„—„„„„„„ Lippische Staatszeitung Druck und Verlag: Lipvische Staatsita. NS.=Verlag G. m. b. H., Detmold. Geschäftsst. u. Schriftl.: Detmold. Paulinenstr. 14, Fernr.: Sammeln. 2845. Postscheckk. 8592 Hann. Bankkonten.: Deutsche Bank. Landesbank. Städt. Spark. Die„Lipp. Staatszeitung“ ersch. wöchentl. 7mal. Abbestellungen der Zeitung nur bis zum 25. lid. Monats. ppscher Kurier Amtliches Organ des Gaues Amtliche Nationalder Landesregierung Gondenrung Westfalen Mord der 16DA listische Zeitung orden Nr. 21 Detmold. Donnerstag. 22. Januar 1942 14.4175. Fahrgang Bis die LSA. und England auf die Knie gezwungen sind Ministerpräsident Tojo und Außenminister Togo vor dem japanischen Reichstan— Das Ziel dieses Komptes Tokio, 21. Januar. In der Sitzung des japanischen Reichstages am Mittwoch hielt Ministerpräsident Tojo eine Rede, in der er einleitend auf die großen Erfolge der Kaiserlich Japanischen Streitkräfte hinwies. In einem kurzen Zeitraum seien, so führte Ministerpräsident Tojo weiter aus, bereits die meisten strategischen Punkte des Feindes in Oftasien vernichtet worden. Auch gegen das TschungkingRegime sei der japanische Druck zunehmend verschärft worden, während die Verteidigung im Norden des Reiches sicher und unangreifbar sei. „Das wichtigste Ziel dieses Krieges ist“, so sogle der Ministerpräsident in seinen weileren Ausführungen,„die Sicherung strategischer Stützpunkte in Großeftassen und die Einbringung der über wichtige Hilfsquellen verfügenden Gebiele unter sapanische kontrolle, um damit unsere Kampfkraft zu erhöhen und in engem Zusammenwirken mit Deutschland und Iialien, das Ausmaß der Operationen immer mehr auszudehnen und zu verschärfen und den Kampf durchzufechten, bis die Vereinigten Staaten und das brilische Empire auf die Kule gezwungen sind. Die Vereinigten Staaten und das britische Empire seien jedoch Länder, die seit vielen Jahren ihre Weltherrschaft fest gegründet hätten und die erbitterten Widerstand leisten würden. Daher müsse, wenn das Ziel dieses Krieges erreicht werden solle, die ganze Nation alle Schwierigkeiten und Wechselfälle durchstehen mit dem festen Glauben an den Endsieg. „Mit größter Takkraft führt Japan jetzt die große Aufgabe der Schaffung einer Sphäre gemeinsamen Wohlstandes in Großostafien durch, während die milltärischen Operationen in einem gigantischen und weitreichenden Ausmaß unter Einsatz der ganzen Kraft unserer Nation im Gange sind. Es ist wirklich eine große Aufgabe noch nie dagewesener Art, die unser Reich unternommen hat und die allen Gebieten in Großostasien einen immer währenden Frieden bringen soll. Eine neue Auffassung tritt mit dem Beginn einer neuen Epoche der Geschichte zutage, die sich den Aufbau einer neuen Weltordnung zum Ziel gesetzt hat, für die wir zusammen mit unseren Verbündeten und befreundeten Mächten in Europa arbeiten. Das Gelingen dieser großen Unternehmung ist die Vorbedingung dafür, um di. Erfolge unseres Reiches in dem bewaffneten Konflikt zu einem endgültigen Triumph zu gestalten. Die Kaiserliche Armee und die Marinestreitkräfte haben bereits Hongkong besetzt und den größeren Teil der Philippinen eingenommen. Sie haben nahezu die ganze Malaya=Halbinsel unter ihre Kontrolle gebracht und kürzlich auch strategisch wichtige Punkte Niederländisch=Ostindiens besetzt. Ministerpräsident Tojo bezeichnete es als bedauerlich, daß das Tschungking=Regime seinen sinnlosen Widerstand immer noch fortsetze. Japan werde dieses Regime gründlich vernichten. Er sei aber sest überzeugt, daß es noch an der Zeit wäre, wenn die Gesamtheit der 400 Millionen Chinesen die große Veränderung in der Weltlage in ihrem wahren Lichte erkennen würde und sich der hehren Aufgabe des Aufbaues der Sphäre gemeinsamen Wohlstandes in Ostasien anschließen würde, indem sie ein für allemal die alte Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten und Großbritannien hinwegräumte. „Für uns ist es eine große Befriedigung, daß unsere Verbündeten, besonders Deutschland und Italien, neben Japan fortgesetzt Siege erringen, die zur Schaffung der neuen Weltordnung führen werden. Japan beabsichtigt, die SoliHonved=Parade vor Keitel bö. Budapest, 22 Januar. Anläßlich des Besuches von Generalfeldmarschall Keitel fand am Mittwoch in Budapest eine große Parade statt, an der Abteilungen aller von der Ostfront zurückgekehrten Truppen teilnahmen. Zuvor legte der Chef des Oberkommandos der deutschen Wehrmacht einen Kranz am Ehrenmal auf dem Budapester Heldenfriedhof nieder, um das Andenken der im Weltkriege und im gegenwärtigen Kriege gefallenen ungarischen Waffengefährten zu ehren. Auf dem Hitler=Platz folgte der Vorbeimarsch der tapferen Honved=Verbände, die erst kürzlich durch neue Truppen an der Ostfront abgelöst worden waren. Zuerst zogen die siegreichen Fahnen und Standarten vorüber, die von der Bevölkerung begeistert begrüßt wurden. Dann marschierte zunächst eine große Abteilung der Infanterie am Oberkommandierenden der deutschen Wehrmacht vorüber. Honbed=Husaren, Radfahrerkolonnen, berittene Artillerie, leichte und schwere Panzerwagen folgten. In langen Kolonnen beschlossen die motorisierte Artillerie und technische Truppen die Heerschau Die Haltung aller vorbeimarschierenden Truppenteile ließ den hohen Stand der Ausbildung der HonvedTruppen erkennen, die die ungarischen Soldaten im Osten zu ihren hohen Leistungen befähigt Am Nachmittag war Generalfeldmarschall Keitel Gast des Reichsverwesers von Horthy, mit dem er eine längere herzliche Besprechung hatte. Unmittelbare Drohung gegen Australien hw. Stockholm, 22. Januar. Der australische MinisterFräsihent Curtln gab am Millwoch eine Erklärung über panischen Angriff auf Rebaul ab, der in Australien in höchstem Maße alarmierend gewirkt hal. Er sagte mit kaum verhehller Spitze gegen London, jeder, der nicht in diesem Vorgang die numittalbare Drohung gegen Australien erblicke, habe keinen Sinn für die Wirklichkeit. Von den Inseln nördlich Australiens wird anhaltende Aktivität japanischer Luftstreitkräfte und Durchführung neuer Angriffe im Laufe des Mittwoch gemeldet, besonders im Bismarckarchipel und längs der Nordküste Neuguineas Größere Streitkräfte griffen Kaviang auf NeuIrland, kleinere Sala Manua und Medang auf dem Nordostteil Neuguineas an, andere Lorengan auf den Admiralitätsinseln Batavia muß zugeben, daß die Japaner nach zehntägigen Kämpfen nunmehr den gesamten Minehassabezirk auf Celebes besetzt haben. Sie erzielten den entscheidenden Erfolg hier im Nordostteil von Celebes durch den Einsatz von Fallschirmtruppen. Binnen zwei Stunden wurden vier bis fünf Plätze zugleich angegriffen. darität mit diesen verbündeten Mächten auf militärischem, diplomatischem und wirtschaftlichem und anderem Gebiet weiter zu stärken und in der Verfolgung des gemeinsamen Sieges weiterzuschreiten. Abschließend wandte sich Ministerpräsident Toso den wirtschaftlichen und finanziellen Maßnahmen zu, die zusammen mit den militärischen Aktionen zur endgültigen Erringung des Sieges eingeleitet werden und die die von Japan in Angriff genommene Aufbauarbeit in Ostasien kennzeichnen. Außenminister Togo gab zu Beginn seiner Ausführungen seiner Befriedigung über die glänzenden Erfolge der japanischen Streitkräfte und über den damit verbundenen raschen Fortschritt des Aufbaues in Ostasien Ausdruck. Trotz der gehässigen Propaganda, die der Feind vom Stapel lasse, hätten die Völker des größeren Teiles der Welt die wahren Verhältnisse, die Japan in diesen Kriege gezwungen hätten, erkannt.„Wir, hundert Millionen Menschen mit einem eisernen Willen“, fuhr Außenminister Togo fort, „führen jetzt diesen Krig enrgisch bis zum erfolgrichen Abschluß. Man braucht gar nicht zu erwähnen, daß die Selbständigmachung oder die Erhebung Ostasiens bei den jetzigen Führern Amerikas und Englands keinen Anklang findet. Wir sind aber fest überzeugt, daß, ob sie es nun gern sehen oder nicht, es unsere historische Aufgabe ist, Ost(Fortsetzung nächste Seite) Noch erbitterte Kämpfe an der Donez=Front Ueber 10000 Gefangene in der Schlacht um Feodosia— O-Boot versenkte Zerstörer im Eismeer Aus dem Führerhauptquartier, 21. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der Douez=Kront kam es auch gestern zu erbitterten Kämpfen. Feinbliche Kräfte, die am Oberlauf des Flusses in die deutschen Linien eingebrochen waren, wurden im Gegenstoß zurückgeworfen. Dabei verloren die Sowjets 1 109 Tote und einige hundert Gesangene sowie 19 Geschütze und 30 Maschinengewehre. Auch im mittleren und nördlichen Froutabschnitt setzte der Feind seine Angrifse fort. Bei den Abwehrkämpfen und bei erfolgreichen Gegenangeissen erlitt der Feind erneut schwere Verluste an Meuschen und Materkal. Die Beute in der Schlacht um Feodosia hat sich unnmehr auf 10 603 Gefangene, 85 Panzer und 177 Geschütze erhöht. Die Lustwasse beschädigte in der Straße von Rertsch ein größeres feindliches Handelsschiff durch Bombenwurf, und griff an der gesamten Ostfrout erfolgreich in den Abwehrkampf ein. Ein Unterseebeot versenkte im Eismeer aus einem stark gesicherten feindlichen Selektzug herauer einen Zerstörer und einen Dampfer. Ein weiterer störer und zwei Dampfer wurden durch Torpedotr beschädigt. Bei bewaffneter Aufklärung über dem Seegebiet um Eugland erzielten Kampflugzeuge Bombentreffer in Hasenanlagen und einem großen Industriewerk an der englischen Ostküste sowie in einer Funkstation in Südost=England. In Nordaseika schwache beiderseitige Artillerietätigkeit. Bewegungen beitischer Truppen auf der Küstenstraße und Schiffsziele vor der nordafrikanischen Küste wurden mit guter Wirkung bombardiert. Erfolgreiche Luftangrisse richteten sich bei Tag und Nacht gegen La Valetta und britische Flugplätze auf der Jusel Malta. In der letzten Nacht warf der Feind mit schwachen äften Bomben im nordwestdentschen Küstengebiet. entstand einiger Häuserschaden. Bier der anBomber wurden abgeschossen. erlentnant Becker seinen 8., 10. geesienben belüger erbei errang Oberle und 11. Nachtjagdsieg. Eichenlaub mit Schwertern für General Rommel Der Führer:„Abwehrsieg gegen weit überlegenen Gegner“ Aus dem Führerhauplquartier. 21. Januar. Der Jührer und Oberste Besehlshaber der Wehrmacht hal dem General der Panzertruppe Remmel, Besehlshaber der Panzergruppe Afrika, am 20. Januar 1942 das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und an ihn nachstehendes Telegramm gesandt: „Dank Ihrem hervorragenden Einsatz haben Sie erneut in Zusammenarbeit mit unseren Verbündeten die angloamerikanischen Absichlen durch einen Abwehrsieg gegen well überlegene Gegner zunichte gemachl. In dankbarer Würdigung Ihres Erfolges und des heldenhaften Kampfes der Ihnen unterstellten deutschen und italienischen Truppen verleihe ich Ihnen als sechstem Offizler der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritlerkreuz des Eisernen Kreuzes. Adols Hiller.