ahmen. Reichsdie Bedeutung 93., die im rchgeführt werden Soldaten f, so bald wie An dem Lehrder Wehrmacht berfahren. mnjährige Sieglnhänger eines erletzungen. Er ift übergeführt, ag. Bergbau. der eine Klasse alt Plön in ate lang ihren innen der geie BergwerksGladbecks als er Jungmann lt den BergFamilienkreis ind=Ost. MonLeiter im GruAm Montag, Politischen Leiermannsburd“, 30 Uhr. die Gefolgschaft am Lippischen 1 miteubringen. werk, Heiligennabend. 20 Uhr, Ortsaruppenedderwille. Sonntag: Vitheide(20 Uhr): Jahre). Sonnbeide(20 Uhr); Sonntag: Gelausen(15 Uhr ntag: Großenas beizufügen.) lich der Hausin Reparaturen . Er kann den in durch Schuld m ist.— Der gung des Verzehmigung kann den verweigert licht besteht, erverhaltes kann ältnisse machen gebend, die bei wurden. Die meisten Fällen bzw. den Haussewohnt. In die teilen sich gegütliche EiniMieteinigungs= 30T gebnlese enen Wir er Arbeit er weiter 2 In allen e Beweis Völfing chaft hs. Die Stadt Haushaltsplan eingesetzt, der kommen soll. Autoren und rielle Beihilfen zuteil werden. und„Daphne“. aatsoper wird naltheater am fai„Daphne“ alten spanischen Lächeln, in den ein wenig auf. nicht im Kranoch am Ammererneigung:„Also Glück haben, daß ss Glück betrifft, aber den„alten Ich rechne mich n der Hausfrau der Diener eben Vierziger, sagen 1, sozusagen eben gan mit Fünfzig te melancholisch. in sitzen.“ noch ein wenig ram von Haugk, und guten Wein keine Probleme ein wenig. er. tsetzung folgt.) u. Schriftl.: Detmold. Vaulinenstr. 14, Fernr.: Sammeln. 2845. Postscheckk. 8592 Bankkonten: Deutsche k. Städt. ippscher Kurier . Weiche Bahenet bestellungen d. Zeitung nur bis zum 25. lid. Monats. der kandesregierung Knd schmt. ehörden Anzeigenpreise: Die 22=mmZeile 13 Ros., Textanz., 77 mm breit. 75 Ks. Z. 8. is Preisliste 8 gültig. BezugsMiefttalen Morh üer 416 04 preis: Monatl. bei ZustelHatea Aotd occ ne pap lung d. Boten stellgeld 2 2. b. Zust. durch Post 2.42 D einschl. 63 3. Postgeb. Die Bebind. d. Lieferung rechts. kein. Anspruch auf Rückzabl. d. Bezugsor. Nr. 127 Detmold, Montag, 11. Mai 1942 14.4176.) Jahegang erliele Alira Der am tralische Premterminister nach der Seeschlecht aufgeregten Pariansent Mut er bramarbasierend „Düs ergegenwärtig gleichermaßen wie Amtralen das entscheldende Resultat der Seeschlacht, die für unsere beiden Länder ven lebenswichtiger Bedeutung lst. Wir wissen, daß, ganz gleich, wie das Resultat sein wird, Australlen und wir selbst keinen Augenblick wanken werden, bis zum Ende zu kämpfen und schließlich den Krieg zu gewinnen.“ Die besten Siegeschancen seheinen nach seiner Ansicht eifenbar darin zu beatehen, daß die Engländer und Amerikaner eine Schlacht nach der anderen verlieren. Wieder 118000 BRT. in LSA.=Gewässern versenkt Neue großartige Erfolgsmeldung unserer U-Boore— Die feindliche Versorgungsschiffahrt verlor weitere 21 Schiffe Eine Viertelmitlion in zehn Tagen rd. Berlin, 11. Mai. Keine drei Tage sind vergangen, seit eine Sondermeldung die Versenkung von 138000 BRT. bekanntgab, und wieder liegen 21 feindliche Frachter auf dem Grund des Meeres. Noch keine Woche liegt die Veinichtung des feindlichen Geleitzuges im Eismeer zurück. Am 10. Mai wurde der neue großartige Erfolg unserer U-Boote vom Rundfunk bekanntgegeben. Im ersten Drittel des Monat Mai zählt somit das Erfolgskonto unserer Kriegsmarine und Luftwaffe im Kampf gegen die feindliche Versorgungsschiffahrt schon weit über eine Viertelmillion vernichteter BRT. Trotz aller seindlichen Beschwörungen und Verbitterungen, Konferenzen und Ueberlegungen der englisch=amerikanischen Admiralität, wie man der furchtbaren Gefahr des U=Boot=Krieges Herr werden könnte, steigert sich das Tempo der deutschen Erfolge anstatt, wie man in London und Washington prophezeite, abzusinken. Immer kühner dringen unsere U=Boot=Kommandanten selbst in die abgeschlossensten Gewässer ein. Zum ersten Male werden Versenkungen im Golf von Mexiko gemeldet. Die mexikanischen Gewässer galten bisher beinahe als ein amerikanisches Binnenmeer und kein USA.=Flottenchef hätte es sich wohl jemals träumen lassen, daß die amerikanische Seeherrschaft hier von einem Feind gestört werden könnte. Unsere U=Boote aber haben mit ihrem Vorstoß in den Golf von Mexiko erneut bewiesen, daß es keinen Winkel in den Weltmeeren gibt, in dem sich die englisch=amerikanische Schiffahrt sicher fühlen könnte. An den Küsten des Golses von Mexiko liegen wichtige amerikanische Häfen. New Orleans stellt den Umschlagplatz für die Binnenschiffahrt auf dem Mississippi dar, der in Anbetrocht der Gefährdung der USA.=Schiffahet an der offenen atlantischen Küste für die inneramerikanische Versorgung eine besondere Bedeutung hätte gewinnen können. Nun sind also auch diese Straßen, die die USA. mit Mittel= und Südamerika verbinden, geführdet. Wasbinaten be#t### Gefahrenzone im Geif von rd Steckholm, 11. Mai. Das Washingtoner Marineministerium ist so verblüfft über den deutschen Vorstoß in den Golf von Mexiko, daß es vor lauter Staunen den Angriff der deutschen U=Boote wenigstens teilweise zugibt. Ein mittelgroßes Handelsfahrzeug. sowie ein kleineres Frachtschiff seien versenkt. Die Besatzungen dieser Schiffe sollen gerettet sein. Die USA. müssen durch diese Meldung zugeben, daß sie nicht einmal in der Lage sind, den durch Florida, die Bahama=Inseln und Kuba geschützten Golf von Mexiko für ihre Küstenschiffahrt zu sichern. Beaverbrook blamiert Churchil Berlin, 10. Mai. Ein Vertreter des„News Chroniele“ hatte eine Unterredung mit dem soeben aus den USA, nach England zurückgekehrten Lord Beaverbrook. Nach dem Bericht des Blattes erklärte Beaverbrook, der Verlust von Singapur sei einzig und allein darauf zurückzuführen, daß England es bereits seit Jahren unterlassen habe, entsprechende Verteidigungsvorbereitungen auf Singapur gegen einen möglichen Angriff vom Lande der zu schaffen. Mit diesen Worten blamiert Beaverdrook Churchill, der noch einige Wochen vor dem Fall Singapurs erklärte, dort stehe alles zum besten, wie ja überhaupt von den höchsten amtlichen britischen Stellen immer wieder hoch und heilig versichert wurde, Singapur sei so hervotragend befestigt und so stark, daß es überhaupt nicht eingenommen werden Lustangriff auf indischen Flugplatz Tokio, 19. Mai. Nach einem Frontbericht der„Tokio Asahi Schimbun“ führten sapanische Vomber am 8. Mai den ersten schweren Luftangriff auf den indischen Flugplatz Chittagong, etwa 250 kin nordwestlich von Akyab, durch. Trotz ungiünstiger Witterungsbedingungen wurden durch Bombenabwürfe und MG.=Feuer erhebliche Zerstörungen an den Einrichtungen dieser Flugbasis angerichtet und mehrere feindliche Maschinen am Boden zerstört. Alle japanischen Flugzeuge kehrten zu ihren Ausgangsstützpunkten zurück. Chittagong gilt nach dem Verlust von Burma als eine der wichtigsten Flugbasen des Feindes im östlichen Grenzgebiet Indiens. Japanische Marineeinheiten im Hafen von Manila Tokio, 10. Mai. Nach dem Fall von Corregidor und der Säuberung der Manilabucht von feindlichen Minen trafen am Sonnabend die ersten Einheiten der japanischen Kriegsmarine im Hafen von Manila ein, geführt von Minensuchern. Japanische Flugzeuge kreisten gleichzeitig über dem Hafengediet, wo sich eine riesige Menschenmenge eingefunden hatte, u unter Schwenken der japanischen Flagge und Banzai=Rufen die sapanischen Einheiten zu begrüßen. Generaleutnant Masahrn Homma, der Oberkommandierende der japanischen Armee auf den Philippinen, hielt Domei zufolge am Sonnabendmittag seinen offiziellen und feierlichen Einzug in Manila anläßlichlich der Beendigung des Philippinenfeldzuges. Invasionsmanöver in Stockholm rd. Stockholm, 11. Mai. In der schwedischen Hauptstadt wurde in der Nacht zum Sonntag und im Laufe des Sonndung feindischer Fauschirmiruppen surging. Venbericht zufolge wurden am Sonntagmorgen in der Nähe der Hauptstadt heftige Kämpfe zwischen den auf die Stadt vorrückenden Fallschirmtruppen und den Verteidigungsstreitkäften ausgesochten. Aus dem Führerhaupiquartier, 10. Mal.— Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im weiteren Verlauf des Kampfes gegen die feindliche Versorgungsschiffahrt versenkten deutsche Unterseeboote in amerikanischen Gewässern, in der Karibischen See und im Golf von Mexiko 21 Schiffe mit insgesamt 118000 BRT. Erfolgreiche Luskämpfe über Malta 14 Briten bei nur einem Verlust abgeschossen— 11 foindliche Maschinen an der Kanglküste vernichtet n Jührerhaupiqnartier. 10. Mai. Das OberkomWehrmacht gidt bekannt: Aus de mando der 9s Im Douezgeblet und im nbedlichen Abschaitt der Oft—— n abrdlichen blieben erneute örtliche Angrisse eindes erfolgdes Feii Bei mehreren eigenen Angriffsunlerneh den dem Gegner bohe blutige Verluste zugefägl. In Lappland scheiterten weilere seindliche Angriffe. Die Lustwalfe setzte die Zerschlagung des bolschewistischen Nachschubs mit Erfolg sort. Allein im Norden der Ostfront wurden am gestrigen Tage 22 feindliche Flugzeuge, derunter drei hurricanen, abgeschossen. In Nordafrika Artillerie- und Spühtrupplätigkeit. In Luftkämpfen über Melia waren deutsche un nische Jäger besen dgenen einem BLIsr 9. L.äes bei gar Verlaft 14 brinisere Jogofingzeuge 80. verbkube bombardierten nachhaltig Ilngpläbe der Jusel und fu inmanlad hoiesten Leidts damullissnanmms un Tage Hafen= des Fuoritanlagrs im Soiorar! eif Flugzeuge. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißl. Hauptmann Prillers 7a. Luftfieg Berlin, 10. Mai. Die bereits gemeldeten Abschüsse britischer Jagdflugzeuge an der Kanalküste im Laufe des Sonnabend haben sich, wie das Oberkommando der Wehrmacht ergänzend mitteilt, aus elf erhöht. Davon wurden zehn britische Flugzeuge von den deutschen Jagdflugzeugen über dem nordwestlichen französischen Küstengebiet abgeschossen. Bei diesen Kämpfen errang Eichenlaubträger Hauptmann Priller, Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader, seinen 1. Luftsieg In den Mittagsstunden stellte er von den einfliegenden britischen Jagdverbänden über dem Kanal in 5 000 Meter Höbe ems Spitfire und beschoß sio in erDimersem Surikamp se WaT, das dem abfturzenden drrtichen Jasdftnezeng Teite von Rumpf und Tragflächen fortflogen, noch bevor es aus dem Wasser aufschlug. Aktuelle Probleme der Ernährungswirtschaft Die kürzlich aus dringenden kriegswirtschaftlichen Gründen erfolgte Senkung der Nationen und die anormalen Witterungsverhältnisse der letzten Monate und Jahre haben das Problem der Volksernährung wieder einmal besonders aktuell gemacht. Nicht nur beim täglichen Lebensmitteleinkauf. sondern auch bei allen anderen Gelegenheiten wird jetzt die Frage aufgeworfen, wie mag die Ernte ausfallen? Wie ist die Bestellung durchgeführt worden? Hat die Landwirtschaft genügend Arbeitskräfte, Saatgut und Düngemittel und was dergleichen Fragen mehr sind. Am Rande sei vermerkt, daß diese Unterhaltungen leider andauernd untermischt werden von allerlei Gerüchten über weitere Nationssenkungen. Dazu ist festzustellen. daß an eine weitere Senkung der Nationen zur Zeit niedenkt. Wie sollten auch die verantwortlichen Stellen der Ernährungswirtschaft heute schon über derartige Dinge Beschlüsse fassen können, da ja noch niemand weiß, wie der Wachstumsverlauf der Agrarprodukte während der nächsten Monate ist. Ehe also das Ergebnis der neuen Ernte im Herbst vorliegt, besteht gar keine Notwendigkeit, zu Fragen einer eventuellen Rationssenkung Stellung zu nehmen. Demgegenüber muß einmal mit aller Eindeutigkeit festgestellt werden, daß