Erscheint wöchentlich dreimal: Donnerstag und Sonnadend. Bezugspreis: Bierteljährlich 1 Mark mit Botenlohn, durch die Post 1 Mark 25 Pf. Anzeigenpreis: die 1 spaltige Grundschriftzeile oder deren Raum 10 Pf., bei 4mal. Wiederholung 25% Ermäßigung. Anpreisungen 25 Pf. Geschäftsstelle: Gütersloh, Kökerstraße 314/15. Druck und Verlag von Judw. Flöttmann, Güteroloh. Für die Schriftleitung verantwortlich Fr. Flöttmann. Güterslotz. Mà 145. Fernsprech=Anschluß Nr. 87. Freitag, den 28. November 1902. Postzeitungssiste Nr. 8276. 19. Jahrgaus Deutsches Reich. Se. Majestät der Kaiser hat sich von Essen aus wieder nach Potsdam begeben. In den nächsten Tagen wird der Kaiser dem Grafen Henckell von Donnersmarck in Schlesien einen Besuch abstatten. Die„Berliner Korrespondenz“ meldet:„Auf die vom Reichstag zu dem Gesetzentwurf, betreffend die Feststellung des Reichshaushaltsetats auf 1902, gefaßte Resolution über die gegen die Folgen der Arbeitslosigkein zu treffenden Versicherungseinrichtungen hat der Bundesrat beschlossen, den Reichskanzler zu ersuchen, durch das Kaiserliche Stalstische Amt feststellen zu lassen, welche Einrichtungen bezüglich der Versicherung gegen die Folgen der Arbeitslosigkeit bisher getroffen und welche Ergebnisse dadurch erzielt worden sind, hierdurch sei diese Resolution für erledigt zu erklären.— Der Stellvertreter des Reichskanzlers Graf von Posadowsky hat infolgedessen das Statistische Amt beauftragt, das zur Ausführung des Beschlusses Erforderliche zu veranlassen. Dabei ist bemerkt worden, es sei davon auszugehen, daß zu den Einrichtungen, welche die Voraussetzung einer Versicherung gegen die Folgen der Arbeitslosigkeit bilden, insbesondere auch die gemeinnützigen Arbeiternachweise öffentlicher und privater Verbände zu rechnen sind. Demnach werden die Erhebungen der gegenwärtigen Lage der organisierten Arbeitsvermittelung innerhalb des Deutschen Reiches zu umfassen haben. Was die Einrichtungen zur Versicherung gegen Arbeitslosigkelt im engeren Sinne betrifsi, so werden auch die im Auslande getroffenen Maßnahmen insowett berücksichtigt sein, als sie aus der Litteratur bekannt sind und für die inländischen Verhältnisse besonderes Interesse bieten. Die zwischen den Vertretern der Mehrheitsparteten des Reichstages und dem Reichskanzler über den Zolltarif geführten Verhandlungen haben anscheinend zu einer Verständigung geführt, auf Grund deren das Zustandekommen des Zolltarifs als gesichert gelten kann. Das Abkommen selbst wird vorläufig noch gehelm gehalien.— Nach dem„Hann. Kurier“ wird der Minimalzoll für Braugerste auf 4 M. festgesetzt, die Bindung des Zolles auf Futtergerste ist fallen gelassen. Die Zentrumsfrattion habe einstimmig beschlossen, dieser Abmachung zuzustimmen und von allen sonstigen über die Regierungsvorlage hinausgehenden Forderungen abzustehen. Die Nationalliberalen nähmen gleichfalls das Kompromiß an, die Freikonservativen täten— bis auf vereinzelte Ausnahmen— das Gleiche; nur die Konservativen seien noch nicht mit sich ins Reine gekommen, sie wollten durchaus eine, wenn auch noch so geringe Bindung der Viehzölle. Die Burengenerale haben ihre Reisedispositionen nunmehr getroffen. Sie glauben nach ihren neuerlichen Verhandlungen mit Chamberlain, daß es im Interesse des Burenvolks gelegen sei, wenn sie und andere maßgebende Persönlichkesten an Ort und Stelle sind, um dem englischen Kolontalminister auf seiner Informationsreise Schilderungen der Lage geben zu können. Demzufolge wird Delarey am 6., Botha am 13. Dezember nach Südasrika zurückkehren, während Schalt Burger am 23. di M. bereits abgereist ist. Die Rückkehr der Generale und die Wiederaufnahme ihrer Dank= und Bittreise durch Europa und Amerika ist der„Tägl. Rundsch.“ zufolge noch keineswegs ausgeschlossen, hängt vielmehr lediglich von der Gestaltung der Lage In Südafrika nach dem Besuche Chamberlains ab. Der frühere Burendelegierte Wolmorans, welcher demnächst nach Südafrika einschifft, reist ohne die Einwilligung der englischen Regierung ab. EEr int dies nach einer Haager Meldung zu dem Zwecke, um festzustellen, welche Haltung die englischen Behörden gegen sie einnehmen werden und auf welche Rechtsprinzipten sie sich stützen werden, um ihm die Rückkehr nach seiner Helmal zu verweigern. Die Beisetzung Krupps. Dienstag nachmittag 5 Uhr fand auf Villa Hügel eine Familientrauerfeier statt, an der außer Frau Krupp und den Töchtern die Mitglieder und Freunde der Familie sowie die gesamte Direltion der Firma F. A. Krupp teilnahmen. Das städtische Orchester eröffnete die Feier mit Trauerweisen, worauf Pastor Geibel aus Werden a. d. R. eine sief ergreisende Ansprache hielt, die mit einem Gebei schloß. Mit einer abermaligen Trauerweise des Orchesters endete die Feier. Die Ueberführung der Leiche Krupps erfolgte gegen ½11 Uhr nachts derart, daß der Zug vor dem Stammhause nach Mitternacht anlangte. Auf die Wagen, in denen die Chefs der Feuerwehr saßen, folgie der vierspännige Leichenwagen, dessen Pserde von einem Stallmeister geführt wurden. Dann kamen 20 Equipagen, in denen Beamte der Villa Hügel saßen. Den Schluß bildeten 4 Wagen mit Kränzen. Auf belden Seiten des Wegens stand das zahlreiche Publikum, das schweigeno und in liesem Ernste den Trauerzug passieren ließ. Krupp soll vor seinem Tode geäußert haben, er scheide ohne Haß und Groll von dieser Welt und vergebe allen denen, die ihm Böses getan hätten. Am Mittwoch frühen morgen bewegten sich die Massen der Kruppschen Arbeiter im Trauergewande, durch die Straßen, um Aufstellung an dem Wege zum Friedhof zu nehmen. Dem winzigen Stammhaus mitten in den riesigen Fabrikanlagen, an welchem die Familie mit rührender Pietät festhält, war ein großer Tell der Giebelwand ausgebrochen und dieser Eingang mit Trauertüchern dekoriert. In dem kleinen Arbeitszimmer Friedrich Alfred Krupps war der Sarg zwischen Blumendekorationen und Kandelabern aufgestellt. Hier hatten sich die dem Kaiser nahestehenden Trauergäste mitsamt dem Direktorium versammelt. Um 10 Uhr hielt der