* Lippische Staatszeitung Druck und Ste nenstr. 14, Ferur.: Sammeln 2845. Sostscheckt. 9592 Hann Bankkonten.: Deutsche Bank. Landesbauk. Städt. Spark. Die„Livv. Stoatszeitung“ ersch. wöchentl. 7mal. Abbestellungen der Zeit 152. bis zum 23. Monats. Anzeigenprette: Die 1— Zeile 9 90. f. Familienanz 9##. Textanz., 77 mm brett. 60#-. 8.8. in Preisl.? caltig. Bezugspr.: Monatl bei Zustellung v. Boten einich! Bestella. 2 an d. Zunt. durch Bost 2.62 Du einicht es 5. Bostaed. Die Bebind. d. Lieterune rechtt. kein. Anssruch ant Rückzabl d. Bezuasor Nr. 37 14.4176.) Jahrgaug Siegreiche Lustseeschlacht vor Java Der Hauptteil der niederländisch-indischen Hotte vernichter— Zwei Kreuzer versenkt (Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) Dr. H. G. Berlin, 7 Februar. Am Freitag ergab sich ge auf dem um Mitternacht folgende militärische Lage auf dem oftasiatischen Kriegsschauplatz: 1. Lustseeschlacht vor Java: Der Hauptleil der niederländisch=indischen Floite wurde in der Jova-See bei der Jusel Kangean. vollständig vernichtel. Das ist der Inhalt einer Sondermeldung aus Tokio. Danach hal die sapanische Lustwasse einen großen seindlichen Flotlenverband, der aus mehreren Areuzern, und Zerftörern bestand, unter denen sich auch nordamerikanische Schisfe besanden, nahezu vsilig vernichtel. Zwei Arenzer warden versenkl, ein anderer schwer beschüdigt. Es handelt sich um die Kreuzer„De Ruyler",„Java“ und„Sumatra“, aus dem Bestand der niederländisch=inbischen Kriegsmarine. Der USA.-Ateuzer„Marblehend“ wurde schwer beschädigt. Versenkt wurde schließlich ein Schiff von 5 000 Tonnen, während die sapanische Lustwasse nur ein Flugzeug einbüßle. Die Kreuzer der Jova-Klasse sind 6670 1 greß. haben eine Bestückung von zeon 15-cm-Geschützen, sechs cm=Flak. An Bord befinden sich zwei Fingzeuge. Die Ar# zer besitzen Einrichtungen zum Minenlegen. Die Areuzer der„Mardlehend“-Klasse sind 7 050 f grotz. Ihre Bestückung betrügt zehn 15.2ccm=Geschütze, vier 7.5= em=Flek, zwei 4,7-am-Flak und sechs Torpedorohre. Die haben gleichfalls zwei Ilugzeuge an Bord, sowie Einrichlungen zum Minenlegen. Bei dem versenklen Transporter handelt es sich um ein 5000 BRT. großes niederländisches Handeisschiff. Der für die Japaner so erfolgreich durchgeführte Kampf erhiell die ersiiele Bezeichuunng„Seeschlachtansdee Obwohl amtlicherseits hieruver noch nichts bekannigegeben wurde, darf angenommen werden, daß sowohl Bomher zl. Panhalisnssums m Das nuuniinns has nicher ländischen Erlegssiells und hrer vordamerikanischen Verstärkung mitwirkten. Die Nachricht von dusem urnen und außerordenslichen rrIAMTERSNciN. apanischen Dien wuses ZTERNZHSURIRGG SuTg Sxsstarler und im Rundfunk in ganz Japan verkündet und löste äbsenAl bansilieri. Spauh.— überan begeisterie Freube aus Der neue Vorfloß der Jepaner wurde am gleichen Tage durch einen erfolgreichen Luflangriff auf einen Geleitzug in der Malakka-Straße fortgesetzl, wobei ein 10000 BRT. großer Dampfer versenkt und ein anderer von 6000 BRT. In Brand geworsen wurde. Die Luftwasse der Japaner führte gleichzeitig neue heftige Angriffe auf Rangun aus. 2. Singapur: Inzwischen hält die Artilleriebeschießung Singapurs an, das jetzt von ununterbrochenem GeBritisches A=Boot verloren Berlin, 6. Fedruar. Die britische Admiralität gab am 5. 2. bekannt, daß das Unterseeboot„Triumph“ überfällig ist und als verloren betrachtet werden muß. Die„Triumph“ ist ein großer Unterseeboot mit einer Wasserverdrängung von 1 090 Tonnen über und 1575 Tonnen unter Wasser. Die Besatzung des Bootes beträgt 60 Mann, die Geschwindigkeit über Wasser ist 15,2 Seemeilen und unter Wasser 9 Seemeilen. Das Boot gehört zu einer Klasse, dem Typ“, von der bereits Boote als gesunken Boote„Tarpon",„Tetrarch",„Trivon",„Triad“ und „Thistle“. Mit der Versenkung der„Triumph“ sind von der„Patrol=Klasse“, der 15 Boote angehören, jetzt sechs vernichtet. schützdonner erfüllt ist. Einige Volltreffer auf die in den Gummiplantagen versteckt liegenden britischen Forts haben e Oeltanks in Br ein Klasse, dem sogenannten„Patrol= außer der„Triumph“ fünf andere gemeldet sind. Es sind dies die Panamerikanische Militärkonferenz abgesagt hn. Rom. 7. Fedruar Die auf der Rio=Konferenz beschlossene und von der nordamerikantschen Propaganda als einer nach worZu diesem Entschluß des Weißen Hauses hat offenbar ein Interview des argentinischen Außenministers Ruiz Guinazu beigetragen, wonach sich Argentinien an der Wahingtoner Veranstaltung nicht beteiligen werde. Ruiz Guinazu erklärte bei gleicher Gelegenheit, daß der amerikanische Generalstabschef dagegen bei den Beratungen anwesend sein werde, die in den nächsten Tagen in St. Jargo zwischen militärischen Vertretern Argentiniens, Brasiliens, Chiles und Perus stattfinden werden. " Nach einem Funkbericht aus Buenos Aires haben die Vereinigten Staaten, wie aus zuständiger Quelle verlautet, auch auf das Projekt der füdamerikanischen Zollunion endgültig verzichtet, nachdem die Wirtschaftsinteresse einzelnen Staaten schärfsten Protest e enten in den Staaten schärfsten Protest eingelegt hatten. Nahas Pascha löst die Kammer auf Wafd=Forderungen nach Neuwahlen durchgedrungen. r. Rom. 7. Februar. Der neue ägyptische Ministernt Nahas Pascha ließ gleich bei Amtsantritt keinen Zweifel darüber, daß die von ihm gebildete Rezierung ein Wohlkabinet sei Eine entsprechende Erklärung gab er unmittelbar nach seiner Bestätigung durch König Farnk den Pressevertretern ab. Mit der *— Ausschreibung von Neuseit zu rechnen. Dadie Forderung durch einen wollte, verung und der Auschel unch für die nürf, Bei Könia Far Kammerauflösun wahlen ist demna mit ist durch das Eingreifen des Königs die des Wasd nach Neuwahlen, die England dreisten Verfassungsschwindel verhindern witklicht worden. eltanks in Brand gesetzt. ach neueren Meldungen sollen die Japaner weitere Troppen auf der Südspitze Molayas„e“sgerggngrgang ungefähr 15.000 vor. Aus der„„jour von Singapur“ sind unterdessen auf einem nordamerikanischen Obstdampfer 77 Frauen und Kinder nach fünftägiger Fahrt in Ba nach fünftägiger Fahrt in Batavia, der Hauptstadt Java, eingetrossen. Sie erzählten von der grauenhaften Wirkung der ununterbrochenen japanischen Bombenangriffe und des schweren Artilleriefeuers auf Singapur. Batavia ist zur Zeit mit Flüchtlingen aus allen Teilen des Pazifik, überschwemmt. haben. Man rechnet mit einem Uebergang in kurzer Zeit. Die Garnison Singapur, Mann, bereitet sich auf den Schlußkampf Erfolgreicher Gegenangriff bei Kurst 38 Sowjetftug zeuge vernichtet— Bomben auf sowjetische Hugzeugwerke— Vernichtende Nochtangrifte gegen Eisenbahnziele in Englang— Verfolgung im Ostteil der Cyrenaika dauett an Aus dem Führerhauptquartier, 6 Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der Ostfrout fügten die Truppen des Heeres, unterstützt von starken Verbänden wasse, bei der Abwehr seindlicher Angrisse## olgreichen Gegenangriffen dem Feinde v# Verluste an Meuschen und Material zu. der und in erdem Feinde wieder schwere Bei ei örtlichen verler der darunter A aiassmdce, cnh 2 Ingriss am Naum norbostwarts Kurst in mehrtägigem Kampf 294 Gefangene, Divisionskommandeur, 1 450 Gesallene, 8 Pauzer, 25 Geschütze, zahlreiche schwere und leichte Infouteriewassen sowie sonstiges Kriegogerkt. Im Kampf an dem sich beteiligten, geschossen oder am Boden zerstört. ugzeuge warsen in der Nacht zum 5. Fehruar nes Flugzeugwerkes in Woronesch in Brand und erzielten Bombenvolltreffer in den Kraftfahrzeugwerken von Sorki. Im durch Luftwasse Seegebiet um England beschädigte die Luft Bombenwurf drei größere Handelsschiffe, eines in Brand geriet und Schlagseite Nachtangriffe mit vernichtender Wirkung richteten serner gegen Eisenbahnziele auf der Strecke Newcastte— Edinburgh. In Nordafrika wurde die Verfolgung des Feinder im Ostteil der Cyrenaika fortgesetzt. Verbäude der deutschen Luftwasse bombardierten beitische Zeltlager, Kraftfahrzeugansammlungen und Flugplätze um Tobrnk. Bei wirksamen Tagesangriffen deutscher Kampffliegerkrüfte auf seindliche und militärische Anlagen des Hasens La Valetta auf der Insel Malta wurden lugzeuge ab. Die zum Been ohne eigene 97 Sowjetsingzeuge in zwei Tagen zerstört Die Einsätze der deutschen Luftwaffe im Osten bei unvermindertem Einsotz gegen die Britische Insel wieder wesnntlich verstärkt Berlin. 6. Februgr. Die deutsche Luftwasse hat im Osten in den letzten Tagen ihre Einsätze wieder wesentlicht verstärkt. Neben den empfiadlichen Einbuhen der Boschewisten an Meuschen und Material kommt dier Verlu insbesondere in den Verlusten der sowjetischen Luftwaffe zum Ausdruck. So wurden alkein in Luftkämpfen am 4. und 5. Febeuar 64 seindliche Fiugzeuge abge*———schinen, die durch deutsche Flak zum auf Fiugplätzen am Boden zersich der Gesamtverlust der BolscheTagen auf 97 Flugzeuge. schossen. Mit den Maschin Absturz gebracht und stört wurden, beläuft wisten in diesen zwei Dieser hohen Zahl steht auf deutscher Seite das Ausbleiben von nur zwei Flugzeugen im gleichen Zeitraum Filate auch auf weit im Hinterlaad des Feiades Industriegebiete aus. So waren am Donnerste die Kraftfahrzeugwerke von Gorki. die mehrere hundert Kilometer ostwärts Mostau liegen, und die Flugzeugwerke von Woronesch Ziele deutscher Nachtangriffe. Aber auch im Einsatz gegen die Britische Insel läßt die deutsche Luftwaffe nicht nach und überwindet die zum Teil sehr schlechten Wetterbedingungen. Während die Gewässer um England und Schottland la Ueberwa liegen un oder schwere laufend der belegen kriegswichtige Anlagen mit Bomben. Am Donnerstag wurde die Eisenbahnlinie Newcastle—Edin= burgh angegriffen, wobei eine der wichtigsten NordSüd=Strecken, auf der auch der„Fliegende Schotte“ verkehrt, schwere Zerstörungen erlitt „Millionenverluste der Sowjeis“ Cripps wird deutlich.— Alles für Stalin. hw. Stockholm, 7. Februar. In seinem ersten Artikel nach der Rückkehr aus der Sowjetunion, den der bisherige englische Botschafter im Moskau. Sir Stafford Cripps, durch seine eigene Zeitschrift„Tribune" veröffentlichen läßt, sagt er der englischen Offentlichkeit einige weitere unangenehme Wahrheiten, die in dem ersten durch Reuter verbreiteten Auszug bezeichnenderweise nicht enthalten waren Aus einer schwedischen Mitteilung über den Inhalt des Cripps=Artikels geht hervor, daß er das englische Volk anklagt, es sei von neuem gleichgültig geworden gegenüber der Entwicklung der Ereignisse. England müsse einsehen, welche Millionenverluste(!) die Sowjets bei den gemeinsamen Kriegsanstrengungen erlitten haben. Cripps bestätigt damit in recht interessanter Weise die deutschen Angaben über ungeheure Verluste der Bolschewisten. Cripps scheint besonders beeindruckt von den sowjetischen Blutabzapfungen im Weltkrieg. Es gelte für England, dieses alles einzusehen und dementsprechend zu handeln. Hieraus leitet Cripps seine Forderung ab, wonach England bereit sein müsse, große Opfer zur Unterstützung der Sowjetunion zu bringen. K 8 # V A Lustaufnahme von Stadt und Hafen Wie aus Tokio gemeldet wird, Haben die japanischen Truppen am Mittwochabend um 18 Uhr die Generaloffensive gegen die Insel Singapar eröffnet. Seit dieser Zeit richtet die schwere Artillerie der Japaner: unausgesetst stärkstes Trommelfeuer über die knapp zwei Kilometer breite Meeresenge von Johur auf die Festungsinsel.