Lippische Staatszeitung und Verlagt Broliee 1% 1. 8* Tarass Sizsick. Kippischer Kurser Amtliches Organ des Gaues Nationalesregierung „ u. Schriftl.: Detmold Pauli= neustr. 14. Dernr.: Gammeln. 2845. Bosticheckt 3592 Hann Bankkonten.! Deutiche Bank. Landesbank. Städt. Spark. Die„Livv. Staatsseitung“ ersch. wöchentl. 7mal abbestellungen der Zettung nur bis sum ai. 155. u2 Gandes rcune Westfalen Pord der 16p#R listische Zeitung örden Auzeigenbrette: Die 23=mm Zeile 9 J## f. Becilienan. 9## Textanz., 77 mm brei: 40 Ros 8.8 in Preisl.? cüll tig. Bezugsor: Monatl dei Zustellung d. Boten einsch! Bestellg. 1 an b. Zuk. durch Post 2.42 Du einschl 62 S. Postaeb Die Bebind. d. Lieferung rechtt kein. Anspruch euf Rückhebl 5 Beanasor Nr. 354 Detmold. Dienstag Mittwoch. 24./25. Dezember 1940 12.(174.) Fahrgang Beaücleitsel eprrielit heüte zum tieer Berlin, 23. Dezemder. Der Oberbefehlshaber des Heeres, Geueralseldmarschall von Brauchitsch, begab sich am 23. Dezember in den Westen, wo er, wie auch im Vorjahre, inmitten der Truppe das Weihnachtsfest seiern wird. Die Ansprache, die Generalfeldmarschall von Brauchitsch anläßlich der Weihnachtsfeier der Truppe an das Heer richtet, wird am Dienstag, dem 24. Dezember, von 17.45 bis 18 Uhr durch den Großdeutschen Rundfunk über alle Sender übbrtragen. Im Anschluß an die Weihnachtsfeier wird Generalfeld. marschall von Brauchitsch verschiedene im Westen liegende Truppenteile aufsuchen. Unsere zweite Kriegsweihnacht Von hauptschriftleiter August Drüßner Wieder ist das Fest aller Deutschen, die deu Weihnacht, gekommen. Wieder scharen sich um den lichtspendenden Weihnachtsbaum die deutschen Menschen. Wieder aber sind manche Plätze im Kreise der Familien leer. Da fehlt der Mann und Vater, hier der Sohn, dort der Bruder oder Bräutigam. Sie alle, die uns hier fehlen, halten Wacht an Deutschlands Grenzen oder fahren gegen England. Sie erfüllen Tag und Nacht ihre eiserne Pflicht in diesem uns von einer satten Plutokratenschicht aufgezwungenen Kampf um Sein oder Nichtsein. Uns alle umspinnt in diesen Tagen der Weihenacht ganz besonders ein gemeinsames Band. Front und Heimat stehen nebeneinander. Sie wissen, wofür und warum dieser Kampf bis zum siegreichen Ende ausgefochten werden muß. So überstrahlt wiederum der Kampf um Deutschlands Freiheit und Ehre, um Lebensraum und Lebensrecht unsere zweite Kriegsweihnacht. Der Kampf aber kennt keine Sentimentalitäten. Er kennt, nur Pflicht, weiter nichts! Für die Front wie für die Heimat. So wollen wir Kriegsweihnacht 1940 ansehen als Festtage, aus denen wir wieder neue Kraft und neuen Glauben an den Endsieg unserer Waffen schöpfen können. Die Tage der Weihnacht künden uns symbolisch von dem Sieg des Lichtes über die Finsternis, von dem Sieg der Kraft und des Lebens über die Gewalten der Dunkelheit. Es ist kein Zufall, daß das größte und schönste Fest aller Deutschen in die Zeit hineinfällt, in der die Tage am kürzesten und die Nächte am längsten sind. Wir wissen, daß Weihnacht den Sieg des Lichtes über die Finsternis bedeutet. Der Höhepunkt der dunklen Tage ist mit der Wintersonnenwende erreicht, und siegreich bricht die strahlende Sonne sich ihre Bahn, von Tag zu Tag mehr Kraft gebend, neues Leben dadurch weckend und neue Liebe verkündend. * Wie immer, sind wir, die wir gemeinsam mit unseren Lieben die Weihnacht feiern dürfen, mit unseren Gedanken bei den Kameraden an der Front. Wir bedauern sie nicht, sondern sind stolz auf sie. Wissen wir doch, daß die Kameradschaft in dem nun fast 16 Monate dauernden Kriege immer enger geschmiedet wurde. Offizier, Unteroffizier und Soldat erleben diese Kameradschaft tagtäglich als eine Schicksalsgemeinschaft. Verbunden auf Leben und Tod. Zur Weihnacht aber tritt diese noch deutlicher in Erscheinung. In diesen Tagen offenbart sich die verschworene Gemeinschaft innerhalb der Kompanien oder Batterien, der Staffel oder der Besatzungen von Kriegsschiffen. Hier versammeln sich die Männer, die auf so gewaltige und stolze Leistungen zurückblicken können, im Strahlenkranze des Lichterbaumes zu jener wahren und echten Gemeinschaft, die allein durch die Kameradschaft denkbar und möglich ist. Die Front aber weiß, daß sie ständig von der Heimat umhegt und betreut wird. Gerade in dieser Zeit legen die unzähligen Liebesgabenpäckchen den sichtbaren Beweis für die Verbundenheit ab. Die Front weiß auch, daß die Heimat sich an ihrem Geist aufrichtet, daß sie Vorbild für Einsatz= und Opferbreitschaftw. Es entspricht dem deutschen Gemüt, Festtage wie die der Weihnacht dazu zu benutzen, um Rückblick zu halten, um Rechenschaft abzulegen über das, was erreicht wurde, und Ausschau zu halten über die Zukunft. Wir können beides mit dem berechtigten Stolz, der in jedem Deutschen vorhanden ist. Gewiß, mancher von uns mochte nach den gewaltigen Siegen des letzten Jahres geglaubt haben, daß wir eine zweite Kriegsweihnacht nicht mehr zu feiern brauchten. Sie hatten nach der Niederwerfung Frankreichs vielleicht geglaubt, daß der große Schlag gegen den Hauptfeind England erfolgen würde, wie das mit Frankreich deshalb nützlich, wenn wir uns Kriegsweihnacht 1939 ebenso plötzlich erfolgen Jall war. Es ist Faul war. die Lage zur Zeit der Kriegsweihnacht 1939 ins Gedächtnis zurückrufen. Wie standen wir damals? Polen war durch einen einzig dastehenden Blitzkrieg innerhalb der kaum glaubbar kurzen Zeit von 18 Tagen niederder kaum glaubbar kurzen Zeit von 18 Tagen niedergerungen. Gegen die Hauptfeinde Frankreich und England aber stand der Kampf und die Entscheidung noch tätigkeit im Vorfelde des Westwalles meldeten die Berichte des Oberkommandos der Wehrmacht. Frankreich galt noch vor ie stärkste Li stand der Kampf aus. Geringe oder lebhafte“ Spi de des Westwalles meldeten kommandos der Wehrmacht. einem Jahr bei den anderen als ehrmacht der Erde. Die Maginot Linie galt ehrmacht per Exhe. Die Mag als unüberwindlich. Auch bei uns selbst war mancher davon überzeugt, daß der Kampf gegen Frankreich besonders hart und schwer sein und lange dauern, ja, daß er nur unter den größten Blutopfern möglich sein würde. Die Front aber stand in den Bunkern des Westwalles, gläubig bereit, die Befehle des Führers zu befolgen. Ein monatelanges Warten begann. Es zermürbte uns nicht, sondern machte uns alle stark für die bevorstehenden Auseinandersetzungen. Plötzlich— am 9. April 1940— wurden wir durch die Meldungen überrascht, daß unsere Truppen durch einen tollkühnen Vorstoß den Engländern in Dänemark und Norwegen zuvorgekommen waren. Zwar leisteten die Norweger Widerstand, zwar versuchten die Briten, Hilfe zu leisten, aber über den Ausgang der Kämpfe konnte kein Zweifel bestehen. Denn was der deutsche Soldat in Besitz genommen hat, das hält er. Während noch die Kämpfe im Norden Norwegens tobten, gab der Führer am 10. Mai den Befehl zum Vormarsch im Westen. Er kam den Feinden, die über Belgien und Holland ins Ruhrgebiet einfallen wollten, auch diesmal wieder zuvor. In einem einzigartigen, von hohem strategischem Können und todesmutigem Einsatz unserer tapferen Truppen zeugenden Siegesmarsch wurde die Schlacht in Flandern geschlagen, Holland in fünf Tagen besetzt, und einige Tage später kapitulierte Belgien unter der Wucht des deutschen Schwertes. Die Engländer und Franzosen wurden von dem Gros der Armee abgeschnitten, und im Artois bei Dünkirchen vouzog sich ihr Schicksal schneller, als wir alle erwartet hatten. Nur gering war die Anzahl der Feinde, die ihr nacktes Leben über den Kanal zu retten vermochten. Schon am nächsten Tage nach diesem gewaltigsten aller Siege begann die Schlacht um Frankreich. Unaufhörlich stürmten unsere tapferen Armeen, wirksam und entscheidend unterstützt durch die deutsche Luftwaffe, vor, jeden Widerstand brechend. Was kein Mensch für möglich gehalten hatte, trat ein. Unsere Truppen rückten am 14. Juni in Paris ein. Unter den wuchtigen Schlägen der deutschen Wehrmacht wurde Frankreich so vernichtend geschlagen, daß nur noch die Kapitulation übrigblieb. Es gab keinen anderen Ausweg mehr. Der Führer tilgte im Walde von Compiegne die Schmach von 1918 für alle Zeiten. Voll Stolz und Bewunderung haben wir alle— besonders die alten Weltkriegsteilnehmer— diesen gigantischen Siegesmarsch unserer Truppen erleben dürfen. Es waren Tage und Wochen voll härtester Aktivität und allergrößter militärischer Erfolge. Ein unbändiges Gefühl der Sicherheit und der Siegeszuversicht beherrscht heute das ganze deutsche Volk. Noch vermögen wir die Größe und Bedeutung dieser Waffenerfolge kaum zu begreifen. Das aber fühlen und ahnen wir heute alle: durch diesen Siegesmarsch unserer glorreichen Truppen ist der Krieg militärisch bereits für Deutschland gewonnen. * Erst jetzt sahen wir, daß das Warten in den Wintermonaten sich gelohnt hatte, denn im Verhältnis zu den erreichten Erfolgen waren die Verluste verschwindend klein. Sie betrugen noch nicht einmal die Zahl der Verlufte im Kriege 1870/71. Wir wollen dabei keineswegs die Verluste im gegenwärtigen Kampf um Deutschland verkleinern. Sie sind für alle diejenigen, die davon betroffen wurden, hart und schmerzvoll. Doch auch die Hinterbliebenen dürfen die feste Gewißheit haben, daß ganz Deutschland ihren Schmerz mitfühlt und mitempfindet. Die Opfer, die gebracht wurden, wurden für die Gemeinschaft, für das Leben der 85 Millionen Deutschen gegeben. Das mag allen denjenigen Trost sein, daß sie wissen, die Opfer waren nicht vergebens. Die Toten sind uns Lebenden ewige Mahnmale, die uns täglich daran erinnern, für Deutschland das Letzte und Höchste einzusetzen. Wir verneigen uns zur Kriegsweihnacht in Auf der Wacht om Weihnachtsabend stiller sie du halfen Ehrfurcht vor unseren toten Helden, wissend, daß e durch ihren todesmutigen Einsatz den Sieg erringen lfen. So groß und stolz die Erfolge waren, so verkehrt wäre es, wollten wir auf den errungenen Lorbeeren ausruhen. Allerdings ist mancher durch die glorreichen Siege unserer Wehrmacht verwöhnt worden. Er vergaß, daß es galt, den Hauptfeind, England, noch niederzuringen. Den Gegner zu unterschätzen, ist niemals deutsche Art gewesen. England ist ein Weltreich, das durch diesen freventlich vom Zaune gebrochenen Krieg auch sein Weltreich zu verlieren hat. Es ist daher gut, wenn in den letzten Monaten die diplomatischNationallozialisten und Nationallozialistinnen des Saues Westkalen=Nord! Das Kriegsjahr 1940 geht zu Ende. Es war für Deutschland ein Jahr einzigartiger Erfolge auf allen Gedieten. Nichts wurde geschenkt, alles mußte hart erarbeitet und erkämpft werden. Das ist unler Stolz. Wir willen, das Deutschland zur Jahreswende noch Rtärker und gerüfteter als am Anfang des Krieges ist. Wir fühlen es, daß der Krieg gewonnen ist. Noch aber muß der Endsleg über einen zähen und sich verzweifelt wehrenden Feind errungen werden. Auch dazu sind noch ungeheure AnKrengungen, der letzte Einsatz, das höchste Opter erforderlich. Wir im Gau Westkalen-Nord find bereit, alles für diesen Endsieg, für eine große und glückliche Zukunst des deutschen Volkes und Deutschen Reiches einzusetzen. Wir gedenken in diesen Tagen besonders der Soldaten unserer herrlichen Wehrmacht und versichern, daß sich die Front auf die Heimat auch weiterhin verlasten kann. Wir gedenken in besonderer Liebe und Dankbarkeit aller Opter des Krieges und der Arbeit. Ihre Hinterbliebenen können das keste Bewußtlein haben, daß die Opfer des Krieges nicht umionst gebracht sind. So wünsche ich allen Nationallozialisten und Nationallozialistinnen des Gaues von Herzen eine frohe Weihnacht und ein glückliches, fleghaftes Jahr 19411 Unler aller inniger Weihnachtswunsch aber ist: Herrgott, erhalte uns den Führer! Hell Hitler! AIIred Meyer, Sauleiter. politische Tätigkeit sehr rege und erfolgreich bei uns war. Der Abschluß des Dreimächtepaktes, dem die Staaten Ungarn, Rumänien und die Slowakei beitraten, sowie die vielen Staatsbesuche und Begegnun= gen des Führers mit den führenden Staatsmännern beweisen uns, daß Adolf Hitler genau erkannt hat, was notwendig ist. Es ist ein totaler Krieg, den wir heute führen. In diesem totalen Kriege bestimmt der Führer allein. Er hat die große politische Weltschau, die wir nur zu ahnen vermögen. Er allein ist daher in der Lage, die Maßnahmen zu bestimmen, die wirksam sind und zum Erfolg führen. Militärisch, politisch und wirtschaftlich. Heute ist das eine auf das andere abgestimmt. Den höheren Staatsinteressen hat sich alles unterzuordnen. Wenn wir daber sagen, daß der Krieg militärisch bereits für Deutschland gewonnen ist, dann haben wir ein Recht zu dieser Behauptung.“ Zwar windet sich England unter den wuchtigen Schlägen der deutschen Luftwaffe und Kriegsmarine, die unaufhörlich, am Feinde sind, deren Männer die Hauptlast des jetzigen Kampfes zu tragen haben. Wir alle wissen, was es bedeutet, in kühnem Fluge gegen England zu starten, was es heißt, auf den Ueber= und Unterwasserkriegsfahrzeugen mit den Wellen und Unbilden der Meere kämpfend, Tag und Nacht bereit zu sein und die günstige Gelegenheit auszuspähen, um die verderbenbringenden Bomben zu werfen oder den todbringenden Torpedo so zu steuern, daß er sicher das feindliche Ziel erreicht. Ja, wir denken zur zweiten Kriegsweihnacht in erster Linie an die tollkühnen Kameraden, die bei der Luftwaffe und Kriegsmarine ständig im Kampf sind und dem Feinde schwere und schwerste Wunden schlagen. * Hätte England heute verantwortungsvolle Männer an der Regierung, denen das Wohl des Volkes über alles ginge, sie hätten längst eingesehen, daß die Fortsetzung dieses Kampfes sinn= und zwecklos ist. Aber der Mann, der mit seiner Clique den Krieg wollte und der die alleinige Verantwortung dafür trägt, ist ein Hasardeur und Vabanque=Spieler, der durch Lügen und Illusionen sein eigenes Volk verrät und betrügt. Nur dadurch, daß er dem britischen Volke klarzumachen versucht, die RAF. teile noch schwerere Schläge gegen Deutschland aus, als die deutsche Luftwaffe gegen England, nur durch wahnsinnige Lügen von angeblichen Siegen hält er das englische Volk bei der Stange. Nur durch dieses verwerfliche und gemeingefährliche Spiel versucht er Eindruck in den USA. zu schinden und weitere Unterstützung und Hilfe herauszuholen. Aber das alles kann an der Tatsache nichts ändern, daß (Fottsetzung nächste Seite) * kampag Welten noch tobt. In seiner großen Rede vo schen Rüstungsarbeitern hat Adolf Hitler Welten treffend und sicher gezeichnet. Hier Unsere zweite Krlegswelhnacht (Fortsetzung von Seite 1) England sich selbst aus dem europäischen Kontinent ausgeschaltet hat. Daran ändern auch nichts die Rückschläge, die unser Bundesgenosse Italien in den letzten Wochen erlitten hat. Sie haben keinen militärischen Wert und guf die Endentscheidung keinerlei Einfluß, Sie mögen zwar Churchikk und seine Trabanten triumphieren lassen, aber an der Niederlage Englands können sie ebensowenig ändern wie daran, daß heute die ganze Atlantikküste von Kirkenes bis zur Biskaya von unseren Truppen deherrscht wird. Auch die Tätigkeit unserer U=Boote und die schweren unserer Luftwaffe können durch Churchills Ill gnen nicht wegdiskutiert werden. * Wir wollen zur zweiten Kriegsweihnacht dem rer von ganzem„Herzen dafür danken, daß er uns sher so sicher von Sieg zu Sieg geführt hat. Vergessen wir aber nicht, daß der Kampf zwischen zwei vor den deutdiese zwei sicher gezeichnet. Hier das nationalsozialistische Deutschland und das faschistische Italien. dort die sogenannte Demokratie, in der nur die Herrdes Geldes ausschlaggebend ist. Hier zwei große, lebensstarke und ewig junge Völker, denen man das Lebensrecht verweigert, dort die Beherrscher einer Welt, die ihre eigenen Völker ausbeuten und unterdrücken. Hier das soztale Reich, in dem Herkunft und Geburt nichts, Leistung und Können aber alles sind, dort Auswahl der führenden Männer nach dem Geldbeutel und der Stellung der„Eltern. Hier eine große soziale Gesetzgebung, wie das jetzt durch das großzügige Wohnungsbauprogramm nach dem Kriege und durch die alles umfassende Altersversorgung sichtbar zum Ausdruck kommt, dort aber eine kleine Clique herrschsüchtiger Plutokraten, die weiter nichts kennen als ihren Geldbeutel und die ihre eigenen Arbeiter in Elendsquartieren hausen lassen, trotz allem Reichtum und Ueberfluß. Hier eine Volksgemeinschaft, die nur ein Ziel kennt, den Sieg zu erringen, dort leere Versprechungen, Lügen, Illusionen und Knebelung der Massen. ein Kriegsgewinnlertum, das alle Begriffe von Ehrlichkeit und Menschlichkeit übersteigt. Gegen diese alte,.verrotiete Welt geht unser Kampf, über dessen Ausgang keinerlei Zweifel wehr bestehen kann. In den Stahlgewittern des gegenwärtigen Krieges aber wird em neues Europa geboren. Ein juropa, dem Deutschland sein Gesicht geben wird. Ein Europa, in dem Recht und Ordnung regieren und das dem sozialen Fortschritt dienen wird. Zum Wohle und Segen der Menschheit. * An all dieses wollen wir während der zweiten Kriegeweihnacht denken. Erst dann verstehen wir die Notwendigkeit unseres Schicksalskampfes. Es ist der Kampf des Lichtes über die Finsternis. In diesem Kampf wird das Licht— genau so, wie wir es sinnfällig in der Natur erleben— siegreich bleiben. Dafür kämpfen, schaffen und werken wir. In diesem Sinne feiern wir gemeinsam' mit der Front unsere wissend, daß die Zeit kommen wird, wo das gre wissen wir nicht, wann das der “ im rechten Augenblick — Und erklärte, daß er sein Volke unnötige die bisherigen E# auch hier recht behalten hat. Sitgge Ziel erreicht ist. Fall sein wird. Der immer die richtigen wenn er in seiner Prinzip sei, dem zu ersparen; dan wiesen, daß der Lange Vorbereitungen, kurze Kriege, Reichsminister Dr. Goebbels die geger tion des Wartens. Das deutsche Volk hat warten gelernt. Es wird in seinem Entschluß zum Endsieg von Woche zu Woche härter und verbissener. Dafür sorgt Churchill schon durch die wahllosen Mordangriffe der RAF. auf die deutsche Zivilbevölkerung. Weil wir das alles wissen, deshalb wollen wir uns zur zweiten Kriegoweihnacht zusammenfinden in dem einen Schwux: wie bisher unsere Pflic In dieser Erfüllung auch der härtesten eisernen Pflicht wollen wir uns von keinem Volke der Erde übertreffen lassen. Erleben wir so das Weihnachtsfest, dann braucht uns um die deutsche Zukunft nicht bange zu sein, dann wird der Endsieg unser sein. Im Kampf zwisch Welten wird später nicht der Krieg ein oder , d a n n w i r d n u r d i e Licht über die Finsternis gesiegt hat. Dann ist das Reich germanischer Nation erstanden, das Reich der sozialen Gerechtigkeit und Freiheit, das Reich, das für immer und alle Zeiten bestehen bleibt. " Unsere Weihnachtswünsche wollen wir vereinigen in dem Bekenntnis, daß wir durch unsere Treue und unseren Pflichteifer das unsrige dazu beitragen wollen, daß der Führer dieses Ziel erreicht. Wir wollen si zusammenfassen in dem einen Wunsch: Herrgott, erha unseren Führer! im Propagandaministerium schen zwei le ter Dr. Goebie Frauen und stehenden Angehörigen seines Weihn" Berlin. 25. bels hatte am Kinder der im Felde Ministeriums zu einer Weihnachtsfeier eingeloden. Gäste dieser Feier waren auch Kinder aus allen Stadtteilen Berlins, die zur Schonung ihrer Gesundheit regelmäßig in den Schutzräumen des Propagandaministeriums übernachten. Die Festräume des Ministeriums, die sonst nur bei großen Empfängen ihre Tore öffnen, hatten für die kleinen Gäste weihnachtlichen Schmuc angelegt. Dr. Goebbels, der zusammen mit seiner Familie erschien, wurde von den Kindern freudig begrüßt. Die frohe Weihnachtsstunde wurde durch Tänze des Kinderballetts des Deutschen Opernhauses, Lieder eines Kinderchores und musikalische Darbietungen verschönt Später erschien der Weihnachtsmann in höchsteigener Person und lud die Kinder zur Bescherung in die blaue Galerie ein, wo auf langen Tischen eine bunte Geschenktafel aufgebaut war. Hier empfingen die Kinder dann unter großem Jubel ihre Weihnat achtogeben. Neuer Präsident des Statistischen Reichsamtes Vorals Berlin, 23. Dezember. Der Führer hat auf 1 schlag des Reichowirtschaftsministers Walther Funk Nachfolger des auf seinen Antrag in den Ruhestand versetzten Präsidenten Ministerialdirektor Dr. ReiHhardt den Ministerialrat im Reichswirtschaftsmintsterium Goldlewskt zum Präsidenten des Statisti schen Reichsamtes ernannt. Gleichzeitig hat der Reichs wirtschaftomtnister die Professoren Burgdörfer Hunke und Wagemann beauftragt, einen Plan die Badürkaise stellen. Brandherde in Fabrikanlagen und Lagerräumen— Das größte engusche Aluminium werk in kühnem Tiefflug schwerstens getroffen Berlin, 23. Dezember. Wehrmacht gibt bekannt: Die Tätigkeit der Luft tagsüber im allgemeinen Ein Auftlärungsflugzeug Aluminiumswerk, Fort Das Oberkommando der trotz starker Abwehe in kühn geführtem Tiefflug an. Durch Treffer in die wichtigsten Anlagen mit nacholgenden Explosionen wurde das Werk schweretroffen. r Nacht zum 23. de- Maraäkece A. 12. Frsten, starte Verbände olgenden Explosione teus getroffen. ve bed# die bedentenden Industriemit großem Erfolg an. Riesige Vrandherde in den Fabrikanlagen und Lagerräumen waren die Folge. Außerdem wurden kriegswichtige Ziele in London, Bristol, Liverpool, Southampton, Portsmouth und anderen Städten angegriffen. Das Verminen beitischer Hüfen nahm seinen FortFeindliche Flugzeuge warfen in der vergangenen Nacht an wenigen Stellen im westlichen Erenzgebiet eine kleine Anzahl von Spreng= und Brandbomben. Es entstand nur geringer Personen= und unbedeutender Sachschaden an Wohnhänf zeichnete sich die Besatzung dos Auftlärung Kommandant Oberleutnant Fidorra, führer Lentnant Muendel, Vordfunker wedel Bothe, Vordschütze Unteroffiz siummert Fort William Aufklärungsflugzeuges, sern. Jagpflieger schossen gestern ein seindliches Fiugg ab. Ein eigenes Flu lugzeug ist nicht zurückg Lemberg, Manchester außerordentlich heftig bombardiert Ein„sehr langer und heitiger Lustangrift“. Stockholm, 23. Dezember. Die Nacht zum Montag brachte, wie der Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht mitteilte, einen Angriff starker Verbände schwerer Kampfflugzeuge auf Manchester, die hier bedeutende Industrieanlagen mit großem Erfolg mit Bomben belegten Wenn vom englischen Nachrichtendienst auch zunächst der Name dieser Stadt verschwiegen wurde, so mußte er unter dem Zwang der Tatsachen doch bereits am Montag früh zugeben, daß sich der deutsche Angriff hauptsächlich gegen eine Stadt im Nordwesten richtete. die während vieler Stunden schwer angegriffen wurde. Wie das britische Luftfahrtministerium und das Ministerium für die innere Sicherheit zu diesem Angriff weiter mitteilen, wurden eine große Anzahl von Bränden entfacht und beträchtliche Schäden an Bauten und Brände 130 Kilometer weit zu sehen Liverpool erbebte unter dem Großeinsatz deutscher Kamptflugzeuge Von Kriegsberichter Werner Ettler. ond.... 23. Dezember. Schon am späten Abend hatte das Schicksal Liverpool gleich einer brennenden Fackel zen den nächtlichen Himmel Englands gezeichnet. Um 22 r hatten bereits deutsche Kampfflugzeuge aus diesem Hafen einen flammenden Wegweiser für die nachfolgenden Verbände gemacht. Und als wir um 1 Uhr morgens die Westküste der Insel anflogen, leuchtete uns der rötlichgelbe Schein schon aus über 100 Kilometer Entfernung entgegen. Wir kannten nicht fehlfliegen. Die Einzelheiten unseres Einsatzes waren in der Flugprechung eben bekanntgegeben. Wir hatten gerade unserezeichnungen zusammengepockt, da ließ sich der Kommandeur noch einmal vernehmen:„Uebrigens, meine Herren, wie ich vor einigen Minuten erfahren habe, sind die Nachbarverbände bekeits vor Ihnen sehr rührig gewesen, Sie werden Liverpool schon aus 80 km Entfernung erkennen.“ Das dürfte leicht übertrieben sein, dachten wir, als wir in unsere Heinkel kletterten, 80 Kilometer...? Weiß Gott, eine beträchtliche Strecke. Wenn es aber zutreffen sollte... Müssen wir dann nicht bald vor uns was sehen? Wie lange sind wir denn schon unterwegsk Englischen Boden haben wir jedenfalls unter uns. Herrlich, verschwenden die heute Strom. Aus allen Richtungen, suchten die englischen Scheinwerfer nach uns. Ueberall güitten die Bündel gleißender Strahlen auf uns zu und an uns vordei. Einmal waren wir ißt, aber der weiter und Sierne Kanoniere reich ab blinkten die Mündungsfeuer wenn sie den vollen Ton unserer über die mmen waren von uns auf und sie den vollen Tau unserer Heinkel Oörten, dann verschossen sie ein Vermögen. Es war ein tolles Feuerwerk iu dieser letzten Nacht. Neben, über und unter uns blitzten die detonierenden Geschosse auf, drei= oder viermal wurde unsere Maschine durch den Druck einer bedrohlich nahe krepierenden Granate ruckhaft nach oben gehoben. Wir hatten aber keine Blicke dafür. Wir dachten nur an die 80 Kilometer.„Links vor uns steht der Horizont in Flammen“, rief gerade im Augenblick besonders heftigen Flakfeuers der Flugzeugführer. Wir warfen uns auf den Boden der Wanne und drückten unsere Nasen gegen die Scheiben. Links von uns? Wir konnten noch nichts sehen, denn der Rumpf der Maschine verdeckte uns die Sicht. Wenig später aber, als die Maschine in der Kurve lag, sahen wir einen gewaltigen Schein am Himmel stehen. Das also ist Liverpool. Die Jackel der Vernschlung leuchteie uns eine holbe Stunde lang den Weg zum Ziel. Wir drückten unsere Kampfmaschine allmählich noch unten. Wir kümmerten uns den Teufel in Scheinwerfer und Granaten und warteten nur siebernd auf den Augenblick, in dem wir ausere eigenen Bomben unten detonierend erblicken konnten. Nun waren wir bald über dieser Hölle. Wir wollten die einzelnen Brandherde zühlen, aber wir gaben den Versuch auf. Wo hätte man auch anfangen sollen, das ganze Hasengeblei#land dort la rötischen Ilammen. Allometerwelt loderte das Jeuer in zohlreichen Docks, ausgedehnten Speichern und riesig langen Lagerschuppen. Die Brände hatten einen unvorstellberen Komplex erfaßl. Wir flogen in einer Kurve dieser glühende und züngeinde Chaos an. Wir halten die ersten Brandherde schon einige Minuten hinker uns gelassen, da waren wir immer noch über Jeuersbrünften. Mehrere 1000 Meler waren wir nun über diesem konstanten Schein, in dem es hier und dort hellgelb aufleuchlete, mehrere Ailometer unter uus branute dort unn ein Stadtteil— und wir, so hoch über diesen Flommen, waren von ihrem Schein immer noch ersaßzt. Wir hätten lesen können in der Kanzel oder in der Wanne, so hell leuchtelen die Feuer zu uns herauf. Etwas abseits von diesem Hexenkessel klinkten wir unsere Brand= und Sprengbomben aus und warteten mit Ungeduld auf deren Wirkung— Minuten vergingen— da prasselte auf weitem Raum filbrig helles Feuer auf. Unsere Bomben waren unten aufgeschlagen. Wie breite Wunderkerzen blitzten die Scheine auf. Mein Gott, das hörte gar nicht auf. Dazwischen loderten goldene Feuer, ruhiger und nicht so flimmernd, unsere Sorengbomben. Während die Flak aus allen Ecken dieser Hölle nach uns schoß, drehten wir mit einer Kurve ab und machten den Raum frei für unsere Nachfolger. Ueber eine halbe Stunde lang aber hatten wir den Schein noch am Himmel. Wir waren etwa 150 km geflogen, als für uns die Fackel erlosch, für uns, denn wir hatten Kurs Heimat. Für die anderen aber, die in entgegengesetzter Richtung flogen, leuchtete sie aus dieser Höhe gerade auf. Japanischer Botschafterwechsel in Berlin Kurusu nach Tokio zurückberuten— General Oshima wieder Botschafter in Deutschland onb. Berlin, 23. Botschafter in Berlin, rufen worden. An seiner der als sapanischer Militärattaché und späler als Boischafter in Berlin bereits mehrere Jahre tätig war, zum Vertreier des Kaiserreiches Japan ernannt. Der scheidende japanische Botschafter Kurusu hat sich in der Zeit seiner Berliner Tätigkeit überall die wärmsten Sympathien erworben. Er war es, der für das Kaiserreich Japan den Dreimächtepakt unterschrieb, und somit seinen Namen unter jenes historische Dokument setzte, dessen endgältiges Ziel die Aufrichtung des allgemeinen und dauerhaften Weltfriedens ist, wie es Kurusu in seiner damaligen Erklärung näher ausführte. Kurusu hat sich während seiner Botschaftermission in Berlin als ausgezeichneter Diplomat und Vertreter seines Landes erwiesen. Wenn etwas geeignet ist, das Bedauern über sein Scheiden zu mindern, so ist es die Tatsache, daß zu seinem Nachfolger General Oshima ernannt worden ist, der in Deutschland als früherer japanischer Botschafter noch in bestem Andenken steht. General Oshima hat entscheidenden Einfluß auf die Politik genommen, die mit dem Abschluß des Preimächtepaktes ihre Krönung fand. Sowohl als Militärattaché wie später als Botschafter hat Oshima konsequent an der Vertiefung der deutsch=japanischen Freundschaft gearbeitet. Obwohl von Beruf und Neingung Offizier hat er sich doch dem Rufe seines Kaisers nicht entzogen und das hohe Vertrauen, das mit der Ernennung zum Botschafter verbunden war, in besonderem Maße zu rechtfertigen gewußt. Auf eigenen Wunsch ging General Oshima vor Jahresfrist in sein Vaterland zurück, um an der Weitergestaltung der seutsch=japgnischen Beziehungen zu arbeiten. Der Dreimächtepakt von Berlin ist nicht zuletzt auch sein Verdienst. So kommt er nicht als Fremder nach Deutschland, sindern als alter bewährter Freund, den Reichsregierung und Volk freudig willkommen heißen. Torpedoflugzeug versenkte Hilfskreuzer Weitere Gegenangriffe an der griechischen Front.— Der italienische Wehrmachtbericht Nom, 23. Dezember. Der italienische Wehrmachtricht hat*—— bericht hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: In der Grenzzone der Cyrenaika ist die Lage unverändert. Bombenangrisse auf einen vorgeschobenen seindlichen Stützpunkt sowie Angriffe gegen feindliche Begerunen undden von wuleen Anftraste wichereinen englischen Hilfsbombardiert: Ein Torpedoflugzeug hat kreuzer getroffen und versenkt. Der Feind hat einige Zeutren LibyEin Toter und drei Verwundéte. An der griechischen Frout wurden grisse durch unsere Gegenangriffe zurückgewiesen. Wir haben dem Feind betrüchtliche Verluste zugefügt und automatische Waffen erbeutet. Jagdformationen haben im Kampf mit nenn Flugzeugen vom Blenheim=Typ drei abgeschossen. In Ostafrika wurden feindliche Kraftwagen und ogen in einer Ortschaft des—— Während eines feindlichen Luftangriffs gegen das Gebiet des Mutterlandes wurden in der Nacht vom 21. auf den 22. auch einige Bomben auf die Lagune von Venedig abgeworsen, die weder Personen= noch Sachschaden anrichteten. Kontrolle verlait Läden verursacht. Bomben wurden auch und gänzender Reuterbericht verr deutsche Luftwaffe getroffen daß sie nur zu erfolgreich w in diesem Bericht: Manchest —, die User des Mersey und im Osten der Midlands abgeworfen. Später gab Reuter dann den Namen der schwer mitgenommenen Stadt bekannt: Manchester. Ein erReuterbericht verrät natürlich nicht, was die “ a f f e g e t r o f f e n h a t, a b e r e r z e i g t d e u t l i c h, war. Im einzelnen heißt es ester hatte in der Nacht zum Montag einen sehr langen und schweren Luftangriff. Noch viele Stunden nach dem Angriff hingen Rauchwolken am Morgen über der Stadt. Der Angriff begann bald nach Einbruch der Nacht, als sich die feindlichen Flugzeuge der Stadt von Süden her näherten. Welle auf Welle erschien in der Aufeinanderfolge von Minuten über der Stadt. Alle Feuerlösch= mannschaften, die verfügbar waren wurden eingesetzt. Einige der Feuer, die verursacht wurden, waren meilenweit sichtbar. An Zerstörungen gibt der Bericht nur „Häuser“ zu. Der Londoner Rundfunk geht etwas weiter und nennt wenigstens öffentliche Gebäude und GeschäftsRire ui dom Sentchith üe un Gerten vr n Industrieanlagen und Lagerhäuser gemeint sind. hester, so sagt der Londoner Rundfunk, sei außerordentlich heftig bombardiert worden. Der Angriff habe mehrere Stunden gedauert. Amfangreiche Schäden seien durch die Bombenwürse entstanden und viele Brände seien ausgebrochen. Oeffentliche Gebäude, Geschäftshäuser, Hotels und ein in der Mitte der Stadt gelegener großer Geschäftoblock seien völlig zerstört beziehungsweise sehr ernsthaft beschädigt worden. Wenn das schon der Londoner Rundfunk zugibt, wie groß müssen dann in Wirklichkeit die Erfolge der deutschen Luftwasse sein! Zwei Millionen„noch verwendbare“ Steckholm, 23. Dezember. Wenn auch die englische Zenfur alle Meldungen über die verheerenden Auswirkungen der deutschen Luftangriffe unterbindet, so lassen sich indirekt aus einigen Nachrichten noch Rückschlüsse ziehen. So veröffentlicht der„Daily Telegraph“ eine Unterhaltung mit dem Sonderbeauftragten für den Londoner Luftschutz, Sir Warren Fisher, aus der sich ergibt, daß man bisher aus den Trümmerhaufen in London bei den Aufräumungsarbeiten zwei Millionen„noch verwendbare“ Ziegelsteine mgen fräuAu behindert, und viel zu viele mit, daß durch die Luftangriffe allein in London tausende und aber tausende Fälle von Unterdrechung der Gasversorgung herbeigeführt wurden. Bei der Reparatur von zerstörten Telephonleitung seien ständig Fortschritte zu verzeichnen“. Die mungsarbeiten würden durch den Mangel an und mechanischen Hilfsmitteln behindert, und vi Straßen seien abgesperrt. Wie prekär der Rohstoffmangel in dem„meerbeherrschenden“ England geworden ist, geht auch aus einem Rundfunkaufruf hervor, in dem die Bevölkerung aufgefordert wurde, in der kommenden Weihnachts= und Neujahrszeit alle eingehenden Briefumschläge und Glückwunschkarten für die Altpapiersammlungen bereitzustellen. Es müsse ganz allgemein größere Sparsamkeit im Papierverbrauch an den Tag gelegt werden. Paptersammeln bedeute für England das Einfparen man aber tümer England blockiert wird. iren großen Schiffsraugng, Vor einem Jahr sich noch über Deutschland lustig gemacht, inzwischen haben die deutschen U-Boote bewiesen, daß alle Reichdes Empire blauer Dunst sind, wenn der Weg nach „Die Waffe der Blockade“ Die Neutralen und der englische Wirtschaftskrieg. Rio de Janeire, 23. Dezember. Die brasilianischen Militärkreisen nahestehende Zeitschrift„Noite=Dias“ stellt in einem„Dig.Waßse der Blockade“ überschrie. Wasse bedient stellt in einem„Die Wafse der Blockade" überschriebenen Artikel fest, daß sich England zuerst im Weltkrieg dieser Waffe bedient habe. Nach vier Jahren sei es ihm damals gelungen, die deutschen Fraiken und Kinder auszuhungern. Deutschland habe diese unmenschliche Taktik aber nicht vergessen. Es sei diesmal wirtschaftlich derart vorbereitet, daß England sein Ziel nicht erreichen werde. Deutschland sei aber auch bereit, mit derselben Waffe zurückzuschlagen. Der Artikel geht dann ein auf die Erklärung des englischen Wirtschaftsagenten Willingdon in Buenos Aires, daß der„Wirtschaftokrieg die bumanste Waffe“. sei. Die Zeitschrift stellt hierzu fest, daß unter den Folgen des englischen Wirtschaftskrieges die neutralen Staaten ungeheuer zu leiden hätten. Die Landesprodukte häuften sich an, weil die Länder von ihren natürlichen Absatzmärkten abgeschnitten seien. Ein derartiger chaotischer Zustand sei verheerend für die ganze Menschheit, aber lukrativ für die Herren der internationalen Finanz, die auf Kosten des Elends und des Hungers von Millionen märchenhafte Reichtümer einsteckten. Heldenhafter Abwehrkampf im Wüstensand Rom, 23. Dezember. Mar dem Duce einen ausführlichen hen Sidi Ba Krieges ist, weiß man nicht. Da jedoch unter englischer Ariegskann man nahellegenderweise einen Ariegs-Boot Die brisische Admiralität gibl bekannt, daß das u „Swordfish" überfüllig sei und eis verloren betrachtet den müsse. Das Booi halle eine Wasserverhrängung 640 Tounen bei Tauchfahrt. In Neuvork kraf der finnische Frachler„Thorden“ mit 32 Ueberlebenden des griechischen Frachters„Dionyssios Stathatos“.