, Hasenbrede) zum 1. Juni gesucht. Meldungen In unserer Geschäftsstelle Lemgo, Mittelstraße. Lipp. Staatszeitung, NS.-Verl., G.m.b.H. Detmold, Paulinenstraße 14. Eine erfahrene Hausgehilfin für halbe Tage wird gesucht. Blomber: Frau Zimmermann, Pideritplatz 3. berg. Statt Karten Ihre Kriegstrauung geben bekannt Herbert Danzenbächer Wachtmeister in einem Art.-Regt. lrene Danzenbächer geb. Mense Deutsch-Evern Schlangen bei Lüneburg 22. Mai 1942 Hausgehlinn oder Pflichtjahrmädehen für Haus und Garten bei guter Verpflegung zum 15. Juni 1942 gesucht. Fritz Köhne, Blomberg, W Schmuckenberger Weg Ihre vollzosene Ferntrauung geben bekannt: Heinz Schilling Erna Schilling geb. Huneke Gellinghausen Oberförsterei Mai 1942. Horn 1 L. Für die vielen: Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anlaßlich unserer goldenen Hochzeit sagen wir hiermit allen unseren herzlichsten Dank. Alols Kewitz und Frau. Bad Salzuflen. Herforder Str. 62, Im Mai 1942. Ist die Lösung, wenn der angeniefele Offner an, der Erdaldose fehlt: Ein beliebiges dünne: etallstück, Messer oder dergleichen den Spalt stecken und drehen wie beim Dosenöffner! Schon ist die Erdaldose offen. Nach Gebrauch aber wieder gut schließen! Dann hilft lange das altbewälrte rdal Bis 29. Mai keine Sprechstunde Hermann Hosse prokt. Zahnarzt Detmold Verkäuferin für Eis sesucht. Heinrich Manke. Volksfest Kronenplatz, Detmold. Suche zum 1. od. 15. Juni tüchtige Verkäuterin Julius Breckhausen, Feinkost u. Weinhandlg., Lemge, Kramerstr. 2. Tel. 776. für Büroräume sucht August Bunte. Getreidegeschäft. Detmald, Orbker Straße 1. Empfehle für diese junges, settes kleine Würstchen. Angesehenes Uniernenmen des rhein.-westf. Industriegebietes sucht Erholung seiner Gefolgschaftsmitglieder in landschaftlich, schöner Gegend des Lipperlandes für die Sommermonate Mai bis einschl. September jeden Jahres auf feste Mietung 2—3 Betten in gutem Hause bei voller Verpflegung. Schriftl. Angebote unter Nr. 2511 an die Lippische Staatszeitung. Heute nacht um 1 Uhr starb nach langem, schwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater. Bruder und Onkel, der Invallde Wilhelm Siebrasse Im Alter von 81 Jahren.— Müh“ und Arbeit war dein Leben, bis der Herr dir Ruh' gegeben. In tiefer Trauer: Frau Henriefte Siebrasse nebet allen Angehörigen. Mackenbruch, den 20. Mai 1942. Die Beerdigung findet am Sonnabend, dem 23. Mai 1942, nachmittaus 4 Uhr, vom Gemeindehause Helpup aus statt. Näherinnen und Hillsarbeiterinnen, auch Frauen, ertl. halbe Tage, für sofort gesucht. Robert Schwabedissen, Schuhfabrik Sehötmar. Heute morgen 7.10 Uhr entschlief plötzlich und unerwartet nach kurzer, schwerer Krankheit mein lieber Mann, unser guter, treusorgender Vater, mein „eer, Ere“— lieber Sohn, Schwiegervater, Schwager und Onkel, der Grollvater. Bruder, Steuerinsp. Oskar Blänkner In stiller Trauer: Frau Marie Blänkner, geb. Zimmermann! Wilhelm Blänkner und Frau Eill, seb. Schmidt! Charlotte Blänkner# Ernst Gerhard Blänkner 1 Werner Blänkner# Wwe. Ida Blänkner und alle Anverwandten. Detmold(Bergstraße 23), Lemgo, Freyburg, den 21. Mai 1942. Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 26. Mal, apelle de hauses aus statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand zu nehmen. Wir trauern mit den Angehörigen um einen lieben, einsatzfreudigen Berufskameraden, dem wir stets ein ehrendes Andenken bewahren werden. Die Beamten und Angestellten des Finanzamtes Detmold. Heute morgen entschlief sankt nach kurzer, schwerer Krankheit unsere liebe einzige Tochter, Enkelin, Nichts un Anneliese Rottschäfer Im Alter von 20 Jahren. In tiefem Schmerz: Fritz Rettschäfer und Frau Minna, geb. Landermann, im Namen aller Angehörigen. Helpup, den 20. Mai 1942. ung findet am Jhr. vom Gemeindehause aus statt. Die Beerdigung findet am Pfingstsonntag, dem 24. 15.30 Uhr.„ Mai hartnäckige Hühneraugen 97c schmerzende Hornhautstellen verschwinden schneil. Nime Statt besonderer Anzeige Der gute Vater im Himmel nahm nach seiltem Willen am Dienstagabend um 21.10 Uhr meinen lieben, unvergeßlichen Gatten, unsern treusorgenden, herzensguten Vater, den Lehrer Karl Hausdorf nach langjährigem Leiden im vollendeten 60. Lebensjahr zu sich in eine bessere Heimat.— Mit Fried' und Freud' ich fahr dahin in Gottes Wille: getrost ist mir mein Herz und Sinn, sanft und stille, wie Gott mir verheißen hat; der Tod ist mein Schlaf geworden. In stillem Schmerz: Frau Wwe. Hulds Hausdorf, geb. Hartmann Als Kinder: Karl Hausdort dr., rike Hausderf, Günter Hausdorf, Gleels HausBad Meinberg#Lip d. W. denscheid pe, Bielefeld, Bochum, Herne, I 0anne-Eickel, Steele, 19. Mai 1942. gung mittage ½4 Uhr, vom Trauerhause(Steinheimer Straße 25) aus statt. Trauerteier ½/ Stunde vorher. Von Belleidsbesuchen bitte Abstand zu nehmen. Detmeld: Markt-Droserie Kar. Köhler, Lange Straße 47; Drogen— Photo Fritz Nagel, Paulinenstraße 29; FreiligrathDrogerie Ernst Petri, Bruchstraße 10. Zuverlässige, saubere Hausgehlinn für sofort oder später gesucht. Haus Teutonia, Bad Salzuflen, Roonstraße 19. #. Aes er S Heute morgen 6½ Uhr entschlief sanft nach langen beligent, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine liebe Frau, meiner Kinder treusorgende Mutter, meine liebe Schwiegertochter. Schwester, Schwägerin und Tante Hufeke Lina Korf geb. Kampmeler Im Alter von 35 Jahren. bei dieser altbewährten Nahrung wird such Dein Kind. Kinder Wald! Femilie In tiefer Trauer: Wilhelm Kert und Willl! Familie Rudell K. August Kampmeler! Famille Frau Frieda Kanpmeler Frau Marte Kert als Schwiegerrautter und alle Anverwandten. mapmeler Heinrich Falte LaDbruch und Almena, 20. Mai 1912. Die Beerdigung findet am Sonnabend, dem 23. Mai, nachmittags um 2 Uhr, vom Trauerhause aus statt. Statt Karten Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme durch Schrift, Wort und Händedruck, welche uns anläßlich des Heldentodes unseres geliebten Sohnes und Bruders Heinrich zuteil wurden, sprechen wir hiermit allen unsern tiefempfundenen Dank aus. Famille Hermann Strohdiek. Augustdorf, den 16. Mai 1942. Rotten im Kleiderschrank!! Ein Alarmsgnal, sofort Schutzmittef anzuwenden!— Weniger sichtbar, aber nicht minder nachteilig wirkt beim waschen der im Wasser enthaltene Kolk. Er vernichtet Seise und nimmt dem Waschpulver die Waschkraft. Zur Beseiltgung dieses Schädlings genügen einige Handvoll Henko Bleichsodo, die Sie vor Zugeben des Woschpulvers im Wasser verrühren! Kirchliche Nachrichten Detmold. Ev.=lutb. Gemeinde. Pfingstsonntag, 10 Uhr: Gottesdienst, Eichhorst: 11.15 Uhr: Kindergottesdienst. Pfingstmontag, 10 Uhr: Gottesd., P. Rüter. Detmold. Landeskrankenbaus. 1. Pfinasttag, 9 Uhr: P. Jürges. 2. Pfingsttag kein Gottesdienst. biddesen. Pfingstsonntag, 8 Uhr: Gottesdienst, Eichborst. Erangelische Gemeinschaft. 1. Pfinasttag. Lage: 8; Detmold: 10 und 15.30; Blomberg: 10.30. 2. Pfingsttag. Detmold: 10. Pred. Betbke. Lage. Reformierte Gemeinde. 1. Pfingsttag, 24. Mai, 10 Uhr: Gottesdienst, P. v. Szalatnav; 20 Uhr: Bibelstunde im Gerstkamp, P. v. Szalatnav. 2. Pfingsttag, 25. Mai, 10 Uhr: Gottesdienst, P. Müller. Lage. Ev.=lutb. Gemeinde. Pfingstsonntag, 10 Uhr: Gottesdienst. P. i. R. Dr. Haberkamp; 11.15 Uhr: Kindergottesdienst. Pfingstmontag, 10 Uhr: Gottesdienst, P. Eichborst. Bad Salzuflen. Lutber. Kirche. Pfingsten, 8 Uhr: Frühgottesdienst, S. Peters: 10 Uhr: Festgottesdienst, P. Tiet: 11.30 Uhr: Kindergottesdienst. Pfingstmontag, 10 Uhr: Gottesdienst, anschl. Abendmahlsfeier, V. Tietz. Freitag, 20 Uhr: Bibelstunde. Bad Salzuflen. Reformierte Gemeinde. 1. Pfingsttag, 8 Uhr: Frerichs: 10 Uhr: Metger; 11.15 Uhr: Kinder. 2. Pfingsttag, 10 Uhr: Frerichs. Ohrsen. 1. Pfingsttag, 24. Mai, 9 Uhr: Gottesdienst, P. Keller. Solbach, 1. Pfingsttag, 9.30 Uhr: Vollem; 2. Pfingsttag, 9.30 Uhr: Schwabedissen. Freie Stellen Hotel, mittleres, sucht Köchin zum 1. 6. 