e England mit esetzt ist.— ; i n d e m n e u e n Verbindungslung in einem rtoffeln überhaupt nem Gemüse. Bis und wird dort mit ran geschützt. Bei leichen genügt es. Wasser zum Auföpfe ist allerdings techen mit spitzem schon restlos aufdie Garzeit wird 1 bis 1½ Stunden Salz). Sie müssen ucht werden; denn se, oft auch rissige nisbakterien angeschale kochen, so ist zufen von Eiweiß hüten, wickelt man n weiches, weißes n. n es auch einmal Süßzmost gefriert welches man zum nicht weiter beobsich Flaschen und siese Flaschen oder zu stellen. Schon Basser würde durch Boden von Flasche es: langsam aufltes Wasser, wenn st in eine trockene : So kann nichts nigen Stunden ist aus einem solchen tischfertig machen zu lange warm dicher ist als sonst. mancher Schaden ung gkeit aller RahI mit davon ab, genbleiben. Das wertet damit das isch nicht längere Fleischsaft aufsofort aus einen 8 zu. Gehacktes Organe sollen so anderen Flüssig Deutliche Aufhtig, damit keine ufbewahren der weil die Tüten ür Hülsenfrüchte rchlässigem Stof um Kochen nich nur ein id der mu bewahrt. wenig werden von samtlichen Postanstallen, den Brieftrügern, unseren Gece eien in u r. Aur Authu### Schriftleitung und Geschäftsstelle: Lemgo, Mittelstraße. Druck und Verlag von F. L. Wagener, Lemgo. Fernsprech-Anschluß 491 u. 492. N 77 innerdald 30 7p 1S 2721 nede an 6 geschäftliche eines Jaore 4 Rpf. Terlan Beilagengedühr 1000 Stüch sechsieitige 20 R2 Abschlüffer Rochlat # bis 90-Millimeterzeile —— be 96. Jahrgang Lemgo, Freilag, 24. Januar 1941 Nummer 20 Neuer Erfolg in Uebersee Weitere 31 000 BRT. versenki— Kriegswichlige Ziele in England bombardiert DNB. Berlin, 23. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Ein in überseeischen Gewässern operierendes Kriegsschiff hat weitere feindliche Handelsschiffe mit zusammen 31 000 BRT. versenkt. Seine früheren Erfolge von über 100000 BRT. wurden schor bekanntgegeben. Im Zuge der bewaffneten Aufklärung versenkte ein Kampfflugzeug westlich Irland ein Handelsschif! von 3500 BRT. Außerdem wurden ein Hafen an der Südostküste Englands und Bahnaulagen erfolgreich mit Bomben belegt. In der letzten Nacht griffen einzelne Flugzeuge ver schiedene kriegswichtige Ziele an der britischen Ost küse an. Der Feind warf in den gestrigen Abendstunden i: Westdeutschland wenige Spreng= und Brandbomben Kriegswichtige Ziele wurden nicht getroffen. Der ent DNB. Rom, 23. Januar. Der italienische Wehrmacht. bericht vom Donnerstag hat folgenden Wortlaut: „Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: An der griechischen Front Kämpfe örtlicher Bedentung, in denen wir dem Feind empfindliche Verluste zugefügt haben. Feindliche Truppen wurden mit Bomben belegt. Während eines feindlichen Einfluges auf eine albanische Ortschaft stellte eines unserer Jagdflugzeuge die feindlichen Flugzeuge, von denen es eines abschoß und die anderen in die Flucht trieb. Der äußerst heftige Kampf zwischen den Stützpunkten des Platzes Tobruk hat den ganzen gestrigen Tag angedauert. Erst am Nachmittag sind Australier in die Stadt selbst eingedrungen, wo alles in Brand gesteckt und das überalterte Schiff„San Giorgio“ mit Dynamit in die Luft gesprengt worden war. Im Westabschnitt leisten noch einige Stützpunkte dem feindlichen Angriff hartnäckigen Widerstand. Die in Tobruk kämpfenden italienischen Streitkräfte bestanden aus einer einzigen Division sowie einigen Marineabteilungen und Grenzwächtern. Der Feind selbst sieht sich gezwungen, zuzugeben, daß die von seinen den Angriff durchführenden fünf Divisionen erlittenen Verluste besonders schwer sind. Unsere Luftwaffe hat feindliche Truppenzusammenziehungen bombardiert. Die feindliche Luftwaffe hat Einflüge auf einige Ortschaften in Libyen unternommen, wo einiger Schaden verursacht wurde. In Ostafrira an der Sudanfront Artillerie= und Spähtrupptätigkeit im Gebiet von Gallabat. Feindliche Angriffe im Gebiet von Chern wur durch unsere Gegenangriffe abgewiesen, durch die dem Gegner empfindliche Verluste beigebracht wurden. England raubt das Kongogold Ein„Vertrag“ mit den nach London geflüchteten belgischen Emigranten. Reuter verbreitet eine Mitteilung des englischen Außenamts über den Abschluß eines sogenannten Kauf= und Finanz= vertrages mit Belgisch=Kongo. Neben dem mehr als vagen Versprechen, bestimmte Warenmengen zu übernehmen und an Belgisch=Kongo Kredite zu geben, enthält der zwischen Eden und der in London ausgehaltenen belgischen„Regierung" abgeschlossene„Vertrag“ die überaus interessante Klausel, daß die Gesamtheit der Gold= und Devisenbestände Belgisch=Kongos an die Bank von England abgetreten wird. —. Die englischen Bestände an Gold und Devisen zur Fortfahrung des Krieges werden also, so heißt es in dem Reuter. bericht schamhaft, auf diese Weise eine Vermehrung erfahren— mit anderen Worten: Die englischen Plutokraten rauben nunmehr auch das Gold Belgisch=Kongos, und ihre seinerzeit nach London geflüchteten belgischen Handlanger leisten ihnen dabei Hilfestellung. England bleibt sich seiner alten Tradition treu. So wie es in früheren Jahrhunderten seinen Reichtum in der ganzen Welt zusammengestohlen und geraubt hat, so sucht es auch jetzt den Krieg dazu zu benutzen, um seinen erschütternden Finanzen durch den Raub fremden Goldes etwas aufzuhelfen. In den landesverräterischen Emigranten hat es dabei willfährige Helfershelfer gefunden. Aber auch dieses gemeine Verbrechen wird eines Tages seine Sühne finden. Unrecht Gut gedeihet nicht. Willtie nach England abgereist Wie Associated Preß meldet, ist der unterlegene Gegenkandidat Roosevelts, Wendell Willkie. an Bord eines Clipperflugzeuges als„privater Bürger und Individuum, das entschlossen ist, ausfindig zu machen, was vorgeht“. nach England abgereist. Willkie überbringt einen persönlichen Brief Roosevelts en Kburchill standene Sachschaden ist gering. Eine Zivilperson wurd getötet, drei weitere sind leicht verletzt. Jagdflieger schossen gestern zwei feindliche Flugzeug ab, ein drittes wurde durch Marineartillerie zum Abstur, gebracht. Ein eigenes Flugzeug wird vermißt. Die geistige Kriegführung des Reiches Dr. Goebbels sprach vor Offizieren des Heeres Reichsminister Dr. Goebbels stattete einem Truppenübungsplatz des Heeres einen Besuch ab Dr. Goebbels sprach vor einer größeren Anzahl von Offizteren, die dort zu einem Lehrgang zusammenberufen waren, über die Erfolge der geistigen Kriegführung des Reiches. Nach den mit lebhafter Zustimmung aufgenommenen Ausführungen dankte Generalleutnant Weisenberger Dr. Goebbels für den Vortrag und für die ständige Betreuung der Truppe durch das Reichspropagandaministerium sowie die Reichspropagandaleitung. Im Aegkischen Meer versuchten feindliche Flugzeuge einen unserer Luftstützpunkte anzugreifen. Sie wurden durch das Feuer unserer Luftabwehr vertrieben, ohne irgendeinen Schaden verursacht zu haben. Ein Flugzeug wurde von unserer Flak getroffen und stürzte brennend ud. Ein anderes Flugzeug(Katapultflugzeug) wurde von anferen Jügern in der Nähe eines feindlichen Stützpunktes abgeschossen. In der Nacht zum 23. Januar haben britische Flugzeuge Einflüge auf Catania und eine andere Ortschaft auf Sizilien unternommen, ohne daß Schaden verursacht wurde. Schon sast 8000 griechische Soldalen gefallen Wie der„Corriere della Sera“ aus Belgrad meldet, betragen auf Grund einer amtlichen griechischen Mitteilung die griechischen Verluste an Gefallenen bisher 158 Offiziere und über 7500 Unteroffiziere und Mannschaften. Die Zeitung„Chicago Daily News“ berichte aus Washington, das Staatsdepariement habe Grund zu der Annahme, daß die deutschen Militärbehörden bei Verdun einen Bombenübungsplatz einzurichten beabsichtigten, der möglicherweise Ameriras großten Soldatenfried hof im Auslande. Romagne sous Monfaucon. einschließe. Die USA.=Regierung habe, wie angenommen werde, um Erklärungen gebeten und vermutlich die Gründe auseinanderwarum das USA.=Volk nicht 15000 Soldatengräber mentierzwecken zuliebe bombardiert sehen möchte. Die Deutschen sähen anscheinend keinen Grund, warum einige amerikanische Soldatengräber verschont bleiben, sollten, falls der Friedhof sich für den angeführten Zweck als am besten geeignet erweise(1). * Die jüdisch=plutokratische Verbrecherclique, die einen großen Teil der USA.=Presse kontrolliert, setzt im Rahmen ihrer üblichen Hetzkampagne gegen die Achsenmächte von Zeit zu Zeit besonders gemeine und niederträchtige Greuellügen in die Welt, deren Inhalt in raffinierter Weise dazu angetan ist, die heiligsten Gefühle des amerikaDer englische Kriegsminister gab am Donnerstag im Unterhaus bekannt, daß Oberstleutnant R. L. Bingham seines Postens als Kommandeur der Offiziersanwärterschule enthoben worden ist. Bingham hatte vor einigen Tagen in einem Brief an die„Times“ die Ansicht vertreten, daß die aus der englischen Mittel= und Arbeiterschicht hervorgegangenen Offiziere ihren Aufgaben nicht gewachsen seien und einen krassen Gegensatz zu den Offizieren der Aristokratie und der Feudalschicht bildeten. Diese offenherzigen Auslassungen paßten natürlich in diesem Augenblick absolut nicht in den Kram der Plutokratenclique, die sich gerade Englische Ausverkaufsbilanz So herrlich weit haben es die Briten gebracht, daß jetzt bereits die internationale Oeffentlichkeit in aller Freiheit den Wert oder Unwert der britischen Aktiven behandelt, die es noch gibt. Der amerikanische Finanzminister Morgenthau hat eine ins einzelne gehende Darstellung der englischen Reserven gegeben, die aus zwei Gründen interessant ist. Einmal nämlich, weil daraus hervorgeht, daß sämtliche britischen Anlagewerte in den Vereinigten Staaten gerade ausreichen werden, um die laufenden— also nicht die künftigen!— Bestellungen an Kriegsmaterial zu bezahlen, zum anderen, weil eine Zusammenrechnung der von Morgenthau genannten Einzelzahlen eine wesentlich andere Summe ergibt als die von ihm selbst gegebene Schlußrechnung. Es hat sich also schon als notwendig erwiesen, den Status des Empire als günstiger hinzustellen, als er wirklich ist, weil sonst angesichts der Milliardenwerte(in Dollar gerechnet!) den amerikanischen Steuerzahlern zu schwül werden würde. Andererseits wird der Eindruck erweckt, als sei England bereit, auch das Letzte hinzugeben, um die amerikanische Hilfeleistung moralisch zu verdienen. Daß dieses letztere Argument nicht ernsthaft gemeint ist, geht schon daraus hervor, daß die rückständigen Weltkriegsschulden, die eine Höhe von rund 12 Milliarden Reichsmark ausmachen, einfach unter den Tisch fallen. Jedenfalls ist festzustellen: 1. auf der britischen Insel befindet sich kein einziges Goldstück mehr, alles ist über den Großen Teich geschafft worden, um dort als Zahlung für Kriegsmaterial Verwendung zu finden. 