9 zen gegen Vorn die Kunden1 Anfangsbuch100 Gramm je Raabret samt Abt. B uner. — Tte lag. rF r. als Hilde und underen.= rfllm. Sonntag. r-Lichtspiele chlossen. 2 Iimmmmmmee TIl a nur bis =Film' Liebe stav GründBalban. Uhr. ugelassen! Salzulle u. 20 Uhr: Jahres, der * ium, Gustao egener, Paul enicke u. a. lich einsamen ergreisenden assen! spiele raße 1d 20 Uhr hr: Leo Slezak Friedel Czeva in Ihr Hers! lm lassen! Schötma 0 Uhr: Liebe Naria Krahn. meter, Claire aften nehmen nt folgen wir ssen. elassen! Lemgo tag 20 Uhr r: ilm grund Ruth Everler gelassen! halten, zu kaufen alzuflen, Aborn= tener, schlanke Fizu kaufen gesucht. Nr. 2456 an die eitung. zu klein, zu kaujebote unter Nr. Staatszeitung. Korbkinderwagen, icht. Angeb. unter Lipv. Staatszia gut erhalten, zu ngebote unter Nr. Staatszta. oder gebraucht, zu es, Schlangen 39. oron mit Wapven. eg. Detmold, BüJanker, Gerichts nplatz. Abzugeben raße 22. odenes halt Nähe Broken Meierhaus, Biezu leiben gesucht. eise als Entgelt. ruckerei Humboldt Blomberg. Druck und Verlag: Lippische Staatsztg. NS.=Verlag G.m. b. H., Detmold. Geschäftsst. u. Schriftl.: Detmold, Paulinenstr. 14, Fernr.: Sammeln. 2845. Postscheckk. 8592 Hann. Bankkonten: Deutsche Bank. Landesbank. Städt. Spark. Die„Lipv. Staatszeitung“ ersch. wöchentl. 7mal. Abbestellungen d. Zeitung nur lid. Monats. bis zum 25. Fuscher Kufen Amtliches Organ des Saues Amtliche Nationaler Landerregierung Westfalen Nord der A69AR listische Zeitung örden Anzeigenpreise: Die 22=mmZeile 13 Ro., Textanz., 77 mm breit. 75 Res. Z. Z. in Preisliste 8 gültig. Bezugspreis: Monatl. bei Zustellung d. Boten einschl. Bestellgeld 2 2. d. Zust. durch Post 2,42 M einschl. 63 J.# Postgeb. Die Behind. d. Lieserung rechts. kein. Anspruch auf Rückzahl. d. Bezugsor. Nr 136 Mittwoch, 20. Mai 1942 14.4176.) Jahrgang Karikatur: Nyaryf Dehnen-Dienst. Meerenge von Kertsch in voller Breite erreicht Die letzten Brückenköpte der Bolschewisten gestürmr— Drei sowjetische Armeen vernichter— Rund 150000 Gefangene gemacht und unübersehbares Kriegsmaterial erbeuter— Hervorragender Anteil der deutschen Luftwaffe an dem gewaltigen Sieg Aus dem Führerhauptquartier, 19. Mai. Das Oberkommande der Wehrmacht gibt bekannt: Auf der Krim haben deutsche und rumänische Truppen unter dem Oberbefehl des Generalobersten von Mansteln in der Verfolgung des geschlagenen Feindes die Meerenge von Kertsch in ganzer Breite erreicht. Die letzten stark befestigten Brückenköpfe beiderseits der Stadt Kertsch wurden Im Laufe des heutigen Taues nach erbittertem Widerstand gestürmt. Die damit abgeschlossene Angriffs- und Verfolgungsschlacht hat zur Vernichtung von drei sewjetlschen Arneen mit siebzehn Schützendlvisionen, drei Schützenbrigaden, swei Kavalleriedivisionen und vier Panzerbrigaden geführt. Neben hohen blutigen Verlusten lIeß der Gegner 149 256 Gelangene. 1 133 Geschütze, 372 Granatwerfer, 258 Panzerkampfwagen, 3814 Kraftfahrzeuge, mehrere tausend Pferde sowie unübersehbare Mengen an leichten Waffen und Gerät in unserer Hand. Nur Trümmer des Feindes konnten die Küsten jenseits der Meerenge erreichen. An diesem gewaltigen Erfolg haben starke Luftwaffenverbände unter Führung der Generalobersten Löür und Freiherr von Riehthofen herverragenden Antell, In unermüdlichem Einsatz haben ele den Kampf der Erdtruppen unterstütst, dem ülehenden Feind Abbruch geian und die feindliche Luftwaffe bekämpft, In Luftkämpfen verlor der Gegner 323 Fluszeuge. In den Gewässern der Halbinsel wurden sechzehn Schiffe mit zusammen 13 600 BRT., ein Minensuchboot und 21 kleine Küstenfahrzeuge versenkt. Zehn weltere Schiffe mittlerer Größe wurden durch Bombentreffer beschädigt. Der über die Enge von Kertsch übersetzende Gegner erlitt hierdurch weitere schwere Verinste. Timoschenkos Offensive zerschlagen Gewaltige Verluste der Sowjets auch bei Charkow— Deutsche Gegenangriffe erfolgreich nach Osten vorzustoßen, dann könne Timoschenko wählen, ob er das Oelgebiet aufgeben oder sich der Gefahr aussetzen wolle, sich von den übrigen sowjetischen Truppen zu trennen und damit vernichtet zu werden. Ein anderer portugiesischer Milt“ Dr. H. G. Berlin, 20. Mai. Wie der OKW.-Bericht meldet, ist es im Raum nerdostwärts von Charkow zu einer schweren Panzerschlacht gekommen, wobel die Soweis lusgesamt 447 Panzer vertoren. hierzu liegt das Urteil eines türkischer Geuerals ver, des Deuchtung verbient. sei die Stärke der sowjellschen Armern in jeder Stärke der hiasicht schwöcher als zu Bezinn e—.. die deutsche Offensive bei Aertsch rasch, hart und für die Sowsets tödlich verlief, blieb die Aktion Timoschenkes bei Charkow ohne Ergebnis, ebwohl gewaltige Mengen an Menschen und Maierial, vor allem Panzer, eingesetzt wurden. Die sowselischen Truppen hatten große Verluste. Der fürkische General stellt dann fest, die neuen deutschen Kampfabwehrgeschütze seien für die Sowsels vernichtend gewesen. Schließlich kommt dieser Sachverständige zu dem Ergebuis, EPEPERAAEEAP DADINuA EN van die sorserrussischen Armern weder waserien n#ch lisch mit den Truppen zu Beginn des Krieges verglichen werden könnlen. Auch das habe die Aktion Timoschenkos Eie portugiesische Zeitung erklärt, in Rostow werde der Haupteinbruch einsetzen, um die sowjetischen Südheere zu zermalmen. Wenn dieses Manöver erfolgreich sei, könne es insofern entscheidend sein, als dann die motorisierten und Panzerkräfte im Rücken der weichenden Truppen den Rückzug in eine vollkommene Niederlage verwandeln können. Wenn es den Deutschen gelänge, in diesem Kampfraum Das Eichenlaub mit Schwertern für Leutnant Graf Leulnanl Dickfeld mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz anggegeichpe!. Berlin, 19 Mai. Der Jührer hal dem Leutnani Hermann Graf, Slaffelkapitän in einem Jagdgeschivader, das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen E S GE EE dur fowferische urtion bei ständiger meint, Shersen an ce Pperuswnhfeer Virgeeegrergen, schen Truppen, die em Ufer des Asowschen auf der Krim stehen, abzuschneiden. en letzten OKW.=Berichte zeigen jedoch, daß popetrowsk und Cherson in ihr Operationsfeld ei um die deutschen Truppen, Meeres und Die beiden die massierten Angriffe der Bolschewisten im Raum von Charkow trotz Masseneinsatzes von Panzern nicht zum Ziel geführt haben; es gelang im Gegenteil den deutschen ruppen, feindliches Gelände zu erobern und zu behaupten. Der Verlust von weit über 400 sowjetischen Panzern ist so bedeutsam, daß man von einem Mißlingen Aktion Timoschenkos sprechen kann. jedenfalls der Aktior Wie der Durchbruch gelang Oberlegenheit des deutschen Soldaten und seiner Führung erneut bewiesen Tage erzwingen. Die Situation am rechten (Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) rd. Berlin, 20. Mal. Die greße Seblacht auf der Halbinsel Kertsch stellt nach den langen, harten Ab. wehrkämpfen des Wintere das erete größere Oflensivunternehmen der deutschen Wehrmacht in diesem Frühjahr der. Der greßartige Ausgang hat erneut bewiesen, daß bei nermalen Kampfbedingungen der deutsche Soldat und die deutschen Waßen jedem Gegner überlegen eind, und daß die deutsche Führung an EinIallsreichtem nicht zu schlagen ist. Insolern stell: der Sieg ven Kertsch einen hoffnungsvellen Auftakt zu den zu erwartenden greßen Kämpfen dieses Jahres dar. Der Chei des Generalstabes eines Armeekorps, Oberst Berseh, das den Angrill aul Kertsch durchführte, berichtete ver Vertretern der deutschen Presse über die Einzelbelten der Anlage und der Durehführung der Durchbruchsschlacht ven Kertsch. Nach einem kurzen Rückblick auf die Ereignisse im Winignisse punkt der schweerst Bosch ein ter, die die kleine Halbinsel zu einem Brenn ren Abwehrkämpfen werden ließ, entwarf Bild über den Verlauf der Operationen. Unser Durchbruchsplan sah so aus: Die engste Stelle war eine überaus stark ausgebaute Verteidigungsstellung: ein Panzergraben, dann ein vermintes Vorfeld. Es galt nun, diese starke Stellung des Gegners zu durchbrechen. Es wurde dazu die Südfront gewählt. War der Gegner nach Norden abgedrängt und eingeschlossen, so mußte entsprechend der Entwicklung der Lage frühzeitig gehandelt und also sehr schnell nach Kertsch durchgestoßen werden, um den Gegner nicht mehr zum Widerstand kommen zu lassen. Der tatsächliche Verlauf der Dinge entsprach fast ganz diesen Erwartungen festzustellen, daß uns die Ueberr am ersten Tage gelang am rechten auch dank eines Unternehmens von her, von wo aus Pioniere und Infanterie mit Sturmbooten in den Kampf eingriffen. In dem Augenblick, wo der erste Einbruch in den Panzergraben gelang, war die ganze Schlacht gewonnen. Die Front mußte zum Einsturz kommen, wenn die Lage rasch ausgenutzt wurde. So kam es auch. Zwar kam unsere mittlere Angriffseinheit nicht zum Durchbruch, aber sie war im Panzergraben und auch etwas darüber hinweggestoßen. Die linke Gruppe— sie hatte den weitesten Weg und die schwersten Kämpfe— konnte gerade noch den Einbruch am ersten Roosevelts Raubzug nach panama Die kleine mittelamerikanische Republik ein Vasallenstaat Dr. H. G. Berlin, 20. Mai. Nachdem aus Roosevelts Betreiben der Präsident der mittelamerikanischen Republik Panams abgesetzt worden war, weil er den USA.-Kurs nach Washingiens Meinung nicht richtig steuerle, int nunmehr zwischen den Vereinigten Staaten und Panama ein Verleidigungsabkommen unterzeichnet worden, auf Grund dessen bereits nordamerikanische Truppen in das Cand eingerückt sind, um militärische Stützpunkle und Flaksteäungen zu errichten. Bioher hatten die 152. nur das #l. milltärische, Aulagen und Streitkräfte in der sogergute Omandondgens. K f. in uunltehee Bühe es am 15. August 1914 eröffneten Kanals zu unterhalten. Runmehr dehnt alse Roesevelt seine Machtsphäre bedeutend aus. Ueber kurz oder lang wird damit Panama ein vollständiger Basaüiensigai per Vereinigien Stusien. Dieser Raubzug illustriert von neuem die machtpolitischen Ziele Roosevelts, der nicht nur englische Besitztümer mit eschlag belegt, sondern auch in Mittel= und Südamerika leinen Auspländerungskrieg gegen die Länder, die seine rbündeten und Nachbarn sind, durchführt. Der jetzt im Exil lebende frühere Präsident von Panama, Arias, wollte seinerzeit verhindern, daß die unter der Flagge Panamas fahrenden Schiffe bewaffnet würden. Auch seine Weigerung, den Amerikanern Stützpunkte zu überlassen, trug zu seinem von Roosevelt angezettelten Sturz bei. Der neue Präsident ist ein willenloses Werkzeug in der Hand des nordamerikanischen Präsidenten. Mit dem jetzigen Abkommen zwischen Washington und Panama, das angeblich„ein Jahr nach Friedensschluß im zweiten Weltkrieg“ enden soll, hat die Entwicklung dieser kleinen Republik einen gewissen Abschluß gefunden. Der Panamakanal, in dessen Nähe unsere U=Boote schon erfolgreich operiert haben, ist ein rein amerikanischer asserweg. Naturgemäß erhöht er die Sicherheit der langen nordamerikanischen Küsten, abgesehen davon, daß er durch die Verkürzung des Seeweges den Welthandel stark beeinflußte. 