8 Druck u. settung Detmold eitung: Deimo ernr.: Samme 92 Hann hentl. 7mal. Monat britlbs- ur Ben. 1. M 13 Für unverlangte Beiträge wird keinerlei Gewähr übernommen. Nür Se ungr nats für den kommenden den“5. Schrist“ Ubr. keinerlei ippischer Kurler Amtliches Organ des Gaues Nationalesregierung Weftfalen Nord der A6 DA Gülbfämt. Bechörden Die 2=um=Zeile V#amillenanbeigen 7 Bei. sen, 77 mm breit, 40 Rc. Z e i t i n P r e i s l i s t e 5 g ü l t i g. Die Lseitige Beilage 10 Su das Tausend, je weitere 2 Seiten 5 Nn mehr. Bezugspreise: Der Bezuaspreis beträgt monatlich einschl. Bestellgeld 2 2. bei Zustellung durch die Post zuzügl. 42 J.i Bestelldeld. Die Bebinderung der Zieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Nr. 323 Detmold, Montag, 22. November 1937 9.(171.) Fahrgang Ein Fest des Glaubens und der Treue 15-Jahr=Feier der Ortsgruppe Augsburg der RSDAP.- Der Führer bei seinen Alten Kämpfern- Angeheurer Fubel in der schwäbischen Gauhauptstadt Augsburg, 21. November. Die Feierlichkeilen aus Anlaß des 15jährigen Besteheus der Ortsgruppe Augsburg der ASDAP. erreichten am Sonntag ihren Höhepunkl. Sichtbarster Ausdruck wurde der Bedeutung des Tages dadurch verliehen, daß der Jührer selbst an diesem Tage nach Augsburg kam, wo ihm eine unerschütterliche Garde in schweren Jahren ihren unzerstörbaren Glauben bewiesen und unverbrüchliche Treue gehalten hal. Schon vom frühesten Morgen an steht Augsburg im Zeichen dieses Besuches. In den Vormittagsstunden bereits haben sich die Menschen in dichten Scharen in der inneren Stadt versammelt. Während in den Straßen vom Bahnhof bis zum Rathaus die Formationen der Parteigliederungen zur Spalierbildung angetreten sind und die Mauern der den Führer erwartenden Menschenmassen immer dichter werden, bereiten sich die 433 Alten Kämpfer des Gaues im Ludwigsbau zu ihrem Marsch durch die Gauhauptstadt vor. Punkt 12 Uhr nahm der Marsch von dieser historischen Stätte aus seinen Anfang mit der ältesten Fahne des Gaues an der Spitze. Der Marsch ging durch die von vielen tausend Volksgenossen eingesäumten, in Fahnenschmuck prangenden Straßen zum Rathaus, um gleich den Ehrenformationen der Politischen Leiter vor dem Rathaus die Ankunft des Führers zu erwarten. eten Inzwischen haben im großen Biereck die Ehrenformationen der Wehrmacht, der SS., SA., des RSKK. und des Arbeitsdienstes vor dem festlich geschmückten Bahnhof Aufstellung genommen, dahinter mit erwartungsvollen Mienen die Jugend, und hinter ihr, Kopf an Kopf, die seit vielen Stunden geduldig auf die Ankunft des Sonderzuges der Führers harrende Bevölkerung. Gauleiter Wahl erscheint mit Obergruppenführer Helfer, dem Divisionskommandeur, dem SA.=Brigadeführer und dem RSKK.=Standartenführer und begibt sich auf den Bahnsteig, um dort dem Führer den ersten Willkommensgruß zu entbieten. Um 12.40 Uhr kommi Bewegung in die Massen, denn vom Bahnhof künden Jeichen die Einfahrl des Zuges an. Die Truppen prüseufieren, die Musik setzt ein. Der Führer. von dem brausenden Jubel der Meuge empfangen, schreitet mit dem Gauleiter und dem Dioisionskommandeur die Frouten der Ehrenformationen ab, während die Musik die Nationalhymnen spiell. Immer aufs neue brauft heller Jubel der vielen Tausende auf, denen die Freude über den Besuch des Jührers in die lachenden Gesichter geschrieben isl. Dann besteigt der Führer seinen Wagen und fährl, nach allen Seiten grüßend, durch die von den stürmischen HeilRufen der Massen erfüllten Jeststraßen zum Rathaus. Empfang des Führers im Rathaus Hier ist die Spannung und Erwartung der Tausende von Minute zu Minute gestiegen. Unabsehbar stehen sie Kopf an Kopf, kleben an Mauervorsprüngen, stehen gedrängt auf Balkonen und auf Dächern. Als dann der Wagen des Führers vor dem Rathaus hält und der Führer, nach allen Seiten grüßend, den Wagen verläßt, dauern minutenlang die brausenden Heil=Rufe an, als Ausdruck der Freude darüber, daß Augsburgs Bevölkerung nach langer Zeit wieder den Führer in den Mauern ihrer Stadt weiß. Nach dem Abschreiten der Fronten der Ehrenabordnungen der Poliitschen Leiter, die zu beiden Seiten des Rathauses Aufstellung genommen haben, geleitet Oberbürgermeister Mayr den Führer durch ein Spalier von B0M.= Mädeln, vorbei an den Hoheits=, Partei= und Sturmfahnen des Gaues, zunächst auf den Altan des Rathauses, wo der Führer aufs neue die herzlichsten Huldigungen der Bevölkerung entgegennimmt. Dann begibt sich der Führer in den Goldenen Saal. Hier haben mit den Alten Kämpfern des Gaues Schwaben die Spitzen der Partei, der Wehrmacht, des Staates, der Industrie, der Wirtschaft, der Kunst und Wissenschaft Aufstellung genommen, um dem Führer ihren Gruß zu entbieten. Feierliche Klänge aus dem„Einzug der Götter in Walhall“ leiten den Festakt ein. Dann entbietet Gauleiter Wahl dem Führer den Willkomm der gesamten Augsburger und schwäbischen Bevölkerung, deren tiefe Freude, grenzenlose Verehrung und innige Dankbarkeit er dem Führer übermittelt. Nachdem die nationalen Lieder verklungen waren, begrüßte der Führer die Alten Kämpfer und verließ hierauf wieder den Goldenen Saal. Brausender Jubel schlug ihm entgegen. Die Begeisterung der Tausende draußen vor dem Rathaus scheint sich nicht mehr legen zu wollen. Immer wieder erklangen Rufe nach dem Führer, der sich schließlich noch einmal auf dem Balkon zeigt und die Massen begrüßt Und unbeschreiblicher Jubel brandet dem Führer entgegen, als er zur Fahrt durch die festliche Stadt seinen Wagen besteigt. Der große Saalbau Herrle, einer der größten Versammlungsräume Augsburgs, eine historische Stätte aus der Kampfzeit, war schon seit den Mittagsstunden das Ziel der Alten Kämpfer des Caues Schwaben und vieler anderer Volksgenossen. Aus den Augen leuchten Stolz und Freude, denn der Führer ist heute mitten unter ihnen. Bald wird er in diesem Saal, der jetzt bis zum letzten Winkel gefüllt ist, zu ihnen sprechen. Die Kundgebung mit dem Führer Um 15 Uhr marschieren die Standarten und Fahnen in den Saal. Dann liegt über dem weiten Raum jene erwartungsvolle Stille, die dem Kommen des Führers stets vorausgeht. Stürmische Heilrufe zeigen an, daß der Jührer den Saal betritt. Unbeschreiblich ist die Begeisterung der Massen, die immer wieder aus glücklichem Herzen heraus ihrer Freude über den Besuch Adols Hillers Ausdruck geben und nicht müde werden, ihm in herzlichen Zurusen ihre Treue und Dankbarkeit zu bekunden. Nach dem Vorspiel aus den Meistersingern betritt Gauleiter Wahl das Rednerpult. Er dankt namens der Alten Kämpfer dem Führer für den Besuch und beiont, daß er von jeder äußeren Ehrung der Alten Kämpfer Abstand genommen habe, weil es keine größere Auszeichnung geben könne, als den Besuch Adolf Hitlers. Dann bittet er den Führer, das Wort zu nehmen. Lange dauert es, ehe der Führer das Wort ergreifen kann. Immer wieder braust der Jubel der alten Kampfgenossen und Sieggefährten auf. Dann spricht der Führer zu den Alten Kämpfern. Er spricht so, wie er nur zu Männern sprechen kann, die mit ihm verbunden sind durch lange fünfzehn Jahre gemeinsamen Kampfes, gemeinsamer Arbeit und gemeinsamen Sieges. Er umreißt noch einmal die Jahre des Ringens und überschaut dann das große Aufbauwerk der letzten Jahre. Immer wieder wird die Rede durch Beifallskundgebungen unterstrichen, und am Schluß wollen die Heilrufe kein Ende nehmen. Adolf Hitler und seine Alten Kämpfer haben sich auch in dieser Gedenkstunde wieder verstanden. Zum Zeichen des Gelöbnisses unverbrüchlicher Treue zu Adolf Hitler und zum neuen Deutschland erklingen die Lieder der Nation. Das von Gauleiter Wahl ausgebrachte Sieg=Heil auf den Führer findet in dem weiten Raum brausenden Widerhall. Die Kundgebung der Alten Kämpfer, die im Mittelpunkt der 15=Jahr=Feier der Ortsgruppe Augsburg der RSDAP. steht, hat damit ihr Ende erreicht. Langemarckfeierderdeutschen Studenten Dr. Dtetrich über das geistige Vermachmis der Helden von Langemarn- Auf Enorsnung des Reichsstudentenführers Neuaufnahmen in den ASOStB. nur am 11. November Berlin, 21. November. Die deutsche Studentenschaft veranstaltete am Totensonnlag in Berlin im Theater am Horst-Wessel-Plotz eine würdige Langemarckseier, die ihre besondere Bedeutung durch eine Ansprache des Reichspressechess der RSDAp., S S.-Gruppenführer Dr. Olle Dlekrich, erhiell, der selbst in den Augustlagen 1914 als kriegsfreiwilliger Student ins Der Einladung der Reichsstudentenführung zu dieser feierlichen Gedenkstunde waren zahlreiche Vertreter der Reichs= und Staatsbehörden, der Wehrmacht, der Stl. und SS., der Reichsjugendführung, des Reichsarbeitsdienstes und die Rektoren aller Berliner Hochschulen gefolgt. Der erhabene Ernst der Feier fand einen sinnfälligen Ausdruck in einigen zur Verlesung gebrachten Kriegsbriefen gefallener Studenten, die fast von prophetischem Geist erfüllt sind und bereits das Deutschland unserer Tage ahnen ließen. Reichsleiter SS.=Gruppenführer Dr. Dietrich schilderte in ergreifenden Worten den Geist, der in den Augusttagen 1914 die gesamte deutsche Jugend erfaßte und sprach von dem unsterblichen geiftigen Vermächtnis, das diese Jugend uns hinterlassen hat. Er zeichnete ein leuchtendes Bild von dem heldischen Einsatz deutscher Jugend in Flandern, der mit dem Sturm auf Langemarck in die Geschichte der großen Krieges eingegangen ist. „Der Geist der Augusttage des Jahres 1914 hat sich allen, die von ihm ergriffen und mitgerissen wurden, unauslöschlich in die Seele geprägt. Und dieser Feuerbrand der Seelen wurde für die Jugend von 1914 zu jenem lodernden Fanal, das sie bis zum höchsten Opfer auf dem Altar des Vaterlandes entflammte. Hier schlug die große Stunde der deutschen Studenten! Der Heeresbericht vom 11. November 1914 ist das Heldenlied dieser Jugend: „Westlich Langemarck brachen junge Regimenter unter dem Gesang„Deutschland, Deutschland über alles" gegen die erste Liuie der feindlichen Stellungen vor und nahmen sie.“ Diese deutsche Jugend wußte nicht nur zu stürmen, sie wußte auch zu sterben! Hier, in dieser feierlichen Weihestunde aber wollen wir ihr unsterbliches geistiges Vermächtnis in uns lebendig werden lassen! Wir wissen heute, daß ohne das Blulopser des 9. Rovember 1923, daß ohne das Feuer des Idealismus, das diese ersten Märkhyrer der Bewegung entsachten, dar nationalsozialiftische Deutschland nicht erstanden wäre. Aber ebenso gewiß ist es auch, daß ohne den Opfergeist von Laugemarck, ohne den Jeuergeist der deutschen kriegsfreiwilligen Jugend das Dritte Reich nicht Wirklichkeit gewerden wäre! Wie hätte der Jührer in seinem fünfzehnjährigen Ringen um die Seeie des Volkes die Ilamme der Begeisterung in Millionen Herzen spüren können, wenn er nicht selbst erfüllt gewesen wäre von seuem Jeuergeist jeues jungen kriegsfreiwicligen Deutschland und von der Kroft des Jdealismus! Er hal ihnen nicht Denkwüler aus Stein und Erz gesehl, sondern das Reich erkämpft, für das sie storden! And er hal es gestaltet nach seuem Bllde, das deutsche Froutsoldaten vier Johre lung auf ollen Schlachtseldern der Welt im Herzen trugen: Das Reich der Freihelt, der Ehre und sozialen Gerechtizkeit. Die nationalsozialistische Jugend soll in ihrer Haltung das lebendige Vermächtnis von Langemarck sein. Sie soll das Feuer, das diese heldischen Opfer des großen Krieges in ihr entzückt haben, weitertragen von Geschlecht zu Geichlecht. Die toderverachlende stärmische Jugend von Langemarck und mit ihr das heidische heer der Toten des Weltkrieges, die Kameraden unserer braunen Bataillone, die Roffreut und Reaktion erschossen, sie haben uns die Jahne vorangetragen! Die heutige Jugend nimmt sie in ihre Fäufte mit dem heiligen Gelödnis, sie zum Siege zu führen!" Reichsstudentenführer Dr. Scheel nannte Langemarck ein Symbol des Verzichtes und des Opserwillens, des unverdrüchlichen Glaubens an Deutschland.