alle die letztlich bekannt gewordenen Gerüchte über neue Nationskürzungen aus der Giftküche der englischen Agitation stammen. Man braucht sich über die Quellen gar keinen Illusionen hinzugeben. Die weite Verbreitung der Gerüchte zeigt leider, daß es immer noch Volksgenossen gibt, die sich nicht schämen, die Lügen des Gegners zu verbreiten. Mag es bei den meisten auch Gedankenlosigkeit sein, immer jedoch sollten sie sich überlegen, daß sie durch solch finnleses Herumreden nur dem Feind ihre Hilfe leihen. Die in allen Gesprächen heute zum Ausdruck kom. mende Sorge um die Ernährung hat ein Gutes: sie Rückzugsgefechte nach neuer Tügenkampagne Auf lautes Siegesgeschrei folgt nunmehr Katzenjammer in London und Washington Erst nach dem Vorliegen weiterer Nachrichten aus dem Südwestpazifik bequemte man sich in London und Washington dazu, weniger marktschreierisch von Siegen zu sprechen und dem Jubelgeschrei einen Dämpfer aufzusetzen. So meldete der Neuporker Nachrichtendienst, der noch am Sonnabendnachmittag berichtet hatte, daß„kein Zweifel Berlin, 10. Mai. Die Seeschlacht im Kerallen=Meer halt weilerdin die Well in Alem. Die dabel von den Japanern erzlelten gewaltigen Ersolge beiragen noch amtlichen sepanischen Meldungen bis sehzl: versenkl wurden zwei Ilngzeugtrüger, ein Schlachtschiff und ein Ferstörer beschädigt ein Schlachtschiff und zwei Areuzer. Ferner wurden 39 feindliche Flugzeuge abgeschossen. Richtsdestoweniger versuchten Roosevelt und Churchill, noch ehe abschließende Nachrichten über die Ergebnisse des Treifens vorlagen, diese Seeschlacht als einen großen Sieg der Seestreitkräfte der USA. und Englands darzustellen. Rundfunk und Presse verbreiteten auf ihr Geheiß die tollsten Siegesmeldungen und bezeichneten die Schlacht als entscheidendsten Erfolg dieses Krieges. Dabei wurden über angebliche Verluste der Javaner geradezu astronomische Ziffern gebracht. Nach dem Vorliegen der großen sapanischen Erfolgsmeldungen wurde man zwar etwas vorsichtiger, aber auch jetzt konnte man sich noch nicht dazu bequemen, der Wahrheit die Ehre zu geben. Ein Querschnitt durch die von den Propagandamaschinen Churchills und Roosepelts in die Welt gesetzten Lügennachrichten zeigt klar, daß es nur darum ging, nach der Niederlage von Corregidor die neue Katastrophe durch neue Lügen zu vertuschen. darüber besteht, daß die große Seeschlacht für die Japaner eine empfindliche Niederlage und für England und die USA. einen bemerkenswerten Sieg" darstelle, kurze Zeit päter:„Die Alliierten behaupten nicht, einen ganz großen Sieg errungen zu haben, aber sie geben sich damit zufrieden, den japnischen Invasionsversuch in Australien zurückgeschlagen haben.“ Auch der Londoner Nachrichtendienst nahm den Mund weniger voll und meldete nun:„In USA. und Großbritannien haben die Berichte über die Seeschlacht große Befriedigung ausgelöst, aber es wird zur Zurückhaltung gemahnt, bis die Ergebnisse und Einzelheiten vortiegen. Die widerspruchsvollen Berichte und das fortgesetzte Schweigen der Marineministerien in London und Washington über die eigenen Verluste in der Seeschlacht hatten in den USA. und in England steigende Beunruhigung ausgelöst. In den anfänglichen Jubel über den angeblichen Sieg mischten sich in den beiden Ländern immer lautere riesiger Feuerpilz vor der Kapitänleutnant Hardegen berichtet über die Versenkung eines Großtankers Berlin, 10. Mai. Der zurückkehrende Unterseebeoiskomindank Eichenläubträger Kapitäuleutnant Hardegen berichtel im folgenden über die Versenkung eines nordamerkkanischen Großlankers vom Typ„Sheherezade“(13 000 Bruttoregistertennen) uumittelbar unter der amerikanischen Küsse in Sicht der Seebäder Jacksonrille Beach und Allankic Beach, von denen Bäume, Häuser und Woldteile durch das Deppelglas deutlich erkenabar waren. Bei der Verfolgung eines Südkurs laufenden Dampfers wurden in der Dämmerung plötzlich„zwei“ Nordkurs laufende Schiffe in für das Boot günstigerer Lage ausgemacht. Kurswechsel. Sofort auf sie zugelaufen und erkannt, daß es sich bei diesen„beiden“ nur um ein Schiff, und zwar einen Nordkurs laufenden Riesentanker, handelte. Zunächst auf ihn angesetzt und mitgelaufen. Die Schußunterlagen wurden festgestellt und laufend verbessert. Der Tanker wurde zwischen Boot und Küste in der Zange gehalten und weiter auf ihn zugelaufen. Trotzdem wurde und wurde das Schiff nicht größer. Inzwischen kam das Boot in die Nähe eines Feuerschiffes, das durch sein helles Blinken das weitere Anlaufen behinderte. Das Feuerschiff wurde ausmanöveriert. Erneut ran. Die Seeböder wurden inzwischen großartig erleuchtet. Der Tanker wuchs trotz nahen Heranlausens nicht, dafür wurde die Lage stumpfer und die Schußchancen immer ungünstiger. Bevor sich die Schußposition weiter verschlechterte, entschloß ich mich, sofort zu schießen. Schuß. Endloses Warten. Ich mußte Fehlschuß annehmen und drehte schon enttäuscht ab, um neuen Anlauf vorzubereiten, Als nach drei Minuten plötzlich emne starke Detonation gehört wurde, mußte angenommen werden, daß der Aal am Grund hochging. Bei einem zufällig gleichzeitigen : Umdrehen entdeckte ich zu meiner größten Ueberraschung einen riesigen Feuerpilz, der erkennen ließ, daß der Tanker tatsächlich noch viel großer war, als zunächst angenommen wurde. In dem Bewußtsein, daß bis zum Auftreten der ersten Flugzeuge von einer nahe gelegenen Militärstation höchstens eine Viertelstunde Zeit verblieb, wurde sofort klar gemacht zum Artilleriebeschuß. Dabei wurde nicht bemerkt, daß ringsum das Waser mit Oel aus dem brennenden Tanker deckt war. Das Oel entzündete sich bei Feuereröffnung an der Mündungsflamme des Geschützes, und nur der Umstand, daß eine scharfe Brise vom Boot in Richtung Tanker wehte, bewahrte uns davor, ins brennende Oel zu geraten. In Sekundenschnelle brannte eine mächtige Oelstraße in Richtung auf den Tanker zu. In ihrem Licht erkannte ich, daß der Tanker in der Mitte eingeknickt war und mit dem Heck auf Grund lag. Das Feuer wurde auf die Vorschiffsbunker konzentriert, deren Ladung sich— wie erwartet— auch sofort entzündete. Während des Ablaufens wurden auf dem Tanker fortwährend neue Explosionen und Feuerpilze beobachtet. Drei ciesige Brandherde standen an dem nachtdunklen Himmel, sie stammten von dem brennenden Tanker selbst, einer riesigen Oellache hinter ihm und einer breiten Oelstraße. Roch auf zwölf Seemeilen Eufsernung war die Helligkeit des Brandes so greß, daß man auf der Brücke des EI Zeilens loies Teunt. Toumte. Gewaltige rot angestrahlte Brandwolken wiesen der noch 20 Minuten erwartungsgemäß einsetzenden starken Luftüberwachung den Weg zu der Stätte der Vernichtung, aber auch zu uns. Das Boot wurde trotz stundenlangem us von den Flugzeugen nicht gefunden. Zweifel. Dies kommt besonders in der„New York Times“ zum Ausdruck, die vorbeugend feststellt, baß, wenn die Verluste Englands und der USA. sich als ebenso schwer erweisen sollten wie die sapanischen, das einen japanischen Sieg bedeuten würde. Noch weiter geht die Londoner„News Chroniele“, die meint, der endgültige Sieg in dieser Seeschlacht hänge mehr davon ab, welche Seite zuerst Verstärkungen heranziehen könne, als von den tatsächlichen Verlusten.„Von diesem Standkunkt aus“, so muß das Blat resigniert feststellen,„sind unsere Verluste ernster als die der Japaner. Die Alliierten kämpfen in größerem Abstand von ihren Stützpunkten als die Gegner. Darum wird aud, der Ausgang des Kampfes mit Spannung und Angst erwartet.“ Wie eine kalte Dusche aber muß das vom Marinedepartement in Washington am Sonnabendabend ausgegehene Kommuniqué auf die USA.=Oeffentlichkeit gewirkt haben, in dem es heißt:„Die Kriegsmarine ist sich dessen bewußt, daß die amerikanische Oeffentlichkeit die unzuverlässige Natur aller aus feindlicher Quelle stammenden Behauptungen erkennt. In seinen letzten Meldungen hat der Feind umfassende Behauptungen hinsichtlich amerikanischer Verluste in der Schlacht in der Korallen=See aufgestellt. Die beim Marinedepartement heute eingelaufenen Meldungen haben den Verlust irgendeines USA.=Flugzeugträgers oder Schlachtschiffes bei diesen Kampfhandlungen nicht bestätigt. Die Meldungen über die unseren Streitkräften zugefüglen Schäden sind unvollständig. Sie werden bekanntgegeben werden, sobald die Information für den Feind nicht mehr von Wert sein wird.“(!) Das ist deutlich genug. Statt der von der USA.= Oeffentlichkeit nach den vorherigen Meldungen mit Bestimmtheit erwarteten großen Siegesnachrichten nun die Bitte an das Volk: Glaubt nicht an die japanischen Erfolgsmeldungen, die ja noch nicht bestätigt sind! Wir werden unsere Verluste bekanntgeben, aber erst, wenn diese Information dem Feinde nichts mehr nutzt! „Japans Sieg der Ruin Australiens“. Neuyork über den Ausgang der Seeschlacht im Rorallenmeer pesstmistisch. Madrid, 10. Mai. Der EFE.=Berichterstatter meldet aus Neuyork, daß die Seeschlacht im Korallenmeer alle Gemüter der USA. bewegt. Infolge der widersprechenden Nachrichten hat großte Nervosität unter der Bevölkerung Platz gegriffen. Auf dem Times=Square in Neuvork die von großen Siebereits einen anderen Times“ schreibt, daß die Seeschlacht selbst bei gleichen Verlusten auf beiden Seiten einen Sieg für Japan bedeuten würde, das schon bisher die unbestreitbare Uebermacht seiner Flotte und Luftwasse im Pazifik innehatte. Andere Blätter führen an, daß ein eventueller Sieg der Japaner den Ruin für Austra= lien bedeuten würde. Die einzigen, die aus den durch Unsicherheit und Nervosität widersprechenden Meldungen Nutzen ziehen, sind die großen Börsenschieber. Die Spekulanten benutzten die Nachrichten und Dementis, um die Aktien nach Belieden auf Wahnsinnshöhe ansteigen oder rapide stürzen zu lassen. Die Gier nach dem Geld läßt eine Elemente, zum großen Teil Juden, vergessen, daß sich das Schicksal eines Volkes entscheidet. kerung Plaz gegriffen. un dem Time prangen zwar noch Leuchtbuchstaben, gen sprechen, doch schlägt die Presse Ton an. Die Zeitung„New York K 95 ine es keine Dinge. Wenn sind die wichtigsten Voraussetzungen eines gesunden Wirtschaftskreislaufes entfallen. Möge aus dieser jetzt offenbar werdenden Bedeutung der Ernährungswirt= schaft jeder einzelne Volkogenosse erkennen, wie notastlicher Arbeitskräfte für die und Erntearbeiten vor. Außer einem Sese 3 mit haben. Aus diesen und Dr Ausstauen, dei auen Brobarten Kur deste Qualitat zu nehmen, die naturgemäß or ich höher liegt, während sie früher oftmals sich mit nittleren oder gar unteren Güteklasse zufrieden gege nichtlandwir lungsarbeiten umfassenden Jugendeinsatz werden auch die Erwat nen für den Einsatz auf dem Lande herangezogen. fern sich nicht genilgend Freiwillige melden, muß auch auf die Dienstverpflichtung zurückgegriffen werden. Es würde für das deutsche Volk aber eine besondere Ehre sein, wenn von dem letzten Mittel möglichst wenia Gebrauch gemacht we den müßte. Landarbeit ist heute nicht irgend ein Erwerb schlechthin sondern Ehrendienst: denn wer Landarbeit leistet, kämpft an entscheidender Stelle für das ganze Volk. Verschiedene Maßnahmen der Reichspreiskommissars, die allerdings im wesentlichen den gewerblichen Sektor betrafen, haben aber auch die Frage der Lebeusmittelvreise noch einmal aktuell werden lassen. Gelegentlich wird behauptet, daß die Ernährungskosten gestiegen seien. Wie steht es um diese Frage? r, wer heute sehr viel öfter als im Frieden in tten=essen muß, der wird schließlich für seine Errung mehr Geld ausgeben als im