1902 kauften die Nordamerikaner die verkrachte französische Panama=Gesellschaft billig auf und vollendeten dann den Bau in etwa zehn Jahren. Die letzte Schwierigkeit machte die Republik Columbien, die 1903 einen aufgezwungenen„Pachtvertrag“ verwarf. Daher kam es zu eine:„Revolution", deren Drähte schon damals von Washington aus gezogen wurden. Es entstand dann das heutige Panama. Die mit dieser Republik abgeschlossenen Verträge gaben den Vereinigten Staaten bisher kein Besitzrecht auf die Kanalzone, sondern„nur“ das Recht der „ewigen“ Benutzung. wofür die Yankees eine Summe von 10 Millionen Dollar bezahlten und eine jährliche Rente von 250 000 Dollar zu entrichten hatten. Nunmehr stehen also die Amerikaner am Ziel ihrer Wünsche in Panama. Aber dieser neue Raubzug wird in einigen südamerikanischen Hauptstädten doch zu denken geben. Jedenfalls ist dieser neue Schritt zur Unterdrückung der Völker unvereinbar mit der sogenannten Atlantikurkunde, die allen Nationen die Wahrung ihrer Freiheit zusicherte. Aber Roosevelt hält die Stunde für günstig, um sich wieder einmal auf billige Weise seine Taschen zu füllen! Bei Charkow 447 Sowjetpanzer zerstört Leutnant Graf. PK.-Kriegsberichter Schneider(Sch) Kreuzes verliehen und ihm folgendes Schreiben zukommen losser: „Im Ansehen Ihres immer bewährten Heldenkums verleihe ich Ihnen anläßli“— 1n cniifias ala 11 O zier der denischen lern zum Ritterkrei. gez. Adolf Hiller.“ Adoff Diesels zum Ritterkreuz folgendes SchreiIhres immer den läßlich Ihres 104 Wehrmacht das uz des Eisernen hat der Jührer dem Leutnaut Jagogeschwoder des Eicherlaut ten Kreuzes verliehen und ihm e daem e. des Eisernen Kreuzes den übermitteln lassen: „In dankborer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzer im Kampf um die Inkuuft unseres Volkes verleiße ich Ihnen als 94. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichen. land zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. gez. Adolf Hiller.“ Mai. Das Ober45 Sowjefflugzeuge abgeschossen— Wirksame Bombenangriffe auf südenglische Hatenstädte bitterten Waldkämpsen gute Fortschritte. Feindliche Gegenaugriffe wurden abgewiesen. In den Gewässern der Halbinsel Kola wur großer Frachtschiff durch Bombenvolltreffer so beschüdigt, daß mit seinem Verlust gerechnet Aus dem Führerhauptquartier, 19. M kommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Vernichtung der letzten Neste des Feindes auf der Halbinsel Kertsch steht vor dem Abschluß. Im Raum von Charkow wurden weitere, mit massierten Kräften geführte Angriffe des Feindes abgeschlegen. Hierbei wurden am gestrigen Tage wieder 39 feindliche Panzer abgeschossen. Weitere 31 Banzer und über 500 Fahrzeuge aller Art wurden durch die Lustwasse auber Gesecht gesetzt. Damit hat sich die Zehl der feindlichen Panzerverluste seit Beginn dieser Kämpfe auf 447 erhöht. : I m m i t t l e r e n u n d n ö r d l i c h e n A b s c h n i t t d e r O s t f r o n t waren eigene öetliche Angrisse erfolgreich. Im rückwärtigen Gebiet des mittleren Frontabschnittes wurde eine starke bolschewistische Bande aufgerieden. In Lappland erzielten die deutschen Truppen in erkann. Zerstörungen in Luftkämpfen In kräfte um Te rde ein schwer werden richteten erhebliche e Sowjets verloren lugzeuge, darunter 13 Hurricanes. Luftangriffe auf Murmanst rungen im Hasengebiet an. Die 45 Fl Nordafrika geiffen deutsche KampffliegerZelt= und Barackenlager der Beiten im Raume bruk bei Capuzzo erfolgreich an. Ueber Malte schossen deutsche und ita Jäger in Luftkämpfen fünf beitische und italienische ab. An der Südküste Englands belegten leichte Kampfflugzeuge am Tage kriegswichtige Ziele der Hafenstädte Beighten und Deal wirksam mit Bomben. Hierbei, wurden Treffer in Bahn= und Fabrikanlagen Ttugel wurde am ersten Abend schnell ausgenutzt. Eine motorisierte Vorausabteilung, die in der Nacht hinzugezogen wurde, zog bereits am zweiten Tage in Richtung Osten los. Am zweiten Tage kam nun auch die Mitte vollends zum Durchbruch, ebenso der linke Flügel. Der rechte Flügel konnte den Raum nach Osten erweitern. Wir hatten nun hinter dem Panzergraben genügend Raum, um unsere Panzer heranzuführen. Sie wurden im Laufe des Vormittags herangeholt und standen am Nachmittag zum Durchstoß zum Meei bereit, und nun kam eine Panne, die aber nicht an uns sondern am Wetter lag. Es fing an zu regnen, und zwar goß es in Strömen, gerade als die Panzer zum Angriff antraten. Stroßen gibt es dort nicht, und wenn es ein paar Stunden regnet, wird der Boden tief und naß. Es war nun zu überlegen: Soll man das Ganze anhalten oder der Infanterie die weitere Durchführung der Operationen zumuten! Hier stand alles auf dem Spiel. Gelang die Einkesselung der Sowjets, so war die Schlacht von Kertsch gelungen. Wenn sie nicht gelang, maßten wir 24 Stunden warten und alles noch einmal beginnen. Also wurde der Entschluß gefaßt: Es muß morgen angegrissen werden. Ich kann feststellen, daß der Insanterist es wieder geschafft hat. Er hat mitgenommen, was er tragen konnte. Auch die Panzer traten zum Teil an und standen am Abend etwa zwei Kilometer vor der Küste. Damit war die Einkesselung fast gelungen. Im nördlichsten Zipfel gelang sie nicht, weil eine Höhe mit der Zahl 100 zu einer Festung ausgebaut war, vor der wir liegen blieben Sie wurde aber am anderen Tage genommen. Am vierten Tage unseres Angrifs war alles trotz des schlechten Wetters eingeschlossen und abgeriegelt. Die Ergebnisse dieser Einkesselungsschlacht sind bereits als Sondermeldung bekanntgegeben worden. Am vierten Tage trat etwas Interessantes ein. An diesem Tage, dem 11. Mai, abends, bemerkte der Gegner, was ihm bevorstand und gab den Befehl zur Räumung der ganzen Halbinsel. Am 11. Moi stand aber bereits unsere Vorausabteilung in der zweiten feindlichen Widerstandslinie. Von den Sewjets konnte also nicht mehr viel wegkommen. Die Vorausabteilung, die sich unter außerordentlichen Wetterschwierigkeiten durchgeplagt hatte, hielt sich auch gegen feindliche Angriffe, die ganz erheblich stark waren. Es kam den Bolschewisten darauf an, die für den Abtransport vorgesehenen Kräfte nich: mehr durch einen deutschen Stoß gefährden zu lassen. Sie warfen also alles gegen die Vorausabteilung: ein Ersatzbataillan, die Unteroffizierschule Kertsch usw. Unsere Vorausabteilung hat aber gehalten. Am Abend konnte festgestellt werden, daß der Rückzug des Gegners eigentlich nicht gelingen konnte. Vom fünften Tage an ging es sehr schnell. Des Wetters wegen waren die Operationen hauptsächlich eine Angelegenheit der Infanteriedivisionen. Die Panzer konnten sich in dem morastigen Gelände nur sehr schwer bewegen. Der Feind hielt noch eine Stellung bei Kertsch besetzt, die aber sehr schnell genommen wurde. Am siebten Tage standen wir vor Kertsch und am achten Tage war Kertsch genommen. 80 bis 100 Kilometer Marsch in sieben Tagen! Bei den schweren Kämpfen und dem schiechten Wetter eine außerordentliche Leistung der Infanterie. Bei diesen Kämpfen unterstützte uns die Luftwafse vorbildlich. Es war eine ganz hervorragende Zusammenarbeit, die bei Führung und Truppe nicht überboten werden kann. Wir haben auch mit rumänischen Verbänden zusammen gekämpft, die am Unternehmen der Vorausabteilung beteiligt waren und an den Kämpfen außerdem mit starker Kavallerie teilnahmen. Ich kann nur sagen, daß Reichsmarschall Hermann Göring besichtigt einen Verder Luftwaffe. PK.-Kriegsber. Eitel-Lange(Sch) 88 auch der rumänische Soldat sein Bestes geleistet hat. Als Ergebnis der Schlacht bei Kertsch können wir die Ueberlegenheit der deutschen Truppen gegenüber den Bolschewisten feststellen, eine Ueberlegenheit in der Abwehr, aber auch ganz besonders im Angriff Wenn der deutsche Soldat erst einmal wieder zum Angri gegen die Bolschewisten antritt, gibt es meiner Ansicht na beim Gegner kein Halten mehr. Unser Korps betrachtet diese Schlacht als einen guten Auftakt für das Jahr 1942. Wir sind stolz darauf, an diesem Erfolg mitgewirkt zu haben en 1 1 ich Der Lustangriff auf Brighton Mehrere Bombentreffer in der Bahnhofshalle. Berlin, 19. Mai. Zu dem bereits gemeldeten Vorstoß leichter deutscher Kampfflugzeuge gegen die englische Südostküfte teilt das Oberkommando der Wehrmacht weiter mit: Kurz nach 20 Uhr stießen am Montag leichte deutsche Kampfflugzeuge über den Kanal vor und trafen im Tiefangriff den Bahnhof von Brighton. Die Bahnhofshalle, in der vier unter Dampf stehende Züge beobachtet wurden, erhielten mehrere Bombentreffer. In einer Fabrik am Ostrand von Brighton detonierten die Bomben in den Werkanlagen Drei Schornsteine stürzten ein. Nach diesem nur wenige Minuten dauernden Angriff kehrten die leichten deutschen Kampfflugzeuge wohlbehalten zu ihrem Einsatzhafen zurück. Der Angriff blieb in vollem Fluß Eine Kette heldischen Einsatzes von Führern und Soldaten auf der Krim sprangen und klett Berlin, 19. Mai. Bei## "— nP LEK je bolschewisische Stellung bei em liefgestaffelten seindlichen Stellungslem war ein bis zu achl Meter breiler und sechs Meter Angeisf auf der Truppen im ersten Aulauf Parpatsch Kertich halten die die schwer besestigt zu überwinden. D# soslem war ein bis zu aehl Arler brene.—.— lieser Panzergraben vorgelagert, der noch durch ein ausgedehntes Minenseld gesichert war. Von den Insanteristen, die diese Hindernisse zu ftürmen hatten, und dennoch so viel — zschwung behalten mußlen, daß Augriffsschwung behalten mußlen, daß sie auch noch den seindlichen Widerstand in den stark ausgebauten Kampfstellungen niederringen konnlen, sind zahlreiche heldenhafte Einzelkämpfe bekanntgeworden. So hatte ein Infanterie=Bataillon den Auftrag, den Panzergraben und die dahinter liegenden feindlichen Stellungen für die folgenden Sturmwellen und Panzer zu öffnen. Den ersten Stoß führte ein Leutnant mit seiner Kompanie. Während noch das deutsche Vernichtungsfeuer über die feindlichen Stellungen hinwegtobte, arbeiteten sich die Infanteristen zusamen mit Minensuchkommandos durch das verminte Vorfeld an den Feind heran. Sie durchschnitten die Drahthindernisse, sprangen über die Wolfsgruben und Astverhaue und standen dann, als die Artillerie ihr Feuer weiter vorverlegte, im heftigsten Feuer der BolscheAttlee sammert vor dem Unterhaus Eine einzige Entschuldigungsrede für die laufenden englischen Niederlagen in aller Welt „Jede Bewegung hängt von den Transportproblemen ab“ Berlin, 19. Mai. Im britischen Unterhaus, das sich —— die für England immer trostloser stag über die für England immer trostlo werdende Kriegslage unterhielt, machte der von Churchill vorgeschickte stellvertretende Premierminister Attlee überaus sorgenvolle Ausführungen. Seine Erklärungen waren im wesentlichen nichts anderes als eine einzige Entschuldigungsrede für die britischen Niederlagen an allen Fronten. Die hoffnungslose Lage in Ostasien versuchte Attlee mit dem Hinweis zu entschuldigen, daß es„offensichtlich unmöglich" für„England sei, ausreichende Streitkräfte an jedem Punkt zur Verfügung zu stellen, und daß es ebenso ratsam sei, den größten Teil der englischen Streitkräfte in einem bestimmten Gebiet zu konzentrieren, ehe Japan sein Hauptziel verraten habe.