sche Tages-Zeitung General-Anzeiger für das Fürstentum Lippe. Rotationsdruck u. Verlag: Willy Bruder. Detm en Lemgo, Lage. Blomberg fast allen Ortschaften der Aemter Detmold, Schötmar, Derlinghausen, Lage, Horn, Brate, Hobenhausen. Varenholz, Sternberg: Barntrup, Blomberg, Schieder, Schwalenberg; zusammen über 100 Vertretungen.— Die„Lippische Tages=Zeitung" erscheint jeden Wochentag. Salzuflen aften der 1ol d. Hornschestraße 30. Fernspr Horn, Barntrup. Schwalenberg; f# mar. Oerlinghausen. Lage. Horn, Fernsprecher 10 ferner in Brale, Ne 210. Verantwortlicher Redakteur Willy Bruder, Detmold. Detmold, Monlag, den 7. Sepiember 19os. Telegramm=Adresse: Tageszeitu rg, Detmold. 13. Jibrgang. . der sich aus Unternebmern und Arbeitern her Vegierung“ einzelner Fragen. Die Bedingungen für die Anerkennung 14 Seemeilen jüdlich Lüderi usammensevt. Aue Petcowetäiche, unazamt entscheiden, sol. Muley Hasids, die durch die Rote vorgeschlagen wurden, teilungen rechc ersolgperspre präsident oder das Reichoverscherteorunz ant übertragen seien I. Anerkennung der Algeetrasatte: 2. Anerkennungl.pivez“ gestoßen sein will. 3 Koloniales. Reform der Arbeiterversicherung. liegt jetzt ein Die Diamantenfunde in Elisabeth=Bucht, Lüderitzbucht, sind nach neuen Miterfolgversprechend, da man jetzt augh a## enr zur Enigrbungd demn Vrsckernupden, Vonvoev ig, eralsnalen Lerise und Abnschnenz, Mite, oeisig der Eisahbeit bucz diest. viod, rich, A upst: 31; Die detigen Schiedsgerichte, denen auch die Entschel=sondere der daraus entstebenden finanzielen, Hufesgt#entdeckt worden. Auch im Norden, in. Gebiete, der. Seutz lehnt werden. Ihre Bezirke decken sich m. zive, Ent. deitschen Regierung in der Frage der Anerkennung Mu= bereits von Petersburg her näher bekannten und befreundeten dr benevee Meazlscheppen, 2i, Verscherangsamtes bezägsg der Eniieoz Hasds wabrzunechnen set. begzschen, Siatstlreitke 2. Schn anen Besach in Brch das Rietornoragrang der Reichoregzsernug ewa unschizgusgszseligen.ign Blich die Gbergerschernasanier uis die Schleds. Die eralsitze Brse dher de Kautsgr m., g. lesten ue. Laseite Le. Veiltashntehe Ktite erne secht das Rechtsmittel der Reviston an das Reichsversche, Grgxpig. Czx21P, L45 mon in bingumenden habe, daß diel Castro den deutschen Gesandten aufgefordett rungsamt zu. Es sol aber der bei weitem oro v.anz zezieg, Kreisen nichts bagegen einz zin Ausdruck gegebenl habe, ihm die Aebersetzung eines nach Verlin gerichteten aler Streitfäle der Nahprülung burch die bobere Ouston, habg, Jaß eimne Anerkennung Mulen Hafids ratiam er: Ehifftetelegramms vorzulegen, nicht übernommen. Die Regie. „Die Kosten sollen in der Hauptsache für das Versiche= scheine. Nur sei man der Ansicht, daß die Veröffentlichung, rung scheint also noch an der Richtigleit, der Nagriat# asamt den Berufsgenossenschaften und den Landesper= der Note in der„Nordd. Allg. Zig.“ nicht dazu angetan er= zweiseln. Oder an der Zurechnungssähigkeit Castros? die Verhandlungen der Mächte mit dem Sultanr wird ebenso wie der rumänische Kriegsminister, General erleichtern.— Deutschland befindet sich durchaus in vorschriten werden ergehen über Die LLierchaztiztezi:]sag,, Lugesprochen werden Die Krankenkassen sollens“ an die Eignatarmächte der Algeeirasatte wendet; denn lach der„Betriebskrankenkasse", dem Organ des Ver band sich folgender Richtung: Die freiwillige Verschmelzung von Krankenkassen soll in weitgehender Weise erleichtert und gesördert werden, um so im Krankenkassenwesen eine Zentralisation anzustreben. Doch sollen neben den Ortskrankenkassen die Betriebs=, Innungs= und Knappschaftskassen erhalten bleiben. Es verschwindet die Gemeindekrankenver sicherung. Alle Krankenkassen in den Bezirken der unteren Ver waltungsbehörden müssen sich zu besonderen Verbänden nehnnen, die alle angeschlosenen Kasen gemeinsam be, Lchertngeaxhgi: 3.4 Heischsperscheranasamt dem Reiche I erieie ten merden ergehen über die Gleichartigkeitl(für die Landesversicherungsämter den betreffenden Einzel=sseinem A such bei diesen Aem welche die Kranken Morgenblätter schwanken in ihrem Urteil: Man müsse abAverescu, den Kaisermanövern beiwohnen. — Dem General der Insanterie von Schwartzkoppen, Vorsitzender der Obermilitärprüfungskommissien, wurde der Rote Adlerorden 1. Klasse mit Eichenlaub verliehen. — Der Landrat von Uslar trifft am 14. d. M. aus warten, welche politischen Folgen die deutsche Note haben Südwestafrika, wo er über2 Jahre für die Wasserversormürde. Aber die letzten Dereschen aus Paris beruhigenigung gearbeitet hat, in Hamburg ein. Nach persönlicher die englische Presse. Danach scheint die deutsche Politik ge=] Meldung beim Kaiser und den Behörden wird Herr von seiheshichetetäice sechchleschäeite eischscehlsete e s. ee. Kascs elsiche olch Dr Gsgesesaugte Der. Cezscästseched Katneu. Pilizr: edie uind Prichten der Aunernchner und Arbeiterlircten bot von i6 vort vborsiye, eusrnye, dsrueals= aund schneleren Tenvo berieben wird. Nr. Ennmngzswurde, wie dr„eschsaneiaere belann elien gleich ein. Die Beiträge werden von beiden Seiten)ve, Verbond“,„ Heuischen Verbande anzuregen. v.: Steiesham Grabam erklärt in einer überalen Zeitung, daß diezzuore Versetung in den Rubestand mit der gesetlichen se eir Silie getragen werden. Bei den Abtimmungen)lev, gnähmne, vein, Hriehskrankenkassn 3— Resorm der Ar=lde'sche Politik das einzige Richtige tresse, und daß nurzuension, unter Belafung seines Ranges und Tiels, er. der Krantenuntertützungen und Betträgen, Vouch.itel besterverscherung auf die Tagesordnung der im Herbstleine schleunige Anerkennung Muley Hafids zur Verupr gtent. stattfindenden Verbandsversammlung zu setzen. gung des Landes führen könne. Arbeitern zwei Drittel, den Arbeitgebern nur ein der Stimmen zufallen. Vorstandsmitgliedern soll, wie zurzeit bei der Invali= denversicherung, die Pflicht der Beteiligung auserlegt werden. Mitglieder, die sich ihren Obliegenheiten entziehen, kön en bis zu 500 f bestraft werden. Politische Uebersicht. * D e t m o l d, 7. S e p t. 1 9 0 8. — Der Kaiser in Straßburg. Straßburg, 5. Sept. Die Marokko=Angelegenheit. ein unpartetischer Vorsitzender, der vomiig##u###e ee Kreiestage beselt wird, albt bei Stimmengleichbeit denlschleppunge: 2 nax deu ehrlicheren und einsichtigeren Aurschlag. Die Geschäfte des Vorstandes leitet der Vor.)' gzit##n Franfreichs geteilt. So hat der ehemalige Mi=]— Der Kaiser in de de. Für die Ladten an den Eranen der Bosen wir) Pigl.“ Zuhief.- Kührer der radikalen Vattei in der Depurs Bes dem heutigen Besuche des Münkters wurde der die Tertaiiulswaht voraeseben. Die Botenbeazsnt, ge. tiertenlammer, der bei den Debaten über die Marokto.) Pizuer vom Pischef Fritzen und dem Weitdischof Zorn von wisen Probczeit nur d ur entlaßse werden wenn ein politik mehrsach Urbeber wichtiger Beschlüsse und Tages= Ainsach empfangen, und hörte im Münster den Vortrag de wichtiger Grund vorlicgt— ticen weree, e ordnungen war, einem Vertreter des„Betit Parisien“ Ver1 Mänster. Baumeisters Knauth über die vorzunehmenden bauwichtiger Grund vorticgt.. L######r sich in diesem Sinne ausgesprochen, wenn er auch jicgen Arbeiten. Nachmittags 5 Uhr machte der Kaiser mit den Prinzen und den Herren der Umgebung eine Automobil ersicherungsamter, die den unteren Verwg#=##t gun. Tr#n#rch sich mit den übrigen Mächten wegenl fahrt mit anschließendem Spaziergang am Rheinufer norolich sichtsbehörden Speich= u. Beschlußbehörden erster Instanz in den Streitsachen aus dem gesamten Gebiete der Arbeiterversicherung und endlich alle bisherigen Obliegenheiten der unteren Verwaltungsbehörden und sonstiger örtlicher Behörden. Der Vorsitzende des Versicherungsamts, der Versicherungsamtmann, für den der Besitz der Fähig keit zum Richteramt oder zum höheren Verwaltungsdienste nicht gefordert, wohl aber der Nachweis einer längeren Betätigung bei einer Versicherungsanstalt, Berufsgenossenschaft oder einer der Spruchinstanzen der Arbeitersicherung verlangt wird, ist dem Leiter der unleren Verwaltungsbeborde(dem Landrat oder in Städten über 10.000 Einwohner dem Bürgermeister) untergeordnet. Der Versicherungsamtmann wird von dem Kommunalverband seines Amtsbezirks ernannt, wobei den Versicherungsträgern eine Mitwirkung bedingt zusteht. Die geschäftsführenden Beamten und die nötigen Hilfspersonen der Versicherungsämter haben die Eigenschaft kommunaler Beamten. Diejenigen Geschäfte, welche sich zur kollegialen Behandlung nicht eignen, soll der Versicherungsamtmann allein erledigen. Die Unfall= und Invalidenversicherung erfahrt folgende Veränderungen: Die Entschädigungen der Unfall-, Invaliden- und Hinterbliebenenversicherung wer den vom Versicherungsamtmann festgesetzt, und zwar nach einem mündlichen Verfahren vor einem Spruchausschuß, EE—— für eine vorschnelle und ungehörige(?) Intervention!— Der Kronveinz wird sich nach beendigter Tätigkeit in Deutschlands, die geeignet war, uns zu überraschen und Ministerium des Innern weiter in der Zivilverwaltung orten ins Erstaunen zu setzen, Raum gelassen bat.....“ Was tieren. Als nächste Zentralbehörde ist das Finanz setzt notiue, sei, Marokkos Vertrauen wiederzugewinnen, ministerium in Aussicht genommen. Nach vierteljähriger das Vertrauen des einmütig für Muley Hafid einstehenden gätigkeit dort wird d. Kronprinz im Reichsmarineamt Mogader, 5. Sept. Nach den letzten Nachrichten aus arbeiten. Marrakesch herrscht dort großer Jubel darüber, daßi— wer Besuch des britischen Königspaares in Berlin die Truppen Mulen Hafids gesiegt haben und dürfte, wie der„L.=A“ entgegen anders lautenden Zeitungs daß die Macht Abdul Asis gebrochen ist. meldungen mitteilt, im Laufe des Monats Februar er Tanger, 5. Sept. Am 31. August sind über 600 Mannl folgen. Der Aufenthalt in der Reichshauptstadt wird vorfranzösischer Truppen aller Wafsengattungen in aussichtlich drei bis vier Tage dauern. Casablanca gelandet. Dagegen beträgt die Zahl der!— Der deutsche Botschafter in London, Graf Wolffam 22. August eingeschifften Franzosen nicht 000, wie Lis Mattarnick 4.1e aus Königswinter auf Norderney ein. Paris, 4. Sept.