Tageszeitung Erscheint täglich, mit Ausnahme der Tage nach Sonn= und Feiertagen ¼jährlich 2,00#, 1/1 jährlich frei ins Haus bei Vorauszahlung 7###, nachher 7,50 durch die Post ¼ jährlich 1,58 K, mit Bestellgeld 2.00 Bruck, Verlag und verantwortlicher Schrittleiter Franz Schlüter, Bad Essen für den Kreis Lübbecke (Amtlicher Anzeiger) Nr. 288 Asquiths Sturz. Nach Stürmer— Asquith; man weiß nicht, was noch werden mag! Eben erst ist der Wechsel an der Spitze der russischen Staatsleitung in London und anderwärts als ein Sieg der britischen Politik ausgerufen worden— wird man nun auch den Sturz des großmächtigen Premierministers des englischen Weltreiches in Petersburg mit der gleichen Genugtuung aufnehmen? Dort ist ein Reaktionär vom reinsten Wasser, hier ein seit Jahrzehnten als llberaler Parteiführer bewährter Minister dem Kriege zum #aß. Oibesvors, Freitag, 8. Dezember 1916 Resstomoereoeinmem Omern niceemömede bethe mt emmi##eruge Anzeigen kosten für 46 zm Breite(1spaltig) 1 mm Oöbe 3 47, Reflamen für 90 mmi Breite(Lspaltiz) 1 mm Höhe 10 Schluß der Anzeigen=Annahme: Mittags des vorhergehenden Tages, großere Anzeigen früher Telegramme:„Tageszettung, Rud lessen“ Fernruse Nr. 7 Asgutth. Lloyd George. Opfer gesallen; die ausgleichende Gerechtigkeit sorgt also für angemessene Verteilung des Schmerzes innerhalb der teuren Bundesbrüderschaft, rechter Hand linker Hand wird gleichmäßig bedacht, und über ein kleines wird wieder alles im Vierverband ein Herz und eine Seele sein— um neuen militärischen und polittschen Niederlagen entgegenzugehen. Die Ursache des Kabinettswechsels in Rutzland und in England ist die gleiche: es geht den Herrschaften ichkecht, sehr schlecht in dieser unvollkommenen Welt, und man will es deshalb mit neuen Männern versuchen. In Rußland hat die Duma die Geduld verloren und in Verbindung mit dem brittschen Botschafter den Abgang Stürmers erzwungen. In England hat Lloyd George den Stein ins Rollen gebracht, der einfache Mann aus dem Volke, den es nach einer Diktatorrolle geUstet, für die Herr Asquith, wie er im Unterhaus, unnittelbar bevor er zum König ging und seine Demission einreichte, mit der kühlen Ruhe des Alters sagte, keinen persönlichen Geschmack aufzubringen vermag. Lloyd George ist vom Schatz= über den Munitions= zum Kriegsminister aufgerückt und hat mehr und mehr eine Muchtfülle eingeräumt erhalten, die mit den versassungsmäßigen Überlieferungen des Inselreiches kaum noch in Einklang zu bringen war. Trotzdem vermochte er das Geschick des Krieges nicht zu wenden, und jetzt ist es w weit, daß er sich nur noch von der unverhüllten Ausschaltung aller politischen, diplomatischen und wirtschaftlichen Rücksichten in der Leitung des Krieges einen Erfolg versprechen kann. Auch für ihn gibt es keine Parteien mehr, es ist ihm ganz egal, ob das Kabinett, das am Ruder steht, sich liberal oder konservativ nennen mag, er will seiner Vielköpfigkeit, die vor mehr als Jahresfrist noch eigens für die Bedürfnisse der Kriegführung erhöht worden ist, ein Ende setzen und zum mindesten die Befehlsgewalt einem Drei= bis höchstens Viermännerkollegium anvertrauen, in dem für Herrn Asquith kein Platz war, weil er eben in den bisherigen 28 Feldzugsmonaten von Niederlage zu Niederlage geeilt war. Mit goldener Rücksichtslosigkeit ging der Kriegs= gegen den Premierminister vor. Das muß man sagen, und Herr Asquith, der von den verschiedensten Seiten schon manches eingesteckt hatte, war denn doch zu stolz, um auch diese Demütigung noch mit resigniertem Lächeln hinzunehmen. Er stellte die Kabinettsfrage, und der König läßt ihn gehen— vermutlich auf Nimmerwiedersehen! Vorläufig ist Vonar Law als Nachfolger in Aussicht genommen: Der Führer der Konservativen an der Spitze eines liberalen Kabinetts— für jeden echten Engländer wahrlich der Gipfel des politischen Unsinns. Und wiederum, wenn die liberalen Kollegen von Asquith seinem Beispiel folgen und durch Parteigenossen des neuen Preiierministers ersetzt werden, so bleibt doch die liberale Mehrheit des Unterhauses bestehen, die man mitten im Kriege nicht gut durch Neuwahlen in ihr Gegenteil unnkehren kann. Also Schwierigkeiten über Schwierigkeiten, die tief in den politischen Gesamtverhältnissen des Landes wurzeln. Wir können es Lloyd George und seinen Kampf= und Gesinnungsgenossen überlassen, wie sie sich mit ihnen abfinden, wie sie die schon jetzt aufbegehrende Arbeiterpartei beschwichtigen, wie sie das stets rege Mißtrauen der Iren überwinden wollen. Daß aller dieser offen zu Tage liegenden Bedenken und Hindernisse zum Trotz der Umsturz in England gewagt wird. ist uns ein Beweis dafür, wie nahe man dort schon die Niederlage fühlt, die der britischen Weltherrschaft den Todesstoß versetzen muß. Aber auch ein Beweis dafür, daß man zum Außersten entschlossen ist, um das Verderben noch in zwölfter Stunde von der durch die Jahrhunderte hindurch reichlich verwöhnten Nation abzuwenden. Bonar Law und Lloyd George wollen ihr Rettung bringen und deshalb alles aus dem Wege räumen, was ihrem eigenen Tatendrang bisher Schranken gezogen hat. Ihre Sehnsucht geht nach einem englischen Hindenburg nebst Ludendorfs. Wir begreifen wohl, daß diese Männer sie keizen- aber die sind made In Germany. Da ist alle Nachahmung nichts als ein leerer Wahn! Dreußischer Landtag. Derrenbaus. (12. Sitzung.) Re Berlin, 6. Dezember. Präsident Graf Arnim=Bottzenburg gedenkt des verstorbenen Kaisers Franz Joseph l. und weist dann am die während der fünfmonatigen Pause der Herrenhausverhandlungen vor sich gegangenen Kriegsereignisse hin. Der Präsident gedenkt der Helden der Armee und Marine und der durch die unvergänglichen Namen Bölcke und Immelmann verkörperten Fliegerwasse. Die Heimat aber rüstet sich zu wirkungsvollem Hilfsdienst. Immer fester wird 10. Jährgung unsere Zuversicht, daß ein gerechter Richter sein Urteil sprechen wird im Gericht der Völker. Gestärkt durch das Bewußtsein unserer Kraft, im Vertrauen auf die ungeheure Wucht und Energie des deutschen Volkes, gehoben durch die Überzeugung von der Gerechtigkeit unserer Sache— versammeln wir uns zu neuer Arbeit.