Nr. 93— 106. Jahraana Druck und Verlag: C. L. Krüger, G. m. b.., Dortmund Postscheck=Konto: Dortmund 11298. Wochentäglich 2 Ausgaben .80.=M. in Dortmund und in den Nachbarstädten 12 mal zugestellt, in ländl Bezirken.40 wöch. 7 mal zugestellt. Postadonnement wöchentl. 7 mai u. 82.=Pfg. Bestellgeld. Gesamtpreis.92 Morgen=Ausgabe B einschl. Sonntags=Ausgade ohne Abend= Ausgabe wöchentlich 58.=Pfennig. Fallwir in der Herausgabe oder Zustellung der Zeitung gehindert sind, hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung des Blattes od. auf Rückzahlung des Bezugspreises. Erfüllungsort Dortmund. Sonnabend, 24. Februar 1934 Einzelnummer 15.=Pfennig Die kleinspaltige Millimeterzeile 10 Pfg., private Familienanzeigen 8 Pfg., einspaltige kleine Anzeigen privater Art S Pfg. netto, Reklamen mm hoch und 75 mm breit 50 Pfg.— Näheres Tarif. Hauptschriftletter: Rovert Rohde, Stellv.: Karl Keit Verantwortlich für Politik, Handel, Kommunalpo#ttik: Robert Rohde: Feuilleton, Kunst, Wissenschaft und Unterhaltung: Ernst August Schneider: Sport und Briefkasten: Albert Wemper: Lokales u. Provinzielles: Georg Schemmerling: Inserate und Geschäftliches: Heinrich Grävinghoff: sämtlich in Dortmund. I. 34. DA. der Morgen=Ausgabe 20 433 ** 22../23. 2. 9475 95.00 Icküler Br. Dher Metal Morgen=Ausgabe 64 00 64.00 23 62 23.00 46.12 47.12 8800 87.50 elss IRon eitzer Ma. allst. Waldh. ickerl. Rast. Hauptgeschäftsstelle: Redaktion und Druckerei: Karlstraße 5. Fernsprecher: Sammelnummer 30781 5 Koloniale I. Ostalriks ameruner en Gulnen hantung 47.50 46.50 95 35.25 146.00 45.0 36.25 142.00 * 45.00 Luftschutz tut not! IV 14.50 Wir schwören Adolf Hitler... Die Kationalsozäalsische Deusche, Arbeitervartel Blaue vam aimmen 2Kazeiz. u. de wrachen das sPird als selcher in unseren Herzen weiterleben. uis neig mur auch dente uch die Vezeichung Vanclselen Kaschael uct. Patza r ud mernaus murlche dei Bidrtatt vin Keichzsichn. Des Bahaen eiaer Botel aur bui de eihalde aesichne. arer, usge Verpuechungen huten ersalen Iae. elsher, Aunermiter Kibelt de vuit dr Sreangt dern de iae Volt geworden. Sie Aigelsae Gadu. et unr Mnn wenen un er Guz. Mantellen den ar. ud, beortagee nun nach den Sian des Fuhrerts den geschlalenenlan. aueuumiche Deulsche Arbelterpartel hellesder Schubnarte antiatetlicen atte Orden, der Deutschland trägt und seine Zulunst ver.Gem Burgt, denn imner dann es nur eine Mindertel entshlsten Gra.:.... er Eiaennur= und aulstin Auneaenen Senegoie Seaide Seinet neie aie Cienteute tersun. Moher. die euns us guge Kal oicher dem alles, was die Partel berühet is hente Sache des Volles eunzuer 25 Bunlte, sicherten dem Nationalsozialismus Dreimal waren Tage im Februar entscheidend fürlfnach die in. 2ie. dr6, und die wurden nach undis 920 M.age Nationalsozialistische Deutsche Partei sagt: großen Massenvesamalung in München, die nach an. anschauug sauneud; Erlalung einer Welt singlichen Stbrungsversuchen der Kommuniten einl hesimmten aun duer ewig nur aut Grund eine: esenhaster Erselg warve. Damit war die ersef und was für den Claute. Durchbruchsschlacht geschlagen und die Leiman, sind für die sch aueuu die Looinen darstelten, wurde. In der gleichen Versammlung verkündete Der 24. Tohrna=# Adolf Wilter zum ersenmal die 25 Programm=steiangu, vur uu zut deshalt im neuen Staat eine! punkte der Partei und damit die Lebensgrundsätze, geag aur Jegeu1uu erhalten, venn er ist nun der Caaaan##.—„—„„ neue Staat heute geformt wird. Der sEnmhaltatt sammt Li.m. Btrs.a SHR HnE C UMAZ 2. November 1923 zerschlug zunächst die dußere Form diesar geuau gammt, ein3. det für die Durchsetzung Geris Zau Bes.POmmmANG der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, und.„dgenz Ströme von Blut geflossen deo Treuschwurs us ais aust aler Andhngenr unr die Phansgulelans ue. Pursugn unr Suzer gun Jtumdtuntonsprache von Dr. Ley Sasterg an Sch wrtasen haite, gung a. Setersgalgenr. ann a ae auchz dr als 1. Dul eri. u. Nür. Dr. Aehen der Bed un ur. veicher anen der Saer ene Hormn an gaten. die ansanaue, Pene, ur unghaeuen Suaner arl Kestantend umn ug us Auigon: ur. Bud) Saus uns daun Bsanegt. un. u. Veichanseteuelteteugen Beungang in aerzen Hal eununte uir eu. e haten zwar die„Fügeres der bölicghen Grupen“ uin a. Poter.d er Wessel.. Zuei, unien eutenelesattichen deuichend unversucht, die Führung der nationalsozialistischen Beisareisung der aw.4. un.“.— Juyr nach der Er große Vereidigung der posizichus g. im Gang, Lür die wegung an sch zu reitgen, ader se waren nizglichler., Kuntigen.uause.—. uen mumsder Zudrer der 3d enschileklse seient Bei eins aise Grseheungangece uart uas Kalisileuaern gr Vundertansende voniaren un der Mhurshshr als grachlan uriac. as nicht auselde i, wean guet dasselbe un unsacheitentragt eng 2, utsenelsezaluligen Deusgen gennez, Ion Bicmn deiter Veizstgungd besten esden. uei ue us Sesialaisce Bragan Buldaenr Snre uic eund der Eis heiten aulsgan au W d2 Smntg hur a. ud a. Srhunk Vevegung veroasseten und den undesintertaen ver sMheade. u. au.:. i— Srueuen, in denen dal Eringerune an 1. eowonmenen Vegeist Bitige an seine Siele uswengen ud„lu sen dur naltdntlgezaltzisghen Beider ne ga g..!! 961“:.: Kend!““ setzen versuchten. Falsche Propheten, die es wielleicht...“ Programm unlöslich verkörpern.] Por 14 Jahren kansn gul meiaten, trngen das iue daue Vel. der wonichensue die wei Mindianer. Pa.11. der Valstrauertagser auc becnel. Jo. Vor uosznet wiod in Hoesbriür Veruegung den Todestos u gebden, inden de de drsan.— Ag i— auen dus grosen aregea, bunt Kellaut der Fübuer iun üur erien 29s aud. Jeie an de, Ceamichtung dnr Rerschel Mal wieder in einer ssentlichen Versammlung inl sanr ader dur uananr iu elten. Zun ersten Malschenf Natonalsontaliter Monchen und vertndete die Wiebergennounalsanen gurae au arueng au dem Benusseinlon Die Merlgworenhett:““.“““ der Partet Die volichen Zoedlogen wolten oderlung nas eue den auh die Ovser nicgt unsgong warenlK ampfgelst, aus den in den letten 14 hounten diesen Schrelt uicht verichen. eie sragensgen Seteunten u. auan aue, iuien de Weltiegel Trlden. Keldiez, Keuschzs Sehctal gerorden u. unr Seiniung un undendeneaenieune den de vuichen un oi: Den gptchz, Odter aun ua wuidir Saaude uriden de 8ads un Schn a4 perterten vorgaben, wodet alerdings uach den Man, uchnen und dus großze Wert zu begianen und ausaurs uten beden, die im Spntoil unser Bone. mitertsig von 7. Dgzender 194 vas Gleichais vonsighert suer ein veuet Zatenauten ao u eeuskas Simrdilbs useret Reicheak Zuchs und den sauren Trauben anzuenden wire!—— ueues Zehrtausend beutscher Geschschte.! Sie wisen, daßz, wer auf das Sokuntrac—. as eie unr dse Bad er haun dur Gautdh del ae. shunn Siartiau iun Aurihas urid auld ur e ergat, iu seinem Buche„Mein Lampf wie seilg uihg ven. eanheitlichen Wirschaftsaufbon riatig und nan hächnteu. V.— au T, Ausendnal swose Bax Poöh, Au.2er. betischen Wirschaft duzert sich, dem nenen wastentalt. Iihr Fühlen und ihr Streben ela, vich felange üe die peatuische Racgestalung eines Volterlebens ohne Bedentung Rleiben, als Veriebe beliähnden wit surn., Keudperk 14 Millionenl. Der Sid der Hunderttausende vind here Grmndiäte niche zum Vanter eier aumot,svertstlgen und. dad die Eigansalton des Hand=semnüichen Tigen dr Gsasalin bewegung geworden sind, die ihrerseits wiedersiurrs auf der Grundlage von etwa 20000 Fach=ltritt, in der großen slaunge, Partei sein wich, als sich ihr Wirten nicht Zutunst nur noch als Boelkstnnnmgsen„Pisrden. iun Kulcgeuibe=„rinzib der Bewegung, und diese Betan— Siege ihrer Ide vollendet hat und ihresso daß es in abfebbarer Zeitper assls), Leizn. Pis. der Verschworenheit der Kämpfer mit shrem Gemeinschaft eines Volkes bildet: nichtöffentlim— rechtlich in der Pflicht= Hitler werden die Frsg 82#00 eicht die Enwiclung die Bichiget vesersmistungen Lekate 14 Je, Poageah.en Soten. Cerstsate: Atellesung und in fesier Marih. Lestaitiog voll und ganz bestätigt: Wer vernagswerts aus erwa m Mialarden Nenctaan.2. Hond)“lchtund gebunden sein geue noech, diesen damals se umiampsten Schelt an Kuszer, ues Ersomunsatzes der deuschen Wirschaft ung ar. tal. 2ti. Durcheumng des Betionalestalte Geuteli ei iae Aase cahen ui derschische iel ee cecshechlich halshtshe se edie elis Preidel uib Aaistes es tstee e. ecechecie secie ce ec e i.e ie chihe e Serste eetece eisen eicide e hesientse este en e e echice sis e ceseh Die Beisetzung von Seidel=Dittmarsch ests ee ae. istese eaen esige eie i eäie ienechese hesce leshchsie hechten Seilech ie lcht elcn. 50 B,.30 C. A Ich erinnere mich eines völkischen Agitators, der 1025 führer der SG Sim—“ gruf erklärte der Reichs= purch die Erkenntnis der Einmaligkeit und Sians eie. Lea auid eit Veienten ur schiehn u de usche Aechestne ue Lesoeizsieizektesiehzisit, öslakin. eusr au den Bezsich u mr undenrlschltent. des Dhiae, Palalalselst. Los 2. Hasesehnic De Llonk lia aie Dn erizenr Preier Petroleum inershall omin alchenses 74.50 8560 ce 235 00235,00 Tendenz: freundlicher rage * irs6 or. Heutige Kurse 371 65.75 65.75 66.00 001 89.25 89.50 89.12 25/117,00 116.50 117.25 751 24.25 24.00, 23.37 - 27.00 27.00 27.12 25 68,12 67.87 67,87 001 37.12 37.12 751 45.25 45,37 50 —.— 149.00 77,25 77.25 41.25 168.75 169,00 70.75 70,25 49.12 49.12 20.87 21,00 204 25 204.75 —.— 96.00 90.75 90.75 7725 75 501168,00 101 7075 48.75 0 21 20.87 101204.25 und Wachsen der SS 7 321 90.75 101 88.75 98.87 2 56.00 56 00 01152.50152.5 7I 31.50 31.50 5/118,75/118.87 189.75/190 50 5/102.25|102.50 5/102,00102.50 01150.00 150,00 01116.75/116.75 5 46,87 46.87 160.50 56.00 154.00 31.87 119.00 190.25 102.37 192.75 150.25 117,00 46.00 18000 115.00 Auto fährt in eine Es=Kolonne Der Truppführer tödlich verletzt 0 die ehrlichteit Innern der Stadt sa.= Veor. In, einer Straße im seinem Kraftwag schierende SS.=Kolonn „* SS.=Truppführer Sch und damit be=daß er in der Nacht z das Programm der Abteilung marschierte, wie die polizeilichen Fest sellungen ergaben, auf der rechten Straßenseite. Der Erupbiülberer Shsbeiter enna 15 Meier uick. svo mit einem Schädelbruch und anderen schweren Ner en 5 18.20 19.50 0 19.75 71 41,62 42,00 0118501150 011 14,00 114,00 b1 46.50 46.75 0 63.00 63.00 0 98.37 98.37 01171.00 170.75 0 66,25 66,50 96,75 96.75 42.00 68.75 119.00 114.00 9 R 47.12 # ent64 00 96.00 170.50 66.00 Berliner Bezirk Prenzlauer Bera g. eins,#uftschutzschau eröffnet worden. in der diese Darstellung eines Fliegerangriffs auf Gefahren, die dem unbewaffneten Deutschland der Luft drohen, hinweist. 96.75 25.25 1113.00 2750 113.00 die 112.87 27.50 aus 27.50 25.87 15.87 24.87 30.87 . 30.87 14,62 20.60 14,62 14.50 irs6 ) kr. nst. A. O. f. K schinenb.-U. ximi ianshült— allgesellsch 77.25 ontecatini“ derl. Kohle nst.& Koppe 70.25 49.75 45.75 gewaltiger, der ein blasse parteiegoistisches Progra chema seiner lebendigen Umwelt auspressen will, vielmehr bleibt er strebend bemüht, mit seinen Volksgenossen zugleich in sich der Vollendung näher zu schreiten die ihn als deutschen Nationalsozialisten Hitlerscher Vewegung, nicht in.n0 den fliebenden Gesetzen der Venen die aga zungestr sgmen einer Parteidiktatur. die als innerlich Beteiligte der feierlichen einer öchersegan eu Kriker; zu führen nach dem Willen mu189.00 benix Bergbau yphonwerke 20.87 Braunk. u. Br 204.75 in. Elektr. in. Stahlw. Westt. Elek 98.25 gerswerke detfurth Kal 152.50 Bergb..Z. 32.00 Elek. u. O. i 119,00 übertaSalre 190.50 eckert& Co. 102.75 lth.-Patzenh. 103.25 iensa Halske 149.75 r Kammgarn berger Zink d. Zucker ringer Gas nhard Tietz 20.00 ein. Stahlw 42,12 el Telegr. 69.50 ser. Gelsenk. 118.62 teregeln Alk. 114.00 st.-Walanot 46,75 telek. Werte 63.00 f. Brauind. 96.75 hisbank I. Verkehr. 65.75 Lok. u. Kr. 96,73 da-P..-S.—.— h. R. Vorz. 112.79 .-Amer. P. 27.75 .-Südam.D. 25,87 sa Dampf Id. Lloyd 31,00 Minen des 91,00 .6 der 57,00 für Adolf Hirfer mastuns ain di; alten ersten Kämpfer K 4 85 b, inguten und bösen Tagen, untrennbax zusammengehören. ei zusammengehörig sah. Das Volk hat uns im Kampf mit all unseren Vorteilen und Fehlern aeFagen des SSisepis un2 das Volk will uns jetzt in den Tagen des Sieges nicht als andere sehen. bescheiden: denn nichts gefährdet den nesten Ppsantinianee gan # Ihr seid die lebendigen Träger des Prinzips vom Fringt des Nationalsozialismus in der deutschen Ihr habt die Pflicht, zu wachen, daß alle politischen Handlungen in Deutschland im Geist der Weltanschauung getan werden, für die der Führer mit der RSTAP me###mnrtorischen Apparat seines Wilnicht kleinlich! Vemnichtet das Denunziantentum! Hasset aus tiefster Seele die Kritiker keit und Dummheit! das Nörglertum. wie Hohn, und Spott aus Bosheit, Geistesarmut, Willensjeden Gedanken aus eurem Hirn. in guch immer wieder, immer wieder von neuem an jein seldenschaftlicher Liebe. Bleibt Fanatiker und werdet, ob im kleinen absReformatoren der Nation! in einer Kampizett leben dürfen, die von uns das Letzte an Kraft und Kämpfertum erfordert für die Erhaltung un Persciane Mnrchansgonte inr dle lit 2 1s3 land!— 117,00 46.00 180 50 W 95 19044 171.00 72 21 14,75 * Heutige Geld Brief 20.38 20.46 1 16,16 16.22 4,185 .205 die praktische nationalsozialistischen Ziele .475 .475 0,623 .485 .465 0,643 9. er 145 .47 aus Bösartig12.74 12.80 12.74 12 80 .94 .96 58.28 58.52 16.36 8190 81.52 81.84 # 0 16.45 168.36 169.04 21.75 21,83 22.03 16.51 3 — 21.95 .33 .37 1 41.97 und seid Werber 64.07 64,33 —* 65.72 65,98 80.66 20,98 44.86 33,83 b0.98 33,.97 unseres 10.12 10,08 mmer nur Deutsch47.00 47.40 Dr. Goebbels am Grabe Horst Wessels Menschen, die anz.Keornar: Inmitten der zahllosen sherschittete zener Kre 1.Hotst Wessels die blumengerschtttete, levie Ruhestätte des Freiheitshelden ester den Pasfin“ herächlen am Nachmitag der GauDr. Goebbels, und der Kämpf= um ai. tungen Mitstreiters aus den Tagen Sranss mieke..die Befreiung des roten Verlin einen Sesanse g n Schleife die Inschrift trug: Gauehturs Gau Gron=werun— unserem Kameraden Horst Man= aber ** en in Reichsfür Seck und abrik-Verladein mindesten. om 23. Febr. .28, Januer ort 32 200.— geringsten Die heutige Ausgabe umfaßt 16 Seiten. nimmt das Ehrenbürgerrecht an Ernte Das neue geistliche Ministerium DN Berlin, 23. Februar. Reichsminister Dr. Goebbels hat an den Berliner Oberbürgermeister Dr. Sahm und Staatskommissar Dr Lippert auf das ihm verliehene Ehrenbürgerrecht folgendes Antworttelegramm gerichtet: nehme das mir verliehene Ehrenbürgerrecht der Stadt Berlin mit herzlichem Dank an im Namen und als Wort= und Sachführer vieler Tausender braver Parteigenossen, SA=, SS=Mäner und Hitlerim Kampf und in der Eroberung der hauptstadt geopfert, gelitten und geblutet haben, und von denen über 40 das große Ziel Leben bezahlten. Wenn Sie in meiner Ehrung sie ehren wollen, dann brauche ich nicht beschämt zu sein. Ihnen gilt mein Dank und unser aller Verpflichtung, niemals müde zu werden in der Arbeit für das ewige Deutschland.“ vom Reichsbischof berufen DN Berlin, 23. Febr. Kirchenamtlich wird durch den Evangelischen Pressedienst mitgeteilt: Der Reichsbischof hat zu Mitgliedern des geistlichen Ministeriums berufen: den Pfarrer D. Dr. Forsthoff, zurzeit stellv. Landespfarrer in Ko blenz, den Pastor D. Engelke, Direktor des Rauhen Hauses in Hamburg. Das reformierte Mitglied des bisherigen geistlichen Ministeriums, Studiendirektor Pfarrer Meher aus Elberfeld, führt die Geschäfte kommissarisch weiter. Die Mitglieder des geistlichen Ministeriums führen ihr Amt ehrenamtlich. Die Amtsbezeichnung„Kirchenminister" fällt in Zukunft fort. Das geistliche Ministerium wird am Donnerstag nächster Woche zusammentreten und eine Erklärung abgeben. D. Dr. Heinrich Forsthoff. das unierte Mitglied des geistlichen Ministeriums, ist 1871 im Rheinland geboren. Seit über drei Jahrzehnten war er in verschiedenen Gemeinden des rheinischen Industriegebiets tätig, zuletzt in Mülheim an der Ruhr. Anfang dieses Jahres wurde er zum stellv. Landespfarrer für das Rheinland berusen. D. Fritz Engelke, das lutherische Mitglied des geistlichen Ministeriums, ist im Jahr 1878 in Schleswig=Holstein geboren. Nach Abschluß seines theologischen Studiums war er zunächst Geistlicher der InneMission in Schleswig=Holstein und wurde dann im Jahr 1910 an die Hauptkirche nach Altona berufen. Jahr 1925 übernahm er die Leitung des von Wichern begründeten Rauhen Hauses in Hamburg. Bis zum Jahr 1932 war er Vorsitzender des Nordbundes evangelischer Jungmännervereine. Direktor Otto Weber, das reformierte Mitglied des geistlichen Ministeriums, ist 1902 im Rheinland geboren. Nach Abschluß seiner theologischen Studien wurde er 1928 Dozent, später Direktor der reformierten theologischen Schule in Elberfeld. Im reformiertem Kirchentum des Westens nimmt er eine führende Stellung ein. Seit dem Frühjahr vorigen Jahres hat er im Stab des Reichsbischofs gearbeitet und war an den Vorarbeiten für die neue Kirchenverfassung beteiligt. Direktor Weber gehörte schon dem ersten, auf der Wittenberger Nationalsynode vom Reichsbischof berufenen geistlichen Ministerium, sowie dem zweiten Anfang Dezember gebildeten Ministerium an. taatsanwalt geg Ohne oder gegen Deutschland ist eine vernünftige Lösung im mitteleuropäischen Raum nicht möglich — Essen, 24. Febr.(For riger Abendausgabe.) Auf 1 Prof. Dr. Grimm, endausgabe der„B..“ a ben, sprachen am gestrigen rand, der sein 7stündiges Stellungnahme zu den P mdete, welche die Urlaubs sschädigungen. Er wollte rlegen, sah aber auf Bitter weil der Staatsanwalt p nerseits neues Material br Junge Reichs en, die — Berlin, 23. Febr.(Eig. Drahtm.) Der Besuch Zusammenarbeit sei in jeder Hinsicht einer weiteren des italienischen Unterstaatssekretärs Guvich in Entwicklung und Vertiefung sähig. Italien könne Budapest hat international zu einer Fülle vonlnicht umhin, mit besonderem Interesse das Schicksal em binutionen Veranlassung gegeben. Aus Ungarns zu verfolgen. Ungarn besinde sich Budapest selbst ist durchgesickert, daß es sich dabei umsin einer Lage, die Italien Verpflichdie Ausarbeitung eines Organisations=itungen und Aufgaben auferlege, denen tatuts gehandelt haben soll, wodurch eine engeles weder ausweichen könne noch wolle. Stufenweise, politische Zusammenarveit zwischenlaber im positiven Geist aufgefaßte Lösungen seien Österreich, Ungarn und Italien unter wichtiger als Programme von großer Tragweite, die Führung Italiens gesichert würde. Aus Rom ist aber eben deshalb unklar und allgemeiner Natur dieser Gedanke mit außerordentlicher Heftigkeit ab= seien. Wir alle hoffen zuversichtlich, sagte Suvich zum gelehnt worden. Das Dementi besagt aber deswegen Schluß, daß die Lösung der großen Probleme, die doch noch nicht, daß die Tatsache selbst falsch sein das Leben Europas stören, auch die Lösung dermuß. Richtig ist ja auch zweifellos, daß es sich bei jenigen Fragen erleichtern wird, die vom Standpunkt den Budapester Besprechungen nicht um den Abschluß des allgemeinen Interesses zwar von begrenzter Wicheines solchen Vertrags gehandelt haben kann, sondern tigkeit, aber nicht weniger verwickelt sind und im um die Vorbereitungen, während die Krönung großen Maß zur Erhöhung der gegenwärtigen der ganzen Unterhandlungen, die ja nun Schwierigkeiten beitragen. schon seit Wochen, zum Teil auch in Wien, geführt Auf Anfragen ungarischer Journalisten gab Suvich wurden, in Rom erfolgen soll, wohin Gömbös seiner Hoffnung Ausdruck, daß die Reise des und Dollfuß eingeladen worden sind. Es wird wohl Ministerpräsidenten Gömbös nach nom noch einige Zeit dauern, bis der Tatbestand soweitlbaldigst stattfinden werde. Es sei darüber geklärt ist, um auch von außen her ein Urteil über die hinaus wünschenswert, daß die italienischen und wirklichen Zusammenhänge zu ermöglichen. Im ungarischen verantwortlichen Staatsmänner sich zur großen gesehen, liegen die Dinge so, daß Italien Besprechung der jeweiligen aktuellen Fragen öfter sich eine Sicherung schaffen wil undträfen. Der Zeitpunkt der Rom=Konferenz sei noch mut gegenüber dem Balkan=Pakt. der nicht festgelegt. Er müßte erst vereinbart werden. eine von keiner Seite abgeleugnete italienfeindliche Auf die Frage, wie Suvich die österreichische Lage Spitze hatte, der allerdings in seiner politischen Wir= beurteile, meinte der Staatssekretär, daß sich in kung dadurch entwertet worden ist, daß es Italien[Österreich eine außerordentlich gelang, Bulgarien aus diesem Pakt herauszuhalten.[Situation ergeben habe. die heute noch nicht Trotdem wird sich Italien im Donau=Raum seine zutreffend beurteilt werden könne Stellung nicht aus der Hand winden lassen. Ein Im Namen der ungarischen Journalisten dankte solches Organisationsstatut wäre ein politisches dem Staatssekeretär Suvich Chefredakteur Veczi. Mittel. Nebenher geht aber auch das wirtschaft: Am Freitagabend war Staatssekretär Suvich Gast liche Bedürfnis Italiens, sich einen des italienischen Gesandten. Fur 21.40 Uhr war seine Absatzmarkt zu sichern und seinen Adriahäfen Abreise aus Budapest vorgesehen. die italienische Presse erklärt Italien aber immer daran festgehalten, daß eine] DN Kom, 23. Febr. Während sich Eden bereits solche wirtschaftliche Konstellation nursauf der Reise nach Rom befindet, beschäftigt sich die unter Einschluß Deutschlands moglichsitalienische Abendpresse vom Freitag ausschließlich ware, weil nur dann der Austausch zwischen in= mit dem Besuch von Suvich in Budapest. In den dustriellen und agrarischen Produkten auf gesunder Leitartikeln des„Giornale'Italia“, der„Tribuna“ Grundlage erfolgen kann, während Italien in Ungarn und des„Lavoro Fascista“ wird ganz einheitlich erund Österreich wohl ein schmales Feld für seine In= klärt, daß es sich bei den Besprechungen in Budapest dustrie finden würde, aber in beiden Ländern keinen ausschließlich um den wirtschaftlichen Wieneuen Markt von sich aus zur Verfügung stellen deraufbau des Donaubeckens handele. könnte. Eine vernünftige Lösung ist eben! Angely sagt im„Lavoro Fascista“, die Reise im mitteleuropäischen Raum ohne over Suvichs habe den Zweck, die wirtschaftlichen Begegen Deutschland nicht moglich. Deshalb ziehungen zwischen Italien, Österreich und Ungarn sind die Versuche, die jetzt in Budapest gemacht wor= immer enger zu knüpfen als bemerkenswerten Be den sind, zunächst auch nur konstruktiver Natur. Gie trag zum wirtschaftlichen Wiederaufbau aller Länder werden, auch wenn sie sich späterhin mehr auf das des Donaubeckens. Italiens einziges poliWirtschaftliche beschränken sollten, aber doch auchstisches Interesse in dieser Hinsicht sei die wieder bedingt durch die weitere politische Entwick=[Aufrechterhaltung der österreichischen lung, einmal durch die Bemühungen, die von fran=[Unabhängigkeit als Voraussetzung für den zösischer Seite her einsetzen könnten, den Italienern wirtschaftlichen Wiederaufbau. irgendwie Kompensationen zu bieten, um sie in der! Forges'Avanzati erklärt in der„Tribung“, Abrüftungsfrage auf ihre Seite hinüberzuziehen, zum daß alle Gerüchte, die sich an das Zusammenfallen andern auch durch die unhaltbare Lage des Kabinetts der schon vorher festgelegten Reise Suvichs mit den Dollfuß. Ein Österreich mit dieser Regierung wird letzten Ereignissen in Österreich knüpften, falsch seien auch für Mussolini kaum mehr voll verhandlungs= und nur das Eingeständnis der Kleinen Entente befähig sein können. Es ist vielleicht auch mehr als ein deuteten, daß ihre Politik gegenüber Österreich SchiffZufall, wenn jetzt wieder von einer geneigertensbruch erlitten habe. Tätigkeit der Legitimisten, der Schwarz=] Übereinstimmend geben die italienischen Blätter gelben, die Rede ist und sogar davon gesprochen wird, zu erkennen, daß Italien an seiner bisher vertretenen daß Fürst Starhemberg der Exkaiserin Zita und ihrem Ansicht festhalte, daß der wirtschaftliche Sohn, dem habsburgischen Thronfolger, in Belgien Wiederaufbau im Donaubecken nicht einen Besuch gemacht hat. Die Frage dersunter Ausschluß Deutschlands vor sich Restitution der Habsburger könnte alsosgehen könne. vielleicht auch aus den innerösterreichischen Verhältnissen wieder akut werden, womit dann ein Streitapfel zwischen die österreichischen Nachfolgestaaten geworfen wird, der die Interessen Ungarns, der Tschechen und der Jugoslawen scharf aufeinanderplatzen läßt. mit ihrem Dr. Goebbels im Sportpalast Die Vormittagsverhandlu Prof. Grimm. 16 Uhr erhielt Revolutionäre Feierstunde der Standarte 8 DN Berlin, 23. Febr. Die aus der„Verbotszelt“ bekannte SA=Standarte 8 veranstaltete heute unter Standartenführer Karl Heck im Sportpalast eine revolutionäre Feierstunde, an der u. a. SS=Gruppenführer Polizeigeneral Daluege, Standartenführer Fuhsel, Gaupropagandaleiter Schultze=Wechsungen, stellv. Gauleiter Görlitzer und viele Reichswehr= und Polizeloffiziere teilnahmen. Der Saal war ebenso ausgeschmückt und mit denselben Aufschriftenbändern versehen, wie man es damals gewohnt war. Nach der Eröffnung durch Standartenführer Karl Heck wurden Ausschnitte aus Reden Dr. Goebbels“ aus der Kampfzeit 1926 bis 1933 von Schallplatten übertragen. Während der Übertragung marschierten die Vorgänger der SA. in den riesigen Versammlungsraum ein, so der Frontbann Kreuzberg in der Windjacke, die erste Berliner SA., dann eine getarnte Formation der SA., der Sport= und Spielverein Südwest, die erste und die zweite„Verbot=SA.“ in weißen Hemden und Räuberzivil und zum Schluß die Standarte 8 in ihrer jetzigen Form. Besonders starker Jubel brauste in dem riesigen Oval auf, als Dr. Goebbels dann selbst das Haus betrat und die Frontbannmänner und die alte Garde einzeln begrüßte. Dr. Goebbels trat dann an das Mikrophon und hielt eine hinreißende Rede, die von dem Haus mit überaus starkem Beifall ausgenommen wurde. der Staats Wort zur Erwiderung. blich darauf gewartet, daß viesen wurden. Es ist unri Grund einer Denunziatt sommen worden ist. Eine 2 rgelegen. Es ist unrichtig, Untersuchungshaft auf d ist erst nach der Untersu Staatsanwaltschaft hat gen. Es ist unrichtig, daß hung des Angeklagten ges ung gegen ihn zu machen. n nicht nötig. Es ist unrich nanzamts Essen=Nord die igeklagten nachgeprüft hab die steuerlichen Angeleg den Angeklagten ist da ständig. Professor Grimm hat den gestellt, daß er ein sst auf ihn aber eben bst nie bestritten, z. B. 1 inn er 2. Klasse gefahren itten sich für alle Reisen zen beschaffen lassen, dan rzehn= oder verzwanzigfacht n bei der Lurag und bei id zu Unrecht entnommen ch materiell sind sie in Ord ben sie gar nichts zu tun. hrliches Gehalt von 20000 lerhand verlangen. Wenn d cht mehr leisten wollte, hät derer Beigeordneter dafür Niemals hat sich die Ank ihrtenausweise berufen. Da ngeklagte angefangen. Der Sachverständige hat! tellt, sondern hat Feststellu nklagebehörde hat aus diese endigen Schlüsse gezogen. Wenn der Staat als Kläg tritt, dann ist er nicht Par ät, die Strafe fordert. dnung wird ren ehre den Verstärkung des österreichischen Hilfskorps Die Feierlichkeiten in Brüssel DN Wien, 23. Febr. Der Ministerrat hat bechlossen, den im Bundesvoranschlag für 1934 festgesetzten Stand von 18300=Mannschaften des Bundesheeres auf 20000 Mann zu erhöhen. Die=Mannchaft ist das im Sommer 1933 geschaffene sogenannte Hilfskorps, aus dem das gleichfalls im Sommer von 22000 auf 30000 Mann verstärkte Bundesheer ergänzt wird. Der Einzug des Königs ins DN Brüssel, 23. Februar. Nach der Eidesleistung und Verlesung der Thronrede im Parlament hielt der neue Herrscher der Belgier seinen Einzug ins Schloß. Der Zug führte am Grabmal des unbekannten Soldaten vorbei. Der König hielt kurz an und grüßte ehrfurchtsvoll, während die Menge einen Augenblick ebenfalls in ihren begeisterten Zurufen innehielt. Am Eingang des Schlosses wurde der König nochmals vom Bürgermeister von Brüssel begrüßt. Kaum hatten der König und die Königin das Schloß betreten, als die Menge die Absperrungen durchbrach und auf den Platz vor dem Schloß flutete. In einem gewaltigen Chor sang das Volk die Brabanconne, die belgische Nationalhymne. Der König und die Königin zeigten sich wiederholt auf dem Balkon des Schlosses. Die Schüler der Militärakademie, die den Ehrendienst vor dem Schloß hatten, mischten sich in die Bevölkerung und schwangen begeistert ihre Gewehre zum Balkon hinauf. Den ganzen Nachmittag war das Schloß von Menschen umlagert. Jormaler Rücktritt des belgischen Kabinetts DN Brüssel, 23. Februar. Die Mitglieder des Kabinetts haben dem König ihre Demission eingereicht. Es handelt sich lediglich um eine Formsache, und es ist als sicher anzunehmen, daß der König das Kabinett seiner bisherigen Zusammensetzung bestätigen wird. Heute nachmittag begaben sich die Abgeordneten der Kammer und des Senats im geschlossenen Zug zum König und überreichten ihm Ergebenheitsadressen. Der König beantwortete die Adressen mit zwei kurzen Erklärungen. Weiter wurde, um die ungestörte Fortdauer der Funktionen der Betriebsräte zu sichern, eine Verordnung genehmigt, die dem Ausscheiden der sozialdemokratischen Betriebsräte Rechnung trägt. Pläne auf Wiederzulassung der Adelskitel DN Wien, 23. Febr. Nach Pressemeldungen beabichtigt die Regierung, die Wiederzulassung der Adelstitel, die bekanntlich nach dem Umsturz von 1918 von Karl Renner für ganz Österreich verboten wurden, ferner die Aufhebung der Landesverweisung der Habsburger und Rückgabe des bechlagnahmten Eigentums der Habsburger bereits in der nächsten Zeit zu erörtern. Dahinsollen aus führenden christlichauch von Heimwehrseite bereits die Stellung der St cht schwächen, sondern stärke rgetragene Ansicht über d oruntersuchung ist keinesw von seit Jahrzehnten erörte blag im französischen Strafr scht bewährte. Man will die in als Unordentlichkeit hinst sichstens können sie als berden. Aber Großzügigkeit Bureter des Staates forder Duptionsprozeß auf Grur ##ung des Angeklagten. Forderungen Kreisen und gehende ozialen öfter erhoben worden sein. An den zuständigen Stellen wird demgegenüber erklärt, daß derartige Maßnahmen vorläufig nicht geplant seien und erst im Zuge der kommenden Verfas= Verteidiger Rechtsanwo ungsreform gelöst werden können. Ein Konzentrationslager für Marxisten DN Wien, 23. Febr. Entgegen den bisherigen amtlichen Erklärungen wird jetzt bekannt, daß in einem ehemaligen Lagerhaus in Wiener Neustadt ein Konzentrationslager für die während der Unruhen verhafteten Sozialdemokraten und Schutzbündler errichtet worden ist. Ausbau des Rabattschutzes ## auf die Erwiderung des gte: Die # Grund chung des Prozesses sich erg soche hier(gegen einige städt leben werden. Der Haftbe urde sofort wieder aufgehob twalt war es, der dann leurer verhängen ließ. Da riebe und ihm widmete mar ie bei einer besseren Sache rief von Frau Triebe ziehl sicht=Arierin durch dieses ga Generaldirektor Kraweh tüßenswerter Weise betont, ssen von den Verdiensten er Herr Staatsanwalt wei Ziungetr,“ dalten, daß er agten vernichten. Inhaftnahme des der Ermittlunge in VDZ Berlin, 23. Februar. Zum Rabattgesetz hat, wie das BDZ.=Büro meldet, der Reichswirtschaftsminister nunmehr eine Durchführungsverordnung erlassen, die zahlreiche Maßnahmen gegen den Mißbrauch des Rabattwesens enthält. Der Referent der Verordnung, Gerichtsassessor Hans W. Weber, erklärt in einer Erläuterung, Vereinigungen nachlaßgewährender Gewerbetreibender im Sinn des Rabattgesetzes müßten als Vereine oder Genossenschaften rechtsfähig sein. Sie müßten die aus dem Verkauf der Gutscheine eingehenden Beträge als zweckgebundenes, zu treuen Händen anvertrautes Vermögen verwalten. Diese Gelder seien stets flüssig zu halten und daher bei Sparkassen und Banken sicher und kurzfrist zulegen. Durch diese Bedingungen gewährleist Durchführungsverordnung den Schutzzweck fü Rabattsparer. Von großer Bedeutung ist noch die durch die Verordnung ausgesprochene Ergänzung des Rabattgesetzes dahin, daß bei Markenwaren, die in verschlossenen Packungen abgegeben werden, die „Treuvergütung" nur zulässia ist, wenn der Hersteller die Gutscheine bar einlöst. Markenwaren, deren Gutscheine diesen Bestimmungen noch nicht entsprechen, dürfen nur noch bis zum 15. März 1934 an den Wiederverkäufer gelangen. Es dar also kein Fabrikant mehr nach dem 15. März Packungen mit Gutscheinen abgeben, die er nicht selbst einlöst, sondern etwa der Einzelhändler oder eine Rabattvereinigung oder die in Waren eingelöst werden. Dadurch werde erreicht, daß jede Schädigung des Einzelhandels ausgeschlossen ist. Weder werde dem Einzelhändler durch Warenrabatt des Hernoch Suvich vor der Presse DN Budapest, 23. Febr. Der italienische Staatssekretär Suvich empfing Freitag mittag die Vertreter der ungarischen und der ausländischen Presse. Suvich betonte, daß es sich in Budapest um einen Mei##.#.###.##.— persönliche Fühlungnahme mit ungarischen RegieDN Kowno, 23. Febr. Der deutsche Gesandte über= rungsvertretern zu kommen, die sich in den Rahmen reichte am Freitag der litauischen Regierung eine Note, der normalen Beziehungen beider Länder einfüge. in der Einspruch gegen das am 8. Februar in Die Freundschaft Italien— Ungarn, sei ##nn Minsime..4..—# A. 4 b.. W1griso fest begründet und finde in der öffentlichen Kraft getretene Gesetz zum Schutz von Vol!gy,inung beider Länder einen so starken Widerhall, und Staat erhoben wird, das sich bekanntlich auf daß sie heute zu einem Angelpunkt der ungarischen das Memelgebiet erstreckt. lund italienischen Außenpolitik geworden sei. Diese Vorgehen gegen die Nationalsozialisten DN Troppau, 23. Februar. Die Polizeidirektion in Troppau hat der deutschen Freiwilligen Feuerwehr in Kathrein, einer Vorstadt von Troppau, die weitere Betätigung verboten und ihr Vermögen beschlagnahmt. Das Gebäude und die Geräte der Freiwilligen Feuerwehr wurden unter die Aufsicht der Gemeinde gestellt. Das Betätigungsverbot erfolgte auf Grund des Polizeigesetzes, weil einige Mitglieder der Feuerwehr der nationalsozialistischen Partei angehört haben. Es fanden in diesem Zusammenhang einige Haussuchungen statt. ante die r die m en Die de Der Staatsakt am Heldengedenktag Schaffung einhe Stadttheater Bochum begann aufzeigen, Szenen im englischen Hauptquartier, in dem man über das überraschende Auftauchen einer und später Angriff der Deutschen ern ausgespieltes Quartierbild Westdeutsche Erstaufführung:„Langemarck“, Schauspiel von Edgar Kahn und Max Monato. Schon anläßlich der Einstudierung des Schauspiels „Jugend von Langemarck“ von Zerkaulen durch das Stadttheater in Hagen drängte sich die Erkenntnis auf, daß das wahrlich heroische Langemarck=Geschehen, das im Hauptbuch der deutschen Geschichte mit Riesenlettern verzeichnet bleiben wird, zu seiner dichterischen Formgestaltung eines Epikers homerischen Formats bedarf. Bei jeder Dramatisierung wird der Autor auf die Schilderung persönlicher Vorgänge und Einzelerlebnisse beschränkt bleiben, will er nicht in lose aneinandergereihten Zustandsbildern von wiederum episch erzählender Breite Entwicklung Verlauf jener Ereignisse vermitteln, die als„der deutschen Jugend Opfergang“ in unserem Bewußtsein gar nicht tief genug eingegraben werden können. Man mag fast versucht sein, jedes Mittel anzuerkennen, das neues Nacherleben, neue Kenntnis dieser Vorgänge denen bringt, die zu einem nachhaltigen Erleben oder nur zum Nachdenken über die Größe und Bedeutung dieses Opfertodes bisher nicht gelangten. In diesem Sinne wird man manche Schwächen, die dieser neuen dramatischen durch Kabn und Monato(ursprünglich handeltee sich um zwei verschiedene Stücke, bei deren Zusammenfassung der Regisseur der Berliner Uraufführung Fritz Peter Buch, seine dramaturgische Erfahrung zur Verfügung stellte) zweisellos anhaften, leichter zu übersehen geneigt sein. manches Bild rundet sich nicht zu einem geschlossenen Gesamteindruck, Situationen und Dialoge stehen nebeneinander, ohne sich organisch auseinander zu entwickeln, von einem Gedanken zum andern führen keine rechten Brücken, man ist vielmehr auf oft recht kühne„Gedankensprünge“ angewiesen, dazu ist der Dialog nicht immer lebensnah genug, um ganz realistischen Vorgängen auf der Bühne zu entsprechen, sicherlich haben die Jungen von Langemarck über Begriffe wie Volksgemeinschaft und Kameradschaft kaum ein Wort gewechselt, sie haben sie nur durch die Tat ihres gemeinsamen freudigen Opfertodes verwirklicht, gelevt, und der Einfall, den jungen Schlosser bei seinem Tod um das Couleurband seiner Kriegskameraden bitten zu lassen, damit er ganz einer ren werde, ist wie mancher andere rein theatralisch und nicht von echtem Langemarckgeist gesegnet. Den Begeisterungstaumel deutscher Studenten bei Kriegsausbruch, die mit ihrem Professor den Hörsaal verlassen, um sich freiwillig zu stellen, will der Spielneuen deutschen Armee Kunde erhält sich fest verschanzt und gewappnet den Deutschen erwartet, umrahmen ein breit ausgespieltes Quartierbild in einer belgischen Gastwirtschaft, dem die Figur der Wirtstochter weniger Farbe und Belebung als Stichwortmöglichkeiten zu sentimentalen Reminiszenzen gibt(hier müßte sehr energisch gestrichen werden) und das an sich undramatische auf rein akustische Wirkungen abgestimmte Bild„Feldgottesdienst". Dieses Bild war in der Bochumer Aufführung nicht hellhörig schattiert, die Worte hatten oft störendes das die Stimmungen, auf deren Verbreitung es ankommt, jäh zerrissen. Zum Schluß werden weniger durch die Sterbeszene des Schlossers als durch die hier wirklich beängstigende Erlebnisnahe der Ereignisse im deutschen Freiwilligenlager, das schon fast ganz aufgerieben wurde und dennoch mit immer frischem Mut sturmbereit bleibt, dramatische Höhepunkte erreicht, die den Zuschauer wesentlich beeindruckt entlassen. d DN Berlin, 23. Febr. Das Programm für den Staatsakt am Heldengedenktag in der Staatsoper Unter den Linden steht nunmehr fest. 1. Coriolan=Ouvertüre von Beethoven. 2. Gedenkrede des Reichswehrministers Generaloberst von Blomberg. 3. Ich hatt' einen Kameraden. 4. Trauermarsch aus„Götterdämmerung" von Richard Wagner. 5. Deutschland=Lied, Horst=Wessel=Lied. Das Staatsopernorchester spielt unter der Leitung von Professor Heger. Der Staatsakt wird durch eine große Lautsprecheranlage auf der Straße Unter den Linden vom Lustgarten bis zum Brandenburger Tor übertragen. Nach den Feierlichkeiten in der Staatsoper, denen der Reichspräsident beiwohnen wird, findet vor dem Ehrenmal Unter den Linden eine Parade statt, an der eine Fahnenkompagnie und drei Kompagnien Reichswehr sowie drei Hundertschaften Polizei teilnehmen werden. Die Formationen marschieren nad der Parade in Richtung Brandenburger Tor aus der Mittelpromenade der Straße Unter den Linden Der Reichspräsident wird in Begleitung der Reichsregierung am Ehrenmal einen Kranz niederlegen. Nach der Parade fähr der Reichspräsident auf der nördlichen Fahrbahn det Straße Unter den Linden in seine Wohnung zurück. Berlin, 23. Febr. 1 und Landwirtschaft, VDZ ihrung 13=Büro meldet. Verord haffung einheitlich #r erlassen. Die Käseverord erdisierung, den Mindestfet ungszwang für die einzelne slichtet auch die Gastwirtsche sten Speisekarten neben dei ettstufe anzugeben. Aus legt besonderem wang über sein Her Käseverordnung im ganze och nicht fest. Die vorgeseh en sollen aber bereits am 1. Der wesentliche Inhalt der lich die Vorschriften gegeben unft nur nach ihrer erkunft gekennzeich ehr gebracht werden ur noch die Sortenbezeichnu kolkereibutter, Molkereibutte utter. Alle anderen Bezeich siebezeichnungen beseitigt n Utter ist klar und deutlich al i Auslandsware ist mit de ennen. genug abEigenleben, stellers eine bestimmte Umsatzmenge entzogen, dürfe der Einzelhändler als Einlösungsstelle für scheine mit Abrechnungsarbeiten für den Hersteller belastet werden. Mit Erlaß der neuen Verordnung habe die Gesetzgedung über das Zugahe= und Rabattwesen zunächst einen endgültigen Abschluß erfahren. Gut und Diebstahl bei einem Rekordflieger le Das vollzählige Bochumer Schauspielensemble kann durch seine langjährige gemeinsame Schulung gute Aufführungen derart figurenreicher Stücke durchaus verbürgen. Daß trotzdem nicht immer die Szene mit wirklich pulsierendem dramatischen Leben erfüllt, die Front=Atmosphäre nur zum Teil eingefangen war, lag außer an den oben gerügten Umständen an mangelndem Einfühlungsvermögen der szenischen Leitung. Es ist, um nur einen„Sehfehler“ zu nennen, ein Unding, Soldaten reden zu lassen, daß sie im Schlamm verfaulen müßten, und ihnen dabei frisch gewaschene Frisuren, saubere, fast elegante Uniformen zuzubilligen. Auch dramaturgisch hätte eine sinngemäße und theaterkundige Bearbeitung noch manches zum Vorteil bessern können. Unter den Mitwirkenden fiel besonders das frische, gelöste Spieltemperament Willi Bitterns auf, wetter Heinz Graeber, der„flammend“ sprechen kann, Willi Busch als Professor und Hauptmann und Willy Mavenknecht als Feldprediger und englischer Leutnant, die ebenfalls beide hervorragend sprachen. Leider war das Bochumer Stadttheater, dem für diese westdeutsche Erstaufführung Dank gebührt, bei der Premiere trotz Vormiete sehr schwach besucht, eine Tatsache, die den eigentlichen Sinn dieser Einallerdings in Frage stellen kann, wenn sich nicht bei Wiederholungen doch noch erhebE. A. S. = Berlin, 23. Febr.(Eig. Drahtm.) Durch einen schweren Diebstahl wurde der bekannte Langstreckenrekordflieger Codos, der am Freitag mit seinem Begleiter Rossin zu einem neuen Rekordflug nach Südamerika starten wollte, betroffen. Kurz bevor er mit dem Kraftwagen nach Istres abfahren wollte, kehrte er mit Rossin noch einmal in einem Gasthaus ein, um zur Nacht zu essen. In dieser Zeit wurden ihm aus dem Kraftwagen sein Pilotenpatent, sowie seine amtlichen Personalausweise, des weiteren die Instruktionen des Luftfahrtministeriums, die Pässe und Fluglizenzen der Sportbehörden und vor allem rund 100000 Franken in französischem und englischem Geld gestohlen. Unter diesen Umständen muß Codos von seinem geplanten Flug Abstand nehmen. Wann er den Südamerikaflug nun durchführen kann, ist vorläufig noch ungewiß. DN Waldenburg, 23. Februar Der Treuhänder der hat folgende Anordnung erlassen: in den Betrieben der Niederschlesischen bau AG. Neu=Weiß=Stein seit dem 12. J genommenen Kündigungen und Entlassungen von Bergarbeitern werden hiermit für ungültig erklärt. Weitere Kündigungen sind unzulässig. Anordnung gilt bis auf Widerruf. 