Lippische Tages-Zeitung beneral-Anzeiger für das Fürftentum Lippe. e Post: ¼ Jahr Monat 50 Pfg. Familienanzeigen Familienfreund Binterfahrplan. Rotationsdruck u. Verlag: Vertretungen in: Salzuslen, fast allen Ortschaften de Hohenhausen, Barenholz, über 100 Vertretungen. IN 44. 2gslin Bla 2r. Sg.. Detmold, Freitag, den 21. Jebruar 1903. Tageszektung, Detmod. 13. Jahrgang Einmal— und nie wieder! sse bne iue ee ee, Beschte hchs eee eceteite hihe e echecheseie cheescehice esericich e. eschiche hcse en Re Cneuueg e#e ee gen warbe aud rtigen furituigen Grlndten ergreigen, Kelndt, Neiuer, sap Le Vorel zicht us den ünhlesekel perten. Die Bohrgel der Vemniter Bosterunz eeschelucdter Verionniuge Auting eue eutote, egehe fimmte das Haus io beiter, dah die Biute des lich beten, Vern“.th wie denz Die Vorentalung Leollet schr bellagenowert. Die Venimmungen üder die Stragf Puns evervonnet die de: Reigztagenahlegt eine ühg Don im griher Blüchchmadge auf das proetichezlüchen Arbeiten Lutei, Verisng, Lisgedern, Reoduer bestkartlest der sugendicgen Versenen seten nangelbsest. Rernebe. Beeeu#. een aun brchung Der Aigz, Vendv., V215 z. eaeorche dann die Frage der Ausuesung fender Arbeter et, Blnichte dann die Verausezung des Frelutage. u. e. Fürsten Bülow in mehr oder weniger höflicher Form das Miß= befleißigte sich möglichster Kürze. Dafür wartete der Abg. spricht dann die Frage der aubieeiee Iters von 12 auf 14 Jahre. Unter keinen Umnanven trauen der„Vereinigten Linken“ zum Ausdruck bringt. Seyda=Breschen(Pole) mit einer um so umsassenderen Staatssekretär Dr. Nieberoing; In der vorz, Bsst für eine Zersolitterung der Justiz, für Sondergerichts. Aus In Süddeutschland haben es die Linksliberalen besonders Rede auf. Von eilig. den Block zu zertrümmern. Wenn es allein nacht der Politik erni sammlung der Nationalsozialen Badens ausgesprochen, dies von##eoe,: A5stkische Regierung wegen Verletzung nicht aufreizend sein sollten(Heiterkeit), aber verartigtelgegen eine Breslauer Papierhandlung, die weger„Host,## Loyiergattez, chsgate„Phocxoltik.v; Sizia Pmäre#ie rictägste der Reichsgesetze einzuschreiten, wies Staatssekretät, 7.5 Ausführungen gingen. Pachbgr. in vie, F#isteiten haun FFrau= tung unzuchtiger Bilder ange“laßtz ewar von Rübens usm. (Heiterkeit), aber derartigeg#gen eine Breslauer Pavierbandlung, die wegen Verbreivon Rubens usw. ralen durch Bülow und eine ontene Absage, wäre die richtigste##I. L=Li22 Lu2 Marmurk auf das entschiedenste zurück und fämen dort eine andere Färbung und bilheten daun. krauz sich um Reproduktionen von Bildern## Antwort auf die Erklärung des Reichskanzlets über die 87 betonte unter der Zustimmung der Rechlen, dei meneggen ein wintommenes nnen„„„„ er Anner rechtsfrage gewesen. Noch grimmiger schlug der demokratische.1#— werde nie in die Kompetenz der Einzelstaaten ein werde im Volke nicht so verstanden wie hier im O#n#tionen mußten einge Abgeordnete Heimburger kürzlich in Karlsruhe auf den Block:1.3##:## T#####s dbe Senda inrach nahmn Mizenraugeni#m.: Waft naniehe unter Hlassenjustiz das Be los. Er führte aus, daß der Linken am Fortbestand der BUggempf den Prasidentenlisch ein. Een mehletene-scherichte, wöbel abslaltnn... I.f merge n lowschen Reichskanzlerschaft nichts mehr gelegen sei. Seit dem durch Krankheit verbindert, den Parlamentsverhandlungen Teil ungerecht verurteild wird. Hier im Hause weror vor Politische Aebersicht. Deutschland * D e t m o l d, 2 1. F e b r. 1 9 0 8. das Privatieben des Klagers ossentinh dugessei aber steis aufgesauen, dani weng„„ otischen Par=I„ u. so Hunderttaus nden bislang ungekannie und Streitigkeiten innerhalb der sozialdemokratischenPe#— Reichsschatzsekretär Sydow. Wie die„Nordd. Allz. vermittelt werden können! Dem Wunsch- tei gab, und ein Organ berusen wuro,, hierüber d“„päße,##a.“ hört, ist als Nachtnlger des Reichsschausekretärs Freiauf Gewährung von Tagegeldern an Sach=len, die Genossen stets dabei waren, die Stelle, die darübert###g ei. Seit dem zurch Krankheit verhindert, den Parlamentsverhandlungen Teil ungerecht verurteild wird. Hier im#### 10. Januar sei der letzte Anlaß gefallen, auf den Reichskanzler beizuwohnen, erschien der zweite Vizepräsident heute zum sichtiger geurteilt, man sage, die Richter seiten durchan. und die Rechte im Reichstag noch Rücksichten zu nehmen. Umsersten Male wieder im Reichstage, von seinen Fraktions=befangen, aber verständen die Arbeiterinteressen nicht. Es den Block sei es nach menschlichem Ermessen geschehen. Als genossen und dem Präsidium zur Genesung herzlich be= werde immer behauptet, daß die Arbeiterinteressen nur be känftige Parteigrappierung wurve ein Großbloc der Linken, salückwünscht.— An den Moltke=Hardenprozeß knüpste Abg,. Migliedern der.Jozialdemglrgtricher, Päßher Hiten, Jom seseleeiun ie. Seedenehne une ben, Aude ore sch. Die dad Prigalichen Lei eigerz, Penlc. letkeseleder vas augetlen Liatz venr 2. Zueseilaigzes ger. Das alles sagt ein Mann, der seit Jahrzehnten im politi=Iatuer Kätten vermitten wetoen kannn.—. schen Leben steht. Man sollte es nicht für möglich halten, haß des zedners auf Gewährung von Tagegeldern lasche nolitischen Eraülle ernit genommen werden. Wie denken 5. h.. aucie einer Meio solche politischen Ergüsse ernst genommen werden. Wie denlen verständige und Zeugen, der auch in einer Resolution Ab=#urteilen sollte, als nicht orientiert üb sich die Herren der freisinnigen Vereinigung unw. eigentlich la zum Ausdruck kommt, sagte Staatssekretär Dr. Nieber= hältnisse hinzustellen. Der Vorredner ihre politische Zukunft? Glauben sie wirklich an die#in Berücksichtigung zu. Einer Anregung des Abg. Bas=[Einzelfälle als Beweis für seine Beschu eichzettiger Wirn gedacht ist. Auch das ist als Nachfolger des Reichsschatzsekretärs Freien bece ehieeseese escheeeccec e E##ding Berücksichtigung zu. Einer Anregung des nog. D#l“ Einzelfälle als Beweis für seine Beschuldigungen vor, aber 1... Lau ist d’r Entwurs eines Gesetzes betreffend die Möglichkeit eines neuen Blockes, der die bürgerliche Linke und Iermann(utl.) Folge gebend, wü digte der Chei des Reicht= damit sei nicht bewiesen, was der orge'pir, i#nahmt Aufhebung des Steuervorrechts der die Sozialdemokratie im Reichstag umsaßt. Wollen sie die justizamtes die hohe soziale Bedentung der Jugendgertchrc, unternahm; solche Fälle bleiben, immer er###mmes versten fertig ausgearbeitet. Richtersche Volkspartei mit denen um Gothein, Barth und mith einer Einrichtung, der auch die neue Strasprozehordnung Tamit werde der deutswex. V#tricht geneist ung halte es bungs= und Beamtenfragen überbaupt Singer und Bebel unter einen Hut bringen? Einmal undlin besonderem Maße gerecht werde. Klassenjustiz aufgedrückt. Er sei, nicht, geneigtun Borr, mit dem Reiche vorgeht, so ergibt sich, daß eine solche Neunie wieder wären d. Linksliberalen Regierungspartei und: Trotz der vorgerückten Stunde verstand Abg. von Mal= nicht für angemessen, au! b',„Eex, pog Einzelfällen abge= regelung in Preupen unter gleichzet e e nationalliberalen ebenfalls. Der großartige Großblock wäre Staatssekretär Dr. Nieberding. nu#. beit 9t#9 u. Lonnts. Pc ein, Weschzmpfung des deutschen Richterstandes zurück. Bayern wurden ausgesordert, im gleichen Einne zu verzissernmäßig durchaus in der Minderheit, ein Konglomerat von die Ausführungen der Regierunge..####. zum(Lebhafter Beifall.) Diese Behauptung stimme nicht mittfabren...— nächste Ablösungstrausport nach Oftasien in Eiswegter„eis, c2, gegenleitig jede Lebensbetätigung erschwer=I“n9““ Teis sich um den Tisch des Hauses geschart hatten. Ham ter, der vorsätzlich und bewußt sich der Beugung des biechts wi#n efhrhrung gelangen. Der Dampfer soll werde. Wie Gune der Vorredner I wagen, zu bedanpten, an R. Aprl, von Brenerhaven argeben und gr. I. Jun. die deutsche Rechtsprechung sei eine Klassenjustiz.(Lärmin Wohin soll das führen, wenn jetzt überall der Blockpolitik Schwierigkeiten gemacht, dem Fütsten Bülow Steine in den Wege geworfen werden? Er wird nicht stolpern, wohl aber! Sitzung vom 19. Februar 1908. eines Tages sagen, ich habe diese politischen KindeI Am Bundesratstische: die Staatssekretäre Dr. von reien und Dümmenjungenstreiche satt. Und dann überläßt er#tethmann=Hollweg und Dr. Nieberding. Derselbe Dampfer wird dann Die Beratung des Instiz= Etats wurde sortgesetzt. Abg. Groeber(Ztr.) meinte, daß Fehler vorkommen,]22““““)!“ per Deutschlands Haltung i der Nordseefrage Abg. Stadtbagen(Soz.) führte aus, in den„Euz schwere Fehler vorkommen, sei unbestreitbar; er bestreite###t: goßer Betriedigung.„Sun“ bemerkt in den AusJahren habe auch in der Zivilrechtspflege die Klagrsei#te aber, daß es sich um parteiische Justiz, Klassenjustiz, ban jührungen des Botschafters sei das erfreuliche. Zeigen d# immer mehr um sich gegriffen; die Rechte der Arbeit;#ele. Man könne nicht sagen, daß der ganze deutsche Rich=###unen, daß die deutsche Regierung den lebhaften Wunsch würden fortgesetzt beschnitten und ihnen das gesetzlich 9#-##erstand parteiische Justiz übe, weil einzelne solcher Fällesertenne. n nung des amerikanischen Volkes zu bemichs. vortommen.,„May, wisse., Lak. 28. Feir7ege Vrichstaßt Eslsiben.„Times“ jührt aus, es setl, interesant setarstelen. tern ihre heutige Ausbildung weiter gegeben würde, müs sen derartige Verhältnisse obwalten. Redner sprach sodann von Beeinflussung der Presse in Prozessen z. B. im HauProzeß. Daß Klassenjustiz existiere, sei auch von den bayedie Blockparteien ihrem Schicksal. Die großen Parteien können auf eigenen Füßen stehen, sie kommen weiter und kommen auch zusammen. Anders die kleinen Fraktionen der Linken. Ihr Schicksal steht ihnen drohend vor Augen. Wenn sie nicht sehen wollen, mögen sie in das politische Nichts stürzen. Sie sind gewarnt: einmal— und nie wieder! Aus dem Reichstag. Stimmungsbild. (Von unserem Korrespondenten.) X Berlin, 20. Febr. 1908. 