(Beifall.) Das Andenken der verstorbenen Mitglieder wird in der üblichen Weise geehrt und dann eine Anzahl königlicher Verordnungen allgemeiner und kriegswirtschaftlicher Art ohne Erörterung genehmigt. Darauf berichtet Graf v. Seydlitz über eine Eingabe des Herrn v. Hertzberg=Lottin, das Kriegsernährungsamt möge bei allen Anordnungen für die Volksernährung in Zukunft mehr als bisher die Erzeugung von Lebensmitteln berücksichtigen und das Einfuhrmonopol der Z.E.G. möge beseitigt oder doch erheblich eingeschränkt werden. Die Kommission hat dem Antrag folgende Fassung gegeben: Die Königliche Staatsregierung wird aufgefordert, im Bundesrat dahin zu wirken. daß bei allen behördlichen Anordnungen für die Volksernährung in Zukunft mehr als bisher die Erzeugung von Lebensmitteln berücksichtigt wird. Der zweite Teil des Antrages wurde zurückgezogen. Nach einigen Bemerkungen stimmt das Haus dem abgeänderten Antrag zu und vertagt sich auf morgen. Abgeordnetenbaue. (43. Sitzung.) Kr. Berlin, 6. Dezember. Am Ministertisch sitzen Landwirtschaftsminister Freiherr v. Schorlemer=Lieser und Präsident des Kriegsernährungsamts v. Batocki. Frhr. v. Schorlemer zu den Ernährungsfragen. Die wirtschaftliche Situation ist ernst. Auch ein baldiger Friedensschluß wird uns in Ernährungsfragen den Friedenszustand noch nicht wiederbringen. Es kommt auf die Erzeugung neuer Güter an. Schutz der landwirtschaftlichen Produktion ist und bleibt die Hauptsache.(Beifall rechts.) Diese Ansche ung teilen auch das Kriegsernährungsamt und das neue Kriegsamt. Leider wird das Kriegshilfsgesetz in der Fassung des Relchstages, wonach Arbeit genommen werden kann, wo der höhere Lohn gezahlt wird, einen Anreiz zur Beschäftigung nur in der Industrie ausüben.: Für die Landwirtschaft werden erwa 500 000 Tonnen Stickstoff zur Verfügung gestellt werden können. Die, neue Bundesratsverordnung über den Anbau von Zuckerrüben bringt den Rübenbauern weitgehende Vergünstigungen. Zucker brauchen wir dringend auch für die Munitionsherstellung. Die kommende Erhöhung des Zuckerpreises auf etwa 88 bis 40 Pfennig hält sich in erträglichen Grenzen. Vor unberechtigten allgemeinen Angriffen gegen die Landwirtschaft sollte man sich jetzt hüten. Ein Produktions= zwang ist in der Landwirtschaft unmöglich. Man sollte davon Abstand nehmen, dem Landwirt vorzuschreiben, was er von seiner Erzeugung behalten darf. Es muß produktionslähmend wirken, wenn sich der Landwirt sagen muß: was nützt mir meine Erzeugung, wenn ich alles abliesern muß. Wir werden noch mit weiteren Einschränkungen rechnen müssen, wollen wir nicht vorzeitig einen Frieden schließen. Unsere militärische Lage ist günstig. Infolge der schlechten Weltweizenernte und dann der unvergleichlichen Tätigkeit unserer U=Boote (demonstrativer Beifall) sind die wirtschaftlichen Verlegenheiten auch unserer Feinde auf einen hohen Grad gewachsen. Deshalb sage ich: Vorwärts mit Gott für König und Vaterland.(Lebh. Beifall.) Abg. Brann(Soz.): In den Ausschußberatungen wie in der Rede des Ministers haben die Interessen der Produzenten die größte Rolle gespielt. Es ist eine Illusion, daß wir unsere 28 Sin ungarischer Hular. Kriegsroman von Artbur Brebmer. Nachdruck verboten „Der.. Luftdruck?“ fragte der Kornett erstannt. „Ja. Oberleutnant Lustdruck. Er wird schon wissen. Sie aber.. Sie Kornett, hof“ ich noch wieder zu sehen... und jetzt. mein Pserd.“ Und als er davonritt, da grüßte er wissen, ob man ihn noch sah oder nicht Aber man hatte ihn gesehen und Haushofmeister ihm nach „Derr Oberleutuant, Herr Oberleutnant“ Kurz, drehte sich Oberleutuant Jannschla im Sattel um „Was gibt's?“ fragte er und hielt das Pierd an „Das gnädige Fräulein... das Fräulein Komtesse lassen fragen, ob denn der Herr Oberleumant gar nicht vorsprechen wollen und warum nicht.“ „Warum? Weil noch immmer dieselben Gründe besteben Und damit... ritt er davon. hinauf, ohne zu atemlos eilte der „Aller guten Dinge sind drei“, sagte Jannschka, als er so durch die Gegend dahinritt, und jetzt bin ich nur neugierig, was das dritte Abenteuer mir bringen wird", denn mit den ersten beiden war er gar nicht zufrieden, so viel Gutes an sich auch daraus geworden war. Und gerade jetzt, wo sein Pferd im langsamsten Schritte dahinging, als hätte es nichts zu versäumen— und hatte es n auch in der Tat nicht— und er so trübselig auf diesem ginen Pserde saß, kam er sich so recht wie ein Don Onichotte des Krieges vor, der sich in die unmöglichsten und absurdesten Abenteuer gestürzt hatte. „Nein, lieber Januichka“, tröstete er sich selbst,„absurd darfst du nicht sagen, denn schon die Welt von diesem— wie sagt man schuell? von diesem Scheusal von Dragusoff befreit zu haben; schon das Bewußtsein, hunderten von Menschen ihr Heil. ihr Leben, ihr Glück zurückgegeben zu haben, schon das war das Geschehnis wert, selbst wenn es zum Schlusse vielleicht noch den Kragen kostete. Kragen! Er pfisi auf den Kragen, wo das Herz pfutsch war. Wo dieses eine niemals mehr heilende Wunde empfungen hatte Marfa Wann würde er je wieder eine Mädchengestalt wie Marfa Kamenitzka auf der Welt wiederfinden! Und anstatt Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen, um sie sich zu erobern,„und zum Erobern schaut man sa noch immer ganz passabel aus, was Duscha?“ Ja, also statt sie sich zu erobern, gab er ihr, er selbst, ihr den Geliebten wieder!! Sehr edel, aber sehr dumm. Und da fiel ihm plötzlich, wie schon der Mensch ist, sein alter, einstiger Schulmeister ein, wie der eine Prise nahm, sich schneuzte, sein großes, blaues Taschentuch sorgfältig zusammenlegte und sich die Hände reibend sagte:„Du bist ein sehr lieber Bursch' du bist auch ein sehr brauer und gescheuter Bursch', weil du der Sohn vom großmächtigen Herrn von Nodschfalva bist, sonst aber das merke dir, wärest du der nichtsnutzigste Bursch' auf dieser Welt, und sauhumm. So dumm, wie das blödeste Kalb im Kuhstalle drin.“ Und unwillkürlich mußte er lachen.„Jawohl, lieber Ladislaus Lengiel„saudumm“ und was dumm geboren ist, bleibt dumm, das siehst du jetzt.