allachantßal#c m Murgoban Mummar 70 Sonntan 10 Sohpzar 1091 119 Jahragna Einzelnummer 1• Pfennig Wochentäglich 2 Ausgaben Rummer 72 Sonntag, 13. Februar 1933 110. Fahrgang Halbmonatlicher Bezugspreis(einschl. Trägerlohn).90.=M. in Dortmund und in den Nachbarstädten wöchentlich 12 mal zugestellt in ländlichen Bezirken .40.=M wöchentlich 7mal zugestellt. Postbezug wöchentlich 7mal zugestellt, einschl SS Dia Postzeitungsgebuhren und 42 Pfa Bestellgeld, Gesamtpreis für den Mona.92 R. M Morgen=Ausgabe B einschl Sonntags=Ausgabe ohne Abend=Ausgabe Lalbmonatlich.20.=., Falls wir in der Herausgabe oder Zustelung der Zeitung gehindert sind, das denr Bezieher keinen Anspruch auf Lieserung oder Nachlieserung bes Plattes oder auf Rückzahlung des Vezugspreiseo Erfülungsort ih Dortmund Sonntags=Ausgade's Einzernummer 19.=pfennig Anzeigenpreis. Dut kleinspaltige Millimeterzeile 10 Pig. private Famillenanzeigen 8 Pfa, einspaltige kleine Anzeigen orivater Arl S Pfg netto Tertanzeigen i mm hoch und 75 uuw dreii SO Pio Nachlaßz nach Siassel(.: Beilagenpreis Anzeigenbedingungen ulw entsprechend Anzeigenpreisliste Nr. 6 Verlag Stte Pischer, Druch Vertmunder Verlags, uns druckerei=Gesellschaft. Otto Sischer aus Söhne G. m. ö. B. Haupitgeschäftslielle Redaktion und Drucheret Karlstraße 5. Rus 20791; Postscheckkonto Dortmund 35908 90 Ein Ueberblick über die gesamten Leistungen des romischen Keiches (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) H. H. Rom, 10. Februar 1938. Das neue Italien hat vieles nachzuholen, was das alte versäumt hat. Im Jahre 1901 waren 2000 Jahre vergangen seit der Geburt des größten römischen Feldherrn und Staatsmannes Julius Cäsar. Aber niemand kam damals auf den Gedanken, dieses Jubiläum zu feiern. Heute denkt man anders. Wenn am 23. September dieses Jahres der Geburtstag des ersten römischen Kaisers. Octavus Augustus, des Großneffen jenes Cäsar, sich zum 2000. Male jährt, wird das neue Imperium alles tun, um diesen Ehrentag des alten Imperiums festlich zu begehen. Rom denkt in großen Zeiträumen. Darum hat man diesem durch Augustus auf die Höhe des Weltreiches geführten Römertum eine gewaltige Ausstellung gewidmet, die ein ganzes Jahr lang die Erinnerung wachrufen soll an jene glanzvollen Zeiten, und die mit der eigentlichen Augustusfeier am 23. September ihren glorreichen Abschluß finden wird. Die„Mostra Augustea Della Romanita“, seit dem Jahre 1932 von einer großen Anzahl jüngerer Fachmänner unter Leitung des Professors der Archäologie an der Universität Rom, Giglioli, vorbereitet, gibt, im Palast der Via Nazionale beim Königspalast, dem Quirinal, untergebracht, in der Tat einen Überblick über die gesamten Leistungen des römischen Reiches, des größten aller im Altertum bestehenden Weltreiche: Leistungen auf dem Gebiet der gesamten menschlichen Kultur. Man weiß, was das alte Rom in dieser Beziehung geschaffen hat: die moderne Welt steht auf den Schultern Roms. Nicht allein in den meisten europäischen Ländern sondern auch in Nordafrika und tief bis nach Asien hinein zeugen gewaltige Denkmäler von der Größe und Bedeutung des römischen Kaiserreiches. Die Aufgabe war schwer und ungewöhnlich. Von der aus sagenhaftem Dunkel auftauchenden Gründung der Stadt Rom im achten vorchristlichen Jahrhundert bis zur Aufzeichnung des Römischen Rechts zu Beginn des sechsten Jahrhunderts unserer Zeitrechnung, also aus beinahe vierzehn Jahrhunderten, waren die Zeugnisse zu sammeln, die in unzähligen öffentlichen Museen und Privatsammlungen verstreut liegen. Diese Zeugnisse sind zu einem großen Teil monumentaler Art. Es war von vornherein ausgeschlossen, Tausende von Tonnen Steine nach der italienischen Hauptstadt zu schaffen. Man hat deswegen vernünftigerweise auf Originalgegenstände ganz verzichtet und ausschließlich Kopien ausgestellt. Das mindert den Wert der Ausstellung keineswegs herab, sondern kommt nur ihrer Einheitlichkeit zugute. Im übrigen hat die Reproduktionstechnik einen solchen Grad der Volkommenheit erreicht, daß die Nachbildungen nicht mehr von den Originalen zu unterscheiden sind. Wir haben anläßlich der Ausstellung„Sport in der Antike“ in Berlin während der letzten Olympiade Gelegenheit gehabt, uns von dieser Vollkommenheit zu überzeugen Mancher Museumsdirektor hat dem Professor Giglioli gestanden, er habe vor der Abschickung die Kopien nach Stücken seiner Sammlung betasten müssen, aus Furcht, man könne die wirklichen Gegenstände eingepackt haben. Mehr als 3000 Gipsabgüsse und 300 Modelle sind auf diese Weise angefertigt worden, welche die Denkmäler der Architektur und Plastik wiedergeben: Amphitheater, Tempel, Bäder, Paläste, Triumphbögen, Brücken, ferner Statuen, Büsten, Altäre, Sarkophage, Reliefs, Inschriftentaseln— gar nicht zu reden von den galvanoplastischen und photographischen Reproduktionen von Goldschmiedearbeiten. Münzen, Gemmen, Waffen und Rüstungen, der Nachbildung von Schlachtfeldern, Befestigungsarbeiten, Schiffen, Fahrzeugen, Möbeln, Hausgerät, Musikinstrumenten, Mosaiken, Wandmalereien, Bildnissen sind in den Originalfarben täuschend wiedergegeben. Der Ortentierung dient eine Menge geographischer Karten und Panoramen. Dabei ist der ungeheure Stoff klar gegliedert: man hat auf die Gruppierung nach Orten und Provinzen verzichtet, die doch nur ermüdende Wiederholungen ergeben hätte, und dafür nach den einzelnen Lebensgebieten geordnet. Man hat also straff organisiert, wie es dem Wesen des römischen Weltreichs entspricht und genießt dabei den Vorteil, Denkmäler der verschiedensten Herkunft miteinander zu vergleichen: etwa einen südfranzösischen mit einem nordafrikanischen Triumphbogen, eine Bäderanlage in Deutschland mit einer auf spanischem oder italienischem Boden. Drei große Abteilungen sind unterscheidbar: Geschichte, Architektur und Privat= und Gesellschaftsleben. Die erste ist die umfanglichste. In vielen Sälen, die man von einem gewölbten Vorraum aus betritt— er ist geziert mit den Figuren der Wölfin des Kapitols. die Romulus und Remus, die sagenhaften Begründer der„Ewigen Stadt“, säugt, und der Viktoria von Brescia—, durchwandert man die Entwicklung Roms vom Hirten= und Kriegerdorf über die ansangs noch schlichte republikanische Periode, in der die Etusker, die Gallier, die Punier und Griechenland niedergeworsen wurden und Roms militärische Tüchtigkeit am großartigsten sich entfalten konnte, in der aber auch die grimmigsten Bürgerkriege mehr als einmal den Bestand des Staates gefährdeten, bis zu Cäsars Diktatur. Ein eigener Saal ist ihm allein geweiht. Seine Kriegstaten, namentlich die in GonorutderaunnA.pent. für Vbelnund Mit der Aufstellung Professor Dr. Hermann Jansen=Berlin beauftragt Gallien, führen ausgezeichnete Modelle, die das Historische Institut für das Geniewesen unter Leitung des Generals Clausetti geschaffen hat, vor Augen. Die Beschreibungen seiner Lager= und Brückenbauten haben hier Gestalt gewonnen. Aber nun gelangen wir erst zum Mittelpunkt der ganzen Schau: zu den acht Sälen des Augustus und seiner Familie, des„goldenen Zeitalters“, das von den Schriftstellern, Dichtern und Künstlern verherrlicht worden ist und in dem man den ersten Kaiser noch zu seinen Lebzeiten zur Gottheit erhob. Die überlebensgroße Statue, die ihn mit verschleiertem Antlitz, das Füllhorn des Segens in der Hand, darstellt, gibt nicht den Menschen wieder, sondern die Idee des Kaisertums. Der Vorraum des Augustustempels von Angora, den eine italienische Expedition 1910 ausgegraben hat, ist samt dem in seine Wände eingegrabenen„Testament des Augustus“ in natürlicher Größe hier aufgestellt. Mit gutem Grund hat man dem römischen Heerwesen einen ganzen Saal eingeräumt, der einer der sehenswertesten geworden ist. Auf dem Militär ruht der römische Staat. Der Name„Imperator“, den der Kaiser führte, heißt„Besehlshaber“. und wer nicht eine bestimmte Zeit als Offizier bei der Truppe gestanden hatte, durfte kein öffentliches Amt bekleiden. Die Legionen und ihre Feldzeichen, die Belagerungsgeschütze, die Angriffsmethoden, Bekleidung und Bewaffnung des einzelnen Soldaten, seine Auszeichnungen, sein Gepäck, das Transportund Sanitätswesen, zuletzt sein Grabmal, werden vorgeführt. Im Nachbarraum kann man das römische Seewesen studieren: Handels= und Kriegsschifse, Organisation und Taktik der Flotte, die Häfen und das alles überragt von einer Statue des Admirals, der die für die Begründung der Kaisermacht entscheidende Schlacht bei Actium gewonnen hat, Agrippa! Der Römischen Idee gehört der letzte Saal, der die rurd Dortmund, 12. Februar. Wie wir von zuständiger Seite erfahren, ist Prof. Dr. Hermann Jansen(Berlin) mit der Aufstellung eines Generalbebauungsplanes für Dortmund beauftragt worden. Die Initiative zur grundlegenden Umgestaltung des Gesichts der größten Stadt Westfalens geht dabei in erster Linie zurück auf die Partei, und hier wiederum auf den Hoheitsträger von Dortmund, Pg. Kreisleiter Hesseldieck, der in seinen Bestrebungen die volle Unterstützung nicht nur des Oberbürgermeisters selbst, sondern auch die anerkennende Zustimmung des Gauleiters und anderer maßgebender hoher Reichs= und Parteidienststellen gefunden hat. Die Aufstellung des Generalbebauungsplanes, den man in bezug auf Dortmund ganz besonders auch von der politischen Seite aus betrachten muß, wird die Lösung vieler dringender Probleme beschleunigen, obgleich es schon im Hinblick auf die Größe der hier gestellten Aufgaben nicht möglich sein wird, sie von einem Tag zum anderen zu bewältigen. Es wäre auch verfrüht, aus der Fülle der geplanten Um= und Neugestaltungen, sei es in baulicher oder in verkehrspolitischer Beziehung, einzelne Vorhaben schon jetzt herausgreifen zu wollen. Daß besonders bedeutungsvolle öffentliche Brennpunkte im Innern der Stadt, wie Hansaplatz, Hauptbahnhofsvorplatz usw. in großzügiger Weise in der Zukunft grundlegenden städtebaulichen Anderungen unterworfen werden sollen, ist nicht zuletzt dem Kreisleiter selbst zu verdanken, der in beratender Weise und in der Beschaffung von Entwürfen zur Um= und Neugestaltung im Generalbebaunungsplan der Stadt einen wesentlichen Anteil hat. Die jetzt am Werk befindlichen Männer und ihre Arbeiten geben die Gewähr dafür, daß sie Dortmund ein seiner Größe und Stellung entsprechendes zukunftgestaltendes neues Bild geben werden. Ponitische Wochenschaut Die Folgen des 4. Februar— England macht einen Vorstoß Die Mühle von Teruel— Rote Desperados— Offensive Flottenpolitik So wie die vergangene Woche werden auch die kommenden Wochen, Monate und Jahre noch weitgehend beherrscht sein von jenen Ereignissen, die Vergangenheit mit der Gegenwart verknüpft. An den sich am 4. Februar in der Hauptstadt des DeutWänden die Bildnisse aller Männer, die für diese schen Reiches abspielten. Im täglichen Leben tritt Römische Idee gewirkt haben. Neben einem Modell zwar diese nationalsozialistische Konzentration, diese des letzten antiken Triumphbogens, dem des Kon= Zusammensassung aller militärischen, wirtschaftlichen stantin, die Fotografie des Triumphbogens von Bozen, und politischen Kräfte in einer Hand einstweilen nicht und die des Bauwerks, das an die Reise des Duce so deutlich in Erscheinung, aber, auf weitere Sicht genach Libyen erinnert. Eine Siegesgöttin aus dem sehen, wird sie im höchsten Maß mitbestimmend sein Altertum wird eingerahmt von den Büsten Viktor auch für unser persönliches Schicksal, das ja mit dem Emanuels III. und Mussolinis. Darunter ist die Rede Schicksal der Nation untrennbar verbunden ist. Es wiedergegeben, mit der dieser am 10. Mai 1936„die ist wohl auf diese stille Überzeugung zurückzuführen, Wiedererscheinung des Kaiserreichs auf den Schick= daß die Beschlüsse des 4. Februar im deutschen Volk satshügeln Roms“ ankündigte. Immer wieder, im nicht nur mit starker Genugtuung, sondern auch mit 14 Jahrhundert mit der Renaissance, im 19. mit dem völliger Ruhe ausgenommen wurden. Sie wurden emp„Risorgimento“, der politischen Einigung Italiens, funden als historischer Markstein einer ganz natürhat die Idee des Imperiums neues Leben gewonnen.(ichenz„Entwicklung, die vorgeschrieben ist durch das Sie ist unsterblich— das ist der Sinn der„Mostra Erstgeburtsrecht der nationalsozialistischen Bewegung Augustea Della Romanita“. Sie wollen gegen Javan hetzen DN Paris, 12. Febr. Wie einige Blätter berichten, nimmt an der heute in London beginnenden„großen Konferenz zur Hilfe für China und zum Boykott Japans“ auch eine französische Delegation teil, darunter der kommunistische Abg. Jean Duclos, die Gewerkschaftsbonzen Jouhaux und Racamond, der abgedankte Pensionsminister Rivollet, der Flieger Bossentrot, der Kommunistenhäuptling Cachin. sowie weitere Abgeordnete und Funktionäre aus Volksfrontund Gewerkschaftskreisen. * Englisches Bombenflugzeug im Schneesturm abgestürzt. Ein Bombenflugzeug der britischen Luftwasse stürzte in einem Schneesturm in der Nähe von Aylsham in der Grafschaft Norfolk ab. Dabei wurden sämtliche drei Insassen getötet. und ihrer Idee. Anders hat naturgemäß das Ausland auf die Umgestaltung der deutschen Führungsmacht reagiert, weil dort die innere Kenntnis der deutschen Entwicklungsgesetze nicht in demselben Maß vorhanden ist. Wollte man alles das, was an Gerüchten, Lügen und abwegigen Kombinationen bei unseren demokratischen„Freunden“ aus diesem Anlaß produziert wurde, zusammenfassen, so müßte man viele dickleibige Bände füllen— ein Unternehmen freilich, das nur insofern Sinn hätte, als es der Nachwelt zur Erheiterung dienen würde. Andererseits aber ließ sich nicht verkennen, daß in fast allen Nachbarstaaten auch Stimmen laut wurden, welche die deutschen Vorgänge in sehr ernsthafter Weise untersuchten und ihre Landsleute vor einer falschen Einschätzung des 4. Februar warnten. Diese Zeitungen und Politiker, die, offenbar gewitzigt durch die Erfahrungen der letzten fünf Jahre, sich nicht mehr auf ihre Prophezeiungen verlassen und dem Fluch der Lächerlichkeit anheimfallen möchten, werden sicherlich in Zukunft einen noch größeren Kreis einsichtsvoller Männer um sich sammeln, die noch fähig sind, die Welt ohne die Scheuklappen des schwarzen Empfang zu Ehren der französischen Fronttämpferführer in Berlin Aus Anlaß der Anwesenheit der Führer der drei großen Frontkämpfervereinigungen Frankreichs, Scapini, Goy und Pichot, in der Reichshauptstadt fand in den Räumen der Deutsch=Französischen Gesellschaft in Berlin ein Empfang statt.— Von links: Henry Pichot, der Präsident der DeutschFranzösischen Gesellschaft. Pros. von Arnim, Reichskriegsopferführer Oberlindober, Georges Scapini und Jean Goy.(Scherl=Wagenborg=.) oder roten Internationalismus zu betrachten. Die Geschichte wird ihnen auch deshalb recht geben, weil sie es gewesen sind, die zuerst das Wesen und die Ziele der neuen europäischen Ordnung, ausgebaut auf dem Selbstbestimmungs= und Lebensrecht der Völker, begriffen haben. Auch auf dem Feld der internationalen Diplomatie wird der 4. Februar tiefe Spuren hinterlassen, wenn diese auch zunächst noch nicht sichtbar sind. Es läßt sich beispielsweise nicht leugnen, daß das deutsche Beispiel der Kräftekonzentration auch in jenen Staaten immer mehr Schule macht, die sich auf ihre angeblich demokratische Freiheiten so viel einbilden. Wir denken beispielsweise in diesem Zusammenhang an die Gleichschaltung der französischen Landesverteidigung unter Daladier bezw. Gamelin, wir denken auch an die Betrauung des diplomatischen Hauptberaters der britischen Regierung, Sir Robert Bansittart, mit dem Amt eines Reichspropagandaleiters, der unter sich die bisherigen Organisationen zur Auslandswerbung zusammenfaßt. Überhaupt läßt sich neuerdings eine starke Aktivierung der englischen Politik erkennen, was wohl damit zusammenhängt, daß die britischen Staatsmänner heute glauben, die in ihrem Land erzielten Aufrüstungsergebnisse beim internationalen Kräftespiel bereits in Rechnung stellen zu können. Um so mehr muß es auch von deutscher Seite begrüßt werden, daß in den letzten Tagen neue Anstrengungen unternommen worden sind, um endlich dem so sehr gespannten Verhältnis zwischen England und Italien seine Schärfe zu nehmen. Der Anstoß zu dieser Annäherungsphase ging freilich von Rom aus, das sich vorbehaltlos bereit erklärte, im Rahmen des Abkommens von Ryon an der verschärften Überwachung der mittelmeerischen Seehandelswege zusammen mit Frankreich und England teilzunehmen. Diese Geste ist in London mit großer Befriedigung verzeichnet worden, aber schon melden sich auch die ewigen Störenfriede aus dem internationalen Volksfrontlager und behaupten, daß der römische Beschluß nur aus der geschwächten Position der italienischen Politik zu erklären sei. Auf solche lächerlichen Unterstellungen haben italienische Blätter bereits die gebührende Antwort erteilt. Aber es war doch in höchstemn Maß unklug, von den Wortführern der englischen Regisrung, daß auch sie den Wunsch nach einer englisch=italienischen Entspannung mit völlig unbegründeten Ausfällen gegen General Franco begleiteten und es zuließen, daß die liberale und arbeiterparteiliche Presse des Landes ungestört ihre lügenhaften Meldungen über die Ursachen der italienischen Verständigungsabsicht verbreiten konnte. Denn die Tatsache, daß General Franco seine letzten Erfolge an der Teruel=Front ausschließlich mit spanischen Truppen erringen konnte, während auf der Gegenseite die internationalen Brigaden ins Feuer geschickt wurden, zeigt gerade die starke Überlegenheit des nationalspanischen Regimes. Also nicht aus einem Gefühl der Schwäche, sondern vielmehr aus dem starken Bewußtsein, daß General Franco es auch ohne fremde Kontingente schaffen wird, erklärt sich offensichtlich die Bereitschaft Mussolinis, in der Nichteinmischungsfrage zu einer Lösung zu gelangen, die von den beiden AchsenMächten schon immer angestrebt wurde. Rein militärisch bedeutet selbstverständlich der nöndlich von Teruel erfolgte Einbruch in die bolschewistische Front, die in einer Tiese von 20 Kilometern und in einer Länge von 50 Kilometern aufgerissen ist, gleichfalls einen nicht zu unterschätzenden Sieg der nationalspanischen Heerführer. Wenn der Geländegewinn auch beschränkt geblieben ist, so waren doch die Verluste der Roten an Menschen und Kriegsmaterial unvergleichlich viel höher. Man greift nicht zu hoch, wenn man den Gesamtverlirst der Bolschewisten einschießlich der Verwundeten und Gefangenen auf 12.000 bis 15 000 Mann beziffert. Dagegen brauchte man auf nationalspanischer Seite nur wenige Leute zu opfern. Wenn auch diese Zahlen keinen Vergleich aushalten mit dem Masseneinsatz im Weltkrieg, so ist man doch versucht, an jenes Schlachtseld zu erinnern, das die Franzosen im Weltkrieg die Mühle von Verdun nannten. Ahnlich wie damals geht im verkleinerten Maßstab die Taktik der nationalspanischen Kriegjührung offenbar darauf hinaus, den Gegner in immer neuen Vorstöhen und Gesechten sich verbluten zu lassen. Diese Zermürbungstaktik hat sich auch bei Teruel als erfolgreich erwiesen, was freilich nicht ausschließt, daß zu einem späteren Zeltpunkt auch große operative Durchbruchsbewegungen die letzte Entscheidung herbeiführen werden. Die Ansehensminderung, welche der internationale Bolschewismus im Alsambra=Tal erleiden mußte, sand ihre Fortsetzung in den roten Prestigeverlusten auf dem Gebiet der internationalen Politik. Die zahllosen Erschießungen und Entführungen ehemaliger SowjetDiplomaten, der geheime Mordterror der GPU. in fremden Hauptstädten, die sorwährenden Enthüllungen sowjetrussischer Industrie= und Werkspionage in Schweden, England und Nordamerita, ferner die Cabotageversuche der Beauftragten Litwinow=Finkelsteins gegenüber dem Londoner Nichteinmischungsausschuß— dies alles muß das Rätereich auch in den Augen jener europäischen Politiker, die bislang aus Der Seehunrrjung Peginnt! Kapitän Keen erlegte mehr als eine Million Seehunde Johns(Neufundland), im Gebruar. St. Im Vorfrühling jeden Jahres hebt auf den Eisfeldern nördlich von Neufundland ein gefährliches Jagen an. Nebel, Sturm, hohe See, Eisberge sind einige der vielen Feinde, die das Leben der Seehundsläger im nördlichen Eismeer bedrohen. Nicht wenige von ihnen sind auf abbröckelnden Eisschollen in die offene See getrieben worden und verschwunden: andere wieder wurden in ihren Schissen von Eismassen erdrückt. Aber die Neusundländer Robbenläger sind ein hartes Geschlecht, mutig und zäh. Und sie kennen es nicht anders, als alljährlich im Frühling mit ihren Dampferchen hinauszufahren, um Seehundsfelle zu holen. 20 Zeilen Seehund Vom Seehund lebt — 2 Zeilen Weltkrieg hier der größte Teil der außenpolitischen Gründen an der Freundschaft mit Bevölkerung. Der Robbensang ist für die Bewohner dem Stalin=Regime glaubten festhalten zu müssen, noch von St. Johns, der Hauptstadt von Neusundland, so verdächtiger machen, als es sowieso schon ist. auer=wichtig, daß er die Geschehnisse im fernen Europa für dings wird es seitens der autoritären und antikom an Bedeutung weit überragt. Alß der Weltkrieg munistischen Mächte einer sortwährenden Wachsamkeit ausbrach, waren an den Anschlagstaseln im Postamt und Propaganda bedürfen, um die vergeßliche Welt von St. Johns— einer Einrichtung, die hier die auf die aus Moskau drohenden Gefahren sgstutzz, ersetzen muß— zwei Seiten mit Angaben binzuweisen. Denn die Verschleierungs= und Tar= oie Preise der Vealseggs Seebundssanges und über nungsmethoden der roten Desperados haben im Laufe am Schluß verkündeten kurz, daß.. der Jahre eine sosche Vervollkommnung erreicht, daß] Wie seit Jahrzehnten, rüsten... sie für den normalen Verstand des Durchschnitts=Euro-[Neusundländer Robbenjüger zur Aussahrt, die in pöers nicht ohne weiteres erkennbar sind. diesem Jahr wegen des milden Wetters schon im gir: befandung Gesabramauesle hasscho#: Februar statt, wie sonst, Ansang März stattfinden sol. Eine besondere Gefahrenqueue bolschewistischer Acht Dampfer mit einer Mannschaft von je 200 Mann #legenheiten be=laeben dazu in See. Einmischung in fremdnationale Angeregengeneg be= gehen steht gegenwärtig auch in Ostasten. Abgesehen von Fwischon Golfstrom und Aglersti den zahllosen Materialtransporten, die Moskau durch Hwischen Golssirom und Polarsirom Innevasten nach China schickt, erfolgt auch bei Wladi=] Die besten Fanggründe liegen in den stürmischen wostok und längs der mandschurischen Grenze ein be=[Gewässern des Nordatlantik auf der Höhe von Lawaffneter sowjetrussischer Aufmarsch in größtem Um=Ibrador und erstrecken sich bis in das Eismeer zwischen fang. Man erwartet offenbar bei der roten Armee Bassinland und Grönland— ein Gebiet, das um diese nur den günstigen Augenblick ab, um gegen das in Jahreszeit dicht mit Eisschollen oder Packeis bedeckt China gebundene und vielleicht geschwächte Japan sist. Hier kreuzen sich die Einflüsse des Golfstromes los zubrechen. Toklo muß also sein Lebensrecht nach und des Polarstromes, und gerade das lockt den Seedrei Seiten hin verteidigen, einmal gegen Sowjet=lhund herbei, der sich gern im nicht zu kalten Wasser Rußland, zweitens im Reich der Mitte und drittens tummelt und auf den Eisschollen sonnt. Aber auch gegenüber dem Imperialismus der großen westlichen Nebel und Sturm sind in dieser Ecke des Ozeans sehr Flottenmächte. Die Auseinandersetzung mit England häufig, und wer sich im Eiser der Jagd auf zu kleine und Amerika erfolgt freilich niur auf dem diplomati= Schollen wagt, läust Gefahr, von den Sirdmungen schen Schlachtfeld. An einen bewaffneten Zusammen= sehr schnell abgetrieben zu werden und die „5 Werben und die Eisscholle stoß ist nach menschlichem Ermessen nicht zu denken,:" Wasser des Golfstroms unter seinen Füßen denn sowohl die geographischen wie die politischen und schmeizen zu sehen... milltärischen Verhältnisse verbieten es den Japanern,] Die Bewegungen der Robbenfängerslotte hängen agaresstv gegen die Westmächte vorzugehen. Die Auf=sganz von den Wanderungen des Seehundes ab. Im rollung der Schlachtschifs-Frage im gegenwärtigen Herbst wandern die Seehunde von ihrer eigentlichen Zeitpunkt, da das Angelsachsentum in keiner Weise be=Heimat im hohen Norden südwärts; sie kehren im droht ist, kann daher nur als ein billiger Vorwand für Frühsahr zurück und wersen dann auf den Packeisdie imperialistischen Demokratien angesehen werden, feldern ihre Jungen. Zu dieser Zeit setzt der Robben#em ähre affonsiyen SSeostreitkräfte p; vormehren fana ein Monn das Eis südwärts ze: treihen urm uhre bssenswben Seestkeintaste zu vermehren. Empfang des Reichsarbeitsführers im haus der Flieger Berlin, 12. Febr. Zu einem besonderen Ereig=skamen große Herden in der Belle=Iste=Meerenge in nis gestaltete sich ein Empfangsabend, den zum ersten=[Sicht, und etwa zwanzig Fischer machten sich auf den sung ein. Wenn bus Eis fublbarts zu treiden beginnt, erscheint der Mensch auf der Bildfläche und schwingt seine Keule, um die erwachsenen Seehunde und ihre zweljährigen Jungen, die„Blaumänner“, zu erlegen. 5 Kilometer über berstendes Eis Nur selten ergibt sich eine Gelegenheit, den Seehund vom Land aus zu sangen. Im letzten Jahr beobachtete vom Ufer aus wie sie mit ihren vier Booten, die sie auf Kusen hinter sich herzogen, immer weiter hinaus auf das Eis gingen, immer näher an die Robbenscharen herankamen— bis einer der gefürchteten Schüsse des Polarfrühlings, der Krach brechenden Eises hinter ihnen ertönte. Die Fischer, die sich inzwischen fünf Kilometer vom User entfernt hatten, eilten sofort zurück und wollten ihre Boote in den immer breiter werdenden Wasserstreifen einsetzen, der sie vom Land trennte— aber die Eisschollen die vom Norden her herunterschossen, rissen große Löcher in die Boote. Nur ein Boot mit acht Mann und ohne Seehundsfelle kehrte in das Dorf zurück... Tagelang trieben darauf noch große Eisschollen, schwarz von Seehunden, in der Mitte der Belle=IsleMeerenge an den Fischerdörfern vorüber. Niemand aber wagte sich damals noch im Booi zu ihnen herüber. mal in diesem Rahmen der Reichsarbeitsführer, „Staatssekretär Konstantin Hierl, und Frau Hierl im Haus der Flieger gaben. Diese besonders für den Arbeitsdienst bedeutende Veranstaltung, die sich in Form und äußerer Gestaltung den großen repräsentaviven gesellschaftlichen Veranstaltungen der Reichshauptstadt würdig anreihte, zeigte eine dem Sinn und Schaffen des Arbeitsdienstes entsprechende Note daWeg über das Packeis, die Tiere zu fangen. Man Glück und Anglück der Seehundsjäger Im Durchschnitt werden jetzt jährlich 200 000 bis 350 000 Seehundsselle von den Neusundlander Jägern eingebracht— eine Beute, die einen Wert von mehreren Millionen Mark besitzt. Die goldenen Zeiten des Robbenfanges, in denen einzelne Jäger Millionäre wurden, sind allerdings vorüber. In den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts waren oft nicht weniger als 400 Segelschisse mit 13000 Mann auf Seehundssagd unterwegs, und meist kehrten sie mit Seehundsfellen so hoch beladen zurück, daß das Deck kaum noch aus dem Wasser ragte— wenn sie überhaupt zurückkehrten.: Im Laufe des 19. Jahrhunderts sind schätzungsweise 36 Millionen Seehunde gesangen worden. Heute ist der Robbensang nicht mehr so einbringlich, wenn auch kaum weniger gefahrvoll. Regierungsvorschriften sorgen dafür, daß der jüngste Seehundsnachwuchs geschont wird. Das Kunststück, einen Dampfer durch die Eisschollen an die Ruheplätze der Seehunde heranzubugsieren, ist aber nicht leichter als die Ravigation der früheren Segelschifse im Polareis. Kapitän Keen erzählt Nur einer der Neusundländer Jager kann sich rühmen, über eine Million Seehunde heimgebracht zu haben— ein Rekord, der siebzig Jahre harter Arbeiin einem 79jährigen Leben erforderte. Es ist Kapitän Keen, der noch heute von den Abenteuern seiner Fahrten als Commodore der Robbenfängerflotte lebhaft zu plaudern weiß. Einmal trieb Keen mit fünf Gefährten auf einer Eisscholle von seinem Schiff ab. Drei Tage und Nächte mußten sie auf dem schwankenden Eisstückchen ausharren, bis ein Boot sie in dem dichten Nebel auffinden konnte— und drei von Keens Leidensgefährten verloren dabei ihr Leben durch Erfrieren. Ein andermal wurde das Schiff von Kapitän Keen von Eismassen umschlossen und zerdrückt. Eine fünftägige Wanderung über die Eisfelder brachte Keen mit seiner Mannschaft an Land abei wiederum mußten einige seiner Leute die Anstrengungen mit dem Leben bezahlen. Auf die modernen Versuche, den Standort der Seehunde mit Flugzeugen ausfindig zu machen, schauen Veteranen wie Kapitän Keen natürlich verächtlich herab. Aber auch dieser„Komfort“ der Neuzelt wird es nicht verhindern, daß der diesjährige Frühjahrssang der Neufundländer Robbenjäger Opfer an Blut und Leben sordern wird. E.T. Die Ziele der neuen rumänischen Regierung DN Bularest, 12. Fehr. Tatareseu übernahm am Freitag das rumänische Außenministerium. Man betrachtet die Uebernahme durch Tatarescu als eine Garantie für die Fortführung der traditionellen rumänischen Außenpolitik. Wie man allgemein betont, hat Ministerpräsident Miron Christea bei der Eidesablegung vor König Carol erklärt, die neue Regierung wolle im Innern das Land befrieden und nach außen das Vertrauen kräftigen, das Rumänien von seinen Verbündeten und allen benachbarten Mächten benötige, mit denen es in guter Eintracht leben wolle. Im Interesse eines allgemeinen Friedens wolle die Regierung nach Möglichkeit Uhre Freundschaften vermehren. Die rumänischen Parteien zur neuen Regierung „DN Zukarest, 12. Febr. Die Haltung der rumänischen Parteien zum autoritären Kabinett ist durch eine Reihe von Erklärungen gekennzeichnet. Die Liberale Partei will das Vorgehen des Königs nicht stören und ist zur Einordnung bereit. Die Frist für die Einreichung der die Staatsbürgerschaft von Juden beweisenden Papiere, die am 12. Februar abläuft, ist bis zum 9. März verlängert worden. Stimmungsumschwung in Paris DN Paris, 12. Febr. Die Pariser Morgenpresse verfolgt weiterhin sehr aufmerksam den rumänischen Regierungswechsel. Aus der Tatsache, daß jetzt sogar auch Vorwürse an die Adresse des rumänischen Königs nicht sehlen, ist ein Umschwenken der zunächst von der französischen Presse recht optimistisch gesärbten Beurteilung der Vorgänge in Bukarest ersichtlich. „Times“ warnt vor„unlogischen Betrachtungen“ „ DN London, 12. Februar. Die„Times“ besaßt sich in ihrem Leitartikel vom Sonnabend mit dem Fall der rumänischen Regierung, über den das Blatt seine Befriedigung nicht verbirgt. Gogas gemäßigte antisemittsche Maßnahmen seien trotzdem nicht gering genug gewesen,„daß sie nicht höfliche Wünsche von seiten einiger Großmächte hervorgerusen hütten“. Sein Rücktritt habe ohne Zweisel das Land vor gewissen Schwierigkeiten gerettet. Der weitverbreitete französische Glaube jedoch, daß das, was man eine königliche Diktatur“ nennen könne. Rumänien in die Reihen der demokratischen Mächte zurückbringen werde, sei zumindest ein wenig unlogisch. Amerikas Flottenvorlage Ein Ergänzungsantrag angekündigt Schaffen des Arbeitsdienstes, entsprechende Note da DN Washington, 12. Febr. Der Vorsitzende des durch, daß die Ausgestaltung des unterhaltenden Teils Marineausschusses des Abgeordnetenhauses, vinnicht namhaften Künstlern, sondern den Arbeitsmän=sson, kündigte am Freitag die Einbringung eines Ernern und Arbeitsmaiden vorbehalten war. Die Fest=gänzungsantrags zur neuen Flottenvorlage an. Der lichkeit vereinte in harmonischer Form das große ge= Antrag werde, erklärte er, die Enmächtigung zum Bau sellschaftliche Bild und die Gestaltungskraft dieser ein= einer Kriegsflotte verlangen, die stark genug sei, um zigartigen Organisation des Dritten Reiches. Unter gleichzeitig die Küsten des Pazifischen und des Atlanden Ehrengästen sah man zahlreiche Minister, Staats=ltischen Ozeans sowie die Panama=Kanalzone, Alaska sekretäre, Diplomaten, hohe Offiziere, Persönlichkeiten und die überseeischen Besitzungen der Vereinigten von Kunst, Wissenschaft und Presse. Staaten gegen jeden etwaigen Angreifer verteidigen zu Einen Einblick in das Leben und Treiben des Ar= können. Nach der Feststellung, daß die Flottenbeitsdienstes dort draußen in den Lagern bei denküstungen in der ganzen Welt die VerMännern und Maiden erhielten die Gäste durch eine#einigten Staaten mit Besorgnis erfüllFeierabendgestaltung unter dem Titel„Fröhlicher Arssten, empfiehlt der Antrag, im Fall einer internatiobeitsdienstabend“. Ungeschminkt, so derb und so kame= nalen Abmachung hinsichtlich der weiteren Begrenzung radschaftlich wie es dort draußen zugeht, rollte sich ein der Flotienrüstungen den Präsidenten zur Euspendiekleiner Lebensabschnitt aus dem Lager ab. In launi=rung des laufenden Bauprogramms innerhalb der ger Weise zeigten die Männer„Arbeitsmann Meyers vereinbarten Grenzen zu ermächtigen mit Ausnahme Himmelfahrt“, ein Spiel für den Feierabend, das im jedoch der bereits im Bau befindlichen Schiffe. Reichsarbeitsdienst entstand. Zum erstenmal an diesem Empsangsabend wurde Kleine Nachrichten von den Führerinnen des Arbeitsdienstes für die Ralpische Polizeibeamte van## stien erschaffe weibliche Jugend das Führerinnen=Festkleidg##, voinische Polizeiveamie von Bandtien erschossen. getragen. Dieses Festkleid, das während der letzten## einem Zusammenstoß mit einer Verbrecherbande Monate von den Arbeitsdienstführerinnen selbst ge##n der Nähe von Zaleszczykt im äußersten Güdosten schassen wurde, wird in Zukunft von ihnen zu großen volens wurden zwei Polizeibeamte getötet. Trotz festlichen Gelegenheiten getragen werden. In einer senergischer Maßnahmen gelang es den Verbrechern, schlichten geschmackvollen Form fügte es sich harmonisch u gestohlezzgze, Pferden zu entkommen. in das Gesamtbild dieses Abends ein. vam 1P#inister Ministerrat beschloß Parzellierung Der Schluß der Feifischteit war dem Tanz gewid pon 14. 000 gektar. Unter dem Vorsitz des volnischen Schlug der Fesil geil war dem Tanz gel#= Ministerpräsidenten und Innenministers Skladkowski met, der durch einen Walzer, getanzt von Arbeitsmai=fand am Freitag eine Sitzung des Ministerrats statt, den in Feierabendkleidern und von Lehrgangsteilneh= in der u. a. die Verordnung über die Festsetzung des mern der,„ FeldmeisterschzIezag sen gt m. h, ese Fassellierungsplans der Agrarreform für das Jahr durch die Vorführungen geschuffene uimosphurr hieit lb3v beschlossen wurde. Der Parzellierungsplan umfaßt die wäste des Reichsarbeitsdienstes noch lange Stun= 15000 Hektar staatlichen und 132000 Hektar privaten den in anhaltendem Gedankenaustausch beteinander. PehihrUhstische Miund der Die Rotspanier wollen Zwischenfälle provozieren DN Salamanca, 12. Februar. Die Milltärbehörden des nationalen Spanien haben zuverlässiges Material erhalten, aus dem hervorgeht, daß die bolschewistische Soldateska über mehrere mit nationalen Kennzeichen versehene Bombenflugzeuge verfügt. Mit diesen Flugzeugen sollen die katalanischen Grenzorte angegriffen und dabei„versehentlich“ französisches Gebiet bombardiert werden. Durch diese Manöver, die eine verblüffende Ahnlichkeit mit der Torpedierung und Bombardierung englischer Handelsschisse ausweisen, wollen die Bolschewisten in der Welt Stimmung gegen das uationale Spanien machen. Die nationalspanischen Militärbehörden machen die Weltöffentlichkeit auf die Pläne der bolschewistischen Luftpiraten aufmerksam, die für die Arbeitsweise der sogenannten roten Regierung kennzeichnend sind. Nationaler Heeresbericht DN Galamanca, 12. Februar. Der nationale Heeresbericht vom Freitag meldet seindliche Angriffe bei der Madrider Universttätsstadt im Sektor Palast Moneloa, denen mit Erfolg begegnet wurde. Die Truppen der Südarmee haben die dolschewistischen Stellungen im Abschnitt Serena im Südosten von Merida angegriffen. Sie besetzten die Gillahöhe, den Abredbadero=Berg und mehrere östlich von Zalamea gelegene Höhen. Der Gegner hat starke Verluste an Menschen und an Kriegsmaterial erlitten. Im Abschnitt von Alsambra wurde die weitere Säuberung des eroberten Gebiets vorgenommen. Es gelang, eine große Anzahl von bolschewistischen Söldnern gefangen zu nehmen. Die Sammlung des Kriegsmaterials wurde fortgesetzt. Wie der Frontberichterstatter des DNB ergänzend meldet, haben die Truppen der Südarmee bei Zalamea starken Widerstand des Gegners gesunden. Die rotspanischen Abteilungen sind im Basonettkampf aus ihren Stellungen vertrieben worden. Aufbauarbeit des nationalen Spanien DN Burgos, 12. Februar. Der Minister für öffentliche Arbeiten, Alsonso Pena, erklärte am Freitag, daß im nächsten Ministerrat ein umfangreiches Bauprogramm zur Verabschiedung vorgelegt werde. Dieses Programm ist auf besonderen Wunsch des Staatschefs General Franco ausgearbeitet worden und steht umfassende Neubauten von Straßen und Bewässerungsanlagen vor. Ferner sind im Rahmen dieses Programms neue Eisenbahnlinien wie auch der Ausbau einer Reihe von Städten geplant. Mit der Durchführung des Programms soll sofort begonnen werden. Durch, diese Neubauten erhalten Tausende von Arbeitern aus allen spanischen Provinzen Beschäftigung für mehrere Jahre. Erzeugungsschlacht in verstärktem Maß Staatssekretär Backe über die agrarpolitische Lage DN Breslau, 12. Februar. Auf einer Veranstaltung am Freitag, zu welcher der Landesbauernführer Schlesiens, Freiherr von Reibnitz, neben den Spitzen von Partei, Staat und Wehrmacht die Kreisbauern= führer und die Kreisleiter aus ganz Schlesien geladen hatte, sprach der Staatssekretär im Reichs= und Preußischen Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft und Leiter der Geschäftsgruppe Ernährung beim Beauftragten für den Vierjahresplan, SS. Gruppenführer Staatssekretär Backe, über die agrarpolitische Lage. Er stellte fest, daß in der Wirtschaft ebenso wie in der Politik eine Ausrichtung auf Prinzipien erforderlich sei. Zwar sei es möglich, daß in einer Übergangszeit verschiedene Wirtschaftsprinzipien nebeneinander bestünden. Auf die Dauer gesehen, müsse der Nationalsozialismus aber in der Wirtschaft ebenso wie in der Politik seinen Totalitätsanspruch zur Geltung bringen. Backe erläuterte in längeren Ausführungen den Unterschied zwischen dem nationalsozialistischen und dem liberalistischen Wirtschaftsprinzip. Im Mittelalter sei die Wirtschaft gesund gewesen. Auch die großen Preußenkönige Friedrich Wilhelm I. und Friedrich der Grote haben bereits eine Art Erzeugungsschlacht durchgeführt, deren sichtbarster Ausdruck die Einführung der Kartossel war. Ebenso habe man gewisse marktordnende Maßnahmen auf dem Gebiet der Getreidewirtschaft getroffen und eine planvolle Vorratswirtschaft getrieben. Darauf sei aber das Zeitalter des ungebundenen Liberalismus gefolgt. Vielleicht habe die volle Ungebundenheit der Wirtschaft in der Zeit der Erschlietzung der Welt eine gewisse Berechtigung gehabt. Nach Abschluß dieser Periode aber habe sie jede innere sittliche Berechtigung verloren. Wohin das geführt habe, daß man trotzdem am Liberalismus festhielt, habe man an dem Zusammenbruch der Zeit nach 1918 gesehen. Nicht durch Einzelmaßnahmen habe dieser Zustand geändert werden können, sondern einzig und allein durch die Aufrichtung eines sittlichen Prinzips. Dieses neue Prinzip der Ordnung und der Stetigkeit müsse und werde sich in der gesamten Wirtschaft durchsetzen. Für die Landwirtschaft bedeute diese Erkenntnis die Notwendigkeit, die Ziele weiter zu verfolgen, die für sie bereits seit dem Reichsbauerntag 1934 galten. Damals sei zur Erzeugungsschlacht aufgerufen worden, obgleich dies bei der damaligen Produktions= und Versorgungslage im schroffsten Widerspruch zu allen lberaltstischen Wirtschaftsbegriffen stand. Inzwischen habe sich erwiesen, wie richtig die Erzeugungsschlacht war. Damals sei aber zugleich auch der Beweis für die Richtigkeit des in der Agrarwirtschaft durchgesetzten Wirtschaftsprinzips erbracht worden. Es gelte deshalb — und damit wandte sich Staatssekretär Backe besonders an die anwesenden Bauernführer— trotz der verschiedenen Schwierigkeiten, die Erzeugungsschlacht auch in diesem Jahr in verstärktem Maß weiterzuschlagen. Ein Dampfer bei Borkum gesunken? DN Emden, 11. Febr. Das Borkumer Feuerschiff meldete am Freitag kurz nach 21 Uhr, daß sich ein sleiner, Dampfer unbekannter Nationalität in seiner Naye vefinde, der SOS=Rufe sende. Der Dampfer bat dringend um Hilfeleistung, worauf der Bergungsschlepper„Albatros“ sich sofort auf den Marsch zur Unsallstelle begab. Der Dampfer sandte darauf weitere SOS-Rufe und bat, auch das Rettungsboot von Borkum zur Unterstützung zu senden. Kurze Zeit später meldete das Borkum=Feuerschiff, daß nichts zu sehen sei, so daß das Schiff anscheinend gesunken ist. Drei Litauer in Wilna verurteilt DN Warschau, 12. Februar. Drei Leiter litauischer Büchereien und Lesehallen in Wilna hatten sich vor dem Wilnaer Bezirksgericht zu rechtsertigen. Im Verlauf des Prozesses konnte den Angeklagten nachgewiesen werden, daß sie in ihrer Tätigkeit als Leiter der litauischen Lesehallen für die Lostrennung Wilnas aus dem polnischen Staatsverband eingetreten waren. Durch Zeugenguslagen wurde erwiesen, daß die Angeklagten die Beoolkerung aufgesordert haben, die Angliederung der Wojewodschaften Nowogrodek, Wilna und Bialystok an Litauen vorzubereiten. Die Angeklagten wurden zu Zuchthausstrafen bis zu fünf Jahren verurteilt. Die Preubische Staaisbank(Seehandlung) Im Jahr 1937 " Die Oeschäftstätigkeit der Preußischen Steatebank(Seohandlung) bat 1937 gegenüber 1936 wiederum etwas sugenommen. Der, Gesamtumsets wer 13% höber und betrug 36.3(32.6) Millierden Reichsmerk. Auch die Bilanzsumme war wahrend des Jahresverlaufe durchweg höher als Im Vorjahr, obwohl die treuhünderischen Kredite weiter surückgingen. Die LiquiditäteAbs. 1 und 2, betrug 69.24% gegen in OeldtesehIft blieb der in den leisten Johres entwiekelte Orundcharekter erhalten. Das gesamte Geldgeschäft wer etwas umiengreicher, und der Investierte Betrag las durchschpittlich nicht userheblich über dem des Vorjahres. Arbeitebeschaffunge-, Sols- und Reichswechsel sowie verzinsliche Reichsschatzenweisungen wurden in erbühtem Umiang bereisgsnommen, auch die Ausleihungen von Tegesgeld lagen höber. Geichstassn Solawecheeln bewegte eich perallel dem von der Golddiskontbank begebenen Betrag. Die bereite In früberen Jahren sur Verfügung gestellten Kredite sur Oewinnung deutscher Rohstoffe eind im Berichtsjahr vor den IndustrieArmen is verstärktem Maße in Anspruch genommen worden. Im Börsengeschüft heben sich die eigenen Umeätze der Steatsbank welter etwas erhöht. während Im Kundengeschäft ein weiterer Rückgans der Umeätze au verzeichnen Ist. der eharakteristlech ist für die Beständigkeit der Anlegen der Wertpaplerkunden. Die kureregullerende Tätigkeit der Rastebenk galt in erster Linie den Emissionen dee Preußischen Staaten, erstreckte sich aber darüber hinaus auf bedeutende Telle des Rentenmarkte, insbesondere auch auf die Landeerentenbriefe und die übrigen Papiere der Landesrentenbank. Entsprechend S 8 5 Staatsanleibe als Aeishben ausepabtes Piproz, Licheleben als mitruhreris des Konsortlume beteillgt. Der Umechuldungsverband deutscher Gemeinden, dessen Oeschüfteführung bei der Staatsbank llegt, het 1937 die kommunele Umschuldung sum Abschlus gebrecht. Die Oesamteumme der umgeschuldeten Forderungen betrügt 3182,1 MIll. RM. Hiervon sePS- gau###meinden b# sum 36. September 1697 306,7 Mill. Km auberpianmäßig getligt. Auf Orund der ersten Auslosung im April 1937 wurde am 30. September 1937 die erste planmäßige Tllgung vorgenommen. Insgesamt eind von den begebenen Schuldverschreibungen bieher rund 12 4% getligt worden. Ende 1937 befanden sich noch 2767.0 Mill. RM Schuldverschreibungen des Umschuldungsverbandes Im Umlauf. Auf Grund des Artikele 7 der Deutsch-Polnischen Ubereinkunft über die„Abwicklung von Aufwertungerechtsverhältnissen vom I7. Oktober 1930 let die Staatebank zur deutschen Zehlstelle Wr.„Aie zur Verrschnung gelangenden Forderungen bestimmt Nach der Oewlan: und betragen die Einnehmen eue Zinsen Verlg.e trechaun 13.76(10.44) Mill. RM. „ 78%###, Staatebank errechnete Zinsspanne betrügt für 1937 .01(1,10)%: der Rückgang beruht Im wesentlichen euf dem Absinken der Aktivzinssätse. Die Zinseinnahmen weren Inegesamt trotsdem höher, weil 1937 fremde und eisene Gelder ia höherem Umjenge zur Verfügung standen. Die Brandkatastrophe von Sretniza DN Belgrad, 12. Febr. Zu der gemeldeten Brandkatastrophe in dem herzegowinischen Dorf Sreiniza bei noch bekannt, daß das Feuer du Mostar wird noch bekannt, daß das Feuer durch Funkenflug aus einem schadhaften überheizten Kamin entstand der durch den mi: Heu gesüllten Dachhaden nistand, der burch den mit Hru gefanten Dachboven führte. Inzwischen sind drei weitere Personen gestorben, so daß sich die Zahl der Opser auf 89 erhöht. Ein Schwerverdraunter intersinnig gewolden. Umienge sur Verfüsung standen. Die Einnahme aus Provislonen lst mit.78(.88) MIII. RM ausgewiesen. Die Ertrüge aus Gemeinschafteveschäften, Wertpaepleren, Beteilleungen und Devisen bellefen eich auf.83(.00), die Verweltungeihmen und sonstigen Erträse auf.45(.92) Mill. RM. etrteren eind größere Eindänge auf krüher abgeschriebene Vermögenswerte sowie der bei der 1937 erfolsten Ubernehme der Bank für wertbeständige Anlegen ersleite Oewinn enthalten. Der Reingewinn belduft eich auf 16.43(10.02) und erböht eich um den Oewinnvertrag auf 11.90(10.43) MIll. RM. Gemaß ##., Bsstimmungen des Staatehausheltegesstses werden## (.901 MIIII. RM an die Oeneralstaatshasse abeeführt..00(.00) MIlI. RM werden dem Orundkapital,.00 MIll RM den Rücklaren sugetelt. Der Rest von 302 854(654 993) RM wird vergetragen. Danach betregen de: Orundkapitel 61.9, die Rück10.8 MIII. RM; außerdem eind eine Sonderrücklege von .50(.99) sewie Rüchetellungen von.14(.97) MIl. RM verbanden. Verlag: Otte Rischer Druck: Dortmunder Verlags= und Druckerei=Gesenschaft. Otte Fischer und Söhne, S m 9. Hauptschriftleitung. Roder: Royde: Stellvertreter: Karl Feit. Verantwortlich(Tert und Bilder) für Volltit. Handel und Kommunalpollttt: Rodeit Roode: Kunst Wissenschaft und Unterbaltung. Grnst August Schneide#: Sport und Oriefkasten: Alder: Wemver: Ortliches und UroAnzeigen.#####. .4g Aain, samtlich in Lortmund. zur Zeit in Preisiiste Nr. o gunig..