1Pro Die beutige Eitung begann mit der zweuter„Szlaung Fespex und eeshischgn Richtern zpgrsg ennute seziglsich als des Telesunkengesetzes. Außer dem Berichterstatter nahm der Teit der Migrzizischen Blättern, die stets gegen die nur der sozialdemokratische Aba. Dr. Krank=Mannheim sbürgerlichen, vor Hoief#eezg ehng ez bie gug einige.#nzu kurgen Aussührungen das Wort, worauf das Gesetz, In1 Pr b, von hutzsozialem Geiste erfüllt. Solange die Richter der Kommissionsfassung einstimmig angenommen wurde. sätze von antisozialem Geine erfuur. S########g get an Die Beratung wandte sich dann dem Etat des Reichsjustiz, nicht aus allen Teilen des Volkes gewahlt wergen, geinn amtes wieder du. Während der Abg. Roth(Birtsch, Bag.)eine Oeyt.:. Lugen Arbeiter erkannt wurden, könne man zu den mittlerweile auf 13 angewachsenen Resolutionen fängnisstrafen, gegen Arbeiter, erinz 1.2g durch große unStellung nahm, berrschte im Hause trotz der schwachen Be, annebmen, doß, Hre, V'/Lgch, n r Lg,)“ Bezuerrzähre mebsetzung große Unruhe, die sich auch dann nicht legte, als kenntnis auszeichr.„I#mmenbett von Richtern gegen Staatssekretär Dr. Nieberding die Vorlage der Novellesrere Fälle von vo###:. 1.134, mürden, wenn sie von Angezum Gerichtsversassungsgesetz und der Novelle zur Straf= Arheiter, an. Robelt#######n begangen, anders bemessen, prozeßordnung für den kommenden Winter ankündigte;]hörigen der besitzenden* Gugrgogezieg von Beamten und beiße Enwürse nannte der Chef des„Reichejukizamics als, die von Vrvetitgr.,a2, Oränsen gesetz.-Noch traßer grundlegende Arbeiten, mit denen die Regierung ihre im Polizistey, würden geradesu Prz4, um Strafvollstreckung vorigen Jahre gegebene Zusage in vollem Umsange. gin=/E, der Hutgrhierfz, we 1.1, Redner Beispiele an. Nachleidigungen oft viel zu niedrig sei.(Sehr richtig!) Eot,; vas Deutsche Reich die Gelegenbeit benutze, dem amerlberrsche darüber große Unzufriedenbeit. Auch bei Bobeitg, kanischen Volke neuerlich die Versicherung seiner friedlichen delitten kommen die Angeklagten ost viel zu leicht wey., und barmonischen Politik in einer Frage zu geben, die not(Zustimmung.) Die gestrigen Ausführungen Les. 2.rg, wendigerweise ernste Möglichkeiten einer Friedenssörung Heinze waren größtentells sehr interessant, seine Aureaun, zzn sich trage. gen nachahmenswert. Es lasse sich nicht leugnen, daß diel““ V L“v, Hraunschweigischen Landtage. Dem braunschwelRechtspslege binter der modernen Eutwickelung zurugge:„lichen Landiche ist eine Iörlage zugegangen, nach der in Zublieben sei. Man taste nach einer Reform, babe aber in. Ke1.1. Garien. und Brämlenlosgeselschaften, sowie der mer noch keinen befrledigenden Ausweg gesunden. Ein= Kanz,s trnze, Lattertelosen obne katliche Ermächtigung unter Besserung könne nur kommen, wenn man den Juristen=Handel mit Lotterielosen ohne staatliche Ermächtigung richtern Laien an die Seite setze, Arbeitgeber und Arbeit= Strafe gestellt werden. nehmer. Redner sprach sich dann zustimmend zu der Re=I— Neue studentische Demonsteationen in München. Am solution wegen des Strafverfahrens und Strafvollzuges Dienstag fanden wiederum in der Universität studentische Deaus. Für den Antrag Liebert wegen Deportation könne monstrationen gegen den Pibfessor Bardenhewer statt. Der seine Partei sich nicht erwärmen. Redner besprach sodann e#tor dropte mit dem Consilium abeundi. Man mag die übrigen Resolutionen und dann den Initiativantrag s a.2——— weichem Standpunkte man will, ein derartiges des Zentrums wegen der Tarisverträge und meinte, wezer Wi, hasten der Studentenschaft ist unbedingt zu verurteilen; es das Bürgerliche Gesetzbuch noch die Gewerbeordnung be=Verhalten der Stubentenschaft schäftige sich mit den Tarisverträgen. Die Judikatur des ist knabenhaft und wenig würdig. Reichsgerichts und anderer Gerichte stehe mit einander in!— Erzbischof Abert an Dr. Casselmanz. Künchen, Widerspruch. Vor allem handle es sich darum, die Taris=120. Febr. In dem Briese des Erzbischofs Dr. Abert an verträge auf eine gesetzlich rechtliche Grundlage zu stellen. den Führer der liberalen Landtagsfraktion Dr. CasselAbg. Dr. Ablatz(Frs. Vpt.) hielt die von den Na=Imann erklärt er zunächst, daß ihm die Beeinträchtigung Mäßigkeit und Arbeit sind die wahren Aerzte der Menschen; die Arbeit reizt den Appetit und die Mäßigkeit verhindert deslen mißbräuchliche Befriedigung Rousseau. Auf eigener Spur. Kriminalroman von Otto Hoecker 5. (Nachdruck verboten.) „Das verstehe ich nicht, flüsterte das Mädchen gepreßt.„Es leißt mich irre an Witte werden, denn noch in der vorigen Woche klagte er mir in vertrauter Aussprache seine Not, wie er mit kleinlichen Sorgen sich abquäle, statt ganz und gar in die hohen Entwürse sich versenken zu dürfen, die seinem Geiste vorschwebten— wie er seine kostbare Zeit an müßige Tändeleien hingeben mußte, statt seiner Göttin dienen zu dürfen— er erzählte mir noch, wie er einige Aquarelle um einen Pappenstiel habe verschleudern müssen, nur um Geld für die notwendigsten Bedürfnisse im Hause zu haben— und nun 34000 Mark in seinem Besitz! Das ist ja ein großes Vermögen ... ich begreise nicht, woher Witte das Geld bekommen haben kann.“ „Vielleicht von Leonie Selkenbach?“ warf der Vater da zwischen. „Hermine schüttelte entschieden mit dem Kopfe.„Nie und nimmer. Ich kenne Fräulein Selkenbach nur oberflächlich immerhin aber genug um sie auf eine derartige Großmut hin beurteilen zu können. Einer solchen halte ich sie nicht fähig sie ist das echte Kind ihres Vaters und dem Erwerb mehr zu getan, als dem Verschleudern, überdies glaube ich nicht, daß der Geheimrat seine Tochter ohne sein Vorwissen über solch Riesensummen disponieren läßt. Du erzähltest ja selbst, wie er sich in deiner Gegenwart über ihre Ueberspanntheit beklagte und hätte Witte das Geld von ihr erhalten, warum versteckte er es dann?“ „Sage einmal offen, hältst Du Deinen Maler einer solchen Tat fähig, oder neigt Dein Urteil der Thommenschen Auf sassung zu und brichst Du über Walden den Stab?“ „Vater, Du stellst mich da vor eine schwere Wahl“, seufzte das Mädchen, indem es sich endlich erhob, um den Tisch abzuräumen.„Daß Walden Dein und unser Vertrauen grob getäuscht hat, ist erwiesen... er griff zur Lüge. Das„macht mich in ihm irre. Ich meine, wer lügt, der ist zu jeder Niederträchtigkeit fähig. Witte dagegen, was soll ich da nur sagen? Er ist ein solch hochgeschulter Künstler, seine Seele empfindet ungemein zart und sein, und doch wohnt in ihm ein alles übermögender Drang. es nämlich in seiner Kunst zur Meisterschaft zu bringen, der ganz Großen einer zu werden. Ich glaube, diesem Drange vermag er alles zu opfern.“ „Also einer von den ganz Gefährlichen. Lächelt ihnen das Glück, kommen sie als Welteroberer oder Entdecker in die Gechichte; sonst enden sie gewöhnlich auf dem Schaffot.“ Hermine erschauerte; schon die Vorstellung einer solchen Möglichkeit erschien ihr entsetzlich. So verstrich unter skorgenvollem Gespräch der Abend und es war Schlafenszeit geworden, als von draußen her unvermutet die Korridorklingel erklang Vater und Tochter sahen sich überrascht an.„Wer kann noch so spät kommen?" fragte der Rat, indem er sich, um nachzuschauen, erhob. Doch Hermine war schon an der Tür.„Laß' nur, Papa, ich gehe schon.“ Wie Hansemann noch zuwartend neben dem Tische stand, hörte er draußen im Gange einen leisen Aufschrei seiner Tochter. Dann kam diese selbst wieder ins Zimmer geeilt.„Walden ist da— er will Di chsehen und sprechen“, berichtete sie atemkös. Dann, von plötzlicher Bewegung fortgerissen, ergriff sie die Hand ihres Vatenrs.„Er sieht schrecklich aus, so verstört und mitgenommen— bitte bitte, lieber Papa, sei nicht zu hart gegen ihn!“ Ehe der Rat in seiner ersten Aebrraschung noch etwas zu antworten vermochte, erschien im Rahmen d. offen gebliebenen Tür auch schon die Gestalt des Detektivs und trat mit einem gedrückten„Guten Abend“ in den Lichtbereich des Zimmers Hermine hatte recht; er sah beklagenswert, fast zum Erbarmen aus; dunkle Ringe um die Augen, seine schlaffen Be wegungen ließen auf starke körperliche Erschöpfung schließen. Mitleidevoll wollte es sich im Herzen des Beamten regen und unwillkürlich zuckte seine Hand zum gewohnten Gruße. Das währte indessen nur sekundenlang; dann stand er straff und unbeweglich, ein unbestechlicher, gradsinniger Mann, der seine Pflicht unter allen Umständen zu erfüllen entschlossen war. Endlich!“ empfing er den späten Besucher.„Sie haben mich lange warten lassen, Walden. Ich wußte kaum mehr, was ich von Ihrem Verhalten denken sollte.“ Er wies auf einen Stuhl. Doch der Detektiv schien seine Einladung nicht zu sehen; er stand ernst, nicht minder entschlossen als sein Vorgesetztenr, auf dessen verschlossene Züge den fieberhaften Blick voll und gerade gekichtet. Nur als Hermine In bänger Sorge sich diskret zurückziehen wollte, machte er eine kurze, bittende Handbewegung „Darf ich Sie ersuchen, so bleiben Sie, Fräulein Hansemann“ sagte er mit vor innerer Erregung unsicherer Stimme,„was ich dem Herrn Vater an amtlichen Berichten und— und— und auch sonst noch zu sagen habe“, setzte er tastend hinzu, als fiele es ihm schwer, den richtigen Ausdruck zu finden,„das ist kein Geheimnis. Ich nehme an. Sie sind ohnehin schon unterrichtet.“ „Ich vermute, daß Sie mir zunächst Bericht über Ihren heutigen Auftrag erstatten wollen?“ nahm der Rat das Wort, nachdem einige Augenblicke in peinlichem Schweigen verstrichen waren.„Setzen Sie sich doch“, fügte er ungeduldig hinzu„und Minchen, mache kein Gesicht, wie'n Kater beim Donnern.“ Er rückte sich in der gewohnten Sofaecke zurencht und nahm keine weitere Notiz davon, daß der Detektiv seiner Auffordeung un geachtet stehen blieb. „Ich begab mich mit dem Leutnant nach Plötzensee u. ließ mir den dort internierten Strafgefangenen Franz Eilenburg vorführen", begann Walden mit farblosem Stimmklang, indem er vor wie nach den Blick auf dem finsteren Antlitz seines Vorgesetzten ruhen ließ.„Ihre Vermutung bewahrheitet sich HerrRat. Der Revierleutnant erklärte sofrt, daß der vorgeführte Gesangene mit Eilenburg junior nicht identisch sei.