“ Die kleine Erinnerung gab ihm ein klein wenig von seiner Frische wieder, und das schien auch Duscha zu merken, denn das prächtige Tier grift mit einem Male ganz flott aus und setzte sich in einen sanften, angenehm wiegenden Trab. Wer es nicht weiß, der kann gar nicht glauben, wie viel für die Stimmung des Reiters von der Gangart des Pserdes oft abhängt. So ein leichter Trab paßt für Liebesschmerzen und Sehasuchten nicht, außer die eine etzt eben wieder durch fernen Kanonendonner die. horch, geweckt wure Und„meiner Seel', koste es zns es kostet, wir müssen's versuchen und durchbrechen, gelt Dutscha?" Dieser Gedanke gab ihm mit einemmale die ganze Lebensenergie wieder, und er fühlte sich hier beinah wie damals, wo der Oberst von ihm gesagt hatte:„den nehm euch zum Beispiel, der hat den Teufel im Leibe und den Rakoczimarsch in der Seele". Ja, wahrhaftig, den hatte er, und er ertappte sich dabei, wie er ihn vor sich hinsumte. Teufel, das war wahrhaftig kein Lied für einen russischen Offizier, und wenn man ihn hörte, dann... aber wer sollte ihn denn hier in diesem Walde, in dieser Weltabgeschiedenheit hören, und gerade in diesem Augenblicke hörte er das Knacken eines Gewehrschusses, hörte den Anruf„Halt, wer da?“ und sah eine Gestalt, die sich von dem dicken, braungrünen Stamme eines Baumes loslöste. „Nikolaus“, sagte er, die Parole nennend. „Passiert!“ „Hm!“ sagte Oberleutnant Januschka, und„von wo kommt denn ihr? Wie viele seid ihr denn? Was tuit ihr?" „Ein Feldwebel, zwei Korporale und achtundvierzig Mann auf Gefangenentransport.“ „Ge... fangene?“ Wie ein Weh schnitt es in die Seele Januschkas ein. Deutsche am Ende? Österreicher? Vielleicht sogar Ungarn! Und die sollte er sehen und das Herz sollte ihm nich lluten? Und vor denen sollte er seine Rolle als Ruffe veiterspielen. Wo er, wenn er sie sah, gewiß jedem am iebsten um den Hals gefallen wäre, um ihn zu trösten uind ihm zu sagen:„Joi, loi, Freund, was mußt du leiden, daß du nicht gefallen bist!“ Und plötzlich zuckte ein abenteuerlicher Gedanke durch seinen Kopf und sich gleichmütig eine Zigarette ansteckend fragte er:„Wieviel Gefangene sind's denn?“ Gegner einer wirtschaftlichen Katastrophe zutreiben konnten. Persönlichen Gewinn darf es in der nationalen Selbsterhaltung nicht geben. Die Aufrufe vieler Landräte beweisen. daß noch immer Kartoffeln zurückgehalten werden; im Ausschuß haben die Konservativen ein Einschreiten gegen die Landräte verlangt.(Hört, börtl links.) Schamloser Wucher macht sich breit auf allen Gebieten. Abg. v. Oerten(Frk.): Die Vorwürfe des Vorreoners gegen die Landwirtschaft sind unbegründet. Die Unkosten der Landwirtschaft sind sehr gestiegen, deshalb müssen auch die Preise steigen. Die Landwirte treiben keinen Wucher und machen keine übermäßigen Gewinne. Einzelverfehlungen darf man nicht verallgemeinern, Knappheit an vielen Lebensmitteln ist vorhanden, aber keine wirkliche Not. Allerdings müssen wir den Kartosselverbrauch sehr einschränken. Eine Erhöhung der Fleischration wäre eine kurzsichtige Maßregel (Beifall.) Abg. Delius(Vp.): Die Lage auf dem Lebensmittelmarkt wird immer ungünstiger. Man sollte bei Ausnahmen die geistigen Arbetter nicht ganz übersehen. Bei den Kartoffeln muß das Hauptgewicht auf die menschliche Ernährung gelegt werden. Die Landwirte haben vielfach Kartosseln zurückgehalten. Die Preise für Kohlrüben sind zu hoch. An den hohen Zuckerpreisen verdienen die Landwirte doppelt: einmal wenn sie die höheren Preise für die Rüben bekommen und dann als Aktionäre der Zuckerfabriken. Bei der Milchverteilung muß dafür gesorgt werden, daß die Kinder und die Kranken ihre Milch auch wirklich erhalten. Die Städte wären froh, wenn sie auch nur Magermilch bekommen würden. Aber sie wird vielfach auf dem Lande an das Vieh verfüttert. Wo ist der Käse geblieben? Das Wild wird ebenfalls künstlich den Städten ferngehalten. Es herrschen laxe Anschauungen. Das Volk will durchhalten. aber alle sollten gleichmäßig bedacht sein. Davon merkt man nichts, wenn man die Speisezettel des Kasinos der Z. E. G. betrachtet. Da ist noch alles in Hülle und Fülle da.(Hört hört!) Mit den Fischen wird ein himmelschrelender Wucher getrieben Die Debatte schließt. Die Vorschläge des Ausschusses werden angenommen. Ein fortschrittlicher Antrag auf Herabsetzung der Schlachtpreise für Rindvieh wird abgelehnt, ebenso ein weiterer fortschrittlicher Antrag, auch den Hartkäse in öffentliche Bewirtschaftung zu nehmen und die Molkereien zu verpflichten, einen Teil der Magermilch zu Käse oder Quark zu verarbeiten Ein fortschrittlicher Antrag, in den Vorstand des Kriegsernährungsamtes einen Vertreter des Preußischen Städtetages zu berusen, wird gegen die Stimmen der Konfervaliven angenommen. Das Haus vertagt sich am Donnerstag. Dolitische Kundlchau. Deutsches Reich. * Der Unterausschuß des preußischen Abgeordnetenhauses für Teuerungszulagen und Kinderbeihilfen an preußische Staatsbeamte, Staatsarbeiter und Volksschullehrer legte einen Antrag an die Regierung vor, nach dem jeder Beamte mit einem Gehalt bis zu 5100 Mark 100 Mark und für jedes Kind im Alter von 15 bis 18 Jahren, soweit es nicht ein eigenes auskömmliches Einkommen besitzt, 30 Mark erhalten soll. Teuerungszulagen sollen für Arbeiter in allen Staatsbetrieben durchgeführt, die laufenden Kriegsbeihilfen erhöht werden. Ruhegehaltsempfänger, deren Hinterbliebenen und Volksschullehrer sollen entsprechende Berücksichtigung finden. Der Finanzminister erklärte seine persönliche Stellungnahme dahin, daß er gegen eine Erhöhung der Teuerungszulagen und Kriegsheihilfen allenfalls nichts einzuwenden habe, es müßten jedoch erst die weiteren Verhandlungen des Staatsministeriums mit den Reichsstellen gepflogen werden. Gegen den Antrag hatte der Kinister nur das eine Bedenken, daß nach ihm die Gewährung der Zulagen bei einem Einkommen von 4500 Mark abschließen soll, während der Ausschuß bis 5100 Mark gehen will * In der Zweiten württembergischen Kammer sprach Ministerpräsident Freiherr v. Weizsäcker über die gegenwärtige Lage und sagte dabei, daß im Auslande basse Angst vor unserer Tatkraft an die Stelle der früher beliebten Kritik getreten sei. Der Ministerpräsident fuhr kort: Der vollkommene blutige Niederbruch der feindlichen Offensiven in West und Ost, unser