kaiserliche Wagen vor dem Tore beim Hauptportier, das mit seinen mächtigen schwarzen Trauersäulen mit Pechfackeln die Stelle anzeigte, an der der Sarg des letzten Krupp die Fabrik verlassen sollte. An der Seite des Kaisers schrin der kommandierende General des 7. Armeekorps Freiherr von Bissing. Im Trauerhause war Frau Krupp mit ihren Töchtern, eingetroffen. Der Kaiser stand eine Weile stumm vor dem Sarge, legte einen Kranz nieder und ging dann bewegt in die inneren Gemächer, wo er lange Zeit im Gespräch mit Frau Krupp verweilte. Nach 20 Minuten kam der Kaiser heraus und es begann sofort die Trauerfeier. Superintenden! Klingemann sprach beim Abschied des Sarges vom Stammhause ein kurzes eindrucksvolles Gebet. Dann setzte sich der riefige Zug in Bewegung, angeführt von der Kapelle des Mülheimer Regiments 159. Vorauf rin eine Schwadron Düsseldorfer Husaren in Paradeuniform, welchen ein Musikkorps der Deutzer Ploniere, eine Trauerparade der Kruppschen Feuerwehr und zahlreiche, aus Arbeiterdeputationen bestehende Kranzträger folgten. Ihnen schlossen sich die Beamlen der Verwaltung von Villa Hügel, die evangelische und katholische Geistlichkeit an. Mächtig hallten die Klänge des Liedes„Jesus meine Zuversicht" an den mit Trauerschmuck behangenen rauchgeschwärzten Mauecn der Kruppschen Fabrik. Schlicht und einfach, wie es dem Geiste der Familie Krupp von jeher emtsprochen, stand der braune Eichensarg, nur von einem riesigen Kranze bedeckt, in dem fast schmucklosen Leichenwagen. Unmittelbar hinter dem Wagen schritt Kuser Wilhelm. Hinter den Vertreiern der Staatsbehörden, folglen das Direktorium der Firma Krupp und dessen frühere Mitglieder, die Vertreter der Stadt Essen und der beNachbarskinder. Original=Roman von Irene v. Hellmuth. 40 „Geh, Du närrischer Gesell, mit Dir ist heute schon gar nichts zu reden,“ rief die Mutter, und klopfte dem jungen Mann scherzend auf die Schulier.„Wo ist denn Hilda?“ „Bel ihren Eltern natürlich,“ entgegnete er gereizt. „Höre, Sigmund, Du sollst Dein Frauchen nicht so ost nachhause lassen, fuhr sie fort,„was zwischen Eheleuten vorfällt, braucht nicht weiter getragen zu werden, und wäre es auch nur zu den Eliern. Ihr macht das am besten umer Euch allein aus, dahinetn soll sich kein Dritter mischen, geht auch keinen sonst was an.“ Er lachte wiederum laut und bitter auf. „Wenn die Mutter meiner Frau so klug und vernünftig wäre, wie Du, dann dürfte ich Hilda getrost zu ihr gehen lassen,— aber so,— es ist doch rein zum Tollwerden! Die alte,— dumme,— er stockle,— offenbar konnte er den rechten Ausdruck nicht finden,—„ihre Mutter hetzt meine Frau absichtlich gegen mich auf! Wer weiß, was sie jetzt wieder zusammen klatschen mögen!“ Er begleitete seine Rede mit einer Gebärde des Abscheus. „Geh' jetzt hinüber und hole Dir Dein Frauchen," riet die Mutier eindringlich,„zu Hause kocht Ihr Euch ein Teechen, nachher komme ich ein wenig hinüber und stelle Hilda, die Sache vor. Du wirst sehen, es gibt einen ganz gemütlichen Abend.“ Er schüttelte trübe den Kopf, als glaube er dieser Prophezeihung sehr wenig. Es wäre ihm lieber gewesen, die Mutter wäre heute nicht gekommen, denn er wußte es im voraus, daß es ihm nicht gelang, Herr seiner Verstimmung zu werden. Und Hilda war schließlich rücksichtslos genug, der alten Frau die ganze Wahrheit zu sagen. Er hätte bitten mögen:„Bleib heut zu Hause, in Deinem ruhigen, friedlichen Heim, es ist besser," aber er brachte dennoch kein Wort über die Lippen, nur einmal schlang er ungestüm die Arme um den Hals der Mutter, als wollte er ihr schon jetzt abbitten, was seine Frau an ihr sündigen würde. „Geh, Du dummer Junge,“ schalt sie gutmütig, als sie wieder zu Alem kam. Du erdrückst mich ja.“ Sie lächelte dabei, aber man sah es ihr an, sie machle sich Sorgen um ihren„Jungen". Dann war er gegangen. Unterwegs packte ihn der Zorn. Warum sollie er denn gerade nachgeben und die Mutter nicht zu sich nehmen? War er denn nicht der Herr Im Hause? Unterjochen sollie er sich lassen? Jetzt schon? Es war vor der Hochzelt fest und bestimmt ausgemacht worden, daß die alte Dame bei ihnen leben würde,— damals hatte Hilda nicht das Geringste dagegen einzuwenden. Nun auf einmal wollte sie nicht mehr? Erst recht würde er darauf dringen, seinem Willen Geltung zu verschaffen. Hilda mußte sich fügen. Wohin käme man da, wollte man auf alles hören, was eine launische Frau verlangt! „Sie wird vernünftig genug sein, es einzusehen.“ murmelte er vor sich hin, während er vor dem Sennebach'schen Hause stand und überlegte, ob er hineingehen sollie oder nicht. Plötzlich kehrte er um und schritt seinem elgenen Heim zu. Dort zog er so heftig die Klingel, daß das Dienstmädchen etwas unsanft aus ihrem behaglichen Halbschlummer aufgestört wurde.—— Etwa eine Stunde später kehrte Hilda zurück, anscheinend in sehr übler Laune. Sie suchte ihren Mann in seinem Zimme., und da sie ihn dort nicht fand, hob sie die aus kupferfarbenem Plüsch gefertigte Portiere ein wenig empor und schaute in das anstoßende Gemach, das die kleine, aber aus gewählten Werken bestehende Bibliothek des Dokiors enthielt. An den Wänden standen hohe Regale, die ganz mit Büchern angesüllt waren, ein paar bequeme Fauenils standen um einen zierlichen Tisch. dunkle Vorhänge und Teppiche, alles in der Farbe übereinstimmend, verliehen dem Ganzen ein vornehmes Gepräge. Der Doktor saß an dem Tisch und stützte den Kopf in die Hand. Er hatte seine Frau nicht bemerkt, bis sie dicht vor ihm stand. Da fuhr er erschrocken in die Höhe. „Ich dachte, Du wolllest arbeiten. Du sagtest doch, ich störte Dich immer, und nun sitzest Du hier. Ich entschuldigte Dein Nichterscheinen bei den Eliern durch Arbeitsüberhäufung, aber darnach sieht es hier nicht aus. Du hättest mich eben so gut abholen können,“ eiferte Hilda aufgeregt. „Ja, das hätte ich gekonnt,— aber ich wollte nicht!