42. Angebote unter Nr. 2477 an die Lipvische Staatszeitung. Heute morgen 3 Uhr verschied plötzlich und unerwartet unser innigstgeliebtes Söhnchen und Brüderchen Karl-Heinz im zarten Alter von 11 Monaten. Dem Vater war es nicht vergönnt, seinen Sohn zu sehen.— Der Herr hat es gegeben, der Herr hat es genommen. In tiefer Trauer: Frits Hesse und Frau Frieda, geb. Bracht! Brüderehen Klaus. Heiligenkirchen, 20. Mai 1942. ligung 1942. vom Trauerhause aus statt. Solide ältere Hausgebilfin für Etagenhaushalt gesucht. Freundl. Angebote unter Nr. 2503 an die Lippische Staatszeitung. Mädchen für sofort gesucht, welches in allen Zweigen des Haushalts und auch nebenbei in der Landwirtschaft mithilft. Um Vorstellung bittet Bauer L. Buschmeier, Krubberg 22, Post Lüdenhausen. Wir suchen zum 1. Juni oder später eine zuverlässige, ehrliche Hausgebilfin. Geschwister Menze, Detmold, Bruchstraße 38. Haushälterin für alleinstehenden Geschäftsmann gesucht. Angebote mit Altersangabe unter Nr. 00493 an die Lippische Staatszeitung. Geschäftsst. Bad Salzuflen erbeten. Plötzlich und unerwartet verschied meine liebe Frau und Mutter, meine innigstgeliebte Tochter und *" wester, Schwä Schwiegertochter, Schwester. hwäserin und Tante Mathilde Menke geb. Schnatmeyer im Alter von fast 27 Jahren. In tiefer Trauer: Reinhold Menke und Söhnchen Herst# Famille Sehnatmeyer# Familie Menke und Angehörige. Herford, Bad Salzuflen, den 20. Mai 1942. Die Beerdigung fand am 21. Mai auf dem ErikaFriedhof in Herford statt. Stüne, freundliche, wegen Verheiratung meiner jetzigen gesucht. Kochen und Einkochen kann gründlich erlernt werden. Familienauschluß. Frau Paula Becker, Bäckerei—Konditorei, Detmold, Lange Straße 59, Ruf 2937. Aeltere weibliche Kraft für leichte Pflege und Hilfe im Haus aufs Land in Livve sofort für dauernd gesucht. Angebote an Dr. Ulrich, Berlin=Friedenau, Rbeinstr. 5. Laufjunge oder Mädchen für ganze oder halbe Tage gesucht. Blumenhaus Schmieder, Detmold, Bruchstraße 35. Kleine Anzeigen Tarif für die Klein-Anzeige: Die fettgedruckte Ueberschrift jedes Wort 30 M4, jedes weitere Wort 9 2/# Klein-Anzeigen werden nur bei vorheriser Zahlung aufgenommen Anzeigen mit Text gewerbemäßiger Art werden unter dieser Rubrik arundsätzlich nicht aufgenommen. Mehrere Jungen zum Kegelaufsetzen gesucht. Hotel zum Falken, Detmold. Zu verhaufen Bettstelle mit Matratze, 25 RM. 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Leichenfeld blieb oder anderen sch sind ja nicht alle mag an jene grai Eins aber ist kla nur der Kams im eisigsten Stur Gegner immer zum Kampfe, W wurde der Bolsche dort, wo eisige Wälder es ihm der deutschen Fre Aber auch ein ausgewichen oder Froul geworden? gräben wie im gleichen, die Oris Trümmerhausen, die Frout stand. in solch einem### len, weiß nur der Monate miterieb Güte und eise Ich habe schon es, die den größt den Sieg in die Tapferkeit unser Führe ich in jenen Stu daß ich die Tage richten auf ihne und ich darf für vielleicht noch bes die unendliche Gi ich weiß, wie un Wochen gelitten Karl Liebermann, Deimols## Letzte P. ich Stunde diesen 0 zurückgerufen hab 198 da unsere Männe und wieder zu: darauf brennen. n erleben mußten, steht, deutsche Arl und Bäuerinnen, muß, und daß zum Siege führer Ich weiß, aud glaubt mir, es fä heitsgründen zeit vornehmen müsse Bauer und die! nährung zu siche wirklich von den wurden. Drei un Aber auch sonst u nicht günstig. 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S war nur wenig das?“ „er ist nach stimmten Plan, Eleonore kon Lena mit dem und ließ sich vor Freitag, 22. Mai 1942 iefete Offner biges dünne: dergleichen drehen, wie ist die Erdalhaberwieder erachlerte Unternenmen ustriegebietes sucht r Gefolgschaftsmitftlich, schöner Gedes für die Soieinschl. September leste Mietung 2—3 use bei voller VerInsebote unter Nr. be Staatszeitung. Schutzmittel ansichtbar, aber beim Wäscheathellene Koil. nimmt dem ft. Zur Beseiltgenügen einige so, die Sie vor ers im Wasser tsonntag. 10 Uhr: hr: Kindergottesottesd., P. Rüter. fingsttag, 9 Uhr: ottesdienst. esdienst. Eichborst. ag. Lage: 8; Det10.30. 2. Pfingststtag, 24. Mai, 10 v: 20 Uhr: Bibelatnav. 2. Pfingstt. V. Müller. tag. 10 Uhr: Got: 1 1. 1 5 U h r: K i n 10 Uhr: Gottesten. 8 Uhr: Früh: F e s t a o t t e s d i e n s t, esdienst. Pfingstschl. AbendmahlsBibelstunde. de. 1. Pfingsttag, 11.15 Uhr: Kinder. Uhr: Gottesdienst, em; 2. Pfingsttag, wricht bematik(Klasse 6) Angebote unter Lipp. Staatsztg. rat— Röchen, i Kende. intschaft zweier ja. Jahre. Z. briften Nr. 2513 an die seitung. Detmold. Jesuche elsaat, zu pachten e unter Nr. 0387 e Staatszeitung. mao. ledenes ellter, evtl. mit aufenthalt von ca. idwirtschaff bei et. Gefl. Angebote Erich Graupner, ei Bielefeld. lauer, entflogen. rhält Belohnung. ilzuflen, Lietholzon 21.. eltern für EnkelWochen Kinderdetmold, Goetbefür 8 Wochen zu ngebote unter Nr. v. Staatszeitung. Lippische Staatszeitung 14. Der Reichsmarschall vor den Arbeilern (Fortsetzung von Seite 2) Leichenfeld blieb damals zurück. Da konnten dem einen oder anderen schon Gedanken aufkommen— denn es sind ja nicht alle Menschen gleich stark— und so mancher mag an jene grausigen Ereignisse von 1812 gedacht haben. Eins aber ist klar, schwer war dem deutschen Soldaten nur der Kampf gegen die Elemente, denn selbst im eisigsten Sturm fühlte sich der deutsche Soldat seinem Gegner immer noch turmhoch überlegen. Kam es zum Kampfe, Waffe gegen Waffe, Mann gegen Mann, wurde der Bolschewist geschlagen, wo immer er angriff. Nur dort, wo eisige Stürme, gefrorene Hindernisse und tiefe Wälder es ihm ermöglichten, konnte er in den Rücken der deutschen Front eindringen. Aber auch ein zweiles ist klar: wären wir erst einmal ausgewichen oder zurückgegangen, was wäre dann aus der Froul geworden? Es gab keine ausgehobenen Schützengräben wie im Weltkrieg, keine Unterstände, nichts dergleichen, die Ortschaften auf viele Kilometer zerschossene Trümmerhausen, sonst nichts. Es kam nur darauf an, daß die Froni stand. Und sie stand. Aber was es bedeutei, in solch einem Kampfe zäh und eisern eine Fronl zu hallen, weiß nur der, der die kampfreichen Tage, Wochen und Monale miteriebt hal. Güte und eiserne Härte vereinen sich im Führer Ich habe schon im Reichstage gesagt: zwei Dinge waren es, die den größten aller Siege der Weltgeschichte, nämlich den Sieg in dieser Winterschlacht, erreichen ließen: die Tapferkeit des deutschen Soldaten und unser Führer Ich bin unendlich glücklich darüber, daß ich in jenen Stunden oft beim Führer verweilen durfte, daß ich die Tage miterleben konnte, da nun all diese Nachrichten auf ihn einstürmten. Ihr kennt alle euren Führer, und ich darf für mich in Anspruch nehmen, daß ich ihn vielleicht noch besser kenne, als ihr alle, daß ich vor allem die unendliche Güte seines großen Herzens kenne und daß ich weiß, wie unsagbar und unendlich der Führer in diesen ochen gelitten hat. Nicht um seinelwillen, sondern um seiner lapseren Soldalen da draußen. Er hal mit ihnen gefühlt, er war ja selbst einst Soldal; er wußte sa, wie es dem einzelnen Musketier ging, was er dachle, was er fühlte. Er litt unsagbar. Er wußle, was er von ihm sordern mußle: beinahe Anmögliches, und doch mußle es möglich gemacht werden. Er durfte nicht nachgeben. Nur eins konnte hier heisen, Härle bis zum dußersten, und so erleblen wir das underbare, wie in einem und demselben Menschen unendliche Güte und eiserne Härte zusammenwohnen können. Aber diese Härte war doch nur letzten Endes wieder Liebe zu seinem Volk. In genau wußle der Führer, verlangte er setzt nicht von seinen Soldalen das Letzte und Aeußerste, dann wären alle die bisher erkämpften Siege vielleicht rutzlos gewesen. Auf und ab ging der Führer in seinem Bunker, eine unendliche Kraft strömte von ihm aus, und man fühlte, wie in diesem genialen Hirn alles durchdacht wurde, was überhaupt zu erwägen war, um der Front zu helfen. Um alle