10 Die Schar tritt : Schardienst heute Rittwoch, 11. Benächste Junkdienst 19.45 Uhr, in der Schar tritt DonLuftschutzschule an. ch, dem 4. 2. 1942, r am Kastanien= dlz. Heute. treten nachwuchs um 15 treten um 15 Uhr nschaftsführer an. Alle Mädel treken um zu einem kur(w). Detmold 1. tschutzschule. eigt: v: Donnerstag: usen: Donnerstag: nd Jerxen=Orbke: üerdissen. S. 2. vorgesehene 8. Februar, vertags 4 Uhr und es Kreises Lippe. Seiten. iter: Augnst Prüßner G. m. b. H. Detmold. Al. 7.* sthedteraat ch. 18.30 Uhr: iete u. fr. Verkauf sten Male nd Liebe“ Trauerspiel von on Schiller. uar, 18.30 Uhr: u. freier Verkauf ten Male tichen Valter Bromme. r diese Vorstellung littwoch, 10 Uhr. der Dauermiete ällig! migung bleibt mein einschl. 14. Februar Werkstatt, GrabenInet. uchbindermeister mme Straße 4. ab 17 Uhr, Vernd Schweinefleisch. mitzubringen. lätze en oder geteilt zu 8. 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Geschäftsn. a. Schriftl.: Detmold, Paulinenstr. 14, Fernr.: Sammeln. 2845. Postscheckk. 8593 Hann. Bankkonten.: Deutsche Bank. Landesbank. Städt. Spark. Die„Lipp. Staatszeitung“ ersch. wöchentl. 7mal. Abbestellungen der Zeitung nur bis zum 25. lid. Monats. Funscher Kufen Amtliches Organ des Gaues ece Nationalsesregierung Gondeune Westfalen Pord der 169#R listische Zeitung orden Anzeigendrette! Die 12=mmZeile 9 RJf. I. Bemilienanz 9####. Textanz., 77 mm breit. 40 N#. 8.8. ist Preisl.? chltig. Bezugspr.: Monatl. bei Zustellung v. Boten einichl Bestelle. 2 Nu d. Zust. durch Von 2.42 M einschl 6s#.# Postaed. Die Bebind. d. Lieterung rechtt. kein. Anspruch auf Rückzabl 2. Bezualor Nr. 35 Detmold, Donnerstag, 5. Februar 1942 14.4176.) Jahrgang Englische und USA.-Kommentare zum britischen Rückzua in Nordafriko— Scharfe Kritik an der fehlgeschlagenen Offensive Stockholm, 4. Februar. Die Londoner Presse gioi zu, daß die britischen Truppen in Libyen weiter zurückgenommen werden mußten. Mit Bedauern wird festgestellt, daß man noch nicht wisse, wo man Rommel mit Erfolg entgegentreten könne. Einstweilen sucht man weiterhin nach Gründen, für die gleichzeitigen Niederlagen in Nordafrika und in Ostasien. „Daliy Mail“ erkennt dabei rücksichtslos an, daß in Nordafrika die bessere Führung entschieden habe.„General Rommel“, so schreibt das Blatt,„ist die Ueberraschung der zweilen Weitkrieges. Es ist kein Wunder, daß sein Name in Deutschland gerodezu zu einer Legende geworden ist. Denn Rommel ist ein Panzerheid, dem es bisher immer gelungen ist, sich nicht nur aus jeder Schlinge zu ziehen, sondern der auch versteht, sofort die Gegenoffensive zu ergreisen. Wie war es möglich, daß Rommel, der vor seinem Einsotz in Nordafrika niemals eine Wüste gesehen hal, sich zum Meister in der Technik des Wüstenkrieges emporschwingen konnie?“ Der Londoner Nachrichtendienst dagegen, der hinter der allgemeinen Erkenntnis nachhinkt, möchte das fehlgeschlagene Unternehmen immer noch in einen überwältigenden Erfolg verwandeln, indem er am Dienstagabend behauptete, General Rommel habe zwei Drittel seines Afrikakorps eingebüßzt, und der Houptteil seiner Panzer und Flugzeuge sei vernichtet. Wie lächerlich! Demnach ziehen sich jetzt die britischen Streitkräfte vor dem Rest zurück, den der Londoner Nachrichtendienst den Truppen der Achse noch großzugig zugestanden hat. Zur gleichen Zeit schreibt die„Times“ in einem Bericht aus Kairo, die Truppen des Empire müßten sich angesichts der zahlenmäßigen Ueberlegenheit des Feindes zuruckziehen. Hier also sind die vom Londoner Nachrichtendienst arg zerzausten deutschen Einheiten den Briten wieder mal zahlenmäßig überlegen. Die„Times“ bleibt also bei der letzten Churchill=Lüge, der doch selbst bei Beginn der Offensive ausdrücklich betont hatte, daß man dem Gegner zum ersten Male in gleicher Stärke gegenübertrete, während sein Sohn vor wenigen Tagen im Unterhaus die vielfache Ueberlegenheit der britischen Expeditionsarmee an Panzern und Flugzeugen zugegeben hat. Reuters milttärischer Kommentar von Analist meinte gestern abend bedrückt:„Die britischen Truppen gehen unter dem seindlichen Druck zurück, sie haben offendar die Stellungen noch nicht erreicht, wo der endgültige Widerstand einsetzen soll.“ Ebenso schreibt der militärische Mitarbeiter der„Times“:„Es ist unnütz, Vermutungen darüber anzustellen, wann Rommel mit unseren schweren Streitkräften in Fühlung kommen wird. Es ist klar, daß wir zum Kampfe mit ihm kommen wollen, wenn wir auf einen stetigen Zufluß von Nachschub von unseren Stützpunkten aus rechnen können und auf die Verminderung seines Nachschubs“ Little Hart, der bekannte Militärschriftsteller, kritisiert in der„Daily Mail“, die Strategie Englands und schreibt in einer interessanten Untersuchung der Gründe, die zu den ständigen Rückschlägen führten, man habe vergessen, daß man sich erst müsse verteidigen können, bevor man zum Angriff übergehe. Die Ereignisse hätten die Antwort auf die Frag: gegeben, ob es richtig gewesen sei, gegen Libyen einen Angriff vorzubreiten, anstatt Libyen und Singapur zur Verkeidigung einzurichten. Einen bedeutenden Teil der in Afrika eingesetzten Truppen hätte man für die malatische Halbinsel entbehren können. Außerdem hätten in Ostasien Waffen gefehlt, die man allein für das Unternehmen in Der Duce empfängt den Reichsmarschall bei seiner Ankunft auf dem Bahnhof Ostiense in Rom. (Atlantic-Lange(2K.]) Flakstellungen Singapurs zertrümmert Die Wirkung des schweren sapanischen Luflangriffs. Tokio, 4 Februar. Infolge der pausenlosen Bombenangriffe der sapanischen Lustwaffe, so berichtet Domei von der malalischen Front, sind die seindlichen Flakstellungen in Singapur vollständig zertrümmerl. Zum Gedenken an den vor sechs Jahren menchlings ermordeten Wildelm Gustloff fand am Mittwoch an seinem Grabe im Schweriner Ehrenhein eine feierliche Kranzulederlegung staft. Nordafrika zur Verfügung gestellt hätte. Auf jeden Fall sei der britische Angriff in Lidyen ein riskantes Spiel gewesen. „Die Seite“, so fährt Little Hart fort,„die einen langen Vorwarsch in der Wüste unternimml, setzt ihre Chauce durch die Verlängerung ihrer Verbindungslinien herad. Die malatische Halbinsel hütte durch eine bestimmle Mindestvon Truppen und Wassen gehallen werden können. Libyen wäre Rommel sowieso früher oder später zum Augriff übergegangen. Wir hätten dann zum Gegenangriff vorgehen können. So, wie man es gemacht hat, hätte selbst ein Sieg in Lidyen nicht den Verlust von Singapur ausgleichen können.“ Auch die amerikanische Presse beschäftigt sich mit den Kämpfen in der Cyrenaika.„Washington Post“ schreibt hierzu:„Zweimal im vergangenen Jahre durcheilten die britischen Truppen Libyen bis zu einem Punkt jenseits von Bengasi, und zweimal wurden sie kurz vor ihrem Ziel zurück geworfen. Auchinleck steht einem der tüchtigsten deutschen Heerführer gegenüber. Den Briten ist es in keinem Augenblick gelungen, Rommels Panzerdivisionen zu vernichten.“„New York Times“ meint, das Mittelmeer sei ledenswichtig für die britische Verteidigung. Im Hinblick auf die Entwicklung in Ostasien bestehe das Prodlem darin, wie man angemessene Streitkräfte an jeder Front einsetzen könne wenn sie gebraucht würden. Lebhafte Kampftätigkeit an der Ostfront Indische Nachhuten in Nordatrika geschlagen— Lußlangriffe auf Malto und Gozzo Aus dem Führerhauptquartier, 4. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der Ostfront lebhafte Kampftätigkeit. Kampfflugzeuge dombardierten in der vergangenen Nacht Hafenanlagen in Südwestengland. In Nordafrika wurden indische Kräfte, die zur Deckung des britischen Rückzuges eingesetzt waren, geschlagen und zurückgeworsen. Deutsche Kampffliegerkräfte belegten Kraftfahrzeugkolonnen im Raum um Tobrnk sowie Materiallager des Feindes bei Marsa Matruk mit Bomben. Die Luftangriffe auf Flugstützpunkte, Flakstellungen und andere militärische Anlagen aus den Inseln Malte und Sozzo wurden fortgesetzt. * Dr. H. O. Berlin. 5. Februar. Der Vormarsch nach Derna zeigt, wie sehr die Briten in die Defensive gedrängt worden sind. Man darf sich freilich trotz aller erfreulichen Erfolge keine falschen Vorstellungen von den weiteren Plänen Rommels machen. Immerhin ist die Mitteilung aus London interessant, daß sich die englischen Streitkräfte wahrscheinlich ganz aus Libyen zurückziehen würden,„um General Rommel in Aegypten in einer geschlossenen Front zu begegnen“. General Rommel, so schreibt die„Daily Mail“, sei die Ueberraschung des zweiten Welttrieges. Es sei kein Wunder, daß sein Name in Deutschland zu einer Legende geworden sei. Er sei ein Panzerheld, der sich aus jeder Schlinge herauszuziehen vermöge. Es fehlt natürlich auch nicht an gehässigen Bemerkungen. So meint der Londoner Rundfunk, daß die englische Offensive dem General Nommel zwei Drittel seines Afrikakorps und den Hauptteil seiner Panzer und Flugzeuge gekostet habe. Hier kann man nur hinzufügen: der Rest schlug dann freilich die Engländer in die Flucht! Es regnete Lusttorpedos Singapur nicht mehr wiederzuerkennen— London vergleicht die Lage mit Kreta Dr. H. O. Berlin, 5. Februar. Am Mittwoch ergab sich um Mittemacht folgende militärische Lage auf dem ofdasiatischen Kriegsschauplatz: 1. Die Lage vor Singapur: Nach einem Londoner Bericht hat Singapur gestern nach dem schweren Luftangriff der Japaner ein Bild geboten, wie man es in London nur nach den schlimmsten Luftangriffen der deutschen Bomber gesehen habe. Schon bei Sonnenaufgang seien die japanischen Flieger über der Stadt erschienen. Es habe Lufttorpedos geregnet. Kenner Singapurs würden die Stadt nicht wiedererkennen. In den Luftschutzräumen könne man jetzt die Kulis neben den Vertretern der englischen Aristokratie sitzen sehen. Tatsächlich herrscht eine furchtbare Stimmung in der belagerten und teilweise brennenden Inselfestung. Drei Flugplätze und der Marinestützpunkt im Norden der Insel sind von den Engländern geräumt worden. Im Südhafen Singapurs wurden zahlreiche seindliche Transporter in Brand geworfen. Ueber Seletar, wo die Oeltanks brennen, steigen haushohe Rauchsäulen empor, die kilometerweit zu sehen sind Angesichts dieser höchst unangenehmen Lage ist auch die Stimmung der Briten schlecht. Etwa die Hälfte der in Singapur verbliebenen 25000 Mann starken britischen Streitkräfte besteht aus demoralisierten indischen Soldaten. In London vergleicht man die Lage Singapurs jetzt mit dem Verzweiflungskampf des australien Generals Freyberg auf der Insel Kreta. Singapur werde keinen Schutz durch Jagdflugzeuge erhalten, denn auf Sumatra seien keine Flugplätze vorhanden, von denen aus Jagdflugzeuge zur Verteidigung Singapurs operieren könnten. 