=A. I. 38 dar Morgen=Ausgabe über 17 800. Uut * Witten=Heven, 1 Säuglings= und Kleit tag, 14. Februar, vor schule statt. * Witten=Vommer der Säuglings= und Dienstag, 15. Februa Klassenraum der Kape wo Recklinghausen, gefangen. Bei der En gelang es bei dem let fangen im Gesamigew waren acht Karpfen, d einem Zentner ausw staunen rief dabei ein der mit nicht wenige Petrifünger gar nicht rwa Münster, 11. Auf Vorschlag des Be Regierungspräsidenti zur Berufung des He zum Amtsbürgermeist burg) erteilt. rwd Nordhorn, 11 Den Spezialbeamten wieder die Aufklärung vermögen beträchtlich Höcklenkamp(Kreis B liches Anwesen abgeb habe beim Abwerfen laterne umgestoßen, n aufgegangen sei. Durc der Kriminalpollzei liche Brandstist Der Mann, der erhei Haft genommen. Aus Cr * Die nächste Rat Montag, 14. Februar, (Eingang Kirchstraße), für das nördliche Sta Aus der Lande wo Münster, 12. Landesbauernschaft 2 Julius Meyer zu Sie rechtigung zum Führe bauernführer“ erteilt, Strube in Berghof b# Anton Schulze=Schwi der Bezeichnung„Alt Zu Bezirks=Bauer die Bezirksbauernscha Hersord) Landwirt 2 bei Mennighüssen un Oestereiden(Kreis Li in Oestereiden. Ferne ernannt: der Orts Ahaus) Landwirt Her Preden; der Ortsbaue Bauer Anton Mette Füchtorf(Kreis War baum in Füchtorf; (Kreis Steinfurt)1 Niedern bei Horstmar (Kreis Höxter) Bauer der Ortsbauernschaft Bauer Heinrich Decker Ulenburg(Kreis Her Haus Beck bei Menn Vinsebeck(Kreis Höx Binsebeck. 54 Führ 50 Verkehrsfünder rwd Oberhausen, statistik des Präsidial 1937 entnehmen wir, Verkehrssünder mit geschritten werden mi entzogen und 26 Ver kehrssünder, gegen di mutzten, standen unt beweist erneut, daß Ermahnungen in Kr. fruchtet haben, wie dürfte hinreichend be sungen des Reichsfüh schen Polizei gegen fluß schärsstens vorzu mals die Mahnun und während de meiden. Adler über rwa Minden, 11. der Porta sand die statt, der von dem Westfaliea berichtet. RSG.„Kraft durch gezeigt werden, um Pforte zu werben. In haoton gesucht: 1 Chalselongue. 1 Lanomatrapze. 1 Kleiderschrank. 1 Dam.=Schreidt. 1 Kommode. 1 Gasherd. Ang. m. Ureis u. 58615 a. d. O. A. Gut erdastener Rind twagen * W fl un 9 zu kaufen gesucht. echr. Ang. unt.1 na e. d. b. a. 11 Regierung deu übernahm nisterium. Man trescu als eine traditionellen Kinisterpräsident sablegung vor rung wolle im ach außen das on seinen Verichten benötige, leben wolle. jiedens wolle chleit ihre en Regierung ung der rumäbinett ist durch zeichnet. Die s Königs nicht er die StaatsZapiere, die am kärz verlängert Paris Morgenpresse in rumänischen daß letzt sogar des rumän Umschwenken esse recht optigänge in Bukangen! mes" besaßt bend mit dem den das Blatt gas gemäßigte m. nicht gering Wünsche von dätten“ Sein vor gewissen rbreitete franin eine„königin die Reihen sen werde, sei gesunken? ner Feuerschiff daß sich ein litcht in Leiner Dampfer bat ser Bergungsin Marsch zur darauf weitere ungsboot von Kurze Zeit daß,.schis en sei, so daß erurteilt iter litguischer satten sich vor fertigen. Im geklagten nachkeit als Leiter Strennung #. StaatsDurch Zeugenngeklagten die zliederung der d Bialystok an n wurden zu urteilt. handlung) taatsbenk Seras augenommen. trng.s(31.6) Eer Ser ahr, gbwohl die Die Liquiditäte99. 34% segen letsten Jehres ie Geldgeschäft etteg las, durehJahres. 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Instlut für Zetungstorschung Dortmund Unb Wostfurn und dacheneperrug?.. * Witten=Heven, 12. Febr. Die Sprechstunde der. Säuglings= und Kleinkinderfürsorge findet am Montag, 14. Februar, von 15 bis 16 Uhr in der Dorsschüle statt. * Witten=Bommern, 12. Febr. Die Sprechstunde der Säuglings= und Kleinkinderfürsorge findet am Dienstag, 15. Februar. von 15 30 bis 16.30 Uhr im Klassenraum der Kapellenschule statt. wo Recklinghausen, 12. Febr. 22pfündiger Karpsen gefangen. Bei der Entleerung des Herner Stichkanals gelang es bei dem letzten Zug eine Menge Fische zu fangen im Gesamtgewicht von 120 Pfund Unter diesen waren acht Karpfen, die ein Gesamtgewicht von genau einem Zentner aufweisen konnten. Besonderes Erstaunen rief dabei ein„Schwergewichtsmelster“ hervor, der mit nicht weniger als 22 Pfund den erstaunten Petrifünger gar nicht zur Ruhe kommen ließ. rwd Münster, 11 Febr. Neuer Amtsbürgermeister. Auf Vorschlag des Beauftragten der RSDAP. hat der Regierungspräsident in Münster sein Einverständnis zur Berufung des Herrn Karl Lutze in Bevergern zum Amtsbürgermeister in Riesenbeck(Kreis Tecklenburg) erteilt. rwd Nordhorn, 11. Febr. Brandstifter überführt. Den Spezialbeamten der Kriminalpolizei gelang wieder die Aufklärung eines Brandes, der dem Volksvermögen beträchtlichen Schaden zugesügt hat. In Höcklenkamp(Kreis Bentheim) war ein landwirtschaftliches Anwesen abgebrannt. Der Besitzer gab an, er habe beim Abwerfen von Futtervorräten die Sturmlaterne umgestoßen, wodurch das Strob in Flammen aufgegangen sel. Durch die eingehenden Ermlttlungen der Kriminalpollzei ergab sich aber, daß vorsätliche Brandstiftung durch den Besitzer vorlag. Der Mann, der erheblich verschuldet ist, wurde in Haft genommen. Aus Castrop=Kauxel * Die nächste Ratsherren=Sprechstunde findet am Montag, 14. Februar, in der Verwaltungsstelle Ickern (Eingang Kirchstraße), in der Zeit von 18 bis 19 Uhr für das nördliche Stadtgebiet statt. Aus der Landesbauernschaft Westsalen wo Münster, 12. Febr. Nach Mitteilung der Landesbauernschaft Westfalen wurde dem Bauern Julius Meyer zu Sieverdissen in Löhne=Bhs. die Berechtigung zum Führen der Bezeichnung„Alt=Bezirksbauernführer“ erteilt, ferner den Bauern Johannes Strube in Berghof bei Dorlar(Kreis Meschede) und Anton Schulze=Schwienhorst in Telgte zum Führen der Bezeichnung„Alt=Ortsbauernführer“. Zu Bezirks=Bauernführern, ernannt wurden für die Bezirksbauernschaft Gobfeld=Mennighüffen(Kreis Hersord) Landwirt Adolf Blomever auf Haus Beck bei Mennighüssen und für die Bezirksbauernschaft Oestereiden(Kreis Lippstadt) Bauer Franz Schmücker in Oestereiden. Ferner wurden zu Ortsbauernführern ernannt: der Ortsbauernschaft Ammeloe(Kreis Ahaus) Landwirt Hermann Wantia in Wennewick bei Breden: der Ortsbauernschaft Dorlar(Kreis Meschede) Bauer Anton Mette in Dorlar: der Ortsbauernschaft Füchtorf(Kreis Warendorf), Bauer August Kreienbaum in Füchtorf; der Ortsbauernschaft Horstmar (Kreis Steinfurt) Bauer Wilhelm Tiemann in Niedern bei Horstmar; der Ortsbauernschaft Pömbsen (Kreis Hörter) Bauer Johannes Rüthers in Pömbsen: der Ortsbauernschaft Telgte(Kreis Münster=Land) Bauer Heinrich Decker in Verth; der Ortsbauernschaft Ulenburg(Kreis Hersord) Landwirt Adolf Blomeyer. Haus Beck bei Mennighüfsen; der Ortsbauernschaft Binsebeck(Kreis Höxter) Bauer Josef Brenneker in Binsebeck. 54 Führerscheine entzogen 50 Verkehrsfünder standen unter Alkoholwirkung rwd Oberhausen, 11. Febr. Der Verkehrsunfallstatistik des Präsidialbezirks Oberhausen für das Jahr 1937 entnehmen wir, daß im Berichtsjahr gegen 80 Verkehrssünder mit Verwaltungsmaßnahmen eingeschritten werden mußte. Es wurden 54 Führerscheine entzogen und 26 Verwarnungen erteilt. 50 der Verkehrsfünder, gegen die Maßnahmen ergriffen werden mutzten, standen unter Alkoholwirkung. Diese Zahl beweist erneut, daß die wiederholten Hinweise und Ermahnungen in Kraftfahrerkreisen noch nicht so gefruchtet haben, wie es gesordert werden muß. Es dürfte hinreichend bekannt sein, daß nach den Weisungen des Reichsführers SS. und Chefs der Deutschen Polizei gegen Verkehrsfünder unter Alkoholein= fluß schärfstens vorzugehen ist. Es ergeht daher nochmals die Mahnung an sämtliche Kraftsahrer, vor und während der Fahrt den Alkohol zu meiden. Adler über der Porta Westsalica rwd Minden, 11. Febr. Auf dem Arminsberg an der Porta sand die Uraufführung eines Schmalfllms statt, der von dem Leben der Adler über der Porta Wesifaliea berichtet. Der Film soll später durch die RSG.„Kraft durch Freude“ in allen deutschen Gauen gezeigt werden, um neue Freunde für die westfälische Pforte zu werben. Große sauerländische Frühjahrsausstellung Gesamtüberblick über das Kunstschaffen des Sauerlands „DN Hagen, 10. Februar. Nachdem die unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Generalfeldmarschall Gbring veranstaliete diesjährige Winterausstellung der Slädtischen Museen zu Hagen, die ebenso wie die letztjährige Georg=Kolbe=Ausstellung mit dem Lebenswerk eines großen deutschen Künstlers R. Schuster=Woldan bekanntgemacht hat, soeben zu Ende gegangen ist, wird die neue Frühjahrsausstellung dem heimatlichen Kunstschaffen des Sauerlands dienen. Noch im Februar wird der Oberbürgermeister der# Stadt Hagen, Stellv, Gauleiter Vetter, die unter seiner besonderen Förderung stehende diesjährige Frühjahrsausstellung des Hagener Museums eröffnen, die einen umsassenden Ueberblick über das hauptsächliche Kunstschaffen des Tauerlands in Malerei, Graphik und Plastik zeigen und möglichst weite Kreise mit den künstlerischen Kräften des Sauerlands in Berührung bringen wird. Erstmalig wird damit diese Ausstellung in größerem Umsang das Sauerland auch als künstlerischen Begriff zur Darstellung bringen. So sind unter den zahlreichen, ständig eingehenden Einlieferungen der Künstlerschaft auch viele Kunstwerke von Künstlern, die aus dem Sauerland stammen und in ihm geschafft haben, heute aber in anderen Teilen des Reiches wirken. Die neue sauerländische Frühjahrsausstellung, die zur genügenden Auswirkung von Ende Februar bis Ostern in Hagen gezeigt wird, bildet den Auftakt zu dem vom Gau Wesisalen=Süd der RS.=Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ Mitte März in Hagen veranstaljeten„Tag des sauerländischen Volkstums“ bei dem u. a. auch Landeshauptmann Kolbow, Münster, in Hagen sprechen wird. Diese große Ueberschau über das hauptsächliche heimatliche Kunstschaffen des Sauerlands mit seinen unmittelbaren Randgebieten wird veranstaltet von der Stadt Hagen in Verbindung mit der RSG.„Kraft durch Freude“ und den beiden großen heimatlichen Organisationen unseres Gebiets: dem Westsälischen Heimatbund und dem Sauerländischen Gebirgsverein. Ihre Durchführung liegt in Verbindung mit dem Städt. Museum zu Hagen wie alljährlich bei diesen Ausstellungen des heimatlichen Kunstschaffens ganz besonders auch bei der Künstlerschaft selbst. Seitens dieser Arbeitsgemeinschaft sauerländischer Künstler liegt mit Genehmigung des Präsidenten der Reichskammer der bildenden Künste deren Vorbereitung in den Händen des Kunstmalers Franz Bronstert, Hagen. Nähere Auskunft wird von diesem sowie von der Geschäftsstelle der Städtischen Museen zu Hagen jederzeit erteilt. Höchstpreise für Rauhsutter der Ernte 1937 gd Arnsberg, 11. Febr. Der Oberpräsident hat mit-Wirkung vom 1. Februar 1938 für die Provinz Westfalen in einer Anordnung über Höchstpreise für Rauhsutter der Ernte 1937 folgendes festgesetzt: I. a) Erzeugerhöchstpreise für Getreidestroh l. Qual., Waggon frei nächstgelegener Vollbahnstation des Erzeugers. bindfadengepreßt oder gebündelt.60 RM. je 50 Klg., drahigepreßzt.80 RM. je 50 Klg., bei Lieferung ab Hof.10 RM. je 50 Klg, weniger. Bei Lieferung frei Haus, frei Verteiler oder Verbraucher dürfen jatsächlich entstandene Mehrfracht und nachgewiesene Nebenkosten in Rechnung gestellt werden. b) Versandverteilerspanne Waggon frei Versandstation des Versandverteilers.20 RM je 50 Klg., bei Einschaltung eines Maklers.30 R M. je 50 Klg., bei Lieserung frei Haus usw. wie le. Die Versandverteilerspanne darf nur einmal berechnet werden. c) Großverteilerspanne.15 RM. je 50 Klg. Tritt der Großverteiler als Versandverteiler beim Erzeuger auf, so steht ihm nur die Versandverteilerspanne zu. Im übrigen gilt das gleiche wie zu lb. d) Kleinverteilerspanne ab Lager des Kleinverteilers.50 bis.60 R M. je 50 Klg. Bei Lieserung frei Haus des Verbrauchers dars ein besonderer Fuhrlohn in der tatsächlichen Höhe, höchstens jedoch .20 RM. je 50 Klg., berechnet werden. Beliefert der Erzeuger den Verbraucher im Kleinhandel unmittelbar Aufschlag.50 bis.60 R M. je 50 Klg. II. Für Hülsen=, Dach= und Trinkhalmstroh sowie Strohhäcksel finden die Bestimmungen unter la entsprechende Anwendung. Für die Bearbeitung von Trinkhalmstroh und für die Handelsspannen für Hülsen=, Dach= und Trinkhalmstroh sowie beim Verkauf von Häcksel dürfen die am 18. 10. 1936 üblich gewesenen Aufschläge nicht überschritten werden. III. a) Der Erzeugerhöchstpreiz für Wiesenheu beträgt: für die Qualltät gut, gesund, trocken.10 R M. je 50 Klg., für die Qualität gesund, trocken.60 RM. je 50 Klg. für die Qualität Häcksel und Packheu (Segge).30 RM. je 50 Klg., für drahtgepreßtes und gebündeltes Wiesenheu ein Aufschlag von.20 R M. je 50 Klg. Im übrigen wie unter 13. Für Rotklee und Luzernheu gelten die üblichen Qualitätsaufschläge. b) Versandvertellerspanng, für Wiesenheu bis.30 von 1550 bis 2500 Klg. höchstens.60 RM. je 50 Klg., von 2550 bis 5000 Klg. höchstens.50 RM. je 50 Klg., ütber 5000 Klg. höchstens.40 R M. je 50 Klg. Im übrigen gilt das gleiche für Stroh. IV. Beim Bezug von Heu und Stroh aus Erzeugergebieten außerhalb Westfalens ist der tatsächlich gezahlte und Im Erzeugergebiet zulässige Erzeugerpreis zugrunde zu legen. Das gleiche gilt für die Versandverteilerspanne. V. Verstöße werden nach den Preisstop=Verordnung bestraft. Bestimmungen der General der Ins. von Plettenberg# rwd Bückeburg, 11. Febr. In der Nacht zum Donnerstag ist General der Ins. a. D. Erzellenz Freiherr von Plettenberg in der alten Jägerstadt Bückeburg, wo er seinen Ruhesitz genommen hatte, zur großen Armee abberusen worden. Nach General Bacmeister, der vor nicht ganz drei Wochen zu Grabe getragen wurde, hat die alte Soldatenstadt schon wieder einen großen Soldaten und bekannten Heerführer im großen Krieg verloren. Während des Krieges führte General von Plettenberg die Preußische Garde auf ihrem Siegeslauf bis zur Marne. Er wurde bereits 1915 mit dem Orden Pour le mérite ausgezeichnet. Als 64jähriger schied der General 1917 aus dem Heer aus und beschloß damit seine militärische Laufbahn. Erst im Dezember 1937 konnte Exzellenz von Plettenberg seinen 85. Geburtstag feiern. Mit gutem Beispiel voran Schwimmstunde für Solingens Stadtverwaltung rwd Solingen, 11. Febr. Obwohl der Gedanke der Leibesübung in unserer Zeit mächtig marschiert, gibt es immer noch zahlreiche Volksgenossen, die des Schwimmens unkundig sind. Um auch nach dieser Richtung ein Beispiel zu geben, ist bei der Stadtverwaltung Solingen für die Bürgermeister, Stadträte (Beigeordneten) und Abteilungsleiter eine wöchentliche Schwimmstunde eingerichtet worden. Zum erstenmal traten in dieser Woche die höheren Beamten der Stadtverwaltung Solingen mit Bürgermeister Dr. Brückmann an der Spitze zur ersten Schwimmstunde unter Stadtturnrat Hanckes an. Die neue Einrichtung gestel sämtlichen Beteiligten derart gut, daß auch selbst die beleibteren und die des Schwimmens noch unkundigen Herren gleich eine zweite wöchentliche Stunde erbaten. Echo des Reichssenders Köln vom 25. Januar bis 8. Februar 1938 Am vergangenen Conntag stand ein Hörspiel von Hans Rehberg auf dem Programm. Wir haben unlängst über seine Funkbearbeitung des Stoffes von von Schillschen Offizieren berichtet. Diesmal hatte er sich Heinrich von Kleist zum Helden genommen und zwar eine der düstersten Perioden aus dem Leben des unglücklichen Dichters, über die man außerdem sehr wenig weiß: den Aufenthalt in Paris. da er den „Robert Guiskard“ verbrannte. Rehberg hat sich durch seine fünf Preußendramen als jemand erwiesen, der gerade der Gestaltung eines solchen Vorwurfs wohl gewachsen wäre. Den Auftrag zu diesem Hörspiel ompfing er vom Deutschlandsender. Köln ließ die Aufführung trotz der Ankündigung— leider!— ausfallen. Wer bes lolchen Gelegenheiten sich gerade für den angegebenen Termin freigemacht hat und gespannt ein paar Minuten vor dem erwarteten Beginn den Empfangsapparat einschaltet, aus dem dann die übliche Musik quillt, ist natürlich sehr enttäuscht. In unseren letzten Bericht über die Funkuraufführung von Gerhard Menzels„Scharnhorst“ hat sich ein Irrtum eingeschlichen. Nicht Gerhard Meinecke aus Bochum, wie wir angaben,— weil es im Programm zu lesen war— sondern Adolf Manz aus Köln sprach den verantwortungsbewutzten Kriegsminister. Albert Ottershagen war der König, Paul Apel Hardenberg. Dr. Friedrich Castelle nahm sich Adalbert Stifers zu dessen allenthalben beachtetem Jubiläum an. Die Verbindung mit germanischem Volkstum senseits der Grenze hat der Kölner Rundsung von jeher gepflegt. Letzihin wurde der slämische Dichter Ernst Elacs vor das Mikrophon gerusen, um eine Episode aus seinem Roman„Flachskopf“ zu erzählen. Überall wird jetzt Navel gespielt. Hans Rosbaud brachte in Köln vier bezeichnende und berühmte Stücke des jüngst verstorbenen französischen Meisters zur Aufführung: Den„Bolero“, dessen grandiose Steigerungen immer wieder aufs höchste entzüchken, die„Pavane auf den Tod einer Insantin“, das„Grabmal des Couperin“ und die„Spanische Rhapsodie“. Das Konzert aus dem Zyklus„Wir schlagen eine Brücke“, das in die Berichtszeit fiel, vereinigte Schubert mit Bruckner. Es war ein ausgesprochen leichtes Konzert— und hat infolgedessen die ihm zugedachte Funktion sicherlich erfüllt. Wir haben über währten Künstler des Kölner Senders vereinigte; Hilde Wesselmann(Sopran), Kurt Wessel (Horse), Fritz Zimmermann(Klarinette), Hans Haat und das Streichquariett Rhein, Braun. Grote. Ringnalda. Chorlieder von dem durch seine unlängst ausgeführte Kantate„Lob der Gemeinschaft“ sehr bekannt gewordenen Paul Höffer sowie von Unger hörte man unter der Leitung von Helmut Rietmüller. Ein andermal brachte derselbe Chorlieder von Siegl und Stürmer zur Aufführung „Neue Ritkelleder“ von Hans Haaß sang begleitet vom Komponisten Clemens Kaiser=Breme. Kleine Klavierstücke von Grieg. Chopm u. a. spielte Willi Clemens. Manche unserer Leser werden sich noch erinnern, daß man vor Jahren im damaligen Kasino eine Aufführung des„Holidiebs“ von Marschner erlebte, die Dr. Max Rikolaus mit seinen Opernschülern veranstaltet hatte. Der Text von Fr. Kind, dem Librettisten des„Freischütz“, ist nicht nalver als er bei Lortzing zu sein pflegt und die Musik ähnelt der seinen ebenfalls. Jedenfalls ist das Ganze sehr sauber gemacht und immer noch geeignet für eine Stunde angenehm zu unterhalten, zumal wenn wie hler für die weibliche Hauptpartie der reizvolle Gopran Carla Spletters eingesetzt wird. Dazu traten die Tenöre von Richard Riedel und Heinrich Bansing, der Bariton von Elemens Kaiser= Breme und ein zweiter Sopran, Cläre Hansen= Grüttesten. Die Spielleitung hatte Günter Bungert. Am Purst saß Josef Breuer. 8. * Das französtsche Atlantikgeschwader wieder in Brest. Die Einheiten des französischen AtlantikGeschwaders, die am 1. Februar aus Brest zum Manöver im Aermel=Kanal ausgelausen waren, sind in ihren Heimathasen zurückgekehrt. Infolge der schweren Stürme, die zur Zeit der Manöver über den Kanal segten, haben mehrere Einheiten leichte Havarien erlitten. #) Verlandvertellerspanine,# RM. se 50 Klg., für Rotlee und Luzernheu bis .35 R M. je 50 Klg. Kein Makleraufschlag. c) Großverteilerspanne einheitlich bis.15 RM. 4) Zur Abgeltung aller entstandenen Unkosten darf der Kleinverteiler folgende Ausschläge berechnen: von 50 bis 500 Klg. höchstens.80 RM je 50 Klg., von 550 bis 1500 Klg. höchstens.70 R M. je 50 Klg., Gewinnauszug 5. Klasse 50. Preußisch-Süddeutsche (276. Preuß.) Klassen-Lotterie Ohne Gewöhr Nachdruck verdoten Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich bohe Gewinne gesallen, und zwar se einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abtellungen I und II. 4. Ziehungstag 11. Februar 1938 In der heutigen Vormittagszlehung wurden gezogen 4 Gevinne zn 3000 Nm. 167714 126608 14 Sewinne zu 2000 RM. 157269 176844 206440 9964sb 24020f Pbasss a64se g6 Gewinne zu 1000 NM S176. 11398. 29542 52156 63469 56229 61809 68209 6696s 81003 95388, 110111 112638 1206|9 188995 137176 159622 176419 179264 916017 227416 234296 238135 263647 26.907 262904 296089 302476 518321 3s4134 B17426 945760 376118 B2 Gewinne zu 600 Rp. 2704 369) 19322 32391 42339 5484s 65406 70538 8099] 82477 1116|8 [8978 11410 s1g39 127406 6140 43765 15699S 169547 183716 166203 201477 205783 3öpise 250033 223644 227223 33.064 237439 255899 396728 81774] 325654 356428 854819 364015 571876 906505 5656s6 999923 190 Gewinne zu 300 RM. 19339 23840 28397 29652 39219 99079 4914 47612 558g 68962 62567 83363 3240s 33443 805öd 8529 85355 96622 9634s 100267 108716 118178 116682 730789 188728 186748 152960 166334 33333 16813s 156161 169012 156028 37383 483333 B10370 91639) Zzzg 121921 5 84603 # 260880 974860 93845 329669 229697 231360 406sf 448637 381663 268206 275928 308333 3/333 28020h 280240 92603 389393 332389 270747 272607 285781 295186 998249 300102 8103S6 810960 915727 920638 336310 889575 S4472s 361268 36700s 36112s 363139 321813 821843 876439 580332 35047# 3566s 554ss 896040 597175 899164 In der heutigen Nachmittagsziehung wurden gezogen 2 Gevinne zu 30000 NN. 26412 4 Gewinne zu 5000 AM. 40321 264478 6 Gewinns in 3000 RM. 49552 380127 399149 e 22 Gewinne zu 2000 Rm. 88193 91200 84920 141322 160732 262907 277238 3s2356 350108 57103t 98344 44 Gewinne zu 1000 RM. 9096 94154 9916 9eis9. 126322 126327 178378 176606 189 197853 807645 861289 261424 967812 302936 353349 507585 335527 537419 862227 391293 398444 „I3 Cewvinse m 800 um 62059 64371 67389 97750 66650 S87ösa 86oo1 60004 93417 88173 104879 163619 155937 162218 188299 172440 054s 182861 187016 191761 208457 800 218330 392334 196 Gewinne in 300 RM 9742 4467 6610 9122 9920 21416 22969 30896 32032 37433 37860 35855 46116 82437 55402 56197 63277 83702 88069 68652 70622 70905 74272 74836 79924 80366 80582 82206 87779 8960 90210 91982 93506 89826 97871 97910 107224 112186 112328 Absicht und Aufbau dieser Reihe ja gesprochen. Jene andere, die gegenvärtig läuft,„Viva, vlva, lamuslea“, wurde in Düsseldorf von Hugo Balzer mit Hans Sachse und Johannes Brahms fortgesetzt. Kleine, leicht faßliche Kostarbeiten von Havon, Mozart, Schumann, Schubert etwa das, was man Chanakterstücke nennt, aber die allerbesten von dieser Lorte, brachte eine Konzertstunde, die wieder einmal eine große Schar der seit langem bekannten und be14521 4610 30585 68688 217384 39380 37889 18724 358071 891939 16434 163450 91963 257807 t 2681 369301 592956 126948 66778 200172 203620 307976 208454 221522 225095 2548 89483 33695 80325 996529 137216 21917 s4 36746 36 30791! 695 246723 88064 899402 125926 2181 9454 2 08588 86863 32546 3 ——„* 390896 599456 89364 74517 206037 3 4135 7133 S13860 854402 S9 1015 Im Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne zu ie 1000000, 2 zu se 500000, 2 zu se 300000, 2 zu se 200000, 2 zu se 100000, 2 zu se 75000, 4 zu se 50000, 6 zu se 30000, 20 zu se 20000, 92 zu se 10000, 174 zu se 5000, 336 zu se 3000, 870 zu se 2000, 2528 zu je 1000, 4236 zu se 500, 8648 zu se 300, 206074 zu je 150 RiM. Sewicht-mehe Jeuudhelt! 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Denn wer keine Zeitung hält, der erfährt nichts von der Welt und empfindet oft zu spät, daß als Mensch er„abseits“ steht. Wenn sich dann das Alter zeigt und das Haar sich silbern bleicht, macht das Lesen doppelt Spaß mit und ohne Brillenglas. Und ich sag als Optimist, der ein Freund der Zeitung ist, wenn mein Geist ins Jenseits schwebt: „Du hast mit Verstand gelebt!“— Lest die Zeitung— nützt die Zeit, wenn Ihr noch auf Erden seid! Ist's im Himmel noch so nett,— eins wird fehlen—: die D..! Schlemihl. Vereidigung von Polizeiwachtmeistern durch den Polizeipräsidenten SA.=Obergruppenführer Schramme Samstag morgen fand auf dem Hof der Polizeiunterkunft in der Nordstraße die Vereidigung von 59 neu eingestellten Polizeiwachtmeistern durch den Polizeipräsidenten SA.=Obergruppenführer Schramme statt, der in seiner Ansprache darauf hinwies, daß die Polizeiwachtmeister mit ihrem Beruf eine große Verpflichtung übernommen hätten. Jeder einzelne sei ein Verbindungsmann zwischen Volk und Staat und seine Aufgabe bestehe darin, in den deutschen Volksgenossen das Vertrauen auszulösen, daß sie ruhig ihrer Arbeit nachgehen können. Als Repräsentant des nationalsozialistischen Staates sei der Polizeibeamte ein treuer Freund und Kamerad der Bevölkerung. Die Wachtmeister, von denen drei vortraten und die Schwurfinger auf den Degen eines Polizeioffiziers legten, sprachen sodann die Eidesformel und legten damit die Versicherung ab, sich stets mit ganzer Kraft für Volk und Staat einzusetzen, was jeder einzelne dem Polizeipräsidenten durch Handschlag bekräftigte. A Zugendfilmstunde des Bomr. und der H3. Da am heutigen Sonntag die Kundgebung zur Eröffnung des Reichsberufswettkampfes stattfindet, werden die geplanten Jugendfilmstunden des BDM. und der HI., die am gleichen Tag vormittags um 9 und um 11 Uhr durchgeführt werden sollten, auf einen der nächsten Sonntage verlegt. Der neue Zeitpunkt der Jugendfilmstunden wird durch die Einheiten und in der Tagespresse bekanntgegeben. Die Eintrittskarten behalten für die noch bekanntzugebende Veranstaltung Gültigkeit. Feierstunde des Jungvolt=Fähnlein 1/130 Am Mittwoch, 23. Februar findet um 20 Uhr im „Haus der HI.“ eine Feierstunde statt, zu der ganz besonders die Eltern eingeladen werden. Von den Kunstschätzen der Propsteikirche ist dank der Bemühungen des Museums für Kunst und Kulturgeschichte schon der große Altar des Dirk Baegert wieder in das Licht der öffentlichen Beachtung gerückt worden. Nun hat man noch alte, dunkle Tafeln, die bisher im Chor der Kirche hingen, durch das Landesmuseum Münster vom Staub der Jahrhunderte reinigen lassen. Diese Arbeit wurde besonders belohnt, da auf der Rückseite jener Bilder weitere vier zum Vorschein kamen. Alle acht gehören als Seitenflügel zu dem ehemaligen Rosenkranz=Altar der Propsteikirche. Das fehlende Mittelstück— ein Schnitzwerk des Kölner Bildhauers Wilhelm von Arborch— ist verloren gegangen. Der Maler unserer erhaltenen! Seitentafeln ist ebenfalls ein Meister aus dem Kölner Kunstkreis mit Namen Hilgardus, von dem allerdings keine anderen Werke bekannt sind. Die Tafeln sind nach ihrem Kompositionsstil und den Renaissance=Architekturen Anfang des 16. Jahrhunderts entstanden. Sie zeigen Darstellungen aus dem Marienleben: die Verkündigung, die Geburt Christi, die Wurzel Jesse und den Tod der Maria. Mit kleinen Seitenszenen eine breit vorgetragene, beschauliche Erzählung. Den Stifter dieses Werkes erkennen wir in einem Dominikaner, der klein in einer Ecke der„Verkündigung“ kniet. Die übrigen Bilder berichten wohl aus der Geschichte des Ordens. Die beiden Innenseiten leuchten golden und rot während die Außenseiten wie gewöhnlich zurückhaltender in grünen, grau=blauen Tönen abgestimmt sind. Von besonderer Bedeutung bleibt für uns, daß eines der Bilder wie Baegerts Altargemälde eine Dortmunder Stadtansicht gibt, wenn auch sehr frei in einer Phantasie=Landschaft mit kühnen Bergen und einer stolzen Wasserburg. Klar ist jedoch der Reinoldi=Turm und die beiden Dachreiter der Marien- und Propsteikirche zu erkennen. Lebendig in den Vordergrund gesetzt hat der Maler den Fachwerkbau eines westfälischen Bauernhauses. Obwohl der künstlerische Wert dieser neu hergestellten Altarflügel nicht überschätzt werden darf, freuen wir uns doch, in ihnen ein neues Zeugnis Dortmunder Bürgerkultur aus dem Mittelalter wiedergewonnen zu haben. Sie werden nur kurze Zeit im Museum zur Besichtigung ausgestellt, um dann wieder in die Kirche zurück zukehren. bn. Eltern, achtet auf das Verhalten Eurer Kinder! Der Polizeipräsident von Dortmund teilt mit: Gelegentlich der letzten Schneefälle und der anschließend eingetretenen Winterglätte ist die Beobachtung gemacht worden, daß Kinder, die von den Grundstücksanliegern auf den Bürgersteigen gestreuten abstumpfenden Mittel entfernt und Schlinderbahnen gezogen haben. Da nach§ 19 Abs. 2 des Pol.=Verw.= Gesetzes die Eltern für das polizeimäßige Verhalten ihrer strafunmündigen Kinder verantwortlich sind, müssen sie damit rechnen, daß sie bei eintretenden Unfällen außer der strafrechtlichen Verfolgung zur Tragung der meist nicht unerheblichen Kosten herangezogen werden. Sängerkreis Dortmund im Sängergau 8 Westfalen Die Dortmunder Sängerschaft wird an dieser Stelle nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß am Sonntag, 13. Februar, um 16 Uhr an der Kronenburg im Großen Saal der diesjährige Kreissängertag stattfindet. Wegen der Wichtigkeit der Tagesordnung ist es unbedingt erforderlich, daß 1. der Vereinsführer, 2. der stellvertr. Vereinsführer und 3. der Chorleiter anwesend sind. Vom Hauptwochenmarkt Der Winter hatte vergangene Nacht noch einmal Schnee gebracht, der die Marktplätze ebenso wie die Straßen bedeckte, aber bald zu Wasser wurde. Der Marktverkehr litt sehr darunter. An frischem Gemüse, das zum heutigen Eintopssonntag mehr als sonst gekauft wurde, gab es vor allem prachtvollen Grünkohl ½ kg 8 bis 10, Rotund Weißkohl 10 bezw. 8, Rosenkohl 20 bis 25 und Spinat durchschnittlich 10, sowie Steckrüben ½ kg 5, Schwarzwurzeln 20 und Wirsing 9 Pfg. Weiße Rübchen ½ kg 6, rote Beete 8 und Sellerieknollen Stück 10 bis 25, schwarze und weiße Rettiche 10 bis 20 Pfg. waren weniger begehrt. Zwiebeln verschiedener Sorten kosteten ½ kg 10 bis 12, Feldsalat 32 bis 40 und Endiviensalat Stück 5 bis 15 Pfg. Das Angebot der Obsthändler bestand aus Koch= und Roheßäpfeln in ausreichenden Mengen und guter Beschaffenheit(½ kg 15 bis 45 Pfg.), Apfelsinen ½ kg 25 bis 40, Bananen 30, Tomaten 45, Wal= und Haselnüssen 50 bis 60 und verschiedenen fremdländischen Früchten (Datteln ½ kg 40 bis 60, Feigen 60 bis 80, Erdnüsse, Schulterstücke 0,90 bis 1,10 RM., Kotelett 1,10 RM., Bauchfleisch 0,.90, Schnitzel 1,20 RM. und Eisbein (im Ganzen) 60 Pfg. Kalbfleisch hatte unveränderte Preise: Keule und Rücken 1,— bis 1,50 RM., Schulter, Hals und Brust etwas weniger, Haxe 70 bis 90 Pfg., Schnitzel 1,70 RM. Wurstwaren gab es in Hülle und Fülle zu sehr verschiedenen Preisen. Der Geflügelmarkt und die Lebensmittelhändler boten nichts Neues; der Verkehr war mittelmäßig. In frischen Fischen herrschte wieder große Auswahl, wenn auch nicht in großen Mengen(Schellfisch ½ kg 35 bis 75 Pfg., Rotbarsch 40, Zander 80, Scholle 35 bis 60, Heilbutt 65, grüne Heringe 2½ kg 0,90 bis .— RM. usw. Stark war die Nachfrage nach Salzheringen, Bückingen und Sprotten, deren Preise unheringen, Ballingen und verändert waren. Wirtschaftseinbruch In der Nacht zum 7. Februar wurde in die Wirtschaft Fritz F. in der Alten Radstraße eingebrochen. Die Täter entwendeten eine neue Aktentasche, in der Johannisbrot und dergleichen). Die Nachfrage war' sich Papiere der NSV. befanden, nicht besonders rege.„ In den Fleischhallen am Ostwall war hauptsächlich Rindfleisch angeboten, das ebenfalls fürs Eintopfgericht sehr begehrt war; es kostete Suppenfleisch ½ kg 0,80 bis 1,05 RM., Bratfleisch 0,85 bis 0,95 RM., ohne Knochen 1,05 bis 1,15 RM., Rouladen 1,— bis 1,20 RM., Gehacktes .— RM., Roastbeef 1,40 RM., Markknochen 20 Pfg. und Nierenfett 55 bis 65 Pfg. Die Preise für Schweinefleisch waren folgende: SchinkenTätern zurückgelassen wurden, eine braune Brieftasche mit Militärpapieren und Papieren der NSDAP., ausgestellt auf die Namen Fritz und Wilhelm Fleuter, Ferner wurden von den Tätern Automaten und Sparkästen erbrochen und etwa 45 Mark Bargeld gestohlen. Wer kann Angaben über die Diebe machen? Mündliche oder schriftliche Mitteilungen erbittet das 2. KriminalKommissariat im Polizeipräsidium Dortmund, Zimund imer 120, oder die nächste Polizei=Dienststelle. HIER SPRICHT: Dortmunder Wochenplauderei in Versen Liebe Leser! Ist nicht doch in diesen Wochen die Vernunft am Überkochen? Überall in den Lokalen ist der Mensch am karnevalen, überall sind bunte Bälle, und es ist auf alle Fälle sehr viel Lust und Heiterkeit eingenäht ins Narrenkleid! Ist das nun ein schlechtes Zeichen, wenn des Nachts zum Steinerweichen Menschen, die sonst niemals singen, sich ins Reich der Töne schwingen, oder wenn gar alte Knaben, die bemooste Häupter haben, sich mit Narrenkappen schmücken und ans Herz ein Mädchen drücken? Widerspricht's der Menschenwürde, wenn die Menschen ihre Bürde einmal von den Schultern tuen und zum Tanz in muntern Schuhen sich auf das Parkett begeben, wo die Musen und die Heben allen Kummer und Verdruß kosen fort bei Spiel und Kuß? Nein, es ist. kein Grund zum Klagen, wenn in diesen Narrentagen Blut und Herz sich mal erfrischen an des Frohsinns heiteren Tischen! Nein, es ist die gute Laune, leicht wie eine Gänsedaune, kein Gepäck, das uns beschwert, wenn man richtig von ihr zehrt! Ist nicht Grund genug vorhanden, froh zu sein in deutschen Landen? Sind der Sorge dunkle Stunden nicht versunken und verschwunden vor dem hellen Licht des Lebens? Schafft und werkt das Volk vergebens? Nein, es strebt zur Sonn' empor, und die Sonne hat Humor! Also, wenn in diesen Wochen Lust und Laune überkochen, nehmt es als ein gutes Zeichen und laßt allen Unmut weichen! Sind die Maske und die Kappe auch nur Pappe und Attrappe, ist das Herz nur nicht von Pappe, fällt beim Kuß auch die Attrappe! Nach der letzten leeren Flasche kommt von selbst der Tag der Asche, und dann fällt von selbst das Glück in des Alltags Bahn zurück Doch dann macht's auch wieder Freude, ohne Sekt und Narrenseide fleißig seine Pflicht zu tun in des Werktags Arbeitsschuhn! Dann fängt's auch schon an zu märzen, und in allen Menschenherzen wird der liebe Frühling endlich wieder greifbar gegenständlich. Dann ergrünt die deutsche Flur, näher kommt uns die Natur. und wir wandern und wir graben, um vom Frühling was zu haben. Hier gehört's zu unsern Pflichten, die Natur nicht zu vernichten, Sträucher, Bäume, die uns nützen, zu erhalten und zu schützen! Auch die Tier= und Vogelwelt ist in unsern Schutz gestellt, doch wer sich an ihr vergreift, der wird vom Gesetz gestreift! Drum, wer sich nicht will verbrennen, muß die liebe Heimat kennen, Tier, Gesträuch und Baum und Stein, alles, was geschützt soll sein. Ins Museum lenkt die Schritte, wo in heller Räume Mitte zur Betrachtung ausgestellt ist, was des Heimatschutzes Welt ist! Nehmt dann mit aus der Belehrung mit auch die Natur=Verehrung, daß ihr praktisch sie verwendet und die Heimatflur nicht schändet! Pflanzt auch dort, wo Stäbe stecken, um das Gärtchen grüne Hecken, denn den Vögeln sind so bitter Zäune, die aus Eisengitter! Laßt doch uns're Heimat grünen, hellt ihr auf die dunklen Mienen, auch verschandelt Saat und Samen nicht durch schreiende Reklamen, wie sie oft in bunten Schildern scheußlich die Natur verwildern! Schließlich kann man freundlich tanken doch auch zwischen grünen Ranken! Sehr erfreulich ist's, zu lesen, daß bei uns das Wanderwesen sich so gut entwickelt hat, last ihr's nicht in unserm Blatt? 50000 Wand'rer mehr gab die Rote Erde her, und das will in unsern Tagen doch schon allerhand besagen! Aus den dumpfen Dämmerungen haben wir uns losgerungen, und im Rhythmus froher Lieder fanden wir die Heimat wieder, die wir in der Sorge Schatten einmal fast verloren hatten! Haltet sie mit Herz und Hand, Heimat— das ist Vaterland! Nun, zum Schluß, ist zu bemerken: Morgen wollen wir uns stärken aus dem Eintopf wieder mal. selbst im hohen Karneval! Wurst und Grünkohl stimmen schließlich auch den Narren nicht verdrießlich, und gewiß auch nicht die Gäste, die heut' auf dem Pressefeste sich erheitern Herz und Sinn— Schluß! Ich will ja auch dahin! Ping=Pong. K Nr. 4 ∆0 Pl. N1.5 258 %, Ledern-Histen Nr6 50 M. 150 Stück 10N M2TZR N 315K Histen zu 50 Stück. 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Anbauten ordne dem Haus unter, dechke sie wiel verkeßr geeprebart, Eistückgut= und FrachtstücgutHaus. Unorganische An Aus= und Aufhauten vzt bewegte sich, der Jahreszeit entsprechend, in des Haus.—, Aur- uns Auzounten kuhigeren Bahnen, überiral* in verunstalten.ruhigeren Bahllen, übertraf aber im allgemeinen den 4 Den Ban einer Garag Plans: 1vericelcdmomnt des Vorichret. . gu une E:(Vergleichsnonat des Vorsahres werkrn. Tu vermeidest eine salsche ien zerstören die gute Dachsorm und denlalljährlich in den ersten Fagen.pute Abfaslage de berden. Du Hauses und spätere Tagen des Monats wiederwädte die wieder ausgeglichen. schs se ese ee. e Bechage 10. Erhalte Dir unbedingt aber auch den Ruter: ote Bressestelle der Reiche und unterlasse Aufschüttungen tote: 9#1 Peenenrur der meichsbahndirektion Münster, It folgendes nett: Insgesamt wurden an Wagen der=Gruppe gestell: für Brennstosse 730 896 oder arbeitstäglich bei 25 Arbeitstagen 27523 Wagen zu 10 Tonnen. Für andere Güter wurden außerdem an=Wagen gestellt 134 757 oder arbeitstäglich 5383 Wagen zu 10 Tonnen. Am 10. Januar wurde in der Gesamt==Wagenstellung eine Höchstzahl von 35.050 Wagen zu 10 Tonnen erreicht. den Duisburg=Ruhrorter 166 626 oder arbeitstäglich 46 665 Tonnen. Der Rückgang gegenüber Dezember 1937 zurückzuführen Seit Witze Tane, Kaburaummangel jahrt wieder wieder start beleht. Umschlaggeschäft Purchschnitt sage „chin#8 Wagen und die Stellung von Wagen vesonderer Bauart— ausschließlich der Arbeitswagen mit 1149 auf der Höhe des Vormonats. Den Ansorderungen an alle Wagengattungen konnte [von 2 Jahren nach dem Ausscheiden Berufsunfähigkeit durch Stellung eines Antrages auf Gewährung der Invalideupension nachweisen, auch künftighin die Zuyalideupension von dem elsaß=lothringischen Knappschaftsverein(CROMAL) erhalten können, allerdings nur dann, wenn eine allgemeine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 662 Prozent besteht und der Bezug einer Invaliden= oder Altersrente durch die Landesversicherungsanstalt Elsaß=Lothringen nachgewiesen wird. Diese Gruppe der Versicherten muß mithin zur Erhaltung der erworbenen Rechte weiterhin Anerkennungsgebühren an die CROMAL zahlen. Der Verfall der Anwartschaften tritt auf Anweisung des französischen Arbeitsministeriums frühestens mit Wirkung vom 1. März 1938 ein. Bis zu diesem Tag müssen deshalb in Deutschland wohnende bisherige Anerkennungsgebührenzahler, die sich für berufsunfähig halten, bei der CROMAL den Antrag auf Invalidenpension stellen und ihre Berufsunfähigkeit nachweisen, wenn sie nicht ihre Anwartschaften verlieren oder— bei mehr als 10 Dienstjahren— die Leistung nur unter den erschwerten Voraussetzungen beziehen wollen. Lieber fünfmal zu viel. voll entsprochen werden. Es war sogax, möglich, Künster auf der alle Massenversender nach Wunsch mit Wagen der!"u der Hupe— bedeutend ruhiger werden! -Gruppe zu bevorraten.] Es gab einmal eine Zeit in der die Gerichte jeden boden..8 unleklasse Aufschullungen von torem Aus=Iseilt folg des— hachtugsboden. agernbes mui. den Vorgarten als Ziergarten und pflege(Wessasen Resenmontagzugs in Münster ihn. Bediene dich der Ratschläge eines guten Garten=spers##.8. Februar mit einem starten Reisegestalters. Am Vorgarten erkenm man den Bewohnersbahn.“wird die Reichsdes Hauses.. l6 397 12 a. folgenden Jonderzug 3. Klasse mit 5 U F Fahrpreisermäßigung fahren: 11.12 12. Wähle die Einfriedigung in Rücksicht auf die Nachbarn und den Vorgarten. Verschieden hohe Einin und den Vorgarten. Verschieden hohe Einfriedigungen und start abweichende Art verunstalten. In Straßen mit Vorgärten sind besonders geeignet Hecken und Holzzäune. 13. Baue nur mit fähigen und zuverlässigen Handwerkern. Du behältst Freude am Bauen, baust vorteilhaft, vermeidest Arger und Prozesse, kannst mit der rechtzeitigen Auszahlung von Hypotheken rechnen. Handwerker vermittelt die Kreishandwerkerschaft. 14. Beginne den Bau nur, wenn die Baukosten restlos durch eigenes und fremdes Kapital gedeckt sind. 11.21 11.26 11.81 11.38 11.50 12.00 12.08 12.15 12.23 ab Dortmund Obf. Kirchderne Derne Preußen Lünen Hbf. Werne a. d. Lippe Capelle an Ascheberg Davensberg 1550 y„ Amelsbüren" 1 039 12.33 f an Münster(Westf.) Hpf. ab M.30 Auch die Bahnhöse der Anschlußstrecken nehmen .49 .38 .82 .25 .19 .09 .00 .53 .47 039 Es besteht sonst Gefahr, daß du und die Ausführen=Bestellungen von Sonderzugfahrkarten entgegen und den schweren Schaden erleiden. gewähren bei Vorlage dieser Karten beim Reise15. Vermeide nachträgliche Anderungen, plane von Het“ P stzsch 60 2 Ermäßigung für die Fahrt auf vornherein richtig. Nachträgliche Anderungen müssenlaugstrecke bis zu dem Bahnhof, von dem vor Ausführung baupolizeilich genehmigt werden.sges der Sonderzug benutzt wird, und zwar für die Das kann zu Verzögerungen führen. Bei eigen=vin und Rückfahrt. Die Anschlußstrecke darf jedoch ächtiger Anderung läufst du Gefahr, daß du und diel zaggns se lang sein wie die Sonderzugstrecke und Handwerker bestraft werden, die Anderung nicht ge“ lometer nicht überschreiten. Es wird empfohlen, nehmigt wird und wieder beseitigt werden muß. Nach?! Sonderzugfahrkarten bei den Fahrkartenausgaben trägliche Anderungen können zur Verminderung oder Einsteigebahnhöse frühzeitig— spätestens bis Verzögerung der Darlehnsgabe führen. disg. Samstag, 26. Februar, zu lösen. Ferner werden zum münsteri Wichtig für frühere Mitglieder der leisaß lothringischen Knappschaftsvereine Verfall der Pensionskassen=Anwartschaften am 1. März 1938 8 elsaß=lothringischen Knappschaftskassen haben mit dem 31. Dezember 1935 zu bestehen schaftlsche, Pensionsberscherung Knappschaltssaste und ungr 2. u von einer Knuppschaftsrasse, und zwar der Caisse de Retraites (CROMAI In Pineus Chleace et de Loraine „OmAL) in Metz durchgeführt. Da die Satzungsbestimmungen dieser Kasse bezüglich der rechtzeitigen Siehigen Pezisf schter aer hrüberen 8 elsatzlothbringer Knappschafisdeutsicher Oherh bringen wir sie in beutscher üversetzung nebst kurzer Erläuterung zum großer Bedeutung sind, bringen wir sie in bersetzung nebst kurzer Erläuterung zum Stadttheater Dortmund Vormittags 10 Uhr und nachmittags 15.30 Uhr sind zwei geschlossene Vorstellungen von Zerkaulens Veesernungen von Zeitaulens, „Reiter“. Abends, 20 Uhr,„Madame Butterfly“, Musikdrama von Puccini. Die Titelpartie singt Renate Specht, weiter sind beschäftigt Grete Ackermann und Gertrud Breithaupt, die Herren Erlinghäuser, Riemer, v. Stenglin Schröck, Zutavern. Musikalische Leitung: Helmuth Günter, Inszenierung: Willi Moog. Am Montag, 14. Februar beginnt der Vorverkauf für das Gastspiel Paul Wegeners in„Kollege Crampton“ von Gerhart Hauptmann. Frener werben zum mungerischen Rosenmontagszug in einem Umkreis von 75 Kilometer, von Essen, Bochum=Hbf., Padervorn, Bielefeld und Meppen Bochum=Hbf., Paderborn, Bielefeld und Meppen Sonntagsruckfahrkarten nach Münster ausgegeben, die zur Hinfahrt von Sonnabend, 26. Februar, 12 Uhr sis Mlauga an Setzug, as ug, Gherzs 12 Ub bis Monlag, 20. Februuk, 15 Uhr(Beenoigung der Rückfahrt von Montag, 28 Februar, Hinjahrt) und zur Ructfahet von Monlut, 28. an### bis Dienstag, 1. März, 12 Uhr(Antritt der Ruckreise) gelten. Hitlerjugend Die Standortführung der Hitler=Jugend beabsichtigt, eine Laienspielschar aufzuziehen. Alle Jungen und Mädel, die hierfür Interesse haben, melden sich am Donnerstag, 17. Februar, in der Zeit von 17—21 Uhr in der Kulturstelle des Standorts, Arndtstraße 28, Zimmer 16. „„ Abdruck: Artikel 60. Wird ein Versicherter, der keinem der CROMAL ergsalis derten Betrieb mehr angehört, im Sinne des mei Jahren. dat er binnen längstens nach seinem Ausscheiden seine Arbeitsunfähigkeit feststellen zu lassen und seinen Antrag auf Invalidenpension zu steten. Artikel 61 bis. In Abänderung des Artikels 60 kann jeder Versicherte zu jeder Zeit die unter Artikel 61, Abschnitt 1, festgesetzte Invalidenpension beanspruchen mit Ausnahme der Ausgleichszulagen, wenn er gleichzeitig eine allgemeine Arbeitsunfähigkeit von mindestens Prozent, zehn Beitragsjahre, die zur Feststellung der Wartezeit rechnen(Art. 57), und eine durch das A. S. gewährte Invaliden= oder Alter weist. Es flab ernim Eine Zeil, mi der die Gerichs seden Kraftsahrer, der das Pech eines Zusammenstoßes gehabi hatte, ohne weiteres verurteilten, wenn er nicht die Abgabe eines Warnzeichens nachweisen konnte. Die Folge davon war, daß jeder sich sagte:„Lieber fünfmal zu viel, als einmal zu wenig gehupt!“ und auf den Signalknopf giag, sobald in der Ferne auch nur eine Katze sichtbar wurde. Als Reaktion darauf kamen die„hupfreien Wochen". Besonders in den Kursorten waren sie sehr beliebt. Einzelne Stadtväter träumten schon davon, das Hupen überhaupt zu verbieten. Doch das ging zu weit. Zur Erziehung mochten die Anti=Lärm=Tage sehr gut sein, auf die Dauer ist das Warnzeichen aus dem Verkehr aber nicht wegzudenken. Die neue Straßenverkehrs=Ordnung wählt einen Mittelweg. Sie verlangt die Warnung der wirklich gefährdeten Verkehrsteilnehmer und gestattet sie beim Überholen, verbietet jedoch den Gebrauch der Hupe zu allen anderen Zwecken. Man darf also weder beim mertsanszeit das ganzen Hausesovomitag die Aufmerrsamtteil des ganzen Hauses durch langgezogene Signale auf sein schmuckes Fahrzeug lenken, noch durch lautes„Blasen“ seine Ungeduld bekunden oder die Durchfahrt erzwingen wollen. Auch muß man kofort mit dem Hupen aufhören, wenn Pferde oder getriebenes Vieh dadurch unruhig werden können. Demnach gilt auch für das Signalgeben die„Coldene Grundregel“, die in Zukunft den ganzen Verkehr beherrschen soll: Niemand gefährdewund sich so rücksichtsvoll wie möglich benehmen! Wer sich da erst einmal hineingedacht hat, ro von der Hupe sehr bald den richtigen Gebrauch machen. Und es kann kein Zweifel darüber bestehen, daß er sich dann bedeutend ruhiger verhalten und seine eigenen Nerven sowohl wie die der anderen schonen wird. Rentras. * Diensterkennungsmarke verloren. Einem AngeDiensterkennungsmarke Nr. 1493 abhanKnappschaftsvereine mit weniger als 10 Dienst=shenbahnhaltestelle Hörha.'che nnd wwischen Sttcjahren können also, wenn sie nicht innerhalb vanl Werschule und Dortmundjahren können also, wenn sie nicht innerhals von 2 Jahren nach dem Ausscheiden aus der knappschaftlichen Beschäftigung einen Antrag auf Gewährung der Invalidenpension stellen und ihre Berufsunfähigkeit nachweisen, später Ansprüche nicht mehr geltend machen. Da durch Zahlung von Anerkennungsgebühren künftighin Anwartschaften nicht mehr aufrecht erhalten werden können, erübrigt sich die Zahlung dieser Gebühr. Die weitere Vorschrift des Artikels 61 bis der Satzung der CROMAL besagt, daß Versicherte mit mehr als 10 Dienstjahren, die nicht innerhalb Verghofen(Weiche Berghosen) verloren. Beim AufStaatsposizeihese die lizeidienstielle abragestu oder sonsige nächlte Vo. e eeete egzgnren. 46/68 6 anun W. RONAN VON ECHT KROGEE. „Nein, das tut sie wohl nicht...“ „Dann ist auch nichts zu fürchten. Denn wenn sie 13)(Nachdruck verboten.) „Das ist recht“, sagte Friese,„du siehst aber müde.