glänzender Angriff auf das verräterische Rumänien sind die Antwort auf die Pläne, die für 1916 England und seine nunmehr unter englische Oberhoheit geratenen Verbündeten geschmiedet hatten. Möchten unsere Gegner endlich einsehen, daß sie nur vermehrter, wuchtiger, verderbenbringender Kraft Deutschlands und seiner Verbündeten begegnen werden! Was aber auch kommen mag, in felsenfester Zuversicht senen wir dem Ausgange des Weltkrieges und damit der endaüstigen Bestrafung des Feindes entaegen. * Der neue 15gliebrige Ausschuß des Reichstages für den vaterländischen Hilfsdienst tritt dem Vernehmen nach voraussichtlich vom 15. Dezember ab zu einer ersten, auf mehrere Tage berechneten Sitzung zusammen, um über die Grundlagen der neuen Organisation zu beraten. Schweiz. * In Luzern traf eine deutsche Militärkommission ein, der unter anderen angehören: Prinz Max von Baden, Geueral Friedrich und Major Polenz. Die Kommission wird die Interniertenlager und Werkstätten für deutsche Internierte besichtigen Belgien. * In Brüssel wurde unter dem Namen„L'Avenir Walon“ ein neues Blatt gegründet, das die zukünftige Teilung Belgiens in wallonisches und flämisches Gebiet fordert. Ein Dekret der deutschen Besetzungsbehörden erklärt die Hauptstadt Brüssel und drei ihrer Vorstädte auf Grund der Ergebnisse der letzten Volkszählung als Kämische Gemeinden, wodurch insbesondere Brüssel seines bisherigen Charakters als französische Stadt entkleidet wird. Amerika u Ausschließlich mit inneren Angelegenheiten der Vereinigten Staaten beschäftigt sich die überaus kurze Botschaft Wilsons an den Kongreß. Wilson empfiehlt eine Gesetzesvorlage, die eine genaue öfsentliche Untersuchung aller Arbeiterstreitigkeiten vorsieht, ohne die kein Streik und keine Aussperrung gesetzlich sein kann. Das Land könne nicht infolge von Mangel an hinreichenden schiedsgerichtlichen Einrichtungen tiefgehenden industriellen Störungen ausgesetzt bleiben, und der Kongreß könne da leicht Abhilfe schaffen. Der Präsident empfiehlt ferner die Annahme eines Gesetzes, durch das dem Handel mit dem Auslande größere Freihett gegeben wird, als sie ihm die gegenwärtigen Gesetze gegen die Monopole einräumen. r Präsident sagt, die Gelegenheit könne versaumt werden, wenn der Kongreß mit dieser Gesetzgebung ##ente Aus In- und Ausland. Berlin, 6. Dez Wie die Pariser Blätter aus Peking berichten, sollen die chinesischen Vertretungen in Berlin, Paris, London, Washington. Tokio und Petersburg wieder zu regelrechten Gesandtschaften erhoben werden. Wien, 6. Dez. Der wegen Hochverrates zum Tode verurteilte tschechische Abgeordnete Dr. Kramarsch, dessen Nichtigkeitsbeschwerde gegen das Todesurteil vor einigen Tagen verworfen worden ist, hat ein Gnadengesuch an den Kaiser gerichtet. Kopenhagen, 6. Dez.„Berlingske Tidende“ meldet aus Bergen: Von 3000 Tonnen Kupfer, die bereits vor einiger Zeit von England für Norwegen freigegeben worden sind, ist noch immer nichts eingetrossen. Es herischt daher in der elektrischen Industrie ein großer Mangel an Kupfer; die Preise sind bis um 1000% gestiegen. Newyork, 6. Dez. Zwölf Anträge betreffend die Lage aus dem Lebensmittelmarkt werden dem Kongreß unterbreitet. Präsident Wilson erhielt Tausende von Briesen wegen der hohen Preise. Er beabsichtigl sogar. eine Spezialbotschaft an den Kongreß zu senden. Rom. 6. Dez. In seiner Rede zur Kammereröffnung gab Ministerpräsident Bissolati die Erklärung ab. auch Italien habe zugestimmt, daß Konstantinopel an Rußland fallen solle. Soust brachte die Rede keine Überraschungen. Petersburg, 6. Dez. Der Ausschuß der Duma hat den Gesetzentwurf betressend Einführung des Schulzwanges im Prinzip angenommen. Petersburg, 6. Dez. Der Führer der Rechten Markow nannte in der Duma den Präsidenten Rodzlanko einen„geschwätzigen Flegel". Darauf trat Rodzianko zurück, wurde aber wiedergewählt. Ereignisse zur See. In der Nachl vom 4. am den 5 Dezember hat eines unserer Seeflugzeuggeschwader die militärischen Objekte von Monfalcone mit schweren Bomben erfolgreich belegt Trotz heftigen Abwehrfeuers sind alle Seeflugzeuge unversehrt eingerückt. Flottenkommando. Dic Oftfront im November 1916. Aus dem Großen Hauptquartier wird uns geschrieben: Während an der siebenbürgischen Front der strategische Einbruch in die rumänische Ebene angestrebt und durch die Besitznahme von Craiova mit einem entscheidenden Erfolg gekrönt wurde, fanden weiter nördlich von den Waldkarpathen bis zum Rigaschen Meerbusen nur Kampfhandlungen von örtlicher Bedeutung statt, die zumeist der Stellungsverbesserung galten. Auf dem nördlichen Flügel der Heeresgruppe Eichhorn war die Gefechtstätigkeit verhältnismäßig gering. Die günstige, regnerische Witterung verwandelte dort große Teile der Frontabschnitte in unwegsamen Morast. Die Gefechtshandlungen beschränkten sich deshalb in der Hauptsache auf Patrouillenkämpfe. Besonders erfolgreich waren Unternehmungen unserer Patrouillen und Aufklärungsabteilungen gegenüber Jakobstadt und am Brückenkouf von Düenhof, an der Stelle, wo die Russen einen kleinen Teil des südlichen Düna=Ufers besetzt halten. Hier waren die Russen besonders darauf bedacht, ihre Stellungen zu verbessern und die ihnen im Laufe des Sommers entrissenen Gräben wieder zu gewinnen. In zahlreichen Patrouillen= Vorstößen bis zu Kompagniestärke führten sie mehrere, durch Artillerie= und Minenfeuer vorbereitete Angriffe aus, die ihnen nur Verluste, aber keine Erfolge brachten. Hingegen wurden am 18. November die dortigen russischen Stellungen durch unsere Artillerie und Minenwerfer erheblich beschädigt. Auch eine neue dort über die Düna geschlagene Brücke wurde erfolgreich unter unser Feuer genommen. Auf dem äußersten linken Flügel fanden an der Küste mehrfach Zusammenstöße mit feindlichen Jagdkommandos statt. Auch hier glückte es den Russen nicht, irgendeinen kleinen Erfolg zu erzielen. Im Rigaischen Meerbusen und am Südrande der Insel Oesel zeigten sich nach längerer Zeit zum ersten Male wieder einige russische Torpedoboote und größere Schiffe in Sicht unserer Küstenbeobachtung. Die Front der Heeresgruppe Woyrsch stand im Zeichen des Angriffes auf das Gelände