Altestes und verbreitetstes Blatt des Fürstentums und der angrenzenden Bezirke pareillezeile oder deren Raum berechnet. Rehlamezeile M. 1.00. Komplizierte Anzeigen werden mit 50% Aufschlag berechnek. Ariegszuschlag 10% NS 162 Detmold, Donnerstag, den 13. Juli 1916 149. Jahrgang Deutscher Tagesbericht. wiv. Großes Hauptquartier, 12. Juli 1916. estlicher Kriegsschauplatz. Die am 10. Juli, nachmittags, eingeleiteten Kämpfe beiderseits der Straße Bapaume-Albert, in Contalmaison und im Weiler von Mametz sowie neue Gefechte im Wäldchen von Trones und südlich davon wurden mit erbitterter Heftigkeit fortgesetzt. Südlich der Somme haben die Franzosen bei einem groß angelegten Angriff auf der Iront Belloy-Soyecourt eine empfindliche Schlappe erlitten. Der Angriff ist in unserm Feuer vollkommen zusammengebrochen, ebenso fluteten schwächere, gegen La Maisonnette-Barleux angesetzte Kräfte unter großen Verlusten in die Ausgangsstellung zurück. An mehreren Stellen der Champagnefront, so östlich and südöstlich von Reims und nordwestlich von Massiges, ferner nordwestlich von Flirey wurden französische Teilangriffe abgeschlagen. Im Maasgebiet spielten sich links des Fluffes nur kleinere Kämpfe ab. Rechts des Flusses haben wir unsere Stellungen näher an die Werke von Souville und Laufee herangeschoben und dabei 39 Offizier, 2106 Mann zu Gefangenen gemacht. Starke Gegenangriffe wurden glatt abgewiesen. Deutsche Patrouillenunternehmungen südwestlich von Dixmniden, südwestlich von Cerny(Vsergebiet) und östlich von Pfettershausen hatten Erfolg. Ein englischer Doppeldecker wurde bei Athies(südlich von Peronne) in unserer Linie zur Landung gezwungen. Ein feindliches Flugzeug stürzte bei Svyecourt, eins in unserm Abwehrfeuer bei Chattancourt ab. Bei Dombasle (westlich der Maas) wurde ein Fesselballon durch unsere Flieger abgeschossen. Oestlicher Kriegsschauplatz. Ein Uebergangsversuch schwächerer russischer Kräfte über die Düna, westlich von Friedrichstadt, und Angriffe südlich des Naroczsees wurden vereitelt. An der Stochodfront ist die Lage im allgemeinen unverändert. Russische Abteilungen, die sich bei Janowka auf dem linken Ufer festzusetzen versuchten, wurden angegriffen. Kein Mann von ihnen ist auf das Südufer entkommen. Hier und an der Bahn Kowel—Nowno wurden gestern noch über 800 Mann gesangen genommen. Die Ausbeute der beiden letzten Tage am Stochod beträgt außer einer Anzahl Offiziere 1932 Manu u. 12 Maschinen gewehre. Unsere Fliegergeschwader haben ihre Angriffstätigkeit östlich des Stochod fortgesetzt. Ein feindlicher Fesselballon wurde abgeschossen. Balkan=Kriegsschauplatz. Die Lage ist unverändert. Oberste Heeresleitung. U.=Booterfolge im Monat Juni. wtb. Berlin, 12. Juli.(Amtlich.) Im Monat Juni sind 61 feindliche Handelsschiffe mit rund 101 000 Bruttoregistertonnen durch Unterseeboote der Mittelmächte versenkt worden oder durch Minen verloren gegangen. Der Chef des Admiralstabes der Marine. Oesterreichisch-ungarischer Bericht. Abwedr russischer und Italienischer Augriffe. wtb. Wien, 12. Juli. Amtlich wird gemeldet: Russischer Kriegsschauplatz. Die Lage erfuhr auch gestern keine Veränderung. Auf der Höhe Herdie südöstlich von Mikuliezyn schlugen unsere Truppen sieben russische Vorstöße zurück. Auch am unteren Stochod scheiterten abermals schwere Angriffe des Feindes. Die am Stochod kämpfenden verbündeten Streitkräfte haben in den letzten zwei Tagen 2000 Mann und 12 Maschinengewehre eingebracht. Bei Obertyn in Ostgalizien schoß ein österreichisch= ungarischer Flieger ein russisches Farman=Flugzeug ab. Italienischer Kriegsschauplatz. Südöstlich des Suganertales schlugen unsere Truppen gestern vormittag einen starken italienischen Angriff gegen den Monte Rasta ab. Die feindliche Infauterie, die in kurzer Entfernung liegen blieb, wurde durch unser sie flaukierendes Artilleriefener gezwungen, in den Abendstunden weiter zurückzugehen, wobei sie über 1000 Mann verlor. An allen anderen Frouten blieb die Gefechtstätigkeit in den gewöhnlichen Grenzen. Einer unserer Flieger, belegte das Seearsenal von Spezia mit Bomben und kehrte hierauf wohlbewalten zurück Südöstlicher Kriegsschauplatz. An der untern Bojusa Geschützkämpfe. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs. v. Hoefer, Feldmarschalleutnant. Ereignisse zur See. Am 11. Juli früh haben drei italienische Zerstörer die Stadt Parenzo aus sehr großer Eutfernung kurze Zeit beschossen, zwei Privathäuser und den Turm des Landtagsgebändes beschädigt. Sonst kein Schaden. Niemand wurde verletzt. Unsere Abwehrbatterien haben Treffer erzielt, worauf die Zerstörer sofort abfuhren. Nachmittags haben einige unserer Seeflugzeuge auf die Stadt Ravenna und die Batterien von Corsini Bomben abgeworfen und sind, tiotz sehr heftigen Abwehrfeuers, wohlbehalten zurückgekehrt. Flottenkommando. Siegesglaube. Aus dem Großen Hauptquartier wird uns geschrieben: Seit den Tagen des Kriegsbeginns, da Feinde von allen Seiten gegen uns erstanden, Millionenheere heranschwollen aus allen vier Himmelsrichtungen— seitdem haben die zwei langen Kriegsjahre keine so heiß erregenden Tage mehr gebracht, als die, in denen wir stehen. Die„Einheit der Front“— unsere Feinde hatten sie seit langem eifervoll vorbereitet und zusgegenseitiger Aufrichtung in prahlerischen Ergüssen angekündigt. Immer wieder haben unsere unerwarteten Angriffe diesen kühn gedachten Plan in der Entwicklung gestört, seine Stoßkraft zerfplittert. Aber nun ist endlich doch etwas zustande gekommen, das wenigstens einen Teil der Absichten unserer Feinde verwirklicht. Alle ihre Kräfte suchen die Gegner zusammenzuraffen zu gleichzeitigem Anprall. Den Sieg, der ihnen auf allen Kriegsschauplätzen versagt war— ein gemeinsamer Ansturm gegen die Schutzmauer aus unserm edelsten Blut soll ihn erzwingen. Die Eisenmassen, welche die halbe Welt ihnen zurichtete, schleudern sie tagelang wider unsere Tapfern, um ihre Willenskraft zu zerreiben, und rennen dann in dichten Massen an, Weiße, Gelbe, Braune und Schwarze. Nie hat die Welt so ungeheures erlebt. Nie haben Heere getrotzt, wie die unseren trotzen. Mit dem Feldzug der Waffen verbinden unsere Jeinde den Hungerkrieg und den Lügenfeldzug. Beides zielt nach Kopf und Herzen der Heimat. Den Hungerfeldzug werden sie verlieren. Das mühselige und dornenvolle Werk der planmäßigen Verwaltung und gerechten Verteilung unserer Lebensmittel ist der Vollendung nahe. Und auf den Fluren der Heimat reift verheißungsvolle Ernte. Dem Lügenfeldzug unserer Feinde haben wir selber den Weg zum Ohr und Herzen unseres Volkes gebahnt. Vom ersten Tage des Krieges haben wir, als einzige von allen kämpfenden Nationen, die Heeresberichte unserer sämtlichen Gegner ohne jede Kürzung veröffentlicht. Denn grenzenlos ist unser Vertrauen in die Standhaftigkeit der Daheimgebliebenen. Aber unsere Feinde haben sich dieses Vertrauen zu Nutze gemacht. Mehrmals am Tage funken sie ihre Heeresberichte in die Welt hinaus, ja die Engländer versenden seit Beginn ihrer Offensive sogar alle zwei Stunden eine Depesche. Jede einzelne dieser Veröffentlichungen hat einen Umfang, doppelt und dreifach größer als unser ein. maliger Tagesbericht. Und alle sind sie in einem Stil geschrieben, der nichts mit militärischer Knappheit und Schlichtheit gemein hat. Das ist nicht mehr die Sprache des Soldaten, das sind phantastische Siegeshymnen, und ihr Schwelgen in Namen eroberter Dörfer und Wälder, ersyürmter Stellungen, in Zahlen erbeuteter Geschütze und abgeschleppter Zehntausende von Gefangene treibt mit der Wahrheit Spott. Warum das alles? Nur um die ermattende Siegeszuversicht der eigenen Heere und Völker, das wankende Vertrauen der Bundesgenossen wieder aufzurichten? Nur um das scharf beobachtende Auge der Neutralen zu blenden? Nein: diese Sündflut von Telegrammen soll durch die Kanäle, die wir selber den Feinden geöffnet haben, gegen das Herz des deutschen Volkes anprallen, soll unsere Standhaftigkeit unterwühlen und hinwegschwemmen! Aber auch dies schändliche Spiel wird nicht gelingen. Wie unsere herrlichen Kämpfer draußen an der Front sich 99 vielfacher Uebermacht siegreich erwehren, so wird das deutsche Volk dem anbrandenden Schwall der feindlichen Reklametelegramme eine Stirn des Trotzes und des Hohns entgegensetzen. Es wird sich erinnern, daß die deutschen Heeresberichte ihm und der Welt zuweilen nicht alles sagen durften, daß sie aber nie ein Wort gesprochen haben, das nicht der strengsten Prüfung der Wahrheit standgehalten hätte. In stolzem Vertrauen auf die knappe und herbe, doch unbedingt zuverlässige Aufklärung, die es von der eigenen Heeresleitung erhält, wird Deutschland dies Massenaufgebot der feindlichen Meldungen als das anerkennen, was es ist: als den boshaft ausgeklügelten Versuch, ihm die Ruhe, Besonnenheit und Zuversicht zu rauben, die der Soldat im Rücken fühlen muß, wenn er zum Schutze der Heimat freudig sein Alles einsetzen soll. So werden die Lügenlegionen des Feindes zerschellen an dem erzenen Wall unseres Glaubens. Unsere Krieger trotzen dem Eisen und dem Feuer— die Heimat wird sich auch durch den Ozean bedruckten Papiers nicht erschüttern lassen. Volk und Heer sind eins im Siegerwillen und Stegesglauben. Deutschland“ in der Welt voran! (Von unserem Berliner Korrespondenten.) Berlin, 11. Juli. Als in der deutschen Reichshauptstadt vor Jahren der Streit um die Ueberquerung der Linden durch die Straßenbahn die Gemüter erregte, verlangte die Stadtverwaltung die Legung der Linie über die Straße, während der Kaiser, der sich das hier so schöne Stadtbild nicht stören lassen wollte, die Losung ausgab:„nicht drüber weg, sondern unten durch". Nicht allzulange vor diesem Weltkriege hatte der gewaltige Aufschwung der Luftschiffahrt derartige Aussichten eröffnet, daß bereits allen Ernstes von der Einrichtung eines regelmäßigen Omnibusluftschiffverkehrs zwischen der alten und der neuen Welt die Rede war: Jetzt hat der jüngste Bruder dem älteren, das U.=Boot dem Luftschiff. den Rang abgelaufen. Durch die kühne Argonautenfahrt des Handelsunterseebootes„Deutschland“ ist der Weg über den großen Teich, den der Kapitän König als ein neuer Columbus gefunden hat, ohne Benutzung der bisher üblichen Fahrstraße auf dem Wasser, eröffnet worden, aber nicht, wie man es lange erwartete,„drüber weg", sondern„unten durch". Mit Fug und Recht bezeichnet, wie aus Baltimore gekabelt wird, die dortige Presse die Fahrt der„Deutschland“ als eine große Tat. Das ist sie, und„Deutschland“ mit und ohne Anführungsstrich hat damit einen neuen Rekord auf dem Gebiet der Schiffahrt aufgestellt, die England bisher in anmaßender Weise als seine Domäne ausgegeben hat. Wenn die Strecke nach Baltimore mit ihren rund 3850 Seemeilen auch nicht viel größer ist als diejenige, welche unsere Tauchboote wiederholt nach den Dardanellen zurückgelegt haben, so ist die neue U.=Bootleistung doch deshalb weit höher einzuschätzen, weil bei der Fahrt über den Ozean jede Möglichkeit fehlte, unterwegs einen schützenden Hafen anzulaufen. Als vor kurzem in ausländischen Zeitungen das Gerücht auftauchte, daß. Deutschland einen Unterseeverkehr mit Amerika plane, wurde das für eine„deutsche Renommisterei“ Liselotte. Roman von Frißz Gantzer. (Nachdruck verboten.) (42. Fortsetzung.) Als sie feinen Schritt vernahm, sah sie auf und trat von der Birke zurück. War es Erschrecken oder Verlegenheit, was er in ihren Zügen sah? Oder nichts von beiden? Denn sie kam ihm augenscheinlich ganz unbefangen und freundlich lächelnd entgegen und erwiderte seinen Gruß mit einem ruhig gesprochenen:„Guten Abend, Herr von Düringen.“ „Wovon sollen wir reden!" durchfuhr es Heinz. Sie schien ähnliches zu denken; denn auch sie idlich tat Heinz das in solchen Lagen Uebliche und erging sich in Bemerkungen über den schönen Abend. Sie neigte nur den Kopf und meinte:„Der Tag war schön.“ Dann schwiegen sie wieder. Heinz dachte:„Es ist die reine Ironie mit dem schönen Tag.