(5 168 BRT.) ein, der an einer undekgunten Stelle im Atlantik auf eine Mine aufgelaufen und gesunken Il. Gleichfalls an Bord besand sich der Kapitän des gesunkenen griechischen Frachters„Efstilies Ballianos“(5 169 Der ber Pherte Gnhg, beiten glechzischen Sohise sut aul Graziani hat richt über die Kampfen zwischen Sidi Barani und Bardia überder zunächst die durch die völlige Wasserarmut des Kampfgedietes verurfachten ungeheuren Schwierigkeiten in der Frage des Nachschubs schildert. Dieser Umstand machte auch eine sofortige Fortsetzung der italienischen Offensive nach der Einnahme von Sidi Barani unmöglich, da zunächst eine Wasserleitung von 120 Kilometer Länge angelegt, eine Straße gebaut und Vorratslager angelegt werden mußten. Inzwischen setzte die britische Gegenoffensive ein, die die italienische Heeresleitung angesichts verschiedener Erscheinungen, die sich auf gegnerischer Seite seit etwa zehn Tagen zeigten, in keiner Weise überraschte. Angesichts der erdrückenden Uebermacht der im Masseneinsatz verwendeten feindlichen Panzerwaffe und bei dem völligen Fehlen jeder taktischen Anflachen Wüstengelände dann. wie bekannt. haben sowohl die ößen n heute dem feindEntschlossenheit Bardia zurückzuziehen, wo lichen Angriff noch mit Widerstand leisten. Weiter geht der Bericht auf die Tät it der feindhebt hervor, Schlacht werfen konnten. Abschließend wird festgestellt, daß die feindlichen erdivisionen zwölf Tage nach Beginn der Offense— trotz des wüsten Geschreis der feindlichen Propaganda— auf der Stelle treten, dank der Tapferkeit der Soldaten Italiens, die in der Luft die Stirn* ppherten zu Lande und Nur für Plutokraten! Schlarassenleben für den„gewissen W Dezemher. An der allgemeinen Kriegokonjunktux in England, die bekanntlich nach einer Feststellung des britischen Instituts zur Erforschung der öffentlichen Meinung einem„gewissen Prozentsatz“ der britischen Bevölkerung mehr Einnahmen als vor dem Kriege geschaffen hat, profitieren in besonderem Maße auch die eleganten Luxushotels, vor allem in der englischen Provinz. Während die Zeibesher berichten die uc rheöhirhe Dde enbsest, K las purgehelet jebenen Bedingungen gußunehmen, füllen die Inserate großer Hotels oft viele Spalten der Zeitungen, deren Leserkreis sich aus den vermögenden Schichten zusammensetzt.„Londons feuersicheres Hotel“ nennt sich einer dieser Betriebe, der in seiner Anzeige weiter rühmt: „Eisenbetonbau. Glänzende Keller und beizbare Untergrundschlasgelegenheiten.“—„Sie können bei uns ruhig schlafen“, lockt ein Erand Hotel in einer der teuersten Erholungsgegenden die Herren Aufsichtsräte, denen beim Kuponschneiden in London die Hände zu zittern begonnen haben. Kaum verhüllt wird in vielen Inseraten angedeutet, daß für entsprechende Bezahlung man sich um die Lebensmittelrationierung keine Sorge zu machen braucht. Die gefüllten Brieftaschen ersetzen hier offenbar die Lebensmittelkarte—„Großer Küchengarten und eigene Geflügelfarm vorhanden", bedeutet ein ebenso vielsagendes Augenzwinkern wie etwa„Landwirtschaftliche Erzeugnisse eigener Produktion". Preise werden selten erwähnt. Aber was spielen sie schon für eine Rolle, wenn die Kriegsdividenden so angenehm steigen? Churchill als Militärphilosoph Aber die Praxis hat seine Theorie längst widerlegt. Berlin, 23. Dezember. Der englische Ministerpräsident hat in seiner Unterhausrede eine philosophische Betrachtung über den Einfluß der verschiedenen Staatssysteme auf die männlichen Tugenden eines Volkes eingeflochten. Die Demokratie, so meint Churchill in seiner Vorlesung zunächst ganz allgemein, entwickle durch ihre„der Freiheit auferlegte Disziplin“ ein hohes Maß von Tapferkeit. Die autoritäre Staatsführung dagegen beraube die Menschen der Fähigkeit, zu kämpfen und zu siegen. Hierdurch müssen also demokratische Heere den autoritären weit überlegen sein. Die britische Armee, so fährt Churchill fort, habe jedenfalls keinen Grund,„den Kontakt zu fürchten“, sie fühle sich den deutschen Armeen durchaus gewachsen. Aus der eingangs behaupteten Ueberlegenheit ist somit im nächsten Satz bereits eine Gleichwertigkeit geworden. Wir können sehr gut verstehen, daß das britische Heer der moralischen Aufmunterung bedarf und ein gewisses Maß von Selbstvertrauen bitter notwendig hat. Denn die Churchillschen Theorien sind ja in der Praxis lägst widerlegt worden. Der„Kontakt" war da, in Norwegen und in Flandern, und die Briten, die dabei waren, werden für Churchills militärphilosophische Darlegungen nur ein bitteres Lächeln übrighaben, denn jedesmal, wenn die englischen mit den deutschen Divisionen auch nur in Berührung kamen. lösten die Engländer sehr bald den„Kontakt“, indem sie entweder nach vorwärts in die Gefangenschaft abwanderten oder nach rückwärts in wilder Flucht auf die Schiffe stürmten, um unter Hinterlassung sämtlichen Kriegsmaterials das nackte Leben zu retten. So gab Churchill wieder einen Beitrag zu seiner Politik der Illusionen, mit der er den englischen Mut noch eine Zeitlang über Wasser zu halten hofft. Londoner Weihnachtsmärchen Eine neue Glanzleistung der Illusionisten. Berlin, 23. Dezember. Es ist nichts zu blöde, um nicht vom Londoner Nachrichtendienst erfunden zu werden. Am heutigen Montag setzte er den Dummen, die zuar immer weniger, aber doch noch nicht alle werden, ende sensationelle Meldung vor: Vor kurzer Zeit erschienen eines Nachts Plakate an den Mauern von Paris, die die französischen Flieger äufforderten, in die deutsche Luftwaffe einzutreten. Sie bezeichneten England als den Erbfeind Frankreichs, wie die freie französische Nachrichtenagentur berichtet. Sämtliche Plakate wurden in derselben Nacht abgerissen. Einige Tage später wurden neue Plakate angebracht, auf denen mit Repressalien für diejenigen gedroht wurde, die diesersten Plakate abgerissen hätten. Diese neuen Plakate blieben noch zwei Stunden kleben. Sie wurden im hellen Tageslicht von jungen Fran zosen unter Zustimmung der Menge und sogar unter den Augen der deutschen Polizeibeamten abgerissen. Man kann sich vorstellen, wie es in dem Spatzengehirn des Erfinders dieser sogenannten Meldung aussieht. Soweit ist also England auf den Hund gekommen, daß es zu solchen Erfindungen greifen muß, um die Illusionsschaukel weiter in Bewegung zu halten. Daß die ganze Sache von A bis Z erfunden ist, brauchen wir nicht erst zu betonen, wohl aber, daß dem Erfinder dieser Mär und seinem ganzen verrotteten Anhang noch die Augen übergehen werden über die Leistungen unserer Luftwaffe ohne irgendwelche Hilfestellung, wie sie das in den Knien schon reichlich weiche England überall zu erbetteln versucht. „Erste Hilfe für bombenbeschädigte Fabrikanlagen“ Stockholm, 23. Dezember. Einigermaßen sonderbar angesichts der Tatsache, daß doch kein Schaden an industriellen Betrieben in London hervorgerufen worden ist— so behauptet ja das Informationsministerium in seiner Mitteilung über die deutschen Luftangriffe—. wirkt ein Inserat im„Daily Telegraph“, das folgenden Wortlaut hat:„Uebertragen Sie uns die erste Hilf für die Fabrikanlagen, die durch Bomben beschädigt worden sind. Wir arbeiten billig, wirksam und schnell.“ Nicht minder erstaunlich ist— ebenfalls im „Daily Telegraph“— eine Reklame für englischen Gin, die mit den Worten beginnt:„Zufuhren aus fremden Ländern sind mager geworden und werden noch magerer...“ Der arme Zensor, der dies übersehen hat! Neuer Schweizer Protest in London Bern, 23. Dezember. Das Eidgenössische Politische Departement teilt mit: Die Untersuchung hat ergeben, daß es sich bei der Ueberfliegung der Schweiz in der Nacht vom 21. zum 22. Dezember um englische Flugzeuge gehandelt hat und daß dabei auch die am 22. Dezember auf Zürich abgeworfenen Bomben englischer Herkunf: gewesen sind. Die schweizerische Gesandtschaft in London ist beauftragt worden, erneut einen energischen Protest gegen diese schwerwiegenden Verletzungen der schweizerischen Neutralität vorzubringen und die vollständige Wiedergutmachung der angerichteten materiellen und übrigen Schäden, von denen die Opfer in Zürich betroffen worden sind, zu verlangen. Die Gesandtschaft soll mit allem Nachdruck wirksame Vorkehrungen fordern, damit jegliche Wiederholung solcher Vorfälle verhindert wird. In letler Zeit haben Wehrmachlangehörige, deren Enllassung bevorstand, oder die Arbeilsurlaub erhalten halten, ihr Arbeitoverchiltalo gekürdigl. Der Reichrarhelbe. minister hat deshalb angeorduel, daß auch zum Wehrdienst einberusone Gefolgschaftomitglieder edenso wie die Unternehmer das Arbeitsverhältals nur mit Zustimmung des Arbeitsamtes kündigen können. Der rumänische Staatsführer General Aulonesen hai Deutsche Weihnachten in paris Von Kriegsberichter FrItz Oheim PK...., im Dezember. Am Morgen waren wir uns noch restlos einig darüber, daß uns nicht im geringsten weihnachtlich zumute sei. Was war, denn das vorweihuns aus dem siebenten einen dicken, trüben Watteunaufhörlich ein seiner Regen die Silhouette des weißen im Gru rachtliche be nieselte. Marmorbaues von Sacre Cveurgauf seiner den Lage auf dem Montmartre zu erkennen. Der Blick blieb zumeist auf dem hängen, was in diesem trüben Einerlei noch am besten auszumachen war: den eigenartigen Kaminaufsätztn euf dem Gewirr der Döcher von Paris, die aussehen, als hätte man hier oben eine Batterie von Blumentöpfen aufgefahren. Wie sollte uns auch in dieser linden, nassen Witterung Weihnachtsstimmung kommen, die für uns doch eigentlich untrennbar mit Schnee und Frost verbunden ist? Am Abend freilich sah die Sache schon ganz anders aus. Da hatte einer die gloriose Idee, ein kleines Bäumchen aufzustellen. Ein Lichtlein flammt auf, irgendwoher hatte einer Pfefferkuchen besorgt, und der liebliche Duft eines steifen Grogs kitzelte angenehm die Nase. Siehe da, wie wenig braucht es doch, um eine Stimmung herbeizuzaubern, wenn die Seele aufnahmebereit ist. Da saßen wir nun um unser Bäumchen und hätten es um keinen Preis wahrhaben wollen, daß uns noch wenige Stunden vorher nicht nach Weihnachten zumute war. Eins aber konnten wir nicht hindern: daß nämlich einer nach dem anderen stiller wurde, daß er sein Gedenken ausschickte nach der fernen Heimat und in das Zurück. Und bald fing auch einer an:„Wißt ihr noch, wie es im vergangenen Jahr aussah!“ Zögernd erst, dann immer lebhafter rang es sich aus dem Born der Erinnerung empor. Der hatte damals irgendwo in einem Bunker am Westwall gesessen und hatte Weihnachten gefeiert, wie wir es jetzt taten und wie es Soldatenart ist: im Kreis der Kameraden. Jener saß in einem gottverlassenen polnischen Dorf in Eis und Schnee. Und dann fielen Namen und auf manch einen folgte ein Stillschweigen. Der Kamerad schläft jetzt irgendwo in Frankreichs blutgetränkter Erde. Vielleicht in einem der vielen Gräber, die den Siegesweg unserer Heere durch Frankreich flankieren, vielleicht schon auf einem der großen Totengärten, wo er sich still in die unermeßliche Schar der Kämpfer von 1914/18 eingereiht hat, so die Brücke von dem Deutschlond von damals zu dem von heute schlagend. Sie starben, auf daß wir dort stehen konnten, wo wir heute sind: in dem Paris, das unsere Väter, unsere Brüder vor 26 Jahren schon greifbar deutlich vor sich sahen und das sie doch nicht erreichen sollten. Wir aber wandern durch die Straßen dieses Herzens von Frankreich und wir tun hier im gleichen Rhythmus unsere Pflicht, wie es die MilRonen deutscher Soldaten im selben Augenblick an der ewig langen Front tun, die unsere Heimat schützt, Weihnachten sagen wir, Noél die Franzosen. Wir, die wir hier in Frankreich der weiteren Befehle des Führers harren, werden freilich zumeist nicht in der Lage sein, dieses Fest der Familie im Kreise unserer Familie zu seiern. Ihre Stelle nehmen diesmal die Kameraden ein, und der Femilienvater ist unser Kommandeur. Der aber weiß, was sich an einem solchen Feste gehört. Ueberall in den Truppenunterkünften herrscht in diesen Tagen geheimnispolle Tätigkeit. Der„Festausschuß“ ist ständig auf der Achse, um einzukaufen. Man sagt uns Deutschen nach, daß wir Meister des Organisierens sind. Selbstverständlich macht das auch vor dem Weihnachtsfest nicht halt: Es steht also fest, was jeder deutsche Soldat von seinem Truppenteil zu Weihnachten beschert bekommen muß, nicht aber, was er bekommen kann. Und da hat nun eine Idealkonkurrenz eingesetzt, deren Ziel ein möglichst reichhaltiges Drumherum um den„fiskalischen" bunten Teller ist Wir haben dem Weihnachtsmann über die Schulter geschaut, als er in diesen Tagen den Stab des Kommandanten von Paris besuchte. Viele praktische Sachen hatte er in seinem Gabensack, Oberhemden, Handschuhe, Schals, alles Dinge, die ein Soldat gut und gern brauchen kann. Der Weihnachtsbaum brannte, der Kommandant sprach einige herzhafte Worte, und dann sang man Weihnachtslieder. Das aber war gewissermaßen erst die Vorfeier. Am Heiligen Abend wird dann aus der Generalprobe die große Familienfeier der Feldgrauen. Paris ist auch heute noch Fremdenstadt, nur ist die schillernde Buntheit der Globetrotter aus aller Herren Länder verblaßt vor dem praktischen Grau der deutschen Uniformen. Sie geben heute fast den Ton an in den Straßen von Paris. In der Kommandantur findet sich ein, was in Paris untergebracht und versorgt sein will. Ein großer Weihnachtsbaum mit brennenden Kerzen gibt denen, die sich hier melden, Feiertagsstimmung mit auf den Weg. Und wenn am 24. Dezember die Kerzen aufflammen, dann wird auch in allen Truppenunterkünften von Paris die Familienfeier unserer Soldaten beginnen, und die Gedanken werden heimwärts wandern, oft über Tausende von Kilometern in die Stuben, wo Eltern. Frauen und Kinder der Männer gedenken, die fern von ihnen die Wacht für die Heimat halten.— Deutsche Weihnachten in Paris 1— wir erleben es zum ersten Male und die Franzosen auch. 1813 und 1870 begingen unsere Vorväter das Fest vor den Toren der belagerten Festung, und 1914 lag unsere Front schon wieder weit ab von Paris. Diesmal aber sind wir drin, und wir werden den Parisern zeigen, daß wir nicht nur kriegsgewohnte Kämpfer, sondern— was sie im stillen ja schon längst eingesehen haben— Männer mit heiligen Empfindungen sind. Leber 1 Million'schulpflichtige Kinder mehr Günstiger Stand der Heiratsziffern— Altersautbau und Familiengliederung Berlin, 23. Dezember. Der gegenwärtige Altersaufbau und die Familienstandsgliederung geben ein Bild von der Leistungsfähigkeit und dem durch den Nationalsozialirmus wiedererweckten Lebenswillen des deutschen Volkes. Die Zahlen, die das Statistische Reichsamt im Juge der laufenden Veröffentlichung von wichtigen Ergebnissen der großen Volks=, Berufs= und Betriebszählung 1939 in„Wirtschaft und Statistik" bekanntgibt, sind daher von besonderer Bedeutung. Die mehrfachen starken Aenderungen der Geburtenund Sterblichkeitsverhältnisse seit Ausbruch des Woltkrieges geben dem heutigen Altersaufdau des deutschen Volkes ihr Gepräge; sie verursachen einen ständigen Wechsel in der zahlenmäßigen Besetzung der einzelnen Altersgruppen, der sich auf das wirtschaftliche. oziale und kulturelle Leben stark auswirkt. So hat zum Beispiel die Zahl der noch nicht schulpflichtigen Kinder unter 6 Jahren, die im gesamten Reichsgebiet(Stand Mitte 1939) rund 7,7 Millionen beträgt, infolge des stetigen Geburtenanstiegs seit 1933 allein im alten Reichsgebiet(Stano vor Wiedereinglienerung der Ostmark) um über 1 Millionen zugenommen. In den kommenden Jahren wird dementsprechend die Zahl der Schulanfänger wieder ansteigen. Die Folgen des Geburtenrückganges in den Jahren vor 1963 zeigen sich in der schwachen Besetzung der Gruppe der Schulpflichtigen von 6 bis 14 Jahren(insgesamt 9.3 Millionen), die gegenüber 1933 um 1.2 Millionen abgenommen haben. Demgegenüber ist die Zahl der Fortbildungsschulflichtigen von 14 bis 18 Jahren, die damals aus den ungewöhnlich schwach besetzten Weltkriegsjahrgän, gen bestand, seit 1933 beträchtlich gestiegen. Die Zahl der jugendlichen Erwerbstätigen, die den Nachwuche für die meisten Berufe umsaßt, ist damit vorerst auf einem Höhepunkt angelangt(5.3 Millionen). Mit dem Heranwachsen der erheblich schwächeren Jahrgänge 1926 bis 1933 wird sie bis auf weiteres wieder abnehmen. Auch die Zahl der 18= bus 20jährigen(2.9 Millionen) wird von 1940 an wieder zurückgehen. Der Geburtenausfall während des Weltkrieges wirkt sich in der Gruppe der 20= bus 25jährigen aus, die nur 4.4 Millionen zählt. Seit 1933 hat sie allein im alten Reichsgebiet um 2,35 Millionen abgenommen und damit ihren Tiefpunkt erreicht. Hieraus erklärt sich u. a. auch der in den letzten Jahren fühlbare Nachwuchsmangel bei allen Berufen, die eine lange Schul= und Fachausbildung verlangen, zumal diese Jahrgänge gleichzeitig den größten Teil der ihrer Dienstpflicht genügenden Soldaten stellen. In den höheren Altersgruppen sind die Wandlungen weniger einschneidend, wenn auch im ganzen von erheblicher Tragweite. Stark angewachsen ist vor allem die Jahl der alten Leute von über 65 Jahren; auf sie entfallen heute fast 8 v. H. der Bevölkerung gegenüber knapp 5 v. H. im Jahre 1910. Der durch den Weltkrieg verursachte außergewöhnlich hohe Frauenüberschuß hat weiter erheblich abgenommen. Es wurden 1,85 Millionen mehr Frauen als Männer gezählt; auf 1000 Männer kommen durchschnittlich noch 1 048 Frauen gegenüber 1 101 im Jahre 1919, 1067 im Jahre 1925 und 1058 im Jahre 1933. Ein Frauenüberschuß ist heute nur noch bei den über 40jährigen vorhanden, während in den jüngeren Altersgrenzen die Knaben bzw. Männer zum Teil erheblich stärker vertreten sind als die Mädchen und Frauen. Letzteres ist vor allem auf den günstigen Stand der Sterblichkeit, insbesondere der Säuglings= und Kindersterblichkeit, zurückzuführen, durch den das bei den Neugeborenen stets vorhandene Ueberwiegen des männlichen Geschlechts bis in ein höheres Alter hinein erhalten geblieben ist. Für die Frauen bedeutet das eine wirtschaftlichen schließungen nach grobem Umfange schlossen worden. Während in den Altersgruppen der Heiratsauf dem Lande ein beträchtlicher Frauenmangel herrscht, ist in den großen Städten ein starker Frauenüberschuß vorhanden. Die Familienstandsgliederung zeigt vor allem den günstigen Stand der Verheiratung, der durch den wirtschaftlichen Aufschwung und die zielbewußten bevölkerungspolitischen Maßnahmen seit 1933 herbeigeführt worden ist. Durch die Steigerung der Heiratshäufigkeit sind nicht nur die vor 1933 infolge des politischen und wirtschaftlichen Riederganges unterbliebenen Ehenachgeholt, sondern darüber hinaus in ange Ehen frühzeitiger als normal geden. Dadurch hat sich die Zahl der Verheirateten im alten Reichsgebiet beim männlichen Geschlecht in den Geburtsjahren 1900 bis 1913 umgrund 280 000 gegenüber 1933 erhöht. Bei den Frauen beträgt der durch die günstigen Heiratsverhältnisse in den Jahren 1933 bis 1939 erzielte Gewinn an Verheirateten in den Geburtsjahren 1900 und später sogar rund 600 000. Hierzu hat erheblich beigetragen, daß die Jahrgänge 1915 bis 1919 der Frauen zum Teil nur halbeso stark besetzt sind wie die vor dem Weltkrieg geborenen Jahrgänge der Männer, für die sie hauptsächlich als Ehepartnerinnen in Betracht kommen. Der dadurch bedingte Mangel an Ehepartnerinnen fü diese Männer hat dazu geführt, daß nicht nur die schwach besetzten Kriegsjahrgänge der Frauen, sondern auch die älteren und jüngeren Jahrgänge übermäßig zahlreich geheiratet haben Außerdem hat sich das zahlenmäßige Verhältnis der Geschlechter im Heiratsalter während der setten Johmeinte eeblich sumusten der Frauen verEnglische Bomben auf Zürich Neue schwere Verletzunn der schweizerischen Neutralität— Eit Verletzte und Sachschaden Die Engländer haben damit wieder einmal mit zunischer Offenheit gezeigt, wie grenzenlos ihre Mißachtung der Neutralität eines anderen Landes ist, ganz im Sinne der Erklärung des britischen Arbeitsministers Beoin, der erst am vergangenen Freitag die bekannte englische Drohung wiederholte:„Es kann keine Neutralität mehr geben.“ Geus, 23. Dezember. Noch ist der schweizerische Protest wegen der Bombardierung von Basel vom britischen Foreign Office unbeantwortel, da zeigt die Royal Nüir Force aufs neue, was sie von solchen Aiplomatischen Schritten Neutraler hält. Britische Flugzeuge überflogen am Sonnlagabend ernent schweizerisches Gebiel und warsen an mehreren Stellen Bomben. Nach der Grenzstadt Basel war diesmal die mitten in der Schweiz gelegene Stadt Bürich das Opfer des brutalen Ueberfalls der Churchillflieger, die dort gegen 20.55 Uhr mehrere Sprengbomben und eine große Anzahl von Brandbomben abwarfen. Von den vier explodierten Sprengbomben schlug eine in ein Wonhaus ein, das vollAndig zerstört wurde. Die Bewohner wurden verüttet. Nach den bisherigen Feststellungen mußten dort vier Personen mit zum Teil erhedlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Weitere Bomben sielen längs der Bahnlinie nach Altstetten, zerstörten eine Fahrleitung der schweizerischen Bundesbahnen und beschädigten mehrere Werkstätten. Eine Brandbombe traf in eine Großgarage. Insgesamt wurden durch den britischen Ueberfall, abgesehen von dem erheblichen Sachschaden, nicht weniger als elf Personen verletzt. Auch in Basel und Bern mußte in der Nacht zum Montag Fliegeralarm gegeben werden. Geus. 23. Dezember. Zu dem unter brutlster Mißachtung der schweizerischen Neutralität durchgeführten britischen Ueberfall auf die Stadt Zürich sind inzwischen weitere Einzelheiten bekannt geworden. So ist in der Nähe des Güterbahnhofes von Zürich ein Blindgänger nachträglich explodiert, was mehrere Verletzte zur Folge hatte. Ferner traf aus Zürich die Meldung ein, daß auf dem Bahnviadukt bei Wipkingen(Kanton Zürich) eine britische Sprengbombe explodierte, gerade als Arbeiter mit der Reparatur der Fahrleitungen beschäftigt waren. Nach den bisherigen Feststellungen wurden acht Bahnarbeiter verletzt. Die Bahnverwaltung dat einen Bergungszug an die Stelle des britischen Ueberfalls entsandt. Nach' Feststellungen aus anderer Quelle sind auch in der Gegend von Schlieren (Kanton Zürich) Bomben abgeworfen worden. Anzeigen aus der Dlutokratenpresse un u Anemnien, Der Ba, Baitl.-— in tchete 11. Herzog von Bedsord, der im August dieses Jahres verserchen I. bei den Tossoment dintertassen bns unm ein rteljahr später von den englischen Zeitungen veröffentlicht wirv. Er hinterließ einen Grunddesig, bessen Werl mit 14,1 Millionen Mark angegeben wird. Die Konzentration riesiger Vermögen in den Händen weniger hundert Familien in England wird durch diese kurze Zeitungsnotiz wieder illustriert. Es sei in diesem Zusammenhang daran erinnert, daß die 33 Unlerhausabgeordneten, die zwischen 1931 und 1933 gestorden sind, zusammen 71 Millionen Mark ihren Erden bereignel haben. Durchschnüttlich besaß also jeder dieser Abgeordneten ein Vermögen von über zwei Millionen Mark.— Freilich eine bescheidene Summe, verglichen mit dem Vermögen des höchstedlen 11. Herzogs von Bebsord. Die gleichen englischen Zeitungen bringen ober auch pe. Peieiel ein Aosent, wonach 1d ane und belete Kranke, die nicht in der Lage sind, die Kosten für die notwendige Diät und die Heilbehandlungen aufzubringen, durch eine private Wohlfahrts= und Unterstützungsgesellschaft dringend um Almosen bitten. Aus den zahlreichen Testamenten, die während einiger Tage in englischen Zeitungen veröffentlicht wurden, sei ferner erwahnt der Direktor einer großen Firma, John Murphy. der 1127000 Mark hinterließ, und Mister Burnet, Direktor eines Chemiegroßunternehmens und Sammler kostbarer chinesischer Bronzen, der es nur auf 770000 Mark brachte, Mister Culton mit etwa 1,9 Millionen Mark, Mister Griffith mit 1282,000 Mark, Mister Smepherd aus Edinburgh, der 1 187000 Mark seinen glücklichen Erben vermachte, Mister Beeson, der eine runde Million Mark„schwer“ gewesen ist, der Aufsichtsratsvorsitzende eines Großbetriebes, Mister Evans, der es trotz dieser Stellung nur auf 977000 Mark brachte, während Mister Rose an Grundbesitz im englischen Mutterlande und in den Dominien rund 970000 Mark zusammengebracht hat. Ein Rechtsanwalt hat in seinem Testament, so berichtet e erür un uu nengebracht. In dem gleichen„Daily Telegraph“ findet auf der letzten Seite folgendes kleines Inserat:„Ein zier des Weltkrieges, der sich als Folge des Krieges eine schwere Lungentuberkulose zugezogen hat, aber keinerlei Pension erhält, bittet dringend um Hilse, um Medizinund Pflegekosten aufbringen zu können.“ Besser als durch diesen Gegensatz läßt sich das plutokratische System, das Großbritannien deherrscht, kaum charakterisieren. Eden britischer Außenminister Halisax geht als Botschafter nach Washington. Stockholm, 23. Dezember. Einer Mitteilung des Londoner Außenministeriums zufolge ist Lord Halifar. der bisherige Außenminister im Kabinett Churchill, zum Botschafter in den Vereinigten Staaten von Nordamerika ernannt worden. Den Platz von Halifax im Kabinett wird der gleichen Mitteilung gemäß der bisherige Kriegominister Eden einnehmen. Als Kriegsminister tritt David Margesson: der parlamentarischer Sekretär des Schatzamtes und Haupteinpeitscher der Konservativen Partei war. in das Kabinett ein. Lord Cranborne. der Dominienminister, wurde zum Peer erhoben, um das Amt als Sprecher der Regierung, die bisher von Halifax im Oberhaus vertreten wurde, zu übernehmen. Aberraschendes Eingeständnie dnd. Stockholm, 23. Dezember. Ein überraschendes Eingeständnis der Aussichtslosigkeit der britischen Blockade findet sich ausgerechnet in einer der berüchtigten Orford=Propagandaschriften, die eine wüste Hetze gegen Deutschland verbreiten In einem dieser Heftchen, das die Frage der Blockade behandelt, heißt es, Kaffee, Tes und Kakao fehlten zwar in Deutschland, aber niemals werde Deutschland Hunger leiden, denn Europa könne sich zu 91 Prozent mit Lebensmitteln selbst erhalten. Vor einiger Zeit konnte man allerdings den„Nachweis" des Gegenteils noch in allen englischen Zeitungen lesen. * „Dueen Marv“, als Truppentransporter Berlin, 23. Dezember. Es wird gemeldet, daß der 81 253 BRT. große Cunarddampfer„Queen Mary“, welcher bei Kriegsaushruch nach Neuyork flüchtete und dort lange Monate aufgelegt war, jetzt Truppentransporte zwischen Australien, Bombay und Aegypten ausführt. Sein Fassungsvermögen als Truppentransporter soll 6000 Soldaten betragen. Das Schiff ist für seine jetzige Verwendung umgebaut und mit Tarnanstrich versehen worden. Seine Bewaffnung besteht aus nur einigen 15=cm=Geschützen. Der Schiller=Film— eine Glanzleistung Berlin, 22. Dezember. In einer festlichen Aufführung, deren Schlußteil auch der soeben aus Hamburg zurückgekehrte Schirmherr des deutschen Films, Reichsminister Dr. Goebbels, mit zahlreichen Vertretern aus Staat, Partei und Wehrmacht, der Kunst und dem Geistesleben der Reichshauptstadt beiwohnte, kam am Dienstag der große Tobis=Film„Friedrich Schiller, der Triumph eines Genies" zur Berliner Erstaufführung. Mit diesem Werk, das den Kampf des jungen Schiller um seine dichterische Freiheit und das Ideal einer kommenden Zeit zeigt, das er mit dem Seherauge des Dichters erschaute, ist das deutsche Filmschaffen um eine neue Meisterleistung bereichert worden. Dem Spielleiter Herbert Maisch, vor allem aber dem Darsteller des jungen Schiller, Horst Caspar, ist es gelungen, in diesem von Paul Cremers geschriebenen Film das Bild des Dichters so erstehen zu lassen, wie es im deutschen Volke lebt. Es ist ein Werk aus einem Guß, erfüllt vom hohen Fluge der Gedanken eines unserer Geistesfürsten, würdig in Auffassung und Gestaltung, großartig in der Wiedergabe auch der kleinsten Partien. Aus der großen—— seien neben Horst Casi Lil Dagoyer, Hannelore Schlon).