2. Burma: Durch den japanischen Vormarsch auf Rangun ist bereits die Zufuhr von englischem und umerikanischem Kriegsmaterial für Tschungking über die Burmastraße unterbunden. Auch der von Präsident Noosevelt gesorderte Kredit von 500 Millionen Dollar kann an dieser Tatsache nichts mehr ändern. Ein Blick auf die Karte genügt, um festzustellen, daß auch die von England und Tschungking ausgearbeiteten Pläne für eine neue Straße nach Tschungking von vornherein zum Scheitern verurteilt sind. Die japanische Luftwafse hat über Burma fünf feindliche Flugzeuge abgeschossen und Volltreffer auf Flugzeughallen und Startbahnen erzielt. Englands Verluste in Hongkong rd. Stockholm, 5. Februar. Die englischen Verluste um Hongkong allein beziffert der kanadische Verteidigungsminister Ralvton, Reuter zufolge, auf 4000 Mann an Toten und Verletzten. Darin sind die Verluste der kanadischen Streitkräfte mit enthalten. Die gesamte Hongkong=Garnison hatte. etwa 12000 Mann umfaßt. Wavell allein genügt nicht osch. Bern, 5. Februar. Der stellvertretende Gouverneur ron Niederländisch=Indien, van Mog, der augenblicklich in Washington weilt, wo er auch von Roosevelt empfangen wurde verlangte in einer öffentlichen Erklärung dringend neue Maßnahmen für die in Ostasien so hart bedrängten Gebiete. General Wavells Ernennung zum Oberkommandierenden im südlichen Pazifik allein sei noch keine ausreichende Maßnahme, um erfolgreiche Gegenzüge zu unternehmen. Den Ausführungen van Mogs kann man das Fehlen jeglicher Hoffnung auf englische Hilfe entnehmen. Der Ton seiner dringenden Forderung läßt darauf schließen, daß avell um geeignete Hilfsmittel verlegen ist. Das von den Japanern versenkte 50 000-Tonnen-Dock in Singapur. Unser Bild zeigt das riesige, Schwimmdock von Singapur, dessen gewaltige Ausmaße durch den im Dock beflndlichen Kreuzer noch hervorgehoben werden.(Atlantic(Schl) Parole: Osten! Eine deutsche Autgabe Berlin, 4. Februar. Die ganze Welt weiß heute, daß der riesige Ostraum seine natürlichen Aufgaben für die Ernährung und Rohstoffversorgung des neuen Europas unter deutscher Führung zu erfüllen haben wird. Dieses Ziel ist bereits im Kriege weit über programmatische und theoretische Erwägungen hinausgewachsen. Nach dem alten und bewährten nationalsozialistischen Grundsatz, zunächst handfeste Tatsachen in die Welt zu stellen die Arbeit zu organisieren anstatt die Organisation zu erarbeiten, praktische Werte zu schaffen, anstatt zu abstrahieren. wird der Ostraum bereits für die neuen Ziele erschlossen, während die deutsche Wehrmacht und ihre Verbündeten noch mit dem unheimlich gerüsteten und fanatischen Gegner im Kampfe liegen. Unsere Wirtschafts= und Landwirtschaftsführer in den Ostgebieten sind Fachleute und Soldaten, die, wie in den geschichtlichen Zeiten der ersten Urbarmachung großer Ländereien, das Schwert neben dem Pfluge zu führen verstehen. Zweifellos sind die Schwierigkeiten, die diesen Männern hinter der eigentlichen Front gegenüdertreten, sehr groß; sie liegen in dem Land selbst und seinen geistig und seelisch verwilderten Bewohnern. Dazu treten von außen Fragen und Bedenklichkeiten, Mutmaßungen und Kritiken von seiten vieler, die den Osten nur dom Hörensagen her kennen, sich aber instinktiv zaruder klur sind, daß bei der Kompromißlosigkeit nationalsozialistischer Führung der Osten und seine Probleme früher oder ipäter an jeden einzelnen herantreten und eine klare Antwort verlangen werden. Man hört und liest täglich von zeritörten Städten und Dörfern, von vertierten Menschen, von unzureichenden Verkehrsverbindungen, grundlosen Straßen, 11.n Armut, Not, Hunger und Seuchen und fragt, ob dieses Land denn wirklich so reich sei und eine„o große Zukunft bergen könne, wie es erwartet wird. Soldten, die von der Front im Osten kommen, haben von Land und Leuten genug, die Kriegsberichte, die die Zustände so schilbern, wie sie wirklich sind, können mit dem besten Willen nict als Werbeartikel für den Osten verstanden werden. Trotzdem gibt es zahlreiche junge Männer und Frauen, sa ganze Familien, die nur darauf warten, daß sie der Ruf erreicht, nach dem Often zu gehen. Man könnte annehmen— und selbstvetirändlich nimn.! es das feindliche Ausland wie alles, das wie ein Fehler der deutsc in Führung aussehen könnte, kängst an—, daß hier in der deutschen Propaganda eine Paune varliege. Cs ist in der Tat noch nicht dagewesen, daß die grauenhafte soziale und wirtschaftliche Lage eines Riesenlandes im gleichen Atemzuge mit seinen Reichtümern und seinen ungeahnDe Valeras Appell an alle Waffenfähigen Eire zum Widerstand entschlossen. rd. Stockholm, 5. Fedruar. Der irische Ministerpräsident De Valera drückte vor einer Bauernversammlung in Naas seine Ueberzeugung aus, daß Eire auch mit der Wirklichkeit rechnen müsse, zum Kriege gezwungen zu werden, obwohl das Land alle Anstrengungen mache, um dies zu verhindern. Er rief daher alle freiheitsliebenden Männer zur Bereitschaft auf. Eire brauche eine halbe Million geübter Soldaten. Darüber hinaus müsse jeder bereit sein, zu den Waffen zu greifen.„Wenn einer der Kriegführenden unser Land angreift, müssen wir sicher damit rechnen, daß uns andere zu Hilfe kommen werden, aber wir werden uns auch selbst verteidigen und für unsere Freiheit kämpfen. die wir so teuer bezahlt haben.“ Die Ankunft amerikanischer Truppen auf nordirischem Boden und die verstärkten Pressionen Englands lassen klar erkennen, von welcher Seite De Valera einen Anschlag auf die irische Freiheit befürchtet. Er brauchte in seiner Rede wirklich keine Namen zu nennen. Rio hrachte Ecuader 80 000 gim rd. St##holm, 5. Februar. Die Bedingungen unter denen Pern in Rio gezwungen wurde, mit Ecuador endgültig Frieden zu schließen, womit sich auich Washington die Willfährigkeit Ecuadors erkaufte, enthalten wie das kanadische Telegrammbüro erklärt, folgende Punkte: 1. Pern soll im Laufe von 14 Tagen seine Truppen bis an die neue provisorische Grenze zurückziehen 2. Die Schiffahrt Ecuadors auf dem Amazonenstrom und seinen Nebenflüssen soll dieselben Rechte erhalten, wie Brasilien und Columbien. 3. Ecuador erhält einen neuen Landbesitz von etwa 80000 gkm. Die neue Grenze soll so schnell wie möglich festgelegt werden. Versenkung eines ASA.=Tankers Berlin, 4. Februar. Durch ein deutsches Unterseeboot wurde im westlichen Atlantik der nordamerikanische Tanker„Neches" torpediert und versenkt. Das nordamerikanische Marineministerium mußte die Versenkung zugeben, von der Besatzung sind 56 Mann ertrunken, während 126 Mann gerettet wurden konnten. Dieser Erfolg deutscher Unterwasserstreitkräfte im äußersten Westatlantik unterstreicht die unbeschränkte Einsatzfähigkeit der deutschen Unterseebootwaffe, die sowohl im Weißen Meer, in der Barents=See, im Mittelmeer als auch im gesamten Gebiet des Atlantischen Ozeans eingesetzt ist. London mochte Stukas chaben Luftfahrtminister vor dem Unterhaus. hw. Stockholm, 5. Februar. Der englische Luftfahrtminister Sinclair wurde am Mittwoch im Unterhaus gefragt, ob England nicht ebenfalls Stukas oder Flugzeuge vom Typ Ju 88 zu produzieren gedenke. Sinclair erwiderte: Jawohl, Stukas für die englische Luftwaffe seien in USA. im Bau. Ueber ihren praktischen Wert könne man sich erst nach Erprobung einen Begriff machen. 1 r Zukunstomöglichtellen genannt wird. Das eine„Propaganda, wie sie nur gegenüber dem deutschen Volke gewagt werden kann. An Stelle abertruerlicher und von realer Kenntnis der wirklichen Zusammenge wenig getrüdter Varolen wie das„Go West“ in ersten Jahren des selbständigen Amerika, sagt n an dem deutschen Volke die Wahrheit und baut mit Sächerheit kinsatzbereitschaft der jmgen auch nicht als kann. Das Wichtigste ist auf dem ehemali schen Gebiet die Sicherstellung und Berw Rohstolfen und Produkten, die deutschen Volke die Wahrhe auf das Verstöndnis und die Ein Mannschaft. Beispielhaft für die neuen Aufgaden ist des Wirken des deutschen Aufbaus im Generalgouvernement, wenn es b nicht als allein geltender Maßstad angesehen werden. aligen sowjetrussiwertung von # die unmitteldir für die Kriegführung notwendig sind. Als„Redenprodukte“ sollen aber schon heute Arbeiten ab, die für die wirtschaftliche Zukunft ungeheuer wichtig sind. So werden bereits Strahen und Wege gebaut, neue Häuser errichtet oder zerstörte wiederhergestellt. Wie bei unseren Vorfahren, die als Bauern und Kaufleute, als Handwerker und Beamte nach dem Osten oder auch in die neuen deutschen Kolonien in Uedersee gingen, wird das eigene Haus zur Burg, werden die Familien zur Gemeinschaft in ursprünglicherem Sinne als es im Reiche selbst nötig ist und zu sein draucht. Polnische Wirtschaft war heruntergewirtschaftete Wirtschaft, aber sowjetrussische Wirtschaft ist ein Durcheinander der verschiedensten Formen vom primitivsten Natural= und Tauschsystem bis zur Fließbandanlage nach amerikanischem Muster. Da die Produktion nur dem Staate und seinen In isteiten, die es rof stehen g8 Pirtschafteführer ost vor rscheihen lassen, lieber ganz worden Schwierte von vorn zu beginnen. Mehr Aehnlichkeit als mit irgendeinem irgendwo auf der Erde zur Zeit herrschenden Wirtschaftssystem hat die Erschließung des Ostraumes mit dem, was die Deutsche Hanse und der Deutsche Ritterorden im Mittelalter taten. Schon einmal, vor dem Jahre 1500, war das riesige Gebiet zwischen Donau, Ostsee, Dnsepr und Schwarzem Meer ein geschlossener Wirtschaftsraum. Forderungen, die die Neuzeit an derartige Großräume stell, wie Autarkie und Blockadefestigkeit, sind nichts weiter als eine Uebertragung alter bewährter Formen in die Gegenwart. Eine neue Deutsche Hanse und ein neuer Orden müssen im Osten entstehen. Das bedeutet kein Rücksinken in mittelalterliche Wirtschafts= und Lebensformen, sondern die Wiederaufnahme alter guter deutscher Art. Man wird wieder nur Warenkredite and Festpreise geben bzw. fordern, es werden keine„freien“ Handelsverträge, sondern Wirtschaftsergänzungsverträge abgeschlossen werden— kurzum, das ganze Wirtschaftssystem des Ostens wird nach alter bewöhrter Methode auch im modernen Sinne krisenfest sein und damit Deutschland und Europa vor Krisen bewahren. Mit der wirtschaftlichen wird die soztale Frage gelöst werden. Wir sind bereits dabel, den Völkern des Ostens klarzumachen, daß vor der Verteilung die Erzeugung der Güter lieht, denn selbst diese Binsenwahrheit ist in einem Lande ein Problem, in der nur der arbeiten durfte— und dann bis zum Ausbluten für einen Hundelohn arbeiten mußte— der sich als Proletarier ausweisen konnte. Es ist gut, schon jetzt zu wissen, daß in einem Lande, das zu den reichsten der Erde gehört, grauenhafte Zustände herrschen. Ist dieses Land zudem noch altes deutsches Einfluß und Kulturgebiet, so kann die Antwort des deutschen Volkes nur die eine sein: Es ist eine Ehrensache der Nation, diese durch ein unfähiges System heruntergewirtschafteten Gebiete