“ „Ei, Du fängst ja recht vielversprechend an, das kann ein gemütlicher Abend werden! Gott, was habe ich mir versprochen von einer Ehe mit Dir! Alle meine Hoffnungen sinken in den Staub, nichts— nichts hat sich erfüllt bisher," klagte die junge Frau. „Daran bist Du nur ganz allein schuld; wie man in den Wald schreit, so hallt es wieder. Ich habe mir Dir gegenüber nicht das Geringste vorzuwerfen, ich hatte den besten Willen, Dich glücklich zu machen, aber Du bist launisch, unfreundlich, hast keinen Begriff, wie man dem Manne eine angenehme Häuslichkeit schafft! Hilda, ich bitte Dich, wir gehören doch nun einmal zusammen, laß uns gegenseitig das Leben nicht zur Hölle machen — Geh' nicht so oft zu Deiner Mutter, Du trägst jedes Wort hinüber, vielleicht in ganz anderem Sinne, wie es gemeint war, und drüben wirst Du unvernünftigerweise gegen Deinen Mann aufgehetzt. Das tut nicht gut, glaube mir, es ist besser, Du beschränkst Deine Besuche!“(Forls. folgt.) nachbarten Städte, der Großindustrie und sämtliche nicht bei der Spalierbildung beteiligten Fabrik= und Bureaubeamten. Ein endloser Zug von Leidtragenden beschloß den Zug, der, den Kaiser an der Spitze, ausnahmslos den ganzen, über 2 Km. langen Weg zu Fuß zurücklegte. Im Zuge waren etwa 10000, Spalier bildeten über 20000 Arbeiter, die Zuschauer betrugen wohl 100000 Köpfe.„ Auf dem Privatfriedhose der Familie Krupp war das Grabmonument Alfred Krupps, des Valers des Verewigten, reich mit Kränzen geschmückt. Zu Häuptern des offenen Grabes war ein Arrangement von Lorbeerbäumen und Palmen aufgebaut. Die Kruppsche Feuerwehr nahm zur Seite der Grust in Parade=Aufstellung. Der Kaiser und die Herren seines Gefolges, die Minister und die nächsten Leidtragenden standen zu Häuptern des Grabes. Unter den Gesängen eines Gesangvereins Kruppscher Arbeiter wurde der Sarg in die Grust gesenkt, während der Kaiser salutierte. Alsdann hielt Superintendent Klingemann eine warm gehaltene Rede, in welcher er die Verdienste des Verstorbenen und die christliche Gesinnung desselben hervorhob. Bei ihm sei das Erbteil des guten Namens in guten Händen gewesen und darum sei es uns allen unerträglich gewesen, daß dieser Name von Bosheit und Lüge hätte angetastet werden können. Friedrich Alfred Krupp sei ein guter Mensch gewesen, von seltener Lauterkelt, demütig und schlichten, liebreichen Herzens, von sitlich feinem Empfinden, seinen Untergebenen und Mitarbettern ein treuer Freund, gütig gegen jedermann, hilfsbereit gegen Vaterland und Vaterstadt, ein opferwilliger, für alles Gute und Edle empfänglicher Bürger. Wohltätig haben alle den hochherzigen Entschluß des Kaisers empfunden, der Beisetzung beizuwohnen. In, wahrhaft christlicher Gesinnung sei Krupp aus dem Leben geschieden, denn nach dem Gruß an seine Lieben seien seine letzten Worte gewesen: Ich schelde ohne Groll und ohne Bitterkeit, ich scheide im Frieden mit allen Menschen, auch mit denen, die mir das Schlimmste angetan haben. Hierauf sprach der Vorsitzende des Direktoriums der Gußstahlfabrik Landrat a. D. Rötiger und hob die Bedeutung und die mannigfachen Gaben des Verstorbenen hervor, die in der Oeffentlichkeit lange nicht so allgemein gewürdigt worden sein, als sie es verdienten. Insbesondere hätte Friedrich Alfred Krupp es verstanden, den Mitarbeitern die er sich erwählt, freie Bahn zur Entwickelung ihrer individuellen Selbständigkeit zu lassen. Die einzig dastehenden Wohlfahrtseinrichtungen seien auf seine eigene Mitarbeit bis ins kleinste zurückzuführen. Im Namen aller Kruppschen Werkangehörigen dankte Redner dem Kaiser für die durch sein Erscheinen dem Verstorbenen gebrachte Ehrung und schloß damtt, daß es eine Schande für Deutschland sei, daß sich Deutsche hätten finden können, die die gemeinen Erfindungen von Ausländern welter getragen hätten. Mit Gesang schloß die Feier. 0 Mit dem vom Superintendenten Klingmann gesprochenen Vaterunser schloß dann die Feier. Der Kaiser berief darauf den Superintendenten Klingemann zu sich und sprach ihm seinen Dank und seine Anerkennung für die ergreifenden Worte aus, die er zu dieser Stunde gesprochen. Klingemann sprach mit wenigen Worten dem Kaiser seinen— und damit wohl der gesamten Bürgerschaft— Dank aus für sein Erscheinen. Wetter gab ihm der Kaiser seinen tiefen Schmerz über das Gescheheue zu erkennen und sprach die Hoffnung aus, daß die Arbetterschaft derartige Elemente, wie sie bei den letzten Vorgängen milgewirkt haben, von sich abschütteln werde. Auch hoffe er, daß die Wohlfahrtsbestrebungen weiter ihren Fortgang nehmen werde. Aus Ort und Kügemeln interesierende Nachrichten aus der Stadt, und, beggr.„eog gperden gern entgegen genommen und entstehende Auslagen von uns vergutet. § Gutersloh, 27. Nov. Der Kaiser passierte gestern auf der Reise von Bückeburg nach Essen und von dort zurück zweimal die hiesige Station. Morgens fuhr der Hofzug kurz nach 6 Uhr, auf der Rückreise um 2 Uhr mittags hier durch. Bei der zweiten Durchfahrt am Mittag hatten sich zahlreiche Zuschauer am Bahnhof eingefunden, die jedoch nur den Zug sahen, da Se. Majestät sich nicht am Fenster zeigte. C. Gütersloh, 27. Nov.[In der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten] wurde folgende Tagesordnung verhandelt: 1) Zum Mitgliede des Armenvorstandes und zugleich Vorsteher des Städtischen Armenhauses wird an Stelle des Kleinhändlers Lückemann, der 7 dieses Ami niedergelegt hat, Schuhmachermeister Roggenkamp sentor gewählt.— 2) Der Antrag des Magistrats, betreffend die Aufteilung des Güth'schen Kolonats, und Vorschlag, dieselbe durch eine gemischte Kommission vorberaten zu lassen, wird angenommen. Es werden als Mitglieder dieser Kommission gewählt: Saligmann, Feuerhelm, Lohmeyer, Mohn.— 3) Die Versammlung nimmt Kenntnis von der Mittellung des Magistrats, betreffend die seiner Zeit beschlossene Herstellung eines Bürgersteiges an der Berlinerstraße bis zur Teutoburgerstraße. Nach derselben mußte die Herstellung des Bürgersteiges unterbleiben, well sie nach den Bestimmungen der Provinzial=Chaussee=Verwaltung eine um 2000 Mark höhere Summe erfordern würde, als für diesen Zweck zur Verfügung stehen.— 4) Die Versammlung nimmt Kenntnis von der Anstellung des Stadtbaumeisters Balke.