2. Die Vereinigten Staaten nehmen dankend die letzten Effekten und Wertpapiere, Beteiligungen und Anlagen entgegen, die dem englischen Weltreich noch verblieben sind. 3. Man rechnet drüben damit, daß schon im Laufe dieses Jahres der letzte Rest der englischen Auslandsguthaben aufgezehrt sein wird und daß damit die finanzielle Vormachtstellung Londons restlos beseitigt ist. 4. Man diskutiert weiter darüber, ob und in welchem Umfange man nach der Aufzehrung der Mobilien den Ausverkauf auch der Immobilien, der Kolonien und Stützpunkte, der Dominien und Besitzungen weiter betreiben kann. Für uns hat diese Auspowerung der englischen Plünderer den Beigeschmack eines Aktes der ausgleichenden Gerechtigkeit. Es wird sich erst noch herauszustellen haben, ob die amerikanische Hilfe sich überhaupt noch wird realisieren lassen. Vielleicht kommt es den Yankees gar nicht so sehr auf ihre Hilfestellung als vielmehr auf das britische Erbe an? nischen Volkes aufzuwühlen. So wurde seinerzeit während der Schlacht um Frankreich die infame Behauptung aufgestellt. daß deutsche Truppen das kanadische Weltkriegsehreumal auf der Vimyhöhe zerstört hätten. Der Zufall wollte es, daß einen Tag später der Führer diesem Ehrenmal einen Besuch abstattete und die zahlreichen in seiner Begleitung befindlichen Ausländer die völlige Gegenstandslosigkeit dieser Greuellüge mit eigenen Augen feststellen konnten Es ist überflüssig, zu betonen, daß auch an der neuen Greuelmeldung aus der Gangsterhochburg Chikago kein wahres Wort is. Die jüdisch=angelsächsischen Pressegangster haben sich diese Meldung genau so aus ihren schmutzigen Fingern gesogen in der alleinigen Absicht, das amerikanische Volk noch stärker gegen Deutschland aufzuhetzen. Das deutsche Volk, das auch gegenüber den Toten der ehemaligen Gegner die ritterliche Achtung hegt, die bei einer Kulturnation selbstverständlich sein sollte, wendet sich mit tiefem Ekel und heiligem Zorn gegen solche widerliche Entartungen des propagandistischen Kampfes, die nur in der verantwortungslosen und verjudeten Presse der Demokratien denkbar sind jetzt, wo ihr das Wasser immer höher an den Kragen steigt, krampfhaft bemüht, der englischen Bevölkerung Traumbilder ihrer sozialen und volksverbundenen Einstellung vorzugaukeln. So blieb Churchill und seinen Trabanten angesichts des Entrüstungssturmes, den Binghams Ausführungen in den zur Zeit so umworbenen Volksschichten ausgelöst hat, nichts anderes übrig, als den Sündenbock in die Wüste zu schicken, wo ihm jedoch bestimmt ein einträglicher Posten in der Rüstungsindustrie offensteht, denn— ein Plutokrat kratzt dem anderen bestimmt nicht die Augen aus. Hefliger Kampf um Tobruk 5 feindliche gegen eine italienische Division— Australier in die Stadt eingedrungen Friedhof als„Bombenübungsplatz“. Niederträchtige Greuellüge der jüdisch=angelsächsischen Gangsterpresse Englischer Offizier war zu offenherzig Oberstleutnank Bingham seines Postens enthoben England bestiehlt Griechenland Keine Rückgabe des geraubten Parthenon=Marmors Nach einer Meldung des englischen Nachrichtendienstes fragte die konservative Abgeordnete Miß Cazalett im Unterhause an, ob der Premierminister einen Gesetzentwurf einbringen werde, um die Rückgabe des Marmors von Elgin bei Beendigung der Feindseligkeiten„als Zeichen der Anerkennung für den großartigen Widerstand Griechenlands gegen die Agression" zu gestatten. Attlee erteilte hierauf den schriftlichen Bescheid, daß die Regierung sich nicht vornehme, einen Gesetzesvorschlag zu diesem Zweck einzubringen. Bei dem in Frage stehenden Elgin=Marmor handelt es sich um eine kostbare Sammlung von Skulpturen aus der Blütezeit der griechischen Plastik, die von dem englischen Diplomaten Thomas Elgin, als er um die Wende des 19. Jahrhunderts britischer Gesandter in Konstantinopel war, auf einer Reise durch Griechenland„entführt“ wurde. Dieser geschäftstüchtige Abkömmling Albions hatte es dann verstanden, seinen wertvollen Raub, unter dem sich Giebelfiguren und Teile des Parthenonfrieses und eine Kore des Erechtheion befanden, für teures Geld in London losgeschlagen, wo es seit 1816 im britischen Museum aufbewahrt wird. Diese Geschichte macht es verständlich, daß die Anfrage von Miß Cazalett im Unterhaus als außerst peinlich empfunden wurde. Ihr wurde, wie zu erwarten war, die entsprechende Antwort zuteil. Denn noch nie hat ein britischer Minister doran gedacht, einen Verbündeten für die England geleisteten Dienste zu belohnen, noch viel weniger daran, einen einmal in Sicherheit gebrachten Raub freiwillig herauszugeben. Im vorstehenden Fall hätte es sich übrigens nicht einmal um eine Belohnung, vielmehr nur darum gehandelt, einen vor langer Zeit in Griechenland verübten Raub„wiedergutzumachen“. Aber auch dazu sind die Engländer auf Grund ihrer Mentalität nicht einmal imstande. Ganze 500000 Reichsmark! Wahrhaft plutokratische„Opfer“ für Griechenland. Die Herren Plutokraten in England haben, wie Reuter meldet, wieder einmal„ganz großzügig“ in ihre Taschen gegriffen. So jedenfalls will es der Herr Lordsiegelbewahrer Attlee mit seinem Unterhausgerede nicht nur seinen Zuhörern, sondern vor allem der„notleidenden, tapferen griechischen Nation“ weismachen. Großsprecherisch posaunte er in die Welt, daß„46000 Pfund Sterling für den griechischen Hilfsfonds gezeichnet worden seien". Also 46 000 Pfund(etwa 500000 RM.) brachte das plutokratische England für den notleidenden, von ihm in den englischen Krieg gehetzten Bundesgenossen auf. Die Höhe dieser Summe wird erst recht deutlich, wenn man die Ergebnisse der WHW.=Opfersonntage in Deutschland in Vergleich stellt So brachte z. B. der 1. Opfersonntag in diesem Jahr(12. Januar) in Berlin über 1,59 Millionen RM. Das ist also das Dreifache von dem, was die Herren englischen Plutokraten zusammen für die Notleidenden in Griechenland aufbrachten. Offensichtlich fand auch die britische Regierung diese 46 000 Pfund für kläglich. Deshalb hat sie, um mit Attlee zu sprechen, „trotz zahlreicher innerer Notwendigkeiten beschlossen, 25.000 Pfund(etwa 300000 RM.) dem britischen Gesandten in Atben zur Unterstützung der griechischen Bevölkerung zur Verfügung zu stellen“. Diese Summe schlägt erst recht dem Faß den Boden aus. Es dürfte übrigens der englischen Regierung nicht sehr schwer gefallen sein. diese paar lumpigen Pfund aus den eben erst„vertraglich“ geraubten Gold= und Devisenbeständen Belgisch Kongos abzuzweigen. Der Reichsarbeitsdienst im Protektorat Ein Appell im Cernin=Palais in Prag Im Festsaal des Cernin=Palais in Prag fand am Donnerstag ein Appell des Reichsarbeitsdienstes in Anwesenheit des Reichsprotektors Freiherrn von Neurath und des Reichsarbeitsführer Hierl statt. Kurz vor Beginn des Appells versammelten sich im Festsaal die Ehrengäste und das Führerkorps des Abschnittes 39. Der Reichsprotektor und der Reichsarbeitsführer erschienen in Begleitung des Staatssekretärs Karl Hermann Frank und führender Persönlichkeiten des Reichsarbeitsdienstes. Reichsprotektor Freiherr von Neurath begrüßte in einer kurzen Ansprache den Reichsarbeitsführer und betonte, daß die Erhebung des RAD.=Abschnittes 39 im Protektorat Böhmen und Mähren zum Arbeitsgau die Anwesenheit des Reichsarbeitsführers in Prag erforderlich machte. Von Neurath dankte dem Reichsarbeitsführer für das persönliche Interesse, das er den Aufgaben des RAD. im Protektorat widmet. Ueber den Aufbau des Reichsarbeitsdienstes im Protektorat hielt Oberstabsführer Commichau einen eingehenden Bericht. Reichsarbeitsführer Hierl dankte dem Reichsprotektor sehr herzlich für die Begrüßung und die Unterstützung, die er seinem Hoheitsgebiete, dem Reichsarbeitsdienst, angedeihen lasse. Der Reichsarbeitsdienst im Protektorat sei dazu bestimmt, den Deutschen in Böhmen und Mähren eine feste Stütze in politischer wirtschaftlicher und kultureller Beziehung zu sein, um sie in die Lage zu versetzen, ihr Deutschtum frei zu entfalten. Die eingesetzten Führer und Führerinnen sollten sich stets bewußt esin, daß der Reichsarbeitsdienst einen Repräsentanten des neuen Deutschland darstelle und zu einer der markantesten Neuschöpfungen des nationalsozialistischen Reiches gehöre. Diese Erkenntnis müsse Führer und Führerinnen gerade hier auf diesem vorgeschobenen Posten zu einer ganz besonderen Haltung verpflichten. Deutsch=slowakische Abkommen Im Auswärtigen Amt haben Bevollmächtigte der Reichsregierung und der slowakischen Regierung am 21. Januar d. 3. ein deutsch=slowakisches Abkommen über Vormundschaften und Entmündigungen und ein deutsch=slowakisches Abkommen über Mitteilungen und Ersuchen auf dem Gebiet des Personenstandswesens unterzeichnet. Diese Abkommen regeln in einer den Bedürfnissen beider Teile entsprechenden und einheitlichen Weise verschiedene Fragen, die sich namentlich aus dem Aufenthalt zahlreicher Angehöriger des einen Landes im anderen sowie aus den mannigfachen persönlichen Beziehungen zwischen den beiderseitigen Staatsangehörigen ergeben. Ehrliche Bewunderung für Deutschland Vortrag des bulgarischen Generals Schkojnoff über seine Schlachtfelderfahrt im Westen. Der Vorsitzende der bulgarischen Reserveoffiziersvereinigung. General a. D. Schkotnofs. hielt im Militärklub von Sosia vor einer sehr zahlreich erschienenen Zuhörerschaft einen Vortrag über seine Reise durch die deutschen Schlachtfelder im Westen. Den Anlaß zu dieser Reise bildete die Ueberreichung einer Daukadresse des bulgarischen Reserveolitzterkorps an den deutschen General. der mit seiner Division in Neuillv als erster eingerückt war und damtt auch das Bulgarten aufgezwungene Friedensdiktat sombolisch vernichtet hat Anschließend daran wurde die bulgarische Offiztersabordnung durch die Maginotlinie und andere Befestigungen im Westen geführt. General Schkoinoff berichtete in seinem Vortrag nicht nur von der gastfreundlichen Aufnahme, die ihm und seinen Kameraden von allen deutschen Militärstellen bereitet worden war. sondern schilderte auch mit ehrlicher Bewunderung die Disziplin und die Wassentaten deutscher Truppen in den einzelnen Phasen des Blitzkrieges. Der Vortrag, der mit Bildern und Karten illustriert wurde, machte auf die Versammelten einen überaus starken Eindruck Bei der Erwähnung des Führers und des Reichsmarschalls brachen die Zuhörer stets in spontane Beifallskundgebungen aus. Britische Anverfrorenheit Das wahre Ziel der Reklameabordnung in Südamerika. Wie wenig die Mission des Briten Willingdon mit Wirtschaft zu tun hat, zeigen die Ausfübrungen des Handelssachverständigen der englischen Reklameabordnung. Rober! Henrv Brand. bei einem Frühstück der britischen Handelskammer in Lima Brand erklärte mit seltener Offenheit. die Aufgabe der Mission bestehe in der Darlegung der„gerechten Sache“ Englands und in der Werbung von Sompathsen für sie. Unverfroren, wie nur ein Engländer sein kann, sagte er gleich anschließend, er glaube nicht fehlzugehen in der Annahme. daß ein großer Teil Perus„bereitwillig und ohne Klage gewisse Opfer zugunsten der englischen Sache auf sich nehme“. Etwa noch bestehende Hoffnungen peruanischer Kreise auf praktische Ergebnisse des Besuches der Briten=Mission auf wirtschaftlichem Gebiet zerstörte endgültig die Feststellung des englischen Agtiators, daß der Wirkungskreis der„Blockade“ nicht eingeschränkt. sondern eher noch erweitert werden soulte. England musse vorzugsweise im Empire kaufen und könne überhaupt nur ein äußerstes Minimum einführen. Englands Ausverkauf geht weiter Insel Morgan und Tucker auf 99 Jahre verpachtet. In Hamilton, der Hauptstadt der Bermuda=Inseln, wurde amtlich bekanntgegeben, daß die Inseln Morgan und Tucker an die Vereinigten Staaten als Luftbasen auf 99 Jahre verpachtet worden seien. Aus London meldet die INS.