durch deutschen Geist und deutschen Ausbauwillen wieder zu Kornkammern zu machen. Es ist nicht viel, was die deutschen Siedler und Handwerker in den Ostgebieten bereits vorfinden, aber hinter ihnen steht eine Macht, hinter ihnen steht auch ein Kredit, der neue Straßen, neue Dörfer und neue Städte aus dem Boden stampfen wird. Das große und starke Deutschland nicht nur zum Protektor, nicht nur zum fernen Schutzpatron, sondern zur Heimat zu haben, im neugewonnenen Land als Deutscher des größeren Deutschlands leden und sen zu können, das ist eine Parole, die heute jeder ohne viel Worte versteht. Hans O. Hönig. Dollarsegen für Roosevelts Vasallen Dr. H. G. Berlia, 5. Februar. Im Anschluß an die panamerikanische Konferenz in Rio hat sich setzt ein wahrer Dollarsegen über einige südamerikanische Staaten ergossen, die den Wünschen Roosevelts gefolgt sind und ihre diplomatischen Beziehungen zur Achse und Japan abgebrochen haben. Es handelt sich hier um nichts weiter als um die Fortsetzung der großen Bestechungsaktion, die der Diktator im Weißen Hause schon seit Jahr und Tag den südamerikonischen Nationen gegenüber angewandt hat, um sie seinen imperialistischen Zielen gefügig zu machen. In diesem Zusammenhange weist die offiziöse„Washington Post“, das Sprachrohr Roosevelts, darauf hin, es werde die Souveränität kleiner Stoaten in einer vernünftigen Weltkonstruktion unmöglich sein. Das wird den kleineren südamerikanischen Staaten höchst unangenehm in den Ohren klingen, und auch in Irland, das demnach in naher oder späterer Zukunft von dem angelsächsischen Weltbund einfach vereinnahmt werden soll, wird man sich seine eigenen Gedankon machen. De Valera hat erst kürzlich wieder einmal von den Gefahren für Irland gesprochen und gesagt, er habe 250000 Man zur Verfügung, die dazu bestimmt seien, einen Angreifer zurückzuschlagen. Jedenfalls geht das plutokratische Ausplünderungsvon Staatsmännern nach Washington gefahren, um sich dort einen fetten Dollarscheck für die prompte Bedienung aus den Händen Roosevelts geben zu lassen. Die=führenden europätschen Staaten werden diese interessanten Vorgänge auch nach dem Kriege im Gedächtnis haben. Rittertreuz für den Kommandeur der slowakischen Division Berlin, 4. Fehruar. Der Führer verlieh das Ritterkreuz an General Augustin Malar. Kommandeur einer slowakischen Division. Seit dem Polenfeldzug steht nun schon die Wehrmacht des jungen slowaktschen Staates in treuer Waffenkameradschaft Seite an Seite mit den deutschen und verbündeten Trupven. Zu wiederbolten Malen ist der tapfere Einsatz der slowakischen Regimenter auch im Kampf gegen die Sowjets rühmenb hervorgehoben worden. Allein in letzter Zeit erwähnten die Wehrmachtberichte vom 26. und 28. Dezember 1941 die slowaktschen Truppen wegen der erfolgreichen Abwehr starker gegnerischer Angriffe im Donesbogen. Auch in den Berichten vom 9., 20., 29. und 31. Januar fanden das zähe Aushalten bei den ungünstigen Witterungsverhältnissen, die erfolgreiche Abwehr gegnerischer Einbruchsversuche und das opferfreudige Vorwärtsstürmen beim Gegenstoß der slowaktschen Verbände böchste Anerkennung. An diesen großen Erfolgen hat General Malar durch zielsichere Bübrung seiner Division dervorragenden Anteil. Auch durch seinen persönlichen tapferen Einsatz war General Malar seinen Soldaten stets ein leuchtendes Vorbild. Die Verleibung der hohen Auszeichnung an General Malar wird alle Angehörigen der slowakischen Wehrmacht, die im Feldzug gegen die Sowjets nicht nur die Sicherheit und Kultur ihres Volkes verteidigt, sondern auch für eine bessere Zukunft Europas kämoft, mit Greude und Stolz erfüllen. General Augustin Malar wurde am 18. Juli 1994 in Reiten bei Geistern geboren. Nach Erlangung wu Die großen Verdienste um den Aufbau der slowaktschen Wehrmacht und um die Führung seiner Division im Ostfeldzug wurden mit der im Jahre 1941 erfolgten Befördezung zum General 2. Klasse gewürdigt. 123mal holten sich die Sowjets blutige Köpfe Entschlossene Abwehrkämpte in Norden der Osttron— 7·000 Bolschewisten vor den deutschen Linien gofallen— 919 Gefongene— Große Moterieleinbuße Berlin, 4. Februar. Im Norden der Ostfront haben die entschlossenen Abwehrkämpfe eldenburgischer und holfteinischer Truppen zum vollen Erfolg geführl. Seil Wochen versochte hier der Jeind vergeblich, mit Har'— massen vorzufloßen, um die in Leuinz bolschewistischen Telle zu enllasten. Bel bolten Aurennen haden füuf Dioisionen und zmel Brigaden der Sowseis auf das schwerste gelitten: 7000 Boische wisten blieben lol vor den deutschen Cinlen liesen. 979 Gesangene wurden eingebracht, 2 100 Verwundete, die der Jeind nicht mehr mit zurückbringen kenule, sielen in deutsche Außer diesen Verlusten erlitten die Bolschewisten große Einbußen an schwer ersetzbarem Material: 33 Panzerkampfwagen, 121 Geschütze, 28 Granatwerser, 47 Maschinengewehre und eine große Anzahl anderer Infanterlewaffen wurden alletn in einem Divisionsabschnitt im Laufe eines Monats erdeutet und vernichtet. Diese Erfolge sind um so höher einzuschätzen, als der eind stärkste Kräfte mit dem Schwergewicht gegen eine rtschaft vorgeworfen hatte. Gegen den Geländeabschnitt zu beiden Seiten dieses Ortes schickte er innerhalb von vier Wochen sechs Schützendivisionen, zwei Schützenbrigaden, eine Panzerdivision und eine Panzerbrigade vor. 123mal holten sich die Bolschewisten blutige Köpfe, denn mit entschlossener Zähigkeit und hartem Adwehrwillen schlugen die deutschen Infanieristen— oft bei einer Kälte von 35 Grad — in schweren Nahkämpfen alle seindlichen Angriffowellen zurück. Els weitere Angriffe des Feindes wurden schon In der Bereitstellung durch das Feuer deutscher Geschütze zerschlagen und im Keim erstickt. Dem Feind wurde dam jede Möglichkeit genommen, das eingeschlossene Leningrad zu entlasten. Die Artillerie des deutschen Heeres setzte dagegen die Beschießung kriegswichtiger Ziele der belagerten Stadt fort. Die deutsche Luftwasse richtete ihre Angriffe in den letzten Tagen mit besonderem Schwergewicht gegen bolschewistische Truppenansammlungen sowie Angriffs= und Nachschudkolonnen in der Mitte der Ostfront.— So blieben am 3. 2. 350 Fahrzeuge im deutschen Bombenhagel liegen. Sechs Flakgeschütze wurden außer Gesecht gesetzt und zwei Tankwagen in Brand geworfen. Bei Angriffen auf Flugplätze zerstörten Kampfflugzeuge 33 bolschewistische Flugsuge am Boden und beschädlgten etwa 30 schwer. Jäger en in Luftkämpfen vier feindliche Maschinen ab. P Tint räfte arten ieses Der Kriegseinsatz der Hitter=Jugend Reichsjugendführer Axmann gab die Richtlinien für das dritte Kriegsjohr Berlin, 4. ab der Rei sungen Führern Februar. In den Berliner Pharus=Sälen chsjugendführer Artur Armann vor rn und Führerinnen wichtige Richtlinien der Hitler=Jugend, die die Einim t und t der der Jugend ugend noch Aufgaben des Kriegseinsatzes der HitlerJugend, die der Reichsjugendführer verkündet hat, sehen vor. daß die Jugend in einem noch stärkeren Maße die Betreuung der Soldaten an der Front übernimmt. Das frische und glaubensstarke Wesen der Jugend in der Heimat wird den Soldaten für ihren schweren Kampf ebenso Kraft geben, wie den Hinterbliebenen der Gefallenen, deren Betreuung eine besondere Ehrenpflicht der Jugend sein wird. Die Richtlinien für den Kriesollen aber auch Elternscha enger zusammenführen. Daher führer auch die Verstärkung der Nachbarschaftshilfe und eine erweiterte Durchführung von Elterabenden angeordnet. Diese Elternabende stehen unter dem Zeichen „Die Jugend kann trotz allen Ernstes in der Heimat röhlich sein“. Sie werden der Volkskraft der Heimat ständigen Auftrieb geben. Niemand anders wird diese Aufgabe besser erfüllen können, als die Jugend. In den Bastel= und Werknachmittagen werden sich die Jungen und Mädel in stärkerem Maße der Herstellung von Spielzeugen und Geschenkartikeln widmen. Schon im vergangenen Jahr hat die Jugend durch ihre Werk= und Bastelarbeiten einen großen Teil zeue fallenen Spielzeug=Produktion ersetzt. eil der ausgeNach den ergangenen Weisungen wird in diesem Jahr der Weihschen nachtsmarkt noch mehr unter dem Zei satzes der Hitler=Jugend stehen. ille dieses EinFür alle notwendigen Sammelaktionen steht die Hitler=Jugend mit derselden Begeisterung bereit, mit der sie zum Gelingen der großen, vom Führer angeordneten Woll= und Wintersachensammlung beitrug. Eine besonders kriegsnotwendige Aufgabe ist die Wehrertüchtigung der 17jährigen. Ihrer Vorbereitung für den soldatischen Einsatz werden in diesem Jahr die Zeltlager der Hitler=Jugend ausschließlich zur Verfügung stehen. Im Hinblick auf die Welträumigkeit der Kriegsführung wird der Sicherstellung des Nachwuchses für die Sanitätssoldaten der Wehrmacht innerhalb der Wehrertüchtigung der 17jährigen betont Rechnung getragen. Die Feldscherausbildung in der Hitler=Jugend nimmt daher innerhalb des vielseitigen Kriegseinsatzes einen beso rderen Raum ein Reichsjugendführer Armann schloß seinen Aufruf für den Kriegseinsatz mit dem Hinweis auf die HitlerJugend der Kampfzeit. Diese Jugend hat an das neue Reich geglaubt, ohne eine klare Vorstellung von seinen realen Formen zu besitzen. Mit derselben Glaubensstärke weiß dic Jugend von heute den Sieg auf dir Seite unserer Soldaten. Und so, wie damals viele Volksgenossen durch die Jugend für die Idee Adolf Hitlers überzeugt worden sind, so soll auch jetzt im Kriege die Jugend durch ihren unerschütterlichen Glauben und ihren strahlenden Optimismus ein Beipiel geben. Rommel beherrscht den„Grünen Gürtel“ Vorstoß auf dem inlandsweg über Mechill— Kairo muß die Rückzugsschlappe bestäligen lle sich die unberechenbare Wüstenschlacht weiter enthänge im wesentlichen hw. Stockholm, 5. Februar. Die im deutschen Wehrmachtbericht enthaltenen Angaben über die Niederlage indischen Streitkräfte, die zur Dockung des englischen Rückzuges in Libyen eingesetzt waren, werden durch Mitteilaugen aus Kaire bestätigl. Im üblichen Rückzugsstil heißt es. Abteilungen der 4. Judischen Brigade hütlen sich nach hinhallenden Gefechlen bei Derna„zurückgezogen“ und seien anamehr zu den Hauptstreitkräften geflotzen. Die entscheldende Schlacht habe jedoch immer noch nicht begonnen. Eine AP.