— 5) Die Rechnung der Städtlschen Sparkasse pro 1901 wird vorgelegt und dem Rendanten Kühn Decharge erteilt. Hinsichtlich der Verwendung der Ueberschüsse soll der Regierungspräsident ersucht werden, von dem Reingewinn mit 43 240,57 M. und den Zinsen des Reservefonds mit 21 418,06 M. zusammen 64 658,63 M. die Hälfte mit 82829,31 M. zur Verzinsung und Amorti= sation der Städtischen Anleihen, sowie zur Bezahlung der Kosten für Pflasterung von Straßen und Anlage von Bürgersteigen zu bewilligen.— 6) Vorgelegt werden die von der Finanzkommission vorgeprüften Rechnungen a. der gewerblichen und kaufmännischen Fortbildungsschulen pro 1900, b. des Gaswerks pro 1900, o. des Wasserwerks pro 1898, 1899 und 1900. Die Anfragen bezw. Anträge der Kommission werden dem Magistrat zur Erledigung überwiesen. Dem Antrage des Magistrats entsprechend wird dem Rendanten Mehlhoff für diese Rechnungen Decharge erteilt. = Gütersloh, 27. Nov.[Zweiter wissenschaftlicher Vortrag.] Vor den zahlreich erschtenenen Zuhörern sprach am Dienstag abend Herr Superintendent Nelle aus Hamm über das Thema„Volkslied und Kirchenlied“. In seiner bekannten seinen Weise verstand es der Redner, die Anwesenden durch seinen überaus interessanten Ausführungen zu fesseln, die gewiß für manchen einmal ganz neue Gesichtspunkte brachten, unter denen das Volkslied mit dem Kirchenlied verglichen wurde. Es würde uns hier zu wen führen, die Darbietungen in ihrem ganzen Umfang wiederzugeben, und nur einige Auszüge niederzuschreiben, würde entschieden den Eindruck des Ganzen abschwächen. Herr Superintendent Nelle, eine Autorttät auf dem Geblei der Kirchenmusik, könne sich den Dank vieler Musikfreunde erwerben, wenn er seinen Vortrag in Druck geben würde, und er es auf diese Weise weiteren Kreisen ermöglichte, Kenntnis von den Ergebnissen seines jahrelangen Studiums auf dem Gebiei der Musik zu bekommen. Wohl keiner der gestern Abend Anwesenden wird unbefriedigt nach Hause gegangen sein, ein jeder wird dem Herrn Vortragenden Dank wissen für das von ihm in so ansprechender Weise Dargebotene. □ Gütersloh, 27. November.[Freiwillige Feuerwehr.] Am Dienstag abend fand eine General= versammlung der Frelwilligen Feuerwehr statt. Vor Eintritt in die Tagesordnung widmete der Haumtmann der Wehr Herr Westerfrölke dem verstorbenen früheren Leiter der Feuerwehrkapelle Worte ehrender Anerkennung. Die Anwesenden ehrten das Andenken des Verstorbenen durch Erheben von den Sitzen. Zur Tagesordnung übergehend wurde zunächst der Rechnungsbericht erstattet. Das Vermögen der Wehr, bestehend in Geräten, Utensilien, Untformen, Musiklustrumenten und einem Barbeirage beträgt zusammen 1304 Ml. 29 Pf. Die Aufstellung war vorschriftsmäßig geprüft und richtig befunden. Dem Rechnungsleger Herrn Fritz Zurmühlen wurde darauf Entlastung erteilt. Bei Umwahl des Vorstandes wurden die ausscheldenden Herren Mehlhoff, Fr. Zurmühlen und Jörgens durch Zuruf wiedergewählt. Von den Chargierten schieden aus die Herren Aug. Schröder, Karl Koch und Karl Schröder. Dieselben wurden ebenfalls durch Zuruf wiedergewählt; außerdem wurde Herr Fr. Schmäling als Chargierter neu hinzugewählt. In die Geschäftskommission der Ordnungsmannschaft wurden die beiden ausscheldenden Herren Hermann Schlüpmann und Carl Stahl wiedergewählt. Darauf fand ein Appell mit sämtlichen Ausrüstungsstücken statt. Beireffs eines Winter=Unterhaltungsabends wurde beschlossen, am 10. Januar hei Ww. Zurmühlen eine Feier in früherer Weise zu veranstalten. Nachdem die Kapelle noch Weise Au veranstatten. Nachben vir nseug einige Musikstücke in bekannter Exaltheit vorgetragen wurde die Versammlung geschlossen. Gütersloh, 27. November.[Allgemeine Handwerker=Innung.] Gestern abend fand im Saale des Vereinshauses eine ordentliche General=Versammlung der Krankenkasse der Allgemeinen HandwerkerInnung statt. Bei der Umwahl von 4 ausscheidenden Vorstandsmitgliedern wurden gewählt Herr A. Pült von den Arbeitgebern und die Herren A. Witte, H. Gronemener und W. Ramfort von den Arbeitnehmern. Als Kassenprüfer für die Vorprüfung der Rechnung des laufenden Jahres wurden gewählt die Herren Maler Wulfhorst und Maler Köler seitens der Arbeitgeber und Tischler Schmidt seitens der Arbettnehmer. Anschließend an diese Versammlung fand die ordentliche Generalversammlung der Allgemeinen Handwerker=Innung statt. Der Vorsitzende Herr A. Pült hielt einen längeren Vortrag über Lehrlingswesen, Gesellen= bezw. Meisterprüfung und Handwerkskammer. Zum letzten Punkt, Anträge aus der Versammlung wurde von einem Innungsmitgliede erwähnt, daß nach einem bestehenden Gerücht in nächster Zeit hier ein Konsum=Verein für Eisenbahn= Beamte und=Arbeiter errichtet werden solle, und zwar wie gesagt werde, auf Betreiben der höheren Behörde; ob es nicht angebracht sei, wenn die Innung bei der Behörde dieserhalb vorstellig werde, denn aule Bestrebungen der Regierung, das Handwerk und Kleingewerbe zu heben, hätten keinen Zweck, wenn anderseits denselben von den Behörden und Staatsanstalten schwere Konturrenz bereitet und eine Erwerbsgelegenheit nach der andern entrissen werde. Der Vorsitzende erwiderte darauf, daß, sobald in der Angelegenheit etwas Bestimmtes vorliegt, die Innung in der Angelegenheit geeignete Maßnahmen treffen könne. ** Gütersloh, 27. Nov.[Der Meistert#tel. Zur Frage der Führung des Meistertitels liegt ein neuer Erlaß des Handelsministers vor. Es heißt u. a.:„Nach § 123 der Gewerbeordnung und Artikel 8 des Gesetzes vom 26. Juli 1897 darf den Meistertitel in Verbindung mit einer Handwerksbezeichnung führen, wer entweder die Meisterprüfung nach Vorschrift des§ 133 bestanden oder beim Inkcafttreten dieser Bestimmung ein Handwerk selbständig ausgeübt hat, wenn er in seinem Gewerbe die Besugnis zur Anleitung von Lehrlingen besitzt. Die Berechtigung zur Führung des Tiiels„Meister" allein, oder„Innungsmeister" wird dadurch nicht berührt. Hiernach können diejenigen Handwerker, welche vor der Meisterprüsungskommission einer zuständigen Innung nach§ 81b der Gewerbeordnung die Meisterprüsung bestanden haben, jedoch am 1. Oktober 1901 ihr Gewerbe nicht selbständig betrieben, sich als„Meister“ oder„Innungsmeister" bezeichnen; zur Führung des Meistertitels in Verbindung mit der Bezeichnung eines Handwerks sind sie dagegen nicht berechtigt. gez. Möller.