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Bast. durch Post 2.42 Du einschl. 63 N## Postgeb. Die Bebind. d. Lieferung rechtf. kein. Anspruch auf Rückzahl. d. Bezugspr. Nr. 116 1942 14.(176.) Jahrgang Die deutschen Vergeltungsschläge sitzen! Jetzt mußte das englische Rüstungszentrum Norwich daran glauben— Deutschland vergilt Schlag um Schlag= Die Verantwortung datür aber trägt allein der Massenmörder Churchill schwer beimdes Führers in schärsster (Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schrittleitung.) Dr. H. O. Berlin, 29. April. Wie der letzte OKW.= Bericht meldet, hat die deutsche Luftwaffe einen neuen Vergeltungsangriff nach der barbarischen Zerstörung der alten deutschen Kulturstadt Rostock durch die britischen Vomber durchgeführt, und zwar diesmal gegen die Stadt Norwich Entsprechend ihrer Lage inmitten eines bedeutenden Getreidebaugebietes wurde Norwich ein bekannter Getreidemarkt mit großen Mühlen= und Speicheranlagen. Die Stadt ist ein wichtiger Verkehroknotenpunkt im Eisenbahnnetz der Inselreiches. Norwich ist ein Zeutrum der britischen Flugzeugrüstungsindustrie, eo befinden sich dort Rüstungswerke für Flugzeugzellenbau, Flugzeugmotorenteile und Flugzeugreparaturen. Ein bedeutendes Unternehmen der Elektroindustrie stellt vor allem U=Boot=Motoren, Generatoren und Traussormatoren her. Ferner befinden sich in der Stadt Betriebe der Stahl= und Eisenindustrie, Gummisabriken und ein Kupserwerk. Nach Bath und Exeter ist nunmehr auch diese englische Stadt von den deutschen Bombern se seh, werden, gemäß der Ankündigung ner letzten Reichstagsrede, in der er Weise gegen den von Churchill herbeigeführten Lustkrieg gegen die Zivilbevölkerung Stellung nahm und feststellte, daß Churchill im Mei 1949 mit diesem Krieg begonnen habe.„Möge dieser Mann nicht wieder klagen und wimmern, wenn ich mich nun gezwungen sehen werde, eine Antwort zu geben, die sehr viel Leid über sein eigenes Volk bringen wird. Ich werde von jetzt ab wieder Schlag um Schlag vergelten, bis dieser Verbrecher fällt und sein Werk zerbricht.“ Die neuen deutschen Vergeltungsmaßnahmen haben in der Weltöffentlichkeit größte Beachtung gefunden. Das Versprechen des Führerz„Duc nm Zuz“, io beißt es in der Ualenischen Zeitung„Popolo di Roma“, finde nunmehr seine gerechte und furchivom Erfüllung. Die Engländer, die sich anscheinend planmaßig deutscht Kulturzentren zum Ziele aussuchten, könnten sicher sein, daß Deutschland in gleicher Weise antworten werde, meint das Blatt, um dann an die Worte des Führers zu erinnern, daß das deutsche Oberkommando durch seine günstigen Stützpunkte entlang der ganzen Kanalküste mit absoluter Sicherheit länger durchzuhalten vermöge als die Engländer, falls diese Art des Kampfes bis zu ihrer äußersten Konsequenz getrieben werden sollte. Auch das Maisänder Blatt„Corriere della Sera“ erklärt, man könne kaum annehmen, daß die Engländer an Tausende von Spreng= und Brandbomben Die Vergeltung gegen Norwich.— Schwersie Zerstörungen. Berlin, 28. April. Das Oberkommande der Wehrmacht leilt zu dem bereits gemeldeten Vergeltungsangriff auf die englische Stadt Norwich ergänzend mil: Die außerordentlich schweren Angriffe der deutschen Kampfflugzeuge begannen kurz vor Mitternacht und zogen sich in mehreren Wellen nahezu eine Stunde lang hin. Jum Tell aus niedriger höhe lösten die deutschen Kampfflugzeuge Tausende von Spreug= und Braudbemben über den besohlenen Zielen aus. Bei guler Erdsicht konnlen die deutschen Besatzungen die Deionationen der Bemben und ihre gute Trefflage im Zielgebiet beobachten. Ueberall in Norwich, der Hauptstadt der englischen Grafschaft Norfolk, entstanden Brände, die sich besonders im Stadtkern zu weithin leuchtenden Großfeuern und zahlreichen Brandherden verdichteten. Tieffliegende deutsche Kampfflieger konnten deutlich erkennen, wie ganze Häuserblocks unter der Wucht der Bombendetonationen zusammenstürzten. Die Briten hatten zur Abwehr Nachtsäger eingesetzt, die jedoch nur vereinzelt in Berührung mit den deutschen Flugzeugen kamen Von dem vernichtenden Vergeltungsangriff auf diese 123 000 Einwohner zählende Stadt Norwich kehrten zwei Kampfflugzeuge nicht zurück „Vorläufer für große Ereignisse“ Japanische Presse zur Reichslagsrede des Jührers. Tokio, 28. April.„Diese Rede Hitlers war groß und eindrucksvoll“ so schreibt„Hotschl Schimbun“ zu den Erklärungen des Führers im Reichstag und weist ebenso wie die übrige Presse auf die große Entschlossenheit und Siegeszuversicht hin, die aus den Worten gesprochen haben. „Seine Rede ist umso bedeutsamer“, so erklärt das Blatt weiter,„als bisher keine der Reden Hitlers ohne Ergebnis geblieben sei. Seine Kriegspolitik und Strategie haben stets außergewöhnliche Genauigkeit und Voraussicht bewiesen“.„Mijako Schimbun“ weist darauf hin, daß diese Erklärungen des Führers nach seinem längerem Schweigen als Vorläufer für große Ereignisse anzusehen eien. Diese kommenden Aktionen der Verbündeten Deutschlands würden ohne Zweifel zum gemeinsamen Sieg gegen den gemeinsamen Feind führen. E N t et Te e e e#„Tokio R'tschi Nitschi“ auch die Erklärungen des Führers über den U=Boot=Krieg gegen England und Amerika. Mit der AnGroße Beachtung verdienten uu *.-- die Gkündigung von Vergeltungsmaßnahmen auf englische Luftangriffe gegen die deutsche Zivilbevölkerung und mit dem Hinweis auf die große Aktivität der deutschen U=BootFühr ssond 25 W auf affe habe der e üi er eite rer erstmalig klar die deutsche Strategie ausgesprochen. Die Vorgänge in Europa müßten mit größter Aufmerksamkeit beobachtet werden, da sie nicht nur von ernsten Auswirkungen auf den Krieg in Europa, sondern auch aus die allgemeine Lage im Krieg Großasiens seien. eine entscheidende Wirkung ihrer verbrecherischen Luftangriffe geglaubt hätten. Es stehe jedenfalls fest, daß die Engländer mit dieser Methode begonnen hätten. Die „Stampa“ meint, wenn man sich jetzt auf deutscher Seite zu den Vergeltungsangriffen entschlossen habe, so handele es sich dabei um die Ueberzeugung, daß die Briten einzig und allein diese Sprache zu verstehen vermögen. Mit welch beispiellosem Zynismus die Engländer ihre gemeinen Luftangriffe auf die deutsche Zivilbevölkerung kommentieren, geht aus dem englisch=amerikanischen Nachrichtendienst hervor, wo es heißt, daß die deutschen Vergeltungen, so unglücklich sie auch für die Bevölkerung sein mögen, ein Gewinn für die Alliierten seien, denn„die Zerstreuung der deutschen Energie ist jetzt die Haunssache“ Aus diesen schamlosen Worten geht klar hervor, daß sich die Engländer nicht scheuen, auch Frauen und Kinder ihres eigenen Blutes bedenkenlos zu opfern, nur um das hohle Geschwätz von der Errichtung einer zweiten Front gegen Deutschland aufrechterhalten zu können. Aber Herr Churchill kann versichert sein, daß wir auch in diesem Falle den längeren Atem haben werden! Der Abschuß von 12 britischen Flugzeugen bei ihrem Angriff auf nichtmilitärische Ziele in Köln beweist zur Gendge, daß unsere Nachtjäger und Flakartillerie auf dem Posten sind. Wenn jetzt Churchill seinen verbrecherischen Wahnsinn, den er Im Sommer 1940 begann, fortsetzen, will, so wird er baid genug merken, daß den Worten Hitlers die Tat auf dem Fuße zu folgen pflegt. Die englischen Frauen und Mütter mögen sich dann beim Massenmörder Churchill beklagen. England hat den Hungerkrieg gegen die Zivilbevölkerung im ersten Weltkrieg erfunden und schon damals mit der Bombardierung friedlicher Städte den Anfang gemacht. England scheint jetzt den krankhaften Ehrgeiz zu haben, durch die Vernichtung deutscher Kunst= und Kulturstätten sich stark zeigen zu wollen. Bis jetzt galt es als ungeschriebenes Gesetz; daß auch im Kriege Kulturdenkmäler Europas geschont werden müßten, und Deutschland hat seit Beginn dieses Krieges bewiesen, besonders in Frankreich, daß es sich nach dieser Uebereinkunft richtet, mit Ausnahme freilich in den Fällen wie in Warschau, wo historische Gebäude zur Tarnung oder als Schutzschild für militärische Anlagen dienten. Wenn sich jetzt England weiterhin in dieser verbrecherischen. Weise betätigen sollte, so wird es die deutsche Faust zu spüren bekommen, bis die Briten ein gewaltiges Heulen und Zähneklappern erfaßt. Oertliche Angriffe im Osten erfolgreich 13 Sowjetpanzer vernichtet— England spürt die deutsche Faust Führerhauptanartier, 28. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im mittleren und nördlichen Abschnitt der e Augrifsonnternehmungen beili kon! 25 in en eines Gtedle 10 isse in Veningrad und Meeres. Verlusten Vterbet wache vernichtet. Ra erten bei Tage seindliche an der Küste des Alowschen An der Eismeerfrout wurden fünf die einen deutschen Flugple nichtet und weitere drei Hurricane abgeschossen. In Nordasrika wiesen deutsch=italienische Truppen beitische Aufklärungsvorstöße ab. Starke Verbände der Luftwaffe setzten die Angrisse auf militärische Anlagen der Insel Malta fort. In La Valetta wurden an Kasernen und Versorgungsanlagen weitere Zerstörungen hervorgerufen. Ueber der Küste der besetzten Westgebiete verlor der itz ungriffen, vo#zählig der Jagdflugzeuge vom Muste Feind am gestrigen Tage in Lustkämpfen, durch Flakund Marineartillerie 19 Flugzeuge. Kampffliegerverbände führten in der Nacht zum 28. April einen Vergeltungsangeiss gegen die die 4 zahlreichen###i in der letzten## in Köln Der meerbeherrechende Roosevelt. Karikatur: Hövker/Dehnen-Dienst. Souverän des Himmels Von Wilhelm Plog Am heutigen Tage, dem 29. April, werden, wie alljährlich, Hunderttausende von Japanern sich vor den Toren des Kaiserlichen Palastes in Tokio einfinden, um dieses Mal mit noch stärkerer Anteilnahme als je zuvor in tiefer Verbeugung dem Tenno ihre Ergebenheit zu bezeigen. Wie ein Stück alten unangetasteten Nippons erstrecken sich die Kaiserlichen Gärten mit ihren verschiedenen Palästen inmitten der brandenden Großstadt, die mit ihrer modernen, nach dem großen Erdbeben von 1923 errichteten City sich wie ein Alleen die Gärten durchziehen. Ihr Blühen wird jetzt abgelöst durch die glutende Pracht der breiten Azaleenhecken, einer seltenen Größe und Vielfalt hier gedeihen. Die söttliche Ruhe und Erhabenheit, die hier herrscht, entspricht ild, das sich der Japaner von seinem Kaiserhause dem macht. Kein Flugzeug darf diesen Bezirk überfliegen, keine Straßenbahn rattert längs der Mauern und selbst die sonst so eifrig hupenden und keine Rücksicht kennenden Autos Lokios bewegen sich auf den umgebenden Straßen in ruhiger manierlicher Folge. In jeder Schule, in jedem Verwaltungsgebäude, in jeder Kaserne und auf jedem Kriegsschiff wird an diesem Tage der verschlossene Schrank geöffnet werden, in dem das Bild des Tenno aufbewahrt wird. Es wird nur bei besonders festlichen Anlässen gezeigt, aber allmorgendlich verneigen sich die Schüler, Beamten und Soldaten vor diesem Schrank, gleich. ob es in Japan. Mandschukuo oder sonstwo auf dieser Welt ist Der Japaner folgt damit nicht irgendeinem östlichen Brauch, er bekundet vielmehr seine tiefe Verehrung für die Majestät, die für ihn nicht nur Kaiser, dern der Ausdruck göttlichen Wollens ist. sonDer 124. Tenno. iele in Köln an. Die hatte Verluste an Toten und VerWohnhäuser, Kirchen und Wohlgen wurden zerstört oder beschädigt. einzelnes britisches Flugzeug führte einen Störnach Süddentschland und in das Protektorat durch. üger und Flatartlerte schessez. 