— Friedrich Kayßler genannt. Fritz Arno Wagner an der Kamera und Herbert Windt, der die Musik schrieb, W i Wieenthlten Sitdig, dn buer auch in der Reichshauptstadt errang, ihren vollen I. Minmmmmmmmmmmmmmmmn in der Wiedergabe auch der kleinder großen Zahl der Darsteller aspar Heinrich George, Vaul Dahlke, elore Schroth, Eugen Klöpfer und EUER OPFER FUR DAS KRIEGZWHW Die letzten Geständnisse des Grand Orient de F Sensationelle Enthüllungen aus einer Freimaurer- Denkschrin— Die der Weltfreimaurerei von 1914 1940# Von unserem noch Paris entsandten Sonderberichte In der Rue Cadet Die Rue Cadet gehört nicht zu jenen breiten und eindrucksvollen Boulevards, die Paris in städtebaulicher Hinsicht kennzeichnen. Sie liegt auch nicht etwa irgendwo mitten im Regierungsviertel, dort, wo bis zum Sommer des Jahres 1940 in Frankreich offiziell die große Politik gemacht wurde. Vielmehr ist die Rue Cadet eine Seitenstraße im Nordosten der Stadt, eine Straße ohne Repräsentation, in der an einigen Tagen der Woche noch dazu ein Gemüsemarkt abgehalten wird. Und gerade dieser harmlose Handel mit Grünkohl und Obst, bei dem sich die Menschen dicht drängen, so daß man sich kaum einen Weg durch sie bahnen kann, spielte und spielt sich ab vor einem bräuhausähnlichen Gedäude, das auf die französische, Pollik, wohl des einen größeren Einfluß hatte als der Quai d'Orsay: In Rue Cadet befindet sich der Sitz der Hauptverwatlung „Grand Orient de France“— des„Großorients von Frankreich“. Heute ist das Haus natürlich verschlossen. Siegel verkünden seine Sicherstellung und die Sicherstellung alles dessen, was sich in ihm sand. Verscheucht wurden mit dem Einrücken der ersten deutschen Soldaten in der französischen Hauptstadt alle die Geister, die da ihr Unwesen trieben. Und so sehr sie sich noch schnell bemüht hatten, es ist nicht gelungen, die Spuren ihrer Tätigkeit zu verwischen. Die Fülle des Materials, das von der Wühlarbeit der französischen Logen berichtet, erlaubte es einfach nicht, reibtzeitig alles zu verbrennen oder alles Wichtige anderweitig beiseite zu schaften. Das Haus d. de France Grand Orient Gerade dieses Haus des„Grand Orient de France“ zeigt allein schon in der ganzen Anlage seiner Einrichtung den typischen Charakter eines großen politischen Verwaltungsgebäudes. Natürlich finden sich auch in ihm all jene mystisch ausgestatteten Versammlungsräume, wie sie die Logenhäuser in aller Welt aufweisen. Vor allem ist bier das berühmte„Blaue Zimmer“, in dem sich die 30 Wissenden versammelten. Und selbstverständlich finden sich auch Säle für die Brüder der niederen Grade, die ja doch nur die Bauern darstellten in dem Spiel der großen Politik, das die Männer des„Blauen Zimmers" führten. Aber auf diesen Räumen liegt nicht das Hauptgewicht. ze Anlage! Die ganze Anlage des Hauses zeigt, daß es vielmehr zu suchen ist in den Büro= und Verwaltungszimmern, in denen einst unzählige Karteien aufgestapelt waren, in den sräumen für kleine Beratungen zu zweit und gegrt und wohl auch in der umtgssenden Bibllatbet, die besonderen Zwecken des Großorients entsprechend, zusammengestellt war. Die nüchtern=zweckmäßige, wenn auch durchaus bequeme und komfortable Einrichtung dieser Räume steht in einem nayezu überraschenden Gegensatz zu dem mystisch=geheimnisvollen freimaurexischen Ritual, das die Ausstattung der offiziellen Versammlungsräume beherrscht. Vordergründe— und was dahintor stockt Und ganz ähnlich steht es auch mit der Arbeit des Großorients von Frankreich und der Freimaurerei überhaupt. Alle die geheimnisvollen Zeremonien— so interessant, aufschlußreich und prägend sie für Charakter und Entwicklung der von ihnen beeinslußten Menschen sein mögen— sind letztlich doch nur Oberfläche, Vordergrund. Wer kann es sagen, ob sie nicht zum Teil wenigstens auch mit dazu dienen sollen, die Aufmerksamkeit von dem Tatsächlichen des freimaurerischen Treibens abzulenken? Sicher ist jedenfalls, daß sie der besonderen Beeinflussung und dem undesingten Gefügigmachen der niederen Grade beträchtlich Vorleisten. Dahinter aber und hinter der ebenfalls rein Zurückdrängung und Unterdrückung aller nationalen und Bestrebungen und deren Ziel letztlich in der frei völkischen Bestrebungen und deren maurerischen Weltherrschaft liegt. letztlich in der freiDie Franzosen und ihre Freimaurer Die nationalsozialistische Aufklärungsarbeit über Judentum und Freimaurerei hat nicht nur in Deutschland, sie bat in der ganzen Welt ihre Früchte getragen. Die Völker begannen nachdenklich zu werden. Gerade die Geschehnisse um den Weltkrieg 1914—1918 waren mit einer derartigen Fülle von für die Freimaurerei bedenklichen—“ wenn auch r von ihr immer wieder geleugneten— Umständen verknüpft, daß das freimaurerische Treiben gleichgesetzt wurde mit einem Treiben auch auf einen neuen Krieg. Wie weit diese Erkenntnis bereits durchgedrungen ist, zeigt sich darin, daß nach Kriegsbeginn 1939 sogar in Frankreich selbst die Freimaurerei sich einer ganzen Anzahl heftiger Angriffe ausgesetzt sah, und daß sie schließlich 1940 nicht meyr umhin konnte, sich gegen den Vorwurf einer bewußten Kriegspolitik zu verteidigen. Im Bestreben, den Franzosen von den„französischen“" Zielen der Freimaurerei zu überzeugen, ist den federführenden Brüdern eine große Anzahl beachtlicher und sogar sensationeller Geständnisse entschlüpft, Geständnisse, die diese„Verteidigung" zu einer goben Anklage wider die freimaurerische Kriegshetze gegen hland werden lassen. Kurze Zeit nach Erscheinen dieser ungewollten Geständnisse kamen die Deutschen nach Paris. So handelt es sich bei dieser Denkschrift um eine der n Veröffentlichungen der Freimaurerei mit—„letzten AAakt“. letzten authentischen der„dritten Republik letzten Beständnissen“. Eine sonsationelle Denkschrift Die erst jetzt bekanntgewordene„Verteidigung" liegt Denkschrift, die das so dreist genannte„Comité vor in einer Pait et Liberté“ des Großorients von Frankreich nach reiflicher Ueberlegung 1940 herausgab. Sie trägt den geradezu grotesken Titel„Le Grand Brient de France et la poix" und nennt als Ausgabeort Paris, Rue Cadet. Sie heißen: sollte „Le Grand Orient de France et la guerre“. Denn trotz aller maurerischen Zurichtung, auch auf den „profanen" Leser gibt sie den eindeutigen Beweis für den Vernichtungswillen gegen Deutschland, für die internationale Verflechtung der freimaurerischen Politik, für den systematischen Versuch einer freimaurerischen Einflo“ auf das politische und kulturelle Leben aller Völker der Erde und für den freimaurerischen Willen zur Vernichtung aller national eigenständisch organisierten Staaten. Unter diesem Motto und nach Erreichung dieser Ziele tritt die Freimaurerei wohl für einen„Frieden“ ein, der aber kein allgemeiner Friede ist, sondern die Sanktionierung einer international=freimaurerisch=jüdischen Gewaltherrschaft über isch=jüdische Ge die ganze Welt. Bis diese freimaurerisch=jüdische Gewaltherrschaft errichtet und gesichert ist, will die Freimaurerei einen rücksichtslosen Krieg nach dem Motto „Combaktre sans reläche toules les sormes de dictature „Rücksichtslos niederzuschlagen sind alle Formen der Diktatur Der Diktatur zeiht der Grand Orient de France jede den freimaurerischen Prinzipien westlicher Demokratie nicht entsprechende oder den freimaurerischen Oberen sonstwie mißfallende Regierungsförm. Die Genoralversammlung des Groß-Orients verkündete Dieses fatale Motto verkündete die Generalversammlung des Großorients in einer durch Abstimmung genehlung des Großorients in einer durch Abstimmung geneymigten feierlichen Resolution im Hinblick auf den„drohenden Hitlerismus". Zuvor war ein französisch=freimaureriunter diesem Motto will denn auch die Darlegung„Le Grand Orient de France et la paix“ gelesen werden. Unter diesem Motto wird auf wenigen Seiten mehr enthüll als sonst in dicken Bänden gesagt werden konn. es genügt, in diesem Zusammenhang noch festzustellen, daß der Großorient auf Seite 4 der Denkschrift unumwunden eingesteht, daß die Logen gewillt sind, jede genehme Re ihnen nicht genehme Regierung zu stürzen. „La Franc=Magonnerie exprime l'essence de la démo...“—„Die Freimaurerei stellt das Wesen der cratie. Demokratie dar...“— Mit diesem Satz beginnt die Denkschrift des Großorients und dieser Satz gibt zugleich das andere Motto. Denn damit erweist sich, daß die internationale Freimaurerei und mit ihr der Großorient den Krieg der von ihnen beeinflußten Demokratien gegen die von ihnen nicht beeinflußten sogenannten Diktaturen gewollt haben, entsprechend vielen immer wieder offen bekundeten Resolutionen, entsprechend auch jener Resolution des Jahres 1930. Die internationale Politik von 1914-1940 Frankreich mit sichte der jüngDer Beitrag, den der Großorient von seiner genannten Denkschrift so zu der Gesch. ten Zeit gibt, ist aufschlußreich genug, um sich noch weiter mit ihm zu beschäftigen. Es handelt sich hier ja nicht um irgend welche Niederschriften irgendeines Bruders, noch bandelt es sich um leicht aozuleugnende Behauptungen eines Gegners. Vielmehr ist die schmale Denkschrift von 45 Druckeiten eine offizielle Verlautbarung des Großorients von rankreich und seiner Zentrale in der Rue Cadet. Wir alle wissen, daß der Weltkrieg und der jetzige inn Krieg in einem inneren Zusammenhang stehen. Auch der Großorient von Frankreich verschließt sich dieser Tatsache nicht. Um so größere Bedeutung gewinnen seine erstmals von Freimaurern gegebenen offenen Bekenntnisse der freimaurerischen Umtriebe während des Weltkrieges und der freimaurerischen Einflußnahme auf die internationale Politik von 1914 bis 1940. Die Freimaurer-Kongresse des Jahres 1917 Am 14. und 15. Januar 1917 versammelten sich in #is die Delegierten des vereinigten Großorients der hroßloge. Es nahmen an dieser Freimaurerzusammen; kunft Vertreter aller mit den Mittelmächten im Kampf sender Staaten teil. Die gewiß sehr vorsichtige Darsteldes Großorients bestätigt, daß jene Konferenz Entse von weittragendster politischer Bedeutung faßte. wichtigste war die Verufung eines Zanggessge der internationalen Freimaurerei auf den 28. bis 30. Juni 1917 nach Paris, in des„Hotel du Grand Orient de France". Der Aufruf hierzu, zugleich ein Hilferuf an die„neutralen“ Brüder und die Weltfreimeurerei, beginnt mit der Feststellung, daß die Freimaurerei seit je gekennzeichnet ist durch einen„großen und rücksichtslosen Kampf gegen den Defpotismus“. Unter dem„Despotismus“ aber ist seldstverständlich Deutschland und das deutsche Volk gemeint. Das bestättgt dann auf dem Juni=Kongreß„geleitet von einer großen Einsicht in den freimaurerischen Geist“ Bruder André Lebey, der politische Hauptredner. Er stellt als„Pflicht von morgen“ aus,„das deutsche Volk von sich selbst zu befreien“. Er spricht über die Bedingungen, unter vielleicht einmal eine„Rückkehr Deutschlands in die Gemeinschaft der Nationen“„möglich wäre, und er spricht von der Notwendigkeit, das deutsche Volk,„ce peuple turbulent“, zu erziehen. Als Mittel zu dieser Erziehung wird unter anderem die völlige Vernichtung der deutschen militärischen Macht und der deutschen Selbständigkeit hingestellt. Diesen ja schon sohr offenherzigen Rapport des Bruders Lebey, der die gehässigsten Ausfälle gegen das deutsche Volk enthält, hören sich auch die Vertreter der Freimaurerei der sogenannnten neutralen Staaten an. Sie nehmen nachleichfalls an der Aussprache teil, über die uns die befanden sich— auch damals schon— Freimaurer aus der besonders starke Abordnung entsandt Ko Schweiz, die eine atten. Von allen Teiln ba Leilnehmern dieses zweiten Kongresses :„Sie kamen und versicherten ihre gt die Denkschrift: ebereinstimmung mit der Sache Frankreichs und Weltfreimaurerei...“ „Man muß das der Deutschen lErmende Volk einpferchen!“ 12 Richts kennzeichnet im übrigen die Aeußerungen des Leben und z Bruders Lebey uno zugleich die Einstellung der internationalen Freimaurerei zu dem deutschen Volk besser als einig wenige Worte, die der Großorient in seiner Denkschr vom Jahre 1940 bei der Erwähnung dieser Vorgänge au führt. Es sind nur noch rhetorische Fragen: „Ist der herrschende Germanismus denn überhaupt im Zaum zu halten? Ist es das Schicksal Europas, mit einem Korddn von Gendarmen ein„no mans land“ zu umzu schließen uno zu beaufsichtigen, wo für immer ein lärmendes Volk eingepfercht ist?! 1940 wie 1917 müsse man sich im Interesse des großen„Freimaurer=Friedens von morgen“ immer wieder diese Ueberlegung vorhalten. Es versteht sich, daß bei dieser Gelegenheit wüsteste Ausfälle gegen Deutschland wiederholt werden. Es ist die„Ueberzeugung des Großorients“, daß„seit Sadowa“, 1870, 1914, 1939 und 1940 immer die„wilden Deutschen" zum Krieg getrieben haben. Dem französischen Leser werden in dieser„Friedensdenkschrift" unter der Maske der „Sachlichkeit" erschütternde Geschichten über die deutsche Barbarei geboten, eine neue Gelegenheit zur freimaurerischen Kriegshetze. Die ganze Darlegung aber hat ihren Gipfel in dem Satz: „Das Verhängnis Deutschlands wird es sein, daß es sich einschließt, in seinen germanischen Partikularismus, ein Beweis für seine Unfähigkeit, in der europätschen Gemeinschaft aufzugehen. Deutschland sieht ständig voller Neid auf Frankreich, das in der Lage ist, universell zu denken— als Hrezschgrig, vielleicht, als Herrscherin durch die geistige Ausstrahlung!“ Das freimaurerische Ziel: die Herrschaft des von Freimaurern gelenkten Frankreich über die von Freimaurern gewollten Vereinigten Staaten von Europa, die errichtet der Vernichtung des deutschen Volkes deutschen werden sollen und nach der Zerschlagung des Staates Die Genfer Lige wird vorbereitet Auf den Freimaurerkongressen 1917 wird gleichzeitig im Sinne dieser Zielsetzung in allen Einzelheiten der Plan des„Völkerbundes" durchgesprochen. Die Freimaurer entwerfen ein ausführliches Programm, das später zum Teil bis in die Einzelheiten genau bei der Errichtung und bei der Arbeit dieser Institution zur Ausbeutung Deutschlands befolgt wurde. Der Großorient betont mit Stolz, daß die Behauptung eines seiner französischen Gegner vollauf der Wahrheit entspricht:„Wenn man sagen kann, daß Wilson die Hebamme des Genfer Bundes gewesen ist, dann ist es notwendig, zu erkennen, daß die französische Freimaurerei ihre Mutter war.“ Verbrecherische Kriegsausweitung Der Hilferuf der Freimaurer Zwischen den beiden Freimaurerkongressen vom 14. und 15. Januar und vom 28. bis 30. Juni 1917 liegen Ereignisse, von denen die Denkschrift des Großorients von Frankreich sagt, sie ständen mit diesen Versammlungen in planmäßigem inneren Zusammenhang: Am 14. und 15. Januar 1917 fand der Freimaurerkongreß der Alliierten statt, in einer Zeit, in der ihre Kriegslage nicht besonders günstig war. Sie sandten— wie schon erwähnt— einen Hilferuf an die Freimaurer in alle Welt, in dem es u. a. wörtlich heißt:„In der schrecklichen Katastrophe, die wir setzt erleben, ist es unsere freimaurerische Soche, um die Kampf geht. Wie unser Werk gemeinsam ist, so muß auch unsere Verantwortlichkeit gemeinsam sein. Freimaurer in aller Welt: Unsere Seelen werden beeindruckt durch das gleiche Entsetzen und unsere Herzen müssen den gleichen Schmerz erdulden... In dieser Stunde ist es Soche der Freimaurer, zu kämpfen für die Schaffung einer Weltordnung, die auf den Prinzipien der Freimaurerei basiert..“ Sieben Tage darauf, am 22. Januar 1917, erließ, wie die Denkschrift des Großorients sagt,„der große Freimaurer Woodrow Wilson, Präsident der Vereinigten Staaten“ eine Botschaft, die auf den bevorstehenden Eintritt in den Krieg gegen Deutschlaus hinwies. Am 6. April 1917 erklärten dann die Vereinigten Staaten Deutschland den Krieg. Der Großorient von Frankreich sendet dem„großen Maurerbruder“, Wilson ein Glückwunschtelegramm, in dem die Gewißheit über die Erringung der freimaurerischen iele und die Hoffnung auf die Errichtung der Vereinigten aaten von Europa zum Ausdruck gebracht ist. 3 Versailles und das„neue kuropa Die Folge der geschichtlichen Ereignisse ist bekannt. Es kam zu dem Frieden von Versailles, den der Großorient ausdrücklich als die Grundlage der neuen Ordnung bezeichnet.„Das Statut von Versailles bestimmt das neue Europa!“ Die offizielle Denkschrift bekennt sich stolz dazu, daß die Schaffung der Unordnung in Südwest=Europa ebenso wie die Gebietserweiterungen Englands und Frankreichs usw., mit anderen Worten, daß Versailles für die Freimaurerei„une véritable apothéose“— eine wahrhaftige Vergötterung— seien! Es versteht sich, daß die Freimaurer mit ihren Enthüllllungen um so zurückhaltender werden, ie näher sie der Gegenwart kommen. Doch sind auch in den Angaben über die Jahre nach 1920 immer wieder hochinteressante Tatsachen enthalten, die beweisen, wie sehr sich die Freimaurerei um die Errichtung und Festigung ihrer Herrschaft bemüht. aurer=Konvent von 1924 kommt es zu ALITITSS der mamr unwerts[OtDerI, aus die KonAuf dem einem trolle über die gesamte Staaten mit Hilfe des 1926 begrüßt selbstver von dem Bruder Str lands in die Genfer Die Verbind französische Freimaurere Ueber die Verbind der deutschen Freima schrift nur so nedenk auserlesener“, deutsche Jahre 1907 bis zum brochen lediglich durch Mit dem Satz„Der lung des Jahres 193 der Großorient die lage der internationa sozialismus ein. Die Zusammenkür annäherung Deutschle das heißt mit ander gegen alle der Freim m Deutschland. Von rend der Bruder Ch dat sich hervorragent sem Sinne der Gro beteiligt. Für das I Frankfurter Freimau Es braucht dier viellen in einer offiziell keiten, die der Grof Personnages ayant geführt hat, u. a. al Léon Gambetta, der Marseille war, und glied der Loge La als schärffte Gegner und Kriegshetzer. Freimaurer. und die s0e Sich mit den ein hre in ihren Einz Jahre Denkschrift und and befassen, würde hier vorerst die Feststell ständnis der Großor men von politischen jüdischen Weltpresse zieher Deutschlands“ leicht bei dieser Gel der Konvent der F trolle der internatio maurern eingesetzter dieses freimaurerisch Redaktion forderte? nicht befolgt, aber Wenn die Denk ihrem letzten Abschr la paix“ noch ein Freimaurerei in Fre reichen Wirken der Beweis mehr für wähnt— auch im Krieges 1939/40 Nicht umsonst hat jetzt mehrere Woch stattfand, einen so andrang zu verzeich rerische Wirken Brüdern in aller Le cauchen „Le cauchemar von dem der Gi spricht, lastet schwei Aufklärungs= und Wahngebäude frei jene der jüdischen In Frankreich ist unter dem Marsch Das deutsche B Cliquen zu verda reich selbst hat be der Freimaurerei maurerei das Sys bedeutet, er hat be lassen das deutsche von Frankreich hal wilden und lärmen „Niemandsland“ von Frankreich un ren französischen wenn es von dem führt im Namen d derschaft“ der Me Kriegsgrun ziele als Ve sind. solcher Kr schaftsziele zu suchen Le cauchemar wird die Freimau stärksten Festunge brechen ist entlart schlagen in diesem ten Krieg. Der Präsident hauplete, nach ein Rede in Toronte lausend Jübinnen briti der gemeldei schen Armee Lustwasse. Der bulgarisch zweilen Lesung Erklärung über #b. Er er hefloieben Bulg 4 1 nt de France Inkschrin— Die Verbrechen „ Paris entsandten Sonderberichterstatter Kurt Fervers Vereinigten Staaten von schlagen. Es wird aufgedes Großorients. Und such die Darlegung„Le us giehen berden. in Seiten mehr entm gesagt werden kann. ammenhang noch festzueite 4 der Denkschrift unLogen gewillt sind, jede stürzen. ne Lessence de la demoei stellt das Wesen der diesem Satz beginnt die dieser Satz gibt zugleich rweist sich, daß die interihr der Großorient den 1 Demokratien gegen die annten Diktaturen gewollt wieder offen bekundeten ner Resolution des Jah214-1940 brand Orient de France“. silferuf an die„neutralen“ A, beginnt mit der Festseit je gekennzeichnet ist tslosen Kampf gegen den sotismus“ aber ist selbstdeutsche Volk gemeint. uni=Kongreß„geleitet von maurerischen Geist" BruHauptredner. Er stellt das deutsche Volk von sich er die Bedingungen, unter ckkehr Deutschlands in die lich wäre, und er spricht sche Volk,„re peuple turzu dieser Erziehung wird schtung der deutschen miliSelbständigkeit hingestellt. en Rapport des Bruders sfälle gegen das deutsche Vertreter der Freimaurerei iten an. Sie nehmen nachde teil, über die uns die eichnenderweise nichts ver„neutralen Teilnehmern“ on— Freimaurer aus der tarke Abordnung entsandt dieses zweiten Kongresses nen und versicherten ihre iche Frankreichs und der Volk n!“ pätschen Gen d s i e h t s t ä n d i g v o l l e r N e i d ist, universell zu denken— errscherin durch die geistige e Herrschaft des von Freiüber die von die von Freimaurern Europa, die errichtet stung des deutschen Volkes deutschen Staates fird vorbereitet in 1917 wird gleichzeitig im len Einzelheiten der Plan ochen. 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Im Jahre 1926 begrüßt selbstverständlich der Freimaurer=Konvent den von dem Bruder Stresemann bewirkten Eintritt Deutschlands in die Genfer Liga. Die Verbindungen zwischen der französischen und der deutschen Freimaurerei Ueber die Verbindungen zwischen der französischen und der deutschen Freimaurerei erfährt man in dieser Denkschrift nur so nedenbei, daß Zusammenkünfte„besonders auserlesener" deutscher und französischer Brüder seit dem Jahre 1907 bis zum Jahre 1931— und offiziell unterbrochen lediglich durch den Weltkrieg— stattgefunden haben. Mit dem Satz„Der Triumph Hitlers ließ die Versammlung des Jahres 1931 zu der letzten werden...“ gesteht der Großorient die damals schon sich ankündende Niederlage der internationalen Freimaurerei durch den Nationalsozialismus ein. Die Zusammenkünfte standen im Zeichen der„Wiederannäherung Deutschlands an die französische Demokratie", das heißt mit anderen Worten im Zeichen des Kampfes gegen alle der Freimaurerei nicht genehmen Erscheinungen in Deutschland. Von französischer Seite beteiligte sich führend der Bruder Charles Bernardin. Auf deutscher Seite ed bemonggch un iun urtichem Setn hn üier Sinne der Großmeister der Großloge von Frankfurt ziligt. Für das Jahr 1919 nennt die Denkschrift einen Frankfurter Freimaurer namens Baugel. Es braucht dier nur kurz vermerkt zu werden, daß in einer offiziellen Mitgliederliste namhafter Persönlichkeiten, die der Großorient unter dem Titel„Principaux Personnages ayant appartenu au Grand Orient de France geführt hat, u. a. als Brüder genannt sind: der Halbjude Léon Gambetta, der Mitglied der Loge La Réforme in Marseille war, und der Bruder Théophile Delcassé, Mitglied der Loge La Fraternité Latine. Beide sind bekannt als schärfste Gegner Deutschlands, als„Revancheschreier" und Kriegshetzer. Freimaurer-Aktionen und die jödische Woltpresse mit den einzelnen politischen Ereignissen der letzten tzten menhang mit dieser n Publikationen zu Jahre in ihren Einzelheiten im—. Denkschrift und anderen freimaureri befassen, würde vorerst die ständnis der men von politischen Aktionen beteiligt jüdischen Weltpresse später als Niederlagen, als„Rückzieher Deutschlands“ bezeichnet wurden. Soll man sich vielleicht bei dieser Gelegenheit an die Tatsache erinnern, daß der Konvent der Freimaurerei im Jahre 1927 eine Kontrolle der internationalen Presse durch den von den FreiBund ver maurern eingesetzten Genfer Bund verlangte, daß er für dieses freimaurerische Kontrollorgan Eingriffsrechte in die Redaktion fordertek Offiziell zwar wurde dieser Appell nicht befolgt, aber... Wenn die Denkschrift des Grand Orient de France in ihrem letzten Abschnitt„Le vrai visage de la France dans la paix“ noch einmal einen Aufruf an die Gegner der Freimaurerei in Frankreich richtet, sich doch von dem segensreichen Wirken der Maurer zu überzeugen, so ist das ein Beweis mehr für das Mißtrauen, das— wie schon erwähnt— auch im französischen Volk und noch während des Krieges 1939/40 mit Deutschland wach geworden war. Nicht umsonst hat ja auch die Freimaurerausstellung, die jetzt mehrere Wochen hindurch im Petit Palais in Paris stattfand, einen so außergewöhnlich starken Publikumsandrang zu verzeichnen gehabt. Tatsächlich ist das freimaurerische Wirken schon weiter und tiefer entlarvt, als den Brüdern in aller M.“ 6-4 k.i selt lieb sein kann. Le cauchemar hitlérien „Le eauchemar hitlérien“— der Hitlerische Alpdruck— von dem der Großorient in seinen Veröffentlichungen spricht, lastet schwer auf ihnen. Und die nationalsozialistische Aufklärungs= und Entlarvungsarbeit wird auch die letzten Wahngebäude freimaurerischer Das deutsche Volk weiß, was es diesen internationalen Cliquen zu verdanken hat. Der Großorient von Frankreich selbst hat bestätigt, daß die Genfer Liga das Werk der Freimaurerei ist, er hat bestätigt, daß für die Freimaurerei das System von Versailles das„neue Europa“ bedeutet, er hat bestätigt, daß die Freimaurerei ohne Nachlassen das deutsche Volk niederschlagen will. Der Großorient von Frankreich hat in seiner„Friedensdenkschrift" von den wilden und lärmenden Deutschen gesprochen, die man in ein „Niemandsland“ einpferchen müsse. Für den Großorient von Frankreich und vieellicht auch für den einen oder anderen französischen Leser mochte es begründet genug sein, wenn es von dem gegenwärtigen Krieg heißt, er werde geführt im Namen der Demokratie um den Einsatz der„Brürschaft“ der Menschen. Dem deutschen Volk erscheint ein Kriegsgrund im Dienste freimaurerischer Weltherrsiele als Verbrechen. Und es weiß, wo die Verbrecher sind. solcher Kr schafteziele zu suchen Le cauchemar hitlérien— den Hitlerischen Alpdruck winden. Schon wird die Freimaurerei nicht überwinden. Schon sind ihre stärksten Festungen gefallen. Ihr System und ihr Verbrechen ist entlarvt vor aller Welt. Ihre Stunde hat geschlagen in diesem von ihr und dem Judentum mit gewollten Krieg. F gemelder schen Arme der Lustwasse.( Der bulgarische Innrumiaister Gradewstl ged in der zweilen Lesung des Gesetzes zum Schutze der Nation eine Erklärung über die künftige Stellung der Jnden in BuloorierP 8.—hri.." Gar 8 lr garnn S. Sr Antatt sorin u. u., Sirfer Grstn sout dor allem verhindern, doß Juden seilende Stellungen im WirtDienstag Mittwoch. 24./25. Dezember 1943 Soldaten unterm Weihnachtsbaum 1914— 19407 Von Kriegsberichter P. C. Ettighoffer Eine Welt liegt zwischen Kriegsweihnochten 1914 und 1940. Beide Feste mir ihrem Drum und Dran sind grundverschieden— die 26 Jahre zwischen ihnen brachten uns mehr schwere und auch große Erlednisse, als sie je über ein einziges Menschengeschlecht kamen— aber beiden gemeinsam ist unsere Erkenntnis, daß es keinen Frieden auf Erden geben wird ohne die Zerlagung Englands und die Zerstörung s britischen Weltreichs. Damals ist England zerschlagen worden, und es hat demnach auch keinen gegeben, sondern nur zwei Jahrzehnte des Undes Kampfes und der Not, und wir wären noch und wer weiß durch welche Tiefen das deutsche Volk noch gegangen wäre ohne die Tatkraft eines Führers, der unsere besten Kräfte noch in letzter Stunde sammeln und zum Wiederaufbau ansetzen konnte. Damals, um die Kriegsweihnacht 1914, galt die Parose des Tages:„Gott strafe England!“ Es war ein Wunsch, und es klang wie ein Gebet. Heute, zur Weihnacht 1940, stehen wir wieder im Kampf gegen Großbritannien; aber zum Zeugen dadie Zähne zusamreichung dieses Zieles. Und Gerechtigkeit sein, denn Gott r stärkeren Bataillone. Und feldgraue Uniformen gekleidet. ner, härter und sachlicher geworden, das chied zwischen 1914 und 1940. Die ververgebens würde einer nach diesem Stoßgebet umhorchen; es ist nicht mehr da, es wird nicht mehr erklingen, denn: es bleibt diesmal nicht beim Wunsch und beim Ruf, sondern wir schreiten zur Tat. Wir wünschen uns nicht die Bestrafung Englands und rufen Gott für an, nein, wir schweigen, wir beißen men und kämpfen bis zur Erreichung dieses wir wissen, diesmal wird uns Gerechtigkeit sein, denn Gott seht immer auf der Seite der stärkeren Vataillone. Und sind diesmal in sel! ir sind nüchterner, ist der große Unterschied zwischen träumte Weihnachtsromantik, in der wir uns damals fielen, ist weggesegt vom ehernen Muß, das nach 1918 unser Dasein beherrschte. Wenn wir andere Menschen geworden sind auch in der gleichen Uniform wie 1914, so verdanken wir dies nicht zuletzt den Gegnern von damals und heute. Eine erbarmungslose, allem, was deutsch war, feindlich gesinnte Welt hat uns in Fesseln gelegt, nachdem das deutsche Weihnachtsgemüt den berüchtigten 14 Punkten eines Wilson zum Opfer gefallen war. Seither wissen wir, daß in uns selbst, und nur in uns selbst, nicht im Vertrauen auf andere, die Zukunft Deutschlands und das Glück unserer Kinder liegt. Nicht seitwärts schauen, nur vorwärts. Wahr ist nichts als die eigene Kraft. Der Lichterbaum ist uns geblieben, und geblieben ist auch der Gabentisch. Und in unzähligen Kompanierevieren zwischen der spanischen Grenze und dem Nordkap, zwischen der Kanalküste und der Demarkationslinie im Millionen Soldatenaugen in den Lichterglanz und Millionen Soldatenherzen freuen sich über jeder Gedenken, das aus der Heimat zu ihnen fand in Gestalt von kleinen Nützlichkeiten und sonstigen Dingen, deren Wert man nicht mit schnödem Geld zu messen pflegt, sondern mit dem Zweck, den sie erfüllen. Aber auch hier wieder der große Unterschied zwischen 1914 und 1940. Als wir damals, wir jungen Kriegsfreiwilligen, erstmalig fern der Heimat im Kreise der Kameraden, vor einem Weihnachtsbaum und einem reichgedeckten Gabentisch standen, wollte das Wunder kein Ende nehmen. Für uns und das deutsche Volk überhaupt war es die erste Kriegsweihnacht. Die Heimat hatte gezeigt, daß sie wußte, was sie ihren Kriegern da draußen schuldig war. Eine Heimat war's, die seit mehr als vier Jahrzehnten Zeit genug gehabt“ zu sammeln. Und von diesem Ueberfluß 985 uns Osten schauen der Kerzen, der jedes liebe P. drr seil hatte, Reichtümer hatte sie uns einischnürter Pakete, die Weihnachtsliebesgaben erhielt wahllos irgend groß und schwer war für uns angekommen waren. Jeder ) s o l c h e i n n a m e n l o s e s P a k e t, d a s war und viel verhieß. In meiner Sendung fand ich, neden anderen Kostbarkeiten und Rützlichkeiten, ein massiv=silbernes Zigarettenetui, mit dem ich vorerst nicht viel anfangen konnte; ich benutzte es als Behälter für Soldduch und wichtige Papiere. Erst später gewöhnte ich mir das Zigarettenrauchen an; der Krieg dauerte doch noch mehrere Jahre. Das kostbare Ein., die Gabe einer reichen, im Ueberfluß lebenden Heimat an'— kleinen unbekannten Kriegsfreiwilligen, wurde mir fast Jahre später an der Marne abgenommen, als ich sch verwundet in Feindeshand fiel, und der Poilu, der dies mit Kennermiene in der Hand wog, ehe er's ng vom Wert eines sollebten Zeit als der deutverwundet in Feindeshand fter, un schwere Ding mit Kennermiene in d einsteckte, hatte sicher mehr Ahnung den Znnzagegenshandes einer überte Weihnachten im Fliegerhorst Gagsendileger seden den Weihnachtomann Von Kriegsberichter Hauser. (PK.)..., im Dezember 1940. „Mensch— du, in drei Wochen ein Fliegerkamerad vor einiger vean Blättern in einer Illustrierten al gestoßen war. Nun war so etwas wie e. Stachlag gesunt,, und der Begriff„Weihnachten“ machte allen Staffelangehörigen auf dem einsamen Feldflugplatz in Nordfrankreich nun irgendwie zu schaffen und ließ sie fürderhin nicht mehr los. Zum zweitenmal zwingt uns der Krieg, das Fest deutscher Innerlichkeit fern von unseren Lieben zu feiern. Bilder aus froher Kindheit werden im Geist wach, wecken traumhaftes Erinnern und rufen auf den Lippen manch harten Englandfliegers ein zartes Lächeln hervor. Ein Gruß vom Schwarzwald. Und dann wird die Frage nach der Gestaltung des Festes erörtert. Nur wenige können in Urlaub fahren. Damit findet sich ein jeder ab. So feiern wir eben Weihnachten an der Front, so wie unsere Väter es im großen Kriege taten. Eine Sorge gilt den kulinarischen Genüssen, talen. Stlle So.k- nu. M..————— das gehört nun einmal zum Wesen eines Festes, und aus der Staffelkasse werden auch gern die nötigen Gelder zur Verfügung gestellt. Einige halbwegs Sprachkundige werden auf Fahrt geschickt und kehren mit einer Schar Gänse heim, die sie von französischen Bauern erhandelt haben. Die Vögel werden gut gefüttert. Abwägend gleiten täglich die Blicke über die schnatternden kleinen Schnabelliesen. Wie staunen, aber die Männer, als eines schönen Tages ein Lastkraftwagen, hochbeladen mit dunkelgrünen Tannenüber den Flugplatz fährt und bei jeder Einheit fährt und—..—. nachtstanne abgeladen—.— aftsraum der Staffel ein bäumen, über den Flugplatz fährt eine schlank gewachsene Weihnachtst Tags darauf hebt im Gemeinschafts emsiges Schaffen an. Kameradschaft unterm Lichterbaum. Unter fleißigen Händen werden Holzplättchen, Stantiolund Buntpapier zu Silbersternlein und Märchenfiguren rote und weiße Kerzen werden mit Haltern versehen. Sonderbar nimmt sich diese Arbeit aus für Soldaten im blauen Fliegerkleid, sonst gewohnt, den Tod nach England zu tragen. Das Zauberwort„Wethnacht" vermag so vieles. Es wird diese Männer nicht weich machen, aber froh im Wissen um die Treue der Heimat, zu einer Heimat, die gerade zur Weihnachtszeit mit heißen Herzen ihrer Soldaten an der Front gedenkt. Und wenn am Heiligen Abend die Flieger der Staffeln und die Männer der Bodenorganisation in ihren Unterkünften sich um den brennenden Lichterbaum scharen und die alten Lieder erklingen, dann in dzur Sit ienr eschrndt bruraitch e ei in manchem gemeinsamen Einsatz gegen Gefahr und . Siegesgewiß werden sie weiterkämpfen, in Gedanken innig verbunden mit der Heimat, der an diesem ihre Grüße gelten. Abend Setauscht däihe. wahrscheinlich doch bald gegen Brot einUnsere deutsche Heimat ist 1940 anders gewor ledt seit mehr als zwei Jahrzehnten nicht mehr im Ueberfluß, die Reichtumsquellen der Erde sind ihr versperrt, sie kann ihren Kriegern keine kostbaren Geschenke mehr unter den Weihnachtsbaum legen, aber sie schenkt mit dem Herzen, und das ist bleibender Wert. Und das winzige Feldpostpaketchen, das mir von Kinderhand zuging, mit einigen wenigen Kleinigkeiten, war dem Soldaten von 1940 mehr wert als das schwere silberne Stück dem Soldaten von 1914, weil hier aus einem Gefühl der Volksgemeinschaft gegeben wurde, ein Weniges von dem Wenigen, das ein Kind zu vergeben und zu verschenken hat. Zum sechsten Male seit 1914 feiern wir eine Kriegsweihnacht im Kreise der Kameraden. Es waren immer andere Kameraden. Für jene, die in Gefangenschaft waren, ist's sogar das achle Fest dieser Art. Wir stehen wieder unterm Lichterbaum und wieder in der gleichen Uniform wie 1914, aber innerlich sind wir andere gewörden, und auch die Suggen von heutelin. andere, als wir waren. Da ist keine Verträumtheit mehr wie damals, da gibt es kein Weh und auch nicht jene Rührseligkeit, in der sich Menschen hin und wieder zu gefallen pflegen, wenn es ihnen ganz gut geht, nein, da ist nur sachlicher Ernst und das feste Bewußtsein, daß wir die Träger der Zukunft sind, auf Jahrhunderte hinaus. So kann die Kriegsweihnacht 1940 uns, die deutschen Soldaten aller Jahrgänge, nicht aus dem seelischen Gleichgewicht bringen; sie wird mitgenommen als eine willkommene Abwechslung und ein notwendiges Atemholen zwischen einem scheidenden Jahr der Kämpfe und der Siege und einem kommenden Jahr der Kämpfe und der Siege. Sie hat uns nicht wehmütig gestimmt gefunden wie da1940, sondern härter als je mals, die Kriegsweihnacht vor und entschlossener als je zuvor. Was wußten wir 1914 rer eigenen Sendung? Heute, als gereifte Männer, an Seite geschritten sind, von unserer eigenen Sendung? Heute, als gereifte wissen wir's, und auch die Jungen, die Seite neben uns zum großen Sieg in Frankreich geschr haben s# Wir kennen die Vergangen neben uns zum großen Sieg in jeder prachtvoll, auch sie wissen es schon, worauf es ankommt, und das haben sie unserer eigenen Jugend voraus. eigenen Jugend eit. die unserem Opferwir kennen auch unsere gang die Erfüllung schuldig blieb: wi Gegenwart. die Männer fordert und Taten, und wir wollen arbeiten an der Zurunft, die nicht mehr uns geren wicd, sondem einensch roßdentschland. sönen und starken Weihnachtsabend in der Unterkunft einer Flakstellung Scherl-Bilderdienes-Autoßler Die zwölf heiligen släckte Von Wilkelm Mü zwichen Kranftiobt und ig Jahren noch der alte Hei Kämmen der Karpaten weiße Mauer liegt das terwald, die meilenweite Hermannstadt, in dem vol Awbangin Rchlen nuch er. Heiduk Terente und seine Raubgesellen hausten, hat heute unter dem Kleid der weißen Kristalle seinen Schtecken verloren. Ueberall Schnee: Schnee aus den Feldern, den Wäldern, den Straßen und auf Döchern. Alles ist gleichmäßig weiß gefärbt. Die deutschen und die rumänischen Dörfer sind kaum noch voneinander zu unterscheiden; nur an den Kirchen ist zu erkennen, wo Sachsen hausen. Die glasklare Luft trägt den Klang der Glocken weit in das Land. Von überall rufen sie zur Weihnachtsmette, von den Höhen herad, auf denen die alten Kirchenburgen aus der Zeit der Türkenkriege stehen, aus dem Tal der Ald=Flusses, aus dem Burzenland, wo die deutschen Ordensritter ihre erste Marienburg errichteten... Sie rufen über die Mauern von Hermannstadt hinweg über die mächtigen roten Ziegelbollwerke, die der Stadt den Namen „Die rote Stadt“ eintrugen, und sie rufen von den Türmen von Mediasch und Schäßburg, Städte, die eine Zauber: hand aus dem Frankenland entnommen und über 2.000 Kilometer unter fremden Himmel verpflanzt zu haben Oint. ist die Schäßburger B Sachsenlandes durchge Warze Kirche von Kronstadt, der Hermannstädter Pfarrburger Bergkirche und die die gauge und jene chutet vom Turm kirche, diese da—“.