Ein Sieg der deutschen Volksgemeinschaft Das Kriegs=WHW. brachte über 600 Millionen Reichsmark In der traditionellen Versammlungsstätte der nationalsozialistischen Bewegung im Berliner Sportpalast wurde am Mittwochabend in feierlichem Rahmen die Eröffnung des Kriegshilfswerkes fur das Deutsche Rote Kreuz durch Neichhmtnister Hr. Goedbelcd hate vorber den schaftsbericht des ersten Kriegswinterhüfswerkes verkündet, der mit seinem alle Erwartungen weit übersteigendem Ergebnis als ein glänzender Sieg der deutschen Volksgemeinschaft und als eine geharnischte Antwort Großdeutschlands an die plutokratischen Kriegstreiber gewertet werden kann. Mit freudigem und berechtigtem Stolz hörten die Teilnehmer der Kundgebung und mit ihnen das deutsche Volk an den Lautsprechern das bewunderungswürdige Ergebnis. Ebenso freudig wird die gesamte Nation dem Ruf des Führers beim Einsatz für das Kriegshilfowerk für das Deutsche Rote Kreuz folgen. Reichsminister Dr. Goebbels schilderte zu Beginn seines großen Rechenschaftsberichtes über das Kriegswinterhilfswerk 1939 und 1940 die Entschlossenheit des deutschen Volkes, mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln seine Lebensrechte zu verteidigen. Die schonungslose Brutalität, mit der unsere Gegner ihre Kriegsziele enthüllten, habe dem deutschen Volk keinen Zweifel über die Absichten der englisch=französischen Plutokratie Das deutsche Volk muß sich im klaren darüber sein, daß es iw Nationalsozialismus die Stärke seines Reiches vorteidigt, daß der Nationalsozialismus die deutsche Nation zu dieser ungeheuren inneren und äußeren Kraftentfaltung ern vorbereitet und befähigt hat, daß damit aber auch die soziale Einheit unseres Volkes das beste Unterpfand eines kommenden Sieges ist. Ein besonders beredtes und leuchtendes Zeugnis für diese soziale Einheit sei das Winterhilfswerk, das sich entgegen den Voraussagen aller Zweifler und Skeptiker zu einem der überzeugendsten Dokumente unseres sozialen Aufbauwillens entwickelt habe. Das deutsche Volk aber habe in den vergangenen sechs Monaten in einer grandiosen sozialen Volksabstimmung ein Zeugnis für seine Verbundenheit mit dem Führer und dem nationalsozialistischen Regime abgelegt, wie es überzeugender überhaupt nicht gedacht werden könne. Dr. Goebdels brachte dann die Ergebnisse des ersten Kriegswinterhilfswerkes 1939=40 zur Kenntnis des deutschen Volkes: Das Gesamtaufkommen beträgt 602,53 Millionen gegen 566 Millionen im Jahre 1938=39, also eine Steigerung von 36 Millionen. Dabei muß berücksichtigt werden, daß die Sachspenden im letzten Friedenswinterhilfswerk 113,8 Mill. ausmachten, während sie diesmal nur in einem Umfang von 39,06 Mill. möglich waren. In bar wurden diesmal also 563,47 Mill. gespendet gegen 426 Mill. im letzten Friedenswinterhilfswerk. In Groschen anetnander gereiht würden diese 563,47 Mill. dreimal den ganzen Erdumfang ergeben. Die Gesamtleistung aller bisher durchgeführten Winterhilfswerke aber erreicht nunmehr eine Endsumme von über 3 Milliarden Reichsmark. Sie übertrifft damit um eine Vorstellung von ihrer Größe zu geben— die vereinigten Gesamtausgaben aus dem Jahre 1938=39 von Norwegen, Schweden, Finnland, Estland, Lettland, Litauen und den Niederlanden zusammengenommen. Dr. Goebbels gab dann einen Ueberblick über die Leistungen des ersten Kriegswinterhilfswerkes, die insgesamt voraussichtlich die Summe von etwa 605,1 Mill. Rm. erreichen würden. Davon seien im Kriegswinterhilfswerk selbst für 24,1 Mill. Rm. Sachspenden und für 174,2 Mill. Rm. Wertgutscheine verwandt worden; von letzteren entfielen auf das Altreich 134 Mill., auf die deutsche Ostmark 26 Mill., auf das Subetenland 13 Mill. und auf das Wartheland 0,5 Mill. Rm. Und wozu sie dienen Der großte Teil der aufgekommenen Gelder jedoch solle für die außerordentlich wichtigen Aufgahen der Volkspflege verwandt werden, darunter allein für das gerade im Kriege so notwendige und segensreiche Hilfswerk„Mutter und Kind“ 311,2 Millionen Reichsmark. Gerade diese Summe zeige— wie im Gegensatz zu den plutokratischen Westmächten— ein in einer sozialen Volksgemeinschaft geeintes junges und wachsendes Volk auch mit Riesensummen für seinen Nachwuchs sorgen. Von den 311 Mill. entfielen auf die Winterarbeit der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt bzw. des Hilfswerkes„Mutter und Kind“ 41 Mill. Rm.; der andere Teil sei für das Rechnungsjahr 1940=41 vorgesehen, und zwar u. a. 10 Mill. für die Müttererholungspflege, 25 Mill. für die Jugenderholungspflege, 25 Mill. für den Aufbau des Schwesternwesens, insbesondere für Gemeindestationen, und 99 Mill. seien für die über 20000 bestehenden und neu zu errichtenden Kindertagesstätten bereit gestellt. Ferner seien 14,7 Mill. für die Gesundheitsfürsorge, und zwar für das Tuberkulosehilfswerk, Schulzahnpflege, Rachitisbekämpfung usw., vorgesehen. Außer den 10 Mill. für den Mütterdienst des Deutschen Frauenwerkes und 8 Mill. für das Deutsche Rote Kreuz. Mit weiteren Zahlen bewies Dr. Soebbels dann, wie sehr das deutsche Volk die mit dem Kriege verbundenen erhöhten sozialen Verpflichtungen erkannt habe: die Opfer von Lohn und Gehalt seien gegenüber dem Vorjahr von 104 auf 115 Mill., die Ergebnisse der Reichsstraßensammlungen von 48 auf 82 Millionen, des Tages der Wehrmacht von 6 auf 17,5 Mill., die Ergebnisse der Opfersonntage von 59 aus 89 Mill. Nm. gestiegen. Fortsetzung Seite 2 Aufruf des Führers zum Kriegshilfswerk für das Rote Kreuz Seit sieben Monaten setzt der deutsche Soldal zu Lande, zu Wasser und in der Luft sein Leben zum Schutze der Heimat ein. Dafür erwartet er, daß ihn die Heimak, wenn er verwundet oder krank wird, auf das beste plegt und betreut. Für diese Aufgabe stehen die Männer und und Frauen des Deutschen Roten Kreuzes, mit den besten Erfahrungen und technischen Mitteln ausgerüstet. Tag und Nacht zur Verfügung. So mannigfach die Tätigkeit des Deutschen Roten Kreuzes ist, so groß ist auch der Bedars an Mitteln. Ich habe daher für die kommenden Monate die Durchführung des Kriegshilfswerkes für das Deutsche Rote Kreuz angeordnet und rufe das deutsche Volk auf, durch Spenden für das Kriegshilfswerk sich der Opfer der Soldaten würdig zu erweisen. Wieder ein britischer Kreuzer versenkt Zwei weitere Kreuzer aufs schwerste beschädigt DNB. Berlin, 17. April. Bei den Luftangriffen vor der norwegischen küste wurde heute mittag der britischen Seemacht ein weiterer schwerer Schlag zugefügt. Ein britischer Kreuzer erhielt einen Volltreffer von einer Bombe schwersten Kalibers und sank sofort. Zwei weitere Kreuzer wurden mit insgesamt drei Volltreffern schweren und schwersten Kalibers belegt. Die Bomben riefen so schwere Zerstörungen hervor, daß wahrscheinlich die Schiffe den Rückmarsch über die Nordsee nach einem britischen Hafen nicht überstehen werden. Britischer Transporter bei Harstad bombardier! Wie das Oberommando der Wehrmacht vom 17. April meldete, ist bei dem erfolgreichen Angriff deutscher Kampfflugzeuge ein großes Transportschiff durch eine Bombe schwersten Kalibers getroffen worden. Wie wir hierzu erfahren, handelt es sich hierbei um einen der englischen Transporter, die bei Harstad, 60 Kilometer nördlich von Narvik, mit der Ausladung englischer Truppen beschäftigt sind. Der Angriff kam den Engländern sichtlich überraschend. Sie hatten in diesem so weit von deutschen Stützpunkten in Norwegen abgelegenen Gebiet offenbar nicht mit dem Erscheinen der deutschen Luftwaffe gerechnet. Die Bekanntschaft mit den deutschen Kampfflugzeugen wird den Briten deutlich gemacht haben, daß sie selbst an einer weltentlegenen Stelle nicht ungestört ihre Landungen vornehmen können. Triumph deutscher Lustwasse Die Luftverteidigung in Norwegen steht abwehrbereit. Das ist der Eindruck, den jeder Besucher der norwegischen Flugplätze schon nach den ersten Tagen der Besetzung Norwegens durch die deutsche Wehrmacht haben muß. Die deutsche Flak ist auf ihrem Posten. Leichte und schwere Batterien, Horchgeräte, Entfernungsmesser, Kommandogeräte und Scheinwerser stehen auf der Wacht und konnten schon manchen Abschuß für sich buchen. Die deutschen Jäger starten in dauernder dichter Folge, Messerschmitt-Flugzeuge feiern neue Triumphe im Kampf mit zahlreichen überlegenen Gegnern. Die Bevölkerung der Städte Norwegens erhielt wiederholt den schlagenden Beweis der deutschen Luftabwehr durch Abschüsse vor ihren Augen. Verstärtung der Osloer Verteidigung Unter den in der Hafeneinfahrt von Oslo, voxz vgr. Heut; schen Kriegsmarine übernommenen und bereits abwehrbereit gemachten Küstenbefestigungen befinden sich neuerdings schwere Geschütze bis zu 30 Zeutimeter Kaliber mit der dafür notwendigen Munition. Die Küstenverteidigung von Oslo hat damit eine weitere Verstärkung erfahren. Erneute Beschießung von Narvik Englische Seestreitkräfte haben am 16. April, abends, erneut Stadt und Hafen Narvik beschossen. Eine Landung englischer Truppen wurde jedoch nicht versucht. Starte Verluste der Norweger Von dem Gefecht, das eine Abteilung der im Raume von Narvik eingesetzten deutschen Truppen gegen norwegische Abteilungen führte, werden noch einige Einzelheiten bekannt. Das Gefecht hat bei Björnfiell stattgefunden. Die Norweger hatten hierbei außerordentlich starke blutige Verluste. 6 Offiziere und 40 Mann sind als Gefangene in deutsche Hand gefallen. Aus dem Gefechtsbericht geht weiter hervor, daß die eigenen Verlufte hierbei gering waren. Sicherstellung der Eisenbahnverbindungen Die Küstenbefestigungen gefechtsbereit— Heldeutod des Kommodore Boute DNB. Berlin, 17. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt beiannt Die allgemeine Lage in Norwegen ist im Laufe des 16. April durch weitere Verstärkung der deutschen Truppen und durch die Sicherstellung wichtiger Eisenbahnverbindungen gefestigt worden. Im Raum von Narvik haben deutsche Truppen die Erzbahn bis zur schwedischen Grenze besetzt. Eine Widerstand leistende norwegische Abteilung wurde nach kurzem Gefecht mit blutigen Verlusten für den Gegner zersprengt. Ein Teil wurde gefangen, der Rest rettete sich über schwedische Grenze. Bei Harstad auf der Insel Hinnöy, 60 Kilometer nördlich Narvik, landete der Feind Truppen In der näheren Umgebung von Narvik wurden solche Versuche nicht unternommen. Im Raum von Droutheim stießen deutsche Truppen bis zur schwedischen Grenze vor und besetzten die Bahn über Meraaker. Im Raum von Bergen verlief der Tag ruhig. ei Stavanger führte die britische Luftwasse in der Nacht vom 15. zum 16. April erneut Luftangriffe durch, die jedoch keinen militärischen Schaden anrichteten. Den deutschen Truppen im Raume von Krisian: sand ergaben sich weiterhin zwei norwegische Batterien. Die Ausdehnung des von deutschen Truppen besetzten Gevietes im Raum von Oslo schreitet weiter fort. Die Bahnverbindung Oslo—Frederikstad—Halden—Kornsjö zur schwedischen Grenze ist hergestellt. Eine deutsche Kampfgruppe hat Kongsvinger am frühen Nachmittag des 16. April genommen und ist im weiteren Vormarsch nach Norden. Nördlich Hönefoß griffen deutsche Panzer erfolgreich in den Kampf ein. Die Kriegsmarine sicherte den Personal= und Materialnachschub nach norwegischen Häfen. Im planmäßigen Ausbau des Küstenschutzes wurden die Küstenbefestigungen im Oslosjord im vollen Umfange gefechts bereit gemacht. Bei der Verteidigung von Narvik fiel der Führer der Zerstörer, Kapitän zur See und Commodore Bonte, im heldenmütigen Kampfe gegen britische Uebermacht. Rund zwei Drittel der Besatzungen der beschädigten und nicht mehr gefechtsbereiten Zerstörer, die ihre Munition restlos verschossen haben, wurden in die Verteidigung Narviks zur Verstärkung der im dortigen