12 der angreisen.. P#z. gaste uum verlor damit acht bei ihren in das Reichsgebiet mindestens 38 Flugzeuge. Oberlentnant Schönert errang seinen 15. NachtStalin wühlt wieder in Greueln Das alte Rezept, dem Gegner die eigenen Untaten anzudichten— Ein vergeblicher Versuch Berlin, 28. April. Es ist bereits eine alte Erfahrung geworden, daß die Bolschewisten— ebenso wie die Briten— wenn sie die Aufmerksamkeit von eigenen Verdrechen ablenken wollen, den Gegner unerhörter Greueltaten bezichtigen. Auch jetzt wieder hat der Massenmörder Stalin den Augenblick für gekommen erachtet, den in Kuibyschew noch anwesenden diplomatischen Vertretern ausländischer Staaten durch den Außenkommissar Molotow eine„Note“ überreichen zu lassen, die überschrieben ist:„Die ungeheuren Verdrechen, die Grausamkeit und Gewalttätigkeit der deutschen Behörden in den besetzten sowjetischen Bezirken und Gebieten" Das Pamphlet füllt in der„Prawda“ ganze 3½ Seiten(!). Die Unverschämtheit dieser Zaren= und Priestermörders ist wirklich verblüffend. Mister Churchill, der in der Greuelfabrikation ja eine gediegene Erfahrung hat und zuletzt noch mit einer ähnlichen Sensation die Bestürzung des Empire über den Verlust von Hongkong herabmindern wollte, wird bei der Lektüre der sowsetischen Note gewiß seine verschiedenen Reden und Schriften vor Augen haben, in denen er seinerzeit das Moskauer Verbrechertum angeprangert hat. Es gibt wohl keinen Menschen auf der Welt, der die Anklagen der bluttriefenden dolschewistischen Schergen nicht richtig eingeschätzt hat Jeder weiß, daß hier die eigenen Untaten auf den Feind übertragen werden sollen. Auf Stalbis Befehl haben die Sowjetbestien bei ihrem Rückzug das eigene Land verwüstet, die Menschen verschleppt, die Dörfer in rauchende Ruinen verwandelt und durch Vernichtung aller Vorräte Hunger und Elend zurückgelassen. Mit heuchlerischer Insamie wollen sie diese Schuld jetzt von abwälzen. Der Versuch ist ebenso vergeblich wie jener re, das Abschlachten der Zivilistenbevölkerung den en zuzuschreiben. Nicht vergessen ist ja das Beiiel Feodosias, wo die Sowjets nach der vorübergehenden jedereroberung ein furchtbares Strafgericht veranstalteten wegen angeblicher Zusammenarbeit mit dem Feind. Menschen haben bei den Bolschewisten bekanntlich nie eine Rolle gespielt. Seit dem Oktober 1917 wateten die Terroristen des Kremls durch Ströme von Blut. Millionen Unschuldiger oder Widerstrebender wucken hingerichtet. Wohin auch de Bolschewismus seine Hand ausstreckte, hinterließ er eine dlutige Spur. Spaniens Todesopfer und Ruinen künden noch heute von der Schreckenszeit des Bürgerkrieges, da unter demokratischer Duldung Moskau sich einen Stützpunkt auf der Iberischen Halbinsel errichten wollte. Und die ungarischen und rurmänischen Truppen an der Ostfront verteidigen ihr Land nicht zuletzt deshalb, weil sie die Schreckensherrschaft bolschewistischer Usurpatoren selbst kennengelernt haben. So ist dieser neue jüdische Versuch, durch dreiste Lügen anderen die selbst verübten Schandtaten anzudichten, von vornherein mißlungen Posträuber Stalin und seine Spießgesellen müßten schon wirklich mal auf andere Ideen kommen. Mit abgeklapperten Greuelmärchen ist die Welt bereits überfüttert. Die deutsche Wehrmacht aber hat es nicht nötig, sich gegen solche albernen Fälschungen zu verteidigen. Schwarze Nacht für Englands Bomber Rund ein Viertel der gegen das Reichsgebiet eingesetzten Kräfte kehrte nicht zurück Uin, 28. 2 Lustwasse müssen, das Reich Berlin, 28. April. Die Nacht zum Dienstag wird die britische Lustwasse als eine ihrer schwürzesten de. ssen, denn sie erlist bei ihren Unternehmungen gegen das Reichsgebiet und die besetzten Gebiele neue angeroterunc cwert Aiveriagen. Nachdem bereits die starke deutsche Jagdabwehr, von den Batterien der deutschen Flakartillerie wirksam unterstützt, alle britischen Unternehmungen am Kanal zum Scheitern gebracht hatte, und die Briten am Montagnachmittag allein 18 Flugzeuge verloren, fügten deutsche Nachtjäger und Flakartillerie in der Nacht zum Dienstag den britischen Bombern emeut schwers Verluste zu. Nach bieher vorliegenden Meldungen wurden bei dem Angriff auf Köln, der sich wiederum ausschließlich auf nichtmilitärische Ziele beschränkte, 12 Bomhenflugzeuge abgeschossen. In norwegischen Küstengebiet fielen mindestens 8 Bomber der wirkungsvollen deutschen Luftabwehr zum fer. Damit verlor die britische Luftwaffe in einer Nacht 20 Flugzeugen nahezu ein Viertel der eingesetzten Kräfte. Im gleichen Zeitraum kehrten drei eigene Flugzeuge, davon zwei Kampfflugzeuge, nach den Angriffen auf die englische Stadt Norwich nicht zu ihren Stützpunkten zurück. Mit diesen innerhalb von knapp 24 Stunden allein im Westraum verlorenen 38 Flugzeugen büßte die britische Luftwaffe darüber hinaus noch über 150 Mann fliegenden Personals em. europäischen Herrscherhäuser, die Hohenzollern, die Habsburger oder die Romanows einnahmen. Der Titel Tenno, den Nippon einst seinem Herrscher gegeben hat, hat mehr religiöse denn weltliche Bedeutung. Nach der sapanischen Geschichtsschreibung soll in mystischer Zeit vor über 2600 Jahren die Sonnengöttin Ameratsu ihren Enkel in das Inselreich entsandt haben, um hier die japanischen Stämme zu einigen und die Herrschaft der Götter aufzurichten. Von ihrem Urenkel Jimmu Tenno leitet das heutige Kaisergeschlecht leine Abkunft der. Die Folge ist zwar hier und dort durch Aussterben einer Linie unterbrochen worden, doch auf dem Wege der Adoption, die innerhalb des kaiserlichen Kreises vorgenommen wurde, hielt man das Geschlecht aufrecht Heute regiert als Kaiser Hirohito, der in dieser Folge der 124. Tenno ist. Der Werdegang des japanischen Kaiserhauses bedeutet bei der religiösen Ahnenverehrung des Shintoismus für das gesamte sapanische Volk mehr als die Geschichte der herrschenden Familie des Landes. Es ist die Geschichte Japans und jeder einzelnen japanischen Familie, die hierin ihren Ausdruck fndet Denn der Kaiser ist Gott; er verkörpert in sich den Willen und die Kraft seiner göttlichen Ahnen. Sein Geschlecht gilt als der Ursprung der ganzen japanischen Völkersamilie und jeder Japaner sieht auch noch heute in ihm die göttliche Autorität und zugleich den Pontisex Maxismus, den höchsten Priester des Landes, zu dem er in einem Verhältnis steht wie das Kind zu seinem verehrungswürdigen Vater. Erst dann ist er für ihn der Kaiser, dem die oberste Regierungsgewalt obliegt, der menschliche Gesetze zu erlassen und durchzuführen hat. Man mag aus rein verstandesmäßigen Erwägungen heraus an dieser Uebertragung der mythologischen Auffassung auf den heutigen japanischen Staatsaufbau zweifeln, aber Die Jugend Großdeutschlands zum Geburtstag des Tenno Berlin, 28. April. Die Kameradschaft der deutschen und der japanischen Jugend steht heute im Zeichen des gemeinsamen Kampfes um eine neue Ordnung der Welt. An Stelle der persönlichen Verbindung sind während des Kriees die Rundfunk=Austauschsendungen getreten. In diesem re verband die japanische Jugend zum Geburtstag des ührers ihre Grüße an die Hitler=Jugend mit herzlichen lückwünschen. Die deutsche Jugend nahm diese Botschaft am 20. April mit großer Freude entgegen. Sie erwiderte diese Grüße am Tage des Geburtstages des Tenno. Reichsjugendführer Artur Armann überbrachte in der Sendung die Glückwünsche der deutschen Jugend. Ferner sprach in der Jugendsendung nach Javan der japanische Botschafter, General Oshima. Nach der Rede des Generals Oshima gab die Hitler=Jugend den sapanischen Kameraden einen Bericht von ihren Aufgaben und dem Einsatz der deutschen Jungen und Mädel im Kriege. Die Sendung war von Liedern der Hitler=Jugend umrahmt. Wachsende Unsicherheit in England Genf, 28. April. Wie aus einer Meldung der „Dorkshire Post“ hervorgeht, haben in England die Raubüberfälle auf Lastkraftwagen im Ueberlandverkehr, vor allem auf der großen Nordstrecke, in letzter Zeit in beunruhigendem Ausmaß zugenommen. Dabei werden nicht nur Güter aller Art, besonders natürlich Lebensmittel. von den Wagen geraubt, sondern ganze Lastzüge verschwinden zuweilen von der Straße. Das letztere ereignete sich, dem Blatt zufolge, kürzlich mit einer Ladung Messing für Geschosse, die auf dem Wege von Leeds nach London in einem unbewachten Augenblick samt Fahrzeug abhanden kam. Wie das Blatt weiter berichtet, haben die Räubereien derart überhand genohmmen, daß die Fahrer es nicht mehr wagen können, ihre Kraftwagen auf den Parkplätzen der Fernfahrergasthäuser stehenzulassen, da dort erfahrungsgemäß die meisten Plünderungen begangen werden. Besonders gefährdet sind rationierte Güter oder Artikel, die nur noch schwer zu erlangen, ind. Dies hat dazu geführt, daß einzelne Transportirmen sich bereits weigern, derartige Güter zu beördern, weil diese Ladungen doch nur in den seltenten Fällen ihren Bestimmungsort erreichen. agen die östliche Einstellung vollkommen verkennen. In dürfte es beute niemanden geben, der dieses Denken in sich würde möchtig werden lassen; er müßte an die Grundlagen alles dessen rühren, was Japan groß und mächtig unter den asiatischen Völkern gemacht hat. Die Aera Der regierende Tenno wurde am 29. April 1901 geEr ist der erste Herrscher des Inselreiches, der das doren Ausland aus eigener Anschauung kennengelernt hat. Als Kronprinz machte er im Jahre 1921 eine Reise nach Europa, von der er aber zurückgerufen wurde, um die Regentschaft für seinen schwer erkrankten Vater zu Übernehmen. Den Thron bestieg er 1926 und bestimmte als Kennzeich. nung seiner Regierungsaera den Begriff„Showa“, d. h. leuchtender Friede. In den Januartagen des Johres 1924 verheiratete er sich mit der Prinzessin Kuni Nagako; er wurde damals besonders betont, daß der Thronfolget— entgegen allem sapanischen Brauch— eine Liebesheirat eingegangen sei. Aus dieser Ehe sind sechs Kinder hervorgegangen; nachdem zunächst einige Prinzessinnen geboren wurden, war die„Freude in ganz Nippon besonders groß, als im Jahre 1933 die Geburt des Thronfolgers Akihito angezeigt werden konnte. Sieht man den Tenno vor sich, so hat man zunächst das Gefühl, einem sapanischen Gelehrten gegenüberzuen, Die Vorliebe des Kaisers für alle Disziplinen der issenschaft, für fremde Sprachen ist auch bekannt. In den wenigen stillen Stunden, die ihm bei der Eigenart einer Stellung die umfangreichen Staatsgeschäfte, die Vorrage der Generalstöbe, die Audienzen der bei ihm akkreditierten Botschafter belassen, widmet der Tenno sich u. a. seinen Lieblingswissenschaften, der Biologie und der Tiefseeforschung. Aber dennoch ist der Kaiser wie jeder Prinz seines Hauses in erster Linie soldatisch interessiert. Das Jest der Kirschblüte. Obschon das Denken des Japaners ständig um sein selten öffentlich Kaiserhaus kreist, tritt der Tenno in Erscheinung An den groß ast ein feierlicher shinto nur selten öffentlich P#a#k, Die heroische Grundhaltung, ri wird, schließt diese zar Blume seines Landes nicht aus, in en großen Staatsfeiertagen wird im feierlicher shintoistischer Gottesdienst in seiner egenwart abgehalten; zum Teil führt er die Zeremonie auch persönlich durch. Er erscheint einmal im Jahre, am Dasukunischrein, dem höchsten Heiligtum des Landes, in dem die toten Helden Nippons als Götter ihren Wohnsitz erhalten haben, um hier als höchster Priester seines Landes und nach sapanischer Auffassung selbst ein Gott die Vergottung der Gefallenen vorzunehmen. Ist ein großer Sieg errungen und sammeln sich die Hunderttausende vor der Brücke vor seinem Palast, so ist es auch möglich, daß der Tenno auf seinem Schimmel erscheint. In diesem Augenblick hört das stürmische„tenno haika banzai“ mit einem Schlage auf und in tiefer Ehrfurcht verneigen sich die Massen. Bezeichnend für die sapanische Einstellung ist aber, daß das Volk und sein Herrscher sich an zwei Festtagen usammenfinden, bei der Kirschblütenschau im Frühling und der Chrysanthemenausstellung im kaiserlichen Bark im ung, die von jedem Japaner zarte Verehrung für die , i m G e g e n t e i l, s i e f i n d e t ierin ihre sinngemäße Ergänzung, trugen doch auch die urats als Wappen nicht ihre Schwerter oder andere kriegerische Symbole, sondern die Kirschblüte, und das kaiserliche Haus selbst führt als Wahrzeichen die Chrysantheme. Es mag uns auch ungewöhnlich erscheinen, aber für Nippen ist es ein feststehendes, das ganze Jahr hinurch in Spannung erwartetes Ereignis, daß der Tenno alljährlich ein Preisausschreiben für Gedichte erläßt. Das von ihm 1939 ausgegebene Thema lautete:„Ein Storch steht am Weiher.