—.“ andere da von Geographie des Dazwischen bimmeln die Glocken der kleinen Dorfkirche. Sie haben es schwer, gegen das Gebrumm ihrer großen Brüdek in den Städten aufzukommen, aber sie verzagen nicht und rufen über die verschneiten Felder und Wälder hinweg, daß es nur so seine Art hat. So unansehnlich die kleinen Dorfkirchen mitunter auch nach außen sind, innen tragen sie dagegen eine Farbenfreudigkeit zur Schau, mit der die Stadtkirchen nicht wetteifern können. Nicht etwa, daß sie sich mit bunten Bildern und Glassenstern schmücken, nein, es sind die fardigen Trachten der sächstschen Bauern und Bäuerinnen, die den Glanz hervorrufen und das dunkle Tuch der Städter ausstechen. de„Dongmüche ist ein Glitzern von über haben die Buben und die und mischen ihren schon mitunter hellen Stimmen der züchtig in das Gesangbuch sch den Zeshäse, Zen. Kirchenschf, ader siten die Alen; breit nechte“ ihren Platz rauhen Baß in die besangduch schauenhellen ädchen. om Kirchenschiff über sigen dir alten, vien und behäbig in ihren schweren, schwarz verzierten Schaffellmänteln und den hohen Stiefeln die Bauern und eber Sebrbntt in Bich md. Bicher Erde stehen, tümern, die aus der Der erste selligkeit des ganzen Vorses. Danmn geht der Altnecht oder „Oberste Beamte“ der Bruderschaft und sorgt für öffentliche, Zucht und gutes Benehmen, für den regelmäßigen Besuch der Kirche und für die Ber denen sich jeden Samstagabend die Burschen; und die Schwesternschaft versammeln, übt der Alttnecht die Aufsicht aus. Rückt aber die Weihnachtszett heran, dann muß die Seinnstuhe geschlossen werden. Die Zeit der 12 heiligen Nächte gilt im alten sächsischen Glauben als Umzugozett der Seelen und Dämonen. Wenn heute auch wohl niemand mehr an die über die Felder jagende Adventssau oder den Gotteseber glaubt, so werden die alten Sitten doch sorgsam bewahrt. In der Zeit der 12 Nächte darf niemand arbeiten; darum verbrennen noch heute in manchen Dörfern die Knechte am Abend des 23. Dezember den Mädchen in der Spinnstuhe die Rocken. Die Christnacht selbst muß wachenn„perfesen Oder„derwessen Werorn. undde De! Abwehr der bösen Geister der„Christknorren“ im Ofen lodert. Auch sonst ist die Zeit um Weihnachten erfüllt mit geheimnisvollen Gebräuchen, teils von derselben Art, wie man sie heute noch in den verschiedenen Gegenden des Reiches trifft. Bei den Jungmädchen genießt die vierte Nacht vor Weihnachten, die Thomasnacht, einen besonderen Ruf. Wenn sie wissen will, wie ihr künftiger Liebst Dr C. e )-(Das hab man d die Weihnachtszett — werden. Die Zeit der 12 Glauben Wein sie Wissen will, wie.. kunftige: El#fter aussieht— und welches Mädchen möchte das nicht—, so muß sie vor dem Zubettgehen den heiligen Thomas bitten, ihr den Liebsten im Traum erscheinen zu lassen. Daß in den 12 Nächten nicht gewaschen oder gebleicht werden darf. versteht sich fast von selbst. Ist das doch ein Brauch, der heute noch von vielen Hausfrauen in den sonst angeblich o aufgeklärten Großstädten geübt wird. Die Sächsinnen in Siebenbürgen halten erst recht daran fest. enso darf zwischen—4und— Ebenso darf zwischen dreikönigstag kein Hanf Weihnachten und dem Heiligedenn sonst Weihnachtsfeier nördlich des Polarkreisen Soldaten sind, wird das Weihnachtsfest in würdiger, den deutschen Sitten entsprechender Form gefeiert. Die Aufnahme zeigt Soldaten von der norwegischen Feiseninsel nördlich des Polarkreises bekommen die Schafe d Hülsenfrüchte dürfen nie Schafe an Blattern erk werden, weil sonst das K defallen wird. darf, so wird! ethe barmuth! 19 Und deshalb soll als Aberglauben tümer, von Generation weitergegeben. Und gehalten am Ueberkommer kraft des kleinen Sachse bürgen, dort, wo es üb Welt des Orients geht. Verzenschete von Deutsche Weihnacht deutscher Soldaten erlet Leben, bei ungezählten der Erinnerung auf, die liegen. Auch damals lagen ständen; auch damals Weihnachtskerzen Kraft ersten Advent und mit chen zog ein Stück von Und wie verheißu dieser zweiten Kriegsy scheidungskampfes Vol kehr, die Herzen sind herrlichen Aufstieg der Noch steht der So England Gewehr bei und Krieg, daß Kamp ahas dels:(nder sseeh üver rein Opfer, und sein. So schwingt dar weil es in jeder Kerze, chen die Heimat sieht. Gewiß kann dem E der hat, die Kompanie ersetzen. Aber der Krie lichkeit abzüfinden Un hört, die im Urlauber wei Und schließlich sind Sie lagen im ersten oder hatten Adfler aufgepflat oder in den die ersten als die warme Erde auftaute, da stür an der Küste des Ke Seitdem gehören sie z Bäumchen entzündet der Kameradschaft zu längst geworden, und anders sein. Biele tausend.## Nawik bis zum Golf haben sich sind die K —.— und Liebe ein Herz, das mit der dem Weihnachtsabenk Und das ist gut Weihnachtsfest freut, meinschaft, die sich muß. Das feldgraue han teiichen f-äblichden frischen, frohl#chHumor kommt nicht Aber auch Olchenmeltter Kiüchenmester den und Paieten u schönste Weihnachtoll KE Gilhmähel Seilg! gern von den Sold plötzlich wie in einer lieder in einer frem sich in Worten nur den kleinen Raum mung! 9 Von Heinz Rieder Das Abenteuer in der Weihnacht n geschrieben ist, enrscheider ven Tauf der Welt. Es vermochte die feierliche Ruhe dieser Stur iche bache Widrige Aimamesbtefiden in Rürnberg peprungen. Se auf dem Bnänb nan mach fein(ächöllt as: Wern, zm wwm, g,We ein Jagen auf die Perzen der als man sie in dieser Gegend hatte. Sogar der bekannte sein Unwelen treiben. Da n Dämmerlicht einige verauf, halb verdeckt von den Kaufmann entsicherte rterde ut den kt e und sein einziges Kind aus der Exuppe vor ihnen eine zu, wahrend die übrigen hinren Rann den Hut und für die Nacht nötig beschaffen denn liegenden Waldjeden Verdacht die Aussicht, 21 ame per Sescter, A Tafel nieder, dessen Tor —Nin des Speise. Feuer. Der Tisch freilich * und voll vergossenen wüsten Trinkgelage. Doch des Gastgebers schafften bald I.s Gastgwberr Wfften Durte länzten auf reinlichem weißen Jetzi fiel dem Kaufmann auf, " r e c h t u n o r d e n t l i c h i n i h r e daß diesem der Rock zu lang daß Fe alle mitsamt necht seltan der das Gepäck versorgte. Der Gastgeber ließ kaltes Bratenfleisch für die Gäste auftragen und goß selbst die Gläser mit süßem, spanischem Wein voll, den man auch in reichen Häusern nur an Festtaget trank. Aber war heute nicht ein Festwährend im Kamin Festagen 1 tag? Sonst freili trauten Kreise der hatte alten im vern Kreise der Seinen zugebr zur Laute mit ihrer hellen Weihnachtslieder gesungen, Minmmmmmmmmmm " Soldatenweihnacht Von Heinz Steguweit. Weiß flockt der Himnel und gelind— Wo heut die Feldpost bleibt? echt fühlt sich —— Zur Weihnacht fühlt sich jeder Kind, Co bunt, so mauh man'o treibt. Bald kamen Brief und Päckchen an, Der Schnee sank inniglich; #s schweigen Ofkizter und lieft für sich Meun. Und hockt im Graben, wischt am Blick: „Daheim ist man euch gut—“ Ein Lilles Freutsoldatenglück Pocht wärmender ins Blut. Aich Pfosternüsse, Obst. Tabak, Ein Buch, zwei Aepfel, ja: Veis##lKMT aus einem Klammersack A Die Munbharmouita. M 12 Mit Sott, Kamerad, du spielst, ich sing, Dieweil es Federn schneit, Hernach, wenn sie verüberzing. War guadenreich die Zeit. e leckten und draußen Mauern pfiff. Jetzt der so friedlich und geborgen, wenn Hause, und antwortete gern auf die Fragen des Gastgebers nach dem Woher Und als er in einer Pause des gefälligen an sein Zuhause dachte und wie er dort das geseiert, da konnte er sich nicht halten und ne Tochter um ein paar der alten schönen der bitten— eine Bitte, der sich der Gastgeber gern anschloß. Denn schon längst hatten seine Augen mit Wohlgefallen auf dem schönen Mädchen Margherita errötete leicht, als sie zur Laute griff, s war etwas anderet, vor einem Fremden zu als im vertrauten Kreise der Familie. Aber doch an die Saiten und sang die alten jeder. Ganz still war es ringsum, nur zusich vom Kamin her das Knistern des in die liebliche Musik. Die aber zog Tieden dieser Stunde ganz herab und um die Herzen der beiden Männer, daß sie erfüllt wuren von der Weihe des Weihnachtsns schon bedes triktden des Friedens bewußt wurde, senen Mienen an, besonders die des Gastgebers, die voll verzückter Verwunderung an dem Mund des singenden Frauleins hing, während sich um seinen Mund tiese Falten des Grauens legten. Man sah: es war ein Mann in den besten Jahren, aber ein unglücklicher Mann vielleicht unglücklich über ein mißratenes Unternehmen, vielleicht auch unglückzratenes Leden Jener Weihe der Geburt, die uns dieser Atemzug das deuteten ihre ergriffe ebers, die voll lich über ein mißratenes Wer weiß es? Keiner Stunde kaum zu stören, als der Diener Antonio eintrat und seinem Herrn flüsternd eine Wahrnehmung mitteilte. Es schiene ihm, meinte er, daß der Laut eines unterdrückten Stöhnens aus dem Dachboden herabdringe, das er sich nicht erklären könne. Was dies wohl zu bedeuten habe? Doch Rossi wies ihn zurecht, es sei das Aechzen der Schindeln im Winde und habe zu bedeuten. Er bemerkte auch nicht, daß zur g Zeit ein Schatten über das Gesicht des Gastgebers huschte, den erst der neu einsetzende Gesang des Fräuleint wieder zum Weichen brachte. Und dann war wieder die weihnachtliche Stimme der Musik im Naume, chlicht und friedlich. Spät erst begab man sich zur um frühen Morgen des W Rossi durch Antonio jäh geweckt. einer Räuberhöhle".. Er war durch erwacht, das wieder erwacht, das wieder vom Dachboden herkam.: hatte er. gefesselt und gednebelt, den Besitzer und Dienerschaft des Schlosses aufgefunden. Gemein mit den Befreiten hatte er sich dann bewaffnet auf Weihnachtstages wurde at.„Herr, wir sind in Räuberhöhle!“ lautete seine schlimme Nachricht. ir durch ein abermaliges unterdrücktes Stöhnen Dachboden herkam. **—— und die nsam Befreiten hatte er sich dann bewaffnet auf die Suche nach den Verbrechern begeben— aber die unteren Gemächer waren leer. Die Wegelagerer waren noch in der Nacht entwichen. Doch eine trostreiche Nachricht hatte Antonio, die seinem Herrn wie eine wunderbare Fügung erschien: die wertvolle Warenladung war unversehrt. Ein strahlender Morgen hatte sich über den schneeigen Wald gebreitet, als sie weiterzogen gen Nürnberg. Und die friedliche Weihe des Festes kla noch lange in ihnen nach, die der Nacht überwunden hatte. Heimat=Traum Aun brennt im hohen Sterngefankel Des Nordens ewiger LichtUnd Lieder schwellen an Vom Moer bis in den 4 Was soast auch Land und Staaten Wo immer deutsche Meuschen wohnen, Da klingt, das deutsche Weihnachtslied. Es steht ein Baum in barter Erde. Die Wurzeln tried er in die Welt, Auf daß er breit und mächtig werde, Auf daß kein Sturm den Stamm zerpellt. Und Zweig an Zweig in weiten Fernen Träumt diese Nacht den Heimat=Traum; Es leuchtet unter fremden Sternen Der deutschen Weihnacht Lichterbaum. Maria Kahle Miimmmmmmmmmmm Für Hans und Lenchen Von Hilde Fürstenberg. Hans und Lenchen stehen an einem d drücken ihre kleinen Nasen großen Schaufenster sie sind mäuschenstill rt drinnen hinter der das dräuende Traum in fremden Stuben Ein Weihnachtsbild von Berndt Hardeweg draußen die schweren Stürme gingen und es isch zu werden, hatten sie schon von Weihnachten gesprochen. Sie wollten früh genug Wein und gutes Essen beiseitetun, um es daran nicht fehlen zu lassen, wenn sie eines Tages immer noch hier sitzen, sollten, in fremden Stuben, am Meer, weit von daheim. Daheim? Was erinnerte sie jetzt noch daran? Gewiß, sie waren drei Wochen in Urlaub gewesen und hatten den Leuten zu Hause erzählt, wie es in Flandern gewesen war und daß sie einmal mehr als achtzig Kilometer an einem Tage marschiert seien, dies und jenes, und mancher vielleicht auch ein bißchen mehr, als eigentlich gewesen war. Sie hatten den Garten umgegraben und in der Fabrik vorgesprochen, feuchten Wiesen, den Holzgeruch und das leuchtende der Herbstsonne tief in sich hineingetrunden. Einmal mußten sie sich dann doch losreißen, und ein paar Tage später standen sie nach langer Bahnfahrt vor dem Hauptmann und bekannten lächelnd, daß sie sogar Laspenlertsee und Genimonden kacon! vorn spe joger bt hätten nach dem Quartier und den eher fühle man sich nicht wohl daheim, enst und die eiserne Verpflichtung des genommen seien. gebeht n, und als nicht der Di Soidaden Dazu sagte der Hauptmann nichts. Er nahm es so selbstverständlich hin wie ein Vater, Treue er den Sieg Weßhen rfährt. davo der von seinen Sie hatten in schweren vongetragen, in Polen anfangs, hatten, einfache, halbverbrannte Plätzchen, mit einem blechernen Stern ausgestochen. Der Fischer, gr 565 harte, lechernen Stern ausgestochen. Der Fischer, bei sie einquartiert waren, hatte ihnen zugeschaut und meint:„Nix gutt“, aber den Soldaten hatte gemacht, einmal so zu tun, als gübe es nit licheres auf den Tischen der Welt als dies verbrannte Gebäck. Als sie es aßen, sahen sie die Mutter am Tisch stehen, in der duftenden Küche, und ste selbst saßen als kleine Burschen auf der Bank und ließen kein auge von den Händen der Mutter, wie sie den Teig walzten und die Sterne ausstachen und bisweilen ganz schnell, ganz flüchtig das Haar des Kindes streichelten. Die Mutter war unendlich gut, sie sorgte für Essen und Trinken, für den Lichterbaum und für die Geschenke auf dem isch. Man durfte ihre Hand halten, wenn sie Geschichten erzählte und davon sprach, was einmal Großes aus dem Kinde werden müßte. Sie war das Fest recht Aus ihrem Herzen strahlte aller Glanz dieser seligen Verzauberung, aus ihrem Munde lernten sie die Lieder und die stillen, schönen Geschichten, aus ihrer Hand empfingen sie das Erlebnis der fingen sie da in großes, n begluckte... nie vergehendes Nun war also Weihnachten. Das Fest wollten sie ordentlich seiern, wie sie es seit ihrer Kindheit damit gehalten hatten: Geschenke, und alte Lieder, und Kerzen am Baum. Aber ein Bäumchen ließ sich nicht finden, so lange sie auch suchen mochten und ins Land sineinliefen. Es gab keine Fichten, nur Apfelbäume —#afer die Küste entlang, grüne —Kionhh.! Uns Heuen, und Srrändcser. See und gischtende Brandung. Sie pfropften einen K kn ni. 664und zunderen ihn an. Err ein, sie hatten vielleicht zu aen Rererc ihn an. Etwas Besseres nun war alles und ihre von dem wollten, wenn einmal Weichen Rad ihe daran gedacht, was zerredet und davon. e feiern. Nur diesen haben, für ihre Sie tranken sich zu und ste tenen, sich RGE ten, aus ihrer Hand empfingen Wintersonnenwende wie ein Geschenk, das sie unsagbar Solche Erinnerungen hatten sie an diesem Abend. Sie kramten aus ihren Taschen die Bilder ihrer Mädchen und der Eltern hervor und lehnten sie rings an die Flasche. Die Kerzenflamme flackerte rot in die Dunkelheit. Draußen ging der Sturm und warf Sand an die Fensterscheiben. Das Meer rauschte. So hockten sie da, den Kopf in die Hände gestützt, und träumten r dies alles hin der Mutter zu, weit, weit, über Meer und Land und lange Jahre. Der Soldat wurde klein in sich, und das Kind wuchs und stand auf, und es lächelte ein Mann in fremdem Lande über sich selbst, daß er da so sitzen und weihnachtsselig werden konnte. Aber es war gut so, und er hatte es sich immer wünscht, einmal wieder wie als Kind Weihnat ae r eee ie e. war ihm die Mutter nahe wie seit langem nicht er bat ihr alles ab, und er beschwor sie, und er heiß ihre Hände... Als der Kerzenstumpf zu Ende gebrannt war, saßen sie noch eine Weile vor den glühenden Scheiten im Kamin und ließen sich von der wohligen Wärme leise in Schlaf bringen. Der Fischer stand da und flickte an einem Netz, und eine junge Frau brachte hob es zur Brust. Draußen sang der Meer atmete mächtig. ihr Kind und Sturm. Das und drücken ihre kleinen Nasen platt, und in Anschauen versunken, denn dort drinnen hinter Glasscheibe ist ein heruntergefallenes Stück aus dem Himmel zu sehen. Aus dem Weihnachtshimmel! Da stehen Rotkäppchen und der Wolf, so schön, als ob sie beide lebendig waren, ein Schneewittchen mit Zwergen sitzt vor einer te, und auf einer Wiese ist eine Gänsemagd mit insen. Von einem Berg herunter kommt eine Eisenbahn und verschwindet spurlos in einem dunklen Tunnel, kommt plötzlich wieder hervor, fährt zwischen Bäumen und Bauernhöfen dahin und krabbelt schließlich wieder auf den Berg, um von dort ihre Fahrt von neuem zu beginnen. In einer Ecke ist Geburtstagskaffee bei den Puppen. Da fehlt aber auch nichts, es scheint wirklich ein vorbildlicher Haushalt zu sein. Tassen und Teller, Bestecke und Servietten, Gläser und Kannen und sogar Blumen stehen auf dem Tisch. Und wie die Damen alle herrlich angezogen sind! Dem Lenchen pocht das Herz, und es weiß nicht, welche von allen die Schönste ist. „Was wünschst du dir, Lenchen?“ fragt Haus plötzlich leise. Sie schüttelt ratlos den Kopf.„Das Rotkäppchen vielleicht? Oder die Eisenbahn?“ „Die Eisenbahn?“ Hans ist entrüstet.„Eisenbahn ist nicht für kleine Mädchen, die ist für Jungen“, sagt er. „Damit kommst du ja doch nicht zurecht. Dir fällt sie bestimmt immer aus den Schienen, und dann kommt sie auch nicht auf den Berg, weil du sie nicht genug aufgezogen hast. Dazu hast du ja gar keine Kraft.“ „Ich habe genau so viel Kraft wie du“, sagt das Lenchen fest, und dies muß dem kleinen Bruder als wahr erscheinen, denn er zoiderspricht nicht. Vielleicht ist das und dem du trotzdem nicht bekomdem das an einem finsteren Tag einmal zwischen ihm Lenchen ausprobiert worden. „Aber die Eisenbahn kannst men“, beharrt er. Morum nicht!“ „Weil ich sie haben will.“ Das Lenchen ist nicht streitsüchtig und überläßt Bruder gern die Eisenbahn.„Ich kann auch ebenso gut Rotkäppchen nehmen.“ Sie stehen noch einen Augenblick und schauen, dann sagt das Lenchen plötzlich:„Wir müssen jetzt reingehen.“ „Bist du ganz sicher, daß du das Rotkäppchen haben willst?“ fragt Hans vorsichtshaber noch einmal. Sie nickt nur und ergreift ihn bei der Hand. Gleich darauf stehen sie beide im Laden und schauen vertrauensvoll zu der Verkäuferin auf. Sie ist schlank und groß und ganz hellblond, und das Lenchen denkt:„Ob es vielleicht ein verkleideter Engel ist?“ „Fräulein“, sagt sie schüchtern aber ganz ernsthaft,„wir möchten die Eisenbahn bestellen und das Rotkäppchen.“ Das Fräulein schaut in der Kinder ernsthafte Gesichter und ist einen Augenblick im Zweifel.„Ja“, sagt sie schließlich,„für wen darf ich es aufschreiben?“ „Für Hans und Lenchen.“ Nun lächelt das Fräulein und mu wichtigen Gedanken zu Ende denken, Seite und sieht an den Kindern vorbei. Dann kommt sie zurück.„Das genügt aber noch nicht“, sagt sie,„ich muß euren anderen Namen auch wissen. Wie heißt ihr denn noch?“ „Ach, das brauchst du. gar nicht zu wissen“, erwidert das Lenchen großzügig,„das kommt schon an. Im vorigen Jahr ist es auch richtig angekommen. „Ja— schon recht—, aber weißt du, das ist doch wegen dem Bezahlen!“ Lenchen ist erschüttert von so viel Unverstand. Beinahe mitleidig richtet sie die großen blauen Augen auf die Verkäuferin.„Bezahlen?“-fagt sie.„Das braucht niemand bezahlen. Das bekommen wir doch vom Weihnachtsmann.“ Und zuversichtlich ergreift sie des Bruders Hand und zeht mit ihm wieder aus dem Laden.„Es war doch kein ingel“, denkt sie,„denn sonst hätte sie es wissen müssen“. uß offenbar einen denn es geht zur Die silberne Kette/ von seine ich Zerkaulen Ein gut Teil straße liegt das von der langgestreckten us; dicht an den Wald Torhe heranSchuühans; dicht an den Wald den gebaut. Es muß eine begnadete Eingebung des Dorsuernd Pe den seinen Entschluß kundgab und bei den Schöffen durchzusetzen wußte. Keiner ist ihm dankbarer in der Reihe der Lehrer, die in diesem Hause ewig e junge Weisheit verkünden dürfen, als meister Hans Lochner. ließt er mit einem alte und der neue Eben gemaltigen. wendet sich noch ist er im nimmt den man sich laufen kreuz schon manchen die breiten en, den wachen und zwei Hände, Jugend fühlt. as sind Hier gibt es keinen Weg als selher tritt. Spuren von Hasen und quer. Hans Lochner abet Weg im Leben selber getreten, Füße der sicher Schreitenden mitbe! Blick im breitgewölbten Schädel die aut und fest im Griff sind. Er geht langsam, bedächtig fast, trotz seiner I und troß des gewaltigen Aufruhrs, den er in sich Seine Schultern sind leicht vornüber geneigt. Das Schultern, die zu tragen gelernt haben. Er ist nicht umsonst das Kind eines Müllertnechtes. Einen Sack nach dem anderen hat er abgeschleppt, bis endlich heute, zwei Täge vor Weihnachten, die Bestallungsurkunde als Lehrer gekommen ist. Hans Lochner schreitet aus. Er schreitet dahin durch das eigene Leben. Durch die schwere, fast dunkle Kinderzeit, durch den Kampf um das Geld, durch die vielerlei Not um die Liebe, durch das zähe Wollen. aus der Kette der Väter gusgubrechen, um mit einem Ruck, mit Studium und Anstellung, ein paar Glieder zu überspringen Mit diesem„Denken wirh der Anstieg nun doch zu hastig. Hans Lochner keucht. Aber das hört nur der Wald, und der Winterwald ist stumm. Oh, Haus Lochner kennt jeden Baum hier, das Gesträuch, die Vögel und jegliches Getier. Er weiß das alles mit Namen zu nennen, mit deutschen und mit lateinischen Namen. Doch er darf sich jetzt nian aufvalten. er darf sich auf zur Liebsten hin nicht versäumen mit der Weihnachtsbotschaft seines Lebens. die Augen und es überkommt ihn eine lähmende Erkenntnis: er dem bringt nicht einmal ein Geschenk für die, die er liebt, die nun seine Frau werden soll, die junge Lehrerin. Nicht das kleinste Zeichen der Erinnerung an dieses erste Weihnachten kann er ihr bringen. Und da steht er nun vor einem Baum. Versperrt ihm der Baum den Weg? Weshalb geht Hans Lochner nicht um den Baum herum? Der junge Lehrer greift in Gedanken nach seiner Uhr. Nein. er darf sich nicht versäumen. Gerade heute nicht. Er fühlt die silberne Uhrkette. Es ist das einzige Erbstück seines Vaters. Braucht er, der Sohn des Müllerknechtes, alle Tage diese silberne Uhrkette zu tragen, die der Vater nur an Sonntagen und zu den Festen angetan? Ließe sich aus dieser Kette nicht ein Armband fertigen? Dann käme Hans Lochner zu der Liebsten mit einem wirklichen Weihnachtsgeschenk. Immer das verdammte Geld. Auch dazu gehört Geld, aus einer Uhrkette ein Armband zu machen. Und er muß doch rechnen mit jedem Pfennig. Jetzt erst recht, wenn er für zwei zu sorgen haben wird. Und wenn Kinder kommen? Natürlich kommen Kinder. Hans Lochner will Kinder. Will die Liebste, will Kinder. Will die ganss——“: die ganze, ganze Welt! Weiter denn. der Baum soll ihn nicht aufhalten. Er will ja zu ihr. um ihr zu sagen, daß die Anstellung eingetrosfen ist und daß sie nun heiraten können, daß... Saften des Sommer der eisigen Zucht de überfließendes Geld die übereilte Freud Doch der Baum läßt ihn nicht los. Der Baum hat eine borkige Rinde, rissig von Schnee und Regen, von den Säften des Sommers, den nagenden Bissen der Käfer, der eisigen Zucht des Winters. Es ist dem Hans Lochner, als blicke er in sein eigenes Gesicht. So war es immer, so ist es, so wird es in Ewigkeit bleiben. Auch wenn sie nun endlich zusammen sein werden, die Liebste und er, erst recht, wenn Kinder kommen. Immer die Risse von Schnee und Negen, von den Säften des Sommers, den nagenden Bissen der Käfer, " d e s W i n t e r s... U n d n i e e i n s e l i g beld zu einem Geschenk. Weshalb nun reude über die Bestallung, über das dankbare der Winterwald „. Tnosten hin— un dus nur, well doch nie etwas anders werden kann, weil man doch nicht reicher wird am Ende, wenn man auch ein paar Glieder in der Kette der Väter zu überspringen glaubt? Hans Lochner hält den Baum umklammert. Er hört sein Herz hämmern bis in die Er wird absacken, wenn er sich nicht keiner, der ihm hilft in solcher Not? Wüien in wier 844h Kommt man denn nie mit dem ste— Liebste— ich rufe dich Da, es geht bein Wind, aber der Heanen Wenschen Halt gibt, er lest, er atmet. Die Bdrken und Risse mal weich wie Hände. Die grünen Heve, Haupt dem Himmel zugees nde? Baum, der dem bewegt sich. Der “ en auf einreden mit Mlärchen für große Leute Von Deter Omm Es war einmel ein schöner, junger und nicht ganz armer Mann. Der lebte in Indien, tief im Inneren des Landes, dort wo es am schönsten ist, wo die Blumen das tiefe Rot des Bluted, das köstliche Blau des Himmels, die unirdische Weiße frisch gefallenen Schnees haben, wo sich Lianen, dick wie die Bäume unseres Landes, um himmelhoch aufragende Baumriesen schlingen wie in zärtlicher Liebkosung, schmiegsamen jungen Katzen gleich.“ : In diesem herrlichen Lande lebte der junge Mann, seinen Studien alter Sprachen hingegeben. Aber wie er ist im Leben, es gibt Dinge, um die sich selbst ein fleißiger Mann nicht immer alleine kümmern kann, da sind Essen, Knöpfe, Wäsche und sonst noch Sachen, die ein zivilisierter Mensch nötig hat. d be noch daß es e besite E E. mihen De kr, Mam Kr 9. Arme und küßte sie. Die Sonne hatte ihren Lauf um die Erde noch nicht beendet, als das Mädchen wiederum zu dem Jüngling kam und auf Scherben in ihren Händen weisend und die Augen dann schließend, demütig sagte:„Ich habe wieder etwas zerschlagen— dafür muß ich bestraft werden!" Da blieb dem junge Gehilfin fürs Haus zu ihm zusagte, nahm er ein junges ein wenig ungeschickt, aber voll guten So geschah es dem jungen Ding eines ein Gefäß falten ließ, das in viele Stücke junge Mann sah sie an und sagte ihr,# Lochner wie Kinder mit dem Vater. Die Aeste en sich, deuten hinauf und hinaus. Sie atmen und sind und wissen nichts von der Menschen Not. Sie halten still unter der Sonne, still unter dem Schnee. Sie lassen sich peitschen vom Sturm und sich tränken vom Regen. Aber sie halten fest am Stamm. an dem sie gewachsen sind. Nur die schwachen und faul gewordenen, die dürren Aeste tragen die Winde als Beute von dannen. Geschmeidig wurde der Stamm, hisssam, trutzig, immer das Haupt Hans Lochner schaut hoch hinauf. Des Baumes Wipfel winkt ihm lächelnd zu. Ist es die stellung, die atmen nach Lehrer Hans 2... Baumes mit solcher Gewalt, daß er mit sich ringt, um nicht haltlos zu weinen. Er braucht keine Uhrkette und kein Armband mehr. Der Baum hat sich ihm zum Geschenk angeboten. Hans Lochner läßt ihn aus dem Arm, wie man sich von einem Menschen löst. Er erschrickt noch einmal, denn jetzt fühlt er, wie in ihm selber eine Kette mitten auseinanderbricht. Wie man von einem Erleben in ein zweites gestoßen wird, das hinter dem er#ten liegt, nicht mit Augen zu schauen und dennoch mit dem Herzen voll zu umfassen. Wie man einen Berg hinaufklettert und nicht weiß, was hinter dem Gipfel liegt. Und dann erblickt man das Land, und es verschlägt einem den Atem vor der Unendlichkeit solcher Weite. Hans Lochner hat sich versäumt. Nun holt er aus, und dder weiße Winterwald wandert mit vie beglückende Botschaft der endlichen Andie Sehnsucht zur Liebsten hin, das Aufh hetzendem Kampf der letzten Jahre— den ans Lochner überkommt die Sprache des wachte botschaft für..ut, nichts als die nachtsbotschaft für die Liebste. Nichts? Er redet, daß sie zusammenwa Baum, trotz aller Erdennot, den N t i h m, d e m frohe Weihen würden wie ein sen von Schnee und wurden aus iqm wachsen, junge Triebe zu Aesten werden, breiten, starken. Und die Liebste und er, sie würden beide Sorge tragen, daß keiner schwach und faul werde, dürre Beute dem peitschenden Wind. Die Liebste verstand nicht alles, was er sagte 1 Gut Doch utes und an seiner Stimme erkannte sie, daß es ein Gutes und Starkes sein müsse, von dem er sprach. Glaube leuchtete aus seinen Augen, Liebe aus seinem Herzen. Und ihr war, als erhielte sie eine ganze Welt zum Geschenk. Oleander und die Sterntaler Eine Welhnachtslegende von Hilde Fürstenberg Allen Menschen wird im Laufe ihres Lebens mindestens ein besonderes Wethrachtssest geschenkt, eines, das sich von allen anderen unterscheidet; das seltsamste Weihnachtssest jedoch erlebte der Dichter Oleander,— für ihn bezahlte an einem Heiligen Abend eine kleine Holzfigur mit Sterntalern seine irdischen Rechnungen. Und das geschah also: Oleander saß am Nachmittag vor dem Weihnachtsabend in seiner Stube und zählte sein Geld. Es war — wie das bei den Dichtern meistens ist— zu wenig. Als der Herbst begann, hatte Oleander sich vorgenommen, diesmal ein richtiges Weihnachtsfest zu feiern. Aber je näher das Fest kam, desto kleiner wurden seine Pläne. Das Mikroskop für den Bruder gab er zuerst auf— von einem Bruder verlangt man Verständnis —, dann verzichtete er auf den Korb mit Früchten und Wein, den seine Wirtin hatte haben sollen. Er zahlte ja seine Miete, und wenn er auch hin und wieder einen Teller Suppe bekam oder in der geheizten Küche sitzen durfte, so brauchte er dafür ja noch nicht solche Geschenke zu machen. Er war eben ein armer Dichter, und seine Armut war der Mitwelt größere. Schande als ihm. Am schmerzlichsten war es jedoch, daß er darauf verzichten mußte, Fräulein Jane nebenan, die ihm immer so freundlich Bücher lieh, einen Kasten Schokolade mit Tannenzweig zu schenken. Gleichzeitig hätte er ihr seine Gedichte überreichen können, es ware ein schönes Geschenk gewesen. Die handgeschriebenen Gedichte allein fahen zu billig aus, das ging nicht. Ob er versuchen sollte, bei dem Krämer nebenan einen solchen Kasten Schokolade auf Kredit zu erwerben? Herr Michelsen hatte zwar gestern erst durch seine Wirtin sagen lassen, Herr Oleander möge endlich seine Schulden bezahlen; aber am Weihnachtsabend ließ er vielleicht noch einmal mit sich reden. So groß waren ja auch die Schulden nicht. Oleander suchte die kleinen Zettel aus der. Fi bhage und rochnete die Endsummen zusammen: Mark. Oleander dachte, ob er nun zehn ober zwölf Mark schuldig war— Herr Michelsen wat ein reicher Mann. Entschlossen machte der Dichter sich auf den Weg. An Michelsens Eingang standen zwei dunkelgrüne Tannenbäume, im Laden drängte sich die Menge zu den letzten Weihnachtseinkäufen. Oleander ging einige Male vor den hellerleuchteten Schaufenstern bin und her, er getraute sich nicht, hineinzugehen. Einmal sah er Herrn Michelsen mit einer Dame nabe bei der Türe stehen, sie sprachen miteinander und sahen zu ihm bin. Gleich darauf ging die Dame an dem jungen Dichter vorüber, sie lächelte ihn freundlich an, blonde Haare quollen unter ihrer dunklen Pelzmütze hervor, braune Augen grüßten ihn zärtlich. Oleander wurde verlegen und ging schnell davon. Traurig irrte er in den Straßen umher, spät erst kam er zurück in seine Stube. Er mochte kein Licht mehr anzünden, hastig zog er seine Kleider aus und legte sich zu Bett. Von einer Straßenlaterne fiel Helligkeit auf die kleine, ihm liebge, wordene Holzfigur, ein fröhliches Mädchen als eine Art Schutzgeist darstellend, die er vor Jahren von einer Reise in die Berge heimgebracht hatte. Oleander seufzte, wandte das Gesicht zur Wand und schloß die Augen. Heute gefiel ihm sein Schutzgeist auf der Kommode gar nicht, so sehr er auch das holzgeschnitzte Mädchen liebte,— er war zu betrübt.„Gewiß“, sagte er leise,„ich weiß, daß du so schön wie immer bist, aber, stehst du. selbst unserer Liebe ist der Geldmangel im Wege. Auf Erden ist es so und nicht anders— Nach einer kleinen Weile meinte er ein leises Knistern zu hören, er wandte sich um und sah, wie die #Figur auf der Kommode sich bewegte. Kein Zweifel, lächelte auch. Vorsichtig und behutsam raffte sie mit der rechten Hand den blauen Sternenmantel zusammen und stand plötzlich vor dem Tisch mitten im Zimmer, hoch und schlank wie Jane. Oleander waate nicht, sich zu rühren; er lag ganz still und betrachtete die Erscheinung. Als sie den Kopf über den Tisch neigte, meinte er, sie sehe der blonden Dame ähnlich, die am Abend an ihm vorüberging; sie lächelte so freundlich. Dann, als sie zärtlich zu ihm hinübersah, entdeckte er, daß sie braune Augen hatte, groß und leuchtend wie jene Fremde; als sie jedoch auf dem Tisch hantierte, meinte er in den Bewegungen wieder eine AehnlichMimmmmmmmm Erzählte Kleinigkeiten Der Dichter Platen war, wie so viele Kollegen seiner Zunft, nicht mit irdischen Glücksgütern gesegnet. Während seiner Studienjahre in Würzburg wollte er sich gern ein Wörterbuch der perstschen Sprache kaufen. Er hatte die Absicht, ein Gegenstück zu Goether „Westöstlichem Diwan“ zu schaffen. Es fehlten ihm aber die Mittel, sich das Wörterbuch anzuschaffen. Trotz allem Nachdenken fand er keinen Ausweg aus diesem Dilemma. Traurig klagte er eines Tages seinem Studienfreund, dem wäter bekannten Altertumsforscher Döderlein, sein Leid und erbat sich einen Nat, wie er wohl zu Geld und damit zu dem Wörterbuch kommen könne. Döderlein, ein biederer Bayer, hatte die Ruhe weg. Er sah die Sache nicht so tragisch an wie Platen. In väterlichem Tone sagte er: „Ja nun, mein Lieber, da trinkst halt alle Tag' a Maß Bier weniger, und shon is's zusammen!