„Dann ist auch nichts zu fürchten. Denn wenn sie aus, wir wollen uns einen tüchtigen Kaffee brauen. bei dir bleibt kannst du ihr täglich beweisen, wie ernst Mir wird eine Pause in der Arbeit auch ganz guises dir mit deiner— nun sagen wir: Neue— ist. Und sie wäre nicht Beate, wenn sie sich herzlos zeigte. it. eingen zusammen in die Küche, wo ein] Und nun wollen wir von dir selber sprechen. Scher auf dem kalten„Herd stand. Friese Was du auch auf dem Gewissen hast, es ist nicht so drückte rionvourg vie Rafseemühle in die Hand swichtig, wie das, was du daraus machst! Ein Knabe, während er selbst für heißes Wasser sorgte und Geschirr der versehentlich Geschirr zerschlägt, es versteckt und auf einem Tablett ordnete. Mit dem dampfendenldie Tat verheimlicht, kann dadurch zum Feigling Kaffee gingen sie dann in das Zimmer, das Frieselwerden! Geht er aber hin, bekennt's und steckt die bewohnte. Nach dem ersten Schluck sagte Strafe ein, so hat er eine Männersache daraus gemacht Lionbourg:. lund steht vor sich und aller Welt sauber da.“ Kaffee ist gut, Schwager. Ich war wirklich! Lionbourg stand auf.„Ich danke dir, Schwager“, ganz herunter, als ich kam, aber nun wird mir schonsagte er,„dein Kaffee war gut. Ich glaube, mir ist besser. Das viele Nachdenken bekommt mir nicht, das besser, also will ich nach Hause gehen.“ dich zu bitten, daß du es fertig denkst. Es soll aberlbetrachtete Lionbourg die Fußmatte: Gummi ist „Also... ich habe ein Unrecht getan— es ist aber]„Da hast du recht" gab Friese zu,„die Matte ist schon lange vorbei... Damals hat es mir nichts auch schon alt— kann ich von dir eine neue haben?“ ausgemacht, aber jetzt kann ich es nicht mehr leiden.]„Ich schenke sie euch zur Hochzeit.“ Der andere, dem ich es getan habe, weiß es nicht!„Oh, da sreu' ich mich sehr!“ uud ist immer anständig zu mir. Das ist ein gemeines) Die Elektrische fuhr ihm viel zu langsam, solche .: nun venre ich, es ist besser, wenn ich Eile hatte Lionbourg, nach Hause zu kommen. Zu ge,# und es sage: Für mich wird es besser, aber Hause wartete Beate schon mit dem Abendbrot. Sie wur zonnt wiro, weiß ich nicht. Darum denke ich, estlagte, sie hätte sich Sorgen um ihn gemacht und schit ist das unerhört! Mehr als je haben wir jetzt unser Deutich“gucle und dabel zu betonen, daß wir Deutsche sino. Duzu gehört auch, daß wir deutsche Namen tragen, die uns verpflichten, ihnen Ehre zu machen. Da wir nun aber nicht wissen, wie sich dieses Kind entwickeln wird, so ist es sogar richtig, wenn Beate ehm keinen deutschen Namen gibt. Wie sagtest du, daß Albert die Kleine nennt?“ „Lillebill.“ .„Das Fklingt recht spaßig. Wir wollen nun hoffen, oaß die kleine Lillebill euch recht viel Freude macht!" „Wo hast du denn das Kind?“ fragte nun die Feürt- Blote aut die 950 nicht immer schlasen und stiln Mohn!“ #### sage... Für mich wird es besser, aber Hause wartete Beate schon mit dem Abendbrat##. 7a f- Gan“„ venn, uch erfiehes, sie Julle sich Sorgen um ihn gemachl und schien muß alles so bleiven, wie es ist, und ich muß hingehen geweint zu haben. und mich besaufen *[.„Beate“, sagte er,„ich bin weggelaufen, um dich „Tja...“, sagte Friese nachdenklich, als Lionbourgssiicht sehen zu müssen, und hab' den ganzen Tag an d beide rauchten eine Weile und tranken dich gedacht, und jetzt bin ich gekommen, dir zu so ließlich sagte Friese: loaß... Es kein Zufall mit der Kleine sie schwieg, und beide rauchten eine Weile und trauenig## gedacht, und jetzt bin ich gekommen, dir zu sagen, Kaffee. Schlieg.#eh fagle Friese: Hasan mit der Kleinen“.. sie ist „Bist du dem andern sehr überlegen— kannst dun Kind... und ich wußte es schon gestern.. mehr aushalten als er, aber ohne zu sausen—, dann ihrer Träuen. sagie sie und lächelte trot schweig. Im allgemeinen kann man das nicht. Wenn] Einige Wochen vor Otman einem anständigen Menschen gegenüber immer]Beate... sterr war die Familie zu ein gemeines Gefühl haben soll— da geht man vorf Namens meiner Lp; Bekanntgabe des die Hunde. Denn wer mag ohne Selbstachtung Bichtigtuerei erflärte reundlicher leben!... Hingehen, seine Untat eingestehen, ist das ise kan rx“ Der Name war„Sybille“. beste Und schnell muß man es tun! Eben glaubst durg Wie rommst on auf Sybile'““ fragte Postor vielleicht, das sei noch das Leichteste, aber auch das ist)„Nich, Alber: sehr schwer, wenn man die Folgen fürchten muß.]„Du serbst... Pinebin zu sagen.“ Die aber soll man auf sich nehmen... als wohl=lund mir aus Later“, siel Daniela ein,„haft ie Beatel perdient, als etwas, um das man nicht herumkommt.!" keine deutschen Namen gegeben.“ Und vom andern soll man nicht gering denken!"!„Das war damals nicht so wichtig, liebes Kind. „Jch denke nicht gering.. Es ist aber Beatel“ verständlich, Deutsche „Ich dachte es mit. Was hat aber Beate für einlnicht so zu beionen. Pher seh;dten wir““ Leben, wenn du neben ihr mit schlechtem Gewissen Veras, Tatsanas, ievte Lerumläufis Oder denist du, ste merkt das nichtslsetzt in deuischen Kamillen uich benamte Weien seint zup uug, vie Marfa gibt ihm Mohn!“ hälf sch sehr niedlich:s ost wach und „Hol' es doch her“, schlug Daniela vor. Als Beate das Kind brachte, rief die Pastorin: „Oh, nun ist es aber schon einen gut Teil größer!" „Woher weißt du denn das?“ fragte der alte Herr. u5 Pun, ich werde es mir wohl dazwischen immer mai angesehen haben.“ „So, so. Und ich dachte, nur Mascha sei so neu gierig", sagte Pastor Maurer kopfschüttelnd. Die Pastorin verlor das Pincenez. „Wo ist denn das Kind plötzlich geblieben— es war eben noch hier?“ fragte Friese. „Seine Mama stopft es immer unter den Tisch“, erklärte Lionbourg,„komm zu Papa, Lillebill, du darfst lernen, eine Tasse spielend kaputt zu machen!" Und er zog an dem Kind, das auf Beates Schoß lag. Aber Beate hielt es fest.„Laß das Kind in Ruh““, rief sie,„immer hältst du es so, daß der Kopf wackelt!“ kann ich machen, wenn deine Tochter einen wackeligen Kopf hat!“ „Laß sie noch einen Monat älter werden, dann kann sie ihn gerade halten, und dann kannst du ja anfangen, ihr Dummheiten beizubringen! Vorläufig bleibt sie aber hier bei mir liegen!“ Oh, wie war Beate energisch! von der glaie Pnene rataeg digi auch nach ihrer Verheikülung die Stellung als Sekretärin der beiden ratung die Stellung als Sekretärin der beiden Pastoren bei, leitete aber ein junges Mädchen an, sie zu vertreten und in absehbarer Zeit zu ersetzen. Je näher der kam, um so öfter mußten sich die beiden Herren mit der Vertrerung begnügen, denn Frau Pastorin Friese nahm ihre Reisevorbereitungen sehr ernst, und Eran Zienbourg konnte ihr dabei nicht helfen, denn sie un####en in der ersten Hälfte des Mai mit Mann, Einlebill und Amme nach Kollomäggi gezogen, um dort Winter, un Bie Wahnungi Den. die Woynung im„Hasen“ hatten sie Biesss haite duch gau u est täglich zur Stadt ins anar#i####e sicy aber außerdem in Kollomäggi eine weristatt eingerichtet, in der er jene ledernen Fußbunrg er so stolz war. deren Aleinvertried in Beate lebte auf, die Amme wurde rundlich, das Kind wuchs und war gesund und kräftig, aber man war halt in Kollemäggi, und Daniela mußte sich in der stadt ohne die Schwester behelfen. Nun— schließlich hatte 1i aber doch alles beisammen, auch eine Federboa stav es da, die den Unwillen der alten Pastorin erregte. Sie sagte, Daniela sehe damit aus wie ein Marabu. und vas wäre doch nicht nötig. een Ih wie wur Feule eneigisch. „.„Sie ist ganz einfältig mit dem Kinde“, sagte „zenbourg lachend,„schade— früher war sie ziemlich „Pann woll ihr denn heiraten!“ fragte Beate, um das Gesprach von sich abzulenken. cd Ositern sein. Während voll s schaden könnte. In solchen Zeiten, wie wir dem Umsichgreifen des Panslawismus haben, Sialapts, Daniela,„das wird wohl zwei Wochen nach Sstern sein. Wahrend der Fasten woulen wir kein Aergernis geben(stehe Paulus oder Jakobus über Schweinefleisch) dann.76 den Genuß von "„nuß von Schweinesteisch)— dann mussen Papa und peinrich sich von Konfirmation, Karwoche und Ostern erholen, dann fängt Mama an, das Hochzeitsdin ich einfach nicht mehr Ung dann Der erste Gegenstand, den Daniela gekauft hatte, Sellte Es sah aus.. s... Fremdenzimmer um nach Hause brachte aus: Logterbesuch. Was sie nu. nuch Gause brachte, legte sie alles sofort in den Koffer, und„Lena, ihr blitzsauberes estnisches Hausmaochen, erklärte der guten Mascha, wie klug das set. ins Auge gefoßt, aber davon Haushalt wirtlich nichts wissen, dovon wolle die MRutter nun Die alte Dame hatte es nun doch etwas einsam ohne ihre beiden Töchter, was sich in einer etwas herben Stimmung gegen Daniela äußerte, die dann auch in ich ging und die letzten Tage vor der Abreise immer wieder zur Mutter hinüberslitzte, um ihr etwas zu erzählen oder ihren Rat einzuholen. Das Flitzen war leicht zu bewerkstelligen, da die Küchentüren der beiden Wohnungen auf dieselbe Treppe mündeten. mahl zu richten, und zu halten!“ „Und ihr wollt wirklich nicht die kleinste Hochzeitsreise machen?“ .„Im Gegenteil“, rief Friese,„wir machen eine herrliche Hochzeitsreise, aber sechs bis acht Wochen nach der Hochzeit. Wir fahren im Sommer nach Deutschland!“ „dann ######; machte der alte Herr nachdenklich, souter ihr auch erst im Sommer heiraten.“ Davon wollte die Pastorin aber nichts wissen. Die gähen###en lange genug verlobt gewesen, und das Sie farlen. eine Lwigkelt gedauert niemand gereul“ dutd Veiraten: Jung gestelt hal ur e deP,#slede mich Mutters Reinung an“ sagie verschrunnr enders da Dela witklich bis zum Sommer beescheumpeln könnte.“ 90——cmer .— Am 1. Juni kamen Frieses dann nach Kollomäggt, um sich vor der Reise von Beate zu verabschieden. Auf der großen Wiese vor dem Hause sahen sie die Amme im Grase sitzen, neben sich ein ausgebreitetes Plaid, auf dem das Kind lag und unter Krähen und rallen mit Armen und Beinen strampelte. Die Amme inn Gäbertommen wie sie der Kleinen energisch auseinandersetzte, daß es ganz uverflüssig sei, zu sitzen, wenn man noch so klein sei! Daß man ersten ei bekommen müsse, ehe man sich nach Heldenart aufsetzen könne. Etwas anderes sei dagegen, wenn man auf den Schoßz genommen mait.““ dagrven, wurde oder, von einem Kissen gestützt, in einer Sofaecke throne wie eine Generalin. Auf der Wiese sei aber kein Sosa und kein Kissen, da heiße es auf den Rücken liegen, wie ein umgeworfenes Käferchen.„Ja, ja— so ist das bei g. lochtt, und die Amme sah auf: 0 du mein Gott, da sino die Herrschaften schon, und ich sitze hier und schwatze, statt an den Kaffee zu denken!" Sie warf das Plaid schnell zusammen und lief mit ins Haus. Daniela hatte das Kind auf den Ar genommen und kam langsam mit Friese nach. (Fortsetzung folgt.) Wer sin Am Freitag, 4. Febi Kraftfahrer des TabalDortmund, Düppelstraß wagen über die Straße Straße zum Westfalende Märkische Straße öffne und es sielen nach und Pakete mit Zigaretten h depot wurde der Fahre Er stellte dann fest, d# Stück Zigaretten Mark abhanden g delt sich um die Marken (6er= und 12er=Packung gen), K 36(Her= und 10 (6er= und 12er=Packung haben dem bedauernsw. Schaden aufkommen mu Der überwiegende Teil Zur Vermeidung vr mit sämtliche Fin Zigarettenpackun uliesern. Wer kan 7 sonen Angaben machen? Postboten, der in der ein ganzes Paket Eckstei hat ferner in der Märki nen beobachtet, die sich aufgesammelten Pakete haben? Zweckdienliche Kriminal=Kommissariat, (Tel. 31555, Anschl. 64). Belampfung der insbesonde In Anbetracht der die deutsche Volksernäl für Ernährung und L 1937 eine Verordn bekämpfung im O jeder Eigentümer und bäumen und=sträucher: sängnis und Geldstrafe verpflichtet, spätestens b die abgestorbenen oder i die von Krankheiten(z. 9 bäume und=sträucher zu zulichten und von Moo zu säubern, ferner dürt teile, Misteln und Kir Raupennester und Fruentfernen und sofort zu übermäßig hohen Baun führung dieser Maßnahr sen entfernt werden, wei ind. Ergänzend hierzu h Arnsberg zur Bekäm) ordnet, daß die Eigentü von Apfelbäumen jeder Halbstämme, Busch= un unveredelte junge Stäm schließlich der Zierapfelst Winter die Apselbäume befreien, im Frühjahr u lausansiedlungen durch einem anderen, von der Land= und Forstwirtscha sofort zu vernichten und spritzen. Die Ueberwach maßnahmen obliegt neb Pflanzenschutzamt. Den! die Art der Durchführ: Zweiselsfällen soll sich d Pflanzenschutzamt oder stelle für Pflanzenschutz) Verpflichteten ihren Pfl nach, so ist das Pflanze wendigen Maßnahmen vorzunehmen oder durch lassen. An die in Frage kor daher die dringend nicht bereits geschehen mäßigen Durchfü ten Maßnahmen dadurch mit beizutragen nur rechtzeitig zu vern treten von Krankheiten zu verhindern. Auf die nährung und Landwirts# Schädlingsbekämpfung 1938(Reichsanzeiger Ni der landw. Verwaltung vom Regierungspräside rungsamtsblatt Ausgab 1938 erlassenen Richtlini laus wird besonders hi Der 999 gibt bekannt: Zur 1 Spielschar werden noch Flöte oder Laute spiele jeden Donnerstag von am Ostrandweg 23 stat weiterten Spielschar ist bruar um 20 Uhr. Aushändigung an unbeka Für gewöhnliche sowie für versiegelte Post= und Zahlungsai Geldbetrag von 100 J weispapiere von Beh ihren Gliederungen für bestimmte Person die ein beglaubigtes Unterschrift des Inha mit höherer Wertanga 100 RM. werden wi papiere als vollgültig erwähnten beiden E Personenbeschreibung glechlich Alt=Katholische Gemeinde, Sonntag 10 Uhr Heilig Kelter Es ist von jeher eine# seine Heimat, sondern viel reisen; aber dafür si: in Wort und Bild von im Brennpunkt des Wei und Völkerfragen, spar dem Leben und Treiben Reihenfolge lernen wir kennen Auch die Schör und Bildern gezeigt. deure Ausrüstungen und Zigaretten aus dem Lieferwagen verloren Wer sind die Finder? Am Freitag, 4. Februar, gegen.15 Uhr, fuhr ein Kraftfahrer des Tabal=Großvertriebs„Handelsring“, Dortmund, Düppelstraße 3, mit seinem Lieserkraftwagen über die Straße der SA.— Südwall Märkische Straße zum Westfalendamm. Auf der Fahrt durch die Märkische Straße öffnete sich plötzlich die Wagentür, und es sielen nach und nach imbemerkt eine Anzahl Pakete mit Zigaretten heraus Erst am Straßenbahndepot wurde der Fahrer darauf aufmerksam gemacht, Er stellte dann fest, daß ihm insgesamt 23.000) Stück Zigaretten im Werte von etwa 800 Mark abhanden gekommen waren. Es handelt sich um die Marken Eckstein(6er=Packungen), Ova (6er= und 12er=Packungen), Güldenring(2ber=Packungen), R 36(Her= und 10ner=Packungen) und Overstolz (6er= und 12er=Packungen). Einige ehrliche Finder haben dem bedauernswerten Kraftfahrer, der für den Schaden aufkommen muß, die Ware wieder zugestellt. Der überwiegende Teil steht jedoch noch aus. Zur Vermeidung von Weiterungen werden hiermit sämtliche Finder ausgesordert, die Zigarettenpackungen unverzüglich abzuliefern. Wer kann über die betreffenden Personen Angaben machen? Wer kennt insbesondere den Postboten, der in der Nähe der Firma Pohlschröder ein ganzes Paket Eckstein an sich genommen hat? Wer hat serner in der Märkischen Straße diesenigen Personen beobachtet, die sich die von zwei Handelsschülern aufgesammelten Pakete und Schachteln angeeignet haben? Zweckdienliche Mitteilungen erbittet das 7. Kriminal=Kommissariat, Steinstraße 48, Zimmer 43 (Tel. 31555, Anschl. 64). Bekämpfung der Obstbaumschädlinge insbesondere der Bluklaus In Anbetracht der Wichtigkeit des Obstbaues für die deutsche Volksernährung hat der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft am 29. Oktober 1937 eine Verordnung zur Schädlingsbekämpfung im Obstbau erlassen. Danach ist jeder Eigentümer und Nutzungsberechtigte von Obstbäumen und=sträuchern unter Androhung von Gesängnis und Geldstrafe ohne besondere Aufforderung verpflichtet, spätestens bis zum 1. März jeden Jahres die abgestorbenen oder im Absterben begriffenen sowie die von Krankheiten(z. B. Krebs) stark befallenen Obstbäume und=sträucher zu beseitigen, sie sachgemäß auszulichten und von Moosen, Flechten und alter Borke zu säubern, serner dürre, absterbende Aeste und Astteile, Misteln und Kirschenhexenbesen zu entfernen. Raupennester und Fruchmmumsen sind gleichfalls zu entfernen und sofort zu verbrennen. Obstbäume mit übermäßig hohen Baumkronen, an denen die Durchführung dieser Maßnahme nicht mehr möglich ist, müssen entfernt werden, wenn sie nicht mehr zu verjüngen sind. Ergänzend hierzu hat der Regierungspräsident in Arnsberg zur Bekämpfung der Blutlaus verordnet, daß die Eigentümer und Nutzungsberechtigten von Apfelbäumen jeder Erziehungsart(Hoch= und Halbstämme, Busch= und Formbäume, veredelte und unveredelte junge Stämmchen und andere Arten) einschließlich der Zierapfelsorten verpflichtet sind, in jedem Winter die Apselbäume gründlich von Blutläusen zu befreien, im Frühjahr und Sommer auftretende Blutlausansiedlungen durch Ueberpinseln mit Leinöl oder einem anderen, von der biologischen Reichsanstalt für Land= und Forstwirtschaft anerkannten Blutlausmittel sofort zu vernichten und befallene Baumkronen zu bespritzen. Die Ueberwachung der angeordneten Schutzmaßnahmen obliegt neben der Ortspolizeibehörde dem Pflanzenschutzamt. Den Anweisungen des letzteren über die Art der Durchführung ist Folge zu leisten. In Zweiselsfällen soll sich der Verpflichtete auch durch das Pflanzenschutzamt oder dessen Beauftragten(Bezirksstelle für Pflanzenschutz) beraten lassen. Kommen die Verpflichteten ihren Pflichten trotz Aufforderung nich: nach, so ist das Pflanzenschutzamt berechtigt, die notwendigen Maßnahmen auf Kosten der Pflichtigen selbst vorzunehmen oder durch einen Dritten vornehmen zu lassen. An die in Frage kommenden Volksgenossen ergeht daher die dringende Aufforderung, soweit nicht bereits geschehen, mit der ordnungsmäßigen Durchführung der vorgenannten Maßnahmen sofort zu beginnen und dadurch mit beizutragen, die Obstbaumschädlinge nicht nur rechtzeitig zu vernichten, sondern auch das Auftreten von Krankheiten und Schädlingen vorbeugend zu verhindern. Auf die vom Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft erlassenen Richtlinien zur Schädlingsbekämpfung im Obstbau vom 6. Januar 1938(Reichsanzeiger Nr. 8 und Reichsministerialblatt der landw. Verwaltung von 1938 S. 13) sowie auf die vom Regierungspräsidenten in Arnsberg im Regierungsamtsblatt Ausgabe B Stück 5 vom 5. Februar 1938 erlassenen Richtlinien zur Bekämpfung der Blutlaus wird besonders hingewiesen. Der 99.=Untergau 130 gibt bekannt: Zur Vergrößerung der UntergauSpielschar werden noch Mädel gesucht, die Geige, Flöte oder Laute spielen. Die Abungssiunden finden jeden Donnerstag von 20—21.30 Uhr im am Ostrandweg 23 statt. Die Abungsstunde der erweiterten Spielschar ist also am Donnerstag, 17. Februar um 20 Uhr. Aushändigung von Postsendungen an unbekannte Empfänger Für gewöhnliche Pakete, Einschreibbriessendungen sowie für versiegelte und unversiegelte Wertpatete, Post= und Zahlungsanweisungen bis zum Wert= oder Geldbetrag von 100 RM. gelten als vollgültige Ausweispapiere von Behörden und von der RSDAP., ihren Gliederungen und angeschlossenen Verbänden für bestimmte Personen ausgestellte Ausweispapiere, die ein beglaubigtes Lichtbild und die eigenhändige Unterschrift des Inhabers enthalten. Bei Sendungen mit höherer Wertangabe oder über höhere Beträge als 100 RM. werden wie bisher nur solche Ausweispapiere als vollgültig angesehen, die außer den vorerwähnten beiden Erkennungsmerkmalen noch eine Personenbeschreibung enthalten. Kirchliche Nachrichten Alt=Katholische Gemeinde, Krimkapelle. Mühlenstraße 11. Sonntag 10 Uhr Heiliges Amt mit Predigt. Andspen=stalt=Schnee und Eis Volkswirtschaftliche Gefahren des„Winterfrühlings“. In den vergangenen Januarwochen und auch in der ersten Dekade des Februars herrschte in ganz Europa einschließlich der nördlichen Teile Skandinaviens und des Ostens der Sowjetunion ungewöhnlich warmes Wetter. Darüber hinaus ist die gesamte Entwicklung des Wetters in den vergangenen Wochen außerordentlich seltsam gewesen. In Deutschland ist im Januar das Doppelte, teilweise sogar das Treisache der normalen Niederschläge gefallen. Die Sturmhäufigkeit überstieg um 50 Prozent den Normalwert. Die Erkenninis der Wissenschaft, das derartige katastrophale Wettersormen ihren Ausgangspunkt in außerirdischen Einflüssen haben, wurde insofern bestätigt, als die verschiedenen Sonnenwarten der Erde, für Europa die von Arosa, im Laufe des Januar ein rapides Anwachsen der Sonnentätigkeit beobachteten. Die Fleckenbildung auf der Sonne, die im vorhergehenden Dezember und November 1937 stark abgeschwächt war, wurde teilweise so stark, daß man die dunklen Stellen auf der Sonne mit Hilse eines entsprechend gerußten Glases mit bloßem Auge feststellen konnte. Man hat schon in früheren Fällen plötzlicher Aufwallung der Sonnentätigkeit beobachtet, daß diese Verioden im Winter für Europa mit auffallend starken Wärmevorstößen verbunden sind. Die weit über das Normale verlausende Mitteltemperatur der letzten Wochen beweist diese Regel. Bemerkenswert für die umfangreichen elektrischen Ladungen, die von der Sonne aus die Erdatmosphäre erreichten. sind auch die verbreiteten Störungen, die man im Kurzwellenempfang feststellte, insbesondere in den Tagen des starken Nordlichts. Das Interessante und Bedeutsame bei der gesamten Entwicklung ist jetzt die Tatsache, daß die Sonnentätigkeit wieder im schnellen Abflauen begriffen ist und sich dem Zustand vom Ende vorigen Jahres nähert. Verbunden mit dieser Umstellung der Sonnenwetterverhältnisse erfolgt eine langsame, aber sortschreitende Umgestaltung der Großwetterlage über der nördlichen Erdhalbtugel. Man kann sagen, daß die Energie der großen, warmen Südwestströmung, die in den letzten Wachen sogar die Eiswüsten Rußlands und Siviriens beherrschte. schnell nachläßt und sich dafür über dem nördlichen europäischen Festland wieder Hochdruckgebiete entwickeln, welche die typischen Merkmale von Kältehochs aufweisen. Es zeigt sich damit, daß Vermutungen über ein „Ende des Winiers“ völlig salsch sind. Man kann vom Standpunkt der wissenschaftlichen Erkenntnisse und Ersahrungen nicht eindringlich genug auf die Gefahren hinweisen, die der sogenannte salsche Frühling der Januar- und Februarwochen mit sich bringt. So schnell die Knospen sprießen und in welchem Ausmaß auch die Wiesen sich bereits mit frühlingsmäßigem Grün überziehen, so gefahrvoll sind die spätwinterlichen Kältewellen, die auch in diesem Jahr nicht ausbleiben werden. Es ist ein Naturgesetz in unserem gemäßigten Klima, daß ungewöhnlich lange milde Weiterperioden, wie wir sie letzihin hatten, mit der Zeit einen Ausgleich durch das gegenteilige Extrem finden. Auch das Uebermaß an Niederschlägen, das der Januar weiten Teilen Europas gebracht hat, erhält nach diesem Gesetz der Natur einen Ausgleich, der nur darin bestehen kann, daß an Stelle der bisherigen seuchten Westströmung wieder eine trockenere und wahrscheinlich erheblich kältere Luftströmung ans Ruder kommt. Die Ansicht, daß der Februar mit seinem erhöhten Sonnenstand schon erheblich wärmere Temperaturen zwangsläufig auslöse, ist falsch Die Wirkungskraft der Februarsonne, sofern sie zum Durchbruch kommt, ist lediglich auf die mittleren Tagesstunden beschränkt. während die Abend=, Nacht= und Morgenstunden noch restlos im Bann der sogenannten Ausstrahlungskälte liegen. Diese Ausstrahlungsfröste können im Februar im deutschen Osten noch mit Leichtigkeit 30 Grad unter Rull, im mittleren Deutschland 20 Grad, in Süddeutschland 25 Grad und im Westen zumindestens noch 10 Grad Kälte aufbringen. Eine besondere Gefahr für die vorzeitig entwickelte Begetation und eine entsprechende Ausrichtung irgendwelcher gärtnerischer und landwirtschaftlicher Arbeiten besteht in den mächtigen Temperaturgegensätzen, die der Spätwinter auf wenige Stunden konzentriert. Es können am Februarende mittags mit Leichtigkeit 10 bis 12 Grad Wärme erreicht werden, um trotzdem in der darauffolgenden Nacht 5 bis 10 Grad Kälte nach sich zu ziehen. Solche Temperatursprünge bedeuten für die sunge Vegetation den Kältetod. Es ist eine unabwendbare Erscheinung unseres mitteleuropäischen Winterklimas, daß es nach einem Frühlingsansatz im Januar im Laufe des Februar in den Mittwinter zurückschlägt, jedenfalls aber so unzuverlässig ist, daß jede Einstellung auf das Wetier Enttäuschungen nach sich zieht. Erst im Märzbeginn pflegt sich im deutschen Winterkl ma die sprichwörtliche Frühlingsluft einzustellen. Auch dann ist sie noch nicht beständig, aber der Frosi unterscheidet sich von den Februarstücken insosern, als er kältemäßig nicht mehr jene Kraft ausbringt, die genügt, junges Grün in einem Augenblick zu vernichten. Verkehrsunfälle Am 11. Februar gegen 15.20 Uhr lief der 54jährige Hermann T. aus der Scharnhorststraße an der Ecke Mallinckrodt=Blücherstraße gegen einen Straßenbahnwagen der Linie 1. Er wurde zu Boden geschleudert, trug einen Schädelbruch bavon und wurde in bewußtlosem Zustand dem Städt. Krankenhaus„Nord“ zugeführt. Die Schuldfrage konnte nicht sofort einwandfrei geklärt werden. An der Ecke Sonnen=August=Haßler=Straße erfolgte am 11. Februar gegen 13.30 Uhr ein Zusammenstoß zwischen einem Personenkraftwagen und einer Radjahrerin. Letztere, eine Johanna K. aus der Aachener Straße, erlitt eine Gehirnerschütterung und wurde den Städt. Krankenanstalten zugeführt. Auch hier steht die Schuld nicht einwandfrei fest. Wer war Zeuge der Verkehrsunfälle? Mitteilungen erbittet das 1. Kriminal=Kommissariat im Polizeipräsidium Dortmund, Zimmer 49, oder die nächste Polizeidienststelle. * Sippenforschung. Am Dienstag, 15. Februar. 18 Uhr, findet im Schillerlyzeum Dortmund unter Mitwirkung der Schulaufsicht eine Versammlung sämtlicher Mitarbeiter des rassenpolitischen Amtes, des Reichsnährstandes und des RSLB. statt zwecks Besprechung der örtlichen Organisicrung der Arbeiten auf dem Gebiet der Sippensorschung und Sippenpflege, die von diesen Verbänden gemeinsam ausgeführt werden. * Zimmerbrand. Am 11. Februar gegen.15 Uhr entstand im Hause Wiskottstraße 4 ein Zimmerbrand, der von der Feuerlöschpolizei nach 35 Minuten Tätigkeit gelöscht werden konnte. Es entstand ein Sachschaden von etwa 1100 Mark. Das Feuer ist durch ein eingeschaltetes elektrisches Bügeleisen entstanden. Neue Überweisungen, Schecks und Zahlungsanweisungen Die Formblätter zu Überweisungen, Schecks und Zahlungsanweisungen des Postscheckdienstes sind geändert worden. Die neuen Formblätter werden erst nach und nach ausgegeben. Daneben können die bisherigen Formblätter aufgebraucht werden. In den neuen Formblättern ist der Sicherheitsunterdruck geändert worden. U. a. hat er eine Wiedergabe des Hoheitszeichens des Reichs erhalten. Die neuen Schecks und Zahlungsanweisungen werden statt in Graudruck in Gründruck hergestellt. Kunst und Wissenschaft * Städtische Kammerkonzerte Dortmund. Mozart, das universalste Tongenie, hat zwar der Oper das Hauptgebiet seines Schaffens, seige größten Kräfte ue gen e, vensprucht aber auch dle Sinionter seinen besonderen, wichtigen Platz. Seine Sinjonien sind Lyrik, individuelle Wiedergabe der Gefühlswelt eines bedeutsamen Tages, einer reichen Stunde, eines mächtigen Augenblicks. Es reden da Erinnerungen. Träume. Hoffnungen voller Leidenschaft, Zuversicht, Wehmut, Resignatlon, tausend Leiden und Freuden. Das Kammerkonzert am 14. Februar wird mit der Sinsonie in=dur von E. A. Mozart(K. V. 425) ausklingen. Karten zu diesem Konzert sind noch in den bekannten Vorverkaufsstellen zu haben. * Orchestergemeinschaft Mülheim—Duisburg gelöst. Die feit 20 Jahren bestehende Orchestergemeinschaft zwischen Mütheim und Duisburg wird auf Wunsch Duisburgs wegen der storken Inanspruchnahme des Orchesters durch Oper und Operette mit Ende der Spielzeit aufgehoben. Die Siadt Bochum hat sich bereit erklärt, ihr Orchester für die Stadthallenkonzertel des nächsten Winters, die wieder Musikdirektor Meißzner birigieren wird, zur Verfügung zu stellen. London verstärkt seine Feuerwehr! Besonders ernst nimmt auch der englische Luftschutz den Kampf gegen Feuergefahr durch Brandbomben und widmet deshalb die größte Aufmerksamkeit dem Ausbau der Brandbekämpfungs=Einrichtungen. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört ein großzügiger Ausbau der kommunalen Feuerwehren: Durch umsangreiche Neuanschaffungen sollen modernste Motorspritzen (mit=km=Schlauchleitungen!) und transportable Löschteiche eingesetzt werden— der Wert dieser Maßnahmen ist allerdings sehr problematisch. Außerdem denkt man an zusätzliche Mannschaft aus Freiwilligen! Einen aufschlußreichen Bilder=Artikel, der uns mit den Plänen des englischen Luftschutzes bekanntmacht, verössentlicht die neue„Sirene“. Das Heft bringt außerdem viele andere interessante Bildberichte und Aufsätze, die Mitteilungen des Reichsluftschutzbundes und viel Unterhaltung und Zeitvertreib. 136 Millionen für Todesfälle Die im Verband öffentlicher Lebensversicherungsanstalten in Deutschland zusammengeschlossenen Anstalten haben im Jahre 1937 an Versicherungssummen, die durch Tod fällig geworden sind. 16 401 829(im Vorjahr 15222663) RM. ausgezahlt. Dazu treten 3891 958(im Vorjahr 3184.091) RM., die infolge Ablaufs gewährt worden sind. Seit Abschluß der Inslation, also ab 1924 bis zum 31. Dezember 1937, sind insgesamt über 136.17(im Vorjahr 119.79) Millionen RM. durch Todesfälle und insgesamt 10.75(im Vorjahr 6,82) Millionen RM. durch Ablauf fällig geworden und zur Auszahlung gekommen. Aus diesen Zahlen ist der Wert der Sicherstellung der Hinterbliebenen und die Bedeutung der Fürsorge für das eigene Alter zu erkennen. ocn duns iun Miatrzigens Lllz Alll in Des Deutsche Beih eine Gemeinschaft W Sus gegenfeltigen Beiflanbes geworben. Danzig, Geschichte und Aufgabe Es trifft sich gut, daß das neueste Heft der NSV.= Zeitschrift„Ewiges Deutschland“ einen vorzüglich bebilderten Artikel über die deutsche Stadt Danzig, ihre Geschichte und Aufgabe bringt. Denn am letzten Samstag, als in Dortmund eine Bundesuntergruppe heimattreuer Danziger gebildet wurde, zeigte sich, daß in unserer Stadt Hunderte von Volksgenossen aus der alten stolzen Deutschordens= und Hansestadt wohnen. Sie werden sich freuen, so viel aus ihrer Heimat zu sehen. Viele Deutsche werden es nicht wissen, daß mit Danzig nicht nur das eigentliche Stadtgebiei, sondern auch ein großes Stück Land ringsum dem Reich entrisseg wurde. Das Februarheft von„Ewiges Deutschland“ enthält noch andere wertvolle Artikel. Die bübschen Soldatenbilder=Abzeichen der letzten großen WHW.= Sammlung werden so ausführlich beschrieben, daß jeder Besitzer dieser Abzeichen sich noch einmal an ihnen erfreuen kann, wenn er liest, welche geschichtliche Epochen die dargestellten Trachten und Unisormen verkörpern. Aber auch die Herstellung dieser kleinen Kunstwerke wird eingehend beschrieben und an Hand von Bildern erläutert. Das Bergische Land und der Niederrhein sind in Wort und Bild dargestellt. Die Aufnahmen von Anne Winterer, einer anerkannten Lichtbildkünstlerin, sind ganz ausgezeichnet. Weiter wird uns gezeigt, wo unsere Mütter gesunden und was heute alles getan wird, um diesem höchsten menschlichen Beruf gerecht zu werden. Die RS.=Jugendheimstätten werden in zahlreichen Bildern vor Augen geführt. Für alt und tung bietet das Heft so viel, daß man es nicht alles aufzählen kann. Eine wertvolle Arbeit wird mit der Herausgabe des„Ewigen Deutschland“ für deutsche Volksgemeinschaft und deutsches Volkstum geleistet. 10. Reidhardt. Amtlicher Wintersportwetterdienst vom 12. Februar 1938 Erklärung der einzelnen Angaben: Temperatur. Wetten. Schneehöhe, Neuschnee, Schneebeschassenvett, Sportmoglichteit Hochsauerland Neuastenberg=Langewiese:—4, Schneetreiden, 22. 10, Pulven. sehr gut Winterberg=Astengebist:—4, Schneetreiben, 30. 10, Bulven, sebr aut Willingen:—8, Schneefall, 25, 25. Pulver, sehr gus Usseln:—3, Schnecfall, 25. 25. Pulver, sehr gut Eitelsberg:—4, Schneefall, 40. Pulver, sehr auFredeburg=Rimberg:—2. Schneefall, 25, 10, Pulver, sode enNordenau:—5, Schnretreiben, 20, 5, Pulver, sehr gut Altastenberg:—4, Schneetreiben, 30, 10, Bulver, sohr aueepbegebirge Meinerzhagen:—2 Schneefall. 15. 15, Pulver, sehr gu# Erndtebrück:—3, Schneefall, 20, 5, verbarscht, sehr ziu Alven Garm.=Partenkirchen:—4. Schieefall, 70, 29. Pulver, sohr gut Wank=Kreuzeck:—12, Nebel, 140, 40, Pülver, gut Berchtesgaden:—2. Schneetreiben, 34, 14, Pulber, au Predigtsiuhl bei Bad Reichenhall:—.10, Schneefas, 205, 19. Pulver, sehr gut Bad Tölz:—4, bewpölkt. 45, 5. Pulber, gut Oberstdorf:—6 bewölkt, 70, 22, Pulver, sehr gu Hirschberg:—10, Schneesall, 175, 20, Pulver, sehr gus Schneefernerhaus(Zugsp.):—15, Schneefall. 99. Pulver, gu Obersoch(Iindelang):— 4. Schnefall, 16h, 3o, Hulver, 1 Jui Frankenwald Bad Steben:—2. Schneefall, 5, gekörnt, mäßtg Bayertscher Wald Chamer Hütte:—1 Schneetreiben. 3. 2. Pulver, stellentweise Nachel:—4, Schmefoll, 96, Pulver, sehr gur Schmarsmaid Hinterzarten:—6, Schneefall. 50 4, Pulver. sehr gut Bühlerhöhe=Hundseck:—4. bedeckt., 15. gekörnt, mäßig Hormsgrinde:— 7, bedeckt, 120, 30. Bulver, sehr aus Triberg:—2, Schireefall., 40, 10. Pulver, sehr gut Schönwald=Schbnach:—4, bedeckt, 110. 11, Puiver, soor gue Feldberg:—5, Schneefall, 200, 40, Pulver, sehr gut St. Blasien:—5, Schnorfall, 60. 15, Pulver sehr auFreudenstadt:—7, Nebel. 120, 40, Pusver, sehr gur Gersfeld: 0, Schneefall, 41, verweht, mäßig Rhon Wasserkuppe:—15, Schneefall. 19, Pulver, sehr gut Dammersseld:—10, bedeckt, 220, 15, Bulber, gut Eisel Rürburg:—13, bedeckt, 10, verweht, gut Harz Torfdaus:—4, bedeckt, 78. 3, Pulver sehr au Braunlage=Rodelhaus:—5, bedeckt, 75. 6 Puiver, sohr gut Schierke=Stalomhang:—8, bedeckt, 91. Puiver, sehr gut Sonnenberg:—6, bedeat, 90. 10. Pulver, sehr gut St. Andreasberg=Ort:—3, bedeckt. 48. 8, Pulver, sehr gut Habnenklee:—5. bedeckt, 20. 6 Pulver, gut Hobegeiß=Benneckenstein:—5, bedegt, 18 Pulver, au Brocken:—7, bedeckt, 220, 4, Pulver, sehr gut Krach im Vorderhaus Meistens ist er da, wenn Mutter Wäsche hat! Viele waschen noch so umständlich und haben dadurch keine Zeit für sich und ihre Familie. Wer Persil hat und es richtig nimmt, ist oft schon einen halben Tag früher mit der Arbeit fertig! Wetterbericht der Reichswetterdienststelle Essen= Mülheim vom 12. Februar 1938 Naßkalt Die im gestrigen Bericht schon erwähnte Störung hat sich bis an die Westküste Skandinaviens verlagert und auch Westdeutschland in ihren Einflußbereich gebracht. Die Niederschläge gehen als Schnee und Regen zur Erde, und die Temperaturen erfahren nur wenig Anderung. In den höheren Lagen hat der anhaltende Schneesall wieder recht gute Sportverhältnisse geschaffen. die noch anhalten. Mit der Nordwestströmung wird das unfreundliche feuchte Wetter fortdauern.— Aussichten für Sonntag, 13. Februar, für das Industriegebiet, für das Sauer= und Münsterland: Lebhafte Winde aus Nordwest bis Nord. nach kalter Nacht stark wechselnde Bewölkung mit einzelnen Schnee= und Regenschauern, Temperaturen wenig über den Gefrierpunkt ansteigend, im Bergland anhaltender Frost.— Wetteraussichten für Montag, 14. Februar: Erneute Eintrübung mit Niederschlägen, Zurückdrehen des Windes auf West bis Südwest. geringer Temperaturanstieg.— Wahrscheinliche Weiterentwicklung: Sehr unbeständig und unfreundlich.(Nachdruck verboten.) Reiseluft und Reisen— die weite Welt sehen und erleben Es ist von jeher eine der bestechendsten Eigenschaften des gebildeten Deutschen, nicht nur seine Heimat, sondern die ganze weite Welt gründlich zu kennen. Nur wenige können viel reisen; aber dafür sind ständig deutsche Journalisten und Schriftsteller unterwege, die uns in Wort und Bild von all dem berichten, was in der Welt vorgeht. Geschehnisse, die im Brennpunkt des Weltinteresses stehen, politische Konstellationen anderer Staaten, Rasseund Völkerfragen, spannende Erlednisse in fernen Zonen, wertvolle Büddokumente aus dem Leben und Treiben moderner Staaten dis zu den erotischen Völkerschaften; in bunter Reihenfolge lernen wir lo die ganze Erde aus unmittelbarem, gegenwartsnahem Erleben kennen. Auch die Schönheiten der deutschen Heimat werden dem Leser in vielen Aufsätzen und Bildern gezeigt. All dies hann er im gemütlichen Heim, ohne Reisebeschwerden, drure Ausrüstungen und Reisegelder, für nur 30 Pfg. wöchentlich durch unsere Zeitschrift Klalt.- e eaisheken ddanltaing dis al dleloie, liesis ac uik sliche erhält jeder Adonnent ale Bestandteil des Abonnements in Dieferungen gegen Erstattung der Versandspesen außerdem einen großen Handatlas Füllen Sie nebenstehenden Anmeldeschein aus, senden Die idn an uns ein und Die Reile um die Welt in Wort und Bild wird sofort angetreten. Auch durch jede Buchhandlung zu beziehen. Nur 30 Pfg. pro Woche emichihchchenen Anerree Aus der Peier J. Oestergaate OmbO., Borlin- Schöneberg destelle ich„Durch alle Welt“ jede Woche Heft für 90 P g. auf ¼ Jahr, Kündige ich nicht 4 Wochen vor Bezugsquartaladschluß, wünsche ich welter zu beziehen. Grfüllungsort erlin. Gegen Erstattung der Versandspesen erhalte ich in Lieserungen den greöben Henbaliog Sbesse:## Mlben sssssen 041:— — Str. u. Nr.— Nummer 72 MIT DEI EIN WIRTSCHAT DAS KEI In einer Zeit de Gebiet, wo jeder Ta sollte einem Schriftlei kommen sein. Ben 9 Ausspruch: alles schor sahen, war eben noch Tempo=Wagen. In fl. der SA. hinauf zur der Wagen seine Leser aus den Abbilk durch Gräben, steile A darf, dann wieder hin Abhänge werden in Kleine Erderhebungen Man beachte den Sta Wagen entgegen stellt mittlere Bäume. Ste Hindernisse, die ein bilden keine Hemmun wird alles überwun ist der richtige Schli Wir können uns b die Suche nach dem der Fuchs sich solche verkrümelt sich in eir Fahrzeug folgen kann Hindernis. Der War Wassertiefe überwind hier mit einem Unit Rühmanns schöner Kellner Karl „Die Umwege des schönen Karr im Sapitor Jugend im deutschen Film: ROLF MOEBIU S und INGEBORG THEEK im Ufa-Tonfilm„Urlaub auf Ehrenwort“.— Der Film läuft weiterhin im Ufa-Palast. Poto: UfalHämmerer „ Wahn im Koro Wirkungsvoll erprobte Possenwirkungen geben dem heiteren=prickelnden Spiel das Fundamenz. Immer wieder wird das reizende Filmleben von einem Wirbel der Einfälle und verwickelten Situationen, von einer Handlung, die man als volkstümlich=heiter bezeichnen kann, hochgetrieben. Von jubelndem Gelächter wird Ludwig Manfred Lommel umbraust, wenn er als„Hahn im Korb“ in den verschiedensten Situationen gezeigt wird. Ihm sind in dieser Filmhandlung zahlreiche Möglichkeiten geboten, seine Begabung für treffsichere Groteske herauszustellen. Bernd Hofman, dessen Bühnenstück „Der Vizekönig“ diesem Film als Vorlage diente, verfaßte in Gemeinschaft mit Wilhelm Ehlers das Drehbuch zu„Hahn im Korb“. Sie haben damit eine zugkräftige Posse erzielt, die von Heinz Paul in Szene gesetzt wurde, der sie mit vielen netten Schlaglichtern ausstattete. Zündende Melodien steuerte Walter Kollo hinzu, während Hugo von Kaweczinsky die lebendigen Bilder effektsicher mit der Kamera einfing. gut, bis das von ihm im Sektrausch umworbene Fräulein Dorn(Gisela von Collande) die Kündigung ihres Hoteldirektors(Ernst Waldow) ausgesprochen bekommt. Hobbel kann ihr das gewünschte Hotel nicht schenken, er erwählt sie aber zu seiner Frau. Und Dr. Morland erobert sich auf listigen Umwegen Steffi Lacher als seine Frau. Ludwig Manfred Lommel gibt eine beherrschte Karikatur eines Agenten mit menschlichamüsanten Zügen. Ganz Weltmann und verschmitztscharmant ist wieder Georg Alexander. Susi Lanner ist reizend in ihrer natürlichen Herzlichkeit, Gtsela von Collande treuherzig und echt, Llga Limburg eine um das Glück und Wohl ihrer Tochter besorgte Mutter. * Hervorragend sotografierte und schöne Bilder zeigt ein Kulturfilm von verträumten Nestern an Main und Tauber und der Kulturfilm „Schmetterlinge“. Gg. Schemmerling. Zwar ist der Weg des Versicherungs=Agenten Hobbel(Ludwig Manfred Lommel) mit guten Vorsätzen gepflastert, in einem Seebad die ihm als letzte Chance gebotene Möglichkeit auszunutzen. Versicherungen abzuschließen. Selbst seinen geschicktesten Versuchen bleibt indessen ein Erfolg versagt, aber nur so lange, bis der Badearzt Dr. Morland (Georg Alexander) seinen originellen Gedanken verwirklicht und ihn in diskretem Gespräch als einen inkognito reisenden Kakaokönig bezeichnet. Nicht lange währt das Geheimnis. Hobbel findet mit einem Schlag in dem kleinen Seebad eine völlig umgewandelte gesellschaftliche Umgebung vor. Er ist der Mann, welcher— also der Hahn im Korb— einesteils die gute Partie für Fräulein Tochter(Sust Lanner) der in der Hauptsache vom Nervus rerum geplagten Frau Sacher, andernteils der begehrteste Versicherungsagent, der ein Bombengeschäft macht. Das geht so lange SUSI dem in LANNER und GEORG ALEKANDER N: F..-Film der Terra-Filmkunst„Hahn im Korb“ Dieser Film ist gar nicht komisch im Sinne einer großen Schwankbelustigung, welche von unwahrscheinlichen Ausnahmezuständen herrührt, in die Personen durch sonderbare Umstände geraten und in denen sie sich nicht zurechtfinden. Gewiß, auch hier ist die Handlung nach einem Verwechslungsthema komponiert, wie es für Schwänke und Lustspiele so beliebt ist. Aber diese Verwechslung ist kein komischer Einzelfall, sondern eine tragische, bestenfalls eine tragikomische Zeiterscheinung. Heinz Rühmann spielt den schönen Kellner Karl. In einem Ostseebad im Jahre 1930. Er hat eine nette kleine Braut. Grete heißt sie und wird von Karin Hardt lieb und brav und bürgerlich gegeben. Drei Jahre sind sie schon verlobt. Aber Karl kann den Dreh zum Standesamt nicht finden. Die bescheidene Fremdenpension von Gretes Eltern genügt ihm nicht. Er hat den ungestillten Drang nach dem„großen Leben“, das sich für ihn mit dem Begriff„Berlin" deckt. So fährt er nach Berlin und stürzt sich in das große Verwechslungsabenteuer. Es ist wunderbar, ein schauspielerisches Ereignis von höchstem Rang, was Rühmann als schöner Karl zu bieten hat. Er spielt nicht etwa eine dankbare Lustspielrolle, die auch ein anderer hätte spielen können, sondern er wird auf rätselhafte Weise eins mit seinem Rollenauftrag. Er zieht mit dem Kellnerfrack ein gänzlich verändertes Wesen an, er ist in jeder Bewegung, in jedem Wort und jedem Schritt der „schöne Karl“, das Idealbild eines Kellners, von dem sich jeder gern bedienen läßt. Und trotzdem hat er keinerlei„Maske gemacht" und trotzdem ist er Heinz Rühmann geblieben. Ein Rühmann nur mit völlig verändertem Gesichtskreis, mit einer unlösbaren Bindung an die Vorstellungswelt und die Interessen eben eines Kellners. Er nimmt nicht nur jeden Auftrag seiner Gäste wichtig, diese Dinge sind für den Mann, den wir da lächelnd und eifrig bedienen sehen, bestimmt wichtig. Dann also kommt das große Erlebnis Berlin. Im Tiergarten springt er einer überfallenen jungen Dame bei, wird von ihr mitgenommen und dem väterlichen Geheimratspapa, M. d.., vorgestellt. Da er nicht sagen mag, wer er ist, hält man ihn für einen „großen Mann". Die Welt dieser Geschäftemacher, Parteibonzen und Schieber, in die er nun Eingang gefunden hat, hat jeden Maßstab verloren für EhrIM PALAST-THEATER: Sabine Peters spielt eine Hauptrolle in„Unter Ausschluß der Offentlichkeit“ Archiv-Mater Hell Finkenzeller und Heinz Röhmann in dem Imagoton-Film der Tobis„Der Mustergalte“ Mater: Tobie HEINZ RUHMANN Matern: Tonfilm Studio Carl Froelich Tobis lichkeit und Wirklichkeit der Daseinsformen. Man ist selbst was geworden ohne solide Grundlage und fällt in einem Leben ohne Ordnung auf jeden Trug herein. Vollkommene Unsicherheit in der Bewertung aller moralischer Zielsetzungen hat sich dieser Menschen bemächtigt und es ist fast ergreifend zu sehen, wie Karl, der Kellner, allmählich von dieser Unsicherheit ergriffen wird, wie dieser nette, offenherzige Kerl vom Ostseestrand zwar nicht gerade auf Abwege gerät, dazu hat er zuviel grundanständige RühmannCharaktersubstanz, aber doch eben auf Umwege, wie er ein bißchen anfängt hochzustapeln, wie er sich all mählich„vorkommt“(schließlich soll er ja auch sogar Reichstagskandidat werden), als wäre er wirklich ganz was Besonderes, weit erhaben über Greichens liebevoll besorgte Angste. Aber ebenso überzeugend gelingt ihm dann die Rückkehr zur gesunden, frischen Ostseeluft und damit die Rückverwandlung in den netten, lieben, schönen Kellner=Karl, der gar nichts anderes mehr sein will, nichts besseres, nichts höheres. Er ist gerettet. Seine Umwege sind beendet. * Carl Froelich hat den Film inszeniert. Mit jener liebevollen Präzision, mit der er immer seine Milieustudien betreibt, mit jener regielichen Autorität, die jeden Spieler zu einer ganz befreiten, lebensnahen Ausdrucksform löst. Es ist ihm dabei(ähnlich wie Ritter mit„Urlaub auf Ehrenwort") ausgezeichnet gelungen, das Berlin von 1930 filmisch so zu schildern, daß es immer noch eine erregende Gegenwartsnähe hat und doch schon eine historisch distanzierte Filmform gewinnt. Sybille Schmitz ist, wunderschön anzusehen, die Umwegsgefahr der müden, dekadenten und charakterlosen Geheimratstochter; Westermeier gibt den zum Hehler abgerutschten Kellnerkollegen mit begriffsstutziger Biederkeit. Kurt Seiferts Wettschwindler ist eine Schiebertype von zentnerschwerer Brutalität, Hansi Arnstädts ausgedonnerte Baronin, Legals braver alter Kellner, Margarete Kupfers resolute Tante Knifke(die man gern etwas ausführlicher kennengelernt hätte), nicht zuletzt Paul Bildts ohne jede leise Übertreibung gezeichneter Zwickelerlaß=Geheimrat sind aus dem sorgsam zusammengestellten Filmensemble mit Vorzug zu nennen. Ernst Aug. Schneider. Emil Jannings als„Adam“ in dem neuen TobisFilm„Der zerbrochene Krug". Mater: Tobis Magna IM GLORIA: ferdinand Marian im Ufa-Tonfllm„Ia Habanera“ Zeichnung: Herbet) Ufe Aapitol JHMANN arl Proelich Tobis rmen. Man ist frundlage und uuf jeden Trug der Bewertung h dieser Mensend zu sehen, dieser Unsichersenherzige Kerl auf Abwege ige RühmannUmwege, wie vie er sich all ja auch sogar r wirklich ganz reichens liebe dann die Rückund damit die eben, schönen iehr sein will, jerettet. Seine szeniert. 