“ Endlich ging sie mit einem Scherz über das Peinliche der Begegnung hinweg und fragte: „Sie haben wohl wieder einen tüchtigen Beutel voll Goldstücke von Ihrem Direktor geholt, Herr von Düringen? Ich glaube, die Grube macht Sie noch zu einem Krösus. Ach, und wir mit unserer mogeren h. der Landwirtschaftl“ Da Heimz keine Miene verzog, glaubte sie lachen zu müssen und tat es so ausgiebig, daß es ihm ins Herz schnitt. Er empsand ihre Lustigkeit schließlich wie einen körperlichen Schmerz und bat, die Stirn in düstere Falten legend: „O, lachen Sie nicht, Fräulein Lieselotte, das kut mir weh.“ Sie erschrak, als sie in sein Gesicht sah, und brach in ihrem Lachen ganz plötzlich ab. „Haben Sie Unglück gehabt!“ fragte sie anastvoll. Er nickte nur. Sie besaß nicht den Mut, weiter zu forschen. Ein Schreck durchzuckte sie, aber sie wußte ihm kein Wort der Antwort zu geben. Sie hatte nur ein rgar Worte des Bedauerns, selbst ihre verließ sie jetzt. „Ich muß gehen,“ sagte sie ganz unvermittelt,„der Abend kommt schnell, und ich habe noch eine Viertelstunde Wegs bis Driebusch.“ Ein wundersames Gefühl der Sehnsucht quoll in seinem Herzen auf, einem lieben Menschen alles sagen zu dürfen und im Auge eines anderen, der ihn verstehen würde, nach einem warmen Blick des Mitgefühls zu suchen. Ja, noch viel mehr! Was hätte er darum gegeben, die Jugendgefährtin in dieser Stunde an sein Herz ziehen zu dürsen, um sie mit heimzunehmen in sein einsames Haus, daß sie ihm Trösterin und Beraterin und der Sonnenstrahl inmitten düsteren Graus werde! Ach, die Hälfte seiner Jahre, alles, jedes, was man nur immer von ihm verlangt hätte! Dieser Wunsch war unersüllbar und vermessen zugleich. Doch eine Sehnsucht blieb, die nach einer Aussprache. Und er verbannte sie nicht. Er hielt ihre Hand fest und sah ihr bittend in die Augen. „Ich will Sie nicht aufhalten, Lieselotte,“ sagte er, das„Fräulein“ absichtlich weglassend,„aber wenn Sie gestatten, begleite ich Sie ein Stück. Ich möchte Ihnen eine kurze Geschichte erzählen.“ Sie besann sich. Dann entzog sie ihm sanft ihre Hand und sagte nur: „Warum nicht? Kommen Sie!“ Schweigend gingen sie ein Stück durch den dämmrigen Frühlingsabend nebeneinander her. Lieselotte immer auf dem festen, ausgetretenen Fußweg, Heinz- auf dem schmalen Rasenstreisen, der diesen begleitete. Manchmal mußte er einer Birke ausweichen und sah dann seine Begleiterin für Augenblicke schien ihm der Abend grauer und die orgenvoller. Sah er sie aber wieder neben sie leichtfüßig und graziös, im knapp anschließenden Frühjahrskostüm, de: dunkelblauen Felbelauf dem aschblonden vollon Haar, dahinschritt, im ein stilles, Behagen der Ruhe über ihn, und der Wunsch wurde in ihm lebendig, so immer mit ihr gehen zu dürfen— bis ans Ende der Welt. Als er nach geraumer Zeit ihren fragenden fühlte, begann er zu Abendhimmel und vermied „Es gibt mancherlei schöne und— schlechte. Meine letzteren— eine ganz Sechten nen den! fühlte, in den blasser werdenden d es. fie anzusehen. MAEIE Reine Geschichte ist eine chlechte und böse. S schlechte und böse. Solche hört man nicht gern. Wenn ich sie noch erzähle, tue ich es aus ganz besonderem Grund. Morgen hatte sie Ihnen wohl schon ein underer erzählt— und ich will, daß Sie nichts Falsches hören, daß Sie die Geschichte von mir selber hören... Ein dummer Mann hatte eine böse Frau. Dumm war er; denn er merkte nicht, daß sie döse. Eines Tages aber wurde er klug. Da ging seine Frau nämlich heimlich folt von ihm. Richt allein. ie nahm noch einen mit. Einen, der sehr schlecht war, was der dumme Mann ebenfalls nicht gewußt hatte. Sie nahmen beide viel Geld mit— hatten es dem dummen Mann gestohlen. Als der nun sah, daß er betrogen war, dachte er:„Am besten, du sießt dich tot, denn was sollst du noch auf der Velt. Deine Frau ist sort und dein Geld ist fort!“ 2 ber allans has dacht: mar er am dümmsten. Schon hatte er ein Bild. „Heinz!“ schrie Geselotte auf und blied siehen. Und als der Mann das dachte, war er Aber er wurde klug, zum zweiten Male. zum zm er den Revolver in der Hand, da se Und das Bild sagte ihm:„Dummes • 54 Sie hatte seiner Erzählung mit immer steigenderer Erregung und wildklopfendem Herzen zugehört. Gleich nach seinen ersten Worten hatte sie gewußt, daß er von sich selbst sprach. Und im tiefsten Muleid und im plötzlichen Wechsel von der kühlen Ruhe zur gewaltigen Erregung nannte sie ihn nach Jahren zum ersten Male wieder bei dem alten. lieben Namen. Es rang sich empor aus innerster Seele, dieses„Heinz!“ und die Hände preßte sie gegen ihre Biust. Und dann kam es noch einmal über iherr Lippen: „Heinz, das kann nicht wahr sein! Herr Gott, das darf nicht wahr sein!“ Aber das war ja töricht! Sah sie denn nicht, daß es Wahrheit war? Solche Geschichte erzählte man doch nicht zum Scherz! O daß sle diesen unglücklichen, sergenzerschlagenen Mann doch hätte in ihre Arme nehmen können, um ihn an ihrem Herzen zu heilen von allem Leid, um ihn wieder froh und glücklich zu machen!„Mein alter, lieber, guter Heinz.“ hätte sie sagen mögen,„das ist freilich eine böse Geschichte. Aber komm, ich will dir ein wunderholdes Märchen erzählen von Liebe und Glück. Und ich will dich wieder gesund küssen von deinem Weh.“ Das alles hätte sie ihm sagen mögen und vieles, vieles noch. Und doch mußte sie vor ihm stehen wie eine Fremde!— Aber das wollte sie nicht mehr! Konnte sie ihm nie das werden, was sie in dieser Stunde ersehnte, so wollte sie wenigstens das alte, einst so kurzerhand zerschnittene Band der Freundschaft aufs neue knüpfen, um damit die Berechtigung zu erwerben, ihn trösten dürsen und ihn auszurichten— wie eine wester den Bruder. Nur ein Bedenken stieg noch in ihr auf: Würde er ihre Hand nicht zurückstoßen, die sie ihm schon mit feuchtschimmernden Augensternen entgegenstreckte? Würde er ihre Freundschaft wollen r... Als er nach ihrem angstvollen Ausruf immer noch schwieg, trat sie dicht an ihn beran. Sie legte ihre Rechte auf seine Schulter, neigte den Kopf zur Seite und sah ihm traurig in die Angen. „Armer Heinz!“ sagte sie innig.„Ich beklage dein Los aus tiesster Seele.“ Heinz fuhr auf, als sie ihn„Du“ nannte. Das traute Wort klang an sein Ohr wie das Tönen eines alten Liedes, das man längst vergessen glaubte, und zu dem man nun wieder die Melodie hört. „Lieselotte?“ fragte er glücklich bang. „Wirklich„Du?“— „Ja, Heinz.„Du“. Ich nahm es uns einst; so wirst du es mir verzeihen, wenn ich es auch zueist wieder gebrauche. Laß uns die alte Jugendfreundschaft erneuern und vergin die Jahre des Fremdeins. Willst du?“ „Ja, Lieselotte,“ antwortete er glücklich und preßte die Hand, die sie ihm entgegenstreckte, mit einem treuen, festen Deucke. „Ich möchte dir zugen, Heinz, daß es noch Dienschen auf der Welt gibt, die mit dir fühlen— und die dir tragen heisen wollen. Mein Inneres zwingt mich, dir mein Mitgefühl se gu offendaren, wie es nur immer ein Mensch kann, der dein Freund ist.“ Ich will nicht fragen: Wie konnte das alles kommep! Denn du hättest vielleicht selbst kaum eine Antwort. Ich will dich nur trösten und dich an ein oft mißbrauchtes Wort erinnern: Die Zeit heilt alle Wunden! Wenn du mit frischem Mute hineinschreitest in das dunkle, sternenlose Land, wird sich das Dunkel bald erhellen und dir den Ausblick gewähren auf eine lichtvolle Zeit.“— Sie schritten schon wieder langsam nedeneinander her, ganz so, wie ehedem, als die guten Kameraden. Es schien nicht, als wenn Jahre lägen zwischen dem Einst und Jozt. Immer dunkler wurde es um sie her. Aber lichter machte die neue alte Freundschaft ihre —— Kurz vor Heinz behielt Liund drückte sie Herzen. Wie seltsam war doch das Walten des Das ehrvergessene, geflohene Weib gab dem Manne die Freundin der Jugend wieder. Eine einzige Stunde löschte Jahre hinweg. Es war so ganz wie ehedem— und doch war es so ganz anders. Eine Kluft hatte sie überbrückt, die sie getrennt— eine unüberbrückbarere gähnte zwischen ihnen und trennte sie. Und sie beschieden sich beide. Kurz vor Driebusch sagten sie sich Lebewohl. Lieselottens Hand lange in der seinen warm. Seine Stimme schwankte, als — sprach. „Ich danke dir, daß du mir deine Freundschaft wiedergabst. Sie soll von Stund' an mein köstlichster Schatz sein. Ich werde ihrer immer gedenken and, wenn ich darf, zu ihr kommen, sobald ich mich danach sehne.“ „Ja, komm, Heinz!“ entgegnete sie schlicht. „So viel es in meinen Krüften steht, sollst du an mir das haben, was du von mir erhossst. Du wirst manches allein überwinden müssen, alles. Aber du sollst einen Meuschen auf der Welt wissen, dem du dich immer rückhaltslos anvertrauen kannst.“ Ihre Stimme zitterte leicht, als sie die letzten Worte sprach, und in ihren Augen standen ein paar blinlende Tropfen. hatte ihn wieder— Heinz. Und doch Er konnte nie— ihr Heinz sein! Den Rest des Weges bis zum Driebuscher Herrenhause legte sie, troz eines leisen Gefühles von Glück, mit wehem Herzen zurück.—— Als sie die Treppe zu dem malt erleuchteten Flur im Souterrain hinabschlich, vernahm sie aus der Küche die erregte Stimme Inspektor Wiegandts, die zeitweise ein Einwurs Mamsell Rosens unterbrach. Der Alte war ganz aus dem Häuschen. „Ich hab's längst gewußt, daß ein Techtelmechtel zwischen den beiden war. Und ich könnt' mich ohn eigen, weil ich's nicht gesagt habe. Aber wer hätte auch gedacht, daß es so kommen würde.“ „Ich kann's nicht glauben,“ bezweiselte Mamon M.i. Secen btrnfe! sameh asi weik dr wot daß ich's vom„Herrn“ dabei, als a der die par 6s erklärt. Aber„das Unbeschreibliche, hier wirds getan“. In aller Stille war unterdessen, ohne daß die Oeffentlichkeit etwas davon erfuhr, der von Bremen aus angeregte Gedanke, das Tauchboot in den Dienst des überseeischen Handelsverkehrs zu stellen, in die Tut umgesetzt worden. Schon im Herbst v. Is. war, wie jetzt erst bekannt wird, auf Veronlassung des damaligen Präsidenten der Bremer Handelskammer, Alfred Lohmann, eine besondere Reederei für den Ueberseeverkehr mit Handelstauchbooten gegründet worden, die am 8. November 1915 in das Handelsregister mit der Firma eingetragen wurde:„Deutsche Ozeanreederri, G. m. b. H., Bremen, gegründet durch den Norddeutschen Lloyd, die Deutsche Bank und Herrn Alfred Lohmann“. Wie weiter bekannt wird, schwimmen von diesen Handelsunter. seebooten, deren Größe etwn 2000 Tonnen beträgt, bereits zwrl auf dem Ozean, außer der„Deutschland“ die „Bremen“, und mehrere andere sind im Bau. Güter zu suchen geht er, doch an sein Schiff knüpfet das Gute sich an, sagt Schiller vom Kaufmann. Die„Deutsch= land" hat zunächst Güter gebracht und zwar Farbstoffe, an denen in der Unton ein so stark beklagter Mangel war, aber sie wird auch Güter zurückbringen.„Doch an sein Schiff knüpfet das Gute sich an“. Der Fahrt der„Deutschland“ kommt nicht etwa nur eine wirtschaftliche, sondern eine viel weitergehende Bedeutung zu. England sucht, seit es am 8. November 1914 die gesamte Nordsee als„militärisches Gebiet" erklärte, den Anschein zu erwecken, daß es eine effektive Blockade über Deutschland verhängt habe, und es hat jetzt, um den Versuch dieser Blockade mit allen, auch den ungesetzlichsten Mitteln durchzuführen, kurzer Hand die Londoner Deklaration außer Kraft gesetzt, indem es den Neutralen einzureden versucht, daß der Vierverband in Zukunft nach dem internntionalen Recht handein wolle, während doch die Londoner Deklaration lediglich die Zusammenfassung des bis dahin geltenden Seekriegsrechtes darstellte. Akbion und seine Trabanten konnten das Seerecht vernichten. Deutschland aber zeigt mit der Fahrt der„Deutschland“, daß es im Stande ist, die Blockade zu vernichten. Es zeigt den Neutralen zunächst mehr symbolisch— denn es handelt sich bei dem Unterseeverkehr selbstverständlich für absehbare Zeiten nur um begrenzte Möglichkeiten— wie sie sich von der Kuratell des Vierverbandes befreien können. Nämlich, indem sie sich nicht einschlichtern, nicht ducken lassen, sondern sich zur Wehr setzen, auf Stoß mit Gegenstoß antworten. Das sollte vor allem auf die größte neutrale Macht, auf die Union, Eindruck machen, wo man jetzt endlich einsehen müßte, daß wir nicht klein zu kriegen sind. Und noch eins sollte man bei dieser Gelegenheit jenseits des großen Teichs bedenken. Als der Konflikt wegen der U.