“ „Also doch“, unterbrach ihn Hansemann.„Sie haben den unbefugten Stellvertreter berenits der Person nach festgestellt? „An der Hand der mitgegebenen Bildkarte“, bestätigte Walden in seiner vorigen, wie automatisch wirkenden Weise „Es handelt sich um den vorbestraften Wilhelm Hildebrand den Enkel des alten Kutschers Graßnick, der übrigens im Ver lause des heutigen Nachmittags gestorben ist.“ „Sie sprechen von Graßnick?" „Gewiß, Herr Rat. Hildebrand, der natürlich nicht län ger im Gefängnis bleiben konnte, wurde vom Leutnant und mir sofort nach Moabit mitgenommen und dort dem zustän digen Untersuchungsrichter vorgeführt. Vor diesem wiederholte er sein zuvor mir schon gemachtes Geständnis und wurde vom Richter dem Untersuchungsgefängnis überwiesen.“ „Das geschah aber bereits heute nachmittag Sie in der Zwischenzeit an? Sie konnten sich doch denken, daß ich auf Ihren Bericht wartete.“ „Ich versuchte, die Spur des richtigen Franz Eilenburg ausfindig zu machen, Herr Rat. Ich wollte meine voraussichtlich letzte Amtshandlung erfolgreich durchführen" Hansemann stutzte; er ging jedoch nicht auf den versteckten Sinn der Aeußerung ein, sondern fragte kurz:„Nun, ist Ihnen das gelungen?“ „Soweit es mir in der kurzen Zeit möglich war— ja, Hansemann konnte kaum mit einer Geberde der Befriedigung zurückhalten.„Sie sehen mich in lebhafter Spannung— berichten Sie!" „Ich hatte Hildebrand bereits im Privatzimmer des Gefängnisdirektors scharf ins Gebet genommen. Er ist ein schwieriger Bursch und versuchte lange Zeit, seine Noue als vermeintlicher Eilenburg junior weiter zu spielen. Da ihn der Nevierleutnant persönlich kannte und die Photographie gleichfalls gegen ihn zeugte, so hatte er damit auf die Dauer natürlich keinen Erfolg. Dann wollte er sich darauf beschränken, seine Identität einzuräumen. Erst der Hinweis auf durch sein Tun voraussichtlich beschleunigt herbeigefuhrte unde seines Großvaters und das durch ihn über seine brave Mutter verhängte tiefe Herzeleid milderten seine Verstocktheit. Schließlich brach er zusammen, gab klein bei und offenbarte alles, was wir von ihm zu wissen verkangten. Er räumte ein. von Eilenburg junior durch die Zusage einer großen Geldsumme zur Uebernahme der von ihm erfolgreich gespielten Rolle bewogen worden zu sein. Auf meine Vorhaltung, wie er so töricht gewesen sein und einem derartigen Geldversprechen Glauben beigemessen haben könnte, zumal er die Verhältnisse im Eilenburgschen Hause doch kennen u. wissen müßte, daß nach mensch, licher Annahme der junge Eilenburg überhaupt niemals in den Besitz einer solch großen Geldsumme— es handelt sich um 10000 Mark— gelangen dürfte, spielte er den vollen. Schließlich ließ er sich zu der Andeutung herbei, burg könnte alles, was er wollte, und noch mehr dazu durch seine junge Stiefmutter erhalten.“ (Fortsetzung.) — ichte Wien sernliege, die durch die besonderen Standespflichten ohnehin beschränkt seien, ähnlich wie bei den Staatsbeamten und den Ofslzieren. So, wie die Beamlendisziplln den Bettritt zu einer grundsätzlich staatsseindlichen Partei verbiete, so dürse der kirchlichen Oberbehörde das Recht nicht abgesprochen werden, untergeordneten Geistlichen den Beitritt zu einer bestimmten Partei zu verbieten. Schon aus Gründen des Priestermangels hätte er dem Pfarrer Grandinger die Annahme eines Mandats verbieten kon nen. Er habe aber dem Austrag der Frage nicht seige aus dem Wege gehen wollen:„Kann ein katholischer Geistlicher liberaler Abgeordueter sein?“ Er stelle nicht in Abrede, daß es Katholiken gebe, di# glaubten, ihre katholische Weltanschauung mit der Zuge hörigkeit zur liberalen Partei vereinbaren zu können aber seit den Zeiten des Kulturkampfes gelte in den wei testen katholischen Kreisen liberal so viel wie kirchenseindlich. und die liberale Partei habe seither wenig getan, um diesen Verdacht durch die Tat zu wider legen. Vielmehr habe die liberale Partei und die Tages presse nur zu oft gemeinsame Sache mit den Gegnern der Kirche und der katholischen Weltanschauung gemacht. Er, der Erzbischof, habe dem Pfarrer Grandinger freigestellt, eine vom Zentrum divergierende politische Richtung einzu halten, innerhalb der Schranken jedoch, die ihm sein Ge wissen und sein Standesbewußtsein ziehen mußten. Aus dem Verbot des Beitritts zur liberalen Partei ergebe sich die Unzulässigkeit seiner Agitatiousreisen, namentlich für die jungliberale Partei, der nicht wenig. ausgesprochene(Gegner der katholischen und christlichen Lebensanschauung angehören. Im Interesse der Ehre und des Ansehens des Priesterstandes habe er die Vorträg des Pfarrers Grandinger verbieten müssen, der selber Re ligion und Politik verquicke. Rußland. Petersburg, 20. Febr. Im Port Artbur=Pro zeß wurde heute das Urteil gefällt. General Stöfse wurde zum Tode verurteilt, ohne Verlust der Ehrenrechte. General Fock erhielt einen Verweis, General Reiß und Smirnow wurden freigesprochen. Der Gerichtshof wirk den Zar bitten, die Strafe Stössel's auf zehn Jahr: Festungshaft umzuwandeln in Anbetracht der beldenmütigen Verteidigung der Garnison unter seinem Oberbefehl, sowie seiner persönlichen Tapferkeit. Genera Stössel wurde für schuldig erklärt, weil er die Festung übergeben hatte, bevor alle Mittel zur weiteren Verteidigung erschopft waren, und weil er die Amts gewalt nicht angewandt u. sich eines Disziplinarvergehens schuldig gemacht hatte. Das Gericht ersuchte um Straf milderung, weil Port Arthur von überlegenen Streit kräften belagert, unter Stössel's Leitung mit beispielloser Hartnäckigkeit sich verteidigt und die ganze Welt dura den Helden mut der Garnison in Staunen ge setzt habe. Ferner, weil er mehrere Stürme unter kolos salen Verlusten des Feindes abgeschlagen und während der ganzen Belagerung den Heldengeist der Verteidiger auf recht erhalten und an drei Feldzügen tatkräftig teilgenom men habe. Oesterreich. Wien, 20. Febr. Der Heeresausschuß der österreichi schen Delegation nahm den vereinigten Antrag Latour Schraffl über die Erhöhung der Offiziersgehälter, sowie die Aufbesserung der Maunschafts kost und=ronnung an, letztere einstimmig, erstere gegen vier Stimmen. Durch den Antrag soll der ungarischen Delegation die Verantwortung für das Scheitern diese: allseitig als notwendig anerkannten Maßregel zugeschoben werden. Wien, 19. Febr. Der Hörerstreik bei Pros. Commer ist durch Vermittelung des Dekaus beigelegt. Es heiß jetzt, Commer habe den Münchener Prosessor Schnitzer nicht einen Barbaren, sondern einen Bavern genannt was, da Commer lateinisch vorträgt(Barbarus— Bava rus) leicht habe mißverstanden werden können. Afrika. Tanger, 20. Febr. Es läßt sich noch nicht feststellen was an den Gerüchten über eine ernste Schlappe de: Franzosen bei Casablanca Wahres ist. Es heißt daß die Franzosen viel Tote gehabt haben, und daß die Marokkaner bis zu den Gärten von Casablanca vorgedrun gen seien, sodaß General d'Amade eine Zeitlang von dei Stadt abgeschnitten gewesen sei. Auch wird erzählt, daf die Marokkaner ein französisches Geschütz erbeutet hätten Asien Kalkutta, 19. Febr. General Willcocks hat, begleitet von einer gemischten Kolonne, heute morgen die befestigten Türme der Ortschaft China zerstört. Bei dem Rückmarsch zum Lager wurde die englische Truppe andauernd von den Zakkathels angearisten: drei Offiziere u. acht Mann erlitten Berwundungen, drei Mann lebensgefährliche. 11 29. Fedr. Kommerzienrat von Poschinger, einer der bedeutendsten Industriellen Bauerns, Besitzer vieler Glashütten, ist heute morgen gestorben. Lanan, 20. Jebr. In der Nahze der königlichen Vulverfabrik hat sich nachts ein Liebesdrama abse pielt. Der 20jährige Emil Wendeland virt hier brachte seiner Braut, der 19jahrigen Anna Langer von hier, mit deren Einverständnis zwei Schüsse bei und versuchte sich dann selbst durch einen Schuß in die Brust zu töten. Pulverarbeiter von Kahl sanden heute früh das Paar noch lebend. Die beiden schwer verletzten jungen Leute wurde. n das Landkrankenhaus gebracht Menz. 20. Febr. In dem benachbarten Bellingen sind Mann und eine Frau an d.n Pocken ertrautt. Wien, 20. Febr. Gestern um 10 Uhr 14 Min. wurde n Wien ein heftiges Erdbeben verspürt. In der nneren Stadt sanden mehrere starke Erdstöße statt, die die Möbel und Bilder ins Wanten brachten. Die Erschutte ung war so stark, daß beinahe alle Schreibnifte der Seis mographischen Apparate abgeworsen wurden. Vigo, 20. Febr. Prinz Adalbert von Preußen ist hier ingetrosfen und hat sich sofort an Bord des Kreuzers Danzig" begeben. Mutter und Kinder in den Tod. Eine Familien= tragödie hat sich, wie gemeldet, in Schöneberg ereignet. Mittwoch früh gegen ½6 Uhr ließen die Menzelstraße 34 in Schöneberg wohnenden Milchhändler Wolter'schen Ehe eute durch einen Schutzmann die Stubentür zu der in demselben Hause wohnenden Frau Anna Degen gewaltsam öffnen, da aus der Wohnung ein starker Gasgeruch drang. Den Eintretenden bot sich ein erschütternder Anblick dar. Leblos mit friedlichen Zügen auf ihren Betten lagen das neunjährige Töchterchen Johanna und das sechsjährige Söhnchen Johannes, während die im Alter von 30 Jahren stehende Mutter ebenfalls tot, angekleidet auf dem Sopha lag. Der sofort hinzugerufene Arzt stellte den bereits vor mehreren Stunden eingetretenen Tod fest. Die von ihrem Mann kürzlich geschiedene, aus Delitzsch stammende Frau hatte eine nach dem Hofe gelegene Stube von den Wolterschen Eheleuten gemietet und wahrscheinlich schon am Abend sämtliche Gashähne aufgedreht, um sich und ihre beiden Kinder zu töten. Das Motiv soll in zerrütteten Familien verhältnissen und Nahrungssorgen liegen. Eine merkwürdige Geschichte rzabit der„Eljässer Ku rier": Die Totengräber warnn dieser Tage auf dem proteantischen Friedhose z1 Barr damit beschäftigt, die letzte Ruhestätte eines müden Erdenpilgers zu graben; da vie dern daß sie vertagt wurde(Sehr richtig!), vertagt mit den eigenen Stimmen der soztaldemokratischen Fraktion (Hört! Hört!) Es kann also le wie derr Dr. N Stadtv. Oekonomierat Theovold: Die Lehrer streikten). Sollte Herr Deppe nicht mehr den Unterricht erteilen wollen, ine Rede davon sein, daß, dann wird ein Detmolder Lehrer angestellte. Was den hohen behauptet hatte, die Devatte„geschlot= Betrag für die Lern= und Lehrmittel anbetrifft, so ist der dabehauptet...