1 Manche Szene, Gedenkfelern in den Kirchen Für den Kleinhan DN Berlin, 23. Febr. Gemäß einer Anordnung Pird ein Ausformungszwang Reichsbischofs werden die evangelischen Kirchenür die hygienischen Verhältn kirchlichen Gebäude am Heldengedenktag halbmast###c Schutz vor unlaut flaggen. In besonders ausgestalteten Gottesdienstenen bieten wird. Diese Vero werden die evangelischen Gemeinden der Toten un#34 in Kraft. Doch sind Er seres Volkes gedenken. Für die Mittagsstunden ist.####reichende Übergangszeit#i wie in den Vorjahren, in allen Kirchen.####.## VDz Berlin, 23. Fehr ¼ Stunde graßes Geldut angeordnet. IV, Reichsernährungsminister Anschluß an die Gottesdienste wird eine Samm Bchten: Die Eiandardis lung veranstaltet, deren Ertrag der kirchliche Phalt der Käsesorten aufgebe Jugenderholungsfürsorge, den Kriegerwaisen soP#####kufen unterschieden der Rationalen Stiftung für die Hinierbliebenen. 54, Ese mit einem Mindestfettaeb im Krieg, Gefallenen und dem Volksbund Deutscha“ mit einem###-zetgt Kriegsgräberfürsorge zugute kommen soll. Preuenmanse(1..), Nuh des und Arbeit Berg= anuar vorDie der studierung der Besuch lich bessern sollte. Diese Scharfer Endkampf im Meurer=Prozeß wirtschaften usw. muß neben der Sorte des Käses auch die der Fettstufe angegeben werden. Das gleiche gilt für Zeitungsanzeigen und schriftliche Angebote. Auslandskäse, ver ebenfalls dem Kennzeichnungszwang unterliegt, muß auf der Verpackung vor allem auch in deutscher Sprache das Herkunftsland tragen. Wann die Käseverordnung insgesamt in Kraft tritt, steht bisher noch nicht fest. Es wird gegenüber manchen Vorschriften eine Uberaanaszeit notwendig werden. Zunächst wird. wie das BD.=Büro noch meldet, beabsichtigt, die Bestimmung über die Unterscheidung der Fettgehaltsstufen und die Ermächtigung der Länder zur Einführung der Kontrolluummern am 1. April wirksam zu machen. Hilfsexpedition errecht an zinister Dr. dürgermeister lppert auf gendes Antenbürgerrecht n im Namen Tausender und Hitleroberung der blutet haben, mit ihrem Ehrung sie hämt zu sein. Verpflichtung, ür das ewige für die„Tscheljuskin"-Mannschaft = Berlin, 23. Febr.(Eig. Drahtm.) Die Rettungsarbeiten für die Mannschaft des gestrandeten„Tscheljuskin“ sind in vollem Gange. Der russische Dampfer „Stalingrad“ wird dieser Tage in Petropawlowst eintreffen und dort zwei Flugzeuge an Bord nehmen und dann versuchen, soweit wie irgend möglich, in die Beringstraße vorzudringen, um dann die Flugzeuge abzusetzen, damit diese möglichst schnell Kap Uelen erreichen können. Ein zweiter Dampfer, der „Smolensk“, nimmt gerade in Wladtwostol Kohlen über und wird reichlich mit Nahrungsmitteln, Medikamenten und Radiogeräten ausgerüstet, um dann am 27. oder 28. Februar nach der Bucht Prowidentja in See zu gehen Auch dieser Dampfer wird drei Flugzeuge an Bord nehmen. In der Gegend des Lagers der Schiffbrüchigen ist das Wetter allerdings zurzeit für irgendwelche Flüge denkbar ungünstig. Mehrere Flugzeuge haben wiederholt den Versuch gemacht, das Lager zu erreichen, mutzten aber jedesmal wegen des starken Nebels unverrichteter Dinge wieder umkehren. Eine Maschine hatte sogar einen empfindlichen Motorendefekt. Auch die Rettungstrupps mit den Hundeschlitten sind durch dem Tschuktschen=Meer aufgehalten worden. Die Expedition steht im Augenblick in der Gegend des Kaps Onman und des Kaps Wankarem. Hier wurde zunächst ein festes Lager errichtet. Das Gisfeld mit dem Lager der Schiffbrüchigen ist nach den angestellten Berechnungen in den letzten Tagen um etwa 28 Kilometer nach Nordosten avgetrieben worden. Hier und da beginnt das Eis schon erheblich zu bersten, und ein großer Riß zieht sich bereits mitten durch das Lager hin. Doch soll die Stimmung im Lager in Hinblick auf die bevorstehende Rettung immer noch unverändert gut und hoffnungsfreudig sein. taatsanwalt gegen Verteidiger- Dr. Meurer: Ich bin unschuldig! Urteil voraussichtlich Montag = Essen, 24. Febr.(Fortsetzung des Berichts in riger Abendausgabe.) Außer der Verteidigungsrede 1 Prof. Dr. Grimm, die wir in der gestrigen endausgabe der„D..“ ausführlich wiedergegeben ben, sprachen am gestrigen Tag noch Verteidiger Dr. rand, der sein 7stündiges Plädoyer mit eingehenStellungnahme zu den Punkten der Anklageschrift mdete, welche die Urlaubsreisen betrafen, sowie die nschädigungen. Er wollte noch weiteres Material rlegen, sah aber auf Bitten des Vorsitzenden davon weil der Staatsanwalt protestierte und dann auch nerseits neues Material bringen wollte. Die Vormittagsverhandlung schloß mit der Rede Prof. Grimm. 16 Uhr erhielt sammenhang daran erinnern, daß in letzter Zeit die Fälle nicht selten sind, in denen man Beschuldigten, die sich später das Leben nahmen, bescheinigte, daß gegen sie nicht das geringste vorlag. Die Art der Formulierung, die der Herr Staatsanwalt in der Angelegenheit der angeblichen Steuerhinterziehung anwendet, geht über das Maß dessen hinaus, was wir hier gewohnt sind. Die Steuererklärungen des Angeklagten sind mit aller Sorgfalt abgefaßt. Der Angeklagte hat 7½ Prozent Werbungskosten abgezogen und das haben alle Beamten getan. Das Finanzamt hat diese erkennbaren Abzüge spät nicht anerkannt. Wem von uns wäre es nicht schon ähnlich ergangen. Von einer Steuerhinterziehung kann hier gar keine Rede sein. Wozu ein solcher Vernichtungskampf gege gehetzten Mann? Keine Stelle hat ein Interess Verurteilung des Angeklagten. Keine einzige Stelle hat erklärt, daß sie auch nur einen zivilrechtlichen Anspruch gegen den Angeklagten hat. Die Art, eine kleine Unrichtigkeit ins Ungeheure aufzubauschen, ist ganz marxistisch=liberalistisch und auch geradezu fremdländisch. Ich glaube, daß sich ein deutsches Gericht heute auf solche Methoden nicht einlassen wird. Will man aber über dies oder jenes noch eine Aufklärung haben, dann möge man wieder in die mündliche Verhandlung eintreten. Die Definition, daß der Angeklagte auf der Pariser Reise in seine Tasche gearbeitet habe, ist unhaltbar. Erstens— um ein Wortspiel zu gebrauchen— läßt der seine Frau zu Hause, der in Paris untreu sein will Zweitens muß Dr. Meurer in Paris den Mann entschädigen, der die Vorarbeiten geleistet hatte und auch die dänische Kommission mußte er unterhalten. Taraus erklärt sich die Höhe der Kosten. Verspätete Liquidationen gehen stets zu Lasten dessen, der liquidiert. Man vergißt stets etwas. Es ist ein grundlegender Irrtum, wenn der Herr Staatsanwalt meint, bei Reisen würde immer noch etwas verdient. Die Angestellten haben sämtlich sie es Dr. Meurer sofort gemeldet haben würden, wenn ihnen an seinen Liquidationen etwas aufgefallen wäre Der Staatsanwalt hat offenbar eingesehen, daß sich die Anklage bezgl. der Liquidationen nicht in allen Punkten aufrechterhalten läßt. Er verweist auf eine Entscheidung des Reichsgerichts, die mit dem vorliegenden Fall rein gar nichts zu tun hat. Es fehlt vor allem die Täuschungsabsicht des Angeklagten. Man muß sich wundern, daß die Anklage die Punkte bezgl. der angeblichen Darlehnsgeschäfte und der Urlaubsfinanzierungen noch nicht fallengelassen hat. Der Angeklagte hat sich stets als ein sozialer Mensch benommen, der an sich selbst zuletzt dachte. Die Tschechoslowakische Luftverkehrsgesellschaft hat ihm einige Prager Schinken übersandt. Er hat sie nicht angenommen. Ehe rwendung der Schirken Die Sortenbezeichnungen der Butter var Berlin. 23. Febr. Die neue Butterverordnung beseitigt die bisherige Vielheit der Buttersorten und stellt gleichzeitig dem Markt angebotenen Butter. Sie bringt weiter den gesetzlichen Schutz für Markenbutter dagegen, daß Erzeugnisse, die den an Markenbutter gestellten Anf derungen nicht entsprechen, unter mißbräuchlicher Verwendung der Bezeichnung„Markenbutter“ angeboten werden. Der Sachreferent für dieses wichtige Gebiet, Oberregierungsrat im Reichsernährungsministerium Dr. Schefold. betont hierzu, daß die Wichtigkeit dieses gesetzlichen Schutzes sich auch aus den Erfahrungen ergebe, die man im Ausland gemacht habe. Dort habe erst die gesetzliche Regelung der Qualitätsanforderungen an die zur Ausfuhr bestimmte Butter die Grundlage für die Herstellung einheitlicher Qualitätsware gebildet. Es werden nur noch zugelassen die Sortenbezeichnungen: Markenbutter, seine Molkereibutter. Molkereibutter, Landbutter und Kochbutter. Alle anderen Bezeichnungen sind in Zukunft grundsätzlich verboten. Ihre Verwendung ist sogar strafbar. Die zahlreichen Phantasiebezeichnungen für Butter sind damit ausgemerzt worden. Die Verordnung setzt dann fest, unter welchen Voraussetzungen die fünf erlaubten Sortenbezeichnungen verwendet werden dürfen oder müssen. Es werden für jede Sorte bestimmte Mindestanforderungen aufgestellt, die nicht unterschritten werden dürfen. Dabei soll sich die Beurteilung der Butter nach der Zahl der Wertmale richten, die sie für Geschmack, Geruch, Ausarbeitung, Aussehen und Gefüge aufweist. Die Verordnung bestimmt die Beurteilungsgrundsätze im einzelnen. Die Wertmale bei Geschmack(Reinheit, Aroma und Salz) schwanken zwischen drei und fünf. Dabei wird z. B. das Geschmackmerkmal„gut“ mit acht Wertmalen bezeichnet. Die Wertmale bei Geruch schwanken zwischen null und drei, die bei Ausarbeitung(Buttermilch= und Wassergehalt) zwischen null und drei, die bei Gefüge(Härtegrad und Streichbarkeit usw.) zwischen null und zwei und die bei Aussehen(Reinheit, Farbe. Schimmer) zwischen mull und zwei. Markenbutter muß z. B. mindestens 17 Wertmale haben, davon mindestens 9 Wertmale für Geschmack. Molkereibutter, die nur in bestimmten milchwirtschaftlichen Unternehmen hergestellt werden darf, muß wenigstens 15 Wertmale aufweisen, darunter 7 für Geschmack. Die Zahl der Mindestwertmale für Landbutter muß wenigstens 13 betragen, unter denen sich 6 für Geschmack befinden müssen. Als Kochbutter darf ein Erzeugnis nur bezeichnet werden, wenn es mindestens noch zum Kochen, Backen oder Auslassen verwendet werden kann. Alle inländische Butter ist grundsatzlich als„Deutsche“ zu kennzeichnen, die ausländische Ware muß den Namen des Ursprunglandes in deutscher Sprache tragen. Besonders bedeutsam ist noch die Bestimmung, daß das Mischen von Butter verboten ist und daß der Kleinhandel mit Markenbutter dem Ausformungszwang unterliegt. Die Verordnung tritt am 1. April 1934 in Kraft. Für die Übergangszeit sind ausreichende Erleichterungen vorgesehen. Klarheit her über die Güte der auf er tpalast orandarte 8 „Verbotszelt“ heute unter #rtpalast eine SS=Gruppenndartenführer lte=Wechr und viele hmen. nit denselben n es damals Standartenis Reden Dr. Is 1933 von Übertragung den riesigen tbann Kreuzer SA., dann Sport= und zweite„Veriberzivil und setzigen Form. riesigen Oval das Haus ber und die Dr. Goebbels elt eine hinüberaus staren einen e an der der Staatsanwalt Wort zur Erwiderung. Er sagte: Ich habe verblich darauf gewartet, daß mir Unrichtigkeiten nachviesen wurden. Es ist unrichtig, daß der Angeklagte Grund einer Denunziation in Untersuchungshaft sommen worden ist. Eine Denunziation hat niemals rgelegen. Es ist unrichtig, daß der Angeklagte sich in Untersuchungshaft auf die Amnestie berufen hat, ist erst nach der Untersuchungshaft geschehen und Staatsanwaltschaft hat ihre Schlüsse daraus gezen. Es ist unrichtig, daß ich von der Steuerhinterhung des Angeklagten gesprochen habe, um Stimung gegen ihn zu machen. Das ist nicht nötig und n nicht nötig. Es ist unrichtig, daß ein Beamter des nanzamts Essen=Nord die Steuerverhältnisse des igeklagten nachgeprüft habe. Es handelt sich nicht die steuerlichen Angelegenheiten der Lurag und Angeklagten ist das Finanzamt Essen=Süd das treibende Eis auf ## Der # 95 Großfeuer in Kassel den ständig. Professor Grimm hat dem Angeklagten in blanco gestellt, daß er ein ehrenhafter Mann sei. Das sst auf ihn aber eben nicht zu. Der Angeklagte hat bst nie bestritten, z. B. 1. Klasse liquidiert zu haben, inn er 2. Klasse gefahren war. Es sind 5 Fälle. itten sich für alle Reisen die notwendigen Untergen beschaffen lassen, dann hätte sich diese Zahl izehn= oder verzwanzigfacht. Auch die Entschädigunn bei der Lurag und bei den Ausstellungshallen dd zu Unrecht entnommen worden. Weder formell ch materiell sind sie in Ordnung. Mit dem Zivilrecht ben sie gar nichts zu tun. Der Angeklagte hatte ein hrliches Gehalt von 20000 Mark. Dafür kann man erhand verlangen. Wenn der Angeklagte die Arbeit ht mehr leisten wollte, hätte sich ohne derer Beigeordneter dafür gefunden. Niemals hat sich die Anklagebehörde nur auf die ihrtenausweise berufen. Damit hat im Gegensatz der ngeklagte angefangen. Der Sachverständige hat keine Untersuchung stellt, sondern hat Feststellungen getroffen. N nklagebehörde hat aus diesen Feststellungen die notmdigen Schlüsse gezogen. Wenn der Staat als Kläger in einem Strafprozeß istritt, dann ist er nicht Partei, sondern bleibt Autotat, die Strafe fordert. Eine neue Strafprozeßdnung wird DN Kassel, 23. Febr. In einem Vorratsgebäude der Segeltuchweberei Baumann entstand Freitag abend aus bisher unbekannter Ursache Feuer, das infolge der in dem Gebäude lagernden leicht brennbaren Vorräte sich sehr schnell ausbreitete. Trotz aller Anstrengungen der Feuerwehr, den Brand einzudämmen, wurde das Vorratsgebäude vollkommen eingeäschert. Der Betrieb der Firma, die zurzeit stark beschäftigt ist, geht ohne Störung weiter. ∆ erklärt, daß Hilfskorps rrat hat be1934 festgesetzdes BundesDie=Mannne sogenannte Sommer von esheer ergänzt Fortdauer der eine Verorder sozialdemoVerurteilte Devisenschieber rucd Düsseldorf, 23. Februar. Der Präsident des Landesfinanzamts Düsseldorf(Devisenstelle) teilt mit, daß seit dem 1. Januar 1932 im Bezirk des Landesfinanzamtes Düsseldorf im Devisenstrafverfahren gesamt folgende Strafen verhängt worden sind: 6 Jahre Zuchthaus, 20 Jahre, 4 Monate und 26 Tage Gefängnis und rund 835000 RM. Geldstrafe. Außerdem sind an Reichsmarkbeträgen, Wertpapieren und fremden Zahlungsmitteln rund 480000 RM. eingezogen worden. wp Hamm, 22. Febr. Gegen den früheren Rechtsanwalt und Notar Dr. Otto Griesbach aus Hamm, der sich jetzt in Paris aufhält, wurde ein Steuersteckbrief erlassen. Es handelt sich um 79 038 RM. Reichsfluchtsteuer, zu der bereits ein Zinsbetrag von 24000 RM. kommt. Mit dem Steckbrief ist zugleich die Beschlagnahmung der noch im Inland besindlichen Vermögensstücke des G. ausgesprochen worden. % en anur die insaber büromäßig über die beschlossen war, waren sie verdorben. Der Angeklagte hat Zuwendungen an die nationale einen Kopf e Rüge des , w e i l e r b e i e i n e r Luftfahrt gemacht, obwohl er dabei riskierte. Er erhielt einmal eine dienstlich damaligen Kolonialtagung eine Begrüßungsansprache gehalten hatte, was nicht im Sinne des damaligen Systems lag. Wer so handelt, also für seine Überzeugung mit seinem Kopf zu haften bereit ist, der kann kein unMensch sein. Die Ehre des Angeklagten Adelstitel ldungen beabng der Adelsvon 1918 von n wurden, fererweisung be des ber Habsburrtern. Dahinnden christlichihrseite bereits ngegenüber eriufig nicht gejenden Verfasdie Stellung der Staatsanwaltschaft cht schwächen, sondern stärken. Die von Prof. Grimm rgetragene Ansicht über die staatsanwaltschaftliche oruntersuchung ist keineswegs neu, sondern wird von seit Jahrzehnten erörtert und hat ihren Niederblag im französischen Strafrecht gefunden, wo sie sich scht bewährte. Man will die Vergehen des Angeklagals Unordentlichkeit hinstellen. Das sind sie nicht. ichstens können sie als Großzügigkeit betrachtet erden. Aber Großzügigkeit macht nicht straflos. Als reter des Staates fordere ich in diesem typischen uptionsprozeß auf Grund des Gesetzes die Benung des Angeklagten. Verteidiger Rechtsanwalt Dr. von Almsieck ug auf die Erwiderung des Staatsanwalts ein. Er gie: Die Inhaftnahme des Angeklagten ist erfolgt # Grund der Ermittlungen, die in der Vorunterchung des Prozesses sich ergaben, den wir in nächster soche hier(gegen einige städt. Beamte wegen Untreue) leben werden. Der Haftbefehl gegen Dr. urde sofort wieder aufgehoben un twalt war es, der dann die E leurer verhängen ließ. Da kam der Brief von Frau tiebe und ihm widmete man sich mit einer Sorgfalt, i bei einer besseren Sache zu begrüßen wäre. Der rief von Frau Triebe zieht sich wie die Arie einer sicht=Arierin durch dieses ganze Verfahren. Generaldirektor Krawehl hat als Zeuge in berüßenswerter Weise betont, daß jedes Kind hier in ssen von den Verdiensten Dr. Meurers weiß. Nur er Herr Staatsanwalt weiß es nicht. Subjektiv ist zugute zu halten, daß er kein Essener ist. Er will Angeklagten vernichten. Man muß in diesem Zuehrenhafter muß voll und ganz wiederhergestellt werden.— Der Staatsanwalt erwiderte, daß ihn nichts überrascht habe, abgesehen von dem Ton des Verteidigers und seiner Unkenntnis über die Anwendung der Gesetze. Auf die verschiedenen Beleidigungen will ich nicht eingehen. So weit er mir und der Anklagebehörde aber marxistisch=liberalistisches und sogar jüdisches Gebaren vorgeworfen hat, wird gegen ihn das Erforderliche veranlaßt werden.— Rechtsanwalt van Almsieck erklärte, wenn er mißverstanden worden sei, so bedauere er das. Er sei gewohnt eine offene Sprache zu reden, wie er sie auch vom Staatsanwalt vernommen habe. Es sei aber sicherlich nicht zu wünschen, wenn dieser Prozeß zu neuen Strafverfahren führen würde. Das Gericht bitte er, noch einmal alle Umstände zu würdigen, dann werde es ebenfalls zu dem Schluß kommen, daß der Angeklagte freizusprechen sei.— Dr. Meurer, vom Vorsitzenden gefragt, was er noch zu erklären habe, führte aus, daß er sich nur deshalb habe aufrechterhalten können, weil er sich frei von jeder Schuld fühle. Wäre ich— sagte er— ein solcher Mensch, wie ich vom Vertreter der Anklage hier geschildert worden bin, so wäre ich längst zusammengebrochen. Ich wiederhole: Ich bin unschuldig!— Die Verhandlung wird kommenden Montag, 16 Uhr, fortgesetzt. Am gleichen Tage soll das Urteil gesprochen werden. # 0 Narxisten sherigen halbl. daß in einem stadt ein KonUnruhen verindler errichtet Vortrag von Studienrat Mehlem in der Evangelischen Akademie Dort=]Die Verbrennung von Schund und Schmutz, die d brachte ihren Hörern und Hörerinnen, die wundervolle Disziplin der SA, in der die Arbeiter Bodelschwingh=Hauses sehr der Faust mit denen der Stirn Seite an Seite unseres Voles. Nationalsozialismus: Vorher gedachte Dr. D. Vios; Zehen einzudämmen. Bisplinahoff, der die Versammlung eröffnete,.. Leben einzudammen, des deutschen Freiheitshelden Horst Wessel, zsich erneut zersetzend zu regen. Mit heiliger Ehrfurcht neigen wir uns vor der Siandarte eines Horst Wessel von den Plätzen erhoben. Dr. Bisplinghoff würdigte und allen Helden, die ihr Leben hingaben, damit wir Leben und Sterben Horst Wessels und seiner Mit= leben können. In der Bindung an Gott liegt die größte Stärke Adols Hitlers gegenüber dem ganzen deutschen Volk des Nationalsozialismus. Dieser Sieg des Glaubens heraus.—„ lwird im Lauf der Zeit alle erfassen. Schllershzeum üätig ist, warf zunächst einen Rückblick Gllnlange bat unser Volk diesem Problem verständnisWir stehen an einer gewaltigen Zeitenwende. Noch uterer Menschen ist mit rassischer Verantwortung kurze Zeit und der Nationalsozialismus wird in aller Welt sich die Stellung verschafft haben, die ihm ge: Bibel steht: Ritzt Ihr nicht daß Euer Heik dar bührt. Soaar in Frankreich reat sich die neue Leit und Wigl Ihr nicht, daß Euer Leib der in Österreich liegt die alte Zeit in ihren unzweifelhaft Ausdruck des Euch innewohnenden Geistes ist letzten Zügen.. Die evangelische Kirche siehl in der DurchChristentum und Nationalsoztalismus! 1918 verkündigte man die grundsätzliche Trennung von Kirche! des Staates und Staat. Die Gottlosen=Organisationen waren trotz;##., Mau a„„„„„— ihrer grauen Theorie Planzstätten bolschewistischen#. i ns Meerottenen. watürlich zicht Geistes. Der Staat brachte weder den Mut noch den Haftet: Fhrlich und tatkräftig will unsere Willen auf, dagegen vorzugehen. Die nationaln#ryoiem, mitarbeiten. Der fremdländische sozialistische Regierung hat den Schutz der Religionen#:## unserem deutschen Volk verheerend gewieder angekündigt. Die Partei— so heißt es in Helskt. Das.„Shritemtin.. Hept. Auat“3/12, Li. Gae ihrem Programm— steht grundsätzlich auf guuer. Benas der Mcianshotschaft, Aber die Rasse dem Boden eines positiven Christen=5,##, P tums, ohne sich konfessionell zu binden. Positives Christentum heißt das Christentum, so wie es gegeben ist, heißt also auch ein lebensstarkes..### gan#####und Oirche Die(Einkatt:. Evangelium. Aufgabe von Staat und Kirche. Die Einheit im Der Staat ruft die Kirche zur Mitarbeit auf. Kirche. wer bist du? ist eine oft gestellte Frage. Die Antwort Wwirken unserer Deutsch=Evangelischen Kirche. muß klar und offen sein. Wir geben ste hier von] Man hat viel von der Zwangs=Christianiunserer evangelischen Kirche aus. Oft wurde gefordert, ssierung der Germanen gesprochen. Bis in das daß sich die Kirche zurückzuhalten habe von Politik.]7. Jahrhundert verlief die Christianisierung durchaus Gewiß ist es in manchen Fällen angebracht, sich über friedlich. Und das Blutgericht Karls des Großen war die irdischen Dinge zu erheben. Aber die letzten Dinge nichts anderes als ein Racheakt für einen Überfall der dürfen nie und nimmer den alleinigen Inhalt unserer Sachsen auf die Franken. Man Kirche und unseres Christentums bilden. Was hat es Bußbekenntnis sei nichts für nordische Menschen. Wer für einen Zweck, alle Brücken zum irdischen Dasein das glaubt, der erinnere sich eines Martin Luther abzubrechen? lund eines Goethe. Auch Goethe war ein Gottsucher Welches Interesse hätte man noch für eine tieisten Wesenz. Inke#n air 6. Wuleamnr Kirche, die es vergißt, daß ihre Glieder 1 Unter Sünde verstehen wir die Ablehnung der im Daseinskampf der Erde stehen? Gnadenbotschaft. Wer dem deutschen Volk die SündenRir sind die Kirche Martin Luthers, der gesag hat erkenntnis abspricht, der leugnet das deutsche Gewissen. Wir sind die Kirche Martin Luthers, der gesagk hat: Die Demut vor Gott ist kein Verbeugen vor Menschen. „Für meine lieben Deutschen bin ich da und ihnen I— Gm 8s.n es.— Bu.f wollte ich geraten haben, denn ich suche das Glück und eir sehen im deutschen„Blut einen eoten Heil der ganzen deutschen Lande.“ Er band seine Kirche den, reinzuhalten ein in Wesen und Haltung an das Geschick des deutschen] Unser Glaube bietet uns die weltanschaulich GeleVolkes. Deshalb gab er dem Staat auch die Macht genheit, uns über„dte Sinnlosigkeit dieser Welt zu über die Kirche. erheben, die ihren Gipfelpunkt auf Golgatha sand, als Christentum und Nationalsozialismus stehen vor man den Erlöser ans Kreuz schlug. einer Begegnung. Sie erwachsen aus dem gleichen] Wir wollen keine Vermischung der Konsessionen. Boden. Der Nationalsozialismus bedeutet eine der Der Widerstreit der geistigen Kräfte wird unser Volk größten Bußbewegungen, die jemals durch unser Volk auf ewig vor geistiger Verflachung bewahren. Aber gingen. Durch die verstandesmäßig überhaupt nicht zu das Einigende im Christentum mit der katholischen erfassende Tat des Nationalsozialismus hat sich unser Kirche zu betonen, ist uns Verpflichtung. Volk zu sich selbst wiedergefunden. Es blickte weder! Die Echtheit der Kirche wird sich beweisen nach Westen noch nach Osten, sondern auf sich selbst. Dienst am Vaterland.— Reicher Beifall! m un Meurer err Staatst über Dr. sen en izeidirektion in eiwilligen Vorstadt von gung verhlagnahmt. willigen Feuermeinde gestellt. Grund des der Feuerwehr gehört haben. einige Hausdas m en Die deutsche Standardisierung gedenktag Schaffung einheitlicher Buttersorten der gesamten Käseerzeugung Prung und Landpktrischast, Darke, dat, wie das Kreibiertesetäüse rt.r...F. #r erlassen. Die Käseverordnung bringt die Stan=] Die Bestimmungen über den Fettgehalt urdisierung, den Mindestfettgehalt und Kennzeich= auf den Grundsatz, daß alle Käse wenigstens als Halbungszwang für die einzelnen Käsesorten und ver= fettkäse in den Verkehr gebracht werden müssen, solichtet auch die Gastwirtschaften, Kantinen usw. auf weit nicht ausdrücklich Ausnahmen vorgesehen, Jind. en Speilekarten neben der Sorte des Käses die Für gewisse hochwertige Käsearten ist ein höherer anzugeben. Auslandskäse unter= Mindestfettgehalt als 20 v. H. vorgeschrieben. So esshute Lrgzgerer.m Lennzeichnungs=dürsen Gervais=Käse nur als Dopbelrahmläse(60 über sein Herkunftsland. Wann v. H. Fett) in den Verkehr kommen, andere bekannte Käseverordnung im ganzen in Kraft tritt, steht Sorten mit einem ähnlich hohen Fettgehalt. Ausdrückoch nicht fest. Die vorgesehenen Kontrollbestimmun= lich wird festgesetzt, daß Käse, die nur mit Phantasiein fallen aner nereits am 1. April wirksam werden. namen, ohne nähere Sortenbezeichnung, versehen solen aber bereits am 1. Aprit wirrsam werden. und, mindestens Vollsettkäse sein mässen. Als ViertelDer wesentliche Inhalt der Butterverordnung wird fettkäse oder Magerkäse können vor allem nur solche urch die Vorschriften gegeben, daß Butter in Zu=[Käse in den Verkehr gebracht werden, die schon bisunft nur nach ihrer Sorte und ibrerher als derartige Käsesorten hergestellt wurden. Die erkunft gekennzeichnet in den Ver= Erfindung neuer Sorten derartiger Käse ist unzuläsehr gebracht werden darf. Zugelassen sind sig. Es wird lediglich die Herstellung gewisser fettur noch die Sortenbezeichnungen Markenbutter, seine armer Käsesorten weiterhin gestattet, die wegen ihrer kolkereibutter, Molkereibutter, Landbutter und Koch= Billigkeit guten Absatz hatten, wie Harzer Käse, utter. Alle anderen Bezeichnungen sind als Phan= Mainzer Käse usw. sebezeichnungen beseitigt worden. Alle Inlano#-] Was die Kennzeichnung anlangt, so soll sie in gut haltbarer und sichtbarer Weise erfolgen. MagerAuslandsware ist mit dem Ursprungn###. 2u.## käse braucht nicht als solcher gekennzeichnet zu werKleinhandel mit Markenbutter### Aller der Kennzeichnung unterliegender Käse, H Garka Kaftaee fafl fanhern abgesehen von den Hartkäsen und halbfetten SchnittVerhältnisse bessern soll, sondern###en harf nur verpackt in den Verkehr gebracht werSchutz vor untaute##n,##### 35##7 den. Wo der Käse unverpackt in den Verkehr kommt, en bieten wird. Diese Verordnung tritt am, 1. Eg: muß die Kennzeichnung auf dem Käse selbst erfolgen. 8 in Kraft. Doch sind Erleichterungen für eine Die Kennzeichnung muß umfassen das Land der HerVreichende übergangszeit vorgesehen. stellung, die Fettstuse, die Erzeugersirma. VDZ Berlin, 23. Febr. Zu der Käseverordnung] An Stelle der letzteren kann dort, wo Kontroll= Reichsernährungsministers Darré ist noch zu be= marken ausgegeben werden, die Kontrollmarke treten. chten: Die Standardisierung wird auf dem Fett= In offenen Ladengeschäften und Verkaufsständen sochelt der Käsesorten aufgebaut. Es werden acht wie auf Märkten muß bei Käse, der zum Zweck des Lttstufen unterschieden, und zwar Doppelrahm=Kleinverkaufs angeschnitten wurde, die Fettstuse sse mit einem Mindestfettgehalt von 60 v. H. in der durch Anbringung von Zetteln oder Schildern deutlich kockenmasse(1..), Rahmkäse mit mindestens 30lsichtbar gemacht werden. Auf Speisekarten in Gastamm für den er Staatsoper en. sters Generalimerung" von ed. er der Leitung se Lautsprecher= iden vom Lustbertragen. Nach er, denen der ndet vor dem Parade statt, ei Kompagnien n Polizei teiltarschieren nach er Tor aus der r den Linden in Begleitung mal einen Parade fährt Fahrbahn der ihnung zurück. legt le sagt, das Sünden= und gen ner Anordnung elischen Kirchen enktag halbmast Gottesdiensten der Toten untagsstunden ist, Airchen eine ngeordnet. In eine Sammder Airchlichen erwaisen soptt erbliebenen? sbund Deutschals oll. ** □ Heldengeden Der morgige trauertag. Der! die im Krieg und ir für Volk und deutsche Volk begeh ganzen Reich diese gesetzlich festgelegti sind im Anzeigentei gehoben, so daß sich er an dem Sonntag bundenheit und der ehrung für die zeig voran Vater sein und noch darü deutsche Zunge klin Toten gefeiert wir In der Zeit tie größter Zerrissenhei bund Deutsche Krie 1920 diesen Helden Dortmund gelat dieses Tages in w Kundgebungen nach zu lassen. Allen den Denken und Bande Weltkrieges Schöpfung des Vol überparteilich in Tat. Das ist das daß es nicht aus: aus dem deutschen dort Wurzel faßte, gehalten, wo deuts irregeleitet waren? Wesen. Der Nationalsoz schöpfung des deutst auffassung, aufgeba gegangen sind inde gleiches des n gerade in diesem S Kriegsgräberfürsorg gedenktages für die Wollgeorgette- Kleid Wollgeorgette-Kleid, fassung seinen Beit fang der Schar, die feierte; denn es ste nationalen Lüge d# immer wieder frem Gesinnung nicht gen von Jahr zu Jahr wieder zu töten verst für diese Gegnersch reiches kann es woh die preußische Jahren von 19: Mal offiziell veranstalteten im Reichstaa t weiterhin nicht ein grundsätzlich die Hal anordnete. Aus dieser hat uns Adolf H gesetzliche Festlegung mehr vollzogen ist, wendigkeit. In tie neigt sich ein ganzes Schwur, ihr Erbe z1 wir diesen Tag bege der Tür. Auch T frühling. Die Saat Geschehen des W über den Kriegsgrä Erhe die Heldenha Deutsche Kriegsgräb Deutschland ei gegen, wird wied Herrlichkett. Denken nach:„Mögen Jahr nie von Heldentum deutschen Heeres det wird aus dem Schle eiserne Front des g1 nicht wankend und Unsterblichkeit. Sola sie bedenken, daß Jugendl. Nachm.Kleid, Damen-Kleid In mit modischer Plisseeneuartige Knopf- und stumpf und blank veroparter Verarbeitung, Garnitur, gute VerarKragen- Garnitur, in arbeitet, mit neuaraus Famisol, fesche beitung, neue farben schönen Modefarben tigem Fichu garniert Plisseegernierung Statt besonderer Anzeige. Aus einem arbeitsreichen Leben entriß der Tod unerwartet uns Heute morgen gegen 3½ Uhr entschlief sankt an den Folgen einer Lungenentzündung mein lieber Mann. unser guter Vater, Schwiegervater, Oroßvater, Bruder, Schwager u. Onkel, der ngeborg Wessel unseren lieben Freund und Krieger=Verein Kollegen trauerlag 1930 von 1815. Rein Brudet Horst Herrn Rektor Unser Kamerad Kaufmann Emil Mainz ist zur aroßen ArErnst Kummer mee abberufen. Ehre seinem Andenken! —Beisetzung am Montag. den 20. Febr., 12 Uhr. Reaste Beteiliaung erbeten. Antreten am Trauerhause Schubertstr. Nr. 20. um 11¾ Ubr. Ein Vermächtn in Dortmund- Mitte. Sein Leben war Dienst an der deutschen Jugend. Mit tiefem Weh beklagen wir den Heimgang dieses vorbildlich edlen und schlichten Menschen. Das Kollegium der Uhlandschule Dortmund, den 23. Februar 1934. gebd. .75 1. 9 Uhr: Weihestunde an den Kriegergräbern des Südwestfriedhofes, Kranzniederlegungen, Ansprache Geschäftsführer Oyenbeck, großer Mädchenchor der Viktoria-Schule Hörde, Stahlhelm-Kapelle. 2. 6½ Uhr: Gedächtnisstunde an den Kriegergräbern des Westentotenhofes, Ansprache Studienrat O. W. Wagner, zugleich für SA Res. II und NS.-Kriegsopferverband. Schülerchor. Buchhandlung C. L Krüger Krügerpassage in fast vollendeten 70. Lebensjahr. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Marie Kummer, geb. Remmert. Dortmund, den 23. Februar 1934. Der Vereinsführer. 11½ Uhr: Stahlhelmkapelle. 2. Oeffentliche Kundgebung in den Sälen des Fredenbaum. Gedenkreden Kaplan Kurth und Pfatrer Kohlmann. Weihevolle Umrahmung: Dortmunder Männer-Gesang verein mit Orchester.(Uraufführung:„Feier der neuen Front:, Worte von Baldur von Schirach, komponiert Richard Trunk.) 4. 4 Uhr nachm.: Gedächtnisteier in der großen Trauerhalle des Hauptfriedhofes, weihevolle Umrahmung: Organist Hanke-Wernhburg und Fräulein jenny Oräfe, Dortmund. Ansprache: Pater Gelasius vom Franziskaner-Orden. K. 6 Uhr nachm.: Oeffentliche Gedenkfeier in der Reinoldikirche unter Mitwirkung des Bach-Vereins(Leitung: Gerard Bunk), der Posaunenchöre und des Organisten an St. Reinoldi. Gedenkrede: Pastor lic. Brandt. 6. 6 Uhr nachm.: Feierstunde in der Propstelkirche. Mitwirkende: Der Propstei-Kirchenchor unter Konrektor Ewald und des Organisten Studienrat Montag. Kaplan Orundmann. Umarbeiten Praktisch erfahr. Schneiderin sucht Kunden aus. dem Hause. Schr. Ana. unter 10876 a. d. D. Z. sämtlich. Polstermöd. sand. u. bill A. Anhut, Klosterstraße 14. Karte genügt. Die Beerdigung findet statt am Montag, dem 26. ds. Mtz., um 12 Uhr, vom Trauerhause, Schubertstraße 20, zum Nordfriedhof. Trauerfeier eine halbe Stunde vorher Im Hause. Verke Gut erbaltenes anläßlich d Oedächtnisrede: Marhen-Klarie Abmarsch der coldatischen Organisationen, Kriegervereine, Res. I1, Oftizier- und Unterotfizier-Bünde pp. 10.15 Uhr ab OstwallSängerheim. Die Schützenvereine marschieren nach Appellanordnung. Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Kreisgruppe Dortmund. Der Geschäftsführer: Ovenbeck. Danksagung. Um eine reibung zu gewährleisten, polizeiliche Es sind hauptsächlich scheiden: 1. Umleitung des 2. Straßensperrur 3. Einschränkunge Leitun SA (od. Flügel) 2n kaufen gesucht. Schr. Ang. unter 1944 a. d. D.# Für die herzliche Anteilnahme, die uns anläßlich des Heimganges unseres lieben Verstorbenen zuteil wurde, sagen wir allen unsern tiefgefühlten Dank. Der Führer: Kullrich. zu kauf. gesucht. Schr. Ana. unter 11115 a. d. D.## FachGebr. Reisekolter Frau Wilhelm Menken und Kinder. Dortm.-Groppenbruch, im Februar 1934. Da schon vom fri bevölkert sein werd frühzeitig der Stad daher umgeleitet, un Aus Richtung Hellweg, Aplerbecker Aus Richtung Hellweg, Aplerbecke Hermann=, Hochofen Aus Richtung So Wittbräucker=, KölnKurlerstraße. Aus Richtung Ha Münster über Wittenerstraße, Union=, Treib=, Schi Aus Richtung von Lütgendortm weg, Stockumerstraß von Castrop=Rai Wittenerstraße; von Huckarde Rheinischestraße, Dos linghofer=, Stockume Aus Richtung# Mallinckrodt=, Schütz straße, Derstfelder peschäft zu kaufen gesucht. Schr. Ana. unt. 11105 a. d. D. A Aufarbeiten. Reinigen, Färben u. Modernisteren v. Herren= u. Damenhüten. Spez.=Repar.=Werkstatt vor der Hake, 1. Kampstr. 71(Nähe Petrikirche). für Auch tl. 50=.=Anz. erfolgr. i. d. D. Z. Büro-EinStotterndel ½ Borimund Ostenbellung 47 können sehr bald stotterfrei reden, auf Orund 24jähriger Erfahrung. Es werden die wirklichen Ursachen und die einz. Beseitigungsmög. lichkeit erklä.t. Einfache natürliche Methode, daher auch Dauererfolg. Verfahren gesetzl. geschützt. Hunderte v. Dankschreiben u. Gutachten ärzil. Autorität. Kostenl. Auskunft am Dienstag, 27. Februar von 11—19 Uhr in Dortmund, Hotel Union, Sed. Sprechinstitut Stoinmeler, Wunstort. Do Fornruf 24945 Rechtsbeistand Rieve, Dortmund. Kuckelke 4. Alle Zivil= und Strafrechtsachen. anstr. 22. Erfabr. Mustklebrer erteilt Klavier= und Violin=Unterricht. Ersola garantiert. Monat.— Mark. Schr. Ana. unt. 11108 a. d. D. R. Unterricht Habe mich als praktischer Zahnarzt Münsterstraße 11 niedergelassen Dr. Gustav Schulte-Hostede Helraten Englisch Gründl. Neubealnn 1. März 34. A. L. Green. Balkenstr. 18. I. Wwr. o.., Mitte Dreißiger. beinverletzt. s. m. Dame dis 28., ev., mit einwandfreter Vergangenbeit in zu treten zwecks wäterer KunstKalender z. B. für mich schon abends ausführliche Börsenberichte und Kurszettel, täglich bestunterrichtetes Industrie- und Handelsblatt und vor allem den großen Anzeigentell. Deshalbles’loh die DZ so gern!“ raße. Die Umlettungen kenntlich gemacht. Straßenspe .. Von 7 Uhr ab schließlich der das C den Fahrzeugverkehr straße, nördlich der ostwärts der Ernst=E burgdamms. Staatl. anerk. Jetzt zum halben Preis! Guechendlung C. L. Krüger Krügerpasagge Klavierlehrer Sprechstunden—12 Uhr und—6 Uhr (außer Sametage nachmittage und Sonntage) Telefon 36786 erteilt gewissend. ardl. Unterricht. Sto 2 M. le. Rei Schr. Anged. unt 90538 a. d. D. Z. Heirat Nur Bildoff. u. 11023 a. d. B. 8. * Dortmunder Zeitung 1934 Nr. 93 Zweites Blatt Sonnabend, 24. Februar 1934 Aus Groß=Dortmund[Das Symbol der Mahnung Die Luftschutzbombe in die Obhut der Stadt Dortmund übergeben * Dortmund, 24. Februar. waren“. So müssen wir wissen, daß es Ehrenpflicht ist, an dem großen Appell des Sonntags Reminiscere teilzunehmen, um den Opfergeist unserer Frühvollendeten in uns wachzuhalten. Sie rusen uns in eindringlichster Mahnung, denn sie wollen in uns weiterleben. Wir haben zu beweisen, daß die deutsche Seele rein geblieben ist und kämpfend in das Reich Adolf Hitlers einging. Nur so können wir frei und unbeschwert das Gedächtnis der für Volk und Vaterland Gefallenen ehrend feiern. Der Weg weist empor zu neuen Höhen des Lebens und Sterbens. Reminiscere 1934! Geschütze, keine Flugzeuge. Alles das haben die Länder um uns herum in ungezählten Mengen. Denken Sie nur daran, daß Tausende von Flugzeugen bereitstehen zu jederzeitigem Einsatz. Jede deutsche Stadt kann wenige Stunden nach Eröffnung eines Kriegs von feindlichen Bombengeschwadern bombardiert werden. Unser Industriebezirk liegt nur eine Flugstunde von den französischen Flughäfen entfernt. Was haben wir dem entgegenzusetzen? Nich mal die Abwehr von der Erde abi erlaubt. Uns bleibt nur der Luftschutz. Der Luftschutz muß daher in jahrelanger Arbeit unter fachmännischer und zielsicherer Führung ausgebaut werden. Diese Arbeit können die Behörden allein nicht leisten. Die Bevölkerung zu dieser Mitarbeit heranzuholen, das ist das Ziel, das Reichsminister Görina im vorigen Jahr dem Reichsluftschutzbund gestellt hat. Unsere Ortsgruppe Dortmund hat schon manche Arbeit geleistet. Jetzt sind es 7000 Mitglieder, bis Ende des Jahres müssen es aber 30000 sein. Treten Sie dem Reichsluftschutz bei! Das Opfer für den Eintritt ist gering. Die Anmeldung kann bei den Polizeirevieren, beim Verkehrsverein oder in der Reichsluftschutz=Geschäftsstelle im Westfalenhaus erfolgen. Jeder Deutsche muß dem Reichsluftschutz beitreten. Dortmund muß auch hier zeigen, daß unser Führer Recht hatte, als er im vorigen Jahr sagte: Deutschland ist nicht mehr das Volk der Schande, Deutschland ist jetzt wieder stark im Willen, stark in der Beharrlichkeit und stark in dem Ertragen von Opfern, wenn es notwendig ist. Darum, Dortmunder Bürger, tretet dem Reichsluftschutzbund bei. Ihr tut es für euch, für das deutsche Vaterland! Ihr handelt im Sinn unseres Führers. In das auf das deutsche Volk und seine Führung ausgebrachte dreifache Sieg=Heil stimmte die Menge begeistert ein. Mit dem Horst=Wessel=Lied wurde die Feier gekrönt, die hoffentlich den größten Teil der Anwesenden mit dem richtigen Geist erfüllt hat, die Notwendigkeit des Reichsluftschutzbundes anzuerkennen und ihm freudig und gern beizutreten zu ihrem eigenen Wohl und zum Wohle unseres deutschen Vaterlandes. * Heldengedenktag als deutsche Sitte Der morgige Sonntag ist deutscher Volkstrauertag. Der Tag gehört unseren toten Brüdern, die im Krieg und in der Freiheitsbewegung ihr für Volk und Vaterland dahingaben. Das deutsche Volk begeht zum ersten Mal einheitli ganzen Reich diesen Heldengedenktag, der nunmehr gesetzlich festgelegt ist. Die stattfindenden Gedenkfeiern nd im Anzeigenteil dieser Ausgabe markant hervorgehoben, so daß sich niemand entschuldigen kann, wenn er an dem Sonntag Reminiscere nicht die innige Verbundenheit und den unauslöschlichen Dank und Verehrung für die zeigen kann, die heldisch opfernd uns vorangegangen sind. Endlich wieder soll in unserem Vaterlande gleiches Fühlen unter allen Deutschen sein und noch darüber hinaus in aller Welt, wo die deutsche Zunge klingt, wenn das Gedenken an unsere Toten gefeiert wird. In der Zeit tiefster politischer Erniedrigung größter Zerrissenheit unseres Volkes hat der V bund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bereits im Jahr 1920 diesen Heldengedenktag eingeführt. Hier in Dortmund gelang es seit 1926, den tiefen Sinn dieses Tages in weihevollen Feiern und wuchtigen Kundgebungen nach außen hin in Erscheinung treten zu lassen. Allen denen, die aus völkischem Fühlen und Denken und Banden des Blutes sich mit den Toten Weltkrieges Schöpfung des Volkstrauertages, überpersönlich und überparteilich in seinem Charakter, eine erlösende Tat. Das ist das Große an diesem Heldengedenken, daß es nicht aus Vernunft, sondern aus der Seele, aus dem deutschen Gemüt geboren ist, daß es überall dort Wurzel faßte, wo Kameraden treue Tuchfühlung gehalten, wo deutsches Sinnen und Trachten nicht irregeleitet waren durch fremder Mächte zerstörendes Wesen. Der Nationalsozialismus verlangt für die Neuschöpfung des deutschen Volkes eine heroische Lebensauffassung, aufgebaut auf dem Opfergedanken, und gerade in diesem Sinn hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge durch die Schaffung des Heldengedenktages für die Neuschöpfung dieser Lebensauffassung seinen Beitrag geleistet. Klein war der Anfang der Schar, die den Volkstrauertag seit Jahren feierte; denn es stellten sich in der Zeit der internationalen Lüge der deutschen Kriegsgräberfürsorge immer wieder fremde Mächte entgegen, denen diese Gesinnung nicht genehm war und die diesen im Volk von Jahr zu Jahr sich tiefer verwurzelnden Gedanken wieder zu töten versuchten. Einen schlagenderen Beweis für diese Gegnerschaft aus jener Zeit des Zwischenreiches kann es wohl nicht geben als die Tatsache, daß die preußische Staatsregierung in den Jahren von 1920—1932 nicht ein einziges Mal offiziell an den vom Volksbund veranstalteten Heldengedenktagsfeiern im Reichstag teilgenommen hat, daß sie weiterhin nicht ein einziges Mal auf amtlichem Wege grundsätzlich die Halbmastbeflaggung der Dienstgebäude anordnete. Aus dieser Zerkluftung früherer Jahre hat uns Adolf Hitler herausgeführt. Die gesetzliche Festlegung des Heldengedenktages, die nunmehr vollzogen ist, entspringt innerster, seelischer Notwendigkeit. In tiefster Ehrfurcht und Dankbarkeit neigt sich ein ganzes Volk vor seinen Toten mit dem Schwur, ihr Erbe zu verwalten und zu ehren. Wenn wir diesen Tag begehen, steht ein neuer Frühling vor der Tür. Auch Deutschland erlebt einen Völkerfrühling. Die Saat des Todes aus dem ungeheuren Geschehen des Weltkrieges geht auf. So wie über den Kriegsgräberstätten da draußen in fremder Erhe die Heldenhaine wachsen, die der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ihnen pflanzte, wächst Deutschland einer neuen Zukunft entLeben ganze * im t einst uns — 22 Zum Volkstrauertag Der preußische Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung hat am 22. Februar 1934 an die Regierungspräsidenten und Oberpräsidenten, Abteilung für höheres Schulwesen, folgenden Erlaß gerichtet: 2 und Volkstrauertag 1934 Am Sonntag Reminiszere gedenkt das deutsche Volk wiederum der Toten des Weltkrieges. Unter Hinweis auf meinen Erlaß vom 25. Februar 1933 ordne ich an, daß alljährlich in den Schulen des Heldengedenktages am Vortage in würdiger Weise gedacht wird. olksnoch verknüpft fühlen, war diese des Für das Handelsgewerbe ist der kommende Sonntag freigegeben Das Polizeipräsidium teilt mit: Auf Grund des§ 105 b Abs. 2 der Reichsgewerbeordnung wird für den Präsidialbezirk Dortmund Sonntag. der 25. Februar 1934, für das Handelsgewerbe freigegeben, und zwar nur für die Lebensmittel= und Gemüsegeschäfte, Drogerien, Wein= und Spirituosenhandlungen, Süß=, Tabakwaren= sowie für Papier= und Schreibwarengeschäfte. Die Verkaufszeit ist auf die Stunden von 12 bis 17 Uhr festgesetzt. Während dieser Zeit dürfen Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter in den obengenannten Handelszweigen beschäftigt werden, jedoch darf ein Zwang zur Beschäftigung nicht ausgeübt werden. Dichte Sperrtetten wurden gestern um 20 Uhr vor dem Café Roland(Brückstraße) von großen Menschenmengen gebildet. Galt es doch, Zeuge des Akts zu sein, bei dem die vor dem Café Roland zur Aufstellung gekommene Luftschutzbombe von der Ortsgruppe Dortmund des Reichsluftschutzbundes in die Obhut der Stadtverwaltung Dortmund übergeben wurde. Mit klingendem, wuchtigen Spiel rückte die Standartenkavelle 217 mit dem Spielmannszug und mit fackeltragenden Hitler=Jungen an. Nachdem der Badenweiler Marsch verklungen war, ergriff Oberstudiendirektor Wengler das Wort: Der Reichsluftschutzbund übergibt heute der Stadt Dortmund dieses Warnzeichen. Dieses Zeichen soll uns immer daran erinnern, wie wehrlos wir sind inmitten einer Welt von hochgerüsteten Feinden. Deutschland hat keine Angriffswaffen, keine Tanks, keine schweren 5n ung. ung * Eröffnung des Dortmunder Frühjahrsluftverkehrs. Der Frühjahrsluftverkehr beginnt am 1. März und endet am 30. April. Der Flugplan weist wieder die bekannten günstigen Verbindungen nach einer großen Anzahl Flughäfen des In= und Auslandes auf. Flugplatzbestellungen bei allen Reisebüros, bei der Luftverkehrs=.