„Temps“ erklärt, der Besuch des fran= Reichskanzler Fürsten Bülow in Norderney wieder in Berlin zösischen Geschäftsträgers in Berlin bei dem Unterstaats=seingetroffen. Die Reise des russischen Ministers des Aeußern Is sekretär Stemrich sei die Antwort auf den Besuch gewesen, den Freiherr von der Lancken=Wakenitz Montag am Quai d’Orsan abgestattet habe. Der französische Geschäftsträger habe sich darauf beschränkt, von dem Schritte Frankreichs Kenntnis zu geben und die Gründe darzulegen, die eru ern veranlaßten, daran festzuhalten. Des ferneren glaubt der „Temps“, daß die französisch=spanische Nute sich auf den wolski durch verschiedene europäische Hauptstädte wird zuerst nach Paris, dann nach London und schließlich nach Berlin Die Ankunft in Berlin ist im Laufe des Monats Okt 2es ferneren vlautt der““.— Der argentinische Kriegsminister trifft in Berlin ein. — Der Unterstaatssekretär des Reichskolonialamts Dr. von Lindegnist tritt heute eine vier bis sechsmonatige Dienstreise nach Ostafrika an, die nach dem„Reichsanzeiger in der Hauptsache dem Studium der Besiedelungsmöglichkeit der Hochländer des deutschen Schutzgebietes dienen wird. Bis zum Wiedereintressen des gegen Mitte September erwarteten Staatssekretärs Dernburg liegt die Leitung der Geschäfte des Reichskolonialamts in den Händen des Ministerialdirektors Dr. Conze. — Die Vorsitzenden des christlichen Gewerkvereins der Heimarbeiterinnen hatten dem Reichskanzler die letzten Nummern der„Heimarbeiterin“ mit einem Anschreiben zugeschickt, in dem sie den verschiedenen Wünschen der Heimarbeiterinnen Ausdruck gaben und die Hoffnung aussprachen, daß Deutschland sich in der Fürsorge auf diesem Gebiete nicht von England den Rang ablaufen lassen werde Fürst Bülow schickte ein vier Seiten langes Antwort= schreiben. Es heißt darin:„Im übrigen seien Sie versichert, daß ich nach wie vor fortgesetzt bereit bin, zur Abstellung der Schäden, die sich in Deutschland infolge der Heimarbeit zeigen, alle angängigen Maßnahmen den gesetzgebenden Faktoren des Reiches vorzuschlagen. Es wird jedoch geboten sein, auf diesem Gebiete der Sozialpolttik vorsichtig vorzugehen, schon um nicht die Heimarbeit, auch selbst da, wo sie volkswirtschaftlich gerechtsertigt erscheint, zum Schaden der in ihr Beschäftigten lahm zu legen.“ — Feuerbestattung. Nach der„Magdeburg. Zeitung“ soll die preußische Regierung entschlossen sein, dem Land tage ein Gesetz über die sakultative Feuerbestat tung vorzulegen. — Schärfere Beaussichtigung der Stellenvermittler u Gefindevermieter. Den Gesindevermietern und Stellenver mittlern ist jede Einwirkung auf zur Dienstleistung ver pflichtete Personen dahin, daß sie ihre Stellung mit eine: andern vertauschen, verboten und ihnen sowie ihren Angestellten jeder geschäftliche Verkehr mit Dienstverpflichteter und Dienstberechtigten ohne besonderen Auftrag außerhalb der Geschäftsräume untersagt. Neuerdings hat nun, den„Westpr. Landw. Mitteilungen“ zufolge, der Minister für Handel und Gewerbe die preußischen Regierungspräsidenten veranlaßt, den Ortspolizeibehörden das strengste Vorgehen gegen herumziehende Stellenvermit#ler u. Gesindevermieter oder deren Angestellte zur Pflicht zu machen. Gleichzeitig hat der Minister die Regierungspräsidenten zu eingehendem Bericht über dieKI Albumblätter. Ein Held ist, wer das Leben Großem opfert, Wer's für ein Nichts vergeudet, ist ein Tor Grillparzer. Theaterblut. Roman von Reinhold Ortmann. (Nachdruck verboten.) 23 Die langen Abendstunden, die er mit Eva u. ihren Eltern zubringen mußte, schlichen ihm jetzt, seitdem sie nicht mehr durch Lillis munteres Geplauder belebt wurden, in schier uner träglicher Langsamkeit dahin. Und och mußte er sich sagen, daß die trefflichen Menschen, mit denen er sie verlebte, dieselben waren, wie ehedem, daß nichts sich geändert hatte gegen die Zit vor seiner Bekanntschaft mit der Tochter des Schauspielers. — nichts außer ihm selbst und seinen Empfindungen. Und er sträubte sich mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln gegen die Erkenntnis der Wandlung, die sich in ihm vollzogen; er wollte in ihr nichts anderes sehen als eine Ueberreizung der Nerven, als eine vorübergehende Verstimmung; erttat sich Ge walt an, um sie vor den Augen der anderen zu verbergen. Aber er war allezeit ein schlechter Schauspieler gewesen, und wenn er auch das Ehepaar Feldmann durch seine gezwungene Lustig keit täuschte, seine Braut täuschte er dadurch nicht, das las er auf ihrem Antlitz und in ihren Uaren stillen Augen, die nie mals lügen konnten. Immer heißer, immer inbrünstiger sehnte er sich aus dieser peinvollen Lage heraus, der nach seiner Ueberzeugung nur durch die Beendigung seines all“ zu langen Brautstandes ein Ziel gesetzt werden konnte. Und da er den Widerstand nicht zu brechen vermochte, den man einer Beschleunigung der Hochzeit entgegenstellte, suchte er nach anderem, um sie erträglicher zu machen. Er nahm eine schon vor Jahren begonnene wissenschaftliche Arbei wieder auf, zu deren Unterbrechung ihn das Anwachsen seiner Praxis gezwungen hatte, und widmete sich ihr mit solchem Eifer, daß eo keiner Notlüge mehr bedurfte, um sein häufiges Ausbleiben am Feldmannschen Abendtische zu erklären. So aingen— wenn auch langsam genug— die Wochen und Mo nate dahin, und es waren jetzt nur noch vierzehn Tage, die ihn von dem so ungeduldig erwarteten Zeitpunkt seiner Vereini gung mit Eva trennten. Alle Beteiligten stimmten in dem Wunsche überein, die Hochzeitsfeierlichkeiten so bescheiden als möglich zu gestalten und die Einladungen auf den Kreis der nächsten Bekannten und Freunde zu beschränken. Eine kleine Meinungsverschiedenheit hatte sich vorübergehend nur bei der Erörterung der Frage gezeigt, wie man sich bei diesem Anlaß Lilli und ihrer Mutter gegenüber verhalten solle. Eva hatte lebhaft gewünscht, die Freundin an ihrem Hochzeitstage bei sich zu sehen; Erich Gernot aber hatte diesem Verlangen mit einer Entschiedenheit widersprochen, die bei einem so gering fügigen Anlaß einigermaßen befremlich erscheinen mußte. Und doch hätte es seines Einspruches wahrscheinlich nicht ein mal bedurft, um Evas freundliche Absicht zu vereiteln; denn da man sich in völliger Ungewißheit über den gegenwärtigen Aufenthalt der beiden Damen besand, würde eine briefliche Einladung sie vermutlich garnicht erreicht haben. Lilli hatte ihr Versprechen, häufig zu schreiben, nicht eben sehr ernsthaft genommen. Ein in begeisterten Ausdrücken ab gesaßter längerer Brief aus Berlin und ein paar ohne Angabe einer näheren Adresse aus Wien datierte flüchtige Zeilen waren die einzigen Lebenszeichen geblieben, die sie seit ihrer Abreise gegeben. Eine nach der österreichischen Hauptstadt ge richtete Antwort Evas war als unbestellbar zurückgekommen, und auch auf anderem Wege war keine Kunde von Mrs. Woodbury und ihrer Tochter zu den Feldmanns gedrungen Man mußte sich wohl mit dem Gedanken abfinden, daß die leichtherzige Lilli ihre Freunde und Wohltäter innerhalb we niger Monate vollständig vergessen habe, und es war begreif lich, wenn sich bei venen, d. es so gut mit ihr im Sinne gehabt eine gewisse Vitterkeit gegen sie herausgebildet hatte, von der einzig Enas großmütiges Herz frei geblieben schien. Genau zwei Wochen vor seinem Hochzeitstage reiste Erich Gernot nach Berlin, um an den Verhandlungen des dorthin einberufenen internationalen Aerztekongresses teilzunehmen Er hatte seinen Aufenthalt auf eine Dauer von fünf Tagen berechnet, und da es ihm nicht um eine angenehme Zerstreuung sondern um eine wirkliche Bereicherung seiner Kenntnisse zu tun war, vergingen ihm die ersten drei Tage in so ernster und angestrengter Arbeit, daß für die Vergnügungen der Großstadt nicht eine einzige Stunde übrig blieb. Er mußte deshalb auch den stummen Zuhörer machen, als sich in der Frühstücks pause am vierten Sitzungstage einige ihm befreundete Kolle gen von den mannigfachen Amüsements unterhielten, die ihr Berliner Aufenthalt ihnen bereits gebracht. Der Gegenstand des Gespräches interessierte ihn nicht sonderlich; plötzlich aber horchte er doch hoch auf, denn es war da ein Name an sein Ohr geschlagen, der ihn eigentümlich bekannt anmutete. „Wen nannten Sie da soeben, lieber Kollege?" wandte er sich an den, der ihn ausgesprochen.„Erwähnten Sie nicht eine Operettensängerin Pistorius?" Freilich!— Und es scheint, daß Sie nicht gerade sehr aufmerksam zugehört haben, denn seit fünf Minuten schwärmen wir hier allesamt in den höchsten Begeisterungstönen von dieser reizenden Person.“ Erich Gernot hatte sich inzwischen darauf besonnen, wo er den Namen früher gehört hatte, und er mußte lächeln über den Verdacht, der dabei für einen Moment wie d. Furcht vor etwas Entsetzlichem in ihm aufgestiegen war. Der Direktor des Stadttheaters hatte ihm erzählt, daß die geschiedene Frau des armen Ludwig Georgi unter ihrem Mädchennamen Jutta Pistorius einst eine gefeierte Operettendiva gewesen, und da man jetzt von einer Sängerin desselben Namens gesprochen, war jene Regung am Ende begreiflich genug. Aber er hatte natürlich ebenso schnell das Törichte einer derartigen Vermutung er kannt. „Eine Operettensängerin Pistorius gab es meines Wissens schon früher“, sagte er, mehr um seine erste Frage zu erklären, als weil er noch besonders neugierig gewesen wäre, weiteres zu erfahren.„Aber das ist freilich lange her.“ „Immerhin noch nicht lange genug. um die Schönheit und den Liebreiz eines von der Natur besonders bevorzugten Wesens zu zerstören. Die Künstlerin, welche Sie meinen, und der Gegenstand unseres Entzückens sind, vermutlich eine und dieselbe Person.“ G—4 „Das ist unmöglich!“ fuhr Erich Gernot auf. Aus mehr als einem Grunde unmöglich! Es kann nur eine zufällige Ueber einstimmung des Familiennamens vorliegen.