Frieden. Auf der anderen Seite haben die peinlich genauen Verarbeitungsvorschriften für gewisse Lebensmittel dazu geführt, daß der Anteil der jeweils besten Güteklassen größer wurde, die naturgemäß im Preis höher liegen als gewöhnliche Sorten. Hinzu kommt die allgemeine Tendenz der Hausfrauen, bei allen Produkten nur die ualirat zu nehmen, die naturgemäß preisähnlichen Erscheinungen khnnie man zweifellos eine gewisse Verteuerung der Lebenshaltung feststellen. Damit ist aber das Problem an sich nicht angerührt. Die Wahrheit über die Preisfragen bei Lebensmitteln ergibt sich erst aus folgenden Feststellungen: Bis zum Wirtschaftsjahr 1940 war die landwirtschaftliche Produktion gegenüber dem Durchschnitt der Erzeugung von 1927 bis 1929 um 22 Prozent gestiegen. Der niedrigste Stand der deutschen Produktion war bekanntlich 1932 erreicht. In diesem Jahr konnten aus eigenem Grund und Boden etwa nur 65 Prozent der notwendigen Lebensmittel gewonnen werden, gegenüber einer Mindestversorgung von rund 86 Prozent im Jahre 1940. Gemäß dieser in der Geschichte der Landwirtschaft der Welt einmaligen Produktionsleierhöhten sich die Verkaufserlöse der Landwirtvon 6,8 Milliarden Mark im Jahre 1932 auf 10,9 illiarden Mark im Jahre 1940. Diese Steigerung der Verkaufserlöse der Landwirtschaft ist bis auf geringe Preisaufbesserungen— z. B. bei Milch— ein Erfolg der zusätzlich von der Landwirtschaft erzielten Produktionssteigerungen. Das Institut für Konjunkturforschung hat ausgerechnet, daß die Verkaufserlöse der Landwirtschaft im Jahre 1940 nicht 10.9 Milliarden Mark sondern 12,5 Milliarden Mark betragen hätten. wenn die Agrarpreise heute wieder ebenso hoch gewesen wären wie im Durchschnitt der Wirtschaftsjahre 1927/1929. Ohne die durch die ernährungswirtschaftliche Marktordnung gesicherten Festpreise müßten die Verbraucher heute also in Deutschland jährlich mindestens 1,6 Milliarden Mark mehr für Nahrungsmittel als tatsächlich notwendig, denn die Preise der 1927 bis 1929 wären bei freier Preisbildung mindestens ebenso hoch, wenn nicht unter der Einwirkung der Kriegswirtschaft noch wesentlich höher. Der Beweis für die Stabilität der Lebenshaltung Wenn hier und da für Gemüse ein höherer als bisher üblicher Preis bezahlt werden mußte, so lag das an den katastrophalen Witterungsverhältnissen, die einen gerechten Schädenausgleich notwendig machten. Und wer für irgend ein noch nicht bewirtschaftetes Lebensmittel hintenherum Wucherpreise bezahlte, der sollte sich davor hüten, hinterher von einer angeblichen Verteuerung der Lebenskosten zu reden. Die normale Einsparung von 1,6 Milliarden Mark gegenüber dem Preisstand von 1927 bis 1929 muß jedenfalls als ein ungemein wertvoller Kriegsbeitrag der Landwirtschaft gewertet werden, der in seiner Bedeutung um so mehr hervortritt, wenn man einmal die katastrophalen Preissteigerungen während des Weltkrieges 1914 bis 1918 damit vergleicht. Tokio, 10. Mai. Die Straße östlich von Lüngling ist nach Beobachtungen von japanischen Fliegern überfüllt mit eingtruppen, die in größter Verwirrung nach Osten fliehen, so meldet Domei. Viele Soldaten, die infolge Erschöpfung zu schwach geworden sind, werden von anderen einfach niedergetreten. Einige der fliehenden Truppenteile ereits das Gebiet des ol haben bereits das Gebiet des oberen Mekong überquert. Bewährungsprobe glänzend bestanden Die Leistungen der italienischen Truppen an der Ostfront 10. Mai. Die Leistungen der itallenischen Truppen an der Ostfront schildert ein Froniberichterstatter des Italienischen Nachrichtenbüros Stefani in einem dem Einsatz des italienischen Expeditionskorps in der Sowietunion während der Wintermonate gewidmeten ausführlichen Bericht. General Messe, der Oberbefehlshaber des italienischen Expeditionskorps, so bemerkt der Frontberichterstatter einleitend, hat, als er kürzlich einen Verband von Schwarzhemden besichtigte, von einer„fiegreich abgeschlossenen Operationsphase“ gesprochen und damit den„Winterfeldzug“ im Osten gemeint, der von Mitte November dis Ende März dauerte. Es wäre vollkommen falsch, diesen Winterfeldzug etwa mit einer„Winterruhe" zu verwechseln. Der Winter hat in der Tat sowohl hinsichtlich der Kampftätigkeit wie der ungeheuren Aufgaben der Organisation und Versorgung der Front rungen an die Trupz Bewährungsprobe Gesichtspunkt aus ist diese Bewährungsprohe nicht weniger wichtig als die vorausgegangenen siegreichen Vormärsche durch die Ukraine und das Donezbecken; denn sie bildet die Voraussetzung für die weitere Entwicklung der Operationen an der Ostfront. en der K Neben der Kampftätigkeit waren es aber vor allem der Ausbau der Stellungen und der Zufahrtsstraßen und die Aufrechterhaltung des Nachschubs, die bei 30, 40 und 56 Grad unter Null erfolgten, die an den italienischen SolAnfordern# daten ungeheure Anforderungen stellten. der Siefonl, daß die dallen standgehalten und nichts von mung, ihrem entschlossenen Kampfgeist und ihrer Leistungsgebüßt haben. fähigkeit eing „Wir werden wiederkommen“ Itallen beging den Tag des Imperiums. Rom, 10. Mai. Den Sonnabend beging das italienische Volk als Tag des Imperiums und seiner Wehrmacht. Die führenden Männer der Parteiorganisationen, an ihrer Spitze Parteisekretär Minister Vidussoni, begaben sich in das Ministerium für Italienisch=Afrika, um Minister Teruzzi den Gruß der Partei zu diesem Tag zu überbringen Am Abend hielt Minister Teruzzi eine Ansprache im Rundfunk, in der er die großen kolonisatorischen Leistungen der italienischen Siedler in Afrika würdiate und seinen Hörern vor Augen führte, wie das italienische Volk nach den Enttäuschungen des letzten Krieges und seit der Zeit der Sanktionen in ununterbrochenem Kampf um den ihm gebührenden Platz stehe. Der Minister ließ die fast übermenschlichen Leistungen der italienischen Soldaten auf afrikanischem Boden in seinen Worten lebendig werden. Ihr Opfer mache es jedem Italiener zur Pflicht, die Worte zu erfüllen:„Wir werden wiederkommen!" Worte, die die unbedingte Siegesgewißheit des italienischen Volkes zum Ausdruck bringen. Neun Zehntel von Burma in sapanischer Hand Widerstand Tschungkings in der Mekona— Linie aussichtslos Berlin, 10. Mai. Mit der Besetzung der nordburmeKampf in Bur sischen Stadt Myikkyina ist der Kampf lichen abgeschlossen. Neun Zehniel Burmas sind setzt in sourma im wesentpanischer Hand. Nur noch im äußersten Westen des Landes, Im Chindwin-Tal, unweit von Kindol an der indischen Grenze, finden Verfolgungskämpfe mit den dort fluchtartig zurückweichenden britischen Truppen statt. Die sapanischen Truppen stehen bereits wenlas Kllomeler vor der Stodt Kindol und sind damit auch an dieser Stelle der indischen Greuze bis auf wenige Tagesmärsche nahegerückt. Schon setzt zeigt sich, daß die Brilen weder zu einem geordneten Rückzug, geschweige denn zu einem nachhaltigen Widerstand mehr fählg sind. Ihre Reihen sind durch hohe blutige Verluste, Krankheilen und Desertionen stork gelichtel. Generalleutnank Aletander hat nach Neu=Delhi berichlet, daß er mit diesen Truppen keinen Widerstand mehr leisten könne. Nachdem durch die Einnahme von Myitkyina auch die burmesische Nordbahn in der Hand der Japaner ist, sind Yünnan hat den Plan Tschungkings, Linie“, erneuten Widerstand zu leisten, durchkreuzt. Die Tschungking=Truppen könnten lediglich die Trümmer ihrer Burma=Armee bis hinter den Mekona retten und durch Heranführung von Verstärkungen notdürftig tief auf chinesischem Gebiet Widerstand leisten. Jedoch ist die Kampfmoral in der„Mekongder in Burma so vernichtend geschlagenen tschungkingchinesischen Truppen derart gesunken, daß mit ihnen kaum noch eine Verteidigung möglich sein dürfte. Streitkräfte— indalan icher R iloige. Kilom gung mipen... dur Britische Streitkräfte, die sich in Burma nach den Niederlagen von Mandalay von den chinestschen Truppen trennten und in westlicher Richtung zurückwichen, sind den letzten Frontberichten zufolge, nunmehr in dem Gebiet von Monywa etwa 80 Kilometer von japanischen Truppen eingekreist. Die Engländer hatten sich auf das Westufer der Chindwinflusses, eines Nebenflusses des Jrawadi, zurückgezogen, um von dort aus den Japanern offenbar einen letzten Widerstand zu leisten. Die japanischen Stoßtrupps gingen jedoch nördlich von Monywa über den Chindwin und führten auf diese Weise ein Umegehungsmanöver aus. Im Verlaufe der Kämpfe erlitten die Engländer bereits schwere Verluste. Man rechnet damit, daß ihre völlige Niederlage und Vernichtung unmittelbar bevorsteht. Einem Frontbericht zufolge sind hohe britische Offiziere und Verwaltungsbeamte bereits mit! geflohen. ereits mit dem Flugzeug nach Indien Unser Türiedienst weldet Der heitische Trawler„Gullivan“ wurde, wie die bstisp, u persenlt des Lchit, von deutschen Romps. flugzeugen versenkt. Das Schiff war im Vorpostendienst d.-pzzien beging Sonnlag seinen nasionalen Jeieriag mit der traditionellen Porade der Armee vor dem König Auionescn. Der Führer hatte zu diesem verbündeten rumänischen Nation und ihrer feldmarschaft List entfandl. Wie aus Sautiago de Chile gemeldet wird, weist das chilenische Wirtschaftoministerium daraus hin, daß künftig Benzin schürfer als bioher in einschneidender Form rationiert werden müsse,„weil die Versorgung ech die USA infolge des Schifseraummangels und des erhöhten Eigenbedarss der USA empfindlich Die Presse Sibraltars berichtet, de Generalmajer Sir Colin Jardine of besehl über die beitischen Truppen au 13= nahm. Sein Vorgänger, Lord Gort, Besehl in Malta übernommen. den Dünkirchen Adjutant Lord Gorts in Domei zufolge verfolgen die operierenden japanischen Trup den fliehenden von Lung ingling reichen Einkreisung einer tschungking=chin ets in Krau in der Prov er uln der ind. Nach gking=chinest nkreich. rovinz Bün nnau der erfolgischen Kraftwagenkolonne am Lu=Fluß, erwn 50 Rilometer nord. östlich von Lungling, konnten über 500 Kraftwagen zerstört werden. Die Ausstellung deutscher Technlk, die dem poringiestschen Publikum 14 Tage lang geöffnet war, wurde am Sonntag geschlossen. Ihr Erfolg war außerordentlich nachu wie schon aus der großen Besucherzahl und den *— Heesichefssccungen Laumana# 2aivervorgen.. Bis Donntag haltig. grsfühert Seontag wurden mehr eis 100 000 Besucher gezählt. Glückwünsche des Führers zum rumänischen Staatefeiertag Berlin, 10. Mai. Der Führer hat aus Anlaß des rumänischen Nationalfeiertages dem König von Rumänien und Staatsführer Marschall Antonescu in herzlichen Worten gehaltene Glückwunschtelegramme übersandt. Aus dem gleichen Anlaß übermittelte der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop dem rumänischen Staatsführer und dem Vizeministerpräsidenten Mihai Antonescu telegraphisch die Glückwünsche der Reichsregierung. Ritterkreuz für beidenhaften Einsatz Oberteutnank Heinz Crusius starb den Heidenlod. Berlin.