Einzelheiten, ja um das Letzte kümmerte sich der Führer, jeden Zugtransport dirigierte er selbst, jedes Bataillon wies er an, in welche Stellung es zu gehen hatte, um Durchbrüche abzuriegeln. Was von jenem kleinen Bunker des Führerhauptquartiers ausging, diese übermenschliche Kraft, strömte vor zur Front und hielt so den letzten Mann. Und als der Frühling aubrach, da halte der Russe nicht die deutsche Armee vernichlet. Sie stand, wo sie bei Beginn des Winiers gestanden halte. Die deutschen Divisionen stehen zur Stunde vor Moskau genau so, wie sie im Herbst vor Moskau gestanden haben. Der gewaltigste Sieg ist ersochten aus der Kraft und dem Genie eines Mannes und der unsagbaren Energie deutscher Männer. Mag die feindliche Lügenpropaganda fieden, was sie will, mag sie jetzt sprechen, die deutsche Elitewehrmacht wäre vernichtet— sie hal es in diesen Tagen zu fühlen bekommen, der erste Schlag, den die deutsche Wehrmacht wieder geführt hat, hal zu einem neuen gewaltigen Sieg geführt. Bereitstellung zum Gegenstoß. Noch eine Zigarettenlänge, dann greifen die Infanteristen den Gegner, der sich mit starken Kräften in einem Kampfabschnitt auf der Halbinsel Kertsch festgesetzt hat, an. PK.-Kriegsber. Mittelmann(PBZ.)(Sch.) in der Panzerherstellung. Auch er hat eine scheinbar unlösliche Aufgabe erfüllt und möglich gemacht. Und hinter ihm standet nun heute ihr Männer und Frauen, die ihr ebenfalls aus den Händen der Führung als besondere Ausstkreuz I. zeichnung das Kriegsverdienstkreuz I. Klasse erhalten habt. von tiefster innerer Bedadurch, daß ein kühner, Eine symbolische Handlung diesen Festakt ann, Detmois## Letzte Pflichterfüllung ist der Ehrenpunkt der Heimat ich Stunde diesen Wenn ich euch, meine lieben Volksgenossen, in dieser Winter in die Erinnerung schrecklichen zurückgerufen habe, jetzt, wo draußen die Sonne strahlt, da unsere Männer vorn sich wieder in der Wärme dehnen und wieder zu neuer Kampfeslust erwacht sind, und sie darauf brennen, nun das heimzuzahlen, was sie im Winter erleben mußten, so tue ich es deshalb, damit auch ihr versteht, deutsche Arbeiter und Arbeiterinnen, deutsche Bauern und Bäuerinnen, daß man manchmal hart sein mus. und daß in gewissen Fällen nur die Härte allein zum Siege führen kann. Ich weiß, auch von euch wird Schweres gesordert, und glaubt mir, es fällt uns sehr schwer, wenn wir aus Sicherheitsgründen zeitweise Einschränkungen in der Ernährung vornehmen müssen. Ich weiß, wie unendlich schwer der Bauer und die Bauersfrau es heute haben, um die Ernährung zu sichern. Besonders schwer deshalb, weil wir wirklich von den Elementen sehr stiefmütterlich behandelt wurden. Drei unendliche schwere Winter liegen hinter uns. Aber auch sonst war die Witterung der Aussaat und Ernte nicht günstig. Wie freute ich mich im vorigen Jahr, als zunächst die Saat so stand, daß man glauben konnte, es würde eine Rekordernte. Aber wieder schlugen die Regenschlossen bei der Ernte dazwischen und verminderten den Ertrag erheblich. Aber alle diese Dinge dürfen euch nicht entmutigen. Ich weiß, es ist zum Verzweifeln, wenn man im Herbst mit Fleiß gesät hat und nun im Frühjahr dann sieht, daß große Teile nicht aufgegangen sind. Aber das nützt nichts, es muß dann umgebrochen und neu gesät werden. Denn die Ernte muß sichergestellt sein. Alle diese Hindernisse dürfen euch nicht schrecken. Solltet ihr aber einmal verzweifeln, dann denkt zurück, was Millionen eurer Brüder, Männer und Söhne dort draußen im Osten erduldet und erlitten haben, dann werden euch diese Schwierigkeiten wie ein Nichts erscheinen. Ich weiß, und es wurde hier vorhin vom Parteigenossen Speer schon ausgeführt, daß die Rüstungsindustrie ihr Aeußerstes tut und getan hat und uns in diesem Frühjahr mehr und bessere Waffen geliefert hat, als wir hoffen und erwarten konnten. Aber nun darf niemand glauben, daß wir nun heute nach diesem Staatsakt etwa feiern können. Nein, es war dies nur ein Augenblick der Besinnung der Führung und Gefolgschaft; für die Führung, nach einem gewissen Abschnitt die Gefolgschaft zu ehren, und für die Gefolgschaft, nach dieser Feierstunde mit neuer innerer Kraft an die Arbeit zu gehen und Neues zu schaffen. Es gibt für sie nur einen Ehrenpunkl: die Forderung, die der Führer aufgestellt hat, das heißl die Ersüllung einer Programme. Mögen sie noch so hart gestellt in, noch su umfangreich und noch so groß: mögen sie mehr als täglich zehn Skunden Arbeit erfordern. Was der Führer verlangt, ist ebenso notwendig wie sein Besehl damals an die Musketiere, ein zerschossenes Nest zu halten, und wenn es mit zehnsacher Uebermacht ven den Bolschewiken umzingelt war. Jeder muß sehzt seine Pflicht kun, seine Tapferkeit und seinen Einsatz beweisen, wohin ihn der Befehl des Führers gestellt hal. Hart wie die Front muß auch die Heimat sein! Frouten. Sie sind vererfü zen die Truppe zusammenhäll, die Kompanie, die rie, die Staffel, die Mannschaft eines Schiffes, so ihr in eurem Betriebe eng zusammenstehen als schiedener Ark, aber sie müssen erfüllt werden von der gleichen Gesinnung, von der gleichen Treue und von dem gleichen Pflichtgefüähl. Und so, wie draußen die Truppe zusammenhäll, die Batterie.— sollt Kameraden der Froni der Heimal. Mit eurem Betriebsführer an der Spitze solltet ihr eine Einheit bilden, die in geschlossener Zusamemnarbeit das Letzte und Aeußerste aus dem Betriebe herausholt. Einen weiteren Vergleich möchte ich zwischen beiden Fronten ziehen. So wie es draußen an der militärischen Front Stoßtrupps gibt, Stoßtrupps besonders tüchtiger und tapferer Männer, die den Auftrag haben, besonders schwere Hindernisse zu beseitigen, Bunker zu stürmen, Minen zu räumen, Brückenköpfe zu erkämpfen, so gibt es auch Stoßtrupps in der deutschen Arbeiterschaft, und solche Stoßtruppführer seid nun ihr, die ihr vorhin hier gestanden habt. Auch ihr habt über das allgemeine Maß hinaus geleistet, geschuftet, gearbeitet, und Werke geschaffen. Und so wie der tapfere Stoßtrupp draußen ausgezeichnet wird, besonders ausgezeichnet wird mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse, so seid ihr jetzt als Stoßtrupp der deutschen Arbeit und Bauernschaft durch den Führer mit dieser hohen Auszeichnung der I. Klasse des Verdienstkreuzes geehrt worden. Aber weit darüber hinaus ist heute nun eine einmalige Ehrung vouzogen worden, indem einem Arbeiter vor allen anderen eine Auszeichnung zuteil wurde, die der Führer zum ersten Male verliehen hat. Und das mag euch wieder zeigen, wie grundsätzlich sich die Auffassungen und die Prinzipien seit der Systemzeit geändert haben. Aber, wie vorhin schon gesagt wurde, in diesem einen soll nun durch ihn und durch euch die gesamte deutsche Arbeiterschaft in den Betrieben und die Bauern auf dem Lande geehrt werden. Es ist eine Ehrung, die all den braven und treuen Volksgenossen zuteil wird, die heute schaffend und arbeitend in der Heimatfront stehen. So ist nun diese hohe Auszeichnung dem Werkmeister Hahne zuteil geworden für eine ganz besondere Leistung deutung verschönt diesen Festat mit dem Ritterkreuz ausgezeichneter Stoßtruppführer, ein junger unbekanter Soldat der Front, als Sonderbeauftragter des Führers euch den Dank der Wehrmacht hier überbracht hat. Die kämpfende Truppe dankt so der Front der Arbeiter und der Bauern. Wahrlich ein herrliches Zeichen unserer Volksgemeinschaft, wie es schöner nicht sein kann. Aber auch ihr müßt ein tiefes und echtes Dankgefühl für die Front haben, denn sie schützt euch weit, weitab von feindlichen Truppen, daß ihr in Ruhe arbeiten und leben könnt. Ilt, so entdie Kriegr die Aber so wichlig die Lieferung der 9 0 dend die Sicherung der Ernährung hrung ist, so kommt aber wiederum etwas hinzu für Waster ung für Heimalfroul, das sie genan so in sich tragen muß, wie draußen die Froui der kämpfenden Männer. Ich habe vorhin von der Härte gesprochen, die jeder deutsche Soldat, der in diesem