— Der Reichsstudentenführer teilte mit, daß in Zurunft die feierliche Aufnahme der jungen Kameraden des RSDStB. alljährlich am 11. November zu erfolgen hat, damit in jedem Studenten das Vermächtnis von Langemarck lebendig bleibt: DeutschDeutschland über alles! Neues in Kürze Berlin. Ministerpräsident Daranyi und Außenminister von Kanya besichtigten am Sonnlagabend die Internationale Japdausstellung. London. Lord Halifax hat sich Berliner Vertretern beikischer Zeitungen in einer Unterredung über seinen Besuch in Deutschland geäußert. Er bezeichnele die Besprechungen als„frei, offen und informen“. Brüssel. Die Ostastenkouferenz wir am Montagnachmittag einen Entwurf behandeln, der Empfehlungen für eine einheitliche Haltung gegenüber dem sapanisch=chinesischen Kouflikt enthalten soll. Toklo. Die sapanische Nochrichtenagentur Domei stellt nachdrücklichst fest, daß Japan allen Plänen einer Vermittlung zwischen China und Japau unverändert ablehnend gegenüberstehe. Schanghal. Die sapauischen Truppen haben auf ihrem Marsch nach Nanking neue und beachtliche Geländegewinne gemacht. Die Japaner haben jetzt die Forderung nach Auflösung der chinesischen Regierungsorgane in den internationalen Niederlassungen erhoben. Neuer diplomatischer Erfolg Francos amtlich bestätigt Salamanca, 21. November. Das diplomatische Kabinett General Francos veröffentlicht eine Note folgenden Inhalts: „Der nationalspanische Geschäftsträger in Tokio, Francisco Castillo Campos, hal seit einiger Zeil Besprechungen mit dem Außenminister Japaus. Am Freitag warde von unserem Vertreter ein Vorschlag über den Auslausch diplomasischer Vertreter zwischen der kaiserlich-sapanischen und der naltonalspauiscgen Regierung waterbreitel, der dir ncktondter den haben. Der sapanische Außenminister hat sich mit diesem Vorschlag vollständig einverstanden erktärt. Die Auerkennung der spanischen Nationalregierung und der Austausch diplomatischer Vertreter treten in Kraft, wenn Seine Masestät der Kaiser von Japan das Abkommen naterzeichnet hat, was in wenigen Tagen der Fall sein wird“ Volksführung ohne Büusionen Reichsleiter Dr. Goebbeis sprach auf der Ordensburg Southofen Southofen, 21. November. Reichsleiter Dr. Goebbels sprach am Sonnabend auf der Ordensburg Sonthofen vor den Kreis= und Gauansleitern. Er stellte in den Mittelpunkt seiner Ausführungen das Prinzip nationalsozialistischer Volksführung, daß man nämlich eine um die Zukunft ringende Nation nicht mit Illusionen leiten, sondern nur aus der genauen Kenntnis des Volkes und mit klaren Grundsätzen führen kann. Aus der Fülle seiner Erfahrungen und Erkenntnisse aus den Jahren des politischen Kampfes und der politischen Führung behandelte Dr. Goebbels die Fragen des politischen Geschehens, die die Kämpfer der Bewegung in diesen Tagen besonders bewegen. Begrüßung in Berlin Die Ankunft der ungartschen Gäste auf dem Anhalter Bahnhof Kranzniederlegungen in der Reichshauptstadt uis in München Berlin, 21. November. Eine herzliche Begrüßung wurde dem kgl. ungarischen Miaisterpräsidenten von Darauol und Gattin und dem kgl. ungarischen Minister des Aeußeren von Kauva bei ihrer Ankuuft in der Reichshauptstadt zuleil. Als sie am Sonnlagvormiflag zu ihrem mehrtägigen Staatsbesuch in Berlin eintrafen, wurde ihnen auf dem Anhalter Bahnhof ein festlicher Empfang bereitet. Der Anhalter Bahnhof hat aus Anlaß dieses ungarischen Staatsbesuches ein festliches Kleid angelegt. Vom First wehen die ungarische Flagge und die Reichsdienstflagge. Der Empfangsraum und die große Freitreppe waren vollkommen weiß ausgeschlagen. Die Lüster waren mit Bändern in den ungarischen Farben bunt ausgeschmückt. Eine Fülle von herrlichen Blumen und frischem Blattgrün umsäumte den Ausgang. Ungarische und deutsche Fahnen schmückten den Bahnsteig, der mit Teppichen ausgelegt war und ebenfalls reichen Blumenschmuck aufwies. Auf der Straße vor dem Bahnhof wehten von hohen Masten die rotweißgrünen Fahnen Ungarns und die Hakenkreuzbanner des Reiches. Um 10.18 Uhr lief der Sonderzug mit den ungarischen Gästen langsam in die Bahnhofshalle ein, in der sich zahlreiche Persönlichkeiten des Staates, der Partei und ihrer Gliederungen, der Wehrmacht und des öffentlichen Lebens eingefunden hatten. Den Willkommensgruß des Führers und Reichskanzlers überbrachte der Chef der Präsidialkanzlei, Staatssekretär Dr. Meißner. Dann hieß Reichsaußenminister Frhr. von Neurath die ungarischen Staatsmänner in Berlin herzlich willkommen. Ferner sah man auf dem Bahnsteig den kgl. italienischen Botschafter Attolico, den österreichischen Gesandten Tauschitz und sämtliche Mitglieder der ungartschen Gesandtschaft. Auch die Reichsminister Dr. Frick und Darré, Gauleiter Bohle, der stellvertretende Pressechef der Reichsregierung, Ministerialrat Berndt, Oberbürgermeister Dr. Lippert, der Polizeipräsident von Berlin, Graf Helldorf und Oberguppenfüher von Jagow waren zur Begrüßung erschienen. Der erste Weg des kgl. ungarischen Ministerpräsidenten und des Außenministers von Kanya führte zum Ehrenmal Unter den Linden, um dort im stillen Gedenken die gefallenen deutschen Waffenbrüder zu ehren. Eine Minute des Schweigens verharrten die Staatsmänner an der Gedenkstätte, nachdem Ministerpräsident von Daranyi einen großen Lorbeerkranz niedergelegt hatte, dessen rotweißgrüne Schleife in deutscher und ungarischer Sprache die Inschrift trägt:„Im treuen Gedenken— den heldenhaften deutschen Kameraden des Weltkrieges— der kgl. ungarische Ministerpräsident.“ Ein Vorbeimarsch eines Ehrenbataillons an den ungarischen Gästen unmittelbar vor dem Ehrenmal beschließt die eindrucksvolle Totenchrung. Zur gleichen Stunde legte in der Hauptstadt der Bewegung an den Ehrentempeln am Königlichen Platz der ungarische Generalkonsul in München Kränze nieder. Zu dieser Ehrung der ersten Blutzeugen der nationalsozialistischen Bewegung war vor der Ewigen Wache eine Ehrenkompanie der SS. mit Musik= und Spielmannszug angetreten. Nach der getragenen Weise des Liedes vom guten Kameraden legte der ungarische Generalkonsul in den beiden Ehrentempeln zwei große Lorveerkränze nieder, deren Schleifen in den ungarischen Landesfarben die Inschrift tragen:„Den Helden des 9. November— der kgl. ungarische Ministerpräsident.“ 12 1 Triumphaler Ausklang In Altona: Der 11. Länderkampf: ein deutscher Mlig nnn Der Dresdener Schön war der aktivste Stürmer und schoß zwei Tore- Siffling und Szepan besorgten den Rest Der 145. Länderkampf in der Geschichle des deutschen Jußballsports war zugleich der letzle in dem nacholympischen Jahr, in dem es nach einem etwas unglücklichen Unentschieden gegen Holland zehn schöne Siege über Frankreich, Luxemburg, Belgien, die Schweiz, Dänemark, Letkland, Iinnland, Estland, Norwegen und Schweden geb. Besonders erfreulich und ein schlagender Beweis für den Erfolg des deutschen Tor-Sicherungs-Syflems ist dabei, daß von den elf Läuderkämpfen dieser Jahres nicht weniger als sieben„In Rul“ gewonnen wurden. Auch Schweden, das in Allona mit 5:0(2:0) nach prächtigem Spiel unserer Ei überrannt wurde, gelang es nicht, den deutschen Abwehrblock zu überwinden. Acht Jahre hat die Zweieinhalbmillionenstadt Hamburg auf einen Fußball=Länderkampf warten müssen. In festlichem Schmuck prangten die Straßen, öffentlichen Plätze und Gebäude bis zum weit entfernt gelegenen Altonaer Volkspark=Stadion.= Vier riesige Tribünen kündeten schon von weit her die traditionsreiche Kampfstätte an, in der Fritz Szepan beim Länderspiel Deutschland— Finnland 1929(4:0) seinen ersten Länderkampf bestritt... Vor 55000 begeisterten Zuschauern Dank der zweckmäßigen Aus= und Umbauten war es möglich, das Fassungsvermögen der Anlage auf 55 000 Plätze zu erhöhen. Kein Wunder, daß sie bei dem„eisig". frischen, aber freundlichen Sonnenwetter wie im Sturm belegt wurden! Das Spielfeld bot sich nicht in allerbester Verfassung; in der Nacht hatte sich der Winter durch einen Eisregen noch in Erinnerung gebracht. Die den Platz umsäumende Laufbahn und ein Teil des Rasens hatten sogar noch eine leichte Schneedecke. Von den Rängen wehten die Fahnen des Dritten Reiches, das schwedische Sonnenkreuz auf blauem Grunde und die Hoheitszeichen der Tschechoslowakei, Polens und Dänemarks, die zu Ehren des deutschöhmischen Schiedsrichters Fitzner und der beiden Linienrichter Rutkowski und Remke gehißt worden waren. In der vorgesehenen Aufstellung nahmen die beiden starken Sportnationen den Weltmeisterschaftskampf auf. Beide Nationalteams hatten ihre beiden bisherigen Ausscheidungskämpfe gewonnen, so daß es in Altona nur darum ging, wer von beiden als Gruppensieger in den Endkampf um die Weltmeisterschaft ging. Bis zur Pause: eine 2:0-Führung Schwedens Mittelläuser und Fritz Szepan schritten als Spielführer zur Wahl; der Schalker gewann, Schweden hatte Anstoß. Kaum hatten die Deutschen den Angriff der Schweden abgefangen, da gab es auch schon das erste deutsche Tor: Urban schoß, Siffling stand kurz hinter dem Elfmeter=Punkt, drehte sich geschickt, und schon hieß er nach placiertem Schuß des Waldhofers in der 2. Minute 1:0 für Deutschland! Secho Minuten später, die glänzendes technisches Spiel der Deutschen brachten, waren die Skandinavier bereits mit 2:0 im Rückstand. Siffling hatte genau zu Fritz Szepan gepaßt; der diesmal scheinbar auf Torjagd ausgehende Schalker lief noch einige Schritte, und 72 Schwedeus gewitz vicht schlechter Torwart war zum zweiten Male geschlagen... in der 8. Minuie. Die jungen Schweden aber ließen sich hierdurch keineswegs entmutigen. Je mehr die erste Halbzeit sich ihrem Ende näherte, um so besser kamen die Gäste ins Spiel. Schnell, geradezu quecksilbrig, stürmten die kleinen Schweden gegen die wuchtige deutsche Abwehr; durch geschickte Körpertäuschungen ließen sie hier und da eine gewisse Schwerfälligkeit deutschen Verteidigung zutage treten, doch immer wieder wurden die noch so gefährlichen Situationen mit letztem Einsatz und nicht ohne Glück von der deutschen Abwehr geklärt. Einen 4:0=Eckenvorsprung hatte sich die deutsche Elf erarbeitet; bis zur Pause aber glückte den ständig drängenden und wirklich gefährlichen kleinen schwedischen Stürmern das 4:4 und wenig vor der Pause war die 5:4=Führung im Eckenverhältnis erzielt. Gerade das schnelle, alle fünf Stürmer voll einsetzende Angriffsspiel der Gäste erzwang in den letzten Minuten bis zur Pause eine leichte Ueberlegenheit. Hansball in Zahlen Auswahlspiel: Weißensels: Gau Mitte— Gau Südwest 18:6(9:3) Westsalen: Eintracht Dortmund— Tus. Holsterhausen 8:6 Hindenbung Minden— Arminia Bielefeld kpfl. s. M. DSC. Hagen— TV Spenge 8:8 Sportring Gevelsberg— MSV. Münster 15:4 Niederrhein: RSV. Mülheim— Kupferhütte Duisburg. 