westlich und südlich des Skrobowa=Baches. Der sorgfältig vorbereitete, mit den modernsten Kampf= und Nahkampfmitteln am v. November durchgeführte Augriff einer Reserve=Division brachte uns in den Besitz günstigerer Winterstellungen mit einer Beute von 52 Offizieren, 3786 Mann, 33 Maschinen= gewehren und 18 Minenwerfern. Die Gesamtverluste des Feindes bei dieser Unternehmung und dem anschließenden Gegenangriff werden mit etwa 10000 Mann an Toten, Verwundeten und Gefangenen nicht zu hoch gerechnet sein. Bei der Gruppe Bernhardi wurde am 6. November der russische Brückenkopf bei Borowienskie ohne eigene Verluste in schneidigem Anlauf genommen. Die Versuche des Feindes in der folgenden Nacht, die Stellungen zurückzuerobern, scheiterten restlos an dem Widerstande der Besatzung. Auf dem rechten Flügel des Oberbefehlshabers Ost versuchte der Feind am 2. November vergeblich das ihm am 30. Oktober entrissene Gelände bei Krasnolesie zurückzugewinnen. Seine mit etwa 8000 bis 10.000 Mann angesetzten siebenmaligen Angriffe brachen im Feuer unserer Magdeburger, Posener und Anhaltiner Infanterie in sich zusammen. Nirgends gelangte der Angreifer bis in die Hindernisse. In einem am 3. November südwestlich Folw. Krasnolesie angesetzten Gegenstoß, sowie in einem am 4. November durchgeführten Handgranatenangriff entrissen wir dem Feinde Teile seiner Hauptstellung. Die Kämpfe endeten zunächst am 6. November mit der Eroberung eines südlich anschließenden Telles der feindlichen Stellung westlich Slawentyn. Nach starker Artillerievorbereitung glückte es dem Gegner in einem mit etwa fünffacher Übermacht vorgetragenen Angriff ein kleines Stück der Stellung westlich Slawentyn zurückzunehmen. In der Nacht wurde der Feind erneut im Handgranatenkampf herausgeworfen. Diese hin= und herwogenden erbitterten Kämpfe an der Narajowka endeten Mitte November mit der restlosen Behauptung der von uns gesommenen Stellungen. Der Krieg. Oslerreichisch-ungarischer Deeresbericht. Wien, 6. Dezember (Dei ernte Teil deckt sich mit dem deutschen Heeresbericht. Itatienischer und südöstlicher Kriegsschauplatz. Nichts von Belang Kaiser Carl bei Kaiser(ilbelm. Wie aus Wien gemeldet wird, hat der junge österreichische Kaiser sich am 5. Dezember in den Standort der deutschen Obersten Heeresleitung begeben, wo im Beisein des Feldmarschalls Freiherrn v. Conrad eine Besprechung mit Kaiser Wilhelm stattfand, der auch Generalfeldmarschall v. Hindenburg beiwohnte. Auf der Fahrt zum Großen Hauptquartier wurde Kaiser Carl in allen Orten jubelnd begrüßt. Die schweren Verluste der Rumänen. Die Zahl der rumänischen Gefangenen seit Beginn des Krieges beläuft sich auf erwa 100000 Mann. Die feindliche Armee würde demnach gut ein Sechstel ihres ganzen Bestandes an Gefangenen eingebüßt haben, und wir glauben, daß wir die gesamten feindlichen Verluste, einschließlich der blutigen Verluste und der Versprengten mit den Gefangenen auf etwa 300 000 Mann annehmer können. Wie weiter bekannt wird, hatte der Feind 60000 Zivilister in Bukarest zur Ausführung von Befestigungsarbeiten kommandiert. Das zeigt auf seine Absicht hin, die Festung zu verteidigen. Möglich ist es allerdings, daß er seinPläne geändert hat, wohl mit aus dem Grunde, daß er Festungsgeschütze für die Feldarmee verwendete. Von Freund und Feind. Die Rumänen nur noch Verbands=Hilfstruppen. Der bekannte schweizer Militärkritiker Stegemann schreibt im Berner„Bund“ über das Ergebnis der Schlacht am Arges: Die riesigen Anstrengungen der Russen und der verzweifelte Widerstand der Rumänen haben keine Früchte getragen. Sie sind zersplittert und mußten zersplittern, da der rumänische Feldzug von voruherein verfehlt war, und die überlegene deutsche Führung einen Neuaufbau der rumänischen Streitträfte unmöglich machte. Damit ist nicht gesagt, daß der Feldzug in Rumänien zu Ende sei, aber er wird jetzt ein Feldzug sein, in dem die Rumänen nur noch als Hilfstruppen des Verbandes und als Bestandteile des russischen Heeres fechten. Die Schlacht am Arges drückt das Siegel auf diese Feststellung. Kleine Kriegepolt. Konstantinopel, 6. Dez. Ein feindlicher Versuch, an der Küste von Akaba die französische Fahne zu hissen, mißglückte. Der türkische Vormarsch in Richtung Hedschaf dauert an Newyork, 6. Dez. Ans Veranlassung der russischen Botschaft in Washington wurde ein gewisser Samuel Gatter ir Brooklyn verhaftet, unter der Anschuldigung die Exploston im Hafen von Archangelsk verursacht zu haben durch Elnschmuggeln von Bomben in einer Schiffsladung vor Verlassen Amerikas. London, 6. Dez. Die englischen Blätter enthalten Verlustlisten der Marinedivision, die an der Westfront gekämpft hat, mit schätzungsweise 1500 bis 2000 Namen. London. 6. Dez. Als versenkt werden gemeldet drei große englische, ein russischer, ein französischer und ein norwegischer Dampfer, sowie mehrere Segelschiffe [Allerlei Draht= und Korresponbenz= Meldungen. Der vaterländische Hilfedienft. Berlin, 6. Dezember. Der Kaiser hat das vom Bundesrat und vom Reichstag angenommene Gesetz über den vaterländischen Hilfsdienst vollzogen. Das Gesey ist heute im Reichs=Geseyblatt veröffentlicht worden. Im Anschluß an diese Veröffentlichung hat der Kaiser als preußische Auszeichnung ein„Verdienstkreuz für Kriegshilfe“ gestiftet, das aus einem achtspitzigen Kreue aus Kriegsmetall besteht und an Männer und Frauen verliehen werden soll, die sich im vaterländischen Hilftdienst besonders auszeichnen. Englische Borgen wegen Griechenland. Amsterdam, 6. Dezember. Auf Anfragen im englischen Unterhaus wegen der Lage in Griechenland ist von Regierungsseite eine Antwort erteilt worden, durch deren mit vielen Wenn und Aber verklausulierte Form deutlich die bange Sorge um die Entwicklung der Dinge in Athen durchschimmert. Man erfährt so nebenbei, daß der englische Gesandte es für ratsam befunden hat, den englischen Staatsangehörigen in der griechischen Hauptstadt zu raten, sich unter den Schutz der englischen Flottengeschütze im Hafen Piräus zu begeben. Zwar wird versichert, daß kein ernster Grund vorhanden sei, für ihre Sicherheit zu fürchten, aber es scheint doch, als ob der griechische Gesandte