— Rotationsdruck und Verlag: Jugmanns&am# Rorthers, Hern., Bahnhofstr. 71. Erscheint vglich mit Ausnahms den Soun= und Feiertage. 1.40 monatlich frei ins Haus gebracht: burch vertel) nkt 4.20. Bostscheckkonto Cöln 26667. Beugspreis Mi die Uost bezogen 1X4 5 Amtliches Publikations=Organ für den Stadtkreis Herne. Zugleich:„Anzeiger für das Amt Sodingen“(Amtsblatt) und„Gerther Anzeiger“. Jeder Abonnent des„Herner Anzeigers“ ist mit 100 Mark gegen tomaen Unfall eemiß# den bekannt gegebenen Bestimmungen. ∆ 14. Jahrgang. Telegramme: Anzeiger Herne. Fernsprecher 961. Wn Veraxtwortlich: Für den redaktionellen Teil: H. Inamauns für den Arie Der auf die Anzeigen eingeräumte Nachlaß kommt bei Konkursen und#es. Herne. n die 1lp#tige pentzeile mit 20 Pfg., für mit 25 Pfa., Rellemen oge Zeile mit 75 Pfg. berechnet. ui alle Preise ein Teueweigszuschlag von 10% Nr. 260 Donnerstag, den 7. November 1918. D Leindliche Vereitschaft zu und Frieden. Die Wilson=Note. Die Entente unter Einschränkung zum Frieden nach dem Wilson=Programm bereit.— Foch als Vermittler der Waffenstillstandsbedingungen. 73 Berlin, 6. Nov.(Amtlich.) Die durch Funkspruch hier eingetroffene Note der Vereinigten Staaten vom 5. November 1918 lautet in der Uebersetzung: In meiner Note vom 23. Oktober habe ich Ihnen mitgeteilt, daf der Präsident seinen Notenwechsel mit den deutschen Behorden den Regierungen, mit denen die Rezierung der Vereinigten Staaten verbündet ist, übermittelt hat, mit dem Anheimstellen. falls diese Regierungen geneigt sind, den Fricden zu den angegebenen Bedingungen und Grundsätzen herbeizuführen, ihre militärischen Ratgeber und die der Vereinigten Staaten zu ersuchen, den gegen Deutschland verbündeten Regierungen die notwendigen Bedingungen eines Wasienstillstandes zu unterbreiten, der die Interessen der beteiligten Volker in vollem Maße wahrt und den verbündeten Regierungen die unbeschränkte Tlacht sichert, die Einzelheiten des von der deutschen Reglerung angenommenen Friedens zu gewahrleisten und Z erzwingen sosern sie den deutschen Waffenstillstand zm militärischen Standvnnkte aus für möglich halten. Der Präsident hat nun ein Memorandum erhalten, welckes Bemerkungen der verbündeten Regierungen zu einem Notenwechsel mit der deutschen Regierung entkält und folgenvermaßen lautet: Die verbündeten Regierungen haben sich sorgfältig mit dem Notenwechsel, der zwischen dem Präsidenten der Vereinigten Staaten und der deutschen Regierung esfolgte, beschäftigt. Sie erklären, daß sie bereit inb. mit der deutschen Regiernng Frieden zu schließen auf Grund der Beklagungen, die der Präsident in seiner Kongreßbotchaft vom 8. Januar 1918 niedergelegt hat, und auf Grund der Prinzivien, die in seinen svateren Betschaiten zum Ausdruck gebracht worden sind. Die verbundeten Regierungen weisen darauf hin, dat§ 2. der sich auf die gewöhnlich als Freiheit der Meere bezeichnete Frage bezieht. verschiedener Auslegungen fähig ist, von denen sie einige nicht annehmen können. Sie müssen sich deshalb in dieser Hinsicht jegliche Freiheit vorbehalten, wenn sie auf der Friedens# konserenz erscheinen. Ferner hat der Präsident bei Nennung der Friedensbedingungen in seiner Botschaft vom 8. Januar erklärt, daß die besetzten Gebiete nicht nur geräumt und befreit, sondern auch wiederhergestellt werden müssen. Die verbündeten Regierungen sind der Ansicht, daß es überhaupt keinem Zweisel unterliegt, was diese Forderung in sich schließt. Sie verstehen sie dahin, daß Deutschland für jeglichen Schaden, welcher der Zivilbevolkerung der Verbündeten und ihrem Besitz durch den Augrifs Deutschlands zu Lande. zu Wasser und aus der Luft zugesügt worden ist. Entschädigung leisten muß. Dann heißt es in der Note weiter: Ich bin vom Präsidenten beauftragt worden, mitzuteilen, daß er sich in Uebereinstimmung mit der im letzten Paragraphen gegebenen Auslegung gefindet. Ferner habe ich vom Präsidenten den Auftrag. Sie zu bitten, der deutschen Regierung mitzuteilen, daß Blarschall Foch von der Negierung der Vereinieten Staaten und von den Regierungen der verbündeten Mächte ossiziell den Auftrag erhalten hat, genügend beglaubigte Vertreter der deutschen Regierung zu empfangen und ihnen die Wassenstillstandsbedingungen mitzuteilen gez. Robert Lansing. * Die Friedensverhandlungs=Abordnung abgereist. NIO Berlin. 6. Nov.(Amtlich.) Die deutsche Abord nung zum Abschluß des Wassenstillstandes und tur Aufnahme der Friedensverbandlungen ist heute nachmittag von Berlin nach dem Westen abgereist. * D i e s e N o t e d e s P r ä s i d e n t e n d e r V e r e i n i g t e n Staaten ist dessen Antwort auf die deutscho Note vom 27. Oktober, worin die deutsche Regierung nach Bestäti gung des Einganges der Wilson=Botschaft vom 23. Ok lober bekundete, daß die Friedensverhandlungen auf deutscher Seite von einer Regierung geführt werden, in deren Händen die entscheidenden Machtbefugnisse tat sachlich und versassungsmäßig ruhen. der auch die mili tärischen Gewalten unterstellt sind, und dann zum Au druck brachte, daß sie nunmeht den Vorschlägen eines Waffenstillstandes entgegensehe, der einen Frieden der Gerochtigkeit einleitet, wie ihn der Präsident in seinen Kundgebungen getennzeichnet hat. Auf Grund seiner Botschaft vom 23. Oktober hatte Wilson den Regierun den der ihm verbündeten Länder seine ganze Waffen Eillstand und Frioden dehandelnde Korrespondenz mit lutschland unterbreitet mit der Auflage, sich zu ent scheiden, ob auch sie geneigt seien, sich auf densel den Boden zu stellen und auf ihm Frieden zu schließen, und ob und zu welchen Bebirgungen sie zu einem Waf enstillstand zwrcks Einleitung dandlungen bereit seien. Darauf amerungen in Versailles zu tagelung gen zisammeng komnen und nun endlich bungen gelangt, von denen Wilson uns in wort Mitteilung macht. Mit grose Svontung hat uinn diese Note. in m die Antwort auf die Schidtalsfraue: rie ottjeduns edes OrtebeaT zn finden bo Deutscher Tagesbericht. 6 TB Großes Hauptquartier, 6. Nov. 1918. Amtlich. Westlicher Kriegsschauplatz. Infanteriekämpfe in der Schelde=Niederung. Auf dem Schlachtfelde zwischen Schelde und Oise haben wir uns vom Gegner abgesetzt. Der Feind, der gestern nach starkem Artilleriefeuer seine Angriffe wieder aufnehmen wollte, stieß auf geräumte Stellungen. Bei seinem weiteren Vorgehen wurde er durch unsere Nachhuten in Einzelkämpfe verwickelt, die im Walde von Morval und südöstlich von Landrecies größern Umsang annahmen. Der Feind stand am Abend westlich von Bavai, am Ostrande des Waldes von Morval, östlich von Landrecies und östlich von Guise. Auch zwischen Lise und Maas haben wir größere Bewegungen durchgeführt. Der Gegner ist im Laufe des Tages gefolgt, und hat westlich der Aisne die allgemeine Linie MarleDizy Le Gros= Ecly erreicht. Oestlich der Aisne standen wir mit ihm nördlich von Le Chesnes und westlich von Beaumont in Gesechtsfühlung. Stärkere Angriffe des Feindes bei Beaumont und Letanne wurden abgewiesen. Südlich von Dun stieß der Amerikaner unter heftigem Feuerschutz über die Maas vor und drang in die Waldungen auf den östlichen Maashöhen zwischen Millo und Oilosnes ein. Das sächsische Jäverregiment Nr. 7 wars den in die Mitte der Kampficont auf Fontaine vordringenden Feind zurück und nahm den Eoignoy=Wald wieder. Die Kämpfe fanden auf dem Kamm der östlichen Maashöhen ihren Abschluß. Auf dem Ostufer der Maas schlugen brandenburgische und sächsische Regimenter erneute Angriffe der Amerikaner auf den Höhen öitlich von Sivrn und im Walde von Etrane ab. Wir schossen am 4. November 45 feindliche Flugzeuge ab. Oberleutnant Bolle und Leutnant Könneke errangen ihren 35. Luftsieg. den Friedensbedingungen des mächtigsten unserer Gegner bekannt haben und zwecklos ist es. wenn überhaupt in der Welt der Wille vorhanden ist. aus dem Chaos. in das uns dieser entsetzliche Krieg gestürzt hat. wieder zu geordneten Verhältnissen zu gelangen und eine Weltordnung zu begründen. in der Recht und Ge rechtigreit Sitz und Stimme haben. Von welch erschreckender die uns seindlichen Führer es nunmehr Kriegsleidenschaft müssen Völker befallen sein, wenn ihre bereits über einen Monat lang beste Manneskraft in den Tod zu Abendbericht. VTI Berlin, 5. Nov., abends.(Amtlich.) Heftige Angrisse nordöstlich von Vales, bei Lavay und bei Olnoy, an der Sambre konnten die Durchführung der zwischen Selve und Oise eingeleiteten Bewegungen nicht hindern. Von der Oise bis zur Maao keine größeren Kämpfe. Auf dem Ostuser der Maas erneute Angriffe der Amerikaner. Oestlich Dun konnten sie etwas Boden gewinnen. Im übrigen sind sie gescheitert. Der Erste Generalquartiermeister: Groener. entgegengesehen. Je länger sie auf sich warten ließ, je mehr unkontrollierbare Nach ichten aus dem feindlichen Ausland über angebliche Ergebnisse der Versailler Konferenz, die meist chauinistischen Inhalts waren, zu uns berüberdrangen, um so höher stieg die Erwartung, um so dringender wurde die Frage:„Wir wird es werden?“ Diese Spannung wird aber duch die Antwort Wilsons nur zum Teil gelöst, in ihrem eigentlichen Kern aber ungelöst gelassen. Und dieser liegt in den Be dingungen, für den Waffenstillstand. Die deutsche Negierung hatte nach Vorschlägen darüber ge fragt, sie erhält aber darauf keine divlomatische Ant wort, fondem wird au den französischen Oberkommandicrenden Foch verwiesen, der von den im Verband verbündeten Regierungen ermächtigt worden ist, Deutschland die Waffenstillstandsbedingungen des Verbandes mitzuteilen. Wr sind also in der grundlegenden Frage, welche über die Möglichkeit der Emnleitung der Friedensverhandlungen entscheidet, nach wie vor im Unklaren. Wohl wissen wir jetzt, daß auch der Vielverband das Wisonsche Friedensvrogramm bis auf einige Einschränkungen angenommen hat, daß er bereit ist, über seine praktische Anwendung in Verbandlung zu treten, und daß er endlich auch zu einem Waisenstillstand mit Deutschland geneigt ist, dem dann diese Verhandlungen unmittelbar folgen können. Diese dreifache Tatsache geht aus der Wilson=Antwort unzweideutig hervor und bedeutet da her für Wilson einen unzweifelhaft großen Erfolg. Worauf es aber jetzt zunächst in der Hauptsache ankommt, namlich, unter welchen Bedingungen Deutsch= land den Waffenstillstand erlangen kann, das wissen wir auch heute noch nicht, und so bleibt die Spannung. welche alle Gemüter gefangen hält. nach wie vor be stehen. Alles hängt von diesen Bedingungen ab. Daß sie nicht leicht sein werden, daß fühlen wir, das kann sich aus der Laie vorstellen. Deutschland wird bei der Lage. in der es durch den unglücklichen Ausgang des Krieges und durch das Aussche#den seiner Verbündeten geraten ist, auch bereit sein, schwere Bedingungen al zunehmen, in eine furchtbare Sitnation aber müßte es kommen, wenn der feindliche Verband in der Machtfulle seines Uebergewichtes Bedingungen stellen würde, die auf eine Demütigung und Wehrlosmachung des deutschen Herres und in ihm des deutschen Volkes hinausliefen. Wenn der Feind ein solches Ziel im