—10. Mai. Oberleutnant Hemnz Crusius, Kompaniechef in einem Infanterieregiment, Träger des Eisernen Kreuzes beider Klassen und des Infanterie=Sturmabzeichens, wurde vom Führer für seinen heldenhaften Einsatz mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausjezeichnet. Am 31. März 1942 ist Oberleutnant Crusius einer an der Spitze seiner Infanteristen erlittenen Verwung erlegen. Die italienischen Die Luftkümpfe über Malta. Ron. 19. Not, Or„orsanuscte, Wehrmachlbericht von Sonntag hat folgenden Lebhafte Fliegertätigkeit in der Cyrenaika, wo zahlreiche unkte des seindlichen Hinterlandes sowie der Hafen von obruk angegriffen wurden. Bei Sidi Barani schossen zwei deutsche Jäger im Luftkampf mit fünf feindlichen Flugzeugen zwei Gegner ab. Bei einem Einflug auf Bengasi wurde ein englisches Flugzeug von der Flak von Bengasi getrofsen und stürzte brennend ab. Kampf= und Sturzflugzeugverbände haben auf Malta militärische und kriegswichtige Anlagen, besonders den Hafen von La Valetta und den Flugplatz von La Venezia, stark angegriffen. Trotz der heftigen Abwehr wurden die Ziele zu wiederholten Malen getroffen. In Luftkämpfen über der Insel waren neue Erfolge zu verzeichnen. Die englische Luftwafft verlor 14 Flugzeuge. Vier wurden von unseren Jägern, zehn von deutschen Jägern abgeschossen, die zahlreiche abgestellte feindliche Flugzeuge mit MG.=Feuer belegten und zerstörten. Im Mittelmeer erzielte eines unserer Flugzeuge, das von zwei Spitftres angegriffen wurde, schwere Treffer bei dem einen Flugzeug und setzte das andere in Brand. Beide feindliche Flugzeuge stürzten ins Meer. Das eigene Flugzeug kehrte nach Durchführung seiner Aufgabe an seinen Stützpunkt zurück. Kranz des Führers für Stauning Der Staatsakt für den verstorbenen dänischen Staatsminifter Kopenhagen, 10. Mai. In Anwesenheit des Königs, seiner beiden Söhne Kronprinz Frederik und Prinz Kund, der Gesandten der fremden Mächte und der Mitglieder der dänischen Regierung und des dänischen Reichstages fand am Sonntagnachmittag die vom dänischen Staat veranstaltete Trauerfeier für den am 3. Mai verstorbenen Staatsminister Thorvald Stauning statt. Das Kopenhagener Forum bildete mit seinem ernsten Schmuck den weihevollen Rahmen. Unter den vielen Kranzspenden sah man auch den Kranz des Führers und des Reichsäußenministers. Mit dem Bevollmächtigten des Deutschen Reiches, Gesandten Dr. von Renthe=Fink, waren der Befehlshaber der deutschen Truppen in Dänemark, der Marinebefehlshaber in Dänemark und der Luftfahrtbefehlshaber in Dänemark anwesend. Staatsminister Buhl widmete dem Verstorbenen, dessen Pflichttreue, Arbeitsfreude und Kameradschaft er hervorhob, herzliche Worte des Abschieds. Der Bürgermeister von Kopenhagen, Viggo Christensen, entbot dem Toten die letzten Grüße der Landeshauptstadt. Ihm folgten der schwedische Staatsminister Per Albin Hansson und der finnische Sozialminister Fagerholm, die die Anteilnahme der Regierungen Schwedens und Finnlands zum Ausdruck brachten. Begleitet von den nächsten Angehörigen, wurde der Sarg mit den sterblichen Ueberresten des Toten nach Abschluß des Staatsaktes zum Krematorium am Biepebjerg übergeführt. Eichenlaubträger Leutnant Köppen Berlin, 9. Mai. Leutnant Köppen, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader, Sieger in 85 Luftkämpfen, ist, wie der OKW.=Bericht meldet, vom Feindflug nicht zurückgekehrt. Mit ihm verliet die Luftwaffe einen ihrer kühnsten und erfolgreichsten Jagdflieger. Leutnant Gerhard Köppen ist ein Sohn der märkischen Erde. Aus dem Kreise Prenzlau stammend, wurde er am 17. Mai 1918 zu Holzendorf gedoren. Schon als Schüler war er begeisterter Segelflieger. In unerschütterlicher Kampfesfreude, von sieghaftem DraufGin sieit brathetr ie Geusumt Aitgrn de ers in den Kämpfen an der Ostfront, wo er seine Lufterrang. Nachdem der damalige Feldwebel in schweren Luftkämpfen gegen einen oft zahlenmäßig überlegenen Gegner 40 Luftsiege errungen hatte, wurde ihm am 18. 12. 41 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Am 20. 12. 41 erhielt er das Deutsche Kreuz in Gold. Durch kühne Tiefangriffe auf feindliche Flugplätze, Kolonnen und Panzer hat er dem Gegner schweren Schaden zugefügt. Er schoß u. a. auch ein sowjetisches Kanonenboot auf dem Dujepr in Brand. Am 24. Februar rang Feldwebel Köppen, der Meisterschütze seines Geschwaders, hintereinader vier sich hartnäckig wehrende bolschewistische Jagdflugzeuge nieder. Er erhielt für diese glänzende Leistung, durch die er die Zahl seiner Lustsiege auf 72 erhöhte, am 28. Februar 1942 als 79. Soldat der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und wurde durch Nennung im Wehrmachtbericht ausgezeichnet. Am 1. Mai schoß er wieder vier feindliche Flugzeuge ab und schon am nächsten Tag fielen abermals fünf bolschewistische Flugzuge dem vorbildlichen fliegerischen Können und schneidigen Angriffsgeist des inzwischen wegen vielfach bewiesener Tapferkeit vor dem Feinde zum LeutJagdflieg nant beförderten Jagdflieger zum Opfer. Mit dem Ritterkrenz ausgezeichnet Berlin, 10. Mai. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann Karl Bock, Bataillonskommandeur in einem Infanterie=Regiment: Leutnant Rudolf Bernhof, Kompanieführer in einem Jäger=Regiment: F=Hauptsturmführer Max Seela, Kompaniechef in einem Pionierbataillon einer=Division. Spielleitung: Volker von Collande Porträt eines jungen Regisseurs 7 Sein zweiter Film:„Das Bad auf der Tenne“ Im Nahmen des diesjährgien Produktionsprogramms der Tobis inszeniert Volker von Collande zur Zeit seinen zweiten Film, der unter dem Arbeitstitel„Das Bad auf der Tenne“ zugleich der erste Farbenfilm der Tobis sein wird. Als seine erste Regietat, der unbekümmert=lebensfrohe Film„Zwei in einer großen Stadt“, irgendwo in Westdeutschland anlief, reiste Volker von Collande los, um sich für den Beifall seines Publikums persönlich zu bedanken. Lachend stand er auf der Bühne des Lichtspieltheaters, freute sich der zujubelnden Zustimmung ——— und da sieht er plötzlich, wie sich ein baumlanger Feldwebel erhebt, mit toternstem Gesicht zur Bühne hinaussieht und dann mit einer Stimme von absolut alt=preußischer Lautstärke nur ein einziges Wort spricht:„weitermachen!“ Diesem Befehl gegenüber konnte auch Volker von Collande nicht stumm bleiben; er nahm sämtliche inneren Hacken zusammen und antwortete:„Zu Befehl!“ Ein kleiner, heiterer Zwischenfall nur— gewiß, herausgeboren aus der Premierenlaune eines gelungenen Tages, aber doch irgendwie typisch für den jungen„Schauspioler des Staatlichen Schauspielhauser am Gendarmenmarkt zu Berlin, der unter die Filmregisseure ging, um eines zu beweisen: daß die junge Generation der Spielleiter die Befehle des Publikums kennt und verstanden hat. Diese Befehle sind nicht anderes als eine Kampfansage gegen die schwülstige Dramatik so manches seriösen Films und gegen die Talmihumorigkeit zahlreicher Lustspiele; sie fordern den unbekümmerten Griff in die Wahrheit des Lebens, in die Heiterkeit des Alltags und in die komplexlosen Seelenstuben der Menschen unserer Zeit. Wer diesen Befehlen nachkommen will, muß sich dieser Zeit selbst zugehörig fühlen und nicht, süffisant lächelnd, aus irgendeiner kitarischen Loge auf sie herabblicken; ihre Probleme— und sie ist keineswegs problemlos— lassen sich nicht krittelnd, sondern nur arbeitend lösen. Ein solcher Mensch ist Volker von Collllande, dem Blut nach uralter schlesischer Gutstradition verhaftet und in seinen Wesensäußerungen doch unverkennbar von der Tatsache beeinflußt, daß sein Großvater, der von der Theatergeschichte unvergessene Paul Wieche, ver erste deutsche Peer Gynt war. Das verpflichtet natürlich, und so bestand für den jungen Volker von Collande, als er in Dresden— hart im Schatten eines mächtig imponierenden Theaters— aufwuchs, eine von keinerlei Zweifeln angekränkelte Notwendigkeit, dolle Dramen zu inszenieren——— bis er den Bezirken des fröhlichen Dilettantismus entwetzen und am Stuttgarter Sender Sprecher und Regieassistent werden konnte. Das war der Anfang. Jahre des Aufbaues folgen. 1933 holt ihn Heinz Hilpert an sein Deutsches Theater in Berlin; es ist bezeichnend, daß die erste entscheidende Rolle, die Volker von Collande vor dem Berliner Publikum zu spielen hat, die eines jungen Segelfliegers in dem Stück„Am Himmel Europas“ ist. Literatur und Bühne erkennen plötzlich das Wesen der Mannschaft, die unbekümmerte und befessene Hingabe an eine Idee, wie sie von der jungen deutschen Segelfliegerei in den Jahren vor dem Umbruch dem ganzen Volk vorexerziert worden ist: Planarbeit der Stille als systematische Rüstung für einen entscheidenden Tag, der den anständigen Kerlen wieder Oberwasser gibt. Der Start gelingt, und sofort ist der Film zur Stelle. Auch er hat die Blassen und Kranken, die Morbiden und Intellektuellen aus dem Atelier gefegt, auch er braucht Menschen, die so sind wie Volker von Collande: jungenhaft=fröhlich in der Art, männlich=hart im Wollen. In„Rivalen der Luft“, dem ersten Spielfilm vom deutschen Segelflug, gibt es die erste Filmrolle, und dann reißt der Faden der großen und kleinen Rollen auf der Leinwand nicht mehr ab. Insgesamt sind er dreißig Filme, die Volker von Collande bis heute bewältigte; fünfzehn von ihnen hielten tragende Rollen für den jungen Schauspieler bereit. 1936 folgt dann ein entscheidender Schritt: er tritt in den Verband der Preußischen Staatstheater über. Gustaf Gründgens wird sein Intendant. Das zielstrebige Wollen des jungen Darstellers formt sich zur gültigen Leistung. Trotzdem: die Regie der Dreodner Junglingsjahre läßt ihn nicht mehr loo. Als die Tobis ihr Nachwuchsstudio einrichtet, gehört Volker von Collande zu den wenigen Spielleiteranwärtern, die in einem Kurzfilm ihre eindeutige Begabung bewesen können, so daß es gerechtfertgt erscheint, ihm die Regie eines großen Spielfilms zu überantworten. Es ist kein Experiment — nein, dafür kennt Volker von Collande Film und Bühne zu gut und zu genau, aber sein erster Film ist trotzdem eine Ueberraschung: die Geschichte eines Alltags wird unter seinen Augen zu einem Sonntagserlebnis für das Publikum. Weiß der Kuckuck, ob er's geahnt hat— gefühlt hat er es aber ganz gewiß, sonst hätte dieses Märchen von den beiden jungen Menschen in einer großen Stadt nie gelingen können. Das ist sicher. Und das Nezept seines Erfolges? Es gibt keins. Es Kunst und Wissenschaft unter Beibehaltung seiner bisherigen Dienststellung zum kommissarischen Geschäftsführer der Reichstheaterkammer ernannt. Ein Jahr Deutsches Thealer Lille. Das Deutsche Theater in Lille, ein Vorposten deutscher Kultur im Westen und eine unserer ersten Auslandsbühnen, begeht in der ersten Maihälfte mit einer festlichen Einstudierung von „Figaros Hochzeit“ die Feier seines einjährigen Bestehens. „Deutsche Zeichenkunft“ in Brüssel. Im Haus der Künstler in Brüssel findet vom 22. Mai bis zum 15. Juni 1942 eine Ausstellung„Die deutsche Zeichenkunst" statt. Neben einer mannigfaltigen Schau von Zeichnungen, Aquarellen und graphischen Werken lebender deutscher Künstler wird die Ausstellung auch noch historische Meisterwerke der deutschen Zeichenkunst im 19. Jahrhundert umfassen. Eine Schönerer-Ausstellung in Wien. Aus Anlaß des hundertsten Geburtstages des völkischen Politikers Ritter von Schönerer am 17. Juni veranstaltet die Stadt Wien im Auftrag des Reichsleiters Baldur von Schirach eine sächtnis=Ausste" Gedächtnis=Ausstellung. Bronzene Vlakette der Stadt Kassel. Generalintendant Dr. Franz Ulbrich und Staatskapellmeister Prof. Heger erhielten die bronzene Plakette der Stadt Kassel. Ausfuhrverbol für Kunstwerke aus Italien. Für die Dauer des Krieges ist jede Ausfuhr von Kunstwerken aus Italien verboten worden. Zugleich wurde die Veräußerung von Kunstwerken durch Institute, Museen und Verwaltungen untersagt. bi nur das Leben, das bunte, so ungemein lebendige eben; es gibt einen Alltag und es gibt Menschen, die diesen Alltag liebend gern als Zuschauer erleben möchten. Das muß man allerdings wissen— den Rest besorgt das Können. In dieser Hinsicht kommt Volker von Collande vorläufig noch nicht in Verlegenheit. Die Leit Seitdem die Mä kreis mancher Frai die sonst ausschließ gefüllt, und es erw Vielfach werden sie Lücken in den Betriaber ist die Lösung In vielen Fälle sich zusätzlich in B Innere Befriedi die junge Frau und in der Kindergrupp Erziehung zu den Frau gehört, so wir vor allem auch der die Kindesseele dur ja noch gewachsen i In frohem Spi Kinderlied, vielleich sich der kindliche Frdie Phantasie anreg des Kindes wecken Märchen und Sage Vorbilder, und auf Größe der Zeit mi die Feldpostbriefe an Pflichten des Samn und so weiter. Bei bieten sich der Kin die Liebe zur Natu Einmal in der sammen. Alle Ansei erhält die Kindergri Für sie selbst sind mögen die einzigen liebevollen und lebe leiterin zu den ihr noch viele Einfälle die Stunden des 2 schönste Befriedigun den, durch ihren gerade in unserem Lande und in den für einen Nachmitta abgenommen zu hal Ab 12. Diese Preise dürfen Die Erzeugerpreis Gem Gemüse: Ro Ware) bis 13: Möl andere Sorten.