Raum eingesetzten Heerestruppenteile eingegliedert. Ein deutsches U.Boot versenkte nordöstlich der Shetlands einen Zerstörer der„Tribal“=Klasse. Mehrere norwegische Torpedoboote wurden von der Kriegsmarine in Dienst gestellt. Die Luftwaffe setzte am 16. April ihre Aufklärung über der mittleren und nördlichen Nordsee sowie an der Sieg der deutschen Volksgemeinschaft Schluß von dann Worte herzlichen Dankes und befür die rund eine Million Helfer, die sich ür das Winterhilfswerk in uneigennüdiger Wbile un bustennn gchenl behen. seien diesmal 264 Mill. gegen nur 190 38-39 hergestellt und abgesetzt worden, seit 1933 verkauften rund 1 Milliarde — Sine cheoretisch jeder zweite Bewohner der Erde einem WHW=Abzeichen des deutschen Volkes versehen werden. das babd beutsche Holk enschlossen sel. mit Dolern nicht zu es um die nationale Existenz des Reiches gehe, lasse sich nicht denken. Von dem Grade unserer Opferbereitschaft hänge es aber auch weitgehend ab, ob wir diesen uns aufin angemessener Frist zum siegreichen Ende u.: Das neble Kriegshilfzwert „Dd#um habe der Führer der Organisation des Winterhüfswerkes viesmal im Gegensatz zum bisherigen Brauch den Sommer eine neue große und alle verpflich#loabe gestellt. Die Organisation des Wintervon heute beginnend bis zum Sept Führer befohlene Hilfswerk## führe von heute peginnend bis zum September #.de Pra“s= dkeme Hilsnert für dos Das Rote Kreuz bilft den Soldaten „Urtgr seiner tätigen Mithilfe und Fürsorge seien damals von 13/7. Mill. verwundeten und erkrankten deutschen Soldaten 9,9 vom Hundert wieder diensttauglich geworden; jede weitere Verhesserung um ein vom Hundert aber hätte weitere 127.000 Mann voll dienst= und arbeitsfähig werden lassen. Er erinnerte die Tatsache, daß noch im Kriege 1866 dreimal soviel an Seuchen, besonders an Cholera, gestorben seien wie Schlachtfelde, daß noch 1870=71 auf je zwei durch erung Getötete ein Toter durch Krankheit und Seuchen; stege von 1914—18 auf zwei Millionen durch Waffenbetötete nur noch 200000 Tote durch Krankheit und Szuchen gekommen seien. Aber immer noch seien Verbesserungen Dr. Goebbels gab dann in Zahlen einige Beispiele für den B##dars i# jetzigen Kriege. Die Kosten für die Ausbildung und die aus 76 Teilen bestehende feldmäßige Ausrüstung einer einzelmu deutschen Roten Kreuz=Schwester beispielsweise betragen Sil Jur. 10000 deutsche Rote Kreuz=Schwestern also D# motorisierte Bereitschaftslazarett, das sog.„Krankenhaus auf Rädern“, das sich beim Einsatz für die Wolhyniendeutschen ##r####nzind bewährt bat und außer 32 Baracken und Innen—" gager 99 Baracken und Innengen fn. D Kranke alle medizinischen Einrichtungen en Disziplinen nebst einem Laboratorium sich führt, kostet betriebsfertig 2,3 MilAufgabengebiet des Deutschen Roten Kreuzes erGoebbels ferner die Pflege für Verwundete und erpflegung von Wehrmachtsangehörigen auf Transü1e che Reschdmark. Aus dem wähnte Dr. Kranke, die porten, die Einrichtung und Unterhaltung von Soldatenheimen. uusbildung und Fortbildung der deutschen Roten Kreuz=Einsatz= krüfte, sanitäre Fürsorge für Rückwanderer und Umsiedler, Einsatz im Laftschutz, Betreuung von Kriegsgefangenen ... und die Heimat bilft ihm # nelte.es, vom ganzen deutschen Volk die notwendigen Westküste mit wertvollen Erkundungsergeb## des schlechten Wetters wurden Einheiten der brittschen Seestreitkräfte durch deutsche Kampfflugzeuge angegriffen. Ein großes Transportschiff wurde durch Bestreffer schwersten Kalibers getroffen, ein seindliches U-Doot und, wie bereits gemeldet, ein feindlicher Kreuzer 130 Kllometer nordwestlich des Moldfjordes durch schweren Bombenkreffer versenkt. Bei der Jagdüberwachung an der Südwekküste Norwegens schossen deutsche Jäger am 15. April eine Lockhead=Hudson und ein Sunderlanddeutsches Flugzeug ist vom Feindflug front sprengten südwestlich Merzig Stoßtrupps vier feindliche Unterstände, rieben die über 50 Mann starke britische Besatzung auf und brachten Gefangene, Waffen und Munition als Beute ein. Bei dem Zerstörer der„Tribal“=Klasse handelt es sich um einen großen Zerstörer der britischen Flotte, einen vom Typ der erst vor wenigen Tagen vernichteten Zerstörer„Eskimo“ und„Cossak“. Diese Zerstörer gehören zu den neuesten „die bis auf zwel, die im Jahre 1336 fertig wurden, 7 vom Stapel gelaufen sind. Die großen Zerstörer haben hasserverdrängung von 2400 Tonnen, entwickeln eine Geschwindigkeit von 36.5 Knoten und haben eine Besatzung von 240 Mann. Die Zerstörer sind mit acht 12=ZentimeterGeschützen, vier 4=Zentimeter=Flugadwehrgeschützen und acht Maschinengewehren bestückt und haben außerdem noch vier Vombenvolltresser auf Trausportschift die britschen Sestreitkräste und Transvorischisfe in den Vewässern dei Harstad, nördlich Narvik, am 16. April, erhielt ein Transportschiff, wie bereits im OKW.=Bericht gemeldet, einen Volltreffer durch eine Bombe schwereren Kalibers. Mit dem Untergang des Transportschiffes ist zu rechnen. Alle Bahnstrecken nach Schweden besetzt Der OKW.=Bericht gab auch die Inbesitznahme mehrerer Eisenbahnverbindungen bekannt. Diese Tatsache gewinnt an Bedeutung, wenn man sich die Wichtigkeit derartiger Bahnverhindungen in einem so bergreichen und schwierigen Gelände, wie es Norwegen darstellt, vergegenwärtigt. Norwegische Streitkräfte haben an allen von deutschen Truppen in Besitz genommenen Bahnstrecken Widerstand geleistet. so konnte die Bahn zwischen Narvik und der schweerst nach kurzem heftigem Kampf mit einer norwegischen Abteilung genommen werden. Auch die Inbeahme der Bahnstrecke Drontheim über Meraaker zur schwedischen Grenze erfolgte, nachdem die deutschen Truppen die Befestigung Groethamer genommen hatten. Ebenso wurde Kongsvinger am Nachmittag des 16. April genommen, wobei wiederum eine Bahnstrecke von Oslo nach Schweden ae Bei der Besetzung der Bahnstrecke Oslo—8# Kronssö zur schwedischen Grenze## gleichfalls zu Kämpfen. Der norwegische Widerstand hier sehr rasch gebrochen werden. Durch eine Spre hweden geöffnet )8lo—Frederikkam es d konnte wurde eine Brücke beschädigt. Deutsche Pioniere konnten sie estg nraec bergng ae i. verstellen, daß die Bahnstrecke be. Damit sind alle vier verbinden, in deuts Bahnstrecken, scher Hand. die Norwegen mit Wn herbeizuschaffen, um diese selbstlose, Gufsbereite Arbeit durchführen zu köanen. Dentsche Kat Krag Zoschäsfe von Loh, und Gehalt vu berdenGaunge sitr seter verwundeten und kranlen Soldaten als eine Ehreupflicht, die jeder freiwillig erfülle und zu der es nicht durch Gesetz gezwungen zu werden wünsche. Das Ergebnis der geplanten Sammlung solle in seiner Freiwilligkeit einen ganz handgreiflichen Beweis des Dankes der deutschen Heimat an die Front darstellen. Dem Opfer gegenüber, das unsere Soldaten an allen Fronten täglich brächten, sei das Opfer, das hier vom Führer von der Heimat gefordert werde, freilich nur gering. Kriegsgewinne heute ausgeschlossen! Dr. Goebbels verglich die heutige Einstellung mit den Zeiten des Weltkrieges. Auch damals sei eine Metallsammlung durchgeführt worden. Man habe eine Kriegs=Metall=Aktiengesellschaft gegründet, die dem Spender je Kilo eine Mark bis 1.50 Mark zahlte und dann das Kilo mit 2100 vom Hundert Gewinn für 22 Mark an das Reich weiter verkaufte. Gegen dieses Schiebergeschäft von Kriegsgewinnlern und Juden vorzugehen, sei die damälige Staatsführung zu schwach gewesen. Heute dagegen seien Kriegsgewinne ausgeschlossen. Wenn einer es versuchen sollte, sich an dem vom Volke gespendeten Edelmetall persönlich zu bereichern, so sei er gesetzlich mit der Todesstrafe bedroht. Denn wer sich an der Wehrkraft des deutschen versündige und damit die Voraussetzung unseres Sieges schädige, sei ein Verräter an der Freiheit und an der Existenz unseres Volkes und verdiene den Tod. So schenke heute das deutsche Volk dem Führer eine Metallreserve, die unerschöpflich sei und für jede Kriegsdauer ausreiche. In England dagegen werde die Metallsammlung so wie einst bei uns zu wüsten Gewinnen für das Finanzkapital ausgenutzt. Der Soldat erwartet Ener Ovier! Seit sieben Monaten setzt der deutsche Soldat zu Lande, zu Wasser und in der Luft sein Leben zum Schutze der Heimat ein. er, daß ihm die Heimat, wenn er verwundet oder krank wird, auf das beste gepflegt und betreut. Für diese Aufgaben stehen die Männer und Frauen des Deutschen Roten Kreuzes, mit den besten Erfahrungen und technischen Mitteln ausgerüstet, Tag und Nacht zur Verfügung. So mannigfach die Tätigkeit des Deutschen Roten Kreuzes ist, so groß ist der Bedarf an Mitteln. Ich habe daher für die kommenden Monate die Durchführung des Kriegshilfswerkes für das Deutsche Rote Kreuz angeordnet und rufe das deutsche Volk auf, durch Spenden für das Kriegshilfswerk sich der Opfer der Soldaten würdig zu erweisen. Wie eine Welle der Hilfsbereitschaft müsse es setzt durch die ganze Nation gehen. Der Rührer hat nd unser Opser arbeiten und die at uns gerusen; unn bringen. Im Slaube Frout kämpfen. Am Ende steht der deutsche Sieg! wir alle kommen uben an ihn wied die Heimat Wochenschau entlarvi Lügen Bilder vom deutschen Einsatz im Norden. Berlin, 18. April. Die neue Wochenschau, die in dieser Woche in den Lichtspielhäusern zum Eisatz kommt, bringt einen soeben fertiggestellten und großartigen Bildbericht von den Aktionen, mit denen die deutsche Wehrmacht Dä nemark und Norwegen in den militärischen Schutz des Rei ches genommen hat. Es ist ein hervorragendes, lebendi ges und anschauliches Dokument der genialen und überra genden strategischen Leistung der deutschen Wehrmacht, die mit Blitzesschnelle durch ihre entschlossene Aktion den Ab sichten der Westmächte zuvorkam. Darüber hinaus aber sind diese ungeschminkten Bildberichte schlagende Beweise gegen die durchsichtigen Lügen und die Greuelmärchen, die die Propagandamaschine der Engländer und Franzosen in die Welt gestreut hat. Weder in Dänemark noch auch in Norwegen ist überall da, wo die deutschen Soldaten mit mustergültiger Disziplin und freudigem Einsatz ihre schwere Aufgabe erfüllen, etwas von Panik, Schrecken und Furcht zu verspüren, wie es die Westmächte gern wahrhaben möchten. Im Gegenteil, das soldatisch straffe, mustergültig=korrekte und zurückhaltende Auftreten der deutschen Soldaten aller Wehrmachtteile verfehlt sichtlich seine Wirkung auf die Dänen und Norweger nicht, und es ist interessant, festzustellen, wie sowohl in Dänemark als auch in Norwegen das Verhalten der Bevölkerung wohl Zurückhaltung, aber keinerlei Feindseligkeit, dagegen sehr oft wirkliches Entgegenkommen zeigt. Normalisierung des Verhältnisses Rußland— Jugoslawien Was man in Belgrad hierzu sagl. In politischen und diplomakischen Kreisen der jugoslawischen Hauptstadl hat die am Mittwoch abend ausgegebene Nachricht von der Aufnahme der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Jugoslawien und der Sowjetunion größten Eindruck gemacht und wie eine Bombe eingeschlagen. Bekanntlich unterhält Jugoslawien immer noch keine diplomatischen Beziehungen zur Sowjetunign. Die nunmehr erfolgte de facto=Anerkennung soll einer Normalisierung des Verhältnisses dienen, und dürfte wesentlich durch den Umstand mitbestimmt gewesen sein, daß alle Nachbarstaaten Jugoslawiens geordnete Beziehungen zur Sowjetunion aufrecht erhalten. Der Führer der jugoslawischen Delegation, Gjorjewitsch, der in den nächsten Tagen bereits nach Moskau abreist, ist eine bekannte Persönlichkeit im Wirtschaftsleben Jugoslawiens. Er kann als ausgesprochener Vertrauensmann der Krone angesehen werden, was seiner Mission eine besondere Bedeutung verleiht. Holland zu den deutschen Erfolgen „Die britische Admiralität wurde völlig überascht.