Auge haben sollte, dann darf man sagen, daß es ihm nicht ernstlich um den Frieden und nicht ehrlich um das Wilson Programm zu tun ist, sondern daß er die Absicht auf Fortsetzung des Krieges bis zur Vernichtung heat. wofür er dann nach der Deutschland die Verantwortung zuschieben kann. Man mag im Ausland über Deutschland denken, wie man mag. das eine aber darf man ihm nicht vorenthalten, daß es in diesem Kriege vier Jahre hindurch an der Front und in der Heimat mit bespiellosem Heldenmut gekämpft und gelitten hat, ein Volk der Ueber macht der ganzen Welt gegenüber, und darob vor der Geschichte Anspruch auf ritterliche Behandlung Krieges getragen. auch bei den Feinden erheben darf. Wir müssen nun in Ruhe abwarten, was die nächsten Tage bringen werden. Die deutsche Revierung hat, um möglichst schnell dem Kriege ein Ende zu bereiten, sofort nach Eingang der Wilson=Antwort eine Abordnung ernannt, welche„als gehöng beglaubigte Vertreter der deutschon Regierung“, schon am Mittwach nach dem Westen abgereist ist, um sich mit Foch in Verbindung zu setzen und Wassenstillstands= und Friedensverhandlungen aufzunehmen. Wir begleiten sie mit den besten Wünschon; möge Gott geben, daß sie sich Bedingungen gegenüber sehen, die mit der Ehre des deutschen Volkes sich vereinbaren lassen und die Tore zum Frieden öffnen. nach dem nicht nur unser Volk, sondern die ganze Welt sich sehnt. Jetzt ist die entschei den de Stunde über Krieg und Frieden angebrochen; schicksalsschwer lastet sie auf unserm Volke. Um so mehr hat es in diesen Tagen die ernste vater ländische Pflicht, einig und geschlossen zur Regierung zu stehen und alles zu unterlassen und nichts zu unternehmen, was die Verbandlungen und ihren immerbin glückverheißenden Ausgang stören, und vereitlen könnte. Durch eine würdige Haltung k indirekten Anteil an diesen Verhandes sogar direkten Einfkuß ausunen ise sich dessen bewußt sein und sich als in der schwersten Schicksalestunde des och einmal glänzend bewähren! Jetzt für einen, einer für alle! ar Worte über die Einschränkunaber nicht glatt ablehnen zu wollen, sondern nur einige Auslegungen, die man über diesen Begriff macht. Es wird also der Friedenskonferenz vorbehalten bleiben, wie es auh für die anderen international zu regelnden Fragen zutrifft, für die praktische Anwendung des zweiden Wilsonpunktes die richtige Former zu finden. Was den von Deutschland zu leistenden Schadenersatz anlangt, so muß man wohl beachten, daß es sich dabei nicht um Ersatz der Riesenschäden handelt, die auf militärischem Gebiete verursacht worden sind, sondern nur um solche, die der Zivil bevölkerung zugefügt wunden. Hier wird es Sache der gerechten Feststellung sein, inwicweit Deutschland und inwieweit die Feinde selbst für solche Schäden haftbar zu machen sind; denn letztere haben bekanntlich in dieser Hinsicht ein grozes Belastungskonto nicht nur im eigenen Lande sondern auch in Deutschland. Wenn im übrigen das Wilson=Programm anerkannt und als Grundlage für den Frieden durchgeführt wird, dann wird sich auch über diese Einschränkungen des Verbandes eine Einigung finden. Es muß caran festgehalten wer den, daß Deutschland mit Wilson einen Frieden des Rechtes und der Gerechtigkeit erstrebt; es ist zu allen Bedingungen bereit, die sich darauf aufbauen. kann aber auch von der Gogenseite verlangen, daß sie sich Deutschland gegenüber praktisch zu denselben Grund sätzen bekennt. Alles in allem dürfen wir hoffen, daß der Friede nabe ist. Der Reichskanzler an das Seutsche Dolk. wagen dürfen. ihre treiben. Hätte sich noch die Erwartung unserer Feinde als begündet erwiesen, daß das deutsche Friedensersuchen das Eingeständnis unseres militärischen Zusammenbruchs sei. dann- hätte die wilde Fortführung der Riesenschlacht im Westen vielleicht noch den erklärlichen Sinn gehabt, daß unsere Gegner unbestrittene Sieger auf dem Schlachtfelde, bleiben wollten. Aber nun rennen die seindlichen Massen bereits seit Wochen gegen die deutsche Iront. die als zermürbt und erschüttert hingestellt wurde. und nirgends ist ihnen ein Durchbruch gelungen. gefestigter als vor einem Monat steht vielmehr heute der feldgraue Wall. der unsere Heimat vor seindlichem Einbruch schützt. Ist es denkbar. daß unsere Feinde den Krieg der auf beiden Seiten ungeheure Opfer fordert. fortsetzen könnten. bis sie sich den fraglichen Rutm erstritren zu haben glauben, daß sie über Deutschlands Volksheer Sieger geblieben sind? Das wäre wahrhaftig ein kurzsichtiges. törichtes und verbrecherisches Unterfangen: denn der Krieg soll niemals nur des Krieges wegen gekührt werden, sondern nur zur Verwirklichung volitischer Ziele, zur Erreichung und Sicherung eines guten Friedens. Einen guten Frieden aber können unsere Feinde heute wahrhaftig haben und wenn er gerecht sein soll und dauernd. dann ist jeder weitere Tag. an dem die Kriegsfurie forttobt. ein Verbrechen an der Menschheit Im deutschen Volke brauchen heute wirklich keine Illusionen mehr zerstört zu werden: in brutaler Klarheit erkennt heute das deutsche Volk. wohin es mit ihm gekommen ist und manch einem mag bittere Reue beschleichen, daß er heute die Feinde in dem sündigen sieht, womit er bei umgekehrter Lagerung der Verhaltnisse selbst zu fehlen versucht gewesen sein würde. Aehnlich wie in vergangenen Monaten bei uns. so tobt jetzt in„Feindeslager der Kampf jener. die einen Frieden der Gerechtigkeit und Aussöhnung erstreben. mit jenen. die alles dem Schwert überlassen und nur das Schwert den Frieden diktieren lassen wollen. Nach den Bedingungen zu aurteilen, die von der Entente unseren ehemaligen Verbündeten für die Erlangung eines Waffenstillstandes gestellt worden sind. haben dice letzteren bislang in Feindesland das stärkere Gewicht. Es liegt auf der Hand. daß. wenn ein Frioden ziellande kommen solkte. der den Bedingungen für einen Waffenstillstand ähnlich sieht, wie sie von der Entente der Türkei und Oesterreich=Ungarn diktiert worden sind. der kommende Weltfrieden nur ein Scheinfrieden sein kann. Der Friede. wie ihn bislang die Entente zu erstreben scheint. kann nur der Anfang neuer und viel schwererer Kämpfe sein. als wir sie jetzt schon seit vier Jahren mit Schrecken erlebt haben. Dann droht der alten Kultur Eurovas völliger Untergang und unsere westlichen Gegner dürfen nicht wähnen, daß die Welle des Umsturzes und der Vernichtung aller Kulturgüter. die vom Osten her über Eurova hinwegzubranden droht. vor ihren Grenzen Halt machen wird. Wird die Verzweiflung in den Völkern. gegen d- der Krieg entschieden hat. mit Gewalt ins Uferlose ge#rn Berlin, 6. Nov.(Amtlich.) Präsident kein Ende mehr sein. Heute geht es nicht mehr nur um son hat heute auf die deutsche Note geantwortet und I##nn„ mitgeteilt, daß seine Verbündeten den 14 Punkten, in E uror deuen er seine Friedensbedingungen im Jannar dieses denken, wenn sie Deutschland einen Frieden auszwineen nes wollen, den das deutsche Volk nicht tragen kann und er seine Jahres zusammengefaßt hat, mit Ausnahme der Freiheit der Meere zugestimmt haben und daß die Waffenstillstandsbedingungen durch Marschall Foch mitgeteilt werden. Damit ist die Voraussetzung für Friedens= und Wasienstillstandsverhandlungen gleichzeitig geschaffen. Um dem Blutoergießen ein Ende zu machen, ist die deutsche Abordnung zum Abschluß des Wassenstillitandes und zur Aufnahme der Friedensverhandlungen heute ernannt worden und nach dem Westen abvereist. die Verhandlungen werden durch Unruhen und in ihrem erfolg1.7 en B zu Entschlie seiner Ant nimmt D lungen. Mögen a deutsches Vaterlan heißt es, Noch gen we Sie sind könntn diszivlinloses Verhalten reichen Verlauf ernstlich gefährdet. Ueber vier Jahre hat das deutsche Volk in E.niakeit und Ruhe die schwersten Leiden und Oufer des Wenn in der entscheidenden Stunde, in der nur unbedingte Einigkeit des ganzen deutschen Volkes große Gejahren für seine Zukunft abwenden kann, die inneren Kräfte versagen, so sind die Folgen nicht abzusehen. Aufrechterhaltung der bisher gewahrten Ordnung in freiwilliger Manneszucht ist in dieser entscheidenden Stunde eine unermeßliche Forderung, die jede Volksregierung stellen muß. Mag jeder Staatsbürger sich der hohen Verantwortung bewußt sein, die er in Erfüllung seiner Pflicht seinem Volke gegenüber trägt. Der Reichskanzler Max. Prinz von Baden. * Wilson will persönlich an der Friedenskonferen; teilnehmen. by Zürich, 6. Nov.(Privattelear.)„Nach einer Mel dung der„Times“ aus Washington beabsichtigt Prasi dent Wilson versonlich an der Friedenskonferenz teil zunehmen. Wenn sich diese Meldung bestätigt. so verstehen, daß Wilson die Frie in Amerika abzuhalten wün während seiner Amtsdauer das Land nicht tragen wil Die bolschewistischen Flugblätter Jofse abgereist. Ber schafter in Berlin. dürfte bereits gestern abend mit dem gesamten Personal der Botschaft Berlin verlassen haben, um nach Moskau zurückzukehren. Gestern mittag weilte er zu längerer Unterredung im Auswärrigen Amt. Die Berliner Stelle der russischen Tel.=Ag. ist genern nachmittag aufgehoben worden. K 13 Berlin. 6. Von(Amtlich.) Die russische diplomatische Vertretung reiste heute früh in einem Sonderzuge nach Rußland ab. Die Abreise der russischen Botschaft. b Berlin. 6. Nov.(Privattelegr.) Die Abr des russischen Botschafters mit seinem Personal erfolgte heute morgen 6 Uhr. Die Gesellschaft reist in zwei Grupven. Die Aufhebung der russischen Botschaft. in der wahrscheinlich ein eingebende Durchsuchung vorgenommen werden wird, wurde bereits gestern nachmittag vorbereitet. indem die beiden telephonischen Leitur abgeschnitten wurde: aft luf iruf wurde kan sen sch: nicht i man sie skonfer denn er verlassen n 3 1 litä 11 saurma. beZur Tage. ma che der Verb nicht dermt. dan Die Freihei: emländer von vornhere# Willon= und Völkerto#ndo ich dagegen sträubt, wchaft bringen nüne, vom vn wir. England scheint sie m Wiison Program sie den Frieden der Meere ist n d e r h e i k e l s t e P nramm gemchen das Ende seiner Ein voller Mo dem die aus dem urangene deutsche R r. Vereinigten Sta( iat ist seit dem Tage verflossen. Villen der Volksmehrheit herv gierung sich an den Präsident en mit dem Ersuchen um Waffe gewandt hat. Sit einem Mor an stillstand und Frieden a hrrt die Arelz des Berndiguung des surchtbalen####fer ringens und sett einem Monat lastet auf unseren Gennern icherer denn je die Verantwortung für das wedles gewordene Blutvergleßen. Zwecklos i es geworden weil wir uns ohne Vorbedalt zu und näbere Anw weiterer Fall ei vor der Bewers Seite revolutiond Trupben im amtlicher bolschewistischer Prevaganda. B. Nov. Gestern wurde amtlich mitBerliner divlomatische Vertreter der in deutscher Sprache gedruckte Flugstewidrmer Weise nach Berlin gebracht hen Arbeiter und Soldaten zum blutggen leuchelmord und zum Terror auffordern zeisungen bierzu geben. Heute liegt ein ines derart gen gattator sch u Treibene daß von amtlicher bolsa wistischer hre Pronaganda auch unter unseren Often getrieben wird. Die offizielle Heizung der russischen Sowictreaierung„Iswestiia“ ent=erleitet. Sze sollen vor keiner Person Halt macen. so hält in ihrer Nr. 227 unter der Ueberschrift r rotel boch sie auch gestellt sein mag.