“ Nun mischte sich auch vom Nebentische her jemand ein, der auf die Unterhaltung aufmerksam geworden war „Doktor Krüger ist diesmal im Recht, lieber Kollege— ich weiß es ganz bestimmt. Die Operettensängerin, die seit einigen Wochen im Friedrich Wilhelmstädtischen Theater alle Welt entzückt, ist dieselbe Jutta Pistorius, von der man vor vielen Jahren als von dem verkörperten Inbegriff aller Lieblichkeit und schalkhaften Grazie schwärmte. Sie war inzwischen an einen Amerikaner verheiratet, aber nach dem Tode ihres Mannes hat sie der Versuchung nicht widerstehen können, auf die Bretter zurückzukehren. Es war ein gewagtes Experiment, aber es ist vollständig gelungen. Im gewöhnlichen Leben mag man's ihr wohl ansehen, daß sie über die erste Jugend schon um einige Lenze hinaus ist; auf der Bühne aber rann sie es getrost noch mit den Jüngsten ihres Faches aufnehmen.“ Erich Gernot wußte nicht, wie ihm geschah. Darum also hatte Lilli seit Monaten nicht mehr geschrieben! Natürlich— sie hätte ja nicht darüber im Zweifel sein können, daß ihr Vormund sie nimmermehr in den Händen einer Mutter lassen würde, die wieder eine Operettensängerin war. Und sie selbst mochte sich in dieser Gesellschaft zu gut behagen, um eine Rückkehr in die alten Verhältnisse oder irgend eine sonstige Veränderung zu wünschen. Man hatte sich von dieser Komödiantin hintergehen lassen, die mit so meisterlichem Geschick die ehrbare und vornehme Dame zu spielen wußte, und nun war es vermutlich zu spät, die einmal begangene Torheit wieder gut zu machen. Aber es mußte jedenfalls versucht werden. Irgend etwas mußte geschehen, um Lilli einem Einflusse zu entziehen, der nach Erich Gernots Ueberzeugung nur ein verderblicher sein konnte. Obwohl er die ihm vorgesetzten Speisen noch kaum berührt hatte, stand er doch hastig von seinem Stuhle auf „Sie sagen, daß die Pistorius im Friedrich=Wilhelm= städtischen Theater auftritt? Man wird dort jedenfalls auch ihre Privatwohnung erfahren können?“ „Ohne Zweifel! Aber wenn Sie soviel Teilnahme für die Dame hegen, wird es Sie vielleicht auch interessieren zu erfahren, daß sie eine Nichte bei sich hat, die heute ihr erstes Debut auf der nämlichen Bühne bestehen soll.“ Erich Gernot hatte eine Empfindung, als wäre er plötzlich mit einem Kübel eiskalten Wassers überschüttet worden. „Eine Nichte? Können Sie mir vielleicht ihren Namen nennen?"„„ „Ja— ein Fräulein Lilli Georgi. Wenigstens steht sie so auf dem Theaterzettel. Wenn Jutta Pistorius ihre Lehrmeisterin gewesen ist, darf man sich wohl was Besonderes versprechen. Es geht ein Gerücht, daß die junge Kunstnovize sehr hübsch und außerordentlich talentvoll set.“ (Fortsetzung folgt). jenigen Fälle ausgefordert, in denen die zurzeit für die Ueberwachung der Gesindevermicter und Stellenvermittler bestehenden Vorschriften sich nicht als ausreichend erwiesen ### Ueber die, nene Strafprozeherdnung äußerte sich Geheimrat von Liszt, der Berliner Strafrechtslehrer, dem Ausfrager eines Berliner Blattes gegenüber wie folgt: „Wenn Kritiker die Reform eine halbe bezeichnen, Wa Sein de ien.## schon zuviel gesagt wäre. st. a böchstens eine Viertelresorm neunen, und für solche Viertelreformen kann ich mich nicht erwärmen. Entweder man reformiert— dann aber gründlich, oder gar nicht! Die kleinen Verbesserungen nützen gar nichts, u. aute sich auch ohne sie helfen, bis man wirklich reform ert. Nach meiner Meinung müßte eine einschnei###. Verbesserung## Strafprozesses beim Antlageverfahren einsetzen. Und damit wäre auch noch nicht viel geleistet, solange unsere Richter aus einer e nammen. In Deutschland kann allerdings jeWährend des Studiums stehen zur Verfügung. Aber für die Reserenbarzeit muß man einen Vermögensnachweis erbringen, so daß vielen sehr guten Elementen der Weg zug, Nich ramt verschlossen bleis. In Oesterreich steht Srohune Die dart iun. die vsterreichische Strafprozetz ersnung s. P#. 6it, ist der deutschen Strasprozeß ordnung samt den Aenderungen des Entwurfs bei weiist im Jahre 187u nung P. 7. Jahre 187), in einer liheralen Aera, entstanden ####### einem, liberalen, Guß geformt. Bei uns— Strasprozeßordnung ist im Jahre 1877 entstanden— hat man allerhand Kompromisse geschlossen ist nicht die Kritik eines juristischen Sachverstän Sghn die eines volltischen Parteimannes. Im eige Verbeßerungen Anlas Das eiomanische Komnee und Deutschland vereine gegründet werden in Gestalt von Gesang=, Turnund Jugendvereinen, wie dies bereits in ein paar Ortschaften geschehen ik. Mögen die friedlichen, nicht politischen Absichten unserer Landsleute ihnen zum Segen gereichen! Rußland. Petersburg, 4. Sept.(Tolstoi und der Heilige Synov., Aus Anlaß der Feier des 80. Geburtstages Tolstois wendet sich der Heilige Synod mit einem Aufruf an alle Rechtgläubigen, in dem zwar die großen Verdienste Tolstois auf literarischem Gebiete bis zu den 70er Jahren, die ihn zu einem weltberühmten Schriftsteller gemacht ha ben, nicht in Abrede gestellt werden, aber darauf inge wiesen wird, daß Tolstoi später seine; literarische Tätigkeit schroff verändert habe, da er die christliche Lehre angeseindet rberg aus. Zahlreiche Telegramme waren von den Freunden Wissmanns aus Asien und Afrika, sowie aus verschiedenen Städten Deutschlands eingegangen. Berlin, 6. Sept. Die vielen Unglücksfälle, die durch Diabolosptel auf der Straße hervorgerufen worden sind, haben den Polizeipräsidenten von Berlin veranlaßt die Schutzleute anzuweisen, überall da, wo ein lebhafter Personenverkehr stattfindet, den Kindern das Diabolospiel zu untersagen. Leipzig, 4. Sept. Reichsgerichtsrat Eduard Müller st gestern im 54. Lebensjahre gestorben. Friedrichshafen, 5. Sept.(B. T.) Die Frag' und sich als ein hartnäckiger Gegner der orthodoren Kirch der Landerwerbung für die projektierte Zeppelin=Gesel! eines von der christlichen Kircheschaft auf der Gemarkung Friedrichshafen ist endlich arAbassallenen Lonne Annog auter der zuugend und den liöst worden. Bis auf einen Grumdeigentümer, mit dem si4 Plaubenschwachen erregen. Laber fordert der Spnod ale sedoch noch eime Einigap, arzielen lassen vird, sind die Auaufe sämtlich abgeschlossen.— Nach einem Uebereinkommen wischen dem Grafen Zeppelin und der Stadtgemeinde Friedrichshafen wird Graf Zeppelin die ganze Nationalspende n Friedrichshafen versteuern. Konstanz, 5. Sept. Infolge anhaltenden Regens ind Rhein und Bodensee stark gestiegen. Der Bogestern um 15 Zentimeter, in den letzten für. z u iim 80 Zentimeter gestiegen. Rom, 4. Sept. Ein Diplom des Kaisers Fried= rich Badarossa, datiert aus Lodi vom Jahre 1163, irch welches das Kloster San Pietro in Perugia des kai „n erregen. Daher fordert der Synod alle Rechtgläubigen auf, sich einer Feier für Tolstoi zu entGeistlichen sollen für die Verbreitung von Schriften, in denen die Lehren Tolstois widerlegt werden sorgen. Lodz. 5. Sept. Vergangene Nacht sind hier etwa 200 W=rsonen, vorwiegend aus den besseren Ständen, ver haftet worden. Sept. Im hiesigen Gouvernement breunen die Qquern zahlreiche Gutshäuser und Getreidevorräte nieder. Viele Verhaftungen wurden vorgenommen. der Stadt Kiew wurde eine Bombenfabrik mit großen Mengen Sprengmaterial und Bomben entdeckt. Oesterreich. Salzburg, 4. Sept.(Tittoui und Aehreuthal. #ie Unterredung zwischen Tittont und Freiherrn von Achrenthal heute nachmittag währte ungefähr drei Stun den. Sodann unternahmen beide Minister eine Wagen fahrt durch die Stadt. Das amtliche„Wiener Korr.=Bur.“ wue## Tmm Tmunn Kerünten. Tir Entreone in purg hat beiden Staatsmännern nicht nur Gelegenheit a boten, sich über die allgemeine Lage Curopas auszuspre hen, sondern auch die Angelegenheiten der Türkei zu er Komitces ist, den Vertreter der„Köln. Zta.“ in etnb gebeten, folgendes mitzuteilen:„Von einem Deut schenhaß kann bei dem neuen Regime keine Rede sein undlum W## sein tnen, denn wir verdauten prier“: W0gt hem Sommer eine durchgreisende Aende=lkutschers, der Wie Sie selbt#e#####rert nur Deutschland!ssen verzänligerattnine wahrzunehmen—. Entsprechend brachte die 2 bei der ganzen Bewegung zu beobachten#v## persönlichen Beziehungen der beiden Minister und dem erstattete der ierte m sich konsoli bilde. T####g,#nd voer unmittelbar unter(oltz Pascha geVon diesen Herren eine Antipathie gegen Paris, 5. Sept. Das lentbare Lustschiff„Republique „gat).., 99 auszusetzen, wäre geraoezu töricht. End= unternahm heute morgen einen Aufstieg, verließ Chalais lich, und bies 18„ i vernvezu töricht. End=lünternahm heute morgen einen Aufstieg, verließ Chalais E- une gtes#st. in Momen., das man keinesweis leigt Meudon um 83 Uhr früh, flog über Paris in der Richtung Sein Teskeilen Vi. Plers. veue Zeltung in Kontant zsopei Vordot gengen den Vind und posterte Senis und Con 23 pgten für Deutschlano zu erlal spicane, wo es um 12 Uhr 55 Min. ankam. Dann wendetaud Vertem Faizs und i““ Frausgeber dieses Blatteales und schien nag Senlis zurückzutehren. uno Pertew Pascha und seine Brüder, und es wird#ise Leitung zu Ink en ersteu und besten Blättern gehören und Leleshe r. in, garzen Osizierkorps, mit Aulimersamleit g#issen wergez. Der Name Perten Paschas, des Lieblingo= nied aisereihe.. r Goid und sebiges Unter, Pri Niederlande. s.#im Kriegsministerium, genügt, eutschfreundlich Gesinnung dieses Blattes zu soll desbalb in Deutschlans kein Gewicht auf setzreden einer Klique legen, die wenia p. Sep..[Holland und Venezuela.) Die derländische Regierung hat in ihrer letzten Note an den Präsidenten Castro die Erklärung abgegeben, daß sie einer um Lie Ifriedlichen Beilegung der bestehenden Schwierig ken zzeich sleiten kein Hindernis in den Weg legen werde. Die zwischen den beiden Ländern gewechselten Noten werde: dankbarkeit als Banner voraufträgt.“ Man steht, diel— Orient. Konstantinopel, 5. Sept. Die türkischen Blätter bestä Führer der konstitutionellen Bewegung in der Tück: selbständig und lassen sich nicht von den Schi. Menannnegen. 