=Boote schwebte, meinte man in Washington, auftrumpfen zu können, weil man fern vom Schuß sei. Wird man das drüben jetzt noch glauben? Die„Deutschland“ hat nur friedliche Farbwaren nach Baltimore gebracht, aber deutsche Unterseeboote könnten auch anders, könnten nach des Dichters Uhlands Worten handeln:„Wie haben da die Färber so purpurrol gefärbt, wie haben da die Gerber so meisterlich gegerbi!“ Was hat England zum Kampfe gegen Deutsch-Ostafrika aufgeboten? Das Rin Kingen um Deutsch-Oltalrika dat Kriegesahd sich dem Ende nähert seinen Höhe trühere hat geboten.) lo sehr 5 setzt, wo das zweite hepunkt erreicht. Nachdem alle krätzeren Derluche der Engländer, lich aus eigener Kraft dieses gröhten deutschen Schutzgebietes zu demächtigen, an dem lapieren und gut geleiteten Widerltand unlerer Oltatrikaner gescheltert lind, England leit Beginn des jahres 1916 eine gewaltige Macht aufen, um vor Toresschlutz lich doch noch in den Belit des von ihm sehr degehrten Landes zu setzen. Man mut lich dieles Rutgebet einmal vergegenwärtigen, wenn ntan den richtigen Mahltab für die Leillungen der Verteichiger Deutich-Oltatrikas gewinnen will, die sich noch immer dem Feinde entgegenttemmen, obwohl in den ersten 1½ jahren des Weitkrieges mehrere grohe Schlachten, zahlreiche Gelechte und Rrankheiten unerletzliche Lücken in die Zahl der weihen Füdrer der Schutztruppe und edenso in die Zahl der länger ausgebildeten farbigen Mannschatten, der Rekarle, gerillen haben, ohne daß es bei der Ablperrung des Schutzgebletes von jeder Derbindung mit der Heimat möglich gewelen wäre, diese Lücken zu erletzen. Ruch dle Adnutzung und den Derbrauch des Rriegsmateriale dart man nicht vergellen. Dabei In noch zu verücksichtigen, daß die ganze milltärtiche Ruerüftung der Schutz- und Pollzeitruppe nur der Rutgade angepatzt war. Ruhe und Ordnung im Innern des Schutzgedietes zu erhalten, nicht ader seiner Verteidigung gegen einen Außeren, mit allen technlichen Hiltsmittein verlehenen Feind. Was hat der Feind nun gegen diese bei Rusbruch des Rrieges alles in allem etwa 4500 Mann Zählende Schutz- und Pollzeitruppe setzt Ins Feid gettelltr Ruf Grund von Parlamenteberichten, Zeitungsnachrichten, Verluftlisen ufw. können wir jedentalle folgendes keimellen? Der Augrilt dat von oier Seiten gegen unser DeutschOltalrika eingeletzt. Die Hauptltohgruppe unter dem Besehl des Generalleutnants Smuts sucht jetzt von Dorden, von dem in einmonatigen harten Rämpten gegen d###ich zad verteicigenden Oltatrikaner Ihnen abgerungenen Rillmandicharo- und Ulambara-Gebiet aus, gegen de Tanganyikabahn vorzudringen, die zur Zeit das Rückgrat der Candesverteichigung bildet. Den Hauptbeltandteil dieser Stohgruppe bilden die füdatrikanlichen Brigaden, die nach Erklärung im IOdatrikanischen Parlament bereite Im Rpril d. 1. 26000 Mann Itark waren, seitdem ader noch erdedlich verstärkt sind. Dieles Kontingent allein, das über zadlreiche berttiene Truppen, Artilierte, Rraftwagenholonnen, Flugzeuge ulw. vertügt, Int allo allein schon über fünfmal So flark, als die gesamte Schut- und Pollzeitruppe bei Rusbruch des Rrieges war. Smuts vertügte aber nicht nur über diese füdatrikanlichen Truppen. Zeinem Beiehl lind weiter unterttellt wenigltens 4 indliche Ravallerie- und Infanterie-Regimenter und ebente viel englische Regimenter. Dazu kommen noch drei Batallione Ringe ARtrican Ritlee(britlich-oltatrikanlice Eingeborenen-Truppen, ungefähr in derlelden zadlenmätzigen Stärde und Zusammenletzung wie unsere Schutztruppe) und eiwa 2500 Mann europkliche Preiwillige aus Britlich-Ollatrika, noch verllärkt durch Candesabtellungen der de oltalrikanische Rülle blochterenden engtiichen Flotte sowie ein rhodellichee Freiwllügen=Regiment. Od eine neuleeländische Brigade deren Abgang nach Oltatrika im Mai von der keindlichen Preile gemeidet wurde, unterdellen ebenfalle hier Derwendung gefunden bat, entzieht#ich der Beurtellung. Diese an Zadl und Ruerültung den Derteichigern gewaltig überlegene Macht wird von 4 unter Smuts siedenden Veneralen, verschiedenen Obertien und zahlreichen Stabsottizieren defehligt. Ader damit nicht genug. Die Verteichiger müllen nicht nur gegen diese flelige Uedermacht Front machen, es gilt das Cand auch noch an drei anderen Stellen gegen eindrechende keinaliche Kolonnen zu schützen. In Ruanda haben es die Beigler unternommen, ihr Btut für ihre englischen Schutzberren zu verglehen. Unter dem General Tamdour sind dier zwei deigische Brigaden Rolonial-Infanterie, deren eine von einem General Ohlsen befehligt wird, vorrückt. Die Besetzung der Insel Ukerrewe scheint anzudeuten, daß am Süduler des Diktorialees engliiche Truppen mit ihnen Fühlung nehmen sollen. Die Gelamtzabl der von Ruanda und dem Tanganylkalee gegen Tabora operierenden delglichen Truppen wird man mit 12000 Mann eher zu niedrig als zu hoch einschätzen. Im Anschlutz an die Belgler im Süden zwischen Tangapika- und Malla=See operieren wieder englische Truppen unter dem Betehl des Generale Dorth. Ruch dle Zahl dieler Truppen, die von Langendurg auf Jringa vorzudringen suchen, wird man ebenfalle auf zwei Brigaden einschätzen können. Oelllich des Tpallatees bie zur Rüfte des Indlichen Ozeane mübhen sich de willenlosen Datallen Englande, die Portugleien, mit 5000 Mann unter ihrem Generalgouverneur ab, die deutsche Grenze zu überschreiten. Rechnet man alles zufammen, so hat England rand 80000 Mann unter 9 Generalen und zadlreichen Stabsoltizieren, ausgerüflet mit allen Kriegshlltemittein der Neuzeit, autgebracht, um der kleinen Schar der heidenmütgen Verteichiger, die von dem während des Rrieges zum Odersten beförderten Herrn v. Lettom-Dorbeck und einigen jungen Stabsoffizieren geführt werden, unser Schutzgebiet zu entreihen. Und dabei sammert Smuts noch immer nach neuen VerIärkungen. Das int fürwahr eine Rnerkennung unserer milltärtschen Fähigkeiten von Seiten unserer Feinde, wie die glänzender nicht gedacht werden kann. Wir haden allen Grund, unleren Heiden in den Schutzgedieten— Deutich-Südwettatrika und Ramerun haden im welentlichen dasselbe Bild gezeigt— dankbar zu sein für dieses heidenmütige Rusharren. Unlere Oflatrikaner zeigen der Welt, war deutsche Tüchtigkeit und deutsche Tatkraft auch unter den denkbar ungüntüglten Verhältnillen zu leilten vermag. Vom Tage. Die deutsche Artillerie vor Berdun. wtb. London, 11. Juli. Der Vertreter der britischen Presse im französischen Hauptquartier meldet vom 9. Juli: Man kann das volle Maß des Heroismus des französischen Widerstandes bei Verdun nur ermessen, wenn man sich die Stärke der deutschen Artillerie vergegenwärtigt, die gegen die französische Stellung konzentriert ist. Gegen diese beispiellose artilleristische Stärke haben die Franzosen Verdun seit mehr als vier Monaten gehalten. Drohende Staatsvankerone. In der Nummer des„Economist“ vom 8. Juli nimmt Francis W. Hirst nach siebenjähriger Tätigkeit als Schriftleiter Abschied von den Lesern. In seiner Erklärung kommen folgende bezeichnende Sätze vor: Für mich ist das finanzielle Gefüge Westeuropas unmittelbar bedroht und in einigen Monaten wird sich nicht mehr verheimlichen lassen, daß mehrere große Länder sich im Zustand des Bankerotts befinden. Der Schreiber bekennt sich in dem letzten Abschnitt seiner Erklärung, der„Times“ zum Trotz, als Friedensfreund, und schließt mit den Worten, die Auflage des„Economist habe während der letzten Wochen ihren Höhepunkt erreicht, woraus man auf die friedliebende Gesinnung der Geschäftswelt schließen könne. #I. LanlannK Gartoffol Die vollandische Rartoffelausfuhr. Die Kartoffeleinkauf=Angelegenheit scheint sich nun doch in zufriedenstellender Weise zu regein. Das„Handelsblad teilt mit, daß von der für das Ausland bestimmten Kartoffelmenge in der Tat 25 Prozent nach England abgegeben werden. Diese Regelung ist ungefähr die gleiche, wie bezüglich des Käses. Die Kartoffelanfuhr auf den Auktionen ist jedoch derartig groß, daß die Käufer in jeder Weise zufriedengestellt werden können. Von der gesamten Kartoffelausfuhr werden 30 Prozent für den Inlandskonsum abgezogen, so daß 70 Prozent für das Ausland verbleiben. Von diesen 70 Prozent gehen 25 Prozent nach England, wodaß also für den freien Markt mehr als die Hälfte der Gesamtproduktion übrig bleiben. Einberufung der 48jährigen in Frankreich. f. Genf, 12. Juli. Wie Lyoner Blätter melden, ist ein weiterer Teil der Jahresklasse 1888(48jährige) für den 3. August einberufen worden, um gewisse jüngere Klassen der Hufsmannschaften, die zu ersetzen. Eurrustung in Jalten über die englischen Einfuhrvervotr. d. Lugano, 12. Juli. Die letzten englischen Einuhrverbote, die namentlich die meisten Hoffnungen auf einen Aufschmung der ttalienischen Automobilindustrie zerstörten, riefen in Italien solche Entrüstung hervor, daß die englische Botschaft in Rom eine beruhigende Mitteilung erließ mit der Versicherung, die Anwendung der Verbote Italien an der Front verwendet werden, m.— der„Köln. 4 C Eine neue Anregung des Papftes. Köln, 12. Juli. Die„N. Zürcher Nachr.“ bringen In. Volkszig.“ zufolge eine römische Meldung der emation, wonach deren Korrespondenk aus zuverein und Däter darauf, ob sie noch ichung die länger als 18 Monate orei oder mehr Kindern sino, ig sind oder nicht, nach der Schweiz verbrachk und dort bis zum Kriegsende interniert werden. Die schweixerische Regierung hat bereits ihre Peibmrnung genchen. Von den kriestührrnden Losmn ket Deutschland dem neuen Liebeswerk des Heiligen Vaters soniert werden. Die schweizerische ###c. Von dem neuen Liebeswerk des Heillund ohne Vorbehalt, zugestimmt. Die ii evenfaus sicher, wenn fir formen auch noch nicht vorliegt. Von den übrigen Beteiligten stehl sie noch aus. Generalstreik in Spanien. f. Genf. 12. Juli. Wie Lyoner Blätter aus Madrid melden, hat nach den aus allen Teilen der Provinz einkref. kam es zwischen Streikenden und der Zivilgarde zu einem Zusammenstoß, wobei Schüsse gewechselt wurden. Ein Mann wurde getötet, fünf verwundet. Die Hochösen von Biscaya liegen ftill. Der Generalstreik gewinnt aus Ausdehnung. Ein allgemeines Verbot des Radfahrens. Beschlagnahme der Radreifen.— Das Fahren ist nur mit Erlaubnis. karte statthaft. Die am 12. Juli 1916 veröffentlichte Bekanntmachung des stellvertretenden Generalkommandos 10. A.=K. betreffend Beschlagnahme und Bestandserhebung der Fahrradbereifung(Einschränkung des Fahrradverkehrs) tritt am 12. August 1916 in Kraft. Durch diese Bekanntmachung werden sämtliche Fahrraddecken und Fahrradschläuche, die sich im Gebrauch befinden oder für den Gebrauch bestimmt sind, beschlagnahmt, mit Ausnahme derjenigen, die zur gewerbsmäßigen Weiterveräußerung vorhanden sind. Es wird durch diese Bekanntmachung jede Vornahme von Veränderungen an den Fahrraddecken und Fahrradschläuchen, insbesondere jede Weiterbenutzung der beschlagnahmten Sachen vervoten. Zur Vorbereilung dieser Maßnahmen ist am 81. Mai 1916 eine Verordnung erlassen, die jede Benutzung von Fahrrädern zu Vergnügungsfahrten verbietet. Vom 12. August 1916 ab dürfen Fahrradbereifungen aber nur bemutzt werden mit Erlaubnis des stellvertretenden Generalkommandos 10. A.