im Offen lehreripnen. Osteinsatz ergeben ben, über die die „Jungen Deutschn im Wartheland Je zehn Führeimmengefaßt, von uen waren. Eine here richtete einen im Gesundheitsahre 1940 konnten höht werden, woerschlesien Einsatz= ulhelferinnen insSchulhelferin die er längeren Tätigeiner einjährigen ehrerin abzulegen. als Schulhelferinauch die MädelFührerin wird nun uptamtliche Lagersöfe genau kennen ansetzen können. ind und noch ihr isen, diesen Ehrenzu erfüllen. Ueber die Mädel vorden Wehrbauern 10 slen=Kurvark und rtsgruppen treten heinland, zur Beu-Kurpark. Heute, er Politischen Lei dieser Woche fällt Uhr, Schardienst u. Die Mitglieder afé Rheinland zur Schaftführerinnen r J u g e n d h e r b e r g e. uwerk, Bad Salihr. Gemeinschaft gruppe nimmt ge twerk. Ortsarupve ngsabend für den 34. en=Breden. Mitt Nebenzimmer bei seigt: terholz: Mittwoch: orf. genkirchen; MittIttung beizufügen.) senen Sohn Steuin Dienstarad ein ind sich in Schulmüssen also dem siese Voraussetzunngen, die im Vern nur Zusätze mit n binzugefügt werHausflur und im wortlich. Der Mie schriftsmäßige Versorgen. In vielen die Sorge für die . des Hausflures 1, wo der Hausbe zliche Bestimmung. nd nicht gekündigt ch für sich in An unserer Beurtei i den Ortsbauern wenden, um sich Sie die nach Ihrer Besitzerin anerkenelt es sich nicht um ild oder Fahrlässig cht wurde, daß das war. Unseres Er sie Firma für den Umfange haftbar Rechtsberatung rüber aufklären zu Bescheid zufrieden Seiten eiter: Auaust Prüßner g.m b H Detmold Pl. 7 nschaft Das junge Stadteiner Woche zwei raus:„Britta“ von Liebe“ von Haus n beiden das alle, e tgart. In Stuttgart # V e r t r e t e r v o n Ine umfangreiche Volkskunst“ im “ eröffnet, wobei sche Gesandte in Staatssekretär im ium, Exzellenz en aufklären; aber ich sendwelche Aussagen mit! Ich lass' dich ich glaub' nicht, daß ließlich auch allein „Und viel schlimmer ndlich. Ich habe jo eecht zieht die Stirn roös, dazu liegt ja as du sagst, und gib so, daß du in einem utreten brauchst; das dlich mußt zu dich brauchst keine Genesen, außer bei init Gang ist— Irmela at mit Alorecht al“ mehr vor ihm, ihr ei! fortsetzung folgt.) Lippische Staatszeitung g. Schrink,, Gelmotd. nenstr. 14, Ferur.: Sammeln. 2845. Bostscheckk. 8592 Hann. Bankkönten.: Deutsche Bank. Landesbank. Städt. Spark. Die„Lipp. Staatszeitung“ ersch. wöchentl. 7mal. Abbestellungen der Zettung nur 25. 1s2.— bis zum Monats. Amtliches Organ des Gaues Amtliche Nationalder Landerregierung rs 2 Se ab G) vi n uu Westfalen Mord der 1602R listische Zeit örden Anzeigenbrette! Die 22=mmZeile 9#0. I. Remilienanz 9 A#. Textanz., 77 mm breit. 60 No 8.8. ist Preisl? cultig. Bezugsor.: Monatl. bei Zustellung 2. Boten einschl Bestella. 2 Mu b. Zuk. durch Bost 2.42 Nu einschl. 6s#. Bostaeb. Die Bebind. d. Lieterune reidti. kein. Anspruch auf Rückzabl d. Bezuasor Nr. 27 Detmold. Mittwoch, 28. Januar 1942 14.(176.) Jahrgang Stalin-Derlemal in London? Unter der Ueberschrift„Stalin in der Stock Exchange“ veröffentlicht die Zeitschrift„Flnans und Wirtschaft“ in Zürich eine Glosse über die Nachricht, wonach sich der Lendoner Eflektenmarkt angeblich mit dem Gedanken trage, den Genossen Stalln in den hochheiligen, noch niemals von einem rötlichen Schimmer angeleuchteten Geldtempelhallen als Ausdruck der Anerkennung für die sowjetische Offenfve ein Denkmal su errichten. Wenn es vielleicht auch den Anschein haben könnte, daß ein Denkmal für den alten bolschewistischen Bankräuber im höchsten Helligtum der britischen Plutokratie reichlich sonderbar wirken würde, so ist dies In Wirklichkeit durchaus nicht der Fall. Ist es doch dasselbe Internationale Judentum, das in Moskau in Gestalt des blutigen Massenmörders Stalln und In London im Gewande fetter, aylindertragender Börsenjobber seine Herrechaft ausübl. In diesem Sinne wird das Stalindenkmal im Londoner Mommonstempel zu einem neuen bezeichnenden Symbol. Neuer großer L=Booterfolg am Westrand des Atlantik Weitere 12 Handelsschiffe mit 103000 BRT. versenkr— Bisheriges Gesamtergebnis: 30 Feindschiffe mit 228000 BRI.— BritenSchlachtschiff„Barham“ nach drei Torpedotreffern gesunken— Andauernd harte Kämpfe im Osten— 40 Britenflugzeuge vernichtet Aus dem Führerhauptauartier, 27. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Oten fügten die deutschen Truppen in andauernden harten Kämpfen dem Feinde erneute schwere Verluste an Meuschen und Material zu. Die Luftwasse unterstützte diese Kämpfe trotz schwieriger Wetterlage. Die Beschietzung kriegswichtiger Ziele in Leningrad wurde fortgesetzt. Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, versenkten deutsche Unterseeboote an der nordamerikanischen und kanadischen Küste in Fortsetzung ihrer Angriffe auf die seindliche Schiffahet in diesen Gewässern weitere zwöl] Handelsschiffe mit zusammen 103 000 BRT., darunter sechs große Tanker. Bei diesen Augrissen war das Unterseeboot des Korvettenkapitäus Zapp besonders erfolgreich. Seit ihrem am 24. Jannar gemeldeten ersten Auftreten am Westrande des Atlantischen Ozeaus haben unsere Unterseeboote damit dreihig feindliche Handelsschiffe mit zusammen 228 000 BRT. versenkt. Kampfflugzeuge, die zu bewaffneter Aufklärung eingesetzt waren, griffen militärische Anlagen an der schottischen Ostküste und in Südwest=England an. In Nordafrika hat sich die Beute der deutschitalienischen Truppen in den Kämpfen vom 21. bis 25. Jannar auf 283 Pauzerfahrzeuge, 127 Geschütze und 563 Kampfwagen erhöht; auherdem wurde zahlreicher sonstiges Kriegsmaterial erbeutet. Durch Einheiten des Heeres wurden 28, durch Einheiten der Luftwasse 12 britische Flugzeuge abgeschossen oder am Boden zerstört. In den Gewüssern um Malta erzielten deutsche Kampfflugzeuge Bombentresser auf einem beitischen Zerstörer. Ein größeres seindliches Haudeleschiff wurde Paste der Juisci muiden kel 2.1 ubd Nact fertgehest. Beitische Vomber marfen in der letzten Nacht Toten und Verletzten. Einzelns seindliche Binozenge drangen bis in die weitere Amgebung der Reichshaupt. Wieder ein Ritterkreuzträger im Gau Drei hervorragende Truppenführer ausgezeichnet. Berlin, 27. Januar. Der Führer verlieh das Ritter. kreuz des Eisernen Kreuzes an: F=Oberführer Fritz von Scholz. Kommandeur eines F=Regiments; Oberst Curt Jesser. Kommandeur eines PauzerRegiments:(F=Obersturmführer Helmut Pförtner, Zugführer in einem F=Regiment. =Obersturmführer Helmut Pförtner wurde am 22. April 1913 als Sohn eines Kaufmanns in Beverungen(Kreis Hörter) geboren. Nach kurzer kaufmännischer Tätigkeit wurde er im Juni 1933 in die Schutz=Staffel übernommen. 1937 wurde er als Unterscharführer aus der##=Verfügungstruppe entausgezeichnet. Er trägt das Verwundetenabzeichen in Silber, das Infanteriesturmahzeichen und als erster Offizier seines Regiments das Deutsche Kreuz in Gold. =Obersturmführer Pförtner führte am 18. 7. 1941, damals als Untersturmführer, den Spitzenzug seiner Kompanie. Beim Angriff auf sowjetische Feldbefestigungen westlich Ssalischy konnte der Untersturmführer eine aus der Flanke feuernde feindliche Batterie beobachten. Kurz entschlossen warf er sich mit zwei B.Rädern auf diese Batterie. In unerhört kühnem Vorstoß drang er in die Feuerstellung der Batterie ein; in hartem Nahkampf wurde die Bedienung gezwungen, die Geschütze zu verlassen. Diese mutige Tat, durch die eine Batterie ausfiel, war ausschlaggebend für den weiter erfolgreichen Angriff des Bataillons.=Obersturmführer Pförtner hat sich bereits in Polen und im Westen hervorragend bewährt und wurde mit den beiden Eisernen Kreuzen ausgezeichnet. Duerschnitt des Tages Der Leiter der Auslandsorganisasion der N504p. Ganleiter Bohle, hal in Auerkeunung ihrer vorbildlichen Leistungen die Kreisleitungen der AO. der NSDAp. in der Slowakei und in Kroatien in Landesgruppenleitungen umgewandelt und die bisherigen Kreisleiter zu Landesleitern berufen. Am Montagabend traf unter Leilung des Reichskriegsopferführers Oberlindober eine Abordnung der NS.-Ariegsopferversorgung in Rom ein. Am Dienskagnachmittag hielt der Reichskriegsopferführer vor den Kriegsbeschädigten der italienischen Hauptstadt einen Vortrag, Die Luftpost von England nach Indien nlmmt augenblicklich zwei Monate ih Auspruch. Aus Jaro(Südporingal) wird ermeidel, daß Monlag nachmittag ein weiteres britisches zweimoleriges Bombenlngzeug In der Nühe von Inzeia abstürzte. Die Besatzung. die aus zwei brifischen Offlzieren bestand, setzle den Appakal in Brand. Die wurde von Soldaten des Grenzschutzer verhaflet und noch Joro gebracht, von wo sie nach Lisseben weitertrausportiert wurde. Das ASA.=Marineministerium gob laul Associaied Pretz bekannt, daß der S 018-Brutioregisterkonnen-Tanker „Benore“ zweimal verpediert worden und am Sonnabendmorgen in der Nähr der Allantikküste gefunken sel. Unter dem Eindruck der beutschen U=Bool-Ersoige am Westrand des Aklankik hal einer Kabelmeldung aus Neuperk zufolge die ASA.-Regierung am Monlog erschärffe Jenfurmatznah#nen für die Agenturen und Pressevertreter stadt vor. Drei der angreifenden Bomber wurden abgeschossen. Wie im Wehrmachtbericht vom 26. November gemeldet wurde, griff ein deutsches Unterseeboot unter Führung des Rapitäulentnants Freiherr v. Tiesen: hausen vor Sollum ein beitisches Schlachtschiff an und beschädigte es schwer durch Torpedotreffer. Wie inzwischen festgestellt werden konnte, handelt es sich um das Schlachtschiff„Varham“, das nach drei Torpedotreffern gesunken ist. London gibt„Barhaw"=Verlust zu Deutscher OKW.=Bericht wieder einmal bestätigt. Stockholm, 27. Januar. Im Auschluß an den heutigen deutschen Wehrmachtbericht siehl sich die britische Admiralliät nnamehr endlich gezwungen, die Versenkung des Schlachlschiffes„Varham“ zuzugeben. In lakonischer Kürze meldet der englische Nachrichtendienst am Dienslagnachmittag: „Die britische Admiralität gibt soeben die Versenkung des britischen Schlachtschiffes„Barham“ zu.“ London muß damit wieder einmal mehr unter dem harten Zwung der Tatsachen die unbedingte Iuverlässigkeit des deutschen OkW.=Berichtes bestätigen. Ritterkreuz für Kaptit. von Tiesenhausen Für die Versenkung des Schlachtschiffes„Barham“. Aus dem Führerhauptquartier, 27. Januar. Der Führer hat dem Kommandanten des U=Bootes, das am 25. November 1841 vor Sollum das Schlachtschiff„Barbam“ versenkte, Kapitänleutnant Freiherr von Tiesenhausen, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Die Balanga=Halbinsel völlig in japanischer Hand 88000 BRT. durch jopanische U-Boote in den Gewässern um Sumatta und Java versenkt Neue Ertolge auch bei Heer und Luftwatte— Reiche Kriegsbeute und große Gefangenenzahlen Berlin, 27. Januar. Am Dienstag ergab sich um Mitternacht folgende militärische Lage auf dem oftasiatischen Kriegsschauplatz: 1. Hasblusel Beiaan. Japanische Truppen haden In den frühen Mergenstunden des Montag Bolanga, das straiegische Zeutrum der Stteitkräfte des USA.=Generals Mac Artbur erodert. In Zusammenhang damit haben gewischte USA.-Phillppino-Truppen ihre bioher hartnäckig verteidigten Stellungen am Berg Ratid auf der BalangsHalbinsel geräumt und den fluchlartigen Rückzug angetreten. Einem Froutbericht von„Tokio Ritschi Ritschi“ zufolge bofindet sich dir Volangs=Halbjusel im Südmesten der Insel Luzan nunwehe völlig in junanischen Länden. 2. Malaya. Ueber die Frontlage aus Malaya wird berichtel, daß die Engländer, Australier und Inder sich nach den mehrtägigen Kämpfen im Abschnitt Ang(also etwa 100 km nordwestlich von Singapur) kämpfend auf den Abschnitt Kulai(etwa 40 km nördlich von Singapur) zurückgezogen haben. Dabei sind ihnen die Japaner hart auf den Fersen geblieben. Militärische Kreise in Tokio sind der Ansicht, daß in diesem letzten Verteidigungsabschnitt vor Singapur noch harte Kämpfe stattfinden würden, die jedoch den Ausgang der Malaya=Kämpfe nicht mehr beeinflussen können. Wahrscheinlich würde der Gegner unter hinhaltenden Rückzugskämpfen versuchen, das Gros seiner Truppen allmählich auf die Insel Singapur zurückzunehmen. In den letzten Kämpfen sind bisher 200 Offiziere und 5000 Mann britischer Truppen gefangen genommen worden. 