— Unsere Lüftaufnahme zeigt einen Teil des Hafens mit dem Teluk Ayer Bassin im Vordergrund. Links davon das große Sportstadion.(Atlantik[Sch]). Neue engiisene fletenarote engtlach. Eire Hefert rihenlache benutzten.„Informierte Kreise“ em„International News Servier“ daß deutsche Meschinen von diesen Insein aus die ven englischen Hälen ein- und „Buslaufenden Fahrzeuge angriffen. Man will sogar beobachtet kaben, das Heinkel-F Im Schutze dieser Inseln aufs Wa gegangen seien, um von hier aus del Schiffen aufsulanern. Diese nicht einmal gut, sondern sehr schlecht erfundene Mär von deutschen Flugseugverstecken auf trischen Insein geistert als Lieblingstbema durch die englischamerikanische Judenpresse; aber häufige Wiederholungen machen den Schwindel nicht glaubwürdiger. Die Seeschlacht in der Java-See (Von unserem E.-G.-Marinemitarbeiter.) e japanische Kriegsmarine hat je englisch=amerikanischen Schwindel Straße von Makassar gegeben, eines„Seeseger“ m 23. JaBatavia verbreitet assar gegeben, der seit dem 29. Jaashington und rd. Berlin, 7. Februar. Die japanische Kriegsmarine hat jetzt die Antwort auf derr engliscamasilamichen Snchmiuhal siman Salien in der nuar aus London, Washin., wurde. Nun hat wirklich diese Schlocht stattgefunden und zwar in der Java=See, die südlich der Makassar=Straße zwischen Vorneo, Celebes und Java liegt. Die japanischen Marineflieger waren siegreich gegen die niederländischindische Marine vorgestoßen, die durch USA.=Schiffe verstärkt worden war. Viel war es freilich nicht, was der amerikanische Admiral Hart auf seiner Flucht von Manila nach Surabaja, dem niederländisch=indischen Hauptkriegshasen, hatte bringen können. Er selbst kam ja aus Vorsichtsgründen im Unterseeboot. Er begab sich in Surabasa nicht auf ein Kriegsschiff, sondern richtete sich mit seinem Stabe in einem Quartier in den Wäldern der Insel Java ein. Die USA.= Presse berichtete, daß sich dort in guten Baracken„viel mehr Seeoffiziere gls erwartet“ eingefunden hätten. Dort entstand die schaurige Geschichte von der„Seeschlacht von Makassar“, die der Admiral Hart aus weiter Ferne mit niederländisch=indischen, englischen und amerikanischen Kriegsschiffen und Flugzeugen ausgefochten haben wollte. Den Hintergrund dieser Meldung bildete der japanische Bericht, daß bei der Landung in dem großen Oelamtliche Bericht hafen Balik Patan Ostborneo vier japanische Transporter verlörengegangen wären. Die dareuf beförderten Truppen waren aber fast vollzählig mit den Soldaten der anderen Schiffe der Transportflotte an Land gegangen und hatten den Hasen und das Oelgebiet ersbert. Aus den vier verlorenen japanischen Transportern wurden durch das Reuter=Büro durch Zusammenzählung der englischen, niederländischen und USA.=Meldungen am nächsten Tage 12, beim Neuyorker Nachrichtendienst schon durch Verdoppelung 24, bei Radie Sydney aber 40, und in einer Zusammenfassung aus Washington am 30. Januar bereits 106 angeblich vernichtete sapanische Transporter und Kriegsschiffe! Daß dieser„Seesieg“ nur durch Addition verschiedener Meldungen auf dem Papier zustande gekommen war, ging daraus hervor, daß auch Reuter melden mußte, England zu schwach für Mittelmeerblockade „Limes":„Ilagzeuge und A-Boote fehllen.“ osch Bern. 7 Februar. Die anhaltenden Erfolge der deutschen und italienischen Truppen in Nordafrika veranlaßten die„Times“ zu der resignierten Feststellung, daß die verfügbare Anzahl britischer Flugzeuge und U=Boote für eine vollständige Blockade der in Frage kommenden Mittelmeerzonen nicht ausgereicht habe.„Daily Telegraph“ wirft General Auchinleck vor, große und bedeutende Materiallager in vorgeschobenen Stellungen ohne genügende Deckung angelegt zu haben. Diese beträchtlichen Vorratslager sowie ausgezeichnete Flugplätze seien in den Händen des Feindes, der heute wieder den fruchtbareren Teil der Cyrenaika besitze. Zuckerrationierung in ASA. Zentnerweise gehamstert. Städte ohne Zucker. ws. Lissadon, 7 Februar. Die Zuckerrationierung in den USA., denen doch der gesamte Rohrzucker Mittelamerikas zur Verfügung steht, wird noch durchgeführt werden, wie urde. 2 rzucker Laufe dieses Monats bekanntgegeben wurde. Man trägt sich mit dem Gedanken, die gehamsterten Zuckervorräte zu beschlagnahmen, da vielfach Zucker zentnerweise in Haushaltungen aufgestalpelt wurde. Der mange amtte Rohrzücer noch im Laufe in Washington dem Gedanken, 1 ise in Haushaltungen aufgestalpelt wurde. Der Zuckerei tritt bereits überall in den USA. sehr stark in Erscheinung. Es gibt Städte, wo es heute einfach nicht mehr möglich ist, Zucker zu kaufen In Kanada ist die Zuckerrationierung bereits mit dem ersten Februartag begonnen worden ASA.=Patrouillen vor Ta Plata Urngnay im Baune des Dollars. rd. Steckholm, 7. Februar. Drei leichte Fahrzeuge der USA.=Flotte sind, wie der Verteidigungsminister Uruguays, Roletti, erklärte, an der atlantisa Uruguays, vor allem in den Gewässern vor ungsm tischen Küste : La Plata, zur„Bewachung“ eingesetzt worden Zu„Inspektionszwecken“ würden die USA. ferner demnächst Bomber und andere Flugzeuge sowie Personal nach Uruguay entsenden. Roletti gab ferner bekannt, daß die Pläne zur Errichtung von USA.=Stützpunkten bei Carraseo und Lasuna Negra ausgearbeitet und in Lasung Negra bereits in Angriff genommen worden seien. Washingion beschlagnahmt sol französische Schisse. rd. Stockholm, 7. Fedruar. Die Marinekommission der USA, hat nach einer Meldung des skandinavischen Telegrammbüros weitere acht französische Fahrzeuge mit insgesamt 43000 BRT. beschlagnahmt, die seit langer Zeit ein amerikanischen Gewässern festgehalten 1 träger versenkt worden sein sollte. Das war ebenfalls frei erfunden, denn einige Tage später mußte das gleiche englische Nachrichtenbüro betrübt melden, daß in der Makassar=Straße immer noch der japanische Flugzeugträger tätig sei Er habe sogar Jagdschutz bei den Bomdenangrissen auf den Kriegshafen Surabaja und andere Stützpunkte auf der Insel Java gestellt. Damit war die Geschichte vom Seefieg des Admirals Hart endgültig als der gleiche Schwindel enthüllt, den Churchill bei der deutsch=norwesischen Expedition im April 1940 mit der„riesigen Seeschlocht im Skagerrak und Kattegat“ gemacht hatte, die niemals stattgefunden hat, und deren Schilderung später stillschweigend in den Papierkörden der englischen Märchenerzähler verschwinden mußte. war die planmäßige englischen Märchenische Operation in Niederländisch=Indien offenbar so nahe an das Zentrum des Inselgebietes, die dicht bevölkerte Insel Java, herangerückt, daß sich das Geschwader des Admirals Hart auf die vo=See hinauswagen mußte. Dort ist es von der saapnischen Marineluftwaffe ebenso gepackt worden, wie es den Engländern mit ihren Schlachtschiffen bei Singapur ergangen war. Mit den versenkten oder schwerbeschädigten Kreuzern versen ische ist der Kern des niederländisch=indischen Geschwaders ikt worden. Auch ein USA.=Kreuzer ist bei dem japanischen Angriff kampfunfähig gemacht worden. Offensichtlich aber hatten die niederländisch=indischen Seestreitkräfte in dem gemischten Geschwader des USA.=Admirals die Hauptlast zu tragen. Die niederländtsch=indische Marine besaß bei Kriegsausbruch als bedeutendste Kriegsschiffe drei leichte Kreuzer von 6 470 bzw. 6670 Tonnen und zwei Torpedo=Kreuzer von 3 450 Tonnen Zwei dieser Schiffe waren schon unmittelbar in englischem Dienst genommen worden, aber die anderen standen den Briten ebenfalls zur Verfügung. Dazu kamen acht oder neun Zerstörer, eine Reihe von Kanonenbooten, Minenlegern, Minensuchbooten, Küstenwachtfahrzeugen und Schnellbooten und besonders etwa 20 Unterseebvoten. Das ehemalige Panzerschiff„De Zeven Provinzien“, das im Jahre 1933 durch die Meuterei seiner eingeborenen Beigung bekannt geworden war, ist noch unter dem Namen „Surabaja“ als Schulschiff vorhanden. Im Jahre 1933 hatte der holländisch=indische Volksrat im Haag die Forderung nach dem Bau von drei Schlachtschiffen, Schlachtkreuzerv von je 26 000 Tonnen gestellt, ch vorgesehen wurde. Aber zur Ausführung dieses auf englischem Wunsch beruhenden Planes ist es nicht mehr gekommen, weil Holland durch die Engländer in den Krieg getrieben wurde. Die niederländisch=indische Flotte wurde nach dem Kriegsbeginn mit Japan durch die Haltung der Machthaber von Batavia nur noch mehr ein englisch=amerikanisches Werkzeug. Dafür hat sie jetzt bezahlen müssen. Kohlenmangel in Portugal Vor der Wahl des Präsidenten. ws. Lissabon, 7. Fehruar. Portugal befindet sich ganz im Zeichen der am Sonntag stattfindenden Wiederwahl Generals Carmoas zum Staatspräsidenten. Selbst die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Landes, die durch die rücksichtslose britische Blockade=Politik verursacht wurden, sind etwas in den Hintergrund getreten, trotzdem gerade jetzt diese neuen Einschränkungsmaßnahmen vorgenommen werden mußten. So hat die Regierung die Umstellung von Verkehrsautobussen und Lastkraftwagen von Benzin auf Holzgas angeordnet und in die Wege geleitet. Der Kohlenmangel hat bereits dazu geführt, daß in einzelnen Städten Portugals die Abgabe von elektrischer Kraft für Beleuchtungszwecke um Mitternacht eingestellt wird. Da auch Petroleum nicht mehr aufzutreiben ist, kommt nun die alte Oellampe wieder zur Geltung. Die Auswirkungen der britischen Blockade sind besonders für die portugiesischen Kolonialgebiete verhängnisvoll, die heute ihre Produktion nicht mehr exportieren können. Die Absicht der britischen Piraten, durch diese Aushungerungspolitik die Beziehungen zwischen dem Mutterlande und seinen Kolonien zu Kören, ist jedoch nicht erreicht worden. In Aanda, der Hauptstadt Angolas, kam es erst wieder bei der Ankunft eines Truppentransporters zur Verstärkung der Besatzung Angolas zu umfangreichen Kundgebungen der weißen und der eingeborenen Bevölkerung für die nationale Einheit Portugals. Japan baut mehr Schiffe Die Wersten unter Aufsicht der Marine. Tokio, 6. Februar. Der japanische Verkehrsminister Terashima gab im Reichstag die Versicherung ab, die Regierung habe dafür gesorgt, daß noch in diesem Jahre eine große Anzahl Schiffe gebaut werde. Der Plan müsse als epochemachend in Japans Schiffsbaugeschichte verzeichnet werden Im Gegensatz zu den papierenen Plänen der USA. sei der japanische Plan hinsichtlich des Materials wie auch der Arbeitskräfte fundiert. Obwohl gegenwärtig der Schiffsraum etwas knapp sei, gebe es keinen Anlaß zum Pessimismus. Die Regierung habe im übrigen ein Büro für Marineangelegenheiten gechaffen, um den Einsatz des Schiffsraumes zu prüfen. Auch die Werften= und die dort eingesetzten Arbeiter ständen unter der Aufsicht der Kriegsmarine. Groß=Toksos nahezu 7000 000 Einwohner, die seit Kriegsausbruch ihre Spendenfreudigkeit bereits wiederholt bewiesen haben, werden im Rahmen einer Bewegung für Flugzeugspenden den beiden Wehrministerien demnächst insgesamt 70 Flugzeuge überreichen, von denen je zwei die Namen der 35 Stadtviertel Tokios tragen sollen. Die einzige Bedingung der unter Führung des Tokioter Oberbürgermeisters stehenden Spender lautet, daß die Maschinen an der vordersten Front gegen USA. und England einzusetzen sind. Niederländisch=Indien braucht Waffen Stockholm, 6. Februar. Der stellvertretende Gouverneur von Niederländisch=Indien, Dr van Mook, erklärte am Dienstag in Washington, daß Niederländisch=Indien in erster Linie Waffen brauche. England und die USA. hätten doch sicherlich die lebenswichtige Notwendigkeit erkannt, Japan am Durchbruch durch den von Singapur einerseits und Niederländisch=Indien andererseits gebildeten Wall zu hindern. Es sei daher an der Zeit, daß die Verantwortlichen endlie dafür sorgten, daß Niederländisch=Indien Waffen erhält un daß mit den alten bürokratischen Methoden und tungsproblemen Schluß gemacht wird. rwalZweite Abordnung des Schweizer Roten Kreuzes an der Ostfront eingetrosfen. Berlin. 