“ Für Deutschland und Italien ist General Rommel, der jüngste“ Träger des Eichenlaubs mit Schwertern, geradezu die Verkörperung der Achsensüdfront. Rommel ist schon nach Afrika mit dem Ruhm eines schneidigen Panzerführers gekommen, der in Polen und Frankreich Bedeutendes geleistet hat. Auf seinem neuen Wirkungsfeld wurde General Rommel zum Inbegriff der Anpassungsfähigkeit deutschen Soldatentums, das sich auch in fremder Umwelt durchsetzte und siegte. Brillant war das erste Auftreten des deutschen Afrikakorps: Am 24. März 1941 kam es bei El Agheila zur ersten Gefechtsberührung. Vier Wochen später standen die deutschen Soldaten als„alte Afrikaner“ siegreich an der ägyptischen Grenze. Seither haben die Männer Rommels den afrikanischen Sommer kenengelernt, ohne, wie die Engländer erhofft hatten, an Spannkraft und Offensivgeist einzubüßen. Die größte Leistung. die Rommel und seine„Afrikaner“ vollbrachten, erlebte die Welt aber in den letzten beiden Monaten. Unwillig muß selbst der Gegner zugeben, daß der deutsche Afrikageneral nicht nur vorwärtsstürmen und mitreißen kann, so wie im Frühjahr 1941, sondern daß er und seine Truppen auch zäh. wendig und hart sind, und daß er durch meisterhaftes Manövrieren, durch wohlbedachte strategische Opfer und kühne Ueberraschungen dem Gegenspieler den erhofften Totalsieg entriß und in einen eigenen Abwehrsieg umwandelte. Das kleine metallische Eichenlaub mit Schwertern in der vegetationslosen Wüste belohnt die ganze ungewöhnliche Leistung, die Rommel als Heerführer und auc als Menschenführer für sich buchen kann, und ehrt auch die Soldaten, die auß der einzigen Landfront, die heute zwischen den Streitkräften der Achse und jenen Englands besteht, Churchills Plan zunichte gemacht haben. Schwere Sandstürme verhinderten in Nordafrika die Durchführung größerer Kampfhandlungen der Luftwaffe. Trotz der schlechten Wetterbedingungen griffen aber doch mehrere deutsche Kampfflugzeuge ein britisches Truppenlager an der Küste an und zerstörten dabei einige Mannschafts- und Vorraiszelle. Generalinspekteur des Führers für das Kraftfahrwesen Der Führer beauttrogte Jokob Werlin mit diesem wichtigen Posten in, 21. Januar. Um über alle wichtigen Fragen stfahrwesens, d# er des Kraftfahrweseus, das für die Kriegführung größte, ja entscheidende Bedeutung gewonnen hat, in umsassendem Ueberblick und mit einer Schnelligkeit, die auf dem ordentlichen Dienstwege nicht zu erzielen sein würde, jederzeit unterrichtet zu sein, hat der Führer sich persönlich einen besonderen Geueralinspekteur für s Kraftfahrwesen beigeordnet. Auf diese Stelle hat der Führer in der Person des =Standartenführers Direktor Werlin einen hervorragenden Fachmann berufen, der über reiche Erfahrungen in der Praxis des Kraftfahrwesens verfügt und dessen bewährten Rat sich der Führer bereits seit langen Jahren zunutze gemacht hat. Der Erlaß vom 16. Januar 1942 hat folgenden Wortlaut: „Es hat sich als nötig erwiesen, daß ich über alle für die Kriegführung wichtigen Fragen des Kraftso“ wesens mehr als bisher schnell und eingehend auf mittelbarem Wege unterrichtet werde, um sofort durch die Kriegslage gebotenen Anordnungen geben F aue ftfahruf unrt die oder veranlassen zu können. Ich bestelle daher den HStandartenführer Direktor Jakob Werlin zu meinem Generalinspekteur für das Kra####hwesen. Der Generalinspekleur untersteht mir unmittelbar. Er erhält Weisungen nur von mir. Der Generalinspekteur ist befugt, im Gebiete des Großdeutschen Reiches, im Generalgouvernement, in den besetzten Gebieten und in den Operationsgebieten bei allen militärischen und zivilen Dienststellen des Staates. bei den Dienststellen der Partei und den einschlägigen privaten Betrieben alle ihm erforderlich erscheinenden Besichtigungen vorzunehmen und die gebotenen Feststellungen zu treffen. Er hat mir laufend Bericht zu erstatten. Die genannten Dienststellen und Betriebe sind verpfichtet, dem Generalinspekteur alle von ihm gewünschten Besichtigungen zu gestatten, diese in jeder Hinsicht zu erleichtern, ihm alle verlangten Auskünfte zu geben und alle benötigten Urkunden und Unterlagen zur Verfügung zu stellen.“ Anzeigenvreise: Die 22=mmZeile 9 Kc. i. Namiltenanz. 9###. Textanz., 77 mm breit. 40 Rcs. 8.8. ist Preisl.? gültig. Bezugspr.: Monatl. bei Zustellung v. Boten einschl. Bestella. 2 MN. d. Zust. durch Post 2.42 Nu einschl. 63 S. Bostaeb. Die Bebind. d. Lieferung rechti. kein. Ansoruch auf Rückzabl d. Bezuglor Ein übler kletzer gelet Der Erzbischof von Canterbury, Cosme Gor don Lang, gab am Mittwochmorgen ver der Vollversammlung der Synode von Cauterbury, wie Reuter meldet, seinen Rücktritt bekannt. Der 78jährige Prälat erklärte, er lege am 31. März d. J. seine Funktion nieder, um einem Jüngeren Mann Platz au machen. Dieser englische Kirehenfürst, der zu der unangenehmen Gruppe der ehristlichen Kriegshetzer gehört, die sich auch nicht vor einem Pakt mit den atbeistischen Bolschewisten scheuten, war kein allzu großes Kirchenlicht. Damit hängt es wphl zusammen, daß er von den polltischen Gangstern In London zu propagandistischen Zwecken immer wieder mit Beschlag belegt wurde. Er mußte vor allem als Kronzeuge für die Salonfähigkeit, Kultur und Moral der Bolschewisten auftreten. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß sich jetzt der Erzbischof gegen noch größere Zumutungen gewehrt hat und nicht mehr mitmachen wollte. Jedenfalls ist die Begründung, er sei zu alt, nicht stichhaltig, denn sein Vorgänger hat sein Amt bis zum 80. Lebensjahr ausgeübt. Es ist vielmehr anzunchmen, daß sein Nachfolger noch viel rücksichtsloser für die bolschewistischen Irrlehren auftreten wird als Lang. Churchill kneift vor dem Unterhaus Dr. H. G. Berlin. 22. Januar. Churchill hat vor dem Unterhaus gesprochen. Vielmehr — er hat nicht gesprochen, jedenfalls nichts über die ostasiatische Kriegslage und über seine Besprechungen mit Roosevelt gesagt, worauf das Unterhaus und das englische Volk schon seit Tagen warten. Mit einem Wort: Er hat gerniffen und es abgelehnt, seine Geheimnisse in einer Geheimsitzung im Unterhaus preiszugeben. Die Unterhaussitzung spielte sich um die Frage ab, ob Churchills Wunsch, seine Reden auf Schallplatten aufzunehmen, damit sie später im Rundfunk dem ganzen englischen Volke bekanntgegeben werden könnten, erfüllt werden könnte oder nicht. Der schlaue Fuchs wußte, was er mit diesem Vorschlag tat— Ablenkung des Unterkauses und der Oeffentlichkeit von dem eigentlichen Thema: n und USA.=Reise. Während England gespannt auf Singapur starrt, während im Pazifik ein britischer Stützpunkt nach dem anderen bedroht wird, hat das britische Unterhaus nichts besseres zu tun, als lange Debatten darüber anzustellen, ob die Unterhausreden Churchills im Rundfunk übertragen werden dürfen oder nicht. Hore Belisya schlug dabei vor, ob nicht auch die Erwiderungen auf die betreffenden Erklärungen Churchills gleichfalls durch den Rundsunk verbreitet werden sollten, „da das Wesen des Unterhauses doch Debatte und Kritik sei“. Es wurde außerdem der Vorschlag gemacht, einen besonderen Ausschuß zu bilden, der darüber zu entscheiden habe, was zu tun sei, falls eine Rede zum Beispiel unterbrochen werden würde! Man sieht, Churchill, der scheinheilig erklärte,„ich bin völlig in der Hand des Hauses“, hat es als routinierter parlamentarischer Regisseur gut verstanden, das Unterhaus abzulenken. Der Einfall mit den Schallplatten ist wirklich undezahlbar! Also haben doch die Abgeordneten etwas zu beraten!„Wenn es nicht möglich sein sollte, mir dieses Experiment zu gestatten, werde ich mein bestes tun, um auch in einer Rundfunksendung das, was ich im Unterhaus gesagt habe, zu wiederholen“, meinte Churchill zum Schluß mit einem treuherzigen Augenaufschlag. Seine ihm hörige Presse sekundiert ihm bei diesem Manöver geschickt, indem sie kleine Reklamegeschichten über seinen Flug oder über seine fesche blaue Mütze und dergleiStarke japanische Luftstreitkräfte über Neuguinea hw. Stockbolm. 22. Januar. Jahlreiche sapanische Flugzeuge erschienen am Mittwoch, wie aus Melbourne gemeldei wird, über den Inseln südlich Neuguineas. In Australien befürchtet man, daß der Schlag gegen Rabaul nur die Einleitung schwerer Angriffe darstell. Inzwischen sind, wie aus Meldourne gemeldet wird, zwei weilere Plätze auf Neuguinea bombardiert worden. Die Angaben über die Aktion gegen Rabaul werden durch die Behauptung ergänzl, daß die angreifenden Flugzeuge offenbar zum Teil von Landstützpunklen, zum Teil von einem J'ugzeugträger kamen. Die Engländer melden einen neuen Luftangriff gegen einen Ilugplatz auf Borneo, ein Hasen aus Celebes sei von den Japanern besetzt worden. Auch ein neues Bombardemen! von Medam auf Sumatra wird gemeldet. Port Darwin, Australieas wichtigster Hafen, trifft nach amerikanischen Meldungen fieberhafte Verteidigungsvorbereitungen. Trotz seiner begrenzten Ankermöglichkeiten wird der Platz jetzt offenbar als einer der wichtigsten strategischen Außenposten der Verbündeten betrachtet. Pioniertruppen seien mit dem Bau starker Befestigungen beschäftigt. Selbst bei einer Landung glaubt man mit Hilfe des unwegsamen Busch= und Sumpfgeländes ringsum fertig zu wersen. Viele Truppen seien in Eilmärschen aus dem Innern des Landes herangeführt worden. Nach einem Fronlbericht der Agenkur Domei haben sapanische Truppen die thailändische Grenze nach Burma überschritten und nähern sich bereits Mulmein am Golf von Martabau, etwa 180 Kllometer südöstlich von Rangun. 34000 Mann in Johur umzingett Schanghal. 21. Januar. Die Zahl der in Johur umzingelten britischen Streitkräfte beläuft sich nach neuesten japanischen Meldungen etwa auf 34000 Mann. Darunter befinden sich 25 000 Australier und Briten sowie 9 000 Inder. Neue schwere Lustangriffe auf Singapur Tokio, 21. Januar. Das Kaiserliche Hauptquartier meldet neue schwere Luftangriffe auf Singapur Formationen schwerer Bomber warfen Dienstagabend schwere Explosivund Brandbomben auf militärische Einrichtungen und Kommandostellen in Singapur, wobei direkte Treffer erzielt wurden. Leichte Bomber bewarfen zu gleicher Zeit den Flugplatz und die Werkstätten von Seletar an der Nordküste der Insel Singapur, dicht südlich des Kriegshafens, wobei große Feuei an sieben Stellen des Flugplatzes und in den Werkzeughallen verursacht wurden. Kampfflugzeuge, die die Bomber begleiteten, griffen zehn Hurricanes an, die die japanischen Bomber belästigten, und schossen sieben ab. Drei sapanische Kampfflugzeuge werden vermißt. Flugzeugträger und drei Korvetten getroffen hn. Rom, 22. Januar. Die bereits gemeldete Explosion in Gibraltar traf nach ergänzenden Nachrichten eine Einheit jener für Geleitzwecke und zur U=Boot=Bekämpfung eingesetzten Schiffskategorie, die von den Engländern„Korvetten“ genannt werden. Zwei weitere Korvetten und der Flugzeugträger„Argus“, die in der Nähe vor Anker lagen, wurden durch Sprengstücke beschädigt. Die Militärbehörden Gibraltars haben die Ueberwachung des Hafens des Arsenals verschärft. 