9 Monatt nitte, geJuli 1916. ede folgende senbrot ohne einen Strafaffestsetzung zurück. d. Is. dem aukasten ben. weil der lage wegen Wäschestücke , aus einer twendet zu e zu einer eines Feldlrstrafe von bt Wilhelm terin Marta Inhalts vers angeklagt. vormann in ohne darauffrei. ldolf B. in geklagt sind, rbeiter Gast stöcke körpere Geldstrafe digt worden, n, daß dieser • Ortsgrenze ehl in Höhe ke Einspruch digt. taercke, uckerei in 4e healer.s 4. Juli: gl. Hoschauagemann ga Dauptoann. Ramainne . Hebung der Stropia) und eeie erun hl. 19. Juli dessonggggere 1 von 10 bis der Satzungen am gemacht. er Vorstand. nden= Leitzug freive tmeld. 1 Posten(147 Tagespreis. Ecke Schllerh. icke zerrissene, hauft 1 9 b. Nannever riestraße 13. Zentner Biesenben 2495 Hille ache=Rezepte Zuler nöglichst eingeZuckerverbrauch illustrierte bemachebuch von at Rose Stolle, in 21000 Exembester Ratgeber inmachen von Bemüien. SterMarmeladen. und Bereiten und Veerenvorsorgenden gekauft wurde. äbrigen Zuckerdas Buch von Wert, denn Rose nmache=Rezevte, nd ergänzt von meider=Tonner. durch möglichst # nuch in diesem Haltbarmachung Ernte für die mmüfearme Zeit ann, zumal die en wegen des verbraude-Ein nur zu kaum erPreisen auf ommen werden. Billigkeit, die Rezepten durch erin beobachtet eet sich das nach 8 Angaben Eindurch besonders bei ihm infolge rersparnis der nuchtge schmack erbi. Soeben er7. Auflage von e Einmachebuch nen 200 Rezevten Attafte Ausgaße 5 bech nur 60 Pf. S 10 Of. Votbschhand. Altestes und verbreitetstes Blatt des ** mit den unentgeltlichen Beilagen„Gut Brand“. Heimatkunde“ erscheint mit Ausnahme der## sstelle: Delmold, Leopoldstraße 12. Fernsprecher Nr. 23. Telegramm=Adresse: Landeszeitung Detmold. Vertretungen in allen Orten des Landes. Landwirk und Festtage täglich. Fürstentums und der angrenzenden Bezirke Bezugspreise: für ¼ Jahr M. 2.40, für 2 Monate M. 1.80, für 1 Monat M. 0.20. Postbestellgeld für ¼ Jahr M. 0.48, für 2 Monale M. 0.28, für 1 Monat M. 0.14. Anzeigen werden mit 20 Pfennig die kleinspaltige Nontreillezetle oder deren Raum berechnet. vereillggetle oder deren Reklamezeile M. 1.00. Kompliziekte Anzeigen werden mit 50% Aufschlag derechnet. Ariegszuschlag 10% Ne 163 Oetmold, Freitag, den 14. Juli 1916 149. Jahrgang Hinter Mauern. Griechenland liegt zwar in Europa, ober über die Vorgange in diesem vom Vierverband geknebelten Lande erfährt die Welt im wesentlichen nur so viel, als der ungekrönte König von Hellas, General Sarrail, kund und zu wissen tut. Wir haben erfahren, daß das Kabinett Skuludis vom Vierverband abgesetzt, daß König Konstantin gezwuingen wurde, Neuwahlen auszuschreiben, die sich unter der Leitung Sarrails und seines Trabanten, des von den Engländern und den Franzosen ausgehaltenen Venizelos, vollziehen werden. Wir hören auch aus privaten, nicht von der Entente kontrollierten Meldungen, daß der Wahlkampf schon mehrfach zu wirklichen Kämpfen geführt, daß sich in Griechenland ein Militärbund gebildet hat, der den Kampf gegen die Vierverbandsbedrückung auf seine Fahne schrieb, aber sonst wissen wir herzlich wenig von dem, was sich dort „hinter Mauern" abspielt. Ob die Gerüchte, wonach auch der Rücktritt des Kabinetts Zaimis bevorstcht u. die Demobilisierung so beschleunigt wird, daß sie bereits am 18. Juli beendet sein soll, zutreffen oder nicht, ist unter diesen Umständen nicht festzustellen. Wohl niemals im Leben ist der Grundsatz, daß Gewalt vor Recht geht, mit solcher Folgerichtigkeit durchgeführt worden wie jetzt in Griechenland, und daß es just seitens der Großmacht geschicht, welche angeblich zur Bekämpfung jenes Grundsatzes das Schwert gezogen hat, ist eine der Ironien der Weltgeschichte, wie sie dieser Weltkrieg mehrfach mit sich gebracht hat. Als die Engländer und Franzosen in Saloniki landeten, versicherten sie hoch und heilig, daß sie dies erstens zum Schutze Griechenlands täten, und daß sie sich zweitens auf Saloniki beschränken wollten. Seitdem ist die griechische Artischoke Blatt und Blatt abgepflückt worden, und heute spricht der Oberkonnnandierende von Griechenland, General Sarrail, zu den Hellenen wie einst im Frieden von Ryswyk Ludwig XIV. zu den Abgeordneten der holländischen Generalstaaten:„Wir bestimmen Euer Los bei Euch. über Euch und ohne Euch“. König Konstantin soh das Heil Gricchenlands von vornherein in der Aufrechterhaltung der Neutralität, und dieses Ziel verfolgte er auch, als er sich Schritt um Schritt unter Protest der brutalen Vergewaltigung seitens der Entente fügen zu müssen glaubte. Es mochte ihm bei dieser Taktik wohl der Gedanke an die Schutzgöttin Athens, die Pallas, vorschweben, die, obwohl Göttin der Weisheit, in der Hand die Nike, den Sieg hält. Aber es scheint, daß die Griachen zu klug gehandelt haben, daß sie allzu lange und allzu viel den steigenden Anforderungen des Vierverlandes nachgaben, bis sie den günstigen Moment, wo die Truppen der Entente noch in ihre Hand gegeben waren, versäumten, und sie nunmehr in deren Hände gegeben waren. Dann setzte die Hungerblockade ein, welche die Griechen zahm machte, und so wurde der Skrick um den Hals zugezogen. Was nun? Venizelos hat es offen erklärt, daß„seine Wahlparole nicht die Beteiligung Griechenlands am Kriege auf Seiten der Alliierten“ sei, aber in demselben Interview hat er bemerkt,„daß seine Rückkehr zur Macht Griechenands Eintritt in den Krieg an der Seite der Alliierten bedeuten würde". Er will, wie er versichert, die Wähler entscheiden lassen; aber wie die Wahlen unter der Fuchtel Sarrails vor sich gehen, kann man sich ungefähr denken. Wird es den Engländern und Franzosen wirklich gelingen, die bedauernswerten Griechen zur Liebe und zum Kriege zu zwingen, sie in das Verderben zu treiben, indem man sie gegen die Bulgaren und die Mittelmächte marschieren läßt, an welche die Truppen der Entente sich nicht herantrauen? Oder wird die in der Begründung des Militärbundes und der Reserwistenverbände zum Ausdruck kommende Gegenströmung der Landesverräterpartei die Wage halten? Die gesunde Vernunft und die Erfahrung sprechen dafür, daß man ein Volk eher zur=Verzweiflung als zum Selbstmord treiben kann. Selbstmord aber begeht, wer sich heute noch, trotz der Erfolge der Mittelmächte auf allen Kriegsschauplätzen, und angesichts der Gestaltung der Kriegskarte freiwillig oder gezwungen dem Vierverband anschließt. In Rumänien hat man das erkannt, und so kann der halbamtliche„Vitorul“ zutreffend schreiben:„Die Opposition ist auf einmal müde geworden, sie hat die diplomatische und militärische Lage immer falsch beurteilt". Die Erkenntnis, die sich jetzt in Rumänien Bahn bricht, und die in Griechenland gemachte Erfahrung, wie es denen ergeht, die dem Vierverband einen Finger reichen, dürften nicht minder aufklärend auf alle Neutralen wirken wie das den Hellenen gegenüber verübte Attentat auf Pölker= und Menschenrecht. Deutscher Tagesbericht. wiv. Sroßes Hauptquariier, 13. Juli 1910. Westlicher Kriegsschauplatz. Nördlich der Somme gelang es den Enalänoein, sich in Contalmaison sesrzusetzen. Das Artilleriefeiler wiro mit großer heftigkeit fortgesetzt. Südlich der Somme haben auch gestern die Franzosen mit ihren Angrissen, dir mehrmals beiderseits von Barleux sowie bei und westlich von Estrees angesetzt wurden, keinen Erfolg geyavi; sie mußten teils schon in unserem wirkungsvollen Sperrfeuer unter schwersten blutigen Opfern umkehren.„ Oestlich der Maas war der Artilleriekampf noch lebhaft. Die gewonnenen Infanteriestellungen wurden verbessert. Die Gefangenenzahl erhöhl sich um 17 Offiziere, 243 Mann auf 56 Offiziere, 2349 Mann. Bei Frelinehien am Kanal von La Bassee, an der Höhe La Fille Morte, östlich von Badonviller und bei Hirzbach gelangen deutsche Patrouillenunternehmungen. Nördlich von Soissons wurde ein französischer Doppeldecker in unseren Linien zur Ländung gezwungen. Oestlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generals v. Bothmer. Bei der Armee des Generals Grasen von Bothmer wurden durch umfassenden Gegenstoß deutscher Truppen bei und nördlich von Olesza(nordwestlich von Buczarz) eingedrungene Russen zurückgeworten und dabei über 400 Gefangene gemacht. Balkan=Kriegsschauplatz. Die Lage ist unverändert. Oberste Heeresleitung. Oesterreichisch-ungarischer Bericht. Schwerr Angriffsverluste der Italiener. Russischer Zahlenschwindel. wt. Wien, 18. Juli. Amtlich wird gemeldet: Russischer Kriegsschauplatz. In der Bukowina und südlich des Dujestr bei unveränderter Lage keine besonderen Ereignisse. Westlich und nordwestlich von Buczacz trieb der Feind erneut starke Kräfte zum Angriff gegen die vom General Grafen Bothmer befehligten verbündeten Truppen vor. Während ein Teil seiner Sturmkolonnen bereits vor unseren Hindernissen zusammenbrach, gelang es einem andern, in ein schmales Stück unserer Stellungen einzudringen, doch warf auch hier ein ungesäumt ansetzender Gegenstoß deutscher und österreichisch=ungarischer Reserven die Russen wieder hinaus, so daß alle Angriffe des Gegners völlig gescheitert sind. Zahlreiche russische Gefangene. Am Stochod schlugen unsere Truppenteile beiderseits der von Sarny noch Kowel führenden Bahn einen Augriff ab. Sonst nichts von Belang. Der russische Generalstabsbericht vom 11. versteigt sich zu der Behauptung, daß die Streitmacht des Generals Brussilow seit dem Beginn der russischen Offensive 266.000 Gefangene eingebracht habe. Obgleich die Unzuverlässigkeit der russischen Berichterstattung längst zur Genüge bekannt ist, sei doch nochmals darauf verwiesen, daß die von den Russen angegebene Gefangenzahl nahe an die Gesamtstärke jener Truppen unserer Nordostfront heranreicht, die in den vergangenen fünf Wochen im ernsten Kampf gestanden haben. Italienischer Kriegsschauplatz. An der Frout zwischen Brenta und Etsch war die Gefechtstätigkeit gestern wieder lebhafter. Auf dem Pasubio wurde ein Nachtangriff der Italiener abgewiesen. Im Posinatal unter andauernd starkem feindlichen Geschützfeuer wiederholte Vorstöße zahlreicher Patrouillen. Bei diesen Gefechten wurde ein Offizier und 103 Mann gefaugen genommen. Nach äußerst heftiger Artillerievorbereitung griffen gestern nachmittag starke feindliche Kräfte unsere Stellungen im Raume Mt. Masta—Mt. Interrotto nochmals an. Wie in den Vortagen, scheiterten auch dies. mal alle Augriffe, unter den schwersten Verlusten der Italiener. Auch weiter nördlich waren alle Versuche des Gegners, in unsere Stellungen einzudringen, vollkommen fruchtlos. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs. v. Hoefer, Feldmarschalleutnant. Der Reichskanzler über die Reckte der Neutralen. Eine Drahtmeldung der„Voss. Ztg.