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Wie unsere Leser aus den Abbildungen ersehen können, ging es durch Gräben, steile Abfahrten, wenn man so sprechen darf, dann wieder hinauf. Alles was sich dem Temposeiner Geländeanpassungsfähigkeit auf der Straße auch seinen Mann steht, eine Geschwindigkeit bis zu 80 km Std. erreicht. Es spricht für die Gebrauchsfähigkeit des Wagens, daß er heute schon in vielen Exemplaren im Ausland in Betrieb ist. Regierungsoberhäupter und Staatsmänner haben sich den TempoGeländewagen zugelegt. Die deutsche Autoindustrie darf sich mit Stolz rühmen, daß es ein deutsches Erzeugnis ist. Nun wird mancher vermuten, daß diese Vorführungen auf einem ausgesuchten Gelände vollführt wurden. Unsere Bilder sagen das Gegenteil. Um aber auch jeden Zweifel zu beseitigen, sei erwähnt, wie wir das ja schon in unserer Sportbeilage gemeldet Kleine Erderhebungen werden nicht mehr umfahren, sondern der Geländewagen nimmt sie von vorn Man beachte den Stand der Räder Wagen entgegen stellte, wurde einfach umgelegt, selbst mittlere Bäume. Steine, Wassergräben und sonstige Hindernisse, die ein Autofahrer sorgfältig umfährt, bilden keine Hemmung für die Weiterfahrt. Mühelos wird alles überwunden. Der Tempo=Geländewagen ist der richtige Schlitten für den Geländefahrer. Wir können uns bei einer Fuchsjagd vorstellen, wie die Suche nach dem Fuchs ausfallen würde, wenn der Fuchs sich solch eines Wagens bedient. Der Fuchs verkrümelt sich in ein Dickicht, wo ihm kein anderes Fahrzeug folgen kann. Sand und Wasser bilden kein Hindernis. Der Wagen kann bis zu 60 Zentimeter Wassertiefe überwinden. Auf jeden Fall haben wir es hier mit einem Universalwagen zu tun, der neben haben: bei der letzten Wintersportprüfungsfahrt hat der Tempo=Geländewagen die Goldene Medaille neben vielen in früheren Fahrten errungen. Im Nachstehenden geben wir noch eine kurze Wagenbeschreibung: Es ist kein Zufall, daß der Tempo=Geländewagen seit seinem Erscheinen bei Fachleuten und Laien eine so besondere Beachtung gefunden hat. Ist es doch kaum glaublich, was dieses Fahrzeug durch seine glänzend durchdachte, neuartige Konstruktion zu leisten imstande ist. Welche Anforderungen muß ein vollgeländegängiger Wagen erfüllen? Er muß bei geringster Verwindungs= und Bruchgefahr alle Schwierigkeiten, Gräben, Bäche und sonstige bisherige Hindernisse werden durch den Tempo-Geländewagen, wie unser Bild zeigt, spielend überwunden Potos(): Zweig welche das Gelände bietet, starke, weglose Steigungen, ebensolche Gefälle, Gräben usw. so reibungslos und stoßfrei überwinden, daß die Fahrzeugbesatzung auch unter den schwierigsten Verhältnissen geschont und sichere Erreichung des gewollten Zieles im Gelände erzielt wird. Sein Führer muß mit seiner Besatzung bis zu drei Personen das Gelände so meistern können, wie dies der Reiter auf einem guten Pferd vermag. Die für den Schnellverkehr auf der Straße gebauten Personenfahrzeuge können in der Regel diese Aufgaben nicht lösen, weil sie unter ganz anderen Voraussetzungen entwickelt und gebaut werden. Zur Zeit gibt es nur zwei Typen von vollgeländegängigen Fahrzeugen: nämlich den Raupenwagen und den Tempo=Geländewagen. Gelände=Hindernisse können von radgetriebenen Fahrzeugen nur durch ständige, ununterbrochene Bodenhaftung aller vier Räder überwunden werden, die ihrerseits wieder nur durch geteilte, schwingende Achsen und gesonderten Antrieb jedes Radsatzes erreicht werden kann. Diese Aufgabe wurde von den Konstrukteuren des Tempo=Werkes ebenso einfach, wie eigenartig und gründlich gelöst. Einfach, weil der Tempo=Geländewagen aus Teilen des erprobten, in Serien hergestellten Tempo=Eintonners E 600 entwickelt wurde. Eigenartig, weil statt eines geschlossenen Motoraggregats, bestehend aus Antriebs=Maschine, Differential, Lichtanlasser, Federn, Antriebs=Achsen, Bremsen und Naben, deren zwei auf einen gemeinsamen Zentralrohrrahmen vermittels einer starken Bohrung aufgeschoben wurden. Gründlich, weil nicht nur beide Achsen schwingend ausgebildet sind, sondern weil auch das vordere Treibaggregat um das gemeinsame Zentralrohr bis zu bestimmten durch Anschläge begrenzten Punkten zu pendeln vermag. Diese Lösung des Problems ständiger Bodenhaftung aller vier Räder bei allen Geländeverhältnissen ist nicht nur neuartig, sondern auch vielfach erprobt und bewährt. Ein alterfahrener Feld=Kraftfahrer äußerte nach einer Probefahrt in schwerem Trichtergelände:„Bei den Teilnehmern der Fahrt entstand der Eindruck, als säßzen sie auf einer Schlange, welche sich mit größter Gewandtheit durch das Gelände windet.“ Abhänge werden in einem Zuge genommen— Auf dem Bilde der Abhang an der Ruhrwaldstraße WEITERE RIGENARTEN DES TEMPO.GELENDEWAGENS Sowohl mit zwei als auch mit einem Motor kann wahlweise gefahren werden. Beide Motoren werden vom Führersitz aus bedient und geschaltet. Die Lenkung wirkt auf alle vier Räder. Vorderund Hinterräder schlagen entgegengesetzt ein, so daß sich ein Wendekreis=Durchmesser von weniger als 6 Meter ergibt. Nach Umschaltung können aber auch die Vorderräder getrennt gelenkt werden. Die Bauchfreiheit beträgt rund 350 mm, die absolute Bodenfreiheit 230 mm. Die Reserveräder sind rechts und links am Aufbau drehbar so angeordnet, daß sie beim Durchfahren von Gräben und bei Überwindung von steilen Geländebuckeln als Stützräder dienen und Vorder= wie Hinterräder wirksam entlasten. Der Auspuff ist so angebracht, daß ein Abscheren der Auspufforgane unmöglich ist. Das Fahrzeug ist nicht nur einseitig für Geländefahrt ausgebildet. Es leistet auch auf der Straße mit beiden Motoren bis zu 80 km Std. und arbeitet im Stadtverkehr mit nur einem Motor besonders wirtschaftlich. Hecken, Büsche und Bäume bis zu Unterarmstärke sind kein Hindernis. DIE MOTOREN DES TEMPO:GELENDEWAGENS sind, wassergekühlte Zweizylinder=Zweitakt=Ilo=Maschinen mit einem Hubraum von je 600 ccm. Die Motoren sind einfach und zuverlässig. Sie besitzen weder Ventile noch Ol= und Wasserpumpe. dieser Maschinen entwickelt 19 PS. Die Leistung beider Motoren beträgt also 38 PS. Jeder Motor ist für sich durch Kühlapparate und Ventilator gekühlt.— Die Kraftübertragung erfolgt über vier Zahnradstufen und je eine besonders kräftige Kette auf jede Halbachse. Sämtliche Teile der Motoraggregate und des Triebwerkes sind übernormal kräftig bemessen. FAHREN MIT DEM STARTERVERGASER! In der kalten Jahreszeit springt der Motor nur an, wenn der Startervergaser in Tätigkeit gesetzt wird. Dieser Startervergaser liefert ein sehr stark mit Kraftstoff angereichertes Gemisch. Man kann auf den Startervergaser unmöglich verzichten. Er kann aber von üblem Einfluß auf den Geldbeutel werden, wenn der Fahrer nicht sachkundig mit ihm umgeht. Sobald der Motor nach dem Anlassen regelmäßig läuft, ist der Startervergaser wieder außer Tätigkeit zu setzen, denn er verbraucht mehr Kraftstoff als der Hauptvergaser. Sollte der Motor noch nicht warm genug sein, dann sollte man lieber im Stand im Leerlauf die Maschine langsam anwärmen, als mit eingeschaltetem Startervergaser loszufahren. Zu dieser Vorsicht zwingt nicht so sehr der Mehrverbrauch an Kraftstoff. Der Startervergaser liefert ein stark angereichertes Gemisch, und ein Überschuß an Kraftstoff bleibt unverbrannt und fließt an den Zylinderwänden ab. In diesem Falle spült der Kraftstoff die Zylinderwände und die Kolbenwände vom Motoröl ab, so daß diese trocken laufen und einem schnelleren Verschleiß unterliegen. Außerdem verdünnt der in die Kurbelwelle gelangende Kraftstoff das Schmieröl und nimmt ihm seine Schmierfähigkeit. Die Folge davon ist ein vorzeitiger Verbrauch des Schmieröls, gleichzeitig auch ein schnellerer Verschleiß aller Teile, die von dem Schmiersystem mit Ol versorgt werden. Für den Inhalt verantwortlich: Albert Wemper — Anzelgentel Ersatztelle u. Reparaturen mmmmmm Die neue StraßenVerkehrsordnung Kl. Ausgabe 30 Orößere Ausg. 180 BUCHHANDLUNO C. L. KROOER KROOERPASSAOE FORD Automoblie Tölle& Co., Dortmund Fernruf 324 55/6 Münsterstraße Ecke Mallinckrodistraße 130 Rielt-Ziberichsigetot TTP G2o0 SASEAHHaNrure 71P 6600 Geländewagene Spezlal-Jagdgeländewagen Tempo-Generalvertrieb Fernut alses Dortmund Burgwall 19 Ringen Das nür drei Kämpfe umfassende Programm des 13. Gedruar hat seinen Höhepunkt in dem Kampf VfB. Alemannia gegen KSV. Hohenlimburg Der KSV Hohenlimburg ist seit zwei Jahren einer der kampfstärksten Vereine des Gaues Westfalen. Durch manchen schönen Sieg auf der eigenen und fremden Matte hat sich der KSV. Hohenlimburg einen Namen gemacht. Durch Heranbildung von guten Nachwuchskräften, die schon bald die besten Leute in der Mannschaft sein sollten, durch Panne, Bastian, Wagemann, hat sich der KSV. Hohenlimburg auch in dieser Hinsicht verdient gemacht. Zur Zeit stützt sich der KSV. Hohenlimburg noch immer auf Rheinhardt, Bastian, Glod und Hill, die schon manchen Mannschaftssleg verbüraten Der VfB. Alemannia Dortmuns legt besonderen Wert auf die Erwähnung, daß die beste Mannschaft an den Start geht, also von. Bantam= bis Schwergewicht auswärts: Pawlak, Pötter, Tanz, Bargel, Echterhoff, Regelski und Leichnitz. In dieser Besetzung verspricht der Kampf die Note: Gut. Die übrigen Kämpfe Witten 07 gegen Brambauer und Witten 28 gegen Hheros Dortmund haben für die Spitze der Tabelle kaum Bedeutung. Die Anstrengangen der Brambauer, in Witten zum Sieg zu kommen, werden umsonst sein, dagegen wird Heros ohne die kampfstärkste Mannschaft gegen Witten 28 leicht gewinnen. VfL. Kirchlinde kämpft in Rübenach und Mülheim a. d. Mosel Der PfL. Kirchlinde, der nach dem Terminkalender gegen Roland Dortmund kämpfen müßte, fährt mit seiner Mannschaft zwei Tage an den Rhein bezw. an die Mosel, um hier in Rübenach und Mülheim a. d. Mosel Freundschaftskämpfe, aus einer alten Verpflichtung herrührend, durchzuführen. Der Meisterschaftskampf gegen Roland Dortmund wird an einem Sonnabend nachgeholt, ohne daß andere Termine gefährdet werden. Westsalens Handbadel gegen=Gessen Für das Vorrundenspiel um den Adlerpreis des Reichssportführers am 20. Februar steht nunmehr auch die westfälische Handballelf fest. Sie wird in folgender Aufstellung gegen Nordbessen antreten: Schmitz (Hörter) Bramkamp.. Höpfner (beide Eintracht Vormmunt) Topp... Knautz Heute haben die westfältschen Schwimmer und Schwimmerinnen ihren großen Tag und die Ergebnisse von Dortmund werden im Mittelpunkt des Interesses stehen. Alle westsälischen Meister und Meisterinnen mit dem Europarekordmann Heina und dem Kampfspielsieger Simon an der Spitze sind am Start und es wird äußerst spannende und scharfe Rennen geben. Der Schwimmverein Westfalen Dortmund hat alle Vorbereitungen getrossen und eine reibungslose Durchführung aller Wettkämpse ist gewährleistet. Die Wettkämpfe: Den Anfang machen die Kurzstreckensprinter über 100 Meter Kraul, wo sich nicht weniger als 17 Mann stark für:10 fühlen. In den letzten Läufen wird sich die Schnelligkeit steigern, sind doch so gute Leute im Rennen wie Schreiber(Bielefeld), Schoppmann-(Erkengwig)„Kestat(Lüdenscheld), Fischer(Gelsenkirchen), Meister Hohle(Wirten) und Bachmann(Westfalen Dortmund), sowie seine Klubkameraden Lütgert und Mühle. Höhle und Bachmann dürften am nächsten an die Minute kommen und die ersten beiden Plätze belegen. Bei den Frauen gehen Maus und Poth(Germania), Lindner(Erkenschwick). Schaper(Bielefeld) und Küpper (Neptun Lüdenscheid) über die gleiche Strecke. Das Rennen an sich ist offen, wenngkeich man Maus und Lindner den Vorzug geben muß 200=Meter=Kraul ist nur den Männern vorbehalten. 10 Bewerber aus dem 100=Meter=Feld mit Bachmann an der Spitze Als Mitglied per deutschen 4X200-Meter=Staffel muß er seinem Nanien alle Ehre machen. Gut im Feld ist wieder Schoppmann und der junge Gelsenkirchener Waßmann sowie die Westialen Lütgert, Schäfer, Haake, Müller und Mühle, die den Vorteil der gewohnten Bahn für sich vaben. 400=Meter=Kraul ist bei den Männern mit Scharffenberg (Bochum), Matschke(Lüdenscheid) und den Westfalen Müller und Bachmann besetzt. Mit Bachmann steht auch hier der Sieger fest und Müller wird versuchen, Matschke zu halten, der schon zu wiederholten Malen bei Meisterschaften eine Rolle spielte Bei den Frauen gibt es nur einen großen Zweikampf zwischen der Dortmunderin Maus und Schaper(Bielefeld), den letzten Endes Maus für sich entscheiden müßte. 100=Meter=Rücken ist bei den Männern erfreulicherweise mit 14 Mann besetzt, darunter der Kampfspielsieger Simon, der trotz seiner Jahre immet noch der beste Mann im Gau ist. Auch der ehemalige westdeutsche Meister Lehnig(Hagen 94) ist wieder dabei, der gute Gladbecker Simon und der Gelsengischer skirchener Alfred Waßmann, dem man eine gute Zukunft (alle Hindenburg Minden)(voraussagt und der hiet beweisen wird, was er kann. LindRoß 1I Helligratb Rötiger Lensers Berger 7/87., EErkenschwick) Pleisch(Tus Hamm) und Kaethler (alle Hindenburg Minden)(Dortmund)(Holsterh.) Germanta) starten bei den Frauen. Lindner ist auch bier Ersatzleute sind Heilmann(Eintracht Dortmund) und Roß 1(Minden). Dad großse Eau Prafungsschwimnmen in Vorimand Alle westfälischen Meister und Meisterinnen mit dem Weltrekordmann Heina am Start Schießen im Deutschen Schützenverband Um die Stadtmeisterschaft im Schießen mit dem Wehrmanngewehr Am Sonntag, dem 6. d.., wurde der erste Kampf der zweiten Serie Im Schießen mit dem Wehrmanngewehr um die Stadtmeisterschaft von Dortmund ausgetragen. Sämtliche Tabellenführer konnten ihre Kämpfe gewinnen, so daß ein Wechsel an der Spitze der einzelnen Gruppen nicht eintritt. Fast sämtliche Ergebnisse weisen Leistungssteigerungen auf und das ist für das Dortmunder Schützenwesen erfreulich. Die einzelnen Ergebnisse lauten: Gruppe 1 Hörder Bürger=Schützen=Gilde— Polizei=SV. I 1415:1800 Bürgerschützen von 1388 11— Schc. Apierbenk 1472:1240 inz gut und Pletsch hat ebenfalls schon hervorragende Zeiten namentlich über längere Strecken geschwommen. Kaethler wird einige Mühe haben, wenn sie hier mithalten will. Vereine Polizei Bürgerschützen II #53r Gide ##. Aplerbeit verl. 1 Pkte. 8 6 Ringe 7188 5507 4973 4586 Kämpfe gew. 4 3 4 1 4— Gruppe 2 Südliche Schützen— Nördliche Schützen 1 1513:1487 Hombrucher Schützenbund— Polizei=Sw. II 1530:1670 Vereine Kämpfe gew. verl. Pkte. Ringe 4 3 1 6 6417 4 3 1 6 6224 * 2 4 5789 4— 4— 5221 e Gruppe 3 Bürgerschützen von 1388 1— Freihand=SchG. 1338:1462 BSchV. Wambei— Nördliche Schutzen 11 1185:1428 Kämpfe gew. verl. sette. Ringe 4*— 6 6396 ** 4 5249 4 2 2 4 5176 4— 4— 4718 Volizei 11 Südlic dliche Schützen Nördliche Schützen 1 Hombruch Vereine Kreiband=SchG. Nördliche Schüpzen II Bürgerschützen 1 Wambel Schützen mit 430 und mehr Ringen: 1. Stienemeier, Polizeisportverein 485 Ringe 2. Klüber, Pollzeisportverein 456„ 8. Möller, Polizelsportverein 452 0" 4. Brömstrup. Polizeisportverein 448„ 5. Braß Hombrucher Schützenbund 441„ Fußball 2. Kreisklasse Gruppe 1 ZV Eintracht— Tus Hörde Wie im Vorkampf, so werden die Hörder auch diesmal die Oberhand behalten, trachten sie doch immer noch nach dem zweiten Tabellenplatz und nach dem damit verbundenen Aufstleg. Turngemeinde— Höchsten Wir glauben nicht, daß sich die Turngemeinde behaupten kann und erwarten die Höchstener als Sieger. TV Barop— Aplerbeck Der Tabellenführer wird in Barop noch eine harte Nuß zu knacken haben, schließlich sollte ihm aber doch ein Sieg möglich sein. Kirchhörde— Rüdinghausen Auf eigenem Platz werden sich die Kirchhörder kaum Punkte abknöpsen lassen. Schon im ersten Treffen behielten die Kirchhörder die Oderhand. Gruppes Brackel— Dorstfeld 09 Das Treffen des Tages! Gewinnen die Brackeler diesen Kampf, dann ist ihnen die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Wie den unentschieden verlaufenen Vorkampf, so bezeichnen wir auch dieses Spiel als eine ausgeglichene Angelegenheit. Fortuna Dorstfeld— Wambel Die Dorstfelder Fortunen, die am letzten Sonntag nieht wie tertümlich gemeidet, unterlagen, sondern gegen Hoesch 311 gewannen, haben hier die erste Anwartschaft auf den Steg. Asseln— Reichsbahn Ein knapper Gieg müßte den Asselnern möglich sein. Gruppe s Lünen 19— Selm Auch die Gäste aus Selm werden gegen den neugebackenen Gruppenmeister keine ernsthafte Chance geltend machen können und verlieren. Alstedde— dusen Sehr wahrscheinlich werden die beiden Punkte deim Platzverein bleiden. Grusbe 4 Blau=Weiß 25— Schwerin Die Schweriner sind so im Zuge, daß man ihnen kaum eine unliebsame überraschung zutrauen kann. Sie werden den hartnäckigen Widerstand ihres heutigen Gegners zu brechen wissen und stegreich bleiben. Viktoria Somborn— Westfalia Somborn Die beiden Ortsrivalen gehen mit gleichen Aussichten in den Kampf. Schon im Vorspiel trennte man sich mit Bi2 unentschieden. Hansa Hückarde— Urania Lütgendortmund Es ist möglich, daß die Uranen auch von den Hanseaten geschlagen werden. Rahm— Alemannia Rauxel zwei gleichwertige Gegner treffen hier auseinandet. Der Ausgang ist kaum vorauszusehen. Gesellschaftsspiele Kirchlinde— Westerfilde Minister Stein— Scharnhorft Wimeesport Scalet Italiens Marathonmeister Auf einer 16 km langen und dreimal zu durchlaufenden Strecke wurde am Freitag Italiens Ski=Marathonmeister= mr über 48 km ausgetragen. Sie endete mit einem Siege Scalets(San Martino) in:52:36 Stunden, Zweiter wurde Vincenz Demetz aus dem Grödnertal in:58·06 Stunden vor Silvie Confortola(Mailand) in:01:32 Stunden. 12 Nationen in Lahti Das endgültige Meldeergebnis für die Ski=Weltmeisterschaften vom 24. bis 28. Februar in Lahn in Finnland verzeichnet einige Rekordzistern. So starten insgesamt zwölf Nationen, und zwat Deutschland, Finnland. Norwegen, Schweden, Italien, Frankreich, Schweiz, Jugoslawien, Isio wostowatei. Estland, Polen und Lettland. Am stärksten vertreten ist natürlich Finnland mit 274 Startern Ihm am nächsten kommen Norwegen mit 46 und Schweben mit 43 Teilnehmern. Die Gesamtzahl der Starter beläuft sich auf 475.: An der 4 X 10=km=Staffel, die am Eröffnungstage gelaufen wird, beteiligen sich Deutschland, Finnland. Schweden, Norwegen, Italien, Frankreich und Österreich, also acht Ländermannschaften. Am stärksten- besetzt sind die 18 am mit 170 Startern. Es folgen die 50 um mit 150, die Senderspringen mit 65 und die nordische Kombination mit 55. Die Weltmeisterschaften in den alpinen Wettbewerben werden erst Anfang März in Engelberg durchgeführ:. Der Radsport am Wochenende Für dieses Wochenende stehen wieder zahlreiche Veranstaltungen auf dem Programm der Radsportler Im Reich allerdings ist weniger los, die meisten Rennen werden auf ausländischen Bahnen gestartet. Sonntag wird in der Költer Rheinlandballe ein Mannschafts=Omnium mit Wals van Vliet Deneef, Richter Steffes Küster und Merkens Engel Zims durchgeführt. Wetterhin finden Fliegetrennen, ein Parnschaus=Verfolgungsreunen##. Punkte= und Zeitfahren statt, die von den genannten Fayrern bestritten werden. Für die übrigen Teilnehmer glbi es noch ein Mal= und ein Ausscheidungsfahren. In einem Verfolgungskampf stehen sich Hoffmann und Pilnenburg gegenüber. Für das 60=kmMannschaftsrennen wurden Deneef Dekuysscher. Wals Boven, Pilnenburg Merkens, Zims Küster, Leuer Kleine=Grese, Ruland(Arents. Hoffmann Engel, Krewer Stamm, Tertilte Schmidt und Savelsberg Müner verpflichtet. In Brüssel wird am Samstagabend ein 100=kmMannschaftsfahren gestartet. Hoffmann Pützfeld nehnen nier die veutschen Interessen wahr und haben es u. a. mit Buysse Billiet, van Blockhoven van Buggenbout. Hups Loncke, Debruycker N. Buysse und MorettisA. Giorgetti zu tun.— Am gleichen Abend wird in Antwerpen ein=StundenMannschaftsrennen durchgeführt. Die Kölner Zims Küster nehmen hier den Kampf mit Slaats Pellenaers, Dencef Dekuvsscher, van Schindelvan den Broeck. Stielet Ebristen= sen, Guimbretière Archambaud und Piinenburg Wals auf. — In Kopenhagen starten Samstag im Fliegerkampf der Amateur=Weltmeister van den Vilver(Holland) und Dänemarks Meister Nielson. An den Dauerrennen sollte auch Schön teilnehmen, der wegen seiner Sturzverletzungen von Dortmund jedoch absagen mußte. Kacrs und FalckHansen sind bieher die Teilnehmer am 50=km=Rennen hinter kleinen Motoren.— In Marseille kommt am Sonntag Erweltmeister Erich Metze(Dortmuns) einer Start= verpflichtung nach.— Paris siebt für diesen Tag ein Mannschaftsrennen mit Bupffe Billiet. Staats Pellenaers. Besisster Debruycker. Ignat Diot, Girard Gosson und Archambaud Pecqueur vdr. Voraussichtlich nehmen auch die Deutschen BautWengler teil Im Saalsport stebt der Radball=Länderkampf Deutschlanb gegen die Tschechoftowakei in Bieslau an erster Stelle. Rad=Länderkampf Deutschland-Frankreich Die französischen Steher in der Westfalenhalle Als Geaner von Metze und Lohmann in den Steherwettbewerben des Rad=Länderkampfes Deutschland.— Frankreich am Sonntag, dem 20. Februar, in der Dorinsunder Westfalenhalle hat Frankreich seine erfolgreichsten Dauerfahrer der letzten Jahre, die beiden stüberen Weltmeister Paillaro und Lacquehay aufgeboten. Bei der Auswahl seiner Vertretung legte unser Nachvarland das Hauptgewicht darauf Fahrer mit internationaler Erfahrung und der nötigen Routine den beiden großen deutschen Stebern gegenüberzustellen. Da beide Franzosen sohon in der Westsalenhalle Zeugnis von lorem Kampfgeist und ihrer großen Schnelligkeit abgelegt haben und ihnen die Dortmunder Bahn gut liegt, darf man nach der Meinung aller Radsportkenner die Wadl Frankreichs als überaus glücklich bezeichnen. Pferdesport Unsere Veraussagen für Sonntag Martendorf: 1. Fahrt Frömming— Herbftadend: 2. Pfingstmädel— Mister Nutwood; 3. Karla O.— Aristides; 4. Hassia— Loni Watts; 5. David Bes— Lot#e Piuto: 6. Bertbold— Fahrt Frömming: 7. Blaue Lydia— Christine: 8. Benedikt—. Luftwirdelt 9 Fahrt Fromming— Kathrein; 10. Stall Perk— Kleophas Cannes: 1. Parmelan— Stall Bara; 2.(Milltär= rennen): 3. Seconde— Aethelbert: 4. Verbena— Kirdul; (Milltärrennen); 6. Bleuz Colombien— Spsteme D. 100-Meter=Brust ist neuerdings für die Schmetierlingsstilschwimmer eine große Sache. 19 Mann stehen hierfür am Start darunter die Westsalenmeister Höhle und Koch, sowie der tüchtige Romanski(Erkenschwick), Borgsmüller(Gladbeck), Kronas(Hamm), Merz und Matschke(Lüdenscheid). Hier ist mit Höhle zu rechnen, der einen kräftigen Zug schwimmt und der bereits in Bochum mit Balke durch sein=Bahnentempo den neuen Weltrekord über 100 Yards von Obrdorf mit auf die Liste brachte. 200=Meter=Brust, die Spezialstrecke für den Weltrekordmann Artur Heina, der mit seinem kurzen, alle Theorten über den Hausen wersenden und doch raumgreisenden Stil einmal mehr seine große Klasse unter Beweis stellen wird. Krones, Borgsmüller, Romanskl und der Westsalenmeister Koch werden sich einen höllischen Kampf um die Plätze liefern, die wir sämtlich unter 3 Minuten erwarten. Erlesen ist das Feld auch bei den Frauen, mit der Westfalenmeisterin Müller(Germania) an der Spitze, deren Klubkameradin Bingel mit Hüttemann(Bielefeld) imn ersten Lauf liegt und auf Zeit schwimmen muß. Müller hat Köster (Hagen), Lüling(Gelsenkirchen) und Fischer neben sich, die sie normalerweise schlagen muß. Ganz groß ist ohne Übertreibung das Kunstspringen bejetzt. Ernst(Iserlohn 95) Lorenz(Erkenschwick) und Nolte (Hagen 94) und auch die Meistgeinnen ihres Fachs Olga Eckstein und Paula Tatarek werben nur Spitzenleistungen zeigen.— Für Unterhaltung sorgen außerdem die Germaninnen mi. einem neuartigen Figurenlegen und auch die Wasserballfreunde kommen ausgiebig zu ihrem Recht. Weitere deutsche Siege in Kopenhagen Auch in den weiteren Wettbewerben schnitten die deutschen Schwimmer gut ab, so daß dieser erste Auslandsstart im neuen Jahr recht vielversprechend ausgefallen ist. Heinz Schlauch(Erfurt) und Wolfgang Heimlich(Bad Reichenberg) kamen zu Doppelsiegen und Erhard Weiß bolte sich den ersten Platz im Kunstspringen sehr sicher über 100 m Kraul der Frauen war natürlich Dänemarks Weltrekordleiin Ragnhild Hveger nicht zu schlagen.— Die Ergebnisse: Männer: 100 m Kraul: 1. Heimlich:01.2 Min.; 2. Poul Petersen(Dänemark):02.4 Min.— 200 m Kraui: 1. Heimlich:18.4 Min.: 2. Poul Petersen(Dänemark) :20.8 Min.— 100 m Rücken; 1. Heinz Schlauch:07.4 Min.; 2. Bäth(Dänemark):12.9 Min.— 400 m Rücken: 1. Heinz Schlauch:23.7 Min.: L. Bäth(Dänemark):35.4 Min. (neuer dänischer Rekord).— Kunstspringen; 1. Erbard Weiß, 2. Leikert(Tschechoslowakei), 3. Ehristiansen(Dänemark) Frauen: 100 m Kraul: 1. Ragubild Hveger(Dänemark):08.0 Min.: 2. Kraft(Dänemart):08.2 Min.; 3. Inge Schmitz(Spandau):08.5 Min. Großes Reit- und Fahrturnier des Reichsverbands für Zucht und Prüfung deutschen Warmbluts vom 1. bis 10. April 1938 in der Deutschlandhalle in Berlin Der Reichsverband hat sich entschlossen, ein großes Reitund Fabrturnier vom 1. bis 10. April d. J. in der Deutschlandhalle zu veranstalten, um einen Ausgleich zu schaffen für den notwendig gewordenen Ausfall des internationalen Turniers, das im Januar Februar in Berlin stattfinden sollte. Dieses Turnier soll die Möglichkeit geben, die ganze Streitmacht aller Reiter und Pierde der besten Klasse noch einmal in einer geschlossenen Veranstaltung zu zeigen, um damit einen besonders wirkungsvollen Austakt für das Turnierjahr 1938 zu gehen. Das Turnter soll eine Großveranstaltung sein und eine besonders wirkungsvolle Kundgebung für die Gtöße des deutschen Turniersports werden. Die Geldpreise halten sich daher auf gleicher Höhe wie bei den großen Reichsverbands=Turnieren während der„Grünen Woche"=im ganzen auf etwa 100000 RM. Auch die Summe der Reiseentschädigungen ist geblieben, um allen Turnierställen die Gelegenheit zu geben, an dieser Veranstaltung aktiv teilzunehmen. Ferner ist der große Rahmen der Ausschreibungen beibehalten worden, wie die wertvollen Material= und Eignungsprüfungen für Reit= und Jagdpferde zeigen. Von den Dressurprütungen kommt der großen Olympia=Vorbereitungsprüfung, die in drei Klassen L. M und s unterteilt ist, besondere Bebeutung zu. Hier wird die Möglichkeit geboten, da dieser Preis mit 30 000.— durch das„Deutsche Olymptade=Komitee für Retterei“ ausgeschrieben ist und eine große Beteiligung ausweisen wird, neue Kräfte an Reitern und Pferden für das Olympia 1940 auszuwählen Eine weitere große Dressurprüfung der Kl. S wendet sich an alle Reitet, die in dieser Olympiaprüfung nicht startberechtigt sind. Außerdem ist noch eine„Große Dtessurprufung: Ki s vorgesehen, bei der die Aufgabe des Großen Dressurpreises vorzureiten ist. Von den großen Springen, die geplant sind, sei für heute besonders hervorgehoben der„Große Preis der Nationalsozialistischen Erbebung“, der wieder mit 10000 RM ausgestattet worden ist. Auch das„Kanen=Springen“ hat wieder seinen besonderen Platz gesunden. Für Berlin neu ist der große„Preis des Reichsnährstandes“, ein Mannschaftswettbewerb mit den Anforderungen eines Jagdspringens der Kl. Sa. Die vier besten Pferde unserer großen Zuchtgebiete werden dier um die Ehre der beimatlichen Zuchtstätten kämpfen. Neben den Vielseitigkeitsprüfungen und Preisbewerbungen für Jugendliche sind auch besondere Preisbewerbungen für Wagenpferde in altgewohnter Weise vorgesehen. Die Veranstaltungen erstrecken sich Über 10 Tage. Es wird jeden Abend und an den beiden Sonnabenden und Sonntagen je eine Nachmittags= und Abendveranstaltung stattfinden. Für den Nennungsschluß in der 8. Mars 1938 beim Reichsverband für Zucht und Prüfung deutschen Warmbluts, Berlin=Charlottenburg 2. Hardenbergstraße#/1I, angesetzt. Es ist selbstverständlich, daß die großen sportlichen Wettkämpfe durch größere Schaunummern umrahmt werden. In Essen tagte der Rheinisch=Westf. Regallaverband Alle Ruververeine müssen in Breslau vertreten sein Der Rheintsch=Westsälische Regattaverband fand sich zu einer Tagung in Essen zusammen. Es wurde vor allem über Jugend=, Frauen= und Wanderrudern gesprochen. Gaufachamtswart Küppers(Mülheim) ermahnte alle Vereine, sich rege an den Veranstaltungen zu beteiligen. Für nicht levensfähige Gebilde sei im DRs. kein Platz. Er führte mit Klausina(Essen) und Büning(Münster) die beiden Jugendwarte ein. Die Schülerrudervereine seien aufgelöst und die 5J. führe nun auch auf sportlichem Geviet. Klausing (Essen) teilte mit, daß die dieslährigen Jugendregatten reichsoffen seien und im Westen Mannschaften aus Berlin und Magdeburg ap dep Si;, kammen K regatia Baldeneuser Der Gau Wesisaten stattr, wie Buning, ausfuorte, seine Jugendregatta am 19. Juni in Gelsenkirchen. Für das Frauenrudern, das immer noch das„Gorgenkind“ ist, wurde Frl. Schuter(Mülheim) als Sachbearbeiterin bestimmt. Herdecke bleibt auch 1938 die einzige Frauenregatia im Westen, während Rennen für Ansängerinnen und Jungmadchen in stärterem Maße in die allgemeinen Regatten eingeschaltet werden sollen. Schtapper(Essen) teitte mit, daß Mannschaftskämpfe der HJ. im Gerätturnen Sonntag morgen werden im Dortmunder Eintracht=Haus die Bannsieger im Mannschafts=Gerätturnen des Kreises Dortmund ermittelt. Die für viesen Kampf vorgesehenen übungen bilden die Grundlage für bei freiwilligen Sportdienst der Hitler=Jugend im Turnen. Wie in allen anderen Leibesübungen werden auch im Gerätturnen die Deutschen Jugendmeisterschaften durchgeführt. Für die Ausrichtung ist die Hitler=Jugend zusammen mit dem Deutschen Reichsbund für Leibesübungen verantwortlich. Die Kämpfe werden von Mannschaften zu je sechs Jungen ausgetragen, die natürlich Mitglieder der Hitler=Jugend sein müssen. Nachdem erst vorgesehen war, die Bannsleger in zwei Leistungsklassen zu ermitteln, sind die zuständigen Stellen jetzt übereingekommen, noch eine dritte Klasse zu schaffen, damit auch die kleinen ländlichen Vereine die Möglichkeit haben, eine Mannschaft zu melden. So bestreitet die=Klasse einen Lieben=Kampf, die=Klasse einen Sechs=Kampf und die=Klasse einen Vier=Kampf. Diesenigen Mannschaften der A= und=Klasse, die Bannsieger des Kreises werden, haben sich damit die Berechtigung erkämpft, an den Gebietswettkämpfen im Gerätturnen teilzunehmen. Die später folgenden Reichswettkämpfe sehen dann die Gebietssieger der =Klasse im turnerischen Wettstreit. Und nicht in Leistungsklassen eingeteilt worden, sondern es steyt ihnen ftei, sich In einer beliebigen Klasse zu melden. Allerdings werden die starken Vereine ohnehin in der=Klasse kämpfen. in der sie die Möglichkeit haben, an den Gebiets= bzw. Reichswettkämpfen teilnehmen zu können. Im ganzen nehmen 27 Mannschaften teil, die ihr möglichstes tun werden, um die wirklich nicht leichten übungen mit größter Sicherheit zu erledigen. Im einzelnen ist für die Klassen folgendes vorgesehen: In der=Klasse sind für die Teilnehmer je drei übungen am kopfhohen und sprunghohen Reck, am brustboben und .60 m hohen Barren, am Seitpferd ohne Pauschen mit Sprungbrett in ½10 m Höhe und im Bodenturnen je drei übungen zu erledigen. Für die-Klasse sind je drei übungen am schulter= und sprungbohen Reck, am hüft= und brusthohen Barren, am Seitpferd ohne Pauschen mit Sprungbrett in 1,10 m Höhe und im Bodenturnen vorgeschrieben. Unter den teilnehmenden Mannschaften sind besonders die des TV. Eintracht Dortmund, des Ballspielvereins Lünen und des Allg. Turnvereins 1878 Dorstfeld zu nennen Alle Turner werden sich einen harten Kampf liesern und versuchen, sich für die Teilnahme an den Gebietskämpfen würdig zu erweisen. Tagung der Motorgruppe Westfalen in Dortmund REKK. und Schule in gleicher Front efgten gufschlußzreichen Tagung datte die Motordie Kreisschulräte des Regierungsbezirks Gewerbeberein in den Dortmunder spestätischen gatg=sgnzeneen zu einer Besichtigung der westfatischen Motorsportschule in Haßlingbausen geladen. Xu., sehr umfassender Weise wurde in Vorträgen und an ischer Beispiele die verbehrserzieherische Arbeit des NSKu. gezeigt und dabei betont, daß es nun darauf gankomme, nicht nur den Erwachsenen durch richtige Schuzung in den Kampf gegen die erschreckend hohe Un allzisser iverkehrs einzusetzen, sondern damit bereits in der Schulc, im jüngsten Kindesalter, zu beginnen. In steter Verbindung mit dem RSKK. und natürlich auch der Polizei wird, eine Verkehrserziehung in den Schulen Westsalens in deutisches Peleitetz, die„allein dafür sorgen kann, daß lunges beutsches veben vor ven Gefahren der Straße geschützt wird. wurden im Auftrag des im letzten Augenblla verhinderten Brigadeführers Nieder Westermann durch den Stabsführer der Motorgruppe, Staffelführer burch Stadtrat Dr. Kleinte als Verireter zsofsen seien und im Westen Mannschaften aus Berlin Mugorburg an den Start kommen würden. Die Jugenditta in der Wedau steigt am 26. Juni, die auf dem deneuser am 11. Juli, dem Tag. des HJ.=Gebietsfestes. Ghaen muestalep, Karist Pte Winine aulsfüorte 1 die drei westdeutschen Gaue zu Pfingsten eine Wanderfahrt von Rodenklichen bis Wesel durchführen. Gaufachamtswart Küpper sprach noch über Breslau. Jeder Ruderverein des Gaues 10 müsse in Breslau mit vabei sein, um vor dem Führer die Geschlossenheit und Einigkeit des gesamten deutschen Sports zu bemonstrieren. Verbandsfüdrer Schwinger (Essen) schloy die aufschlußreiche Versammtung mit einem Siegdeil auf den Führer. 36 000 Meldungen für Breslau Nach dem Gau Verlin=Brandenburg Daden nunmedr sechs weitere Gaue ihr vorläufiges Meldeergebnis für das Deutsche Turn= und Sportfest in Breslau bekanntgegeben. An der Epitze der einzelnen Gaue steht vorerst Mitte mit 10 500 Breslau=Fahrern aus 906 Vereinen. Brandenburg folgt mit 500 Teilnehmern aus 306 Vereinen vor Niedersachsen mit 6300 Meldungen aus fast 400 Vereinen, Bürttemberg dat es disber auf 400 Vereine mit 4200 Teilnehmern gebracht und der Gau Baden meldete 213 Vereine mit nabezu 300 Tetlnehmern. Mittelrbein dat als erstes Meideergebnis 166 Vereine mit 2630 Breslau=Fahrern und im Gau Pommern belaufen sich die entsprechenden Zadten auf 177 bzw. haben bisber aus sieben Gaue 2622 Vereine 56 Wde Mitglieder für Breslau gemelbet. sei, Gefebst hobe abes n5# Scefabren unternommen worden gerade dem BSas r das Anschauungsmatertal, das dem nenn. in umfassendem Maße zur Verfügung Daher sei diese aussichtsreiche Zusammenarbeit hneiidtase REKK. eine unbedingte Rotdes Vertreters des Regierungspräsiventen und nach einem Vorttag über die Gliederung, Aufgaben und Leistungen des RSKK. folgte eine kurze Verschrsicieneng gub der neuen Straßenverkehrsordnung. VerBeispielen eine Einfübrung in diese Verkehrskameradschatt sel. Die me iden heute und Unkenntnis heraus. Daher müsse die Schulung beim um ein richtiges und zweckhaftes Verbalten lassen. Sehr auschlußter Seibstverständlichteit werden I# Oherfeaserinade#t Gf“ waren auch die Mittellungen von Oberregierungsrat Eilers über die bereits von der Dortmunder Polizei in die Wege geleiteten Maßnahmen. zunesliget an einer. Praftlichen Vertehzrsschulung teilspurde Pie Fr. Stammpersonat der Schule vorgefühtt in Fcon#rungen aus dieser Tagung werden baldigst schaft einberg Zusammenarbei mit dem RSKK. das erstrebte Ziel einer möglichst großen verabminderung der Verlehrsunfälle zu erMeldungen über das Deutsche Turn= und Sportsest 1938 Wußten Sie das schon? Das Schlessen Grenzland ist, int bekannt. Aber daß Relsch Verbunden, Lages. d. f. 200 Rkometer mit dem sllometer vor stemzse ader in einer Länge von 1300 für piete weit sein Pebtet umschlossen is., dürfn Kegler kommen aus Cupen=Malmedy Aller Voraussicht nach wird das Aufgeboi Eupen=Matmütehel. schan Lubener Reglern mittahrt von Sechser=Rannschaften gemeldet und dit Mirführr von 20—30 Reglern angezeigt. Die Kanuten rühren sich van Plerien#e Fachämter mit allem Nachbruck für Bressich eicheng. 10 die Beispiele. Die Kanuten baden Stempei anfertigen, lassen, mit denen jeder hergusgegende Brief verseven wird, wodurch alle zum Besuch auf der Ober ausgesordert werden.derfahst Nur ein kleiner Schützenverein #.der Gau 11 mitteilt, hat als erster Schübenverein des Gaues der Klein=Kaliber=Schützenverein Richtboven in Hainsberg seine Meldung abgegeben. Dieser kleine Verein meivete 14 Teilnehmer und eine neue#tL.=Tragfahne. Kameradschaftsabend der Alt=Fußballer Das Reichsfachamt Fußbau wird In Breslau einen besonderen Kameradschaftsabend der Alt=Fußballer durchfuoren. Dort werden sich viele treffen, die einmal aktiv im Wettkampfbetrieb gestanden haben und vielleicht die meisten, deren Namen im Fußballsport einmal einen großen Klang datten. Dieser geplante Abend in Breslau wird eine Kuschen Velegendeit geben, alte Crinnerungen auszuVorbereitung eines Danziger Rudervereins Ein Danziger Ruderverein dat einen Reisekassensonds für Breskau eingerichtet und erbedt bei Veranstaltungen Umlagen, um einet großen Zahi von Vereinsmitgliedern die Fährt nach Brestau zu ermöglichen. —6000 Breslaufahrer aus Württemberg für Breslau Das vorläufige Meldeergednis für das Breslauer Fest aus Württemberg wird vom Gau seibst als außerordentlich Gausüdret hofft, daß eine Beteiligungsziffer von—6000 Breslausahrern mit Bestimmtheit erreicht, ja diese Zahl beträchtlich überschritten wird. Die Werdemagnahmen im Gau haben sich recht gus ausgewirkt. Dortmunder Zeitung Nr. 72 1 1 1 1 Viertes Blatt Sonntag, den 13. Februar 1938 Se JUNGER MANN AUF EROSSER FAHRT ALs VELLERWÄSCHER UN DIE WELT DOr BERND RULAND ∆ Copyright 1937 dy Wilhelm Goldmann Verlag in Leipzig Zeichnungen von Heins Schröder 38. Nach einer halben Stunde steht sie auf. Der dicke weißgekleidete“ Herr ist gewiß ihr Vater. Und der zweite? Ob die Dame wohl ihre Mutti ist? Da gehen sie, die vier—— Ist das Mädchen hübsch! Sie lacht noch einmal herüber—— Ob sie auch kommen wird morgen? Ach, sie wird ihn ja doch vergessen! Was ist denn nur mit Grünschnabel los? Der tst ja so lustig, der ist ja so froh! So übermütig darf der letzte Mann nicht sein! Er wird auf die Musiker warten. Er wird sich zu ihnen setzen, wenn sie ausgespielt haben. William fährt mit einem Auto zurück zum Schiff. Er will sich einmal richtig ausschlafen. „Weißt du, und wenn du hier Landsleute getroffen hast, dann wird das für mich langweilig—— Good night——“ Aber für Grünschnabel schlägt eine der schönsten Stunden seiner Reise. Der tropische Mond dort oben mag wissen, wie spät es ist, als Grünschnabel müde in das weiße Bett sinkt, das ihm einer der Kölner in seiner Wohnung angeboten hat. Hoffentlich hat der alte Sünder nichts erzählt, als er am nächsten Abend über Köln ausging.—— Wenn es in Batavia eine Polizeistunde gäbe, hätte der Herr Wachtmeister sicherlich ein paar Namen aufschreiben müssen. * Was soll ich ihr nur sagen? Ich werde ihr erzählen, daß ich einmal in Holland war, und sie muß mir etwas von Java zeigen. Ich werde ihr erzählen— Es kommt alles ganz schnell. Sie fährt in einem Auto vor. Sie gibt mir die Hand. Ich muß einsteigen. Sie sagt dem braunen Chauffeur etwas. Und dann sagt sie, daß sie sich freut, wieder einen aus der Heimat zu sehen. Wenn man in Niederländisch=Indien lebt, ist Europa die Heimat. Wir fahren nach Buitenzorg. Wir fahren nach Weltevreden, nach Meester Cornelis. Durch Säulenhallen von Palmen. Lotosblumen am Wege. Orchideen. Weiße Chrysanthemen. Java, Java—— Grün= schnabel benimmt sich wie ein Tölpel. Er steht und sieht und staunt und staunt. Java, Java. „Mein Vater ist Regierungsbeamter, seit drei Jahren wohnen wir hier. Alles ist wunderschön hier. Aber ich sehe das alles nicht mehr——“ Sie spricht ein fast fehlerfreies Deutsch. Sie erzählt mir von Java. Von seinen Menschen. Von dem Land. Von den Fürsten, die hier einmal regierten. Und als Grünschnabel am Abend am Tisch des holländischen Regierungsbeamten sitzt und ihm Beß. seine freundliche Führerin, Tee eingießt, da ist ihm alles wie ein Traum, da kommt ihm das alles so unwahrscheinlich vor, so, als wenn er in einem schönen Buche läse. Und dann schwanken zwischen zwei Pfosten über der Veranda eines Bungalows zwei Hängematten. Sie hängen parallel zueinander, und wenn sie sich im Schwanken dann und wann berühren, dann lachen sich zwei junge Menschenkinder an. Ein lauer Wind trägt schweren Duft in seinem Säuseln. Betäubenden süßen Duft, der von Palmen weht und von Blumen, die ihre Blüten öffnen. Der aus den Hainen sächelt und von den Feldern haucht. Tausendfältiges Singen und Klingen und Raunen zittert in der Luft. Licht wallt blau und golddurchflimmert von den Strahlen des Mondes herab. Liegt wie Samt auf den Palmwipfeln und auf den Kronen der Farne und Bambusbäume. Goldflocken tropsen aus diesem samtenen Licht auf die Erde. Fern klingen Gemelans. Dumpf und melancholisch schlägt ihre Melodik an mein Ohr. Frauenstimmen summen dazwischen. Javanerinnen beim Tanz. Der Himmel strahlt in unendlicher Reinheit und Klarheit. Das Leben ist so wunderschön. * Monate später sitze ich auf einer Bank daheim, im Garten. Alles, was mich umgibt, zerrinnt plötzlich in Träumerei. Tropensehnsucht packt mich Meine Gedanken eilen fort mit mir. Fort über Meere und Länder.—— Das Erlebnis der Tropen greift mich wieder.—— War es damals wirklich nur ein Traum?—— Einmal noch möchte ich das Wunder der Tropennacht erleben— im Duft der Blumen und im schweren Atem des Windes— ich muß noch einmal dorthin.—— Glockenklang reißt mich aus meiner Träumerei. Deutsche Glocken läuten den Sonntag ein. Zu Ende ist der Traum. Vergessen sind die Tropen. Deutsche Glocken läuten. In der Linde in unserem Garten rauscht der Wind. Mr. Spieen äugt nach Körben und Balimädchen, sein Glücksstern macht Kikeriki und verliert einen Absatz Wir fahren wieder. Backbond das Meer. Steuerbord die Küste Javas. Noch zweimal geht das Schiff ganz dicht an sie heran. Noch zweimal wirft es unter javanischer Sonne die Anker. Noch zweimal blubbern“ die Motorboote der„Brooklyn" und tragen die Passagiere und bringen auch Grünschnabel an Land. Und als das Schiff am Nachmittag den letzten javanischen Hasen verläßt, hat Grünschnabel furchtbare Kopfschmerzen. Die Hitze hat ihn gepackt. Die Tropen zeigen, daß man nicht ungestraft unter ihrer Sonne und unter ihren Palmen wandelt. Hinlegen und schlafen können... Aber das Diner beginnt ja. Grünschnabel muß doch auf seinem Posten sein. Wenn der letzte Mann im Schiff nicht aus dem Posten ist, gibt es Kampf um die sauberen Teller. Teller, Kästen, Wasserdampf, kochend heiß. Durchhalten, durchhalten! Die nächsten Teller, die nächsten Kästen!— Da packt ihn die Hitze. Da glüht ihm die Stirn. Da hämmern die Schläfen. Er beißt die Zähne zusammen. Er reißt sich immer wieder hoch. Nicht schlapp machen! Aber die Hitze ist hartnäckig und kampflustig. Das Thermometer an Grünschnabels Arbeitsplatz zeigt 65 Grad! Das Tier Hitze springt ihn an. Er schlägt es zurück. Er trinkt Eiswasser. Er schluckt Chinin. Er stemmt dem Tier Hitze die Fäuste in die Glutweichen. Wird es ihn trotzdem niederzwingen? Nicht unterkriegen lassen! Nicht unterkriegen lasen! Und da wendet Grünschnabel seine letzte und sicherste Wasse an, die er schon so oft auf der Reise im Kampf gegen die Hitze erprobt hat. Das ist die Vorfreude auf den neuen Hafen. Das ist der Gedanke an das neue Erlebnis. Es ist doch gar nicht so heiß! Das Thermometer da stimmt ja gar nicht! Es geht ja schon wieder. Es geht ja schon wieder viel besser. Es geht jetzt wieder sehr gut. Neuer Kasten, nächster Kasten, klatsch, klatsch, klatsch. Teller auf Teller. Morgen bist du doch im Paradies der Südsee! Morgen bist du ja auf Bali! Die Passagiere denken noch nicht an Bali. Die haben heute abend ihre Sensation im Speisesaal. Unter den Früchten, die Grünschnabel in Tandjong Priok in die Kühlräume trug, gab es viele Durianfrüchte. Diese Frucht ist so beliebt, daß man ihr den Namen „Königin der Früchte“ gab. Diese kopfgroße, gelbgrüne Frucht mit dem weißen Fleisch schmeckt so gut, daß Wörter es nicht darzustellen vermögen. Very nice? Viel, viel mehr als das! Aber. aber—— sie stinkt so unheimlich, daß den meisten beim Essen der Appetit vergeht. Sie stinkt nach faulen Eiern, nach ranzigem Camembert, nach zerfließendem Limburger, nach—— ach, es gibt ja doch keinen Vergleich, der den Geruch anzudeuten vermag! Aber jeder will sie kennenlernen, diese Königin. Der lange Dürre aus Kammer 279 zum Beispiel bestellt sich schon die dritte Portion, und das späte Mädchen ist so entzückt von der Frucht, daß der lange Dürre von diesem Entzücken noch viel haben wird im Laufe des Abends. Im Speisesalon ist die Luft so„durianisch“, daß William nur die Hälfte seiner Verbeugungen macht, um nur ja schnell wieder herauszukommen. Jeder will Durian haben. Jeder will mehr Wind an seinem Tisch machen. Sogar die Parfümwolken um Miß Spleen sind vollkommen machtlos gegen die Königin.— Shocking! Aber nein, das ist wunderful! Das gehört doch zur Weltreise. Was wäre eine Weltreise ohne eine Rekordstinkerei? Ist doch mal etwas anderes. Eine Sensationsfrucht! Allright, man könnte in Amerika ein großes Geschäft damit machen. Die Rothaarige vom Michigansee ist nicht im Speisesaal. Sie hat Wichtigeres zu tun, als mitzustinken. Morgen früh ist sie doch auf Bali! Sie ordnet ihre Schuhe. Von ihren 176 Paar hat sie schon 86 getragen. 86 Tage der Weltreise sind vorbei. 86 Paar Schuhe wird sie morgen auf Bali gegen „Souvenirs“ eintauschen. Endlich kommt sie dazu, ihren Plan zu verwirklichen. Nur hin und wieder hält sie in ihrem Ordnen und Zählen inne. Auf ihrem Bett sitzt der Erste. Hin und wieder muß sie einmal aus allernächster Nähe sehen, ob er auch wirklich noch da sitzt. * Bali in Sicht! Dort in diese weite palmenumsäumte Bucht wird das Schiff einlaufen. Bali in Sicht! Auf Deck stehen sie schon zurecht, die Misters mit den Kodaks und die Misters mit den Feldstechern. Vor allem Schnapsman ist ganz aufgeregt, und er möchte am liebsten in den Mastkorb klettern, um Rundschau zu halten. Bali in Sicht! Die Rothaarige steht mit ihrem Berg Schuhe bereit, um ein Paradies mit Stöckelschuhzivilisation zu beglücken. Der lange Dürre ist schon bepackt mit seinen Lupen und Gläsern und Fotoapparaten, um sein Tagebuch gewissenhaft fortsetzen zu können. gevug, W0. ven Getug(Fortsetzung folgt.) Mi neue Sportflugzeug„Studen!“ Bücker=Flugzeugwerke haben ein neues Sportflugzeug entwickelt, das die Bezeichnung Student" führt. Die kleine zweisitzige Maschine erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 175 Stundenkilometer; ihre Flugreichweite liegt bei ungefähr 650 Kilometer.