“ Güterslob. 27. Nov.[Trelblagd.] In der gestern im Jagdrevier des Herrn Merklinghaus abgehaltenen Treibsagd wurden 20 Hasen erlegt. □ Gütersloh, 25. Nov.[Dle Wandererfrage.] Mit Beginn der Winterzeit mehren sich wieder die armen Wanderer auf den Landstraßen und leider wird auch in diesem Jahre wieder ihre Zahl sehr erhöht, well immer noch im Handel und Gewerbe die ungünstige Geschäftslage herrschi, die es Tausenden von Arbeitswilligen unmöglich macht, sich ihren Unterhalt selbst zu erwerben. Für diese bedauernswerten Leute einzutreten und ihnen ihre Lage erträglich zu machen ist ein löbliches Beginnen, und es ist sehr anzuerkennen, was nach der Richtung hin der Deutsche Herbergsverein unter Leitung des Herrn Pastor v. Bodelschwingh sell Jahren geleistet hal und in diesen Jahren der Not besonders gutes leistet. Mit großer Mühe und gegen manchen Widerspruch sind zahlreiche Verflegungsstationen gegründet, in vielen Provinzen Arbeiterkolonten mit Unterstützung des Staats, der Provinzen und der Gemeinden eingerichtet, und immer weiter gehen die Bestrebungen, der Wandererfrage, dieser schweren Wunde an unserm Volkskörper, Hellung zu bringen, oder ihr doch wenigstens ihren gefährlichen Charatter zu nehmen.— Leider sind die Lasten und Kosten, welche mit der Linderung der Wanderernot verbunden sind, bisher sehr ungerecht verteilt, schwere Kosten liegen auf den Landestellen, die an den festgesetzten Wandererstraßen liegen,(unsere Stadt weiß auch davon zu erzählen) und es ist bisher nicht gelungen ein Gesetz zustandezubringen, welches die Wandererfrage für den ganzen Staat regelt und in regelrechter Verteilung die Kosten weiteren Kreisen als bisher auflegt. Neuerdings scheinen die Bestrebungen nach dieser Richtung mehr Erfolg zu versprechen; mit großem Interesse hat sich der Herr Oberpräsident unserer Provinz zu der Wandererfrage gestellt und den Bestrebungen des Deutschen Herbergsvereins seine und der Regierung Unterstützung zugewendel, sodaß nun wohl bald eine gesetzliche und gerechte Regulierung der wichtigen Frage erhofft werden darf.— Die gesetzliche Regulierung wird dahingehend erstrebt, daß der Staat, die Provinzen und die Kreise, in welchen Veroflegungsstationen liegen, die Kosten übernehmen, daß den Arbeitslosen Arbeil verschafft wird, sowelt das möglich ist, durch einen über das ganze Land verbreiteten Arbeitsnachweis oder in Arbeiterkolonien. Daneben soll durch die Organisation der Verpflegungsstationen einerseits eine ständige Kontrolle über die Wanderer ausgeübt werden, anderentells diesen gegen Arbeitsoder Wanderleistung die Möglichleit einer menschenwürdigen Existenz geboten werden; die arbeitsscheuen Elemente sollen zur Zwangsarbeit herangezogen werden. Die Wandererfrage ist von größter Bedeutung für unser Volksleben, durch ihre Regelung werden Tausende unserer Volksgenossen vor dem wirtschaftlichen und sittlichen Untergang bewahrl, deshalb soll in einigen weiteren Artikeln versucht werden, durch kurze Schilderungen das allgemeine Interesse für diese Frage zu wecken und zu zeigen, wie sehr auch die Allgemeinheit berufen ist, an einer guten Lösung der Wandererfrage mitzuarbelten. Gütersloh, 27. Nov.[Dlebstahl.] In dem Laden des Uhrmachers Schliekmann erschienen Dienstag abend drei junge Arbeiter aus Avenwedde ungeblich um Ringe zu kaufen. Die Burschen waren aber offenbar in der Absicht gekommen, sich auf unrechtmäßige Weise allertei Schmucksachen anzueignen. Während sich nämlich der Geschäftsinhaber bemühle, seine wählerischen Kunden zur Zufriedenheit zu bedienen, stahlen sie ihm unter der Hand eine Anzahl Ringe und eine Weckuhr und schlenen es mit dem Kaufen nicht eilig zu haben, versprachen vielmehr bald wiederzukommen. Sie hatten indeß die Rechnung ohne den Geschäftsinhaber gemacht, dem inzwischen das Fehlen einiger Ringe aufgefallen war, und der sie um Angabe ihres Namens ersuchte. Zwei der Spitzbuben nahmen hierauf Reißaus, während der dritte festgehalten wurde. Der sofort benachrichtigten Polizei gelang es, das saubere Kleeblatt, das auch noch in einem anderen hiefigen Geschäft sich rechtswidrig Ringe angeeignet haben soll, des Diebstahls zu überführen, und dürfte es einer exemplarischen Strafe entgegensehen. )8( Gütersloh. 27. Nov.[Feuer.] Gestern vormittag ist das Haus des Neuwöhners und Rangierers Kuhlmann in Sundern ein Raub der Flammen geworden. Das Feuer soll, wie man hört, durch eine schlechte Stelle im Schornstein entstanden sein. Versichert hat Kuhlmann bei der Westf. Provinzial=Feuersozietät. * Amt Gütersloh. 27. Nov.(GemeindeVerordnetenwahl.] Unter zahlreicher Beleiligung fanden heute morgen die Wahlen zur Gemeindevertreiung statt. Von den Wählern der III. Abtellung erschienen 323. 232 Stimmen hiervon entfielen auf den bisherigen Vertreter Schriftsetzer W. Hermjakob, Nordhorn. Maurerpoller Ludwig Westerhelweg, Pavenstädt, erhielt 229 Stimmen, Kolon Dannenbaum, Papenstädt, 94 Stimmen, Tischlermeister Bermpohl, Nordhorn, 91, ferner erhielt Maurerpolier Plaßzmann, Pavenstädt, 1 Stimme. Die ersten belden sind somit gewählt. Von den Wählern den II. Abteilung wurden 31 Stimmen abgegeben, davon enfielen 20 auf den bisherigen Vertreler Kolon Neuhaus, Sundern, 11 auf Kolon Höner, Sundern. Gewählt Is1 Kolon Reuhaus, Sundern. In der ersten Abtellung wurde Prokurist Fr. Gnegeler gewählt. Die Wahl der 3. Abteilung war erst gegen 12½ Uh, die ganze Wahlhandlung gegen ½2 Uhr beendet. Bei einer so großen Beteiligung wie dies bei den letzten beiden Wahlen der Fall gewesen ist, dürste es wohl angebracht sein, in dem Wahlmodus eine Aenderung einzuführen, in der Weise daß, wie bei den Wahlen in der Stadt, die Wähler in der Reihenfolge wie sie erscheinen, ihren Namen und Hausnummer neunen, und nachdem ihre Wahlverechtigung aus der Liste ersehen ist, sie die Namen der zu Wählenden neunen, vorausgesetzt, daß nach der Landgemeinde=Ordnung dies zulässig ist. Der Wahlakt wickelt sich dadurch viel schneller und einfacher ab. * H e r f o r d, 2 6. N o v.