“ aus Rotterdam besagt: In einer dem Berliner Vertreter der Hearst'schen Zeitungsunternehmungen W. B. Hale am 4. Juli gewährten Unterredung über die Stellung der Vereinigten Staaten zur Aufhebung der Londoner Seerechtsdeklaration durch England hat der Reichskanzler nach New=Yorker Meldungen in englischen Blättern bemerkt, daß schon zu Beginn des Krieges die Engländer tatsächlich zu erkennen gegeben hätten, daß sie sich überhaupt nicht an die Bestimmung der Londoner Seerechtsdeklaration binden wollten. Es sei bedauerlich, daß damals die Regierung der Vereinigten Staaten zu erkennen gegeben habe, daß sie es bei dieser Ablehnung Englands bewenden lassen wolle. Wären die Vereinigten Staaten damals für die Wahrung der Rechte Neutraler eingetreten, dann wären ihnen die meisten Kränkungen und Verletzungen ihrer Interessen erspart geblieben. Jetzt, wo die Engländer offenkundig jede Rücksicht auf die Rechte neutraler Staaten beiseite gesetzt hätten, würden vielleich die Augen mancher geöffnet werden. Der Reichskanzler stellte dann die Frage, wie lange wohl die neutralen Staaten die Tyrannenpolizei Englands auf dem Meere dulden wollten. Für den neutralen Handel sei wohl nur noch wenig Hoffnung vorhanden, in diesem Kriege in den Vereinigten Staaten einen Vorkämpfer zu finden. Vielleicht würde aber doch die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von der englischen Vorherrschaft dem Volke der Bereinigten Staaten ein Beispiel für ein kühnes und würdiges Auftreten gegenüber England sein. Die Bedeutung des Erfolges bei Souville. wtb. Berlin, 13. Jueli. Der im gestrigen Heeresbericht gemeldete Erfolg der deutschen Waffen rechts der Maas bei Souville und Laufée ist ein Ereiguis von bemerkenswerter Bedeutung. Diese erste größere Unternehmung vor Verdun seit Beginn der„großen“ Offensive unserer Feinde beweist schlagend, daß die deutsche Heeresleitung ihr ursprüngliches operatives Ziel unbekümmert um alle Angriffe unserer Feinde im Osten und im Westen fest und klar im Auge behalten hat. Kein deutscher Soldat, kein deutsches Geschütz ist von dem Kampfgelände um Verdun fortgezogen. Die Schlacht nimmt nach dem Willen der deutschen Heeresleitung ihren blutigen, für die deutschen Waffen erfolgreichen Fortgang. Wenn unsere Feinde jetzt gehofft hatten, durch die Augriffe ihrer Millionenheere unn endlich die Initiative der Kriegführung an sich zu reißen und den Deutschen das Gesetz des Handelus vorschreiben zu können, so sind sie durch den bisherigen Verlauf der Ereignisse bitter enttäuscht worden. Die Anstürme der feindlichen Massen sind an dem heldenmütigen Widerstande und der zähen Ausdauer der tapferen Verteidiger an der Somme bisher nach kurzen Anfangserfolgen sämtlich gescheitert. Die deutsche Heeresleitung beherrscht nach wie vor die operative Lage. Das ist die besondere Bedeutung des Erfolges bei Souville. der um so mehr hervorgehoben zu werden verdient, als er Liselotte.. Roman von Fritz Gantzer. (Nachdruck verboten.) (43. Fortsetzung.) Aber er muß doch wohl kopf— nfall. Na, „Fcriap ,licht! scheu geworden sein nach dem ersten Reinfall. Na, und es geht ja auch ganz gut ohne die Heiraterei. Sie doch uns beide an! Wir haben zeitlebens vom Ehejoch gewußt, und sind darum doch keine Unmenschen! Hatten auch nie Sehnsucht nach dem Schnickschnack! Oder trugen Sie mal eine kleine heimliche Liebe im Herzen, Mamsell?“ „Nein, Wiegandt!“ entgegnete die Holtzen scharf, wenn sie tödlich beleidigt sei.„Aber Sie, wool?“ Sie ind meine erste und einzig einzige er ihr bitterböses, zorniges Gesicht schwichtigend die Hand und setzte als dann. „Na natürlich Liebe.“ Und als sat ghob ar beschwich rkastisch lächelnd hinzu: „Was nämlich die Deputatwürste und=Schinken aubetrifft. Wenn die recht groß ausfallen,— dann haben Sie meine intimste Liebe.“ Lieselotte hatte es im Laufe der Jahre nicht an Bewerbern um ihre Hand gesehlt. Kurz vor Heinzens Vermählung hatte sie es einem Rittmeister smz- sum win, ichn Ant ut gehller imor, der während des Manövers in Driebusch in uartier gewesen war. Gleich vom ersten an war er in sie verliebt gewesen und hatte sein Herz in Driebusch gelassen. Im ub war er wiedergekommen, aber nur um zu holen. Richt besser war es ein halbes I einem kleinen, lebenslustigen Oberleutnant von der Insanterie ergangen, der seine Bewunderung für die schöne Tochter seines Quartierwirtes noch offenkundiger an den Tag gelegt hatte, wie sein Kamerad von der Kavallerie, und schon während der Ruhetage in Driebusch energisch Sturm gelaufen hatte. Er war noch gründlicher abgesallen, als der 9 und hatte später in der Garnison erklärt, daß sein Korb schon mehr der Klepe einer Hökerschen geglichen habe.— Gut war, daß die beiden Leideusgenossen nicht an gebrochenem Herzen starben. Tragischer hatte es der Hüne Otterburg genommen Als iom das Schicksal seiner beiden Vorgänger zutei geworden war, hatte er schier verzweifeln wollen, und war Seytember: Garten gersückt ihr genu seichse beschatt da ihm Lieselotte als Grund für die ubweisung angegeben hatte, sie könne ihren Vater nicht alleir en. Damit war die Angelegenheit für sie erledig geweten. Nicht für Otterburg. Er wartete hartnäckig und bewahrte ihr ein treues Gedenken, das von der Hoffnung genährt wurde.— Nun war Herr von Kerkow schon über ein vierte Jahr tot.— Jetzt kam Otterburg zum zweiten Male. Lieselotte hatte an diese Möglichkeit nicht gedach chrocken, als er an einem goldiger vorfuhr. Sie kehrte gerade aus den Garten zurück, wo sie Reineclauden zum Einmachen hatte. Sein feierlichernstes Wesen sagten genug, und der Gedanke an eine neue Werbung hnete auf ihr von einem breitrandigen Gartenhute atteten Gesicht die Röte einer lieblichen Verwirrung Otterburg deutete ihr Erglühen zu seinem Besten. Dennoch verschwieg er lange den eigentlichen Zwed seines Kommens, als sie sich nachher im Zimmer gegenübersaßen. Er sprach von seinen Ernten und dem schönen Herbst und idurde merklich immerverlegener Endlich faßte er Mut. Seine Blicke wanderten noch eine Weile wie hilfesuchend durch das Gemach und dann begaui er: „Sie sind nun auch eine Einsame aeworden Fräulein von Kerkow, und teilen mein Schicksal.“ Lieselotte nickte traurig. „Es ist bitter, unsere Lieben zu verlieren. Hen von Otterburg. Aber das ist der Welt Lauf. Mar muß stille sein und Kark, schließlich verharschen auc die tiefsten Wunden.“ Sie soh nach ihren Worten kräumerisch das Feuster, vor dem die goldenen Lichter der Herbst sonne in dem bunten Laube eines Ahorn spielten und bemerkte es nicht, wie in das Gesicht ihret Gegenübers ein zutschlossener Zug trat. Ganz er schrocken zuckte sie zusammen, als er nach einen Räuspern zu reden begann. „Das Leden nlmmt aber nicht nur, gnädiges seidlein; feite un#e. un git auch und bau e, der Einsamkeit zu entgehen... Weshalb sol ich viele Worte machen, Fräulein Lieselotte! Wai ich schon einmal tat, zwingt mich mein Herz heut wieder zu tun... Lieselotte, wollen Gie mein Frau werden?““ So, nun war es heraus. Der Hüne atmeterdentlich erleichtert auf und zupfte sich mit den Taschentuche die Schweißperten von der Stirn Gespannt sah er in Lieselottens Gesicht, auf dem Rötz und Blässe schnell wechselten, und erhob sich endlich vor innerer Erregung. Als die Gefragte immer noch schwieg, sagte er „Damals begründeten Sie Ihre Abweisung Lieselotte. Heute ist jene Motivierung hinfällig geworden; denn die Kindeepflicht bindet Sie nicht mehr.“ „Sie haben recht, Herr von Otterburg,“ ent gegnete sie nun leise.„Dennoch“... „Lieselotte!“ flehte er.„Entscheiden Sie nicht n dieser Stunde, ich gebe Ihnen Bedenkzeit, solange Sie wollen.“ „O nein, ich will Sie nicht mit unnützen Hoßnrungen fortschicken. Es tut mir leid, daß ich Ihnen das sagen muß, aber lassen Sie uns zur endgültigen Klarheit kommen. Ich kann Ihnen nie ein „Ie“ geben. Der große Mann ließ seinen Kopf auf die Brust tzien wie ein gescholtenes Kind und feuszte tief„Warum nicht, Fräulein Lieselottef: fragte er aach einer längeren Pause gepreßt. „Weil ich einen anderen liebh schreien mögen. Und doch ging das mals nicht an. Nehmen Sie doch wieder Plat hören Sie mich„ruhig an.“ Sie etwas schwerfällig und ungeschickt niederkam, und fuhr dann fort: kann Driebusch nicht verlassen. Ich habe es mir zur Bflicht gemacht, meine Tage als die letzte Nerkow auf ihm zu beschließen. Und wenn auch Driebusch nicht ware, so könnte ich Ihnen donnoch nicht folgen; denn ich habe den festen Entschluß— ledig zu bleiben.“ Er tat ihr leid, wie er so traurig vor ihr saß, und sie hatte das Bedürfnis, ihm noch etwas Freundliches zu sagen, ehe er ging. „Ich achte und schätze Sie hoch, Herr von Otterburg, ja, ich kann getrost sagen, ich habe Sie lieb,— wie man eben einen Bruder liebhat,— ober“. Otterburg erhob sich. Er winkte mit der Hand. * Die Wertschätzung meiner Person, gnädiges räulein, von der Gie sprachen, ehrt mich, und ich inn Ihnen nur dankbar sein, daß Sie mir dieselbe entgegendringen— aber..... nun, zu dem Glück, nach dem ich mich sehnte, wie ein Kind nach dem abe!“ hätte sie heute wie da## dat sie, und wartete, bis er auf den Sessel Lichterglanz des Christadenos, ist's zu wenig.... Jedoch Sie haben recht: Man muß stille sein und stark.... Das ist ein schönes Wor.... Haben Sie aber auch schon in ihrer ganzen Wuche die Kämpfe erfahren, die ein Aufgeben beschert?“ Er bemerkte Lieselottens tiefunglücklichen Blick, mit dem sie an ihm vorübersah „Verzeihung, gnädiges Fräulein, ich dachte nicht an den frischen Schmerz, der in Ihnen lebt,“ sagte er mit tiesem Bedauern im Ton. Ach, an den Verlust hatte sie bei seiner Frage gar nicht gedacht. Nur das Bild des Jugendgefährten stand vor ihrer Seele. Ja, sie wußte, was es hieß:„Du mußt dich bescheiden!“ Sekundenlang standen sie sich schweigend, gegenüber. Otterburg empfand das Peinliche dieses Zusammenseins immer mehr. Als erLieselotte die Hand zum Abschied hiustreckte, klopste es. Gleich darauf wurde die Tür geöffnet, und Heinz trat ins Zimmer. Er hatte das Recht, als jahrzehntelanger Freund des Hauses unangemeldet vorzusprechen. Verwundert blieb er auf der Schwelle stehen, als er in die bewegten Gesichter der beiden Menschen sah. Was war hier vorgegangen? Er glaubte es zu ahnen und wollte sich diskret zurückziehen. Ueber Otterburgs Gesicht flog ein schnelles Rot der Verlezenheit, und Lieselotte zuckte zusammen. daß der, an den sie eben mit solcher heißen Innigkeit gedacht hatte, vor ihr stand. Aberlals er gehen wollte, hielt sie ihn zurück.... 7.