7:1 Rhenania Düsseldorf— Rot=Weiß Mülheim 2:7 Blau=Gelb Wuppertal— TV. Stoppenberg 5:9 BV. Solingen 98— Tura Wuppertal 4:5 SV. Lintfort— Tura Bergheim 421 Mittelrhein: MSV. Koblenz— VfB. 08 Aachen 4•6 TV. Burtscheid— TV. Köln=Kalk 9:1 Alemannia Aachen— Mülheimer SV. 4•3 Ein Freundschaftsspiel MSV. Detmold— TV. Pivitsbeide 15:6(7:3) Wir haben auf dem Kasernenhof der Kaserne III in Detmold schon eine Reihe schöner Handballkämpfe gesehen: sie wurde am Sonntagmorgen um einen sportlichen Kampf vermehrt. Traten die klassenbesseren Turner aus Pivitsbeide auch stark ersatzgeschwächt an— ihre Läuferreihe war durch drei Ersatzspieler gestellt—. so ändert das doch nichts an dem erfolgreichen Handball, den die Detmolder Soldaten zu spielen verstehen. Ihre Angriffe waren von vornherein Toraussichten, während der Pivitsbeider Sturm oft durch zu langsame Ballbehandlung vor dem gegnerischen Wurfkreis mögliche Erfolge„versiebte“. Wir sagen nicht zuviel, wenn wir behaupten, daß diese Militärmannschaft mit zu den besten Kampfmannschaften im lipvischen Handball zählt. Im Anfang des Kampfes vermochten die Gäste die Partie noch ausgeglichen zu halten; sie erreichten sogar den Führungstreffer durch ihren lang entbehrten Stürmer Nagel. Es folgte der Ausgleich, dann die abermalige Führung der Turner. Ueber den Ausgleich hinweg warfen die Militärsportler dann bis zur Pause nicht weniger als 7 Tore; darunter war nur ein Strafwurf.— Nach dem Seitenwechsel strengten sich die Gäste tüchtig an. Manchmal wurde der Kampf etwas hart. Auf beiden Seiten stel noch ein Treffer, dann kamen die Turner zu zwei wetteren Gegenerfolgen, von denen der eine ein verwandelter 13=Meter=Ball war. Bei dem Stande von 8:6 war es aber mit den Gästen vorbei. Die letzte Viertelstunde war ausgefüllt von Angriffen der Militärsportler. Es fielen nicht weniger als sieben Tore, bis dann bei dem Stande von 15:6 der Kampf zu Ende war. Wir erwähnen abschließend noch, daß der Pivitsbeider Torwart an den Toren wohl schuldlos war; denn dieser hat, besonders in der ersten Hälfte, Abwehrleistungen gezeigt, die den Beifall aller Zuschauer hervorriefen.— Der Eichholzer Schiedsrichter verhängte auf jeder Seite einen 13=Meter=Ball, zwar hart, aber an seiner Leistung war nichts auszusetzen. „Reulin=“ Schön in bestechender Form Schon die ersten Angriffe nach der Pause verrieten es: die Deutschen hatten sich etwas vorgenommen! Sie legten ein unheimliches Tempo vor; blitzschnelle Flanken und hervorragendes Aufbauspiel schafften immer wieder heikle Situationen im schwedischen Torraum, und in der 48. Minute hieß es nach einer prächtigen Zusammenarbeit von Urban, Szepan und Schön durch den langen Sachsen 3:0 für Deutschland! Schön hatte sich mit diesem Tor die Herzen der Zuschauer erobert; immer wieder wurde er angefeuert und zu neuen technischen und taktisch=hervorragenden Leistungen angespornt. Zusammen mit Lehner bildete er einen ungeheuer gefährlichen rechten Sturmflügel, der dann auch das deutsche Angriffsspiel mächtig trieb. Zwar erzwangen die sich verzweifelt einsetzenden Schweden noch eine 6. Ecke, aber damit war es auch mit ihren Chancen aus. Die 59. Minnie brachte das vierte deutsche Tor. Ein boch in den schwedischen Strafraum gegebener Strafstoß landete genau bei dem in Stellung gelaufenen Siffling, der dann aus dem Gedränge heraus mit dem Kopf das Leder ins gegnerische Netz beförderte. Das deutsche Stürmerspiel löste größte Begeisterung aus. Unsere Mannschaft hatte setzt ganz die Form, die ihr in Breslau den 8:0=Sieg über Dänemark und vor wenigen Wochen in Berlin das 3:0 über Norwegen ermöglichte. Vor allem war es immer wieder Schön, der durch seine nunmehr kaum noch zu überbietende Sicherheit und sein fast englisches Kopfballspiel die Massen fesselte. In der 53. Minute fiel dann auch durch ihn das schöufte Tor des Tages: Eine Urban=Flanke landete genau bei dem jungen Sachsen, der das Leder aus der Luft aus gut 15 Meter Entfernung unhaltbar in die Maschen drückte. Noch viele gute, von Ielel3„meisterlich in die Wege geleitete Torgelegenheiten ch den Deutschen, aber Szepan, Lehner, Siffling und Schön fanden das Ziel nicht mehr, oder ihre gut gemeinten Torschüsse scheiterten an der vielbeinigen schwedischen Abwehr. Die letzten Minuten standen schließlich noch einmal im Zeichen energischer Angriffe der Gäste, aber auch das icherlich verdiente Ehrentor blieb ihnen versagt. Ein Straftoß kurz vor dem deutschen Strafraum prallte an der deutchen„Mauer“ ab— dann war der ritterlich durchgeführte Kampf beendet. Die Kritik: Lob und Tadel Das Spiel hatte nach der Pause seinen Höhepunkt gefunden. Da wurden Leistungen gezeigt, die an Breslau (gegen Dänemark) und an Berlin(gegen Norwegen) würdig anknüpften. In der ersten Halbzeit hatten die beiden erzielten Torerfolge die deutsche Elf zu sehr in Sicherheit gewiegt im Glauben, den Gegner zu leicht nehmen zu können. Dazu kamen noch einige Feylgriffe Jakobs, der etwas steif wirkte und schließlich die ganze deutsche Abwehr ansteckte. So gab es zahlreiche gefährliche Augenblicke vor dem deutschen Tor, die mit Glück und ohne Schaden abgewehrt wurden.— Ganz anders war das nach der Pause! Blitzrascher Platzwechsel und schnelles Erfassen der jeweiligen Situation gestalteten das Spielgescheher überaus abwechslungsreich: technische Feinheiten, die die deutsche Mannschaft so musterhaft beherrscht, würzten das Spiel. Schön llef nach der Pause in seinem ersten Länderspiel zu einer außergewöhnlichen Leistung auf. Der Dresdener war überhaupt der gefährlichste Stürmer für die Schweden, da er sich in der zweiten Halbzeit in der vom Schnee durchfeuchteten Spielhälfte mustergültig zur Geltung bringen konnte; seine Balltechnik war ausgefeilt, sein Kopfball vorbildlich. Danach war Siffling der beste Stürmer, der die Angriffe wiederum vorzüglich leitete. Fritz Szepan„rackerte" vorn und hinten und war wieder überall. Auch Urban war sehr gut, und auf der anderen Seite spielte sich Lehner mit Schön immer besser ein, so daß dieser Sturmflügel der wirkungsvollere war. Auch die Läuferreihe war nach der Pause besser. Gellesch war, wie schon in den ersten 45 Minuten o auch nach dem Wechsel, der beste Abwehr= und Aufbaupieler. Die Verteidigung hatte sich ebenfalls besser gefunsen, wenn auch das Spiel nicht ganz rein war. Jakob hatte mehrfach großes Glück, so daß er sein Tor rein halten konnte.— Die Schweden bildeten eine durchschnittlich gute Mannschaft; sie haben die 0:5= Niederlage nicht ganz verdient, zumal sie ein gutes, geschlossenes Spiel zeigten. Wenn einer gelobt werden muß, so war es trotz der fünf deutschen Tore der schwedische Torwart Bergkoist, der im Fallen, Knien und Liegen selbst die schwersten Bälle meisterte und so seine Mannschaft vor einer katastrophalen Niederlage bewahrte. Die Verteidigung war unseren fünf Kombinationsspielern auf die Dauer nicht ganz gewachsen, und auch die Läuferreihe konnte nicht restlos überzeugen; hier brachte sich Grahn durch seine große Erfahrung noch am besten zur Geltung. Ihre großen Augenblicke hatten die Schweden in den letzten 45 Minuten der ersten Halbzeit. Daß ihnen da nicht einmal der reichlich verdiente Ehrentreffer glückte, war Pech, stellt aber auch andererseits der unerschütterlichen Ruhe und Sicherheit der deutschen Abwehr das beste Zeugnis aus... Mnarar CXMl und Sus. Lage in vorderster Front- SE. Grastrup und Tv. Lemgo auf eigenen Plätzen geschlagen Der 21. Noveraber brachte in der Bezirksklasse unserer Handballer die erwartele Vorentscheidung im Kampf um die Herbstmeisterschaft 1937! Richt nur, daß die Lageschen Spielsportler in Lemgo zu einem eindentigen 9:4= Erfolg über die dortigen Turner kamen, mußle auch der bisher ungefährdete Tabellenführer Schwarz=Weiß Grastrup auf eigenem Gelände von den spielstarken Militärsportlern aus höxter eine knappe, wenn auch nicht ganz verdiente 87=Niederlage einsiecken. Damit haben sich SuS. Lage und MSV. hörler wieder an die vorderste Tabellenstelle vorgearbeitet, wenngleich die Grastruper Spertler vorerst noch auf Grund der größeren Zahl ebsolvierler Spiele die Tabelle anführen. Troßdem scheinl uns, als sollle die Herbstmeisterschaft zwischen dem Logenser Altmeister und den Pienieren aus der Wesersiedt entschieden werden. Zwetmal Sieg der Güste: Schworz=Weiß Grastrup— MS B. Hörler 7:3(4:0) To. Lemgo— SuS. Lage 4:9(3:5) Ein BIIc aus die Tabelle beweist, daß diese unsere Meinung durchaus zu Recht besteht, zumal SuS. Lage auf eigenem Platze den Grastruper Sportkern noch stets die Punkte abnahm während andererseits beide Titelanwärter die 1860er aus Detmold erwarten und ibnen kaum Punkte überlassen werden. Die Entscheidungskämpfe SuS. Lage— SC. Grastrup und To. Eichholz— MSV. Hörter werden aller Voraussicht nach die Herbstmeisterschaft 1937 entscheiden. Zu wessen Gunsten: MSV. Höxter, SuS. Lage, SC. Grastrup, Tv. Eichholz oder gar des Tv. Lemgo...? Kaum zu sagen! Immerhin haben SuS. Lage und MSV. Höxter allererste Meisterschaftschancen. SC. Graskrup 8 5 1 2 59:31 11:5 SuS. Lage 7 5 0 2 62:40 10:4 MSV. Hörter 7 5 0 2 52:46 10:4 Tv. Eichholz 8 5 0 3 49:45 10:6 To. Lemge S 4 1 3 53:43 0:7 BV. Lemgo S 4 0 4 44:42 8:8 To. Ploiisheide 8 3 0 5 50:65 6:10 To. Hillenteup I 2 6 5 35=50 4:10 To. Poderbora S 2 G 6 35:55 4:12 1860 Detmeld 5 1 O 4 25:368 2:8 Glücklicher Sieger in MsB. Hörler schlug den Mit großer Spannm in Grastrup von einer wartet. In der ersten Halb zweisellos den Ton im Feldspiel ihn zahlenmäßig unter Beweis Seite gingen die„Schwarg Tsseiahs die Auseinandersetzung ermenge erMilitärsportler und verstanden es auch, Auf der anderen mit großem Lampenfieber in den Kampf und konnten in der ersten Viertelstunde keinen Schwung in ihre Reihen bringen; die gesamte Hintermannschaft— insbesondere der Torwart Kullack— spielte unsicher. Sofort vom Anwurf legten die schnellen Gäste aus Höxier ein großes Tempo vor und überspielten die Einheimischen, die dadurch in Verwirrung gerieten. Schon in der 1. Minute konnte der wurfgewaltige Halbrechte einen Strafwurf in die linke Torecke zum 0:1 einwerfen. Bei einem Gegenbesuch der„Schwarz=Weißen" wurde eine unfaire Abwehr der Gäste mit einem 13=Meter=Ball geahndet, den Bröker unhaltbar zum 1:1 einwars. Die Gäste diktieren jedoch weiter das Kampfgeschehen. Einen Bombenwurf des Halblinken kann Kullack im Grastruper Tor nicht halten. Ein weiterer Strafwurf bringt die Gäste 3:1 in Front. Durch schöne Flügelangriffe werden die MSVer immer gefährlicher und bringen große Gefahr in den Strafraum der Einheimischen. Langsam aber werden die „Schwarz=Weißen“ warm. Bröker hat den Ball von Bobe angenommen und setzt eine Bombe auf das Tor der Gäste ... aber mit einer überzeugenden Sicherheit macht der fabelhafte Höxtersche Torwart auch diesen Wurf=unschädlich. Unermüdlich schafft der schwarzhaarige Halblinke der Gäste und bringt seine Flügelleute in gute Wurfstellung. So läuft der Höxtersche Rechtsaußen seinem Läufer auf und davon; sein placierter Wurf in die linke Torecke ist nicht zu halten. Kurz darauf ist es der gleiche Stürmer, der die Gäste 5:1 in Führung bringt. Alle Zuschauer sind nur noch einer Meinung, daß nämlich dieses Spiel nur von einer Mannschaft gewonnen werden kann, und zwar vom MSV. Höxter! Aber die Grastruper Sportler lassen