“ Scolenst: Heute traf die erste Je dar Jztcict aus] Bezüglich der zu lösenden Ausaaben beii er dann: rote Salgar ein die vor triegsrevolutionare Raf der] Diese Aufgab n können unmöglich gelöst werden, wenn deutschen Ostarmee heraussrachen minh. Die Soldoten all's grugter und drüber geht. Entsteden Auruben. werden dariv zur sozialen Reueation und zur Büldung anns ing Stocken geraten nährung einer kommunistischen Partei anstelle der überlebten rtnen Sozialdemokratie aufgefordert. Wie in Berlin an zu lle bekannt ist. wird diese Zeitung„Der rote Rußland von amtlicher bolschewistischer sropagandaorgan gedruckt und über die schmuggelt. Bei der Ostarmee besteht olche Zeitung noch ein kriegsrevoinionarer stand ger St Soldat“ in Seite als Grenze a weder eine solche Zeitung noch Rat. Die Nachricht ist also eine für bolschewistische Zwecke berausgebrachte Unwahrheit. Wenn auch anzunehmen ist daß der gesunde Geist unserer Truppen im Osten diesem agitatorischen„Treiben der bolschewistischen Regierung energischen Widerstand entgegensetzen wird und daß die Trurpenführer all Schutzmaßnahmen getrofien haben. um diese bolschewistische Provaganda unwirksam zu machen. so muß im Interesse der Aufklärung unserer Be volkerung und unseres Heeres doch dieler neue Kall amt licher bolmewistischer Provaganda als besondere me#i##g# oitentlich aebrandmark werden.—(Mit dieser Brandmarkung ist u. E die Sache nicht abgetan. Taten brauchen wir nicht Worte) Sozialdemokratische Warnung. l#h Berlin. 6. Nov. Der„Vorwaris“ schreibt: Seit langem ist behauptet worden, daß sich die russische Zotschaft in die inneren Verhättnisse des deutschen Reiches in unzulassiger Wese einmische und jene. in Deutschland nur sporadisch vertretene Richtung begumtige, die ihrer Parteipolitik am nächsten seht. Wir haben diese Behaurtung in gutem Glauben bestritten guf Erklärungen gestutzt, die von der russischen Botschaft selbst abgegeven worden sind. Diese Erklärungen aber # teine, aln unwahrhaftig herausgestellt. . Broauern genoungen sind, von der russischen Botschaft in jeder Beziehung Abschied zu nehmen. Wiederholt wurce von uns vor geheimnis vonle- Alnsblattern gewarnt, die den Zweck ver litterung in die Reihen der Entneden Anruben so werden nater zahlreiche Betriebe schliebzen müssen, und es wird nicht möglich sein, das ungehruere Heer der Arbeitslosen zu ernähren. Kann und soll deswegen die Arbeiterklasse auf raendwelche Forderungen verzichten, die sie im Interesse ihrer künftigen polit schen und wirkschaftlichen Freiheit stellen muß? Wir sagen: Nein! Lieber würde sie auch die härtesten Folgen für sich selber auf sich nehmen! Nere Ziele verlieren wir nicht aus dem Ange: von unseren Forderungen geben nur nichts preis. Aber die Mittel wollen wir. solange das nur irgend mögich ist so wahlen, daß sich die Arbeiterklasse dab nichtins eigene Kleiich schneidet. Aber bütet euch o## Zersoltierung. vor Arbeiter=Bruderkrieg Ratschlägen unverantwortlicher Elemente und unbesonn verleiten Gruppen nes Lossch wollen. und unb. lagen gegen Folat nicht annter Drak euter eigenes Interesse den Parolen kleiner tzieher.“ folgen, Uneinigkeit und Verh# 14n. einer Politik zu ermuntern. entsprechen den deutschen daß diese schen verbreitet wonden sind. Ueber keit des- schn besteben können. Umzere Arbeite Flnab#atter um so vorsichtiger sein. rune en Zustände, denn wir wisse Volk unter der Beischew stenherrion? wohl Rußland ein vorwmiegend acer Ist. In Dennchland müste die A thoden zu noch viel entsetzlicheren deutsche Arbeiterschaft ist sozial Aber den Soeial smns asiaticue nennt lehnt sieeb cse ten dient mus ah lugblitter. on de: russischen Bot die Unzulässigniszends ein Zweifel werden jetzt gegen wollen keine das russische rs fliebt. oberbautteibendes Land vendung gleicher Beuständen führen. Die sch durch und durch er sich B lschewismus nrung in bei den An sollst india Sie wid goßten Teil der Unabhänerem gmus einverstanden ist So#taensgrunne Wöhrend zialdemokra#en den Frieden Spartacusleute den voerelerd. Die Umwälzung in Oesterreich=Ungarn. Ruhe und Ordnung in Deutsch=Oesterreich. „#L Wien. 6. Nov.,„(Korresv.=Bureau.) Auch beute lerrscht in Wien und Umgebung Rube und Ord nung. Der Leiter der Polizeidirektion übemahm Oberleitung über Hmtliche„Schutzmaßnahmen mit dem dezu genorigen Militär= und Zivilversoml. so. daß die der Ordnung immer mehr aewährleistet er scheint. Dies gilt bereits auch von den Bahmtöfen. vor denen großer Andrang herrscht, da die zurücktehrend n Soldaten in ilre Heimat zu befördern sind. Der Zivil verkihr ist daber auch zum Teil völlig eingestellt, zum Teil ein##chränkt worden. Zu ernsten Ordugsstörun am kam es dank den getroffenen Maß#nen werte nicht. Auch die Vorsorge des Staatsrates gegen die Arbeitslosickeit bieten G währ für eine nor male Entwickelung der Dinge. Abgesehen von zabtreichen Arbeitsgel#####heiten. die daduch frei wir den. daß die die#er dierfür herangezorenen Militer erbeiter oder Artensa sangenen in Wofall kommen. l##etet aud dermt bei den verschiedenen, in den letzten Tagen organisierten städtischen Schutzwehren kunft und Verilogung. Aus den Landeshaupt nädten. Deutch O.nler eichs, sind gleichfalls von heute eine Melltungen ube ernste Zwischenfälle eingetrossen. ganzen Provim schreiten die ellung der Ruhe und Ordnung Regierungen vertreten sein wenen die sich unterein ander auseinandersetzen werden Die Ententetrunpen werden Angarn nicht besetzen. WIR Budapest. 6. Nov.„Pesti Navlo“ bringt die Nachricht, das die Ententetruvpen Angarn nicht okkupieren werden. Sie werden sich 15 Kilometer von der Donau und Save entfernt aufstellen Dieler Entschluß ist darauf zuruckzufuhren, daß Hie Entente au dem Balkan keine überflinngen Truppen besitzt und daß sie es als überflüssig erachtet, sich durch Okkuvation gegen ein Wiederaufleben des Krieges zu schützen, da von den ungarischen Truppen nicht zu befürchten ist. daß die Feindseligleiten auss neue ausbrechen Deutschland ersennt die deutsch-österreichische Regierung an. IE Wien. 6. Nov. Das Präsidium des Staatsrates verossentlicht folgende Mitreilung: Der deutsche Bot schafter Graf Wedel stattete dem Staatssekretär für Aeußeres Adler. einen Besuch ab und teilte ihm mt. daß die deutsche Regierung die Bildung der deutschosterreichischen Regierung zur Kenntnis genommen habe. Staatssetretär Adler erklärte. die deutsch österreichische Reg erung werde mit allen zur Verfügung stehenvon Mitteln den erforderlichen Schutz der in Deutsch Oesterreich meilenden Reichsdeutschen sich angetegen sein lassen. Deutsch=feindliche Kundgebungen in Bukarest. WTI Bukarest. 6. Ndv. Gestorn kand hier eine deutschfeindliche Kundgebung statt. Mit Rücksicht auf Gerüchte, daß im Palasthotel, wo das Ober lommanso der Besatzungstruppen seinen Sitz hat. eine enalische und französische Mil tärmisston eingetroffen sei. um über den Waffenstillstand zu verbandeln. sammelte sich gegen Mittag eine grone Menschenmenge an, meist jung Leute. Als wie gewöhnlich am Sonntag die deutche Militärmusik vor dem Hosel zu svielen baann. setzte die Volkemenge mit der Absingung rumascher Lcter und der Marseillaise ein, die bald die Militär musik übertönten. Zufällig anwesende oder vorüber fahnende deutsche Offiziere. darunter auch der Festungs kommandant. Generalleutnant Koch wurden mit Pfui rnnen emizangen. Deutsche berittene Militätvolizei griff ein und verstreute die Menge. ohne daß es zum Waffenge###a#n kam. Den ganzen Nachmittag blieb die Hauptstraße Victoria, die sehr besucht war. mit deuts#en Patrouillen b di= jede Ansammlung von Menschen nahme der in der Botschaft##.##denten Wilson enthaltenen Grundsätze seitens der beutschen Regierung ist die ellatz lothringische Frage zur InternationaleDiskussion gestellt worden. Der Versammlung ermartet. daß keine Lösung erfolat, ohne daß das ersat lothringische Volt selbst uver seinen Willen befragt wird. Es fordert, daß das allen Völkern zu gesicherte Recht der Selbstbestimmung über staatliche Zugevorigkeit auch dem elsaßz=lotbringischen Volke gewährt und die Grundsätze Wilsons zuerkannt werden. Polen als Reonbitt ausgerusen. hb Berlin. 5. Nov. Nach einem Privattelegramm des „Vorwärts“, wurde am Montag in Warschau in der Ministerratssitzung Polen zur volnischen Revu blik ausgerufen. Von der volnischen divlomatischen Vertretung in Berlin wird die plötzliche Wendung der Dinge bestätigt. Kein englisches Friedensangebot. bb Dreoden, 6. Nov.(Privatteleer.) Zu der Meldung der„Köln. Volksota.“, daß kein englisches Friedensangebot im Jahre 1916 vorgelegen hat(vergl. Nr. 2.9 unserer Zeitung) bemerkt der„Dresd. Anzeiger": Dieses Dementin ist durchaus richtis: denn erstens lag lein Frie densangebot vor und zweitens kommt nicht das Jahr 1916 In Betrackt Dagegen werden die unbedingt maßgebenden Regierungsstellen, wenn sie nicht erst neuerdings in ihre Positionen gekommen sind und wenn sie aktenkundig sind. kaum bestreiten können, daß im März 1917 Frie densverbandlungen schwebten, die man erst für aussichtsvoll halten konnte, wenn nicht der Vertreter einer damals noch neutralen Macht unmittelbar nach der Erklärung des U Boot-krieges vom 4. Februar ein falsches Spiel getrieben hätte Dom Kriegsschauplatz im Westen. die Bewegungsfreiheit der deutschen Heere. Bertin. 6. Nov. Unser Berichterstatter uch Dort so abnahmen rt. 10 b okra n. 6. 7 selbstr Demonstrationen. Hamberg. 6. ueldet aus Die Unruhen in Kiel. Nov. Das„Hamburger sler Nieder=Oesterreich. Nov. Kor Büto. Die niederöster s- und Reichsratsabacordneten haben rösterreichischen Landesversamm engetan und den Christ###chen=Sozialen uim Landechauptmann. den Sozialdemokraten nd den Christlich=Sozialen Mener zu seinen ern und einen 7 gliedrig Landesausschuß Die Landesversammlung nahm einen Antrag bisberige landesfürstliche Regierung mit der altung des Landes vereint von dem Landesund anderen von Fr 1###epersammlung geraanen geführt wird. Bürgermeister Weitbegrüßte die Versammlung der deutsch=österonalversammlun= Staalsrat ung die stäre und gelobte ihnen Treue und werktälige Van Sch verz über die Waffenstillstandebe e n a t e r 1— B r ü g e n i m d e u t s# h e n lin Grüße von Volk zu Volk.(lebhafte Heilbemerkte: Unsere Grüße sollen künden die r halten und die untcennbare Gemeinschaft verhinderte. Rumänische Mätter rügen das Verhalten der Mange. Der Minister des Aenbern Arion ermahnte das Publikum zur Wahrung der Ordnung und Beherrschung der G fühle. Nir sind. sagte der Mnister, am Vo abend des Friedens. Die Ausschreitungen würden sich aggen die Bevölkerung richten. Das Gericht von der Anwesenheit französischer und englischer Offiziere sei nicht r##tug. Der Min'ster erklärt deß die rumönüsten Behorden bei dem deutschen Obr-kommando eingeschritten seien. um die geringe Bedeutung darzulegen, die dem gewrigen Vorfall zuromme und es zu bitten, daß nur un für die Aufrechterhaltt der Ordnung erarfien# Die Tage in Rußland. r Widerstand gegen die Sowjetregierung wänzst Helsinafors. 