=G. Westfalen(Welu), oder direkt bei der Lufthansa 7 Flugleitung der Deutschen .=G. Festtagsrückfahrkarten u. Arbeiterrückfahrkarten zu Ostern 1934 verlängerte Gültigkeit 8 Tage Die bereits seit zwei Jahren von der Reichsbahn zu den Festtagen ausgegebenen Festtagsrückfahrkarten mit 33½ Prozent Fahrpreisermäßigung werden auch in diesem Jahr zu Ostern ausgegeben werden. Die Karten gelten zur Hin= und Rückfahrt an allen Tagen vom Mittwoch, 28. März, 0 Uhr bis Mittwoch, 4. April d.., 24 Uhr, also insgesamt 8 Tage. Auch die Arbeiterrückfahrkarten können innerhalb dieser Zeit wieder an allen Tagen zur Hin= und Rückfahrt benutzt werden. * ngeborg Wessel Mein Brudet Horst MITTAGS DURCHGEHEND GEöFFNET ∆ Mit der Emscherregulierung in der Bolmke, von der Gartenstadt Schönau durch das Emschertal zur Steinernen Brücke, ist jetzt begonnen worden. Die Emscher erhält auf dieser Strecke ein vollständig neues Bett, das mit Zementplatten ausgelegt wird. Streckenweise wird der Lauf der Emscher verlegt, um einige starke Krümmungen zu beseitigen. Die Versumpfung des Emschertales wird durch diese Flußregulierung beseitigt, wodurch die Gegend für den Erholung suchenden Großstädter angenehm wird. Eine Dortmunder Baufirma hat jetzt die Arbeiten mit vorerst 30 Mann ausgenommen, die als Vorarbeiten mit dem Legen von Gleisen durch das Emschertal beschäftigt sind. Doch weit mehr Volksgenossen werden bald an diesen Arbeiten nutzbringend und lohnend beschäftigt werden können. Ein Vermächtnig II .75 Buchhandlung C. L Krüger Krügerpassage gegen, wird wiedergeboren in Echtheit. Kraft und Herrlichkett. Denken wir dem Worte Adolf Hitlers nach:„Mögen Jahrtausende vergehen, so wird man nie von Heldentum reden und sagen dürfen, ohne des deutschen Heeres des Weltkrieges zu gedenken. Dann wird aus dem Schleier der Vergangenheit heraus die eiserne Front des grauen Stahlhelms sichtbar werden, nicht wankend und nicht weichend, ein Mahnmal der Unsterblichkeit. Solange aber Deutsche leben, werden sie bedenken, daß dies einst Söhne ihres Volkes Frottler-Handtücher Größe 47/85 cm Frottler-Handtücher Oröße 47/90 cm Frottler-Handtücher gute Qualität, auch in dunkelgrundig, als praktisches#bn Händehandtucn Größe 47/100 cm-48,-45— 17 5 Praktisch erfahr. Schneiderin sucht Kunden aus. dem Hause. Schr. Ana. unter 10876 a. d. O. Z. Frottler-Handtücher indanthrenfarbig, gute, saugfähige Ware Größe 5 NO•55 Verkehrspolizeiliche Maßnahmen Frottler-Handtücher solide Gebrauchsqualität. in weiß und farbig Oröße 55/110 cm-90.-76,-70 -65 Gut erbaltenes anläßlich des Gauparteitags Westfalen=Süd am 25. Februar 1934 Marhen-Klarie Frottler-Handtücher 1. Qualität Frottler-Handtücher schwere Kräuselware Oröße 55/110 cm.40 1. Um eine reibungslose Abwicklung der Veranstaltung zu gewährleisten, werden größere verkehrspolizeiliche Maßnahmen erforderlich. Es sind hauptsächlich folgende Maßnahmen zu unterscheiden: 1. Umleitung des Fernverkehrs. 2. Straßensperrungen im engeren Stadtgebiet. 3. Einschränkungen des Straßenbahnverkehrs. Leitung des Fernverkehrs Die von den marschierenden Abteilungen benutz Straßen werden während des Durchmarsches jeglichen Auf den die wird der Fahrzeugverkehr spätestens an der der Marschstraße zunächst gelegenen Parallelstraße abgeleitet. Nach dem Durchmarsch werden die Straßen wieder freigegeben. Die Hohestraße wird ab.30 Uhr bis zur Beendigung der Veranstaltung für jeglichen Fahrzeugverkehr, mit Ausnahme des Straßenbahnverkehrs, gesperrt. ten Oröße 60/120 cm (od. Flügel) 2n kaufen gesucht. Schr. Ang. unter 1944 a. d. D. ür Fahrzeugv Anmarschstraßen erkehr schneidenden sperrt. Straßen ge .35 Rolladenschraut Kinder-Badetücher zu kauf. gesucht. Schr. Ana. unter 11115 a. d. D.# in verschiedenen Ausführungen......... .90,.80,.10. 95 75 * Gebr. Reisekolter seu Da schon vom frühen Morgen an die Straßen stark bevölkert sein werden, muß der Fernverkehr schon frühzeitig der Stadt ferngehalten werden. Er wird daher umgeleitet, und zwar: Aus Richtung Osten nach Hagen über Asselner Hellweg, Aplerbecker=, Köln=Berliner=Straße. Aus Richtung Osten nach Essen über Asselner Hellweg. Aplerbecker=, Köln=Berliner=, Schürufer=, Hermann=, Hochofen=, Stockumer=, Eichlinghoferstraße. Aus Richtung Schwerte nach Lünen—Münster über Wittbräucker=, Köln=Berliner=, Aplerbecker=, Asselburg=, Kurlerstraße. Aus Richtung Hagen(Hagenerstraße) nach Lünen— Münster über Zille=, Stockumer=, Eichlinghofer=, Wittenerstraße, Dorstfelder Hellweg, Rheinische=, Union=, Treib=, Schützen=, Mallinckrodt=, Münsterstraße. Aus Richtung Westen nach Unna von Lütgendortmund über Borussiastraße, Steinsweg, Stockumerstraße; von Castrop=Rauxel über Dorstfelder Hellweg, Wittenerstraße; von Huckarde(Huckarderstraße) Rheinischestraße, Dorstfelder Hellweg, linghofer=, Stockumerstraße. Aus Richtung Münster nach Unna, Hagen über Mallinckrodt=, Schützen=, Treib=, Union=, Rheinischestraße, Derstfelder Hellweg, Wittener=, Eichlinghoferstraße. Badetüeher .50 B a detüeher In weiß und farbig. sollde Ware Größe 140/180 cm.-,.50,.50.80 zu kaufen gesucht. Schr. Ana. unt. 11105 a. d. D. A; weiß, mit farbiger Kante.. Oröße 125/160 cm Für den Rückmarsch und Vorbeimarsch am Stadttheater werden ferner ab 12.30 Uhr die Hansastraße vom Westenhellweg in südlicher Richtung, der Südwall, Hiltropwall und Hoher Wall für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Moten. sate, Auch tl. 50erfolgr. i. d. D. Z. ). 5 Einschränkungen des Straßenbahnverkehrs Während des Aufmarsches erfährt der Straßenbahnverkehr folgende Einschränkungen: Der Betrieb der Linie 4 wird auf der Lindemannstraße von.15—10 Uhr eingestellt. Der Außenring beendet seine Fahrt aus Richtung Südbahnhof während der Zeit von.15—10 Uhr am „Alter Mühlenweg“. Einschränkungen des Straßenbahnverkehrs während des Rückmarsches: Die Linien 3, 4 und 8 stellen ab 12.30 Uhr vom Burgtor in südlicher Richtung ihren Betrieb ein. Der Innenring wird ab 13 Uhr ganz stillgelegt. Der Außenring beendet seine Fahrt ab 12.30 Uhr wieder am„Alter Mühlenweg“. Die Verkehrssperren für die vorgenannten Straßenbahnlinien bleiben bis zur Beendigung des Durchmarsches bestehen. Ba detücher— In hochwertigen Qualitäten und schönen Mustern, Oröße 140/200 cm.—.— * * □ Seittücher Seithandschung40. 1. 0-08 17.-14.-12.-06 sichtigen Sie inn 9 binle onne Kauf(DAS HAUS FÜR ALLE, DIE GUT.BILLIG KAUFEN euee) über Ofen=, Wittener=, EichEE Parkplätze Es sind folgende Parkplätze vorgesehen: für Fahrzeuge der Gauleitung westwärts des Nordeingangs zur Kampfbahn: für Fahrzeuge der Ehrengäste nördliche Straßenseite des Hindenburgdamms, von Chemnitzerstraße ostwärts; für sonstige Fahrzeuge, einschließlich Kraftdroschken, Straßen ostwärts der Hohestraße. An das Publikum ergeht nun die Bitte, durch williges Befolgen der polizeilichen Anordnungen zur ordnungsgemäßen Abwicklung dieser großen Veranstaltung beizutragen. Die Umlettungen werden durch Wegweisertafeln kenntlich gemacht. Straßensperrungen im Stadtgebiet Von 7 Uhr ab wird das folgende Gelände einschließlich der das Gelände begrenzenden Straßen für den Fahrzeugverkehr gesperrt: westwärts der Hohestraße, nördlich der Bahnlinie Dortmund=Hbf.—Hörde, ostwärts der Ernst=Eichhoff=Straße, südlich des Hindenburgdamms. die DORTMUNDT WESTENHELLWEG R7 e Stadttheater Dortmund wohngebiete zu kommen, weiter den alten Preis von 20 Pfennig für diese kurzen Strecken bezahlen. Es wird deshalb in einer durchgreifenden Anderung des bestehenden Teilstreckensystems die Möglichkeit gesehen, den Kurzstreckentarif für eine größere Strecke nutzbar zu machen und auch die hbrigen Taxise zu verbilligen. Im Gegenvorschlag (vergl. Abbildung) ist die Anderung so durche geführt, daß die Zahlgrenzen an den Wällen fortallen, die Altstadt in ihrer Gesamtheit, einschl. Hauptund Südbahnhof, ein Zahigrenzengebiet jedem Punkt innerhalb dieses Gebietes aus die Hauptwohngebiete(Dorstfelder Brücke, Mallinckrodtstraße, Gronaustraße, Kronenstraße, Kreuzstraße und Möllerbrücke) für 10 Pfennig erreicht werden können. Im Zusammenhang damit sind auch alle übrigen, viel zu dicht beieinander liegenden Teilstrecken soweit auseinander gezogen, daß das Teilstreckensystem zu einem Jahlgrenzensystem wird und nunmehr eine sozialere und gerechtere Preisstaffelung von 10 Pfg. für eine, 15 Pfg. für zwei, 20 Pfg. für drei Teilstrecken usw. möglich ist(vergl. die über den Teilpunkten stehenden Ferner ist bei diesem Tarissystem darauf Rücksicht genommen, daß die Zahlgrenzen mitten in den Ortskernen der Vororte und nicht 200 Meter davor liegen. Eine weitere soziale Härte des zurzeit noch bestehenden Tarifs ist das Fehlen der Samstags=Rückfahrkarte, deren Wiedereinführung dringend befürwortet wird, um der Bevölkerung Gelegenheit zu geben, auch zum Wochenende die Ausflugsgebiete oder den Hauptfriedhof aufzusuchen. Bei den heutigen Fahrpreisen ist dies den meisten vor allem den Bewohnern des Dortmunder Nordens. kaum möglich. Außerdem käme die Samstags=Rückfahrkarte den Bewohnern der Vorwenn diese an Samstagen in der Innenstadt ihre Einkäufe erledigen wollen. Auch hier sind die Fahrpreise für Rückfahrkarten möglichst denen der Reichsbahn gleichgesetzt, damit die Straßenbahn dieser in Wettbewerb treten kann(vergl. Zahlen Klammern). In einem volkstümlichen und allen Bedürfnissen Rechnung tragenden Tarif, verbunden mit einer starken Verkehrswerbung kann erst die Möglichkeit gesehen werden, eine wesentliche Verkehrsbelebung und damit den Wiederaufbau der Dortmunder Straßenbahn herbeizuführen Die übrigen Punkte des Wiederaufbauprogramms können im Rahmen dieser Abhandlung nur gestreift werden. Vor allen Dingen wird durch stärkeres Eingehen auf die Wünsche des Fahrpublikums und in sonstigen werbenden Maßnahmen die Möglichkeit gegeben, die Straßenbahn bei der Dortmunder Bevölkerung wieder beliebter zu machen. Diese Werbung kann einerseits durch Erhöhung der Fahrtgeschwindigkeit im inneren Stadtverkehr erfolgen, dann auch in einer flüssigeren Verkehrsgestaltung, durch Vermeidung von Rangieren auf offener Strecke, ferner von langen Aufenthalten den Ausweichen und bei Anschlüssen. Außerdem würde eine schnellere Anfahrt das Auf= und Abspringen von den Wagen eher verhüten können als Warnungstafeln Desgleichen muß auf eine bessere Kenntlichmachung der verschiedenen Linien bezüglich ihrer Fahrtrichtung und ihres Endzieles Wert gelegt und durch neue Strecken(Außenring, Innenring) ist ebenfalls zustreben. Diese Werbemaßnahmen und die dadurch erfolgende Auswärtsentwicklung des Unternehmens werden weibetriebliche Verbesserungen ermöglichen können. Gedacht ist an die arundliche Aberholung des Wagenmaterials, an die Wieder=nn Anhängers bei den Hauptlinien und an notwendige Erweiterung des bestehenden Verkehrsnetzes durch Anschluß=Autobuslinien nach Sölde, Annen. Schüren und zum Flughafen, sowie durch eine Motorbootlinie nach Deusen. Ferner ist eine besondere Verstärkung des Ausflugsverkehrs im Sommer vorgeschlagen, um Dortmundern das Wochenende angenehmer als bisher zu gestalten. Erhöhte Außenwerbung durch Plakate und Bekanntgabe neuer Einrichtungen auch in der Presse sind wettere Punkte stärkste Beachtung ges Die vorliegenden Auszug aus den um den maßgebenden St# werden sollen. Möger die Dortmunder Bevö wieder in den Genu betriebes kommt. Heute reichsdeutsche Uraufführung„Ein Mann sucht Gerechtigkeit" von Karl Mayer=Exner Heute 20 Uhr findet die alleinige Uraufführung des Michael=Kohlhaas=Dramas„Ein Mann sucht erechtigkeit" des sudetendeutschen Dichters Karl Mayer=Exner statt. Der Dichter wird der Uraufführung persönlich beiwohnen. In den Hauptrollen sind beschäftigt Rudolf Klir vom Landestheater Darmstadt a. G. Außerdem Grete Kaiser und die Herren: Althauser, Wessels, Hofstadt, van Santen, Barg, Klein, Gonell, Dümpel, Warschawfki, Strauch, Laube Die Inszenierung liegt in Händen von Willi Hanke. Die Bühnenbilder sind von Dr. Fritz Mahnke entworfen. Die Aufführung ist zugleich für Serie 3 der„Deutschen Bühne“ ** Wiederaufbau und Weiterentwicklung der Dortmunder Straßenbahnen Durchgreisende Vorschläge und Verbesserungen Dipl.=Ing. Handwerk Von der Handwer geschrieben: Die in den letzten Gewerbetreibende, Ha strielle Unternehmer g Sorge zu tragen, daß möglichst viele L werden können, haben werklichen Organisatil lich mancherorts die dieser Aufrufe die fü setzlichen Vorschriften Lehrlinge unter Diese Meinung ist ir stehenden Höchstzahlvo sach angenommen wi innerhalb der Organi sie zum Teil vom Mi zum Teil auf Grund der Reichsgewerbeordt erlassen sind, bindende Diese Höchstzahlvos für das gesamte Hand Handwerks gibt e bei die Zahl der entscheidend ist linge. Der Zweck der Lehrlingszüchterei, un dung der Lehrlinge a lichkeit der Gesellen verhindern. Aus diese dieser Vorschriften aus gelten also auch für di Andererseits bestehl stehende Lehrstellennot für jeden Handwerksn pflichtung, Leh Höchstzahlvorsch weit dieses nur irgen Einklang gebracht wei die Neueinstellung von tigung ausgelernter L aus. Der Vorstand? mund hat schon im durch öffentlichen Auf gefordert. Lehrlinge n nicht ohne weiteres z möglich weiter zu bese Handwerk gilt auch fü Handwerksmeister, der erbringt damit den Be was man als Sozialis Die für Sonntag vormittag angesetzte Vorstellung für Erwerbslose„Die Heimkehr des Matthias Bruck“ mußte wegen Erkrankungen im Personal verschoben werden. In der„Tannhäuser"=Aufführung am Sonntag um 19 Uhr singt die Partie des„Tannhäuser" Cornelius Weichers, Außig, als Gast a. A. und die Partie des„Wolfram“ Toni Weiler, Magdeburg, als Gast a A. Die übrigen Partien werden gesungen von: von Stenglin, Rädler, Schanzara, Scheidl, Schöneweiß, Hoffmann, Häffner a. G. und Niemeyer. Mittwoch abend Erstaufführung von„Solet das bunter Vogel“, Oper in 1 Akt von Max Donisch. Musikalische Leitung: Dr. Hans Baulig, Regie: Hans Schanzara. Anschließend„Tänze“ unter Leitung von Edith Judis. Es gelangen zur Aufführung„Tanzfantasie" von Julius Weismann und„Der Leierkasten“ von Jap Kool. Dauert's länger? des So und ähnlich hört man es fast jeden Tag, besonders in den frühen Morgenstunden in den Friseurstuben, wenn ein allzu eiliger Kunde, der nicht sofort bedient werden kann, ärgerlich und verstimmt die Ladentür wieder zuschlägt und glaubt, anderswo schneller zum Ziele zu kommen. Es mag sein, so schreibt die Handwerkskammer, daß wichtige Geschäfte, bald abfahrende Züge und dergleichen, unaufschiebbare Verpflichtungen diesen und jenen zu dieser Frage berechtigen. In den meisten Fällen jedoch liegen derartige Begründungen nicht vor. Die Eilbedürftigkeit ist zu einer Gewohnheit geworden, ohne daß man sich einmal Gedanken darüber gemacht hat in welche unmögliche Lage man den Friseur durch das Verlangen nach sofortiger Bedienung bringen muß Die produktive Geschäftstätigkeit und Arbeitszeit des Friseures konzentriert sich auf verhältnismäßig wenige Tagesstunden. Der weitaus größte Teil der Arbeitszeit ist Arbeitsbereitschaft, für die den Gehilfen der gleiche Lohn gezahlt werden muß wie für die produktive Arbeitstätigkeit. Es ist für den Friseur daher unmöglich, nur um seiner Kundschaft ein paar Minuten Wartezeit zu ersparen, Hilfskräfte bereitzuhalten, die er voll entlohnen muß, obwohl er sie nur ein paar Stunden beschäftigen kann. Diese Zusammenhänge moge jeder, der den Friseur in Anspruch nimmt, doch bedenken, und ein paar Minuten Wartezeit geduldig in Kauf nehmen, oder, was noch besser ist, zum Friseur in einer Zeit gehen, in der erfahrungsgemäß der Andrang nicht so stark mit in Ein Gegenvorschlag zum Tarif= und Teilst reckensystem der Dortmunder Straßenbahn mehr an die Öffentlichkeit zu treten, damit der Wiederaufbau der Dortmunder Straßenbahnen mit Nachdruck eingeleitet wird. Eine der oben angeführten Maßnahmen, die hier besonders behandelt werden soll, ist die Handhabung der Tariffrage seitens der Straßenbahnverwaltung. Der Kampf um einen billigen Taris, vor allem für die Kurzstrecke, geht in Dortmund schon seit einigen Jahren. Das allzulange Festhalten an dem Anfangspreis von 20 Psennig hat der Straßenbahn den Verlust fast aller Kurzstreckenfahrer eingebracht. Heute ist der 10=Pfennigs=Kurzstrecken= tarif auch in Dortmund eingeführt, dem Beispiel anderer Städte zwangsläusig folgend. Trosem ist auch eine wesentliche Verkehrszunahme bis jetzt nicht erfolgt, weil dieser Tarif sich praktisch kaum auswirken kann. .##### Verkehrsverein Dortmund hat bekanntlich ein Preisausschreiben, betitelt„Wir entdecken Dortmund neu— Was mißfällt und was gefällt Ihnen in Torimund?", große Anzahl brauchbarer Vorschläge sind darauf eingegangen. Mit dem ersten Preis wurde Dipl.=Ing. Goswin umhogger(Dortmund) ausgezeichnet, der viele Verbesserungsvorschläge einreichte. Von seinen Arbeiten geben wir nachstehend wieder: Fünf Hauptbedingungen sind es, die an die Massenbeförderungsmittel der Großstädte gestellt werden müssen: Billigkeit, Schnelligkeit, Übersichtlichkeit, Bequemlichkeit und Sicherheit. Die ersten vier davon erfüllt die Dortmunder Straßenbahn heute in nur unvollkommenem Maße. Die Wirtschaftskrise der vergangenen Jahre und der damit verbundene, in Dortmund besonders starke Rückgang an Fahrgästen haben des öfteren zu Betriebseinschränkungen geführt, so daß die Dortmunder Straßenbahn heute nicht nur in ihrem großstädtische Ansehen sehr verloren hat, sondern auch bei weitem nicht mehr ihre Aufgabe als gemeinnütziges Verkehrs] Eine Untersuchung des augenblicklich bestehenden unternehmen einer Halbmillionenstadt erfüllt.[Teilstreckensystems der Dortmunder Straßenbahn Bei einer näheren Untersuchung der Dortmunder bringt einige Aufklärung darüber. Das Netz der Straßenbahnverhältnisse wird man allerdings fest shiesigen Straßenbahn ist ein typisches Radialsystem. stellen müssen, daß an dem starken Verkehrsrückgang Fast alle Linien laufen, einem Spinnennetz vergleich die wenig volkstümlichen Maßnahmen der bar, in der Altstadt zusammen, die als Geschäftsstadt Straßenbahnverwaltung einen nicht unwesentlichen seit seher Sammel= und Ausstrahlungspunkt der DortAnteil haben. Diese Einstellung hat dazu geführt, daß munder Bevölkerung bildet. An den Toren dieser ein großer Teil der früheren Fahrgäste auf die Be=[City, Neutor, Grafenhof, Ostentor usw., also längs nutzung der Straßenbahn verzichtet hat, so daß nur der Wälle, sind zurzeit Teilstrecken angeordnet, ein geringer Teil der Dortmunder Gesamtbevölkerung welche die Altstadt gewissermaßen blockieren, da sie in den Nutzen ihrer Straßenbahn kommt. Deshalb ist für viele zur Innenstadt Weiterfahrende kurz vor dem es notwendig, mit durchgreifenden Vorschlägen nun= Ziel eine Verteuerung der Fahrt bedeuten. Besonders eschafst#. Stmemm Tint.####.##.##- ger. ,10-Pfennig=Kurzstreckentarif kommt infolge dieser „Sie haben es geschafft. Bei Ihnen läuft das Geschäft, Teilstreckenanordnung nicht zu seinem Recht, denn das auch wenn Sie nicht inserieren.“—„Nicht inserieren? in der Innenstadt einkaufende Publikum, die vielen Da täuschen Sie sich. Die Kundschaft will nicht nurs###" die mit schweren Körben vom Markt eine an ist. 11 Briefe an den Oberpräsidenten 1 des Gau Die Gauleitung 1 wohlfahrt teilt mit: Im Rahmen des( Fredenbaum eine NS=Volkswohlfahrt d Es spricht Prof. B das Thema:„Gesundh vlitik im Dritten Reic 7SV., Vg. Hütwoh der RSV. nach Abschli An dieser Sonderta gruppen= und Stützpunk tern teil. Ferner haber Helferinnen von Dortn des Industriegebiets Herne. Wanne=Eickel, A Die Mitglieder der N sind gleichfalls zu diest Die Sondertagung und muß gegen 19 U tagung wird umrahmt Standartenkapelle 132. Durch das preußische Gesetz vom 15. Dezember 1933 betr. die Erweiterung der Befugnisse der Oberpräsidenten, hat die bisherige kommunale Selbstverwaltungsbehörde des Provinzialverbandes einen anderen Namen bekommen. Sie führt jetzt statt der Bezeichnung:„Der Landeshauptmann der Provinz Westfalen" die Bezeichnung:„Der Oberpräsident der Provinz Westfalen(Verwaltung des Provinzialverbandes)“. Um Fehlleitungen der für sie bestimmten Schreiben und damil Verzögerungen in der Erledigung dieser Schreiben zu vermeiden, empfiehlt es sich. die für die provinzielle Selbstverwaltungsbehörde bestimmte Post künftig wie solgt zu adressteren:„An den Herrn Oberpräsidenten der Provinz Westfalen(Verwaltung des Provinzial= verbandes), Münster(Westf.), Landeshaus". Das Wort Landeshaus darf nicht vergessen werden. an0 Das Bunder „Auch Sie nicht, Fräulein Edith.“ Hast du nicht einmal gefragt, Doris, ob ich alles für einen Mann hergeben könnte? Nicht nur mich selber, Möglichkeiten, die um mich sind. Alle Gegenwart und alle Zukunft. Daß mir selber überhaupt nichts mehr bliebe. Damals habe ich dir geantwortet, das könnte ich nicht. Und mit Erich Boos hat es sich bestätigt. Jetzt aber, heute? Heute weiß ich, daß ich alles weggeben könnte, bedingungslos. Wohin, soll ich es dir sagen, Doris? Sie ist nicht Schwester, nicht eine von den Frauen rechnet nicht zur Gesellschaft. Sie heißt Edith Malten. Es wird mir warm, wenn ich deinen Namen denke. Sic ist wie ein Haus euu man Hineingeht, Ist man geborgen. Lann umen einen vier Wände, und man kann die Fenster eßen und die Vorhänge. Man kann den Taa abschließen und die laute, brausende Welt. wieder nach Holland zurück?“ fragte Professor Rosen mit leiser Stimme, in der unhörbar eine bestimmte Melodie schwang. „Ja, zurück zu meinen Krusemännern, zu den Tulfeldern und Kulturen. Es ist nicht das Dümmste, Blumen zu züchten.“ Fräulein Edith. Dieses Holland ist für Sie nur einer von den notwendigen Umwegen, die jeder von uns machen muß. Wie wir gewohnt sind, ebenso notwendige Umwege mit unseren Worten zu machen und mit dem, was wir denken. Ich habe mir viel zusammengedacht Zeit über, da Sie hier Schwester Dorts g Ich habe mir gedacht, ob es nicht genug Umwege, ob wir beide nicht gemeinsam Weg suchen sollten?“ Edith Malten saß auf ihrem Stuhl im schwarz Kleid. Sie blickte durch das Fenster in einen Park bi aus, der bis nach Heemstede reichte. Kein Himmel wölbte sich in eitler Goldlegierung, ein Grab war kaum geschlossen. Dieser Park trug die frische Narbe des Winters. die Krusten von Schnee und Eis, von Sturm und Wetter. „Sehen Sie, Fräulein Edith, man könnte es ja machen wie Hans Quellin und Schwester Dorts. Aber I# beiven, voch ich will Ihnen sagen, daß ich Sie liebte vom ersten Augenblick, da ich Sie sah. Daß ich Sie jedem anderen Mann abringen fühle, daß kein anderer Mann da masig Bieih uur das Einmalige einMalten jauchzte nicht, sie brannte nicht wie eine Fackel hoch, sie beugte sich nur vor diesem ewigen Gesetz der bedingungslosen Hingabe, wenn zwei Meniehen——; zvim es auch sei, daß sie einander Kleine Arbei Die Hereingefa Als Propagandisti worden für das W Fabrikanten.„Tipp=To Hausfrauen hatten sich es. daß eines Tages d schloß und die Propa wurden. Zwei„Kau arbeitslos, die hier in „Sie könnten einwenden, was wissen wir beide von inar 9amm Lar##2. enander. Ja, Fräulein Edith, es gibt zweierlei Arzte. Die einen glauben, der Mensch habe nur Funktionen zu erfüllen, innere und äußere. Und mit einer Rönt= nach 2127 772, Lat die genaufnahme sei das innere Bild eines Menschen restlos erfaßt. Was die Platte nicht zeigte, sei auch nicht vorhanden. Und dann gibt es Arzte, die sehen in jedem Fall die eigenen Grenzen. Die Grenze des Wissens. 1 die Mädchen bekamen der Instrumente, der Diagnose. Das sind die Nachdenklichen von uns, die, die bei dem Nichtwissen nicht Negieren anfangen, sondern mit dem Suchen. das Gefühl das Oberste ist. Ich weiß, daß in diesem Gefühl ein Kopf denkt und ein Herz Ja sagen muß. Nicht zwei Anruse, die sich kreuzen, aber eine Frage und eine Antwort zugleich. Ein Suchen und ein Finden in einem. Ohne Einschränkung—“ Und sein Wort stand da wie ein Haus. Wenn man Eineinzing, war man geborgen, dann umfingen einen vier Wände, und man konnte die Fenster schließen und die Vorhänge. Man konnte den die laute, brausende Welt. weiß, daß Sie sich jetzt verabschieden müssen, zu Ihren Krusemännern zurückzulehren. immer so. Bei einem einzigen Abschied bleibt icht. Sie müssen sich auch von den Blumenfeldern verabschieden und den Kulturen. Von den ten Broikes und von Haarlem. Es gibt jetzt noch eine Menge Arbeit für Sie, ehe ich sie Ihnen abnehmen darf. dann auch nur, um Ihnen eine neue und schn aufzuladen: Mich und mein Werk. „Ja“, sagte Edith Malten, Roman von Feinrich serkaulen Schon gut, dann konnte man sich jetzt die Hand reichen, konnte sich noch einmal in die vertraut geworG P em„ ldenen Augen blicken, noch ein paar liebenswürdige Narbe zurück. Eine Worte miteinander wechseln und konnte sich mit herzLandschaft tragt solche Narben zur Erinnerung an eine licher gegenseitiger Sympathie Lebewohl sagen. Katastrophe so gut wie ein Menschenantlitz. Man frage Aber sie taten es beide nicht, keiner nahm es von da einmal Frau Stephanie, die Oberin Mathilde oder dem anderen an. Quellin. Jeder von ihnen hat diese be]„Ich habe schon lange darauf gewartet, daß Sie stimmte Frage nach seiner bestimmten Art beantwortet. kommen möchten“, sagte er. Auch ich, daß ich es tun Wenn das auch noch lange dauert, ehe man es voll be= dürfte, antworteten ihm ihre Augen. und dann erst griff. Sieben Jahre zu sieben Jahre legt sich so eine sprach er weiter. Frage schlafen, heantwortet oder nicht beantwortet.]„Ich habe gewußt, daß Doris sterben würde. An Narbe oder Tod. Sieben Tage zu sieben Tage ist der dieser Flamme mußte Doris verbrennen, nachdem sie erste kleine außere Abschluß gefunden. Sieben Stun=seinmal entfacht war. Alles im Leben ist unerbittlich den zu sieben Stunden dachte Edith Malten zuerst wie= und voll grausamer Gesetzmäßigkeit. Dagegen sichert der an Professor Rosen. 1nur ein einziger Panzer, die Erkenntnis. Doris geSie vermied es, ihm zu begegnen. Das alles mit hörte zu den Menschen, die nicht erkennen. Die nur Kusine Doris, mit ihrem Vater, den Ingenieur, mit blühen, um zu verwelken. Es braucht nicht gesetzmäßig Hans Quellin, der in Untersuchungshaft saß, mit so auszugehen, wie es mit Doris ausging, es gibt in Krusemanns aus Haarlem, das alles kam nach den der Regel sanftere Formen für das Verlöschen. Nicht sieben zu sieben Stunden nach der Totenwache für alle Blumen werden geschnitten, um in einer Vase zu Schwester Doris zuerst an die Reihe. Das alles dauerte sterben.“ sieben zu sieben Tage. Schwere Tage. Tage im schwar]„Sie ist an Hans Quellin gestorben.“ zen Kleid, in schleppender Trauer...„Ich weiß es, Fräulein Edith. Auch Frau SteSo lange ging Edith Malten Professor Rosen aus phanie Axt ist an Hans Quellin gestorben. Freilich auf dem Wege. Auch innerlich. Dann war soweit wieder### andere Weise. Man soll nicht verurteilen.“ aufgeräumt in ihr und um sie herum, daß die Wunde!„Sie haben nie eine Andeutung über Ihre Kenntnis geschlossen blieb, daß die Narbe in Ruhe sich bilden von diesen letzten Dingen gemacht, Professor Rosen.“ konnte, daß die Zeit des Aufbruchs herangekommen war. Zurück auf geradem Wege nach Heemstede zu den ten Broikes. An Haarlem, an der Veiling und an Erich Boos vorbei. Nicht, als ob das nie gewesen wäre. Aber endgültig überwunden. Wie sagte doch Schwester Doris kurz vor ihrem Tode? „Von oben kommt es, nach unten zerfließt es. Die Erde trinkt es auf, die herrliche Erde.“ Vor dem Allerheiligsten des Chefs brannte die weiße Signalscheibe: Herein. Als Edith Malten eintrat, erhob sich Professor Rosen. Er sprach nicht, er deutete nur mit der Hand, daß sie Platz nehmen möge. Er wußte ja, warum sie kam. Um Abschied zu nehmen, um sich zu bedanken. Es ist ja so typisch für das bescheidene und so unvollkommene Menschenwerk, daß einem Arzt selbst noch für den Tod gedankt werden muß Ob Schmerz oder Lust, die Menschen sind so arm, daß sie für beides sich bedanken. „Ich komme, um von Ihnen Abschied Herr Professor. Um Ihnen noch einmal danken, was Sie für uns getan haben.“ besser so für Schwester Professor nur. der 21) (Nachdruck verboten.) (Schluß.) pen 12 bis 15 A. Auch das gibt es no bis vor einiger Zeit betrieb. Die Gewerbey saßte dahinter. Der M über 100 RM. Auf se nun klagende Gehilfe Amtsgericht als Zeuge seine Aussagen macht versucht hatte, ihn im flussen. Vorwürfe häu lung setzte ein. Gegen verhielt sich der Meiste junge Gehilfe veranlaf aufzugeben. Vor dem noch den Lohn für ei während der gepflegt haben. sei der vielen den richtigen en ag abschließen und nKennen Sie Romane von Norbert Jacques? spannende Reiseromane,„Pirats Insel", Städte:,„Südsee“,„Der Feueraffe“,„Das Tigerschiff“,„Der Kaufmann von Schanghal“... Wer kennt nicht den Autor des Seniationsromans„Dr. Mabuse“... bewirtschaftet Norbert Jacques am Bodensee ein Stück eigenen gebietet. Aber immer wieder treibt es ihn von seiner in die große, weite Welt. Reisen in alle Erdteile, Reisen mit dem Er„alshunger eines Menschen, der mit weit offenen Augen wirklich miterlebt, was Länder und Völker es ihn heim zu seinem Gut am Bodensee. Diese zwiefache Sehnsucht nach und der großen weiten Welt mit ihren Wundern klingt auch in seinen Bauer der süddeutschen Landschaft wird durch ein abenteuerliches Schicksal nach Südamerika verschlagen ein mases Glsek der uadan.u Bese zur neuen, eigenen Schole, nach vielen phantastischen Erlebnisen In. pnsrer nächsten Ausgabe beginnt der Andruck dieses ausgezeichneten, spannungsreichen Romans. „Hohermuth“ * Werkmeisterprüfu den Vereinigten lehranstalten für Elektrotechnik 16. d. M. die Werkme 11 Prüflinge bestanden Kohlmeyer bestand die Herren Franz G häuser„mit gutem C * F e s t g e l ä u t. A u s kages werden die eva stadt Dortmund am Sar geläut auf die doppelte „Heiße „ich weiß es, ich bin bereit. In dem Park draußen glaubte sie einen Mann auf sich zukommen zu sehen. Er kam von der holländischen trug eine Blume im Knopfloch, eine kostwar es, tief leuchtend, von zauberhafter Art und Herkunft. Und der Mann sah aus wie ein Amerikaner, glattrasiert, von unbestimmbarem Alter, sechzig. Er sprach auch mit einem ausländischen Akzent, aber der klang durchaus nicht Ameriko. Thomas Krusemann war in Holland anim gesegneten Lande der Blumenzüchter. Aber als er schon ganz nahe vor dem Fenster war, durch das Edith Malten hinausblickte, machte er mit einem Male wieder kehrt, schlug einen weiten Bogen und verschwand dann langsam nach Seite fern am Horizont, wo sich Gestal auflösten. Ein en zu nehmen, für alles zu Doris“, sagte der Dortmunde Der Druckbogen P Samstag, 24. d.., 1 26. d.., von—12 und büro, Rosental 30, zur „Es war der anderen t und Vision n alten Preis von zn bezahlen. greifenden lstreckensystems reckentarif für eine en und auch die m Gegenvorschlag iderung so durche den Wällen fortheit, einschl. Hauptrenzengebiet innerhalb dieses biete(Dorstfelder traße, Kronenstraße, 10 Pfennig erreicht ig damit sind der liegenden Teiln, daß das Teilzrenzensystem re und gerechtere e. 15 Pfg. für zwei, nöglich ist(vergl. en stehenden diesem Tarissystem die Zahlgrenzen orte und nicht 200 sind wettere Punkte, denen im Aufbauprogramm stärkste Beachtung geschenkt werden muß. Die vorliegenden Ausführungen ste Auszug aus den umfangreichen Plänen dar, die jetzt den maßgebenden Stellen zur Begutachtung vorgelegt werden sollen. Mögen sie den Anstoß dazu geben, daß die Dortmunder Bevölkerung schon in diesem Sommer wieder in den Genuß eines normalen Straßenbahnbetriebes kommt. en nur einen Kinder bitten um Kleidung und Brot. Kinder, die alle in tiefster Not. Sicher ist Euch doch wohl bekannt, Wie schnell gefüllt eine Kinderhand. Euch, die Ihr sitzt in behaglicher Ruh. Immer wieder ruf ich Euch zu: Spendet, spendet für Kleidung und Brot, Helft deutschen Kindern aus furchtbarer Not. Spenden für die NSV Winterhilfe werden angenommen: Im Geschäftslokal, Hohestr. 78 Städt. Sparkasse, Scheckkonto 11491 Deutsche Bank und Disconto=Ges. Commerz= und Privatbank Dresdner Bank. der RSBO und der Deutschen Arbeitsfront, Ortsgruppe Mitte In dem mit deutschen Freiheitsfahnen reich ausgeschmückten großen Saal des Gewerbevereins hielt die RSBO und die Deutsche Arbeitsfront, Ortsgruppe Dortmund=Mitte, am Freitagabend eine öffentliche Kundaebung ab. Die einzelnen Betriebszellen hatten an langen Tischreihen Platz nommen. Die NSBO=Kapelle der VEW.(Leitung Dirigent Rothe) spielte vor Beginn fleißig Marschweisen auf. Unter den Klängen des Badenweiler Marsches wurden die Fahnen der einzelnen Betriebszellen in den Saal getragen. Die Versammelten erhoben sich von ihren Plätzen und grüßten mit erhobener Hand. Die Kundgebung wurde eröffnet vom stellvertretenden Betriebszellenobmann der Ortsgruppe DortmundMitte, Pg. Ernesty, der in seinem Begrüßungswort darauf hinwies, daß die RSBO und die Deutsche Arbeitsfront heute abend zu drei Kundgebungen— weitere Kundgebungen fanden im„Kölnischen Hof" und in der„Körnerhalle" statt— ausgerufen habe um den Werktätigen der Stirn und der Faust das Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbett vom 30. Januar 1934 noch einmal zu erläutern. Ein besonderes Grußwort entbot Redner dem Sozialreferenten bei der Kreisleitung und dem stellvertretenden Betriebszellenletter der„Deutschen Arbeitsfront, Pg. Rupprecht. Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, daß wir für unsere Arbeitsleistung einen gerechten Lohn fordern. Die Arbeitskraft darf nicht mehr als Ware betrachtet werden. Wir erkennen in ihr die hohe Mission, die jeder Schaffende gegenüber der Arbeit hat.— Der Kündigungsschutz ist im neuen Gesetz geblieben. Wir wollen damit dem Wirtschaftsführer gegenüber sagen, daß der Schaffende einen Schutz genießt, der jeder Willkür einen Riegel vorschiebt. Nür wenn der ein zelne sich an der Arbeit versündigt, wird er entlassen werden können. Alle in der Deutschen Arbeitsfront Organisierten finden in der Sozialabteilung Recht und Schutz. Die früheren Gewerkschaften vertreten künftig den Schaffenden nicht mehr. Damit sind die früheren Gegensätze von selbst ausgeschaltet. Der Klassenhaß ist gebrochen. Jeder Schaffende ist unentbehrlich für das Gesamtleben eines Volkes. Wir alle, ohne Rücksicht auf Stand und Herkunft, gehören zusammen. tionalsozialistischen Bewegung haben sich alle Stände gefunden. Das braune Kleid, nur ein äußeres Zeichen, deckt alles Trennende zu. #precht nahm dann zu verschiedenen Gerüchten Stellung, um zu betonen, daß die Schaffung neuer Institutionen innerhalb der Deutschen Arbeitsfront keine Gegensätze bedeuten. Sämtliche Einrich= tungen seien geschaffen, um der Gerechtigkeit für den Schaffenden zum Siege zu verhelfen. Das neue Arbeitsgesetz steht und fällt mit der Güte des Vertrauensrats. Stehen in ihm Männer und keine Speichellecker, dann ist es um den Betrieb g bestellt.— Bei allem in der Zukunft muß aber ni# nur Sorge getragen werden für die Belegschaft, sondern auch für den Betrieb. Es kommt die Zeit, wo auch jeder einzelne wieder in seinem Betrieb bessergestellt sein wird. Pg. Rupprecht kam am Schluß seiner Rede auf das Feierabendwerk„Kraft durch Freude" zu sprechen, das er als eine Einrichtung bezeichnete, welches jeden Volksgenossen deutsches Land und seine Werte näherbringen will, um dadurch die Arbeit wieder zu einer schäftigung werden zu lassen, hinter der ein tiefer Sinn sich verbirgt. Wenn jeder so zu seiner Arbeit einmal stehen wird, so schloß Redner, dann sind wir uuf dem besten Weg zur deutschen Volksgemeinschaft. (Reicher Beifall!) Nach dem gemeinsam gesungenen Lied„Brüder in Zechen und Gruben“ und dem Horst=Wessel=Lied ließ Pg. Ernesty ein dreifaches Siegheil auf den Führer und Staatsrat Dr. Ley ausbringen. Mit dem Ausbringen der Fahnen aus dem Saal war die Kundgebung beendet. Dipl.=Ing. Goswin Baumhögger. Handwerk und Lehrstellennot 98 I Von der Handwerkskammer Dortmund wird uns geschrieben: Die in den letzten Wochen in der Tagespresse an Gewerbetreibende, Handwerker, Kaufleute und industrielle Unternehmer gerichteten Aufforderungen, dafür Sorge zu tragen, daß zu Ostern den Schulentlassenen möglichst viele Lehrstellen bereitgestellt werden können, haben zu vielen Anfragen an die handwerklichen Organisationen geführt. Es tauchte nämlich mancherorts die Meinung auf. als ob auf Grund dieser Aufrufe die für das Handwerk bestehenden gesetzlichen Vorschriften über die Höchstzahl der Lehrlinge unter Umständen außer Kraft träten. Diese Meinung ist irrig. Die für das Handwerk bestehenden Höchstzahlvorschriften beruhen nicht, wie vielsach angenommen wird, auf freien Vereinbarungen innerhalb der Organisation. Sie haben vielmehr, da sie zum Teil vom Minister für Wirtschaft und Arbeit, zum Teil auf Grund der gesetzlichen Ermächtigungen der Reichsgewerbeordnung von der Handwerkskammer erlassen sind, bindende Kraft. Diese Höchstzahlvorschriften sind nicht einheitlich für das gesamte Handwerk. Für die einzelnen Zweige des Handwerks gibt es große Unterschiedlichkeiten, wobei die Zahl der beschäftigten Gesellen entscheidend ist für die Zahl der Lehrlinge. Der Zweck der Höchstzahlvorschriften ist der, die Lehrlingszüchterei, unter der naturgemäß die Ausbildung der Lehrlinge als auch die Beschäftigungsmöglichkeit der Gesellen stark leidet, nach Möglichkeit zu verhindern. Aus diesem Grunde wird eine Aufhebung dieser Vorschriften auch nicht in Frage kommen. Sie gelten also auch für die Lehrlingseinstellung zu Ostern. Andererseits besteht gerade im Hinblick auf die bestehende Lehrstellennot und die große Arbeitslosigkeit für jeden Handwerksmeister die moralische Verpflichtung, Lehrlinge im Rahmen der Höchstzahlvorschriften einzustellen, soweit dieses nur irgendwie mit der Geschäftslage in Einklang gebracht werden kann. Ebenso wichtig wie die Neueinstellung von Lehrlingen ist die Weiterbeschäftigung ausgelernter Lehrlinge über die Lehrzeit hinaus. Der Vorstand der Handwerkskammer in Dortmund hat schon im September des vorigen Jahres durch öffentlichen Aufruf alle Handwerksmeister aufgefordert. Lehrlinge nach bestandener Gesellenprüfung nicht ohne weiteres zu entlassen, sondern soweit als möglich weiter zu beschäftigen. Dieser Appell an das Handwerk gilt auch für das kommende Frühjahr. Der Handwerksmeister, der nach diesem Grundsatz handelt, Kenntlichmachung Verbringt damit den Beweis, daß er das begriffen hat, hrer Fahrtrichtung was man als Sozialismus der Tat bezeichnet. und durch neue telen Unklarheiten tführung der früauf verschiedenen ist ebenfalls anauch * Wochenendfeier in St. Marien am Samstag, 24. Februar, 20.15 Uhr. Ansprache: Pastor Dr. Haberkamp. Die mitwirkende Solistin Frl. de Fries (Alt) wird singen:„O Welt, sieh hier dein Leben“ von Mergner,„Ich sehe dich, mein Jesus, bluten“ von I. W. Franck.