(Scherl=Wagenborg=.) Der Gründer der„Mächtigen Fünf“ Rußlands erster Musikdramatiker (Zum 125. Geburtstag von Alexander Dargomuishsky am 14. Februar) Von Dr. Alexander v. Andreevsky Das Jahr 1938 ist ein musikdramatisches Gedenkjahr— wir feiern den 125. Geburtstag der beiden größten Meister einer nationalen Opernkunst: Wagner und Verdi. Die Namen dieser Giganten stellen allerdings den Namen Alexander Dargomuish= sky in den Schatten. Und dennoch: Dieser russische Komponist verdient es, der Vergessenheit entrissen zu werden. Der adlige Herr Dargomuishsky beschäftigte sich mit Musik, wie übrigens jeder andere russische Komponist, aus Liebhaberei und nebenher. Er liebte es, das geflügelte Wort des ersten russischen Tondichters Glinka zu zitieren: Die Musik ist eine anständige Dame, die sich nicht verkauft. Das sollte bedeuten, daß, während in Europa das Komponieren bereits als Beruf galt und je nach dem Glück des Meisters ihm auch gewisse Einnahmen, manchmal sogar sehr hohe— man denke nur an Rossini— brachte, die russischen Komponisten aus Liebe zur Kunst ihre Werke Verlegern buchstäblich verschenkten. Daß die Verleger dabei reich wurden, ist ein unerfreuliches Kapitel der ruissschen Musikgeschichte. So war auch Dargomuishsky. Er begann mit dem Komponieren von Liedern, die man in Rußland Romanzen nennt. Es waren dies gefühlvolle Ergüsse der weichen slawischen Sentimentalität. In den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts verfällt Dargomuishsky auf die nach damaligen Begriffen sonderbare Idee, selbst ein Textbuch zu einer Oper zu verfassen, die er komponieren möchte. Also wird Dargomuishsky zu einem Dichterkomponisten. Man bedenke, daß zur selben Zeit in Deutschland ein noch unbekannter Musiker, Richard Wagner, begonnen hatte, Texte zu seinen Opern zu schreiben, was von Fachleuten mit einem Kopfschütteln quittiert wurde. Es entsteht die Oper Dargomuishskys„Russalka", d. h. Wassernixe, eine Art Undine, stark dramatisch im Aufbau der Handlung. Der Komponist hat hier, wohl als erster in der gesamten Opernliteratur, ein Drama von einem großen Dichter— in diesem Fall Puschkin — z. T. wörtlich vertont. Beinahe ein Jahrhundert später unternimmt Richard Strauß das gleiche mit Oskar Wildes„Salome“. Was die musikalischen Qualitäten der Oper „Russalka“ anlangt, so zeugen sie von einem liebenswürdigen Talent, das sich trotz nationaler Einstellung an italienische Vorbilder hält. Höchst beachtenswert ist eine Reform der Deklamation in der Oper, also wiederum eine Reform, wie sie in Deutschland der Titan Richard Wagner durchgeführt hat. Dargomuishsky pflegte in Gesellschaft zu scherzen, indem er Damen mit falscher Betonung erklärte:„Ich liebé Sie“. Auf die Frage, was dieser Scherz eigentlich bedeuten solle, erwiderte er:„Im Gesang stört es Sie niemals, wenn man einen solchen Unsinn singt; im Gespräch aber fällt jedem die falsche Betonung auf. Man muß aber singen wie man spricht.“ Rich. Wagner hat stets die Gesangsworte richtig betont— „Elsa, ich liebe dich“ singt Lohengrin zum Beispiel. Das nächste Werk Dargomuishskys ist die wörtliche Vertonung von Puschkins Don=Juan=Drama„Der steinerne Gast". Dargomuishsky scheut nicht davor zurück, nach dem göttlichen Mozart, den er verehrt, denselben Stoff als Operntext in Angriff zu nehmen. Das ganze Schwergewicht der Oper liegt in der tadellosen sinngemäßen Behandlung des Wortes. Die Musik paßt sich dem Wort an. Nebenbei benutzt der Komponist musikdramatische Ausdrucksmittel, die in jener Zeit überraschend wirken mußten, so etwa eine Ganztonskala als dämonische Charakteristik des „Steinernen Gasts“. der den Wüstling in die Hölle zieht. In den sechziger Jahren meldet sich bei Dargomuishsky ein junger Gardeoffizier, der sich gleichfalls zum Musiker berufen fühlt, ein gewisser Mussorgsky. Der bereits Schwerkranke nimmt sich des jungen Mannes an und gibt ihm Ratschläge für das Komponieren:„Wahrheit im Ausdruck, nicht nur etwa glatte Schönheit des Gesanges ist das Hauptziel des musikalischen Dramas.“ Das sind prophetische Worte fürwahr! Und was Dargomuishsky in seiner Kunst nicht voll erreicht hat, soll Mussorgsky— freilich nach seinem Tod— weltberühmt machen. Im Haus des stets freundlichen Gastgebers Dargomuishsky schließen sich fünf junge Leute zusammen, die den verschiedensten Berufen nachgingen, um unter Aufsicht des älteren Ratgebers und Kameraden Musik zu treiben. Es sind außer dem schneidigen Gardeoffizier Mussorgsky der Mediziner Borodin, der Marineleutnant Rimsky=Korsakow, der Naturforscher Balakirew und der Militär=Ingenieur Cäsar Cui. Diese jungen Stürmer und Dränger wollen nach dem Vorbild Glinkas und nicht zuletzt nach der Oper „Russalka“ von Dargomnishsky eine nationale russische Tonkunst ins Leben rufen. Im jugendlichen Ungestüm stürzen sie alle Götter in den Staub, vor allem de Italiener. Hier wirkt wieder Dargomuishsky mit seinem Weitblick und seiner Allgemeinkultur schlichtend. Vor Beethoven verneigen sich die jungen Leute unter dem Einfluß ihres väterlichen Beraters in Ehrfurcht. Die Stürmer und Dränger nennen sich die„Mächtigen Fünf“ und verfassen ein Manifest, in dem sie ihr Programm entwickeln. Beachtenswert ist die Tatsache, daß sie die Symphonie für erschöpft halten, und zwar eben weil Beethoven auf diesem Gebiet nach ihrer Meinung unerreichbar ist. Als Grundelement einer neuen, national=revolutionären Opernkunst soll das bodenverwurzelte russische Volkslied sein. Das was Dargomuishsky selbst nicht gelang, brachte erst Mussorgsky zur Vollendung. In„Boris Godunow“, dem Volksmusikdrama Mussorgskys, sehen wir zweifellos den Höhepunkt der russischen musikdramatischen Kunst. Bleibt in Dargomuishskys„Steiner= nem Gast" die musikalische Begleitung des Wortes gewissermaßen im Hintergrund, so steigert sich die Ausdruckskraft der Musik bei Mussorgsky zu dramatischen Höhrpunkten. Im Jahre 1869 stirbt der geistige Urheber einer neuen Kunst, Dargomuishsky. Drei von seiner jungen Kameraden— Borodin, Rimsky=Korsakow und Mussorgsky— sind heute weltberühmt geworden. Von Dargomuishsky kennt man in Westeuropa, und zwar durch die zahlreichen Konzerte Schaljapins ein humoristisches Lied„Der Titularrat“, in dem der Komponist gewissermaßen die Kabarettkunst realistischer Liedgestaltung vorwegnimmt. Wie man sieht: Die ganze Erscheinung dieses Mannes ist ein echt russisches Künstlerschicksal eines genialen Anregers, dem doch die höchste Vollendung versagt blieb. Der Stein mit dem Medusenhaupt Ein klarer Wintertag des Jahres 1780 im Haag. Den ganzen Vormittag über war Schnee gefallen, und jetzt lag der volle Glanz der Mittagsonne auf den funkelnden Schneckristallen. Ob es nicht der Zauber dieses Eindrucks gewesen war, der Frans Hemsterhuis, den Philosophen, gereizt hatte, wieder einmal die Werkstätte seines Freundes Natter aufzusuchen, um sich von ihm, einem der besten Steinschneider der Niederlande, neue Steine zeigen zu lassen? So saß er nun schon zwei Stunden Natter gegenüber. Ganz versunken in den Anblick eines Edelsteines, der das Bild eines Medusenhauptes trug. Er nahm den Stein immer wieder in die Hände, drehte ihn dem Licht zu, so daß der Steinschichten wechselvolle Farben seltsam ineinander glühten, um ernem zu versuchen, den rätselvollen Ausdruck des stärker gerate ich in die Gewalt, die von dieser Frau ausgebt..= weser 8 Natter schwieg und hielt den Stein wie schützend in den Händen. Hemsterhuis war aufgesprungen: „Hier liegt die Gemme im Dunkel der Schatulle. Hält sie die Fürstin in ihren Händen, weicht das Licht nicht von ihr. Vielleicht wird eines Tages ein Großer kommen, den Stein sehen, ihn erleben und über ihn sprechen. Sie wissen, daß die Fürstin und ich Goethe in Weimar besuchten. Wir haben ihm von meiner Sammlung erzählt. Eines Tages wird er nach Münster kommen... Der Abend dämmerte, als Hemsterhuis sich von Natter verabschiedete. Er trug unter dem Rock den Stein auf der Brust. Im Dezember 1792 weilte Goethe als Gast der Fürstin Amalie von Gallitzin, Tochter des preußischen Feldmarschalls Graf Schmettau, in Münster. Er fühlte sich wohl und geborgen im schönen, aber betont schlichten Heim dieser Frau, deren unvergleichliche Eigenschaften ihn so anzogen, daß er die Beschwernisse der Reise nicht geachtet hatte. Immer wieder waren es Fragen des Lebens und der Kunst, die aus dem tiefen Wissen um den Urgrund des Steins erörtert wurden. Oftmals gedachte man jenes vor Jahren verstorbenen Mannes, der in diesem Kreise unvergessen war, des Holländers Hemsterhuis. Und als Goethe in einem Gespräch mit den Freunden des Hauses liebevoll und klar den Sinn jenes Büchleins deutete, das Hemsterhuis über„Das Begehren“ geschrieben hatte, war die Fürstin leise aufgestanden und stellte auf den Tisch vor den hohen Gast zahlreiche Kästchen und entnahm ihnen Ring um Ring. Goethe betrachtete mit hohem Wohlgefallen Stück für Stück, sprach beschreibend und beurteilend über die Motive, ihre Komposition und Darstellung. Aber als er dann plötzlich einen Stein in Händen ent zu versuchen, den rätselvollen Ausdruck des eingelassenen Bildes in Worte zu fassen. Bann legte hielt der ein Medosenha:n en er ihn auf die Tischplatte zurück und wiederholte, Fürstin. g.:... 3 sie blickte er zu was er in diesen Stunden immer wieder gesagt hatte: seine Hände ineinendergefügt und iet".... „Natter, ich muß diese Gemme für meine Sammlung erwerben, begreifen Sie denn nicht, daß diese noch niemals so unvollständig war wie jetzt?" „Und wie oft muß ich Ihnen erklären, daß ich an diesem kleinen Stein stärker hinge, als Sie ahnen können. Es war der erste Stein, den ich zu Gesicht bekam. Er hat mich zum Beruf gebracht, mir dieses Reich erschlossen. Länger als ein Jahr habe ich gearbeitet, um ihn einmal besitzen zu können. Hier ist ein Sardoury Cameo aus der römischen Kaiserzeit, erlesen, einzigartig, Sie sollen ihn haben, aber lassen Sie mir mein Kleinoo." „Natter, ich will vor Ihnen kein Geheimnis haben. Sie wissen, daß meine Sammlung eines Tages der Frau gehören soll, der meine ganze Verehrung gilt. Und als ich heute das Bildnis dieses Steines sah— wie konnten Sie ihn mir Jahre vorenthalten— glaubte ich ein Bild der Fürstin Gallitzin zu erblicken. Und je länger ich es betrachte, um so auf. Sie senkte den Blick. Der Meister hatte seine Hände ineinandergefugr und jetzt ruhte der edle Ring wie in einer Schale. Keiner sagte ein Wort. Plötzlich aber ging die Tür auf, die zum Zimmer führte, in dem sie saßen. Niemand hatte die Klinke aufgedrückt; hatte ein Windstoß die Tür geöffnet? Einer im Kreise sprach den Namen des Mannes, an den sie jetzt alle dachten: Hemsterhuis. Er sprach ihn wie einen stillen, selbstverständlichen Gruß, dem man einem Freund bietet, der leise hinzugetreten ist, um die Unterhaltung nicht zu stören. Goethe nahm den Ring und legte ihn in der Fürstin schmale Hand. Ihre Hand zitterte, um ihren Mund zuckte es. Nur stockend kam ein Gespräch in Fluß. Viel früher als gewohnt verabschiedete man sich. Aber erst beim Aufbruch fiel den Freunden auf, daß seltsamerweise keiner der Gäste den Sessel bemerkt hatte, der dicht neben der Fürstin von Gallitzin stand, er war den ganzen Abend über leer geblieben. Hans Bramkamp. Kohlen Hoks Griketts Langenbrahm-Anthrazit und Grudekoks Cati Weech Soline.-9. Er hat weder Rippen noch Brustkorb F. R. Warschau. Der Mann, von dem hier erzählt werden soll, ist ein Phänomen: Er hat keine Rippen, keinen Brustkorb. Bei selner Geburt gab man ihm höchstens drei Tage Lebensdauer. Aber er ist bis heute immerhin 24 Jahre alt geworden, ist sogar verheiratet und Vater von zwei Kindern. Bisher interessierten sich nur die anatomischen Fachkreise der Warschauer Universtiät für ihn; jetzt aber ist er plötzlich in den Mittelpunkt einer jener Alltagstragödien gerückt, die Existenzen vernichten können, und da er es ja ohnehin schwerer hat als andere Menschen, so findet er nun auch die Anteilnahme der breiteren Öffentlichkeit.— Um seinen Fall zu verstehen, muß man wissen, daß in Polen der Handel mit Tabakwaren monopolisiert und zum überwiegenden Teil an die Inhaber kleiner graugestrichener Bretterbuden vergeben ist, die man hier überall in den Häusernischen sieht. Diese Häuschen, die mehr einem mit einem winzigen Schalterfensterchen versehenen Kasten gleichen, sind konzessioniert. Der ursprüngliche Gedanke dabei war nämlich, auf diese Weise einen Teil der Kriegsbeschädigten zu versorgen. Im Laufe der Jahre hat sich dann allerdings ein schwunghafter Handel mit den Konzessionen herausgebildet. Viele Invaliden fanden ein anderes Unterkommen und verkauften deshalb ihr„Geschäft“. Auf solche Art ist wohl auch der Mann mit dem merkwürdigen Skelett an den Besitz eines Zigarettenstandes gelangt, der ihn recht und schlecht ernährte. Nun wollen aber die Behörden derart veräußerte Konzessionen einziehen, und deshalb ist auch er in Gefahr, seinen Lebensunterhalt su verlieren. Da seine Erwerbsmöglichkeiten durch sen körperlichen Zustand beschränkt sind, liegt der Fall besonders tragisch, und so interessierre sich, durch irgendeinen Zufall aufmerksam geworden, auch die Offentlichkeit dafür.— Dadurch muß es wohl gekommen sein, daß ein Wiener Anatomiedirektor, der sich gerade in Warschau aushielt, von dem Mann ohne Rippen hörte. Er untersuchte ihn und bot ihm 10000 Schilling, wenn er ihm für den Fall seines Todes sein Skelett verkaufe. Damit hätte der Unglückliche sich eine neue Existenz gründen können; aber er lehnte trotzdem ab; denn er war gewissermaßen schon„vergeben“. Vor Jahr und Tag habe man ihm— berichtete er— ein ähnliches Angebot gemacht. Es sei zwar viel niedriger gewesen, aber wenn er sich schon entschließe, auf einen solchen Vorschlag einzugehen, so habe sein gelehrter Landsmann die Vorhand, zumal dieser ihm in seinem anatomischen Institut einen für ihn reservierten „Ehrenplatz“ gezeigt habe.— Aus dieser Erzählung spricht ein traurig=lächelnder Humor, für den vielleicht selbst eine hohe Behörde nicht unzugänglich ist. So hofft man denn, daß dem armen Teufel doch noch etwas anders geholfen wird, als es die Professoren möchten, indem man ihm einfach seinen bescheidenen Platz an der Großstadtsonne beläßt. * Spiel mit Salami P. K. Rom. Sora Assunta war in einem ganzen Stadtteil Roms sehr geschätzt als überaus tüchtige Wäscherin. Außerdem bewunderte man die fast akrobatische Geschicklichkei, mit der sie große Körbe auf dem Kopf trug. Niemand war es besonders aufgefallen, daß Sora nicht nur die fertige Wäsche auf diese Art abzuliefern pflegte, sondern daß sie auch ihre doch immerhin bescheidenen Einkäuse mit dem Korb auf dem Kopf machte. Und so kam der Inhaber der Wurst= und Kolonialwaren= handlung, die Sora mit ihrem ständigen Besuch beehrte, nicht auf den Gedanken, daß der beträchtliche und geheimnisvolle Abgang an Wursten, den er seit einiger Zeit betrübt beobachten mußte, in einer leicht erklärlichen Verbindung mit Assuntas Korb stand. Eines Tages stolperte die Frau und fiel hin. Die Vorübergehenden, die hilfsbereit hinzuellten, sahen mit Erstaunen, daß sich in dem großen Korb der Gestürzten nicht etwa, wie man dies doch wohl nach ihrem Gewerbe hätte erwarten dürfen, saubere oder schmutzige Wäsche befand, sondern ein munteres Knäblein, daß vergnügt mit einigen prallen Salamiwürsten und fetten Speckseiten spielte. Nach dieser höchst peinsamen Entdeckung mußte Sora zwei Carabinieris zur Wache folgen. * Mittlerweile wurde der Vogel heiser B. E. Belgrad. Ein Zeisig ist bis vor das oberste Gericht von Jugoslawien gebracht worden. Es geht um eine Angelegenheit, mit der man sonst wohl hohe und höchste Gerichte nicht zu belästigen unternimmt. Aber dieser Zeisig war ein solches Wundertler, daß man nicht auf eine restlose Klarstellung der„Affäre“ verzichten wollte. Ursprünglich lebte der Wunderzeisig in Susak als Zeitvertreib einer Gräfin Hartwig. Diese Gräfin lebt in Susak als Rentnerin und beschäftigt sich nebenbei mit der Dressur von Vögeln, speziell von Zeisigen. Unter diesen Tieren hatte sich nun jener gewisse Zeisig zu einer wahren Censation entwickelt. Der Zeisig hieß Susi und hatte die Fähigkeit. Roller und Triller hinzulegen, wie man sie wohl noch nie aus einer Zeisigkehle vernommen hatte. Mit recht großer Sorge im Herzen übergub die Gräfin Hartwig ihren Vogel Gusi einem guten Freund in Susak, als sie dringend eine längere Reise nach Wien antreten mußte. Jener gute Freund besaß nun ein Geschäft und hängte, gewissermaßen aus Attraktion, den Voget in seinem Laden auf. Der Zeisig vollte und pfiff und trillerte, daß es eine wahre Pracht war. Eines Tages kam ein Vogellenner nach Susak. Es handelte sich um einen gewissen Nicolaus Stotkowitsch, der sich sofort bei jenem Kaufmann einfand und riesige Summen für den Zeisig bor. Der Kaufmann schüttelte erst den Kopf und versicherte, er müsse die Zustimmung der Gräfin einholen. Doch am nächsten Tage behauptete er, er habe telegraphiert. Stotkowitsch könne den Vogel haben. Als Storkowitsch mit seinem Vogel nach Hause kam, ergab sich, daß er nicht mehr trillerte und nicht mehr pfiff. In Stotkowitsch stieg ein böser Verdacht auf. Man hatte einen anderen Zeisig unterschoben. Eine Betnugsanzeige erfolgte. Ein Skandal brach aus. Das alles geschah vor drei Jahren. Und bis heute war die Angelegenheit um diesen Zeisig noch nicht beigelegt. Nachdem man nun aber im Keller des Kausmanns einen trillernden Zeisig fand, verurteilte das Gericht den Kaufmann zur Rückzahlung des Kaufpreises sowie zur Aushändigung des Zeisig. Aber dagegen hat nun Gräfin Hartwig protestiert. Und im übrigen ist der Zeisig mittlerweile alt und fast heiser geworden. * Aus Jurcht vor Strafe verheimlicht J. F. Riga. Ein tragischer Fall beschäftigte das Gericht in Mitau. Angeklagt war ein Geschwisterpaar wegen Blutschande, doch ergab sich, daß die beiden nicht gewußt hatten, daß sie Bruder und Schwester waren. Bei der Besetzung Kurlands im Weltkriege flüchtete eine lettländische Famalte, namens Liflands, nach Sibtrien. Zwei Kinder, einen Knaben und ein Mädchen, nahmen sie mit, während der siebenjährige Sohn Fritz als Hirtenknabe bei einem Bauern zurückblieb. Die Eltern starben im Fernen Osten an Typhus, von dem Schicksal der beiden Kinder hörte man nichts mehr. Im Jahre 1927 lernte nun Fritz Liflands ein junges Mädchen gleichen Namens kennen, das er für eine entfernte Verwandte hielt. Zwischen den beiden jungen Leuten entspann sich ein Liedesverhältnis das zur Heirat führen sollte. Da aber weder Fritz Liflands einen Taufschein beibringen konnte, wie dies auch Else Liflands nicht möglich war, stellten sich der gesetzlichen Verbindung große Schwierigkeiten in den Weg. Dem Verhältnis entsprangen zwei Mädchen. Die unausgesetzten Nachsorschungen nach den Eltern führten schließlich zu dem Ergebnis, daß beide Geschwister waren. Das Mädchen war von Rückwanderern mit in die alte Heimat zenommen worden. Aus Furcht vor Strafe verheimlichte nun das Geschwisterpaar ihren Fall. Die Sache kam aber doch zur Kenntnis der Behörden, und ein Prozeß wegen Blutschande war die Folge. Nach Prüfung aller Umstände verneinte aber das Gericht die Schuldfrage und sprach die Angeklagten frei. * Die abgeschnittenen Ohren G. S. Oxford. Vor knapp vier Jahrhunderten hat das Schwarze Gericht von Oxford ungeheures Aufsehen erregt. Da war ein Buchbinder eines polivischen Vergehens bezichtigt worden. Er kam vor das Geschworenengericht, das ihn schuldig sprach. Es verurteilte den Mann zum Verlust beider Ohren, und man zögerte nicht, den Spruch umgehend auszuführen. Diese Tatsachen allein wären nicht besonders bemerkenswert. Denn solche Verstöße kamen damals nicht selten vor, und auch solch barbarische Strafen galten nicht als unerhört. Aber die Angelegenheit hatte ein fürchterliches Nachspiel. Zehn Tage nach dem Urteil erkrankten die Teilnehmer des Gerichts. Es stanben die beiden Richter. Den Sheriff traf dasselbe Schicksal. Und alle Geschworenen außer zwei mußten ins Gras beißen. Nicht weniger als hundert Mitglieder der Universität raffte der Sensenmann dahin. Im ganzen sollen es 510 Sterbefälle gewesen sein. Und wo lag die Quelle alles Ubels! Sie kam von den Gefangenen! Schon vor der Sitzung waren einige von ihnen in den Ketten von der Seuche ereilt worden. Und dann stürzte sie sich auch auf die Richter. Am Leben blieb aber der Buchbinder mit den abgeschnittenen Ohren... Der General Mac Arthur erinnerte kürzlich in einem Vortrag vor der Britischen Medizinischen Gesellschaft an das berüchtigte Schwarze Gericht von Oxford. Natürlich hatte sich gar bald der Aberglaube der Zeit des Falles bemächtigt. Die einen sagten, der Teufel sei von den Dunkelmännern jener Tage bemüht worden und habe ein Zauberwerk getrieben. Die andern, die auf der Seite des verurteilten Buchbinders standen, meinten, der liebe Gott habe den verblendeten Gerichtshof heimgesucht. Der berühmte Dichter Francis Bacon verbreitete sich ausführlich über das Geschehnis und machte den Geruch verantwortlich, der von den Gefangenen ausgegangen sei. Nicht den Gestank, der die Nase kränkt, sondern die Ausstrahlung, die von dem menschlichen Körper ausgehe. Recht dürfte aber allein die kluge alte Frau haben, die sich in einem Briefe über die— Läuse beklagte! Sie schreibt, daß es unter der Königin Elisabeth sauber am Hofe zugegangen sei. Aber nachher habe sich dort eine Ungezieserplage breit gemacht, vor der niemand sicher gewesen wäre, der sich in die Nähe des Hofes wagte. Und so ist man denn zu der Ansicht gelangt, daß auch die Herren Geschworenen bereits eine gewisse Menge dieser Tierchen beherbergten, als die unglücklichen Gesangenen vor ihnen standen. Denn nur so dürfte es zu erklären sein, daß die Insekten sich in solch ungeheuerlichem Ausmaße betätigen konnten. Heute weiß man, welche Rolle das Ungeziefer bei der Verbreitung von Krankheiten spielt, und wir wissen auch, daß wir uns vor allem durch die neuzeitliche Körperpflege vor den gräßlichen Seuchen zu bewahren vermögen, die einst die verzweifelte Menschheit ungestört zehnten konnten. Ein Kriminalist auf K. G. Lissabon. Rodrigo Sanchez, ein junger Beamter der Lissaboner Geheimpollzei, erwog seit längerer Zeit den Plan, einen Hausstand zu gründen, und da ihm sein anstrengender Beruf bislang wenig Zeit für Damen= bekanntschaften gelassen hatte, wählte der zukünftige Ehekandidat den vielfach bewährten und durchaus nicht absonderlichen Weg einer Heiratsanzeige. Viele Hunderte von heinatslustigen Damen meldeten sich, und Rodrigon hatte in seinen Mußestunden genug zu tun, die eingegangenen Schreiben und Photographien zu sichten. Nach eingehender Prüfung entschied er sich schließlich für ein Mädchen, das ihm, nach Bild und Schreiben zu urteilen, außerordentlich zusagte und von dem er das ihm schon so oft gerühmte Ehealück erwardete. Befriedigt von seiner vorläufigen Wahl begab Musikalisches Lustspiel „Eine Frau ohne Kuß“, im Kammerspielhaus Münster Walter Kollos„Frau ohne Kuß“ ist nun schon eine betagte Dame, aber sie ist immer noch geeignet, ein gutes Beispiel abzugeben für die Form einer Operette, die auf allen großen Auswand verzichtet und ihre Wirkungen aus der Intimität einer lustspielhaften Szenenführung zieht. Dabei ist der Text Richard Keßlers trotz des Titels„musikalisches Lustspiel“ von operettenhafter Unwahrscheinlichkeit. Neben dem Frauenarzt Dr Hartwig steht als Bewerber um die Gunst der schönen Sekretärin Lotte ein wenig seriöser Fabrikbesitzer, ein windiger Porträtmaler und schließlich sogar ein persischer Prinz. Figuren ohne Lebensnähe, aber von sehr sicher auskalkulierter Operettenwirkung. Von einer Lustspielhandlung muß man natürlich mehr verlangen, Charaktere, die auch im heiteren Tun noch ernst zu nehmen sind. Davon ist in Keßler=Kollos Werk wenig zu spüren und es fragt sich überhaupt, ob das musikalische Theater, in welcher Form auch immer, vor allem aber das Operettentheater, gegenwartsnahe„wirkliche“ Schicksale aufzunehmen und darzustellen berufen sei, ob nicht im Gegenteil Schlagerund Walzergesang die Realität des Geschehens grundsätzlich aufhebt und jeden ernst gemeinten Versuch einer seriösen Menschendarstellung profaniert. Die Begriffe des heiteren musikalischen Theaters (ob musikalisches Lustspiel, ob Operettenlustspiel, ob Gesangs= oder Schlageroperette, ob Singspiel oder musikaltscher Schwank) sind gegenwärtig etwas verwirrt und in Unordnung geraten, es kommt in sedem Fall aber gewiß weniger auf Begriffsfestsetzungen'an, als auf das ernste und gewissenhafte Bestreben, das Niveau der Operettenproduktion sowohl, wie das der Operettendarstellung nach Möglichkeit zu kultivieren und zu fördern, von allen peinlichen Geschmacklosigkeiten und billigen Mätzchen zu befreien. In Münster ist man auf diesem Wege schon ein ganzes Stück weit gekommen. Das Kammerspielhaus zwingt mit seinen bindenden Raumverhältnissen zu einer möglichst dezenten, knappen Darstellungsform. Jede Übertreibung wirkt in unmittelbarer, übergangsloser Rampennähe verdoppelt und verdreifacht. In diesem Haus muß mit leisen Tönen gearbeitet werden, müssen die Pointen so unaufdringlich wie möglich gesetzt werden. Fred Schulze=Holz hat das Operettenensemble in diesen Spielkünsten weit gefördert. Zu der gedämpft plaudernden Zweiflügelmusik(Hanns Eckerle und Heinzpeter Helberger) spielt man mit galanter, gewiß beschwingter, aber sein abgetönter Stimm= und Bewegungsführung flüssiges Konversationstheater. Schulze=Holz gibt in der Szene des verliebten Fabrikbesitzers den Ton solcher gepflegten Operettenunterhaltung an. Joachim Liman nimmt ihn in der Hauptrolle des Frauenarztes geschickt auf. Dieser künstler hat sehr viel gelernt in den letzten Jahren, er beherrscht seine Dialogführung mit der Möglichkeit zu reichen Nuancenschattierungen. Er weiß seinem cenor klangvolle, dezente Planotöne abzugewinnen. Eduard Hermann, der Oberspielletter des Schauspiels, fand in einer Bufforolle, die er schnell übernahm, klug genutzte Möglichkeiten, auch ohne abgegriffene Spielschablone zu erheitern. H. Müllers Diener, Feder=Federns Standesamtsbote waren köstliche Typen. Karl Möllers persischer Prinz blieb der Rollenanlage entsprechend reinem Operettenklima am meisten verhaftet. Friedel Hardt ist für die Titelrolle vielleicht noch zu jung. Ihr fehlt noch die Überlegenheit der souverän über Männerherzen gebietenden Frau. Aber sie ist eine reizende und elegante Soubrette. Ernst August Schneider. Uraufführung im Dresdner Opernhaus Mohaupt:„Die Wirtin von Pinsk“. Im Dresdner Opernhaus kam die erste Oper des Komponisten Richard Mohaupt zur Uraufführung. Mohaupts Name wurde zuerst in weiteren Kreisen genannt, als bei den Berliner Olympischen Spielen 1936 das Ballett„Die Gaunerstreiche der Courasche“, zu dem er die Musik geschrieben hat, zur! Uraufführung gelangte. Schon in dieser Ballettmusik bekundet er sich als Komponist mit richtigem Bühnenblut. Solches pulst nun auch in seiner neuen Opernpartitur. Den Text hat ihn unter dem Titel„Die Wirtin von Pinsk“ Kurt Naue geschrieben, indem er eine eigentlich in südländischen Gefilden spielende Sittenund Charakterkomödie Goldonis slawisch einkleidete und in die Zeit von Napoleons Rückzug von Moskau verlegte. Viele heitere und auch ein paar ernste Geschehnisse, die sich da zwischen einer frischen, jugendlichen polnischen Hotelwirtin, ihrer französischen Einquartierung und ihrem in sie verliebten eifersüchtigen Kellner abspielen, machen den Verlauf dreier unterhaltsamer Akte aus. Auch Mohaupts Musik hat sich vorwigend auf die Seite des Heiteren und Grotesken geschlagen. Er ist ein witziger, musikalischer Satiriker, der sich besonders auf Instrumentationspässe versteht, wie ein junger Richard Strauß. In einigen lyrischen Momenten beschwört er nicht ohne Glück die Melancholie slawischer Volksweisen, Marsch= und Walzerklänge wechseln mit synkopierten polnischen Tanzrhythmen, anderwett wird die Musik dann wieder rein filmisch untermalend— immer aber folgt sie fließend und ungehemmt der Handlung. Ihr Stil ist neuzeitlich bis zur Verwegenheit: mit rhythmischen Verwicklungen, Quartenattorden und allem kakophonen Pfefser wird nicht gespart, und die virtuose Instrumentation stellt neben den seinen Klangwitz ungescheut auch die Lärmorgie. Mit allzu zart besattetem Empfinden darf man jedenfalls weder dem Text noch der Musik gegenübertreten. Das Dresdner Premierenpublikum tat das auch nicht. Es wußte sich auf das Werk einzustellen und bereitete ihm einen recht freundlichen Erfolg. Sehr wesentlich trug dazu die glänzende Aufführung bei unter der um nette Einfälle nie verlogene auf dramatischen Fluß haltenden Spielleitung Hans Strohbachs, mit Professor Karl Böhm als mit Feuereifer und seinem ganzen starken Nachgestaltungsvermögen für die Neuheit eintretenden Dirigenten. Auf der Bühne war die Heldin des Abends Marta Rohs. Sie sang und spielte die Wirtin mit einer Vereinigung von entzückendem Scharm, Humor und— im gegevenen Fall— auch mit echten Herzenstönen. Auch die übrigen Partien waren mit ersten Kräften des Dresdner Ensembles besetzt. Der anwesende Komponist konnte inmitten der Ausführenden bereits nach dem zweiten Akt für den Beifall danken. Professor Dr. Eugen Schmitz. Kurnegger nudens im Dietrich=Eckart=Verein Hochjauchzende Männerfreude schloß diese DietrichEckart=Stunde auf. Kurt Eggers singt sie in seiner „Wickingerfahrt". Das kraftvolle Gedicht stand gleichnishaft am Beginn einer Reihe anderer aus dem Band„Schicksalsbrüder“. Wickingerfahrt, das bedeutet Mut und Entschlußkraft, Wille und Tat, innere und äußere Größe— Freiheit. Eine große Sache mit ungewissem Ausgang surchtlos anpacken ist groß. Gewißheit kann nur der Glaube geben. Größe und Gläubigkeit eignet auch dem Werk Kurt Eggers. Seine warmherzige Apostrophe„An die Heimat“ zeigt den Boden, aus der die wuchs.„Lied beim Feuer",„Das Lied der Lebenden".„Die Geburt des Jahrtausends": alle diese Gedichte sind geprägt von demselben sieghaften Crescendo Dumpfheit—Licht, Tod— Leben, Knechtschaft— Freiheit. Der Glaubenssatz, allein der Starke ist des Lebens und des Schicksals Herrscher, wird verkündet im Bewußtsein, selbst dieser Starke zu sein. Ein anderer tatenloser Glaube hat daneben keinen Raum mehr: der deutsche Dämon ist die Tat! Dieser Glaube an die eigene Kraft ist wie ein Fels in„Kampfruf.: wir werden niemals um Gnade flehen! Die leidenschaftliche Bewegtheit dieses Glaubens an die unbesiegliche deutsche Kraft verdichtet ihn zu den aufrüttelnden Zeilen der„Schicksalsbrüder“ und sie ist die zur Befreiung des deutschen Geistes drängende Macht, die den Bekenntnis=Roman „Hutten“ formte. Es wurde aus dem Beginn des Buches gelesen, der jenen jungen Edelsohn deutschen Blutes in der Beengtheit des Fuldaer Stiftes zeigt; jenen Ulrich von Hutten, der als kostbarstes aller irdischen Glücksgüter ein Stein gewordenes Stücklein Brot bewahrt, das auf seines Vaters Acker gewachsen ist. Dieser Roman sagt nichts anderes als die Gedichte. Der Wille zur Befreiung des deutschen Geistes ist ebenso ganz. wie bedingungslos:„Unsere Berufung ist die Ganzheit, unsere Sünde die Halbheit“. Ulrichs Credo ist die unbeschränkte Freiheit des deutschen Geistes. Wie der Kampf des Mannes, der die große Lawine in ihm auslöste, des Ritters Eitel Wolf vom sich Rodrigo am nächsten Morgen zum Dienst— das Bild der Holden in der Brusttasche. Er war innerlich recht beschwingt, der gute Rodrigo, und seine gehobene Stimmung steigerte sich noch, als er von seinem Vorgesetzten den wichtigen und ehrenvollen Auftrag erhielt, die Spur der geschicktesten Taschendiebin der vortugiesischen Hauptstadt ausfindig zu machen. Die „rote Elvira“ war schon vielsach vorbestraft, aber in letzter Zeit hatte sie es geradezu meisterhaft verstanden, der Polizei zu entwischen. Rodrigo, von der Außerordentlichkeit seines Auftrages bis zum Platzen geschwellt, machte sich sofort an das Studium des sehr reichlichen Aktenmaterials. Als er aber das Bild der Verbrecherin zu Gesicht bekam, erblaßte er. Was war denn das? Die„rote Elvira“ glich sa aufs Haar der Holden, die er, Rodrigo, zu ehelichen beabsichtigte. Wieder und wieder verglich er die Photographien. Nein, eine Sinnestäuschung war unmöglich! Schweren Herzens machte sich Rodrigo auf den Weg zum schriftlich veradredeten Stelldichein, das nun, seines Reizes beraubt, nicht weiter werden sollte als ein Verbrecherfang. Heimlich hoffte der junge Mann noch, daß alles sich als ein Irrtum herausstellen würde, aber die geschickt geleitete Unterredung mit der Schönen ließ keinen Zweifel mehr daran, daß es sich hier tatsächlich um die gesuchte Verbrecherin handelte.— Die„rote Elvira“ mag nicht schlecht gestaunt haben, als sie sich statt bei den„Schwiegereltern“, wohin Rodrigo sie angeblich führen wollte, in dem höchst einfach und zweckmäßig ausgestatteten Raum einer Gefängniszelle fand. * Sie bekam doch ihre Pension! (rt) Paris. Das neue französische Kabinett wird wohl ohne größere Debatte ein Aktenstück verabschieden, über das schon in der letzten Kammersitzung alles Nötige gesagt wurde. Es geht um eine Pension, die man einer Madame Savorgnan de Brazza bewilligt hat. Diese Frau lebt still in Algerien— in der Nähe jener Welt, die ihr berühmter Gatte einst erschloß, als er das französische Kolonialreich in Afrika groß aufzog, als er mit einem Stützpunkt in Algerien nach dem Kongo zog, um dann eines Tages in Algerien seine letzte Ruhestätte zu finden. Aber dieser Madame de Brazza ging es in den letzten Jahren sehr schlecht. Die Franzosen sind— wenn sie nicht müssen— recht undankbar. So hatten sie es auch versäumt, dem Mann wenigstens nach dem Tode Dank zu beweisen, dem sie den Kongo verdanken. Man wies darauf hin, daß de Brazza nur ein halber Franzose gewesen sei. Denn seine Eltern seien Italiener gewesen. Er habe in Rio de Janeiro das Licht der Welt enblickt und habe nur sehr kurze Zeit auf französischem Boden gelebt. Denn über seine langen Jahre des Kampfes um den Kongo sah man großzügig hinweg. Ehrlichkeit lohnt sich auch in USA. (th) Neuyork. Der Schneider Jack Rimmel hatte auf der Straße einen Briefumschlag mit 2000 Dollar gesunden. In dem Briefumschlag fand er eine Adresse und er beeilte sich, das Geld zurückzubringen. Man sagte„Danke schön" zu ihm— und die Angelegenheit war erledigt. Die Freunde des Jack Rimmel nannten ihn einen Irioten und schüttelten den Kopf über seine Ehrlichkeit. Schließlich erfuhren die amerikanischen Blätter von der sonst offenbar in Neuyork nicht üblichen ehrlichen Handlung des Schneiders Jack Rimmel. Man schrieb über ihn. Es stimmte— er hatte keine Belohnung bekommen. Aber seine Ehrlichkeit lohnte sich dennoch. Denn jeder in Neuyork wollte wissen, wie ein ehrlicher Mann aussteht und kam zu ihm, um sich einen Anzug anmessen zu lassen. Im Lause von acht Tagen war das Geschäft bei Jack Rimmel um das Dreifache gestiegen. Go viel Belohnung hätte er für seinen Fund niemals erhalten können. * England modernisiert seine Kasernen (—) London. England hat große Summen für die Erneuerung der englischen Kasernen ausgeworfen. In alle Kasernen soll Zentralheizung eingebaut werden. Ferner wird man in Zukunft überall fließendes kaltes und warmes Wasser finden. In den Räumen gibt es bequeme Möbel. Zu jedem Saal gehört eine eigene Garderobe. Die Badezimmer werden vermehrt. Man will offenbar den Eindruck hervorrufen, als ob in Zukunft die englischen Kasernen wahre Familienhäuser selen. Die Liebe zum Milltär scheint im Engländer heute schwächer zu sein denn je, denn alle Werbungen haben bisher keinen Erfolg gehabt. Stein, ist auch sein Kampf für die Freiheit ein solcher um das Wissen. Er zwang ihn und seinen Freund Krotus dazu, den Tabernakel zu erbrechen, um von dem geweihten Wein zu kosten. Dieser Kampf machte ihn zum feindlichen Prinzip der„Frömmigkeit" Johanns UI. von Fulda. Eggers„Hutten“ ist der Kriegsschauplatz, auf dem er die Schlacht zweier heute miteinander ringenden Weltanschauungen austrägt. Diese schwere geistige Fracht hindert ihn nicht, der Handlung des Romans alle erforderliche Bewegtheit und Spannung zu bewahren. Kurt Eggers, der nur aus seinem Buch,„Der Berg der Rebellen“ persönlich las, glaubt nicht an das Gesetz einer Kunst, die um der Kunst willen da ist. In einer seiner Lesung vorausgeschickten Ansprache sagte er, daß eine vom Blut losgelöste Kunst verfallen muß. Und da unser heutiger Kampf die totale Einswerdung der deutschen Nation verfolgt, wird auch die Kunst einzig von diesem Ziele ausgerichtet sein müssen. Die Fragen und Forderungen der Dichtung werden daher nicht am Schreibtisch gelöst, sondern durch die Erfahrungen des kämpferisch eingesetzten Lebens. Der„reine Tor“ ist dagegen nur ein Phantom in der Hand gefährlicher Mächte. Solche im bewegten Leben gewonnenen Erkenntnisse prägen die Kunst Kurt Eggers. Sie will keine Unterhaltung, sondern Erschütterung und Kampf bringen. Gegen die leidenschaftliche Sprache seines„Hutten“ mutet Eggers Darstellung des heldenmütigen Kampfes um den Annaberg(der Berg der Rebellen) wie ein sachlich knapp gefaßter Bericht an. Aber die Gedrängt= heit der Sätze ist deren Stoßzkraft. Die unerhörte Härte jenes Ringens deutscher Freischaren mit den polnischen Insurgenten wird fühlbar. Hinter den sich auftürmenden, realistisch geschilderten Ereignissen des entscheidungsschweren Kampfes erhebt sich— kaum wirklich ausgesprochen— machtvoll der Berg der Idee von Freiheit, Bereitschaft, Soldatenpflicht und=größe. Rebellen waren alle großen Deutschen, die dem Faulen entgegenwirkten. Die Erstürmer des Annabergs in schicksalsschwangerer böser Zeit gehören zu den ewigen Deutschen. Gedichte aus dem Band„Der deutsche Dämon“ zeigten die gleiche leidenschaftliche Haltung der eingangs vorgetragenen. Der Grundklang ihrer Verse ist auch hier der, der aus der Zeile des Gedichtes „Heiboh“ ertönt:„Wir glauben nicht, daß diese Welt ein Tal des Jammers ist". Oder, wie es in„Hutten“ heißt: nicht wo nur eine Sonne an die Wand gemalt wurde. ist schon Licht, sondern nur im Lichte selber. Der Weg. der aus ungeweinten„Tränen“ zur„Trennung vom Westen“ führte, geht über den Tod des einzelnen in die Ewigkeit„weiter". Die Gedichte erfuhren eine packende und aufrüttelnde Darstellung. Ein Schülerchor sang, die Feierfolge sinnvoll gliedernd, drei Chöre von Eggers=Simon,„Arbeiter, Bauern, Soldaten“,„Wir wissen um des Volkes Not“ und„Freiheitslied", Lieder, die in Wort und Weise den rüstigen Schritt einer ernsten und doch frohen Zeit begleiten. L. Blumberger. Son Reichssender K .00: Von Hamburg: Hafenkonsert auf dem Motorech Hamburg-Amerika-L. 1. 1. Glocken vom Wahrzeichen der de 2. Chorel: Ave Mai 3. Weckrul. 11. 1. Deutech die Saar. — 2. Ouvertüre und lacht“(A. Co strand, o Heimat, I 4. Wiener Blut. Wa 5. Westfalenmarech nieches Lied(Burow Schwarzwald. Intern — 8. Alsterwellen. pfennig).— 9. Os Schwittmann).— Liederkrans(R. Mie auf. der Steiger Kruse).— 12. Bay Walser(W. Riehar Liedermarech. .00: Wetter. Wasserst .051 Lebenebekenntn Heinrich v. Kleist. .15: Unsere Stunde Ausführende: Han (Bariton): Wollgen Erich Kummel(Kle scheidt(Orsel). 1. Praludium und Pi hude): Ornel.— 7 Bach): Violine und Gavotten(J. S. B. Lieder von Beethove — S. Meditation Violine und Klavie und Fuse-dur(J. .00. Mornenteier der! „Habe den Mut. zu fürchtig zu sein!“ (Aufnahme von Kön .30: Musik am Sonnta (Industrieschallplatter des Deutschen Rund 10.30: Aus dem Steurel Sprecher: Dr. Pried Am Flüsel: Loo Jus 91.00 Werke von Jos Ausführende: Helle leabelle Schmits Klatt(Violine): 1 Kammertrio. für Klavier. Werk 36. Glücks. Werk 32. „Deutschen Reigen 11.45: Junge Mannschaf Neue Gedichte von 12.00: Der Reichssende mittsa. Neue Unter Ee eptelt das Kölne unter Leitung von L. 1. Karneval in Nizze — 2. Jusendliebe. Se 3. Aus meiner Heima 4. Eine kleine Pre Witteborn).— 5. Konzertwalzer(Klet Lieder(H. Bund): Frauen: b) Romane Drei Wünsche. Suite 8. Auf Finnland. In 13.00: Glückwünsche. 13.05: Von Berlin: Musik am Mittag. Kapelle Erich Schneic Orchester„Napoll“ Rosenthal: W. Somn Max Saal und Carl 1 1. Waldidon(C. Sel Prelude(Tournier). Büttner).— 3. Ländli 4. Elfenreigen(W. Russische Tänze(W 6 Schöne Stunden Oase(R. Wismar). ständchen(Lincke). Rixner). 14.00: Lustiger Rätselfur 14.30: Der Klepenker! Besuch In einer Silbe linse Im Obstbau Ortsbauernführers. Zusammenstellung: D 13.00: Dülkener Narrena Aus einer Sitsung de Mit einem Rundfunk von Hermann Probst 16.00: Von Königsberg: Unterhaltungskonzert. Das Kleine Orchester Königsberg. Leitung: Solisten: Erna Fahr Essert(Bariton); Klavierbegleitung). Darin: 17.00—17.20: V Deutsche und HeeresDer große Spezialeprut der Schanse auf dem 18.00: Pröhliche Kurzwe Altwiener Bilderboger Von Dr. Erich Fortn# 19.00: Nachrichten, Son bericht. 19.30: Simone Bocsaneg Oper von Gluseppe in einem Vorsptel un Leitung Ceneralmus Schuls-Dornburz. Bmone Boccaneura: Breme: im Vorspiel Dose von Genua: Elisabeth Priedrich: Priedrich Wilhelm Haupt der Adelep: Andress: Gebriele A Edelmann: Rudolf Albiani. Staatskanzle Pletro, Senstor: Ha Hauptmann der Bos Hoerech; eine Zofe Geul: Soldaten.“ Seel voren der Patrisler un des Dogen. Zeit: Zu Cenua. vierzehnten Jahrhunde Zwischen Vorsplel 20 Jahre. Vorspiel: Plats em vor dem Palaet des 1 Akt. 2. Bild: Gart Palast der Orimaldi anechließend(3. Bile Reglerung Simone Bo Amt als Dose von Ce Plebefer, Admiräle Landtruppen 2. Akt(4. Bild): PalGenua. Simone Bocca 3. Akt(3. Bild): Wie Hersoge von Cenus, auf des Meer. 22.00: Nachrichten. 22.30: Richard Wagner Ein Spiel von Rudol Spielleitung: Albert( Siebeisjähriger: Alb Tochter: Inarid Fern Pritzeche: Michsel: W Karl Peter Haas: Josef Lodenstein. 29.16—24.00: Vom Deutac Zu Tanz und Unterh Ee epielt die Kapell dazu: Fantaslen auf d. Adolf Wolft spielt. Deutschlandsender .00. Bissmuelk. ges muslksug des Reichsarl Obermusikzugführer A swischen plaudert Udo Wetterbericht, anschl Industrie-Schallplatten — Musterdörfer. Im Volkes Brot K.00: Se Sorgen. Kepelle Erich Mensing(Tenor), Erwin Pelis Schroeder und swei Klavieren). Am " 10.00: Wir eind Werk Notwendigkeit. Eine M m Dienst— das Er war innerlich seine gehobene von seinem Vorllen Auftrag erendiebin der vorzu machen. Die rbestraft, aber in erhaft verstanden, von der Außerzum Platzen gestudium des sehr ber das Bild der ste er. Was war a aufs Haar der den beabsichtigte. Photographien. töglich! Schweren Weg zum schriftun, seines Reizes s ein Verbrecherin noch, daß alles rde, aber die geSchönen ließ keiier tatsächlich um Die„rote Elvira“ 3 sie sich statt bei lgo sie angeblich und zweckmäßig szelle fand. msion! (rt) Paris. wird wohl ohne chieden, über das les Nötige gesagt e man einer Mat hat. 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Westfalenmarech(Hacker).— 6. Pol nisches Lied(Burow).— 7. Die Mühle Schwarzwald, Intermesso(R. Eilenberg). — 8. Alsterwellen. Walser(H. Schimmelpfennig).— 9. Ostmarken-Marsch(W Schwittmann).— 10. Ein deutscher Liederkrans(R. Michaclis).— II. Glückauf. der Steiger kommt. Marsch(M. Kruse).— 12. Baverische’schichten, Walser(W. Rieharta).— 13. Kärntne Liedermarech .00: Wetter. Wasserstand. .05: Lebenebekenntnisse den Dichtere Heinrich v. Kleist. .15: Unsere Stunde mit Orgel. Ausführende: Hane Georg Teumer (Bariion): Wolfgang Berger(Violine): Erich Kummel(Klavier); Hane Hulverscheidt(Orsel). 1. Praludium und Puge-dur(F. Buxtehude): Orsel.— 2. Serabande(J. Bach): Violine und Klavier.— 3. Zwei Gavotten(J. 8. Bach): Klavier— 4. Lieder von Beethoven. Bartton 1# Klavier. — 3. Meditation(A. v. Othegraven Violine und Klavier.— 6. Präludium und Fuse-dur(J. S. Bach). .00. Morkenteler der Hl. „Habe den Mut, zu bewundern und ehrfürchtig zu sein!“. (Aufnahme von Könlgeberg.) .30: Musik am Sonntagmorgen. (Industrieschallplatten und Aufnahmen des Deutschen Rundfunks.) 10.30: Aus dem Steureif Sprecher: Dr. Priedrich Cestelle. Am Flüsel: Loo Justinue Kauffmena. 91.00 Werke von Josef Haas. Ausführende: Helle Pranke(Sopri leabelle Schmits(Violine): Margarete Klatt(Violine): Egbert Grape(Klavier). I. Kammertrio. für rwei Violinen und Klavier. Werh 39.— 2. Lieder des Glücks. Werk 32.— 3. Aue den „Deutschen Reigen und Ländlern“. 11.45: Junge Mannschaft. Neue Gedichte von Herybert Menzel. 12.00: Der Reichssender Köln am Sonntagmittss. Neue Unterhaltungsmueik. Ee eptelt das Kölner Rundfunkorchester unter Leitung von Leo Eyeoldt. 1. Karneval in Nizze(H. A. Heumana). — 2. Jusendliebe. Serenade(J. Alen).— 3. Aus meiner Heimat. Suite(Roland).— 4. Eine kleine Promenadenmusik(O. Witteborn).— 5. Die Auserkorene, Konzertwalzer(Kletzkl).— 6. Zwei Lieder(H. Bund): a) Ihr heerlichen Frauen: b) Romane des Lebens.— Drei Wünsche. Suite(P. W. Rust).— 8. Auf Finnland, Intermezze(Cardoni). 13.00: Glückwünsche. 13.05: Von Berlin: Musik am Mittag. Kapelle Erich Schneidewind: MandolinenOrchester„Napoll“. Leitung: Willy Rosenthal: W. Sommerfeld(Xylophon) Max Saal und Carl Zoeller(Harte). 1. Waldidvnl(C. Schmalstich).— 2. a) Prelude(Tournier). b) Masurke(M. Büttner).— 3. Ländliches Pest(Siede).— 4. Elfenreigen(W. Rosenthal).— 9. Russische Tänze(W. Sommerleld).— 6. Schöne Stunden(W. Meisel).— 7. Oase(R. Wismar).— 8. Geburtstag: ständchen(Lincke).— 9. Bagatelle(J. Rixner). 14.00: Lustiger Rätselfunk. 14.30: Der Klepenkerl packt aue. Besuch In einer Silberfuchsfarm Schidlinge Im Obstbau 1 Die Aufgabe eines Ortsbauernführers. Zusammenstellung: Dr. Karl Holsamer. 13.00: Dülkener Narrenakademte. Aus einer Sitsung des„Orpheuma“. Mit einem Rundfunkbericht von Hermann Probst. 16.00: Von Königeberg: Unterhaltungskonzert. Das Kleine Orchester des Reichssenders Königsbers. Leitung: Eugen Wilcken. Solisten: Erna Fahrig(Sopran): Hane Essert(Bariion); Paul Großmann (Klavierbegleitung). Darin: 17.00—17 20: Von Frankfurt: Deutsche und Heeres-Skl-Meisterschaften. Der große Spezialeprunglauf und Eröffnung der Schanse auf dem Feldberg. 18.00: Pröhliche Kurzweil. Altwiener Bilderbogen Von Dr. Erich Fortner. 19.00: Nachrichten, Sonntag im Rundfunk. bericht. 19.30: Simone Boccanegra. Oper von Gluseppe Verdi In einem Vorsplel und drei Akten. Leitung: Ceneralmueikdirektor Rudolf Schuls-Dornbura. Omone Boccaneura: Clemene Kalser: Breme: im Vorspiel ein Plebejer, dann Dose von Genua: Amelle Grimaldi: Elisabeth Priedrich; Jacope Flesco Priedrich Wilhelm Hezel. Im Vorsptel Haupt der Adelepartel, dann Pater Andreas: Gebriele Adorno, ein Junger Edelmann: Rudolf Gerlach: Paolo Albiani. Staatskanzler: Lothar Lessig Pletro. Senstor: Hanne Kämmel; ein Hauptmann der Bogenschützen: Heinz Hoerech: eine Zofe Amelies: Hildegard Geul: Soldaten.“ Seeleute, Volk, Senavoren der Patrisier und Plebeler, Beamte des Dosen. Zeit: Zu Cenus, um die Mitte der vierzehnten Jahrhunderts. Zwischen Vorsplel und Drama liegen 20 Jahre. Vorspiel: Platz am Hafen von Genua. vor dem Palast des Plesco. Nacht. 1. Akt. 2. Bild: Garten und Mauer am Palast der Orimaldi bei Genua:— anechließend(3. Bild): Im Sael der Reglerung Simone Boccanegre in seinem Amt als Dose von Genua. Patrizler und Plebeler. Admiräle und Offisiere der Landtruppen 2. Akt(4. Bild): Palast des Dogen von Genua. Simone Boccanegra— Nacht. 3. Akt(S. Bild): Wieder der Palast des Hersoge von Cenus, mit weitem Blick auf des Meer. 22.00: Nachrichten. 