„Wir müssen aushalten“, so klagte Aktlee, „bis wir unsere Stärke in der Luft, auf dem Wasser und zu Lande wiedergewinnen können. Seine Entschuldigungsrede befaßte sich sodann mit den berechtigten Vorwürfen des von England im Stich gelassenen Kanonenfutters. Mit Bezug auf Australien meinte er, daß auf englischer Seite„keine Gleichgültigkeit" bestehe. England sei bereit, wenn es ersorderlich werde, in anderen Gebieten jede Gefahr für die Verteidigung Australiens auf sich zu nehmen. Einen nicht weniger spärlichen Trost aab er den Sowjets, denen er versicherte, daß das„Programm der Sowjethilfe aufrechterhalten bleibe, obwohl es nicht sehr leicht sei“. Den hoffnungslosen Stoizismus seiner Rede unterrich besonders ein Satz, in dem er davon sprach, daß ch die„verbündeten Nationen“ augenblicklich in einer Wenn Mr. Attlee zum Schluß seiner„siegreichen Rückzugsrede“ die ungeheuren Entfernungen zwischen geher Murmansk, Afrika und Ostasien unterstrich, die alle des Schutzes durch Seestreitkräfte bedürften, und feststellte, daß jede Bewegung von Transvortprodlemen abhänge, so war dies zwar eine berechtigte Entschuldigung, aber gewißz für das Unterei haus keine ermutigende. Die„verbündeten Nationen“ werden über diese klägliche Entschuldigungsrede, die nichts anderes als ein Eingeständnis des eigenen Unvermögens zlückt seisehr Spr beglückt sein. Oder ob sich vielleid mögens ist, nicht cht der chinesische Sprecher in Tschungking getröstet fühlte, der zur gleichen Stunde jammerte, daß große japanische Verstärkungen nach Burma hinein und in Richtung China ef:„Wir u geschickt vort: das urt von Pause befänden, bevor der Sommerfeldzug vollständig über sie hereinbreche. Eindeutiger konnte auch von dieser Seite nicht bestätigt werden, wie sehr jegliche Initiative in diesem Kriege bei den Achsenmachten liegt, während die Briten stets nur von„mutigen Nachhutkämpfen“ berichten können, wie es Attlee in dieser Rede wieder einmal mit bekannter Lächerlichkeit von General Alexander und seinen Truppen in Burma behauptete. wieder hinausströmten. Wenn er ausrie brauchen jede nur mögliche Hilfe, die schne werden muß", so kennt er nun die Antwort Transportproblem. Auch der kanidasche Ministerpräsi dent. Mackenzie King, der sich über das Problem des Kräfteeinsatzes am Dienstag vor einer Luftfahrtkonferenz in Ottawa hochtrabend ausließ, bekam eine schnelle Antwort. Wenn Mackenzie King, der einleitend die Umstände bedauerte, die es unmöglich machten, daß auch die sowjetischen Vertreter anwesend seien, den Schlüssel zum Sieg in der„Vervollständigung der Gleichschaltung der Anstrengungen“, sah, so findet er diesen Schlüssel nun in Transportproblemen begraben. Und wenn er Mr. Attlee vielleicht nicht glauben will. o vielleicht dem USA.=Versorgungschef, General Somerville, der am gleichen Tage ausführte, daß die Transportfrage das größte Problem des amerikanischen und britischen Kriegsprogramms sei, und daß auf jede mögliche Art versucht werden müsse, die Leistungsfähigkeit des Transportwesens zu steigern. Wenn er es aber weder dem klagenden Attlee noch dem Noosevelt=General glauben will, so werden es ihm die U=Boote der Achsenmächte auch weiterhin beweisen. „Auftrag erfolgreich durchgeführt!“ Kampfflugzeuge durchbrachen englische Jagdsperre— 15 Spitfires abgeschüttelt dnb. 19. Mai.(PK.) Lustkrieg gegen England und seine Küsten führen die Besatzungen dieser Kampfgruppe am Kanal unn seit fast einem Jahr. Sie kennen die Schliche und Knisse der Tommies genau, und sie wissen auch von ihren Schwächen und deren geschickter Ausnutzung. Tage= und wochenlang haben sie oft ihren Gegner wie bei einem Boxkampf belauert und durch überraschende Vorstöße abgelaftet, um dann zu einem erfolgreichen Schlag ausholen zu können. Sie haben die schwere Kunst des Wartens lernen müssen, des Wartens auf den Augenblick, der nach genauem Abwägen aller taktischen, kechnischen und witterungsmäßigen Veraussetzungen die größte Aussicht auf Erfolg bietet. Und vor einigen Tagen war es wieder einmal e weil. Einem gierig saugenden Schwamme ähnlich schoben Dämmerung und Nacht von Osten über die See, als die ersten Maschinen der Insel näherten. Im Westen aber flammten die letzten Strahlen der untergegangenen Sonne gegen hochgetürmte Wolkenbänke. In einem Farbenrausch von gewaltigen Ausmaßen beugte sie sich dem unabänderlichen Gesetz des Wandels. Unzählige Male schon hatten die Männer in ihren Ju.s dieses Schauspiel genossen, wohl kaum einen gab es, der davon berührt wurde. Doch, diesmal war einer unter ihnen, und das war gut. Denn er sah es als erster, wie sich aus diesem Riesenkaleidtskop ein, drei, fünf, acht schwarze Punkte lösten. Er hatte schon gar nicht mehr die Zeit, sie alle zu zählen. Den alarmierenden Ruf: „Jäger" durch das Mikrophon von Bord zu Bord zu jagen und das MG. schußfertig zu machen, waren die nächstliegenden, instinktiven Handlungen. Und mit der gleichen Konsequenz drang wenige Sekunden später die beruhigende Stimme des Oberleutnants und Staffelkapitäns zu jedem einzelnen und wirkte vor allem auf die jüngeren unter dieen Englandfliegern in ihrer Klarheit und Sicherheit bereiend. Dichter schloß sich der Verband zusammen, sich in er Wirkung seiner Bordwaffen überschneidend. So wie es ein Igel tut, der seine Stacheln dem Feind entgegenstreckt. Ein Pulk von 15 Spitfires war es, der gegen die züngelnden Linien der Leuchtspurgeschosse anrannte, und die ersten hingen unserer letzten Kette schon hinterm Leitwerk, als der Staffelkapitän gerade den befohlenen Zielraum erreichte. Dort unten im milchigen Dunst, da schimmerten sie, undeutlich zwar in ihren Konturen, für das geübte Auge aber doch erkennbar, herauf, die Kaianlagen, die Schuppen. Etwas zu viel nach links hat der Oberleutnant vielleicht sein Flugzeug weggedrückt. Noch im Sturz eine kleine Korrektur, und er erblickt Sekunden später die Explosion seiner Bombe im befohlenen Raum Und jetzt folgen in kurzen Abständen auch die Bombeneinschläge von den anderen Kampfflugzeugen. Auch sie sind also durch die Spitfires, trotz deren zahlenmäßiger Ueberlegenheit, nicht an der Durchführung des Auftrages gehindert worden. Unten im Ziel kracht jetzt das berstende Eisen in die Hallen und chuppen, und am Rande des Hafenbeckens stechen die Flammen eines beginnenden Brandes durch das Halbdunkel. „Auftrag erfolgreich durchgeführt“ werden sie dem melden kö Kommandeur önnen. Aber bis dahin hat es noch a5) eine gute Weile. Vorerst hängen sie mit ihren abgefange äter lodert lamme auf auf den Kopf stellt. Sie trudelt. Sekunden aus dem wogenden Qualm eine breite Stiund schraubt sich in Spiralen zu Boden Aber dies alles kann der Stafelkapitän nur mit einem halben Auge wahrnehmen. Denn neben sich sieht er immer wieder die Geschosse aus den Kanonen und MG.s der Spitfire vorbeiflitzen. Sie sind zäh, die Burschen. Sie machen den Sturz mit und hängen über und neben dem Verband. Auch gut. Die deutschen Kampfmaschinen sind im Angriff auf das befohlene Ziel, und mit den Tommies werden sie eben nachher den Kampf weiter aufnehmen. Die Sperre ist zum zweitenmal durchbrochen und der Weg zum Einsatzhafen frei. Manchen Treffer in Rumpf und Leitwerk meldeten am nächsten Morgen die ersten Warte ihren Flugzeugführern. Aber die Männer und das Material hatten den Kampf durchgestanden und den Erfolg auf ihre Seite gezwungen. Kriegsberichter Egon Kieffer. 1150 Abwehr entgegensetzen. Erst als der zweite Tommy, begleitet von dem Siegesgeheul sämtlicher Besatzungen, brenend in den Wogen verzischt, ziehen sie sich zurück. Immer enger kurven die feindlichen Jäger in steilen Schwüngen und Rollen um den deutschen Kampfverband, dessen Führer sich trotzdem endlich die richtige Angriffsposition erflogen hat. Er setzt zum Sturz an, gerade in wisten am Rande des Panzergrabens.. Sie Schutz gegen das starke Feuer in den Graben und kletterten mit Hilfe mitgebrachter Sturmleitern an der anderen Grabenböschung empor. Wie Trauben hingen die Insanteristen auf den Leitern und an dem Grabenrand. Das feindliche Feuer segte über ihre Köpfe hinweg. Mit dem Ruf„Vorwärts! Los Kameraden!“ sprang der Leutnant über die Erdaufschüttung. Dabei traf ihn eine feindliche Kugel, die ihn zu Fall brachte. Im Bruchteil einer Sekunde spüite er: „Ach nichts Besonderes.“ Schon war er wieder hoch. Seinen Soldaten voraus stürmte er weiter, mitten in die feindlichen Geschoßgarben hinein. Das Soldatenglück war mit ihm. Noch einmal warf ihn ein Streifschuß zu Boden. Aber wieder raffte er sich auf, raste durch das letzte Hinderis und sprang an der Spitze des vordersten Schützenrudels, umwettert von explodierenden Handgranaten, in einen seindlichen Graben. Mit Handgranaten und Feuerstößen der Maschinengewehre wurden die Bolschewisten erledigt. Nach rechts und links wurde die Einbruchstelle erweitert und gesichert. Die Kompanie mußte sich etwas verschnaufen und neu orientieren, um den zähen Widerstand des Feindes möglichst verlustlos niederzuringen. Der Leutnant blickte um sich. Er sah, wie seine Infanteristen mit Handgranaten und Bajonetten den Bolschewisten zu Leibe gingen. Er sah, wie durch die von ihm geschaffene Lücke eine weitere Kompanie folgte, über ihn hinwegstürmte und eine Schlucht hinter den vordersten feindlichen Bunkern erreichte. Ritterkreuz für höchsten Einsah: Bersin, 19. Moi. