m Glanz. tie in Westialen Wehrturm der as 1935 von de schsschulungsburz drei den König. kasser Karl den imKönigshe. te überging.## kich I., Otto eiten, bei denen e machte, wurde aufgebaut und Irbeiten konnten i. Damit ist ein iner reichen Zen Holz= und Steinr Adolf Schul ers de König das Dietrich: an den kaiser rer von Erwit# Stein gehauenschöne Kaminmit Keramilen und Schnitzereien Gewölben und or Körner sehr roßen Gestalter d erhöbt. etzes obllegt den auch die Versor en Bullen. Dei iusschließlich auf Sonderkörungen) ndestalter dieser Anordnung der 1. Novembei ab 13 Monate und erfügungen cheiden wendet sich flichen Angelegenrfügungen an die kann es sich— Vorauszahlungen en gegenüber den gegeben ist, steht zämter das Mittel brungsverordnung eichs inanzminstee Der werde. gung des Finanz= befristet die Mög inen Monat nach nlegen war. Das zern. Bisher war Weiter regelt di: ündung enthalten eih, gegen den die nd welche Aende2. die Beschwerdeeichnung etwaiger Die Behörde, die rüfen, ob der Bekeine Beschwerde ist die Beschwerde nauf id und Hamburg schädlich gemachte erin gegeben, an In Trier war hienen und hatte der Wehrmacht n Obachfinden indlichen Leuten hwand nach drei antels im Werte uchte die unterund kernte einen Unternehmen als bahnnetzkarte und auf Reisen und art, wo sie die olle einer Filmstine Söderhaum jews. Auch nach ihre Rolle als hren Streifzügen Sotingen führten. gangen. Sie hat Yvonne Fürstenmspielerin Karin haltung ton Westfälischer Beob Verlaz:„Westflllscher Bsobachter“ Q.m.b.H.: Verlegsleltung u. Hauplsch Gelsenklrchen: Rotthauser Straße 5. Rul: 221 41/63. Oeschllf####t#IIe# in Buert de-ia-Chevallerle-Straße 77 Rut## 301 M18 Uettt Schlosztrate 78. Kuli 376 45; in Recttostauzen: Lödthotstraße 10. Rul 478; in Hecleo Marktstraße 18. Rut 3289: in Marlt Loestraße 24, Ruf: 281: in Hottrop: Kitenhellener Straße 9, Rul: 26481 In Giadbeck: Hochstraße 5. Rulr 20041 In Dorstent Bismarekwall 27. Bul: 2282: in Halterur Weseler Straße 40. Ruf: 420. Sprechstunden der Scheiltleitang voo 12—13 Uhr mittagt.— Sonntag# sind balge Sprechstunden. AMTLICHES ORGAN DES GAUES WESTFALEN-NORD DER NSDAP. AMTLICHES VEROFFENTLICHUNGSBLALZALLER BEHOROEN Nr. 219 Mittwoch, 12. August 1942 3. Jahrgang Zweifacher Triumph der deutschen A.=Boot=Waffe Mit vier Torpedotrellern aus einem Geleitzug Im Mitlelmeer herausgeschossen 86000 Brt. in drei Tagen Glänzende Bewährung junger U-Boois-Besatzungen Im Allantik X Aus dam Führerhauptauantier bekannt: Eie drutsches Unterseeboot hat heute mittag träger„Gagle“ aus einem stark gesicherten Geleitzug X4. Nach dem großartigen Erfolg unserer deutschen U.Boot=Besatzung über einen stark gesicherten Geleitzug im Atlantik überrascht die deutsche U=Boot=Waffe die Welt noch am gleichen Tage mit einem neuen glänzenden Sieg. Die Versenkung des britischen Flugzeugträgers „Eagle“ im Mittelmeer bedeutet einen neuen schweren Schlag, von dem sich die britische Mittelmeertlotte so leicht nicht wird erholen können. Vier Torpedotreffer eines deutschen U=Bootes setzten die großen Schläge der deutschen U=Boot=Waffe im Mittelmeer gegen die br##tischeSeemacht fort.“ Wir erinnern uns an die Verenkung des britischen Flugzeugträgers„Arc Noyal“ im November 1941 ebenfalls im Mittelmeer und die Versenkung des Schlachtschiffes„Garham": Außerdem wurden einige weitere schwere Einheiten der Briten für längere Zeit außer Gefecht gesetzt. Die britische Mittelneerflotte ist durch die Tätigkeit der deutschen U=Boote in engstem Zusammenwirken mit der Luftwaffe und der italienischen Kriegsmarine bereits so stark angeschlagen, daß sie kaun noch zu größerem Einsatz ohne Verstärkungen fähigeist. Die Verluste der britischen Flotte an Flug11. August. Das Oberkommando der Webemacht gibt im westlichen Mittelmeer den englische Fiugzeugmit vier Torpedotressern versenkt. zeugträgern sind besonders hoch. Auf allen Meeren ist die britische Seemacht aus ihrer einstigen beherrschenden Stellung in die Verteidigung gedrängt. Vor wenigen Tagen erst konnte unser japanischer Bundesgenosse einen neuen großartigen Sieg über die vereinigten britischamerikanischen Streitkräfte im Pazifik melden. Im Atlantik. im Eismeer, im Mittelmeer aber erfahren die Engländer täglich auss neue, wer in Wahrheit die See boherrscht. Die„Eagle“ wurde als Linienschiff für Chile begonnen. 1917 von England übernommen und später zum Flugzeugträger umgebaut und mehrfach verändert. Zum Schütz gegen Torpedoangriffe wurde sie mit starten Torpedowulften versehen. Sie hatte 22 600 Tonnen Wasserverdrängung, 24 Seemeilen Geschwindigkeit. 203 Meter Länge und hatte eine Besatzung von 750 Mann. Seine Bewaffnung bestand aus neun 15.2=Zentimeter=Geschützen, vier 10,2=Zentimeter=Lüftabwehrgeschützen, vier 4,7=Zentimeter=Geschützen, acht 4=Zentimeter=Elakgeschützen und 13 Flak=MG's. Nach englischen Angaben hatte er im Frieden 21 Flugzeuge an Bord. Allein in Bombay mehr aln 200 Tote Die Gegenwehr wird täglich erbitlerter und Goldwaren= bzw. zwei Jahren egrößere Mengen eser Ware nichte ibnen im Tauschdergl. angeboten Warenlager der te. der weit über rotzdem haben die und seine-Frau. ind Wehrmachtsungen abgewiesen vorhanden seten. Verhalten eine ne von Vorräten. Von unserer Berlinet RU-Vortrutung Berlin, 11. Aug.(Drahtbericht). Alle Befürchtungen, die man im Zusammenhang mit der Verhaftung der indischen Führer und den Londone: Antündigungen über die Anwendung einerRachep##l#ik begie, werden durch die Ereignisse welt übertrossen. Was sich heute in Indien Stunde um Stunde abspielt, unterscheidet sich in nichte mehr von den Greueltaten, die England im Burentrieg zum Entsetzen der gesamten gesitteten Menschheit an der wehrlosen Bevölkerung, sogar an Frauen und Kindern beging und die heute noch wieein unzerstörbares beitischeo Schandmal in der Kulturgeschichte der Menschheit einzig dasteht. Man erkennt heute, das idie Verhaltung Ghandis nur das erste Signal für die wütenbe englische Soldateoka war, auf die Massen loozustürmen und in prutaler Willkür zuzuschlagen. Aus der Fülle der stündlich einlausenden Schreckenonachrichten seien nur einige wenige wiedergegeben. Der erste Sturm brach in Bomban aus, als die Bevölterung Kundgebungen für die verhafteten Nationalführer veranstaltete. Wie setzt bekannt wird, stürmten die englischen Polizisten und von ihnen gedungener holhewistischer Mob nicht weniger als 10 mäl in die Massen in, schossen blindlings darauf os schlugen mit bleiüllten Bambusrohren auf Frauen und Kinder, sodaß s zum Einbruch der Nacht die Hauptstraßen von Vomzy mit Blut getränkt waren. Die Anzahl der Toten eträgt allein in dieser Stadt bis zum Sonntagabend nehr als 200. Inzwischen haben sich die Unruhen auf alle rößeren Städte Indiens fortgepflanzt. Der indischen Bevölterung hat sich eine Erbitterung bemächtigt, die ich in zahllosen Attacken gegen die Briten Luft zu machen ucht. In Dardar wurde der gesamte Verkehr durch emonstrierende Studenten lahmgelegt, die guch gegen die dritischen Polizisten vorgingen. Es entwickelte sich ein zundenlanger-Kampf, bei dem auf beiden Seiten schwere Verluste zu verzeichnen waren. In vielen Städten ist der Belagerungszustand verhängt worden. Im Laufe des Rontags haben sich die Anruhen selbst nach Berichten hleuters allenthalben außerordentlich verschürft. Die Spitäter=seien bereits überfüllt. Ueber die Anzahl der im Laufe des Montags zu verzeichnenden Toten liegen verschiedene Schätzungen vor, doch kann man annehmen, daß wieder viele hunderte Inder von den Briten erschlagen worden sind. Eine Meldung spricht von mehr als 1000 Toten, während englische Schätzungen aus begreiflichen Gründen niedrigere Zissern nennen. Bei der Unterbindung des gesamten Telesonverkehrs in Indien und durch die Verhängung des Belagerungszustandes über große Teile des Landes läßt sich heute nur schwer ein Bildöder wirklichen Lage machen, Selbst nach Londoner Berichten=heirscht eine revoluttonare Stimmung bei den gesamten Indern, so daß die Briten heüte schon mit ihren vorhandenen Machtmitteln, nur mehr durch bsindwütiges Schießen auf die Massen ihre Posttionen zu halten versuchen. Im Laufe des Dienstags sind auf Befehl des Pizekönigs eine große Anzahl von Panzerkampfwagen auf die Unruhezentren vertellt worden, um die Bevölkerung niederzuhalten. Das sind in allen Einzelheiten sene verruchten Methoden, die England gegen das kleine Volk der Buren angewandt hat und mit denen es heute versucht, den Freiheitswillen eines 40u=Millionen=Volkeo, das also 10 mal größer ist als das Inselvolk der Engländer, zu zerschlagen: England scheint aber zu vergessen, daß es damit in der gesamten gesitteten Menschheit einer Entrüstungssturm entfacht, der ungleich größer sein wird als zur Zeit des Burenkrieger; denn heute ist England auf allen Kriegsschauplätzen schwer geschlagen, das Empire zuckt bereits im Todeskampf, sodaß dieses nunmehr eingeleitete blutige indische Schaufptel als die Untat motalloser Verzweiflung gewertet werden wird. Dieser völlige Zusammenbruch der in der Atlantik=Erklärung mit soviel üdischer List verbrieften englischeamerikanischen Kriegsdiplomatie, die auf den Phrasen des„Kampfes für bie Freiheit der kleinen Völker“ aufgebaut war, ist das größte Pearl Harbour, das das Prestige unserer Gegner je erhalten konnte. Das kleine Volk der Buren konnte an England nicht die verdiente Nache nehmen. Das 400 Millionen=Volk der Inder wird aber im Verein mit den Dreierpaktmächten diese neue Blutschuld zu rächen wissen. X Aus dem Führerhauptquartier, 11. Aug. Das Oberkommando der Wehrmacht glbt bekannt: Die letzten drei Tage brachten den deutschen Unterseebooten im Attantik neue große Ersolge. Ein nach England bestimmter Geleitzug, durch Zerstörer, Bewacher und Flugzeuge stark gesichert, erlitt durch die immer wiederholten Tag= und Nachtangeisse unserer Boote trotz häutiger Behinderung durch unsichtiges Wetter schwere Verluste. Seche Schisse mit 41 000 Brt. sowie ein Zerstörer wurden versenkt und sieben weitere Schisse torpeviert. Mit dem Verlust eines großen Teilo dieser Schilfe kann gerechnet werden. Hierbei haben junge Unterseebootobesatzungen ihre erste Bewährungsvrobe abgelegt. Ferner verlor der Feind vor der amerikanischen wie vor der westafeitanischen Küste lleben Schiffe mit zusammen 45231 Bri. Drei weitere Schilfe und ein Zertörer wurden durch Torpedotreiser beschädigt. Ein Teit dieser Schilse befand sich beladen mit Krlegsmaterial auf der Fahrt von Amerika nach Aegypten. Damit hat der Feind in den letzten drei Tagen 18 Schisse mit 86231 Bri. und einen Zerstörer verloren. während 10 Schisse mit über 48000 Brt. und ein weiterer Zerstörer beschädigt wurden. Zu den gemeldeten Unterseebooterfolgen tellt das Oberkommando der Wehrmacht foigende Einzelheiten mit: Der Geleitzug wurde in den späten Nachmittagsstunden des 5. Augüst von einem im Nordatlantik patrouillierenden deutschen Unterseeboot gesichtet. Daraushin letzte der Befehlshaber der Unterseeboote alle bis zu 350 Seemeilen — 630 Klm.