11• * 1 chen Dinge mehr veröffentlicht. Aber das Kernproblem dieses Ablenkungsmanövers ist die Tatsache, daß es Churchill ablehnt, in einer Beheimsitzung wirklich Auskunft über die Kriegslage und über seine Verhandlungen mit Roosevelt Kriegslage und über seine Verhandlungen mit Roosevelt zu geben, denn tatsächlich ist eine Geheimsitzung hierzu die einzige Möglichkeit. Man muß sich dabei der Worte des Führers vom 8. November 1941 erinnern, als er im Löwenbräukeller in München die Geheimsitzungen des britischen Unterhauses erwähnte und erklärte, hierüber lausend unterrichtet gewesen zu sein In diesen Geheimsitzungen habe der whiskyselige Churchill erklärt, daß es höchstens noch ein oder eineinhalb Jahre dauern würde, bis Rußland in Aktion treten würde und man daher höchstens noch ein bis eineinhalb Jahre aushalten müßte. Auch Reichsaußenminister von Ribdentrop bestätigte in einer Rede vom 26. November 1941, daß es Churchill nach dem Zusammenbruch Frankreichs gelungen war, in einer Geheimsitzung des englischen Unterhauser durch die Versicherung, Rußland werde auf Englands Seite den Krieg mitmachen, die bedenkliche Stimmung bei vielen Abgeordneten zu beseitigen und sie bei der Stange zu halten. Churchill da z. Wenn **—mewer und sozusagen die Flucht in die Oeffentlichkeit antritt, um sich darauf zu berufen, daß er das eigentlich Wichtige vor der Weltöffentlichkeit nicht sagen könne, so ist das ein indirekter Beweis dafür, daß er nichts Erfreuliches mitzuteilen hat und dem englischen Volke keine Hoffnungen machen kann. Hier liegen also die Gründe, warum Churchil mals die Geheimsitzungen des Unterhauses zuließ. er also heute eine Geheimsitzung vermeidet und soz Molotow nach London? rd. Stockholm, 22. Januar. Die in Moskau geführten Verhandlungen Edens sollen durch einen Besuch Molotows in London fortgesetzt werden, wie ein schwedischer Bericht aus der englischen Hauptstadt meldet. Angeblich ist die Anregung zu diesem neuen Gedankenaustausch von der englischen Regierung ausgegangen. Vor zwei oder drei Monaten sei jedoch die Molotow=Reise, wenn sie überhaupt zustande komme, nicht zu erwarten. Auch die Möglichkeit, ob der sowjetische Außenkommissar von Militärsachverständigen begleitet sein werde, wird offengelassen. Tojo vor dem japanischen Reichstag (Fortsetzung von Seite 1) asien zu emanzipieren und zu entwickeln, und wir schreiten der Erfüllung dieser großen Aufgabe entgegen. Die Gerechtigkeit ist eindenkig auf unserer Seite, wie es durch die hervorragenden militärischen Leistungen unserer Wehrmacht erwiesen ist. Dieser Krieg um das größere Oftassen hal den Sturz der nordamerskanisch=britschen Weltherrschaft zum Flel, die durch Selbstsucht, Ausbeulung und Grotzmannssucht errichtet wurde. Es ist ein Krieg um die Befreiung ganz Oftasiens und um den Aufbau einer Neuordnung in der Welt. Infolgedessen haben die Mandschurische Regierung und die Nationalregierung m China von Anfang an aktiv mit Japan zusammengearbeitet, da sie unseren Standpunkt bezüglich des Krieges voll verstanden, während FranzösischIndochina auf verschiedenen Gebieten auch mit uns zusammengegangen ist. Sofort nach Ausbruch des jetzigen Krieges entschloß sich Thalland, das seine wahre Bedeutung durchaus zu würdigen wußte, in mutiger Weise, seine Kraft Japan zur Verfügung zu stellen, um den Einfluß der USA. und Englands, die Wurzel allen Uebels, in Ostasien auszuschalten. Die Froni Japan—Deutschland—Iialien wied immer weller gefesüigt. Das enge Insammenwirken zwischen den drei verbündelen Mächten nimmt mehr und mehr endgüllige Jormen auf milltärischem, diplomatischem, wirtschaftlichem und verschiedenen anderen Gebieten an. Wie verzweiselt Amerika und England sich auch bemühen mögen, Japan, Deutschland und Itallen einander zu entfremden, so ist doch für solche Mochenschaften absolut kein Raum vorhanden. Die eiserne Solidarttät der Achsenmächte läßt sich nicht mit dersevigen der sogenaunten Allierten vergleichen, in deren Lager die USA. und England jene Exilregierungen vorgefunden haben, die nur dem Namen nach bestehen. Es ist Japans Absicht, soweit wie möglich freundschaftliche Beziehungen mit allen neutralen Mächten Südamerikas und Europas zu unterhalten. Wir sind bereit, den Standpunkt der südamerikanischen Länder vollkommen zu reipektieren, so lange diese durch die nordamerikanischen Quertreibereien sich nicht irreführen lassen und Japan gegenüber keine feindliche oder unfreundliche Haltung einnehmen. Die apanische Regierung widmet der Konferenz von Rio, die oeben tagt, gespannte Aufmerksamkeit. Es ist nur der engtische Plan der Weltherrschaft, den Japan et. Nordamerika und England haben nicht gezögert, dritte Mächte ihren eigenen Interessen aufzuopfern. Derartige Fälle sind zu häufig, als daß man sie aufzählen könnte, und sie werden der ganzen Welt bekannt sein. Infolgedessen kann man sich nicht vorstellen, daß irgend ein Land erneut den englisch=nordamerikanischen Intrigen zum Opfer fällt. Es gibt noch gewisse Kreise Tschungkings, die sich auf Nordamerika und England verlassen möchten; aber ich slaube, der Tag ist nicht fern, wo sie über die gemeiname Mission ganz Ostasiens nachdenken und in Erkenntnis hres wahren Charakters beim Aufbau der Neuordnung in Ostasien mitarbeiten werden. Die Tatsache, daß die Führer der USA. und Englands diesen Krieg mit dem Ausdruck Aggression abzutun versuchen, beweist nur, daß sie sich auch nicht um einen einzigen Schritt von dem Denken und der Methode entfernt haben, die zu dem paßt, was sie bisher selber verbrochen haben. Japan unternimmt diesen Krieg nicht aus irgendwelchen ehrgeizigen und selbstsüchtigen Motiven heraus, sondern um die Errichtung der gemeinsamen Wohlstandsphäre im größeren Ostasien. Unsere Verantwortung und unsere Pflichten haben sich, so schloß Außenminister Togo seine Rede, außerordentlich vervielfacht. Es ist darum meine Ueberzeugung, daß das japanische Volk einig wie ein Mann alle auf unserem Weg liegenden Hindernisse überwinden und dieses glorreiche Unternehmen zum erfolgreichen Abschluß bringen wird. Japans Kriegsziel steht fest Dr. H. G. Berlin. 22. Januar. Japans große Erfolge nach sechs Wochen Krieg im Pazifik geben dem japanischen Außenminister Togo durchaus das Recht, von den„prächtigen Siegen der Kaiserlichen Truppen gegen die Stützpunkte der amerikanischen und britischen Aggression" zu sprechen. Die Rede Togos beweist darüber hinaus den entschlossenen Willen Japans, die Erfüllung seiner historischen Aufgabe im ostasiatischen Raum mit dem Sieg über diese Aggressoren plutokratischer Prägung zu sichern. Wenn Togo dabei davon spricht, daß die Gerechtigkeit eindeutig auf der Seite Japans sei, so entwickelt er damit einen ideolagischen Gedanken, den auch die Staatsmänner der Achse schon oft ausgesprochen haben, wenn sie von den Ungerechtigkeiten und erpresserischen Methoden der Demokraten und Plutokraten sprechen. So verbinden sich in der Tat Japan auf der einen Seite und Deutschland und Italien auf der anderen Seite nicht nur zu einer Militärallianz, sondern auch zu einer politischweltanschaulichen Gemeinschaft, wodurch sich diese drei Mächte grundsätzlich turmhoch über die Gruppe der plutokratischen Allianz erheben. De Kriegsgeschich geschichtlichen saben, die sich o ist nicht daran zu zweifeln, wer in diesem da aber in der Welt= und sgeschichte noch immer diejenigen Nationen bei welthtlichen Auseinandersetzungen den Sieg davongetragen , die sich von der größeren Idee haben leiten lassen, o ist nicht daran zu zweifeln, wer in diesem Entscheidung ampf der endgültige Sieger sein wird. Japan verfolgt dak das Ziel, in Ostasten den Sturz der amerikanisch=britisch das Ziel, in Ostasten den Sturz der amerikanisch=britischen Herrschaft herbeizuführen, während das gleiche Ziel die Achsenmächte in Europa im Auge haben. Erbitterte Häuser= und Straßenkämpfe Angrifte von acht sowielischen Butailonen blutig zurückgeschiogen— Wieder schwere Verluste der Bolschewisten— Entschlossene Abwehr der deutschen Soldaten trotz 30 Grad Kälte Berlin, 21. Januar. Im Nordabschnift der Ostfrout führbi Bataillonen ten bolschewistische Kräfte in Stärke von acht einen heftigen Angriff gegen eine von den deutschen T pen besetzte Ortschaft, deren Besitz für die Beherrschung gesamten Kampfraumes ausschlaggebend war. Infolge schonungslosen Masseneinsatzes seiner Kräfte Trupdes des gelang es dem Jeind, mit einzeinen Gruppen vorübergehend in die Ortschaft einzudringen. In erbitterten Häuser= und Straßenkämpfen, die sich bei einer Temperatur von minus 20 Grad und in stellenweise sehr kiesem Schnee abspiellen, wurden die eingedrungenen seindlichen Kräfte geschlagen und nach Osten zurückgeworsen. Ueber 500 bolschewistische Gefallene #s Orles liegen, darüber hin blieben in den Straßen des Ortes liegen, darüber hinaus machten die deutschen Truppen 100 Gefangene. Der Ort selbst war nach Abschluß des Kampfes fest in deutscher Hand. Zur gleichen Zeit griffen bolschewistische Panzerkampfwagen die deutschen Stellungen im Nachbarabschnitt an, um den Vorstoß ihrer Infanterie auf die Ortschaft zu unterstützen. Obwohl die starke Kälte die Benutzung der Panzerabwehrwaffen sehr erschwerte, vernichteten die deutschen Soldaten bei der exfolgreichen Abwehr dieses Angriffes zwei feindliche Panzerkampfwagen. Die Besatzung eines deutschen Stützpunktes im Kampfraum des Waldaigebietes stand während des ganzen 19. Januar im heftigen Abwehrkampf gegen wiederholt vorgetragene bolschewistische Angriffe in Stärke eines Bataillons. Der Gegner, der die Bedeutung der deutschen Stellung erkannt hatte und den umkämpften Stützpunkt unter allen Umständen in seinen Besitz bringen wollte, setzte nach seinem ersten abgewiesenen Vorstoß seine wieder gesammelten Kräfte sofort zum zweiten Angriff an. Auch dieser brach an der entschlossenen Abwehrkraft der deutschen Soldaten zusammen. Nach Heranführung von Reserven stürmten die Bolschewisten ein drittes Mal an. Aber auch diesen letzten Einbruchsversuch des Feindes schlugen die deutschen Verteidiger ab. Vor den deutschen Linien lagen nach der Abweisung aller drei Angriffe auf schmalem Raum über 200 Tote des Gegners, was einem Aussall von etwa der Hälfte des Bestandes des angreifenden bolschewistischen Bataillons gleichkommt. Außerdem wurden noch 30 Rotarmisten aufgegriffen, die sich dem deutschen Zupacken nicht mehr rechtzeitig durch Zurückgehen entziehen konnten. Im Verlauf der schweren und für die deutschen Truppen erfolgreichen Abwehrkämpfe, die seit mehreren Tagen im Raum südostwärts von Kurst stattfinden, griffen im Morgengrauen des 19. Januar starke bolschewistische Kräfte, die von vier Panzerkampfwagen modernster Bauart unterstützt waren, eine von der deutschen Infanterie genommene Ortschaft an. In Kürze entwickelte sich bei einer Kälte von mehr als 30 Grad ein harter und erbitterter Kampf um den Besitz der Ortschaft, die die deutschen Soldaten erfolgreich gegen alle Angriffe des Feindes behaupteten. Von den angreifenden vier feindlichen Panzerkampfwagen wurden zwei völlig vernichtet und ein weiterer schwer beschädigt. Deutsche Panzerkampfwagen, die zur Unterstützung der schwer ringenden Infanterie in den Kampf eingriffen, stießen auf eine bolschewistische Schlittenkolonne. Mit dem Feuer ihrer Kanonen und Maschinengewehre vernichteten die deutschen Panzer diese Kolonne bis auf geringe Reste. „Japans Flotte beherrscht den Pazifik“. Marineminister Shimada über die Operationen seit Kriegsbeginn Dr. H. G. Berlin, 22. Januar. Am Mittwoch ergab sich um Mitternacht folgende militärische Lage auf dem ostasiatischen Kriegsschauplatz: 1. Singapur. Die Japaner haben an der Südküste der Halbinsel Malaya ihre Artillerie für die Belagerung Singapurs in Stellung gebracht. Die Situation der Inselfestung wird allmählich dramatisch. Schon beginnt der Abtransport der militärischen Archive. Vier schwere Wasserflugzeuge sind nach einem Nachtflug in Batavia angekommen. Sie hatten Geheimakten aus Singapur an Bord. Nach ausländischen Meldungen sollen angeblich Verstärkungen für die Engländer zur See eingetroffen sein. Danach sollen drei Kriegsschiffe von je 30 000 Tonnen eingelaufen sein. Diese Meldung ist höchst unwahrscheinlich. 