=Darstellung spricht von einem blutigen Verkspiel zwischen den Gegnern, das durch den Selrocco erwerde. Schwedische Meldungen aus London beRommel mit unverminderter Schnelligkeit auch Mechlli und die Bomba=Bucht er setzl den ganzen sogenaunten Höhenrücken zwischen Beugast und Corens. daß muif Zams Jalgahmes nanss auf dem Julanowrg gegen vorgehe. Praktisch beherrsche Grünen Gürtel, den Höhe wickle, davon ab, welche Seile die atlichen meisten Verstärkungen in der nächsten Zeit bekomme. Ge genwärtig besitze Rommel ganz und gar die Initialive. Weiterer Vormarsch in der Cyrenaika Rom, 4. Februar. Der italienische Wehrmachtbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut: Verbände, die den englischen Rückzug in der OstCorenaika decken sollten, wurden gründlich geschlagen. Der Vormarsch der Truppen der Achsenmächte, der von der Luftwaffe kräftig unterstützt wird, geht gegen das Gebiet von Derna weiter. Abteilungen der deutschen Luftwaffe bombardierten militärische Anlagen, Flugzeughallen und Lager von Malta. Es wurden Brände und Explosionen in den zu wiederholten Malen getroffenen Zielen beobachtet. Zunehmender Dollardruck auf die Rio=Staaten Pacht- und Leihgesetz für Salvader und Ecuador—-Brasiliene Finanzminister nach Washington hn. Rom, 5. Februar, Roosevelt läßt mit den Ausgaben ; die Anlage von USA.=Stützpunkten an der mittel= und 9 nordamerikanischen Küste das Konto der betreffenden Staaschen Küste ten belasten. Einen Beweis dafür dietet die soeben über Südamerika bekannt werdende Ausdehnung des Pacht= und Leihgesetzes auf Salvador und Ecuador. Was nämlich die Lieferung für Rechnung für die Regierung von Quito betrifft, so handelt es sich offenbar um das für die Umwandlung des Hafens Guayaquil in eine Basis der USA.= Flotte erforderliche Material. Auch in den großen ibero=amerikanischen Staaten, die dem Druck des Weißen Hauses nachgegeben haben, nimmt die Einmischung der Yankees rapide zu, vor allem in Brasilien. Was die Reise des brasilianischen Finanzministers Costa nach Nordamerika zu bedeuten hat, geht aus einem in Rio de Janeiro veröffentlichten Kommentar hervor, wonach mit den USA. und Kanada bedeutsame Abmachungen insbesondere auf dem Gebiete der Rohstoffverteilung genilltrosfen werden sollen. Rio de Janeiro muß aber auch m tärische Konzenssionen machen. Nach einer Exchange=Meldung aus Washington organisiert eine gemischte nordamerikanisch=brasilianische Militärkommission die Verteidigung der nordbrasilianischen Zone von Natal bis Belem. Die ihnen vorgelagerten Fernando=Noronha=Inseln sind nach der gleichen englischen Meldung von Brasilien zu Luftstützpunkten umgewandelt worden. Das warnende Beispiel der penetranten Gangster=Polltik in den südamerikanischen Ländern, die in Rio mit Sumner Welles gestimmt haben, verstärkte in Argentinien die Genugtuung über die von Ruiz Guinazu eingenommene Haltung. Die Presse von Buenos Aires unterstreicht die Kundgebungen, die dem heimkehrenden Außenminister von der Bevölkerung unter den Rufen wurden. Neutralität!“ bereitet Unsen Luseledlienat, md her: Der Jührer dankte für die Glückwünsche der Slowakei zum Tage der Machtergreisung durch ein Telegramm an Stoatspräsident Dr. Tiso, in welchem er die aufrichtigsten Wünsche für das Gedeiben des mit dem deutschen Volke s# eng verbundenen slowakischen Volkes ausspricht. lagss Bayern, Dr. d'Amalo, und zahlreiche Shreugäste lei eingefunden. Im Schwurgerschlosoal des Gerichlegebänder Reugarten Wehrnehmu in Danzig wurde durch den mit der Wahrnchmung der seilte des Beichoteütoplossten demstrogten Blestel Dr. Schlegenberger der neue Geueralsiaatsan Danzig. Dr. Bode, in sein Amt eingeführt. der Gesloigtrewalt in hundert Araber wurden damale Sein Assisteut, der Jnde abenen“ dem Von nschlag unternommen. Ml auf sein Betreiden Goldmann, ist ebenf Leben gekommen. Wie Domei aus Manila meldel, ernaunte der Präsident der verläufigen philippischen Regierung. Jorge Vargas, ach sche Berater für einzelne Regierungschmier, darunler für Handel, Landwirtschaft, Ilnanz, Geziehung, Wohlfahrl, Jufliz und Wiederaufbau. Auf einer von der Sauamisleitung Sudetenland der NSB. in Prag veransialieten Großkundgebung, an der Gauleiler Konrad Heulein und Sigatssekretär Karl Herehmen mann Frank teilnehmen, sprach Oderbefehlsleiter Hilgenseldt vor den Prager Deutschen über die Bedeutung des heutigen Kampfes und der Aufgaben der RSB. amngafe n ihre kauft. 2 Miechern aus Damaskus haden in lehzter 3 an eit Spepertirte sischen Behörden ehe Ste Soldaten ihre Ausr oder verkauft. Die #lschen, Pfandleihern aunmehr Sfeofen anle„Beleihungev“ sind offenbar eine Art der für das beitische Emplee. Stolleneinbruchs in einem Kohlenberg= der Ortschaft Ade(Präfektur Zanaguchl) kamen neg einer Meldung der sapanischen Zeitung„Jomiuri Schlmbun“ 190 sepanische Bergarbeiter ums Leden. Die Unglücksstätte befindet sich an einer Stelle, die einen Kllomeier lus Meer hlaaus gelegen Ist. Die Gesamibelegschaft betrügt 300 Mann. In einer Rede auf dem Jahreskongreß der zionistischen Vereiaigung sprach sich laut„Manchester Guardlan“ der britische Luftfahrimlnister über das gemeinsame englisch- woile.—. „Heule stehl und füllt das künfige Wohlergehen des Welludenkums mit dem Siege der von England geführten Bölker. Abschied von einem alten Kämpfer Der Staatsakt für Staalosokretür Geurrelmaser Hosmann. München, 4. Fedruar. Das Deutschland Adels Hillers leame feierlichen Staatsakt Abschled von einem alten nallemallogiall. tischen Gefelgstrann und deutschen Seibuten, dem jüh aus einem Schaffen gerissenen Siuatssekretür beim Reichsstallhalter in Bayern, Generalmasor und SA.=Obergruppenführer Haus Geerg Hofmann. Partei und Wehrinach senklen die Jahnen vor dem in Krieg und Frieden hochbewährten Offizler, Freikorpokämpfer und polikischen Seidalen, an dessen Sorg Reichostatthalter Reichsleiter General Ritter von Spp den Kranz des Jührers 1— Generallentnant Geitner gefallen Berlin, 4. Februar. Der Kommandeur einer niedersächsischen Infanterie=Division, Generalleutnont Herbert Geitner aus Freiburg(Breisgau), der bei den Kämpfen an der Ostfront im Dezember verwundet wurde und in ein Heimatlazarett in Freiburg(Breisgau) gebracht wurde, ist dort an den Folgen seiner Verwundung gestorden. Für mehrsache Beweise hervorragender Tapferkeit und verdienstvolle Truppenführung war der General mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet worden. Bei allen entscheidenden Kämpfen dielt der tapfere Divisionskommandeur sich ununterbrochen in den vordersten Linien auf. Er war allen Angehörigen seiner Division ein leuchtendes Vorbild.—: Zweite Kriegsarbeitstagung der Berlin, 4. Februar. Am 6. Jahrestag der Ermordung des Landesgruppenleiters Wilhelm Gustloff nahm heute im Dienstgebäude der A.=O. der RSDAP. Gauleiter Bohle mit einer Gefallenenehrung die feierliche Eröffnung der zweiten Kriegsarbeitstagung der Auslandsorganisation der RSDAP. vor. Die Hoheitsträger aus allen europäischen und zahlreichen überseeischen Ländern, die sich zur Zeit in Deutschland aufhalten, sowie Kreisleiter der Seeschiffahrt nahmen an dieser Tagung teil. Gauleiter Bohle gedachte in seiner Ansprache der auslandsdeutschen Kämpfer, die ihr Leben für die Bewegung gaben, des Landesgruppenleiters Wilhelm Gustloff, der Blutzeugen der Bewegung in Spanien und des Parteigenossen vom Rath. Unvergeßlich für die A.=O. wird der Einsatz des Landesgruppenleiters Zeißig sein, dessen kämpferisches Leben jetzt mit dem Soldatentod an der Ostfront seine Vollendung fand. Veränderungen im englischen Kabinett Beaverbrook Minister für Kriegsproduktion. Geuf. 4. Fedruar. In London wurden am Mittwochabend, wie Reuter meldet, amtlich Beränderungen im britischen Kabinett bekanntgegeben. Danach wurde Lord Beaverbrook zum Minister für das neu geschaffene Ministerium für die Kriegsproduktion ernannt. Versorgungsminister wurde Sir Andrew Duncan, Handelsminister Oberst I. J. Llewellin. Beaverbrook wird Mitglied des Kriegskabinetts sein. Duncan aber nicht. Cripps, so bemerkt Reuter, ist nicht auf der Ernennungsliste. Lord Beaverbrook, der millionenschwere Zeitungskönig, war bisher seit dem 29. Juni Versorgungsminister, davor bekleidete er das Amt eines Minister für die Flugzeugproduktion. Der neue Versorgungsminister Duncan leitete seit dem 29. Juni 1941 das Handelsministerium. Er war davor seit dem 3. Oktober 1940 schon einmal Versorgungsminister und vor Uebernahme dieses Amtes ab 6. Januar 1940 schon Handelsminister. Oberst J. J. Liewellin, der neue Handelsminister, war bis Mitte 1939 Zivillord der Admiralität, dann parlamentarischer Unterstaatssekretär des Munitionsministeriums und seit dem 2. Mai 1941 parlamentarischer Sekretär im Verkehrsministerium. Finnland gab Europa ein Vorbild Dr. H. G. Berlin, 5. Februar. Die Bestätigung des finnischen Staatspräsidenten Rytis, der international ei besonderes Ansehen genießt, daß Eden in Moskau Europa mehr oder weniger verkauft, und daß die Genfer Liga gänzlich versagt habe, bestätigt aufs neue die deutsche Auffassung über den Verrat der Engländer am Abendland. Es war daher vorauszusehen, daß sich das tapfere finnische Volk hiergegen auflehnte. Wenn Ryti auch meint, daß ein so kleines Volk wie das finnische auf die gewaltigen Weltereignisse ohne Einfluß sei, so steht doch fest, daß gerade Finnland, als es sich sofort zum Kampfe gegen den bolschewistischen Feind entschloß, Europa ein Vorbild gegeben hat. Der Standpunkt Finnlands, daß auch die finnische Nation Blut und Opfer für ihre eigene Zukunft und die Zukunft Europas darbringen muß, entspricht dem Gesetz der Stunde. So wird ein gerechtes Schicksal das finnische Volk für seine tapfere Haltung dereinst belohnen. Australien verlegt kriegswichtige Betriebe osch. Berlin, 5. Februar. Der australische Kriegsrat hielt am Mittwoch eine Sitzung ab, auf der neue kriegswirtschaftliche Maßnahmen beraten wurden. nt Curtin gad in diesem Zusammener von Küste nicht für die Landesptobuttion=Vonin ausfielen. So gche man jetzt daran, für einzelne Unternehmungen der Küstenstädte Doppelfabriken im Innern des Landes einzurichten. Der Beschluß des australischen Kriegsrates läßt die Befürchtung erkennen, daß es Japan möglich ist, von See aus erfolgreiche Angriffe gegen die großen Küstenstädte Australlens und ihre Industriezentren zu unternehmen. Trinidad unter USA.=Oberkommando Das beitische Empire verliert weiteres Teerain. osch. Bern, 5. Fedrugr. Der Gouverneur der britischen Kronkolonie Trinidad, Sir Hubert Young, gab bekannt, daß zwischen den Vereinigten Staaten und n Generals Henry Pratt eitischen gehört zu den brit Kommando des amerikani unterstellt würden. Trini Inse" Ueberlassun einräumen Beispiel zeigt, sich schon nicht mehr mit den Stützpunkten zufrieden geben, sondern verlangen bereits das Oberkommando über Trinadad. Inseln, auf denen die Engländer seinerzeit gegen die Ueberlassung alter amerikanischer Zerstörer Stüßpunkte einräumen mußten. Heute wollen die USA., wie dieses 4 Millionen USA.=Bürger unter Waffen Immer vorsichtigere Jahlenangaben Washingtons. rd. Stockholm, 5. Fedruar. Nachdem in Washington noch vor kurzem mit wesentlich höheren Zahlen song: liett wurde, legte jetzt ein Mitglied des Statistischen Büros der Oeffentlichkeit einen Bericht über die voraussichtliche Entwicklung des laufenden Jahres vor nach dem dis Ende dieses Jahres etwa 4 200 000 Männer zum aktiven Kriegsdienst eingezogen werden sollen. Daneden müssen für die Kriegsindustrie 15 Millionen und für die anderen Industrien 21,8 Millionen Mä aufgebracht werden. Känner „Dieser Tisch ist reserviert!