— entsernt stehenden Boote zum Angriff auf den Geleltzug an. Ein Frachter von 5000 Brt. siel noch am Abend des gleichen Tages einem deutschen Torpedo zum Opfer. Obwohl inzwischen zahlreiche Boote am Feind standen, wurde der Angriff durch Schlechtwetter, geringe Sicht und auskommenden Nebel erschwert. Verschiedentlsch wurden die deutschen U=Boote durch sschernde Zerstörer abgedrängt und verfolgt. Hatten schon Wasserhombenangriffe der seindlichen Sicherung eine erfolgreiche Nachtsagd erschwert, so wurde darllber hinaus am Morgen des 6. August die Sicht zusehends schlechter und betrug teilweise nicht mehr als 500 Meier. Immer wieder wurden die Boote, die in diesem Nebel auf Bewacher prallten, abgedrängt, unter Wasser gedrückt und nachhaltig mit Wasserbomben belegt. Trotzdem konnte beharrlich und unermüdlich während des ganzen Tages die Fühlung aufrechterhalten werden Erst gegen Mittag des 7. August ließ der Nebel nach. Der Geseitzug konnte unnmehr mit seinen Nauchjahnen und Mastspitzen an der Kimm deutlich ausgemacht werden. Während des Angriffs wurden die anlaufenden Boote erneut vom Nebel überrascht und waren gezwungen, die Operation bis in die frühen Morgenstunden des 8. August zu verschieben. In dieser ganzen Zeit waren die U=Boote fast nur mit äußerster Kraft gelaufen. Die Besatzungen, insbesondere die Kommandanten, hatten keinen Augenblick Schlaf gefunden. Die Maschinen wurden bis zum äußersten beansprucht. Doch der Wille zum Angriff blieb wach. Erst am 8. August gegen 5.30 Uhr siel der zweile Frachter von 7000 Bri., wenig später, bei einem Unteroasser=Tagangriff, wurden zwei weitere von zusammen 15000 Bri. zu den Fischen geschickt, ein anderer Frachter von 7000 Brt. wurde beschädigt und bald darauf von dem gleichen Voote, das zwischendurch von Zerstötern abgedrängt war, bei einem zweiten Anlauf endgültig versenkt. Die Sicht wurde erneut schlechter, der Feind durch eilig herbeigeführte Abwehrktäfte stärker. Trotzdem gelang es in den Morgenstunden des 9. August, einen Zerstörer schwer zu beschädigen. Nachdem der Gegner auch noch Flugzeuge zur Bekämpfung unserer Unterseeboote hinzugezogen hatte, erfolgte am 10. August der letzte Angriff auf diesen Geleilzug, wobei zwei Dampfer von zusammen 14 000 Bri. versenkt wurden. Das Sinken dieser Fahrzeüge konnte noch beobachtet werden. Nach fünfeinhalbtägiger Verfolgung steuerte ein schwer zerzauster Geleitzug unter Aufbietung stärtster Sicherungsstreftkräfte und mancher Bomberstaffel in den Schutzbereich der britischen Insel. Wieder hat die deutsche Unterseebootwaffe ihr Können unter Beweis gestellt. Die hohe Schule des Unterseeboolkrieges ist und bleibt der Kampf mit dem gesicherten seindlichen Geleitzug. Dem geschilderten Unternehmen aber kam eine besondere Bedeutung zu. Hier haben junge Unterseeboolkommandanten, die zum ersten Male am Feind standen, im zähen Herantasten an den Gegner sowie in unermüdlichem Angriff und Durchhalten einen einzigartigen Erfolg errungen. Die Leistungen sind ausschließlich der Härte ihrer Schulung und ihrem überlegenen Angrissswillen zu verdanken. Alle Versuche der Feindpropaganda, von der Inkenden Kampfmoral und der mangethaften Auobildung unserer Nachwuchskomman= danten zu sprechen, richten sich hiermit selbst. Angrist— rai versenken! Am gestrigen Tage# konnte die II=Boot=Wasse in zwel Sondermeldungen von neuen außergewöhnsichen Erfolgen berichten. Während in den weiten Jagdgebieten des Atlantit zwischen zwischen den Küsten Afrilas und dem Karibischen Meer sunge I.Boot=Besatzung gen mit dem Abschuß von 86 000 Brt. in drei Tagen eine glänzende Bewährungsprobe ablegten, gelang es einem deutschen U=Boot, im Mittelmeer aus einem stark gelicherten Geleitzug, den 29 600 Brt. großen britischen Flugzeugträger„Eagle“ mit vier Torbedo treiser ans den Grund des Meeres zu schicken. (PK.=Aufnahme: Krlegsberichter Eimke Atl. 8.) Elf Transporter versenkt, neun weltere schwer beschädigt Weitere Erfolge bei inat#op 195 Sowselflugzeuge abgeschossen X Aus dem Führerhauptquart#er, 11. Aug. gegen Nachschubverbindungen, Ortschaften und Flugstütza0 Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im punkte süd= und nordwestlich Moskous. aum von Maikop wurde der Feind in mehreren An der Ostsront wurben am 9. und 10. August in ampfabschnitten in das Gebiege zurückgeworsen. Eine Juftkämpfen, durch Flakartillerie und am Boder 195 on ihren Verbindungen abgeschnittene Kräftegruppe seindlsche Flugzeuge vernichtet. 14 nigene ie verstürtte ihre Ungrisse wede vernichtet. Die Lustwasse verstärtte ihre Ungrisse Flugzeuge vernichtet. 14 nigene Fiugzeuge werden vermißt. Bel zunehmender Lusttätigkeit im Mittelmeer#aum und über Nordasetta verlor der Feind gestern 16 Glugegen die Räumungshewegungen und Einschiffungen der owjets im Küstengeviet lowie in den Schwarzmeerhüsen hapse, Noworossist und Anapa. Hierbei wurden# zeuge. ransportschissemit zusammen 12700 Bet. ent,nenn weltere bechdegt Westlich Kalatsch geht die auf engstem Raum zu: An der Südtüste sowie im Südosten und Ost immengedrängte sowjetische Armee ihrer Vernichtung Englando belegte die Lustwasse in den Abendstunden nigegen. An der übrigen Vonkrontnur ä=tliche Pamat. nasI gleit, b#et. Einige beitische Flugzeuge führten am gestrigen Tage wirkungslose Störftüge nach Westdeutschland durch. zu:. An der Südküste sowie im Südosten und Osten übrigen Vonfront nur örtliche Kampfund in der vergangenen Nacht kriegewichtige Ziele mit esche Beänk itigkeit, die in einem Abschnitt ungarischer Truppen Spreng= und Brandbomben. Zahlreiche Brände wurden bhaftere Formen annahm. Sturzkampslllegerverbände beobachtet. Sämtliche Flugzeuge kehrten von ihrem Eismerstützten südwestlich Stalingrad die Kämpfe des satz zurück. rstützten südwestlich Stalingrad die Kämpfe des satz zurück. Sie belegten außerdem zwei Flugplätze in der.— üshe, der„ Stadt mit Bomben schweren Kaltbezs, wohel Die Vernichtung im Kalatsch=Kessel komietliche Flugzeuge am Boden vernichtet wurven, Berlin. 11. Aug. Zu den gemeldeten Vernichtungseingekesselte, bolschewißische Armee Kalatsch teilt das Oberko Im Raum von Rschew dauert die schwere Abs tämpfen gegen eine c h n ö e d l i c h d e r S t a d t n a h m d e r K e i n d im Raum westlich von ehrschlacht an. Auch nördlich der Stadt nahm der Feind ac hsasieg der Wehrmacht folgendes mit: Vergeblich versichte der Losnenshile wrnner ani., Stt scheiterten im gelamten Feind in eiligst ausgebauten Feldstellungen und Schluchmm##rvenhaften Widerstand üder ten durch zähen Widerstand seiner Vernichtung zu enteee Den gunzen gehen. In konzentrischem Angriff preßten Infonterteder Lustwasse und Panzersruppen die Bolschewisten auf immer engerem unnzuanlamme Naum zusammen. Auch verzweifelte Ausbruchsversuche Aungteneden Einkesselungering der deutschen Truppen ### nicht ausprechen. Der Feind hatte bel diesen Kämpfen Südostwärte des Ilmenseec und an der Wol; schwerste Verluste. mfront wueden mehrere örtiiche Angrisse des seine,„Kampf= und Schlachtflugzeugverbütcde zermürbten in zum Teil im Gegenstob abgewehrt. pausenlosen Angriffen den Widerstand der im Raum von Im hohen Norden erzlelte die Lustwasse Vom= Kalatsch eingekesselten Bolschewisten. Weitere Luftangrisse (resser in Anlagen eines Flughasens an der Kola= deutscher Sturzkampfflugzeuge zersthtiendie Hallen und cht, sowie in Batteeiestellungen westlich der Murman=—Unterkünfte zweier Flügplätze bei Stalingrad, wobel, gemeldet, 20 abgestellte seindliche Flugzeuge durch Rachlangrisse der Luftwaile richteten sich Volltreffer vernichtet wurden. eutschen Insanterie= und Ranzertruppen. ag über vorgetragene Bombenangrisse de. somjetische Stellungen, Panzer= und Teuppenansamme gen brachten den Verbänden deo Heereo fühlbare EntDer Esel und die Mohrrübe V. W. Der Zufall, der den vorwärtsstürmenden deutschen Truppen einen Geheimbefehl Stalins in die Hände pielte, in dem es u. a. heiht, daß Sowjetrußzland nach den Vernichtungsschlägen der deutschen Wehrmacht heute viel weniger Menschen, vtel weniger Brotgetreide, viel weniger Metalle und viel weniger Fabriken habs als der Gegner, hat die plutokrattschen, Klugschwätzer um den Rest ihrés. Verstandes gebracht. Sie versuchen sich und ihren englischen und amertkanischen Zuhörern mit grotesten Gedankensprüngen einzureden, däß es sich bei dem fluchtartigen Rückzug der Sowjets im Kampfgebiet des Kaukasus unmöglich um etwas anderes als eine besonders raffiniert eingesädelte Taktik handeln könne. Da läßt z. B. der Kommentator###s Londoner Nachrichtendienstes folgende Wetsheit vom Stapel:„Wenn ich im deutschen Oberkommando angestellt wäre, würde ich etwas ängstlich sein und denken, daß es mir die Russen so leicht gemacht haben, an die Maikopschen Oelfelder heranzukommen. Ich würde mich wundern, ob das ganze nicht vielleicht eine Falle war“. Dieser angstschlotternde Stratege darf berühigt sein: Im deutschen Oberkommando weiß man hesser darüber Bescheid, wer wem in die Falle geht oder bereits gegangen ist. Am allerwenigsten aber denkt man daran, sich solche total verstauchten Gehirne als Angestellte verschreiben zu lassen. Wie trübe das Londoner Geisteolämpchen brennt. verrät erst recht die Schlußfolgerung dieses merkwürdigen Kommentators:„Die einzige Erklärung zu dem schnellen deutschen Vormarsch im Kaukasus wäre, daß der russische Widerstand hier zusammengebrochen ist, und ich sinde es komisch, daß gerave in dieser wichtigen Gegend sich die russische Abwehr so abgeschwücht hat. Es kommt mir fast vor, daß Malkop die Mohrrübe vor dem Manl des Esels ist und daß das OKW dieses Oel so dringend braucht", In Moskau wird man wohl am ehesten feststellen können. was von britischen Kommentatoren zu halten ist, die es komtsch finden, wenn die Truppen Timoschenkos zu Paaren getrieben werden und immer weniger in der Lage sind. dem=letzten alles verschlingenden Chaos zu entelnnen. Bielleicht versuchtnes der englische Kommentator einma bei den Sowjetrussen mit der Mohrrübe. Obner sla allerdings damit zum Stehen bringt, wagen wir füglich zu bezweiseln. Wahrscheinlicher ist schon, daß er am Ende seines Versuches metancholisch selber an der Mohrrübe knabbert und dabet seinem zoologischen Sinnbild auffallend ähnlich steht. In Moskau ist man jedenfalls seit gestern noch kleinkauter geworden, als man ohnebin schon war. Man denkt nicht einmal mehr daran, den Ablauf des Kampfgeschehens über Gebühr zu beschönigen, sondern gibt z. B. im Falle Platigorsk ohne Umschweise zu, daß die Deutichen mit dieser Stadt einen Stützvunkt erreicht haben, der zentral zwischen dem Kalvischen und dem Schwarzen Meer gelegen ist und von dem aus gute Nachschubstrahen nach, allen Richtungen verlaufen. Nicht weniger pessimistisch lauten die Moskauer Auslassungen über die Lage im Raum von Stallngtad. Von Erfolgen ist aus einmal gar keine Rede mehr. Man begnügt sich damlt, von zehntausenden von gefallenen Botschewisten zu berichten, was man damit zu erklären versucht, daß der Kampf um Stalingrad Ausmaße erreicht habe, die den Weltkriegskämpfen um Verdun vergleichbar seten. Wahrscheinlich spekuliert man mit diesem Vergleich auf die stille Holfnung, daß Stalingrad sich wie Verdun vor der Eroberung schützen könne. So allo steht die Lage nach dem Urteil Moskaus. Es ist den sowjetischen Betrachtern auf einmal bluttgernst zumute und es wird auch den Londoner Kommentatoen nicht mehr gelingen, mit zunischen Witzen und komischen Vergleichen den Sowtels aus der Patsche zu helfen. Moskau dent auch gar nicht daran, sich mit solchen Mätchen von seinen demokratischen Wassenbrüdern abspeisen zu lassen. Was es will und ganz gewiß in stärkstem Maße in London und Wastingion fordern wird, ist die Iofortige Errschtlung der zweilen Front. Die Herren Maisky und Litwinow werden entsprechend Dampf ausmachen und als Shylocks von reinstem Wasser auf ihrem Scheir bestehen. Mit einer Mayrrübe aus saulen Witzen werden die Briten und Sa###ees schwerlich auskommen, wenn sie Wert datauf legen, daß das Blut der Bolschewisten weiterhin für sie verspritzt wird. Spanien entsendet Verstärkungen nach den Kanarischen Inseln. Wie hier bekannt wird, hat Spanien während der vergangenen Wochen die Garnison auf den Kanarischen Inseln durch die Entsendung eines Truppenkontingente von 15000 Mann von der Halbinsel verstärkt. Verschiedene wettere Verseldigungsmaßnahmen sind besanders In den Küstengebleten ergrifsen worden. 