nicht nach und kämpfen mit letztem Einsatz. Bröker steht nach einer schönen Kombination frei vor dem Kreis und gibt dem ausgezeichneten Schlußmann der Gäste keine Chance: 2:5! Durch diesen Erfolg ist der Gastgeber ermuntert worden und geht, zur Ueberraschung der Zuschauer, zum Angriff über. Ostermann erhält an der 16=Meter=Grenze den Ball und bezwingt den Schlußmann zum drittenmal. Weiter drängen die Gastgeber; einen Bombenwurf setzt Bobe gegen die Latte. Bei einem Gegenangriff konnte jedoch der Rechtsaußen den sechsten Treffer für MSV. Hörter erzielen. Der Kampf wird immer härter. Wieder war es der lange rechte Flügelstürmer, der den Ball nach seinem Durchspiel in das Tor zum 7:3 einwarf. Bobe verringerte durch Strafwurf auf 7:4. Aber noch vor dem Pausenpfiff vergrößerte der Mittelstürmer der Gäste den Vorsprung seiner Mannschaft auf 8:4. In der zweiten Halbzeit gab nur eine Mannschaft den Ton an, der SC. Grastrup! Trotz der schlechteren Spielseite drängten die Lipper mit großem Schneid und doppeltem Einsatz. Nach wenigen Minuten konnte Bröker für seine Ole erste Entscholdung Im Handball: Tus. Holzhausen ist MSV. Lemgo unterlag in Ehrsen- Tgde. Schötmar fiegte Der Punktekampf in der 1. Kreisklasse der lippischen Handballer brachte wiederum eine Reihe bedeutsamer Auseinandersetzungen, wobei es nicht ohne Ueberraschungen abging. So mußte in Gruppe A der bislang ungeschlagene Militärsportverein Lemgo unserer Ansicht recht geben, daß in Ehrsen kaum zu gewinneu ist. Wie schon so viele Meisterschaftsfavoriten, wurden auch die Lemgoer MSV.er von den einheimischen Turnern nach ausgezeichnetem Kampf knapp mit 7:6 Treffern bezwungen und gingen damit ihrer Aussichten auf Erringung der diesjährigen Herbstmeisterschaft verlustig! In den restlichen Begegnungen der Gruppe A gab es die erwarteten Ergebnisse, und zwar kam die in aufsteigender Form befindliche Tade. Schötmar in Lockhausen zu einem eindrucksvollen 11:3=Erfolg, während TV. Bexterhagen den ersatzgeschwächten Turusportlern aus Müssen=Billinghausen sicher mit 29:3 Toren das Nachsehen gab. Reicher Torsegen in Seuppe A: TV. Ehrsen— MSB. Lemge 7:3(3:4) TV. Lockhausen— Tade. Schötmar 9:11(3:5) TV. Bexterhagen— TuS. Müssen=V. 29:9(7:5) Der Stand der Tabelle hat sich damit entscheidend zugunsten der Holzhauser Turnsportler geändert, die nunmehr mit 7 gewonnenen Spielen und einem Torverhältnis von 68:23 klar in Führung liegen und damit bereits die Herbstmeisterschaft 1937 sicher haben. Hierzu unseren Glückwunsch! TuS. Holzhausen 7 7 S 0 14:0 XV. Knetterheide 7 4 2 1 10:4 MSV. Lemgo 5 S 1 1 733 TV. Bexterhagen 7 S 0 4 6:8 TV. Ehrsen 8 3 0 8 6:6 Tade. Schötmar 8 T 1 S 5•7 XV.-Lockhausen 5 2 6 8 4:6 TuS. Müssen=Billingh. 4 S 0 4 0:8 TV. Wüsten 5 6 0 5 0:10 Der ESV. in Hochform Favoritensiege gab es in Gruppe B. In überragender Wurflaune befanden sich wieder die Detmolder Luftwaffensportler, die der nicht zu unterschätzenden Handballabteilung aus Heidenoldendorf eine eindene 14:3=Abfuhr erteilten, während die Lagenser Turner den eifrigen Gästen aus Bega mit 10:6 Treffern das Nachsehen gaben. In Großenmarpe kam es zu der erwarteten Punkteteilung; die Gäste aus Schlangen erzielten mit 5:5 einen schönen Achtungsersolg. Den einzigen Spielausfall gab es in Haustenbeck. Favoritensiege in Gruppe B: LSV. Detmold— Abtlg. Heidenoldendorf 14:3(6:3) Tade. Lage— TV. Bega 10:6(3:2) TV. Haustenbeck— Abtlg. Ehrentrup ausgefallen TV. Großenmarpe— TV. Schlangen 5:5(3:3) Der Stand der Tabelle hat sich durch die gestrigen Spielergebnisse kaum geändert, wenngleich die LSVer aus Detmold und die Turner aus Lage— durch die größere Zahl der von ihnen ausgetragenen Spiele— zu dem ungeschlagenen Tabellenführer MSV Detmold aufschließen konnten. MSV. Detmold 6 S 0 1 45:22 6:2 LSV. Detmold 5 4 0 1 61:41 8:2 Tade. Lage S 4 O 2 59:34 8:4 TV. Großenmarpe S S 1 S 54:46 7:5 To. Schlangen 4 2 1 1 23: 9 533 Abtlg. Ehrentrup 4 2 0 S 21:28 434 TV. Haustenbeck. 5 1 S 4 29:64 2:8 Abtlg. Heidenoldendorf S 8 0 8 6337 936 Mannschaft den fünften Gegentreffer erzielen. Die einheimischen Zuschauer, die bis dahin wenig Anteilnahme verraten hatten, feuerten nunmehr ihre Mannschaft gewaltig an. Wieder war es Bröker, der den gegnerischen Schlußmann überwand und zum 8:6 einwarf. Die Gäste wurden in ihre Hälfte zurückgedrängt und kamen nicht mehr ins Spiel. Wenn der ausgezeichnete Schlußmann nicht manche sichere„Sache“ verhindert hätte, wäre die Niederlage seiner Elf nicht mehr zu verhindern gewesen. Ostermann, der wendige Mittelstürmer der Grastruper, verringerte auf 8:7; unhaltbar saust der Ball in die kurze Ecke. Bis zum Schluß lagen die Einheimischen weiterhin im Angriff, aber der erhoffte Ausgleich blieb aus. Der für den ausbleibenden Schiedsrichter pfeisende Unparteiische aus Knetterheide leitete mit vorbildlicher Ruhe und Sicherheit und war beiden Mannschaften ein gerechter Leiter. SC. Grastrup 2.— Tv. Retzen 1. 316 Verdient, aber zu hoch gewonnen! SuS. Lage gewann 9:4 in Lemgo Die Kämpfe zwischen den Lemgoer Turnern und den Spielsportlern aus Lage zählen seit Jahren mit zu den spannendsten, aber auch härtesten Punktekämpfen im lippischen Handball. So war es auch am Sonntag auf dem Jahnplatz in Lemgo, obgleich die Lagenser diesmal zu einem zahlenmäßig sicheren Siege kamen. Das Spielgeschehen zeigte jedoch im großen und ganzen zwei gleichwertige Gegner, die einander kaum nachstanden. Was die Lemgoer Turner verlieren ließ, war einmak ihr Wurfpech, zum andern aber auch ihr übertriebenes Innenspiel und der immer wiederkehrende Fehler, die Außenstürmer zu vernachlässigen. In diesem Punkte konnten die Lemgoer Turner noch von den Spielsportlern lernen, die durch geschickten Stellungswechsel immer wieder freies Wurffeld erhielten und mit einem Einsatz und Siegeswillen kämpften, der höchstes Lob verdient! Vergeblich warteten die in großer Zahl erschienenen Lagenser und Lemgoer Handballfreunde auf den„traditionel= ler“ Führungstreffer der einheimischen Turner. Vielmehr gingen die SuSer unverhofft mit sechs Spielern zum Angriff vor, Mittelläufer Weber stand am Wurfkreis, gab zu dem freistehenden Sturmführer Lethmate, der unhaltbar flach in die rechte Torecke zum 0:1 für Lage einwarf. Ein vorbildliches Zusammenspiel zwischen dem Lagenser Rechtsaußen und Mittelstürmer wurde wenig später von letzterem mit unhaltbarem Wurf in die rechte Torecke abgeschlossen, doch fand dieses Tor wegen zu langen Laufens keine Anerkennung. Ein placierter Wurf des ausgezeichneten Lemgoer Halbrechten Heuft ging knapp am rechten Toreck vorbei. Dann wartete Lages Sturmführer Lethmate mit einer famosen Energieleistung auf, indem er zwei Lemgoer Gegenspieler umspielte und unhaltbar flach in die rechte Torecke zum 0:2 einwarf. Großes Wurfpech hatte auf der Gegenseite der unermüdliche Heuft, als er den Ball an den rechten Torpfosten warf... sonst ein unhaltbarer Treffer! Ein harter Wurf des rechten Läufers der Platzelf wurde von Hilgenstöhler ir Lagenser Tor erst im letzten Augenblick auf der Torlinie gehalten. Erst ein Strafwurf brachte den Lemgoer Turnern durch den Rechtsaußen, der den Ball hoch in die linke Ecke warf, den ersten Gegentreffer: 1:21 Die Spielsportler erwiderten mit einem forschen Angriff, der zu einem Strafwurf führte. Nachdem die einheimische Abwehr den von Prante geworfenen Ball abgelenkt hatte, erwischte Lages wendiger Linksaußen Brüggemann den Ball und„kegelte“ ihn durch die einheimische Abwehrmauer, an dem überraschten Lemgoer Torwart vorbei, flach in die linke Torecke zum 1:3. Das Wurfpech der Platzelf schien kein Ende zu nehmen. Wiederum war es Heuft, der den Ball an den linken Pfosten warf; zuvor hatte Lages Rechtsaußen aus Abseitsstellung ein Tor geworfen. Eine große Chance bot sich wenig später dem Lagenser Mittelläufer, der jedoch vom Wurfkreis aus knapp am linken Torpfosten vorbeiwarf. Ein weiterer Strafwurf für Lemgo wurde abermals an die Torlatte geworfen. Erst dann konnte der Lemgoer Linksaußen Potthast einen weiteren Strafwurf hoch in die linke Torecke zum 2:3 einwerfen. Der rechte Torpfosten vereitelte ein weiteres Tor der=Einheimischen. Im Gegenangriff führte ein gutes Zusammenspiel zwischen dem Mittelläufer und Halblinken Prante durch letzteren, der flach in die linke Torecke einwarf, zum 2:4 für SuS. Lage. Zur Abwechselung ließ Lages Rechtsaußen einen Bombenwurf los; der Ball landete unhaltbar flach in der rechten Torecke: 2:5! Nachdem der Lemgoer Rechtsaußen frei vor dem Wurfkreis das Tor verfehlt(?!) hatte, vollbrachte der Halbrechte Heuft abermals eine famose Einzelleistung, die er mit dem 3. Gegentor abschloß. Nach dem Seitenwechsel folgte zunächst wieder ein Pfostenwurf des Lemgoer Linksaußen. Dann gingen die Gäste wieder vor; der Linksaußen Brüggemann lief zur Mitte, umspielte einen Gegner und warf unhaltbar in die linke Torecke zum 3:6 ein. Dann vergab Lemgos Sturmführer eine sichere Erfolgsmöglichkeit, während ein weiterer Treffer durch eine Prachtleistung von Hilgenstöhler vereitelt wurde. Einem Lattenwurf des Lemgoer Linksaußen ließ Lages Rechtsaußen einen Bombenwurf folgen, der unhaltbar in der rechten Ecke zum 3:7 landete. Selbst ein 13=m=Ball wurve von der Platzelf an den Torpfosten(?!) geworsen; erst Potthast schaffte durch einen hoch in die linke Torecke geworfenen Strafwurf das 4•7. Aber schon sorgte Prante durch einen flach in die linke Torecke geworfenen Strafwurf für das 4:8. Wenig später hatte Lages Rechtsaußen Krüger freies Wurffeld und warf prompt zum 4:9 in die linke Torecke ein. Noch einmal gingen die Lemgoer Turner zu einem schneidigen Gegenangriff vor. noch einmal vereitelte großes Wurfpech einen weiteren Treffer der Platzelf — dann machte der Schlußpfiff diesem jederzeit abwechslungsreichen und spannenden Punktekampf ein Ende.— SuS. Lage verließ als verdienter, aber zahlenmäßig zu durch seine vorbilbliche Umsicht und Aufmerksamkeit zu gefallen und verstand es jederzeit, etwaige Entgleisungen im Keime zu ersticken! To. Lemngo2— SuS. Lage 2 2:14(!) Die 1. Kreisklasse meldet: TV. Ehrsen— MSB. Lemgo 7:3(3:4) Nun haben auch die spielstarken Lemgoer Militär= sportler erfahren müssen, daß die Ehrsener Turner auf eigenem Gelände einen Gegner abgeben, der kaum zu schlagen ist. In einem jederzeit spannenden und abwechslungsreichen Spielgeschehen wurden die bislang für unbesiegbar gebaltenen Gäste nach wechselnder Führung 7:6 geschlagen und gingen damit der Aussicht auf Erringung der Herbstmeisterschaft verlustig.— Zunächst sab es ganz nach einem Erfolg der MSVer aus, als sie bereits in den ersten Spielminuten in Führung gingen, die sie schließlich sogar auf 3:0 ausbauten. Dann aber kamen die einheimischen Turner ins Spiel und erzielten den ersten Gegentreffer. Dadurch angespornt, kamen sie bald darauf durch verwandelten Strafwurf auf 2:3 beran. Noch einmal gelang es den Lemgoer Gästen, ihren Vorsprung auf 2:4 zu erhöben, dann kamen die Gastgeber mit 3:4 bedenklich nahe heran.