“ Es gibt reservierte Menschen und reservierte— Plätze. Die letzteren scheinen schon immer das Vorrecht reservierter Menschen gewesen zu sein oder solcher, die glauben, nie Zeit zu haben oder auf keinen Fall pünktlich sein zu können. Im Theater, Kino oder eiher sonstigen Veranstaltung kann man sich getrost einen Platz reservieren lassen, denn man bezahlt ihn und hat Anspruch darauf. Aber in einer Gaststätte? Zuweilen mag das seinen Sinn gehabt haben, wenn man sich mit Freunden traf und auf eine besonders gemütliche Ecke Wert legte. In der heutigen Zeit jedoch, wo jeder Mensch voll in Anspruch genommen ist, wo Militärurlauber und schwer arbeitende Volksgenossen für eine kurze Zeit einen Platz suchen, um essen oder trinken zu können, da hat der reservierte Platz sein Daseinsrecht bestimmt verloren. Häufig genug kann man beobachten, wie auf dem Nebentisch ein Schildchen steht, Belegt" oder „Bestellt“, obwohl der Tisch schon eine ganze Stunde oder länger unbenutzt dasteht. Auch in vielen Hotels und Gaststätten des Livverlandes kann man diese Erscheinung immer wieder feststellen. Wer sich in Kriegozeiten, wo die Kette der Volksgemeinschaft besonders fest geschmiedet sein muß, noch einen Platz in einer Gaststätte reservieren läßt, handelt anmaßend und unkameradschaftlich. Augenblicklich haben wir für alle„Reserviertheiten“ keinen Sinn und keine Veranlassung. Dies bringt auch der Leiter der Wirtschaftsgruppe zum Ausdruck, wenn er den Gaststätten empfohlen hat, die Belegung von Tischen nach Möglichkeit zu vermeiden. Einstellung von Freiwilligen in die Wehrmacht In die Wehrmacht werden laufend Kriegsfreiwillige und längerdienende Freiwillige, die sich für eine zwölffährige Dienstzeit verpflichten wollen, eingestellt. Es können sich melden: 1. Kreigsfreiwillige vom vollendeten 17. Lebensjahr ab: beim Heer für Insanterie(Inf.=Regt., Inf.=Regt.(mot. und Gebirgsjäger=Regt.), Panzertruppe(Panzer=Regt., Schützen=Regt., Kradschützen=Batl.), Nachrichtentruppe(nur“ für Funkdienst); bei der Kriegsmarine: Für Küstendienst(See und Land); bei der Luftwaffe: Für Fliegertruppe(als Flugzeugführer, Bombenschütze, Bordschütze, Fallschirmschütze), Luftnachrichtentruppe(als Bordfunker, Fliegerschütze).— Höchstalter 28 Jahre. 2. längerdienende Freiwillige vom vollendeten 17. bis 25. Lebensjahre für alle Wehrmachtteile und alle Waffengattungen: Meldung hat in jedem Fall bei dem für den Aufenthaltsort des Freiwilligen zuständigen Wehrbezirkskommandos zu erfolgen. Weitere Auskünfte über den Eintritt als Freiwilliger erteilt auf Anfrage jedes Wehrbezirkskommando und Wehrmeldeamt Einstellung in die Wehrmacht erfolgt jeweils nach Durchführung der Annahme als Freiwilliger. Neue Arbeitsrichtlinien für die Werkscharen. Die letzten Betriebsinformationen des Amtes „Soziale Selbstverantwortung“ der DAF. enthalten Arbeitsrichtlinien für die Werkscharen und Werkfrauengruppen, die bei der Zusammenfassung aller Kräfte im Betrieb und ihrer Ausreichtung auf das gemeinsame Ziel des Endsieges eine besondere Rolle spielen. Einleitend wird Bezug genommen auf eine Rede, die der Reichsorganisationsleiter in der Reichsschulungsburg Lobeda gehalten hat:„Unser Ziel ist, daß jede Fabrik ein Hort soldatischen Denkens ist, mit dem Willen zur höchstmöglichen Leistung. Die Werkschar ist der Ausdruck dieses Wollens.“ Es wird dann die besondere Aufgabe dem Erziehungswerk der Werkschar einzuwirken. Schließlich verdient die Feststellung Beachtung, daß die Betriebsausgaben für die Werkschar vom steuerlichen Einkommen abgesetzt werden können. Mummmmmmmm Unsere Glückwunschocke Ih. Heute vollendet Fritz Kampmann, der bis 1937 in Ehrentrup wohnhaft war und jetzt seinen Lebensabend in Gütersloh verbringt, sein 30. Lebensjahr; seinen 75. Geburtstag feiert ferner der Rentner Adolf Kuhn, Brake, Lemgoer Straße 140. Perchunskebtug von heute 18.23 Uhr bis morgen fröh 9.06 Uhr Neues aus der Landeshauptstadt Wandern im Winterwald Wie ein Traumbild liegt die weiße Schneedecke über die Landschaft ausgebreitet, einzigartig in ihrer einsachen Schönheit. Dazu kommt das große Schweigen in der Natur, das nur von Zeit zu Zeit durch Axthiebe unterbrochen wird. Aber die Schneedecke ist kein Leichentuch, und das Schweigen ist kein Tod. Das Schneetuch ist ein glitzernder Mantel feinster Kunst, unter dem die bereits zu neuem Leben rüstende Tier. und Pflanzenwelt gegen die Unbilden der Witterung geschützt wird. Und das Schweigen, das über dem Lande liegt, ist der gesunde Schlaf eines Kindes, das zum Leben und Lebenskampf neue Kräfte sammelt. Wer die Winterlandschaft durchwandert, wandelt wie im Traum und wie im Märchen. Der Wanderer kennt die ihm im Sommer so vertraute Landschaft nicht mehr. Wo in der Sonnenglut Nadelwälder nach Wasser schmachteten, stehen jetzt schneeverhängte putzige Baumgebilde, wie wir sie als Kinder in den Märchen von Schneewittchen, den Zwergen und der bösen Hexe kennen und lieben gelernt haben. Wir glauben, die Gestalten dieser Wunderwelt müßten aus dem verschneiten Tann hervortreten.— Auch der Wanderer, den weniger die Pocsie als der Sport in den Wald lockt, kommt im Winter auf seine Rechnung. Klar und würzig ist die Luft im Winterwald, reiner als im Sommer, tief und frisch ist der Wind, der um die Ohren weht. Das Marschieren in der tiefen Schneedecke stellt ungleich höhere Anforderungen an Herz, Lunge und Füße als das Wandern im Sommer. Auch dem Freund der Tierwelt stehen große Ueberraschungen bevor. Wer sich gar der * sich an einen Wildfutterplatz vorder kann das Leben der Waldwie sonst zu keiner Jahreszeit. Mübe unterzieht, sich sichtig heranzupieschen, tiere kennenlernen, wiHeimabend der Jugendgruppen. Für die Jugendgruppen aller vier Detmolder Ortsgruppen ist heute, 20 Uhr, Heimabend in der Kreisfrauenschaftsleitung, Exterstraße 11. Liederbücher sind mitzubringen. Aus den Ortsgruppen Nord und Oft. Im Schulungsabend der Politischen Leiter der beiden Detmolder Ortsgruppen Nord und=Ost der RSDAP. am Montag im„Grünen Jäger" warb eingangs Parteigenosse Wortmann für die Adolf=Hitler=Schulen. Dann kündigte der Redner des Abende: Ortegruppenleiter interessante Parallelen zwischen England und Japan und zeigte in tiefgründigen Ausführungen, wie der Sippengedanke und die Weltanschauung dieses uralten Kulturvolkes die Quellen seiner heldischen Haltung und Stärke seien. Ehrliche Finderin. Dieser Tage vermißte eine Bewohnerin der Landeshauptstadt plötzlich ihre Geldbörse mit über 80 RM. Inhalt. Sie erstattete bei der Polizei und der Kriminalpolizei Meldung, weil sie der Ansicht war, die Geldbörse sei ihr im Postamt am Schalter entwendet worden. Dem war jedoch nicht so Die Geldbörse wurde von einer Frau aus Detmold im Postamt gefunden und der Verliererin wieder zugestellt. Die Operette„Mascottchen“ im Landestheater. Das bedeutendste Werk von Walter Bromme, die in unzähligen Aufführungen gespielte Operette„Mascott= chen“, kommt erstmalig am morgigen Freitag in der Dauermiete und im freien Verkauf zur Aufführung. Die Inszenierung ist von Heinz Schien; die musikalische Leitung hat A. Fürch; Bühnenbild: Willibald Mohr; Tänze: Hanna Reiprich. Anfang 18.30 Uhr. Zwei schöne RdF.=Veranstaltungen. Die NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ führt in der kommenden Woche zwei Veranstaltungen durch. Am Mittwoch, 11. Fedruar, steigt um 18.30 Uhr im Landestheater die Operette„Mascottchen“, und am Sonntag, 15. Februar, 19 Uhr, wird im Saale des Hotels„Stadt Frankfurt" in Verbindung mit dem Bayreuther Bund ein Abend„Heitere Weisen großer deutscher Meister“ durchgeführt. Eintrittskarten für beide Veranstaltungen sind noch zu haben. Sonnen-Aufgang 8.30% Mond-Aufgeng 22.55 Sonnen-Unterg. 17.53 CMond-Unterg. 10.18 aus Bad Salzusten Der erste Wochenmarkt in Salzuslen Es sind jetzt hundert Jahre her, daß Salzuflen einen Wochenmarkt besitzt. Die Marktgerechtsame, d. h. einen Jahrmarkt abzuhalten, besaß Salzuflen schon einige hundert Jahre länger. Nun stellte sich aber das Bedürfnis nach einem Wochenmarkt heraus. Die neue Marktordnung für den Wochenmarkt ist am 17. Fehruar 1842 bestätigt worden. um 18. April 1842 veröffentlichte der Salzufler Magistrat die Einführung eines Wochenmarktes in hiesiger Stadt und die von der Regierung bestätigte Marktordnung. Zum Marktplatz wurde ausschließlich der Markt neben dem Rathause bestimmt. Gegenstände des Marktverkehrs waren Garn, Linnen, Flachs, Geflügel, Eier, Butter, Getreide, Gartengewächse, Gemüse, Obst, Wildprett, Honig, frische und getrocknete Fische. Gegenstände, welche zum Wochenmarktverkehr gehörten und von außerhalb zum Markt gebracht wurden, durften, sofern sie nicht bestellt waren, während der Marktzeit an keinem anderen als dem für den Markt bestimmten Orte, namentlich nicht in den Toren oder in Wirts= oder Privathäusern, verkauft oder feigeboten werden. Uebertretungen zogen Konfiskation der Waren oder eine Geldstrafe von 18 Mariengroschen bis zu 2 Reichsthalern nach sich, und dafür waren Käufer und Verkäufer solidarisch verhaftet. Sofortige Strasvollstreckung angeordnet. Vor dem Amtsgericht Lemgo als früherem Schöffengericht hatte sich B. aus Bad Salzuflen wegen intimen Verkehrs mit der Frau eines Einberufenen zu verantworten. B., der von seiner Frau getrennt lebt, konnte überführt“ werden. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Gefängnisstrafe von drei Monaten und ordnete sofortige Strafvollstreckung an. Kamgo Zu welcher Tageszeit kauft die Hausfrau beim Einzelhändler ein? Die augendlicklichen kriegswirtschaftlichen Verhältnisse bringen für jede werktätige Frau, die ihren eigenen Haushalt hat oder den ihrer Eltern versorgen muß, eine besondere Belastung mit sich. Durch die tagtägliche Arbeit an ihrem Arbeitsplatz ist er ihr nur möglich, ihre Einkäufe nach Beendigung der Arbeitszeit, in den Abendstunden, vornehmen zu können. Aus diesem Grunde richten wir den Appell an alle nicht werktätigen Frauen, ihre Elnkäufe schon vor 17 Uhr zu tätigen. Wir hoffen, daß jede nicht berufstätige Frau so viel kameradschaftliches Verständnis besitzt und mit Rücksichtnahme auf die im Arbeitsleben stehenden Frauen in den Vormittags= oder frühen Nachmittagsstunden ihre notwendigen Einkäufe erledigt. Siekmann, Kreisfrauenschaftsleiterin; Drexhage, Kreisfrauenwalterin der DAF.: Dr. Wirth, Geschäftsführer der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel. Der Rundfunk am Donnerstag „Das glückhafte Schiff“ von 17.10 bis 18.30 Uhr startet unter lustigem Matrosengesang in Richtung Nordsee. An Bord befinden sich märchenhafte Fahrgäste: die Bremer Stadtmusikanten, der Rattenfänger und der Klabautermann.