— Ervane„geschlossen“ worden sei,„in dem Augenblick, als Abg. Bebel zum Wort gelangen sollte.“(Erneutes Hört! Hört!] Das ist ——— tatsächlich unrichtig. Erst als nunmehr vom Prasidenten die Tagesordnung für den folgenden Tag vorgeschlagen wurde, und als, was oft genug geschieht, die Fortsetzung der eben vertagten Debatte für den nächsten Tag nicht vorgesehen war, erst da beantragte Abg. Singer, die eben abgebrochene Debatte am nächsten Tage fortzusetzen. Das hat aber der ganze Reichstag einschließlich der klerikalen Bundesbrüder der Sozialdemokratie abgelehnt.(Hört! Hört!) Nur die Sozialdemokraten selbst und außer Herrn Di, A.=H. noch 3 Herren von der Freisinnigen Vereinigung und auch, wie er sagt,— ich werde das Nähere noch feststellen— Herr Manz von meiner Partei und Herr Wieland von der deutschen Volkspartei, haben für den Antrag Singer gestimmt. Herr Dr. R.=H. sagt nun, das lause auf ein„Mundtotmachen“ hinaus. Das wollen wir doch mal erst abwarten. Sollte sich aber wirklich kein besonderer Tag für die Fortsetzung der Debatte erübrigen lassen, so haben wir doch noch die zweite Beratung des Etats des Reichsamts des Innern, bei welcher bekanntlich über alles und noch einiges andere gesprochen werden kann und wobei sich den Sozialdemokraten noch überreichlich Gelegenheit bieten wird, auf die vertagte Diskussion zurückzugreisen.(Sehr richtig!) In der Ordenssache soll man doch nicht so tun, als ob deren Annahme einen Mann schande. Eine derartige Anschauung zu vertreten, erinnert doch gar zu sehr an die Kindereien der Sozialdemokratie, daß sie befürchten, noch viel mehr als durch einen Orden könnte die Manneswürde wie Butter an der Sonne wegschmelzen durch das„Zuhosegehen", durch unmittelbare persönliche Berührung mit einm lebendigen Fürsten. Sie kennen ja alle die lächerlichen Auseinandersetzungen, die in der sozialdemokratischen Presse des langen und breiten gepflogen werden, weil Herr Geck in Baden und Herr Ulrich in Hessen als rerrrrevolutionäre internationale Sozialdemokraten(Große Heiterkeit) die Totsünde begehen, zu ihren Landesvätern auf einen parlamentarischen Abend zu gehen.(Sehr gut!! Ich hoffe ja auch, daß freisinnigen Parlamentariern kein Orden mehr angeboten werden wird. Aber wer aus der Annahme eines Ordens den Vorwurf der Unmännlichkeit oder gar der Neigung zur Preisgabe der eigenen Ueberzeugung begründen zen sie auf einen Sarg. Bei dessen vorsichtiger Leffnungl zu können meint, der scheint mir des Bewußtseins und des ergab sich, daß er keine Srur ron Leichenteilen Besitzes einer festgefügten Ueberzeugung selbst zu entbehenthielt. Einige Hobelspäne und etwas Seegras war alles,freu, sonst könnte er über derartiges nicht so leichtfertig urPrewas man vor etwa 20 Jahren in dem schweren Sarg zur letzten Ruhe geschleppt hatte. Das über dem Grab angebrachte Kreuz trägt noch deutlich die Inschrift: Hier ruht in Gott...... Namen einer Frau Grabenstätter. Es ist fraglich, ob eine Untersuchung Aufklärung über den merkwürdigen Fall bringen kann. Graf Häseler als Roland. Eine besondere Ehrung wurde dem Generalseldmarschall Grasen von Häseler zuteil. Der Kaiser hat bestimmt, daß am Eingange des neuen Bahnhofes in Metz der verdiente Führer des 16. Armeekorps, Graf Häseler, in einer steinernen Rolandsfigur verewigt wird. am Tages-Meuigkeiten. Bonn. 20. Febr. Nachdem vor einigen Tagen ein italienische Frau und ihr Kind an Genickstarre er krankt sind, ist auch ein 3½jähriges Kind von der Krankhei besallen worden. Umfassende Vorsichtsmaßregeln sind ge troffen. Vonn, 20. Febr. Zu dem Balle, welchen der Komman deur des Husaren=Regiments. Oberstleutnant v. Arnim, Dienstag abend im Hotel Royal gegeben hat, waren Prinz Oskar von Preußen, Prinz noolf zu Schaumburg Lipp nebst hoher Gemahlin, sowie Erbprinz Adolf zu Schaum burg=Lippe erschienen. 00 Koblenz, 20. Febr. Der Schaffner Kloos aus Binger brück hatte gestern nachmittag die Fahrkarten in dem Per sonenzug Nr. 255 zu prüfen. Als er in einem Abtenl rot einem etwa 25 Jahre alten Mann die Fahrkarte verlangte zog dieser einen Renolrer und hielt ihn den Schaffnex auf die Brust. Einem in einem Nebenabtei! befindlichen Schutzmann gelang es. dem liebenswürdinen Fahrgast den Revolver, der mit sünf scharfen Pairenen geladen war, abzunehinen. Der Revolverheld wurde unter Bedeckung bis Köln zur Vorführung mutgenommen Frankfurt a. M., 19. Febr. Der gestern nachmittag um 4 Uhr 14 Minuten hier eingetrosfene Schnellzug Haunover—Frankfurt wurde kurz nach der Abfahrt in Hannover mit Steinen beworfen. Ein Stein zertrümmerte ein Fenster in zweiter Klasse: die Splitter verletzten eine Dame im Gesicht, sodaß sie unterwegs ärztliche Hilse in Anspruch nehmen mußte. Von den rohen Tätern ist nichts ermittelt. 11. Februar 1908 in Lage(Deutsches Haus). (Schluß.) Sie sehen aus alledem, mit welchen Schwierigkeiten der Block zu kämpfen hat und wie im Parlament mit allen Mitteln und Knissen versucht wird, in den Block einen Keil zu bringen, und die Parteien auseinanderzubringen. Und außerhalb des Parlaments sehlt es am allerwenigsten an Kräften, am trauten Zusammenwirken des wilden Sozialdemokraten und des salbungsvollen Kaplans, um die freisinnige Fraktionsgemeinschaft herabzuwürdigen und zu verdächtigen, um die Wähler irre zu machen in dem Vertrauen zu ihren selbstgewählten Führern. Um so fester sollten wir in unerschütterlichem Vertrauen zu unseren Führern zusammenstehen und innerhalb der eigenen Reihen jeden kleinlichen Mitzmut und den alten Erbsehler der selbstgefälligen Rechthaberei vermeiden.(Sehr gut!) Je schwerer die Zeiten, je größer und verzweifelter die An streugungen der Gegner, desto freudiger muß unsere. Zuversicht sein, daß die Wege, die unsere altbewährten Führer uns führen, die richtigen sind. Und dies Vertrauen kann uns um so weniger schwer werden, als wir den sicheren und frohen Glauben haben dürsen, daß die Blockpolitik, wie bisher schon, weiter gute Früchte zeitigen wird zum Besten von Volk und Vaterland.(Lebhafter Beifall.) In der sich an diesen Vortrag anschließenden Diskussion sprachen die Herren Kuhlmann=Lage, Hoffmann=Bielefeld, Staercke= u. Kettmann=Detmold, Schelling=Heiden, Husemann=Oerlinghausen. Bemerkenswert aus den Worten Kuhlmanns ist der Wunsch, die liberalen Gruppen in Lippe möchten in Zukunst friedlich nebeneinander leben und Hand in Hand wirken. Die ser Wunsch wurde auch von Staercke, der im übrigen den Standpunkt Dr. N.=H.'s verteidigte, warm zum Ausdruck gebracht, während Kettmann in häßlicher, schimpfender Weise über die Freisinnige Volkspartei hersiel. Er sand jedoch durch Husemann die gebührende Zurückweisung und mußte es sich unter stürmischem Beifall der Zuhörerschaft gefallen lassen, gründlich abgeführt zu werden. Dem Wun iche Kuhlmann's und Staercke's kam Husemann insofern entgegen, als er erklärte, daß die Freisinnige Volkspartei jedenfalls bereit sein werde, unter völliger Wahrung ihrer politischen Selbständigkeit mit der Liberalen Volkspartei Schulter an Schulter für das Wohl des lippischen Vaterlandes zu kämpfen. Der Sozialdemokrat Hoffmann veruchte zwar, Schöler zu widerlegen, aber es blieb eben nur ei dem Versuch. Daß er dabel durch persönliche Angriffe und schale Witze die Zuhörer auf seine Seite zu ziehen versuchte— allerdings vergeblich—, das entspricht ja ganz der sozialdemokratischen Kampfesweise. Gegen ihn wandte sich in recht geschickter Weise Schelling=Heiden, indem er aus der Geschichte nachwies, wie die Sozialdemokratie zur Verräterin des Vaterlandes geworden. In seiner Schlußansprache führte Herr Schriftstelle Schöler dann noch etwa folgendes aus: Ich habe mich am Sonnabend geirrt. An den Schwerinstagen werden keine Interpellationen, sondern Inttiativanträge verhandelt. teilen.(Bravo!) In der Blockpolitik ist es gewiß möglich, daß sie uns schließlich nötigen wird, uns von ihr loszusagen. Aber das können Sie mir glauben, daß, wenn die Notwendigkeit, was ich nicht hoffen will, eintreten sollte, wir uns rechijeitig vom Block trennen werden. Und auch die Versicherung kann ich Ihnen geben, daß wir dann den Block mit unversehrter, offener Standarte und mit blankem Ehrenschild verlassen werden.(Lebhaftes Bravo!) Einstweilen liegt aber kein Anlaß vor, mit der Möglichkeit einer Blockspaltung zu rechnen, und noch viel weniger beteht ein Grund, den Blbckführern der Fraktionsgemeinschaft gute Ratschläge zu erteilen. Erfüllen wir uns vielmehr mit festem Vertrauen zu unsern Führern und mit inem frohen Glauben in die von ihnen mit großer Treues regung des Stadtv. Köller.— Ratsherr v. verfolgte Sache. Denn, das glauben Sie mir: Eine Sache antragt, daß die Herren Schulz und Beiß anwesend sein sollen #eren, solange der Mensch den Glaubenl in Zukunft, wenn es sich um den Schlachthof bezw. die Gasanist solange nicht verloren, an sich selbst noch behalten hat. Und in diesem Glauben an uns und unsere freisinnigen Ideale können und dürsen wir auch den Glauben an die Blockpolitik haben, solange unsere Führer, die Fleisch von unserem Fleische sind, dieen Glauben mit uns teilen. Nur aus solchem Glauben schöpfen wir auch die Kraft, das Bürgertum für eine kraftvolle Betätigung seiner liberalen Auschauungen wieder zu wecken und zur begeisterungsvollen Aufnahme des nächten schweren Wahlkampfes bereit zu machen. Nun denn: Seien wir einig im Glauben an die gemeinsame Sache, einig in der Kraft und in dem Willen, ihn zu betätigen und einig im Sieg, der uns dann nicht fehlen wird.(Stürmischer Beifall.)