2. Malaya. Die Einkesselung der 20000 Australier, Inder und Engländer in Johur, die nur noch aus der Luft mit Nachschub versorgt werden können, ist vollendet. Durch ein neues Umfassungsmanöver der sapanischen Truppen wurden zwei feindliche Tivisionen von den übrigen Truppen getrennt. Die Einkreisung wurde dadurch vollendet, daß sich die längs der West= und Ostküste von Malakka vormarschierenden japanischen Truppen die Hand gereicht haben. 3. Südburma. Die neuen sapanischen Luftangriffe auf britische Truppenansammlungen in Südburma zeigen, daß die Japaner auch auf diesem Kampfraum planmäßig vorgehen. Die Besetzung des wichtigen Flugplatzes bei Tavoy verbessert die japanische Stellung außerordentlich, denn Tavoy liegt nur 400 Kilometer von Rangun entfernt. Von Tavoy aus also können die Japaner den Luftraum über dem Indischen Ozean beherrschen. Burma selbst mit seinem wichtigen Stützpunkt Rangun ist also nunmehr in die unmittelbare Kriegszone gerückt. 4. Nach dem Bericht des japanischen Marineministers Admiral Shimada in der Sitzung des Reichstages beherrscht die japanische Flotte praktisch den Pazifik von der MalayaHalbinsel bis zu der Westküste der Vereinigten Staaten. Die Flotte werde ihre Operationen noch erweitern und besonders gegen die U.Boote in den asiatischen, Gewässern und gegen die USA.=Stützpunkte im Pazifik vorgehen. Seit Ausbruch des Krieges habe die japanische Flotte folgende Resultate erzielt: Kriegsschiffe. 1. versenkt: Schlachtschiffe 7, Flugzeugträger 2. Kreuzer 2, Zerstörer 6, Unterseeboote 18, andere Kriegsschiffe, wie Kanonenboote und Minenräumboote, 26. 2. beschädigt: Schlachtschiffe 4, Kreuzer 6, Flugzeugträger 1. Zerstörer 3. Handelsschiffe: versenkt 35, beschädigt 28, beschlagnahmt oder gekapert 81, außerdem 500 weitere Fahrzeuge beschlagnahmt. Flugzeuge: vernichtet oder beschädigt 977. Ueber die Tätigkeit japanischer U=Boote in den USA.= Gewässern machte Admiral Shimada folgende Angaben: versenkt: 70000 BRT., schwer beschädigt: 30000 BRT., teilweise beschädigt: 40000 BRT. Der Marineminister erwähnte auch die Versenkung des USA.=Flugzeugträgers„Langley“, die am 8. Januar südwestlich der Johnston=Insel erfolgte, und den Flugzeugträger„Lexington“, der am 12. Januar westlich von Hawaii vernichtet wurde. Seit Ausbruch des Krieges habe die sapanische Flotte 4 Zerstörer, 4 Minenräumboote, 3 Unterseeboote, 4 Transportschiffe und 67 Flugzeuge verloren, während ein Kreuzer teilweise beschädigt wurde. Hinsichtlich der japanischen Flottenoperationen in den Gewässern der Philippinen erklärte Admiral Shimada, seit Beginn des Krieges habe die sapanische Marine 336 feindliche Flugzeuge abgeschossen oder am Boden zerstört. 4 Zerstörer, 7 Unterseeboote und 5 Handelsschiffe versenkt und außerdem zahlreiche weitere feindliche Kriegsschiffe, darunter auch einen Flugbootträger beschädigt. Gegenwärtig behämmere die sapanische Marineluftwasse—“ Corregidor in der Bucht von Manila. die Festung „Erhöhte Rüstung beschleunigt unsern Sieg“. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley in den Gauen Essen und Düsseldort Düsseldorf, 21. Januar. Na Gauen Westfalen=Nord und ach sei Westf einen Besuchen in den falen=Süd sprach Kriege, durch die Dr. Ley Dr. und en und für das neue Arbeitsjahr im seinen Hörern vermittelte, ist kerung im ganzen geAgitation in den letz versucht, mit Lügenfeldzügen zu machen. Die unzerbrechliche Gemeinschaft von Front und Heimat ist davon nicht berührt worden. Das spürt man überall am Pulsschlag der Arbeit, das drückt die Entschlossenheit von Führung und Unterführern der Betriebe aus und zeigen in ihrer Haltung nicht nur die Gefolgschaften, sondern die Bevölker sehen. Alle Es sind dies nicht allein die Anforderungen an Arbeitskraft und körperlicher Leistung, an Gehorsam und Disziplin, es geht dabei eebenso sehr um Glauben und Vertrauen und die daraus erwachsende Leistungsfreudigkeit. Ob Mann oder Frau, ob Soldat oder Arbeiter an der Front oder in der Heimat, die Volksgemeinschaft verlangt gebieterisch den vollen und— K. Ulle sind sich dessen bewußt, daß im zähen Einsatz für Sieg hohe Anforderungen erfüllt werden müssen. ind dies nicht allein die Anforderungen an Arbeitswenn notwendig— auch rücksichtslosen Einsatz aller, denn es geht in diesem Kriege, dessen Ziel nach dem Willen unserer Feinde die Vernichtung Deutschlands ist, im wahrsten Sinne des Wortes und Sein oder Nichtsein des deutschen Volkes In diesem Bewußtsein gibt jeder sein Bestes und das Letzte. Daß er es in jeudiger Zuversicht und in gläubigem Vertrauen auf den endgültigen Sieg mit unverwüstlicher Leistungsähigkeit vermag, das ist die Aufgabe der Menschenührung, die Dr. Ley den dazu berufenen ans Herz egte. Berufen sind alle. Jeder. der für eine Gefolgchaft, bis zur kleinsten Arbeitskolonne, verantwortlich st, aber auch jeder, der einen Arbeitskameraden, Freund oder Nachbarn durch sein Beispiel und die Tat mitreißt und im Glauben und Vertrauen stärkt und festigt. „Ich bringe euch nichts, ich verlange und fordere. Denn es darf und wird niemals wieder sein wie 1916, daß der Soldat an der Front ohne Waffen und Munition ist.“ „Erhöhte Rüstung beschleunigt unseren Sieg.“ Dieser Leitgedanke Dr. Leys ist sowohl die Parole für das neue Arbeitsjahr, als auch Anerkennung für die Schaffenskraft der Männer und Frauen und deren Anteil an den Erfolgen unserer Wehrmacht. Unser Lunkdienst melder: In den frühen Nachtstunden des 20. Jannar nahmen Fernkampfbatterien der Kriegsmarine einen britischen Geleitzug vor Dover unter Feuer und zwangen ihn zum Abdrehen. Kurz darauf beschossen Batterien des Heeres von der Kanalküste aus militärische Ziele in der Hafenstadt Dover. Ueber 200 Abgeordnele des Unterhauses haben am Dien=lag eine Entschließung eingebracht, in der eine Reform des sapanischen Parlaments gefordert wird. Der australische Luftfahriminister Drakeford hal einer Meldung aus Melbourne zufolge einen Großangriff sapanischer„Kampfflugzeuge auf Rabaul, die Hauptstadt des australischen Mandals Neuguinea bekanntgegeben. Auf dem Flugplatz wurden militärische Anlagen zerstörl. Aus Zeitungsmeldungen aus Palästina gehl hervor, daß die Jnden bereits seil Anfang dieses Jahres Singopur verlassen. Wie Reuter aus Johannesburg meldel, wurden der 300 Polizelbeamte unter dem Verdacht„umstürzlerische Täsigkeil“ verhaftel. Das sind Sturmzeichen für Südafrika. Wie Neuler aus Washingion berichlet, will der Vorstende des 1152.=Produkllonsansschussen, Reison, am 1. Jebruar die Herstellung von Personenkraftwagen und leichien Lastwagen völlig absloppen. Auf einem bewaffneten englischen Fischerbool, das sich im hasen von Gibraltar besand, ereignete sich eine Explosion, die das Bool vollkommen zerstörte. Von der Mannchaft fanden 15 Mann den Tod, weilere 10 wurden schwer verwundel. Einige Kriegsschiffe, die sich in der Nühe der Unglücksstelle befanden, erlitten zum Teil bedeutenden Schaden. In einer zuverlässigen Meldung aus Melbourne heißt es, daß das australische Kriegskabinelt beschlossen habe, ein Milltärdiensipflichtgesetz für alle Australler zu erlassen. Der ehemallge Direklor der„Agenzia Stefanl“, Glovanni Cappelleilo, Ist 68jährig in der Nacht zum Mittwoch In Rom gestorben. Rumänische Journalisten in Berlin Berlin, 21. Januar. Seit einigen Tagen befinden sich rumänische Journalisten unter Führung des stellvertretenden Pressedirektors Dr. Cisek auf einer Studienreise durch das Reich, um Sozialeinrichtungen der Partei kennenzulernen. In der Reichshauptstadt unterrichtete Oberbefehlsleiter Hilgenfeldt bei einem Empfang der Gäste in den Räumen des deutschen Auslandsklubs in Gegenwart des rumänischen Geschäftsträgers Botschaftsrat Michael Stanescu und des Stabsleiters des Reichspressechefs, Reichsamtsleiter Sündermann, über die Bedeutung dieser Reise, auf der die Teilnehmer u. a. Einblicke in die wichtigsten Einrichtungen der NSV. erhielten. Direktor Cisek übermittelte den Dank der rumänischen Journalisten und betonte, daß die vielseitigen Maßnahmen der RSV. auf die Fahrtteilnehmer einen tiefen Eindruck gemacht hätten. Nach der Erstürmung von Feodosia Große Beute an Kriegsmaterial, über 10 000 Gefangene. Maschinengewehre, zahlreiche Kraftfahrzeuge und große Mengen sonstigen Kriegsgeräts. In dem Gesechtsabschnitt des Regiments wurden 1 200 gefallene Bolschewisten gezählt. Nach den neuesten Meldungen haben sich die Gesamtzahlen der im Kampf um Feodosia eingebrachten Gefangenen und der Beute weiter erhöht auf 10 605 Gesangene, 85 Panzerkampfwagen, 177 Geschütze, über 400 eschinengewehre und Granatwerser. Unter den Gefangenen L ügewehre befinden sich 1 250 Verwundete, die in einem lazarett vergesunden wurden. Außerdem wurden bisher im Kampfraum von Feodosia 6 700 tote Bolschewisten gezählt. 12 feindliche Flugzeuge wurden im Verlauf der Kämpfe mit Infanterie=Wassen zum Absturz gebracht, 6 weitere bolschewistische Jagdflugzeuge wurden unversehrt erbeutet. 180 Sowjetflugzeuge vernichtet Berlin. 21. Januar. Der Schwerpunkt der Angriffe der deutschen Luftwaffe an der Ostfront lag gestern im „en Verbänden ten sich auch Jagdflugzeuge mit gutem Erfolg an den Kampfhandlungen. Mehrere Infanteriekolonnen des Gegners wurden mit Bomben und Bordwaffen angegriffen und zersprengt. An verschiedenen Stellen wuren zahlreiche zur Verteidigung ausgebaute Häuser zerstört. Während ein Teil der eingesetzten Kampfflugzeuge Truppenbewegungen und Nachschubkolonnen des Feindes auseinandertrieb und dabei 180 Fahrzeuge aller Art durch gutgezielte Treffer vernichtete, setzten andere Verbände die Bekämpfung von Artillerie= und Flakstellungen mit besonderer Wirkung fort. Zwei Briten=Hilfskriegsschiffe versenkt Berlin, 21. Januar. Wieder sieht sich die britische Admiralität gezwungen, die Versenkung von zwei Kriegsschiffen bekanntzugeben. Nachdem am 19. und 20. Januar der Verlust des Unterseebootes„Perseus" und des Zerstörers„Vimiera“ gemeldet wurde, trifft jetzt die Nachricht von der Versenkung der Hilfskriegsschiffe „Henriette" und„Irwana“ ein. Die„Henriette“ war im Minenräumdienst eingesetzt. Ueber die Besatzungen der beiden verlorenen Schiffe läßt die britische Admiralität nichts verlauten. Der italienische Wehrmachtbericht Rom, 21. Januar. Der italienische Wehrmachtbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut: An der Corenaika=Front geringe Artillerietätigkeit. Feindliche motorisierte Abteilungen und Panzerkräfte, die auf der rückwärtigen Linie in lebhafter Tätigkeit begriffen waren, wurden von Verbänden der Luftwaffe bombardiert, die gleichfalls mit großem Erfolg die Hafenanlagen von Derna und Tobruk mit Bomben belegten und einen vor Anker lieg enden Handelsdampfer in Brand setzten. Deutsche Flugzeuge warfen in wiederholten Einflügen gegen Malta Bomben mittleren und schweren Kalibers auf wichtige militärische Ziele. Ein Dampfer mittlerer Tonnage wurde vor dem Hafen von La Valetta getroffen. Im Luftkampf wurden eine Hurricane und eine Gladiator abgeschossen Englische Flugzeuge überflogen in der Nacht zum 20. 1. die Gegend von Eleusis(Griechenland), wo die abgeworfenen Brandbomben nur einige Schäden an Privathäusern anrichteten. Treffer auf einem A=Boot in La Valetia inuar. Die Bombardierung na britischer hiedener Verteidigungsanlagen und anderer kriegwichtiger Ziele auf der In wurde auch in der Nacht zum 20. und im Laufe von der deutschen Luftwaffe in wiederholten Berlin, 21. Flugplätze, vers# Insel Malta ufe des 20. 