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Major Aldert Graf von der Colt, Batoillonskommandeur in einem Insanterte=Regiment, und Oderleutnam Friedrich Cark, Batterieführer in Flugzeugführer Der Schlag war noch härter 60 Ilugzeuge verloren die Briten am 17. Mal. Berlin, 19. Mai. Der schwere Verlust, den die Briten bei ihren ergebnislosen Angriffen auf den Kreuzer„Prinz Eugen“ in den Abendstunden des 17. Mai erlitten, hat sich nach Meldungen des Oberkommandos der Wehrmacht noch erhöht. Vier weitere Britenbomber wurden von deutuu Graben um Graben aufrollte, Bunker um Bunker knackte, wuchs die feindliche Gegenwehr. Die bolschewistische Artillerie und Während seine eigene Kompanie nach Norden zu 0 er knackte, Panzerabwehr legten einen wahren Feuerriegel auf die eckung, jedes deutsche Infanterie, die sich an die Deckung, jedes Grabenstück klammerte. Die feindlichen Geschosse lagen gut, es gab Verluste. Der deutsche Angriff wollte ins Stocken geraten. Da stürmte der Bataillonskommandeur selbst mit der Spitze der vordersten Kompanie los. In einem entscheidenden Anlauf erreichte er trotz starken Feuers als erster die feindlichen Stellungen, und wieder hielten Handgranaten und Bajonette blutige Ernte. Durch eine solche Kette heldischen Einsatzes von Führern und Soldaten blieb der Angriff in vollem Fluß, und das seindliche Stellungssystem wurde bereits am ersten Angriffstage durchbrochen. schen Jägern abgeschossen, die damit insgesamt 23 Flugzeuge Im Küstengebiet von Stavanger in Luftkämpfen zum Absturz brachten. Mit den von den Geschützen der Flak= und Marineartillerie abgeschossenen elf Flugzeugen bezahlten die Briten demnach ihre Angriffe auf die deutschen Seestreitkräfte mit 34 Flugzeugen. Auch am Kanal erhöhte sich nach Meldungen die Zahl der am 17. Mai abgeschossenen Spitfires ebenfalls um vier Flugzeuge, die bei Vorstößen gegen die nordwest=französische Küste dem zusammengefaßten Feuer der deutschen Küstenflak zum Opfer fielen, so daß die britische Lüstwaffe an diesem Tage mit den Abschüssen bei Nachteinflügen insgesamt 60 Flugzeuge und über 150 Mann fliegendes Personal im Verlauf von nicht ganz 24 Stunden verlox. Späte britische Selbsterkenntnis Stockholm, 19. Mai. Nach einem LondonerEigenht einer südschwedisch bericht einer südschwedischen Zeitung wurde auf der Jahreskonferenz der englischen Werftarbeiter von deren Vorsitzendem Harrison u. a. folgendes erklärt:„Die Sowjetunion kann den Krieg für uns nicht gewinnen. Wir können nicht von der Erinnerung leben, daß Dünkirchen ein Sieg war. Wir müssen realistisch genug sein, um einzufehen, daß wir bisher nur verdammt viel Hiebe bekommen haben. Wir haben viel zu lange den Defensivkrieg geführt. Jetzt ist es an der Zeit, dem Feinde immer härtere Schläge zuzufügen.“ Es wir wird wahrhaftig Zeit ! Neuer Alarm um Australien London bereitet auf den Fall von Kertsch vor...— Eindringliche Warnung Curtins an seine Landsleute vor neuen Angriffsgefahren hw. Bolschewisten ung, daß am Stockholm, 19. Mai. Die englischen Berichte über die Vorgänge in der Ukraine und auf der Krim verraten die ganze Verlegenheit, in die der Verlust von Kertsch die Verbündeten gebracht hat. Von Montag nachmittag ab entschlossen sich die Engländer endlich, ihre Oeffentlichkeit auf den Fall von Kertsch vorzubereiten. Sie erklärten zu den Sowjetberichten, wonach noch immer heftige Kämpfe um Kertsch im Gange seien, in London herrsche die Auffassung, daß die Deutschen vielleicht noch nicht die endgültige Oberherrschaft errungen, aber die Stadt praktisch in ihrer Gewalt hätten. Die Sowjets seien nur noch auf kleinen Teilen der Kertsch=Halbinsel im Widerstand begriffen. Auf der anderen Seite wird in London an den Bestrebungen festgehalten, zum Ausgleich sowjetische„Siege" in der Ukraine zu erfinden. Hier sind es die Bolschewisten, die wohl oder übel zugeben müssen, wie zäh und unerschöpflich der deutsche Widerstand sei. Ihre englischen Bundesgenossen aber suchen es so hinzustellen, als ob die nun nicht mehr lange zu verheimlichende Niederlage auf der Krim bei weitem ausgeglichen werde durch die angeblichen Erfolge der Bolschewisten vor Charkow. Weitere„Unterstützung“, die Londen den gendet, bestand in der großartigen Entdeckung Juni in England feierliche Kundgebungen zu Ehren des englischen=holschewistischen Bündnisses stattfinden sollen, sowie die Behauptungen, die Vereinigken Staaten seien nunmehr entschlossen, bereits das Jahr 1942 als das entscheidende zu betrachten. Als Beweis dafür wird ausgeführt, der Bau von zwei Dritteln aller geplanten Fabrikneukonstruktionen sei unterbunden worden. Man wolle Arbeitskräfte und Material, die für Neubauten bestimmt waren, jetzt lieber auf die Sofortproduktion vermehrten Kriegsmaterials verwenden. Das klingt recht verdächtig in Zusammenhang mit dem, was soeben über akuten Rohstoffmangel in der amerikanischen Rüstungsindustrie durchsickerte; wenn nicht einmal für Kochtöpfe mehr Eisen vorhanden ist, dann natürlich auch nicht mehr für riesige Fabrikneubauten. Die englischen Berichte aus USA., die davon fabeln, daß sich die Vereinigten Staaten bereit machten,„schon 1942“ in Aktion zu treten, scheinen aber weiter angeregt zu sein durch die neuesten Alarmnachrichten aus und um Australien. Man fürchtet auf einmal, daß sich hinter der relativen Ruhe im Pazifik und im Indischen Ozean ein neues Unwetter„gegen Australien, Neu=Guiena und andere wichtige Punkte des Pazifikbereichs zusammenbrauen könnte. Der australische Ministerpräsident Curtin richtete am Montag eine neue Invasionswarnung an seine Landsleute. Der Krieg könne sehr bald auf australischen Boden übergreifen, aber man ei jetzt stärker als bestimmt zugesagt. estimmt früher und weitere Hilfeleistung sei das ist ein kaum noch verhüllter Mädeleinsatz zur Sicherung der Ernährung 17 000 Mädel für den Einsatz aut dem Lande ertaßt— Der erste Sonderzug verließ Berlin Berlin, 19, Mai. Mit über 500 Mädeln der HitlerJugend aus den 7. Klassen der höheren Schulen Verlins verließ heute vormittag der erste Sonderzug in Richtung Danzig=Westpreußen die Reichshauptstadt. Verabschiedet von der Gebietsmädelführerin Pranz aus der Reichsjugendführung und auf dem Transport begleitet von besonders ausgewählten BDM.=Führerinnen fuhren die Mädel ihrem Einsatz dieses Sommers entgegen. Gleichzeitig hat auch in den übrigen Gauen des Reiches der Mädeleinsatz im Rahmen der Sicherung der Ernährung des deutschen Volkes begonnen. Insgesamt wurden 17000 Mädel erfaßt. Alle Mädel durchliefen eine ärztliche Untersuchung. Wer nicht als volltauglich befunden wurde, mußte zurückstehen und wird einer Erholungsmaßnahme der inderlandverschickung, oder NS zi Maggb fhe het führt. Im allgemeinen kommen die Mädel in der Nähe ihres Wohnortes zum Einsatz, nur die Großstädte und dicht bevölkerten Bezirke geben Kontingente zur Vernen Flugzeugen im Tiefflug über dieser Stadt, deren Bodenadwehr sich ihrer Aufgabe bewußt ist. Doch dafür ist es jetzt zu spät. Unsere Maschinen schippern schon wieder in niedriger Höhe über See.. Nur die Spitfires haben sie nicht verlassen. Zwar haben sich sechs von ihnen aus dem Staube gemacht. Der Rest aber will unbedingt sein Opfer finden. Es ist schon fast Nacht und noch immer umschwärmen diese Tagjäger unsere Kampfflugzeuge, die ihren Verfolgern die Stärke einer geschlossenen und konzentrierten wendung in anderen ländlichen Gauen ab Die Unterbringung erfolgt meist in Lagern der KLV=Heime oder in den Osteinsatzlagern des BDM Einzelstellen sind, soweit überhaupt erforderlich, von den Dienststellen„Mutter und Kind“ der NSV. gemeinsam mit dem Reichsnährstand besonders ausgesucht und werden während des Einsatzes laufend beaufsichtigt. An den zahlreichen Einsatzorten werden mindestens fünf Mädel untergebracht, die eine kleine Gemeinschaft bilden können und einer Führerin unterstehen, die der örtlichen Bannmädelführerin des BDM unmittelbar verantwortlich ist Durch den Einsatz der 17000 BDM.=Mädel hat die NS.=Volkswohlfahrt die Möglichkeit, zusätzlich 5.000 Erntekindergärten werden Beide au gärten einzurichten. kinderreiche Ein Die Einzelhaushalte ormen dienen unmittelbat übrigen Mädel verteilt. zur Entlastung der Bauersfrau im Interesse des ländlichen Arbeitseinsatzes. Gleichzeitig ist gewährleistet, daß nicht nur die Unterbringung und laufende Betreuung, sondern auch die Beschäftigungsart dem Alter der Mädel entspricht und eine Ueberanstrengung durch unArbeit gewohnte vermieden wird. in Die höhere Schule im Kriege Reichsarbeilslagung der Jachschaft im NStB. Bayrenth, 19. Mai. In der Reichsschule des RSLB. Donndorf bei Bayreuth fand eine Arbeitstagung der Gaufachschaftsleiter II(Höhere Schulen) statt, die unter Leitung des Reichsfachschaftsleiters Frank eine Reihe vordringlicher und wichtiger Erziehungsaufgaben behandelte. Die Arbeitstagung nahm besonders Stellung zu der Frage der Oberschule für Mädchen hinsichtlich ihrer Spaltung in die hauswirtschaftliche und sprachliche Form. Bei Erörterung des vielumstrittenten Problems der Fremdsprachen kam man zu dem Ergebnis, daß die derzeitige Sprachfolge der Oberschule— Englisch, Latein— auch nach dem Kriege zweckmäßig beibehalten würde. Ein Vertreter der Wehrmacht legte die Forderung dar, die die Wehrmacht an die Höheren Schulen zu stellen hat. Nachdem auch Fragen der Schulgesetzgebung und die Möglichkeit einer Leistungssteigerung der höheren Schule trotz aller Behinderungen des setzigen Schulbetriebes behandelt worden waren, gaben Vertreter aus den neuerworbenen östlichen Reichsgebieten ein eindringliches Bild von dem Neuaufbau des dortigen Schulwesens. neuer Hilseschrei an Roosevelt, dem anscheinend durch die Behauptungen über vermehrte Kriegsmaterial= produktion selbst auf Kosten künftiger Baupläne sowie durch die Andeutung über vermehrte Einsatzfähigkeit von USA.=Truppen in Uebersee entsprochen u den soll. Im Londoner Nachrichtendienst wurde am Montag auf Grund des energischen Appells, den der australische Außenminister Evatt wegen der Notwendigkeit einer pazifischen kront an England und die Verbündeten gerichtet hat, eierlich versichert, niemand in England betrachte die Geahr für Australien gleichgültig. Der„Daily Telegraph“ beteuert, Australien befinde sich noch immer in der gleichen Lage wie England nach Dünkirchen. In einem Telegramm aus Sydney drückt das Blatt die Befürchtung aus, daß auf sapanischer Seite eine neue Zusammenballung von See= und Luftstreitkräften vor Australien im Gange sei. Reuter meldet ähnliche Besorgnisse aus Neu=Guinea. Der Reuterbericht besagt im übrigen, die Japaner hätten sich anscheinend aus dem Indischen Ozean entfernt, um ihre Streitkräfte zu einer Vertiefung ihrer Verteidigungszone zu benutzen. Hier ist offensichtlich der Wunsch der Vater des Gedankens. Der Dank der Ostbevölkerung Besichtigungsreise durch Reichsminister Rosenberg. Riga, 19. Mai. Während der ersten Besichtigung im Reichskommissariat Ostland durch den Reichsminister für die besetzten Ostgebiete, Reichsleitek Alfred Rosenberg, sowie seinen ständigen Vertreter Gauleiter Dr. Meyer und Reichskommissar Lohse wurden dem Minister von einer großen Anzahl von Abgeordneten und Bevollmächtigten, wie es ukrainische und andere Abordnungen in der Reichshauptstadt schon getan haben, der Dank für die Befreiung von der bolschewistischen Barbarei übermittelt. In den Ortschaften überbrachten die Bürgermeister und Kreisältesten den Dank an den Führer und die deutsche Wehrmacht. Im Schloßhof von Mitau und im Burghof der alten Burg Dobbeln hatten sich zahlreiche Abordnungen der Bauern in ihren bunten Volkstrachten sowie Tausende Schulkindern eingefunden. Die Kinder und Bauern von se und lettische Volkslieder zu Gehör und olkstänze. Alle Ortschaften prangten im c der Hakenkreuzfahnen. Die spontanen Kundsen im Ostland brachten die aufrichtige Dankbarkeit die Befreiung von der Not des bolschewistischen brachten deut zeigten ihre Schmuuck gebungen über die Befreiung Terrors zum Ausdruck und zeugten von der freudigen Mit arbeit an der Neuordnung Europas ebenso wie die Berichte der einzelnen Gebietskommissare. Auf dem Soldatenfriedhof in Dobbeln und auch in Riga wurden an den Gräbern der Gefallenen von 1919 und 1941/42 Kränze niedergelegt. Auf seiner ersten Dienstbesichtigung im Reichskommissariat Ostland weilte der Reichsminister für die besetzten ich in Reval. Gebiete, Reichsleiter Alfred Rosenberg, aud Briten=Spähtrupps zurückgeworfen Sieben Britenflugzeuge abgeschossen. Rom, 19. Mai. Der italienische Wehrmachtbericht vom Dienstag hat folgenden Wortlaut: In der Cyrenaika wurden einige starke feindliche Spähtrupps von vorgeschobenen Panzereinheiten, andere von lebhaftem Artilleriefeuer zurückgeworfen. Eine feindliche Abteilung unter Führung eines Offiziers wurde südöstlich von El Mechili gefangengenommen. Flakgeschütze unserer großen Einheiten schossen zwei britische Flugzeuge ab. Feindliche Kraftwagen wurden von Aufklärungsflugze gewehrfeuer belegt. Deutsche Jäger zerstörten in Luftkämpfen über Malta vier Spitfires. Ein anderes Flugzeug vom Typ Bristol Blenheim, das einen harten Zweikampf mit einem Aufklärer der italienischen Marine fü stürzte östlich der Insel Flugzeuge ging verloren. im Aufklärungsflugzeugen wirksam mit MaschinenUhrte, Gewaltlätiger Schwarzschlächter hingerichtet. Kiel, 19 Mai. Am 19. Mai ist der am 26. Mai 1898 in Schilsdorf geborene Christian Schlüter aus Kiel, Boninstraße, hingerichtet worden, den das Sondergericht in Kiel zum Tode verurteilt hat. Schlüter war am 13. 