— Sogleich nach dem Seitenwechsel glückte der Platzelf der vielbeiubelte Ausgleich. Nun gab es für die Einheimischen kein Halten mehr. Wohl gelang es den MSB.ern stets, die Führung der Turner wieder auszugleichen; sie konnten es jedoch nicht verhindern, daß die Platzmannschaft schließlich durch einen siebenten Erfolg Sieg und Punkte sicherstellte. Mit Ausnahme des vom Halblinken erzielten sechsten Tores wurden sämtliche Erfolge der Ehrsener von dem hervorragenden Linksaußen Bienert erzielt. * LSV. Detmold— Abtlg. Heidenoldendorf 14:3(6:3) Mit gemischten Gefühlen begaben sich am Sonntagnachmittag die Heidenoldendorfer Handballer zum fälligen Meisterschaftsspiel auf dem Pinneichensportplatz. Auch diesmal mußten sie mit Ersatz zu dem spielstarken Gegner, Luftwaffensportverein Detmold.— Pünktlich wird vom Unpartetischen Schlink(Retzen) der Kampf angepfiffen. Sofort setzt ein erbittertes und interessantes Ringen um die Punkte ein. In schnellen und geschlossenen Angriffen werden beide Tore ara bedrängt. Bereits nach 6 Minuten Spieldauer kann der Halblinke der LSVer, Wolf, durch vlacierten Wurf seine Mannschaft in Führung bringen. Derselbe Stürmer wird in der 9 Minute bart angegangen: der verhäugte Strafwurf wird von ihm zum 2:0 verwandelt. Dann war es Mittelstürmer Posse, der vom Halbrechten gut bedient wurde und auf 3:0 erhöhte. Endlich war es dann den eifrig spielenden Heidenoldendorfern vergönnt, durch den Sturmführer einen Gegentreffer anzubringen. Ein blitzsauberer Vorstoß der LSVer wird vom talentierten Halblinken Wolf, der sich geschickt freigesvielt hatte, zum 4:1 verwandelt. Hin und her wogt der Kampf. Nach präzisem Durchspiel kann Heidenoldendorf durch den Halbrechten die Trefferspanne auf 4:2 verringern. Prompt wird mit einem Gegentreffer geantwortet, und zwar war es der Strafwurfspezialist Wolf, dee unhaltbar einen Bombenwurf vom Stapel ließ: 5:2! Als ein Spieler der Platzelf hart angegangen wird, muß der Schiedsrichter wiederum einen Straswurf gegen die Gäste verhängen. Natürlich ist es wiederum Wolf, der zum 6:2 verwandelt. Noch einmal ist es den Heidenoldendorfern vergönnt, einen Treffer durch ihren Halblinken anzubringen, dann beendet der Unvartetische die erste Halbzeit mit dem Resultat von 6:3 für LSV. Waren die Gäste vor der Halbzeit noch ein achtbarer und gefährlicher Gegner, so hatten sie nach der Pause wenig zu bestellen. Alle gutgemeinten Angriffe wurden abgefangen; es wurde eine eindeutige Angelegenheit der Luftwaffensportler. Diese warfen in regelmäßigen Abständen ihre Tore und erhöhten auf 14:3. Die glücklichen Torschützen waren in der zweiten Hälfte Halblinker Wolf mit 4 Toren, Mittelstürmer Posse mit 8 Toren und der Linksaußen Klent mit einem Tor. Hervorragend war der Mittelläufer Lutge. Eine harte Entscheidung fällte der Schiedsrichter, als der Spieler Klent infolge impulsiver Erregung das Spielfeld verlassen mußte.— Im übrigen lettete der Unpartetische korrekt und sicher. LSB. Detmold 3— Abtlg. Ehrentcup 2 11:10 TG. Lage— XV. Bega 10:6(3:2) Sofort nach dem Anpfiff entwickelte sich ein schneller Kampf. Die Gäste diktierten das Spielgeschehen und brachten wiederholt das Lagenser Tor in Gefahr. Nach einer schönen Kombination zwischen dem Mittelstürmer und dem Halblinken konnte letzterer zum 0:1 für die Gäste einwerfen. Nach einer unfatren Abwehr der Lagenser Hintermannschaft wurde der verhängte Strafwurf vom Mittelstürmer unhaltbar zum 0:2 eingeworfen. Langsam wurden die Lagenser besser; sie setzten alles daran, den Vorsprung der Gäste aufzuholen. Reuter setzte einen Strafwurf in die rechte Torecke. Aus einem Gedränge erwischte Henneberg den Ball und konnte unter dem Jubel der Lagenser Anhänger den Ausgleich erzielen. Wieder war es Henneberg, der eine gute Kombination mit Sander und Dürschke mit dem ersten Führungstor der Platz= elf abschoß.— Nach dem Wechsel diktierten die Turner aus Lage den Kampf: durch einen Strafwurf von Reuter gingen sie 4:2 in Führung. Nur vereinzelt kamen die Gäste noch durch: ein schöner Alleingang des Begaer Rechtsaußen verringerte die Trefferspanne auf 4:3. Ein indirekter Strafwurf von Reuter brachte den Lagensern die 6:3= Führung. Dann war es Sander, der freistehend in die rechte Torecke zum 7:3 einwarf. Durch einen Strafwurf konnten die Gäste den vierten Gegentreffer erzielen. Müßmann vergrößerte den Vorsprung auf 8:4. Kurz darauf war es abermals Reuter, der den neunten Treffer unhaltbar für den Torwart einwarf. Erst dann konnte der Mittelstürmer der Gäste den fünften Gegentreffer erzielen. Ein Strafwurf brachte die Begaer dann auf 9:6 beran. Wenige Minuten vor dem Schlußpfiff konnte dann Lages Mittelläufer Selse als sechster Stürmer den zehnten Treffer für die Lagenser Turner erzielen. TG. Lage 2— TB. Brake 1 ausgef. Anentschieden in Schlangen Fr. Schlangen mußte sich mit einem 1:1 begnügen. Beide Mannschaften stehen auf einem sicheren Mittelplatz der Tabelle; sie sind eine harte, aber faire Spielweise gewohnt. Die Schötmaraner sowohl als die Schlangener haben ihre Mannschaften gut im Schuß; es lohnt sich daher immer, sich diese Spiele anzusehen.— Beide Mannschaften nehmen sich nichts. Auf beiden Seiten gibt es in der ersten, wie auch in der zweiten Spielhälfte genug Gelegenheiten. Aber auch beide Verteidigungen passen auf. So bleibt zunächst die erste Spielhälfte ausgeglichen.— War der Anfang etwas meyr für die Gastgeber zu Erfolgen geneigt, so kamen bald die Gäste auf. Etwa eine Viertelstunde nach Beginn gibt der Schlangener Rechtsaußen eine schöne Flanke zur Mitte. Der Halblinke kann diesen Ball zum 1. Tor verwandeln. Kurz darauf erzielen die Gastgeber sogar Treffer Nr. 2, aber nichts damit, der Schiedsrichter hat vorher Abseits gepfiffen. Die Schlangener Hintermannschaft ist am Schluß der ersten Spielhälfte besonders gut auf dem Posten, da in diesen Minuten der Gast eine Welle von Angriffen gegen das gegnerische Tor brandet. Es bleibt aber beim 1:0. Nach der Pause wird das Tempo und die Ausgeglichenheit beider Mannschaften in der ersten Spielhälfte fortgesetzt. Erst ungefähr 10 Minuten vor Schluß fällt durch den Linksaußen der Schötmaraner der Ausgleich. Es glückt dann trotz beiderseitigen aufopfernden Spieles keiner der Mannschaft, durch ein weiteres Tor den Sieg zu erringen. Es bleibt bei dem unentschiedenen 1:1, und dieses Ergebnis entspricht in etwa auch dem Spielverlauf. Ole Fronten klar: BV. Lemgo vor der Herbstmeisterschaft Xv. Pivitsheide sicher geschlagen= BfV. Detmold unterlag in Ferxen=Orbke- BiL. Salzuflen siegte über RSB. Waddenhausen= RSB. Blomberg unterlag in Heidenoldendorf- Anentschieden in Helpup und Schlangen Der 11. Spielsonntag im 11. Monal d. J. brachte in der 1. Kreisklasse der Jußballer zwar keine große Reihe an Ueberruschungen, dafür aber eine von entscheidender Bedeutung: in Jerxen=Orble machle die neu zusammengestellle Elf der„Eintrachiler“ unsere Voraussage wahr und war den dadurch sichtlich überraschten BfBern aus dem benacheine große entscheiden! zusammen e wahr ul aus dem barten Detmold nicht nur ein gleichwertiger Gegner, sondern verstand es sogar, drei der sich ihnen bietenden Erfolgsmöglichkeilen auszunutzen und durch einen eindrucksvollen 3:1= Erfolg zwei wertvolle Punkle zu gesinnen, die vielleicht hernach bei der Schlußabrechnung von allergrößler Wichtigkeit sind! Dem BfB. Detmold aber sind annmehr alle Hoffnungen auf Erringung der diesjährigen Herbsimeisterschaft dahin.— Sehr schwer hatle ansangs auch der Tabeliführer in Plvitsheide zu kämpfen. Die Ballspieler aus Lemgo mußlen bis zur Pause alles hergeben, um den Piviisheider Turnern einen knappen 2:1-Vorsprung abzuringen; erst in der zweilen Halbzeil erlagen diese mehr und mehr der reiferen Spielweise und größeren Durchschlagskraft der Hansestädter, die dann noch zu einem zahlenmäßig kaum erhofften 6:1-Erfolg gelanglen. Einen erneuten Beweis seiner wiedererstandenen Kampfkraft lieserte der Vorjahrsmeister B/L. Bad Salzuflen im Pflichtspiel gegen die Rasensportler aus Waddenhausen. Wenngleich die„BlauWeißen" steis einen gefährlichen Gegner abgaben, mußten sie sich schließlich der lobenswerlen Einsatzbereitschaft und Schußfreudigkeit der Badestädter mit 4:1 Toren beugen. Ein Lokalkampf allererster Klasse war die Auseinandersetzung der Nachbarvereine TuS. Helpup und BfB. Oerlinghausen; schon glaubten die Helpuper Anhänger an einen knappen 2:1-Erfolg, als sich die sympathischen Bergstädter zu einem gewaltigen Zwischenspurt aufrafften und ein ehrenvolles Unentschieden(2:2) herausholten. Hingegen triumphierte der BV. Heidenoldendorf über den RSB. Blomberg jederzeit sicher mit 3:1, während Fortung Schlaugen dem Klassenneuling Germanla Schötmar nur ein Unentschieden(1:1) abzuzwingen vermochte. Die Jahlen in der 1. Kreisklasse: Eintracht Jerxen=O.— B/B. Detmold 3:1(1:1) XV. Ploiisheide— BB. Lempo 1:6(1:2) VfL. Salzuslen— RSV. Waddenhausen 4:1(2:1) Tus. Helpup— VfB. Oerlinghausen 2:2(1:1) BV. Heidenoldendorf— RSB. Blomberg 3:1(2:0) Jortuna Schlangen— Germania Schötmar 1:1(1:0) Ein BIIE aus die Tabelle läßt die gegenwärtige Javoritenfleilung der Lemgoer Ballpieler deutlich erkennen. Wenngleich den Hausestädtern noch einige schwere Punklekämpfe bevorstehen, ist heute, nach der überraschenden Schlappe der Detmolder Bewe in Jerxen-Orbke, kaum mehr daran zu zweif riitel er egungsspieler sein, daß die BV.er den Herbftmeistertilel erringen werden. Nicht wenlder interessant versprechen aber die Kämpfe der im unieren Tabellenende befindlichen Mannschaften zu werden, wobei Ueberraschungen durchaus im Bereich der Möglichkeit liegen. BV. Lemgo DIB. Detmold B/B. Oerlinghausen RSV. Waddenhausen DfL. Salzuflen BV. Heidenoldendorf Tus. Helpup Fortuna Schlangen Germania Schötmar Eintracht Jerxen O. OSV. Deimold Spög. Bavenhausen RSV. Blomberg TV. Piolisheide Tabellenerster gegen Tabellenletzten BV. Lemgo mußte in Pivitsheide um den Sieg kämpfen Auf dem Platze des TV. Pivitsheide hatte sich eine ansehnliche Zuschauermenge eingefunden, um Zeuge des Kampfes gegen den Tabellenführer zu sein. Nach der Niederlage vom vorigen Sonntag, konnten die Ballspieler aus Lemgo ihre Siegesserie durch einen verdienten Sieg fortsetzen. Beide Mannschaften mußten das Spiel mit Ersatz antreten, jedoch bewährten sich die Ersatzleute in diesem Spiel voll und ganz. In der Lemgoer Verteidigung sah man wieder den Alt=Verteidiger Magd, dessen Leistung nicht zu verkennen ist. In beiden Halbzeiten waren die Gäste aus Lemgo die überlegene Mannschaft. Jedoch waren die Einheimischen ein guter Gegner, und auch sie vollbrachten während des Spiels sehr gute Leistungen. Nun zum Spiel. Die Einheimischen haben Anstoß, müssen aber gleich den Ball an den Gegner abgeben, welche zum Angriff vorgehen und das einheimische Tor in Gefahr bringen. Der Ball wandert von Tor zu Tor. 5 Minuten der Spielzeit sind vergangen, als die Lemgoer Stürmerreihe zum Angriff vorgeht, und der Mittelstürmer Hermann Held ist es, der eine schöne Vorlage zum Tor verwandelt. Die Lemgoer Elf zeigte von Anfang an ein besseres Spiel wie am vorigen Sonntag. Immer wieder greisen die Lemgoer an, er macht sich die Aeberlegenheit der Gäste immer mehr bemerkbar. Die Hintermannschaft der Gäste rückt auf. Das Spiel findet fast nur noch auf der Hälfte des Gegners statt. Schöne Torgelegenheiten werder herausgearbeitet, jedoch werden sie verpfuscht oder von der gutarbeitenden Hintermannschaft der Pivitoheider Turner abgewehrt. Es sind 30 Minuten der ersten Halbzeit vergangen, als der Pivitsheider Sturm einen Angriff macht, der durch die Hintermannschaft des BV. Lemgo durch kommt und den Vorsprung der Gäste wieder wettmacht. Der Pivitsheider Sturm arbeitet gut und wird zeitweilig gefährlich. Bis zur Pause folgt ein ausgeglichenes Spiel. Spannende Augenblicke vor dem Lemgoer Tor der altbewährte Dieckmann. Kurz vor Spieler zurückzuführen sind, folgen, jedoch steht im r Tor der altbewährte Dieckmann. Kurz von innende Kampf im ziel war noch nicht en jetzt besser ins Spiel. Wenn auch die Pivitsheider Abwehr sich eisern zur Wehr setzte und sich immer wieder der durchbrechenden Lemgoer Stürmerreihe entgegenwarf, so darf nicht verkannt werden, daß die Platzmannschaft noch von Glück sprechen kann; denn wenn der Lemgoer Innensturm nicht soviel Pech hatte und die Torgelegenheiten, die sich boten ausgenutzt hätte, wäre das Torverhältnis noch etwas höher gewesen. In der zweiten Hälfte der Lemgoer Innensturm muß gute Vorlsonst macht er nichts mit den Bällen. kämpft der Lemgoer Sturm vor dem Tor des Gegners, als Elbert den Ball bekommt ihn an„Picco“ weitergibt und dieser zum Tor einschießt. Unter den Anfeuerungsrufen der Lemgoer Schlachtenhummler, die sehr zahlreich vercreten waren, geht die Lemgoer Stürmerreihe immer wieder vor. Es treten von seiten der Piviteheider einige Härten auf. Diesmal hat es der Schiedsrichter gesehen, er gibt einen Strafstoß, den „Picco“ zum Tor verwandelt. Kurz vor Schluß schießt der Halblinke Elbert noch einen unhaltbaren Treffer in die rechte obere Torecke. Ein verdienter 6:1=Erfolg des Tabellenführers. Der Schiedsrichter Krieger, Schötmar, leitete das Spiel ganz korrekt, und wenn er auch etwas übersah, so war es auf beiden Seiten. TV. Pivitsheide Res.