Winter in Rußland kämpfte, bewiesen hal, und deshalb erwarte ich, daß auch in der Heimal jeder einzelne hürler und härter wird und sich sagl. dieser Krieg muß durchgestanden werden, gleichgültig wie lange es dauert. Am Ende stehl der Sieg, und das allein ist entscheidend. Diese Generation muß wieder gufmachen, was sie einst versäumte, und die Jugend hilft ihr schon dabei. Da, was wir jehl ertragen und aushallen, das ersparen wir unseren Kindern und denen, die nach uns kommen. Ich verlange von jedem einzelnen in der Heimatfront die gleiche Härle, wie sie draußen die kämpfende Frouk besitzt. Dazu gehört vor allem aber das Zusammenflehen und das Zusammenhalten untereinander; wie draußen die Froui durch das Blut zusammengeschweißt wird, so sollt ihr durch die Arbeil verbunden sein. In stolzer Verachtung wollen wir alle Feindpropaganda zurückweisen, denn es sind doch nichts anderes als In der Gemeinschaft alle Aufgaben meistern Der Jude lügt heute genau das gleiche vom Himmel herunter wie damals in seinen schmierigen Zeitungen in der Systemzeit. Nur Gott sei Dank nicht mehr in Deutschland, sondern vom Ausland her. Mit lächerlicher Einfalt versucht er das, was seinem Gehirn entsprungen ist, auf allen möglichen Wegen der Propaganda in das deutsche Volk hineinzutragen. Er irrt sich. Auch hier haben die Zeiten sich geändert. Aus diesem wüsten Durcheinander, das sich einstmals deutsches Volk nannte, in dem der Bruder dem Bruder den Schädel einschlug, ist nun, und das möge der Jude zur Kenntnis nehmen, eine Volksgemeinschaft entstanden, die wie ein granitener Block fest in sich ruht und alles zu ertragen vermag. Glaubt nicht immer alles, was erzählt wird, und weist stolz alle Lügen zurück. Befolgt die Kriegsgesetze! Sie wurden ja nicht von uns gegeben, meine lieben Volksgenossen und Volksgenossinnen, um euch zu drangsalieren, um euch zu ärgern oder euch das Leben zu erschweren, sie sind erlassen worden, weil sie notwendig sind, um das deutsche Volk zu erhalten und seinen Sieg zu sichern. Und darum ist ihre Befolgung auch notwendig. Es mag manchmal etwas nebensächlich erscheinen, das vermag der einzelne nicht so zu durchschauen. Die Führung aber hat die Pflicht, vorausschauend die Dinge zu erkennen und vorausschauend dafür zu sorgen, daß Schwierigkeiten, die den Bestand der Nation bedrohen könnten, vom deutschen Volk abgewendet werden. Weil die Führung sich anstrengt, alles für das Volk zu tun, deshalb muß auch das Volk brav und anständig Typ, man kennt sie an ihrer früheren Einstellung. Sie sind mit nichts zu frieden, es ist alles falsch, was gemacht wird. Sie selbst können natürlich nichts besser, aber weil es wenige sind, können sie leicht von uns ausgeschwitzt werden. Die Hauptsache ist: das große deutsche Volk muß nun in gegenLeitigem Vertrauen diese riesige Aufgabe, die Freiheit der n Nation endgültig zu erkämpfen, gemeinsam meistern. Es sind die Zeiten vorbei, da sich das deutsche Volk dumm machen ließ, wie einst in den Jahren 1917 und 1918 und dann schließlich an seiner Dummheit zugrunde gegangen ist. Wir sind uns vollends klar darüber, daß das deutsche Volk dazu bereit ist, die notwendige Härte dieses Krieges auf sich zu nehmen und diesen Krieg, gleichgülitg wie lange er immer dauern mag, eisern durchzustehen. Dafür hat der Führer seinem Volk neulich im Reichstag auch seinen Dank und seine Anerkennung ausgesprochen. Ewigen Dank schulden wir dem Führer Aber in dieser Stunde hal das deutsche Volk sowohl an der Frout als auch in der Heimat Grund, seinerseits dem Jührer für seine gewaltigen Leistungen zu dauken. Er ist der große und der erste Waffenschmied unserer Rüstung. Er ist der geniale und heroische Feldherr unserer Ariegsmacht, er ist vor allem der Garanl des deulschen Sieges. Ich habe euch vorhin einen Einblick gegeben in die gewaltigen Erschütterungen, denen der Führer ausgesetzt war. Ich habe euch gezeigt, wie stark er gewesen ist, das Schwerste zu tragen und doch alles zum Besten zu führen, wie er alles gemeistert hat, alle Hindernisse, woher sie auch kamen, wie er alle Schwäche ausgerottet hat, wo immer sie sich zeigte. Ein solcher Führer ist der Garant des Sieges, und diesen Führer hat das deutsche Volk und kein anderes, und deshalb allein schon können wir mit solcher Sicherheit auf das Ende dieses Kampfes als ein siegreiches hinblicken. Das Vertrauen der kämpfenden Froul zu ihrem obersien Ariegsherrn ist ein überwältigendes. Der letzte kleine Insanterift weiß, wenn der Führer heute befiehlt, daß angetreten wird, daß das so sein muß, und daß dann auch ie Entscheidung fällt. Er weiß, daß der Sieg dann sicher ist. Ewigen Dank schulden wir dem Jührer, dem unbekannten Soldalen des Weltkrieges, der durch seine eigene Kraft und sein eigenes Genie heute schon nicht nur zum mächtigen Führer der deutschen Nation. sondern auch schon zum Symbol fast aller europäischen Völker geworden ist. Der Allmächtige hat uns gesegnet, weil er uns diesen Führer gegeben halt. Aus der Treue des Führers zu seinem Volk erwächst uns die Verpflichtung zu fortgesetzter Bereitschafk, und das Entscheidende ist, daß diese Bereitschaft aus dem Herzen komml, denn souft wäre sie nichts wert. Nur so kann das große Werk gelingen. Und nun wollen wir abschließen und unser ganzes Ilehen zum Allmächtigen gelie dem Einen und dem einen Gedanken, er möge Schutz für unseren Führer geben und seinen Segen für des Führers Werk. den Sieg! VOeT J.HUFSCHIED 17)„Schön ist es hier oben“, sagte Haugk und nahm den Blick vom See fort, um ihn rundum durch alle Fenster schweifen zu lassen. Weit und mächtig legte sich das Land in flachen Wellen um das graue Wasser, auf Hügeln standen gewaltige Kirchen wie Festungen, im Süden ragte der zackige Kamm des Wettersteins über den Dunst der Tiefe, durch den, einem Schemen gleich, ein helles Segel glitt. Ein großer Vogel schoß schattenhaft darüber hin, dann fiel er zum Land ein und setzte sich unten in der Griechischen Allee auf die ausgestreckte Hand eines steinernen Knaben ohne Kopf. An der Westseite des großen, verwilderten Gartens lief die Landstraße entlang; sie kam von der nordischen See über Berlin und München her, ein weißes Band, das in vielen Windungen und Abzweigungen südwärts lief, den Bergen zu und über sie hinweg, durch Italien hindurch, bis sie tief unten wieder ins Meer fiel, ins blaue Meer, ins Meer der Mitte. „Schön ist es hier oben", wiederholte der Mann, und die Frau sagte, mit einer ihrer schönen, weiten Handbewegungen über den Raum hin, über das Turmzimmer und die ganze wunderbare Welt, deren Mittelpunkt sie war: „Ja. Es ist alles gut so, wie es gekommen ist. Hier gehöre ich hin. In anderer Umgebung wäre ich nicht gediehen— trotz allem.“ „Schöne, tafere Streiterin“, sagte Vertram melancholisch,„aber der Kampf ist noch nicht zu Ende.“ Sie sah ihn mit ihren schönen, flammenden Augen an. „Es sind doch alle tot— außer dir und mir.“ „Und Gawein.“ „Gawein? Schön. Vielleicht lebt er noch, irgendwo. Er war nur wenig älter als ich, glaube ich. Aber was macht das?“ „Er ist nach München gekommen mit irgendeinem bestimmten Plan, der sich auf Dominik bezieht.“ Eleonore konnte nicht sofort antworten; denn jetzt kam Lena mit dem Kaffee, blieb eine Weile am Tisch stehen und ließ sich von Bertram die Neuigkeiten aus„der Welt“ erzählen. Lena hatte immer eine große Sehnsucht nach„der Welt", aber obwohl sie ihr einsames Leben gern und oft beklagte, war keine Macht imstande, sie aus diesem einsamen Leben in„die Welt“ zu verpflanzen. „Ja, wenn das gnädige Fräulein damals geheiratet hätte“, pflegte sie zu sagen,„dann wäre ich mitgegangen nach Berlin, wo der Herr Baron Bruck damals bei der Regierung war. Aber der Herr Baron ist ja verunglückt, leider—“ Und über die Dinge, die mit diesem Verunglückten zusammenhingen, befanden sich nach Lenas Fortgang Bertram und Eleonore in einem leisen und unruhigen Gespräch. „Ich verstehe das nicht", sagte die Frau,„was will er? Er war doch Felix so ergeben. Er hat doch damals alles in die Wege geleitet.