5. 42 wegen Schwarzschlachtens zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden. Als das Urteil verkündet wurde, hat er auf den Staatsanwalt und die Richter mehrere Schüfse abgegeben. Die wichtigste Grupse der hauses,„Zokusan Olin Domei selbst auf. Sie will sich dem Verband zur Kaiserpolinte auschliehen. sapanischen Abgeordnelenlöste sich am Dienslog Unterstätzung der „Dr 9 Aus der Arbeit der we nsg. Die gesamte# in diesen Wochen und ertüchtigung. Vor alle Aufgaben bekommen. stassen und Scharen rischer Kraft an die A er.- Ju der Hitler=Jugend ein Wir treten in de „Achtung!“ empfängt. seine Jungen. Der Die es muß an jedem Abbildung erreicht werder Morsen, ein H verbindungswesens, ste Nachdem mit der„ regihenden Stunden dung". Der Lehi wo ich noch die Schul Bänken keine Steckkon auf den Bänken lange 5 Steckdosen angebrat Kopfhörer angeschlossen An einem Tisch sit „Taste" und„gibt“„T die Geschwindigkeit be zu steigern. Der Au gibt die Schreibweise Zeichen öfters. Zunät darauf geachtet, daß be herrscht, später jedoch herauszuhören, und es geräusche verursacht Maschinengeräusch im Zweck, daß sich die Ir währen, denn da gibt geräusche während des Wie die Jungen auch die anderen Kar gaben in der Wehrert Ausgleichsabgabe al Bei Hausschlachtun nung des Ernährungs aus der Hausschlachtut einen übermäßig lange versorgen müßte. Dab Ausgleichsabgabe in schlachtenden diese Fle den, wie der Reichs Außenstellen der Viehr schlachtungen möglich Hausschlachtung zuwei damit eine Ausgleichs solcher Weg jedoch nick Minister im Einvern Innern, das Fleisch a gleichsabgabe freizuste Ein Ra Am 26. Oktober Donau der 17 Jahre Täter kommt, wie! ein etwa 25 Jahre a Rothe aus Breslau: die auf den Namen lauten. Der Gesuchte braune Haare, gute I Wem ist ein Mann n Nachrichten sind an an die Kriminalpolizei Unsere Auf das hohe Alt Mittwoch Frau Sop Danziger Straße 15, Invalide Friedrich 2 straße 3, und der Ellernweg 21. Mond-Autgang 15)„Schrecklich, we lachte Hansi.„Dann m Herr Professor!“ „Der Herr Prof fragte Dominik verwi „Nicht zur Urauf habe nur um die Zei Blick, den er auf Hai wußte.„Und dann ke meine Fittiche nehmer Achenbach hob seit es mir neu ist, daß§ den wünscht.“ Alle lachten, am und starrte vor sich warum, der Ausdru# Augen auf die Frage möchte:„Ja, sa!“ Ach, wer wollte Wollte nicht auch er Fälle leben, so fragr war? Mitten in Hausi, dem letzten Oktoberfe gentlich eine Thromb Professor Bremei tont geistvolles Gesic der Antwort. Aber a passendes Tischgesprä „Das läßt sich „vielfach arbeiten# Morphiumbehandlun Dominik unterbra „In letzter Zeit st waren recht gut.“ „Und wie halten „Wir geben Tempo 60“ Aus der Arbeit der westsälischen Nachrichten-Hitler-Jugend. nsg. Die gesamte Hitler=Jugend Westsalens widmet sich in diesen Wochen und Monaten in ihrem Dienst der Wehrertüchtigung. Vor allem die Sondereinheiten haben neue Aufgaben bekommen. So geht es auch in den Gefolgschaften und Scharen der Nachrichten=Hitler=Jugend mit frischer Kraft an die Arbeit. Wir haben mit einem Führer der Hitler=Jugend eine Nachrichten=Einheit besucht. Wir treten in den Lehrsaal, wo uns ein lautes „Achtung!“ empfängt. Der Führer der Einheit meldet seine Jungen. Der Dienst geht zunächst sofort weiter, denn es muß an jedem Abend eine bestimmte Stufe der Ausbildung erreicht werden. Morsen, ein Hauptteil des gesamten Nachrichtenverbindungswesens, steht heute auf dem Dienstplan. Nachdem mit der„Gebeausbildung" bereits in den vorhergehenden Stunden begonnen wurde, folgt nun die„Hörausbildung". Der Lehrsaal erinnert mich stark an die Zeit, wo ich noch die Schulbank drückte, nur waren an meinen Bänken keine Steckkontakte angebracht! Jetzt entdecke ich auf den Bänken lange, schmale Bretter, auf denen 4 bis 5 Steckdosen angebracht sind, und hier sind ebensoviele Kopfhörer angeschlossen. An einem Tisch sitzt der Ausbilder, die Hand auf der „Taste" und„gibt“„Tempo 20“, allmählich schneller, denn die Geschwindigkeit bei der Hörausbildung ist fortlaufend zu steigern. Der Ausbilder erklärt jedes neue Zeichen, gibt die Schreibweise in„Klarschrift" an und„tastet" das Zeichen öfters. Zunächst wird in den Unterrichtsstunden darauf geachtet, daß beim„Hören" im Saal absolute Ruhe herrscht, später jedoch wird geübt, Zeichen aus Störungen herauszuhören, und es werden dann absichtlich Störungsgeräusche verursacht(Aufnehmen am offenen Fenster, Maschinengeräusch im Nebenraum usw.). Dies hat den Zweck, daß sich die Jungen auch draußen im Gelände bewähren, denn da gibt es ja auch meist allerhand Nebengeräusche während des„Empfanges“! Wie die Jungen der Nachrichten=Hitler=Jugend, sind auch die anderen Kameraden unentwegt tätig, ihre Aufgaben in der Wehrertüchtigung zu erfüllen. Ausgleichsabgabe auf Irischfleich bei hausschlachtung. Bei Hausschlachtungen hat der Schlachtende auf Anordnung des Ernährungsamtes oder der Kartenstelle Fleisch aus der Hausschlachtung abzugeben, wenn er sich sonst für einen übermäßig langen Zeitraum aus der Hausschlachtung versorgen müßte. Dabei kann auch die Entrichtung einer Ausgleichsabgabe in Frage kommen. Um für den Hausschlachtenden diese Fleischablieferung zu vereinfachen, werden, wie der Reichsernährungsminister bekanntgibt, die Außenstellen der Viehwirtschaftsverbände Fleisch aus Hausschlachtungen möglichst Fleischereibetrieben am Ort der Hausschlachtung zuweisen oder sonst Maßnahmen treffen, damit eine Ausgleichsabgabe nicht fällig wird. Soweit ein solcher Weg jedoch nicht beschritten werden kann, ersucht der Minister im Einvernehmen mit dem Reichsminister des Innern, das Fleisch aus Billigkeitsgründen von der Ausgleichsabgabe freizustellen. Ein Raubmörder wird gesucht. Am 26. Oktober 1941 wurde in Bad Ischl an der Donau der 17 Jahre alte Vitus Kalkschmid ermordet. Als Täter kommt, wie die Nachforschungen ergeben haben, ein etwa 25 Jahre alter Mann in Frage, der sich Heinz Rothe aus Breslau nannte. Der Mörder besitzt Papiere, die auf den Namen Heinz Rothe oder Vitus Kalkschmid lauten. Der Gesuchte ist 1,70 Meter groß, untersetzt, hat braune Haare, gute Zähne und Grübchen in den Wangen. Wem ist ein Mann mit oben genanntem Namen bekannt? Nachrichten sind an die nächste Kriminalpolizeistelle oder an die Kriminalpolizei Detmold erbeten. Unsere Glückwunschecke Auf das hohe Alter von 86 Jahren kann am heutigen Mittwoch Frau Sophie Fricke, geb. Grote, Detmold, Danziger Straße 15, zurückblicken; 75 Jahre alt wurden der Invalide Friedrich Wehmever, Bad Salzuflen, Ortstraße 3, und der Rentner Karl Kölling, Schieder, Ellernwea 21. morgen Mond-Aufgang 9.13 □ Mond-Untergang 0.53 Anveränderte Rationen im Monat Juni An Stelle von Margarine tritt bei der Fettverteilung Butter In diesen Tagen werden die Ledensmittelkarten für die 37. Zuteilungsperiode vom 1. bis 28. Juni verteilt. Die Höhe der Rationen bleibt unverändert. Nur bei der Fettverteilung tritt unter Beibehaltung der Gesamtration eine Aenderung ein. An Sielle von Margarine, deren Erzeugung auch in diesem Jahre vorübergehend eingestellt wird, werden Butter und Speiseöl abgegeben. Für 62,5 Gramm wegfallende Margarineration erhalten die Verbraucher eine dem Fettgehalt nach gleiche Menge von 50 Gramm Speiseöl, während die restliche Margarineration in gleicher Menge Buiter ausgegeben wird. Lang= und Nachtarbeiter sowie Schwer= und Schwerstarbeiter, die ihre Zulagen bisher in Margarine oder Speiseöl beziehen konnten, erhalten auf die Kleinabschnitte ihter Zulage und Zusatzkarten Butter oder Speiseöl. Damit Speiseöl auch in den Gaststätten bezogen werden kann, gewähren einige der Kleinabschnitt der Fettkarten die Möglichkeit zum Bezug kleinster Mengen Speiseöl. Butter kann in der 37. Zuteilungsperiode auch auf die Reise= und Gaststättenmarken für Margarine bezogen werden, ferner auf die Margarineabschnitte der Reichskarten für Urlauber. Bei den letzteren bleibt daneben die Abgabe von Speck und Schmalz zulässig. Die Speiseölverteilung ist durch eine Vorbestellung der Bezugsberechtigten vordereitet worden. Soweit die Verteiler noch über Restbestände an Margarine verfügen, müssen sie diese bevorzugt vor Butter ausgeben auf die Reise= und Gaststättenmarken für Margarine, auf die Margarineabschnitte der Urlauberkarten, auf die Butter=Kleinabschnitte der Reichssettkarten und auf die Fettkartenabschnitte der Zulage= und Zusatzkarten. Der Erlaß bestimt ferner, daß die Kleinverteiler, wenn ihre Bestände an Haferflocken für eine gleichmäßige Belieferung aller Verbraucher nicht ausreichen, Haferflocken bevorzugt auf die Nährmittelkarten für Kinder bis zu drei Jahren abzugeben haben. Im Interesse der Papierersparnis sind die Formate meiterer Karten verkleineret worden, so der Brotkarten, der Nährmittelkarten, der Milchkarten und einiger Fettkarten. Einige Brotkartenabschnitte sind dabei zu Abschnitten mit entsprechend höheren Werten zusammengefaßt worden. Um den Kindern von drei bis sechs Jahren die Möglichkeit zu geben, mehr Weizenmehl zu beziehen, berechtigen auf der Reichsbrotkarte für Kinder von drei bis sechs Jahren künftig sämtliche Brotabschnitte nach Maßgabe der Karte auch zum Mehlbezug. Die Bestellscheine für die neue Zuteilungsperiode sind in der Woche vom 25. bis 30. Mai bei den Verteilern abzugeben. Neues aus der Landeshauptstädt Pivitsheider Spargel wieder sehr beliebt. Der erste Spargel der Ernte 1942 kam bereits auf die Detmolder Wochenmärkte. Auch am gestrigen Dienstag stand wieder verhältnismäßig viel zum Verkauf. Nicht jeder hat bis jetzt etwas abbekommen. Aber Geduld! Noch etwas Sonne, noch etwas Regen— in der richtigen