[ F a l s c h e E l n m a r k= stücke) sind in Herford aufgetaucht. Dieselben tragen das Prägungsjahr 1882. Vorsicht ist deshalb am Platze. Neueste Nachrichten. Essen, 27. Nov. Vor der Abreise von Essen versammelte der Kaiser die Mitglieder des Direktoriumo und die Vertreter der Arbeiterschaft der Kruppschen Werke im Wartesaal des Bahnhofes und hiell eine längere Rede. Der Kaiser sagte, es sei ihm ein Bedürfnis, sich auszusprechen wie tief er durch den„Tod des Herrn Krupp ergriffen sei, er habe es für seine Pflicht gehalten, bei der Beerdigung zu erscheinen. Dann fuhr der Kaiser sort: Krupp ist das Opser seiner unantastbaren Integritcht geworden.— Eine Tal ist in deutschen Lmnden geschehen, so niederträchtig und gemein, daß sie Aller Herzen erbeben gemacht und einem jeden deutschen Patrioten die Schamröte auf die Wange treiben mußte über die unserem ganzen Volke angetane Schmach. Einem kerndeutschen Manne, der stets nur für andere gelebt, der stete nur dus Wohl des unteren Standes, vor allem aber das seiner Arbeiter im Auge gehabt hat, hal man an seine Ehre gegriffen. Diese Tat mit ihren Folgen ist welter nichts als ein Mord, denn es bestehl kein Unterschied zwischen demienigen, der den Gifttrank einem andern mischt und fredenzt und demsenigen, der aus dem sicheren Versteck seines Redakllonsbureaus mit den vergiftelen Pfellen seiner Verleumdungen einen Mitmenschen um den ehrlichen Namen bringt und durch die hierdurch hervorgerufenen Seelenqualen tötet. Wer mar es, der diese Schandtat an unserem Freunde beging? Männer, die bisher als Deutsche gegolten, jetzt aber dieses Namens unwürdig sind, hervorgegangen aus der Klasse der deutschen Arbettecbevölkerung, die Krupp so unendlich viel zu verdanken hat und von der Tausende in den Straßen Essens heute mit tränenfeuchtem Blick und Sorge ihrem Wohlläter ein letztes Lebewohl zuwinkten. Zu den Vertretern der Arbeiter gewendet, fuhr der Kaiser fort:„Ihr Kruppschen Arbeiter habt immer iren zu Eurem Arbeitgeber gehalten und an ihm gehangen. Die Dankbarkelt ist in Eurem Herzen nicht erloschen; mit Stolz habe ich im Auslande überall durch Eurer Hände Werk den Namen unseres deutschen Vaterlandes verherrlicht gesehen. Männer, die Führer der deutschen Arbeiter sein wollen, raubten Euch Enern teuern weren. An Euch ist es, die Ehre Eures rrn zu schirmen, und zu wahren und sein Andenken vor Verunglimpfungen zu schützen. Ich vertraue darauf, daß Ihr den rechten Weg sinden werdet, der deutschen Arbeiterschaft fühlbar und klar zu machen, daß wetierhin die Gemeinschaft oder Beziehungen zu den Urhebern der schändlichen Tal für brave, ehrliebende deutsche Arbeiter, deren Ehrenschild besleckt wurde, ausgeschlossen sind. Wer nicht das Tischluch zwischen sich und diesen Leuten zerschneidet, legt moralisch gewissermaßen die Mitschuld auf sein Haupt. Ich hege das Vertrauen zu den deutschen Arheitern, daß sie sich der vollen Schwere des Augenblicks bewußt sind, als deutsche Männer die Lösung der schweren Frage zu finden. kernsprech-Meldung. Berlin, 27. November. Neichetag brachten heute die Mehr heitsparteien, einschl. der Nationalliberalen, einen Autrag ein, dahingehend, dem§# Tarifgesetzeo einen Abänderungsvorschlag, einzufügen, betressend die on vior Annahme des Tarifgeseteo nach den Kommissionebeschlüssen mit Auonahme einiger weniger Abänderungen. Ueber die Zulässigkeit deAntrages entspann sich eine längere Geschäftedebatte. Evangelischer Gettesdienst. Freitag, den 28. November. Alte Kirche: Morgens 10 Uhr: unbestimmt. Sonnabend, den 29. November. Morgens 10 Uhr: Beichte in der alten Kirche: Pastor Siebold. Vorzügl. neue Korinthen Pfd. 28 und 35 Pf. W. Küster. ff. ger. Aal, Ernst Hollschlidt. Kupferstiche Radirungen Gravüren etc. H. Selle Amt Gütersloy, Bekanntmachung. Der diesjährige Herbstkörtermin für das Amt Gütersloh findet am Sonnabend, den 29. November er., vormittags 11 Uhr, auf dem Marktplatz in Gütersloh statt, was hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht wird. Gütersloh, den 10. Nov. 1902. Der Amtmann. Paasch. Schlittschuhe empfiehlt G. Wilmking. Bekanntmachung. Die diesjährige General=Versammlung des Kreis=FischereiVereins Wiedenbrück findet am Sonntag, den 30. November, er. Nachmittags 5¼ Uhr im Saale der Witwe Crede hierselbst statt. Tages=Ordnung: 1. Besprechung verschiedener Angelegenheiten. 2. Vortrag des Landwirtschaftslehrer Hoemberg über die rationelle Anlage und Bewirtschaftung von Fischleichen. Ich bitte die Herren Mitglieder um vollzähliges Erscheinen und bemerke, daß auch Nichtmitglieder zur General=Versammlung willkommen sind. Wiedenbrück, 20. November 1902. Der Vorsitzende des Kreis=Fischereivereins: gez. Engelhard. Landrat. Drucksachen aller Art fertigt in geschmackvoller Ausführung Ludw. Flöttmann Buch= u. Steindruckerei. Gernsprecher Nr. 37. Prima Apfelgelee, Pfund 30 Pf. Ernst Hollschlidt. Frau Rud. Golöbecker Goebenstr. 770. Plätterei mit mehrfach patentierter Plättmaschine. Tadellos saubere Arbeit. Keine Abnutzung der Wäsche mehr. — Wöchentliche Ablieferung.