eine Wiederholung der neulichen kriegerischen Auftritte für nicht ausgeschlossen hält. Die Schuld an diese schiebt er— wenigstens tut er so— den Reservistenverbänden in die Schuhe und im Unterhaus stellte die englische Regierung mit Genugtuung fest, daß die Reservisten entlassen seien und jetzt griechisches reguläres Militär die Hauptstadt bewache. Ob damit den englischen Wünschen allerdings mehr gedient ist, darf wohl füglich bezweifelt werden. Sinschräntzung der britilchen Söfreiheit. Rotterdam, 6. Dezember. Die Welt scheint aus den Fugen zu gehen. Nie da gewesene, nie erwartete Eingriffe in die persönliche Eßfreiheit müssen die roastbeefgewöhnten Engländer erdulden Das Londoner Handelsamt hat eine Verordnung erlassen die die Mahlzeiten in Hotels, Restaurants und Pensionen regelt. Danach darf kein Abendessen aus mehr als drei Gängen, keine andere Mahlzeit aus mehr als zwei Gängen bestehen. Es ist beabsichtigt, in kurzem eine weitere Verordnung zu erlassen, durch welche allgemeine fleischlose Tage angeordnet werden. In wenigen Tagen werden außerdem alle Bäckerläden das neue Brot führen, das nur 76% Weizenmehl enthält und eine Nachahmung des deutschen Kriegsbrotes ist, über das man gerade in England vor anderthalb Jahren nicht genug zu höhnen wußte. Die Zeiten ändern sich. Berli st genom Allerhöchst Wlsaß=Lothe schießen, Fle Plo Berlin, und Ploesti (Ploest noleum=Indu Schneller Sauptstadt in der gewalt Walachel v ourde er in Zein Stoß. keit und so sohen Armeen sich u ing zum Schl. ##atten, und übe ##n der Einnah #ank gegen Go #rnehmen wir S#eichnen wir di schmachlose Zur Stun den Mauern der zmal Widersta a er ebenfalls ##rden; hat er #eiteren Beleg d es Feindes übe irgsam ausgekli weijährigen K infällig macht.. 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Die feindihres ganzen ben, und wir Verluste, einVersprengten ann annehmer 30000 Zivilister sarbeiten komn. die Festung , d a ß e r s e i n runde, daß er dete. (fstruppen. er Stegemann is der Schlacht er Russen und haben keine id mußten zersornherein vering einen Neulöglich machte. Rumänien zu n, in dem die Verbandes und Die Schlacht tellung. kersuch, an der zu hissen, mißtung Hedschaf russischen Botmuel Gatter ir die Explostor aben durch Elna vor Verlassen enthalten Ver 1 W e s t f r o n t g e Namen. gemeldet drei ind ein norwend. Meldungen. t ). Dezember. vom Reichstag sen Hilfsdienst Beseyzblatt ver hat der Kaiser nstkreuz für spitzigen Kreue ; u n d F r a u e n ndischen Hilftnland. 3. Dezember. us wegen der eite eine Antlen Wenn und ige Sorge um himmert. Man sandte es für angehörigen in iter den Schutz Piräus zu kein ernster Sicherheit zu der griechische kriegerischen Die Schuld an en Reservistenaus stellte die daß die Reches reguläres mit den engist, darf wohl freiheit. B. Dezember. ehen. Nie da persönliche Eßinder erdulden dnung erlassen, und Pensionen mehr als drei ehr als zwei kurzem eine sche allgemeine zenigen Tagen e Brot führen, e Nachahmung nan gerade in ug zu höhnen Bukarest ist genommen Berlin, 6. Oez.(Amtlich) Bukarest genommen. S. M. der Kaiser haben llerhöchst aus diesem Anlaß in Preußen und #lsaß=Lothringen am 6. Dezember 1916 Salutchießen, Flaggen und Kirchengelänt angeordnet. Ploesti ebenfalls erobert Berlin, 6. Oez., abends.(Amtlich) Bukarest und Ploesti sind genommen. (Ploesti ist wichtig als Mittelpunkt der rumänischen Peiroleum=Industrie. Die Schriftl.) Schneller als man annehmen konnte, In die zumänische dauptstadt in unsere Häube gefallen. Unaushalisam hat ch der gewaltige Vorstoß der verbündeten Armeen durch Walachel vollzogen. Wo sin der Feind entgegenstellte, gurde er in schuellen, klästigen Schläsen niedergeworfen. zein Stoß, kein Hindernls konnte den Siegeszug aufhalten, und so sohen wir den Zeitvunkt bereits kommen, wo dieArmeen sich um Bukarest schließen würden. Aber dann #ag zum Schluß doch alles non schneller als wir geahit ###en, und überraschend kam heute abend die Siegesnachricht won der Einnahme der rumänischen Hauptstadt. Mit tiesem sank gegen Gott und gegen unsere unvergleichlichen Armeen ernehmen wir diese Kunde, und mit Genuztunung verichnen wir diese Tat als die Stunde der Vergeltung an im schmachlosesten Treubruch aller Zeiten. Zu: Stunde sind wir nicht unte#chtet darüber, oo vor en Rauern der inmänischen Haupestadt der Feind noch Widerstand geleistet hat. Wenn er es gelan hat, n er ebenfalls mit ungeheurer Schnelligkeit niedergeschlagen ###rden; hat er es nicht getan, dann bildet das nur einen vetteren Beleg dafür, wie unser Vormorsch alle Beiechnungen es Feindes über den Haufen gewoisen hat, wie er das orgsam ausgeklügelte Verteldigungesystem, das er bel den weijährigen Krlegserfahrungen sicherlich ausgenützt hat, infällig macht:. Man braucht nicht viel Worte, um die bedeutung dieses Erfolgs zu kennzeichnen. Vor wenigen Rogaten glaubte der Vierverband und glaubten die Rumänen, daß der neue Feind und den Todesstoß geben würde. Wie Anders ist es gekommen! Der Eindruck dieses großen Erfolges vied in der ganzen Welt ein mächtiger sein. Von neuem Erden die Feinde erkennen, wie es mit der Kraft Deutschlunds ###nd seiner Verbündeten bestellt ist. Und alle Versuche der rreführung scheitern an der Gewalt der Tatsachen, die ###lere Armee immer aufs neue schaffen. Telegramm des Kaisers an die Kaiserin Beilin 6. Dez. Seine Majestät der Kaiser hat an Mojestät die Kaiserin folgendes Telegramm gerschtet: An Ihre Majestät dse Kaiserin und Königin, Berlin. Bukarest ist genommen! Wilch herilicher, durch Gottes Gnade erreichter Erfolg auf der Bahn zu vollem Siege! In raschen Schlägen haben unsere unvergleichlichen Truppen Seite an Seite mit unseren tapferen Verbündeten den Feind geschlagen, wo er sich stellte; bewährte Führung wies ihnen den Weg. Gott helfe weiter! Wilbelm 100000 Rumänen seit Kriegobeginn gefangen Berlin, 6. Dez. Wie ferner berichtet wird, beträgt die isamtzahl der seit Beginn des Krieges gemachten Gefaugenen ud 100000 Mann. Der türkische Bericht Konstantinopel, 4. Dezember. Amtlicher Heeresbericht. widlich der Donau nahmen unsere Truppen an der großen schlacht am Argesul erfolgreich teil und #denteten 11 Geschütze mit Bespannung.