16 britische Flugzeuge abgeschössen Britische Panzer abgewiesen. Ro u, 11. Aug. Der italienische Wehrmachtbericht vom Dienstag hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: Feindliche Panzerstreitkräfte, die sich unseren Stellungen zu nähern versuchten, wurden abgewiesen. Einige Panzer wurden zerstört. Lebhafte Kampftätigleit in der Luft. Die beitische Luftwasse verlor in Luftkämpfen mit deutschen Jägern neun Flugzeuge. Die Flak von Tobrut schoß bei einem seindlichen Einflug zwei beitische Flugzeuge ab. Eines Dreierlei Fronten unserer Gegner Britischer Flugzeugangrisf auf Vombay In der militärischen Sackgasse Spekulation auf innere Fersetzung Erwachender Orlent Von unserer-Berliger RD-Vertretung Beelin, 11. August. In einer Breite von über vier seindlichen Einflug zwei beitische Flugzeuge ab. Eines stürzte beim Fort Pilastrino zu Boden, ein zweites stürzte bei Sidi Barani ab. Zwei Besatzungsmitglieder wurden gesangen genommen. Die Bombenangriffe der Achsenluststreitkräfte gegen die Flugplätze auf Malia nehmen ihren Fortgang. Vier Spitfire wurden in Lustkämpfen abgeschossen. Eines unserer U=Boote ist micht an seinen Stützpunkt zurückgekehrt. Die Familienungehörigen der Besatzung wurden benachrichtigt. Im mittleren Mittelmeer geissen Geleitschutz für einen unserer Geleitzüge fliegende Jäger zwei seindliche Aufklärer an, von denen der eine bei Prevesa ins Meer stürzte. hundert Kilometer haben deutsche, rumänische und slowatisch: Truppen die nördlichen Ausläufer des Kaukasus erreicht. Maikop, Krasnodar und nun auch Piatigorsk kennzeichnen einen Frontverlauf und eine neue Stoßrichtung, die unseren Gegnern die größten Sorgen macht. Bis auf Batum sind alle wichtigen Schwarzmeerhäfen im General Bastico Marschall von Italien X Rom, 11. Aug. Armeegeneral Ettore Bastico, dem Oberkommandierenden der Streitkräfte in Italienisch= Nordafrika, wurde wegen seiner Kriegoverdienste der Rang eines Marschalls von Italien zuerkannt. Der Name des neuen Marschalls wird immer, wie es in der Stefani=Meldung heißt, mit einigen der ruhmreichsten. Taten unseres Krieges verbunden bleiben. Seinerzeit baute er als Oberkommandierender der Streitkräfte der ägäischen Inseln die Verteidigung dieses italienischen Besitzes zu einem für den Feind uneinnehmbaren und für die eigenen Angrifssmittel im östlichen Mittelmeer wertvollen Stützpunkt aus. Nach seiner Ernennung zum Oberkommandierenden in Airika stellte er in der zweiten Cyrenaika=Schlacht und in der gegenwärtigen Schlacht auf ägyptischem Boden als gesteuer Dolmetsch der Richtlinien des Duce und in vollkommenster Uebereinstimmung mit Generalfelomarschall Rommel erneut seine hohen Fähigkeiten als Führer und Organisator unter Beweis. Die ihm zuerkannte Erhebung zum höchsten Rang bedeutet zugleich eine symbolische Auszeichnung aller Frontkämpfer der Achse, die im heißen afrikanischen Klima mit, körperticher Widerstandskraft und unvergleichlichem Opfermut die Siegeszeichen weit in die Reihen des Feindes hineingetragen haben. Ehrengabe an den Duce Bereich unserer Luftwasfe, sodaß der sowjetischen Schwarzmee#######te nur noch dieser letzte Hasen als Zusluchtsstätte#drleibt. Im Donbogen vollzieht sich inzwischen das##csal der eingekesselten sowjetischen Armeen, währ#e### der Druck der zwischen Don und Wolga nach Norden sich wendenden deutschen und rumänischen Armeen auf Stalingrad zusehends wächst. Die sowjetischen Entlastungsangrisse und Durchbruchsversuche bei Rschew aber sind an unserer Abwehr und an unseren Gegenangrifsen gescheitert. Es ist ein atemraubendes Tempo, das unser Vormarsch angenommen hat, es ist bewegend, neln, geradezu erregend für Freund und Feind, den Gang der Geschichte lo greisbar vor Augen zu haben. So bedeutsam, so entscheidend aber die Vorgünge an der Ostfront sind, so verfehlt wäre es. in einer Betrachtung des großen Geschehens dort stehenzuhleiben. Es gibt noch andere Fronten, außer der Kriegsfront. Die am Konferenztisch in Moskau versammelten Botschafter und Generäle, Inkognitoreisenden und Spezialdelegierten suchen gewiß zunächst einen Ausweg aus der milltärischen Sackgasse, in die sie geraten sind. Die Idee der Kriegsausweitung— die einzige, die Churchill überhaupt se gehabt hat— hat sich gegen die Alltierten gewendet. Londoner Blätter halten ihrem Premierminister heute vor, daß England Entscheidendes hätte erreichen können, wenn es seine Kräfte nicht zersplittert hätte, indem es in Norwegen und in Frankreich, auf dem Balkan, auf Kreta und in Nordafrika und schließlich in Hongkong und Burma, auf Singapur und in Niederländisch=Indien aktiv auftrat. Vor der großen Leere mißlungener Pläne und zerschellter Hoffnungen stehend, wendet sich England heute wieder jenem Punkte zu, an dem es den Kontinental= mächten immer voraus war: der politischen Wertung und Auswertung des Krieges. Wieder einmal steht es in Moskau vor dem Versuch, mit Hilfe des Instrumentes Rom, 11. Aug. Zum Jahrestag des Todes Bruno Mussolinis ließ der deutsche Botschafter in Italien, von Mackensen, dem Duce das erste Exemplar der mit einem Vorwart von Reichsmarschall Göring versehenen deutschen Uebersetzung des Buches„Ich spreche mit Bruno“ überreichen. Englischer General gefallen. Nach einer Mitteilung des englischen Kriegsministeriums ist Generallentnant Gott im„mittleren Osten"(also wohl in Aegypten) im Kampf gefallen. der Politik gutzumachen, was es auf dem Schlachtfelde verloren hat. Englands große Hoffnung war einst bekanntlich die Mohilisierung Europas, sa, der ganzen Welt gegen die Achsenmächte, und diesem Zweck diente auch die Proklamierung eines„Freiheitskrieges der Veru n g e i n e s„ F r e i h e i t s k r l e g e einigten Nationen“. Es spekulierte dabei besonders darauf, daß die im Gefolge eines jeden Krieges einherziehenden Sorgen und Nöte die Lage auf dem Kontinent so tiefgreifend und nachhaltig zu Ungunsten der Achsenmächte beeinflussen würden, daß selbst beim VerPiatigorsk Kurort am Fuß des Elbrus=Massiod. Berlin, 11. Aug. Die im Wehrmachtbericht vom 10. August genannte Stadt Piatigorft liegt etwas nördlich von der Mitte des Kammes des Kaukasus=Gebirges. Mit etwa 65.000 Einwohnern ist Platigorst die größte Stadt unter einer Anzahl von Kurorten, die alle nahe beieinander liegen— Kislowodik mit 60 000, Mineralnye Wody mit 40000 und Essentuki mit 35.000 Einwohnern. Bereits im 16. Jahrhündert war die Heilwirlung der aus der Flanke des hohen Maschut=Berges entspringenden heißen Quellen bekannt. Unweit dieses Berges legten die Russen 1780 an der nach Wladlkawkas(dem heutigen Ordschenskidse) führenden großen Heerstraße eine kleine Festung an. 1809 wurde hier ein Kurort gegründet, der ziemlich rasch in ganz Rußland bekannt wurde. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Pfatigorft(„Fünsbergestadt“) aus einem Militärstandort zu einem reinen Kufort gemacht. Im Jahre 1875 legte man eine Bahn von Rostow nach Balu, die unweit von Platigorsk vorbeiging, ab 1895 führt eine besondere, heute elektrisch betriebene Zweigbahn von der Station Mineralmye Wody über Piatigorst nach Kislowodst, Die Industrie dieser Stadt ist nicht besonders groß; da sie inmitten eines landwirtschaftlich reichen Gebietes llegt, ist eine kleinere Lebensmittelindustrie vorhanden, serner etwas Leder=, Textil= und Möbelindustrie. Neuerdings hat die Stadt eine Munitionsfabrik erhalten und ein Werk für Kraftwageninstandsetzung. Von Pjatigorfk und besonders von der benachbarten Stadt Kislowodst aus, erhält man einen einzigartigen Ausblick auf den schneebedeckten Kamm des Kaukasus= Gebirges und namentlich auf sein höchstes Massiv, nämlich das des 5646 Meter hohen Elbrus. Besonders gerühmt werden diesroten Sandsteinselder, die besonders im Zulammenwirken mit der aufgehenden Sonne, den Schnee des Hochgebirges rosafarben schimmern läßt. sagen der Blockade und der Koalitionsbrüder die Lage der Achsenmächte sich von innen her krisenhaft zuspitzen müsse. Inzwischen aber mußte England es erleben, daß Europa sich im Abwehrkampf gegen den Bolschewismus vereinigte und daß nicht nur an den Fronten, sondern, was ebenso wichtig ist, auch in den Arbeitsstätten der Achsenmächte sich die europäischen Rationen zusammengefunden haben. Eine der hoffnungsreichsten Spekulationen unserer Gegner, die Spekulation auf die innere Zersetzung der für die Kriegführung mitentscheidenden Produktionofront in der Heimat und in den besetzten Gebieten, ist an der von Tag zu Tag zunehmenden Solidarität der deutschen und der Millionen ausländischer Arbeiter gescheitert, die im Dienste dieser Produktion stehen. Inzwischen hat aber die große indische Krise bewiesen. daß weit mehr als die Achsenmächte England selbst als eine„Besatzungsmach!“ angesprochen werden kann. Die Achsenmächte haben es verstanden, selbst in besiegten Ländern und besetzten Gebieten den Arbeitsfrieden zu erhalten und die Produktion von Tag zu Tag zu steigern, weil sie in diese Länder als die Bringer einer neuen sozialen Gerechtigkeit kamen, die auch die ausländischen Arbeiter hier im Reich voll dankbarer Bewunderung entgegennehmen. England aber ist nicht einmal im Rahmen seines eigenen Empire imstande, die soziale Ordnung und damit den Proo#n#ktionsprozeß zu garantieren. Wenn der Kolonialminister Amesy die britischen Brutalitäten gegen die Führer Indiens öffentlich damit entschuldigt, daß Indiens Kampfkraft in diesem Kriege für die Alliierten unentbehrlich sei, so beweist das am besten, welch hochpolitischer Charakter diesen Ereignissen zukommt. Sie werfen zugleich ein Licht auf die dritte Front dieses Krieges, auf die geistige Front. Der Freiheitsbegriff ist es gewesen, mit dessen agitatorischer Ausschlachtung England in den ersten und nun auch in den zweiten Weltkrieg eintrat. Der propagandistischen Aufmachung der Freiheitsidee sind ja im Weltkrieg die Mittelmächte auf den Leim gegangen und ihnen sogar zum Tell zum Opfer gefallen. Was Wunder, daß Enaland ein zweites Mal mit diesem Köder angeln geht. Heute beißt aber niemand mehr an, nicht nur in Europa, das unter der britischen Friedensstörung, unter der englischen„Ausspielung der europätschen Völker mit Hilfe des Gleichgewichts der Kräfte jahrhundertelang sich selbst zerfleischt hat. Richt einmal in seinem eigenen Empire und in dessen Randgebieten hat England heute noch Erfolg. wie die Ereignisse in Indlen und das unter der Decke der britischen Okkupation im Nahen Osten glimmende Feuer es beweisen. Wie„Manchester Guardian" bekont, ist der Indenstaat der einzige verläßliche Verbündete der anglo=bolschemgischen Koalition. Alle anderen Völler haben sich etzgewidert durch britische Heuchelei und entlarvte Parolen, von England abgewandt, ja, die größte seine: Kolonien, Indien, steht heute bereits in offenem Kam,) gegen eine„Freiheit", wie England sie meint. Wenn unsere Gegner die Choncen dieses Krieges richtig beurtellen wollen, so sollten ie sich daher nicht nur die Landkarte vornehmen, die auein schon eine erschütternde Sprache spricht. Sie sollten darübe hinaus einmal den Blick auf die beiden anderen# ont; richten. die politische und die geistkgesoziale, die bereits jetzt zum Zusammenbruch ihres Systems und ihrer Agitation geführt haben. Dr. Fritz Theil. X Madrid, 11. Aug. Hier einlausende.——— aus Indien bestätigen, daß die Beiten nicht davor zurückgeschreckt sind, am Montag in Bombay Flugzeuge einzu setzen, um von diesen aus Tränengasbomben auf die ur ihre Freiheit demonstrierenden Inder zu wersen. Der Verkehr kam in der Millionenstadt völlig zum Stillltand. da die gesamte Bevöllerung in friedlichen, würdevollen Umzügen die Freilassung Gandhie verlangte. Bei Ausdehnung der Umzüge konnte sich die so ungeheuer verhabte Polizei in verschiedenen Stadtteilen nicht men zeigen. Sie mußte daher zurückgezogen werden. Daraushin sandten die Briten plötzlich Flugzeugen#d# über den von den Polizisten entblöhten Stadtteilenn Tiefflug kreisten und dort, wo die Piloten Menschen ansammlungen sahen, Tränengasbomben warken. Bei diesen Angrissen der Engländer aue der Luft bemächtigte sich der Inder eine ungeheure Erregunn, zumal viele der Inder von den Bomben getrossen und schwer verletzt wurden. verschiedenen Stellen brachen Paniten aus, da die Be völkerung befürchtete, daß die englischen Flieger aus Sprengbomben wersen würden. Vor den Krankenhäusern sah man, wie ständig Verletzte aus allen Stadtteilen eingeliefert wurden. Auspeitschungsgesetz für Indien Madrid, 11. Aug. Wie Neuter aus Bombay melde, hal die britische Regierung in Indien meitere Maßnahmen getzossen, um die Unruhen in der Stadt zu bekämpfe l. a. wird neben der beschleunigten Heranziehung „mehrerer hundert Polizisten von auswärtigen Distriktenab sofort das berüchtigte„Auepeitschungsgesetz bei Krisen. fällen“ erneut in Kraft gesetzt werden. Wie nicht anders zu erwarten war, verzichtet auch daheutige England auf keine der Requisiten, die das Vubritischer Tyrannet in den unterjochten Ländern Jahrhunderten gerundet haben. Aus zahllosen Abbildu gen kennen wir diese grausamen Auspeitschungen der an Pfähle gebundenen Inder, die von britischen Bütt## blütig geschlagen werden.