— BV. Lemgo Nes. 1:5(1:1) Der Angriff ist die beste Verteidigung RSV. Waddenhausen trotzte dem Vorsahrsmeister in Bad Salzuflen Immer, wenn es im Punktekampf gegen den RSV. Waddenhausen geht, herrscht auf dem Gelände am Salzufler Stadtpark Großkampfstimmung. So auch gestern. Lange ist es her, daß eine so große Besucherzahl den Platz umsäumte und einen Kampf erlebte, wie er mitreißender nicht sein konnte. Sicher, die Platzleute gaben mehr als eine Stunde klar den Ton an— der Gegner hatte aber eine Deckung, die sich mannhaft schlug und den Salzufter Angriff, der sich immer wieder in dem Strafraum der Gäste festsetzte, wohl vor die schwersten seiner bisherigen Aufgaben stellte. Dieses Spiel erbrachte aber denoch den allerbesten Beweis, daß der Angriff die beste Verteidigung ist, denn die Taktik der RSV. Waddenhausen, durch den als dritten Verteidiger spielenden Mittelläufer die Deckung zu verstärken, hatte wohl lange Zeit Erfolg; auf die Dauer wurden die mit restlosem Einsatz kämpfenden Deckungsspieler der Gäste durch die steten Angriffe der Platzleute aber so zermürbt, daß Tore nicht ausbleiben konnten. Außerdem fehlte dem Angriff der Gäste durch den im Felde fehlenden Mittekläufer der Rückhalt, so daß das ganze Spiel des in der Luft hängenden Waddenhauser Angriffs auf Zufälligkeiten angewiesen war und bei der schlagfesten Salzufler Dockung kaum erfolgreich sein konnte. Trotz allem ließ dieser Kampf keinen Wunsch offen. Schon die ersten Minuten, in denen die Platzleute klar im Angriff lagen, zeigten, daß es schwer war, zu Toren zu kommen; die durch den Mittelläufer verstärkte Waddenhauser Abwehr lieferte ein mustergültiges Stellungsspiel, so daß es kaum einem Salzufler Stürmer gelang, freies Schußfeld zu finden. Während die Platzleute immer wieder in den Strafraum der Gäste eindrangen, war der Waddenhauser Sturm dazu verurteilt, durch geiagtliche Durchhrüche anf dorne Frast zui arbetten. jedentlich wurden diese Durchbrüche vor dem Salzufler Tor sehr gefährlich. Lange Zeit konnten die Angriffe der Salzufler Mannschaft gestoppt werden, bis dann mn der Mitte der ersten Halbzeit Blum aus 20 Meter Entfernung einen Bombenschuß losließ, an dem es für den Waddenhauser Torhüter einfach nichts zu halten gab. Schon beim nächsten Vorstoß schien der zweite Treffer fällig zu sein; aber in der Aufregung verfehlte der jugendliche Salzufler Halbrechte, zwei Meter frei vor dem Tor stehend, das Ziel.— Wiederanstoß und Ausgleich der Gäste waren eins; vom Anstoß weg spielte sich der Waddenhauser Angriff gut durch, Geller fand freies Schußfeld und schoß los. Der von der Sonne geblendete Salzuffer Hüter konnte den Ball wohl mit der einen Hand erreichen, mußte ihn aber zum vielbezubelten Ausgleich passieren lassen. Nun nahm das Spiel zeitweise harte Formen an. Die Salzufler verschärften das Tempo und wollten mit aller Gewalt wieder in Führung gehen. Die Gäste blieben in ihrer Doppeldeckung und machten immer wieder auch die besten Gelegenheiten der Platzleute zunichte. Bei einem Vorstoß der Salzufler Stürmer verließ der Waddenhauser Hüter zu früh seinen Rahmen; er wurde von dem Salzufler Angriffsführer überspielt, und mühelos konnte dieser zum zweitenmal den Altmeister in Führung bringen. Nach diesem zweiten Verlusttreffer gingen die Gäste zum Angriff über; auch das Salzufler Tor kam jetzt wiederholt in große Gefahr, die aber sicher überwunden wurde. Noch eine Viertelstunde war zu spielen, als die Entscheidung endgültig fiel. Menke II brachte durch einen wunderbaren Schachzug den Salzufler Mittelstürmer in Schußstellung; vergeblich streckte sich Waddenhausens Hüter— die Badestädter hatten den dritten Treffer und damit endgültig die Punkte in der Tasche. In den Schlußminuten noch aufreibende Momente auf beiden Seiten, dann kurz vor Schluß eine reichlich harte Elfmeterentscheidung gegen Waddenhausen, die Salzuflen nicht unausgenutzt verstreichen ließ und damit mit 4:1 einen Sieg errang, der auch in dieser Höhe verdient war. Alles in allem ein schöner Kampf, der den Beweis erbrachte, daß der Salzufler Altmeister auf dem besten Wege ist, die alte Kampfkraft wiederzugewinnen. VfL. Res.— RSV. Waddenhausen Res. 12:2(!). Siegesfreude in Beidenoldendorf BSV. Heidenoldendorf— RSV. Blomberg 3:1(2:0). Schiedsrichter Friedrichs(Pivitsheide) pfiff den Kampf pünktlich an. RSV. Blomberg hatte Anstoß, doch der gut gemeinte Angriff wurde sofort von den Schwarz= Gelben abgefangen. Es„roch“ nach Tor— und er gkückte, als die Heidenoldendorfer Fünferreihe geschlossen dem Gästetor zustrebte und der Linksaußen einen präzisen Torschuß anbringen konnte; nach 5 Minuten verzeichneten wir 1:0 für Heidenoldendorf. Es entwickelte sich ein wechselvolles Spielgeschehen, in welchem die Heidenoldenzeichneter Form und zerstörte durch ihr gutes Stellungs spiel manchen„Todsicheren".— Waren die Gäste im ersten Moment von dem plötzlichen Ueberraschungserfolg der Einheimischen beeindruckt und scheinbar verlegen, so „tauten“ sie nach 20 Minuten Spieldauer auf und wußten bolenden Doch sicherer Manier. hereingegeben, aus der Umklammerung zu befreien. In weit ausden Vorlagen schafften sie brenzlige Situationen. das Heidenoldendorfer Schlußtrio klärte immer in te es nicht langen. Immer wieder rollten die Angriffe der Schwarz=Gelben vor das Tor der Blomberger. Aber erst ein Elfmeterball, den den Schiedsrichter im Anschluß an eine Ecke von links(wo ein Gästeverteidiger in arger Bedrängnis den Ball mit der Hand abwehrte) geben mußte, sollte die Trefferspanne um ein weiteres Tor erhöhen; der Elfmeterball wurde von Hüler l m die äußerste linke Torecke unhaltbar eingeschossen. Eine weitere gute Gelegenheit wurde gegen die Torlatte geknallt. Weitere Plänkeleien brachten auf beiden Seiten bis zum Halbzeitpfiff nichts mehr ein, so daß mit dem Ergebnis von 2•0 für Heidenoldendorf die Tore gewechselt wurden. Nach dem Wiederangriff waren die Blomberger Rasensportler nicht wiederzuerkennen. Geschickt nutzten sie die vorherrschende fast 10 Minuten dauernde Schwächeperiode der Platzmannschaft aus und brachten so das Tor der Einheimischen in Gefahr. Tormann Pott zeigte sich aber von der besten Seite und klärte ruhig und sicher. Doch bald mußte auch er sich geschlagen bekennen, als der rechte Verteidiger über den Ball schlug, der Linksaußen der Blomberger Mannschaft äußerst schnell startete und die Lederkugel unhaltbar in die Maschen beförderte. Großer Jubel bei dem Blomberger Anhang. Weiteres ungestümes Drängen der Gäste, die nun mit aller Kraft den Ausgleich schaffen wollten. Schon jubelten einige Unentwegte, als der Torhüter Pott einen harten Schuß meisterte und infolge arger Bedrängnis sich mit dem Ball um die eigene Achse nach dem Torraum drehte; doch die Torlinie war hierbei nicht überschritten worden, so daß sich verschiedene zu früh gefreut hatten. Ein Blomberger Spieler mußte infolge einer Verletzung für einige Minuten das Spielgeschehen von draußen betrachten. Das Spiel wurde flotter und aufgeregter auf beiden Seiten, denn langsam ging es dem Schluß zu und kostbare Punkte standen auf dem Spiel. Doch die Heidenoldendorfer waren die Glücklicheren und konnten das Ergebnis sogar noch günstiger gestalten. Eine Ecke von rechts, gut hereingegeben, wurde von Niemeier angenommen, gut nach Meierernst befördert, und dieser konnte durch einen prachtvollen Kopfball auf 3:1 erhöhen. Starker Beifall belohnte diese großartige Leistung. Damit sollte das Schlußergebnis hergestellt sein, und Heidenoldendorf verließ mit dem Schlußpfiff das Spielfeld als glücklicher und verdienter Sieger. Schiedsrichter Friedrichs(Piwitsheide) leitete korrekt und sicher. BSV. Res.— RSV. Blomberg Res. ausgesallen. „Eintracht“ ist wieder da SC. Jerxen schlug den BfB. Detmold Das war die Ueberraschung im lippischen Fußball! BfB. Detmold in Jerxen=Orbke geschlagen...? Ja, es ist so, und es gibt daran nichts zu deuten: der Verein, den viele Voreilige schon auf dem„absterbenden Ast“ zu erblicken meinten, besiegt in eindeutiger Weise den Tabellenzweiten. Wir wollen gewiß dem VfB. Detmold nicht wehe tun, aber er muß sich sagen, daß er in dieser Form keinen Kampf zu gewinnen vermag. Was nutzt es, wenn einzelne große Könner mit famosen Einzelleistungen aufwarten? Was nutzt es, wenn die Mannschaft als Ganzes gesehen keine geschlossene Leistung zeigt? Aber, wie gesagt, wir wollen nicht den Stab über eine Mannschaft brechen, die uns schon eindeutige Siege in schönster Form serviert hat. Wir bedauern nur mit einer solchen Mannschaft, daß sie eine derartige unetwartete, Schlappe erleden muß. Der P#B. Detmold' traf aber auch am Sonntag auf einen Gegnet, der alle seine Kräfte aufbot, der sich aber auch bestimmt nicht geschlagen bekannt hätte, wenn er ein oder zwei Tore im Rückstand gelegen hätte. Und das ist auch ein Grund, warum der Gast das Spiel verlor... Nachdem etwa drei Minusen nach Spielanfang, in dem der Gast mit seinen Angriffen weit gefährlicher als der Gastgeber war, Faust„Hand“ machte und der folgende Elfmeter zum ersten Tore für die Platzherren verwandelt wurde, da gaben die BiBer bereits den Kampf auf.— Kurz und gut: Während des ganzen Spieles waren die Jerxer die flinkeren; sie waren eher am Ball, sie bedienten ihre Außenstürmer gut. In der 20 Minute kann Bunse ausgleichen; von der Detmolder Seite wird im übrigen viel verschossen. Nach der Pause spielen die Gastgeber auf Sieg. So war sowohl das in der 55. wie auch das in der 60. Minute geschossene 2. und 3. Tor durchaus verdient und die Folge von flotten und eindrucksvollen Angriffen. Alle Achtung dieser neuen Jerxer Mannschaft; sie wird ihren Weg machen. SC. Jerxen-O. Res.