— Kein bemerkensdertes Sceignis auf den übrigen Fronten. Bewaffneter Widerstand der Griechen Athen, 6. Dez. Wie dem„Ruskose Slowo“ gemeldet ####rd, hat das 2. und 3. griechische Armeekorps den bewaffneten Widerstand in Thessallen gegen die Vlervervandstruppen aufgenommen. Rücktritt des englischen Ministerpräsidenten London, 5. Dez.(Amtlich) Premterminister Asquith u dem König sein Rücktrittsgesuch unterbreitet. der König ließ Bonar Law zu sich bitten.—(Reuter.) r König hit das Rüatrittsgesuch des Premierwisters Acgulth angenommen. Kabinettskrifis auch in Frankreich? Genf, 6. Dezember. Die radtkale Prisse Frankreichs ##ch zu, daß seit August 1914 in Paris die Entmutigung cht größer war, als heute. Die Vernichtung Rumä##ens trage In London und Athen gleichzeitig Früchte. in Frankreich stehe eine Kabinetiskrisis bevor. Frankreichs Kriegsvorbereitungen Köla, 6. Dez. Ueber die Vorbereltungen Frankreichs Kriege schreibt die„Köln. Volkszig.“: Uns liegt eine teressante Urkunde, ein französisches Plakat vor, das am 9. Juli 1914 in Nordfrankreich angeschlagen wurde und erordnungen über die Behandlung der Neutralen und der ngehörigen feindlicher Staaten im Kriegsfall enthält. Der ringende Punkt ist, daß diese Plakate nach Angabe der nuckerei dereits 1913 gedruckt wurden und daß sie als Feinde Deutschen und Oesterreicher nennen. Also wußten die anzöslschen Staatsleiter 1913 genau, gegen welche Mächte Krieg losbrechen würde. Von Italien wurde als kein Wort gesogt, so haß die Annahme berechtigt 1913 habe bereits die frarzösische Regierung gewußt, Italten im Kriegsfall nicht mit uns geben werde. Friedenserörterungen Newyork, 5. Dez. Das Parlamentsmitglied Trevelyin chiete an Wilson einen offenen Brlef, in den eine Vermitllung verlangt, weil alle Völler casmüde selen. Amerika solle die neutrale Beratung Andahnung des Friedens unterstützen und wenn möglich ersten Schritt unterstützen. Deutscher Kriegsbericht Hauptquartier, 7. Dezember 1916 Westlicher Kriegsschauplatz Front des Deutschen Kronprinzen Auf dem W. stufer der Maas brach nach Feuervorbereitung das Westfälische Infanterie=Regiment Nr. 15 an der aus den Sommerkämpfen dekannten Höhe 304, südöstlich von Malancourt, in die französischen Gräben ein und nahm die Kuppe der Höhe in Besitz. 8 Offiziere, 90 Mann wurden gefangen zurückgeführt. Von einem Vorstoß in die feindlichen Linien am„Toten Mann“, brachten Stoßtrupps 11 Gefangene ein. Oestsicher Kriegsschauplatz des Generalieldmarschalls Prinz Leopold v. Bayern Westlich von Luck drangen an der Luga deutsche und österreich=ungarische Abteilungen in eine russische Fildwachtstellung. Die Besatzung von 40 Mann wurde gefangen. Nachts wurde die Stellung gegen fünf Angriffe gehalten. Auch westlich von Zalocze und Tarnopol konnten unsere Patrouillen 90 und 20 Gefangene aus genommenen Teilen der russischen Linie bei Rückkehr abgeben. Front des Generalobersten Erzherzog Josef In den Waldkarpathen und dem Grenzberge der Moldau zeltweilig anschwellendes Feuer und Vorfeldgeplänkel, aus denen sich nördlich von Dorna=Watra und im Trotosul= Tale russische Angriffe entwickelten, die abgewiesen worden sind. Front des Generalfeldmarschalls von Mackensen Wuchtige Erfolge krönten gestern die Mühe und Kämpfe, In denen unter General=Feidmarschall von Mackensen die Truppen der zielbewußt geführten 9. und Donau Armee den rumänischen Gegner und die herangeholten russischen Verstärkungen in schuellen Schlägen zu Boden geworfen haben. Führer und Truppen erhlelten den Slegerlohn. Bukarest, die Hauptstadt des zurzelt letzten Opfers der Ententepolitik, Ploesti, Campina und Sinala find in unserem Besitz. Der geschlagene Feind auf der ganzen ostwärts im Rückzuge. Kampfesmut und zäher Siegeswille ließen die vorwärts stürmenden Truppen die immer von neuem geforherten Anstrengungen überwinden. Reden den deutschen Hauptstrettktäften haben die tapferen österreich= ungarlschen, bulgarischen und osmanischen Truppen Glänzendes geleistet. Die 9. Armee meldet von gestern 106 Offiziere, 9100 Mann Gefangene. Die Operationen und Kämpfe gehen weiter Mazedonische Front Bei Trnava, östlich der Czerna warfen das bewährte masurische Infanterie=Regiment Ne. 146 und bulgarische Kompanlen die Serben aus den Stellungen, in denen sich diese vorgestern eingenistet hatten. 6 Offiziere und 50 Mann wurden gefangen genommen.— Ja der StrumaNiederung flüchteten beim bulgarischen Anmarsch englische Abteilungen zurück, die sich den Stellungen südwestlich und südöstlich von Seres zu nähern versuchten. Der Erste Generalquartiermeister Ludenderff Aus der Heimat— für die Heimat Lübbecke, 4. Dizember. Die Nachwelsung der im Regierungsbezirk Minden amtlich gemeldeten Fälle von übertragbaren Krankheiten umfaßt in der Woche vom 19 bis 25. Nov. 40 Erkrankungen und 13 Todesfälle. Daoon entfallen auf Diphiherse 20 Erkeankungen und 4 Todesfälle, Lungen= und Kehlkopf=Tuberku ose 9 Todesfälle, Scharlach 19 Eckrankungen und Unterlelbs##phus 1 E.krankung. Der Kreis Lübbecke war frei von ansteckenden Krankheiten. Lübbecke, 4. Dez. Einsteilig angestellt ist die Schulamtsbewerberin Fickulein Schtereck in Frotheim. Vertretungsweise werden beschäftigt die Schulamtsbewerber Geyer in Börninghausen, Tiemann in Dielingen, Hildebrand in Isenstedt, sowle die Schul umtsbewerberin Fräulein Vollmer in Oopenwehe. Ja den Ruhestand wurde versetzt der Rektor Hollmann in Lübbecke. Dielingen, 4. Dez. Ja einigen Laodgemeinden unseres Kreises sind wieder großstädtische Reisende tätig, die Famillen gesallener Krleger mit den Vorteilen photographischer Vergrößerungen bekannt zu machen und nebenbei unverhältnismäßig große Gewinne einzuhelmsen. Wir weisen darauf hin, daß im Bereich des 7. Armeekorps derartige Wandergeschäfte verboten sind und daß diese Reisehändler sich in jedem Fall: Bestrafung aussetzen. Rahden, 4. Dezember. Die Verwundeten aus dem Vereinlazarett in Lübbecke, 35 Maon, nedst den Krankenschwestern wettten gestern nachmittag hier als Gäste des Vaterländischen Frauenvereins. Im Zentrathotel(Herm. Braun) wurden sie mit Kaffee und Kuchen bewirtet und wohnten dann den vaterländischen