9. Schl. Die kürtischen Hialter worter blenden, mit denen unsere intimen Feinde in der tigen, daß infolge des genehmigten Beschlusses des wi en, englischen usw. Presse gegen Deutschland ar Inisterrates alle gesangenen Minister und Würdenträge "— Denisches Vereinswesen in Rußland. Das deutsche ereinswesen im Innern Rußlands und in Rusisch=Polen hadurch eine weitere ersreuliche Entwickelung erfahren, ß in Warschau und an der Wolga kürzlich deutsche Versuug entstanden sind. Interessant ist es, daß nach einer Zuschrift aus Saratow öse Legalisierung des Deutschen Bildungsvereins an der Wolga erst nach viermal wiederholten Eingaben an die örtliche Behörde endlich erfolgt ist nachdem alle ons Aas Olbs—*7 serralep nur geininnenen Minister und Wurdenträge such Nedschib Pascha, Melhame, in Freiheit gesetzt worden sind. Tages=Neuigkeiten. Enthüllung des Wissmann=Denkmals in Lauterberg. Lauterberg a. H., 4. Sept. Bei strömendem Regen Balten und die südrussischen Kolonisten schon längst be schritten haben. Es soll in Saratow ein deutsches Gym ind als Vertreter des Königs der Belgier der Komman oant Bastien. Lasium gggründet. in Saragpib ein deutsches Gym=Idant Bastien. Ferner sah man Vertreter des Reichskanz we den. Denische Bildung. soll durchslers, des Kolonialamtes, sowie Delegierte des GonvernFörderung und Gründung von Privatschulen mit deutscher Unterrichtssprache und durch Bibliotheken verbreitet werden. Aehnliche Ziele stellt sich auch der nach dem Vorbildder Deutschen in den baltischen und innerrussischen Gon vernements in Warschau entstandene Deutsche Verein. Auch hier besteht die Aufgabe in der Pflege deutscher Gesittung, Bildung und Sprache unter den Stammesgenossen. Die Gründung einer deutschen Bibliothek ist für Warschau vom Verein beschlossen und ist der Verwirklichung nahe. Um eine engere geistige Verbindung zwischen Warschau und der Provinz berzustellen, sollen in den Ortschaften und An siedlungen, wo Deutsche zahlreich vertreten sind, Zweig nents von Deutsch=Ostafrika, der Deutsch=afrikanischen G. chaft und der Kolonialgesellschaft. Major Rochus Schmid: issmanns treuer Begleiter, hielt die Weiherede und übe: ib das Denkmal der Stadtverwaltung Lauterberg. Kon mandant Bastien widmete in französischer Sprache dei Undenken Wissmanns warm empfundene Worte. Der En küllung folgte ein Festessen, bei dem Herzog Adol Friedrich von Mecklenburg das Kaiserhoch aus brachte. Major Rochus Schmid toastete auf das Komitee und die Förderer des Denkmals und schloß mit einer doch auf den Herzog Johann Albrecht. Der Vertreter deleichskanzlers brachte ein Hoch auf den Festausschaß vor rlichen Schutzes versichert wird, und das vortrifflich erhalten wude aus dem Kloster, das heute eine Landwirtschafteie beherbergt, gestohlen. London, 4. Sept. Ueber den sensationellen Leichen fund in einem Koffer werden aus Boston folgende inzelheiten gemeldet: Ein Vaudeville=Schauspieler namens rhester Jordan, Schwager des bekannten Finanziers Mr. Jesse ivermore, wurde gestern wegen Ermordung seiner artin, die ebenfalls Schauspielerin war, verhaftet. Mansand einen Teil der Leiche der Ermordeten in dem Koffer der Verhafteten in der Pension in Boston, wohin er ihn aus Sommerville gebracht hatte. Die Findigkeit des DroschtenJordan mit seinem Koffer nach der Pension fuhr. Tat ans Licht. Der Kutscher schöpfte Verdacht und erstattete der Polizei Anzeige. worauf mehrere Polizisten in die Pension gingen und den Koffer vor Jordans Augen er brachen. Darin fanden sie die verstümmelte Leiche seiner Gattin. und Jordan gestand nun, daß er sie Diens # t a g i n S o m m e r v i l l e i n e i n e m W u t a n f a l l, d e r d u r c h E i s e r s u c h t u erwartende, bervorgerufen worden sei, getötet habe. Er habe dann ihren in der Türt. ssopfin einem Ofen verorannt und den Rest der eiche in den Kofser gepackt, den er auf einer Dampferfahrt on Boston nach Newyork über Bord wersen wollte. Die versohlten Leichenteile wurden in dem Ofen zu Sommerville ge unden. Die Tat erregt großes Aufsehen, da Jordan ein Rann von hervorragender gesellschaftlicher Stellung war. Große Frende hat Graf Zeppelin den vie cingern des Dr. Kusnk in Heidelberg bereitet. Die Kinder hatten nach der Echterdinger Katastrovhe den Inhalt hrer Sparbüchsen mit einer poctischen Widmung an den Brafen gesandt. Darauf hat dieser den Kindern folgenden leim zugehen lassen. An die vier Kukuke, Heidelberg Mühlenstraße. Ihr braven Kinder habt's gut gemacht, Daß meiner ihr so freundlich gedacht. Bald wird ein neues Luftschiff entstehen So stolz und prächtig wie es keiner gesehen. Dann fliegt nach Heidelberg auch hin Und grüßt Euch von oden Graf Zeppelin. In Pirmasens wurde die Dampfziegelei von anz Mergenthaler durch Großfeuer in Asche gelegt. Zirkusbrand in Jalta. Petersburg, 3. Sept. In Jalta entstand ein Zirkusbrand, der leicht zu einer fürchterlichen Katastrophe hätte führen können, glücklicherweise aber noch verhältnismäßig günstig ablief. Die Feiertagsvorstellung im Zirkus Balanotti. in der mehrere Ringkämpfer auftraten war bis auf den letzten Platz besucht, als plötzlich nach Absolvierung der ersten Programmnummern der Ruf„Feuer!" ertönte. Es brach eine furchtbare Verwirrung aus, und in voller Panik stürzte das Publikum dem Ausgange zu. Infolge des entsetzlichen Gedranges, das nun entstand, fielen zahlreiche Frauen hin u. wurden nievergetreten. Ihre Spitzenleider und ihre goldenen Ketten wurden erbarmungslos zerrissen. Hysterische Schreie ertönten aus dem Knäuel, und die Kinder wimmerten unter dem furchtbaren Druck der dem Ausgang zustrebenden Menge, bis Athleten energisch eingriffen und in wenigen Minuten unter Mithilfe einiger höheren Militärs und zufällig herbeigeeilter Matrosen Ordnung hafften. Die dem Erdrücken nahen Kinder wurden aus ihrer fürchterlichen Lage befreit. Kaum waren die Massen hinausgeströmt, alo der Zirkus in wenigen Minuten ein Raub der Flammen wurde, da kein Wasser zum Löschen vorhanden war Durch den Brand wurde fast das ganze Eigentum der Inhabe in Balanotti. die Kstüme, Requisiten und mehrere Tiere ernichtet. Wie durch ein Wunder ist kein Menschenleben zu schungen, Armverrenkungen und Rippenbrüche erlitten. Wähnd des Brandes wurde d. Zirkuskasse ausgeraubt, ebenso alle und Trinkvorräte. Der Zirkus war aus Holz gebaut. Die ber Lase wrüichefithet. in Kalisornien. Der berühmte Hain Calaveru., der aus neunzig bis hunderr„Sequoia=Bäumen besteht, steht, wie gein Brand. Der lateinische Name dieser Bäume ist „Wellingtonia gigantea“. Die Bäume haben jeder einen beonderen Namen. Der größte von ihnen heißt„Keystone Er hat eine Hohe von 325 Fuß und einen Umfang von 45 Fuß. Die„Mutter des Waldes", die ihre Rinde ver loren hat, ist 350 Fuß hoch bei einem Umfange von 61 Fuß Roch größer ist der Umfang des„Tuiers des Waldes", der umgestürzt in dem Haine lag. Sein Umfang maß 112 Fuß. Die meisten der anderen Bäume sind über 250 Fuß hoch. Auf einem Baumstumpse, der einen Durchmesser von 24 Fuß hat wurde ein Haus ufgebau.. Nach der letzten Meldung stand die„Mutter des Waldes" in Flammen und ein starker Wind trieb das Feuer in der Richtung auf die anderen Baumriesen, so daß keine Hoffnung vorhanden zu sein schien, die historischen Bäume und das in dem Haine gelegene Hotel zu schützen. Eine Trauerbotschaft des Meeres. In der Nähe des Fischdampfers„Kwenwer“, auf der Insel Kittren, wurde eine Flasche angespült, die am 25. Mai von dem Dampfer Tamira“ aus Leith ins Wasser geworsen worden war. Auf einem Zettel in dieser Flasche wird mitgeteilt, daß das Schiff in Flammen stand, daß vier Mann der Mannschaft verbrannten und daß die üb rigen sich in die Voote flüchteten. Der Zettel ist von dem Reste der Mannschaft unterschrieben. Es ist dies die einzige Nachricht, die man von dem Schifse hat. Die schönste Frau der Welt. Eine amerikanische Bildhauerin, Miß Beveridge hat vor einigen Wochen nach einer rehrjährigen Forschungsreise durch die Welt den Satz ausgesprochen, daß die Amerikanerin den idealsten Typ weiblicher Schönheit darstellt. Ein Pariser Blatt hat nun diese Behauptung nicht ruhen lassen und bei französischen Künstlern und Bildhauern eine Umfrage veranstaltet, wem sie den Schönheitspreis unter den Frauen aller Länder zuerkennen Die eingelaufenen Antworten sind interessant genug. wenn sie auch nicht die Frage, welches die schönste Frau der Welt ist, vollständig ins klare stellen. So schreibt Heury Caro=Deivaill=: Die Amerikanerin hat auf mich siets einen tiefen und nachhaltigen Eindruck gemacht. Aber ich meine doch, daß die Italienerin es in bezug auf die Schönheit getrost mit den Amazonen jenseits des großen Wassers aufnehmen kann. Die Italienerin ist eine mehr menschliche, die Amerikanerin ausschließlich eine mondaine Schönheit.“ Cormon urteilt: Früher stellte die Griechin den vollendetsten Schönheitstyp des Weibes dar. Heute hält es sehr schwer, zu sagen, wem der Preis gebührt. Unsere Damen von heute haben alle eine viel zu enge Taille. Wenn Miß Beveridge die Amerikanerin für das schönste Weib hält, so muß man ihr das zugute rechnen, denn sie selbst ist ja auch eine Amerikanerin.“ Der Maler Jujalbert antwortet:„Es ist eine Lüge und noch dazu eine plumpe, wenn man einfach verkündet, die Amerikanerin ist die Schönste von allen. Natürlich, der Gebirgsbewohner liebt das Gebirge und der Anwohner der See erklärt das Meer für das Herrlichste in der Natur. Ich kann überhaupt über die Frage: welches ist die schönste der Frauen? nur lachen. Ich habe auf meinen Reisen immer noch gefunden, daß es überall Schönheiten gibt, bei allen Nationen und in allen Farben, ganz gleichgültig. ob blond oder brünett.“ Herr Willette zeigt sich in seiner Antwort als echter und galanter Franzose. Er schreibt:„Die schönste Frau ist entschieden die Französin mit dem entzückend großen Hute und dem wunderbaren Teint. Die Amerikanerin hingegen ist einfach geschmacklos, wirkt lächerlich und unverträglich. Freilich, an das Schönheitsideal, das uns die griechischen Künstler hinterlassen haben. reichen unsere Frauen heute nicht heran". Ein zärtlicher Ehemann ist entschieden der Maler Guillaume. Er schreibt aus Villepreux und erklärt:„Die schönsten Frauen gibt es ohne Zweisel nur in Frankreich. Und die allerschönste wohnt in Villepreux und heißt Madame Gutlleaume" beklagen, obwohl einzelnen recht schwere Verletzungen, Quet=#####b; Stadt und Land. Detmold, 7. Sept. * M i l i t ä r s o n d e r z ü g e v e r k e h r e n a m 7. u n d 8. S e p t b r. a u f der Strecke Bielefeld Lage=Lemgo und zwar kommt am 7. Seplbr. nachm. 