6. Nov. Die Agraroolitik Fremdenblatt ic (lebhafter Beisall und Händeslane: V#rs#miun: nahm sch ießlich einstimmig einen eeettganfrag Weisekirchner auf Einbeziehung der serischen deuischen Gemeinden in die Landesver Kie! zur Verrollständigung des Ausschusses snd die Reichstagsabgeordacten Haase und Ledebour telegraphisch nach Kiel beruten worden. Auf dem Linien= al. Bn„ schiff ailer“(König?) verteidigten die Offiziere Die denische Regierung n mit der Pistole i der Hand die deutiche Kriegsslagge Berlin. 6. Nov. Schon vor einigen Tagen hat der wurden ader durch die Rannschaften bezwnngen, die deutiche Generalkonsul in Praa Beziehungen zum dann die Kriegsflagge berunterholten und die rate kschecho slowak'schen Staat anigenomien. Eine offihirten. Von den Offizieren sind zwei lot. nelle Anerkennung dieses Staates durch die denrtsche Re Kommandant. und mebrere verwundet. tierung ist zwar noch nicht ersolgt dürste aber bevorsteben Von vier Insanter:ekomnageien, die heute nacht!iia dort vevoruryr.. in Kiel ankamen, haben sich sofort drei der Bewezung waltung Riederösterreichs an. ed der tschecho=slowakische Staat. .. 6. Nov. Schon ni Antsch. I.# Flagse darunter der angeschlossen: die vierte wurde entwaffnet. In den Nachtstunden kamen auch von Wandsbek Husaren ange rit en. wurden aber eine Stunde vor Kiel von den Aurinemannschaften mit Maschenengewehren empfangen and zur Rückkehr gezwungen. Der Soldatenrat hat beschlossen, daß alle Offiziere in ihren bisherigen Stellungen verbleiben sollen. sich aber den Anordnungen Unerben in Ungarn. Wien, 5.„ov. Der Kerrdvondent des„Neuen Wiener Taablakts“ meldet aus Budavest: Während in Budanest aud der#e nacht die größte Oronung und kemmen aus der Provinz ernst Namricht n. in vielen Gemeinden der Kleinen Karnamm pdfagte der nerbetzte Päbel die Behä#den. ##ehenall win eine Proklamation des slomatischen Na des Soldatenrates zu fügen haben Der Besehl. den tionalr###tes verbreitet Aus den Gemeinden an der Offizieren die Kokarden abzunehmen, wurde vormittags ugerischen Grenze werdem die ungarischen Strhlrichter auf Anregung des Arbeiterrats rückgängig gemacht undurd Notare weggetaat In Säd Ungarn kam es zu Un ausdrücklich betont. man müsse unter allen Umständen ruhn im Bemwerk Reschitze den Offigieren eine menschenwürdige Behandlung zu=I„„ teil werden lassen. Der Gouverneur Admiral Souchon Straßenkamnse in Lemberg. wurde am Montagabend nach dem Bahnhof geholt und„f: Budavest. 6. Non. Die Blätter welden aus und dort mehrere Stunden festgehalten. weil man ver mutet, daß noch mehr Truppen von auswärts kommen en Stadt volli1 würden. Die Lebensmittelkontrolle liegt in den Hän des Soldatenrats An verschiedenen Stellen der stehen Maschinengewehre. Die Bürger können ständig frei verkehren. In Kurhaven und in Wilbelmsbaven hieber alles ruhig Wieder ein Aufruf der sozioldemokratischen Partei. * Berlin. 6. Nov. Der Vorstand der so###ldemokratischen Partei sieht sich zum zweiten Male ver in einem Aufruf an die Arbeiter heranzutreten, in dem es u. a. heißt: „Das furchtbare Völkermorden gent zu Ende. Es Diejenigen die durch ihre unheilvolle Politik das Unglück unsens Volkes verschuldet haben. murn##en Blätzen verschwinden. Die dazu nötigen Schritte sind ein Lembera: Hier eingetroffene Personen erzählen, daß dort am Sa####g umm anntag Straßenkämpfe *nden nobei oolnische S###nten das Post= und Veleeraphenamt und bald danauf den Bahnhof besetzten Somntag nachmittag war der westliche Teil der Stadt vollständig in den Händen der Polen. Am Sonnrag trat eine kun= Waffenruhe ein. Die ungarischen #nden verhalten sich mutral. Bis Sonntag mittag fielen mehr als 60 Personen in den Straßenkämpfen. Die Zahl der Vommimdeten ist unbekannt. Die Tage des Ministeriums Lammasch gezählt. # Wien 6. Nar(Prinattelear.) Wie verlautet. wird der frühere Ministezpräsisent. Dr. von Körber dertsch-österreichischer Gesandter in Berlin we den. Die Ta# des inrniteriums Lammasch durtten gezahlt lein Man spricht bereits davon, daß das Min sterium in ach Tagen demissionieren soll. um einer Liquidationskommission Platz zu machen. in der sämtliche nationalen - Sowiernimeul mutz imalge der Zwangsmay namen gegen die Bauern als gescheitert betractttet werden. Dies ergibt sich aus den ortlichen Au standen, die von den Bauern neuerdings gegen die Nätetruppen untornommen wenben. In der Gegend von Linga haben sich aus die Nachricht, duß in der von den Deutschen zu räumenden Siadt Pleskau(Pskow) sich eine Wrße Garde zum Selbitschun gebiloet dave. selbetständige Weine Garden gebildet. die zum Teil aus un zufriobenen Bauern. zum Teil aus übergegange inen Truoventeilen der Roten Armee bestehen, deren Anufriedenbert mit der Sowiet=Regierung offenvar ist. Man rechnet in Petersburger Kreisen mit der meite en Bildung von Weißen Garden und unt dem weireren Ab all von Angehörigen der Noten Armee. auch von geschlossenen Truppenteilen. Die deutschen Trupnen in der Ukraine. VI Kiew. 6. Nov. Die diesige Presse erklärt ihre vollste Zustrmmung zu dem Schritt der ukraininchen Regierung. das weitere Verdleiben der deutschen Trunnen in der Ukraine zu sichern.„Nowa Rada“ schreibt, daß die dautchen Trupven au Anforderunn der ukramnischen Regierung nach der Ukraine gekommen###ien. um da setbst so lange zu bbeiden, als es die Regierung wünsche. und daß niemand in der lekra ne den Wintch nach iyre Adberufung dege. Das Blatt„Poßzledniia Nowoiti“. führt aus, daß die deutschen Truppen zur Niederwerfung derselben Geaner. gegen welche die Verdandsmächte gegenwärtig auf russischem Boden kampften. verbeigeruren worden seien, unnd daß der Aufenthalt der deut lchon Turven mit einer Bsetzung nichts gemein dabe. Nach Ansicht der„Kiewskaja Mosl“ entpricht das Ver bleiben der deutiben Truvpen den Wünschen der ukrainichen Regierung und lient im Interesse der breiteiten Vo echrchten. Kriegsziel= und Friedensfragen. Das Selbstbestimmungorecht der Elsaß=Lotbringer. WI Straßburg. 6. Nov. Ein Telegramm. das von einer Elsasserversammlung im Sangerhause an #n Brändenten Wilson gesandt wurde, hat folgenden Wortlaut: Herr Präsident: Die am 3. November, lagende Versammlung altellässer Bürger verschiedener Parteirichtungen und Berufsstände stellt sich mit Entschi denheit auf den Boden des Selbstbestimmungsrechts der Völker, wie es von Ihnen sormuliert wurde und bittet Sie mit Ihrem gansen Einsluß dafür einzutreten, daß dem elsatz=lothringischen Volke die Aus übung dieses Rechtes restlos gewährleistet wird. weil nur dadurch ein nochmaliger Krieg wegen ElsaßLothringen verbindert werden kann. VI: Kolmar. 6. Nov. Das„Kolmarer Tageblatt“ meldet: Eine am letzten Donnerstag in Kolmar abgehaltene Versammlung altelsässischer Bürger verschiedener Parteirichtungen aus Stadt und Kreis Kolmar nahm nach eingehender Besprechung der politischen Lage folgende Resolution an Durch die An" VTZ Berlin. 6. Nov. Unser Berichterstatter an der Front drahtet uns: Die deutsche veeresleitung hat bisher stets verstanden, die feindlichen Absichten durch entsprechende Gegenmaßregeln zu durchtreuzen. Sowie es ihr gelang. der von der früheren Taltik der Entente gänzlich verschiedenartigen Angriffsmethode dieses Jahres erfolgreich zu begegnen und trotz aller An strengungen den Gegner an dem Durchbruch auch in der seit dem Juli andauernden größten Schlacht der Welt geschichte zu hindern. so wird sie sich auch mit der durch das Ausscheiden Oesterreich=Angarns und der Türkei ge schaffenen neuen Lage abzufinden wissen. Diese stellt zweifellos an die Entschluß= und Urteilskraft unserer mili tarischen hrung erhebliche Anforderungen. Mit Ruhe und Zuversicht können wir aber den Entschließungen ent gegensehen. Noch besitzt die Oberste Heeresleitung in dem deutschen Millionenheer an der Wenfront. wie erst die tetzten Tage bewiesen haben. ein Kriegswerkzeug, das auch den schwersten Auforderungen gerecht zu werden vermag. Noch bat sich die Heeresleitung sozu sagen den Luxus leisten können. zwischen Nordsee und Daas den feindlichen Ansturm in einem gewaltigen. nach Osten offenen Bogen abzuwehren. Entschließt ne sich, was an sich nahe liegt und von militärischen Schrift stellern des In= und Auslandes bereits wiederholt be tont wurde. aus der bisberigen Bogenstellung in eine kürzere Sehnenlinie zurunzugenen, wo erhalt sie mit einem Schlage erhebliche Kraite minrer Ver' sügung. die die Freiheit ihres pandelus bebetrachtlich vergrußern. Die nächsten Tage werden darüber Klarheit bringen, ob die in den Hecresberichten gemel ete Frontverlegung mit einer derartigen Maßnahme etwa schon in Zusammenhang steht oder ob andere Be weggründe sie veranlaßt haben. Nach der erfolgreichen Abwehr der großangelegten seindlichen Durchbruchsversuche in den letzten Tagen scheint die Verlesung unter dem Zwange feindlicher Einwirkung jedenfalls nicht erfolgt zu sein. Die englischen Zerstörer Tournais. WII Berlin, 6. Nov. Wenn die Engländer vielleicht früher, wie sie ausposaunten, die Absicht datten Tournai m schonen. so sind sie jetzt, wie die Tatiachen beweisen. gründlich davon abackommen. Seit einigen Tagen ist ene instematische Beschießung des Innren dietes alten anbeimeinden Blandernstädicbens imgange. Vor allem bietet der Teil westlich der Katbedrale das tyvische Bild einer unter Granaten sterdenden Stadt. Unmittelbar um den Beifried derum sind 5# Häuser schwer gctroften. Ueberall. wo man hinsiebt zer brochene Scheiben, mit Brettern vernagelte Fenster. über all auf dem Place de Lille schlugen Volltreffer ein. die vier das Haus unmittelbar an der St. Margaretbentiiche einrissen. Die Zue Donez und Nue de Lille haben de sonders stark gelitten. Die Rue de Douai ist bereits jetzt fast nur mehr eine Trummo# statte. An der Place de Parc durchschlug am 1. Nov. eine Granate enen Keiler und tötete 7 Frauen. Tags darau wurden drei Eiawod ner verwundet und 2 getotet. Insbesondere in den Vor stadten wohnt das Grauen der Zerstorung. In den umliegenden Ortichaften in Calonne. Baulr Pont Albert. Chaine. Mont St. Albert. La Toube Bizan court und anderen fallen weiter Tag auf Taa Ein wohner und Häuser der englüchen Beschießzung zum Opfer. Unerhört grausame Behandlung der deutschen Kriegegesangenen. VT3 Berlin. 6. Nov. Nach zuverlässigen Meldungen wird das Verhalten der Franzosen gegenüber neu gemachten deutschen Kriegsgefangenen immer bösartiger und grausamer, obwohl Frankreich sich in der Berner Vereindarung zur menschlichen Bebandlung der Kriegsgesangenen verflichtet bat. Noch immer werden die Deutschen bei der Gefangennahme de raubt. Sie verbleiden zunächst mehrere Wochen im Ctapvengebiet, wo sie unter freiem Himmel liegen und keinerlei Fürsorge erfahren. Abgerissen, verhungert und krank treffen sie in den dauernd überfüllten Sich tungslagern. Nouen. Croisset. Orleans und Fort d’Asni res bei Diion ein. Hier kommt auf drei Mann ein Strobsack und trotzdem liegen noch viele Deutsche seit August im Freien. Die Nahrung ist so ungenügend. daß die Kriegsgefangenen sich auf Speisereste. Rübenschalen und rohe Feldfrüchte st ürzen, Kleidung wird ihnen nicht geliefert. Do- französische Personal schlägt und beschimoft sie. Nur die schon Heideblume. Roman von D. Colonius.