“ Aus den Hundertausenden von Einendungen werden die besten dem Tenno vorgelesen und sann veröffentlicht. Die Kaiserparade. Auch an seinem Geburtstage erscheint der Tenno in der Oeffentlichkeit, um auf dem großen Paradefelde vor der Stadt die Truppenschau abzunehmen. In einem großen Viereck stehen die Regimenter aufgestellt, vor der Front die alten Fahnen, von denen in vielen Fällen nur noch die blaue und rote Kordelumrandung geblieben ist. Gefolgt von seiner Suite kaiserlicher Prinzen und Generale, reitet der Kaiser auf seinem Schimmel„Schnee“ die Front ab. Hinter ihm ragt die kaiserliche Standarte, eine goidene hrysantheme auf rotem Felde, auf. Nachdem die getragenen, feierlichen Klänge der Nationalhymne verklungen sind, „rückt Regiment auf Regiment an ihm vorbei, 30 000 Mann aller Waffengattungen sind vertreten. Als kürzlich der erste Luftangriff amerikanischer Vomder auf Tokio mit bestem Erfolg abgewehrt wurde, da brachte der amtliche Heeresbericht ausführlicher als den eigentlichen Hergang die Tatsache zum Ausdruck, daß die kaiserliche Familie von diesen Vorgängen nicht berührt worden sei. Sie trug dabei dem Empfinden Rechnung, daß bei Bekanntwerden dieser Nachricht jeden Japaner dieses als erstes beseelen würde. In Japan hat man die Politik der Einkreisung, die von den angelsächsischen Mächten gegen Nippon seit zwei Jahrzehnten vorgetragen wurde, nicht nur als einen Vorstoß gegen das sapanische Volk als solches, sondern als einen Angriff gegen die göttliche Sendung und gegen den Träger dieser Mission, gegen den Tenno, gewertet. Man kann verstehen, mit welcher Verachtung der Brief des Präsidenten der USA. an den Tenno kurz vor Ausbruch dieses Krieges hier aufgenommen wurde, in dem Roosevelt mit sovialer Geste und von oben herab den Kaiser aufforderte, die japanische Politik zu ändern. Wir aber können in unserem gemeinsamen Schicksaiskampf wohl am besten von allen Außenstehenden diesen opferbereiten Einsatz um seine heiligsten Güter verstehen, die ihre Verkörperung in der Person des Tenno finden, und der nicht enden wird, bis das Ziel erreicht ist. Wieder wertvolle Kulturstätten zerstört Beelin, 28. April. Bei dem Angriff auf Köln haben es die Briten ausschließlich auf Kirchen, Hospitäler und alte Kulturdenkmäler abgesehen. So wurden das schöne Rathaus und die herrliche St.=Pantaleons=Kirche in Brand geworfen und teilweise zerstört. Die Kirche ist die schönste und älteste Kölns, sie wurde im Jahre 964 nach Zeitrechnung als romanische Basilika vom Erzbischof Bruno.I. gegründet und im 19. Jahrhundert völlig erneuert. Das Rathaus, ein umfangreicher Gebäudekomplex, erhebt sich auf den Fundamenten der alten Stadtmauer. Der Mittelbau stammt aus dem 14. Jahrhundert, im 16. Jahrhundert wurde die Renaissance=Halle mit wertvollen Reliefdarstellungen angefügt, im Innern befindet sich der sagenumwobene Löwenhof. In dem großen Sitzungssaal fand im Jahre 1367 die erste Tagung der Deutschen Hanse statt. Die bunten Fenster des Rathauses sind von besonderem kunsthistorischem Wert. Anser Funkdienst meldet: Der Jührer hat dem Teuno anläßlich seines Geburkshages ein in herzlichen Worten gehaltenes Glückwunschgramm übermittelt. Der nordamerikanise höhe der Küste von Marinedewardement, vell ent de Gruch hr Der 7 500 BRT. große mexikanische Tanker„Tamaullpas“, der mit einer Oelladung nach einem nordamerikagischen Hafen unetrwegs war, wurde an der amerikanischen Küste versenkl. Der Tanker gehörle einer Gesellschaft, die einen regelmäßigen Oeltransportdieust nach nordamerikanischen Häfen unterhält. MacArthur, der USA.=General mit den„ausreißenden“ bigfelten, läht mieder einmal die Reklametrommel für sich dung besagt großspurig. Australlen aus eine„kombinierte Lank-, See= und Luflossensive“ starten mit dem Ziel, die Japaner aus den eroberten Gebieten zu vertrelden. hals- und Beinbruch, kleiner Gernegroß, kann man as nur sagen. tsche Ferstörer„Sturlevaul“ wurde in Ilorida versenkl. Das amerikanische das setzt den Verluft des Fersiörers er Versenkung„eine WasserexploMacArthur, der USA.=General mit Jähigkeiten, lätzt wieder einmal die Rekle rühren. Eine Washingloner Meldung MacArthur werde im Juni von Austral Arbeitseinsatz beschleunigt den Sieg Gauleiter Sauckel-über die Mobilmachung der Arbeitsreserven— Die Lösung der gewaltigsten Arbeitsaufgabe aller Zeiten Der vom Führer ernannte Generalbevollmüchtigte für den Arbeitseinsatz, Gauleiter und Reichsstatthalter Fritz Sauckel, gab in einer Uuterredung, die er für die„Nationasozialistische Parteikorrespondenz“ mit Gaupresseamtsleiter Haus Hertel führte, einen ersten Einblick in die ihm gestellte Aufgabe und die Maßhmen, die zu ihrer Lösung führen wnahmen, die zu ihrer en werden. von Wehre unentper heute von Deutschland und seinen Verbündeten zu versorgenden Großräume, so führte der Generalbevollmächtigte u. a. aus, ist nun auch das gewaltigste Arbeitsund Arbeiterproblem aller Zeiten entstanden. Voraussetzung für seine Lösung ist der einheitlich geregelte und gesteuerte Arbeitseinsatz der deutschen Volkes und aller in Europa unserer Kriegswirtschaft zur Verfügung stehenden Reserven. Dieses Zie! schnell, energisch und unter gerechter Verteilung der Arbeitslast zu erreichen, ist die mir gestellte Aufgabe.Mit ihrer Erfüllung wird die Heimat ihre selbstverständliche Dankesschuld an die Front abstatten Selbstverständlich müssen in dieser großen Zeit friedensmäßige Planungen und Wünsche, auch wenn sie noch so berechtigt sind, zurückstehen. Die Notwendigkeiten der Rüstung und Ernährung stehen für mich unwiderruflich an erster Stelle. Das bin ich dem kämpfenden Soldaten und der Gesundheit unseres Volkes schuldig. Mein erster Grundsatz ist, daß Arbeitskräfte ausschließlich für eriegsentscheidende Aufgaben eingesetzt werden. An der Spitze steht daher die Durchführung der Programme des Führers, des Reichsmarschalls und des Reichsministers für Bewaffnung und Munition, für die jederzeit und unter allen Umständen die erforderlichen Arbeitskräfte zur ist die ellung der Ernährung und schließlich die ErJebensnotwendiger Bedarfsgüter, die auch in nfange erhalten bleiben wird, der im Rahmen Verfügung stehen werden. Nicht minder Sicherstellun bem Unfang, der Kriegsnotwendigkeiten möglich ist und verantworte werden kann. Dabei sehe ich die gerechte Verteilung der Arbeitslast und die beste Betrenung aller Schaffenden als die die erste und wichtigste Voraussetzung meiner Arbeit an, Gerade die nationalsozialistische Beirenung aller Arbeiter der Stirn und der Faust wird die vornehmste Aufgabe aller beteiligten Stellen sein. Mit Zustimmung des Leiters der Parteikanzlei, Reichsleiter Martin Bormann, habe ich die Gauleiter der RSOAP. als Bevollmächtigte für den Arbeitseinsatz in den Gauen eingesetzt. Ich din an die Lösun meiner Aufgabe ausschließlich als Nationalsoziali herangegangen. Ich will keine neue Organisation schaffen und keine neuen Behörden, sondern ein kleiner Führungsstab wird sich der bereits vorhandenen Dienststellen von Parrei, Staat und Wirtschaft bedienen. Es werden selbstverständlich eine ganze Reihe von Maßnahmen kommen, die im wesentlichen in zwei Gruppen“ Grun serven der deutschen Arbeitskraft Europa zum Kampf, gegen den Bolschewismus und die internationale jüdische Plutokratie noch zur Verfügung stehenden Arbeitsreserven. Der gesteigerte Arbeitseinsatz ist nichts anderes als ein Beweis für den höchsten Siegeswillen unseres Volkes und zugleich die überzeugende Lösung der Materialfrage, die uns damals nicht gelang. Diesmal wird die Heimat nicht versagen, sondern aufo höchste arbeiten, bis der Sieg errungen ist. uppen gegliedert sind: Nach besten ökonomischen undsätzen Mobilisierung aller noch einsetzbaren Reden der deutschen Arbeitskraft und der uns in Finanzkraft und Währung unerschütterlich Staatssekrefär Reinhardt über die Kriegsfinanzierung— Weitere Vereinfachungsmaßnahmen in der Finanzverwaltung Berlin, 28. April. Der Staatssekretär im Reichsfinanzministerium, Fritz Reinhardt, sprach vor den Berliner Kaufleuten über die Kriegsfinanzierung. Er gab ein Bild von der Größe des Finanzbedarfs des Reiches und seiner Deckung und von der Stärke der Finanzkraft des Reiches. Die Finanzierung des Krieges ist ohne Rücksicht auf seine Dauer gesichert. Sie vollzieht sich lautlos und ohne jede Schwierigkeit. Die Grundlage der Kriegsfinanzierung ist im gegenwärtigen Krieg eine erheblich breitere und festere als im Weltkrieg 1914/18. Die Finanzkraft des Reiches und die deutsche Währung werden sich ohne Rücksicht auf die Dauer des Krieges ais unerschütterlich erweisen. Stiatssekretär Reinhardt machle auch Ausführungen zur Neuregelung der Gewinnabführung und zur Vereinsachung des Lohnabzuges, wobel er weilere Vereinsachungsmaßnahmen bekanntgab, so die Beseitigung der Lohnsteueranmeldungen, den Verzicht auf die Personenstandsaufnehme 1942 und die Weitergeltung der Lohnsteuerkarten 1942 auch für das Kalenderjahr 1943. Die Verminderung des Papierverbrauches wird dadurch rund eine Million Kilogramm erreichen. Nach der Neuregelung der Gewinnabführung, so führte Staatssekretär Reinhardt im einzelnen aus, werden nur noch diejenigen gewerblichen Unternehmer erfaßt werden, deren gewerblicher Gewinn im Wirtschaftsjahr 1941 mehr als 30000 Reichsmark betragen hat und die im Vergleich mit dem Wirtschaftsjahr 1938 eine außergewöhnliche Gewinnsteigerung erzielt haben. Die Vereinfachung des Lohnabzugs wurde bereits vor einer Woche bekanntgegeben. Danach wird es ab 1. Juli 1942 nicht mehr fünf, sondern nur noch zwei gesetzliche geben. Die Bürgersteuer wird beseitigt, dafür Lohnabzüge die Einkom: ommensteuer leicht erhöht. Staatssekretär Reinhardt wies nunmehr ausdrücklich darauf hin, daß die leichte Erhöhung der Einkommensteuer sehr knapp bemessen sei. Sie werde aufkommensmäßig weniger betragen als der Betrag, der an Bürgersteuer aufgekommen ist und den das Reich den Gemeinden voll ersetzt. Die Ablösung der Bürgersteuer durch die leichte Erhöhung der Einkommensteuer wird der Mehrzahl der kleinen und mittleren Einkommensempfänger eine leichte steuerliche Entlastung bringen. Die Reichsfinanzverwaltung wird, so schloß Staatsekretär Reinhardt seine Ausführungen, stets genügend Vertändnis für die Belange der st andererseits gutes Einvernehmen mit ihrem Finanzamt bedacht sind und demgemäß alle ihre steuerlichen Obliegenheiten gewissenhaft und pünktlich erfü kror seine Ausführungen, stels genugend Verie Belange der Steuerpflichtigen haben. Sie überzeugt, daß die Steuerpflichtigen auf ein hmen mit ihrem Finanzamt bedacht sind und Roosevelt sieht vor„unfaßbaren problemen“. Der Verlauf des Krieges zwingt ihn, Farbe zu bekennen— Eine ernüchternde Botschaft für die betrogenen USA.-Bürger— Drastische Maßnahmen angekündigt Berlin, 28. April. Ganz anders als die betrügerischen Wahlreden, die Roosevelt elnst seinen Landsleuten vorsehzle, hört sich eine Botschaft an, die dieser Weltpräsident setzl dem Kongreß übermittelt hat. Wohl zum erstenmel erfahren dier Nordamerikaner fast ohne die sonst üblichen Phrasen, die Nordamerikaner fast ohne die sonst üblichen was dieser Krieg ihres wahnsindigen Präsidenten, in den sie ohne Rot hineingehetzt wurden, für sie bedeutel. Die Bürger der Vereiniglen Staalen werden beim Lesen dieser Programms,„durch das die Volkswirtschäft den Bedingungen der Kriegszell angepaßt werden soll“, nicht wenig gesannt sehen nich dach unn anch in den angetich rnerpflichen„Arsenal der Demokratien“ der Traum von einem„reizenden Kriege" jühzerstört. Amokläufer Roosevelt, der nach den harten Schlägen, die er bereits in den ersten Monaten seines Krieges einstecken mußte, nunmehr gezwungen ist, Farbe zu bekennen, stöhnt zu Beginn seiner Botschaft, daß dieser Krieg in gewisser Weise„unsaßbare Probleme“ aufwerfe. Unsaßbar findet er u. a. anscheinend den— wie er sagt— „Zwischenfall von Pearl Harbour“ und wahrscheinlich auch die Tätigkeit der deutschen U=Boote vor der amerikanischen Küste. Nach diesem Auftakt spricht er dann von seinem inzwischen sattsam bekannt gewordenen„phantastischen" Praduktionsprogramm, von dem er erklärt— und dies ist das Neue und Interessante dabei— daß es die Industrie, die Arbeitskräfte, die Landwirtschaft und die Finanzen erschüttere Seinen durch dieses plötzliche Bekenntnis gewiß gleichfalls erschütterten Landsleuten verkündet die na normale Lebensweise jedes Amerikaners Is ge er und odann, daß jeder ameanleihe gerauft werden.„es müssen aule Wären, an chen Mangel herrscht, rationiert werden",„es darf mehr auf Kredit und auf Raten gekauft werden" usw. Welle von„es muß" und„es darf nicht" auf das 5 rikanischen Familie unterbrochen werde. Um ein Hinaufschnellen der Lebenshaltungskosten zu vermeiden, mußten drastische Maßnahmen im Lebene#tandard getroffen werden. Im einzelnen werden diese Maßnahmen den ahnungslosen Amerikanern dann aufgezählt:„Es müssen schwere Steuern eingeführt werden",„es muß Kriegsanleihe gekauft werden".