Aufführungen bei, die in jeder Bezlehung gut gelungen zu bezeichnen snd. Herr Rikior Lorenz und Herr Lehrer Niemann hatten für Unterhaltung bestens gesorgt. Die Feldgrauen brachten mehrere frische Lieder zum Vortrag. So verliefen die gemätlichen Stunden nur zu schnell; nach dem Abendessen wurde in ftöhlicher Stimmung zum Bahnhof marschiert. Minden, 5. Dezemder. Das Gesangenen=Lager Mluderheide hat im Laufe der Zeit saßt alle seine Insassen für die bsegerliche Arbeit hergegeben. Vor kurzem ist neue Belegung eingetrosfen. Aus dem Bereiche des 1. Armerkorps sind hier über 5000 russische Gefangene vorläufig wieder untergebracht, bis auch sie nach der Entscheidung durch die Juspektion der Gefangenenlager beim 7. Armeekorps den verschiedenen Arbeitsstätten zugeführt weeden. Sie blelben im Korpsbezirk und sind in erster Linie als industrielle Hilfsarbetter ausersehen. Buer, 5. Dez. Ungetreuer Postkutscher. Durch die mit selnen Einnahmen in gar keinem Verhältnis stehenden großen Ausgaben und durch die meistens großen Briefmarkenvoriäte des Kutschers E., der die Post von Buer nach Melle fährt, hatte man, so schreibt das„Meller Kceisdl.“, schon seit einiger Zeit den Verdacht, daß er es mit den ihm and rtrauten Brief= und Feldpostsendungen nicht genau nehme. Nachdem sich die Verdachtsgründe immer mehr zuspitzten, wurde er gestern nachmittag durch den Polizelmann Eliroth verhaftet. Ia seinen Taschen sand der Beamie geöffnete und ihrer Marken beraubte Beiesumschläge sowie abgerissene Umschläze von Feldvostsendungen. In welchem Umfange die Veruntreuungen sind, wird sich wohl leider durch die Uatersuchung aach nicht ganz herausstellen.— Wena man bedenkt, mit welchen Gefühlen unsere Krieger im Felde ein Zeichen von zu Hause erwacten und wie ihnen dann durch solche treulosen und pflichtvergessenen Menschen die Verbindung mit ihren Leben unterbunden wird, dürfte man für solche Taten einen kräftigen Denkzettel für angebracht halten. Buer, 6. Dez.(Drei Bergleute verunglückt.) Auf der Kgl. Verginspektion V. Schachtanlage Scholven, wurden heute mittag die Bergleute August Turuck und Josef Herian in einem Aufbruch tot aufgesunden. Es ist nach Lage der Sache nur anzunehmen, daß beide infolge Einatmens giftiger Gase besinnungslos geworden sind, und dann in diesem Zustande in den Aufbruch gestürzt sind. Auf der obersten Bühne fand man den Hauer Johann Herian tot vor. Wie die ärztliche Untersuchung ergeben hat. ist bei diesem der Tod durch Ersticken infolge Einaimens von Sprenggasen eingetreten.— Auf der gleichen Schachlanlage geriet der Waschmeister unversehens in das Getriebe des Becherwerkes und wurde so förmlich zerstückett. Er war auf der Stelle tot. Curhaven, 6. Dez.(Hebung eines gesunkenen Fischkutters.) Der Finkenwärder Fischkutter„H. F. 205“, der Anfang September d. J. in der Elbmündung nach Zusammenstoß mit einem größeren seewärts fahrenden Dampfer gesunken war, wobei die aus drei Mann bestehende Besatzung mit unterging, ist jetzt gehoben worden. Der bekanme Hamburger Taucher Harmstorff hatte lange vergeblich nach dem Wrack des Schiffes gesucht, bis er es endlich Anfang der vorigen Woche aufsand und nun wieder an die Oberfläche zu bringen vermochte. In dem Schiffe fanden sich noch die drei Leichen der Besatzung, die nach Finkenwärder gebracht worden sind. Hannover, 6. Dez.(Die Tollwut in der Provinz Hannover.) Eine Bekanntmachung des Polize präsidenten weist auf die dauernde Ausbreitung der Tollwut in den Regierungsbezirken Hildesheim und Hannover hin die sich zu einer schweren Gefahr für Menschen und Tiere entwickelt hat, da bereits eine große Zahl von Fällen festgestellt ist. Leider ist auch bereits eine Anzahl Menschen gebissen worden. Ebenso sind Pferde und Schweine bereits der Tollwut zum Opfer gefallen. Es wird erneut auf die Anordnung vom 7. Oktober d. J. hingewiesen, nach der alle Hunde im Polizeibezirk Hannover=Linden bis zum 7. Januar 1917 der Festlegung unterliegen und auf der Straße, in öffentlichen Lokalen usw. mit einem festen Maulkorb versehen und an der Leine geführt werden müssen. Hannover, 6. Dez.(Soldatenkinderheim.) Unter der Schutzherrschaft von Frau von Hindenburg hat das Kriegsfürsorgeamt Hannover ein neues Soldatenkinderheim durch Pachtung eines Landhauses mit 13 Morgen großem Park und Garten geschaffen, das zur gleichzeitigen Aufnahme von 100 erholungsbedürftigen Kindern dienen soll. deren Väter im Felde stehen. Alle umlaufenden Gerüchte, die Hausschlachtungen würden verboten oder eingeschränkt, es würde mehr auf Fleischkarte angerechnet und dergleichen, sind völlig aus der Lust gegriffen. Also man mäste ruhig weiter und bringe die Schweine auf ein möglichst hohes Gewicht. Lübbecke, 4 Dezember 1916 Her Landrat. Frhr. v. Ledebur Holz=Verkauf Am Freitag, 15. Dezember, nachmittags 2 Uhr lassen Kolon Hagemeyer Nr. 40 Börninghausen und Kolon Ledendecker Nr. 55, Börninghausen 50 Haufen starkes buchen Brennholz öffentlich gegen Barzahlung versteigern. Das Holz liegt oberhalb Albersmeyer Nr. 21, Eining= hausen direkt am Wege an sehr guter Abfuhr, wo sich Käufer zur bestimmten Zelt einfinden wollen. Pi. Oldenborf, 6. Dezember 1916 Kleffmann Werkmeister-Bezirks-Verein Pr. Oldendott Versammlung Sonntag, 10. Dezember. nachmittage 2 Uhr im Vereinslokale. Ich kause noch kurze Zeit Steckrüben, Möhren, gelbe, lange Zühen und runde Kuben. Abnahme am nächsten Bahnhof. A. Wallmann, Bohmte eingetroffen Franz Schlüter Ich empfehle: Vieh= u. Waschkessel, emailliert, verz. u zum Hängen und Einsetzen, vollständ. Kesselöfen. Karl Schaper, Osnabrück Bramscherstr. 53/55 Fernruf 1690 Lo Sonntag ist unser Geschäft bis 7 Uhr abends geöffnet. Unser Geschäft ist abends bis 8 Uhr, später 10 Tage vor Weihnachten, abends bis 10 Uhr auf. Max Blank& Co. Grosse Auswahl in allen Abteilungen. Großestr. 5051 Osnabrück Großestr. 5051 Wir raten unserer werten Kundschaft, die Bezugsscheine für Weihnachten sich frühzeitig zu besorgen, da in den letzten Tagen der Andrang voraussichtlich zu gross sein wird. Sie können jederzeit mit dem besorgten Bezugsschein kaufen! Ohne Bezugsschein zu kaufen! 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