(6 „Sie wundern sich vielleicht über die spartanische Einsachhelt meiner Umgebung.“ sagte Harvensels, wahrend beide zu Tische satzen.„Als ich. durch de Hohlheit. E: barmlichkeit und Unwahrheit der Welt dazu veranlaßt diese Einsomkeit aussuchte, da brach ich zugleich mit all den eingebildeten Bedurfnissen, die eine sogenannte ver se nerte Kultur“ ihren Jungern auferlegt. Warf ich auch nicht mit Diogenes mein hölzernes Trinkaesaß weg so habe ich doch mancdes praktische Ergebnis erzielt“ „Mir. dem Soldaten. wurde auch manche Gelegenheit dies praktisch zu erproben.“ versicherte der Oberst.„Ge wiß wrd die Verfeinerung der Sitten jetzt vielfach zu weit getrieben, noch ist allzugroße Bedürfnislosigkeit nicht gerade mein Ideal.“ „Ein Idcal ist ein ganz vollkommenes Vorbild.— so wenigstens sagt Plato. der große Sonle: des weisen Sokrates.— vollkommen jedoch ist nichts bienieden. Befassen wir uns aber lieber mit praktischen Dingen. Sie kommen von Valkenhof lieber Dönbardt?“ „Allerdings. Ich brachte fast eine Woche dort zu“ „Und wie fanden Sie es da?“ „Die Mitteilungen, die Sie mir gemacht sind leider nur zu begründet. Es steht herzlich schlecht da. und Plassen besitzt nicht Energie genua. um sich zusammenzuraffen. Er ist krank. gebrochen an Leib und Seele" „Der arme Mensch! Wer erst in die Klauen eines Wehrmann gerat. der ist überhaupt verloren. Aber wir dürfen Plassen nicht fallen lassen, und ich bin zu jedem Opfer für ihn bereit. Selbst eingre sen kann ich nicht. mir sind ja die Hände gebunden.— deshalb schrieb ich an Sie.“ „Dafür danke ich Ihnen herzlich. Für die Deckung der Wechsel Plassens ist gesorgt: einen tüchtigen Var walter werde ich demnächst nac Valkenoof schicken. Als Verwandter halte ich mch zu einem Eingreifen in die Verhältnisse befugt. Ihr edelmütges Anerhieren aber glaube ich ablehnen zu sollen. Sie sind garnicht dazu berechtigt.“ „So? War nicht wein Bruder Gustav mit Baro „Sogar mit diesem Opser würden Sie ihr. fürcht' ich. den schwersten Kummer nicht ersparen können. Otto wiro nicht lange mehr teben, wie mit scheint.“ „Wirklich? Der arme Mensch! Sorgen Sie dafür. daß er uns be de zu Vormündern seiner Tochter ernennt. lieder Dönhardt: Tante und Nichte wurden dann gut aufgehoben sein. Erstannt sab der Oberst auf „Kennen Ste Plassens Tochtor. Hartenfele?" „Wie sollte ich nicht?" entgenete jener. die kurze Pfeise ausklopsend.„Vor Jahren schon traf ich das Kind im Walde und wies sie auf den richtigen Weg: sitdem begegnen wir enander öfter. Sie hält mich für einen von meinen Waldaussebern. Sehen Sie nicht so bedenklich drein! Alle meine Leute sind strenge ande wiesen, über die Scherheit des Fräuleins zu wachen. Ueber anderes, mir kehr Wichtiges. möchte ich Se noch befragen. Was wissen Sie von Gustavs Söhnen?“ „Von don Kindern Ihres Bruders? Nicht das Ge ringste. Sie vergessen die Jahre, die ich in den Nuchs landen verlebte.“ „Ist mir leid, sehr leid. Von Ihnen hätte ich die Wahrheit erfahren.“ „Die Wahrheit? Worüber denn? Svrechen Sie sich deutlicher aus.— Sie sehen. ich bin eiwas schwer von Begriffen.“ „Als ob es mir an Ihrer Stelle besser gei#n würde! Die meisten Menschen sind töricht genug. zu glauben. das. was sie ausschließlch beschäftigt, müsse andere in demsel ben Grade interessienen— in diesen Fehler bin auch ich verfallen. Vermögen Sie mir übrigens die Auskunft. die ich wünsche, jetzt nian zu geben. so können Sie es vielleicht doch sväter. und so will ich Ihnen sagen. wo rum es sich dandelt. Daß ich mit Gustavs Heirat nicht einverstanden war. bemerkte ich schon früher: meines Er achtens hatte er sich viel zu rasch über die verlorene Braut getröstet oder vielmehr— trösten lassen. Seine Frau und ich sino einander fremd geblieben trotz aller * Wahrscheinlich lag die Schuld an mir. Daß ich ofien gestehe: das Benehmen meiner Schwägerin gegen mich schien mir nicht ganz natürlich zu sein... Es war zu liebevoll, m viel des Guten. Genug daron! Mein Bruder war in gew sser Hinsicht von mir abhängig. und seine Gattin wußte das. Bei Gustans erster Verlobung hatt= ich ihm eine bestimmte Zulage versrrochen. Als er heiratete hielt ich weine Zusaga. und so konnte er nicht nur alle vernsinftigen Winsche seine: iuneen Frau. sondeen auch manche Ihre- Lannen erfüllen. Der letz tenen schont Frau Ad vele zu haben, denn die Geldverlegenheiten meines Bruders waren chgonisch und wuchser mit den Jahren. Natürlich zah'te ich.— woen demm ist ein solch alter Bär von einem Schwager da Datz ich nicht beiraten würde. wußden sie ja. Nun ist mir aber Steinhagen lieb geworden, un gerne möchte ich wesson in welche Häute mein muhsam erwori##ener Besitz einst fällt. Daher meine Frage an Sie" „Die ich vollia le fe. obglreich ich ee er Jer Per trauen nicht rechtfertigen kann. Wie viele Kmder hat Ihr Bruder?“ „Nur zui Söhne: ene Tochder ist als Kind gestorhen. Arno. der älteste Sohn. muß nach dem was der Vaten mir über ihn mitteilt, ein hochbegabter Mensch sein: von Ernst dem jüngsten, höre ich setten.“ „Dann haben Sie ja allen Grund, mit den Nachrichten, die Sie erhalten. zufrieden zu se.n. Was ver langen Sie mehr?“ „Sie haben gut reden. Men ich Mitteilungen meines Bruders seineging entsorechen wie wert seine Anse durch meine Schwägerin koeinslußt 1. So gehen Sie nach Berlin und u. selber.“ Hartensels sah den Obersten erstann er laut auf.„Nach der Resieen. meiner Schwägerin soll ich mochte das schon recht sein. in findet sich noch ein anerer A Ihnen von meinen ee wir uns zuerst mit den schäftigen haben. Nch Dönbardt dahei vlaudert enn. wie weit die eigemen Ueberzeuund seine Feder ie sich h bi ab. Argslese don auf Sie eine #### es sich beicht Zu später Stunde erst begleitere Hertenfele fr auf sein Zimmer, am folgenden Morgen schon reiste—. Oberst weiter Viertes Kavitel Einige Wochen erst waren seit Dönhardts Besuch in Valkenhof verstrichen. aber sogar in dieser kurzen Zeit hatte dort manches sich wesentlich geanden. Alle zum Gute geborenden Gebäulichkeiten waren sorgfältig ausgebessert, das Fehlende ergann worden. Sorglch bestellt lag der Garten da. und überall herrschte dor Geist der Ordnung. All das war das Verdienst eines einzgen Manne5, des Verwalters. den der Oberst seinem Freunde nach Balkenhof gesandt. Freilich war Jakob Moll sei nem neuen Vorgesenden dabei eifrig an die Hand ge gangen. währann der Gutsberr am ersten Tage schon dem Ankommleng erklärte. er sei mit allem eenverstanden vorausgesetzt, daß man ihn in Ruhe lasse und kein Geld von ihm fordere. ktor Winkler lie die notwendigen Geldmittel sdien man nicht verlegen zu sein. alles wurde bar bezalltt. Wover dieser vlotzliche Umschwung der Verhältnisse? Hatte Plassen vielleicht irgendwie ein Vermogen geerbt" Niemand wußte es. Das Beste aber war, dan due Besitzer von Valtenhof selber die Veränderung ihrer Lage gar nicht abnten. Plassen lebte nach wie vor zwischen keinen Büchern. und der Baronesse datte ihre schwache tbesundheit nie###stattet. sich um die Wirtschaft zu bekümmern. Sie ahnte gar nicht, wie tief die Verbältnisse ihres Bruders zerrüttet waren. weil Martin ihr alles darauf Bezüglche mog lichst verheimlicht hatte. während Erika auch in solchen Dingen noch vollig Kind war Nun hatte mehrere Tage durch dichter Nebel auf der ganzen Gegend gelegen: schwere Wasserverlen bingen an Blättern und Grasbalmen. deren Spitzen sie hernie erbogen und die noch seltenen Frühl ngeblumen glichen Kindergesichtern. die durch Tränen lächeln. Heute aber hatte die Sonne ein Einsehen und ama dem arauen Geespenste gründlich zuleibe. Unter den glängenden Strahlen wurde es diesem unbedaglich, es zog eilig von dannen. so eil g das es einzelne Feten seines flatternden Manteks verlor, die an einem hohen Baum einer vorsprinanden Waldecke hängen blieben und bald spurlos verschwanden. Das geschah zu früher Stunde. als in Vallenhof die Fenster des Herrenbauses noch dicht verhängt waren. Nur in den Nebengebänden reate sid Leben. Bald führte ein junger Bursce ein Reitvferd aus dem Stalle an die Türe des Gutsbaides. Das Pferd trug einen Damensattel.— es war„Beß". das Pferd Erikas. der Bursche war unser alter Bekannter Peter Moll. De Tür des Wohnhauses ward vorsichtig geöfinet. aus ihr trat Erika selber im Reitkleide, den breitkräm oigen Hut tief in die Stirne gedrückt. „Ader Peter.“ hemerkte das Fräuhein tadelnd.„wie oft muß ich Euch sagen, daß wein Pferd früh morgens nicht so nahe an De Haustüre gebracht werden soll? Jeder in Valkenhof weiß, wie schlecht Papa nachts ft: muß auch sein= Morgenrube unnötig se werden?" zu heilen neich wirtschaft dem dabei gründlich lan u We es gesagt sein. Na ründlich die Schäden dlässigung. der Miß tten ober man ging Ach ja gnädiges Mensch.“ gestand Peie schon wieder vergessen „So kernt an dar zwingt Ihr mich ent oder auf mernen Morgenritt Nein. Fräulein, das d Peter treuherzig.„lieber Fräulein ich bin ein einfältiger bereitwillig en:„ich hatte daNach und nach füllten sich die leeren Stallungen wieder. Knechte urd. Mic hantter .—„nIS IDP GUIPen Vrw„n. 11aa.—! sich ein erfreulicher Aufschwung bemerkbar Auch um nten was man Euch sagt- sonst der Klage über Euch zu führen mi verzichten“ fen Sie nicht tun!" rief err Winkler mich einmal menr warn weiner Gedankenlesigkeit aneschelten o## Vater mich gründlich denkon lehnen.“— eine ewergssch var bemcanna nervollständigte den betzten Satz.—„einmal mehr schadet auch nichts.“ (Fortsetzung solgt.) dren letzun Gesan den zu la lich a Die landt Kai I1 224 00 Westd Huldi zum christl Kas keite das# ihr 6 Da E kath. Unver Allerh lorge 11•7 Nam trau dem E gangen Der Pomm versehe lassen nus des Bekenn lebe Kabine 9 gab der gerung betonte Den gestimn in en halten Willen neue R von der nisme Eroden muß 3c künftig stehen: bervorr Eine H lohnend rieg #rge Industr Verwal freihet! für ein zu ersa williges Sachsen hunden. Kräften letzun rüttel N77 gestern sönliche verlas an: EE liche Bei wichtigen schaft polizei Schicbe Leder * Paren luch vor Geld Schuster längst 2 den Tat die Ver S. Westen riet un stümm * Ha falia" u Türen Raumes stumm zwei 13 von bie brochen von Stre genoecht Erplostor stofflager börbar Hal eine ge in weiter besber s# 100.000 2 fand mo garnitur a. in Hal stablen si 20.000 V7 Dü tratie be Werbung In pas Zent für diese gmeinsal ozialden Mandate war die Stunden eine neuSozialden batte al Stimment drei Kon Stimmen * Kol weist in Rheinpro# Mmeastag für die bietet. 2 kundungen Umterbrin Fall zu 9 zur Rüun sollte. wo gebende bedinat in * Saai verwaltun beider 311 in ungebe abti Ausdrucksf tonte in d auf Grund Stellen. de unsere Si) schenden 1 Einbruchsd in ent. indist alen rmartet. 