1. Luftwaffe in wiederholten Anflügen fortgesetzt. In den angegriffenen Zielen wurden zahlreiche Treffer erzielt. Ein zur Sicherung des Luftraumes gestartetes Jagdflugzeug wurde über See abgeschossen, Deutsche Jäger, die für die Kampfflugzeuge Begleitschutz flogen, griffen ein im Hasen von La Valetta liegendes Unterseeboot im Tiefflug an. Nachdem das Boot Treffer erhalten hatte, tauchte es. Englische Bomben auf Schweden Erneute Neutralltätsverletzung durch die britische Luftwaffe. Stockholm, 21. Januar. Wie die amtliche Untersuchung der in der Nähe von Göteborg am 29. 12. 1941 abgeworfenen Bomben einwandfrei ergeben hat, handelt es sich um britische Fliegerbomben Die schwedische Gesandtschaft in London ist beauftragt worden, gegen diese Neutralitätsverletzung bei der britischen Regierung Protest einzulegen. Die Göteborger sind für ihre besonderen Sympathien für England und die britische Ledenshaltung bekannt. Ihr lautester Repräsentant, der Salonbolschewik Segerstadt, belet ebenso die englische Plutokratie an, wie er in psychopathischer Geistesverfassung den Sieg des Bolschewismus herbeisehnt. Sollten die englischen Fliegerbomben die vom Londoner Nebel umgaukelten Gehirne der Göteborger Weltbürger zum Nachdenken darüber anregen, wo der wahre Feind Europas steht? Europa hat seine Wahl getroffen Französischer Völkerrechtler über Englands Verrat. Paris, 21. Januar. Im„Petit Parisien“ untersucht der französische Professor für Völkerrecht Le Fur die Einflußverlagerung zwischen England und der Sowjetunion im Schwarz=Meer=Gebiet. Er schreibt, England benötige die Sowjetunion als seinen letzten Festlandsoldaten. Daher liefere England auch Europa an Stalin aus, der die Dardanellen als strategisch wichtige Stellung für sich beanspruche. Mit derselben Forderung habe Molotow in Berlin eine Abfuhr erhalten. England sei nun mit dem gestern von ihm noch verabscheuten Bolschewismus in dieser Richtung einig geworden. Es dürfe sich also nicht wundern, daß Festland=Europa seinerseits seine Wahl treffe. Schweres Grubenunglück in Frankreich Bis jetzt 33 Tote und 30 Verletzte. „ Vichy, 21. Januar. In der Grube La Chame im Industriebezirk von St. Etienne ereignete sich am Mittwoch früh eine folgenschwere Schlagwetterexplosion. Bisher wurden 33 Tote und 30 Verletzte geborgen. Rettungsarbeiten gestalteten sich außerordentlich schwierig, da die Explosion 650 Meter tief unter der Erde erfolgte. Trotzdem konnten noch zahlreiche Grubenarbeiter gerettet werden. Weitere Einzelheiten und genaue Angaben über die Zahl der Toten und Verletzten liegen bis zur Stunde noch nicht vor. — Separasistischer Doppelmord aus dem Jahre 1923 gefühnl. Berlin, 21. Icknuar. Am 21. Januar 1942 ist der am 6. März 1895 in Düsseldorf geborene Wilhelm hingerichtet worden, den die Strafkammer in Düsseldorf wegen Mordes zum Tode verurteilt hat. Meurer hat im Jahre 1923 als Separatist nachts zwei pflichttreue deutsche Polizeibeamte hinterrücks erschossen. Er hat auch später sein Vaterland verraten, bis er jetzt festgenommen und für die Tat der gerechten Sühne zugeführt werden konnte. n Jeodosia 10 000 Gefangene. Erstürmung von tung von Major giment besonders pie um Feodosia besangene und erHwere, ferner 60 hrzeuge und große dem Gefechtsabgefallene Bolsche* n sich die Gesamteingebrachten Geht auf 10 605 Gebeschütze, über 400 Unter den Gebete, die in einem dem wurden bis. 700 tote Bolschewurden im Verssen zum Absturz gdflugzeuge wurunkt der Angriffe nt lag gestern im arken Verbänden derhaltung feindzur Unterbindung waren, beteiligm Erfolg an den eriekolonnen des sordwaffen angenen Stellen wurbaute Häuser zertzten Kampfflugchubkolonnen des i 180 Fahrzeuge vernichtete, setzten n Artillerie= und g fort. iffe versenkt sich die britische nkung von zwei m am 19. und 20. es„Perseus" und burde, trifft jetzt Hilfskriegsschifse „Henriette" war die Besatzungen ßt die britische schtbericht Wehrmachtbericht it: eringe Artillerielbteilungen und en Linie in leburden von Verie gleichfalls mit derna und Tobruk Anker lief enden iederholten Einren und schweren le. 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Die Appelle finden statt in: Helpup, 9 Uhr, Jungen und Mädel in der Schule: für Helpup, Lipperreihe, Oerlinghausen, Währentrup, Wellentrup, Greste, Asemissen, Leopoldshöhe, Bechterdissen, Schuckenbaum, Nienhagen Bexterhagen, Krentrup. Bad Salzuflen: 10.30 Uhr: Jungen: Oberschule für Jungen; Mädel: Alte Schule: für Bad Salzuflen, Schötmar, Lockhausen, Biemsen, Ahmsen, Werl=Aspe, Wülfer=Bexten, Wüsten, Ehrsen=Breden, Papenhausen, Retzen, Grastrup, Hölsen, Holzhausen bei Syldach. Lemao. 12 Uhr: Jungen: Oberschule für Jungen; Mädel: Jugendherberge: für Lemgo. Prake i. L., 14 Uhr: Jungen: Neue Schule; Mädel: Alte Schule: für Brake, Wahmbeck, Wiembeck, Voßheide, Lieme, Leese. Entrup, Lüerdissen. Hohenhausen: 15.15 Uhr: Jungen und Mädel in der Schule: für Hohenhausen, Bavenhausen, Henstorf, Lüdenhausen, Brosen, Asendorf, Heidelbeck, Talle, Westorf, Welstorf, Brüntorf, Matorf, Osterhagen, Bentorf. Langenbolzhausen. 16 Uhr: Jungen und Mädel in der Schule: Langenholzhausen, Kalldorf, Erder, Varenholz, Stemmen. Die Mädelführerin des Bannes 55 Emmi Eggemann, Bannmädelführerin. Der R.=Führer des Bannes 55(Lippe) Dr. Donnermann, Obergefolgschaftsführer. Auch Tanzstundenzirkel verboten Der Reichsführer( und Chef der deutschen Polizei hat mit Rücksicht auf die schweren Abwehrkämpfe an der Ostfront und zahlreichen Wünschen von Frontsoldaten entsprechend das bestehende Tanzverbot auch auf Tanzlustbarkeiten von Tanzstundenzirkeln, von Vereinen und vereinsähnlichen Zusammenschlüssen ausgedehnt, auch wenn diese nicht öffentlich sind. Verboten sind weiter sämtliche Tanzveranstaltungen von Tanzschulen mit Ausnahme von reinem Tanzunterricht. Damit trifft diese Polizeiverordnung auch alle Versuche, durch nicht öffentliche vereinsmäßige Zusammenschlüsse das bestehende Tanzverbot zu umgehen. Modellflug als Nachwuchs=Ausbildung In den letzten Wochen haben zahlreiche Meldungen über die Verbesserung von Rekorden der Flugmodelle einen Beweis dafür gegeben, daß es auch in dieser Sparte mit Riesenschritten vorwärts geht. Daraus ergibt sich aber auch gleichzeitig die Tatsache, daß der Flugmodellbau und der Modellflug im Rahmen der fliegerisch vormilitärischen Nachwuchs=Ausbildung eine sehr wichtige Aufgabe des Nationalsozialistischen Fliegerkorps darstellen. Die jüngsten Flieger werden hier mit den Grundlagen der Fliegerei vertraut, der Flugmodellbau und die Leistungen ihrer Modelle erwecken bei ihnen das Interesse und die Liebe zur Fliegerei. Die Aufgaben auf diesem Gebiet sollen in diesem Jahre noch erweitert werden, um Leistungssteigerungen und die erfolgreiche Breitenarbeit sicherzustellen. Den punkt im Modell=Flugsport wird im Sommer wieder ein Reichswettbewerb bilden, dem in den Stürmen und Gruppen des ganzen Reiches Ausscheidungsfliegen für Segelund Motorflugmodelle vorangehen. Miimmmmmmmmmmmmmmmmmmmm Unsere Glückwunschocke Mmmmmm Ihren 81. Geburtstag vollendet bei Nüsse, geb. Prybylinsky, Bad Sa Hitler=Straße 15; 78 Jahre als wurd Reuter, Pivitsheide V. H.; ferner 70. Lebensjahr der Obergärtner a. D. Will Detmold, Woldemarstraße 12, und Frau 9 Sprenger, Heidenoldendorf Nr. 251. lieren! I1. eute Frau Anna lzuflen, Adolfals wurde Frau Witwe Uendeten ihr selm Heise, itwe Emilie Wir gratuPerdünk von heute 17.57 Uhr bis morgen früh 9.22 Uhr Sonnen-Aufgang 8.57 Sonnen-Unterg. 17.27 „fond Autgeng 11.18 Mond-Unterg. 023 Neues aus der Landeshauptstadt Lichtbildervortrag über Oftassen Im Haus der DAF. fand gestern abend der von der NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ veranstaltete Lichtbildervortrag„Erlebtes Ostasien“ statt. Iu Beginn begrüßte Kreiswart Schlingemann den Redner. Norbert Welkoborski und alle Erschienenen. In it seinen humorvollen Ausführungen, die stürmische Heiterkeit auslösten, hatte sich der Vortragende gleich zu Anfang die Herzen aller Hörer erobert. Die Schilderungen über Leben und Treiben, Handel und Wandel, Freud und Leid der Menschen sowie Baudenkmäler, Sitten und Gebräuche, Justiz und Militär waren doch Neuland für uns Westeuropäer. Neben China war es vor allem Japan mit seinen Menschen, das uns heute wohl mehr denn je interessiert. Wir geben der Hoffnung Ausdruck, daß viele Volksgenossen unseres Vaterlandes Gelegenheit haben, diesen Vortrag zu erleben und würden uns freuen, den Redner wieder einmal in den Mauern unserer Stadt begrüßen zu können. In seinem Schlußwort dankte Kreiswart Schlingemann dem edner, wie auch den Betriebsführern, die es wiederum möglich gemacht haben, daß viele Schaffende diesen Abend erleben durften. Mit der Führerehrung klang der Abend aus. Der Verlierer noch nicht ermittelt. Wir berichteten gestern von einem eigenartigen Fund im Stadtgebiet: einem Herrenwintermantel, einem Schal und einer wollenen Decke. Man rechnete damit, daß sich der Eigentümer nach der Veröffentlichung melden würde, zumal ste es ja um Gegenstände handelt, die man in der jetzigen Jahreszeit nicht gern entbehrt. Bis gestern abend hat jedoch noch kein Mensch bei der Kriminalpolizei Detmold nach den sehr gefragt. Wer kann zu dem Fund jemand Beobachtungen gemacht? Detmold erbittet Meldungen, die zur Aufklärung des Fundes dienen können. Auf Wunsch werden die Angaben vertraulich behandelt. Detmolder Filmschau „Wir bitten zum Tanz.“ Wer könnte dieser freundlichen Aufforderung widerstehen, zumal wenn sie von Hans Moser und Paul Hörbiger ausgeht? Beide begegnen uns hier als konkurrierende Tanzlehrer in Wien so etwa um die Jahrhundertwende. Da weiß man doch gleich, woran man ist. Es ist die große Zeit der Tanzschulen. Karl Hofeneder(Hans Moser) bat in seinem Bezirk, seit Jahren das unbestrittene Monopol in der Erteilung von Tanz= und Anstandsunterricht und sorgt nebenbei noch dafür, daß sich die rechten Paare auch fürs Leben finden. Und ausgerechnet sein ehemaliger Spezi, mit dem er sich vor 22 Jahren wegen der schönen Nelly entzweit hat, wagt es, ein Konkurrenzunternehmen in im Bezirk aufzuziehen! Das gibt natürlich eine ganz tolle Geschichte, und Hubert Marischka, dessen Spezialität Wiener Filme sind, ist just der rechte Regisseur, um daraus eine unterhaltsame, kurzweilige A letten Eis ngeillen legenheit zu machen und sie mit vielen netten Einfäl auszustatten. Moser und Hörbiger sind ganz in ihrem Element und können ihrem Humor alle Zügel schießen lassen. Moser immer ein wenig grantig, beleidigt, cholerisch, aber doch auch mit einem weichen Herzen, und Hörbiger liebenswürdig, versöhnlich und aufgeschlossener gestimmt, dazu die reizende Elfie Mayerhofer und nicht zu vergessen die schönsten Walzermelodien von Strauß und Lanner und die ganze bezaubernde Wiener Luft. (Landestheater=Lichtspiele.) Erich Meinhard. Vordorchester„Wilhelm Gustloff“ kommt nicht. Der von der KdF.=Kreisdienststelle für die Ringmitglieder der KdF.=Kulturveranstaltungen vorgesehene Konzertabend mit dem Vordorchester„Wilhelm Gustloff" fällt aus. Nähere Einzelheiten über die nächsten KdF.=Veranstaltungen bitten wir an anderer Stelle unter der Rubrik„Hier spricht die DAF.