=K. Diese Erlaubnis zur Weiterbenutzung der beschlagnahmten Fahrradbereifungen wird nur in besonderen Fällen erteilt werden. insbesondere wird sie nur solchen Personen erteilt werden, die das Fahrrad in Ermangelung anderer zweckdienlicher Verkehrsmittel als Beförderungsmittel zur Arbeits. stelle, die aber wenigstens drei Kilometer von der Wohnung entfernt sein muß, benutzen müssen. Die Erlaubnis wird auch nur in diesem Falle für den kürzesten fahrbaren Weg erteilt werden Das Befahren anderer Wege von der Wohnung zur Arbeitsstelle ist verboten. Ferner wird die Erlaubnis erteilt werden solchen Personen, die einen im allgemeinen Interesse notwendigen Beruf(oder Gewerbe) ausüben und dazu des Fahrrades als Beförderungsmittel bedürfen. Die Erlaubnis wird aber nur erteilt werden, soweit das nicht nur zur Erzur Beförderung nis erteilt werden können, wenn die Beförderung mittels Fahrrades zur Aufrechterhaltung des Betriebes erferderlich ist und nicht nur zu einer Erleichterung in der Beförderung der Waren dient. Personen, die des Fahrrades als Beförderungsmittel wegen ihres körperlichen Zustandes bedürfen, werden ebenfalls die Erlaubnis zur Benutzung des Fahrrades erhalten. In allen diesen Fällen wird aber die Erlaubnis nur erteilt werden. soweit die Benutzung des Fahrrades zu dem im Antrage angegebenen Zweck unbedingt erforderlich ist. Erschwerungen in der Beförderung von Waren und Personen durch Nichtvenutzung des Fahrrades werden ertragen werden müssen. Die Bekanntmachung führt ferner noch bestimmte Fälle an, in denen die Voraussetzung für die Erteilung der Erlaubnis stets als gegeben angesehen werden soll. Aber auch in diesen Fällen dürfen die Fahrradbereifungen nicht ohne weiteres weiterhin benutzt werden, es muß vielmehr auch in diesen Fällen die Erlaubmis des stellvertretenden Generalkommandos eingeholt werden. Wer die Erlaubnis zur weiteren Benutzung der Fahrradbereifungen zu erhalten wünscht, hat einen Antrag auf einem amt. lichen Vordruck, der bei der Polizeibehörde erhältlich ist, zu stellen, und zwar bei der Polizeibehörde seines Wohnorts, nicht etwa bei einer Polizeibehörde, in deren Bezirk er sich nur vorübergehend aufhält. Dem Antrage muß die vorgeschriebene Radfahrkarte des Antragstellers beigefügt werden; ist eine solche nicht vorhanden, so muß sie ausgestellt werden. In dem Antrage sind ins einzelne gehende Angaben über den Zweck, zu dem die Erlaubnis zur Weiterbeutzung der Fahrradbereifungen erbeten werden soll, zu machen, insbesondere muß z. B die Wohnung und die Arbeitestelle genau angegeben werden, wie auch der kürzeste fahrbare Weg zwischen beiden. Es dürfte sich auch empfehlen, dem Antrage gleich ärztliche Atteste und dergl. beizufügen. Ueber den Antrag entscheidet das stellvertretende Generalkommando. Die Entscheidung wird dem Antragsteller durch diejenige Polizeibehörde, bei der der Antrag eingereicht war, bekanntgegeben. Wird dem Antrage stattgegeben, so erhält der Antragsteller seine Radfahrkarte mit einem entsprechenden Vermerk über die erteilte Erlaubnis zurück. Wird der Antrag abgelehnt, so wird die Radfahrkarte für die Dauer der Geltung der Bekanntmachung bei der Ortspolizeibehörde zurückbehalten. In dem Vermerk über die erteilte Erlaubnis zur Weiterbenutzung der Radfahrbereifungen wird genau der Zweck anzugeben sein, zu dem die Bereifungen weiterhin benutzt werden dürfen. Eine anderweitige Benutzung ist strafbar. Um eine Verzögerung in der Erteilung der Erlaubnis zur Weiterbenutzung zu vermeiden, empfiehlt es sich, beabsichtigte An. träge unverzüglich zu stellen, da vom 12. August 1916 ab die Benutzung der Fahrradbereifungen ohne Erlaubnis verboten ist. Die beschlagnahmten Fahrradberetfungen, die nicht mehr benutzt werden dürfen, müssen an kommunale Sammelstellen, die noch bekanntgegeben werden, abgeliefert werden. Eine anderweitige Veräußerung ist un machung näher Es werden bestimmte, in der Bekanntmachung näher angegebene Preise für die abgelieferten Decken und Schläuche bezahlt werden. Wor bis zum 15. September 1916 die beschlagnahmten Fahrradbereifungen nicht abgeliefert hat, ist verpflichtet, sie bis zum 1. Oktober 1916 bei der für ihren Lagerort zuständigen Ortsbehörde anzumelden; sie werden demnächst enteignet werden. Es darf aber angenommen werden, daß die Besitzer von beschlagnahmten Fahrradbereifungen, die sie mangels Erlaubnis des stellvertretenden Generalkommandos nicht weiter benutzen dürfen, diese freiwillig an die Sammelstellen abgeben werden, die auch ermächtigt sind, unentgeltlich zur Verfügung gestellte Bereifungen anzunehmen. Die Maßnahmen, die durch die Bekanntmachung angeordnet sind, sollen es ermöglschen, den Verbrauch von Gummi zur Herellung von Fahrradbereifungen einzuschränken und die zur AbDer Wortlaut der Bekanntmachung, die zahlreiche Einzelbestimmungen enthält, deren Kenntnis für alle diejenigen Personen wichtig ist, die einen Antrag auf Erlaubnis zur Weiterbenutzung von Fahrradbereifungen stellen wollen, ist bei der Ortspolizeibehörde einzusehen. Ehrentafel. Vorbildliches Verhalten eines Gefreiten. Am 27. April hatte eine Erkundungs=Abteilung der 8. Kompagnie Königl. Bayer. 17. Infanterie=Regiments „Orff“ gegen die gegenüberliegende Stellung vorzugehen, um die Truppenangehörigkeit des Gegners festzustellen. Nachdem durch Minenfeuer dem Feinde stark zugesetzt worden war, stürmte die Abteilung im Morgengrauen vor. Der Gefreite Johann Haggenmüller(aus Hofs, Gemeinde Wiggensbach, B./A. Kempten), welcher mit seiner Gruppt die linke Flanke zu sichern hatte, sprang, nur von einem Komeraden begleitet, in den unmittelbar vor der feindlichen Stellung liegenden Sprengtrichter, erkletterte den feindwärts liegenden Trichterrand und schleuderte von hier aus eine größere Anzahl Handgranaten zwischen die Geqner Dann drang er allein in den feindlichen Graben ein, dessen Besatzung sich zur Flucht wandte. Mehrere Gegner waren der tödlichen Wirkung der Handgranaten zum Opfer gefallen. Haggenmüller schloß sich nun seinen Kameraden, denen es inzwischen gelungen war, zirri Gefangene zu machen, wieder an. Die der Zweck der Erkundung erreicht war, ging die Abteilung zurück, wobei sie von allen Seiten heftiges Infanterie= und Maschinengewehrfeuer erhielt. Gefreiter Haggenmüller bemerkte, daß einer seiner Kameraden verwundet worden war und der Abteilung nicht zu folgen vermochte. Sogleich nahm er sich des Verwundeten an und es gelang ihm, trotz des starken feindlichen Feuers, ihn in die eigene Stellung zurückzubringen. Gefreiter Haggenmüller, der bereits dreimal vor dem Feinde verwundet war, wurde für sein tapferes und kame. radschaftliches Verhalten zum Unteroffizier befördert. Das Eiserne Kreuz 2. Klasse hatte er bereits bei einer früherer. Gelegenheit erhalten. Ein unerschrockener Ulan. Zur 7. Kompagnie eines Kavallerie=Vataillons, das an der Herbstschlacht in der Champagne teilnahm, gchörte auch der Ulan Silbermann aus Leipzig-Reudnitz von der 1. Eskadron Königl. Sächs. Reserve=Ilanen=Regiments. Seine Gruppe wurde, nachdem durch stundenlanges schweres Artilleriefeuer die vordersten Gräben stark eingeebnet worden waren, vorgeschickt, um mit Sandsäcken und starken Brettern die Stellung wieder in Verteidigungszustand zu setzen. Ungeachtet des feindlichen Feuers ging Silber=, mann mit seiner schweren Last, den Kameraden voraus, über das freie Feld ohne jede Deckung vor. Nachdem er diesen 1½ stündigen Wea wiederholt im stärksten Trommelfeuer zurückgelegt hatte, wurde die Kompagnie zur Besetzung eines Gewehrabschnittes der vordersten Stellung alarmiert. Trotz der überstandenen körperlichen Anstrengungen eilten die Tapferen in einem Hagel von Geschossen vorwärts, bis im nächsten Graben eine Atempause gemacht werden mußte. Von der ganzen Kompagnie waren nar noch 18 Mann gefechtsfähig, dennoch gab es kein Halt und mutig stürmte die kleine Schar weiter, bis die Stellung erreicht war. Sogleich wurde ein heftiges Feuer auf die angreifenden Franzosen gerichtet. In diesem Augenblick sah Silbermann vom linken Flügel seiner Gruppe aus, wie ein starker Trupp französischer Infanterie seine Gruppe abzuschneiden versuchte. Die drohende Gefahr rechtzeitig erkennend, riß Silbermann durch energische Zurufe seine Kameraden nach der bedrohten Stelle mit sich fort, zwang die Angreifer durch wohlgezieltes Feuer zum Rückzuge und verhinderte so den fast gelungenen feindlichen Umgehungsplan. Der Angriff der Franzosen wurde abgeschlagen: die Stellung blieb in deutscher Hand. 95 auf ihnen Direktor ich sämtkurs und als die gelichen.* an hr Ohr und klein wantNach auf den C von Düringen, so setzte ich Himmel wegung, um das Weib samt dem hün zu greisen. Und wenn ich sie hätte, w## liche Reitpeitschen Linvenecks Aim legge: Lieselotte war stehen entstellte Stimme Wiegand sie, wie er mit dem erte, als trommele er den Sturmma Ein wüster Höllenlärm drang durch das ganze Rese Kreischts auf und schris: „Meganer. Bledauo!! „Ja, Wiegandt!“ brüllte der Erregte. „Und was Wiegandt dann täte? Dann holte er Gindenack gchbrte und 1a m 2 2. Kr. Eindeneck gehörte, und feierte eine Hochzeit, daß“... „Wiegandt!“ vernahm er da vom Eingang der Küche her eine scharfe, verweisende Stimme. Er brach ab und wundte sich um. Lieselotte stand mit einem streugen Gesicht in der Tür und sah ihn sornig an. Vor dem Blick kroch er ins Mauseloch. Er rückte verlegen an seiner verwetterten Mütze. Wiegandt, kein Wort mehr von den Vo auf Lindeneck in diesem Hause verdanden!#r##—4.:.= „Gnädiges Fräulein, mich krepiert's! Und ich kann nicht dafür, wenn mir das Herz mit dem Maul Ich kann mir nicht he und verließ mit einem unwirschen:„Guten Abend, Mamsell!“ die Küche.———— Drüben in Lindeneck stand das ganze Haus im Zeichen hellen Aufruhrs. Heinz sand bei seiner Rückkehr erregte Gesichter ind kuschelnde Gruppen mit dicht zusammengesteckten köpfen. Man ging scheu auseinander, als man ihn arblickte. Er zuckte zusammen. Nun begann es schon. In einem eigenen Hause und bei seinen Leuten. Was würden erst Fremde tun! Mißmutig und gedrückt ging er in sein Zimmer und entzündete die Lampe. Verwundert sah er sich um.... Was sollte das bedeuten?... von den Vorgängen Haben Sie mich durchgeht. aues „Blegandt! Das klang so sch Er legte die Rechte be hälfte und versicherte: helsen, es bleibt scharf, daß er beteuernd auf „Nein, kein Wort mehr, gnädiges Lieselotte ging. Und als Wiegand verstummte. ine linke BrustFräulein!“ verklingen hörte, trat er dicht und flüsterte der 4ls ... Aber man Er setzte seinen Stock waant krn Sheit den Mamsell Rose aufreißen darf ja nicht darüber reden.“ #c heftig auf die Steinfliesen Bilder und rüne Band.. Und in dem Rahmen von Liese is Bild ein kleines Tannenzweiglein und ein Sträußchen dustender Beilchen... Wer hatte das getan?... Da pochte es bescheiden an die Tür. Und auf Nr„Drin!“, stillhste. Dic ui wigeneintn gen in das Gemach. Sie gupfte verlegen an dem Schürzenbande und sagte nach einem kurzen Schweigen: „Wir wußten nicht, wie wir's machen sollten, mädiger Herr, um Ihnen zu zeigen, wie lieb wir Sie haben. Und da sind wir am Nachmittag alle schnell dabei gegangen und haben die Girlanden gewunden und die Beilchen gepflückt. Es sollte lied und traut aussehen, wenn Sie heimkämen. Seien Sie uns nicht böse, lieber gnädiger Bei ihren letzten Worten kollerten schon wieder dicke Tropfen über ihre Wangen. Heinz war tief ergriffen. Er vermochte nicht zu sprechen. Aber er kat mehr, als Worte zu sagen vermachgen. Mit zwei schnellen Schritten stand er neben der alten Getreuen, legte beide Arme um ihren Hals und küßte sie auf die Stirn. Dann schob er sie hinaus, damit sie die Tränen nicht sähe, die in seine Augen traten.. In tieser Bewegung schr Freundin, drüven in Driedusch. Ach ja, sie war der beste Mensch auf der Welt! Er nahm ihr Bild und stellte es auf seinen Schreibtisch... Und ein anderes entfernte er. Ei riß die unterste Schublade des Arbeitstisches auf und warf es mit einem verachtnchen nug ginein, daß das Glas Utrrend in Stücke sprang. Noch einmal wollte ihn ein maßloser Zorn packen. Und die alte Verzweiflung lauerte neben ihm mit gierigen, Uüsternen Ungen. eAr Sekundenlang ging ein Zittern durch seinen Aber dann siel das alles von ihm ab. Det ium Schlagg„ie Sehher## Dem sein Augs sand Besclottens Büld. Euich Dr u und wanehe „Dr bif uln bei int bein uilfter Ebr kn es nun auch; denn ich werde dich immer sehen. Zumm! Ged H ün den Bo Dust der rief die Erinnerung Park in ihm hritt er im Zimmer au ab. er war ja so reich und glücklich! Er mußt: es sein, wenn so vieler Herzen warm und treu für ihn schlugen. Freunde im Hause und die Frrundin, die liebe blüten durch den an von Märztag unh Besaß er damals gesch endlich in Rechrungen Papier. Er saltete den ander... Hald zerfallene, derblaßte Blüten barg er... Der Dust einer längst vergangenen Zeit strömte ihm entgegen.... Und dann las er mit umserden Auger: „Dieser Frühlingsbllton Waste Werden bald und eilig schwinden—= Selbst das Schönste finke in Grüfte, Läßt sich nie und nimmer finden. ögen dann die welken Blüten noch, die ste ihm Schreibtisch und sand gang unten, zwischen ein vergilbtes Blatt .. Bogen audenBlütt matsduft ins Herz dir senken imalsrepz###, behüten. Zeimats „Wo in mein „Helmatsglück!