— Die 4. Sendung der Reihe „Junge Völker, alte Lieder!“ die um eine Woche verschoben werden mußte, brings von 19.30 bis 19.45 Uhr rumänische Volkslieder. Es sind zu hören: der rumänische Carmen=Chor, die rumänische Nationalkapelle aus Gory, ein Chor unter Leitung von Rudolf Lamy, Maria Lataretu(Sopran), G. Folescu(Baß), eine Bäuerin und Jurgur.—„Bunte Bilder“ von 21.05 bis 22.00 Uhr, eine Folge schöner Melodien.— In der „Musik zur Dämmerstunde“ des Deutschlandsenders von 18.00 bis 19.00 Uhr sind Orchesterwerke von Bach, Haydn, Dvorak und Hugo Wolf zu hören. Solistisch wirken mit: Roman Schimmer(Violine) in einer Romanze von Beethoven und Walter Teurer(Flöte) in einem Konzert von Mozart. Ein Rundfunkchor singt die Liebesspielwalzer von Otto Jochum. Dirigent der Sendung ist Adolf Mennerich. Den Kaninchenstall aus den Kaual gesetzt. Zu einer unschönen Auseinandersetzung kam es vor einiger Zeit im Hofe eines Hauses an der Neuen Straße. Dort hatte ein Bewohner bei der Erweiterung seiner Kaninchen= zucht einen neuen Stall gebaut und diesen, da ihm kein anderer Platz mehr vorhanden schien, einfach auf einen Kanal gesetzt. Damit rief er den Unwillen des Hausbesitzers hervor, so daß es zu Auseinandersetzungen kam. Als man eines Tages, daranging, den Kaninchenstall vom Kanal wegzuschaffen, ging der Besitzer der Tiere auf den Hausbesitzer zu und versetzte ihm, ohne erst große Worte zu machen, einen Schlag mit einem Knüppel. Für diese Gemeinheit wurde er jetzt vom Amtsgericht zu einer Geldstrafe von 30 RM. verurteilt. RS.=Frauenschaft Lemge=Ost und=west. Alle Mitarbeiterinnen der beiden Ortsgruppen müssen am Freitag, 6. Februar, 20 Uhr, zu kurzen, dringenden Beprechungen zusammenkommen. Die Besprechung für die Ortsgruppe Ost findet im Heim. Leopoldstraße 8 a. die ür die Ortsgruppe West im Heim im Rampendahl tatt. Neues aus den Ortsbauernschaften Verlebeck. KdF.= Veranstaltung verschoben. Aus zwingenden Gründen mußte die für Sonntag, 8. Februar, vorgesehene Varieté=Veranstaltung der NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ verschoben werden. Der neue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben. Ripitsheide V. L. Ehrung alter Soldaten. haft Pivitsheide V. L. hielt im Die Kriegerkameradschaft Pivitsheide V. L. „Eichenkrug“ ihren Generalappell ab Nach den Be grüßungsworten des Kameradschaftsführers wurden die Jahresberichte erstattet und den toten Kameraden ein stilles Gedenken gewidmet. Mit Freude nahmen die Kameraden zur Kenntnis, daß die Spende zur Kameradenhilfe ein gutes Ergebnis hatte. In Anbetracht langjähriger Mitgliedschaft wurden die Kameraden Fritz Barkemeier sen., Adolf Schultlücke, peinrich Heumann, Fritz Bax und Wilhelm Wöstenfeld zu Ehrenmitgliedern ernannt. Hardissen. Ein schöner„Wur!“. Ein hiesiger Bauer wurde vor einigen Tagen durch einen großen Wurf von Ferkeln überrascht. Ein gutes Muttertier, das schon einmal zwölf Tiere zur Welt brachte, schenkte nunmehr sechzehn gesunden Ferkeln das Leben. Dieser schöne„Wurf“ dürfte mit zum Gelingen der Volksernährung beitragen. Kirchheide. Wertgutschein= Ausgabe. Am Freitag, 6. Februar, von 16.00 bis 17.00 Uhr, werden in der Dienststelle der NSV. die Wertgutscheine an die vom WHW. Betreuten ausgegeben. Almena, Säuglings= und Gesundheitspflegekursus. Die NS.=Frauenschaft führt unter Leitung einer Mütterschulleiterin einen Kursus für Säuglings= und Gesundheitspflege durch. Alle Frauen und jungen Mädchen können daran teilnehmen. Erster Kursusabend am 19. Februar um 20 Uhr. Anmeldungen nehmen noch entgegen: die Ortsfrauenschaftsletterin und die Abteilungsleiterin für den Mütterdienst. 890 Straßennamen angegeben— und doch nicht festzu. stellen! Die Bandelstraße, die von der Lemgoer Straße abzweigt und bei der Kanneschen Stuhlfabrik ihr Ende erreicht, aber bereits weiter geplant ist durch die anschließenden Ländereien, stellt viele Volksgenossen vor oft schwierige Fragen. Der größte Teil weiß ja nicht, daß die Bandelstraße in der an der früheren Köllingschen Maßanstalt vorüberführenden Straße ihre Verlängerung hat. Ebenso geht es den Volksgenossen, die mehrere Familien nicht an der Thusneldastraße finden, da letztere ebenfalls eine Unterbrechung erfährt und hinter dem Garten des Justizinspektors Hausmann einen Fortgang findet. Das eine hier errichtete Wohnhaus liegt an der geplanten verlängerten Thusneldastraße. Viele sind jedoch der Ansicht, daß dieses Wohnhaus noch mit zur Bandelstraße gezählt wird. Da in nächster Zeit mit dem Ausbau der genannten Straße nicht zu rechnen ist, empfehlen wir der Stadtverwaltung, an den hierfür in Frage kommenden Stellen Verkehrsschilder aufzustellen, die allen Volksgenossen Aufklärung über die hier recht unklaren Straßenverhältnisse geben. Oerlinghausen Froher Sonntagnachmittag durch RbF. Die NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ veranstaltet am Sonntag, 6. Februar, im„Stadthote!“ in Oerlinghausen einen frohen Sonntagnachmittag mit einem erstklassigen Varieté=Programm. Es werden allen Besuchern dieser RdF.=Ringveranstaltung Stunden der Freude und des Frohsinns geboten. Die Künstler und Künstlerinnen haben bei ihrem Auftreten überall begeisterten Zuspruch gefunden und werden auch in unserer Bergstadt die Lachmuskeln in Bewegung setzen. Beginn 16 Uhr. Karten sind bei den Amtswaltern und an der Kasse zu haben. Vortragsabend des Volksbildungswerkes. Im Rahmen der RdF.=Ringveranstaltungen steigt am morgigen Freitag ein Vortragsabend des Volksbildungswerkes. Hermann Girgensohn. ein Baltendeutscher, spricht über das interessante Thema„Englands Wege nach Indien". Versäume niemand den Vortrag! Karten sind an der Kasse noch zu haben. Schwalenberg Konzert für das WöW. Auch in diesem Jahre findet wieder, wie im Vorjahre, ein WHW.=Konzert statt, und zwar am nächsten Sonnabend, 7. Februar, 20 Uhr, im Rathaussaale. Das Konzert wird von einer auswärtigen Militärkapelle mit einem reichhaltigen Programm ausgeführt. Die Opferfreudigkeit aller unserer Volksgenossen bitten wir durch recht zahlreiche Teilnahme unter Beweis zu stellen. Glück auf, Katrin! Roman von Karl Unselt Copyright by Verlag Knorr& Hirth, Kommanditges., München 1940 Die kleine Bahnstation Werschnitz lag still und wie verschlafen in der warmen Mittagssonne des Maitages. Plötzlich fielen in die Stille die warnenden Schläge des Läutewerks. Sofort erhob sich hinter seinem Fenster der Beamte, setzte seine Dienstmütze auf und trat kurz danach vor die Tür. Er war nicht mehr jung. Eine lange Ordensspange auf der linken Brustseite seiner Uniform verriet, daß er im großen Kriege ein tapferer Kämpfer gewesen war. Nachdem er, die Augen mit der Hand beschattend, die Schienen entlang nach Süden gepäht hatte, bagb er sich zu dem Räderwerk und begann, mit beiden Händen immer gleich zwei Räder drehend, die Strecke durch Niederlassen der Wegeschranken zu sichern. Nach einer Weile tauchte im Süden, wo das ewig unruhige Braunkohlenrevier lag, eine lange weiße Rauchfahne auf. Ruhig stand der Beamte auf dem Bahnsteig, hob die Hand grüßend zu dem Führer der Lokomotive und ließ die lange Reihe der mit Briketts, eisernen Fässern und stählernen Flaschen hoch beladenen Güterwagen an seinen prüfenden Blicken vorbeirollen. Er sah dem Zug nach, bis der letzte Wagen das Ausfahrtssignal passiert hatte, dann wandte er sich wieder zu den Hebeln und Räderwerken. Es mochten wohl zehn Minuten verronnen sein, da erhob sich in der Ferne ein Summen; dann tauchte auf der Landstraße hinter der hohen Halde einer stillgelegten Grube ein kleiner blauer Kraftwagen auf, der sich mit hoher Geschwindigkeit der Station näberte. Er schaukelte in einer bedrohlich aussehenden Art über den ausgefahrenen Weg, aber je näher er kam, um so deutlicher wurde es, daß sein Fahrer auf eine übermütige, fast herausfordernde Weise jedes sich bietende Hindernis annahm und es spielend überwand. Als der Wagen direkt auf den Eingang des Stations= gebäudes zujagte, sprang einer der Mitfahrer mit allen Zeichen des Schreckens von dem hinteren Wagensitz auf und wollte hinausspringen. Doch dazu kam er nicht, sondern er siel nach vornüber, weil der Wagen knapp eine Handbreit vor der Eingangsstufe mit einem scharfen Ruck Helt. „U je— o je, o je“, stöhnte der Mann, ein vierschröttger Bauer mit einem runden roten Gesicht, aus dem zwei kleine listig=verschlagene Augen blinzelten.„Mit Ihnen fahre ich nie wieder, Herr Leutnant. Ich möchte noch ein bißchen leben.“ Der Leutnant, er war der Sohn des Gutsbesitzers Braake, streifte die Aermel seines Sporthemdes höher, stemmte dann die linke Hand auf die Wagentür und die rechte auf die Rückenlehne seines Sitzes, hob sich leicht hinter dem Steuerrad empor und schnellte plötzlich mit dem elastischen Schwung einer geübten Turners über den Rand des Wagens zur Erde.„Die Schaukelei war doch wirklich nicht so schlimm, Herr Zaunitz“, meinte er und lächelte verschmitzt Der Bauer Zaunitz erhob sich schwerfällig und nahm Rucksack und Knotenstock an sich.„Was die Fliegers so schlimm nennen! Danke schön. Ich sehe ja beinahe jeden Tag, was Sie da oben in der Luft machen. Schon vom Zusehen kann einem schlecht werden. Nee, nee, Herr Leutnant— einmal und nicht wieder. Lieber verpasse ich meinen Zug.“ Inzwischen war der dritte Insasse, der neden Braake gesessen hatte, gemächlich ausgestiegen und um den Wagen herumgegangen. Er war älter und mindestens einen Kopf größer als Braake. Wie dieser trug er Kniehosen und Sporthemd, und beider Gesicht war von der Sonne braun gebrannt bis zu einer schrägen Linie, die etwa vom rechen Auge dis über das linke Ohr lief. Oberhalb dieser Diagonale waren die Stirn und die Kopfhaut weiß, weil sie im Dienst von der schräg getragenen Feldmütze bedeckt waren. „Sie scheinen zu glauben, mein Lieber“, sagte der lange Freund Braakes mit tiefer, ein wenig spöttischer Stimme zu Zaunitz, der undeholfen sich anschickte, den Wagen zu verlassen,„wir Flieger sind ein ausgesuchtes Korps lebensmüder Menschen.“ „So habe ich das doch nicht gemeint, Herr Oberleutnant“, beeilte sich Zauniz zu versichern, während er die Tür hinter sich ins Schloß warf.„Aber Sie sind doch alle sung. Sie haben noch nicht viel zu verlieren. Unsereins abe:— — außer dem bißchen Leben noch Gut und Geld und einige andere Annehmlichkeiten. Das wollten Sie wohl sagen, und da haben Sie recht. Mit diesen Dingen sind wir allerdings nicht sonderlich gesegnet. Was, Eckart?“. „Gott, es könnte ja ruhig ein bißchen mehr sein“, meinte Braake, nahm seine Hand aus der Hosentasche und wog darin einige Münzen.„Nicht viel bis zum Letzten.