“ Die holländische Presse steht im Zechen der deutschen Erfolge im südnorwegischen Raum. Die Abendblätter vom Dienstag stellen fest, daß die deutschen Truppen weiter vordringen und daß es den Norwegern nicht gelungen sei, ihre Streitkräfte zu organisieren. Der„Telegraaf“ stellt eine Meldung aus Stockholm an die Spitze der Berichterstattung, in der es heißt, das wichtigste Ereignis des Dienstags Anvergänglicher Ruhm der Ariegsmarine Die Sicherung des von den deutschen Tr norwegischen Gebietes macht zusehends Bericht des Oberkommandos der Weh diesem Zusammenhange besonders die besetzten Der neue t in wenigen vorhandenen wichtigen Eisenbahnverbindungen nach Schweden. Sowohl im Raum von Drontheim wie auch südöstlich von Oslo sind die deutschen Truppen bis zur schwedischen Grenze vorgedrungen und haben die Eisenbahnstrecken in ihren Schutz genommen. Von besonderer Bedeutung ist auch der planmäßige Ausbau des Küstenschutzes durch die Kriegsmarine. Im Raum von Rarvik wurde auch ein großer Teil der Zerstörerbesatzungen in die Verteidigungstruppe eingereiht, nachdem die deutschen Kriegsschiffe in ihrem heldenmütigen Kampf gegen die vielfach überlegene britische Streitmacht ihre Munition bis zur letzten Granate verschossen hatten und nich: mehr gesechtsbereit waren. Die deutschen Zerstörer vor Narvil haben sich, wie das Oberkommando der Wehrmacht bereits vor einigen Tagen feststellte, unter ihrem tapferen Kommodore Bonte unsterblichen Ruhm gesichert und sich den Dank des deutschen Volkes verdient. Gewiß erweckt der Heldentod des Kommodore und seiner tapferen Mitstreiter tiefe. aber auch stolze Trauer. Im übrigen waren wir uns von Anfang an darüber klar, daß der Krieg ernste Opfer erfordern würde und nur durch vollen eigenen Einsatz gewonnen werden kann. Unsere Zerstörer sind vor Narvik in kühnem Angriffsgeist einem gewaltig überlegenen Feind immer wieder entgegengetreten und haben ihm schwerste Verluste beigebracht. Richt weniger als sechs Zerstörer haben die Engländer allein vor Narvik verloren. Insgesamt haben sie neun Schiffe dieser Klasse bei den Kämpfen an der norwegischen Küste eingehüßt. Aber das in nur ein Bruchteil der gewaltigen Schiffsverkuste, die die Westmächte in knapp sechs Tagen allein im skandinavischen Raum zu verzeichnen haben. Nicht weniger als vier chlachtschiffe, zwei Schlachtkreuzer, drei Schwere Kreuzer, eei Kreuzer, einen Flugzeugträger, sieben U=Boote, sieben drei Kreuzer, e Transporter und 24 erfolgreiche deutsche haben die Alliierten durch die ee= und Luftkriegführung verloren(verDie endgültige dann bekanntw nach weit höher iffsverluste wird erst Bahrscheinlicht Höhe der britischen Schi twerden, geöffnet wird. Auf jel don und Paris den allerwenigsten Grund. ein Siegesgeschrei anzustimmen. Sieger in diesem Kampf ist die deutsche Kriegsmarine, die in wenigen Tagen der britisch=französisa Uebermacht vernichtende Schläge beigebracht hat, von denen die Feinde so rasch nicht wieder erholen werden n, wenn Churchills Geheimarchiv einmal jeden Fall haben die Kriegshetzer in Louallerwenigsten Grund, ein Siegesgeschrei sei zweifellos der Erfolg der deutschen Truppen mitten in Norwegen. Sie hätten dort den Vormarsch begonnen. Auch die deutsche Feststellung, daß Narvik entgegen allen Londoner Falschmeldungen in deutscher Hand sei, wird stark beachtet. Umsomehr, als von englischer Seite positive Nachrichten über englische Erfolge fehlen. Die Meldung, wonach das OKW. mitteilt, daß am 15. April ein englischer Kreuzer durch Fliegerbomben vernichtet wurde, wird gleichfalls von den Blättern in den Vordergrund gestellt. Der Marinemitarbeiter des„Handelsblad" beschäftigt sich ebenfalls mit der deutschen Aktion und stellt fest, daß die britische Admiralität zweifellos völlig überrascht worden sei. Sicherung der Auch Ungarn widersetzt sich den britischen Gabotageversuchen. Die kürzlich in Rumänten aufgedeckten öritischen Anschlagsversuche auf die Neutralität der südosteuropäischen Stagten haben jetzt auch die ungarische Regierung zu entschiedenen Schutzmaßnahmen veranlaßt. Die Aufrechterhaltung des südosteuropäischen Friedens, so heißt es in dem Mitteilungsblatt der ungarischen Regierungspartei, sei die unveränderte Zielsetzung der ungarischen Außenpolitik. Dabei finde Ungarn die tatkräftige Unterstützung des befreundeten Italien, das im Verein mit dem Deutschen Reich ein hervorragendes Interesse an der ungestörten Produktionstätigkeit der südosteuropäischen Staaten habe. Nach einem Hinweis auf die gesteigerte Pflicht der Anrainer zur Sicherung der Donauschiffahrt wird die Forderung kürzlich zwischen Jugoslawien und Diese parteioffiziöse Erklärung der Regierung schließlich auch noch fest, daß die von den Westmächten wandten Blockademaßnahmen zur See auch Ungarn findlich berühren, denn ein ansehnlicher Teil der in 11a verarheiteten industriellen Rohstoffe sei bisher aus Uebersee eingeführt worden. Vorläufig bleibe für Ungarn als“ Gegenmaßnahme nur strengste Sparsamkeit übrig. britischen Schiffsfriedhof ischen Admiralität sind geupfer„Okeania“(4643 Dampfe Nach einer Mitteilung der britisch sunken: Der griechische Dampfer—"„.— BRT.) und die schwedischen Dampfer„Sveabora“ (9076 BRT.) und„Inez“(310 BRT.). Englischer Dampfer gesunken Reuter zufolge ist der englische Dampfer„Disperser" der Küste von Nordschottland gesunken. Italien und die alliierte „Mäusebetriebsamkeil“ Mit wachsender Beunruhigung, ja Nervosität beschäftigt man sich in London und Paris mit der Haltung Italiens, die gerade in letzter Zeit aus italienischen Aeußerungen klarer hervorgeht, als es Engländern und Franzosen in diesem Falle lieb ist. Besonderes Aufsehen hat naturgemäß die Rundfunkansprache erregt, die der Direktor des„Telegraafen“, Ansaldo, am letzten Sonntag wie üblich an die italienische Wehrmacht hielt. Darin standen Sätze wie diese:„Alle Italiener, die glauben, daß unser Land bis zum Schluß außerhalb des Konfliktes bleiben könne, irren sich und machen sich Illusionen... Italien bereitet sich vor und wartet auf die Gelegenheit und den Augenblick, die am günstigsten für Italien sein werden. Diese Gelegenheit und dieser Augenblick können jetzt viel näher sein, als man glaubt.“ Daneben hält man so bedeutsame Veröffentlichungen wie die neuerlichen Auslassungen Gaydas über Tunis, Korsika und andere ungelöste Probleme, nimmt ferner dazu die mannigfachen Anzeichen dafür, daß Italien sich auch militäirsch in einem Zustand äußerster Wachsamkeit befindet. Es ist sehr begreiflich, daß man sich bei den Westmächten zu allem übrigen auch noch sehr ernste italienische Sorgen machen muß. Eine Großmacht vom Range Italiens 18. April 1940 Lippische Post Von deutschem Kreuzer zusammengeschossen Die Vernichtung eines britischen Zerstörers hingezogen. auf den dr ig des Vervandes. Weiter und z. Funkspruch vom Flottillenboot: Kriegsfahrzeug!" Alarrmm! ote. Feindliche Kräfte voraus? In See, 17. April.(P. K.) Wir machen hohe Fahrt voraus, ganz allein. In der Nacht hatten wir uns vom Verband gelöst. Nun suchen wir die Kameraden. Plötzlich zerreißt ein Blinksignal 90 Grad steuerbord den Nebel. Wieder und wieder gibt das in gleichem Kurs fahrende Schiff sein Erkennungszeichen und fragt nach unserem: Einen unserer Zerstörer haben wir wiedergefunden. Bald auch ein Blinksignal voraus. Immer weiter stürmen wir nordwärts. Hoch schlagen die schweren Brecher über die Back. Dann kommt auch ünser Flottillenboot in Sicht und übernimmt wieder die Führung des Verbandes. Weiter und wetter wühlt er nach Norden. „Steuerbord weit voraus u. Alarm für alle Boote. Feindliche Der wieder aufkommende Sturm reißt unsere Rauchfahnen trotz der hohen Fahrt noch vor uns her. Schwefelgelb und unheildrohend steht der Horizont! Was verbirgt sich hinter ihm? Meldung vom Artilleriestand:„Vorn wird geschossen!“ Jetzt ist die Frage Freund oder Feind entschieden. Wo geschossen wird, isi Freund und Feind. Jetzt gilt nur noch die alte Schlachtdevise der Zerstörer: „Berstörer ran an den Feind!“ In höchster Fahrt schießen wir dem Geschehen zu. Ob wir noch eingreisen können! Endlich kommt Klarheit. An der Kimm sehen wir durch den Dunstschleier das Mündungsfeuer eines großen Schiffes. Ein deutscher Schwerer Kreuzer wird erkannt. Er schießt, schießt, was aus den Rohren heraus will. Aber wo ist der Gegner? Mit unseren Gläsern suchen wir weit die Kimm ab. Aber wir täuschen uns. Dicht so dicht, wie man es in einem modernen Seekrieg niemals erwartet hätte, liegt der Gegner bei unserem Schiff. Er wird als englischer Zerstörer ausgemacht, der in höchster auf seinen Gegner zuschießt. Auf halbem Wege nebel ein. Schießt dabei gleichzeitig mit sämtlichen Nohren aus der Verneblung heraus. Unser Kreuzer schießt nicht mebr. Wartet ab, wie die Dinge wenige hundert Meter vor ihm sich entwickeln. Da taucht der Zerstörer, breitseits zum Kreuzer liegend, auch für unsere Augen klar sichtbar aus der Verneblung auf. Unser A. O. schreit vom Artilleriestand hinunter: „Frage von AO. an Kommandant! Bitte um Feuererlaubnis.“—„Nein“, tönt die Stimme des Kommandanten zum Artilleriestand hinauf. Unsere Aufmerksamkeit, für einen Augenblick abgelenk * strategischen Lage im Nordseeraum. ihvon Kilometerangaben(Pfeile), in Rlche ich die Eutfernungen swischen den beut Vochoß verrarzr haven.— den Der rechte Weg Roman von Marle Schmidtsberg wiro wieder auf das Geschehen hingezogen. Unser Kreuzei seuert eine schwere Salve auf den breitseits vor ihm liegenden Zerstörer. Stahlzersetzend schlagen die Granaten im Gefechtsturm des Zerstörers ein. Der wendet hart, legt beim Wenden scharf über, so daß es für uns aussieht, als ob er kentert. Geht wieder in eine Nebelwolke zurück. Plötzlich! Auf dem Schweren Kreuzer wird„Torbedogefahr!“ gegeben. Zwei Torpedolaufbahnen schießen aus der Vernebelung heraus. Eine steuerbord am Steven weit vorbei. Die andere genau auf den Schweren Kreuzer zu. Ueberlegenes und geschicktes Manövrieren läßt die Blasenbahn an Backbord vorbeirauschen. Jetzt sehen wir, wie unser Kreuzer in die Nebelbank hineinschießt. Wieder fragt unser A. O. den Komman danten:„Bitte um Feuererlaubnis!“ „Nein! Unser Kreuzer wird allein fertig!“ Es hilft nichts; wir müssen uns darauf beschränken. Zuschauer dieses denkwürdigen Schauspiels zu sein. Der Verstörer gleitet achteraus. Liegt treibend auf der wild tobenden See. Da! Aus der schwarzen Wolke, die um den liegt. schießt eine hohe Feuersäule. Volltreiter Plötzlich legt sich der Zerstörer schwer über und sin! nter Wasser explodieren die Kessel. Schwere Detonationen erfüllen den ganzen Hortzont. Auf dem Schweren Kreuzer, der jetzt abgestoppt daliegt. kennt die Begeisterung der Matrosen und Gebirgler keine Grenzen. Trotzdem wird nicht einen Augenblick die Pflicht zur Reitung Schiffbrüchiger versäumt. Befehl an uns:„Nehmen Sie Schiffbrüchige auf!“ Der Alarm ist beendet. Die Fahrt wird wieder aufgenommen. Hundert Seemeilen vor der Küste spielte sich der Kampf ab. Ein Funkspruch an die Flotte meldet:„Fühlungshalter versenkt!" Herbert Sprang. „Lauft mal ins Haus und holt den Schlüssel zum Schuppen. Und dann holt die Fahrräder heraus.“ „ett Es klang nicht sehr bereitwillig, so daß Schulte ungeduldig mahnte:„Mal'n bißchen fix!" „Nu ja, alter Mann ist doch kein D=Zug!