3. A-Beoi-Wasse. Wie offiziell in Tokle bekannlgegeben wird, haben sapanische U-Voote in den Gewässern um Sumatra und Java bis zum 22. Jannar 13 feindliche ühr at bengsient istid Büf. urferitl. derndier be iden sich ein bewaffneter Handelsdampfer von 15 000 RT., ein Tanker sowie zwei Frachter von je 8 000 BRT., zwei von je 5 000 BL.T., zwei von je 4 000 BRT. und füuf andere mit zusammen 13000 BRT. Churchills neuester Theatercoup: 4 Luftwaffe. Die japanische Luftwaffe führte in der Nacht zum Dienstag nacheinander zwei Luftangriffe auf den Flugplatz von Rangun durch, wobei bemerkenswerte Erfolge erzielt wurden. Alle japanischen Maschinen sind von dem Einsatz wieder zurückgekehrt. Am Montag wurden bei dem zweimaligen Versuch der feindlichen Luftwaffe, auf der Malaiischen Halbinsel japanische Transporte anzugreifen, von 40 Flugzeugen 39 abgeschossen. 5 Heer. Das Oberkommando des japanischen Heeres konnte jetzt eine Zusammenfassung der Exfolge seiner Verdände auf allen Kriegsschauplätzen von Beginn der japanischen Kampfhandlungen bis 17. 1. bekanntgeben. Danach beträgt die Bente an zerstörtem oder noch brauchdarem Material in diesen 40 Tagen 633 Ilugzeuge 2832 Lestate eeee 1 149 Maschinengewehre 2 100 Lostkraftwogen Außerdem haben die Heeresverbände bisber insgesamt 16 245 Gefangene eingebracht und 2 405 Gefallene des Gegners aufgefunden. Die Beuteziffern der sapanischen Seestreitkräfte und der japanischen Marineluftwaffe sind in diesen Zahlen nicht enthalten Diese Ziffern sind um so bedeutsamer, als der größte Teil des Geräts, der Waffen und Fahrzeuge von den Briten und USA.=Streitkräften in den ihnen verbliebenen Gebieten nicht mehr ersetzt werden kann. Wenn schon Maschinengewehre, Geschütze und Handfeuerwaffen in den von den Briten noch besetzt gehaltenen Ländern Ostasiens nur in beschränktem Umfang hergestellt und nur unter größten Schwirigkeiten an die Kampfplätze herangeschafft werden können. so sind die an allen Fronten weichenden Briten und USA.=Streitkräfte bezüglich der Flugzeuge und Panzer ausschließlich auf die Belieferung aus dem Mutterland angewiesen. Auch diese Möglichkeit ist jedoch infolge der sapanischen Kontrolle in der Luft und zur See fast völlig ausgeschaltet worden 30 Schiffe in 10 Tagen Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) rd. Berlin, 28. Januar. Die deutschen U=Bootserfolge an der nordamerikanischen Küste, die zur Versenkung von bisher 80 Schiffen mit 228000 BRT. geführt haben, sind ein wuchtiger Schlag gegen die Rüstungsindustrie der Vereinigten Staaten. Nach den Bekanntgaben des USA.=Schifffahrtsamtes vor dem offenen Kriegszustand ist im Jahre 1941 ein Monatsdurchschnitt von je 60 000 BRT. an neuen Handelsschiffen von den USA. Werften fertiggestellt worden. Die deutschen Unterseeboote an der nordamerikanischen Küste haben also in zehn Tagen die Bauleistung der gesamten USA.=Werften von nahezu vier Monaten vernichtet. Dieses Exempel wird dadurch bestätigt, daß die Marinebehörden in Washington nicht nur die Einführung des 24stündigen Arbeitstages auf den Werften verlangt haben, sondern durch den Admiral Stark jetzt die dringende Forderung stellten, dem Schiffsbau Vorrana vor allen Rüstungsindustrien zu geben. Der neue Flottenbefehlshaber, Admiral King, erStabschef Lutze spricht im Rundfunk Am Vorabend des 39. Januar. Berlin, 27. Januar. Der Stabochef der SA. spricht am Dounerstag, dem 29. Januar, von 19.30 bis 20.00 Uhr über alle Reichssender. Es sind Sturmappelle augeordnet, in denen die Männer der Sél. und der SA.= Wehrmannschaften die Rede hören. klärte, laut Reuter, es sei sinnlos, greße Mengen von Panzern zu bauen, wenn man keine Schiffe habe, um sie auf die Kriegsschauplätze zu bringen. So haben die Torpedoschüsse deutscher Unterseeboote schon jetzt die gtoßen Schwierigkeiten enthüllt, die zwischen den astronomischen Zahlen der Rüstungspläne und ihrer Verwirklichung liegen. Insbesondere der Verlust an Tankschiffen, von denen bisher neun als versenkt gemeldet worden sind, ist für die USA.=Wirtschaft schwerwiegend. Sie ist nämlich von jeher darauf angewiesen, daß das Oel vom Golf von Mexiko auf Tankern zu den Oststaaten befördert wird, wo sich die Industrie zusammenballt. Noosevelt sieht sich einem Zweifrontenkrieg ausgesetzt, wie die gleichzeitigen Meldungen von deutschen und japanischen U.=Bootserfolgen zeigen. Die Japaner, deren U=Boote schon an der pazifischen Küste der Vereinigten Staaten erhebliche Erfolge im Handelskrieg errungen haben, melden jetzt aus dem Indischen Ozean die Versenkung von 88000 BRT. Ueber den Indischen Ozean geht die Versorgung nicht nur der englischen Streitkräfte in Süostasien und Indien, sondern auch derjenigen in Vorderasten und Aegypten. Auch dadurch werden englische und amerikanische Schiffe in gleicher Weise betroffen. Die Blockadeschlacht geht auf allen Ozeanen kraftvoll weiter. „Ansere Köpfe ragen gerade noch aus dem Wasser“. Bittere Churchill-Pillen für das Unterhaus 7 Oberlegenheit auf Japan übergangen 7„Es gelang nicht, Rommel zu vernichten“ Berlin, 27. Januar. Die großangekündigte Rede Churchills im Unterhaus, die erste nach seiner Rückkehr aus den USA., war für die englische Oeffentlichkeit eine schwere Enttäuschung. Man hatte erwartet, er werde irgend etwas Handgreifliches von seinem Komplicen Roosevekt mitbringen, irgendeinen wichtigen Entschluß oder eine Tat, die das Parlament und das Volk aus der allgemeinen Niedergeschlagenheit emporreißen würde Stattdessen konnte der alte Heuchler und Hetzer dieses Mal nur Hiobsbotschaften bestätigen. Frech und zynisch forderte er die Abgeordneten auf, zur aulgemeinen strategischen und politischen Pleite des Empire ja und amen zu sagen.„Es sind eine Menge Dinge im Gange...“ und„Wir treffen zusammen mit den Vereinigten Staaten zahlreiche Maßnahmen.. diese belanglosen, nichtssagenden Worte waren alles, was der sonst so fiegesschwangere Kriegsverdrecher, dem britischen Volk zu bieten wußte. Churchill begann seine Rede mit einer frechen Ueberrumpelung des Unterhauses: „Wir hatten in der lehzten Zeit eine Menge schlechter Nachrichten aus dem Fernen Osten, und ich halie es für äußerst wahrscheinlich, daß wir noch eine ganze Meuge weiterer schlechter Nachrichten erhalten werden. Niemand wich köanen, Weil manches schlecht.— res kommen kaun, verlange ich das Bertrauensbotum. Mit anderen Worten: Da es keine Ausreden mehr gibt, versuchte der geriebene politische Gangster, die aufgeregten Abgeordneten durch kalt lächelndes Eingeständnis einiger schwerer Böcke zu verblüffen und geradezu zu zwingen, ihm alle bisherigen Sünden in Bausch und Bogen zu vergeben, wodl wissend, daß das englische Unterhaus seinen Ministerpräsidenten an diesenk Augendlick unmöglich bloßstellen und so den amerikanischen Bundesgenossen vor den Kopf stohen darf. Die angekündigte dreitägige Dedatte über die Kriegslage ist daher nichts anderes als zweckloses Gebehaupten, daß Kataffrophen, wie diese, vorkommen u, ohne daß es Irriümer und Anzulänglichkeiten gab. manches schlecht gegangen if“ und weil noch Schlimmeschwätz, ein Schauspiel, um den oppositionellen Abgeordneten wenigstens den Anschemn zu geben, als hätten sie etwas zu sagen. Da an den englischen Niederlagen in Ostasien nichts zu deuteln war und Churchill auch keine Abhilfe versprechen konnte, flüchtete er sich ausnahmsweise in die Wahrheit, indem er gestand: „Der Augeiff auf Pearl Harbour hal die USA.-Pazisikllotte vorläufig lahmgeschlagen. Die Ueberlegenheit zur See im Pazisik und im Malalischen Archipel zeilweilig von den Vereinigten Staalen und Großbritannien auf Japan IOean übergegungen. Die Ueberlegenheit zur See werde es den Japanern gestatten, den Demokratien weitere schwere und schmerzliche Verlufte zuzufügen. Es komme nicht in Frage, den Krieg im Pazifik als eine Operation zweiten Ranges anzusehen. Die englischsprechende Welt sei seit dem 7. Dezember durchaus nicht„unschlüssig“ gewesen.„Eine ganze Menge Dinge“ seien im Gange. Die Schlacht um Singapur werde bis zum letzten Quadratmeter Boden durchgefochten werden. Man erinnert sich bei dieser Gelegenheit dergleichen großzügiger Versicherungen Churchills während des deutschen Angriffs auf Kreta, wo er auch behauptete, England werde diese Insel bis zum letzten Blutstropfen verteidigen. Als dürftige Entschuldigung für die Schläge, die das Empire in Ostasten einstecken mußte, nannte Churchill die Waffenlieferungen an die Bolschewisten, die jetzt leider ins Stocken geraten seien, und die geplatzte britische Offensive in Nordafrika.„Wenn wir unsere Kampfmittel über ganz Ostasien verzettelt hätten, so wäre das unser Untergang gewesen.“ Das klingt aus dem Munde des sonst so siegesseligen und siegesgewissen Herrn Churchill sehr pessimistisch Damals aber, einen Tag nach der japanischen Kriegserklärung, hat derselbe Churchill an der gleichen Stelle erklärt:„Jede Vorbereitung, die in unserer Macht lag, wurde im Fernen Osten getroffen.“ Auch an diesem Beispiel kann man erkennen, was von Churchills Prophezeiungen und Versprechungen zu halten ist. Im übrigen konnte Churchill den verzweifelten Australiern keine konkrete Hilfe in Aussicht stellen.„Wenn die australischen Truppen“, so stellte er resigniert fest,„wünschen, zur Verteidigung ihres eigenen Landes zurückzukehren, werden wir ihnen keine Hindernisse in den Weg legen.“ Was der berühmte Rückzugsstratege über die Lage auf dem nordafrikanischen Kriegsschauplatz erzählte, war, wie immer bei Churchill, Dichtung und Wahrheit zugleich, vor allem aber eine klare Widerlegung seiner früheren groß ausposaunten Siegesmeldungen:„Wir konzentrieren in der Libyschen Wüste alles, was wir herbeischaffen konnten. Auchinlecks Hauptziel war. Rommels Armee zu vernichten... es war eine Schlacht, die eine ganz undere Wendung nahm, als man es vorgesehen halte. Es gelang uns nicht, die Armee Rommels zu vernichten.“ Das klingt ganz anders als alles, was Churchill bisher an der gleichen Stelle über den Kampf in Nordafrika zu lagen wußte. Noch am 11. Dezember hat er bekanntlich eres sei wahrscheinlich, daß die gesamten Streitkräfte der Deutschen und Italiener zertrümmert würden. In diese Siegesposaune hat er sogar vor dem amerikanischen Senat in Washington geblasen und dabei großspurig darauf hingewiesen, daß in Nordafrika die britischen Streitkräfte zum erstenmal in zahlenmäßig gleicher Stärke gegen die Achsenmächte angetreten seien. An Panzern und Flugzeugen sei man den Deutschen und Italienern sogar überlegen. Jetzt versucht der abgefeimte Lügner, das Steckenbleiben der britischen Offensive und Rommels Gegenstöße mit dem alten Trick zu entschuldigen, daß„der Feind über mehr als die doppelte Stärke“ verfügt habe. Dabei weiß jedermann, daß daß britische Empire diese Offensive fünf Monate lang vorbereitet hat und zu diesem Zweck die Kriegsmaterialerzeu(Fortsetsung nächste Seite) 1 Churchills neuester Theatercoup (Fortsetsung von Seite 1) eines ganzen Jahres sowohl Englands als auch der eingesetzt hat. Churchill konnte indessen nicht umhin, die gewaltige Leistung des Generals Rommel enzuerkennen: „Wir haben einen äußerst wagemutigen und tüchtigen Gegner vor uns, und ich kann wohl sagen: einen großen General.