„es müssen alle Waren, an wel“„ e s d a r f n i c h t Diese Wrur von„is muß undd gss Suef nag. auf dus Haupt der„freiesten Bürger der Welt“ krönt Roosevelt mit der Drohung, daß er, wenn das gewünschte Ziel nicht erreicht werde und die Lebenshaltungskosten noch weiter steigen sollten, dem Kongreß Mitteilung machen und weitere Maßnahmen verlangen werde. Es bestünden, so meint er, und er muß es ja am besten wissen, gute Gründe, jeden Schritt zu unterenehmen, um das Steigen der Lebenshaltungskosten zu verhindern, die seit 1939 bereits um mehr als 15 v. H. gestiegen seien und in nächster Zeit vielleicht um weitere 30 oder 90 v. H. steigen würden. Man kann es verstehen, wenn sich die USA.=Bürger beim Lesen dieser Botschaft am Dienstagmorgen erstaunt die Augen gerieben haben, wirkt sie doch alles über den Hausen, was ihnen bisher heilig und teuer war und vor allem all das, was ihnen ihr Präsident in vielen schönen Kaminreden vorschwätzte. Und vielen Amerikanern werden die Augen aufgegangen sein über das Wahnsinnunternehmen Roosevelts, der aus puren Weltbeherrschungsgelüsten im Solde der Juden ein großes und reiches Land in den Krieg hetzte gegen weit entfernte Völker, die aus bitterster Not um Lebensraum, um ihre Existenz kämpfen müssen. Dank für die Befreiung vom Bolschewismus Bauernabordnungen aus dem Osten bei Reichsminister Rosenberg 20jähriger jüdisch=bolschewistischer Zwangsarbeit und Ausnutzung einmal wieder in der Lage sei, die Früchte seiner eigenen Arbeit zu genießen. Als Zeichen der Verbundenheit am gemeinsamen Werk überreichte die Abordnung dem Minister eine Ehrengabe mit Erzeugnissen des Landes, unter denen sich, der landesüblichen Sitte entsprechend, Salz und Brot befanden. Den Abordnungen ist Gelegenheit gegeben, auf mehrtägigen Reisen deutsche agrarwirtschaftliche Einrichtungen, u. a. Bauernhöfe in Westfalen, sowie die Reichshauptstadt kennenzulernen. Berlin, 28. April. Der Reichsminister für die besetzten Ostgebiete, Alfred Rosenberg, empfing am Dienstagmittag in den Amtsräumen seines Ministeriums jene ukrainischen, weißruthenischen und weißrussischen Bauernabordnungen, die sich zu diesem Besuch angemeldet hatten. um den Dank der Landbevolrerung der befreiten Oftgebiete für die Erlösung vom bolschewistischen Joch und zugleich auch für die im Osten geschaffenen Anordnungen auszusprechen. Die Führer der fünf= bis sechsköpfigen Abordnungen, die teils ihre farbenfreudige Tracht, teils ihr Werktagskleid trugen, brachten bei dem feierlichen Empfang ihre Bereitschaft zu freudiger Mitarbeit zum Ausdruck Reichsminister Rosenberg dankte den Abordnungen. deren Mitglieder ihm einzeln vorgestellt wurden, für das Versprechen der Mitarbeit. Wenn schon jetzt, mitten im Kriege, der Versuch gemacht wurde, die vom Bolschewismus aufgezwungene Leibeigenschaft aufzuheben, so geschehe das, um zunächst einmal weni##tens die chlimmsten Schäden des Moskauer Unterdrückungsystems wiedergutzumachen. Es werde nicht zuletzt auch von der Bevölkerung dieser Gebiete selbst abhängen, inwieweit die Pläne zum Wiederaufbau durchgeführt werden könnten, so daß das dortige Bauerntum nach Der Reichominister des Innern, Dr. Frick, empfing die als Güste des Reichskriegsopferführers Oberlindoder in Deutschland weilende Abordnung der ikallenischen Ariegsopferergainsasion. Wiedelsturm, der fast alle Zlegelsteinbensirk der Siadt Pryor in Oklahoma der Wohnhäufer zerstürte, wurlngaben der Bepörden Hun250 verletzt. Durch einen werke im Haupt (USA.), sowie ein Drit den, wie Neuter meldet, nach Al derte von Personen geistel und Kraffwagen für unsere Schwerversehrten Gerüt für hausbedlenung enlwickell und auf Reichokosten zur Versügung ge Berlin, 28. April. Die Sorge für unsere Schwerverletzten steht bei allen in Frage kommenden Reichsstellen im Vorderarund. So hat im Auftrage des Oberkommandos der Wehrmacht die Heeres=Sanitäterinspektion neuerdings ein Gerät entwickeln lassen, das den doppelt beinamputierten und gehbehinderten Schwerverletzten in hohem,„ Grade zuque kommt: Es ermöglicht, Krostfahrzeuge ch mit den Händen zu bedienen, ohne die Beine zu Hilfe zu nehmen. Das Gerät kann der Lenksäule jedes Serienwagens zusätzlich angebaut werden, ohne seine normale Verwendung zu beeinträchtigen. Es ist denkbar einsach zu handhaben: Kupplung und Fußbremse werden durch einen Handhebel betätigt, der neben dem Lenkrad liegt, und mit einem weiteren Handhebel wird das Gas gegeben. Die Zulassung im Straßenverkehr ist gesichert. Die zur Zeit handwerksmäßige Herstellung des Gerätes hat ein Spandauer Werk übemnammen, das es später serienweise herausbringen wird. Praktisch hat sich die Einrichtung bereits ausgezeichnet bewährt, obwohl sie in den Einzelheiten noch weiter entwickelt wird. Schwerverletzten Soldaten, die auf die Benutzung eines Fahrzeuges angewiesen sind, wird laut Verfügung des OKW. auf Reichskosten ein mit dem Gerät ausgestatteter Kraftwagen geliefert, damit sie ihrer Berufsarbeit nachgehen können. Der Wagen bleibt bis zum Ablauf einer vorher festgesetzten Zeit Eigentum des Reiches. Für Unterhalt und Betriebestoff, Reparaturkosten und Versicherungen werden monatlich Zuschüsse gezahlt. Durch alle diese Maßnahmen werden die beinamputierten und schwer gehbehinderten Versehrten in die Lage dersetzt, am motorisierten Straßenverkehr teilzunehmen, und sie können ihrem Breuf genau so nachgehen wie ihre Kameraden, die das Los der Verwundung nicht so hart getroffen hat. Und später, wenn einmal die Treibstoffschwierigkeiten überwunden sind, werden die Schwerverwundeten durch Fahrten in ihren Wagen auch die Erholung in der Natur finden, die ihnen sonst verschlossen bleiben wircde. Das Ritterkreuz für Fernaufklärer Berlin, 28. April. Der Führer verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabere der Lustwasse, Reichsmarschall Söring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Leutnant Scheidig, Flugzeugführer in einer Fernaufklärerstaffel. Leutnant Albert Scheidig war auf Grund seiner hervorragenden Erfolge und seiner vorbildlichen Tapferleit in den Einsätzen gegen die Orkney=Inseln und die Shetlands, gegen Norwegen, England und die eldenhaften Kampfeswillen gezeigt., Len hat u. a. als Fernaufklärer insgesamt rund BRT. feindlichen Schiffsraumes versenkt 5=Führer erhielten das Ritterkreuz Berlin, 28. April. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an F- Sturmbannführer- August Diegmann, Balaillons-Kommandeur in einem Infanlerie=Regiment einer#-Division:(-Oberscharführer Ernst Städle, Beobachter in einem Artillerie=Regiment einer -Dioision. Heftige Angriffe auf Malta Vorstöße seindlicher Panzer in der Cyrenaika zurückgewiesen. Rom, 28. April. Der italienische Wehrmachtbericht vom Dienstag hat folgenden Wortlaut: Vereinzelte Vorstöße feindlicher Panzer wurden in der Cyrenaika durch Artilleriefeuer zurückgewiesen. Auich die Aufklärungstätigkeit der Luftwaffe war lebhaft. Die Engländer verloren im Luftkampf eine Curtiß. Verbände der Luftwaffe führten heftige Angriffe, auf Malta durch, wo militärische Ziele und Anlagen getroffen wurden. Eine Spitfire wurde abgeschossen. Im westlichen Mittelmeer wurde ein Dampfer mittlerer Tonnage, der in einem von Flugzeugen und Ueberwassereinheiten gesicherten Geleitzug fuhr, bei einem Angriff unserer Torpedoflugzeuge versenkt. Sowietstützpunkte genommen Erfolgreiche deutsche Angriffe im Miltelabschnitt der Ostfront Berlin, 28. April. Wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, wurden am 27. 4. im mittleren Abschnitt der Ostfront von deutschen Truppen im Zuge eines erfolgreichen Angriffs mehrere befestigte und zäh verteidigte Ortschaften des Feindes genommen. Die deutsche Infanterie blieb dem zurückweichenden Gegner auf den Fersen und machte Beute an Gefangenen, Waffen und Gerät. Weitere Geländegewinne konnten den sich zäh verteidigenden Bolschewisten bei einem brtlichen Angriff abgerungen werden, der von deutschen Sturzkampffliegern durch Zerschlagung von Bunkern und vorgeschobenen Einzelgeschützen wirksam unterstützt wurde. In gleicher Weise erfolgreich waren die deutschen Truppen bei der Abwehr feindlicher Angriffe. Harte Kämpfe entspannen sich nordostwärts von Orel, wo die Bolschewisten mehrfach mit Unterstützung von Panzern, Flugzeugen und zwei Panzerzügen angriffen. Trotz dieses großen Materialaufwandes gelang es dem Feind nur an einer Stelle, die deutschen Gesechtsvorposten zurückzudrücken. Im sofortigen Gegenstoß wurden jedoch diese vorgeschobenen Stellungen wiedergewonnen. Die Bolschewisten hatten bei diesem erfolglosen Vorstoß sehr große blutige Verluste. Annäherung Unter englischem Druck. Rom, 28. April. Das ägyptische Außenministerium hat den Mitgliedern seiner Botschaften und Gesandtchaften im Auslande die Genehmigung erteilt, künftig Besuchskarten mit sowjetischen Diplomaten auszutauschen und Einladungen der Bolschewisten anzunehmen. Bekanntlich bestanden bisher überhaupt keine Beziehungen zwischen den ägyptischen und russischen Diplomaten. Auch wurde ägyptischerseits in all den Fällen kein Einreisevisum erteilt, wo sich in dem Reisepaß des Antragsstellers ein Hinweis darauf vorsand, daß er früher einmal russisches Gebiet passiert Die britische Regierung ist offenbar bestrebt, ihre holschewistischen Freunde nicht nur im Mutterland, sondern überhaupt in der ganzen Welt salonfähig zu machen. Nur so ist es zu erklären, daß das ägyptische Außenministerium unter britischem Druck für seine ausländischen Vertretungen die Genehmigung zum Austausch von Besuchskarten und Einladungen mit Bolschewisten erzielte. Allerdings bleibt abzuwarten, in welchem Umfange die ägyptischen Diplomaten von ihrer neuen„Befugnis“ Gebrauch machen werden. Heftiges Erdbeben in Portugal Lissabon, 28. April. In Portugal wurde gestern morgen ein heftiges Erdbeben verspürt, das vom Observatorium in Serra to Pilar um 6 Uhr, 33 Minuten, 25 Sekunden verzeichnet wurde, und dessen Epizentrum nur 23 Kilomeler von jenem Ort entfernt war. Schäden sind nicht zu verzeichnen. Die Observatorien von Lissabon und Coimbra haben trotz ihrer feinen Instrumente das Beben nicht verzeichnet. verversehrten wichel!: ung gestell. nsere Schwerommenden Reichsim Auftrage des es=Sanitäterinspekm. das den doppelt schwerverletzten in scht, Kraftfahrzeuge ohne die Beine des Serienwagens normale Verweneinsach zu handrden durch einen krad liegt, und mit Gas gegeben. 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Harte Kämpfe entwo die Bolschewisten ern, Flugzeugen und es großen Materialan einer Stelle, die ücken. Im sofortigen schobenen Stellungen satten bei diesem erInnäherung ruck. Außenministerium aften und Gesandtjung erteilt, künftig Diplomaten auszuBolschewisten anzuder überhaupt keine hen und russischen cherseits in au den wo sich in dem sinweis darauf vorches Gebiet passiert nbar bestrebt, ihre im Mutterland, Welt salonfähig zu daß das ägyptische Druck für seine Genehmigung zum Einladungen mit bleibt abzuwarten, en Diplomaten von machen werden. Portugal gal wurde gestern verspürt, das vom ir um 6 Uhr, 33 wurde, und dessen jenem Ort entfernt verzeichnen. Die Loimbra haben trotz en nicht verzeichnet. Auftakt zum Sommerdienst der 93. Um den Sommerdlenst der Hitler=Jugend in diesem Jahre wieder erfolgreich zu starten und durchzuführen, hat die Gebietsführung Westfalen die Bannführer, K.=Bannführer und Bannmädelführerinnen zu einer Dienstbesprechung nach Bielefeld einberufen, in der der K.