“ brummte Walter, verschwand aber doch vor der sich drohend nähernden Gestalt seines Vaters rasch im Hause. Ilse blieb daheim, um inzwischen schon das Abendbrot für den Besuch herzurichten, denn bald nach der Rückkehr würde Frau Schewen ja heimfahren wollen. Das geschah denn auch wirklich. Frau Schewen war über das Ergebnis ihres Besuches sehr befriedigt. Der Rinderkauf war so gut wie abgeschlossen und bedurfte nur noch der Einwilligung ihres Mannes. An Heide dachte sie nur noch einmal flüchtig, als sie auf dem Heimwege in einiger Entfernung an Hof Imholte vorüberfuhr und das rote Ziegeldach des Hauses zwischen den Baumkronen der Eichen hindurchschimmern sah. * „Heide!" Pummel sagte es nun schon in kurzen Abständen zum d#ütten Male. Wenn er zwanzig Jahre älter gewesen wäre, so würde er vielleicht den Kopf geschüttelt haben. So aber konnte er sich nur wundern und mit feinem vierjährigen Verstande nicht begreifen, was denn eigentlich in die geliebte Freundin gefahren war. Da saß sie nun schon eine ganze Weile auf der Bettkante, starrte vor sich hin und hörte überhaupt nicht zu, wenn er etwas sagte. Und er hatte doch soviel zu sagen und Friedrich Vonte Kapitän zur See und Kapitän zur See und Kommodore Bonte, der bei den schweren Kämpfen in den Gewässern vor Narvik den Heldentod starb, wurde am 19. Oktober 1896 in Potsdam als Sohn des kürzlich verstorbenen Marineobergeneralarztes a. D. Paul Bonte geboren. Seine Schulzeit verbrachte Bonte vornehmlich in Bremerhaven und Wilhelmshaven und die letzten Schuljahre in Potsdam Am 1. April 1914 trat er als Seekadett in die Kriegsmarine ein. Der ersten Seekadettenausbildung an Land folgten unmittelbar nach Beginn des Weltkrieges Bordkommandos auf den Schlachtkreuzern„Derfflinger".„Lüpow“ und„Sevdlitz“. Bonte nahm an den Beschießungen von Scarvorough. Witbv. Lowestoft und Yarmouth teil. machte das Gefecht auf der Doggerhank und die Skagerralschlacht mit Schon bei Doggerbank wurde er mit dem E. K. I ausgezeichne: An Bord des Linienschiffes„Markgraf“ war Bonte an der Versenkung der Flotte in Scapa Flow beteiligt. Nach dem Weltkrieg finden wir ihn in verantwortlichen Dienststellungen bei der Heranbildung des Offiziernachwuchses. Nach dreijähriger Tätigkeit als Kommandant von Torpedobooten machte Bonte als Kadettenoffizier auf dem Kreuzer „Berlin“ in den Jahren 1927/28 eine längere Auslandsausbildungsreise mit Anschließend wurde er zur Admiralstabsausbildung kommandiert. Die dort erworbenen Kenntnisse konnte der inzwischen zum Korvettenkapitän beförderte Offizier sogleich wieder an Bord. und zwar diesmal im Stabe des Befehlshabers der Aufklärungsstreitkräfte, verwenden. Mit dem Ausbau der deutschen Flotte setzte der Bau und die Indienststellung von Zernorern ein, denen der Kommovore seine ganze Reigung und Beachtung schenkte. Er wurde sehr bald Chef einer Zerstörerdivision. Bei Beginn des gegenwärtigen Krieges wurde dem modore die Stellung des„Führers der Zerstörer“ zutell. Für hervorragend geführte Unternehmungen seines Verbandes erhielt er bereits im Oktober und November 1939 die Spangen 3 ime! örerführer hat er gelassen Rober und Robemder 1a Die k. I. Als erfolgreicher und hochgeschätzter sein Leben für Führer. Volk und VaterEngland findet keinen Glauben Die Welt durchschaut die britischen„Siegesmeldungen“ ministerien“ in Paris und London während der letzten Tage verbreiteten Falschmeldungen und„Siegesnachrichten“ überbietet alles bisher auf biesem Gebiet Dagewesene, so daß selbst französische Zeitungsleser in empörten Zuschriften bewegte Klage über die kurzlebigen Siegesnachrichten führen Auch in der übrigen Welt durchschaut man die britisch=französischen Lügennebel. So empfiehlt die spanische Presse ihrer Leserschaft unbedingte Skepfis gegenüber den Falschmeldungen aus britischfranzösischer Quelle. Wieder einmal erweise sich, daß der verlierende Teil seine Blamage zu verdecken suche, wie man dies bereits aus dem Spanienkrieg gewohnt war.„Informa ciones" betont, daß alle wichtigen Häsen von Narvik bis Oslo und alle Zugänge zum Landesinnern in deutschem Besitz seien. Die von Deutschen unbesetzten Häsen seien so schwer zugänglich, daß die deutsche Luftwaffe leicht seindliche Aktionen verhindern könne. Die Geschichte habe bewiesen, daß England bei Truppenlandungen immer Pech hatte, siehe die Landung auf Gallipolt im Weltkriege. machnos gegenüber dem deutschen Ansturm. Die Nachrichten von den unaufhörlichen deutschen Erfolgen in Norwegen und vom ständigen Vordringen der deutschen Truppen finden auch in der italienischen Presse ein außerordentlich starkes Interesse. Uebereinstimmend wird festgestellt, daß die Engländer, die sich noch immer als die unbeschränkten Herren der Meere und im besonderen gerade der Nordsee ausgeben wollen, weder die Nordsee noch den Gang der Ereignisse beherrschen. England suche, schreibt der „Messaggero“, irgendwo einen„Erfolg“ zu erhaschen und damit die offenkundige Verlegenheit der englischen Oeffentlichkeit zu beheben, die durch die Ereignisse der letzten Woche in ihrem jahrhundertealten Stolz auf die Seegeltung Eng lands schwer getroffen wurde. Der„Popolo d'Italia“ erklärt, England erweise sich gegenüber dem ungeheuren Ansturm der Deutschen als volllommen machtlos. Die dritische Flotte wage nicht, die von den deutschen Streitkräften besetzten Plätze anzugreifen. Die zu fragen! Daß er gestern beinahe einen Frosch gefangen hätte, und ob die schwarzbunte Holzkuh, die er unter dem Arme trug, demnächst auch ein kleines Kälbchen bekäme wie heute morgen die Blesse zu Hause? Aber Heide antwortete ihm gar nicht! Das war doch noch nie vorgekommen. Was hatte sie nur? Ob sie ihm böse war? Aber dann schimpfte sie doch meistens. Außerdem hatte er, soviel er wußte, auch nichts ausgefressen. Der kleine Kerl war ziemlich ratlos, sein Gesicht wurde immer unbehaglicher. Schließlich soh er nur noch einen Ausweg. Er kletterte neben Heide auf das Bett, legte die dicken Amchen um ihren Hals und seine Wange an die ihre und fragte: „Heide, is Pummel nich mehr lieb?“ Das half! Es kam Heide zum Bewußtsein, daß sie hier so ganz gedankenverloren saß und den kleinen Kerl vernachlässigte. Sie streichelte ihn. „Doch, ganz tüchtig!“ „Heide auch! So!“ Er drückte sie so kräftig, daß sein Gesichtchen ganz rot wurde vor Anstrengung. Dann begann er noch einmal von vorne zu fragen, und nun bekam er auch jede gewünschte Auskunft. Heide faltete den Brief zusammen, der sie so sehr beschäftigte, und steckte ihn in ihre Schürzentasche. Sie tächelte. Kinder! Sie waren doch wahrhaftig ein Segen! Sie wischten mit ihren kleinen Händen alles Traurigsein hinweg und ließen einem einfach keine Zeit zum Grübeln. Und gar— wenn man erst eigene hatte! Sie hatte Kinder immer sehr geliebt und wünschte sich selbst eine ganze Schar. Abei— nur gesunde Eltern durften das, und hier, in dem Briese, stand doch—— Georg Thieites Brief knisterte in ihrer Schürzentasche. Doppelt genäht hält besser! hatte er sich nach einigem überlegen gesagt und persönlich an Heide geschrieben. Sicher würde sie ihm für seine Aufklärung, die er in viele glatte und geschmeidige Worte kleidete, dankbar sein.Heide war ihm wirklich dankbar, wenn auch auf ganz andere Art, als er sich dechte. Sie war ihm dankbar, weil sie angeblichen brinschen Truppenlandungen seien mehr denn se in Geheimnis gehüllt. Ein Meer von falschen Nachrichten genüge nicht, um die Realität des deutschen Sieges aus der Welt zu schaffen. Der militärische Mitarbeiter der spanischen Zeitung „Acriba“ schreibt: Die deutsche Berichterstattung tritt mit derselben Kürze und Exaktheit den unkontrollierbaren englisch=französischen Nachrichten entgegen, wie sie bei militärischen Operationen üblich ist. Die Besetzung Norwegens durch die deutschen Truppen schreitet systematisch und schnell fort. Wenn Chamberlain die deutschen Truppenlandungen als den größten Fehler der deutschen Kriegsführung bezeichnete, so ist von spanischer Seite dazu festzustellen, daß eine ähnliche Methodik auch während der spanischen Revolution ebenfalls bei den Gegnern gepflegt wurde. Je mehr Franco seine Herrschaft über die Halbinsel ausdehnte, desto größer wurde die Propaganda auf der Feindseite. Genau so nach den jetzt angewendeten Methoden wurde jede für die Gegner Francos verlorene Schlacht von der Feindseite als Sieg umgefälscht. Conderstempel mit dem Eilernen Kreuz zum Geburtstag des Kisich un. durch diesen Brief nun etwas klarer sah und wenigstens den Grund der Spannung zwischen Fritz und Thielke kannte. Er glaube zwar nicht einmal an das Gerücht, das von einer Verbindung zwischen ihr und Lamken wissen wolle, schrieb Thielke, aber er halte es auf jeden Fall für seine Pflicht, sie über Lamkens Vorfahren aufzuklären, da er#er selbst nach seinen eigenen Worten nicht tun wolle. Immer wieder las Heide diesen Satz. Was sollte sie davon denken? Was glauben? Warum sprach Fritz mit ihr? Wozu wollte er erst nach Hause fahren? War es nicht doch fost, als od er etwas zu verheimlichen chatte? Das waren quälende Fragen, die Heide den ganzen Tag beschäftigten. Manchmal war sie nahe daran, Fiitz von#den Brief zu erzählen und ihn um Offenheit zu bitten. Aber nein, aufdrängen wollte sie sich nicht! Außerdem, Fritzthaktsie um Geduld und um Vertrauen gebeten, darfte sie 50 prechein! Am Mittag dieses Tages kam Bauer Schulte mit kusterem Gesicht vom Felde heim, wo sie mit dem Kartos##lausmachen begonnen hatten. Er warf seine Müße ärgerlich auf den nächsten Haken. Dann zog er sich einen„Stuhl herun# und wandte sich an Ilse, die eben die Teller für das Mutgessen auf den Tisch stellte. „Sag mal, Ilse, hast du die Heide seit gesgrachen!“ Isse verneinte. „Na, dann geh doch gegen Abend mal hin und was da für ein Gespräch im Umlauf ist. Es ist'ja ru ganze Gegend spricht davon, und die Betroffeneng#ind leicht ganz ahnungslos. Eine Gemeinheit ist das! B# traf ich den alten Baumann, dem war es heute schon mal erzählt worden. Er lacht darüber und Die Leute werden sich schon wieder beruhigen! Ich aber, damit ist es nicht gut, und am Ende bleibt; hängen. Heide muß es wissen und es dem Fr“ soll dann diesem Waschweib, dem Thielke, Schandmaul geben. Wie er das Die Geschichte zadrreih.—. Nationen zeigt immer wieder, daß ihnen der— eigentlichen Erfolg ihrer Begabung selten geebnet war und offen vor ihnen lag. Viele mußten lange Irrwege Feiggen Spi= und Unwage tis de mtlich un den Brkamen, zu dem sie ihre Naturanlage vorbestimmt hatte. hängt in der Hauptsache damit zusammen, daß diese aus kleinbürgerlichen oder bäuerlichen Verältnissen stammten, von denen aus ein Hinüber= oder Hinauswechseln etwa in den Beruf eines Strategen oder gar eines freien Künstlers immer als ein großes Wagnis galt, vor dem die einfachen Eltern begreiflicherweise von voruberein zurückschreckten. Nur dank ihrer halb unbeBer.