22.30: Richard Wagner etirht In Venedig. Ein Spiel von Rudolf Schuls-Dornburg. Spielleitung: Albert Obettershagen. Siebeisjähriger: Albert Oettorshagen: Tochter: Ingrid Pernolt: Maris: Lotte Pritzeche: Michael: WiIlI Neufert: Luigt Karl Peter Haas: männliche Stimme Josef Lodenstein. 29.15—24.00: Vom Deutschlandsender: Zu Tanz und Unterhaltung. Es spielt die Kapelle Otto Kermbach: dazu: Fantaslen auf der Wurlitzer Orgel. Adolf Wolff spielt. am 13., 1k., 15. und 16. Sebruar 1938 Klavierwerke. Industrie-Schallplatten 11.00: Aus Leipzig: Eröffnungsleier für die Veranstaltungen der Musikstadt Leipzig im Jahre des 123 Geburtstages Richard Wagners. I. Joh. Seb. Bach: Suite Nr. Dedur. Ouvertüre— Alr— Oavotte Bourré.— Gique. Ze splelt das Stadtund Gewandhausorchester. Leitung: Pat Schmitz 1 2. Es epricht Reichskult: — senator Ministerislrst D. u v iu Kristerlakat- DDr. N. 8. Ziegler. Weimar 3. Richard Wagner: Das Liebes. mahl der Apostel. Die Männergesang vereine: Leipsiger Männerchor. Leipziger Schubert-Bund, Mänergesangverei.„Convordia“, Leipslg. Stimmen aus der Höhe und die zwölf Apostel. Solo- und Chormitglieder der Städtischen Oper. Leitung Hane Stieber 13.00: Deutscher Seewetterbericht Fp; 13.15: Aus Leipzig: Musik zum Mittag. Solisten: Thandor Blumer und Gerhard Burgert(Klavier). Es epielt das Rundfunkorchester. Leitung: Theodor Blumer„ 14.00: Das tapfere Schneiderlein ein Marchensplel nach Grimm von Chal lotte Hundertmark, Spielleitung: Otto Wollmannw 14.30: Franzbsisches Lied. Lieder des 16. Jahrhunderts und burgundische Volkslieder. Gesangverein Fellz Raugel(Aufnahmen aue Parie) w 13.00 Singen— Tansen— Lachen. Industrl# Schallplatten g 16.00: Musik am Nachmittag. Re eplelt die Kapelle Charlie Albrecht. Dazu: Fantasien auf der Wurlitzer. Orgel aus der„Kamera“. Berlin. Adoll Wolft eplelt(Aufnahme)— 17.30 Liebe— Leid— Leierkasten. Allerlei rührende lieder und Verse Im Hof und in der Küche zu eingen w 18.00: Schone Melodien. Re spielt das Unterhaltung. Orchester des Deutschlandsende.s. Leitun Otto Dobrindt. Dazwischen 19.00—19.1 Kernspruch. Wetterbericht und Kursnachrichtenn 19.30: Deutechland-Sportecho. Hörberichte und Sportnachrichten * 19.45: Osterreichische Sklmeisterschaften in Murau m 20.00 Musik muß Preude sein! Eine Sinfonie heiterer deutscher Weisen. susammengestellt aus Werken von Mosart. Händel. Ditteredorf. Nicolal, Lortzing und Joh. Strauß von Bruno Aulich. Die verbindenden Verse von Jos. von Eichendorf. Th. Storm. Ed. Möriche und Nov#lls spricht Wolfgang Liebeneiner Ze eingen Carla Spietter(Sopran). Kerl SchmittWalter(Bariton). Eugen Puche(Baß), Oskar Schmidt(Vloline) Am Plügel Hellmuth Hideghetl. Der Kammerchor des Deutechlandsenders, Leitung: Hans-Georg Görner. Ee eplelt des Orchester des Deutschlandsen ders. Ltg.: Brino Aulich * 2200: Wetter. Tages- und Sportnachrichten, anschl Deutschlandecho m 22.30 bis.53: Zu Tanz und Unterhaltung. Es spielt die Kapelle Otto Kermbach. Dazu Pantasien auf der Wurlitser Orgel aus der Kamera“. Berlin. Adolf Wolff eptelt Aufnahme). Dazwischen 22.45 bis 23.00: Deutscher Seewetterbericht und 23.10 bis 23.25: Hörberichte von den Bishockey. Welt- und Europameisterschaften in Prag. Sprecher: Rolf Wernicke. 9. Wunder der Berge. Walser(Schelbe). — 4. Fantasie aus der Ope:„Die Boheme“(G. Puceini).— 9. a) Tan der Hezen und Kobolde(B Watslafl) b) Murzel und Pursel, Polks(H. Löhr — 6. Rhapsodie Nr. 1(J. Rinner). 17.00—17.10 Wir euchen und semmeln Lieder und Bräuche zur Fastnacht. 7. Ouvertüre sur Operette„Frau Luna“ (P. Lincke).— J. Accelerationen, Walser (Joh. Strauß).— 9. Erste kleine Spite (G. de Michell).— 10. Melodlen aus der Operette„Das Land des Lächeine“.(F Lehar). 18.00: Bild einer Jugend. Eine Erinnerung des Dichtere Anton Gabele mit einer Plauderei von Dohanne: Kirechweng. 18.13: Musik unserer Zeit. Ausführende: Rolf Pfarr(Bariton): Alfred Sauerteig(Flôte); Will Smit(Violine); Paul Schmidt(Cello): Eabert Orepe (Klavier). 1. Musik für Plöte und Klavier(Pr. Frey).— 2. Lieder.— J. Deutsche Unterhaltungsmusik(Otte Römer). 18.49: Vom Deutechlandsender: Deutschland beut auf. Die Bauten des Dritten Reiches. 19.00: Nachrichten. 19.10: Steeifaus durch westdeutsche Vergnügungsstätten.(1) Leitung: Hermenn Probet. Es wirken u. a. mit: Willi Bolesko Burg. hof, Köln: Heinrich Kohlbrandt. Seidenladen. Krefeld: Fred Endrikat und seine Arche. Charlott Köln: Gretel von Walden, Olvmpia-Theater. Dortmund: Wray und Hllt. Pantel Patriz. Kalserhof. Köln Ausschnitte aus der Revuel„Ze einmal...?“ In Groß-Köln. Dazu spielt Ralph Zürh und des Orchester des Appollo-Theatere Düsseldorf. 21.00: Westdeutsche Wochenschau. Zusammenst.: Karl Oeorn Werkmeister. 21.35: Das deutsche Volkslied. Rheinische Volkslieder für gemiechten Chor und Instrumente. Ausführende: Der Kölner Rundfunkchor und das Külner Kundfunkorchester, Leitung: Helmut Riethmüller. 1. Drei Lieder der Berufe(Karl Hasse) a) Glück auf: b) Fuhrknecht beim Pfalseral: e) Der Glücksläger.— 2. Drei 6. In lauschiger Nacht(Ziehrer).— 7. Einzun der Stadtwache(Noack).— Potpourri aus„Die Fiedermaus“(Strauß) — 9.„Kralt-durch-Freude“.-Marech(Klby). — 10. Ouvertüre zu„Leichte Kavallerte“ (Suppt).— 11. Jung Deutschland (Weninger).— 12. Die FreundschaftsHlagge, Marech(Blon), .00: Von Frankfurt: Nachrichten, anschl. aus Köln: Morgenlied— Morgenruf. .00: Wetter. Wasserstand— Kalenderblatt .10: Ellen Derenbach: Freuenturnen .30: Angeschl.: Berlin, Breslau, Königeberg. Leipsig. Saarbrücken und Danzig Morgenmusik Ee spielt das Unterhaltungsorcheste: unter Leitung von Hermann Hagestedt. 1. Siebenbürgische Ouvertüre(Brückner). — 2. Verlationen(A. Spies): a) Der Spatz auf dem Dach: b) Menuett: e) Pase doble: d) Mazurks: e) Finale.— 9. Galantee Wien. Walser(H. Strecker).— 4. Eine kleine Epleode(R. Vitéras).— S. Italienische Straßensänger(Seybold). — 6. Melodien um Chopin(ChopinMelichar).— 7. Helmlichkeiten(P. W. Rust).— 9. Am Hafen von Port Said (W. Lautenechläger).— 9. Ungarisch (B. Wassll).— 10. Heil der Zukunft. Marsch(Hich. Frantsen). .45: Nachrichten 10.00: Von München: Begegnung mit Deutschen in aller Weit. Colin Roß erzühlt und die Rundfunkspielschar eingt. 10.30: Oretel Weise: Kindergerten. 11.45: Bauer, merk' auf! 12.00: Mittasekonsert. Ee eplelt das Kölner Rundfunkorchester unter Leitung von Otto Julius Kühn. Sol.: Klare Hensen-Grüttefien(Sopran): Kaper Koch(Tenor). „Die 0 I. Ouvertüre zn„Beherrecher de: Geister“(C. M. v. Weber).— 2. Romanse für Violine und Orchester (Man Bruch): August Kreuter. Violise.— 3. Lesenden(Anton Dvorak).— 4 Romense-dur für Streichorchester (Jean Sibellus).— J. Konsert für Plöte und Orchester(Robert Bückmann): Allr. Sauerteig. Plöte.— 6. Suite aus dem Ballett„Der Schwaneneee“.(Peter Techalkoweky).— 7. Festzug(Priedrich Klose) Alexander Puschkia, für den Rundfunk 18.00: Griß lun 1 aber bearbeitet von Frans Zeise p 20.30 Otto, rdensritter“(Eduard Caro mio ben(Umberto Kernevalslieder(Heinrich Lemacher) De Finken ein dud: b) Jon und Griet alle ReicheE sender(ohne Leipala) und Dansig: Nachtmusik und Janz. *** Montag Reichssender Köln .00: Morgenlied— Wetterbericht für den Beuer. .10: Von Stuttdart: Leibesübungen. .30: Von Frankfurt: Frühkonsert. Ausführung: Dae Kleine Orchester des Reichssenders Frankfurt unter Leitung von Franz Hauck. 1. In den Lüften boch wie der Adler (Jager).— 2. Briefe aus Wien, Walser (D. Wetzel).— 3. Mertha-Ouvertüre (Fr. v. Plotow).— 4. Kußl-Serenade(G. de Michell).— S. Hese und Igel. Galopp (H. Lochr).— 6. Die Felsenmühle. Ouvertüre(R. Reisiger).— 7. Klänge aue Polen.“ Walser(Fr. Lehar).— 9. Intermesto aus„Tausend und eine Nacht“(J. Serauß).— 9. Kleine Suite In vier Sätzen(A. Dvorak).— 10. Am Bosporus(P. Lincke).— 11. Aue meiner Jusendseit. Kinderlieder-Marech-Potpourrt (HI Kliment). .00: Von Frankfurt: Nechrichten, anschl. aus Köln: Morgenlied— Morgenruf. .00 Wetter. Wasserstand— Kalenderblatt. .10: Ellen Derenbach: Freuenturnen. 30: Die Schrammeln spielen! 1. Unter dem Grillenbanner. Marech (Lindemann).— 2. Pröhliche Herzen, Walser(Holetschek).— 3. Verliebt mit siebsehn(W. Lautenechläger).— 4. In Hietzing splelt heut der Strauß, Lied (Arnold).— J. Der Handhermonikaber. Ländler(Schittenhelm).— 6. Die fesche Toni. Polke(Römer-Moar).— 7. Der lustige Musikant(Rieder).— 8. Herzen und Blumen. Gevotte(Csibulka).— 9. Münchener“•:*- 99 1 5: e) Das Funkenlied. 22.00: Nachrichten. 22.30—24.00: Anseschlossen und Tani Es spielt das Kölner Rundfunkerchester unter Leitung von Leo Eyeoldt. Allone Walter und Franz Leo Andries an zwei Flügeln und das Heitere Instrumentalquartert WIIII Jansen(Akkordion). Hermann Arsis(Akkordion) Willl Beuster(Baß). Sdmund Engele(Gltarre). Nur für Köln, Königeberg und Danzig 23.00—23.44: Helau 650. Rundfunkbericht von der Proklamation seiner Tollität, dee Prinzen Karneval von Düsseldorf, im Apollo-Thester. Sprecher: Dr. Toal Maue. Deutschlandsender bnderbogen, (H. Gulden).— 10. Rote Rosen Deutschlandsender .00. Blasmuslk, gesplelt vom Reichemuslksug des Reichsarbeitedienstes. Lig. Obermueikzugführer Herme Niel. Daswischen plaudert Udo Viets e.00 Wetterbericht, anschl. Zgischenmusik. Industrie-Schallplatten m 920. Musterhöfe — Musterdörfer. Im Schaffen um des Volkes Brot u.00: Sonntagmorgen ohne Sorgen. Kapelle Erich Olschewakl. Man Mensing(Tenor), Erwin Höhne(Saxophon). Pelis Schroeder und Herbert Jäger(an swei Klavieren). Am Plügel: Herb. Jäger „ 10.00: Wir eind Werkseug einer höheren Notwendigkeit. Eine Morgenfeier m 10.43: Melodientolge wv. Role Rosen. Walser (Fr. Lehar).— 11. Denn geh' ich hinaue In den Wiener Wald. Lied(R. Stols).— 12. Min Deern, Geigenpolks(Dreoermann).— 13. Lebe wohl. kleine Frau (W. Jäger).— 14. Lustig und fdel, Marach(H. Dietrich). 30: Ratechläge für den Küchensettel der Woche. .45: Nachrichten 10.00: Von München: Ein alter Freund. Hörspiel um die Flachsgewinnung von Hans Alt. 10.30, Richard Heinemeyer: Wes brachte der Sportsonntag! 10.40: Sendepause. 11.45: Bauer, merk“ auf! Frühjahrsarbeiten Im Bauerngarten. 12.00: Die Werkpause des Reichssenders Köln(In Verbindung mit der DAF.) Obertragung aus Bochum. BochumGelsenkirchener Straßenbahnen AG. Es spielt die Werkskapelle unter Leitung von Albert König. 13.00: Nechrichten— Glückwünsche. 13.13: Von Hamburg: Schloßkonsert. Das Niedersächeische Sinfonle-Orchester, Leitung: Otto Ebel von Sosen. Solist: Mar Ladschek, erster Konsertmeister vom Opernhaus Hannover. 1. Ouvertüre und Mazurka aus der Oper „Halka“(Se. Monluecka).— 2. Ballade und Polonalse(H. Vieuxtempe): Violine: Mas Ladschek.— 3. Die Fabel vom goldenen Hahn(N. Rimsky-Korsakoff).— 4. Einleitung und Tarantelle(de Sarasate): Violine: Max Ladschek. 00: Nachrichten 14.15: Leichte Kost. Ee spielt dae Unterhaltungs-Sextett. Albert Premcke(Akkordion). I. Preudengrüße, Walser(Jos. Strauß).— 2. a) Zum Geburtstag(J. Alex): b) Liebesgesprüch(Cl. Schmalatich).— 3. Meraner Liebesidvll(C. Zimmer).— 4. a) Gladiola(J. Alen): b) Verrückte Finger(L. Kletsch): Albert Premcke. Akkordion.— S. Ungarlech(Knümann) — 6. Stephani-Gavotte(A. Czlbulka).— 7. a) Harlekin(.. Kletsch): b) Schneile Finger(1. Griet): Albert Premcke. Akkordion.— 6. Champagner-Galopp Lumbve). 15.00: Für große und kleine Kinder: Wer fährt mit sum Nordpol? 30: Bücher des Nordene. Ein Gespräch von Eduard Reinscher. 45: Wirtschaftsmeldungen. 16.00: Ubertragung aus Rasen: Nechmittagekonsert. Es spielt des Ruhrland-Orchester, Resen, Leitung: Dr. Gaston Delmek. 1. Jund-Ouvertüre(W. Lautenschläger).— 3. Slawiecher Taas(Pr. Heßlmana).— .00: Glockenspiel, Morgenruf, Wetterbericht, anschließend Aufnahmen n 630 Aus Frankfurt: Fruhkonsert. Das Kleine Orchester dee Reichssendere Frankturt. Leitung: Franz Hauck Daswiechen um 00 Uhr: Nachrichten des Drahtlosen DienetesK.00: Sendepause.00 Sperrselt e.60: Kleine Turnstunde 00: Frau Holle. Eia Märchenspiel nach Grimm von Irmtraud Hugin(Aufnahme) 10.30: Sendepause W 11.13: Deutscher Seewetterbericht„ 11.30. Dreißig bunte Minuten. Industrie-Schallpletten. Anschl. Wetterbericht n 12.00. Aus Hannover: Schloßkonsert. Das Niedersächsische Sinfonie-Orchester, Leitung: Otto übel von Sosen, Sollet; Man Dalschek. Daswischen 12.55: Zeitseichen der Deutschen Seewarte und 13.00: Glückwunsche# 13.43. Neueste Nechrichten 14.00: Allerlei— von Zwei bis Dreil mit Herbert Jager und Industrie-Schallplatten 1500: Weiterund Börsenberichte. Marktbericht des Reichsnahrstandes 15.15: Lieder großer Meister. Industrie-Schellpletten 13.40 Landdienst— Arbeitsdienst— Landjatr. Eine Plauderei von Kuth Sabmennehausen. Anschl. Programmhinweise# 10.00. Musik am Nachmittag. Wiltried Krüger apielt. Menuett aus der Sinfonie D. dur (Mosart)— 2. Valse triste(Sibelius)— Schwedischer Hochseitsmersch(Södermann)— 4. Schumann-Melodien(bearb. von Schreiner-Hohenstein)— S. Liebestraum nach dem Balle(A Calbulka)— Badner Madein(Komsak)— 7. Geburtstegsständehen(J. Alen)— 8. Serenade A. Junghert)— 9. Vergangene Zeit G. Herman)— 10. Ratsel der Liebe (G. Herman)— II. Schatiensplele, Intermezzo(Fink)— 12. Der Wind hat mir ein Lied erzühlt(L. Brühne)— 13. Die Juliske aus Budapest, aus„Macke in Blau“ Raymond)— 14. Serenade###. moll (M. Tarenghi)— 1s. Kleiner Walser Steiner)— 16. Leise, gens Jeise (Stanke)— 17. Fipe und Fape, Akkordion. solo(J. Alex)— 18. Servus Wien, Potpourri(Dostal)— 19. Laß une träunen C. Robrecht)— 19. Am Rle Negro, aus„Maake in Blau“(F. Raymond)— Am Kamin in Westminster, engliechen Lied(.Hippmann)— 22. Schottenparade(R. Plessow)— 29 Der Student gcht vorbei(lbanes). In der Pause von 17.00—17.10 Uhr: Das Lied für Isabelle. Eine Ersählung von Walter Persich# 18.00: Spinnstubenlieder sur Pasenscht. Ee eingen und epielen Mitglieder des Lehrgangs für Volks- und Jugendmusikleiter an der Hochschule für Musikerziehung. Leitung: Wolfgang Stumme### 18.30: Eröffnung des Reicheberufswettkampfes Im Berliner Sportpelast„ 18.43 Deutschland baut auf! Die Bauten des Dritten Reichesn 19.00: Kernepruch. Wetterbericht und Kursnachrichten 19.10:... und Jetzt ist Felerabend! Ein fröhliches Tänschen mit der Kapelle Adalbert Lutter und Udo Viets m 20.00 Otto Dobrindt spielt sur Unterhaltung# 21.00: Deutschlandecho. Welterfolge der deutschen Automobil-Industeie 21.23 Philharmonisches Konsert. Beethoven Sinfonie Nr. 1 Cedur— Strauß. Tod und Verklärung. Be eptelen die Berll ter Philharmoniker. Lig.: Bernardino Mollnari 22.25: Wetter=, Tages- und Sportnachrichten m 22.43: Deutscher Seewetter. bericht„ 23.00—2400 Otto Kermbach spielt. Dazwischen 29.10—23.25: Hörberichte von den Eishockey-Welt- und Europameisterschaften in Prag. Sprecher: Rolt Wernicke. I. Ouvertüre Künncke).— 2. Giordano): Kaspar Koch. Tenor.— Tanz der Stunden aus der Oper„La Gloconda“(Amlicare Ponchleill).— 4. Vogellied aus„Der Bajasso“(R. Looncavallo): Kläfe Hansen-Grutteßen, Sopran. — J. Szenen aue der Oper„Helke (St. M. Herold).— 6. Ouvertüre „Carneval“(A. Glasunow). 13.00: Nechrichten— Glückwünsche. 13.15: Portsetzung des Mittagskonserte. 7. Liebeslied aus„Walküre“(Wagner); Kaspar Koch. Tenor.— f. Lyrische Suite (Edvard Griea).— 9. a) Amor und Payche, aus der Oper„Die toten Augen“ (E.’Albert): b) Romanze aus„Adriano Lecouvreur“(Pr. Cllca): Kläre HansenGrütteflen. Sopran.— 10. Ballett „Tatiena“(Frans Leher). 14.00: Nachrichten 14.15: Leichte Kost. (Industrieschallplatten und Aufnahmen des Deutschen Rundfunks.) 14.45: Wirtschaftsmeldungen. Schlechtviehmärkte. 13.00: Vergessene Weisen. von Hörern eingesandt. 15.45: Wirtschaftemeldungen. 16.00 Vom Deutschlandsender: Musik am Nachmittag. Be eplelt des Kleine Orchester des Deutschlandsendere. Leitung: Hane Oeker Hasse 17.00—17.10: Der Erzähler. Geor A. Oedemann: Des Bergmenn Certen. 18 00: Wenn das Brot wächet. Glaube und Breuch um des Junge Jehr. Was unsere Hörer uns einsandten. 18.90: Englische Unterhaltung. Carnival in Germany. (Vom deutschen Karnevel.) 16.30: Momentaufnehme. 19.00: Nachrichten. 19.10: Kerneval von Robert Schumenn. Sollet: Hane Haaß, Klavier. 19.30:„Nao doller ie Bomberg“. Querschnitt durch den westfällechen Kerneval. Besuch bei der Karnevalsgesellschaft In Kermbach splelt sur Unterhaltung m 21.00 Deutschlandecho. Politische Zeitungsschau. Hans Feitsschem 21.19: Otto Kermbach spielt sur Unterhaltung# 22.00 Wetter-, Tages- und Sportnachrichten, anschließbend Deutschlandeche 22.30: Eine kleine Nachtmusik. Conradin Kreutser: Triosonate für Flôte. Cello und Klavier. Paul Luther(Flôte). Carl Dechert(Cello). Man Saal(Klavier) 22.45: Deutscher Seewetterbericht„ 23.00—24.00: Aus Warschau: Lieder und Tänse. Steian Witas (Tenor). Das Orchester von Polekte Radio. Der Cem. Chor von Polekie Radio, Ltg. Zdsielaw Gorzynaki(Aufnahme). Da. swischen 23.10 bis 23.25: Hörberichte von den Eishockey- Weit- und-Europameisterschaften in Preg. Sprecher: Rolf Wernicke. *** Mittwoch Reichssender Köln .00: Mornenlied— Wetterbericht für den Bauer. .10: Von Stuttgart: Leibesübungen .30: Angeschlossen: elle Reichssender (ohne Berlin und Hemburg), der Deutschlandsender, der Deutsche Kurzwellensender und Danzig Fruhkonsert. Ee spielt das Rheinische Lendesorchester unter Leitung von Fritz Gronkoweky. 1. Helle-Ouvertüre(K. Pauspertl).— 2. Eltleis tanst(H1. Lindemann).— 3. Romanse(A. Davidoff).— 4. Eine kleine Dortgeschichte(H. Bund).— ö. Poloapiele, Fox-Intermezzo(O. Petres). .00: Nachrichten. Morenlied. Morgenruf. 6. Wenn ich König war’. Ouvertüre(A. Alam).— 7. Tanzrhapsodie(J. Knümann).— 6. Zwei Miniaturen(Rust).— Melodlen aus der Operette„Die eus underem ZetsBunte Ausschaltte geschehen 18.30: Momenteufnehme. 19.00: Nachrichten. 19.10: Mueik sum Felerabend. (Industrieschallpletten.) 20.00: Funkappell alter Prontsoldaten 20.30: Schöne Stimmen Cherlee Kullmann. Tenor. (Industrieschallpletten.) 21.00: Ein Abend mit Chopin Spielbuch: Dr. Rolf Häneler. Leitung: Albert Steffehn. Am Plügel: Karl Delseit 22.00: Nachrichten 22.11: Angeschl.: Könlgsberg und Daasig: Proklamation des Prinsen Kerneval im Kölner Gürzenich. Sprecher: Dr. Brnst— Hermana Prebet. 22.35—24.00: Angeschlossen: Prankfurt, Hamburg. Könlgeberg, bearbrücken und Densig: Tensmusik Es epleit des Kölner Rundfunkerchester unter Leitung von Loo Eyeoldt. Das Kölner Klavier-Trio: Leo Eyoolds Leo Kowalkd. Walter Wielech Deutschlandsender lustige Witwe“(Fr. Lehar).— 10. Datinka, Intermesso(W. Koester). 11 Wo die Donau fließt, Walser(J. Kochmann).— 18. Dortpolke(W. Posorelow). .00: Wetter. Wasseretand— Kalenderblatt. .10: Ellen Derenbach: Preuenturnen. .30: Von Leipzig: Musik am Morgen. Ee epielt das Musikkorpe 32. Leitung: Obermusikmeieter Weber. I. Husarenmut. Marech(C. Mangner).— 2. Ouvertüre sur Oper„Ruslan und Ludmilla“(M. J. Glinka).— 3. Ein Sommertag in Norwegen, große Fantseie(Rud, Willmere).— 4. a) Geschwindmarsch über des Kölner Dombaulied(Hrch. Laudenbach): b) Marech(Gr. v. Redern). — 5. In der Mühle(Ernst Gillet).— 6. Spanischer Walser. Intermezzo aus dem Ballett„Die Perle von Iberien“ (J. Hellmesberger).— 7. Wiener KreuzPolks(Joh. Strauß).— 8. Marech aus dem dem Haes.— 9. Ballettmusik aus der Oper„Austia“(Hrch. Marschner). — 10. Prelude(S. Rachmaninoff).— 11. a) Marsch des Inf.-Regte. Jung Bornetedt: b) Marech der österreichischen Inf.-Reste.(Meszery).— 12. Schütsenmarech mit Schützenlied(A. Helbig). .30: Dr. Wilhelm Klodt: Vom gesunden Leben. .45: Nechrichten. 10.00: Von Berlin: Prisch auf. Schwager Postillen. Ein Spiel um das Posthorn mit seinen Signalen und Liedern von Joschim Altemark. 10.30: Sendepause. 11.49: Marktbericht des Reichenährstandes. Bauer, merk“ auf. Buer(Prasident Hane Jakobe): und bei 12.00: Die Werkpause der Reichssendere der Karnevalsgesellschaft Preudenthal 1833 in Münster(Präsident Pinkus Müller): Leitung: Karl Hans Rendenbech. 20.30—24.00: Ubertragung aus dem„Rheinhotel Dreesen“. In Bed Godesberg: Großer Tansebend des Reichssendere Köln Ee splelt Hermann Hagestedt mit seinem Tanzorchester. Solisten: Lotte Schürhoßf(Sopran): Prits Neumann(Tenor).e. 22.00: Nechrichten. Obortrigung Potenbere Graswe und Kalser. Ee eptelt das Werkorchester Leitung von Kasper Vormweg. 13.00: Nachrichten— Glückwünsche 13.19: Von Stuttaart: Mittagskonzert. Das Musikkorpe dr. Inf.-R Pirme unte: 110. Deutschlandsender *** Dienstag Reichssender Köln .00: Morsenlied— Wetterbericht für den Beuer. .10: Von Stuttaart: Leibesübungen .30: Von Frankfurt(aus Villingen): Frühkonsert. Musikkorpe des Res.-Inf.-Regte. 73. Leitung: Musikmeister Ernet Reckemeyer. I. Krönungsmarech(Kretechmer).— 2. Pridericue Rex(Rhode).— J. Schweiser Schützengilde(Zimmer).— 4. Ouvertüre zu„Die Regimentstochter“(Donisett1).— 8. Tiroler Heisbeckerbuen(Wegner).— .00: Glockenspiel, Morgenruf, Wetterbericht, anschlleßend Aufnahmen.30 Aus Hamburg: Zum fröhlichen Beginn unsere Morgenmusik. Be spielt die Kiele: Orchestergemeinschaft. Ltg.: Hane Döring. Daswischen um.00 Uhr: Nachrichten des Drahtlosen Dienetesu.00: Sendepause .00: Sperrselt u 10.00: Aus Leipsig: Blutende Grenzen. Hörspiel von HanChristoph Ksergel„ 10.30: Fröhlicher Kindergarten, Leituna: EIN von Cransch 11.00: Sendepause„ 11.15: Deutscher Seewetterbericht e 11.90: Dreißig bunte Minuten. Industrie-Schallplatten. Anschl. Wetterbericht Kp; 12.00: Aus Kerlsruhe und Mannheim: Musik.n Mittag. Ee aplelt as Landesorchester Gau Baden, Leitung Theo Hollinger. Das Musikkorpe des Infante de-Regiments 110. Teitung: Feld. webel Freybott Hilde Kimnel(Sopran). Dazwischen 12.33: Zeitzeichen der Deutschen Seewarte und 13.00. Glückwünsche 13.43: Neueste Nachrichten 14.00 Allerlei— von Zwei bis Dreil mit Herbert Jäger und Industrie-Schallplatten* 73.00: Wetter= und Börsenberichte, Marktbericht es Reichsnährstandes 13.15: Beliebte Schlager- Komponisten. Industrie- Schallplatten 15.40:„Die dynamische Wirt. schaft“. Priedrich Nonnenbruch epricht über sein Buch. Anschl. Programmhinweise * 16.00 Musik am Nachmittag. I. Roman tisches Vorsplel(W. Picharts)— 2. FröhIche Musik(H. Grabner)— 3. Kleine Hausmusik für Streiche:(H. Blume)— Corslsche Sulte in vier Sütsen(KalserErie): Im Kloster Alesani: Am Colf von Alacelo: Ein Sarasenenturm erschlt: Pastnechtszug auf Coreica— 3. Ostpreußische Fischertänze(H. Brust)— 6. Suite zu Peleas und Melisande“(J Sibelius): Am Schloßtor: Mellsande: Am Meer: Am Wunderborn Im Park: Die drei blinden Schwestern: Pastoral:: Melisande am Rocken: Zwischenaktmuelk: Mellsandes Tod— 7. Slawische Rhapsodie(C. Friede. nann)— 8. Drei orientallsche Miniaturen (Pischer): Tansweiser Nocturno: Marech 9. Ballettmusik aus„Ritter Pasmann“ (Joh. Strauß). Be spleit das Kleine Orcheater des Deutechlendsendere. Leitung: ians Oekar Hasse. In der Pause von 17.00—17.10: Aus dem Zeitgeschehen 18.00: Das deutsche Lied. Schubert: Der zürnende Barde— Der Wanderer an den Mond— Stimme der Liebe— Am Grabe Anselmos— Schlummerlied— Suleike Schumann: Aus den östlichen Rosen— An den Sonnenschein— Widmung— Seit ich ihn gesehen— Er. der Herrlichste von allen. Cläre Prühling und-org Höllger(Gesang). Gerh Puchelt(Klavier). 18.25 Juan Manen eplelt(Aufnehme) 18.40: Diese Meldung muß noch lein! Ein Hürbericht von Deiner Zeitung# 18.35: Die Ahnentafel. Wie forschen nach Sippen und Geschlechtern 19.00: Kernspruch, Wetterbericht und Kursnachrichten * 19.10:... und Jetst let Pelerabend! Der schöne Klang. Maria, Clars und Hermann Gees singe: Das BalaleiksOrchester Boris Romanoff epielt. Am Flügel: Georg HaentsscheiS 20.00: Unheimliche Geschichten. Fiqus-Dame asch ipe dee.-Kegte. 11 Leitung: Stabemusikmeister Adolt Schulz 1. Ela Morgen, ein Mittag, ein Abend In Wien(F. v. Suppe).— 2. Florentiner Marsch(I. Fucik).— 3. Walzer aus „Dornröschen“,(P. Techalkowekv).— 4 Melodlen aus„Nachtlager von Graneda“ (Konr. Kreutser).— 5. Alte Kameraden. Marech(K. Stork).— 6. Titanenmersch (K. Stork).— 7. Plleger-Eekapaden(Fr. Brase). 14.00: Nechrichten. 14.15: Andeschlosben: München: Leichte Kost. Ze splelt des Unterhaltungs-Sentett. Reinhard Feitzsche(Plöte): Begleitung: Hermann Feßbender(Klavier). 1. Gelanterte(W. Borchert).— 2. Sgrenade(Wilken).— 3. Spitzentanz Fahrscht— 4. a) Schvalbenflug 15. Konier); uy Walzer(7h. Konier); uy Welzer Blumer).— 9. Altes Menuett(Sgembati).— Schelmentane(Schebek).— 7.* Romanze(E. Konke): b) Arebecke(A. Catherine).— 8. Majarcka, Lied und Tans(Schulenburg).— 9. Balkan(1 Knümann). 15.00: Pröhliches musisieren Alle Kinder machen mit. 13.30: Leinen los. Vom Leben und Kämpfen auf underer Plotte. Eine Plauderei von Karl Maria Krings(mit Hinweisen suf neue Jugendbücher). 15.43: Wirtschaftemeldungen. 16.00: Wir treiben Pamilienforechung. Ratechläge. Anleitungen und Antworten von Huge Schünemann. 16.30: Nachmittesekonzert. Re spielt das Kölner Rundfunkerchester unter Leitung von Otto Juliue Kühn. Solisten: August Kreuter(Violine): Altr. Sauerteis(Flöte). .00: Glockenspiel, Morgenruf, Wetterbericht, anschließend Aufnahmen K.30: Aus Köln: Frühkonsert Ee eplelt das Rheinische Landssorchester, Leitung: Pritz Gronkowsky. Dazwischen um.00 Uhr: Nachrichten des Drahtlosen Dienetes# .40: Kleine Turnstunde„ 10.00: Mokarte Reise nach Preg. Horepiel nach Mörikes Novelle von Gert Randolf Schmalnauer# 10.20: Pröhlicher Kindergarten. Leitung: Elf von Cranach a 11.00: Sendepause# 11.15: Deutscher Seewetterbericht m 11.30: Dreißig bunte Minuten. Industrie-Schallplatten. Anschl. Wetterbericht w 12.00: Aus Danzig: Musik am Mittag. Es epielt das Musikkorpe der Schutspollzei der Freien Stadt Danzig. Leg.: Ernet Stieberits. Dazwischen 12.55: Zeitzeichen der Deutschen Secwarte und 13.00: Glückwünsche * 13.45 Neueste Nachrichten 14.00: Allerlei— von Zwei bis Wreil mit Herbert Jager und Industrie-Schallplatten 15.00: Wetter- und Börsenberichte. Marktbericht des Reichenähretandes 13.13: Meister des Belcanto. Industrie-Schellpletten* 15.40: Zeitschriften der Frau. Eine Plauderei, anschl. Programmhinweiee 16.00: Musik am Nachmittag I. Ouvertüre zu „Der Barbler von Sevilla“(C. Rossini) — 2. Konserteuite aus„Der Barbler von Bagdad“(Cornellus). In der Bearbeitung von Otto Dobrindt— 3. Divertimento für Streicher(W. A. Mosart)— 4 Italienlsches Konsert für Flöte mit Orchester(Demersse. mann), Solist: Arthur Scharf— S. Zwei ungarische Tänse Nr. 1 u. 2(Joh Brahme) — 6. Wiener Bonbone(Joh. Streuß)— 7. Reisebekanntschaft aus„Perientage“ (E. Flecher)— 8. Drei Prühlingstage. kleine Saite(F. Rust)— 9. Ins Glück hinein!(B. Kutech)— 10. Hochseitsmarsch(Löhr)— 11. Verliebt, Romanze für Streichorchester(Ziehrer)— 12. Musikalische Gardinenpredigt, Burleske für Klarinette und Fagott mit Klavierbegleitung(Pucik). Solleten: Mas Puche und Peits Kuschmann: em Plügel: Lothar Mikulles— 13. Der erste Schnupfen (A. Luig)— 14.„Kurs ist der Mal“, aue der Löns-Lieder-Suite(E. Künneke)— 15.„Streit und Versöhnung“ aus„Amor und Peyche“(C. Schmalstich)— 16. Auf der Liebssinsel ist es schön(P. Lincke). Ee aplelt das Unterhaltungeorchester des Deutschlandsenders. Leg. Otte Dobrindt. In der Pause von 17.00—17.10: Andrese Murnere Abgesang. Erzahlung von Bruno Ooets B 18.00: Alme##odie eplelt. Tartial: Sonate gemoll. De Palle: Sulte nach epanischen Volksl’edern— Des maurische Tuch— Wiegenlied— Tanz— Asturiane— Yots. Am Flügel. Weldemar von Vultte w 18.30: Tteines Unterhaltungsorchester(Aufhahmen) 18.40: Wegbereiter des Sports. Einet erfolgreiche Sportler— heute erfolgreiche Lehrmeister w 19.00: Kernspruch, Wetterbericht und Kursnachrichten 19.10. und jetst iet Peierabend! Die interesnante Ecke mit Kurt Krüger-Lorenzen und Otto Preundorfer. Es eplelt die Kapelle Ferdy Kauffmann 20.00: Aus Frankfurt: Großes Konsert. Joe Vineent(Sopran). Johannes Willy(Bartton). Des Große Orchester und der Chor des Reichssenders Prankfurt. Leitung: Günther Druchhaus 21.00: Mädchen Im Vorzimmer. Ein Hôreplel nach dem gleichnamigen Romen von Edmund Sabott. Personen: Renate Roeder. Direktionssekretärte(Suse Graf): Stemmler. Direktor der Zentauer-Werke (Walter Steinbeck): Dr. Bastien, Direktionssseistent(Georg H. Schnell): Herbert Leddin. Direktionesseistent(Auel von Ambesser): Gerde Körner, Stenotypistin (Alene von Porembeky). Senkplel, Bürobote(Richard Seniue): Kellner, Straßenbahnschaffner. Stenotypistinnen. Spielleitung: Alfred Erich Sistign 22.00: Wettere, Teges= und Sportnachrichten. enschl. Deutschlandecho 22.30: Eine kleine Nechtmuslk. Priedrich Zipp: Sonate für Cello und Klavier. Helmuth Kötscher (Cello). Am Flügel: Der Komponist# 22.43: Deutscher Seewetterbericht m 23.00 bis 24.00: Zu Tanz und Unterhaltung. Ee spielt die Kapelle Theo Heldt. Deswischen etwa 23.10 Uhr: Hörberichte von den Eiehockey-Weit- und-Buropameisterschaften in Prag. Sprecher: Rolf Wernicke. Anzelgentel W K 5 Radiogerat Blefeutspentt Anuf un kurf Radlo-Kosteld Reinlschestr. 154 Wir bieten ihnen: Oroße Auswen! Zehlungserleichtg. Unverb. Vertührung # Der revariert mein RadlogerktT Radlo-Tauschstelle Nummel: Parad- 213.48 Radlo Kemper Marklsche Straße 163 e Rut 2 2908 Radlo-Fiewuen Kalserstraße S e Ruf 27916 Radlo Strasseri Schleswiger Straße 14 e Ruf 8 7089 Helurich Verhahn aunssass 43: 841 3809e Rodlo Glufke s maogsterstraße 109 e Rut 96828 Dienst am Hunden det auen, wer inn über alle Neuerscheinungen unterriohtet. 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Stadttheater Hagen Sonntag: 15.00: Geschl. Vorst.: 19.30: Das Land des Lächeins— Montag: 20.00: Schwarzer Peter— Dienstag: 15.30: Geschl. Vorst.: 20.00: Der Opernba!!— Mittwoch: 20.00: Der Opernball— Donnerstag: 15.30: Geschl. Vorst.: 19.30: Geschl. Vorst. — Freitag: Geschlossen— Samstag: 20.00: Geschl. Vorst.— Sonntag: 15.00: Der Opernball: 19.30: Das Land des Lächelne. Bochum(Stadttheater) Sonntag: 19.30: Romeo und Julie— Montag: 20.00: Gastaplel der Kölner Oper: Das Rheingold— Dienstag: 19.30: Operetten-Gastspiel der Kölner Oper: Die Fiedermaus— Mittwoch: 20.00: Ein ganzer Kerl— Donnerstag: Geschlossen— Freitag: 19.30: Nora oder Ein Puppenheim— Sametag: 19.30: Antonius und Kleopatra — Sonntag: 16.00: Geschl. Vorst.; 20.00: Ein ganzer Kerl. Münster(Stadttheater) 19.30 20.15 20.00 20.00 Sonntag: 15.15: Die Geisha: Geschl. Vorst.— Montag: Geschl. Vorst.— Dienstag: Die Geisha— Mittwoch: Dr. med. Hiob Prätorius— Donnerstag: 20.00: Afrikanlsche Hochzeit— Preitag: 20.00: Eine Nacht in Venedig — Samstag: 17.30: Geschl. Vorst.: 21.00: Geschl. Vorst.— Sonntag: 11.30: Tanz-Matinee zugunsten des WHIW.; 15.15: Der Zarewitech: 19.30: Die Geisha. Münster(Kammerspielhaus) Sonntag: 15.30: Geschl. Vorst.: 20.00 Eine Frau ohne Kuß— Montag: Geschlossen— Geschlossen— Dienstag: Parkstr. 13— Mittwoch: 20.00: 20.00 Eine Frau ohne Kuß— Donnerstag: 20.00: Wegenfeld-Abend der Niederdeutschen Bühne: Dat Gaap-Pulver: vorher Dat Gewitter— Freitag: 20.00: Parkstr. 13— Sametag: 20.00: Moral— Sonntag: 20.00: Parkstr. 13. Essen(Opernhaus) B Mia "." Sofortigen Lesunentscheic aP. uns gunu gouuziges Sonntag: 15.00: Marths: 20.00: Enoch Arden— Montag: 20.00: Der Barbier von Sevilla— Dienstag: 20.00 Der Troubadour— Mittwoch: 20.00 Geschl. Vorst.— Donnerstag: 20.00 Mona Liea— Freitag: 20.00: Enoch Arden— Samstagt 20.00: Der Barbier von Seville— Sonnteg: 13.00: Le Traviats: 20.00: Nanon. Essen(Schauspielhaus) Sonntag: 15.00: More:: 20.00: Pysmalion— Montag: Keine Vorst.— Dienstag: 20.00: Geschl. Vorst.— Mittwoch: 20.00. Die sanfte Kehle — Donnerstag: 20.00: Thors Gast— Preitag: 20.00: Begegnung mit Ulrike — Samstag: 20.00: Pygmalion— Sonntag: 13.00: Geschl Vorst.; 20.00: Begegnung mit Ulrike. Dulsburg(Duisburger Haus) Sonntag: 11.30: Wagner-Morgenfeier: 19.00: Der fliegende Holländer— Montag: 20.00. Geschl. Vorst.— Dienstag: 20.00: Der Zarewitsch— Mittwoch: 19.30: Der Rosenkavalier — Donnerstag: 20.00: Geschl. Vorst. — Freitag: 20.00: Tiefland— Sametag: 20.00: Der Troubadour— Sonntag: 15.00: Mädi; 20.00: Cavalleris rusticana; hierauf Der Bajazzo. Dulsburg(Hamborner Haus) Preitag: 20.00: Mädi. Düsseldorf(Opernhaus) Sonntag: 19.00: Lohengrin— Mon43e:, 20.00: Turandot,—. Dienstag: 20.00: Turandot— Dienst 20.00: Abend der Tanzbühne Mittwoch: 15.30: Geschl. Vorst.: 20.00: Arabella— Donnerstag: Geschlossen— Preitag: 20.00: Geschl. Vorst.— Samstag: 19.30: Lohengrin— Sonntag: 19.30: Carmen. oüsseldorf(Schauspielhaus) Sonntag: 20.00: Ingeborg— Montag: 19.30: Die Jungfrau von O. Orleans— Dienstag: 20.00: Ingeborg— Mittwoch: Geschlossen— Donnerstag: 20.00: Ingeborg— Freitag: 19.30: Die Jungfrau von Orleans— Samstag: 20.00: Im Binge: Loch ist der Teufel los— Sonntag: 20.00: Im Binger Loch ist der Teufel los. Düsseldorf(Operettenhaus) Sonntag: 15.30: Liebe in der Lerchengasse: 20.00: Wiener Blut— Montag: Geschlossen— Dienstag: 20.00: Geschl. Vorst.— Mittwoch: Geschlossen— Donnerstag: 20.00: Veranstaltung der Gymnastikschule Hilde Senff: Deutsche Gymnastik— Preitag: 20: Geschl. Vorst.— Sametag: 20.00: Wiener Blut— Sonntag: 13.30: Wie einst Im Mai: 20.00: Wiene: Blut. Köln(Opernhaus) Sonntag: 15.00: Geschl. Vorst.: 20.00 Die verkaufte Braut— Montag: 20.00: Tanzgastspiel Manuele del Rio — Dienstag: Geschlossen— Mittwoch: 18.00: Tannhäuser— Donners— Denstag: Jeschlossen— Mitttag: 20.00: Spanische Nacht— Freitag: 19.30: Don Carlos— Samstag: 19.30: Alde— Sonntag: 15.15: Der Bettelstudent: 20.00: Der Bettelstudent. Köln(Schauspielhaus) Sonntag: 15.00: Peterchene Mondfahrt: 20.00: Die sanfte Kehle— Montag: 20.00: Die Verschwörung des Plesko zu Genua— Dienstag: 19.30: Mein Sohn, der Herr Minister — Mittwoch: 20.00: Marsch der Veterenen— Donnerstag: 19.30: Der Lügner— Freitag: 20.00: Der Maulügner— Preitag: 20.00: Der Maulkorb— Samstag: 20.00: Mein Sohn. der Herr Minister— Sonntag: 20.00: Der Maulkorb. Wilhelm Ortmann, Dortmund 38834 Wärmewirtschaftliche und Industrielle Anlagen Helzungen und Waschkauen- Einrichtungen e Ol- und BenzinLagerunge- und-Zapf-Anlagen e Stahlregale und Stahlschränke Von süßzen Sachen und ihrer Bedeutung Schokoladen und Süßwaren in unserer Volkswirtschaft ist nicht zu leugnen, daß wir hier in Dortmund, wenn wir durch die Hauptgeschäftsstraßen gehen, eine reine Freude erleben auch durch den Anblick der herrlichen süßen Sachen in den Auslagen der einschlägigen Geschäfte. Man hat den Eindruck, daß man sich gegenseitig in den Leistungen immer wieder überbietet und weiß nicht, was man mehr bewundern soll, die künstlerische Gestaltung der leckeren Sachen oder die raffinierte Zusammenstellung der Zutaten. Und wenn man sie so geruhsam sitzen sieht, nicht nur die Frauen. und sie sich ein Stückchen Schwarzwälder oder Holländer schmecken lassen, dann bekommt man auch Appetit. Alles, was Schokoladen und Süßwaren betrifft, ist zusammengefaßt zu einer Fachabteilung Schokoladen umnd Süßwaren in der Fachgruppe 1 der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel. Die füßen Sachen haben einen volkswirtschaftlichen Wert, der gewaltige Zahlen umschließt. Jährlich kauft Deutschland für nicht weniger als 27.6 Millionen RM. Kakaobohnen. Ein großer Teil dieser Summe kommi deutschen Farmern in deutschen Kolonien zugute, aber den Zoll stecken selbstverständlich die Mandatsmächte ein die unsere Kolonien verwalten. Das gibt jedem Stück Schokolade einen kleinen Beigeschmack, aber er wird mit der Zeit schwinden. Die Schokoladen=Industrie Deutschlands zahlt für die kaobohnen jährlich an des Reich nicht weniger:“ etwa, die für die Kakaobohnen ins Ausland und in unsere Kolonien wandert. Die gesamte einschlägige Industrie der Süßwaren wendet jährlich an Porto und Frachten rund 13 Millionen RM. und an Zuckersteuer 14½ Millionen RM. auf, die dem Staatshaushalt zufließen, so daß die Abgaben an den Staat jährlich 54 Millionen RM. übersteigen. Das alles kann uns aber den Geschmack an den leckeren Dingen nicht versalzen. Die im Reich vorhandenen 5000 einschlägigen Betriebe beschäftigen 90000 Personen und zahlen jährlich rund 50 Millionen RM. Löhne. Man holt sich nicht mehr die Bonbons nur von Paris und die Kuchen von England. Wir haben in Deutschland über 18000 SchokoladenEin Achtel der gesamten Zucker=Produktion Deutschlands wird von der Schokoladen= und SüßwarenIndustrie aufgekauft, was eine Menge von 200 Millionen Kilogramm ausmacht. Dazu kommen noch rund 10 Millionen RM. für Milch und Milchprodukte, 16 Millionen RM. für Früchte und sonstige Rohstoffe und eine erhebliche Summe für 40 Millionen Kilogramm Stärkesyrup. Für Verpackungsmaterial aller Art wie Kisten, Karton, Dosen und dergleichen werden jährlich 30 Millionen RM. ausgegeben, denn es ist selbstverständlich, daß süße Sachen eine nette Schale haben sollen. Die deutsche Schokoladen= und Süßwaren=Industrie schafft aber nicht nur Geld ins Ausland, sie holt noch Satudbohnen fahrrich an dus Reich nicht weniger 27 Millionen RM. Einfuhrzoll, also die gleiche Sut er als ingge! viel mehr herein. Bei 30 Millionen jährlichem Devisenbedarf erbringt sie im gleichen Zeitraum eine Milliarde Devisen für Deutschland. Denn um süße Sachen so richtig herauszubringen, bedarf es deutscher Kunstfertigkeit und unser Geschmack scheint auch so zu sein, daß er die Geschmäcker anderer Böller teifft. Fachgeschäfte(in Dortmund fast 100), sowie hunderttausende Geschäfte, die süße Sachen im allgemeinen vertreiben, Konditoreien usw. Süßigkeit gehört zum Leben, wie Sonne und Licht. Mit gleichem Genuß schlürft der fünfjährige Bengel an seinem Dauerlutscher wie sich die Dame im Pelz eine Portion Baumkuchen schmecken läßt. Von nichts kommt nichts! Wer Geist von sich geben soll, muß hin und wieder etwas Geist in sich hineinschütten, wer süß sein soll, darf an süßen Sachen schlecken. Auch alles dies unter dem Mi Motto: Freut Euch des Lebens! Aus Verbänden, Kameradschaften und Vereinen * Die Kameradschaft ehem. 57er versammelte sich am Donnerstagabend im Bürgerhaus zum Jahreshauptappell, und zwar waren die Kameraden in großer Zahl erschienen, so daß Kameradschaftsführer Willi Pötter seine Freude daüber zum Ausdruck brachte. Er betonte, daß Rechenschaft darüber abgelegt werden solle was getan worden ist, daß aber auch jeder Kamerad das beantragen solle, was geeignet sei, das Kameradschaftsleben zu fördern. Vor Eintritt in die Tagesordnung gedachte man aller 57er, die im Weltkrieg für Deutschland gefallen sind und aller, die in der Nachkriegszeit für uns ihr Leben hingaben. Der Kameradschaftsführer sprach sodann über die Geschichte der Kameradschaft und vor allem über die Ereignisse in den letzten fünf Jahren, seit die Kameradschaft gegründet wurde. Die Kameradschaft hat sich dem Deutschen Richskriegerbund„Kyffhäuser“ angeschlossen. Auf. manche schöne Stunde im Kameradschaftskreis könne man zurückblicken. Der Bundesführer habe anerkannt, daß die Dortmunder Kameradschaft in allem auf der Höhe ist und daß in ihr das beste Leben herrsche. Kamerad Aderholz erstattete den Kassenbericht. Die Kasse befindet sich in bester Ordnung, wenn auch die in der„Kronenburg" begangene Wiedersehensfeier ein beachtliches Loch in den Beutel gerissen hat. Die Mitgliederzahl beträgt gegenwärtig 73. Dem Kameradschaftsführer wurde durch Kamerad Lunemann der Dank für seine Mühe und seinen Einsatz für alle Belange der Kameradschaft ausgesprochen. Die Kameradschaftsappelle sollen durch Vorträge interessanter gestaltet werden. Das Schießen will man mehr als bisher pflegen. Mit einem Dank an den Beirat schloß der Kameradschaftsführer den Appell, dem sich ein geselliges Beisammensein anschloß. Erleichterte Bestimmungen für Rechnungen als Geschäftspapiere Voraussetzung für die Zulässigkeit von Rechnungen und Nebenausfertigungen davon(Abschriften, Doppel, Durchschläge, Durchschriften) als Geschäftspapiere ist nur noch, daß die schriftlichen Angaben nicht über den bei Rechnungen üblichen Inhalt hinausgehen und nur den Gegenstand der Rechnungen betreffen. Unter dieser Voraussetzung sind jetzt Rechnungen und Nebenausfertigungen von Rechnungen in einzelnen oder mehreren Stücken allgemein als Geschäftspapiere zugelassen, gleichviel ob sie an den in ihnen angegebenen Empfänger oder an einen Dritten verschickt werden. 5 1 * 8 8 S 8 2 E 5 8 TSEI FRE S 2 B 5 ES" 5 5 58.82 5 5 * 9. Ggn Taag n S ag . S•6i Sa * S .## *85 2 8— ### F 5E S E.5 * 5 9E S SEE S•SE #SES baE 5 # S5E S 2 ** ES nzk S 50— 83 5 B88 2 à0S * * Sgag B TSyEES3 TSE3öTS5S: 5 S.S #o. S 5 B 9 9 S 2 2 pn 9 SSön Sge Psa SS5S3SäSE S8821E5 ständigkeit nicht los. Außerdem war er Offizier im Krieg, hat einen Maschinengewehrzug geführt. So einen Mann können wir sehr gut gebrauchen! Parker nickte. Es war nur eine äußere Zustimmung. Seltsamerweise konnte er sich von einer inneren Abneigung gegen diesen Brandt, den er heute bewußt zum erstenmal sah, nicht freimachen. Widersprechen mochte er andererseits nicht, denn der„Chef“ gab viel auf Cowlers Menschenkenntnis und hatte darum ihm die Auswahl und Anmusterung der Mannschaft überlassen. Immerhin aber stellte Parker die Frage: „Sie halten es also für ausgeschlossen, daß Brandt mit dem Silberfisch, den ich heute morgen hier fand, in Verbindung steht, daß er ihn vielleicht verloren haben könnte...“ „Ganz ausgeschlossen. Der Mann war noch nie in seinem Leben in China. ebensowenig wie sein Kamerad, der rote Ire“, erklärte Cowler überzeugt. Parker wandte sich darauf ohne einen weiteren Einwurf seinen Arbeiten zu. Mav war, als sie den Frühstücksraum fast fluchtartig verlassen hatte, nicht sofort in ihre Kabine gegangen, sondem hatte, von der frischen Seeluft umweht, es vorgezogen, auf Deck zu bleiben, da sie hier mit klarerem Kopf ihre Gedanken ordnen konnte, um einen Weg aus ihrer mißlichen Lage zu finden. An die Reling gelehnt, schaute sie über das fast ruhige Wasser, in dem Delphine ihr munteres Spiel trieben, die das Schiff begleiteten, gierig auf Abfälle, die aus der Küche ihnen zufielen. Sie konnte es nicht leugnen, Mitwisserin eines Verbrechens zu sein, oder doch wenigstens eines beabsichtigten Verbrechens, und dazu geschwiegen zu haben. Nach dem, was sie heute morgen hörte, erschien ihre Schuld noch weit größer, da dieser Mann, mit dem sie nun ein schändliches Geheimnis verband, noch etwas weit Schlimmeres als nur ein Einbrecher war. Denn nur er konnte den Silberfisch verloren haben. Sie mußte also unter allen Umständen jetzt sofort zu Parker gehen und ihm von dem nächtlichen Erlebnis Mitteilung machen. Dennoch rührte sie sich nicht von der Stelle. Sie sah die nächtliche Szene wieder vor sich, sah die Narbe auf Brandts Lippe, die er um ihretwillen trug. börte seine warme, werbende Stimme um Nachsicht bitten und ein ehrliches Versprechen, nie mehr solche Wege zu gehen. Ein Frauenherz ist leicht gefangen, wenn es, auch unbewußt und uneingestanden, Wohlwollen für einen Mann empfindet, und es ist stets bereit, nach Auswegen zu suchen, die ihn von einer Schuld entlasten könnten. Und hier war ja nicht einmal ein Beweis vorhanden dafür, daß er den Fisch verloren hatte. Was sollte sie tun? Ihn direkt danach fragen? Er würde es ableugnen. Und doch blieb kein anderer Weg, wenn man nicht einjach alles an Parker verraten wollte. Aber dagegen sträubte sich etwas in ihr. Man mußte die Frage so geschickt fassen, mußte gewissermaßen durch sie sein Vertrauen gewinnen. Als sie sich, die Form überlegend, einen Augenblick umwandte, sab sie eben den, mit dem sich ihre Gedanken so dringend beschäftigten, auf sich zukommen. Er hielt eine Rolle Draht in der Hand und trug eine Leiter auf der Schulter. Mit höflichem Gruß wollte Brandt vorübergeben, als May ihn, da sie niemand in der Näbe sah, kurz entschlossen anhielt. „Einen Augenblick. Mr. Brandt!“ sagte sie leise, fast vertraulich.„Als ich heute morgen in aller Frühe noch einmal in die Pantry ging und dabei einen Blick in das Büro warf, sah ich auf dem Boden einen Fisch. den Sie verloren haben. Ich habe ihn an mich genommn. Holen Sie ihn sich bitte zu geeigneter Zeit aus meiner Kabine...“ „Ein Fisch?“ lächelte Brandt„Sie machen einen Scherz mit mir, Miß Steevens. Wie sollte ich wohl einen Fisch verlieren, ich bin doch nicht der Smuttje(Koch)!“ Das klang so unschuldig ehrlich, daß auch May lächeln mußte. „Ich meine natürlich keinen richtigen Fisch. Sie wissen doch: das Amulett, der kleine Silberfisch an einer silbernen Kette.“ „Entschuldigen Sie bitte meine Begriffsstutzigkeit, ich dachte wirklich an einen richtigen Fisch. Aber ein Amulett besitze ich nicht, ich bin nicht abergläubisch, daß ich so erwas tragen möchte. Es gibt wohl unter den Seeleuten, auch hier, abergläubische Menschen genug. Vielleicht geben Sie das Ding an Käpt'n Lewis oder dem Sekretär von Mr. Parker Dort kann es sich der Verlierer am besten abholen. Im übrigen danke ich Ihnen, Miß Steevens!“ schloß er mit warmleuchtenden Augen.„Good bve!“ In diesem Augenblick kam der erste Steuermann den Gang herunter. Mav wollte keinen Veldacht erregen, falls der sie mit Brandt im Gespräch gesehen haben sollte, und so rief sie ihm nach: „Ubrigens habe ich noch einen Auftrag für Sie. Meine Klingelleitung scheint nicht in Ordnung zu sein. Wollen Sie bitte einmal nachsehen?“ „Also auch bei Ihnen. Miß Steevens. Das war schon ein Pfuscher, der die Leitung auf diesem Kahn angelegt hat! Werd's besorgen.“ Damit ging er endgültig davon. In May aber war eine stille Freude. Brandt hatte ganz offensichtlich den Fisch nicht verloren. Und entwendet hatte er auch nichts. Jetzt konnte sie ganz ruhig sein. Ob sie ihn allerdings durch ihr Schweigen für immer auf den Pfad der Tugend geführt hatte, blieb eine andere Frage. Eben wollte sich May einen Liegestuhl suchen, als Helen auf sie zukam. „Hallo, Kind, hier finde ich dich endlich! Aber es ist sehr vernünftig von dir, daß du hier ein wenig ruhen willst, statt in deiner Kajütte, wo ich dich schon suchte... Du machst mir richtig Sorge. Du willst doch nicht wirklich krank werden... Gestern dein Kopfweh— und heute morgen wurdest du auf einmal so blaß und sprachst wieder von deinem Kopf...“ „Ja, es war so ein plötzliches Unwohlsein, aber jetzt ist es wieder besser!“ lächelte May, und sie sagte damit durchaus die Wahrheit. „Nun, das freut mich. Ich glaubte schon, ich hätte dich damit erschreckt, daß ich dir das Amulett erklärte. Die Hauptsache ist doch, daß man alles klar sieht. Und wenn man jetzt weiß, daß sich ein Verräter, ein Pirat“, sich,„an Deck befindet, so kann man sich leichter schützen. Die Wachsamkeit wird verdoppelt werden, nun, und mein Bruder ist ja nicht der Mann, der sich schrecken läßt, auch wenn ich ihn heute morgen ein bißchen aufzog. Ich hatte mich vorher über ihn geärgert.