=Führer des Gebietes, Oberbannführer von Oopen, und die Gebietsmädelführerin Käthe Schoneweg über die künftigen Aufgaben sprechen. Die gesamte westfälische Hitler=Jugend wird zu Pfingsten eine besondere Ausrichtung erfahren: Von den Bannen werden insgesamt 17 Führertreffen mit 8.000 Führern veranstaltet, während die Mädelführung des Gebietes ein größeres Treffen westfälischer Führerinnen in Paderborn und darüber hinaus kleinere Bannmädeltreffen plant. Besondere Beverdient der Kriegseinsatz unter der Parole„Die westfälische Hitler=Jugend hilft dem Baueen". Der Einsatz erfolgt in Lagern. Neben der Unterstützung des Bauern soll im großen Maße bei allen Schülern und Schülerinnen der Städte, die für drei Wochen herangezogen werden, das Verständnis für das Bauerntum erreicht werden; darüber hinaus dienen die Lager aber auch der Erholung. Pimpfe und Jungmädel werden sich in den Ferien besonders in der Nachbarschaftshilfe einsetzen. Die gesamte Sommerarbeit soll die Jugend aufgeschlossen, froh und stark machen und ihr damit weitere Kraft für ihre wesentlichen Aufgaben geben Keine Brotmarken für Suppen und Tunken. Eine Anzahl von Gaststätten ist dazu übergegangen, für Suppen und Tunken sowie für Gemüsegerichte, bei deren Herstellung Mehl verwandt worden ist, Brotmarken abzuverlangen. Die Ernährungsämter haben in der Frage, ob die Gaftstätten hierzu berechtigt sind, örtlich abweichende Entscheidungen getroffen. Diese Uneinheitlochkeit sowie überhaupt die Tatsache, daß Brotmarken verlangt werden, haben zu einer Beunruhigung geführt. Der Reichsernährungsminister hat deshalb angeordnet, daß für Suppen und Tunken sowie Gemüsegerichte, zu deren Herstellung Mehl verwandt worden ist, Bedarfsnachweise für Brot oder Mehl nicht abverlangt werden dürfen. Die Gaststätten erhalten besondere Mehlzuteilungen in Form eines Zuschlages von 20 Prozent zu den von ihnen abgelieferten Bedarfsnachweisen über Brot, durch die sie in die Lage versetzt werden, diese Gerichte herzustellen. Lohn= und Gehaltszahlung schon am 30. April. In einer Reihe von Betrieben werden Löhne und zum Teil auch Gehälter am Freitag, dem 1. Mai ausgezahlt. Da in diesem Jahre der nationale Feiertag des deutschen Volkes auf den 2. Mai fällt, wird es den Gefolgschaftsmitgliedern oft kaum möglich sein, mit dem am 1. Mai ausgezahlten Verdiensten die üblichen Einkäufe für die nächsten zwei Tage durchzuführen. Der Reichsarbeitsminister empsiehlt daher allen Betriebsführern, die am 1. Mai fälligen Lohn= und Gehaltszahlungen bereits am 30. April 1942 zu leisten Vereinsachler Säumniszuschlag bei Sieuern. Im Interesse einer weiteren Vereinfachung der Steuerabzüge hat der Reichsfinanzminister angeordnet, daß von der Erhebung des Säumniszuschlages bei Steuern, die von Finanz= oder Hauptzollämtern erhoben werden, abzusehen ist, wenn der Steuerbetrag, der der Berechnung des Säumniszuschlages zugrunde liegt, weniger als 100 RM. bei derselben Steuerart beträgt. Bisher lag die Grenze bei 50 RM. Wird die Stundung der Steuern erst noch dem Eintritt der Fälligkeit beantragt und bewilligt, so muß der Säumniszuschlag bezahlt werden. W Unsere Glückwunschetke Auf das hohe Alter von 85. Jahren kann heute die Rentnerin Marie Kronshage. Bad Salzuflen, Wüstener Straße 23, zurückblicken; 83 Jahre alt wurde der Rentner Wilhelm Koch. Bad Salzuflen, Hermannstraße 50; seinen 75. Geburtstag begeht der Superintendent Hermann Peters, Bad Salzuflen, Ahornstraße 23. Mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet Mit dem Eisernen Kreuz, 2. Klasse ausgezeichnet wurden der Obergefreite wilhelm Plöger, Lemgo, der Obergefreite Helmuth Stock, Matorf. und der Gefreite Fritz Bunte. Almena. Unsere herzlichsten Glückwünsche Mond Autgang 18.28 □ Mond-Untergang 5.13 Durch das Reichserholungswerk im schönen Lipperland Rüstungsarbeiter verbringen bei uns ihren Urlaub Umfangreiche Betreuung durch Kds. Zur Erhaltung der Leistungskraft ist die rechtzeitige Verschickung in Erholungsurlaub als vorbeugende Maßnahme wichtig. Aus eigenen Mitteln oder durch die NS.= Volkswohlfahrt ließ daher die Deutsche Arbeitsfront im Gau Westfalen=Nord in diesem Juhre bereits mehrere hundert Rüstungsarbeiterinnen in Erholung schicken. Durch das Reichserholungswert wurden außerdem schon weit über tausend Bergmänner und Rüstungsarbeiter in Urlaub geschickt. Die Dauer des Urlaubs betrögt durchschnittlich zwei Wochen. Dabei entstehen den schaffenden Volksgenossen keinerlei Kosten Unterbringungsorte für das Reichserholungswerk liegen in der Hauptsache in unserem schönen Lipperland, zum Teil auch im Weserbergland. Die seit Ende März im Lipperland in den Ortsgruppenbereichen Horn, Hörste, Leopoldstal, Siekholz. Schieder und Blomberg unterbebrachten erholungsbedürftigen Rüstungsarbeiter und Rüstungsarbeiterinnen aus dem Gau Westfalen=Nord und den Gauen Düsseldorf und Essen werden durch die Kreiswaltung Lippe der NS.= Gemeinschaft„Kraft durch Freude" bestens betreut. Kreiswart Schlingemann, seine Ortswarte und die Ortsgruppenleiter der Partei bemühten sich, wie wir feststellen konnten, trotz ihrer vielen Arbeit sehr darum, daß den schaffenden Gästen der vom Reichserholungswerk geschenkte Urlaub so schön und angenehm wie nur möglich bereitet wird. In der Durchführung der Betreuung hat die NS.= Gemeinschaft„Kraft durch Freude" jeweils Zweiwochenprogramme aufgestellt, die der Urlaubsdauer der Schaffenden entsprechen. Es finden jeweils in allen Unterbringungsorten nach Ankunft der Urlauber Begrüßungsabende und in der darauffolgenden Woche Kameradschaftsabende statt. Während einige Tage den Urlaubern zur freien Verfügung stehen, wobei sie meist der Landeshauptstadt, den anderen Städten des Lipperlandes oder sonst einem sehenswerten Ort einen Besuch abstatten, werden auch gemeinsame Wanderungen durchgeführt. Sie führen zum Hermannsdenkmal, in die Hörster Berge über den Eggeweg nach Altenbeken, zum Kreuzkrug oder zu den Externsteinen. So lernen die irgendwo im Westen seit Jahren für den Sieg schaffenden Männer und Frauen unser schönes Lipperland kennen und erholen sich dabei bestens, um dann nach zwei Wochen wieder mit neuer Kraft in ihren Betrieb zurückzukehren, damit andere erholungsbedürftige Schaffende ebenfalls zu uns nach Lippe fahren können. Bei den jeweiligen Begrüßungs= und Kameradschaftsabenden bietet KdF. den Gästen ein künstlerisches Programm. Dieses konnte ermöglicht werden, weil sich so bekannte Künstlerinnen und Künstler wie Marga Eilers (Sopran), Kurt Lange, Düsseldorf(Bariton) und Günther Schulze, Herne(Klavier), gern in den Dienst der Betreuung, die vom März bis zum Oktober dieses Jahres dauert, stellten. Das gebotene Programm bringt dabei meist heitere Vorträge. Diese künstlerisch auf hoher Stufe stehenden Darbietungen rufen, wie wir beim Besuch einer solchen kameradschaftlichen Veranstaltung feststellen konnten, steits stürmische Zustimmung hervor. Meist besteht schon nach kurzer Zeit zwischen der Künstlerschaft und den Schaffenden innige Verbindung, so daß die Abende, bei denen oft auch die Quartiergeber und die Politischen Leiter mit anwesend sind, nicht nur einen harmonischen Verlauf nehmen, sondern allen wirklich frohe Stunden bringen. Kö. Neues aus der Landeshauptstadt 90 Jahre alt geworden. In seltener Frische begeht heute der frühere Gutsbesitzer und Reichstagsabgeordnete Arnold Wulfert=Meyer, Detmold, seinen 90. Geburtstag. Der alte Herr, der sich vor einigen Jahrzehnten um die Oldenburger Landwirtschaft, wo er sein Besitztum hatte, sehr verdient gemacht und einen weiten Bekanntenkreis auch im Lipperland hat, unternimmt noch täglich kleine Spaziergänge. Mit Interesse verfolgt er die Ereignisse unserer Zeit, bat er doch das Bismarcksche Reich werden und vergehen sehen und den glorreichen Aufstieg unseres Vaterlandes unter Adolf Hitler erlebt. Wir gratulieren herzlich und wünschen ihm und seiner noch lebenden Gattin alles Gute für den ferneren Lebensabend. Achtet auf die Kleinkinder! In letzter Zeit kommt es häufig vor, daß bei der Schutzpolizei Detmold täglich kleine Kinder„abgeliefert“ werden, die als ohne Aufsich umherirrend angesehen werden. In allen Fällen ist es bisher der Polizei in kürzester Zeit gelungen, die Eltern der Kinder ausfindig zu machen Die Polizei richtet nun auf diesem Wege an alle Eltern von Kleinkindern die dringende Bitte, doch auf ihre Kinder achtzugeben, sie nicht allein in der verkehrsreichen Innenstadt herumlaufen zu lassen. Allzu leicht ist ein nicht wiedergutzumachendes Unglück geschehen. Einer kinderreichen Mutter 80 RM. gestohlen. Eine kinderreiche Mutter aus der Landeshauptstadt ließ aus Versehen in einem Lebensmittelgeschäft der Bruchstraße ihre Geldbörse mit 80 RM. Inhalt und einer Peselotarte mit eugetüter Knchatt lionen Wie den Verlust nach kurzer Zeit bemerkte und in das schäft zurückkehrte, war die Geldbörse verschwunden Nun wurde sie überraschend in einem anderen Geschäft der gleichen Straße aufgefunden. Leider befindet sich in ihr kein Geld mehr; auch die Seifenkarte ist verschwunden. Wer hat etwas von dem Diebstahl gesehen, bemerkt, wie jemand eine rote Geldbörse genommen oder hingelegt hat? Sachdienliche Angaben erbittet die Kriminalpolizei. Heute„Bunter Abend“ fürs WHW. Auf den zweiten„Bunten Abend“ fürs WHW. heute um 19.30 Uhr im Haus der Deutschen Arbeit sei nochmals hingewiesen. Eintrittskarten und Programme sind noch in der NSV.=Geschäftsstelle, Wiesenstraße 3, und an der Abendkasse zu haben. Die letzte Spielwoche im Landestheater. Es wird noch einmal auf die am heutigen Mittwoch, 19 Uhr, stattfindende Aufführung des Lustspiels von Paul Helwig„Flitterwochen“ hingewiesen, das in der letzten Mittwoch=Dauermiete und im freien Verkauf in Szene geht Neuigkeiten aus der Stadt Lage Ausbesserungsarbeiten am Friedhof. Der um den neuen Friedhof an der Pottenhauser Straße angebrachte Spriegelzaun ist an verschiedenen Stellen reparaturbedürftig gewoden. Es ist daher in der letzten Zeit eine gründliche Ueberholung der Einfriedigung vorgenommen worden. Die hinter der Einfriedigung befindliche Grünhecke, die schon vor zwei Jahren der starken Winterkälte zum Opfer gefallen ist, wurde jetzt beseitigt und soll, wie wir hören, durch eine neue Aupflanzung ersetzt werden, damit der jetzt stark in den Vordergrund tretende Spriegelzaun durch die Grünhecke wieder mehr verdeckt wird Bei dieser Gelegenheit wollen wir auf eine Unsitte hinweisen, die sich auf beiden Friedhöfen stark bemerkbar macht. Die von den Gräbern abfallenden Reste werden zum größten Teil einfach an das Werrufer geworfen, das hierdurch ein sehr schlechtes Aussehen bekommt. Auch ist durch diese Unsitte schon eine starke Verengung des Flußlaufes eingetreten, was unbdingt vermieden werden muß. Man wolle daher die auf beiden Friedhöfen angebrachten Abfallplätze zur Ablegung von Kranz= und Blumenresten benutzen. Ferner erfahren wir, daß in der letzten Zeit wiederum mehrere Blumendiebstähle vorgekommen sind Hier handelt es sich um eine große Taktlosigkeit, die unbedingt geahndet werden muß Wer durch Beobachtungen zur Aufklärung dieser Fälle beitragen kann, wolle sich umgehend mit der hiesigen Schutzpolizei in Verbindung setzen. Kein Land brach liegen lassen! In diesem Jahr muß jedes Stückchen Land für die Ernährung nutzbar gemacht werden. Es ist nun leider festgestellt worden, daß da und dort innerhalb des Stadtgebietes Lage noch Landflächen brach liegen Erwähnt sei nur das Stück Land nahe den Johannissteinen. Gerade diese Fläche ist vor Jahren noch landwirtschaftlich ausgenutzt worden und hat gute Ergebnisse gebracht. Sollten Besitzer oder Pächter aus diesem oder jenem Grunde nicht in der Lage sein, das Land zu bestellen, so ist doch sicher eine Bestellung durch einen anderen möglich. Das gilt auch für andere Landflächen, die heute noch brachliegen. Lemgo Monatsappell der Kriegsopser. Die Kameradschaft Lemgo der RSKOV. hielt beim Kameraden Röding ihren Monatsappell ab. Nach der Ehrung der Gefallenen und Verstorbenen gab der Kameradschaftsführer einige Neuerungen bekannt, die sich aus dem Wechsel des Kameradschaftsführerpostens ergeben. Im Anschluß daran wurden Bekanntmachungen und Verfügungen über die Betreuung der Kameraden besonders der Hinterbliebenen des jetzigen Einsatzes besprochen. Eine rege Aussprache schloß sich an. Der Schießwart machte einige Ausführungen über das im kommenden Sommerhalbjahr durchzuführende Schießen. Gemeinschaftsabend im Schützenhaus. Zu dem von der RS.=Frauenschaft und dem Deutschen Frauenwerk am Donnerstag, 30. April, um 20 Uhr im kleinen Saal des Schützenhauses stattfindenden Gemeinschaftsabend werden alle Mitglieder erwartet Am Schandpranger Man kam der Frieda Knöterich mal wieder hinter einen Schlich. So schwer es auch zu sagen füllt: Sie ist die„klügste Frau der Welt“! „Die Wahrheit wird uns doch verschwiegen— scht ihr denn etwas von den Siegen?!“ Und sie bespritzt mit ihrem Gift, wen sie im Haus und Laden trifft. Der weichen Birne üblen Mist verbreitet sie mit Hinterlist. „Der Krieg steht schon im dritten Jahr— wo bleibt der russ'sche Kaviar? In Afrika verlieren wir— sonst wären Apfelsinen bier! Der Krieg wird nie gewonnen sein— wo bleibt aus Griechenland der Wein? Soldaten sind Kanonenfutter, doch immer knapper wird die Butter! Die Teurung geht mir auf die Nerven— drum sorgt' ich reichlich für Konserven Das Blutvergießen nimmt kein Ende— ich wasch’ in Unschuld meine Hände!