“ nachzulesen. „Das Land des Lächelus" im Landestheater. In der morgigen Freitag=Dauermiete und im freien Verkauf gastiert Harald. Junk von der Duisburger Oper wiederum im„Land des Lächeln“ von Lehár. Beginn 18.30 Uhr. Aus der Alten Hausestadt Lemgo Unschöne Rückansichten sollen verdeckt werden. Während der letzten Tage wurde damit begonnen, einige größere Bäume der Wallanlagen zu fällen, weil sie in ihrem Wuchs keine Zierde mehr darstellen. Weiter soll zur Verschönerung der Anlagen, insbesondere des Adolf=Hitler= und des Hindenburg=Walles, jeweils die südliche Bepflanzung eine ganz besondere Pflege durch Anpflanzung und Schnitt erhalten. Damit soll eine geschlossenere Bepflanzung erreicht werden, die ihrerseits die Aufgabe zu erfüllen hat, die teils unschönen Rückansichten der Bebauung zu verdecken. Wirtschaftsstelle einige Tage geschlossen. Wegen dringender Arbeiten in der Ausstellung von Bezugscheinen bleibt die Wirtschaftsstelle der alten Hansestadt bis auf weiteres geschlossen. Es werden nur Anträge auf Trauerkleidung usw. angenommen. Dagegen ist die Kartenstelle, wie aus einer gestern veröffentlichten Bekanntmachung zu ersehen war, täglich geöffnet. Lemgoer BOM.=Handballspielerinnen in Lippstadt. Am Sonntag spielten die Lemgoer BDM.=Mädel in Lippstadt=Geseke gegen die Lippstädter Spielerinnen. Wie zu erwarten war, gewannen die Lemgoer 4:0. Das Zusammenspiel unserer Mädel war sehr schön. Wir hoffen, daß sie weitere Erfolge in den nächsten Rundenspielen zu verzeichnen haben. Am 1. Februar spielt die Lemgoer Mannschaft gegen Minden. Alte Plakale entfernen! In einer Anzahl Schaufenster der alten Hansestadt sind in diesen Tagen immer noch die Werbeplakate für die Oktober v. J. in Detmold abgehaltene Grabbe=Woche zu sehen. Auch andere Plakate, die auf Veranstaltungen hinweisen, die längst abgehalten sind, kann man da und dort noch sehen. Vielleicht ist es in Zukunft möglich, daß Plakate, deren Text überholt ist, immer rasch verschwinden. Im Interesse der Fremdenwerbung, die auch im Kriege nicht ganz ausgesetzt hat, wäre dies jedenfalls wünschenswert. 26 Millionen Kleidungsstücke wurden bearbeitet Mit der Bekanntgabe des überwältigenden Ergebnisses der Woll=, Pelz= und Wintersachensammlung für unsere Soldaten war die Arbeit der deutschen Frauen für diese Sammlung längst nicht beendet. Röch viele Tage danach ist in den Nähstuben der RS.=Frauenschaft unermüdlich an den Spenden gearbeitet worden, die kurz vor Sammlungsschluß abgeliefert worden sind. Immer wird diese Leistung ein Höhepunkt und eine glanzvoll bestandene Bewährungsprobe nationalsozialistischen Fraueneinsatzes für die Front sein. Wie die RSK. mitteilt, haben rund 26 Millionen Bekleidungsstücke in einem Zeitraum von mehr als 14 Tagen in den Händen der Frauen ihre endgültige Form erhalten. 1½ Millionen Frauen und Mädchen haben sich für diese aktive Arbeit an der Wintersachensammlung zur Verfügung gestellt, und rund 24000 Nähstuben der RK.=Frauenschaft sind dafür eingesetzt oder behelfsmäßig eingerichtet worden. * In welchem Maße auch im Kreise Liope der Einsatz der Frauen bei der Sammlung erfolgte, dafür liefert uns der nachstehende Bericht über die Gemeinschaftsarbeit der Lemgoer Frauen den besten Beweis. Und so wie es in Lemgo war, so war es in allen Städten und Ortsgruppen des Lipperlandes. Dem Aufruf der Reichsfrauenführerin zur Mitarbeit in den Nähstuben des Deutschen Frauenwerks, wo die für die Front nicht brauchbaren Gegenstände umgearbeitet werden sollten, sind viele Frauen in Lemgo gefolgt. Fast an jedem Nachmittag und Abend haben Mitglieder des Deutschen Frauenwerks, des Deutschen Roten Kreuzes und nicht organisierte Frauen in den beiden Nähstuben des Deutschen Frauenwerks, und oft auch in einer Kürschnerwerkstatt eifrig geschafft. Scheinbar unbrauchbare Sachen und jeder Flicken fanden Verwendung. Frauen, die sich aus ihrem Pflichtenkreis nicht freimachen konnten für die Arbeit in der Nähstube, holten sich von dort Strick= und Näharbeit nach Hause. Auch Jungmädel, BDM.=Mädel und Schulklassen der Berufsschule und Oberschule setzten sich ein. Es konnte so der Kreissammelstelle die stattliche Zahl von 1 126 Gegenständen übergeben werden. Außerdem waren mehrere Frauen jeden Tag an der Sammelstelle tätig. Bevor diese Arbeiten für die Wollsammlung abgeschlossen waren, erging ein neuer Aufruf. Von der Schneiderinnung sollten in Zusammenarbeit mit der Frauenschaft aus leichten Schlafdecken und Zivilmänteln Schlupfkittel und Westen hergestellt werden. In kurzer Zeit konnte die NS.= derinnung zwei Nähstuben in de Kreisberufsschule nachweisen, wie auch dem Obermeister die nötigen Hilfskräfte in Aussicht stellen. So stellten sich an jedem Nachmittag der vergangenen Woche zwanzig nähgewandte Frauen des u terin des Deutschen Frauenwerks war ständig helfend bemüht, den Einsatz der Hilfskräfte zu regeln. Da morgens auch noch Schülerinnen halfen, schritt die Arbeit erfreulicherweise so gut fort, daß nicht alle Helferinnen immer gebraucht wurden Es konnten in schöner Gemeinschaftsarbeit von Fach= und Hilfskräften eine große Zahl warmer Westen noch vor dem festgesetzten Termin fertiggestellt werden Bad Salzusten Von der NSDav.=Ortsgruppe Kurpark. Im Rahmen der RdF.=Veranstaltungen findet am Freitag, —„— collo(Detmöld) eaterltszenossen wird der Besuch des Vortragsabends empohlen. mit dem Gastspieler Harald Junk wurde am Dienstag im Theatersaal des Kurhauses aufgeführt. Auch hier fand die Operette bei vollem Hause in der bereits geschilderten Besetzung den begeisterten Beifall der Besucher. Umstände halber ggeschlossen. Das ehemalige Schulgebäude am Kirchplatz bleibt Umstände halber bis auf ven) der Gliede(Volksschule) Verweiteres geschlossen. Die Führer(innen rungen setzen sich mit Rektor Schäfer(Volksschul wegen Ueberlassung geeigneter Räumlichkeiten in Ve bindung. Schötmar Mit dem Fahernd gestürzt. Am Dienstag stürzte auf der Adolf=Hitler=Straße ein junges Mädchen mit dem Fahrrade so unglücklich, daß es bewußtlos liegenblieb und ins Nachbarhaus getragen werden mußte. Das Mädchen, das einige blutende Verletzungen im Gesicht davongetragen hatte, erholte sich bald, so daß es seine Fahrt fortsetzen konnte.(79) 8008 Unterhaltungsabend zum Semesterabschluß. Die Studentenschaft der Ingenieur= und Bauschule Lage veranstaltete aus Anlaß des Semesterabschlusses in der„Reichskrone" einen Unterhaltungsabend, der allen nach schwerer Arbeit Stunden der Entspannung und des Frohsinns brachte. Zu Beginn des Abends hielt der Studentenführer eine kurze Ansprache, in der er erklärte, daß jeder daran denken solle, daß es die Soldaten an der Front sind, die das Studium ermöglichen. Das reichhaltige Programm der Veranstaltung, die sehr gut besucht war, brachte musikalische, theatralische und tänzerische Darbietungen, die sich sehen lassen konnten und mit viel Beifall ausgenommen wurden. Es würde den Rahmen des Berichtes sprengen, wollten wir alle, die mitgewirkt und zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, erwähnen und auf die Einlheiten der Programmfolge eingehen. Alles in allem inn man nach dem Beifall der Besucher davon sprechen, daß den Veranstaltern der Abend ausgezeichnet gelungen war. Alle Erwartungen sind übertroffen worden. Der Rundfunk am Donnerstag Im deutsch=italienischen Austauschkonzert von 14.15 bis 14.45 Uhr spielt das Orchester der Eiar unter Maestro Fernando Previtali.— Zu froher Fahrt startet„Das glückhafte Schiff“ von 17.10 bis 18.30 Uhr mit allerlei munteren Gästen an Bord.—„Junge Völker— alte Lieder“ von 19.30 bis 19.45 Uhr. Aus dem reichen ungarischen Volksliedgut schöpft die dritte Sendung der Reihe, in der das Ungarn=Chorensemble „Vollya“ unter Leitung von Stefan Volly einige der schönsten Weisen singt. Als Solist wirkt Alexander Balint mit. Die„Musik zur Dämmerstund=" von 18.00 bis 19.00 Uhr bringt Werke von Beethoven, Brahms, Schumann und Pfitzner. Rosl Schmid ist mit dem Rondo in D=dur für Klavier und Orchester von „Alle herhören“ von 20.20 bis 22.00 Uhr. Diesmal grüßt das Rheinland seine Soldaten und Freunde an der Front und in der Heimat. In bunter Folge erklingen die Lieder vom rheinischen Wein und den rheinischen Mädchen, und auch Tünnes und Schäl werden mit ihren lustigen Zwiegesprächen“ mung sorgen. Die N.* Künstlern nennen und Hans Salcher. hen, fund dach Tunnes und ustigen Zwiegesprächen für gute Stime Ansage hat Heinz Goedecke; von den in wir u. a. Paul Kemp, Karl Raaf M in Vareiros Hand. Roman von Anna Weirauch Rechte: Carl DunckerVerlag. Berlin W 33 den Herdie Zeist, bitte, 29) Manche der Gäste im ersten Stock müssen dem Zimmermädchen ein paarmal öfter klingeln als sonst, und dann kommt statt der Blonden eine Dunkle— das ist alles. Und der Geschäftsführer, Herr Nottebohm, ist im Augenblick verhindert— wer ihn sprechen will, muß sich ein wenig gedulden. Er steht sehr blaß und mit weichen Knien vor den ren der Kriminalpolizei und stammelt:„Nicht in die tung, meine Herren! Wenn es irgend möglich ist, nicht in die Zeitung!" Der Kommissar Lürsen lächelt ihn beruhigend an:„Es wird sich vermeiden lassen! Ich glaube kaum, daß wir die Beihilfe des großen Publikums nötig haben; es ist etwas anderes, wenn wir einen flüchtigen Verbrecher im Gängeviertel suchen müssen. Erst müssen wir einmal das Nächstliegende feststellen— nämlich, ob es nicht überhaupt ein Selbstmord ist!" Diese Feststellung ist schnell genug getroffen. Der Revolver liegt sechs Schritte von dem Toten entfernt, und aus der gleichen Entfernung etwa ist auch der Schuß abgegeben worden. Also ist eine Selbsttötung ausgeschlossen. Es wird gemessen, untersucht, photographiert, und zehn Minuten später, nach einem kurzen Anruf, erscheint Herr Kriminalrat Bauer persönlich auf dem Plan. Ebenso unauffällig und unbemerkt wie die anderen Herren betritt er das Zimmer. Das erste, was er fast anerkennend sagt, als er sich aus seiner knieenden und gebeugten Haltung aufrichtet, ist:„Donnerwetter, ein wunderbar gezielter Schuß! Der Mann kann keine Sekunde mehr gelebt haben.“ Es ist nur Höflichkeit, wenn er hinzufügt: „Meinen Sie nicht, Doktor?“ Der Arzt ist derselben Ansicht. Herzschuß. Er muß sofort tot gewesen sein. Und zwar ist der Tod vor etwa einer Stunde eingetreten— höchstens vor anderthald. So gering diese Zeitspanne ist, sie ist doch schon zu lang, um den Mörder in der Nähe zu suchen— Hunderte von Menschen haben seitdem das Haus verlassen. Ein guter Schuß kann auch ein Zufall sein. Es ist keine Gedankenverdindung, es ist nur ein flüchtiges Bild, das vor dem Kriminalrat auftaucht. Ein Mann und eine Frau — Festes. vor reren vor dem Schießstand eines Festes. Wundervolle Schützen beide! Er hätte genau so gut in dem gleichen Zusammenhang an sich selbst denken können, auch er war ein guter Schütze. Zunächst wurden bei Herrn Nottebohm die nötigen Auskünfte eingeholt. Der Ermordete war gemeldet als der Kaufmann Fernando Bareiro aus Rosario, sein Paß war st und in Ordnung befunden. Er wohnte seit mehsochen im Hotel und war seiner Persönlichkeit nach allen Angestellten gut bekannt. Weniger wußte man ber seine Verhältnisse, seine Gepflogenheiten, seine Bekanntschaften. Er hatte einen durchaus wohlhabenden Eindruck gemacht, seine nicht unerheblichen Rechnungen bezahlt. Manchmal mit einiger Verspätung, was aber wohl mehr auf Nachlässigkeit als auf Geldmangel zurückzuführen war; hatte großzügige Trinkgelder gegeben und war immer auffallend gut gekleidet gewesen. In dem Safe des Hotels hatte er allerdings nichts hinterlegt, aber eben deshalb war es nicht ausgeschlossen, daß er größere Summen bei sich trug oder auf seinem Zimmer verwahrte— also war die Möglichkeit eines Raubmordes nicht von der Hand zu weisen. Das Zimmermädchen Geesche Andersen war die erste gewesen, die das Zimmer betreten hatte. Sie hatte sich unterdessen von ihrem begreiflichen Schrecken so weit erholt, daß sie vernommen werden konnte. Herr Bareiro— so ein schöner Herr, ogottogott, und so ein freundlicher Herr!