“ „Aber ich trinke doch überhaupt kein Bier!“ sagte Platen mutlos. Worauf Döderlein in seiner bayerischen Ruhe sagte: „Hab' i dir net immer g'sagt, du sollst a Bier trinken?! Jetzt, wann du a Bier tränkst und alle Tag' eins weniger tränkst, könntest dein Wörterbuch leicht zahl'n!“ Hufeland war Mitglied eines Stammtisches, dessen Angehörige sich nach Kräften verulkten, wo sich nur die Gelegenheit dazu bot. Unter anderem gehörte dieser Runde auch ein Baumeister an. Eines Tages sagte dieser Baumeister zu Hufeland: „Ich sah Sie heute mittag schnellen Schrittes über die Straße eilen. Darf man den Grund Ihrer Hast erfahren? Hatten“ Sie etwa die Absicht, tatsächlich einmal einen Kranken zu heilen?“ Hufeland ließ sich nicht verblüfsen und antwortete: „Nein, ich ging gerade an einigen Häusern vorbei, von denen mir berichtet wurde, sie seien von Ihnen erbaut worden, und da mir mein Leden lieb ist, eilte ich vorüber, so schnell mich meine Füße trugen, bevor die Häuser einstürzten.“ Einmal woilte der! Abendgesellschaft. Einwollte die Gelegenheit lichen Rat zu erhalten Einmal weilte der Berliner Arzt Treptow in einer Eine als geizig bekannte Dame heit benutzen, kostenlos einen ärztlten. Sie begann alsbald, dem Geheimrat darüber zu klagen, daß sie öfter Schmerzen in der Magengegend verspürte. Ob Treptow ihr wohl sagen könne, was sie dagegen tun solle. Treptow, der die Absicht durchschaute und sich darüber ärgerte, sagte laut, so daß die gannse Gesellschaft es zu ihrem Vergnügen hören konnte: „Ja, dann muß ich Sie schon untersuchen! Ziehen Sie sich auf der Stelle aus! Die Dame bekam einen puterroten Kopf, erhob sich “ e i l i g v o n d e r T a f e l u n d w a r d a n d i e s e m A b e n d n i c h t mehr gesehen. keit mit Jaue zu errennen. Oleunder wurde verwirrt und sertzte leise. Das holde Mädchen indessen, das so plötzlich in das Eille Leben Oleanders eingetreten war, zerriß langsam und sorgfältig die kleinen Zettel mit dem Schuldkonto, die auf dem Tische lagen, dann löste sie die Sterne von ihrem Mantel und legte sie auf das Papier. Oleander schüttelte den Kopf.„Was tun du?“ sagte er verwundert. :„Auf Erden ist es so und nicht anders“, entgegnete sie. Dies sand Oleander seltsam, aber er widersprach nicht. Man hatte es immerhin mit einer Erscheinung aus einer anderen Welt zu tun. „Ich werde ein Gedicht machen für dich“, sagte der Dichter. Das Mädchen lächelte und häufte Sterne auf Sterne. Oleander wurde müde vom bloßen Zusehen und schlief ein. Der chelle Weihnachtsmorgen schaute durch die Scheiben, als Oleander erwachte. Still und unverändert stand die Figur auf der Kommode, die Sterne auf ihrem Mantel funkelten im blassen Goldglanz der Wintersonne. Oleander lächelte traurig. Als er jedoch auf seinen Tisch sah, entdeckte er zwei kleine Päckhen und einen Hausen Papierschnitzel. Die Schuldgettel; sie waren zerrissen. Der Dichter wars einen scheuen der Kommode. Lächelte das Mädchen? War nicht ein kleines, vergnügtes Blinzeln in ihren Augenwinkoln? Was bedeutete dies? Als die Wirtin ins Zimmer trat, stand Oleander verstört vor den Papierschniveln und den aufgelbsten Päckchen. Eine Weihnachtsglocke aus Schokolade, eine Schachtel Zigaretten, ein Päckchen Kaffee. „Frohe Weihnachten!“ sagte die Frau.„Herr Oleander, so sehen Sie aber nicht schön aus.“ „Wie?“ Er fuhr mit der Hand durch seine ungeordneten Haare, knöpfte sein Hemd am Halse zu„Wer hat dies—?“ fragte er. „Ja, ist es nicht nett von Herrn Michelsen? Er war gestern abend hier, als sie fort waren, und brachte die Päckchen. Da fand er die Zettel und zerriß sie—“ Oleander seufzte und sah mit einem Lächeln nach der Kommode. Aber sein Schutzgeist sah ihn nicht an und tat, als habe er mit der ganzen Sache ni# geringste zu tun. icht das Der allwissende Hauptmann . Von Wolfgang Zenker Kurz vor Weihnachten Koserne„Hnade euch“ m Seine Exzellenz in die wenn nicht alles klappt!“ sagte der Hauptmann. Er konnte sich auf seine Kompanie verlassen. Jeden einzelnen Mann kannte er, nichts entging seinem scharfen Auge, und wo die Mutter der Kompanie, der gestrenge und treusorgende Herr n m et ur beitich un en der Wiant. der Knöpfe— denn damals gab es noch blaue senröcke und goldene Knöpfe— nichts mehr auszusetzen fand, da sah der„Alte“, wie sie den Hauptmann nannten, noch durch das blaue Tuch hindurch, wenn der Brustbeutel unterm Hemd offenstand, und er sah wohl auch ins Herz. Der Gefreite Weber freilich, der sein zweites Jahr abdiente, hielt sich für schlau genug, seinen Hauptmann binters Licht zu führen, und Erzellenz dazu. Er hätte sich vom Putzgeld längst eine Kleiderbürste anschaffen müssen, aber er benutzte die von seinem Schranknachbarn Hinz mit und verließ sich im übrigen auf seine Gerissenheit. Und richtig, Exzellenz kam am Abend, als das Gewitter schon verzogen schien und der Felddienst sogar mit Lob überstanden war— wobei der Gefreite Weber sich im Entfernungsschätzen ausgezeichnet hatte— in e Mannschaftsstuben, als gerave Putzstunde angesetzt war.„Mensch, Weber!“ sagte Him, als die hohen Herren schon in die Nachbarstube traten. du hast ja nur zwei Bürsten!“—„Taß mich nur machen!“ sagte Weber und schmierte die eine Seitenkante seiner Wichsbürste mit Schuhwichse schwarz. Dann rief er als Stubenältester„Achtung!“ und der General trat mit dem Adjutanten und dem Hauptmann ein. Er hielt gleich auf den Gefreiten zu, der ihm beim Felddienst aufgefallen war:„Nun, mein Sohn“, fragte er freundlich,„wieviel Bürsten braucht der Soldat?“—„Drei, Euer Exzellenz!“ meldete Weber stramm.„Und zwar?“ fragte Exzellenz. Der Hauptmann stand neben dem General und sah mit unbewegter Miene auf seinen Gefreiten.„Erstens die Dreckbürste“, sagte Weber, bückte sich in die Tiefe seines Schrankes und brachte die rauhe Schuhputzbürste zum Vorschein.„Zweitens die Wichsbürste“, damit hielt er die Wichsbürste mit der weißgebliebenen Kante nach vorn vor sich gestreckt.„Dritrens die Kleiderbürst=“— dabei bückte er sich von neuem und brachte nun in strammer Haltung dieselbe Bürste herauf, bloß mit der schwarz gemachten Kante nac vorn.„Und viertens?“ Der Gefreite Weber war nicht zu verblüffen.„Viertens, Euer Exzellenz, hat der Soldat eine Reservehürste.“ Er bückte sich wiederum und hielt dieselbe Bürste dem hohen Herrn mit den Borsten nach vorn entgegen.„Brav!“ sagte Seine Exzellenz. Und zu dem Hauptmann gewendet:„Aus solchen Gefreiten schnitzt man Unteroffiziere.“ Der Hauptmann stand unbewegten Gesichts. Der Gefreite Weber wurde am nächsten Tag durch Regimentsbefehl befördert. Zu Weihnachten feierte er mit seinen Kameraden in der Kantine. Da erzählte er von seinem Bürstenschwindel, auf den ihm nicht einmal der Hauptmann gekommen sei. Als er mitten im Prahlen war, trat des Hauptmanns Bursche in die Unteroffizierskantine und gab für jeden der Unteroffiziere ein Weihnachtspäckchen ab: Zigarren, Pfeisen, Tadok, Taschenmesser packten die Beschenkten fröhlich aus. Aus Unteroffizier Webers Päckchen aber kam zum Vorschein eine Kleiderbürste, auf der ein Zettel klebte, der trug von der Hauptmanns Hand die Aufschrift:„Für alle Fälle.“ „Ich kann mir nicht helfen!“ stöhnte Weber, als sich das Gelächter der Kameraden legte,„ich glaube, der Alte ist allwissend!“ Mit Humor in die Feiertage Was ist das, Glück? Weihnachtsabend. Die Kerzen brennen. Das Zimmer ist voll von Kinderseligkeit. Ellen aber steht still in der Ecke und hat einen Pfennig in der Hand. „Woher hast du den Pfennig?“ fragt der Vater. „Gefunden", flüstert Ellen,„und ganz blank ist er, und gestern hat mir Detlev ein Huseisen geschenkt. Nun hab' ich ader Glück!“ „Glück" wiederholt der Vater und guckt in das Kindergesicht,„was ist denn das eigentlich, Slück?“ Ellen blickt überrascht auf.„Glück“, sagt sie, und ihre Stimme klingt fest und bestimmt,„Glück ist, wenn Eva mich mit ihrer neuen Puppe spielen läßt!“ Sänsebraten... „Na, Anni, was wollen wir denn essen?“ „Weißt du, Erich, ich hätte zu gern einmal Gänsebraten mit Rotkohl gegessen!“ „Sollst du haben! Herr Ober, bringen Sie uns zwei Portionen, ein für mich, die andere für meine Frau!“ „Entschuldigen Sie, mein Herr! Leider ist nur noch eine Portion da!“ „Sind ja tolle Zustände, was soll denn nun meine Frau essen?“ Wie einst im Mai „Na, alter Junge, wie fühlst du dich denn so als Ehemann!?“ „Ich kann dir sagen, ich komme mir vor, als ob ich wieder zur Schule ginge.“ „Wieso denn das?“ „Ich rauche heimlich.“ Jeder einmal in Berlin. Mein Freund Ferdinand ist seit einem halben Jahr allein in Berlin bei mir zu Besuch. Seine Frau hat er daheim in Bayern gelassen. Und nun fällt mir eines auf: „Sag, Ferdinand, du schreibst die Briefe an deine Frau mit der Maschine und mit Durchschlag! Wohl, um dich im nächsten Brief nicht zu wiederholen!“ Ferdinand schüttelte verschmitzt den Kopf:„Nein. Um mir nicht zu widersprechen!“ Papa erzühlt Weihnachtomärchen. Mümmchen wollte nicht einschlafen. Der Vater setzte sich an ihr kleines Bett. „Ich werde dir jetzt ein schönes Märchen erzählen, bis du schläfst.“ :„Aber ein langes Märchen, Papa!“ „Ia, ein langes Weihnachtsmärchen.“ Und der Vater erzählte ein langes Märchen. Er erzählte eine Stunde, er erzählte zwei Stunden. Plötzlich wird alles sill. Die Mutter im Nevenzimmer atmet erleichtert auf. Die Tür vom Kinderzimmer öffnet sich leise. „Endlich eingeschlafen?“ fragt die Mutter. Es ist aber nicht der Vater, es ist Mümmchen, das in weißem Nachthemd zwischen der Tür steht und nickt: „Ja Mutti— endlich ist Papa eingeschlafen.“ Das nennt man Karriere. Sie:„Soll ich, lieber Richard, meinen Beruf aufgeben, wenn wir heiraten?“ Er:„Wieviel verdienst du denn im Monat?“ Sie:„Dreihundertfünfzig Mark.“ Er:„Aber, Schatzi, das ist doch keine Stellung! So etwas nennt man Karriere. Und ich kann doch nicht verlangen, daß du deine Karriere aufgibst.“ Der Ausweg. Der junge Mann kam ins Privatbüro und bat um die Hand der Tochter seines Chefs. „Ausgeschlossen“, sagte der Chef,„sich einfach hier so ins warme Nest setzen, was...?“ Der junge Mann schwieg eine Weile. Dann hatte er sich gefaßt:„Könnte ich dann wenigstens etwas Vorschuß zu Weihnachten bekommen, Herr Direktor?“ Eine wirkungsvolle Demonstration. Der Herr Professor erklärt in der Physikstunde eine elektrische Maschine:„Die Kraft dieses Apparates ist so groß, daß eine Entladung hinreicht, um einen Menschen zu töten bzw. einen Ochsen zu betäuben.“ Dabei passiert es ihm, daß er dem Konduktor zu nahe kommt, einen Schlag erhält und zu Boden stürzt. Im Auditorium herrscht darob größte Aufregung. Doch bald schlägt der Gelehrte die Augen wieder auf und ### uit. schwacher Stimme:„Es ist nichte, ich war nur Waagerecht: 3. Gott, 8. Seemann, 10. 12. Anschrift, 15. Ringe kleine Münze, 20. Lebewe Senkrecht: 1. Neben Wüste, 3. Teilzahlung, 4. Kertenhbaichl. 14. Weri Kartenspiel, 14. Adert Shakespearische Gestalt (Scherl=Bitderdienst=M.) Nüsse zum Knacken tshaushalt. 4. Sech ku. Swige Geographisches Kammrätsel Geographisches Rammrarser, ad———— m— u n— 0— 1——11— Die Buchstaben sind so in die leeren Felder einzu, daß sich Worter nachstehender Beveurung erWaagerecht: 1. Stadt in Spanien. 6. Stadt an der Ruhr. Senkrecht: 1. Nebenfluß der Elde, 2. Stadt in Pommern, 3. Nebenfluß der Thoiß, 4. Nebenfluß der Warthe, 5. europäische Hauptstadt. Verschmelzunggrätsel. Wert— Sandol Nordseebad, Tang— Rose Würzkraut, Roß— Kate griechischer Philosoph, Rudel— Tram männliche Gestalt aus„Lohengrin“ Reis— Post winderliches Vergnügen, Ratte— Mord Stadt in Holland, Gas— Wahl Unternehmungol#stiger Nahm— Alba spanisches Schloß, Kran— Tadel Teil vom Atlas, Donar— Ger Reitersoldat. Die Wortpaare sind zu Wörtern nedenstehender BeIIN AITGAEFSSE beutung zu verschmeizen. Die unfangsduchranen der neuen Wörter ergeben den Namen eines Teiles der Rheinischen Schiefergebirges. A Kaste— Wunde— Engel— Iran— Onkel— Kasse — Panier— Elster— Passan— Siegel— Isel— Die Anfangsbuchstaben der obenstehenden Wörter sind durch andere Zeichen zu ersetzen, daß neue, sinngemäße Wörter ensstehen. Die neuen Anfangsbuchstahen bilden, fortlaufend gelesen, den Namen eines Tagfalters. Auflösungen aus voriger Ausgabe Krenzworträtsel. Waagerecht: 1. Hall, 5. Grad, 8. Ameise, 9. Rama, 12. Klage, 13. Sender, 15. Ella, 16. Leere, 17. Keith, 20. Nas, 21. Gutin. 24. Anden. 27. Lot, 29. Goten, 32. Alane, 34. Kurt, 35. Kobalt, 37. Lampe, 38. Enos, 39. Stappe, 40. Rede, 41. Biel.— Senkrecht: 1. Halle, 2. Amalie, 3. Legat, 4. Lie, ö. Ges. 6. Arne, 7. Bader, 10. Meran, 11. Ares, 12. Keks, 14. Elding. 18. Henkel, 19. Ate. 22. Udo, 23. Kolon. 25. Stumpe, 26. Ente, 27. Lake, 28. Tavor, 30. Okapi, 31. Erpel, 33. Nase, 36. Tee, 37. Lab. Verkehrte Welt Der Weihnachtsbaum brennt. Rechtsanwalt Dr. Fritz Lanz spielt ein Lied auf dem Akkordion. Frau nita singt, und Onkel Knut, noch erhitzt vom Steigen der Treppen, brummt ein paar Töne mit. Die Kinder aber. Herbert und Ellen, schnuppern schon auf dem Weihnachtstisch zwischen den Paketen herum. enut, als Dr. Lanz das Instruinn es losgehen.“ Und er packt Radioapparät, für die Mutter sette, für Herbert ein Indianer„So“, sagt Onkel Knut, als Dr. Lanz das Instrument weglegt,„jetzt kann es“ aus: für Vater einen.! eine große Manikürkassette, fa. Peeben. ein A— in lager mit Rothäuten, Trappern und Zelten, und für en eine Puppenstube mit allem Komfort. Das Papier raschelt, die Kerzen knistern. Die Augen der Kinder und Eltern strahlen. * „Seht doch mal der!“ sagt Ellen, die 14jährige, nachdem sie den Radiokofferapparat auseinandermontiert hat.„Das hier ist eine ganz neue AudionSchaltung. Herhert blickt auf.„Gewiß“, nickt er und reidt sich seine Fingernägel weiter mit der ABC=Patent=Tinktur ein Oh“, sagt Frau Anita.„so eige wunderschöne Puppenstube habe ich mir früher immer gewünscht.“ Und sie kniet nieder und gibt mit Puppen, Möbeln und Porzellan einen hochherrschaftlichen Teeabend.„Sieh doch nur, Frit., Jauchet#####oger eine richtig funktionierende Wasserleitung ist da!“ Ader Dr. Fritz Lanz, Rechtoanwalt und Notar, sieht und hört nicht. Er hat das Indianerlager auf den Fußboden geschüttet und bereitet einen verwegenen Angriff der Sioux auf die Trapper vor. Onkel Knut aber sitzt im Lehnstuhl, scüttelt den Kopf und stößt einen langen, zitternden Seufzer aus. Dann nimmt er das Marzipan, das auf den Weihnachtstellern der Kinder liegt. Und iht e auf. Haus Rieben. 4 Einsalz deutscher Kunst im Kriege Von Reichskulterwalter Hons Hinke! sozi Die kulturelle Betrenung des Soldaten ist im nationalalistischen Großdeutschland ein wesentlicher Bestandteil modernet Krieg= und Menschenführung. Sie ist im wahrsten Sinne ein Stück der Verwirklichung unseres deutschen Sozialismus. Das Oderkommando der Wehrmacht mit allen seinen zuständigen Dienststellen vom Bereich Narvik bis zur Biskaya bat als verantwortlicher Auftraggeber in Zusammenerbeit mit„Kraft durch Freude" uno dem Sonderreferat Truppenbetreuung im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda dieses Werk begonnen und bis zum heutigen Ausmaß durchgeführt. Soldaten und Künstler verschworen sich in ihm zu einer untösbaren Einheit. Die ku'turelle Betreuung des deutschen Soldaten begann mit Ver Zusammenarbeit zwischen Wehrmacht und der NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude" im September 1936. Damals traf Reichsorganisationsleiter Dr. Ley mit ie Vereinharung, dem Reichsarbe die bald durch ähnli eitsdienst ergänzt und Abließ: dem OKW. eine machungen mit den. lich auf die Einheiten der Waffen= und Ordnungspolizei ausgedehnt wurde. Diese Vereinbarungen waren die Grundlage für die praktische Arbeit. Sie erprobte sich zuerst nach der Uebernahme des Protektorates Böhmen und Mähren in der Betreuung für die dort stationierten Truppen. Mit Kriegsbeginn erhielt jedoch diese Arbeit eine neue und entscheidende Bedeutung. Im Auftrage des Oberkommandos der Wehrmacht und in Zusammenarbeit mit dem Reichsministerium für Volksauftlärung und Propaganda wurde die praktische Organisation der Truppenbetreuung der RS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude" Übertragen. Die Entscheidung über die Planung der Gesamtorganisation auf allen künstlerischen Gebieten obließt dem Sonderreferal Truppenbetreuung, Goebbels in seinem Minikt.“":. mit dem OKW. In diesem Sonderreferat werden die dramaturgischen Fragen der Spielfolgen aller vor der Truppe einzusetzenden Theater= oder Musikveranstaltungen entschieden. Sämtliche deutschen Kulturinstitute, sämtliche philharmonischen und Stadtorchester, die Künstler der Bühne, des Musiklebens und des Films— insgesamt mehr als 7000 Künstler— stellten sich in den Dienst der Truppe. Gleich KdF.=Veranstaltun ten Truppen. Sch Posen die erste KdF.=Veranstaltung durchgeführt. Gastspiele großer Büdnen folgten. In der langen Wartezeit der Wintermonate erhielt die Betreuung der Truppen im das Dr. erium schuf, in Zusammenarbeit Die Betreuung der Wehrmachtsteile in den besetzten Gebieten im Westen steht heute an erster Stelle. Aber auch in Dänemark und Norwegen wirkten deutsche Künstler. Am 26. Juni begann die Betreuungsarbeit in Dänemark mit der Entsendung des Reichstheaterzuges der DAF. und der Deutschen Kammerorchesters. Beispiellosen Erfolg hatte die Gastspielreise des Berliner Philharmonischen Orchesters in verschiedenen dänischen Städten. In Norwegen fanden zahlreiche kleinere Gastspielkörper Verwendung, um so räumlichen Verteilung der Truppeneinheiten tragen. Am 12. Juli fand vor deutschen Soldaten in die erste Vorstellung eines KdF.=Fronttheaters statt. Ihr folgte am 18. Juli die festliche Aufführung der„Fledermaus" durch ein Gastspielensemble des Stadttheaters Krefeld im Haag. Täglich werden in den besetzten Westgebieten allein rund 150 Veranstaltungen für unsere Soldaten burchgeführt. Deutsche Künstler spielen heute von Narvik bis Vordeaux, bis an die spanische Grenze. Das aus Dänemark zurückgekehrte Berliner Philharmonische Orchester spielte im Westen; es stellten sich weiter zur Verfügung: das VerKammerorchester Hans von Benda, die Dresdner ester, das auf fünfund das Colle300mal für unsere ferner für die Trupenbetreuung sowohl in der Heimat als auch in den besetzten Gedieten sämtliche stehenden Bühnen Deutschlands, zahlreiche Wanderbühnen und viele Theatergruppen und artistische Ensembles eingesetzt. Der Umfang der Arbeit in den besetzten Gebieten hat es nötig gemagt, ihren Einsatz unter der Leitung einer beitsgediet zusammenzufassen. bieten regeln die Armeeob Beauftragten des e zu einem besonderen ArIn sämtlichen besetzten Gezisammen wit den teriums und den Millionen KdF.=Beauftragten den Einsatz an Ort und Stelle. Insgesamt wurden durch die RS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude" allein in den Kriegsmonaten rund 100 000 Sonderveranstaltungen für Wehrmacht, Waffen=F und Ordnungspolizei durchgeführt, in denen über 30 Angehörige aller Formationen erfaßt würden. Die Soldaten und besonders die Verwundeten haben naturgemäß in großem Umfange aucb an den Veranstaltungen unseres Theater= und Musiklebens in der Heimat teilgenommen. Ein besonderes Ereignis war die Durchführung der Bayreuther Kriegsfestspiele, die von KöF. auf Befehl des Führers übernommen wurde. 000 Arbeiter und 9.*..— oßem Uui TheaterEin beso reuthe sehl des. 20 000 Arbeiter und Arbeiterinnen, Angehörige der drei Wehrmachtsteile, der Waffen= und des Arbeitsdienstes erlebten die Werke Richard Wagners in Bayreuth. Die iren Männern für die Bayreuther rurlaub. Zu gleicher Zeit hat die nen Opernzyklus durchgeführt, dessen Soldaten ebenfalls kostenlos ermoglicht wurde. Auch die beiden Schauspielhäuser und das Deutsche Opernhaus spielen in Sondervorstellungen für unsere Soldaten. er deutsche Film wurde für die Truppenbetreuung gemacht. In seiner Eigenschaft als Reichspropagandader NSDAP. stellte Dr. Goebbels die große Orunsere Der deutsche Film wurde mobil gemacht. In seiner Eigen leiter der NSDAP. stellte Dr. Goebbels die große ganisation der Gaufilmstellen zur Verfügung. Im ersten Kriegsjahr wurden allein über 3 600 Filmkopien und die entsprechend notwendige Zahl von Vorführungsapparaten und Tonfilmwagen beschafft und auf den Weg geschickt. Der Rundfunk bewies seinen Wert als Nachrichteninstrument, als propagandistische Waffe, als Mittler zwischen Front und Heimat. In den langen und kalten Wintermonaten sorgte er für Unterhaltung und Zerstreuung. Als sichtbarster Ausdruck der Betreuungsarbeit des Rundfunks für unsere Soldaten darf das Wunsch= konzert für die Wehrmacht gelten. In den bis gel harmonie stattfanden, wurden bereits 60 000 Besucher gedie sich aus Soldaten oder deren Angehörigen zunensetzten. An freiwilligen Geldspenden wurden bei sammensetzten. An freiwilligen Geldspenden diesen Veranstaltungen unseres Rundfunks bis zu dem genannten Zeitpunkt schon 5,2 Millionen Reichsmark gegeben. Der Geldwert der Sachspenden beträgt über eine n Reid erden in 5 sinnvolle ldwert der Sachspenden beträgt über mark. Das Ausland gab Geld= und Sachvon etwa einer Million Reichsmark. Durch erteilung der NSV. kamen sämtliche Geldsind der Wehrmacht insgesamt über 40 000 zur Verfügung gestellt worden. Der Stärkung des persönlichen Zusammenhaltens der einzelnen Soldaten mit seiner Familie dient der Kameradschaftsdienst des deutschen Rundsunks. Seit dem 20. Januar 1940 unterrichtet er Nacht für Nacht den Soldaten über wichtige Ereignisse in seiner Familie und in der Heimat. Mit besonderer Liebe nahm man sich der Betreuungsarbeiten in den Lazaretten an. Das Oberkommando der Wehrmacht hat auch das Deutsche Volksbildungswerk zur Mitarbeit aufgerufen, das in den Lazaretten Kurse für Laienschaffen jeder Art einrichtete. Im Reservelazarett erfüllt das Laienschaffen das wesentliche Bedürfnis, dem genesenden Soldaten eine wertvolle schöpferische Betätigung zu vermitteln. Es soll den Verwundeten nicht nur erfreuen und unterhalten, sondern vielmehr bei der schnellen Ueberwindung körperlicher und seelischer Schäben mithelfen. Den gleichen Zweck verfolgen auch die Uebungen, die vom durchgeführt werden. Bei im Heilgy seit lychen wurden die Gebhardt mit verfolgen auch die sportlichen KöF.-Sportan in den Lazaretten geführt werden. Bei dieser Arbeit handelt es sich nicht um Heilgymnastik im engeren Sinne, sondern um einen ssbetrieb. In einem Lehrgang in HohenKdF.=Gausportlehrer von Professor Dr. den Grundlagen der Lazarettarbeit verden dort gewonnenen Erfahrungen baut vielseitigen Uebungsbetrieb. In einem Lehrgang in Hohener von Pro . gewonnenen Erfahrungen rbeit in den„Lazaretten aller Gaue auf. traut gemacht. Al sich die sportliche Die Betreuung der Wehrmacht mit deutschem Schrifttum ist ein weiterer Teil der großen nationalsozialistischen Werkes. Die von Reichsleiter Rosenberg veranstaltete en Erfolg. Heute allen 18= terium Glocken klingen über deutschen Land. In den Festragen werden Glocken der deutschen Dome und Kirchen über das Land klingen. Auch die Glockenspiele finden on solchen Tagen mehr Beachtung als sonst. Das Bild zeigt das Glockenspiel der historischen Garnisonkirche in Potsdam mit einem Blick auf die Stadt.(Scherl=Bilderdienst=Autoflex.) für Volksauftlärung und irkung. So hat z. B. seldpostsendungen den Westoffensive über Schriften gekauft und wurden. ropaganda haben die schönste dige Propaganda für Buchbis zum Beginn der illionen Bücher und achssangehörige versandt Propa Erfolg, daß zweieinhalb M an Wehrmach Stellen des Oberkommandos der Wehrmacht in den ersten Wothen des Krieges die rontzeltung. Hunderttausende von Zeitschriften und lustrierten wurden außerdem monatlich im Sonderversand den Männern unserer Wehrmacht zugeleitet. Die Betreuung des Soldaten klebte nicht am Schema. Für die Kompanien und Regimenter, deren Kampf um Narvik die ganze Nation mit ihren heißen Wünschen beHand= und Mundharmonikas, Gitarren, Zithern, Gesellschaftsspiele aller Art, besonders geeignete Rundfunkapparate und vielbegehrte Sportgeräte. So wie für die Männer des Bereichs Narvik gesorgt wurde, so galt besondere Fürsorge auch den Spezialtruppen von Sonderformationen. In der Heimat werden aber alle Truppenteile in ihren Standorten und Lagern entsprechend der Initiative des Oberkommandos der Wehrmacht in ihrer Freizeit betreut. Reden Theater, Konzert und Varietéveranstaltungen zeigen Führungen dem Soldaten die Schönheit deutscher Städte und die Schätze deutscher Museen. Die Gemeinschaft von Schwert und Leier— so wie sie im Betreuungswerk für unsere Soldaten bewährt— utet das herrlichste Symbol des deutschen Sieges über die uns feindliche, gestrige plutokratische Welt. Glück auf! Es glänzt das rote Sold im Schacht, Ein Stern blüht auf am Saum der Nacht, Die Kinder heben des Gesicht, Allüberall ist Weihnachtslicht, Glückauf! Nichts hält das große Leuchten auf Biück anft Es schläft das Kind, die Mutter wach., Im Traum der stolze Knabe lacht, Voll Blumen sieht er Wald und Flur, Er hört das Jauchzen der Natur, Glück auf! Richts hält das große Leuchten auf O Nacht, die uns so fröhlich macht, Wir grüben dich, du Weihenacht, Wo Herz sich hin zum Herzen drängt Und liebt und gern hat und bescheurt, Glück auf!— Richts hält das große Leuchten auf Zur Nacht, Slück auf! Max Barthel. Narziß im Nebel und 38. Fortsetzung Er träumte von Angela, er träumte von Maria, ein Herz war ganz ruhig. Er träumte, aber er schlief nicht, und gegen Mittag fand er die Kraft, aufzustehen. Es mußte noch allerlei besorgt werden, weim man am andern Tag ans Meer reisen wollte. Auch Muehlen mußte man verständigen und ihn bitten, die Vorbereitungen für das Gastspiel in Rotterdam zu kontrollieren, obschon auf Bredow sa Verlaß war... Und Marietta! Der Schnitt mußte getan werden, die Trennung für immer sein... Hendrik Bogan fürchtete sich vor der Stunde mit Marietta. Wenn sie ihn je gequält und betrogen hatte, sie hatte ihm Schlimmeres angetan, gestern nacht. Als Hendrik den Gang vor seinem Zimmer betrat, sah er, wie eben ein paar Hausdiener dabei waren, Mariettas großes Gepäck aus ihrem Zimmer zu tragen, und nun trat sie selbst aus der Tür. Sie war wieder ein wenig zu bleich ert, aber sie war sehr schön in ihrem strengen Reisenur um ihren Mund lag ein Zug, der sie um Jahre nachte. Schweigend standen sie sich gegenüber. Die Hausdiener kanteten das Gepäck, es währte eine geraume Zeit, bis die Leute verschwunden waren. Noch immer stand Marietta unbeweglich in der Tür. „Ich muß mit dir sprechen, Marietta“, flüsterte Hendrik, und er machte eine hilflose und bittende Bewegung. Sie stand unbeweglich, nur ihr Blick maß ihn vom Scheitel bis zu den Füßen. Luno“ Es war das einzige Wort, das sie noch für ihn übrig sie schnell an ihm vorbei zum Lift. * haue, dann gung Drei Tage! Wir haben drei Tage, die uns ganz allein gehören, dachte Hendrik, als sie am Abend in dem kleinen Fischernest ankamen, das nur einen einzigen Gasthof besaß, in dem sie zudem noch die einzigen Gäste waren. Sie besichtigten flüchtig die beiden Zimmer, die nebeneinander lagen, sahen, daß der Blick auf die Düne führte, wo eben die Sonne als rote Scheibe zwischen Sandmulden und Strandhafer verschwand, dann liefen sie beide hinaus, dem Meere zu. Sie hörten sein Rauschen, noch ehe sie es sehen konnten, ste blieden Hand in Hand ein paar Sekunden stehen, ehe die letzte kleine Höhe nahmen. Meer! Das Roman von Roland Marwitz Copyright: Carl Duncher Verlag. Berlin W 23 es zu es wiedersah. In Katarakten s gegen den I zu sein, es ruchtbar. an die Reste von Schwarz, Gold und Silber brandete es gegen den Strand, aber in der Ferne schien es ganz still zu glich da einem unendlichen Acker, dunkel und Am Strand, der menschenleer war, sah man verfallener Sandburgen. Sie erinnerten an Granattrichter oder an Mondkrater, sie waren so öde und verlassen, daß man sich nicht denken konnte, daß hier einmal fröhliche Menschen gelagert hatten. Irgendwo stand, schief und sandverweht, ein StrandPlötzlich hob Angela die Hand. „Dort, Hendrik!“ Er hob schützend die Hand vor die Augen und erkannte die fernen, tanzenden Lichter des Terschellinger Feuerschiffs. Vielleicht war es ein Feuerschiff wie alle andern, aber da Angela gesagt hatte, daß es das schönste sei, mußte man ihr glauben. Er legte seinen Arm um ihren schlanken Leib und zog sie an sich „Weißt du, Hendrik, daß dort vor hundert Jahren ein Schiff gesunken ist, das ganz mit Gold beladen war?“ Hendrik nickte. Natürlich entsann er sich der„Lutine" und daß man bis auf den heutigen Tag vergeblich bemüht war, den Schatz zu heben. „Meine Mutter hat es mir erzählt“, fuhr Angela fort. „Ich durfte sie einmal im Jahre für ein paar Wochen sehen. Dann fuhr sie mit mir bier nach Baast, und sie erzählte mir von dem goldenen Schiff, das auf dem Boden Nac schi Hendrik nickte und sah weiter auf die blinkenden Signale des fernen Schiffes, als wären sie ein Spruch, dor ihm gesandt wurde und den er doch nicht entziffern konnte. „Du warst von deiner Mutter getrennt? Du lebtest bei deinem Vater, Angela?“ „Ja, in der ersten Zeit. Dann aber starb Vater. Er hatte es nie verwunden, daß Mutter ihn verlassen hatte. Da nahm mich Mutters Schwester nach Kerkhuizen. Sie war die erste. Frau des Barons ten Holt, und auf ihren es Meeres liegt. Ich aber glaudte, daß die„Lutine“ jede kacht aus ihrem Grabe emporstiege und daß sie das Feuerhiff sei, das wir dort sehen. Wunsch hat er mi den er Tante erfüllen konnir.—..... heiratete Fräulein Brand, die dir ja Es war der letzte konnte. Sie starb sehr jung keine Sie hatte die letzten Worte ganz einfach gesagt, Spott, und doch trasen sie ihn. Gewiß, Friedel im keine Fremde, aber Angela war es ihm! Was # er von ihr, was sie von ihm? „Und deine Mutter?“ fragte er, und er wußte nicht, welche Antwort dieser unbestimmten Frage werden sollte. „Sie hat gefehlt und sie hat gesühnt, mehr ist nicht zu sagen, Hendrik. Sie hat meinen Vater und mich verlassen und ist einem andern Manne gefolgt, sie ist seine Frau geworden und von ihm wieder um einer andern willen verlassen worden. Es scheint, als wäre dies ein furchtbares Gesetz, daß die, die verlassen, wieder verlassen werden.“ Sie sah ihn, während sie langsam und leise erzählte, unverwandt an, aber Hendrik schien ihren Blick nicht zu bemerken, er starrte noch immer hinüber nach dem fernen Feuerschiff, und sein Arm, der sie umfangen hielt, zitterte nicht. So war auch dies eine Lüge gewesen, eine Lüge des Herrn Glauchos, daß es Hendrik Bogan gewesen, der ihr die Mutter genommen hatte... Nie hatte sie es geglaubt. Kein Wort aus. Glauchos Munde durfte man für wahr nehmen! Hendrik, der Entführer ihrer Mutter! Es war lächerlich, so lächerlich wie die Behauptung, er habe mit der Alten auf Kerkhuizen den Romeo— Angela zuckte zusammen. Dies war keine Lüge, Hendrik selbst hatte es ihr erzählt. Aber es war anders gewesen als das, was Glauchos berichtet hatte... Selbst wenn Glauchos die Wahrsagte, war es eine entstellte, eine geschändete Wahrheit. Es war schon ganz dunkel, als sie über die Dünen zurückgingen. In den Fischerhäusern schirmerten die Lichter, und das kleine Hotel hatte, offenbar ihnen zu Ehren, das Fassadenschild erleuchtet. Sie bekamen ein Abendessen, das einfach und gut war. Der Wein fehlte, aber der starke, dunkle Tee schmeckte besser als aller Wein. Als sie eben im Begriff waren, hinaufzugehen, brachte der Wirt das Gästebuch. „Du Armer, selbst hier mußt du Autogramme geben“, scherste Angela, und sie beugte sich über Hendriks Schulter. g auf ihren fröhlichen Ton nicht ein. „Vielleicht, daß du besser schon vorgehst, Angela“, sagte Hendrik, und sie nickte gehorfam, wie ein Schulmädchen, das einen Verweis bekommen. „Natürlich, Hendrik“, stammelte sie, und„du hast recht, Ihre demütige Stimme war ergreifend. Hendrik sah ihr nach, wie sie durch die Glastür zur Treppe ging, aber sie wandte sich nicht zurück, sie ging, als habe er sie verjagt. „Bitte, bringen Sie mir Tinte und Feder!“ rief Hendrik dem Wirt zu. der das Buch gebracht hatte und bei seinem Gast vielleicht einen Füllyalter vermutete.„Und zuerst einen Schnaps!“ fügte Hendrik hinzu und lachte, als hätte er einen Witz gemacht. Während der Wirt das Glas füllte, brannte sich Hendrik eine Zigarette an, dabei begann er das Fremdenbuch aufzuschlagen. Es war ein gewichtiger Fohier, dachte eine lange Fachalte Hendrik Während ine Ziga #schlagen. E H En Rieimmmms daft sahn-Lenes.1 Er werston dur Kalnen. Wie diele von viesen er, mögen schon tot sein! Zehn Jahre sind Kunst und Wissenschatt größte deutsche Wanderbühne. Mit fünf Spiel, die ständig eingesetzt sind, ist das Landesiter des Gaues Koblenz=Trier zur größten deutschen nderbühne aufgerückt. Der Spielbetried führte das destheater durch den ganzen Gau, das Land Luxemg und in alle besetzten. Gebiete von Frankreich und Die 6 körpern theater Wande Landest Belgien. In 1251 Vorstell halbe Million Besucher e die Bedür".