“ „Nun tun Sie man nicht so, Herr Leutnant, Ihr Herr Vater, was mein Nachbar ist, hat tausend Morgen Land. Wenn der kein Geld hat, wer soll es dann haben?“ „Ach“, sagte der Leutnant und kniff ein Auge zu.„Meinen Sie? Mir ist das völlig neu. Wo liegen denn diese tausend Morgen, Herr Zaunitz? So viel ich weiß, nicht in der Magdeburger Börde, sandern in der Mark Brandenburg an der Grenze des alten Kursachsens, wo die Braunkohlen wachsen. Wer wird denn hier auf dem Sandboden reich? Hä? Die Braakes sind es jedenfalls nicht geworden, obwohl sie schon seit fünfhundert Jahren auf ihrer Scholle sitzen.“ Sein junges Gesicht war ernst und die Stirn rot vom Eifer geworden, mit dem er sich bemüht hatte, wieder einmal das Märchen vom Reichtum seines Vaters zu zerstören.„Hier muß man Braunkohlenaktien haben, dann kann man vielleicht ein reicher Mann werden. Aber“, fügte er, plötzlich auflachend hinzu,„der Sohn eines reichen Braake würde als Leutnant auch nicht mehr haben als heute.“ „Das beruhigt einen denn ja auch“, meinte der lange Oberleutnant trocken und griff nach Braakes Arm„Komm die Schranke wird schon runtergelassen.“ „Dann haben wir noch viel Zeit. Werschnitz ist nämlich so was Aehnliches wie ein Ein=Mann=Tank. Der Krüger ist Fahrdienstleiter, Schrankenwärter, Fahrkartenverkäufer, Knipser und was es hier sonst noch gibt.“ In dem kleinen Stationsraum warteten sie eine Weile, bis der Beamte das winzige Schalterfenster öffnete. Dann verlangten die Offiziere Bahnsteigkarten, und Zaunitz löste eine Karte nach Luckau—. Als sie um das Haus herum zur Sperre gingen, stand Krüger bereits da, um die Fahrkarten zu entwerten. „Na, Herr Leutnant wollen wohl die Schwester abholen“, fragte der Bahndeamte Braake und legte seine Hand militärisch an den Schirm seiner Dienstmützer wie er es als Soldat gewohnt war. „Jawohl, Herr Krüger—. Und das hier ist mein Freund und Kamerad Oberleutnant Wenckhoff.“ Kunst und Wissenschaft Ukrainische Nationaloper In Klew. In Klew hat die ukrainische Nationaloper ihren ersten Spielplan nach der deutschen Befreiung veröffentlicht. In Kürze wird. auch das ukrainische dramatische Theater seine Tore öffnen. Die Kiewer Bühne gibt Konzerte und Theatervorstellungen. in deutscher und ukrainischer Sprache. Eln Leben für den Film. Ein einzigartiges Jubiläum konnte Prof. Carl Froelich in diesen Tagen felern: 40 Jahre waren es her, was er sich erstmalig auf dem Gebiet des Films betätigte, damals noch als Teckniker und Gehilfe Oscar Meßters. Seit 1939 steht er an der Spitze der Reichsfllmkammer. Ein reiches Leben fürwahr, dem nicht nur seine Freunde und Mitarbeiter die Vollendung seines fünften Arbeitsjahfsehnts wünschen. „Angenehm, Herr Oberleutnant.“ Krüger ergriff die ihm gebotene Hand Wenckhoffs. „Ich habe Sie bis jetzt immer nur als Punkt von oben gesehen, Herr Krüger, wenn ich mal über Ihre kleine Streichholzschachtel da hinwegbrauste. Freut mich. Sie nun auch persönlich kennenzulernen.“ „Ganz auf meiner Seite, Herr Oberleutnant. Die erste Zeit, als die Flugzeuge so niedrig hier rüber kamen, habe ich doch in alter Gewohnheit mit dem Kopf gemuckt. War doch ein verdammt unangenehmes Gefühl damals bei Camdrai kurz vor dem Ende, wenn die feindlichen Infanterieflieger so dicht über unsere Köppe wegflitzten und unseren Graben mit ihren MG.s beharkten.“ Wenckhoff nickte.„Und unsere Flieger hatten nicht genug Maschinen und Benzin, um der Infanterie vorn helfen zu können. Es muß nicht schön gewesen sein. Ich weiß es von meinem Vater, der damals Kompanieführer war.“ Dann legte er dem Beamten die Hand auf die Schulter.„Das kommt nie wieder vor, Krüger. Darauf können Sie sich verlassen. Sie wissen ja wohl auch, was die da hinten machen.“ Bei diesen Worten deutete er nach Süden zu den mächtigen roten Gebäuden, die aus der endlos weiten Ebene wie Burgen aufragten.(Fortsetzung folgt.) 1 Aus der Bewegung REDAP., Ortsgruppe Bad Meinberg. Freitag, 6. Gebruar, 20 Uhr, dringende Besprechung der Politischen Leiter bei Fricke. Flieger=Gefolgschaft 1/55. Der tbeoretische Unterricht findet heute, um 19.40 Uhr, in der Luftschutzschule, Leopoldstraße, statt. 6J.=Marinegefolgschaft 1/55. Heute, 19.30 Uhr, Antreten am SA.=Heim an der Benekenstraße. BDM.=Gruppe lalbö. Detmold. Alle Mädel der Arbeitsgemeinschaft„Werkarbeit" treten heute, 19.45 Uhr, am Untergau an. RS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk. Ortsgruppe Detmold=Süd. Heute, 20 Uhr, Dienstbesprechung der Zellen= und Blockfrauenschaftsleiterinnen im Gasthaus „Richter“, Hornsche Straße. Die Gaufilmstelle zeigt: „Wunschkouzert.“ Donnerstag: Schieder: Freitag: Belle. „Das sündige Dors." Donnerstag: Schwelentrup; FreitagAlverdissen. „Bismarck.“ Donnerstag: Wahmbeckerbeide und Lüerdissen: Freitag: Donov und Bavenhausen. * Souderveranstaltung in Belle. Auf die morgige Filmveranstaltung mit„Wunschkouzert“ in Belle wird hiermit besonders bingewiesen. Die Kreisfilmstelle der NSDAP. des Kreises Lippe. Beiefkasten (Jeder Anfrage ist die jeweilige Bezugsquittung beizufügen.) Sch. 100. Der Mieter darf die Wohnung nur zum vertragsmäßigen Gebrauch verwenden. Er darf also nicht den Küchenherd in einem Wohnraum aufstellen, um hier zu kochen, wenn eine Küche vorhanden ist. Er ist auch nicht berechtigt, Läufer usw. aus dem Fenster auszuschütteln, wenn dadurch andere Bewohner des Hauses beeinträchtigt werden. Im Streitfalle wendet sich der Vermieter zweckmäßig an das Mieteinigungsamt. Eine gütliche Einigung ist natürlich vorzuzieben. Aus den Nachbargebieten Herford. Eine Frau wird vermißt. Seit dem 29. Januar wird die Ehefrau Emma Kürten. geb. Koppitz, Weststraße 4, vermißt. Die Genannte ist gemütskrank und irrt wahrscheinlich umher. Bielefeld. 13jährige Lebensretterin. Der Regierungspräsident hat im Namen des Führers der 13jährigen Schülerin Lilli Gießelmann von hier seine Anerkennung ausgesprochen, weil sie im Dezember vorigen Jahres einen dreijährigen Jungen vom Tode des Ertrinkens rettete. Paderborn. 20 hauptamtliche Haushaltshel.ferinnen. Weil auch in Paderborn der Mangel an Hausangestellten sich sehr fühlbar bemerkbar macht, insbesondere bei kinderreichen Müttern, hat die NSV. im Jahre 1941 20 hauptamtliche Haushaltshelferinnen neu eingestellt. Diese werden vier bis sechs Wochen in kinderreichen Haushalten eingesetzt, wenn die Hausfrau krank ist oder ein Kind erwartet. In 390 Familien haben diese 20 Haushaltshelferinnen im Jahre 1941 den Haushalt betreut. Paderborn. Neues Erholungsheim. Das jüngste Erholungsheim für„Mutter und Kind“ im Gau Westfalen=Nord ist auf Schloß Hamborn(Kreis Paderborn) geschaffen Mütter aus dem Gaugebiet werden hier liebevoll aufgenommen. Ihre Kinder werden in einem dazugehörigen Kindergarten von Kindergärtnerinnen betreut. Von Juli 1941 bis Dezember 1941 waren auf Schloß Hamborn 102 Mütter mit ihren Kindern. Lippstadt. Verletzte und Materialschaden bei Zugzusammenstoß. Auf dem Bahnhof fuhr in den Vormittagsstunden des Sonntags ein Güterzug auf einen haltenden Eilgüterzug auf. wobei mehrere Wagen des stehenden Zuges zusammengedrückt wurden. Dadurch entstand größerer Materialschaden. Einige Rinder und Schweine, die sich in den Waggons befanden, erlitten Verletzungen und mußten notgeschlachtet werden. Auch der Zugführer und der Bremser des auffahrenden Zuges erlitten Verletzungen, die aber nicht lebensgefährlich sind. Hamm. Einbruchsdiebstahl im Kinderheim. Der Polizeidirektor teilt mit: Vor kurzer Zeit wurde in dem im Osten gelegenen Kinderheim der NSV.„Sylverberg“, das den Hammer Kindern zur Erholung dient, eingebrochen. Entwendet wurde u. a. ein wertvoller Radio=Apparat, Marke Telefunken, gezeichnet„Trumpf“. Es handelt sich um eine polnische Ausführung. Geiger bitte wecken! Einst wurde unter Hans von Bülow eine ältere Oper neueinstudiert, die längere Zeit nicht auf dem Spielplan gestanden hatte. Im dritten Akt kam ein besonders langes Flötensolo, und danach hatten die Geigen einzusetzen. Leider setzten sie nicht ein. Bülow runzelte die Stirn und rief ärgerlich:„Wo bleiben die Geigen?“ Da brummte neben ihm ein Geiger, der offensichtlich vor sich hingedruselt hatte:„Schaun Sie doch erst mal in der Partitur nach, was da steht!“ Bülow blickte tatsächlich in die Partitur und sah nun eine Randbemerkung, die bereits sein Vorgänger hier eingeschrieben hatte: „Hier müssen die Geiger geweckt werden!“ Der Tempel des 100 Jahre„Walhalla“ Ruhmeshalle deutscher Männer. Etwas fremd erhebt sich inmitten der niederbayerischen Landschaft über dem Donauufer bei Regensburg die„Walhalla“, die Ludwig l. vor hundert Jahren weihte— fremd und dennoch großartig, als eines der monumentalsten Bauwerke, die jemals in Deutschland errichtet wurden. Auf 250 Marmorstufen steigt man zu ihm empor, das beherrschend auf einer Anhöhe liegt. Seine Maße sind imponierend. Es hat eine Länge von 138 Meter, eine Breite von 91 Meter und eine Höhe von mehr als 60 Meter. Der„Tempel“ selber is demgegenüber bei einer Länge von 74 und einer Breite von 35 Meter„nur“ etwa 20 Meter hoch. Er wird von 25 dorische Säulen getragen, die aus Unterberger Marmor gefügt sind. Fünfzehn symbolische Figuren, in denen sich die deutsche Geschichte von der Hermannsschlacht bis zur Niederringung Napoleons verkörpert, beherrschen die Giebelfelder an beiden Frontseiten. Im Innern des Gebäudes, der eigentlichen Cella, ziehen die vier Siegesgöttinnen von Christian Rauch die Blicke auf sich. Auf einem Marmorfries, der ringsum die Wände umzieht, stehen die Büsten von 175 um Kunst, Wissenschaft, Technik und die Durchsetzung des Reichsgedankens verdienter Männer. So ist das merkwürdige Bauwerk, das Leo von Klenze schuf, wirklich zu dem geworden, was es nach dem Willen seines Bauherrn, des bayrischen Königs Ludwig, werden sollte: ein wahrhafter Tempel deutscher Ehre. Die beutige Ausgabe umfußt 4 Seiten. Verlagsleiter: Eduard Preißler. Hauptschriftleiter: August Prüßner. Verlag: Lippische Staatszeitung. NS.-Verlag. G. m. b. H., Detmold. Paulinenstraße 14.— Pl. 7.„ Uns wurde die traurige Nachricht, daß in den schweren Kämpfen an der Ostfront mein über alles geliebter Mann und Vater, unser lieber, herzensguter, hoffnungsvoller einziger Sohn, Schwiegersohn, Schwager, Enkel, Neffe und Vetter, der Hauptmann und Batalllonsführer Hans Graminsky Inhaber des E. K. 1 u. II sein Leben lassen mußte. Er fiel als begeisterter Soldat für Führer und Vaterland im 28. Lebensjahre an der Spitze seines Bataillons in seinem alten Friedensregiment am 14. 1. 42. Möge ihm die fremde Erde leicht sein! In tiefer Trauer: Carola Graminsky, geb. v. Donop. u. Töchterehen Gudrun/ Paul Graminsky, Amtsrat, u. Frau Clara, geb. Boom Hans v. Denop. Major z. V., z. Z. im Felde, u. Frau Ada, geb. Fremerey, Im Namen aller Angehörigen. Detmold(Lippe). Freiligrathstr. 