Mischung— dann gibt es noch mehr. Eifrig sind nämlich die Spargelplantagenbesitzer im benachbarten Pivitsheide jeden Morgen an der Arbeit, um dieses leckere Gemüse zu stechen und über den eigenen Bedarf hinaus die benachbarten Wochenmärkte und Gemüsehandlungen damit zu beliefern. Im übrigen ist ja die Spargelzeit erst angegangen. Sie dauert zwar jedes Jahr nur eine kurze Zeit, doch fast immer, je nach der Witterung, immerhin sechs bis zehn Wochen. Meistens ist am 24. Juni endgültig erst Schluß. Und bis dahin ist noch eine verhältnismäßig lange Zeit. wird also auch derjenige noch zu diesem Leckerbissen kommen, der sich bis jetzt noch nicht an ihm erfreuen konnte. Selbstverständlich kommt auch dieses Jahr der niedersächsische Spargel ins Lipperland und damit auch nach Detmold. Denn trotz der anderweitigen starken Beanspruchung der Reichsbahn laufen in diesen Tagen die Spargelzüge. Detmolder beim Bieleselder Tennisturnier. An den beiden Pfingstfeiertagen werden im Gau WestfalenLippe die Kreismeisterschaftsturniere im Tennis durchgeführt. Für die Kreise Wittekind. Ravensberg und Lippe wird der Kampf auf den Plätzen des TTC. Bielefeld an der Voltmannstraße gestartet. Unter den Teilnehmern befinden sich auch Detmolder Tennisspieler. Sie werden ihre Kräfte mit den jüngeren und älteren Spielern aus Bielefeld, Gütersloh, Herford, Bad Oeynhausen, Minden und Bückeburg zu messen haben. Er mußte erst seinen Rausch ausschlafen. In der ersten Abendstunde des Montags wurde hier ein Kraftfahrer festgenommen, der dem Alkohol zu stark zugesprochen hatte. Der Kraftfahrer war gerade im Begriff, mit seinem Fahrzeug Detmold zu verlassen. Die Polizei nahm sich des Betrunkenen an. Er mußte seinen Rausch erst einmal ausschlafen, dann wurde er wieder freigelassen. Selbstverständlich folgt nun noch ein gerichtliches Nachspiel. Neuigkeiten aus der Stadt Lage 80 Jahre Turn= und Sportgemeinschaft Lage. Die Turn= und Sportgemeinschaft Lage kann in diesen Tagen auf ein 80jähriges Bestehen zurückblicken.„An einem Maiabend des Jahres 1862“, so berichtet die Vereinschronik,„fanden sich in der historischen Allee, die zum Lageschen Berge hinaufführt, ein Dutzend Männer zusamimnen und gründeten durch Handschlag und Eintragung ihrer Namen in die Rinde einer alten Eiche den Turnverein Lage.“ Acht Jahrzehnte hindurch hat der Verein sich erhalten und Kriege und Revolutionen bestanden und überdauert. Ein Rückblick in die Geschichte der Turn= und Sportgemeinschaft Lage spiegelt die Entwicklung der Leibesübungen in der Stadt Lage wieder, mit deren Geschichte der letzten 80 Jahre die Turn= und Sport=Gemeinschaft auf das engste verknüpft und verwachsen ist. Ueber dreiviertel Jahrhundert hat diese Leibesübung treibende Gemeinschaft Dienst am Leib und damit am Volk geleistet. Den jungen Menschen— das wertvollste Gut des Volkes— zu erziehen, seinen Körper und Geist und Willen zu formen und zu stählen, ihn wehrhaft zu machen und den Menschen zur Gemeinschaft zu erziehen, ist wahrlich eine Aufgabe, die des Schweißes der Edelsten wert ist. Der Erfolg dieser Arbeit erstrahlt gerade jetzt, im Freiheitskampfe des deutschen Volkes, wieder im schönsten Licht, stehen doch ungezählte Jünglinge und Männer, die durch die Schule der Turn= und Sport=Gemeinschaft gegangen sind, in allen Wehrverbänden des Staates, und gar viele sind in den Offizierstand ausgerückt und sind Träger höchster Auszeichnungen. Dem als einem der ältesten Turnvereine im Lipperland im Jahre 1862 ins Leben gerufenen TV. Lage trat um die Jahrhundertwende ein zweiter Verein, der TV. Jahn, zur Seite, der sich nach dem Weltkrieg(1921) mit dem TV. Lage zur Turngemeinde von 1862 vereinigte. Im Zuge der Vereinheitlichung der Leibesübung treibenden erbände im Dritten Reiche erfolgte kurz vor Ausbruch dieses Krieges der Zusammenschluß der Turngemeinde und des im Jahre 1912 unter dem Namen„Viktoria“ gegründeten Fußballklubs, des nachmaligen Vereins„Spiel und Sport“, zur„Turn= und Sportgemeinschaft Lage“. So begeht die Turn= und Sportgemeinschaft Lage inmitten des Freiheitskampfes des deutschen Volkes ihre Gründungsfeier in dem Bewußtsein, 80 Jahre lang der Erhaltung der deutschen Volkskraft gedient zu haben. Br. Technische Nothilfe. Heute(Mittwoch), Dienstabend im Bereitschaftshaus um 20.15 Uhr. Erscheinen aller Nothelfer ist Pflicht. Politischer Vortrag. Allerlei aus Bad Salzuslen Monatsappell der RSROB.=Kameradschaft. Im Restaurant„Klein=Bremen“, fand der Monatsappell der NS.=Kriegsopferversorgung Bad Salzuflen statt. Der Kameradschaftsführer Klasing eröffnete den Appell mit einem Wort des Führers. Darauf sprach der Bezirks=Sachbearbeiter Vetter aus Bielefeld und machte in eingehenden Ausführungen die Kameradchaft mit den neuesten Bestimmungen über die Verorgung und Betreuung der Kriegsopfer bekannt. Anchließend wurden dann vom Kameradschaftsführer mehrere geschäftliche Dinge erledigt. Den Mitgliedern der Kameradschaft legte man besonders ans Herz, sich in der Betreuung der Versehrten des jetzigen Einsatzes von niemandem übertreffen zu lassen Alle werden ihr möglichstes tun, in der Erkenntnis, daß der Einsatz der Heimat immer noch leicht wiegt gegenüber dem Opfer unserer Frontsoldaten. Mit diesem Gelöbnis wurde der Appell geschlossen. Schötmar Heute die ersten Uebungen für das SA.=Wehrabzeichen! Wir haben erst kürzlich darauf hingewiesen, daß jüngere und auch Männer im besten Lebensalter das Ziel vor Augen haben müßten, auch äußerlich unter Beweis zu stellen, daß sie wehrtüchtige Menschen sind. Das SA.=Wehrabzeichen ist dafür der beste NachRamgo Lehrgang für Frauen. Der hier im Schützenhaus abgehaltene Kursus für die richtige Bereitung von Butter und Käse aus Ziegenmilch war von den Ziegenzüchterfrauen aus der näheren und weiteren Umgebung Lemgos derart gut besucht, daß der Saal bis auf den letzten Platz besetzt war, Sogar einige Züchter hatten es sich nicht nehmen lassen, ebenfalls zu der Veranstaltugn zu erscheinen. Die praktischen Vorführungen von Frau Wilhelms aus Bockum=Hövel, welche speziell für diese Lehrgänge auf der Molkereilehr= und Untersuchungsanstalt in Münster ausgebildet worden ist, wurden mit größter Aufmerksamkeit verfolgt. Die Vortragende stellte besonders heraus, daß es bei dem ganzen Arbeitsgang, d. h. von der Gewinnung der Milch im Stall, bis zur Bereitung von Butter oder Käse, in der Hauptsache auf Sauberkeit und Beachtung der richtigen Temperaturen ankomme. Von den frisch gewonnenen Erzeugnissen, Butter und Speisequark, wurden den Frauen Proben gereicht; diese fanden allgemeines Lob. Zuchtwart Tschenscher aus ecklinghausen führte dann noch aus, wie durch zielbewußte Zucht, zweckmäßige Haltung, Fütterung und Pflege die Leistung der Ziege noch wesentlich gesteigert werden könne. Der Geschäftsführer der Kreisfachgruppe, Baßfeld, bat die Teilnehmerinnen, das Geschaute und Gehörte in der Praxis bestens zu verwerten. Dadurch würden sie nicht in geringem Maße mithelfen, die Fettlücke zu schließen. Dann sprach er den Vortragenden den Dank der Versammlung aus und bat den anwesenden stellv. Vorsitzenden der Landesfachgruppe, Bürodirektor Kerkhoff(Burgsteinfurt), im Laufe des Jahres in anderen Teilen des Landes, z. B. in Schötmar, Blomberg und Hohenhausen, noch gleiche Lehrgänge zu veranstalten, was zugesagt wurde. Näheres hierüber erfahren die Züchterfrauen zu gegebener Zeit. Arbeitstagung der NSDAP.=Ortsgruppen. Heute Mittwoch) 20 Uhr, findet in kleinen Saal des Schützenhauses eine Lemgo=Ost Mitglieder der#„ leiter. Da wichtige Angelegenheiten zu besprechen sind, ist die Teilnahme aller Politischen Leiter Pflicht. Bad Meinberg Feierstunde in der Wandelhalle. Die NSDAP. veranstaltete in der Wandelhalle eine Muttergedenkfeier. Mit den Meinberger Volksgenossen nahmen auch zahlreiche Kurgäste an dieser Feier teil. Der Auftakt erfolgte durch das Kurorchester unter der Stabführung des Dirigenten, Kapellmeister Fürch. Anschließend ergriff der Gauredner Siegmund das Wort. Markant waren seine Ausführungen zum Ehrentag unserer Mütter und deutschen Frauen in diesem schicksalsschweren Zeitgeschehen. Der Ortsgruppenleiter der NSDAP.. Tappe, überreichte dann drei weiteren Müttern aus Bad=Meinberg das Mutter=Ehrenkreuz. Ein Zauberabend. Im Kursaal fand die erste Sonderveranstaltung der Badeverwaltung zur Abwechllung der Kurgäste statt. Es ist schon so, daß alle sich für Bühnenzauber interessieren, denn alle Plätze waren besetzt. Den Meinbergern selbst und auch manchem Kurgast war der Zauberer Bosco kein Unbekannter.„Rätselhaft“, hieß es, und„Wie ist so etwas nur möglich!“ Auch die Lachmuskeln traten in Tätigkeit. und dankbar spendete das Publikum reichen Beifall. Erstes Konzert der Kapelle Baule. Wie alljährlich, so wird auch in dieser Babesaison die bekannte und beliebte Kapelle Baule aus Lemgo hier größere Konzerte geben. Das erste dieser Art fand nun bereits statt. Sowohl am Nachmittag als auch am Abend konnte Kapellmeister Baule mit seinen Schülern alle Kurgäste bestens unterhalten. Man spendete nach jedem Musikstück reichen Beifall und sieht nun voll Erwartung den nächsten Konzertveranstaltungen der Kapelle aus der Alten Hansestadt Lemgo entgegen. Der Rundfunk am Mittwoch Reichsprogramm: „Gesang und Tanz im Film“ von 18.00 bis 18.30 Uhr (Kompositionen von Leo Leux und Lothar Brühne).— Neue Soldatenlieder von 20.20 bis 21.00 Uhr.— Funkbrettl von 21.00 bis 22.00 Uhr:„In Sachen Mai“. Deutschlandsender Neuzeitliche rumänische Konzertmusik von 17.30 bis 18.30 Uhr.— Straußsche Frühlingsgrüße von 20.15 bis 21.15 Uhr.— Bunte Konzertstunde„Blätter und Blüten“ von 21.15 bis 22.00 Uhr. weis! Ab heutigen Mittwoch beginnen wieder die Vorübungen für dieses Leistungsabzeichen. Pünktlich um 20.15 Uhr wird auf dem Sportplatz angefangen. An diesen Uebungen können sich alle Männer über 17 Jahre beteiligen, und zwar auch die Männer, die einer Wehrorganisation nicht angehören. Die Uebungen zur Erlangung des SA.=Wehrabzeichens sind selbstverständlich keine spielerischen Leistungen, aber der Grad des Leistungsvermögens wird dabei als Faktor gewertet werden. Es ergeht deshalb nochmals der Appell an alle männlichen Volksgenossen, sich an diesem edlen Wettkampf zu beteiligen. W0 J. HUFSCHMTED 15)„Schrecklich, wenn jemand so ungemein pflichteifrig ist!“ lachte Hansi.„Dann werden wir wirklich allein fahren müssen, Herr Professor!“ „Der Herr Professor fährt auch zur Uraufführung?“ fragte Dominik verwundert. „Nicht zur Uraufführung direkt", lächelte Bremer,„ich habe nur um die Zeit gerade auch in Berlin zu tun.“ Der Blick, den er auf Hansi richtete, war zärtlicher, als er selbst wußte.„Und dann kann ich Ihre Frau Gemahlin ja unter meine Fittiche nehmen.“ Achenbach hob sein Glas.„Also auf gute Reise! Obwohl es mir neu ist, daß Hansi unter Fittiche genommen zu werden wünscht.