“ sagte er bitt Heimaisglück!“# Ach, er hatte es noch nie sein digen genannt, er würde es auch nimmer besitzen.„Aber wie hatte doch Lieschotte gefagt! von ihm! Er sammelte sorgfältig verblaßten Beilchenblüten un reitest! wich Kuvert, das er verschloß ne Brieftasche steckte.— h vor Lieselottens Bild. er leise: „Wenn du mit frischem Mut Ja, er wollte es!„Alles Zagen und F—kseie jedes Blättlein der — und tat sie mit ihren frischen, duftenden Schwestern und dem Tannenzweige von Lieselottens Bilde in ein Kupert, das er verschloß und mit dem Gedichte in seine Lange Rand er dann noch Und che er sich abwandte, sagte er ber ### Nur unsers Freundschaft. Rlichts weiter gaus Acht wahr, wein lieber,#orer Patths. brachte nach seinem vernoch einmal kalte Tage und — Schneeflocken, Griesgrämig unwirsch geworden, schien er sich seiner ersten reundlichen Blicke gar nicht mehr zu erinnern. Der wetterwendische April dat's ihm im Anfang nach. Aber jeder neue Tag wischte dann eine der bösen Falten hinweg. Und als die ersten Schwalben ins Land lugten, um als Quartiermacher für das nachfolgende Gros die alten Rester zu inspizieren, wurde das sonnigste Lächeln Losung und Feld Solch ein allmähliches, langsames 2. vom Wintergrau zum Frühlingsglanz hatten die letzten Wochen auch für Heinz bedeutet. Nach langen Bemühungen war es ihm gelungen, ein Bankhaus zu finden, das seine Verpflichtungen, aus der Welt und dafür Teilhaber an der Kohlengrube purde. Gim Wcrge Hngang Zerr, Vr. Ae ung blüähen dos Unternehmans nach jeder Richtung din zu einem in die Hand blühen des Unter schien gewährleistet. Die Freude darüber, daß a uum uu suem der gleich nach dem Bekanntwerden der Flucht Spdoniens mit gieriger Wollust über das dankenswerte Objekt hersiel, nicht vergällen. Manche Stunde verlebte er in Driebusch. Die neuerblähte Freundschaft, die ihn mit Lieselortez ver knüpfte, wurde ihm die Oase in der Wüste seines einsamen Lebens und der Quell reiner Freuden 22— auf die nur mitunter ein Schatten siel, wenn ein unerreichbaren Glück in ihm ausqiloll. Auch heute kam er von Driebusch zurück. Der Anlaß zu seinem Dortsein war diesmal recht trauriger Art gewesen— man hatte Lieselottens Vater zur letzten Ruhe bestattet. Nun war auch die Jugendgenosstn ensam.— Und das bedachte der Einsame, der im Abendgold des Junitages heimfuhr. Stärker denn je quoll die alte Sehnsucht in seiner Seele auf. Dech daneben stand in alter Klarheit die Unmöglichkeit der Erfüllung. Ein ungelöstes Band knüpfte ihn. Aber nicht nur das hinderte ihn, werbend vor die Freundin zu treten. Er war davon überzeugt, daß der Stolz einer Zieselotte von Kerkow für den Begriff„die zweite Frau“ nichts weiter gehabt hätte, als ein abweisendes Lächeln.— Und dann ganz zuleßzt: Er hatte noch nie etwas in ihrem Wesen bemerkt, das auf mehr als Freundschaft für ihn schließen ließ. Sie hatte im Laufe der drei verflossenen Monite selbst ein harmloses Scherzen wiedergelernt,— aber ihr innerstes Fühlen stets mit einer so ängstlichen, spröden Scheu vor ihm verschlossen, daß auch das Nad ben Eeode hreg Baters abenahen Btsclal in Driebusch die Leitung der Wirtschaft. Keiner freute sich mehr darüber, als InspektoWiegandt, der das wohl gewünschl aber die Erfükung richt recht geglaubt hatte. *—„Sie pfeift auf alle Männer,“ erklärte er Mamsell Rose, der er die freudige Nachricht von dem Entri ier bner dercin purd brcdrncht. aund wird das gute Driebusch aus dem Ff regieren. nn sie hat Courage und Schneid im Leide. Na, und solange wir beide noch sind, Mamsell, soll sie nur nicht ängstigen, nicht wahr? Wir werden schon unter die Arme greisen, wenn's mal nicht sollte.— Wissen Sie, ich bin eigentlich jetzt ), daß die Sache mit dem Lindenecker Herrn geblieben ist. Ich dachte immer, er würde sich unser guhdiges Kräulein heiraten. Er muß aber wohl zu denen gehören, die da sagen:„Pebranntes Kind scheut's Feuer.") „Aber ich bitt Sie, Wiegandt,“ warf die Mamsell ziemlich spitz dazwischen,„bei uns wäre doch von einem neuen Verbrennen keine Rede gewesen!“ (Fortsetzung folgt.) Lippisches. Detmold, 18. Juli 1916 Heldenwege. Die Schloßuhr schlägt——'s ist Mitternacht== Ich sitze still und träume—— Und weiß, daß draußen in der Schlacht Ich Tat und Tod versäume.—— Wohl sah ich ihm ins Angesicht (Ich mußte d'rum viel leiden), Und seine Ernte stark und dicht, Sah Freund vom Freunde scheiden. Ihr, die ihr jetzt im Felde seid, Vom alten, mark'gen Stamme, Von neuem nun dem Tod geweiht Im Schützengrabendamme, Ihr Helden! Euch da draußen all'. Euch kann kein Leben halten! Und wenn ihr schreitet nach Walhall Nach Gottes ernstem Walten, Schau'n wir euch nach in Dankbarkeit. Wie Heil'ge sollt ihr wallen In jene Welt der Ewigkeit,—— Ihr Helden!—— die gesallen!—— Lathar von Collani. Unsere Helden. In den letzten schweren Kampfestagen war das vornehmlich aus Lippern zusammengesetzte Res.=Inf. Regt. Nr. 55 in den Mittelpunkt erfolgreicher Sturmangriffe gestellt. Leider hat unser Land dabei mehrere Opfer zu beklagen. So starb auch der Gefreite Karl Johnmann aus#lovesen bei Detmold im 34. Lebensjahre den Heldentod. Zwei Kinder und die Gattin beweinen den Tod ihres Ernährers und Vaters. Aus Bad Salzuflen ist der Wehrmann Herm. Klei, gleichfalls dem Res.=Inf.=Regt. Nr. 55 angehörend, im 32. Lebensjahre den Heldentod gestorben. Wehrmann Klei fiel am 3. Juli. nus Stadenhausen bei Lage fiel am 26. Juni der Musketier August Brockmann im Inf.=Regt. Nr. 55, 2. Komp. Er erreichte nur ein Lebensalter von 23 Jahren. Vom Infanterie=Regiment Nr. 55 starben ferner foloende Mannschaften den Tod für Kaiser und Reich: Der Muarerter Weintim Klage aus Hiddesen, geb. am 19. August 1896 zu Hiddesen, 11. Komr., der Musketier Friedrich Plöger aus Holzhausen bei Hern, geb. am 23. September 1896, 11. Kompagnie. Ersterer wurde am 2. Juli 1916, letzterer am 22. Juni 1916 das Opfer einer feindlichen Granate. Aus Müssen im Amte Lage starb den Heldentod der —lätze Heinrich Siekmann im Alter von 26 Jahren. Ihm bereitete ein Kopfschuß ein frühes Ende. Aus Bavenhausen bei Hohenhausen starb den Heldentod der Gefreite Wilhelm Rieke im Res.=InfRegt. Nr. 64, 9. Komp. Er wurde schon am 3. Juni infolge einer Sprengung getötet. Aus Rosenhaaen bei Leopoldshöhe starb am 23. Juni der Musketier Gustav Quent vom 22. Inf.=Regt. im Alter von 21 Jahren den Heldentod. Die Firma Th. Schmidt& Co. zeigt an, daß ihr Mitarbeiter und Betriebsleiter Fritz Osthoff. Leutnant der Res. im Inf.=Regt. Nr. 55, in den schweren Kämpfen im Westen sein junges Leben dem Vaterlande hat geben müssen. In dem Nachruf der Firma heißt es:„Wir betrauern den Tod dieses braven Mannes, dessen hervorragende Eigenschaften des Geistes und des Herzens zu den schönsten Hoffnungen berechtigten, und werden seiner stets in Treue gedenken". Von seinem Regimentskommandeur erhielt für vorbildliche und hervorragende Tapferkeit Leutnant d. R. Wedeking aus Blombera eine Belobigung. „Vu aber mußt tapfer sein!“ Dovellen und Shizzen von Dorma Stengele“) Die unter dem IItel„Du aber mußt tapter sein“ vereinigten Dovellen von Norma Stengele gehören zum Besten, das die RriegsIteratur uns gebracht hat. Rut die Dorzüge der Gedanken, der Sprache und des poetlichen Gewandes ward schon eingegangen. letzt leile den Inhalt zu streiten, wird niemandem dle Spannung auf die köfrlich keinen Erzählungen nehmen. „Du ader mutt tapter sein“ überschreidt die Verkallerin die erlie der Im Buche unter gleicher Gesamt=Benennung zulammengebrachten Gaben; und diese Mahnung. die bedeutendste. die setzt an uns gerichtet werden kann, schwingt vernehmbar bindurch durch all die packenden, jedendig wie Sriednille geichtiderten Begedenheiten. In lener ersten Novelle ader ertönt de wieder und immer wieder, zur Eiräringlichkeit einer Beschwörung lich steigernd. die mit Geisterlumme unabläflig die Erfüllung abgenommenen Gelübdes erheischt. Gleich einem Dermächtnie In der Beidin der Erzählung. einem schwachen. vom Schicklal vleigettohenen Mädchen die Weilung Du aber mußt tapter sein“ von ihrem im Feide gedliedenen Liedtten überkommen und de Uede zu ihrem entrückten Freunde lätzt sie immer von neuem den Rampf gegen die Verzweitlung aufnehmen. bie Scliehlich das Beisplel größeren noch, ale des von Ihr geforderten Heidentums Ee flegen und In der Sorge für andere eine aufrecht haltende Freude finden läht. Leichter, heiterer ale der Ton der erlten in der. auf den die zweite getüimmt In:„Dae Röelein von Douai“. so In de benannt. In ein Geschichichen voll Anmut und zartetten Reizes, in der dle alten Bäume des Gauschigen Gartene vom Rriegekrankenhaue in Doual hineinrauschen. Unter deren Schatten ruht träumend ein genesender Soldat, und um ihn dutten derauschend die Rosen. Wie sie nun gar seillam wiepern und fiültern, wie üder dle Mauer ein Kind sich neigt und dem lächeinden Rriegemanne ein blutrot Rofenknösplein zuwirkt, da lösen aus dellen Träumen sich keite Gedanken, und er lieht wie vor noch nicht allzulanger Zeit in Tübingen an verschwiegenem Plätzchen, wo ein liebes blondes Mägdlein ihm ein Rolenknöspchen in die Hand gedrückt— wie konnte er dessen nur vergelten! Hun ader sind Ne wieder wach geworden die Gedanken an eine schöne Stunde und troh und eillg bolt der Rrieger Linte und Feder und schreib!—„So ward es zum Röslein am Deckarstrand, dae Röelein von Douai“, schlietzt mit geheimnievollem Cächein die kleine. lümmungspolle Skizze. Wieder ein anderer Odem Ife, der die Erzädlung„Die goldene Brücke“ durchzieht. Ruch er spricht von Ciede, von einer Cede. die urmächtig in, gleich dem Boden, auf dem sie entiprotz, und urheilig gleich ihm. Und von zwei Paaren ipricht er, in deren Ciede der Krieg trennend hineingreiten wilI, ale beide lünglinge voll Begeillerung in den Kamwt ziehen und dle Mädchen zurückdleiben müllen. er schlidert die große, die fehnfüchtige Dot, und daß die erlie Braut ihre und der Zeit Mahnung nicht verliand. Drum muß De Im Jammer nach dem Ciebsten sich verzehren, als er flel. Der zweiten ader war der Gelledte auch nach dem Beidentode nicht verloren, denn sie hatte vorreitig ldren Weg erkannt und„die goldene Brüche“, die nun für alle Zeu von ihr zum Cedlien hinübertührte. Die Skizze„Ein Criednie“ zeichnet uns ein derrliches deutschee Mädchen, das um des Daterlandes willen zur Entlagung auf die Rechte der Jugend sich zwingt und in der mütterlichen Sorge für Deutichlande Soidaten ibren Zweck erblickt. *) Verlag: Meperiche Holduchhandlung. Detmold und Leipzig 1910 — Anläßlich des Todestages ihrer Mutter, J. E. der Grafregentin Karoline, ließ J. H. die Frau Prinzessin Adelheid von Sachsen=Meiningen einen Kranz aus weißen Rosen am Sarge der Verewigten in der Fürstengruft der Kirche der reformierten Stadtgemeinde niederlegen. Wir müssen hindurch! Niemand kann und wird leugnen, daß dem deutschen Volke in den schweren Wochen bis zur Einbringung der heranreifenden Ernte Entbehrungen auferlegt sind, die namentlich von seinen minderbemittelten Teilen hart empfunden werden. Der Fleischgenuß bleibt äußerst beschränkt, auch die Brotration kann im allgemeinen nicht erhöht werden, die Frühkartoffeln kommen allmählich auf den Markt, sind aber in den Mengen begrenzt und stehen im Preise naturgemäß erheblich höher als die der alten Ernte. Soweit das irgend möglich war, ist für Ersatz gesorgt worden; wo Kartoffeln fehlten, wurde mehr Brot, auch Eier und Graupen oder Hülsenfrüchte, vereinzelt sogar Fett oder Speck gegeben. Die Schwerarbeiter haben insgesamt eine recht stattliche Nahrungszulage erhalten. Die Kartoffelverfütterung ist ganz verboten, aller zur Verfütterung bestimmter Zucker für Zwecke der menschlichen Ernährung zur Verfügung gestellt worden. Trotz alledem— die deutsche Küche hat in diesen Wochen einen schweren Kampf durchzufechten. Niemand zweifelt daran, daß sie ihn siegreich durchfechten wird.