„Jetzt sehlt elgentlich noch Höhepunkt des britischen Sadiomus das Schauspiel der vor die Kanonen gehundenen indischen Freiheitskämpfer deren zersetzter Lelb in alle Winde weht. Fast muß man fürchten, daß die brittschen Bluthunde auch heute ver einem solchen fürchterlichen Verbrechen nicht zurückschrecken, um der entsetzten Menschheit das britische „Freiheltsideal“ bis zum letzten zu demonstrieren. Dr. Ley über den Leistungslohn im Baugewerbe Berlin, 11. Aug. Zur Einführung des Leistun lohnes im Baugewerbe sprach Reichsorganisationsleite Dr. Ley anläßlich einer Arbeitstagung des Fachamt Bau der DAF, zu der sich die Gausachabtellungswalte Bau und Betriebsführer der deutschen Bautndustrie a der Reichsschulungsburg in Berlin=Wannsee zusammer gesunden hatten. Dr. Ley betonte, daß die jahrelange mühevolle Vorarbeit, die von der Deutschen Arbeitsfront geleistet wurde, notwendig war, um die Grundlagen für gerechte Leistungs werte zu ermitteln, durch die inmitten des Krieges der Leistungslohn auf einem der größten Wirtschaftssektoren verwirklicht werden konnte. Die Versuche, die in eine Reihe von Richtbetrieben des Baugewerbes seit einigen Jahren angestellt worden sind, haben bewiesen, daß si# diese Leistungswertsätze zum Nutzen aller Beteiligten auswirken. Die Einführung des Leistungslohnes, so tonte Dr. Ley wird dem deutlchen Baugewerbe heisen die ihm gestellten großen Aufgaben zu meistern und damn dem gesamten Volke zugute kommen. Treibstosszug gehl in Ilammen auf“) 800 Meler hoch steigt eine undurchdringliche Rauchwolke Brennende Züge ringsum PK.=Sanderbericht von Kriegsberichter Siegfried Kappe. Die Besatzungen der Lustwasfe erobern keine Städte, erbenten keine Panzer und Geschütze, dieser Ruhm bleibt den Verbänden des Heeres, die sich in qualvoller Hitze und Staub vorwärtsarbeiten, aber die Lustwasse ist Uhnen ein unerhört starter und einsapzbereiter Helfer, der weit hinter der Front schon den Gegner zermürbt und seinen Nachsthub zerschlägt, bevor er zum Kampf antreten kann. Bei Tag und Nacht, in ununteebrochenen Wellen sloßen die deutschen Kampfmaschinen auf die sowjetischen VerkehrsUinsen hinab. Brennende Eisenbahnzüge, zerborstene LKWs, kennzeichnen ihre Spur. rd. Im Osten, Ansang August. Es sind bewährte Besatzungen, die in jeder Nacht den Sowjets ihre Besuche abstatten. Denn es gehört nicht allein Mut und Schneid dazu, diese Unternehmen erfolgreich durchzuführen, sondern vor allem großes Können und Erfahrung. So keicht, wie es sich anhört, es nicht, in dunkler Nacht weit in das feindliche Hinierland hineinzustlegen und dort eine ganz bestimmte Eisenbahnlinie zu finden. Den Schienenstrang wird man schon sehen. Aber das ist nicht das wichtigste. Die Züge mis man erkennen! Und wenn dann der Boden in dichten Dunst dehüllt ist oder der Mand sich hinter den Wolken verkriecht, nutzt oft selbst der Tiefflug nur wenig. Hat man dann wirklich einmal etwas gelehen— ist man schon darüber hinweggebranst. Und vergeblich müht man sich ab, das Ziel wiederzufinden. Gestern nacht aber.. Drei 200 00u=RM.=Gewinne gezogen Verlin, I1. Aug. In der heutigen, Hozenist gezänbung Es war eine jener Vollmondnächte, in denen der hell Schein der goldenen Scheite das Land weithin erleuchtet und die Sterne in unendlicher Zahl an einem wolkenlosen Himmel kunkeln. Himmel und Erde sind dem mutigen Angrelfer freundlich gesinnt, um diese Stunden, denn auch das gleißende Licht der Scheinwerfer verliert sich in der Unendlichleit und kann die Maschinen nicht erfassen. To sind die Husaren der Nacht gegen den Feind gefkogen und haben einen großen Erfolg errungen. deckt er den welßen Rauchschwaden der Lokomotive eines ausfahrenden Zuges. Aber am Bahnhof steht Flak. Den läßt er erst einmal jahren. Die Strecke ist groß genug. Er wird ihn schon erwischen, wenn nicht ein anderer... Da ist er schon! Dennerwetter, lang ist der Zug. Entweder ist das uun ein Leerzug, der von der Front zurückkommt, oder.. Ja, was lann es sonst noch sein? Werfen wir ruhig vier Bomben, sagt der Leutnant. Dann werden wir ja sehen. Und er setzt zum Gleitanori#f an. Kaum sind die Bomben gefallen, da dringt ein tagheller Schein in die Kanzel. Mensch. Spritl Ein Treibstoffzug der Sowiets. Füluf Wagen am Anfang des Zuges brennen lichterlob. Wo ist denn die Lokomotive? Aba, abgekuppelt und braust davon! Hiuterher... und nun hämmern die Vordwaffen der He, fünf, sechs Anflüge macht der Leutnant, bis die Lokorzotive stehen bleibt und aus allen Löchern Dampf abläßt. Erledigt. der 5. Klasse der 7. Deutschen Reschslotterie sielen Gewinne von je 200 000 RM. auf die Nummer 23.860. Die Lose werden in allen drei Abteilungen in Achtelleilung gespielt. Es ist nicht eine Maschine zurückgekehrt, deren Besatzung nicht mit strabienden Gesichtern die Gesechtsmeldung geschrieben hätte. Eine Bahnstrecke war in einem bestimmten Abschnitt das Ziel. Bomben auf Züge! Da sllegt der Leutnant in 500 Meter über die Bahn. Kurz hinter einem Bahnhof entUnd was macht der Zug? Lodernde Flammen steigen aus den Wagen, eine dicke schwarze Qualmwolke steigr in den nächtlichen Himmel. Wenn die Sowjets nun die hinteren Wagen sortschleppen wollen— also, deshalb auch an das Ende des Zuges noch eitlge Bomben gesetzt. Und wieder schlagen sie trachend in die Wagen ein. Und nun brennt es auf einer Strecke von mehreren hundert Metern. Da ist nichts mehr zu retten. Die letzten Trommeln werden im Tiefflug auf die mittleren Wagen verschossen. Einer nach dem anderen beginnt zu glühen und lechzende Flammen kriechen an den Resseln emoor. Eine halbe Stunde später leuchtet ein rieliger Brand wel: in die Ebene hinein, ein Fanal für die anderen Besatzungen! Bis 800 Meter hoch steigt eine undurchdringliche schwarze Rauchwolte. Und auf der ganzen Stuecke müssen sett die Sowsets den Verkehr einstellen, müssen die Züge halten. Die anderen Besatzungen sllegen an der Strecke hera### und herunter. Se brauchen gar nicht weit zu fliegen. Es## „Betrteb“ hier. Den Sowjets brennt es unter den Finger nägeln und nun wollen sie an die Frout heranschaffen, war nur heranzuschaffen ist. Aber unbarmberzig en d Vomben ihre Züge. Fünfzig, achtzig Kilameter füdlich ili### ein zweiter Bug in die Luft, noch weiter im Süden brennezehn große Wagen und die Lokomotive muß zerfetzt halten Ein anderer Zug wird am Ausgang eines Bahnhofes erwisch Im Tlefstug rast die He über ihn hinweg, die Bomben falten zwischen die Wagen, reißen die Schienen auf und über kleine Böschung senten sich die Gilterwagen zur Seite odrr stellen sich quer über beide Gleise. Diese Strecke ist vorläu## einmal gesperrt, da ist nichts zu machen! Und noch immer lange nach Mitternacht, steht die lodernde Fackel der brennenden Züge am nächtlichen Himmel. Die leichte Flai der Sowjets schoß wild und kopfle## Maschinengewehre fielen in den Kampflärm ein. Und dann setzte wohl eine Maschine einige Bomben in ihre Stellungen und es war wieder ruhig. Stunde um Stunde, solange die Dunkeiheit währte, waren die Husaren der Nacht über den Feind. Als die Morgenröte den jungen Tag ankündigte, sehrte die letzte Maschine heim.— Die Besatzungen sind angetretenDer Oberleutnant und der Leutnant mit dem Deutschen Kreu In Gold, die anderen Männer mit dem Eisernen Kreuz, der. goldenen Frontflugspange.„Der General spricht ihnen seine Anerkennung aus. Und alle vergebliche Mühe vergangene Nächte, in denen das Wetter zu schlecht oder der Feind ul zu sehen war. ist vergessen über dem stolzen Ersolg diese Stunden um Mitternacht. Heute wird der Mond wieder seinen hellen Scheln über die Erde ergleßen. Und es wird wieder geflogen werden und wieder ein Sieg sein. Bis der Fein wanken und fallen wird. Verlag„Westlällscher Benbachter“ O.mb.Hl., Gelsenkirche Verlagsdirehtern Hans Jacobst Hladpiseleillleller: Wollzanz Bersemen z. 21 Wehrmacht). I. v.: Wilhelm Witl. Druck von W Portbets Hottron Preisliste Nr. 2 dat göllls Nr. 219(1 Au Unsere Gli lagskindern. iich Vogt, der 76 188.— Der Straße 63, wi Wagner, wird 81 Jahr jonär Friedt alt. Er gehöl Heute feie ###. Geburiste der Gladbecker paus geliefer im Hause Al Geburtstag u der Meisterm Seit Jahl ziegerverbau Interesse per Die Meist Alois Allt ler und Jos schiehwart 5 ehrenvoll mi erzielten All ler 108 und überspurtete Schützen), der auf die Ein Gegenüber schießen verb weltkampf un zum vier Rin ##end die Me bandswettkan #ich im Gauf Im Krein einen Rir wettkampf vr ner verbesser 11 Ringe im Damit ri zelschütze in rkennung Allerdings Sschützenecke S besten Kame nicht besonde sheit eines A erhält den Reihe. Die Bücher. (S), Mel chwierige 2# Gladbecker um gegen? weis zu er stand als er er sich durch iufnahmeh tagen, die als hundert zuf Freisor essen der E ladbecker 1 Prozeß mit ment ausge Der Staa vertreten, da austrägerin händler tätl dene Kunder Milch gepan ermisch ver beiden Punk Zeuginnen, stät zu fal doch mindest sein, als sie wollen näm ihrem Fenste in ihrer Hal Kannen vor nen Kannen Rannen mit die helasten Verleidigung geltend geme ungsposten. gänge an d Abenteuer mit Angela Ron on Wilhelm Westerholt Alle Rechte vorbehalten: Horn-Veslag. Berla SW 11 13. Fortletzung. „Wer sind Sie?“ herrschte ion Fingermann an. „Mein Namesist Bleibtreu!“ sagte der junge Mensch keuchend.„Im Büro befinden sich die gesamten Bareingänge von gestern. Ueber zehntausend Mark!“ Eine Stichlamme schoß in diesem Augenblick aus Tills Privatbüro. Der Genbarm hielt den jungen Menschen zurück:„Sie sind wohl des Deibels! Jeder Versuch. in das Innere einzudringen, Ist Selbstmord! Sehen Sie denn nicht, wie das Feuer immer mehr um sich greif!? Wie ist denn so etwas möglich?“ Bleibteen startte in die Flammen und sagte:„Es muß Kurzschluß entstanden sein!“ Endlich tauchle auch Rollmann auf. Er machte ein verschlossenes Gesicht und ging auf Bleibtreu zu:„Wollen Sie uns hier eine Komödie vorspielen?“ Das Feuer prasselte und kuisterte, die Männer an der Spritze keuchten, in diesem Lärm wurden die Worte Rollmanns erstickt. Er wandte sich behäbig an Gendarm Fingermann: „Guten Abend! Ich bin Doktor Rollmann, der Prokurist von Herrn Till— Sie kennen mich wobl. Es ist aufsallend, daß das Feuer im Kontor entstanden ist.— Wir hatten gestern große Bareingänge und weil Herr Till verreist ist, halte Herr Bleibtreu das Geld in einer Kassette eingeschlossen, um es heute morgen zur Bank zu bringen. Wie finden Sie das? Wir reden noch darüber!“ Fräulein Scheiller kam aul Rollmann zu, mit verknifsenem Munde, in ihren Augen flackerte es unrubig. „Es ist surchtbar! Wenn Herr Till nur da wäre!“ Rollmann entgegnete kühl:„Ich verstehe nicht, weshalb Herr Till nicht zurückgekommen ist!“ Marga sah ihm schart in die Angen:„Ich hosfe nicht. daß ihm etwas zugestoßen ist. Gute Nacht! Ich kann hier nichts ausrichten!“ „Gute Nacht!“ brummte Nollmann hinter ihr her. hatte das Verdeck abnehmen lassen und almete in tiesen Zügen die erfrischende Luft ein. Er zweiselte keinen Augenblick daran, Angela in Berlin anzutressen. Wenn sie ausgerückt war, dann doch nur. um sich in den Schutz von Dannert zu begeben. Guter Dinge und mit vielen Vorsätzen beladen, kam er in Berlin an, ließ sich bis zum Hausvogleiplatz fahren und legte den kurzen Weg bio zur Gertraudenstraße zu Fuß zurück. Das Haus Nummer 18 war kein Prunkbau, immerhin es war sauber und ahne senen Stuck, der die Bauten aus der Zeit der Jahrhundertwende verschandelte. Der Hof war ebenfalls sauber. Es roch nicht nach Abfällen, es dustete sogar nach Blumen. Im dritten Stock klingette er. Eine Frau erschten, starrte ihn fassungslos an und brach in den Ruf aus: „Herr Oberleutnant! Sind Sie es denn wirtlich?" Es begann auch bei Till zu dämmern:„Entschuldigung. mein Name ist Till— sind Sie nicht Klara Hennig, die einst bei meinem Vater in Stellung war?" „Natürlich, doch. Herr Oberleutnant!