— „Du störst nicht. Heinz, bitte, bleid.“ „Nein, gewiß nicht, Herr von Dütringen.“ versicherte Otterburg,„ich war eben im Begriff zu quer durch Platz, den * gewiß m S-erLakerburg.—— gehen.„Er verabschiedete sich hastig und Lieselotte begleitele ihn vor das Haus. Vom Wagen aus streckte er ihr noch einmal die Hand hin und sagte:„Leben Sie wohl, Fräulein von Kerkow!“ Das kam so schlicht und doch so wie ein Schrei aus innerster Secle, so qualvoll und traurig über seine Lippen, daß Lieselotte in einer Auswallung tiesen Bedauerns seine Hand länger als nötig in der ihren hielt und sie herzlich drückte. Und dann sah sie dem Gefährt nach, bis es den Weg nach Drewitz abbog und hinter den Wirdschaftdgebinde brschwete war. Otterburg hatte sich nicht umgewandt. Er saß zusammengesunlen und starrte trübe in das Antliz des lacheuden Herbsttages.“ Lieselotte ging leise seufzend ins Haus. Ais sie in das Zimmer trat, stand Heinz mit verschränkten Armen am Fenster. Sie wimderte sich über sein finsteres Gesicht und bemerkte die fest in die Unterlippe eingegrabene weiße Zahnreihe. Was hatte er? „Ist dir etwas Unangenehmes begegnet, Heinz?“ fragte sie. „Nein,“ entgegnete er, ganz erschrocken aus seinem Grübeln auffahrend.„Nein, sehe ich so aus?“. „Du machtest ein entsetzlich böses Gesicht.“ suchte sie zu scherzen, um sich über die feelische Erregung, in die sie der Besuch und die neue Werdung Otterburgs versetzt hatten, hinwegzutäuschen. „Böse! Du hast wohl salsch gesehen.“ Er gab sich einen energischen Ruck und zwang sich em leichtes Lächeln in seine Züge. Dann ging er das Zimmer und nahm in dem Sessel Otterburg vorhin benußt hatte. Lieselotte fühlte das Bedürfnis, ihur von der Werbung Otterburgs zu erzählen, obwohl sie sich nicht klar darüber wurde, was sie dazu zwang, i Prund but u dies ulleas baote k. 18 ließlich zu ihrer eigenen Beruhigung. Und so hus denn an: „Der arme Otterburg! Ich habe zweiten Male heimschicken müssen. Der grMeusch tat mir in seiner rührenden Niede aufrichtig leid.“ ahnte den Zweck seines Hierseins,“ Heinz und runzelte die Stirn. Dann sich Mühe, so harmlos soie möglich en obgleich er ein halb wehes, halb eiser empfand, daß ein anderer werbend und vor der Geliebten gestanden hatte. Er lächelte sogar und fuhr fort:„Und schon zum zweiten Male? Ihe seid beide sehr konsequent.“ „ Gas muß man immer sein, Heinz. Nichts mir verhaßter, als das Lavieren zwischen Grundsätzen.“ „Allerdings is die Konsequenz eine nicht zu unterschätzende Tugend. Nur hat sie Otterburg nichts genützt.“ Heinz atmete ordentlich erleichtert auf, als er das letztere bedachte und sagte. „Aber mir, Heinz!“, betonte sie scharf. Und notz einer kurzen Pause setzte sie mit leiser Ironte on hinzu:„Ich bin dem Ehesoch wieder einmal glücklich entronnen.“ „Womit hast du die Abweilung seines Antragso die Stärke und Ueberlegenheit der deutschen Wafsen aller Welt von neuem kundtat und Deutschland berechtigt, die militärische Lage mit der alten Zuversicht und dem alten Vertrauen anzusehen. wtb. London, 19. Juli. Der„Times“ wird aus Frankreich gemeldet, daß während der letzten Tage die Kämpfe bei Mametz, im Walde von Trones und bei Cantalmaison besonders heftig waren. Die Deutschen haben die ganze Strecke vor der ersten und der zweiten Linie in ein Labyrinth von einanden schneidenden Laufgräben verwandelt, wobei sie jede Bodensonkung und jehen Eügel ausnutzten. Im Malde ind ausgedehnte Stacheldraywver= Die Rämpfe um das Crones-Gekölz. Berlin. 13. Juli. Aus Dieppe wird der — eolendal barichtet: Die setzte man die seind. eh i eerech vnd. 10. Jul, Ain Berichtestalter der Rübere Schilderung über die Groberung des Trönesdurch die Engländer. Diese wütenden und blutigen ##ten, sagt er, haben im Trönes=Walde im Norden von Hardecourt während dreier Tage angedauert. Der Berichterstatter gibt dann eine längere Erklänung über die strategische Bedeutung des Waldes. Dieser Wertes halber, sagt er, sind die Deutschen fest entschlossen, den Wald zu halten. Sie haben dort starke Laufgrabenlinien angelegt und erhebliche Streitkräfte zusammengezogen. Als die Engländer am Montagmorgen den Wald zum größten Teil erobert hatten, wurden sie unmittelbar darauf nach sechs Gegenangriffen der Deutschen herausgeworfen; sie wurden bis zunn äußersten Ende des Waldes zurückgedrängt. Bald darauf eröffneten die Engländer eine fürchterliche Beschießung. Am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr gingen sie zum Angriff vor. Es kam zu einem schrecklichen Zusammenstoß. Einen Augenblick mußten die Deutschen zurückweichen, sie erhielten dann aber Verstärtungen und warfen sich den Engländern abermals entgegen. Die Deutschen führten drei Divisionen in den Kampf, denen die Engländer Widerstand boten. Gegen 3 Uhr nachmittags nach einem ununterbrochenen Kampfe von sechs Stunden bekamen schließlich die Engländer die Oderhand. Die Deutschen hielten nur noch den nörlichen Teil des Wäldchens besetzt. Vertrauensfrage. Unter dieser Au Ueberschrift veröffentlicht längeren Aufsatz, an deren Schluß er die„Köln. heißt: „Was die Erörterung der Friedensziele angeht. so glauden wir nicht, daß dieser Frage heute noch über reine Zweckmäßigkeitserwägungen hinaus die Bedeutung zukommt, die ihr etwa vor einem Jahre beizumessen war. Der Krieg ist auf allen Fronten in eine Ohase der Erbitterung einaetreten, die schlechterdings nicht mehr gesteigert werden kann. Wir wissen, daß wir, wenn wir unterliegen, keine Schonung zu erwarten haben, und daß wir um unser nationales Leden bis zum äußersten kämpfen müssen. Da ist es denn wirklich gleichgiltig, ob unsere Feinde erfahren. daß ihnen der eine von uns etwas mehr, der andere etwas weniger abnehmen möchte. Auch sie können nicht darüber im Zweifel sein, daß in dem deutschen Frieden, den wir erstreben, nur für deutsche Interessen Raum ist. Eine andere Frage ist, ob es unseren deutschen Interessen dienen kann, wenn nun jeder, der dazu etwas zu sagen hat und wer hätte das nicht!— seine Mleinung in der Oresse zur Diskussion stellt. Die Befürchtung ist nicht abzuweisen, daß das Denken und Fühlen und Wollen des deutschen Volkes dadurch abgelenkt werden könnte von dem Kriegsziel, das heute noch seine einzige Sorge sein muß: den Sieg zu erringen über unsere Feinde. Diel sachlichen Gewinn verspricht eine solche Erörterung auch deshalb nicht, weil der Reichskanzler und andere Amtsstellen, die dazu einiges zu sagen hätten, an ihn nicht teilnehmen würden; denn in der Diplomatie wie im Spiel muß man sich hüten, dem Gegner seine Karten zu zeigen. Im übrigen sollten wir die Opposttion aegen den Kanzler nicht gar zu tragisch nehmen. Alle leitenden Männer in allen Staaten müssen durch sie hindurch und bei uns vielleicht in höherem Maße, weil sie, wie Bismarck, der as am eigenen keibe erfahren. sagt, mit einem starken Isolierungstrieb der Oarteien und Indiwiduen zu kämpfen haben. Aber not tut, daß wir setzt Schluß machen mit der Ranzlerfehde und einmütig zu den Ideen von 1914 zurückkehren, die uns, wie der nationalliberale Abgeordnete Junck gestern hervorgehoben bat. aus den Worten des Reichskanzlers mit ihrem Kark ootimtstischen Einschlaa entgegenleuchten. Auch das Mißtrauen in ein Oessimismus, der nicht weniger schädlich wirkt als die Schwachherziakeit der Ropfbänger und Flaumacher und für den kein Raum ist, so lange das deutsche Volk seine Schlachten schlägt. Vom Tage. Holland bleibt gerüstet. Haag, 12. Juli. Bei der Erörterung des Gesetzentwurfes über den Landstun erklärte der Kriegsminister, je mehr Friedensgedanken bei den kriegführenden Porteien an Boden gewännen, desto vorsichtiger müsse Holland sein, und es müsse seine Armee stets bereithalten jum alle Versuche er Verletzung einer Verletzung der holländischen Integrität zurückzuweisen. Der Minister des Innern, Corts von Linden, sagte, der Krieg habe nie so gewütet wie gerade jetzt, und dieser Umstand könne allerlei Gefahren mit sich bringen. Der wirtschaftliche Druck, der auf Holland ausgeülbt werde, nehme zu. Er würde es für unverantwortlich halten, jelt zu einer Verminderung der bewaffneten Macht zu schreiten, und die Regierung würde jede Stimme gegen den Gesetzenturf als ein gegen sie gerichtetes Mißtrauensvotum betrachten. Ein Antung auf sofortige Beurlaubung der drei ältesten Jahrgänge der Landwehr wurde mit großer Mehrheit abgelehnt. Das Landstunngesetz wunrde sodann ohne Abstimmt in Detmold und während langer Jahre seines Aufenthalts in Bonn im ganzen Rheinland genossen habe. Nach zwvei Sologesängen sprach der Hofprediger Müller das Gebet und den Segen.— Langsam senkte sich nun der Sorg in die Gruft, während die vor dem Mausoleum aufgestellte Ehrenkompagnie des Jäger=Vataillons drei Salven abgab. Unter Orgelspiel verließ die Trauengemeinde das Mausoleum. nung angekuß. Ersolgee! an 13. Juli. In den letzten Tagen und auch amtliche Meldungen aus von Störungen, der rusfischen Sorengungen und vereitelten dadurch die Erder hart kämpfenden K deutschen en. Sie Ne pervor und vereiteiten oaburch dis ErAstarrung der hari kampfenden ersten Linir. Müt merkwürdiger Findigkeit ermittellen die Flieger die rnderiestellungeu. Dir Küssen erwärten engische und französische Flieger, um die„Störenfriede“ zu bekämpfen, Sinnlose französische Raserei. Haag. 15. Juli. In einem Leitartikel über das HandelsU=Boot„Deutschland“ sagt der„Cempo“: Die juristischen Rommentare über diese Angelegenheft lassen uns vollständig kalt: unsere Haltung kann für niemand zweifelhaft sein. Wenn auch alle Neutralen der Welt die„Deutschland“ als Handelsschiff anerkennen, so ist das ganz gleich: wir werden sie, wo wir sie antreffen. in den Grund dohren. Die Tentralmächte haden Hunderte von Dostdampfern ohne Untersuchung in don Grund gebohrt. Die Erfindung dieses Unterwasser=Daketpostdienstes wird zur Folge haben, daß jedes Oeriskop auf einen Kanonenschuß gesaßt sein kann. Es wird gut sein, wenn die Neutralen von diesem Entschluß der Verbündeten unverweilt in Aenntnis gesetzt werden. Zwei Möglichkeiten liegen vor: einmal, daß das HandelsUnterseeboot auf der Reise in ein Kriegs=Unterseebogt verwandelt wird, und andererseits die Möglichkeit, daß Deutschland mit Lebensmitteln versehen werden kann. Diese Gefahren militärischer und wirtschaftlicher Art sind zwar nicht besonders bunruhiaber sie verlangen die erhöhte Aufmerksamkeit der Verbünen. gend deten. Die Leiden der englischen Tigris=Armee. Rotterdam, 12. Juli. Der„Nieuwe Rotterdamsche Courant" vernimmt aus London, das unionistische Kriegskemitee habe gestern die Leiden und Uebelstände besprochen, denen die englischen Truppen in Mesopotamien ausgesetzt waren. Man beschloß, von der Regierung eine Untersuchung oder eine öffentliche Besprechung zu fordern. Die„Times“ unterstützt dieses Vorhaben und bemerkt, daß unzählige Klagen von Soldaten und durch Korrespondenten eingelaufen seien, die die Leiden der Truppen am Tiaris schlldern und den kläglichen Zustand des dort kämpfenden englischen Heeres heißeln. Rücktritt Caranzas. Neue Verwicklung in der mexikanischen Frage. Köln, 18. Juli. Laut„Köln. Ztg.