„Es wäre nie wieder gur zu machen“, schreibt sehr treffend das„Zentralblatt der christlichen Gewerkschaften",„wenn wir kurz vor dem Ziele versagen wollten. Unsere Gegner bauen darauf als auf ihre letzte Rettung. Sie sollen auch diesmal auf Sand gebaut haben. Wir müssen durch die kritische Zeit hindurch und wir wollen hindurch als Männer, die an den Sieg ihrer Sache glauben“. Das Organ der christlichen Gewerkschaften fordert die Vertrauensleute seiner Verbände auf, die Aufklärung über die Lage und über das, was sie verlangt, in die Masse hinauszutragen. Wer durch Wort und Schrift auf weitere Kreise Einfluß üben kann, sollte die gleiche vaterländische Pflicht erfüllen. Nicht, damit wir durchkommen— daran ist von vornherein nicht der leiseste Zweifel zulässig— sondern damit wir alle unsere Opfer leicht und gern tragen,— im vollen Bewußtsein des großen Zieles, das sie fordert. Aus der Lippischen Wirtschaftsgemeinschaft. Vom 15. Juli d. Is. ab ist Roagenbrot in Stücken zu 2000 Gramm für 0,62 Mk. und in Stücken zu 4000 Gramm für 1,24 Mk. zu verkaufen. In je 2000 Gramm Brot müssen 1400 Gramm Roggenmehl, ferner mindestens 175 Gramm und höchstens 200 Gramm Weizenschrot enthalten sein. Das Weizenschrot dient als Streckmittel im Sinne des§ 1 der Verordnung des Reichskanzlers vom 20. Juni 1916. Die bisher für Roggenbrot und Graubrot vorgeschriebenen Gewichte und Preise kommen mit dem 15. Juli 1916 in Fortfall. Jede Brotmarke berechtigt ab 15. Juli 1916 ohne Rücksicht auf ihren Aufdruck zum Bezuge von 50 Gramm Roggenbrot. Zur neuen Ernte. Der kommandierende General hat bestimmt, daß russisch=polnische Saisonarbeiter zur Ausführung dringender Erntearbeiten auch an Sonn= und Feiertagen verpflichtet sind, selbst wenn im Dienstvertrag Sonn= und Festtage ausdrücklich ausgeschlossen sind. Voraussetzung natürlich ist, daß auch seitens des Arbeitgebers oder dessen deutscher Landarbeiter an diesen Tagen gearbeitet wird. Wie erhalte ich als Kriegsbeschädigter oder als Kriegerwitwe eine Rapitalabsindung an Stelle von Kriegsversorgung? Mehrfach hat die Meyersche Hofbuchhandlung hierselbst ein von dem Königl. Preuß. Major Meier verfaßtes Werk über diese Frage empfohlen. Jetzt weist auch das Fürstliche Staatsministerium im Amtsblatt auf dieses Werk ausdrücklich hin. Zu beziehen ist das kleine Buch zum Preise von 50 Pfg. Das Fürstliche Staatsministerium sagt am Schlusse seiner Empfehlung folgendes: „Bei der Bedeutung des Gesetzes für die Wohlfahrt der Kriegsbeschädigten und die Erhaltung unserer Volkskraft weisen wir auf die Schrift hin.“ Das half! In Mannheim war infolge der Festsetzung von Höchstpreisen fast kein Obst auf den Markt gekommen. Die Behörde erließ darauf folgende Bekanntmachung:„Sollte nicht innerhalb 3 Tagen der Markt wie ehedem mit Kirschen und Erdbeeren zum Preise von 25 bezw. 35 Pfg. beschickt werden, so werden unverzüglich Landsturmleute zum Beschlagnehmen des Obstes kommandiert., und dem Eigentümer wird das Obst zu einem festen Preise enteignet werden, jedoch werden die Unterhaltungskosten für die LandIn der Novelle„Treue“ ader slehen Gegenlätze hingedender Ciede und kanatischen Halses greil nebeneinander, verbunden nur durch die fortreihende Erzählerkunst der Verkallerin, dle hier in wuchtigen Sätzen von atemraubender Spannung ein gegen Ceben und Ehe eines deutschen Offiziers und seiner Gattin anschleichendes Derhängnis GeItalt annehmen läßt. Leuchtender jedoch ale die dämoniiche Glut. In der fie das in einer rachgierig allee Deutsche heffenden Belalerin verkörperte Unheil malt, weilß die Oschterin die deutsche Frau zu schlldern. die durch Seibltüberwindung edeilter Art Ceden und Ehre des Mannes und das Glück ihrer Ehe dem drobenden Gelchick abzwingt. Wie in den bieder gestreitten Erzäblungen jenes Mahnwort vom tarler sein ale Beflegung des Ich fordert. so auch in der letzten: sle deißt„Der Weg“. Doch dieser Wea ist gar zu schwer zu finden: und dennoch nach ditterem Rampf, der den Leler erschüttert, als kämpfe er ihn selbst. Andet ihn dle, dle ihn luchen soll: eine Mutter. deren Mann im Kampfe gegen Prankreich getallen in. deren Sohn irgerdwo im Kampfe gegen die Franrolen Heat, findet bei der Pflege eines berdenden kranzösiichen Jünglings den ersten Weg in ihrer Mutterliede; mit ihr verklärt se den letzten Rugenblick des Feindes. — UInd so endet diese krüchtereiche Reide der Novellen mit dem Rusdruck des erhadentten, dellen die Menschenleeie fähla In, der Feindesliede: und ihre Mrtung auf die, denen sie zutell geworden, deschreiden die letzten Zeilen mit den Worten:„Rut dem Anthg der stllen Schläfere aber lad sie die tiefe Seligkeit, aie ihm ihre Muttertränen brachten.“ Sommertkeater. Heimat, Schauspur! in 4 Akten von Hermann Endermann. Zu den Werken Sudermanns, die an der Bühne des Sommertbeaters eine bleibende Stätte gefunden haben, gehört unstreitig „Heimat“. Am Mittwoch abend ging die uns sehr lieb gewordene„Heimak“ wieder einmal mit Frl. Stollbera als Magda in Szene. Mit lebendiger Kraft, rackend. hinreißend. schuf sie die Darstellung der weiblichen Kraftnatur, die schließlich mit freier Stirn wieder hinaustrat aus der Heimat. Ein im Spiel ihr ebenbürtiger Partner war Herr Habel als Regierungsrat v. Keller, bis ins feinste nuanciert war die Darstellung des Strebers, der aufgrund der gebeuchelten Krömmigkeit die Leiter zu höheren Beamtenstellen erklimmen will. Wunderbar die Szene der ersten Zusammenkunft zwischen ihm und Magda, wobei es die Handlung natürlich mit sich brachte, daß Frl. Stollberg den Löwenanteil des künstlerischen Gebens trug. Auch Herr Schulze als Pfarrer Heffderdingk war in Spicl und Marke gleich trefflich. Die geschwätzige zwischen Bosheit und Rührseligkeit vendelnde Tante Fränzchen wurde, wie ja nicht anders zu erwarten war, ganz vorzüglich durch Frau Ziebe dargettellt uch Herr Walter als Oberstleutnant a. D. Schwarze paßte sich in seiner Darstellungsweise den vorgenannten Rollenträgern aufe beste an. Der holerische, derde General wurde durch Herrn Möbes, der ruchige kalte Professor Beckmann durch Herrn Andree gut dargestellt. Das Liedespaar, Marie und Leutnant Max von Wendlowsty fand in Frl. Honausek und Herrn Schwannecke sympathische Erscheinung. Krau Eühne als Frau Schwarze, drachte ihren gesellschaftlichen Reid und die Kleinstadt=Gesinnung gut zum Ausdruck und das Dienstmädchen sand in Frl. Marwick erne zeitweise unnötig lächelnde Vertreterin der Rolle. Der Eudermann=Abend hat auch diesmal gehalten, was er aufgrund seiner Vorgänger versprach. Die Zuhörer waren gehlgech wichenen und geglen uicht ult un Zhutliche Verern wohlverdientem Beifall. sturmleute abgezogen werden.“ Die Wirkun überaus schnell ein. i de Fülle auf den Markt. lung Sofort kam wieder Obst — Die Ferien des Ober dauern vom 15. Juli bis 15. Lauf der gesetzlichen Pflichten dle fluß. lember d. Is. Auf den ben die Ferien vone EinMorgen=Depeschen. Elgene Draktnachrichten der Lippischen Landes-Zeitung. Ausschüsse für deutschen Frieden. lu. Berlin, 13. Jull. In der Mittellung, die vor einigen Lagen von der Oründung des deutichen Dationalausschulles Renntnis gab, wurde ale Tiel dieler Vereinigung dingeslellt, ein einheitliches Vernänduls füi einen ehrenvollen, de gelicherte Zukunkt deo Reichee verdürgenden Friedensschlutz zu wahren. Demgegenüder in zu bemerken, daß bereite seit einem jahre der unabhängige Ausschutz für einen deutichen Frieden unter dem Dorüitze des Geheimen Protellore Dr. Oltrich Schäler wirkt, in dem deutschen Dotte die einmütige Uederzeugung von der Notwendigkeit eines deutschen Friedene zu verbreiten. Dle dellehenden Verhältnille dehinderten den unabhängigen Russchutz bisher an einer wirklamen öttentlichen Rrdett. Nach der erfolgten Oründung des deutichen Dationalausschulles und nach dellen Rnkündigung allgemeiner Werbetätigheit wird der unabhängige Russchutz für einen deutschen Frieden die gleiche Freihett für seine Betättgung in Anspruch nehmen. Der Russchutz, für den tausende voe Vertrauensmännern ale Angehörige aller Lebensberufe in allen Landestellen Deutschlands tätig find, hat lein Geschäftebüre in Berlin 1D 9, Schellingstraße 4. Jriedenssonntag in England. mu. Haag. 13. Juli. Am Sonntag, den 6. August, werden in England die freien Kirchen einen sogenannten Friedenssonntag abhalten, an dem ein besonderer Gottesdienst abgehalten werden soll. Am 4. August, dem Jahrestage der Kriegserklärung wird ein ähnlicher Gottesdienst abgehalten werden.(Frankfurter Zeitung.) Zur Jahrt des U.=Bootes„Deutschland“ nach Amerika. in. Turin. 13. Juli. Eine Meldung der„Stampa“ besagt, daß das deutsche Tauchboot„Deutschland“ die Reise durch den Kanal unternommen hat. Kapitän König erklärte. daß genügend Reserven an Proviank und Petroleum für die Rückfahrt vorhanden seien. Trotz der Entscheidung des Hafenkapitäns Ryan in Baltimore, daß das Unterseeboot „Deutschland“ als Handelsschiff zu betrachten sei, entsandten die englische Botschaft noch einen Morineattachee nach Washington. Auf Drängen der Engländer sandte das Ministerium Kapitän Hughes nach Baltimore, um eine genaue Untersuchung des Charakters des Tauchbootes anzustellen. Die Vertreier des Vierverbandes proteftierten gegen einen weiteren Aufenthalt des Tauchbootes im hafen von BaltiEine Kundgebung der Fortschrittlichen Volkspartei in Leipzig. u. Leiprig, 13. Juli. Die Fortschrittliche Dolhspartei Leiprig richbete in einer einkimmig getatzten Entschliehung an de Mitglieder und Freunde der Partei die dringende Mahnung, in dieler schweren Stunde der Reichsregierung volles Dertrauen zu schenken, jechen Versuch zurückzuwellen und gerace setzt nicht die Einheit der Aktion durch kleigliche Rechthaberei zu Rören.„Möge das deutsche Dolk heißt es in der Kundgedung welt von lich wellen, Eie schweren Rämpfe unlerer Soldaten durch unzeitige Erörterungen der Zieie zu erschweren, Eie ern bei Rusgang des Rampfes überichbar Aind.(Berl.#gdl.) Die Kaperung der deutschen Dampfer. wtb. Berlin, 13. Juli. Wie dem„Lokalanzeiger“ aus Stockholm gemeldet wird, stellt die Kaperung der deutschen Dampfer„Worms" und„Lissabon“ einen ungewöhnlich schweren Neutralitätsbruch dar, da die Kaperung innerhalb der schwedischen Territorialgewässer stattfand und außerdem die Russen den auf der„Worms“ befindlichen Kronlotsen in vollig ungesetzlicher Weise nach Finuland führten. Austauschverwundete aus Rußzland. lu. Hamdurg. 13. Juli. Gestern tralen 30 Rustauschverwundete aus Ruhland bier ein, wo die vom Stadtkommandanten, Generalleutnant v. Aries, empfangen wurden. Bis jetzt find 10 000 deutiche und Enterreichlich=ungarliche Derwundete aus Ruhland zurückgebracht worden.(Dostlsche Zeitung.) Beschlagnahmte dänische Post. u. Ropenhagen, 13. Juli. Dle dänliche General-Pofidirektion teilt mit, dah die Ikandinavlichen Rmerihadampfer„Frederik 9“, der am 6. Juli von Ropenhagen nach Dew Vorh abgegangen II. und Oecar 2“. der von Dew Vork nach Ropenhagen unterwegs war, neuerdings ale ganze Briel= und Pahetpoll den enalifchen Behörden in Rirkwall aushändigen muhlen.(Frankturter Zeitung.) Der Kaualtunnel. tu. Haag, 13. Juli. Gestern fand eine Versammlung der Kanal=Tunnel=Gesellschaft statt, in der durch Baron Erlanger die Vorteile des Tunnels klargestellt und der Bau sehr empfohlen wurde. Sir E. Bowron stimmte mit den Plänen aufs lebhafteste überein. Am nächsten Donnerstag wird eine Versammlung der Kaunaltunnelkommission im Unterhause, die 135 Mitglieder zählt und bei der jede Partei vertreten ist, gebildet werden.