—. außer ei Lebe! Strom“ von Max Halbe. Frankreich wurde mehr als eine Der vorwiegend auf Ute Spielplan brachte und Felix „Der Die seither 8 Monate oon Max Halbe. Die seither währende Spielzeit wurde jetzt auf das ganze Jahr auggedehnt. Neudichtung des„Großen Welttheater=". Der Dichter Wilhelm v. Scholz las in Konstanz bei einem Vortragsabend zugunsten des Kriegs=WHW., eine Probe aus seiner Neudichtung des„Großen Welttheaters“ von Calderon vor. Seine Neuschöpfung hinterließ durch die Großartigkeit der Sprache und die Plastik ihrer Bilder einen tiefen Eindruck bei allen Hörern. Zei spielers, mit kleinen eine lt. Einmal stockte er. Da stand der Name eines Schaudem er vor langen Jahren einmal in der it wak. Der Junge hatte en Provinz zusammen engagiert war. Der Junge hatte tolle Karriere gemacht und ebenso schnell war sein Absturz gekommen. Ueble Geschichten, von denen man munkelte, zuletzt der Freitod in einem Hotel am Gardasee. „Danke!“ Hendrik ergriff das Glas, das ihm der Wirt hingestellt hatte. Er leerte es schnell, und während der Mann nach Tinte und Feder lief, blätterte er weiter. Es war ein gedankenloses Spiel, ein törichter Zeitvertreib, aber es machte ihm Spaß, Namen zu suchen, die in einem Sommer hier eingetragen wurden, um im nächsten unter dem gleichen Datum wieder aufzutauchen. Die Stammgäste vom„Zee=Hotel“ in Baast! dachte er, und er prophezeite dem kleinen Fischerdorf einen gewaltigen Aufschwung. „Terloff— Maria— Ehefrau“ las er plötzlich und, dicht an den Rand geklemmt—„nebst Tochter“. Hendrik riß das Buch mit so heftiger Gebärde näher, daß das leere Glas vom Tisch rollte. „Terloff— Maria—“ Es war keine Täuschung und en war Marias Dennoch fuhr er, um ganz sicher zu sein, mit dem singer die Zelle der Torzagung entlang. Es ünderte nichts. Da Tochter.“ Torlol Maria— Ehefrau, lolgt.) Neuigkeiten aus den Ortsbauernschaften Ein 95 jähriger in 2 frühere Augustdorf soin vollendet der Heinrich Bent Bent ist der älteste Bewohner der Geestig immer noch recht frisch. Trotz seines Alters verfolgt er mit Interesse das arone Zeitund hat nur noch einen Wunsch, die slegreiche r der Soldaten aus dem Kriege mitzuerleben. Wir gratulieren zum Geburtstag recht herzlich und nschen dem Altersjubilar einen zufriedenen Lebens(3) Heidenoldenders. Unfall durch einen Sturz. Ein auf einer hiesigen Möbelfabrik beschäftigter Mann kam so unglücklich zu Fall, daß er sich eine ernstliche Verletzung an der linken Hand zuzog.(11) Klüt. Treibtagd. Am vergangenen Sonnabend fand im Bezir' Herberhausen die diesjährige Treibsagd innt Zanias Allilommebmnämmer“ lmmten micher 1. b1. talt„wolf„Munimernutinner konnten wieder in ewigen Jagdgründe geschickt werden. Nach altem Brauch fand man sich zum Schüsseltreiben noch einige Stunden in der Gastwirtschaft„Zum Ihgertuig., ein. Hiddesen. Altersiubilare. In den letzten Tagen, feierte der Invalide Fritz Merk, Heidenoldendorfer Straße 183, seinen 75 Geburts Lurise K 71. Geburtstag und Adolf=Hitler=Straße prechen allen Altersjubilaren die ans*(10) der Invalide 261, seinen der Invali ##r Straße 183, seinen Friedrich Watermeier. In den Eichen 179. seinen 71. Geburtstag, Frau Luise Kligge, ged. Schnüll, Heidental 345, ihren 71. Geburtstag und der Lehrer i. R. Georg Deppe 78. Geburtotag. Wir herzlichsten Glückwür üct. Hilfsein anam linken Bein ernstlich mußte ärztliche Hilfe in (11) Pivitsheide. Bei der Arbeit verungl einer hiesigen Mödelfabrik verletzte sich ein H seiter am linken Oberschenkel, während sich ein In arbeiter derer Hilfsarbeiter verletzte. In beiden Fällen Anspruch genommen werden. Augustdorf. Geburtstaa. Am 1. Weihnachtstag seiert die Witwe Henriette Burmeier ihren 80. Geburtstag. Mit unserer herzlichen Gratulation verbinden wir die besten Wünsche für die Zukunft! sonen gibt, die auf ein Lebensalter von über 70 Ja zurückblicken können. Die 21 ältesten Mitbewohner und Mitbewohnerinnen, die bereits 75 Jahre überschritten haben, sind: Friedrich Meier, 85 Jahre: Witwe Marie Kanne, 83 Jahre; Witwe Luise Rehme, 82 Jahre; Witwe Charlotte Brinkmann, 82 Jahre; Karl Bauerkämper, 81 Jahre; Witwe Henriette Bockhoff. 81 Jahre: Witwe Wilhelmine Büter, 31 Jahre; Heinz Terkuhlen, 80 Jahrl; Friedrich Hanfelle, 80 Jahre; Wilhelm Wulfkuhle, 78 Jahre; Julius Heuen, 77 Jahre; Adolf Möllenbernd, 77 Jahre; Gotfried Dümpelwann, 76 Jahre; Witwe Chartotte Haber— SOmT otte Böger, 76 Jahre; Witwe Luise Torn : Witwe Marie Büschenfeld, 75 Jahre; Friederike Freese, 75 Jahre; Witwe Karoline? bernd, 75 Jahre; Friedrich Witwe Lina Koch, 75 Jahre Dümpelmann, 76 Jahre: Witwe Tornede. 75 Witwe Möllen= Kulemann, 75 Jahre; 40 Jahre. Allen Altersjubilaren wünschen wir ein recht frohes Wethnachtsfest und zum neuen Jahre weiterhin Gesundheit und bestes Wohlergehen!(87) Schlangen. Hohes Alter. Am ersten Weibnachtstage wird der Mitbewohner Friedrich Ruth. Nr. 47, 88 Jahre alt. Leider iu der Jubilar schon seit etwa 22 Jahren bettlägerig krank, betreut von seinen lieben aber nocdh sehr frich und verfoignt die Geschehnisse une aber noch sehr frisch und verfolgt die Gescheynisse unserer Zeit mit der größten Aufmerksamkeit. Auch an dieser Stelle sprechen wir dem Jubilar zu seinem Geburtstage die herzlichsten Glückwünsche aus!(87) Oesterholz Geburtstage. Am 24. Dezember seiert der frühere Weo—.“ berg. Nr. 29, lide Einst Ludo: 81. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch! bei Lage. Hohes Alter. Am 2. Weihmann in Geburtstag. nimmt an Anteil. gratuliund wünchsen weiterhin alles Gutel Velle. Unsere Alten. Am letzten feierte Frau Neumann, Nr. 154, ihren 70. tag Nachträglich herzlichen Glückwunsch! Sonntag GeburtsGünstige Entwicklung der TierkörperBeseitigungsanstalt Bentrup Bestimmungen, die jeder Viehbesitzer beachten mus. Viehbesitzern abgefahren und in der Vorschriften des neuen Reiche=ViehLippe Anstalt nach den Vorschriften der neuen Reih=Trec= seuchen=Gesetzes einwandfrei vernichtet. Vor Eröffnung dieser Anstalt wurden sett vielen Jahren die so gefährlichen Seuchen= und anderen Kadaver entweder vergraben oder in Flüsse, Bäche und Teiche geworfen, oder gar an Fische, Geflügel, Schweine um verfüttert oder anders beseitigt. Jeder einigermaßen erfahrene Landwirt weiß, oft aus bitterer Erfahrung heraus, daß diese Beseitigung nicht einwandfrei ist und die Seuchen und andere Krankheiten dadurch immer mehr verbreitet worden ind. Da dieser Zustand in den letzten Jahren den sichbesitzern sehr große Verluste durch verheerende : M a u l= u n d K l a u e n s e u c h e, S c h w e i n e p e s t, erbaut, ganz moder vollen Landwirten ur umal die Abholung und Viehbesitzer und Vernich in begrüft worden, der Rad der ür □ und nur telephonisch erfolgt und die Tiere sachgemäß aufbewahrt werden! Ausgenommen von der Anmeldepflicht sind nur Saugferkel, Schaf= und Ziegenlämmer unter 6 Wochen alt. Nur wenn alle Viehbesitzer ihre verendeten Tiere sofort abliefern, können die Viehseuchen wirksam bekämpft werden. Es wird daher derjenige mit behen Tiere jeldet. Wiembeck. Im Silderkranz. Am 24. Dezember feiern die Chekonte Am. Kreter, Nr. 10, das Fest silbernen Hochzeit, wozn wir herzlich gratulieren! We grnteiiteren! Reelkirchen. Silberne Hochzeit. Am zweiten htstage feiern die Eheleute Heinrich Volmer der silbernen Hochgeit. Volmer erfreut sich als Mitbegründer des Turnvereins und wegen seiner langjährigen Tätigkeit im Versicherungsverein sowie als Trichinenschauer allgemeiner Wertschätzung. Wir gratulieren herzlich! Sonneborn. Unfall. Ein hiesiger Gespannführer hatte vor einigen Tagen auf dem Boden seines Betriebsführers Futter zu schneiden und befand sich, um das Stroh heranzuschaffen, auf der Banse. Aus irgendeiner Veranlassung fiel er von der Banse auf den ausboden, wo er sich einen Knochendruch des linken (32) Langenholzhausen. Unfall im Walde. Ein hiesiger Holzhauer hatte vor einigen Tagen im Staatsforst beim Aufarbeiten von Fichtennutzholz dadurch einen Unfall, daß er beim Fällen einer Fichte ausrutschte und so unglücklich zu Fall kam, daß er eine Quetschung deo rechten Oberschentkels erlitt und ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte.(32) Alveroissen. Sturz mit Quetschungen. Ein hiesiger Wegewärter hatte vor einigen Tagen an der Straße von Alverdissen nach Reine=Sonneborn gemeingl dom anderen Uügermürter Voopein zu lüllen ei rutschte er aus und fiel eine drei Meter hohe Böschung hinad. In diesem Augenblick stürzte auch der Baumstamm um und fiel dem Wegewärter auf den Körper, so daß er eine Gesichtsprellung und eine Rippenquetschung erlitt.(32) Göstrup. Am Fuß verletzt. Vor einigen Tagen hatte sich eine Bäuerin von hier im nahen Walde beschäftigt. Aus irgendeiner Veran Ausi und kam so bruch im rechten s irgendeiner Veranlassi unglücklich zu Foll, daß hten Fußgelenk erlitt. ranlassung rutschte sie aus sie einen Knöchel(32) erte die Geburts(103) Schieder. Geburtstag. Am Dienstag sei Witwe Amalie Köllina. Nr. 55, ihren 73. G tag. Nachträglich herzlichsten Glückwunsch! Lothe. Alte Leute. Am zweiten Weihnachtstage seiert der zweitälteste Dorfbewohner, der Invalide Fritz Schlüter. Nr. 150, seinen 88. Geburtstag, während der Invalide Wilhelm Kruse, Nr. 56, am Montag seinen 79. Geburtstag begehen koante. Am ersten Weihnachtstage seiert Fräulein Luise Schröder, Nr. 91, ihren 71. Geburtstag. Die geschätzten Mitbewohner nehmen an den Geschehnissen der Zeit noch regen Anteil. Wir gratulieren herzlich und wünschen weiterhin alles Gute! Von lippischen Seen und Teichen Von allen diesen Teichen haben sich nur geringe Reste erhalten. Die Verbreiterung der Ernährungslage durch Bodenmelioration und Getreideeinfuhr Im Mittelalter war Liope reich an Bächen und stillen, teichähnlichen Gewässern. Einige dieser Teiche größeren Umfanges haben sich erhalten, wie zum Beispiel der von Mönchen angelegte Norderteim— das größte, stillstehende Gewässer unseres Landes, der Donoverteich der Brokhauser Mühlenteich, der Dorfteich in Brothausen, der Mühlenteich in Bechterdissen, der Teich in Oesterröden, der Kampteich und Mühlenteich in Alverdissen, die Teiche bei Biesen, der eine Teich auf dem Gute Röhrendes Schlosses in Detmold und urgen Eckendorf, ReelkirBauernburg umgebende truv. die Schutzteiche die Teiche der Wasserburgen Eckenooll, Rer..... chen und Wendlinghausen. Fast alle diese Gewässer haben aber gegen früher bedeutend an Umfang verloren. Wo die Hand des Menschen die Teiche nicht verkleinerte, haben Verlandung und allmähliche Verschilfung das ihre Bei anderen lippischen Rittersitzen, die im Mittelsind geringe Reste des ursprünglichen Um Flurbezeichnungen wie zum Beispiel See“, der mu dem in einer Urkund ganz oder bis auf Umfangs verschwunden. siel der„Stemmer de vom Jahre 1460 genannten Bostsee bei Stemmen identisch ist, erinnern uns an frühere größere Gewässer Der mittelalterliche Wasserreichtum unseres Landes bedie Anlage von Teichen. In der damaligen lippirähremgswirtschaft spielte die Fischerei eine wichtige wue, und so wandte man sich infolge des Fleisch: bedarfs o wandte man sich infolge des Fleisch= — wobei nicht übersehen werden darf, daß zeitigen Religionsübung zur Fastenzett und zu schres me P2 F. nossen werden durfte— der Fischerei und Teichwirtschaft zu. Außerdem waren die Teiche, abgesehen von den Flachsrotten, zur Bearbeitung des Flachses notwendig. Unerläßlich aber waren sie für die damals weitverbreitete Schafbaltung. Und so kam es, daß jeder Bauer, der Schafe hielt, sich auch um die Anlage eines Teiches bemühte. Mit dem Wachsen der B4 dwie die Umstellung in der Viehwirtschaft innerhalb letzten Jahrhunderts haben die Teiche nach und nach verschwinden lassen. Der noch vor fünfzig Jahren über ein Hektar große Asmisser Mühlenteich(Prötts Mühle im Extertal) ist heute fast völlig verlandet. Das gleiche Schicksal itt der Mühlenteich in Heivke, wo heute unterhalb des Hofes Höner nur noch ein verschilfter Abflußteich vorHofes Höner nur noch ein verschilfter Abflußteich handen ist, und der Mühlenteich in der Glimke bei Unterwüsten. Bedeutend größer waren früher auch die Mühlenteiche in Wülsentrup, bei der Menkhauser Mühle im Schopketal, bei den Mühlen in m! eeste Mühlen in NiederFällen trieben die Müller selbst wieder Teichwi und damit ging zwangsläufig die Anlage weiterer teiche Hand in Hand. Richt unerwähnt mag auch bleiben, daß durch mehrere landesherrliche Verordnungen zur Verbesserung des Feuerlöschwesens in vielen Dörfern Feuerteiche angelegt werden mußten. heesten und auf dem Gute Milse bei Leopoldshöhe, sowie bei der Tütgenmühle in Augustdorf. Verschwunden sind heute die Fischteiche auf Johannetten= tal. die Teiche overhalb Oelentruns, die von den Sternberger Grafen angelegt worden waren, die Fischteiche im Strang bei Bösingfeld, die Teiche am Wasserlauf der Diebke unterhalb des Schlosses Wendlinghausen, die Fischteiche oberhalb Röntorfs, der in einer Urkunde vom Jahre 1642 genannte Teich auf der Verrerheide, die Teiche im Steinsiek bei Reelkirchen, der Simonsteich bei Lothe, der 1459 genannte Dolingesdiek bei Wilbasen, der bei Horn gelegene, im Jahre 1530 erwahnte Richtersteich und der unterhalb des Norderteiches sich damals befindliche Bosendiet. Uebrigens gab es damals in der Gemeinde Fromhausen, wo das Geschlecht von Bose beheimatet wor, auch einen Bosendiek. Nur geringe Reste haben sich erhalten von den rinzenteichen bei Lemgo, den Teichen im Siekbachtale den Siekteichen in bergs, den zwischen Krentruperhagen und Schakenburg. Bersch sind auch ein vor hundert Jahren noch im Sporkholz bei Wendlinghausen liegender größerer Teich, ferner der Höltketeich zwischen Farmbeck und Betzen, dessen Rest vor einigen Jahren in Land umgewandelt wurde, und bis auf eine kleine Leistruper Waldteich. Au. und unterhalb von Barenholz, der in einer Urkunde vom Jahre 1463„Thowurf“(Zuwurh) genannt wird und der damals noch ein umfangreiches Gewässer darstellte, ist zu einem einfachen, oft völlig ausgetrockneten„Wassergraben“ herabgesunken. Bielfoch wurden die Teiche in Ackerland hren in Land umgewandelt wurde, und bis e Wasserloche der einst am Ostrande der Waldes liegende, heute noch reizvolle Auch der Lauf der alten Weser oberhalb umgewandelt.# Brüntorf,„Au Flurchezeich f den Teschen“ am wie„Im Teiche“ bei Weihnachtsurlaub Glöckliches Erleben unter dem Rieihnechtebaum berdiene-Antoller Weisnaelstegrüß aus Bertebeck Die Heimat grüßt Dich. Sei unbesorgt, es goht ihr Ob Mutter, Weid und Kind, ob Sie alle haben frohen Mut. Sei stolz darauf! KE. KEP AERM Du srech in ruhmberranzter Wehr. Ein stählernharter Wall fürwahr Von Land zu Land, von Moer zu MeeA L Unüderwindlich immerdar. I Sei stolg darauf! Und wenn sich jetzt die deutsche Kraf Durchringt zu froher Zukunft Licht: Bei allen Händen, die's geschafft, Warst Du dabei, Du fehltest nicht. Sei stolz darauf! Ein Mann führt Dich mit starker Hand. Er schließt auch unser Leden ein. Ein Mann wohl wie von Gott arsandt: Wir wollen alle dankdar sein : Und stolz darauf. in alter und neuer Zeit— Der Stemmer See und die Senneteiche den Lutden den Niedermeinen und Rentorf. Auch die lippische Senne war einst reich an teichähnlichen Gewässern. In seiner„Lippischen Siedlungs= und Waldgeschichte“ führt Dr. Schmidt eine ganze Anzahl dieser Teiche an, wie zum Beispiel den Twellenteich, den Krummenteich, den Tütkermühlenteich, den Körkerteich, den Langelauerteich, den Jörgensteich, den R termühlenteich, den Kinderteich, den gteich, den großen und kleinen nbeckerteich und den Drostenteich. In einer Urkunde Jahre 1650 werden noch an Senneteichen der Hellzwei Sprinkteiche, zwei Hehmannsteiche, der b. der Langdamm und der Immenstock genannt. alle diese Teiche sind wegen des Absinkens des Grunds in bas Hauma hasste maridemsrehen der Senne heute verschwunden. Jahrzehnten in Lauchner anund Hummerder auch den Galgussen endsen, der von vom An neuen Gewässern sind in Lippe entstanden: der vom For gelegte Waldteich zwischen sen, der See im Kurvark in Rest des alten Burggrabens, der hält, ein größerer Teich in Helli dem Gutsbesitzer Merkel in Brau Postteich, der neuangelegte Extern unterhalb der Felsengruppe, sowie der wisetzte Krebsteich oberhalb des Tortgemeinden und Jahren des Wieder und in einen o# sind wahre Dieser Tecche die# Viele uund 9.8.8. de Stl.=Sturm 1/85. Treffen mit den Urlaubern am Sonnabend, dem 28. Dezember, 20 Uhr, bei Brömel. RS.=Frauenschaft, Kreis Livve. Das Büro der Kreisfrauenschaftsleitung ist geöffnet vom 2. Dezember bis 30. Dezember von 10 bis 18 Uhr und von 15 bis 17 Uhr, am 31. Dezember von 10 bis 13 Uhr. Die Gaufilmstelle zeigt: Wochenprogramm vom 26. bis 39. Dezember: I.„D. III. 88“ Donnerstag, 26. 12.: Leovoldstal(14.30 Uhr) und Schlangen: Freitag: Detmold(Haus der Deutschen Arbeit): Sonnabend: Pivitsbeide(Barkemeier): Sonntag, 29. 12.: Belle(14 Uhr) und Helpup: Montag: Heidenoldendorf. II.„Der Overnbal" Donnerstag, 28. 12.: Schwelentrup(15 Uhr)) und Hohenhausen(19.30 Uhr); Freitag: Bad Salzuflen(Luisenhof): Sonnabend: Lieme: Sonntag, 29. 12.: Leopoldsböbe: Montag: Boßheide. III.„Varadies der Junggesellen" Donnerstag. 26. 12.: Lothe und Heiden; Breitag: Rischenau und Hörstmar; Sonnabend: Sabbenhausen und Ehrsen=Breden: Sonntag, 29. 12.: Schwalenberg und Müssen bei Lage: Montag: Kachtenhausen und Ehrentrup IV.„Alarm auf Station III“ Sonnabend, 28.=12.: Horn(Gasthaus Koch). Die Kreisfilmstelle der RSDAP. des Kreises Liove. Die deutige Ausgabe umsaßt 16 Seiten. r Soo Augus Koch: für antwortk Detmol lderdieng cher Anzeigenletter: Ludmie## 15 BaulinenKrade 14 Verliner Graf Reischac Verlin * — 1 NAMSG Rleißner Teller Eine Geschichte von Hans=Ederhard u. Besser die winkelige e ein alter Turm Suchend glitt sein hatte er gesunden, as kleine Haus in Körber kennenSewis Picht allein aber nicht allein bleiben, Das zugleich. Scth! Mütterl Meißner Pesche. Werder Achaelte Keas sosktie 4. Thu 1 lernen, ihr unvermittelt gegenüberstehen. Wie mochte sie aussehen., sperchen? Gewiß sehr zart und sein, das verriet schon ihre harmonische, dlare Handschrift. Immer freute er sich, wenn ein Feldpostbrief kam, niemals blieb es bei dem Brief allein, stets lag etwas zum Nauchen, ein bübsches kleines Buch oder etwas anderes bei. Thea Körber schrieb freundlich, und man spürte, der Dank der Heimat kam ihr vom Herzen. Der Leutnant betrat das Haus und ging die Treppe u urer un dn 8h. Thea Körber, Musiklehrerin. sie hatte Musik studiert, war eine gewiß sehr junge Musiklehrerin. Wie wenig wußte er doch von ihr, zweisellos war sie eine zurückhaltende Natur, denn ihren den Päckchen beiliegenden Briefe gaben nicht vi#l von ihrer Persönlichkeit preis. Sie verrieten nur einen güitigen Menschen, und das genügte, um sich mit Thea Körber zu beschäftigen. Draußen in Polen, dann im Westen, auf Märschen und im Quartier und jetzt. Werder lächelte noch imwer. Er hatte die Gelegenheit benutzt, auf der Durchreise in der kleinen Stadt Station zu machen, nun war er gespannt— er läutete. Wenige Augenblicke späten, öffnete sich die Tür, Werder fragte ein altes Dämchen, das blinzelnd auf der Schwelle stand, nach Fräulein Thea Körber und nannte seinen Namen. schlug das grauhaarige Fräulein die Hände zunen. Freude schoß ihr in das gütige, von vielen lichen durchnogene Gesicht. Nein, so eine Ueberraschung, der Leutnant Werder! Eine Blutwelle stieg dem Manne zu Kopf, als er begriff, daß er der Musiklehrerin Thea Körber gegenüberstand. Er mußte ablegen und eintreten. Etwas verlegen erklärte er, was sa auch der Wahrheit entsprach, daß er auf der Durchreise nicht versäumen wollte, der freundlichen Spenderin der Päckchen zu danken.u?nn Die warmen Augen der alten Musiklehrerin ruhten lange und ergriffen auf dem jungen Leutnant, dessen feldgrauen Nock das Eiserne Kreuz schmückte. Sie ist gewik einmal sehr hübsch gewesen— dachte Werder, während Fräulein Körber über den Krieg und seine Helden sprach— und vom Dank der Heimat. Sie sprach mit einer feinen, zarten Stimme, die sicher einmal sehr bestricken konnte. Und dann mußte der junge Offizier mußte etwas genießen und durfte erkennen, große Freude in ein Menschenherz trug. Dies gab der seine Sicherheit zurück Ind er sprach von dem Feldzug, den Kameraden, lich auch von seinen Eltern und Geschwistern. #ir die Dämmerung, und es war für den Leutnant nun Zeit, zu gehen. Da begab sich in Thea Körber mit vielsagendem Lächeln und seierlicher Weiso zu der alten Rokokovitrine und nahm einen Meißner Teller heraus. „## ist Marcolini, das erste Meißner, nach dem Mrmisper Auguses des Starren genannt; man finver dieses Muster nur noch selten. Nehmen Sie ihn, bitte, n d h a b e n i e m a n d, d e n i c h b e d e r“ blei * Bah er gab Wersehen— hielt den Meißter Teller auf ihrem mußten Platz schaffen, und so habe ich Ihren Kuchenteller an mich genommen, Meißner Vorzellan stellt man ja nicht gerade zwischen Koffer und Kisten ins Gepäcknetz.“ Das junge Mädchen lachte spitzbübisch; völlig überrascht ruhten die stahlblauen Augen des Mannes auf ihm. „Der Teller ist schlecht verpackt gewesen, die Schnur löste sich, und der schöne Marcoliniteller kam zum Vorschein.“ „Sehr liebenswürdig, daß Sie sich der Kostbarkeit so gütig angenommen haben!“ ging Werder auf den frischen, ungezwungenen Ton ein. „Das ist doch selbstverständlich. Ich behüte den Teller auch gern weiter. Lassen Sie nur, ich halte ihn n fest. Gerade Meißner liebe ich so und noch dazu rcolini; was für ein herrliches Stück! Sie werden es mir nicht enehnnen. den Teller betrachtete.“ Werder wehrte ab und bemerkte launig, der Teller sei ja gewiß sehr schön und wertvoll, aber schließlich gehöre ja ein Kuchen darauf, um das Ganze vollkommen zu machen. Er sah dem jungen, bildhübschen Ding vergnügt in die Augen. Das Rädchen errötete und blickte an dem Manne vorbei. Der aber behielt den fröhlichen, kecken Ton bei, und die Unterhaltung der beiden ging vergnügt weiter. Draußen leuchteten erste Sterne auf, die Räder des Zuges, donnerten über die Weichen, Stationen kamen und blieben zurück. Noch immer plauderten die beiden jungen Menschen, noch immer ruhte der alte Meißzner Teller auf den schmalen Kvien des jungen Mädchens. In den Augen der beiden lag ein warmer Glanz. Leutnant Werder aber war es, als schaue ihm das alte Fräulein, die Musiklehrerin Thea Körber, lächelnd über die Schultern, als vernehme er ihre gütige Stimme:„Sie werden ja nicht allein bleiben, gewiß nicht.“ Und er blickte seiner Reisegefährtin lange in Zngen. Singen Hündchen Der Schnee lag so hoch, daß! bewegte wie ein watender Storch ein Loch, in den Wimpern hing Nase tropfte es mild. Und dann Türmen, die Lichter in den Feust den Stuben. Unterm Mantel des Vaters klein und schuldlos, frierend und Nein: Ein Hündchen! Ach, eine Handvoll Wärme, plump und winzig, frisch auf der Welt und bang wie ein Kind im Gedrät „Ist Klaus Der Vater augenrollend, „omm nilT. Garten!“ Also trampelte sich der Vater#####hg, Winter Eine Weihnachtsgeschichte von Heinz Steguweit winselte ein Leben, wollig: Ein Hund * Handvoll Wärme, Welt sus daheim— er schob den Kopf sehr gehe ), sehr weihnachtlich durch nur. Der Junge rollt einen imnisvoll, sehr den Türspalt. Schneemann 1m und zappelte das Hündlein, so klein, so wimFrau Suse vor Rührung verstummte. Sie hob nur das Tierchen an ihre Wange, liedkoste das lockige Fell:„Wird Klaus sich freuen! Das hatte er sich gewünscht!“— Abends war die Bescherung. Die Tanne strahlte, in goldenen Fäden wiegte sich ein Glitzern, auf allen Gesichtern lag das Leuchten. Klaus sah die Fülle, vom Nußkuchen bis zum Malkasten, dann fand er das Körbchen, in dem sich scheu und winselnd ein bißchen Dasein kauerte:„Der Hund—!“ Also hob der Junge das Tier auf die Hand und jauchgte in den Glanz des Abends. Welche Spende! Ein Leben. Ein ihm anvertrautes Wesen! Man fühlte das klopfende Herz, man ahnte etwas Neues. Die Eltern standen da. das Kind betrachtend, in Eeinen Augen sorschend. Aber die unde wurde verscheucht win ließ! Heu 05 das sich auf mmern, ba der Han Draußen hand schon die Hündin, die zitternde Mutter des kleinen Getiers. Der Vater hob horchend den Finger:„Klaus— hörst du es?“ Opernanekdoten nien ganz Besn. junge neren Gewinn sorgsam verpackten Kuchenteller— das fehlte nur noch das Gewandt, drö Weile durch füllten, und bahn Immer tiofer trat dus Land Fräuleig=lüchelte verlegen und verschmitzt wehrte erschrocken ab. ddoch nicht zu widerstehen. n Körber den alten auf, und er wagte nicht das Gedachte noch immer über das seltbas er in der kleinen Stadt geSchnellzug durch die herbstgraue ive Enttäuschung hatte ihm dieser rrtete er doch in Thea Körber eine den, zugleich aber auch einen innun— Werder soh heiter zu dem Teller empor— einen Meißner eiste Stück seiner, Fpriftung Eder junge Offizier nach einer die den Gang des Zuges Weg zum Speisewagen. die Dämmerung, immer weiter n bunten Farben, Feldern und Werder foßlier in sein Abteil zurückkehrte, blieb angewurzelk stehen. Eine junge Dame saß Platzgegenüber und— Werner glaubte nicht Am Abend des 19. Mai 1789 fiel den Besuchern der Berliner Hofoper ein unscheinbares, kleines Männchen im Parkett auf, das während der Aufführung der Oper „Constanze und Belmonte“— so hieß damals noch das Meisterwerk Mozarts, das wir heute unter dem Titel „Eniführung aus dem Serail“ kennen— die ganze it laut mitsang und heftig gestikulierte. Mißmutig die Opernbesucher zu, wie der kleine Mann sich m bis an das Orchester heranschob. Damals n nämlich die Leute nicht im Parkett, sondern sie den umher. Das Privilegium des Sitzens war nur den adligen Logenbesuchern vorbehalten, während das bürgerliche Publikum sich mit Stehplätzen begnügen mußte. Während die Besucher sich über das Benehmen des sonderbaren Mannes immer mehr ärgerten, schrie der Unbekannte den spielenden Musikern plötzlich zu: „Verfluchte Kerle, wollt ihr wohl richtig spielen!“ Nun Lannte die Empörung keine Grenzen. Der Ruhestörer wurde verhaftet und hinausgeführt. Nach seinem Namen befragt, erwiderte er:„Ih din Mozart, der der Oper.“ Es war tatsächlich der geniale den damals in Berlin noch niemand kannte über einige Ungenauigkeiton im Vortrag der Königlichen Kapelle seiner Empörung Luft schafft ha aus alten Zeiten Erzählt von A. Graefe hrend eines Gastspiels der geschah es, daß ihr Partner Julia“ plötzlich den Text verIn der italienischen Oper in Paris ißiger, Jahrein den dreißiger Jahrer dem Darsteller des das Tr ren des St. Bris Als der derts, daß d „Hugenotten“ das Trikot platzte. des Grafen Nevers ihm Vorwürfe Makellosigkeit seiner Tochter ris geschah es ei# vorigen Jahrhu zris im 4. Akt d einziger im ganzen Hause enen Worte verstand, konnte begann so zu lachen, daß ein all — Nachlikums los lienisch gesungen beherrschen und begann so zu lache ner Entrüstungssturm des Publikums losbrach. Die Aussprache der Sänger war früher so schlecht, daß man bei ihnen kein Wort vom Text verstehen konnte. Das Opernpublikum legte auch auf den Text keinen besonderen Wert und begnügte sich mit der schönen Stimmer Während der Pariser Oper nods„Nomeo und der Patti in in GouText vergaß. genau so undeutlich wie sonst. Eine berühmte amerikanische Koloratursängerin hatte die schlechte Gewohnheit, vor der Vorstellung eine gehörige Menge Kognak zu sich zu nehmen. Während eines Gastspiels in der Kaiserlichen Oper in Petersburg in den siebziger Jahren hatte sich die Primadonna einen derartigen Rausch angetrunken, daß sie kaum auf den Beinen stehen konnte. Als der Kapellmeister ihr den Einsatz zur großen Arie der Tragiata gab, wußte sie nicht mehr, wo sie war, und fing eine Arie der Gilda aus Rigoletto an. Es entstand ein vorDann wußte der ihn Klaus setzte das öffwete die Tür— den Raum— Leszen. Sie der Vater und Geheimnta.„ie schen. Klaus ter am Baum anntes in ihnen Eine Träue, eine einzige nur Junge, daß das Schicksal noch lei. Das Opfer mußte geton u Tierchen in den Koob, lief zum eive mächtige Schäferhündin mit flatternder Junge, mit bellte überlaut vor Glück, beleckte ihr Kind, hob das winzige Leben ins Maul und trug es hinaus, hastig, leuchend, mit weiten Sprüngen, fort.. „Wie kam die Alte hierher?“ frogte schüttelte den Kopf vor dem vierischen Gmuß über den Rhein gekommen sein— Es kam viel Stille über diese Mensche kand mit gesalteten Händen da, die Lichter rachtend, so, als wollte etwas Unbekannte gefunden sein. „Mutter, kennen die Tiere auch den Weihnachtsabend?“ Stille. Die Mutter mußte schlucken. Dann nickte sie:„Ja, sicher. Ganz gewiß——!“ Klaus atmete auf:„Dann ist alles gut so!“ Also aß er Nußkuchen. Also malte er mit dem Malkasten.— Hat Löns Bier getrunken? Hermann Löns, der am 26. September 1914 bei Reims für sein Vaterland gefallene Dichter des England=Liedes, hat einst das Gymnasium in Münster besucht. Als der Achtundvierzigjährige sich 1914 kriegsfreiwillig meldete, nahm er in Münster Abschied von einigen Freunden, man saß in einer Altbierstube, trank sich wacker zu, und was Jag unter diesen Umständen näher, als alte Schulerinnerungen aufzufrischen? „Wir hatten als Klassenlehrer den Lux", erzählte Löns,„ein sonderbares, verschrumpfeltes Männchen, das aber wie eben ein Lux auspaßte und alles, wie er sagte, experimentell zu erforschen sich bemühte. Einst— es war gerade an meinem Geburtstag— machten wir einen Ausflug nach Albersloh, und als wir noch irgendwo im Walde einige Schimmelpilze experimentell erforschten, schickte mich Lux in den nächsten Krug, ich solle einundvierzig Schinkenbrote und soviel Glas Buttermilch bestellen. Ich setzte mich in erfüllte den Auftrag, und eine Stunde fräter sand dann auch die Klasse den wohlgedeckten Tisch vor. Lux aber ließ seine Augen wandern, zählte die Brote, die Gläser, die Messer und Gabeln, ließ seinen Blick auch über mein rotes Gesicht schweifen, trat wenig Lons, Sie haben Bier getrunken. „Nein, Herr Professor', rief ich, ich habe kein Bier getwarken. Lux ballte die Fäuste etrunker Sie haben Bier ge und zischte:„Lön—1—0—3 nken. Schämen Sie sich!“ über der nder Ume Rigoletto im Ouchester, Iun., Glück hatte mehsrer die Geistesgegenwart, seine Musiker schnell anzuweisen, sie sollten die Sängerin nach dem Gehör begleiten. Da die Kapelle aus tüchtigen Musikern bestand, zog sie sich mit Anstand aus der Affäre. Die Diva sang trotz ihrer Betrunkenheit sehr gut, das Publikum merkte nichts und brach zum Schluß der Arie in heftige Beifallostürme aus. Im Lause der Vorstellung ernüchterte sich die Primadonna. Sie führte ihre Partie dann ohne weite zu Ende. weiteren Zwischenfall Der berühmte spanische Tenor Fernando Valero einst den José in Carmen während einer Galaellung im Theater St. Corlo in Neapel so leidenlich, daß seine Partnerin fürchtete, er würde sie vierten Akt wirklich ermorden. Auf ihre Bitte gab der Regisseur dem José wie aus Versehen kein Messer mit. Als der Tenor zum Schluß der Oper sich in größter Wut auf seine Partnerin stürzte, mußte er feststellen, daß er lein Messer bei sich hatte. Er packte sie mit bloßen Hänben am Hals, um sie zu erwürgen. Die Sängerin flüchtete völlig erschreckt hinter die Kulissen, sie endlich befreite. Dann mußte sie, um die hochnotpeinliche Untersuchung an, aber es half ihm nichts: Auch der Wirt und die Kellnerin beteuerten. nein, ich habe wirklich und wahrhaftig kein Bier getrunken. Darauf verfiel Lux sichtlich, er ließ Brot und Milch stehen, rief zum Aufbruch und preßte seitdem, sofort er mich nur sah, die Lippen in stummem Zorn zusammen.“— Die Tafelrunde lachte. Ja, so war er, der Lux. „Aber wie ist er“, rief einer von den Freunden, „hattest du nun wirklich kein Bier getrunken?“ Löns schüttelte den Kopf. Bevor er jedoch antworten konnte, polterte es am Nebentisch in der dunklen, verräucherten Nische. Ein seltsames, verschrumpfeltes Männchen trat an den Tisch, preßte die Lippen zusam men, schlug mit den Fingerspitzer und sagte:„Und Sie haben am doch Bier getrunken, Löns!“ Einen Augenblick war es totenstill. Dann stand Löns langsam auf, drückte dem Männchen lachend die Hand und rief:„Auf Ehrenwort nein. aber drei große Steinhäger!“ Darauf mußte der Lux sich an den Tisch setzen und — ob er wollte oder nicht— den Unterschied zwischen Bier und Steinhäger eingehend und experimentell erforschen! auf die Stuhllehne 26. September 1883 Randun" Ende zu bringen, von zwei Statisten als Bühne zurückgetragen werden. Während einer Vorstellung des Balletts„Der Korsar“ in der Moskauer Oper stürzte plötzlich ein betrunkener Gast vor das Orchester in der Absicht, die Ertrinkenden in der Szene des Schiffeuntergangs zu retten.„Haltet euch noch ein bißchen, ich komm' euch zur Hilfe“, brüllte er und wollte schon über das Orchester springen, als er von den Schließern gepackt und mit großer Mühe beruhigt wurde. Tarif für die Klein=Anzeige: Die fettgedruckte Ueberschrift jedes Wort 20 S20, jedes weitere Wort 6.#4. Aufträge von auswärts können in Briefmarken erledigt Klein###nzeigen werden aur bei vorheriger Zahlung aufgenommen. Kleine Anzeigen Freie Stellen um lud. tmold, klempner-Installateur-Cehrling I. April oder später gesucht. Rieke, Klempnermeister, De Krumme Straße 22. Gespannführer oder Landarbeiter e em ttuheshez en ilienhaus mit 1—5 d gesucht. 