“ Wer dies erfährt, denkt:„Pfuil“ bei sich. „mal wieder ganz die Knöterich!“ Tüll. Der Rundfunk am Mittwoch Reichsprogramm: Zum 100. Geburtstag Millöckers bringt die Sendung von 18 bis 18.30 Uhr die bekanntesten Melodien aus seinen Operetten„Gasparone" und„Bettelstudent".„Japanischer Frühling“ von Friedrich Jung, eine Festmusik zum Geburtstag des Tenno, wird von 19.15 bis 20 Uhr gesendet. Die Solistin ist Kammersängerin Gertrud Eipperle. Die finnische Sängerin Aune Antti ist mit karelischen Volksliedern in der Sendung„Wenn der Tag zu Ende geht“ von 20.20 bis 21 Uhr zu hören. Barnabas von Geczy spielt den Melodienreigen für Front und Heimat. Am Mikrophon: Heinz Goedecke.„Was sagen Sie dazu?“ ist der Titel des Funkbrettl von 21 bis 22 Uhr. Deutschlandsender: Generalmusikdirektor G. E. Lessing, Baden=Baden, dirigiert in der Reihe der„Musik zur Dämmerstunde“, die mit deutschen Dirigenten bekannt macht, von 17.30 bis 18.30 Uhr Werke von Richard Strauß Max Trapp und Resphigi. Franz Lehär dirigiert sein Singspiel„Friederike“, das aus Anlaß seines Geburtstages von 20.15 bis 21.30 Uhr aufgeführt wird. Tänzerische Musik von Werner Egk, Richard Strauß, Ferruccio Busoni und Manuel de Falla erklingt von 21.30 bis 22 Uhr. Bad Salzuften Jeuer durch Junkenflug. Technische Nothilfe und Feuerlöschpolizei wurden am gestrigen Nachmittag erneut zur Bekämpfung eines Brandherdes an der Exterschen Straße in der Nähe des Vornhauses alarmiert. Wiederum ist wahrscheinlich als Ursache des Brandes Funkenflug anzunehmen. Nach mehrstündiger Tätigkeit war das Feuer abgelöscht. Chor- und Solistenkonzerk. Das kürzlich verschobene Konzert des Männergesangvereins Schötmar in Verbindung mit der NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ und dem Bayreuther Bund findet nunmehr bestimmt am Montag, 4. Mai, um 20 Uhr im Theatersaal des Kurhauses statt. Außer den Chören hören wir den bekannten Bariton Clemens Kaiser=Breme(Essen) und Klaviervorträge von Fritz und Loretta Thoke(Lemgo). Die bereits vor einiges Zeit erworbenen Karten haben Gültigkeit. Schötmar Schout die Anlagen!„Die öffentlichen Anlagen werden dem Schutze der Oeffentlichkeit übergehen!“ In diesem Sinne ist schon öfters darauf hingewiesen worden, die öffentlichen Anlagen zu schonen. Aber es kommt immer wieder vor, daß von Kindern Sträucher ausgerissen oder abgeschnitten werden. Es ist schade, wenn diese kleinen Anpflanzungen auf diese Weise vernichtet werden Sehr oft sieht man auch, daß Kinder an jungen Bäumen emporklettern, die noch nicht wurzelfest sind, und dadurch so stark im Erdreich gelockert werden, daß das Wachtstum behindert wird. Durch das mutwillige Biegen der Bäumchen sind auch öfters die Kronen abgebrochen worden. An die Eltern und Erzieher ergeht deshalb nochmals die Bitte, die Kinder zu ermahnen, daß sie die öffentlichen Anlagen schonen. Karlofseln für Wehrmachtsurlauber. Die Einführung von Bezugscheinen für Kartoffeln hat auch eine reichseinheitliche Regelung der Kartoffelversorgung der Wehrmachtsurlauber notwendig gemacht. Nach dem Erlaß des Reichsernährungsministers sind Wehrmachtsurlauber zum Bezug von Speisekartoffeln nur gegen Bezugausweise berechtigt. Die Höchstmenge beträgt bei einer Urlaubsdauer von weniger als einer Woche 1 Pfund je Kopf und Tag. Bei einer Urlaubsdauer von einer Woche und mehr sind als Höchstmenge 5 Pfund Kartoffeln je Kopf und Woche zugrunde zu legen. Die Ausgabe entsprechender Bezugsausweise erfolgt gegen Vorlage des Urlaubscheines. Glück auf, Katrin! Roman von Karl Unsel! Cepyrigbi by Verlas Knor& Hütb. Kommanduges München 1940 70) In der Diele des Ledigenheims überlegte er, ob er Roland auf sein Zimmer bitten sollte, aber dann entschied er sich dafür, ihn aufzusuchen. Als er eintrat, erhob sich Roland erstaunt von seinem Schreibtisch. Vor ihm lag ein Stapel aufgeschlagener Bücher und ein Bogen Papier, der bis zur Hälfte beschrieben war. „Bei der Arbeit?“ fragte Hollborn, während er ihm die Hand reichte, und warf einen Blick auf den Bogen. „Ja, ich bin mit meinen Versuchen nun so weit, daß ich sie gern in unserem Fachblatt zur Diskussion stellen möchte, falls Sie nichts dagegen haben. Ich werde Ihnen selbstverständlich die Arbeit vorher zum Lesen geben“ „Ueber die Standfestigkeit des Briketts?“ „Ja. Ich glaube, ich bin jetzt auf dem richtigen Wege.“ „Geben Sie mir die Arbeit, wenn sie fertig ist, und dann wollen wir sehen, ob sie schon der ganzen Industrie von Nutzen sein kann.— Jetzt möchte ich mit Ihnen über etwas anderes, über persönliche Dinge sprechen.“ Er zog seinen Mantel aus und ließ sich umständlich in einem Sessel nieder. Roland verfolgte sein Tun mit verwunderten Blicken. Er zündete ein Streichholz an, als er sah. daß Holldorn eine Zigarre hervorholte. „Setzen Sie sich doch auch, und stecken Sie sich eine Zigarette an. Oder wollen Sie eine Zigarre haben? Hier, nehmen Sie mal. Eine Zigarre sieht gemütlicher aus, weil sie dicker ist.“ Roland setzte sich an seinen Schreibtisch, sich aber Hollborn zuwendend. „Tja“, begann Holldorn, eine Weile aufmerksam den Brand seiner Zigarre prüfend,„es sind nicht ganz alltägliche Umstände, die mich zu Ihnen führen. Ich möchte gleich vorwegnehmen, daß ich bier nicht als Generalirektor sitze, sondern als Mensch. Und Sie sind däher für mich auch nicht der Betriebsleiter von Friedrich=Karl, sondern Roland Cornelius. Aber Sie sind nun auch nicht wieder irgendein Roland Cornelius, sondern der Sohn von Frau Carola Cornelius, die ich sehr gut kenne.“ Rolands Augen weiteten sich, er starrte ihn an und beugte sich ein wenig vor, als fürchtete er, ihn nicht richtig verstanden zu haben„Was sagen Sie, Herr Hollborn? Sie kennen meine Mutter?“ „Sehr gut, sagte ich sogar. Ich kenne sie länger als Sie. Heute nachmittag war ich bei ihr.“ „Dann sind Sie also im Auftrage meiner Mutter hier?“ sagte Roland kühl. Sein Gesicht wurde finster und abweisend. Der Kampf beginnt, fuhr es Hollborn durch den Kopf. Er richtete sich ein wenig auf und meinte lächelnd:„Wäre es nicht angebrachter, Sie fragten mich zunächst einmal woher ich Ihre Mutter kenne?“ „Nein, denn es interessiert mich nicht", antwortete Roland ruhic „Dann wird es Sie vielleicht interessieren, daß ich nicht in ihrem Auftrage gekommen bin, sondern gewissermaßen in eigene Sache. „Ich wüßte nicht, was ich mit Ihren eigenen Sachen zu tun haben könnte, da Sie ja sagten. Sie wären nicht als Generoldirektor hier" Hollborn sog bedächtig an seiner Zigarre; insgeheim verglich er sie mit dem berühmten Strohhalm, an den er sich klammern konnte.„Hören Sie mich einmal ganz ruhig an“ begann er nach einer Weile unsicher,„und gehen Sie nicht gleich hoch, wenn ich etwas sage, was Ihnen nicht paßt Warten Sie ab, bis ich Ihnen für alles eine Erklärung gebe. Ich habe mir vorgenommen, heute am Tage vor Ihrem Geburtstag und an dem Tage, der vielleicht der letzte friedliche ist. Ihr zukünftiges Leben in Ordnung zu bringen. Ein Leben, das zu einem Teil mit Haß gegen die eigene Mutter ausgefüllt ist, betrachte ich als ein Leben voller Unordnung. Sie wollen einmal Katrin Braake heiraten. Sie werden von Katrins Eltern nach Ihren eigenen Eltern gefragt werden—“ „Herr Holldorn“ unterbrach ihn Roland schroff.„das sind doch wohl meine Angelegenheiten und nicht Ihre. Darf ich vielleicht fragen, woher Sie das Recht nehmen, sich in diese meine Angelegenheiten einzumischen?“ „Das dürfen Sie. Und ich antworte darauf, aus meiner persönlichen Züneigung zu Ihnen und zu Ihrer Mutter. und außerdem sind wir beide auch noch Kameraden.“ Roland schwieg. In seinem Gesicht aber tobte der Aufruhr. Er gab sich sichtlich Mühe, sich zu beherrschen.„War meine Mutter wenigstens ehrlich genug, Ihnen zu sagen, weshalb ich mich von ihr trennen mußte?“ „Das war sie. Sie begreift Sie sogar Aber wenn Sie wüßten, wie diese Frau in den Jahren der Trennung von Ihnen um Sie gelitten hat, dann würden Sie wahrscheinlich anders von ihr sprechen.“ „Weshalb hat Sie mir Sann nicht den Namen meines Valers genannt?“ stieß er nun völlig unbeherrscht aus. „Konnte sie denn nicht auch ahnen, daß diese ewigen Zweifel mein ganzes Leben vergiften mußten?“ Er wurde plötzlich ruhiger„Sie haben natürlich recht. Mein Leven ist dadurch in Unordnung gebracht. Aber wie soll ich es denn in Ordnung bringen, wenn ich meiner Mutter nicht gerade in die Augen sehen kann?“ „Ich bin ja dabei, es in Ordnung zu bringen, Roland. Kein Mensch kann das außer mir.“ Er erhob sich und ging langsam zu ihm„Nur ich allein kann es, denn ich bin dein Vater“. sagte er als er dicht vor ihm stand, in einem feierlichen Tone Roland sprang auf. die heftige Bewegung warf den Stuhl um Gefährliches Feuer loderte in seinen Augen auf. „Sie sind ja wahnsinnig“, flüsterte er, heiser vor Erregung. „Nein“, sagte Hollborn ruhig.„Ich bin ganz klar und vernünftig Ich sage es noch einmal. Ich bin dein Vater, und wenn ich das sage, so gibt es daran nichts zu drehen und zu deuteln.“ Bei seinen letzten Worten hatte sich seine Stimme zu einem Drohen erhoben.„Ich hätte es dir schon längst gesagt, wenn ich es gewußt hötte. Ich weiß es aber erst seit heute nachmittag, und deshalb bin ich zu deiner Mutter gefahren. Nun verlange ich von dir, daß du mich ruhig anhörst. Das bist du der Ehre deiner Mutter schuldig.“ Roland bückte sich nach dem Stuhl und ließ sich gehorsam darauf nieder. Sein Gesicht war jetzt von einer tiefen Blässe überzogen. Auf den Backen aber brannten rote Flecke. Hollborn wandte sich ab und ging mit großen Schritten durch das Zimmer. Und dann begann er, vor seinem Sohn zu beichten. Er schonte weder sich noch Carola, offen breitete er die kurze Spannez ihres Zusammenlehene vor Roland aus, so daß ihm alle Irrtümer, Mißverständnisse und menschlichen Schwächen offenbar werden konnten.„Jetzt“, schloß er,„ist es an dir, über uns zu richten, wenn du es noch kannst. Wenn du es nicht tust, dann gepe ich jetzt Kunst und Wissenschaft Große Kunstwoche In Minden. In Minden wurde die seit längerer Zeit vorbereitete KdF.-Kunstwoche eröffnet. Das Programm bringt für eine Mittelstadt außergewöhnliche Darbietungen: ein Gastspiel des Nationalpreisträgers für Violine, Siegfried Borries, einen Abend„Meister der deutsch-italienischen Oper“ mit dem Niedersachsen-Orchester Hannover, der Wagnersängerin Jennie von Thillot(Berlin) und dem Heldentenor der Chemnitzer Oper Hans Heß, Aufführungen der„Walküre“ in großer auswärtiger Besetzung, ein festliches Sinfonie-Konzert mit dem Niedersachsenorchester und Generalmusikdirektor Prof. Hugo Balzer(Düsseldorf) als Gastdirigent. Die Woche steht unter dem Leitwort„Die Kunst dem Volke“. zum Telephon und rufe deine Mutter an und sage ihr, daß du morgen kommst.“ Es war eine lange Zeit still im Zimmer. Roland war in sich zusammengesunken und starrte mit blinden Augen vor sich hin. Endlich hob er den Kopf und sah Hollborn an. Ihre Blicke ruhten ineinander und forschten und suchten wie die Augen eines Wanderers, der nach vielen Jahren in seine Heimat zurückkehrt, nach vertrauten Dingen. Ein mattes, winziges Flämmchen begann dann in Rolands Augen zu glimmen, und er sagte leise:„Ruf die Mutter an.“ Hollborn nahm sein Gesicht zwischen die Hände.„Mein Junge", flüsterte er, dann wandte er sich plötzlich um und stürzte hinaus. In der dämmrigen Diele blieb er stehen und blickte um sich.„Mein Junge“, sagte er vor sich hin, und mit einem Male war ihm der Klang der Worte nicht mehr fremd Er trank ihn in sich hinein und labte sich daran wie ein Verdurstender an einer Quelle, die er eben entdeckt hatte Dann ging er mit sicheren und weit ausgreifenden Schritten zum Büro des Heims und bat Herrn Kummer, sofort ein dringendes Gespräch mit Berlin anzumelden. „Fangen Sie schon an, ich sage Ihnen gleich die Nummer.“ Damit holte er sein Taschenbuch hervor und blätterte hastig darin. Er sah, daß seine Finger zitierten, und war glücklich darüber.„Hier haben Sie die Nummer.