“ geriet Frau Noack geborene Heunig. vollends aus der Fassung.„Ick bin sa einsach sprachlos! Wollen Sie zu mir?" „Eigentlich zu meiner Tochter!“ sagte Till lachend. Frau Noack starrte ihn an, als könne sie das nicht fassen:„Det Fräulein Angela ls Ihre Tochter? O Jotte, —.—edacht, Sie“ und ick habe immer jedacht, Sie wärn noch in Amerika Darf ich bitten!" Frau Noack führte ihren Besuch in das große Berliner Zimmer, schoh ihm einen Stuhl hin und sprudelte wie ein Wassersall:„Det hätt ick mir nich träumen lassen, Herr Oberleutnankt Nee, sanz gewiß nch! Und det wir uns hier wiedersehen— det is doch märchenhaft! Und die Angela— ick bin einfach ferührt. Und nischt hat se jesagt, det Sie ihr Herr Pana sind! Momana! Ick weeß besagt, det Sie ihr Herr Papa sind! Momang! Ick weeß nich, ob der Herr Studienreserendar zurück ist. Er loofi sich die Füße wund wegen Arbeet, doch et slbt keene Arbeit in Berlin! Et is ein Jammer. Herr Oberleutnant!“ Nach einem Beluc bei Direktor Rosellus trat Till am anderen Morgen die Wetterfabet nach Berlin an. Er Nach einer Weile kam sie zurück:„Der Herr Studien= teferendar liecht ulfm Kanapee wie'n Wickelkind— na. Sie wissen sa! Jehn Se mal rin! Vielleicht redt er mit Sie! Mir will er nischt sagen! Ick floob, er spinnt!“ Till klopfte an. Eine zaghafte Stime ertönte:„Herein!“ Dannert kam ihm entgegen:„Wir hatten persönlich noch nicht das Vergnügen— Bitte, nehmen Sie Platz!“ Till sah sich im Zimmer um und runzelte die Stirn: „Benutzen Sie ein gemeinsames Schlafzimmer?“ Dannert klärte den Irrtum auf: Angela schlafe, bis ein Zimmer frei werde, auf einem Sosa bei Frau Noack. „Wo ist meine Tochter?“ Der junge Mensch ger#el sichtlich in Verlegenheit:„Angela hat sich gestern nach Bremen begeben, um Geld zu holen!“ Till brauste auf.„Ihnen, Herr Studienreferendor, hätte ich mehr Takt zugetraut! Ich bedaure, daß ich Ihnen den Vorwurf einer großen Leichtfertigkeit machen muß! Sie hätten, wenn Sie meine Tochier wirklich lieben, Ihren Einfluß nach einer anderen Richtung aus üben müssen! Ich will mich hierzu jetzt nicht weiter äußern. Ich komme von Bremen und bin durch Zufall dahintergekommen, was sich dort absplelte. Meine Tochter wurde als Betrügerin verhaftet und ergriff die Flucht, als sie einen kurzen Augenblick unbeaufsichtigt war. Jedenfalls um eine neue Dummheit zu begehen!" Dannert leß ihn in aller Ruhe ausreden, um sich dann zu wehren:„Ich kann Ihre Sorge um Angela verstehen. Ich bitte aber, davon überzeugt zu lein, daß ich in keinem Augenblick daran dachte, den unüberlegten Schritt Angelas zu mißbrauchen! Ich habe alles versücht, um sie Zur Amkehr zu bewegen, sie lehnte es ab. Sie will einen Mann wie Rollmann nicht heiraten!“ „Sie wissen nicht, wo meine Tochter steckl?“ sagte Till versöhnlicher. „Ich weiß es nicht!“ entgegnete Dannert.„Sie wollte heute zurückkommen.“ Till erhob sich:„Ich wohne im Kaiserhof! Rusen Sie mich an, wenn meine Tochter zurückkommt!“ Dann verließ er das Haus. Dannert rief am nächsten Morgen an: Angela sei nicht zurückgekehrt. Ihm, Dannert, sei es nicht möglich, irgend eine Verbindung mit ihr zu dekommen, weil er ihre Anschrift nicht kenne. Danke!“ sagte Till kühl, begab sich in den Teeraum und überlegte, was zu tun sei. Dannert hatte auf ihn keinen schlechten Eindruck gemacht! Nein! Eine Gemeinheit war ihm nicht zuzutrauen. Er zündete sichneine Zigarette an, grübelte und grübelte und kam zu keinem Eutschluß. Einen Deteikiv heranziehen? Nein! Es konnte nur eine Frage von Tagen sein, um alles zu klären. Das beste erschien Herrn Dannert durch Rohrpost davon in Kenntuls zu setzen, daß er nach Haus fahre und weitere Nachrschten abwarte. Er setzte diesen Entschluß sofort in die Tat um. Als Till am anderen Tage nach Hause kam, waren die pollzetlichen Untersuchungen in vollem Gange. Rolmann hatte sich sofort elngeschaltet und den Verdacht an Bleibtreu gelenkl, Bleibtren war in Haft. Nur er habein Interesse daran haben können, die Fabrik in Brau zu stecken. Die Gründe seien völlig klar— nur er habe um die Bareingänge gewußt und sie unter Verschluß ge nommen. Daß bei dieser Gelegenheit auch andere wich tige Dokumente und Bücher mitverbrannt wurden, habe in Bleibtreus Absicht gelegen. Wahrscheinlich habee Herrn Tills Vertrauen mißbraucht und sein Amt als Hilfskassierer zu Unterschleifen benutzt. Die Feuerobrunst hatte weniger Schaden angerichtet als es anfangs den Anschein hatte. Das untere Stocwerk war völlig zerstört worden, hier befanden sich die Büroräume und die Versandabteilung. Die eigentliche# Fabrikräume waren nicht in Mitleidenschaft gezogen worden, sodaß der Betrieb ungestört seinen Fortganz nehmen konnte. Die Büros wurden am aederen Tage vorübergehend in Tills Landhaus verlegt. Till war nicht von den Nollmannschen Behauptunges überzeugt, er trat ihnen mit dem Mißtrauen ein Mannes entgegen, der sich durch oberflächliche Deutungen und Vermutungen nicht aus der Ruhe bringen läßt. Die Ereignisse dieser Nacht blieben für ihn geheimnisvoll. Die Kassette war verbrannt, uhr Inhalt war verschwa# den. War er mitverbrannt oder geraubt worden? Diese Frage war der Kernpunkt der Untersuchung. Blelbtrehatte entschieden bestritten, das Geld an sich genommen zu haben; man schenkte ihm keinen Glauben— er wurde in Untersuchungshaft genommen. Eines Morgens begabrsich Till zu Dörrschlag: Erstenwegen Angelas Verbleib, der durch die Ereignisse völlig mneden Hirtergrund gedrängt worden war, und zweiten# wegen Bleibtreu.: Er bat herzlich darum, sich des jungen Menschen anzunehmen, es sel für ihn undenkbar, diesen vertrauenswürdigen Angestellten mit dem Odium Brandstifters zu belasten. Dörrschlag nickte und sagte:„Ich bin zwar kein Hel seher— Itmerhin lstüdte Geschäftigkeit Rollmanns verdächtig! Ihm traue ich die Tat zu!“ Till starrte zu Boden und erwiderte, daß Rollmann# keinen Grund habe, sich an den Gelbern zu vergretsen er beziehe ein hohes Gehalt und eine stattliche Tantleme. (Fortietzung talgt) Giadbeck Wir haben merksamke wünsche ung sehr unsern her 1 Bert Gladbeck, Bombay sende Nachrichten icht davor zurück. Flugzeuge einzu uben auf diein zu wersen. Der g zum Stillstand. hen, würdevollen langte. Bei der so ungeheuer vereilen nicht men werden. sch Flugzeuge, di# Stadtteilen tloten Menschen warfen. Bei diesen emächtigte sich der viele der Inder rletzt wurden. aus, da die Liehen Flieger aus Krankenhäusern Stadtteilen ei noten Bomban melde itere Maßnahmen di zu bekämpfen. in Heranziehn# irtigen Distrittensgesetz bei Krisenerzichtet auch das len, die das Bi ten Ländern# hllosen Abbildun itschungen der an irttischen Bütte. gentlich noch u s Schauspiel Freiheitskämpfe . Fast muß man auch heute ver en nicht zurück eit das britische konstrieren. ; des Leistung rganisationsleitet g des Fachamtes habtellungswalter Bauindustrie au innsee zusammen e mühevolle Vornt geleistet wurde. gerechte Leistungsdes Krieges der Virtschaftssektore iche, die in eine erbes seit einigen bewiesen, daß si# aller Beteiligten uugslohnes, so be zugewerbe helfen leistern und damn Nr. 219(5a. Westtälischer Beobachter Gladbecker Zeitung Asteiniges amtliches Verkündungoblatt für die Stadt Gladbeck Mittwoch, den 12. August 1942 Stuecke müssen sett die Züge halten. der Strecke herau# zu fliegen. Es unter den Fingerheranschaften, woa zig zermen d meter füdlich slire im Süden brennen iuß zersetzt halten Bahnhofes erwisch die Bomben fallen auf und über di# en zur Saite oder Strecke ist vorläue Und noch immer, Fackel der brennen wild und kopfl### m ein. Und ann in ihre Stellungen stunde, sosange r Nacht über dem ankündigte, kehrt en sind angetreten m Deutschen Kreu sernen Kreuz, der spricht ihnen seine Mühe vergangen der der Feind nich izen Ersolg dies# Mond wieder sein nd es wird wieder 1. Bis der Feind n.b.H., Gelsenkliche Wollzans Berseme im Witt. e Nr. 2 fat 20ill# die Tat um. hause kam, waren lem Gange. Rollden Verdacht an haft. Nur er habe Fabrik in Braud ir— nur er habe nter Verschluß ge auch andere wichinnt wurden, habe scheinlich habe nd sein Amt als chaden angericht Das untere Stobefanden sich Die eigentlich denschaft gezogen seinen Fortganz am aderen Tage legt. hen Behauptunges Mißtrauen ein ächliche Deutungen bringen läßt. ihn geheimnisvell ilt war verschwun# bi worden? Diese uchung, Blelbti an sich genommen auben— er wurde dörrschlag: Ersten: e Ereignisse völlig war, und zweitenim. sich des jungen undenkbar, diesen dem Odium des in zwar kein Hel1 Rollmanns ver##edaß Rollman ern zu vergretten attliche Tantien ortietzung totot) Aus Gladbeck Für jeden Tag eine neue Wanderung Auch daheim erfüllt ein gut verbrachter Erholungsurlaub seinen Zweck Wochenspruch der NSDAP. „Die Räder müssen rolten für den Sieg“, rust es heute in der Zeitung, auf allen Bahnhöfen und Bahnnis von Gladbecks Naturreichtum erschöpftsich in den Anblicken, die ihnen der übliche Sonntagsspaziergang Wagner, geboren am 15. August 1858, Kötnerstraße 3. wird 81 Jahre alt.— Am gleichen Tage wird der Penzuär Friedrich Daßler, Bogenstraße, 35, 76 Jahre alt. Er gehört der Gemeinschaft der Ruhestandsbeamten an. 80. Geburtstag Heute fesert der Invalide Jakob Franzen seinen #. Geburtstag. Er ist noch sleißiger Leser des W. der Gladbecker Zeltung, die ihm seit nahezu 25 Jahren ins haus geliefert wird. Seit 1909 wohnt der jetzt 80jährige im Hause Alfred=Meyer=Straße 132. Zum heutigen 80. Gebürtstag unsere Glückwünsche! Schießfernwettkampf der Meistermannschaft und des Meisterschützen im Kreiskriegerverband Bottrop=Gladbeck. Seit Jahren wurde der Schleßwettkampf im Kreisziegerverband Bottrop=Gladbeck nicht mit einem solchen Interesse verfolgt, wie jetzt im Kriege. Die Meistermannschaft, bestehend aus den Kameraden Alois Allkemper, Anton Rybarski, Otto Heler und Josef Josch, haben nach den durch den Kreisschießwart Hartung genau kontrollierten Ergebnissen ehrenvoll mit ihren Schießergebnissen abgeschnitten. So erzielten Allkemper 110 Ringe, Nybarfkl 106. Otto Heller 108 und Josch 101 Ninge je zehn Schuß. Allkemver überspurtete damit den Bottroper Vorgmann(Jäger und Schützen), der im Kreisverbandskampf, außer Konkurrenz auf die Einzelmeisterschaft, 109 Ringe geschossen hatte. Gegenüber seinem eigenen Ergebnis im Kreisverbandsschießen verbesserte sich Allkemper im Gauverbandsfernweltkampf um vier Ringe, Josch um fünf Ninge. Rybarkti zum vier Ringe und Heller sogar um nenn Ringe. Wäh###end die Meistermannschaft von 05 Brauck im Kreisverbandswettkampf mit 403 Ringen abschloß, verbesserte sie sich im Gaufernwettkampf um 22 Ringe auf 425 Ringe. Im Krein'cmmpf erzielte die genannte Mannschaft einen Rir#chsenitt von zehn je Schuß. im Gaufernwettkampf von 10.0 je Schuß. Der Meisterschütze Allkemper verbesserte sich in den gleichen Kämpfen von 10,6 auf 11 Ringe im Durchschnitt. Damit rückt die Meistermannschaft wie auch der Einzelschütze in die Reihe der Bewerber auf eine ehrende. Anrkennung für Gutplazierte im Gauverband Westselen. Allerdings stehen noch die Ergebnisse aus der Schecfschützenecke Slegen, Meinerzhagen usw. aus. Um die neun besten Kameradschaften aus dem Kreisverbandsschießen nicht besonders zu bemühen soll die Ehrung bei Gelegenheit eines Appells in nächster Zeit erfolgen. Brauck 05 rhält den Wanderpreis zum sechsten Male außer der Reihe. Die anderen plazierten Schützengruvnen erhalten Lücher. ege des Völngholzes, das in seiner Urwüchsigkeit Nähe der Zechenstadt vollkommen vergessen läßtt? Wenn man das Vöingholz ganz durchstreift, kommt man durch Wald und reich bestellte, fruchtbare Fluren, an schönen Bauernhösen vorbei nach Grasenwald und zum Rotbachtal. Unzählig aber sind erst die Möglichkeiten, wenn man sich, mit entsprechender Brotbeutelverpflegung ausgerüstet, zu einer Tageswanderung aufmacht mit der Absicht, auf besondere Entdeckungsfahrt zu gehen. Da fährt man zum Bezsptel mit der Bahn nach Dorsten, Wulsen oder Rhade. Von diesen Orten aus gibt es Wanderwege in Fülle. Wer sich gar erst mit seinem Stahlroß auf den Weg macht— und für den Erholungsurlaub ist trotz der gebotenen Schonung der Vereifung auch dagegen nichts