# zwangsmäßig empfundenen Zielstrebigkeit gelang es solchen Männern mittels eines gewaltigen Energieaufwandes zu dem zu kommen, was ste im Grunde sein wollten und— sollten. resultiert andererseits bei den Willensschwächeren das häufig beobachtete Unglück, daß sie sich von ihrer engen Umgebung abhalten ließen und daß demzufolge. ehr Leben zerrann. Das„Herkules am Scheide. w#o####. wehl keinen je erspart geblieben. Natürlich mußten. sich die schließlich erfolggekrönten, energischen Raturen meistens auf Jahre mit ihrer engsten Familie entzweien, da man ihnen aus dem kurzen Gesichtskreis ihrer Herkunft nicht zu folgen vermochte und auch nicht verzieh, daß e. wie der Volksmund so bezeichnend sagt,„aus der Kutte Neben den betont Zielstrebigen, die auf ihr den stolzen Spruch„Aut Caesar aut nihil“ setzten, gibt Charaktere, die ruhig vorgezeichneten bürgerMelodie:— nach der Platenschen „Morgens zur Kanzlei mit Akten, Abends auf den Helikon"... (Siehe den Legationsrat Ernst von Wildenbruch, den Kammergerichtsrat E. Th. Hoffmann, den Amtsgerichtsrat Storm u. a.) isien wor ür Peier Getedd aicht in der Slest ungen oder von einer braunen Zigeunerin geweissagt dem Artillerieleutnant Bonaparte. Bauernsöhne bliefleben und verbrachten nur heimlich zeichnend oder malend ihre erste Jugend auf der Viehweide, wie z. B. Hans Thoma, Franz Sechen she Sotes freier Nalur enspickele sich in dhnen die Deshalb wurden diese u der später berühmte Schweizer Humanist Platter, der Freund Zwinglis, war zunächst Lzishub und blieb es selbst noch, als er schon Lehrer der ortentaltschen Sprachen in Basel war. Auch der unglückliche Schweizer Maler und Radierer Karl Stauffer(Bern) on 5 panet dem Hause. Er verbrannte wie die Licht an den Verlockungen der„Gesellschaft“. Bei den Frauen, die aus der gleichen Sphäre kamen Wie die Sauernfrau Johanng Ambrosius, äußerte sich ihre Begabung nicht malerisch, sondern mehr oder weniger besonderes hartes Schicksal hatte die arme Bauerntochter Anne Louise Karsch, die im Walde Reisig Eür. Vie, Feuerug suchzte, und von ihrem zweiten Männe, eiuem. trünflüchtisgern. Schneider, geprügel, wurde, Ramiter ermunterte ihr Talent und machte aus ihr die„deutsche ... Auch eine Kellnerin aus Baden=Baden, Grete Baldauf, veröffentlichte gewandte Gedichte, und eine schöne Gerisch auges heus teiate die früher: Hantangestelle Dle Schneiderhölle gab manchem durch die sitzende und besinnliche Lebensweise Zeit und Lust zum Sinnieren und Fabulieren, wie Peter Kettenfeier Rosegger. Hingegen vertauschte der spätere Feldmarschall Derfflinger Schere und Elle mit dem Degen, und Lincolns Nachfolger e rächhert, von USA., Andrew Johnson, war urPerünglich Schneider und kehrte nach seiner mißglückten Staatsführung auf den Schneidertisch zurück... .. in der matterhellten Schusterkugel spiegelt sich die Welt in Bildern und Gedanken. Aus ihr leuchtete Derrechte Weg Roman von Marle Schmidtsberg Berufe großer Männer Ein historischer Querschnitt von Paul Friedrich schte zahlreicher bedeutender Männer aller r immer wieder, daß rfolg ihrer Behabung ihnen lag. Viele mu Weg zum ebnet war Urbeber-Let 32 Schulte bielt inne, um nach dieser ungewohnt langen Rede Atem zu schöpfen. Dafür machte nun seine Frau ihrer Fmrsrungg Lurr. Auch sie hielt es für richtig, daß Fritz Lamken diese Verleumdungen nicht schweigend hinnahm. „Ruf erst mal zum Essen, Ilse“, unterbrach sie sich und stellte die große Schüssel, die sie eben bis zum Rande gefüllt hatte, auf den Tisch. „Und die neue Kartoffelsorte hat auch nicht eingeschlagen“, ärgerte Schulte sich weiter.„Mindestens zehn Zentner bringt das Stück zu wenig ein. Das hätte ich im Frühjahr wissen „Du bist aber nicht allwissend, und darum mußt du ab und zu Lehroeld bezahlen“, unterbrach ihn seine Frau.„Daran ist nichts zu ändern und du solltest dir den Appetit nicht i Suug derven lassen. Komm her, es gibt Große Bohnen Sein Gesicht erhellte sich. „Na ja, das läßt sich hören.“ Ilse war recht einsilbig bei Tische. Diese ganze Geschichte beschäftigte sie, seit sie davon erfahren hatte, sehr stark und schuf ihr eine seltsame innere Unruhe. Um sich devon zu befreien, hatte sie vor einigen Abenden schon an ihren Bruder geschrieben. Am nächsten Morgen zerriß sie den Brief wieder. Sie wollte Herbert nicht damit beunruhigen, wenigstens jetzt noch nicht. Es war keine angenehme Aufgabe, die sie an diesem Abend nach Hof Imholte führte. Heide trocknete gerade ihre Hände ab, als die nach draußen führende Küchentür sich öffnete. Sie hatte mit Erna Fühe der Musen befohlte, die bunte Welt seiner Schnurren und Fastnachtsspiele entstand. Ausnahmezeiten begünstigen Ausnahmeschicksale. So erging es zahlreichen Franzosen, die unter Napoleons Stern in Marschällen wurden. Rey war Büroschreiber, Oudino. laufmannslehrling, Lannes, Sohn eines Stallgrechts, Färver, ver später die Schlachtfelder rot färbte. Müller, Augereau ursprünglich Fechtmeister. Die späteren indischen Generalgouverneure Warren Hastings und Lord Clive begannen als einfache Schreiber ver ostindischen Kompanie. Der Neger Toussaint l'Ouvertüre war Sklavenkind auf Haiti. Er war Kutscher b. einem„anzösischen Grafen, den er beim Regeraufstand in Sicherheit brachte. Er war erst französischer General, dann wurde er Präsident der Republik Haiti. Da er nicht Sklave im Kaukasus war der Pascha Khereddin Durch Zusall entdeckt, erhielt er eine gute Erziehung und seine Freiheit, wurde Marineminister und Präsident des hohen Rats von Tunis. Er war später Vertreter des Beis Napoleons III. und starb als Großwesier dee türkischen Sultans. . Dauernd in zwei Berufen tätig waren sehr viele Künstler, die sich nicht der Gefahr des Verhungerns aussetzen wollten. Die bürgerlich eingestellten holländischen Genremaler des 16. und 17. Jahrhunderts betrieben oft neven der edlen Malkunst ein bürgerliches Gewerbe. So war Joos von Craesbeek zugleich Bäcker und Mitglied de. in Hexpener Malergild.. Jan von Goyen spekulierte in Zwiebeln und Häusern, Aert von der Heer war Gastwirt, Hobboma war Eichmeister, Martenesz Marktschiffer, Pieter de Hoogh Bedienter. 19. Jahrhundert waren zahlreiche Schriftsteller Geistliche, wie Mörike, Hebel, Hausjakob. Auch viele Aerzte betätigten sich mit Glück poetisch von Fleming bis Schönherr. Bildende Künstler und Dichter waren und sind Salomon Geßner, der Kasperle=Pocci, Reinick, Kopisch und heute die Bildhauerin Ruth Schaumann und der thüringische Erzgießer Kurt Kluge. Verschiedenes. Rattenfänger mit der Flöte. Die englischen Kammerjäger haben anscheinend in I. W. Heywood eine schwere Konkurrenz bekommen. Dieser Kammerjäger will nachgewiesen haben, in ganz kurzer Zeit Tausende von Ratten getötet zu haben, indem er sie mit einer Flöte aus ihren Verstecken herauslockte und ihnen das Genick zerbrach. Mit seinem Instrument ahmt er den Lockruf der weiblichen Ratte nach. Außerdem bat er einen gewissen Geruchsstoff, den er in der Nähe seines Sitzes auf den Boden reibt, so daß die männlichen Ratten vollkommen die Besinnung und Ueberlegung verlieren. Er bricht dann den Tieren durch einen kurzen, scharfen Schlag das Genick. Es wird behauptet, daß er in einer Nacht bis zu 1000 Ratten auf diese Weise getötet hat. Die erste Fleischnahrung— Kriechtiere? Die Fleischnahrung des Menschen ist je nach den Erdteilen und den Rassen sehr unterschiedlich. Interessant ist, daß sich mit wenigen Ausnahmen die Fleischnahrung fast überall durchgesetzt hat, zum mindesten aber ist sie als zusätzliche Ernährung fast überal angenommen. Die moderne Forschung hat nun Studien geche Tiere eigentlich—— macht, um zu erfahren, welche Tiere eigentlich vom Menschen zuerst systematisch gejagt und gegessen wurden. Man ist dabei zu der Ueberzeugung gelangt, daß der Mensch in der Frühzeit überhaupt nicht in der Lage war, große Tiere zu jagen. Der australische Mensch lebt noch heute im Stadium des Steinzeitmenschen. Dieser Australier aber ißt in der Hauptsache Larven, Würmer und Maden. Man zieht daraus den Schluß, daß sie überhaupt die erste Fleischnahrung des Menschen ausmachten. Dann kamen vermutlich die Heuschrecken an die Reihe, und endlich gelangte man zu den größeren Tieren, bei denen man dann geblieben ist, während Heuschrecken und Maden nur ausnahmsweise und in ganz zusammen abgewaschen, da Lene seit einigen Tagen fort war „Guten Abend!“ grüßte eine warme dunkle Stimme. sagte Heide überrascht, und dann, impulsiv ihre Hände fassend:„Wie gut, daß du kommst!“ „Ich sah Licht hier in der Küche, und da dachte ich: Mal nachsehen, ob sie noch drinnen ist.“ „Das ist gut. Komm, wir gehen in meine Kammer. Ich muß dir noch allerhand sagen, bevor die anderen dazu wahr, Erna, du sagst vorläufig nichts von dem Besuch? ####cch versprach es, und Heide zog die Freundin eilig mit sich fort, da Fritz jeden Augenblick die Küche betreten konnte. In Heides schmalem Mädchenzimmer hockten sie sich gemeinsam auf die Bettkante. So hatten sie es in der Haushaltungsschule auch immer gemacht, wenn sie sich ihre kleinen Geheimnisse anvertraut hatten. Heide dachte flüchtig daran. Ach, die schöne, glückliche Zeit! Auf Ilses braunem Gesichtchen spiegelten sich widerstreitende Empfindungen. Wie sollte sie nur beginnen? Wie das Häßliche in Worte kleiden? „Ich bin heute nicht so gern gekommen wie sonst", be"# muß dir erwas sagen. Heide. Es ist da ein Gerücht im Umlauf, überall spricht man davon—“ Aber micht“ „Eigentlich über Fritz. Aber da du—“ „Du brauchst mir nichts mehr sagen, ich bin im Bilde", unterbrach Heide. Sie zog einen zerknitterten Brief aus ihrer Schürzentasche.„Hier, lies! Es ist dasselbe, nicht Ilses Augen flogen über die Zeilen. „Du weißt es also schon! Zu allem Überfluß hat er es dir auch noch geschrieben, der gemeine Kerl.“ „Ich wußte schon länger, daß er etwas mit Fritz hatte, aber was, das hat mir erst dieser Brief gezeigt.“ Sie schilderte das sonderbare Verbalten der beiden wenigen Ländstrichen dieser Erbe als Nährung des Menschen angesprochen werden können. von Hochhäusern. Nun aber ist man in den letzten Jahren nie mehr ganz darüber einig geworden, ob sich Hochhäuser überhaupt lohnen. Man kann schließlich nur eine ganz bestimmte Anzahl von Räumen in einem Wolkenkratzer unterbringen, wobei die Vermietung der Zimmer nach und nach die Konstruktionskosten wieder einbringen muß. Es wurden im Laufe der letzten 20 Jahre genügend Erfahrungen in bezug auf die Wolkenkratzer gesammelt. Das Ergebnis war, daß ein Hochhaus erst dann die Konstruktionskosten im Lause von fünf Jahren bei einer Normalbesetzung wieder einbringt, wenn das Gebäude rund 70 Etagen besitzt. In allen Fällen, die darüber oder darunter liegen, ist die Wahrscheinlichkeit einer Rentabilität bedeutend ungünstiger. Die Amerikaner wissen es also und können sich, wenn sie wollen, danach richten. Der größte Jade=Stein der Welt? Bei der Untersuchung einer Maya=Pyramide in Guatemala ist man im Herzen eine Pyramide auf ein„Wunder“ gestoßen. Während man dor einige Mumien in sitzender Stellung erwartete, fand man hier in der Pyramide einen mächtigen, vollkommen reinen JadeStein, der ein Gewicht von 200 Pfund aufwies. Wir haben es mit einem regelrechten Steinwunder zu tun. Man hat sofort aus Washington mit dem Flugzeug einige Spezialister um diesen Stein zu untersuchen.— Erwähnt sei, daß von den Indianern jener Gegend vier Versuche gemacht worden sind, um nachts den mysteriösen Jade Stein zu entführen und irgendwo im Dschungel in Sicherhei zu bringen. Denn die Indianer haben noch immer die stillHeifnung, daß eines Tages das alte Maya=Reich im früherer Glanz wiederaufersteben wird. Das vollkommene Gedächtnis. In dieser Zeit. in der mancher Gedächtniskünstler Erstaunliches leistet, ist die Geschichte vom vollkommenen Gedächtnis eines Indianers auf „ne„P. unzung in den Südstaaten Amerikas besonders aktuell Der Besitzer der Plantage hatte vor 20 Jahren einem Freund von dem wunderbaren Gedächtnis des Indianers erzählt. Ran, wollte eine Wette machen. Aber sie kam durch irgendeinen kehrte nun der Fremde auf die Plantage zurück. Er fragte ob der Indianer noch immer da sei. Als dies bejaht wurde. gung er zu sym hinaus und fragte nur:„Wie denn am liebVimper zu zucken“ antwortete der Indianer, ohne mit einer Streumaterial Vergleiche. Einmal stellte Kant in einer Gesellschaft die Behauptung auf, die Frauen glichen der Turmuhr, der Schnecke und dem Echo.„Nämlich“, sagte er,„sie plaudern der ganzen Stadt aus, was im Innern ihres Hauses vor sich geht, wie die Turmuhr; sie tragen ihren ganzen Staat am Leibe, wie die Schnecke, und sie müssen immer das letzte Wort haben, wie das Echo.“ Unter den anwesenden Damen erhob sich ein Sturm der Entrüstung über diese Worte; aber Kant ließ sich nicht aus der Fassung bringen. Er sagte lächelnd: „Ich sprach von den Frauen im allgemeinen. Aber auch für Sie, meine Freundinnen, gilt der Vergleich. Nur heißt es bei Ihnen: Sie sind pünktlich wie eine Turmuhr, häuslich wie eine Schnecke und stets nur das Echo— Ihres Mannes.