— Helle, freundliche Suche zu Ostern ein Stubenmädchen gegen guten Lohn. Frau Martin Köhne, geb Barteis, Bredelar, Westfalen. wenn möglich, mit Wohnung auf 1. Januar 1903 gesucht. Kauf, wenn passend, nicht ausgeschlossen. Offerten unter A. V. 30 an die Geschäftsstelle abzugeben. assen diebellen K onesgirigsche E Kaldwoll=Fianelle, Unterkleider, Strümpfe, Garne, a Binden, Sohlen, Waldwoll=Watte FichtennadelOel, Bade=Extrakt. Fichten- nadel=Seife(ein hygienisches „ Toilettenmittel 1. Ranges), seit einem halben # Jahrhundert „ unübertrefflich bewährt, wissenschaftlich geprüft, von ärztlichen Autoritäten empfohlen und ver„ ordnet. Durch 21 Medaillen und Ehrendiplome „ a u s g e z e i c h n e t. Alleinverkauf für Gütersion und Umgegend bei Otto Honcamp Nachf. Gicht= und Rheumatismusleidenden, denen ernstlich daran gelegen ist, ihre Leiden gründlich geheilt zu wissen! kann der Gebrauch des echten Wilhelm's antiartritischen antirheumatischen Blutreinigungs=Tees, dessen Erzeuger Herr Franz Wilhelm, Apotheker, k und 1. Hoflieferant in Neunkirchen, Nieder= österreich, bei der Ausstellung in Melbourne und Paris mit der goldenen Medaille und Spezialerwähnung, d. i. der höchste Preis, ausgezeichnet wurde, nicht genug empfohlen werden. Zu beziehen bei Herrn Franz Wilhelm, Apotheker, k. und I. Hoslieserant in Neunkirchen, Niederösterreich, und durch alle renom mierten Apotheken und Drogenhandlungen. Bestandteile: Jnnere Nußrinde 56, Wallnußschale 56, Ulmenrinde 75, franz. Orangenblätter 50, Eryngublätter 35, Skabiosen= blätter 56, Lemusblätter 75, Bimmstein 150, rotes Sandelholz 75, Bardannawurzel 44, Caruxwurzel 3.50, Radic. Cariophyll. 3.50, Chinarinde 3.50, Eryngitwurzel 57, Fenchelwurzel(Samen) 75, Graswurzel 75, Lapathewurzel 67, Süßholzwurzel 75, Sassaparillwurzel 35, Feuchel, röm 3.50, weiß. Senf 3.50, Nachtschattenstengel 75. Die Bestandteile sind nach einem eigenen Verfahren geschnitten und getrocknet, wodurch der Heilwert speziell erhöht ist. Nicht zu verwechseln mit gewöhnlicher Handelsware. Konkursverfahren. Das Konkursverfahren über das Vermögen des Maurermeistere August Voß in Gütersloh wird, nachdem der in dem Vergleiche teimine vom 15. September 1902 angenommene Zwangsvergleich durch rechtskräftigen Beschluß vom 15. September 1902 bestättgt ist, hierdurch aufgehoben. Gütersloh, den 24. November 1902. Königliches Amtsgericht. Gütersloher Spar= u. Leihbank. Eingetragene Genossenschaft mit beschräutter Hastpflicht. Einladung zur General=Versammlung. Die diesjährige ordentliche General=Versammlung findet am Sonnabend, den 29 Noubr. d. 1, abende 6 im Lokale des Herrn Heese, Gasthof zur Krone, mit folgender Tagesordnung statt: 1. Richtigsprechen der Jahres=Rechnung. 2. Gewinn=Verteilung. 3. Wahl von Aussichtsrats=Mitgliedern. 4. Vorlage des Dienstvertrages mit dem Vorstande. 5. Beratung eines Antrages wegen des jetzigen Prozentsatzes. Gütersloh, den 18. November 1902. Der Aufsichtsrat. Hermann Sallgmann. Geschäfts-Eröffgung. Hierdurch mache ich die ergebene Mitteilung, daß ich mich hierselbst, im Hause der Wwe. Kornfeld, Kökerstrasse 301 als Stellmacher und Wagenbauer eiabliert habe. Durch längere Thätigkeit in meinem Fach bin ich in der Lage, sowohl einfache Geschäfts=, als auch elegante Luxuswagen zu liefern. Reparaturen werden gut und dauerhaft ausgeführ!. Ich werde bestrebt sein, nur gute und moderne Arbeit zu liefern und bitte ich, mein Unternehmen gütigst unterstützen zu wollen. Hochachtungsvoll 26. November 1902. WI'h. Kreft, Wagenbauer. Holz=Verkauf. Am Montag, den 1. Dezember d. J., nachmittags 2 Uhr anfangend, läßt Herr Otto Niemöller auf seinem Hofe in Sundern Nr. 7, das wegen des Bahnbaues gefällte Holz ca. 60 bis 70 Nummern darunter mehrere Nummern Akazien, Eichen u. s. w. zu Mun- und Brennhol; sowie Baumstangen geeignet öffentlich meistbietend gegen Kredit verlaufen. Nordhorn, den 27. November 1902. Ed. Husemann. Holz-Verkauf. Am Montag, den 1. Dezember nachmittags 3½ Uhr anfangend lassen die Herren A.& W. Niemöller auf ihrer Besitzung in Sundern das wegen des Bahnbaues gefällte Holz 50 Stück Erlen und Pappeln, geeignet für Holzschuhmacher und zu Nutzholz, ferner 20 Stück Erlen und Pappeln und 5 Haufen Brennholz öffentlich meistbietend gegen Kredit verkaufen. Nordvorn, den 27. November 1902. Ed. Husemann. nur noch bis Sonnabend, den 29. November! Paletots, Jacken, Kragen, Kindermäntel, Herren- und Knaben-Ueberzieher wegen vorgerückter Saison zu und unter Einkaufspreis. J. H. Manecke. 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Die Beratung der Zollvorlage wurde fortgesetzt bei dem wieder von den Sozialdemokraten beantcagten§ 111 betreffend Aufhebung der Zölle für landwirtschaftliche Erzeugnisse, sobald deren Verkaufspreise eine bestimmte Höhe erreicht haben. Der Antrag wurde mit 192 gegen 41 Stimmen abgelehm. Hierauf wurde übergegangen zu§ 12, der in der Fassung des Regierungsentwurfs den Zeupunkt des Inkrastireieus dieses Gesetzes durch kaiserliche Verordnung mit Zustimmung des Bundesrats festsetzen wollle, während die Kommission hinzugefügt hat „spätestens am 1. Januar 1905“. Es wurde§ 12 mit 196 gegen 76 Stimmen in der Regierungsfassung angenommen.“ Damit war die zweite Lesung des Zolltarisgesetzes beendet. Ueber die fast 17 000 Eingaben wurde zur Tagesordnung übergegangen. Ort und Provinz. * Gütersloh, 27. Nov.[Entlassungs= prusungen bei den Seminaren Westfalens) finden im Jahre 1903 statt: In Büren am 23. und 24., 26. bis 28. Februar; In Gütersloh am 11. und 12., 14. bis 16. Mai; in Herdecke am 26. und 27., 29. bis 31. Januar; in Hilchenbach am 13. und 14. Juli für den Hauptkursus, am 12. und 18. für den Nebenkursus und am 16. bis 18. Juli für die Ablegung einer Lehrprobe; In Petershagen am 13. und 14., 17. bis 19. Februar; in Rüthen am 80. und 31. Januar, 8. bis 5. Februar; in Seest am 9. und 10., 12. bis 14. Febr.; in Warendorf am 27. und 28. Juli, 30. Juli bis 1. * Gütersloh, 27. Nov.[Stand der Herbstsaaten im Deutschen Reiche.] Laut Reichsanzeiger ist der Stand der Herbstsaaten des Deutschen Reiches um Mitte November(wobel 1 sehr gut, 2 gut, 8 mittel bedeutel) folgender: Für Winterweizen 2,6(gegen 2,2 Im November des Vorjahres), Winterspelz 2,4(2,3), Winierroggen 2.8(2.1), jungen Klee 2,4(2,5). In den Bemerkungen dazu heißt es: Die Witterung der letzten Wochen war im allgemeinen den Feldarbetten und der Entwickelung der Saaten günstig. Die mit dem 13. November eingesetzte scharfe Kälte kommt in den vorliegenden Zahlen noch nicht zum Ausdruck. Der Stand des Roggens wird trotzdem im laufenden Jahre ungünstiger wie in den letzten 9 Jahren beurteilt und der Stand des Weizens ungünstiger als wie in den letzten 8 Jahren. Viele Berichte sprechen von einem erschreckenden Ueberhandnehmen der Mäuseplage, auch über Schneckenfraß wird geklagt. Die früh gesäelen Saaten sind in der Entwickelung meist sehr zurück. * Bielefeld, 26. Nov.