23, Berlin W 35, Großadmiral-von-Koester-Uler 85 II, im Januar 1942. K Am 25. 1. 42 erhielten wir die traurige Nachricht, daß mein innigstgeliebter Mann, der treusorgende und glückliche Vater seiner beiden Kinder, unser lieber, guter Sohn und Bruder. Schwiegersohn, Schwager und Onkel, unser Volksgenosse, der Gefreite Gustav Sprenger Inhaber des E. K. II„ am 17. 11. 41 beim harten Kampf im Osten sein junges Leben im Alter von 31 Jahren lassen mußte.— Dein ist die Ruhe, uns bleibt der Schmerz, schlaf wohl, du gutes Herz! In tiefer. stiller Trauer im Namen aller Angehörigen: Frau Luise Sprenger, geb. Niebuhr. Hannelore und Günter als Kinder I Familie Sprenger Famille Pucker 1 NSDAP., Ortsgruppe Hiddesen. Hiddesen, Hellloh, Pivitsheide, den 28. Januar 1942. (Cheruskerweg 132.) . N a c h G o t t e s u n e r f o r s c h l i c h e m R a t s c h l u ß v e r schied nach kurzen, schweren, mit Geduld ertragenen Leiden mein innigstgeliebter, her zensguter Mann, unser geliebter, treusorgender Vater, unser lieber Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Gefr. Fritz Dubbert im 33. Lebensjahre. Er gab sein Leben für Führer. Volk und Vaterland. Sein Leben galt nur seiner Fa milie, deren Glück und Zufriedenheit.— Nun ruhe sanft, du gutes Herz, wer dich gekannt, fühlt unsern Schmerz. In tiefem Schmerz: Auguste Dubbert, geb. Heuer Gisels Dubbert, Frits Dubbert, Elisabeth Dubbert, Heret Dubbert als Kinder 1 und alle Anverwandten. Bega, den 29. Januar 1942. Die Beerdigung findet am Freitag, dem 6. Februar. nachmittags 14.30 Uhr, vom Trauerhause aus statt. Statt besonderer Anzeige Nach Gottes heiligem Willen wurde heute früh mein innigstgeliebter Mann, unser guter, treusorgender Vater. Schwiegervater, Grollvater, mein herzensguter Sohn. Schwienersohn, Bruder, Schwager u. Onkel, der Kreisverwaltungsdirektor Fritz Gehring plötzlich und unerwartet in die Ewigkeit abberufen. Er starb als pflichttreuer Beamter in Ausübung seines Berufes. In tiefer Trauer: Marie Gebring, geb. Heithecker Gretehen Seharlemann, geb. Gehring/ Friedrich Wilhelm Gebring Walter Seharlemann. Stabsarzt, und Irmgard Seharleinann] Familie Heithecker! Familie Gehring. Coesfeld(Westf.), Barth(Ostsee), Lage i. L., Detmold und Blomberg, den 2. Februar 1942. Die Beerdigung findet statt am Freitag, dem 6. Febr. 1942, um 15 Uhr(3 Uhr) vom Krankenhause aus. Von Beileidsbesuchen bitten wir absehen zu wollen. Mit den Angehörigen trauern um den Dahingeschiedenen der Landrat, alle Beamten, Angestellten u. Arbelter des Landratsamtes und der Kreisverwaltung Coesteld. Gestern abend 20½ Uhr entschlief sanft nach kurzer Krankheit plötzlich und unerwartet unser lieber, guter, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgrollvater, Bruder, Schwager und Onkel Heinrich Reineke Im 77. Lebensjahre. Im Namen aller trauernden Hinterbliebenen: Mathilde Reineke I Heinrich Reineke und Frau Alma, geb. Herklotz 7 August Reineke und Frau Auguste, geb. Kronshage Ernst Großbongart und Frau Lina, geb. Reineke. Mackenbruch, den 3. Februar 1942. Die Beerdigung findet am Sonnabend, dem 7. Februar 1942, nachmittags 4 Uhr, vom Vereinshaus Helpup aus statt. Trauerleier daselbst. Statt Karten Nach einem Leben voller Liebe und Arbeit entschlief heute kurz vor Vollendung ihres 85. Lebensjahres unsere liebe Mutter. Großmutter, Urgroßmutter und Tante Frau Anna Bötter geb. Volgt. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Leepeld Altrense# Else Altrosge, geb. Bötter. Lase, den 4. Februar 1942. Die Beerdigung flndet am Sonnabend, dem 7. Februar. nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause, Lange Str. 40 (Mühle), aus statt. Trauerfeier ½/ Stunde vorher. Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand zu nehmen. Heute morken entschlief plötzlich und unerwartet mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater. Grollvater, Bruder, Schwager und Onkel August Zurheide Im 60. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Frau Julie Zurheide, geb. Mölling Leopold Dröge und Frau Martha, geb. Zurheide August Zurheide und Frau Gertrud, geb. Schwarz Heinrich Zurheide 1 und fünf Enkelkinder. Ohrsen, den 4. Februar 1942. Die Beerdisung findet statt am Sonnabend, dem 7. Februar, nachmittags 2½ Uhr, vom Trauerhause, Ohrsen Nr. 2. Trauerfeler ½/ Stunde vorher. Auch wir trauern mit den Angehörigen um einen langjährigen, treuen Mitarbeiter und werden sein Andenken in ehrender Erinnerung halten. Adolf Johanning. Ohrsen. Heute abend 19 Uhr entschlief sankt und ruhig unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgrollmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Wilhelmine Ellerbrok geb. Lange Inhaberin des goldenen Mutterehrenkreuses Im Alter von 73 Jahren. Ein treues Mutterherz hat aufgehört zu schlagen. In tiefer Trauer: Die Ang hörigen. Oesterholz, den 2. Februar 1942. Die Beerdigung findet am Sonnabend, dem 7. Februar, um 14 Uhr statt. Für die liebevolle Anteilnahme beim Heldentode meiner lieben Mannes spreche ich hiermit meinen herzlichen Dank aus.„„„„ Im Namen aller Angehörigen: Else Oerter, geb. Dalbke. Lderdissen, im Januar 1942. Für die Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden meiner lieben Frau, unserer guten Mutter sprechen wir allen unseren herzlichsten Dank aus. Wilhelm Plaß und Kinder. Holzhausen-Externsteine, im Januar 1942. Ihre Vermählung geben bekannt Karl Dux Lenchen Dux geb. Vont Maspe b. Blor Orbke omberg b. Detmold 5. Februar 1942 Für die uns zu unserer Vermählung freundlichst übermittelten Glückwünsche und Aufmerksamkeiten danken wir herzlichst. Paul Dettmann und Frau. Elfriede, geb. Kuhlmann. Neuenkamp b. Lemgo 214, Im Januar 1942. Unsere Verkaufsräume bleiben mittwochs nachmittags mit behördl. Genehmigung geschlossen. C. A. Grothe, Detmold. Mit behördlicher Genehmigung bleibt mein Ladengeschäft bis auf weiteres jeden Dienstagmorgen und Donnerstagnachmittag geschlossen. W. Hofmeister, Lemgo, Ostertor 6. Ein eleganter Selbstfahrer ober Jagdwagen zu kaufen gesucht. Kramer, Güterslob, Berliner Straße 14. Ruf 2324. Ich suche eine gute Niederwildjagd bevorzugt Rotwildreviere mit Rotund Schwarzwild als Standwild, evtl. auch Beteilig. od. Uebernahme des Abschusses gegen entsprechende Vergütung. Lippe oder Sauerland bevorzugt. Hütte usw. werden übernommen. Zuschriften unter Nr. 565 an die Lippische Staatszeitung. Oeffentliche Bekanntmachung Der Arbetter Andreas Mönikes aus Dortmund, Bleichnerstraße 52, und der Gemüsehändler Hermann Fickermann aus Dortmund, Schützenstraße 224, haben im November 1941 auf der Geflügelausstellung in Brake t. L. Zuchtbähne und Kaninchen gekauft, um sie als Schlachttiere weiterzuveräußern. Ferner haben sie im Dezember 1941 von dem Melkermeister Anton Schuber: in Brake i. L. Geflügel und Kaninchen unter Ueberschreitung von Höchstpreisen und 3 Schinken und 1 Speckseite im Gesamtgewicht von etwa 1 Zentner ohne Bezugsberechtigung und ohne Fleischmarken gekauft. Weiter haben sie Pseffer und Kaffee zu unzukässig hoben Preisen verkauft oder zum Kauf angeboten. Das Amtsgericht in Detmold hat durch Urteil vom 7. Januar 1942 wegen Zuwiderbandlungen gegen die Verordnung über die Preisvorschriften vom 3. 6. 1939 und gegen die Verbrauchsregelungsstrafverordnung rechtskräftig verurteilt: 1. Mönikes zu einer Gesamtstrafe von einem Jahre Gefängnis, 2. Fickermann zu einer Gesamtstrafe von sechs Monaten Gesängnis. 3. Schubert zu einer Gesängnisstrafe von einem Monat und einer Geldstrafe von 60 Reichsmark. Auch hat das Gericht aus Einziehung von Fleischwaren, Pfeffer und Kaffee und des Mehrerlöses erkannt und die öffentliche Bekanntmachung in der Lipvischen Staatszeitung und der Westfälischen Landeszeitung angeordnet. Detmold, den 29. Januar 1942. Das Amtsgericht. Viehseuchenpolizeiliche Enordnung Nachdem die Maul= und Klauenseuche in der Gemeinde Brüntorf unter dem Klauenviehbestande des Landwirts Gustav Plecke. Nr. 15. festgestellt worden ist, wird zum Schütze gegen diese Seuche auf Grund der Is 18 ff. des Viebseuchengesetzes vom 26. Juni 1909(RGBl. S. 519) mit Ermächtigung der Landesregierung folgendes bestimmt: 1. Den Sverrbezirk bildet das Seuchengeböft. 2. Das Schutzgebiet bildet die Gemeinde Brüntorf. 3. Auf das Sverrgebiet und Schutzgebiet finden die Vorschriften der viebseuchenvolizetlichen Anordnung der Landesregierung vom 17. 1, 1. 3. und 22. 7. 1938— Ges.=S. Nr. 5, 10 und 27— Anwendung. 4. Diese Anordnung tritt sofort in Kraft. Brake i. L., den 31. Januar 1942. Der Amtmann als Ortsvolizeibebörde. KLEINANZEIGEN Freie Stellen Bilauzsicherer Buchbalter für einige Stunden der Woche zum Buchführen gesucht. Freundl. Zuschrift. u. Nr. 549 an die Livv. Staatsztg. Bäckerlehrling zum 1. April ges. S. Brüggemann, Bäckerei, Konditorei, Detmold, Lange Straße 4, Fernruf 2406. Tischlerlebrling zum 1. 4. 42 stellt ein Eichenmöbelfabrik Fritz Covei, Remmiabause. Malerlehrling sucht Aug. Hampe, Stteche Kontoristin oder geeignete Kraft für leichte Büroarbeiten gesucht. Schriftl. Angebote unt. Nr. 543 an die Geschäftsstelle. Suche zum 1. 4. in landwirtschaftl. Haushalt einfaches, nettes junges Mädchen zur weiteren Ausbildung oder Stütze bei Familienanschluß und Gehalt. Angebote unter Nr. 503 an die Lipp. Staatszeitung. Hausgebilfin, Kochlehrfräulein, nicht unter 18 Jahren, für mittl. Fremdenheim in Bad Meinberg für die Saison gesucht. Erbitte Angebote unter Nr. 519 an die Lippische Staatszeitung. Hausgebilfin sofort oder später in Dauerstellung gesucht. Kurbeim Vogelsang, Bad Salzuflen, Roonstraße 23. Suche zum 1. 4. 42 für meinen landwirtschaftlichen Haushalt ein junges Mädchen bei Familienanschluß und Gehalt. Frau Maxie Tornede, Berten bei Schötmär. Telephon Salzuflen 2165. 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Februar, 18 Uhr(6 Uhr): Mascottchen Der Vorverkauf für diese Vorstellung beginnt heute. Donnerstag. 10 Uhr. Die dritte Rate der Dauermiete ist fällig! Schädlingsbekämpfer (Kammerjäg.) Lobinat aus Bielefeld vernichtet Ratten, Mäuse, Wanzen, Schwaben usw. Bestellungen erbitte sofort unter Lobinat an die Lipp. Staatszeita oder Bielefeld, Niedermüblenstraße 10. Ruf 6935. Freitag Fohlen im Anschnit Karl Liobermann, Meierstraße Freibaut anf dem Räbt. Sclachtbef in Detmold Berkauf von Rindfleisch am Freitag. dem 6. 2. 1942, von 14 bis 16 Uhr. Fleischmarken sind mitzubringen. (Ab 200 bis 890 und von 1 bis 199). kung meines langjähr. Brenners zum 15. Februar od. früher ein tüchtiger, selbständiger Brenner gesucht. Gelbe Steine. Betrieb durchgehend. Frits Grabbe, Ziezelmeister. (Kr. Unna i. Westl.). Für meinen Stall von 14 Kühen zum 1. 3. 42 oder später. Meiker gesucht Gefl. Angebote mit Gehaltsanspr. unter Nr. 569 an die Lipp. Staatszeitung. 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