“ „Menschen ändern sich bisweilen“, sagte der Mann,„es ibt so viele Fallstricke für die Anständigkeit. Beispielsweise rauen—“ Er brach ab und schwieg. Die Frau gegenüber streifte ihn mit einem kurzen Blick. Ja, da konnte Bertram von Haugk wohl mitreden. „Du meinst, irgendeine Frau könnte ihn darauf aufmerksam gemacht haben, daß bei der Sache möglicherweise etwas zu holen wäre?“ „So ungefähr. Ein alternder Mann ist so wehrlos gegen eine junge Frau.“ Er sagte es ohne Sentimentalität und Bitterkeit. Eleonore nickte kurz, dann schwiegen sie eine Weile. Endlich fragte Haugk:„Wo blieb Gawein damals?“ „Zuerst nahm er eine andere Stelle an, irgendwo im Schlesischen. Aber er war Bayer, die Bayern lassen sich schlecht verpflanzen. Dann ging er nach Tirol, aber auch da wurde es nichts. Das Unglück mit Felix und das Unglück mit der Helene hatte ihn kopfscheu gemacht, wie es scheint, er hat an beiden so gehangen. Felix war tot, und die Helene zog sich wohl auch von ihm zurück, nach dem Kind, weißt du. Sie hatte wohl auch Furcht vor ihrem Mann.“ „Der saß doch meist im Zuchthaus.“ „Freilich. Vielleicht eben deswegen. Vielleicht fürchtete sie, der ab und zu heimkehrende Mann könnte einmal ein Kind vorfinden.“ „Ich verstehe nicht, warum sie sich nicht hat scheiden lassen.“ „Diese Leute lassen sich nicht so schnell scheiden. Sie sind auch ein bißchen unbeholfen.“ Nach einer kurzen Pause sagte Vertram:„Und so ist denn Gawein wohl langsam auf die schiefe Ebene gekommen" „Möglicherweise. Vor fünfzehn Jahren schrieb mir Helene einmal, er sei außer Landes gegangen, dann, kurz vor ihrem Tod, noch einmal, er sei wieder da, aber er sehe nicht gut aus, nicht im Gesicht und nicht im Anzug.„Wenn er nur nicht verkommt!“ schrieb sie. Es scheint, er ist tatsächlich verkommen.“ Sie fuhr sich über die Stirn.„Ja, was würdest du also vorschlagen?“ „Nichts. Ich wollte dich nur informieren. Vorläufig liegt Joseph im Krankenhaus und wird von Dominik behandelt—“. Er lächelte leicht.„Welch ein sonderbarer Zufall!“ „Ich glaub an keinen Zufall. Alles hat seine Gründe, wenn sie auch nicht immer sichtbar sind.“ „Vielleicht hast du recht.“ Vertram zögerte.„Uebrigens habe ich den Eindruck, daß Dominik nicht ganz harmlos ist", setzte er dann schnell hinzu und wandte den Blick von Eleonores Gesicht. Die Frau fuhr zusammen. Eben hatte sie dasselbe gedacht, eben hatte sie sich Dominiks sonderbarer Verstörtheit bei seinem letzten Besuch erinnert und seiner wunderlichen Fragen— ihr starkes, schönes Gesicht wurde blaß, die dichten, dunklen Brauen, die dem Antlitz fast etwas Wildes gaben und so seltsam mit dem weinen Haar kontrastierten, zuckten, die Flügel der kühnen gebogenen Nase bebten. „Man hätte das damals nicht tun sollen“, sagte sie halblaut vor sich hin.„Derlei rächt sich immer. Und immer am Schuldlosen, in diesem Fall an Nick.“ Ihr Lächeln war zärtlich und traurig. es verlieh ihr für einen Augenblick eine wunderbare und bezaubernde Weichheit. Bertram sah sie kurz an, dann schob er seine Kaffeetasse zurück und zundete sich eine Zigarette an. „Du erlaubst doch? Ja, immer am Schuldlosen, es ist wahr. Aber was kann ihm schließlich geschehen?“ Sie preßte die Lippen zusammen. Erst nach einer Weile sagte sie:„Er darf es nicht erfahren. Jene Zeit darf nicht wieder aufgerührt werden. Ich ertrüge es nicht.“ Sie beugte sich vor, von Westen her fiel die sinkende Sonne in das Turmzimmer und machte aus dem weißen Haar eine rötlich lodernde Flamme.„Warum habe ich denn alles auf mich genommen, das ganze Leben, obwohl ich ja eigentlich damals schon starb— warum habe ich denn alles auf mich Kunst und Wissenschaft „Das königliche Opfer“. Im Opernhaus Hannover wurde die Oper„Das königliche Opfer“ von Georg Vollerthun erfolgreich uraufgeführt. Das Textbuch von Oswald Schrenk behandelt die Vorgänge von Tilsit und erreicht mit der Begegnung zwischen der Königin Luise und Napoleon seinen Höhepunkt. Planist Max Nahrath gefallen. Bei den Kämpfen an der Ostfront ist der Pianist Max Nahrath gefallen, der unter den Nachwuchsspielern seines Faches sich bereits einen geachteten Namen erworben und sich besonders für neue Musik eingesetzt hatte. 15 000 Besucher sahen„Lüneburger Land“. Die Ausstellung„Lüneburger Land“, die im Schloß Schönhausen bei Berlin gezeigt wurde, schloß mit einem außerordentlich zufriedenstellenden Ergebnis. 15000 Besucher sahen die Werke der Maler aus dem Gau Ost-Hannover. Dreiviertel der ausgestellten Bilder wurden verkauft. enommen, wenn er, wenn die ganze Welt doch alles erährt, wenn die Vergangenheit doch nicht tot sein soll?“ „Ach, die Vergangenheit stirbt nie!“ sagte der Mann. Sie stand auf, groß ragte sie gegen den Abendhimmel, der hoch gespannt über das weite Land flammte, die kühnen, glänzenden Augen brannten in unvergänglicher Leidenschaft. „Nein, die Vergangenheit stirbt nie. Das ist ihr Fluch und ihr Segen. Aber wenn jemand von ihr nichts weiß, dann ist sie für ihn gar nicht erst lebendig geworden—“. sie streckte die Hand aus und wandte sie langsam hin und her.„Es ist ohnehin nicht leicht", flüsterte sie plötzlich,„oft scheint mir, als rinne Blut von meiner Hand— und ich bin doch noch nicht geistesgestört. Da siehst du, wie lebendig die Vergangenheit bleibt. Immer muß ich ihn lieben, und immer muß ich ihn daliegen sehen, und immer muß ich den Revolver in der Hand haben—.“ Die schönen, wilden Brauen zogen sich wie im Krampf zusammen, sie begann am ganzen Körper zu beben. Vertram stand auf und faßte sacht nach der ausgestreckten Hand.(Fortsetzung tolgt.) Lipper Land Es sieckt an! Die Pädagogen gaben sich große Mühe, es uns beizuals bringen, bamals, als wir noch klein waren.„Ich will wand) das haben“, sagten wir kurzweg. Die ganze Verwandtschaft bis herunter zum Onkel zweiten Grades sah uns mißbilligend an und hob erzieherisch die Zeigefinger.„Wie heißt das?“ fragten sie streng und wir, angesichts der gebieterisch hochhezogenen Augenbrauen, wir sagten brav und wacker:„Bitte, ich möchte das haben.“ Und dann bekamen wir es. Und wenn wir nicht„danke“ sagten, reckten sich wieder die pädagogischen Zeigefinger empor. So bekamen wir manchen Wink, wie nützlich es doch sei, höflich zu sein, und wir sollten es uns merken, hieß es. Ich weiß nicht— wenn ich mich so umsehe, kommt es mir vor, als wenn wir sie uns doch nicht gemerkt hätten, die goldenen Lebensregeln über den Segen der Höflichkeit. Und dabei läßt sich mit Höflichkeit so viel anfangen und erreichen, die meisten abnen anscheinend gar nicht, wie viel. Sie treten uns mit der größten Selbstverständlichkeit einen halben Absatz vom Schuh, sie bohren uns im Gedränge ihre gut ausgebildeten Ellenbogen in die Flanken, sie sind kurz angebunden zu uns und von ausgesuchter Unliebenswürdigkeit und sind geradezu empört, wen wir hierauf die Augenbrauen hochziehen. Sie sich entschuldigen? Lächerlich! Und sie halten uns einen Vortrag, dem zu entnehmen ist, daß sie uns für reichlich seltsame und längst überholte Mitmenschen halten. Nun ist es wahr, ein abgetretener Absatz wird nicht wieder ganz durch ein höfliches Wort der Entschuldigung. Aber wohltun würde es uns, der Verlust käme uns doch nicht ganz so schwer an. Es ist nämlich so, daß sich mit Höflichkeit leichter und angenehmer leben läßt als ohne. Unhöflichkeit verdrießt, und ein verdrossener Mensch ist — unhöflich „Unverschämtheit!