einzuwenden—. der kann sich das Reich der unserer. Heimalstadt umgebenden Natur in noch vieljältigerer Weise erschließen. Und er wird bestimmt, selbst wenn er sich zwei, Wochen lang täglich eine kleine Radwanderung vornimmt, immer wieder Neues und noch Schöneres entdecken. Denn wir sind ja in der glücklichen Lage, so weit am nordwestlichen Rande des Industriegebietés zu liegen, daß es mit dem Rad nur einer knappen halbstündigen Anfahrt bedarf, um mitten in urwüchsigste Gegenden zu kommen. Da gibt es die weithin gestreckte Kirchhellener Heide, das (S8), Mehrere Stunden waren erforderlich, um die Ichwierige Beweisaufnahme durchzuführen, die in einem Gadbecker„Mlschverfälschungsproseh, notwendig wurde, um gegen die Angeklagte einwandfrei den Schuldnachweis zu erbringen. Schon der Gladbecker Strafrichter lund als erste Instanz vor einer schwierigen Aufgabe, als sich durch das widerspruchsvolle Ergebnis der Beweisiufnahme hindurch finden mußte. Er hat Bedenlen geragen, die 31 Jahre alte Angeklagte G. aus Gladbeck als hundertprozentig überführt zu erachten und deohalb auf Freispruch erkannt. Mit diesem Freispruch war indessen der Staatsanwalt nicht einverstanden, der das ladbecker Urteil mit Berufung anfocht, so daß jetzt der Prozeß mit einer Anzahl von Zeugen und Zeuginnen erent aufgerollt werden mußte. Der Staatsanwalt hat von Anfang an die Auffallung vertreten, daß die Angeklagte, die in Gladbeck als Mischausträgerin für einen erkrankten Kirchhellener Milchhändler tätig ist, nicht nur zu wenig Milch an verschteeene Kunden geliefert, sondern obendrein auch noch die Milch gepanscht hat, kusofern, als sie Vollmilch mit Maermilch vermischte. Sie bestritt diese Anschuldigung in beiden Punkten mit aller Entschiedenheit und meinte, die Zeuginnen, die sie schwer belasteten, müßten aus Antmostät zu falschen Behauptungen gegen sie gelangt, oder doch mindestens Sinnestäuschungen zum Opfer gefallen ein, als sie ihre Beobachtungen anstellten. Die Zeuginnen wollen nämlich wiederholt unauffällig, zum Teil von ihrem Fenster aus beobachtet haben, wie die Angeklagte #in ihrer Handkarre die Milchpanschung mit den einzelnen Kannen vornahm. Sie wollen auch deutlich die einzelen Kannen haben unterscheiden können, weil bestimmte Rannen mit einem starken roten Strich versehen waren. Die helastenden Angaben der Zeuginnen wurden von der Verleidigung scharf angesochten. Es wurde insbelouders eeltend gemacht, daß die Zeuginnen von ihrem Beobachzungsposten aus nicht in der Lage gewesen selen, die Vorgänge an dem Milchkarren einwandfrei zu beobachten. Gesundheit oder gar Krankhelt empfohlenen Kurausenthalt zwingen. Erfreulicher Weise gibt es auch zahlreiche Gladbecker und Kirchhellener, die diesem dringenden Ruf gefolgt sind und in diesem Jahr auf eine Ferienreise verzichtet haben. Daß sie daheim geblieben sind, dient nicht nur der Entlastung der Reichsbahn, der im glgantischen Freiheitskampf unseres Volkes wirklich ungeheuer große Aufgaben gestellt sind, und damit dem Siege, sondern sichert ihnen elbst auch Annehmlichketten, die sie heutzutage auf einer Urlaubsreise bestimmt nicht hätten. Da ist es schon mat die Bahnfahrt in meist überfüllten Zügen. So von Essen bis zum Schwarzwald oder bis nach München, eingezwängt in Menschenmassen, auf einem D=Zugwagengang zu stehen, die Knie gegen einen Kofferrand gepreßt und mit dem Rücken in schweißtreibender Fühlung mit dem Hintermann, das ist wahrlich alles andere als ein Anfang oder Ende von„Erholungs“=Urlaub! Und dann, hat man glücklich das gewünschte Relseziel erreicht, dann wird der Aufenthalt vielfach auch zu einem Lotterteintel. Man kann gewinnen— in Bezug auf die Futterei nämlich—. man kann aber auch, und das nicht selten, Rieten ziehen. Denn Hotels und Pensionen können natürlich heute auch nicht aus dem Vollen schöpfen, und die abgelieferten Fleisch= und Fettmärtchen werden sich kaum auf wunderbare Weise in vervielfachte Portionen verwandeln. Also bleibt man schön daheim und macht sich zu Hause die Urlaubstage so gemütlich und erholungsreich, wie nur eben möglich. O. das hat seine Reize! Schon morgens in der Frühe fängt es an, wenn man mit einem scheelen Blick auf den Wecker zur üblichen Stunde aufwacht, sich. Viele hundert kleine Kinderfüße trippeln jeden Morplötzlich dessen bewußt wird, daß man heute und noch gen über die Straßen der Stadt und des Dorfes, über eine Reihe weiterer Tage sich um den„Krachmacher“ ja erdige Feldwege oder holprige Gassen, um dann plötzlich gar nicht zu kümmern brauch und man sich, wohlig wie, in einem Haus zu verschwinden, das die Ausschrift„RSP= ein Pascha in seinem Harem wieder auf die andere Seite Kindergarten“ trägt. Dieses. Kinderreich mit seinen bundrehen und weiterdösen darf, so lange es einem gefällt, ten Spielsachen und fröhlichen Liedern, mit selnem SandDoch von dieser Urlaubsromantik zu Hause soll hier kasten und zahllosen Spielen, vor allem aber mit einer nicht die Rede sein. obgleich sich auch darüber plandern steundlichen Tanle, die es sein eigen nennt, ist so recht und mancher Entdeckung nachspüren Ueße, die Freude und nach dem Herzen unserer Kleinen eingerichtet und es Erholung schenkt. fehlt darin weder an Spielen, an Pflege oder einem Wir wollen uns einmal— nur mit ein paar Hin=, schmackhaften heißen Getränk zum Butterbrot. weisen— umsehen, was man als Urlauber von Gladbeck.. Viele hundert kleine Plappermänschen sind nun in —„„„ den Wohnungen der Stadt und des Dorfes plötzlich verstummt, und die Mütter können schnell und ungestört ihre Hausarbeit verrichten oder unbesorgt zu ihren Arbeitsplätzen eilen, die sie während des Krieges für den eingezogenen Mann verwalten und ausfüllen, wissen sie doch, daß es ihren kleinen Lieblingen an nichte mangelt, daß sie ohne Gefahr nach Herzenslust sich tummeln und spielen können Täglich wandern so im Gau Westfalen=Nord 21 000 Kinder, mit einem Butterbrot ausgerüstet, in die 460 Kindergärten des Gaues, deren Zahl in der Kriegszeit beträchtlich vermehrt werden konnte. Waren es vor dem Kriege 201 Kindergärten,=horte und Krippen, so ist die Zahl bis heute auf 160 gestiegen. Ein Beweis dafür, daß die NSB. auch hier— ebenso wie auf den Gebieten der Mütter= und Kindererholungsfürsorge oder der Beratungsstellen, wie durch die Gemeindeschwestern— bemüht ist, die Mütter bei ihren schweren Aufgaben zu entlasten, ihnen immer und jederzeit hilfreich zur Seite zu stehen und auch das höchste Gut unseres Volkes— seine Kinder— in ihre treusorgende Obhut zu nehmen. Sie scheut dabei weder Anstrengung= noch Mühe, sondern ist im Gegenteil bemühl, alle nur erdenkliche Arbeit von den Schultern der Mütter auf ihre eigenen zu nehmen. Sie weiß, daß sie dadurch nicht nur den Familien in der Heimat hilft, sondern ebenso dem lämpfenden Soldaten an der Front das beruhigende Bewußtsein glbt,— wie zahlreich eingehende Briefe immer wieder beweisen—, daß für seine Lieben daheim gesorgt wird und sie sich in guter Obhut und Fürsorge befinden. „So wiedas ganze Nolk, und zwar ahne Ausnahme, einmal in den Genuß der Erfolge dieses Krieges kommen wird, so mun#das ganze Volk, und zuar ohne Ausnahme, auchean seinen Lasten tellhaben.“ Dr. Gochbels. Naturschutzgebiet Klettervothe die einzigartigenWanderstrecken durch, Wald und=Feld an den Lippeseitenkanal beiSchermbeck und Gahlen, die abwechilungsreichen Wege an den Niederrheinbbis Weselbund Kanten— kurzum, man könntes allein fürsumerg#engeres Heimalgebiet einen kleinen„Baedecker“ schreiben Es ist allesschon sorl daßt biejenigen, die am meisten darüber medern während eihres Urlaubs„hier in diesem Kafs“ bleiben zu sollen, am allerwenigsten von unserer HHeimatstadt undbihrer. Umgebung kennen. Denn auch den Bequemen, die größere. Anstteugungen zu Fut oder auf dem Rade scheuen, bieten sich im Nahmen der Kriegsnotwendigkeiten Ausstugsziele, die nur für kurze, erlaubte Personenzugstrecken die Benützung der Reichsbahn ersorderlich machen. So kann man als bequeme Nachmittagstonr nach Werden oder Kettwig a. d. Ruhr fahren, dort einen schönen Spaziergang machen und noch mancherlei Sehenswürdigkeiten betrachten. Das waren nur einige wenige Hinweise auf unser Gladbee als Urlaubsaufenthalt. Auch ohne den klingenden Namen eines„Garmisch=Partenkirchen“, kann man sich also hier in unserer Industriestadt harter Arbeit die Tage. des wehlverdienten Ausruhens so erholungsreich und schön gestalten, daß man wirklich einen Urlaub verlebt hat. Und am Ende dari man als besonderen Gewinn verbuchen, nun auch einmal einen kleinen Teil der Heimal wirklich kennen und— lieben gelernt zu haben. ei. Wertvolle Hilfe für die Mütter 460 Kindertagesstätten im Gau Westfalen=Nord aus unternehmen kann.„Wat denn schon, in unserm Nest ist doch nischt los!“, meinen so manche. Andere wieder, besonders von den aus landschaftlich hervorragenden Gegenden zugewanderten Volksgenossen, die hier ihre Arbeitostätte und damit Wahlheimat gefunden haben, glauben, Kohlenstadt sei eben Kohlenstadt, was es denn da schon an Möglichkeiten geben könne! Man muß immer wieder die Feststellung machen, daß sowohl viele Atteingesessene als auch große Teile der Zugewanderten, überhaupt nichts von den Reizen und Schönheiten unserer engeren Heimat kennen. Ihre KenntWegen Milchpanscherei bestraft wischen und sie der gerechten Strafe zuzuführen. Die in dem Garten an der Ulmenstraße geraubten Früchte konnten frühestens in drei Wochen reif sein. Was macht nun der Dieb mit dem unreisen Ohst? Auostellung des Deutschen Frauenwerkes. Ab heute Undet täglich von 15 bis 18 Uhr, außer Sonntags, für die Dauer von 14 Tagen im„Haus der Frau“ in Buer, Erlestraße 9, eine interessante Ausstellung von deutscher Volkskunst und Handwerksarbeit aus den Grenzgebieten Tirol. Gottschee und dem Erzgebirge statt. Alle Frauen sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Nach den ausgestellten Mustern, können Bestellungen angenommen werden. Ein Kassennaum wurde erbrochen. Die BSc. Möllerschächte mußte feststellen, daß der Kassenraum auf dem Sportplatz an der Hegestraße erbrochen wurde. Im Raum selbst war nichts zu„eeben“. Anscheinend ging es dem Dieb um das Drahtgitter am Fenster. Auch das große Drahtnetz, das gewissermaßen als Vallfang hinter dem Tor aufgerichtet war. wurde nach und nach gestohlen. Entweder schaffen die Diebe die gestohlenen Sachen zurück, oder die gesundene Spur, die ohne Zweisel den Dieb ermitteln hilft, wird wetter verfolgt. Die Diebstähle sind wahrscheinlich unter Ausnutzung der Verdunkelung erfoigt. Demgegenüber verblieben die Zeuginnen mit aller Bestimmtheit bei ihren Angaben, trotz aller Kreuz= und Querfragen, und trotz mehrfacher Ermahnungen des Gerichtsvorsitzenden, sich sorgfältig zu prüfen und die Angeklagte nicht zu Unrecht zu belasten. Die als Zeugen vernommenen Vertreter der Gladbecker Pollzei und des Wirtschaftsamte bekunden ebenfalls, daß eine Beobachtung der Angeklagten von dem Fenster der Zeuginnen aus sehr wohl möglich war. Der Staatsanwalt gelangte auf Grund des Ergehnisses der Verufungsbeweisaufnahme zu der Ansicht, daß ein Nachweis gegen die Angeklagte nicht geführt sei, als sie ihren Kunden zu wenig Milch für den gezahiten Preis geliefert habe. Aber die Milchpanscherei sei einwandfrei nachgewiesen; und man müsse den Zeuginnen um so mehr Glauben schenken, als sie ihre Angaben unter Eid gemacht hätten. Der Staatsanwalt beantragte unter Aufhebung des Gladbecker Urteils eine Gefängniestrase von drei Monaten. Die Berufungskammer hat ach umsangreicher und sorgfältiger Peratung das Gladbecker Urteil aufgehoben und ist zu einer Verurteilung der Angeklagten gelangt. Das Gericht hat den Bekundungen der Zeuginnen Glauben beigemessen, die übereinstimmende Beobachtungen gemacht und Feststellungen getrofsen haben. Allerdings ist das Gericht in dem ersten Punkte der Anklage n Uebereinstimmung mit dem Staatsanwalt zu positiven Feststellungen nicht gelangt und hat insosern auf Freiprechung erkannt. Im übrigen hat die Berufungskammer, sowett die Mischpanscheret in Frage kommt, wegen Betruges und Lebensmittelversälschung auf die beantragte Gefängniostrafe von drei Monaten erkannt. Der Strafzweck konnte mit einer Geldstrafe nicht erreicht werden, weil die Verfälsch##ig der für Kinder und Kranke in der Kriegszeit bestimmten Vollmisch als eine besonders schwere Straftgt anzusehen ist. Der Verteidiger hatte die Freisprechung mindestens mangels ausreichenden Beweises beantragt. Das Urtell wurde rechtokräftig. rehhellen Gartendiebe am Werk Bevor die Früchte an den Obstbäumen reis sind, werden sie bereite gestohlen. Das ist überaus betrüblich, besonders betrüblich ist die dabei zu machende Wahrnehmung, daß auch Gärten„beräuber!