— hatte an diesem Tage, soviel ihr bekannt war, sein Zimmer noch nicht verlassen. Sie hatte keinen Menschen das Zimmer betreten oder verlassen sehen, ebensowenig hatte sie einen Schuß gehört. Bis jetzt war noch niemand ermittelt, der einen Schuß gehört hatte. Herr Nottebohm bestand darauf, daß irgend semand den Schuß gehört haben müßte; er erbot sich eifrig, das ganze Personal herbeirufen zu lassen... so, als könne er durch Zeugenaussagen die unangenehme Tatsache aus der Welt schaffen, daß überhaupt ein Schuß gefallen war. Irgend jemand hätte ihn doch sonst gehört haben müssen! Er wiederholte das so oft in seiner Verwirrung und Aufregung, daß Bauer ihm lächelnd und beschwichtigend die Hand auf die Schulter legte:„Geschossen worden ist, mein Bester, das steht nun einmal fest! Eine Kirchenstille herrscht nicht in einem Hotel, und eine moderne Waffe macht nicht einen solchen Knall, daß die Wände davon wackeln. Lassen Sie die Leute ruhig bei ihrer Arbeit! Es ist kaum anzunehmen, daß der Koch, wenn er unten mit seinen Töpfen klappert, hört, wenn hier oben ein Schuß fällt. Wer bewohnt die Nebenzimmer, rechts, links, gegenüber?“ Einige dieser Zimmer waren am Morgen frei geworden und wurden erst nach dem Eintreffen der Abendzüge wieder besetzt. Die ältere Dame von hundertdreiundfünfzig war gegen fünf zum Tee in die Halle gegangen und hatte ihren Platz unten seitdem nicht verlassen, wie sich unschwer ermitteln ließ. Der Kellner Erwin, der sich überhaupt als sehr nützlich erwies und sich der Wichtigkeit seiner Aufgabe sehr bewußt war— besonders seit der Kriminalrat„sehr vernünftig" gemurmelt hatte, weil Erwin das Zimmer nicht betreten hatte, und Herr Nottebohm ihm für die sofortige Beruhigung der Gäste ein Sonderlob erteilt hatte.—, Erwin also nahm in Begleitung eines Beamten eine Untersuchung aller Räume vor. Falls die Zimmer durch ihre rechtmäßigen Einwohner besetzt waren, konnte er sich mit einem Irrtum entschuldigen, ohne Aufsehen zu erregen. Außerdem hatte er ein glänzendes Gedächtnis und kannte jeden, den er einmal bedient hatte. Es konnte ja sein, daß ein verdächtiges Individkum sich noch in der Nähe verborgen hielt, ein leerstehendes Zimmer aufgesucht hatte, durch ein Geräusch gestört, am Verlassen des Hauses gehindert war, vielleicht sogar in der Absicht, an den Tatort zurückzukommen, um eine Plünderung gründlicher fortzusetzen. Aber der Streifzug verlief ergebnislos. Und allem Anschein nach hatte der Raubmörder, wenn es sich um einen solchen handelte, auch Zeit genug gehabt, um seine Arbeit gründlich zu tun: im Zimmer des Ermordeten fand sich nichts von Geld oder Wertsachen— außer dem, was der Tote bei und an sich trug— und das war verblüffend wenig. Also doch ein Raubmord? Kriminalrat Bauer sträubte sich gegen diese Ansicht. Der Prozentsatz der Raubmorde war seiner Erfahrung nach weit geringer, als man gemeinbin annahm. Außerdem ließ ein Raubmörder höchst selten seine Waffe am Tatort zurück— und schon gar nicht, wenn er Zeit genug hatte, alles von Wert mitgehen zu heißen Irgendein persönliches Motiv— eine Tat der Rache, der Leidenschaft— das war weit eher anzunehmen. Es erschwerte die Lage etwas, daß man so wenig von dem Toten wußte. Wen hatte er sich zum Feind gemacht, Kunst und Wissenschaft Mit der„Bernauerin“ nach Holland. Nach den Aufführungen von„Minna von Barnhelm“ und „Florian Geyer“ in Den Haag. Amsterdam und Utrecht weilt jetzt die Bochumer Bühne auf einer dritten Gastspielreise in Holland. Sie zeigt„Agnes Bernauer“ in der Neueinstudierung von Professor Schmitt und das Lustspiel„Katakomben“ in der Einrichtung des neuen Bochumer Spielleiters Leon Epp Goldon! Im Goethe-Theater zu Lauchstädt. Das Mitteldeutsche Landestheater nahm in seinen Spielplan Goldonis„Diener zweier Herren“ auf. Die Erstaufführung im Goethe-Theater zu Bad Lauchstädt wurde zu einem großen Erfolg und bestätigte die Wirksamkeit des witzsprühenden Stückes auch auf dem„flachen Lande“. wer hatte etwas von ihm zu.„fürchten? Bauer telephonierte viel und lange mit den zuständigen Stellen, und Fräulein Voigt von der Telephonzentrale mußte ihre Nerven sehr zusammenreißen, als sie einen Teil dieser Gespräche mitanhörte, auch wenn sie in ziemlich unverständlichen Ausdrücken geführt wurden. Auch diese Telephongespräche zeitigten fürs erste kein positives Ergebnis: der Mann war weder dem Paß noch der Personalbeschkeibung nach trgendwie bekannt. Er schien keiner internationalen Verbrecherorganisation anzugehören, an keinen irgendwie gearteten Umtrieben beteiligt, er war weder günstig noch nachteilig bekannt. Das einzige, was man in Erfahrung brachte, war, daß er schon einmal am Ort gemeldet war, und zwar von dann bis dann, wohnhaft da und da, beschäftigt als Volontär bei der bekannten Firma Thoms und Harper. Das war immerhin ein Fingerzeig nach dem Weg, den man weiter verfolgen konnte. Kommissar Lürsen und sein junger Assistent Butenschön hatten unterdessen mit der Durchsuchung des Zimmers begonnen Stück für Stück ging mit erstaunlicher Schnelligkeit durch ihre geübten Hände— vom Tascheninhalt aus den Anzügen im Schrank bis zu dem letzten Fetzchen im Papierkord— alles wurde durchgesehen, aber die Ausbeute war verzweifelt gering.(Fortsetzung folgt.) .“ * Aus den Orisbauernschaften An unsere Leser von Leopoldshöhe und Umgebung. Infokge der augenblicklichen Verkehrsschwierigkeiten ließ sich eine pünktliche Zustellung der Zeitung nicht immer durchführen. Wir bitten unsere Leser, hierfür Verständnis aufzubringen, zumal wir uns bemühen werden, durch eine eventuelle andere Beförderungsart die sonst gewohnte pünktliche Zustellung der Zeitung wieder zu gewährleisten. Zuchtvieb=Versteigerung in Vaderdern. Auf die am Dienstag, 27. Januar, in Paderborn stattfindende Zuchtvieh=Versteigerung der westfältschen Züchterverbände von schwarzbunten, gekörten Bullen sowie schwarzbunten, bochtragenden Küben und Rindern, gekörten rotbunten Bullen, gekörten Ebern und tragenden Erstlingssauen wird nochmals hingewiesen. Insgesantt werden 160 Zuchttiere zum Auftrieb gelangen. Uelter der Menselbheit sind pharmazeutische Präparate, die schon seit Jahrzehnten zur Erhaltung der Gesundheit unschätzbare Dienste leiston. Sie erleichtern das Leben und schützen vor manchem Ungemach. Unsere Präpgrate haben in allen Teilon der Weh zahllosen Monechen gehoften. SANATOGEN FORMAMINT KALZAN Beter& Cie.9 Johcnn A. WoINng Berlin SW68 Wir erhielten von seinem Batterie-Chef die traurige Nachricht, daß unser lieber Sohn, Bruder. Enkel, Nefle u. Vetter, mein innigstgeliebter Bräutigam, der Oberwachtmeister in einem Art.-Regt. Gustav Wöhler Inhaber des E. K. II am 20. November im Osten im Alter von 26 Jahren den Heldentod starb. In stiller Trauer: Paul Wöhler und Frau] Rudoll Wöhler, z. Z. Soldat Hans Wöhler, z. Z. Soldat und Paul Wöhler! Großeltern und VerLiseleite Zeisler, als Braut, nebet AnAhmsen und Aachen, Im Januar 1942. - Tieferechüttert und unerwartet erhielten wir die traurige Nachricht, daß mein lieber Mann, der treusorgende Vati meines Kindes, mein lieber Sohn, unser lieber Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel, Nefle und Vetter, der Parteisenosse Obergefr. Werner Bödeker Rettenführer im SA.-Sturm 2/26 im biühenden Alter von 28 Jahren am 29. 12. 41 in einem Kriegelazarett in Rußland den Heldentod für Führer, Volk und Vaterland sestorben ist. Er folgte seinem Vater nach einem halben Juhre. Sein sehnlichster Wansch, zu seinen Lieben in der Heimat zusückzukehren, wurde ihm nicht erfüllt. in stiller Trauer: Irene Bödeker, geb. Schlunke, und Töchterehen Ingrid# Witwe Lina Bödeker, geb. Franzmeier Famille Schlunke Rudolf Bödeker, z. Z. im Felde, und Frau Friede, geb. Müller Walter Bödeker, z. Z. im Felde Frits Saak und Fran Mimi, geb. Bödeker 1 Friedel Bödcker 1 IIse Bödcker und alle Anverwandten. Magdeburg. Alverdissen, den 12. Januar 1942. infolge Herzschlags Vater, SchwiegerHeute morgen 8 Uhr verstarb mein lieber Mann, unser gutei vater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Wilhelm Gronemeier Im Alter von 72 Jahren. In tiefem Schmerz: Frau Minaa Grenemeler, geb. Lahbrink Wilir Grenemeier und Freu Hanna, geb. Linke Wilhelm Hagemeister und Frau Erna, seb. Gronemeier Ernst Grenemeler und Freu Henny, geb. Ellermann/ 8 Enkelkinder und Anverwandte. Bad Salzuflen, den 20. Januar 1942. Die Beerdigung flndet am Sonnabend, dem 24. Januar, 15.30 Uhr, vom Trauerhause(Turmstraße 17) aus statt. Trauerfeier ½/ Stunde vorher. Am Mittwochmorgen um 7 Uhr entschlief nach schwerer Krankheit unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante Wwe. Dorothea Hansmeier geb. Tegeler Im Alter von 83 Jahren. Im Namen aller Angehörigen: Famille Hansmeler. Diestelbruch, den 21. Januar 1942. Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 25. Januar. nachmittags 3 Uhr. vom Trauerhause aus statt. orgen 2“ schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere liebe. treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante Luise Fellensiek geb. Oberkrome Im Alter von 80 Jahren.— Du liebes, treues Mutterherz, nun ruhst du aus von deinem Schmerz! In stiller Trauer: Heinrich Feliensiek Marie Wessel, b. Fellensiek Lina Fellensiek Auguste Felneb. Fellensiex Lins se—„ lensick Oekar Schlerenberg und Frau Emma, geb. Fellensiek und fünf Enkeikinder. Heiden, Horn, 20. Januar 1942. Die Beerdigung findet am Sonnabend, dem 24. Januar 1942, 14 Uhr, von vom Trauerhause aus statt. Am Montag, dem 19. Januar 1942, 19½ Uhr, starb im festen Vertrauen auf ihren Gott nach kurser, aber schwerer Krankheit meine liebe Frau, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter. Großmutter, Schwägerin und Tante Frau Friederike Becker geb. Heltland. Wir werden sie nie vergessen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frits Becher. Bad Salzuflen(Sellgenwörden 387), 19. Januar 1942. Die Beerdigung findet am Preitag, dem 23. Jonuar 1942. nachmittags 3½ Uhr, vom Trauerhause Seligenwörden aus statt. Trauerfeier ½/ Stunde vorher. Von Beileidsbesuchen bitten wir freundlichst abzusehen. Sportausweise der Hitler=Jugend Mit dem Beginn dieses Jahres hat die Reichsjugendführung den Sportausweis für 69., B0M., DJ., JM. und das BDM.=Werk„Glaube und Schönheit" eingeführt. Bis Ende März muß die Ausgabe dieser Ausweise beendet sein, weil ab 1. April an den Wettkämpfen der HJ. und des RSRL. nur noch solche Angehörige der Hitler=Jugend teilnehmen können, die im Besitz dieses neuen Svortausweises sind. Bei dieser Neuregelung handelt es sich nicht nur darum, für unsere Jugendlichen einen neuen einheitlichen Ausweis zu schaffen, sondern es wird dadurch eine wesentliche Vereinfachung in der Erfassung aller sporttreibenden Jungen und Mädel erzielt, womit zugleich eine regelmäßige und schnell durchzuführende stattstische Erhebung über den Sport in der HitlerJugend verbunden ist. Die Sportausweise werden, mit Lichtbild und eigenhändiger Unterschrift verseben, von den HJ.=Bannen ausgestellt, und zwar hat jede Gliederung(HJ., B2M., IM. und BDM.=Werk) eigene Ausweise, über die bei den Bannen eine Kartei geführt wird. Mit dem neuen Sportausweis wird für die Jugendlichen auch der bisherige RSRL.=Patz ersetzt, doch wird von der Reichsjugendführung gewünscht, daß die Vereine für jedes ordentliche Jugendmitglied einen RSRL.