“ denken wir hinter einem Menschen her, der es an Höflichkeit in auffälligem Maße fehlen ließ, und sind ärgerlich und verdrossen. Und weil wir so sind, deshalb sind wir unhöflich zu dem Fräulein an der Kinokasse, von dem wir einen Parkettsitz haben wollen, Parkett ist aber ausverkauft. Und jetzt ist das Fräulein verdrossen, weil wir so unhöflich sind, und weil sie verdrossen ist, ist sie womöglich unhöflich zu einem, der auch noch einen von den ausverkauften Parkettplätzen haben will, und da ist der verdrossen, und——— Es ist eine endlose Reihe. Unhöflichkeit frißt um sich, verheerend wie ein Wolf in den besten Jahren. Und es wäre doch so schön, wenn wir alle höflich wären, und so esund, und so billig. Und es ist auch gar nicht schwer. s, versuchen Sie es einma!! Ich meine: bitte, versuchen Sie es einmal. H. JT. gesu Los Stadturlauber heifen der Landwirtschaft Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz hat die Arbeitsämter angewiesen, auch in diesem Jahre nach Möglichkeit werkbeurlaubte Personen vorübergehend bei landwirtschaftlichen Arbeiten einzusetzen und entsprechende Verhandlungen mit den Betrieben aufzunehmen. In stärkerem Maße als bisher soll ferner dem Einsatz von Einzelpersonen, die sich freiwillig während ihres Urlaubs oder personen, antiger Freizeit für Landarbeit zur Verfügung stellen, be 6 ondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Meldungen olcher freiwilligen Helfer werden von den Arbeitsämtern entgegengenommen. Die Arbeitsplätze für sie werden besonders sorgfältig gewählt. Solche Plätze sollen auch den großstädtischen Arbeitsämtern laufend mitgeteilt werden. Die Reisekosten werden auf den Reichsstock für Arbeitseinsatz übernommen. Der Reichsarbeitsminister hat in diesem Zusammenhang zu der Frage Stellung genommen, ob solche zusätzliche Landarbeit mit den Urlauberbestimmungen der Tarifordnung vereinbart ist. Die in den meisten Tarifordnungen enthaltenen Bestimmungen über das Verbot zusätzlicher Erwerbsarbeit sieht lediglich vor, daß die Gefolgschaftsmitglieder keine dem Urlaubszweck widersprechende Erwerbsarbeit leisten dürfen Wenn ein in der Industrie, im Handel oder Handwerk tätiges Gefolgschaftsmitglied seinen Urlaub dazu benutzt, in der Landwirtschaft und ähnlichen Betrieben zu helfen, so dürfte diese Arbeit dem Urlaubszweck nicht entgegenstehen. Abgesehen von der Sicherstellung der Ernährung des deutschen Volkes bedeuten diese Arbeiten in frischer Luft gerade einen gesunden sgleich des. Ausgleich der sonstigen Erwerbsarbeit. Sieuererleichterung für Rentner. Es gibt Steuerpflichtige, die Renten aus der reichsgesetzlichen Sozialversicherung und im gleichen Veranlagungszeitraum Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit beziehen, die aus einem gegenwärtigen Dienstverhältnis stammen. Es kommt vor, daß solche Steuerpflichtige nur deshalb veranlagt werden, weil die Einkünfte, die nicht dem Steuerabzug unterliegen, mehr als 300 Reichsmark betragen. Für diese Fälle hat der Reichsfinanzminister jetzt bestimmt, daß von den Rentenbezügen außer den 200 Reichsmark Pauschbetrag für Werbungskosten ein besonderer steuerfreier Betrag von 600 Reichsmark abzuziehen ist. Der besondere steuerfreie Betrag darf jedoch weder die Einkünfte aus den Rentenbezügen noch die Arbeitseinkünfte übersteigen. Für die Frage, ob die Grenze von 300 Reichsmark überschritten wird, ist bei den Rentenbezügen von den Einnahmen nach Abzug der Werbungskosten und des besonderen steuerfreien Betrages von 600 Reichsmark auszugehen. Diese Regelung gilt erstmalig bei der Einkommensteuerveranlagung für 1941. Schon durchgeführte Veranlagungen werden von Amts wegen geändert. An unsere Leser! Anzeigen für die Pfingstausgabe bitten wir bis spätestens heute, Freitag, 17.30 Uhr, aufzugeben. Unsere Glückwunschocke Mimmmmmmmmmmmmmmmmm 75 Jahre alt wurde der Volksgenosse Menze, issenknick; ferner vollendete Frau Witwe Krähe, geb. etermann, Remmighausen, ihr 70. Lebensjahr. apferkeit vor lelemann(Augustdorf) mit dem Eisernen Durch ein lippisches Kamerun, Heimatkundliches zwischen Lage und dem Hellweg Diesmnal galt meine Wochenendwanderung einem Fleckchen Heimaterde, das erdgeschichtlich recht interessant ist und mir bis dahin„unerforschtes Gebiet“ geblieben war. rretal Mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet dem Feinde wurde der Feldwebel Wegen Taz Wilhelm Si Kreuz erster Klasse ausgezeichnet; ferner erhielten das Eiserne Kreuz zweiter Klasse der Unteroffizier Willi Leß meier(Nienhagen), die Obergefreiten ienhagen), die Obergefreiten Heinrich Berges August Unverzagt(Pottenhausen), Willi inn(Hagen), die Gefreiten Walter Eikerrinkma mann(Wülfentrup), August Sprick(Horn), Paul Bödeker(Bad Salzuflen) und der Unterscharführer der Waffen= Heini Plöger. Unsere herzlichsten Glückwünsche! Aus dem Werretale bei Lage war ich emporgestiegen zu den Ehrentruper Kiesgruben, diesen bekannten und heute so wertvollen Zeugen alter eiszeitlicher Heimatgestaltung, hatte zurückgeblickt auf das in der hellen Nachmittagssonne daliegende Städtchen am Strande der nun o inen Werre und war in Neu=Ehrentrup heraufgewanri bis zur Straße Lage—Stadenhausen—Breitenheide. Die alte Stadenhauser Ziegeleianlage rechts am Wege erzählt wieder von einem Stückchen Erdgeschichte der Heimat. Zu einer Zeit, da die Werretalkiefe noch längst nicht so wie heute abgelagert waren, wurden die schwarzen Tone abgesetzt, die man zu Ziegelsteinen verarbeitete, und die der Erdschicht angehören, die man Jura nennt. Von der Straße aus ging's nun feldeinwärts, der Stadenhauser Höhe zu. Sandsteinbrocken bedecken den Ackerboden. Da es sich nur um Keupersandstein handeln konnte, wußte ich auch den Keupermergel nicht weit und suchte nach ihm. Und richtig, auf der westlichen Fortsetzung der Stadenhauser Höhe war eine ausgedehnte Mergelkuhle. Graugrüne und rötliche Steinmergel traten in steilen Wänden zu Tage. Der Grund war mit Gestrüpp und blühenden Salweiden bewachsen und mit viel Wasser gefüllt. Fünf Wildenten tummelten sich auf diesem und suchten schreiend vor mir das Weite. er hier oben zu Tage tretende Keuper ist eine noch ältere Erdschicht, als der Jura. Mein nächstes Ziel war nun Kamerun, eine Häuserreihe, die mir schon in meiner Kindheit häufig aufgefallen ist, da sie dalag wie„nach der Schnur“ gebaut und ausgerichtet. Daß diese Siedlung einst Kamerun genannt wurde, verdankt sie wohl der Kolonialbegeisterung ihres Erbauers Lütchebrune aus Lage. Schön liegt sie da, ein Waldstück hinter sich und eine riesige Feldflur vor sich, die bis zum Hellwege am Fuße der Hörster Egge reicht. Den Abschluß des Gesichtsfeldes bildet der Teutoburger Wald. Ich war erstaunt, von einer„Kamerunerin“ zu hören, daß die gar nicht weit liegende, breite, bäuerliche Siedlung der Brinkkrug an der Straße Lage—Wissentrup—Oerlinghausen sei, den ich wohl kannte, aber hier noch nicht vermutete. So hatte ich also meinen„dunklen Erdteil“ schon ganz durchstreift und konnte mich wieder „bekannten Gefilden“ zuwenden. Vom fernen Kamerun ging's heim zum Elternhause, dem heimeligsten und„ältesten“ Stück Heimat jenseits der Hörster Egge, die mir so verheißungsvoll in die Ebene herniederschaut. Im Zickzack durchwandere ich diese, freue mich ihres Reichtums an Feldern, des Lerchengesangs darüber, der wohlgehaltenen Gärten und Kleinsiedlungen aus älterer und neuer Zeit und der schmucken Bauerngehöfte in der Nähe des Hellweges, zum Beispiel„des Stöpplers“ mit seiner bunten Giebelform und des„Latzmeiers", der dem Lipperlande schon so manchen guten Bauern und treuen Beamten schenkte, und der alten Bauerrichterstätte Hülsiggensen, vor deren 1827 errichtetem Wohnhause der manchem alten Lipper so bekannte Spruch steht: Glaube, da Liebe; wo Liebe, da Friede; wo Frie Freude; wo Freude, da Gott; wo Gott, keine Not.