„ Der ganze Verlauf der Versammlung hat uns bewiesen, daß in der Freisinnigen Volkspartei ein frisches Leben pulsiert. In den letzten Monaten sind ja auch an den verschiedenen Orten unseres Landes Ortsvereine der Partei entstanden, und wo noch solche fehlen, wird man bald zur Gründung schreiten. durch entstanden, daß in der Summe die Prämien für die Schüler mit enthalten sind. Der Voranschlag wird darauf genehmigt. e) Armenkalle: Einnahme inkl. des Bestandes von 11159,05 und einem halben Steuersimplum von 7000 Mark: 31 491.75 J. der die Ausgabe in gleicher Höhe gegenübersteht. Wird ohne wesentliche Debatte genehmigt. d) Städt. Obstgarten schließt in Einnahme und Ausgabe mit 1150 M ab. Die Kommission will für Aufsicht nur 400 bewilligen, während 500 A eingestellt sind. Ratsherr von Nodewald: Ich bitte, wieder 500 M zu bewilligen, weil sich Jülicher große Mühe gegeben hat, um aus dem Garten etwas zu machen. J. hat im vorigen Jahre insgesamt 1200 Stunden gearbeitet, und dessen Gehilfe 300 Stunden, das macht, die Stunde zu 40 Pfg. gerechnet, mehr als 500 M. Es ist zicht allein für Aufsicht, sondern für die Arbeit mit. Stadtv. Sanitätsrat Dr. Schemmel: Die Bezeichnung für Aussicht würde wohl besser in Arbeiten für den Obstgarten und Aufsicht umgeändert.— Stadtv. Köller stinant den Ausführungen des Ratsherrn v. Rodewald zu und führt aus, daß J. den Städt. Obstgarten behandele, als wäre es sein Eigentum und bittet um Bewilligung von 500 u. die gute Früchte tragen würden. Ratsherr Pieper teilt mit, daß J. die Aepfel im ersten Jahr mit Hilfe der städt. Arbeiter gepflückt habe, was nicht vorteilhaft gewesen sei, weshalb J. im vorigen Herbst die Aepfel mit seinem Gehilfen allein pflückte.— Stadtv. Rechtsanwalt Dr. Klasing fragt, wieviel Rauminhalt der Garten habe.— Ratsherr v. Rodewald: Es stehen ungefähr 2500 Bäume im Garten.— Stadtv. Kors: Der Garten ist 33 Scheffelsaat groß.— Stadtv. Meier tritt für Bewilligung von 500 A ein.— Stadtv. Korf: Ich erkenne an, daß J. ein tüchtiger Mann ist, aber trotzdem stehe ich auf dem Standpunkte, daß die Stadt besser wegkommt, wenn sie das Land verpachtet und jährlich 800 Reinverdienst dadurch erzielt, während heute nichts übrig bleibt. Einnahme und Ausgabe hebt sich stets. Versuchen wir es nochmals auf ein Jahr mit dem Obstgarten. Ratsherr v. Rodewald: Der Obstgarten hat im vorigen Jahre 792 JA Reinverdienst abgeworsen an die Kämmereikasse. Die Rentabilität d. Obstgartens ist da, das ist keine Zukunftsmusik mehr. Es wird sodann der Voranschlag mit 500 M für Aussicht bewilligt. ei Abfuhrapparat. Ergibt einen Ueberschuß von 50 A bei einer Einnahme von 830 M und einer Ausgabe von 780 A. Wird genehmigt. s) Serviskasse. Hebt sich mit 7105.85.. Wird bewilligt. g) Städt. höhere Mädchenschule. Wird dem Magistrat, da die höheren Gehälter der Lehrerinnen noch nicht feststehen, zurückgegeben. h) Städt. Schlachthof. Einnahme und Ausgabe 25.628.28 A. Wird genehmigt. i) Gas= und Wasserwerk. In den Voranschlag sind u. a. für Straßenbeleuchtung 25 800 A eingestellt.— Stadtv. Köller: Eine oder zwei Laternen müßten in der Allee zwischen Neuer Krug und der Mühle aufgestellt werden.— Auf die Anfrage des Stadtv. Dr. Klasing. oo die Laternen nicht an die Wasserseite gestellt werden können, erklärt der Oberbürgermeister, daß es fraglich sei, oo die Rentkammer ihre Einwilligung geben würde.— Stadtv. Dütemeyer unterstützt die AnRodewald beStadt und Land. Detmold, 21. Februar. sich voll * Z u d e n L a n d t a g o v o r l a g e n ä u ß e r t d i e„ L i p p P o s t“ wie folgt:„Kaum ist das Gymnasium in der Residenz endet, da steht schon wieder ein stattlicher Bau in Aussicht, ein Regierungsgebäude. Eine Vorlage ist darüber dem Landtage noch nicht zügegangen, aber in der Detmolder Stadtverordnetenversammlung ist ja unlängst darüber verhandelt, daß man den„Krautgarten“ hinter dem Kassengebäude, den man vor eingen Jahren als Beitrag der Stadt Detmold zu dem Gymnasium vergeblich in Anspruch nahm, dem Le dem Zwecke für den überaus billigen Preis von 20 Marl pro Quadratmeter, in Summa 26000 Mark, überlassen wolle. Da dürfte sich Gelegenheit finden, daß ein Herr Abgeordneter für die Famalige Unzugänglichkeit von Detmold sich rächt, wie er damals in Aussicht stellte. Für Detmold, denn bewilligt wird der Bau ja doch, steht also erneut ein großer Bau und für das Land eine neue große Ausgabe von vermutlich wieder einigen hunderttausend Mark in Aussicht. zumal bei einem so teuren Bauplatze. Sollte es nicht besser sein, wenn das Gebäude in der Nähe des Theakers vorm sog. Doktorwege auf Kammerarunde erbaut würde. a die Rentkammer in Zukunft die jetzt benutzten Räume erhätt, überläßt Se. Durchlaucht der Fürst Vielleicht, ähnlich wie beim Gymnasium, den Baugrund unentgeltlich. Jedenfalls sind noch einige Worte über den„Krautgarten“ zu erwarten.“— Zur Neuregelung der Gebäude= und Gewerbesteuer meint das Blatt: Sollen aber diese beiden Steuern. wie beabsichtigt, ausgebaut werden, so darf das doch nicht geschehen, wenn dieselben nicht endlich auch bei den Landtagswahlen berücksichtigt werden sollen. Es sollte daher auf Vorlegung und Verabschiedung marhon bevor diese Theater Detmold, 20. Febr. 1908. Hoffmanns Erzählungen von Ossenbach. Die einzige Oper des Operetten=Burslesken= und Farcenkomponisten. Aber auch einzig in ihrer Art ist sie. Bestehend aus einer Reihe wahrer musikalischer Perlen, ist vor Allem auch das technische Können des Komponisten, sowie seine wundervolle und hochoriginelle Instrumentation hervorzuheben. Daran, daß diese Oper lange Jahre auf keinem Spielplan stand, mag die nicht immer verständliche Handlung schuld sein, die Jules Barbier den phantastischen Novellen des E. T. A. Hoffmann entnahm. Ihre Zugkräftigkeit bezeugt aber neuerdings der Umstand, daß die komische Oper zu Berlin kürzlich die 400. Aufführung von Hoffmanns Erzählungen ankündigen konnte. Bei uns war die Oper mit einer einzigen Aufführung ab getan. Wenigstens schien es so. Die Schuld an diesem grausamen Vorgehen hatte wohl das schwachbesetzte Haus bei der ersten Aufführung. Dann machte sich die Kritik daran, häufiger die Direktion um eine Wiederholung der Oper anzugehen; und siehe, zum zweiten Male gab's ein volles Haus, vielleicht auch zum dritten Male. Und die Wiedergabe verdiente einen starken Zuspruch des Publikums, denn sie war schlechthin ausgezeichnet zu nennen. Unsere ersten Kräfte waren beschäftigt und ihr Zusammenwirken war einzig in seiner Art. Der Held des Abends war Herr Camphausen in der Rolle des Hofsmann. Große Anforderungen stellt diese an den Sänger und unser Künstler wurde ihnen in jeder Weise gerecht. Es ist uns stets ein besonderer Genuß, sein schönes Organ und sein vortreffliches Spiel bewundern zu können. Sein Schüler Riklaus steckte in der Person Fel. Getners. Die hochgeschätzte Künstlerin kehrt soeben von einer Gastspielreise zurück, auf der sie besonders als„Carmen“ hochbedeutende gehabt hat. Hoffentlich hören wir sie auch bei uns noch werden. Auch hier muß es heißen: Ohne zeitgemäße Einrich mann als Olympia, die mechanische Puppe, genannt. Wir waren entzückt von ihr. Sie imitierte täuschend, und Uhre tungen auf dem Schulgebiete, ohne rüchtigere Zusammensetzung niedliche Gestalt ist für diese Rolle wie geschaffen. Dazu kam der Synode(die Klasse Detmold hat 83.000, die Klasse Brake eine gesanglich sehr keine Wiedergabe der äußerst schwierty=; 34.000 und die Klasse Varenholz 2., 1110 Einwohner und jede Koloraturen. Das Publikum belohnte Frl. Hartmann mi: La, gleigpiel Synodalen, was höchst ungerecht ist und für den reichem Beifall. Herr Bergmann bot uns gleichfalle In Westen des Landes große Nachteile hat), kein halbes seinen drei Partien Vollendetes in Spiel und Gesang, wie wir.. plums Können Mahl= und Schulgesetz in der bevor scht anders erwarten. Mit ihm schlug sich weio:„ehenden Tagung nicht herauskommen, so sollten auch die größeren Partien wenig beschäftigte, vert Steuergesetze zurückgestellt werden bis zur Sommertagung. Be Karlsdofer. Sein Organ ist, wie wir schon häufiger der: enken kann das weiter nicht haben. Die Steuergesetze sollen vorhoben, wundervoll und er spielte gestern den Spalanztani.... exkt vom 1. April 1909 ab in Anwendung kommen il mit großem Geschick, Im 3. Akt zeigte uns Frl. Murbac, und die Pfarrgehälter können nanmeahlt werden. Großen in „„„ W.. und fise 1Steuern! Das würde wirken.“ Und zu dem neuen dieser Partie. Ihre gestrige Partie war leider klein und ließ T:74,n Synodalsumplum(für die Pfarrgehälter): PrGhmmms beb Aie Dame hier nie in A#fsen*— in uns das Bedauern aufkommen, daß die Dame hier nie in, Mit der Einsetzung einer eigenen Oberschulbehörde und der großen Partien zu hören ist. Znnächst sei nun Frl. Har“; Ein. Ltung einer Fachschulaufsicht muß endlich Ernst gemacht FILmET LI, wamanilchs Iunne nenannt IIT„„„ g„ daß sie eine vollendete Künstlerin ist, sie hat uns hingerissen. Zwei schöne Blumenarrangements belohnten il: Leistung. Auch Frl. Festenburg als Guilietta war vorzüglich zu nennen ihr Organ vereinte sich mit dem Frl. Geßners zu gutem Klang in der berühmten Barcarole. Leider war die Partie nur kurz. Herr Grieg hatte auch 3 Rollen, die ihm ausgezeichnet lagen. Er fand sich trefflich mit ihnen ab und zeigte, daß er auch als geborener Tenorbuffo schöne Töne zu versenden hat. Herr v. Hunyady zeigte sich im 3. Akte als Crespel auf der Höhe, die wir stets bei ihm gewohnt sind. Herr Dinger hatte nur eine ganz kleine Partie als Schlhmil, zeigte aber als Spielleiter Hochbedeutendes. Dazu stellte er vorzügliche Bilder, welche die Aufführung in einen wundervollen Rahmen brachten. Kleinere Partien wurden von Chormitgliedern recht ansprechend erledigt. Der Chor war sonst leidlich. Das Orchester leistete wirklich Vortreffliches, abgesehen von kleinen Stellen, an denen das Zusammenspiel zu wünschen übrig ließ. Herr Kapellmeister Heode leitete Temperament und Geschick. Alles in Allem ein hocherfreulicher Abend, der bald wiederholt werden dürfte. V. stalt handelt. Dem Antrage soll entsprochen werden.— Stadtr. Lithograph Kanne ist der Ansicht, daß die Stadt über kurz oder lang doch bei der Beleuchtung der Allee elektrisches Licht gebrauchen muß.