4,53 Uhr ein solcher Zug in Lemgo an. von Düsseldorf aus über Bielefeld. Am Dienstag. 8. Septhr lausen zwei Militärsonderzüge in Lemgo ein und zwar: Sonderzug Mülheim(Ruhr)=Lemgo, Lemgo an 9.46. vorm. Sonderzug Mülheim(Ruhr)=Lemgo. Lemgo an 11.29 Uhr vorm a Landwirstchaftliches. Als anerkannte Saatgutwirtschaften sind von der Landwirtschaftskammer Westsalen weiter noch bezeichnet: die Landwirte Carl Conemeyer=Tan= nenkrug und Gustav Baade=Lübbertshof. * Das Kinematographische Theater in. paise Herrn Al#r Meuer, Martiplatz=Ecke=Schülerstraß; wur de am Sonnabend mit recht hübschem Programm eröffnet. * Der Opernsänger von Hunyady hat seinen Kontrakt an der hiesigen Bühne gelöst, um in nächster Zeit eine Studien in München fortzeietzen und in Zukunft seinen Wirkungskieis in den Konzertsaal zu verlegen. Sein Domizil wied, von Siudien und Konzertreisen abgesehen, Detweld in einem deutschen Heidenlande. Von Taubstummenlehrer Brokschmidt. (Schluß.) Kehren wir jetzt wieder zur Missionsstation zurück und hören, wie es dort ergangen ist, das Missionspaar treffen wir gesund an, es hat aber wiederholt mit dem bösen Fieber zu kämpfen gehabt, bald der eine, bald der andere Teil. Die Seele des Hauses ist die„weiße Frau“, deren sanftes, freundliches Wesen die harten Herzen der Eingeborenen leicht erobert hat. Sie fühlen sich alle zu ihr hingezogen und sind ihr gern zu Willen. Leider war ihrem Wirken nur kurze Zeit gesetzt. Eben hatte die Station Besuch von einem Kriegsschiff gehabt, Mann und Frau waren darüber sehr erfreut. Die Aussprache hatte ihnen wohlgetan. Da wurde letztere vom Fieber überfallen und zwar so heftig, daß Kunze in große Besorgnis geriet und seinem gepreßten Herzen im Gebet Erleichterung verschaffte. Ja, Selig, wer im Weltgetümmel Nach der obern Gottesstadt, Nach dem Vaterhaus im Himmel Stets ein Fenster offen hat! Wie der Mann, so merkte auch die Kranke gar bald, wohin die Reise gehe, nahm Abschied von allem, was ihr lieb und wert, ließ die Heiden und die alten Freunde in der Heimat nochmals grüßen. befahl ihre Seele in Gottes Hände und schlief ruhig ein. Tiefgebeugt stand Kunze an ihrem Lager. Er hatte in seiner Arbeit Unsägliches verloren, nicht bloß eine Frau, sondern„eine Missionsfrau von Gottes Gnaden". So sagt er selbst, und das will viel heißen. Die Todesnachricht rief unter den Heiden große Bestürzung hervor. In Scharen kamen sie auf die Station gelaufen, klagten und weinten über ihre verlorene gute„Missis“. Noch in der Nacht wurde der urg gezimmert, die Leiche hineingebettet und am folgenden Vormittag die Bestattung in Gegenwart der Heiden vorgesommen. Als einziger Weißer stand Kunze am Grabe seiner geliebten Weibes, aber nicht stumm, sondern auch im Schmerze zeugend von des Christen Trost und Hoffnung. Wohl sinke der zib ins Grab, wie das Maiskorn in die Erde, bilde aber wie dieser das Samenkorn. aus dem Jesus einst einen neuen Leib erstehen lassen werde. Dieser würde dann mit der jetzt im halben Jahre sank auch er ins Grab. Das war das dritte auf Himmel lebenden Seele wieder vereinigt und als neue ge= Dampier. schaffene Person ewig in Jesu Nähe leben und darin selig sein, darauf verließen alle die Stätte des Todes. Die Heiden kehrten Mittlerweile hatte Kunze 4 Jahre auf der Insel verlebt, nachdenkend in ihre Hütten und zu ihren Beschäftigungen zu- manches Samenkorn ausgestreut und als helles Licht in der rück, erwägend und besporechend, was sie gesehen und gehört Finsternis des Heicentums durch Wort. Tat. Wandel gehatten. In welchem Gegensatz stand das zu ihren Anschauungen leuchtet. Sein Glaube hatte manche Probe bestanden, sein und Gewohnheiten! Kunze war nun allein, allein in weiter inneres Leben Bereicherung erfahren und seine Liebe zu den . Linar Mat.—— k.in 6,—f4n— Heiden nur zugenommen. Die vielfachen Erlebnisse, Trübnisse und Fieberanfälle waren aber an ihm nicht spurlos vorübergegangen. Seine Haare begannen zu bleichen und seine Kraft zu verfallen. Da rief ihn die Direktion zur Erholung heim. Ergreifend war sein Abschied. Trauernd standen die Heiden da und meinten, er möchte doch bleiben, denn sie gehörten zusammen. Gehe er aber doch. so wollten sie sein Grab schön pflegen. Er hatte also in ihren Herzen einen Platz erobert, darum fühlten sie auch den ihnen bevorstehenden Verlust An seinen Platz trat Missionar Dassel mit seiner Frau. Der von der Station ausgehende Einfluß wuchs zusehends. Die Schule wurde immer besser besucht. Manche konnten schon lesen und schreiben und verbreiteten das Gelernte unter ihrem Volke. Wenn auch der Glaube durch das freie Wort erzeugt wird, so findet er doch seine Stütze und Festigung in dem gelesenen, weil dieses sich besser einprägt. So glaubte man froh in die Zukunft blicken und der reisenden Ernte sich freuen zu dürsen, als ein erschütterndes Ereignis der mühsamen Arbeit für Jahre hinaus ein Ziel setzte, die Station zur Wiste machte und die Friedensboten daraus vertrieb. Welt, niemand in seiner Nähe, dem er sein Herz ausschütten konnte, niemand, der mit ihm die Last der Station trug. O. da gab's schwere Stunden zu durchleben und harte Kämpfe mit dem inneren Menschen auszufechten; denn die natürlichen irdischen Erwägungen stehen selten mit Gottes Fügungen und Zulassungen im Einklang. Und bis man dahin kommt, sich Gottes Willen ganz unterzuordnen und das eigene Ich aufzu geben, dazu bedarf es vieler Demütigungen. Den Heiden muß es zur Ehre angerechnet werden, daß sie sich erboten, nachts auf der Station Gesellschaft zu leisten und Wache zu halten. Kunze lehnte das Anerbieten ab mit dem Hinweis auf den, der alle Tage bei uns ist und in der Not seine Freunde nicht versäumet. So vergingen 3 Wochen. Da landete unerwartet Freund Dr. Frobenius. Er sollte sich nach der jungen Station umsehen und dort etwas verweilen, wenn seine Hilfe nötig sei Raschen Schrittes eilte er auf den Missionshügel, innerlich froh, jetzt die junge Frau, die ihn seinerzeit so aufopfernd ge pflegt hatte, wieder begrüßen und ihr nochmals danken zu können. Doch von ihr war nichts zu sehen der wohltuende Klang ihrer Stimme verhallt. ihre Stelle leer, einsam das Haus, vereinsamt ihr Mann. Wuchtig brach der Schmerz her vor. Beide Freunde weinten. Ja, Frobenius mußte den Schmerz noch erhöhen, durch die Mitteilung, daß Kunzes beide Eltern kurz hintereinander das Zeitliche gesegnet hatten. Der Eltern Tod reißt eine Lücke ins Herz, d. schwer auszufüllen ist. In solcher Lage einen Freund zu haben, der mitfühlt, trägt und tröstet, ist eine große Wohltat. Kunze erkannte darin die Güte und Freundlichkeit Gottes. „Westfalia“ gelangten, mit deren Hilfe ein leichter und reger Verkehr an den Küsten und zwischen den Stationen möglich war. Zurzeit soll das Missionsnetz wieder um eine Station erweitert werden. Unter den Orten, die dabei in Frage kommen, ist auch Dampier. Am liebsten errichtete man dann gleich zwei, eine auf dem Festlande und eine auf der Insel, aber die Kosten sprechen mit. Jede Stationsanlage ersordert einen Aufwand von 8000 M. Freuen sollte es mich, wenn meine Ausführungen größeres Verständnis der schweren Missionsarbeit gesördert hätten, der Mission neue Freunde zuführten und dieses große gesegnete Werk— nicht bloß vom christlichen, sondern auch vom wirtschaftlichen Standpunkte aus— mehr und mehr als solches erkannt, geschätzt und unterstützt würde. Den Missionaren aber, die in unserer Zeit, d. die Ideale sehr abharden gekommen sind u. die fast nur das Irdische bewertet, so selbstlos dem Kommen des Reiches Gottes dienen und nicht achten Leben und Tod— meine Hochachtung. In der Heimat fand Frau Kunzes Heimgang überall die lebhafteste Teilnahme. Die Missionsdirektion erkannte soort, daß der verwaiste Missionar auf seinem weit vorge chobenem Posten der Hilfe und Stütze bedürftiger denn je sei; deshalb stellte sie ihm alsbald den Missionar Pilkuse zur Seite. dessen kräftiger Natur man hinreichenden Widerstand gegen das Tropenklima zutrauen zu dürfen glaubte. Der Mensch denkt, überlegt, probsert, studiert und Gott lenkt. Nach einem Das Missionsgehöft lag nämlich am Fuße eines hohen Berges, dessen Gipfel später als erloschener Vulkan erkannt wurde. Jahrhunderte lang hatte er geruht. Jetzt erwachte der schlummernde Riese aus seinem Schlase und drohte mit seinem Feuerschein und dichten Qualm alles Lebende zu vernichten. Angst und Schrecken erfaßte die Gemüter. Die in seiner Nähe gelegene Missionsstation war aufs höchste gefährdet. Auf dem Festlande war die Not bemerkt. Die Brüder sandten ein Schiff und ließen die Missionsgeschwister mit ihren Habseligkeiten abholen und in Sicherheit bringen. Das war Ende 1895. Obgleich der Vulkan bald wieder erlosch, ist die Arbeit auf der Station bis heute nicht wieder aufgenommen. Man hielt es für geratener, lieber eine neue auf dem Festlande anzulegen und sich auf Beziehungen zu Dampier zu beschränken. Diese sind geblieben und konnten um so mehr gepflegt werden, als die Missionare in den Besitz eines eigenen Dampfbootes der Kleines Feuilleton. Unter den Rädern des Schnellzuges. Seinen Leichtsinn hat ein Reisender mit dem Tode gebüßt. Ein Telegramm meldet aus Crailsheim: Gestern abend wollte ein Reisender auf den in Bewegung befindlichen Stuttgar= ter Schnellzug ausspringen, kam zu Fau und geriet und die Räder. Der Tod trat auf der Stelle ein. Ein ungetreuer Rechtsanwalt. Aus Ossen wird gemeldet: Aller Mittel entblößt und obdachlos bat sich, wie schon kurz mitgeteilt, der frühere Rechtsanwalt und Notar Dr. Bauer aus Oberhausen der Staatsanwaltschaft in Duisburg gestellt. Er wurde wegen Amtsverbrechens in das Landgerichtsgefängnis Duisburg eingeliesert. Tr. Bauer war vor einiger Zeit aus Oberhausen, wo er seine Praxis ausülbte, spurlos verschwunden. Eine darauf von der Staatsanwaltschaft vorgenommene Beschlagnahme der Nutariatsakten ergab, daß Bauer seit längerer Zeit Unterschlagungen von Stempelmarken in Hohe von 5000 A begangen hat. Auf den Berträgen, auf deuen eine Stempelmarke ausgellebt war, war die vorgeschriebene Entwertung unterblieben, sodaß einige Marken wohl dutende Male aufgeklebt und wieder heruntergenemmen waren. In anderen Fällen hat Bauer sich den Betrag für die Stempelmarken geben lassen und die Marken dann gar nicht verwendet. Nachdem Dr. Bauer sich aus seiner Mehnung entfernt hatte, reiste er ziellos umher. Er wird sich vor dem Schwurgericht zu verantworten haben. V * Eine schäne Stiftung wurde dem Kriegerverein; tober hören dann die Frühgottesdienste auf und treten an Stelle die Abendaottesdienste, die um 5 Obe. staa. sanwalt und Major a. D. Wulff überwies dem! 8 Salzuflen, 7. Sept.