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Briefe unter Nr. 4863 an die Lippische Staatezeitung. nsch. 45jährige Be.. evangelisch, wünscht die Vekanntschaft eines älteren Herrn in gesicherter Position zwecks baldiger Heirat. Zuschriften unter Nr. 00842 an die Lipp. Staatsztg., Geschäftsstelle Bad Salzuflen. Verschiedenes mit Stricknadeln, in Zettungs= und Packpier eingewickelt, gefunden und auf dem Städtischen Fundbüro abgegeben worden. Tausch. Herrenschuhe, Größe (Rieker), bestens erhalten, zu tauchen moan aleichmertins M-2b. 44. Detmold, Bachstr. 96, Nuf 2083. Wer strich weiße Trachtensacke? Wolle und Vorlage vorhanden. Briefrasten Ille R. Zahnfieber bei kleinen Kindern ist eine beErscheinung. Der Durchbruch der Bähne in bei kleinen Kindern häufig mit Zieber und Schmerzen verbunden. Ist das Fieber nur gering und klingt es bald wieder ab, so ist ein Anlatz, sich zu sorgen, nicht vorhanden. Es ist allerdings zu raten, bei höberer Temperatur und richtigem Unwohlsein des Kindes einen Arzt zu Rate zu ziehen; denn normalerweise hat das Zahnen der Kinder keine regelrechte Krankheit im Gefolge. Meist ist dann irgendeine andere Ursache für das Fieber vorbanden. 9. O. 59. Die Rechtslage ergibt sich aus S 12 der Grundbuchordnung. Danach in die Einsicht des Grundbuchs jedem gestattet, der ein berechtigtes Interesse darlegt. Das gleiche gilt von Urkunden, auf die im Grundbuch zur Ergänzung einer Eintragung Bezug genommen wird, sowie von den noch nicht erledigten Eintragungsanträgen. Soweit die Einsicht des Grundbuchs, der genannten Urkunden und der noch nicht erledigten Eintragungsanträge gestattet ist, kann eine Abschrift gefordert werden. Diese Abschrift ist auf Verlangen zu beglaubigen. M. H. 299. Bei der Anpflanzung einer Hecke sollte möglichst ein Abstand von ½ Meter eingehalten werden, so daß der Nachbar dadurch nicht belästigt wird. Dieser ist jedenfalls berechtigt, in sein Grundstück eindringende Wurzeln und überhängende Zweige abzuschneiden, nachdem er dem Nachbarn hierzu eine angemessene Frist vergeblich gesetzt hat. Sie brauchen dem betreffenden das Betreten Ihres Grundstücks zwar nicht zu gestatten, jedoch wird Ihnen kaum etwas anderes übrig bleiben, wenn Sie nicht durch Zweige und Wurzeln belästigt werden und die Arbett selbst verrichten wollen. Die Entfernung können Sie kaum verlangen, soweit der Eigentümer des Nachbargrundstückes die Hecke pflegt. Nr. 51 Hummerbruch. Gie erfüllen die Voraussetzungen für den Bezug der lausenden Kinderbeihilfen. Sie wenden sich diesbezüglich zweckmäßig an das Finanzamt, wo Sie einen Vordruck erhalten, den Sie ausfüllen. Aus diesem Vordruck geht alles näbere hervor. W. P. Welstors. Da Ihre Kinder alle erwachsen sind, ist es fraglich, ob Sie diese Vergünstigung für sich beansprüchen können. Es geht aus Ihrem Schreiben nicht klar hervor, wieviel unmündige Kinder Ihren Haushalt teilen. Da Ihre jüngste Tochter jedoch 18 Jahre alt ist, ist kaum anzunehmen, daß Sie in Frage kommen. Zuständig ist das Finanzamt, an das Sie sich zweckmäßig wenden. 6. Sch. Der Wehrmachtsbeamte erhält eine soldatische und fachliche Ausbildung. Die soldatische Ausbildung gewinnt er in der Regel auf dem Wege über den Offizter des Beurlaubtenstandes. Es handen sich also meistens um Berufssoldaten, da ein großer Teil den Militär= anwärtern vorbehalten bleibt. Die fachliche Ausbildung entspricht derjenigen des Zivilbeamten. Genaue Ausfübrungen sind an dieser Stelle nicht möglich. Sie erhalten darüber Auskunft bei sebem Wehrkreiskommando. R. O. Zwischen ein m unehelichen Kinde und dem Ehemann der Mutter des Kindes bestehen keine samtlienrechtlichen Beziehungen. Dieser hat daber weder das Recht noch die Pflicht, für die Person des Kindes zu sorgen. Die Personenfürsorge unterliegt allein der Mutter. Der Ehemann der Mutter bei auch, wenn er nicht Erzeuger des Kindes in, diesem gegenüber keinerlei Unterhaltspflichten. Er ist darum auch nicht verpflichtet, das unebeliche Kind in seinen Haushalt aufzunehmen. Allerdings kann sich eine solche Verpflichtung aus den mit der Mutter vor oder bei der Ebeschlietzung, wenn auch sillschweinend getroffenen Vereinbarungen ergeben. Wenn im vorliegenden Falle das Kind bis zur Ebeschließung der Mutter bei dieser war und dies dem Ebemann bekannt war, ist im Zweifel anzunehmen, daß der Ehemann mit der Aufnahme des Kindes in seinen Haushalt einverstanden ist. Kleinsiedler Schötmar. Wenn Kanluchen an der Räudemilbe leiden, so verfährt man folgendermaßen: Man weicht die Krusten mit lauwarmem Seisenwasser und entfernt sie mit einem sauberen Hölzchen. Dann reibt man die betreffenden Stellen mit Basaline ein, worauf man mittels eines Zerstäubers Schwefelblüte aufstreut. Diese Behandlung führt man zweimal täglich etwa eine Woche hindurch durch, bis die Wunden ausgeheilt sind. Praktische Winke für die Hausfrau Tinienflecke im Portell. Werdeh die Parkettboden aufgesaugt, indem man ein Löschpapier oder ein weißes Tuch dezu benugt, so ist das Entsernen so schwierig, als wenn sie erst eintrocknen. Man reibt im Kreise mit einer Zitronenhälfte ein und sangt die büldende Feuchtigkeit öster mit einem weißen Lösch auf, damit der Fleck begrenz dleibt. Dozwischen trö man etwas kochendheiße Seifenlauge darauf und spünt nach dem Verschwinden des Flecks die Etelle mit reinem Wasser ab. Kamillenbäder sind heilsam für Nervöse und stärken die gemgelen Sack gbrühler Kamillentes uich geiint de zum lauwarmen Bad gedraucht.—— Bei Gliederschmerzen nach Anstrengung. und Wauderungen nehme man ein schwach warmes, 15 Minuten langes Fußbad und reibe Fußsohlen und Glieder mit Franzbranntwein ein. Kochsalz gebraucht man als Heilmitiel gegen Halskrankheiten und Husten. Man gurgelt mit einer Salzlösung dreimal am Tage vor der Mahlzeit. Aufgeklebte Brieftlarken löst man durch Anfeuchten der inneren Papierseite ab. Prastis geselllossen! Wiederbeginn der Sprechstunde am 9. Juni Zahnarzi Dr. Becher Detmold, Lange Str. 84 Hofel zum Falken Am 2. Weihnachtstage, ab 16 Uhr Konzert und Tanz Hoter zur kiche Am 1. und 2. Weihnachtstage ab 16 Uhr Konzert und Tanz STELLENMARKT Wir stellen ein: Schneider Schneiderinnen Maschinennäherinnen Handnäherinnen Bögler Putztrau Heimarbeiterinnen 1 Mann für Heizung usw. Berufsfremde werden angelernt. Lehmann& Co., K.-G., Deimold Fernruf 2150 Slegfriedstraße 71 Ziegler gesuchl Für die Saison 1941 suche ich nach Ziegelei Töpker, Salzkotten, Wiche Wn Nür 66e u0d melden bei W. Obergöker, Ziegelmeister, Neu-Meiersseld. Bin am Sonntag, dem 29.12. 40, von 10 bis 12 Uhr„Alter Keller“, Lage, und am 1. 1.1941 von 10 bis 12 Uhr bei Sibille, Schlangen, zu sprechen. Gärtneriehring stellt ein Fritz Bornemeyer, horn l. L. 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Abschnitt: Selbständige Berufstätige im Handel und r, in der Industrie und in sonstigen Wirtweigen und deren mithelfende Familienangege sowie Arbeitskräfte mit einem Entgelt von mehr als tausend Reichsmark monatlich. Soweit diese Personen bereits im Besitz eines Arbeitsbuches sind, erübrigt sich eine weitere Antragstellung. Antragsformulare auf Ausstellung eines Arbeitsbuches werden auf Anforderung zugesandt. Außerdem können sie täglich im Arbeitsamt Detmold, Rosental 13, Arbeitsamt Detmold, Nebenstelle Lemgo, Papenstraße, und Arbeitsamt Detmeld, Nebenstelle Schötmar, Vehrlingstraße, in Empfang genommen werden, und zwar: montags bis onnabends von 8 bis 12 Uhr. Nach S 2o Ziffer 6 der Verordnung über das Arbeitsbuch vom 22. April 1939 wird mit Geldstrafe bis zu 150.— RM. oder mit Haft bestraft, wer vorsätzlich oder fahrlässig sich nicht unverzüglich ein Arbeitsbuch ausstellen läßt. Detmold. den 21. November 1940. Arbeitsamt Detmold. gez. 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Weihnachtstag, ab 16 Uhr Konzert und Tanz Mein Atelier ist von Weihnachten bis einschl. 5. Januar geschlossen. Paul Beckmann Lichtbildner An alle Betriebsführer, Gefolgschaftsmitglieder und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Deutschen Arbeitsfront! Das Jahr 1940, ein Jahr des Kampfes, des Sieges und der Arbeit geht zu Ende. Alle haben ihr Teil zum restlosen Gelingen des Kampfes und des Sieges beigetragen. Ich wünsche allen Betriebsführern, Gefolgschaftsmitgliedern und allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Deutschen Arbeitsfront ein frohes Weihnachtsfest und gleichzeitig ein glückliches neues Jahr! Wir gehen mit dem Führer in ein neues Jahr des Kampfes und des Sieges! Heil Hitler! Müller, Kreisobmann der DAF. Gasthaus Zur Quelle, Lemgo 1. Weihnachtstag, ab 16 Uhr Konzert u. Tanz Verkaufe in Auftrag Gelbfsipanner= Soppelhinte tadellos, neu, Kal. 16, beste Schußleistung auch für Brenneke, fester Preis 100 Mk., hat 185 Mk. gekostet. Schufter, Reviersäger, Copshorn. 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Z. im Felde Becthovenstr. 8 WIR GEBEN UNSERE VERLOBUNG BEKANNT Ursula Fricke ANSt-Reierentin Gaustudentenführung Berlin Hellmut Ruhe k. cand. rer. 6e. Berlin BERLINNW 21 Weihnachten 1940 19 DETMOLD Palaisstraße 6 S Ihre Verlobung beehren sich anzuseigen: Al Gichard Ernst Wachtmeister in einer Beob-Abt Lemgo 1. L Sagan, z. Z. im Felde 22. Desember 1940 Ihre Vermöhlung geben bekannt Mann Trit Dell Martka Delt Blomberg, im Dezember 1940 mann geb Rülker Ihre Verlobung geben bekannt: Margarete HCellisege Genite Gei#l Barntrup Zwittan 1. Weihnachtstag 1940 Ihre Verlobung geben bekannt: Henny Brand Franz Enders Heuerwerker Detmold, Eiisadethstr. 44 Dortmund Weihnachten 1940 Es grüßen als Verlobte: Gertrud Guhmund 9Oilhelm Grüggemann Lemgo Barntung Weihnachten 1940 Erna Lebmann AAlbrecht(Susch Verlobte Blomberg Weihnachten 1940 Lemgo S Funeliese Hehnke Vvermann iecher grüßen als Verlobte Hiddesen Hamm, z. Z. Thlin Ostmark) Weihnachten 1940 Ihre Verlebung geben bekannt: HANNA MEIER FRANZHUGO — Bad Salzuflen, Weihnachten 1940 Statt Karten Cmares Gegemann Trih Ginsche Verlohte Sabbenhausen Weihnachten 1940 Wörderteld Statt Karten Hiddesen Wir haben uns verlobt GGerta Oesterkaus Cooals Gasster Duisburg-Hamborn Weihnachten 1940 Statt Karten Ihre Verlobung geben bekannt: Martha Tleege Crich Gruhle Obergefreiter in einer Panzer-Jäger-Abt. Schlangen„ Duisburg Weihnachten 1940 ALS VERLOBTE GRUSSEN: Frieds Brinkmann Heinrich Rottmann "" Wachtmstr. in einem Art.-Regt. Holzhausen Hakenheide Post Sylbach Post Leopoldshöhe Heiligabend 1940 Ihre Verlobung geben bekannt: Friedohen Lange Pritz Aue Meierberg, z. Z. Ohrsen„ Fromhausen Weihnachten 1940 Ihre Verlobung geben bekannt: Lina Grunsiek Sber wamuen Dect Istrup, Weihnachten 1940 Statt Karten Ihte Verlobung geben bekannt: Minette Siekhans SUon Liemergrund Bieleteld Weibnachten 1940 Ihre Verlobung geben bekannt 9altraut Det Wüsten 168 Ge grüßen als Verlobte Leuchen Schmiedeskamp Leopels Meller Billinghausen Pivitsheide a. Weihnachtstag r940 Franameler 3%3 Iserlohn Göringstraße 195 Weihnachten 1940 S Als Verlobte grüßen: Trioda Gehm August Kracht ALS VERLOBTE GRUSSEN: Elfriede Stücke Gustav Plöger Feldwebel der Luftwaffe Bieleteld Am Lehmstich 13 Schuckenbaum(Lippe) Weihnachten 1940 Markeberg Humfeld Osterhagen Hohenhausen Weihnachten 1940 Ihre Verlobung geben bekannt: Triedchen(8ud9e Hohenwart Crich Kruel Weihnachten r94o Klüt Es grüßen als Verlobte Lieschen Sundermann 9Oill., Glanke Heiligenkirchen Eckerntörde a Z. Detmold Weibnachten 1940 Ihre Verlobung geben bekannt: Tlriebe Sommer Nugust Geseker Hillentrup i. L. Humteld i. L. 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Heerserheide Weihnachten 1940 9Oalter Gertram Fllioind Gertram geb. Kropp 9Oerner Eisenach Else Eisenach geb. Bertiam 9ermahlte Spork bei Detmold " B r a k e i. L J e n a i T h. HeilIgabendshto Sport bei Detmold Dienstag Mittwoch, 24./25. 1349 Eopiscs Staalzenlunz Weihnachts= und Neujahrsgruß des Kreisleiters Allen Volksgenossen und Volksgenossinnen im Kreise Lippe übermittle ich meine herzlichsten Glückwünsche zum Weihnachtsfest und zum neuen Jahre. Das Kriegsjahr 1940 hat an jeden einzelneu erhöhte Anforderungen gestellt. Wir dürfen abschließend sagen, daß der Kreis Lippe seine Bewährungsprobe bestanden hat. Dafür allen schaffenden Menschen, und besonders den ehrenamtlichen Mitarbeitern der NSDAP. und ihrer Gliederungen zu danken, ist mir ein aufrichtiges Bedürfnis. In den stillen Feierstunden der Weihnacht und der Jahreswende weilen unsere Gedanken bei unseren ruhmgekrönten Kameraden der Wehrmacht, die unn zum großen Teil schon die zweite Kriegsweihnacht sern der Heimat verleben und ihre höchste vaterländische Pflicht erfüllen. Gie haben der Welt bewiesen, daß sie an Tapferkeit und Rühnheif nicht zu übertressen sind. Ihnen verdanken wir die glorreichen Siege des Jahres 1940. Sie alle dürsen die Gewißheit haben, daß die Heimat sie in steter Liebe und Verbundenheit umhegt und betreut. Sie aber wissen, daß unser aller Sorge auch ihren Angehörigen in der Heimat gilt. Unser aller Wünsche wollen wir in diesen Festtagen zusammenfassen in dem erneuten Bekenntuis zum Führer. Noch gilt es, den letzten Feind, England, niederzuringen. Unsere kampferprobte Wehrmacht steht bereit und wird den Endsieg erringen. Wir in der Heimat versprechen auch jetzt wieder, alles einzusetzen, damit wir uns der Front würdig erweisen. Im alten Kampfgeist der Bewegung wird uns das neue Jahr gewappnet finden. In Treue und Hingabe werden wir jederzeit den Besehlen des Führers freudig Folge leisten. Es lebe der Führer! Heil Hitler! gez. Wedderwille, Kreisleiter. Verhütet Weihnachtsbaumbrände! Richts den Kindern überlassen! Weihnachten steht vor der Tür, und wieder ist der Zeitpunkt gekommen, auf kleine Gefahren hinzuweisen, die durch einen brennenden Weihnachtsbaum entstehen können. Die Ursache dieser„Weihnachtsbaumbrände“ liegt entweder in der nicht genügend sicheren Aufstellung des Baumes oder in der verkehrten Anbringung der Lichter, im salschen Angünden und Auslöschen der Nerzen, und zuweilen sind er auch Kinder, die Veranlassung zu diesen Bränden geben. Auf jeden Fall muß der Baum sehr sorgfältig in seinen Ständer eingeschraubt werden, so daß er durchaus standsicher ist. Der Weihnachtsbaum soll möglichst in einer freien, von der Tür (Zuglust) entfernten Zimmerecke stehen, keinesfalls aber in der Nähe von Gardinen, Fenstervorhängen usw. Dann heißt es weiter darauf achten, daß die Lichte Schaur nicht ein des Zweig oder brennbaren Baumes entzünden können. Beim Anzünden der Kerzen beginnt man mit den obersten, beim Auslöschen aber umgekehrt, mit den untersten. Vor allem aber eins: Das Anzünden und Auslöschen der Kerzen überlasse man keinesfalls den Kindern. Müagabe tag. Ausgabe am 2. Weihnachtstage u unserer Geschäftostelle in Detmold in der Zeit von 11 bis 12 Uhr vormittags angenommen. Redaktionelle Beiträge sind der Schriftleitung am 2. Weihnachtstage bis 20 Uhr zuzustellen. Verlag und Scheiftleitung der Lippischen Staatozeitung. Schutz der Jugend vor Alkohol= und Nikotingefahron Der Reichserziehungsminister weist die Unterrichtsverwaltungen der Länder auf die verstärkten Schutzbestimmungen für Jugendliche hin, die auch gegenüber den Alkohol= und Nikotingefahren in der vor einiger Zeit ergangenen Polizeiverordnung zum Schutze der Jugend enthalten sind. Danach ist unter anderem aneordnet, daß Jugendlichen unter 18 Jahren in Gastätten der Genuß von Branntwein oder überwiegend branntweinhaltigen Genußmitteln, Jugendlichen unter 16 Jahren. in Abwesenheit des Erziehungsberechtigten oder eines Beauftragten auch der Genuß von anderen alkoholhaltigen Getränken verboten ist. Ferner bestimmt die Poltzeiverordnung, daß Jugendlichen unter 18 Jahren der Genuß von Tabakwaren in der Oeffentlichkeit verboten ist. Der Reichserziehungsminister ersucht, dafür Sorge zu tragen, daß die Schulen diesen und den weitergehenden Anordnungen der Polizeiverordnung über die Haltung der Jugend in der Oeffentlichkeit im Zusammenhang mit den Bestimmungen früherer Erlasse des Reicheerziehungsministers die erforderliche Aufmerksamkeit zuwenden und eine erzieherisch wirksame Ausach Möglichkeit sicherstellen. werrung der Vorschriften nach Einstellung von Freiwilligen in den Reichsarbeitsdienst Der Reichsarheitodienst stellt ab 15. Januar 1941 Freiwillige ein. Freiwillige können als Bewerber für die Laufbahnen des Reichsarbeitsdienstes vorgemerkt und bei Eignung nach Ableistung des Wehrdienstes als rbeitodi ig nach enstführ Einstell rer übernommen werden. um Einstellung Kut, unter„Ee zung, eines rlich gehaltenen se ten an: Führer m Kreuztor 1. na sind un elbstgeschri des Arbei iebenen taggates nolaufes XVI, MünDenkt an die Verdunkelung! Von 17.18 Uhr bis 9.33 Uhr morgen früh. Anser Weihnachtsgruß an die Front Die dankbare Heimat steht im unerschütterlichen Glauben hinter ihren Soldaten Soldaten, Kameraden! Zum zweiten Male im Großdeutschen Freiheitskampf enthieten wir euch im Namen der Heimat zum Weihnachtsfest die herzlichtten Grüße und innigsten Wieder einmal hält das schönste aller deutschen este seinen Einzug. Nie zuvor waren Heimat und ront so eng verbunden wie gerade in diesen Tagen. ir alle wissen nur zu genau, daß diese zweite Kriegsweihnacht für viele daheim und braußen einen barten Verzicht auf die gewohnte Gemeinsamkeit des Festes bedeutet. Trotz alledem: Heimat und Front bringen das Opfer, denn beide wissen, daß dieser uns von verblendeten und haßerfüllten Gegnern aufgezwungene Krieg in seiner ganzen Schwere getragen werden muß, damit Deutschland lebt und die Zurunft der Nation vom Glück gesegnet wird. Wenn am Heiligen Abend in der Heimat und in den Unterkünften an der Front die Kerzen am Weihin dieser nung die hier und draußen in weiter Ferne eine einzige unlösbare Schickbilden, die keine Macht dieser Wenn am Heiligen abend in der Heruir. den Unterkünften an der Front die Kerzen am nachtsbaum brennen, dann wissen wir, daß in seierlichen Stunde der Einkehr und Besinnun Millionen und aber Millionen hier und drauß lalsgemeinschaft Welt zu trennen vermag. Als wir vor einem Jahre unsere Wei. an die Front sandten, war nach dem siegreichen gen Polen zug der weitere Verlauf ihnachtsgrüße freichen Felddes Krieger noch in Dunkel gehüllt. In den Bunkern om Westwall KO begann die große Zeit des Wartens. Gewiß, wir ahnten: einmal wird und muß der Tag des deutschen Aufbruchs kommen, aber die Größe der Zeit, die wir im Frühjahr und Sommer dieses Jahres miterleben durften, haben wir nicht ahnen können. Unvergeßlich bleiben die Tage und Wochen herrlicher Waffentaten unserer einzigartigen Wehrmacht. Soldaten, Kameraden! Wir sind stolz auf euch! Wir wissen aber auch, daß ihr weiterhin Gewehr bei Fuß steht, denn noch ist die letzte und größte Entscheidung in diesem Kriege nicht gefallen. Im Weihnachtswald auf der Papenwiese bei Hartröhren. Aufnahme: Ludwig Römer 1939. Die Zeiten sind zu hart, um sich in diesen weihnachtlichen Tagen von sentimentalen Gefühlen leiten zu lassen. Gewiß, wir alle wissen und fühlen es, wie schwer es mancher deutschen Mutter gerade zur Weihnachtszeit fällt, Sohnes verzichte auf den en zu müssen, Besuch des Mannes oder en. Aber wir wissen auch, Neues aus der Landeshauptstadt in der Em Weihnachtsgruß aus der Heimat Die Landeshauptstadt Detmold hat als? Tradition der alten Garnisonstadt zur zweit weihnacht seiner Soldaten geducht. Alle Söhne unserer Stadt, die in den verschiebensten Wehrmachtteilen im Westen und Osten, im hohen Norden und auf den weiten Weltmeeren oder über dem seindlichen Luftraum ihre soldatische Pflicht erfüllen, haben einen Weihnachtsgruß ihrer Heimatstadt erhalten. Jeder einzelne erhielt den im Verlag der„Lippischen Staatszeitung" erschienenen Lippischen Heimatkalender für das Jahr 194.. Bereits jetzt und bei der Stadtverwaltung die ersten Dankschreiben eingegangen. Aus allen Briefen und Karten ist zu entnehmen, daß sowohl der weihnachtliche Heimatgruß als auch der Heimattalender an der Front viel Freude bereitet hat. Und darüber freuen auch wir uns! Das Festprogramm im Landestheater Der erste Weihnachtsabend, Mittwoch, 25. Dezemder, bringt, pünktlich 18 Uhr, die große Nevue=Ausstattungs=Operette von Paul Lincke„Im Reiche des Indra“, der zweite Weihnachtsabend, Donnerstag, 26. Dezember, mit gleichem Beginn, die reizende Operette „Die schöne Dorothee“ von Arno Vetterling. Am 27. Dezember geht, pünktlich 18.30 Uhr, in der Freitag=Dauermiete und im freien Verkauf erstmalig Shakespeares berühmtes Lustspiel„Ein Sommernachtstraum, mit der Musik von Carl Orff, in Szene. Der 29. Dezember bringt, pünktlich 18 Uhr, die Meisteroperette von Franz Lehür„Die lustige Witwe“. Weihnachtsfeier der Arbeitsveteranen Am letzten Sonnta sfront die Ar ichtsfeier in ig glänzten! 10 ein etwas AbweNie 86 hatte die Ortswaltung der Arbeitsopfer und Invaliden das Haus der DAF. eindie Augen der Alten, als lich geschmückten Tischen zur niederließen. OrganisationsEisenbeiß entbot den Gästen herzliche führte aus, daß es ein schöner sei, alljährlich zur Weihnachtszeit ten eine Freude zu bereiten. Besonders zur etzt Deutschen Arbeit zu einer Weihna gedm Prabte sich an den we. gemeinsamen Kaffeetafe leiter Pg. Eisenbei Willkommenogrüße und Brauch der den Al im Kriege sei es der Deutschen Arbeitsirfnis, den Veteranen der Arbeit slung zu bieten. Nach einem Treuegehrer erklangen die Lieder der Nation. nicht nehmen und Kuchen zu Nachdem die wurden rerabe sse dankte im Namen aller für die lobenswerte Betreuung der Alten. Deklamationen, kleine Ansprachen und heitere Vortimmung bei. Hebung der Stimmi Die Arbeitsopfer und Invaliden danken auf diesem träge trugen wesentlich zur InWege det Ortswaltung der Deuts Musikern und besonders der NS.in so großzügiger Weise für das einsetzte, recht herzlich. jung de f diesen n Arbeitsfront, de rauenschaft, die sich belingen der Feier Angefahren und verletzt. Am Montagnachmittag wurde auf der Paulinenstraße in der Nähe der Kreissparkasse ein älterer Mann, der keinerlei Ausweispapiere bei sich trug, beim Ueberqueren der Straße von einem Kraftwagen angefahren. Bei dem Sturz zog sich der Mann eine Gehirnerschütterung und Knochenverletzung zu. Ein Arzt ordnete die Ueberführung des noch unbekannten Verletzten in das Landeskrankenhaus an. Zwei Photoapparate gestohlen. Während der Andreaomesse wurden in hiesigen Gaststätten zwei Photoapparate gestohlen, die inzwischen von der Kriminalpolizei wieder herbeigeschafft sind. Nachdem sich ein Bestohlener inzwischen gemeldet hat, fehlt von dem zweiten Bestohlenen bisher eine Anzeige. Eigentumsansprüche sind bei der Kriminalpolizei in der alten Schule am Markt geltend zu machen Eine freundliche Bitte. Der Zahn der Zeit hat den Pavillon am Wall, der in früheren Jahren als Ausstellungsraum und photographisches Atelier diente. arg mitgenommen. Es ist an der Zeit, diese„Ruine an der schönsten Stadtpromenade verschwinden zu lassen, damit sie bei Beginn des Fremdenverkehrs im nabenden Frühjahre das Stadtbild nicht mehr verunstaltet. Aus der Alten Hansestadt na Auch der„Goldene“ war in Ordnung. Auch der letzte Einkaufssonntag vor dem Weihnachtsfest brachte in unserer Stadt großen Betrieb. An den Einkäufen in den einzelnen Geschäften sah man, daß noch mancher Weihtswunsch offen stand, der jedoch noch seine Erleding fand. Der mehrfach festgestellte„Hochbetrieb“, besonders in den Textilwarengeschäften und Buchhandlungen, läßt darauf schließen, daß auch in diesem Jahre das Weihnachtsgeschäft durchaus gut war und daß Käufer wie Verkäufer auf ihre Kosten gekommen sind. Unsere Weihnachtsgeburtstagseche. Am heutigen Tage vollendet der Zimmermann Heinrich Stock, Neue Straße 67, sein 83. Lebensjahr, ferner wird der Kaufmann August Schulze, Pöstenweg, 79 Jahre alt. Am ersten Weibnachtstage sind es drei ältere Personen, denen wir zum Geburtstag gratulieren können, und zwar Frau Wilhelmine Mellies, geb. Landwehr, Kohlstraße, zum 76. Geburtstag, der Schneiderin Johanne Kruel, Schuhstraße——. und dem Landwirt Aug. zum 70. Geburtstag. der Heizer August Jahre alt. Allen wunsch! Unterbei: einmal Amteg afta. Getränken die Staats drei Mona Wirtschaftsverbots, eine Bierreise barten Brake unternommen. Da man e ehe echecn e en chuhstraße 55, zum 73. Geburtstag lug. Lesemann, Lager Straße, Am zweiten Weihnachtstage wird lütermeier. Steinweg 24. 79 Kurernerer, Sirikue,-.*Alterssubilaren herzlichen Glückerbeingung in einer Teinkerheilanstalt. hatte sich ein hiesiger Volksgenosse v# ericht zu ve###nworten, und zwar fü die auf den in n n. en zurückzu atsgewalt date Gefä Schen vor dem für eine führen wurden ihm im vergangenen Jahre aufgedrumnt“. Im Monat tie er wieder einmal, trotz nach dem benachn ihm auf Grund tsgericht zu ver##ntworten, und zwar für ein Straftat, die auf den reichlichen Genuß von geistige uführen war. Für Widerstand gege eg durch das Fenster in seine Wohnung. Nicht selten m es nach solchen„Biecreisen“ zu Stänkereien und Schlägereien—— daß schließlich verlangt wurde. der Angeklagte gestern vor dem Amtsgericht(früher Schöffengericht) Lemgo wegen Vergehens gegen das Luftschutzgesetz zu verantwoorten Immer wieder haben die Nachbarn beobachtet, daß der Angeklagte bei Luftalarmen seine Wohnung erhellte, ohne zu verdunkeln. Dieses Verhalten brachte dem Angeklagten eine Gefängnisstrafe von zwei Monaten ein, außerdem wurde die Unterbringung in der Trinkerheilanstalt angeordnet. 80 Mark Seldstrafe. Ein aus Wiembeck stammender Mann, der zur Zeit auswärts arbeitet und vom ErVerin emnr Sntricht nterhn vrt. ein 15jähriges Mädel durch einen unsittlichen ag beleidigt. Die in der Verhandlung zur Verlesung kommenden Aussagen ergaben den Beweis der Schuld des Angeklagten, der zu einer Geldstrafe von 80 Mark verurteilt wurde. Wegen Freiheitoberauhung angeklagt. Ein von hier stammender Mann hatte im September dieses Jahres eine in seiner Wohnung weilende Frau eingesperrt. so daß dieser Frau jede Möglichkeit fehlte, die ihr fremde Wohnung zu verlassen. Für diese Straftat hatte er sich gestern vor dem hiesigen Amtsgericht zu verantworten, das ihn in eine Geldstrafe von 50 Mark nahm. 49 Mark Buhe an die NSV. Ein früher auf einem temt beschäftigter daß die deutsche Mutter ürde sich bemüht, di sie begriffen oder Untergo bemüht, die Trennung in sen hat, daß sie in ergang jeder große ertragen, weil diesem Kampf um Leben Opfer bringen muß. Und daß die deutsche Heimat als bescheidener Zeichen des Dankes zu jedem Opfer bereit ist, das haben auch die hinter uns liegenden zwölf Monate des Kriegsjahres 1940 in eindrucksvollst tiert. Gewa l u a wvollster Weise dokumenrt. Gewaltig sind die Ergebnisse der Sammngen und die sonstigen Beweise der steten Eintzbereitschaft der inneren Front. Neben den unermüdlich schaffenden Männern, die oft ein Uebermaß von Arbeit zu leisten hatten, verdient der Einsatz zahlreicher Frauen und Mädchen besondere Anerkennung. Im öffentlichen Dienst und in kriegswichtigen Betrieben und nicht zuletzt im Einsatz für die gerade im Kriege besonders wichtige Arbeit in den Organisationen der Partei sind Erfolge erzielt worden, die später einmal die verdiente Würdigung finden werden. Die Front kann auf die deutsche Heimat stolz sein, d sie ist darauf stolz. Aus zahllosen Briefen, die s im Lause des jetzt zur Reige gehenden Jahres mit aterland. 1170 uns im Laufe des jetzt zur Reige gehenden Jahres erreichten, haben wir immer wieder mit Freude entnommen, daß das Schaffen in der Heimat in seiner ganzen Größe und Bedeutung rückhaltlos anerkannt wird und nur auf das eine Ziel ausgerichtet ist: mitzuhelfen am großen Endsleg! Soldaten, Kameraden! Wenn euch in diesen Tagen die Gaben der Heimat zum Weihnachtsfest erreichen, denkt immer daran, daß ne nur ein bescheidener Dank sind für eure stete Einsatzbereitschaft und Treue gegenüber Führer, Volk und Vat Wir reid aiie t der Heimat von Heimat und Scholle wie bisher auch eure Pflicht tun werdet, gelobt die Heimat, in satz= und Opferbereitschaft nie zu erlahmen, bis der Allmächtige unseren schweren Kampf für ein schöneres und freies Großdeutschland mit dem größten Sieg aller Zeiten segnen wird. 6 Von diesem Geist beseelt, grüßen wir euch in herzlicher Kameradschaft und Verbundenheit. Komme was kommen mag: Die deutsche Heimat steht in unverbrüchlicher Treue hinter der kämpfenden Front. Das ist unser aller heiligstes Gelöbnis!— K0.— bin der Einbis Schötmar Anhänger macht sich selbständig. Auf der Oerlingsich von einem in voller Fahrt beAnhänger und ein Radfahrer gegenug, im rechten— unverletzt blieb. Das schädigt worden. Wichtig für Politische Leiter. Am Sonnabend. 28. Dezember, findet um 20 Uhr ein Sprechabend für die Politischen Leiter statt.(79) Unsere Alten. Es vollenden heute, 2e. Dezember, das 81. Lebensjahr die Witwe Karoline BonenHeinrich Scheffer, Rathaus Weihnachtstag den 82. Geburtstag Alrich Sieweke, Asper Straße 6. Wir gratulieren herzlich!(79) burch basche, Unschalcdtgungen, Frasder aerrest. 26 einer Buße in Höhe von 40 Mark, die an die NSV inie wer üie Satt erterter ber ren dagegen wurde wegen Geringfügigkeit einHier spricht die Deutsche Arbeitsfront Briefmarkensammler, herhören! Die Briefmarkensammlergruppe der RS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“, Ortsgruppe Detmold, wird neu ins Leben gerufen und hält am Sonntag. 25. Dezember 1920, 19.30 Uhr, ihre Zusammenkunft(mit Tauschabend verbunden) im Haus der Deutschen Arbeit ab. Der Gausammlerwart, Pg. Kirchhof aus Münster, wird über allerhand Neuigkeiten berichten. Alle Briefmarkensammler schließen sich dieser Sammlergruppe von Kdff. an und kommen am nächsten Sonntag zu unserem ersten großen Tauschabend „raft Detmold, mmlerwart. ee) K•THI Nuerter aus Bad Salzusten Morten zum Weihnachtsfest Die Im der Am zweiten Weihnachtstage feiern die Eheleute Simon Gröne, geo. am 9. September 1860, und Frau Luise, geb. Führing, geb. am 1. Juli 1863, das Fest der goldenen Hochzeit. In voller Rüstie". beiden Alten an den Geschehnissen Jahre 1895 kaufte sich der Jubilari Flachsheide an, um auf eigener, wirtschaftliche Grundlage zur Verbesserung der Lebenshaltung seiner Fomilie zu finden. Hier sanden beide holung und Ablenkung. und sich am liebsten im Hof. Air gramtieren zum Ehrenrage recht verzlich und schn ee m ud fir ben bermen üchenReine Flüche Ackerland darf brachliegen. Der Reichobauernführer hat am 14. Dezember dieses Jahres erneut zur Erzeugungeschlacht aufgerufen. Wir sind davon überzeugt, daß die Bauern voll und ganz ihre Pflicht erfüllen. Aber wie steht es in und an den Städten? Ein Rundgang zeigt uns, daß auch hier noch manches Stück Ackerland brachliegt. Dies darf aber unter keinen Umständen so bleiben, denn jede noch so Blomberg Zweimal auf frischer Tat gefaßt Auf einen benachbarten Eröhose wurden abe die Bewohner auf Geräusche aufmerksam, die aus Keller kamen. Eine Nachprüfung ergab, daß sich bis vor einiger Zeit auf dem Hofe beschäftigt gewese Mann in den Keller eingeschlichen hatte, Vorräten einzudecken. Mit Rücksicht auf Auf einem benachbarten Erbhose wurden abends dem ein u Ar, um sich mit auf das frühere igungsverhältnis lief die Sache für den Einnoch einmal gut ab. Diese Rücksichtnahme r schlecht belohnt. Schon nach zwei Stunden wurde derselbe Mann wieder im Vorratskeller angetroffen. Nun half natürlich das Flehen nichts mehr. Der nächtliche Gast wurde der Gendarmerie übergeben. dri Aus dem Gerichtssaal Ein in Ehepaar, welches zuletzt in Schlesien tätig war sich seit Monaten ohne Beschäftigung auf Walze und sich seit Monaten ohne besand, wurde in Schieder au jetzt wegen Landstreicherei vor dem Richter hatte sich ichter zu verantEin im Schwalenberger Walde beschäftigt gewesener Mann stand im Schnellverfahren wegen Betruges unter Anklage. Da der Angeklagte zum Termin nicht erschienen war, wurde das Verfahren die kommissaxische Vernehmung wegen nung des Aufenthaltsortes angeordnet. K Termin Nahr. Wtcr ce. einen Strafbefehl von 15 RM. hatte ein wegen Richtverdunkelung in Einwohner aus SchieSilberne mann. Neue nachtsfeiertag tulieren herzl Heinrich Kuhlam ersten WeihHochzeit. Wir gra(Celansmheit hanrn Gelegescheit Naben, An Ein Prechan rrer Witd, i es meisten damit die Wenn dis zum Frichsahe zu spät, denn für die volle Ausnutz## ist es sehr wichtig, daß die Arbeiten eignetem Wetter schon im Fehruar, in men werden. Also nochmals, kein Stück Land brachliegen Weihnachtsfeier im Hoffmanusstift. Am nachmittag fand im.—. C.- 4-8. der Ackerfläche bei geeine für großen Saale des Hoffmannstifter alle Kranken und das ne Feierstunde# statt. Im Glanze des Lichterbaumes wurden nach Ueberlieferung alle mit einer kleinen Gabe bei Weihnachtliche Reierstunde im Städtischen Bürermeisters, der eine kurze Ansprache an die sassen hielt, wurden alle mit kleinen Gaben erfreut. Eine Kindergruppe verschonte durch wesung oierr Feier. Unfere Altersjubilare. Ihren 72. Geburtstag feiert ersten Weihnachtstag die Ehefrau Wilhelmine Am Reuigkeiten aus der Stadt Lage Die lecdten Stundg uu dm Wbrichachoset. hat man sich damn Der Tag des We nunist ##s ist da. lich gestimmt. Die als wären sie bereits schaff: plötzlich das Doppelte, um lichst viele Arbeiten unter Dach und Fach zu bringen. Das geht den Berufstätigen nicht anders als etwa den Hausfrauen daheim, die heute unermüdlich den gangen Tag auf den Beinen sind, und noch tausend schaffen haben. noch immer letzter Weihnachtsden ganzen Tag auf den verschiedene Dinge zu so In den Geschäften ist betrieb, und das geht bestimmt so lange, bis sich die letzte Tür schließt. Denn er gibt noch eine ganze Menge Nachzügler oder Vergeßliche, denen in letzter Stunde che einfällt, und die nun hastig noch dere erstehen wollen. Dem einen fehlt *..