=Agentur hierzu, daß die britische Regierung diese Verpachtung bestätige. Es handele sich um zwei kleine Inseln, die auf der Südwestseite der Bermudas liegen und für Flugzeugbasen besonders geeignet seien. Protest Brasiliens gegen den britischen Ueberfall auf die„Mendoza“. Die brasilianische Regierung bat in London Protest erhoben gen die Verletzung der amerikanischen Sicherheitszone bei im britischen Ueberfall auf die„Mendoza“. Außerdem regte is brasilianische Außenministerium bei der„Regierung von anama einen gemeinsamen Protest aller amerikanischen Staaun gegen den englischen Rechtsbruch an. Zahlreiche brasilianische Blätter veröffentlichen unter dem Titel sorsicht Brasilien“ den Warnruf eines führenden brasilianischen weiteren Massenzustrom zu verhindern. Brasilien werde überschwemmt von völlig unerwünschten Elementen, wahren Strömen von Schiebern, von intellektuellen Revoluzzern, von vaterlandslosen Gesellen. Tausende sind ins Land eingedrungen unter Umgehung der Wachsamkeit der brasilianischen Behörden. Was jetzt getan werden muß, ist schärfste polizeiliche Ueberwachung und sofortiges Zupacken bei dem geringsten Verstoß gegen die brasilianischen Gesetze oder bei Propaganda gegen das brasilianische Regime. Nicht ohne Grund sind diese Typen aus ihren Herkunftsländern vertrieben worden. Brasilien ist aber kein Müllkasten für Menschen. Noch ist es Zeit zu Maßnahmen, um die Ausbreitung des Uebels zu verhindern. Ermächtigung für Japaus Regierung Weitgehende Vollmachten im Interesse des nationalen Aufbaues und der Landesverteidigung. Amtlich wird aus Tokio mitgeteilt, daß die japanische Regierung fast die Hälfte aller schwebenden=Gesetzesvorlagen, soweit sie nicht unmittelbar mit dem Haushalt und den für die Durchführung des Generalmobilmachungsplanes bestimmten Gesetzen zusammenhängen. nicht vor den Reichstag bringen wird. Hierzu gehören u. a. das Wahlresormgesetz und eine Reihe wirtschaftlicher Vorlagen. Dagegen werden das Gesetz ur Aenderung des Generalmobilmachungsgeepes und eine Vorlage zur Vervollkommnung der Landesverteigung dem Reichstag sofort zugehen. Da das neue Wahlgesetz vorläufig nicht zur Verhandlung kommt. beabsichtigt die Regierung, die Mandate der Abgeordneten des Reichstages, der Provinziallandtage usw. um ein Jahr zu verlängern. Ein entsprechendes Gesetz werde dem Reichstag noch zugehen. Bezüglich der Aenderung und Ergänzung des Generalmohilmachungsgesetzes, das bekanntlich weitgehende Vollmachten für die Regierung vorsieht, sei anzunehmen, daß es ———— mit großer Mehrheit vom stag angenommen werde. Parlamentarische Neuordnung in Japan Der Zusammentritt des ersten japanischen Reichstags, in welchem es keine Parteien mehr gibt, verdeutlicht symbolisch den großen Wandel der Dinge, der sich im Reiche der aufgehenden Sonne begeben hat. Das neue Wahlgesetz, das im Mittelpunkt der gestern begonnenen Session steht, sieht einen revolutionären Abgang von der bisherigen Gepflogenheit vor, indem es nämlich nur noch solche Wähler anerkennt, die Familienväter und über 25 Jahre alt sind. Diese einschneidende Veränderung geht an die Wurzel aller parlamentarischen Grundsätze, indem nämlich bevölkerungspolitische Tatbestände in das bisherige Schema der„gleichen“ Wahl hineingebracht werden. Die Zahl der Wähler, die in Japan ohnehin verhältnismäßig gering ist, weil die Frauen kein Stimmrecht haben. dürfte von etwa 14,5 auf 10 Millionen herabgesetzt werden. Wie man hört, war ursprünglich vorgesehen, auch allen ehemaligen Soldaten ganz allgemein das Wahlrecht zu erteilen. Man ist aber vorerst von dieser Absicht abgegangen, weil damit zahlreiche Umstände verknüpft sind, die nach japanischer Anschauung nicht ohne weiteres zu regeln sind. Die Geschäftsordnung des Reichstages ist ebenfalls grundlegend umgemodelt worden. Es wird keine uferlosen Reden und Debatten mehr geben, sondern die Arbeit soll tunlichst mit dem Mindestmaß an Stimmenaufwand und an Formelkram bewältigt werden. Bisher bot der sapanische Reichstag das eigenartige Bild eines durchaus westlich=demokratischen Gremiums, obwohl doch Japan als Staat eigentlich alles andere als„demokratisch“ im herkömmlichen Sinne ist. Als man seinerzeit die damals für sehr fortschrittlich geltenden parlamentarischen Spielregeln übernahm, tat man dies als eine Konzession an die Zeitströmung. Man wollte gewissermaßen dokumentieren, daß der„alte Zopf“ abgelegt und daß eine neue Zeit angebrochen sei. Inzwischen ist Japan aber zu den Uraründen seiner Kraft zurückgekehrt. Mehr und mehr wird das Jayanische innerhalb des Staatslebens wie innerhalb der Volksgemeinschaft wieder hervorgekehrt. Damit wird sich auch die gesamte Struktur der Nation festigen. Die Periode der westorientierten Innen= und Außenpolitik darf als endaültig überwunden angesehen werden. Von gestern auf heute Der Führer hat den Oberstleutnant der Schutzpolizei Korsemann zum„Oberführer und Oberst der Schutzpolizei“ ernannt. Die großartigen Erfolge Wilhelm Furtwänglers mit dem Berliner Philharmonischen Orchester auf seiner Konzertreise durch Italien erreichten einen kaum überbietbaren Höhepunkt mit dem Konzert der deutschen Gäste in Rom. Die Begeisterung des nach vielen Tausenden zählenden Publikums war beispiellos. Der Veranstaltung wohnten u. a. die Kronprinzessin von Italien, Erziehungsminister Bottai sowie der italienische Botschafter in Berlin, Alfieri, bei. Mit einer Aufführung des Dramas„Libussa“ im BurgTheater fand die Grillparzer=Woche der Stadt Wien ihren krönenden Abschluß. Unter den Gästen sah man den Schirmherrn der Grillparzer=Woche, Reichsstatthalter und Gauleiter Baldur von Schirach, neben vielen Persönlichkeiten aus Partei, Staat und Wehrmacht. Der ungarische Honvedminister Vitez Bartba, der am 2. Januar in Berlin eintraf, war am Abend Gast des Chefs des Oberkommandos der Wehrmacht. Generalfeldmarschall Keitel, und folgt am 24. Januar einer Einladung des Oberbesehlshabers des Ersatzheeres. Generaloberst Fromm, in Vertretung des Oberbefehlshabers des Heeres. Generalfeldmarschall von Brauchitsch. Anläßlich des Zusammenschlusses der japanischen Jugendverbände richtete Jugendführer Axmann an den japanischen Kultusminister Hashida ein Glückwunschtelegramm. „Tokio Ashi Schimbun“ erklärt zum Abschluß des neuen Fischereiabkommens Japans mit Sowjetrußland, daß England und Amerika dadurch offensichtlich enttäuscht worden seien. Der demokratische Senator Smathers brachte, so wird aus Washington gemeldet, einen Gesetzentwurf ein, der es Kuba gestatten würde, als Bundesstaat in die Verenigten Staaten aufgenommen zu werden. In Castel San Lorenzo(Salerno) stürzte ein vierstöckiges Haus ein. Aus den Trümmern wurden vier Personen als Leichen geborgen. in Kürze Am Donnerstag ist der am 13. April 1905 in Offenbach am Main gevorene Georg Chrest hingerichtet worden, den das Sondergericht Darmstadt als Volksschädling zum Tode sowie zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit verurteilt hat. Der Verurteilte, ein dreizehnmal vorbestrafter gefährlicher Gewohnheitsverbrecher, hat sich neben anderen Straftaten unter Ausnutzung der Verdunkelung als Einbrecher betätigt. Lastauto drückt Hausmand ein. Ein Möbelauto aus Seesen kam in einer Kurve der Frankfurter Fernstraße von der Fahrbahn ab und fuhr gegen das Haus des Gastwirts Südekum. Dort wurde die Vorderfront des Hauses stark eingedrückt. Der Wagen erlitt ebenfalls beträchtliche Schäden. Personen wurden nicht verletzt. Tödlicher Betriebsufall. Auf dem Zementwerk Mersmann in Beckum kam der 66jährige Invalide Kaldewey, der an einem Kohlenbunker beschäftigt war, infolge Glätte so unglücklich zu Fall, daß er sich schwere innere Verletzungen zuzog, an deren Folgen er kurz darauf verschied. Ein versteinerter Riesenfisch. Auf dem Gitterschott in Salzgitter wurde von Bergleuten ein seltener Fund gemacht. Im Gebirge wurde die Versteinerung eines Riesenfisches von fünf Meter Länge, dessen Kopf allein einen Meter mißt, gefunden. Der Fund wurde fast unbeschädigt geborgen. Juchs fing sich im Kaninchenstall. Als in Himbergen bei Uelzen eine Frau morgens ihre Kaninchen füttern wollte, 24. Jannar 1941 Lippische Post Rummer 20 Englische Fabrik flog hoch! Husarenstück deutscher Flieger— Angrisf auf das größle Aluminiumwerk PK. Seit Monaten schon leidet die englische Kriegsindustrie unter großtem Mangel an Leichtmetall. Die Leichtmetallerzeugung ist die Schlüsselstellung für die gesamte Motoren= und Flugzeugindustrie. Ein Angriff auf das wichtigste Werk dieser Art mußte, wenn er gelang, die englische Industrie schwer treffen... Monatelang schon hatte sich Oberleutnant Fidorra mit dem Gedanken befaßt, die größte englische Erzeugungsstätte für Leichtmetall, die bei Fort William in Schottland liegt anzugreifen. Um genau zu treffen, kam nur ein Tiefangris in Frage. Dazu mußte er bei Tageslicht, zumindest bei dämmerndem Tageslicht erfolgen, und dies in einem Gelände, das durch die in nächster Nähe liegenden hohen Gebirgszüge fliegerisch denkbar schwierig war. Hinzu kommt, daß das Werk ja auf der Westseite Englands liegt, daß also der Abflug über das Inselreich vorgenommen werden mußte, und zwar, nachdem der Angriff sämtliche Jagdstafseln im nördlichen England mobilgemacht haben mußte... Es hat lange gedauert, bis die vier wackeren Männer die Erlaubnis zu diesem kühnen Wagnis bekamen. Vollgetankt bis zum„Stehkragen“ wuchtet der brave Vogel die beiden schweren Bomben in den nächtlichen Himmel. Festes Vertrauen erfüllt die vier Männer zu ihrer bewährten Maschine. Der Kommandant. Oberleutant Fidorra, weiß, daß er sich auf den Führer der Maschine. Leutnant Mündel. der vor seiner schwersten fliegerischen Aufgabe steht, verlassen kann, ebenso aber auch auf den Bordfunker Oberfeldwebel Bothe und den unten in der Wanne liegenden Bordschützen Unteroffizier Lemberg. Trotzdem sie gedrosselt fliegen, denn der lange Weg verlangt sorglichste Einteilung des Brennstoffvorrats, kommen sie nach erstaunlich kurzer Zeit in Nordschottland an und holen nun im Bogen aus nach der zerklüfteten schottischen Westküste. Dann stehen sie bei der Inse! Eigg, und nun folgt der Flug durch den Eugpatz zwischen dem Sound of Arisaig und dem Loch Eil. Die Täler sind hier kaum 50 bis 80 Meter breit, und es ist eine fliegerische Meisterleistung, diese schnelle Maschine im Tiefflug hier durchzubringen. Dicht bepflastert ist das Lor, Eil mit Handelsschiffen und kleinen Bewachungsschiffen. In drei Meter Höhe jagt der deutsche Bogel zwischen ihnen durch. Die vier Männer können in der Dämmerung sehen, wie die Schiffsbesatzungen munter werden. Dann ist der 1343 Meter hohe Ben Nevis in Sicht, an dessen Fuße die Stadt Fort William und das ersehnte Ziel liegen. In einer Linksrve schießt die Maschine dicht über dem Boden auf die Aluminiumwerke zu, die jetzt deutlich sichtbar sind. Schon ist die Flak dort unten munter geworden und speit dem Angreifer gut sitzende Lagen entgegen. Gespannt sitzt der Kommandant am Zielgerät. Jetzt müßte er die Bomben auslösen. Aber er kann sich nicht entschließen. Durch die Kurve schiebt die schnelle Maschine etwas seitlich, und die Bomben würden ihr Ziel vielleicht nicht treffen. Und nun kommt es zum schwersten Entschluß des Unternehmens. Etwa acht Kilometer hinter dem Ziel reißt Leutnant Mündel den Vogel in dem engen Tal herum. Bis auf drei Meter kommen die Flügelspitzen dem Berg nabe bis auf 20 Meter wird die Maschine an den Boden gedrückt. Der im Plan vorgesehen gewesene Anflug aus der Ostrichtung wird gewagt. Das unmöglich Erscheinende gelingt. Unten in der Wanne kann Unteroffizier Lemberg sehen, wie die Leute aus den Häusern herauskommen und nach dem heraurasenden Gespenst hinaufstarren So tief ist jetzt der deutsche Vogel, daß die Flak nicht mehr schießen kann, will sie ihre Geschosse nicht direkt in die Werksanlagen und Häuser schleudern. Und dann sieht Lemberg die Bomben fallen, die erste schlägt durch die rote Ziegelwand des quer laufenden Turbinenhauses genau zwischen die Mündungen der beiden mächtigen Druckwasserleitungen, die zweite in die Mitte des mächtigen Werkes zwischen den langen Shetdächern ein. Sekundenlang ist alles still, und in diesen Sekunden ist die Maschme so weit vom Ziel abgerückt, daß ihr die Druckwellen der eigenen Bomben nicht mehr gefährlich werden können Dann spritzen zwei gewaltige Rauchwolken aus den Fabrikanlagen. Getroffen! In Sekundenschnelle ist das ganze Werk in Rauch und Qualm gehüllt... Hart herumgerissen raft die brave „Ju“ durch das Tal des River Lochv, und nach drei Minuten können die vier Männer in der mächtigen Wolke über dem Werk etwa drei weitere gewaltige Explosionen erkennen. Das Wasser aus dem zerrissenen Turbinenhaus muß die Aluminiumösen erreicht haben. Die nun folgende strophe besiegelt das Schicksal des Werkes. Der Zweck des Angriffes ist erreicht, so erreicht, wie es die vier Männer in ihren kühnsten Träumen nicht erhofft hatten. Aber Schweres kommt noch für sie. Alle nordeng: lischen Jäger sind nun revellisch, alles lauert auf sie, und die Chancen, aus diesem Herenkessel herauszukommen, sind sehr gering. Im Tiefflug rasen sie durch das Loch Neß. So dicht an den Hängen entlang, daß dem Mann unten in der Wanne die Haare zu Berge stehen. Bäume, Fernsprechleitungen, Schiffsmasten, Sperrballone, alles is im Wege. Aber mit fast nachtwandlerischer Sicherheit bringt der Flugzeugführer die Maschine oft auf Meterabstand zwischen all diesen Hindernissen durch. Und nach einer halben Stunde versinkt hinter ihr Schottland, hinter ihr bleiben die verweifelt suchenden englischen Jäger. Eine fliegerische Tat ist geglückt. Kriegsberichter Hans Heiurich Dienstbach. „Schwerer Brocken“ für England. Ein Schnappschuß von einem Feldflughafen in Frankreich PK.