(Vom Bade.) Die neueste Verein zwei prachtvolle mit eleganter Umrahmung versehene Kurliste weist 9555 Kurgäste auf. Das letzte KinderBilder, die Portrauts Sr. Majestät des Kaisers und Sr.ffest ist am 12. September.— Die Kurkapelle spielt jetzt Turchlaucht des Fürst.u in Lbensgröße. Diese Schenkung nachm. von 4 bis 6 Uhr. dat dit Kriegrvereig mit großem Danke und inniger Freude) J, Schötmar, 7. September. Der biesige Turnerangelommen. lbund hielt am Sonnabend abend auf der Walhalla eine * F r a c h t v e t g ü n s t i g u n g. F ü r d i e a m 2 6. u n d 2 7= M i t g l i e d e r v e r s a m m l u n g a b. P u n k t 1, S t i f t u n g s f e s t b e i r., September in Bremen stautfindende 33. Allgemeinegwurde beschlessen, solches am Sonntag, den 25, Oktober, mir, daß sich infolge Krisis in den Vereinigten Staaten, weyen Dersgahlreichen Eheschlietzungen mit ihren Liebvolen Schwierigkeiten, die sich bei Adwicktlung der von der Ge ue kann nun einmal nicht allein leben.„Gewiß, ich werkschaft Sollstedt mit amerikanischen Käufern abgeschlossenen ein wenig oft verheiratet, aber bei der Wahl meiner Männer die geschäftliche Lag: w. en, erbten, Poigter. Aizerster motzen 1.148; hastz ftsslich und gesund i und sünger aussecht rechn, Pess.„.Oov, Hrgzi, W. iagrish wgen als iste Altregenosianen, begen die einstigen Gatten, die ie 1sca Hanstandtos un ann 2, Midlonen Mat wurick, VersSaiscsal vristahntal uiseign docs enige Zousel an uu deutsche Geflügel=Kusstellung wird auf den preuß.= durch turnerische Aufführungen, Konzert und Ball im Verbessischen, sächsischen und württembergischen Staatseisenbahnen#einslokale Odcon festlich zu begehen. Punkt 2, Turnerisches, sowie auf den Richseisenbahnen eine Frachtvergünstigung wurde ein Schreiben des hiesigen Turnvereins bekannt gedieses Amstandes um etwa ¾ Millionen Mark zu Absatz an die enrepäische Landwirtschaft ist dagegen zur zeit ein sehr reger. Cüte ihrer Ehechancen. owie au gewühr! Die Rück endungsfrist beträgt 4 Wochen. geben und die Erledigung dem V.rstande üb.rlassen. Weiter Vermischte pvisch, Auuitg gertehug, Bachnaug mi 3senzuschafsan und wurde das welter ainer Konglistoen zun Ruastellung betellagen. 13 Mütgliebern übertragen. Unter„Verschiedenes“ wurden Vortats an der Kusstelung brteigen. Ansichtskarten vom Turnoereine Hohenhausen zur Erbauung * Sommertheater. Heute Montag Abschieds=Vo eines Jahn=Denkmals zum Verkauf gestellt. selung Zur Arführung oelaungt das hur belannte unoy 1, Schötmar. 7. Sepitenber. Am Somabend abend Standesamtliche Nachrichten. Schlaugen.— Monat Juli und Argust. Geburten: Ein Kuabe: dem Ziegler Friedrick Klöv 2 zu Schlangen Nr. 35, dem Maurer Hermann Märt e, Kohlstädt Nr. 96, dem Ziegler Gottlieb Tornede das. 120, dem Landwirt Friedrich Riepenhausen zu Sch: geschundenen Amcrikauer. Aus Anlaß des 11. Deutschen Turnfestes in Frankkurt a. M. und der Huldi gungsseier auf dem Niederwald meilte bekanntlich eine der Stad wurden die Amerikap, begrüß und erpiag: Nr. 89, dem Ziegler Wilhelm Martens zu Kogisugt N. gen. Nun sind sie heimgekehrt und schicken uns####.=Dau:: 107, dem Biegler August Feldmann das., ver. 61; ein sagungskarten“. Ein Heimgekehrter schreib; in der„Vell= Mädchen: dem Ziegler Konrad Schierenberg zu Schloveen acte I. Ler, brce elr., ie hsestersc does eate. eanter Aunien beichisan us diesireie Sigpogtes wurde am sich eines guten Besuches erfreuen u. künstlerisch einen, guten Sapptag dem 14. Oktober, do- Konzert, Theater und Lbschuß, ar an igsnen Erfalgen reichen Spelzet bübin.1 Terto), v Szien dat Hoen(65. Bicker) iu feiern. Bauorama von Detmold. Im Verlag vor:. 224ug, 7, Sezt. Morgen, Dienstag, abenss Paut Br: 1en#1.,, u. wbiche Die eamheihget 8 Uhr Rndat im meuen Nathaus die erste össentliche Stadtverordneten=Sitzung mit nachfolgender Tagessordnung statt: 1. Kosten der Rathauseinweihung, 2. Kosten * Schlachtvich= und Fleischbeschau. Im zwei; der Leinigung des Rethauses, 3. Ueberlassung eines Zimmers sourl. Staats=Zeitung“ in einem Rilikel folgendes: Wer übrigens glaubt, daß mi: der Zerstörung und Raubschlösser das Räubertum vernichtet iert sich zanz gewaltig. Die Raubritter sind, a.„„„„„„„ auf den Bergeshöhen zu beiß geworden in die Täler hin; Heinrich Haase zu Nassensand, ferner ein unehelicher Knade. EPMEAI ü P A59 118rn hea Mheins„„ I W4fr O 9215 ste ten Bierteljahre 1908 wurde in Lippe die Fleischbeschau bei der Staatssteuerhebung, 4. Ortsstatut über Kosten der hein besucht, zu seinem Schaden überzeugen kann.“ Schlangen. Sterbefaue: in Mode gekleidet sein wollen, müssen se imn diesen, Jahres dädt Nr. 126, 1/, Stunde, Karl Geise dos. Nr. 2, aschonarüne Hastüme tragen, denn flaschengrün ist— in Wilbelmine Benkelberg das. Nr. 270, 54 Jahre, Augus: vorgenommen an 34 Pferden, 17 Ochen, 358 Bullen, Schlachtvieh= und Fleischbeschau, 5. Die Rektorschule, 6. Ver 578 Kühen, 207 Rindern, 2413 Kälbern, 3272 Schweinen, schiedenes. 187 Schafen, 160 Ziegen. Blomberg, 6. Sept. Fürstl. Verwaltungsamt hat en Der hiesige Handwerkerverein hielt vorgestern im folgende an sämtliche Gemeinde= und Gutsvorsteher des hie Teutoburger Hof“ seine 6. Monatsversammlung ab. Bu. 1.., Verwaltungsbezirks gerichtete Verfügung erlassen:„Mit Hauptaustelungelonttes berichtet. Ais Lemerkenzper: Rücksich auf de schlicten Witerungsperzältusse der lezten ist hervorzuheben, daß der Vorschlag des hiesigen Hano=gTage wird die Vornahme dringlicher Erntearbeiten, werkervereins betreffend Wahl der Preisrichter avgeteyn namentlich das Einfahren des Getreides, für die in den wurde; dann, daß bei Verteilung der Staatsmedaillen laufenden Monat fallenden Sonntage hiermit allgemein sich herausstellte, daß nach Verdienst zu wenig verteilese wurden. Demzufolge wurde beschlossen, daß zwei Herren gestattet. aus dem Haupttomitee der Dringlichkeit wegen verong##„8. Blomberg, 7. Sept. Invaliden=Versicherung flaschengrüne Kostüme tragen, denn flaschengrün ist— in Wilhelmine Benkelberg das.— Frankreich wenigstens— die modernste, nein: die einzige Kamptz zu Schlangen Nr. 212, 2 Tage, Landwirt Adelf moderne Farbe für Jagdröcke. Der Hut soll ein weigzgg Fleege das. Nr. 20, 69 Jahre, Luise Krome das. Nr. 2, aber nicht an der Seite sitzen darf, sondern nur binten.(66 Jahre, Ziegler Adolf Haage das. Nr. 170, 65 Für die Hose ist englischer Cheviotstoff von grüner Farbe ferner eine Totgeburt. Vorschrift; von derselben Farbe sollen auch die wollenen Strümpfe sein; die Schuhe aber seien braun. Fur die weiche Krawatte wählt man die weiße Farbe; dazu gehört eine Nadel oder ein in Gold gesaßzter Hirschzahn. Und nun soll sich das Wild in acht nehmen! Eine gefährliche Patientin. Dr. Albert hatte eine recht gefährliche Konsultation Letzte Nachrichten. Paris, 6. September. Delagrange gelang es heute Der Berliner Tierarst früh auf dem manöverfeide von Issy mit seinem Aeroplan “ nen Flug von 29 Minuten 53 Sekunden Dauer auszu aus dem Haupttomitee der Pringlichten=# H#im#, 2. Blomberg,. Sepf. Invaliden=Versicherung bei der Regierung gggrshzgig, werden, äch, diesem Helegier: Die Kontrolle der Quittungskarten wird in der laufenden biesigen Vereins gestelt, wurden, meistens unbe, Woche in den nachdenannten Straßen vorgenommen. Kurzer rücksichtigt blieben. Auch daß sämtliche Druckaufträge an Steimveg, Gartenstraße und Brinsstraße. Quittungskarten eine Firma gegeben wurden. Der Grund liege darin, daß und Aufrechnungsbescheinigungen sind bereit zu halten. Lieserung der Diviome sände wisse man noch nicht. Der] zm. Velle, 6, September. Am 18. ar. nachmitags Delegierte soll vorstellig werden, daß die Prämiterungs=findet seitens der Gemeinderatsmitglieder des Amts Schieder resultate möglichst bald veröffentlicht werden.„„Der erstes eine Besichtigung des Querdurchlasses im Kommunalwege ###r KörperVorsitzende berichtete dann, d9,# gge# Arozessor zreig Oberbelle=Niederbelle und hiernach eine Sitzung dieser Kö anwesend gewesen jei und sich über das Prosekt in länge schast in der Krohneschen Wirtschaft hier statt. em= Eschenbruch, 6. September. Für die hies rem Vortrage geäußert habe.„IAe, Tages=Zieg““ hat hier, brei in Frage iommenden, Plaven sei nur dersweutrichel, Iu. der Lauzmirt Fridrich Schlichte Nr. 10 alsvor dem Hermanns=Denkmal in Aussicht genommen, und Trichinenbeschauer angestellt. swar so gedacht, daß eine, große Freitrexpe nac#u].v. Schwelentrup, 6. Sept. Unter den Schweinen Kof bes Erdauero u. Vondel mit Zuschrst angebrach deo Einliegrte Konrod Dur vierstbst in die, e1eseshrchee diesem Projekte habe eine sehr schöne Skizze Schweinepest erloschen. Die s. Zt. über das Gehöft verKopf wurde. I„„„„„ vorgelegen, die die Zeitungen illustrieren sollen. Die 4%hängte Sperre ist wieder aufgehoben und di Aufnaume eines Handwerkomeiters statt, währendI eo. Entrup, 7. Septbr. Am heutigen Montag den eine Firma, den Bestimmungen entsprechend, abgelehnt 7., ferner am 8., 10. und 11. d. Mis. werden in unserer werden mußte. Bei Besprechung der Bestimmungen zu: Gemeinde 3 Offiziere, 6 Unteroffiziere und 30 Mann mu Ausstellern, welche Bundes=]42 Pferden mit voller Verpflegung einquartiert. mitglieder sind, von der Platzmiete 50 Prozent erlassen: zm. Lüerdissen, 6. Sept. Unserer Gemeinde ist s# würden, als Ausgleich für die Garantie, welche Bveseg,### ben 7., 8., 16. und 11. d. Mis. 4 Offiziere, 10 Unter ordnung für die 15. ordentliche Happtversammlung des sossiziere, 50 Mann und 61 Mann Einquartierung vom Verbandes deutscher Gewerbevereine zu Darmstadt, welche Ulanen=Regt. Nr. 5 Düsseldorf angesagt. daselbit am 2. und 22. Seviember tagt, wurde Porgeggt.].2 Ga2k,& Sepe Im 7., 8., 16. und 11. 