„Selig, wer an Jesum denkt“ von J. E. Bach und„Der du für uns gestritten“ von Winterberger. Eintritt frei. * Neue Gebührenordnung der Baupolizei. Am 24. Februar 1934 tritt eine neue Gebührenordnung der Baupolizei Dortmund vom 20. November 1933 in Kraft. Die Gebührenordnung ist im Amtsblatt der preußtschen Regierung in Arnsberg vom 24. Februar 1934 als Sonderbeilage, sowie in der sonst ortsüblichen Weise veröffentlicht worden. n der nazurzeit noch beneue irte. Pg. 1 befürwortet wird. u geben, auch zum oder den Hauptitigen Fahrpreisen n Bewohnern des ). Außerdem käme wohnern der Vorgen in der Innenn. Auch hier sind nöglichst denen der Straßenbahn (vergl. Zahlen allen Bedürfnissen n mit einer starken Nöglichkeit gesehen lebung und damit der Straßenbahn Rupprecht führte hierauf aus: Wenn wir eine deutsche Volksgemeinschaft werden wollen, müssen wir nach der guten Sache streben. Wer nicht zu uns in gutem Einklang steht oder stehen will, den werden wir außerhalb der Volksgemeinschaft stellen. Der Nationalsozialismus und durch ihn das neue Arbeitsgesetz wendet sich an den deutschstämmigen Menschen. Man irrt sich, wenn man noch glauben sollte, daß das neue Gesetz eine Fortführung des alten Interessenklüngels zuläßt. Die Einfachheit des neuen Gesetzes macht verschiedene Auslegungen unmöglich. Führertum und Verantwortung gehören zusammen. Führer und Gefolgschaft sind miteinander auf Gedeih und Verderb verbunden. Die getroffenen Abmachungen sind für Unternehmer und Arbeitnehmer bindend. Das ist in großen Zügen der Sinn des neuen Arbeitsgesetzes. In ihm ist der von uns geforderte nationale Sozialismus verankert. Der anständige Ton in den Betrieben ist das erste, was wir erfüllt zu sehen wünschen. Mit ihm kehrt die Arbeitsfreudigkeit in die Betriebe zurück. Wir wollen die Front der anständigen Menschen bilden und wir zählen eines Tages die, welche außerhalb unserer Reihen stehen, zu den Unanständigen. Ut Dortmund=Hörde mit in m Generalversammlung der Hörder Bäckerinnung. Wie alle Innungsversammlungen, wies auch die Generalversammlung des Hörder Bäckerhandwerks einen vollzähligen Besuch auf. Obermeister Silbersiepe gab einen kurzen Rückblick auf das erste Jahr nationalsozialistischen Staats= u. Wirtschaftsführung, dieses Jahr erfolgreichen Kampfes gegen Volks= und Wirtschaftsnot. Den Jahres= und Tätigkeitsbericht erstattete Bäckermeister Stöwer. Der Bericht gab ein Bild regen Innungslebens, verantwortungsbewußter Mitarbeit im neuen Staat, sozialer Tatbereitschaft und kollegialen Zusammenstehens. Besondere Erwähnung fanden die Beteiligung der Innung am Tage der nationalen Arbeit, an den Veranstaltungen der Reichshandwerkerwoche und dem Winterhilfswerk, sowie die Feier des 20jährigen Bestehens der Hörder Bäckerinnung. Der übersichtliche Jahresbericht schließt mit Worten des Dankes an den Innungsführer Obermeister Silbersiepe und seinem Berater Dr. Unshelm. Die Kassenverhältnisse sind in bester Ordnung. Dem Kassierer wurde einstimmig Entlastung erteilt. Obermeister Silbersiepe dankte dem Kassierer und Schriftführer für ihre Mühewaltung und bestätigte die satzungsgemäß ausscheidenden Vorstandsmitglieder, Delegierten. Ausschußbeisitzer und Kassenprüfer erneut in ihren Amtern. Nachdem der Haushaltsplan für das Rechnungsjahr 1931 und mehrere geschäftliche Angelegenheiten ihre Erledigung gefunden hatten, schloß Obermeister Silbersiepe mit dem Wunsch, daß das lebendige Bewußtsein der Verbundenheit auch weiter Grundlage gedeihlicher Innungsarbeit bleiben möge, die Generalversammlung des Hörder Bäckerhandwerks. Be aufbauprogramms lung nur gestreift urch stärkeres Einpublikums und in die Möglichkeit Dortmunder Ben. Diese Werbung g der FahrtStadtverkehr erssigeren Verkehrsn Rangieren auf Aufenthalten an üssen. Außerdem 8 Auf= und Abhüten können als Ein Rechtsbeistand, wie er nicht sein soll Unfallverhütung ist Pflicht eines jeden Volksgenossen 1 Jahr 6 Monate Gefängnis Ein Rechtsbeistand, wie er nicht sein soll. stand in dem Rechtsbeistand Fritz Kemver aus Fröndenberg vor den Schranken der 5. Dortmunder Strafkammer, um sich wegen schwerer Urkundenfälschung und Betruges zu verantworten. Kemper ist im übrigen kein unbeschriebenes Blatt mehr, schon mehrfach haben sich die Strafgerichte mit ihm beschäftigen müssen, er wurde Betruges, schwerer Urkundenfälschung und dreimal wegen Untreue bestraft. Die letzten drei Strafen, die auf 1 Jahr 3 Monate Gefängnis zusammengezogen worden sind, verbüßt er gegenwärtig bis zum 1. September d. J. Dieses jetzige Strafverfahren warf wieder ein bezeichnendes Licht auf die Geschäftspraktiken dieses Rechtsbeistandes. Es war im Jahre 1932, als einige kleine Leute aus Fröndenberg und Umgebung sich an Kemper wandten, damit er versuche, die von ihnen bisher bei der Allgemeinen Deutschen Bauspar=.=G. „Eigenheim“ in Düsseldorf eingezahlten Beiträge zurückzuerhalten. Diese Bauspar=.=G. war nämlich in Liquidation getreten, und die kleinen Bausparer ver suchten nun zu retten, was noch zu retten war. Kemper nahm sich der Sache an, und die Bauspar=.=G. erklärte sich auch im Vergleichswege bereit, für die 5 Bausparer, die sich an Kemper gewandt hatten. eine Gesamtsumme von 600 Mark zu zahlen. Diesen Betrag hat Kemper bereits am 13. Juli 1932 in Düsseldorf in Empfang genommen, während bis heute keiner der Bauspater zu seinem Geld gekommen ist. Vor längerer Zeit hatte einer der Geschädigten eine Anzeige gegen Kemper erstattet, damals hatte man die Schliche Kempers aber noch nicht richtig erkannt, und so war es gekommen, daß damals dann auch das Verfahren gegen Kemper eingestellt worden war, insbesondere weil sein Einwand, er habe das Geld auf dem Wege von Düsseldorf nach Fröndenberg verloren. ihm nicht zu widerlegen war. Das war damals, aber in der Zwischenzeit ergaben sich so viel Einzelheiten, daß es jetzt wieder höchste Zeit war, ein Strafverfahren gegen Kemper einzuleiten. Da spielte insonderheit eine Vollmacht, welche die Namen der 5 Bausparer trug, eine Rolle. Mit dieser Vollmacht war Kemper in Düsseldorf erschienen, und auf Grund dieser Vollmacht hatte er das Geld erhalten. Bei den Ermittlungen wurde Kemper verschiedentlich danach gefragt, wie diese Vollmacht überhaupt zustande gekommen sei, denn von vornherein bestanden berechtigte Zweifel an der Echtheit der Unterschriften. Anfangs behauptete Kemper, die 5 Bausparet hätten die Unterschriften auf seinem Büro geleistet. Die Bausparer wurden darauf vernommen, sie sagten nicht nur, daß sie diese Unterschrift nicht auf dem Büro geleistet hätten, sondern daß die Unterschrift überhaupt nicht von ihnen stamme. Nur einer der Bausparer konnte nicht mehr vernommen werden, er war inzwischen gestorben. Und als Kemper von den Bekundungen der anderen vier Bausparer börte, änderte er schleunigst seine Einlassung und erklärte, dieser Mann, der inzwischen gestorben war. hätte die Vollmacht mitsamt den Unterschriften ihm ins Büro gebracht. Das Ermittlungsverfahren wie auch jetzt die Hauptverhandlung ergaben, daß einmal die Unterschriften unter der Vollmacht gefälscht waren, und daß zum anderen die Geschichte über das Abhandenkommen des Geldes durch Diebstahl aus dem Auto nur ein Märchen war. Die Strafkammer verurteilte Kemper zu 1 Jahr 6 Monaten Gefängnis, und 8 Jahren Ehrverlust. Auf die gleiche Zeitdauer wurde ihm auch die Ausübung des Gewerbes als Rechtsbeistand untersagt. Bauarbeiter=Fachschaftsversammlung in der Körner— Berufsgenossenschaft im Kampf gegen die Unfallgefahren Der Deutsche Arbeiterverband des Baugewerbes, Verbandskreis Dortmund, hatte die Mitglieder Ortsgruppe Dortmund=West am Mittwoch zu einer erweiterten Fachschaftsversammlung im großen Saal Gaststätte Körnerhalle in Dortmund aufgerufen. Der Saal war bis zum letzten Platz besetzt, als der Ortsgruppenleiter Pg Hamel nach kurzer Begrüßung dem Verbandskreisleiter Pg. Hanses das Wort erteilte. Pg. Hanses sprach über Bedeutung und Aufgaben der Deutschen Arbeitsfront. Pg. Hoßfeld von der Verbandskreisleitung Dortmund legte in längeren Ausführungen Aufbau und Zweck des Deutschen Arbeiterverbandes des Baugewerbes und der Organisation„Kraft durch Freude“ dar, um dann das Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit zu zergliedern in seiner Auswirkung auf den Betrieb selbst, den Unternehmer als Führer des Be triebes und die Gefolgschaft der in den Betrieben beschäftigten Volksgenossen. Zwischen Führer und Gefolgschaft steht vermittelnd und anregend der von der Belegschaft alljährlich in geheimer Abstimmung zu ermittelnde Vertrauensrat. Ihm können nur lautere Volksgenossen angehören, die vor allem Gewähr bieten für die Reinheit ihrer nationalsozialistischen Gesinnung, außerdem aber auch zuverlässige und leistungsfähige Arbeiter im Betrieb sind. So werde im Reich Adolf Hitlers jedem Volksgenossen nicht nur ein ausreichender Lohn, sondern auch Erholung von den Mühen und Schädigungen der Arbeit gewährleistet. halle Sondertagung der RS-Volkswohlfahrt der des Gaues Westfalen=Süd Die Gauleitung Westfalen=Süd der NS.=Volkswohlfahrt teilt mit: Im Rahmen des Gauparteitages findet heute im Fredenbaum eine große Sondertagung der NS=Volkswohlfahrt des Gaues Westfalen=Süd statt. Es spricht Prof. Besserer, Münster i.., über das Thema:„Gesundheitsführung und Bevölkerungsvolitik im Dritten Reich“, sowie der Gauamtsleiter der 2SV., Pa. Hütwohl, Hagen. über„Die Aufgaben der RSV. nach Abschluß des WHW.“ An dieser Sondertagung nehmen alle Kreis=. Ortsgruppen= und Stützpunktamtsleiter mit ihren Mitarbeitern teil. Ferner haben teilzunehmen alle Helfer und Helferinnen von Dortmund und den übrigen Kreisen des Industriegebiets wie Bochum, Castrop=Rauxel, Herne. Wanne=Eickel, Wattenscheid Witten und Lünen. Die Mitglieder der NS.=Frauenschaft von Dortmund sind gleichfalls zu dieser Tagung eingeladen. Die Sondertagung beginnt pünktlich um 17 Uhr und muß gegen 19 Uhr beendet sein. Die Sondertagung wird umrahmt durch Musikvorträge der SA.= Standartenkapelle 132. wegen der dadurch erfolgende neus werden weimöglichen können. erholung des dereinführung des ind an die längst henden Verkehrstien nach Sölde, i, sowie durch eine Dortmund- Löttringhausen A Zwei tödlich verlaufene Betriebsunfälle. Auf dem Grubenbahnhof der Zeche Gottessegen fiel ein Eisenbahnschaffner der Reichsbahn am Donnerstagnachmittag beim Rangieren von Eisenbahnwagen von einem derselben herab und wurde überfahren. Der in Langendreer wohnende Verunglückte erlitt hierbei schwere Verletzungen, die den Tod alsbald herbeiführten — irkung des Ausvorgeschlagen, um angenehmer als Plakate und Bein der Presse Im unterirdischen Grubenbetrieb der Zeche Gottessegen erlitt am Donnerstag der 22 Jahre alte Schlepper Bissenkamp, wohnhaft in Schanze, bei der elektrischen Lokomotiv= förderung starke Kopfquetschungen. Im Krankenhaus, wohin der junge Mann sofort gebracht wurde, ist er dann am gestrigen Freitag an den Verletzungen gestorben. Eis, von Sturm nan könnte es ja ester Dorts. Aber ch ich will Ihnen Augenblick, da ich Mann abringen inderer Mann da is Einmalige einbrannte nicht wie vor diesem ewigen wenn zwei Mendaß sie einander sen wir beide von t zweierlei Arzte. nur Funktionen mit einer Rönties Menschen restgte, sei auch nicht sie sehen in jedem nze des Wissens, s sind die NachNichtwissen nicht mit dem Suchen. rste ist. Ich weiß, und ein Herz Ja sich kreuzen, aber eich. Ein Suchen hränkung—“ haus. Wenn man umfingen einen ster schließen und abschließen und * Dortmund-Berghofen o Volkstrauertag. Die Bevölkerung des Stadtteils Berghofen wird in diesem Jahr den Volkstrauertag in würdiger Weise begehen. Nach Beendigung der Gottesdienste, an denen der Krieger= und Landwehrverein, sowie die gesamte SA. geschlossen teilnehmen, wird an dem Kriegerdenkmal eine kurze Gedenkfeier stattfinden. An dieser Gedenkfeier werden sich auch die übrigen Vereine und die Bevölkerung Berghofens beteiligen. Unter Führung des Musikdirektors Haselhoff werden alle Berghofer Gesangvereine zur Ausgestaltung der Trauerfeier beitragen. Dortmund-Höchsten n Volkstrauertag. Wie in den letzten Jahren soll auch in diesem Jahr der Volkstrauertag in würdiger Weise begangen werden. Nach Beendigung der G dächtnisgottesdienste in der evangelischen und katholischen Kirche findet gegen 11 Uhr an beiden Denkmalern die Heldengedenkfeier statt. An dieser Feier beteiligen sich auch die vereinigten Sänger HöchstenSommerberg und der Gesangverein Rote Erde aus der Berghofer Mark. Kleine Arbeitsgerichtsgeschichten Anschließend sprach Regierungsbaumeister Steinmetz(Dortmund) von der Rheinisch=Westsälischen Baugewerks=Berufsgenossenschaft über die Pflicht eines jeden Volksgenossen, sich restlos für die Mitarbeit bei der Durchführung der Unfallverhütungsvorschriften in den Betrieben einzusetzen. Unfälle zu hüten sei eine selbstverständliche Forderung, welche die nationalsozialistische Volksgemeinschaft heute jeden Deutschen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, stellen muß. Vor allem sei es Aufgabe aller bereits in Arbeit stehenden Volksgenossen, die durch jahrelange Erwerbslosigkeit der Arbeit entwöhnten und dadurch den Betriebsgefahren entfremdeten Arbeitskameraden über die im Betrieb lauernden Gefahren aufzuklären und über die erlassenen Unfallverhütungsvorschriften zu belehren. Nur hierdurch sei es möglich, die ihren Arbeitsplätzen wieder zugeführten Volksgenossen vor Unfällen in den Betrieben zu bewahren. In längeren Ausführungen wies der Redner alsdann im einzelnen auf die Unfallgefahren auf den Baustellen hin und wußte an Hand von Lichtbildern und Beispielen aus dem Berufsleben des Bauarbeiters das Verständnis für eine zweckmäßige Unfallverhütung zu wecken. Verbandskreisleiter Pg. Hanses schloß die Versammlung mit einem dreifachen Sieg=Heil auf den Führer Adolf Hitler. Die Hereingefallenen: kleine Mädchen! Als Propagandistinnen waren sie losgeschickt worden für das Waschmittel eines Duisburger Fabrikanten.„Tipp=Topp“ hieß es! Die Dortmunder Hausfrauen hatten sich jedoch gesperrt. Und so kam es. daß eines Tages die hiesige Niederlage ihre Tore schloß und die Propagandistinnen fristlos entlassen wurden. Zwei„Kaufleute", seit vielen Jahren arbeitslos, die hier in Dortmund den Laden schmissen, waren nun vor dem Arbeitsrichter verklagt worden. Einer kam. der andere blieb aus. weil ihm angeblich das Fahrgeld fehlt. Zum Trost schrieb er seinem Kompagnon:„Laß die Flügel nicht hängen, ich sitze noch viel schlimmer im Dreck!" Der Herr Duisburger Fabrikant zog sich stillschweigend aus der Affäre. obwohl er ständig versprach. Geld ins Geschäft zu stecken. Die Mädchen bekamen ihr Urteil, ob sie jedoch auch nur einen Pfennig Geld sehen werden, steht auf einem anderen Blatt. ver an * 12 bis 15 Arbeitsstunden täglich! Auch das gibt es noch! Oder besser gesagt: gab es bis vor einiger Zeit in einem hiesigen Metzgereibetrieb. Die Gewerbevolizei, die davon Wind bekam saßte dahinter. Der Meister bekam einen Strafbefehl über 100 RM. Auf seinen Einspruch hin wurde der nun klagende Gehilfe in dem Verfahren vor dem Amtsgericht als Zeuge gehört, allwo er pflichtgemäß seine Aussagen machte, obwohl man schon vorher versucht hatte, ihn im Sinne des Meisters zu beeinflussen. Vorwürfe häuften sich und schlechte Behandlung setzte ein. Gegen Schläge eines älteren Gehilfen verhielt sich der Meister fast passiv, so daß sich der junge Gehilfe veranlaßt sah. seine Stellung fristlos aufzugeben. Vor dem Arbeitsgericht bekam er nun noch den Lohn für eine Woche zugesprochen. Dortmund-Wickede k Große Arbeiten am Eisenbahnkörper. An dem Eisenbahnkörper in Wickede und an der Böschung sind umfangreiche Arbeiten ausgenommen worden. Eine starke Kolonne ist hier eingesetzt. An der Böschung werden große Erdmassen abgetragen, die mit einem Bauzug abtransportiert werden. Durch diese umfangreichen Arbeiten wird auch der Zugverkehr eine Besserung erfahren. Die Arbeiten werden noch einige Zeit dauern. Kreisen der RS=Frauenschaft wird uns geschrieben: Bei der außerordentlichen Pflichtversami lung des Bundes Königin Luise, Ortsgruppe Eving, betonte die Abgesandte der Gauführerin Frau Markhoff, Soest, daß die Bundesführerin Freifrau v. Hadeln in den Führerring des deutschen Frauenwerks berufen worden sei. Dazu ist zu sagen, daß das Frauenwerk bis jetzt noch nicht gegründet ist, auch kein Führerring besteht, infolgedessen eine Berufung der Freifrau von Hadeln in einen Führerring nicht möglich ist. Außerdem bezeichnete Frau Markhoff eine Reihe von Arbeitsgebieten als Spezialgebiet des Bundes Königin Luise, die schon seit Bestehen der NS=Frauenschaft deren ureigenes Arbeitsgebiet darstellen. und wohl keiner grundlegenden Ergänzung von irgendeiner Seite bedürfen. in. bschieden müssen, zurückzulehren. u Abschied bleibt n Blumenfeldern den ten Brotkes eine Menge Arihmen darf. Und ie und schwerere Dortmund-Mengede b Versammlung der NS.=Volkswohlfahrt. Im „Westfalenhof“, fand die erste öffentliche Versammlung der NSV. statt. Nach kurzen Begrüßungsworten durch den Ortsgruppenwalter Bröcking sprach Reichstagsabg. Pa. Land über die NSV. Redner betonte, daß die Volkswohljahrt Sache des Volkes ist— Volk Ist Staat, und Staat ist Volk. Dies bedeutet, daß die Wohlfahrt aus der Kraft des Volkes heraus geschehen soll. Vieles ist schon geleistet worden. Besonders beim Eintopfgericht sind Beispiele wahren Opfersinnes zu verzeichnen. In der Ortsgruppe Mengede gelangten im Laufe des Winters 20000 Zentner Kartoffeln, 42000 Zentner Kohlen und 150 Zentner Lebensmittel zur Verteilung. Hier haben die Volksgenossen freiwillig geholfen und mancher Familie Freude bereitet. Die Ortsgruppe Mengede zählt zurzeit etwa 200 Mitglieder, eine Zahl, die sich noch um 200 bis 300 Prozent vermehren muß. Wenn alle Kreise ihre ganze Kraft einsetzen, um nach dem Wort des größten Preußenkönigs dem Volk zu dienen, dann wird das Werk gelingen. Der Ich=Mensch muß sich zum Gemeinschaftsmenschen umgestalten. Zu dieser Gemeinschaft zeigt uns die Wohlfahrt den Weg. Der Ortsgruppenwalter Pg. Bröcking forderte am Schluß Versammlung die Anwesenden auf, Mitglied NSV. zu werden. 1 * Werkmeisterprüfung. An den Abendkursen bei den Vereinigten Technischen StaatsLehranstalten für Maschinenwesen und Elektrotechnik in Dortmund sand am 16. d. M. die Werkmeisterprüfung statt. Sämtliche 11 Prüflinge bestanden die Prüfung. Herr Ludwig kohlmeyer bestand„mit ausgezeichnetem Erfolg". die Herren Franz Grosch und Friedrich Leithäuser„mit gutem Erfolg“. * Festgeläut. Aus Anlaß des Gauparteitages werden die evangelischen Kirchen in der Altstadt Dortmund am Samstagabend das übliche Abendgeläut auf die doppelte Zeit ausdehnen. * Der offizielle Sonderzug zur Leipziger Messe (LM. 77) fährt ab Dortmund am 3. März um 10.19 Uhr (Ankunft in Leipzig 17.25 Uhr). Die Fahrkarten, die für die einfache Hinfahrt 2. Klasse 16.20 RM. und 3. Klasse 10.65 RM. kosten, bei gleichzeitiger Lösung von Hin= und Rückfahrt 2. Klasse 3890 RM. und 3. Klasse 25.60 RM.(Rückfahrtmöglichkett in der Zeit vom 4. bis 17. März), sind in Dortmund im Verkehrsverein. Ecke Beten= und Nikolaistraße(Fernruf 20 601), erhältlich. Rechtzeitige Bestellung ist ratsam ∆ Neubauten werden jetzt auch an der Tremoniastraße errichtet. Dort sind im oberen Teil bis jetzt nur drei Wohnhäuser als Werkswohnungen der Ver. Stahlwerke erbaut. Nachdem der Hindenburgdamm nach Westen über die Tremoniastraße durchgeführt ist ist der Zugang zu letzterer Straße gebessert, wodurch jetzt der Baubeginn herbeigeführt wird. Ein Ausbau er Tremoniastraße wird mit den Neubauten ebenfalls erfolgen. weiß es, ich bin einen Mann auf der holländischen opfloch, eine kostvon zauberhafter sah aus wie ein mmbarem Alter. auch mit einem durchaus nicht r in Holland ande der Blumenvor dem Fenster blickte, machte er inen weiten Boach der anderen talt und Vision * Luftverkehr vom Flughafen Dortmund zur Leipziger Frühjahrsmesse. Für die Zeit der Leipziger Frühjahrsmesse, d. h. vom 3. bis 10. März, wird eine direkte Luftverkehrsstrecke Dortmund—Halle Leipzig mit dreimotorigen Großflugzeugen geflogen. Die Flugzeuge fliegen täglich ab Dortmund 11.45 Uhr, Ankunft in Halle Leipzig 13.20 Uhr: der Rückflug erfolgt ab Halle Leipzig 13 05 Uhr. Ankunft in Dortmund 14.40 Uhr. Es wäre zu begrüßen, wenn recht viele westsältsche Besucher der Leipziger Frühjahrsmesse von dieser ausgezeichneten Flugverbindung Gebrauch machten.— Geschäftliches Dortmunder Adreßbuch 1934 Der Druckbogen Prymas bis Reuter liegt am Samstag, 24. d.., von—12 Uhr und Montag, 26. d.., von—12 und von 15—18 Uhr im Adreßbuchbüro, Rosental 30, zur Einsichtnahme auf. der der Zum 1. Juli Qualität macht das Rennen Möbl. Zimmer -5 Zimm. Node Dortmunde Möbl. Zimmer vart. od. 1. Eta., mit fließ. Wasser im Zentr., von Nr. 93 an zwei Damen Handwerksmeister zu vermieten. zu miet. gesucht. denn der Kunde von heute stellt Ansprüche. Kubstr. 21. Laden. Ana. m. Preis u. V Sonnabend, 24 n 11139 a. d. D. R. Gut möbl. Wohnu. Schlafzimmer Staatsdeamter I. 1. 3. zu verm. Königswad 73. U. Wären sucht zum 1. 4. Möbl. 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Denn nur so wird er richtig mit Land und Leuten vertraut, wird, auf zwar nicht immer erfreulichen, glatten Wegen bald den vollen Zauber, die ganze, in unsere moderne Zeit herübergerettete Romantik Mexikos kenneulernen. Auf den großen Straßenzügen vermittelte früher die mit fünf und noch mehr Maultieren bespannte Postkutsche den Verkehr. Man kam darin, wenn nicht gerade Achse oder Rad brach, gar nicht so langsam vorwärts, aber es war doch ein etwas holpriges gnügen und ein oft schmerzhaftes Fahren. In den letzten Jahren wird, soweit die Straßen sich überhaupt dafür eignen, das Automobil den bisherigen altväterlichen Reisewagen abgelöst haben. Viel angenehmer aber als die Kutsche war das Pferd und dieses galt auch als das allein Landesübliche. Nur noch im Sattel, vorne den Säbel aufgeschnallt, um die Hüfte den Revolver, auf dem Kopfe den riesigen Sombrero und an der Ferse ge waltige Sporen fühlt der richtige Mexikaner sich wohl. Was zu Fuß daherschleicht, ist nichts Gescheites und nicht weit her, wird mißtrauisch betrachtet und schlecht ausgenommen. Bei den großen Entfernungen, die zurüzulegen sind, bei den klimatischen Verhältnissen wird selbst ein begeisterter deutscher Fußtourist bald in Bananenwälder, Zuckerfelder und Kaffeeplantagen. In raschem Falle, umrauscht von einer Flut des dichlesten Grün springt ein Bergbach zu Tale. Über ihn und den gähnenden Abgrund, in den er sich hinuntergestüzt hat, spannt sich kühn eine Brücke. Mitten darauf hat sich sorglos, auf Gühle bedacht, ein Dörflein gestellt. Wir halten hier Rast. Rings schimmert die weiche, schneeige Pracht der Gardenien und der Feuerbaum streut wie im Traum seine roten Blüten zur Erde. In don Nächten duftet schwer die huele de noche, diese köstliche Blume, die sich nur erschließt, wenn die Sonne gesunken und die Sterne heraufgezogen sind. Dann stehen die jungen Burschen vor dem Hause der Geliebten und raunen heiße, betörende Worte durch die eisernen Gitterstäbe, die das begehrte Mädchen hart und sam von ihnen scheiden... Bald wird man auf der mexikanischen Straße mit all den vielen Leuten, die sie bevölkern, Bekanntschaft machen: mit den braunen Indios in ihren weißen Hemden und spitzen Strohhüten, die als Bauern oder Landarbeiter sich ihr Brot, ihre tortillas, die Maiskuchen verdienen; mit dem Arrierv. der auf mudem Klepper von irgendeinem abgelegenen Hof — & Co. E.# 5 -76 * E Reichsverband Deutsch. makler (R DM) für Immob., Kyostbeken und Pinanzierungen. Als Berutsvertretung der Deutsch. Immobil.-Makler i. Reichsstand des Deutsch. Handels offiziell anerkannt grauda10000 Mk. 133 99 448 als I. Hypothek zu günst. Bedingungen auf gutes Objekt sofort zu vergeben. Postkutsche in Mexito Abteilung der allseitig gefürchteten Landgendarmen, blaugrünen Pflanze wird das von den Indianern so sehr begehrte, stark berauschende Bier gebraut Nördlich von Mexiko ciudad, der Hauptstadt neuem wieder ganz anderes; nicht leicht ein Land zu finden, wo so viel Wechsel zu sehen ist. Und schließlich geht es dem Norden zu, teils in starren Fels, teils in Steppe über. Lange Züge von Eselskarawanen schleppen schwere Lasten daher. Hier ist längst kein Weg und keine Straße mehr. Wozu auch? Groß und breit ist die Steppe, überall kann man auf ihr gehen und reiten. Neben kümmerlichen Gras ist der Kaktus das einzige größere Gewächs. Er fühlt sich in Trockenheit und sengender Hitze wohl wie nicht leicht wo anders, türmt sich zu hohen Wänden und stachligen Mauern empor, zu ganzen Burgen, in die niemand einzudringen vermag. Sonst kein Baum in der Runde, kein Mensch und keine Siedlung. Nur in weiter Ferne, kaum zu erkennen mehr, wälzt sich langCai,, Sesices adb alc, aie Saschalt esehie Ve heich eale e gerch ein Wbend an eine heimtehr vom Feive I4=22.,„irz, man gusgenommen, plaudert Ferne auf. Herbrauch kräufelt sich, eine Stadt baut bergettnen kommt. Zi uns unten am Mer ab undswarieter Besuch auf seinen süllen Hof bersirt hat undlson u a Passa. Eine echt amerianische Sied zu ein Fischer begegnet, der einen schweren Fang gold=fneue Nachrichten aus der Welt. die fraendina do duenu ich atta; Noch vor wenigen Jahren ein kleiner, roten Schuppengeiteres in seinen Netzen trug, so bieten sßen im Fernen lieat, mitbringt. Eine ausdrubende 2aanlich armseliger Ort, der sich in der Hauptsache aus uns nun, wenn wir die Küstenzone hinter uns haben Nacht unter sicherem Dach und am nächten anaruue ter un vois= und Breiterbaracken zusammensebte. Heute und höber gestegen sind, braune Knaben Riesensträuße wieder weiter. Ein Stück Weaes aibt der Hagtendaaa I. Thux. großen, volsreichen Stadt geworden. Nach weißer Blumen, zunge Indianerinnen Ananas und dem Scheidenden noch das Geleize, Suctendavos der LEinsamleit, der Totensile, aus der ich berausPapayas an. In dem Landstädichen, durch das der! Etwas später ist dieser wieder allein mit daine euuur, duntt mich der Larm, das laute brandende Wea. sührt st.ein leines Fest. Zahlreiche Breiterbnden Mozzo, seinem Pferdeburschen Die nichtlich mick daru gahzrscheimiches Wunder Bald wverde haben sich über Nacht aufgetan, überall ist Jubel undlsichtbare Straße, die durch diese Unendlschseit zu einem naar Taat unr, vrivveut guven, denn ich wil dier ein 8 manchmal blitzt es wie von einer Woge darin auf langsamer Dünung kommt das dahergerollt, vereinzelte Bodenwellen, die unhörbar unter einem hinweggleiten, hinauf und hinunter. Dann segelt es sich wieder in glatter Fahrt, lautlos, über die sandige See. Wer keinen kundigen Steuermann bei sich hat, findet nicht mehr aus dieser so friedlich und gutmütig scheinenden See heraus, der kann hier verhungern und verdursten, wie wenn er draußen auf dem Meere allein in schwankendem Boote dahintriebe... e i c h t e K n o c h e n u n d G e b e i n e schwimmen auf einer neuen Bodenwelle daher, die nächste führt einen Tierkadaver mit sich. einen armen Esel, der unter harter Bürde elend verendet ist. Neben einem von der Sonne verbrannten Busch ein totes Pferd, um das meines einen scheuen Bogen schlägt. Nicht enden will die dürre Steppe, Tage und Tage kann man hindurch reiten. Schultheisap;o. Schlageterstraße 12. am.dbahnhol. Ruf 24678. von # * Verschiedene * Gebleichte Kriegsgräber 40 * — Gesucht werden jum Besuch der Kriegsaräber im Westen für März einige Teilnehmer. Höchstens 4 Versonen. Sprach= v. ortskund. Kriegsteilnehmer Führer. Schr. Ang. unter 11120 a. d. D. Z. 348 2 7 8 — ** * als * 4e 2 Bessere. tüchtige In einem mexikanischen Bergwerksbezirk auf diese mühselige, so wenig angesehene Art der Vorbärtsbewegung verzichten. Auf's Pferd denn! Aber beileibe nicht auf ein Nierpferd, denn diese armen Geschöpfe sind zumeist nüde und abgetriebene Tiere; man wird nur wenig Freude mit ihnen erleben. Kauft man sich nicht selbst einen Gaul— sie sind nicht teuer hierzulande—, muß man trachten, ein Reittier von Freunden oder Bekannien leihweise zur Verfügung gestellt zu bekommen. Mitten hinein in die reiche Uppigkeit der Tropen, Schneiderin iedsucht aute Kunden außer dem Hause. Schr. Ang. unter 11089 a. d. D. Z. Anzeigen Leeröffentlichungen. für Hundesteuer rimund. en Zeit wird eine Nachprüfung der Hunde erfolgen. festgestellt wurde. Besitzer von Huntadtsteueramt nicht. ben, angemeldet. Anmeldung hält. chen Strafen recheichaültig, ob die unde. Ziebbunde. tstbunde oder für aehalten werden. in Zwingern für ten werden. fallen bezw. SteuerSteuerpflicht entdtsteueramt. Die Hunde werden gesteuerzettel bereitmit der NachorstBeamten nachzudie fällige Steuer haben. en wird, daß ein versehentlich nicht n ist, wird bierrnehmen mit dem einmalta Nachsicht verwirkten Strafe na der für die zinterzogenen oder n gewährt, wenn der bisher unverIs zum 15. März ie Zahlung der lausende Rech1933—Anri ds. Is. erfolgt. von Hunden kann ndlich beim Stadtwerden. Hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft tion. vor uns. Die uns. die Säulen der dramatischen s4318),„Kindertragödie(1919),„Kampf“(1230) und. ihn, sondern für seine Umwelt, die ihn für Lichtkunst in dem verflossenen Bühnenchaos waren.(pus tusuige Intermezzo in seinem Schaffen„Vivatsreif hält und gerne an seine Stelle treten mächt: Bei all dem gelegentlich auskommenden Pessimismus Academia“(1922),„Es“(1922),„Der Maientanz“ Sein Sohn ist hald ein Satäuereu, Weten uschie ainer Stücke, zu dem die Zeit weiß der Teusel Ge.(192),„Der Komödiant“(1929),„Hungerblockade“ stleibt eine Null solange der Vater lebt, denn ahne legenheit genug gab, stehen die nationalen Helden und„Der Armendoktor“(1927) und 1928 als derl ihn ist nichts zu machen. Dabei und beroischen Zeiten seiner tiroler Heimat, und wosktopie Ersoig von Wien und Köln„Der Judas vonl sein Trinchen, sogar um seine Mena, Grutz wmar mmer Schönherr am nachhaltigsten auf uns wirkte, Tirol“.„„ 14222.###hrn, sogar da hat er in seinem Vaterland die stärtsten Wurzein;,„ Worum ist es Karl Schönherr in all diesen Wer= nun schien ihm selbst seine Sterbestunde gefammen: seiner Kraft gesunden. ken zu tun, welches Thema behandelt er, welcher alles atmet auf: er selbst bestellt Dieser tapfere Tiroler(geb. am 24. Febr. 1869) Hate“, ist sein Inhalts Ausgesprochen heitere Seitenlden Sargschreiner usw., Hannes kann seine Mena Aram ist der Sohn eines Dorsschullehrers, der heart Magrngrsag““ Frtmestarterthagnd Kreuzköpf“,„Tiro=[heiraten— da steht der Alte allen zum Trotz wieder Redizin studierte und zunächst in seiner Heimatund Pr.=Marterlinz,= Di, Gransurs.:., SPzpr, WPwvatsauf und lebt weiter“ dann in Wien(1896—1905) praktischer Arzt war undlagen### uns„Die Trentwalder“. Seine Natur! So eng mit seinem Bauernvolk verbunden Eh. schlieslch, ganz der dramatschen Schriselerei Pixr Prenge Thnen die 2irnue. mit, Buschfurchterses lein weiter Schrit bis zum matonalbedingten pidmete. Als Schriftsteller begann er mit kleineren Jeheng zuuchs Kypen, die einmal die Tragödien des Thema, wo er erst recht die starken Wurzeln in seiner Erzählungen und Dichtungen der sogenannten Hei=tragene menschlich“ wie daß. voxe Pessimismus ge=[Heimat fühlen konnte. Er schrieb die Tragödie eines ratdichtung, zu der seine mit dem Volt in enger Ver=l44=urcg leinen aarrzn; in„Caritas“ und wie er Volles„Glaube und Heimat;, breisgekrönt: dieses hindung stehende Herkunft beste Voraussetzung war. dam Armesentestig#e mealern u dasstellte inltiroler Bauerndrama mit Einbeziehung des reliaiösen Las waren von 1895 die Dialektgedichte in tirolersner die Frauen dis sich Writzn nr:: Da uind ser=[Momentes in das Bäuerlich=Derbe. Wenn das Stick Rundart„Inntaler Schnalzer“ und die humoristi=lleische angekgiesr“ guch, ien V sueizsiu. sen wunschen, auch nicht auf historisch richtiger Grundlage sitebt ven„Erzählungen„Allerhand Kreuzköpf“ undlachger in Her Frau Suitners grar:“ vesonders das Stück als Stück steht fern aller Umstrittenheit, in Liroler Marterln“. Aber weder die Gedichte, mitlhggig“-Ffrau Suitner“.„Es“ behandelt das kein Tendenzstück, als welches es oft angesehen ienen er begann, noch mit den Erzählungen, weder Hösteg erch atue,. gerpordene Thema von der Ver=]Es ist der starte Konflikt zwischen Glaubenstreue und Us Poet noch als Novellist erzielte er die Erfolge, handeir###ch# btranken.Nachwuchses(hier]Heimatliebe, der Gewissenskonflikt i. Zt. der Gegendie dem Dramatiker zuteil wurden.(uuupet es sich um die Tuberkulose,„es“ ist das xeformation, wo es gilt entweder den Glauben la' Zu Anregungen verhalf idm einmal Tirol selbst, Arzt Karl Schönberr liefert auch den Siaft ziu der Ka. tenter. die Heimat und Scholle verlasen, mit der est recht aber— Wien. Hier lernte der Student den Berufstragödie des Arzte au den Stoii zu der!Vertreibung der österreichischen Protestanten. Es ist nodernen Stoff und lernte er die neue Technik der Schönberr schildert die Rot der Nachfriegszett z.((kart„2cenge“;, gegen die katholische Kirche, und sein nodernen Bühnenwerke einerseits bei Anzengruber Trama der geistiger Arhaitor Hei caauaezet|Geringerer als C. Schmidt fühlte gerade in diesem udererseits bei Josen kennen. Und ihrem Zuge istswiederum den Arit, der anders glüglich.. Kart Schönberr. gefolgt. Zunächst erschien von ihm 1900 ein Arme=stann, sich selbst aber dieses Glück versagen mus.9 iu natzelegend, daß der Krieg auch an Schönkuteftick a la Gerbard Hauptmann aus dem ihms(,Vivat Academia=). Er schldert eine Pinder, trieck naent svurios vorüberging und seine Muse ansachellegenden Arztberuf„Die Bildschnitzer, Trauer=(tragödie“, wo durch den Ehebruch der Muter, das zma: ttent, nusdruck zu verleihen.“.Volk in Rot“ Ist viel braver Leute= und 1902 sein Drama„Sonn=]Leben dreier haltzmuchns. georu0h der Mutter das lzwar tiroler Kampf, aber deutsch gemeint. Fern aller endtag“. Wenn dieses Stück auch noch nicht denswird. Rimmt er hier die eheliche zinnen ge zuer Pluchoanalyse besaht er bier den Krieg und zeigt Vert hat, den seine späteren erhielten, so war esMuter zum Gegenstand, so ein andermal nicht zie Leinen. Villen zum Stege. Es ist kriegersches Hellsch der erste Posten, der in seinem Kunstschaffen von Frau, sondern den„Teufel“ im Weibe, das Aber=ldaa Heldansntal de der Krieg im Drama“ Zedeutung schien, 1904 folgten noch einmal Erzäb=sweib, das dämonisch über den— und üher den kae: Lecdenspiel um Undreas Hofer. Rit ihm geungen„Caritas“, dann 1905 sein etwas sentimen=Nebenbubler triumpbiert im„Meihateusel: Turzaer(gort Schönherr in den Vereich eines Reinbard bles„Karrnerleut“, ein ebenfalls noch daneben ge=sbare Entwicklungsmöglichkeiten ohne Grenzen hiratlKkarl.=axrenchtachtr. 11910), SScapa Plow“(1319), sienes, Fastnachtspiel„Altweibermühle“(1905) undsder Ausgang des Dramac. Die erse Ghetraaial. Kar, Haupimann(=rieg“) und Hans Franck(„Freie in Schicfalsdrama„Familte“(1906), Dann kamensdes Weibes ist zu Ende: sie ist schwersich süre Jeaie snchte). Es ist zwar nicht das Hoferdrama, das de großen Treiser der Bühne(1907)„Erde“ undsgewesen“. Auch der„Komödiant“ zit 2in2 Garzeztrne ntan Iu. seiner Größe von Schönherr erwarten konnte Lachdem 1908 noch sein schönes Märchendrama—lgödie, die Tragödie eines Schauspielers, der nielshr gdar Lie 11, MAlalisches. Ezenenkompostum, das henn auch der Pessimismus über den Opimismus zum Menschen wird, sondern smmar... u. 234uhe; die gleichen Stücke seiner Zeitgenossen bin—„Das Königreich“ erschienen war. Es mußlleben muß. Dann schildert er siesen werden!) 1910 sein„Glaube und Heimar“; die Bauernmädchen, das vor seinem Tode nach einmall aau Trune Völn aufgeführies Drana„Der Judas Fragödie eines Volles“. Was diese beiden Stücke tanzen will(„Der—.:) In der„Hunger=spielt mien, diese gkerausgabe seines Erstlingswerkes. ihre Zeit bedeuteten, vermögen wir am markante=sblockade“ gibt er uns ein Nachkrleashild deä aras,]kas Hted der in Tirol um die Zeit von 1810. Cs st wenn wir erwähnen, daß Karlstädtischen Elends. en Nachkrliegsbild des grob=ldas Lied von dem bedrüickten Deutschen in Südtirol, Schönberr 1908 für seine Komödie„Erde“ den Schil] Seinem innersten Wesen aber näher unn Für ihm ga=t? a1:.p aburch dum Verräter wird. Hohn rrpreis(geteilt mit Ernst Hardts„Tantris“) erbieltsoweit ersolareicher musten 8r. und für n Spott, trifst ihn, ais er sich um die Rolle des 15 für seine Tragödie„Glaube und Heimat“ 1910 der Bauernbeld um seine geitige Preiheit zinaz une Kus in einem Passionsspiel bemübt. er.-—. Grilparzerpreis und dann auch noch den seine innere Wahrheit, wie die große Szene zwischenlund der D# Lauernfeldpreis. Vor dem Kriege 1911 erschien dann Muter und Sohn im„Sanmmandt.." a. u Wvensund der Dämon der Rolle rust seinesgleichen in dem e gee warder em Rovelenband, die von einerslit, diese Tragst, als der Bruder hn erschlat wolnum ein Zudan mleiaiuten„Resl.wach, der realter. Anung Gau: der von seiner Krau zum Gr. Feztlichen Rote,. getragenen Stizen„Aus meinensdote Muter ihn doch als Pfarer zu sehen alaubi. Inlbungen.„Der Zudan nan Tlaz, ur. al. De Schmd=sburtitage teich beisgent wich, füir 1o)i=2g, bo; dem schönes autobiggraphisches Mazsdiesem Werk von 1902 haben wir schon die Wuchtlseinmal als 2i.2 Haaaven Tiret erwies sich wiederliommt mit wieder teiner zu behen!“ Sel. ecz. i..=Ws. der, Vater karp“, Erlespniseiner ursprünglichen Gestaltungstrast. Meit mehr) Wir seben also. dak als das wag sich Sckan lit Zaner.92 ur. dert ii eimnemn Velaunten): ,Aar der Kindheit. Während und nach dem Kriegelaber in dem Abermenschen als Bauer in der„Komödielherr aus seiner Heimat dolte, ihn aus den Bretern die eine hat genügt.n B: Hante, # der Welt so stark gemacht hat. Es waren seine tiroler Berge. Dies der Stoff. Welche Dynamik aber selbst im Dramatiker steckte, das zeigt die Technik seine Stücke. Sie sind von äußerster dramatischer Okono mie; die leitmotivischen Fäden gehen fein durch jeden Akt. Schönherr stellt in einer Schwarz=Weiß Technik Kontraste gegenüber, schreibt scharfkantige Dialoge(„Glaube und Heimat"), führt zuweilen auch eine derbe Sprache, fast zu naturalistisch im„Weibsteufel". Dabei bringt er es fertig, mit 3 ländlichen Szenen(„Der Maitanz") große Wirkungen zu erzielen; in der„Kindertragödie", wo die 3 Kinder ihre Mutter bei der ehelichen Untreue ertappen, kommen weder Vater noch Mutter auf die Bühne: eine Frau, zwei Männer sind das ganze Personal det Raum im„Weibsteufel"; ja, im nur zwei Personen in 5 Akten: und doch ist überall Spannung bis ans Ende. Dann wieder bringt Schönherr ein Riesenensemble, wie im „Deutschen Heldenlied"„Volk in Not“. Überall zeichnet er sich aus durch seine urwüchsigen, echten Gestalten; ist auch nicht immer frei von einer leichten Theatralik wie in„Glaube und Heimat". Seine Menschen aber sprechen die alten Dialektgedichte Prosa, sind kraftvolle Bauern, knorrige Gestalten, selbst der schlappe Hannes(in„Erde"). Hier fühlen wir in Vollendung das, was selbst seine Skizzen „Aus meinem Merkbuch“ an dramatischer Knappheit in sich haben. Diese gesunde und geschickte Verquickung des theatralischen Akzents mit der menschlichen Große ist die Basis seiner großen Bühnenwirkung, besonders der„Erde“ und in gleichem Maße dem Gewissenskouflikt der Bauern in den 3 Akten von„Glaube und Heimat“, dieses tragisch stärksten Werkes seines Genius, packend in der Gestalt des Christof Rott und seiner Familie. Schönherr ist eben im Drama das, was Peter Rosegger, Kail Ginzken uind Handel=Mazetti im Roman und der Erzählung ind. ner 2% sche 4 in * sämtlichen tädtischen Steuerdas Postscheckkonto nd der städtischen Angabe der Numtels bis zum 31. folgen. una der Frist für Ist ausgeschlossen. Gelegenbeit verrücksichtsloser Anetzlichen Zwangs= eaebenenfalls auch unversteuerten an bei * A B Also: durable Bauernkraft liegt in seinen Dramen; Schönherr selbst war seinerzeit mit ihren Wellen gewachsen, so still es auch heute um ihn zu sein scheint. Wir schätzen ihn aber heute noch der inneren Haltung wegen, seiner inneren Gestalt, die ich die Gewalt seiner ursprünglichen Leidenschaft nennen möchte. Es ist kein poetisches Erfinden, keine Alltagsware in Psychoaualuse, sondern nach dem Bilde Ibsens und Anzengrubers bühnentechnisch große Fertigkeiten, wirksame Szenen mit der Kraft seines tiroler Volkstums. Wir fühlen heraus, daß er die Bürger nicht so gut kennt, daß er aber seine Bauern dafür um so besser zu fassen weiß. So ist er der verdiente Beherrscher der deutschen Bühne gewesen, ein Dramatiker, der mit seinen heimatlichen Mitteln bedingte Wirkungen sich erzwingen konnte, er, der der beispiellose Bühnenerfolg vor dem Kriege war. 1933 erschien von ihm auch noch in 3 Akten ein „Passionsspiel". Arthur Mämpel. ** r Februar 1934. rgermeister. Dr. Ostrop. n unund 30 ände Aus Westfalen und Nachbarprovinzen] Raubmord an einer Greisin Die Beute über 2000 Mk. in bar— Täter unbekannt entkommen Schwerte, 23. Febr. Der Volksbund Deutsches k Beckum, 23. Febr. Frau überfahren und tödlich Kriegsgräberfürsorge, Ortsgruppe Schwerte, hielt verletzt. In der Bauerschaft Schachtrup bei Herzfeld gestern abend im Westfälischen Hof eine General=swar man bei dem Kötter Beyer dabei, Ferkel auf versammlung ab, die von Büroinspektor i. R. Rasche zuladen. Die Frau hielt dabei das Pferd am Zügel geleitet wurde. Dieser gab einen eingehenden Jahres=Ifest. Durch das starke Quieken der Ferkel wurde das bericht und gedachte dann der verstorbenen Mitglieder. Pserd scheu und ging plötzlich durch. Die Frau zu denen auch Bürgermeister i. R. Rohrmann gehört, zu Boden geworsen und siel vor die Räder des der sich große Verdsenste um den Bund erworben hat. Wagens, die über ihren Körper gingen. Ihr BrustKassenbericht, der ein günstiges Bild der Finanz= korb wurde sörmlich eingedrückt. Die lage gibt, erstattete Rendani Kraas. Zum Leiter dei Frau starb kurz darauf. Ortsgruppe wurde Bürodirektor Brehr gewählt. Sonn Reinoldikirche. 