=Wanderer=Weltbild(M). Persönlichkeit und Gemeinschaft Dr. Ley spricht vor dem Westsälischen Industrieklub in Dortmund Auf Einladung der Gauleitung Westfalen=Süd sprach Reichsorganisationsleiter Dr. Lev beim Westfälischen Industrieklub in Dortmund vor mehreren hundert Betriebsführern des Industriegebietes. An der bedeutsamen Veranstaltung nahmen leitende Männer von Partei und Staat. an r Spitze Gauleiter Josef Wagner mit seinen Mitarbeitern. sowie zahlreiche Offiziere des Standortes Dortmund teil. Dr. Ley hatte seine mehrstündige Rede unter das Thema „Der Gemeinschaftsgedanke in der Wirtschaft“ gestellt. Mit dem Auftreten des Führers habe der Gemeinschaftsgedanke Form und Gestalt angenommen. Die Welt der alten Parolen. die aufhalten wollte, was nicht mehr aufzuhalten war. müsse nunmehr abtreten Dann setzte sich Dr Ley mit dem Begriff Freibeit auseinander. Er führte aus:„Freihett heißt. frei von Sorgen sein Wer Hunger hat. ist unfret: sobald er Broi hat ist er von dieser Sorge frei Man muß den Beartft Freiheit nur richtig auffassen Der Soldat der an Ordnung gewöhn ist. der seiner Gemeinschaft verbunden ist. fühlt sich frei, wenn er eine Leistung vollbracht, wenn er einen Sieg errungen hat Mit der englischen Auffassung von Freibett haben also auch auf diesem Gebiete unsere Gedanken und unser Wollen nichts zu tun. Wir sind überzeugt, daß unsere Gemeinschaft die Entwicklung der Welt und unseres Volkes mehr fördert als die kapitalistische Aufsassung, die wir abgelöst haben Das glauben wir nicht nur. sondern das beweisen wir täglich. Unsere Leistungen in den acht Jahren. in denen die nationalsozialtstische Bewegung unter Adolf Hitler an der Macht ist. sind unendlich viel größer, als jemals in der Geschichte Deutschlands die Ergebnisse von acht Jahren gewesen sind“ Im weiteren Verlauf seiner Darlegungen kennzeichnete en in eingebender Weise die Voraussetzungen und die Grenzen des Gemeinschaftsprinzips„Wir müssen zwischen Persönlichkett und Gemeinschaft ein Verbältnis finden das ein Opttmum in der Leistung ergibi Wir predigen keine öde Gleichmacherei, sondern wir bauen jene sinnvolle Europa reibt sich die Augen Menschen und Meinungen in sieben Ländern Von Kriegsberichter Heinz Thiel. .... im Januar 1941. Vom Nordkap bis zu den Pyrenäen steht heute die Front deutscher Soldaten zum Endkampf gegen England bereit, in dem das Geschick unseres Kontinents entschieden wird. In allen Völkern— das soll der nachfolgende Bericht zeigen— sind Kräfte am Werk, Englands geistige Herrschaft zu überwinden und den Weg zu bereiten zur völkischen Neuordnung Europas, für die der deutsche Soldat zum entscheidenden Schlage ausholt. Auf dem Flughafen von Kopenhagen liegt noch dichter Morgennebel. So bleibt uns gar nichts anderes übrig, als in der Kantine der Luftwaffe auf das Flugzeug zu warten, das uns nach Deutschland bringen soll. Dabei ist genug, den hier neu eingesetzten Fliegern und Funkern ein bißchen von dem Land zu erzählen, das wir nun nach Monaten verlassen wollen. Ist es nicht ein merkwürdiges Volk?! Ich muß an jenen Dänen denken, der mir am 9. April in den Mittagsstunden vor der gestürmten Zitadelle Kopenhagens mit verstohlenem Augenzwinkern sagte:„Daß ihr unser Land besetzt habt, nehmen wir euch ja gar nicht so übel— ihr seid eben den Engländern zuvorgekommen— aber daß eure Flugzeuge noch vor Morgengrauen mit ihrem Motorengeheul (es war keine einzige Bombe auf Kopenhagen gefallen) uns aus dem Schlaf aufschreckten, werden wir euch nicht vergessen, man hat ja schließlich als Bürger einer Demokratie Anspruch auf ungestörte Nachtruhe... Dänemark war politisch eingeschlafen und glaubte mit der Demokratie den Garantieschein für ewiges Glück im abgeschiedenen Winkel bekommen zu haben. Seine Liebe ging durch den Magen„der mit englischem Geld finanziert und seit Kriegsbeginn strapaziert wurde. Und mit dem englischen Geld für Butter, Fleisch und Bucon kam englisches Geistesgut nach Dänemark und durchsetzte Wirtschaft, Kultur und politisches Leben, ohne daß die Dänen die Absicht merkten. Selbstverständlich, daß Dänemarks Sympathien bei Kriegsausbruch mit denen waren, die für das„Recht und die Neutralität der kleinen Völker“ gegen die„Barbarei" kämpften. Dänemark hätte aus seinem Traum erwachen müssen, als schon am Tage nach Kriegsausbruch englische Bomben dänisches Gut und Leben in Esbjerg vernichteten und damit eine Kette unübersehbarer Neutralitätsverletzungen einleiteten. Es hätte sich an 1807 erinnern sollen, als England unter heuchlerischem Vorwand die dänische Flotte raubte und Kopenhagen in Schutt und Asche legte. Dänemark schloß weiter die Augen. Und dann standen wir, die„Barbaren“, plötzlich auf dänischem Boden. Wir räuberten und mordeten nicht, wir zogen nicht als Plünderer durch das Land, kurzum, die deutschen Soldaten waren ganz das Gegenteil von dem, was Englands Agenten in Dänemark erzählt hatten. Der einfache Mann, der dänische Bauer, verstand uns sofort Was aber würde aus seinen Produkten werden, die bis heute nach England gegangen waren? Die zweite Ueberraschung kam: Deutschland nahm sie ab, und zwar zu Preisen, die höher lagen als die englischen„zu denen der Staat in jedem Monat hatte Millionen zuschießen müssen— nur um den Export. und damit die Lebensfähigkeit Dänemarks, auf rechterhalten zu können. Englische Lügen brachen unter deutschen Tatsachen zu sammen, und das korrekte, vorbildliche Verhalten deutscher Soldaten in allen Lebenslagen tat ein übriges, das Vertrauen Dänemarks zu gewinnen. Ist es da ein Wunder, daß die Meinung, die mir der Führer der dänischen Natio nalsozialisten, Dr. Fritz Clausen, sagte und die in der Fest stellung gipfelte:„Wir werden das Handlangerdasein, zu dem uns England degradierte, überwinden und an der Seite Deutschlands in ein großes neues Europa marschieren!“ heute schon Anschauung dänischer Kreise ist, die im Frühjahr noch ganz durch die englische Brille sahen? Fortsetzung folgt. Oronung. die der entsaltung der Persönlichkeit nicht nur nichts in den Weg legt. sondern sie fördert. Nur aus der Wechselwirkung zwischen Persönlichkeit und Gemeinschaft wird jene große Leistung erzielt werden, die wir brauchen. Die Gemeinschaft muß dem einzelnen die Entfaltung seiner Fähigketten sicherstellen, denn der unveräußerliche Schatz und das Kapital der deutschen Nation sind die Fähigkeiten der deutschen Menschen Schließlich muß die Gemeinschaft dem Einzelwesen Kultur und Freude geben, damit der Mensch begreift: An allen Gütern der Nation habe ich als deutscher Mensch Anteil.“ Korpsführer Hühnlein in Brüssel Kameradschaftsabend bei der Transportbrigade„Luftwasse“. In Brüssel fand anläßlich des Besuches des Korpsführers Hühnlein bei den Männern der Transportbrigade„Luftwafse“ ein Kameradschaftsabend statt, auf dem der Korpsführer eine Ansprache hielt, in der er herausstellte, daß das RSKK seine großen Erfahrungen im Transportwesen auch der Luftwaffe zur Verjügung stellt. Ueber die technische Tätigkeit hinaus besaßen aber die RSKK-Männer als politische Soldaten auch die entsprechenden seelischen Qualitäten: Einsatzbereitschaft und Opferwilligkeit. Im Anschluß an die Rede des Korpsführers übernahm der Befehlshaber des Luftgaues die NSKK-Brigade„Luftwasse“ in seinen Befehlsbereich. Er unterstrich in herzlichen Worten den bedeutenden Anteil dieser Einheit an den Erfolgen der Luftwasse. Im Zeichen der Wassenbrüderschaft Eine Sondermarke mit dem Kopf des Führers und des Duce Am 30. Januar läßt die Deutsche Reichspost bei sämtlichen Postämtern und Amtsstellen eine Sondermarke ausgeben, deren Markenbild den Kopf des Führers und Durch das neue Wertzeichen wird die deutsch=italienische Waffendrüderschaft im gegenwärtigen gemeinsamen Abwehrkampf der beiden europäischen Nationen vor aller Welt in besonderer Weise hervorgehoben und sinnvoll dargeste llt. Das Wertzeichen zu 12 Rpf. und einem Zuschlag von 38 Rpf., der dem Kultursonds zufließt, wurde von Professor Richard Klein in München nach Lichtbildern des Reichsbildberichterstatters Professor Heinrich Hoffmann entworfen. Auch die italienische Postverwaltung gibi demnächst eine Markenrei he von sechs Werten in ähnlicher Ausfübrung beraus, deren Markenbild neben den Köpfen des Führers und des Duce je einen deutschen und italienischen Soldaten zeigen wird. Die Leistungen unserer Panzerwasse Das deutsche Kraftfahrzeug ist kein straßengebundenes Fahrzeug mehr Generaloberst Gudertan verbreitet sich in der Zeitschrift„Die Straße“ in einer Abhandlung„Mit der Panzerwafse auf den Straßen des Sieges“ über deren hervorragende Leistungen im Rahmen des gegenwärtigen Krieges. Zum Leidwesen und sehr gegen die Prophezeiungen unserer Gegner hat sich deren negative Voraussage nicht nur nicht erfüllt, sondern die deutsche Panzerwasse war sogar mit einer unheimlichen Geschwindigkei: an den jeweils besohlenen Orten. Auf den Reichsautobahnen lassen sich hohe Durchschnittsgeschwindigketten bei voller Schonung von Mann und Gerät erzielen. Wir haben die Segnungen der Reichsautobahnen schon auf dem Befreiungsmarsch nach Wien, sodann beim Aufmarsch um das Sudetenland. beim Anmarsch gegen die Tschecho=Slowakei, gegen Polen und gegen die Westmächte genossen Auch abseits der Reichsautobahnen stießen infolge der Engmaschigkeit des Straßennetzes und seines guten Ausbaus die Bewegungen der Panzer nirgends auf Schwiertgkeiten. Trotz des wesentlich veränderten Bildes nach Ueberschreiten der Grenze wurden auch hier die auftauchenden Probleme gelöst. Das deutsche Kraftfahrzeug vor allem in seiner militärischen Ausführung ist kein straßengebundenes Fahrzeug mehr und kann auf jeder einigermaßen hergerichteten Fahrbahn bei leidlicher Witterung und Bodenbeschaffenheit beachtliche Leistungen querbeet erzielen. Eine langjährige mühevolle Zusammenarbeit militärischer motorsportlicher