— BfB. Detmold Res. 3:2(2:0) Ecken am Gästetor e Momente, doch zum Punkteleilung in Heipup BfB. Oerlinghausen wehrte sich tapfer. Zu einem Lokaltreffen in des Wortes wahrster Bedeutung gestaltete sich der Kampf in Helpup. Eine große Anzahl Zuschauer umsäumte den Platz. Beide Mannschaften waren in ihrer zur Zeit stärksten Aufstellung angetreten. Hatten wir den Gästen ein kleines Plus für diesen Kampf mit auf den Weg gegeben, so bewahrheitete sich doch wieder einmal das Wort von den Lokalgegnern,„daß sich diese in den meisten Fällen nicht liegen“. So geht es auch mit diesen beiden Nachbarn. In den meisten Fällen zog der heutige Platzverein den kürzeren; selbst noch zu der Zeit, als die Bergstädter in einer niedrigeren Klasse spielten. Das sonntägige Ergebwis entspricht aber ungefähr dem Spielverlauf. Zuerst begann der Platzverein die ersten Spielminuten mit einem Eckball. Eine Minute später wiederholte sich dieser Eckball auf der anderen Seite. Beide Male müssen die Torwarte eingreifen. In der 6. Minute hat sich der Helpuper Sturm gut durchgespielt— Sieweke ist zwar noch nicht recht da, aber famos arbeitet sich Hellkamp nach vorn, und wir verzeichnen 1:0 für den Gastgeber. Es folgen nach dem Anstoß zwei brenzlige Situationen, selbstverständlich auf jeder Seite eine. Gefährlich wird ein Hochball auf das Helpuper Tor(er geht darüber weg), nicht minder gefährlich fliegt ein Kopfball eines Helpuper Stürmers gleich darauf neben den Oerlinghauser Torpfosten. In der 15. Minute gibt es wieder zwei Eckbälle, einer hüben, einer drüben. Dann kommt plötzlich der Sturm der Bergstädter nach vorn. Der Rechtsaußen zieht den Ball über den Kopf(wundervoll!), der Ball kommt zur Mitte, die Helpuper Verteidigung wehrt ungeschickt ab, und„Krengel“ muß den Ball aus den Maschen nehmen. Das war das 1:1. War es der flinke Mittelläufer der Gäste, der das Tor erzielte? Gleichgültig, jedenfalls war es durchaus verdient. Zum Schluß der ersten Spielhälfte gibt es auf beiden Seiten noch Eckbälle. Alle diese werden unschädlich gemacht.— Nach der Pause kann Sieweke zum Schuß kommen, aber im enttscheidenden Moment wird er daran gehindert. In der 6. Minute nach der Pause kann Sieweke zum 2:1 aufholen. Ein Weitschuß, an dem es nichts zu halten gab. Nach beiderseitigen guten Angriffen folgt aber auch ebenso schön wieder der Ausgleich. So bleibt es bis zum Schluß. Ein schönes, flottes Spiel, wie wir es öfters zu sehen wünschen. TuS. Helpup II— B/B. Oerlinghausen Nes. 434(134) 1 Fußball in Zahlen Gan Westsalen: FC. Schalke 04— SpBg. Herten 5:1 Germania Bochum— Arminia Marten 2:1 SV. Höntrop— Borussia Dortmund 2:5 Gan Niederrhein: BV. Altenessen— Duisburg 99 2:4 Turn Düsseldorf— Fortung Düsseldorf 1:3 BfR. Remscheid— BfL. Benrath(GS.) 1:2 Gau Mitleirhein: BfR. Köln— Köln Sülz 07 0:0 SV. Beuel— Rhenania Würselen 0:2 VfL. Köln 99— Tura Bonn 4:0 Gau Niedersachsen: Werder Bremen— Eintracht Braunschweig 5:3 Algermissen 1911—. VfB. Peine 1:1 VfL. Osnabrück— ASV. Blumenthal 4:1 Hannover 96— Linden 07 6:1 Nordmark: Hamburger SV.— Polizei Lübeck 4:1 Polizei Hamburg— Phönix Ludwigshafen(GS.) 2:1 Komet Hamburg— Schleswig 06(GS.) 2:2 Nordhessen: Spielverein Kassel— FC. 93 Hanau 2:1 VfB. Friedberg— Sport Kassel 3:0 Germania Fulda— Hessen Hersfeld 3:3 Gau Südwest: FSB. Frankfurt— Union Niederrad 6:8 Baden: SpVg. Sandhofen— Freiburger FC. 4:1 SV. Waldhof— FV. Kehl 4:1 Phönix Karlsruhe— 1. FC. Pforzheim 1:1 Württemberg: Stuttgarter Kickers— Sportfreunde Eßlingen 6:3 Stuttgarter Sportclub— VfB. Stuttgart 2:3 1. SSV. Ulm— BfR. Schwenningen 5:0 Bayern: 1860 München— BfB. Ingolstadt=Ringsee 3:0 SpVg. Fürth— Eintracht Frankfurt(GS.) 3:3 Braudenburg: Berliner SV. 92— Wacker 04 2:1 Bewag— Hertha BSC. 1:4 Tennis Borussia— Union Oberschöneweide 4:3 Viktoria 89— Nowawes 03 0:4 Sochsen: Guts Muths Dresden— SV. Grüna 4:2 Polizei Chemnitz— Tura Leipzig 2:2 SC. Planitz— BC. Hartha 1:6 SpVg. Leipzig— Sportfr. Markranstädt(GS.) 4:4 Mitte: Cricket Viktoria Magdeburg— SpVg. Erfurt 7:0 SV. 99 Merseburg— SV. 05 Dessau 2:0 1. FC. Lauscha— 1. SV. Jena 2:1 SC. Erfurt— Sportfreunde Halle 3:1 Jena: Gau=Auswahl— Nachwuchself 3:1 VfL. 96 Halle— 1. FC. Nürnberg(GS.) 1:3 Gau Schlesien: Sportfreunde Klausberg— Preußen Hindenburg 1:0 Beuthen 09— Breslau 06 2:1 Reichsbahn Gleiwitz— Hertha Breslau 1:2 Vorwärts Breslau— BR. Gleiwitz 1:2 SV. Klettendorf— Breslau 02 1:4 Gau Ostpreußen: VfL. Labiau— Asco Königsberg 1:1 MSV. v. d. Goltz Tilsit— Preußen Gumbinnen 6:1 Poliog, Danzig— Viktoria Elbing 4.0 919 Neufahrwasser— Preußen Danzig 6:4 BuEV. Danzig— Hansa Elbing 2:0 Gen Pommern: Mackensen Neustettin— Stettiner SE. 0:3 Viktoria Stolp— Preußen Borussia Stettin 8:1 Polizei Stettin— Graf Schwerin Greifswald 2:2 Breifswalder SC.— Germania Stolp 1:0 Die Ueberraschung in Gruppe Süd: RSV. Hörste in Hörstmar geschlagen Tura Heiden, Arminia Bibdesen. SuS. Lage gewannen Sieg und Punkte Es vergehl kein Sonntag, an dem es nicht eine Ueberraschung in der 2. Kreisklasse zu melden gibi! Se erlitt gestern der bislang ungeschlagene Tabellenführer und „Neuling“ der Süd-Gruppe, RSB. Hörste, in hörstmar „hiuler'm“ Friedhof“ seine erste Schlappe, die mit 4:0 recht eindenüig ausfiel. In ausgezeichneter Schutzlaune besanden sich auch die Heidenschen Turnsportler, die den Spielvereinlern aus Diestelbruch-Bahlhausen gar mit 8:4 Treffern das Nachsehen gaben. In Pivitsheide setzten die Hiddeser „Arminen“ ihre Siegerserie durch einen 2:1=Erfolg fort, während sich der Tabellenbensamin BfK. Werl in Klüt mit einem Unentschieden(1:1) wider Erwarten gut schlug. Den einzigen Spielausfall gab es in Lage, wo die Spielsportler vergeblich auf ihre Gäste aus Heiligenkirchen-Beriebeck warteien und dann kampflos in den Besitz zweier weilerer Bunkte kamen. Die Zahlen in der Gruppe Süd: SpB. Hörstmar— RSV. Hörste 4:0(2:0)(!!) Tura Heiden— Spög. Diestelbr.=V. 8:4(4:2) LAV. Pioitsheide— Arminia Hiddesen 1:2(0:0) SuS. Lage— Sppg. Heiligenk.=B. kampfl. s. C. Spög. Klüt-Wahmbeck— BsK. Werl 1:1(0:1) Der Stand der Tubelle urch die gestrigen Ergebnisse keine en erfahren, so daß die Rasensportler or als allererste Meisterschaftsanwärt hal dur rung wie vor als allererste den müssen. RSV. Hörste SpB. Hörstmar Tura Heiden Arminia Hiddesen CAV. Ploitsheide SuS. Lage Spög. Klül-Wahmbeck Sppg. Diestelbruch=V. Spög. Heiligenkirchen=B. 8 UfK. Werl 9 entscheidende Aendeaus Hörste nach eisterschaftsanwärter bezeichnet wer6 6 6 5 4 3 2 1 0 SvB. Hör Wie schon in Erielvereinler„hinterm Friedhof" wieder haften Widerstand. Sogleich nach dem Anpfiff entwickelte sich ein wechselvolles Feldspiel, wobei die Einheimischen leicht im Vorteil waren. In der dritten Minute erzielte Görstmars Mittelstürmer bereits den Führungstreffer. Danach legten die Gäste einen gefährlichen Zwischenspurt ein, um den Gleichstand herzustellen, scheiterten jedoch immer wieder an der aufmerksamen Hintermannschaft des Gastgebers. Vor beiden Toren entstanden gefährliche Situationen, die jedoch durch die beiderseitigen Schlußtrios immer wieder erfolgreich abgewehrt wurden. In der 20. Minute war es wiederum der Mittelstürmer der Einheimischen, der eine placierte Flanke von rechts geschickt aufnahm und mit dem Kopfe zum 2:0 einlenkte. Bei verteiltem Feldspiel ging es in die Pause.— Die zweite Halbzeit eröffneten die Gäste mit blitzschnellen Vorstößen, ohne daß es ihnen gelang. Hörstmars hervorragenden Schlußmann und die schlagsichere Verteidigung des Gastgebers zu überwinden. Hingegen gelang es dem einheimischen Halblinken in der 20. Minute, den Vorsorung der Spielvereinler auf 8:0 auszudehnen. Als dann der Linksaußen etwa 20 Minuten vor dem Schlußpfiff zum vierten Male einschoßz, war das Spiel entschieden.— RSV. Hörste zum erstenmal in der diesjährigen Pflichtspielserie geschlagen! Zu den Mannschaften ist zu sagen, daß der Sieger seinen überragenden Spieler in dem Schlutzmann hatte: aber auch die restlichen Spieler zeigten Leistungen, die man bei ihnen an den letzten Sonntagen leider vermißt hatte. RSB. Hörste stellte eine ausgeglichene Mannschaft ins Feld, die sich durch das überraschende, forsche Angriffsspiel der Hörstmaraner sogleich in Verwirrung bringen ließ.— Der Matorfer Schiedsrichter leitete zur Zufriedenheit beider Gegner. Tura Heiden— SpVg. Diestelbruch=Bahlh. 8:4(4:2) Ein Dutzend Tore fielen in Heiden; in jeder Halbzeit sechs. Da wird sich kein Zuschauer über Tormangel Erfolgreiche lippische Voxer Gute Leistungen von Vozern der Kampfspielgemeinschaft der SA.=Standarte 55 In Bad Oeynhausen gelangten am Wochenen innerhalb eines Jugendturniers durchgeführt gesamten ostwestfälischen Boxsportgemeinde stark schickten Jugendturnier auch einige Hitlerjungen der Kampfspielgemeinschaft der SA.=Standarte 55 teil, und zwar mit bestem Erfolg. Während Hollensteiner den Oeynhauser Wuicek im Jugend=Weltergewicht überlegen nach Punkten schlug, kam Schubert im Jugend=Leichtgewicht zu einem überlegenen Sieg, de sein Gegner, Kettler, Bünde, nach Schluß der 2. Runde aufgab. Den erfolgreichen Hitlerjungen zu diesen großartigen Erfolgen unseren Glückwunsch in der Hoffnung, daß sie auch bei den weiteren Ausscheidungskämpfen um die Kreismeisterschaft erfolgreich bestehen mögen. Das wäre der beste Lohn und schönste Erfolg der eifrigen Trainingsarbeit, die innerhalb der unter der Obhut des Sportreferenten Otto Platz Kampfspielgemeinschaft der SA.=Staudarte 55 betrieben wird! Nach kurzen Eröffnungsworten des Vorsitzenden des BC. Oeynhausen nahmen die Kämpfe unter Leitung des Ringrichters Sensmeyer, Oeynhausen, und im Beisein des Kreisfachamtsleiters Ellermann, Minden, ihren Anfang. Im Jugend-Bantamgewicht kam der Mindener Schöttler zu einem Punktsieg über Schigalsti, Herford. Im Igd.=Mittelgewicht errang der Oeynhauser Sieker 2 einen(unverständlichen) Punssieg uber den sich tapfer schlagenden, allerdings noch unsauber kämpfenden Schötmaraner unktsieger über Schmidt, ug Reiner, VfB. Bielefeld, nach Punkten, hrmann, Bünde, über den sich ausgezeichnet genden Schötmaraner Greenia nach Pun wann. Einen hervorragenden Kampf zeigte der Lagenser Jugend=Leichtgewichtler Schubert, der seinen Gegner, Kettler, Bünde, von Beginn an mit heftigen Schlägen bearbeitete und so zurichtete, daß dieser nach Schluß der 2. Runde aufgab. Ein vorzeitiges, aber unrühmliches Ende fand die Igd.=Leichtgewichtsbegegnung zwischen Heidemann, Arminia Bielefeld, und Schröder, DSC. Herford. Auf einen Nierenschlag ging der Herforder zu Boden, wartete die Pause ab und kam so(ungerechterweise) zum Sieg durch Disqualifikation seines Gegners! In bester Form präsentierte sich dann der Lagenser Hitlerjunge Hollensteiner im Kampf gegen den Oeynhauser Weltergewichtler Wuicek. Der Oeynhauser wurde in die Verteidigung gedrängt und retrete sich schwer angeschlagen über die Runden, die stets im Zeichen des vorzüglichen Lagenser standen.— In einem Einlagekampf mußte der Schötmarsche Fliegengewichtler Hende im Kampf gegen den routinierren Oeynhauser Ringfuchs Steckstor in der 3. Runde für die Zeit auf die Bretter, während der Lagenser SA.