“ melden französische Blätter aus New=York: Die Nachricht vom Rücktritt Caranzas hat in Washington die tiefste Enttäuschung hervorgerufen. Telegramme melden, daß General Villa an der Spitze von starken Streitkräften auf dem Wege gegen die amerikanische Grenze sei. Wenn General Pershing nicht Befehl erhält, sich von mexikanischem Gebiet zurückzuziehen, ist eine große Schlacht unvermeidlich. Die Beisetzung des Prinzen Rdolf zu Schaumburg-Lippe. Bückeburg, 13. Juli. Die feierliche Beisetzung der sterblichen Hülle des Prinzen Adolf zu Schaumburg=Lippe erfolgte heute mittag 12 Uhr im Mausoleum. Die Trauergäste, unter anderen Hofmarschall Freiherr von Seckendorf als Vertreter des Prinzen Heinrich von Preußen, der stellvertretende kommandierende General des 7. Armeekorps, General von Gayl, der Regierungspräsident von Bonn und der Oberbürgermeister von Bonn, eine Abordnung der Bonner Husaren und der Bonner Studentenschaft, versammelten sich um 11½ Uhr im unteren Raume. Um 12 Uhr erschienen die höchsten Herrschaften. Fürst Adolf führte die Prinzessin Adolf, Prinz August Wilhelm, der Vertreter des Kaisers, die Herzogin von Sachsen=Meiningen, Prinz Otto zu Schaumburg=Lippe, der Bruder des Verstorbenen, die Herzogin Max von Württemberg, Prinz Wotrad zu Schaumburg=Lippe die Fürstin=Mutter. Nachdem die höchsten Herrschaften vor dem Saale Platz genommen hatten, sang der Kirchenchor der Schloßkirche einen Chorgesang, worauf der Landessuperintendent Konsistorialrat Türar die Trauerrede hielt, in der er die Vaterlandsliebe des Verstorbenen pries, die ihn seit Beginn des Krieges im Felde ausharren ließ bis er, wie so viele, durch schrere Krankheit ein Opfer des Weltkrieges wurde. Der Redner betonte schließlich die Liebe und Verehrung, die er als Prinzregent Lippisches. Detwold, 14. Juli 1916. Unsere Helden. Im Alter von 22 Jahren fiel infolge eines Kopfschusses der Musketier Friedrich Schriegel aus Cappel bei Blomberg im Inf.=Regt. Nr. 281. Noch am 80. Juni war er zur Auszeichnung mit dem Eisernen Kveuz vorgeschlagen worden. Es ist dem jungen Vaterlandsverteidiger nicht mehr möglich gewesen, dasselbe zu tragen. Aus Biesen bei Detmold meldet die Itmilie Betke den Tod ihres einzigen Sohnes, des Unteroffiziers Wilh. Betke im Res.=Inf.=Regt. Nr. 202, der im Alter von 20½ Jahren vor dem Feinde blieb. Wilhelm Betke war Inhaber des Eisernen Kreuzes. Das letzte Wort, welches ihm die Eltern nachrufen, sagt:„Mit ihm zerbricht ein großes Glück“. Aus Barntrup starb den Heldentod der Landsturmmann Theodor Wöhrmann. Er fiel im Alter von 28 Jahren in Nordfrankreich. Der Musketier Steinmeier aus Schwalenberg starb bei den heißen Kämpfen im Westen den Heldentod. Wieder ist ein junger Lipper mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet worden, und zwar der Unteroffizier Fritz Hilmert vom Res.=Inf.=Regt. Nr. 39, 12. Kompagnie. Das Eiserne Kreuz 2. Klasse war dem-Unteroffizier Hilmert schon früher verliehen worden. Dem Ausgezeichneten sprechen wir unsere herzlichsten Glückwünsche aus. Das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhielt der Unteroffizier erdinand Schröder aus Detmold beim Landw.f.=Regt. Nr. 57. Mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet wurde der Musketier August Schröder aus Meiensfeld bei der 10. Komp. Inf.=Regt. Nr. 172. 5 Aus der Arbeit der Lippischen Krlegs-InvalidenFursorge. Ein Aufruf des Landesausschusses der Kriegs=Invaliden=Fürsorge, der kürzlich in der Landes=Zeitung veröffentlicht worden ist, feierte den Tag des einfährigen Bestehens dieser für die soziale Fürsorge der Kriegsbeschädigten so ungemein bedeutungsvollen Organisation. Als der Staatsminister seiner Zeit die Anregung zur Gründung des Landerausschusseg nicht nur, sondern auch zur Bildung der Ortsausschüsse gab, da schlug dem Werke allseitige freudige Anteilnahme entgegen. Mit Recht! auch die Dankbarkeit für alle Krie unendlich größer ist die Pflicht des die in der Verteidigung der Heimat Fie enlegeneee..####. Denn so groß immer Dankbarkeit für alle Kriegsteilnehmer sein wird, größer ist die Pflicht des Dankes gegenüber jenen, r Verteidigung der Heimat ein Stück Gesundheit und Lebenskraft geopfert baben. Für sie zu sorgen, Leid zu elgestaltigen Erwerbeleben mildern und ihnen im vielgestaltigen Erwer Plätzchen zu beschaff ltiger####neden der Heimat ein Plätzchen zu beschaffen, galt allen als Herzenssache. Es ist seitdem manches geschehen. Nicht einzelne, nicht Dutzende, wie es der Optimismus vor Jahresfrist— im Auge hatte, sondern Hunderte sind seitdem durch die Akten des Landesausschusser gegangen. Und für weitere Hunderte wird im Laufe des Jahres zu sorgen sein. Wie groß auch die Aufgaben sein werden, die unserer auf dem Gebiete Aufgaben sein werden, die unserer auf dem der Kriegs=Fürsorge noch harren, am größten wird die sein, die uns in der Fürsorge für unsere Invaliden bevorsteht. Jeder weitere Monat Kriegodauer erhöht die Zahl der Opfer. Wenn unser Volk nicht begreift, daß schnelle und noch umfassendere Hilfe not tut, dann verkennt es seine Dankes= und Volkspflicht. Einzelne haben schon große Opfer gebracht— die Allgemeinheit steht noch fernab. Bedenke doch ein jeder, daß für die Kriegs=Involiden gerade das Beste gut genug ist. Bedenke man aber auch ferner, daß dem Landerausschuß in seiner Tätigkeit sofort und überall da Grenzen gezogen sind, wo die Mittel fehlen. Wie gern möchten Ortsausschüsse und Landesausschuß oftmals mehr geben, mehr für die berufliche Ausbildung der Invaliden tun, wenn ihnen nicht in den zur Verfügungen stehenden geringen Mitteln Grenzen gezogen wären. Es sollte aber auch noch allgemeiner bedacht werden, daß sich das Lebensschicksal der Kriegs=Invaliden mehr oder weniger in den weniger auf Grund der Finanzlage gegeben werden muß, niger auf Gruno„—x.—."— ist feibstverständlich. Wir meinen also, je mehr Geld zur schusses gestiftet worden ist— — noch reicher würden die ließen. In anderen Staaten ist für die gute Sache mehr geschehen, wie in unserem Lande. Wür hoffen aber, daß das Versäumte nachgeholt wird, auf daß wir einstIs vor unserem Gewissen und vor den zurückkehrenden bestehen können. Die letzteren haben uns in rühre wir Fällen ein geradezu ulgte wroehen Wüe at. über Sammtumgen anderen Truppenteilen auch in der Heimat von leichter trennen und einen Invaliden=Fürsorge niederlegen Unser Fürst hat durch die Stiftung des Hunderttäusen d. Mark=Jonde allen Landeskindern ein hochherziges Beispiel gees Beispiel von Opferin der Landeszeitung turm=Formationen und men. Da sollte man vielfach reichen Gewinn sich auf dem Altar der geden. Möchten recht viele folgen. Lippische Landes=Zeitung nehmen Die Gaben in quittieren. ppische 20 Empfang wird und mit auch fernerhin Dank darüber Das Gebot der Stunde. Eine beherzigenswerte Mahnung richtet Hans Heinrich Ehrler in der„Frankfurter Zeitung“„An die von der zweiten Front": Unsere Brüder stehen draußen in den schwersten aller Schlachten. Hüben und drüben im Angesicht des Todes. Wir, die nicht bei ihnen sein können, nicht mit ihnen streiten dürfen, wollen uns an das Herz greifen: Sind wir der Stunde würdig? Am Sonntag kam in ein Gasthaus der Tagesbericht von dem Angriff der Engländer. Es saßen, wie es am Sonntag so ist, Männer und Frauen beim Trunk. Das gedruckte Blatt wurde von manchen gelesen und wieder weggelegt. Die Rede aber ging weiter vom Fleisch, von Giern und Kartoffeln. Niemand spürte, daß er im Sturm der Weltgeschichte saß. Keiner schauerte, keinem geriet das Auge in Glanz. Unerregt nahmen die Menschen das Geschehene hin, wie einen Knopf, der vor sie niedergelegt wurde. Als das Selbstverständliche, gar nicht anders Mögliche, Billige empfingen sie das Wunder, daß dort in Frankreich die ungeheuerste aller Stumwellen seit Weltbestehen ihren ersten Kamm an der Entschlossenheit deutscher Soldaten brach. Was ist alle Entbehrung, die wir ertragen, gegen auch nur einen Blutstropfen in solchem Kampf verspritzt, eine Schweißperle aus solcher Glut getrieben? Sie aber redeten fort von Fleisch, von Eiern und Kartoffeln. Wahrlich, es ist hohe Zeit, daß Ihr Euch den Spiegel der Scham vor das Gesicht hebt! Ihr von der zweiten Front. Die neuen Frühkartosseln. Das Aufgraben von Frühkartoffeln ist auf schwerem Boden 1. Suc*".„."—.—— vor dem 1. August d. J. nicht gestattet. Die Bestimmung ist für die Bewirtschaftung des Kleingrundbesides von großer Bedeutung. Dadurch, daß auf schwerem Boden vor dem 1. August durch die Frühkartoffelernte— anderes leeres Land steht nur in ganz geringen Ausnahmefällen zur Verfügung— der für die Erzeugung von Spätgemüse notwendige Raum nicht gewonnen werden kann, wird dessen Kultur, die selbst in Friedenszeiten beliebt war und große Erträge brachte, jetzk in Frage gestellt, wenigstens soweit der Kleinbetrieb dabei in Betracht kommt. Es ist üblich, die abgeräumten Kartofselbeete sofort wieder mit Kohlarten, Steckrüben, Krupbohnen, Erbsen, Rübekohl, Salate und dergl. und weiter mit Futterkräutern, Runkelrüben usw., je nach Bedarf zu bestellen. Diese Gemüse bringen eine wertvolle Ergänzung der Haupternte und eine nicht zu unterschätzende Vermehrung der nicht zu entbehrenden Nahrungsmittel. Die Aussaat usw. dieser Spätgemüse muß aber spätentens— je nach der Ait— Mitte Juli erfolgen können. Ein späteres Aussäen oder Auspflanzen führt nur in den seltensten Fällen zu einem Erfolge. Bei einem Festhalten an der angeordneten Erntezeit für Frühkartoffeln auf schwerem Boden bealso die Gefahr, daß Spätgemüse nicht mehr erzeugt werden können, und daß ferner dadurch ein ganz bedeutender Ernteausfall an Gemüse und Futtermitteln eintreten wird. Im benachbarten Bielefeld ist, wie man hört, der Erntetermin auf den 20. Juli festgesetzt.