1 Willen en 3u staat: Volke werden. des n der e p.u tischen ötzliche MelriedensW Dieses Frie 1916 benden in ihre sind. Frie rst für reter nttelbar Februar an der bisher durch reuTaltik nethode in der ei gestellt mili Ruhe n ent n dem 70 riseug, recht 0zue und itigen. erzt sie Schrift holt be in eine hält sie Ver' s beruber mel ete nahme Besichen suche dem erfolgt elleicht urnat eisen. n ist Kren ange. Jus nden sind 5 über n. die ntilche en debereite ace de Aeiler nwob Vor . In Pont B.an Ein 14 522 ungen u gebosreich sich Bebandimmer be hen im en und ngert Sich d'Asin ein tsche seit ungeSpeiseürzen. zosische e schon gen zu loßliche elleicht ußte es. altenhof ahnten. ern. und stattel. nie gar zerrüttet mön solchen auf der gen an nie cglichen aber arauen #nden ilia von ternden er vorspurlos thof die waren. Bald Stalle einen 19. öffnet tkräm= „wie norgene n soll? nachte #estort ältiger te das konst führen. !!“ rief einme N —„ein den Lagern anwesenden Kamersden helfen ihnen nach oren schwachen Kraiten. Gegen diese nichtswürdige Ver Voikerrechtes iN sofort enerzischer worden. Zerner ist der schweigerische ersucht worden, die Verhältnisse in den Sichtungslagern sofort durch Delegierte vrüfen zu lassen, und bei der französischen Regierung nachdrück zu dringen. letzung des Protest eingelegt Gesandte in Paris den Sichtung zu lassen und ich auf Abbilse Kundgebungen für die Monarchie. Die Verbandsleitung der katholischen Arbeitervereine Westdeutschlands an Se. Majestät den ken zue Entersutzung kommandiert.— der Schutmannschaf! sandte folgende Drabtnachricht Kaiser: In der Schicksalsstunde unseres Vaterlandes senden 220 000 Mitglieder der katholischen Arbeiterner Westdautschlands Ew. Majestät ehrfurchtsvolle Grüße der Huldiguna. Als das hohe Vorbild hingebender Liebe zum deutschen Volke. hehren Pflichtbewußtseins und tera christlichen Denkens und Handelns steht die Person ihre: 5 Die Notlage der Privatangesteitten Bochum. 6. Nov. Die Sektion I der KnappschaftsHerufsgenossenschaft bat sämtlichen angestellten Beamten ein volles Monatsgebalt(Grundgehalt nebst Leuerungszulagen und Kindergeld) als besondere Zuwendung zur Beschaffung von Wintervorten ausgezahlt. Das besondere Anerkennenswerte Ließicenn B.... 2rd auch in einigen anderm diesigen Beirieben zur Nachahmung erwegen. Hoffentuch cauern die Erwägungen nicht allz lange. Die Geerk Haft„Ver., Konstantin der Große“ läßt als Gehaltszu lage 70 Prozent Teuerungszu ase auszahlen. desal#en den Verheirateten für jedes Kind das die Schule(Volks schule oder eine höhere Schule) besucht. 10 Mark Ein Bolschewikennest ausgehoben. * Düsseldors. 6. Nov. Hier ist ein Bolschewiken gen, gugshehen worden. Ein Herr Jwarow und eine an Wolfstein, gnacblich galishscher Herkunft, hatten Kaisers vor der Seele der kath Arbeiter. Voll Dankbar, gsetet, um eine rmnsch:# ene größer: Wahnung ge keit erinnern sie sich zugleich der liebevollen Fürsoge für Es handaste gsche Tecarannenaventur zu betreiben. das Wohl der arbeitenden Stände. Treue um Treue 41 für bolschewitische Pran ihr Gelöbwis. 1schaft zst gastarn######..#Jpaganda. Die Gesell schaft ist gestern verhaftet worden. E- steht fest daß von dieser Stelle die aufwiegelnden Fluabläter ausgngen velche in den letzten Tagen in Massen unter den Beleg. Darauf ist folgende Antwort eingetroffen: Se. Majcstät der Kaiser lassen den Mitgliedern der lath. Arbeitervereme Mestdautschllands für das Gelöbnis unverbrüchlicher Treue und das freundliche Gedenken Allerhöchst stets mit besonderer Freude gepflegten Fürsorge für die arbeitenden Stände herzlich danken Geb. Kabinettsrat von Delbrück Pommern und der Kaiser. U/7N Berlin. 6. Nov. Auf eine mit etwa 100000 Namen unterzeichnete vommersche Vertrauenskundgebung an den Kaiser ist aus dem Geheimen Zivitkabinett folgende Antwort eingegangen: Der Kaiser und König hat die aus allen Teilen Pommerns stammende, mit etwa 100 000 Unterschrifte verbenene Kundgebung dem Herrn Reichskanler zugeben lasten und mir besoben, den treuen Vommern für das aus dem Eindruck de“ Ernstes dieser Zut be vorgegangin. Bekenntnis treuer Inhänglichkeit und heißer Vaterlands liebe warmen Kabinettsrat selbrück. zu übermitteln. Der Geheime Neuorônung in den Bundesstaaten. Sachsen Die Resormen in Dee den. 6.„ov. In der Zweiten Kammer der Instizminier Heinze namens der neuen Re - eine wrogrammatische Erklarung ab. Er schaften der industriellen Werke des biesigen Besirks per breitet worden sind. Außer den beiden Genannten ist noch ein mit Inen in Verbindung stehender Mann verhaftet se. Jumen nicht bekannt ist, und de#wei „%#icher seinen Namen und seine Herkunft Auskunst medene G beruchte er Gernr Weitenfutt brieftasche stohlen. mit nicht gab gerung gestern betonte: riing iin Reich hat Sachsen durchweg zuKünstig haben sich in Sachsen die Minister in engster Füdlung mit dem Landtag zu Kezn. Minister kann berufen werden ehur den in des Landtages. keiner sich halten gegen ihn. Die legt ein neues wahlrecht vor, das sich von dem Reichstagswahlrecht nur durch die Verhältniswahl untersch#t. Neuwahlen sind Mih goen. aucb die Erke Kammer mun zeitgemus reiormiert werden Sie sall künftig aus Vertietern der verschiedenen Berufestände bestehen und von desen selbst gewählt werden ebenso anz lonnender Arbeit zur die heimkehrend Prieger und eine ausgedehnte Wahnungsfürorgem Gemeinschaft mit den Gemeinden und der Rudubgsr.„Ein Arkeitsamt soll einarichten, die geamtigacm.#organmert das Gemeindewahlrecht freihertlich umgestaltet werden. Die R für ein## Kriegsgem 81a brran# Berechtiote„Beamtenwünsche werden ein williges Ohr finnen, ebenso die Wünsche der Lehrer Sachsen ist auf Gedeib und Verderb mit dem Reich ne rütteln.(Starker Beisall.) Parlamentarisierung in Oldenburg verlas kündicht er kolgende Parlamensarls fung e Regierung tritt da inne aufs schärfste steuerlich 9 77 gestern vom sönlich eröffnet bichligen Staatsangelegenberten Becchirid desten Provinzselles. * D o r t m u n d. 6. N o v. E i n e S c h i e b e r g e s e l l schaft. die in Leder machte, ist non mnserer Kriminal voltzei entdeckt und dingfest gemacht wadden. Die Schieber hatten sich in den Besitz sehr großer Pasten =Leder acetzt und verkauften die daraus angefertigten aren, gnmtenteils Schuhe. zu Wichervreisen. Ihr B. luch von Weinstuben, wo sie mit ihren Damen viel Geld draufgehen ließen, abn doch die einstigen Schustergesellen nicht verleugnen konnten, hatte schon längst Arawolm geweckt. und die ermittelten gravieren den Tatsachen waren derart dan uog einigen Tagen die Verhaftung der ganzen Gesellschäft erfolgen! Schwerte. 6. Nev. Auf der Durchfahrt nach dem Westen stürzte dier ein Soldat ans dem Zuge. Er ge riet unter die Räder. wu de schrecklich ver stümmelt und war sofort tot. * H a s p e. 6. N o v. I n d e r T o n w a r e n s a b r i k„ W e s t falia“ war in Felsen eingemauert und hinter doppe#ten Türen Pulver untergebracht. Ganz in der Näde dieses Raumes sand man drei dis zur Unkenntlichkeit ver stümmelte und verbrannte Leichen. Es sind zwei 13jährige Schuler und ein 18jähriger Arbeiter von hier. die anscheinend das Sprengstofflager ar brochen und das Pulver durch beichbinniges Formerfen von Streichhölgern oder mit offenem Licht zur Exvlcsion gehoacht haben. Infolge der Kraft der sich bei der Erploston entwickelnden Gase flog das ganze Spremm stofflager in die Luft und weithin war der Knall börbar * Hamm. 6. Nov. In der Iochenkolonie Hövel wurd: eine gefahrliche Einbrecherbande ermittelt. die In weitem Umtreis zahlreiche Einbrüche veübt ha:: bisher schätzt man den Wert der Diebesbeute auf über 100.000 Mk. In der Wohnung eines Beromans fand man ein Warenlager von Seidenstofsen. Veigarnituren. Anzügen. Wasche usw. Die Diebe haben u a. in Hamm mehere Villen ausggraubt. In Altenb###ge stablen sie aus einem Geschäft Waren im Werte von 90 000 Mart * Düsseldors. 6. Nov. Die Unabhangige Sozialdemo sratie beteiligte sich amnerwart t ohne jede offen Werbung an den„Stadtverordnetenwahlen In der britten das Zentrum und die Sozialdemok atistwe Vortei hauten für diese Wahlen ein Komocomiß gemeinsame Kandidaten aufgestellt wurden und der Sozialdemokratischen Partei zum ersten Male drei Mandate überlassen waren. Durch dieses Kompromiß war die Wahlbeteiligung sehr gering. on den letzren Stumieine neue Wahlliste mit Anbangern der Unabdängigen Sozialdemokratie abgegeben. Diese Ueberrumpelung hatte aber keinen Erfolg. Immerbin blieb das Stimmenverhälmis beachtenswert. Die Kandidaten der drei Kompromißvarteien erhielten durchschnittlich 1412 Stimmen und die Kandidaten der Unabhängigen 920. * K o b l e n z. 6. N o v. D e r G e n e r a l q u a r t i e r m e i s t e r weist in einem Sch eiben an den Oberpräsidenten der Rheinorovinz darauf hin, daß die augendlickliche Amegstage keinen Grund zur Beunrubigung für die Bevölkerung der heinorovin; bietet. Die von militärtscher Seite eingeleiteten Erkundungen bezweckten lediglich. die Moglichkeit der Unterbringung militärischer Einrichtungen für den Fall zu prusen, daß es zu einem Waffenstillstande und zur Rüumung der beletzten Gebiete im Westen kommen sollte. wodurch naturgemäß wenigstens eine vorübergevende stä tme Belegung der westlichen Grenzgebiete bedinat mden würde * S a a r b r ü c k e n. 6. N o v. M i l i t ä r b e h ö r d e u n d S t a d t verwaltung traten der in der letzten Zeit im Saargebiet beider zirkulierenden Angstmeierei entoegen. die in ungeheuerlichen Gerüchten übervorsichtigen Möbelabtransporten. Runs auf die Kassen unvaterlandische Ausdrucksformen sand. Oberbürgermeister Mangold be konte in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung auf Grund von Erkundigungen an Bertiner maßgebenden Stellen, daß für den ganzen, Winter Befürchtungen für unsere Sildwestecke undegründet leien.— Um der herrschenden Unscherheit. insbesondere den sich häufenden Einbruchsdsebstählen. zu steuern ist eine Anzahl Solda: hat bei einen iren Zhr ampstndlschen Verlust Vernhard ugestengmg in Berlin m—.. Vferdehandler Tarstensen aus Hamburg erlitten. C. war nach der Reichshauptstadt gekommen, um hier der nafte zu erledigen. Mit einem Freunde anläßlich des letzten Rennens auch die:“ nidahn. Dort wurde inm im Genan von einem geregten Taschenviebe unbemerkt das aufgetrennt und eine braune Lederweniger als 92300 Mark ge# Die entwendete Summe bestand aus 90 scimeren Vantnoten. dundertmarkschein und den Lostant 17. in“(Ertsftaße 8.3 gan, der. Strage wen gestohlen. Während starben Verkehrs schwang sich ein Dieb auf den großen Das Taare Goigean 9con. leere Gchann fand man späte: am Weißen##e w#ader. Die Ladung. 87 Pakete. ist spurlag nerschwunden. Vor einiger Zeit schon wurde dem gleichen umt ein unbeladener Wagen gestohlen, während der mire mitg Fat einen Augenblick in der #ntine#. Samals fagd man in der Landebe ger seilt wurden in Fzurmumden.