“ „Du hast recht, Helen, die Sache mit den Piraten hatte mich aufgeregt, und meine Kopfnerven lassen sich leider sehr leicht erschüttern“, erklärte May und verhüllte damit geschickt den wahren Grund ihrer furchtbaren Bestürzung. „Du Armste!“ Helen umfaßte ihre Schultern.„Ich kann dich jetzt gut verstehen. Du hast das alles natürlich mit deinem verschollenen Vater zusammengebracht, du hast an die Möglichkeit gedacht, daß er in die Hände chinesischer Piraten gefallen sein könnte...“ May zuckte zusammen. Der Gedanke war ihr ja gar nicht gekommen. Erst jetzt überlief es sie dabei kalt. Warum, warum nur hatte sie der Vater nicht mitgenommen! fuhr es May durch den Sinn. Gewiß, die Mutter war immer kränklich gewesen, und so war es verständlich, daß er sie mit der einzigen Tochter in San Franzisko, in der Heimat, ließ. Er opferte sich auch auf im Dienst der Gesandtschaft, er hätte also wenig Zeit der Familie widmen können. Als Experte hatte er Großes geleistet, galt er als der beste Kenner Chinas... Aber alles das hätte ihn doch nicht zu hindern brauchen, sie mit hinüberzunehmen, als die Mutter gestorben war und sie ihn so flebhend darum gebeten. überdies hatte er ja auch seinen Posten bei der Gesandtschaft aufgegeben, um sich reinen Handelsgeschäften zu widmen. Trotzdem hatte er abgelehnt obwohl es ihm sichtlich schwer geworden war, sich von ihr zu trennen. Warum, warum also nur? „Ruhig, Kind, ganz ruhig!“ Helen strich ihr tröstend über das Haar. „Nicht wieder diese dummen Gedanken! Glaube mir“, ganz warm klang ihre Stimme,„dein Vater lebt, ich fühle es fast. Und wenn er wirklich in die Hände von Räubern gefallen ist, er lebt... denn solchen Banditen ist es ja schließlich nur um ein hohes Lösegeld zu tun. Fred hat in Hongkong, wo dein Vater zuletzt gewesen ist, viele und einflußreiche Verbindungen, es wird ihm sicher gelingen, dich mit deinem Vater wieder zu vereinen.“ Da ergriff May impulsiv Helens Hand und drückte sie herzlich. „Ich danke dir und deinem Bruder so viel, Helen, daß ich nicht weiß, wie ich das je werde vergelten können.“ Mit unschuldigen, dankbaren Augen schaute sie Helen an. Diese Augen drangen ihr bis ins Herz, so daß sie bedrückt wegschauen mußte. „Aber das ist doch alles selbstverständlich, es ist Menschenpflicht!" versuchte sie fast nervös Mays Dank abzuwehren. „Nein, nein, es ist gar nicht so selbstverständlich, wie du es in deiner Güte jetzt hinstellen willst... Ich kenne dich erst so kurze Zeit, und doch habt ihr mir in so großzügiger Weise diese Reise nach Hongkong ermöglicht. Unter tausend Menschen hätte nicht einer so gehandelt...!“ „Laß das, ich bitte dich!“ wies Helen sie nun fast barsch zurück.„Ich kann das nicht hören...!“ „Verzeih mir!“ sagte da May bescheiden.„Mir wurde das Herz so voll.“ Mit einem fast schmerzlichen Lächeln strich ihr Helen noch einmal über das Haar und reichte ihr flüchtig die Hand.„Ruh dich nur aus, Kind! Bis auf später dann!" Damit ging sie davon. Was hat sie nur? dachte May verwundert. War es nicht recht von mir, so offen zu sein? Sie konnte ja nicht ahnen, wie stark ihre aufrichtige Seele an Helens Gewissen gerührt hatte... * Auf ihrem Liegestuhl ausgestreckt, waren Mays Gedanken langsam abgeglitten in jenes Reich, das die Welt um uns verschwinden läßt, das keine Fragen und keine Unruhe kennt, sondern nur Stille und wunschloses Vergessen. Wie lange sie so gelegen hatte, wußte sie nicht, als Stimmen in ihren Halbschlummer drangen. .... die Maschinengewehre sind schlecht verstaut und die Munition muß auch umgeladen werden, denn Lagerraum C4 ist feucht...“ .... ich möchte überhaupt wissen, wo dieser verdammte alte Kasten trocken ist. Der reine Seelenverkäufer...“ .... um ihn in die Luft zu sprengen, gut genug...“ " Vor Mavs blinzelnden Augen gingen Kapitän Lewis mit dem zweiten Steuermann John Smith. Sie waren an ihr vorübergeschritten, ohne sie bemerkt zu haben, da ihr Liegestuhl verdeckt stand. Hatten die beiden wirklich das gesprochen, was sie zu hören geglaubt? Oder hatte sie es geträumt? Aber ihre Stimmen waren es doch gewesen! Munition sollte hier geladen sein...“ Der reine Seelenverkäufer...“ Gut genug, ihn in die Luft zu sprengen...? Wo war sie denn hingeraten...? Erst die Sache mit dem Einbruch.. dann der geheimnisvolle Silberfisch... Und jetzt dieses Gespräch... Es erschien ihr mit einemmal so unheimlich, das ganze Schiff. Nein, nein! entschied sie, sich zusammenreißend und stand auf. Ich habe geträumt das war alles. Und so schlenderte sie langsam zum Achterdeck, wo sie Parker und Cowler antraf, die mit Revolvern nach beweglichen Zielen schossen. Sie schienen sehr bei der Sache zu sein. Nach jedem Schuß sah sie, wie der Schütze seine Waffe schnell wieder in die Rocktasche steckte. Mit einer Stoppuhr in der Hand stellte der andere stets fest, wieviel Zeit der Feuernde vom Ziehen der Waffe aus der Tasche bis zum Abschuß gebraucht hatte. May blieb eine Weile hinter ihnen stehen und schaute zu. Parker war ohne Zweifel der bessere der beiden Schützen. Es war ganz verblüffend, wie blitzschnell er den Revolver ziehen und abfeuern konnte. Dabei traf er jedesmal sein Ziel. May mußte diese Schnelligkeit und Sicherheit bewundern. Ja, dieser Fred Parker war schon ein Kerl! Und gut sah er aus. Schlank, eine durchtrainierte Figur, ein energisches Gesicht, und in dem weißen Bordanzug jetzt, der ihm wie angegossen saß... Ein dumpfer Fall auf der Brücke ließ sie sich umschauen. Ein Mann in schmieriger Monteurkleidung hob eben etwas auf, das offenbar seiner Hand entglitten war. Sie erkannte Brandt. Himmel, welch ein Unterschied zwischen diesen beiden Männern, die ihr irgendwie etwas bedeuteten, mußte sie unwillkürlich denken. Dort ein schmieriger Mechaniker, der mit Putzwolle eine Messingstange blank rieb, hier der geborene Gentleman, der mit eleganten Bewegungen seine Zielsicherheit bewies. Wenn ein junges Mädchen vor die Wahl gestellt würde, für wen sie sich entscheiden sollte... Mitten in diesem Gedanken wandte sich Parker um und erblickte May. (Fortsetzung folgt.) Rummer 6 Dortund, den 13. Febrnar 1938 Rumer KORAN VON RERMANN UIRSLNDOKFT Roman von Hermann Hilgendorsf(Nachdruck verboten!) 1) Nach dem Abendessen hatte sich May Steevens in ihre Kabine zurückgezogen, um sich niederzulegen. Sie fühlte sich nicht wohl. Kopfschmerzen peinigten sie. Aber die dumpfe Luft in der kleinen, einfach ausgestatteten Kabine war nicht dazu angetan, ihren Zustand zu bessern. Sie stand auf und holte sich aus ihrem Täschchen eine Glasröhre mit Pyramidontabletten. Als sie sich nach Wasser umsah, fand sie die Karaffe leer. Argerlich über den nachlässigen Steward warf sie hastig einen Morgenrock über, um sich aus der Pantry, die auf dem gleichen Gang lag, eine Flasche Selters zu holen. Ein Blick auf die Armbanduhr zeigte ihr, daß es schon lange nach Mitternacht war In der Pantry fand May leicht die Seltersflaschen, aber als sie den Raum wieder verlassen wollte, hörte sie aus der Nebenkabine, die durch eine Tür mit der Pantry verbunden war, Geräusche. Erstaunt blieb sie stehen. Es war doch ausgeschlossen, daß Mr. Fred Parker um diese Zeit noch in seinem Büro arbeitete. Mehr aus Neugier als aus irgendeinem Verdacht heraus, öffnete sie leise die nur angelehnte Tür. Der Raum war völlig dunkel. Nichts rührte sich. Sollte sie sich doch geirrt haben, als sie glaubte, aus dem Zimmer ein Geräusch zu hören? Einen Augenblick schwankte sie, ob sie die Tür wieder schließen oder das Licht andrehen sollte, zu dem der Schalter, wie sie wußte, neben der Tür angebracht war. Die Neugier überwog, als sie kurz entschlossen auf den Knopf drückte. Das Licht an der Decke blitzte auf und tauchte den Raum in eine matte Helligkeit. Völlig erstarrt stand May vor dem Bild, das sich ihr bot. Vor Mr. Parkers Schreibtisch lehnte ein Mann, der ein Taschentuch vor dem Gesicht trug, in das Augenschlitze hineingeschnitten waren. Unheimlich glitzerte das Weiße dieser Augen im Schein des Lichts. Obwohl May leicht erkennen konnte, daß der Schreibtisch durchwühlt war— ein Bund mit Dietrichen steckte noch in dem geöffneten Schub,— war es ihr nicht möglich, um Hilfe zu rufen. Die Stimme versagte angstvoll, denn in der Rechten des Mannes schimmerte drohend der blaue Stahl eines Revolvers. Da klang in ihre Hilflosigkeit ein leichter Seufzer und gleichzeitig schob der Einbrecher die Waffe in die Tasche. Ehe May noch den Wechsel der Lage erfassen konnte, hatte der Unbekannte auch schon mit schnellem Griff die Maske heruntergerissen, und vor ihr stand einer, der ihr keineswegs fremd war. „Mr. Brandt?“ rief sie erstaunt. Der legte die Finger an seine Lippen, um die sichtlich Verlegenheit und Unwillen spielten, und sagte leise: „Auf Ihr Dazwischentreten war ich nicht gefaßt. Miß Steevens. Es ist mein persönliches Pech... Sie können jetzt natürlich Alarm schlagen, wenn Sie wollen, ich habe meine Waffe eingesteckt.“ Seine Ritterlichkeit verwirrte sie und ließ sie zögern, das zu tun, was hier am Platze gewesen wäre: den Einbrecher dem Kapitän oder Mr. Parker selbst zu übergeben. Statt dessen sagte sie: „Gerade Sie, Mr. Brandt, muß ich in einer solchen Situation antreffen...“ Und sie verriet damit ein Maß von Sympathie, das ihr erst, da sie es aussprach, zum Bewußtsein kam und sie noch weiter verwirrte, so daß sich ein seine Röte auf ihre Wangen stahl. Auch Brandt wurde verlegen. „Es ist einfach scheußlich!“ sagte sie ärgerlich. „Wir löschen wohl besser das Licht“, meinte Brandt,„für die wenigen Worte, die noch zu sagen sind.“ Dabei zog er seine Zigarettendose.„Sie gestatten doch!“ Hierbei sah May, daß es ein sehr wertvolles goldenes Etui war, wie es zu einem Monteur der„Miami“, einem einfachen Arbeiter, ganz gewiß nicht paßte. Wer weiß, wo er das gestohlen haben mochte, dachte sie mit einem leichten Unwillen, während sie mit knapper Handbewegung andeutete, daß seinen Wünschen nichts im Wege stände. Vorsichtshalber blieb sie aber an der angelehnten Tür stehen. Wie man sich in einem Menschen doch täuschen konnte. Dieser Brandt fiel in seinem Benehmen so sehr aus dem Rahmen der ganzen Schiffsmannschaft heraus, die viel, wenn nicht alles zu wünschen übrig ließ, daß sie ihn von allem Anfang gut hatte leiden mögen. War Trunkenheit unter ihnen fast an der Tagesordnung, so hatte sie den Mechaniker Brandt nie anders als nüchtern gesehen. Ja mehr noch! Einmal war er für sie mit seinen Fäusten eingetreten, als ein angetrunkener Kamerad sie belästigte. Bei diesem Zweikampf war ihm von seinem Gegner die Oberlippe gespalten worden. Die Narbe hatte May auch eben wieder gesehen und ihre Haltung ihm gegenüber unwillkürlich beeinflußt. So hatte sie sich auch darein gefügt, ihn im Dunkeln anzuhören, obwohl die ganze Lage sein Handeln eindeutig kennzeichnete. „Meine Maßnahme mit dem Löschen des Lichts wird Ihnen verständlich erscheinen. Miß Steevens, wenn auch leider nicht die Situation, in der Sie mich überraschten“, sprach er mit leiser Stimme. „O doch, Mr. Brandt“. sagte sie im Zorn über ihn.„Sie war durchaus eindentig!" „Gewiß“, mußte er beipflichten,„doch könnte ich manches zur Erklärung und meiner Rechtfertigung beifügen. Aber ich muß fürchten, daß Sie mir nicht glauben würden.“ Mav dachte an die goldene Zigarettendose und sagte hart:„Sie dürften damit das Richtige treffen.“ „Ich muß es hinnehmen. Miß Steevens“, erwiderte er mit einem hörbaren Seufzer.„Aber wenn ich Ihnen jetzt verspreche“, und eine warme, gewinnende Aufrichtigkeit lag in seiner Stimme,„daß Sie mich in Zukunft auf solchem Weg nicht mehr antreffen werden..., darf ich dann hoffen, Ihre Nachsicht zu finden?“ Im aufblinkenden Feuerkegel seiner Zigarette schimmerte wieder die Narbe auf seiner Lippe. May bemerkte dies auch jetzt, und darum wartete sie trotz aller Gegenwehr, die sie zeigte, ja doch nur auf ein Wort, das es ihr gestattete, ihn zu schützen. „Wenn ich Ihnen also Glauben schenken darf“, sagte sie ein wenig zögernd,„so will ich es auf mich nehmen, zu schweigen, in der Hoffnung. daß Sie Ihr Versprechen halten und nie wieder...“ May vollendet den Satz nicht, es wurde ihr schwer, das Wort„rückfällig werden“ auszusprechen. Auch stand sie zu sehr im Widerstrett mit sich selbst. Denn es wäre ihre Pflicht gewesen, den Einbruch zu melden. Sie war das Mr. Parker, ihrem Gastgeber, dem Eigner des Schiffes, unbedingt schuldig. Und nun hatte sie sich aus törichten Gefühlsmomenten heraus zum Komplicen dieses Mannes gemacht! Brandt war an sie herangetreten und suchte ihre Hand zu fassen. „Vielleicht werde ich Ihnen einmal danken können. Miß Steevens.“ „Es bedarf dessen nicht!" wehrte May schroff ab.„Ich muß überdies jetzt gehen und nehme an, daß Mr. Parler morgen nichts vermissen wird. Ich handle ohnehin nicht ehrenhaft gegen einen Ebrenmann durch mein Versprechen, das ich Ihnen gab!“ fügte sie in zwiespältigem Zorn hinzn. 8 9 er 9 8 ∆ 362 □ 8 * S• 1S S 2- 01 S a6 • 51— .— — +· 0S2 2865 2 S5#g E** 9 S. FS .—— □ G E *- 8i PEEA LI G SSS —— S 5 5 5 8 S y.*5 5geE a 5 □D S e S 80 * 5 6 * G 5 55 E *** S E * 2 *□ 8 — 1— —* S S E S .5 SS S. #SgEE SEE— Seü-gua *• S 288 — — en "••* -„AL 9 9— SE - 93%S See. BEEEEE e E# SS.E s 02 B# s 2 * b PgS P SELLSEES SSSE * SES— a 5 S 5 852 a* 5 0 n E 80ESL 80 6 „ 2* 00 * 2 GzEE.“ SEgEE * B BüS 00*—= DETOEEGT Sge ** S" 5—** 6 * E 5* 9 5 — E* 0 ** 2— ——.— S S S 2 F ÄTETCEEER S.„-.*„" SE=HE .80.— *2—* 5" 5 S 22 # SE S 88 Bu ES5EE ES ## S a ES5EE BoLEDSDAE s. s3 SSzBEOSS S55 EExorSOESODESEE ALTS ESUBUSEBSUTUR 8O S6 GrSBSEE BUEEUAN 8 5 2 6. 1 E 5 5 S 5 5 .2 1 a —— 92 7 =.— *O ET —— 8 S 2 S 0 SuTSg B 0c**... 8 — 5 aEm*%E %S„ns 95 S 5 = 2*** Sceg! .2 5 352——— *— E ens. SS•E " K. 0 EbE * 0 R GSCET May sah nicht das Lächeln um seinen Mund, als er deraufhin versicherte:„Mr. Parker, den Sie einen Ehrenmann nennen, wird morgen nichts vermissen.“ Aber sie fühlte, daß Ironie in seinen Worten lag. Ihnen das Recht, so zu sprechen?“ fragte sie darum mit erregter Stimme. bitte!“ wehrte Braudt jedes weitere Wort ab, indem er die Tür leise aufzog und sich höflich vor Miß Steevens verbeugte, die rasch den Raum verließ. war doch eigentlich toll, überlegte May, während sie ihre Kabine wieder aufsuchte daß ein Einbrecher es wagte. die Ehrenhaftigkeit seines ironisieren. Und schließlich, daß er sie, die ihn ertappte, in höflicher Form, wie ein Weltmann eine Dame, hinausgeleitet hatte... Fast komisch war dies schon! Wenn man sich es aber recht überlegte, war es nicht nur komisch— sondern diesen Mechaniker Brandt umgab irgendein Rätsel... Wirklich ein Rätsel? Ooer war es nicht doch nur ihre uneingestandene Sympathie für den Kiner und Retter ihrer Frauenehre vor einem betrunkenen Ach, gewiß legte sie diesem Verbrecher nur einen geheimnisvollen Mantel um, mit dem sie zugleich ihre eigenen Gewissenszweisel überdecken konnte! Während May in so zwiespältigen Gedanken über die nächtlichen Schiffsplanken schritt, machte sich Brandt, nachdem er die Kabinentür geschlossen, Unverständliches vor sich hinmurmelnd, daran, die Spuren seines Einbruchs zu verwischen. Es geschah mit einer Geschicklichkeit, die auf einige Erfahrung schließen ließ. Im Kegel seiner Taschenlampe konnte man scharfe Zornesfalten auf seiner Stirn sehen. Es ärgerte ihn, so unvorsichtig gewesen zu sein, daß er sich von dieser Frau hatte überrumpeln lassen. Auch ohne daß er sein Wort gegeben, blieb dies Unternehmen ein Schlag ius Wasser für ihn. In„verbissener Wut verließ er schließlich leise den Raum. „Du bist wirklich gar nicht so dumm, wie du manchmal aussiehst, Mac!“ Mit liebevollem Nachdruck schlug ihm Brandt auf die Schulter.„Aber Scherz beiseite. Das Mädel... das Mädel, Max, macht mir Sorge. Sie abnt, iegricht in welch großer Gefahr de schwebt, wenn sie chinesischen die Lust ist auch für andere Leute in China reichlich dick. Ich habe gehört, daß die chinesische Regierung den Kopfpreis auch auf uns bedeutend heraufgesetzt hat. Es ist nur ein Glück, daß die chinesischen Scharfrichter eine außerordentliche übung im Köpfen haben. Jeder Hieb sitzt sicher.“ Brandt machte eine ärgerliche Handbewegung. Unsinn.. Hier geht es mir um das Mädel. Irgend etwas muß geschehen.!“.8 'Connor machte ein grimmiges Gesicht. „Ich befürchte nur, daß schon sehr bald viel geschehen wird. Dies für solche Dinge geradezu geschaffen. Mit der mir eigenen Geschicklichkeit habe ich heute festgestellt, daß jeder einzelne Mann hier an Bord mindestens zwei Revolver besitzt. Im Laderaum liegen Maschinengewehre. . Die Erwähnung der Waffen lenkte Brandt einen Augenblick von May ab. er starrte wie abwesend in eine weite Ferne, aus deren Nebel sich ein Torpedoboot neuesten Typs immer deutlicher löste, das majestätisch die Fluten des Ozeans durchschnitt Auf dessen Bug glaubte er sogar deutlich ven Namen lesen zu können. Es war ein chinesischer Name in goldenen Lettern:„Jangtse“ „Lächerlich!“ rief er aus einer seltsamen Ideenverbindung heraus.„Sie können dach nicht ein Kriegsschiff mit Revolvern angreifen wollen...“ „Das zu erkunden, ist deine Sache!“ antwortete'Coenner gleichmütig. „Ich bin jetzt so hundemüde, daß mir schon die Augen zufallen. Good night, my sweethart!“ Als er, wie kurz vor ihm May, nun auch über die Schiffsplanken zu seiner Koje schritt, war sein Mißgeschick mehr und mehr von dem Gedanken verblaßt, daß diese Frau ihn verachten könnte. Ein Mann empfindet das um so schlimmer, je größeren Wert er auf das Gegenteil legt... Oechomnear irsi z dem Raum, den er mit seinem Kameraden rauche seine Pfesse, duui em. Der satz nach wach auf seiner Pritsche und ###r der, Mannschaft zwar verdoten, in ihren Schlafräumen zu Am 4vei 2 Connor, dieser kleine, qnecksilbrige Ire mit einem Schopf vrandrvter Haare, scherte sich wenig um ein Rauchverbot. Er hatte schon Schlimmeres hinter sich. Als Brandt eintrat, sprang'Connor mit einem Satz auf ihn zu. „Alles in Ordnung!? Hat es sich gelohnt? „Laß. es ist schief gegangen, Mac! Wir sitzen in einer Pechsträhne...“ Mißgestimmt hob Brandt eine gelockerte Boble im Fußboden auf. unter der er den Revolver und die Dietriche versteckte. „Damned!“ fluchte'Connor.„Wie war das möglich?“ Drandt erzahlte, wie ihn Mav überrascht hatte.„Aber“, fügte er hinzu,„verraten wird sie mich nicht.“ 'Connor grinste über das ganze Gesicht. "„Slaub's, sie hat das gute Herz ihres Vaters. Wenn Joe wüßte, daß ##e auf dem Wege nach China ist, um ihn zu suchen.. Was der wohl dazu sagen würde!“ „Ach was, es ist eine Katastrophe für uns...“ winkte Brandt mit finsterem Gesicht ab. „hast schon recht! Und für das Mädel nicht weniger.“ Wütend zog 'Conner an seiner inzwischen erloschenen Pfeise. „Und glaube mir, es ist Parker gewesen, der sie auf diese Idee gebracht .. Joe vor zwei Jahren seine Tochter in San Franzislo verließ. um zun in das große Abenteuer zu stürzen...“ „Willst du ihm enwa einen Vorwurf machen?“ erboste sich Brandt. „uicht ein kleines Vermögen für seine Tochter zurück? Daß die Bank rrtrachen und das Mädel mittellos dastehen würde, konnte er doch wahrlich nicht voraussehen.“ Hab ich das etwa gesagt?“'Connor schien leicht gekränkt.„Im Gegenteil. Joe hat nur recht gebandelt; er konnte doch das Mädel bei seinem gewagten Spiel nicht um sich haben.“ „„Na, also, was willst du denn?“ meinte Brandt noch immer unwillig. # hat sich doch auch nicht unterkriegen lassen, hat ihr Chemiestndium zugernund aufgesteckt und ist Verkäuferin geworden. Sie hat die Energie des Alten, wie du siehst.“ warm geredet.'Connor bemerkte das wohl, sprach aber die Bedenken nicht aus, die ihn bei dem Gedanken beschlichen, daß sich in das Nädel verlieben könnte. Schwere Venwicklungen müßten Währeng.: Aoer was zing es sctließlich ihn an des Schweigens, das zwischen beiden herrschte, hatte sich # neus, Pseise gestopft und Brandt eine Zigavette angezündet, dir er hüsteg und nervös rauchte. du eigentlich vorhin mit Parber sagen!“ fing Brandt unrubig und gereizt.„Glaubst du in deiner Einfalt wirklich, s karn, rir, nich, dersen, wie er es angestellt hat, se zu sischen! Jounmöglich an das Mädel schreiben. In den als verschollen. Irgendwo hatte ihn China verschluckt. Das Konfulat konnte auch nur berichten, daß sich seine Spur von Hongkoug ins ###.## aute Tochter aber bangt um das Schicksal ihres #####n sie natürlich nur den einen Wunsch, felbst an Ort Nachforschungen anzustellen. Wie du siehst, bin ich nicht gar zu dumm. May!“ sagte Brandt ein wenig versöhnt. schmunzelte DConnor, während er bedächtig.. Seuch!“ So, fo; schmunzelte nan auch Brandt. 6 „Da bin ich neugierig, ob du „Erzähl' nur, Brandt, ich werde vergleichen und dir dann sagen, ob es stimmt“, meinte'Connor mit pfiffigem Gesicht. Parters Schwester dat sich mathtrich 9 Böre. angefreundet. Da engab es sich daun gunz von ut ihr sebst, daß sie seine EinGradesg hab ach.; mir ein, zund glache witr, as i%chen Breudt“, siel Oéanner zufinmend in segen ain heuer nassinierter Plan von der Feiner, gemütlichen Speiseraum, den Parler nach eigenen Losten geschent hatte, den alten Frachtdampfer so wohnlich als möglich en, saßen am Morgen nach dieser Nacht der Schiffsherr mit seiner Schwester Helen wie gewöhnlich beim Frühstück und warteten auf May. nur so lange bleiben mochte? wunderten sie sich. Sie liebte diese Stunde, die ne nach Möglichkeit auszudehnen versuchte, da die Geschwister Parter sehr anziehend von ihren vielen Reisen zu erzählen putten. Sie schienen reiche Kaufleute zu sein, die die halbe Welt gesehen inem geftrigen Ersehris Sie herenie dutte seinen amten Grund in Ern ais. Sit Alute es schon sehr, dem Monteur Brandt ihr. Schweigeverspreggen gegeben zu haben. Sie war Parker Dank schuldiz, Stumdem fchziun attast sie überdies bewunderte. Ja, in manchen .###en es ihr, daß ihr Herz an dieser Bewunderung nicht ganz unbeleinigt war. Er wußte eben seinen glänzenden Aufstieg vom Zeitungsund für Kraftnaturen dieser Art was May leicht empfänglich, denn sie berührte verHerauepn abentenersichen Sehenseg admie sie nicht, dap Fred Parker aus lauten Vortwechsel durch die Tür. Bicher Pohien nein.n Augenblick, einzutreten. Gab es einen Familienstreit! hennengelerng, nur das beste Einvernehmen der beiden Geschwister Gesnenster eden Heleus Stimme:.„.. Du fehst offenbar Birgten: Leinig... Wie sollten unter deinen Leuten„BungFisch hier? Du weißt doch, was er sie schnell ein. begrüßte sie die Geschwisten. deit erscheinerFreundin umarmng, ihrer iupulsiven Art ausgesprungen und hatte die „Nicht gut geschlafen, Kleines?“ gestern... Du weißt! Ich bin sehr lange wach gelegen. Jetzt bin ich sie aber los.“ „Dank der Hilfe der Götter... oder einer Tablette?“ scherzte Parber, während er sie mit bezaubernder Liebenswürdigkeit begrüßte. May reichte ihm lachend die Hand. „Sagen wir: beides.“ , fand eine Vase mit Rosen, die tgliche Aufmerssamkeit er#sh, Bastgebers. Während sie ihm dankte und er sich vereiner dünnen Gerie. Varleis Teler ein keimes fülbernes Sischchen an porhin gergesen.. die Ursache des geschwisterlichen Aeinen Blick aufgefangen. Vielleicht überlegte sie blitzschuell, hatte May etwas von dem Wortwechsel gehört, und so sagte sie lebhaft: i e chaust, dir den niedlichen Silberfisch an, Liebes. Ist er nicht entsich ver izuu eb, so ein großer, starker Mann wie mein Bruder fürchtet ## einem kleinen reizenden Fisch? Ist das nicht drollig?“ Mit schelmi###em Augenzwinkern sah sie von einem zum andern. Eine Zornesfalte sprang bei den Worten der Schwester in Fred Parkers Stirn. Aber als May Steeveus zu ihm hinblickte, hatte er sich sofort, wieder in der Gewalt. bist du, Helen“, lächelte er.„Von Furcht kann natürlich gar keine Rede sein, wenn auch dieses kleine Ding, Miß May, ich darf sagen, der größte Raubsisch in den chinesischen Küstengewässern ist.“ ## soll ich das verstehen?“ May vermutete einen Scherz, da sie dem belauschten Gespräch vorhin keine tiefere Bedeutung beilegte. Ohne eine weitere Antwort überreichte ihr Parker das Fischchen, das sie interessiert betrachtete. Es war aus gehämmertem Silber und zeigte auf der einen Seite chinensche Schriftzeichen, die May nicht deuten konnte. „Und was bedeuten diese Zeichen?“ „Oh. nichts Besonderes". lächelte Fred Parker.„Ich fand das Dinz heute morgen auf dem Fußboden in meinem Büro.“ Besonderes. Tod unseren Feinden! steht darauf. Und da Fred nicht weiß, wer damit gemeint sein könnte" vische ich den verdammten Burschen dann.. Gnade ihm Gott!“ fuhr Freo Pal#et vollig unbeherrscht dazwischen. horchte May auf. Zum ersten Male gewahrte sie einen fast brutalen Zug in seinem Gesicht, den sie noch nie an ihm bemerkt. „Verzeihung“, er verbeugte sich schnell gegen May„wenn ich mich in seine Faocktgascheen Silberfischchen, das May ihm zurückreichte, „Sprechen wir lieber von anderen Dingem, als von solchen Albernschießen nach dem Frühtlucke:Vie wäre es mit einem nerten Tontaubenwuesdie die echmenen Zietlscherheit, nicht wahr““ May sagte nichts darauf. Es beschäftigte sie— das Silberfischchen. Hatte Parker nicht erzählt, daß er es in seinem Büro gefunden habe? Grucz veräge##nd in der Nacht verloren haben, als er den Einbe be Sm, schien zwar sein Wort gehalten und nichts entwendet zu huven, denn sonst hätte Parker sicher etwas von einem Einbruch erPrande= in Fiorbindung machte ihr Sorge, da sie glaubte, ihn mit Tlandl in Veroindung bringen zu müssen. moser Paien... ssenbar über die Sache nicht weiter sprechen zu chweigen vurg 2a ounte May es nicht über sich bringen, ebenfals in petregr n. und zo sagte sie plötzlich: „Verzeihen Sie, Mr. Parker, wenn ich auf das Silberfischchen noch einmal zurückkomme. Ist das vielleicht ein Erkennungszeichen?“ „Ja“, brummte Parker, abweisend kurz, und hob seine Tasse gelaunt die Frage gus un lebsite, Nay;, nahm Helen prüste sorgjälig die Schlöser, eeslisentlich diese vanre Anspielung und el Ausammenhang. Amulet ein. Bahrscheinlich war hier ein „ Feber. Sie sich dieses Ding hier an, Cowler.„Ich sand es morgens Damit warf er den Silberfisch auf den Papierstapel. die wir mitgenommen haben.“ hentlich den Kaps“ sehe da vor einem Rätsel“, schättelte Cowier nach Ergebnis und beschloß daher, von nun ab doppelt wachsam zu sein. uend Besier n duen antem Thene ihr. Muk Bin“ an Bord der„Janatse“ zu erhalten. Der Hoy ier Suuter zwinkerte Cowler mit einem Auge dem Schiffshern das ihm nicht belommen is.:, olte. Er muß wohl enwas gegessen haben, Bande chinesischer Piraten, die dier aus einer schrecklichen Bachen ein lachte laut heraus, und Cowler Kimmte schalend in dieses Sie chnuggss, beimlich Mitglieder ihrer Bande an Bord der Schiffe, iun nchmen##en wollen, mit der Aufgabe, in die Schiffspapiere Einsicht an Bord die werwolste Ladung befinhen 2 um feszustellen, wo sich Tasse dart auf den Tisch, geworden“ dent Fred Parter und seyt setne May aber starrt ihre Freundin voller Entsetzen an. Dann ist ja Brandt mit zitternden Lippen, erhebt sie sich. a. WWein Lotzi, ich bitte mich, zu entschuldigen; mir ist nicht gut“ sagt # uuto mit einem flüchtigen Kopfnicken geht sie schwankend hinHelen ist aufgesprungen, will ihr nachgehen, wird aber von dem Bruder mit hartem Griff zurückgehalten, während die Tür sich schließt. „Bist. di des-eufels!“ zischt er sie an und wirft das zerknülte Mundkapfichen wachen z Tisch„Rußt du sie mit solchen Dingen vor der Zeit esseis emntich du das Amulett so ofsen liegen, daß sie es sahl“ „Sie überraschte mich mit ihrem schnellen Eintritt.“ „Ungewandt und unbeherrscht... Zwei bewundernswerte Eigenschaften eines Gentleman, und in deinem— Beruf... Ein spöttisches Lächeln eine Ligareite reichen:-Penn du dich wiedergefunden haßt, darst du mir ie Sher in woatnichem sahn. Schweste nie so recht heran, ärgerte ihn ost maßlos, verlegen wor. Er muhte es zugeben, aber es und Feuer. Aber ruhig war er in seinem fragte sie immer „Wenn du es nicht lassen kannst... bitte. Nur würde ich dir empbeiressente verfuchte er sich zu rächen. dig zu bein, koweit ste d4ch ergärend Einzn. Pvotheker, bedor er zu uns kam“, fühte Cowler „Also zwischen Amoy und Hongkong?“ Cowler nickte. Heffentich flahe alles!“ lag eine gewisse Besorgnis in Parkers Stimme. einfach nicht scheitern kann.“ Praten auch Abscht auf dos Torpedoboot habenv. Stahlroß haben! Seit sie sch mit Duna Dih Absichten auf dieses ebenbürtger das Torpedoboot schwer deutbares Erinsen lag auf Cowiers Gesch. auf wrche; her gacheriegen„Fr eing nachdentlich in dem keinen Raum *'sann dem“ täne durchkrenzten sein Hir. Es war ein sein Er wolle es fes nicht genügte, die erste Hand des„Cheis“ iu Bünsche und Haitr seider werden. Aber er war vorsichtig genug, seine Hoffnungen vor allem Cowler gegenüber, dem er nicht ganz traute, den er sogar in Verdacht hatte, ein Spitzel des Chefs zu sein, zu der Tür Jann dabl seinem nnruhigen Gang inne, horchte scharf nach und ris sie mit einem Fuck aus. Vewunderung gans leise in Pe einem Draßi herur eimer Teitletter und bastecte an „Was machen Sie hier?" herrschte ihn Parker an. von Sha Larierte leicht den Hieb.„Enthüllungen, die ich mache, sind stets memn Lieber, auch wenn sie einmal mich selbst betreffen sollten. Es#### also deiner Empfehlung nicht. Einstweilen habe ich jedoch dich und dein Vorhaben. Und so muß ich schon einmal zuschauen, berauszubelommen, worüber die Kleine so erschrocken war. Sie wurde vluß wie der Tod.“ Damit ging sie zur Tür. Dort drehte sie sich noch einmal um. Er hat neue Nachrichten von diesem Schiff unter Vitalienbradern: 30 dente, wir befinden uuns Fred Parker rang die Hände.„Welch blödes Wort! Du weißt überSescihtn Sreeicuns, der Silberfisch hat dirs ja zur Genüge gezecg:: Zsich sech's noch tommen“, zischte er in sich hinein,„daß ich dich eines Tages über Bord gehen lassen muß...“ Helen hatte das Letzte nicht gehört. Einen lustigen Schlager vor sich hinsummend, war sie hinausgegangen. Fred Parker aber schüttelte es in ohnmächtiger Wut. Er haßte diese überlegene, spielerische Art seiner Schwester, die sie bisweilen an sich hatte. Sie, brachte ihn damit noch zur Verzweiflung! Aber er durfte sich bis zum nic, ymreißen lassen, denn Helen stand unter dem Schutz eines Mannes, den zu fürchten er allen Grund hatte. ach ienn ich aufhören soll, brauchen Sie es bloß zu sagen, Nr. Parker. nung ur nich nichher#ier## schereien von einem Elektriter in Ordinr Tonsear sier burz, darauf das Kapitänsbüro betrat, traf er seinen Seirever esten### schlicher Aufregung an. Es mußte schon etwas Besonderes vorgesünen sein, das viesen kleinen, dicken Mann von gut zwei Zentner Lebendgewicht aus seiner unerschütterlichen Ruhe gedracht hatte. „Nun, was gibt's Cowler?“ Sie wunschten mich zu sprechen.“ der und schlug mit der flachen Hand auf einen Stapel Papiere, die vor ihm auf dem Schreibtisch lagen.„Irgend jemand eingeschlossen hatte; gewühlt, die ich gedern hier sonsfältig geordnet und Parker wurde ein wenig blaß. „Wie ist das möglich! Die Fächer haben doch Sicherheitsschlösser!“ Cowler lachte spöttisch und nicht sehr respektvoll auf. „Sie müßten es doch eher wissen als jeder andere, Mr. Parker, daß man auch Sicherheitsschlösser öffnen kann.“ danach, die Pfuschereien von einem Elektriker in Ordder Mann. der Lei leat hatl“ erboste sich verdammten Ferl an der. Ich fluche schon seit drei Tagen über den versch zu geborchen: was nutzt das! Wenn Käptn Lewis besichlt, habBrandt!“ sagte Cowler, der dazugekommen war. Der Käpt'n hat recht, in meiner Kabine funktioniert die Klingelleitung auch „Ich werde sie nachher in Ordnung bringen, Mr. Cowler.“ „Das könnten Sie eigentlich auch gleich machen!“ „Wie Sie wünschen." trollte sich davan v d Leiter herunter, nahm sie auf die Schulter und — 4. Leiner von beiden ahnte, daß dieser tüchtige Mann eine geopfert hatte, um die wichtigsten Klingelleitungen zu stören. weinte Comler, nit seinem Setretär wieder in das Büro gegangen war, „Zur Vorsicht habe ich ihn weggeschickt.“ „Was ist das eigentlich für ein Mann? Ich kenne ihn gar nicht. Für einen Handwerker macht er mir überdies einen zu seinen Eindruck.“ Cowler nickte.„Er ist Ingenieur, und darum sieht er schon ein bißchen fein aus. Wir brauchten einen Bordmonteur, ich habe ihn in Sau Frauzisko übernommen. Er ist also noch nicht lange an Bord.“ „Ist er verläßlich?“ „Durchaus! Der Mann war, als ich ihn anwarb, erst vor fünf Tagen aus dem Gefängnis von Cattonville entlassen worden. Hat dort zwei Jahre abgemacht. Kleiner Einbruch in eine Bank. Die Entlassungspapiere habe ich eingesehen. Brachte noch einen Kameraden mit, einen Iren. 'Connor heißt er. Wurde am gleichen Tage wie Brandt entlassen. Beide hatten nichts zu knabbern und zu beißen, waren froh. unterkriechen zu können. Versprachen himmelhoch, in Zukunft„ehrlich" zu bleiben... Hahaba... Cowlers Bauch tanzte vor Lachen. Parker aber schien noch nicht ganz befriedigt. Siuserich eg" daß er ein Ingenieur wäre. Wie kommt er da zu einem „Ich habe, wie ich schon sagte, seine Papiere eingesehen. Er ist deutscher Ingenieur. Hatte zu Hause leichte Reibung mit einem Gesetzesparagraphen. Kam deshalb zu uns in die Staaten. Fand hier keine Verdienstmöglichkeiten und rutschte darum ab. Verständlich. Für uns wertvoll, eigentlich doppelt wertvoll. Denn so ein Mann hat den bürgerlichen Anschluß verloren und kann durch seine Herkunft von einer gewissen inneren Au Ssesseronte SoRers 13. Jebeuar 1938 Doctmunder Zeitung 13. Jebcuar 1938 Die Begnadete“ Novelle von Friedrich Schacke „Die Gefährten" Von Wilhelm von Scholz Der Titel dieses Buches, das im Paul=List=Verlag, Leipzig, erschienen ist, hat offensichtlich einen doppelten Sinn: Der Dichier vereinigt darin Gedanken und Gestalten, die ihm viele Jahre lang vertraute Begleiter waren. Und er hat den Wunsch, daß sie auch uns zu Gefährten werden möchten. Nun, manche sind es bereits gewesen. Wilhelm von Scholz sammelte hier alle Prosastücke, die nicht in dem„Erzählungen“ betitelten Band Aufnahme fanden. So trifft man denn auf dieses und jenes, das man schon hier und da gelesen oder wie„Die Pflicht“ in funkischer Bearbeitung entgegengenommen hat. (Darüber wurde auch im„Echo des Reichssenders Köln“ vor etwa zwei Jahren in der„Dortmunder Zeitung“ ausführlich berichtet.) „Neue Erzählungen“ nennt nun also Scholz seinen Sammelband und saßt damit eigentliche Erzählungen, Novellen, Kurzgeschichten, Legenden, Skizzen und Anekdoten zusammen. Aber anders als bei den meisten hat man bei Scholz immer das Gefühl, daß er um die Gattungen und ihre Formgesetze Bescheid weiß— wurde er doch bereits in Literaturgeschichten, so bei Soergel etwa, mit Paul Ernst zusammen als Vertreter eines neuen„Klassizismus“ aufgeführt. Derlei Bezeichnungen haben immer etwas Erzwungenes. Jeder Leser jedoch, der neben dem Gehalt auch die Gestalt einer Arbeit zu würdigen versteht, wird mit Lust entdecken, wie das ausgeprägte handwerkliche Können des Dichters dem einzelnen Stoff die aus seinem Wesen sich ergebende Formung angedeihen läßt. Die Behandlung sehr verschiedener Stoffe, ihre Darbietung in verschiedenen Erzählungsformen bringt es mit sich, daß neben bedeutenden und mit hohem Kunstverstand gebauten Schöpfungen auch Anspruchsloseres steht. Ja, hier und da findet man sogar eine wie blasser und absichtsloser Bericht wirkende Geschichte, so daß man fragen möchte, warum auch sie Aufnahme fand oder nicht ausführlicher bearbeitet wurde. Jedoch— Scholz wird dafür seine Gründe gehabt haben Hinweisen möchte man noch auf die heiteren Stücke, in denen er mit Laune und mehrfach das Groteske berührender Phantaste gewissermaßen einen Ausgleich schafft gegenüber dem gedankenreichen Ernst seiner anderen Stoffe. Die Fülle der Vorwürfe könnte Ursache werden für eine allzu uneinheitliche Wirkung des ganzen Buches. Doch ist dem nicht so. Wer Scholz kennt, weiß, daß ihn sein Leben lang einige Gedankenreihen beschäftigt haben, die untereinander verwandt sind. Er hat zwar die siebenundvierzig Geschichten seiner Sammlung in vier große Gruppen(Buch der Gegenwart, Buch der Liebe, Buch der Vergangenheit, heiteres Buch) eingeteilt, aber diese Gruppierung, dünkt uns, wäre nicht einmal nötig gewesen. So sehr berühren sich die behandelten Themen. Und das sind die Rätsel, welche unerklärliche seelische Sonderfälle aufgeben. Die eigenartigen, ja unheimlichen Grenzbezirke des pfychischen Lebens, in denen Ahnung, Fernwirkung, Vorgesicht oder Traum ihren Bereich haben, werden von Scholz immer wieder dargestellt. Man liest von der ungewöhnlichen Aufhellung oder Sühnung eines Verbrechens, man hört von gänzlich geheimnisvollen Zusammenhängen, die der Vernunft widersprechen. Bisweilen ist der sensationelle oder kriminelle Einschlag in diesen Geschichten so stark, daß man überlegen möchte: Ist dies noch Dichtung oder handelt es sich hier um Reportagen interessanter Fälle“, die vermöge ihres aufregenden Inhalts die Spannung des Lesers erwecken? Aber eine solche Betrachtungsweise wäre reichlich schulmeisterhaft. Freuen wir uns vielmehr, daß ein Schreibender in diesem Alter noch wagt,„spannend“ zu sein— trotz dem reißerischsten Amerikaner. Es zeigt wie unverbildet dieser hochkultivierte Edelmann empfindet, wie gesund seine Erzählerbegabung ist, denn: Spannung zu vermitteln ist der Anfang jedes natürlichen Erzähltalents.(Die meisten Leute, welche heute schreiben, können gar nicht erzählen, sie verdecken ihren Mangel freilich durch Beschreibung, Erörterung und Stimmungsmalerei.) Wer übrigens ein Organ dafür hat, wird bald bemerken, daß das Stoffliche für Scholz nur den Vordergrund abgibt, das dahinter jene Erkenntnis als das Wesentliche aufleuchtet, die Erkenntnis— oder die Überzeugung: Das menschliche Leben ist ein gelenktes, nicht der Zufall regiert, sondern ein geheimes Walten rätselhafter Kräfte, sei es, daß diese irgendwo wohnen, sei es, daß sie in eines jeden Seele zu suchen sind. Und wer einmal dies begriffen hat, daß der Dichter die spannenden Fabeln benutzt, um solches zu lehren, muß der nicht völlig zufrieden sein? Denn welche höhere Aufgabe könnte ein Dichter haben, als von Zeit zu Zeit hinzuweisen darauf, daß alles Leben Geheimnis ist, daß hinter der Erscheinungswelt eine zweite unsichtbare verborgen ist, und daß unserem Wissensdrang nichts bleibt als„das Unerforschliche schwe gend zu verehren". Julius Lothar Schücking. Moselländische Novellen Von Stefan Andres Der berufsmäßige Betrachter des heutigen Schrifttums macht immer wieder dieselbe Erfahrung: herrscht augenblicklich über die literarischen Gattungen bei jedermann eine verartige Unkenntnis und die vorhandenen Begriffe werden derart durcheinander geworfen, daß man schier verzweifeln möchte. Während auf dem Gebiete der Musik wie der Malerei ein strenger Formalismus immer mehr an Boden gewinnt und die Schaffenden zu Zucht und Ordnung veranlaßt, tummelt sich bei den Schreibenden ein jedes nach seinem Belieben auf allerlei Feldern umber, ohne zu fragen, was es mit ihnen auf sich hat. Wer heute in eine Bilderausstellung geht. kann sich immer erfreuen an dem hohen Niveau von Technik, das in der Malerei jetzt durchweg eingehalten wird. Wer ein Musikstück eines jüngeren Komponisten hört, wird in der Regel erstaunt sein über das außerordentliche Maaß von Technik, das der soeben herangewachsenen Musikergeneration eigen ist. Innerhalb der Literatur sucht man nach dergleichen vergeblich. Was Stefan Andres ein moselländischer Schriftsteller von einunddreißig Jahren„Novellen“ nennt, hat mit diesem Begriff nicht viel zu tun. Eine seiner fünf Arbeiten ist eine regelrechte Erzählung nach der Weise Storms oder anderer Realtsten geschrieben, die anderen sind Skizzen oder Stimmungsbilder und als solche freilich übermäßig lang. In den„Vermummten“ wird erzählt, wie zwei Brüder in Fastnachtsverkleidung einen kleinen Jungen heftig necken, sodaß er blödsinnig wird. Der eine der beiden bereut die Tat, der andere nimmt sie leicht und heiratet— obwohl noch,mancherlei weiteres Übel aus ihr folgte— die Schwester des unglücklichen Jungen. Erst nach seinem Tode bekommt der andere Bruder, nachdem er die Untat, die solange auf seinem Gewissen lag, gebeichtet, diese Frau, die er eigentlich schon immer lieb gehabt aber wegen des begangenen Bösen nicht zu freien gewagt hatte. Die Anlage und Entwicklung der Fabel verrät Kenntnis um menschliche Verstrickungen, Gefühl für das Ineinander von Gut und Böse, Gott und Teufel. Die Charaktere der handelnden Personen werden deutlich und genau auseinandergelegt und wieder zusammengefügt, die Umwelt mit Bebacht und Freude an den Kleinigkeiten geschildert. Wohl ist der Ton des Vortrags ungeheuer umständlich, wohl verliert sich Andres bisweilen allzu leigensinnig in Zustandsbeschreibungen, dann aber rückt die Handlung wieder vorwärts, der Leser überwindet die Ermüdung, saßt von neuem Teilnahme und ist am Ende ehrlich ergriffen und erschüttert. Die anderen Stücke des Buches enthalten zumeist Charakterschilderungen, sei es von einem Knaben, der auf ungeklärte Weise nach Agypten kam, was seine Eltern nicht glauben wollten, sei es von einer Ehefrau, die ihr Mann unterdrückte, sei es von wunderlichen Leuten, die ihr ganzes Geld zur Herstellung eines zauberhaften Gartens verwandten und dann bankerott machten. Man fragt sich unwillkürlich, wozu wurden diese Schilderungen von Privatmenschen abgesaßt? Sollen es beispielhafte„moselländische“ Figuren sein? Vielleicht! Aber dann müßte für diese Käuze und Sonderlinge eine überprivate irgendwie bedeutende Handlung gefunden werden in welcher sie agierend aufträten, um die Lektüre des Buches lohnend zu machen. Was Andres bietet, wirkt wie Studien zu einem Roman, ungemein sorgfältig ausgeführt, sehr emsig verarbeitet, aber doch eben nicht fertig geworden, nur Skizze, nicht Gebilde. Er hatenorm viel Talent, aber zu dem Talent müßte jetzt die Beschäftigung mit der Theorie treten. Wilhelm Schäfer hat erst vor kurzem, als er zu seinem 70. Geburtstag eine Rede hielt, gesagt, schildern könne jeder gebildete Mensch und ein Schriftsteller dürfe sich gar nicht damit aufhalten. Das erste ist nicht richtig, schildern können nur wenige und es will auch gelernt sein, aber ein Schriftsteller wie Andres, der es kann, sollte sich tatsächlich nicht damit aufhalten. Er müßte nun daran gehen— etwa in der Art wie Paul Ernst es uns gelehrt hat— aus seinen Figuren und Motiven eine Handlung zu bauen, und ihr eine gewisse Bedeutung zu verleihen. Diese Handlung mag in seiner schnörkelhaften, reichverzierten, immer wieder ausbiegenden und die Hauptsache umgehenden Weise erzählen— dann wird ihm nie eine„Novelle“ geraten— oder in einer neuen, strengen, zuchtvollen, kurz der heutigen Erzählungsform, welche die der Novelle ist! Das gut ausgestattete, 300 Seiten umfassende Buch ist bei Paul List in Leipzig erschienen. Julius Lothar Schücking. Das Aufführungsproblem von Schillers romantischer Tragödie„Die Jungfrau von Orleans“ ist in unserer Zeit gewiß eines der schwierigsten, das die deutsche Schauspielbühne zu lösen berusen ist. Seit Erscheinen von Shaws vielgespielter„Heiliger Johanna“ ist das Gefühl der meisten Theaterbesucher, die mit ihr ein in jeder Phase ihres Tuns begreifbares, natürliches Geschöpf mit gesunden Lebensinstinkten kennenlernten, der Schillerschen Schicksals=: ethit entfremdet, die in moralischem Fanatismus einen Fall„tragischer Schuld“ konstruieren mußte, um der romantischen Tragödie ihren dramatischen Sinngehalt zu geben. Schillers Johanna wird von einem unmenschlich harten Gottesgebot gezwungen, sich mit Übernahme des göttlichen Auftrags ihres gesunden Menschentums zu entledigen, ihr gesundes Frauentum abzuschwören und nur noch ungeschlechtliche Schicksalsvollstreckerin zu sein. Als sie gegen dieses unmenschliche Gebot verstößt, als sie„natürlichen“ Regungen folgt, wird sie„schuldig“, ihr Untergang ist unabwendbare„Strafe“ des rächenden Gottes. Das alles ist in einer unromantischen Zeit wie der unfrigen schwer zu begreifen, es ist noch schwerer darzustellen. Die Verwandlung der Jungfrau aus einer wassenklirrenden patriotischen Heldin zum liebenden, schwachen Weib in der Lionelszene wurde schon mancher Schauspielerin zum unlösbaren Rollenproblem:. In einer handlungsmäßig sehr klug aufgebauten Novelle führt Friedrich Schacke solches Ringen einer jungen Schauspielerin mit den seelischen Problemen, die ihr diese Szene aufgibt, bis zu einer letzten entscheidenden Konsequenz durch. Er läßt in der Form eines brieflichen Eigenberichts eine junge Schauspielerin zu der Erkenntnis kommen, daß mit dem Erwachen ihres Frauentums bei der Begegnung mit Lionel die urweiblichen Instinkte einer tiefen Sehnsucht nach dem Kinde wach wurden. Und er läßt diese Schauspielerin zu der Erkenntnis kommen, daß sie die Lionelszenen gar nicht spielen kann, ohne wirklich ihr Frauentum der Erfüllung zuzuführen, ohne selbst ein Kind zu bekommen. Dieser Weg zur Mutterschaft mit allen seinen Einzelstationen ist der Inhalt dieses Bekenntnisbuches. Schacke schickt seiner Novelle folgende Worte voraus: „In diesem Buche spricht ein Mensch zu uns, ein neuer Mensch aus einer neuen Welt. Er redet seine Sprache, einfach und unkompliziert, wie das Leben eben zu sprechen pflegt. Dies Buch wird zu allen denen sprechen, die es angeht!