“ (Schluß folgt.) REDuy, Scötmar. Politische Leiter. Am heutigen Mittwoch um 20.15 Uhr Sprechabend im Hotli Junkerhaus. Hitler=Jnsend, Bann 55. Am Sonntag, 3. Mai, findet, wie bereits im Bannbesehl 2/42 bekanntgegeben, eine Führerbesprechung im Leopolditum in Detmold statt. Antreten an der Dienststelle um 8.30 Uhr Die Tagung ist ganztägig. Brotbeutelverpflegung mitbringen! Die Schulung in der Jugendberberge fällt aus. Hitler=Jugend. Gefolgschaft 17/55. Heute, 29. April, tritt die gesamte Gefolgschaft um 20 Uhr in Sommeruniform an. Liederbücher mitbringen. 9J.=Fliegergefolgschaft 2/55. Lemgo. Die Schar 1 und Funkschar treten heute abend um 19.30 Uhr auf dem Jahnplatz mit Turnzeug an. Hitler=Jusend. Bann 55. BDM.=Werk. Gruppe 1/A 55. Der für Mittwoch, 29. April, angesetzte Dienst für den Chor fällt aus. 63. Gef. 1/55, Schar 1. Die Schar 1 tritt am Mittwoch, 29. Auril, um 19.45 Uhr beim Gomnasium an. IM.=Gruppe 1/55. Die Scharen treten heute, Mittwoch, um 15 Uhr an der Oberschule für Mädchen an. Schar 4 bringt Schreibzeng mit. RS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk. Ortsgruppe Detmold=Nord. Für die Zellen 3(Frau Diekmann) und 4 (Frau Petzoldt) findet am Donnerstag, 30. April, um 20 Uhr im Haus der Arbeit der Zellenabend statt. Gäste sind herzlich eingeladen. RS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk. Pieitsbeide V. L. Donnerstag, 30. d. M., wieder Näben bei Hellemann. Zahlreiche Beteiligung dringend erwünscht. Für die Blockfrauen ist die Teilnahme Pflicht. Die Gaufilmstelle zeigt: „Overette.“ Mittwoch: Augustdorf: Donnerstag: Helpup. „Anuelie"(abends) und„Tischlein deck' dich"(nachmittags) Mittwoch: Leopoldshöbe: Donnerstag: Knetterheide. „Bunschkonzert"(abends) und„Schneeweißchen und Rosenrot“(nachmittags). Mittwoch: Hörste; Donnerstag: Ehrentrup bei Lage. Neues aus den Ortsbauernschäften Kleiner Zimmerdrand. Aus noch nicht völlig geklärten Ursachen entstand im Gasthaus„Hiddeser Hof“ ein Zimmerbrand, der leicht hätte größeren Umfang annehmen können. Durch das tatkräftige und rasche Eingreifen der Hausbewohner und Nachbarn konnte der Brand schnell gelöscht werden. Der entstandene Sachschaden ist unbedeutend. Kachlenhausen. Schauturnen des Turnvereins. Wie alljährlich findet auch in diesem Jahre ein Werbe= und Schauturnen des Turnvereins statt. Durch die Kriegsverhältnisse bedingt, ist es natürlich nicht möglich, ein so reichhaltiges Programm wie in früheren Zeiten zu ringen, auch können wir schon verraten, daß, nachdem wir einigen Uebungsabenden beigewohnt haben, die jungen Turnerinnen und Turner ihren Ehrgeiz darin setzen, ein ebenso vielsietiges Programm wie in den vorhergehenden Jahren zu bringen. Für die am kommenden Sonntag stattfindende Veranstaltung wird ein sehr reger Besuch erwartet. Helpup. Gemeinschaftsaben d. Die RS.=Frauenschaft und das Deutsche Frauenwert der Ortsgruppe Helpup laden für Donnerstag, 30. April, zu einem Gemeinschaftsabend nach dem„Alten Krug“ ein. Beginn ist pünktlich 20 Uhr. Brake. Zusummenkunft der Jugendgruppe. Die Jugendgruppe Brake kommt heute, Mittwoch, 20 Uhr, bei Heinrich Sonntag zusammen. Es wird ein interessanter Lichtbildervortrag gezeigt. RS.=Frauenschaft und Deutsches Frauenwerk sind herzlichst eingeladen. Selbeck. Zuzammenstoß. Ein von der Arbeit zurückkommender Motorradfahrer sah sich in der unübersichtlichen Kurve außerhalb des Dorfes plötzlich einem ihm auf der falschen Straßenseite mit dem Roller antgegenkommenden Jungen gegenüber. Trotz sofortigen Bremsens kam es zu einem Zusammenstoß, wober der aus Bielefeld stammende, hier bei seinen Großeltern zu Besuch weilende sechsjährige Junge Verletzungen erlitt, die seine Ueberführung in das Lemgoer Krankenhaus notwendig machten. Wieder einmal ein lehrreicher Beitrag zum Kapitel: die Straße ist kein Spielplatz!(68) — Aunstausstellung„Volk der Arbeik“ in Bielefeld. Am 2. Mai wird in Bielefeld durch Gauleiter und Oberpräsident Dr. Alfred Meyer die Kunstausstellung der RSG. „Kraft durch Freude"„Volk der Arheit" eröffnet, deren Schirmherrschaft er ebenfalls übernommen hat. Diese jährlich wiederkehrende Kunstausstellung stellt den äußerst bemerkenswerten Versuch der Deutschen Arbeitsfront dar, den schaffenden Künstler des Gaues Westfalen=Nord eng mit den Problemen und Motiven des Arbeitslevens in Berührung zu bringen und ihn so zum Künder der schaffenden Heimat in großer Zeit und Sinndeuter des Adels der Arbeit werden zu lassen. Bekanntlich wurden den Künstlern auf Wunsch durch Vermittlung der RSG.„Kraft durch Freude" und das Entgegenkommen der Betriebe Studien und Vorarbeiten bei kostenlosem gastlichem Aufenthalt in Betrieb oder Stadt ermöglicht. Zu beachten ist, daß die Deutsche Arbeitsfront erstmalig in diesem Jahre einen Preis von je 1000 RM. für die besten Arbeiten auf dem ebiet der Plastik, Graphik und Malerei ausgesetzt hat. Vorangemeldet zur Kunstausstellung„Volk der Arbeit haben sich 93 im Gau Westfalen=Nord ansässige oder geborene Künstler mit voraussichtlich 328 Arbeiten. Betefloster (Jeder Anfrage iet die jeweilige Beru, gulttung beirutagen.) Nr. D 31. Wenn es sich um einen Urlaubsauspruch handelt, der bei der Einberufung bereits entstanden war, müssen von diesem Betrage die genannten Beiträge in Abzug gebracht werden. Die Besteuerung erfolgt jedoch nicht nach der Lohnsteuertabelle. Die Lohnsteuer beträgt für diese Bezüge für Arbeitnehmer der Steuergruppe I 18 Prozent, für Arbeitnehmer der Steuergruppe II 14 Prozent, der Steuergruppe III 10 Prozent, der Steuergruppe IV, denen Kinderermäßigung zusteht, für eine Person 8 Prozent, für zwei Personen 6 Prozent, für drei Personen 3 Prozent, für mehr als drei Personen 1, Prozent. A. S. L., Lemgo. Eine Unterstützung aus der Arbeitslosenversicherung können Sie im geschilderten Falle nicht beanspruchen. Wenn Sie als Altersrentenempfänger weiterhin einer versicherungspflichtigen Beschäftigung nächgeben, können Sie auf Antrag von den Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung befreit werden. Sie müssen sich in diesem Falle direkt an die zuständige Krankenkasse wenden. Vorbara. Sie können in einem Testament über Ihren Nachlaß frei verfügen, also Ihren ganzen Besitz Ihrer einzigen Tochter, die auch nach der gesetzlichen Erbfolge Alleinerbin wäre, vermachen. Nach dem Tode Ihrer Tochter fällt deren ganzer Besitz wiederum der einzigen Tochter, also Ihrer Enkelin, zu. Der geschiedene Ehemann kann nach dem Tode Ihrer Tochter keinerlei Erbansprüche stellen und würde auch nicht die Möglichkeit haben, das seiner Tochter zugefallene Erbe anzugreisen, da für die Tochter im Falle der Minderjährigkeit ein Vormund bestimmt würde. Ihre Tochter kann jedoch ebenfalls über ihren Besitz in einem Testament ausdrücklich Bestimmungen treffen, durch die der Zugriff des geschiedenen Ebemannes ausgeschlossen wird. Wenn es sich um einen größeren Besitz handelt, ist es ratsam, sich an einen Notar zu wenden. Dieser wird Sie über alles genau unterrichten und beraten. Die behtise Ausgabe umlußt 4 Seiten Verlagsleiter: Eduard Preißler. Hauptschriftleiter: August Prüßlner : 2 Münster) I. V.: Karl Kuhl Verlag: Lippische Staatszeitung. G. m. b. H., Detmold, Paulinenstraße 14.— 2. Z. ist Pl. 8. gültig. Statt Karten Nach Gottes heiligem Willen starb bei einern Angritt im Osten am 29. 3. 42 mein lieber, guter Sohn, unser guter, treuer Bruder, Schwager, Onkel, Nefle und Vetter, der Unteroffizier Heini Schäfer Im blühenden Alter von. 24 Jahren den Heldentod fürs Vaterland. In tiefem. stillem Schmerz: Witwe Mathilde Schäler, geb. Klöpping] Prits Schäler u. Frau Elisabeth, geb. Bröker Lette Schäler 1 Wilhelm Schäfer. z. Z. Lazarett, u. Frau Marta, geb. Hildebrand Heimet Sander, z. Z. Wehrmacht, u. Frau Alma, geb. Schäfer und Anverwandte. Orbke Nr. 80, Detmold, den 22. April 1942. Hart und schwer traf uns unerwartet die traurige, unfallbare Nachricht, daß nach kurzer, slücklicher Ehe mein innigstgeliebter, herzensguter Mann, unser lieber Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Gefreiter Otto Krause Inhaber des E. K. II Im blühenden Alter von 31 Jahren am 20. 3. 42 an seiner am Tage vorher erlittenen schweren Verwundung in einem Feldlazarett den Heldentod starb. Sein sehnlichster Wunsch, bald zu seinen Lieben zurückzukehren, wurde ihm nicht erfüllt.— Wenn Liebe könnte Wunder tun, und Tränen Tote wecken, so würde dich, du gutes Herz, nicht Rußllands Erde decken. In unsagbarem Schmerz und tiefer Trauer: Auny Krause, geb. Linnemann( Familie Otto Kranse und Ansehörige 1 Famille Helurich Linnemann und Angehörige. Helligenkirchen, Leopoldstal, den 20. April 1942. Unsagbares- Herzeleid brachte uns die 20 kurchtbere Nachricht, daß unser lieber jängster, hoffnungsvoller Sohn unser berzensguter Bruder, Schwager, Onket und der Neffe, Obergefr. Walter Schröder Inhaber des E. K. II und des Inf.-Starmabseichene am 6. 3. 42 im blühenden Alter von 27 Jahren fürVaterland Im Osten sefallen ist. Seine letzte Ruhestätte fand er auf einem Heldenfriedhof im Osten. In tiefer Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Famille Frits Schröder. Hagen bei Lage und Im Felde, Im April 1942. — Hart und schwer traf auch uns das Schicksal. Ganz plötzlich und unerwartet erhielten wir die noch unfaßbare Nachricht, daß mein lieber, herzensguter Mann, mein guter Sohn, unser lieber Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Neffe Erich Rott Gefreiter in einem Infanterie-Regiment Inhaber des Inkanterie-Sturmabseichens Im blühenden Alter von 31 Jahren am 20. 3. in treuer Pflichterfüllung sein Leben für Heimat und Vaterland gelassen hat. Sein Wunsch, die Liebsten In der Heimat wiederzusehen, gina nicht in Erfallung. In tiefem Schmerz: Hertha Rett, geb. Westermann Henriette Rett als Mutter und alle Angehörigen. Oerlinghausen, Im April 1942. Hart und schwer traf uns die unfaßbare, schmerzliche Nachricht, daß unser lieber. hoffnungsvoller jüngster Sohn, unser guter Bruder, Schwager, Onkel, Neffe—. Vetter, der und Soldat Fritz Küllmer Inhaber des Schutswall-Ehrenzeichens bei den schweren Kämpfen an der Ostfront am I. 2. 42 Im 23. Lebensjahre den Heldentod für Führer und Vaterland gefunden hat.— Du warst so jung, du starbst so früh, vergessen werden wir nie. dich nie. In tiefem Schmerz: Heinrich Küllmer und Frau Luise, geb. Stock# Diakenlese Erna Küllmer Heinrich Küllmer und Frau, geb. Höwing Frits Papenmeler, z. Z. im Osten, und Frau, geb. Küllmer 1 Rudel Küllmer, z. Z. Lazarett Brake, Nordhorn, Im April 1942. Wir haben einen treuen, fleißigen Arbeitskameraden verloren. Sein Andenken werden wir stets in Ehren halten. Betriebsführer und Gefolgschalt der Firma Th. Schmidt& Co., Zigarrenfabriken, Lemgo. Von seinem Leutnant und Kompanieführer erhielten wir die schmerzlicbe, tieferschütternde Nachricht, daß unser lieber, guter, lebensiroher Sohn, unser herzensguter Bruder, der Schütze Heinrich Möller Inhaber deg E. K. II im blühenden Alter von 20½ Jahren bei einem Gegenangriff im fernen Osten am 17. 2, verwundet wurde und am 19. 2. auf einem Hauptverbandplatz seinen Heldentod fand. Der Wunsch, in die Heimat zurückzukehren, nach der er sich so sehr sehnte, ist ihm und uns nicht erfüllt worden.— Wenn einst die Friedensglocken läuten, kehrst du nicht zurück. Nun ruhe sanft in Rußllands kühler Erde, atill von uns beweint, bis der Himmelsfriede ewig uns vereint. In tiefer Trauer: Adoll Möller und Frau Luise, geb. Bicker! Helene Möller# Wilhelm Möller, z. 2. Wehrmacht 1 Hertha Möller 1 Walter Möller lise Möller# Frits Möller. ##chtenhausen, den 18. April 1942. Hart und schwer traf uns die unfaßbare, schmerzliche Nachricht, daß am 15. 3. 42 mein lieber, unvergeßlicher, herzensguter Mann, der treusorgende Vater meines Kindes, unser lieber, guter einziger Sohn und Bruder, Schwager, Onkel und Neffe Soldat Heinrich Wehrhan im Alter von 37½ Jahren bei den schweren Kämpfen Im Osten sein blühendes Leben lassen mußte. Sein sehnlichster Wunsch, bald zu seinen Lieben in der Ileimat zurückzukehren, wurde ihm nicht mehr erfüllt.— Ruhe sanft in fremder Erde, still von uns beweint, bis der Himmelsfriede ewig uns vereint! In unsagbarem Schmerz im Namen aller Angehörigen: Friede Wehrhan, geb. Bent, u. Töchterehen Hilde. Meierberg. Schüttorf, Holland und Im Felde, den 23. April 1942. Hart und schwer traf uns die Nachricht, daß unser lieber Sohn. Bruder, Schwager, Neffe und Vetter, Parteigenosse Heinrich Strohdiek Obergefreiter in einem Inlanterie-Regiment, Inhaber des E. K. II und des Inf.