6. Februar. Die erste Schweizer Mission unter dem Protektorat des Schweizerischen Roten Kreuzes ist mit ihren Aerzten, Krankenschwestern, Kraftfahrern, Sekretärinnen usw. dieser Tage durch eine zweite Abordnung abgelöst worden, nachdem sie einige Monate an der Ostfront Dienst getan hatte. Der tatkräftige, jederzeit hilfsbereite Einsatz dieser gut ausgebildeten und für ihre Tätigkeit vorbereiteten Männer und Frauen hat dazu beigetragen, die Versorgung unserer deutschen Soldaten im Kampf Bolscher gegen den ewismus zu erleichtern. „Stimme der Froul.“ Wir veröffentlichten vor einigen Tagen aus einer Reihe von Feldpostbriefen den eines Frontsoldaten Goditus an Reichsminister Dr. Goebbels über die Feindpropaganda. Der Name dieses Frontsoldaten, der irrtümlich als Goditus angegeben wurde, lautet richtig Gefreiter Goditsch, —* nummer 07347. Ziehen sich die Briten auf Tobruk zurück? Bestürzung in London über die Lage in Nor dnfrika (Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) Dr. H. G. Berlin, 7. Februar. Die Entwicklung i## Nordefrika hat in London Bestürzung hervorgeruf um so mehr, als es sich herausstellte, daß eine der Ursachen für die gegenwärtige Lage die mangelhafte Ausrüstung und Organisation der britischen Truppen ist. So sind beispielsweise die Engländer in der Reparatur von Panzerwagen den Deutschen unterlegen. Inzwischen sollen — Sender mitteilt, die Enege der Neuyorker Sender mitteilt, die WZieben nachhen Romme dn unkt Derna zurückerobert hat. ngländer na stigsten Bei wie Tobruk rgungsAufschlußreich ist ser Kommentar z1 diesem Zusammenhang ein britischer Kommentar zu den drei Fronten in Afrika, Ostasten und Rußland. Es heißt darin, den Engländern fehle nur eins, nämlich die Zeit, Die Zeit, um Truppen auszuheben, damit Rommel aus Livyen vertrieben werden könne, Zeit, um Waffen nach Rußland noch vor dem Frühjahr zu bringen und Zeit, um die englischen Stellungen in Ostasien zu verstärken. Das ist dieselbe Melodie, die wir schon wiederholt gehört haben, und die auch kürzlich erst der USA.=Marineminister Knox angestimmt hat, als er erklärte, die Vereinigten Staaten hätten zwar Flugzeuge in rauhen Mengen, aber leider, leider fehlten die Motoren. In diesem Sinne könnten also die Engländer zwar auf der ganzen Linie siegen, leider fehlt ihnen nur die Zeit hierzu. Auch der Londoner„Daily Telegraph“ kommt bei einer Betrachtung über die Lage in Ostasien zu der Auffassung, daß die Zeitgewinnung das Wichtigste in Wavells Plan sei.„Die Aufgabe der Garnison von Singapur ist es, Zeit zu gewinnen, bis die großen Verstärkungen aus England und den USA. angekommen sind.“ Ein recht schwacher Trost Erfolge, aber die ngesichts der neuen lapanischen Engländer sollen nur ruhig bei dieser ihrer Zeitstrategie bleiben. Inzwischen machen dann andere das Rennen! Weiterer Vormarsch in der Cyrenaike Ueber 1200 brisische Krostsohrzeuge erbeulet oder zerstört. Nom. 6. Fedruar. Der italienische Wehrmachtbericht vom Freitag hat folgenden Wortlaut: In der östlichen Cyrenaila rücken die Abteilungen, die den Feind verfolgen, nach der Besetzung von Tmimi weiter gegen das Gebiet von Ain el Gazala vor. Die Zahl der bis zum 31. Januar erbeuteten oder zerstörten britischer aftfahrzeu 220 gesti dritischen Kraftfahrzeuge ist auf 1 220 gestiegen Bei einem Einflug auf einen feindlichen Flughafen zerstörten Verbände der Luftwasse der Achse mehrere englische Flugzeuge am Boden und beschädigten viele andete schwer. Versorgungsanlagen wurden heftig beschossen. Deutsch=italienische Bomber führten wiederum wirk same Angriffe auf Ziele der Insel Malta durch, wobei sie sichtbare Ergebnisse hatten. Ueber der Insel schossen deutsche Jagdflugzeuge drei Hurricane im Luftkampf ab. Einer unserer Toxpedoflugzeug#Patrouillen, die einen ark gesicherten feindlichen Geleitzug auf der Höhe von obruk angriffen, gelang es trotz der heftigen Luftabelsdampf wehr, einen liegenblieb. 2 und mehreren punkt zurück. ndelsdampfer zu treffen, der brennend ie Flugzeuge kehrten mit einem Toten Verwundeten an Bord zu ihrem StützDie zweite Kriegstagung der A9. Empfänge bei Dr. Todt, Dr. Ley und Dr. Goebbels— Gauleiter Bohle gab dem Führerkorps die Richtlinien für die weiteren Autgoben Berlin, 6. Fedruar. Die zur zweiten Kriegsarbeitstagung in Berlin versammelten Landesgruppenleiter der AuslandsOrganisation der NSDAP. waren auf Einladung von Reichsminister Dr. Todt unter Führung von Gauleiter Bohle Donnerstag abend Gäste im Ingenieurheim Berlin. Im Verlauf des Beisammenseins gab Reichsminister Dr. Todt einen Ueberblick über den Kriegseinsatz und die Ziele der großdeutschen Technik. Die Ausführungen boten die Grundlage für einen weiteren angeregten Gedankenaustausch zwischen den Landesgruppenleitern der AO. und den anwesenden führenden Männern der Arbeitsgebiete Dr. Ley. Am Freitag empfing Reichsorganisationsleiter Dr. Ley in seiner Berliner Dienststelle die in Berlin versammelten Landesgrüppenleiter der AO. und die Kreisleiter der Seeschiffahrt. Dr. Ley schilderte in einer kurzen Ansprache die Eindrücke, die er aus seiner zur Zeit im Gang befindlichen Fahrt durch die deutschen Betriebe täglich gewinnt. Ueberall lei ein Steigen der Arbeitsleistung festzustellen und überall bekundeten die Betriebsführer und ihre Gefolgschaftsmitglieder ihre Einsatzbereitschaft und Treue zum Führer und zu seinen Soldaten. Anschließend leisteten die Teilnehmer der Arbeitstagung einer Einladung des Reichsministers Dr. Goebbels Folge. Der Minister gab den für die Arbeit der Partei im Ausland verantwortlichen Männern einen ausführlichen Ueberblick über die militärische und politische Lage und entwickelte ihnen im Anschluß daran die sich für ihren Tätigkeitsbereich ergebenden besonderen Ausgaben. Im Mittelpunkt der Arbeitstagung stand eine grundlegende Rede von Gauleiter Bohle vor dem gesamten „„ zweistündi Führerkorps der Auslands=Organisation. In zweistündigen Ausführungen zeichnete der Gauleiter die Entwicklung der Auslands=Organisation der RSDAP. und ihren heutigen Platz beim Kriegseinsatz der Heimat. Noch umfassender und noch wichtiger als bisher seien im dritten Jahr des Krieges die Aufgaben der AO. und mit ihr aller Auslandsdeutschen geworden. Es gelte, dieser Aufgabe in noch größerem Maße als bisher gerecht zu werden. „Konzentriert euch auf den Dr. Ley vor Berliner Arbeitern im Sportpalast. Berlin, 6. Februar. Im Berliner Sportpalast sprach Freitag abend vor fast 20000 Angehörigen eines Großbetriebes der Leiter der Deutschen Arbeitsfront, Dr. Ley. Er betonte, daß wir heute die deutsche Substanz verteidigen. Die jahrtausendealte Geschichte unseres Volkes wurde jäh abreißen, wenn Juda und der Bolschewismus siegen würden.„Wir wollen und werden diesen Kampf meistern“, so rief Dr. Ley aus.„Ich richte diesen Appell nicht nur an die hier versammelte Betriebsgemeinschaft, sondern auch an alle triebe des Reiches überhaupt. Konzentriert euch auf den Sieg! Diese Aufgabe soll unser ganzes Denken und Handeln beherrschen. Das muß ich von euch fordern! Ich verlange dich ganz, schaffender Deutscher, alles, was du nur zu geben vermagst, dein Können, deinen Fleiß, deine Energie, deine ganze Person!“ Einem Schwur zu hingebungsvoller Nacheiferung gleich erfüllte ein einziger Beifallssturm den Saal, als Dr. Ley diesen Ruf mit den Worten bekräftigte:„Ich fordere das im Namen der Millionen Soldaten und der toten Helden, im Namen Adolf Hitlers und Deutschlands!“ Chinesen gut genug als Kanonenfutter! Warum Roosevelt Tschungking eine Anleihe geben will Stockholm, 6. Februar. Der Vorsitzende des Außenausschusses des US A.=Senals, Connally, nahm am Donnerstag zu der geplanten Anleihe für Tschungking-China Stellung und sagte dabei:„Wir wollen natürlich, daß China Wassen und Munition erhält, damit es einen möglichst großen Teil der sapanischen Armee zwingt, sich in China einzusetzen, anstatt an anderen Fronten. China hat das Menschenmalerial, braucht jedoch Lieferungen aller Art, vor allem Wafsen und Munition. Die Anleihe hat den Zweck, diesen Mängeln abzuhelfen.“ Hier ist einem amerikanischen Politiker ein Geständnis entschlüpft, das bisher von den angelsächsischen Kriegshetzern strengstens gehütet wurde. Die ganzen Jahre über hat man in London und in Washington den wirklichen Grund für die„Hilfe“ an Tschungking wohlweislich verschwiegen, um damit harmlose Gemüter glauben zu machen, die Angelsachsen möchten den Chinesen aus reiner Freundschaft helfen, den gleichen Chinesen, die man mit Kanonen dazu gezwungen hat, die wichtigsten Häfen abzutreten, internationale Niederlassungen zu genehmigen, den uneingeschränkten Verkauf von Opium zuzulassen und die gesamte Finanzwirtschaft der angelsächsischen Kontrolle zu unterstellen, mit anderen Worten, die man seit hundert Jahren in unerhörter Weise erniedrigte und ausplünderte. Hier sagt endlich mal einer, warum eigentlich die Chinesen diesen aussichtslosen Krieg weiterführen sollen. Dabei weiß man natürlich auch in Washington ganz genau, daß die geplante Anleihe nur auf dem Papier stehen wird, weil erstens die Angelsachsen Waffen und Munition selber dringend benötigen und weil zweitens die Japaner die Burmastraße, die letzte wichtige Verbindung der Demokratien zum Tschungking=Regime, bereits kontrollieren und ganz zu unterbrechen drohen Aber die Hauptursache ist ja, daß die Tschungking=Regierung den Hilfeversprechen glaubt und ihre Truppen weiter verbluten läßt, damit die Angelsachsen nicht an noch mehr Stellen im Pazifik Niederlagen einstecken müssen. Unsen Luerekdienst meldet: Sperrbrecher der deutschen Ariegsmarine Allanlikküste en am 5. Jebruar an der Allantikküste ein britisches Kampfflugzeug ab. An der Ranalküste wurde durch Marineartillerie ein welteres britisches Kampfflugzeug zum Absturz gebracht. Die deutsche Buchausstellung in Sofia, die mit 3 500 Bänden einen umsassenden Elablick in lerische und wissenschaftliche das politische, käuftSchriftium Deutschlands geri, wurde vom bulgarischen Ministerpräsidenten Professor Iiloss in einem Jestakt in Anwesenheit des bulgarlschen Kriegsministers und anderer Minister und anderer Minister eröffnet. Der Duce ernannte auf Vorschlag des Parteisekreichre Minister Bidussoni den Konsul der Miliz Eunlo Barberini vetär zum stellvertreienden Sekretär der fasch z Enn stischen Parlei. König Farnk hat Nahas Pascha, den Führer der Wasdartei, mit der Neubildung der zurückgetreienen ägyptischen egierung beauftragt. Nahas Pascha wird damit sein zweiles Kabinett bilden. Er amtierte zum erstenmal nach König Juads Tod im Jahre 1936, als er den englischägyplischen Vertrag vermittelte. In Palästina iR gegenwärtig eine südische Verbrecher bande am Werk. Die beschäftigt sich mit der Verschleppung reicher Persöulichkeiten, um