—. uten will. der e Weihurdgliche eine oder andere vielleicht, als er icht, als er schon sein Bäumchen ausreichende Baumschmuck, hier ist die am ersten Weihnachtstag die Ehefrau Wilhelmine Peters, ged. Niebau, Ahornstraße 23. Am gleichen Tage kann die Witwe Auguste Bogt, geb. Süllwald, Am Ostpwark 6, auf 84 Lobenojahre zurüchblichen. Wir grotulieren herzlich! anpu 4, hier ist die sch nachtskugel entzwei gegangen und muß neue ersetzt werden, dort merkt man schre gar keine Kerzen da sind, und jagt in herum, um noch welche zu bekommen. Die tungen durch eine st, daß noch letzter Stunde e Hausfrauen a n für die beiden o, denn um so: aber sind schon alle mit Vorbereiin Festtage beschäftigt, und das ist gut so, denn um so mehr werden sie dadurch an den beiden Weihnachtstagen Zeit haben, bei ihrer Familie zu sein, mit den Kindern zu spielen und sich auch selbst einmal die wohlverdiente Weihnachtsruhe zu gönnen ist heute in der Küche Hochbetrieb; es wird geDarum ist heute in der Küche Neues aus der Stadt Horn Klasse Einlag im so in Salguften, Zeit gingen sie jedoch wieder „Eine löbliche Einrichtung...“ Ein wichtiges Jubiläum im neuen Jahre. Als eine„löbliche Einrichtung“ wird im„Detmolder Anzeiger“, dem Beiblatt des„Lippischen Magazine“, vom Jahre 1841 die Errichtung der Städtischen Sparkasse in Horn vor jetzt 100 Jahren bezeichnet. Eigentlich brachte das Jahr 1841 zwei „löbliche Einrichtungen“ in Horn, nämlich noch die Gründung eines Mäßigkeitsvereins nach dem Vorblde eines kurz zuvor in Oesterholz für Haustenbeck. gen und Kohlstädt ins Leben gerufenen### Vereins. Damals hatten sich im lippischen rere solcher Vereine gebildet, so in Salzuft und Meinberg; mit der Zeit ein, auch der in Horn. Dagegen ist die andere Gründung des Jahres 1841. die Städtische Sparkasse, lebenefühig geblieben und hat und und der Umgegend, Stadt Horn selbst. Bis zum Jahre 1841 bestand nur in Detmold eine Sparkasse für das gange Land, aus der sich die jetzige Lippische Landes=Spar= und Leihekasse entwichelt hat. Wegen der weiten Wege aber dachte man daran, daß jede Stadt= und Landgemeinde in Lippe ihre besondere Sparkasse haben müsse. Die Stadt Horn ging damit voran. Zu Anfang des Jahres 1841 trat man dem näher. Es wurde ir die Stadt und das Amt iten am 2 November 1841 von der—— migt wurden. Dieser Tag ist also der Geburtstag der kasse Horn, die somit die erste Kom. dos lippischen Landes ist. In der detreffenden.— heißt es:„Bei dem anerkannten Nutzen der rann die Regierung nur stalten sich auch in anderen Landes bilden, und die Regierung findet sich derhalb veranlaßt, die Statuten der Sparkassen=Gesellschaft zu Horn zur öffentlichen Kenntnis(im Lippischen Intelligenz=Blatte) zu bringen“. Schon im I Schötmar mit der Gründung einer Lemgo, 1859 Salzuflen und Lage; die kassen in Lippe wurden später gegründet. Die Verwaltung der Hornschen Sparkasse war einem Vorstand und einem Ausschusse, beide aus-Mitgliedern der Sparkassen=Gesellschaft, bestehend, übertragen; die Kasse war also zunächst ein Privatverein, der später von der Stadt übernommen wurde. Mitglied konnte jeder in Stadt und Amt Horn werden, der sich zu monatlichen Beiträgen, Einzahlungen verpflichtete, und zwar gab es drei Klassen mit Einzahlungen von monatlich 3 Mariengroschen, 6 und 12 Mgr. In einer weiteven Klasse wurden keine regelmäßig wiederkehrenden Einlagen, sondern Kapitalfummen von 1 bis 25 Reichotalern angenommen, und nur ausnahmsweise in geeigneten Fällen höhere Beträge. Eine und diekonnte sich zugleich in mehreren der Klasn einer oder mehreren mehrmals beteiligen, durften die monatlichen Beiträge einer Person in den ersten drei Klassen zusammen nicht über 1 Rtlr., die Einlagen in die vierte Klasse zusammen nicht über 100 Ntlr. betragen. Diese Bestimmungen wurden später abgeändert und erweitert. Aus diesen kleinen Anfängen hat sich dann allmählich das stattliche Sparinstitut entwickelt, als das sich jetzt die Städtische Sparkasse Horn darstellt. Geburtstag. Am zweiten Weihnachtsfeiertag der Polksgenösse Heinrich Wanngmüller, einen 74. Geburtstag. Wir geatukieren herzrtag feiert er. Jahndie brodeln, pikante Salate entstehen sch, und zwischendurch rührt Mutter den lieblichen Weihnachtsflammerie, Wie rasch geht dieser legzte Tag bei der vielen Arbeit zu Ende. Wenn es dämmert, steht schon der Tannenbaum, fertig geschmückt, in der Stube, es raschelt geheimnisvoll hinter verschlossenen Türen— die Geschenke werden aufgebaut. Und die Kinder versuchen wieder, wie jedes Jahr, einen Blick durch das Schlüsselloch zu werfen oder aus dem Rascheln hinter der Tür zu erkennen, was dort vor sich geyt. Es ist die kurze Spanne der letzten Erwartung, abend beginnt im Schein der Kerzen... Vorweihnachtliche Feier der Mindergruppe der NS. Frauenschaft. Zu einer vorweihnachtlichen Feier hatte ie Leiterin der Kindergruppe unsere Kleinsten eingeladen. Frohe Erwartung strahlte aus den Kindergugen, als sie den mit Kerzen und Tannen weihnachtlich geschmückten Saal betraten. Von viel Fleiß und Hingabe zeugten die Lieder, Gedichte und das reizende Märchenspiel, das die Kleiven mit unbefangenem Eifer zu Gehör brachten. Als dann auch noch der Nikolaus erschien und jedem Kinde ein Päckchen überreichte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Hochbeglückt und dankbar gingen dann alle nach einem letzten gemeinsamen Liede heim.— Es wird schon heute darauf hingewiesen, daß der nächste Kinderaruppennachniestag am 8. Januar stattfindet. — Ausweise für Schwerkriegsbeschädigte auch für 1941 güitig. Die„Gauleitung der RSDAP., Amt für=Kriegsopfer, glbt, bekannt, daß nach einer Verfügung der Reichsbahnektion die im Jahre 1939 und 1940 ausgestellten Ausweise zur freien Beförderung des Begleiters eines deutschen Schwerkriegsbeschädigten oder Führerhundes eines erblindeten Kriegsteilnehmers auch für das Kalenderjahr 1941 gültig sind und nicht erneuert werden brauchen. auswbeichhe allenete Abfertigung um ein weiSichtvermerk ist nicht erng der 2. lasse und die Ausweise zur bevorzugten Schwerkriegsbeschädigten vor Amtsstellen Jahr verlängert worden. Ein Sichtvermer Krsche ich nicht 3. Kla von teres forderlich. Neue Ausweise werden nur für beschädigte und Versehrte des neuen E und III ausgestellt, welche bislang noch fügen. Rat und Auskunft erteilen alle Kameradschaften RSKOV. Schwerkriegsder Stufe II darüber verder Der Sporr an den Weilmnachtstagen Der Veranstaltungsplan des deutschen Sports hält sich an den Weibnachtsfeiertagen, wie wir schon am vergangenen Wochenende schrieben, aus mancherlei Gründen in einem bescheidenen Rahmen. Die weitaus größte Zahl der Vereine und Gemeinschaften nutzen die Feiertage zu einer wohlverdienten Ruhepause im Wettkampfbetrieb aus. So gibt es auch im Fuhball nur wenige Sviele von einiger Bedeutung. Am aktivsten sield in Westdeutschlaud noch die Mannschaften des Bereichs Niederrhein, die in der NETG. Prag erstmaltg einen Gast aus den ins Großdeutsche Reich heimgekehrten Ostgebieten begrüßen können. Die Prager, die früher häuftg als Deutscher Bußball=Club Prag an den Rhein kamen, spielen am ersten Feiertag beim Essener Turnerbund Schwarz=Weiß und am zweiten Festtag bei der Edelstahl Krefeld. In beiden Spielen werden sie genügend Gelegenheit finden, ihre Kampfkraft unter Beweis zu stellen. Hamborn 07 hat Gelsenguß Gelsenkirchen zu Gast, Essen=West 81 mitzt sich mit dem niederrheinischen Tabellenführer TuS. Helene Altenessen, und Turn Düsseldorf hat den BfL. Benratb, also gleichsalls einen Lokalgegner, verpflichtet.— Von den beiden Spielen am Mittelrbein interessiert vor allem die Begegnung zwischen TuS. Neuendorf und dem SC. Differdingen(Luxemburg). Der Favorit der mittelrheinischen Bereichsklasse, Mülheimer SB., hat Rot=Weiß Essen zu Gast. Aus dem Gau Westfalen ist bisher nur ein Spiel bekannt geworden, das SpVa. Röhlingbausen und Preutzen Wanne im Kampfe sehen wird.— Von größeren Svielen aus dem Reich sind der Vergleichskampf zwischen den Bereichsmannschaften von Berlin=Brandenburg und Sudetenland in Berlin sowie das Städtespiel Worms gegen Straßburg bervorzuheben, während Rapid Wien im Rahmen des internationalen Weibnachtsturniers aus Verenevaros Budavest trifft. Auch im Handball begrüßt der Westen einen prominenten Gast, nämlich den mehrfachen Schweizer Meister Graßboppers Zürich, der bei unserem Deutschen Meister intforter SpB. am zweiten Feiertag keinen leichten daben wird. In Velbert wird ein Hallenturuter Kettwlt Graße Lintsor Stand durche rchgeführt, an dem mit Phöniz 2B. 1870 durchgeführt, an.. Essen, 2##### und Schwarz=Weiß Wuppertal drei Mannschaften aus der noch bei den t eben niederrheinischen Bereichsklasse beteiligt Hocken spieler pausieren allgemein. Größere Veranstaltungen gibt es dann Borern. Der Bereich Niederrhein führt ebenso wie Niedersachsen bereits seine Meisterschafs=Endrunde durch, die am zweiten Festtag in Dutsburg sicherlich im Zeichen barter Auseinandersetzungen stehen wird. Ueber die beiden großen Berufsboxveranstaltungen in Stuttgart und Hamburg, beide am zweiten Feiertag, haben wir schon ausführlich berichtet. Eissport veranstaltungen gibt es zu Weihnachten im Berliner Sportvalast mit den Geschwistern Bausin, Ullrich Kuhn, Göta Stockholm und dem BSC., in Mannheim mit dem erstmaligen Auftreten des neuen Paares Strauch Noack, im Olympiastadion zu Garmisch=Partenkirchen mit der Eisbockermannschaft der Düsseldorfer EG. und in Klagenfurt.— Die Skisportler haben gleichfalls verschiedentlich Startgelegenheit. Als weitere Veranstaltungen sind ein Ringerturnier in Königsberg, ein Saalsportfest in Leivzig und die Trabrennen in Gelsenkirchen(am zweiten Feiertag) zu nennen. Filme, die wir sahen.... Lichsoselbäasen Landestheäter=Lichtspiele:„Bismarck“ Unter den großen Gestalten des deutschen Geschichtsfilms hat sich nun auch Otto von Bismarck eingefunden. Nach der festlichen Uraufführung in Berlin ist das neue Filmwerk der„Tobis“ auch bei den ersten Vorführungen in den Landestheater=Lichtspielen in Detmold mit großer Begeisterung aufgenommen worden. Wenn wir das Echo, das der Film auslöste, kurz zusammenfassen, so ist davon nur mit einem hellen Blick auf unsere Gegenwart zu sprechen. Kein geschlaWn ing Seden ut iu Vensiecden Bute endes und stegreiches kagn, Otto von Bismars in einer wie er zu Wend chicksals dur.... auch unser heutiges Deutschland, das auf seinem Werk aufbaut, von einem unbeirrbaren Glauben an die Größe des Vaterlandes erfüllt, gegen den keine Kraft des Leides, der Not und der Entbehrung aufkommt. Dieser hohe Glaube erfüllte Bismarck von jenem entscheidenden Augenblick an, da er als Ministerpräsident die Verantwortung übernahm. Er führte über den Dänenkrieg und den deutschen Bruderkrieg zum entscheidenden Erfolg der Jahre 1870/71. Diesen Optimismus einer höchsten politischen Ueberzeugung hat das Deutschland von heute wiedergefunden. Der schmähliche Niederbruch der Jahrzehnte zwischen dem Ausscheiden Bismarcks aus seinem Amt und der nationalsozialistischen Revolution ist überwunden. Von dem Eisernen Kanzler zu Adolf Hitler führt ein innerlich gradliniger Weg. Auch der Bismarck=Film verbindet ohne besondere Namensnennung diese beiden Männer. Er ist deshalb nicht nur künstlerisch, sondern im besten Sinne „Fontspollttisch wertooll“. Unter der Spielleitung von Wolfgang Liebeneiner verkörpern Paul Hartmann, Lil Dagover, Friedrich Kayßler, Werner Hinz. Maria Koppenhöfer, Walter Franck, Ruth Hellberg, Käthe Haack und Harald Paulen die Hauptrollen in bekannter Meisterschaft. Diesen Film muß jeder Deutsche unbedingt gesehen haben die Terra mit und„Im vom„Artotun! Harald rschaft. hen hab Krtentnalftien, der 8 wahren Begebenheit aus deutschen Kriminalpoligel. Wir sehen Falschmünzer am Werk und erkennen die gefährlichen Ergebnisse ihrer„Arbeit": besonders die„kleinen Leute“ werden schwer geschädigt. Aber die Polizei ist auf der Hut. In engstem internationalen Zusammenwirken werden die Verbrecher entlarvt und gefaßt. s-üer Vieren dn vin ut Aichen Rudolf Fernau, Hermann Brix, Karin Himeo Peukert, Theodor Loos, Axel t, Leo Peukert, Theodor Loos, Axel Monjé, Hermann Speelmans, Peter Elsholtz und anderen bekannten Darstellern. Die aufregenden Vorgäng; sind nicht mehr Selbstzweck, sie haben einen höheren Sinn: sie überzeugen uns davon, daß jedes Verbrechen gefühnt wird und kein Volksschädling seiner Bestrafung entgeht.„ Kammer=Lichtspiele Bad Salzuflen und Wittekind. Lichtspiele Schötmar.„Der Herr im Haus“. Interund verkehren Veressante Leute, seltsame Käuze wohnen in diesem Hause, und es ist schon ein eigenes Ve genügen, mit ihnen bekannt zu werden. Die originellste Erscheinung unter ihnen aber ist der Herr Hausmeister, in dessen Haut der unverwüstliche Hans Moser umgeht. „Umgeht“ ist hier dank eines filmtechnischen Kniffs fast wörtlich zu nehmen; außerdem erscheint er ja auch— Höhepunkt seiner Komik— als Napoleon in einer Spiritistensitzung und auf der Opernbühne. Wie er sonst in seinem Wirkungskreise als guter Hausgeist umgeht, ergrunde der Handlung. vergnügt zu sein. ndergast, Hermann bekannte Darsteller im (79 Neuanschaffungen und Schenkungen(Auswohl) Literatur. G. Anacker: Getmat und Front. — 1939. 1940.— E. BacmeiGedichte aus dem Herbst 1939. ster: Der#te #er teure Tanz. Lustspiel. 1920.— G. Bäumer Adelbeid. Mutter der Königreiche. Roman. 1936.— R. Baumgardt: Karl XII. Der Held aus Norden. 1930. — F. Beielstein: Der Große Imhoff. Ein deutscher Kolonisator. Romen. 1955.— R. Betsch: Ballade am Strom. 1955.— K. E. Boerner: Das unwandelbare Herz. Roman aus einer deutschen Familie. 1939.— T. Bostrand: Diese Deutschen! Drei Schicksale. 1940.— K. H. Bühner: Dem Führer. Gedichte für Adolf Hitler. 1955.— P. Burre: Es reiten die wilden Jäger. 1940. — E. Claes: Donkelhof und Wasinghaus. 1905.— J. G. Coover: Die Lederstrumpferzählungen in 5 Bänden. 1936.— E. E. Dwinger: Auf halbem Wege. 1933. — E. E. Dwinger: Der Tod in Volen. Die volksdeutsche Passion. 1930.— R. Euringer: Der Serasker. Envers Ende. Irrfahrt und Kampf eines kühnen Türken. 1955.— H. Gerstner: Zwischen den Kriegen. Roman einer Familie. 1952.— J. Gotthelf: Große deutsche Ausgabe. Bd. 4—7. 1902.— C. D. Graove: Was ist mir näher als das Vaterland? 1995.— J. Hamer: Perdita. Roman. 1952.— G. Hellström: Meister Lekholm hat eine Idee. 1955.— H. Hollach: Der soldene Rahmen. Roman. 1905.— H. Horug Gertrud und Regina. Novelle. 1923.— M. Jelusic: Der Soldat. Roman. 1920.— G. Jörg: Albert und Regine. Ein Lortzing=Roman.— K. Koll: Die unsichtbare Fahne. Roman. 1935.— H. Kükelhaus: Erdenbruder an Zickzackfahrt. 1931.— F. Lienhard: Gesammelte Werke in brei Rethen. 1924—23.— G. Lubmann: Glucht durch Preußen. 19d..— O. Daust: Land im Licht. Roman. 100..— E. Straus: Lebenstanz. Roman. 1941. — S. Tumler: Der Soldateneid. Eine Erzäblung. 1955.— E. Wiechert: Das einfache Leben. Roman. 1952.— E. Wittek: Männer. Ein Buch des Stolzes. 1950.— K. Ziesel: Krieg und Dichtung. Soldaten werden Dichter— Dichter werden Soldaten. Ein Volksbuch. 1940. Bücher zum Zeitgescheben. H. H. Aall: Weltherrschaft und die Rechtlosigkeit der Meere. 1920.— A. Abrens: Die Siegesfahrt der„Bremen“. 1920.— E. Aurich: Die Bedrohung Europas durch Frankreich. 300 Jahre Gegemöntestreben aus Anmaßung und Anast. 1925.— J. Bainville: Geschichte zweier Völker. Krankreichs Kampf gegen die deutsche Einheit. 1955.— J. Bainville: Frankreichs Kriegsziel. 1955.— W. Beumelburg: Kampf um Soanien. Die Geschichte der Legion Condor. 1955.— W. Ziealer: Dokumentenzverk über die englische Humanität. 1920.— Unsere Flieger über Polen. Vier Frontoffiziere berichten. 1930.— K. Frowein: Festung Frankreich stel. 1920.— E. Hadamovsko: Blitzmarsch nach Warschau. Frontberichte eines polttischen Soldaten. 1920.— A. Hitler: Der grotzdeutsche Freiheitskampf. Reden Adolf Gitlers vom 1. September 1939 bis 10. März 1920, 1920.— H. *—— Al#tlon in Polen. 1939.— E. Polen. 19en.— Kampf vom Kriege gegen England. 1921.,— Unser Kampf in Polen. 1932.— c. sum deutschen Osten. 1940. Lange: Ostland kehrt ** 5.)— E. H. Lehin der vom 1. Geprember 1950 bis 10. D Hoffmann: Mit Gitler in Kabisch: Deutscher Siegeszug in in Norwegen. Berichte und Bilder land. 1920.— Unser Kampf Krieg: Baltischer Aufbruch zu (Volksbeutsche Heimkehr. 1.)— 6 beim. 1920.(Volksdeutsche Heimt raua: Mit Stift und Gift. dieser ergreisende Film mit Hansi Knoteck in der Hauptrolle gezeigt wirh. Wir haben das Werk bereits seinerzeit ausführlich gewü Kampf daß der zweier in packenden Seenen geschildert wird. Tapfer ufrecht steht im Mittelpunkt des Geschehens das rdigt und r Fraue childert: und deuten daher len um einen er vom Moorhof, deren Spiel wahr und echt ieser Film wird auch jetzt wieder viel Anklang nur an, Mann und ar Mädchen ist. Die finden. Palast=Theater Lemgo.„Der Herr im Haus“. Wer sich zu Weihnachten einmal von Herzen auslachen äumen. Ein für alle Nö der Bavariasmeister zeigt sich und Sorgen, ein Töne, bis er kleinseine Zukunft. Das und heiter stimmen Andergast, Leo trollen SeKKI enyrand will, der sollte dieser Filmkunst nicht versäu als Univerfalgeni Kamme laut alles werden. Mit 2r——... zak und Hans Junkermann in den Hauptro ein Lustspiel schönster Art. Zentral=Lichtspiele, Lage:„Herz gehr vor Anker.“ In diesem neuen Werk der Bavaria=Filmkunst geht es gleich von Anfang an recht heiter zu. Gustav Fröhlich verkörpert die männliche Haupttolle, Als Steuermann Fritz Ullmann kann er wieder einmal einen vitalen Burschen spielen, der mit seiner gesunden Lebenskraft frohlachend und zeitnahe vor uns steht, wurzelnd in unverkünsteltem Volks= und Menschentum. Winnie Matkus, Viktoria von Ballasko und Lotte Rausch, die hübschen Frauen dieses Films, erleben die beginnenden Schwierigkeiten des Steuermanns, auf den die Mädchen warten, bis zum Schluß mit Kuß, wo alles sich entwirrt, der Steuermann die Richtige findet und die zwei anderen dasselbe Glück haben. Schauburg Blomberg.„Wie konntest du Veronika?“ Dieser Film ist frech und vergnügt, keck und amüsant, voller Scharm und köstlicher Einfälle! Erst nach und nach wird man er gewahr, welche seineLebensklugheit eigentlich in ihm steckt. Natürlich geht es um die Liebe, um den Wettlauf nach der„Einzig Einen allein! Frechdachses, hat ihren eigenen Kopf und ihre eigenen Vorstellungen von Liebe und Kameradschaft und Ehe. Recht hat sie,—— und wenn beide, Papa und Bräutigam, noch so verstört ausrufen:„Wie konntest du, Veronika!“ Feita— Film ment windet hier nnen Charachterschwächen, Leben zu gewinnen gilt. en. um Hochzeit und Glück,— doch nicht darum in! Denn„Re“— Gusti Huber— Aocter eines nsinnigen Papas und Geliebte eines leichtsinnigen ichses, hat ihren eigenen Kopf und ih lungen von Liebe und Kameradschaft hat sie,—— und wenn beide, Papa! noch so verstört ausrufen:„Wie ko ka!“ Frische, lebendige Jugend ist er, Statt Karten Pumrrumgnnn Wir beben uueverlab# Adele Schlüter Fritz Vols Obergerichtrolkichs Bad Salzuflen. Weibnachten roko Gia Dreisch. Gichars 9arnstedt VERLOBTE Schötmar i. L Weihnacht r9ho Oberschütze Ernst Büngener In tieftten SchmerDie Beerdigung bat gefunden. # Walter Altmeier, Remmighausen Jomilie Wilhelm Ponhorst, Remmighausen amlie Adolf Aokert, Remmighausen Famllie Haus Stansewfkl, Karolinensiel(1 Jamille Wilhelm Altmeier, Horn i. L. amille Wilhelm Altmeier, Horn i. amille Bernhard Altmeier, Berlin umille Gustev Altmeler, Berlin amilie Paul Altmeier, Duisburg Remmighausen, den 20. Dezember 194#. (Ostfr.) Nachen Am 12. Dezember ist der Parteigenosse Ortsgruppenleiter Leo Altmeier Unteroffizler in einem Insanterie=Regimen! in einem Reservelazarett in Frankreich an den Folgen einer schweren Krankheit verschieden. Parteigenosse Altmeier hat bereits vor der Machtübernahme aktiv in der Bewegung seine Pflicht erfüllt und auch seine ganze Kraft nach der Machtergreifung(von 1934 ab als Orfsgruppenleiter in Remmighausen) für seinen Fühker und die Bewegung in vorbildlicher Weise zur Verfügung gestellt. Durch sein hilfsbereites und kameradschaftliches Wesen und seine vorbildliche Pflichterfüllung hat er sich die Liebe und die Achtung all derer erworben, mit denen er zusammen arbeitete. Die Kreisleitung Lippe wird ihrem Parteigenossen Leo Altmeier stets ein ehrendes Andenken bewahren. NSDAP., Kreisleitung Lippe. Wedderwille“ Kreisleiter. Für die herzliche Teilnahme, welche uns beim Heimgange unseres teuren Entschlafenen in so reichem Maße entgegengebracht wurde, sagen wir auf diesem Wege allen unseren herzlichsten Dank.„„ Jamilie Beermann Krentruverhagen. im Dezember 1940 Berlin K Ihre Vermählung geden bekannt. Walter Weeke Oderfeldwedel in einem Onf.=Regt. Else Weere g2o. Scheldmeter Horn i. Lippe, im Dezember 1940 Statt besonderer Anzeige Heute verschied nach langem Schmerzenslager an den Folgen seiner am 20. Juni erlittenen schweren Verwundungen im R.=Lazarett I in Gießen für Führer, Volk und Vaterland mein inntastgeliebter Mann, unser lieber Sohn, Schwiegersohn, Bruder. Schwager und Onkel. der“ Inhaber des E. K. II im blübenden Alter von 30 Jahren. Käte Büngener, geb. Pape Friedrich Büngener und Frau, geb. Nev Frau Bwe. Pave Friv Büngener und Frau. geb. Köhne Heinrich Büngener und Frau, geb. Dur Erich Oöte und Fran. geb. Büngener Wilbelm Hilker und Frau, geb. Büngener Bernbard Büngener Alwine Büngener. Belle, Bad Meinberg, Lügde, Maspe, Bielefeld, Blomberg, den 19. Dezember 1940. am Montag, dem 29. Dezember 1910, stattAm 12. 1à. 1940 verstard in einem Nordfrankreichs noch. kurzer, schwerer Krankheit unser lieder Brüber, Schwager und Onkei im Alter von 34 Jahren. Er stard im unerschütterlichen Glauben an unseren Führer und unseren Sieg. In tiesem Schmerz: Walter Altmeier, Remmighausen Statt besonderer Anzeige Plötzlich und unerwartet entschlief in der Nacht zum 29. Dezember infolge Herzschlages unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, der Böckermeister Heinrich Vogt im Alter von 66 Jahren. Dies zeigen tiefbetrübt an: Die trauernden Kinder. Detmold. den 29. Dezember 1940. Sophienstraße 22. Die Beerdigung findet am Freitag, dem 27. Dezember 1920, nachmittags 2¼ Uhr, vom Trauerhause aus statt. Trauerfeier vorher. Abecissen I. L #1* (7.I.) Ihre Vermählung gebea bekanni: KARLSCHILD PAULA SCHILD Eichhols Weihnachten roio Jerxen — Statt Karten Ihre Vermählung gebea bekannt: Cberkard vorm-Walde und Frau Al#o g Boret Estrup b. Lemgo, Weihnachten roto Rosemarie Rachm Shn wier Achet und ezember nach längerer Krankheit wartet, mein getreuer, herzensguter alles geliebter Vater, der Pflchterfüsm 1, Jedoch plötzlt Lebenskamerad der Firma Anemeyer& Co., Hersord. Für die uns erwiesene liebevolle Anteilnahme beim Heimgange unseres lieben Entschlafenen danken wir herzlichst. Iran Schmalzried und Kinder. Bad Salzuflen, im Dezember 1940. Der Herr über Leden und Tod nahm heute morgen 2 Uhr unser geliebtes Töchterchen im Alter von 5½ Monaten zu sich in sein Reich. Im Namen aller Trauernden: Wilhelm Butzmann Marie Butzmann, ged. Quentmeier Bad Salzuflen, den 23. Dezember 1940. Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 20. Dezember, vom Trauerhause, Hellrüsche 2c, aus statt. Trauerseier eine halbe und unerunser über Bebritaiger Angeit Onolenat im Alter von 56 Jahren. In tiesem Schmerze zeigen dieses an: Frau Hermine Qunkenak, verw. Wiemann, geb. Heil Wanne=Gickel, dmn 23. Dezember 1940. Landgrafenstraße 66. Die Ueberführung nach Wülfer, Nr. 87, findet am Heiligen Abend statt, von dort aus die Beerdigung am zweiten Weihnachtstag, don 26. Dezender 1940, nuchmiüthgs 1.30 Uhr Es ist so schwer, wenn sich die Vateraugen schließen, Die Hände ruh'n, die einst so treu geschafft, Und unsere Tränen still und beimlich fließen. : Uus bleibt der Trost: Gott bat es wohl bedacht. Heute abend 19 Uhr entschlief sanft nach kurzer, schwerer Krankheit mein lieber Mann, unser herzensguter Vater und Großvater. Bruder, Schwager und Onkel, der Heinrich Riesemeier im 76. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Derochen Riesemeler, ged. Richtomeier ——— Keofi Alabern und Verwandten. Lothe, Detmold und Gevelsberg, den 22. Dezemder 1940. Die Beerdigung findet am zweiten Weihnachtstage, 13 Uhr, vom Trauerhause aus statt. Gestern vormittag verschied nach kurzem Krankenlager im fast vollendeten 8d. Lebensjahre unser früherer langjähriger Droterist Herr Karl Jansen 40 Jahre hat der liebe Entschlafene unserem Werke in Treue gedient und seine ganze Arbeitskraft dafür eingesetzt. Kerndeutsch war sein Charakter. Stets werden wir seiner in Treue gedenken Famllion-Oruoksachen erhalten Sie preiswert bei kürzester Lieferfrist in der Lippleohen Staatszeitung KHPSAATT! Für die uns anlläßlug unserer Süberhochzen erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir allen Verwandten, Freunr#., Bekannten, Arbeitskameraden und Arbettskameradinnen unseren herzlichsten Dank. Wheeder Oletucker Gean aurieiis ans G. uu Frau Heurkenr, ged. Aubarl Blomberg, von 29. Dezember 1940. Für die vielen Beweise herzlicher Tetlnahme beim Heimgange unserer lieben Entschlasenen sagen wir auf diesem Wege allen unseren herzlichen Dank. Adolf Möllenbernd und Angehörige Kohlstädt, den 23. Dezember 1940. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die uns beim Heimgange unserer lieden Mutter entgegengebracht wurde, danken wir recht herzlich. Geschwister Hilker Aspe, im Dezember 1940. Kreisberufsschule Lage Die Eltern und die Betriebsführer der Schüler und Schülerinnen der kaufmännischen Klassen der Kreisberufsschule Lage werden hierdurch herzlichst eingeladen zu der Weihnachtsfeier der kaufmännischen Klassen am Sonntag, dem 29. Dezem. ber 1949, in der„Reichskrone", Lage. Beginn 15 Uhr. B Dr. Volks Wirtschafts- und Handeisschurfe Detmold, Palatastraße 6 7 Fernrut 2222 Am 6. Januar beginnen Abendiehrgänge In vorschiedenon Füchern (Sonderkurse in Buchführung, Maschinenschreiben u. Deutscher Kutzschritt) Anmeldungen bald erwünsch: Ebenso werden Anmeldungen au den iu#s April 1941 berlouenden Lahsgäggen erhon seim entnegeggenomeen Nachrichten Detmold. Reform. S Christvesper, van Senden. Christmette, Brüns: 10 Uhr: Neuser. 26. Dezember, — oden; 16 Uhr: Dezember, 17 Uhr: —- U h r: 25. Dezember, 6 10 Uhr: van Senden Detmold. Arztl. Sonntagsdienst 1. Weihnachtstag: Dr. Theopold A Ss M. Heunrvruch 2. Weihngttstag: Dr. Rodewald Dr Seit Jahnarzt Hesse, Kolin Paulinenstr. 6a, Fernruf 2050. Dr. Sedanstr. 18, Fernruf 331. Sprechstunden: 12—11½ 18—19½ Nähkursus beginnt am 6. 1. 41. Anmeldung umgebend. Iran Friede Grüne. Bor Ses. u. e. Mcher. er woche Reieng ernielt werder kann Nen Möller. bel bresten LAGE Mehrsamilienhaus, gule lage, erforderl. Anzahl. 25 000.—. 6 Zimmer, Küche, Bad, Garage, sofort frei, zu verkaufen. Max Schaler, Makler, Detmold. Seiserlaundesheder be Kinderfeier mold. Alte ref. Kirche am Markt. Heiligabend, 17 Uhr: Kindergottesdienstfeier mit Geweinde, Kramer, anschl. Turmblasen. 1. Weihnachislag, 7 Uhr: Lichterkirche, Schreck; 10 Uhr: Kramer. 2. Weihnachtstag, 10 Uhr: Voget. Hiddesen. 2. Weihnachtstag, 9.30 Uhr: Kramer, mit Kirchenchor. Heidenoldendorf. Heiligabend, 17 Uhr: Kindergottesdienstfeier, Schreck. 1. Weihnachtstag, 9.45 Uhr, Schreck. Detmold. Luth. Kirche. Heiltgabend, 5(17): Christvesper, Engelbert. 1. Weihnachtstag, 6: Christmette, Scheumann: 10: Hauptgottesdienst, Engelbert. 2. Weihnachtstag, 10: Scheumann; 4(16): Kinderchristfeier (auch für Erwachsene), Engelbert. Heiligenkirchen, Heiligabend, 6 Uhr: Lichterkirche. 1. Weihnachtstag, 10 Uhr: Gottesdienst. 2. Weihnachtstag, 10 Uhr: Gottesdienst. Lage. Reform. Gemeinde. Hlg. Abend. 24. Dezember, Uhr: Gottesdienst in Iggenhausen, Keller. Szalatney; Weihe zalatney; 17 Uhr: Weihnachtsfeier. im Gerstkamp, Brech. Hagen. 8.30 Uhr: Gottesdienst, Keller. Ohrsen. 10 Uhr: Gottesdienst, Keller. 2. Weihnachtstag. 9.30 Uhr: Gottesdienst, Keller. Lage. Luth. Kirche. Heiligabend, 5.30(17.30): Christpesper Lüdke. 1. Weihnachtslag, 10: Lüdke; 3(15): Kinderchristfeier. 2. Weihnachtstag, 10: Engelbert. Lemgo. Si. Rikolal. 24. Dezember, 17.10 Uhr: Heiligabendgottesdienst(statt Frühgottesdienst am 23. Dezember). Sylbach. 1. Fesertag. 1/8 Uhr: Lichterkirche, Schwabedissen: 10 Uhr: Hauptgottesdienst, Pastor Hützen jun. (Taufen). 2. Feiertag, 10 Uhr: Gottesdier" dissen. Bad ottesdienst, Schwabe2. Weihnachtstag, 20. Dezember, 10 Uhr: Frerichs. Bad Salzuflen. Lukh. Kirche. Heiliger Abend, 17 Uhr: Christvesper. 1. Weihnachtstag, 10 Uhr: Gottesdienst, P. Tietz: 16 Uhr: Kindergottesdienst, 2. Weihnachtstag. 10 Uhr: Gottesdienst, anschl. Abendmahlsfeier (P. Tietz). Schötmar. 1. Weihnachtstag, 8 Uhr: Thiele; 10 Uhr: Dassel. 2. Weihnachtstag. 9.30 Uhr: Lohmeyer. Lockhausen. 1. Weihnachtstag, 8.90 Uhr: Lohmeyer. Retzen. 2. Weihnachtstag, 9.30 Uhr: Thiele. Der Splolplan der Weihnachtswoche: Mittwoch, 25. Dezember 1. Weihnachtsabend pünktlich 18 Uhr(6 Uhr) Im Reiche des Indra Große Ausstattungs- RevueOperette von Paul Lincke Donnersich 26. Dez. 2. Weihnachtsabend pünktlich 18 Uhr(6 Uhr) Dieschöne Doroches Operette von Arno Vetterling Freitag, 27. Dezember pünktl. 18.30 Uhr(6.30 Uh: Freitgg-Oanermiete und treier Verkaut Ein Sommernachtstraum Lustspiel von Sbakespente Musik von Carl Orfl — Sonntag, 29. Dezember pünktlich 18 Uhr(6 Uhr) Dielusnigeteinse Gtoße Operette v. Franz Leha: Für die Sonntag-Aufführung Vorverkaut ab Donnerstag Vorverkant täglich von 10 bis 13 Uhr, an den Feiertagen von 11.30 bis 12.30 Ubr. Auch aln schönes Walkasentaue. nsch Siu CUhchtsSolhneeutege Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die uns beim Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen erwiesen sind, danken wir allen, besonders Herrn Pastor Dr. Jacobs für die trostreichen Worte, recht herzlichst. Hermine Mügge und Angehörige Wüsten. Nr. 18., im Dezember 1940 Wirb durch Anzeigen Under großes Feotprsgramme! Wie konntest Du Veronika! Ein Uta-Film mit: Gusti Huber, Wolf AlbachRetty. Ralph Arthur Roberts, Grethe Weiser, I. Corstens. Erich Ponto, Karl Hellmer * Ein heiter-besinnlicher Film, in dem eine entzückende Frauihre tapfereLebensanschauung verteidigt und einen leichtsinnigen Frechdachs zur Töchtigkeit bekehrt. Ein Ufa-Film voll Heiterkeit und Besinnlichkeit, voll Humer und menschlicher Tiefe. Ivan Petrovich: Gerd Höst Nikolaus Kolin: Hedwig Wangel Fritz Eugens: Carl Werr Hier ist ein Film entstanden, den jeder Deutsche verstehen und mitempfinden wird, der ihm viel zu geben hat und der ihn in seinem Glauben und seiner Uebe zum Vaterland bestärken wird. Hermann Speelmans Hermann Brix Karin Himboldt: Axel Monié Theodor Loos Leo Peukert: Oskar Sabo Peter Elsholtz: Max Gülstorff Falschmönzer und Polizei geraten in diesem Film schnell aneinander, und es geht hart auff hart. Central-Lichtspiele, Lage Hansa-Lichtspiele, Lemgo Nur beide Festtage: 2. 4.15 und 6.30 Uhr Anfang an beiden Velertagen 2, 4.15 und 6.30 Uhr Wir bringen ein entzückendes Fest-Pregramm mit Gustav Fröhlich Hilde Krahl Theo Lingen Gustl Huber In dem neuen Tobls- Him Ein sensationeller Kriminalflim spannond. mitrel ßend und auf Tatsachen aufgebaut! Bismarck Spielleitung: Woligang Liebeneiner Paul Hartmann; Lil Dagover# Friedrich Kayßler Werner Hinz: Maria Koppenhöfer Walter Franck 7 Ruth Hollberg Käthe Haack; Harald Paulsen Die schicksalsschweren Jahre von 1862—1866, in denen Bismarck aus den ohnmächtigen deutschen Kleinstaaten das Zweite Reich unter der Führung Preußens aufzubauen beginnt, schildert dieser neue Großfiim derTobis. Der unermüdliche schwere kampf des Ministerpräsidenten mit Parlament, Presse und der Königlichen Familie im Innern sowie den Bundesstaaten, Dänemark, Österreich und Frankreich nach außen ist der packende Inhalt dieses Films. Spieltage: 1. und 2. Weihnechtstag nur nachmittags 15 Uhr. Losezirke Walter Kolbig Kiesten Hleibera Rücoll vernau Hormann Speelmans Hermann Brix Karin Himboldt: Axel Monié Theodor Loos: Leo Peukert: Oskar Sabo Peter Elsholtz: Max Gülstorff Alles, was man von einem guten Kriminalfilm verlungt, vereinigt sich in diesem Film zu stärkster Wirkung. An den beiden Weihnachtstagen ab 13.30 Uhr durchgehend geöffnet! Eine lustige Verwechslungs-Komödie mit heiteren Oberraschungen, prunkvollen Operettenszenen und neuen Schlugern von Peter Igelhoff. Jugendliche haben Zutrittl geld, Hochglanz polierend, für Linoleum und Parkett, 4 kg RM. 5,72, 10 ka RM. 11,— portofrei per Nachnahme. Bei Nichtgef. Geld zurück. Chemische Jabrik Dieck, Hamburg 1 Glockengießerwall 25/26. und la. Abschwierfett hat noch abzugeben solange Vorrat reicht. Wilhelm Diekmann, Auto= und Schmieröle und Fette, Bad Salzuflen, Bandelstraße 1, Telephon 2265. 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