17 9 firmanden und deren Martenkirche. 20.15 II sprache: V. Haverkamp Nleotaitirche. 20 9 Abendmahl. Os Frankfurt a.., 23. Februar. Der furchtbare 74jährigen Frau Anna Eller in Frankfurt=Bockenheim, worüber wir schon gestern ausführlich berichten konnten, hat in der Vorstadt große Erregung hervorgerufen. Hunderte um standen das Haus in der Ginnheimer Straße, in dem die Mordkommission und zahlreiche Sachverständige stundenlang beschäftigt waren. Nach den bisherigen Ermittlungen handelt es sich bei der Tat um einen Einbruch, und zwar um einen oder mehrere Täter, die sehr geschickte Fassadenkletterer waren, die bei ihrer Tat— in der Nacht— durch das ErLagerstatt zeigte die Spuren eines erbitterten Kampfes. Die Leiche zeigte Verletzungen am Kopf und an der Hand auf; außerdem lief eine Knebelschnur vom Mund um den Hals. Ob Raubmord an der Sonntag, 2 Hiebe, Stiche oder eine Erdrosselung die Todesursache waren, muß erst die Sektion der Leiche ergeben. wurde Reinoldikirche. 8 P 10 P. Liz. Stein, Konft anschl. Abendmahl: 18 Volkstrauertag(Mitwi haus, Burggrasensti. 20 Bibelstunde. Wie die Tat entdeckt wurde Den Die ermordete alte Frau war wenige Stunden vor der Tat in einer Kinovorstellung und kehrte kurz nach sagte ihren Angehörigen im Erdgeschoß gute Nacht, um dann in den ersten Stock hinausg. Hamm, 23. Februar. Sumpfland-Kultivierung. Nachdem die Stadt vor kurzem 300 Erwerbslosen bei Arbeiten im Ahsetal, am Hasen(Erschließung von Odland. Anlage von Kleingärten) und für eine neue Kläranlage Verdienst gegeben hat, werden am kommenden Montag weitere 100 Mann in der NordM 10 Uhr heim. Stadtsekretär Schröder ist Schriftführer und Rengottesdienst. Dienstag Krankenanstalte dant Kraas Kassenwart. Als Vertreter der miliHellandkirche. 10 P zusteigen Die im Erdgeschoß wohnenden Angehörigen haben nichts gehört und nichts gesehen. Erst gegen .30 Uhr am folgenden Morgen wollte die Tochter ihre sonst ziemlich früh ausstehende Mutter zum Frühstück holen und rief nach ihr durch ein Sprachwachen der Frau Eller gestört wurden und dann die tärischen Vereine gehört Lehrer Althoff zum Vorstand. Durch eine größere Werbeveranstaltung will man noch mehr Mitglieder für die Sache der Kriegsgräberfürsorge gewinnen. Kühn. alte Frau kaltblütig ermordeten. Körne=Wambel. 10 große 11.15 Kindergo Johanneskirche. 8 1 Der Tatort feldmark zur Kultivierung von Sumpfland angesetzt werden. Das Projekt ist mit 100000 Mark veranschlagt worden, wovon 90 Prozent auf Löhne entfallen. ist ein modernes Wohnhaus in der Ginnheimer Straße, Eigentum der Frau Eller bezw. ihres Mannes, der aber seit Monaten im Krankenhaus mann; 10 Konsirmai Kirchenchors und eines : S c h w e r t e, 2 2. F e b r. A u s d e m n e u e n S c h w e r t e r Haushaltsplan. Gegenwärtig liegt der Entwurf zum Haushalt der Stadt Schwerte zur Einsicht im auf. Die Finanz= und Verwaltungsgeschäfte lassen eine wesentliche Besserung erkennen. Unter rohr, das die Küchen der beiden Stockwerke verbindet. ergebnislos blieb, ging nach dem ersten Stock und wunderte sich schon, daß die Vorplatztür nicht ordnungsgemäß verschlossen war. Natürlich glaubte sie noch nicht an ein Verbrechen oder einen Unglücksfall, auch dann nicht, als die Mutter auf Rufen sich nicht meldete. Nun sah sie die durchwühlten Behältnisse und eilte ins Schlafzimmer. wo das Bett wieder hergerichtet schien. P. Lindemann: 20 B liegt. die Tochter Als das Rufen der Sünde. V. Donsbac gottesdienst, P. Scewal Rothkirchkapelle. 8 ohanneskirche. Währe neuen u Münster, 23. Februar. Die Bevölkerungszahl der Stadt Münster betrug nach dem Stand vom 31. Jan d. J. 125 519; ste hat sich im Jahre 1933 um 2433 erhöht. Die Geburtenzahl betrug im Vormonat 204 (darunter 47 ortsfremde Kinder) Es starben im Januar 121 Personen(davon waren 32 ortsfremd). Das Haus hat eine Vorderfront von drei Zimmern, nlt einem Rathau das Mittelzimmer des ersten Stocks ist m Balkon versehen, und in diesem Stockwerk wohnte das Opfer. Im Erdgeschotz wohnt die verheiratete Tochter der Frau Eller, die jeden Morgen ihre Mutter zum Frühstück erwartete. Ein eigentliches Gegenüber besteht icht, das heißt, auf der anderen Straßenseite befindet sich eine lange Parkmauer. Das hat den Fassadenkletterern die Arbeit wesentlich erleichtert, da sie von einem sogenannten„Vis--vis“ nicht beobachtet werden konnten. ottesdienst und Kind eingesetzt für das Jahr 1934 bei der Allgemeinen Verwaltung 208 960(206.560) Titel Einnahmen sind Bibelstunde im Gemein Lutherkirche. 10 P. chors): 11.30 Kindergot Peiriktrche. 53 800(59 390) Mark, BauMark. Betriebe und UnterMark. Polizeiverwaltung (46 900) 131 407) 10 W. ): 11 verwaltung 57400 nehmungen 132 780 Die Zahl der Eheschließungen betrug 87(Im Januar Vorjahres nur 55). Die Zahl der männlichen Arbeitsuchenden betrug Ende Januar 3887. die weiblichen 596. Beim Städtischen für Kirchenmusik Martinkapelle. 8 ma 1 .. Schul- und Bildungswesen 106 942(124 480) Mark, Fürsorgeverwaltung 643 500(865.820) Mark. Finanzverwaltung 1268 825 (1101914) Mark. Die Ausgaben stellen sich im Ansatz wie folgt: Allgemeine Verwaltung 290030(285 900) Mark, Polizeiverwaltung 95.800(99.770) Mark, Bauverwaltung 275594(249000) Mark. Betriebe und Unternehmungen 131 980(132907) Mark, Schul= und Bildungswesen 339 780(341 170) Mark, Fürsorgeverwaltung 832829(1075 600) Mark. Finanzverwaltung 507385(613912) Mark Die Gesamtsumme des ordentlichen Haushalts für 1984 ist unter Einnahmen mit 2472207(2539471) Mark und unter Ausgaben 2 476 398(2797659) Mark angesetzt worden. An langfristigen Anleihen bestehen 972728 Mark. Dafür sind aufzubringen an Zinsen und Tilgung 89311 Mark. Kredite und sonstige Schulden 95644 Mark, dafür an Zinsen und Tilgung 5598 Mark. Darlehen aus der Erwerbslosenfürsorge 112 450 Mark, dafür an Zinsen des Der Täter hatte nämlich die tote Greisin vorsorglich mit dem Federbett fauber zugedeckt. Prüsung der Konfirm firmanden=Eltern, Bez. dienst. Donnerstag 20 Nicolalkirche. 10 P. er Wohlfahrtsamt vurden in allen 5 Gruppen 6020 Unterstützte betreut Der Fremdenverkehr in den hiesigen Gasthöfen im Vormonat trägt mit 3741 Personen deutlich die Merkmale der Wirtschaftsbelebung. Die Zahlen des Verkehrs auf Straßenbahnen und Autobussen zeigten im Januar keine besonderen Veränderungen auf. Der Schiffsverkehr im Hafen konnte sich im Januar nach Verschwinden des Eises wiederum beleben. Der Besuch des Stadttheaters erreichte im„Großen Haus" im Januar mit 23133 Besuchern seinen Höchststand. Dienstag 20.15 Gemein mädchenbibelstunde. De Erst als die Tochter, immer noch ohne besonderen Argwohn, das Oberbett aufdeckte, kam die ruchlose Tai ans Tageslicht. Die Leiche lag geknebelt zwischen der Wand und dem Bett. Die Täter und die Tat Paulu skirche..30 Von den Tätern in der Mehrzahl kann positiv noch nicht gesprochen werden, da auch die Möglichkeit besteht, daß nur ein einziger Mann in Frage kommt. Jedenfalls scheint aber festzustehen, daß erstens der Dieb. der zum Mörder wurde, ein sehr geschickter Fassadenkletterer ist, denn er kletterte— Spuren beweisen es— an der Hausfront in die Höhe, gelangte auf den Balkon, drückte hier eine Scheibe ein, und kam auf diese Weise in das Wohnzimmer, wo er alle Behältnisse durchwühlte. Der Täter muß auch mit den Verhältnissen einigermaßen bekannt gewesen sein, denn er ahnte, daß hier Geld zu holen war und erbeutete in der Tat die Summe von 2100 Mark in Hundert=, Fünfzig= und Zwanzig=Markscheinen. Was sonst noch gestohlen wurde, steht nicht fest. Alte Leute pflegen häufig einen leichten Schlaf zu haben; wahrscheinlich ist Frau Eller im Nebenzimmer erwacht und hat vielleicht auch um Hilfe gerufen. Wie sich die Tat abgespielt hat, weiß man natürlich noch nicht genau. Wahrscheinlich hat sich der Einbrecher. oder ein Komplice auf die alte Frau gestürzt, um sie zum Schweigen zu bringen. Frau Eller lag, als sie überfallen wurde, entweder noch im Bett oder wurde auf das Bett geworfen, denn die Koch: 10 Vikar Wilkes Kindergottesdienst. Marienkirche. 10 Si gottesdienst, Superinten Die Polizei Pas erschien sehr bald mit dem üblichen großen technischen Aufgebot einer modernen Großstadtpolizei am Tatort und suchte nach Spuren. Dann wurde sofort die Fahndungsmaschinerie nach dem noch unbekannten Mörder in Bewegung gesetzt. Der Täter ist nach der Tai entweder wieder am Haus heruntergeklettert, oder er verließ Wohnung und Haus auf dem vorschriftsmäßigen Weg durch die Türen, denn der Schlüssel für die Vorplatztür war schnell gefunden. Die Tür war auch als man die Tat entdeckte, nicht mehr verschlossen. Das Öffnen der Haustür macht aber einem berufsmäßigen„Schränker“ keine Schwierigkelten. Auf die Ergreifung des Mörders ist eine Belohnung s gesetzt. Die Mordkommission im Polizeipräsidium. Zimmer 403 bis 408, bittet um die Mitarbeit des Publikums und wäre für alle Angaben, die zur Aufklärung dienen könnten, herzlich dankbar. Alle Leute, die in der Nacht zum Mittwoch verdächtige Personen sahen, wollen sich melden. Reinoldikirche. Freit Körne=Wambel. Don Johanneskirche. Dor Lutyerkirche. Donner u Münster, 23 Februar. Erweiterungsankauf der sellschaft zur Förderung der Westsälischen Wilhelms=Universität hat den sogenannten „Rosenhof“ an der Ecke Schlaun= und Rosenstraße, einen Backsteinbau, gekauft, um der Raumnot der Universität zu steuern. Vom nächsten Semester ab diesem Universttät. Die Ge Petrikirche. Donners Martinkapelle. Mittt Pauluskirche. Donn mahl, gemeinsame Teil. und Tilgung 24530 Mark. Schulden aus Hauszins= steuermittel 252 400 Mark. Hypotheken und Restkaufgelder 149923 Mark dafür an Zinsen und Tilgung 10157 Mark Der Gesamtschuldbetrag beläuft sich auf 1583146 Mark. Die aufzubringenden Linsen und Tilgungen für das Jahr 1934 machen insgesamt den Betrag von 129597 Mark aus. Demgegenüber beträgt das Gesamtvermögen: Verwaltungsvermögen 1 560 002 Mark. Finanzvermögen 3295 450 Mark und Werksvermögen 573001 Mark, zusammen 5 428 453 Mark. Der ungedeckte Fehlbetrag beläuft sich im ordentlichen Haushaltsplan nur auf 4191 Mark. Ev.=luth. Gemeinde, tag 16 Predigtgottesdie Kirchenkollegs. Dienstag Evang.=lütherische Ger sollen in Bau das Kurotorium, Rektorat, Sekretariat, die Quästur und die Universitätskasse untergebracht werden Im Keller des„Rosenhof“ wird trauertag, Superintende die Universitätsbibliothek und in den übrigen Räumen sollen wertvolle Plastiken des Archäologischen Museums untergebracht werden. Vögler und Pros. Dr. Otto Hoffmann haben sich in dieser Sache besonders verdient gemacht. Alt=Kath. Gemeinde 10 Deutsches hl. Amt krieges; Predigt: von 1000 Mark au Generaldirektor Dr. : V. U r Asseln. 10 Festgott wirkung des KirchenAus Castrop=Kauxel gottesdienst. Donnerstag haus. Barop..30 P. Brai Kindergottesdienst fällt Bodelschwingh. 10 Donnerstag 20 Passion Bövinghausen. 10 * Henasen=Opherdicke. 23. Febr. Freiwillig aus Der Kavallerieverein Castrop hielt im Saal dem Leben geschieden. Eine Frau F. aus Hengsen, Fauter eine Versammlung mit Vortrag ab Der Verdie schon längere Zeit schwermütig war, ist freiwillig aus dem Leben geschieden. Sie hat sich in der#gut##reich Erschienenen herzlichst. Nach Erledigung der aus dem Lreben geschieven. Sie hat sich in Ver lternen Vereinsangelegenheiten hielt Kam. Pensel (Dortmund) einen Vortrag über: Die deutsche Kolonie Deutsch=Südwest=Afrika, und zwar mit Lichtbildern. Er sagte u..: Im April d. I jährt es sich zum 50. Mal, daß der Kaufmann Lüderitz aus Bremen in Südwestafrika einen Streifen Land pachtete und den mit den Häuptlingen getätigten Das Arbeitsamt des Kreises Unna hat bekanntgegeben, Vertrag dem Außenministerium vorlegte. Der damalige Kanzler Fürst Bismarck erklärte trotz der Entrüstung der anderen Staaten— besonders England— dieses Pachtland als„Deutsches Schutzgebiet". Deutschlands Kolonialpolitik hatte damit begonnen. Die diesem Pachtland vorgelagerte Bucht erhielt den Namen „Lüderitzbucht". Der Vortragende, der zunächst u. Soldat und dann 23 Jahre Farmer in Südwestafrika war, gab, unterstützt von Lichtbildern, einen interessanten Überblick und schilderte Land und Leben in lebendigen Farben Besonders hervorzuheben war die mühsame organisatorische Aufbauarbeit, die von Regierung und Farmern freudig geleistet wurde. Bei Ausbruch des Kriegs standen im Schutzgebiet 6400 Gewehre und 120 Geschütze einem modern ausgerüsteten englischen Heer von 42000 Mann gegenüber Der heldenmütige Kampf dieses kleinen Häufleins Deutscher unter General Lettow=Vorbeck ist beZwei tödliche Verkehrsunfälle kannt. Im Schandvertrag von Versailles wird behauptet, Deutschland sei nicht fähig, zu kolonisieren, das Schutzgebiet Deutsch=Südwestafrika sei an England abzutreten. Nachdem Kam. Pensel noch den schwierigen Aufbau einer Farm mit allen seinen Mühsalen, Gefahren und Mißerfolgen geschildert hatte, schloß er mit der Mahnung. nie aufzuhören, unsere ehemaligen Kolonien zurückzufordern. Hauptmann a. D. Lange dankte im Namen des Vereins und gedachte der Gefallenen von Südwestafrika. Soll die gesunde Entwicklung des neuen Staates gewährleistet werden, muß die Urzelle des Staats, die Familie. gehegt und gepflegt werden. Die Führung des Dritten Reichs tut alles, um das Familienleben in gesunde Bahnen zu leiten. In diesem Sinne veranstaltete der Kavallerieverein im Anschluß an den Lichtbildervortrag einen gut organisierten Familien= gottesdienst Avendmahl. fällt aus. rwud Düsseldorf, 23. Febr. Gestern wurde auf Ruhr ertränkt. Brackel. 10 Feldgott Schmidt: 11 P. Schmidt: 20 Besp Gemeindehaus. Donnerschule, P. einem Stellwerk des Düsseldorfer Hauptbahnhofs p Altena, 23. Febr. Zum komm. Landrat ernannt. Regierungsrat Dr. Bubner ist zum komm. Landrat der Rottenarbeiter Jakobs aus Angermund von Brambauer. des Kreises Altena ernannt worden. .50 einem Zuge erfaßt und schwer verletzt. Trotz Donnerstag 20 Passion mahl. Brechten. k Unna, 22. Febr. Das Arbeitsamt sucht landwirtschaftliche Arbeiter für die heimische Landwirtschaft. sofortiger Operation ist der Mann seiner Ver.30 P. Ho nerstag 20 Passionsand. letzung erlegen. Derne=Kirchderne..30 daß für die heimische Landwirtschaft im Kreis Unna landwirtschaftliche Arbeiter im Alter von 16 bis 20 Jahren gesucht werden. Personen können sich bei den Wohlfahrtsämtern im Kreis Unna melden. An der Hammer Dorfstraße wurde Donnerstag tag(Mitwirkung d. Kirch * aus..30 Jugendao eine ältere Frau beim Überqueren des Straßentolze; 15 Gemeinschaf dienst. P. Kohlmann. besonders damms von einem Straßenbahnzug über: gottesdienst: 11 Kinder Passionsandacht in der fahren und so schwer verletzt, daß sie kurz darauf e Holzwickede, 22. Februar. Probealarm der Freiwilligen Feuerwehr. Aus Anlaß der am 1. März in als Beckinahausen. 9. dienst. Montag 20 Bibe starb. der Gemeinde stattfindenden Luftschutzübung ließ der Brandmeister Haerecke, um die Schnelligkeit und Schlaafertigkeit der Wehr feststellen zu können, diese am Mittwoch um 17.30 Uhr alarmieren. Von 40 Kameraden waren innerhalb 12 Minuten 34 zur Stelle Im Laufschritt rückte man mit der Magirusleiter und dem Schlauchwagen zur Besitzung Poth, Kaiserstraße, aus, wo ein Brand angenommen worden war und wo Menschenleben sich in Gefahr befinden sollten. Innerhalb weniger Minuten konnte aus drei SchlauchDeusen..30 Gottesd abend. dienst. Hitler Ehrenbürger von Osnabrück Dorstfeld. 10 P. Kul Koloule..30 P. M ruck Osnabrück, 23. Febr. Reichskanzler Adol #tter hat die ihm von der Stadt Osnabrück angetragene Ehrenbürgerschaft angenommen und an den Rat der Stadt ein Schreiben gerichtet, in dem er Blühen und Gedeihen ebr. Zu den Unterschlagungen halmeter, Werk Wieden* Wiedenbrück, 23. bei der Firma Gebr. brück, worüber wir bereits berichteten, wird weiter mitgeteilt, daß sich diese weit über 50000 R M. belaufen. Der wegen dieser Unterschlagungen haftete Prokurist Hartmann ist nach Bielefeld ins T seinen besten Wünschen für das der Stadt Ausdruck verlieh. verSamstag. 24. Febr. Untersuchungsgefängnis gebracht worden. leitungen Wasser auf das Gebäude gegeben werden. Sodann bestiegen zwei Mann, mit Gasmasken ausgerüstet, die hohe Magirusleiter, um aus dem oberen Stockwerk sich in Gefahr befindliche Personen zu bergen. Die vom Brandmeister gestellte Aufgabe wurde schnell und gut gelöst, so daß die Abung zur vollen Zufriedenheit verlief. Um die Bevölkerung vor Beunruhigung zu bewahren, wird schon jetzt darauf aufmerksam gemacht, daß in den nächsten Tagen noch mehrere Male von der Wehr in den verschiedensten Ortsteilen übungen abgehalten werden. Uraufführung! Staatslotterie Ein Mannsucht Gerechtigkeit 13. Tag der 5. Klasse vom 22. Februar 1934. (Thne Gewähr.) Vormittagsziehung: 4 Gewinne zu je 5000 M: 179930 298983 10 Gewinne zu le 3000 M: Serie 3 Lünens Haushaltsplan für 1934 Preise v. 70 Pfg. an Anfang 20 Uhr 213253 260455 53692 1897 Ende geg.22½ Uhr 386013 Neue Ersparnisse— Geringerer Jchlbetrag 4 Gewinne zu je 2000 lK: 51032 378137. 12 Gewinne zu je 1000 M: 31063 55763 59684 96432 Wesentliche Senkung der Fürsorgelasten Textbücher 128584 154808 Die Anlagen sind nach den Vorschriften zum Gemeindefinanzgesetz ausgefertigt. e Lünen, 23. Febr. Oberbürgermeister Schlegtendal gab am Freitagnachmittag der Presse eine Einführung in den neuen Haushaltplan 1934 Die Ersparnisse aus dem Jahre 1933 werden wahrscheinlich rund 86300 RM. ausmachen. Im Haushaltsplan 1933 seien in Ausgabe 8680 820 RM. angesetzt worden, während das voraussichtliche Rechnungsergebnis 7817384 RM. ausmachen werde. In Einnahmer zu je 500 M: 27273 40399 35045 65017 66915 4627 101227 133029 137713 147066 182841 212887 22315 228227 256083 261062 262823 263589 28 Gewinne Frie zcmann osta Bach 87544 * Witten=Annen, 22. Febr. Rentenzahlungen. Die Zahlung der Militärrenten findet Dienstag. 27. d. M. von 830 bis 11 Uhr statt. Die Invaliden-, Unfallrenten usw. werden Donnerstag, 1. März, von.30 bis 12 30 Uhr und von 15 bis 16 Uhr, in der bisherigen Nummernfolge und Zeit gezahlt. 215544 Zu den einzelnen Positionen des neuen Haushaltsplans ist folgendes zu bemerken: Die Stadt Lünen geht in das neue Rechnungsjahr mit einer Vorbelastung aus den vergangenen Jahren hinein. Der voraussichtliche Fehlbetrag aus 1933 wird etwa 2 Millionen betragen. Er verringert sich um rund 992000 RM., da diese Summe auf das Umschuldungskonto verbucht wird. In diesem Betrag sind nicht enthalten 700000 RM. an Bürgschaftsgeldern für das Marien= Hospital in Lünen, 90000 RM. aus der Erhöhung bei der Kann=Anleihe, dagegen 428729 RM. als Umschuldungsbeitrag aus rückständigen Zinsen.— Gesamtschuld der Stadt ist gegenüber 1933 von 7,5 Millionen RM. auf 855 Millionen RM. gestiegen. Die Ausaabenseite im neuen Haushaltsplan weist gegenüber 1933 nur noch den Betrag von 7067 770 RM (8680 820) RM. auf. Zu den einzelnen Etatspositionen ist zu sagen, daß die Personalausgaben die gleichen geblieben sind. Auch alle übrigen Zweige weisen nur geringe Ersparnisse auf, die sich etwa prozentual verteilen. Eine Ausnahme macht lediglich die Fürsorgeverwalderen Konto eine Verminderung um 682.000 ausweist. Wenn der Stadt Lünen alle Wohlfahrtslasten genommen würden, so verbliebe aber immer noch ein Fehlbeirag von rund 700000 RM., der sich aus den Fehlbeträgen früherer Jahre(Wohlfahrtslasten, die nicht zurückvergütet werden) und aus dem katastrophalen Steuerrückgang erklären läßt. Weggefallen sind auch die Aufwendungen aus der Krisenfursorge mit 120000 RM. Unter den ungünstig abschneidenden Zweigen befindet sich auch die Grundstücksverwaltung, die mit ihren 56000 RM. nachweist, daß auch die Stadt Lünen in den Jahren einer kommunalen Expansionspolitik anderen Städten nicht nachstehen wollte. 2442 340882 396413 344019 Anneliese von 316727.0473 383474 886232———— ewinne zu je 300 M: 3260 4150 4959 7676 11265 343 15372 17594 18312 20258 22938 33165 34307 37781 42340 42813 43340 43630 46801 49961 50268 68275 68893 72032 75675 75879 79133 80579 81056 81419 88845 96410 101593 105380 105490 109024 114438 115035 115687 118872 119634 12 549 125215 129133 130449 133056 134052 138269 138781 139782 144461 144988 147653 1501345 150051 152360 153233 153705 156662 157025 158192 159886 159890 162257 167486 169479 173516 175847 176011 178434 180648 181192 182050 182172 188622 194048 194649 201145 202457 203457 205475 205488 205587 224149 226056 46 9035 108 C. L. Krüger Buchhandlung nur 64555 80976 65380 7817384 RM. ausmachen werde. In Einnahmen dasei mit einem Mehr von 212000 RM. zu rechnen, 1933 5 590 460 RM. angebe, die vor* W i t t e n, 2 2. F e b r. J u g e n d f ü r f o r g e. A n f a n g d i e s e s Monats befanden sich 57 Minderjährige in Fürsorgeerziehung. Unter Aufsicht des Jugendamts standen 46 aus der Fürsorgeerziehung entlassene bezw. beurlaubte und 82 schutzbedürftige und gefährdete Minderjährige. sodann 47 unter Bewilligung einer Bewährungsfrist verurteilte Personen. Pflegekinder unterstanden dem Jugendamt 72. Es bestanden 1094 Vormundschaften mit 1287 Mündeln, 368 Pflegschaften mit 441 Mündeln, 85 Beistandschaften mit 169 Mündeln. Beim Gericht schweben 4 Anträge auf Entziehung der elterlichen Gewalt. Die Volksschulrundenspiele der Volksschulen wurden fortgesetzt. Der Turn= und Sportbetrieb in den Turn= und Sportvereinen wurde fortlaufend überwacht. An Amtsvormundschaften bestanden 273 mit 280 Mündeln, sowie 76 Pflegschaften(Geistesschwache und Geisteskranke). Im lausenden Rechnungsjahr wurden an den Bezirksfürsorgeverband Witten an Unterstützungskosten 6173.49 Mark erstattet. Unter Beaufsichtigung des Jugendamts stehen 60 Trinker. w Wetter, 23. Februar. Mit dem Schlageterkreuz ausgezeichnet. Im Jahre 1919 zeichnete sich der damalige Gefreite Paul Rüther von hier bei den Kämpfen gegen die Spartakisten dadurch aus, daß er Lebensmitteltransvorte für die Truppen unter den schwierigsten Umständen mit Erfolg leitete. Hierfür ist ihm jetzt das Schlageterkreuz verliehen worden. e Hagen, 23. Febr. Festgenommen wurde ein junger der Dönnbergstraße, der Frauen in schamloser Weise belästigt hatte.— Das Überfallkommando wurde gestern abend zur Hagener Straße nach Boele gerusen, wo ein Mann seine Familienangehörigen mißhandelte. Als die Polizei eintraf, war der Rohling bereits geflüchtet. d Siegen. 23 Febr. Brandstifter zu Zuchthaus verurteilt. Das Siegener Schwurgericht verurteilte den Kaufmann und Müller Bald sen. wegen Brandstiftung und Versicherungsbetruges zu einem Jahr und sechs Monaten Zuchthaus. B. hat am 4. Mai 1931 sein Doppelwohnhaus in Womelsdorf angesteckt, um in den Besitz der Versicherungssumme zu gelangen. Stärkewäsche gegen da der Ansatz 1933 aussichtliche Rechnung dagegen 5 802 850 RM. ergeben werde. Die Gesamtersparnisse würden den Betrag von rund 1075000 RM. ausmachen. Um diese Summe erniedrige sich der aus 1933 verbleibende Fehlbetrag in Höhe von 3090 360 RM. Er werde demnach rund 2 Millionen RM. betragen. Zu der G stellung der Schlußrechnung für 1933 kommend. wies der Oberbürgermeister daräuf hin, daß sich die erzielten Ersparnisse auf folgende Zweige verteile: Bauverwaltung 85000 RM., Schul= und Bildungswesen etwa 40000 RM., Fürsorgeverwaltung etwa 330000 Herabsetzung der Fürsorgelasten ist in erster die Maßnahmen der Reichsregierung zurück zuführen, die eine Senkung der Zahl der Wohlfahrtserwerbslosen auch in der Stadt Lünen im Gefolge hatte. Außerdem konnten bei der Schuldenverwaltung 95000 RM. eingespart werden. Ferner hat sich der Fehlbetrag aus den Jahren vorher als etwas niedriger herausgestellt, wodurch noch einmal eine Entlastung von 165 000 RM. zu erzielen war. Auf der Ausgabenseite der einzelnen Verwaltungszweige ist lediglich eine Kostensteigerung bei der Polizeiverwaltung zu verzeichnen. Das Mehr erklärt sich aber durch eine andere Verrechnungsweise gemäß dem Polizeilastengesetz. Was die Steigerung der Einnahmen angehi, so ist das Mehr kaum auf eine wesentliche Vermehrung der Steuereinnahmen zurückzuführen. Es ist lediglich eine Steuermehreinnahme in Höhe von zu verzeichnen. Besonders ist auch darauf zu verweisen, daß der im Haushaltsplan 1933 eingesetzte Betrag an Reichswohlfahrtshilfe um 360 000 RM. dem Ansatz gegenüber zurückbleibt. Einzelne Positionen des alten Haushaltsplans sind auch überschritten worden. Für diese Überschreitungen ist ein Nachhaushaltsplan festgesetzt worden, der die für die einzelnen Zweige unwesentlichen Überschreitungen nachweist. Zum Rechnungsjahr 1934 übergehend. führte der Oberbürgermeister aus, daß der neue Haushaltsplan gegenüber denen früherer Jahre etwa dasselbe Schema ausweist. Neu in ihm ist lediglich ein genaues Verzeichnis aller Schulden der Stadt Lünen. Neu ist ferner noch ein besonders interessanter Anhang dem sich eine Nachweisung des Vermögensstandes der Stadt Lünen, eine Nachweisung über den Schuldenstand der Stadt Lünen, eine Übersichtstabelle über die Steuer=Einnahmen der letzten fünf Jahre und eine Aufstellung über die persönlichen Ausgaben finden. späteren Jahren zur Abtragung kommen. t. saub gewasch und gebügelt. 192260 Hövelstraße 104. durch die Gasse 218956 219981 222971 231982 233150 233373 288231 239982 240416 212044 214# 234664 234688 228934 2299: 235399 235811 235993 Die nur noch 240458 245713 Verkäufe 248225 249694 256907 261240 267286 273596 281641 282281 282423 282706 51903 255240 esamtauf275716 278284 283631 287385 S 505926 315636 316507 317092 318513 319210 320354 320618 320824 323400 324060 324421 325995 K27780 830346 333429 338417 341968 343424 343987 346394 34953 38|431 353962 354917 355031 359153 359920 360174 365223 367637 368605 371359 37284 278865 279443 295702 297608 297642 298227 300837 303091 305958 306669 308681 309458 312207 313017 Etagenhaus ein 323274 Familienverbältin 337637 nisse halber 11 360377 36.992 374538 375072 393898 396209 396986 verkaufen. 2 374169 RM. Die Schr. Ana. unter 10690 a. d. T. R. mor 379264 385340 386330 388489 39 Linie auf selb * öffe Haus Nachmittagsziedung: 2 Gewinne zu je 20 000 M: 78281 6 Gewinne zu je 10000 M: 165####0— 4 Gewinne zu je 5000 M: 10 Gewinne zu ie 3000 M: 377172 tung R M. ver 1 165629 276158 348487 in Dortmund. 9 95490 333922——— 22601 130793 222412 358326 Innenstadt. 19 Zimm., Einfahrt. 1 ar. Hof. geeignet 1 18 Gewinne zu je 2000 e: 52527 55611 83694 124863 270157 312729 344085 350006 354131 A: 129487 143439 237643 247213 für Händler. für 10 500 t A zu verk. Gewinne zu. je 1000 S 263129 512416 Gewinne zu se 50 Anzadlung nach 312026 10 M: 14386 15151 15459 122858 125424 143760 10 242613 264559 273168 356468 366273 Bereinbarung. 28001 Schr. Ana. unt. 2 8061 32 620•9 11078 a. d. D. Z. 8 201912 77072 29 317640 34631 Gewinne zu je 300 A: 221 L 302567 37479 77426 Elotamilien-Haus 11 7985 8633 9126 11802 23821 26731 26733###525 56247 36793 37441 39768 50885 30960 56602 69005 85596 87337 95500 95956 2 109676 109714 109939 4 117252 122528 122619 De 0 14367 27114 44843 Gartenstadt Westp kalendamm. acht Mann aus K Räume m. Bade6 74131 kl zimmer. Heizung. Zieraart., Spott9767 99923 Was die Einnahmen anbelangen, so bleiben sie hinter denen des Jahres 1933 zurück. Die SteuerEinnahmen sind um den Betrag von 120000 RM höher eingesetzt als im Vorjahr. Dafür ist aber der 74000 RM. 903 1520638 153214 te breis 14 500 M. 131138 137312 144995 148329 148518 155762 159711 160250 164410 166786 181342 182646 193344 204267 0 zu verk. Näder.: Balkenstraße 12. 167046 16728 177345 179720 88997 191894 13136 213621 224109 221781 1969 238556 299686 241778 61286 265233 267587 269987 79991 2801297 286779 291610 9054 309584 3144077 S1638 5es7 889130 340184 342164 343934 348891 356945 867232 961743 965609 372890 875492 378568 372130 388318 383970 384600 395356 392994 398878 Tagesprämten. Ne 2 Prämien zu se 1000 J: 9 48420 68823 71565 94818 111014 124662 275788 5 enüber dem Vork Betrag der Reichswohlfahrtshilfe geg ahr wesentlich niedriger angesetzt,s# Position aus Uberraschungen zu ungunsten des Haushaltsplans kaum eintreten werden. Das die Stadt Lünen durch Jahre hindurch schwer belastende Problem der als Zwischenkredite benutzten Hauszinssteuerbetträge ist im neuen Haushaltsplan edenfalls berücksichtigt. Ein Teilbetrag der 775000 RM. ausmachenden Summe ist auf das Umschuldungskonto Eigenheim 2 o daß von dieser d e bräumta. Ruten Land. am mit 70 31373 337470 30. Juni bezugssertto. Näde Heil11 1 339232 9 363499 360021 S8776 anstalt Avlerdeck. äußerst vreiswert 9 383146 te m. 2000—3000 M Anzahlung I 35146 4694 284200 * Herne, 23. Febr. Auf der Straße bewußtlos aufgefunden. Am Donnerstag gegen 19.30 Uhr wurde auf dem Verbindungsweg zwischen Flottmann= und Ewaldstraße in den Schrebergärten ein Mann bewußtlos aufgesunden. Er wurde sofort zu einem Arzt gebracht, der den Tod feststellte. Der Tod dürfte durch Herzschlag eingetreten sein. Es handelt sich um einen 73jährigen Invaliden aus abtug. C übertragen worden. Ausbezahlt worden sind ferner verflossenen Jahr 45.000 RM. Ein bestimmter Bekonnte durch Varzichtleistung einiger Hauszinssteuerempfänger seine Erledigung finden. Im Jahre 1934 sind außerdem 80 000 RM. zur Auszahlung vorgesehen. Der Rest von etwa 70000 RM. soll in den Görtng1 Im Gewinurade verblieben: 340 Tagesprämten zu 1000 K. ferner 2 Gewinne zu ie 1000 000 K. 2 Gewinue zu ie 300 000 K 2 Gewinne zu se 75 000 M 6 Gewinne 1u se 30 100 M. 6 Gewinne zu je 20 000 M. 16 Gewinne zu se 10 000 M, 112 Gewinne zu se 5000 M, 202 Gewinne zu s: 3100 M. 308 Gewinne zu se 2000 Ml. 1000 K. 1658 Gewinne zu se 500 M. straße 53. im , i n 9 se m trag Taxameter= Konzession °0 Gewinne zu 10778 Gewinne zu zu verkaufen. Lessinaktr. 19. 1. bee Dort 15 S Gottesdienst Weihefeier der Horst=Wessel=Mittelschule Sonnabend, 24. Februar Reinoldikirche. 17 Vorberettung und Beichte für die Konfirmanden und deren Angeborigen, P. Liz. Stein Martenkirche. 20.15 Wochenend- als Passionsseter. Ansprache: V. Haverkamp. Nicolaikirche. 20 P. Rohmeyer, Passionsandacht, anschl. Abendmahl.c isin Zusammenkunft der Jugend. Mittwoch 13.15 Blvlischer Unterricht für Kinder; 20.15 Bivel= und Gebeisstunde. Dounerstag Gem. Cvor. Brackel. Jugendbund für entschiedenes Christenium. Conn1ag 15 Beieiligung des Jugendbundes an dem Jahressch Vereins für Innere M sion im Gemeindehaus. Kinderbund sällt aus. Dienstag 20 Themastunde. Die Christengemelnschaft Dor mund, Alte Kapelle, Beienstraße 35 A. Sonnabend.30 Die Menschenweibehandlung. sonntag.45 Die Conntagsfeter für Kinder: 10.15 Dle Menschenwethehandlung. Dienstag 15.30 Pädagogtscher Ar10 Weltgeschichtlicher Arbeitskreis:.30 Naturwissenschaftlicher Arbeitskreis: 20.15 Philosophische: Arbettskreis. Donnerstaa Soztaler Arbeitskreis: 10.30 Astronomtscher Arbeitskreis: 15.30 Religionsunterricht: 17.30 Evungelienarbettskreis. Freitag 20.15 Ossentlicher Vortrag von Pfarrer Schreiber(Essen): Berufung, Schulung und Schicksal der Jünger in den Evaugelien. des Sein Name soll der Schule voranleuchten entkommen In der Aula der bisherigen Städtischen KnabenMittelschule fand gestern vormittag eine eindrucksvolle Feler aus Anlaß der Weihe der Schule zur orst=Wessel=Mittelschule in Anwesenheit von Vertretern der Stadt und der anderen Schulen Dortmunds statt. Die Mittelschüler hatten sich mit dem Lehrpersonal um 11 Uhr in den Festsaal der Schule begeben, wo ein der Feierstunde ensprechendes würdiges Programm abgewickelt wurde. Der Saal war festlich ausgeschmückt mit den Fahnen des neuen Reiches. Von der Bühne sah ein Bild des Helden Horst Wessel auf die in Feststimmung Versammelten herab. Nach der Einbringung der Fahnen Körne=Wambel. 10 V. Reineke(Mitwirtung des Kirchen=:ra.:, Maatsanan Gach a chors); 11.15 Kindergottesdienst. ture von Beethoven. Nach einem Chorvortrag und Johanneskirche. 8 Prüsung der Konfirmanden. P. Strat=seinem exakt vorgetragenen Sprechchor wurden ausmann; 10 Konsirmation, w. Secwald(Mitwirkung des gezeichnete Freiübungen mit Fahnenschwingen Kirchenchors und eines Solisten): 11.30 Kindergottesdienst. Lindemann: 20 Bibelbesprechstunde, Klelstr. 10: Folgen######r Im Anschluß an weitere Darbietungen ergriff der Sünde. V. Donsdach.— Wichernhaus. 11.30 Kinder= Mittelschulrektor Korsten das Wort zu einer AnSeobelseisece. Haossend der hersiten iun der Lestuer sachen ottesdienst und Kindergottesdienst aus. Donnerstag 20.15 Wessel seine blauen, leuchtenden Augen für immer Bibelstunde im Gemeindehaus. Aber nicht zu einer Totenseier sind wir hier verLutherkirche. 10 V. Brauneck(Mitwirkung des Kirchen=ssammelt, sondern zu einer Weibefeier. Wie Horf chors): 11.30 Kindergottesdienst, V. Brauneck: 18 V. Balster. Rossol im(laist#2 dam Gaihau kat Peiriktrche. 10 V. Stallmann(Mitwirkung des Vereins## im Geist in den Reihen seiner SA. mitfür Kirchenmusik); 11.15 Kindergottesdienst: 18 P. Goldberg. marschiert, so soll sein leuchtendes junges Heldenbild Martinkapelle. 8 masurtscher Gottesdienst:.30 P. Qutncke,[auch in dem Wirken und dem Walten in dieser Schule Prüsung der Konsirmanden: 20 Versammlung der Kon=fortleben. In der Heldenkrone seiner sirmanden=Eltern, Bez. V. Stallmann: 11.30 Kindergottes= Heidamschas,-schtn 2c#rat#####einer lugendlichen dienst. Donnerstag 20 Gemeindesugend von 14 Jahren an. Leidenschaft, mochte ich drei Sterne leuchten lassen: Nicolatkirche. 10 V. Rohmever; 11.30 Kindergottesdienst. seine Vaterlandsliebe, seinen Kameradschaftsgeist und Dienstag 20.15 Gemeindebtbelstunde. Mittwoch 20.15 Jungesseine Treue. 1926 kam er in die SA.. in die Nationalmädchenotbelstunde. Donnerstag 20.15 Frauenmissionsabend. soziglistische Rartei Hier kand ar die Paulu skirche..30 Brüfung der Konstrmanden, v. Liz.ssoziglistische Partei. Hier fand er die Ideale, nach brechen Koch; 10) Vikar Wilkes(Mitwirkung des Kirchenchors); 11.15 denen er lechzte und von denen er so erfüllt war, daß siegen! Kindergottesdienst. Marienkirche. 10 Superintendent Heurick, 11.10 Kindergottesdienst, Superintendent Henrict. er sein Studium ausgab und aus Liebe zu seinen Kameraden Schachtarbeiter wurde, wo er die Nöte und die Besorgnisse seiner Arbeitskameraden erst richtig erleben konnte. Seine Treue, seine Mannentreue gegenüber seinem Führer, seine Führertreue zu seinen Kameraden und die Treue zu seiner inneren Berufung hat er mit dem Tod besiegeln müssen. So sehe ich in diesen drei Eigenschaften die Perlen in der Krone seines Lebens. Horst Wessel ist tot. Aber trotzdem: Horst Wessel lebt und ist eingegangen in das ewige Walhall der deutschen Helden, an denen unsere deutsche Geschichte so überreiche Beispiele hat. So soll sein Name unserer Schule voranleuchten. Nun ist es mein Wunsch, daß sein Geist von oben her auf uns blicken und in uns wirken möge, in den Lehrern. daß sie in seinem Geist schafsen, in den Schülern, daß auch in ihnen auferstehe ein Stück von seiner Art, von seinem Schaffen. Ichweihe unsere Schule auf den Namen Horst Wessels, und so wollen wir uns weihen, die wir an dieser Schule arbeiten, seinem Wesen und seinem Geist. Die Rede des Schulleiters sand begeisterte Aufnahme. In das Sieg=Heil auf Reichspräsident und Führer wurde aus den vielen jungen Kehlen freudig ngestimmt. Dann erklang das Deutschland= und das Horst=Wessel=Lied. Möge dieses wichtige Ereignis in der Geschichte Horst=Wessel=Mittelschule ein neuer Auftrieb sein in dem Willen zur Erziehung des jungen Menschen im Geist des neuen Reiches und in dem Sinn des Wahlspruches, der in der Aula zu lesen ist: Klar das Auge, stark die Hand, treu Dir selbst, dem Vaterland. Lieber als sich schmiegen, so muß Recht und Rechtes ren eines erleiche zeigte Vernd auf; außerdem um den Hals. Ob g die Todesursache iche ergeben. burde Sonntag, 25. Februar(Reminiszere) Volkstrauertag Reinoldikirche. 8 Prüsung der Konsirmanden, P. Daub; 10 P. Liz. Stein, Konfirmation(Mitwirtung des Bachvereins) anschl. Abendmahl: 18 V. Liz. Brandt. Heldengedenkfeier zum Volkstrauertag(Mitwirkung des Bachvereins).— Pfarr= baus, Burggrasensti. 8. 11.30 Kindergottesdienst. Dienstag 20 Bibelstunde.— Melanchtbonhaus. gottesdienst. Dienstag 20.15 Bibelstunde. Krankenanstalten. 10 Vikar Greser. Hellandkirche. 10 P. Kühn; 11.15 Kindergottesdienst, V. Kühn. enige Stunden vor nd kehrte kurz nach gen im Erdgeschoß ten Stock Aarurmee, Riemengasse 9. Conntag 8 Gebetsstunde: 10.30 Heitgungsversammlung; 14—16 Kinderversammlungen; 18 Freiversammtung aus dem Markt: 19.30 besondere Gedenkfeter für die Gefallenen. Montag 20 Bibelabend. Dienstag Heimbund.„Mittwoch 15—18 Kinderversammlung. Liebesbund, Jugendsänger: Vortrag: Radtowellen aus der Hölle. Donnerstag 20 Jugendliga: 23—1 Gebeisnacht. Freitag 20 Thema:„Heilig dem Herrn!" Jeden Morgen.30 Gebetsstunde. 11.30 KinderStädtische inaufenden Angehörigen esehen. Erst gegen wollte die Tochter nde Mutter zum durch ein Sprachockwerke verbindet. ging die Tochter sich schon, daß die schlossen war. in Verbrechan nicht, als d e. Nun sah sie die ins Schlafzimmer, t schien. tote Greisin bett fauber 16 spielte das heramunden=OuvervorS. G. V. Bezirksvertretertagung Im Bierhaus Stade sand Mittwoch abend eine Tagung der zum Bezirk Groß=Dortmund gehörenden Abteilungsvertreter statt. Der Bezirksführer Krahn hieß die Erschienenen, insbesondere den Geschäftsführer Schult aus Iserlohn, herzlich willkommen. Die neugegründete Abteilung Hörde war zum erstenmal vertreten und wurde im Bezirk Groß=Dortmund herzich willkommen geheißen. In seinem Jahresbericht hob der Bezirksführer hervor, daß im neuen Reich auch neue Pflichten für den SGV. in Erscheinung getreten seien. Dieselben voll und ganz zum Wohl der Heimat und des Vaterlandes auszuführen, sei Pflicht einer jeden Abteilung. Nach Erstattung des Kassenberichts wurde dem Kassierer Entlastung erteilt. Der Bezirksführer stellte seinen Beirat wie folgt zusammen: stellvertretender Bezirksführer: Droege(Brackel); (Berghofen); Schriftführer: Kitzing (Hörde). Als Obmann für Heimatschutz wurde Forstverwalter Freiwald ernannt, dem ein Verbindungsmann jeder Abteilung zur Verfügung steht. Dem Bezirk gehören die Abteilungen Dortmund, Brackel, Hörde, Berghofen, Höchsten, Wickede, Scharnhorst und Lütgendortmund an. Anordnung des Reichswanderführers haben alle Gebirgs= und Wandervereine zu Himmelfahrt 1934 oder an den Sonntagen vor= bezw. nachae Vfr Sschässe lee, 2 32 ilen, Zungesetengr. 14. Sonm. Hezirk Groß=Dorinund führt dieselbe am 13 Nai mit Paseizendag. mit Abenduadt. Ailboach i Praiendilse) evangennag aenriage, gran.—.el-2or.. 1. K Lindenhorg..30 Gottesdienst(zum Gedäcktnis der Ge Hannon.„I. 7 8a Tanptag.10. Predigt, Oistr.=Sup. Hohrlgedenkseter wird am 14. Oktober auf dem Ehrenm Semelindehais, Vortrag von Vostor Beia(Prautbauer): Kripisr Pler. Tegic ss. 16.30 Praden.=Plslszgobez, 2. Sibel. Ztetpumt noch belanntgeben wird. Das HerbstDer Grund des Werkes: Die Wahrbelt. Bäuhergattgadienge. 1 Tannenstraße 49. Conntag 14|Lreisen findet am 18. Oktober bei Stiepelmann in Lünen. Sonnabend 20 Wochenendgottesdienst, V. Winckler, nerstag 20 Bibelfiunhe" a 294:— 9 pr.=Sup. Mohr. Don= Wickede statt. adbergeieibelte.3 u. Pechuschet.=bernit 12=G, eilesel= Verliusz.) Dlesz Trelseg 19 Bibvellunde eine Randerung selt an der sich die hr Lutgendortmund..30 W. Homann:.30 in Gamparn! Ganntan 16 Guengarten::: Lusherhaus, Lulsenstr.Mcherung, sest, an der sich die übrigen AbteiV. Rolting: Gottesdlenst im Arankenhaus, V. Dienemann; stunde. Donnerstag 16 Frauenverein. Freitag 21.15 Männer=Ider Abteilungen ist 11 Kindergottesdienst. Dienstag 20 Btbelstunde in der Luisen=sabend.ein. Greitag 21.15 Männer= der Abteilungen ist es, die heranwachsende Jugend Lügendoxzmund; 20 Bibel=I Christlicher Verein Junger Männer e.., Wilhelmstr. 49. zum Mitwandern anzuhalten und sie für die Schö „Jugomännerverein,„ Donnerstag 17.30|Sonntag, Hauptabteilung und Jungmännerkreis: 20 Gedenk= heiten der heimatlichen Berge zu begelstern Bndergottesdienst. Sonntagsschule; 16 Bibelstunde: 20 Brediger Hahne, Thema: Mittwoch 15 Frauenhilfe UI. Donnerstag 20 Passionsgottes= Neue Menschen. Montag 15.30 Frauenverein. Mittwoch 20 SrecKeg 1S mählestshsschier: 11 Kindergoutesdtenst. tagsschule. Dienstag 20 Bibelsunde.— Neu:Asseln, 2. Sögriägrike.10, Gosiesdsens,(Rirdengor und vosaunen=Bivelsungz—— unu u. Sonntagslaute Dienstag 20 Freijag 20 Kassionsggli==Zearen; 11.30 Kindergottesdienst.,.30f Bisbgsgesprechstunde Aber Ratid. 27: 10 Wellinghofen I. 10 Festgottesdienst, P. Schmell. Kinder= schule; 16 Evangelisation. Montag Männerchor. Dienstag 16 ver en in ie der ohne besonderen kam die ruchlose geknebelt zwischen dienst, P. Eichlinghofen..30 Volkstrauertagsgottesdienst(Kirchenchor und Harmonte): 10.45 Kindergoitesdienst. Mittwoch 18 Gottesdienst im Altersheim. Donnerstaa 15 Frauenhilfe. Frettag 2) Pastionsandacht. Eving. 10 P Thiele: 1 tag 20 Passionsgottesdienst. Kuhlmann. gottesdienst sällt aus. u## Freitag 20 Passionsandacht, P. Schmell. Welinghosen U 10 Volkstraueriagsgottesdienst. Kindergottesdienst fällt aus. Donnerstag 15 Frauenhilfe, Vortrag von P. Lindemann); 20 Bibelgruppe. Freitag 20 Passions= andacht. 11.15 Kindergottesdienst. Passionsandachten: großen technischen polizei am Tatort e sofort die Fahnbekannten Mörder nach der Tai entzeklettert, oder er dem vorschriftsi der Schlüssel für en. Die Tür war nicht mehr vermacht aber einem hwierigkelten. Auf ne Belohnung e Mordkommission bis 408, bittet um wäre für alle Ankönnten, herzlich cht zum Mittwoch ich melden. Reinoldikirche. Frcitag Körne=Wamdel. Honnerstag 20.15. Johanneskirche. Donnerstag 20 P. Lutyerkirche. Donnerstaa 20 V. B Petrikirche. Donnerstag 20 P. Grase. Martinkapelle. Mittwoch 20 P. Pauluskirche. Donnerstag 20 mahl, gemeinsame Teilnahme der Vikar Niederdrenner 11.15 Kindergottesdienst. DonnersSeewald. alster. — Westerfilde. 10 Bikar Roloff: Mittwoch 20 Passionsgottesdienst. Gedachintsggttesdienst für die Gefallenen (Mitwirkung des Kirchenchors), V. Topp. Kindergottesdienst fällt aus. Donnerstag 20 Passionsgottesdienst, P. Topp. Habinghorst. 