“ Mit diesen Sätzen ist viel versprochen. Daß es nicht eben sehr viel Menschen sind, die„es angeht“, wie Schillers Jungfrau gespielt werden kann und muß, gibt der Novelle ihre Erlebnisdistanz von aller konventioneller Alltäglichkeit. Der Verfasser will aber mehr, er will, einen neuen Menschen aus einer neuen Welt sprechen lassen. Es spricht aus dem Buch eine Frau zu uns die tapfer und unbeirrt um die verständnislose Welt den Weg geht, den ihr das wachgerufene Muttergefühl vorschreibt. Daß er sie mit dieser Tapferkeit bewußt oder unbewußt oft etwas ruhmredig tokettieren läßt, kann ein neues Zeugnis intimen Verständnisses für die weibliche Psyche sein. Aus diesem Grund auch stellt er seine „Heldin“ in eine Umwelt, die eigentlich nicht die neue Welt, nicht die unserer Zeit ist. Es ist doch wohl heute Jahrbücher und Zeitdokumente arteitag der Arbeit Heinrich Hoffmann hat 80 seiner schönsten Aufnahmen vom Reichsparteitag der Arbeit 1937 in einem Buch gesammelt und herausgegeben. Reichspressechef Dr. Dietrich schrieb dazu ein Geleitwort. Das Buch erschien im Zeitgeschichte=Verlag Wilhelm Andermann, Berlin W 35(64 Seiten, in Steifdeckel mit mehrfarbigem Schutzumschlag RM..50). Heinrich Hoffmann, der getreue Bildchronist des Führers, ist wieder einmal einer der ganz wenigen gewesen, die alles sahen, was es zu sehen gab. Er sah es aus einer Schau heraus, die der gleicht, die der Führer selbst hatte, denn H. stand, wenn er wollte, neben ihm. Adolf Hitler erscheint in vielen neuen vorzüglichen Bildern. Hoffmann hielt die größten, eindrucksvollsten und erhebendsten Momente des großen Geschehens in Nürnberg im Bild fest. Tausende von Aufnahmen hat er gemacht und die besten herausgesucht. Bild für Bild betrachtet man mit Bewunderung, einmal für das große Geschehen selbst und seine unübertreffliche Gestaltung, sodann für diese ausgezeichnete Bildberichterstattung, in der man den Meister erkennt. Wer am Parteitag teilnahm, wird das Buch als Erinnerung besitzen wollen, wer nicht das Glück hatte, wird es um so mehr haben wollen, denn bessere Eindrücke sind sonst nirgendwo vom Reichsparteitag der Arbeit zu erlangen. Das Buch ist ein wertvolles Zeitdokument. W. Neidhardt. Ein Jahrbuch für die Dichtung Richard Elsner, der Verfasser des Kleistromans„Riugender Dämon“, den wir vor einiger Zeit hier anzeigten, läßt im West=Ost=Verlag, Werner Jöhren, Berlin, den neuen, zweiten Band seines Jahrbuchs„Die deutsche Dichtung" erscheinen. Das glänzend ausgestattete Werk leitet ein Aussatz Hans von Hülsens über Gerhart Hauptmann ein, der einmal ganz von der positiven Seite her betrachtet wird. Wilhelm von Scholtz schildert seinen Besuch bei Detlev von Liliencron, Erwin H. Rainalter würdigt Karl Schönherr, Beda Philipp Rudolf Huch. Kommt die ältere Generation voll zu ihrem Recht, so ist die süngere mit einer Reihe von Proben aus ihren Werken vertreten. Man liest Stücke aus„Der Feldherr ohne Krieg“ von Wolfgang Loeff,„Wille und Schicksal“ von Ernst Zahn,„Rheinisches Zwischenspiel“ von Josef Ponten,„Kaiser und Kanzler“ von Richard Serau. Dazwischen sind Gedichte eingestreut. Elsner gibt eine Uebersicht über die Romanliteratur, ähniche Uebersichten, andere Dichtungsgebiete betressend, reihen sich an. Gedruckte Neuerscheinungen werden von September 1936 bis August 1937 nachgewiesen, Uraufführungen sind von Juli 1936 bis Juni 1937 berücksichtigt. Sehr wertvoll ist der Abdruck zahlreicher Besprechungen von Uraufführungen. Das Buch erscheint genauer geplant und sinnvoller zusammengestellt als sein Vorgänger von 1936. Es wird. nunmehr jedem Literaturbeflissenen sehr gute Dienste leisten, bietet aber auch dem, der die praktischen Listen. Uebersichten, Zusammenstellungen nicht braucht, fruchtbarste Anregungen für seine Lektüre und wertvoll: kritische Hinweise. Schücking. Gekrönt— Entehrt! Europas Schicksal— habsburgs Schuld (Buchverlags=AG., Bern). Die Frage der Habsburger Restauration, die von der ehrgeizigen Exkaiserin Zita seit dem tragischen Ausgang des Weltkrieges immer wieder in Fluß gehalten und gerade in jüngster Zeit erneut in den Vordergrund der Politik geschoben wurde, ist zu einem Problem des 20. Jahrhunderts geworden, da sie ja nicht eine rein österreichische Angelegenheit ist, sondern auch die Zukunft vieler europäischer Staaten beeinflussen kann. England und Frankreich unterstützen gemeinsam die Ziele der großen Realpolitikerin Zita, die eine Wiedereinsetzung ihres Sohnes Otto als Kaiser von Oesterreich und König von Ungarn erstrebt, in der stillen Hoffnung, dadurch die Achse Rom—Berlin schwächen oder gar unterbrechen zu können. Welche Gefahr eine gute oder schlechte Lösung dieses Problems heraufbeschwören kann, hat der bekannte politische Schriftsteller Gottfried Zarnow mit aller Offenheit und Schärfe dargestellt. An Hand unwiderlegbarer historischer Dokumente schildert der Verfasser die unheilvolle Rolle der Habsburger während des Weltkrieges und erschütternd zeradezu sind die beweiskräftigen Darlegungen von dem Kriegsverrat Kaiser Karls, der durch ein geheimes Sonderfriedensangebot an die Alliierten nicht nur seine eigenen Truppen den Feinden ausgeliefert, sondern auch den deutschen Bundesgenossen verraten hat. Auch der weitere Lebensweg des von Putsch zu Putsch von Wortbruch zu Wortbruch gehetzten Monarchen wird von Zarnow in interessanten Kaviteln behandelt. Der Verfasser hat in seinem Buch bewußt einen Unterschied gemacht zwischen Habsburg und Oesterreich und bei seiner Abrechnung mit der Dynastie in keiner Weise das österreichische Volk als solches in den Kreis seiner Betrachtungen gezogen. Ein besonders umfangreiches Kapitel von größter politischer Tragweite und Bedeutung ist der Entstehungsgeschichte der Tschechoslowakei gewidmet. Auch hier sind es wieder historische Belege, die eine surchtbare Anklage vor dem Forum des Weltgewissens erheben. K. Jeit. Deutscher Reichsbahnkalender 1938 Mit dem Thema„Reichsbahn und Handwerk“ erschöpft dieser Kalender in vielgestaltiger Bild= und Wortdarstellung einen sehr wichtigen Fragenkomplex, auf den mit Nachdruck hingewiesen zu haben, zweifellos ein besonderes Verdienst ist. Die Reichsbahn als Auftraggeberin und Förderin deutscher Handwerksarbeit ist von ganz besonderer wirtschaftspolitischer Bedeutung. Das deutsche Handwerk hat mit seinem regen Erfindungsgeist und seiner Tatkraft das deutsche Reichsbahnwesen überhaupt erst geschaffen und ins Leben gerufen. 740000 deutsche Volksgenossen verdienen bei der Reichsbahn ihr Brot, davon sind allein über 100 000 Handwerker; solche Zahlen sprechen für sich selbst. Hervorragende Landschaftsbilder aus deutschen Landen laden zum Reisen ein. Der Kalender wird zweisellos viele Freunde finden.(RM..20). Kontordia=Verlag, Leipzig. Sarto. kaum denkbar, daß in einem Schauspielersemble, also in einer Gemeinschaft gewiß vorurteilsloser, ausgeschlossener Menschen außer der alten Garderobenfrau niemand ist, der nicht mit abgewandter Überheblichkeit sich von dem gewiß nicht so absonderlichen Ereignis einer unehelichen Mutterschaft abwendete... Man erkennt vielmehr mit diesem Tatsachengehalt den Willen, das Schicksal der jungen Schauspielerin nach Möglichkeit preisend zu verklären und solchem Zwecke mag auch das Halbdunkel dienen, mit dem die Gestalt des Vaiers dieses unehelichen Kindes. eines in mystisch=religiöse Schwärmereien verstrickten Schauspielers(der in der fraglichen„Jungfrau"=Einstudierung den Lionel spielt) mehr angedeutet als dem Bewußtsein des Lesers wirklich nahegebracht wird, Die Novelle behält auf diese Weise ihren monologischen Bekenntnischarakter. Sie verdient schon ob ihrer ungewöhnlichen und unalltäglichen Problematik weite Verbreitung unter einer Leserschaft, der das Theater mehr ist als eine gewohnheitsmäßige Abendunterhallung., (Friedrich Schacke„Die Begnadete“, Kreisel=Verlag, Düffeldorf 12, RM..80). Ernst Aug. Schneider. M Ein neues Märchenbuch „Im Märchenwald“, da leben sie alle, die guten Freunde der Märchenerzählerin Else Hecht. Tüterchen, die Blaumeise; Spring, das Reh; Hopsa, der Hase; aber auch der Drache Zisch=Zisch, die Hexe Humpel=Pumpel und Truli, die Kreuzspinne, die„hier nicht gern gesehen wird". Die Geschichten aus diesem Märchenwald sir d nicht„ausgedacht“ im Sinne einer Handlungserfindung, die den Geschöpfen und Erscheinungen des Waldes menschliche Ressentiments unterlegt, ste sind wirklich der Natur„abgelauscht“ und mit frohem Kinderherzen aufgeschrieben. Es ist nichts Künstliches, nichts Konstruiertes in diesem Buch, die Phantasie der Kinder wird nicht auf Dinge gelenkt, die ihrem Auffassungsvermögen noch nicht entsprechen. Es liegt über diesen Waldkindererzählungen eine beschauliche Ruhe, die nirgends beunruhigt und aufregt, trotzdem aber die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite wachhält, von dem fröhlichen Einzug der Erzählerin in den Märchenwald bis zu den letzten Worten:„Als der Morgen kam, hatte der Wald sein Winterkleid angezogen und Stille und Ruhe war überall.“ Elisabeth von Nummel hat dem Buch zahlreiche Bilder geschenkt. Sie hat es nicht illustriert im landläufigen Sinne, sie hat mit Zeichenstift und zartkräftigen Pastelltönen bildnerisch weitergedichtet, was die Erzählerin anregte, sie hat die Stimmungswerte der Waldmärchen vorbildlich und einzigartig erfaßt, das Waldgetier, die Hexen und Zwerge und all die süßen kleinen blumenhaften Waldkinder werden durch ihre Darstellung erst richtig lebendig. Das Vorstellungsvermögen der Kinder wird nicht vergewaltigt und abgeleitet durch diese Bilder, sondern nur beschwingt, erfreut und angeregt; denn die Kunst Elisabeth von Rummels ist die einer frohen, liebreichen Lebensbejahung, einer schlichten aufgeschlossenen Einfachheit des Gefühls. Und darum ist sie heute eine der besten Kinderbuchmalerinnen, die dem deutschen Schrifttum zur Verfügung stehen. E. A. Schneider. (Else Hecht„Im Märchenwald“ mit 6 farbigen Bildern und 130 Federzeichnungen von Elisabeth Rummel. Verlag H. Hugendubel, München, RM..80.) Der Waffenschmied von Thüringen Roman eines deutschen Handwerkers von Wilh. Franz Verlag Otto Janke(Leipzig) Es ist die Zeit Preußens Erniedrigung. Die Schlachten von Jena und Auerstädt waren geschlagen und trotz des heldenmütigen Kampfes mußten die preußischen Soldaten der französischen Übermacht weichen. Da zog der wackere Schlossergeselle Johann Nikolaus Dreyse aus dem kleinen thüringischen Städtchen Sömmerda hinaus auf Wanderschaft, erfüllt von dem patriotischen Gedanken, irgendetwas für sein armes bedrängtes Vaterland tun zu müssen. Auf dem Schlachtfeld, das er nach den unglücklichen Oktober= tagen des Jahres 1806 besuchte, kam ihm die Idee für die Schaffung einer besseren Waffe für die preußischen Truppen, die er in harter, mühseliger Arbeit und unbeugsamer Willenskraft zu verwirklichen suchte. Nach jahrelangem wechselvollen Schicksal gelang endlich dem unermüdlich forschenden Dreyse die Erfindung des ersten Hinterladers, des Zündnadelgewehrs, das in der siegreichen Schlacht bei Königgrätz seine glänzende Probe bestand. Aus dem unbekannten Handwerker war plötzlich eine Berühmtheit geworden, die nationale Tat sand ihren verdienten Lohn. Diesen einzigartigen Lebensweg eines kerndeutschen Mannes hat der Verfasser zum Thema seines Romans gewählt, der ein hohes Lied auf vaterländische Arbeit sein will. Feit. Albanische Menschen Von Marie Amelie Freiin von Godin ist im Verlag der Bonisatius=Druckerei, Paderbor, ein neuer Roman aus Albanien„Das Opfer“ erschienen. Die Verfasserin ist seit ihren Jugendtagen Albanien eng verbnüpft, kennt Land und Leute wie kaum ein anderer Fremder, hat Leid und Freud so manches Jahrzehnt mit den Albanern geteilt, ja sie hat selbst die kriegerischen Ereignisse in vorderster Linie mitgemacht. Was die füngste Zeit anlangt, so hat sie durch Herausgabe des ersten und einzigen albanischdeutschen Wörterbuchs sich weiterhin um Albanien verdient gemacht. Wenn jemand, der ein Land genau kennt wie M. A. Godin Albanien, einen Roman schreibt, der darin spielt, versteht es sich ja eigentlich von selbst, daß das Lokalkolorit bis in die kleinste Einzelheit richtig getroffen ist, daß die Menschen, die durch das Buch gehen, wirkliche Menschen von Fleisch und Blut sind. Die Handlung scheint sich ganz wie von selbst und willig in diesen Rahmen zu legen. Alles dreht sich um die„Blutrache", die ja in Albanien auch heute noch in Geltung ist und so manche von ihr betroffene Familie gänzlich ausgerottet hat oder noch auszurotten droht. Auch in dem Roman ruft wilde, schlimme Missetat, noch dazu an einem schuldlosen Kinde begangen, den Vater zur Ahndung derselben auf. Aber dem Bruder des Freviers, einem Pater, gelingt es in verzweifeltom Ringen, glückt es im Kampfe gegen die eigene, nur mehr in wilden Nachegedanken lebende Schwester, den Schwager zur schwersten Tat für einen tief gekränkten Menschen, zur Vergebung und zum christlichen Verzeihen zu bringen. Es ist der Verkaslerty geglückt, dies alles in einer fließenden und #endigen, dabei schlichten Sprache zu schildern, es ist ihr vor allem gelungen, die Spannung vom ersten Ansang bis zum Ende voll aufrechtzuerhalten. Im vergangenen Jahre hat die in Altbayern spielende „Ortlbäuerin“ M. A. Godin weit über Bayern hinaus viele Freunde geworben. W. v. Rummel. Mirabeaus und anderer Zeitgrößen geschmückt sind. Republikanische Sinnsprüche werden ausgemalt u. a. die sog„Assignatensächer", Fächer aus entwerteten Geldscheinen werden getragen— die ganze Zerrissenheit und Verworrenheit jener Zeit findet ihr Spiegelbild in den Fächern. Die sanfteren Zeitalter des Empire und des Biedermeier bringen Fächer, die mit Blumenstücken, Versen oder philosophischen Aussprüchen bemalt sind. Zu Ende des 19. Jahrhunderts war der Federfächer„große Mode“ auf den Bällen, die unsere Großmütter besuchten. Einfache bunte Papiersächer wurden von ihnen benutzt, um an Stelle des Sonnenschirms die Lilienweiße der Haut, auf die die damalige Frauengeneration sehr bedacht war, vor Sonnenstrahlen zu schützen. Mit dem Heraufkommen sportlicher Betätigung auch für die weibliche Jugend verlor der Fächer seine Beschützerrolle, selbst im Ballsal wurde er ein seltener Gast— zu den knieburzen Kleidern paßte er nicht. Erst jetzt, da das Gesellschaftskleid wieder eine malerische und frauliche Linie betont, kommt der Fächer wieder zu Ehren. E. G. Alein Kind soll es einmal besser haben...!“ Vom ewigen lertum der Generationen Der Fächer Eine Beigabe zum Gesellschaftskleid, die in den letzten Jahren sehr vernachlässigt worden war, kommt wieder zu Ehren: der Fächer, jenes zierliche Instrument, dessen Nutzen, der Trägerin kühle Luft zuzuhauchen noch übertrossen wird von dem spielerischen Reiz, mit dem das zierliche Gerät gehandhabt werden kann. Die beiden Eigenschaften, Nützlichkeit und Koketterie, die ihm innewohnen, hat auch schon die Frau frühester Zeit erkannt: mit dem Palmblatt, das eine Schöne der Südsee pflückte, um ihr Gesicht dahinter zu verbergen, war der Gebrauch des Fächers entdeckt. An die Form des Palmblattes hielten sich auch die schon künstlich geschaffenen Fächer, die bei den Agyptern, Persern und Griechen in Mode kamen. Bei den Indern bestimmte das runde Lotosblatt die Fächerform, die sog. Radfächer. Diese beiden Formen, Wedel und Rad, sind die ursprünglichsten Fächer und blieben durch lange Jahre die einzigen. Im Italien der Renaissance erst halbierte man die Wedelform des Fächerblattes und erfand so den sog. Fahnensächer, dem wir auf den Bildern jener Zeit häufig begegnen. Das Material, aus dem sie hergestellt waren, war sehr vielgestaltig. Man verwendete Holz, Seide, Federn, Pergament, Leder und Spitzen und besonders kostbare Stücke wurden mit Edelsteinen geschmückt. Der Luxus, den die vornehmen Damen mit dem Fächer trieben, die reiche Elfenbeinschnitzerei der Griffe, die Verwendung von Edelmetall und Steinen auf dem Fächerblatt machten ihn bald plump und schwer und so blieb der Gebrauch mehr auf besondere Gelegenheiten beschränkt, als daß er allgemeingültig wurde. Aus Ostasien, aus China, kam dann eine neue Fächerform nach Europa— der Faltfächer, der ob seiner Leichtigkeit und Zierlichkeit von den Frauen südlicher Länder, den Italienerinnen und Spanierinnen begeisterst ausgenommen wurde. Dort wurde er den Frauen aller Schichten sehr bald zum unentbehrlichen modischen Begleiter. Sie galten denn auch als Meisterin in der Handhabung des Fächers; ihre angeborene Grazie fand in dem kleinen Instrument ein Ausdrucksmittel für jede Stimmung. Die Blütezeit des Fächers begann mit dem Barock und erreichte im Rokoko ihre Höhe. Das Rokoko schuf das kleine auf feingliedrigen durchbrochenen Stäben ruhende Fächerblatt, das aus dünner Seide, Spitzenstoff, Schwanenhaut und Gaze bestand, während das Gestell aus Perlmutter, Gold oder Elfenbein geschnitzt war. Diese kleine Waffe weiblicher Koketterie spiegelt übrigens getreulich den Wandel der großen Geschichte in ihrer Ausstattung. Künstler von Namen wie Watteau und Boucher verschmähten es nicht, Fächerblätter mit galanten Szenen zu bemalen. Eine regelrechte Fächersprache beginnt sich zu entwickeln— wie der Fächer getragen, ob er halb oder ganz geöffnet, ob er bis zur Mund= oder Augenhöhe gehoben, wie er gesenkt und bewegt wurde— alles wurde zur stummen Sprache zwischen Liebenden oder auch— politischen Intriganten. Beim Ausbruch der französischen Revolution„ändert sich das Blatt“, kann man im Wortsinn sagen. Denn jetzt tauchen Fächer auf, die statt mit Galanterie mit den Bildern von Danton, Wenn wir aus langen Erfahrungen und ärztlicher Praxis wissen, wie stark und entscheidend das Verhältnis der Eltern zu ihren Kindern das ganze Leben der, neuen Generation beeinflußt, dann ist es klar, daß wir einmal voll Mut die Verborgenheiten ergreisen und angreisen müssen, um zur Erkenntnis zu kommen. Wir wollen uns doch klar sein, daß Nietzsche recht hat, wenn er sagt:„Welches Kind hätte nicht Grund. über seine Eltern zu weinen?“ Es ist die tragische Wahrheit aller Generationen, daß sie bei jeder Erziehung vor der gleichen Aufgabe stehen, die schon die eigenen Eltern schwer beherrscht und gekonnt haben, obwohl sie alle das Beste zu geben bereit waren. Sie haben wohl Guttat über Guttat im Leben ihrer Kinder angehäuft und sind dabei gleichsam durch das unwegsame Dunkel eines Waldes gelaufen, in dem sie einzig und allein ihrem Stern vertrauen konnten, der sie richtig führte.„Kinder sind Rätsel von Gott und schwerer als alle zu lösen...„Haben wir nicht schon hundertmal beobachtet, daß jeder seine Kinder entgegengesetzt erzieht, wie er selbst erzogen wurde? Deshalb bedeuten Extreme in der Erziehung eine ungeheure Gefahr mit evtl. schwerwiegenden Folgen. Menschen, die in ihrer Jugend hart und streng gehalten wurden, kennen die schweren Stunden, die solche Erziehung bereitet, und auch den Mangel, den sie heraufbeschwört, deshalb sagen sie:„Mein Kind soll es einmal anders haben— ganz anders...“ Und sie setzen die Wahrheit, die Nachgiebigkeit und die übergroße Zärtlichkeit an die Stelle der von ihnen einst als zu hart empfundenen Strenge. Ihre Kinder aber fühlen später genau, daß das Leben eine Schule mit vielen Prüfungen und eine Lehre ist, die viel Können unter Beweis zu stellen sucht. Sie sehen, daß unser Schicksal unerbittlich auf Gedeih und Verderb den Einsatz der Persönlichkeit und aller Kräfte verlangt. Und dann kommt der Augenblick, an dem sie schwer die eigentliche Vorbereitung auf diese Lebensaufgabe vermissen. Und oft genug verfluchen sie die zu weiche Erziehung ihrer Eltern, die doch ebenfalls — genau wie die Großeltern— ihr Bestes daran setzte, dem alten Elternwunsch folgend, den alle Generationen haben, nämlich den, ihren Kindern einen leichten und glücklichen Weg ins Leben hinein zu bereiten. Es ist der ewige Irrtum der Generationen, daß jede glaubt, es„besser“ machen zu können, und daß die meisten das Märchen von der guten alten Zeit ihren Kindern wiederholen, das die eigenen Eltern jedem beigebracht haben. Glauben wir doch nicht, daß im Leben die Verschiedenheiten so groß sind, wie es oft den Anschein hat! In starken Strichen gesehen, bleibt das Wahre des Lebens das große Gesetz, das sich eigentlich immer gleichbleibt. Immer stehen sich Jugendlichkeit und Reise— naturhaftes Vorwärtsdrängen und naturgegebenes Zurückhalten— gegenüber. Jede von den beiden Generationen hat ein Eigengesetz. Das der Jugend heißt:„Erfahrungen machen wollen und müssen", das der Reise:„Diese Erfahrungen bereits gemacht haben". Wollte nun ein kluger Lehrer jemals den ABE=Schützen der untersten Vorschulklasse den Stoff der Prima nahebringen, dann würden wir ihn mit Recht für verrückt halten. Wir Eltern aber sind unlogischerweise oft höchst erstaunt, wenn unsere Kinder die gesammelte Weisheit in den Wind schlagen, ganz einfach, weil sie sie noch gar nicht verstehen können. Jugend lernt am Leben; wir Eltern müssen deshalb den Mut haben, unsere Kinder einmal ihre eigenen Fehler machen zu lassen, denn der Mensch lernt schlecht mit Worten, gut an Taten. Es bleibt unsere erste und vornehmste Aufgabe, nicht zu vergessen, daß auch wir einmal jung waren, daß wir Fehler machten und sie unbewußt machen wollten, weil wir eben ein Stück Eigenleben suchten. Das erste Wort der erwachsenden und uns zunächst entwachsenden Kinder heißt zunächst immer „nein“. Lassen wir sie mit der neuen Klugheit doch ruhig ein Stückchen ins Leben hineingehen! Das Dasein sorgt schon für die Wände, durch die man nicht mit dem Kopf rennen kann. Sie werden dann nach den Erfahrungen unsere Liebe, Einsicht und— Nachsicht gebrauchen können, die viel versteht, ohne alles zu verzeihen. Es ist nämlich tatsächlich oft der einzige Fehler der Eltern, daß sie mit den guten Gaben ihrer Klugheit und ihres besseren Wissens zu rüh auf den Plan treten; dann ernten sie von den Kindern die Meinung trauriger Herzen:„Meine Kinder verstehen mich eben nicht...“ Wenn ich mal Kinder haben werde, dann...“, heißt der Satz in vielen Jugendgesprächen weiter, „dann...“. Ja, dann machen sie es vielleicht anders; das heißt aber nur, sie machen andere Fehler als die Eltern, und sie wollen doch dabei das gleiche, wie alle Generationen vorher, nämlich: das Kind vor unnötigem Kummer bewahren. Gehen wir doch einmal von der allzu starken Verzärtelung ruhig ab, lassen wir unseren Kindern das Stückchen eigene Torheit und Draufgängertum und spielen wir alle— Vater und Mutter— nicht die besorgte Henne, die ihre mitausgebrüteten Entlein durchaus nicht schwimmen lassen will. Jugend besitzt genug Kraft und Elastizität, sie pustet der erste Wind schon nicht um. Ein paar Wachsschmerzen— Tränen, Kummer und Enttäuschungen— gehören in ihr Leben als befruchtender Regen, genau so gut wie die immer bereite Sonne unserer elterlichen Liebe. Charlotte.=B. Preisgekrönte Handwerkerinnen Unter den 68 Preisen, die auf der Pariser Weltausstellung an deutsche Handwerker verteilt wurden, fielen auch eine Reihe an Frauen. Mit der höchsten Auszeichnung, dem Grand Prix, wurde Tony Koy (Königsberg) für ihre hervorragend schönen Arbeiten aus Bernstein ausgezeichnet. Mit der Goldenen Medaille bedacht wurden die Goldschmiedin Elisabeth Treskow(Essen), die mit ihren Granulationsarbeiten einen großen Erfolg hatte; ferner die Goldschmiedemeisterin Erna Zarges=Dürr(Stuttgart), die außerdem noch eine als 2. Preis zu wertende Ehrenurkunde erhielt. Weitere Goldmedaillen konnten in Empfang nehmen: Ilse Scharge=Nebel(Halle), die mit dem Diamanten hauchseine Bilder in zarte Gläser ritzt und Alen Müller=Hellwig aus Lübeck für hervorragend künstlerische Werbearbeiten. Silberne Medaillen sielen an die Glasmalerin Ida Paulin(Augsburg) und an die Heidelberger Buchbinderin Helene Fanck Mit der Broncemedaille wurde die Buchbinderin Frida Schoy (Essen) bedacht und der Berliner Fotografin Jutta Selle wurde eine Ehrenurkunde überreicht. Mehr Lehrstellen für Hausangestellte tun not In dem Bericht der Reichsanstalt über die Berufsberatung wird u. a. mitgeteilt, daß die Erlangung einer genügenden Zahl von Lehrstellen für angehende Hausangestellte sich besonders schwierig anläßt. Im vergangenen Jahr gab es für fast 100000 Ratsuchende nur 14840 Lehr= und Anlernstellen; ihnen sind allerdings noch die 29500 Stellen zuzuzählen, die den Bewerberinnen um das Haushaltsjahr vermittelt werden konnten.— Es wird Sache der deutschen Hausfrauen sein, die Bemühungen der einschlägigen Stellen um die Heranbildung eines tüchtigen Hausgehilfinnen=Nachwuchses durch größeres Bereitstellen von Lehrstellen oder Aufnahme von Hausjahr=Mädel wirksam zu unterstützen. Diese Möglichkeit scheint doch genügend gegeben, wenn man bedenkt, daß die Zahl der ausgebildeten tüchtigen Hausgehilfinnen an das Angebot an offenen Stellen bei weitem nicht heranreicht. öne dHäkele S 030963/II à 030963 I K 07115, 96 cm Obu. S 11403/IV 70891. Eine schöne gehäkelte Taghemdpasse, die sich auch sehr gut für ein Unterkleid eignet. Dichter und offener Fileigrund bilden das Muster. Die Hasse wird in vorderer Spitze 12 cm breit, wenn 22 Rästchen der Häkelei etwa 10 cm messen. Als Material dient zartfardenes Glanzhäkelgarn Nr. 80 und 1 Stahlhäkelnadel Nr. 11. Beyer=Zählm. Nr. 7089 1 II. 030863. Rings um den Russchnitt und die Armelränder des Nachthemdes aus Batist wird ein Blüten= und Blättchenmuster in einer zarten Farbe in Platt=, Stiel= und Lochstickerei ausgeführt. Beyer=Adplättmuster Nr. 030863 II ist erhältlich. 70394. Eine Nachthemdpasse mit viereckigem Russchnitt in wirkungsvoller Filethäkelei. Die Passe wird 36 zu 30 en groß, wenn 22 Rästchen der häkelei etwa 10 em messen. Man häkelt mit zartfarbenem Glanzhätelgarn Nr. 60 und Stahlhäkelnadel Nr. 10. Das hemd wird aus gleichfarbener Waschseide oder Batist gearbeitet. Beyer=Zählmuster Nr. 70894/ II. K 07113. Ein Morgenrock mit handgestickten Kirschblütenranken. Die in rosa, rot grün und braun gestickten Blütenranken wirken besonders gut auf blauer oder schwarzer Kunstseide oder leichtem Wollstoff. Der Schalbragen kann in abstechender Farbe gearbeitet werden. Erforderlich etwa:.50 m Stoff und 60 cm Garniturkoff, je 96 cm breit. BeyerSchnitt K 07115 für 96 cm Oberweite. Beyer=Abplättmutter Nr. 11608/IV für.65 m drette und 2 m schmale Kante. 030963. Bogige Langettenabschlüsse und kleine Lochstichkereiblüten geden der Bettgarnttur einen schönen Schmuck, der am Innenrand durch einfache Städchenhohlnähte begrenzt wird. Beyer=Adplättm. Nr. 030963, III für 2,26 m Rante u. 2 Echmotive. 030954. Ein zierliches Ohrenhissen mit großem Motiv in Loch= und Weißsticherei und einfachen Städchenhohlnähten. Das Kissen ist 43 zu 55em groß. Die Randblende des Kissens erhält bogigen Langettenabschluß. Beyer=Adplättmuster Nr. 030964/ IV. 994. Zwei Caschentücher mit breiten Hähelspigen die sich aus Bändern, zierlichen Blättern und Blkten mit gewichelten Stegen zusammensetzen. Die Spitze des linken Caschentuches ist etwa 4 em, die des rechten Tuches etwa 3 em breit. Emnommen aus dem Beyer=Band 364„Schmale und dreite Hähelspigzen für Caschentücher, Decken, Wäsche usw.“ Beihrungen Oper=staller Kürzlich ging durch daß die amerikanisc Moore ein Puppenhau dem 700 Künstler und zu arbeiten hätten. I ein Miniaturschloß ge Erdgeschoß bis zur hö In zwei Stockwerken denklichen Beiwerk, konen untergebracht, wird, daß die Nachbil Gebrauchsgegenstände so vollkommen wie sicht dort z. B. eine eines Daumennagels, ei als 100 Pfeifen, die el Beleuchtungskörper v hutes und dgl. 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B. eine richtige Bibel von der Größe eines Daumennagels, eine 37 cm hohe Orgel mit mehr von Speicher zu Speicher, immer mehr verfallend, unbequemes Gerümpel, das schließlich sogar in einem Waisenhaus landete, wo die Kinder damit spielten. Dort entdeckte es eine Nachfahrin und rettete die Reste, immerhin noch rund achtzig Puppenstuben interieurs, nach Schloß Gehren bei Ilmenau. Von dort ist die Sammlung nach Arnstadt gekommen. Wie kostbar sie uns heute ist, beweist die Tatsache, daß die Ausstellungsleitung in Berlin am Kaiserdamm die zehn Häuser, die sie zur Weihnachtsschau im vergangenen Jahr aufbauen ließ, mit einer Million Mark versicherte. Gewiß stauten sich die Menschenketten vor diesen Glaskästen, doch ob sie alle den wahren Wert begriffen haben, mehr als eine bloße Spielerei darin erblickten, wage ich zu bezweifeln. als 100 Pfeifen, die elektrisch gespielt werden kann, Beleuchtungskörper von der Größe eines Fingerhutes und dgl. Dieses Puppenhaus lenkt unsere Aufmerksarnkeit nach Arnstadt, die„Pforte des Thüringer Waldes“, wo die einzigartige Sammlung der Herzogin Auguste Dorothee von Schwarzburg-Arnstadt im Schloßmuseum Aufstellung gefunden hat. Was einstmals als Zeitvertreib einer glücklosen Prau diente, gilt heute als ein Anziehungspunkt von Weltruf, der uns einen Einblick in die Wohnkultur der Zeit vor Goethe erlaubt. Das Puppenhaus ist infolge seines hohen Wertes— es wurden Vermögen für diese Liebhaberei ausgegeben— immer mehr Schaugegenstand als Spielzeug Was ist denn nun eigentlich so wertvoll an dieser Zwergenwelt, dieser Puppen-Residenz des 18. Jahrhunderts? Da erlebt man die Hofhaltung an einem deutschen Fürstenhaus in allen Einzelheiten, sicht die Pürstlichkeiten, Kavaliere in zierlichen Manschetten und gestickten Jabots, mit Perücken, Kniehosen und Schnallenschuhen, elegante Damen in Reifröcken, mit hoher Haarfrisur, bei Audienzen und Empfängen, beim Speisen, Spielen und Musizieren. Man blickt in die Wohn- und Schlafräume des Schlosses, in die Stuben der Bürger und die Werkstätten der Handwerker: Dort steht z. B. eine Dame im Modeladen und läßt sich prächtige Stoffe vorlegen. Hier beugt sich eine gute, alte Kinderfrau über einen Babykorb aus feinstem Rohrgeflecht. Im Gegensatz dazu das gewesen und blieb auf die höheren Stände beschränkt. Wenn es auch zweifellos Jahrtausende alt ist, so stammt das erste, von deln wir bisher vissen, aus den fünfziger Jahren des 16. Jahrhunderts. Es wurde in München auf Bestellung des Herzogs Albrecht V. angefertigt und besaß ein eigenes„Inventarium“, des von der Reichhaltigkeit der Schöpfung zeugte. Es ist wie so vieles Kulturgut ein Opfer der Flammen im Jahre 1674 geworden. Um so mehr erfreuen wir uns der Thüringer Sammlung, die uns nur, durch einen Zufall vom Untergang bewahrt blieb. Ursprünglich in über hundert Stuben in einem Schloß Augustenburg bei Arnstadt aufgebaut, das inzwischen verschwunden ist, wanderte es nach dem Tode der Schöpferin, wenig gewürdigt, von Schloß zu Schloß, musizierende Männerquartett; der auf seinem Tisch hockende Schneidermeister; der emsige Schreiner in seiner Werkstatt. Die kleine Szene in der Backstube und hier der würdige Hofküchenschreiber, der die Herzensgeheimnisse der Mamsell aufs Papier bringt und dem die Preude über das Glück, das er vermittelt, aus den roten Backen und den verschmitzten Augen strahlt. Damit kommen wir dem Geheimnis dieser Puppenstuben schon um vieles näher. Jeder Kopf trägt einen persönlichen Ausdruck, jede Szene ist nicht allein naturgetreu dargestellt, sondern dem wirklichen Leben mit allen Einzelheiten abgelauscht. Klingen uns nicht Weisen von Mozart oder Rossin! entgegen, wenn wir den aufschneiderischen Hofbarbier vor seinem wehrlosen Opfer betrachten? Und hier der Gelehrte im seidenen Schlafrock mit dicken Polianten vor sich, ein Totenskelett in der Ecke, das ihm die Vergänglichkeit alles Seins vor Augen halten soll. Blicken wir uns einmal die Innenräume und ihre Einrichtung näher an, so erfahren wir, daß die köstlichen, zum Teil seidenen Tapeten handgemalt, die Möbel bis zu den Bilderrahmen und dem seinen Gerank der Wandkonsolen mit den Payencen darauf alles in monatelanger mühsamer Handarbeit des Tischlers, Drechslers, Malers und Glasers entstanden ist. Selbst das kleine Porzellankabinett, das an die überaus reiche Sammlung des Schloßmuseums in Arnstadt erinnert, wo Tassen, Figuren und Vasen ein fast lückenloses Bild der Meißener Porzellanmanulaktur aus dem 18. Jahrhundert bieten, ist von einer eigens zu diesem Zweck gegründeten Fabrik Dorotheental bei Arnstadt geformt, gemalt und gebrannt. Stilecht und wahrheitsgetreu bis ins kleinste mußte alles sein. Die winzigen Spielkarten, die Noten, die Bücher sind handgemalt und gebunden. Es sind lesbare Texte und spielbare Musik, die aus den vergilbten Pergamenten uns entgegentreten. Die realistische Genauigkeit der verwandten Stoffe wurde sogar streng gewahrt. Die Wäsche ist je nach ihrer Verwendungsart von den feinsten Tafeltüchern und Servietten bis zu dem groben Küchenhandtuich vorhanden und der Unterschied des feinen Linnen mit dem eingestickten Monogramm des fürstlichen Hofes von dem derberen Wäschestoff des Bürgerhauses streng beobachtet. Ein kleines Wunderwerk stellt diese mit reichem Kupfer- und Zinngeschirr ausgestattete Hofküche das. Da fehlen weder die winzigen Messer und Gabeln, noch die Kuchen- und Puddingformen, der Bratenrost und die Quirle. Bis auf die Feuerzange ist alles vorhanden. Wie viele Pormen der Gebrauchsgegenstände sich über Zeiträume hinweg bis zu uns erhalten haben! Die Kuchenmolle, die Teigrolle, die Geräte in den Werkstätten des Bäckers, Schreiners und Schneiders, selbst diese bei den landwirtschaftlichen Verrichtungen unterscheiden sich zum Teil in nichts von denen, die wir heute noch benutzen. In der Apotheke befinden sich in den kleinen Schubfächern und Schübchen all die echten Heilkräuter und Arzneien, die darauf verzeichnet sind, und beim Bäcker sind die Brote aus richtigemn Teig, was uns die kleinen Milbenlöcher bestätigen. Während die geistlichen Väter der Fürstin, die das Wachsbossieren in Italien gelernt hatten, die ausdrucksvollen Köpfe der Puppenmenschen gestalteten, kleidete die Fürstin mit ihrem Hofstaat die Puppen an. Die 500 Paar Strümpfe z. B. wurden dabei auf .. S t e c k n a d e l n g e s t r i c k t. In 26 Häusern mit 84 Stuben verbringen 411 Puppen ein stilles und doch so mannigfaltiges Leben und werden so zur Quelle der Kenntnis deutschen Wohnens und Wirkens. Eindringlicher und liebenswürdiger zugleich kann Kulturgeschichte kaum gelehrt werden, als sie uns aus diesen Vitrinen entgegenstrahlt. Wir lieben Arnstadt als„Pforte zum grünen Herzen" Deutschlands, als Stadt der Brunnen und Burgen. Sie ist uns teuer um ihrer Erinnerungen an Johann Sebastian und Priedemann Bach willen. Aber wir suchen sie gern auch um dieser Sammlung willen auf, die man die größte und schönste der Welt nennen darf. G. Breyne-DickenZu den Bildern (vom Verkehrsverein Arnstedt) Oben inke: Eürstenpaer beim Mahl Oben rechte: Büngerliche Kindersiube Unten IInke: Schenkstube Unten rechte: Hofküche Ein Unger las— es war vor hundert Jahren ungejähr— in einem„Buch der Geheimnisse", daß ein starker und breiter Bart einen Dummkopf anzeige. Er nahm sogleich ein Licht, um sich im Spiegel zu besehen, brannte sich aber aus Unvorsichtigkeit den halben Bart weg. Argerlich setzte er das Licht hin und schrieb an den Rand des Buches, wo diese Stelle stand: Probatum est. N. N.— das heißt: es stimmt. Napoleon besuchte einmal mit Denon den Loudre. Vor einem schönen Gemälde blieb er stehen.„Das ist ein herrliches Bild, Lenon!“. sagte er. „Ein unsterbliches Werk!“, pflichtete ihm der Künstler bei. „Wie lange", fragte Napoleon,„hält sich eigentlich so ein Bild?“ „Wenn es gut aufbewahrt wird“, meinte Denon,„doch wohl fünfhundert Jadre.“ „Und eine Bildsäule?“, wollte Napoleon wissen. „Die hält sich vielleicht fünftausend Jahre.“ „Und das", rief Napoleon aus,„nennt ihr nun Unsterblichkeit!“ Bismarck in der Anekdote Vor sechzig, siebzig Jahren gab es eine Art von wohltätigen Festen und Bällen, zu denen Hof und Adel und Dipkomatie erschienen und zu denen jedermann Zumitt hatte, der den hoch bemessenen Eintrinspreis zahlen konnte. Zu einer dieser Veranstaltungen erschien auch Bismarcks Schneider. Der Fürst begrüßte ihn, schüttelte ihm die Hand und erkundigte sich, wie es ihm gefiele: „Es gefällt mir sehr gut, Erzellenz, ich finde nur—— ein bischen gemischtes Publikum!“ „Na, hören Sie“, meinte Bismarck,„es können doch nicht lauter Schneider da sein!" * Um seinen Eifer zu lähmen, erfanden seine Gegner bisweilen Geschichten gefährlicher Erkrankungen. Einmal wendet sich ein Mitglied des Herrenhauses mit der Frage an ihn, ob es wahr sei, daß er so krank sei, daß er auf Monate nach Agypten zur Kur gehen müsse. Bismarck nickt ernsthaft:„Das wäre nicht ausgeschlossen, aber des Kamel, das solche Geschichten erzählt, nehme ich auch mit!“ Peier Cmm. Humor des Auslands Gegenseitigkeit „Sie wollen also meine Tochter heiraten?... Na, schön, meine Antwort hängt von Ihrer finanziellen Lage ab!“ „Rein, welch ein Zusammentressen!... Meine finanzielle Lage hängt ganz von Ihrer Autwort ab!“(Jdeas) Zwei„Fahrer" Zwei Betrunkene kamen im Wagen die Hauptstraße deruntergefahren. „Hören Sie mak“, rief ein Polizeibeamter, sie anhaltend.„was fällt Ihnen denn ein, rückwärts zu fahren?" Jacware?“ „Jawohl, rückwärts!“ sagte der Polizist. „Rückwärts..." Die beiden, schauten sich erstannt an. „Ja. ja“, sagte schließlich der eine zum andern, „da ist es— kein Wunder— daß es so lang dauert— bis wir— daheim sind!"(Pearsons) Im Zirkus Ein dicker Herr versuchte, auf seinen Platz zu gelaugen. „Verzeihung“. sagte er zr einer Dame,„habe ich Sie auf den Fuß getreten?“ „Ich glaube ja“, meinte diese,„die Elefanten sind ja noch alle im Ring."(Tit=Bits) Die könnte er gebrauchen „Haben Sie aber eine fleißige Frau, Herr Müller!“, sagte der Reisende zu dem Krämer, nachdem er dessen Frau eine Weile bei der Arbeit im Laden beobachter hatte. „Jawohl, das stimmt“, sagte Herr Mülker,„ich wollte uut, ich hätte noch ein paar mehr wie sie!“ (Toronte Globe) Biesbaus „Redet Ihre Frau eigentlich viel!“ ja, sie besorgt das ganze Reden bei uns im Hause Wenn ich plötzlich tandstumm würde, so würde es wadrscheinlich füns bis sechs Wochen dauern, bevor de's merkte!"(Windsor Star) Fertsctung feig: Vater:„Warum heutst du denn. Karlchen?" Karlchen:„Weil der Peter mich gehauen hat!“ Vater:„Warum hast du ihm deun nicht auch euns gelangt!“ Karlchen:„Weil er dann wieder dran gewesen Wäre!"(Tit=Birs) Lachende Welt Im Manöver „Grüntal, was für einen Beruf haben Sie?“ „Ich bin Kammerdiener, Herr Feldwebel!“ „Gut, dann gehen Sie auf Horchposten!“ Empburns! Eine schon enwas ältliche, als spitzzüngig bekannte Jungfrau hat auf einer kleinen Gesellschaft einen Hauptmann als Tischherrn.„Nun, heutzutage besteht je kine Gefahr, daß ein Offizier in die Schlacht kommt“, bemerkt sie eben spitz. „Recht haben Sie, Guädigste“, gab der Hauptmann zu.„Sie wissen ja selbst am besten, daß man alt werden kann, ohme Eroberungen zu wrachen“ Gogienung Pankel hat eine Sekretärin eingestellt.„Nun, wie ist es denn mit der Kleinen? Wie macht sie sich denn?“ will der Freund wissen. ich bin reche zufrieden mit ihr; sie ist ehrlich, zuverlässig und arbeitsfreudig.“ „Na, dann ergänzt sie dich ja in allen Stücken.“ öbertrumpfe Zwei Gastwirtschaften liegen dicht nebeneinander. Der Besitzer der einen hat soeden ein Schild herausgehängt„Hier wird mit Liebe gekocht.“ Andern Tags erscheint im Rebenlokal ein Schild:„Hier wird mit Vorliebe gegessen.“ So ist es In einem Gasthaus saßen zwei Herren zusammen, die viel über Politik sprachen und nahe daran waren, aneinander zu geraten. „Aber, meine Herren", beschwichtigte der Wirt,„lassen Sie doch die Politik; essen und trinken Sie lieder.“ „Was!“ braust der eine auf.„Wenn man nur immer an Essen und Trinken denken wollte, wie unterscheidet man sich dann noch vom Vieh?“ „Durchs Zahlen, mein Herr!“ Nicht zu spät Arzt:„Ja, mein Herr, Ihrer Frau Gemahlin hätten die Mandeln schon als Kind entsernt werden sollen.“ „Gut. Herr Doktor, dann werde ich die Rechnung meinem Schwiegervater schicken.“ Die geistige Frische „War Ihr Onkel geistig noch sehr frisch, als er starb!“ „Das weiß ich noch nicht, das Testament ist noc nicht geöffnet“ Afrikanische Begebenheit 1. Die Sträußin legt, wie albekannt, Die Eier in der Wüße Sand. 2 Das Brüten überläßt mit Bsue Sie dann der wundertätgen Soume J. Ein Negerhäuptling nomeus Meier Tauscht ein die schouen, weishen Eier. 4. Die Sträußin kehrt zurück— entscht! Das„Nest“ in enberwebt besetzt. 8 Wouen P Prac Wn K 13 g Siusock * 1131 E 2 3 4SMgR S 5 x S S E SHEEEE 31 34 95 Waagerecht: 1. Stadt in Holland, 5. Fluß in=Frankreich, 9. Hohlmaß, 10. Teil des Klaviers, 11. Schulgerät, 13. Tauchvogel der nordischen Meere, 15. fettige Flüssigkeit, 16. persönliches Fürwort, 17. rumänische Währung, 19. Lebensgemeinschaft, 20. Waldtier, 21. Keimzelle, 22. feierliches Gedicht, 25. Gefrorenes, 26. unbestimmter Artikel, 22. Autodefekt, 31. Lärm, Krach, 32. größter Fluß Mittelitaliens, 34. Vorzeichen, 35. weiblicher Vorname. Senkrecht: 1. Gestalt aus Lohengrin, 2. Hausflur, 4. Getränk der alten Germanen, 5. Kennzeichen, 6. Spielkarte, 7. europäische Hauptstadt, 8. dicker Strick, 12. Märchenwesen, 14. geometrische Figur, 15. Haustier, 17. Männername, 18. Europäer, 21. Verwandter, 23. russischer Strom, 24. Gipsel der Berner Alpen, 25. Fluß in Spanien, 27. Drama von Ibsen, 23. Hirtengott, 29. blumige Wiese, 30. juristischer Begriff. (5= be.) Anglerlatein Käse erzählt am Stammtisch von seinen Angelerfolgen.„Habe ich da neulich eine Flunder gefangen— eine Flunder, sage ich euch—“ und er macht eine Handbewegung, die sagen soll— so groß wie dieser runde Biertisch. „Warum zeichnest du denn zuerst das Auge von deiner Fkunder?", fragt interessiert einer der Zuhörer. Landstraße. Sonniger Nachmittag. Vor mir wirbelten die Räder meiner Kameraden ziemlich viel Staub auf. Die Stimmung, die am Morgen, als wir von der Jugendherberge abfuhren, in großer Blüte stand, war allmählich abgeflaut: jeder starrte interessiert auf die vorbeigleitende Lanostraße unter seinem Rad. Ab und zu faßte eine Hand mechanisch nach dem Gepäckständer, um nachzusehen, ob sich der Affe noch dort befand, wo ihn am Morgen die treu sorgende Hand seines Eigentümers festgeschnallt hatte. Irgendeiner hatte vergessen, sein Rad zu ölen; es fing an, leise und melodisch zu quietschen, ganz pianissimo, keiner bemerkte es, nicht einmal der holde Knabe, der auf dem Rad thronte. Das Rad nahm das zur Kenntnis und begann lauter zu quietschen. Aber nicht etwa hintereinander und immer auf der gleichen Tonstufe, wie es sich für ein vernünftiges Rad gehört, sondern es quietschte in unregelmäßigen Abständen und mit stets wechselndem Ton, der bald auschwoll, bald nachließ. Meine Stirn wurde unruhig und zog sich in Falten, mein Ohr begann unangenehm zu kitzeln. Aber jetzt hoben sich schon hier und da Köpfe. schweißbedeckt, und suchten nach der Ursache des eigentümlichen Tones. Ein Junge begann schon leise zu mosern, was unter normalen Umständen sicher in ein lautes Schimpfen ausgeartet wäre. Jeder sah seinen Nachbarn, der vor, neben oder hinter ihm fuhr, mißtrauisch an. Die ganze Kolonne wurde vom Quietschfieber erfaßt. Einer verdächtigte den anderen. Langsam wurden alle, auch die Stumpfsinnigsten und Müdesten, von diesem eigenartigen Geräusch nervös. Ich stand als Unparteiischer über all dem. Mein Ohr hatte es schon längst aufgegeben, dieses Geräusch aufzufangen und zu registrieren, es trat einfach in den Generalstreik. Ich bemerkte etwas Eigenartiges: Auch der Junge, dem das musikalische Rad gehörte, auch dieser blickte mit wachsendem Mißtrauen um sich! — Der Vorderste, unser Kameradschaftsführer, hielt an und stieg vom Rad. Als alle abgestiegen waren, fragte er, sein Ohr massierend:„Wer?“ In dieser Frage lag alles, Wut, Entrüstung, seelischer Schmerz und dienstlicher Ton. Keiner meldete sich Endlich brachte er folgenden Geistesblitz zu Gehör:„Wir fahren weiter...“— Kunstpause. Das musikalische Rad Zann sähri der Reihe nach immer einer vor.“ Wieder Pause. Er sah genießerisch um sich— „und dann werden wir ja bören, wessen Rad so quietscht!“ Alles blickte ihn bewundernd an.(Bei einigen Jungen stand sogar der Mund offen. Ich kann es durch Bilddokument beweisen.) Dann wurde unter hörbarem Achzen wieder aufs Rad gestiegen und losgefahren. Es kam einer nach dem andern an die Reihe, den übrigen sein Rad vorzuführen. Aber nein, das ekelhaste Geräusch blieb bei uns Endlich kam der Augenblick, in dem der bis jetzt noch nicht erkannte Sünder nach vorn mußte. Erst konnte man überhaupt nichts hören, ein schwerer Lastzug überholte uns, dessen Auspuff wie MG.=Feuer knatiertr. Aber dann!— Bei uns blieb alles still. Vor uns versuchte das musikalische Rad vergeblich, die Tonleiter hochzuklettern. Bei h ungefähr brach es wieder ab und fing von vorn an. Der Junge auf dem Rad vergaß das Treten und wandte uns sein entgeistertes Gesicht zu. Das Gesicht zu beschreiben, hätte keinen Zweck, ich will den Erfolg schildern. Erst begann der Kameradschaftsführer zu grienen, und am Ende mußten wir absteigen, da Räder im allgemeinen die Gewohnheit haben, bei starkem Lachen Kurven zu fahren. Der Sünder mußte eine(häufig von Lachen unterbrochene) Strafpredigt über sich ergehen lassen. Tann wurde sein Rad mit gemeinsamen Kräften geölt, aber es quietschte weiter. Bis schließlich einer auf den Gedanken kam, den Radfahrer abzuändern. Der dicke Besitzer des musikalischen Rades tauschte mit einem dünneren E. P. Jungen. Vüberrästei Zaubern mit Streichhölzern Rätsel=Kette Es regnet— wir sind bei Verwandten, die keine Kinder und daher kein Spielzeug haben, und so langweilen wir uns. Denn was die Großen reden, sollen wir nicht immer behorchen— wir haben aus den Taschentüchern Männchen und Weibchen gemacht, aber auch das ist langweilig geworden; wir sehen uns nach irgendeinem Gegenstand um, mit dem man spielen kann. Und da fällt uns endlich eine Schachtel Streichhölzer auf— nun hat alle Not ein Ende! Denn nun schneidet Onkel Otto mit scharfem Messer die giftigen und gefährlichen Köpfchen ab, und wir haben ein Spielzeug! Wir legen zwanzig Streichhölzer auf den Tisch und fragen: Wenn ich von diesen zwanzig Hölzchen sieben abziehe— wieviel werden dann bleiben? Alle schreien natürlich: dreizehn! — Wir aber lachen. Wir werden sieben Hölzchen fortnehmen und zehn wird bleiben. Und nun begeben wir uns ans Zaubern. Wir legen vier —2 elektrische Leitung,—5 Ton, Laut,—9 oberdavrische Bezirksstadt am Lech,—4 Zeitabschnitt,—7 Hauptstadt von Niederländisch= Ostsumatra,—8 Lebewesen,—6 Badeort am Rhein,—10 enge Straße,—8 Fehllos,—10 Stechmücke. Quadrate auf den Tisch und ordnen in die Mitte müssen wir wieder das Rätsel lösen. Wir legen ein fünftes Hölzchen ein, genau wie ihr es hier ein Streichhölzchen auf den Tisch und geben nun seht. Das sind zwanzig Hölzer. Nun nehmen gleichmäßig ein Hölzchen von links und eins von wir sieben fort, und zwar, wie wir es auf der rechts auf das grade vor uns liegende Streichholz, Zeichnung sehen— da bliebt groß und deutlich fngng der Zeichnung angegeben, so daß sie nur Pisca iegegien, aus Hölzchen gelezt, auf dem ein vierzehntes Hölzchen gerade so wie das erste, Wir fragen van weiter: Wer kann aber oben auf die anderen zwölt, und burtal nun. An:##r kann mit zwei wir heben mit zwei Hölzchen zwölf andere in die Streichhölzern zwöl Stuck aufheben?—— und Höhe. Es gehört ein wenig übung zu diesem nun versuchen es alle. Aber vergebens! Da Versuch. Ausscungen ans der varigen Sonztags=Anigebe: Sibenrdtset 1. Juwel, 2. Elfriede, 3. Delhi, 4. Euphrat, 5. Rubens, 6. Baldachin, 7. Euterpe, 8. Schlesien, 9. Emmi. 10. Rinive, 11. Helsingfors, 12. Albert. Jeder Besen hat seinen Stiel. Illustriertes Kreuzworträtsel Waagerecht: Drei, Unke. Weg. Riga, Elle. — Senkrecht: Kreis, Tiwan, Kugel, Skala. In dieser Reibenfolge sind die Wörter einzustellen. Geographisches Diamanträtsel 1. Riger, 2. Rif, 3. Fes, 4. Indus, 5. Enz. 6. Zug, 7. Narew, 8. Hal. 9 Lek. 19 Donau, Rom, 12 Man. Für den Inhalt veranwortich Gusav Zunt