5s In Darmstadt soll der Wunsch des Detmolder Handwerker=ITeese, 6. Sepr. aln.., 10. Une vereins ausgesprochen werden, die Hauptversammlung im Mts. werden in unserem Orte 2 Osfiziere, 5 Unteroffizierenächsten Jahre in Detmold abzuhalten. Hierauf wurde 30 Gemeine und 40 Pferde mit voller Verpflegung einHerr Schuhmachermeister Sölter als Delegierter nach guartiert. Darmstadt gewählt.— Dann wurde der Antrag angenomsorgnis einis.„Eisa“ fühlte sich seit acht Tagen nichtfführen, wodei er eine Entfernung von 24 127 Metern zu mehr wohl, sie ist abgemagert und schwach geworden. Dies rücklegte. übrigen Mitglieder der Ldwensamilie wurden in den As:] Straßburg i. E., 6. Sert. Heute vormitag steundich auschorn, in den Zesg un komnmen. Derlutman der La,ser, bis, Krupg. Ip, 524. Sihzier 85 Arzt durste erst den Versicherungen, daß Elsa„verhältnis= Gottesdienst in der evangelischen Garnisonkirche teil. Dei mäßig fromm“ sei, wenig Glauben schenken, denn des Kaiser besuchte heute nachmittag die vom oberrheinischer starke Tier schlug trotz seiner Krankheit recot kraftzzzcheg Regauaverein veranstaltete internationale Regatta im Kehle den Pranten auf den Käfigboden und ließ ein bedrah#tg#s#. Lr; zuvor von Karlsrube der Großberzog vor Brüllen hören; aber schließlich beruhigte es sich und zeigte Hafen, wo kurz zuvor von Karlsruhe der Großherzog gehorsam dem Arzt die Zunge. Die Diagnose lautete: Baden eingetroffen war. leichte Lungenaffektion infolge von Erkältung und Apve] Ttraßburg, 7. September. Der Kaiser hatt ruht in die Achse lege Dr. Albert atmete aber doch gestern mit Prosissor Hergesell eine längere Unterredung übe erleichtert auf, als er den Köfig der stolzen Wüstenkönigin Ballonaufstiege und über die jüngste Fahrt des Zeppelin verlassen konnte.sschen Luftschiffes. Der Kaiser sprach mit große Rußwütige Amerikanerinnen. Die amerikanischen Ath= Wärme über die nationale Kundgebung des deutschei leten, die an den Olympischen Spielen teilgenommen ha- Volkes; er betonte, daß doch endlich allen klar geworde ben, sind von ihren Landsleuten in Newyork in uver:ein müßte, daß das deutsche Volk bei nationalen Frager bes Abmirals Dewen nach dem Siege vor, Manila hal geschlossn wie eme Maur zusammensiche. man jenseits des Lzeans keinen ähnlichen Begeisterungs= Berlin, 7. September. Bei dem gestrigen Schluß atte. Triumphe seierte insbesondere Hayes, der Sieger Kronprinzen gesteuerte Yacht den 1. Duluth. 7. September. Durch einen Waldbran men, daß der hiesige Delegierte des Hauptausstellungskomitee bei nächster Sitzung in Lemgo denselben Antrag stellen soll, den die Konditoren=Innung gestellt hat, daß ein Teil des Ueberschusses von der Ausstellung der Kran= Für das in Konkurs geratene Hotel„Stadt Bremen“ hat der Aus der Nachbarschaft Rinteln, 5. Sepiember.(Zwangsversteigerung.) kenunterstützungskasse für selbständige Handwer= Vorbesitzer Herr Georg Jakovi, Rinteln, im heutigen Ter ker zugeführt werde. mine das Höchstgebot mit 91000 Mk. abgegeben. Der * Die Ausstellung in Lemgo wird am Montag, bisherige Besitzer Herr Heinemeyer erward s. Zt. das Hotel den 14 Sept., nachm. 4 Uhr geschlossen werden. für den Preis von 147 000 Mi * Salzusten, 7. Septor.(Kirchliches). Am Sonntag.] Bückeburg, 5. September. Die Reihe der hiesigen 19. Septbr., findet in der reformierten Kirche eine Kixchen Einbruchsdiebstähle in wieder um einen vermehrt. Diesmal visitation durch den Superintendenten Nacke statt. A. 1# nne.....— Sinhrecher, der Freitag nacht um 3 Uhr nach ds Aidnemateine und der Joguaduncdn tantz, uo dem. Kudbrüicken der Schauinirscheibse bei. din selben Tage wird auch im Frühgottesdienst der Salzwerksbet=Imann in der Schulstraße geplündert hatte, bis zum Bahntag und das Entedankfest begangen werden. Nach dem 4. Ok=shof zu verfolgen. Als er aus dem Zuge heraus verhaftet werden sollte, warf er dem Polizisten das Paket mit dem gestohlenen Gute entgegen und entwich in der Dunkelheit sommertheater. fauf dem Schenenstrang ..* Petzen, 5. September. Vor einigen Tagen waren Die Waise aus Lowood. Etwas naio zwar mutet uns!—.1 Ttraibe damit beschäftigt, die Wurstkammer einee ooer deri. Einer der beiden warf dem güter Dassellung der Jane ergreift eo uns doch iumer wieder, biesigen Einpesnre, zu leren.„Einer der beiden warf den wenn es, wie es ab und zu geschieht, einmal wieder aus der andern unter dem Fenster Stehenden die fetten B###n zu. Rumpelkammer auf den Spielplan zurückgeholt wird. Fräul. swurde aber dabei ertappt und vom Ortsvorsteher festAlbrecht war mit der Jane eine dankbare Aufgabe gestellt genommen und dem Gewahrsam in Bückeburg einverleibt.— und es ist ihr gelungen, einen vollen äußeren Erfolg zu er= Erhängt hat sich in Ahnsen am Donnerstag mittag in zieien. Es ließ sich bald an, als sei ihr Benefizabend, so#seinem Hause auf der Bodenkammer der Tagelöhner warmen und stürmischen Beisall erntete sie, verschiedentlich so Ostermeier 47 hier. Er war ein allgemein beliebter, strebgar auf offener Szene. Man dauf der jungen Künstlerin diesen amer Mann und ist es ein Rätsel, welche Gründe ihn zu Triumph von Herzen gönnen, als Belohnung für den Fleiß, 117.7.— Tsiae Schrit getrieben baden mit dem sie die Rolle gelernt, und für die warme Hingabe, mit diesem traurigen Schritt getrieben haden. der sie sich ihr gewidmet hatte. Wenn sie aber gerecht sein=###furd. 6. Sept. Es hat sich ein provisorisches will, muß sie zugeben, daß der Erfolg zum Teil auch auf ihr Komitee gebildet, weichts einen Fackelzug zu Ehren des anmutiges u. gewinnendes Aeußere, zum Teil auf die von der Ende September aus dem Dienste scheidenden Herrn OberVerfasserin so glücklich ausgestattete Partie zu schreiben ist. Lx—Immeiger Gehein e: Regierungsrats Quentin, vorEine schauspielerisch vollendete Leistung war ihre Jane noch hürgermeisters, Gehein en Regierungsrats Quentin, vor nicht; man kann das auch noch nicht verlangen. Die Anlagen dereiten will. jedenfalls sind rorhanden. Ihr Mienenspiel war ergreisend 8 Bielefeld, 6. Septbr. In der Strafsache gegen und gab das Seel nleben der armen Waise und des gerei###n Josef Antomne dem ehemaligen Diener Exzellenz Hinzstolgen, Weihzz, wieder, nicht so immer die Sprache. Hier sehl! p. zer#, der bekanntlich am 2. Juni von der hies. Strafnoch die richtige Schulung. Frl. Albrecht hat ihr Organ nochtese=.-... 91 nicht in der Gewalt, ihre Sprache ist noch nicht genügend ver klammer freigssprochen war, hat die, Teaatsanwaltschaf edelt, manchmal stört eine gewisse Eintönigkeit im Tonfall, der Revision eingelegt. Termin vor dem Reichsgericht steht am daran erinnert, daß die Rolle auswendig gelernt ist. Auch ist 12. Oktober an. Antoines zeitiger Aufenthalt ist unbekannt. ein gewisser Dialekt ader sagen wir lieber Accent, nocz ,rich; Münster, 6. Sept. Im vergangenen Jahre verin den Freudenbechzer, der ihr gestern greicht, einen Wernutgz. ler eim Sugetiheur, Büitge, aus Soest, der amläsich der tropsen zu gießen sondern wir sagen es der Künstlerin, die wir Kaiserparade hier weilte, seinen 14 Jahre alten Sohn für reich begabt und veranlagt halten, damit ihr diese Erinne=lim Gedränge. Seitdem ist der Junge verschollen. Nun rung gleichzeitig mit dem gern und warm gespendeten Lob ein mehr ist es der hiesigen Polizei gelungen, den Entführer in Sporn sei, die beschrittene Bahn mit Fleiß und Eiser weiter zu der Person eines Hausierers festzunehmen. Ueber den Ver verfolgen und ein Wink, wo sie besonders an sich arbeiten bleib des Knaben verweigert der Mann jede Auskunft. muß. Herr Fritz suchte den von der Dichterin in sehr groben! Warburg, H. Sept. An der Bahnlinie Kassel“ Strichen gegeichueten Lord Rohester möglchst zu mitdern, erl. WBarkuzs, TOtoßer. ze, neuerdaute Bahr: vermied die Uebertreibung, zu der die Rolle leicht veranlaßt, Warburg wird am 1 Oktober der neuerbaute Bahn und seine Bärbeißigkeit war immer so, daß man das Gefühls hof Haueda zwischen Liebenau und Warburg für den darunter verborgen sah. In der Miß Sarah Reed(Frau) Personenversihr eröffnet. Knuüpser) vermitten wir die Härte. Das angenehige zip. Kassel, 5. Sept. Der Inhaber der großen Pferde, ader abschwächend. Auch Frl. Freiberg konnte uns ervorthandlung Gebrüder Rosenberg ist nach Begebung örend oder abschwächend„Auch Vel. Freiberg konute Lu. 122ader Bes ügereten, insbeiondere Wechselsälschungen, im Marathonlauf. Sein Erfolg steht dem, den man seinerzeit dem Leutnant Hobson, dem Helden des„Merrimac“.].. Eb.4h9l in Prand assetzt. Mensche bereitete, nicht nach. Er wurde buchstäblich von den kuß= wurde die Stadt Chisholm in Brano gesetzr. wütigen Damen, von denen jede den Sieger abküssen sind nicht umgekommen, jedoch haben 4000 Perfonen di wollte, im Sturme genommen, und die schönen Angxei= Stadt verlassen. Die Stadt Hibding ist infolge Aenderun ferinnen bedauerten nur, daß die Zeit zu knapp bemessen der Windrichtung gerettet worden. Das Feuer umgeht b# war, um die Kußgelegenheit intensiver auszunntzen, im Gegensatz zu dem glücklichen Athleten, der verzweifelte Anstrengungen machte, um sich den Lippen der rasenden] Typhusepidemie in der Schutzhütte. Av Sportswomen zu entziehen. Teplitz wird geschrieben: Das im Ridnauntale 3100 Meie Kellner, einmal Kamel!“ Der„Gil Blas“ schreibt: hoch gelegene Karl Franz Josef=Schutzhaus der Sektio Auf dem Pariser Markt dürfte schon in allernächster Beit Teplitz, das ern am 18. August feierlich eröffnet wurd Kamelfleisch zum Verkauf gelangen. Ein großes Haus der gehgrhlich big auf weiteres geschlossen worden,5 Nahrungsmittelbranche hat mit zwei algerischen Schläch= ist behördlich bis auf weiteres geschlossen worden.