und industrieller Sachverständiger hat zu diesem Ergebnis geführt. Sodann muß die Ausbildung unserer Fahrer und die musterhafte Leistung unserer Instandsetzungstrupps und Panzerwarte, unserer Werkstatteinheiten und rückwärtigen Dienste erwähnt werden. Und schließlich.verfügen unsere Panzerverbände über Pioniere, die in der Wiederherstellung zerstörter Straßen und Brücken Rekordleistungen aufwiesen. Die Pioniere haben allein im Befehlsbereich des Generalobersten in Polen und im Westen 208 Brücken mit 5925 Meter Länge gebaut. Von den 208 besaßen 135 Brücken eine Tragfähigkeit von 16 Tonnen und darüber. Die Weltzeiluhr Einführung der mitteleuropäischen Sommerzeit in ganz Frankreich Die Uhrzeit ist eine Einrichtung, welche die Menschen sich künstlich zugelegt haben. Eigentlich sollte nur das Tagesgestirn dafür maßgebend sein, was die Glocke geschlagen hat. Aber leider ist die Sonne nicht immer in wünschenswert einwandfreier Weise festzustellen und zu ermitteln, Und außerdem hat sie die unangenehme Eigenschaft, im Sommer sehr früh und im Winter reichlich spät aufzustehen und ihren scheinbaren Lauf am Himmel nach Gutdünken einzurichten. Sie ist, mit dem Maßstabe menschlicher Einrichtungen gemessen, zu flatterhaft und zu wenig kapitelfest, als daß man sich auf Erden mit der Sonnenuhr als Zeitmesser begnügen könnte. Wenn jemand behauptet, die Zeit rase nur so dahin, so muß man ihm im buchstäblichsten Sinne des Wortes recht geben. Die Zeit rast in der Tat innerhalb 24 Stunden um die ganze Erde herum. Ueberall, wo sie gerade am höchsten am Himmel steht, ist Mittag. Das kann jeweils immer nur in einem Punkte oder, besser gesagt, auf einer Linie sein, die vom Pol bis zum Aequator verläuft. Und diese Linie rückt mit genau der gleichen Geschwindigkeit über den Erdball vor, wie die Erde selbst sich dreht. Daraus ergibt sich ganz von selbst„daß es zu gleicher Zeit auf unserm Planeten alle Tages= und Nachtzeiten geben muß. Da, wo die Sonne am höchsten steht, ist Mittag. Da, wo sie am„tiefsten gesunken ist“, nennt man die Tagesbezw. Nachzeit Mitternacht. Wenn wir uns also in Deutschland zu Tisch setzen, ist man irgendwo im Stillen Ozean gerade zu Bett gegangen. Das ist ein Phänomen, das verstandesmäßig höchst einfach, gefühlsmäßig aber nur recht schwer zu begreifen ist. Eine der modernsten Errungenschaften der Technik hat uns geholfen, diese verwickelte Angelegenheit etwas besser zu verdauen. Wenn man nämlich von Berlin nach Tokio oder nach San Franzisko radiotelefoniert, überbrückt man zugleich Zeit und Raum, und zwar so gründlich, daß man in der Reichshauptstadt feststellt, es sei gerade Kaffeetrin kenszeit, während der Partner am anderen Ende Ameri kas das Frühstück ins Bett gebracht bekommt u. der Kontra hent in Japan sich bitter darüber beklagt, daß man ihn mit ten in der Nacht heraustrommelt. Mit anderen Worten: der zeitliche Unterschied zwischen Berlin und San Franzisko beträgt(hier nach Mitteleuro päischer Zeit„dort nach sogenannter Pacific Time gerech net) neun Stunden, zwischen Berlin und Tokio acht Stun den, wobei die Japaner um diese Zeit unserer Rechnung voraus sind, während die Yankees um den entsprechenden Betrag zu spät kommen. Ist es in der Reichshauptstadt Mittag, dann hat man in Japan acht Uhr abends des gleichen Tages, während die Westküste Amerikas erst die dritte Morgenstunde zählt. Wie groß dabei die kontinentalen Räume der Sowjetunion und der Vereinigten Staaten sind, geht daraus hervor, daß sie innerhalb ihrer eigenen Grenzen mehrere verschiedene Zeiten nötig haben, um nicht allzu sehr mit der Natur in Zwiespalt zu geraten. In USA. beispielsweise besitzt Neuyork die Ost=Zeit, Chikago die Zentralzeit, Denver die Gebirgszeit und San Franzisko samt Hollywood die oben erwähnte Pazifik=Zeit, jeweils mit einer Stunde Unterschied. Europa dagegen hat als Ganzes auch nicht mehr als vier Zeiten, das europäische Rußland sogar noch eingerechnet. Je 15 Längengrade entfallen dabei auf einen„Zeit=Raum", die unsrige richtet sich nach dem Meridian von Stargard, der nach der Einbeziehung Frankreichs, Hollands und Belgiens nun für ganz Kontinentaleuropa außer Rußland und dem Ostbalkan gültig ist; mit Ausnahme von England natürlich, wo man jenseits der Zeit levi.... Mörketid— dunkle Zeit Deutsche Soldaten im Nordlandwinter (PK.) Man meint, am Klang des Wortes Mörketid schon ai.P be Teliden 18 5. 2immeriaes und Verlorenes bedeuten Aber seitdem ich darauf aufmerksam gemacht worden bin l nach seinem Namen schon etwas Spitziges und doch Gemütliches zu bedeuten scheint, das ebenso Vorschbe; Wdont, sealel aber Adier Ledenet din 14 win nuch wich'n Verwendung von solchen Ableitungen und will auch nicht behaupten, daß tatsächlich im Wort Mörketid und Besinnliche zu hören sei, das dieser Zeit in Norwegen eigen ist. szeichnet de. korweger mit Mörketid die lange für wenige Stunden ungefähr hell wird, sonst Mohr onze Sesamt auch in kesten Binek Anders ik 5 su der uchewbüichen Sal. in. Pesig ia, T.estuade, Sonus Aberhaugr nicht ausoe, G2 c ie Los im kugr nu dei bestem Weiter nicht eli 1 und an PE.land e äußersten Korden, am Rordkav alse schon sett Anfang November die Winternacht herrscht und erst im Februar die Sonne wieder über den Horizont steigt. Vom Kordkap nach Süden wird die Dunkelheit immer kürzer; das ender enzsprechend, früher. 10 Süden zunehmend ist diese Mörkerid natürlich eiwas ganz Sonne zu beobachten. Nach und nach stellte sich aber heraus # ungew.I. Die Soldaten im hohen Norden müssen sich also dazu erziehen, doch eine Zeiteinteilung vich engen wecher ad entspricht, durchzuhalten. Man schläft .. mehr nachts; denn es ist immer Nacht. Und man in seinen Dienst nicht am Tage: denn es ist gar kein Tag mit Sonne und Licht. Oft ist es so. daß das hellste Licht vom Mond Die Photographen und Kameramänner, die Aufnahmen mselie haben digcweg zu wenig Licht. Weiter südlick bemessen. Sinf di“2 bershte aa“ ak.# wenige Minuten vum. Schus kamt maß er wosl oder übel bis zum nächlen Tag Lie, auch, besonders. in Vorwegen durchgefahrt wird, st aber ber“sschsrndi. Roch eben sagte er Reichsrundsunk durch, man solle Werkzeug und Material Dinee wack guerie sende, dse dann die Weiterleitung dieser dinge nach Narvik vermittelt: Aber wie in Narvik. ist es Mere- nen ber 8## 2101. geises. Man kann nicht immer lesen. gerege und heschästigt werden.e für soiche Holzarbenten anman hat auch Zeit, sich um seine Fortbildung zu rP. Stauferer Soldaten sind ja noch junge Menschen. dis Ere.=Veruislebrjahre gerade hinter sich haben. für die die Gefahr besteht, daß sie manches vergessen, was ihnen in Inbedingt nötig ist. Darum wird auch für die verzuliche Weiterbilding gesorgt. Man kann auch manches hinzulernen, was man nicht so sehr für die Berufsarbeit wie für gietee 2 in#izung verwengen kann. Sprachen zu erlernen Saic Ecn.öpiter. Truppenteilen Gelegenheit. Und der Sender ## nüht sich, in all diesen Dingen tüchtig und helfend mitwerden die Soldaten zu einem großen Teil zu bießer Sher zemen Suteg ede veszinliche Briefe schreiben, und dieser##r en wird zu Betrachungen— man möchte sagen. Seimar eine ant:.— angeregt. Es ist schön, wenn er in der Anzugeben verster anger weiß, der auf diese Reigungen Mörkeid mit der ihr eigenen Naturgewalt, die den Menschen zwingt. in der Nähe der schützenden und wärmenben Hütte zu bleiben soviel wie nur Soldaten sozusagen Norweger. Denn wer macht aus den ier überwintern will, muß vieles von dem annehmen, was jene in dieser Zeit . imm bflege g..##ch für sie ist es die Zeit der geringsten Tätigkeit. die Zeit des Wartens und der Muße. Sogar in der verhältnismäßig hellen Hauptstadt Oslo ist #. nnen, was die Zeit der Dämmerung bedeutet. Die Buchläden und Zeitungen raten jung und alt, zum Buch zu und dort steckt an einem Buch ein Werbezettel: Für die Mörketid! Wie der Norweger in diesen Wochen zum Bücherwurm wird, so tun es die anderen Nordvölker auch. Und sicher ist die durchweg hohe Allgemeinbildung des Volkes darauf zurückzuführen, daß in den Winterwochen alle zum Lesen kommen. So ist es auch auf Island. Wenn dort mancher Bauer die alten Sagen wieder und wieder liest, so ergibt sich als Gewinn. daß er ein Gefühl für das Eigene seiner altehrwürdigen Dichtungen der Feuerinsel im Eis ist. Mancher Bauer wird vom Lesen selbst zum Dichter. Unsere Kameraden, die diesen Winter hier erleben, werden mit dem gre''in Erlebnis dieser Zeit später nach Hause kommen oder schon jetzt in den Briefen darüber berichten. Damit bereichert sich die Bildung in unserem Volke um sehr wichtige Erkenntnisse. Ueber diese Mörketid strahlt aber der Glaube, daß die Zeit der Dunkelheit einmal zu Ende ist. Jeder norwegische Kalender gibt für jeden Tag die Zeiten der Sonne so genau an, daß mina leicht für jeden Ort den Gang von Licht und Dunkel ausrechnen kann. Diese gründliche in Tabellen niedergelegte astronomische Uebersicht beweist, wie wichtig die Kenntnis der Lichtverhältnisse in Norwegen ist„Von ihnen hängt die Arbeit, das ganze Volksleben ab. Und wie die Wintersonnenwende ein uralter Hinweis darauf ist, daß die Sonne am Ende doch siegt, so werden die Finstertage überstrahlt von dem Geheimnis und dem Zauber des Nordlichts. von dem Soldatenbriefe und Erlebnisberichte nicht vergessen zu sprechen Deutscher Soldat unter dem Nordlicht: So hat sogar schon ein norwegischer Zeichner das Eigenartige des deutschen Soldatenlebens in Norwegen dargestellt. Nordlicht und Wintersonnenwende nehmen wir alle aber auch als Zeichen dafür. daß in dem Streit um die Neuordnung Europas der deutsche Wille, die deutsche Kraft und der deutsche Glaube fiegen. Kriegsberichter Dr. Brepohl. Das Reich betreibt ein Bad Das Reich hat mit Wirkung vom 1. Januar 1941 die Verwaltung des berühmten sudetenländischen Bades„Marienbad“ übernommen, dessen Heilkraft bei Fettsucht, Magen- und Darmkrankheiten, Zuckerkrankheit, Gicht usw. weltbekannt ist. Marienbad zählt nur etwa 7000 Einwohner, die zum allergrößten Teil von dem Badebetrieb leben. Es war einmal das Bad der oberen Zehntausend, und darum ist auch etwas einseitig seine Heilkraft gegen allzu große Korpulenz in den Vordergrund gerückt worden. Bezeichnend ist, daß dieses kleine Marienbad sowohl eine englische wie russische Kirche hat. Vor dem Weltkrieg war es oft der Ort eines Stelldicheins von Diplomaten, die sich in vier Badewochen für neue Sünden verjüngten. Es liegt auf der Hand, daß die Ablösung dieses mondänen Badebetriebes durch eine wirkliche Nutzung der Bäder zum Wohl aller Volksgenossen, die ihrer bedürfen, Umstellungsschwierigkeiten mit sich bringt, die zu allererst einer Zusammenfassung aller Bemühungen bedingen, die der Umwandlung vom Luxus= auf ein Bad der allgemeinen Volkshygiene dienlich sein können. * M ü t t e r e h r u n g i n d r e i G e n e r a t i o n e n. I n I n n s b r u c k wurde das Ehrenkrenz der deutschen Mutter in einer Familie an drei Generationen verliehen. Die jüngste Mutter ist 33 Jahre alt, hat sechs Kinder und erhielt das silberne Mütterkreuz. Die Großmutter zählt 62 Jahre, hat vier Kinder und erhielt das bronzene Ehrenkreuz. Die 87jährige Urgroßmutter hat acht Kindern das Leben geschenkt und wurde mit dem goldenen Ehrenkreuz ausgezeichnet. #undertjährige Spareinlagen. Die große Rolle, welche die 2600=Jahr=Feier im japanischen Volksempfinden gespielt hat. spiegelt sich unter anderem in der Tatsache wider, daß viele Japaner, so alle Angestellten des Postamtes von Shirakawa in Fukushima im vergangenen Jahr Sparkonten anlegten, die erst in hundert Jahren— bei Japans 2700=Jahr=Feier— verjügbar sein sollen, in deren Genuß also erst die Urenkel treten werden. Gisctr che e Numchn u. Schacben-rftl. CTSIAELTET (11. Fortsetzung.) „Wer ist denn der Junge dort?