“ Bei den Zahlen, die der vielgeübte Zahlenakrobat dann nannte, draucht man sich nicht weiter aufzuhalten. Er setzte nach bekannter Praxis die britischen Verluste an Toten, Verwundeten und Gefangenen auf 18000 herab und die deutschen und italienischen Verluste entsprechend in die Höhe. Was aber von seinen Feststellungen und Eingeständnissen zu halten ist, beweist gerade heute wieder der Fau„Surham“. Erst heute, nachdem dieser schwere Verlust nicht meyr zu verheimlichen ist, hat sich Churchill genötigt gesehen, die Torpedierung dieses britischen Schlachtkreuzers an der Küste von Nordafrika zuzugeben, nachdem dieses Kriegsschiff bereits zwei Monate auf dem Meeresgrund liegt. Besonders pikont waren dann folgende Sühe:„Ich habe dem haus die Geschichte dieser letzten Monale dargelegt, und die Mitglieder des Unterhauses werden daraus ersehen, wie sehr unsere Mittel angespannt wurden und durch welche Wendungen des Schicksals wir bisher überleben konnten... Wir sind erst durch zweseinhalb Jahre der Krieges gegangen, und es ist uns noch gelungen, den Kopf über dem Wasser zu halten. Aber trotz all der schändlichen Nachlässigkeiten, des riesigen Durcheinanders, der augenfälligen Unfähigkeit, des Mangels an Organisationskraft, was uns täglich vorgewersen wird— aus welchen Tadeln wir Rutzen zu ziehen trachten— beginnen wir langsam, den Ausgang zu übersehen. Es siehl se aus, als ob wir sehr schlechte Zeiten durchzumachen hälten...“ Diese Sätze aus diesem Munde sprechen Bände, und wenn dieser britische Kriegsverdrecher, um seine Landsleute nicht völlig zu entmutigen, unmittelbar aus solch katastrophalen Feststellungen die alles andere als logische Schlußfolgerung zieht, es sehe auch so aus, und zwar mehr als zuvor, als ob die Engländer gewinnen würden, dann kann man hierüber mit einem Gelächter hinweggehen. Gewundene Erklärung Churchills über der Untergang der„Barham“. veröffentlicht: „Die Admiralität bedauert, bekanntgeben zu müssen, daß die„Barham“, die die Flagge des Vizeadmirals Bridham. des Vizekommandanten der Mittelmeerflotte, trug, versenkt worden ist. Vizeadmiral Pridham ist in Sicherheit, Kavitän Cooke. der Kommandant der„Barham“, kam ums Leben. Die„Barham“ wurde am 25. November vorigen Jahres versenkt. Die nächsten Angehörigen der Opfer wurden unterrichtet, der Verlust des Schiffes jedoch nicht bekannteben, denn es war damals gugenschergtigh, daß der nd nicht wußte, daß dieses Schiff versenkt war. Es war wichtig, gewisse Dispositionen zu treffen, bevor der Verlust dieses Schiffes veröffentlicht wurde. Der deutsche Rundfunk hat zu gewissen Zeiten Erklärungen abgegeben, mit der Absicht, die Bekanntgabe zu erzwingen, daß das Schlachtschiff der„Queen=Elizabeth=Klasse“, das er getroffen zu haben behauptete, wirklich versenkt war. Diese Bestätigung wurde dem Feinde aus oben erwähnten Gründen verweigert. Es liegt jedoch auf der and, daß er jetzt davon unterrichtet ist, daß die„Barm“ versenkt wurde.“ Aus dieser gewundenen Erklärung der britischen Admiralität geht klar hervor, daß Churchill die Absicht hatte, diesen schweren Verlust der englischen Flotte nach bewährtem Muster völlig zu verschweigen. Es mußte erst die eindeutige Feststellung des deutschen Oberkommandos der Wehrmacht kommen, um den Lügenlord zum Eiegeständnis der vollen Wahrheit zu zwingen. über dessen Schicksal der haffen hat und desen Verlust nun auch die britische Admiralität zugibt, war Das Schicksal der„Barham rd. Berlin, 28. Januar Das Schlachtschiff„Barham deutsche Wehrmachtbericht Klarheit on vor dem November 1941 einmal das Ziel eines deutn U=Bootes gewesen. Am 25. Dezember 1939 erzielte das Boot Kapttänleutnant Der Fangschuß konnte Schlachtschiff nicht gegeben fer seinen letzten Torpedo verschossen hatte. Churchill leugnete die schwere Beschädigung der„Barham“, die damals im deutschen Wehrmachtbericht mitgeteilt wurde. Am 27. Februar 1940, also volle zwei Monate später, gestand er dann plötzlich die Beschädigung der„Barham“ ein. Im Herbst des gleichen Jahres nahm das Schlachtschiff an dem Ueberfall der Briten auf den westafrikanischen Hafen Dakar teil. Dort erhielt es von dem französischen Schlachtschiff „Richelieu" mehrere schwere Treffer und fiel wiederum für einige Zeit aus. Kapitänleutnant von Tiesenhausen hat nun vollenden können, was der inzwischen gefallene Ritterkreuzträger Kapitänleutnant Lemp begonnen hatte. Die drei Torpedotreffer vor Sollum haben das Schlachtschiff„Barham“ auf den Meeresgrund geschickt. Nach dem Verlust der Schlachtschiffe„Royal Oak“, „Hood“,„Prince of Wales“ und„Repulse“ ist es Churchill natürlich besonders bitter geworden, jetzt die„Barham“ nicht länger verschweigen zu können. Die Zeiten haben sich geändert Im ersten Weltkrieg war es dem gleichen Churchill möglich, das am 27. Oktober 1914 versenkte Schlachtschiff„Audacious" bis zum November 1918 zu verleugnen, obwohl dem Untergang Hunderte von Seeleuten und Zioilisten, die an Bord anderer Schiffe, insbesondere des Passagierdampfers„Olympie" waren, zugesehen hatten. Mit den Schlachtschiffen versinkt das Ansehen der englischen Flotte. Churchill mag die Erkenntnis dieser Wahrheit jeweils um ein paar Wochen hinauszuzögern versuchen; angesichts der tatsächlichen Bedeutung der Schlachtschiffverluste wirkt seine abgebrauchte Lügentaktik vor einer hellhörig gewordenen Welt nur um so kläglicher. 41 Gegner abgeschossen Ritterkreuzträger Hauptmann Schmid vom Feindflug nicht zurückgekehrt. Berlin, 27. Januar. Hauptmann Johann Schmid, ausgezeichnet mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, ist vom Feindflug nicht zurückgekehrt. Durch beispielhaften Einsatz und kühnen Angriffsgeist errang er seine großen Erfolge als Jagdflieger. In schweren Luftkämpfen hat er insgesamt 41 Gegner abgeschossen. Hauptmann Johann Schmid wurde am 13. Januar 1911 in Gainfarn(Gau Niederdonau) als Sohn eines Kaufmann geboren. Nach dem Schulbesuch lernte er in einem Transportunternehmen und trat am 1. Juli 1929 beim Infanterie=Regiment 1 in Wiener=Neustadt ein. Später trat er zur Fliegertruppe über und schulte im Jahre 1937. Als Oberfeldwebel wurde er im März 1938 in die deutsche Luftwaffe übernommen, als Jagdflieger ausgebildet und kam als Flugzeugführer in ein Jagdgeschwader. 1940 zum Offizier befördert, war er seit dem 1. August 1941 Hauptmann. Das Ritterkreuz wurde ihm am 21. August 1941 verliehen. Bei eisigem Ostwind und 35 Grad Kälte Schneidiges Stoßi upnunternedmen im Norden der Ostton— Hohe blutige Verluste de: Sowjets bei Kursk- Zwei boischewalische Kompanten umd stärkere Kampfgruppe vernichtet Bauart wurde hierbei vernichtet. In den verschiedenen Kämpsen dieses Tages erlitt der Feind wiederum hohe blutige erluste So wurde an einzelnen Stellen des Kampfgebietes über 180 Gefangene der Volschewisten gezählt. Im Zuge der bereits seit mehreren Tagen andauernden Abwehrkämpfe im Süden der Ortschaft kam es am 24. Januar zu einem heftigen Kampf um den Besitz einer Ortschaft, in der sich zwei bolschewistische Kompanien vorÜbergehend hatten festsetzen können. Ein sofort angesetzter Gegenstoß deutscher Infanteristen zusammen mit mehreren Panzerkampfwagen, unter deren Feuerschutz die deutschen oldaten in den Ort eindringen konnten, brachte die Ortschaft wieder in deutschen Besitz. Während die Infanterie die Häuser und Straßen von versprengten Bolschewisten säuberte, stießen die Panzerkampfwagen den beiden feindlichen Kompanien nach und vernichteten sie vollständig. Zur gleichen Zeit griff eine deutsche Vanzer=Einheit trotz des tiefen Schnees in der Nähe dieses Ortes eine stärkere Berlin, 27. Januar. In den Abendstunden des 25. Januar führte ein deutscher Infanterie=Stoßtrupp im Norden der Ostfront ein schneidiges Unternehmen durch, das angesichts des eisigen Ostwindes und einer Temperatur von minus 35 Grad zu einer besonderen soldatischen Leistung wurde. Unbemerkt vom Feinde ging der Stoßtrupp gegen einen bolschewistischen Stützpunkt vor, der in den letzten Tagen wiederholt der Ausgangspunkt bolschewistischer Vorstöße gewesen war. Der deutsche Stoßtrupp benutzte die abendliche Dunkelheit und brach überraschend an zwei Punkten in den feindlichen Stützpunkt ein. Unter Ausnutzung des Ueberraschungsmomentes kämpften die deutschen Soldaten den bolschewistischen Widerstand nieder und sprengten fünf vollbesetzte Unterstände. Nach der Durchführung seines Auftrages kehrte der Stoßtrupp in seine Ausgangsstellung zurück. Im Raum nordostwärts von Kursk kom es am 25. Januar zu verschiedenen örtlichen Kämpfen, in deren Verlauf die deutschen Truppen den Bolschewisten erneute schwere Verluste zufügten. Gegen eine von den deutschen Truppen besetzte Ortschaft richtete sich im Laufe des Tages ein starker feindlicher Angriff, der jedoch von den deutschen Soldaten in gemeinsamem Vorgehen mit Sturmgeschützen zurückgeschlagen wurde. Im Zuge dieser Kämpfe wurde eine deutsche Abteilung vorübergehend von bolschewistischen Kräften eingeschlossen. Ein sofort angesetzter starker deutscher Vorstoß befreite die Abteilung aus ihrer Lage und zwang die Bolschewisten zum Rückzug. Ein feindlicher Panzerkampfwagen modernster bolschewistische Kampfgruppe an, die offenbar gerade zum Angriff auf die deutschen Linien bereitgestellt wurde. Die feindliche Gruppe wurde durch die überraschend auftauchenden deutschen Panzerkampfwagen zerschlagen. Im Verlauf der heftigen Abwehrkämpfe an der DonezFront erlitten die Volschewisten am 25. 1. weitere Verluste an Menschen und Kriegsmaterial, insbesondere an Panzerkampfwagen, die sie zur Unterstützung ihrer örtlichen Insanterie=Angriffe einsetzten. Bei der Abwehr dieser Angriffe wurden allein am 25. 1. an mehreren Stellen des Kampfgebietes sechs bolschewistische Panzerkampfwagen vernichtet, ein weiterer wurde durch mehrere Treffer beschädigt. „Die Entlarvung Churchills ist vollkommen“ „Der Welt größter Schwindler und polttischer Betrüger“.— Das erste Presse-Echo Rom, 27. Januar. Die zehn Punkte der„Tatsochen Churchill“ werden von der römischenk Presse in dreispaltiger Aufmachung und mit Zwischenüberschriften gebrocht.„Messaggero" überschreibt den Abdruck:„Die Umtriebe eines Unheilbringers",„Die Leichtfertigkeit, die Prahlerei, die Voreingenommenheit und die Unfähigkeit des englischen Premierministers urkundenmäßig belegt",„Popolo di Roma“ gibt seinem Abdruck die ironische Ueberschrift„Der Mann, der immer danebenriet" und unterstreicht inr Untertitel des Empire bewiesene Unfähigkeit. „Tevere“ veröffentlicht die„Tatsachen gegen Churchill“ unter der Ueberschrift„Der Erste Lord der Unfähigkeit". „Während 30 Jahren sammelte Churchill“, so stellt das Blatt weiter fest,„auf seinem Wege nur Ruinen, Jertümer, Grausamkeiten und Lügen.“ Preßburg, 27. Januar. In großer Aufmachung veröffentlicht die slowakische Presse die vernichtende Abrechnung mit dem militärischen Dilettanten und politischen Scharlatan Churchill. Churchill ist, so betont„Slovak“, nicht nur ein gewissenloser Lügner, sondern dazu auch noch ein schlechter Verlierer Er hat sich immer, wenn seine verfehlten Spekulationen irgendwie schief ausgingen, möglichst unauffällig zurückgezogen und seine Hände in Unschuld gewaschen, indem er für seine Stümperei einen anderen opferte. Kopenhagen, 27. Januar. Churchills Entlarvung als aller Zeiten größter Schwindler und politischer Betrüger hat in der Kopenhagener Presse eine lebhafte Beachtung de sein auch in der Kopenhagener Presse gefunden. Unter großen Schlagzeilen an der Spitze seiner Ausgabe schreibt„Fädrelandet" u. a.: Kein Staatsmann in der Welt sei jemals so nachdrücklich in die Enge getrieben worden, wie Churchill durch diese Enthüllungen. Er werde der Welt größter Schwindler und politischer Betrüger genannt Das seien hatte Worte, aber er liefere mit seinen eigenen Erklärungen den vollgültigen Beweis für diese Charakteristik. Die Entlarvung Churchills sei vollkommen, sie gehe auf Mark und Knochen. Die Welt begreise danach, daß das engiische Volk und sogar auch Churchills politische Freunde in England nicht länger an dem Hasardspiel teilnehmen wollen, in dem Lüge auf Lüge beständig Trumpf war. Bukarest, 27. Januar.„Der Bankerott Churchills".