— Wie die Polizei mit # an k U. Berlin an einem einzigen, Tage für 50000 Mk. Gespanne von der Straße weg gestohlen. Freita Lau nn grat des Kreises Hanau. Freite: Lauk von Münchenhofen. hat seinen genommen. Dies exregt grodes Aufschen Bekanntli“ ###d keinerzeit im Kreise Hanau umfangreiche treigtschlebungen voro##men. Der Lan * klaater verant worten. * Leivzig. 6. Nov. Kommerzienrat Kirchner anläßlich der 40 Jahrfeier der Maschinenba Aus dem Staatkreite Herne. Herne, den 7. November Arbeitslosenfürsorge durch das Im Reichswirtschaftsemt wird ene Verordnung zu einer umfassenden Fürsorge für Arbeitslose beantiagt. Wie der Unterst#aatssekretär Giesderts in einer Zentrumsversommlung in Essen mitteilte, wird diese Verordnung dere#### endaüttig deraten und sestgesetzt. Aus den Grundzügen der Verordnung gab Heir Giesberts bekannt, daß die Fürsorge durch eas ganze Reia obligutorisch verde. Alle Staaten und Prornzen müssen eine Arbeitsosenfürsorge einrichten. Die Mittel bätten das Reich mit 60 v. H., der Staat mit 30 v. H. und die Stadt oder die Gemeinde mit 10 v. H. auszubringen. Diese verhältnismäßig geringe Belastung der Gemeinden sei in der großen allgemeinen Belastung der Gemeinden im Laufe der Kriegejahre begründet. Die Sätze der Unterhägung für die Ardeitslosen sollten so geregeit werden, daß als Mindestsatz der Unterstützung der ortsübliche Tagelohn gezahlt werde. Auf diesem Saz ausbauend 1a en entsprechend den Verhältnissen der Gemeinden die Unterstützungen erhöht werden. Unterstaatssekretär Giesderts hält unsere kommende wirtschaftliche Konjunktur für ehr günstig. Er meint, die in Aussicht stehende wirtschaftliche Konjunktur werde nach seiner Ueberzeugeng nach Ueberwindung einer kurzen Uebergangszeit gut sein. All das dürfe aber nicht hindern, daß mir für eine Zeit der Arbeitslosizkeit, die nehl zu erwa ten sei, vor#orz Die im Reichswietschaftkamt getroffenen Vorbereitungen dieser Fürsorge können aber die Arbeiter beruhigen. Es werde alles grtan, um zu verhindern, daß ein Zeitpunk: komme, wo völige Exi en,losigkeit herrsche. Dese Füisorge werde dem Reich uo dem Staat viel Geld kosten der wenn man für den Krieg so viele Mitt#arden ausgehabe, dann dürse man auch ein paar Mllierden aus geben, um die Revolution nicht us Land kommen zu assen. Das deutsche Volk, das in diesen Kriecsjehrer so Gewaltiges geleiset habe, tönne erwarten, daß für Zeiten der Arbeutslosigkeit die Oeffentlichkeit eintrete und auch die Kosten der Fürsorge trage. als Ange Kirchner A.=G. 210000 Mk. fur oon 100000 Mt fur bedürftige des Unte nctmmens. 1·0 stifte:uanstelt ine Zucde: Arbeiler oder Bean brichten Kampf n die Die deutsche Delegation für die Wassenstillf andsverbandlungen. [1Berlin 7. Nov.(Telegr.) Die Kommission. welche gestern zu den Waffenstillstandsverhandlungen nach dem Westen sich, begab, jetzt sich aus folgenden Herren zusammen: Staatssekretär Erzberger. General von Gündel, Graf Oberndorss. General von Winierseldt und Kavitän BauselobDie Entlassung der Jahrgänge 1870 71. WT) Berlin. 6. Nov.(Teleor.) Wie wir vom Kriegs ministerium bören. sind Auocdnungen getrossen, daß die Jaorgänge 1870·71. soweit sie nicht an handtungen beteiligt sind, unverzüglich Deimat gesandt werden. Böhmen soll ungeteilt dem tschecho=slowakischen Staat zufallen. Wris Prag, 7. Noo.(Telear.) Aus tschechischen Kreisen verlautet, daß Kramarz aus der Schweiz##ie Zustimmung mitbrack'e, daß Böhmen ungcteilt dem tschecho-slowakischen Staal=ufallen sollte Das Organ der Portei Klofac„Cesko Slowo“ schre bt: Wir haben die Pflicht, mit den Deutschen in Böhmen und Mähren zu verbandeln. Wir wissen, daß unser Staat sich dauernd nur gesichert fühlen kann. wenn beide Nationen sich in ihm zufrieden fühlen Die Vergänge in Kiel. UT 3 Berlin. 6. Nov.(Telear.) Abends. Ueber die Lage in Kiel erfahren wr von zuständiger Stelle folgen des: Der militarische Schutz der Ostsee durch die Marine ist lückenlos hergestellt. Alle auslaufenden Kriegssaine, führten die Kriegsjlagge. Die Bemegung unter den Matrosen und Arbeitern ist in ruhige Bab en zurückgekehrt. Die Mannschaft der Garnison bemüht sich Ordnungswidrigkeiten entaegenzutreten. E erfolgt die allmähliche Abgabe der Wassen. Privathäusor und Ge schäfte blieben ebenso wie Lazarette und Krankenhäuser unversehrt. Die Banken sind fast alle in Betrieb. Die Verpflegung in den Kasernen und auf den Schissen wird in der bisher gewohnten Weise durchgeführt. Die Lebensmittelversorgung der Zivilbevolkerung ist bisher nicht gestort. Die Betriebe sind noch im Ausstand. Die Bevölkerung ist ruhig. Unruhen in Hamburg und Lübeck. WI3 Berlin, 6. Nov.(Telear.) Abends. In Ham burg sind die Betriebe ausständig. Es kam zu Diszirlinlosigkeiten und gewalttätigen. Aebergriffen. Glei ches wird aus Lübeck gemeldet Abgesehen von Ausschreitungen in einigen Werken ist Privateisentum nicht beschädigt oder anet“ nicht gefährdet Die amerikanischen Kriegskosten., WT: Washington. 2. Nov(Telear) Drahtlos. Die amerikanischen Kriegskonen beliefen sich im Oktoder auf 1704 810 000 Dollars. einschließlich der Anleihen an die Verbündeten im Betrage von 289100 000 Dollars. Die Gesamtkosten werden auf 24 561 000 000 Dollars geschättt. Ein Militärtransvortzug verunglückt. 60 Tote WIn Wien. 6. Nov. Die Blätter melden aus Budavest: Um 10 Uhr abends ging von Steinbruch ein Der Seldsthülfe der Bürgerschaft. In Lochun ist zum Schutze gegen die nehmenden E gentums=Delikte eine zivile wache organisiert worden. W orwaltung dringend empfehlen, baldmöglchst zu folgen. Ei##e schlages dürste wohl üderflüssig überhandSchugr möhten unserer Stadtdem Bochumer Beispiel Bearändung dieses Vorein l. Für unsere BergOen Staate= und# und Reichsinvaliden. minn atbeanten hat ma k Der Manner=Gesangverein (Dirigent Lehrer Carl Simme, Vertretung Johs. Büra r) verenstaltet am Sonntag, den 10. ds?. Mts., im katdel, eile hause ein Konzert unter Mitwirkung eines erhklasste gen Streichordesters. als Solisten wirken mit die HerreWilli Eichler(Tenor) und Fritz Schade(Bariton). Begine der Veranstaltung 6 Uhr. e. Zeutralkaffee.(Tnil Peter) Ae vero szusehen, tritt mit großem Erfols alltäglen der Geigeno rruose Lambert Goe im Zentralkaffee auf. Am Donnerstag nachwittag ab 4 Uhr findet ein Teekonzert bei vollem Orchester statt. Abends an 8 Uhr IR Extra=Abend. Wir lassen eine Kretik aus bernsenem Munde vom 30. Geptember eus einer Künstler=Fachschrift folger. Goe ist ein ernkassger Sologeiger. Die arasate'schen Zigennerweisen brachte er mit schön##, drem Ton, in abgektärter Sauberkeit, innerer Wärme und Sanglichkeit. Genz besonders der Kantilene=Mueag gelang ihm außerordertlich. Gor ist ein#nftlei#### sich siets Rechenschaft abl gender Musiker, der seinen ruf einst niamt und deshalb mit seinen Künstlern te#roragendes leistet. off. 2000 Mark Belohnung. Der Poliz=Prandent Rukön macht unterm 28. O= toher 1918 folgendes bekannt: Die Ehefrau des Tischlers Henkel, Mathilde geb. W. 11. 11 52 in Lindow geb., wurde Sonnabend, nachmittags gegen 3 Uhr, in ihrer Neukölr, Marthastr. 73, v genen Wohnung vor einem Bette en knieender—-teunn mit zusammengeknebelten Häuden erdrosselt und mit zuer aweren Repiwunden tot aufgesunden. Es liegt Raubmor## vor. Die Tat wurde am Sonnabend den 26 O' oder zwlichen 9 und ½11 Uhr vormittags perübt. als T#t##r kommt der selt 2 Monaten bei der Henkel nohrhef: aninr Altermieter in Frage. Er nannte sich Emrichter, beiter, auch Zirlusdirekter Herwann Win, 15. 4. 8 res au geboren, und war auch unter diesem Nationale polzeilich gemeldet. Der Täter ist, wie jdoch annehr#. #esteklt, mit Wirt nicht perso engleich, da derseibe bis 2= zember 1921 eine vom Landgericht Breslau gegen ihn Tangontufe in Streegan in Schiesien verbäßt. rebden lausenden Teuern wendung genacht. 2 * eichs nvalder Mit movatlich muß sich mit ten*9 unen das Durchhalten Leurungs zulagen finde gewesen. Ihre Ersporn an restlos ausgezehrt wor fallen können sie nicht, meil sen sind. So stehen sie un vniert ziemlich mittellos de raszulagen eine außerordentliche Zu ir denkt aber an die Berc= ud Ver erleichtert ihnen das„Durchhil 75 Mark, der geöße Teil der Irnoch kleinerer Rente derns#en, wir schwrer gemacht. Die 8 Mail Trepfen auf dem heißen Stein isse sind in den ver Kriegejehren en. Jer u Kinder= zur Lat sie auf sich selbst angewiezu Beginn dee füniten KriegsWoter das Geld nehmen zur E kellerung von Kartoffeln usw und zur beschafft der so notwendig gewordnen warmen Wint rkteidung? Daram muß jetzt etwas Außerordentliches getan werden. Mit einer wonatlichen Teurungszulage is vor der Hand nicht gedient, sondern nur mit einer einwaligen außerordenttichen Zuwerdu g. Der Resche##ag hat sich schon in seiner Eitzung vom 25. Oktober d. Is. mit der Noilage der Jural den beschdingt. Hoffentlich wird canze###: heit gemacht. Nicht unerwähnt soll kleiden, daß viele reden Richeinval den Beteianen des glotreiden Krieges 70 71 gewesen si d und mit an Deutschlands Gröne gezmmer: beden. Auch diese Beteranen wolle das Wiy nicht vergessen. Die Silbermünzen wieder im Verkehr. Wie von ma gedei der###ele miig=teilt wird, bat sich das Reichebank=Tirektorium entstlessen, die in der Kucaszeit mehr und mehr aus dem Verkehr gezogenen Silbermünzen jetzt wieder auszugeben. Da es sich insgesan un einen Betrag von üder 100 Mistionen Mak handelt, diese Maßrehwe der gegenmärtige : entge entreten zu Ianen. EsgeMarkstücke zur Ausgabe, aber auch 3 und ½ Mark wrden von den I 2=Maiknücke da sie auder Kurs geBerufsgenossenschaft mn velles Monatsangetastet worden. Die Bevölkerung ist sonen manen überfiellt: Dächern. Puffern Soldaten in die Sold. Vor N die He mat ab ten saßen auf# kos entstand ein wo durch der Zug in der Mitte enttweigerision wurde Die vorderen sechs Wagen fuhren in rasender###wi niah it vorwarts. Drei Wagen entglesten, und gingen in Trümmer. Die nachrollenden Wagen stürzten übereinander. Aus Budavest trafen alsbald einRettungsgesellschaft und Polizei ein. Bisher sind 60 Tote und 1#0 Schwernerletzte geborgen. Sehr wiele Soldaten verunglückten durch Sorung aus den Feustern. Die Lage in Rumänien. * Berlin. 6. Nov. Aus Rumanien wird nach hier vor liegenden Nachrichten gemeldet, daß bis jetzt alles ruh# ist. Nachrichten über das Auftreten von Verbandsstreit kräften an der rumanischen Küste sind verfrüht. Zurzeit verhandelt die deutiche Regierung mit der rumanischen über diejenigen Schritte, die sich aus der neuen Lage er geben. Im Verderarunde steht zurzeit die Frage des Weiterrollens unserer Transvorte uns des Abmar sches unserer Truppen. Hierüber wird verhau delt. Es besteht Aussicht, daß in Rumänien an Stelle der Regierung Marghiloman eine erweiterte konservative Regierung tritt. Zurzeit wird der Versuch gemacht. in diese Regierung den General Averescu einzubeziehen dessi nar, auch durch Zahlungsmittelkneppte tangen in erster Lase Sildermünzen von 5, Reichedankanstelten wirder ausgegede o##inen nicht meor in den Verkehr, setzt worden sind. Teuerungs zulagen. Die Sekiion 2 der Knoppscha hat sämtlichen angestellten Beamten grhalt(Grundgehalt ned. Teuerungszulagen und Kin####geld) als beso dere Zuwendung zur Bescheffung von Vitervortäten ausbezahlt. Das desonders anerkeunensw ite vorgehen der Sektion 2 wuro auch in einigen and ren #etörden zur Nachahmung erwogen. Heffentlich deuerr die Erwägungen nicht allzu lange. Die Gewerkscheit Ver. Konnantin det Große läßt als Gehaltszulage 70 Prrzent Tenerungszulage aus zahlen, desgleichen den Verb#errateten für jedes Kind, des de Schule(Volksschule od.r eine böbere Schule) besoch;, 10 Mark. Erhöhung der Fam# Unterstützung für Kriegerfamilien. Wie in verflossenen Herb“, so bat auch jetzt der Bund=siat sich entschlossen, am eine Erhöhang der Unter#####ung, welcke den Kriegerfemlien zu gewähren ist, hinzuwirken. Lieferungsvertände sind verpflchiet, aus ihren Mittein eine Erhöbung der dis zum 1. Oktoder 1918 gezahleen Familiernntersützungen eintreten zu lassen, die spätente# vom 1. Nov#mber 1918 ab zu gewähren und deren Beirg je nach den örtlichen Verböltnissen zu bemessen ist.