“ fragte Isabella Sch mt, o#te Tev., am Fenster stand und zu Schöppel hinübersah, der mit beispielloser Geduld eine VK.„ Dampfmaschine, deren Kolben eingerostet waren, wieder in Gang zu bringen versuchte. Fokke hatte sie vorige Weihnachten zum Geschenk bekommen und sich wenig um sie gekümmert. Sie hatte immer in der Speicherrammer gestanden und nun war sie zum Zeitvertreib heruntergeholt worden.„Sie passen gut zusammen,“ sagte sie und faßte Holke unter, um mit ihm zu den Knaben hinüherzugehen. „Will sie nicht?“ fragte Teda, sich über die beiden blonden Köpfe neigend. Fokke wandte sich nach ihm zurück und stieß dabei an sich ebenfalls herabgeneigt hatte. Sie, gnädige Frau, wir müssen sie ein„Mich?“ rief sie lachend. Finger voll Gef=Pariell“ antgeanete er, zich habe die „Die Maschine,“ sagte er ernst.„Vorläufig ist nichts daam—, würde Sie Sie gerne Maschine,“ sagte er ernst.„Vorläu mit zu machen.—— Mein Freund wi singen hören.“ nun auch Schöppel vernehmen. „Ich habe immer nur Schallplatten von Ihnen gehört.“ Das schmeichelte ihr. Der Junge war ihr sympathisch. „Was soll es denn sein?“ fragte sie liebenswürdig. ##er ist sicher alles schön von Ihnen,“ meinte er, bin für alles dankbar.“ das glaube ich, dachte sie, ihn rasch musternd. Man müßte ihn einmal in einen Anzug stecken, der ihm paßte anprobieren lassen, die nicht zu groß waren. ArburParra Nicht zu groß warern. Schöppel wurde rot unter ihrem Blick.„Ich höre auch Volkslieder sehr gerne, gnädige Frau.“ beskeiten fragte sie nachdenklich,„Fokke, du kannst mich die wank e##ch ab und schritt zu dem Flügel, während Holke seinem Sohne nachging, der eben die Tür hinter sich schloß.„Hast du wirklich Oel an den Fingern?“ herrschte er ihn an. „#ehnr es doch. Ich beschmiere ja die ganzen Tasten!“ „Du sollst es mir nicht so schwer machen,“ sagte Holke versöhnlich und richtete ihm den Kragen zurecht, der sich unter seinem Griff nach oben geschlagen hatte. „Was mache ich dir denn schwer, Vater?“ „Das Heiraten.“ „Ach, und ich dachte——“ „Was dachtest du?“ Fokke fühlte sich am Arm zurückgenauten, als er weglaufen wollte.„Was dachtest du, „Daß du es gerne tust.“ #### ließ ion los. Er war sich nicht ganz sicher, ob Fokkes Stimme Spott oder Mitleid oder Trauer verraten hatte. Jedenfalls war er mißgestimmt, als er wieder in das Zimmer trat und die Tür nur anlehnte, denn Isabella sang eben das Lied aus dem„Vogelhändler":„Schenkt man sich Rosen in Tirol, weißt du, was das bedeuten soll...“ Er mußte daran denken, wie er seinerzeit Eve einen ganzen Korb voll Rosen geschenkt hatte als Ausdruck seiner großen Liebe. „Man schenkt die Rosen nicht allein— man gidt sich selber mit darein...“ sang Isabella und nick Er lächelte z:....49 atte Fokke „So,“ war alles, was Fokke sagte. Er bedankte nicht und rührte kaum die Hände, als Schöppel Beifa klatschte. Mariell hatte schon wieder Angst. Immer hatte sie das jetzt, wenn sie Vater und Sohn so nebeneinander stehen sah, wie eben jetzt. Holke vergaß immer wieder. daß der Junge kein Kind mehr war und daß bei der neuen Einstellung der Jugend auch deren Selbstbewußtsein größer war und das Bedürfnis etwas zu gelten, stärker hervortrat als in früherer Zeit. Sie suchte ein Zusammentreffen mit Fokke, und als ihr das gelungen war, fragte sie flüsternd, ob es Zank gegeben habe. „Nein, Tante.“ „Warum bist du dann so eigen, Fokke?“ Ach,“ sagte er und sah an dem Vater vorüber, der er Junge ch erstaunt kariell begleitet sehr zart, sehr rücksichtsvoll. Isabella war manchmal höchst eigenwillig im Vortrag. Er fühlte sich rückwärts auf den Arm getippt und sah in Fokkes strahlendes Gesicht.„Ich danke dir, Papa.“ nge?“ „Wofür, mein Junge „Ach, du weißt schon. Sie ist herrlich, Vater. Ich habe ir schon immer so eine gewünscht. Warum hast du mir nicht gleich auf den Geburtstagstisch gelegt?“ Mirscherr— sie nicht gleich auf den Geburtstagstisch gelegt „Ach, so,“ meinte Holke,„aber die Ziehharmonika ist nicht von mir, Fokke. Sie ist von Isabella.— Bleib gebot er, als Fokke auf die Sängerin zulaufen wollt lie e auf die Sängerin zulaufen wollte. „Du solltest sie eigentlich erst bekommen, wenn Frau Barra fort ist. Sie findet es nämlich schrecklich, wenn darauf geübt wird.“ zu ihnen herblickte,„erst hat er mich angeschrien, ob ich wirklich Oel an den Fingern habe, er hat gedacht, ich will die Barra absichtlich nicht begleiten; dann habe ich mich gefreut über die Ziehharmonika, aber sie ist gar nicht von ihm, sie ist von ihr. Doch soll ich nicht darauf spielen, solange sie da ist, weil sie es nicht hören kann, wenn man darauf übt. Genau wie mit dem Hund. Der durfte auch nicht mit in ihre Wohnung. Warum schenkt sie mir dann etwas?“ Sie war schon so daran gewöhnt, zu beschwichtigen, daß sie auch jetzt Partei für Frau Barra ergriff.„Es klingt ja auch nicht schön, wenn man auf einem Instrument zu üben anfängt.“ „Da hast du recht,“ meinte er.„Du hörst es wahrscheinlich auch nicht gerne?“ „O doch, Fokke, mich stört es nicht.“ „Ich kann ja auch auf dem Turm spielen,“ sagte er gereizt.„Ich bin nur neugierig, was Vater und ich später einmal unten im Elbhaus tun dürfen und was sie uns verbietet.“ „Fokke,“ bat sie,„du sollst dich doch heute nur freuen und glücklich sein. Sieh doch, wie dein Freund strahlt.“ „Der bekommt auch keine Stiefmutter.“ Sie quetschte ihm die Hände, weil Holke eben vorüberkam und ging besorgt wieder zu dem Flügel hinüber. „Nun singen Sie uns etwas,“ bat sie Schöppel, sie konnte jetzt unmöglich den richtigen Ton zum Plaudern finden. „Sie singen?“ fragte Frau Barra.„Wie interessant! Fokke, hast du jetzt auch noch Oel an den Fingern ode kannst on deinen Freund begleiten?“ 9 In einer in der gewesenen Weise reich militärisch zug die Schlagkra zeigt hatte. Das siegreich über die Mächte nicht nur sozialistische Idee nichten wollten. 2 und unermüdliche hält gerade durch Arbeit der Partei dem weiten Gebie tionalsozialismus Wandlung durchg heute ist ein Stüc Wunders, das der Adolf Hitler erka Einsatz seiner Mi wenn das ganze 2 Lösung der wicht nationalsozialistisc für wurde durch Volksgesundheit d Volksgesundheit Erledigung Sach staatlichen Gesund der„nichtkranke“ schen, der im Vol haupt erreichbare Für die zu diesen treffende Ausdruc Es ist das Ver Partei, die Volks Rassenpflege aufg sere Bestätigung nahmen auf diese den 4 Jahren von der geboren wur kam ihr beim H Knurren entgeger gewachsener Juch senbar ein Nacht nachdem das Ka# war, selbst gefan dem Rotrock den Bergwerksung virginien) gemeld Swellkohlengrube leute wurden getgefährlich. Man: dung handelt. 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Das Genie des Führers steht leuchtend und siegreich über diesem Kriege, durch den die plutokratischen Mächte nicht nur Deutschland, sondern auch die nationalsozialistische Idee und das nationalsozialistische Werk vernichten wollten. Dieses nationalsozialistische Werk, die zähe und unermüdliche Erziehungsarbeit am deutschen Volke erhält gerade durch diesen Krieg ihre Erfolgsbestätigung. Die Arbeit der Partei zeigt sich auch besonders eindringlich auf dem weiten Gebiete der Volksgesundheit, auf dem der Nationalsozialismus in allen Aufassungen eine vollkommene Wandlung durchgesetzt hat. Die Wandlung von damals zu heute ist ein Stück jenes von der Welt bestaunten deutschen Wunders, das der Führer mit seiner Bewegung vollbrachte. Adolf Hitler erkannte, daß der Idealismus und heroische Einsatz seiner Mitkämpfer nur Erfolge zeitigen konnte, wenn das ganze Volk an Körper und Geist gesundete. Zur Lösung der wichtigen Aufgabe des Aufbaues waren die nationalsozialistischen Aerzte berufen. Als Instrument hierfür wurde durch Anordnung des Führers das Amt für Volksgesundheit der NSDAP. geschaffen. Das Amt für Volksgesundheit hat sich nicht mit Aufgaben befaßt, deren Erledigung Sache der Sozialversicherungsträger oder der staatlichen Gesundsheitsämter ist. Sein Ziel war nicht nur der„nichtkranke“. Mensch, sondern es forderte den Menschen, der im Vollbesitz seiner erb= und rassebiologisch überhaupt erreichbaren Gesundheit und Leistungsfähigkeit ist. Für die zu diesem Ziele führenden Maßnahmen wurde der treffende Ausdruck„Gesundheitsführung“ geprägt. Es ist das Verdienst des Amtes für Volksgesundheit der Partei, die Volksgesamtheit für die Gedanken der Erb= und Rassenpflege aufgeschlossen zu haben, und es gibt keine bessere Bestätigung für die Richtigkeit der getroffenen Maßnahmen auf diesem Gebiet, als die Tatsache, daß schon in den 4 Jahren von 1934—1937 im Reich 1,2 Mill. mehr Kinder geboren wurden kam ihr beim Heben des Verschlagdeckels ein zorniges Knurren entgegen. An Stelle des Kaninchens saß ein ausgewachsener Fuchs in dem Verschlag. Reineke hatte sich ofsenbar ein Nachtmal ergaunern wollen und hat sich dann, nachdem das Kaninchen in seiner Angst herausgesprungen war, selbst gefangen. Ein jagdberechtigter Bauer machte dem Rotrock den Garaus. Bergwerksunglück in Westvirginien. Wie aus Welch(Westvirginien) gemeldet wird, wurde einer der tiefsten Stollen der Swellkohlengrube von einer Explosion heimgesucht. Vier Bergleute wurden getötet, vierzehn verletzt, darunter drei lebensgefährlich. Man nimmt an. daß es sich um Kohlenstaubentzündung handelt. Chinesische Piraten überfallen eine Insel bei Hongkong. Vier mit etwa 60 chinesischen Piraten bemannte Dschunken überfielen die Insel Pingschau in der Hongkong benachbarten Mins=Bucht. Die Piraten plünderten die Bewohner der Insel aus und verließen Pingschau mit einer Beute von etwa 20000 Dollar. Weiter nahmen sie 25 Chinesen als Geiseln mit. Zugzusammenstoß in Spanten. Auf der Strecke von Valladolid nach Ariza zwischen den Stationen von Berlanga de Duero und Rebollos sind ein Personen= und ein Güterzug zusammengestoßen. Vier Tote und vierzehn Verletzte sind zu beklagen. Großfeuer im Dubliner Schloß dem ehemaligen Sitz der englischen Regierung. Wie der britische Rundfunk meldet, ist Freitag morgen im Dubliner Schloß(Dublin Castle), dem ehemaligen Sitz der britischen Regierung in Irland, ein Großfeuer ausgebrochen. Die Räume des Handelsministeriums hätten schwere Schäden erlitten und eine Anzahl von Dokumenten sei vernichtet worden. Mitteilungen aus Nah und Fern — Ausweise für Schwerkriegsbeschädigte zum Besuch kultureller Veranstaltungen. Die Gaudienststelle der RSKOV. teilt mit: Der Präsident der Reichskulturkammer hat bereits vor einiger Zeit die Unternehmer oder Veranstalter von Theatern, Lichtspieltheatern, Konzerten und sonstigen Veranstaltungen kultureller Art verpflichtet, Schwerkriegsbeschädigten eine Eintrittspreisermäßigung von 50 Prozent der normalen Eintrittspreise zu gewähren. Die Ermäßigung gilt jedoch nicht für Stammsitzmieten. Die für die Preisermäßigung gültigen Ausweise werden nunmehr von den Kriegsfürsorgestellen verausgabt. Bei Antragstellung ist der Rentenbescheid und ein neues Lichtbild mitzubringen. Die Ausweise erhalten: Schwerkriegsbeschädigte (50 v. H. Erwerbsminderung aufwärts oder Versehrtengeld Stufen 2 und 3) des Weltkrieges, der Legion Condor, der in Spanien eingesetzten Freiwilligenverbände einschl. Kriegsmarine, der bei der Befreiung der sudetendeutschen Gebiete eingesetzten Wehrmacht, des jetzigen Krieges und der nationalen Erhebung. Die Preisermäßigung gilt nicht für Ur= und Erstaufführungen, sowie für