— diese Schlagzeile auf der Titelseite der Zeitung„Viatza“ ist eine Schlußfolgerung aus den Ueberlegungen, die die Bukarester Presse im Anschluß an die militärischen Ereignisse der letzten Tage über die Situation Englands und im Zusammenhang damit über die Stellung Churchills anstellte. Sie kehrt mehr oder weniger ausgesprochen in allen Blättern wieder. Paris, 27. Januar.„Petit Parisien“ hebt in der Ueberschrift seines Bericht s über die„Tatsachen gegen Churchill“ hervor:„Churchill ist von Kopf bis Fuß durch die Tatsachen dementiert.“„Matin“ unterstreicht, daß Churchill „niemals gehalten hat, was er versprach.“ „Auf der Erde, in der Luft und auf dem Meere hat der englische Premierminister völlig versagt“, überschreibt „Cri du Peuple“ seine Ausführungen.„Mr. Churchill hat keine Versprechen gehalten", unter dieser Balkenüberschrift druckt„Aujourd'hui“ den vollen Wortlaut der Ausführungen ab.„Zwischen den Versprechungen und der Wirklichkeit ist ein weiter Unterschied bei Herrn Churchill“ schreibt„La France Socialiste“, während das„Deuore“ leichfalls unterstreicht, daß Churchill niemals Verspreungen gehalten habe. Kompromiß in Rio de Janeiro *„ Kriegsausweitung für die gesamte Westhemisphäre nicht erreicht— Abbruch der diplomatischen Beziehungen bleibt jedem Land selbst überlassen staaten einerchse Berlin=Rom andererseits zu Rio de Janciro, 27. Januar. Die panamerikanische Konferenz, die am 15. Januar begann, ist am Montag geschlossen worden. Die Konferenz wurde einberufen, um die Haltung der lateinamerikanischen Länder zum Eintritt des Kriegszustandes zwischen den Vereinigten seits, Japan und der Achse 9.“ klären. Die treibende Kraft war Präsident Rovsevelt, der den Unterstaatssekretär Sumner Welles nach Rio schickte. Dessen Aufgabe war es. den von den Vereinigten Staaten provozierten Krieg mit Japan, Deutschland und Italien auf alle Länder der westlichen Hemisphäre auszudehnen. Insbesondere sollten die großen freien Staaten Südamerikas zur Teilnahme an dem Krieg überredet und gleichzeitig in ein endgültiges Verhältnis der Abhängigkeit zu den Vereinigten Staaten gebracht werden, wie es für eine Reihe mittelamerikanischer Länder schon besteht. Die Nordamerikaner setzten darum die Konferenz vom ersten Tage an unter schär'sten Druck. Es wurde weder mit militärischen noch mit wirtschatflichen Drohungen, noch mit Erpressungs= und Bestechungsversuchen anderer Art gespart. Die Rollen waren dabei so verteilt, daß nur ein Teil der USA.=Forderungen von Sumner Welles selbst, der andere Teil jedoch durch Strohmänner aus solchen lateinamerikanischen Staaten vorgebracht wurde, die von Roosevelt bereits ägyptisiert werden konnten. Trotzdem wurde das nordamerikanische Ziel der Kriegsausweitung für die gesamte westliche Hemisphäre nicht erreicht. Auch der zweilen Forderung nach einem bedinguguslosen Abbruch der diplomatischen und wirtschaftlichen Bezietzungen zwischen Laleinamerkka, den Mächten der Achse Japan wurde nicht staltgegeben. Nach zehntägigen Verhanblungen einigte man sich schließlich auf eine Kompromißformel. Nach ihr empfehlen die amerikanischen Republiken nach Maßgabe des Verfahrens, wie es die eigenen Gesetze und besonderen Umstände sowie die geographische Lage jedes einzelnen Landes im gegenwärtigen Konflikt der Kontinente festlegen, den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu den mit den Vereinigten Staaten im Kriege befindlichen Mächten. Praktisch heißt dies, daß über die Zweckmäßigkeit eines solchen Schrittes auf der Konferenz in Rio keine Einstimmigkeit erzielt werden konnte, und daß es jeder einzelnen Regierung überlassen bleibt, ihre Entscheidungen zu treffen. Inwieweit diese Handlungsfreiheit die praktische Politik der einzelnen Länder bestimmt, kann nur die Zukunft lehren. Es unterliegt keinem Zweifel, daß sich Länder; die sich u schwach fühlen, dem nordamerikanischen Druck auf die Dauer zu widerstehen, sich als Vasallen Roosevelts in die Kriegsfront der USA. einreihen werden. So hat beispielsweise Sumner Welles in Rio bereits mitgeteilt, daß Peru sich dem Diktat von Washington zu unterwerfen beabsichtigt. Auch in Uruguay und Bolivien, wo die amerikanischen Botschafter seit längerem den Hochkommissaren ähnliche Funktionen wahrnehmen, scheint sich ähnliches vorzubereiten. Gerade die größten der südamerikanischen Staaten haben jedoch in Rio gezeigt, daß sie sich von Washingion nicht einschüchtern lassen. Ihre Staatsmänner werden aun zeigen müssen, daß sie auch weilerhin das eigene nationale Inleresse, allen Drohungen der Nordamerikaner zum Trotz, durchzusetzen wissen. Sowohl in Deutschland, in Italien, wie In Japan wird die weitere Entwicklung im Hinblick auf die Gestaltung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu diesen Ländern nach dem Krieg aufmerksam verfolgt werden. Wie immer aber sie ausgehl, an der gewaltigen Niederlage, der die Vereiniglen Staaten entgegentreiben, wird sie nichts ändern. Britenkreuzer vor Bengasi versenkt Ein weiterer schwer beschödigt— Ertolgreiche Angriffe salienischer Torpedoflogzeuge— Bombentreffer aut feindlichen Kreuze: in den Gewässern vor Tobruk Rom, 27. Januar. Der italienische Wehrmachtbericht vom Dienstag hat folgenden Wortlaut: In der Cyrenaika fanden gestern nach den heftigen Kämpfen der letzten Tage keine wichtigen Aktionen statt. Der Feind setzt seinen Rückzug fort. Die Luftwaffe konnte infolge der besseren Witterungsverhältnisse eine erhöhte Tätigkeit entwickeln. Auf dem Rückzug befindliche Kolonnen und Versorgungszentren wurden mit sehr guten Ergebnissen mit Bomben belegt und mit den Bordwaffen beschossen. Eine Curtiß wurde abgeschossen. Nordwestlich von Bengaß wurde ein englisches Geschwader in auseinanderfolgenden Wellen trotz heftiger Abwehr von unseren Torpedoflugzeugen angegriffen. Ein Kreuzer, der von drei Toxpedos getrossen wurde, kann als versenk! betrachtet werden. Ein weilerer, der edenfalls getrofsen wurde, hafte, wie besbachtet wurde, flarke Schlagseite. Die Torpedoflugzeuge, von denen einige beschädigt wurden, kehrten alle zu ihren Stützpunkten zurück. * Deutsche Flugzeuge griffen am 25. in den Gewässern von Tobruk einen anderen feindlichen Flottenverband an und trafen mit einigen Bomben großen Kalibers einen Kreuzer. Die Luftoffensive auf Malta wurde fortgesetzl. Ilugplätze und Rollfelder wurden wiederholt bombardiert und einige Flugzeuge am Boden in Brand geworsen. Ueber Malta verlor der Feind neun Hurricanes, die in Luftkämpfen von deutschen Jägern abgeschossen wurden. In der vergangenen Nacht fand ein Angriff gegen den Flugplatz von Catania statt. Die wenigen abgeworfenen Bomben verursachten unbedeutende Schäden. Es gab einige Verletzte. Weitere USA.=Streitkräfte in Nordirland gelaudet. Berlin, 27. Januar. Wie von amerikanischer und englischer Seite bekanntgegeben wird ist vor einigen Tagen ein nordamerikanisches Truppenkontingent in Irland gelandet, nachdem USA.=Wehrmachtangehörige als Techniker getarnte Spezialarbeiter. in Nordirland bereits seit längerer Zeit anwesend waren. fahren mit englischem Benzin“ Stodholm, 28. Januar. Die englische Presse obwohl der eoglische Mißerfolg in Nordafrika imwer noch nicht eingestanden wird, aufgeregte und veränderte Komdinationen darüber an, was für Verstärkungen Genergl Rommel erhalten haben könne und wie die Stärke det deutsch=italienischen Vorstoßes zu erklären sei. Englische Frontreporter setzen der heimischen Oeffentlichkeit auseinander, daß alles davon abhänge, über wie große Mengen Benzin die Deutschen verfügen. Sie hätten sich leider größerer englischer Vorratslager an Benzin, Munition, Tanks und Geschützen bemächtigen Können und seien als Herren des Schlachtfeldes in der Lage, auch ihre eigenen Tanks zu reparieren. In dieser Kunst seien sie Meister. Hierin liege auch die Erklärung dafür, weshalb es Rommel gelungen sei, eine so ernste Lage zu schaffen. In höchstem Aerger erklären einige Londoner Zeitungen, Rommels Tanks seien jetzt also mit englischem Benzin und englischem Proviant im Vorrücken begriffen. Ihn Saud bleibt zurückhaltend Thronrede vermejdet außenpolitische Stellungnahme. hn. Nom, 28. Januar. Obwohl die Engländer und Amerikaner alle Minen springen lassen, um Ihn Saud zu einer Stellungnahme zu ihren Gunsten zu bewegen, bewahrt der Regent weiter absolute Zurückhaltung. Aufgesallen ist besonders, daß Ihn Saud nicht zur Eröffnung der neuen Gesetzgebungsperiode des saudischen Rates erschien. Die Thronrede wurde von Ihn Sauds Sohn und Außenimnister Emir Feisal verlesen.=Sie enthielt sich jeder außenpolitischen Stellungnahme und ordert den gesetzgebenden Nat auf, die neue Verfassung „nach den Weisungen des Korans“ auszuarbeiten. Moskauer Vortrupps in Südamerika „Freunde der Sowjekunion“ in Chile und Uruguay. Madrid, 27. Januar. In welch große Gefahr der Druck Roosevelts bei seinen Rio=Manövern die iberoamerikanischen Staaten nicht nur in wirtschaftlicher, sondern auch in ideeller Hinsicht bringt, geht daraus hervor, daß Taß heute aus Neuyork frohlockend meldet, in Chile habe sich eine„Gesellschaft der Freunde der Sowjetunion" gebildet. Auch in Uruguay, so wird weiter berichtet, habe die Bewegung für die Solidarität mit der Sowjetunion eine starke Verbreitung gefunden. militärischen Vortrupps, die ausgeschickt werden, um ein Land zu bolschewisieren. Als die finnische Regierung sich diese Einmischung verbat und 1939 kurzerhand diesen sowjetischen Komplotten das Handwerk legte, sah Moskau in dieser für Finnland lebensnotwendigen Abwehr den Grund, das Land mit Krieg zu überfallen und seinen Raubzug auf dem ganzen Baltikum zu beginnen. Deutlicher als alle Freundschaftskundgebungen beweist darum die heutige Taßmeldung aus Neuyork das aggressive Zusammengehen Washingtons mit Moskau. Während Roosevelt in Rio mit den unerhörtesten Druckmitteln darauf hinausgeht, Iberoamerika zu ägyptisieren, indem er die Nationen ihrer militärtschen und wirtschaftlichen Selbständigkeit beraubt und sie auf die Stufe von Kolonialvölkern hinabzudrücken beabsichtigt, läßt Stalin bereits seine Kommandos und Vortruppen auf sie los mit dem Ziel, sich Vollwerke zu verschaffen, von denen aus die Bolschewisierung ganz Südamerikas erfolgen soll. Kalkutta von Flüchtlingen überschwemmt Das Kriegsfieber greift nach Indien über. osch. Bern, 28. Jan. Kalkutta erlebte in diesen Tagen die Ankunft einer großen Anzahl von Flüchtlingen aus Burma. besonders aus der Hauptstadt Rangun. Dieser Flüchtlingstrom floß bereits in den ersten Januarwochen, damals allerdings noch verhältnismäßig dünn. Mittlerweile ist der Ansturm so stark geworden, daß selbst englische Zeitungen diese Flucht mit dem Auszug der Pariser Bevölkerung aus der französischen Hauptstadt vor dem Eintreffen der deutschen Truppen im Juni 1940 vergleichen. In aller Eile haben die britischen Behörden große Massenlager im Norden nguns errichtet, in die man die Flüchtlingsmassen zu schleudern sucht. Militärautos mit Lautsprechern raten den Verzweifelten unter direkter und indirekter Androhung von Strafen, weiter in Richtung Indien zu marschieren. Die Unruhe, die von den amtlichen Stellen in Kalkutta an den Tag gelegt wird, läßt darauf schließen, daß die Briten weitere schwerwiegende Rückwirkungen der alarmierenden Vorgänge in Burma befürchten. Porade vor Franco in Barcelona Vor drei Jahren wurde die Stadt vom rolen Terror befreit. Madrid, 26. Januar. Barcelona beging am Montag im Beisein des Staatschefs den dritten Jahrestag seiner Befreiung von roter Herrschaft. Nach einem Gottesdienst im Kloster von Montserrat und einer triumphalen Autofahrt durch die festlich geschmückten katalanischen Ortschaften, wurde General Franco an der Stadtgrenze von Barcelona von den Spitzen der militärischen und zivilen Verwaltung willkommen geheißen. Die Straßen, durch die der spanische Staatschef zusammen mit dem Heeresminister General Varela und dem Generalkapitän von Katalonien, General Kindelan im offenen Wagen fuhr, waren von einer vieltausendköpfigen Menschenmenge umsäumt, die den Namen des Caudillo im Sprechchor rief. 25 000 Angehörige der spanischen Wehrmacht, Formationen der Falange, der Syndikate und der Polizei marschierten mit den Fahnen auf dem Paseo de Gracia an General Franco vorbei. Auf der Ehrentribüne befanden sich u. a. Vertreter der NSDAP. und des Fascio. Nach der Parade richtete General Franco Worte an die Menge, in denen er auf die geschichtliche Bedeutung des spanischen Freiheitskampfes hinwies. Kamele verursachten ein Eisenbahnunglück St. Conis(Zenegal), 27. Jannar. Ein eigengzigee Eizegal glück, das sich auf der Strecke von St. Louis nach dakar ereignete, erinnert an die Zeiten, wo im Wilden Westen die Büffelherden gegen die ersten Eisenbahnzüge anrannten. Einem Expreß=Triebwagen wurde kurz hinter St. Louis die Streike von mehreren Gruppen von Kamelen blockiert, die in wilder Panik gegen den mit 80 Kilometer Stundengeschwindigkeit fahrenden Triebwagen rasten. 