[In der 3. dies jährigen Schwurgerichts=Session,] die am 1. n. Mis, unter dem Vorsitz des Herrn Landgerichtsrats Simrod beginnt, wird, wie bis jetzt festgesetzt ist, gegen folgende Personen verhandelt: Am 1. Dezember gegen den Arbeiter Aug. Lemm aus Bünde, zur Zeit in Haft, wegen räuberischer Erpressung, Verteidiger Herr Rechisanwalt Fasbender; am 2. Dezember gegen den Maurerhandlanger Fritz Verleger aus Gülersloh, zur Zelt in Haft, wegen Körperverletzung mit Todeserfolg. Verieidiger Herr Rechtsanwalt Semler und am 3. Dezember gegen den Zimmermann Friedrich Marting aus Bünde, zur Zeit in Haft wegen Stitlichkeitsverbrechen, Verleidiger Herr Rechtsanwalt Huber. Am 4. Dez. wird die Anklage gegen den Korbflechter August Temme aus Brockhagen und gegen den Schlossergesellen Wilhelm Bach aus Vorbeck wegen täuberischer Erpressung verhandett. Die Verhandlungen beginnen an jedem Tage um 9¾ Uhr vormittags. * Bielefeld. 24. November.[Eln schlechter Streich] wurde von einem hiesigen Herrn ausgeführt. Er lelegraphierte an einen Bekannten unter einem Mädchennamen, er solle sich durch Flucht reiten und alle Spuren, die ihn belasten könnten, vernichten, denn es sei alles emdeckt. Die zuständige Staatsanwaltschaft erhielt Mitteilung von dem Telegramm und erließ sofort Haftbefehl gegen den Empfänger des Telegramms, sowie Anweisung, daß sofort eine Haussuchung vorgenommen werde. In einem späteren Telegramm bezeichnet der Absender die Sache als„Scherz“. Nur einem Zufall ist es zuzuschrelben, daß der Verdächtigte nicht verhaftet worden ist und die Taisache, daß derselbe unter dem Verdacht eines schweren Verbrechens festgenommen sel, durch die Presse veröffentlicht wurde. Runmehr ist, wie die Volksw. mittelli, das Verfahren gegen den Absender des Telegramms eingeleitet, welcher vor Gerschi Gelegenheit haben wird, sich wegen seines„Scherzes" zu verantworten. * B i e l e f e l d, 2 5. N o v e m b e r.[ Z w i s c h e n d e m Magistrat und dem Bauausschuß des Stadtverordnetenkollegtums ist ein ernster Konflit# entstanden. Der Bauausschuß hatte bei einer Submusion dem hiesigen Bauunternehmer Braiks, der auf Kanalisationsarbeiten in der Heeperstraße, ein Angebot in Höhe von 49 000 Mk. halte, den Zuschlag erteilt. Der Magistrat lehnte das ab und übertrug die Arbeiten dem Banunternehmer Fischer=Münster, der nur 47·000 M. für dasselbe Objekt gesordert hatte. Nun ist das Merkwürdige in dieser ganzen unleidlichen Affalre, daß der Magistrat bereits früher dieselben Arbeiten zur Submission ausgeschrieben halte, Fischer aber bei dieser Gelegenheit nur 87.000 M. forderte. Im Bauamte nahm man an, das dies ein Irrtum sel, da sich dessen Ko senanschlag auf 50000 M. bellef. Tatsächlich zahlte also der Magistrat dem auswärtigen Unternehmer 10.000 M. mehr, als er ursprünglich gefordert hatte. Der Fall wird in der Bürgerschaft lebhaft besprochen. Die Mitglieder des Bauausschusses beschlossen in einer gestern stattgehabten Besprechung ihr Amt niederzulegen. * Witten, 24. Nov.[Drei Gesellen] einer hiesigen Bäckerei erkrankten plötzlich unter schweren Vergiftungserscheinungen, nachdem dieselben ihr Mittagessen eingenommen und eine Flasche Bier getrunken hauten. Man fand sie alle drei vollständig bewußtlos. Ein Arzi verordnete Gegenmittel, die auch mit Erfolg angewandt wurden. Wodurch die Vergiftung herbeigeführt wurde, ist noch nicht aufgeklärt. * W i t t e n, 2 4. N o v.[ K i r c h e n r ä u b e r.] S c h o n wieder hauste in der Gedächmiskirche in der Nacht von Sonntag auf Montag ein Kirchenräuber. Vermutlich hal sich der Dieb nach Beendigung des Abendgoltes entdeckt wurde. —[Ein deutscher Held.] Burengeneral Delarey, der zum zwelten Male in Berlin in der jüngsten Sitzung des Ausschusses des deutschen Burenhilfsbundes von dem früheren deutschen Bstiler v. Dasvige: Einst war höchste Gesahr, daß eine nuserer Kanonen von den Engländer und da ein Versuch, das Geschütz in Sicherheit zu gen, schon mehreren melner Leute das Leben gerostel osort ans Wer ud brache in. ein Unter Arm arg versthmmell, und sieben Kugeln ersch aeb eie her sesie äscie Chesh 45 v. Dalwigk eine Unterstützung von 2000 Ans dem Peiche. Köln. Die Präkonisation des Weihbischofs Dr. Seasen le. ale balce ie le heshe. nechnen der„Röln. Vonsyu. un., Hgrf. Die srenge früh zwei Maurer erfroren als Leichen aufgefunde ag früg dwe, Au Luen Hausserer als Leiche. sche eschece cech esle Ssce sccechcsce ersege, Mbaschalce len scde Aihe eegeug, 15 — Wien, 25. Nov. Bei einem Brande in Borysaw sind berzis 28 Schzächte samt Tinagg mußte bei seiner völligen Mittellosiglelt sofort in Fürsorge genommen werden. wicglsch bekrauten sein GHhuse, da er um 5/gz Uhr aihz Schwerktate ius, Krautensans gebracht, wo er nach kurzer Zeit verstarb. bas Feuer zu sosalsereg, Der, Schaden, guge, uahz Des Hhald ealschrsch alir die Gescheioehe aote. industrie sofort alle Vorkehrungen treffen, damtt der BeDe Scsian des die Schceh lie Rogosobashte e leidet, wird durch Versicherungen gedeckt. — I.De Schuul verbrauni“.] Wie früher eshch eseis se e. Dae selb v. up ve. Schu, Geshenl: dse a dse gtshe schnch ul daue Aase esche bd, Selaechesehprahse auadh ue e. a a an ee. Nsd ud u u e. e aa#. e Elberfeld. Essen. Köln, Bugg#####. 2„7 92 11. Dortmund. Elberfeld am 24. 11. 24. 11 S sche elcihe alse.i aes heie ie E gering genährte jeden Alters vollfleischige, ausgemästete bis zu 5 Jahren S mäsia geschite süngere d gut geriährte auere schesescesc & S mäßig genährte Kühe und Kälber...... S seanste Blost, Golnlchzuet) Do, hige Sagaseg S mittlere Mastälber und gute Sanglälber geriugere Sangtälber..... S Mastlämmer und jüngere Masthammel # vollfl. der sein. Rassen und Kreuzungen bis zu 1¼4 Ju. — Käser(bezw. Fettschweine) S fleischige Nbsd Rne den,. d Ae en en cher eer. Für die Schriftleitung verantwortlich: Fr. Flöttmann in Gütersloh.