“ Nun wurde der Vergleich ungemein treffend gefunden. Immer mit der Ruhe Herr Krause schrickt nachts im Hotel auf. Es klopft an seiner Tür; er öffnet, und sein Zimmernachbar tritt herein. „Verzeihen Sie,, sagt er höflich,„dürfte ich um etwas Wasser bitten?“ „Gern“, erwiderte Krause schläfrig,„nehmen Sie sich ein Glas mit!" „Kann ich nicht etwas mehr bekommen?“ „Bitte schön, nehmen Sie den ganzen Krug.“ „Das ist immer noch zu wenig.“ „Na, dann nehmen Sie meinetwegen die Kanne vom Waschgeschirr!“ „Danke, danke, hoffentlich reiche ich damit— bei mir drüben brennt nämlich schon der große Schrank und das Bett...“ Männer bei Thielkes letztem Besuch und auch ihr Gesprach mit Fritz. Plötzlich umfaßte sie Ilses Schulter und sah ihr in dringender Frage in die Augen: „Glaubst du, daß es wahr ist?“ „Was Thielke sagt? Nein, Heide, nie und nimmer. Wenn der Fritz kein körperlich und geistig gesunder Mensch ist und kein gesundes Erbgut in sich trägt, dann— dann könnte man ja auch an sich selber zweifeln.“ Es kam nicht gleich eine Antwort. Da wurde Ilse aufmerksam. „Zweifelst du etwa?“ Heide senkte den Kopf. „Heide?!“ „Ach, Ilse, ich habe einen so bösen Tag hinter mir, und es mir vieles nicht klat. Warum spricht Fritz sich nicht aus? Wozu muß er erst zu seinen Angehörigen fahren? Ich habe manchmal den Eindruck, als ob er selbst nicht gan„Trotzdem, Heide, trotzdem dürftest du nicht zweifelr Liebe muß vertrauen können.“ „Liebe— ja, das ist es“, flüsterte Heide.„Ich habe ihn aber ich liebe ihn nicht. Vielleicht hätte ich Herbert blindlings vertraut.“ Sie warf die Arme um Ilses Hals. „Ich habe kein Glück mit den Männern!" „Jeibe!" bat Ilse, und in ihrer Stimme lag so viel schmerzliche Bewegung, daß Heide sich halb erschrocken aufrichtete. Sie wischte sich energisch über die Augen. „Natürlich ist das alles Quatsch, was ich da eben sagtr. Wieso bin ich nur mit einem Male eine solche Tränensusos Ich glaube, dieses Hangen und Bangen in schwebender Vein macht mich ganz verrückt. Aber was soll ich nur machen?“ „Geschehen muß jedenfalls etwas.“ (Fortsetzung folgt.) Von gestern und heute Anläßlich der Geburt der Tochter des Kronprinzenpaares von Dänemark hat der Führer dem dänischen Königspaar und dem Kronprinzenpaar seine Glückwünsche übermittelt. eine deutsche und eine litauische Delegation haben gemeinsam die Frage der weiteren Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen geprüft. Die Verhandlungen wurden durch Unterzeichnung von Vereinbarungen zum Abschluß gebracht, die eine bedeutende Steigerung des deutsch=litauischen Warenverkehrs vorsehen. In Bilbao traf jetzt der spanische Frachtdampfer„Monte Nuria“ ein, der seit dem Bürgerkrieg in England interniert war. Noch ein Jahr nach dem Siege Francos haben ihn die englischen Seeräuber in ihrer Zwingburg festgehalten, bis sie sich jetzt zur Freigabe bequemten. Das glauben die „Beschützer der kleinen Staaten“ sich herausnehmen zu können. Bei der Beerdigung eines bei Seegard zwischen Flensburg und Apenrade gefallenen dänischen Soldaten in Middelfahrt am Kleinen Belt standen acht dänische Soldaten Ehrenwache am Sarge in der Kirche. Draußen auf dem Kirchhof war eine deutsche Ehrenabteilung aufgestellt, die dem toten dänischen Kameraden Ehrenbezeugungen erwies. Der Minister für Marine und Luftfahrt. General Theodoresen, legte dem rumänischen Parlament einen Gesetzentwurf vor über außerordentliche Maßnahmen zur Sicherung der ordentlichen Schiffahrt in den rumänischen Hoheitsgewässern.— In Beantwortung einer Anfrage erklärte der Sprecher des japanischen Auswärtigen Amtes u. a., daß die japanisch=russischen Beziehungen unverändert auf eine befriedigende Lösung aller schwebenden Fragen gerichtet sind. kann nicht gleichgültig bleiben, wenn sie sieht, wie die Westmächte um ihrer imperialistischen Ziele willen in dem gangen europäischen Erdteil nach Punkten suchen, von denen aus sich die Kriegsausweitung vorwärts treiben lassen könnte. Aber davon abgesehen haben sich die Westmächte in dem unmittelbaren Interessen= und Einflußgebiet Italiens, im„Mare Nostrum“, kriegsmäßige Uebergriffe er laubt, die die Rechte und eigenen Belange Italiens unmit telbar antasten. Wir erinnern nur an die wiederholten Uebergriffe gegen die Postsendungen auf großen italienischen Schiffen, zuletzt auf dem Ozeanschiff„Rex“, oder an englischen Erwägungen, die auf Blockadeversuche im Adriatischen und Aegäischen Meer abzielen oder an die„Mäuse betriebsamkeit", wie Molotow es jetzt nannte, die England auf dem Balkan und in der östlichen Hälfte des Mittelmeers entwickelt. Es kennzeichnet demgegenüber die ganze Fremdheit der Alliierten hinsichtlich der faschistischen Mentalität, wenn sie glauben, in einer solchen Situation sich noch immer mit mehr oder weniger versteckten Anspielungen auf etwaige Zugeständnisse, die man den Italienern machen könnte, an die italienische Regierung heranschwatzen zu können. Auch das ist ein Bewesi dafür, daß England und Frankreich ihre heutige Lage in Europa noch nicht annähernd richtig erkannt haben. Mehr Zurückhaltung! Roosevelt über die Verhältnisse in Europa Anläßlich des 50jährigen Bestehens der panamerikanischen Union feierte Präsident Roosevelt die Ausgestaltung der panamerikanischen Idee, die den Frieden unter den Völkern Amerikas gesichert habe. Amerika habe die Welt zum gemeinsamen Friedensweg aufgefordert. Man höre von Gruppen, die das Recht zu baben behaupten, ihre Lebensart anderen Nationeu aufzuzwingen. Man begegne wirtschaftlichen Zwangsmaßnahmen, die schlau därauf abgestellt seien, große Gebiete in politische Interessensphären hineinzuzwingen. Da Amerikas Frieden und Wohlergehen durch die Geschehnisse in der Alten Welt direkt und gewaltsam beeinflußt würden, hätten die Vereinigten Staaten Maßnahmen getroffen, um jedem möglichen Ereignis begegnen zu können. Amerika hat es seit seiner Befreiung durch die Großtai Wafhingtons verstanden, sich, wie Roosevelt sagte, alle jene vom Halse zu schaffen, die„ihre Lebensart anderen Nationen anzzwingen“ wollen. Vielleicht nicht zufällig sind die Widersacher in jenen Befreiungskämpfen, die schließlich zur Begründung der Vereinigten Staaten von Nordamerika in ihrer heutigen Form führten, gerade diejenigen Mächte— neben dem Hauptgegner England auch Frankreim— gewesen, die nunmehr den letzten verzweifelten Versuch machen, ganz Europa unter das Joch ihrer überlebten plutokratischen Kolonialmethoden zu zwingen. So sehr wir verikanern ihre Bestrebungen gönnen, allen entstehenden ließ. So verständlich es ist, Wenn RovschIng. Zwangsmaßnahmen entgegentritt und in diesem Zusammen hange beansprucht, daß kein Außenstehender sich in die inner. amerikanischen Dinge einzumischen habe, so verlangen wir für unsere Angelegenheiten eben nichts anderes. Gleiche Recht für alle! Wobei selbstverständlich die besonderer europäischen Verhältnisse nur unter europäischem Gesichtswinkel betrachtet werden können, der von amerikanischer Auffassung und Gedankenwelt naturgemäß grundsätzlich verschie den ist Mitteilungen aus Nah und Fern — Ansteckungsgefahren im Frühjohr. Im April häufen sich die Erkältungskrankheiten, unler denen besonders empfindliche Menschen zu leiden haben, die für Reizungserscheinungen der Atmungsorgane sehr empfänglich sind. Der Witterung angepaßtes vernünftiges Schuhzeug, das kein Wasser zieht, sowie entsprechende Kleidung tragen viel dazu bei, Erkältungen vorzubeugen„da durchnäßte Haut und namentlich nasse Füße sehr leicht zu Erkältungen führen. Da Krankheitserreger geradezu in der Luft liegen und von Fliegen, Mücken u. sonstigen Insekten auf Menschen übertragen werden, so ist Sauberkeit in Zeiten, wo Husten und Schnupfen herrschen, besonders zu empfehlen. Man denke stets daran, beim Husten in der Umgebung anderer Menschen, so in Restaurants, in der Post, in Büroräumen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln stets das Taschentuch oder wenigstens die Hand vor den Mund zu halten, damit die Krankheitskeime nicht schon in nächster Nähe ihre Opfer finden. Eine üble Gewohnheit ist es, beim Lesen eines Buches oder einer Zeitung die Finger vor dem Umblättern zum Munde zu führen. Das gilt besonders für Zeitungen und Zeitschriften, die in Restaurants, Friseurstuben sowie in den Warteräumen der Aerzte zur allgemeinen Benutzung ausliegen. Selbstschutz ist der geeignete Weg, sich vor Ansteckung durch Lektüre zu schützen. Man gewöhne sich daran, niemals die Finger anzufeuchten, um in den Zeitschriften zu blättern; ferner versäume man nicht, bei nächster Gelegenheit seine Finger zu säubern. Sauberkeit sollte stets außer in der Küche auch in den Wohnräumen herrschen. Niemals lasse man Küchenabfälle frei umherstehen, sondern bringe sie in Mülleimer oder andere dafür bestimmte Gefäße, damit sie nicht der Anziehungspunkt von Fliegen und Mücken werden. Auch in Hof und Ställen achte man stets auf größte Reinlichkeit, da besonders Schmutz von diesen Insekten gierig aufgesucht wird. — Am Geburkskage des Führers findet mit dem Beginn um 20 Uhr 15 im Schützenhaus eine Feierstunde statt, an der die Politischen Leiter und Parteimitglieder sowie die Angehörigen der Gliederungen, Formationen, HJ., BDM., RS.=Frauenschaft und Deutschen Frauenwerks teilnehmen. Nähere Einzelheiten über die Gestaltung dieser Feierstunde werden noch mitgeteilt. — Aus der Hindenburg-Spende werden Kriegsbeschädigte, Kriegerhinterbliebene, Veteranen, ehem. aktive Offiziere, Offiziere des Beurlaubtenstandes, Heeresbeamte und Hinterbliebene dieser Personen mit Unterstützung bedacht Nach einem Bericht des Kuratoriums der HindenburgSpende sind im Jahre 1939 im Lande Lippe 1750 R. zur Verteilung gelangt. — Jahreshauptversammlung des Tennisklubs BlauWeiß. In der gestern abend abgehaltenen Jahreshauptversammlung des Tennisklubs Blau=Weiß gab der stellvertr. Vorsitzende zunächst einen Bericht über das abgelaufene Spieljahr. Die Entwicklung des Vereins hat im vergangenen Jabre eine erfreuliche Wendung genommen. Der Spielbetrieb„vor allem in der Jugendgruppe, war sehr rege. Die Rechnungsablage zeigte ein so günstiges Bild, daß in diesem Jahre zum ersten Male an eine Teilrückzahlung der Baukostenzuschüsse gedacht werden kann. Im Anschluß an die Besprechung der neuen Vereinssatzungen teilte der stellvertretende Vorsitzende noch mit, daß demnächst eine Eintragung des Vereins stattfinden soll. In der Zusammensetzung der Vereinsführung trat keine Aenderung ein. Der Sportwart gab anschließend einen Bericht über den Spielbetrieb im vergangenen Jahre mit einem Ueberblick auf die kommende Spielzeit. Es besteht die Möglichkeit, für einen Nachmittag einen Tennislehrer zu verpflichten, wenn eine hinreichende Anzahl von Meldungen vorliegt. Bei günstiger Wetterlage kann mit einer baldigen Wiederaufnahme des Spielbetriebes gerechnet werden. — Ein Gemeinschaftsabend der NS.-Frauenschaft und des Deutschen Frauenwerks wurde am Dienstag von der Ortsgruppe Lemgo=Ost veranstaltet. Die Ortsgruppenleiterin sprach zunächst über die Heldentaten der deutschen Wehrmacht und darüber, wie auch jede Frau am Sieg mitarbeiten könne„nämlich durch Schweigen der feindlichen Spionage einen Riegel vorzuschieben. Nach einem gemeinsam gesungenen Liede folgte der Vortrag eines Frauenschaftsmitgliedes über die inhaltliche Gestaliung von Feldpostbriefen. Als Beispiel wurden Briefe der deutschen Frau Marie von Clausewitz angeführt, die 20 Jahre von ihrem Manne getrennt war und in ihren Briefen mit ihm geistig verbunden blieb. Die Briefe, von denen einige-verlesen wurden, sind ein Spiegelbild dieser einzigartigen Seelengemeinschaft. In den Briefen dieser vorbildlichen deutschen Frau kommt keine Klage ins Feld. Es ist ihr eine Selbstverständlichkeit, daß es die Pflicht des Mannes ist, für die Freiheit des Vaterlandes zu kämpfen, und rührend ist es zu sehen, wie sie ihren Mann immer wieder hochreißt, zu neuen Taten anspornt und ihn als eine verständnisvolle geistige Gefährtin begleitet. Der Vortrag löste reichlich Beifall aus DAF. sammelte 27.7 Millionen RM. Die am 30. und 31 ete letzte— März 1940 von der De en der Daß. mit dem vorsäutig — Daß. durch das Kriegs=Winten ten= und Betriebs gen Ergebnis vor bnis einer Samm Von dieser Summe entsielen,u; he##### M.