10 P. Rüping(Mitwirkung d. Kirchenchors); 15 Kindergattesdienst: 17 Passionsandacht, V. Obermeier. Hombruch..30 Nationaltrauertagsgottesdienst(Mitwirkung des Kirchen= und Posaunenchors), V. Bera: 10.45 Kindergottesdienst. Donnerstag 20 Passionsgottesdienst. V. Berg Hörde. Wegen des.1kstrauertages fällt der Frühgottesdienst aus..30 Gastpredigt, V. Fischer(Bochum=Weitmar): 11.20 Kindergottesdienn. Freitag 20 Passionsandacht, V. Knoch(Mitwirlung des Frauenchors III). 11.1 Quincke. V. Meyer, anschl. AbendFrauenhilfe Paulus=Nord. Ev.=luth. Gemeinde, Dortmund, Ardcystraße 824. Sonntag 16 Predigtgottesdienst, V. Weicker, danach Sitzung Kirchenkollegs. Dienstag 19.30 Pa lonsgottesdienst, V. Weicker. Evang.=lutherische Gemeinde Sölde..15 Predigt zum Volkstrauertag, Superintendent Ziemer. Hollandsche Godsdenstoelenin iedere Zondag e morgens 10 uur Voor .-Eickel of Da. J. Wiepkeme holl. Dortmund, Gneisenaustr. 48. dhr. Raumana. Prd. te Duisburg. g. d Prd. des Knoch(Mitwirlung des Frauenchors III). Huckarde..30 Festtottesdienst; Kindergottesdienst fällt aus; 20 Passionsgoltesdienst. Ickern..30 P. Schneider; 11 Stag 20 Passionsgottesdienst. E Alt=Kath. Gemeinde Dortmund(Krimkapelle). 10 Deutsches hl. Amt zum Gedächtnis der Toten krieges; Predigt: V. Ullmann(Hagen). Asseln. 10 Festgottesdienst zum Volkstrauertag(Mitwirkung des Kirchen= und Posäunenchors): 11.30 Kindergottesdienst. Donnerstag 20 Passionsgottesdienst im Gemeindeaus. Barop..30 P. Brauneck(Mitwirkung des Posaunenchors). Kindergottesdienst fällt aus. Bodelschwingh. 10 V. Brink: 11.15 Kindergottesdienst. Donnerstag 20 Passionsgottesdienst. Bövinghausen. 10 gottesdienst Avendmahl. Brackel. schule, P. Sonntag des Weltrsunfälle Gefallenengedenkgottesdienst. KinderFreitag 20.15 Passionsandacht fällt aus. mit Gestern wurde auf r Hauptbahnhofs Angermund von der verletzt. Trotz i seiner Ver10 Feldgottesdienst aus dem Platz vor der SüdSchmidt: 11 Beichte und Abendmahl in der Kirche, P. Schmidt; 20 Besprechung der Gemeindehelserschaft im Gemeindehaus. Donnerstag 20 Passionsandacht. Brambauer..50 P. Bartels; 11 Kindergottesdienst. Donnerstag 20 Passionsandacht, anschl. Beichte und Abendmahl. Brechten. 1 .30 P. Holtmeier; 11 Kindergottesdienst. Donnerstag 20 Passionsandacht. Derne=Kirchderne..30 Gedenkgottesdienst zum Volkstrauertag(Mitwirkung d. Kirchenchors). P. Koblmann.— Lutberaus..30 Jugendaottesdienst zum Volkstrauertag, Vikar tolze; 15 Gemeinschaftsstunde. Freitag 20 Passionsgottesdienst. P. Kohlmann.— Grevel. 10 Volkstrauertags gottesdienst: 11 Kindergottesdienst, P. Thabe. Freitag 20 Passionsandacht in der Kirche, P. Thabe.— DorstmarBeckinahausen..30 Gottesdienst: 10.45 Kindergottesdienst. Montag 20 Bibelstunde. Freitag 20 Pas ionsandacht. Deusen..30 Gottesdienst. Donnerstag 20 Passionsgottesurde Donnerstag ren des Straßenahnzug über: ß sie kurz darauf * Der Geschäftsführer des Hauptvereins, Herr Schult, überbrachte Grüße des Vereinsführers, Regierungsvizepräsidenten Dellenbusch aus Arnsbera Heranwachsen des Vereins, der jetzt 245 Abteilungen umsaßt. Die diesjährige Wanderführertagung findet am 10. und 11. März in Darmstadt statt. dienst. Osnabrück Dorstfeld. 10 P. Kublmann; 11.15 Kindergottesdienst.— Koloule..30 P. Müller.— Freitag 20 PassionsgottesMit Hitler“ schloß der Bezirksführer Krahn die Tagung. hskanzler Adol di Osnabrück anninien und an den htet, in dem er hen und Gedeihen Volks- Feuerbestattungs-Verein V. .G Hauptgeschäftsstelle: Berlin N. 4, Invalidenstraße 110 Zwelggeschäftsstelle Dortmand, Welßenburger Str. 8 zum Römischen Kaiser Jotal-Ausverkauf Samstag. 24. Febr. Uraufführung! Sin Mannsucht Gerechtigkeit Serie 3 Preise v. 70 Pfg. an Anfang 20 Uhr Ende geg. 22½ Uhr *** Sonntag, den 25. u. Montag, den 26. Februar 1934 an beiden Tagen nachm..30 u. abends.30 Uhr Montag, d. 26. Februar 1934, abends 8 Uhr aatslotterie Möbeln Oeffentlicher Vortrag In ebruar 1934. Site=Modenschau über das Thema Germanentum und Feuerbestatiung gehallen von Herrn Oberstud endirektor Dr. Küßner in „Reinoldus“(Handwerkekammergebäude) Dortmund, Reinoldistraße 7/15 Perner wirken mit: Kammermusikvereinisung(Leitung Jos. Walter), Männergesangverein„Oermania“ (Leitung Fr. Bathe). 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Husen— Postsportverein Die Postleute, die sich augenblicklich gut im Zuge befinden, besitzen das Zeug, auch in Husen die Punkte sicher zustellen. Neuer G Von Hande S Wie in den übrigen Klassen, so hat auch in den hiesigen Kreisklassen der sogenannte Endspurt bereits eingesetzt. Seit einigen Sonntagen sind um den Meistertitel wie auch um den Verbleib in den Klassen erbitterte Kämpfe im Gange. Begreiflicherweise sind die Spiele um den Abstieg am heftigsten, denn in diese Angelegenheit sind eine ganze Anzahl Vereine verwickelt, dagegen sind die für den Aufstieg in Frage kommenden Mannschaften in den meisten Fällen bis auf zwei oder drei zusammengeschrumpft. Schließlich empfindet man auch das Verpassen des Anschlusses an die Spitzengruppe nicht in dem Maße, wie wenn man den bitteren Weg des Abstiegs gehen muß. Obgleich die mus über die C Kreise gedrungen der deutschen St umgeformt ist, un im Rahmen der gaben eingestellt chen Volksgenoss noch nicht erfaßt Beruf und Stan Zeiten des Liber Insbesondere daß der Betrieb: verdienen ist, son schen kertet, die am gleichen Stra bildlichen Betriel Besonderer S Mitarbeitern. Di vorbei. Das Verdienstmöglicht fachliche, körperli des Lehrlings ver und Berufsschule Beschränkung der Auch bei den ei machefrau, eines nach unten schaue das, was man m. mian es macht. In der Stellu Stück Volksdien schönen Wort vo teil, während di Fachgerechte Ber niedrigstem Prei und Ertrag, Abtvon Übergreifen weiser zum Gen besondere auf de den alten Zeiter erfolgreichen, son uond Handwerker hinaus wird sich als Erzieher der Da sind Miesma Ware zu werben oder da heißt es zudämmen. Fast dasselbe oder Lieferanten schaftsgesinnung, stellung ausnutzt. und Anständige der Unmoralisch kann. Jedes Fe chung vom Kau chung von Kred Versuch, Wechselt der neuen seelisch bleiben. 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Roland Marten— Deusen Britannia— Brackel 06(unter DT.) 3. Kreisllasse Gruppe A Merklinde sucht DIK. Lütgendortmund mit guten Aussichten auf; Viktoria Habinghorst wird SC. Rahm einwandfrei besiegen; fraglich ist es aber noch, ob Alemannia Rauxel die Rauxeler Eintracht bezwingt: DJK. Kirchlinde besitzt gegen Wacker Rauxel reelle Chancen. Die Deusener, die vergangenen Sonntag die Evinger Westfalen überraschend mit 311 abfertigten, begeben sich zwar nicht aussichtslos nach Marten, vorZur baldigen Klärung der in den einzelnen Grup=serst ist aber dem Gastgeber ein kleines Plus einzupen herrschenden Situationen legen die Instanzen räumen. sichtigerweise hier und da Spiele um. Für den mor= Westfalia Huckarde— Rüdinghausen In Huckarde werden sich zwei gleichwertige Gegner gie Plätze beordert worden. Es treten sich gegenüber:„—3n di, neine— insbesondere die Rüdinghauser— noch etliche Pluspunkte gebrauchen können. Wer einen knappen Sieg davonträgt, ist vorweg schlecht zu sagen. Gruppe B Drstfeld wird über Vorwärts Dortmund einen einwandfreien Sieg davontragen; Tus Oespel müßte Schwarz=Weiß Dortmund Dortmund wird bei DIK. Huckarde auf schweren Widerstand stoßen, sich aber schließlich durchsetzen; Rot=Weiß Dortmund wird wahrscheinlich gegen tuna beide Punkte einbüßen; das Treffen Turngemeinde— VEW. ist offen. Gruppe C DJK. Lindenhorst wird sich höchstwahrscheinlich in Brambauer gegen die 2IK. durchsetzen; in der augenblicklichen Form kann Schlägel und Eisen Derne auch Lünen 19 schlagen; Glück=Auf Lünen hat gegen DIK. Husen gute Aussichten; dagegen trägt der Kampf Minister Stein— Lünen=Altstadt offenen Charakter. Gruppe D Polizei Dortmund wird sich gegen Lücklemberg weitere Punkte holen; Westfalia Hörde könnte Schüren=Berghofen knapp schlagen; die Begegnungen Asseln— Falke Barop und Aplerbeck— TV. Barop sind offen. 1. Kreisklasse lagen; Hansa Gruppe A Dortmund 08— VfL. Lütgendortmund Westfalia Eving— Kirchlinde Ihre unerwartete Niederlage vom letzten Sonntag werden die Evinger bestimmt morgen wieder wettzumachen suchen. Vielleicht gelingt eini knapper Sieg über die Gäste. Arminius Marten— Hörder Verein(unter DT.) Bestag— Castrop=Rauxel Nord(unter DT.) Die 08er sind durch den Ausfall etlicher Spiele arg ins Hintertreffen geraten und befinden sich zurzeit auf dem drittletzten Tabellenplatz, was aber nicht viel besagt, denn einige Siege(!) würden die Lage vollends verändern. Morgen findet sich der dritte der Tabelle, der VfL. Lütgendortmund, an der Hobertsburg ein, übrigens die Mannschaft, die von den 08ern im Vorkampf und noch dazu auf eigenem Platze:3 Hanstran verlor, sich dann aber in den weiteren Kämpfen aus=! Tanstlop gezeichnet hielt und manch eindrucksvollen Sieg da=1. Die Lanstroper werden bei ihrem Gast zwar hartvontrug. Die 08er werden morgen einen schweren näckigen Widerstand vorfinden, sich aber schließlich Stand haben und auf großen Widerstand stoßen, erfolgreich behaupten. wenn sie ihrem Gegner, dessen Sturm sich durch große Schnelligkeit auszeichnet, etwas anhaben wollen. In diesem Spiele eine Voraussage zu fällen, ist jedenfalls recht schwierig. Warten wir also ab. Der Innsbrucker Skiläufer Leo Gasverl in seiner Spezialausrüstung mit Windschutz und bleibeschwerten Skiern am Start zum„Kilométre lancé" bei den FIS-Rennen in St. Moritz, das er mit einem Stundendurchschnitt von nahezu 136 Kilometer(!) gewann. Gruppe B Scharnhorst Neu=Asseln— Wambel Ermutigt durch den sonntäglichen Erfolg, werden die Gastgeber morgen auch hier alles daransetzen, um über. Die reifere Ringweise der jungen Mannschaft des VfL. Union Dortmund wird hier wiederum einen Erfolg feiern.— Im dritten Kampf stehen sich Hansa Huckarde und Eichengrün Kamen gegenüber. Die durchschnittlich besser besetzte Mannschaft der Huckarder wird in diesem Kampf den Sieger stellen. Neulingsklasse Dortmund: Mit zwei Kämpfen setzen die vormaligen FTT.=Vereine die Kämpfe fort. Dorstfeld 06 erwartet auf eigener Matte Arminius Deiningbausen und Einigkeit Dortmund ringt gegen Einigkeit Waldfreiheit. KSV. Roland 33 Dortmund und Hörde 29 kämpfen auswärts Vorgenannte Mannschaften benutzen den Ruhetag zu Freundschaftskämpfen. Roland ringt in Wilhelmshaven und Bremen und Hörde 29 kämpft gegen die Vereinigung Deutsche Eiche Germania Bochum in Bochum. BV. Mengede—. Germania Westerfilde Nach dem letzthin gegen die Viktorianer erzielten :=Ergebnis gibt es jetzt für die Mengeder nur eins: selbst jedes Spiel gewinnen und abwarten, was der Bövinghauser Konkurrent in der Folge macht. Morgen werden die Westerfilder Germanen in Mengede erwartet, ein Gegner, an dem sich schon mancher die „Zähne ausgebissen“ hat. Für gewöhnlich ist die Elf auf ihrem eigenen Gelände zu fürchten, was aber die Mengeder nicht verleiten sollte, in allzu großen Optimismus zu verfallen. Den Vorkampf in Westerfilde entschieden die Mengeder Hörde 04 und Witten 07 kämpfen um den Meistertitel einen so guten Halbschwergewichtler besessen hat. Mit der Zulassung dieser beiden Ringer, die demnächst gegen Bräun(Oberstein) und Engelhardt(Freising) ihr Können unter Beweis zu stellen haben, gewinnt der Kampf Heitmann gegen Neuß an Bedeutung, und gerade für Bräun und Engellardt wird es noch interessanter sein, zu hören, wie sich die„Gaukollegen“ gegenseitig besiegen. In den übrigen Kämpfen findet man wiederum die bekannten Ringer, die sich in großen Kämpfen kennenlernten und alles mitbringen für große Kämpfe, die es zwischen diesen Mannschaften schon immer im Stiftshof gegeben hat. Im zweiten Kampf der Gauklasse kämpft der ASV. Heros 94/08 gegen Hohenlimburg. An sich hat der Kampf, wenigstens für die Tabelle, wenig zu sagen, und dennoch wird er sein Publikum haben. Seit der Vereinigung von Heros 94 mit 08 hat Dortmund einen weiteren Verein, bei dem der Ringsport in hoher Blüte steht. Die junge Mannschaft liefert heute schon die beachtlichsten Kämpfe und wird erst recht in der kommenden Serie„dabei“ sein. Die Kämpfe in den übrigen Klassen Industriebezirk: In der Klasse„Industriebezirk“ gehen vier Mannschaften an den Start. An seine besondere Anziehungskraft haben. Gleiche###ch ist die Meisterschaft in dieser Klasse entschieden, Castron 11— Schwerin 1maßen gilt es aber auch, das Kräfteverhältnis zwischen und zwar wurdenste vom KSL. Roland Dorti1— Schieeten# dem AC. Hörde und Witten 07 zu klären, da dieses lm und 33 ohne Trotzdem die Castroper augenblicklich nicht ihre in der Meisterschaftsserie nur zum Teil geschehen ist. und Sportverein Hombruch erwartet Jahn Marten. beste Form ausweisen können, besitzen sie in diesem Es dürfte bekannt sein, daß der Vorkampf in Witten Westerfilde hat gegen Witten 28 anzutreten. In beiden Treffen ein Plus, das zum knappen Sieg reichen abgebrochen wurde. Auch an dieser Stelle wird noch=Kampfen ist mit Siegen der Platzinhaber, also Homwird. lmals darauf hingewiesen, daß die Wittener Mann=Ibruch und Westerfilde, zu rechnen. Grupbeb lschaft in keiner Weise an dem Kampfabbruch be=I Kreisklasse Dortmund: Die Frage nach BV. Brambauer— Sportfreunde Eichlinghofen teiligt war. ldem Meister wird an diesem Kampfsonntag durch den *. Mmhaner,Au. eegrichs und! Durch die Einfügung des Halbschwergewichtlers Kampf Rote Erde Dortmund gegen Brambauer geDaß die Brambauer Zurzen eine vorhutzeme„—sMzuk, der ebenso wie sein Gegner Heitmannsklärt. Die Brambauer, die bisher noch keine Niedervor allem konstante Vorrg##gy. Zäiße aufs gem zu den Ausscheidungskämpfen für die Europameister= lage haben, gehen zwar mit größten Aussichten in sonntagige Kampf gegen den B/3. Soioe umxu schaften in Rom(diese Kämpfe finden in Oberstein den Kampf, aber die„Rote Erde“ ist nach den letzten lichste, denn jede Gelegenden,#reg####gzuiggt statt) zugelassen ist, hat die Wittener Mannschaft be=Kämpfen weit über die Durchschnittsform hinausund stets wurde auf Sieg gespielt, so daß es;2n= deutend gewonnen und es ist nicht zuviel behauptet, gekommen. Zwei ebenfalls gute Mannschaften stehen Gäste, die Eichlinghofer Sportfreunde, sind ebenfalls wenn gesagt wird, daß der KSV. Witten 07 noch nielsich in KSV. Schüren und Union Dortmund gegennicht zu unterschätzen, denn sie machten dem Tabellenführer am letzten Sonntag das„Leben wirklich sauer", so daß dieser nur mit•1 siegreich bleiben konnte. Es darf nämlich nicht außer acht gelassen werden, daß die Eichlinghofer stark von der Abstiegsgefahr bedroht werden. Das wird sie bestimmt zu großen Leistungen anspornen. In ihrer augenblicklichen Verfassung müßten aber die Brambauer einen knappen Sieg herausspielen. Der Herossieg über Kirchlinde am vergangenen Sonntag hat dem KSV. Witten 07, der am Sonn zwar mit 311 zu ihren abend im fälligen Meisterschaftskampf gegen den AC Gunsten, wie aber gekämpft werden mußte, das wer=Hörde 04 anzutreten hat, wieder einmal eine entschei den sie selbst noch am besten wissen. Zieht man für dende Rolle zugewiesen. Spielt der KSV. Witten 07 den morgigen Kampf zwischen beiden Mannschaften diese Rolle gut, dann wird die Frage nach dem Meister einen Vergleich, dann kommen die Mengeder besser doch erst im Kampf Kirchlinde gegen Hörde 04 gelöst weg. Es müßte also zu einem Sieg langen. swerden.— Über den Stand der Kämpfe berichtet die nachfolgende Tabelle mit dem Stand vom 18. Februar: Kämpfe gew. verl. Einzelpunkte Stegp. 22:2 18:6 16:6 12:8 •12 :12 :16 :22 Von den zwei Kämpfen, die der AC. Hörde 04 noch zu erledigen hat, muß er noch mindestens einen gewinnen, um nicht von Witten 07 noch erreicht zu werden, da Witten 07 einen Kampf weniger hat. — Westfälische Gewichtheber ermitteln den Gaumeister Der Mannschaftsmeister im Gewichtheben für den Gau IX der Fachsäule IV wird durch die Meister der Bezirke Münster, Minden, Arnsberg und Industriebezirk ermittelt. Im Bezirk Münster wurde die SpVgg. Bocholt im Alleingang Sieger(Leistungsabnahme). Der KSV. Lüdenscheid brachte die Meisterschaft des Bezirks Arnsberg ebenfalls im Alleingang an sich. Der Bezirk Minden ermittel den Meister durch das Zusammentreffen der Kraftsportvereine von Gütersloh und Paderborn, und zwar in Gütersloh. Im Industriebezirk haben sich um den Tiiel erst noch die Kreismeister von Dortmund und Bochum zu stellen. Für den Kreis Dortmund wurde Turn= und Sportverein Hörde 29 Meister, für den Kreis Bochum der.. ST. WanneEickel. Die vier Bezirksmeister, ganz gleich, wie die noch zu ermittelnden auch heißen, werden in Hörde 29 den überragenden Mitbewerber haben. Es steht noch nicht fest, ob die vier Meister in einem Großkampftag zusammen auf einmal den Gaumeister ermitteln. Zu wünschen wäre den Gewichthebern, daß sie sich in einem Großkampftag stellen könnten, selbst auf die Gefahr hin, daß die 360 Ubungen, die von den vier Mannschaften insgesamt benötigt werden, für eine einzige Veranstaltung etwas zuviel sind. Viktoria Dortmund— Hertha Dortmund Die Gäste, die sich vergangenen Sonntag wiederum Hörde 04 mit einem Tor Unterschied bezwingen ließen, werden Kirchlinde morgen alles auf eine Karte setzen, um zu Punkten Witten 07 zu kommen. Ob es aber gelingt, bezweifeln wir. Somborn— Phönig Lindenhorst Für die Somborner ist die Abstiegsgefahr noch nicht restlos beseitigt. Dieses wird sich in dem morgigen Kampf, der übrigens schon vormittags zum Austrag gelangt, stark widerspiegeln. Vorerst besitzen die Gäste ein kleines Plus. Bövinghausen Gäste, die sich durch ihren sonntägigen Sieg Unter diesem Gesichtspunkt dürfte der Hauptkampf stark nach vorn gebracht haben, werden sich in Böving= des Tages: hausen aber kaum durchsetzen und höchstwahrscheinlich AC. Hörde 04— Witten 07 beide Punkte abtreten. 12 11 1 167:55 12 9 3 102•71 11 8 3 100:74 10 6 4 95:80 10 4 6 83:59 8 2 6 49:96 2 8 69•98 12 1 11 53:163 Dortmund 08 Hohenlimburg Heros Dortmund Alemannia Dortmund 10 Herne 20 Dorstfeld 09 Die Hockey=Gesellschaft Dortmund— Tus Bochum Am Sonntag ist Tus. Bochum bei der HGD. mit vier Mannschaften zu Gast. Alle Freunde des schönen Hockeysportes werden mit Freuden hören, daß die Stadtverwaltung nunmehr auch den Bau eines besonderen Hockey=Stadions in Angriff genommen hat. Der neue Platz wird hinter dem neuen Luftbad am Stadion angelegt. Mit den erforderlichen Erdbewegungen hat man bereits begonnen. Hitlerjugend auf Stiern Staffellauf in Sollestea Das Ergebnis: 1. Finnland(Nurmela, Karppinen, Lappalainen, Saarinen):40:28; 2. Deutschland(Walter Motz, Josef Schreiner. Willi Bogner, Herbert Leupold):51:23; 3. und 4. Schweden (A. Karlsson, Th. Jonsson, Nils Englund, A. Häggblad) und Norwegen(Lars Bergendahl, Olaf Hofsbakken, Hans Vinjarengen, Oddbjörn Hagen) in je :53:07; 5. Polen(Br. Czech, Karpiel, A. Marusarz, St. Marusarz):56:01. Merkur— Eintracht 48 Nach einer Reihe von Mißerfolgen werden die Merkuraner hier wahrscheinlich wieder einmal einen Sieg landen, es sei denn, daß sie die Eintrachtler von zornherein zu leicht nehmen. Germania 08 Barop— SS. Derne Der Tabellenführer trifft morgen auf einen Gegner, der wohl dazu in der Lage ist, eine Überraschung zu schaffen. Die Hombrucher werden nämlich von Spiel zu Spiel besser. Besonders vor heimischen Zuschauern werden sie alles aufbieten, um dem Derner Gast etwas abzuknöpfen. Pferdesport Rennen zu Cannes Erstes Rennen: 1. Montreal(Davy), 2. Titea, 3. Croissant. Sieg 23:10. Platz 17, 16:10. Ferner: Hoggar II, Mousquetaire III. Le Merle Blanc. Zweites Rennen: 1. Forli(Moncomble), 2. Checkitafoat, 3. Birdjos. Sieg 96:10, Platz 36, 42:10. Ferner: Semblefigue,'Abbe Constantin. Drittes Rennen: 1. Excelsior(Mathet), 2. Presbourg, 3. Pollywog. Sieg 105:10, Platz 27, 15, 27:10. Ferner: Sereno, Yum Yum, La Serbie, Sans Sel, rgoleur UI. Essertaux. Schüren— Hörder Sportklub Den Kampf der ersten Serie gewannen damals die Hörder überraschend glatt mit:0 Toren. Wir glauben kaum, daß dieses Resultat morgen eine Wiederholung findet, immerhin halten wir die Gäste für einen knappen Sieg fähig. BfR. Sölde— Lünen 05 EZEEK-HENc Die Sölder müßten morgen auf eigenem Gelände gegen den Tabellenletzten einen klaren Sieg herausholen, sie mögen aber daran denken, daß sie im Vor3 Toren beide Punkte im Stiche lassen PUTSTAL Kampfbahn Rote Erde: Sportfreunde 95- OSC. Hagen. 15 Uhr Borusslaplatz: B. V. Borussia 09 Wetter 1910. 15 Uhr Hobertsburg: Spottverein 08-V. f. L. Lütgendortmund, 15 Uhr Volksgarten: B. V. Mengede- Germania Westerfilde, 15 Uhr Ferige: B. V. Brambauer Sportfreunde Eichlinghofen, 15 Uhr kampf mit murßten. Viktoria Derne— Lünen=Süd Es wird keine Überraschung bedeuten, wenn der VfB. Lünen=Süd. der wieder eine Schwächeperiode durchzumachen hat, morgen erneut geschlagen wird. Harzer Hitlerjugend und des Jungvolks im Bodetal: in schwierigem Gelände. Ein Bild von einer Skiübung der Lauf SAMSTAG, 24. FEBRUAR Stiftehof Hörde: A. C. Hörde 04—Witten 07, 20.15 Uhr RINGEN An 5 Industrie-und Handelsblatt der Dortmunder Zeitung .# Anzeigenblatt für Industrie, Handel, Gewerbe und Verkehr in — Nummer 93 Sonnabend, den 24. Februar 1934 Nummer 93 Neuer Geist im Geschäftsleben! saisonmäßig zu Anfang des Jahres ein gewisser Rückgang zu verzeichnen ist. Am overschlesischen Kohlenmarkt trat im Januar wieder ein empfindlicher Rückschlag ein, da infolge des milden Wetters vor allem der Bedarf an Hausbrandkohle wesentlich geringer war als im Dezember. Ein Ausgleich für den Minderabsatz im InIndustrien sind dagegen im großen und ganzen weiter zeichnen war, konnte im Auslandsabsatz nicht gefunden befriedigend, wenn auch durch die Tatsache, daß der werden, da der Auslandsversand sehr gering ist. Aber Wärmebedarf für die Arbeitsplätze der Arbeiter und An= auch in Industrie=, wie Erbs= u. Grießkohle, waren die gestellten geringer geworden ist, der Verbrauch etwas Abrufe niedriger als im Dezember. Die Folge war, nachgelassen hat. Dafür ist aber der Bedarf anderer daß wieder Feierschichten auf den Zechen eingelegt wichtiger Industriezweige weiter im Ansteigen. Die werden mußten. In Oberschlesien hat die SortenschwieBetriebspause, die durch den Frost in der Bau= und rigkeit einen erheblichen Umsang erreicht, da maniche Straßenbauindustrie eingelegt werden mußte, konnte Nußkohlensorten nicht lieferbar sind, und erhebliche infolge des milden Wetters fast überall wieder ausge= Lieferrückstände entstanden sind, die auch heute noch hoben werden. Es ist zu erwarten, daß diese Industrie= nicht behoben sind, während in den übrigen Sorten allzweige wie auch die übrigen der Steine und Erden gemeiner Absatzmangel besteht. wieder einen allmählich steigenden Bedarf ausweisen.] Auch in Niederschlesien war der Kohlenabsatz So hat der Auftragseingang aus dem Autostraßenbau im Januar wieder rückläufig. In der Hauptsache waren bereits wieder eine beträchtliche Höhe erreicht. Von den es die Hausbrandabruse, die infolge der milden Witübrigen Industrien nehmen vor allem die Textil= terung nachließen, doch war auch das Industriekohlenndustrie und die Automobilfabriken in befriedigenvem geschäft leicht abgeschwächt. Trotzdem war es möglich, Umfang Brennstoffe ab. Industrien, die Besserungen die Kohlenbestände im Lauf des Monats von 215 000 in der Beschäftigung aufweisen, sind unter anderm die Tonnen auf 201000 Tonnen zu verringern. Auf dem Zellstoff= und vereinzelt die Papierfabriken. Auch in Koksmarkt ließ die Nachfrage nach Heizkoks merklich Werstindustrie hält die Belebung des Auftrags=nach. Die Koksbestände blieben mit 191 000 Tonnen bestandes an. Durch die bekannten Reichszuschüsse sind jedoch fast unverändert größere Aufträge auf Schiffsreparaturen herausgegan=] Im Aachener Bezirk hat das Geschäft in HausBrennstoffen ist infolgedessen den brandkohlen ebenfalls eine Abschwächung erfahren. Verhältnissen entsprechend ziemlich befriedigend. Auch Selbst die Nachfrage in den groben Athrazitkohlen, die in der elektrotechnischen Industrie hat sich die Ge=im Dezember sehr lebhaft war, ist schwächer geworden. schäftslage weiter günstig entwickelt, obwohl sonst rein Dagegen hat sich der Industriekohlenabsatz behauptet. Von Handelskammersyndikus Dr. Rühle, Harburg=Wilhelmsburg. Ein fast ununterbrochener Aufstieg ** Obgleich die Anschauungen des Nationalsozialismus über die Grundfragen der Wirtschaft in weite Kreise gedrungen sind, obgleich schon ein großer Teil der deutschen Stände zu neuem organischen Schafsen umgeformt ist, und sich auch aus sich selbst auf seine ihm im Rahmen der Volksgemeinschaft zufallenden Aufgaben eingestellt hat, scheint es doch, als gäbe es manchen Volksgenossen, der das neue Wirtschaftsdenken noch nicht erfaßt hat, dessen seelische Einstellung zu Beruf und Stand die gleiche geblieben ist wie in den Zeiten des Liberalismus. Insbesondere muß der neue Wirtschaftler begreifen, daß der Betrieb nicht nur eine Gemeinschaft zum Geldverdienen ist, sondern weit darüber hinaus die Menschen keitet, die zum Besten der gesamten Wirtschaft am gleichen Strang ziehen. Mögen den jetzt schon vorbildlichen Betriebsgemeinschaften recht viele folgen! Besonderer Schutz gilt den wirtschaftlich=schwachen Mitarbeitern. Die Zeiten der Lehrlingszüchterei sind vorbei. Das Halten von Lehrlingen ist keine günstige Verdienstmöglichkeit, sondern ein zur Sorge für die fachliche, körperliche und geistig=sittliche Entwicklung des Lehrlings verpflichtendes Ehrenamt. Hitler=Jugend und Berufsschule werden dann nicht mehr als lästige Beschränkung der Arbeitszeit angesehen werden dürfen. Auch bei den einfachsten Dienstleistungen einer Reinmachefrau, eines Kontorboten, gilt kein geringschätzig nach unten schauendes Mehrwertigkeitsgefühl; nicht auf das, was man macht, kommt es an, sondern darauf, wie Im deutschen Steinkohlenbergbau hat sich im verflossenen Jahr ein entscheidender Umschwung vollzogen. Die Förder= und Absatzziffern sowohl wie auch der Verbrauch haben sich sei: April des vergangenen Jahres in einem fast ununterbrochenen Anstieg befunden. Wenn die Lage insgesamt gesehen für das abgelaufene Jahr noch nicht befriedigen kann, so schöpft man doch allenthalben Hoffnung auf Grund der ansteigenden Linie, die sich beim Absatz zeigt, und die auch zunächst im neuen Jahr noch weiter nach oben gegangen ist. Die monarliche Steinrohlenförderung Deutschlands war folgende: Monatsdurchschnitt * Steinkohle Koks (in 1000 Tonnen) 13620 11 892 7385 725 1933 1594 1765 1613 1691 1543 1687 1706 1781 1794 1705 1785 1735 1 908 1906 Die Steinkohlenförderung hat im Januar mit 10 434 000 Tonnen wieder eine bemerkenswerte Höhe erreicht, wie sie im Monatsdurchschnitt der letzten drei Jahre nicht zu verzeichnen war. Wenn im Februar, wie aus den wöchentlichen Berichten der einzelnen Bezirke zu ersehen ist, wieder ein Rückgang zu erwarten ist, dann liegt er darin begründet, daß der Hausbrandabsatz infolge der milden Witterung und des zu Ende gehenden Winters schnell absinkt. Auch der Kohlenverbrauch Deutschlands hat im verflossenen Jahr wieder merklich zugenommen. (Er wird errechnei aus der Förderung zuzüglich der Einfuhr und abzüglich der Ausfuhr unter Berücksichtigung der zu Anfang und zu Ende des Jahres vorhandenen Haldenbestände.) Der Kohlenverbrauch Deutsch lands in 1000 Tonnen war folgender: 1929 1930 9887 1931 8 728 1932 1933 Januar Februar März April 9299 35 8 764 9187 .880 Mai 8 716 8544 Juli August September Oktober November Dezember 1934 Januar uni 9104 perl in seiner bleibeschwerten lancé" bei den einem Stundenter(!) gewann. 9354 9367 9796 9994 9915 10 434 gen Mannschaft wiederum einen lehen sich Hansa gegenüber. Die ft der Huckarder len. d: Mit zwei .=Vereine die f eigener Matte gkeit Dortmund (Von unserem Londoner Sonderberichterstatter.) mian es macht. In der Stellung zur Kundschaft liegt auch ein großes Stück Volksdienst. Wie oft verbirgt sich hinter dem schönen Wort vom Kundendienst nur der eigene Vorteil. während die wirkliche Dienstleistung zurücktritt. Fachgerechte Bedienung, Lieferung bester Ware zu niedrigstem Preis, richtige Berechnung von Aufwand und Ertrag, Abkehr von jeder Schundware, Vermeiden von Übergreifen in verwandte Berufe, das sind Wegweiser zum Gemeinnutz. Alle unlauteren Mittel insbesondere auf dem Gebiet der Werbung, sollen wie in den alten Zeiten nicht Kennzeichen eines gerissenen, erfolgreichen, sondern die eines unehrbaren Kaufmanns—. P23mrtrang, Seinstesmnusrerang an8 Gauhmarfard fein flher das rein wirtschaftliche Monats= Gesamtverbrauch Steinkohlenverbrauch und Londwerkers sein. über das rein girzichaftiche durch.(alle Brennstoffe auf(Koks auf Steinkohle hinaus wird sich die Geschäftswelt aber noch weit mehr schnitt Steinkohle umgerechn.) umgerechnet als Erzieher der breiten Volksmassen betätigen müssen. 1929. 14010 Da sind Miesmacher zu bekämpfen, da ist für deutsche 1930 11 254 Ware zu werben, da ist nationaler Kitsch abzulehnen, 1931 10 109 ramrtschaft ein= 1932 9 201 1933 Januar 10 211 Februar 9 057 März 8882 April 7923 Mai 9 395 Juni 9649 Juli 9 528 August 9 638 September 10 088 Oktober 10 409 November 11 214 Dezember 12.082 London, im Februar 1934. sherabgesetzt werden. Für den Fall einer SchuldenNach 15 langen Monaten haben nunmehr die ab=seinigung spricht man in der Londoner City sogar von wechselnd in London und in Moskau geführten eng=der Möglichkeit einer langfristigen englischen Anleihe lisch=russischen Verhandlungen zum Abschluß einessan Rußland. Handelsvertrages geführt. Diese Handelsvertragsver=amgi#; nue Handelsvertrag ist auf dem Prinziyz der handlungen standen von Anfang an im Schatten(Meisthegünstigung aufgebaut, der allerdings durch die des Ottawa=Abkommens und alle Schwierig=Vorpehalte, der, heiden Vertragspartner stark einkeiten, abgesehen von einigen Streitpunkten mindergeschränkt worden ist.„ Diese Einschränkungen erstrecken wichtiger Art, waren vor allem auf den berühmtenssich auf englischer Seite in erster Linie auf russisches Artikel 21 dieses Abkommens zurückzuführen, der##l Weizen und England verpflichtet, im Interesse der Dominionsersten elf Monaten 1933 stellte sich die russische Ausgegen jede„Dumping=Einfuhr" vorzugehen. Derssuhr nach England auf 82.9 Mill. Rbl. gegenüber Kampf um den Handelsvertrag zwischen Moskau und 120:: Mill. in der gleichen Zeit des Vorjahres, Zaven London endete mit einem„Unentschieden“, und:! anttn, 465#mps.; Witter%8 a min“ ad mins so gibt es jetzt weder Sieger noch Besiegte. Der Ver=::,##:: Luug##n* awill 7122 mwinl! trag ist ein typisches Kompromißerzeug=735 Mpis /16 wig il. nis, dieser Charakter des Abkommens wird noch dadurch unterstrichen, daß es sich, wie ausdrücklich betont!n): 2u 472 wird, nur um einen provisorischen Vertrag handelt, Goy.zertig.) a# g Pgzch, Milz J7=2. Mill.), auf dessen Gültigkeitsdauer fünf Jahre beträgt.]ggc##en 53 Mill.(.1 Mill.), auf Naphthaprodukte Den Engländern ist es nicht gelungen, die Russen.6 Mill.(9,9 Mill.) usw. Die große Bedeutung der zu veranlassen, Verpflichtungen hinsichtlich der Bestel=cits#g Si##e,##a# lung bzw. der Abnahme bestimmter Warenmengen gird aus dieser Aufstellung sehr deutlich, so daß ein einzugehen. Auf keinem Gebiet setzt der neue Handels= Zushau des Sowjetexports nach England von den vertrag solche Bestell= oder Abnahmemengen fest. Die Sowjetregierung hat sich nur damit einverstanden erklärt, daß nach einer„angemessenen Zeit" die russische####rben„wirh,„wodurch dieser Export unter Aus= und Einfuhr im Verkehr mit England an l..„„— nähernd ausbalanciert werden soll. Auf diesem Gebiet i4121at: nur 280 mill Phl(831 wwill) maen sind die Russen zweifellos insofern im Vorteil, als sie auf Grund dieser Bestimmungen nur dann mehr aus amin 2n cchim##:# Matalle.5 MMill(.0 am England importieren müssen, wenn die Engländer### ak gin 712 Mill) auf Blei o6 Mwill aut den Bezug russischer Waren steigern. Bei etwaigen gitzr:.5 Ttahzsantzrem.e its Si#cge aapt englischen Einschränkungen für die Sowjeteinfuhr kön= Eisen= und Stahlma nen die Russen daher stets mit diesem Argument auf= Ogschinenteile und 28 Mill(.3 Mill trumpfen. In englischen Wirtschaftskreisen wird auch.?½luer zutegsen Hachr., Fch###.#auf Elektrobereits die Befürchtung ausgesprochen, daß die voruni7u misl unan in arster Kinie in England gewistkurzem erfolgte Herabsetzung des russischen Holz= Man in erster Linie in Engl,g2ge,..5 einfuhrkontingents auf 350 000 Standards für die russischen Bestellungen in England von vornherein einen##gn setier Kotonialrohstoffe, wie Kautschuk, ungünstigen Start abgibt.. Jute, Buntmetalle usw., bestellen. Auf der anderen Seite hat allerdings auch die englische Regierung eine Waffe in der Hand, da in den Vertrag ein besonderes Sicherungssystem gegen das Überhandnehmen der russischen Ausfuhr nach England eingebaut worden ist. Wenn die englische Regierung nämlich zu der Ansicht gelangt, daß die Ausfuhr eines bestimmten russischen Artikels nach England allzu großen Umfang angenommen hat, kann sie mit dreimonatiger Frist die Einfuhr dieser Ware einschränken. Während dieser Frist ist die Sowjetregierung berechtigt, beim Beratenden Zollausschuß des englischen Handelsministeriums Einspruch einzulegen. Entscheidet der Ausschuß gegen die Sowjetregierung, was ja bei einem rein englischen Gremium anzunehmen ist, so soll die Beschränkung allerdings„liberal“ gehandhabt werden. Die Russen hatten ursprünglich eine sechsmonatige Frist gefordert, doch ist dies englischerseits abgelehnt worden. Somit hat England immer die Möglichkeit, einen Druck auf Rußland auszuüben, um die Bestellfreudigkeit der Sowjetregierung zu steigern. Ob allerdings zu diesem Mittel jederzeit ohne die Gefahr eines Handelskonflikts gegriffen wird, ist fraglich. Die russischen Bestellungen in England sollen bereits 1934 auf das Niveau der Sowjeteinfuhr nach England im Jahre 1932 gebracht werden. Im Jahre 1933 stellten sich die Sowjetaufträge in Enaland auf .5 Mill. Pfund Sterling gegenüber.25 Mill. 1932 Die russische Ausfuhr nach England im Jahre 1932 erreichte rund 134 Mill. Rbl., so daß die Engländer für 1934 mit Sowjetbestellungen in Höhe von rund 21 Mill. Pfund Sterling rechnen. Die Finanzierungs= schwierigkeiten des englischen Rußlandgeschäfts bestehen indessen nach wie vor. Die„Financial Times“, das Organ der Citv, erklären in diesem Zusammenhang ganz offen, daß ein Ausbau der englischen Kredite an Rußland eine„annehmbare Anerkennung“ der russischen Schulden und eine„annehmbare Entschädigung“ für nationalisiertes englisches Eigentum in der Sowjetunion zur Voraussetzung haben müßte. Nun ist die Schuldenfrage im Handelsvertag mit keinem Wort erwähnt, so daß dieses leidige Problem nach wie vor die englisch=russischen Wirtschafts= und Handels beziehungen überschatten wird. Allerdings ist eine gewisse Erleichterung der englischen Exportkreditversicherung im Verkehr mit Rußland zu erwarten, die u. a. auch durch die soeben verfügte Verlängerung des Exportkreditversicherungssystems auf weitere fünf Jahre ermöglicht werden würde. Bisher waren die Exportkreditversicherungskosten im Rußlandgeschäft höher als im Verkehr mit anderen Ländern. Bei einer Garantiequote von 60—75 Prozent des Gesamtwertes der Lieferung betrugen die Kosten bisher 10 Prozent des garantierten Betrages. Diese Kosten sollen nunmehr * Hörde 29 n den Ruhetag s in Wilhelmsimpft gegen die ia Bochum in 10 730 8638 den Gaumeister stheben für den die Meister der und Industrieter wurde die eger(Leistungsid brachte die ebenfalls im en ermittel den der Kraftsportderborn, und rk haben sich um von Dortmund reis Dortmund in Hörde 29 S V. Wannegleich, wie die den in Hörde 29 i. Es steht noch iem Großkampfreister ermitteln. 1, daß sie sich in selbst auf die ie von den vier erden, für eine sind. 7590 6964 oder da heißt es, die übermäßige Borgwirtschaft ein7591 zudämmen. Fast dasselbe gilt von der Stellung zum Erzeuger oder Lieferanten. Auch hier zeigt sich die neue Wirt schaftsgesinnung, indem man nicht einseitig seine Machtstellung ausnutzt. Es darf nicht so sein, daß der Ehrliche und Anständige für naiv und dumm angesehen wird, der Unmoralische dagegen sich ungestraft bereichern kann. Jedes Feilschen, jede ungerechtfertigte Abweichung vom Kaufvertrag, jede übermäßige Beanspruchung von Kredit, jede grundlose Mängelrüge, jeder Versuch, Wechselverbindlichkeiten zu entgehen, muß aus der neuen seelischen Einstellung heraus von selbst unterbleiben. Es darf auch nicht vorkommen, daß sich der Schuldner hinter Gesetzesparagraphen versteckt und das Vergleichsverfahren in eine Art Diebstahl am Eigentum des Gläubigers verwandelt. Der Grundsatz von Treu und Glauben muß nicht nur ehrliches Geschäftsgebaren zwischen Abnahmer und Lieferer schaffen, nein, darüber hinaus gilt es, das Gewerbe fortlaufend über die Wünsche der Verbraucher zu unterrichten, neue Wege und Ziele für den Erzeuger zu finden, um unsere Volkswirtschaft zu stärken. Wenn auch der Wettbewerb als gesunde Triebfeder der Wirtschaft vom nationalsozialistischen Staat anerkannt ist, so darf er doch nicht zum rücksichtslosen Niederkämvfen des Wettbewerbers ausarten. Auch in der Stellung zum Staat. und gerade darin, muß sich die neue Wirtschaftsgesinnung zeigen. Insbesondere darf die in den letzten Jahren erschreckend gesunkene Steuermoral nicht weiter abgleiten, sondern muß sich wieder in williges Tragen der öffentlichen Lasten verwandeln. Zum Teil beruhte ja die alte Cinstellung auf der Ablehnung des alten Systems. Darüber hinaus wird der nationalsozialistische Wirtschaftler aber auch jede sonstige wirtschaftliche Maßnahme des Führers oder seiner Regierung unterstützen. Mit allen Mitteln muß die Berufsehre gestärkt, die Schulumg und fachliche Weiterbildung betrieben werden. Wer sich zum neuen Staat bekennt, der ist auch damit gegen alles profitmäßige Ausschlachten der nationalsozialistischen Revolution und ihrer Ehrenzeichen, gegen Auslandsanhimmelei. gegen Verwelschung der Muttersprache. aber andererseits für Winterhilfs= und Feierabendwerk. für Förderung der alten schönen deutschen Volkssitten, Trachten und Volksfeste. Der bekennt sich auch mutig zu seinem Idoalismus, der kennt keine dopvelte Moral als Privatmensch und Geschäftsmann, der blickt nicht nur immer nach oben. wo die sitzen, denen es besser geht, sondern nach unten, wo noch immer Not und Elend um Hilfe schreien. Traurig, wer in seinem kleinen Alltag aufgeht, ohne über seinen kleinen Lebenskreis das Ganze zu sehen. Immer stärker muß wieder der Geist des ehrbaren Kaufmanns und Handwerkers auch im täglichen Geschäftsleben spürbar werden. immer mehr muß sich jeder Wirtschaftler für Stand und Volk verantwortlich fühlen. In der äußerlichen Umstellung ist viel geschehen In der innerlichen Umformung von Wirtschaftsdenken und Wirtschaftsmoral stehen wir noch am Anfang und haben noch viel zulernen Möge sich der neue selbstlose, opferwillige Gemeinschaftsgeist immer stärker auch in der täglichen Geschäftsyraris durchsetzen, dann braucht uns um die Zukunft nicht bange zu sein. 6902 6887 5938 * 7034 7103 7355 7322 4 7590 8095 8476 8965 Der Gesamtabsatz der Ruhrzechen war in den vergangenen Jahren folgender: Absatz auf Verkaufsbeteiligung 75 d. Gesamtabsatzes Hüttenselbstverbrauch 7 d. Gesamtin Mill.t absatzes in Mill.t 71.5 19.68 20 1930 70.05 1931 60,73 1932 52.45 Beginn des Anzeigenteils: * 17 14,26 73 16 73 11,24 Herberholz 17,4 72,4 13.24 1933 55,11 17,41 In den oben genannten Ziffern ist der Gesamtabsatz der Ruhrzechen enthalten mit Ausnahme des selbstverbrauchs, der auf etwa 9 bis 10 Prozent des Gesamtabsatzes zu beziffern ist. Aus den Zahlen geht hervor, daß im verflossenen Jahr vor allem der Hüttenselbstverbrauch eine erhebliche Zunahme erfahren hat, eine Folge der kräftigen Belebung, die in der Eisenund Stahlerzeugung vorhanden war. Es ist zu erwarten, daß bei einem weiteren Ansteigen der Konjunktur auch der Kohlenverbrauch der Hüttenindustrie noch merklich zunehmen wird. Wenn in mengenmäßiger Hinsicht die Absatzbewegung unter den vorhandenen Umständen befriedigen kann, so ist das gleiche nicht von der Preisbewegung zu sagen. Die Verschlechterung des Preises ist bekanntlich vor allem aus dem Bestreben des Ruhrbergbaus zu erklären, den Auslandsabsatz zu halten, um wenigstens einigermaßen den Beschäftigungsstand sichern zu können. Rund die Hälfte des Syndikatsabsatzes geht in das bestrittene Gebiet. in dem naturgemäß erheblich niedrigere Erlöse erzielt werden. Aber auch im unbestrittenen Gebiet ist der Wettbewerb bekanntlich sehr scharf. Aus der starken Steigerung der Syndikatsumlage ist in etwa die Entwicklung der Erlösverschlechterung festzustellen, sie hatte im Januar wieder die Höhe von 4,35 Mark je Tonne erreicht, nachdem sie im Dezember infolge des Rückganges des Auslandversandes auf Grund der Behinderung der Rheinschiffahrt durch den Frost auf 3,99 Mark zurückgegangen war. Das Geschäft am Kohlenmarkt steht unter dem Eindruck der zu Ende gehenden Wintereindeckungen. Während im Jahr 1929 das Kohlengeschäft im Februar durch den außerordentlich scharfen und andauernden Frost noch eine stürmische Belebung erfuhr, hat das milde Wetter im Februar dieses Jahres den Absatz in Hausbrandkohlen merklich absinken lassen. Allerdings waren zu Anfang des Monats noch einige Frosttage vorhanden, die auch sogleich eine kleine Zunahme in den Koksabrufen hervorriefen, doch ging das Geschäft nach Beendigung des Frostes wieder schnell zurück. Eine gewisse Bedeutung hat jedoch noch der Absatz der Winterhilfskohlen. der weiter regelmäßig erfolgt. Von den eigentlichen Hausbrandkohlen ging vor allem die Nachfrage in den Anthrazitnußkohlensorten zurück. Aber auch das Geschäft in Eßnußkohlen und Eiformbriketts hat sehr nachgelassen. Die Abrufe der 73.03 1,34 Jan. 34 5,61 Hohlen, Hoks, Brihells der HGD. mit inde des schönen hören, daß die Bau eines begenommen hat. ten Luftbad am lichen ErdbeweAnthrazit der Zeche Langenbrahm Büro-Lager: Dtm-Barop. Baroper Bahnhofstr. Rut 22785. 