(Frankfurter Die englischen Verluste. lu. Haag, 13. Juli. Ote englischen Verlustlisten. die in den Blättern vom 8. und 10. Juli veröstentlicht werden, enthalten die Namen von 619 Ollizieren und 2900 Mann, darunter 1102 Ranadler. Die Rdmtralltät veröflentlicht die Namen von 2 Offirieren und sr Mannschoften. Die in den Blättern vom 11. Juli veröstentlichten VerlußUllen enthalten die Damen von 179 Oflizieren und 1788 Mannschatten, darunter 1500 Ranadter. Die Kämpfe im Osten. tu. Bukarest, 13. Juli. Der Bukarester„Universul“. meldet aus Botosanki: Die russischen Truppen müssen in der Bukowina mit großen Schwierigkeiten kämpfen, weil die österreichisch=ungarischen Truppen auf ihrem Rückzuge ihr Eisenbahnmaterial zum größten Teile in Sicherheit bringen konnten und auf der Strecke Czernowitz=Etzkan sämtliche Brücken zerstörten. Hierdurch sind die Transvorte äußerst schwierig. tu. Budapest, 18. Juli. Das„Neue Budapester Abend= blatt“ meldet von der bukowinischen Grenze: Die im Moldawatal gemachten Gefangenen, zumeist beßarabische Rumänen, wurden hier durchgeführt. Die Gefangenen erzählten, daß ihre Offiziere von der gegenwärtigen Aktion das Kriegsende erwarten. Die Popen mükten vor jedem Sturm die Soldaten aufenern und sie erzählen, daß sie ihnen im Namen des Zaren das feierliche Versprechen zu geben hätten, sie brauchten nur mehr bis zu den Karpathen vorzurücken. Weiter wird gemeldet, daß bei Kirlibaba der russische General Keller gefallen sei. Pulvererplosion in Italien. wlb. Berlin, 13. Juli. Die Basler Nachrichten melden nach dem„Berliner Lokalanzeiger“ aus Mailand, auf Umwegen werde jetzt bekannt, daß bei der in den italienischen Blättern nur ganz kurz erwähnten Explosionskatastrohe in Spezia in Wirklichkeit nicht eine Kiste Pulver, sondern eine große Munitionsfabrik in die Luft geflogen und von 480 Arbeitern kein einziger am Leben geblieben sei. Außerdem sind aber noch zahlreiche andere Opfer zu beklagen. Am Strande badete eine große Anzahl Kinder und Erwachsene, von denen mehr als 300 getötet wurden. „Secolo“ sucht die Katastrophe als ein deutsches Attentat hinzustellen, um die Kriegserklärung an Deutschland zu ereichen, ohne natürlich eine Spur von Beweisen bringen zu können. Pasitsch in Rom. tu. Haag, 13. Juli.„Times“ melden aus Rom: Der Besuch von Pasitsch in Rom gibt zu verschiedenen Vermutungen Anlaß, umsomehr, da gegenwärtig Neigung in der Presse vorhanden ist, die Besprechung der Frage des Adriatischen Meeres wieder zu eröffnen. Wechselim Belgrader Geueral. gonvernement. Belgrad, 13. Juli. Die Belgrader Nachrichten melden: Der Generalgonverneur Serbiens. Graf Salis Seves, wurde abberufen und hat bereits, bis zu seiner weiteVerwendung einen Arlaub angetreten. Auch in der des Generalstabschefs soll demnächst ein Wechsel einParlamentarischer Zwist in Bulgarien. wid. Lokla, 13. Jull. Meldung des Privathogreipondenten des WDTB vom 12. Jull. Sodranse. Bei der zweiten Lelung des Budgete kritillerte der Rgrarter Tariakofl heitig die genannte Innenpolitih der Regierung und erklärte, er werde nur ein Budgetzwölltel Ratt der von der Regierung geforderten 6 bewilligen. Er korderte zahlreiche Renderungen der Wirtschaftsmahnahmen Der demohratliche Führer Mallnoll erklärte, alle Parteien mütten ale Reglerung unterllützen. er werde den Kredit bewilligen, verlange jedoch, dat ern dann die zweite Lesung des Budgets geschlollen und darüber abgestimmt werde. wenn ein neues Geletz üder Eie Schattung einer Tentrale für Ledenomtttelverlorgung eingedracht und angenommen Jel. Mininerprälldent Radoslawom dankte Malinom für die Bereitwilligheit, das Budhget zu dewilligen. Er erklärte, daß auch er die Mängel des Oesetzes üder Nahrungemittelversorgung anerkenne und daß er noch in dieler Leslion ein Geletz eindringen werde. Mit einem Rutschub der Budgeideratung lei er nicht einverlanden, denn das würde einen Rusdruck des Mihtrauens gegen die Regierung vorsellen. Nachdem Konfichend ane Rammer aufgefordert palte, fur das Budaet zu nmmnmen, wurde der Antrag Tariaholl gegen die Stimmen der Rgrarter und Anhänger Genadlewe abgelehnt. Sodann wurde aud der Rutrag Malinow detretlend Rutschub der Budgetberatung gegen einige Oemokraten, Genadtewillen und Rgrarter abgelehnt. Darauf fand die Rbliimmung über die Regierungsvertage flatt, für welche die Regierungspartelen auher den Genadtewillen Aimmten. Der Prälldent erhlärte das Budget für angenommen, wogegen die Agrarter und Oenachtewillen ftürmlichen Protell erhoden.-Unter allgemeinem Tärm wurde die Sihung auf Freitag vertagt. Dle Rdipaltung der Genadtewillen macht aie Steilung des MiniNere Rpollolom. des Dertretere dieler Druppe im Mintilerium, unmöglich. Dle Stellung Radoelawowe, dellen äußere Polltih bei der ganzen Oedatte ander Spiei dlied, In nicht geführdet. Großfener. u. Breslau, 13. Juli. Das Dort Orosetz im Kreite Ludminetz wurde durch einen Rielendrand eingesichert. 150 Gedäuce sind abgedrannt. Der Brand soll durch einen sehler Handen sein. lehlenhatten Schornstein entDer Ausstand der svauischen Eisenbahner. wtb. Madrid, 13. Juli.(Agence Havas.) Der Ausstand der Eisenbahner hat im gesamten Bereiche der Nordbahngesellschaft begonnen. Der Ministerrat ist gestern nachmittag zusammengetreten. Er soll die Aufhebung der verfassungsmäßigen Bürgschaften in Aussicht genommen haben. Der Wachdienst an der amerikanischen Küste. m. Dern Pork, 13. Juli. Die an der amerikantichen Ollküne Rationierten engliichen und tranzöllichen Kriegsichille Uegen, wole die Bolloner„Evening Prankkript“ meldet, Dereits seit Monsten auf der Lauer nach deutschen Unterseedooten vor der Mündung des Delamare. Der in Cdelier(Pennspivanien eingetrollene englische Damger„eönmount derichtete, dad er ungelühr 110 flelen schdlich von Benlopen von zwei kranzöslichen Schlachtschitten angehallen worden sei, ale sich erkundigten, od er deutsche Unterseedoote gelichtet c. Rut dle verneinende Autwort damptten die Schitte in Beglethade. tung von engtlichen Kreuzern in nördlicher wetter. Dle vom„Rinmount“ gelichteten Stahlnetzen zum Schutze gegen T#####e#0. der Richtung au en Ariegsschilte auggerület. geiauf Dew Dorh waren mit Die Trauerseierlichkeiten in Bücheburg. Bückeburg. 13. Juli. Nachdem die Leiche des verstordenen Prinzen Adolf von Godesberg nach Bonn in das Kaiserliche Polats überführt war, und dort gestern vormittag eine kurze Trauerfeier stattgefunden hatte, erfolgte gestern die Ueberführung der Leiche nach Bückeburg, wo sie in der Nacht um 11¼ Uhr eintraf. In den Straßen Bückebesonders in der Bahnhofftraße. harte sich— Zeit eine dichte Menschenmenge angesammelt. Von den Häusern wehten hunderte von schwarzen Jahnen, die Strahenlaternen waren mit schwarzem Flor umwickeit, deren mattes Licht vereint mit den Fackeln der Spalier bildenden Jäger und dem dunklen Grün der Bäume über die breite Straße und den Platz vor dem Bahnhof eine weihevolle Stimmung verbreitete. Auf dem Bahnsteig hatte eine Ehrenkompagnie des Jägerbataillons Nr. 7 mit Musik Aufstellung genommen. Sie präsentierte, sobald der Sarg von 8 Obersägern und 8 Forstbeamten aus dem dem fahrplanmäßigen Versonenzuge angehängten Salonwagen gehoben wurde, während die Musik einen Choral intonierte. Vor dem Bahnhof stand eine zweite Kompaanie, die die gleichen Ehrenbezeugungen erwies, als der Sara in den dort stehenden, mit 6 schwarthehängten Pferden bespannten Leichenwagen gehoben wurde. Langsam setzte sich sodann dei Trauerzug in Bewegung. Junächst eine Kompagnie Jäger mit Nusik, dann 3 Offigiere mit den Ordenskissen. Hierauf der Leichenwegen mit Spitzenreitern, zu dessen Seiten Hofstallmeister Kreiherr von Hammerstein, und der Kommandeur des Jägerhataillons Cberstleutnant von Treumann ritten. Unmittelbar hinter dem Sore= ritten Seine Hochfürstliche Durchlaucht Prinz Otto ein älterer Bruder des Verstorbenen und Prinz Wolrad ein Pruder des regicrenden Fürsten und einige höhere Hofbeamte. Hierauf folgte wiederum eine Kompagnie Jäger, während ein Wagen mit großen herrlichen Krönzen, die im Zuge mitgebracht waren, den Schluß bildete. Gegen 12 Uhr traf der Zug bei dem neuen Mausoleum ein, wo der Sarg nach einer kurzen Andacht durch den Hofprediger Müller aufgebahrt wurde. Im Mousoleum hatten sich Ihre Königliche Hoheit die Prinzessin Adolf, die hohe Gemablin des Verstorbenen, und Fürst Adolf eingefunden, die nach der Andacht am Sange je einen einfachen grünen Kranz niederlegten, und ein stilles Geb: verrichteten Literarisches. Getreide Gartenbau betitelt sich ein sehr bemerkenswerter, illustrierter Aufsatz, der sich in der 50. Kriegsnummer der Zeitschrift „Zur Guten Stunde"(Deutsches Verlagshaus Bong& Co., Berlin W. 57, Preis des Vierzehnheftes 40 Pfg.) findet, und der im wesentlichen über die erstannlichen Erfolge der Versuche Dr. Lavalles berichtet. Eine fochmännisch=volkswirtschaftliche Betrachtung aus der Feder von Dr. mdd. A. Heiller gilt der sehr wichtigen Kriegs. krankenfürsorge, jener Helden, die nicht sowohl äußere Verletzungen erlitten, sondern sich innere Krankheiten im Kriege zugezagen haben. Von den Kunstbeilagen erwähnen wir namentlich die stimmungsvolle Tiefdruckrepreduktion des Kappsteinschen Gemäldes „Nach der Schlacht". Der sehr interessante Rubinersche Roman„Das Jugendwunder“, der in seinem Stoffe eine sehr glückliche Verquickung von Phantasie und lebendiger Wirklichkeit gibt, wird, wie wir hören, in Bälde als Buch erscheinen. Außerordentlich spannend ist auch der märkische Fliegerreman Dora Dunkers„Auf zur Sonne“, der jetzt dem Oöhepunkte zustrebt. e l. Helden Paul m Hauptmanns Traum bietet der Gast etwas Eia seinem großen Können entspricht. Ein voller, durchschlagender Erfol Lessing=Theater in Berlin. 16. Juli: nn vom Königl. Hoftheater in ##l„Elga“. In der Rolle des# igenartiges, eine vollendete Le bis Gastspit! Hannenec Starschenst Leistung, die von Gerhart Hauptmann. te die Uraufführung am Spannung laa über dem gefüllten Hause. Am Schluß der ohne d. Juf.=Regts. Nr. 67, unter Leitung des Musikmeisters Horrn auf Sonnabenh, den 16. Juli, abends 8½4 Uhr, Tos bis auf den letzten—..„„„. 4ug der Don Pausen gespielten Szenen brach stürmischer Beifall los, zu enthust. astischen Ovatidnen für den Dichter anwachsend, der sich immer von neuem zeigen mußte. Der eisert Vorhang mußte der Begeisterung des Publikums weichen. Die Wirkung war außerordentlich packend und tief. Auch die Kvitik konstatiert, daß Hauptmann hier sich als vollendeter Bühnenpraktiker gezeigt und Szenen von epigrammatischer Schlagkraft, plastischer Rundung und stärkstem stofflichen Spannungs= und Stimmungsreiz geschaffen hat. Die Schönheit der gedrungenen Sprache erhöht den Wert des eigenartigen Werkes, das eine bedeutsame Bereicherung unseres Repertoirs darstellt und den Schauspielern hohe Aufgaben bietet. n Herrn Ratsoiener Emil Böhne seiner 50jährigen„Dienstzeit und lich Lipp die Fürstlid lle verliehen worden. ische 0 — An die deutschen Ackerbauer in Stadt und Land richtet die Reichsstelle für Gemüse und Obst in Berlin eine ernste Mahnung. Es wird darin aufgefordert, unverzüglich Gemüse, insbesondere Kohlrüden und Stoppelrüben zu bauen, dazu Rosenkohl und Grünkobl als Wintergemüse. Insbesondere auch Kürbis und Koblrabt. Der Aufruf weist sehr beachtlich darauf hin, daß die jungen Pflanzen bis Ende Juli auch auf ebgeerntetes Grünfutter. und Getreideland gebracht werden können. Danach haben die Besitzer des Grund und Bodens die Aussicht und den Vortell zweier Ernten. So sehr dieser materielle Vorteil auch für den einzelnen Besitzer von Bedeutung sein mag, unendlich viel größer ist der Vorteil, den stelle für die Volksern livvischen Landwirte danach und Vaterland das größte Verdienst. Ganz abgesehen davon, daß die Befolgung des Aufrufes ja auch matertellen Vorteil bringt. Wir hoffen, daß der Aufruf nicht vergeblich in die Lande geht, daß ihm napientlich auch in unserem engeren Vaterlande allseitige Beachtung zu Teil wird. Die Fürstlich Lippische Regierung hat Sorge getragen, daß der uf der Reichsstelle durch das Lippische Amtsblatt Verbreitung Möchte die Erwartung der Regierung, daß unsere lippischen darnach verfahren, nicht getäuscht werden. von Bedeutung sein mag, unendlich viel die Befolgung des Aufrufes der Reichsabrung bedeutet. Wenn auch unsere ch verfahren, erwerben sie sich um Volk Lemgo. — Verwundetentransport. Vorgestern abend gegen 6 Uhr traf hier ein Lazarettzug ein: die Verwundeten wurden in den beiden Lazaretten untergebracht. Dann fuhr der Zug nach Detmold weiter. Bad Salzuflen. — Vom Bade. Morgen, Freitag, finden im Fürstlichen Kurpark zwei Militürkonzerte, ausgeführt von der Kapelle des 1. Ers.