“ Alle lachten, am lautesten Dominik, aber er brach jäh ab und starrte vor sich hin. Eben kam ihm, er wußte nicht warum, der Ausdruck ins Gedächtnis, mit dem Gaweins Augen auf die Frage geantwortet hatten, ob er gerne leben möchte:„Ja, sa!“ Ach, wer wollte nicht gerne leben? Wer starb gerne? Wollte nicht auch er, Dominik Achenbach, leben, auf alle Fälle leben, so fragwürdig sein Leben jetzt auch geworden war? Mitten in Hausis Erzählung einer Begebenheit aus dem letzten Oktoberfest fragte er:„Wie behandeln Sie eigentlich eine Thrombose, Herr Professor?“ Professor Bremer wandte ihm sein markantes, überbetont geistvolles Gesicht zu und zögerte einen Augenblick mit der Antwort. Aber wenn der Gastgeber meinte, dies sei ein passendes Tischgespräch—„ „Das läßt sich nicht so einfach sagen“, erwiderte er, „vielfach arbeiten wir mit Eupaverininjektionen— die Morphiumbehandlung ist Ihnen sicherlich geläufig—“ Dominik unterbrach:„Sie räumen nicht aus? „In letzter Zeit sind wir dazu übergegangen. Die Erfolge waren recht gut.“ „Und wie halten Sie es mit der Zeitspanne? Ich meine, wie lange warten Sie, wenn eine leichte Embolie gut vorbeigegangen ist?“ Bremer zuckte mit den Mundwinkein, man merkte, er hätte sich weit lieber mit Hansi unterhalten, über ein neues Buch oder einen neuen Tanz. Aber er antwortete höflich: „In den meisten Fällen beansprucht nach einer erfolgten Embolie die Bildung des neuen Thrombus einige Tage— es kommt aber auch vor, daß die nächste Embolie schon einen Tag später erfolgt, in vereinzelten Fällen noch früher.“ „Ja“, sagte Dominik abwesend und ließ das Besteck sinken,„es kommt vor. Vielleicht ist es schon geschehen. Vielleicht wird man mir heute abend berichten: der Mann auf siebenundzwanzig ist eben gestorben. Tödliche Embolie.“ Er schluckte krampfhaft, dann hatte er sich wieder in der Hand. „Vielen Dank für die Auskunft, Herr Professor. Ich wollte nur gerne die Meinung eines berühmten Chirurgen hören— es handelt sich um einen Gegensatz in der Anschauung zwischen meinem Oberarzt und mir! „Und was meint Ihr Oberarzt?“ fragte Bremer, während er schon wieder das Glas hob und Hansi artig zutrank. „Er meint, man solle warten“, erwiderte Dominik. „Meist ist es auch das Richtige. Natürlich ist ein Risiko dabei Aber was ist ohne Risiko?“ „Ja“ wiederholte der junge Arzt mechanisch,„was ist ohne Risiko?“ „Dom“, sagte Hansi einige Stunden später, als sie dem davonfahrenden Wagen des Professors nachblickten,„wirst du wirklich nicht mit nach Berlin kommen? Barbe ist doch eine alte Jugendfreundin von dir!“ „Ich weiß es noch nicht“, sagte er,„es sind ja noch beinahe vierzehn Tage bis dahin. In vierzehn Tagen kann sich viel ereignen.“ „Was soll sich denn ereignen?“ „Beispielsweise ein Nachlassen der Bettenfrequenz.“ Er brach ab.„Eigentlich hätte ich lieber wieder einmal mit dir allein gegessen“, sagte er und trat ins Haus zurück. „Ich auch, glaub es mir. Aber man kann nicht immer, wie man gerne möchte.“ „Was beispielsweise hätte uns heute gehindert?“ Sie nahm seinen Arm uno zog ihn die Treppe hinauf bis in ihr kleines Wohnzimmerchen. Erst als sie ihn in einem der kleinen Sessel untergebracht und mit Zigaretten versorgt hatte, erwiderte sie: „Der Gedanke an deine Zukunft. An unsere Zurunft.“ Sie saß ihm gegenüber, die Knie ein wenig hochgezogen, die Arme darum geschlungen, den blonden Kopf leicht geneigt. Er betrachtete sie nachdenklich. „Hübsch bist du—“ sagte er, fast ohne es zu wissen. Dann gab er sich einen Ruck. „Wieso unsere Zukunft? Ich hoffe, du denkst doch nicht immer noch—“ Sie unterbrach ihn.„Ju, natürlich denke ich daran. Bremer ist zweiundfünfzig. Er braucht eine jüngere Kraft, der er völlig vertrauen kann. Unter uns: er lebt gern.“ Achenbach lachte trocken auf.„Wer tut das nicht?“ „Also damit du es besser verstehst: er ist sehr lebenslustig. Na, er kann es sich ja auch leisten, seine Honorare sind danach. Aber eben darum braucht er einen verläßlichen Vertreter.“ „Und der soll ich sein, meinst du.“ „Ja, zuerst sein Vertreter. Und später sein Nachfolger. Er hot mir selbst gesagt: Die Klinik überoibt er demjenigen, zu dem er das größte Vertrauen hat. Und daß er es zu dir haben würde— na, darüber bist du dir ja wohl selbst klar, denke sch.“ „Also dann will ich es dir noch einmal mit aller Entschiedenheit sagen“, er sprach schärfer, als er seine Absicht war,„ich habe nicht den Wunsch, in die Bremersche Klinik einzutreten oder sie zu übernehmen. Ich beabsichtige, in München zu bleiben.“ „Was hast du gegen Frankfurt?“ fragte sie ruhig, fast nachsichtig, als spräche sie zu einem eigensinnigen Kind „Nichts. Ich habe nur was für München.“ „Ich weiß auch, was du für München hast. Du willst nicht so weit vom Ammersee fort.“ Er schwieg und rauchte. Was sollte er darauf sagen? Etwa, daß er höchst wahrscheinlich binnen kurzem gar kein Recht mehr an das alte Haus am See haben würde? Das erfuhr sie noch früh genug. Wie würde sie das übrigens aufnehmen? „Ach, lassen wir das“, sagte er plötzlich in das lange Schweigen hinein.„Ich habe heute keine Lust zu solchen Diskussionen.“ Er zerdrückte seine Zigarette mit einem bronzenen Zigarettentöter, der einem Buddha auf einer Lotosblüte darstellte. Das Sonnenlicht flutete breit durch die Fenster, warf sich über die in barockem Stil gearbeiteten Möbel, ließ das Gold der Bilderrahmen aufglänzen, funkelte in den Gladiolen, die gewaltig in hoher Vase vor dem Fenster standen. Ein Duft von Schwarzer Narzisse und Zigaretten umKunst und Wissenschaft Ausstellung„Das Straßburger Münster“ in Bochum. Die Stadtbücherei Bochum veranstaltet eine Ausstellung„Das Straßburger Münster“, durch die sie den Blick auf die Bedeutung dieses Denkmals in kulturpolitischer, politischer und baugeschichtlicher Hinsicht lenkt. Zahlreiche Abbildungen und Schriften geben Aufschluß über den Bau, seine Stilmerkmale, seine Geschichte und seine Bedeutung für ein urdeutsches Land. Robert-Koch-Film in Chlle prämilert. Dem UfaFilm„Robert Koch“ wurde von der chilenischen Universität in Santiago bei der Prämiierung der besten Filme, die im letzten Jahre im„Institut für erzieherisch-wertvolle Filmkunst“ vorgeführt wurden, der erste Preis für kulturell wertvolle Filme zugesprochen. Orffs„Carmina burana“ In Görlitz. Während des 26. Schlesischen Musikfestes, das vom 30. Mai bis 9. Juni in Görlitz stattfindet, werden vom Stadttheater Carl Orffs„Carmina burana“ aufgeführt. hüllte ihn, er sah, daß Hansi dicht an ihn herangerückt war und ihn erwartungsvoll ansah „Liebst du mich eigentlich?“ fragte er unvermittelt. Sie verzog ein wenig das Gesicht.„Dergleichen fragt man nicht und beantwortet man nicht.“ „Ach ja, es ist kitschig, ich weiß. Aber beantworte es mir trotzdem— es interessiert mich.“ „Selbstverständlich mag ich dich gut leiden Sonst hätte ich dich nicht geheiratet.“ Er lächelte ein wenig darüber, daß sie das„Ja, ich hab' dich lieb—“ konsequent vermied. Es war ihr wohl zu geschmacklos.„Aber hättest du mich auch geheiratet, wenn ich nicht der Sohn des Geheimrats Achenbach gewesen wäre?" „Du bist es aber doch?“ „Es wäre nett, wenn du meine Frage beantworten würdest.“ „Es kommt darauf an“, erwiderte sie lachend,„wer du dann gewesen wärst."(Fortsetzung folgt.) Aus der Bewegung . Ortsgrunve Oörüe. Am Donnerstag, 21. Mat. 20.15 Uhr, Besprechung der Politischen Leiter. Es# u sämtliche Vormationsführer und Führerinnen daran teilzunehmen Oitler=Jugend, Fliegergefolgschaft 1/55. Die Gesolgschaft tritt Mittwoch, 20. Mai, um 19.45 Uhr, in Sommeruniform am Gymnasium(Hornsche Straße) an. 99.=Fliedergesolgschaft 2/55. Schar 1. Heute, 19.45 Uhr. Autreten an der Bauhalle zum Dienst. Sportzeug ist mitaubringen RS.=Frauenschaft Deutsches Frauenwerk, Ortsstelle Jerzen=Orbke. Morgen, Donnerstag, findet in der Schule um 20 Uhr ein Gemeinschaftsabend statt. Das Erscheinen aller Mitglieder wird erwartet. Jugendaruppe Lage. Heute, Mittwoch, 20.15 Uhr, kurze Besprechung. Deutsches Rotes Kreuz. Bereitschaft(w.) Detmold 1. Heute, 20 Uhr. Dienst in der Luftschutzschule. Deutsches Rotes Kreuz, Bereitschaft(w.) Detmold 2. Zus Lage. Am Donnerstag, 21. d. M., um 20.15 Uhr Filmvorführung in der Aula des Technikums.(Zivil.) Die Gaufilmstelle zeigt: „Heimkehr". Mittwoch: Almena: Donnerstag: Alverdissen. „Dorf im roten Sturm“. Mittwoch: Schlangen; Donnerstag: Berlebeck „Kampfgeschwader Lützow“. Mittwoch: Holzhausen bei Horn: Donnerstag: Kohlstätt. Hier spricht die Deutsche Arbeitsfront REG.„Kraft durch Freude". Ortsgruppe Detmold. Achtung, Briefmarken! Nächster Tauschabend am Donnerstag, dem 21. d. M., ab 19.30 Uhr, im Vereinshaus. Neuheiten müssen abgeholt werden! Gäste stets willkommen. Bber. Neues aus den Ortsbauernschaften N des Soviel Sorgen— soviel Siück. dem Ungewöhnlichsten und Ehrenvollsten, doch auch dürfte der Fall der jetzt erst 62jährigen Frau lischen Kleindauern und Schreinermeisters Abdenzu Darfeld im Münsterland zählen. Sie hat 12 Söhne und 7 Töchter. Von den Söhnen ist der älteste 42 Jahre, einer ist Unteroffizier und liegt zur Zeit in einem ReserveLazarett, ein andeter ist Obergefreiter und schon wieder bei der Genesungskompanie, 6 sind Gefreite, einer ist Matrose, alle an einer Front, 3 sind Träger des E. K. und des Infanterie=Sturmabzeichens. Die Mutter solcher Söhne war bereits 34mal Großmutter. Soviel Kinder, soviel Sorgen und gerade durch die Sorgen soviel Glück! Großenmarpe. Mit 77 Jahren noch hinterm Pflug. Der Altbauer Friedrich Hausmann, Großenmarpe, vollendet am heutigen Mittwoch bei bester Gesundheit sein 77. Lebensjahr. Hausmann ist trotz des hohen Alters noch Tag für Tag unermüdlich vom frühen Morgen bis zum Abend in der Landwirtschaft tätig und leistet damit einen wertvollen Anteil an der Sicherung der Ernährung. Wir gratulieren herzlich und wünschen zum ferneren Lebensabend alles Gute.(62) Hagen. Eröffnung des RSB.=Kindergartens. Vor einigen Tagen wurde der NSV.=Kindergarten eröffnet. Es. ist nun allen schaffenden Müttern Gelegenheit gegeben, ihre Kinder in den Kindergarten zu schicken. Bei der Kindergärtnerin Frl. Dörres sind sie in der besten Obhut, und somit können alle Mütter, die sich in der Landwirtschaft e rung, unbesorgt sein. einsetzen für die Sicherung der Ernäh„Tag der Leibesübungen“ in Brake am zweiten Pfingsttag auf dem Sportplatz Walkenfeld. Veranstaltungsfolge: 8 Uhr: Flaggenbissung: anschliebend sechs Dreikämpfe: Jugend B: 100Meter=Lauf, Weitsprung und Kugelstoßen: Jugend A: 100Meter=Lauf, Weitsprung und Kugelstoßzen. Senioren: 100Meter=Laus. Weitsprung u. Kugelstoßen. Frauen: 100-Mtr.= Lauf, Weitsprung und Kugelstotzen. BDM., Klasse B: 75Meter=Lauf, Weitsprung, Kugelstoßen. Pimpfe: 60=MeterLauf. Schlagballweitwurf und Weitsorung.— 13 Uhr: Antreten aus dem Marktplatz in Brake zum Werbemarsch durch Brake. Nach Ankunft aus dem Sportplatz allgemeine unvorbereitete Freiübungen für alle. Zwischen den Spielen und in den Spielpausen: Einzelkampf der Jugend B: 2500=Meter=Geländelauf: Einzelkampf der Jugend A: 3000=Meter=Geländelauf; Einzelkampf der Senioren: 5000=Meter=Geländelauf und 800=Meter=Lauf.