“ Die Egge mit ihren großen Steinbrüchen schenkte mir einmal wieder den schon so oft genossenen Blick ins weite Heimatland, und dann tauchte ich unter im schönen Hörster ale und dem Elternhause, wo das Mütterlein schon auf Friede, da mich wartete. Neues aus der Landeshauptstadt ergriffen vor dieser Anzeige, die so Großes sagt, Es gibt so viele Bauernhöfe, wo mehr als fünf Kinder sind, so viele, wo mehr als fünf kleine Kinder so 9 sind, die von der Mutter bei all der vielen Arbeit nur nebenbei versorgt werden können. Immer steht da die Bäuerin vor der Frage: entweder die Kinder, oder die Arbeit. Und nun gibt es junge Menschen, die gerade da eingesetzt werden wollen, wo viele Kinder sind. Es ist wie eine Frühlingsbotschaft für alle, die es angeht. Wem wurde ein Vorderrad ge Von der Diebesgut. Das Vorderrad ist gut erhalten und hat Eigentum iebesgut. Das.... vollständige, gute Bereifung. Eigentumsansprüche können bei der genannten Dienststelle geltend gemacht werden. Schlägerei mit schweren Folgen. Am Abend des Mittwoch kam es in der Landeshauptstadt nach längerer Zeit wieder einmal zu einer Schlägerei. Die Folge dabei war, daß eine der beteiligten Personen erletzungen ins Landeskrankenin mußte. wegen der erlittenen haus eingeliefert werden muß * einoerafere enr#####. Die Ermittlungen über die Ursachen der Schlägerei und die strafrechtliche Verfolgung der Beteiligten sind eingeleitet. Seidenbau ist heute wehrwirtschaftlich wichtig. Zur Förderung des Rohstoffes ist heute jede Anpflanzung der Maulbeersträucher zu nutzen. Es ergeht daher an alle der Aufruf, Züchtet Seidenraupen. Bestellungen auf kostenlose Brutlieferung und Auskunft erteilt die Kreisfachgruppe Seidenbauer Detmold. Vor der Eröffnung des Freibades. Die Herrichtungsarbeiten im Freibad der Landeshauptstadt stehen nunwir erfahren, vor dem Abschluß. mehr, wie wir erfahren, vor dem Abschluß. Mit der Eröffnung der Badeanstalt ist in Kürze zu rechnen. Wahrscheinlich kann das erste Freibad zum Pfingstsonntag genommen werden. Kleine Sünden der Bevölkerung. Wie oft ist schon darauf hingewiesen worden, es zu unterlassen, und doch muß man immer wieder sehen, daß Blumen in den Anlagen gepflückt werden, sondern auch nicht nur Am Schandpranger Herr Bramsig gilt im Freundeskreise als Kavalier nach alter Weise. Er ist ein Meister guter Form, galant, scharmant— kurz: ganz enorm Man sicht ihn gern, er ist beliebt,: weil er sich so entzückend gibt. Die andre Seite der Medaille: Zu Haus ist Bramsig nur Kanaille! Mit seiner Gattin knurrt er nur, von Höflichkeit nicht eine Spur! Zum Handkuß ist er stets bereit bei fremder„holder Weiblichkeit“. zu Haus jedoch„entspannt“, er sich, ist ein Tyrann ganz fürchterlich. Wir fragen uns: Muß das denn sein? Wer fein ist, ist zu Haus auch fein! Herr Bramsig ist— so meinen wir— nichts als ein Talmi-Kavalier; denn Höflichkeit ist Herzensadel. ist Haltung ohne Schein und Tadel. Ein Bramsig aber zum Exempel trägt nur der Roheit wüsten Stempel. Drum hört, ihr Herrn, und laßt euch sagen: Seid Kavalier in allen Lagen! Kamge Eltern, achtet auf eure Kinder! Vor einiger Zeit n der Anlagen, obwohl das e r S t e l l e #ren wird auf den Wegen der un. surch Schilder an deutlich sichtbarer Stelle als verboten bezeichnet ist. Man merkt es allen diesen Sündern an ihrem Gebaren an, daß sie sich ihres verbotenen Tuns bewußt sind. Nicht überall kann das Auge des Gesetzes wachen. Die Bevölkerung muß da schon mit einspringen. Das wird auch in vielen Fällen getan. Aber da erlebt man manchmal bewußtes Unverständnis, ja, nicht selten Frechheiten, weil den Zivilpersonen leider die Mittel der gesetzlichen Organe sehlen. Was für die Allgemeinheit zur Freude und Erzolung bestimmt ist, muß von jedem geschont werden! "— pflückt, Wer Blumen in den Anlagen abpflückt, ist ein Dieb. An gestohlenem Gut kann man keine Freude haben, auch der Beschenkte nicht, wenn er von ihrer Herkunft wei Neuigkeiten aus der Stadt Lage Eröffnung der Badeanstalt im Juni? In der letzten Sitzung mit den Ratsherren betonte Stadtbaumeister Graf, daß die Anlagen der städtischen Badeanstalt unter den Witterungseinflüssen der Wintermonate stark gelitten haben. Eine gründliche Ueberholung sei aus diesem Grunde notwendig; allerdings ist hiermit erst nach Beendigung des Krieges zu rechnen. Zu der Frage der Eröffnung der diesjährigen Saison tauchen insofern besondere Schwierigkeiten auf, als die Stelle eines Bademeisters immer noch unbesetzt ist. Man glaubt jedoch eine Lösung gefunden zu haben, da die Beaussichtigung an den Vormittagsstunden von Frl. Grete Weber und an den Nachmittagsstunden von einem„Gefolgschaftsmitglied der Stadtverwaltung durchgeführt werden soll. Bei dieser Lösung muß jedoch eine beschränkte Badezeit mit in Kauf genommen werden. Blumendieb auf dem Friedhos. Von einem Grabe auf dem Ehrentruper Friedhof wurde ein erst wenige Stunden vorher hingebrachter Blumenstrauß gestohlen. Den Dieb wird im Falle seiner Ermittlung eine empffen. findliche Strafe tref Das Lehrwarteabzeichen des RSRL. erhalten. Wie Gausportwart Eugen Eichhoff, Gau Westfalen=Lippe, im Gauverordnungsblatt mitteilt, wurde das Lehrwarteabzeichen des NSRL. an Grete Weber, Willi Schneidermann, Willi Brink und Edugrd Roß von der Turn= und Sportgemeinschaft verliehen. Unschöne Verkehrokästen. Die Verkehrskästen der Verkehrslinien in den verschiedenen Stadtteilen machen augenblicklich einen außerordentlich schlechten Eindruck. Die ungültigen Fahrpläne hängen meist zerrissen in den Kästen. Vielleicht kann man im Interesse des Stadtbildes bald Abhilfe schaffen. Anschluß an das Kanalnetz. In der Straße„Im Bruch“ wird jetzt der Anfang eines kleinen Kanals erstellt. Wenn der Kanal auch zunächst lediglich der Auf„nahme von Abwässern aus einer Schlachterei dient, so läßt er sich in der Zukunft doch verlängern, und damit ist dann auch die Möglichkeit gegeben, die wenigen Häuser an der Straße„Im Bruch“ anzuschließen und auch sonst die Straße besser zu entwässern. Allerlei aus Bad Salzuslen Auf frischer Tat gefaßt. Der im Jahre 1904 in Bad Salzuflen geborene Wilhelm I. war auf der Gepäckabfertigung in Bielefeld beschäftigt, wo er mit mehreren seiner Arbeitskameraden einen„netten Verein" bildete, der die zu befördernden Güter mit Obst, Spirituosen und anderen Leckereien immer derart durcheinanderschüttelte, daß dabei, wie zufällig, etwas herausfiel. Die Sachen wurden durchweg sogleich verzehrt, zum Te Teil aber auch mit verzeh nach Hause genommen. Dieser merkwürdige„Warenschwund“ führte wiederholt zu Beraubungsmeldungen, bis dann die Angeklagten auf frischer Tat gefaßt werden konnten. Das Amtsgericht Bielefeld verurteilte I. als Haupttäter zu sieben Monaten und zwei Wochen Gefängnis, während die anderen fünf Angeklagten mit geringeren Gefängnisstrafen davonkamen.(84) Immer wieder Blumendiebstähle. Die Sommerblumenbepfanzung der Anlagen an der Steege, am Salzhof und am Bahnhof mit Granien, Fuchsten und Petunien ist noch nicht ganz abgeschlossen. Bedauerlicherweise mußte festgestellt werden, daß bereits, vor allen Dingen an der Steege, Teile gestohlen worden sind. Auch die war durch diese Diebstähle stark sind etwa 150 Tulpen entwendet. Hoffentlich gelingt es, die Täter zu ermittel. Die Anlagen sind Gemeingut und für alle zur Freude mit Blumen geschmückt. Es ergeht daher auch an die Bevölkerung die Bitte, an der Ermittlung der Täter mitzuhelfen. Zweckdienliche Mitteilungen, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden, sind an die Kriminalpolizei zu richten, damit es bald gelingt, die Uebeltäter der gerechten Strafe zuzuführen. Ein zweiter Einsteigediebstahl. In der gleichen Nacht, in der, wie wir gestern berichteten, aus einem zu ebener Erde gelegenen Zimmer eine Handtasche gestohlen wurde, wurde auch in der Waldstraße ein ähnlicher Diebstahl ausgeführt. Auch dort stieg der Täter durch ein offenes. Fenster und ließ eine Geldbörse mit Inhalt mitgehen. Sachdienliche Mitteilungen, die zur Ermittlung des Täters führen können, erbittet die Kriminalabteilung. Neuigkeiten aus Schötmar Vom Reichslustschutzbund. Hier fanden Besprechunge Gemeindegrupp Mond-Autgang 11.15 dn Mond-Untergang 1.26 44ge mit Amtsträgern und Amtsträgerinnen der Gemeindegruppe Schötmar statt. In großen Zügen wurden die Aufgaben gestreift, die in der heutigen Zeit von den Amtsträgern und Amtsträgerinnen und insbesondere von den Einsatzkräften zu