ein entsprechendes Lösegeld für deren Freilassung zu recher sind noch nicht aus le vorläufige Phill ihre Arbeit ausge riements am 2nitt 4 entsprechender Lösegeld verlangen. Die-jüdischen Verausfindig gemacht. Die vorläufige Phillppinen=Regierung hat unnmehr formell ihre Arbeit aufgenommen, nachdem die Chefs aller Departemenks am Mittwoch unter dem Versitz von Jorge Bargas, dem Regierungsches, zu einer Konserenz zusammengetreten waren. Die Polizei nahm in Buenos Aires Haussuchungen in den Betriebsräumen kommunistischer Presseorgane von„La hora“,„Grielaclon“ und„Avanzada“ ver. Gleichzeitig warde der kommunistische Verlag„Editorial Problew=“ geschlossen. Die Regierung war bekanntlich schon seit lüngerer Zeit genötigt, gegen marxistische Linkselemente vorsnachen. Der Chef der Rasionalregierung im Jrak, Raschid All ei Kailani, und der Großzmufti von Ferusalem, Hamin=alHussinl, krasen am Freitag, wie Agenzia Stesani berichtel, am ein, wno sie u. a. vom Sohn des Regenten des Jrak, Emir Mohamed Charafs. sowie von Vertrelern des Sschen Pa Auhenmialsterigms, der denischen und der sapoam Bahnhof empfangen wurden. Doppelt verlogen und scheinheilig Berlin, 6. Februar. Die australische Regierung hat bekanntlich ihre Stellungnahme zum völkerrechtswidrigen Guerillakrieg dahin präzisiert, daß sie erklärte, einer Organisierung des Guerillakrieges und einer Bewaffnung der australischen Zivilbevölkerung keine Schwierigkeiten in den Weg stellen zu wollen. Die aufkralische Regierung hält sogar den organisierten Guerillakrieg für eine wertvolle Verstärkung der nationalen Verteidigung. Ueber die Völkerrechtswidrigkeit dieses Vorgehens hat man sich offenbar in Can berra keine Gedanken gemacht oder man setzt eindeutigen sich trotzdem ndeutigen Bestimmungen des Völüber die klaren und kerrechts hinweg. Doppelt seltsam muß es deshalb anmuten, wenn jetzt ausgerechnet die austrolische Regierung mit erfundenen Greueltaten der Japaner an die Oeffentlichkeit tritt. Eine solche Greuelnachricht ist die angebliche Botschaft des japanischen Besehsshabers in Balik Papan an den dortigen niederländischen Kommandanten, worin der japanische Befehlshaber zerklärt haben soll, er werde den niederländischen. Kommandanten und alle seine Soldaten vernichten, wenn in Balik Papan Anlagen usw. zerstört würden. Es braucht kaum hervorgehoben zu werden, daß der sapanische Befehlshaber eine solche Botschaft niemals erlassen hat. Angesichts der von Australien proklamierten Guerillakrieges und der Einberufung von Greisen zum sogenannten freiwilligen Verteidigungskorps muß der scheinheilige Protest gegen die angebliche Verletzung des Kriegsgesetzes durch die Japaner doppelt verlogen anmuten. Drei neue Ritterkrenzträgee Berlin, 6. Februar. Der Bührer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberleutnant Alois Reuerer, Rompanieführer in einem Insanterie. Regiment: Leutnant naus Wieiffer, Kompanie. Uhrer in einem Pionserbataillon; Leutnant Helmnt aauer, Ingführer in ein Regiment. FallschirmjägerSchwerste Sowjetverluste bei Feodosia Allein 12 000 Verwundete in einem Durchgangslazareit. Berlin. 6. Februar. Die ganze Schwere der Nieberlage, die die Bolschewisten bei ihrem mißglückten Landungsunternehmen von Feodosia erlitten haben, wird nunmehr aus zahlreichen Gefangenenaussagen und der Sichtung des in und um Fevdosia erbeuteten Materials ersichtlich. Wie der Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht am 21. Januar meldet, wurden allein über 10000 Gefangene gemacht, dazu kommen mehrere tausend Tote und Verwundete, die bei der Vernichtung des Feindes auf den Kampffeldern liegenblieben. Wie hoch die bolschewistischen Ausfälle allein an Verwundeten waren, ergibt sich aus der Aussage eines in Feodosia gefangengenommenen bolschewistischen Arztes. Dieser berichtele, daß in der Zeit zwischen dem 29. Dezember 1941 und dem 16. Jannar 1942 über 12 000 bolschewistische Soldaten in das Durchgangslazaretl Jeodosia eingeliefert worden sind Es sei anzunehmen, daß unter den hier herrschenden Amständen nur ein kleiner Teil dieser 12 000 Verwundeten aus Feodosis abtransportiert werden konnte. Wie in den Abwehrkämpfen an der gesamten Ostfront, so hat also auch die Landung in Feodosia den. Bolschewisten trotz des Einsatzes gewaltiger Menschen= und Materialmassen keinen Erfolg gebracht, sondern nur zu neuen gewaltigen Verlusten geführt, die hier über 25000 Mann betragen haben. 3 Wirkungsvolle Angeiffe der deutschen Luftwaffe richteten sich am Donnerstag wieder gegen Truppenansammlungen, feindliche Kolonnen und feindliche Stellungen auf der Halbinsel Kertsch. Deutsche Jäger schossen im Luftkampf im südlichen Abschnitt der Ostfront neun Sowjetflugzeuge ab. Englands Verrat an Europa Berlin, 6. Februar. Daß England bei seiner Suche nach einem Auswea aus seiner katastrophalen Lage neuerdings selbst vor der Aufgabe aller seiner bisherigen Prinzipien nicht zurückschreckt, ist schon mehrfach erwähnt worden. Ein neuer schlagender Beweis dafür, daß England Europa ganz dem Bolschewismus ausliefern will, ist ein Artikel Sir Stafford Cripps', des bisherigen britischen Botschafters in Moskau, der in einem Artikel im marxistischen Wochenblatt„Tribune" erklärt: „Ich bin zuliefft davon überzeugl, daß wir um der Inkunft der Menschheit willen unsere erzwungene Gemeinschaft als gemeinsamer Feind Hillers in eine britisch=sowsetische Zusammenarbeit zur Kontrolle des Nachkriegseuropas umändern.“ Hier ist aus berufenem Munde einmal klipp und klar bekundet worden, was wir allerdings schon lange wußten: Englands Verrat an Europa und der Menschheit überhaupt. Aus der jetzigen Zusammenarbeit soll für den Fall des britischen Sieges eine ständige Zusammenarbeit werden, um Europa nach Stalinschem Muster mit Blut und Terror zu unterjochen. Die deutsche Wehrmacht wird dafür sorgen, daß die britisch=sowjetischen Blütenträume nicht in den Himmel wachsen. „Endlich müssen die Engländer selber kämpfen“ Algier, 6. Februar. Unter der Ueberschrift„Endlich müssen die Engländer selber kämpfen“, schreibt„L'Echo d'Oran":„Nun ist der Augenblick gekommen, wo der Dirigent England seinen Taktstock aus der Hand legen und von der Bühne verschwinden muß. Seit Jahrhunderten haben die Briten für ihre kriegerischen Unternehmen die Streitkräfte aus den Kolonien rekrutiert und sie als Kanonenfutter für ihre verderblichen Aktionen benutzt. Auch in diesem Kriege blieben die meisten eigenen Soldaten auf den britischen Inseln und ließen Australier, Neuseeländer und Afrikaner für sich kämpfen. Nun aber, seitdem Japan im Pazifik die Amerikaner verjagt hat und die britischen Dominions bedroht sind, fordern die ehemaligen Kolonien ihre Soldaten zurück. Zum ersten Male in der britischen Geschichte kann England keine fremden Soldaten mehr vorschicken, und der englische Infanterist wird in Zukunft die eigene Brust dem Feinde darbieten müssen. Der Dirigent hat seine Mitspieler eingebüßt und ist gezwungen, das kriegerische Instrument sselbst in die Hand zu nehmen. Engländer sammern nach Burma Hochmut und Gewinnsucht haben sich auch hier gerächt. Geuf, 6. Februar. Wie der„Daily Telegraph“. eordnete Par am Mittwoch meldete, hat der Labourabgeordnete Parker im Unterhaus gegen die englischen Gummikönige vom Leder gezogen und sie in kaum verhüllter Form des Landesverrates angeklagt. Sie hätten nämlich, so sagte er, aus gewinnsüchtigen Motiven heraus alles getan, um die Errichtung von Fabriken zur Herstellung von synthetischem Kautschuk in Großbritannien zu verhindern. Das sei, wie sich jetzt zeige, eine verbrecherische Politik gewesen, für die man auch das britische Versorgungsministerium verantwortlich machen müsse. Auch die Anlage von Aufbereitungsstellen für Altgummi sei von den Plantagenbesitzern hintertrieben worden. Heute müsse wertvoller Schiffsraum dafür vergeudet werden, Altgummi nach den USA. zur Regenerierung zu senden, weil Großbritannien hierfür keine Fabriken besitze. Der Staatssekretär im britischen Versorgungsministerium, MacMillan, hat auf diese Anklage hin nichts besseres zu erwidern gewußt, als daß England mit den Vereinigten Staaten immerhin schon ein Abkommen getroffen habe, nach dem in USA. synthetischer Kautschuk in großen Mengen erzeugt werden soll. Es hat sich also gerächt, daß die hochmütigen Briten Deutschland verspotteten, weil es schon lange vor dem Kriege die Buna=Produktion gewaltig steigerte. Sowjets greifen bei 33 Grad Kälte an Westfälische Soldalen weisen den Angriff zurück. Bei den harten Abwehrkämpfen im mittleren Abschnitt der Ostfront bewährte sich durch besondere Tapferkeit Leutnant Rotthaus, Zugführer in einem westfälischen motorisierten Infanterie=Regiment. Nachdem er sich bereits durch besonderen Schneid ausgezeichnet hatte, als er bei dem Angriff seines Bataillons auf eine von den Sowjets zäh verteidigte Ortschaft das Feuer zweier schwerer sowjetischer Geschütze dadurch ausschaltete, daß er seinen MG.=Zug auf 400 Meter Entfernung von den feuernden Geschützen in offener Feuerstellung einsetzte, bewährte er sich nach kurzer Zeit wiederum auf das höchste. Während der Angriffe der owjets, die bei 35 Grad Kälte vom Nachmittag bis zum frühen Morgen des nächsten Tages gegen die Stellungen seines Bataillons vorgetragen wurden, bildete er mit seinem Zuge an der weit ausgedehnten Front das Kernstück der Abwehr. Unter vollem Einsatz seiner Person sprang er von Gewehr zu Gewehr, leitete das Feuer seines Zuges und zerbrach damit denl Angriffswillen der an Zahl weit überlegenen Bolschewisten. Als in der nächsten Nacht bei zleicher Kälte die Bolschewisten ihre Angriffe wiederholten, pornte der tapfere Offizier durch sein persönliches Beispiel eine Infanteristen bis zum letzten Aushalten an und trug erheblich dazu bei, daß nicht nur die deutsche Stellung gealten, sondern den Bolschewisten auch erhebliche blutige erluste zugefügt werden konnten. Feuerprobe der Gemeinschaft „Revolution in Deutschland!