2 stea Versicherungen jeder Art sämtlicher Geschäftszweige vermittelt Erich C. A. Leue, Carl Leue’s Nacht. Gegründet 1881 nach Geschüftsschluß 41124: Dortmund, Hohenzollernstraße 2“ **7 Nurmela, Karp28; 2. DeutschWilli Bogner, 4. Schweden lund, A. Häggahl, Olaf HofsHagen) in je I, A. Marusarz, * # Fernruf 26145. — MarkanaIchreibmaschinenpapier avy), 2. Titea, 16:10. Ferner: le Blanc. mble), 2. Checkio, 42:10. 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Linie die Binnenwirtschaft aufgebaut werden muß, war gewisse Steigerung der Einfuhr(Rohstoffe) erforderlich, während die Förderung der Ausfuhr erst allmählich ausgebaut worden kann. Das eusgesprochene Programm der Reg eicht des vor. Deutsche Werte in Amsterdam. Aktien im Vordergrund- Zögernd einsetzendes Renteninteresse , i n A u s t e r d e n. 2 3. F e b r u a r. D e u t s e b e R e i c h s s c h u l d #chlesgeruagen Fölligkeit 1913: 38; 1940 97.12; 1942: 38.50; 118. Wenn auch für den größten Teil des zurückliegen- und anregend; die zuletzt genannten Momente in len Berichtsabschnitts kaum eine Anderung in derlerster Linie auf den Montanmarkt, in dessen Werten bisher beobachteten Tendenz der Börse-Aktien freund-[zeitweilig über das normele Maß hinausgehende Umlich bis fest, Renten still— zu verzeichnen ist, so warlsätze getätigt wurden. Von Spezialwerten, die stärkere schon in den letzten Tagen eine zwar nur Beachtung fanden, sind Kunstseidenpapiere zu erzogernde, doch ziemlich sichere Wandlung insofern wähnen, wobei verhältnismäßig günstige Abschlüsse lestzustellen, als Abgaben mn festverzinslichen Pa-lausländischer Gesellschaften(Snia Viscosa und Courleren zum Stillstand kamen und darüber hinaus taulds) stimulierten, aber auch die gemeldete Absatzkleine Anlagekäufe getätigt wurden. Um den Markttbelebung der deutschen Kunstseidenindustrie es natürlich einerlbeträchtlichen Anreiz bot. AkUI. und Bemnberg konnweit kräftigeren Belebung bedürfen. Der Anreiz für eine solche ist zweisellos gegeben, da sich das Niveau der öprozentigen Papiere gegenüber dem Monatsdurchschnitt von Januar nicht unwesentlich gesenkt hat. Insbesondere gilt dies für die Pfandbriefe der Hypothekenaktienbanken und der öffentlich-rechtlichen Kreditanstalten, der Kommimalobligationen und der sonstigen öffentlichen Anleihen. Reichsanleihen und Industrie-Obligationen hatten ihre Aufwärtsbewegung nur verlangsamt und per Saldo auch in den ersten zwei Dritteln des Februar noch einen bescheidenen Kursgewinn zu verzeichnen. Einen weiteren Anreiz sollte auch die günstige Effektivverzinsung bieten, auf die schon anderorts wiederholt hingewiesen worden ist. und die selbst nach einer Herabeetzung des Zinsfuhes auf 4 bis 4½ T noch einen Vergleich mit Aktien zugunsten der Renten ausfallen lassen müßte. Man hat sich jedoch in breiteren Publikurmekreisen, vielleicht mangels ausreichender Beretung durch die Banken, noch nicht dazu entschließen können.— Sachlage von einer höheren Warte aus zu betrachten. Obgleich man sich über den Wert der Konversion allgemein einig iet, fühlt sich namentlich der kleine Börseninteressent nicht verpflichtet, etwas zur Pflege des Marktes beizutregen, obwohl diese keineswegs Opfer verlangt, vielmehr Im eigenen privatwirtschaftlichen Interesse liegt. Man hält sich lieber an den Aktienmarkt, de die an diesem möglichen Kursgewinne selbst bei dividendenlosen Papieren lockender erscheinen, als eine gleichmäßige, sichere Rendite. Natürlich darf nicht außer echt lassen werden, daß die Entwicklung der deutschen Wirtscheft selbst einen gewaltigen Anreiz bietet und die Möglichkeit einer Ertragsfähigkeit, bisher dividendenloser Papiere wesentlich näherrückt. 7% Dtech. Rljks. 1949(Dawes) 57; 3½% Otsch. Rilke. (Young) 52.37; 6½% Bayr. Staats-Obl. 1945 34; 6% PreußenObl. 1932 32 11/16; 7% Dtsch. Rentenbank-Obl. 1950 36.75: 7 Otsch. Hyp.-Benk Berl. Pfandbr. 1953 56.50: 7% Otech. Sperkassen- und Giro-Verband 1947 32.37; Dtsch. Rliksbenk 109: 7% Arbed 1951 96.62; 8% Conti Csoutchouc-Obl. 1930 67: 7% Deutsche Kalleyndikat-Obl. Ser. A 1950 57.37; 6% Herpener Bergbau-Obl. m. Opt. 1249 400/16; 7% RWE.-Obl. fünfjährige Noten 45; 7% Siemene u. Halske-Obl. 1935 46; 6% Siemene u. Halske„Zert. gewinnberecht. Obl. 30.75: 7% Vereinigte Stahlwerke-Obl. 1931 45; 6½% Wintershall-Obl. 79.75; Polyphonwerke 17.75; 6% Eschweiler Berzw.-Obl. 1932 54.50; HandeleVercenlging Amsterdam 187.50; Montecatini 133: 6% Siemene u. Halske-Obl. 29/30 50.50.— Tendens: Obligstionen fest. Aktien stetig. Ds in Deutschland In erster 1965 eine erung Nummer 93 * 15 Stahl wil einen ten einen Wochengewinn von 7% bzw. 8% Von chemischen Papieren hatten neben Farben, die auf den erwähnten Bericht erneut erwa 2½% gewannen, Geldschmidt eine Sonderbewegung aufzuweisen, wobei man auf angeblich wertvolle Patente des Unternehmens verwies. Der Kurs des Papiers besserte sich um etwa 3 P. Vorübergehend fanden auch Brauereiwerte stärkere Beachtung. Von Bankaktien konnten Reichsbenkanteile am Ende des Berichtsabschnitts um ca. 5% höher mit 171% notiert werden. uchen. Moderne Met Von dn Liverpooler Baumwollkurse vom 23. bruar.(Schluß.) Februar.36: März.34: April.33: Mei.32: Juni.31; Juli.30; August.29; September.28; Oktober.26; November.28; Dezember.29; Januar 1935.29; Februer.29; Märs.30: Mai.31; Juli.31; Oktober.32; Januar 1936.33; loko.67; Tegeslmport 32 200.— Tendenn ruhig. etetig. Heute, wo die n hochwertiger Stahlse zulassen fertigen Konstruktion t, bilde Der Losdener Goldpreie betrug am 23. Februer 1934 für 1 Unse Feingold 136 ch 5½ d m= 87.3333 RM. für 1 Gramm Feingold demnach 32.6468 d zu.80783 RM. antwortungsvollsten Während man al verwendeten Mater Geld- und Wechselkurse Probestäben zu erm inneren Gefüges hoarbeitung bisher kar Am Markt der zu Einheitskursen notierten Papiere erstreckte sich die Nachfrage ziemlich gleichmäßig auf alle Gebiete, bevorzugt waren wieder Zement- und Bauwerte. am 23. Februar 1934. London Paris Stockholm Und gerade diese Deutsch land 19.40 Tache 77.40 London teile n der Bearb Bukarest Nenger Deutschlaus 12.67 Belgien 21.884 Spanien Ho and An dem schon oben erwähnten Rentenmarkt fanden lediglich die von Dollar auf Mark umgestellten Obligationen weiteres Kaufinteresse, was auch kursmäßig in einer Steigerung von—2 P zum Ausdruck kam. Reichsschuldbuchforderungen blieben, zumal sich die Reichsbank stärker am Geschäft beteili gut behauptet, Staatsanleihen vermochten zum—. kleine Gewinne aufzuweisen. Hypothekengoldpfandbriefe und Kommunalobligationen blieben dag vernachlässigt, und erst am letzten Tag des Beri abschnitts griff eine Erholung Platz. Der Geldmarkt blieb zum Medio infolge Vermögenssteuerzahlungen und der fälligen ersten Rate aus der Industrieaufbringungsumlage gespannt. Später kam auch der rheinische Zahltag als versteifendes Moment hinzu. Die Tagesgeldsätze gingen jedoch kaum über 4½% hinaus. Im internationalen Devisenverkehr hat sich der Dellar wesentlich der neuen Bewertun Berlin 151.50 1/1 61.10 Pras für eine gewissenhaf durch Guß, Walzen, nämlich bei unsachge von äußerlich nicht Paris 25.10 Wien Brüsse! 89.28 854.50 Ame iks 87.65 Schweiz 128.50 Belgien Eng and Amsterdam 267 .67¾ 77.45 die en 86 68.81 G Italien 10.221 131.75 490.2 Holland 97.60 Fremdkörpereinschlüs keit des Werkstückes Die Aufmerksamke sich auf die aus der 15.78¼ Schweiz Italien gteTeil Washingion 383.00 Helsingtore Rom Wien —.— Schweiz .60 706.2 Speuten Dänemark 33.75 16.25 Prag Amsterdam Norwegen Stockhom en Wien Röntgenstrahlen. S Entdecker, Professor Röntgenaufnahme se Materialfehler des 402.00 te- London Berlin Parte .58 58.875 .78 Kopenhagen Oelo 22.40 ondon 19.90 London Brüssel 84.66 442.00 Neuyork Berlin Parte 156.78 Berlin Zürich 48.00 173.50 Paris 26 88 Jedoch erst in der ung von Strahlen verWien— Kopen hagen 33.80 Stockbolm 30.15 28.10 etwas Neuyork 397.00 Amsterdam 263.50 anaber Antwerpen 102.75 Zürich 142,10 38.50 eit durch den Paun 126.75 Helsingtore.90 Antwerpen 91.75 Stockholm 102.85 Kopen hagen 89.25 Rom 34.40 Zürich 86— Gelo 38.10 .40% 20.17“ Rom wendung hochgespani war, konnten brauch Amerika Amsterdam 296.30 sth#kholm 118·72 112.70 Madrid Rom 12.87½ Selo nahmen von Metalle gsgrundlage gepaßt. Sehr stark nachgelassen hat die Repatrüerung amerikanischer Kapitalfluchtgelder. Das englische Pfund lag zunächst ausgesprochen fest, wobei auch saisonmäßige Einflüsse mitgewirkt haben dürften, später gab es jedoch leicht nach. Der holländische Gulden und der Schweizer Franken hielten .175 anHelsingtere#8 18.40 72 Hels ngfors Budapest Auch die Aufnahn P72 16.50 *.— Prag Allch in der zurückliegenden Woche geb es eine ganze Reihe von Momenten und Nechrichten, die eine stetige Konjunkturbelebung der deutschen Industrie kennzeichnen. Da ist vor allem der jüngste Bericht der.-G. Farbenindustrie zu erwähnen, der in allen Geschäftszweigen im letzten Vierteljahr 1933 eine gün- sich gegen Paris weiter am unteren Goldpunkt, was stige Entwicklung feststellt. Aber auch der erhöhtelwohl durch den Bedarf an französischen Franken zur Inlandsabruf beim Rheinischen Braunkohlen-Syndikat, privaten Beteiligung am internationalen Goldgeschäft die gesteigerte Ruhrkohlenförderung und Roheisen-lbegründet ist. Die Reichsmark kam im Auslande gewinnung(die Mannesmann-Röhrenwerke nehmen letwas fester zur Notiz und lag etwa ½% nach 1½% einen neuen Hochofen in Betrieb) wirkten belebendlunter der Inlandsparität. Wer versuche neu entwicke Wien —.— Wechselkurse eue Büdamerike vom 22. Fobruar. Buenos Alree: London 15: Lime: London.40. Negyork.bo: Montevidee: Porie.204; Rie de Janeiro: London 39.592: Valverelso: Paris 46.45. barkeit auch kleinster Unter den Verkehrszehlen erweckt besonderes Interesse die Bewagung der Wagengestellung. Während sonst in den letzten Jehren die Kurve der Wagengestellung Im Januar immer noch stark zurückging, hat dieser Januar bereits wieder einen sehr beschtlichen Ansties sezeitigt. Für die übrigen Verkehrskurven der Eisenbahn liegen neue Zehlen noch nicht vor, doch zeigt z. B. euch die Zahl der gefahrenen Fracht-Tonnenkilometer echon Im November einen überraschend viel höheren Stand als ein Jehr vorher. Strahlen haben näm stückes, in denen sich körpereinschlüsse befi# Kansdische Getreidekurse zu durchdringen wie freiheit dn Winnipen. 23. Febr.(Schluß.) Weisen: Tendenz: kaum etetig. Mai 67.12(—.25). Juli 68.37(—.12): Haler: Mai 35.37 7+.25), Juli 35.87(+.25): Rossen: Mei 43.50 121.42.50(F.29): Loinseat: Moi 133(+.50), Juii 132 (+.50): Mealtoba-Weizen: Loco Northern I 44 (—.37), dig. U 61.37(—.37), dto. III 69(—.37). Die Mater! untergelegten sotogt Schwärzung der bei Der Seeverkehr zeigt gogen das Jahresende immer eine gewisse, durch die„Witterungsverhältnisse bedingte Schrumpfung, die also such nicht zu überreschen braucht. Sp. bar. Durch eingehende der wichtigsten Meta rOe. Argentinische Getreidenotierungen die die kontrastreichst Das Saarrevier als Industriegebiet dn Buenos Alres. 23. Febr.(Schluß.) Weizen: s: Februer.35, März .18(—.02), Mai.77(—.97); Haler: Februar.60: .%— rng, Fobruar 11.90, Märs 11.90, Mia Zwischenschaltung vo Blenden diente zur störend guteyndikate hätte eine Besserung der Erlöse auf dem Reiches. Neubeslts 19.40; dto. Altbesltz—90 000 97.12; SchutzInlandsmarkt zur Folge gehabt. Unter diesen Umständen gebietsanlelhe von 1911.30; dto. von 1913.45; dto. von 1914 konnte trots der Preisopfer, die das Exportgeschäft erforderte,.45; Commerz- und Privat-Bank 51.75; Deutsche Bank und gewinnbringend gearbeitet werden. Des finanzielle Ergebnis Disconto-Gesellschaft 65.25; Dresdner Bank 67; Frankfurter dürfte vielleicht die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung Hypothcken-Bank 84.50; Reichbank 171; Neu-Guines Co. 144; ermöglichen. Gelsenkirchener 63.25; Harpcner 95.25: Kall Aschersieben 114: Klöckner-Werke 67; Mannesmann-Röhrenwerke 68.50, 68.37; Mansfolder Bergbau 37; Phosnix-Bergbau 49.75; Rheinische Stahlwerke 91. Laurahütte 24; Stahlverein 42.25; AKU. 53; Bekula 129: Bemberg 53 75; Cement Heidelberg 93.50: Chem. Albert 57; .-G. Chemie. volle 137.50; dto. S0prozentige 135.75; Conti Caoutchoue 134: Deimler Motoren 46.25; Dtsch. Erdöj 110.75; Scheideanstalt 184; Dtsch. Linolcum 48.25; Elektr. Licht und Kreft 103; Elektr. Lieferungs-Gesellschaft 102.75;.-G. Farben 133.50, 133.25;.-G. Farben-Bonde 116: Gesfürel 99.50; Th. Goldschmidt 61: Ph. Holzmann 70; Gebr. Junghane(St.) 36.50; Rütherswerke 56.75; Schuckert, Nürnberg 102.50; Siemens und Halske 150.75; Dtsch. Reichsbahn Vz. 113;.-G. für Verkehr 66; Nordd. Lloyd 31. Stein Die Berulsgliederung der Bevölkerung des Seargebietee seigt, daß dieses überwiegend Industriellen Charekter bat. 8o eind von der Gesamtzahl von Erwerbstätigen mit ihren Angehörigen 38.9% In Industrie und Handwerk, 15,5% In Hanel und Verkehr und nur 8,5% In der Landwirtschaft beschäftigt; der Rest verteilt sich auf Verwaltung, freie Berufe uew. Ia keinem der übrigen deutschen Länder ist der Anteil der von der Industrie und Handwerk jebenden Bevölkerung so Eine Obersicht über das industrielle stehenden en weiterhin die Schärfe So gelang es. Feh in der Strahlungsr machen, während sor 4n R o½srie, 2. Febr.(Schluß.) Weisen: Märe .63, Mai.63: Meie: Mür=.25(—.10), Mai.60(—.10); Leineset: März 11.90(—.05), Mei 12.05.— Wetten allgemeln schön. Verbesserter Auftregseingaug bei den Manneemaan- Röbrenwerken. Am Freitag fand in Düsseldort die übliche Quartalssitzung des Aufsichterate der Mannosmann-Röhrenwerke.-G. statt, in der über das vierte Quertel 1933 berichtet wurde. Der Vorstand tellte mit, deß die schon bei Gelegenheit der letzten Sitzung Im November vorigen Jahres orwähnte Besserung der Beschäftigung vierten Quartel engehalten habe. Die Stahlproduk Jahres 1933 weise gegenüber der des Jahres 1932 Aucb seit Beginn des laufenden Kelenderjahres habe der Auftragseingang eine fortschreitende Besserung erfahren, so daß die Gesellschaft vor einigen Tagen einen welteren Martinofen unter Feuer setzen konnte und außerdem die Absicht besteht, demnächst den zweiten Hochofen in Huckingen wieder In Betrieb zu nehmen, wofür die Vorerbeiten Im Gang sind. Die Bllanzeitzung findet eret Im Mai statt. Amerikanischer Funkdienst 1,2 mm Länge konnten. nich gres, wie Im Saargebiet. Schaffen des Saargebiete gibt die Sonderschau auf der Leipaiger Frühlehremesee, für die neben der eisenechaffenden und-verarbeitenden Industrie bereits die verschiedensten Fertlgwarenindustrien wie Haus- und Küchengeräte, Lederwaren, Möbel, Seilen, Zigaretten und Textilwaren angemeldet sind. Bei dem außerordentlich geringen Umfang des saarländischen Binnenmarktes hat die Saarindustrie Für die Zukunft lung der Röntgentech Neuyork, den 23 Februar 1914. auch im tion des sicht, die sich besonde #. 2 ein Mehr von 21. 2. 23. 2. 21. 2. röhren beziehen. Dur 15% auf etus Tägliches Oeld Bankakzepte 90 Tage C. 90 Tage S. Pr. Handelsware 1% Wechsel a. Amst. 66 82 67.05 tungen soll die außer auf Ste ckh 26 22½ 25.521 22 67½ 26.30 4% e auf Osio eusgesprochenen Erxportcharakter, denn nur etwa 10% der Er75.50 lung herabgesetzt wer „ auf Kophg. " auf Prag auf Wien gung der saarländischen Schlüsselindustrien können b des Seargebiets selbet abgesetzt werden. 22.65 InnerZei sähigkeit der Röhren hal dn Bremer Baumwollterminbörse vom 23. Fe.14 .18 höchster Kure 1½% Grenze setzte. Größte Durchdring schärfen werden dann 14% 6,07½ bruar. Mürz 13.44 B, 13.35 G: Mal 13.62 B, 13.58 G. 13.60 bes.: Juli 13.80 B, 13.76 G. 13.75, 13.78, 13.79, 13.80 bes:; Oktober 14.00 B, 13.96 G, 13.92 bez.; Dezember 14.12 B. 14.07 C; Jonuar 1935 14.16 B. 14.10 G.— Tendenz: ruhig, stetig. 18.88 18.90 niedrig. Kurs Wechsel a. Lond. „ auf Budap. „ auf Belgrad „ auf Alben. " auf japan " auf Argent. Pap.-Peso „ Rio de Jan. Berl. Schlußk. G. .40 29 50 2 26 .28 = Neue Schatsanweisungeemiselon. Nach Ausverkauf der letzten Emission wurden am Freitag von der Reichsbank neue unverzinsliche Schatzanwelsungen p 1935 zu einem um ½% auf 4¼% ermäßigten Diekt Verfügung gestellt. Geschäftsergebnisse „ auf 60 Tage „ auf Paris .08% .06 93 75 94.25 .54 23,18 6 56 wertvollsten Prüfverft 30.00 31.00 * D o r t m u n d e r U n l o n- B r a u e r e l A.- G. er 16. Juli In der „ auf Brüssel .5 Hamburger Warenmarkt gestrigen Bilanzeitzung beschloß der Aufsichterst, der auf den 34. Kurr 1931 einberufenen ordentlichen Generalverssmmlung Divi. onthatz zur „ auf Rom .65¾ .50 33.86 33.82 „ auf Madrid „ auf Bern 13 46 13.51 .60 dn Ameterdam, 23. Februar. Reis: Der Markt ist weiter sehr ruhig. Es besteht kleines Bedarfsgeschäft zu letzten — Gowürze: Das Geschäft ist sehr ruhig. Pfeffer Preisveränderungen sind nicht .56 für des ebgelaufene Geschäftsjahr die Verteilung einer dende von 12% wie Im Vorjahr In Vorschlag zu bringen. Ein neu 32.07 32.19 39.45 = Herabeetsung des Zinssatsee für dle angirietigen Gewerbekredlte striebank. 33.58 Preisen. Kaffee Santos 4 11.75 11.50 Indu. Nach mittellung der Essener Industrie- und Handelskammer hat die Bank für deutsche Industrie-Obligstionen In Berlin den Zinssatz für ihre langfristigen Gewerbekredite um.5 auf 5% p. s. gesenkt. Die Zinssenkung tritt cofort In Kraft und erstreckt eich auch auf die bereite bewilligten Gewerbckredite. der Baumwolle, loko 12.40 12.40 ist auf Abledung etwas stetiger. — Bresil-Kaffees: b Aplerbecker Aktienverein für Bergbeu Ia Dortmund. Die Gesellschaft weist für des Geschäfts„ Rio loko 7 11,00 10,75 Februar —.— eingetreten. lisgenden Offerten lauteten teils unverändert, teils bis zu zehn Dollarcente niedriger. Das Geschäft ist sehr klein geworden. Am Platze besteht etwas Bedarfsgeschäft zu letzten Preisen.— Gewascbone Kaffees: Die Offerten von Ubersee sind Februar Die von rasilien vor„ März 12.00-01 12,02 8 52 jahr 1933 einen Verlust von 5565(1. V. 45 740) RM aus, durch sich der Verlustvortrag eus den Vorjahren auf 2,1 Mill. Reichsmark erhöht. Nachdem die Gesellschaft den Betrieb ihrer März .30 Aprül Mai 12 08 WO12 10 Von „ Aprül „ Mai 12.17-19 12.18 830 #15 " kuni uli 12.25 12.25 12.82-29 Als ich mich noch Zecben bereits vor einigen Jahren aufgegeben hat, befaßt eie sich in der Heuptesche mit der Verwaltung des Orundbesitzee. Des Unternehmen sehört zum Stumm-Kontern. uni 12.83 .0 * nischen Hochschule auf fessor Projektionslehre all unverändert. geschäft ist weiter recht gut. Preise 2: Stetis. Preise unverändert.— Universal Das Konsum August „ Septbr. Oktober 12.42 # Preisermußi gungen für Kupferfebr! Erhönungen der letzten Tage eind mit Preise für Kupferfabrikate erstrwar einbeiclich um.20 RM kete.Iunverändert. „ August " Sepibr. " Oktober „ Novbr. Schma 12.44 .6s Nech den mehrfschen Baumwolle: Stetig. Middling centa.— Keutschuk: Stetig. Sbeete loko 51/, März 5 1/1. April-Mai%u d per lbs.— Ole und Fette: Der Markt tendierto weiter sehr still. Die Forderungen der Herburger Mühlen für Leinöl und auch im freien Markt für Großposten sind unverändert geblieben. Sonst etellten sich die Preise wie folgt: Kokosöl Febr.-Mai 18.50 RM, Kokosöl Ceylon FebruarMärz-Verschiffung 14..6 f, Erdnußöl Februar-Mai 19.50 RM.— Zucker: Eflektivmarkt ruhig. stetig, unverändert bei sehr kleinem Geschäft. Terminmarkt ruhig, ebwartend, unverändert. — Hülgenfrüchte: Das Geschäft ist vollkommen etill. lokc 14.05 Dollar12 47-60 12.40 dieselben Fächer an di Vater beigebracht hatt im Zeichen an die Wa keln und gewaltigen# Wirkung ab 22. Februer die malis ermäßigt worden, und 100 kg. Gelsenkirehener Wasserwerkegesell echeft. Wie der„WIID.“ erfährt, dürfte für das Wasserwerk für das nördliche westfälische Kohlenrevier In Gelsen„" Novbr. " Dezbr. 12.61 870 " Dezbr. .70 .60 " Januar 35 12.63 12.60 kircben wieder ein befriedigender Abschluß zu erwarten sein. Der in den letzten Jahren eingetretene Rückgang in Wesserförderung und Abgabe hat sich noch Im ersten I1 fortgesetst; indessen konnte der Ausfell durch die besseren Ergebnisse der zweiten Jehresbälfte wieder wettgemscht den, co daß eich die Wesserabgebe ungefähr euf dem des Vorjahres gehelten hat. Seit mehreren Jahren ist demit der Absetzrückgang eretmele zum Stillstend gekommen. In Verweltungskreisen wird mit der Ausschüttung einer Dividende engefähr in Vorjehrsböhe gerechnet(für 1932: 7% Dividende) am Geldbewesun Gold im Werte von „ Januar 35 Tendenz In Loadon. Am Freitag wurde „ von 400 000 Pfund Sterling zu einem Preis vn 136 eb 5½ d pro Unre fein verkeuft. 905 Tenden: stetig willig gteilg stetig albjahr 1933 gen hervorzauberte. 9 Auserwählten gegeber Wandtafel in Vorträgnoch für die Zuhörer Baumwollzufuhren in Atl. Hälen 2000.. dte. in Golfhäfen 23 000 Elektrolyt kupfer loko per Liel. loko Lieferg. Zinn, loko.. Blei Baumwollsatö wer8 Stand 8 „ Februar —.— —.— 8 8 „ März .13 .00 62.30 62 * Börsen und Märkte Die Preise sind unverändert geblieben. Markt stetig. Preise unverändert.— Reubfotter: Ruhig. Klechen, I. Schnitt, gut, gesund u. trocken.70—.90, dto. 2. Schaltt.60—.80, dto. gepreßt I. B. oder gebündelt, gut, gesund und trocken, I. Schnitt.10—.30, dto. 3. Schnitt.00 bis.20, Wiesenheu, lose, gut, gesund und trocken.80—.00, dto. I. B. gepreßt, gut, gesund und trocken.20—.10; Getreidestroh, gebündelt, gesund, trocken, bandelsüblich.20—.30; Rorgenstroh, gepr. I. B..05—.15(gesund, trocken, hendeleüblich); Weizenstroh, gepr. I.., gesund, trocken, handeleüblich.95—01.05; Gerstenstroh, gepr. I.., gesund, trocken, Haferstroh, gepr.„., gesund. trocken, handelsüblich.05—.15; Strobhäcksel, in eingesandten Säcken, gesund, trocken, handelsüblich.30—.80 RM per Zentner, frei Wasgon Bahnhäfe Hamburg, Altous, Wendebek, einschließlieb Deckenmiete. Rohkakeo: gende beim Schreiben .00 East St. Louis Zink, East St. Louis Rohelsen .90 muß und dabei schlech .60 * uni —.— —. u. .64 .63 dann das störende Ab b.-G. für chemische Induetrie. GelsenKölner Produktenbörse. 4 40 4 40 August Sep br. Okrober .68 .65 Auf Grund des mit der Sechtieben kireben-Schalbe. gebende Folge, das 6 dann von manchen Pl * 20.77 .-G. für Bergbeu und chemische Industrie abgeschlossenen Interessengemeinschaftsvertrags vertellt die.-G. für chemische Industrie für das Geschäftsjehr # W. Tehr.(####.,Drahtm.) Eo notieren In RM: Rhein. Weizen 19.55, ausl. Weizen 23.50—24.50, rhein. Roszen 16.30; hlesiger Hafer 14.50—14.70; luländische Wintergerste 17.25, inländische„Sommergerste 17.60—17.75. Meie srober 19.50, dto. kleiner 20.80, Welzenmehl, 70% inl. 26,55, rhein. Weisenbäckermehl, 70%, mit Auslandsweisen 27.93, Roggenmehl. 70%. inl., 24.20, Rosgenschrot, inl. 20; Weizenkleie, brutto mit Sack 10.75—11.75, Roggenkleie dto. 10.25—10.50. Leinkuchenmehl, 38% dte. 17,75—17.96, Erdnußkucbenmebl, 50% dto. 16,30—16,70, dto. 34% 15.80—17, Sojaschrot(extrahiert) 46% 15.70—1;„Repekuchen, 38% 15.50; Palmkernkucben, lose 21% 15.90—16.25; Trockenschaitzel, lose.50—.75: Zuckerschnltzel, lose 10,75—11.73, Rohmelasse—7,40, Wiesenheu, Inl., lose.40—.00; Rotklecben.40—.60; Luzernkleeben.60—10, Rosgenstrob, gepr., eb rhein. Stat..00—.10, Weisenstroh, gepr. dto..90—.00, Haferstroh, gepr. dto. 9,90—1,00.— Tendenz: Die Umsätze weren gering, besonders in Roggen und Mehl, Nechfrage, Futtermittel lagen stetig bei Weißblech 5 25 * Silber 48.37 " N vor. Derbr. 1913 eine Dividende von 4½% .30 Deutsche Professore Schmalz, pr. W. Talg, extra lose Baumwoll.06 (Im Vorjahr 5 320 9% regung an die Firma Bildwerfer zu bauen, stehende Zeichnung od die Wand wirft. Die " Januar 35 —. Wollwäscherei und Kömmerel, Döhren b. Heunover. Die Gesellschaft scblägt für 1933 die Verteilung einer Dividende von wieder 12% und aus einem außerewöhnlichen Wollkonjunkturgewinn einen Bonus von 8% vor, für die Restzehlung von 50% auf die Jungen Aktien dienen 90ll. Tendenz Ik. stetig unregelsatöl, loko —.— —.— handelsüblich .00—.10: Stand. white in C Zucker Juli. August „ Septbr. "„ Oktober 167 165 163 fob Neuyork in Fässern 16.25 16.25 #10 170.171 er gefolgt und hat einen fob Neuyork Mid. Continent 12.25 12.25 dto. waagerecht liegendes C „ Novbr. Oezbr. Cellophan ist bekanntli 33.0/33.9 Baum .94 1 .84 174-175 Hamburger Metallmarkt Rundschau Pennaylvania Cr. Zucker, Zentrüg. " Februar .87•.12 " Januar 35 den jetzt vielfach Süßic 176-177 176 177 Auf dieses Cellophank Tendenz stetig träge Rubreteb Hamburg, den 23. Februar 1934. bei der Nevelaetellunge " Die ∆ n 150 136.160 Fettstift oder auch mit Konzern der Ver. Stahl" Mär: „ Aprü " Mai Kaufs. Crepelok. Sheets lok. .-., Witten- Rubr werke.-G. gebörende Ruhrstahl.-., Witteo-Ruhr, hat im Lauf der leisten drei Monste 450 Arbeiter neus einstellen könpen, devon allein 100 im Monet Jonuer. 11⅞ 12 1/16 FUm Brief 1 Geld IBancs- u. Straits-Zinn Brief 1 Geld Kupfer, Tend. ruhig per Februar März 10½ 10% schreiben. Was man z für Hafer bestand kleinem Geschäft. 161•162 148 40.75 Tenden: ruhg ruhig .91 40.00 Terpentin Savannahterptin. 66.50 8310 gleichen Augenblick alt Firma hat das Gerät 40.25 40.50 per Pebruar März " Juni 60.60 01.60 —.— —.— .91 April 41.00 40.50 .97 Kölner Werenmarkt a Gewerkschaft Ewald in Herten I. Westf. Der Sparerbund für das Deutsche Reich teilt mit, daß er bereit ist, In dem bei der Sprucbstelle beim Oberlandesgericht Hemm schwebenden Verfehren betreffand Ablösung der Altbesitz-Genußrechte der Gewerkschaft Ewald in Herten I. W. die Vertretung der Genußrechtsinhaber kostenlos zu übernehmen und sich für einen angemessenen Ablösungssatz einzubeizen. Die Inhaber der Genußrechtsurkunden bzw. der noch nicht eingelösten Obligstionen mit Altbesitz werden gebeten, der Reichsgeschäftsetelle des Sparerbundes für das Deutsche Reich, Berlio W 8. Jägerstraße 60. den Neunwert ihrer Gemitzutellen. Neuorleans, den 23. Februar 1934. April .98 .92 41.50 41.00 Mai man nun eine Fläche Band einfach weiter: n Köln, 23. Februar.(Eig. Drahtm.) Für 100 bg Frechtlege Köln, verzollt, notierten In Reichsmark: Reis: Burmeh 21 bie 22; Siam-Reis 29—31; Itallener-Reis 23—25.— Ole: Sojaö (o..) 81—83, Salatöl(o..) 82—84, Erdnußöl 82-84.— SU4 früchte und getrochnetes Obst: Pflaumen(kallfornische, deutsche Psckung) 50/60er in ½ Kisten 72—74: 70/80er ls ½ Kisten 68—70; Apfelringe. prime N. St.(in Kisten) 92—96; Aprikosen, choice nördl. 102—104;: Rosinen (In Kisten), Sultanss-(Smyrne) extriesime Cerabourne 40—42. dto. Kiup Carabourau 54—53; Kallfornische, naturel 90—52; dto. Antimon Regul.(..) extra cholce gebleicht 32—54; Korinthen, gerein., Choice Amelles Quecksilber(per Fl.) 63—45: Kokoenuß, geraspelt, Besie mittel 33—34; Heselaußkerge, Wolframerz chines. Spenler 128—128; dto. Kerrssunder 120-122: Mandeln, Ia. gew. Alt-Platin(Abfälle) süße Barl(1..) 133—140.— Kertoffelmebl, sup. 33—34:1„„ alandesucker. kristall 66.10—66.40; dto. Kristalll* Berliner Edelmetallmerat vom 23. Febra Roffinede 65.20—05.20.— Hülsenfrücbte: Mittelbohnen, Gold.825, Silber.39—.42, Platin.15, Plstinabfülle.00— der. 21—22, dto. bandverlesen 22—“; Erbsen, gelbe Viktorie 5112.80 RM per Gramm. Die Preise versteban alch für Ankaufebie 32; gelbe Viktorie, hendverlesen 36—38; Linsen, mittel, 311Pfelte. bis 35: Heller 40—45.— Meiskaflee, loee, einschließlich Sack 18—36; Kornkaffee 33—34.— Holl. Herlage. 800/850 110 kg Fischgew, die ½ To. 30—32.— Sebmal##### 49 Berllg, (Nordamerik. pure fard) In Kistea oder Kübeln von 23 kgFrechtbesle Berlip.) Feuer 150—134.— Butter, Inl., Merkenbutter.33—.34, Molkeres- Elektrolgtkupfer 39—41. butter 1. Qual..32, dto. 2. Qual..27 des Pld.(Erzeugerpreis bis 39, Leichtkupfer eb Verladestation ohne Verpeck.).— Eler, iel.(in Pig.) 7½Maschinenrotguß 34—36, Messingblechsbfälle bis 9¾, dto. ausl. 7¾—9½.— K äse: Tilsiter, vollfett 142—132, messing, NSW-Were 31,30—32,50, Messingspöne 30—32. Guß- u. holl. Goude 45% F. I. Tr. 146—170, bell. Edemer 40% Schwermessing 24—26, Leichtmessing 17—19, altes Weichblei 11 F. 1. Tr. 124—140. Emmenthaler la. 160-200. Limburger, All-Ibis 13, Remeltedzink 17—13, Hertzink 18—19, Altzink Aluminium-Blechabfälle 124—126, dte. Legierung, 85% dto. Motorengehäuse 65—70.— Tendesn rubig. 41.28 .92 un 42.00 Ma .98 Baumwolle, loko 12,17 12,17 Tendenz: stetig 42.50 13 .93 ul 41.75 uni Neuyork, den 23. Februar 1934. .90.93 42.75 42.00 43.25 42.50 43.30 42.75 44.00 43.00 43,75 43.50 44.25 44.00 ul Der Vortragende behä tungen das Gesicht den Augnst September Oktober August September Orober Weizen, Rot. winter, loko 98½ Welzen, Hartw. 98⅞ 1 93½„ Getreidefracht nach England nach dem Kontinent Mais, loko. 8858 1 83% Mehl, spring.. 16.20 bis.20 bis Man kann das Cell November .40 .40 Nove be: Oezember beliebige Glasbilder. Tisch legen, die dann an der Wand sichtbar .-.0 .•2 Oezember anuar 1935 1n 161 43,25 30.50 Loco Abl. anuar 1033 Hüttenrohzink, 100kg Feinsilber(per kg) Feingold(per g) Techn. reines Platin Chikago, den 23. Februar 1934. 25.10 24.00 10.32 10,.62 pußrechtsforderungen aber vor den bisherige Weizen Hafer IIIerwerke E an 31.00 .79 Verelglst .-., Düsseldorl. Der Beschluß der Generalversammlungen vom 16. Derember 1933 und vom 17. Februar 1934 auf Herabeetzung des Grundkapitale von.5 Mill. RM euf 200 000 Reichsmark und Wiedererhöhung um 123 000 RM ist laut Eintregung. Ins Handelsregister durchgeführt. Das Aktienkspital beträgf jetct 323 000 RM. Die Kepitelerböhung ist durch Ausgebe von 123 Inhaberektten von je 1000 RM zum Neunbetrag vorgepommen worden " Rhesen! 130 " Ma " Jull „ Sep 881/1.88 zug, daß man währen " Mai 38 1/ .60 .38 46 1/ 67½ Juli „ Septdr Tendenz 847. bilder zeichnen kann. D Zeigen mit dem Stock br. 34 1 anden: sleilg k. 81611 Meug Mais klarer und haftei auch Roggen " Mai *** " Septdr. Tendenz MAu hörer. Die Striche auf „ 42½ „ Sepipr. Tendenz einfach wieder abwasch Berliner Altmetall-Notierungen Wie wir hören, den 33. Fehr r.(Notierungen in RM per 100 bg buchekupfer, tiegelrecht 43—45, eltes * Die Kölner Wertpspierbörse bleibt erbeiten. Der Vorstand der Kölner„Wertpapierböree tellt mit: „In seiner Sitrung vom 23. Februar beschäftigte sich der Voretend der Kolner Wertpapierbörse eingehend mit den auf de: Kesseler Tagung der deutschen Wertpapierbörsen aufgeworfesen Fragen. In diesem Zusammenhang stellte der Vorsitzende des Börzepvorstandes, Kurt Freiherr von Sebröder, fest, daß alle im Umleuf befindlichen Gerüchte über die Aufbebung der Kölner„Wertpepierberse jeder amtlichen Grundlege entbehren ründung beruhen. Er bönne sich bierbei auf feste Zuesgen der Reichsreglerung stützen, die gegen den Willen der Kilner Wirtscheit und deren Führung eine Aufhebung der Kölner Wertpeplerbörse sicht verfügen werde, sumel sur politischen und Verwaltungsstellen des Berirhe vor der wendigheit der Erhaltung der Kölner Wertpepierbörse überzeugt eeien. Soweit die in der Preses erschienenen Mittellungen über die Aufbebung der Kölner Börse nicht euf einer Eründung der Berichterstetter selher fußen, kenn eie der börsenvorstend eis Zweckmeldungen von Interessierter Seite betrechten Schmalz artige Verwendung die lich die Rollen für Ner. tiegelrecht 43—45, Schwerkupfer 39—41, Kupfereps Eieenbehnrotguß 34—14, weine neu " Mai niedr eis " Juli " Septbr. 34— 50, alter böchst. Preis elter sänger auf ein Filmb Wand werfen und d .80 Schw. Schweine 34—30, Rlock. niedr. Preis böchst. Preis .20 13 Tendenz statig 445 drehen. so daß das. wa" Jol.. Schweinezufuhr In Chikago.. Westen.. der Mitte des Blicktelt 1% 130 .67½ 20 000 000 äuer, 20% 74—80. .00 brauchen dann ihre im 103 00 000 und euf Frankfurter Abendbörse und sie brauchen auch Büchern abzulesen. Die haft. nämlich erstens, n hineinsprechen können. Amtl. Preisfestsetzung für Kupfer, Blei und Zink. dn Freutfurt s.., 23. Februar. Die AbendbörsenlleIstimmung wer freundlich: Im Hinblick euf das bevorstebende of- Wochenende wer die Umsatstätigkeit eber klein. Bei den Aktien konnten sich die Berliner Schlußkurse überwiegend gut bebeupten, zum Tell setztan eich weitere kleine Besserungen bis zu 14% durcb. Moutene wurder durch des Verweltungskommuniqut der Mennesmenn engeregt und legen durchweg fester. Mannesmann selbet“ 14%. Am Rentenmarkt weren Neubeslts wieder lebhefter und% böher. Aueb Altbeeitz und epäte Schuldbücher in gleichem Ausmeß gebessert. Reichemerk-Obligetionen und Doller-Bonde weren bei stillem Oeschäft behauptet. Aueb Im weiteren Verlauf tret keine GeschäfteStelngutwerbe.-., beiebung eis. Im allgemeinen weren die Kuree behauptet: Das Unteroehmen konnte Im abgelevfenen Jehr gegen- gernan. ½4% ebbröckelnd. Deutscbe Anleiben waren enf dem über dem Vo-jehr eipe vecht ensehnliche Steizerung des Um. höheree Aulenganiveen gehelten. setzes erraichen, wozu such die Einführuns neuer Febrikete, Im einzelnen notierten: Vou e ves Martpersellen, beigstragen bat. Die Errichtung des N Schiffahrt an Berlia. 23. Febr.(Notierungen In RM per 190 kg.) Kunfer: Tendenz: apregelmäßig. Februer 40.30 B. 40 O; Märs 40.50 bes., 40.50 B. 49.25 C: April 40.75 B. 49 G1 Mal 41.25 B. 10.75 C: Juni 41.30 B. 41 G: Juli 41.30 B. 41.25 C; August 41.75 B. 41.30 G: September ez J. 41.73 G; Okteber 42.50 B. 42 C: November 41.75 B. 42.28 C: Desember 41 b. 12.50 G. Jonuar 1933 43.50 B. 13.25 G.— Blel Tendeng: Februar 13.25 B, 14.75 Ot. Müre 15 B, 14.75.. April. 13.25 B, 14.75 C. Juni, Juli. August, September 13.30 B, 1 O: Oktober 13.75 B. 15.38 C: November 15.75 B. 15.30 G; Dezember 16 B. 13.50 G: Jonuar 1935 16 B. 15.50 G.— zInk: Tendeuz: etetig. Februer, Mürz 19.350 B. 19 Gi April 19.73.1 s Retterdamer Frecbtesmetkt vom 23. Februaz. 19.25 C: Mei 20 B, 19.75 O: Juni 20.25 B. 20 C: Juli 20.50 B, Anfuhr der Güter von See mäßig, Angebet ves Kabureem 20.25 C: August 20.75 B, 20.50 C: September 21 B, 20.75 O: genügend. Tendens ruhig. Schleppterik 28 Cente. Frachten nach Oktober 21.25 bes., 21.25 B. 21 C: November 21.75 b. 21.23 G; den Ruhr-Häfen für Eisenerz bei 4 und 8 Tegen Löschselt#.#40 Desember 22 B. 21.50 G. Januar 1935 22.25 B. 21.75 G. bie.50 Gulden. = Daisberger Frechtenmerzt vom 21. Februez. Secäsesn erbörss.) Frechten von der Frenkfurt e. M..89 seias and Manahein 138 BN, und) M. asch Rotterdam.25—.90 RM. ent.90 RM, sech Brüseel.30 RM. Hälen des Rheinbeim Umblättern vermi Der neue Bildwerf nach Antwerpen eud oech Lüttieb.90 K Herne-Kevals nech R .10 RM. necb Brüssel 42 Ebt. 92 nur Er nisch=Literarischen Gese M: ten von den 8t111. die Anwendung selcher Mittel zur Erreichung licher Ziele, die ele Kampfmethode eines glücklich übe liborelistiecben Zeitgeistes enruseben sind, eufe sebärfete persön rwundemus otterd em.50 KM, sech Aptwerpen-Gent 150 RM, sech Lättieb.is RM. Rbein-Ruhr-Häfen aech St. Goer Mai gemein Beifall gefunde Gerät für die Gesellst 808 Mark mit allem Zu Malas.30 nen vurüick weisen.“ .60 RM. neeb Mannhelm.00 RM. nech Wesse! ###I zurm Auflegen einiger Mattschelben zu schreiben 768 Mark nur von Pong. na-Anleihe 93.35: epros. Dtech. Ssungeschuld sen Deutechen Reichsenleibe 1927 96.62; Ab rsen am. be Reichsschuld.12: 1942: 36.50; Otsch. Rilks. 4: 6% Preußen1950 36.75: 7% 7% Otech. SparRliksbank 109: Obl. 1950 67: 7% : 6% Harpener Obl. fünfjährige 46; 6% Siemens 7% Vereinigte 79.75; Polyphon54.50; Handele35: 6% Siemene Obligetionen fest. 1965 Nummer 93 Dortmunder Zeitung 24. Februar 1934 7 Stahl wird durchleuchtet! Können Weltraumstrahlen töten? Die Ziele der Höhenforschung— Kosmische Strahlen zertrümmern Bleiatome die“, arbeiten, vorsichtig gemacht. Man hat den Bau jetzt unterbrochen, um erst einige Baustoffe auf ihre Feuersicherheit zu prüfen. So wurden ganze Kabinenreihen aus verschiedenen Materialien hergestellt und dann verbrannt. Überall im Innern des Schiffsrumpfes wurden automatische Löschanlagen eingebaut, die bei Ausbruch eines Brandes in Tätigkeit treten sollen. Durch die Umbauten wird die Fertigstellung des Schiffes um anderthalb Jahre verzögert. Moderne Methoden der Werkstoffprüfung Von August Möller. Heute, wo die moderne Technik bei Verwendung hochwertiger Stahlsorten hohe Beanspruchungen zuzulassen pflegt, bildet die Prüfung und Abnahme der fertigen Konstruktionen eine der wichtigsten und verantwortungsvollsten Berufsaufgaben des Ingenieurs. Während man aber in der Lage ist, die Güte des verwendeten Materials durch Zerreißversuche Probestäben zu ermitteln, war die Nachprüsung des inneren Gefüges hochbeanspruchter Teile nach der Bearbeitung bisher kaum möglich. Und gerade diese Gütekontrolle der Konstruktionsteile nach der Bearbeitung ist von größter Bedeutung Abnahme. Die Formgebung " vom 23. Fe.33: Mei.32: 28: Oktober.28: 29: Februer.29; Januar 1930.33; ruhig, etetig. rug am 23. FeS 8 7. 3 3 3 3 R M. .80783 RM. Als die ersten Nachrichten von der traurigen Todesfahrt der russischen Stratosphärenflieger bei uns eintrafen, wurde von der Möglichkeit gesprochen, daß die zerstörende Wirkung unbekannter kosmischer Strahlungen den Tod der drei Stratosphärensorscher verursacht haben könnte. Inzwischen sind die tatsächlichen Ursachen der Katastrophe festgestellt worden und die Mordanklage gegen die Weltraumstrahlen läßt sich nicht mehr aufrechterhalten. Trotzdem ist es von Interesse, die Frage weiter zu verfolgen, denn die Ersorschung der kosmischen Strahlungen ist das Grundproblem der Höhenforschung Flieger, die nach einem Rekord bis in 22000 Meter Höhe ein so tragisches Ende fanden, könnten sicherlich manches Neue über das Wesen der geheimnisvollen Weltraumstrahlungen berichten, um deretwillen den Aufstieg gewagt haben. Die unsichtbaren, vom Weltall ausgesandten Strahlen sind nicht etwa nur in der Stratosphäre z sie sind auch überall auf der Erde feststelll Durchdringungsvermögen ist geradezu ungeheuer Sie durchschlagen mühelos dicke Bleiplatten, sie dringen mehrere hundert Meter ties durch das Wasser, sie sind in Bergwerken noch fünfhundert Meter unter der Erde gefunden worden. Über ihren Ursprung und ihre Eigenschaften bestehen noch große Unklarheiten. Von der Sonne können sie nicht ausgesandt werden, da sie bei Tag und Nacht in gleicher Stärke vorhanden sind. Von den Sternen oder einer genau lokalisierten Stelle im Weltenraum stammen sie ebenfalls nicht, denn ihre Wirkung ist unabhängig von der Bewegung der Weltkörper. Man wird ihren Geburtsort in dem unendlichen Raum des Kosmos suchen müssen, ohne daß man damit einen Anhaltspunkt für die A ihrer Entstehung gewonnen hätte. Die kosmischen Strahlen sind keine Lichtstrahlen, sie gehören überhaupt nicht in das Gebiet der Wellen=, sondern der Stoffstrahlen. Man muß sich als ein Bombardement von mit unheimlicher Geschwindigkeit bewegten Elektronenteilchen vorstellen. Die einzelnen Geschosse, die Elektronen, haben einen Durchmesser von einem billionstel Millimeter; etwa 200 dieser Strahlungsteilchen prallen pro Sekunde auf den menschlichen Körper auf, durchschlagen ihn oder bleiben in ihm stecken, ohne daß bisher irgendwelche Schädigungen dadurch festgestellt wurden. Es erhebt sich die Frage: Wie konnte man den als unschädlich erkannten Höhenstrahlen tödliche Wirkung zuschreiben und warum macht man überhaupt so gewaltige Anstrengungen, sie in der Stratosphäre zu erforschen? Sind sie nicht auf der Erde viel bequemer versügbar? Die Erklärung für beide Teile der liegt darin, daß die Intensität der kosmischen lung in Höhen von mehr als 20000 Meter erheblich zunimmt. Es ist die Aufgabe der Höhensorschung, sestzustellen, welche Eigenschaften und Wirkung die Weltraumstrahlen außerhalb der bremsenden Dunster Unteredeutung erkennt, haben die Strahlungsvorgänge weitgehenden Einfluß auf alle Lebenserscheinungen unseres Planeten. Nicht umsonst hat man unsere Zeit das„Jahrhundert der Strahlen“ genannt. Die Versuche mit kosmischen Strahlen haben kürzlich zu einer sensationellen Entdeckung geführt, die ein Beispiel dafür ist, welche Überraschungen uns die Stratosphäre noch bereiten kann. Auf ihrem Weg durch die Luft spalten die Elektronenstrahlen die Luftmoleküle in positiv und negativ geladene Bestandteile, die sog. Jonenpaare. Bei Untersuchungen in luftgefüllten, mit einem Bleipanzer umgebenen Preßluftgefäßen machte man die überraschende Feststellung, daß die Anzahl der in diesem Behälter entstehenden Jonenpaare in Abständen von je 15 Sekunden plötzliche Vermehrungen bis zum Tausendsachen der normalen Menge erfuhr. Es stellte sich heraus, daß diese vermehrte Jonenbildung dadurch entstand, daß Bleiatome von den Weltraumstrahlen regelrecht zertrümmert wurden. Die elektrisch geladenen Atomtrümmer riefen die zusätzlichen Jonenpaare hervor. Diese Erfahrung beweist, daß mit der Energie der kosmischen Strahlung nicht zu spassen ist, wenn sie auch noch lange nicht zu dem Schluß berechtigt, daß auch entsprechende Wirkungen auf Organismen von ihnen ausgehen. Soweit die wissenschaftlichen Ziele der Stratosphärenflüge. Sie haben daneben noch eine höchst praktische Bedeutung für die Luftfahrt der Zukunft. Heute sind Höhenflüge noch sportliche Rekordleist gen, morgen werden sie die Grundlage des W luftverkehrs sein. Sobald es möglich sein wird, Verkehrsflugzeuge in Höhen von 12.000 bis 20000 Metern sliegen zu lassen, wird man mit Motoren von einer Stärke, wie wir sie jetzt schon besitzen, mühelos Geschwindigkeiten bis 1000 Stundenkilometer erzielen können. Das Problem des Überseeverkehrs wäre damit gelöst. Vorläufig stehen der Verwirklichung dieser Zukunftspläne noch viele Schwierigkeiten im Wege. Es ist noch nicht vollkommen gelungen, Motoren zu konstruieren, die unter den veränderten atmosphärischen Verhältnissen in derartigen Höhen einwandfrei arbeiten, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis unsere Techniker auch noch die letzten Mängel beseitigt haben. Die wichtigste Voraussetzung ist jedoch die genaue Kenntnis aller Vorgänge und Lebensverhältnisse der Stratosphäre und dafür leisten die Ballonaufstiege unschätzbare Vorarbeit. Das Modell schafft das Werk kurse an hülle der Erde besitzen. Die Resultate diese suchungen können von sehr weittragender B sein; denn wie die Wissenschaft immer klarer Technische Rundschau Stockholm Von Dr. Franz Kittler. Je größer, umfangreicher und schwieriger die Aufgaben wurden, die sich die Technik stellte, desto mehr wuchs die Bedeutung eines oft recht unscheinbar aussehenden ihrer Hilfsmittel, des Modells Es wäre verfehlt, wollte man immer das fertige Werk abwarten, um zu erproben, ob und wie es arbeitet, welche Fehler es aufweist und wie sie am einfachsten und bes zustellen sind. Fehlschläge der mannigfachsten Art, verhängnisvolle Verzögerungen, völliges Mißlingen aus irgendeiner übersehenen, vielleicht kleinen Ursache wären die Folge. Darum ist man im Laufe der Entwicklung immer mehr zur Benutzung von technischen Modellen übergegangen. Erst das Modell, dann das Werk, ist heute fast allgemeiner Grundsatz geworden. Von allem möglichen werden Modelle gebaut, von Häusern, Schiffen, Maschinen und ihren Teilen, von Schleusen, Dämmen und unendlich vielen anderen Erzeugnissen der Technik. Eigene Werkstätten sind entstanden, die den Bau solcher Modelle als Sondergebiet betreiben und die dabei nicht selten sehr schwierige Aufgaben zu lösen haben. Der Modellbau ist einer der wichtigsten Zweige unserer neuzeitlichen Technik geworden. mndon 19.40 #lin 151.50 25.10 ussel 89.28 Hweiz 128.50 nsterdam 267 en 86 für eine gewissenhafte durch Guß, Walzen, Ziehen oder Schmieden kann nämlich bei unsachgemäßer Ausführung zur Bildung von äußerlich nicht erkennbaren Blasen, Rissen oder Fremdkörpereinschlüssen keit des Werkstückes#f# tris überhaupt. Die drei inbaren Blasen, Rissen oder und damit zur Unbrauchbar97.60 ashingion 383.00 Esingtore eit des Wertstückes führen. Die Aufmerksamkeit der suchenden Forscher richtete sich auf die aus der medizinischen Praxis bekannten Röntgenstrahlen. Schon im Jahre 1897 hatte ihr Entdecker, Professor Rönigen, eine wohlgelungene Röntgenaufnahme seiner Jagdflinte gemacht, auf der Materialfehler des Laufes deutlich erkennbar waren. Jedoch erst in der Gegenwart, nachdem die Erzeugung von Strahlen mit starker Durchdringungsfähigkeit durch den Pau neuartiger Röhren und unter Anwendung hochgespannter elektrischer Ströme gelungen war, konnten brauchbare sotografische Röntgenaufnahmen von Metallen hergestellt werden. Auch die Aufnahmetechnik mußte durch lange Vorversuche neu entwickelt werden, um eine gute Erkennbarkeit auch kleinster Fehler zu gewährleisten. Strahlen haben nämlich an den Teilen eines stückes, in denen sich Gußblasen. Risse oder Fremdkörpereinschlüsse befinden, eine geringere Metalldicke zu durchdringen wie an den Stellen völliger Fehlerfreihelt. Die Materlalfehler werden also auf einer untergelegten sotografischen Platte durch Schwärzung der betreffenden Plattenstellen .60 ten ab33.75 1 sie 16.25 22 ien Oelo u finden, 19.80 ndc rlin Ihr lich ar. 156.78 26 88 myork 397.00 nsterdam 263.50 rich singtore.90 hwerpen 91.75 sckholm 102.85 penhagen 89.25 44.40 16.50 r16 126.75 3 en *.