— Stadtv. Meier bringt ein Vorkommnis interner Natur zwischen der Gasanstalt und einem Konsumenten zur Sprache, worauf der Antrag Köller, den Magistrat zu ersuchen, mit der Rentkammer wegen der Laternen=Aufstellung in Verbindung zu treten, angenommen wird. !) Fischteiche. Bringen 60# Ueberschuß; wird genehmigt. 1) Kaufmännische Fortbildungsschule. Die Einnahme und Ausgabe hebt sich mit 1965 M. Der Zuschuß der Handelskammer beträgt 250 M. Wird genehmigt. 2) Vorlage betr. Bülow= und Bandelstraße. Es werden zur Herstellung einer Packlage für die Bulowstraße 16 000 M. für die Bandelstraße 6958,50 J gefordert.— Stadtv. Meier macht darauf aufmerksam, ob es nicht möglich ist, die Straßen gleich ganz fertig zu machen.— Stadtv. Dr. Klasing: Man sollte Chaussieren statt Pflastern, da ich gehört habe, daß die Anwohner der Straßen die Pflasterung nicht bezahlen würden.— Stadtbaumeister Schuster: Es handelt sich nicht um den bebauten, sondern um den offengelegten Teil. Stadtv. Landgerichtsrat Theopold erscheint es zweiselhaft, ob die Kosten gleich wieder eingezogen werden können, wenn die Straße nur chaussiert wird, ebenso Stadtv. Korf, während Stadtbaumeister Schuster anderer Ansicht ist.— Ratsherr Watermann bedauert sehr, wenn es Tatsache sein sollte, daß das Ortsstatut nicht mit dem Flutchliniengesetz in Einklang zu bringen ist. Die Unstimmigkeiten müßten beseitigt werden.— Stadtv. Lithograph Kanne ersucht um Schaffung besserer Zustände in der Seminarstraße, die einen sehr starken Verkehr zu verzeichnen hat, indem eine Gehbahn dort angelegt würde.— Auf Antrag Dütemever wird die Vorlage der Bau= und Justizkommission überwiesen. 3) Vorlage betr. Gehbahn vor dem Husemannschen Hause in der Langenstraße. Die Kosten betragen 167.26 M. Die Vorlage sieht die Aufrechnung des Betrages vor, der aus der Uebernahme der Gehbahn seitens der Stadt an Husemann zu zahlen ist. Wird genehmigt. 4) Revision der Kämmereikalse. Es ist nichts zu erinnern. 5) Mitteilungen. a) Der Oberbürgenrmeister teilt mit, daß die Wahl des Gastwirts Kanne als Stadtverordneter der 3. Klasse seitens der Regierung für ungültig erklärt ist, und die Wahl nicht vor Mitte März stattfinden kann. b) Für den Etat der Schlachthofkasse werden 767,37 M nachbewilligt. c) Der Oberbürgermeister macht die Mitteilung, daß der 1. Ratsherr Lange seine Bestätigung erhalten habe und in ca. 8 Tagen Detmold verlassen werde. d) Es wird jetzt die Unterschlagungsaffäre des Kassenboten Festing auf dem Gas= und Wasserwerke auf Beschluß der Stadtverordneten=Versammlung in össentlicher Sitzung behandelt.— Stadtverordneten=Vorsteher Professor Dr. Winkelsesser verliest zunächst das Gutachten des mit einer Revision beauftragten vereidigten Bücherrevisors Kohlhaase. Aus dem Bericht sei folgendes erwähnt: Es sind die Bücher von dem Revisor daraufhin geprüft, um die Unterschlagungen festzustellen, und um festzustellen, ob Veruntreuungen anderer Beamten noch vorliegen, außer dem Kassenboten Festing. Es waren Festing zum Einkassieren übergeben: 57 828,44 J. wovon bar bezahlt sind: 54 960,64 M. davon ab d. unbezahlten Quittungen bleibt Rest 31,19 in der Kasse des Gaswerks. Beim Wasserwerk waren einzulassieren K. 16822,67 und es sind abgeliefert 16 824,32 Kl, alss zuviel: 1,65 M; abgerechnet von 31.19. er gibt ein Minus von 29,54 M. Das Konto Festing ist in Ord nung. Durch die Bücher ist nicht festzustellen, was Festing unterschlagen hat, da die Beträge durch den um seine Stelle sehr besorgten Buchhalter Lehbrink gedeckt worden sind. Seit wann die Unterschlagungen datieren, ist aus den Büchern nicht zu ermitteln. Festings Verderben war die Einhändigung mehrerer Listen zum Einkassieren. Dadurch wurde er verleitet, und die Unterschlagungen sind gemacht, indem mit den Be eines 1. Ratsherrn trägen der neuesten Liste, die der älteren gedeckt wurden. II der folge großer Vertrauensseligkeit sind die Listen bei den Zahlungen Festings nicht kontrolliert worden, sonst ware das beim ersten Mal entdeckt. Die Vertrauensseligkeit war ein schwerer Fehler. Ein slotteres Tempo in der Einkassierung hätte eingeführt werden können. Die Buchführung in ihrer Gesamtheit ist eine praktische Einrichtung und von jedem Kenner der ofort zu übersehen. Mit anerkennens großer Landiug ausüben, möchte er ihn eine Einfluß kann diesmal der recht ausnutzen!“ #e Die gestrige Stadtverorductenversammlung, der Sitzung der Kommission für die Wahl eines 1. Rat voranging, beschäftigte sich zunächst mit den Beratungen Voranschläge für 1908=09. a) Friedhofskasse: Einnahme: 5010 M. Ausgabe: 1955 K. Ueberschuß: 2725 M. Wird genehmigt. b) Obligatorische Gewerbeschule: Die Einnahme beträgt inkl. des Zuschusses aus der Kämmereial vor einigen Jahren die Det= verhandeln und einen neuen Veschlot zu sassen Er. 2272 ei1 hm. 2ice nicht warsag.— Stadtv. Dr. Klasina u der Meieung, daß der gesaßte Beschluß gülig ist.— Stadtv. Prie ster bezweiselt das und führt aus, daß eine Anzahl Stadtvo. in der geheimen Sitzung nicht waren, und ein anderer Teil vor der mand wußte, daß die Sache noch verhandelt werden sollte — Stadtv. Lithograph Kanne und Boat treten für noch malige Verhandlung der Sache ein, ebenso Stadto. Stadw Reitzel: Ohue die rchtliche Seite m. Lerüiheg, will ich nur bemerken, daß wir aus Biuiakeitsgrun.. gl. Ursache haben, die Sache nochmal, ZA. ier ham Iinzere#e Klasing: Ich bemerke ausdrücklich im Interesse Dcy brinks, das in der geheimen Sitzung nichts gesagt worden ist, was den Verdacht einer strafbaren Handlung seitens Lehbrink R- e# Hotdebene von ca. ½ km. Breite und Ein wunderbarere Glick bietet sich un tiefblaue Himmel wölbt sich über den bun und din Ltgton Gaaz ud anm Altrige, Pese. 4. Vemalctausen. u. Bet. wo der Herr der trauernden Witwe den ein Aledungen von Rerd und Cütameritge, veitz, tie, Kluauf den deutdie Kauflust s entsernter Rain,I JI. Nemmighausen, 20. Febr. Die Sch'e Witmpc nur, wie lange Nordamerika sein einzigen Soha ins len für die Gemeinde Remmighausen finden 9#. Aittrroi herigen Weise fortsetzen kann. Unter den ste Edene Jesreels, den 26. Jebruar, und Donnerstag, den 27. Tebxr#wzglt Druck leidet naturgemäß auch das Geichlft und seben im Geist der Schule zu Remmighausen statt. Die dritte Klasse wähl!!:.— Märkten sehr empfindlich. Versuche Sitzung erhoben wicd, es hat nicht auf der Teger gitung ge Wir treten in das römische Kloster ein und Irpax einplischer werden Hierdurch darauf aufmerksam gamacht. 8580 besde er auteh ae euie e e, ische eshate dne Seosk e. die Atie Biet. Salase. u. bane, Gustissssrelist, Pogtyug, vn, Oedon, de, us zersäöhen, Licd uaelimmt hanteit und neue Stäktuag für seinen Leidenswez enpfing Aas Anas des 2ösähbritgen Bestchens der Feuerwenismeit 10 M zu erhöhen, m stellt in längeren soch, den 25. Februar, nuchm#,##. Smelt# durch Preiszugestanonine in amten 1.-* vort auf dem Rariert genen ge###ung zwischen Uhr: am Donnerstag, den 27. Februar wählt dieanig sortgesetzten Rückgänge auf den Terminmärkter. ner ber einst das Volk trieb zur Wrcrr“,icgng gisher eines Klasse nachmittags von 2—3 Uhr, die erste Klasse von)““““ den gewünschten Erfolg. Weizeg. aAuwssug des Lei grichschen“ iuen Anischen Rönrazr, I,. Fesge, Hel“—4 Udr. un u sheeh ee e. e see c. des Magistrats, das Gehalt des Steuerenheoetn—1.—; samseit und neue Stärkung für seinen Leivensweg empfingz. Aus Anlaß des 25jährigen Bestehens de. Feuerp“)peit mip;,rs hurch das Feblen jeglichen Absatzes auf die Höchstgrenze von 2100 4 zu erhöhen, Viko 9=32t1u2.n Nach alter, schon aus dem vierten Jahrhundert stammender n an Hoffmanns Stärrefabriken hat Se. Durch= Haterzagf'ze# wird durw I,„„haht, denn der inländische e) Der Oberdürgermeister stellt in.7.41ex für die Stadt Tradition,— und die Tradition ist im Morgenlande vortizt, laucht Fürst Leopold genannter Wehr eire Aner: Betzarf stent andauernd äußerst geringe Ansprüche; nahezu dar, daß die jetzige Steuererhebung vorteilhafter für die Stadt 2., fast allwissend— wird der Berg Tabor als die geweihte!.“..#-Urkunde verliehen. Dem Spritzenmeister##gig vernachlässigt bleibt das reichliche Angebot von gest, als die bioherige u das mit Hilse ves, Prut gru.“—ihchen Stätte der Verklikrung angesehen, aber ob der Hzlagt, su dfich Hagemann von der Fabrit. Feuerwehe und dem Maurer ringen Qualitäkten. Auch, Hutzgege ga.f Leinen Preisstans Seue bugen An au d Ae Saun us eeuhen Ggene dite ehe Sihchan, Bushiahe un uo Hausgen. v.. Fataigiaen Puarute unden mnisngen Grsen ur urgrg, Nes Miganr, S17-63: Sub r eüg faf e. eud ue ee en##, e e celscheng ehe sich Bnackeunge Achade Kursant. Dr geunaem seaiz 73 Seitger aaste Busichen unr enentet. ½9 Uhr.— Es folgt noch eine vertrauliche Sitzung. 19e3ogen hot: Berz, uns.—. und wir kennen das Wort! 8 Salzuflen, 21. Februar. Der evang. IAth. Ihon Maißernte boten der Preisen einen Sest ue. Bteeg# dn Sae a##hen un die chene muick En nitenaler Buigzlaie Wanchelleng u ue u den Sae Grsch v. Beck nebst ihren Adjutanten Major Freiherr v. Holzins: Weg durch wüste, unwirtliche Gegenden läßt uns so rechtsedler Anterhattung gute er 4“ Berstadt und Hauptmann=#. Goede. Die Herren Itu9 den Fluch der Türkenwirtschaft erkennen. Der Weg ist so gr.stren.###aslen, 21. Februar. Der St. Jose Panstead, zuschain ue me Lenang)schige, echschese esetceleae echese. cice e esce eaise ece euuunur u. Setio#e#lmgung der Aazeg liegt iur elschnte Sie Gerszgrchoe; teier, Blscheand aus Kengen, Thater mnd Bal. uad * S t r a f k a m m e r s i t z u n g v o m 2 0. F e b r u a r. 1) D r u n s. W i r h a l t e n d i e P f e r d e a n. H i e r i s t d i e t S ä t t e d e r W i r k= I I= C h a r a k t e r= K o m i k e r H e r r L e o S p i e g e l e i n i g e oche, Die Srasanun spac in dich Pehurcton hlen an dun Sum ul on Aez un ans ien Lich hes u—, Seitzassen, II Farune Eur aiteuteucnh Gefängnis. 2) Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit wurde! das 5“) Zeis###,#rt dex Pittel und ge fand, daß alle mann. Das Programm ist recht geschmackvoll und umtet T## Grut v. gd;, Au., burgz, kein Wont östen bunten. Wir ernten m unseren Zelten, Dieshaltend zusammengstelt. So kbommen außer einigen Binger= 189. Mundart Roggen Hafer (— 162(— 178(— 102(— 4 168(— 2 170(— 167½— 5 182½1— 181(— 200(— 192½0— 192(— Berlin Mai 210.50 4.20), Paris Februar W——„„ Fodten Sonnruntergung.„ haus und zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte au] Farven sich über die Berge ergießt, bald in goldene####### bilden. Dieses Stück wird in lippischer die Dauer von 3 Jahren verurteilt. Auch wurde in Rück= taucht, sehen wir sie im nächsten Augenblick in duntschlasen geführt,„ Sesen ae aci ie easchgelch e elascheschn enean Keecschie K eae e tie. c. Aus dem„Riterik!“. Anregung. Wie wäre es, wenn man auch die Mittelschulen Msse Emen ana veiormieren u. 1n— Lekzte Nachrichten. allsndein 20 Kehr. Hauptmann von Gocben Falle war sie srasos, da sie das 1d. Labenssahr zur Zeit Ttese von vn.“ v... b..; L.v.Aenamarte Fischarten, lien: Die Bedentung der Ziegnhaltung gud die Mapnasder Ta uict elent bute) u une Sethonh en schen e age ir buldet eine Kuenachne ver heiad gel ss a5 her beiges Kagstikt tuach witas 4 ur var sechs Monaten erkannt. 3) Der Landwirt Heinr. B. Iv F, der Stummheit der Fische; und von der anderen Art trägt das!““ werden dic Vereinsmitglieder, sowie alle Ziegenwar vom Schössengericht Hohenhausen wegen Diebstahls Männchen die Eier im Nachen. Zur Zeit unseres Heilandes###h„Interessenten, besonders auch Frauen hiermit einzu 3 Tagen Gefängnis verurteilt worden. Der Angeklagte bewegten sich zahllose Fischerboote auf dem Sor, lep.11: z.Lag(geladen. M71788—... aue amieren n in ad chnr die hesphueme, Aessr hche eilhtieti hesteee eant e ee 1907 erfolgten Tode des Vaters des unzetlagten giug“— Orient kennzeichnet, herrscht in diesen Bädern wie auch in der umd Gönner sind herzlich willkommen. Kolonat krat Anerbeanrechis auf die Chefrau Sch., beyw Eif Ziberias. Dese st eine echte Judenstadt. Die Straßen und Gönner snd berztv.—.(sching) Keut, ihren mit ihr in der alten lippischen Gütergemeinsch2“ gleichen Bazaren, die Verkäufer umdrängen uns, schreien und! Blomberg, 21. Februge.(Verschtedenes) Deu“, lebenden Ehemann über. Zum Kolonatsinventar gehörte ein kt2.: 8#.= sind die armen Juden aus Deutschland und Freitag, findet eine Stadtverordneten=Stzuns Gspel. Diesen sol eignet haden. Der nicht zum Kolonatsinventar Mutter geblieben sei. dieser Hinsicht zwar daß er sich über das Eigemum des Göpels Kar gewesen se treten:„Herr, gehe von mir hinaue, ich ein„ländiger treue Dienstzelt B. g2s, Feuerwegr vom Fürsten verteisch werden und zwar DurV. Trs.-Zur in Ziesem Zweck am und demnach das Bewußtsein der Rechtswidrigkeit seiner Mensch.“ Wir vernehmen des Heilandes Antwort, das auen worden.— Der Geflügelzucht=Verein hält am Sonn= Freiherrn von Schrenk=Notzing, der A.„ Tuns besissen habe. 4) Eine weitere zur Verhandlung an gilt:„Ich will dich zum Menschenfischer machen“. Wir hören jabend abend 7½ Uhr im Müllerschen Gasthanse eine Ver kommenden, Montag!8. V. Autzrage wird eine nochmalige stehende Sache gegen den Landwirt Fritz F. in H., der sich Betri Angstschrei:„Herr, hilf mir“ und sehen die, auerbarmend, ammung zwecks Besprechung wichtiger Anteöge,##r, ixuntersuchung Goebens stattfinden und zwar burch den in 2 Instanz wegen Körperverletzung zu verantworten hatte, Heilandshand den Jüngling errettend, der aus der...: 3½ Verbandstag in Lage ab.— Der Biegler=Begin II11.—44 Dr. Puppe=Königsberg. Wie das genannte ne aue sgun ke Keeie Scenste ee heseleth sgn ie eunn ui dom daus aun Butr, Izihis eeg i. ie 22. d. M. vertagt. zu sehen, und wie klingt das Wort des Meisters:„Seid gettost.. Stukenbrock, 18. Febr. Zwei Kinder des Beschlag=] Paris, 2b. Febr. Geueral b'Amade meldet, daß * Fürstliches Theater. Auf das heutige letzte ich bin es“. So schreitet er noch immer über das Acer ve#1 LJnders Josef nzeuvaus von hier entdeckten in eine###ger von Ued Tmasin nach Sidi Abdel Kerim, mitten im GeGastspiel des Kgl. Hosschauspielers Herrn Wegner als Zeiten und der Völker und der Geschichte und schreie##.:Kleiderschrank im Elternhause ein Paket Pulvek, Hiet des den Franzosen seindlich gesinnten MedakrastamWallenstein sei nochmals empfehlend hingewiesen.— über jedes einzelnen Lebenslauf und, gerade, wen#i, gg.! Die Kleinen wollten etwas davon in einebrennende imes marschiert sei. Die Kolonne von Dar, Ber„Reschte, Sas eutn u. beiz, Aalie, Sheaeben 2e. Kauest Lesiue Kusr Mlihent enr usr. Ver.tsichehn soe cschels ce Skowronneks bedeutender Lustspielneuheit Panne statt, ein 2##==:. ust der Herr den Petrus ins Examen nahm, daß sie sofort Werk, welches in der kurzen Zeit seines Bestehens einen zu das Examen, das jeder bestehen muß, mit der einen einzigen vorn gebracht werden mußten. Vienescht werden veier en= Lhüikte. Generat##umme##ung bei denen Oberst Taupin Siegeszug über alle namhaften Bühnen ausgetreten haf. Frage:„Hast du mich lieb?“— Vor uns erhebt sich ein Berg Augenlicht vollständig verlieren. sechte vom 1d. und 17. Februar, bei denen Operst... ene gewaltige Previgl, die aus dem amin..—.nens abenos 7 ahr und zwul wie feenmit Recht sagen, denn dort in der Metropole des Ver der Torm in den Inhalt, aus dem Tod in das Leben fuhr“, übungen. Turnen am Reck, Turnen am Barren. Turnen amgmundete. D##Amade telegraphiert, # die da beginnt mit den holdseligen Verheißungen und endei Pferd, Flaggenspiel; dann theatralische Rüfführungen, nachy#berall mit bedeutenden Verlusten geworfen wurde. gnügens gibt es nichts Lustigeres als den Kinderdall der##- vu beninne m.„ 11g aufsPfrte, bösen Baben. Das ist etwas, was man in Berlin undee mit dem gewaltigen Ernst von dem Mang, D#r#.zu Ticäur. Tanz dinat gesehen haben muß, und mit Recht, denn gibt es eine den Sand baute. And Dis. Cirgotz. Pazzgnggier piecrshrtzeft gröfere Seligkeit als sich zurückzuversetzes in die goldene uns an dieser Stätte,#4#iner fascher Mirkung ent21. Februar. Der 18jährige Sohn eines in der Krupp'schen Arbeiter=Kolonie wohnenden Arbeiters, verlerzte die Tochter und den Sohn einer andern, in demselben Hause wohnenden Familie durch Messerstiche levensgefährlich. Eine Frau, die ebenfalls mit in demselben Hause wohnte, wurde infolge dieses Austritts vom Schlag Essen, 21. Febrnar. Im benachbarten Vordeck stehen 8 Häuser in Flammen. Das Feuer brach beim eicts Srtust us be uruegurhee, vn. be, vobdene un, den; Die guch heute sich feiner seicher Wirtung mit] Standesamrtliche Kinderzeit, den Ernst des Leiens zu vergessen, die gemessene! esüßen ube:.4 unit Ernst dieser gewaltigen Predigt hin=! B4—Lsam Plomberg.— Monat Januar Würde, die steifen Förmlichkeiten auf einige Stunden von!“teben Wir jehen weiter jenen Berg, da der Herr die 5000l Standesamt Blomberg.— Monat Januar. sich abzuwerfen und sich hineinzustürzen in den gluckseligen Menschen speiste und uns so recht deutlich ein Vorb.ld In, Gevurten, eme. Hause wohnte, watbr tuferge Taumel kindlicher Ausgelassenheit. Wir können dem Ball= g#pf und im Verständnis der sozialen Not ward. Wir sehen, magd Auguste Emilie Doris Westerheide, dem Maurermeiserähre und starb bald darauf. bes Gelnen wüschen in v, V. Aetag Aimgischen, Porz, Nr. bais, 5 f. Setoich, D. Lichen dmn Heiher And Aagost Laul Wltelg. A5.— 91 Kihzrun. Du Tetgolder Lurnverein v. 18ov, Bond)y, Biegrnthuns sezn, Lustiu ucer und Misog st“ Chesälsehugen: Saahfnuacher Frieuich Kantodlachtanieckan n iuem Ugritgans an. ulan eeer e. hierdurch die Mitglieder nochmals darauf aufmerksam machen, sich, uns diese Straße zu “„= sind Madnenen Als wichtigster Punkt scheint uns die Turnhallenfrage; wir ihrem Lager, die jeden au haben in Erfahrung gebracht, daß die Regierung eine zwei= Angst vor ihnen unerbittlich. S. malige Eingabe des Vereins um Benutzung der neu m Turm= Reberteks, Herg;, St odet, Srhfbgg., halle des Gymnasiums abschlägig beschieden daß es dem alten, der vatertändischen treu ergebenen Verein möglich sein wird zu finden, um auch fernerhin seine für die Jugeno segens Aeg zwische keiche Tauiakeit voll entsalten zu können. zugi uns wunderbar, auf diesem Pfad muß einst der Fuß des Eu Lag an dr Grnzauthz wor dus Thena, Vders belon2:,6 der Bergun go. doger der Ledungen, de Rleinen welches derr Hofprediger Obly aus Verlin am Dienstagl wir hwischen u.„angu so, wie sie einst Abrakam bewohnt bat. abend aus dem Schatz seiner Erinnerung in geistvoller Weise schwarzen 3/, Mizex der Miste auf ihren Pferden, die lange brach, Anlere Durhlauchziate 8 v, Piy bost= de, Bigt ge. Finte achf Der Schultler; die Brost mit Patronen bedelt, echte Vortrage eingefunden und dem Redner gegenüber Platz ge=[Flinte auf der Schulter, dir D##,„ nommen, der nach kurzer Begrüßung Ihrer Hoheit etwa nachsolgendes ausführte: Die Sehnsucht so vieler Christen nach dem heiligen Lande, die Sehnsucht, die, je mehr wir von unserem Heilande hören und lernen und je mehr Er in unser Leben eintritt, zunimmt und die auch in mir schon sehr früh lebendig geworden war, sollte mir erfüllt werden. Ich fühle es als eine sehr sreundliche Führung meines Lebeno, daß ich einige Monate im Orient weilen durste und möchte gleich hier dem riume entgegentreten, daß ich nicht ein Teilnehmer jener Kaiserreise im Jaore 1898 gewesen bin. Ich freue mich. nicht das Land in jenem Aufputz gesehen zu haben, wie man ihn für den kaiserlichen Besuch für nötig erachtete, auch nicht im Sommer, wo alles versengt und verdorrt ist, sondern im lieblichen Frühling, wo nach den Regengüssen die Vegetation am schönsten ist. Das herrlichste meiner ganzen Ortentreise war der 12tägige Ritt von Jerusalem nach Damaskus, und wieder um auf diesem Ritt der Tag am See Genezareth. Wir reiten einen Berg hinan, der kahl und steinig und zuletzt sehr steil aufsteigt, es ist der Berg Tabor. Die letzte Hälfte des Weges Ritter vom Scheitel bie zur Sohle! Sie tun uns erwidern sogar unsern Gruß, als wir nun durch ihre Zeureihen reiten! Wir gelangen zu den Trümmern von Kapernaum. Einst eine blühende Stadt, jetzt nur noch Ruinen, die dem wetteren Verfall preisgegeben sind. Die Patres haben sorgsam Teile der Säulen und Kapitel gesammelt, versteckt und selbst vergraben, vor den räuberischen Bedninen. Auf einem Kapitel sehen wir eingemeitzelt das romische und christ! Embleme nebeneinander. Ob dieses wohl aus jener Snnagoge stammt. die einst der römische Hauptmann dem Volke der Jnden erhäute?