— Eine Prüfung dieser Frage dürfte auch für Lippe, auch in Rücksicht auf den Mangel an alten Kartoffeln, recht wünschenswert sein. Aus der Lebensmittelversorgung der Stadt Bielefeld. Wie wir den Bielefeldern Blättern entnehmen, ist in der letzten Sitzung der dortigen Preisprüfungsstelle festgestellt worden, daß es in Bielefeld von Montag ab etwa acht Tage lang keine Kartoffeln gibt. Die Bielefelder Familien sollen erganzend mit mehr Brot versorgt werden. Ebenso stehen Gries, Graupen und Haserflocken zur Verfügung. Ebenso wird in Bielefeld eine Rationierung der Milch vorbereitet. Im August würde für den Kopf noch ¼ Liter Milch zur Verfügung stehen. Kinder erhalten mehr. Die Bielefelder Stadtverwaltung ist mit Ernst und Erfolg bemüht, die Bevölkerung ausreichend zu versorgen. „Ich sagte Em, daß ich ledig bleiben wollte.“ Sie mpfes vervös an den Quasten der Tischdecke und sah an Heinz verüber. „Warum willst iu das? Wäre Herr von Otter„Alle?“ Heinz sah erstannt zu ihr binüber. Otterburg noch andere? Ich wußte „Taten es vor es nicht.“... „Das kan die Leute vertellt und saß den Helltogdeno De wechte. aun Beite iu. Setuc v. p. Se sch e denn über burg nicht eine aans passable Ich würde ihn nicht so baraSieh einmal, es dürste dich im Lause noch est gergum, de# suchte er sie denn eigentlich zu Hetrat zu bewegen? Er— ne! Ach, das war ja geradez häßlich! Er liebte sie und wollte ihr Einen Mann aufreden! Das war widersinnig. überlegte er sich's recht und bedachte, doß besitzen konnte, envog er ferner, daß er als verpflichtet war, ihr einen auten Rat zu geben,— so gewann die Sache schon ein anderes Gesicht.... Aber nein! Gs blieb eine lächerliche Torheit! „Willst du mich verkuppeln, Heinz?“ fragte sie mit einem Bächeln, von dem ihre Seele nichts wußte. Ein tiefer, bitterer Schmerz durchaitterte ihr Jnneres, das der, um dessentwillen üe Otterburg abgewiesen, so gleichgültig zu dieser Verbindung riet Klarer denn je empfand sie es in dieser Stunde, daß sie Heinz nur die Freundin war, immer sein würde, bis an des Ledens Ende. #uldg Su dn Sis Seernr S8ee„Verkuppeln! Wie du das sagst!“ antgegnete er uf im lonte Sund anicheinerh leich bricht. nmal wirst du dich ja doch verheivaten müssen.“ Er sah sie lauernd an. 906 kannst du dergleichen DiUeb her, und die Werbungen gegens darauf zurüchnkommes, Wenn as dich knteressiert: Es waren zwei Offiziere, die einmal bei uns im Quartier lagen.“ „Aber es Lönnte doch noch einer kommen, der „Katz, ule, Hagal Rcha Raul vom Mauna steht so unerreichbar hoch in den Sternen, daß ich getrost behaupten kann:„sey werde ledig bleiben... Aber wollen wir nicht endlich von etwas anderem sie nun, plötzlich von dem Gesprächs und. Es war ihr nicht länger miggleichgültig über Dinge g# verhandeln, Meicent eubezgh 135 her Pexei cen. etiche er bei der Holten und spielte Der an exinnerte Jubels im wie in einer selten lächelnde Riuderstimmer. sich der Knadenjahre Heinzens m Kirche,“ murmelte sie. MKur der elnde Herr.— keine Frau— keine und des des auf Was wollte sie von igm Warum schried sie Endlich begann er zu besen, zuerst mit stirrenden Blicken, nach und nach seine Ruhe wieder gewinnend. Das Schreiben war Ende November datiert, wies keine Anrede auf und hatte sähch e de Mansel der Megslet. 1nd zichtagte die Mamsen der Mogen „#benn Du— gestatte, daß ich Dich noch einmar„Du“ neune— diese Zeilen lesen wirst, gehöre ic nicht mehr zu den Leuten, die die undankbarste und schlechteste der Welten bewohnen müssen. Wo ich a Heinz war es nur recht, das Ged können. Bald vlauderten sie schein Gedier scheinbar von Vorkommnissen im beiderseitigen## triebe und waren doch mit ihrem innersten und Kühlen bei gang anderen Dingen. Immer dieß der Refrain:„Meine Liebe wird nicht er* Und:„Es ist an E Verlassen zu ar interessiert Wirischaftelte ersten Siunen Heute. sch an üin dem den ar und Echnernche auftiemte Ebenso stlll zwar eine Tanne. uebsehher tinans und widert!“ Und: unnüd! Am Abend gut soz— denn es dieses Tages beschlosson beide in stiller Einkehr, ihre Liebe endgültig einzusargen und den Stein des Vergessens über die Grust zu wälzen. was sich bis ler esaht e Scher an ihum herum und wehnigte sto. Nach berhigter Sihee-— be einer beggnn. einer Stache das mn von beiden so ganz er geschen wouen, das ber das Tor zu seinen en Sie lachte.„Du bist sonderber, lieber jedes und schrieb über vun—.. Erneren Tagen die Devise:„Einsam!“ Winter kam ins Land und brachte Heinz! Wer wollte mich dazu zwingen? In dieser ernsten Angelegenheit hört doch wohl jede Beeinflussung auf. Und damit du's weißt: Ich werde meine Konsequenz nicht bloß Heren von Otterburg nsequenz nicht bloß Herrn bewahren, sondern sedem, der nach ihm men wird. Jedem! Und käme ein Prinz! Ich wünsche ledig zu bleiben.“ „Hassest du die Ehe?“ fragte Heinz mit einem Ausatmen, das sich erleichternd und schmerzlich zugleich aus seiner Brust losrang. „Nein. Aber ich werde nie ohne Liebe eine Ehe eingehen.„Alle, die bieher um mich warben, liebte 4 nicht.“.... Und und mit voll tot nun jedes und Eia Filher verschneite Pfade. Am stiülsten wurde das Weihn sest, Lieselotte bud Heinz zu demfelben ein. er fand einen Grund, fernhleiben zu können, echte hängnisvollen, alte— obenen Idull der Driebuscher## doch in jeder Stunde seings heraseins des Tannenbaumss und dem haussrä Lieselottenk.—.— In Lindeneck brannte kein Tannenbaum. Mamsell Dörte hatte in Heinzens Auftrage die Gescheube unter mächtigen, bis geer Zimmerdecke mncenden Tauze, als wollte se Geschichten erzählen v# De de Cersdien unn oder der Schner leise d weinigte ste. Nach beendigten esen S. e ce ce erst Anige Tage nach Neujahr — Seine erste Arbest galt dem seiner Abmeienget dugeich nicht,— jedenfalls nicht s. Ich kounte uie an das hung glauben und mußte von über den Ultwelberglauben lächeln.— Doch ich Dich nicht mit Aufführungen langwellen, die Dich kaum interessieren därften. Ich darf es auch nicht. Denn binter mir steht ein unerbittlicher Treiber, der mich mahnt, kurz zu sein. So laß mich 1. Dir alles zu sagen, ehe er seine därren Knochen; u nach mir ausstreckt. Jch fürchte mich nicht Uirn lenderihegribe ten Sammm ult bn Frate Freund erwartet. Ja, meine müde Seele! Sterbende, eine BeMenschen, der einen### komm, mein Freund, und töte h en Grht. dn# Mit diesen drei Woxten haft Du mein gangas BeDe ees iu. Scher. Gaschehelher Bei eeen er U Dumme Menschen!— n Vs verwunbertu watr un sie in Bieselottens Elend an Leib und Seele.— Alls ich von Dir ging, heimlich, eine Ehedrecherin, glauste ich einem Leben entgegensehe,, an dürsen, is mir alles das entgegensehe.. an geben würde, was 10 an! und was mir Bedürfnis war. auns Dch Segerher nach der goldenen warf ich entbohrt garte Ich erhoffte ein Senüf rechnete. Sie mußte tigend elwas tun, um die Brte## Bar e einand wußte, der aud Boston hätte können, öffnete — stieß einen 925 wunderich Dich mus, der * Seite rechnete. Sie Aber " Die eate. dalttn u beebenten.*. nicht! — machte sio schließlich i# ihr, daß üie die in beide auf das b## er dem Kuvert, außer einigen# mit steisen, senkrechtstehenden Sodantens Schersftl Gr üpte das Br ## uus dmn Thh, Phurgrn, Arent und gewann es nicht über sich, gleich zu Brigpiol Ber er 6s an lesen. K—+ lechzte nach in einem blinden Taumel wark## vor #2e. Pe.### Du v.— Do mnichget, dauernden Sinnenkitzels führen zu können. Bald 19. bei i5 mich gerrt haltz. Deia erussa, Fille rt harmonierte zu wenig mit keiner Veranlagung, Deine Sorge und Nöte waren mir verhaßt und vernichteten in mir das Märchen von Glanz und Freude. (Fortsetzung folgt.) Die Ro Eine Bundesr vom 16. Juni dest 9 1. Die Lan zeichneten Behörde verpflichten. öffent richten und auszu deren Gemeinden nachweise beizutra richtung und den 2. Biche p raft. Der### Außerkrafttretens. Wenn durch Eersähting sfeand R illigkeit unpartetischen, n Die Bundesstaaten führung noch erge daß bei der jetzt lichen Nachweisen angegliedert werdAmtlich wird Wachselburg, Kreis mittel=Gesellschaft, Gegenständen des Futtermitteln alle liche mittelbare### Handel wegen Unz n der hiesigen## „Organit, Kohlher 9## verkauft, obgl Im Einkauf hatte Firma Börner den kauft und für uiderkalt aber 5 abgegeben. 1 Eine eigeng daß bei der Fest geforderte Oreis trat in einer De beschäftigte. An Er hatte dem I Ferrelatwurst zu boten. Der Höck Mark und in De zeice gegen ihn nach, daß ihm d sei. weiterhin m Verbraucher, son strafbar gemacht an und sprach de abnehmer als D vie ein Konsum — Die Lipp Vereine in unse auf 100 Jahre Konsistorium h fohlen, am Se Predigt und G denken. Sie w Gottlieb Alcxai gegründet und Lippische Land Schule haben i war die Fürsti: schaft ihr Wohl hat. Später Kirchenkollekte Preise oder nannten„Schu gesellschaft jähr Hände der Sch hat die Bibelge den Lazaretten ren Bibeltexter zweiten Jahrh# — 90 Gr Anfang Septei rats des Krieg Reichsbürger garine für die ieser Sitzung Wie verlautet, beim Erzeuger — Vorbild! fügung der höh nach angeordnet, meist von privat den Militärverw Schweine zu m untergebracht sit nach der Stadt eintritt, von der gerichtet, in den gehalten und m war schon läng geführt und zu Auch hier in 2 depots und fün zum Gesten der Nutzen würdee Summe, die je vereinnahmt wi — Eine Bestandverhebn K. R. A. ist al geanten Wene 8 Jahres 19 handenen alten lang gelangend jedoch das Röst eigenen Betriet stände ist nur 56, Markgrafen schriftlichen A: Preußischen K beschlagnahmte enthält gleic enthölt gl Sanftres Kriegs=Ro riums zu alter und neue der Bekanntme hält, ist bei de — Somn Hofschauspieler wiesen. Für! Relsonschen klotten Musik ner fan 1smädel“. — Die unken. Ste # verkauf — Der Regierung be — Das 85 leicht verw diefigen Kassel aus Amte gefängnis übe — Die Sägewerk an — Erne: zu Oberpostsch — Die Rogelung der Arbeitsnachweife. Eine Bundesratsverordnung über Arbeitsnachweise vom 14. Juni bestimmt: 1 1. Die Landeszentralbehörden oder die von ihnen dezeichneten Behörden können Gemeinden oder Gemeindeverdände verpflichten. öffentliche unparteiische Arbeitsnachweise zu errichten und auszubauen, sowie zu deren Gemeinden oder Gemeindeve in Kraft. Der Reichsrangker bestimme den Wenn durch diese Bekonntmachung in Ermangelung einer reichsgesetzlichen Regelung der landesbehördliche;Zwang zur Errichtung öffentlicher, gemeindlicher Arbeitsnachweise ausgesprochen wird, so bedeutet das gegenüber dem jetzigen System der Freiwilligkeit einen Fortschritt. Leider wird aber nur von — n i c h t v o n p a r i t ä t i s c h e n. jetzt vorgesehenen Schaffung lichen Nachweisen für die Angestellten entsprechende Abteilungen angegliedert werden. Polizeiliches Verbot. Amtlich wird mitgeteilt: Dem Kaufmann Franz Börner aus Wachselburg, Kreis Rochlitz, sowie der Firma Frankfurter Düngemittel=Gesellschaft, Holbeinstraße 14, wird hierdurch der Handel mit Gegenständen des täglichen Bedarfs, insbesondere Dünge= und Futtermitteln aller Art, ferner