(rot ab 11. 5. 1942 bis Ware, Größe I übe 28; III unter 15 m Treibhauskohlrabi Durchm. bis 19; T1 40; ab 15. 5. 1942 bis 8; ungeputzt. 11: Treibradieschen 500 a bis 72;(mi Treibkopfsalat min salat je 500 g bis zeln bis 45: Suppe 500 g bis 15; B=A Kartofseln: 4.05 RM.; weiße, 1 3.75 RM. Erzeng Ab sofort bis a1 1. Sorte 1.20 R RM., 4. Sorte 0.60 l Mmm Unser Der Lehrer i. Salzuslen, Freiligra bensjahr. Wir grat: Mit dem Eis Mit dem Eisern der Feldwedel Pau läts=Unteroffizier freiten Willi Wen Klüt, und der Ma herzlichsten Glückwü LELNTELEE INAE Schalke siegte Die dritte deu wurde am Sonntag Spielen der ersten teten Ergebnisse ge daß die Vereine schwierigkeiten zu! der Grund zu einig Für die zweite berg, SC. Planitz, Kaiserslautern, Weiß Berlin und 1 Bremen trennten si nun am 17. Mai tragen. 1. Vorrun Berlin: Blau=Weiß Olmüßz: CSB. Olm Planiß: SC. Plan Hamborn: Hambort Julda: Borussia Ir Kaiserslautern: 1. 3 Luxemburg: TB. S Straßburg: S6. Danzig: Hus. Mor JC. Schalke#04 In dem von 1 burger Stadion erki TV. Stadt Düdelin deutschen Meistersch gemachten Sieg ha meisters, in erster die Verteidiger Hir läufer Otto Tibulft genommen Urban Schwäger Szepan Schritte als notwer Die Leitung der Kindergruppe Seitdem die Männer im Felbe stehen, ist der Wirkungskreis mancher Frauen kleiner geworden Viele Stunden, die sonst ausschließlich ihnen gehörten, sind nun unausgefüllt, und es erwacht der Wunsch nach neuen Pf'ichten. Vielfach werden sie dort gefunden, wo durch den Krieg Lücken in den Betrieben geschaffen worden sind, nicht immer aber ist die Lösung so einso“ In vielen Fälle allen verhindern Kinder die junge Frau, sich zusätzlich in Betrieben eine Beschäftigung zu suchen. Innere Befriedigung ohne große Belastung findet aber die junge Frau und Mutter im Dienst am deutschen Kinde, in der Kindergruppe der NS.=Frauenschaft. Weil nun die Erziehung zu den schönsten und edelsten Aufgaben der Frau gehört, so wird ihr diese Aufgabe besonders zusagen, vor allem auch der jungen Mutter, deren Verständnis für die Kindesseele durch das Erlebnis des eigenen Kindes ja noch gewachsen ist. In frohem Spiel, bei Reigen, bei schönem deutschem Kinderlied, vielleicht begleitet von Blockflötenmusik, kann sich der kindliche Frohsinn auswirken, während das Basteln die Phantasie anregt und vielleicht auch den Schöpferdrang des Kindes wecken mag. Aus den Erzählungen deutscher Märchen und Sagen sucht sich das Kind seine Helden und Vorbilder, und auf seine kindliche Art erlebt es auch die Größe der Zeit mit, wenn Aufgaben herantreten, wie es die Feldpostbriefe an die Soldaten sind oder auch die kleinen Pflichten des Sammelns von Kräutern, Eicheln, Kastanien und so weiter. Bei den Spaziergängen in Wald und Wiese bieten sich der Kindergruppenleiterin viele Gelegenheiten, die Liebe zur Natur im Kinde zu wecken. Einmal in der Woche findet sich die Kindergruppe zusammen. Alle Anseitungen zur Gestaltung der Nachmittage erhält die Kindergruppenleiterin von der NS.=Frauenschaft. Für sie selbst sind Liebe zu Kindern und Einfühlungsvermögen die einzigen erforderlichen Bedingungen. Aus dem liebevollen und lebendigen Verhältnis der Kindergruppenleiterin zu den ihr anvertrauten Kindern werden ihr selbst noch viele Einfälle zukommen, mit denen sie den Kindern die Stunden des Beisammenseins vetschönern kann. Die schönste Befriedigung aber wird sie in dem Gedanken finden, durch ihren Dienst an der kindlichen Gemeinschaft gerade in unserem Gau, in dem so viele Mütter auf dem Lande und in den Betrieben schaffen, ihren Mitschwestern für einen Nachmittag wenigstens die Sorge um die Kinder abgenommen zu haben. H. Sch Höchstpreise für Obst und Gemüse Ab 12. Mai 1942 in Reichspfennig. Diese Preise dürfen nicht vom Erzeuger genommen werden. Die Erzeugerpreise können bei den Bürgermeistern der Gemeinden erfragt werden. Gemüse: Rotkohl je 500 g bis 16; Weißkobl(AWare) bis 13: Möhren ohne Laub Nanaiser bis 14: und andere Sorten.(rote Möhren gewöbnl.) bis 11: Rhabarber ab 11. 5. 1942 bis 20; ab 15. 5. 1942 bis 18; Porree AWare, Größe I über 80 mm bis 30: II 15 bis 30 mm bis 28; III unter 15 mm bis 27; Treibbausaurken Stück 76; Treibhauskohlrabi über 5 cm Durchm. bis 31; 3—5 cm Durchm. bis 19; Treibrübstiel ab 11. 5. 1942 je 500 g bis 10; ab 15. 5. 1942 bis 82: Steckrüben geputzt und geklopft bis 8; ungeputzt, frei von Erde bis 6: Rote Beete bis 11: Treibradieschen nicht über 2 cm Stiellänge oder je 500 a bis 72;(mindestens 15 Stück) je Bund bis 11; Treibkopfsalat mindestens 100 g je Kopf bis 28; Schnittsalat je 500 g bis 64: Winterspinat bis 12; Schwarzwurzeln bis 45: Supvengrün Bündchen bis 12; Zwiebeln je 500 a bis 15: B=Ware entsprechend billiger. Kartofseln: gelbe Corten, 5 ka 0.47 RM., 50 ka 4.05 RM.; weiße, rote und blaue, 5 kg. 0.44 RM., 50 ka 3.75 RM. Erzeugerböchttvreise für Spargel. Ab sofort bis auf weiteres in Reichsmark je 500 g: 1. Sorte 1.20 RM., 2. Sorte 1.— RM., 3. Sorte 0,70 RM., 4. Sorte 0,60 RM., unsortiert 0,90 RM. V• 4 Unsere Glückwunschecke M Der Lehrer i. R. Wilhelm Schäfermeier, Salzuflen, Freiligrathstraße 26, vollendet heute sein 70. Le bensjahr. Wir gratulieren! IIh. Bad Mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet Mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet wurden der Feldwedel Paul Meerkötter, Helpup, der Sanis=Unteroffizier Erich Brune, Mackenbruch, die Gerand, Unsere herzlichsten Glückwünsche! der Felowebel Paul Meerroffer, Helpup, der täts=Unteroffizier Erich Brune, Mackenbruch, d freiten Willi Wendt, Heidenoldendorf, Adolf Bi Klüt, und der Matrose Willi Frische, Cappel. Schwarzschlachter gehen ihren Weg Neue harte Strafen durch das Sondergericht Bielefeld ausgesprochen Blelefeld, 10. Mai. Vor dem Sondergericht Bielefeld hatten sich wieder eine Reihe Volksschädlinge wegen begangener Schwarzschlachtungen zu verantworten. Um dem verantwortungslosen Treiben, durch das die Bedarfsdeckungsmaßnahmen der Regierung gefährdet werden, zu begegnen, wurden auch in diesen Fällen empfindliche Strafen verhängt, die allen denen zur Warnung dienen mögen, die sich nicht damit abfinden wollen, daß die Volksgemeinschaft des Friebens zu einer Schicksalsgemeinschaft des Krieges geworden ist. * Die Bauern Franz Jako und Franz Köhler aus Mönninghausen(Kreis Lippstadt) haben in hohem Maße gemeinschädlich und böswillig gehandelt. Der erstere hatte im Dezember 1941 ein Schwein, der letztere im Dezember 1941 und im Februar 1942 je ein Schwein schwarzgeschlachtet. Ihre Einlassungen, sie hätten mit ihren Fleischvorräten nicht auskommen können, weil sie oft eine Anzahl Taglöhner behöstigen müßten, konnte ihr Verhalten nicht entschuldigen Jakob erhielt 9 Monate und Köhler 1 Jahr 6 Monate Gesängnis neben den entsprechenden Geldstrafen. * Der Bauer Heinrich Hesemann aus Rothenuffeln (Kreis Minden) erhielt am 27. Januar 1942 die Genehmigung für die Hausschlachtung eines Schweines im Gewicht von 93 kg. Am 30. Januar ließ er jedoch durch seinen Hausschlachter nicht das von ihm zur Schlachtung genehmigte, sondern ein anderes Schwein im Gewicht von 76 kg schlachten. Wegen dieses Sachverhaltes hatte der Angeklagte sich jetzt vor dem Sondergericht in Bielefeld zu verantworten. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Gefängnisstrafe von 6 Monaten. In der Urteilsbegründung wies der Vorsitzende darauf hin, daß der Angeklagte für sein Verhalten eine empfindliche Strafe verdiene, weil er eine verhältnismäßig große Menge Fleisch der Allgemeinheit entzogen habe. Das aus der Schlachtung gewonnene Fleisch ist sichergestellt und der Allgemeinheit zugeführt worden. Im Haushalt der Eheleute Adolf und Martha Diederichs aus Ummeln war am 29. 11. 1941 das eine der beiden vorhandenen Schweine im Lebendgewicht von 50 kg warzgeschlachtet worden. Beide Eheleute hatten d##s warzgeschlachtete Schwein verarbeitet, so daß sie als ittäter anzusehen waren. Das Gericht verurteilte den Ehemann, der als Haushaltungsvorstand die größte Verantwortung für die Schwarzschlachtung trug, wegen Kriegswirtschaftsverbrechens zu einer Gesängnisstrafe von 9 Monaten und die Ehefrau zu einer solchen von 6 Monaten. Wegen der gleichzeitig vorliegenden Schlachthaussteuerhinterziehung wurde gegen beide Eheleute außerdem eine Geldstrafe von je 80 RM. festgesetzt. Das beschlagnahmte Fleisch wurde eingegogen. Bei der Strafzumessung fiel erschwerend ins Gewicht, daß die Schwarzschlachtung trotz strenger Verfolgung solcher Straftaten noch im November 1941 begangen war. Wer heute noch schwarzschlachtet, muß mit empfindlichen Freiheitsstrafen rechnen, wenn auch das schwarzgeschlachtete Tier verhältnismäßig leicht gewesen ist. * Das Sondergericht Bielefeld hatte gegen den Landwirt Bernhard Voß aus Wettringen zu verhandeln. Bei einer Kontrolle seiner Brotgetreidebestände war festgestellt worden, daß Voß seit 1938 kein Brotgetreide abgeliefert hatte, obwohl er nach der Größe seines Hofes dazu in der Lage hätte sein müssen. Die Hauptverhandlung ergab, daß Voß seit 1938 mindestens 18 Doppelzentner hätte abliefern können. Statt dessen verwandte er diese Menge für sich und verfütterte sie zum großen Teil als Mengekorn an die Schweine. Wenn die festzustellende Menge auch nicht erheblich war, so ist doch zu bedenken, daß es im Kriege auf jede noch so kleine Menge ankommt. Das Sondergericht hat deshalb, wenn es sich auch sonst um einen ordentlichen und einwandfreien Mann handelt, eine Gefängnisstrafe von vier Monaten verhängt. Der Vorsitzende betonte, daß eine solche Strafe erforderlich sei, um in aller Deutlichkeit darauf hinzuweisen, daß jedes Vergehen gegen die Bestimmungen, die zur Aufrechteerhaltung der Ernährung des deutschen Volkes erlassen wird, unnachsichtig schwer bestraft wird. den lippischen Städten Detmold Weibliche Gefolgschaftsmitglieder am Mutterlag. Auch in diesem Jahre erhalten am Muttertag wieder deutsche Mütter das Ehrenkreuz der deutschen Mutter. Zahlreiche dieser Mütter stehen heute in der Kriegswirtschaft im Kampf um den Endsieg. Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz hat deshalb die Reichstreuhänder der Arbeit ersucht, darauf hinzuwirken, daß die zu ehrenden Mütter, soweit sie auch sonntags arbeiten, für diesen Tag ohne Lohnausfall eine angemessene Freizeit erhalten. Für die übrigen werktätigen Mütter wird, soweit die betrieblichen Verhältnisse dies zulassen, ein Austausch von Müttern mit Kindern gegen kinderlose Frauen für den Muttertag empfohlen. Mit 98 Jahren noch berufslälig. Hermann Obermidt, als Gärtner beim Fürsten tätig, wohnhaft Wall, egeht am heutigen Montag seinen 86. Geburtstag. Oberschmidt ist trotz des fortgeschrittenen Alters in geistiger und körperlicher Frische seiner Arbeit nochgegangen, was besonders jetzt im Kriege, wo jede helfende Hand dringend gebraucht wird, öffentliche Anerkennung verdient. Wir gratulieren zum Geburtstag herzlichst und wünschen weiterhin Schaffensfreude und alles Gute. AS0AP., Orisgruppe Delmold=West. Mittwoch, 13. Mai, 20.30 Uhr, Zellenabend(Zelle 1 und 2) mit Schulungsvortrag in„Gellers Gaststätten". Es spricht Parteinosse Tölle. Erscheinen sämtlicher Parteigenossen ist Mädelgruppe 2/55, Dekmold. Alle Führerinnen treten Montagabend um 19.30 Uhr am Bann an. Für alle Mädel ist am Dienstagabend um 19.30 Uhr an der MädchenBürgerschule Dienst. Bad Salzuften Klagen über umherstreisende Hunde. Aus den Kreisen der Bevölkerung werden erhebliche Klagen laut über Schäden, die umherstreifende Hunde, insbesondere in den Gärten und Anlagen anrichten. Die Hundehalter werden dringend darauf hingewiesen, die Tiere nicht frei herumlaufen zu lassen. Es muß heute jegliche Beschädigung von wertvollen Gütern vermieden werden. Falls durch diese Mitteilung kein entsprechender Erfolg erzielt wird, muß sich die r Angelegenheit annehmen. Belästigung von Passanten. Ein hier beschäftigter junger Mann wurde der Kriminalpolizei vorgeführt, da ihm in mehreren Fällen Schamverletzungen nachgewiesen werden konnten. Der junge Mensch hatte besonders im Kurpark mehrfach Passanten belästigt. Das schnelle Eingreifen der Kriminalpolizei schaffte sofort Wandel. Neue Meisterin. Frl. Anneliefe Schultz, Bismarckstraße 13, bestand vor der Handwerkskammer Bielefeld ihre praktische Meisterprüfung und vor der Meisterschule des Deutschen Handwerrs ihre Abschlußprüfung für das Fach„Mode“ mit dem Prädikat„Sehr gut“. Der jungen Meisterin auch unsererseits herzlichen Glückwunsch. Oerlinghausen Unter großer Trauerbeteiligung wurde der Oberlehrer i. R. Fritz Husemann zu Grabe getragen. Berufskameraden, Vertreter der NSLB., viele Freunde und Bekannte aben ihm das letzte Geleit. Im Jahre 1899 an die hiege Volksschule berufen, trat er recht bald aktiv hervor. Die amalige„Abendschule", heutige Berufsschule, wurde von ihm und dem verstorbenen Kantor Schäfermeyer ins Leben gerufen. Eine kaufmännische Abteilung konnte bald angeschlossen werden. Ueber 32 Jahre lehrte er die ihm anvertraute Jugend, 1½ Generationen der Oerlinghauser Bevölkerung nannte er seine Schüler. Nebenamtlich unterrichtete Husemann auch an der Rektoratsschule und war lange Jahre Dirigent eines Gesangvereins. Sein organisatorisches Talent zeigte er in der Verwaltung des Lebensmittelamtes während des ersten Weltkrieges. Auch in der Kommunalpolitik war er tätig. Im September 1931 trat H. in den wohlverdienten Ruhestand. Nur wenige Jahre konnte er sich noch völliger Gesundheit rühmen. Ein böses Leiden stellle sich ein, dem er nunmehr erlegen ist.(41) Pflichkabend der Frauen. Am Dienstag, 12. Mai, 20.15 Uhr, findet für die Mitglieder der NS.=Frauenschaft und des Deutschen Frauenwerkes, Ortsgruppe Oerlinghausen, im Stadthotel ein Pflichtabend statt.(41) Sorn Deutsches Roles Kreuz, Bereitschaft(w), Detmold 1, Gruppe horn. Montag abend, 20 Uhr, Grup der alten Schule am Markt. Bruppenabend in Neues Reulenzahlverfahren für die Angestelltenversicherung. Die Kriegsverhältnisse haben die Arbeitsleistungen der Reichspost derart stark vermehrt, daß es nicht mehr möglich ist, die Renten der Angestelltenversicherung in die Wohnung der Empfänger zuzustellen. Der Reichsarbeitsminister hat sich deshalb damit einverstanden erklärt, daß das Zustellverfahren bis auf weiteres durch das in der Inoalidenversicherung bereits seit Jahrzehnten übliche Abholveifahren am Postschalter ersetzt wird. Als Ausweis bei den monatlichen Auszahlungen dient eine Rentenausweiskarte, die den Empfängern vom Zahlpostamt zugestellt werden wird. Ferner wird ein Rentenempfangsschein eingeführt. Die Zahltage werden in den Schalvierräumen bekanntgegeben. Die Umstellung der Renten erfolgt nach und nach und beginnt am 1. Juni. In Ausnahmefällen wird auf Antrag die Rente auch weiterhin zugestellt. Lippischer Srort Nach längerer Pause standen sich die beiden ersten Mannschaften der beiden Vereine in einem Freundschaftsspiel auf dem Jahnplatz in Lemgo gegenüber. Dem jederzeit spannenden Handballtressen wohnten zahlreiche Zuschauer bei. Die Lemgoer Elf trat mit einigen neuen Spielern an, die sich jedoch gut einfügten. Die Hansestädter knüpften an ihre in den Meisterschaftsspielen gezeigte Form an. Sie waren während des ganzen Kampfes immer etwas besser als ihr Gegner. Das Zuspiel war sehr genau, schnell und raumgreisend. Während der Torhüter zeitweise etwas unsicher wirkte, spielten die beiden Verteidiger sicher. Die Läufer waren sehr fleißig, besonders Kuck, der sowohl in der Abwehr als auch als sechster Stürmer zu sehen war. Sehr beweglich erwies sich der Sturm; es wurde erfreulich viel auf das Tor geworfen. Dorf stand allerdings ein ganz ausgezeichneter Torhüter. Dieser verhinderte eine noch höhere Niederlage der Detmolder Elf. Auch die Abwehr der Landeshauptstädter erwies sich als sehr beweglich und flink, doch stand sie durch den starken gegnerischen Sturm vor einer besonders schweren Aufgabe. Von den übrigen Spielern sielen die linken Stürmer angenehm auf. Waren sie vor dem Lemgoer Tor, dann war stets höchste Gefahr. Wie schon eingangs erwähnt, war das Spiel jederzeit spannend. Die Platzherern hatten fast durchweg einen kleinen Vorteil. Die Tore fielen in gleichmäßigen Abständen und es war bis 15 Minuten vor Schluß ungewiß, wer als Sieger den Platz verlassen würde. Was Lemgo an Technik voraus war, glichen die Gäste durch großen Eifer und Einsatz aus. Eine Viertelstunde vor Schluß stand der Kampf nur 8:7 für Lemgo. Dann aber zogen die Hansestädter davon und stellten mit noch fünf schönen Feldtoren den Sieg sicher. Die Detmolder Stürmer dagegen konnten nur noch zwei Erfolge buchen. Beiderseits hätte die Torzahl höher sein können, gab es doch einige Pfostenwürfe. Kö. B/B. Detmold— Jerxen-Orbke 5:2. In einem Freundschaftsspiel trafen sich die beiden Jugendmannschaften am Sonnabend auf dem Arminsportplatz. Die Detmolder Jugendfußballer zeigten sich besonders im zweiten Spielabschnitt ihren Gästen überlegen und siegten verdient mit drei Toren Unterschied. Aus der Nachbarschaft Gelsenkirchen. 10000 Paar Schuhe in der Schuhumtauschstelle. In den letzten beiden zren sind auf der Schuhumtauschstelle Gelsenkirchenitte große Massen von Schuhen eingeliefert worden. In großen Regalen stehen wohlgeordnet weit über 10 000 Paar Schuhe aller Art. Wenn man berücksichtigt, daß in einem Jahre 7500 Schuhe umgetauscht worden sind, dann kann man sich ungefähr ein Bild davon machen, welche Fülle von Arbeit hier auf einer einzigen Umtauschstelle geleistet worden ist und in welchem Maße diese Stellen einem Bedürfnis entsprechen. Dortmund. Zuchthaus für pflichtvergessene Amtsführung. Das Sondergericht Dortmund hat den Karl Wiemer aus Dortmund als Volksschädling und Kriegsverbrecher zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt. Wiemer, ein mehrfach vorbestrafter Mann, hatte es verstanden, sich durch unwahre Angaben über sein Vorleben das Amt eines Zellenwalters in der RSV. zu erschleichen. Er hatte sein mt dazu benutzt, Wertscheine in erheblichem Umfange an sich zu bringen, Mitgliederbeiträge zu unterschlagen, Lebensmittelkarten ihrer Bestimmung zu entziehen und für sich zu verbrauchen. Zum Teil hatte er die veruntreuten Wertscheine und Lebensmittelkarten an dritte Personen weitergegeben. Diese Abnehmer erhielten empfindliche Gefängnisstrafen. Das Vertrauen zur RSV., die Erhaltung der Gebefreudigkeit und die Sicherung der ordnungsmäßigen Verteilung der Lebensmittelkarten erforderte eine strenge Bestrafung. Der Rundfunk am Montag, dem 11. Mai 1942. Reichsprogramm. Kirsten Heiberg singt im„Allerlei von 2 bis 3“. Es spielt die Kavelle Waldemar Haß. Am Flügel Georg Häntzschel. Das Deutsche Philharmonische Orchester Prag bringt unter der Leitung von Ernst Richter Ouvertüren, Serenaden und Ballettmusik von Cornelius, Grieg, Rossini, Marschner. Sitt u. a. im Unterhaltungskonzert von 16.00 bis 17.00 Uhr. Deutschlandsender. Generalmustdirektor Pierre Reinards, Holland, dirigiert Musik aus den Niederlanden von 17.15 bis 18.30 Uhr. Maria Cebotari, Elisabeth Goengen und Gerbard Hüsch singen Lieder von Hans Pfitzner von 20.15 bis 21.00 Uhr. Der Komvonist begleitet selbst. „Abn Hassan“, das heitere Sinaspiel des 23jährigen Weber, das bereits den späteren Meister des„Freischütz" erkennen läßt, wird von 21.00 bis 22.00 Uhr aufgeführt. Start zur deütsehen Fülsballmeisterechatt Schalke siegte 2:0— Stuttgarter Kickers ausgeschieden— Keine Entscheidung in Hamborn Die dritte deutsche Kriegsmeisterschaft im Fußball wurde am Sonntag in Angriff genommen. In den neun Spielen der ersten Vorrunde hat es durchweg die erwarteten Ergebnisse gegeben, denn es darf nicht überraschen, daß die Vereine mehr oder weniger mit Besetzungsschwierigkeiten zu kämpfen haben. Diese Tatsache ist auch der Grund zu einigen hohen Niederlagen. Für die zweite Runde setzten sich durch: BfB. Königsberg, SC. Planitz, SV. Dessau, FC Schalte 04, 1. FC. Kaiserslautern,„=Sportgemeinschaft Straßburg, BlauWeiß Berlin und Vienna Wien. Hamborn 07 und Werder Bremen trennten sich trotz Verlängerung 1:1 und werden nun am 17. Mai in Bremen einen zweiten Kampf aus. tragen. 1. Vorrunde zur Deutschen Meisterschaft Berlin: Blau=Weiß Berlin— CSB. Pälnitz 3:1(1:1) Olmütz: CSB. Olmütz— Vienna Wien 0:1(0:0) Planit: SC. Planitz— LSV. Boeicke Krakau 5:2 Hamborn: Hamborn 07— Werder Bremen 1:1 nach Julda: Borussia Julda— SB. Dessau 05 0:2(0:1) Kaiserslautern: 1. JC. Kaisersl.