=Batl. 11. pester, statt. Dar—...„„—— angesetzte Künstlerkonzert(Richard Wagner=Abend) mit dem Kammersänger Herrn Heinrich Hensel, Hamburg=Bayreuth, verdient besondere Beachtung. Diesen berühmten Wagnersänger, der unter den ganz großen Tenoristen unserer Tage an hervorragendster Stelle steht, hier zu hören, wird sich gewiß niemand entgehen lassen. — Die Fürstliche Kurkapelle unter Leitung des Kgl. Musikdirektors Max Cahnbley wird an diesem Abend durch Mitglieder des städt. Orchosters Bielefeld und der Kapelle des 1. Ers.=Batl. 4. Magd. Ins.= s. Nr. 07 auf 45 Mann verstärkt.— Hinsichtlich der Eintrittsverweisen wir auf die heutige Anzeige.— Der Sonntag abend bringt das übliche Benefizkonzert für die Mitglieder des Fürstl. Kurorchesters. — Auszeichnung. Dem hierselbst ist aus Anlaß seines Uebertritts in den goldene Verdienstmeda Horn. — Ordensverleihung. Dem Königlichen Eisenbahnweichensteller Karl Huneke von hier, Steinheimerstraße Nr. 344, wurde von S. M. dem Kaiser für 25jährige treue Dienstleistung das Ehrenzeichen verliehen. Amt Horn. Meinberg, 13. Juli. Wie der Fürstliche Amtsanwalt Spelge in Horn im Amtsblatt bekannt macht, sind in der Nacht vom 30. Juni zum 1. Juli der Ehefrau Rotb in Meinberg mehrere Wälchestücke von der Bleiche am Fischteich gestohlen worden. Der Diebstahl wird durch den Amtanwalt verfolgt. Belle, 13. Juli. Da der Inhaber der hiesigen Bauerrichterstelle durch Krankheit ausscheidet, muß zum 1. Oktober d. Is. die Neubesetzung der mit einem Diensteinkommen an Gehalt und Hebungsgebühren von etwa 640 Mark verbundenen Stelle erfolgen. Bewerbungen sind bei der Regierung anzubringen. Amt Hohenhausen. Hohenhausen, 11. Juli. Von einem jähen Schicksalsschlage wurde die Familie Mühlenbesitzer Hermann Befring in Dalbke bei Hohenhausen am heutigen nachmittage betroffen. Das jüngsten Kind war im Begriff, über ein Mühlengraben=Bvett zu gehen. Das Kind muß hierbei ausgeruscht und in den Wassergraben gefallen sein. Vom Wasser mitgenommen, ist es sodann über das Rad in den sogn. Radkolk getrieben, weselbst es tot aufgefunden worden ist. Der amilie B. wird allgemeines Beileid entgegengebracht. eder ber. Steabrief seine Erledigung Monate alte Läuferschweine 65—105 Mark, 6—9 Monatl hweine 105—150 Mark. Handel mitt Aus den Nachbargebieten. alte Läuferschweine räumt. 150 Mark. Handel mittel, geAmt Lothe, 13. Juli. Am 4. Juli ist gegen den Tischleresellen Otto Webermeier von hier ein Steckrief erlassen worden. Jetzt teilt der Erste Staatsanwalt uprsch 11. Jal. Bann pir a büher uicht ernctht behn. wissen wir es jetzt, daß wir Halblipper in des Wortes vollster deutung sind. Der Krieg hat so viele Verordnungen ins Leben gerusen, daß man zu den fleisch= und fettlosen Tagen noch verordnungslose Tage haben möchte. Und welchen Verordnungen sollen wir folgen— den lippischen oder den preußischen! Es versteht sich von selbst, daß der Geltungsbereich der Bestimmungen örtlich genau abgegrenzt ist, aber die Fassung der Verordnungen läßt dieses nur selten deutsich erkennen. Für etwas mehr Entgegenkommen würden wir sehr dankbar sein, da wir doch nicht wegen jeder beabsichtigten Handlung bei den Behörden anfragen können. Hamm(Westf.) 11. Juli. Da die Diebstähle an Fleisch und Früchten in hiesiger Gegend überhand nehmen, hat der stellvertretende Landrat des Kreises Hamm angeordnet, daß die Gemeinden, in denen sich Vorkommnisse dieser Art ereignen und wo die Schuldigen nicht zu überführen sind, fortan bei der Verteilung von Lebensmitteln nur gering bedacht werden sollen, um die auf diese Weise verloven gegangenen Lebensmittel wieder einzusparen. Soweit es sich um Verkommnisse handelt, für die nur Einheimische in Betracht kommen können, mag diese angedrohte Maßnahme vielleicht segens. reich wirken; im übrigen aber beweisen es die Gerichtsverhandlungen von Tag zu Tag, daß die Spitzbuben den Städten oder Großstädten entstammen. Die Dorfbewohner würden demnach eine doppelte Strafe erleiden. Erfolgversprechender erscheint schon die in Aussicht gestellte Belohnung bis zu 100. für jeden nachgewiesenen Diebstahl. Soest, 11. Juli. Die hier auf dem Lande bestehenden„Viehversicherungen auf Gegenseitigkeit" wachsen sich mehr und mehr zu einem Uebel aus. So wurde in Schwefe im Frühjahr 1916 der Wert einer guten Milchkuh, die unter den jetzigen gegebenen Verhältnissen einen Wert von mindestens 900 e hatte, von 330 M auf 350 A festgesetzt. Das Tier ging in diesen Tagen ein, und der Besitzer erhält von den 350 A satzungsgemäß nur drei Viertel= 262,50 f ausgezahlt. Angesichts solcher Vorkommnisse kann man wirklich nur bitten:„Erlöse uns von dem Uebel." Man klagt auch so viel über die Fettnot und den Mangel an Knochen, aber es gelingt nur höchst selten, daß die Kadaver verwertet werden, da die in der Nähe bei Lohne bestehende Kadaver=Verwertungsgesellschaft ihren Betrieb erst am 1. August d. J. eröffnet und andere Anstalten zu weit entfernt liegen. So sind in der letzten Zeit allein sieben Kühe eingescharrt worden, die, ganz abgesehen von den Knochen, in ihrem Fett sich sehr wohl verwerten hätten lassen. Derartige berechtigte Klagen — das gilt auch für Lippe— würden sofort verstummen, wenn mit den städtischen Schlochthäusern während des Krieges wertungsanstalten verbunden würden. Gerichtssaal. solche VerSchöffengericht. Bad Salzuflen, den 12. Juli 1916. In der heutigen Sitzung des Schöffengerichts wurde folgende Sachen verhandelt: Die Witwe K. zu Wülferheide hatte wiederholt Roggenbrot ohne Zusatz von Kartoffelmehl hergestellt. Ste hatte hierfür einen Strafbefeh. in Höhe von 50 A erhalten. Den gegen die Straffestsetzung von ihr erhobenen Einspruch zog sie im heutigen Termin zurück. Der Arbeiter Josef L. aus Werl hatte am 11. März d. Is. dem Kaufmann Uekermann hierselbst eine Scheibe im Schaukasten beschädigt. Die Verhandlung konnte aber nicht statfinden, weil der Angeklagte zum Militärdienst eingezogen sein soll. Die Dienstmagd Margarete F. stand unter der Anklage wegen Diebstahls. Sie soll dem Buchhalter Göbel verschiedene Wäschestücke und Schuhe gestohlen haben. Ferner war sie beschuldigt, aus einer Kammfabrik verschiedene Haarschmuckgegenstände entwendet zu haben. Das Schöffengericht verurteilte die Angeklagte zu einer Gefängnisstrafe von 6 Tagen. Zwei Arbeiterinnen hatten sich wegen Beleidigung eines Feldwebels zu verantworten. Das Gericht setzte eine Gelkstrafe von 80 M bezw. 15 A fest. Gleichfalls wegen Beleidigung hatte sich der Knecht Wilhelm B. aus Aspe zu verantworten. Er hatte die Fabrikarbeiterin Marta B. aus Aspe durch verschiedene Schreiben beleidigenden Inhalts verleumdet. Das Gericht sprach den Angeklagten frei. Die Ehefrau K. aus Sudheide war wegen Betrugs angeklagt. Sie soll vor einiger Zeit von dem Landwirt Kämpermann in Nienhagen sich 3 4 Mietsgeld haben geben lassen, ohne daraufAnspruch zu haben. Das Gericht sprach die Angeklagte frei. In der Strafsache gegen den Schmiedelehrling Adolf B. in Bexten und den Arbeiter Gustav B. in Grastrup, die angeklagt sind, in der Nacht zum 25. April 1916 in Uebbentrup den Arbeiter Gast und den Arbeiter Ernst Sander dort, mittels ihrer Gehstöcke körperlich mißhandelt zu haben, lautete das Urteil auf eine Geldstrafe von je 20 M. Der Landwirt Wilhelm D. zu Biemsen war beschuldigt worden, einem russischen Arbeiter dabei Hilfe geleistet zu haben, daß dieser ohne Genehmigung des Fürstlichen Verwaltungsamts die Ortsgrenze überschreiten konnte. Er hatte hierfür einen Strafbefehl in Höhe von 50 A erhalten. Der hiergegen von ihm eingelegte Einspruch wurde verworfen. Zwei Privatklagesachen wurden durch Vergleich erledigt. Auf11. Juli.(Viehverkaufshalle A.=G. trieb 6322 Stück Ferkel und Läuferschweine, 6—8 Wochen alte Ferkel 20—36 Mark, 8—12 Wochen alte Ferkel 36 bis 48 Mark, 3—4 Monate alte Ferkel 48—65 Mark, 4—6 Für den gesamten Inhalt verantwortlich Max Staercke, Druck und Verlag der Meyerschen Hofbuchdruckerei in Detmold. Du ruf'st: Ihr Lieben weinet nicht! Mh ist groß’ Hell gescheh’n, Ihs sollt mich in des Himmels Licht Einst als Sieger wiedersch’n. Todes-Anzeige. Am 6. Juli erhielten wir von seinem Offizier-Stellvertreter die unerwartete, schmerzliche Nachricht, daß unser guter Sohn, Bruder und Schwager, der Schütze Heinrich Siekmann im blühenden Alter von 26 Jahren am 1. Juli durch einen Kopfschuß den Heldentod erlitten hat, Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wilh. Siekmann'u. Frau, geb.Sundermann Adolf Siekmann, z. Zt. in Belgien Anna Siekmann, geb. Frohnhaus Rudolf Siekmann z. Zt. im Felde Lina Siekmann Pritz Sieknann Bmille Kespohl, als Braut. Müssen, den 12. Juli 1916. Die Liebe hört nimmer auf. Ruhe sanft in Feindesland. Todes-Anzeige. Soeben erhielt ich die traurige Nachricht, daß mein innigstgeliebter Mann, meiner beiden Kinder treusorgender Vater, unser lieber Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel, Nefle und Vetter, Karl Johmann im Res.-Jnf.-Regiment Nr. 55 vollendeten 34. Leben.jahre Im fast vollendeten 34. Leben.jahre am 1. Juli bei einem Sturmangriff den Heldentod fürs Vaterland erlitten hat.(2488 In tieistem Schmerz namens aller trauernden Hinterbliebenen: Fran Auguste Johmann geb. Nolte. Hlddesen, Spork, Detmold, 11. Juli 1916. Ruhe sanft in Frieden. Fern von denen, die dich lieben! 5 Todes-Anzeige. Unerwartet erhielten wir von seinem Kompagnieführer die schmerzüche Nachricht, daß unser lieber, guter Sohn, Bruder und Neffe—(2502 Friedrich Schriegel Musketler im Inf.-Regt. 231 Im Alter von 21 Jahren infolge Kopfechussen den Tod fürs Vaterland erlitten hat. Am 30. Juni zum Eisernen Kreuz vorgeschlagen, war en ihm leider nicht mehr vergönnt, dasselbe zu tragen. Dies zeigen tiefbetrübt an 12. Juli 1916. Cappel, den a Blomberg be sanft hienieden. Lwig uns * Kriegsbilder-Ausstellung in Detmold. In der Turnhalle des Locpoldlums. 4r dem Protektorat Seiner Hochfürstlichen laucht des Fürsten Lippischen Invalide der Ausstellung bis 2 vormittags bis 7 Uhr abends. reis für dio Eröffnung 1.— Mk., sonst SO Pfennig.— Daverkarte, nur für den Inhaber gültig. Dau afürsorge. 1 Juli Mk. 2494 8 lie nicht wer f Fürstl. Bad Salzuflen. Freitag, 14. Juli, im Kurpark —— nachmittags 4—6 und abends 8½—10 Uhr:—— 2 Militär-Konzerte Ins.: Reoi. Nr. 67 under Leitung das Auzschmeisterg Herrn A. Hester. 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Juli 1916. Büberumanhe (13 lieferant Uetzermann und an " Sonnlag, 18. Juli, abends 8½ Uhr: Beneliz-Konzert für die Mitglieder der Fürstl. Kurkapelle. 2506 In unserer Dreherei stellen wir gelernte und ungelernte Suche für eine Fabrik 8—10 Mann lippische Arbeiter Im Industriegediel West kalens ist eine Besitzung, Gröbe 75—80 Schfill. inkl. Acker. Wiesen und Wald, preiswer zu verkaufen. Anzahlung nicht erforderlich. istl. Angeb. befördert e Geschäftost, der Landesettung unter Nr. 2478. 8 17. bis einschl. 19. Juli im Schullokale des Sonagogengebäudes vorm. von 10 bis 12 Uhr statt. Auf den 839 der Satzungen wird aufmerksam gemacht. Der Vorstand. Medrere auf gleich oder ür dauernde VII. Am 12. Juli 1916 Nr. 1cR231 Us eims Bebountraocanns und Bestandserdebung der 6 Morgen früh: billigen Fisch Pfund 30 Pl.(2513 Fischballe Rordsee. Ein Helfet unseren Kriegern! Kleht Kreuz=Pfennig=Marken mit Inhalt liegen geblieben.(2505 auf eure Rechnungen. Briefe. Karten usw. Rüvolkrunen. 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W ludis vom Vier zwningen wurde, der Leitung Sa Engländern un vollziehen werdder Entente kor schon mehrfach Griechenland ei gegen die Vien aber sonst wisse „hinter Mauer der Rücktritt de bilisierung so 18. Juli beend diesen Umständnien vor Recht ge worden wie jetz Großmacht gesch Grundsatzes da der Weltgeschick gebracht hat. A landeten, versich zum Schutze auf Saloniki b Artischoke Blat spricht der Obe Sarrail, zu der Ludwig XIV. 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