rohen Naturerzeugnissen und jegliche mittelbare oder unmittelbare Beteiligung an einem solchen Handel wegen Unzuverlässigkeit untersagt. Die Firma hat u. a. auch n der hiesigen Gegend ein Düngemittel unter der Bezeichnung „Organit, Kohlherniebeseitigungkmittel“ in Säcken zu 75 Kilo für 9# verkauft, obgleich die ware nur einen Wert von 98 Pfg. hatte. Im Einkauf hatie es 1,18 bis 2,25 Mark gekostet. Ferner hat die Firma Börner den Zentner kohlensauren Futterkalk für 1,60 f eingekauft und für 6# wiederverkauft, den Zentner aromatischer - zu 10 4 gekauft und für 5# wiederverkauft, den Zentner arom Julterkalk aber bei einem Einkaufspreis von 8.20 4 zu abgegeben. Wer is Verbraucher? Eine eigenartige Sachlage ist dadurch geschaffen worden, daß bei der Festsetzung der Höchstpreise der vom Verbraucher zeforderte Oreis als maßgedend bezeichnet worden ist. Dies rat in einer Verhandlung zutage, die die Kieler Strafkammer beschäftigte. Angeklagt war der Wurstfabrikant S. aus Oreetz. Er hatte dem Magistrat in Detmold eine größere Menge Ferrelatwurst zum Dreise von 3.30 Mark für das Ofund angeboten. Der Höchstpreis hierfür detrug aber in Oreetz nur 2.30 Mark und in Detmold 2,60 Mark, weshalb der Magistrat Anzeige gegen ihn erstattete. S. wies an einer Kostenberechnung nach, daß ihm die Wurst auf 3.46 Mark zu stehen gekommen sei. weiterhin machte er aber geltend, daß der Magistrat nicht Verbraucher, sondern Weiterverkäufer sei, weshalb er sich nicht strafbar gemacht habe. Das Gericht schloß sich dieser Auffassung an und sprach den Angeklagten frei. Es sei lediglich der Klein== abnehmer als Verbraucher anzusehen und der Magistrat etwa vie ein Konsumverein. — Die Lippische Bibelgesellschaft, wohl einer der ältesten Vereine in unserem Lande, vielleicht der älteste, sieht jetzt auf 100 Jahre ihres Bestehens zurück. Das Fürstliche Konsistorium hat den evangelischen Kirchengemeinden empfohlen, am Sonntag, den 27. August, im Gottesdienst in Predigt und Gebet der Bibelgesellschaft besonders zu gedenken. Sie wurde im Jahre 1816 von dem Hofmarschall Gottlieb Alcxander Freiherrn von Blomberg in Detmold gegründet und hat seitdem in ununterbrochener Arbeit das Lippische Land mit Bibeln versorgt. Haus, Kirche und Schule haben ihr viel zu danken. Ihre erste Schutzherrin war die Fürstin Pauline, die bis zu ihrem Tode der Gesellschaft ihr Wohlwollen und fördernde Teilnahme zugewendet hat. Später wurde die Gesellschaft durch eine jährliche Kirchenkollekte in Stand gesetzt, Unbemittelten zu geringem Preise oder unentgeltlich Bibeln zu liefern. Die sogenannten„Schulbibeln“ gehen durch Vermittlung der Bibilgesellschaft jährlich zu Hunderten ins Land und in die Hände der Schüler und Konfirmanden. In der Kriegszeit hat die Bibelgesellschaft auch die Truppen im Felde und in den Lazaretten mit Neuen Testamenten, Psalmen und anderen Bibeltexten versorgt. Möge Gottes Segen auch im zweiten Jahrhundert ihres Bestehens bei ihr bleiben. — 90 Gramm Butter oder Jekt in der Woche. Von Anfang September ab sollen, wie in der Beratung des Beirats des Kriegsernährungsamtes beschlossen wurde, jedem Reichsbürger 90 Gramm Butter oder Speisefett oder Margarine für die Woche zugeteilt werden. Ferner wurde in dieser Sitzung die Erhöhung der Kartoffelpreise besprochen. Wie verlautet, sollen die Kartoffeln von 2,85 M. auf 4 M. beim Erzeuger erhöht werden. — Vorbildliche militärische Maßnahmen. Durch eine neue Verfügung der höheren militärischen Behörden ist gutem Vernehmen nach angcordnet, daß der Spülicht aus den Militärküchen, der jetzt meist von privaten Schweinemastanstaltsbesitzern abgeholt wird, von den Militärverwaltungen zurückbehalten werden soll, um damit selbst Schweine zu mästen. In der benachbarten Stadt Horn, wo 98er untergebracht sind, ist kürzlich und zwar an der Straße vom Bahnhof nach der Stadt, rechter Hand, abseits, damit keine Belästigung eintritt, von der Militärberwaltung ein Schuppen zur Mästerei eingerichtet, in dem zur Zeit schon 26 Schweine und ca. 40 Kaninchen gehalten und mit Küchenabfällen gemästet werden. Diese Neuerung war schon länger in verschiedenen preußischen Garnisonstädten eingeführt und zwar sehr zum Vorteil der einzelnen Kompagnieküchen. Auch hier in Detmold, wo zwei Ersatzbataillone, zwei Rekrutendepots und fünf Lazarette sich befinden, ließe sich diese Neuerung zum Besten der Militärverwaltung einrichten. Der daraus erzielte Nutzen würde erheblich höher sein, als die verhältnismäßig geringe Summe, die jegt für den Spülicht und den Inhalt der Strohsäcke vereinnahmt wird. — Eine neue Bekanntmachung betreffend Beschlagnahme und Bestandberhebung von Glachs= und Haufstrob Nr. W. II7. 806/6. 16. K. R. A. ist am 19. Juli 1916 erschienen. Durch diese werden die gesamten Mengen des im Reiche angebauten Flachses und Haufes 8 Jahres 1916 mit der Trennung vom Boden, sowie alle vorhandenen alten Bestände und etwa noch zur Einfuhr nach Deutschgelangendes Flachs= und Hanfstroh beschlagnahmt. Es bleibt das Rösten des—......-" Morgen=Depeschen. Elgene Drahtnachrichten der Besprechungen des Reichskauzlers **: mit den Parteisährern. (u. Frankfurt a. M., 14. Juli. Nach einer Meldung der„Frankfurter Zeitung" hat der Reichskanzler von den Führern der großen Verteien des Reichstages je einen Mann auf morgen abend zu sich gebeten. Es handelt sich wahrscheinlich um eine der Besprechungen, wie sie der Reichskangler oft mit Vertretern der Fraktionen hat, um auch während der Vertagung des Reichstages auf biese Weise den Zusammenhang zwischen der Volksvertretung und der Reichs. regierung aufrecht zu erhalten. Zur Verstärkung des Soidvertals. wov. Berlin, 14. Juli.(Amklich.) Im Interesse der Vermehrung des Goldvorrats der Reicsbank ist es erwünscht, die herstellung derjenigen Goldwaren einzuschränken, bei denen ein verhältnismäßig kleiner Jasson= und Arbeitswer. üder ein großer materiener Weri gegenubersiehl. Da diese schwiren Goldwaren in der hauptsache für das Ausland erzeugt worden, ist das Ziel zweckmäßig durch ein Ausfuhrverbot zu erreichen. Ein solches hat der Bundesrat am 13. Juli für Waren erlassen, die ganz oder teilweise aus Gold hergestellt oder auf mechanischem Wege mit Gold belegt sind. Die Ausfuhr von Goldwaren mit hober Jasson und der von Goldwaren, die mit Edelsteinen besetzt sind, soll nicht unterbunden werden. Die Ausfuhrerlaubnis wird im Namen des Reichskanzlers von den Vorständen der Reichsbanknebenstellen hanau und Schwäbisch-Gmünd für ihre Bezirke und Pforzheim für das übrige Reichsgebiet erteilt werden. Eine Belohnung für die Besatung der„Deutschland“. ku. Köln, 14. Juli. Das Pariser„Journal“ erfährt aus New York, der bekannte Blechkönig Heckscher habe der Besatzung des Unterseeschiffes„Deutschland“ eine Belohnung von 10 000 Dollar zukommen lassen. Desertionen in Holland. wtb. Amsterdam, 14. Juli. Von 50 Seesoldaten, die gestern nach Holländisch=Indien abgehen sollten, sind nur 36 abgereist; die andern sind desertiert. Die große Offensive im Westen. tu. Amsterdam, 14. Juli. Der Korrespondent der Pariser„Liberte" berichtet seinem Blatte: Mittwochmorgen unternahmen die Engländer mit gewaltigen Truppenmassen einen neuen Augriff im Trones. Walde. Einen Augenblick mußten die Deutschen vor den Engländern weichen, bald aber erhielten sie Verstärkungen, worauf sie einen heftigen Gegenaugriff unternahmen. Auf der ganzen Front herrscht ein furchtbares Ringen, und wiederholt kam es zu einem blutigen Handgemenge. Wie der Korrespondent weiter erfährt, war der Kampf unbeschreiblich heftig. Die Deutschen brachten nicht weniger als drei Divisionen ins Feuer. Erst um 3 Uhr nachmittags, nach einem ununterbrochenen Kampf von sechs Stunden, konnten die Engländer einige Vorteile buchen, als die Deutschen der Umzingelung preisgegeben waren und sich nach dem nördlichen Teile des Waldes zurückzogen, eine Kanone in den Händen der Engländer zurücklassend. tu. London, 14. Juli. Die„Times“ schreiben in einem Leitartikel: Die Listen in unseren Spalten, welche täglich Zeugnis von unseren Verlusten ablegen, sehen sehr traurig aus. Es ist eine schwere Arbeit für uns, Stellungen anzugreifen, die der Feind seit langem verstärkt hat. Es gibt gedoch keinen andern Weg, der uns zum Siege führt. Die Deutschen ziehen immer mehr Truppenmassen zusammen, un sich den Augriffen der Engländer zu widersetzen. Sie werden jede Scholle hartnäckig verteidigen. Die Beschaffenheit des Landes bietet den Deutschen immer noch große Vorteile, während das Wetter in der letzten Zeit die Bewegungen der Engländer nicht begünstigt hat. Der schnelle Sturmlauf läßt sich nicht immer wiederholen, der den Alliierten die jüngsten Erfolge verschaffte, und man muß auf eine langsame, hartnäckige Arbeit gefaßt sein. Man kann sicher sein, daß sich der Feind an allen bedrohten Punkten und an der ganzen Frout noch tiefer eingraben wird. Die Beschlüsse der Pariser Wirtschailskonferenz. tu. Amsterdam, 14. Juli. Wie aus London gemeldet wird, sind die auf der Pariser Wittschaftskonferenz gefaßten Beschlüsse auf Ersuchen Ruhlands und Frankreichs aufgehoben, da maßgebende Stellen in diesen Ländern durch Verwirklichung der Beschlüsse große Gefahren für den Handel ukt den Neutralen befürchten.