— Die Einzelkämpfe werden auch als Mannschaftskämpfe gewertet. Eine Mannschaft besteht aus vier Mann, gewertet werden die drei besten. Spiele: 1. Fußballspiel der Schüler(2mal 15 Min.): 2. Fußballspiel der Jugend(2mal 40 Min.); 3. Handball: LSV. Güterslob gegen MSV. Lemgo. Zwischen den Spielen und in der Spielpause zu 3: „unter Rasen“ der Frauenabteilung des Ballspielvereins Lemgo und der Turnerinnen des Turnvereins Brake. Abschließend: Siegerehrung. Die Veranstaltung, von den Vereinen Spiel und Sport und Turnverein Brake durchgeführt, ist offen für alle. Jugendliche haben den HJ.= oder den Reichsbundausweis vorzulegen. Bielefeld we Aus der Nachbarschaft hillft dem Bauern. Vom Basin 158 Halle je zehn L Ain L. in benen die aber jederzeit im Kreisgebiet Mädeleinsatzlager — geschult und detreut wird. E. auf Abruf zur Verfügung der Landwirtschaft. Münster. Auch auf kleine Mengen kommt es an. Daß es auch auf ein Schwein ankommt, mußte der Karl Anlage aus Bad Godesberg erfahren, der nach Bocholt gefahren war, um sich zusätzliche„Fettigkeiten“ zu besorgen. Er hatte bei einem Bauern ein Schwein von rund 160 Pfund aufgetrieben und selbst geschlachtet. Er hatte jedoch das Pech, daß auf der Eisenbahn der Koffer, in dem er das Fleisch beförderte, sich selbständig machte. Dadurch wurde sein Treiben aufgedeckt. Die Verhandlung vor dem Bieleselder Sondergericht trug ihm neden einer Geldstrafe eine Gefängnisstrafe von einem Jahr ein. Es handelt sich bei dem Angeklagten zwar um einen bisher einwandfreien und fleißigen Mann. Wer jedoch glaubt, durch Schwarzschlachtungen in die Ernährungswirtschaft eingreifen und somit den Dolchstoß in den Rücken der Front führen zu können, wird dahin gebracht, wohin er gehört. H. V. Lemge. Wir halten es nicht für richtig, wenn Sie sich an die genannte Stelle in Berlin wenden wollen. Vielleicht ist es zuerst einmal zweckmäßig, wenn Sie sich mit dem Versicherungsamt beim Landrat in Brake oder mit der Rechtsberatungsstelle der DAF.=Kreiswaltung in Detmold besprechen. Eine dieser beiden Stellen kann Ihnen sicher nähere Auskunft geben. Die heutige Ausgabe umlußt 4 Seiten Verlagsleiter: Eduard Preißler Hauptschriftleiter: August Prüßner (a. Z. Münster) I. V.: Karl Kuhl Verlag: Lippiscbe Stgatszeitung. „„„„„„ pr g.G. m. b. H., Detmold, Paulinenstraße 14.— Z. Z. ist Pl. 8·gültig. Kaum fallbar traf mich die schmerzliche Nachricht, daß mein über alles geliebter, # treuer Lebenskamerad, der liebevolle, ach, so glückliche Papa meines Jungen, unser lieber Sohn. Bruder, Schwager und Onkel, Arbeitskamerad, Parteigenosse und treuer SA.-Kamerad, der -A.-Scharf“ 28jährige SA.-Scharführer und Untereffisler in einer Panzerläger-Abtl. Franz Hüffner den Heldentod für Führer und Volk gefunden hat. — Franz, du warst mein übergroßes Glück, nun kommst du nie mehr zurück! In tiefstem Herzeleid: Rie Hüffner, geb. Riehm, und Söhnehen Fränai] Familie Cart Hüßner sen. u. 1 Familie Herm. Prieß/ FaCurt Häffner jun. mille Herm. Breckmeler Familie Carl Riehm Familie Ang. Riehm und Familie Rudi Hllhersylbach, Schötmar, Lage, Detmold, Friedland a. d. Leine, den 11. Mai 1942. Wir travern mit. Felsen- und Schutsblechfabr bach(L (Lippe). Betriebagen blechfabrik Hans Kerkhoß, Am Sonntagnachmittag entschlief sanft nach langer Krankheit mein lieber Mann, unser guter Vater und Opa Gustav Rottschäfer im Alter von 66 Jahren. In tiefer Trauer: Lina Rettechäfer, geb. Schumacher Walter Rettschäler u. Frau Marie: geb. Poldur Heins Lümkemann u. Frau Eltriede, geb. Rottschtfer Frits Rettechäler Elisabeth Rottschäler Günther und Karin als Enkelkinder. Asemissen Nr. 32, den 18. Mai 1942. Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 20. Mal, nachmittags 3½ Uhr, vom Trauerhause aus statt. Ihre Verlobung geben bekannt Laura Adam Peter Cyry: Knetterheide im Mai 1942 Bremen Ihre Vermählung geben bekannt Paul Vogt Hanna Vogt geb. Marr Lemgo, den 19. Mai 1942. . N a c h G o t t e s h e i l i g e m W i l l e n t r a f u n s g a n z unerwartet die traurige Nachricht, daß mein über alles geliebter, treuer Mann, der liebevolle und glückliche Vater unserer beiden Kinder, unser einziger, hoffnungsvoller Sohn, mein herzensguter Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel, der Oberschütze Fritz Lange Im Alter von 33 Jahren am 3. 4. den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. Ihn traf dasselbe Schicksal wie meinen Vater 1915.— Mein Opfer ist unsagbar sroß, doch bei dem Herrn da hab’ ich Trost. lch hab’ ein kurzes, schönes Glück besessen, für mich bleibt es auf ewig unvergessen. In tiefer, etiller Trauer: Frau Strate Winfried und Helga als Kinder Frits Lange sen.! Familie: August Burmeler Moshage. Pivitsheide, Augustdorf, im Mai 1942. Wir betrauern den Verlust eines treuen und pflichtbewullten Gefolgschaftsmitgliedes, das zum St unserer Gefolgschaft gehörte. Die Gefolgschaft klagt in ihm einen lieben und hilfsbereiten Art beklagt in ihm einen lieben und hilfsbereiten Arbeitskameraden. Sein Andenken wird von uns in Ehren gehalten werden. Betriebsführung und Geleigschaft er Möbelfabrik Westdeutsche Holzindustrie Aktiengesellschaft, Detmold. . Am 1. 5. erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß mein innigstgeliebter, treusorgender Mann, mein lieber jüngster Sohn, unser lieber Bruder. Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Netl elle Obergefr. Leopold Kaufmann Im Alter von 27 Jahren den Heldentod gestorben ist. Getreu seinem Fahneneide ließl er sein junges Leben für Führer und Vaterland.— Es ist bestimmt in Gottes Rat, daß man vom Liebsten, was man hat, muß scheiden. In tiefer, stiller Trauer: Line Kaufmann, geb. Wedegärtner Witwe Minds Kaufmann Heinr. Wedegärtner nebet allen Angehörigen. Werl-Aspe, im Mai 1912. Auch wir trauern mit den Angehörigen um den Verlust eines lieben Arbeitskameraden. Betriebsführung und Gelolgschaft Wilhelm Bröker, Knetterheide 1. L. Am 15. Mai ging meine Schwester, Schwägerin- und Tante Emilie Siesenop in Frieden heim. Wilhelm Siesenop und Verwandte. Lage, Braunschweig, den 18. Mai 1942. Die Beerdigung fand in der Stille statt. Statt besenderer Anzeige. Hleute nachmittag 17 Uhr entschlief sankt im festen Glauben, plôtzlich und unerwartet infolge eines Schlaganfalles, meine herzensgute Frau, unsere liebe, teure Mutter. Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Elsbeth Dalbkermeyer geb. Behren: Im 66. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Revierförster a. D. August Dalbkermeyer# Forstmeister Erich Dalbkermeyer und neyer Frau! Eberhard Dalbkermeyer. Glashütte bei Schieder, Falkenhagen, 18. Mai 1942. Die Beerdigung findet am Preitag, dem 22. Mai, nachmittage 15.30 Uhr. vom Trauerhause, Glashütte, aus statt. Ihre Kriegstrauung geben bekannt Walter Möller Gekr. in einem M.-Fl.-Regt. Hilde Möller geb. Tiemann Ganz unerwartet starb heute früh 8 Uhr meine gute Frau, meine herzensgute, unvergeßliche, treusorgende Mutter, unsere liebe, treue Tochter und Schwiegertochter, Schwester. Schwägerin und Tante Luise Haberbeck geb. Reuter Im 45. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Haberbeck! Fa Heinrich Haberbeck zllle H. Reuter. Annellese Bielsfeld, Horn i. L., den 18. Mai 1942. Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 21. Mai, 1— 11. gam alterlichen Hal 4½ Uhr, in Horn vom elterlichen Hause aus statt. — Beileidsbesuche dankend verbeten. Statt Karten Für die vielen Beweise aufrichtiger Tellnahme beim Heimgange unseres lieben Entschlafenen danken wir herzlichst. Frau Hermine Hasse] Familie Paul Niewald. Detmold, im Mai 1942. Holzbausen-Externsteine, zur Zeit Wehrmacht, und Kohlstädt, Im Mai 1942. Für die uns anläßlich unserer Silberhochzeit in so reichem Maße erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir allen recht herzlich. Ernst Barke und Frau Lina, geb. Langejürgen. Schötmar, im Mai 1942. Für die uns zur diamentenen Hochzeit von Verwandten und Bekannten erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir auf diesem Wese recht herzlich. Wilhelm Ostmann und Frau Johanne, geb. Barkemeier Hörste i. L., im Mai 1942. Statt Korten lung erwiesenen Aufmerksamkeirecht herzlich. Wilhelm Gerberding und Frau geb. Jordan Lemgo, im Mai 1942. Für die uns beim Heldentode meines lieben jüngsten Sohnes, unseres Bruders, Schwagers und lieben Verlobten erwiesene Liebe und Treue sagen wir allen unseren herzlichen Dank. Ganz besondere danken wir Herrn Pfarrer Schwarz für die tröstenden Worte. In tiefer Trauer: Wilwe Niederwöhrmeler, geb. Drewes, und alle Angehörigen. Asemissen, im Mai 1942. Statt Karten Für die herzliche Anteilnahme in Wort und Schrift und die große Beteiligung am Trauergottesdienst anläblich des Heldentodes meines mir unvergeßlichen, lieben Mannes, unseres guten Sohnes. Schwiegersohnes, Bruders, Schwagers. Onkels und Neffen Wachtmeister Ludwis Brust bitten wir, auf diesem Wege unseren herzlichen Dank entgegenzunehmen. Im Namen aller Angehörigen: Gertrud Brust, geb. Wallmeler. Lemgo(Breite Straße 35), im Mai 1942. Allen, die uns anläßlich des Heldentodes unseres lieben Sohnes Gustav in so reichem Maße ihre Teilnahme bekundeten, unseren herzlichsten Dank. Famille G. Jürgensmeler. Lage, den 14. Mai 1942. Statt Karten Für alle Glückwünsche und Aufnen Hochzeit danken wir herzlichst. Simon Begemann und Frau Lemgo, im Mai 1942. Ford V'S, Rheinland und Eifel Straße 9/15. Ruf 84091. Wertvolles Plano wegen Platzmangels in gute Hände vermieten(Neuwert 3500 RM.). Anfr ullen. Zwei Transporte zur Stelle. A. u. F. Hartmann, Bückeburg. Fernruf 630. entsprechende-Bezahlung 2 Zimmer gung in gutem, modernem Hause Staatszeitung. en Sohn für ommermonate Regen Beköstigung sonstige VerAngebote Werde Mitglied der RSV.! Tauschwehnung. 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Mai 1942. J. B.: Dr. Petri. Der Laudrat Ernährungsamt Abt. B Gruner. Grasverpachtung. Die Verpachtung der Grasflächen und Grasfurchen Ofsentlich gegen Bamzahlung. Beginn: vorUhr Kleinbahnbof.## Herforder Straße, nachBad Salzuflen, den 18. Mai 1942. Der Bürgermeister. Bad Salzuflen(Kurhaus) Mittwoch: 2 Sonderkenserte der Kapelle Baule-Lemgo. Dennerstag, 20 Uhr, im Theatersaal: I. Meisterkonzert des verstärkten Kurorchesters Leitung: Nueikdirekter Kellermann. Solist: Proiesser Adell Steiner, Berlin(Cello). „Adolf Steiner ist ein Meister seines Instruments ganz hohen Grades Karten zu 1.—, 1.50, 2.— u. 2.50 RM. ab Dienstag, 16 Uhr. an der Theaterkasse. Schauburg-Lchtspiele Blomber Mittwech und Dennerstag, abends 19.45 Uhr. Das lustige Filmwerk Das tüngste Gericht FEU RerEwUTSWUTTTT. mit Karl Skaup, Hans Helt, Olly Shorp, Anton Peintner usw. Ein Film, der urgemütliche Atmosphäre, herzerfrischenden Humor und viel emdsante Situationan in sich hat. Woehenschan! Kulturßim. 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