13 Kamele wurden zermalmt. Der Triebwagen entgleiste. Unter den Reisenden gab es nur einige Leichtverletzte. Unser Funkdienst meldet: San Francisco hatte am Monlag nach einer im„Afkonbladel" veröffentlichten Neuyorker Meldung einen vierstündigen Lufialarm. Die Militärbehörden teilten mit, daß unbekannte Flugzeuge über dem Goldenen Tor gesichtel wurden. Bomben selen nicht abgeworsen worden. Ein Oelsachverständiger der sapanischen Regierung schätzle am Dienslagnachmittag auf der Reichstagssitzung den Ertrag der Erdölquellen in Ostasten, die in sapanische Hand gefallen sind, auf jährlich über 10 Millionen Tonnen Oel Mit dem letzten Geleitzug ist in Nordafrika ein Schiff eingetroffen, das für die dort kämpfenden italienischen und deutschen Soldaten wiederum Tausende von Liebesgabenpäckchen der faschistischen Feierabend-Organisalion geladen halte. Das sapanische Unterhaus nahm einstimmig den auß ordentlichen Ergänzungshaushalt für den Gro Krieg in höhe von 18 Milliarden Ven an. Das wird die Vorlage am Donnerstag verabschieden. Die Befristung der Dienstvervflichtung Nach den bisherigen Bestimmungen ist eine Ablösung dienstverpflichteter Arbeitskräfte nach einer gewissen Dauer der Dienstleistung vorgesehen. Hiervon bestanden schon bisher weitgehende Ausnahmen zugunsten wichtiger Rüstungsarbeit. Die in der Zwischenzeit gemachten Erfahrungen haben ergeben, daß es bei der zunehmenden Anspannung der Arbeitseinsatzlage überhaupt nicht mehr zweckmäßig ist, die Ablösung allgemein an bestimmte Fristen zu binden. Der Reichsarbeitsminister hat deshalb die Ablösung von Dienstverpflichteten neu geregelt. Er weist darauf hin, daß einmal bei der Knappheit an Arbeitskräften auch der bei der Ablösung entstehende Ausfall an Arbeitskraftleistung auf wirklich zwingende Fälle beschränkt werden muß. Da ferner die Bereitstellung von Ersatzkräften vielfoch erheblichen Schwierigkeiten begegnet und die Verpflichtung für die Ersatzkraft unter Umständen eine größere Härte bedeutet, als die Fortdeuer der Dienstverpflichtung für die abzulösende Kraft, so erscheine es auch sozialpolitisch richtiger, die geringen Möglichkeiten zur Bereitstellung von Ersatzkräften künftig denjenigen Dienstverpflichteten vorzubehalten, deren Ablösung unabhängig von der Dauer ihrer Dienstleistung aus zwingenden persönlichen und sozialen Gründen erforderlich ist. Die längere Dauer Der Dienstleistung, die mit der Einschränkung der Ablösungen für einen Teil der Dienstverpflichteten verbunden sei, werde durch die Einführung des Treugeldes leichter tragbar. Sie sei aber nur zumutbar, wenn Dienstverpflichtungen nur in dem unbedingt notwendigen Umfang vorgenommen und aufrecht erhalten werden. Der Minister fordert eine laufende Ueberwachung des Einsatzes der Dienstverpflichteten. Nicht mehr dringend benötigte Dienstverpflichtete sind sofort zu entpflichten. Es sind auch alle innerbezirklichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um Dienstverpflichtete aus anderen Bezirken entbehrlich zu machen und ihrem Heimatbezirk wieder zur Verfügung zu stellen. Aulo-Schmieröl nur noch gegen Moiorenölscheine. Die Reichsstelle für Mineralöl hat im Interesse einer geregelten Motorenölversorgung eine Anordnung erlassen, wonach Schmieröl mit Wirkung vom 1. Februar 1942 ab zum Verbrauch in Verbrennungskraftmaschinen mit Ausnahme von Großgasmaschinen nur noch gegen Motorenölscheine des Reichsbeauftragten für Mineralöl abgegeben und bezogen werden darf. Es werden Motorenölscheine über 0.2 Liter, ein Liter und ein Faß(zirka 180 kg) ausgegeben. Die Verbraucher erhalten die Motorenölscheine von den gleichen Stellen, die für die Zuteilung von flüssigen Kraftstoffen zuständig sind. Für die Anträge sind besondere Formblätter zu verwenden, die bei den Ausgabestellen erhältlich sind. Die Anordnung gilt im übrigen nicht für Getriebeöl und für Abschmierfette. Die Motorenölscheine sind jeweils für einen Kalendermonat gültig. Kann der bisherige Lieferer die ihm vorgelegten Scheine nicht rechtzeitig beliesern, so hat er den Verbrauchern auf Wunsch eine entsprechende Bestätigung auszustellen. Erforderlichenfalls vermittelt der Beauftragte für Schmierstoffe beim zuständigen Landeswirtschaftsamt bei Vorlage einer solchen Bestätigung die Lieferung. Einige Worte zu unserer Glückwunschecke. Die von uns vor einigen Monaten eingerichtete Glückwunschecke hat im ganzen Lipperland Anklang gefunden. Es geht uns täglich eine Fülle von Notizen für diese Spalte zu. Leider können war aber aus Gründen des Raummangels nur die Glückwünsche zum 70., 75., 80. und den weiteren Geburtstagen veröffentlichen. Wir betrachten diese Zeilen gleichfalls als Antwort auf die vielen Anfragen, warum der 73.. 77. oder ähnliche Geburtstage dieser oder jener Person nicht veröffentlicht wurde. Unsere Glückwunschocke M Ihren 88. Geburtstag kann heute Frau Wilhelmine Stock, Ehrsen, in bester Frische feiern; 85 Jahre alt wurde am Dienstag der Rentner Ludwig Blome, Barntrup, Obere Straße; ferner vollendet heute der W Ih. Detmold, Klüter Straße 30, und Frau Witwe Emilie Schneider, geb. Müller, Hiddesen. Heidenoldendorfer Straße 459. Herzlichen Glückwunsch! von heute 18.08 Uhr bis morgen fröh 9.19 Uhr Sonnen-Aufgang 8.49"Mond Autgang 14.26 Sonnen-Unterg. 17.38 Mond-Unterg. 5.29 Die vorübergehende Schließung von Gaststätten Eine Polizeiverordnung für die Kreise Oetmold und Lemgo Zur Sicherung einet geregelten Versorgung der Bevölkerung in den Gast= und Schankstätten und zur Abwendung der durch willkürliche Schließung dieser Betriebe drohenden Schwierigkeiten und Gefahren wurde, wie wir dem „Staatsanzeiger für das Land Lippe“ entnehmen, eine Polizeiverordnung für die Kreise Detmold und Lemgo erlassen.„ Der Paragraph 1 behandelt die stundenweise Schließung von Gaststätten. Diese ist durch einen einfachen Aushang an sichtbarer Stelle bekanntzugeben. Uebersteigt die Schließung vier Stunden, so bedarf sie der Genehmigung der Ortspolizeibehörde. In der Zeit nach 18 Uhr sollen Gaststätten grundsätzlich nicht geschlossen werden. Ueber die regelmäßige Schließung an einem Werktage enthält der Paragraph 2 die Bestimmung, daß die Schließung der ortspolizeilichen Genehmigung bedarf. In besonderen Fällen, so heißt es weiter, kann die Schließung auch an einem Sonntag zugelassen werden. Der Antrag auf Genehmigung ist bei der zuständigen Ortspolizeibehörde einzureichen. An einer außen sichtbaren Stelle des Betriedes ist ein polizeilich abgestempelter Daueraushang mit dem Hinweis auf die Schließung anzubringen. Muß aus besonderen Gründen(Erkrankung, Gefolgschaftsferien usw.) eine Gaststätte für längere Zeit geschlossen werden, so bestimmt der Paragraph 3, daß der Antrag auf Genehmigung unter Angabe der Gründe und der beabsichtigten Schließungszeit rechtzeitig bei der zuständigen Ortspolizeibehörde einzureichen ist. Die Entscheidung trifft die Kreispolizeibehörde nach Anhörung der zuständigen Kreisgruppe der Wirtschaftsgruppe Gaststättenund Beherbergungsgewerbe und der Kreiswaltung der Deutschen Arbeitsfront. 6 Die vorübergehende Schließung von Beherbergungsbetrieben ist nach Paragraph 4 der Polizeiverordnung nicht gestattet. Die Schankbetriebe der Hotels fallen dagegen unter die Bestimmungen der Parauraphen 1 bis 3. In allen Fällen muß jedoch den Hotelgästen die Einnahme des ersten Frühstücks in ihrem Hotel möglich sein. Die jahresübliche Schließung der Fremdenheime fällt dagegen nicht unter diese Polizeiverordnung. Aus den lippischen Städten Detmold Ungebrochener Lebenswille des deutschen Volkes. Nach dem Bericht des statistischen Reichsamtes im neuen Heft von„Wirtschaft und Statistik“ zeigt die Geburtenentwicklung im 3. Vierteljahr 1941 den ungebrochenen Lebenswillen des deutschen Volkes. Mit insgesamt 419680 Lebendgeborenen kamen, im Berichtsvierteljahr 4,8 v. H. Kinder mehr zur Welt als im 3. Vierteljahr 1940. Der für die Kriegszeit sehr günstige Verlauf der Geburtenentwicklung folgt aber besonders aus der Tatsache, daß damit die Geburtenzahl sogar noch um ¼ v. H. größer war, als im 3. Vierteljahr 1939(413 920). Weiterhin ist dem Bericht zu entnehmen, daß auch die Gesundheitsverhältnisse des deutschen Volkes am Ende des zweiten Kriegsjahres dank der vorsorglichen Maßnahmen der Reichsgesundheitsführung durchaus gut waren; denn die allgemeine Sterbeziffer war im 3. Vierteljahr 1941 mit 10,4 Sterbefällen von Zivilpersonen je 1 000 Einwohner ungefähr die gleiche wie im entsprechenden Zeitraum der beiden Vorjahre, was im Hinblick auf den zunehmenden Anteil der alten Personen in der Gesamtbevölkerung ein recht günstiges Ergebnis ist. Auch die Säuglingssterblichkeit war mit 5,6 Sterbefällen von über ein Jahr alten Kindern je 100 Lebendgeborenen niedriger als im 3. Vierteljahr 1940. Die Zahl der Eheschließungen war im 3. Vierteljahr 1941 mit 126 608 zwar um 7,1 v. H. niedriger als im Vorjahr, aber dieser Rückgang ist in Anbetracht der außerordentlich hohen Zahl von Kriegstrauungen zu Beginn des Krieges und im Winter 1940/41, bei denen es sich zumeist um vorweggenommene Eheschließungen handelte, als sehr klein anzusprechen Wem gehört das Herrenfahrrad? Zu Beginn des Monate November 1941 wurde bei der Gepäckabfertigung des Bahnhofes Detmold ein sehr gut erhaltenes hellblaulackiertes Herrenfahrrad zur Aufbewahrung aufgegeben. Das Rad wurde aber bis gestern noch nicht abgeholt. Sofern in der nächsten Zeit kein Besitzer zu ermitteln ist, kommt das Fahrrad nach Hannover zur Fundstelle und wird versteigert. Da man vermutet, daß es sich um ein gestohlenes Rad handelt, bittet die Kriminalpolizei Detmold um Angaben, wo ein Herrenfahrrad fehlt bzw. abhanden gekommen ist. Die Angaben werden selbstverständlich auf Wunsch vertraulich behandelt. Ein Starkstromkabel war gerissen. In den Morgenstunden des gestrigen Dienstag riß ein Starkstromkabel an der Benekenstraße und siel auf die Straße. Zum Glück wurde der Vorfall sofort den zuständigen Stellen gemeldet, so daß mit dem elektrischen Kabel niemand in Berührung kam und ein Unfall vermieden werden konnte. Der Schaden wurde sofort behoben. Heute letztes Gastspiel Harald Junk im Landestheater. Allen unseren Operettenfreunden zur Kenntnis, daß der Operettentenor Harald Junk(Duisburg) mit dem heutigen Abend, 18.30 Uhr, sein Gastspiel als Prinz Sou=Chong in Lahárs„Land des Lächelns“ abschließt. Reugo Heute Konzert des Dresdner Streichorchesters. Im Saale des Hotels„Zum Stadtwappen“ findet heute, worauf wir nochmals hinweisen möchten. der Kammermusikabend des Dresdner Streichorchesters statt. Der Ruf dieser einzigartigen künstlerischen Vereinigung, die den Namen ihrer Vaterstadt und des deutschen Vaterlandes unzählige Male in alle Welt trug, gründet sich auf eine Fülle glänzender Konzerterfolge, die dem Quartett in vielen Hauptstädten Europas und überseeischer Länder während beinahe zwei Jahrzehnten restlosen Schaffens beschieden war. Versäume kein Musikfreund diese Veranstaltung. Es wird ein ausgewähltes Programm geboten. Etwas über die Werke zu sagen, lohnt wenig, man soll sie hören und sich der absoluten Musik dabei hingeben. Rohrbruch der Wasserleitung. Am Sonnabendmorgen wurden die Anwohner der Hamelner Straße davon überrascht, daß dieser Zweig der Wasserleitung seitens des Wasserwerks Lemao abgestellt worden war. Veranlassung dazu hatte ein Nohrbruch in der Nähe der Gertrudenstraße gegeben. Durch den raschen Einsatz des Wasserweiks war der Schaden bereits in den Nachmittagsstunden wieder behoben, so daß die Anwohner nur wenige Stunden ohne Wasser waren.