“ Wir glauben diesen vorbildlichen Hauptmann über den sich selbst der Heiland wunderte, zu sehen, wir sehen im Geist Petrus Schwieger und alle die Kranken, denen er Heilung brachte und Trost für ihre Scelen. Wir retten vorbei nach den wenigen Hütten von Magdala, der Geburtsstadt tiener frommen Jüngerin Maria mit der Johannesnatur; wir sehen die geringen Trümmerhausen der einst so blühenden Stadt Chorazin, über das der Herr sein„Wehe“ rief. Wüst und öde liegt es da. das Land, dessen Bewohner den Heiland Standesamt Amt Blomberg III. Geburten: Eine Tochter dem Arbeiter Friedrich Danowski zu Oelmühle, dem Mühlenbesitzer Hermann Wessel Kirmuhle dem Knecht Gustav Lewin=Schröder, dem Gärtner Reese zu Sickholz.„ 9 " E h e s c h l i e ß u n g e n: L e h r e r P a u l L ü t t m a n n z u nitsheide und Elisabeth Niederdeppe aus Istrup Sterbefälle: Kugust Heinrich Hermann Hütte aus Botschafter übermittelte gestern dem Präsidenten Rosevelt sein Beglaubigungsichreiben, bei welchem Anlaß herzlich gehaltene Reden anszetanscht wirden. Familien-Nachrichten. Gestorden: Adolf Kemmler, 21 Jahre, in Waldbeide: Beerdigung: Sonnabend N. 3½ Uhr.— Heinrich Bierbenke, 43 Jahre in Belle: Beiroigung: Sonnabend N. 2 Uhr.— Elise Gärtner, geb. Dux, 26 Jahre, in 1tlärkte. Kurzer=Getreide= Wochenbericht der Preisberichtstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats vom 11. bis 13. Februar ind.re Die rückläufige Preisbewegung auf den Getreidemark=m ist trocken, aber ziemlich trübe; schwache Luftbewegung. ten hat in der Berichtswoche weitere IngTh1###, L%s teutze Temperatur nicht erheblich geändert. eine gewisse Berubigung eingetreten und die Preise haben! Loudou: Reucht. Hamburg: Wetter-Nachrichten. Detmold, 21. Februar. Wetterbericht der Wetterdienststelle des meteorologischen Odservatoriums zu Nachen. Rütt. Spar. u. Leihekasse Blombers Alle unter Garantie der ein bedeutendes Grund—#b4 Blomberg. loder Schützen=Vereinigungen werden hiermit zu einer 2— mündelsicher— Versammlung Annahme von Spareinlagen zu 8¾ pCt. an Lonntag. Ziusen, seovie von Depositengeldern 1P#r 13= und um zahlreiche Erscheinen gebeten. Tages korrentverkehr) auch durch die Post und Die Gründung eines Lippischen Schühenbundes. sehenstellen: Mehrere Schätenvereine. n Veile(Bauerrichter Spieker), in Cappel(Kaufmann Sechtror—. helvun). in Dou##(Kaufmann Schröder), in Elbrinxen Küster Lappendusch), in Reeikireden(Küster Schöning) — in Scdwalenbeig(Kaufmann Aldegarmann). Kostenlose Abgabe von Heimsparkassen. Strengste Verschwiegenheit auch gegenüber Behörden den 23. Februar, nachmittags 8 Uhr im oue in Detmold am Bahnhof eingeladen Ordnung: Ateller für Photographie Louis Brand, Schötmar, Marktplatz. Täglich geöffnet. Aufnahme bei jeder Witterung nach außerhalb ohne Preisaufschlag. Telefon 55. Suche auf sofort zwei Putschreiter E. Recker Hamborn(Rheinland) Schützenstraße Nr. 10. Einen jüngeren Der Turnverein Bad Meinberg EienJangeten Vorschuss-Verein zu Detmold Bäcktergesellen feiert am Sonntag, den 88. Februar, sein Eingetr. Gen. m. unbeschr. Haftpflicht. Zur Zeit 575 Mitglieder. Wir verzinsen Gestern abend 10½ Uhr entschlief sanft und unerwartet, in Detmold unsere innigstgeliebte Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Schwester Jenny Eltriede Schwemann geb. Dreyer aus Hannover-Waldhausen, Witwe des Konsuls D. W. Schwemann, im 76. Lebensjahre. Dies zeigen in tiefer Trauer an Maris Schwomann Elisebeth Piderit, geb. Schwemann Kapitein Alfred Dreyer Freu Adele Tidemann, geb. Dreyer Adeleide Schwemann, geb. Oxley Landret K. Piderit und 6 Enkeikinder. Hannover-Waldhausen, Meiningen und Detmold, den 20. Februar 1908. Peier im Trauerhause, Theaterplatz 7, Sonnabend, den 22. Februar, vormittags 10 Uhr, vor Ueberführung der Leiche zur Bahn. Todes-Anzeige. Statt besonderer Anzeige. Heute nachmittag um 5½ Uhr entschlief sanft unsere liebe Mutter, Grossmutter und Schwester Frau Geheimrat Elise Falkmann geb. Piderit. Die trauernden Hinterbliebenen. Detmold, 20. Febr. 1908. Todesanzeige. Heute morgen 6½ Uhr entschlief sanft nach kurzer schwerer Krankheit mein lieber Sohn und treuer Bruder, der Landwirt Heinrich Sander im vollendeten 26. Lebensjahre. * Um stille Teilnahme bittet die trauernde Witwe Sander und Kinder. Holzhausen bei Horn, den 20. Februar 1908. Die Beerdigung findet am Sonntag, 23. Februar, nachmittags 3 Uhr statt. Danksagung. Für die uns in unserm tiefen Schmerze in so reichem Masse erwiesene wohltuende Teilnahme während der Krankheit und bei der Beerdigung unsers lieben Entschlafenen sagen wir unsern tiefgefühlten Dank. Familie Wahle. Blomberg, 20. Februar 1908. 2.Stiftungsfest: Spar-Einlagen H. Danneuberg, Bäckermstr. Hohenhausen i. Lippe. Einen jüngeren Bäckergesellen und einen Fürstliches Cheater. Freitag: Im Abonnement. Gastspiel d.Kgl.Preuf. Hofschauspielere Herrn Max Wegner. Wallensteins Sonntag: Außer Abonnement Dutzendkarten ungültig. Zum 6. und letzten Male Die lusige Mitwe. im Vereinslokale Aug. Rädeker, bestehend in Ausmarsch, Schauturnen und Ball, wozu freundlichst einladet Der Vorstand. Dieses Frühjahr habe ich starke 3 bis 4jährige Pflänzlinge abzugeben. Förster Sobbe, Biesen,(PostMosebec t) Athleten-Club„Cherusker“ Detmold feiert am Gonntag, den 23. Februar im Saale Stadt Detmold(Fr. Kanne) sein diesjährige die auch von Nichtmitgliedern angenommen werden: bei Rücknahme ohne Kündigung mit 3 34% bei 3 Monat Kündigung mit 4% bei 6 Monat Kündigung mit 4% Die Zinsen werden vom Tage nach der Einzahlung bis zum Tage der Abhebung berechnet. Lehrling# sucht Ernst Dannenberg Bäckermeister, Lemgoerstr. 2. Montag: Im Abonnement Bedeutendste Lustspiel=Neuheit der Begenwart! Panne. Lustspiel von Skowronek. Der Vorstand. = am Marktplatz.= gesucht.". Diese Woche. Hamburg mit W. Merz den Ozeandampfern Vormania Tischlermeister, Wehmstraße 19 Columbia, Augusta=Viktoria Fürst Bismarck. Suche noch einen zuverlässigen Breuner einen Heizer u. mehrere Mann bei Ofen und Presse. Meldungen sind zu richten an August Ritterbusch Nr. 30 in Lüerdissen bei Lemgo. Detmolder Turnverein Gegr. 1860. Montag, 24. Febr. Abends 8¼ Uhr im Odeon Außerordentliche Bezugsquelle! In medr als 150.000 Fal Gänsefedern, Gänsedannen und alle anderen Sorten Bettjedern Neuheit und beste Reinigung gerantiert! Gute, preisw. Bettsedern per Pfund für 0.20; 1 Mark; 1.40. Prima Halddaunen 1.60; 1.30. Volarsedern: haldweiß 2, weiß 2.30. Silderweise S: 8.50; 4; 5. Sct : 3.50: 4: 5. Sot dinesische Gauzbaunen 2.30° Polar-Heibbaunen 2.50 dannen 3: 4: 5 Mark.— Größte Auswadl in sertigen Juleiis. weltnosfen und fertigen Betten.— Richtgesallendes an unsere Koßten zurucgenommen.— Verkauf nur gegen Varzahlung; nach auswärts nur gegen Nachnahme oder Vorauszahlung! Sonntage Daghan amp; 4% in Herford in Westsalen, Pecher& Co. Lurfärfensraße Nr. 20. Proden und Preislisten, auch über Bettstolle und fertige Betro,, kostenfrei " Angabe der Preislagen für Federnproben erwünscht! Füllung der Betten in Gegenwart der Kauser in wenigen Minuten! Ziegelmeister bestehend aus athletischen Aufführungen, Ringkampf und Ball. Tanz 1 Mk., Entree für Herren 25 Pfg.. Damen Eintritt frei. Beginn des Balles 4 Uhr nachmittags. Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Der Vorstand. Weitere Einladungen erfolgen nicht. Konkursverfahren. Ueber das Vermögen des Kaufmanns Moses Neuburg in Vinsebeck wird heute am 12. Fedruar 1908, nachmittags 7 Uhr das Konkursverfahren eröffnet. Der Kaufmann Moritz Hochheimer in Steinheim wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 20. März 1908 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines andern Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretenden Falls über die in§ 182 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände— auf den 6. März 1908, vormittags 9½ Uhr — und zur Prüfung der angemeldeten Forderung auf den 28. März 1908, vormittags 9½ Uhr — vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Perionen, welche eine zur Konkursmasse gehörig, Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegte von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 20. März 1908 Anzeige zu machen. Königliches Amtsgericht in Steinheim. Ziegler lesen die Lipp. TagesZig. und die Anzeigen sind in diesem Blatte sehr billig. Wer eine Anzeige 8 mal aufgibt, bekommt die 4. Aufnahme umsonst. Viele Ziegelmeister inserieren bereits in unserem Blatte. Ein Arbeiter welcher selbständig Zement dachziegel anfertigen kann, kann sofort Stellung erhalten. Lohne b. Bad Saßendorf (Kreis Soest) Gebr. Schulze Baugeschäft. 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Mai 1904, Kehricht nicht in die Seien hineingekehrt werden darf. Zuwiderhandlungen werden mit Geldstrafe bis zu 30 Mk. ev. mit entsprechender Haft bestraft. Die Sicherheitsbeamten sind angewiesen, die genaue Befolgung dieser Bestimmungen zu überwachen und Nichtbefolgung dieser Vorschriften anzuzeigen. Detmold, den 20. Februar 1908. Der Magistrat. Wittie. Bekanntmachung. Die Schuttabladestelle in den Pinneichen wird bis auf weiteres gesperrt. Die Abfuhr von Schutt hat nach dem Steinstoß zu erfolgen. Detmold, den 19. Februar 1908. Der Magistrat. Witlle. Pr. frisches Fleisch, fs. gekochte Mettwurst. Roulade. H. Heißenberg, Wehmstr. 9. — Telephon 122.— Durch das Stellenvermittlungs=Bureau v. Frau Mathilde Jughardt, Detmold, Schülerstraße 17, erhält tüchtiges Dienstpersonal aller Brauche auf gleich und zum 1. April gute Stellung nach Detmold und Auswärts gegen hohen Lohn. 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