* 6 zum Betrage von 5 Mark für jeden Unterstätzten werdn die seit dem 1. Noven ber 1918 gewährten Frhöhungn der Unterstützung vom Reiche erstattet und zrar zur Hälfte ann der Ermordeten entwen 1d Ergreisung des Täters ist eren Verkeitung sich des Bom es Rechtsweges vordehält. an hat: Auf Feioheur mi die #ibevörd: 9 zei Neu o.n so nätst: Ris dem Amte Harpen. Gerthe, 6. Nov.# deesjährige P##nenon hatte im msser#rk Horpen folgendes Eigedais: Gen Gerthe 14 147(14158) Eirwrhner. Die eingeklamm ten Z.alen bedeuten die Emwohnerzablen aus dem Verjahre. Von den Enmohnern si d 7 96)(7968) mänr### and 6187(6190) weidlich. mach dem Rugionsbe ennin## und 7488(7478) evangelisch, 6540(6537) kathol sch, 119 143) andersgläudig, Gemeinke Horven: 5195 5502) Evohner. Davon sind 2836(2442) männlich, 660j weidlich. Nach dem Neli###nekenntnis hut 1971 evangelisch, 439(414) kathelisch und 168 ende v. kändig. Verbrauchsregelung für den Landkreis Bochn### für die Woche vom 3. bis 9. November. Es o###ngn zur Al##ade 1. Au Kartoffeln 7 Purd 2. Iu Fleich und Fleis hwaren: 2659 4·88 (184) 1 Fiesch au Re Warke 1—8 1—4 80 G. csfle##katte: 160 Gr. b) 2. Fleischware auf Reichsfleischkarte: a## wachsene Marke 9—10 40 Gr. b) für Miik 5 20 Gr. An Speisefetten: Margerine(gegen Abgabe der Wohe45) 62½ Gr. e Verteilung der übrigen erer Bekonntmachung m Leber Reigers. Smittel igenteil Briekkasten. Nr. 1000. Das Vermundeten=Abzeichen Neh: 0 nur verwundet gewesenen Soldaten zu Ueber ie es zu erholten zu, hat der Herner Anze ger ctet. Sie wenden sich am besten cit einer Anft s Bezirkskenmande Lieferuug eld Küchen, Schlafzimmern, Wohnzimmern, sown Bett stellen mit Matraden, 2 Jederbetten u. anderen gegen Bar und Teilzahln Markoweky. Her Imstr. 1 H. Blume, Hamburg Ciebe Dariehen eenmonatl. Rückzahlung. Vie Oank chreiven. Ad. Fritz. 6092 Hamburg 24. Helzschuße; Böhnerwachs 1n zugumen mit der Erstattung der gesetz“ Die Kriegerfamilien haben also vom 1. unter allen Umhänden eine Grdö wen Mindestderräge. November 1918 cb Sendet den„Anzeiger“ ins Feld. und der Unterstürn zu teanspeuchen. Wieviel diese Erköhung ausmacht, hat der Lieferungsverband(####bi. oder Kreisverwaltung) zu beichließen. Sollie die Erhöhung nicht, oder nicht in cnreichendem Umsange eingesuhrt werden, so ist Beschwerde an die Regierung zulässig. In Herne ist eine entprechene Erhöhrng am 1. November bereits erfolgt. Bezugsscheinfreie Steppdecken. In räyster Zeit stehen grögere Mengen bezugsscheinsreier Steppdecken aus Papiergarnäderzug mi A##selliülurg für den V#erkauf gur Verfügung. Anttäge von Verkäusern wegen Bekanntgade der Bezugsquellen und der Preise find an die Reichsbekleidungsstelle, Verwaltungsabteilung(Abteilung E), Berlin W 50, Nürnberger Platz 1, zu richten. e. Gewerdliche Fortbildungsschule. Wegen Vornahne von Desinfektionsarbeiten im Schulgebäude muß der Unterricht fur die Fortbildunesschüler heute Dounerstag, den 7. November, auskallen. Auf der Flottmannschen Fabrik findet der Unterrichzt statt. Der Höchstbetrag für Zahlungsanweisungen nach dem Felde ir Militärdienstangelegenheiten is vom I. Novembei an 3000 Mark, in Privatangelegenheiten der Angehörigen des Feldheeres 800 Mark. h. Meyer, Werl eine Karre guter Dänger Bismarckstraße 6, u Fudnatten. * Sayn& Hüls. 1 843. Oefen Kochherde nikate Küppere er Auswahl: * Schuhzeug für den Winter, rt an Behörden, Werke und häste ab Fahrik(5953 Bläser, Borken i. Weltf.H. Heiland, Bahntofstraßes a. Zu verkaufen: 1 gebrauchte eich. Bett stelle, 3 gebraucht. Gas arme, 2 kleine Ausstell schränkchen, 1 Wasch konsole mit Marmor platte und 2 Becken Otto Hensel, Bahnhofstr. 51. exra stark, aus Ia Pappelholz glatigschlffene Ware, liefert zum geset lichen Höchstpreise Mk. 4.75 jede Quantum. 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Für die grosse Teilnahme, die herrlichen und vielen Kranzspenden anlässlich des Hinscheidens meines innigst-n geliebten Gatten und treusorgenden Vaters spreche ich hiermit meinen tiefgefühlten Dank aus. 6350 Frau Berta Kanonenberg und Kind. Herne, den 7. November 1918. Sterbehause Kronenstr. 20 aus, werden die Mitglieder zu zahlreicher Beteiligung eingesaden Antreten der Jungfrauen #4### um 3½ Uhr, am Ledigen.# heim. 6342 Der Vorstand. Nr. alell-ae übereingekommen, nur bis 6½ Uhr und Samstags bis 8 Uhr abends geöffnet zu halten. a. Lanartowski 8 Talarczik „I. Fischer. „Franz Wehling. „L. Bruhns „Gebr. Kaufmann. „Wwe. Hüppe. „Georg Lehnhausen. a. M. Gans. „ S. Hohenstein. „ Gebr. Hömberg. „Ceorg Köhler. „ Dehne& Sopp. „Fritz Müller. Max Weinbero. a. Hugo Stakemann. „ J. Scherer. „ Gebr. Löwenstein. „H. Schüren. „Gebr. Rindskopf. Schreiber& Co. auch kistenweise, hat abzugeben J. Romann, 358 Binckestraße 20. I „ Minmentenininminh GSLLHonnnunndnn Batbucnnnanndsunnan s„„„„„ 8 Al5 ninna don gtärt 888 Aus dem Felde zurück nehme ich meine Praxis wieder auf. Dr. Müller, Spezialarzt für Haut=, Harn= und Blasenkrankheiten. Recklinghausen, Reitzensteinstr. 12. Telef. 844. Sprechstunden: vormittags von 10½—12 Uhr, nachmittags von 3—5 Uhr. Sonntags von 10—12 Uhr vo. Palast-Theater Axeidoe abd viallocnen aio ES E F.— gerne. 7el.963. 5#8„Don erstag abend 8 Uhr im Lyzeum. „ Erstklassige Lichtspiele.## 6281 Täglich abends 7 Uhr: Ves Grzen- Fred Alberti. Dir. W. Teves. Herne. Erstklassige Lichtspiele Bmmdemmmmememmmmn Nur noch heute der mit Beijall ausgenemmene Künstlerspielplan. Mia May, die beliebte Känstlerin, in Fünf Minuten zu spät! Vornehmes Schauspiel in 4 Akten. 2. Der groß: Kutturkim: „Der Mutter Schuld“ Emn sesselndes Trama in 4 Akten von herzergreifender Wirkung. 3. Moritz Meyer, der Gerichtsvollzieher Toller Schwank in 4 Aklen. Onkel Kokl als Ehestifer 2 Akte voller Wet und Humor. Ab morgen: Das 1. Gastspiel der Deutschen Lichtspiel=Operetten=Ges. Berlin. Die Operette: „Wer nicht in der Jugend Text von Alfred Bera. Musik von Karl Otto Krause. Unter gesanglicher Mitwirkung erster Berliner Buhnenfäiger nach Art der Filmopern. Textbücher liegen schon heute an der Kasse auf.— Braves, junges, kath. 6. Mädchen, V###ür einen kleinen Hau=haltijunge 0 Fr Poprawka, wi v. d. Hendistr. 46, 2. Etg. Wir haben in Heri höfenerstraße, sofort# mehrere Franziskaner. 1 Konzert Birtuosen Bekanntmachung über Reichs=Reisebrotmarken. 1. Wegfall der über 500 g lautenden ReichsReisebrotmarken. Da die aus 500 g Gebäck lautenden Reichs Reisebrot marken wider Erwarten wenng Eingang in den Verbraucher an kreisen gesunden haben und da sie ferner wegen des vo Steffens Saalhau-Theater Herna ihnen verkörperten hohen Wertes um besonderen Maße der Sichens Sadlbau-Theater. nerne### Angriffen von Fälschern ausgesetzt sind, hat das Direktoriun lion Adoll Steiten. der Reichsgetreidestelle beschlossen, sie in Wegfall gelange Heute Donnerstag, den 7. November 1918. eie„—„ □ Einlass(,15 Uhr. Anlang 8 Uhr 2. Gültigkeitsdauer der 500 g Marken. 1 Zum leizten Male: Mit Ablauf des 15. Dezember werden die 500 Alo-I-14Marken außer Kraft gesetzt; es darf also vom 16. D. Nachtfätter zember einschließlich ab auf sie Gebäck nicht mehr verab##### Wener Operette in 3 Alten. Musik von Joh. E### solgt werden. Strauss. Spielleitung: Herr Theo Classens.### J. Umtausch in 50— 9l— Marken für Verbraucher. Musikalische Leitung: Kapellm. Rudolt ligen. #e#blaucher dürsen bis zum 15. Dezember ein# Freitag, den 8. November, keine Vorstellung schließlich die 500 g Marken m 50 g Marken umgctauscht# Generelprobe: Martha. perden. Nach den 15. Dezember ist em Umtausch nich## nd Sommer dur a. au. mehr zulässig, es sei denn, daß der Verbraucher eine## ab Samstag, den 9. Noramver: Oper Martha. Lebensmittelkarten=Abmeldeschein oder sonstigen Auswei Als Gast: Herr Oster vom Opernhaus Kön. E## vorlegt, inhaltsdessen er über den 15. Dezember hinaus Billette sind ab Preitag von 11—1 Uhr an der E# mit Reisebrotmarken anstatt mit örtlichen Brotkarten zu Theater-Kasse zu haben. seiner Brotversorgung versehen ist. E.u MI- MTET Herne, den 1. November 1918. na mm Der Magistrat: Dr. Sporleder. 100 Mark Belohnung! Betanntmachung.] In der Nacht von Montag auf Dienstag wurden Betr. Weißkobl. Imir aus einem verschlossenen Stall Wir weisen darauf hin, daß der bei dem Lebensmittel zwei Schweine mittleren Gewichts, ein amt angemeldete Weißkohl durch die zuständigen Gemüse.] tragendes Schaf und zwei Kaninchen handler zur Verteilung gelangt. Zum Zwecke einer gestohlen. ordnungsmäßigen Verteilung müssen sich die noch nicht] Denjenigen, die mir über den oder die Täter vierten Personen bei einem in ihrem Bezirke wohnhaften zweckdienliche Angaben machen können, daß ich diese Händler anmelden und eintragen lassen. lgerichtlich belangen kann und gleichzeitig mein Eigen*-. Der Magistrat. Lonengenebusucuebunbens Nach perne zuiuckzekehrt such E. sich sofort ein 6216 Mädchen, naabn# willes selbständig kochen kann P ANN“I ür Kege mn Hausarbeit, Zwei=, Treiund Vier=Zimmer= Wohnungen 9 ie Kicheund Hausarbeit, so, I p nnre Huné& Zweitmädchen. Steleee a e eenleeeee #a Centsal-Café Herne Zu melden Baumelste am Stadtgarten 43. Hottmann-Wohnstätten-S. v. b fI., Heine, Altenhöfenerstraße 18. 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Die Ausweise sind is Auf begleins venzändn noch für eine etwaige Stichwahl aufzuheben. f 1 bei kleiner Anzahlung lielere an jedermann Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß jeder Wähler in demjenigen Bezirk seine Wahl# hanza Mahnunns, Linzichtungen eueuben muß, in dem er auc vor 4 Jahren 2 Mir1 /E, Mülilünna-Linriah! ge wählt, also vor 4 Jahren gewohnt hat.# dunzo Nonnunde Einsten Herne, den 7. November 1918. Am Freitag, den 8. Novemder cr., vormittags 10 Uhr werde ich im Pfandlokale, beim Wiri Herberholz bierselbs:, folgende gebrauchte Gegenstände: 1 Kleiderschrank, 1 Kuchersch ank, 1 Seia, 1 Kommede, 1 Batistelle mit Matratze, 1 Gasberi, 2 Regale, 1 Wasch tisch, 3 Heizeien, 1 Gasherd u. a. M. öffentlich meistbietend gegen Bar zahlung versteigern. 6356 Herne, den 6. November 1! Feiff. Gerichtsvollze Franz Mernion, erne, Auauftstraße 44. 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