— Dieser Fall gibt Veranlassung, darauf hinzuweisen, daß es in der setzigen Jahreszeit angebracht ist, in den Abendstunden, oder überhaupt immer, etwas Wasser in Reserve zu stellen. um im Falle eines plötzlichen Rohrbruchs und bei Abstellung der Leitung den ersten Bedarf gedeckt zu haben. Lage Gut besuchte KdF.=Musikveranstaltung. Die am Sonntag in der Festhalle am Jahnplatz seitens der NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude durchgeführte Musikveranstaltung an Stelle des zuerst vorgesehenen Konzertes der Bordkapelle„Wilhelm Gustlow“ erfreute sich eines verhältnismäßig guten Besuches. Es will ja schon etwas heißen, wenn die Halle fast ganz gefüllt ist. Die Darbietungen, namentlich der Musik, standen auf sehr beachtlicher Höhe, so daß die Besucher voll auf ihre Kosten kamen, wie denn auch der Dank der Besucher an die Veranstalter bewies. Man muß immer wieder feststellen, daß alle Veranstaltungen von KdF. auf der Höhe stehen und sich beim Publikum großer Beliebtheit erfreuen.(75) Ausgabe von WHW.=Gutscheinen. Am Freitag, dem 30. Januar, werden in der Zeit von 15 bis 18 Uhr an die vom Winterhilfswerk Betreuten Gutscheine ausgegeben. Die Ausgabe erfolgt in der NSV.Geschäftsstelle, Schötmarsche Straße, gegen Vorzeigung der Ausweiskarte. Technische Rothilfe. Heute(Mittwoch) Dienst des Bereitschaftstrupps im Bereitschaftshaus Schötmarsche Straße.(75) Bad Salzuflen Droste=Hülshoff=Gedenkstunde im Rathaussaal. Aus Anlaß des 145. Todestages der großen Dichterin Annette von Droste=Hülshoff werden NS.=Frauenschaft und Deutsches Frauenwerk der Ortsgruppe Bad SalzuflenMarkt am Donnerstag, 29. Januar, 19.30 Uhr, einen Gemeinschaftsabend abhalten und damit eine Gedenkstunde für die Dichterin verbinden. Die Gedenkfeier wird durch mustkalische Vorträge umrahmt. Es ist zu erwarten, daß alle Mitglieder zu dieser Feierstunde erscheinen. Gäste sind herzlich willkommen. Feierstunde der RSDAP.=Ortsgruppen. Die Ortsgruppen Bad Salzuflen=Kurpark und=Markt veranstalten aus Anlaß der Wiederkehr des Tages der Machtübernahme am 30. Januar im Hotel Luisenhof eine Feierstunde unter dem Motto:„Aufbruch der Nation“. Die Musik wird von einem auswärtigen Musikkorps ausgeführt. Alle Partei= und Volksgenossen sind herzlich eingeladen. Beginn 19.30 Uhr. Ausgabe von WHW.=Gutscheinen. Die Ausgabe der W5W.=Gutscheine an die vom Kriegswinterhilfswerk Betreuten erfolgt am Donnerstag, 29. Januar, von 9 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr in der NSV=Geschäftsstelle, Brüderstraße 26. Ausweiskarten sind unbedingt mitzubringen. Ausgabe von Seifenkarten. Wir verweisen unsere Leser auf die heutige Anzeige des Bürgermeisters über die Ausgabe von Reichsseifenkarten und Zusatzseifenkarten. Die Reichsseifenkarten werden morgen(Donnerstag), Zusatzseifenkarten am Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonnabend nächster Woche verteilt. Detmolder Filmschau 6 Tage Heimaturland. Der Film spielt noch während des Frankreich=Feldwesentlich. Aus einem Feldpostpäckchen an einen undekannten Soldaten entwickelt sich eine zarte Liebe zwischen zwei jungen Menschen, in der es auch an Enttäuschungen und Mißverständnissen nicht fehlt, bis kurz vor der Abreise des Frontsoldaten alles noch mit Hilfe des Rundfunks zum glücklichen Ende kommt. Gustav Fröhlich spielt sehr frisch, jungenhaft und doch auch mit männlicher Beherrschung den strammen Unteroffizier, Maria Andergast mit sympathischer Zurückhaltung eine nette kleine Berliner Schneiderin. Der Spielleiter Jürgen von Alten hat daneben eine Reihe weiterer bewährter Darstellerinnen eingesetzt, so Hilde Sessak in der Rolle einer intriganten Modeschriftleiterin, Lotte Werkmeister als samose Berliner Hauswartin, Käthe Haack als Offiziersfrau und Hildegard Grethe als Mutter des Unteroffiziers. Im ganzen ein gefälliger Film von starker Publikumswirkung.(LandestheaterLichtsviele.) Erich Meinhard. Blomberg Kundgebung der Deutschen Arbeitofront. Am 26. Januar hatte die DAF. die Schaffenden aller Blomberger Betriebe zu einer Kundgebung eingeladen. Sie waren alle gekommen, um von ihrem Gauobmann Richtlinien und Rüstung; für die kommende Zeit zu erhalten. Schmissige Marschmusik der Werkscharkapelle der Firma Hausmann leitete über zum Fahneneinmarsch in die festlich geschmückte Turnhalle. Nach den Begrüßungs. worten gedachte Ortsobmann Klöpper unter den Klängen des Liedes vom guten Kameraden der Gefallenen, daran schloß sich eine würdige Feierstunde, gestaltet von der Werkfrauengruppe der Firma Hausmann. Da der Gauobmann zum Leidwesen aller nicht erscheinen konnte, ergriff Kreisobmann Müller das ort. Er dankte zunächst allen für ihre Mühewaltung für die Ausgestaltung, vor allem der Werkfrauengruppe für die Feierstunde.„ Nach kurzer Rückschau stellte der Redner all die Machenschaften Judas, Plutokratie und Bolschewismus heraus, die mit der Vernichtung Deutschlands abschließen sollen. Es gilt daher, engste Tuchfühlung zu nehmen, Schulter an Schulter auch in der Heimatfront zu kämpfen, denn es geht nicht um einzelne, sondern um alle. Und unsere Gegner sind grausam und unerbittlich. Wir müssen daher alle Kräfte anspannen und zum letzten Kräfteeinsatz bereit sein. Wir kennen nur ein Ziel: Sieg. Die Worte des Kreisobmanns klangen aus:„Wir erfüllen unsere Aufgaben mit äußerster Pflichterfüllung und letzter Hingabe im Glauben an den Führer.“ Stürmischer Beifall dankte dem Redner für seine Ausführungen. Nach dem Schlußwort des Ortsobmanns, der Führerehrung und dem Fahnenausmarsch wurde die eindrucksvolle Kundgebung geschlossen. Ausbildung zur Sportwartin des B0M. Die Sportarbeit im B0M. nimmt einen großen und wesentlichen Teil der Erziehungsaufgaben ein. In den Bannen und Gebieten sind viele hauptamtliche Kräfte tätig, die die Aufgaben aufgaben zur körperlichen Ertüchtigung erfüllen. Welche Ausbildung erfahren nun die Mädel, die einmal in einem Bann oder Gebiet auf dem Sektor der Sportarbeit arbeiten wollen, welche Vorausetzungen werden gesordert und wie ist der RausbilVoraussetzung für jedes Mädel, das in die Ausbildung gehen will, ist eine überdurchschnittliche Begabung aus allen Gebieten des Sportes, gute geistige Fähigkeiten und an erster Stelle eine charakterlich vorbildliche Haltung. Einwandfreier Gesundheitszustand ist wohl selbstverständlich. Das Mindestalter ist 18 Jahre. Das Pflichtjahr und die Arbeitsdienstpflicht müssen vorher absolviert sein. Ferner werden das Reifezeugnis oder die Reife für Klasse 6 der Oberschule gefordert. Von Fall zu Fall können Ausnahmen gemacht werden, wenn das Mädel nur die Volksschule besucht hat. Als Ausbildungsstätten kommen für die B0M.= Sportwartinnen die Institute für Leibesübungen in Marburg, Leipzig. Greifswald, Prag und München in Frage. Die Ausbildung beginnt jeweils am 1. Oktober und umfaßt zwei Semester(ein Jahr). Der Rundfunk am Mittwoch Willem Mengelberg dirigiert in der„Musik zur Dämmerstunde" des Deutschlandsenders von 18.00 bis 19.00 Uhr Werke niederländischer Komponisten. Solistin ist Nia Focke. Die Sendung wird vom niederländischen Rundsunk übernommen.—„Schöne Heimat, schöne Lieder." Land und Volk Schlesien grüßen in den Liedern und Weisen des Reichssenders Breslau von 18.00 bis 18.30 Uhr im Reichsprogramm.— Curt Kretzschmar dirigiert von 19.15 bis 20.00 Uhr ein „Unterhaltungskonzert“ mit Tänzen und Operettenmusik.— Vertraute Klänge bringt die„Volkstümliche Sendung“ in der wir von 20.20 bis 21.00 Uhr Melodien hören, die jeder kennt und gern singt.—„Valentinaden“ mit Karl Valentin von 21.00 bis 21.30 Uhr, daran anschließend„Du bist meine Lieblingsmelodie" bis 22.00 Uhr. M in Bareiros Hand. Roman von Anno Weirauch Rechte: Carl Duncker Verlag. Berlin W 33 * 34) Sie ist weit weniger erregt und befangen als gestern, da der Besuch sie überraschte. Sie wird es nicht wi: gestern hinnehmen, daß er die Unterredung mit Rücksicht auf ihre Ermüdung abbricht. Sie ist durchaus nicht müde, und sie wird es auch in einigen Stunden nicht sein. Er soll hintereinander fragen, was er nur immer zu fragen hat, und sie dann endgültig in Ruhe lassen. Der Empfang verläuft anders, als sie ihn sich vorgestellt hat. Man führt sie zunächst einmal in einen Raum, wo man sie kühl und geschäftsmäßig ersucht, ihre Handschuhe auszuziehen und ihre Fingerspitzen auf eine Platte zu drücken. Sie widerspricht nicht, sie tut, was man von ihr verlangt, aber sie zittert vor Empörung, als sie ein paar Minuten später dem Kriminalrat gegenübersitzt. „Wissen Sie, daß man Fingerabdrücke von mir genommen hat?“ fragt sie.„Hören Sie, das ist aber kein angenehmer Gedanke, daß meine Fingerabdrücke hier im Archiv aufbewahrt werden!“ „Warum nicht?“ Bauer lächelt ganz freundlich.„Sie liegen da gut— und wir werden sie voraussichtlich nie wieder hervorziehen. Aber wir brauchen schließlich einen Beweis dafür, daß Ihre Fingerabdrücke nicht auf dem Revolver zu finden sind!“ „Natürlich nicht! Das hätt ich Ihnen so sagen können! Im übrigen nützt es Ihnen gar nichts, denn ich habe die Handschuhe nicht ausgezogen!“ „Hat man Fingerabdrücke mit Handschuhen von Ihnen genommen?“ fragt er mit einem humorvollen Entsetzen. „Nein, das allerdings nicht!“ Sie lacht ein wenig über ein tiefernstes Gesicht.„Man hat mich ersucht, sie auszuziehen. Und ich habe natürlich keinen Widerstand geleistet Aber am Donnerstag habe ich sie nicht ausgezogen, das weiß ich genau!“ „Am Donnerstag...“ Nicht der Schimmer einer Ueberraschung fliegt über Bauers Gesicht,„als Sie im Hotel Baltic waren.. Es ist wie ein kleiner stumpfer Schlag gegen Irmelas Herz— und für eine Sekunde schließt sie die Augen. Als #ie sie aufschlägt, sind sie klor und ruhig. „Ja“, sagt sie fest.„Als ich am Donnerstag im Hotel Baltic war, um auf Herrn Bareiro zu warten. Sie ist entschlossen, die Wahrheit zu sagen, alles genau so zu schildern, wie es sich zugetragen hat. Aber in ihrem Herzen zittert ein Erschrecken nach...„in Widersprüche verwickelt" summt es in ihren Gedanken, auf solche Weise verwickelt man sich in Widersprüche. Es muß entsetzlich schwer sein, bei einer Lüge zu bleiben „Aber Sie haben umsonst gewartet, nicht wahr? Sie sind dann zum Portier gegangen und haben gefragt, ob Herr Bareiro das Haus verlassen hätte?" „Ja, das stimmt" „... aber Sie wollten sich melden lassen und Ihren Namen nicht nennen.“ „Allerdings.“ „Sie sind dann auf Ihrem Platz zurückgegangen und haben noch eine Weile gewartet. In dieser Zeit hat sich die Erregung in Ihnen gesteigert. Sie haben etwas bestellt, ohne es anzurühren. Nun, auch Ihre Erregung läßt sich begreifen. Es war Ihnen sehr unangenehm, da zu sitzen. eden Augenblick konnte ein Bekannter Ihres Mannes Sie da sehen und Ihnen eine Klatscherei machen. Denn Sie wollten ja um jeden Preis vermeiden, daß Ihr Mann etwas davon erführe.“ „Mein Mann weiß alles!“ Irmela ist sehr froh, daß sie das sagen kann. „So? Er ist also unterrichtet. Aber gestern sagten Sie, daß er nichts wüßte, nichts wissen sollte. War das nicht o?“ Vielleicht ist diese Frage nicht ganz geschickt— aber sehr ungeschickt ist sicherlich ihre Antwort: „Ich habe es mir inzwischen anders überlegt.“ Der Satz ist unvollständig. Sie hätte hinzufügen müssen, daß sie sich inzwischen entschlossen hat, ihm alles zu sagen, und daß ie das am gestrigen Abend getan hat. „So.. ja..