(Morgenpost.) Der Berdun. lu. Genf. 14. Juli. Das konzenkrische Vorgehen der Deutschen gegen die rechtsufrigen Innenforts von Verdun veranlaßt die französische Heeresleitung. in einer Havasnote auf die möglichen Folgen weiterer deutscher Fortschritte binzuweisen. Angenommen, heißt es in der ministeriellen Ausführung, die Forts Souville und Tavannes könnten sich jedoch und das Ausarbeiten der Fasern im Strahs eigenen Betriebe gestattet. Ein Verkauf der beschlagnahmten Gegen. stände ist nur an die Kriegsflachsbaugesellschaft m. b. H. Berlin W. 56, Markgrafenstraße 86, oder an solche Personen gestattet, die einen schriftlichen Ausweis der Kriegs=Rohstoff=Abteilung des Königlich Preußischen Kriegsministeriums zur Berechtigung des Ankaufs der beschlagnahmten Gegenstände erhalten haben. Die Bekanntmachung enthält gleichzeitig die Vorschrift, daß die Besitzer von Flachs= und Hanfstroh ihre Bestände früherer Ernte am 1. August 1916 der Kriegs=Rohstoff=Abteilung des Königlich Preußischen Kriegsministe. riums zu melden haben, und daß über die beschlagnahmten Vorräte alter und neuer Ernte ein Lagerbuch zu führen ist. Der Wdortlaut der Bekanntmachung, die noch verschiedene Einzelbestimmungen enthält, ist bei den Polizeiverwaltungen einzusehen. — Sommertheater. Auf das heutige Gastspiel des Königl. Hofschauspielers Paul Hogemann sei noch einmal besonders hingewiesen. Für Donnerstag, den 16. Juli, ist eine Wiederholung des Relsonschen„prachtmädels“ angesetzt, das mit seiner frischen, flotten Musik und seinen ulkigen Situationen den vollen Erfolg der Zuschauer fand. Nicht zu veiwechseln ist das Stück mit der Operette Südsmädel“ Blomberg. — Die Preise für Schweine=Ferkel sind auch bier bedeutend gesunken. Stellenweise werden jetzt gute 6 Wochen alte Ferkel mit 25# verkauft. — Der Kreissekretär Rehm ist als Vertreter des Herrn rats Steneberg, welcher einige Monate beurlaubt ist, von Fürstlicher Regierung bestellt worden. — Das hiesige Militärlazarett Turnhalle ist vorgestern mit 85 leicht verwundeten Soldaten belegt worden. — Fäuf russische Kriegsgefangene wurden dieser Tage im hiefigen Amtsbezirk festgenommen, welche aus dem Gefangenenlager Kassel ausgerückt waren. Dieselben wierden dem hiesigen Gerichts. gefängnis überwiesen und sind vorgestern wieder abgeholt worden. — Die Stuhlfabrikanten Zosschke& Besting legen ein neues Sägewerk an und wird dadurch die Fabrik bedeutend vergrößert. — Ernennung. Die Postschaffner Meier und Bung dier sind zu Oberpostschaffnern ernannt werden. landwirtschaftiichen Verrseven. Speisefettmengen sind in dem vorgezeigten Berotdnung zun zu einem Jahre und mit Gel Bad Salzuflen. — Verkehr mit Speisefetten. Nach der heutigen Verordnung des Magistrats ist der Verkehr mit Speisefetten neu geregelt worden. Die Verordnung ist ganz besonders zu beachten. Als Speisefett gelten Butter, Butterschmalz, Margarine, Speiseschmalz und Speise. öle. Alle Speisefette dürfen in Zurunft nur abgegeben werden, wenn sie in das vom Magistrat ausgestellte Kontrollbuch(Fleischbuch) eingetragen werden. Es dürfen für Kinder unter 8 Jahren überhaupt keine Speiscfette abgegeben werden. Für alle anderen Personen nicht mehr als 125 Gramm Butter, oder Butter und Morgariue nicht mehr als 180 Gramm, oder Speisefette aller Art nicht mehr als 250 Gramm wöchentlich. Für Gast= und Schankwirtschaften pp. Bäckereien usw. darf die abzugebende Menge nicht mehr als ein Drittel des Verbrauchs in Jahre 1915 betragen. Alle Buttermengen, die im Stadtbezirk eingehen, sind von dem Empfänger anzuzeigen, namentlich gilt dies für die Abnehmer von Butter aus landwirtschaftlichen Betrieben. Sämtliche von auswärts bezogenen sind in dem Kontiollbuch zu vermerken. Wer der uwiderhandelt wird mit Gefängnis bis eldstrafe bis zu 10000 bestraft. Schwalenberg. — Konzert. Wie wir bereits vorige Woche mitteilten, findet in Schwalenberg im Rathaus nächsten Sonntag um ½5 Uhr ein Wohltätigkeitskonzert statt, veranstaltet von Schülerinnen der Frau Lilian Sanderson. Wir erfahren inzwischen dazu, daß eine Reihe Brahmsscher Lieder zum Vortrag gelangen sollen, auch Wolf, Joh. Strauß, Reger werden u. a. vertreten sein; ferner gelangen auch einge Duette, wie die Barearole aus„Hoffmanns Erzählungen“ und die„Kinderliederduette“ von Frank zum Vortrag; letztere i Kate GrrenawayKostümen. Amt Brate. Selbeck, 14. Juli. Fürst Leopold hat der durch den Heldentod von drei Söhnen schwer betroffenen Familie August Schröder hier in der herzlichsten Weise gedacht Der Iamilie Schröder ging ein Schreiben des Fürsten zu, wonach Seine Drechlaucht mit Bedauern von den so schnerzlichen Opfern erfahren hätte, und daß die Familie Schröder in diesan Weltkriege drei Söhne dem Vaterlande zum Opfer gebracht habe. Der Duerchlauchtigste Fürst und Ihre Hoheft die Fürstin nähmen innigsten Anteil an dem großen Verlust. Gleichzeitig wurde der Jomilie Schröder ein Geldgeschenk auteil. Lippischen Landes-Zeitung. K AATeIT Nial Suteu, i waror der Segier nach hard Arben vorsta. den, die ihn dann noch von dem Jestungskern durch zwei stark ausgebaute Verleidigungslinien trennen, die durch das fess aupgersun VeriwpntrKemleu, da Tacu vuz Jort Belleville und den Capilowald begreuzt sind. Die Note schließt mit dem Hinweise auf die fortgesetzlen franakll#c heitlichen Nalisommniscens Iis Nachisenfreich Osch-Britischen Austrengungen in Korostantreuh und deren immer noch möglichen Einfluß auf die Ereignisse vor Verdun. Die Vorgäuge im Often. tu. Berlin, 14. Juli. Der Kriegsberichterstatter des„Berliner Tageblatto“ meldet unterm 13. Juli: Ein neuer Vorstoß, den General Lesch lüngs der Behulinie Garny=Kowel gegen den Stochod=Uebergang bei der Station Zaicezweks ansetzte, scheiterte gleich den früheren. Ebenso züh behauptet sich in. Zentrum die Armee Bothmer zwischen Koropince=Bach und der oberen Strypa, an dem Obhenzuge westlich und nordwestlich Buezacz. Die russischen Massenangriffe erlahmten teils schon im Sperrfeuer unserer Artillerie, teils brachen sie vor den Hindernissen unter schweren Verlusten zusammen. Eine feindliche Sturmkolonne, die durch die zerstörten Trahtverhaue bis an unsere Gräben gelangte, wurde von dem Nachbarabschnitt umsaßt und, soweit die Flucht mißglückte, gefangen genommen. Die Rrlegsschüden In Oftpreußen. tu. Königsberg, 14. Juli. Oberpräsident v. Batocki veröffentlicht soeben eine Denkschrift über die Beseitigung der Kriegsschäden in Ostpreußen. Die umfangreiche Arbeit birgt auf der Titelseite Dankesworte des Kaisers an die Oflpreußen vom 27. Juni 1916. Die feische Jrage. tu. Lugano, 14. Juli. Nach Bekanntwerden des Briefes Redmonds in der irischen Frage wurde, wie Reuter meldet, eine Versammlung abgehalten, an der die Minister und die Parteiführer teilnahmen und welche die Gemüter wieder etwas beruhigt haben soll. In dieser Zusammenkunft erklärte Lausdowne, er habe nicht das sagen wollen, was Redmond aus seinen Worten herausgelesen Nan erwartet, daß der Ministerpräsident endlich eine zufriedenstellende Erklärung abgibt. tu. Amsterdam, 14. Juli. Die hiesigen Blätter sehen die Lage in Irland als sehr ernst an. Go schreibt der deutschfeindliche „Telegraaf“: Der irische Abgeordnete im britischen Unterhause, Redmond, hat gestern in einem Schreiben eine Erklärung niedergelegt, die von größter Bedeutung für das irische Problem ist. Diese Erklärung des Mannes, welcher bis jetzt die Regierung in ihrer Volitik über die irische Grage und in der Bekämpfung des Sinn=Zeiner=Aufstandes kräftig unterstützt hat, bringt diese Frage in ein Stadium, welchen sie bis jetzt noch nicht erreicht hatte. Das Blatt erläßt dann eine Mehnung an das irtsche Volk: Möge es in dieser ernsten Stunde begreifen, daß es in diesem Kriege gegen die Anterdrücker der allgemeinen Freiheit keine irische Frage geben kann, sondern nur eine gemeinsame brittsche Frage. Vor dieser einen Frage müssen alle Parteiiuteressen zurücktreten. Schwedens Protest in Petersburg. wth. Stockholm, 14. Juli. Durch amtlichen Bericht ist festgestellt, daß am 11. Juli die deutschen Dampfer„Lissabon" und„Worms“ von zwei russischen Torpedobooten innerhalb der Dreimeilenzone, also in schwedischem Seegebiet. aufgebracht wurden. Sowohl der schwedische Lotse als auch 24 Mann von der„Worms“ wurden von den Russen zurückgehalten. Der schwedische Gesandte in Petersburg wurde aus diesem Anlaß beauftragt, bei der russischen Regierung gegen diese Neutralitätsverletzung Protest einzulegen. Vorstellungen zu erheben und die Anträge zu stellen, zu denen das vorgefallene völkerrechtswidrige Vorgehen veranlaßt. Aus Rumänien. lu. Bukarest. 14. Juli. Laut„Diminiala“ finden hier seit einigen Tagen dpilomatische Verhandlungen von entscheidender Bedeutung statt. Unter der runenfreundlichen Opposition gibt sich wieder Unruhe kund. Filipesen ist hierher zurückgekehrt um mit Take Jonescu zu verhandeln. Die unionistische Föderation hielt eine Beratung ab, wobei die Redner die Politik des Ministeriums Bratiann einer scharfen Kritik unterzogen und beschlossen, daß während der Tagung des Parlaments die Opposition demonstrativ den Sicnamtn Sigungssaut verlassen wiro. Aus Ertechenland. lu. Basel. 14. Juli. Havas weldet aus Paris: Der „Matin“ meldet aus Athen, daß der französische Militärattachee vom König in einer Abschiedsaudienz empfangen worden sel. Japau beruft seine Sanilälskommision zurück. tu. Bern, 14. Juli. Dew. Pariser„Journal“ zufolge wird die japanische Sanitätskommission, die im Hotel„Astoria“ in Paris ein ganzes Musterhespital eingerichtet hat, trotz der bringenden Bitte der französischen Regierung Frankreich verlassen und unverzüglich nach Japan zurückkehren, de angeblich das japanische Rote Kreue ihre Dienste beanspruche. Aismann Aser Mark verurteilt befunden worden, haben. Er irmen ausder Angerlagte diese Apparal also nur als Altmetall angesehen berief sich der Angeklagte wiederum In seiner berief sich der Angeklagte wiederum darauf, daß die von ihm angekauften Apparate nicht den Höchstpreison unterlegen hätten. Mit Rücksicht auf die im Urteil enthaltene genügende Widerlegung seines Einwandes verwarf das Reichsgericht die Revision als unbegründet. Bünde, 12. Juli. Aus gestrigem Schweine: markt war ein lebhafter Auftrieb und ging der Handel slott vonstatten. Es wurden bezahlt für Ferkel, 6 Wochen 5—30 Mark, 10 Wochen 50—55 Mark, 12 Wochen 70—70 Mark, Stangen 110—120 Mark. Es wurde auch vielfoch nach Gewicht verkauft, das Pfund 1,50 Mark.— Kühe waren 6—7 angetrieben, sanden aber wegen der hohen fück, 12. Juli. Wegen Milchfal ger Milchhändler, der längere Zeit erkauften Milch Wasser bis zu 15 Preise keine Käufer. me. wurde ein hiest....— der von ihm verkauften Milch Wasser hinzugesetzt hatte, von der Stuafkammer zu 2 Gefängnis und 1000 Mark Geldstrafe verurteilt. me. hanuover, 12. Juli. Ein Opfer der Straßenbahn. In der Goethestraße, Ecke der Lützowstraße, wurde am Dienstag der Schüler Walter Wrede aus der Bennostraße in Linden von einem Straßenbahnwagen überfahren und so schwer verletzt, daß er kurze Zeit nach seiner Einlieferung ins Siloahkrankenhaus starb. Der Knabe hatte bei dem Unfall eine Fahne in der Hand und scheint beim Ueberschreiten der Gleise durch diese dbgelenkt worden sin. Der Fall ist um so betrübender. der einzigste Sohn seiner Eltern ist. wth. Blauen, 18. Juli. Wie der„Vogtländ. An ist der erste Vizepräsident der Zweiten Kammer des sch tages und Vorsitzende der konservativen Fraktion in Sachfen, Rechtsanwalt und Notar Geh. Hofrat Gottfried Opitz auf Rittergut Treuen im Vogtlande heute mittag 1334 Uhr im 70. Lebensjahre einem schweren Darmleiden erlegen. als der Verung Vermischtes. Wieder ein Großfener in Marfeille. wtb. Bern, 13. Juli. Wie„Temps“ meldet, ist in der großen Waffenfabrik von Dufour in Marseille Großfeuer ausgebrochen, wodurch die Fabrikanlagen sowie die Warenlager vollständig zerstört wurden.