# tern einen Vertrag auf Lieferung dieses Fleisches abge=unter den dort tätigen Bauhandwerkern eine schwere Typhut schlossen, und in den ersten Tagen des Winters werden in lepidemie ausgebrochen ist. Zehn Leute sind erkrankt, ein der Hauptstadt große Quanten Kamelfleischbraten im gan; ist bere; gestorben. Auch vor dem Genusse des Wassers zen oder geteilt ausgeboten werden. Dieses kulinarische in de## des Schutzhauses muß gewarnt werden, da es Ereignis wird manchen schlummernden Appetit wecken:. S /.2421..., Fanknahgzillen infiziert in gleicht dem Rindfleisch, ist aber delikater. Das Fleisch jedenfalle un Typhusbazillen infiziert ist. eines jungen Kamels ist zart wie Kalbfleisch. Der Höcker] Ungetreuer Kassierer. Der Kassierer des StuckaSchienmaulsal= mit Eslia und Oe zubereiten. Wie wer; teurverbandes Johannes Schäberle in Frankfurt a. M. war den in den vornehmen Beulevard=Restaurants sich bald Sonnabend vormittag mit gebundenen Händen und Füßen rusen hören:„Kellner, einmal Kamel!“. Die Einführungin seinem Zimmer aufgefunden worden. er gab an, daß dieser algerischen Sitten dürste auch in anderer Hinsicht##er während der Abwesenheit seiner Frau in dieser Weise dankbaren Stoff liefern: Feuill#tonisten, Stückemacher unspon— Männern gebunden worden wäre. Es waren ihm mau wird jeden Tag mindckens einmal in den Restan= die Kasenbücher sovie em Vertag von 11000 Mark guper. runes den geistreichen Witz hören, daß das Kamel, das man traut worden. Die Polizei stellte fest, daß der ganze Uebereben vorgesetzt bekommen habe, ganz sicher durch ein Nadel=Ifall nur ein Scheinmanöver sei und das Schäberle 500 Mt. oh: gehe! lvon den ihm anvertrauten Geldern für sich verwendet hatte. Die Frau mit den vierzehn Männern. Einen beneidens= Die Polizei verhaftete ihn und beschlagnahmte das Geld und werten Optimismus legt Mrs. Phoebe Townsend in New=(die Kassenbücher, da sie auch annimmt, daß er dieselben Dork an den Tag; vierzehn Mal hat sie ihr Lebensschiff sicher gefälscht hat. und geschickt in den Hafen der Ehe gesteuert, aber immer— Se S wieder nach kurzer Zeit die Anker gelichtet, um von neuem] Knabenmord auf offenem Felde. Aus ihr Glück anderswo zu versuchen. Jetzt hat ihr letzter Gatte, wird geschrieben: In Kellen bei Kleve wurde im Felde das ihr vierzehnter, die Scheidung deantragt und bald wird Mrs. lachtjährige Söhnchen des Besitzers van Berkum von einem Townsend voraussichtlich einen neuen Mann suchen müslen, bisher noch nicht ermittelten Mann überfallen und ihm die as sie auch gern und hoffnungsvoll zu inn sich vorgenommen... durchschnitten. Das tötlich verletzte Kind ist hat. Der Oessentlichteit hat sie die Frucht ihrer,se, seltsam am Tage darauf gestorven. Der Verdacht richtet sich gegen ichen Eheerfahrungen nicht vorenthalten, und sie hat sich rück, Lan, zusfasenen Angestellten einer Siever Fabrik, der flüchtig haltlos über die Kunst ausgesprochen, einen Gatten zu fesseln den entlassenen Angestellten einer Klever Fabrik, der flüchtig und richtig zu behandeln". Sie selbst gesteht, daß sie geworden und dessen Dolchmesser am ein sehr liebevolles und zuneigungsbedürftiges Temperament worden ist. Man glaubt, daß er die Tat in einem Anfall besitzt, aber sie warnt alle Frauen davor, ihre Männer mit all von Geistesstörung begangen hat. zu deutlichen Anzeichen ihrer Liebe zu beglücken, sondern kar: Reiseabenteuer der Prinzessin Pleß. Mehrere Ehe in der Praxis auch selbst Schiffbruch erleiden mußte, so stahl, der an der Prinzeisin Heinrich zu Pleß bei ihrer Abhat das ihren Glauben an die Richtigkeit ihrer Prinzipienfreise nach Deutschland auf der Viktoriastation in ihrem nicht erschüttern können, und sie erklärt ihren Mißerfolg mit! Salonwagen verübt wurde. Der Prinzessin sollte eine Salonmagen Ledertasche mit vielen Juwelen gestohlen worden sein; der ggnnnr, 19•7 EtImaterielle Schaden ist aber sehr unbedeutend, die Prinzessin fahrungen zu sammeln, denn als sie heiratete, hatte sie kaum bedauert den Verlust ihrer in der Tasche ausbewahrten das dreizehnte Lebenojahr vollendet. Ein Jahr später gpar Bxipgrzorrespongenz sehr. nicht erschütte ihrem persönlichen Pech, das sie den„richtigen Mann nie finden ließ. Schon sehr früh begann sie, ihre Er in der kleinen Rolle des John nicht sonderlich gefaller vielen sonst so oft und gern hervorgehobenen Vorzüge der hochtalentierten. Dame standen hier im Wege; dieser boshafte, reche, verzogene und eigensinnige Lümmel lag ihr nicht. Wir hätten Frl. Freiberg, die zweisellos zu den besten Kräften des Sommertheater=Ensembles zählt, zum Schlusse eine dankbarere Rolle gewünscht. Die übrigen Partien waren gut vertreten. Der Schluß des Schauspiels war weichlich gekürzt ins Ausland entflohen Handel und Märkte. Vom Kali=Syndikat. Berlin, 5. Sept. In der heutigen Gesellschaftsversammlung des Kalisyndikats teilte sie Mutter und zugleich Witwe. In den 36 Jahren, die seit dem verflossen sind, hat sie noch dreizehn Mal als Braut ihren Weg zum Standesamt angetreten, aber meist war es nur ein kurzes Glück, dem rasch die Ernüchterung folgte. Fünf Männer wurden ihr durch den Tod entrissen, von den übrigen hat sie sich selbst scheiden lassen mit Ausnahme des letzten, der nun als erster der stattlichen Schar seinerseits von seiner Gattin ge trennt zu werden wünscht. Es ist nicht verwunderlich, daß in Mrs. Townsends Gedächtnis die einstigen Gatten sich bisweiten zu einem dunklen Knäuel von Namen, Daten und Ereignissen verwirten.„Auturlich kenne ich noch die Namen der Geboren: Ein Mädchen: Herrn Bürgermeister Busse in Herford. Verlobt: Hermine Steinmeher=Lieme mit Ernst Rehme“ Hohenhausen. „enmtn gune sch noch dir Numen ders Gestorben: Martha Lesemann, 18 Jahre, in Manner, die ich geheiratet habe.“ erzählt sie,„aber tatsächlsch Meinberg; Beerdigung Dienstag nachm. 5 Uhr. kommt es oft vor, daß ich sie im Geiste verwechsle und wenn ich mich sicher erinnern will, so muß ich schon zu meinen Notizen Zuflucht nehmen. Ich habe mir ein Buch angelegt. in das alle meine Heiraten und Scheidungen eingetragen werden. Mit vielen der Männer habe ich nur wenige Monate zusammengelebt, und das sind auch diejenigen, deren ich mich am schwersten entsinne. Ich finde es gar nicht sonderbar, daß ich die Namen und Gesichter meiner einstigen Männer verwechseln kann.“ In Council Bluffs leben noch heute drei gute Freunde und kommen oft zusammen, die alle drei dereinst einmal der heutigen Mrs. Townsend ihren Namen gaben. Sie sprechen alle mit freundlicher Sympathie von der ge wesenen Gattin, die„im Grunde eine herzensgute Frau“, sei: sie alle haben sich mit ihr ganz gut vertragen, bis dann plötzu. M. Richts gewonnen. Wetter=Nachrichten. Detmold, 4. Sept. Wetterbericht der Wetterdienststelle des meteorologischen Observatoriums zu Rachen. Wechselnde Bewölkung, strichweise geringer Regen. London: Bewölkt. Hamburg: K. Züngener, Lage gegenüber dem Zahnhof Fernsprecher 74 Geschäftshaus für Leinen, Tischzeuge, Gardinen Weik- und Zaumwollwaren, Zetten und Wäsche Wäschefabrik. Was ist Schöne Futter- und Kochkartoffeln hat Mittwoch früh an der Bahn Gärtner Nortmann Wer argarine gebraucht, mache einen Versuch mit feinster SüssrahmMargarine. à Pfd. 70 Pig. bei Fr. Preuss, Detmold Alexanderplatz. pikant und fettreich empfing und empfiehlt Fr. Preuß, Alexanderplatz. MIANASESEE AE Bekanntmachung. Es wird erneut auf§ 24 der Straßenpolizei=Verordnung vom 27. Februar 1877 hingewiesen, wonach das Fahren mit Kinderwagen Trottoiren und Bürgersteigen verboten ist. Nichtbefolgung dieser Vorschrift wird mit Geldstrafe bis zu 20 bezw. bis zu 6 Tagen Haft bestraft. Die Schutzleute sind angewiesen, darauf zu achten, daß dieser Verordnung nachgekommen wird und Uebertretungen zur Anzeige zu bringen. Detmold, den 5. September 1908. Der Magistrat. Wittie. Bekanntmachung. Klärbeckenschlamm, welcher von der Klärstation abzufahren ist, wird für 1 Mk. pro cbm. abgegeben. Entsprechende Anweisungen sind auf dem Stadtbauamt, Rathauszimmer 14, erhältlich Detmold, 22. April 190. Der Magistrat. W billig Leere Margarineannen billig abzugeben Fr. Preuß, Alexanderplatz. Erdbeerpflanzen nur in großfrüchtigen Sorten empfiehlt Ph. Zechmeier Handelsgärtnerei. Posten inen neue und gebrauchte, billig abzugeben. Gustav Saak Brake b. Lemgo Das neue und die lippische Verordnung zur Ausführung dieses Gesetzes vom 11. Mai 1908 ist im Verlag von Willy Bruder(Lippische TagesZeitung) in Detmold erschienen und für 10 Pfg. zu haben. (Porto 3 Pfg.) Zu verkaufen ein sü: jede Arbeit zu gebrauchen. Meierheurich Waddenhausen. Ein fast neuer doppelter SchornsteinVentilationsautsatz „it Fahne) billig zu verkaufen. Auskunft erteilt A. Dröge, Agent der Lipp. Tages=Zeitung, Barntrup. Nur der echte Zrockmann==de Futterkalk verschafft großartige Erfolge in der Schweinezucht. Echt zu haben bei W. Hempelmann, Lemgo Wohnungsgesuche Wohnungsangebote Verkäufe Sler Komplette Schlafzimmer=Einrichtungen empfehle in größter Auswahl zu billigen Preisen. Detmolder Hofmöbelfabrik A. Schieferdecker Nachf., Ed. Begemann Hornschestr. 20. Schlanger Lose! Ziehung am 3. November 1908 Preis Mk. 1.50. Auf 30 Lose 1 Freilos Zu haben in der Expedition der Lipp. Tages-Zeitung Detmold Hornschestr. Telephon 10. 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Nach der Feier am Vormittag Generalversammlung in der Kirche. Nach beiden Gottesdiensten Kollekte für den Gustav-Adolf-Verein. Gemeinsames Mittagessen 1 Uhr in der Ressource, Gedeck 2.25 Mk.; Anmeldungen bis spätestens zum 8. September an den Ressourcenwirt. Drucksachen!! Zuchdruckerei Wily Bruder Telephon 10 Detmold Hornschestr. 30 Bad Seebruch bei Ulotho a. d. Weser 45 Minuten vom Bahnhof Blotho Schwefelwasser= und Schwefelmoorbad Für Rheumatismus vorzügliches Bad bringt in empfehlende Erinnerung Ang. Klose. odne Operation schmerzlos, ohne Berusestsrung. A. Scheele, Hannover. Marienstr 57. Spezialbenandlung von Unterleibsbruchen. Sprechzeit in Hannover Sonntag 10—1 Montag und Dienstag 10—— Uhr Literatur u. Atteste Geheilter kostenfrei. Zeitweise anwesend in Hameln Pickel im Gesicht und am Körper, Blüten. Wimmerln, Röten, Sommersprossen, Hautjucken, Furunkel, Hautgeschwüre 2c., wer daran leidet, gebrauche Zucker'e Patent= Medizinal=Seise, D. 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