=Paß führen. Beim Ausscheiden aus der zuständigen 5 J.=Gliederung bzw. Wohnungswechsel in einen anderen Bann wird der Ausweis eingezogen und von der neuen Gliederung bzw. dem neuen Bann ein neuer Ausweis ausgestellt. Ohne den HI.= Sportausweis sind Jugendliche nicht in ErwachsenenMannschaften startberechtiat. Die Ausweise werden zweimal im Jahre(Stichtag 15. April und 15. Oktober) in den Bannen mit dem Dienstleistungsvermerk versehen und am Ende des Jahres wird die Zahl der sporttreibenden Jugendlichen von den Bannen an die Gebiete und von diesen an die Reichsjugendführung, Amt für Leibesübungen, gemeldet. Mit Wiener Spielern gegen die Schweiz. Kaum ist die deutsche Nationalelf, die in Agram am letzten Sonntag im zweiten Länderspiel Kroatiens Fußballmannschaft mit 2:0 besiegte, zurückgekehrt, da steht ihr bereits als neue Aufgabe das 26. Länderspiel gegen die Schweiz bevor. Es ist anzunehmen, daß für dieses Treffen die gleichen Spieler wieder berufen werden. Sicher ist mit einem starken wienerischen Einschlag der Ländermannschaft erneut zu rechnen, zumal der Kampf am 1. Februar im Wiener Praterstadion veranstaltet wird. Das Schlußbreieck Jahn=Sesta=Schmaus war in Agram über alles Lob erhaben, über die Läufer Wagner=Mock=Hanreiter war gleichsalls kein Tadel zu hören. Bleibt also nur zu erwarten, daß der Anarist etwas geändert wird. Sind Hahnemann und Pesser wieder einsatzfähig, wird Reichstrainer Herberger bestimmt nicht zögern, die beiden großartigen Stürmer gegen die Schweis aufzustellen.— Schiedsrichter des Länderspiels Deutschland—Schweiz wird der Italiener Scarpt sein. Am 12. April gegen Spanien im Olompiastadion. Das dritte Fußballänderspiel zwischen Deutschland und Spanien am 12. April in Berlin ist nun endgültig gesichert. Schauplatz des großen Spiels wird an diesem Tage das Olymvigstadion sein. Schon in den nächsten Tagen werden von der Reichsführung des RSRL. alle näberen und wissenswerten Einzelheiten bekanntgegeben. Die Spanier treten anschließend noch am 19. April in Mailand gegen Italien an. Hier spricht die Deutsche Arbeitsfront RSG.„Kraft durch Freude“, Kreis Lippe. Achtung! Ringmitglieder der RdJ.=Kulturveranstaltungen Die Kreisdienststelle der NSG.„Kraft durch Freude" weist darauf bin, daß die für den 26. Januar 1942 vorgesehene Veranstaltung mit dem Bord=Orchester„Wilbelm Gustloff“ aus zwingenden Gründen ausfallen muß. Als Ersatz bietet die KöF.=Dienststelle in der zweiten Hälfte Februar bzw. im März eine Operette. Der näbere Termin wird durch die Presse bekanntgegeben. Die für den 4. Februar 1942 vorgesehene Overette „Fledermaus“ kann ebenfalls aus zwingenden Gründen nicht stattfinden. Es erfolgt dafür am Mittwoch, dem 11. 2. 42 die Aufführung der Overette„Mascottihen“. Wir bitten unsere Mitglieder, für diese aus zeitbedingten Gründen erfolgte Umstellung Verständnis aufsubringen. 2 Briefkasten Jeder Anfrage ist die jeweilise Bezugsquittung beizufügen. F. R. Detmold. Eine Kiste mit einem Kubikmeter Rauminhalt saßt etwa 8 Zentner Kartoffeln. 104 K. Wir können uns zwar kein klares Urteil bilden, da die Angaben zu spärlich sind, jedoch kann ohne weiteres angenommen werden, daß lediglich der Inhalt des Vertrages, der gerichtlich genehmigt wurde, maßgebend ist und weitere Forderungen nunmehr nicht mehr gestellt werden können. F. H. H. Der Begriff„Dauerbrenner“ ist nicht fest umgrenzt. Man kann schließlich jeden Ofen, den man über Nacht anhalten, also dauernd brennen kann, so bezeichnen. Wir halten es für zwecklos, in dieser Angelegenheit weitere Schritte zu unternehmen, da anzunehmen ist, daß Ihnen nur weitere unnütze Kosten entstehen werden. Zu beachten wäre lediglich, wenn die Verkäuferin im Hinblick auf die Minderwertigkeit des Ofens einen zu hohen Kaufpreis gefordert hätte. Heinrich A. Bei Gütergemeinschaft kann ein Ebegatte lediglich über sein persönliches Eigentum(Vorbehaltsgut) in einem Testament verfügen, jedoch nicht über das gemeinsame Eigentum. N. N. 31. Nach Ihren Angaben können Sie für Ihre sweite Tochter Ermäßigung bei der Einkommensteuer beanspruchen. L. 59. Auch in dem von Ihnen geschilderten Falle steht der Witwe die Witwenrente aus der Angestelltenversicherung zu. Aus der Bewegung RSRK.=Motorsturm 7/M 65, Tr. 1 und 3. Heute, Donnerstag, pünktl. 20 Uhr, Dienst i. d. Volksschule, Grabenstraße, Bad Salzuflen.(Freitag kein Dienst). Motor=Gefolgschaft 4. Bad Salzufleu=Schötmar. Die Gefolgschaft tritt am 22. Januar 1942, abends 20 Uhr, auf dem Salzhof an. Es findet technischer Unterricht statt. Schreibzeug mitbringen. 6J.=Fliegergefolgschaft 2/55, Schar 1. Nächster Schardienst Sonntag, 25. Jan., 10.45 Uhr, an der Bauhalle. Bann 55(Streisendienst). Es haben immer noch nicht alle Gefolgschafts= und Fähnleinführer die Ja. ihrer Einheit gemeldet, die Angehörige des Streifendienstes sind. Der endgültig letzte Termin ist der 24. Januar. Im übrigen verweise ich auf den Bannbefehl vom 13. 1. 42. Deutsches Frauenwerk Pivitsbeide V. H. Heute, Donnerstag, 16.30 Uhr, Gemeinschaftsstunde in der Schule. Um zahlreiches Erscheinen der Mitglieder wird gebeten. Die Gaufilmstelle zeigt: „Jud Sütz.“ Donnerstag: Alverdissen und Tintrup=Masve: Freitag: Humfeld und Horn(Gasthaus Kochl „Friedrich Schiller.“ Dynnerstag: Remmighausen: Freitag: Herrentrup. Souderveranstaltung in Horn. Die Ortsgruppe Horn zeigt in der Sonderveranstaltung am morgigen Freitag, 23. Januar, den Film„Jud Sütz“. Die Kreisfilmstelle der RSDAP. des Kreises Livve. Die heutige Ausgabe umlußt 4 Seiten. Verlagsleiter: Eduard Preißler. Hauptschriftleiter: August Prüßner. Verlag: Lipplsche Staatszeitung. NS.-Verlag. G. m. b. H. Detmold. Paulinenstraße 14.— Pl. 7. Wir danken all unseren lieben Bekannten und Freunden für die herzliche Teilnahme beim Heimgange unserer lieben kleinen Heldl. Elisabeth und Clemens Engelhard! Frau Marie Alresgen. ScheidtSaarbrücken(Dudweiler Str. 11), im Januar 1942. Für die vielen Beweise inniger Teilnahme bei dem so schweren Verlust, der uns durch den Heldentod unseres lieben, unvergeßlichen Sohnes Helmut getroffen hat, sprechen wir hiermit allen unseren herzlichsten Dank aus. August Wilmemeler und Freu. Leese, Im Januar 1942. Für die warme, herzliche Teilnahme und die zahlreichen liebevollen Kranzspenden sowie die trostreichen Worte des Herrn Pastor Kottmann beim Hinscheiden unseres lieben Sohnes und Bruders sagen wir auf diesem Wese unsern herzlichen Dank.„„„ Familie Frits Berhenke Billerbeck, den 19. Januar 1942. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgange meiner lieben Frau, unserer guten, treusorgenden Mutter und unserer lieben Schwester sagen wir hiermit auf diesem Wege unseren herzlichsten“ Dank. Familie Wilhelm Gräwe. Pivitsheide, Im Januar 1942. Ihre Verlobung geben bekannt: Else Böhnke Wilhelm Stührenberg Regierungsinspektor der Luttwaffe Wiesbaden z. Z. im Felde im Januar 1942. uel ung zogene Vermählung geben bekannt: Rudolf Menke Irmgard Menke geb. Wiesekopsieker Helpup z. Z. im Felde 14ge Walter-Plex-Str. 7 Biehseuchenvolizeiliche Anordnung Nachdem die Maul= und Klauenseuche in der Gemeinde Boßbeide unter dem Klauenviebbestande des Bauern Wildelm Diekmeier in Maßbruch Nr. 126 festgestellt worden ist, wird zum Schutze gegen diese Seuche auf Grund der 8S 18 ff. des Viehseuchengesetzes vom 26. Juni 1909(RGBl. 519) mit Ermächtigung der Landesregierung folgendes bestimmt: 1. Den Sverrbezirk bildet das Seuchengeböft und das Gehöft des Bauern Schafmeister in Maßbruch. 2. Das Schutzgebiet bildet der übrige Teil der Ortschaft Maßbruch. 3. Auf das Sverrgebiet und Schutzgebiet finden die Vorschriften der viebseuchenvolizeilichen Anordnung der Landesregierung vom 17. 1. 1938— Ges.=S. Nr. 5— Anwendung. 4. Diese Anordnung tritt sofort in Kraft. , B r a k e i n L i p p e, d e n 2 0. J a n u a r 1 9 4 2. Der Amtmann als Ortsvolizeibebörde. Mein Geschäft bleibt mit behördlich. Genehmigung bis zum 31. Januar 1942 Alb. ven der Liaden Uhren und Goldwaren. Bruchser. 1 Immmmmmmm Ich suche für mein Ladengeschäft ten Eintritt einen 2. VorkAusfor(in) Wir suchen zum 1. April einen kaufmünnischen Lohrting mit guten Schulzeugnissen. Kracht& Co., Leinenweberei, Lemgo. Zuverlässige. Heusgehünn wegen Heirat meiner ruhigen Haushalt gesucl dig selbständises Arbeiten VorbeWalter Schuise, Spiegelfabrik, Herierd, Werrestraße 105. jetzigen für cht. Vollstän Kollneriehrting gesucht zu bald oder Ostern 1942 von erstrangig. 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Hartmann, Bed Salzußen, Bismarckstraße 15. Junges Mädel 15—17jährig. zum 1. April für Geschäft gesucht. Das Pflichtjahr muß abgeleistet sein. Schriftliche Bewerbungen unter Nr. 323 an die Lippische Staatszeitung. Selbstbemeisterung die nur allein zum E föhrt, erlernen Sie schrittlich durch Pocchagege Holg in jeder Minsicht richtig. mündlich und Dreg Peirl. Detmold, Druchstr. 10 Ingenleur-Schule La mederus hitere Leerensich iür alls— KLEINANZEIGEN Freie Stellen Aelterer Mann für leichte Arbeiten gesucht. Möbelfabrik Gritz Töben, Remmighausen b. Detmold. Bäckerlebrling für sof. oder später sucht Wilh. Prasse, Blomberg, Bäckerei u. Konditorei, Fernr. 162. Lehrling oder Lehrmädchen gesucht. Farbengesch. F. Niederfriedrich, Detmold, Lange Str. 62—64. Weibl. kaufm. Lehrling, mögl. m. Handelsschulvorbildung ges. Autobaus Köster, Detmolo. Kochlehrlinge. 2 weibl., für einjährige Ausbildung zum 1. 4. 42 gesucht. H. Sauer, Gasthof zum Hermannsdenkma. Stütze für älteres Ebevaar, in Kochen und Krankenpflege erfahr., zu sofort oder später nach Bad Salzuflen gesucht. Angebote unter Nr. 294 an die Lipp. Staatszeitg. Hausgebilfin, auch ältere, sucht Speisehaus Meter, Detmold, Bahnbofstraße 9. Junges Mädchen, welches kochen kann, zum 15. Februar oder 1. März zur selbständigen Führung des Haushalts von älterer, berufstätiger Dame nach Bielefeld ges. Bewerbungen unt. Nr. 277 an die Livpische Staatszeitune. Znverlässige Hausgebilfin, der Gelegenheit gegeben wird. Kochen u. Backen zu erlernen, zum 1. Februar oder später ges. Dr. Roschke, Bad Salzuflen, Parkstraße 4. Hausgebilfin zum 1. April gesucht. Fremdenheim Timmermann, Bad Meinberg, Fernruf 374. Hausgebilfin, ehrlich und zuverlässig, wegen Verbeiratung der setzigen für ein modernes Einsamtlienhaus(Beamtenhaushalt) zum 1. Februar oder spät. gesucht. Dr. Hermann, Bielefeld, Langenhagen 87. Junges Mädchen für landwirtsch. Haushalt zum 1. 4. 42 bei Familienanschluß gesucht. Schriftl. Angebote unter Nr. 40 an die Geschäftsst. der Staatsztg., Schötmar. Hausgebilfin, jüngere, kinderliebe, für ruhigen Etadenhaushalt gesucht. Frau Lottt Landwehrmever, Herford. Steintorwall 15. Tel. 2727. Pflichtjahrmädchen gesucht, welches mit der Frau sämtliche Hausarbeit verrichtet. Angebote unter Nr. 41 an die Geschst. Schötmar. Eine Chaiselonquedecke oder eine Decke, die sich auch dafür eignet, eine gebrauchte Nähmaschine, Damenschuhe, Größe 37—38, zu kauf. gesucht. Frau Siewert, Lemgo, Grevenmasch bei Ehlebracht. Gut erhaltener Teppich gesucht. Angeb. unt. Nr. 050 an die Lipp. Staatsztg., Geschäftsst. Lemgo. Gut erbaltener Teppich, 2X3 oder 2½X3½, zu kaufen gesucht. Angebote unter Nr. 320 an die Livvische Staatszeitung. Teppich, gebraucht, gut erhalten, ca. 2½X8, kein Linoleum, zu kauf. gesucht. Zuschriften unter Nr. 0051 an die Lipvische Staatszeitung. Geschäftsstelle Bad Salzuflen. Staubsanger, gut erhalten, zu kausen gesucht. Angebote unt. 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