lösen sind. Im Vordergrund steht da die regelmäßige Ueberprüfung der Luftschutzbereitschaft in den einzelnen Luftschutzgemeinschaften. Die Luftschutzwarte sind dafür verantwortlich, daß ihre Gemeinschaften zu jeder Zeit in Ordnung sind, und zwar in persönlicher und sachlicher Beziehung. Eine Ueberprüfung der Luftschutzgemeinschaften wird demnächst erfolgen. Schulkind angefahren. Auf der Oerlinghauser Straße uldkind## wurbe ein Schuldkind von einem Radfahrer angefahren. Der junge Mann bekümmerte sich in keiner Weise um die Verkehrsdisziplin; er fuhr drauf los, als wenn ihm die Straße allein gehörte. Dabei fuhr er ein Schulmädchen so hart an, daß es auf die Straße stürzte und mehrere Hautabschürfungen davontrug. Der junge Mann kümmerte sich sicht um d nicht um das Mädchen, sondern fuhr in schnellem Tempo weiter. Es ist schade, daß er nicht erkannt worden ist; denn er hätte einen gehörigen Denkzettel verdient. Schülerkonzert. Fräulein Else Kordes veranstaltete im Saale des Hotels Korf ein gut besuchtes Schülerkonzert. Ein sorgfältig aufgestelltes Programm brachte im ersten=Teil vorwiegend Frühlingsmusik, im zweiten klassische Werke. Vom Kinderlied bis zur Sonate ist ein weiter Weg, und es war reizvoll, die Entwicklungsstufen der Schüler beobachten zu können! An allen Darbietungen erkannte man die gewissenhafte Arbeit der Lehrerin. Aber auch die Schüler hatten fleißig geübt und zeigten zum Teil sehr gute musikalische Anlagen. Frau Beine erfreute die Zuhörer mit zwei Frühlingslied ern und dem Wiegenlie konnte darüber berichtet werden, daß die Wallanlagen gesäubert sind und das Wallgeflügel sich beim Brutgeschäft befindet. Die Schwanenfamilie zieht es allerdings vor, für dieses Jahr auf Nachkommenschaft zu verzichten. Der Grund mag darin liegen, daß eine Schwanenmutter den Unbilden des Winters zum Opfer gefallen ist. Das lebhafte Kleingefkügel hatte sich aber fleißig ans Brutgeschäft gemacht. Außerordentlich gearnt wurden verschiedene Gelege festgestellt. Leider ist lege durch halbwüchsige Jungen zerstört worden sind. Das ist sehr bedauerlich und ein Zeichen mangelnder Aussicht und Erziehung. Arbeiten am Begakanal. Die Arbeit schreiten jetzt —-sen voraussichtlich Ende der nächrustig fort und werden voraussichtlich Ende der näch en Woche beendet sein. Dann kann der Aufstau des egawassers wieder erfolgen, und es wird dann die artie am Lindenwall wieder das alte schöne Bild ieten. Der große Teich am Lindenwall wird dann auch wieder mit Waller gefüllt sein. Das ist jetzt nicht möglich, weil durch den tiefen Stand des Begawassets das Teichwasser durch den Erdboden in das Begabett drückt Bei den Kanalarbeiten im Begabett konnte die interessante Feststellung gemacht werden, daß die Fundamente des Mittelpfeilers der Brücke sich um fast zehn Meter nach Osten hinziehen. Wenn also die jetzige schmale Brücke in früheren Jahrhunderten nicht bedeutend breiter gewesen ist, so hat diese früher etwa zehn Meter mehr nach Osten über die Bega geführt. Oerlinghausen Erwerb des SA.=Wehrabzeichens. Die SA.=Stürme 12/55 und 16/55 Oerling= hausen teilen mit, daß auch in diesem Jahre jedem Partei= und Volksgenossen Gelegenheit gegeben ist, in Wehrabzeichengemeinschaften das vom Führer als Kennzeichen des wehrtüchtigen deutschen Mannes gestiftete SA.=Wehrabzeichen zu erringen Auf diese Möglichkeit werden alle Partei= und Volksgenossen (Mindestalter 17 Jahre) hingewiesen. Meldungen für Oerlinhausen: SA.=Scharführer Erwin Pott, Rathaus, Zimmer 2; Ase—.**.—: SA.=Rottenführer Adolf Fuhrmann, Nr. 25; Helpup: SA.=Truppführer missen Asemissen dietrich Froh hausen: SA.=Sturmführer Karl Mellies Müssen Dietrich Frohrmann, Helpup Nr. 73; Billing= Von der Arbeil der DRk.=Orisgemeinschaft. Im Stadthotel fand eine Mitgliederversammlung der Ortsgemeinschaft Oerlinghausen des Deutschen Roten Kreuzes statt. Oberstfeldführerin Fräulein von Bieden: weg aus Münster sprach über die Aufgaben und den Ein satz des DRK. im Kriege. Sie ermahnte alle Volksgenossen an die Pflicht zum Einsatz für das DRK. und zur Opfer bereitschaft für unsere Soldaten im Felde nach dem Befehl des Führers, der das Hilfswerk für das Deutsche Rose Kreuz ins Leben gerufen hat. In längeren Ausführungen erklärte sie die großen und gewaltigen Aufgaben, die dem DRK. durch die Versorgung der Soldaten gestellt sind, und bat dringend alle Mitglieder, sich besonders in den nächsten entscheidungsreichen Monaten voll und ganz einzusetzen, damit das DRK. die Erwartungen erfüllen kann, die vom Führer und der Wehrmacht gestellt sind. Der Mitgliederbestand der Ortsgemeinschaft Oerling hausen hat in den letzten Monaten einen Zuwachs von 212 durch neue Aufnahmen erhalten. Die Gesamtmitgliederist damit auf 551 gestiegen. Nicht einbegriffen in Zahlen sind die Mitglieder der männlichen und weil iese zahlen sind die Mitglieder der männlichen und weib deren Reihen Anzahl im Außendienst ist lichen Bereitschaft, aus deren Reihen bereits eine ganze Die stellvertretende Ortsgemeinschaftsleiterin F Rusteberg berichtete über den Einsatz der Mitglie ran eder in der Nähstube des DRK. und gab an Hand von eingehendem Zahlenmaterial Auskunft über die umfangreichen Arbeiten, die in den letzten Jahren geleistet wurden Es wurde noch darauf hingewiesen, daß am 30. Mai zugunsten des DRK. ein Konzert der Chöre des Gesangvereins Eintracht Oerlinghausen und des Männerchors Sangeslust Gelsenkirchen stattfindet. Im Interesse des DRK. wird die Bevölkerung gebeten, sich zahlreich zu beteiligen, zumal ein besonders gutes Programm geboten wird. Barntrup Christian Höltke ist tot. Im hohen Alter von 81 Jahren und nach einem Lehen reich an Arbeit. Mühen und Sorgen verschied einer der ältesten, allerseits bekannten Mitbewohner unserer Stadt, der Landwirt und Fuhrmann Christian Höltke. Bis kurz vor seinem Lebensende hat Höltke fleißig geschafft. Er führte noch seine beiden Pferde, als ihn sein Augenlicht schon bald verlassen hatte. Als echter alter Barntruper, der durch seinen Humor besonders beliebt war, ist ihm ein Gedenken übere—“ Druck und Verlag: S.=Be Staatszta. NS. d. H., Detmold. 6 u. Schriftl.: Detmo nenstr. 14, Fernr.: 2845. Postscheckk. 8 Bankkonten: Deut Landesbank. Städ Die„Lipp. Staa ersch. wöchentl. 7 bestellungen d. Bei bis zum 25. lid. Ne 139 6 32000 Rom, 22. Ma Wehrmacht gibt Am 20. d. M. der Höhe der bre der Insel Fern „Barbario“, bese Grosst, eine Kurs nach Süde gleitenden Zerstö hundert Meter ein Schlachts Tonnen) ab. De troffen und ist i Infolge der dieses amerikani vettenkapitän Ei sördert. Die Tat des bemerkenswerter, durch eine große gesichert wurde. trotzdem auf wen Schlachtschiff her rechnung seine: Wirkung taten. Schlachtschif den Krieg eintre Von den drei ist die„Westvire senkt worden. D und aut geschützt Der Verlust bed sche Flotte eine Hiobsbotschaft gerade mit grof erfundenen„Tag dorben. Ueber die Pe Bootkommandan Jahre 1908 in wassern er seine nahm am Abessi gangenen Jahr! Abschuß eines durch das von ih Das deutsche Bundesgenossen gerade am dritt rungen wurde. Die„Maryla marine bestand ginia“,„Colora! Schiffen handelt die beiden erster reits im Jahre Wasserverdräng. Tonnen, bei der bei der„Colora! sich zusammen 12,7=cm=Geschütze Flak und elf 4se zwei Flugzeu zeuge an Bord. rund 21 Knoter 1 407 Mann. Oer zU Dr. H. O. B Erfolg wird der Roosevelt für die Erinnerung an erste Atlantiküber vannah“ proklam um einen Schw Stunden unter 2 der Reise mit de Die Versenku Bruttoregisterton amerikas durch! Deutschlands zu mit solchen The wieder einmal al zu, denn die S und dem Seeget enken übers Grab hinaus sicher. Im Gesa Amerikanische Gr Berlin, 25. rund 10000 B9 einen Hafen der seeboot gestellt um nem Bordgeschüt auf das Unterse und den Damp nahm. Auf den tere Unter neten das Feuer der schon an ii Nach einem Dauer begann langsam abzusin! plosionen auf d entwicklung in hielten keinerlei Das versenkt an Bord, die war.