= 52,5: auf das Gudetenlan! Kopf der Bevölkerun RM. ahres hat sic = 158.17 v. H. er itt je Kopf der Bevöl sennig. sammlungen der Bat. n. Fen P—rr. 699 282,55 RM. das bisher höchste Erg lung überhaupt. Von dieser Summe ent reich 22 063 792,64 RM.= 31,37 Pfennige je Kor kerung, auf die deutsche Ostmark 3724079,69# ie Kopf der Bevölkerung, auf das 341 41022 RM.- 5088 Blennig. se und auf den Gau Wartheland 370 000 Gegenüber der gleichen Sammlung des Vor das Ergebnis um 16 108 176,17 RM. 138, höht. Damit steigerte sich der Durch kerung von 15.10 Pfennig auf 34.29—.—— Welch soziale Kraft in der gesammelten Summe steckt kann man unschwer daraus ersehen, daß die im Jahre 1938 30 Millionen RM. benötigte, um 5000 Dauer kindergarten und 5000 Erntekindergärten mi insgesamt 300000 Kleinkindern zu unterhalten. Die RS. Volkswohlfahrt kann dank der Opferbereitschaft des deutscher Volkes 1940 die Zahl allein dieser Einrichtungen verdoppeln Den Plutokratien jenseits des Kanals zeigt dies Sammlung der Schaffenden mit aller Deutlichkeit, daß is Deutschland Führung und Volk unzertrennl### sind. Besonders bemerkenswert in dieser Beziehung sind d## Ergebnisse in der deutschen Ostmarr un, im land. deren Höhe unzweifelhaft darlegt, daß die Bewohner dieser von Hitler„versklavten“ Gebiete auch nach sieben Monaten Kriegsdauer durchaus keinen Wert darauf legen, vo Chamberlain, Cburchill und Konsorten wieder„befreit zu prcher — Die Kindergruppe der NS.-Frauenschaft und des Deutschen Frauenwerks findet sich am heutigen Donnerstag um 15 Uhr 30 im Heim(Rampendal) ein, um einen Film zu sehen. Erweiterte Beihilfen für die wicklung der bezuschußten Kulturen zu sichern. Beihilsen können gewährt werden bei Aufforstungen von Oedländereien oder — landwirtschaftlichem G ge Trnban,(ndwir ausgeführte Kulturen bei Kleinwaldbesitzern err der Beihilfe eine Prämie bis zu 30 Mark je landwirtschaftlichem Gelände, ferner für notwendige Anbauten usw. Es muß sich um zusätzliche Arbeiten handeln, deren volkswirtschaftlicher Wert feststeht und bei denen der Empfänger die Leistung nicht aus eigener Kraft vollbringen kann Die Beihilfen betragen bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten, für die Pflege und Beschützung der Kulturen bis zu 10 oder 15 Prozent der Kosten der Neukultur. Besonders mustergültig halten außer Einstellung von Postsendungen. Für Pakete nach den Faröern, Grönland und Island besteht keit der Weiterbeförderung. Auch für die Briefpost besteht 1. Zl. von deutschen, dänischen und norwegischen Hafen keine Absen dungsmöglichkeit. Der Postanweisungs=, Nachnahme= und Postauftragsdienst mit Norwegen ist bis auf weiteres eingestelt. Der neue Mittagsladenschluß. Der Sachbearbeiter des Reichsarbeitsministeriums, Oberregierungs= und Gewerberst Schmidt, erläutert im Reichsarbeitsblatt die für die zeit ergangene neue Ladenschlußregelung, für die weiterhin die Rücksicht auf die Bedürfnisse der Verbraucher, insbesondere der arbeitenden Bevölkerung ausschlaggebend gewesen sei. Stürker als früher sei jedoch außerdem zu berücksichtigen, daß die Möglichkeit der ordnungsmäßigen Bedienung und beschaffung der Waren gesichert sein müsse. Durch Einführung des Mittagsladenschlusses könnten die Schwierigkeiten behoben werden. Für die allgemeine Zulassung des Mittagsladenschlusses spreche auch die Tatsache, daß die meisten keinen Ge schäfte nur noch vom Geschäftsinhaber oder seiner Ehefrau geführt werden, daß auch viele Filialen mit einer einzigen Arbeitskraft auskommen müssen. Der Mittagsladenschluß entspreche im übrigen den Gewohnheiten der ländlichen Bevölkerung. Die Neuregelung lasse zugleich eine Verkaufsendes bis 19 Uhr zu. Eine grundsätzliche Verlängerung der Geschäftszeit sei nicht heabsichtigt, Die Lersegeshet sei nur so weit zu verlängern, wie es für die Bedarfsdeckz#e erforderlich ist. In Gebieten mit überwiegend ländlicher Bevölkerung oft auch die diesen norübergehend entbehrlicher Arbeitskräfte. EinA Arvorübergeyeno nicht beschäftigt werden können, an den Betrieb gebunden bleiben. Hierdurch geht wertvolle Arbeitskraft verloren, durch deren, wenn auch nur vorübergehenden Einsatz dringende arbeitseinsatzmäßige Bedürfnisse befriedigt werden könnten. Der Reichsarbeitsminister führt deshalb in einem Erlaß an die Arbeitsämter aus, daß dieser unerwünschten Bindung entbehrlicher Arbeitskräfte nachdrücklich begegnet werden muß. Die Freigabe der Arbeitskräfte soll zunächst durch Verhandlung mit dem Betriebsführer versucht werden. Sie kann außer durch Lösung des Arbeitsverhältnisses auch durch Beurlaubung ohne Weiterzahlung des Lohnes geschehen. Notfalls muß von der Dienstverpflichtung Gebrauch gemacht werden. zeugen bei Standortverlegung. Dei t darauf hin, daß nach der Straßen#rs=Zulassungs=Ordnung die Eigentümer und Halter von Kraftfahrzeugen bei Verlegung des regelmäßigen Standortes von Kraftfahrzeugen und drei Monate in den haben., Diese Vorschrif insbesondere auch füf Fahrzeug. eigentümer aus den frei gemachten Gebieten: diese werden hierdurch aufgefordert, etwa unterlassene Meldungen unverzüg. lich nachzuholen. Nichtbefolgung wird bestraft. Detmold. Tagung der DAJ-Amtswalter für Handel und Handwerk. Am vergangenen Sonntag fand im„Haus der Deutschen Arbeit“ in Detmold eine Arbeitstagung der Meldung von Kraftfahrzeugen bei# Reichsverkehrsminister weist darauf hin, verkehrs=Zulassungs=Ordnung die Eigen Verlegung des regelmäß Sasct eiek. l2eie. Beletereische 5 leser unverzüglich ihr Fahrzeug zu melden Nur wer mitspielt, kann gewinnen- in der größten und günstigsten Klassenlotterie der Welt! geht um mehr als 100 Millionen Reichsmark! Ruch während des Frieges geht die Deutsche Reichslottcrie unverändert weiter. Ziehungsbeginn: 26. April 1940. 480000 Gewinne u. 3 Drämien von je 500000.- nm Alle Gewinne sind ein kommensteuerfrei. Denken Sie daran, wie sehr ein Gewinn Ihre und Ihrer Kinder Zukunst verschönern kann Cassen Sie Ihr Los nicht verfallen— eineuern Sie es noch heute oder kausen Sie ein neues bei der nächsten Staatlichen Cotterieeinnahme! 3. Deutsche Reichslotterie Srößtr Scwinne: ten 901 111 ers amehichre Sou## 3 Millionen Reichsmark besttecss ten 2 Millionen Reichsmark Million Reichsmark eef dse gengre S zu 500000·RI S zu 200000s1 S uu 300000. nm 6m 100000-#m ∆ es Schteles on S.- Amiie Kleß. Geburtstagsgeschenk der 10jährigen grcken Uinsans Aufruf Lauterbachers zur HI=Aufnahme im Krieg Der bevollmächtigte Vertreter des Reichsjugendführers, Stabsführer Hartmann Lauterbacher, erläßt an die 10jährigen, die am Vorabend des Führer=Geburtstages in die HI aufgenommen werden, folgenden Aufruf: Jungen und Mädel! Im Namen des Reichsjugendführers, der als Gefreiter der großen Armee des neuen Deutschland angehört, heiße ich Euch in der„Jugend des Führers“ willkommen. Eure Aufnahme in unsere stolze Gemeinschaft wird in einer für alle Deutschen bedeutenden und unsere Zukunft entscheidendsten Zeit vollzogen. Das Werk Adolf Hitlers erlebt jetzt die große Bewährungsprobe. Eure Väter und Brüder sind weniger einem Befehl als ihrer starken nationalsozialistischen Gesinnung gehorchend zu den Fahnen geeilt, um unser Reich und die errungene Einheit und Freiheit unseres Volkes zu verteidigen. Eure Mütter und Schwestern sind vielfach an die Arbeitsplätze der Männer getreten und werken und schaffen in der inneren Front der Heimat. Die Jugend, der dieser heldenhafte Einsatz gilt und für die der Sieg erfochten wird, hat sich dieser Vorbilder würdig zu erweisen. 8,5 Millionen Jungen und Mädel der HI, die Euch heute in ihren Reihen begrüßen und schon eine erste Leistungsprobe abgelegt haben, erwarten von Euch, daß Ihr in Kameradschaft Pflichterfüllung das Recht erwerbt, nunmehr den Namen unseres Führers zu tragen. Legt Euer Dasein heute in seine Hände. Ihr bringt ihm damit sein schönstes Geburtstagsgeschenk. Dr. Goebbels schilderte an Hand eindringlicher Zahlen die Bedeutung, die das Deutsche Rote Kreuz— die Zentralorganisation der nationalen Hilfsbereitschaft für die verwundeten und kranken Soldaten des Volkes— schon im Weltkrieg für unser Voll hacte. DAF=Amtswalter für die Fachabteilungen„Der deutsche Handel“ und„Das deutsche Handwerk“ statt. Nach einem politischen Vortrag des Kreisleiters Wedderwille über den Gegensatz der demokratischen zur nationalsozialistischen Staatsführung hörten die Amtswalter des Handwerks vom Gauhandwerkswalter Raub(Münster) den Fachvortrag „Gegenwartsfragen im deutschen Handwerk" und die Amtswalter des Handels von Geschäftsführer Neuse(Detmold) den Fachvortrag„Der Einzelhandel und die Kriegswirtschaft". In einer Schlußansprache an die Amtswalter beider Fachgruppen forderte Kreishandwerkswalter Schwarze diese zu vollem Einsatz für die ihnen vom Führer gestellten Aufgaben auf. Detmold. Bestrafung eines Gasaukomalendiebes. Der kaum 18jährige K. H. aus Detmold erbrach einen Gasautomaten, aus dem er den Betrag von 10 R.Kk nahm. Obwohl er leugnete, hielt das Gericht ihn den ermittelten Umständen zufolge für schuldig und bestrafte ihn mit drei Monaten Gefängnis. In einem zweiten Falle stahl er mit einigen Komplizen aus dem versperrten Schrank eines Jugendlichen zwanzig Kladden und wurde dafür mit vier Monaten Gefängnis bestraft. Beide Strafen wurden zu einer Gesamtstrafe von sechs Monaten zusammengefaßt, die sofort wirksam wurde. Bad Salzuflen. Ein verwegener Einbruch in die hiesige Gaststätte„Die Laterne“ konnte im letzten Augenblick durch den Besitzer und einem letzten ihm befreundeten Gast vereitelt werden. Der Täter von auswärts, der wiederholt dort verkehrt hatte und jedenfalls bei dieser Gelegenheit den Einbruch ausgekundschaftet haben muß, ist bereits dingfest gemacht und sieht der Bestrafung entgegen. Der Zufall veranlaßte den Inhaber des Lokals, nach Schluß nochmals dorthin zurückzukehren, wobei er an einem Geräusch feststellte, daß sich irgendwo noch jemand aufhalten müsse. Die sofort in Begleitung des befreundeten Herrn vorgenommene Suche ließ sie in der Damentoilette einen Mann entdecken, der sich dort verborgen hielt. Angeblich wollte er dort eingeschlossen sein und markierte den Betrunkenen. Da allerdings, selbst bei flottem Betrieb, der Inhaber sehr wohl seine Gäste überschaut, konnte ihm die Unwahrheit schnell nachgewiesen werden. Der Täter ist vom Nebeneingang in das Grundstück in der Dunkelheit auf das Glasdach gestiegen, hat dort die Einsteigmöglichkeit gefunden und dann vorsorglich die Telefonleitung durchschnitten. Nur der zufälligen Rückkehr des Inhabers und seinem entschlossenen Zugriff ist es zu danken, daß das geplante Verbrechen vereitelt wurde. Bad Salzuflen. Ein herrenloses Fahrrad ist bei der hiesigen Kriminalpolizei abgegeben. Es wird vermutet, daß das Rad aus einem Diebstahl stammt. Es handelt sich um ein Fahrrad Marke„Baronia“ mit engl. Lenker, gelben Felgen und braunem Ledersattel. Bielefeld. Gefängnis für Arbeitsverweigerung. Ein bemerkenswertes Urteil wegen Arbeitsvertragsbruchs und Arbeitsverweigerung fällte das Bielefelder Schöffengericht, vor dem sich die 22 Jahre alte, bisher nicht vorbestrafte G. S. aus Bielefeld zu verantworten hatte. Die Angeklagte war seit zwei Jahren in einem Bielefelder Betriebe, der jetzt als lebenswichtig anerkannt worden war, tätig gewesen und hatte Mitte Februar diesen Arbeitsplatz pflichtwidrig ohne Kündigung verlassen. Trotz wiederholter Warnungen und Hinweise weigerte sich die Angeklagte, die frühere Arbeitsstelle oder auch eine andere anzunehmen. Unter den gegebenen Umständen hielt das Gericht eine exemplarische Strafe für notwendig und verurteilte die Angeklagte zu 8 Monaten Gefängnis. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde die sofortige Vollstreckung der Strafe für zulässig erklärt. Zuchthaus für Brillantenschmugaler Jüdische Schieber als Helfershelfer. Eine Berliner Strafkammer verurteilte den Juwelenhändler Mar Neresheimer wegen fortgesetzten Devisenverbrechens und Steuerhehlerei zu fünf Jahren sechs Monaten Zuchthaus, fünf Jahren Ehrverlust, 200000 Mark Geld= und Steuerstrafen und zu einem Wertersatz in Höhe von 743 040,65 Mark. Der jüdische Juwelenhändler Arwin Abend erbielt wegen fortgesetzter schwerer Urkundenfälschung und Beihilfe zum Devisenverbrechen ein Jahr drei Monate Zuchthaus, 45000 Mark Geld= und Steuerstrafe und 254 507,95 Mark Wertersatz und der Juwelier Fritz S. wegen fortgesetzter Begünstigung zur Steuerschiebung acht Monate Gefängnis, 15000 Mark Geld= und Steuerstrafe und 67170,45 Mark Wertersatz. Der Hauptangeklagte Neresheimer ist Inhaber einer der größten Inwelenfirmen Deutschlands. Er hat aus schnöder Gewinnfucht, von ebeiso skkübellosen, Helfershelfern unterstützt, des Brillantenkontingents im Jahre 1938 in dem großem Umfange von jüdischen Schiebern aus der Auslande eingeschmuggelte Juwelen aufgekauft und abgesetz Der Gesamtwert der illegal bezogenen Brillanten beläuft sie auf rund 743000 Mark. Neues in Kürze Ordnungsstrafe von 12000 R verhängt. Die Firma Walter Lühring, Textil=Einzelhandelsgeschäft in Munsterlager, ist wegen erheblicher Verstöße gegen die Verordnung über die Preisbildung für Spinnstoffe und Spinnstoffwaren in eine Ordnungsstrafe von 12000 g genommen worden. 18000 R.A durchgebracht. Ein achtzehnjähriges Mädchen, das einer Verwandten im Alter von 80 Jahren 18000 Reichsmark gestohlen hatte, wurde jetzt in Peine verhaftet. Die Greisin hatte keine Anzeige erstattet, weil sie sich dann einer Bestrafung wegen Geldhamsterns aussetzte. Sie hatte das Geld, in einem Unterrock eingenäht, stets bei sich getragen. Das junge Mädchen erhielt bei einem Besuche davon Kentnis. Mit dem gestohlenen Gelde ging es in Begleitung seines Freundes auf Reisen und verjubelte die ganze Summe in teuren Vergnügungslokalen verschiedener Großstädte. Blutvergiftung beim Düngerstreuen. In Erwitzen hatte ein Jungbauer beim Kunstdüngerstreuen Salzkörnchen in die Augen bekommen. Er beachtete dies zunächst nicht, mußte aber bald die Folgen feststellen, denn inzwischen war eine bösartige Blutvergiftung eingetreten, deren Auswirkung unabsehbar sein können. Beim Umgang mit Kunstdünger muß daher stets Vorsicht walten. Schweinedieb beim Schlachten gefaßt. Einen verwegenen Diebstahl leistete sich ein gewiegter Einbrecher, der sich nachts in den Stall eines Fleischers in Hohenschönhausen bei Berlin einschlich, dort ein Schwein stahl und gleich an Ort und Stelle abschlachtete. Der Täter steht nun mit seinen Komplicen als Volksschädling vor dem Richter. Lawinenunglück am Klausenpaß. Bei Schneeräumungs arbeiten zur Freilegung der Klausenstraße(Schweiz) wurden unterhalb der Paßhöhe fünf Mann von einer Lawine verschüttet, von denen einer nur noch als Leiche geborgen werden nute. An der Schneeräumungsstelle waren zur Zeit des Unglücks 50 Arbeiter beschäftigt. Schweizer Odservatorium verzeichnet heftige Erdstöße. Der Seismograph des Observatoriums Neuenburg(Schweiz) registrierte am 16. Aprik morgens zwei ziemlich heftige Erdstöße. Der Herd des Bebens dürfte sich in einer Entfernung von 8700 Kilometern in nord= und nordöstlicher Richtung befinden, wahrscheinlich in Sibirien. Adrianopel vom Hochwasser bedroht. Die Außenviertel der Stadt Adrianopel(Türkei) mutzten wegen Hochwassergefahr geräumt werden. Die Eisenbahnlinie durch Thrazien steht bei Adrianopel unter Wasser: auch das Elektrizitätswerk der Stadt ist überschwemmt. Riesenschwindel mit wertlosen Goldminenaktien. In Sonora im Staate Neu=Mexiko wurde ein Riesenschwindel mit wertlosen Goldminenaktien aufgedeckt. Sieben leitende Angestellte der Campana=Goldbergwerksgesellschaft, die für eine Million Dollar Aktien auf angeblich neue Goldfunde ausgegeben hatten, wurden verhaftet, da die angeblichen neuen Goldfunde sich als ein Schwindelmanöver erwiesen hatten. Judenschmuggel nach Brasilien. Der brasilianischen Polizei gelang die Verhaftung einer jüdischen Bande mit internationalen Verbindungen, die den Judenschmuggel in großem Stile betrieb. Hinter dem Treiben steht die berüchtigte internationale jüdische Organisation„Jewish Colonisation Association“ in London. Großfeuer in Grenoble. Eine der größten Lederwaxenfahriken und Tierhäuteverwertungsanstalten Grenobles ist nachts durch einen Großbrand völlig vernichtet worden. Das 150 Meter lange dreistöckige Gebäude stand in kurzer Zeit in Flammen. Auch eine zu dem Unternehmen gehörende Fabrik für Lederbekleidung, die für das französische peer arbeitet, brannte nieder. Der Sachschaden übersteigt mehrere Millionen Franken. Verbrannt sind u. a. auch versandfertig lagernde Lederbekleidungsstücke für die französische Armee im Wert von rund 1 Million Franken sowie Tausende von gegerbten Tierhäuten. rufserziehungsmaßnahmen der DAF.— daß auch dieser Fernunterricht in die Gemeinschaftserziehung einmündet. Hier werden in vier Fernsemestern kaufmännisches Rechnen, Kurzschrift, Buchführung, Schriftverkehr, Ein= und Verkaufslehre, Einzelhandelswerbung, Recht des Kaufmanns und unter anderem eine Reihe von fremden Sprachen gelehrt, die den jungen Kaufmann, der seine Lehre beendet hat, auf die verschiedensten kaufmännischen Berufsziele, wie Bilanzbuchhalter, Außenhandelskaufmann, Werbefachmann, Betriebswirtschaftler usw. vorbereiten. Ferner ist es durch diesen Fernunterricht möglich, den Anschluß an die oberste Klasse der Wirtschaftsoberschule zu finden, nach deren einjährigem Besuch das Wirtschaftsabitur, das zum Studium an der Hochschule berechtigt, abgelegt werden kann. Die Einzelheiten dieses kaufmännischen Fernunterrichts erfährt jeder interessierte Arbeitskamerad durch eine Werbeschrift, die ebenfalls beim Betriebsobmann oder bei den Kreis= und Gaudienststellen der DAF., Abteilung Berufserziehung und Betriebsführung, erhältlich ist. Neue Kurse sowohl im technischen als auch im kaufmännischen Fernunterricht beginnen Mitte Juli d. J. Anmeldungen müssen bis zum 31. Mai d. J. bei der in Frage kommenden DAF.=Dienststelle oder bei der Fernschule Bad Frankenhausen eingegangen sein. Also: Die Deutsche Arbeitsfront ebnet Dir den Weg zum beruflichen Aufstieg. Aus der Bewegung Hitler=Jugend. Motor-H3. Lemgo. Sonderbefehl! Heute abend treten beide Scharen vollzählig um 20 Uhr am Scharheim (Echternstraße) zum Appell an. Aus der Deutschen Arbeitsfront. Am Sonntag findet in Lage eine ganztägige Arbeitstagung der Werkfrauen=Gruppenführerinnen und ihrer Stellvertreterinnen statt, die unter Leitung der Kreisfrauenwalterin Drexhage steht. Die Tagung beginnt morgens 10 Uhr und endet nachmittags 17 Uhr im Deutschen Haus. Im Mittelpunkt der Tagung steht ein Vortrag des Kreisschulungswalters Fierlings über die Aufgaben der politischen Stoßtrupps in den Betrieben. Deutsches Rinderleistungsbuch In das„Deutsche Rinderleistungsbuch“(Dauerleistungen) wurden aus dem Bereich der„Westfälischen Herdbuchgesellschaft“ folgende Kühe eingetragen: 929.„Wache“ 41 366 WH., Leistung in 10 Jahren: 32 424 Kilogramm Milch, 3,76% Fett, 1 218 kg Fett und 7 Kälber. Bes.: Gutsverw. Wistinghausen. 929.„Norma“ 44 265 WH., Leistung in 9 Jahren: 29159 Kilogramm Milch, 3,49% Fett, 017 kg Fett und 6 Kälber. Bes.: Gutsverw. Wistinghausen. 930.„Else“ 44 266 WH., Leistung in 9 Jahren: 35 315 kg Milch, 3,55% Fett, 1 253 kg Fett und 6 Kälber. Bes.: Gutsverwaltung Wistinghausen. 931.„Weser“ 50108 WH., Leistung in 8 Jahren: 24201 Kilogramm Milch, 3,47% Fett, 840 kg Fett und 6 Kälber. Bes.: Gutsverwaltung Wistinghausen. 932.„Ulme“ 50112 WH., Leistung in 8 Jahren: 25973 Kilogramm Milch, 3,64% Fett, 946 kg Fett und 4 Kälber, Bes.: Gutsverwaltung Wistinghausen. Die SA. am Geburtstage des Führers Gesamteinsatz für die vormilitärische Erziehung. Innerhalb der Gruppe Westfalen wird die SA. den Geburtstag des Führers in diesem Jahre des schicksalhaften Ringens um die Freiheit und Ehre Deutschlands in angemessener und würdiger Form begehen. Nach einer Verfügung des Stabschefs wird die SA. einen Gesamteinsatz für die vormilitärische Wehrerziehung durchführen, uno zwar am Sonntag, dem 21. April 1940, um damit zu dokumentieren, daß sie in der Zeit höchsten Einsatzes dem Führer den Dank und die Gefolgschaftstreue mit unermüdlichem Schaffen auf dem Gebiet der Wehrhaftmachung der noch nicht gedienten Männer beweist. So wird denn wie im ganzen Reich auch die westfälische SA. am Sonntag restlos eingesetzt sein und mit ihr alle Wehrmannschaften, all die vielen tausend Männer, die sich freiwillig innerhalb der SA. der vormilitärischen Wehrerziehung begeistert widmen. Nach der Durchführung des Dienstes am Sonntagmorgen, bei dem die SA.=Stürme geschlossen eingesetzt werden und die Wehrmannschaften ebenfalls in voller Stärke diesen besonderen Dienst leisten, wird zum Abschluß des Geburtstages des Obersten SA.=Führers mit einer Feier gedacht, die an einem öffentlichen Platz oder bei schlechter Witterung in einem entsprechenden Raum stattfindet. In größeren Standorten finden diese Feiern zentral statt, und es geht ihnen ein Sternmarsch der verschiedenen Einheiten zu dem Platz der Feier voraus. Den Abschluß wird jeweils ein Vorbeimarsch der teilnehmenden Einheiten bilden für Lokales u. Sport. Verantwortl. Anzeigenleiter: Franz Storch, Lemgo. Pl. für Lebensmittel= Karten aus festem rolen Manila=Karlon mit 4 Taichen Preis 20 Pfg. Buchdruckerei F. L. Wagener, Lemgo. Mitlelstr.23 Sammel-Mappen Fortbildungsmöglichkeiten für junge Kaufleute Auch für die jungen Kaufleute ist jetzt eine neue Mög lichkeit zur beruflichen Fortbildung durch das Fernunter richtswerk„Der neuzeitliche Kaufmann“ geschaffen worden. Das Neue an diesem kaufmännischen Fernunterricht ist der Semesterzwang, der sich beim technischen Fernunter richt so gut bewährt hat und— das Kennzeichen aller Be Bekanntmachung. Auf die vom 8. April bis 5. Mai 1940 gültige Reichseierkarte werden 4 Eier für jeden Versorgungsberechtigten ausgegeben, uno zwar auf Abschnitt a in der Zeit vom 18. April bis 5. Mai 2 Eier, auf Abschnitk b in der Zeit vom 22. April bis 5. Mai 2 Eier. Die Abschnitte a und b werden hierdurch aufgerufen. Dekmold, Brake i. L., den 17. April 1940. Der Landral: Ernährungsamt Abt. B.: Schweiger. Der Landral: Ernährungsamt Abt. B.: Gruner. Dienstag nachmittag, 3 ¼ Uhr, entschlief plötzlich und unerwartet unser lieber Vater, Bruder, Großvater und Urgroßvater Christian Berlin im 71. Lebensjahre. Sein Leben war Arbeit. In tiefer Trauer: Familie Ludwig Berlin Familie Karl Berlin Gustav Berlin z. Jl.im Felde u. Familie Fritz Krüger und Frau ged. Berlin Ernst Wiening und Frau geb. Berlin Ww. Wilhelm Berlin ged. Parmann und Enkelkinder. Lemgo, den 16. April 1940. Die Beerdigung finde! am Sonnabend. dem 20. April. nachm. 4 Uhr. von der Friedbofskapelle aus slatt.— Trauerfeier eine halbe Stunde vorder.