“ Das ist die letzte Hoffnung aller Churchills und Roosevelts, mit der sie sich und ihren Völkern die Niederlagen zu versüßen trachten. Und je härter die Schläge sind, die sie treffen, mit desto größerer Energie klammern sie sich an diesen ihren Lieblingsgedanken, der gleich einer Fata Morgana durch ihre Zeitungen und Reden geistert und in immer wiedetkehrenden Bariationen ohne Sinn und Verstand als Hauptschlager gespielt wird. Aber das deutsche Volk wird dafür sorgen, daß diese„Revolution" eine britische Fata Morgana bleibt, denn es draucht diesem Trugbild der Sinne nur die nackte Wirklichkeit entgegenzusetzen, die jeden Spuk zunichte macht. Freiwillige Disziplin statt Chaos, deutsche Treue statt Aufstand, bedingungsloser Gehorsam statt Revolution, freudige Opferbereitschaft statt Eigenbrötelei und Egoismus, und am Ende: Sieg statt Niederlage, das ist das Bild des deutschen Volkes. Jeder, der Augen, hat zu sehen und Ohren, zu hören und einen Verstand, die Dinge zu begreifen, kann nur eine Feststellung machen: die deutsche Volksgemeinschaft besteht in diesem Krieg ihre Feuerprobe. In all den friedlichen Jahren des Aufbaus, der mit dem 30. Januar 1933 begann, ist sie durch die gemeinsame harte Arbeit, das gemeinsame erfolgreiche Ringen und den gemeinsamen Wiederaufstieg aus Parteien, Vereinen, Gruppen und Grüppchen zu einem geschlossenen eisernen Block zusammengewachsen. Die Feuer und Hämmer des Krieges aber schmieden nun aus diesem harten Eisen den unzerbrechlichen Stahl. Ein Beweis für die Unerschütterlichkeit dieses ehernen Blockes ist das Winterhilfswerk des deutschen Volkes, das der sichtbarste Ausdruck unserer nationalsozialistischen Volksgemeinschaft ist. In Zeiten der Not als Gemeinschaftshilfe für jeden Volksgenossen geboren, war es in den späteren Friedensjahren das Zeugnis einer werdenden Vglksgemeinschaft, und ist heute der teriumphale Beweis für den Gemeinschaftswillen des deutschen Volkes, der in jeder Sammlung und in jeder Spende seine Bestätigung erfährt. Nur so ist es möglich, daß die Sammler von Haus zu Haus gehen können oder auf den Straßen ihre Abzeichen verkaufen, während in Europa, Afrika und Aslen die Kanonen donnern und die Völker Churchills und Roosevelts nur von Waffen und Munition zu sprechen oder zu träumen wagen. Nur durch diese Einmütigkeit und Bereitschaft, durch diesen Opferwillen und den Einsatz ist es möglich, ein gewaltiges Werk des Friedens auch im Kriege weiterzuführen, ja, seine Ergebnisse sogar noch zu übertreffen. Wenn nun am morgigen Opfersonntag wieder die Listen von Haus zu Haus getragen werden und Summe um Summe verzeichnen, so wird auch an diesem Tag das ganze deutsche Volk wieder seinen Willen zur Gemeinschaft, seinen Glauben an den Sieg und seine Treue gegenüber dem Führer bekennen. Jede Spende aber, die du, deutscher Volksgenosse, gibst, ist ein Schlag in das Gesicht Churchills, mit dem du seine Lügennetze zerreißt. Jede Spende ist ein Glaubensbekenntnis für Deutschland. Alle Spenden der deutschen Gemeinschaft aber werden wieder eine leidenschaftliche Demonstration des deutschen Volkes sein, das damit zeigt, wie unendlich weit es seinem Erzfeind überlegen ist. Kriegsgefangenenpost genügend verpacken Briefe in Päckchenform(bis 2 kg) und Pakete(über 2 kg) an deutsche Kriegsgefangene und Zivilinternierte im Ausland werden vielfach noch ungenügend verpackt zur Post gegeben oder enthalten Gegenstände, die nicht versandt werden dürfen. Es wird dringend gebeten, darauf zu achten, daß für die Verpackung feste Kartons oder, z. B. bei Kleidungsstücken. Packleinwand oder sehr starkes Packpapier verwendet wird. Leicht zerbrechliche Gegenstände sind in Holzwolle zu legen. Bedrucktes Papier darf weder für die äußere noch innere Verpackung benutzt werden. Auf die Versendungsverbote, über die am Postschalter Auskunft erteilt wird, ist besonders zu achten. Zum Beispiel dürfen Bücher und Tabakwaren nur durch Vermittlung des Deutschen Roten Kreuzes eingeliefert werden. Verderbliche Lebensmittel sind vom Versand ausgeschlossen, wie denn überhaupt von der Verschickung von Lebenomitteln möglichst abzusehen ist. Allen Sendungen über 250 g(nach Kanada über 170 g) dürfen schriftliche Mitteilungen nicht beigelegt werden. Die Anschriften des Empfängers und Absenders sind immer sehr leserlich— möglichst in Druckbuchstaben— und zwar auf die Umhüllung selbst niederzuschreiben. von heute 18.26 Uhr bis morgen fröh 9.03 Uhr Sonnen-Aufgang 8.33 Mond-Aufgang— Sonnen-Unterg. 17.56 CMond-Unterg. 11.11 Leistungsniveau darf nicht absinken Tagung der ostwestfälisch=lippischen Kreishandwerkerschaften In der unter Vorsitz von Kammerpräsident Greiner in Bielefeld abgehaltenen Tagung sämtlicher Kreishandwerkerschaften Ostwestfalens und Lippes nahmen die Fragen der Bekufsausbildung einen breiten Raum ein. Es ist außerordentlich wichtig, ein Absinken des Leistungsniveaus im Handwerk zu verhindern, und alle Maßnahmen zu diesem Zweck sind, wie Hauptgeschäftsführer Dr. Krause betonte, als kriegswichtig anzusehen. Eine dieser Maßnahmen ist die Einrichtung einer zusätzlichen Schuluung für solche Handwerkslehrlinge, denen es an ausreichenden Kenntnissen in den Grundfächern Deutsch und Rechnen mangelt. Für das neue Berufserziehungswerk des Deutschen Handwerks hat die Handwerkskammer Mittel zur Verfügung gestellt. Eine zusätzliche Schulungsmöglichkeit geben auch die Vorträge und Lehrgänge des NS.=Bundes Deutscher Technik Ein bedeutsames Werk ist ferner der vom Reichsstand des Deutschen Handwerks eingerichtete Fernunterricht, der den eingezogenen Handwerkern die Möglichkeit gibt, sich beruflich weiterzubilden und in allen Fachfragen auf dem laufenden zu bleiden. Hauptgeschäftsführer Dr. Sackmann von der Handwerkskammer Dortmund, der der Tagung als Gast beiwohnte, berichtete über die vom Landeshandwerksmeister Westfalen geplanten Maßnahmen zur Lehrlingsausbildung. Von besonderer Wichtigkeit waren dann die Ausführungen, die Dr. Krause über die verschiedenen kriegswirtschaftlichen Fragen und Maßnahmen machte. Er konnte dazu feststellen, daß das ostwestfälisch=lippische Handwerk bisher alle Schwierigkeiten gemeistert hat und daß es sich auch weiterhin voll und ganz einsetzen wird, um zu seinem Teil mitzuhelfen, den Krieg zu einem siegreichen Ende zu führen. Geradezu vorbildlich war der Einsatz des heimischen Handwerks bei der Woll= und Wintersachensammlung. Ohne eine Aufforderung abzuwarten, haben sich die einschlägigen Innungen schon am Tage nach dem Aufruf des Führers für Instandsetzungsarbeiten zur Verfügung gestellt und haben zu diesem Zweck eigene Werkstätten eingerichtet. Der neue Kulturreferent bei der Handwerkskammer Bielefeld, Gewerbeoberlehrer Siebels, hat inzwischen seine Arbeit aufgenommen. Nach der Bestellung von Kulturreferenten bei allen Kreishandwerkerschaften, werden nun Kulturwarte bei den Innungen ernannt und geschult. Bei den Kreishandwerkerschaften werden die förderungswürdigen künstlerisch und schöpferisch gestaltenden Handwerker in einer „Kartei der Könner" zusammengefaßt. Daß das Handwerk auch im Kriege die Sozialarbeit nicht vernachlässigt erhellt aus der Tatsache, daß soeben der dritte Versorgungsabschnitt der Altershilfe des Deutschen Handwerks aufgerusen wurde. Es handelt sich um freiwillige Leistungen für verdiente salte Handwerker, die nach den Bestimmungen nicht in die gesetzliche Altershilfe aufgenommen werden konnten. Zur Zeit werden bei der Kammer Bieleseld 261 Anträge bearbeitet und nach Berlin weitergeleitet, und zwar aus den Kreishandwerkerschaften Bielefeld 16, Minden 12, Lübbecke 2, Herford 22. Bünde 31, Halle 13, Gütersloh 8, Paderborn 13, Büren 38, Warburg 14, Brakel 43. Detmold 12. Lemgo 18 und Bückeburg 19. Aus den lippischen Städten Detmold Seldbörse„gefunden“ und nicht abgeliefert. Eine Frau aus der Landeshauptstadt, die sich wärtig auswärts aufhält,„fand“ im Dezember 1941 in einem Detmolder Kaufhaus eine Geldbörse, die eine andere Kundin des Geschäftes liegengelassen hatte. Die Finderin lieferte die Geldbörse nicht auf dem Fundbüro ab, sondern behielt sie. Wahrscheinlich hatte die unehrliche Frau nicht damit gerechnet, daß sie beobachtet worden war. Aus diesem Grunde glaubte sie wohl auch mit ihrem Einspruch gegen den erhaltenen Strafbefehl über drei Wochen Gefängnis wegen Diebstahls Erfolg zu haben. Die jetzt vor dem Amtsgericht Detmold durchgeführte Hauptverhandlung ergab die volle Schuld der Angeklagten. Sie behauptete zwar, daß sie die Geldbörse mit 40 RM. Inhalt in dem Kaufhaus gefunden und nicht die Absicht gehabt habe, sie zu behalten. Sie wollte vielmehr die Geldbörse als Fundsache auf dem Rathause abgeben. Die Zeugin, die den Vorfall im Dezember beobachtet hatte, bekundete vor Gericht, daß die Angeklagte die Geldbörse„still und unauffällig“ an sich genommen habe, anstatt sie im Kaufhaus als Fund zu melden. Das Gericht sah die Frau des Diebstahls überführt und verurteilte sie daher zu der im Strafbefehl festgesetzten Gefängnisstrafe von drei Wochen. KlF.=Vorstellung um 18.30 Uhr. Es wird noch einmal auf die Aufführung der Operette„Mascottchen“ am Mittwoch, 11. Februar, hingewiesen. Diese Vorstellung für die NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ findet um 18.30 Uhr statt; die gestern gemeldete Zeit von 10.30 Uhr beruht auf einem Druckfehler. Die Abonnentenkarten für die vorgesehene Operette„Die Fledermaus“ vom 4. Februar haben Gültigkeit. Einzelkarten sind noch in der Kreisdienststelle der NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude" zu haben. Erste Wiederholung von„Mascottchen“. Der morgige Sonntag bringt die erste Wiederholung der in unzähligen Aufführungen gespielten, spritzigen Operette „Mascottchen“ von Walter Bromme im Landestheater. Kindervorstellung im Landestheater. Am Dienstag, 10. Februar, 16 Uhr, wird ein schönes Märchen für unsere Kleinen im Landestheater gegeben:„Der Froschkönig“ von Robert Bürkner. Die Vorstellung findet zu kleinen Preisen statt. Bad Salzuflen Kundgebung für die werktätige Frau im Kurhaus. Morgen(Sonntag) vormittags 10 Uhr, findet in Bad Salzuflen im Kurhaus eine Großkundgebung für die werktätige Frau statt. Es sprechen Gauobmann Schürmann und Gaufrauenschaftswalterin. Parteigenossin Jungfermann. Die Abmeldepflicht nicht versäumen! Seitens des Einwohnermeldeamtes wird Klage darüber geführt, daß vielfach vergessen wird, der Abmeldepflicht nachzukommen. Insbesondere gilt das auch, für diejenigen Volksgenossen, die eingezogen werden; auch in diesen Fällen muß eine Abmeldung bei dem zuständigen Meldeamt erfolgen. Es wird um entsprechende Beachtung gebeten. Remgo Wertscheine des Kriegswinterhilfswerkes. Aus gegebener Veranlassung wird nochmals darauf hingewiesen, daß Wertscheine des Kriegswinterhilfswerkes nur zur Bezahlung von Lebensmitteln, Bekleidung. Brennstoffen, Miete, Gas und Strom berechtigen. Die Wertscheine müssen mit eigener Unterschrift und Anschrift des Betreuten versehen sein und sind in voller Höhe in Zahlung zu nehmen. Eine Differenzvergütung in bar oder durch Wertscheine niedrigen Wertes darf nicht erfolgen. Die Wertscheine des Kriegswinterhilfswerkes 1941/42 werden nur bis zum 31. März 1942 in Zahlung genommen. Die Erstattung des Gegenwertes erfolgt spätestens bis zum 30. April 1942 bei allen Zahlstellen der in der Reichsgruppe„Banken“ zusammengeschlossenen Kreditanstalten(Banken, Sparkassen, Kreditgenossenschaften usw.). Jugendgruppe Lemgo. Montag, 9. Februar, 20.15 Uhr, findet im Schwesternheim ein Singabend statt. Alle Kameradinnen werden erwartet. WHW.=Schießen erbrachte schönes Ergebnis. Die Kavallerie= und Artilleriekameradschaft Lemgo hielt dieser Tage ihren Monatsappell ab. Nach Bekanntgabe der eingegangenen Verfügungen und Schreiben wurde das Winterhilfswerk=Schießen mit der Luftbüchse durchgeführt. Da eifrig geschossen wurde und sich alle Kameraden daran beteiligten, konnte ein nettes Ergebnis erzielt werden. Bage Die Sperrschilder beachten! Die Stadtverwaltung hat an verschiedenen kleinen Fußgängerwegen Sperrschilder anbringen lassen. Da die Wege immer wieder begangen werden, möchten wir auf die Beachtung der Schilder an dieser Stelle hinweisen. In Schadensfällen wird eine Haftung nicht übernommen Unschöne Anschlaglasein. Die in den verschiedensten Teilen der Stadt angebrachten Werbeanschlagtafeln sind zum Teil u Laufe der Zeit außerordentlich unschön geworden. Sie stehen teilweise schief und sind auch nicht mehr gut im Anstrich. Jedenfalls machen sie auf den die Stadt betretenden Fremden keinen besonders guten Eindruck. Obwohl an sich die runden Anschlagsäulen auch gerade keine Zierde im Stadtbild sind, würde an mancher Stelle eine solche Säule doch einladender wirken. Hier wird beispielsweise besonders an die Tafel an der Adolf=Hitler=Allee gedacht. Die in Frage kommenden Stellen sollten daher doch einmal überlegen, ob nicht im kommenden Frühjahr auf diesem Gebiete einmal eine grundsätzliche Umgestaltung eintreten könnte. Opferschießen der Kriegerkameradschaft. Die Kriegerkameradschaft Lage veranstaltet auch in diesem Jahre wiederum ein WHW.