“ Bauer malt Kringelchen mit dem ungespitzten Ende eines Bleistiftes. Plötzlich sieht er auf. „Sogen Sie Frau Sierinck, haben Sie eigentlich einen Waffenschein?“ „Ich? Nein. Wozu sollte ich den brauchen?“ „Selbstverständlich brauchen Sie keinen... so lange Sie keine Waffe besttzen. Man kann nur keinen Revolver kaufen ohne Waffenschein.“ „Ich habe auch nicht die Absicht...“ Irmela stößt ein kleines spöttisch=verwundertes Lachen aus. Sie kann diesem Hin und Her nicht folgen. „Sehen Sie, wenn Sie einen Revolver hätten und keinen Wafsenschein, dann hätten Sie sich strafbar gemacht, sehr geringfügig, aber immerhin...“ Darauf reagiert sie mit keiner Miene. Es hätte sein können, daß sie plötzlich versichert, einen Waffenschein zu haben. Ein junger Mann im Hintergrund steht auf und schiebt einen Zettel vor Bauer hin, der ihm vor einigen Sekunden gebracht wurde. Bauer liest und nickt vor sich hin. Ganz wie er sich's gedacht hat: der Revolver ist Eigentum des Ermordeten, die Nummer ist nach drüben gekabelt, die Polizei hat festgestellt, daß die Waffe vor vier Jahren von dem Händler Enrique Gomez in Rosario an Fernando Bareiro ordnungsgemäß verkauft ist. Also nach einem anderen Besitzer braucht man nicht mehr zu fahnden.„Mildernde Umstände“, denkt Bauer, dann ist es immerhin nur Totschlag und nicht vorsätzlicher Mord— aber das ist Sache des Verteidigers Er schiebt den Zettel weg, als ob er gar nicht zur Sache gehörte. „Sie warteten also, und Bareiro erschien nicht. Darauf entschlossen Sie sich, um die Sache nun endgültig zu erledigen, ihn auf seinem Zimmer aufzusuchen. Sie gingen also hinauf, stellten ihn zur Rede und verlangten Ihre Kette... und da?“ „Nein, ich kam gar nicht so weit. Ich hörte in seinem Zimmer reden... und da kehrte ich wieder um.“ „Und dann warteten Sie also vor der Tür oder im Korridor, bis er allein war; denn Sie sind doch nicht wieder an Ihren Platz in dem Teeraum zurückgegangen?“ „Nein, ich wartete nicht. Ich kehrte um und ging nach Hause. Es war so schon reichlich spät geworden.“ „Aber wie und wann sind Sie dann in den Besitz Ihrer Kette gekommen?“ „Gar nicht.“ „So? Das ist ja sonderbar. Sie haben sie nicht an sich genommen?“ „Wie kann ich denn? Ich habe das Zimmer nicht betreten.“ „Hm... sa... Können Sie uns vielleicht eine genaue Beschreibung von der Kette geben? Wir werden in den Pfandhäusern und bei Juwelieren nachfragen, ob sie versetzt oder verkauft ist, durch Bareiro oder durch semand anderen.“ „Ich glaube eher, daß er sie verschenkt dat.“ „Verschenkt? Wie kommen Sie auf den Gedanken?“ „Weil— es war eine Extraanfertigung nach einem künstlerischen Entwurf. Ich kann Ihnen wohl ungefähr Kunst und Wissenschaft „Columbus“, jetzt In Braunschweis. Nach der Uraufführung in Frankfurt am Main kam Werner Egks„Columbus“ jetzt im Braunschweigischen Staatstheater heraus. Der Komponist Werner Egk, Intendant Dr. Schum, der die Inszenierung selbst übernommen hatte, Ewald Lindemann, der Dirigent des Orchesters des Staatstheaters, Paul Strätner, der eidrucksvolle, stilgerechte Bühnenbilder geschaffen hatte, und sämtliche Darsteller wurden lebhaft gefeiert. „Bubusch“— eine Dortmunder Uraufführung. Die deutsche Uraufführung des ungarischen Lustspiels „Bubusch“ von Gabor von Vaszary hat sich das Dortmunder Schauspiel gesichert. Die Uraufführung der Komödie„Kleopatrizia“ von Hellmuth Lange wird unter der Spielleitung von Willem Hoenselaers für den 11. Februar vorbereitet. aufzeichnen, wie sie auslab. Aber Sie werden sie nicht finden. Ich habe mich schon gewundert, daß er sie mir wieergehen wollte, denn so viel ich weiß, besaß er sie schon gar nicht mehr...“ „Hat er Ihnen also erzählt, daß er sie verschenkt hat? Und an wen?“ „Nein, ich habe sie gesehen.“ „Ahl Sie haben sie gesehen? Und wo?“ Einen Augenblick zögert Irmela. Sie muß eine gewisse Hemmung überwinden. Aber es gibt jetzt kein Verschweigen mehr— also sagt sie leise und deutlich:„Bei der Tänzerin Katta Serena.“ Als Irmela auf der Straße steht, atmet sie tief und erleichtert auf. Gott sei Dank, das ist überstanden, sie ist fürs erste entlassen und nicht wieder hinbestellt. Die Luft scheint ihr von seltener Reinheit und Frische, der Himmel unendlich hoch und weit. Sie strebt schnell von dem großen düsteren Gebäude fort. Es muß entsetzlich sein, wenn sich die schweten Türen hinter einem schließen, um einen nicht wieder freizugeben. Vielleicht geht mancher ahnungslos da hinein, für den der Haftbefehl schon oben liegt, er denkt, nach einer Viertelstunde wieder auf der Straße zu stehen und wandert stattdessen in sicherer Begleitung in die Zelle. *(Fortsetzung folgt.) F * 1 Aus der Bewegung Preitag, 30. Januar, 20 Uhr, Versammlung bei Beermann, Diestelbruch. Sämtliche Varteigenossen, Walter und Warte der Gliederungen und angeschlossenen Verbände nehmen daran teil. 99. Marinegef. 1/55. Heute. Mittwoch, 19.30 Uhr, Antreten am Ell.=Heim in der Benekenstraße. 90. Schar Klkt. Donnerstag fällt der Dienst aus. Nächtter Dienst wird bekanntgegeben. 98. Standort vorn i. L. Die Scharen 1 und 2 treten am Donnerstag, 29. Jannar 1942, um 20 Uhr, an der Alten Schule in Horn an. Motor=Ges. 9/55. Lemgo. Die Gef. tritt am Mittwoch, dem 28. 1. 42, 8.15 Uhr, am Heim(Echternstraße) mit Schreibzeug an. Ausweise sind mitzubringen.„ 69.. Gefolgschaft 17/55, Bad Meinberg. Heute tritt die gesamte Gefolgschaft um 20 Uhr an der Schule an. Schreibzeug in mitzubringen. BDM., Mädelschar Heidenoldenders. Der für heute, Mittwoch. angesetzte Dienst fällt aus. BDM.=Werk„Glaube und Schönheit". Detmold, Arbeiisgenteinschaft Gomnastik. Alle Mädel treten heute, Mittwoch, mit Turnzeug um 19 Uhr am Bann an. Es wird für die Veranstaltung geübt. BDM.=Werk„Glaube und Schönheit“. Gruppe 134/55. Bad Salzuflen. Heute. Mittwoch, tritt die Musikschar um 20 Uhr im Lozeum zum Dienst an. Neues aus den Detsbauernschaften Die Gaufilmstelle zeigt: athof bei Augustund Livverreibe. „Jud Süt.“ Mittwoch: Retzen und Heimat " dorf: Donnerstag: Lage(Reichskrone) „Friedrich Schiller.“ Mittwoch: Hiddesen; Donnerstag: Augustdorf. Der Wacholderbaum— die deutsche In den Bauerngärten unserer Heimat findet man vielsach den immergrünen Wacholderbaum. Mehr noch als beispielsweise der Tannenbaum war der Wacholder von einem uralten, auf genaue Naturbeobachtung zurückgehenden Volkoglauben umwoben. Schon der Name verrät viel. In dem Wort steckt nämlich das althochdeutsche„wechalter" oder„wocholter", das von der alten Wortform Wehhalwachsen kommt. Wacholder bed.utet soviel wie der wache, frische, immergrüne Baum. Im Glauben der Vorfahren war der Wacholder ein Baum oder Strauch, der die Hexen und bösen Geister abwehren konnte. Auch galt er als ein Schutzmittel gegen Pest und andere ansteckende Krankheiten. Bei oder nach ansteckenden Krankheiten räucherte man mit den Zweigen des Wacholders die Stuben aus. Selbst das Vieh wurde im Frühjahr bei erstmaligem Austrieb mit Wacholder geräuchert, um es vor Krankheiten zu schützen. Der Aufguß des Wacholderholzes galt(und gilt auch heute noch) als ein Mittel gegen Gicht und Rheuma. Als Lebensruten wurden Wacholderzweige gerne in Wohnungen und Stallungen aufgehängt. Auch wurde dem Wacholdersaft eine verjüngende Kraft zugeschrieben. Wacholderbeeren waren für Magen=, Darmund Nierenerkrankungen gern genommene Mittel. Noch heute setzen die Bauernfrauen auf dem Lande dem selbst eingemachten Sauerkraut Wacholderbeeren zu. Man war sich darüber klar, daß die Säfte und Kräfte des Wachholders den menschlichen Körper gegen Krankheiten widerstandfähig machen und gegen Ermüdungserscheinungen im Alter helfen. Es ist bezeichnend, daß auch in der heutigen Gesundheitspflege der Wacholderbaum eine bedeutende Nolle spielt. Wegen seiner schlanken Gestalt und säulenartigen Form bezeichnet man übrichens den Wacholderbaum nicht mit Unrecht als die„deutsche Zypresse. Jagdzeit für Rot- und Damwild verlängerl. Durch den Reichssägermeister ist die Jagdzeit für männliches und weibliches Rotwild im gesamten Reichsgebiet bis zum 28. Fedruar 1942 verlängert worden. Hiddesen. Vom Reichsluftschutzbund. Alle Blockwalter und Helferinnen des Reicholuftschutzbundes finden sich am Freitag 30. Januar, 20 Uhr, zu einer wichtigen Dienstbesprechung in der Schule ein.(10) Weel bei Schötmar. Besonders gute Leistungen! In das Deutsche Rinderleistungsbuch wurde eingetragen die Kuh„Nixe“, Herdbuch=Nummer 56023(Besitzerin Witwe Klöpper). Die für 8 Jahre nachgewiesenen Leistungen betragen 26 128 kg Milch, 3,47 ig Fettgehalt und 6 Kälber. Alverdissen. Schadenfeue! In der zweiten Nachmittagsstunde des Dienstag brach im Wohnhause der Familie Berend ein. Brand aus, der sehr rasch um sich griff. Trotz aller Bemühungen brannte das Wohnhaus vollständig nieder. Durch das Schadenfeuer, dessen Entstehungsursache noch nicht festgestellt werden konnte, sind zwei Familien obdachlos geworden. Besonders hart betroffen wird die Familie Blase, ist doch das jüngste der vier Kinder erst vor knapp zwei Wochen zur Welt gekommen.(4) Briefkosten (Jeder Anfrage ist, die jeweilige Bezugsquittung belzufügen.) E. M. o. k. Wer Arbeitsdienstführerin werden, Wist. mus zunächst einmal ein halbes Jahr als Arbeitsmaid schaffen. Die Arbeitsdienstführerin braucht. Leine, bebere Schulbildung. Es erweist sich in der Arbeitsgemeinschaft, ob das Mädel zur Führerin geeignet ist, ob sie Kameradschaft halten und Verantwortung tragen kann, sich einordneu, ohne Vorrechte zu beanspruchen. Sie muß das 19. Lebensjahr vollendet haben, die deutsche Staatsangebörigkeit besitzen, deutschen Blutes und gesundbeitlich tauglich sein. Für die regelmäßige Ausbildung wird ein Eintrittsalter von 17 bis 20 Jahren und abgeschlossene Schulbildung verlangt. Weiter haus= und landwirtschaftliche Vorbildung die durch den Besuch folgender Ausbildungsstätten nachgewiesen werden kann: dreitährige Oberschule für Mädchen(hauswirtschaftliche Form) mit Abschlußzeugnis oder Landfrauenschule lein Jahr) oder Hausfrauenschule oder staatlich anerkannte Hauswirtschaftsschule lein Jahr) oder zweijährige landwirtschaftliche Ausbildung auf einem anerkannten Lehrgut mit Abschlußprüsung als geprüfte ländliche Hauswirtschaftsgebilfen. Ausbildungsgang: ½ Jahr Arbeitsdienst als Arbeitsmatd. ½ Jahr als Kameradschaftsälteste, daran schließt sich ein fünfmonatiger Lehrgang in einer Lagerschule. Ist dieser Kursus mit Erfolg durchlaufen, wird die Führeranwärterin in einem Lager als Lagergehilfin eingesetzt. Eignet sie sich zur Lagerfübrerin, dann bekommt sie in einem dreimonatigen Lehrgang an einer Bezirksschule die endgültige Ausbildung als Lagerführerin und wird bei Bewährung eingesetzt. Die Kosten für die Ausbildung trägt der Reichsarbeitsdienst. Nach fünfjähriger Laufbahn ist der Arbeitsdienstführerin, die nicht beiratet und die nicht in die böberen Stellen des Arbeitsdienstes aufrücken kann, die Möglichkeit geboten, in einen anderen Frauenberuf überzugehen. Die Möglichkeiten für eine verkürzte, zusätzliche Ausbildung sind bereits gegeben. Die hentige Ausgabe umfußt 4 Seiten. Verlagsleiter: Eduard Preißler Hauptschriftleiter: August Prüßner. Verlag: Lippische Staatszeitung. NS.-Verlag. G. m. b. H. Detmold. Paulinenstraße 14.— Pl. 7.„ besenderer Anzeige Am Mittwoch, dem 21. Januar, erlöste Gott der Herr durch einen sankten Tod meinen lieben Mann, unseren guten, treusorgenden Vater. Schwiegervater, Großvater, Broder und Onkel, den Materiallenverwalter I. R. Friedrich Oelmann In tiefer Trauer: Julie Oelmann, geb. Möllenhofl Paul Oelmann, Korvettenkapitän, z. Z. Im Felde Cläre Oelmann, geb. Schuster 1 Letta und PaulGänther als Enkelkinder 1 Karl Oelmann als Bruder. Bad Salzuflen(Ahornstraße 56), den 22. Januar 1942. Die Beisetzung sand in aller Stillg statt. Statt Heute morgen verschied plötzlich und unerwartet mein lieber Mann, der treusorgende Vater meiner Kinder, unser lieber Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel, Nelle und Vetter Hermann Fricke im Alter von 40 Jahren. In tiefer Trauer: Lina Frieke, seb. Wortmann, uebet 24 Anverwandten. Heiligenkirchen, Berlebeck, Kohlstädt, Lippspringe, Holzbausen-Externsteine, Essen-Dellwig. den 26. Januar 1942. Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 29. Jan. 1942, um 13.30 Uhr vom Trauerhause, Heiligenkirchen, aus statt Mit den Angehörigen trauern auch wir um einen rbeitskameraden. treuen Arl der Firme Ernst Hllker Betriebsführer u. Gefelgse & Ce., Detmeld. Reute morzen Stait Karten um 1 Uhr nahm Gott nach kurzer. rankheit Friedhelm einem In sein Reich. Es war des Hauses Sonnenschein. In tiefstem Schmerz: Walter Mühlenmeler und Frau Ellrieße, geb. Müller. Bega(Lippe), den 25. Januar 1942. Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 29. Jan. 1942, nachmittags um 3.30 Uhr, vom Trauerhause in Bega aus statt. Statt Karten Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß entschlief heute morgen 2½ Uhr plötzlich und unerwartet mein innigstgeliebter, herzensguter Mann, mein treuer Lebenskamerad, unser guter Bruder, Schwager. Onkel und Vetter, der Kaufmann Wilhelm Schenk im 66. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Anna Schenk, geb. Hardt. Lage 1. L.(Lange Straße 75), den 26. Januar 1942. Die Beerdigung findet am Freitag, dem 30. Januar 1942, nachmittags 3 Uhr, vom Krankenhaus aus statt. Trauerfeier vorher. Freundlichst sedachte Kranzspenden bittet man im Krankenhaus abzugeben. Ihre Verlobung geben bekannt Erna Schemmel Walter Hoche lesen etmold Brake I. Oldenburg Im Januar 1942 Ihre Verlobung geben bekannt Annemarie Luerßen Paul Junker Ritterhude Osterholz-Scharmbeck Bez. Bremen g. Z. Schötmar 28. Januar 1942 Ihre Vermählung geben bekannt: August Schäfer Hermine Schäfer geb Schrüder Grastrup 28. Januar 1942 Retzen Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir hierdurch herzlich. Albert Diekhof Herts Diekhel, geb. Brüning. Pivitsheide V. H. 67. im Jan. 1942. Suche zum 1. Februar oder später Büfettträulein (evtl. auch Anfängerin), saubere, wissenhafte, ehrliche Kraft, in trauensstellung, sowie zu Ostern Kelineriobalng Sohn echtbarer Eltern, Beiköchin Ver Ves, Hotel„Lippischer Hof“, Detmold. Bööchtige und Koc Hausgehllfin gesucht. Martha-Stapenberet-Heim, D. Bielefeld, Diesterwegstra R. Kreus, Diesterwegstraße 11. Biehseuchenpolizeiliche Enordnung Nachdem die Maul= und Klauenseuche in der Gemeinde Brüntorf unter dem Klauenviebbestande des Bauern Rudolf Altebeld Nr. 6 festgestellt worden ist. wird zum Schutze gegen diese Seuche auf Grund der 8S 18 ff. des Viebseuchengesetzes vom 26. Juni 1909 (RGBI. S. 519) mit Ermächtigung der Landesregierung folgendes bestimmt: 1. Den Sverrbezirk bilden das Seuchengeböft und die Nachbarböse Simon Held Nr. 5 und Ernst Reineke Nr. 21. 2. Das Schutzaebiet bildet der übrige Teil der Gemeinde Brüntorf. 3. Auf das Sverrgebiet und Schutzgebiet finden die Vorschriften der viehseuchenvolizeilichen Anordnung der Landesregierung vom 17. 1, 1. 3. und 22: 7. 1938(Ges.=S. Nr. 5, 10 und 27) Anwendung. 4. Diese Anordnung tritt sofort in Kraft. Brake i. L., den 26. Januar 1942. Der Amtmann als Ortsvolizeibebörde. Viehleuchenvollzeiliche Anordnung Nachdem die Maul= und Klauenseuche in dem Klauenviebbestande des Bauern Wilhelm Kracht in Niederbrüntors Nr. 20 erloschen und die angeordnete Desinsektion ordnungsmäßig ausgeführt und abgenommen worden ist, bebe ich mit Ermächtigung der Landesregierung und auf Grund der 88 18 ff. des Viebseuchengesetzes vom 26. Juni(RGBl. S. 519) die setnerzeit verhängten Sverrmaßnahmen hierdurch auf und setze gleichzeitig die erlassenen Sonderbestimmungen außer Kraft. Brake i. L., den 24. Januar 1942. Der Amtmann als Ortsvolizeibebörde. Schauburg-Lichtspiele Blomber Mittwech und Donnerstag. abends 19.45 Uhr: Frans Lehèrs weltberühmte Pilmgperette Gern hab“ ich die Freu'n geküßt (Paganini) mit Ivan Petrovich, Eliais Illlard, Thee Lingen. Maria Beling. Adele Sandrock usw. Der Geigerkönig Paganini, eine der abenteuerlichsten Figuren der Weltgeschichte, im Mittelpunkt dieses glanzvollen Films mit vielen schönen Frauen. Weehensebau. Für Jugendliche sugelassen. 6. Deuische Reichslotterie Die Erneuerung der Lose zu der Hauptund Schlußklasse muß bis zum 2. Fobruar erfolgen..— Kautlose noch vorrätig. K. Reuter Saah. Lotloris-Eianahmg Detmeld, Lange Straße 60 Intolligenter Mann gesetzten Alters, mit leichter Auffassungsgabe und vertrauenswürdig. als Aufsichtsperson für Brennereibetrieb gesucht. Bei Bewährung wird Dauerstellung geboten. Ausführl. Angebote unter Nr. 394 an die Lippische Staatszeitung ampaane 1912 zuchen wir und einen dlteren Bin ab 27. Januar in Lüdenhausen Nr. 63 zu sprechen, ab 1. Februar erbitten wir schriftl. Meldung an Ringelenziegelel Grote& Co., Junkersdert bei Köln. hellen olt überraschend schnel Frostwunden und beschwüre Auch Glöckner-Pilaster (Ringelhardt- Glöckneisches Heil- und Zugpflaster) 73 Jahte hervorragend bewährt bei vielerlei Hautschäden, Flechte, Brandwunden und Rheuma.: Preis RM 0.30(½ Packung) Erhältlich in Apotheken oder diese besorgen es Ihnen. “ M. R i n g e l h a r d t, B l e l e f e l d Lehrmädchen Geolgnete Person zum 1. April gesucht..I zum Brotmarkenaufkleben gesucht. Salen Lindau(Inh. Heinrich Rohpeter)! Bäckerei Beermann, Lage. Detmold, Krumme Straße 6. KLEINANZEIGEN Freie Stellen 1 Mann, evtl. Invalide, für Heizung, Botendienste usw. stellen ein Lehmann& Co., K.=G., Detmold, Stegfriedstraße 71. Verteilung von Seifenkarten in Bas Salzuflen Reichsseifenkarten, gültig vom 1. Februar 1942, werden ausgegeben in den bekannten Ausgabestellen für Lebensmittelkarten(Aenderung stehe unten) am Donnerstag, 29. d. M., nur in nachstehender Reihenfolge: 9—0 6—9 0—8 14 bis 15 Uhr 15 bis 16 Uhr 16 bis 17 Uhr. Die Haushaltsausweise sind in jedem Falle unaufgefordert vorzuzeigen. Ohne Vorlage des Haushaltsausweises werden keine Reichsseifenkarten ausgegeben. Die Abbolzetten sind genau einzuhalten, damit längeres Anstehen vermieden wird und die Ausgabe reibungslos vor sich gehen kann. Eine Nachausgabe etwa nicht abgeholter Seifenkarten durch die Wirtschaftsstelle erfolgt nicht vor Montag, 9. Februar 1942. Die ehrenamtlichen Helfer werden gebeten, zu der üblichen Zeit im Ausgabelokal zu erscheinen. Aenderung von Ausgabestellen: Alte Ausgabestelle: Volksschule; neue Ausgabestelle: Holzbaracke neben der Oberschule für Mädchen. Alte Ausgabestelle: Oberschule für Mädchen; neue Ausgabestelle: Holzbaracke neben der Oberschule für Mädchen. Alte Ausgabestelle: Oberschule für Jungen; neue Ausgabestelle: Holzbaracke neben der Oberschule für Jungen. Zusatz=Seifenkarten, gültig vom 1. 2. 42, werden dagegen in der Wirtschaftsstelle, Zimmer Nr. 8. in folgender Reibenfolge ausgegeben: Tag Buchstabe Zeit Mittwoch, 4. 2. 42, A—E.) vormittags von 7.30 bis Donnerst., ö. 2. 42, 8—R# 12.30 Uhr, nachmitt. von Freitag. 6. 2. 42, O—Sch) 14.30 bis 17.30 Uhr. Sonnabend, 7. 2. 42, St—8, vormittags von 7.30 bis 13.00 Uhr. Die alten Stammabschnitte der Zusatz=Seifenkarten sind in jedem Falle vorzulegen. Ohne Vorlage der alten Stammabschnitte werden keine Zusatz=Seifenkarten ausgegeben. Personen, die außer der Reihe kommen, müssen zurückgewiesen werden, damit die Ausgabe reibungslos vor sich geben kann. Die übrigen Diensträume der Wirtschaftsstelle sind anläßlich der Ausgabe der Zusatz=Seifenkarten vom 4. 2. 42 bis einschl. 7. 2. 42 geschlossen. Bad Salzuslen, den 27. Januar 1942. Der Bürgermeister. Tischlerlehrling zu Ostern d. J. gesucht. Lippische Möbelfabriken, GmbH., Detmold, Klüter[Ecke Lagesche Straße. Tischler=Lehrling zum 1. 4. 1942 stellt ein Gichenmöbelfabrik Fritz Copei, Remmigbausen. Lebrlinge für ihre Schneidereilehrwerkstatt stellen noch ein Lehmann& Co., K.=G., Detmold, Siegfriedstraße 71. Lebrling sucht für sofort oder später F. Hofemann, Wülfermühle bei Schötmar. Aulerulinge, weibl., stellen ein Lehmann& Co., K.=G., Detmold, Siegfriedstraße 71. Pflichtjahrmädel, nettes, für klein. landwirtschaftlichen Haushalt gesucht. Angebote unter Nr. 57 an die Geschäftsstelle Schötmar. Stütze oder junges Mädchen zum Nachlernen für Haushalt im Manufakturwarengeschäft zum 1. April gesucht. Angebote unter Nr. 445 an die Lipp. Staatszeitung erbeten. Hausgebilfin zum 1. od. 15. April für mittl. Pension gesucht. Haus Georgine, Bad Salzuflen, Moltkestraße 8. Hausgebilfin, tüchtige, mit guten Zeugnissen, von älterem Ehepaar (Einfamilienhaus) für bald oder später gesucht. Frau Erich Nordmeyer, Bielefeld, Hammerschmidtstraße 7. Suche zum 1. April junges Mädchen zum Lernen für meinen landwirtschaftlich. Haushalt. Familienanschluß und Taschengeld. Frau Anneliese Meier, Höntrup Nr. 1 über Blomberg. Fernruf 145. Suche zum 1. April Pflichtjahrmädel. Erfkamp, Pivitsbeide V. H. Fernruf 2823. Zum 1. April 1942 schulentlassenes arbeitsfreudiges Mädel gesucht, welches mit der Hausfrau alle vorkommenden Arbeiten verrichtet. Pflichtjahr kann auch abgeleistet werden. Erbitte Angebote unter Nr. 433 an die Lipp. Staatsztg. Zuverlässige Hausgebilfin zum 1. März oder später gesucht. G. Heidsiek, Bäckerei Konditorei, Detmold, Lange Straße 72. für sofort ober später eine Hausgebilfin. Frau Mimmi Wolf, Giddesen, Gindenburgstraße 306, Tel. 3298. Jüngere Hausgehilfin zum baldigen Eintritt gesucht. Hotel Wülker, Lemgo. Hausgehilfin für mittl. Fremdenbeim zum 1. März gesucht(evtl. Dauerstellg.). Geschw. Kuhlmann, Bad Salzuflen, Wenkenstraße 24. Suche zum 1. Aoris zuverlässiges junges Mädchen, nicht unter 18 Jahr., zur Hilfe in meinem Landhaushalt. Kochen kann erlernt werden. Frau Krieger, Stift Kappel bei Lippstadt. Stollen-Gesuche Junge Dame, Bauerntochter, 19 Jahre, möchte zum 1. April oder Mai als Haustochter in gutem Beamtenhaushalt ausgenommen werden, um ihre hauswirtschaftl. Kenntnisse zu erweitern Volliger Familien= u. gesellschaftl her A##schluß Bedingung. 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Stückzahl und des Lagerortes durch Postkarte an die Wehr ersatzinspektion Münster, Gruppe K. Roxelerstr. 40, zu melden. Meidung bis sum 7. Februar 1942. Nicht zu melden sind Batterien von Ktz., die nach dem Reichsleistungt gesetz nicht einberufen werden dürten, z. B. von Ktz. der Arzte. der NSDAP. und ihrer Gliederungen. der Reichsbehörden, ferner Batterien von rot bewinkelten Kfz. und von vorläufig beorderten Ktz., sowie von Kkz.(einschl. Motorbooten), die im Interesse der Landesverteidigung oder im öffentlichen Interesse nur zeitweise zum Einsatz vorgesehen sind, ohne den roten Winkel zu führen Ankaufstermin und Ablieferungsort werden noch bekanntgegeben. Veraütung: Dem Ablieferer wird nach Prüfung der Batterie auf volle Brauchbarkeit der handelsübliche Wert vergütet. Nicht brauchbar befundene Batterien sind vom Kfz.-Halter zurückzunehmen. Münster(Westf.), 23. Januar 1942. Wehrersatzinspektion Münster. Gruppe K. Roxelerstr. 40. Die von den Hausfrauen selbst gewaschene Wäsche bedauern wir, aus zwingenden Gründen vorläußig nicht mehr heißmangeln zu können. Wäscherei Meise Wäscherei Rossiech(„Teutoburg“) Wäscherei Schlüter Wäscherei Schmiedeskamp. Meine Verkauferäume bleiben am 28.. 29., 30. und 31. Januar wegen Inventur mit behördlicher Genehmigung geschlossen. Detmeld, Bruchstraße In unseren Geschäftsräumen hat ein Kunde eine größere Geldsumme verloren. Der Betreffende wird gebeten, sie abzuholen. E. u. M. Bödeker, Buch= und Kunsthandlung. Lemgo L. Großer Ofen für Fabrikraum sofort zu kaufen gesucht. Th. Schmidt& Co., Zigarrenfabriken, Lemso. Gesucht strebaamer Fachmann(Tischler) für ostpreuß. Sägewerk zur Leitung der Fabrikation von Tischlerplatten. Maschine vorhanden. Bei Bewährung Aufstiegsmöglichkeit. 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