— SB. Waldhof 7:1(4:1) Luxemburg: TV. Stadt Düdelingen— Schalke 04 0: Straßburg: SG. f5 Straßburg— Stutia. Kickers 2:0 Danzig: HuS. Morienwerder— BfB. Königsberg 7:1(41) 0:2(0:1 2:0(1:0) 127(1.9 JC. Schalke 04 besiegte Stadt Düdelingen nur 2:0. In dem von 15000 Zuschauern überbesetzten Luxemburger Stadion erkämpfte Schalke 04 mit 2:0(1:0) über den XV. Stadt Düdelingen den Eintritt zur Zwischenrunde der deutschen Meisterschaft. Den größten Anteil an dem schwergemachten Sieg hat diesmal die Abwehr des Westfalenmeisters, in erster Linie der Osnabrücker Torhüter Flotho, die Verteidiger Hinz und Schweißfurth sowie der Mittelläufer Otto Tibulski. Der Angriff spielte recht lahm, ausgenommen Urban und der einsatzfreudige Eppenhoff. Die Schwager Szepan und Kuzorra machten beide nicht mehr Schritte als notwendig. Die Moselländer lieferten eine ansprechende Partie. Bei größerer Spielerfahrung wird die Mannschaft noch von sich reden machen. Die auffallendsten Spielerscheinungen sind der Mittelstürmer Feller, der Halbrechte Libar und der kurz vor der Pause bei einem Zusammenprall mit Eppenhoff ernstlich verletzte Tormann Michaux. Düdelingen drängte mit Angriff die Schalker in die Verteidigung, und erst langsam setzten sich die Königsblauen mit ihrem besseren Zusammenspiel durch. In der 24. Minute lenkte Szepan einen von Eppenhoff vorgelegten Ball zum 1:0 ein. Im zweiten Abschnitt diktierten die Knappen das Spielgeschehen und in der 64. Minute gab Urban einer prächtigen Kombination zwischen Kalwitzki=Szepan=Eppenhoff den krönenden Abschluß„Wohl rafften sich die Düdelinger in der letzten Viertelstunde noch einmal zu gefährlichen Gegenangriffen auf, aber Schalkes Abwehr war auf dem Posten. Kickers Stuttgart schon aus dem Rennen geworfen. Nicht ganz erwartet kommt der Sieg der Sportgemeinschaft SS. Straßburg mit 2:0(1:0) über die spielstarken Stuttgarter Kickers. Der Elsaß=Meister übertraf sich in diesem Vorrundenkampf selbst. Die Württemberger waren zwar in der ersten Hälfte leicht feldüberlegen, aber der aufmerksam bewachte Nationalspieler Edmund Conen kam nicht zum Zuge. Bei den Straßburgern taten sich die AbPrächtiger Hockensien über Uingarn Die an sportliche Großereignisse gewöhnte Kampfbahn im Wiener Prater hatte am Sonntag wieder einmal ihr Festkleid angelegt und bot im Schmuck der Fahnen einen prachtoollen Rahmen für den sechsten Länderkampf der Hockey=Nationalmannschaften von Deutschland und Ungarn. Die bisher ohne Sieg gebliebenen Ungarn mußten auch diesmal wieder mit 4:0(2:0) eine Niederlage hinnehmen. Damit hat Deutschland in der Gesamtbilanz bei zwei Unentschieden den vierten Sieg davongetragen und ein Torverhältnis von 12:1 erzielt. Die Tore bei der sechsten Begegnung gegen Ungarn erzielten Ruck(Frankfurt), Grube (Hannover), Drache(Berlin) und noch einmal Ruck. Vor 15000 Zuschauern erwies sich im deutschen Sturm der Hannoveraner Grube recht angriffsfreudig und Ungarns linker Verteidiger Palfalvi hatte viel Arbeit mit ihm. Aber erst in der 27. Minute fiel das deutsche Führungstor. Der Frankfurter Halbrechte hatte nach einem Seitenaus die weiße Kugel aufgenommen und für Kneusel unhaltbar in die Ecke gejagt. Fünf Minuten später wanderte der Ball nach rechts zu Huffmann, dessen Flanke Grube(Hannover) mit hartem Flachschuß zum zweiten Tor verwertete. Noch dem Wechsek drängten zunächst die Ungarn und Dröse im deutschen Tor konnte sich bei Vorstößen des ungarischen Linksaußen Ott zweimal auszeichnen. Auf der anderen Seite macht Kneusel im Hechtsprung einen Schuß des Frankfurters Ruck gerade noch unschädlich. Bei einem erneuten Eckball für Deutschland erzielte der aufgerückte Verteidiger Drache(Berlin) das dritte Tor. Glück hatte der Sachsenhausener Schlußmann Dröse, als Margo die Kugel am leeren Tor vorbeilenkte. Glücklicher war unsere Mannschaft, der in der 57. Minute nach guter Vorarbeit Huffmanns durch den schußgewaltigen Frankfurter Ruck noch ein vierter Treffer beschieden war. Der ritterlich geführte Kampf war vor der Pause gekennzeichnet durch das rasche aber wenig planvolle Angriffsspiel der Ungarn,, dem die deutsche Mannschaft nicht in gleicher Weise antwortete. Erst als nach der Pause dar Dreiinnenspiel betrieben wurde und auch die beiden Flügel stärker zum Einsatz kamen, geriet die ungarische Abwehr in Not. Unser bester Stürmer war der Halblinke Grube, der seine ausgezeichnete Technik in den Dienst des Mannschaftsspieles stellte, während Heibey zu eigennützig wirkte. In der Läuferreihe hinterließ Ruck den stärksten Eindruck Während unsere Abwehr kaum in Schwierigkeiten kam. waren die Ungarn im Schußkreis ausgesprochenhilflos. Gefährlich wurde nur der Linksaußen Ott. Von den Deckungspielern gesiel Dr. Miklos durch seinen Einsatz. In der Abwehr war Kneusel im Tor die überragende Erscheinung wehr, der Mittelläufer Ernst Wächter und der Mittelstürmer Peter Wächter, der beide Tore schoß, besonders hervor. Bei den Kickers machte sich das Fehlen des verletzten Verteidigers Immig nachteilig bemerkbar. Wohl war der Mittelläufer Kindl unermüdlich, aber der Sturm kam nicht in Schwung. Vielleicht wäre für die Kickers noch alles gut abgelaufen, wenn Walz nicht gleich zu Beginn eine nicht mehr wiederkehrende Torgelegenheit hätte ausgelassen. Nach einer halben Stunde schoß der sich energisch durchsetzende P. Wächter das erste Tor. Gleich nach dem Wechsel kam nach einem Freistoß das Leder wieder zu Peter Wächter, der noch zwei Kickerspieler umging und dann erneut unhaltbar den Ball ins Ziel schmetterte. 1. JC. Kaiserslaukern in großer Jahrt Die Auseinandersetzung zwischen den Meistermannschaften von Baden und der Westmatk in Kaiserslautern entschied die„Walter=Elf“ mit 7:1 Toren recht eindeutig zu ihren Gunsten. Die Westmärker präsentierten sich in alänzender Verfassung. Sie spielten schnell und raumgreifend, und der von Fritz Walter geführte Sturm brachte die Waldhof=Deckung schnell in schwere Bedrängnis. Schon nach 40 Minuten war der Widerstand der badischen Gäste gebrochen und dann stürmten die Lauterer einem überlegenen Sieg entgegen. In der siegreichen Mannschaft gab es überhaupt keinen schwachen Punkt. Ueberragend im Angriff waren die Brüder Fritz und Ottomar Walter. Waldhof begann mit seinem bekannt schönen Zusammenspiel, übertrieb aber im Sturm die Kombination und lief sich immer wieder fest. Mit der Dauer des Kampfes fiel die Mannschaft mehr und mehr auseinander. Der Begegnung wohnten 10000 Zuschauer bei. Die Tore erzielten Fritz Walter(3), Ottomar Walter(2), Basler und Marker je eines. Leichter Sieg für den B/B. Könlgsberg. Der Meister von Danzig=Westpreußen, Hus. Marienwerder, hatte mit durch kam der einem leichten Sieg abschnitt errang. Marienwerder hielt sich bis zur Pause (1:1) recht gut, dann allerdings kam die Mannschaft mit dem reiferen Spiel der erfahrenen Königsberger nicht mehr mit und mußte sechs Tore einstecken, ohne selbst Erfolgen zu kommen. st Besetzungsschwierigkeiten zu tun. DaOstpreußenmeister BfB. Königsberg zu leg, den er jedoch erst im zweiten Spielnach Vienna Wien mußte kämpfen Nur em Tor entschied das Vorrundentreffen zwischen dem CSB. Oelmütz und Bienna Wien. Die mit einer verBltuiomäßig starken Mannschaft nach Oelmütz gefahrenen Wiener waren am Ende heilfroh, vor den 10000 Zuschauern mit 1:0 gewonnen zu haben. Die Oelmützer Flieger boten einer durchaus gleichwertige Leistung und hatten bis zum Schluß die Möglichkeit, den Ausgleich herzustellen. Bei Bienna überragte der Nationalspieler Karl Decker, der auch in der 7. Minute nach dem Wechsel das einzige entscheidende Tor schoß. Uneutschiedener 1:1=Kamps in Hamborn. Vor rund 20000 Zuschauern im Hamborner Stadion trennten Hamborn 07 und Werder Bremen sich in ihrem Meisterschaftskampf 111. Da selbst in der Verlängerun keine Entscheldung herbeigeführt werden konnte, werden si eiden Mannschaften am 17. Mai in die beiden in Bremen ein Wiederholungsspiel liefern. Der Ausgang in Hamborn muß echt angesehen werden. Die Hamborner enttäuschten nüber den Leistungen in ihren letzten Spielen. Beider.waren die Abwehrspieler die besten Kräfte. Hamborn nu mit kleinen Vorteilen, doch eine nicht ganz reine ehr ergab einen Strafstoß für Werder, den Münzenberg vom Elfmeterpunkt verwandelte Etwa eine Viertelstunde nach dem Wechsel zog Hamborn durch Liesen gleich. Klorer Sieg des SC. Planitz. Der neue Sachsenmeister SC. Planitz setzte sich daheim gegen den LSV. Boelcke Krakau vor 8000 Zuschauern mit 5:2; erfolgreich durch. Die Soldaten hielten sich bis Lause recht achtbar, waren auch nach dem Wechsel doch letzten Endes triumphierte die der Planitzer, die bis aus Weigel angetreten waren. zur dem Ausgleich nahe, größere Eincheitlichkeit m stärkster Besetzung SV. Eimsbüllel wurde Nordmarkmeister. Mit der Mannschaft von Eimsbüttel ist nun auch der letzte Bewerber zur Deutschen Fußballmeisterschaft festRiest wuoden Die Heunbuger Aestlogten n don soh ändigen Punktespiel den WSV. Schwerin klar und mit 4:0(2:0) Toren. Panse und Rohde legten bis zur Pause zwei Tore vor. Nach dem Wechsel schossen und der Halblinke Beth noch je einen Tref Vorrunde zur Deutschen Handballmeisterschaft. Mit vier Spielen wurde am Sonntag die erste Vorrunde zur Deutschen Handballineisterschaft eingeleitet, vier weitere Treffen folgen am 17. Mai, so daß zusammen mit den acht rastenden Mannschaften die 16 Teilnehmer zur zweiten Vorrunde am 31. Mai feststehen werden. Eindeutige Siege errangen die Ordnungspolizei Berlin als Gastmannschaft beim LSV. Parow mit 18:5(8:1), der Sd. Waldhof in Mannheim 15:4(10:2) über den BsL. Haßloh und die Ordnungspolizei Wien mit 12:7 (4.3) in Prag über die dortige Sportgemeinschaft der F. Sehr gut führte sich der Meister des Generalgouvernements. SG. Krakau, mit dem 1018=(5e4=) Sieg über die Ordnungspolizei ein. - n e r H a n h h a f l. R a t i e n n i i s l e i s. Zur Vorbereitung auf den zehnten Länderkampf Ungarn am 17. Mai in Hannover traten die in Aus genommenen Spitzenkräfte des deutschen Handballsports Sonntag in Magdeburg zu zwei Uebungsspielen an. iesser war das erste T am Ein der Natioburger Polizeistadion gegen die Auswahl Nur knapp mit 13:1 tag wertvoller Krä nalen im Mag des Bereiches Mitte. Nur knapp mit 13:10 Toren behaupteten sich die Nationalspieler gegen die eine vortreffliche Leistung bietenden Mitteldeutschen. Das Zusammenpiel der Nationalen machte schon einen sehr guten Eindruck, und der in Hannover bevorstehende Lehrgang wird in erster Linie das Ziel haben, die an und für sich hervorragenden Einzelspieler noch mehr zu einer mannschaftlichen Einheit zusammenzuschweißen. Nach der ersten Probe trat eine weitere Mannschaft gegen die Magdeburger Stadtelf an. Diesmal kamen die Nationalen mit 22:11 zu einem hohen Sieg, da der Gegner die Deckung stark vernachlässigte. Spiele in den Bereichen Westsalen: Gelsenguß Gelsenklrchen— BfL. Allenbögge(MS.) 2:1; Spög. Röhlinghausen— Westsalla Herue(MS.) 0:0; Arminla Bieleseld— WSS. Unlon Herford 4:0(Pokal-Wiederholungsspiel). Sachsen: Niesaer SB.— Sportvereinigung Leipzig 4:1; Cheinnitzer BC.— LSV. Plauen 2:0.— Freundschaftsspiele: Fortuna Leipzig— LSV. Brandis 1:2; Tura 99 Leipzig— BC. Hartha 4:1; RSG. Chemnitz— Ordnungspolizei Chemnitz 1:11; Guts Muts Dresden— Sportfr. 01 Dresden 0:6. Niederrhein: Duisburger SpV.— Schwarz=Weiß Essen 0:4; Rot=Weiß Oberhausen— Westende Hamborn 2:3; VfL. Benrath— Rheydter SpV. 2:1; Union Krefeld— Rot=Weiß Essen 0:3; Fortuna Düsseldorf— SC. M.