=Schießen. Das Schießen findet am Sonnabendabend und Sonntag nachmittag im Amtshaus am Hermann=Pantföder=Platz statt. Man hat mit Absicht die gemütlichen Räume des Amtshauses gewählt, damit eine möglichst starke Beteiligung der Bürgerschaft an dieser Veranstaltung gewährleistet ist. Kindergruppe der NS.-Frauenschaft. Der für heute vorgesehene Gruppennachmittag der Kindergruppe der NS.= Frauenschaft fällt aus. : Der Rundfunk am Sonnabend „Nach Wien zieht's mich hin.“ In der frohen Samstagnachmittags=Sendung von 16.00 bis 17.00 Uhr wirken Toni Gerhold, Franz Borsos, Willy Uhlenhut und andere beliebte Künstler mit.— Ein buntes und abwechslungsreiches Programm„Euch zur Freude“ hat Helmut Andreae von 17.10 bis 18.30 Uhr zusammengestellt.— Mit einem heiteren Abendprogramm von 20.20 bis 22.00 Uhr klingt die Woche aus. Die Ansage hat Udo Vietz. Dazwischen hören wir ein SchnickSchnack=Gespräch mit Ludwig Manfred Lommel und Gisela Schlüter.— Die schon für den 31. Januar angezeigte Sendereihe„An die Musik“, die in Erweiterung der„Musik zur Dämmerstunde“ sonnabends von 17.10 bis 18.30 Uhr gesendet wird, beginnt am 7. Februar. Die Leitung hat Generalmusikdirektor Rudolf Schulz=Dornberg. Schötmar Kohlendiebflahl. Kohlen sind in der heutigen Zeit ein sehr begehrter Artikel, aber dieses große Interesse an dem Brennstoff darf nicht dazu führen, daß Kohlen gestohlen werden. So ist dieser Tage ein Fall bekanntgeworden, wo aus einem unverschlossenen Schuppen von Zei zu Zeit kleinere Mengen Kohlen gestohlen worden sind. Der letzte Diebstahl wurde in der Nacht zum Mittwoch ausgeführt. Der Dieb hat die Kohlen anscheinend in einem Eimer transportiert: eine Spur konnte noch festgestellt werden. Dieser Diebstahl ist zur Anzeige gebrach worden. Die Schutzpolizei hat die Ermittlungen bereits aufgenommen.— Bei dieser Gelegenheit erinnern wir daran, daß Diebstähle, die im Schutze der Dunkelheit ausgeführt werden, nur mit Zuchthaus bestraft werden.(79) Wunschkouzert zugunsten des WHW. Das von der RSDAP., Ortsgruppe Schötmar, am 22. Februar zur Durchführung kommende Wunschkonzert findet in der Bevölkerung heute schon Beachtung, wie die täglich eingehenden Spenden zeigen. Der Erlös der Veranstaltung ist zugunsten des Kriegswinterhilfswerkes. Achtung. Pimpse und Jungmäde!! Am Sonnabend, dem 7. Februar, treten das Fähnlein und die IM.=Gruppe 38/55 um 15.30 Uhr auf dem Kirchplatz an. Da es sich um einen sehr wichtigen Dienst handelt, müssen alle kommen.(79) Acht Millionen erhalten Kinderbeihilfe Seit einem Jahr gilt die neue Kinderbeihilfenverordnung, die die Kinderbeihilfe des Staates vollständig umwandelte. Bevölkerungspolitische Gedanken und Grundsätze bestimmen jetzt in weitestem Ausmaß ihren Charakter. Der Kreis der Beihilfenempfänger wurde trotz der Verschärfung der Voraussetzungen wesentlich erweitert. Im letzten Vierte! des Jahres 1940 erhielten rund 2,95 Millionen Kinder laufende Kinderbeihilfen im Gesamtbetrage von 35 Millionen RM. monatlich. Wie Regierungsrat Berlitz im „Völkischen Willen“ mitteilt, hat sich die Zahl der Kinder, die Kinderbeihilfe bekommen, mit der neuen Verordnung auf fast 8 Millionen erhöht, der monatlich ausgezahlte Betrag auf fast 80 Millionen. Die ursprünglichen Schätzungen wurden damit wesentlich übertroffen. Die Zahl der beihilfenberechtigten Familien stieg von 1,5 auf fast 3,5 Millionen. Die Schwierigkeiten der Finanzämter bei der Bearbeitung der zahlreichen Anmeldungen sind unter diesen Umständen verständlich. Der Referent hebt die neue Anordnung hervor, die fürHaushaltsvorstände und Kinder, die vermißt, gefallen oder verschollen sind, getroffen ist. Für das verschollene Kind wird Kinderbeihilfe noch für zwölf Monate weitergewährt, desgleichen für gefallene Kinder. Ist der Haushaltsvorstand gefallen, so wird der Witwe die Kinderbeihilfe schon für das erste und jedes weitere Kind gezahlt. Die Kinderbeihilfe wurde bisher in der Regel durch Postscheck bar ausgezahlt. Die monatliche Bewegung dieser vielen Millionen durch Barzahlungen entspricht jedoch nicht den volkswirtschaftlichen Forderungen. Alle Haushaltsvorstände werden deshalb in der nächsten Zeit aufgefordert, sich die Kinderbeihilfe auf ein Postscheckkonto, Bank= oder Sparkonto bargeldlos überweisen zu lassen. Die Kinderbeihilfe wird außerdem ab 1. April nicht mehr monatlich, sondern in Vierteljahresbeträgen ausgezahlt. Eiserne Entschlossenheit westfälischer Soldaten. Als tapferer Offizier bewährte sich in den Kämpfen an der Ostfront Leutnant Roger Bremer, Kompanie. führer in einem westfälischen Insanterie=Regiment, der mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet wurde. Durch seine persönliche Tapferkeit und sein leuchtendes Vorbild ermöglichte der junge Offizier den heldenhaften Widerstand seiner Kompanie gegen überlegene Sowjetangriffe trotz eines bis zum Trommelfeuer gesteigerten Artilleriefeuers. Seinem Beispiel folgend, wiesen die tapferen Infanteristen alle sowjetischen Vorstöße bei Tage und bei Nacht ab. Diese eiserne Entschlossenheit zeigte der Leutnant auch bei einem späteren sowjetischen Angriff. Wo er mit seiner Kompanie die Front besetzt hielt, da holten sich die Bolschewisten nur blutige Köpfe. So gelang es ihm noch mehrmals, seine Kompanie in den schweren Abwehrkämpfen zu besonderen Leistungen mitzureißen und den immer wieder in großen Massen angreifenden Bolschewisten hohe blutige Verluste zuzufügen. Glück auf, Katrin! Roman von Karl Unselt Copyright by Verlas Knort& Hirth, Kommanditges„München 1940 2)„Friedrich=Karl ist der Tagebau in unserer Nähe“, sagte Eckart leise zu seinem Freunde. „Wir können doch hier nicht so stehenbleiben“, meinte Günter, dem die schrägen Blicke, die Hollborn ihnen zuwarf, peinlich wurden.„Wie sieht denn das aus?“ „Es ist unmöglich, daß wir ihn mitnehmen", erwiderte Katrin scharf. Hollborn ging nun mit Krüger zur Sperre und spähte, mit der Hand die Augen beschattend, die Landstraße entlang.„Ausgerechnet, wenn ich es mal eilig habe“, rief er ärgerlich aus,„habe ich eine Panne, und wenn ich mal eine Panne habe, ist ausgerechnet in ganz Belzig kein Mietwagen aufzutreiben. Ein Glück wenigstens, daß ich den Zug gerade noch kriegte.“ „Ich finde es nicht richtig, den Mann so ostentativ zu zeigen, daß wir ihn nicht mitnehmen wollen“, sagte Günter ärgerlich.„Es ist ein ungeschriebenes Gesetz aller Autofahrer, einem Menschen, der eine Panne hat, zu helfen, weil jeder weiß, daß er selbst in die gleiche Lage kommen kann.“ „Du hast schon recht“, meinte Eckart und kratzte sich hinter dem Ohr. „Hier liegen die Dinge anders“, half ihm Katrin aus der Verlegenheit.„Wir müssen an unserem Gut vorbei, und wenn Vater sieht, daß wir Holldorn im Wagen haben, ausgerechnet den Pascho aller Braunkohlenleute hier, na, ich weiß nicht, was er uns alles an den Kopf werfen würde. Braunkohle ist für ihn ein rotes Tuch.— Uebrigens beruhigt euch, da kommt der ersehnte Wagen.“ Günter und Eckart wandten sich um und sahen wie auf dem Feldweg ein großer Wagen in rasender Fahrt herankam und hinter sich den Sand zu einer langen gelden Wolke aufwitbelte. Wenig später hielt er vor dem Bahnhofshäuschen. „Seien Sie mir nicht böse, Katrin“, sagte Günter unzufrieden,„aber ich finde diese Einstellung Ihres Vaters unter diesen Umständen ein bißchen kleinlich.“ „Mag sein, daß andere Menschen das finden", erwiderte Katrin ruhig.„Aber um meinen Vater verstehen zu können, muß man wissen, was für ihn die Braunkohle bedeutet. Wer das weiß, wird begreifen, daß es für ihn da keine Kompromisse geben kann. Niemand wird von dem Schwachen verlangen können, daß er dem Stärkeren gegenüber noch ritterlich ist, wenn er von dessen Uebermacht erdrückt wird, so daß ihm fast der Atem wegbleibt. Wenn Vater und Hollborn mal ernstlich aneinandergeraten sollten, dann gibt es eine furchtbare Katastrophe.“ „Wenn es so ist“, lenkte Günter ein,„dann verstehe 9. Ihr Verhalten eher. Aber ist es denn wirklich so limm?“ „Schluß— aus! Reden wir nicht mehr darüber“, schnitt Eckart das unerquickliche Gespräch ab und ging mit großen Schritten der Sperre zu, wo Krügar geduldig wartete.— „Eine tolle Gegend“, meinte Wenckhoff, als sie wenig später in dem k'einen Wagen saßen und sich hinter der Halde der tiefe und breite Krater einer ausgekohlten Grube auftat.„Von oben erinnert sie mich immer an eine Mondlandschaft.“ „Da, wo jetzt das Loch ist“, sagte Braake, langsam an den Rand der Straße fahrend,„lag einmal das Dorf Werschnitz. Kein Haus und kein Stein, kein Baum und kein Strauch ist davon übriggeblieben. Es ist einfach ausgelöscht aus der Geographie und der Geschichte.“ „Und die Menschen?“ „Die sind ausgewandert oder umgesiedelt. Es ist möglich, daß wir nachher einer Umzugskarawane begegnen. Seit einigen Tagen wird das Dorf Kostenau geräumt. Die neuen Siedlungshäuser sind wohl inzwischen fertig geworden. Eine unheimliche Stille lag über dem tiefen und breiten Erdriß, der sich fast bis an den Horizont dehnte. Auf leinem Grunde stand unbeweglich kalkig=grünes Wasser. is zu dreißig Meter Höhe erhoben sich an seinem Rande die grauen Halden der ausgehobenen Sandmassen wie Dünen eines abgeflossenen Urmeeres. Soweit das Auge suchte zeigte sich nirgends das Grün eines Rasenfleckens, eines Baumes oder Strauches in der trostlosen Einöde. Und weder das Zirpen einer Grille noch das Zwitschern eines Vogels durchbrachen das lähmende Schweigen der Natur, das dunkle Vorstellungen vom Anfang und vom Ende der Erde erweckte. Plötzlich heulte der Motor hell auf. Braake steuerte den Wagen wieder in die Mitte der Straße.„Das de sieht auf den ersten Blick wie sinnlose Zerstörung aus“, meinte er, nachdem er den schleudernden Wagen wieder in seiner Gewalt hatte,„aber man muß gerecht sein. Die Kohlen, die die Bergleute aus der Erde geholt haben, sind vielleicht für mehr Menschen von Segen gewesen als es die Krüppelkiefern, die da früher mal gestanden haben, mit ihrer dürftigen Streu und die trockenen Aecker mit ihren mageren Ernten für die paar hundert Bewohner von Werschnitz waren.“ „Das laß um des Himmels willen den Vater nicht hören", warnte Katrin mit einem Unterton leiser Unruhe in der Stimme.„Dann kannst du gleich deinen Koffer packen und ausziehen.“ „Na, so schlimm wird es wohl nicht gleich werden“, sagte Wenckhoff lächelnd und drehte sich nach ihr um. Aber ihr Gesicht war so ernst, daß das kleine spöttische Lächeln um seine Lippen erlosch. „Doch, Günter. Wenn Sie noch oft zu uns kommen möchten, dann bringen Sie das Gespräch niemals auf Braunkohle.“ „Ja, es ist so, wie Katrin sagt“, bestätigte Braake ihre Worte, während er scharf auf den Weg auspaßte.