— Die ke vom 22. Foe: London.40. Rie de Je46.45. WerkDie Modellstraße glbt ein wirkliches und tatsächliches Bild aller Umstände, mit denen bei der Ausführung im großen zu rechnen ist. Messungen der Lichtstärke können für jeden einzelnen Punkt vorgenommen werden, Schattenwirkungen lassen sich genau verfolgen. Alles, was Fußgänger oder Fahrer finden werden, kommt nicht nur tatsächlich, sondern auch gefühlsmäßig zum Ausdruck. Die besten Beleuchtungsverhältnisse sind mit Sicherheit zu ermitteln. Mit welcher Sorgfalt dieses Modell durchgearbeitet ist, mag man daraus ersehen, daß zum Betrieb der Anlage ein eigenes Schaltbrett gebaut wurde, das Dutzende von Schaltern enthält. Mit ihnen lassen sich alle nur erdenklichen Abstufungen und Verschiedenheiten der Lichtverhältnisse herstellen, die für Straßen und insbesondere auch für belebte Ladenstraßen in Betracht kommen können. rt sen: Tendenz: .12): Haler: gen: Mei 43.50 41.30(+.12), .50), Juli 132 orthern 1 64.37 .37). gen .) Weisen: bruer.35. März Februar.60; Märs 11.90, Mi#l stärkere erkenntuneltbar. Durch eingehende Versuche wurden für eine Reihe wichtigsten Metalle die Strahlenarten ermittelt, die die kontrastreichsten Aufnahmen ergeben. Die Zwischenschaltung von aus Bleistreifen bestehenden Blenden diente zur Abschirmung der im Metall entstehenden störenden Sekundärstrahlen und erhöhte der weiterhin die Schärfe der Bilder. So gelang es, Fehler von nur 0,3 mm Ausdehnung in der Strahlungsrichtung deutlich erkennbar zu machen, während sonst Gußfehler von weniger 1,2 mm Länge nicht mehr nachgewiesen werden konnten. Für die Zukunft stellt die fortschreitende Entwicklung der Röntgentechnik weitere Fortschritte in Aussicht, die sich besonders auf den Bau der Röntgenröhren beziehen. Durch den Einbau von Kühlvorrichtungen soll die außerordentlich hohe Wärmeentwicklung herabgesetzt werden, die bisher der Belastungssähigkeit der Röhren für Strom und Spannung eine Grenze setzte. Größte Durchdringungsfähigkeit und höchste Bildschärfen werden dann die Röntgenfotografie zu dem wertvollsten Prüfverfahren für Metalle machen. eigen: Mär. als dienst Die Beleuchtungsprobe Auch da, wo man bisher ohne Modell zu arbeiten pflegte, findet es jetzt Eingang. Seit es überhaupt eine Straßenbeleuchtung gibt, hat man im allgemeinen die Laternen oder Beleuchtungskörper so angebracht, wie es gut schien oder wie es die Erfahrung lehrte. Mit fortschreitender wissenschaftlicher Erkenntnis fand man auch Verfahren, um durch Untersuchungen sowie In sonstiger Weise die Beleuchtungsverhältnisse zu berechnen oder zu ermitteln. Das gab zwar Unterlagen zur Beurteilung, aber keine bildhafte Vorstellung, wie ein Platz, eine Straße oder ein Haus nach Vollendung der Beleuchtungsanlage aussehen, wie es mit den Helligkeitsverhältnissen stehen würde. Deshalb ist eine der größten Elektrizitätsgesellschaften dazu übergegangen, Modelle für ganze Straßen herzustellen. Diese wurden in allen ihren Einzelheiten nachgebaut, wobei die Größenverhältnisse in entsprechend verkleinertem Maßstab auf das genaueste eingehalten wurden. Ein Haus, das in Wirklichkeit etwa 30 Meter hoch war, zeigt im Modell eine Höhe von etwa zwei Metern. In die Straßen wurden die Träger für die Beleuchtung gleichfalls in entsprechender Höhe hineingestellt. Auch das Licht, das die auf ihnen befindlichen Beleuchtungskörper ausstrahlten, wurde in bezug auf auf den verringerten Maßstab abgestimmt. Die Beleuchtung ist beweglich eingerichtet, so daß man die einzelnen Lichtquellen näher zusammenrücken oder weiter voneinander entfernen, daß man sie höher oder niedriger stellen, daß man sie verstärken und abschwächen kann. Um die Wirkung der auf den Verkehr und auf seine Sicherheit zu prüfen, wurden zahlreiche kleine Modelle von Autos, natürlich ebenfalls in den richtigen Größenverhältnissen, gebaut, die in den Modellstraßen hin= und herfahren und mit denen alle nur denkbaren Zufälle und Zwischenfälle des Verkehrslebens nachgeahmt werden können. Auf diese Weise läßt sich der Einfluß erproben, den die eine oder andere Art der Beleuchtung in diesem oder jenem Fall auszuüben vermag. Frage Strahin 21. 2. 66 82 26 22½ 25.521 22 67½ 23. 2. 67.05 26.30 75.50 22.65 .14 .18 Zum Neubau des Kaiser=Wilhelm=Instituts für Eisenforschung 18.88 18.90 .40 29 50 2 26 .28 93 75 94.25 30.00 31.00 in Düsseldorf 33.86 33.82 .60 .56 Schon im Jahre 1931 waren die Planungsarbeiten für die Errichtung eines neuen Gebäudes für das Kaiser=Wilhelm=Institut für Eisenforschung von Herrn Regierungsbaumeister Heinrich Blecken in Duisburg in engster Fühlungnahme mit der Institutsleitung nahezu abgeschlossen. Leider mußte damals das Bauvorhaben wegen der inzwischen eingetretenen Wirtschaftskrise auf unbestimmte Zeit verschoben werden, obwohl die Unzulänglichkeit der bisherigen vorläufigen Heimstätte des Instituts in einer für die Institutszwecke umgebauten früheren Werkstatthalle der Rheinischen Metallwaren= und Maschinenfabrik in Düsseldorf mit der Zeit immer stärker hervortrat. In jüngster Zeit trat nun eine entscheidende Wendung dadurch ein, daß sich die Stadt Düsseldorf in dankenswerter Weise bereit erklärte, das Bauvorhaben in ihr Arbeitsbeschaffungsprogramm einzubeziehen, was zur Folge hatte, daß die Gesellschaft für öffentliche Arbeiten(Oeffa) für diesen Zweck der deutschen Eisenindustrie einen großen langfristigen Kredit zur Versügung stellte. Dieser Kredit in Verbindung mit Mitteln, die aus anderen Einnahmen zur Verfügung standen, ermöglichte den einstimmigen Beschluß der deutschen Eisenindustrie zur sofortigen Inangriffnahme des von ihr schon längst als notwendig erkannten Neubaus. Das von der Stadt zur Verfügung gestellte Grundtück zwischen den Düsseltaler Anstalten und dem Werk von Haniel& Lueg ist landschaftlich schön gelegen und gibt für die störungslose Forschungstätigkeit sowie für etwa später norwendig werdende Erweiterungen volle Sicherheit. Selbstverständlich wird auch den städtebaulichen Plänen für diesen Stadtteil Rechnung getragen, indem das Institut in seiner architektonischen Gestaltung dem vornehmen Wohncharakter angepaßt wird. Vom Schnittpunkt der Hans=Sachs= und SohnStraße aus gesehen zeigt sich das die übrigen Gebäudegruppen verdeckende Haupigebäude(78 Meter) Seitenflügel und das getrennt liegende zweistöckige Wohnhaus für Betriebsbeamte. Das Hauptgebäude an der späteren August=Thyssen=Straße nimmt neben den Verwaltungs= und Si torten der chemischen Abteilung die Laboratorien auf. die mit hochempfindlichen Feinmeßgeräten und Apparaturen ausgestattet sind und deshalb völlig erschütterungsfrei gebaut werden müssen. Zu diesem Zw das Hauptgebäude auf einem schweren Fundament errichtet, das, falls nötig. noch eine zusätzliche Dämpfung durch Einfüllung von Sand erhalten kann. Auf Grund eingehender Studien wurde als Bauprinzip das Stahlkelett mit Klinkerverblendung gewählt, wie überhaupt gerade in diesem Gebäude Stahl selbstverständlich in jeder nur möglichen Weise zur Verwendung kommen räumen, der auch als Lesesaal für die daneben liegende Bücherei Verwendung finden soll. Der vom Hauptgebäude 15 Meter entfernt liegende siebenschiffige Hallenbau hat eine Fläche von 2600 einschließlich eines zweigeschossigen vorgelagerten bäudeteiles, der zur Aufnahme von technischen Büros, Versuchsräumen, Sonderwerkstätten usw. dient. Die Hallen sind für die Aufnahme der Abteilungen bestimmt, die durch ihre Maschinen und sonstigen Einrichtungen Erschütterungen, Lärm oder Staub= und Rauchentwicklung hervorrufen, und zwar nach Westen gesehen: 1. Erzaufbereitung, 2 technologische Abteilung, 3. metallurgische Abteilung, 4. elektrische Zentrale, 5. und 6. Werkstätten mit Feinmechanikerwerkstatt und Schreinerei, 7. mechanische Abteilung. Im Anschluß an das bereits erwähnte Wohnhaus liegt hinter dem Hallenbau ein Sonderlaboratorium für die Durchführung mechanischer Dauerschwingungsversuche, das Schwingungshaus, das aus technischen Gründen möglichst weit vom Hauptgebäude gelegen sein muß. Weiter befinden sich in dieser Baugruppe Umkleide=, Wasch= und Speiseräume für die Belegschaft, Läger für die in den Hallen untergebrachten Abteilungen sowie Wagenunterstellräume Diese Ausführungen zeigen, daß mit der Errichtung des Neubaues eine neuzeitliche, dem heutigen Stande der Technik und Wissenschaft vollkommen entsprechende Forschungsstätte geschaffen wird. Möge es dem Institut, dessen bisherige Leistungen höchste Anerkennung in den Fachkreisen des In= und Auslandes gefunden haben, gelingen, in dem neuen Heim seine große Aufgabe zu erfüllen, der deutschen Eisenindustrie das wissenschaftliche Rüstzeug zu schaffen und zu mehren, auf dessen Grundlage allein in der fortschreitenden technischen Entwicklung eine solche Güte ihrer Erzeugnisse sichergestellt werden kann, die die Voraussetzung zur Wahrung ihrer Stellung im scharfen Wettbewerb des Auslandes ist. Der deutschen Eisenindustrie aber sei gedankt, daß sie sich in schwerer Zeit zu solchem Opfer entschlossen hat, das ihr durch die verständnisvolle und tatkräftige Hilfe der Reichsregierung erleichtert wurde. Besonders erfreulich ist, daß damit die großzügige Maßnahme der Reichsregierung zwecks Arbeitsbeschaffung In Düsseldorf eine wesentliche Unterstützung findet, indem einer großen Zahl von Arbeitskräften für viele Monate Beschäftigung gegeben wird. Ein neuer Bildwerfer 39.45 12.40 12.00-01 12 08 12.17-19 33.58 12.40 (Nachdruck verboten!) rn Von Max Fischer. Als ich mich noch studierenshalber auf der Technischen Hochschule aufhielt, lehrte uns ein alter Professor Projektionslehre und Darstellende Geometrie, der dieselben Fächer an derselben Hochschule schon meinem Vater beigebracht hatte. Dieser Mann war ein Künstler im Zeichen an die Wandtafel, wo er mit riesigen Winkeln und gewaltigen Kreidezirkeln bildschöne Zeichnungen hervorzauberte. Aber diese Fähigkeit ist wenigen Auserwählten gegeben. Schon das Anschreiben an die Wandtafel in Vorträgen ist weder für den Schreibenden noch für die Zuhörer sehr angenehm, weil der Vortragende beim Schreiben den Hörern den Rücken zudrehen muß und dabei schlecht verstanden wird. Dazu kommt dann das störende Abwaschen und die sich daraus ergebende Folge, das Glänzen der Tafel, so daß man dann von manchen Plätzen aus nichts lesen kann. Deutsche Professoren haben sich deshalb mit der Anregung an die Firma Zeiß in Jena gewendet. einen Bildwerfer zu bauen, der eine auf einem Tisch entstehende Zeichnung oder ebenso entstehende Schrift an die Wand wirft. Die Firma Zeiß ist dieser Anregung gefolgt und hat einen Bildwerfer gebaut, bei dem ein waagerecht liegendes Cellophanband durchleuchtet wird. Cellophan ist bekanntlich der glasdurchsichtige Stoff. in den jetzt vielfach Süßigkeiten usw. eingewickelt werden. Auf dieses Cellophanband kann man nun mit einem Fettstift oder auch mit fetten Buntstiften zeichnen und schreiben. Was man zeichnet oder schreibt, entsteht im gleichen Augenblick als Lichtschrift an der Wand; die Firma hat das Gerät deshalb Belsazar getauft. Hat man nun eine Fläche beschrieben, so dreht man das Band einfach weiter und braucht nichts abzuwaschen. Der Vortragende behält während aller dieser Verrichtungen das Gesicht den Zuhörern zugekehrt. Man kann das Cellophanband auch wegnehmen und beliebige Glasbilder. sogenannte Diapositive. auf den Tisch legen, die dann wie bei dem anderen Bildwerfer an der Wand sichtbar werden. Das neue Gerät hat aber vor den bisherigen Bildwerfern den großen Vorzug, daß man während des Sprechens auf die Glasbilder zeichnen kann. Dadurch fällt nicht nur das lästige Zeigen mit dem Stock fort, es wird alles auch sehr viel klarer und haftei auch besser im Gedächtnis der Zuhörer. Die Striche auf dem Glasbild kann man nachher einfach wieder abwaschen. Wie wir hören, denkt man auch an eine ganz eigenartige Verwendung dieses Bildwerfers: Man will nämlich die Rollen für die Rundfunkschauspieler und ssänger auf ein Filmband drucken. die Schrift an die Wand werfen und den Film dabei immer weiter drehen. so daß das, was gerade gesprochen wird, etwa in der Mitte des Blickfeldes steht. Die Schauspieler usw. brauchen dann ihre Rollen nicht auswendig zu lernen und sie brauchen auch nicht mit gesenktem Kopf aus Büchern abzulesen. Dies ist aus zwei Gründen vorteilhaft. nämlich erstens, weil sie freier in das Mikrophon hineinsprechen können, und zweitens, weil das Knistern beim Umblättern vermieden wird. Der neue Bildwerfer wurde kürzlich in der Technisch=Literarischen Gesellschaft vorgeführt und hat allgemein Beifall gefunden. Es wird erwogen, ein solches Gerät für die Gesellschaft zu beschaffen. Es kostet 808 Mark mit allem Zubehör, ohne das Cellophanband, zurm Auflegen von Lichtbildern, aber unter Beigabe einiger Mattschelben zum Daraufzeichnen und zum Beschreiben 768 Mark. e12.25 12.83 12.42 12.44 12 47-60 12.40 12.58 12.61 von Östen mechanisch12.63 12.60 gteiig stetig Golfhäfen 23 000 .13 .00 1 Be—.— .64 .63 .68 .65 unregel. 165 163 k. stetig 167 #10 170.171 175 178.175 176 177 träge 12 1/16 10% 8310 01.60 Die künstliche Sturmflut So schön und sein dieses Modell auch in allen seinen Teilen und in seiner Ausführung ist, und so sorgfältig die Berechnungen zu seiner Herstellung auch durchgeführt werden mußten, immerhin ergaben bei seiner Ausführung keine nennenswerten Schwierigkeiten. In um so höherem Maße traten diese bei einem anderen Modell auf, das dem Schutz der kalifornischen Küste dienen sollte. Hier vollenden die Wogen ein scheinbar unaufhaltsames Zerstörungswerk. Felsen werden unterwaschen und stürzen ein, ganze Landstrecken werden weggeschwemmt. Durch Schutzbauten soll dem Einhalt getan werden. Die Frage aber, wie diese Schutzbauten aussehen, aus welch Stoffen sie bestehen, welche Abmessungen sie haben sollen, läßt sich nicht ohne weiteres beantworten. Eingehende Vorstudien sind nötig, die an den Küsten selbst zu lange Zeit in Anspruch nehmen und in zu weitem Umfang vom Zufall abhängig sein würden, ganz abgesehen davon, daß sie durch die dort auftretenden Kräfte in vielen Fällen überhaupt nicht zur Ausführung kommen könnten. Deshalb hat man ein groß Modell der Küste gebaut mit Felsen, Sandbänken, Schutzdämmen, Kanälen und allem, was dazu gehört. Im Erdgeschoß und in einem Teil des Sockelge= Eine besonders widerstandsfähige Leitung kür#a, rlesiger Hochbehälter enthält einen beträchtlichen chosses sind die Laboratorien der physikalischen Abtel= schwere Beanspruchung ist eine neue Gummischlauch=dieses Magtar auzra 2cgente Einrichtungen dienen dazu, lung untergebracht. Letzteres nimmt noch allgemeine leitung, die eine vertief: im Gummi liegende Beflech=grz: dasser entsprechend dem Wechsel von Ebbe und Räume auf, wie Garderoben der Angestellten, Pack=ltung enthält. Zur Erhöhung der Lebensdauer dient Futen aher au..n shen., Für Stürme und Sturmund Lagerräume. Im 1. Obergeschoß sind die Direk=ferner die Verwendung einer gegen Ol sehr wider=gesehen die ket- scut.Lo; senidere Pumpenanlage vortions= und Sitzungsräume sowie die Verwaltungs= standsfähigen Gummi=Isolation. 19747—#29#unan Sast., Wassermengen unter erhebbüros und die Laboratorien für Mezallographie vor=randslähligen dummi=Zsotation. Lächgem. Dxuck,. gegen Felsen und Dämme schleudert. Das Lestkösktunesindelsseilen wegene im 2, Shergesches.„ Aluminlum, der Baustost. der sch für den Flug,=sanderer Siele in Gesalt von Sandbinten ar. Jeden usei: Listiadbet die Zie Verisks Feskesheng.s. imn Schisbdaun Verwendung, Nacden nan schon Uli.(Model lst so grohz, und besdeckl eine soiche Flche den Auspaz von Schauftlscken aus der Weri=, LAlanie, von denen die seonzstlsche Schimahter de. Mort, vornschen. stoffschau 1927 in Berlin. Das Obergeschoß umfaßt ltroffen wurde, haben die französischen Konstrukteure, einen Vortragssaal für 120 Personen mit Neben= die am Bau des neuen Riesenschiffes, der„Norman= Für den Inhalt verantwortlich: E. A. Schneider. 176-177 stetig 11⅞ 10½ 66.50 60.60 mit 38½ 68% .20 bis .20 bis sowie den Labora. .40 .40 en eck wird 38 1/3 847. 35 ½/ 34 1 Metg Stetig 89½ Fortschritte am laufenden Band 8 6 es stetig stei oll. .20 13 445 20 000 103 00 000 000 21. Februez. en ver den 33-1s un. seei.30 in des Rheinatwer leb pen-Gent Lie RM. St. Goer ech .00 RM. m 21. Februaz. roe Kabnyeen Prachten nach nur ••— 22 Rutomobil 1934 Nr. 94 Wochentäglich Haldmonatl. Bezugspr .80.=M. in Dortmund un wöch. 12 mal zugestellt, in länd wöch, 7mal zugestellt. Postabe zugestellt, einschl. 56.=Pig u. 42.=Dig Bestellgeld. G Morgen=Ausgabe 6 einschl. Abend= Ausgabe wöchentlich wir in der Herausgabe oder gehindert sind, hat der Bezie Lieferung oder Nachlieferung zahlung des Bezugspreises. 0 ∆ Nummer 93 Dortmunder Zeitung 24. Februar 1934 Auto=Allerlei gewonnene Wer baut den größten Omnibus? Henschel& Sohn.=G.(Kassel) versandten kürzlich ein Rundschreiben, das den neuen im Bau befindlichen Henschel=Dreiachsomnibus mit 57 Sipplätzen und 250 PS=Motor als größten Omnibus des Kontinents bezeichnete. Die Büssing=RAG dagegen behauptet, sie baue den größten Omnibus. Der Büssing=NAG Typ FDO mit einem Doppel=Sechszylindermotor von insgesamt 320 PS Leistung wird zurzeit in einer Serie von 5 Stück im Auftrag des Kraftverkehrs Sachsen hergestellt. Auf der letzten Berliner Automobil=Ausstellung war das gewaltige Motorenaggregat für diesen Omnibustyp zu sehen. Der Büssing=RAG=Dreiachs=Omnibus, besonders als Fernreise wickelt, dürfte den größten Omnibus der stellen. auf dem Automobilmarkt Die Zulassungsbilanz 1933— ein 100% Erfolg Der Von Dr. Fritz Wasner. 82048 neuzugelassene Personenwagen sind das Ergebnis für 1933! Bis auf einen ganz geringen Bruchteil bedeutet diese Ziffer, daß im vergangenen doppelt so viele Fahrzeuge neu zugelassen wurden wie 1932. Es ist das eine der besten Endziffern, welche die verschiedenen deutschen Industriezweige ausweisen können. Die weitgehende Förderung, die das Kraftfahrzeug im nationalsozialistischen Staat allenthalben fand, hat sich vollauf bezahlt gemacht. Deutsche Marken(in Stück): Firma Opel Autounion Daimler=Benz Adler 1931 1932 1933 16135 12431 Alle Krö 28494 16465 ewagen entWelt dar8665 6746 3653 5341 7844 4436 4737 7476 Schönheitswettbewerbe— wie sie sein sollten! Von einem bekannten Herrenfahrer und Sportsmann wird uns geschrieben: „Schönheitswettbewerbe sind in schlechten Ruf gekommen, weil nicht immer ehrlich gerichtet und von Veranstaltern und Schiedsrichtern vor dem Ruf und der Größe einzelner Fabriken und Fabrikate Kotau gemacht wurde. Gelegentlich des ATAC=Schönheitswettbewerbs in Swinemünde wurde durch prominente Vertreter der Presse einwandfreie Schönheitswertung durchgeführt, bei welcher die Herren nicht nur auf Formschönheit, Stil und Karosseriekultur achteten, sondern Dinge werteten, die für den Fahrzeugbesitzer besonders wichtig sind. So wurde z. B. die Bequemlich keit des Ein= und Ausstiegs gewertet, ebenso die Zugänglichkeit zum Werkzeug und Bequemlichkeit und Sauberkeit beim Abziehen und Auswechseln des Reserverads. Diese für den Privatfahrer mit entscheidenden Fahrzeug=Komfortbedingungen mit zu werten, ist ausgezeichnet. Meine Anregung aber geht weiter: Bei künftigen Schönheitswettbewerben möge auch darauf geachtet werden, daß Olnachmessen und Olnachfüllen nicht zwangsläufig schmutzige Finger oder ölbesudelte Handschuhe, Jackettärmel usw. zur Folge hat. Entscheidender Wert mag bei Tourenwagen mittlerer Größe und bei großen Tourenwagen darauf gelegt werden, daß vier= und mehrsitzige Wagen nicht lediglich zwei Kleinkoffer in ihrem Autoaußenkoffer eingebaut haben, sondern daß der viersitzige Reisewagen allen vier Wageninsassen die Mitnahme des notwendigen Reisegepäcks— je eines Koffers— ge stattet. Wagen mit eingebautem Wagenheber, der die schmutzige Handbedienung eines Oldruck= oder sonstigen Wagenhebers vermeidet, sollten bei Schönheitswertungen(Swinemünde gab ein Vorbild) stets bevorzugt werden: denn dem eingebauten Wagenheber gehört die Zukunft. Schönheitswettbewerbe sollen nicht nur dazu da sein, dem Kurpublikum eine Autound Modenschau zu bieten, sondern sie sollen auch dem Karosserie= und dem Autokonstrukteur Anregungen geben. Als letztes Großturnier dieses Jahres steht das 10. Autoturnier des Westens in Bad Neuenahr bevor... Hoffentlich nimmt der veranstaltende rheinische ADAC=Gau die Gelegenheit wahr, nutzbringende Reformarbeit im Schönheitswettbewerb zu schaffen. Bleiben Reformbestrebungen nach Einstieg, Radwechsel, Olmeß= und Olfüll=, Koffer= und Verdeckmontage(bei Kabrioletts) unberücksichtigt, sind Schönheitskonkurrenzen sportlich wie technisch wertlos.“ Pressepropaganda in England. Im Augustheft vom„The Motor“, finden wir eine Reklame der Singer=Automobilfabrik. Auf nicht weniger als 17 Seiten macht Singer für seine Typen illustrierte Reklame. Nachdem Art und Ausführung der neuen Modelle illustriert erläutert worden ist, folgt Bekanntgabe a) der Filialen und Vertretungen en Großstädten, b) Adressenverzeichnis der UnterAnzeigenseiten Großzügigkeit sind in der unbekeennt. B. M. W. 3668 2525 5322 5290 2497 4675 Hanomag Stocwer Brennabor Röhr Sonstige 1317 1655 867 1611 Von Dr. I. 5 921 82.048 Personenwagen bedeuten aber auch ein erhebliches Überschreiten der Neuzulassung des Jahres 1931. Ungefähr neun Monate für das Kraftfahrzeug wirksam gewordene, nationalsozialistische Wirtschaftsführung haben erreicht, daß die Krise, deren Höhepunkt im Jahre 1932 lag, ausgeglichen wurde und daß nun wieder an die frühere Entwicklung angeknüpft werden kann. Darüber einige Zahlen: (in Stück) deutsche ausländische Neuzulassungen Neuzulassungen Zusammen 22 683 9898 4592 7 402 128 160 772 „Der Nationalsozia ter aus den Klauen Grunde ebenso arbeitel lich war. Adolf Hi Volkstum zurückgegebe nierten Soldaten der Kameraden gemacht. A neue Staat dem Unter im Wirtschafts= und A wir: Führertum v Diese Worte, die d der Deutschen Industri und Halbach, wenig des Gesetzes zur Ordn sprochen hat, lassen nahme und welche Au stimmungen des§ 1 u sofort in den führender den haben. Im§ 1 heiß nehmer als Führer des Arbeiter als Gefolgsch der Betriebszwecke und Volk und Staat arbeit Führer des Betriebes allen betrieblichen Ang sie durch das Gesetz ger anderen Seite dem auf,„für das Wohl de Befolgung dieser Pflich aussetzung dafür, daß des Betriebes die in de dete Treue zu halten ha Was ist der Inhalt Wissen, nationale Opfer tiative sind gewiß als ei betrachten, das alle Er Kriegs= und Nachkriegsz Anknüpfung hieran ist für die wirtschaftlichen Betriebes“, keineswegs Unternehmers ist vieln Staat völlig neuartig. C einfach als deutscher 1 ihnen dienen und sie erf nehmer national Seine Pflichten gehen n seiner Verantwortlichkeit Betriebes muß sich in er als Glied des Gai „Autonomie“ hat grund die von ihm erwartete folgschaft in erster Linie eigenen Betrieb angeht 1 der Sorge um die Aufre des Betriebes, so ersch Führer des Betriebes Vielmehr muß sich jeder der besonderen v politischen Pflich aus dem neuen Begriff! Staates, dem neuen Verh Staat und den damit ver für die Wirtschaft er Außerung dieses do über Volk und Staate Betrieb und der Gefolgst Erachtens vor allem in 1. Es entspricht dem L sozialismus, daß der Ur ferisches Können, sein W reichung der großen volk det. Er darf seine Rolle walter seines Besitzes ode er hat die Verpflichtung. bung neuer Arbeitsmögl an der Erstarkung der 9 sprechend oberstes Gebo Führer seines Betriebes. rbeitsmöglichkeiten komi wie der Weltmarkt in 2 nenmarkt mehr als bish trachtung stehen, aber au die Ausdehnung der deut nationalwirtschaftliche Au muß sich der alte Pir machen, dem Deutschlank lichen Aufstieg verdankt. 2. Wenn der Unterne erkannte Führer des Bet erscheint es selbstverständ ganze Persönlichkeit und haltung und die Zukunf sondern daß er auch mit seiner gesellschaftlichen S steht, die seinem Unterne erwachsen sind. Es geht die Risikopflicht des Unt mildert oder gar aufgeho in der Nachkriegszeit der hendes Unternehmen dem Leiter mit Recht besonder schließt, dann muß bei 1 geworden sind, dieser Pei besondere Opfer in der#4 Im Rahmen des neuen Führer des Betriebes au vielfach gang und gäben tivismus oder anonym schanzen. 3. Wichtiger noch als der in dem Gesetz zur Ol beit enthaltenen einzelnen Geist. von dem sich der läßt. Er muß unter Be keuen sittlichen In meinschaft wie der Betrie zu befolgen gewillt ist. 8 den gehört vor allem auch Verhältnis zu den ander Inmoralische Anwendung sellung verzichtet, mag er 1194 696 1066 Zusammen Daraus ergeben sich folgende Entwicklungen: 1. Gegenüber 1932 die anteilmäßig größte Steigerung hatten Röhr, die Autounion, Opel und B. M. W Diese vier Firmen hatten 1933 auch wesentlich mehr Zulassungen als 1931. 2. Gegenüber 1931 die größte Zulassung hatten 1933 Röhr, Daimler=Benz, die Auto=Union, Adler und Opel. 46141 36522 74646 Jahr 1930 58 514 46 141 36 522 74 646 81 197 56 039 41 114 82 048 3. Durch die Krise im Jahre 1932 besonders, d. h überdurchschnittlich gegenüber 1931, mitgenommen wurden: Brennabor, Hanomag, Stoewer, B. M. W. und Opel. Davon haben 1933 die Verluste restlos ausgeglichen und sogar überkompensiert: Opel, Stoewer und B. M.., so daß also Brennabor und Hanomag von den in der Übersicht genannten Marken die beiden einzigen Firmen sind, welche die Krise noch nicht überwunden haben, soweit man die Stückzahlen zugrunde legt. 1931 1932 Dei Danziger Opel=Fahrer Kannenberg bei seiner Ankunft von der 36=Stunden=Deutsch= landfahrt in Garmisch. 1933 Klar geht aus diesen Zahlen hervor, daß sich gegenüber dem Zustand von 1930 als dem Endpunkt vor der Krise das Verhältnis Inländer: Ausländer ganz zugunsten von uns entwickelt hat. An Sielle eines Ausländeranteils von 28 v. H. im Jahre 1930 haben wir 1933 nur noch einen solchen von 9 v. Daß an dieser Umstellung das Kleinfahrzeug entscheidenden Anteil hat, ist allgemein bekannt. Leider gestattet die im Jahre 1930 noch nicht durchgeführte Zählung nach Hubraum=Klassen keinen Vergleich der Ergebnisse jenes Jahres mit 1933. Immerhin dürften die folgenden Ziffern einen zahlenmäßig klaren Überblick geben: Verantwortlichkeit des Fahrlehrers für Verkehrsunfälle seiner Fahrschüler Ein Fahrlehrer hatte es in Kenntnis der noch mangelhaften Ausbildung seines Fahrschülers geduldet, daß dieser in einer städtischen Wohnviertelstraße nahezu die ortszulässige Höchstgeschwindigkeit mit etwa 25—30 Stundenkilometer ausnutzte. Als unvermutet ein kleiner Junge kurz vor dem Wagen über die Fahrbahn lief, verlor der dadurch uberraschte Fahrschüler derartig die Fassung, daß er die Fußbremse nur ganz ungenügend betätigte und direkt auf das Kind losfuhr. Das zuständige Landgericht maß die Schuld in diesem tödlich verlaufenen Verkehrsunfall ausschließlich dem Fahrlehrer zu, während es den Fahrschüler freisprach. Das Reichsgericht bestätigte dieses Strafkammerurteil als rechtskräftig. In der verkehrsrechtlich aufschlußreichen Begründung der Instanzen wird ausgeführt: Einem ausgebildeten Kraftfahrer mit durchschnittlicher Verkehrserfahrung wird die Vermeidung ern Unfällen bei Einhaltung der örtlich zugelassenen Höchstgeschwindigkeit, meist keine Schwierigkeiten bereiten. An einen noch in der Ausbildung begriffenen Fahrschüler können aber erfahrungsgemäß derartige Anforderungen nicht allgemein gestellt werden. Da ein Eingreifen in die Steuerung usw. oder ein Zuruf, der oft mehr Verwirrung als Nutzen stiftet, zum Ausgleich von Fehlern der Fahrschüler nicht absolut erfolgversprechend ist, hat der Fahrlehrer grundsätzlich die Pflicht, seinen Schülern kein höheres Tempo zu gestatten, alser derem jeweiligen Fahrkönnen entspricht. Im übrigen ist zu beachten, daß der nationalsozialistische Grundsatz, Gemeinnutz geht vor Eigennutz, auch im Verkehrsleben gilt, wo er dahin umzudeuten ist, daß die Ausbildung von Kraftfahrern im Interesse des Gemeinwohls hinter die Forderung allgemeiner Verkehrssicherheit zu treten hat; insbesondere muß jetzt mehr als je Rücksicht auf die Kinder, also auf den Nachwuchs des deutschen Volkes genommen werden. 4. Daimler=Benz. Adler und Röhr waren die Firmen, welche die Krise 1932 im Verhältnis am besten überstanden. Ausländische Marken(in Stück): Firma 1931 1932 1933 ord 3995 1362 3996 itroen 1056 384 968 (in Stück) iat 990 947 946 Hubraum in Liter bis 1,2 über 1,2—2,1 über 2,1—3,3 über 3,3—4,2 über 4,2 Zusammen 1931 Inländer Ausländer Inländer Ausländer 1933 hevrolet Sonstige Zusammen 1179 2678 345 294 1554 1198 20922 145 18791 3809 3666 4832 42348 3120 27410 2022 3169 1317 9898 4592 Im Gegensatz zu den Inländern, bei denen nur zwei der wesentlicheren Firmen niedrigere Neuzulassungsziffern gegenüber 1931 im Jahre 1933 hatten, ist es bei den ausländischen Marken lediglich Ford, wel74646 7402 scher die Krise restlos überwunden hat. Bemerkenswert ist, daß Ford mit Citroen die ersten beiden Plätze auf dem deutschen Markt unter den ausländischen Firmen innehatten, also diejenigen, deren Wagen so gut wie ganz aus deutschem Material und mit deutscher Ar beitskraft hergestellt werden. Mit Ausnahme der Firma Fiat, welche aber auch in ihren Wagen Ersatzteile deutschen Ursprunges verarbeitet, sind die ländischen Erzeugnisse in ihrem Absatz gegenüber 1931 ganz erheblich zurückgegangen, insbesondere aber die Firmen, die vorzugsweise mittelschwere und ganz schwere Wagen(über 33 Liter) auf den Markt brachten. Die wichtigste ausländische Marke— eben Ford — aber kommt 1933 erst an siebenter Stelle, ebenso wie auch 1932, während im Jahre 1931 die FordSme am.. Neuzulassung nur vier deutsche Marken vorlassen Derartige Umschichtungen haben natürlich auch das mußte. Von den„Sonstigen" waren 1933 398 Steyr Zulassungsbild der einzelnen Firmen gewaltig geän= und 128 Buick. Das bedeutet für Steyr einen Anstieg dert. Wie sich hier die Lage zwischen 1931 und 1933 von rd. 70 Wagen gegenüber 1932, bei Buick einen gestaltete, mag wiederum eine Übersicht zeigen: Verlust von knapp 30 Fahrzeugen. 7402 1600 701 730 822 1162 411 989 121 46141 9898 Diese Übersicht spiegelt deutlich die Massierung der deutschen Fahrzeuge in den kleinen Klassen, zeigt ferner, wie wenig Bedeutung die ausländische Kraftfahrzeugherstellung dem Kleinwagen für den Markt noch 1931 beimaß, läßt erkennen, daß das Aus land diesen Rückstand danach auszugleichen versuchte und bestätigt schließlich, daß im allgemeinen der Aufschwung gegenüber 1931 im vergangenen Jahr bei den Inländern, wie den ausländischen Fahrzeugen dem Wagen über.1 Liter noch nicht so genützt hat, daß er den Bestand von 1931— also dem ersten Krisenjahr — erreichte. Was für die Gegenüberstellung der Jahre 1931 und 1933 eben gesagt wurde, gilt im wesentlichen auch für eine solche der beiden letzten Jahre. nennenswerten deutschen rein ausvertretungen. Austin ist sogar mit 32 vertreten. Reklamen solcher deutschen Presse leider noch Der Kraftwagenabsatz im Jahre 1933 5 f Frankfurt, 26. Jan. Die Adam=Opel=AG. veröffentlicht ein umfassendes Ziffernwerk über den Kraftwagenabsatz des Jahres 1933 in Deutschland. Insgesamt wurden 92 270 fabrikneue Personen=, Liefer= und Lastwagen(ohne Dreiräder) im Deutschen Reich zum Verkehr zugelassen. Die Ziffer des Jahres 1930 ist damit fast erreicht und die der Jahre 1931 und 1932 um 35 und 91 Prozent übertroffen. Als besonderes Merkmal der Absatzentwicklung im Jahre 1933 ist anzusehen, daß die übliche Saisontendenz von der ständigen konjunkturellen Besserung fast vollständig überdeckt wurde, so daß die Absatzzahlen bis einschließlich September eine außerordentliche Stetigkeit auf dem Niveau von 10000 Wagen monatlich brachten, gegen die erst der Oktober mit rd. 8600 Wagen, der November mit rd. 6600 und der Dezember mit ebenfalls rd. 6600 Wagen einen gewissen saisonmäßigen Abstieg aufwiesen, der aber hinter der üblichen absteigenden Saisontendenz wesentlich zurückbleibt. An dem Personenwagenabsatz von 82104 Stück sind die fünf Hauptfirmen Adler, Autounion, BMW, cedes=Benz und Opel mit rd. 80 Prozent beteiligt. Der Rest entfällt mit etwa 9 Prozent auf ausländische Fabrikate, mit etwa 11 Prozent auf die übrigen deutschen Firmen. Am Liefer= und Lastwagenmarkt entfallen auf die fünf genannten Firmen nur 49,7 Prozent des gesamten Absatzes, während die ausländischen Marken, 15 Prozent des Nutzfahrzeugmarktes für sich in Anspruch nehmen. Von den übrigen deutschen Firmen sind, Büssing, Hansa=Lloyd und Magirus am stärksten am Markt bereiligt. Die höchsten Prozentzahlen haben an diesem Markt MercedesBenz mit 24,1 und Opel mit 20,9 aufzuweisen. Am gesamten deutschen Automobilabsatz im Jahre 1933 sind beteiligt: Opel mit 33,5 Prozent(1932= 30,6), Autounion mit 17.9(14,1), Mercedes=Benz mit 11.2 (13.), Adler mit.4(10,3) und BMW mit 5,8(5,4). Dortmunder Autos im Winterurlaub nalen Regierung sei im Interesse des Gemeinwohls für den Verkehr dahin umzuwerten, daß das Interesse an der Ausbildung von Kraftfahrern hinter die Forderung allgemeiner Verkehrssicherheit zu treten habe. Insbesondere sei jetzt mehr als je im Verkehr auf die kleinen Kinder, also auf den Nachwuchs des deutschen Volkes, die schuldige Rücksicht zu nehmen. Zu dem konkreten Fall sei noch erwähn:, daß nicht der Fahrschüler, wohl aber der Fahrlehrer bestraft wurde, weil er trotz Kenntnis der mangelhaften Ausbildung des Fahrschülers diesem das nch Lage der Dinge zu hohe Tempo nicht verboten hatte. Lustkühlung Nur 1564 Kraftfahrzeuge vorübergehend abgemeldet gegenüber 1756 im Vorjahr. Wie schon im Januar 1933 wurde auch zu Beginn dieses Jahres eine amtliche Erhebung über die vorübergehend für die Wintermonate bei den Zulassungsbehörden abgemeldeten Kraftfayrzeuge durchgeführt. Sie zeigte das erfreuliche Ergebnis, daß nur 300 687 Fahrzeuge am 3. Januar aus dem Verkehr im Reichsgebiet gezogen waren gegenüber 377220 im Vorjahr. Und zwar war die Zahl bei den Krafträdern um 23 Prozent geringer, bei Personenkraftwagen um 20 Prozent und bei Lastkraftwagen um 6,2 Prozent.— Diese Entwicklung beruht einmal auf der Maßnahme der Befreiung neuer Personenkraftwag Steuerpflicht und der Möglichkeit der Steuerablösung für alte Personenkraftwagen, zum anderen auf der allgemeinen Belebung der Wirtschaft. Die Verhältnisse in den deutschen Großstädten haben sich etwa entsprechend der Gesamttendenz im Reiche gestaltet. Eine Ausnahme von der allgemeinen Rückläufigkeit der Zahl von Abmeldungen macht lediglich die Stadt Bielefeld. In Dortmund waren am 3. Januar dieses Jahres insgesamt 1564 Kraftfahrzeuge vorübergehend aus dem Verkehr gezogen gegenüber 1756 am 3. Januar 1933 und 676 am 1. Juli 1933. In den einzelnen Fahrzeuggattungen gestaltete sich die Entwicklung wie folgt: Es waren in unserer Stadt abgemeldet: Krafträder(ohne Kleinkrafträder) am 3. Januar 1933 826, am 1. Juli 1933 118, am 3. Januar 1934 630; Personenkraftwagen am 3. Januar 1933 717, am 1. Juli 1933 366, am 3. Januar 1934 717; Lastkraftwagen am 3. Januar 1933 213, am 1. Juli 1933 192, am 3. Januar 1934 217. Bei dem Vergleich der Ergebnisse vom 3. Januar 1934 mit den entsprechenden Zahlen vom Januar des Vorjahres ist noch zu berücksichtigen, daß der geringeren Anzahl vorübergehend abgemeldeter Kraftsahrzeuge Anfang 1934 ein höherer Gesamtbestand an Kraftfahrzeugen gegenübersteht, so daß die tatsächliche Entwicklung noch günstiger gewesen ist, als aus der zahlenmäßigen Gegenüberstellung hervorgeht. In unserer Automobil= und Motorradbeilage vom 17. Februar ist ein Klischee versteckt worden. Auf der Seite war ein Artikel: Die Adlerwerke auf der Automobilausstellung 1934 mit einem Klischee zu finden. Dieses Bild gehört zu dem Artikel„Luftkühlung“ und stellt ein Maschinenaggregat des 6/30 PS NAG.=Voran der Nationalen Automobil=Gesellschaft dar. Wir stellen dieses gern richtig. Für den Inhalt verantwortlich: Albert Wemper. k1Beginn des Anzeigenteils: Qualitätsarbeit 4 Sicherheit! Haltbarkeitl bietet die Protektlerung mit dem DEKA-GIGANT-PROFIL Groß Vulkansler-Betrieb Kirchhoff& Niebuhr Bereifung, Zubehör, Kugellager, Dichtungen, Werkzeuge— Kalserstraße 26. Ruf 38362 5 Hans Gerlach& Co. en von der Altestes Spezialhaus am Platze für MerAutomobile Autorisierte Elektrodienststelle Spezial-Reparaturwerkstatt Ersatzteillager und Fahrschule Dortmund, Märkische Straße 21 u. 26. Ruf 26376 H. W. SCHMEDTMANN& CO. Größtes u. Altestes Spezialhaus am Platze für: ELE Auste-Licht, Zündung, Aulo-Batterien, Bereifung Autozubehör von-2 LEIITIE on Gueeleee Autopreßnummernschilder in 2 Std. lieferbar Märk! e M Se itre 1 2 ste. Rund um das Kraftfahrzeug IXli Spanischer Treibstoff aus Kohle? Die spanische Regierung interessiert sich stark für neues, von der Destilacion Espanola de Carbones entwickeltes Hochdruckverfahren zur Hydrierung von Steinkohle. Das neuartige Verfahren soll die nahezu restlose Überführung von Kohle in Treiböle von außerordentlich guter Beschaffenheit ermöglichen. Wie man hört, beabsichtigt die spanische Regierung, aus strategischen Gründen die Treibstoffgewinnung aus eigenen Kohlevorkommen besonders zu forcieren. Es soll zu diesem Zweck die Brennstoffeinführung mit einem Hochschutzzoll belegt werden. L. Kolben Otto Gladen Verkauf 29 Kalserstr. 136 Fernruf 31314 ein sind Originalkolben Kundendienst 15 fast aller deutschen Kraftwagen Generalvertrieb: Carl Peicher, Quisburg Auslleferungslager: Ing. C. Jüttemann, Dortmund Kuhstraße 10 b OriginalErsatztelle. Gemeinnutz gehr vor Eigennutz— gilt auch im Kraftfahrverkehr! Reichsgerichtsparole für Verkehrssicherheit und Kinderschutz. ch wenig verkehrsgewandter Fahrschüler kleinen Jungen überfahren, da er infolge Fahrgeschicklichkeit zu hohen Tempos kritischen Augenblick nicht mehr meiHeinrich Berkenkamp Volefon 31108 Eine interessante Diebstahlsicherung. Ein arbeitsloser englischer Autoingenieur hat sich eine Autodiebstahl=Sicherung patentieren lassen, die an eine Telephon=Wählerscheibe erinnert. Diese besitzt numerierte Löcher. In 4 dieser Löcher müssen Stöpsel gesteckt werden. bevor man den Motor anlassen kann. Die Zusammenstellung dieser 4 Löcher ist für jeden Motor natürlich eine andere. Da eine Unmenge von Lochkombinationen möglich ist, wird der Autodieb von vornherein auf den Versuch, einen Wagen mit dieser Sicherung zu stehlen, verzichten." Wu. Ein no hatte einen eines für seine den Wagen im stern konnte. In dem jetzt vom Reichsgericht vollinhaltlich gebilligten Vorderurteil war vom Landgericht Bautzen ausgeführt worden, daß der das Leben der Gegenwart beherrschende nationalsozialistische Grundsatz „Gemeinnutz geht vor Eigennutz!“ auch im Verkehrsliben absolute Geltung habe. Die Maxime der natioErsalztelle und Reparaturen 12 FORD Geomon,— 8. Schosteret für Ich kaufe ein Motorrad d Zündap#= Fabriklager A. Strohn, Dortm. Körnerplatz. Automoblle nur Tölle& Co., Dortmund F. 824 55/6 e Mallinckrodtstraße 269