— Die Zeitung„La Heure“ ist gestern beschlagnahmt das Erscheinen „La Heure“ ist geste lage verboten worden. ru be und Die Größe des Unfalls von Spezia. Köln, 18. Juli. Nach der„Köln. Volksztg.“ sind bei der Explosion von drei Dynamitwaggons in Spezia über 1000 Soldaten und Munitionsarbeiter umgekommen. Unter den zerstörten Gebäulichkeiten befindet sich auch eine Munitionsfabrik. Gerichtssaal. Straflammer in Detmold. Detmold, den 13. Juli 1916. der An. Vorsitzender: Lankgerichtepräsident Preuß; Vertreter## klagebehörde: Erster Staatsanwalt Credé, Affessor Brandes. Verfüttern von Brotgetreide brochte dem Fuhrmann H. zu uflen einen Strafbefehl von 50 ein. Er hatte am usen Weizen verfüttert. Gegen den Stra in H. zu Salz18. März 1916 Amt Schötmar. Schötmar, 13. Juli. Der neue Majoratsherr auf dem hiesigen Rittergute, Herr von Stietencron, ist nun auch mit der Ortschaft Schötmar in Difserenzen geraten. Er hat sich, wie uns mitgeteilt wird, geweigert, die Straße vor seinem Grundstück zu segen. In den hiner uns liegenden Jahrzehnten sind solche Klagen nicht vorgekommen. Daß sich dergleichen Dinge schon setzt nach der Uebernahme des Majorats durch den neuen Besitzer ereignen, läßt einen unerfreulichen Schluß auf die Zukunft zu. Amt Hohenhausen. Hohenhausen, 12. Juli. Am heutigen Mittwoch fand hier in hies. Kirche eine Gedächtnisseier für den bei dem großen Seogefecht am Skagerrak gefallenen Matrosen und Maschinenheizer Böle aus Brosen bei Hohenhausen statt. Herr Superintendent Corwey gedachte der schwer betroffenen Familienangehörigen mit warmen Worten des Trostes. Es ist das erste Opfer zur See, welches unsere Gemeinde zu beklagen hat. Ein ehrendes Andenken wird die Gemeinde dem wacheren Sechelden allezeit bewahren. Hobenhausen, 12. Juli. Die Firma Severing& Brasse, Zigarrenfabrik in Herford, welche hier unter Leitung des Werkmeisters Zritz Lücking eine Filiale unterhält, gewährte ihren Arbeitern statt r 10prozentigen jetzt eine 20prozentige Teuerungszulage. Aus den Nachbargebieten. Paderborn, 13. Juli. Wegen Ueberschreitung der Höchstpreise für Kupfer usw. ist vom Landgericht Padervorn am 10. Mai der Handel Löwenstein zu einer Geldstrafe von 2000 Ma worden. Er ist außerdem für schuldig befun das vorgeschriedene Lagerbuch nicht geführt zu hat bei seinen Einkäufen, die er für andere Firme. Küre die beitebenden döchtgreise nich uerdebich über itten und zur Verdeckung diese Tuns die Mehrbeträge als Vergütungen geducht. Sein Einwand, er habe die öchstpreise nicht gekannt, fand keine Beachtung, da er indler sich darum kümmern muß. Weiterhin hatte er vendet, er habe die höheren Preise meist nur für Gegenstände bezahlt, die als Halb= oder Fertig—litate anzusehen waren, nämlich abmontierte Apparate utw., für welche die Höchstvreise nicht in Betracht kommen. der Strafkammer verworfen wurde. Gegen den Zigarrenmacher E. E. zu Salzuflen sollte wegen Diebstahls verhandelt werden. Die Verhandlung wurde jedoch ausgesetzt, um einen Zeugen zu vernehmen. Milchpautscherei sollte der Landwirt K. zu Werl begangen haben. Vom Schöffengericht war der Angeklagte verurteilt. Gegen das Urteil hatte die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt, weil ihr die Strafe nicht hoch genug erschien. In der heutigen Verhandlung wurde die Berufung zurückgenommen. Der Vertreter der Anklagebehörde führte dazu aus, daß das Matcrial der Erstinstanz nicht ausreiche, um den Angeklagten zu verurteilen. Wegen Beirugs war der Naturbeilkundige H., früher zu Detmold, angeklagt. Er hatte in einem Schreiben ein Mittel gegen Schwindsucht, Lungenleiden und andere innere Krankheiten angepriesen und zwar zum Preise von 6#. Das Mittel bestand aus Blütenhonig und Weizenmehl, dem abgestandenes Bier zugesetzt wurde. Mit diesem Gemisch sollte der Rücken des Kranken eingeschmiert werden. Nach ungefähr zwei Minuten sollten dann die sogen. Dörrmaden die Köpfe aus der Rückenhaut stecken und dann nahm man ein Rasiermesser und schnitt den Maden die Köpfe ab. Dieses Verfahren wurde ungefähr dreimal angewendet, worauf der Kranke gesunden sollte. H. hatte das Mittel auch einem Naturheilkundigen König in Mannheim angeboten und die 6 eingestrichen. K. erstattete gegen H. Anzeige wegen Betrugs, worauf ihn das Schöffengericht Deimold wegen Betrugs zu 2 Wochen Gefängnis verurteilte. Gegen dieses Urteil hatte H. Berufung eingelegt. Der Vertreter der Anklage war heute der Ansicht, daß eine Gefängnisstrafe wohl nicht am Platze sei, sondern eine Geldstrafe. Er beantragte daher eine solche von 50 A. Die Strafkammer änderte das Urteil des Schöffengerichts dahingehend ab, daß sie auf eine Geldstrafe in Höhe von 70 c erkannte. Unter der Anklage der Körververletzung stand der Dachdecker W. H. zu Detmold. Der Angeklagte hatte am 27. Dezember 1915 die Wirtschaft„Jur Krone“ in Detmold besucht und dort den Knecht T. aus B. getroffen. Zwischen beiden kam es zu einem Zusammenstoß, bei welchem H. den T. ergriff und die Treppe herabwarf. T. erhielt hierbei derartige Kopfwunden, daß er bewußtlos ins Landkrankenhaus gebracht werden mußte, in welchem er 23 Tage zur Heilung der Wunden verblieb. Für H. hatte diese Angelegenheit ein böses Nachspiel. Er war aum Heeresdienst eingezogen. Als infolge des Vorganges Strafanzeige gegen ihn erstattet wurde, wurde er über den Vorfall von der Militärbehörde vernommen. Die Feststellung der Vorstrafen des Angeklagten bei der Militärbehörde führte dazu, daß er aus dem Militärverhältnis entlassen wurde. Vom Schöffengericht Detmold war der Angeklagte zu 2 Monaten Gefängnis verurteilt. Gegen das Urteil hatte H. Berufung eingelegt. Die Verhandlung wurde zwecks Erhebung weiterer Beweise ausgesetzt. Beleidigung eines Beauftragten der Lippischen Gemeinschaft wurde dem gelegt. Er hatte in einem Auch diese Verhandlung wurde ausgesetzt, Briefes zu erfahren und wann die Beleidigung bekannt geworden ist. Diebstahl von Tanneubäumen wurde dem Arbeiter H. zu Detmold zur Last gelegt. Er sollte in der Nacht vom 18. zum 19. Dezember 1915 dem Braucreibesitzer Grote in Detmold Tannenbdume gestohlen haben. Bei der von Detmolder Schutzleuten vorgenom. menen Haussuchung hatte S. Widerstand geleistet, indem er einen Tannenbaum ergriff und ihn auf einen Schutzmann warf, der dadurch an der Hand verwundet wurde. St. war haher auch unter Anklage wegen Widerstandes gestellt. Seine Ehefrau sollte die Tannenbäume verheimlicht und bei der Haussuchung die Schutzleute beleidigt hoben. Vom Schöffengericht Detmold war St. wegen Diebstahls und Widerstandes zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt, während seine Frau wegen Beleidigung der Schutzleute 8 Wochen Gefängnis erhielt. Von der Anklage der Begünstigung war die Frau freigesprochen. Gegen das Urteil hatten beide Angeklagten Berufung eingelegt, welche jedoch von der Strafkammer verworfen wurde. Eine Merk erschwindelt hatte der 50jährige Knecht A. E aus Augustdorf, der schon verschiedentlich wegen Betrugs bestraft ist. Er war daher wegen Betrugs im Rückfalle angeklagt. Der Angeklagte hatte sich bei dem Zimmermeister Gehring in Jerxen als Arbeiter vermietet, wobei er einen Vorschuß von 1# nahm. Den Dienst hatte er aber nicht angetreten. Die Strafkammer Detmold erkannte auf die niedrigste gesetzliche Strafe von 8 Monaten Gefängnis. Briefkasten. F. N. Nr. 169. Die Arbeitszeiten in der Landwietschaft sind noch nicht gesctzlich geregelt. Sie dürften ihren Sohn aus der Stelle nur frei bekommen, wenn ihm durch den Arzt bescheinigt werden könnte, daß er in Folge der langen Arbeitszeit oder aus anderer Ursache zur Fortsetzung des Dienstes unfähig geworden ist. N. B. in K. Sie können für das Huhn, das der Hund Ihnen tei gebissen hat, sofort Schadenersatz verlangen. Beauftragten der Zippischen WirtschaftsLandwirt H. zu Langenholzhausen zur Last em Schreiben von Gaunerei gesprochen. um den Inhalt des jung dem Beleidigten Gottesdienste in Detmold. Synagoge. Freitag, den 14. Juli: Abends 8 Uhr. Sabbat, den 15. Juli: Morgens 9 Uhr. Für den gesamten Inhalt verantwortlich Max Staercke Drus und Verlag der Meverschen Hofbuchdruckere in Detmold. lando erfolgten Beschlagnahme nicht , w e n n d a z u n i c h t d i e b e s o n d e r e E r Generalkommandds in Münster ererteilung ist auf amtlichen Vordruchen Alles nähere ist aus der im Ratskanntmachung des stellvertr. GeneralJ. A: Biermann. äußerung beTodes-Anzeige. erhielten wir die traurige Nachricht, das under lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, der(2520 Im Alter von 28 Jahren den Heldentod für Kaiser und Reich in Nord-Frankreich gestorben ist. Im Namen der treuernden Hinterbliebenen: Ferd. Wöhrmann Tischlermeister. 12. Juli 1916. Und Hess uns einsam, trostlos hier Ich hab ein schönes, kurses Glück Nun schlummert er, auf ewig unBruder. Schwa ur treusorgende Vater nserlieber, einziger Sohn, ad Onkel, der Frih Mürstemerer am 10. Juli infol tenen schwe den Beber e In tiefstem Schmerz: Alverdisson, den 18. Juli 1916. u dir das Liebste auch genommen. anbt du dannonh ut wpr. gr%. e nur allein. In jedem Schmern zu himmelwärta. Plötzlich und unerwartet erhielten wir die so schmerzliche Nachricht, das unser lieber, einziger Sohn, unser guter Bruder, Schwager und Onkel, der Muskeller 6. Komn., Res.-Inftr.-Regt. 227. Im Alter von 23Jahren am 3. d. M. den Heldentod für sein geliebten Vaterland gestorben ist. Traurigen Herrens zeigen dies an: „. Frau. 1 August Istrup, 13. Juli 1916. riegerverch Alverdisser. In schweren Kämpfen: fand den Heldentod unser Mitglied Mietiek Müirheneter Wehrmann im Landwehr-InfahlerieRegiment Nr. 15. Wir beirauern den Tod dieses braven Kameraden und werden seiner steis in Treue gedenken. 62538 Alverdissen, den 12. Juli 1916. Der Vorstand. Todos-Anreige. Heute morgen verschied nach langem, schwerch, mit großer Geduld ertragenem Leiden und im festen Glauben an ihren Erlöser unsere innigstgeliebte Mutter. Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante, die(2525 Wilwe Dorothea Drawe rob. Hinder Im Alter von 77 Jahren. Dies zeigen an mit der Bitte um stille ere, Aus Suden Antertlichenen. Beidengldandert, den 15. Juli 1916. Die Heerdigung findet am Bonntag, 2 Uhr statt. Preiswerte Angebote Damen-Wäsche— Schürzen— Strümpfe— Trikotagen. Artikel Damen-Schürzen Bespekkruek 1.95& Kloiderschürzen Wanzventer 4.25 mosen z. Onsl 2.45 x. Damen-Wäsche Taghemd scblichte Form 1.95 X Beinkleid Bandobankom 2.50 Taghemnd kürniert“r. 3.00& Beinkleid gute Qualtst 2.95 Taghend Anstührangen 4.50& Beinkleid Pormchl“-. 75 Taghema ham**: 5.50 —Nachthemden du. 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