besondere Aufführungen, bei denen die Gültigkeit von Ehrenkarten aufgehoden ist. Bei Schwerkriegsbeschädigten mit Begleiterausweis hat der Begleiter freien Zutritt. — Jahreshauptversammlung des Rentnerbundes. Die Bundesgruppe Lemgo des Reichsbundes der deutschen Kapital= und Kleinrentner hielt am Donnerstag, dem 23. d. M. ihre Jahreshauptversammlung ab, die sehr gut besucht war. Bundesgruppenleiter Krüger begrüßte die aus dem ganzen Kreise erschienenen Mitglieder und gab einen eingehenden Jahres= und Kassenbericht, aus dem wir folgendes entnehmen: Mitgliederstand der Gruppe bei der vor 6 Jahren Die Gesundheitsführung ist während des Krieges nicht stehen geblieben, sie hat vielmehr durch die hohen Anforderungen außerordentlichen Auftrieb erhalten. Das Gauamt für Volksgesundheit, dem als Führungsamt der Partei die Lenkung aller Maßnahmen obliegt, die Gesundheitsämter des Staates, der Arzt der Praxis, die Abteilung Volksgesundheit der NSV und die Abteilung Gesundheit und Volksschutz der DAF, hat bei Kriegsausbruch eine starke Zusammenfassung aller Kräfte des weitgespannten Apparates vorgenommen. Alle Stellen arbeiten engstens zusammen. So werden die Kriegsaufgaben weiter gelöst und darüber hinaus wird gezeigt, was das Gesundheitswesen in diesen Zeiten im nationalsozialistischen Aufbau zu leisten vermag. Die Zusammenfassung der Kräfte hat auf einigen Gebieten bereits außerordentliche Ergebnisse erzielt. Es sei nur kurz an die Vereinheitlichung der Jugendgesundheitspflege und an die Vitaminmaßnahmen zum Schutze des Kleinkindes und der Jungen und Mädel im Entwicklungsalter erinnert. Seuchen sind erstickt, bevor sie sich erst bilden konnten, die Säuglingssterblichkeit und der Müttertod sind weiter zurückgedrängt, auch von einer Zunahme der Geschlechtskrankheiten ist nichts zu spüren. Das Amt ist in volksgesundheitlichen Belangen mit Ausnahme des truppenärztlichen Dienstes in der SA., SS., RSKK. und HJ. für sämtliche Parteigliederungen und angeschlossenen Verbände die allein zuständige Stelle. Der NSD=Aerztebund ist als besondere Abteilung dem Amt angeschlossen. Das Amt für Volksgesundheit umfaßt die Hauptstellen Rassepolitik, Gesundheits= und Bevölkerungspolitik, Sozialversicherungen, volksgesundheitliche Belange in den Parteigliederungen und den angeschlossenen Verbänden, Geschäftsführung, die Hauptstelle Schulung des NSD=Aerztebundes und innerhalb des NSD=Aerztebundes weiterhin die Stellen„Verwaltung" und„Disziplinargericht". Die Sicherung der Gesundheit, der Leistungsfähigkeit und der Lebensfreude des emzelnen deutschen Menschen wird auch in Zukunft an erster Stelle Aufgabe des Amtes für Volksgesundheit sein. gegründeten Gruppe 90. Neuaufnahmen während dieser Zeit 108. Ausgeschieden durch Tod. Verzug und Austritt 76, so daß der gegenwärtige Mitgliederbestand 122 beträgt. Innerhalb des letzten Jahres sind 9 Mitglieder verstorben. Im letzten Jahre wurden zwei Versammlungen abgehalten. Nach der Altersstaffel sind folgende Jahrgänge unter den Mitgliedern vertreten: 4 bis 55jährige, 6 von 55—60 Jahren, 14 von 60—65, 28 von 75—70, 16 von 70—75, 25 von 75—-80, 15 von 80—85, 5 von 85—90 Jahren. Nach dem Kassenbericht des Bundesgruppenleiters berichtete er über den Stand der Rentnergesetzgebung und über die zur Zeit geltenden Bestimmungen des Kleinrentnethilfegesetzes das nach dem Willen des Führers gleich nach= Kriegsende erlassen werden soll. Nach der Erledigung des geschäftlichen Teils der Versammlung begann der kameradschaftliche Teil und wurde von Musikstücken der Kapelle Baule umrahmt. Zwischendurch wurde ein von einem Mitgliede verfaßtes Gedicht, daß sich auf die jetzige Zeit der Rentnerbelange bezog, vorgetragen. Am Schluß der Versammlung sprach Bundesgruppenleiter Krüger über den jetzigen Krieg und unterstrich dabei die geniale Kriegsführung durch unseren Führer. Seine Ausführungen endeten mit einem Treuegelöbnis auf den Führer, worauf die Nationallieder gesungen wurden. Die Mitglieder verbrachten den Nachmittag an einer gedeckten Kaffeetafel und gingen dann in gehobener Stimmung heimwärts. — Schutzhaft für Betrunkenen. Durch die Schutzpolizei Lemgo mußte gestern abend eine männliche Person, die sinnlos betrunken war, in Schutzhaft genommen werden. Heute morgen wurde der inzwischen wieder nüchtern gewordene Häftling wieder freigelassen. — Zum Unteroffizier befördert wurde Friedrich Tünker, Lemgo. Hirtenstraße. — Schädlingsbekämnfung im Obstaarten. Wir reinigen alle Stämme von loser Borke. Moosen und Flechten. Wir gehen mit einer Baumkratze oder Bürste vor. Die Rinde darf aber hierbei nicht beschädigt werden. Viel Ungeziefer sitzt in diesen Flechten vom Baum, und es ist ratsam, alles Abgekratzte zu sammeln und zu entfernen. Die Eigelege des Ringelspinners sowie die Raupennester werden beseitigt. Mit dem Anstrich der Bäume mit Kalkmilch können wir, so empfiehlt der Deutsche Siedlerbund, bis Ende des Monats oder Anfang Februar warten. Auch die Wühlmäuse müssen stark bekämpft werden. An den Bäumen können wir jetzt Nistkästen aufhängen, die schon von den Höhlenbrütern über Winter benutzt werden. Ebenso müssen auch die Vögel gefüttert werden, wobei aber nur solche Futterhäuschen benutzt werden, in denen das Futter selbst bei Regen und Schnee trocken lieat. Beim Schnitt der Ziergehölze schneiden wir so, daß Astquirle entstehen können, wo die Vögel dann ihre Nester anlegen. Auch können wir einige Zweige zusammenbinden und erhalten so einige Astquirse. Detmold. Geldstrafe für ungetreue Hausangestellte. In Abwesenheit der Hausfrau stahl eine Hausangestellte dieser mehrere Bekleidungs= und Wäschestücke sowie ein silbernes Eßbesteck und mehrere Gläser Eingemachtes. Die meisten Sachen schenkte sie einer hier wohnenden Freundin. Während nun die Hausangestellte wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 50 Mark verurteilt wurde, mußte die Hehlerin mangels Beweises freigesprochen werden. Detmold. Feuerwehr erhält Mannschaftswagen. Um einem dringenden Bedürfnis abzuhelfen, wird die Feuerlöschpolizei Detmold demnächst mit einem automobilen Löschgruppenfahrzeug(Mannschaftswagen) ausgerüstet werden. Sitzung der Strafkammer Kein Glück mit der Berufung. Der 40jährige Otto D. in Detmold ist vom Amtsgericht daselbst wegen Uebertretung der Straßenverkehrsordnung zu einer Geldstrafe von 30 Mark und in die Kosten des Verfahrens verurteilt. Er befuhr am 3. Oktober 1940 mit einem Lastwagen die Klüter Straße in Richtung Detmold. Er sowie sein Beifahrer bemerkten, daß aus einem etwa 50 bis 60 Meter entfernten Torweg einer Fabrik, die auf der rechten Seite seiner Fahrrichtung liegt, ein Lastwagen auf die Straße geschoben wurde. Mit einem mäßigen Tempo versuchte er, ohne die Fahrt zu verringern, an dem Lastwagen vorbeizukommen, da er annahm, daß der Lastwagen nicht über die Straßenmitte hinauskam und auf der rechten Seite blieb. Die Annahme war aber falsch und der Zusammenstoß nicht zu vermeiden. Der Angeklagte bestreitet, sich strafbar gemacht zu haben, da er auf jeden Fall das Vorfahrtsrecht gehabt habe. Die Bernfung wird jedoch verworfen, da das Gericht die Ansicht vertritt, daß der Angeklagte auf die bestandene Entfernung den Lastwagen hätte sehen müssen und demnach bei der unübersichtlichen Straßenstelle eine Ueberholung hätte nicht vornehmen dürfen. Es bleibt beim Freispruch. Wegen Vergehens gegen die Vorschriften zur Regelung des Umganges mit Kriegsgefangenen hatte sich der 36jährige Wilhelm J. aus Detmold zu verantworten. Eine Mitbewohnerin will eines Tages angeblich von einem Fenster ihrer Wohnung beobachtet haben, daß einer der bei einer Firma beschäftigten französischen Kriegsgefangenen dem an der Haustür stehenden Angeklagten ein Zeichen gegeben habe, das sie als den Wunsch, er solle Rauchwaren besorgen, gedeutet habe. Der Angeklagte sei darauf im Haus verschwunden und kurz darauf mit dem Fahrrade hinter den Gefangenen hergefahren. Sie habe dann weiter beobachtet, wie er im Vorbeifahren einem Kriegsgefangenen etwas zugesteckt habe. Vermutlich Rauchwaren. Das Amtsgericht sprach den Angeklagten mangels Beweises frei. Die Staatsanwaltschaft aber legte Berufung ein. Der Angeklagte bestreitet nach wie vor die Tat entschieden. Nach seiner Ansicht ist die Anzeige nur aus Rache geschehen. Der Ausgang der Verhandlung könnte ihm aber auch Recht geben. Die Anzeigerin wiederholte zunächst ihre frühere Aussage. Ihrer inneren Erregung merkte man jedoch deutlich an, daß nicht alles stimmte. Als sie aber den gesetzlichen Bestimmungen nach beeidigt werden sollte, war es mit ihrer Haltung aus. Sie bat, von ihrer Beeidigung abzusehen und beteuerte wiederholt, daß sie nie wieder so etwas machen werde. Durch dieses Verhalten erhielt die Glaubwürdigkeit der Zeugin einen harten Stoß.— Die Staatsanwaltschaft nahm darauf die Berufung zurück. Es bleibt bei der Freisprechung. Bad Salzuflen. In der Dunkelheit vertauscht. Vor dem Postamt verschwand am Mittwochabend das Fahrrad der Telegrammbotin. Die Kriminalpolizei, die sich sofort mit dem Fall beschäftigte, klärte das Verschwinde nrasch auf. Ein Mann aus der Umgebung, der auch ein Damenfahrrad benutzt hatte, um schnell zur Post zu kommen, hatte in der Dunkelheit die beiden Fahrräger verwechselt. Wendlinghausen. Zum Unkeroffizier befördert wurde kürzlich der Gefreite Ridderbusch aus Stumpenhagen. Humfeld. Beförderungen. Der Unteroffizier der Luftwaffe Heinrich Brand und der Unteraffizier Karl Rethmeier, beide aus Humfeld, wurden kürzlich zum Feldwebel befördert. Alverdissen. Erfolgreiche Juchsjagden. Nach Beendigung der Hasenjagd setzen jetzt unsere Jäger den Füchsen, die im Laufe der letzten Monate so manches Huhn sich geholt haben, mächtig zu. Ein Weidmann aus der Umgebung brachte dieser Tage bereits den neunten Fuchs zur Strecke. Gütersloh. Bürgermeister Gustav Thummes gestorben. In Bad Salzuflen, wo er im wohlverdienten Ruhestand lebte, starb 70jährig der frühere Bürgermeister der Stadt Gütersloh, Gustav Thummes, der reichlich 27 Jahre an der Spitze der Gütersloher Stadtverwaltung gestanden hat. Sein Name ist mit der Geschichte und der Entwicklung der aufstrebenden Stadt Gütersloh auf das engste verbunden. Paderborn. Eine 19jährige Denunziantin. In einem Paderborner Mietshaus, in dem mehrere Familien wohnen, kam von Zeit zu Zeit wiederholt etwas weg. Einmal Holz und Eier aus dem Keller, das andere Mal Gegenstände vom Boden. Auch Geldbeträge wurden gestohlen. Sonst war die Verträglichkeit aber unter den Mietern gut. Nur der im selben Hause als Hausangestellte tätigen 19 Jahre alten Helene Weytersik gefiel das einträchtige Leben wohl nicht. Sie setzte sich eines Tages hin und schrieb einen Brief an die Kriminalpolizei. Darin bezichtete sie fälschlich besonders eine der Hauseinwohnerinnen und deren Mann des Diebstahls, Betruges usw. Die Polizei ermittelte bald die Verleumderin„die jetzt vor dem Strafrichter stand. Niederträchtigkeiten solcher Art werden stets hart bestraft. Das Urteil gegen die W. lautet auf 2 Monate Gefängnis und dabei wurde sie sofort verhaftet, damit sie nicht noch weitere Dinge anrichtet. Münster Schaukasteneinbrecher erneut am Werk. Die verschiedenen Schaukasteneinbrüche in der letzten Zeit wurden um einen neuen vermehrt, bei dem den Dieben erhebliche Werte an Textilwaren in die Hände fielen. Der erbrochene Schaukasten in einem Hauseingang in der AdolfHitler=Straße enthielt wertvolle Kleider und Blusen im Gesamtwert von 800 Reichsmark. Die Täter konnten noch nicht erfaßt werden. Denkl an die Verdunkelung Von 17.57 Uhr bis 9.16 Uhr früh. achten! anstalten sein und nach dem bisherigen Schuljahrbeginn zu Ostern 1941 in die 8. Klasse versetzt werden. Sie können sich sofort bei der Inspektion des Bildungswesens der Marine, Annahmestelle, in Kiel melden. Sofern sie von der Inspektion des Bildungswesens der Marine angenommen sind und ihre zuständige Schulbebörde Führung und Leistung als ausreichend anerkennt, erhalten sie gem. Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung III A Nr. 124 G RB vom 12. November 1910 nach ihrer Einstellung das Reifezeugnis. Auskunft erteilen die Marineoffiziere bei den zuständigen Wehrbezirkskommandos. Vordrucke für die Anmeldung übersendet die Inspektion des Bildungswesens der Marine, Annahmestelle, Kiel, die auch zu weitergehenden Auskünften bereit ist. Sozialausgleichsabgabe der Juden In einer amtlichen Bekanntmachung im Anzeigenteil der heutigen Ausgabe weisen die Finanzämter Detmold, Lemao und Bad Pyrmont auf die Verordnung über die Erhebung einer Sozialausgleichsabgabe der Juden hin. Auf Grund der genannten Verordnung haben die im Deutschen Reich ansässigen Juden eine Sozialausgleichsabgabe als Zuschlag zur Einkommensteuer zu entrichten. Jude ist, wer von mindestens drei der Rasse nach volljüdischen Großeltern abstammt. Als volljüdisch gilt ein Großelternteil ohne weiteres, wenn er der jüdischen Religionsgemeinschaft angehört hat. Als Jude gilt auch der von zwei volljüdischen Großeltern abstammende staatsangehörige jüdische Mischling, 1. der am 16.9. 1935 der jüdischen Religionsgemeinschaft angehört hat oder danach in sie aufgenommen wird, 2. der am 16. 9. 1935 mit einem Juden verheiratet war oder sich danach mit einem solchen verheiratet, 3. der aus einer Ehe mit einem Juden im Sinne der Sätze 1 und 2 stammt und nach dem 31 7. 1936 außerehelich geboren wird. Es ist für die Sozialausgleichsabgabepflicht einerlei, ob der Jude die deutsche Staatsangehörigkeit oder eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt oder ob er staatenlos ist. Die Sozialausgleichsabgabe stellt eine Erhöhung der Einkommensteuer(Lohnsteuer) der Juden dar. Sie ist bei der Errechnung der Lohnsteuer nicht abzugsfähig. Die Vorie Teimat dut im vergangenen Aulegsjahre durch ihre Daltung und Ohren Optertinn bewielen, daß üe diefes großen Einlages ihrer Söhne würdig u. Ich bin: Ghurgungt, das ür auch im kommenden Kriegswinterhilkswerk 1940/41 chre Plicht um wird, um in m Sächen. F“ #uf des Auist 1.. Pod.en e 1 K.og. WAN schriften über die Erhebung der Lohnsteuer gelten auch für die um die Sozialausgleichsabgabe erhöhte Lohnsteuer. Von den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit wird die Abgabe durch Abzug vom Arbeitslohn erhoben. Der Arbeitgeber hat sie erstmalig von dem Arbeitslohn einzubehalten, der für einen nach dem 31. Dezember 1940 endenden Lohnzahlungszeitraum gezahlt wird. Die Höhe der Sozialabgabe einschließlich der Lohnsteuer bemißt sich nach den vom Reichsminister der Finanzen herausgegebenen Lohnsteuertabellen für polnische Arbeitnehmer. Die Tabellen sind mit dem Runderlaß des Reichsministers der Finanzen vom 10. August 1940 im Reichssteuerblatt 1940 S. 738 abgedruckt. Sie können auch bei der Reichsdruckerei(Verlagsabteilung), Berlin SW 68, Alte Jakobstraße Nr. 106, käuflich erworben werden. Die Sozialausgleichsabgabe der Juden wird bei der Veranlagung erstmalig für das Kalenderjahr 1941 erhoben. Ehepaare, die zusammen zu veranlagen sind, sind sozialausgleichsabgabepflichtig, wenn der Ehemann Jude ist. Das Volkslied— Ausdruck der Volksseele So wie jede Landschaft unseres Vaterlandes ihr eigenes Gesicht hat und Menschen und Landschaft sich wechselseitig formen, so klingt aus den Volksliedern die Kultur dieser Beziehungen. Die Menschen singen von dem Stück Erde, das ihr Horizont begrenzt von ihrer Liebe und Familie, von ihrem Heldentum, von ihrer Arbeit und ihren Feiern. Es gab eine Zeit, in der man des Volksliedes vergaß und an die Spitze der gesanglichen Aeußerungen Schlager stellte. Damals entfesselte man die Zeit. Mit der Rückkehr zu dem aus dem Blut geschaffenen Worten besann man sich auf die Volkslieder zurück, und im Anklang an sie schuf man das Lied unserer Zeit. Das Volkslied gehört zum Brauchtum, ja es ist ein wesentlicher Bestandteil desselben. Sitte und Volkslieder gehören zusammen, und die Frauen bewahren als Hüterinnen des deutschen Erbes das Volkslied auf und geben es in die Zukunft weiter. Sie sollen es tun! Mehr noch als bisher soll den Kindern das Volkslied erklingen und Gemeinbesitz des ganzen Volkes sein. Vor 30 Jahren sang ein alter Bauer einem Heimatforscher das Wanderlied „Auf, auf, ihr Wandersleut““, und damit wurde eine Perle unseres reichen Volksliederschatzes vor dem Versinken in ewiges Vergessen bewahrt, und wir erfreuen uns noch heute daran. Aus dem Schönhengst im Sudetengau erklingt das Hirtenlied„Wenn ich morgens früh aufsteh!“ Es ist ein Lied der Freude an der Natur, der Einfachheit des natürlichen Lebens. Die Weber in Nordmähren singen ein Weberlied, das an ein anderes bekanntes Volkslied anklingt:„Es ritten drei Reiter wohl über den Rhein": aber die Weber wußten schon, was sie sich schuldig waren, der Kehrreim kündet den unzweifelhaften Ursprung„Tritt auf und tritt nieder— schloß durch und schlag wieder, tritt auf!“ Heinrich Hoffmann von Fallersleben schrieb 1842 in Breslau das von den Riesengebirglern gesungene Lied„Und in dem Schneegebirge, da fließt ein Brünnlein kalt“ nieder und bewahrt uns seine ursprüngliche Gestalt. Und im Kahländchen erklang einmal zuerst das wunderschöne Wiegenlied:„Kindlein mein, schlaf nur ein, wenn die Sternlein kommen, und der Mond kommt auch schon wieder angeschwommen“. Es gehört zu den schönsten Schlafliedern, die wir besitzen und hat längst seinen Weg durch ganz Deutschland gefunden. Sport=Neues in eden 15:14. Die deutsche Handball=Nationalmannschaft hat in Göteborg auch die vierte Begegnung in der Halle gegen Schweden gewonnen, mit 15:14 blieben unsere Nationalen nach einem erbitterten Kampf erfolgreich und haben damit eine ununterbrochene Kette von vier Ländersiegen über die im Hallenhandball als äußerst spielstark geltenden Schweden errungen. Die Schweden spielten ausgezeichnet und gaben sich, wie übrigens schon vor zwei Jahren an der gleichen Stelle, nur mit dem knappsten Ergebnis um ein Tor geschlagen. Dreimal vermochten die Schweden. bei 3: 3, 8: 8 und 13:13, den Gleichstand herzustellen und einmal lagen sie sogar mit 11:9 schon knapp in Führung. Reichstrainer Herberger führte dieser Tage in der Halle des Straßburger TV. einen Lehrgang für Fußballer durch. der große Beachtung fand. Alle eingeladenen Spieler waren zur Stelle. In der deutschen Fußballiga sind nur noch Germania Stolp, Hamburger SV., Hannover 96, RSC. Straßburg und Preußen Danzig ohne Punktverlust. Zwischen Luxemburg und Köln gibt es am 9. Februar einen Fußballstädtekampf. Das Spiel wird in Luxemburg ausgetragen. Zuchlviehversteigerung Paderborn Am Freitag, den 31. Januar 1941, halten die„Westfälische Herdbuchgesellschaft für die Zucht des schwarzweißen Tieflandrindes“, Hamm, und das„Westfälische Rinderstammbuch der Rotbuntzüchter", Münster, in Paderborn ihre 146. Zuchtvieh=Versteigerung ab. Zum Auftrieb gelangen 85 schwarzbunte und rotbunte, angekörte Zuchtbullen sowie einige schwarzbunte hochtragende Kühe und Rinder. Die Versteigerung bietet den Gemeinden, Bullenhaltungsgenossenschaften und Eigenbullenhaltern wiederum eine günstige Gelegenheit, sich vor allem mit gekörten Bullen bester Form= und Leistungsabstammung preiswert einzudecken. Die zum Verkauf gelangenden Bullen erhalten Deckerlaubnis bis zur Hauptkörung 1942. Für die Deckfähigkeit und Fruchtbarkeit der Bullen wird Garantie geleistet. Sämtliche Tiere stammen aus seuchenfreien Beständen und sind gegen Maul= und Klauenseuche schutzgeimpft. Die Prämiierung beginnt um 8 Uhr, die Versteigerung um 12 Uhr. Der Besuch der Versteigerung kann allen Interessenten nur bestens empfohlen werden. Auskunft und Katalog kostenfrei durch die obengenannten Zuchtverbände. Vor der Bullenauktion um 10 Uhr versteigert der„Landesverband westf. Schweinezüchter“, reichsgekörte Eber und tra- gende Erstlingssauen. Familiennachrichten. Vermählte: Ernst Heger und Frau Magdalene, geb. Krahn, Detmold.— Paul Meier und Frau Klara, geb. Hilgenstöhler, Lage.— Richard Warnstedt und Frau Ria, Schötmar. Gestorben: Adolf Beckmann, 41 Jahre, Heidenoldendorf.— Benedikt Freienstein, 54 Jahre, Sülterheide.— Frau Anna Klocke, geb. Kruse, 58 Jahre, Detmold.— Frau Minna Theiler, geb. Brinkmann, Bad Salzuflen. Peuel Gar Wager soriftlelter: Josef Körder.— Wirtschaft, Kunst und Aultur, Wagoner(z. It. dei der Wedrmachsl.— Steiln Hendt Kae Tei: Josef Körder, Lemas.— — Druck und Verlag: F. k. Innen= und Aubenpolliii, Lotales, — Bilder und den übrigen redaktionellen Angeigenleiten Franz Storch, Lemgo. Dl. 5 rudsrei. Ceitung: Fritz Wagener, Lemae PALAST-THEATER, LENGO Freitag bis Montag Ansangszeiten: Freitag 7.30 Uhr Sonnabend 5 und 7.30 Uhr Sonntag 2.30. 5 u. 7,30 Uhr Montag 7.30 Uhr. Ein filmisches Kunstwerk Rivalin der Zarin In den Hauptrollen: Annie Vernay, Pierre Richard Willm, Suzy Prim. Eine der spannendsten Episoden aus der Geschichte Rußlands! Das packende Ränkespiel hoher Polikik um eine Jarenkrone. Das ergreifende Liebesschicksal zweier junger Menschen! Für Jugendliche verboten! Gebrauchter, gulerhaltener Welßer Herd Anschlaglasel in der Lipi Frauenzauber“ Schlaukheits=Dragees bringen ästherisch schöne Schlankheit indem sie das aufschwemmende Gewebewasser abletten. die Darmtätigkeit erleichtern und den Gesamistoffwechsel anregen. 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Die Sozialausgleichsabgabe der Juden wird beim lausenden Arbeitslohn erstmalig von dem Arbeitslohn erhoben, der für einen Lohnzahlungszeitraum gezahlt wird, der nach dem 31. Dezember 1940 endet. Die Sozialausgleichsabgabe der Juden von sonstigen(insbesondere einmaligen) Bezügen wird erstmalig von den Bezügen erhoben. die dem Steuerpflichtigen nach dem 31. Dezember 1940 zufließen. Die Finanzämter Dekmold, Lemgo, Bad Pyrmonl. Gasthaus Düsenberg, Lüerdissen Sonnabend. den 25. Januar. ab 19 Uhr i an2 Kavelle Baule Eintritt frei werdet Mitolied der uso.! Suche für sofort große, trockene Lagerräume für Umzugsgut u. Speditionsgüter Fritz Liesegang, Spedition. Lemgo Suche für meinen Sohn eine kau männische Lehrstelle zum 1. April ds. Is.(Vom 1. 4. 1940 bis zum 1. 4. 1941 besucht er Winiers Handelsschule). Gefl. Juichriften unter# 241„Lehrstelle“ an die Lipp. Post. Hansa-Lichtsplele, Lengo Freilag bis Montag Anfangszeiten: Freitag 7,30 Uhr Sonnabend 5 und 7,30 Uhr Sonntag 2,30, 5 und 7,30 Uhr Monlag 7,30 Uhr Marika Röck in „Rlbra Terry“ Josef Sieber, Will Quadflieg. Will Dohm, Herberk Hübner, Flockina von Platen, Haus Leibell, Ursula Herking, Fr. Schafheillin Drehbuch: Walter Wassermann und C. H. Diller nach dem gleichnamigen Roman von H. C. v. Jobeltitz Musik: Peter Kreuder Herstellungsgr.: Max Pfeiffer Spielleitung: Georg Jacoby Jugendliche nicht zugelassen! Lemgder Stratzennamen von Prof. Weißbrodt 27M—,30 Beschreibung der allen Hausestadt Lemgo mit Stadtplan. RM.—,30 Zu haben in allen Buchhandlungen 96. Jahre Der Reichsbal Auf Einladun der Vizepräsiden am 25. Januar Kriegsfinanziern folgendes aus: England habe alten liberalistise stellung seiner d nen Volk und a ten. Deutschlan schen Volkes un lismus. 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