=Mann Parlaska dem Oeynhauser Mittelgewichtler Abke einen gleichwertigen Kampf lieferte und nur knapp nach Punkten unterlag. beklagt haben. Auch sonst war das Spiel wechselvoll von der ersten bis zur letzten Minute. Die Gäste konnten sofort nach Anfang in Führung gehen. Die Heidener Verteidigung glaubte an einen Abseitspfiff(der aber nicht vom Schiri, sondern von einem der Zuschauer gefallen war). Der Ausgleich folgte bald. Tor Nr. 2 ist ein verwandelter Handelser. Erst bei dem Stande 4:1 kann der Gast ein weiteres Tor erzielen. Nach der Pause folgt ein Handelser für die Gäste, der verwandelt wird. Das Spiel steht nun 4:3. Dann schießen die Gastgeber Tor um Tor, bis sie schließlich beim Stande von 7•3 wieder einen Gegentreffer einstecken müssen. Zum Schluß heißt das Ergebnis 8:4. Das Spiel haben die Platzherren verdient gewonnen. LAV. Pivitsheide— Arminia Hiddesen 1:2(0:0) In der Gruppe Süd ist man vor Ueberraschungen ja nie sicher. So scheint auch dieses Ergebnis eine Ueberraschung zu sein. Aber man muß berücksichtigen, daß die Arminen von Spiel zu Spiel ihre verbesserte Form beweisen. In der ersten Spielhälfte gelingt es keiner Mannschaft zu zählbaren Erfolgen zu kommen. Die zweite Spielhälfte bringt den Gästen dann den SiZunächst hat ein Verteidiger der Platzherren das P „Hand“ zu machen. Der 11=Meter=Ball führt zum 0: Flanke von rechtg aus der elt werden. Die Platz Kum darauf kann eine Mitte zum 0:2 verwandelt werden. Die Platzherren geben sich verzweifelte Mühe, ihrerfeits zu Gegentoren zu kommen. Aber nur einmal gelingt es ihnen, die gegnerische Verteidigung zu schlagen. Das war 20 Minuten vor Schluß, als die Platzherren nach Umstellung ihrer Mannschaft einen Strafstoß verwandeln können. Die Gelegenheit zum Ausgleich lassen die Gastgeber aus. Es bleibt bei dem Siege der Gäste. * SvBa. Klüt=W.— BfK. Werl 1:1(0:1) Wer hätte das wohl gedacht, daß der BsK. Werl in Klüt einen Punkt gewinnen würde? Aber erklärlich ist es schon so, wenn man bedenkt, daß der Platzverein für Torwart, linken Verteidiger, rechten Läufer, Mittelstürmer und Linksaußen Ersatz einstellen mußte. Dennoch mußten Sieg und Punkte dem Platzverein zufallen. Der Gastgeber beginnt das Spiel mit 10 Mann. Dies nutzen die Gäste naco ca. 10 Minuten zu ihrem ersten Tor aus. Eine Klanke von rechts kann aus 5 Meter Entfernung eingeschossen werden. Herr Schiedsrichter, dies war klar Abseits, das mußte gesehen werden! Auf beiden Seiten drängen die Sturmreihen, um zählbare Erfolge zu erzielen. Aber dies gelingt keiner Mannschaft, so daß Werl bei Halbzeit mit einem Tor in Führung liegt. Halbseit! Nach der Pause beginnt der Gastgeber das Spiel sogleich mit scharfen Vorstötzen. Der Gast wird in die eigene Spielhälfte gedrängt. Etwa 10 Minuten sind gespielt, bis der Halblinke zum Ausgleich einkönfen kann. Wenig später ist es derselbe Spieler, der flach zum zweiten Tor einschießen kann. Dies wurde aber vom Schiedsrichter wegen Abseits nicht anerkannt. Trotz Platzüberlegenheit kann der Gastgeber kein Tor mehr schießen, so daß das Spiel unentschieden endet. Der Schiedsrichter Platzmeier von Detmold war dem Spiel ein gerechter Leiter, jedoch wurde reichlich viel gevilffen. Nordllbpe meidet: SE. Lemgo=West Kanterfleg der Braker Spielsportler- Punkteteilung in Entrup ruppe Nord der„Zweiter“ warteten Ergebnisse. So ließ sich der ergebr SC. Lemgo=West idenhau gab es die erTabellenführer Gelände ingen und erungewöhnlicher pielsportler, die mit 9:1 TrefSchwarze Erfolg sei eese in En „ auch auf dem gefährlichen in Lüdenhausen nicht aus der Ruhe bringen rang einen sicheren 4:1=Erfolg. In Schußzlaune befanden sich die Braker Spie den Namensvettern aus Sonneborn gar u sern das Nachsehen gaben, während Schwarz=Weiß Hohenhausen in Möllenbeck einen 5:1=Erfolg seierte. ingegen mußten die Ballspieler aus Leese in Entrup erkennen, daß den Joniern aus vertrautem Gelände schwer beizukommen ist; beim Schlußpfiff hatte man sich durch ein 2:2 in Sieg und Punkte geteilt. Leider wurde uns das Schlußergebnie der Auseinandersetzung Germania Westorf— BfB. Matorf nicht mitgeteilt. 25 Tresser in Nordlippe: TuS. Lüdenhausen— SC. Lemgo=West 1:4(0:2) GuS. Brake— SuS. Sonneborn 9:1(5:0) FC. Möllenbeck— SW. Hohenhausen 1:5(1:4) Union Entrup— BSV. Leese 2:2(2:2). Ein Blick auf die Tabelle zeigt, daß die Sportler aus dem Lemgoer Westen durch den neuerlichen Punktverlust des BSV. ihre Spitzenposition bedeutend gefestigt haben. Im übrigen zu gestern errungenen herzlichsten Glückwunsch! Herbstmeisterschaft unseren Einen Bombensieg melben die Braker vom Walkenfelde: sie haben es in diesem Spiel mal wieder bewiesen, daß sie noch Tore schießen können. Es ist natürlich zu bedenken, daß der Gegner aus Sonneborn für diese Mannschaft zu schwach ist. Da mußte das Ergebnis so hoch aus. fallen. Innerhalb 10 Minuten stand der Kampf schon 3:0. Alle Stürmer teilten sich die Erfolge abwechselnd. Das fünfte und letzte Tor vor der Pause bringt ein Handelfer. Auch nach der Pause wird der siebente Treffer durch Handelfer erzielt. Beim Stande 7•0 kommen die Gäste zu ihrem einzigen Gegentor, das der Linksaußen im Anschluß an einen plötzlichen Durchbruch erzielt. Selbst in dieser Bombenhöhe war der Sieg der Spielsportler verdient. * Union Entrup— BSB. Leese 2:2(2:2) Beide Mannschaften zeigten, was in ihnen steckt. 10 Minuten nach Beginn konnte der Platzverein durch nen Linksaußen Göhner in Führung gehen. Der ittelstürmer der Gäste holte in 25. Minute den Trefr wieder auf. Wieder 10 Minuten später kann der st die Führung an sich bringen. Der Rechtsaußen lankte aut zur Mitte und von hier wird der Rest bergt. Aber noch vor der Pause erzielen die Platzherren en Ausgleich. Nach der Pause gelingt es keiner Mannschaft, trotz guter Chancen auf beiden Seiten, zu zählbaren Erfolgen zu kommen. TuS. Lüdenbausen— SC. Lemgo=West 1:4(0:2) Es will schon etwas heißen, auf dem Platze in Lüdenhausen gegen die Lüdenhauser Elf 4:1 zu gewinnen. Der Platz in Lüdenl ausen machte den SC.ern schwer zu schaffen, aber sie kämpften um Sieg, und es gelang ihnen auch, den Sieg mit in ihre Heimat zu tragen.— Schon in den ersten Minuten des harten Kampfes gehen die SC.er durch ihren Mittelstürmer in Führung. Gleich darauf folgt Treffer Nr. 2 durch den Halblinken. Danach werden in der ersten Halbzeit keine Tore mehr geschossen. Tapfer kämpfen die Lüdenhauser, um den Ehrentreffer zu erzielen; es gelingt ihnen jedoch nicht. Mit dem Stande von 2:0- für die Gäste aus dem Lemgoer Westen geht es in die Pause.— Die zweite Halbzeit beginnt wieder mit der gewohnten Kampflaune der SC.er; jedoch können sie ihren Vorsprung erst nach 15 Minuten auf 3:0 erhöhen. Eine Ecke wird vom Rechtsaußen erst unter die Latte und dann ins Tor befördert. Jetzt gelingt es den Lüdenhausern endlich, den Ehrentreffer zu erzielen— allerdings durch zu weites Aufrücken der Verteidigung der SC.er. Die Stürmerreihe der Lüdenhauser kommt durch, der Halblinke bekommt eine Vorlage, die er mit dem Kopfe in das Tor weiterleitet. Angriff auf Angriff folgt auf beiden Seiten, jedoch sind die SC.er die Besseren, und es gelingt ihnen noch ungefähr 10 Minuten vor Schluß, das Torverhältnis zu erhöben. Der Mittelläufer macht mit dem Mittelstürmer einen Durchbruch, und der Mittelläufer schießt den Ball zum unhaltbaren vierten Tor ein. * FC. Möllendeck— SW. Hobenhausen 1:5(1:4) Die Nordlipper sind wieder im Kommen: das beweist ihr sonntägiger Sieg. In eindentiger Weise haben sie die preußischen Nachbarn ausgeschaltet, und dann noch auf dem Platze des Gegners. Am Spielanfang gingen die Schwarz=Weißen in Front. Kurze Zeit darauf erzielten die Platzherren den Ausgleich. Als dann in einem Gedränge der Torwart der Möllenbecker aus dem Kasten berausläuft, schießt Hobenhausen zum zweiten Tor ein: Im Anschluß an einen Eckball folgt Treffer Nr. 4. Der Mittelläufer der Gastgeber mußte dann aus guter Position zu einem Gegentreffer kommen, aber er haut über das Tor weg. Nach der Pause können die Gäste mit einem weiteren Treffer ihren Sieg unterstreichen. Ist auch das Ergebnis vielleicht um ein oder auch zwei Tore zu hoch, so ist der Sieg der Nordlipper aber doch durchaus verdient. Die Möllenbecker hatten zuviel Pech mit ihrem Torwart. Arminia Vielefeld flegte in Lippstadt Teutonia Lippstadt— Arminia Bielefeld 1:6(0:2) SB. Beckum— SB. Gütersloh 2:1(0:0) SV. Schildesche— Union Hersord 1:2(1:0) SV. Neuhaus— B/B. Bielefeld 0:3 BIL. Geseke— Borussia Lippstadt 1:1(0:1) SuS. Hersord— B/5. Paderborn 3:3(2:2). **— und der Tabelle: Arminia Bielefeld SB. Beckum Teutonia Lippstadt VBIV. Bielefeld SV. Sütersloh Vorussia Lippstadt Union Herford BfL. Geseke erford rborn ldesche SB. Neuhaus 9 9 9 9 9 9 9 9 9 10 10 9 0 2 1 4 0 2 2 1 2 4 1 1 50: 7 25: 9 19:12 23:17 21:23 19:26 21:21 14:23 12:11 16:33 18:22 8:29 18:0 16:2 15:3 12:6 8:10 8:10 8:10 7:11 6:12 6:14 5:15 1:17 Pauzug der Reichsautobahn zertrümmert Eln schweres Unglück im Bauabschnitt Ahmsen—Exter In der Nacht zum Sonnabend ereignete sich auf der Reichsautobahn, Bauabschnitt Ahmsen—Exter, und zwar in der Nähe der geplauten Ueberführung über die Salzufler Straße, ein schweres Unglück. In den frühen Morgenstunden wurde beobachtet, daß sich von dem Rangierbahnhof deim Lobbos ein aus zehn Wagen bestehender Jug, der mit zwei Lokometiven bespannt war, in Bewegung setzte und rückwärts in Richtung auf die Salzufler Straße zu Tal fuhr. In immer größer werdender Geschwindigkeit rufte der führerlose Zug auf die sogenannte Keite zu, die zum Abladen von Sand dort errichtet ist. Die Wagen fuhren über die Kette weg und schoben sich ineinander. Die Unfallstelle boi ein wüstes Trümmerseld. Menschenleben sind bei diesem Unfall nicht zu beklagen, doch dürfte der Materialschaden erheblich sein. Die polizeilichen Ermitklungen sind eingeleitet. NSDAp. Ortsgruspe Wellentrup=Kachtenhausen. Es wird nochmals auf den heute um 20 Uhr bei Gastwirt Niemann stattfindenden Film„Verräter“ hingewiesen. Alle Parteigenossen und Gliederungen nehmen daran teil. Statt besonderer Anzeige Samstag nachmittag 8¾ Uhr entschlief sanft im festen Glauben an ihren Erlöser meine liebe, gute Schwester, Schwägerin und Tante Anna Gustave Wolf kurz vor Vollendung ihres 71. Lebensjahres. In tiefem Schmerz: Karl Wolff Evi Wolff, ged. Hesse Irmgard Krause, ged. Wolff Detmold, Düsseldorf, den 22. November 1937. Glisabethstr. 4 Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 23. November, nachm. 3 Uhr, von der Kapelle des Landeskrankenhauser aus statt. Trauerfeier vorher. 96, 97, 98, 99, 100 so und nun wieder rückwärts von 100 bis 1... u. einschlafen kann man doch nicht! Versuchen Sie Ruhe=Perlen mit Baldeian (rote Packg.), der Schlaf kommt von allein. Btl. 50 J, Schtl. 1 Drogerie Petri, Bruchstr. 19 Tischler in Dauerstellung oder auch zur Aushilfe nach Lemgo gesucht. Nachzufragen in der Gesch.Lemgo delweit die Königin der Alpen. Idelweiß das gute Fahrrad niedrigen Preis. Hotalog auch über Nähmaschinen senden an Jeden kostenlos. Ober ½ Million Edehrreibräder haben wir echen selt 40 Jahren überallhin versandt. Das bonaten wir wrohl nimmermehr, wenn unser Edehweibrad nicht gut und billig wür. Edelweih-Decker Deussch-Wartenber In wenigen Stunden können Sie Ihre Familien=Drucksachen in guter Ausführung bei uns in Empfang nehmen Bist Du schon Mitglied der NSV.? 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