„Er steht auf dem Standpunkt, die Notwendigkeiten der Technik können niemals so groß sein, daß ihnen ideelle und kulturelle Werte geopfert werden dürfen. Unser Vorfahr Jan Braake ist vor etwa fünfhundert Jahren vom Niederrhein gekommen und hat sich dort, wo unser Haus steht, seßhaft gemacht, weil er hier einen guten Ton fand, denn er war Töpfer. Aus den Töpfern sind Bauern geworden, aus den Bauern Gutsbesitzer. Ich weiß aus unseren Familienurkunden, wie sie haben schuften müssen, um den sandigen Boden einigermaßen ertragreich zu machen. Natürlich ist ihnen die Scholle von Generation zu Generation immer wertvoller geworden, und jeder Nachfahr setzte seinen Stolz darein, den Besitz noch mehr zu verbessern und zu vergrößern. Und so würde mein Vater auch für Geld und gute Worte niemals das Gut verkaufen. Es ist ihm eben mehr als bloß irgendein Gut, es ist— wie er einmol sagte— heilige Erde, die mit Blut und Schweiß vieler Braakes getränkt ist. Das mag vielleicht pathetisch klingen, aber du kennst ja Vater, er ist alles andere, nur nicht überschwenglich oder gar weich.“ „Das ist er bestimmt nicht“, pflichtete ihm Wenckhoff bei. „Und ich kann ihn jetzt auch verstehen. Nur eins begreife Kunst und Wissenschaft 2 500 RM. für die besteh Kursgeschichten. Kursgeschichten-Preisausschreiben der NSK. Die Nationalsozialistische Parteikorrespondenz veröffentlicht ein Kurzgeschichten-Preisausschreiben, für das der Zentralverlag der NSDAP., Frz. Eher Nachf., Geldpreise in Höhe von 2 500 RM. ausgeseizt hat. In Befracht kommen Kurzerzählungen im Umfang von 1 200 bis 2000 Silben von Stoffen der Vergangenheit und Gegenwart, die in künstlerisch einprägsamster Form einen Appell an die deutschen Charakterwerte des Mutes, der Entschlossenheit, der Treue und Beharrlichkeit, des Leistungswillens, Opfergeistes und Gemeinsinnes darstellen. Teilnahmeberechtigt ist jeder deutsche Volksgenosse. Einsendungsschluß ist der 1. März 1942. Nähere Auskünfte über die Ausschreibung erteilen die Schriftleitung der Nationalsozialistischen Parteikorrespondenz, Berlin SW 68, Zimmerstraße 88, und die Gaupresseämter der NSDAP. ich dann nicht, Eckart: Weshalb bis du Offizier statt Landwirt geworden?“ Braake schwieg und starrte auf die ihm entgegenstürzende Landstraße, an die sich von links ein Kiefernforst heranschob.„Ich höre aus dem Ton deiner Frage“, begann er nach einer Weile,„den Vorwurf, den ich mir selbst oft gemacht habe. Es war mein höchster Wunsch, Offizier zu werden, und mein Vater hat ihn mir nach vielen Kämpfen mit meiner Mutter, deren Vater und Großväter Offiziere waren, nur unter dem Vorbehalt gewährt, daß ich meinen Abschied nehme und wieder Landwirt werde, wenn das Vaterland nicht mehr in Gefahr ist.“ „Das ist für deinen Vater immerhin ein Opfer gewesen“, sagte Wenckhoff ernst. „Für mich wird es ein ebenso großes Opfer sein, wenn ich den Abschied nehmen muß. Ich bin mit Begeisterung Soldat und mit Leidenschaft Flieger.“ „Für die Landwirtschaft bringst du anscheinend diese Begeisterung nicht auf.“ „Wenn ich nicht Soldat wäre, dann möchte ich immer nur Landwirt sein. Aber ich muß dann eine große und lohnende Aufgabe vor mir sehen. Unser Gut ist leider ein hoffnungsloser Fall."(Fortsetzung folgt.) eine Spoctnougen Auc am 8. Hebruar kein Rasensvert in Westfalen. Wie das Gauamt des Gaues Westsalen im NSRL. mittetlt. sind aus techutschen Gründen auch für den morgigen Sonntag, 8. Februar, alle augesetzten Zutzball= und Handballsviele sämtlicher Klassen im Gau Westfalen abgesetzt worden. Bierländer=Turnen am 15. März in Berlin. Die stärksten europätschen Nationen im Turnen trefsen am 15. März in der Deutschlaudhalle in Berlin zu einem Freunbschaftskampf zusammen. Deutschland, Italien, Uncarn und Zinnland stellen dazu je vier ihrer besten Turner. Carl=Sieding=Turnhalle in Breslau. Die sportfreudige Stadt Breslau wird ihre neue Turnhalle auf dem Hermann=Göring=Sportfeld dem Andenken des im Vorjahre verstordenen Reichsfachamtsleiter Carl Steding widmen. Die Halle wurde nach den Anweisungen Stedings gebaut. Seinen Nainen wird sie anläßlich der deutschen Gerätemeisterschaften im Mai erhalten. Die Gaufiimstelle zeigt: Sonnabend: Leopoldstal: Sonntag: Horn (16 und 20 Uhr, Rathaussaal): Montag: Berlebeck. „Das fündige Dors.“ Sonnabend: Humfeld: Sonntag: Bega(15 Uhr) und Wendlinghausen(abends): Montag: Boßbeide. „Bismark.“ Sonnabend: Orotzenmarpe: Conntag: Eschenbruch und Linderhose: Montag: Glashütte bei Schieder und Nalhof. * Betrifft: Ortsgruppe vorn.„Wunschkouzert" läuft morgen in zwei Veranstaltungen(16 und 20 Uhr) im Rathaussaal. Vorprogramm: Neueste Wochenschau. Die Kreisfilmstelle der RSDAB. des Kreises Liove. Neues aus den Ortsbauernschaften Appell an das Landvolt zur Der Reichoforstmeister, der Reichvernährungominister und der Reichsbauernführer haben das deutsche Landvolk zur verstärkten Beteiligung an der Holzabsuhr aufgerufen. Das Holz gehört im Kriege zu den wichtigpen Rohstoffen. Die Transportmittel haben sich durch in unmittelbaren Kriegzeinsatz, insbesondere im h Einsatz, seineOsten, verri seiner rde und ersringert. Durch Einsatz Fuhrwerke soll nun das Landvolk mithelfen, daß das Holz rechtzeitig aus dem Wald an die Bohn oder zu den Werken gebracht wird. Die holzabfahrenden Gespannhalter werden bei der Zuteilung von Brennholz besonders berücksichtigt. Darüber hinaus ist in Aussicht genommen, besonders gute Abfuhrleistungen in Gebieten mit schwieriger Holzabfuhr entsprechend zu bewerten. Vorsicht, Kitschkrämer unterwege! Kitschkrämer tauchen hier und da im Lande immer wieder auf und versuchen, Bildreproduktionen, sogenannten Bronzereliefs, und ähnliche Erzeugnisse an den Sinn des Heldentesten gerecht werden. Oft behaupten solche Bilderverkäufer, von parteiamtlicher Seite befürwortet zu sein. Diese Behauptungen entsprechen in keiner Weise den Tatsachen, im Gegenteil, die Partei lehnt den Vertrieb minderwertiger Kunsterzeugnisse ab. erschießen fürs W5W. Heute 4e: ligung wird er der Kameradschaft. Heiligenkirchen. Pflichtabend der JugendAm Donnerstag kommender Woche ist für gruppe bei Loges ein Pflichtabend. Liederbücher sind mitzubringen. Pivitsheide V. H. WHW.=Opferschießen. Die Kriegerkameradschaft veranstaltet am morgigen Sonntag ab 14.30 Uhr im Lokal Merten ein Opferschießen zugunsten des Kriegswinterhilfswerkes. Um rege Beteiligung wird gebeten. Auch Gäste sind herzlich eingeladen. Im Anschluß an das Schießen Appell der Kameradschaft. Hörstmar. Promotion. Wilhelm Lüttmann von hier promovierte an der Universität Königoberg zum Dr. med. Wir gratulieren Cappel, Aus der Kriegerkameradschaft. Der für Sonntag, 8. Februar, angesetzte Appell mit dem Schießen für das WHW. muß fur einen späteren ermin Umt".— Termin Amstände halber verlegt werden. Zuchlvlehversteigerung in Winsen-Ci Die zweite große Zuchtviehversteigerung des Herdbuch e. V. Uelzen, in diesem Jahre findet am 11. Februar in Winsen=Luhe statt. Es gelangen zum Auftrieb 80 staatlich gekörte Bullen und 160 junge Kühe, hochtragend und frischmelk. Aus der Bewegung RGDAP., Ortsgruppe Detmold=West. Dienskag, 10. Februat, 20.15 Uhr. Dienstabend für alle Politischen Leieer der Ortsgrunge Detmold=West in Gellers Gaststätten. RODAV. Ortsgruppe Gazen. Montag: 9. Februar, 90 Uhr, findet eine Besprechung bei Kahlenberg statt. Es nehmen daran teil sämtliche Politischen Letter und Führer der Gliederungen. Berineges. 1/55. Morgen, Sonntag, 9 Uhr, Antreten am SA.=Heim in der Benekenstraße. Gefolgichaft 19/55, Standort Beldrom. Der gesamte Standort tritt am Sonntag, morgens um 9 Uhr an. Staudort Leovoldstal. Der Standort Leopoldstal: tritt ebenfalls um 9 Uhr an D3., Jungeng Ok 2. Fähnlein 42. Lemgo. Heute, Sonnabend, ist um 15 Uhr Dienst am Jahnplatz. Deutsches Junovolk, Staendort Bablhausen=Mosebeck. Heute. Sonnabend, tritt der gesamte Standort um 16 Uhr an der Schule in Bablhausen an. RE.-Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk. ObrsenEblenbruch Der Gemeinschaftsnachmittag findet nicht, wie besprochen, am Sonntag, 8. Februar, sondern Sonntag, 15. Februar, m 15 Uhr statt. NS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk. Heiligenkirchen: Diejenigen, welche nach dem letzten Vortrag über den Osten Interesse an diesbez. Schriften haben, können solche durch die hiesige Volksbücherei, montags 18.15 bis 19.15 Uhr, bekommen. Deutsches Frauenwerk. Wellentrup=Kachtenbausen. Die Mitglieder nehmen geschlossen an der am 7. Februar, abends 8 Uhr. im Gemeinschaftsraum der Firma Bergmann stattfindenden Ortsgruppenversammlung teil. RSROB., Kameradschaft Detmold. Die für Sonntag, 8. Februar, vorgesehene Jahreshauptversammlung muß aus zwingenden Gründen bis Anfang März zurückgestellt werden. Die heutige Ausgabe umfußt 4 Seilen.„ Verlagsleiter: Eduard Preißler. Hauptschriftleiter: Ausust Prüßner. Verlag: Lippische Staatsseitung, NS.-Verlag. G. m. b. H. Oetmhold. Paulinenstraße 14.— Pl. 7. , Tieferschüttert und unerwartet erhielten # wir die traurise Nachricht, daß mein lieber Mann, der treusorgende Vater meiner Kindes, mein lieber Sohn, Bruder Schwager. Onkel und Nefle Soldat Friedrich Watermeier im blühenden Alter von 40 Jahren am 16. 12. in Rußland den Heldentod für Führer und Vaterland gestorben ist. In stiller Drauer: Frau Elee Watermeler, geb. HartTöcehterchen Elebeth 1 Fren Wwe. als Mutter 1 Freu Henni Klass, meier 1 Frits Klaas als Schwager. (Mittelstraße), den 29. Junuar 1942. Am 22. Januar 1942 erhielten wir die unfaßbare Nachricht, daß mein lieber Sohn, unser Neßfe, mein Verlobter und mein Schwiegersohn Pionier Heinz Remmert am 17. 12. 41 im Alter von 21 Jahren im Oeten gefallon ist. In tiefem Schmerz: Jchanne Romn Roumert Karie Heitmann Jchannee H Schötmar, Bad Salzuflen, Hamburg-Harburg. Pamilie Gastav Mit den Angehörigen trauern auch wir um einen lieben Arbeitskameraden, dem wir atets ein ehrendes Andenken bewahren werden. Betriebsführer und Gelolgschaft der Firms Heppe& Martmann, Möbelfabrik. Schötmar. Heute morgen entschlief sanft, nach schwerem Leiden, jedoch unerwartet, unsere Schwester, Tante und Großtante Friederike Reker rauer: Frau Wwe. Line Mertiz. Marte Reker 1 und Angehörige. grb. In tieler Trat Reker 1 24 Bad Salzuflen(Hochstraße 6), den 6. Februar 1942. Die Beerdigung findet am Montag, dem 9. Februar 1942, von der Priedhofshalle, Herforder Straße, um 17 Uhr statt. Trauerteler eine halbe Stunde vorher. Gestern abend 22 Uhr verschied nach schwerer Erkrankung unser liebes Söhnchen, Brüderchen und Enkelkind Reinhard Düwel Im zarten Alter von fast 4 Monaten. In tiefer Trauer: Friedrich Däwel u. Frau] Friedel und Christel als Geschwister 1 Freu Witwe Marte Däwel. Bad Salzuflen, den 5. Februar 1942. Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 8. Februar, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause, Hellrüsche Nr. 12, aus statt. Heute morgen verschied nach langer Krankheit, jedech plötzlich und unerwartet, im festen Glauben an ihren Brlöser meine liebe Großmutter, Schwägerin und Tante Frau Karoline Düning geb. Sprick im 67. Lebensjahre. In stiller Trauer: Frau Spriek 1 Familie Wilhelm Kröger Familie Wilhelm Pohl. Lemgo, den 6. Februar 1942. Die Beerdisung findet am Sonntagnachmittag um 4 Uhr vom Trauerhause, Schuhstraße Nr. 25, aus statt. Trauerteier vorber. Am Donnerstagabend, 1 Uhr, entschlief sanft nach langer, mit großer Geduld ertragener Krankheit unser lieber Vater, Schwieservater, Großvater, Schwager und Onkel, der Bauer Wilhelm Zurheide Im 75. Lebensjahre. Um stille Teilnahme bitten: Die trauernden Kinder. Schuckenbaum, den 6. Februar 1942. Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 10. Februar. nachmittage 3 Uhr, vom Trauerhause, Schuckenbaum Nr. 10, aus statt. Heute nachmittag entschlief sankt nach schwerer Krankheit unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Luise Hillebrand geb Reler im 69. Lebensjahre. In tiefem Schmerz: Frits Hillebrand und Frau Leueben, geb. Kracht# Elleabeth Steinecker, geb. Hillebrand 1 Dr. Rebert Hillebrand und Frau Henny, geb. Beining Erich. Hillebrand und Frau Hartmann 1 Willi Althen und Freu geb. Hillebrand! Jalies Hillebrand geb. Daasch u. 13 Enkeikinder. Reuay, keb. Beill Erna, geb. Hart Karelinehen, gel und Prau Else, Echternhagen, Eyenhausen, Schötmar, Hohenhausen, Lemgo und Nahrendorf, den 5. Februar 1942. Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 10. Februar 1942, von der Kirche in Bergkirchen aus statt. Trauerfeier 3 Uhr. Für die uns beim Heimgange benen erwiesene Teilnahme dan Im Namen der Hinterbliebenen: Priedrich Hünkergrund, im Februar 1942. unserer lieben Verstorten wir herzlich. Detmold. Resorm. Stadtgemeinde, im Gemeindehause: 10 Uhr van Senden: 11.15 Uhr Kinder. Detmold. Alte res. Kirche am Markt. 10 Uhr: Schreck (im Konf.=Saal), anschl. Kinder. Detmold. Ev.=luth. Gemeinde. Sonntag, 8. 2., 10 Uhr: Gottesdienst, Eichhorst: 11.15 Uhr: Kindergottesd. Evangelische Gemeinschaft. Detmold: 10; Blomberg: 10.30: Lage: 15.30. Detmold. Landeskrankenbaus. 9 Uhr: Pastor Rüter. ##iddesen. 9½ Uhr: Landessup. Liz. Neuser, auschl. Kinder. Heidenoldendors. 10 Uhr: Kinder. Lage. Ev.=luth. Gemeinde. Sonntag, 8. 2., 10 Uhr: Gottesdienst. Scheumann; 11.15 Uhr: Kindergottesd. Lage. Reformierte Gemeinde. 10 Uhr: Gottesbienst, V. Müller. 11.30 Uhr: Kindergottesdienst. P. v. Szalatnav: 17 Uhr: Bibelstunde im Gerstkamp, P. Keller. Ohrsen. 10 Uhr: Gottesdienst. V. Keller. Bad Salzuflen. Reformierte Gemeinde. 10 Uhr: Brerichs: 11.15 Uhr: Kinder: 17 Uhr: Metger. Dienstag, 15 Uhr: Frauen. Mittwoch, 17 Uhr: Bibelst. Bad Salzuflen. Lutb. Kirche. Sonntag Sexagesimä. 10 Uhr: Gottesdienst(Gemeindehaus), P. Tietz: 11.30 Uhr: Kindergottesdienst: 17 Uhr: Jugendaottesdienst. Freitag, 17 Uhr: Bibelstunde. Schötmar. 10 Uhr: Dassel, Gesallenen=Gedenkfeier; 13.30 Uhr: Kindergottesdienst. Donnerstag, 15 Uhr: Frauenstunde(Volkening). Lockbausen. 14.30 Uhr: Pastor Tietz. Statt Karten Für die vielen Beweise herzlicher Tellnahme in Wort und Schrift an dem herben Verlust, der uns betroffen hat, sagen wir auf diesem Wege unseren allerherzlichsten Dank. Issenhausen und Lipperode, den 2. Februar 1942. Allen, die unser in den schweren Tagen anläfllich des Heldentodes unseres lieben, unvergeßlichen Willl in liebevoller Weise gedacht haben, danken wir herzlichst. Im Namen aller Angehörigen: Wwe. Emilie Leebe(z. Z. Lemgo, Spiegelberg). Im Januar 1942. Für alle uns entgegengebrachte innige Tellnahme beim Heimgange meines lieben Mannes und unseresguten Vatere ragen wir herzlieben Dank. Frau Anna Bröker, geb. Müssemeier, und Kinder. Alverdissen, im Januar 1942. Für die uns in so außerordentlich reichem Maße zugegangenen Beweise herzlicher Teilnahme sowie für die reichen Blumen- und Kranzspenden beim Tode unserer lieben Entschlafenen sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank. Im Namen der Hinterbliebenen: Frits Bei Bad Salzuflen(Seligenwörden 337), im Februar 1942. Statt Karten Für die uns beim Heimgange unserer lieben Mutter erwiesene Teilnahme danken wir auf diesem Wege allen recht berzlich. Geschwister Bieker und Angehörige. Schötmar, im Februar 1942. -Ulrich In großer Freude zeigen wir die Geburt unseres ersten Kindes an. Gieele Garnerus, geb. Doht Kurt Gernerus, Dr. med. Schôtmar, den 5. Februar 1942. z. Z. Bad Salzuflen, Hoffmannstift. Poter Unser erstes Kind, ein Stammhalter, wurde uns geboren. Voll Glück und dankbarer Freude Gustel Schadebredt. geb. Reineke Hans Schadebredt Knetterheide b. Schötmar. Nr. 242, den 4. Februar 1942. ud a Ihre Vermählung geben bekannt: Heinz Ullrich Leuy Ullrich gen. Adlof Hiddesen Kassel Im Februar 1942 Ihre Vermählung geben bekannt: Rudl Hagemeister Elabeth Hagemeister geb. Uekermann z. Z. Pivitsheide V. L., 7. Februar 1942. Ihre Vermählung geben bekannt: Friedrich Klocke Hauptmann d. Sch. im Hauptamt Opdinungspollz## geb. Meyer zu Hölsen Lehngut Werder (über Strausbern II) den 7. Februar Berlin 1942. Für die uns zu unserer goldenen Hochreit so zahlreich und herzlich übermittelten Glückwünsche sagen wir hierdurch unseren aufrichtigsten Dank. Friedrich Möller und Frau. Humfeld Nr. 99, im Februar 1942. Dreizimmerwohnung in Lage oder Umgebung für sofort oder 1. März gesucht. Angebote an Fa. Oskar Sure, Lage, Postsach 3. Dis 1Af.— 583.„Krest dureh Freute“ . Noti.„anl auren Teues (in Verbindung mit dem Bayreuther Bund) Heitere Weisen großer deutscher Meister Seuntag, den 15. Februar, 19 Uhr, Im Hotel„Stadt Frankfurt“, Detmold. Mitwirkende: llse Schillinn Berlin(Sopran) Markarete Kals. Berlin(Sopran) Bruno Miserskl. Berlin(Tenor) Erwin Kerschbaumer. Detmold(Violine). Musikalische Leitung und einführende Worte: Otto Daube. Detmold. Das Programm vereinigt alle großen Komponistennamen von Mozart bis zu Hans Pfitzner. Karten sind zum Preise von 1.20 RM. in den Buchhandlungen Schnelle und Bolle sowie in der Kdr.Dienststelle zu haben. CIAETEEE Ula-Pülm Illusion mit Otte Ed. Hasse, Nicelal Kelin, Werner Schart, ech. Thesder CRR Seii AT Stlesder, Walter Stcinbers. Hilde Spielreit: Heute(Sonnabend) 16 u. 19 Uhr, Sonntag nur nachm. 14.80 Uhr. Montag. Dienstag. Donnerstag 19 Uhr. n Für Jugendliche nicht angelassen. Millmimild Ein ehr! An Ais Sahmanass von Kinderbeihilfe In diesen Tagen hat das zuständige Finanzamt allen Beihilfeempfängern einen Antragsvordruck auf Ueberweisung der Kinderbeibilfe auf ein Sparkonto oder sonstiges Konto zugestellt. Wir bitten unsere Kunden, diesen Antrag möglichst bald unterschrieben bei uns einzureichen und auf dem Antrag die Nummer Ihres Sparbuches oder sonstigen Kontos zu vermerken. Wir reichen den unterschriebenen Antrag an das Finanzamt weiter. Kppischen Vfsentlichen Spartassen mit sämtlichen Haupt=, Zweig= und Annabmestellen. KLEINANZEIGEN Freie Stellen Nachtwächter für Luftschutz gesucht. Adolf Vlöger, Schuhfabrik, Bad Salaulllen. Tischlerlehrling gesucht zum 1. 4. 1942. Heinrich Bode, Bau= und Möbeltischlerei, Bad Salzuflen. Schneiderlehrling stellen ein Lehmann& Co., K.=G., Detmold, Siegfriedstraße 71. Junge, mit Schlitten, zum Kohlenholen gesucht. Haus Trautmann, Bad Salzuflen, Augustastraße 6. Kontoristin oder geeignete Kraft für leichte Bürvarbeiten gesucht. Schriftl. Angebote unt. Nr. 543 an die Geschäftsstelle. Aulernlinge. weibliche, stellen ein Lehmann& Co., K.=G., Detmold, Siegfriedstraße 71. Hausgebilfin mit Kochkenntnissen als Hilfe für die Kaffeeküche gesucht(nicht unt. 20 Jahren). Casé Niewald, Bad Salzuflei. Zu Februar od: April ein junges Mädchen zum Kochenlernen ges. Fremdenheim Bock=Wenzel, Bad Vorman:. Hausgebilfin wegen Verheiratung der jetzigen gesucht. Notar Dr. Magerhaus, Lemgo, Mittelstr. 80. 2 Hausgebilfinnen und 2 junge Mädchen zur Erlernung der Küche und des Haushalts(schlicht um schlicht) für Fremdenheim gesucht. Haus Bergbauer, Bad Salzuflen, Wenkenstraße 35. Hausgebilfin, in allen Hausarbeit. erfahren, zum 1. März oder später gesucht. Frau Rudolf Bebring, Bielefeld, Detmolder Straße 22. Hausgebilsin, kinderlieb, aum 1. 4. nach Ehrentrup gesucht. Vorzustell. Fritz Koch, Lage, Friedrichstr. 23. Hausgebilfin zum 15. 2. oder 1. 2. esucht. Frau Anneliese Böhle, etmold. Brahmsstraße 12. Bielefeld! Hausgebilfin, auch Anfängerin, die Kleinkind betreuen kann, für Etagenhaushalt mit Familienanschluß gesucht. Frau Wörtler, Bielefeld, Gerichtstr. 11. * Zu vermieten kerschwohnung. Biete 3 Zimmer mit Nebengelaß(2. Etage): suche 4—8 Zimmer, parterre(auch Altbau). Preisangebote unt. Nr. 548 an die Lipvische Staatszeitung. Zimmer, nettes, möbliertes, an Dauermieter. Zu erfragen unter Nr. 599 bei der Lipp. Staatszeitg. Verloren Pelzkragen, Skunks, Sonnabend, 31. Januar, Parkstraße, Lange Straße, Kammer=Lichtsviele verloren. Der ehrliche Finder erhält gute Belohnung. Bad Salzuflen, Bodelschwingbstraße 1. Portemonnate verloren, Bruchstr. Gegen Belohnung abzugeben Detmold, Hindenburgdamm 11. ieelandeshedler aan Morgen, Sonntag, 18 Uhr(6 Uhr): Mascottchen Operette von Walter Bromme. Dienstag, 10. Februar, 16 Uhr: Märchenvorstellung zu klein. Preisen (0.30 bis 0.80 RM.) Der Froschkönig Kindermärchen von Robert Bürkner. Der Vorverkauf für diese Vorstellung beginnt heute, Sonnabend, 10 Uhr. Basthaus„Zum Postteich“ eden Sonntag KONZERT Anlang 16 Uhr Sonntag. den 8. Februar keine Versammlung Achtung! Hauslrauen! Neuer Lichtbildervertras von Frau Lettinger-Vosel, Berlin: Aus meinem bunten Bilderbuch: Eine Werbeplauderei für die Hausfrau. Anschließend: „Auch jetst nett angesogen.“ Dienstag, 16. Febr., nachm. 4 u. 1/6, Cafs Schmidt, Lemge. 100 farbige Lichtbilder! Eintritt frei! Werbematerial! Auktion am 11. Fobruar 1942 In Winsen Luhe ist verschoben Löneburger Herdbuch e.V. sUrg Uel. zen Hann. Mein Geschäft ist jeden Mittwoch mit behördlicher Genehmigung geschlossen. Cerdarning. Helzhausen 29. Post Sylbach. Gastwirtschaft zu verkaufen in Lase in Lippe, beste Verkehrslage. Anfragen an den Alleinbeauftragten G. Wehmböner, Immob. Hypoth. Blelefeld, Apfelstraße 41. Rul 5531. Ihre phetographische " Autnahme Im Ateller Richter, Berntrup kann nur gemacht werden: sonntags von 10 bis 12 Uhr. montags u. dienstags von 10 bis 12½ Uhr. 14½ bis 17 Uhr Rufen Sie notfalls vorher Nr. 245 an Elektromotoren Ankauf, Verkauf, Miete. Herforder Elektrisitätswerke Bekelmann& Kuhlo, Herford. Verschiedenes bstearten, Ackerland. Detmo Heidenoldendorf. Angebote unter Nr. 598 an die Lipp. Staatszeita. Wer bessert Herrenwäsche aus? Angebote unter Nr. 585 an die Lippische Staatszta., Geschst. Lage. Ein Paar gut erhaltene, hobe Herrenschube, Größe 49 gegen ein Paar hobe Damenschube(Gr. 40) zu tauschen gesucht. Angebote unt. Nr. 088 an die Lipv. Staatszeitg., Geschästsstelle Lemao. Einsamillenbaus, mit allem Komfort und Gärtchen, in best. Wohnlage von Münster i. W9., gegen gleichwertige Wohnung, möglichst mit Garten, in ruhiger Gegend von älterem Ebepaar zu tauschen ½ Angebote unt. Nr. 502 an potsche Staatszeitung. Wer bilft einem achtjährigen Jungen bei den Schularbeiten? Angebote unter Nr. 589 an die Lipp. Staatszeitung. Hund, kleiner, kurohgariger, brauner, am Sonnabend am Bahnhof Schötmar entlaufen. Gegen Erstattung der Unkosten abzugeben bei Otto Walter, Schötmar, AdolfHitler=Straße. kauft jede Menge zu Höchstpreisen gegen Kasse Frits Blankenburg. Kürschnermeister Lemge, Mittelstraße 51/53, Telephon 725. nach Maßaufgabe der Fensternische (Breite und Länge) sofort lieferbar. Bestellungen werden entgegengenommen: Zigarrengeschäft Schenk, Lage. Lange Straße, Zigarrengeschäft Ritder, Lemge, Breite Straße 30. Fritz Neose, Detmold Benekenstr. 18— Feruruf Nr. 2111. Pregz. Pelrl. Deimeld. des Frühstöck bereifet. EsbitTrocken-Brennsoft erwärmt rasch Spois’ v. ** Trank, Raslerw. esw. Käuflich in einschläg. Geschöhen. Peckung 20 Tabl. Auch zun foldgesfeersand megelanen. Bezegegvellen-Nadwreis durch HERST. ERICN SCHUMM □% Stuwoaer.w ie Tather. S BONSANI.W 8