“ werden, deren Besitzer zur Wehrmacht eingezogen sind. Wie durch Fußlpuren an den geptünderten Bäumen festzustellen ist, handelt es sich nicht nur um Jugendliche, die in die Gärten eindringen, sondern es sind auch Erwachsene, die sich nicht scheuen, im Dunkeln ihr verachtungswürdiges Treiben auszuüben. So wurde zum Beispiel in einem Garten hinter dem Hause Ulmenstraße 30 in einer der letzten Nächte schon zum dritten Male ein Birnbaum seiner noch nicht reisen Früchte, beraubt., Nur in den obersten Zweigspitzen blieben noch einige Birnen hängen. Wie die Fußspuren verraten, ist der Dieb nicht von der Straße her in den Garten eingestiegen. An alle Gartenbesitzer und ihre Nachbarn ergehl die Mahnung, doch sich gegenseitig durch Aufmerksamkeit zu schützen. Wenn allgemein auf verdächtiges Trelben in den Gärten etwas Obacht gegeben wird, muß es doch gelingen, die Gartendiebe bei ihrem schmutzigen Werk zu erVierzigjähriges Ehejubiläum. Auf einen vierzigjährigen gemeinsamen Lebenswe können heute der Verginvalide Theodor Schäper und seine Ehefrau Antonette geb. Dickmann, Ovorhagen 26. zurückblicken Die Jubilarin ist Inhaberin des goldenen Ehrenkreuzes für deutsche Mütter. Von ihren Kindern leben heute noch secho. Das Jubelpaar selbst ist noch ziemlich rüstig. Wir gratulieren zum Ehrenlag und wünschen beiden, daß sie die goldene Hochzelt auchnoch begehen können. Die Stamm=HJ. tritt am heutigen Mittwoch um 19.45 Uhr auf dem Sportplatz an der Vottraver Straße an. Es wird ein Fußballpiel gegen eine Mannschaft des ErnteAusatzlagersbaust getragen. Aus der Nachbarschaft Bottrop; 50 Jahre Bergmann Wilhelm Jansen, Neviersteiger in Bottrop, verfuhr am 6. Juli is12 vor 50 Jahren selne erste Schicht. Jansen: ist Vater von zehn Kindern.=Von seinen sieben Söhnen. stehen füns im Felde. Ttotz seines Akters von 61 Jahren.= versieht Herr Jausen=heute##noch in selten geistiger und körperlicher Frische seinen Dienst als Reviersteiger unter Tage. Buer: Zirkuo Varum=Kreiser auf der Könlgowiese Auf der Königswiese in=Vuer hat eder Itrlus BarumKreiser seine, Zelielaufgeschlagen. Nachmittags und abends sind Vorstellungen Verantw. füreden lokalen- Tell; HI. Schneiders, Gladbeck. Statt Karlen Ihre Vermählung geben bekannt: ALFONS RICHTER ELISABETI RICHTER geb. Lenz ver-Beckhausen Gladbeck Roonstraße 55 August 1942 Ihre Vermählung geben bekannt: WILLI KAMPE Oberzeir-in einem lnl-Regt. im Osten GERDA KAMPE #eb. Karlger Ln.-Helterin Gladbeck-I. W., August 1942 enkampstr. 116 z. Zt. Urlaub Wir haben uns über die Aufmerksamkeiten und Glückwünsche zu unserer Vermählung sehr gelreut und sagen unsern herzlichsten Dank. 1 s Ripe und Fr Berty geb. Alls. Gladbeck, Im August 1942. Statt jeder besonderen Anreige. Heute morgen entschlief nach längerem - Krankenlager, sanft und friedvoll, ganz orgeben in Gottes hl. Willen, meine innigstgeliebte Frau, unsere gule, treusorgende Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Käthe Hoeren Zeb. Langomeyer. Sie slarb Im Alter von 46 Jahren, geslärkt durch die Gnadenmittel unserer Kirche. Im Namen aller Angehörigen: Wilhelm Noeren, Apolheker Stephanie Hoeren, August Hoeren. Gladbeck(Hochstr. 21), Mettingen, Rinteln, Korswandt, Dorlmund, Osnabrück, Sloppenberg, Berllo, München, 10. August 1942. Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 13. d. M. 149 Uhr vormittags vom Trauerhause aus stall; danach feierliches Requlem in der St. Lambertikirche. Von Belleidsbesuchen bilten wir abzuschen. Am Sonntag, dem 9. Augusl, entschlief nach Gottes hl. Willen unser lieber Sohn und Bruder Bernhard van Schöll nach langer, schwerer Krankbeit, Im Aller von 19½ Jahren. Er starb vorbercilet durch einen ehristlichen Lebenswandel und versehen mit den Tröstungen der kath. Kirche. In liefer Trauer: Famille Theodor van Schöll und Anverwandte. Gladbeck(Kampstr. 1). Potsdam, Bottrop, Neudort und Grit bei Klewe, 9. August 1942. Die Beerdigung lindet stalt am Donnerslag, dem 13. August 1942, morgens 8.30 Uhr vom Trauerhause, Kampslr. 1, aus, anschließend das Seelenamt in der Plarrkirche zu Gladbeck-Rentiert Suche zum 1. Oktober d. Jo. in gutem Hause, in Gladbeck, Buer oder Umgebung. 4=Zimmerwohnung Offerten mit Preisangabe unt. L.M.100 an die Geschäftostelle des W. B. Gladbeck erbeten. 7,Wocheg alte Schweine hat abzugeben: Reinersmann, Feldhausen, Woyerstraße 171. Pensionierle, sehr ruhige Beamtin, 50 J., sucht 2—3 Räume Angebote unter M. A. 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Macht ohne Kultur und ein Staat ohne Kultur zum Untergang kestimmt. Anschtießend saate der Oberbürgermeister;# lei der Stad Westiass Beihen Lebensmittelrationen unverändert jede dieser Meldungen ein Feuerkommando aus. Es sind Minuten und Viertelstunden, in denen das Schicksal des Abschnitts an einem seidenen Faden zu hängen scheint. Aber in der Meldung an die Division kommt die klare Praktische Neuerung: Längere Gültigkeit der Fleischkarten Zuversicht zur Leistungsfäbigleit der Truppe und des „„ M a t e r i a l s i n k n a p p e r„ D e u t l i c h k e i t z u m A u s d r u c k: d i e Zuteilungsversode für Lebensmittel, die teilungsperiode: Brot.=Mehl, Fleisch, Käse, Quark, Ge. Lage ist schwierig, aber wir halten die Front: Aus allen reidenährmittel, Teigwaren, Karsoffelstärkeerzeugnisse, Rohren rauschen die Geschosse seindwärts. Jedem neu geKassee=Ersatz= und Zusatzmittel: Vollmilch, Zucker, meldeten Angriff jeder Bereitstellung oder Bewegung des Marmelade, Künsthönig und Kakaopulver. Gegners antwortet in blitzschneller Folge die Gewalt der Nach den bisherigen Bestimmungen treten die Ab= schweren Wasfen. schnitte der Fleischkarten wöchentlich mit Ablauf Im sahlen Licht des regnerischen Morgens vollzieht sich In der vom 24. August bis 20. September läuft, gelten die Lebensmittelrationen der 39. Zuteilungsperiode. Lediglich bei der Fettverteilung treten Aenderungen ein, die aber keine Mengenänderungen bedeuten. Die Gesamtsettration bleibt vielmehr unverändert. Die des Sonntags außer Kraft. Diese Regelung hat füf das schwere Bombardement, das übermächtigen während der Sommermonate erhöhte Bütterration solche Verbraucher, Die am Sonntag Fleischmahlzeiten in Geaner und seine Menschenmassen zudeckt und veinichtet. wird entsprechend dem jahreszeitlichen Stand der Mllch= Gaststätten einnehmen zu Schwierigkeiten geführt. Viel= Gegen 6 Uhr wird die atemlose Anspannung durch die erzeugung wieder gekürzt. Die Kürzung, die bei Normal=, sach sind Fleischabschnitte verfallen, weil sie am Sonntag ersten Meldungen gelöst, daß nicht nur die Hauptkampfverbrauchern 75 Gramm und bei Kindern und Jugend= aus irgend einem Grunde, z. B. wegen Ueberfüllung der linie trotz schwerster Panzerangrisse unbeirrt steht, lichen.von 6—18 Jahren 125 Grami beträgt, wird durch Gaststätte oder Ausverkauf der Fleischgerichte, nicht ein= sondern daß sich die Bolschewisten an mehreren Stellen die Ausgabe einer gleichen Menge Margarine aus geglichen. Schweineschlachtfette werden wegen des jahreszeitlichen Rückgangs der Schweineschlachtungen nur an Lang=, Nacht=, Schwer= und Schwerstarbeiter verteilt. Die übrigen„Verbraucher verhalten an Stelle der Schweineschlachtsette die gleiche Menge Margarine. Die Abgabe von Speiseöl statt Margarine wird im wesent gelöst werden konnten. Zur Vermeldung dieses Nachteils, von dem Berufstätige gerade in Orten mit weniger Gaststätten betroffen wurden, berechtigen daher die Fleischkartenabschnitte von der 40. Zuteilungsversode ab bis zum Ablauf der Zuteilungspersode zum Warenbezuge. Gültig werden die Abschnitte wie bisher jeweils zu Beginn der einzelnen Zuteilungswochen. Der Vorausgeblutet zurückziehen. Westfälischer Sport=Beobachter lschen auf die Gebiete mit gewohnheitsmäßig stärkerem grift auf noch nicht fällige Abschnitte bleibt verboten. Speiseölverbrauch beschränkt. Sie findet wie bisher im Daher sind die mit„!“ bezeichneten Abschnitte mit den Beginn der Ausscheidungsspiele zur Deutschen Handballmeisterschaft der Frauen. Verhälinis von 415 statt und richtst sich nach den von Daten der ersten bis vierten Zuteilungswoche versehen, zu. Peutischen' Handballmeisserschaft der Fraten für die u. den Ernährungsämtern zu treffenden=Regelungen, Lang=, die mit„II“ bezeichneten Abschnitte mit den Daten der„gesamt 8. Mannschaften umsassende Gruppe D, die auf AnNacht=, Schwei= und Schwerstarbeiterkönnen aber im zweiten bis vierten Zuteilungswoche usw. Bei den ördnung des Reichssachamtes jolgende Paarungen umfaßt: Nahmen der vorhandenen Vorräte auf die Zulage= und Fleischabschnitten der Zusatz= und Zulagekarten besteht gce Stuttgart— Sportgemeinde Müsschen in Stuttgart. Zusatzkarten, wie bisher statt Margarlne Speiseöl bei ein Bedürfnie für eine solche„Regelung nicht, da die In Schiedsrichter Langin(Karlsruhe). n. mtan ziehen. Es erhalten also alle Verbraucher die folgenden haber dieser Karten auch im Besitze der Fleischkarten sind, BaR. Frankenthal.— Eintracht Frankturt in Frankenthal. Westsalen-Nord und Nachbargaus Erzeugnisse in der gleichen Menge wie in der 35. Zu. die sie für den Galstättenbesuich benuten Wöinen. Gchlabrichter Beisch(Sirgopzgle, minene ie ourete. Schiedsrichter Jost(Köln). Dortmunder Sportelub— Kölner Vallspiek=Club in Dortmund. Schiedsrichter Jacob(Kassel). erlebte. Gleich am ersten Morgen, wenigs Zeit nach der Erö#inung der Ausstellung, wurden bereits Verkaufe getättgt, die die Summe von 5000 Mark überstiegen. Zwei Kleinkinder im Dorsteich ertrunken. Blasheim(Kr. Lübbecke). Das dreijährige Kind des Landwirts Meier war beim Spielen, dem Dorfteich zu nahe gekommen und hineingefallen. Auf sein Hilfegeschrei hin versuchte ihn sein vierjähriges Schwesterchen aus dem Wasser zu ztehen und siel dabei aber ebenfallsvin den Teich: Da nicht sofort Hilse zur Stelle war, ertranken die beiden Geschwister. Später einsetzende Wiederbelebungsversuche hatten leinen Exfolg. Zuchthaus für ehrloses Verhalten. Düsseldorf. Die 20jährige Ehefrau Agnes Steffeno knüpfte Beziehungen zu einem in der Nähe ihrer Wohnung beschäftigten französischen Kriegsgejangenen an und empfing den Kriegsgefangenen in ihrer Wohnung, wo es zu intimemVerkehr kam. Dasselbe tat die Nachbarin, die Ehefrau Breyholz. Beide streckten den Gefangenen Geldbeträge vor und liehen ihnen sogar die Zivilkleider ihrer im Felde befindlichen Ehemänner. Bei dem Versuch, den Franzosen zur Flucht zu verhelsen, wurden diese festgenommen. Die Steffens und die Breyholz erschienen nunmehr vor dem Sondergericht, wo sie im wesentlichen geständig waren. Da es sich hier um ein besonders ehrloses Verhalten deutscher Frauen, deren Ehemänner als Soldaten: im Felde stehen, handelt, verurteilte das Sondergericht die Frau Steffens zu sechs Jahren Zuchthaus. die Ehefrau Breyholz zu fünf Jahren Zuchthaus. Beiden wurden die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren aberkannt. Ehering nach 25 Jahren wiedergesunden. Wuppertal. Beim Kartoffelausmachen im Gärtchen entdeckle eine Frau aus Wuppertal an der Spitze ihrer Hacke ihren goldenen. Ehering, den sie genau vor 25 Jahren an einem Freitag im August 1917 verloren haitte. Es wird Anmenschliches geleistet Strömender Regen, jäher Morast und immer neue Sowjetangriffe In der Gruppe C steigt nur ein Sptel zwischen Bremer Turngemeinde.