= Gladbach 0:1; SSV. Wuppertal— KSG. Vohwinckel 6:0; TuS. Helene Altenessen— SpVg. Heisingen 9:0. Kurhessen: Kurhessen Kassel— BV.06 Kassel 2:0; SC. 03 Kassel— Tuspo 86/09 Kassel 5:2; SpV. Kassel— CT. Hessen(Preußen Kassel 4:0; Tuspo Elgershausen— BC. port Kassel 1:9; Marburg 60— Blau=Weiß Kassel 6:0. Bayern: Post=SG. Augsburg— 1860 München 2:5; Sp. Vg. Kaufbeuren— Schwaben Augsburg 1:5; Bayern n— SV. Untermenzing 5:0; Wacker München— tün München 3:1; SpVg. Hof— RSG. Weiden 1:5; kickers Würzburg— Neumeyer Nürnberg 2:1; FC. Straubing— Jahn Regensburg 0:8; FC. Bamberg— 1. FC. Nürnberg 1:8; FC. Schweinfurt 05— BC. Augsdurg 4:2. München Donaund: Rapid Wien— Wacker München 2:1. Lanzi vor Harbig in der Europa-Rangliste Die deutschen Leichtabtleten in 7 Konkurrenzen füdrend. Im Reichsfachorgan„Der Leichtathlet“ in zetzt eine längere Arbeit zum Abschluß gebracht, die Haus Borowik zum Verfasser hat, der die 50 besten Leichtathleten des Jahres 1941 in jedem Wettbewerb ermittelt hat, eine Aufstellung, die es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Das Erfreuliche an dieser mit Sorafalt zusammengestellten Stattstik ist die Tatsache, daß die deutsche Leichtatbletik trotz des Krieges günstig beurteilt werden darf: denn im Gesamtklassement steht Deutschland hinter dem nichtkriegfübrenden Schweden an zweiter Stelle. Es folgen dann Italten und Ungarn, mit denen Deutschland in diesem Sommer einen Dreiländerkampf austrägt. Schnellster Kurzstreckenläufer über 100 Meter war der Holländer Osendarv mit einer Zeit von 10.4 Sekunden. Ein neuer schneller Läufer ist in dem Franzosen Valmy erstanden. Daß der Italiener Lanzi über 800 Meter vor unserem Harbig rangiert, ist eine Feststellung, die viele überraschen mag. Die 1500 Meter und die 5000 Meter gehören durch Häga, bzw. Hellström den Schweden, und was die 10.000 Meter angeht, so steht hier nicht, wie erwartet, ein Nordländer an der Spitze, sondern der Ungar Csaplar. Anders ausgedrückt: das finnische Monovol in den langen Laufstrecken ist von seiten der Schweden und Ungarn gebrochen. Finnland braucht heute jeden Mann an der Kront, und kann daher die Leichtatbletik nicht so ausüben wie in Friedenszeiten. Die deutschen Leichtatbleten haben in folgenden Wettbewerben die Führung: 200 Meter: Scheuring 21,0 Sek., 400 Meter: Harbig 46,7 Sek., Stabhochsprung: Glötzner 4,10 Meter, Weitsprung: Wagemanns 7,52 Meter, Kugelstoßen: Bongen 15,95 Meter, Hammerwerfen: Storch 57,48 Meter und Zehnkampf: Fritz Müller(Hamburg) 6920 Punkte. Zwei Siege von Olympiasieger Runge Im Rahmen einer Amateurboxveranstaltung in Wuplos(Rheinhausen) nach Punkten und später gegen Fuller (Essen) in der zweiten Runde entscheidend gewann. Tennisländerkampf Ungarn— Iialien 3:3. Der erste diesjährige Kampf um den Rompokal zwischen Ungarn und Italien in Budapest endete mit einem 3:3=Unentschieden, obwohl die Italiener am zweiten Tag 3:1 geführt hatten. Frankreichs Jußballelf ohne Ausländer, Am Pfingstsonntag, 24. Mai, kommt es in Lausanne zu einem Fußballspiel zwischen der zweiten schweizerischen Länderelf und der Auswahlmannschaft des unbesetzten Frankreichs. Auf Wunsch des neuen Sportführers, Oberst Pascot, werden in den Reihen der Franzosen erstmals keine naturalisierten Spieler stehen. Die voraussichtliche Aufstellung lautet: Lensi: Merciea, Franques: Laune, Dabo Daho, Bastten; Scolari, Cros, Bigot, Ainar, Pironti. Relikan Schreibband hält noch länger, wenn man es alle 8 Tage umdroht; dann kommt die obere Hälfte nach unten und kann sich erholen. GUNTHERWAGNER, HANNOVER Kurze Sportnotizen Zwischen Krakau und Berlin kommt es am 17. Mai zu einem Fußballstädtespiel. Der Kampf findet in Krakau statt. Ein Dreiländerkampf im Riugen zwischen Deutschland— Ungarn— Italien ist am 19. Juni in Rom geplant. Deutschland und Ungarn tragen am 10. Mai in Wien den sechsten Hockev=Länderkampf aus. Im letzten Spiel gewann die deutsche Elf mit 2:0 Toren. Deutschlands Fußzballer werden vorerst keine weiteren Länderspiele austragen. Der internationale Wettspielverkehr soll erst nach Ablauf dieser Spielzeit wieder einsetzen. Die deutschen Tutumeisterschaften kommen dieses Jahr in Breslau und Mannheim zur Abwicklung. Der Titelkampf der Männer ist für den 30. und 31. Mai in Breslau, der der Frauen am 21. Juni in Mannheim vorgesehen. Die heutige Ausgabe umlußt 4 Seiten Verlagsleiter: Eduard Preißler. Hauptschriftleiter: August Prüßner (u. 2. Münster). I. V.: Karl Kuhl. Verlag: Lippische Staatszeitung. G. m. b. H., Detmold, Paulinenstraße 14.— 2. Z. ist Pl. 8 gültig. . Statt Karten Hart und schwer traf uns die plötzliche Nachricht, daß mein über alles geliebter Mann, mein ganzes Glück, der liebe, gute Vater meiner beiden Kinder, mein lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Justizinspekter u. Z. Marinelustizinspekter Gustav Rauchschwalbe Inhaber des Kriegsehrenkreuses für Frentler 1914/18, des Kriegsverdienstkreuses mait Schwertern und underer Ausseichnungen Im 43. Lebensjahre am 29. 4. 42 in Feindesland verschieden ist. Die Beisetzung fand am 4. Mai statt. In unsagbarem Schmerz: Frau Friedchen Rauchschwalbe, geb. Prülner, Gustav, Ureula 1 und alle Angehörigen. Lemgo, Im Mai 1942. Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand zu nehmen. Das Amtagericht verliert in dem Dahingeschiedenen einen pflichtgetreuen, allseits beliebten Beamten, dessen Andenken stets in Ehren gehalten werden samte und Angesteilte des Amtagericht: Wir erhielten die schmerzliche und unfaßbare Nachricht, daß unser geliebter Sohn und Bruder, der Soldat Helmut Watermann im blübenden Alter von fast 20 Jahren als junger Soldat bei einem Stoßtruppunternehmen im Rahmen der schweren Abwehrkämpfe im Osten am 28. März den Heldentod fand. In tiefer Trauer: Gastav Watermann u. Frau Auguste, geb. Kochsiek 1 Arneld u. Grete Watermann. Helpup, den 2. Mai 1942. Wir trauern mit den Angehörigen um einen lieben und pflichtbewußten Arbeitskameraden. Betriebsführer and Gelelaschalt der Maschinenfabrik H. C. Fricke, G. m. b. H., Bleiefeld. Einfache, bequeme eRheumatismus Heenschuss Ischias Gichtosint seit 30 Jahren bewährt inallen Apotheken zu haben u. aufklärende Druckschrift kostenlos von Dalz, Berlin 210, Friedrich=Straße 19 . Zum zweiten Male traf uns das Schicksal. Tieferschüttert erhielten wir die schmerzliche Nachricht von seinem Kompanieführer, daß auch unser unvergelllicher jüngster Sohn und lieber Bruder, Schwager und Onkel, der Gefreite Ernst Rolf Inhaber des E. K. II in soldatischer Pflichterfüllung den Heldentod sterb. ung de Er folgte seinem Bruder Fritz nach 4 Monaten. Sein sehnlichster Wunsch, seine Lieben und die Heimat wiederzusehen, ging nicht in Erfüllung. Nun ruht er fern der Heimat auf einem Heldenfriedhof im Osten, dem Auge fern, dem Herzen ewig nah. In tiefem, stillem Schmerz: Heinrich Relf und Frau Luise, geb. Biere, als Eltern 1 Gustav Schwarz und Frau Minna, geb. Rolf# Wilhelm Richtermeler. z. Z. im Felde, und Frau Elfriede, geb. Rolf1 Hermann Kanne, z. Z. im Felde, und Frau Mathilde, geb. Rolf 1 Ulz. Helnrich Ralt, z. Z. im Felde, und Martha Kriete als zukünftige Schwägerin I Heinschen Riebtermater Henate Kanne als Neste und Nichte und und Renate Kanne alle Verwandten. Schlangen, Kohlstädt, im Mai 1942. Statt jeder besonderen Anseige Heute morsen um 11 Uhr entschlief sankt und gottergeben mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel, der Altbauer Friedrich Kerkhof im 82. Lebensjahre. Frau Jehanne Kerkbei, geb. Große-Stockdiek Frits Kerkhei und Frau, geb. Kordmöller##Bertheld Kerthof Heinrich Kerkhei hei I und 2 Enkelkinder. KerkTrophagen, den 9. Mai 1942. Die Beerdigung findet am Dienstag um 3½ Uhr vom Hofe 4 aus statt. „ Statt Karten Allen, die uns beim Heimgange unseres lieben Söhnchens durch Wort, Schrift und Geleit, durch Kranz- und Blumenspenden ihre Teilnahme bekundet haben, sagen wir auf diesem Wege unseren tiefempfundenen Dank. — M„ Familie Willi Fehlberg. Lemgo, Im Mai 1942. Statt Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die und beim Heimgange unseres lieben Entschlafenen entgegengebracht wurden, danke ich, auch im Namen aller Angehörigen, herzlichst. Freu Luise Brünig. Heiligenkirchen, im Mai 1942. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme in Wort und Schrift an dem so schweren Verlust, der uns durch den Heldentod meines lieben, unvergeßlichen Mannes, unseres lieben, guten Sohnes, Schwiegerschnes und Schwagers zuteil wurde, sprechen wir hiermit allen unseren tiefempfundenen Dank aus. Frau Martha Hasse, geb. Tempel, und Angehörige. Spork-Eichholz, Detmold, im Mai 1942. Für die vielen Beweise der Teilnahme beim Heimgange unseres lieben Entschlafenen sagen wir allen herzlichen Dank. Frau Auguste Rieke und Kinder. Bavenhausen, im Mai 1942. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heldentode unseres lieben Sohnes und Bruders August sagen wir hierdurch unseren herzlichsten Dank. Famille Aug. Klöpper. Pottenhausen, Im Mai 1942. ObSpülen. Aufwasch. Reinemachen— ob robverschmutzte ösche. Stets ist Wit der getreue Helfer. Mühelos, schonend. gründlich und doch schnell putzt Troll. des bewährte Röst. zeug jeder Hausfrau Das Einweichen“mit Stendard-Bleichsode heißt Vorwaschen. Es löst groben Schmutz und spart also Seile. Die Wäschewirdkler. weich u. griffig. Spülweiß löst die letzten Selfenreste, die zonst am Gewebe fressen. Die Hausfrau weiß. deß Standerd-Steut aus eigener Kraft schäumt. Sie wartet schon dereul, es wieder zu gebreuchen. Die Straßenreinigung hat ab sofort wöchentlich dreimal und zwar am Dienstag und Donnerstaa bis 9 Uhr vormittags und am Sonnabend bis 7 Uhr nachmittags zu erfolgen. Bei trockenem Wetter ist zwecks Verhütung von Staubentwicklung der zu kehrende Straßenteil vorher genügend mit Wasser zu sprengen. Bad Salzuflen, den 6. Mai 1942. Der Bürgermeister als Ortsvolizeibebörde. Statt Karten Für die vielen Beweise aufrichtiser Teilnahme, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pastor van Senden und die zahlreichen Kranzspenden beim Heimgange unserer lieben Entschlafenen sprechen wir hiermit unseren herzlichsten Dank aus. Rudell Schlüter nebei allen Angehörigen. Detmold, den 10. Mai 1942. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgange meines geliebten Mannes, unseres so treu sorgenen, lieben Vaters spreche ich hiermit im Namen aller Angehörigen meinen innigsten Dank aus. Freu Bertha Sigses, geb. Ludolph. Lage, im Mai 1942. 8 O 103 ( deen s sparsamer angewandt, desto feiner die Wirkung. eins wertvolle Eigenschaft der Khasana-Koemetik Vermeiden Sie Störungen dieser lebensabschnilles zwrischen 40 und 55 Jahren. Kröhtigen Sie des Herz. Verhindern Sie Hornsöure- und Krenpiederbildung Enger und entolter Bo geindlich des Blut. Probieren Sie einmal eine Pochung des noch oltem Fomilienroreg bergestellen, achten welcher schon vielen Frouen gehoffen hat. Otgool Fochung M4.120 i####eeten u. drozerint. Hersteller. Brandi& Co., Hannover S Jordonstroße 13 Bestimmt zu haben: Detmold: Freilig. rath-Drogerie Petri, Bruchstr. 10; Drog Köhler. Am Markt: Drog. Danjes, Lange Str. 5: Dros. Kaul, Lagesche Straße 1: Drog. Nagel, Paulinenstraße 32. Lage: Kreuz-Drog. 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Postscheckk. 85 Bankkonten: Deutse Landesbank. Städt. Die„Lipp. Staats ersch. wöchentl. 7m bestellungen d. Zeit bis zum 25. isd. Nr. 128 Eine Katas Dr. H. G. Berlin alkoholisierte Whisk politische und milité ersten Kalibers gekHasardeur, der syste zwei Jahre en Er hat diesen Tag, heilvoll wie bezeichne funkansprache am S Tätigkeit zu ziehen. durchliest, werden so 1. Churchill kar seinem„Ehrentag“ und Tränen. Er ist voller Sorgen u haben manche Enttäl noch durch viele A müssen.“ 2. Churchill mus tigen Prophezeiunger Er stützt sich hierde ose Roosevelt, wobei er London und 0 osch. Bern, 12. gestehen ein, daß ma aus Burma begriffen sicht verlorenh der Einkesselung star tal Kunde geben, ei über die Vorgänge Meldungen aus T im Augenblick prakti das zu machen, wa Tschungking hat jede eingekesselten und o## hauptsächlich in der von dort aus nach? gering die Aussicht nach die Lustaufklärt Burmastraße festgest Tschungking die Ein von Mandalay zu. B lichkeit für ein Du heiten bestanden. Die wie total der japanis Auf Grund der allerdings wesentlich indischen Streitkräfte den Kämpfen am U schlagen wurden, dei lagen mit den Tschungking ihre restlichen Verdä Shindwin, 100 Kilo Gnte zwischen Hi osch. Bern, 11. 2 Quelle beabsichtigt G ren. Mit der gleichen der muselmanischen die amerikanischen# daß sich Gandhi und fen würden, um die diens zu besprechen. Kongresses, Dr. Aza nach Bombay begebDie amerikanische Hauptbefürworter de das England eine m diens verweigert hat Duerse. Jür 65 sapauische ihrer Aufgaben in 1 Kriege ihr Leden I#. eine feierliche Geden minister General To der Präsident des Ii der Oberbürgermeiste listen und die Angehs Der Präsident## ndaira, sandte durch befehlsbaber der kom Jamamele, eine Gi# ver agreden Sia Oberst Alllen, de kräfte auf Mindenae 9. Mei, mitlags, Im nommen. In Buerte Caben hasen Venezuelen, wird, sechs Ueberlebe versenkten USA.=Har Der kanndische T iucm Posten zurh otelt gegen das u atz kanadischer