-Sturmabzeichens Im Osten bei den harten Abwehrkämpfen am 18. Februar im Alter von 22 Jahren den Heldentod erlitten hat. Er gab damit das Höchste, was er für den Führer und Deutschlands Zukunft geben konnte. In tiefer, aber stolzer Trauer: Hermann Strohdick und Frau Helene, geb. Temme Hermann Strehdiek, Stabsleiter in der Ukraine Hanna Strehdiek Magdalene Otto Heinrich Kleine, Hauptwachtmeister, z. Z. im Felde 1 Hllde Adam als Kameradin und alle Anverwandten. Augustdorf. Im April 1942. Nach Gottes heiligem Willen ist heute abend 9 Uhr nach einem arbeitsreichen Leben Im Alter von 85 Jahren unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater. Schwager und Onkel, der Sehuhmachermeister Karl Held In Frieden heimgegangen. In stiller Trauer: Franzmeler Gustav Held und Frau Luise, geb. Held und Enkeikinder. Wüsten, den 25. April 1942. Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 30. April, nachmittags 15 Uhr, vom Trauerhause, Wüsten Nr. 244, aus statt. Am Sonnabendnachmittag verschied nach kurzer. schwerer Krankheit mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel, der Landwirt Wilhelm Spreckelmann Im Alter von 75 Jahren. In stiller Trauer: Frau Auguste Spreekelmann, geb. Wöhrmann I Walter Spreekeimann und Frau Alwine, geb. Pöhler Herbert Heußmann und Frau Anna, geb. Spreckelmann Rudolf Spreckeimann 1 nebst Enkeikindern. Lockhausen 63, Niegleve(Meckl.), Quikertown, Pa. (USA.) und Bielefeld, den 27. April 1942. Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 29. April, nachmittags 4 Uhr, vom Trauerhause aus statt. Trauerfeier eine halbe Stunde vorher. Statt besonderer Anzeige Heute morgen 4½ Uhr entschlief sanft nach kurzer, schwerer Krankheit mein innigstgeliebter, guter Mann, mein lieber, guter Vater und Schwiegervater, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Friseur Wilhelm Pehle Im 58. Lebensjahre. In tiefem Schmerz: Wilhelmine Pehle, geb. Koch Lieselotte Krumme, geb. Pehle Gustav Krumme und alle Anverwandten. Heiden, den 27. April 1942. Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 30. April, 3½ Uhr, vom Trauerhause aus statt. Statt besonderer Anzeige Nach kurzer, schwerer Krankheit entschlief am Montagnachmittag im Landeskrankenhaus unser lieber Sohn und Bruder, Enkel und Neffe Reinhold Brannolte Im Alter von 12 Jahren. In tiefem Schmerz: Karl Brannolte und Frau Elisabeth. geb. Betke# Lisa und Hanna als Geschwister und alle Angehörigen. Erdbruch, den 28. April 1942. Die Beerdigung findet am Freitag, dem 1. Mal, nachmittags 3½ Uhr. vom Trauerhause aus statt. Statt Karten Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und für die so reichen Kronz- und Blumenspenden beim Heimgange unserer lieben Mutter und Schwester sagen wir unseren aufrichtigen Dank. Familie Hesse Familie Deppe. Detmold(Woldemarstraße 43), im April 1942. Statt Karten Für die vielen Beweise herrlicher Teilnahme beim Helmgange meines lieben Mannes, insbesondere für das Ehrengeleit der Partei, der SA., der Marinekameradschaft und des Wirtevereins, sage ich auf diesem Wege, auch im Namen aller Angehörigen, meinen herzlichsten Dank. Frau Paule Haverkamp. Lemgo, Im April 1942. Am Montagmorgen, 10 Uhr, entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwegter und Schwägerin Wwe. Luise Kuhlmann geb. Franzmeier Im Alter von 71 Jahren In stiller Trauer: Famille Kolbe 7 Familie Heppe Familie Vehmeler. Heidenoldendorf(Schwarzenbrink), Solingen, Müssen, den 28. April 1942. Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 30. April, um 13.15 Uhr vom Trauerhause, Schwarzenbrink 78, aus statt. Am Montag, dem 27. April, entschlief nach langem, schwerem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, die Witwe Henriefte Filies geb. Schürmann Im 77. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Gustav Filles. Hörstmar, den 27. April 1942. Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 30. April. 4% Uhr, vom Trauerhause, Hörstmar Nr. 57, aus statt. Hartmat Ulrich In Dankbarkeit and Freude zelgen wir die Geburt unseres ersten Kindes an. Regierungsrat Dr. Kurt Halne z. Z. Leutnant im Afrikakorpe und Frau Johanna, geb. Behr z. Z. Landeskrankenhaus. Detmold(Baumstraße 15), am 22. April 1942 Seieelaondeshedleraan Wir zeigen dankbar die Geburt eines gebunden Jungen an. Rechtsanwalt Dr. Erhorn Margarete Erhern, geb. Koltze Detmold, den 25. April 1942. (Biamarckstr. 9) Ihre Vermählung geben bekannt Otte Völkel Friede Völkel geb. Bunte KamenlWestt. Erdbruch Linpe 29. April 1942 Heute, Mittwoch, 19 Uhr: 14. und letzte Mittwoch-Dauermiete und freier Verkauf Hitterwochen Lustspiel von Paul Helwig. Freitag. 1. Mai, 15 Uhr: Außer Dauermiete Gastspiel Mara Freitag-Kuhnlein Wie einst im Mai Operette von Walter Kollo. Gastspielpreise. Preitag, 1. Mai, 19 Uhr: 24. und letzte Freitag-Dauermiete und freier Verkauf Hitterwocken Der Vorverkauf für die Freitag-Aufführungen beginnt ab heute, Mittwoch, 10 Uhr. Allen denen, die meinem lieben Vater die letzte Ehre erwiesen oder sonst seiner durch Anteilnahme oder Kranzspenden gedacht haben, sage ich im Namen aller Angehörigen herzlichen Dank. Jullus Langmann. Helpup, im April 1942. S Ihre Kriegstrauung geben bekannt Müllabfuhe Die am Sonnabend wegen dem Maifeiertag ausfallende Müllabfuhr erfolgt schon am Freitag, dem 1. Mai 1942. " Detmold. den 28. Avril 1942. Dex Bürgermeister. Hermann Kreiling z. Z. Feldwebel Hanna Kreiling geb. Oberbracht Im Felde RAD. Ilbenstadt Kr. Friedberg Hessen Blomberg, den 25. April 1942. Voranzeige Achtung. Lemgo und Umgebung! Zieleus Verteilung von Fisch. Dei den Otschverteitern in Disl eingetrofsen. Am 29. und 30. April und am 1. Mai 1942 gelangen gegen Vorlegung der Hausbaltsausweise an die in den Kundenlisten(nicht Nachtragslisten) eingetragenen Verbraucher a) mit den Anfangsbuchstaben R bis 8 je Person etwa 250 ar Frtschsisch(mit Kopf) bezw. etwa 200 ar(ohne Kopf), b) mit den Anfangsbuchstaben K bis M je Person etwa 100 ar Räuchersisch, e) mit den Anfangsbuchstaben St. Sch.(nicht S) bis 8 je Person erwa 100 gr Marinaden zur Verteilung. Da der Räucherfisch in Kisten und die Marinaden in größeren Fässern geliefert sind, konnten die Verteiler in den einzelnen Fischarten nicht alle gleichmäßig beliefert werden. Die Verteiler sind daber berechtigt, bei Erschöpfung des Räucherfischvorrates Marinaden und umgekehrt an Stelle von Marinaden Räucherfisch abzugeben. Frafe(Klove.!“ M. Der Laudrat Der Landrat Ernährungsamt Abt. B Ernährungsamt Abt. B I. B.: Dr. Petri. Gruner. Ihre Vermäbluns geben bekannt Erwin Kindsgrab Henny Kindsgrab geb. Wellendort z. Z. Dörentrup I. Lippe 29. April 1942 KielWellinsdort kommt mit neuem Programm am Dienstag, dem 5.Mai nach Lemge auf den Platz am Regenstore Nachtdienst der Detmolder Apotheken Bie 1. Mal. 8 Uhr, Helapotheke. Ihre Vermählung geben bekannt Dr. Hans Hillebrand Oberveterinär und Adjutant eines Korpsveterinäre irmgard Hillebrand geb. Bolle z. Z. im Felde Hannover Celler Str. 103 29. April 1942 (Die Apotheke, welche den Nachtdienst versicht, ist jeden Mittag und mittwochs nachmittags durchgehend geöffnet.) Beprüne Fußgliege-Spaziallstin Schwoster Dorothea Müller staatl. geprüft Bad Salsullen, Brüderstraße 1. Behandlung im Hause. Viehseuchenpoltzeiliche Anordnung Nachdem die Maul= und Klauenseuche unter dem Klauenviehbestande des Bauern Gustav Kräsche in Billerbeck Nr. s amtstierärztlich festcestellt worden ist, wird zum Schutze gegen diese Seuche auf Grund der 88 18 ff. des Viehseuchengesetzes vom 26. Juni 1909(RGBI. S. 519) mit Ermächtigung der Landesregierung folgendes bestimmt: 1. Den Sverrbezirk bildet das Seuchengehöft und das Nachbargehöft von Oblen. 2. Auf den Sperrbezirk finden die Vorschriften der viehseuchenpolizeilichen Anordnungen der Landesregierung vom 17. 1., 1. 3. und 22. 7. 1938 (Ges. S. Nr. 5, 10 und 27) Anwendung. 3. Diese Anordnung tritt sofort in Kraft. Blomberg, den 25. April 1942. Der Amtmann als Ortsvolizeibehörde. Ihre Trauung geben bekannt Gustav Schütz Reichsbahn-Sekr. 1. R. Auguste Schütz verw. Althof, geb. Barthold Weri 262 Schötmar Adolf-Hitler-Str. 45 28. April 1942. Verhaut von Rind- und Schweinelleisch Freitag vormittag von 10.30 Uhr an. Fleischmarken sind mitzubringen. Schlachtheiverwaltung Lemge. Zeitungsträger(in) für unseren Verteilerbezirk Fissenknick zum 1. Juni d. J. gesucht. Angebote an die Lippische Staatsseitung, NS.-Verlag. G. m. b. H., Detmold, Paulinenstraße 14. Tauschwohnung in Detmold. Suche sofort oder später eine S 6-Zimmer-Wohnung Statt Karten Für die uns anläßlich unserer Vermählung dargebrachten Aufmerksamkeiten und Glückwünsche sagen wir hierdurch herzlichen Dank. Ewald Wieneke und Frau Hermine, geb. Vathauer. Remmighausen, im April 1942. Biete 4 Zimmer, Küche und Bad in ruhiger Lage. Angebote unter Nr. 2142 an die Lipp. Staatszeitung erbeten. Wir suchen für einen Angestellten unseres Werkes eine 2—3-Zimmer-Wohnung Schön gelegene Tauschwohnung in Lemgo kann zur Verfügung gestellt werden. Kender-Helzwerk Karl Baumgart, K.-G., Lemge I. L. Rattenvertilgung Auf die für die Zeit vom 30. April bis 9. Mai 1942 angeordnete Rattenbekämpfungsaktion wird hierdurch hingewiesen. Die Bekämpfungsmittel sind in der Zeit vom 30. April bis 2. Mai auszulegen. Die Kontrolle wird in der Zeit vom 3. bis 9. Mai ausgeübt. Die Eigentümer von bebauten oder unbebauten Grundstücken, landwirtschaftlich genutzten Flächen, Lager= und Schuttplätzen, Gärten, Parkanlagen, Friedhösen, sowie die Unterhaltungspflichtigen von Dämmen, Ufern und Wegen sind verpflichtet, die vorgeschriebenen Maßnahmen auf ihre Kosten durchzuführen. Die weiteren Bestimmungen sind aus der Anordnung des Landrates vom 21. Avril 1942, welche am Schwarzen Brett im Rathaus zur Einsichtnahme ausgehängt worden ist, zu ersehen. Schötmar, den 27. April 1942. Der Bürgermeister: Beckmann. Werde Mitglied der RSV.! PrismenFeldstecher zu kaufen gesucht. August Mäller Detmold Petristraße 16 Wegen Oberhäufung der Arbeit kann ich bis auf weiteres nur noch die gesetzlichen Paß- und Kennkarten- Bilder anfertigen. Aufnahmetage für diese Bilder: dienstags und freitags von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr. Fotograf Karl Frevert, Lemgo Kurtheater-Lichtspiele a d S a l z u l l e n, P a r k s t r a ß e Mittwoch bie Freitag. Die große Filmoperette nach Motiven von Strauß: PURVERREGUTTF Magda Schneider. Well Albach-Retty, Rudolf Platte. Prits Odemar, Hllde v. Stolz. Ein Film, der von Anlang bis Ende entzückend, spannend, lustig ist, also wirkliche Frühlingsluft und Freude bringt. Täglich 16.30 und 20.00 Uhr. Jugendliche nicht augel Schauburg-Lchtspiels Blomber Mittwech und Dennerstag, abends 19.45 Uhr Das große spanische Lustspiel nach Motiven der berühmten komischen Oper von Roselni: Der Barbier von Sevilla Schöne Frauen, elegante Kavaliere und im Mittelpunkt der immer lustige, immer zu Streichen aufgelegte Higare im Rahmen einer humorvollen Handlung, die sich unter dem herrlichen Himmel Spaniens abspielt. Weehenschau Kulturßim. Jugendliche ab 14 Jahre zugelassen. Druck und Verlag: Staatsita. NS.=Bb. H., Detmold. u. Schriftl.: Detmi nenstr. 14, Fernr.: 2845. Postscheckk. Bankkonten: Deu Landesbank. Stäl Die„Lipy, Staa ersch, wöchentl. 7 bestellungen d. Ze bis zum 25. lid. Nr. 117 Roosevelt komme Berlin, 29. A; in einer Rundfunk sein„Programm vorher dem Kon hatte, schmackhaft den angekündigten standard" den übe suchte er hierbei kannten Zaylenor zugeben mußte, Ostasien durchgem kungsprogramms, Schönfärbungsküst bastisch aus wie stellungen wie„d wird auf die här Behauptung, daß der Illusion hing anderes als eine würde". Roosevelts ma ahrelangen engli lich aufgebäumt mit der der We entlarvte:„Obwo Hardour“, so sag unseres Eintritts Ereignis das am Weltkrieg o Mit zynischer bisher noch imm amerikanische Vol Reden betrog. er lange vorbereitet. wie aus vielen a allen Miteln ent hat ihn nach 2nö pen besetzten in Hemisphüre GesNordirlend aus, nichtkriegführende U-Boote. Dies alles al gen“, die ihm dar juden gewünschte Kritil Arbeite rd. Stockhol# gegenwärtig hat lassen. Die un Unterhaus vera Donald in affiz derung, daß so# dische Vizekönig olche Maßnahn diens für die konnten. Gleich Halisax in Neu ten Eindruck in Auch in an unzufrieden. 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