— Eimsbütteler Turnverband in Bremen Schiedsrichter Kietz(Berlin). Uebermenschliches geleister—. was vinter viesem einen m im Nch geben die Sowietse die Holsinung nicht aut, dae stectt was gu menschlicher Tugende, hier sich zesgt ge. Stakt vier seiner gewpishenich, schtechten Mannschaften verieren. selernt: in immer neuen Wellen stuten die das die entscheidendsten Werte uisz, Bllder, dieles Kriegen, daßz in Düsseldorf der Deutsche Meiser BiRk. Mannheim gegen Mallen gegen die deutschen Stellungen veroultt. Diese Schlacht im rüssischen Regen wird zu den vorjährigen Meisterschaftsdritten antreten muß.: Damit ahns Müchlicht aunf dis ungobenren Mintonier, die diese lbnen gebören. scheldest eine der auzschisreichten, Vewerberinnen iem den. Tietl ohne Rücksicht auf die ungeheuren Blutovser, die diese sturen Angrisse kosten. Im strömenden Regen, der hle. Das wichtlaste: Munition nach vorn! Entlastung durch die Luftwasse hemmt, stehen diesmal besonders die Insanterie und Artislerte in schwerem Adwehrkampf. (PK- Sonderbericht) rd. Ashew. AnfangAugust. Nach dem 7. und. 8. Schuß seit dem letzten Schwenten rutscht das rechte Geschützrad beim Rückstoß von der untergelegten Boble. Noch drei Schüß, und der Batterleof##zier, ein blüttunger Leutnani aus dem Thüringischen. und ist. Denn die Munition ist hier die brennendste Frage. emnmal, schon in der Vorentscheldung aus. Llegt der Schwerpunkt des Geschehens am Sonntag in Düsseldorf, so hat der westfällsche Der Regen hat mit üpvig strämender Wildheit wieder Gaumelster, Tortmunder Sportelub.von 1895, ein Los gezogen, eingesetzt, die Konturen der Landschaft werder wesenlos, mit, demz er zusrledezzg„p M s sechte schelnen diertlesigen Haichase wieiornilge Ranmusg er üicht der Flutchte in dehgsäche Hhonide= eigen öonite, uol tarnt. In seinem Bunker spricht der Vatterieführer über westsältschen Besange gut zu vertreten, sondern in der michsten die eben netlickte Leitung mit dem Kommandeur der Runde ein Spiel gegen den Sieger aus dem Spiel zwischen schweren Abteilung und legt die Ziele fest, die der Mörser Düsseldorf und Mannheim zu erreichen. Doch darüber sollm bekämpfen soll, wenn der Munitionsnachschub eingetroffen jetzt noch keine Berechnungen angestellt werden, vorerst heißt ist. Denn die Munition ist hier die brennendste Frage. es einmal, die Vorentscheidung am kommenden Sonntag zu viele Stiefel ausgerührten weichen, kontgeroten Brei. der die Langschäfter der Kanoniere und ihre Uniformen mit gelände, in dem jede Zugmaschine stecken bleibt. Sie laden höchstens drei der riesigen Granaten. Die Brücke über den Die Kampffolge für Posen einer acben Krüste überdeckt. Der weiche lumptige Roden dochens orei der riengen Granaten. Die Brüge üver gen d nmnecne zmit“ u. Kullein und niederem Gesträuch ist wästig auf. kleinen Flut, den der Regenauß immer hastiger und Für den Länderlampk. Deutschland.— Kroatien im Amateurzwischen Kusseln und niederem Gesträuch ist völlig auf: misder durch das schmale Tal taat, ist zerstärt, die Mörser= horen am kommenden Sonntag in Posen stehen nun die Verzwischen Kussein und niederem Gestrauch in vonig auf; wisder durch das schmale Tal tagt, ist zerstört, die Mörser= voren Bunker binein. Erdlächer, in denen est imit einer zähen kanoniere haben sich eine Furt im Wasser gesucht und tretungen in allez. Versicensutegleig, Von Flegengewicht Bunker hinein. Erdlöcher, in denen es mit einer zaben sommen##n Magen durch, wenn sie auch bie zum Leibe aufwärts kommt es zu folgenden Kämpfen: Bebarrlichkeit von Wänden nud Decken tropft. Der Regen, iuah Masiagr mstesve Heuc discchpanstlan müuß nach narn. Franz=Koschtr=Essen=(2).=— Jozie Beharrlichten von Wanden nud Degen trohst. Ver stenen#. Mngr müssen. Denn die Munition muß nach vorn Franz KoschtriEssen(D)Otto GötlesHamburg(2) Samburg einer Feuerpause heran, um zuzunacken. Während mit einem samtigen Rauschen die Granaien des Mörsers über der Boobachtungsstelle. Seinem straffen, wachen dia Fouerstellung soindwärts zieben, wuchten die Männer Sprechen ist die lastende Uebermüdung nscht anzumerten: die Feuerstellung seindwärts zieben, wuchten die Männer In.#—##n schweren srot, entzündeten, Augenlidern erdoa Geschüt aus dem klehrigen Schlamm, schieben Bohlen nür an den schweren rot entzundeten augentidern er das Geschütz aus dem klebrigen Schlamm, schieben Bohlen darunter und machen die Haubitze in zäher müblamer Arbeit wieder seuerbereit. Seit sast 48 Stunden stehen ste hier im Regen und im Schlamm und jeuern Schuß auf Schuh; tags und nachts sind die klaren metallischen Abschüsse zu hören. Zum vierten Male an diesem Tage ist die Fernsprechkenn strengung. wie hier äußerste Konzentration größte Andurchhäft,„Bitte, wachsam sein, es hängt in Jozie(9). Werner Prieß=Hamburg(2)— Maglica(K). Herdert Rürnberg Posen(2)— Devele(K). Walter Schnelder=9G.(2)— Subotnil(K). Theo Imbsweiter Wien(D)— Meserie(K). Karl Schmidt=Hamburg(2).— Sitie(K). Herbert Runge=Wuppertal(D)— Bukovcak(K). Neutraler Ringrichter ist der Schweizer Matgiron. Die Staffel für Kattowitz. „Für den am Dienstag, 18. August, in Kattowitz-folgenden dieser Nacht alles von unseren Ohren und Augen sab!“, Freundschaitskampf in für dien troatische Länderstaffel folgende beendet er jedes der Ferngespräche, mit denen#er um deutsche Mannschaft in Aussicht genommen worden: Tietzsch Sohthfäilig wid das Sisrungssener sesteleat;, Feiter;(Böchtzisg=Bacaum), Radenachter(Kastshpio), Monigra(Wien, elscte, Secheie le, lessessshehelle leitung gestört. Nach zwei Richtungen brechen die Bisltucgf diessnüch im jetzten Tageslich eingeschossen Weaner=(Danzta)# Lluch diese deutsche Voracht mit den Melstery Störungstrupps auf, auer dürch die Kusseln, auer Burch MAlsecn hinggtihn#c####srziicht####giggen S#canabeid is Rudolf,PBepper, den Meisterschaltszweiten Tletsch des. Die unvergleichliche Präzision mit der die Ge(Berlin) und Sohn ist als sehr kampfstart zu bezeichnen. die. bragtigen. Llesen Pltten, Iud Lenz=übeg. Wgrgt, uter schützbedienungen troß'schwerster Erschöosung=im strömen den. Regen. in der dünklen Nacht, durch die Irrwischsviele den Regen, in der dünklen Nacht, durch die Irrwischsviele der Leuchtspurmunition geistert und im seindlichen AbO##ann hatnba nas Balnan mie Sallira hie Schlamm= der Lencupurmunmion geinert und im emonchen Nordosten hetüher und steigen wie Gelsirs zsz, Schlamu, wehriener mit elner mechanlschen Sicherbeit arbeiten tontänen güf. Der Geaner antwortet nur keltener. Die, diese verläßtliche Eraktheit findet hier im Gefeihtsstand ihr imvonterendes, abstrakteres Soienelbild. Rumäniens Fußballess steht Der rumänische Fußhallverband hat seine Vorbereitungen ür die beiden Länderspiele am 16. August gegen Deutschland n Beutthen und am 23. August gegen die Slowakei in Preiszurgrabgeschlossen. An der Reise werden Ausgesamt 16 Spieler nehmen. Die Aufstellunig für den fünften Kampf gegen Beutheuer Hindenburg=Stadton Sommerzeit— Ferleuzes (Schleuer, Zinder=Muktiplex=K.) schweren deutschen Waffen beherrschen den Abschnitt. Am Bilde der fast unbewegten Landschaft dieser Abwehr„ schlacht wird schon sichtbar, wie sich die Entscheldung auf Nach Mitternacht llegen Offisiere und Mannschaften die Artillerie konzentrieet. Denn=selt 48 Stunden greift auf flüchtig zulammengerulstem Strob in einem leisen Deutschland der Volschewilt im Raume von Ribew verbissen an, mit Erschöpfungsschlat. Der Funkapvaratsarbeltet ungblässig.„„ einer Flut von Matertal und Menschen rennt er gegen immer wieder zeißt der Fernsprecher, die Männer Hoch,„Rürtcenist.thspssheg Pssgria, Sensegen Jerdasn. die deutsche Eront an in der Hoffnung, daß ihm hier die berichtet von den Kameraden bei der Infanterte, die eine Uauttnesen Green, Binoea, Marsan, Nieulesen, Jordache, Entlastungsofiensive für seine zerschlagene Südfront dritte Regennacht draüßen in den Lausgräben stehen. Bo#m....... glücken wird. Seit 48. Stunden steht die deutsche In Nach zwei Uhr strönen die Meldungen dichter zusammen, Feilhsaler geigegr Wihassesen= Mige und Dragan WPresl. santerie in einem dünnen, aber stäblern=harten Bande gegen 2.30 Uhr, als der früheröstliche Morgen fahl herauf: Feldspieler Felcean, Mitzallesen, utocl und pragan vor diesem wütenden Ansturm, steht in dem durch zleht wird e###lar, daß die Volschewisten abermass neue Wesisalens=Leschtathleten in Wanne=Eickel. Artillertebeschuß, Eliegerbomben, durch Granatwerfer und Menschenwogen gegen unsere Stellungen vortreiten und Eein feschiatbletisches. Abenssportkestvkeigt am heutigen Panzerkanonen immer wieder zersetzten Lauigräben, durch= wie mit einem Hagel aus Panzergeschützen und Granat= Mittspochabend in Wanne=Eickel. Im Stadion treffen sich aus näßl bis auf die Knochen, vom Schlamm überkrustet, werkern angreisen. der westsälischen Spitzenklasse Männer und Fragen über 100 m, frierend, überwachtsund in jeder Stünde dieser ver: In einer eisernen Distlvlin der Nerven mit einer im Springen und in dem techntschen Uebungen. Weiter sind gangenen zwei Tage in gsspanntester Abwehr. Es wird zähen Entschlußkraft, die in Sekundenschnelle arbeitet,#öst Wettbewerbe für die Jugend ausgeschrieben. Hellen-Angebote *1 Dalmter=Benz=Motoren GmbH., Genshagen, Kr. Teltow, Teleph. " Bertin 813681, sucht en zur Unterstützung der Zur Aufstellung eines hauptberufe Bersandiesters, möglichst gelemte lichen Musik= u. 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Die Verbraucher werden darauf hingewiesen, daß die Ausgabe der vorgenannten Erzeugnisse nur aus den vorhandenen Beständen der Kleinverteiler erfolgt und daher kein Anspruch auf Belieferung, vor allem einer bestimmten Warenart, besteht. Der Abschnitt Fa ist be der Warenabgabe vom Verteiler abzutrennen und aufgeklebt der Abrechnungsstelle des Ernährungs: amtes in der Woche vom 24. 8. bis 31. 8. 1942 zum Umtausch in eine Empsangsbescheinigung vorzulegen. leichzeitig ist der nach der Aus99 noch vorhandene Bestand, an Ueber die Bestände wirn—. nährungsamt gegebenenfalls weiter verfügen. Eine freie Abgabe von Schotoladenerzeugnissen einschließl. Ruckerwaren st nicht gestattet und darf auch zulünftig nicht erfolgen. Der Oberbürgermeister. Wattenscheld. Abgabe von Feingemüse. Auf den Abschnllt Nr. 11 des Bezugsauswelses für Obst und Gemüse kann ab sofort 1 Pfund Tomasen je Person abgegeben werden. DerAbschultt Nr. 2 verliert mit Ablauf dieser Woche(15. 8. 42) seine Gültigleit. Der Abschnitt Nr. 7=blelbt auch weiterbin gültig und kann vorab beliefert werden. Der Oberbürgermeister. stähle von Felde u. Gartenfrüchten reben mir Veranlassung, daran binzuweisen, daß diese Diebstähle nach den Bestimmungen des Feldund Forstvollzeigeletzes streng bestraft werden. Die Eltern werden darauf aufmerksam gemacht, daß sie nach den gesetztichen Bestimmungen für die Talen ihrer Kinder verantwortlich sind und wird Uhnen daßer deren strenge Beanssichtigung nach drücklich zur Pflscht gemacht. Ich werde in Zukunst unnachsichtlich mit hohen Geld oder Haftstrafen gegen die Feld= und Gartendiebe vorgeben und bemerke hierbei, daß in schweren Fällen auf Grund der Verordnung gegen Volksschädlinge vom 5.(September 1939 sogar auf Zuchthaus bis zu 15 Jahren, lebenslängliches Zuchthaus oder Todesstrafe erkannt werden kann. Der Obervürgermeister als Ortspoltzeibehönde. Geschäftliche Empfehlungen Bei der Kopswäsche das Haar nicht regellos durchenanderreiben, sondern bei der Massage in eine Richtung rach vorn schieben, Sonst verfilzt es leicht. ZurKopf wüsche das nicht=alkalische „Schwarzkopf Schaumpon“. Denke dran bei#jedem Schritt: Deine Sohlen schützt„Soltit“! Sottit gibt Lebersohlen längere Haltbarlett, verbütet rasse Füßle! Str. 148, Wattenscheld Feld= u. Garten diebstähle. Dein derletzten=Zeit vorgekommenen zahlreichen DiebSchlachtpferde kauft zu höchsten Tagespreisen. Helt Rotschlachtung. Tag u. Nacht Ditie anrufen! Rotzschlachterr Idöme, Gilsenk.= Horst. Fernrus Gelsen! 378 13 Iermutk Verkaufe laufend westfällsche Landschweine. 60—80 Pfd. schwer, se Pld.1 Mart. Schicke jeden Posten per Nachnahme. Lebende Ankunft garantiert. Fracht und Verpack- zu=Lasten des Empfäng. Theobon=Peitzmeyer, Rixbeak üb. Lippstadt l. Wests. ARNA der Strumpf mit den sormgebenden Taille-Linien ARWA Feinstrumpfgroßwerke R. 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